Am Tresen

Am Tresen

Der F.A.Z.-Gesprächspodcast

05. Sep. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

1
7695
   

Torsten Sträter, können Depressionen lustig sein?

Am Dortmunder Kiosk „Zwischenstop“ Fotos: Marina Pepaj

 

Als Torsten Sträter seine ersten Auftritte auf Poetry-Slam-Bühnen machte, war er Anfang 40 und arbeitete in einer Spedition als Disponent. Dieter Nuhr entdeckte Sträter und holte ihn mit 46 ins Fernsehen. Seitdem tritt er mit markanter Mütze auf und liest von einem Tablet seine Texte vor – etwa bei „Extra 3“ oder „Nuhr im Ersten“. Auch die Depressionen, die ihn über Jahre begleitet haben, hat er in einem Text verarbeitet. Im Gesprächspodcast redet er darüber, wie sich seine Depressionen anfühlten und wieso jeder Beinbruch besser auszuhalten ist. 

Sträter spricht darüber, wieso er sich gelegentlich mit den Kommentatoren unter seinen Videos anlegt, wieso er nicht über Kollegen lästert und warum er nie wirklich aus dem Ruhrgebiet weggezogen ist. Wir treffen Sträter am Kiosk „Zwischenstopp“ im Dortmunder Kreuzviertel – und er erklärt, was ihm die Stadt bedeutet und was sie ausmacht. 

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

„Mütze ist heute nicht, heute ist mal Hut.“

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

05. Sep. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

1
7695

   

22. Aug. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

0
6088
   

Wie fühlt es sich an, einen Mörder zu verteidigen?

Foto: Wolfgang Eilmes

Ulrich Endres hat als Strafverteidiger in über 150 Tötungsdelikten die Verteidigung übernommen. Er spricht von der Königsdisziplin seines Berufs. Bundesweit bekannt wurde er, als er Magnus G. vertrat, den Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler. Endres ist inzwischen Mitte 70, fast 40 Jahre Strafverteidiger – und er kennt sich aus mit menschlichen Abgründen.

Endres, der seine Praxis im Frankfurter Stadtteil Höchst hat, ist auch in Rapper-Kreisen bekannt. Wenn es Probleme gebe, heißt es in einem Songtext: „Call Endres Endres.“ Endres, der in einem Porträt in der F.A.Z. mal der „Mann fürs Grobe“ genannt wurde, ist bekannt für klare Worte. Wenn er einen Freispruch für einen Schuldigen erzielt, sei er stolz, dass das System funktioniere. Lieber zwei Freisprüche für Schuldige als einen Schuldspruch für einen Unschuldigen, ist seine Devise. Warum er bei seinen Mandanten vor Gericht manchmal den Angstschweiß riechen kann und wieso er immer wissen will, ob jemand die Tat begangen hat, das erzählt er im Gesprächspodcast „Am Tresen“.

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

22. Aug. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

0
6088

   

08. Aug. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

1
2162
   

Ilker Çatak, wie schwierig ist es, in der Türkei zu drehen?

„Oh Gott, der Studenten-Oscar, über den werde ich wohl noch sprechen müssen, wenn ich 60 bin“, seufzt Ilker Çatak, als im Podcast-Gespräch die Rede auf diese Auszeichnung kommt, die er 2015 entgegen nehmen konnte. Seit der Trophäe hat er einige neue Filme gedreht. Der aktuelle heißt „Es gilt das gesprochene Wort“ und läuft derzeit in den deutschen Kinos.  In ihm geht eine deutsche Pilotin (Anne Ratte-Polle) eine Scheinehe mit einem kurdischen Tänzer (Oğulcan Arman Uslu) ein.
Wir unterhielten uns für den „Am Tresen“-Podcast im Foyer des Frankfurter Arthousekinos „Cinema“, während der Film gerade lief. Der Regisseur erzählte, was ihn an Kinogästen stört, die zu spät zur Vorstellung kommen,  wie er auf die Idee zu seinem Film kam, wieso er während seines Studiums in Kreuzberg Eis verkaufen musste und warum er sich vom großen Vorbild Fatih Akin langsam freischwimmt.

