Berührt, geführt

Es kann kippen

Das einzige für den Turniersieg irrelevante Brett war in der letzten Runde des Kandidatenturniers nach zwanzig Minuten bereits verwaist. Zugwiederholung. So ein zynisches Remis kommt wohl selbst in den besten Turnieren vor. Die beiden Schlusslichter Lewon Aronjan und Wesley So waren aber wohl eifnach froh, dass das Turnier für sie vorbei war. Sie überließen die Bühne gerne denen, die noch Herausforderer Carlsens werden konnten. Nach zwei Stunden stand es an deren Brettern so:

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Grischtschuk – Caruana nach 13. a3

Beide haben in einer Russischen Eröffnung viel Bedenkzeit verbraten. Die Stellung ist ziemlich nah am Ausgleich. Wenn es zu Zeitnot kommt, kann viel passieren. Mit einem Sieg wäre Caruana durch, ein Remis könnte auch reichen – aber nur wenn weder Karjakin, Ding noch Mamedscharow gewinnt.

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Karjakin – Ding nach 21. … g5

Nur Karjakin hat hier Gewinnchancen, aber sie sind nicht sehr groß.

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Kramnik – Mamedscharow nach 20. Dd3

Kramnik hat einen Bauern geopfert für Angriffschancen und um Mamedscharow Entwicklung am Damenflügel zu hemmen. Ein falscher Zug kann die Partie in beide Richtungen kippen lassen.

 

 

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