Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

31. Jul. 2011
von Don Alphonso

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Generalvertreter der Unsterblichkeit

Nichts ist so banal wie der Tod, ein jeder bekommt ihn, und obendrein macht er noch gleicher als die PDS in ihrem Parteiprogramm. Insofern wäre es fein, wenn es zur Aufrechterhaltung der Klassenunterschiede auch ein Leben nach dem Tod gäbe. Was die Kirche nicht mehr ganz halten kann, verspricht dafür heute der ein oder andere Konsumgutanbieter. Weiterlesen

31. Jul. 2011
von Don Alphonso

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26. Jul. 2011
von Don Alphonso

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Die Blumen der Guten

Steht auf, Verdammte dieser Erde, die FAZ Euch Lob darbringt, damit im Rosenbeete werde die Blume, die entzückend riecht. Darin kann man auch vorzüglich lesen; den alten Lenin etwa, und darüber nachdenken, warum die Sache mit dem Klassenkampf auch bei grössten Klassenunterschieden nicht mehr klappen will.
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26. Jul. 2011
von Don Alphonso

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16. Jul. 2011
von Don Alphonso

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Gutes Benehmen in Lebensgefahr

Man soll anderen nicht zur Last fallen. Und schon gar nicht in die Zwangslage kommen, anderen zur Last fallen zu müssen. Und wenn man schon gegen dieses eherne gesetz der besseren Gesellschaft verstösst, ist es angemessen, das allenfalls in Lebensgefahr für sich und andere zu tun. Das ist dann immer noch extrem unangenehm, aber auch Anlass für eine nette Geschichte. Weiterlesen

16. Jul. 2011
von Don Alphonso

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09. Jun. 2011
von Don Alphonso

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Die Paradiese der Kindheit

Während im Westen die Modernisierungsschübe das Werk des letzten Krieges oft vollendete, stehen in den ehemalig deutschen Gebieten des Ostens die Dörfer oft noch: In viel Pracht und etwas Zerfall. Da könnte man natürlich auf Gedanken der Rückkehr kommen, wenn man von hier abstammt. Oder sich überlegen, was das für das eigene Zuhause bedeutet. Weiterlesen

09. Jun. 2011
von Don Alphonso

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18. Mai. 2011
von Don Alphonso

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Verurteilt zum elektrischen Rollstuhl

Vor langer Zeit gab es auf den Strassen laute, rauchende und stinkende Drachen, böse und zerstörerisch, aber die haben wir besiegt – so wird man dereinst vom Automobil sprechen, wie wir es kannten, wenn wir alle nur noch Strommobilität mieten. Das hat eigentlich nur Vorteile. Sagt die Vernunft. Weiterlesen

18. Mai. 2011
von Don Alphonso

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08. Mai. 2011
von Don Alphonso

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Das weiche Dasein des Herrn Hartleben

Kaum jemand kennt noch Otto Erich Hartleben, der vor über 100 Jahren am Gardasee starb. Er legte es auch nicht besonders darauf an, berühmt zu sein – vielmehr war er zufrieden, als er dort ein Haus, seine Geliebte und seine Freunde um sich hatte. So etwas verzeiht eine deutsche Literaturgeschichte natürlich nicht, aber mir, der ich nur ein Plauderer auf dem Weg durch Italien bin, ist das Anlass genug, ihn hier zu feiern und zu überlegen, ob er nicht doch recht hatte in dem, was er tat. Weiterlesen

08. Mai. 2011
von Don Alphonso

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30. Apr. 2011
von Don Alphonso

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Die Luxusvilla der Sklaven

Die schönsten Plätze der Erde haben stets einen Nachteil: Immer wohnt dort schon ein anderer. Oder, wie in Sirmione, hat ein anderer dort so gehaust, dass dort kein Platz mehr für Nachfolger ist. Aber immerhin, er und seine Sklaven hatten es dort angenehmer, als sonnenversengte Touristen, deren Kinder in den Vergnügungspark wollen. Weiterlesen

30. Apr. 2011
von Don Alphonso

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25. Apr. 2011
von Don Alphonso

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Das Festmahl der Gerontokraten

Es gibt Vergnügen, die so üppig sind, dass man gar nicht mehr bemerkt, wie allein man damit ist. Zu diesen Ergötzungen gehören ohne jeden Zweifel Delikatessenläden, die jeden Wunsch erfüllen können. Ausser dem Verlangen, darin junge, adrette Kundschaft zu sehen. Sie sindeher eine Sache für alte, reiche Leute. Weiterlesen

25. Apr. 2011
von Don Alphonso

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19. Apr. 2011
von Don Alphonso