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

 

08. Aug. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

1
2162

   

26. Jul. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

0
5421
   

Sonya Kraus, was bedeutet Geld für Sie?

Sonya Kraus kommt im Sommerkleid zum Gespräch ans Wasserhäuschen. „Sobald die Sonne herauskommt und es über 23 Grad warm wird, hüpft mein Herz und mein Kleiderschrank explodiert vor Farben“, sagt sie.

Bekannt wurde sie in Deutschland als Moderatorin der Fernsehshow „Talk, Talk, Talk“: „Die Sendung hatte viel Satire und Ironie, aber pädagogisch eckten wir gelegentlich an“, erzählt sie.

Kaum bekannt ist, dass sie zuvor erfolgreich als Model arbeitete. Im Podcast erzählt sie, wie sie in der U-Bahn entdeckt wurde und wie sie es geschafft hat, sich mit 23 Jahren bereits vom eigenen Geld ein Haus zu kaufen – und was sie daran selbst alles selbst renoviert hat.

Ab dem 8. August ist sie wieder im Fernsehen zu sehen. Auf Sat.1 läuft dann ihre Sendung „Die Unglaublichsten“, die sie „Wohlfühlfernsehen“ nennt. Was genau dabei zu sehen sein wird, hat sie im Gespräch verraten.

© Lucas BäumlTV-Moderatorin Sonya Kraus beim Gespräch in Frankfurt

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

26. Jul. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

0
5421

   

11. Jul. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

0
2560
   

Max Simonischek, was machen Sie, wenn im Publikum ein Handy klingelt?

Max Simonischek entstammt einer Schauspielerfamilie und ging trotzdem ans Theater. Vorher ging er auf Reisen. Nach dem Abitur angelte er in Alaska und ritt in Kuba durch die Sierra Maestra – immer dabei waren zwei Reclam-Bändchen. Aus denen lernte er am Ende einen Monolog auswendig, um sich auf der Schauspielschule zu bewerben.

Im Podcast „Am Tresen“ erzählt der Schauspieler an einem Frankfurter Wasserhäuschen davon, wie seine Eltern Charlotte Schwab und Peter Simonischek reagierten, als sie zu seinem ersten Stück kamen, warum er sich für sein Regiedebüt eine Adaptation von Kafkas „Der Bau“ aussuchte (derzeit im Frankfurter Schauspiel zu sehen) und was er tut, wenn im Publikum mal das Handy klingelt.

© dpaDer Schauspieler Max Simonischek

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

 

11. Jul. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

0
2560

   

27. Jun. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

0
3159
   

Till Reiners, warum sind Sie mit ihrem Laberpodcast so erfolgreich?

Foto: Mathias Becker

Till Reiners wächst am Niederrhein auf, merkt als Klassenclown und später bei der Theater-AG, dass er Schauspieler werden will – und wechselt dann doch den Berufswunsch. Nach einem Politikstudium in Trier wird er Kabarettist. Reiners bekommt viele Auszeichnungen und wird als Nachwuchshoffnung der Szene gefeiert. Vor eineinhalb Jahren hat er sich trotzdem für die Comedy entschieden. Wie es zu der Entscheidung kam, warum er in der Comedy mehr er selbst sein kann und worin sich die Gags in beiden Genres unterscheiden, erzählt er im Gesprächspodcast der F.A.Z., am Tresen eines Frankfurter Kiosks.

Reiners, 34, ist vor dem Treffen, es ist später Abend, mit seinem neuen Comedy-Programm „Bescheidenheit“ aufgetreten. Wenn er nicht durchs Land tourt, ist er im Podcast mit Moritz Neumeier zu hören. Bei „Talk ohne Gast“ (Njoy/Fritz) sagen jedes Mal per Sprachnachricht prominente Gäste mit fadenscheinigen Ausreden ab. Dann reden Neumeier und Reiners einfach so eine Stunde lang – ohne Gast. Viele hören dabei zu. Neben „Gemischtes Hack“ und „Fest und Flauschig“ ist es einer der erfolgreichen Laberpodcasts. Warum interessiert so viele, wenn sich zwei Leute einfach unterhalten? Ein Teil seiner Antwort: Es ist heimelig.

