Supermarktblog

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Nach jedem Lebensmittelskandal wollen die Verbraucher wissen: Was können wir noch essen? Dabei ist die Frage, wie wir einkaufen, mindestens genauso

Erster Besuch am Sandwich-Regal: Hält der neue Rewe to go sein Versprechen?

| 13 Lesermeinungen

Sieht erstmal ein bisschen nach Tankstelle aus: Am Dienstag hat Rewe in der Kölner Innenstadt seinen ersten so genannten "Convenience-Shop" eröffnet – einen Laden für alle, die es bei der Nahrungsaufnahme etwas eiliger haben. Das Supermarktblog erklärt, wie der neue Laden funktioniert und ob sich der Einkauf lohnt.

Wenn Sie in der Kölner Fußgängerzone bald Leute sehen, die ein dampfendes Hacksteak mit Zwiebelsoße vor sich hertragen und es dabei ein kleines bisschen eilig haben, wundern Sie sich nicht! Lesen Sie lieber diesen Text. Danach wissen Sie, wieso.

Am Dienstag jedenfalls hat Rewe in der Kölner Innenstadt seinen ersten so genannten „Convenience-Shop“ eröffnet – einen Laden für alle, die es bei der Nahrungsaufnahme etwas eiliger haben. Das Supermarktblog erklärt, wie der neue Laden funktioniert und ob sich der Einkauf lohnt.

Bild zu: Erster Besuch am Sandwich-Regal: Hält der neue Rewe to go sein Versprechen?

Die Idee
Der deutsche Lebensmittelhandel ist (anders als zum Beispiel ein Ponyhof) kein Ponyhof, weil die etablierten Handelsketten den Markt längst unter sich aufgeteilt haben und Discounter wie Aldi die Kunden dazu erzogen, dass sie auch für wenig Geld mit einem vollen Einkaufswagen aus dem Laden gehen können. Also müssen sich die Unternehmen neue Konzepte ausdenken, um den Umsatz zu steigern – zum Beispiel mit Minimärkten, in denen es vor allem Lebensmittel gibt, die aus der Verpackung unmittelbar in den Magen ihrer Käufer landen sollen.

Der Laden
Sieht auf den ersten Blick ein bisschen nach Tankstelle aus, außer dass es auf den 130 Quadratmetern natürlich weder Frostschutzmittel noch Motorenöl zu kaufen gibt, dafür aber belegte Brote, Salate, Obst, Süßigkeiten, Chips und Getränke.

Den meisten Platz belegen Kühlregalen, deren Angebot tatsächlich sehr an das britischer Ketten erinnert. Dazu gibt es eine Theke mit Brötchen und Kuchen wie in den Bäckerei-Discountern. Vor die Kassen ist eine weitere Theke mit Kaffeeautomaten zur Selbstbedienung gebaut, an denen man die zuvor gekauften Pappbecher selbst betankt befüllt.

Im Grunde genommen hat Rewe für sein Konzept also einfach unterschiedliche Elemente der Läden kombiniert, in denen sich die Deutschen auch jetzt schon zwischenverpflegen.

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Der einzige Unterschied ist: Im Rewe to go können sich die Kunden ihre Mahlzeit gleich aufwärmen – in der ladeneigenen Microwelle, die etwa „Hacksteak in Zwiebelsauce“, „Schweinegulasch“ und „Hähnchenbrust mit Jägersauce“ der Rewe-Handelsmarke zubereitet (wenn man das so nennen kann). Machen Sie das mal! Und dann geht’s husch-husch zurück ins Büro, denn das Fertigmittagessen kann und soll aufgrund fehlender Sitz- bzw. Stehmöglichkeiten nicht im Laden selbst gegessen werden. Rewe-Sprecher Raimund Esser sagt, das Konzept sei „in seiner ganzen Konsequenz“ auf „Food to go“ ausgerichtet, weil die Läden in der Innenstadt so teuer zu mieten sind und deshalb wenig Platz für einen „Gastrobereich“ ist: „Mit der Microwelle wollen wir beispielsweise die ‚arbeitende Mittagspausenkundschaft‘ ansprechen, die in den umliegenden Unternehmen arbeitet und sich in der Mittagspause schnell das Mittagessen beim Rewe to go kauft, warm macht und dann im Büro verzehrt.“

Bestimmt freut es auch die Arbeitskollegen, wenn es im Aufzug prima nach Jägersoße riecht, sobald Sie darin an Ihren Platz zurück fahren. (Interessanterweise ist für dieses Prinzip noch kein fancy Fachausdruck erfunden worden, wie wär’s mit „heat ’n run“?)

