Berührt, geführt

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Das Schachblog von FAZ.NET

20. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Wann bricht Dings Serie?

Ding Liren ist der einzige, der beim Kandidatenturnier in Berlin noch keine Partie gewonnen hat. Es hat allerdings auch noch keiner geschafft, den schmächtigen Chinesen umzuhauen, obwohl er so ziemlich der einzige ist, dem praktisch niemand den Turniersieg zutraute. Alles Remis bisher. Wann bricht seine Serie? Wird er im zweiten Durchgang Siege landen wie Wladimir Kramnik, der 2013 in London ebenfalls mit lauter Remis begonnen hat und am Ende fast WM-Herausforderer wurde? Oder wird Ding das Turnier wie Anish Giri 2016 in Moskau mit 14 Remis durchziehen? Fast jeden Tag wird der 25 Jahre alte Chinese auf seine Serie angesprochen. Etwas verlegen erklärt er dann, dass er in ausgeglichenen Stellungen mehr Druck machen will. In für ihn vorteilhaften Stellungen ist das eh klar. Es ist wirklich nicht so, dass er seine Partien auf Remis anlegt. Er scheint nur – im Unterschied zum ewigen Optimisten Kramnik – ziemlich objektiv in seiner Stellungsbeurteilung und auch im Eingestehen seiner Fehler und was er übersehen hat.

Konzentriert am Brett: Ding Liren (Foto: WorldChess)

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20. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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19. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Lieber g-Bauer!

Wir müssen reden. Du kleinste aller Schachfiguren, was machst du bloß für Sachen! Lewon Aronjan hast du so viel Ärger bereitet, dass er das Kandidatenturnier nicht mehr gewinnen wird. Weil du aus heiterem Himmel nach vorne gestürmt bist. Wenn der g-Bauer seines Gegners vorpreschte, ging Aronjan daran kaputt. Preschte Aronjans g-Bauer vor, erwischte es ihn selbst. Dabei haben wir als Anfänger doch gelernt, dass du, lieber g-Bauer, so lange wie möglich auf deinem Ausgangsfeld bleiben sollst. Damit du nach der Rochade deinem König Schutz verschaffst. Selbst deinen Nachbarn, den f-Bauern durften wir eher ziehen als dich, zum Beispiel, um nach der Rochade dem Turm Raum zu geben oder eine Linie zu öffnen oder auch mal um den e-Bauern zu schützen. Später haben wir gelernt, wann wir mit dir eine Ausnahme machen dürfen. Nämlich um den Königsläufer statt durch die Mitte auf die Flanke herauszubringen. Ihn ins Fianchetto stellen, wie wir Schachspieler sagen. Aber für ein Fianchetto rückst du ein Feld vor, fast niemals zwei. Ach, die guten alten Daumenregeln – warum hältst du dich nicht mehr daran?

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19. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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17. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Angezählt

Verpasste Chancen sind eine vertrackte Sache. Es gibt wenige, die ihre nächste Partie runterspielen können, als wäre nichts gewesen. Manche Spieler streben nach einer Enttäuschung erst einmal ein sicheres Remis an, um wieder ins mentale Gleichgewicht zu kommen. Sie wollen einfach nur die Runde überstehen, weil sie wissen, dass sie vor der nächsten Runde ohnehin nicht mit voller Kraft zuschlagen können. Aber es gibt auch Spieler, die verdrängen, dass sie angezählt sind. Die sich den Punkt sofort zurückholen wollen. Dazu gehören Wladimir Kramnik, der am Mittwoch durch zu langes auf Gewinn spielen und einen Blackout gegen Fabiano Caruana verloren hat, und Lewon Aronjan, der am Donnerstag Alexander Grischtschuk toll überspielte, aber den entscheidenden Schlag nicht setzte. Beide haben ihr sechstes Spiel im Kandidatenturnier verloren, weil sie zu viel wollten. Schachrijar Mamedscharow war lange auch einer, der es oft mit der Brechstange versuchte. Doch in Berlin zeigt der frühere Heißsporn Coolness und hat mit relativ geringem Kraftaufwand nun die Führung mit übernommen.

