Zur Sicherheit

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Von den Alpen bis zum Hindukusch, von der Kieler Förde bis in den Golf von Aden: Die Kräfte der Bundeswehr sind längst über den halben Globus

Panzer

| 27 Lesermeinungen

Die Amerikaner wollen in Helmand im Süden Afghanistans erstmals Kampfpanzer einsetzen, meldet die "Washington Post". Symbol der Entschlossenheit oder der...

Die Amerikaner wollen in Helmand im Süden Afghanistans erstmals Kampfpanzer einsetzen, meldet die „Washington Post„. Symbol der Entschlossenheit oder der Verzeiflung? Jedenfalls wird das zweifellos auch in Deutschland die Diskussion wieder anfachen, den Leo nach Kundus zu verfrachten.

Ist das notwendig oder wenigstens zweckdienlich? Das können sinnvollerweise nur die Einsatzführer beantworten. Dass Minister zu Guttenberg keine falsche Scheu hat, aus politischer Rücksichtnahme schweres Kriegsgerät in den Einsatz zu schicken, hat er inzwischen hinreichend bewiesen.

Vielleicht wird der Isaf-Oberbefehlshaber General Petraeus dazu einen Hinweis geben, wenn er nächste Woche in Berlin ist, wie eine Zeitung bereits publiziert hat. Der General wird nicht nur mit Guttenberg, sondern auch mit den Abgeordneten der zuständigen Bundestagsausschüsse reden. Mal sehen, wie dann die Themenlage aussieht.

Nachtrag: Kollege Wiegold weiß zu berichten, dass die Bundeswehr nicht Leos, sondern zusätzliche Schützenpanzer in den Einsatz schicken wolle. Das ist nicht nur deshalb erforderlich, weil vorerst zwei Gefechtsfahrzeuge in der „Operation Halmazag“ ausgefallen sind. Angesichts der politisch verordneten Obergrenze von 5000 Soldaten ist das vermutlich der insgesamt sinnvollere Weg, um mehr Feuerkraft in den Einsatz zu bringen. Neue Waffensysteme erfordern zusätzliches Personal im Feldlager.


27 Lesermeinungen

  1. hhkfdieter sagt:

    Der FAZ-Blog kümmert sich...
    Der FAZ-Blog kümmert sich seit dem 19.11. um das wirklich kleintaktisch nachrangige Thema Panzer, aber nicht um Sichreheitpolitik.
    Ich bin in Kenntnis der geographischen Lage im Norden Afghanistans der Auffassung, dass wir mit SPz gut ausgestattet und die PzH 2000 dafür die richtige taktische Ergänzung sind. Leo 2 sind eine Option, aber m.E. logistisch eine größere Belastung als diese 60-Tonnen-Kolosse im Norden Afghanistans einbringen Können.
    Wir hatten die NATO-Tagung, wir hatten die Kommandeurtagung der Bundeswehr und der FAZ-Blog hat nichts zu bieten. Ein wenig dürftig!

  2. Die Politik hat die Frage nach...
    Die Politik hat die Frage nach dem Einsatz von Kampfpanzern in Afghanistan aufgeworfen. Deshalb handelt es sich um eine politische und nicht um „kleintaktische“ Fragestellung. Die derzeitig in Afghanistan eingesetzten schweren Einsatzmittel (Schützenpanzer und Panzerhaubitzen) sind der Politik in einem mühsamen Prozess „abgerungen“ worden. Erst nach Auftreten von Verlusten unter den eigenen Soldaten war die Politik zu „Zugeständnissen“ bereit.
    Und zur Zweckmäßigkeit des Panzereinsatzes lässt sich doch folgendes feststellen: Die Kanadier und Dänen setzen Kampfpanzer mit Erfolg in Afghanistan ein und beherrschen die Logistik. Nun erhalten sogar die US-Marines Kampfpanzer. Und auf Ebene der deutschen Zugführer, Kompaniechefs und Kommandeure fordert man schon seit geraumer Zeit die Zuführung von Kampfpanzern. Warum bloß stellt man den Einsatzkräften nicht einfach die modernsten Einsatzmittel zur Verfügung und überlässt es den Soldaten an der „Front“, was gerade zweckmäßigerweise zum Einsatz kommen soll? Die können das doch am besten beurteilen! Auftragstaktik nennt man das!
    Die Bandbreite der sicherheitspolitischen Themen, die hier zur Diskussion gestellt werden können, ist sicherlich noch erweiterbar, da stimme ich H.H.Dieter zu. Auch gerade auf dem Hintergrund, dass die Diskussion sicherheitspolitischer Themen insgesamt nur sehr spärlich angeboten wird.

