Am Tresen

Am Tresen

Der F.A.Z.-Gesprächspodcast

05. Dez. 2019
von Timo Steppat
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„Ich wollte nie wie die breitbeinigen Jungs, wie die Rumbrüller auftreten“

Stammcafé: Klingbeil in der „Mokkabar“ in Berlin. Foto Timo Steppat

Lars Klingbeil hat einen schwierigen Job: Er soll die SPD erneuern, seit zwei Jahren macht er das. Sechs Parteivorsitzende hat er in der Zeit verabschiedet, am Wochenende werden mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zwei neue gewählt. Klingbeil, 41, ist direkt gewählter Abgeordneter aus Niedersachsen und Digitalpolitiker. Im Gesprächspodcast “Am Tresen” geht es darum, wie Farin Urlaub ihn in die Politik gebracht hat und wie es ist, wenn Altkanzler Gerhard Schröder und Niededersachsens Ministerpräsident Stephan Weil auf der eigenen Hochzeit zu Gast sind, wieso die SPD mehr Eckkneipe als hippes Café ist und wie ihn Farin Urlaub in die Politik gebracht hat.


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05. Dez. 2019
von Timo Steppat
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21. Nov. 2019
von Timo Steppat
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Vincent Klink, warum braucht Kochen Hierarchien?

Vincent Klink vor seinem Restaurant Wielandshöhe in Stuttgart

Zeit hat er eigentlich immer, schrieb Vincent Klink vorher per Mail. Am besten treffe man sich vormittags und in seinem Restaurant, da ist er sowieso die meiste Zeit. Seit 50 Jahren ist Klink Koch, seit 40 Jahren hat er eine eigene „Kneipe“, wie er sein Restaurant nennt, und mit kleiner Unterbrechung hat er seitdem einen Stern im renommierten Guide Michelin. Klink macht keinen Urlaub, er verbindet Arbeit mit Lust. Wie geht das? Nebenbei gibt er Blockflötenkonzerte, hat ein Bienenvolk und schreibt gefeierte Bücher über Essen und das Kochen. Warum er als Fleischesser eher vom Fleisch abrät, wie er mal die Hierarchien in seiner Küche abschaffen wollte und wieso die Kunst in seinen ersten Jahren als Koch seine Rettung war, erzählt er im Podcast.

In der Küche: Klink probiert / Fotos Timo Steppat

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21. Nov. 2019
von Timo Steppat
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01. Nov. 2019
von Maria Wiesner
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Johannes Nichelmann, warum ist es so schwer, mit den Eltern über die DDR zu reden?

Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann gemeinsam mit seinem Bruder die NVA-Uniform seines Vaters. Reden wollte dieser über jene Zeit jedoch nicht. Diese Lücke kennen viele junge Menschen aus Ostdeutschland. Nichelmann ist ihr in seinem Buch Nachwendekinder (erschienen im September bei Ullstein fünf) nachgegangen. „Leute aus beiden Landesteilen denken, dass unsere Generation nichts mehr mit der DDR zu tun hat“, sagt der 1989 geborene Nichelmann im Podcast-Gespräch. Und setzt gleich hinzu, dass das Bild der DDR bislang zwischen zwei Extremen pendele: „In den Erzählungen der Elterngeneration war die DDR 40 Jahre steiler Sommerausflug an der Ostsee und im Fernsehen war sie 40 Jahre Stasi-Knast mit Guido Knopp. Aber das Dazwischen wurde nie erzählt.“

Wie dieses Dazwischen aussehen könnte, wie er selbst sich an das Thema herangearbeitet hat und wie seine Familie darauf reagierte, all das erzählt er im Gespräch am Tresen der Shuka Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel.

Johannes Nichelmann, freier Radio- und Fernsehjournalist und Autor des Sachbuchs „Nachwendekinder“. Foto: Niklas Vogt

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01. Nov. 2019
von Maria Wiesner
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17. Okt. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
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Denis Scheck, warum sind Sie von der Zukunft enttäuscht?

Als Denis Scheck 13 Jahre alt war, gründete er eine Literaturagentur und wollte seine Helden der amerikanischen Science Fiction-Literatur im deutschsprachigen Raum vertreten. So handelte er mit der DDR und freundete sich bei einem Stammtisch in Stuttgart mit Koryphäen der Literaturübersetzung an. Ob er sich mit dem Denis von damals gut verstehen würde? „Nein“, sagt Scheck, 54. Inzwischen ist Scheck mit seiner Sendung „Druckfrisch“ in der ARD einer der einflussreichsten Literaturkritiker Deutschlands. Scheck hat die Entscheidung für den Nobelpreis für Peter Handke gelobt.  

