Am Tresen

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Der F.A.Z.-Gesprächspodcast

Laura Karasek, wie wird man von der Wirtschaftsanwältin zur Schriftstellerin?

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Foto: Helmut Fricke

 

Jedes zweite Wort musste Laura Karasek googeln, als sie in der Wirtschaftskanzlei anfing: „Das ist so eine Businesssprache: Ich habe einen All Nighter gemacht, der Kickback läuft so und so.“ Da lernte sie die harten Arbeitszeiten der Branche kennen – und Kollegen, „die sehr gerne mal das Licht angelassen haben, das Jackett über dem Stuhl – und die so vorgegeben haben, bis 24 Uhr im Büro gewesen zu sein.” 

Vor wenigen Monaten hat die 1982 geborene Karasek ihren Job in der Kanzlei gekündigt und will sich jetzt auf das Schreiben von Büchern und eine neue Talkshow konzentrieren, die bald bei ZDFneo startet. „Es war auch ausgelöst durch den Tod meines Vaters, dass ich dachte: Deine Träume haben nicht ewig Zeit. Ich bin jetzt Mitte 30. Irgendwann ist es sonst zu spät. Jetzt schreibe ich meinen zweiten Roman.” 

Am Tresen eines Frankfurter Wasserhäuschens berichtet Karasek von der Kindheit mit einem prominenten Vater, Preisverleihungen mit den Backstreet Boys, davon, wie es war von Thomas Gottschalk von der Tanzschule abgeholt zu werden und wie es war, mit 13 die Diabetes-Diagnose zu bekommen („Ich habe erst mal angefangen zu rauchen.“) 

 

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1 Lesermeinung

  1. Die Scheu vor sitzender, harter Arbeit treibt so
    manchen aus zehrenden Berufen in skurrile Berufe.

    Was machen wir aber bloß, wenn Softwares, Algorithmen und Server sogar die Arbeit von Rechtsanwälten übernommen hat? 😉

    Stellen Sie sich nur mal vor… es gäbe mehr Schriftsteller als Leser.
    Wer entscheidet, ob etwas lesenswert ist? Amazon? buecher.de?
    ebay Kleinanzeigen? die Likes auf Facebooks? Die Landesschulkommission?

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