  3. LOsmers sagt:

    Ich melde Widerspruch an, Herr...
    Ich melde Widerspruch an, Herr General Dieter!
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    Das Thema „Panzer“ mag „kleintaktisch“ sein – aber eben dieser Kleintaktik dient letztendlich das ganze sicherheitspolitische Gebäude mit Nato-Konferenz, Bundeswehr-Kommandeurtagung etc. pp. Auf diesen hehren Höhen ist kein Krieg zu gewinnen.
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    Das FAZ.NET hat sowohl über die Nato- als auch über die Kommandeurtagung m.E. ausreichend berichtet. Was sollte hier im Blog ergänzt werden?
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    Daß zum Tagesordnungspunkt „Afghanistan“ Rasmussen (bekannt als Scharfmacher und williger Koalitionär im Irak-Krieg 2003, als er u.a. ein dänisches UBoot[!] an die Front entsandte) sagte, die Taliban sollten aber nicht glauben, sie könnten nun auf den Rückzug der Nato warten (was genau die Taliban aber tun werden. Die haben im Gegensatz zu den am Hindukusch [noch!] engagierten Staaten nämlich alle Zeit der Welt)? Was die U.S.A. und die Nato in Lissabon veranstalteten, erinnerte heftig an angestrengtes Pfeifen im Walde.
    (Dazu paßt, daß ISAF-Befehlshaber Petraeus eingestehen mußte, einem Schwindler aufgesessen zu sein, als es darum ging, mit Talibanführern Friedensgespräche zu führen.)
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    Und zur Kommandeurtagung?
    Daß Merkel schnippisch-lächelnd der Bundeswehrspitze riet, „Spaß an der Veränderung“ zu haben. Sie hätten die Chance, „Symbol für die Veränderungsbereitschaft“ in Deutschland zu werden?
    Daß die Kommandeure solchen Stuß regungslos über sich ergehen ließen? Daß keiner darauf hinwies, was soeben die Regierungschefin ihnen zugemutet hatte an Desinteresse an den essentiellen Aufgaben und Sorgen der Streitkräfte, an Stillosigkeit, wenn sie derlei kabarettistische Töne in ihre Ansprache einflocht, an eine gewisse Miß-, wenn nicht Verachtung gar? An – sogar ostentativ gepflegter! – Ahnungsloskeit, betontem „Fremdeln“ allem Militärischen gegenüber, zu dem sie keinerlei Zugang hat (es sei denn, beim geliebten Abschreiten der Front beim Erweis militärischer Ehren)?
    (Daß die Affinität der Bundeskanzlerin zu den Streitkräften nicht sehr ausgeprägt ist, zeigte sich im übrigen bei einem Besuch der Bundesmarine vor längerer Zeit: ich habe immer noch vor Augen, wie Merkel von Panik gezeichnet sich die Ohren zuhielt, als bei einer Übung [!] zwei Marineflieger sie im Tiefflug überraschten.)
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    Atmosphärisches: im Fernsehen waren gutgelaunte wohlgenährte Tagungsteilnehmer zu besichtigen. Die hatten so gar nichts von der Ausstrahlung von Truppenführern früherer Tage à la Otto Uechtritz oder Hans-Heinrich Klein, denen man immer, stets und ständig abgenommen hätte, sie nähmen ihren Auftrag der Verteidigung in der norddeutschen Tiefebene „gegen die Russen“ bitter ernst!
    (Ob wir künftig ruhig schlafen können, wenn sich unsere jetzigen benachbarten „Freunde“ bei Änderung der politischen Großwetterlage eines Anderen besinnen und uns – horribile dictu – bedrohen? Was macht die „neue“ geschrumpfte, rudimentäre Bundeswehr denn dann, unter Führung der bezeichneten wohlgenährten Tagungsteilnehmer?!)
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    Das führt zur Frage, ob in der jetzigen Bundeswehr irgendwie der Wurm steckt.
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    Die Marine bricht nach dem Unfall auf der „Gorch Fock“, bei dem Anfang November eine Offizieranwärterin ums Leben kam, erstmals in der 52-jährigen Dienstzeit des Segelschulschiffs den laufenden Lehrgang an Bord ab.
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    Für die Luftwaffe hofft man, daß die Tornado-Aufklärungsflugzeuge unbeschadet den anstehenden langen Flug vom Hindukusch in die Heimat absolvieren.
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    Und das Heer? (Wir kommen zu den „wirklich kleintaktischen“ Überlegungen.)
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    Das Heer wagte jüngst einen begrenzten kleinformatigen Ausfall aus seiner Festung bei Kundus.
    Das Ministerium berichtete auf der einschlägigen Netzseite am 31. Oktober erstmals, dann täglich (reichlich großspurig!) von der (offensiven) „Operation“ Blitz, und zwar mit ausführlichen Tagesmeldungen (fast hätte ich gesagt: „Wehrmachtberichten“) am 1., 2., 3. und letztmalig „ab 4. November“.
    Dann endet die Berichterstattung; auf der zuletzt am 10. November aktualisierten Netzseite heißt es lapidar unter „Die weitere Absicht“: „Die Operation ist zurzeit noch nicht abgeschlossen.“
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    Was lernen, was schließen wir daraus? Ist das „eroberte“ Dorf noch in deutscher Hand? Sind die Taliban schon zurück – und nehmen Rache?
    (Auch die Ardennenoffensive 1944/45 – da griffen allerdings mehr als drei Armeen an – wurde anfangs mit großem Tamtam propagandistisch begleitet, dann – mit dem Versanden der Offensive und dem Rückzug – setzte das große Schweigen ein.)
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    Hier griffen Teile eines Bundeswehrbataillons mit außerordentlich eng gestecktem Ziel und sehr überschaubarem Kräfteansatz mit Unterstützung durch die U.S.-Amerikaner und afghanische „Armee“ an (sogen. „Partnering“).
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    Dabei u.a. eine Handvoll Schützenpanzer „Marder“ (seit Anfang der siebziger [!] Jahre in den Panzergrenadierverbänden) und zur artilleristischen Unterstützung – wenn ich recht unterrichtet bin – eine (sic!!) Panzerhaubitze.
    (Zur Erinnerung: in der „alten“ Bundeswehr verfügte ein Panzergrenadierbataillon über fünfzig „Marder“ und zusätzlich über eine schwere Kompanie mit Jagdpanzern und Panzermörsern!)
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    Nun sind solche Zustände zu allerletzt den unbestritten tapferen Soldaten anzulasten.
    (Die haben – nebenbei bemerkt – anständige Orden verdient und nicht die neuen nichtssagenden Talmi-Ehrenkreuze und -medaillen!)
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    Sie sind von der politischen Führung (die den Generälen rät, „Spaß an der Veränderung“ zu haben!!), aber auch von der militärischen Spitze zu verantworten, die – wohlgenährt und gutgelaunt – alles mit sich machen läßt!
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    Wann hat zuletzt ein General/Admiral von sich aus aus Gewissensgründen um die Versetzung in den Ruhestand gebeten?!

