Sanchos Esel

Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot

The times are out of joint

| 20 Lesermeinungen

Die Tage sind noch warm, aber nicht mehr heiß, die Dunkelheit kommt früher, die Schule hat wieder angefangen - die spanischen Schulen sind erst Mitte September dran -, und heute morgen durfte ich erleben, dass sich manche Merkwürdigkeiten nicht nur über die Ferien gerettet, sondern sich im Laufe der letzten Wochen noch verstärkt und vertieft haben.

Die Tage sind noch warm, aber nicht mehr heiß, die Dunkelheit kommt früher, die Schule hat wieder angefangen – die spanischen Schulen sind erst Mitte September dran -, und heute morgen durfte ich erleben, dass sich manche Merkwürdigkeiten nicht nur über die Ferien gerettet, sondern sich im Laufe der letzten Wochen noch verstärkt und vertieft haben.

Bild zu: The times are out of joint

Beim Schwimmtraining zum Beispiel haben wir eine große Uhr an der Wand. Ich kann sie wegen Kurzsichtigkeit nicht lesen, also trage ich beim Schwimmen eine Armbanduhr. Doch die Wanduhr an der Stirnseite der Schwimmhalle greift in meine Tagesgestaltung ein. Im Laufe der Monate nämlich ist sie im Vergleich zur korrekten Zeit so weit in Rückstand geraten, dass sie inzwischen fast eine Viertelstunde nachgeht. Der Trainer sagt nun, wir könnten erst mit dem Training beginnen, wenn die nachgehende Uhr exakt die Zeit des Trainingsbeginns anzeigt. Genauer, wenn die falschgehende Uhr die Markierung der korrekten Stunde erreicht hat, es aber eigentlich schon eine Viertelstunde später ist. Und wenn 45 Minuten um sind, hören wir wieder auf. Im Grunde fangen wir eine Viertelstunde zu spät an und hören dafür eine Viertelstunde zu spät wieder auf. Also musste ich heute morgen eine Viertelstunde warten. Ich habe die Zeit genutzt, um über mein Leben nachzudenken.

Ich war noch nicht weit damit gekommen, da zeigte mir der Trainer seine Armbanduhr. „Schau mal“, sagte er.
„Aber sie geht eine Viertelstunde vor“, sagte ich.
„Genau“, sagte der Trainer. „Sie geht eine Viertelstunde vor. Auf diese Weise komme ich immer pünktlich oder sogar ein paar Minuten früher.“
„Ja, aber die anderen kommen nicht früher.“
„Aber ich“, sagte der Trainer. „Ich komme gern pünktlich. Und dafür ist es gut, ein bisschen früher da zu sein.“
„Aber zusammen mit der Verzögerung durch die Wanduhr hast du vor Arbeitsbeginn schon fast eine halbe Stunde vertrödelt.“
„Nein. Wir haben eine Stechuhr.“
„Sag mir jetzt nicht, die Uhrzeit der Stechuhr folgt auch einem eigenen System.“
Der Trainer sah mich an und verstand nicht, was ich sagen wollte. Also sprachen wir über andere Dinge. Wir mussten vor dem Training noch gut zehn Minuten herumkriegen.

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Als ich heute morgen die E-Mails sichtete, fand ich eine Einladung zu einer Ausstellungseröffnung im Oktober. Sie klang sehr interessant. Gezeigt wird, erstmals in Madrid, eine Retrospektive des Werks von Alexandr Deineka, einem Vertreter des sowjetischen sozialistischen Realismus mit den schönen Lebensdaten 1899 bis 1969, sofern sie nicht auch nachgehen, und der Name der anhängenden Datei mit weiteren Informationen lautete „77. September“. Das kam mir nach meiner morgendlichen Erfahrung in der Schwimmhalle nicht weiter sonderbar vor. Erst, als ich das biographische Material durchgelesen hatte, war mir klar, dass der 77. September im Leben Deinekas keine auffällige Rolle gespielt hat.