Dieser habe sich „mit seinen politischen Äußerungen, mit seinem Engagement im Serbien-Krieg vollkommen vergaloppiert. In Schweden ist man aber zur Erkenntnis gelangt, dass man sich politisch total in die Nesseln setzen kann und trotzdem ein künstlerisches Werk von titanischer Größe schaffen kann“, so Scheck. „Diese Ambiguität auszuhalten, das lehrt ja gerade die Literatur. Können böse Menschen gute Literatur schreiben?“ Im F.A.Z.-Gesprächspodcast „Am Tresen“ spricht Scheck darüber, wie furchtbar es für ihn war, dass seine Eltern mit ihm aufs Land gezogen sind, Lesen als Rettung, politische Korrektheit, ob er sich nochmal das Gesicht in der Sendung schwarz anmalen würde, und wieso Fernsehserien keine Chance gegen Bücher haben.

In Baden Baden: Denis Scheck / Foto: Timo Steppat

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17. Okt. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
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03. Okt. 2019
von Timo Steppat
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„Ich war blond, hässlich, Matschgesicht“

Carolin Kebekus nach dem Gespräch in der Kölner Südstadt. Foto: Stefan Finger

An einem normalen Kiosk in Köln könne man das Gespräch mit Carolin Kebekus nicht führen, ist ihr Manager überzeugt. Zu viele blieben stehen, wollten Autogramme oder Selfies.  Deshalb geht es in den hinteren Teil eines Büdchens in der Südstadt, wo Bierkisten lagern. In Köln ist Kebekus, die im Stadtteil Ostheim aufgewachsen, FC-Fan und begeisterte Anhängerin des Karnevals ist, eine Art Volksheldin.

In ihrer Kindheit in Köln-Ostheim spielte der Glaube eine wichtige Rolle – ihre polnische Oma gab ihr mit, dass Jesus alles sieht und Fehler bestraft. Als in der modernen katholischen Kirche, in der sich ihre Familie engagierte, ein Kruzifix aufgehängt wurde, bekam sie Angst vor der ausgemergelten Jesus-Figur. Im Podcast erzählt sie, wieso sie sich vom Glauben abwandte, dass sie kein schönes Kind war (“Ich war blond, hässlich, Matschgesicht”), wie sie später mit ihrer Oma nach Polen reiste, um sich dort die alte Heimat anzuschauen und wie ihre Kindheit in der Kölner Vorstadt bis heute ihre derbe Comedy prägt. 

Kebekus, die in ihren Programmen immer wieder das Hohelied auf Leberwurstbrot und Mettbrötchen sang, isst inzwischen weniger Fleisch. Die letzte Kuh, die auf ihren Teller kam, kannte sie persönlich. Sie hieß Lise. Außerdem reden wir „Am Tresen“ über Greta Thunberg, Sexismus in der Comedy und die Folgen der MeToo-Debatte. 

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03. Okt. 2019
von Timo Steppat
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20. Sep. 2019
von Timo Steppat
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Aladin El-Mafaalani, wie integriert man die Gegner der offenen Gesellschaft?

Aladin El-Mafaalani in Dortmund. Foto: Marina Papaj

Der Dortmunder Integrationsforscher Aladin El-Mafaalani vertritt die These: Dass es mehr Konflikte um das Thema Integration gibt, ist ein Zeichen für bessere Integration. Aus seiner Sicht ist die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, ein Zeichen dafür, dass Muslime viel besser integriert sind. Im Podcast spricht er darüber, wie es Deutschland gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit, zu einem der liberalsten Länder der Welt zu werden und wieso AfD und Grüne gerade deshalb so stark sind.

Es geht um Leitkultur, Fortschritt und was das Ruhrgebiet ausmacht. Um die Frage, warum die einen Neukölln mit all seinen Problemen für den „Place to be“ halten und die anderen den Berliner Stadtteil als Hölle empfinden, in der alles falsch läuft. El-Mafaalani, Autor des Bestsellers “Das Integrationsparadox”, arbeitete eineinhalb Jahre als Abteilungsleiter im Integrationsministerium von Nordrhein-Westfalen. Er spricht darüber, wie Integrationspolitik funktioniert und wo ihre Grenzen sind.