Außerdem geht es darum, wieso so viele ehemalige Poetry Slamer wie Hazel Brugger oder Reiners heute nichts mehr mit Poetry Slams anfangen können. Ob man mit Comedy alt werden kann und wieso sich Reiners nach der Jugend auf dem Land nichts mehr wünschte als in einer Großstadt zu leben. 

27. Jun. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

0
3159

   

13. Jun. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

0
9287
   

Wann haben Sie gelernt, Ihren Körper zu lieben, Miyabi Kawai?

Miyabi Kawai ist viel unterwegs. Die gelernte Stylistin ist bekannt aus der Umstyling-Show „Schrankalarm“ und setzt sich heute auf Instagram, wo sie mehr als hunderttausend Follower hat, für Body Positivity ein.  Darüber hat sie gerade auch ein Buch geschrieben: „Dem Meer ist es egal, ob du eine Bikinifigur hast“, heißt es. Jetzt ist sie auf Lesereise. 

Im Podcast- Gespräch am Tresen eines Frankfurter Wasserhäuschens erzählt sie, wie schwer es für sie selbst war, ihren Körper zu akzeptieren: „Ich habe im Laufe der Jahre von Größe 34 bis 46 die ganze Bandbreite der Frauengrößen gehabt und ich glaube, das ist keine untypische Reise für Frauen. Unser Körper verändert sich und das ist ganz normal, aber wir leben in der Illusion, dass wir eigentlich immer schlank und straff und jung sein müsse und das das ewig so bleiben sollte.“

Wie man es schafft, den Selbstoptimierungsdruck wegzunehmen, wie man Selbstfürsorge auch bei stressigen Jobs betreiben kann und wie sie mit Hass im Netz umging, als ihr Partner plötzlich über Nacht zum Soap-Star wurde – all das erzählt sie im Podcast.

© Wolfgang EilmesMiyabi Kawai – Instagram-Star und Autorin

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

13. Jun. 2019
von Maria Wiesner
0 Lesermeinungen

0
9287

   

30. Mai. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
4055
   

Bijan Kaffenberger, wie sind Sie trotz Tourette Politiker geworden?

Foto: Frank Röth

Bijan Kaffenberger hat einen strikten Zeitplan. Aber beim Termin zuvor mit der Umweltministerin hat es länger gedauert, deshalb kommt er etwas gestresst an – eigentlich soll gerade das nicht passieren. Denn Stress führt dazu, dass die Tics, die er durch das Tourette-Syndrom hat, stärker werden. Vor einem dreiviertel Jahr hat er es geschafft, über die Erststimmen einen Wahlkreis in Darmstadt für die SPD direkt zu gewinnen, seitdem ist er Abgeordneter im hessischen Landtag.

Kaffenberger ist 29 Jahre alt, war erfolgreicher Youtuber, promovierte über Bankenregulierung – und gilt als eine Nachwuchshoffnung seiner Partei. Er sagt, vor allem hätte er die Wähler überzeugen müssen, dass ein Politiker Tourette haben kann. „Mein Wahlkampfslogan war nicht: Ein Tick anders.“ Wie sich ein Tic anfühlt, wieso er die Emojis der SPD nicht besonders mag, wie ihn der Wahlkampfspot von Gerhard Schröder 1998 für die SPD begeisterte und wieso er bei seiner Oma wohnt, darüber spricht er am Tresen eines Wasserhäuschens.

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

30. Mai. 2019
von Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
4055

   

16. Mai. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
1770
   

Lisa Blumenberg, wie sind Sie auf „Bad Banks“ gekommen?