Da fiel mir wieder mein Besuch bei der westgotischen Ruine in der Provinz Cádiz ein, von dem ich hier schon früher erzählen wollte, doch die Trägheit wollte es anders. Die Westgoten hielten gegen Ende des sechsten Jahrhunderts, wie sicherlich allgemein bekannt ist, die gesamte Iberische Halbinsel besetzt. Später kamen die Araber, aber das ist eine andere Geschichte. Jedenfalls kann man in Spanien noch hübsche westgotische Ruinen finden, manche erstaunlich gut erhalten, andere fast nur noch Geröll.

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Bei der Ruine, von der ich am zweiten Urlaubstag im Diario de Cádiz las, handelt es sich um die Einsiedelei des hl. Ambrosius und angeblich um eines der „Kleinode“ westgotischen Bauens in Südspanien. Doch die Geschichte, die ich dem langen Artikel entnahm, war unglaublich. Offenbar war die Einsiedelei von 1998 bis 2000 und dann noch einmal zwischen 2002 und 2004 restauriert und gesichert worden, was immer das bei westgotischer Ruinenarchitektur heißt, und danach völlig vergessen worden. Die Fotos, die den Bericht illustrierten, zeigten massive Stahlträger, die Bogen und Gewölbe vor dem Zusammenbruch bewahren und so das Begehen der Einsiedelei ermöglichen sollten, dazu einen Stahlzaun, ein Stahltor und ein Stahlgeländer, alles von außerordentlicher Hässlichkeit. Angeblich hat sich seit 2004 niemand mehr um die Einsiedelei gekümmert. Niemand außer den Kühen, die von den benachbarten Weiden herüberkommen und im Schatten der Ruine Gras rupfen. Wozu hatte man dann aber diesen Aufwand getrieben?

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Die Ermita de San Ambrosio liegt in einer wunderschönen Landschaft zwischen Barbate und Los Caños de Meca, kaum zwei Kilometer von der Atlantikküste entfernt. Doch die Häuser, Wiesen und Weiden hier haben nichts mit dem sommerlichen Strandbetrieb zu tun. Als ich mich schließlich zu dem Bauwerk durchgefragt (die Beschilderung wird sehr spärlich, wenn man näherkommt) und den Wagen abgestellt hatte, stieß ich nach einem kurzen Marsch auf ein Monster der Plan- und Gedankenlosigkeit. Es blieb mir nichts anderes übrig, als das Telefon zu zücken und ein paar Bilder zu machen. (Der Weißabgleich ist nicht immer ideal, aber das dürfte durch den dokumentarischen Wert aufgewogen werden.)

Ich bin mir nicht sicher, welchen historischen, kulturellen oder archäologischen Wert man 1500 Jahre alten Steinen zusprechen sollte oder ob das überhaupt erforderlich ist; ich weiß nur, dass ich mich gern unter 1500 Jahren Steinen bewege, sofern sie halbwegs sinnvoll angeordnet sind und irgendetwas von den Schönheitsvorstellungen oder Lebensgewohnheiten der Menschen, die sie aufeinanderschichteten, ahnen lassen. Und das war bei der Einsiedelei des hl. Ambrosius eindeutig einmal der Fall gewesen. Jetzt jedoch nicht mehr. Fehlgeleiteter Aktionismus und Renovierungswut hatten das Gebäude und seine Umgebung mit der scheußlichen Nullästhetik unseres dummen, ahnungslos didaktischen Zeitalters überzogen. Was immer von diesen Steinen einmal zu sehen gewesen war, jetzt sah und erspürte man gar nichts mehr.

Deprimierend war nicht nur der Anblick als solcher, etwa bei Formen wie diesen:

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Schlimm war auch der Umstand, dass die angebrachten Metallungetüme innerhalb weniger Jahre auf eine Weise verrostet und heruntergekommen waren, wie es bei Stein unter vergleichbaren Umständen niemals zu beobachten wäre. Das hat natürlich auch mit der aggressiven Salzluft zu tun. Jeder, der in der Nähe ein Häuschen hat, weiß, wie oft man streichen und entrosten muss, damit die Sachen nicht vor die Hunde gehen. Zu der gleichsam inhärenten Barbarei (durch Form und Material) kommt also die das Ganze noch verschlimmernde Folge, dass das Stützgerüst schon jetzt korrodiert ist und älter aussieht als die Ruine selbst. Auch Pflanzen werden nie daraus wachsen.

