Copy&Paste hat nun, spätestens seit Karl-Theodor zu Guttenberg, nicht den besten Ruf. Dass die Tastenkombination STRG+C+V aber sogar richtige Kunst produzieren kann, beweist Pete Ashton mit seiner Hommage an ein Werk von Alvin Lucier. Der hatte seine eigene Stimme aufgenommen und in einem Raum abspielen lassen. Das Ergebnis nahm er wiederum auf und spielte es erneut ab. Dann wiederholte er diese Prozedur solange, bis die einzelnen Wörter nicht mehr wahrnehmbar waren. Das Ergebnis trägt den Titel: „I Am Sitting in a Room“. Jetzt hat Ashton diese Idee aufgegriffen und ein Porträt Luciers mittels Copy&Paste auf Instagram immer und immer wieder geteilt. Passender Titel: „I am Sitting In Stagram (2015)“.  

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Via art-pete