Angeschlagener Schachmeister (Zeichnung: Enki Bilal)

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17. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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16. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Aronjan packt es nicht

Gegner überspielt, Gegner in Zeitnot gebracht, mehrere Gewinnwege zur Verfügung, doch am Ende musste Lewon Aronjan sogar noch kämpfen, um wenigstens ein Remis zu bekommen. Der Armenier konnte einem leidtun. Allerdings fand auch sein Gegner Alexander Grischtschuk einige brilliante Züge. Während die anderen Partien der fünften Runde des Kandidatenturniers ohne besondere Ereignisse zu Punkteteilungen führten, produzierten diese beiden eine wildromantische Partie, in der manche Maxime gesunden Spiels außer Kraft gesetzt schien. Einige im Publikum staunten nicht schlecht, dass man auch so Schach auf höchstem Niveau spielen kann.

Nicht nur Karjakin staunte über die Partie Aronjan – Grischtschuk. (Foto: WorldChess)

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16. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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15. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Mensch Kramnik!

Da hat er die ersten drei Runden wie Gott gespielt, so ungefähr stand das jedenfalls am Mittwoch in der Frankfurter Allgemeinen, und zack, verliert Kramnik auf denkbar blöde Weise. Lang und mutig auf Gewinn gespielt, als der Vorteil weg war die leichten Wege zu einem Vernunftremis ausgelassen, und dann in Zeitnot nach fast sechs Stunden der Blackout. Punkt weg, Führung weg, und vom Götterstatus wollen wir lieber auch nicht mehr reden. Toll gekämpft, aber davon kann er sich jetzt nichts kaufen. Mensch Kramnik!

Kramnik nach dem Blackout (Foto: Jewgeni Surow/Chess-News.Ru)

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15. Mrz. 2018
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12. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Und Aronjan trat auf die Mine

Wenige Eröffnungen sind so verrufen wie die Berliner Variante der Spanischen Verteidigung. Seitdem Wladimir Kramnik damit im Jahr 2000 Garri Kasparow ausbremste, haben sie unzählige Spieler mit Schwarz verwendet, um Beton anzurühren. Am zweiten Spieltag des Kandidatenturniers hat sich Kramnik selbst als Weißer gegen Sergei Karjakin die Zähne daran ausgebissen. Am dritten Spieltag konnte der Exweltmeister sie mit Schwarz gegen Lewon Aronjan anbringen. Das war eine Überraschung, eröffnet der Armenier doch nur sehr selten mit 1. e2-e4. Kramnik konnte einen lange gehütete Neuerung anbringen, die einen spektakulären Sieg für ihn einleitete.

Vergnügt zeigte Kramnik die hübschen Varianten. (Foto: World Chess)

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12. Mrz. 2018
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12. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Die Einsamkeit des Wesley So

Zwei sind erstmals bei einem WM-Kandidatenturnier dabei, Ding Liren und Wesley So. Während sich der 25jährige Chinese gegen zwei der Favoriten behauptet hat und somit gut ins Turnier gekommen ist, hat So als einziger seine ersten beiden Spiele verloren und steht einsam am Tabellenende. Dabei war er vor einem Jahr die klare Nummer zwei im Schach hinter Magnus Carlsen und schaffte es, 67 Spiele auf höchstem Niveau ohne Niederlage zu bleiben. Warum er nun nicht in Form ist, kann der 24 Jahre alten Amerikaner philippinischer Herkunft selbst nicht sagen. Nach Berlin ist er eigens sieben Tage vor dem ersten Spiel angereist – nur mit seiner Adoptivmutter, ohne Sekundant oder Trainer. Fast sein ganzes Leben hat er alleine an seinem Schach gearbeitet. Wie weit er es gebracht hat, spricht für sein enormes Talent. Im Kandidatenturnier als einziger schachlich auf sich alleingestellt, wirkt er nun überfordert.

Wesley So und seine Adoptivmutter Lotis Key (Foto: Austin Fuller/St. Louis Chess Club)

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12. Mrz. 2018
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11. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Spülwasser bitte!

