Berührt, geführt

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Das Schachblog von FAZ.NET

27. Jun. 2017
von Stefan Löffler
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Viel Moderation, wenig O-Ton – und Carlsen

Wenn der größte Medienkonzern Frankreichs ins Spitzenschach einsteigt, lohnt es sich genauer hinzusehen. Wie bringen die Fernseh- und Multimediaprofis von Vivendi und seinen Tochterunternehmen Canal Plus und Dailymotion die Präsentation voran? Vorige Woche absolvierte die Weltspitze fünf Spieltage in einem Pariser Fernsehstudio. Da waren zwar keine Zuschauer zugelassen, aber dafür umso mehr Kameras im Spiel. Die entstandenen Bilder sind beeindruckend. Spannend war es auch. Nach seinem schwachen Auftritt in Stavanger in der Vorwoche hatte Magnus Carlsen Probleme mit dem Selbstvertrauen eingestanden, aber prognostiziert, dass er in Paris gut abschneiden werde: Schließlich stand zum Auftakt der mit insgesamt 1,2 Millionen Dollar dotierten Grand Chess Tour kein klassisches Schach mit langer Bedenkzeit sondern Schnellschach und Blitzschach auf dem Programm. Und dabei würde er ja nicht ins Grübeln kommen. Aber wir kamen beim Zuschauen ins Grübeln und zwar vor lauter Kommentatoren und Moderatoren. Warum werden die Akteure selbst so wenig zu Wort kommen gelassen?

Maxime Vachier-Lagrave und Magnus Carlsen zwischen der letzten Runde und ihrem Stechen um Platz eins. (Foto: Lennart Ootes)

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27. Jun. 2017
von Stefan Löffler
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15. Jun. 2017
von Stefan Löffler
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Carlsen sieht die Drohung nicht

Wenige Tage nach seiner spektakulären Niederlage gegen Aronjan ist Magnus Carlsen vor heimischem Publikum in Stavanger gleich noch einmal hübsch auskombiniert worden. Und zwar von Wladimir Kramnik. Als Kramnik ihn nach der Partie fragte, warum er sich auf die Komplikationen einließ, erhielt der Russe von Carlsen eine verblüffende Antwort. Als der Weltmeister in folgender Stellung nämlich mit Schwarz seine Dame von a7 nach c7 zog (nach 22. … Ta8 oder 22. … Tc8 wäre es etwa gleich gestanden), hatte er den folgenden Einschlag überhaupt nicht gesehen. Auch wenn dem Norweger der entscheidende Fehler erst später unterlief, ist dieses Übersehen bezeichnend für seine derzeit miserable Form.

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15. Jun. 2017
von Stefan Löffler
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11. Jun. 2017
von Stefan Löffler
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Und ewig lockt h7

Eigentlich hätte Lewon Aronjan sogar einen noch stärkeren Zug gehabt, der wahrscheinlich auf banale Weise zum Sieg geführt hätte. Doch die Chance, den Weltmeister mit einem klassischen Läuferopfer auf dem Feld h7 fertigzumachen, kriegt man nur einmal im Leben. So begab es sich zwischen Aronjan und Magnus Carlsen in der vierten Runde des „Alitbox Norway Chess“-Einladungsturniers in Stavanger nach 16 Zügen, dass der weiße Läufer sein Leben für den schwarzen h-Bauern aushauchte.

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11. Jun. 2017
von Stefan Löffler
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26. Mai. 2017
von Stefan Löffler
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Karpow hier, Karpow da

Am Montag wird im Bundestag Schach gespielt. Die Linke-Fraktion lädt ein, und Hobbyspieler wie Eberhard Gienger (CDU) oder Öczan Mutlu (Grüne) haben sich angekündigt. Es ist nämlich eine Delegation der russischen Duma in Berlin zu Gast. Angeführt wird sie von Anatoli Karpow, der seit 2011 für Putins Partei „Einiges Russland“ im russischen Parlament sitzt und seine Bekanntheit nun als eine Art Schachdiplomat in Diensten des Kremls einsetzt.

Der frühere Weltmeister hat schon eine Reihe solcher Schachvergleiche initiiert. Als die Schachspieler aus der Duma vor drei Jahren das Berner Bundeshaus besuchten, regte sich Kritik. Wie konnten sich Schweizer Abgeordnete mitten in der Ukrainekrise mit Vertretern des Aggressors ans Schachbrett setzen? Ebenfalls 2014 besuchte er Wien und hielt eine Brandrede gegen die NATO.

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26. Mai. 2017
von Stefan Löffler
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14. Mai. 2017
von Stefan Löffler
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Schulschach als Chefsache

Die größte jährliche Schachwerbeveranstaltung der Welt hat sich selbst übertroffen. 4240 Schüler und Schülerinnen kamen vorigen Dienstag in die Hamburger Barclaycard Arena, um beim traditionellen Match Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer je eine Partie Schach zu spielen (Cosponsor Chessbase zeigt sehenswerte Fotos von Stefan Malzkorn). Das Rechte Alsterufer gewann mit 1076:1046 (einige Schüler spielten anscheinend keine gewertete Partie). Es war der zwanzigste Sieg des Rechten Alsterufers. In der ewigen Tabelle liegt das Linke Alsterufer immer noch deutlich vorn mit 36 zu 20 Siegen.