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Traurig wurde ich, als ich Räume sah, die vielleicht einmal als Küche oder Schlafzimmer gedient hatten, selbst Einsiedler müssen ja essen und ruhen. Ich spähte also hinein, und was sah ich? Die Herren des Renovierungsprojekts hatten nicht nur jeden Geschmack vermissen lassen, sie hatten auch ihren Müll nicht fortgeräumt. Gips- und Zementreste lagen noch genauso da, wie sie vermutlich im Jahr 2004 nach der letzten Benutzung zurückgelassen worden waren.

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Im Ernst: Wie gern wäre ich in einer ollen westgotischen Ruine herumgelaufen! Egal, in welchem Zustand sie sich befunden hätte. Ich hätte es auch akzeptiert, das Gebäude wegen Einsturzgefahr nicht zu betreten. Alles klar, wissen wir doch! Nichts hält ewig. Ein bisschen westgotische Atmosphäre bei untergehender Sonne, und die Fahrt hätte sich doch schon gelohnt.

An diesem malerischen Fleckchen jedoch hatte irgendein Kulturbeauftragter der Region befunden, dass man die alten Steine nicht in Ruhe lassen dürfe, dass man sanieren, renovieren und aufhübschen müsse, was die Zeit in fünfzehn Jahrhunderten langsam abgetragen hatte, womöglich mit dem üblichen Gedanken an Belehrung für Schulklassen und Touristengruppen, als hätte die allererste Belehrung nicht an die aus öffentlichen Mitteln bezahlten Kretins der Kulturbürokratie gehen müssen. So war in wenigen Jahren für einen Haufen Geld alles unwiderruflich zugrundegerichtet worden. Nicht einmal der neue Zaun war zu irgendetwas gut. Vandalen haben ein paar Stangen herausgebrochen und einer nützlicheren Verwendung zugeführt:
 
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Nur in einem einzigen Punkt stimme ich nicht mit der Meinung des Zeitungsartikels im Diario de Cádiz überein. Die Vegetation, die inzwischen die schrecklichen Absichten der örtlichen Kulturvernichter überzieht, ist in meinen Augen kein Zeichen von Vernachlässigung, sondern eher ein gnädiger Vorhang und als solcher noch längst nicht kräftig genug. Erst wenn die Vegetation die Schande vollständig bedeckt wie das Grün, das hundert Jahre braucht, um ein Märchenschloss zu verhüllen, ist die Rache der vergehenden Zeit an uns zeit- und erinnerungslosen Ochsen vollendet.

                                                                                [ Fotos : Sanchos Esel ] 


20 Lesermeinungen

  1. Madrid sagt:

    Ein böser und beschwingter...
    Ein böser und beschwingter Text, mugabarru. Wie gut kann ich Javier Marías verstehen! Er schreibt diese Sachen seit dem Tod seines Vaters mit ganz anderer Verve!

  2. pardel sagt:

    Hey, hast du mich gerade zum...
    Hey, hast du mich gerade zum Ehren-Teil-Basken ernannt, mugabarru? Danke für die Ehre, fühle mich geschmeichelt.
    Eigentlich kann ich Marías nicht leiden, er erinnert mich an einem vermeintlichen Freund, den ich mal hatte. Das ist nicht seine Schuld, Marías ist älter, der andere ist wie er, nicht andersherum. Aber wenn er weiter so treffend schreibt, werde ich meine Meinung ändern müssen. Ein guter Artikel.

  3. Dulcinea sagt:

    Danke auch von mir, mugabarru,...
    Danke auch von mir, mugabarru, habe den Text auch sehr genossen, zumal er sich mit meinen eigenen Wahrnehmungen („Claro que ha habido pérdidas, y no sólo económicas: de salud democrática y de salud mental. Parecía 1961, no 2011.“) deckt. Über die Schrecken der Zeit werde ich Ihnen etwas später schreiben, gerade jetzt habe ich leider keine!