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Urlaub für immer am Werktag

Fast niemand kann immer Urlaub haben, aber für die meisten stellt sich die Frage gar njicht: Sie müssen schauen, wie sie mit der knappen Ressource Zeit umgehen. Manchmal kommen dabei Sozialkontakte unter die Räder, manchmal ein Opernbesuch, und oft, sehr oft, viel zu oft die Zeitungslektüre. Vielleicht ist es doch nicht so klug, die Menschen zu noch mehr Hetzerei anzustacheln. Weiterlesen

19. Apr. 2011
von Don Alphonso

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01. Apr. 2011
von Don Alphonso

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Die Eschatologie des Strahlenfeuers

Mit der Aufkläreung kam die Wissenschaft von den letzten Dingen etwas aus der Mode, aber Voltaire kannte ja auch nur das Erdbeben von Lissabon, als er über den Tod Gottes spekulierte, und kein Fukushima. Das hat zwar auch nicht bewiesen, dass es einen Gott gibt, aber an der Existenz eines Fegefeuers ist kaum zu zweifeln. Weiterlesen

01. Apr. 2011
von Don Alphonso

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19. Mrz. 2011
von Don Alphonso

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Kleine Kulturgeschichte der Steckdose

Der Strom kommt aus der Steckdose und aus der Geschichte – und die hat sich in den letzten 100 Jahren dramatisch verändert. Entsetzlich mag uns die Zeit scheinen, da noch nicht alles elektrisch betrieben wurde, aber man mag es kaum glauben: Niemand brachte sich damals um, als es noch kein Kabel für ein TV-Gerät gab. Doch, doch: Der Mensch lebte auch mal ganz ohne Steckdose. Weiterlesen

19. Mrz. 2011
von Don Alphonso

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411

   

15. Mrz. 2011
von Don Alphonso

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Konservatives Denken von Guttenberg bis Fukushima

Es sind bittere Zeiten für Konservative: Zuerst wurde aus dem Führer, der Lichtgestalt ein windiger Plagiator, der auch noch dreist in die Kamera log. Und jetzt kommt neben dem Strom aus der Atomsteckdose auch noch die Nuklearwolke aus einem sicher geglaubten, westlichen Atomkraftwerk, und zwar gleich mehrfach. Weil man sich auf nichts mehr verlassen kann, müssen jetzt neue, verlässliche Werte her, an denen man sich, in höchster Not und moralisch wieder überlegen, festhalten kann. Weiterlesen

15. Mrz. 2011
von Don Alphonso

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13. Feb. 2011
von Don Alphonso

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Elitenerhalt nach dem Paternalismus

Schlechte Zeiten für väterliche Bevormundung: Der Patriarch des alten Schlages stirbt aus, und wer es heute noch so versuchen möchte, muss sich erst mit der Globalisierung und ihren Fluchtmöglichkeiten herumschlagen. Vielleicht ist es gar nicht so abwegig, neue Mittel und Wege zu finden, damit die einen oben und die anderen unten bleiben. Weiterlesen

13. Feb. 2011
von Don Alphonso

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25. Jan. 2011
von Don Alphonso

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Weltstadt in dieser Welt sein

Kaum ein Begriff, den man in besseren Kreisen oftmals bemüht, ist so überbewertet und mit falscher Bedeutung überfrachtet wie "Weltstadt". Stadt ist in Ordnung, wenn sie sauber ist, und südlich des Mains liegt, aber bitteschön: Welt? Von welcher Welt reden wir? Von dieser Welt mit ungarischen Nazis und Bürgerkriegen, mit Finanzkrisen und globalem Elend? Diese Welt soll eine Stadt definieren? Schlimme Vorstelling, das. Weiterlesen

25. Jan. 2011
von Don Alphonso

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23. Nov. 2010
von Don Alphonso

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Die wegsterbenden 68er als Erblasser

Auch für die Generation jener, die in Papas Porsche 911 zur Demo fuhren, kommt unweigerlich die Zeit, dass sie Abschied nehmen müssen von Maobibel, Lebensabschnittsgefährtin und den diversen Immobilien, die sich am Wegesrand beim Marsch durch die Institutionen so ansammelten. Und wäre die Weltrevolution gekommen, hätte man das alles sicher auch gern dem grossen Genossen Mao überlassen – aber es regieren Union und FDP, und die brauchen Geld für das Fiasko in Irland. Kein Wunder, dass sich die Erbschaftssteuer für die wegsterbende Generation der kinderlosen Genieser und ihrer Erben so unerfreulich gestaltet. Weiterlesen

23. Nov. 2010
von Don Alphonso

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