Lisa Blumenberg dreht in Frankfurt die zweite Staffel der deutschen Erfolgsserie „Bad Banks“. Während das Team in der Frankfurter Innenstadt eine Kneipenszene filmt, trifft sich die Produzentin mit uns an einem Wasserhäuschen. Sie hat unlängst den Deutschen Fernsehpreis für die beste Drama-Serie erhalten. Ohne sie gäbe es „Bad Banks“ heute nicht.

„Wir wollten Stoffe suchen, die wir aus deutscher Perspektive erzählen können. Und die trotzdem international interessant sind. Es war klar, dass das außerhalb des klassischen Formatfernsehens stattfinden würde“, sagt sie. Und erzählt dann, was sie bei den Recherchen über Banken und Banker gelernt hat (zum Beispiel wer Mäuse bei sich hat), was genau der Beruf einer Produzentin bedeutet und und wie die deutsche Serienrevolution hinter den Kulissen abläuft.

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

16. Mai. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
1770

   

02. Mai. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
4073
   

Feridun Zaimoglu, wieso hassen Sie Entspannung?

 

Feridun Zaimoglu sucht im Kiosk im Frankfurter Gallusviertel nach der Ravioli-Dose. Ohne Ravioli sei es kein echter Kiosk. Er findet die Dose und freut sich. Am Tag vorher hat er aus seinem neuen Buch „Die Geschichte der Frau“ im Literaturhaus vorgelesen, es ist für einen Preis nominiert. Zaimoglu ist gut drauf, aber er regt sich gerne auf. Über Entspannung („Entspannung ist der Anfang vom Ende“), über einen Wahn zu harmonisieren („Deshalb sind die Grünen eine starke Partei“) und auf der anderen Seite die „reaktionären Männlichkeitsknalltüten“, die Frauen Vorschriften machen wollen und sich ein falsches Früher herbeiwünschen.

Wieso es mehr Verspannung braucht („Hoch lebe die Verspannung, denn die Verspannung steht immer im Anfang des guten Geschmacks und der Zivilisation.“), wie Zaimoglu einmal fast einen Tatort geschrieben hätte, wieso er keinen Urlaub macht, wie er seine Bücher schreibt, wieso er über 100 Gartenzwerge besitzt und wie Zorn zum Antrieb werden kann, darüber spricht er im F.A.Z.-Gesprächspodcast. 

02. Mai. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
4073

   

18. Apr. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
1 Lesermeinung

2
6263
   

Laura Karasek, wie wird man von der Wirtschaftsanwältin zur Schriftstellerin?

Foto: Helmut Fricke

 

Jedes zweite Wort musste Laura Karasek googeln, als sie in der Wirtschaftskanzlei anfing: „Das ist so eine Businesssprache: Ich habe einen All Nighter gemacht, der Kickback läuft so und so.“ Da lernte sie die harten Arbeitszeiten der Branche kennen – und Kollegen, „die sehr gerne mal das Licht angelassen haben, das Jackett über dem Stuhl – und die so vorgegeben haben, bis 24 Uhr im Büro gewesen zu sein.” 

Vor wenigen Monaten hat die 1982 geborene Karasek ihren Job in der Kanzlei gekündigt und will sich jetzt auf das Schreiben von Büchern und eine neue Talkshow konzentrieren, die bald bei ZDFneo startet. „Es war auch ausgelöst durch den Tod meines Vaters, dass ich dachte: Deine Träume haben nicht ewig Zeit. Ich bin jetzt Mitte 30. Irgendwann ist es sonst zu spät. Jetzt schreibe ich meinen zweiten Roman.” 

Am Tresen eines Frankfurter Wasserhäuschens berichtet Karasek von der Kindheit mit einem prominenten Vater, Preisverleihungen mit den Backstreet Boys, davon, wie es war von Thomas Gottschalk von der Tanzschule abgeholt zu werden und wie es war, mit 13 die Diabetes-Diagnose zu bekommen („Ich habe erst mal angefangen zu rauchen.“) 

 

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url: https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

 

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

 

18. Apr. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
1 Lesermeinung

2
6263

   

04. Apr. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
3594
   

Wofür braucht man heute noch ein großes Plattenlabel?