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20. Sep. 2019
von Timo Steppat
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05. Sep. 2019
von Timo Steppat
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Torsten Sträter, können Depressionen lustig sein?

Am Dortmunder Kiosk „Zwischenstop“ Fotos: Marina Pepaj

 

Als Torsten Sträter seine ersten Auftritte auf Poetry-Slam-Bühnen machte, war er Anfang 40 und arbeitete in einer Spedition als Disponent. Dieter Nuhr entdeckte Sträter und holte ihn mit 46 ins Fernsehen. Seitdem tritt er mit markanter Mütze auf und liest von einem Tablet seine Texte vor – etwa bei „Extra 3“ oder „Nuhr im Ersten“. Auch die Depressionen, die ihn über Jahre begleitet haben, hat er in einem Text verarbeitet. Im Gesprächspodcast redet er darüber, wie sich seine Depressionen anfühlten und wieso jeder Beinbruch besser auszuhalten ist. 

Sträter spricht darüber, wieso er sich gelegentlich mit den Kommentatoren unter seinen Videos anlegt, wieso er nicht über Kollegen lästert und warum er nie wirklich aus dem Ruhrgebiet weggezogen ist. Wir treffen Sträter am Kiosk „Zwischenstopp“ im Dortmunder Kreuzviertel – und er erklärt, was ihm die Stadt bedeutet und was sie ausmacht. 

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„Mütze ist heute nicht, heute ist mal Hut.“

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05. Sep. 2019
von Timo Steppat
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22. Aug. 2019
von Timo Steppat
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Wie fühlt es sich an, einen Mörder zu verteidigen?

Foto: Wolfgang Eilmes

Ulrich Endres hat als Strafverteidiger in über 150 Tötungsdelikten die Verteidigung übernommen. Er spricht von der Königsdisziplin seines Berufs. Bundesweit bekannt wurde er, als er Magnus G. vertrat, den Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler. Endres ist inzwischen Mitte 70, fast 40 Jahre Strafverteidiger – und er kennt sich aus mit menschlichen Abgründen.

Endres, der seine Praxis im Frankfurter Stadtteil Höchst hat, ist auch in Rapper-Kreisen bekannt. Wenn es Probleme gebe, heißt es in einem Songtext: „Call Endres Endres.“ Endres, der in einem Porträt in der F.A.Z. mal der „Mann fürs Grobe“ genannt wurde, ist bekannt für klare Worte. Wenn er einen Freispruch für einen Schuldigen erzielt, sei er stolz, dass das System funktioniere. Lieber zwei Freisprüche für Schuldige als einen Schuldspruch für einen Unschuldigen, ist seine Devise. Warum er bei seinen Mandanten vor Gericht manchmal den Angstschweiß riechen kann und wieso er immer wissen will, ob jemand die Tat begangen hat, das erzählt er im Gesprächspodcast „Am Tresen“.

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22. Aug. 2019
von Timo Steppat
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08. Aug. 2019
von Maria Wiesner
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Ilker Çatak, wie schwierig ist es, in der Türkei zu drehen?

„Oh Gott, der Studenten-Oscar, über den werde ich wohl noch sprechen müssen, wenn ich 60 bin“, seufzt Ilker Çatak, als im Podcast-Gespräch die Rede auf diese Auszeichnung kommt, die er 2015 entgegen nehmen konnte. Seit der Trophäe hat er einige neue Filme gedreht. Der aktuelle heißt „Es gilt das gesprochene Wort“ und läuft derzeit in den deutschen Kinos.  In ihm geht eine deutsche Pilotin (Anne Ratte-Polle) eine Scheinehe mit einem kurdischen Tänzer (Oğulcan Arman Uslu) ein.
Wir unterhielten uns für den „Am Tresen“-Podcast im Foyer des Frankfurter Arthousekinos „Cinema“, während der Film gerade lief. Der Regisseur erzählte, was ihn an Kinogästen stört, die zu spät zur Vorstellung kommen,  wie er auf die Idee zu seinem Film kam, wieso er während seines Studiums in Kreuzberg Eis verkaufen musste und warum er sich vom großen Vorbild Fatih Akin langsam freischwimmt.