Die Eröffnung
Morgens um sieben sind die Türen des Rewe to go in der Schildergasse zwar schon offen, aber nur, damit der Fotograf die zwölf bis sechzehn Mitarbeiter vor den Laden stellen kann, um sie von allen Seiten abzulichten. Zwei Aushilfskräfte schlüpfen in die riesigen Coffee-to-Go-Becher-Kostüme, in denen sie den Rest des Tages verbringen werden, um Passanten zu bespaßen (Fotos bei Facebook). Die kommen aber erst später.

Bild zu: Erster Besuch am Sandwich-Regal: Hält der neue Rewe to go sein Versprechen?  Am Mittag ist endlich richtig was los – obwohl sich die Szenerie von weitem gut als Ort in einem Stephen-King-Roman eignen würde: Coffee-to-Go-Becher aus denen grün behandschuhte Ärme ragen, springen die Straße auf und ab, zwei Clowns mit aufgemalten Sommersprossen (!) und zu weiten Hosen blasen Luftballons für Kinder auf (als einer platzt, muss der Coffee-to-Go-Becher den Feger holen). Im und um den Laden herum stehen zahlreiche Anzugträger aus der Konzernzentrale und bescheinigen sich gegenseitig, wie toll das neue Konzept ist. Zumindest wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, vor den Ohren der Kundschaft die Mitarbeiter zurechtzuweisen. Als sich ein junger Mann, der als Kaffeeautomatenerklärer engagiert wurde, zu weit von seiner Position entfernt, ruft ihn ein schwarzer Anzug: „Herr F., Ihr Platz ist hier!“

Ein Smoothie-Hersteller macht währenddessen stolz Handyfotos von seinen Smoothies im Kühlregal. Jedem sein Sensatiönchen.

Das Angebot
Rewe wirbt mit „vielen frischen, gesunden und leckeren Produkten“, aber die stehen natürlich in unmittelbarer Nähe zu den weniger frischen, ziemlich ungesunden und leckeren Produkten, die praktischerweise direkt in der Ladenmitte platziert sind: einer ganzen Batterie Schokolade, Chipsdosen und süßem Gebäck.

Die Auswahl an frisch zubereiteten Snacks ist für deutsche Verhältnisse allerdings erfreulich groß. Ganze vier Regalmeter sind für dreieckig verpackte Sandwiches mit unterschiedlichen Belägen, Baguettes und Wraps sowie diverse Obstkombinationen reserviert. Anders als bei Tesco und Sainsbury’s in Großbritannien hat sich Rewe aber dagegen entschieden, das eigene Logo darauf zu drucken, sondern bezieht die Ware von Zulieferern. (Die Sandwiches kommen zum Beispiel von Fresh Company.) „Momentan haben wir noch nicht die kritische Größe, um mit einem eigenen Rewe to go-Label in den Markt zu gehen. Das macht jetzt noch keinen Sinn. Aber für die Zukunft wäre das nicht ausgeschlossen“, sagt Esser.

Dabei wäre das naheliegend: Ein eigenes Logo hat das Unternehmen für seinen Markt ja auch designen lassen – ganz konzernuntypisch in Grün-weiß (was offensichtlich Frische signalisieren soll), nur mit kleinem rot-weißen Rewe-Hinweis und einem Smiley unterm Go, das als Emoticon gesehen werden kann.

Ziel sei es, das Sortiment des Ladens einmal am Tag auszuverkaufen, heißt es bei Rewe. Obst und Gemüse sowie Sandwiches sollen jeden Tag frisch angeliefert werden. Was nicht verkauft wird, bleibt bis einen Tag vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums im Regal liegen.

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Das Fazit
Mit seinem neuen Konzept wolle Rewe den „Wettbewerb mit McDonald’s, Starbucks & Co“ aufnehmen, heißt es in der Pressemitteilung zur Eröffnung, und dass die zentrale Lage „nicht zwangsläufig mit überteuerten Preisen einhergehen“ müsse. Cappucchino und Latte macchiato aus der Maschine kosten etwa 1 Euro.

Aber das ist ziemlich eindeutig ein Lockangebot. Denn vor allem für die frischen Snacks verlangt Rewe happige Preise: Sandwiches kosten gerade noch übersichtliche 2,90 Euro, Wraps und Salate im Durchschnitt 3,50 Euro. Beim Obst wird’s kurios: Äpfel und Bananen kosten je 80 Cent pro Stück (und sind als einziges nicht separat in Plastik verpackt), die zehn Trauben für 1,60 Euro wurden anders als der Preis suggeriert keineswegs mit Blattgold überzogen, und wer regelmäßig das Geld zurücklegt, das eine große Box mit geschnittener Ananas kosten würde (4,40 Euro), der könnte bald seine eigene Plantage eröffnen.

