Am Tresen

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Der F.A.Z.-Gesprächspodcast

Aladin El-Mafaalani, wie integriert man die Gegner der offenen Gesellschaft?

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Aladin El-Mafaalani in Dortmund. Foto: Marina Papaj

Der Dortmunder Integrationsforscher Aladin El-Mafaalani vertritt die These: Dass es mehr Konflikte um das Thema Integration gibt, ist ein Zeichen für bessere Integration. Aus seiner Sicht ist die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, ein Zeichen dafür, dass Muslime viel besser integriert sind. Im Podcast spricht er darüber, wie es Deutschland gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit, zu einem der liberalsten Länder der Welt zu werden und wieso AfD und Grüne gerade deshalb so stark sind.

Es geht um Leitkultur, Fortschritt und was das Ruhrgebiet ausmacht. Um die Frage, warum die einen Neukölln mit all seinen Problemen für den „Place to be“ halten und die anderen den Berliner Stadtteil als Hölle empfinden, in der alles falsch läuft. El-Mafaalani, Autor des Bestsellers “Das Integrationsparadox”, arbeitete eineinhalb Jahre als Abteilungsleiter im Integrationsministerium von Nordrhein-Westfalen. Er spricht darüber, wie Integrationspolitik funktioniert und wo ihre Grenzen sind.

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4 Lesermeinungen

  1. wie integriert man die Gegner der offenen Gesellschaft?
    Garnicht. Die wollen sich nicht integrieren (falls wir hier von dem selben Tatbestand sprechen), sondern die Gesellschaft unterwandern. Es geht hier nicht um Muslime, die nur ihrer Religion nachgehen. Wenn sie sich ansonsten zu unserer freiheitlichen Demokratie bekennen würden, wäre ja alles in Ordnung. Auch das mehr über Integration gestritten wird, ist m.E. kein Zeichen für mehr Integration. Die wird es auch nie geben. Es gab schon genug Beiträge von Islamkennern in der FAZ, die das belegen. Man muß nur mal genauer hinschauen.

  2. Aus seiner Warte glaube ich das,
    Klar, den „Neuköllnern“ gefällt´s in Neukölln, jedenfalls denen, die nicht dort leben müssten. Aber kein Ort mehr für Nichtmuslime, die sich nicht „integrieren“. Damit das nicht auch in Sachsen passiert, wähle ich die AfD.

  3. sind andere Meinungen nicht erwünscht,
    oder warum wurde mein Kommentar gelöscht?

    • Lieber Herr Keizer, wir sind an allen Meinungen interessiert. Ihr Kommentar war bislang einfach noch nicht freigeschaltet worden.

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