  4. @LOsmers: Meines Wissens...
    @LOsmers: Meines Wissens Harald Wust (1921 -2010) 1976 bis 1978 sechster Generalinspekteur der Bundeswehr. Er starb am 2. Oktober 2010. Bei seiner Beisetzung würdigte Vizeadmiral Wolfram Kühn, Stellvertreter des Generalinspekteurs und Inspekteur der Streitkräftebasis, ihnl als einen Reformer, der seiner Zeit mit der Forderung nach mehr Gemeinsamkeit weit voraus war. Der von Wust vorgeschlagene zentrale Unterstützungsbereich (ZUB“) scheiterte im ersten Anlauf noch an dem Widerstand der Teilstreitkräfte. Erst später wurde er als „Streitkräftebasis“ unter einem eigenen Inspekteur verwirklicht.
    Wust trat als Generalinspekteur zurück, weil er bei aller Anerkennung des Primats der Politik als oberster Soldat der Streitkräfte glaubte beanspruchen zu können, vor wichtigen Entscheidungen gehört zu werden.
    Der Eselstritt, den Theo Sommer seinem Rücktritt in der ZEIT widmete (https://www.zeit.de/1978/49/Nur-ein-Fall-Wust), gehört nicht zu den Glanzleistungen dieses Publizisten. So jedenfalls das Urteil der Offiziere, die es als Auszeichnung empfanden, unter ihm gedient zu haben. Wust forderte als „Pilot der Planung“, die langfristige Planung nicht einseitig auf den „worst case“ auszurichten und nicht jedes Jahr mehr Geld zu fordern, um der „ständig steigenden Bedrohung“ zu begegnen. Er verlangte von den TSK, sich auf drei mögliche Entwicklungen planerisch vorzubereiten: eine Verschärfung der Lage, eine stabile Situation und deutliche Entspannung, z.B. auf Grund der in den siebziger Jahren anlaufenden MBFR-Abrüstungsverhandlungen.
    Daß er zu den Generalen gehörte, die in der Mölders-Frage eindeutig öffentlich Stellung nahmen und den Kampf um die Rehabilitierung dieses einstigen Namenspatrons des Jagdgeschwader Mölders auch materiell unterstützten, war für Harald Wust eine Selbstverständlichkeit.
    Daß nicht ein einziger ehemaliger Generalinspekteur bei seiner Beisetzung zugegen war, fiel auf. Vielleicht waren sie alle verhindert. Daß in der gesamten deutschen Presse kein Nachruf auf diesen ungewöhnlichen Mann erschien, der nach Entlassung aus der russischen Kriegsgefangenschaft Sozialpädagogik studierte, Kinderbücher schrieb, am ersten Generalstabslehrgang der Luftwaffe teilnahm und ihn als Lehrgangsbester abschloß, tut weh. Hoffentlich spielte es keine Rolle, daß er als Oberleutnant und Kompaniechef der „verbrecherischen“ Wehrmacht bis zum bitteren Ende an der Ostfront kämpfte.
    Daß der Inspekteur der Luftwaffe, General Kreuzinger-Janick, in der ersten Reihe der Trauergäste saß, zeigte, daß seine Teilstreitkraft ihn 32 Jahre nach seinem Rücktritt nicht vergessen hatte.