(Wie praktisch, dass direkt vor dem neuen Rewe to go „Tante Ännis Wagen“ steht, wo eine Frau, die aussieht als könne sie Tante Änni heißen, ebenfalls Obst verkauft, die Eröffnung etwas misstrauisch begutachtet und dann das Schild zurechtrückt, auf dem der große Becher mit Obstsalat für 2,50 Euro angeboten wird.)

Bild zu: Erster Besuch am Sandwich-Regal: Hält der neue Rewe to go sein Versprechen?  Kurz gesagt: Die Auswahl im Rewe to go reicht von frisch und lecker bis kurios und pappig (bitte wenden Sie Ihren Blick von den traurigen Kartoffelpuffern im Apfelmusschlammbad ab), ist zwar eine Alternative zur Fastfood-Konkurrenz, aber natürlich lässt sich Rewe die teure Miete in der Innenstadt auch über höhere Preise bezahlen.

Bleibt nur noch eine Frage offen: Haben eigentlich die Mitarbeiter in den Coffee-to-Go-Kostümen den heißen Tag in der Fußgängerzone überlebt? Wenn ja: bitte in den Kommentaren melden!

Fotos: Supermarktblog

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13 Lesermeinungen

  1. WillyF sagt:

    Guter Artikel! Ich schätze,...
    Guter Artikel! Ich schätze, da wird in der REWE-Geschäftsleitung der Compliance Chief Adviser noch einiges aufzuarbeiten haben, insbesondere wie man sich als Anzug-Träger im Beisein von Kunden, aber auch intern gegenüber den eigenen Mitarbeitern verhalten sollte, um das eigene Geschäfts-Image nicht nach außen voll zu verkorksen, nach dem Motto: Wie gehen die denn erst mit ihren Mitarbeitern um, wenn keiner dabei ist? Und will man wirklich bei so einer Firma kaufen, in der die Aushilfe den ganzen Tag lang bei heißem Wetter gnadenlos den depperten Pappbecher geben und ein grünes Männchen machen muss? Zum Angebot selbst: Ziemlich happige Preise – ziemlich wenig Service. Und so bleibt summa summarum nur zu hoffen, dass aus dem arg simplen Slogan „REWE to go“ nicht ein REWE? – Schnell weg oder besser gar nicht erst hin! wird.

  2. Schöne Ergänzung zu den...
    Schöne Ergänzung zu den üblichen Angeboten in der Stadt, auch die Aufmachung ist modern, man fühlt sich wohl, und günstiger ist es auch!

  3. Ein Gechäft, dass ein "to go"...
    Ein Gechäft, dass ein „to go“ im Namen führt, würde ich schon allein deshalb nicht betreten wollen. Abgesehen davon schmiere ich mir meine Butterbrote bei Bedarf gerne selber – Verzeihung, „Sandwiches“ heißt das natürlich im „Convenience“-Bereich. Lernt doch bitte erst mal Deutsch, liebe Rewe-Manager.
    Auch sonst meide ich Rewe, wo immer es geht. Ich hasse es nämlich, beim Einkaufen von an der Decke angebrachten Lautsprechern mit schwachsinniger Reklame und Fahrstuhlmusik zugedröhnt zu werden.

  4. nico sagt:

    Mir stellt sich zunächst die...
    Mir stellt sich zunächst die Frage, ob REWE schon abgemahnt hat wegen der falschen Darstellung des lOgOs. Und coffee-to-go ist eine Erscheinung, die wirklich nur beim dämlichen, lammähnlichen deutschen Billigheimer-Verbraucher zu fruchten scheint, der zu jeder Zeit, wo er geht und steht, soeben den Einkaufswagen gefüllt, fre…. muß und wegen „Zeitmangels“ den Kaffee zum Cafe-Preis mitnimmt. Die Mehrwertseuer von 7 und 19% wird es wohl sein. Wissen die das.
    „….und wer regelmäßig das Geld zurücklegt, das eine große Box mit geschnittener Ananas kosten würde (4,40 Euro), der könnte bald seine eigene Plantage eröffnen.“
    Wieso das denn? Lasse ich mir handverlesene Ananas von meinem Angestellten schälen und auf dem Silbertablett servieren, kostet das weit mehr – und weniger als ein Anteilsschein einer Plantage. Und bei Mängeln kann ich nicht den Geschäftsführer kommen lassen, höchstens meinen Wirtschafter rausschmeißen.
    Mein Fazit: bei den Preisen ist die Verbindung zum „Betanken“ gut angebracht, denn was sonst erhält man für Soßen, wenn nicht irgendeine Chemo-Pampe?
    Bleibt nur zu hoffen, möglichst viele to-goler erleiden in ihrer E-Klasse oder am iphone n Infarkt.