Mutter Italienerin, Vater aus Burundi, aufgewachsen in einer Frankfurter Sozialbausiedlung – heute ist Patrick Mushatsi-Kareba CEO von Sony Deutschland. Im Podcast „Am Tresen“ erzählt er wie er in der Musikbranche gelandet ist.

© Helmut FrickeMotto? Immer weiter, sagt Sony-Music-CEO Patrick Mushatsi-Kareba

Er bestellt erst Wasser, dann Tee, Alkohol hat er noch nie getrunken („Hab ich noch nie getrunken. Noch nicht einmal einen Tropfen Sekt“). Auf die Frage nach dem Warum antwortet er knapp. Länger fällt die Antwort zur Urheberrechtsdiskussion aus. „Da wir mit Kunstschaffenden, Autoren, Produzenten zusammenarbeiten, versteht es sich von selbst, dass wir auf deren Seite sind“, sagt er.

Was ein Plattenlabel heute noch für seine Künstler tut. Wie er sich auf Partys vorstellt, wieso er als Schwarzer oft mit Intoleranz konfrontiert wurde und warum er mal sechs Monate lang im Hotel gelebt hat, all das erzählt er im Podcast.

04. Apr. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
0 Lesermeinungen

2
3594

   

22. Mrz. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
4 Lesermeinungen

3
10705
   

„Bei Kiwi ist immer alles in Ordnung. Aber das ist ja nicht das Leben“

Wo Andrea Kiewel ist, ist gute Laune. Am Sonntagmittag kehrt sie mit dem ZDF-Fernsehgarten in die deutschen Wohnzimmer ein – sie führt durch Spiele, begrüßt Schlagerstars. Dabei wirkt sie, wie die “taz” einmal bemerkte, immer aufrichtig in ihrer Begeisterung. Was Kiwi, wie sie sich selbst nennt, von Kiewel unterscheidet? “Bei Kiwi gibt es keine schlechten Nachrichten. Bei Kiwi ist immer alles in Ordnung. Aber das ist ja nicht das Leben”, sagt sie im Podcast “Am Tresen”.

© Picture AllianceFoto Picture Alliance

Der Erfolg kann schnell aufhören, das hat Kiewel 2017 gemerkt, als sie für den Diätanbieter „Weight Watchers“ Schleichwerbung machte. Fast ein Jahr war sie raus aus dem Geschäft. Wie sich das anfühlte, plötzlich nichts mehr zu tun zu haben, und wieso sie zurückkehren konnte, wie sie überhaupt damals zum DDR-Fernsehen kam, obwohl sie ja eigentlich Leistungsschwimmerin und Lehrerin war und wieso sie heute den Winter in Tel Aviv verbringt, das erzählt sie im Podcast “Am Tresen”. In Tel Aviv fühlt sie sich wohl, weil sie das Gefühl hat, die Bewohner der Stadt seien wie sie. “Ich bin nicht 90 oder 100 Prozent, ich bin 110 Prozent. Ich habe nicht dieses gesunde deutsche Mittelmaß.”

Was sie heute machen würde, wenn es die DDR noch gäbe, wieso Kiewel so abergläubisch ist, wieso der Fernsehgarten für sie auch Heilung bedeutet und wieso sie auch mitten in der Nacht sofort losmoderieren könnte, darüber spricht sie „Am Tresen“.

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url:  https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

 

22. Mrz. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
4 Lesermeinungen

3
10705

   

07. Mrz. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
3 Lesermeinungen

3
7539
   

„Wenn es humorlose Politiker gibt, dann sind sie immer in der SPD“

Am Tag, an dem islamistische Terroristen die Mitarbeiter der Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ 2015 erschossen, stand das Telefon bei Tim Wolff, dem Chef der deutschen Satire-Zeitschrift „Titanic“ nicht mehr still. Alle wollten mit ihm sprechen, Kamerateams standen vor der Redaktion Schlange. Fast jeder Journalist fragte, ob Wolf Angst habe, so erinnert er sich. „Angst kommt erst auf, wenn Polizisten mit Maschinengewehren am Fenster vorbeilaufen, um uns zu beschützen“, sagt Wolff in der neuen Folge von „Am Tresen“, dem F.A.Z.-Gesprächspodcast. Er erinnert sich, wie plötzlich eine Handvoll „ehemaliger Klassenclowns“ sehr ernsten Polizisten gegenüber saß, er unter Polizeischutz stand und eine Bombenattrappe als polizeiinterne Übung vor seiner Wohnung abgelegt wurde.