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08. Aug. 2019
von Maria Wiesner
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26. Jul. 2019
von Maria Wiesner
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Sonya Kraus, was bedeutet Geld für Sie?

Sonya Kraus kommt im Sommerkleid zum Gespräch ans Wasserhäuschen. „Sobald die Sonne herauskommt und es über 23 Grad warm wird, hüpft mein Herz und mein Kleiderschrank explodiert vor Farben“, sagt sie.

Bekannt wurde sie in Deutschland als Moderatorin der Fernsehshow „Talk, Talk, Talk“: „Die Sendung hatte viel Satire und Ironie, aber pädagogisch eckten wir gelegentlich an“, erzählt sie.

Kaum bekannt ist, dass sie zuvor erfolgreich als Model arbeitete. Im Podcast erzählt sie, wie sie in der U-Bahn entdeckt wurde und wie sie es geschafft hat, sich mit 23 Jahren bereits vom eigenen Geld ein Haus zu kaufen – und was sie daran selbst alles selbst renoviert hat.

Ab dem 8. August ist sie wieder im Fernsehen zu sehen. Auf Sat.1 läuft dann ihre Sendung „Die Unglaublichsten“, die sie „Wohlfühlfernsehen“ nennt. Was genau dabei zu sehen sein wird, hat sie im Gespräch verraten.

© Lucas BäumlTV-Moderatorin Sonya Kraus beim Gespräch in Frankfurt

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26. Jul. 2019
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11. Jul. 2019
von Maria Wiesner
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Max Simonischek, was machen Sie, wenn im Publikum ein Handy klingelt?

Max Simonischek entstammt einer Schauspielerfamilie und ging trotzdem ans Theater. Vorher ging er auf Reisen. Nach dem Abitur angelte er in Alaska und ritt in Kuba durch die Sierra Maestra – immer dabei waren zwei Reclam-Bändchen. Aus denen lernte er am Ende einen Monolog auswendig, um sich auf der Schauspielschule zu bewerben.

Im Podcast „Am Tresen“ erzählt der Schauspieler an einem Frankfurter Wasserhäuschen davon, wie seine Eltern Charlotte Schwab und Peter Simonischek reagierten, als sie zu seinem ersten Stück kamen, warum er sich für sein Regiedebüt eine Adaptation von Kafkas „Der Bau“ aussuchte (derzeit im Frankfurter Schauspiel zu sehen) und was er tut, wenn im Publikum mal das Handy klingelt.

© dpaDer Schauspieler Max Simonischek

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11. Jul. 2019
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27. Jun. 2019
von Timo Steppat
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Till Reiners, warum sind Sie mit ihrem Laberpodcast so erfolgreich?

Foto: Mathias Becker

Till Reiners wächst am Niederrhein auf, merkt als Klassenclown und später bei der Theater-AG, dass er Schauspieler werden will – und wechselt dann doch den Berufswunsch. Nach einem Politikstudium in Trier wird er Kabarettist. Reiners bekommt viele Auszeichnungen und wird als Nachwuchshoffnung der Szene gefeiert. Vor eineinhalb Jahren hat er sich trotzdem für die Comedy entschieden. Wie es zu der Entscheidung kam, warum er in der Comedy mehr er selbst sein kann und worin sich die Gags in beiden Genres unterscheiden, erzählt er im Gesprächspodcast der F.A.Z., am Tresen eines Frankfurter Kiosks.

Reiners, 34, ist vor dem Treffen, es ist später Abend, mit seinem neuen Comedy-Programm „Bescheidenheit“ aufgetreten. Wenn er nicht durchs Land tourt, ist er im Podcast mit Moritz Neumeier zu hören. Bei „Talk ohne Gast“ (Njoy/Fritz) sagen jedes Mal per Sprachnachricht prominente Gäste mit fadenscheinigen Ausreden ab. Dann reden Neumeier und Reiners einfach so eine Stunde lang – ohne Gast. Viele hören dabei zu. Neben „Gemischtes Hack“ und „Fest und Flauschig“ ist es einer der erfolgreichen Laberpodcasts. Warum interessiert so viele, wenn sich zwei Leute einfach unterhalten? Ein Teil seiner Antwort: Es ist heimelig.

Außerdem geht es darum, wieso so viele ehemalige Poetry Slamer wie Hazel Brugger oder Reiners heute nichts mehr mit Poetry Slams anfangen können. Ob man mit Comedy alt werden kann und wieso sich Reiners nach der Jugend auf dem Land nichts mehr wünschte als in einer Großstadt zu leben. 