Die Erfolgsgeschichte nach einer Idee des Lehrers Franz Buroh begann 1958 mit knapp 200 Schülern und einem vom damaligen Präsidenten des Deutschen Schachbunds Emil Dähne gestifteten Silberpokal. Im gleichen Jahr formierte sich der Hamburger Schachjugendbund. Er war das Vorbild für die 1970 gegründete Deutsche Schachjugend. Bisher hat der Deutsche Schachbund das Thema Schulschach seiner weitgehend eigenständigen Jugendorganisation überlassen. Das sollte sich nun ändern.

4240 Teilnehmer bei Rechtes Alsterufer – Linkes Alsterufer bedeuten in Hamburg Weltrekord (Foto: Dirk Eisermann)

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14. Mai. 2017
von Stefan Löffler
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06. Mai. 2017
von Jan Sprenger
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Und Anand an Brett vier

Der Mailander Abend ist wolkenlos; scharf zeichnet sich das Profil der schneebedeckten Dreitausender gegen die tiefblaue, von der Mondsichel geschmückte Himmelskuppel ab. Mit einem leichten inneren Seufzen stehe ich, es ist halb neun, auf dem Flughafen Malpensa, im Schatten der Alpen. Es ist der letzte Aprilfreitag. Eine intensive Arbeitswoche liegt hinter mir, und ich freue mich auf das Bett, das mich in Berlin erwartet. Danach folgt aber ein langes Schachbundesliga-Wochenende, in dem ich mich starker Gegnerschaft stellen muss. Es ist die zentrale Endrunde der Bundesliga, das “Finale”, inklusive des großen Showdowns in der Vorschlussrunde, wenn der mit Weltstars gespickte Tabellenführer aus Baden-Baden auf den Überraschungsmeister der Vorsaison aus Solingen trifft. Auch wenn alles auf den elften Titelgewinn der OSG Baden-Baden hinauszulaufen scheint – zu viele Punkte haben die Verfolger bereits liegenlassen – so ist dieser Kampf doch ein Highlight, zu dem man sich selbst vom Krankenlager aus aufmachen würde. Darauf hoffen auch die Organisatoren: mein Klub, die Schachfreunde Berlin, die dieses Finale mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer und der Unterstützung der Stadt Berlin möglich gemacht haben.

Schachbundesliga in Berlin – Zuschauer umringen das Brett von Aronjan (Foto: Theo Heinze)

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06. Mai. 2017
von Jan Sprenger
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28. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Die stärkste Liga wagt ihren stärksten Auftritt

In vielen Ländern wird die nationale Schachliga zentral ausgetragen. In England oder Österreich sind die Spieltage über einige Wochenenden verteilt, in der Schweiz findet nur die abschließende Doppelrunde an einem gemeinsamen Ort statt, in Frankreich und Spanien wird dafür gleich das ganze Turnier an einem Stück durchgezogen. Das spart Reise- und Veranstaltungskosten und hält die Terminkalender der Profis übersichtlich. Viele verdingen sich schließlich in mehreren nationalen Ligen parallel. Dass sich viele Vereine gerne mit Heimkämpfen präsentieren, ist eigentlich eine Spezialität der Schachbundesliga. So präsentiert sich die stärkste Schachliga der Welt, die ein Vorbild für andere nationale Ligen war, in ihrer 27jährigen Geschichte erst zum vierten Mal mit einer zentralen Austragung an diesem Wochenende in Berlin.

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28. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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23. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Lange Denken führt zu nichts

Züge, über die länger als zwanzig Minuten nachgedacht wird, stellen sich später oft als Fehler heraus, hat der englische Großmeister John Nunn einmal festgestellt. Lewon Aronjan belustigte sich dieser Tage über zu langes Nachdenken. Der vorzeitige Sieger des Grenke Chess Classic grübelte in seiner letzten Partie allerdings selbst außergewöhnlich lange über seinen 42. Zug nach, nämlich volle fünfzig Minuten. Nunns Orakel traf auch in seinem Fall zu. Heraus kam ein Fehler, der aus einer gewonnenen Stellung eine fast verlorene machte. Aronjan und sein Gegner Fabiano Caruana hatten beide gerade je einen Bauern in eine neue Dame umgewandelt, wobei Caruana, der bereits einen Springer weniger hatte, um die Umwandlung zu ermöglichen, auch noch einen Turm opfern musste. Weil Aronjans König offen und die meisten seiner Figuren zu weit entfernt zum Verteidigen standen, waren Aronjans Mehrfiguren aber nicht ausschlaggebend, da die weiße Dame und der weiße Turm über seinen König herzufallen drohen. Viel, sehr viel kam auf seinen folgenden Zug an.