  5. fazfazfaz123 sagt:

    REWE ist ziemlich unschuldig...
    REWE ist ziemlich unschuldig an dem Trend zum English im deutschen Alltag. Das auch den Behoerdenalltag erreicht hat. Die Geschaeftszimmer in Gerichten heissen seit einigen Jahren Serviceeinheiten und die alten Sozialaemter, in denen die Sozialhilfe verteilt wurde, Jobcenter. Dabei ist die Gerichts- und die Verwaltungssprache deutsch! REWE hat als einziges Unternehmen noch normale, naemlich nicht „laenger haltbare“ Milch, allein das ist immer einen Besuch wert.

  6. Mike sagt:

    liebe...
    liebe butterbrotselbstschmierer zwei kommentare vor mir: es ist ein pilotprojekt und nach drei tagen läuft auch nach wochen der vorbereitung net alles perfekt. die werden ihre erfahrungen machen und dementsprechend auch mit dem preisen, service, sortiment reagieren. klar, nen sandwich für für 3,- ist happig… aber lieber 3,- und satt als 2 cheeseburge und ne cola für 6,- und ne stunde später wieder hunge XD
    aushilfe? diese leute machen freiwillig bzw wegen dem geld, die werden gebucht und sind kein marktpersonal.
    ich geh lieber dort einkaufen, wo die firma noch soziale verantwortung gegenüber der gesellschaft und vor allem der mitarbeiter hat als dort wo mitarbeiter, kunden und mittelständler in die knie gezwungen, ausspioniert oder terrosisiert werden. aber so sind wir deutschen: ne meinung über was bilden wovon wir keine ahnung haben und die typische ellenbogengesellschaft. der opelmechaniker ist der erste der sich beschwert, wenn sein job wegen dem ganzen daciascheiß gestrichen wird…
    es lebe deutschland…

  7. Joe sagt:

    Also ich finde dass TO Go...
    Also ich finde dass TO Go Angebot super! Man kann viel Zeit sparen…

  8. CaoKy60 sagt:

    "To Go" und/oder "free...
    „To Go“ und/oder „free delivery:“ In Laendern mit niedrigeren Personalkosten (sowohl der fast food Angestellten wie der potentiellen Kunden!) ist es ueblich, dass „fast food“ ins Buero geliefert wird (ohne Aufpreis, doch die Kosten sind natuerlich im normalen Preis enthalten). In Seoul muss selbst McDonald’s delivery anbieten um konkurrenzfaehig zu bleiben (so wie sie in EU ungleich USA Bier anbieten muessen wollen sie genug Kunden haben). Ob sich so ein delivery service auch fuer die Mittagszeit in Koeln u.a. lohnen wuerde? Natuerlich heisst es, die Bueroarbeiter kommen nicht mal zu Mittag aus dem Buero, vielleicht wollen sie das trotz des Laufens … und Arbeitgeber koennten die Mittagspause um ein paar gesparte Laufminuten kuerzen. Ansonsten sollten doch die meisten Kaffeestuben in den Bueros mittlerweile ein Microwave haben, wo die Mahlzeit dann statt im REWE erwaermt werden kann. Am Platz warm (und geruchsintensiv) zu speisen ist eine Unsitte, die sich zum Glueck offenbar noch nicht so recht durchsetzt … solange es noch Kaffeecken im Grossraumbuero gibt.

  9. noir.desir. sagt:

    @Mike

    Zwei Cheeseburger und...
    @Mike
    Zwei Cheeseburger und eine Cola kosten 3 EUR.
    Alles weitere von Ihnen ist mir zu ideologisch aufgeladen und zu viel „So sind wir Deutschen.“ Mit Ihnen möchte ich keinerlei Attribute teilen, echt nicht.

  10. René sagt:

    Das Konzept an sich finde ich...
    Das Konzept an sich finde ich ja schon interessant und das Shop-Design gelungen. Mir persönlich wären allerdings die Preise zu hoch und ich zähle auch eher zu den „Butterbrotselbstschmierer“. Damit komme ich deutlich günstiger und vor allem auch ökologischer, womit ich schon beim zweiten großen Kritikpunkt wäre, die Kunsstoffverpackungen. Warum muss man hier alles mit Kunsstoff umwickeln und -hüllen und so einen riesigen Berg an Müll produzieren? Da hätte ich von Rewe einen anderen Ansatz erwartet, vor allem weil sich das Unternehmen in den großen Filialen, im Netz und auf einigen Werbetafeln als umweltbewusst und nachhaltig zeigt (oder es zumindest versucht). Hier zeigen meiner Meinung nach bereits einige kleine Geschäfte (zumindest in Berlin), wie man sowas besser lösen kann. Die Verpackungsindustrie, Lebensmittelhersteller und -vertreiber sowie Supermärkte haben hier noch viel Nachholbdarf!

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