Nach fünf Jahren an der Spitze ist Tim Wolff seit gut einem Monat nicht mehr Chefredakteur der „Titanic“. „Am Tresen“ einer Trinkhalle im Frankfurter Gallusviertel berichtet er von seinem zwiespältigen Verhältnis zur Arbeit des Fernsehsatirikers Jan Böhmermann. Welche Politiker am meisten gegen die Satire-Zeitschrift geklagt haben („Wenn es humorlose Politiker gibt, dann sind sie immer in der SPD“) und warum sich die „Titanic“ besonders gerne von der katholischen Kirche verklagen lässt – die hatten nämlich zunächst gegen ein Titelbild Klage eingereicht, die „Titanic“ bekam dadurch viel Aufmerksamkeit und im letzten Moment, „bevor es teuer wurde“ hatte die Bischofskonferenz die Klage zurückgezogen. „Mit dem Vatikan würde ich jederzeit wieder zusammenarbeiten. Das war  optimal“, sagt Wolff. 

Außerdem erklärt der Satiriker, wie ein guter Witz funktioniert, wieso er selbst keinen erzählen kann, warum die Sketche von Loriot heute nicht mehr funktionieren würden und warum er deutsches Kabarett nicht erträgt. 

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url:  https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

07. Mrz. 2019
von Timo Steppat und Maria Wiesner
3 Lesermeinungen

3
7539

   

21. Feb. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
1 Lesermeinung

5
2794
   

Wie ist es für Netflix zu drehen, Soleen Yusef?

Bei Filmprojekten versuche sie gegen die Schublade „Regisseurin mit Migrationshintergrund“ anzukämpfen, sagt Soleen Yusef. Für Netflix arbeitet die junge Regisseurin derzeit an der Serie „Skylines“, die in der Frankfurter Hip-Hop-Szene spielt.  Ist das ein Vorteil der Streaming-Dienste, das man mehr ausprobieren kann und in weniger Schubladen gesteckt wird?

Wir treffen Soleen Yusef in einer Frankfurter Kneipe – das Wasserhäuschen ist noch in der Winterpause. Bei einem Bier erzählt sie, was sie beim Dreh in ihrer kurdischen Heimat, wo sie ihren Debütfilm aufnahm, über sich selbst lernte. Was sie mit dem ersten Ort in Deutschland verbindet, an dem ihre Familie nach der Flucht aus dem Nordirak ankam. Und mit welchem musikalischen Ratschlag sie ihre anfängliche Schüchternheit ablegte.

© Helmut FrickeRegisseurin Soleen Yusef beim Podcast-Gespräch

 

Wie kann ich den Podcast abonnieren?

Über alle gängigen Player. Auf dem Desktop (Windows oder Mac) ist das zum Beispiel iTunes, auf Android-Geräten Podcast Addict, auf iOS-Geräten ist Apple Podcasts meist vorinstalliert.

Der Podcast ist auch auf Spotify verfügbar. Suchen Sie innerhalb der jeweiligen App einfach nach „am Tresen“ bzw. „FAZ Gesprächspodcast – Am Tresen“ oder abonnieren Sie den Podcast händisch über folgende Url:  https://faz-gespraechspodcast.podigee.io/feed/mp3

Gefällt Ihnen der Podcast?

Wir freuen uns über Bewertungen bei Apple, Spotify und in anderen Apps. Melden Sie sich mit Kritik, Anmerkungen und Vorschlägen für Gäste bei uns – tresen@faz.de

21. Feb. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
1 Lesermeinung

5
2794