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23. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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22. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Carlsen mit Struppeltolle aber ohne Chance auf Turniersieg

Neue Brille, neuer Haarschnitt, neue Freundin – oder muss es heißen, endlich eine Freundin? Der Weltmeister sorgte beim Grenke Chess Classic von Anfang an für Gesprächsstoff. Nur nicht der von ihm gewünschten Art. So sehr sich Magnus Carlsen auch bemühte, endeten alle seine Partien remis, bis sich Georg Meier in Runde fünf erbarmte und ihm die Eröffnung vorgab. Am Freitag tauchte dann allerdings schon nach nur zehn Zügen wieder das Remisgespenst auf. Eine Zugwiederholung war das beste, was Arkadi Naiditsch sich mit Weiß hier gegen Carlsen ausrechnete.

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22. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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20. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Aronjan gelingt alles

Als Deutschland 2011 Europameister wurde dank einem 2,5:1,5 gegen Armenien in der Schlussrunde, holte Arkadi Naiditsch am ersten Brett gegen Lewon Aronjan ein Remis. Beim Grenke Chess Classic ist das dem mittlerweile nicht mehr für Deutschland sondern Aserbaidschan antretenden Großmeister nicht gelungen. Dagegen gelingt Aronjan in diesem Turnier fast alles. So verteidigte er eine wildromantische Partie gegen Weltmeister Carlsen. Gegen Naiditsch schlug er nach 23 Zügen los:

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20. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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19. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Patt in 192 Zügen

Wenn die zwei nominell stärksten Spieler eines Turniers aufeinandertreffen, sind die Erwartungen hoch. Zumal wenn es der Weltmeister mit jenem Rivalen zu tun hat, der ihn so oft geschlagen hat wie sonst keiner. Die Kampfhandlungen zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana in der vierten Runde des Grenke Chess Classic währten indessen nur kurz. Nach 20 Zügen war der Weltmeister auf den ersten Blick in Schwierigkeiten, weil der Läufer, der seinen frech vorgepreschten Springer deckte, angegriffen war und kein Rückzugsfeld hatte, wo er nicht entweder geschlagen würde oder seine Deckungsaufgabe verlor.

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19. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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17. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Einladung zum Reinschlagen

Es geht weiter munter zur Sache beim Grenke Chess Classic. Mindestens 1500 Schachfans waren bei der dritten Runde des Weltklasseturniers in der Karlsruher Schwarzwaldhalle dabei. Dabei sahen sie unter anderem folgende malerische Stellung, in der sich Georg Meier mit Schwarz seinem amerikanischen Gegner Fabiano Caruana geschlagen gab:

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17. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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16. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Das Remis des Jahres

„Ein unglaubliches Remis! Besser als ein schöner Sieg! Das beste Remis seit Jahren! Unfassbar!“ Peter Leko sprühte vor Begeisterung über das, was sich zwischen Magnus Carlsen und Lewon Aronjan abspielte. Der Ungar, der 2004 fast Kramnik als Weltmeister abgelöst hatte, kommentiert die Spiele in der Karlsruher Schwarzwaldhalle für das Onlinepublikum. Und dieser wildromantische Schlagabtausch zwischen dem Weltmeister und dem armenischen Großmeister mit zahlreichen ungewöhnlichen und komplizierten Stellungen war tatsächlich ein Juwel. So stand es nach 33 Zügen:

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16. Apr. 2017
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15. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Die besondere Kraft mysteriöser Züge

Deutschlands Schachereignis des Jahres, das Grenke Chess Classic, hat in Karlsruhe am Karsamstag mit einem Knaller begonnen. In der spannendesten Partie stand es nach 16 Zügen so:

Maxime Vachier-Lagrave, Fünfter der Weltrangliste aus Frankreich, hat einen Bauern geopfert. Seine Figuren stehen bedrohlich. Ein Durchbruch mit e5-e6 im richtigen Moment kann tödlich für Schwarz sein. Mit h4-h5, Sf3-g5 und Lf1-h3 kann er es vorbereiten. Wie soll Schwarz gegenhalten? Schwarz ist Arkadi Naiditsch. Nach einer halben Stunde Nachdenken hat er gerade den verblüffenden Zug Ta8-a7 gefunden. Sehen Sie auch, was er damit im Schilde führte? Naiditschs nächster Schwarzzug hier haute die Kommentatoren fast vom Hocker. Vachier-Lagrave sagte hinterher, er habe es völlig übersehen.

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15. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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14. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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Ein Ausflug ins 19. Jahrhundert

Über den amerikanischen Meister Frank Marshall wird erzählt, dass nach einem spektakulären Damenzug nach g3, wo die Dame gleich von zwei Bauern und der gegnerischen Dame geschlagen werden konnte, Gönner Goldmünzen auf sein Brett prasseln ließen. In Wahrheit hat es sich profaner abgespielt. Nun hat Vishy Anand ein kaum minder spektakuläres Damenopfer auf dem gleichen Feld gebracht. Und dabei saß der Gönner gleich auf der anderen Seite des Bretts.

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14. Apr. 2017
von Stefan Löffler
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