  4. Dulcinea sagt:

    Mein lieber mugabarru, beim...
    Mein lieber mugabarru, beim Nachdenken in der Sonne fiel mir heute ein, daß wir von verschiedenen Phänomenen sprechen bzw. darüber nachzudenken haben. Sie haben völlig recht. Die Zeit, ihr Vorhandensein und Vergehen, ist natürlich die Grundtragödie der Menschheit, der baskischen wie der übrigen. Daher der Schrecken und die Schauer. Aber wie nun diese Zeit vergeht, und was der Mensch in der Zwischenzeit tut, das ist doch von Kultur zu Kultur recht verschieden! Spanier gehen mit der Zeit ganz anders um als Deutsche, soviel kann ich aus eigenem Erfahrungsschatz versichern. Der Hauptgrund dafür liegt meines Erachtens darin, daß in Spanien auf die Zeit kein Verlaß ist. Von hypermoderner Pünktlichkeit (AVE) bis zu mittelalterlichen Reisezeiten (Iberia) ist hier alles dabei. Und: man weiß es vorher nicht! Die Menschen haben sich diesem Umstand sehr gut angepaßt. Daher kommt ja unser geliebtes espero!

  5. Madrid sagt:

    Eine Sprache, die "warten" und...
    Eine Sprache, die „warten“ und „hoffen“ mit demselben Wort ausdrückt, lässt auf ein besonderes Volk schließen.

  6. mugabarru sagt:

    Dulce Dulcinea, Zeit und Geld...
    Dulce Dulcinea, Zeit und Geld sind tatsächlich einerseits „objetive“ Elemente, doch der Umgang damit ist wirklich kulturbedingt. Da haben sie vollkommen recht. Wofür will ich das Geld und die Zeit, was mache ich damit? Das sind Prioritäten die kulturbedingt sind, auch innerhalb Spaniens unterschiedlich gewertet, genutzt und bewertet werden, aber auch in anderen Ländern und Erdteilen. Genau deshalb überraschte mich die so unkatalansche, so un-seny Reaktion unseres lieben pardels. In unserer Ecke ist das Geld einfach nur Mittel zum Zweck, und die Priorität ist 1. die Verachtung des Geldes und 2. die Eigenbehauptung demgegenüber. Eine, in Wirklichkeit kastillische Überreaktion bezw Über-Aneignung.
    In anderen Teilen Spaniens wird dies als Grosszügigkeit gewertet. Mag sein. Katalanen hingegen, und sie haben ja da unten gelebt und kennen die Kultur, erleben das Geld, eher gesagt das Geld sparen, als Beweis für die eigene Leistung. In Kastillien hingegen wird kaum jemand zugeben Geld zu besitzen. Es sind halt die Prioritäten die jeder selbst setzt.
    Eine Bekannte von mir hatte vor einigen Jahren eine Deutsche zu Gast, die ein Praktikum absolvierte. Die Deutsche lebte sparsam, ging zu Fuss (knappe 40 Minuten) um Transportkosten zu sparen, und danach chattete sie mir ihrem Freund der in Barcelona ebenfalls ein Praktikum absolvierte, und lebte von der Zeit und dem Geld her das gleiche Leben wie in Berlin als Studentin. Irgendwann war es der spanischen Gastgeberin genug, und sie wies darauf hin, dass das Praktikum nur eben diese drei Monate wären, und was für einen (spanischen) Sinn es denn habe wenn sie sehr viel sparte, aber weder die Gelegenheit nutzte die Stadt und das Land kennen zu lernen, nur weil sie an allen Ecken und Enden sparte…. Diese Zeit müsse doch investiert werden, um Land und Leute kennen zu lernen, und dafür müsse sie eben auch Zeit und Geld investieren, wenigstens ein Transport-Abo zahlen, um herumzufahren, die Leute beobachten, Stadtteile kennenlernen, sich dem Rythmus der Stadt anzupassen. Die Gastgeberin meinte,sie hätte erwartet ihren jüngeren Gast eher mahnen zu müssen auch einmal auzuruhen. Zur Abwechslung, nie aber sie ermuntern zu müssen die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Wenige Tage später war die junge Frau nicht zu Hause als die Gastgeberin zurück kam. Erst hat sie gewartet, doch dann hat sie sich gesorgt. Schliesslich rief sie ganz vorsichtig die junge Frau per Handy an, meinte sie wolle sich nicht in ihr Leben einmischen, aber wenn was passiert wäre… da sie zur üblichen Zeit nicht zu Hause wäre…. und die nette, junge Frau meinte: „keine Sorge, ich sitze auf der Haustreppe und warte bis es 5 Uhr wird um zu einer anständigen Zeit hoch zu kommen.“ Selbstverstädnlich war es ein Scherz, aber endlich hatte die junge Frau sich entschieden die Gelegenheit in Spanien zu leben auch auszukosten.
    Was fliegen anbelangt, mag ich das nicht besonders, und ausserdem habe ich die gleiche Erfahrung mit Verspätungen in vielen Ländern erlitten. Die besten slots werden genau an die Fluglinien vergeben mit denen ich nicht fliege. Ausserdem braucht man bei kurzen bezw, mittleren Strecken die gleiche Zeit, verpasst aber den Genuss der Annäherung: die Veränderung der Landschaft, des Lichtes. Es gibt nun mal keinen Vergleich. Ausserdem kann man bei AVE-Reisen bis zu 2 Minuten vor der Abreise in den Zug rennen, bei Fliegern muss man vorsichtig sein mit dem einchecken, den Sicherheitskontrollen und dem Overbooking. Nee, für mich ist Zeit hauptsächlich etwas selbstbesimmtes, und mit dem Genuss meiner eigenen Prioritäten verbunden. Von arbeitslosen Bekannten weiss ich, dass wenn man Arbeit hat, keiine Zeit hat, und wenn man arbeitslos ist, zwar zeit haat aber kein Geld. Nun, ich widme der Arbeit von der ich lebe die beanpruchte Zeit, aber der Rest gehört mir, egal ob sie gerade oder schief hängt. Da entscheide ich wie, wofür und mitwem ich meine Zeit verbringe. Ich wehre mich eben gegen die gerade aufgehänte, sozial genormte Zeit und deren Verwendung oder zu sozial genormter Verwendung. Tempus fugit!!