Was für ein abgefahrener Beginn! Der Turniersaal im Kühlhaus ist eine Wucht. Mittendrin dicke Wände. Jedes Brett hat beim WM-Kandidatenturnier seinen eigenen Sektor. Vier Sektoren, dazwischen eine Mauer, welch eine Hommage ans geteilte Berlin. Auf dem Klo der Spieler gab es kein Spülwasser. Kommt morgen. Das Lärmproblem kriegen wir auch noch in den Griff. Die Zuschauer quatschten zu viel. Aber wie sollten sie sich auch beherrschen, wenn so aufregendes Schach geboten wird. Die Partie, die am wildesten begann, wurde als einzige remis. Alle anderen Partien hatten einen Sieger. Die ersten zwei Opfer waren die eigenen Landsleute, das dritte Opfer ein guter Freund. So kann es gehen, man erwartet vorsichtiges Einspielen, und dann wird sechseinhalb Stunden lang gekämpft. Da machte sich bemerkbar, dass es im Kühlhaus zwar Cocktails für die VIPs gab, aber für die Normalsterblichen weder Sandwiches noch Kuchen, und die Kaffeemaschine schon am Nachmittag in Streik trat.

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11. Mrz. 2018
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09. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Sofort mehr im Kopf

„Dieses Gebäude zu betreten könnte Ihren IQ deutlich anheben. Schach macht das mit Menschen.“ Diese beiden Sätze prangen in englischer Version drei Stockwerke breit vom Kühlhaus, einem Veranstaltungszentrum in baufälligem Hipsterlook in Berlin-Kreuzberg, wo bis 27. März der nächste Herausforderer von Weltmeister Carlsen ermittelt wird. Um Aufmerksamkeit für sein Event zu schaffen, ist dem Veranstalter Ilja Merenzon kein Versprechen zu groß. Freihändig wirft der Russe auch mit Zahlen um sich. Zwanzig Millionen sollen dem Turnier mindestens täglich folgen. Nach einem Schachevent verdreifache sich das Honorar der örtlichen Schachlehrer. Vor Jahren spielten schon sechshundert Millionen Menschen Schach, inzwischen seien es sicher schon viele mehr. Eine Milliarde vielleicht? Wer weiß das schon? Wer Ilja Merenzon schon früher nicht glaubte, wird es auch jetzt nicht tun. Die anderen lassen ihn gewähren. Hauptsache, Schach ist im Gespräch.

Schachpromoter Merenzon hat stets einen unglaublichen Spruch parat – dieser begrüßt die Besucher der Kandidatenturniers (Foto: Stefan Löffler)

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09. Mrz. 2018
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07. Mrz. 2018
von Stefan Löffler
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Der doppelte Karjakin

Sergei Karjakin hat unter den acht Teilnehmern des am Samstag beginnenden WM-Kandidatenturniers die niedrigste Elozahl. Trotzdem tippen manche Experten auf den 28-Jährigen als Sieger. Den gleichen Wettbewerb hat er vor zwei Jahren in Moskau nämlich überzeugend gewonnen. Seit dem WM-Kampf, in dem er nicht weit davon entfernt war, Carlsen zu entthronen, enttäuschte er zwar auf Turnieren häufiger, als dass er überzeugen konnte. Doch wenn für ihn viel auf dem Spiel steht, ist der nervenstarke Russe wie ausgewechselt und agiert meist um ein bis zwei Klassen stärker. Zwei verschiedene Karjakins beobachten auch seine russischen Kollegen. Privat gilt der zweifache Vater als freundlich und umgänglich. In der Öffentlichkeit aber nervt er als strammer Anhänger von Präsident Putin und vermeintlich einziges Aushängeschild des russischen Schachs.

Karjakin voll konzentriert beim Tal-Gedenkblitz (Foto: Eteri Kublaschwili)

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07. Mrz. 2018
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22. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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Zäsur 1918

Mit der neunten Austragung des Gedenkturniers für den Industriellen und Schachmäzen Leopold Trebitsch ging in den ersten Januartagen des Jahres 1918 auch eine Ära zu Ende. Die Ära, in der Schach eine Domäne der Bürgerlichkeit darstellte, in der Berufsspieler Kosmopoliten waren und Mäzene ihnen ein gutes Auskommen sicherten. Und auch die Zeit, in der Wien ein Zentrum, wenn nicht die Hauptstadt des internationalen Schachlebens war, weil Talente aus allen Teilen der K.u.K.-Monarchie zuströmten.