  5. David sagt:

    Also meine Meinung nach sind...
    Also meine Meinung nach sind wir mit schützenpanzer dort besser geholfen da kampfpanzer nur zur sicherung dort dienen können. Kampfpanzer sind für den Panzerkampf und für nix anderes schützenpanzer und artellerie reichen für die taktische situation dort aus. Wenn nicht sollten wir erst die kanadia fragen wie sich unser leo bewährt denn denen haben wir unsere geliehen um sie dort einzusetzen.

  6. Dieter Wick sagt:

    <p>(siehe Kommentar von...
    (siehe Kommentar von Stephan Löwenstein unten)

  7. Jürgen Ruwe sagt:

    Ihr Beitrag ist wirklich...
    Ihr Beitrag ist wirklich überaus überzeugend. Man muss ja froh und dankbar sein, wenn sich jemand derart sachlich und menschlich angenehm zum Thema und zu den vorausgegangenen Kommentaren äußert. Das hebt doch das Niveau der Diskussion ungemein. Ich finde es auch erstaunlich, wie treffsicher Sie die militärischen Traditionen herausgefunden haben, die mich geprägt haben. Eine Meisterleistung!
    Jürgen Ruwe, „merkwürdiger Schreiberling“

  8. Prekarianer sagt:

    Guten Tag.
    Nach längerer...