  7. pardel sagt:

    Tempus fugit? Ich hoffe, das...
    Tempus fugit? Ich hoffe, das Problem besteht nicht darin, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig bleibt!

  8. mugabarru sagt:

    Auch das ist ein Riesenproblem...
    Auch das ist ein Riesenproblem für viele, oft auch für mich, pardel. Das hast du treffend erkannt. Geld, Zeit, so abstrakt und doch so konkret. Deren Nutzung und Nutzwert, der Stellenwert in den Werten der verschiedenen Gesellschaften ist so unterschiedlich… und irgendwann stirbst du, meist wahrscheinlich zu früh wegen der Projekte die du noch hattest, weil du das Ersparte nicht verprassen konntest, dann hast du keine Erben, oder willst denen die du hast Nichts vererben… Vorsichtshalber, Carpe Diem! Du kennst doch die „fórmula magistral“: a problemas sin remedio, litro y medio.

  9. mugabarru sagt:

    Zum gleiche Thema, und auch...
    Zum gleiche Thema, und auch zur Aenderung der Verfassung die PSOE und PP ganz allein und unter sich ausgemacht haben, obwohl die Macht angeblich vom Volk ausgeht, also passend zum Zeitgeist: https://www.elpais.com/articulo/opinion/imperativo/acreedor/elpepuopi/20110907elpepiopi_13/Tes

  10. stefanmadrid sagt:

    Ihre Beobachtungen und Fotos,...
    Ihre Beobachtungen und Fotos, Paul Ingendaay, lassen nur den Schluss zu: es ist was faul im Staate Dänemark. Die beeindruckenden Eisenstangen des gaditanischen Landschaftskonservators erinnern an eine Illustration von F.K. Wächter: „Das haben Käfer gebaut, die konnten auf 2 Beinen gehen.“ https://identi.ca/file/micu-20101031T155027-v8wxk8h.jpeg

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