Wiens Kaffeehäuser in den Händen der Schachspieler, Zeichnung von Stanislaw Rejchan (Abb: Archiv Michael Ehn)

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22. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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16. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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Iljumschinows Endspiel

Sollte Schach nicht als Demonstrationssportart in Pyeongchang dabei sein? So hatte es FIDE-Präsident Kirsan Iljumschinow angekündigt. Statt als olympische Randnotiz ist der Weltschachverband nun aus anderem Grund in den Schlagzeilen. Die Schweizer Bank UBS habe die Konten des Verbands geschlossen (Update: Der FIDE-Schatzmeister hat zwar verkündet, die Kontoschließung stehe „unmittelbar“ bevor. Tatsächlich aber rechnet er damit in sechs bis zehn Wochen.) Damit will die Bank Schwierigkeiten im Amerikageschäft vermeiden. Iljumschinow steht nämlich seit Ende 2015 auf einer Sanktionsliste des Schatzamts der Vereinigten Staaten, weil eine ihm gehörende Bank Geschäfte zwischen dem Assad-Regime und dem IS abgewickelt haben soll. Von der Sanktionsliste bis zur Kontoschließung sieht Iljumschinow sich als Opfer einer Schmutzkampagne. Im Oktober beschloss die FIDE-Vollversammlung mit 37:20 Stimmen eine Aufforderung an Iljumschinow, bei den anstehenden Wahlen nicht mehr anzutreten. Selbst in seinem dreiundzwanzigsten Jahr als FIDE-Präsident scheint der Kalmücke nicht amtsmüde und tingelt auf Stimmenfang durch die Welt. Doch nun rückt sein wichtigster Unterstützer, der Russische Verband, von ihm ab.

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16. Feb. 2018
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14. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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Großes Kino

Wie Magnus Carlsen von Partie zu Partie mutiger spielt. Wie er die vermeintlichen Regeln guten Schachspielens außer Kraft setzt und dabei die seltsamsten Grimassen schneidet. Wie er das Match vorentscheiden kann, dabei vor lauter Gewinnenwollen übersieht, dass er keine Bedenkzeit mehr hat, und so alles noch einmal spannend macht. Wie der Held die Sache am Ende doch noch klar mit 14:10 Punkten für sich entscheidet. Beim Fischerschach gegen den Amerikaner Hikaru Nakamura hat der Weltmeister eine große Show abgezogen. Das Mobilfunkunternehmen, das den Wettkampf sponserte, reagierte rasch und mit Stil:

Poster: ice.no Weiterlesen →

14. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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12. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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Kreativ ab Zug eins

Es ist kein gewöhnlicher Wettkampf, zu dem sich Magnus Carlsen in diesen Tagen Hikaru Nakamura stellt. Sie beginnen zwar mit dem üblichen Figurenarsenal, jedoch nicht aus der üblichen Anfangsstellung. Die Aufstellung der Figuren auf der Grundreihe wird vor jedem Partienpaar ausgelost. Jeder spielt eine Stellung einmal mit Weiß und einmal mit Schwarz – und das umgeben von Werken des Fotokünstlers Dag Alveng und der Performancekünstlerin Marina Abramovic im Henie Onstad Kunstsenter, einem Privatmuseum im Westen von Oslo. Zehn Kilometer entfernt ist Carlsen aufgewachsen. Die bisherigen sechs Spiele haben nicht enttäuscht. Nakamura geht risikofreudiger zu Werk und konnte Carlsen immerhin einmal schlagen. Doch der Weltmeister im klassischen Schach verteidigt und kontert geschickt und führt den mit 153 000 Euro dotierten Schaukampf dank zwei Siegen vor den an diesem Montag und Dienstag jeweils ab 17 Uhr noch zehn ausstehenden Partien an. Aus dieser Stellung begannen die Spiele Nummer fünf und sechs:

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12. Feb. 2018
von Stefan Löffler
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29. Jan. 2018
von Stefan Löffler
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Locker bleiben

Nicht nur Magnus Carlsen lässt mit seinem ersten Rundenturniersieg seit 18 Monaten aufhorchen. In Erinnerung ruft sich auch Anish Giri, der in Wijk aan Zee Platz eins teilte. Im dort erstmals bei Punktgleichheit ausgetragenen Blitzschach-Stechen erlitt er zwar das gleiche Schicksal wie alle Stichkampfgegner Carlsens seit 2007. Das änderte aber nichts mehr daran, dass der 23-jährige Sohn eines Nepalesen und einer Russin wieder unter die ersten zehn der Weltrangliste zurückkehrt. Sehr zur Freude der Schachfans in Holland, wo Familie Giri seit ziemlich genau zehn Jahren zuhause ist.

Giris Schlagfertigkeit findet zurück aufs Brett (Foto: Tata Steel Chess)

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29. Jan. 2018
von Stefan Löffler
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