27. Jun. 2019
von Timo Steppat
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13. Jun. 2019
von Maria Wiesner
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Wann haben Sie gelernt, Ihren Körper zu lieben, Miyabi Kawai?

Miyabi Kawai ist viel unterwegs. Die gelernte Stylistin ist bekannt aus der Umstyling-Show „Schrankalarm“ und setzt sich heute auf Instagram, wo sie mehr als hunderttausend Follower hat, für Body Positivity ein.  Darüber hat sie gerade auch ein Buch geschrieben: „Dem Meer ist es egal, ob du eine Bikinifigur hast“, heißt es. Jetzt ist sie auf Lesereise. 

Im Podcast- Gespräch am Tresen eines Frankfurter Wasserhäuschens erzählt sie, wie schwer es für sie selbst war, ihren Körper zu akzeptieren: „Ich habe im Laufe der Jahre von Größe 34 bis 46 die ganze Bandbreite der Frauengrößen gehabt und ich glaube, das ist keine untypische Reise für Frauen. Unser Körper verändert sich und das ist ganz normal, aber wir leben in der Illusion, dass wir eigentlich immer schlank und straff und jung sein müsse und das das ewig so bleiben sollte.“

Wie man es schafft, den Selbstoptimierungsdruck wegzunehmen, wie man Selbstfürsorge auch bei stressigen Jobs betreiben kann und wie sie mit Hass im Netz umging, als ihr Partner plötzlich über Nacht zum Soap-Star wurde – all das erzählt sie im Podcast.

© Wolfgang EilmesMiyabi Kawai – Instagram-Star und Autorin

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13. Jun. 2019
von Maria Wiesner
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30. Mai. 2019
von Timo Steppat
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Bijan Kaffenberger, wie sind Sie trotz Tourette Politiker geworden?

Foto: Frank Röth

Bijan Kaffenberger hat einen strikten Zeitplan. Aber beim Termin zuvor mit der Umweltministerin hat es länger gedauert, deshalb kommt er etwas gestresst an – eigentlich soll gerade das nicht passieren. Denn Stress führt dazu, dass die Tics, die er durch das Tourette-Syndrom hat, stärker werden. Vor einem dreiviertel Jahr hat er es geschafft, über die Erststimmen einen Wahlkreis in Darmstadt für die SPD direkt zu gewinnen, seitdem ist er Abgeordneter im hessischen Landtag.

Kaffenberger ist 29 Jahre alt, war erfolgreicher Youtuber, promovierte über Bankenregulierung – und gilt als eine Nachwuchshoffnung seiner Partei. Er sagt, vor allem hätte er die Wähler überzeugen müssen, dass ein Politiker Tourette haben kann. „Mein Wahlkampfslogan war nicht: Ein Tick anders.“ Wie sich ein Tic anfühlt, wieso er die Emojis der SPD nicht besonders mag, wie ihn der Wahlkampfspot von Gerhard Schröder 1998 für die SPD begeisterte und wieso er bei seiner Oma wohnt, darüber spricht er am Tresen eines Wasserhäuschens.

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30. Mai. 2019
von Timo Steppat
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16. Mai. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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Lisa Blumenberg, wie sind Sie auf „Bad Banks“ gekommen?

Lisa Blumenberg dreht in Frankfurt die zweite Staffel der deutschen Erfolgsserie „Bad Banks“. Während das Team in der Frankfurter Innenstadt eine Kneipenszene filmt, trifft sich die Produzentin mit uns an einem Wasserhäuschen. Sie hat unlängst den Deutschen Fernsehpreis für die beste Drama-Serie erhalten. Ohne sie gäbe es „Bad Banks“ heute nicht.

„Wir wollten Stoffe suchen, die wir aus deutscher Perspektive erzählen können. Und die trotzdem international interessant sind. Es war klar, dass das außerhalb des klassischen Formatfernsehens stattfinden würde“, sagt sie. Und erzählt dann, was sie bei den Recherchen über Banken und Banker gelernt hat (zum Beispiel wer Mäuse bei sich hat), was genau der Beruf einer Produzentin bedeutet und und wie die deutsche Serienrevolution hinter den Kulissen abläuft.

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von Maria Wiesner und Timo Steppat
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