    Guten Tag.
    Nach längerer Abwesenheit melde ich mich auch einmal wieder zu Wort.
    Wo doch die Diskussion hier so hinführt……
    Ich dachte bisher immer, ich sei bei studiertem Menschen, zu denen ich in der Regel Bundeswehroffiziere ab dem Dienstgrad Major/Oberstleutnant zähle, von Personen umgeben, die sich einer kultivierten und genauen Diskussionsform bedienen. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, dass die von Ihnen zitierten Personen einem wie auch immer gearteten Extremismus huldigen werter Herr Wick.
    Was ihr Zitat speziell zu Herrn Dieter betrifft, so kann ich überhaupt nicht erkennen, dass er derartiges auch nur ansatzweise äußert. Wenn Sie solche Äußerungen auf seiner Seite lasen, so haben die hier, vom Thema her, nichts zu suchen. Überdies ist es eine Meinungsäußerung, die in einem freien Land doch möglich sein sollte.
    Was die von Ihnen benannten Militärs angeht, die Sie als >z.T. verurteilte Verbrecher und Zuchthäusler< bezeichnen, so kann ich Ihnen dazu folgendes mitteilen: Ein mir bekannter Soldat der Bundeswehr - Oberstleutnant oder mittlerweile auch Oberst – also ähnlicher Dienstgrad wie Sie, erzählte mir einmal, daß Bilder von einigen, von Ihnen als >Verbrecher und Zuchthäusler< bezeichnet, in den USA Ausbildungszentren als Vorbilder für die ausführende Kriegskunst an den Wänden hingen. Und zu den Kampfpanzern kann ich nur noch einmal wiederholen, was ich hier schon vor einiger Zeit geschrieben habe: Wenn schon Soldaten in einen Einsatz geschickt werden, der, nebenher bemerkt, niemals ein Nato – Fall war, sollten doch die Söhne und Töchter des Landes mit dem besten ausgestattet und gerüstet werden, was zur Verfügung steht. Meine bescheidenen Kenntnisse der Kriegstheorie lassen mich immerhin dafür eintreten, dass Abschreckung in der Präsenz meines Erachtens grundsätzlich Vorteile bringt. Von daher kann ich auch nicht nachvollziehen, warum die Tornados, die wohl vorrangig der Aufklärung dienten vor den Soldaten abgezogen werden. Ebenso, wie ich nicht verstehen kann, dass man in ein Rüstungsunternehmen, welches die besten konventionellen U- Boote weltweit baut, ausländische, in diesem Fall arabische Investoren einsteigen lässt. Aber das ist wohl ein anderes Thema. Einen angenehmen Tag noch.

  9. Anmerkung des Bloggers, der...
    Anmerkung des Bloggers, der leider einige Zeit inaktiv war, was mit verstärkter Tätigkeit in anderen Themen für den gedruckten Teil unseres Mediums zu tun hatte, und deshalb verspätet hier eingegriffen hat: Gelegentlich haben Kommentatoren sich über angebliche Zensur an dieser Stelle beklagt. Was das Verschieben von sachfernen Kommentaren auf eine andere Stelle betrifft, weisen wir den Vorwurf zurück; das dient dazu, Debatten bei der Sache zu halten, ohne die Autoren mundtot zu machen. Was persönliche Beschimpfungen betrifft, bekennen wir uns allerdings dazu: Solche Kommentare werden hier gelöscht.

  10. Dieter Wick sagt:

    Herr Löwenstein,
    Ihre...

    Herr Löwenstein,
    Ihre feinsinnige Argumentation in Sachen v. Manstein und Kesselring ( beide zu Lebzeiten rechtskräftig verurteilt) nehme ich zur Kenntnis, ebenso Ihre tiefgründigen Einlassungen über die akademisch gebildete und die weniger akademisch gebildete Menschheit. Warum fällt mir in diesem Zusammenhang jetzt nur Dr. Josef Goebbels ein?
    Eine Debatte mit Ihnen möchte ich unter diesen Umständen doch lieber vermeiden. Schon das von Ihnen verwandte Wort „Kriegskunst“ erzeugt bei mir ein wenig Unwohlsein. Die „Kriegskunst“ hat der Welt im II. Weltkrieg ca. 50 Millionen Tote, Japan 2 amerikanische Atomexplosionen eingebracht – und den Holocaust hat sie mit eingeschlossen.
    Da Sie Beiträge von Prekarianern wohl eher aus Gründen der Ihrer Überforderung als aus Gründen der Diskussionskultur zensieren, darf ich Ihnen abschließend gesundheitliches Wohlbefinden wünschen – und einen Sitz in dem Panzer, den Sie anscheinend so gerne nach Afghansitan schicken möchten.

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