Am Tresen

Am Tresen

Der F.A.Z.-Gesprächspodcast

10. Jan. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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„Plötzlich hat man eine riesige Familie“

© Julia ZimmermannKuratorin Mahret Kupka (rechts) auf dem Empfang des F.A.Z.-Magazins zur Berliner Fashion Week.

Mahret Kupka kennt sich nicht nur mit Kunst aus, sie reist dafür auch um die Welt. Die Kuratorin des Frankfurter „Museums Angewandte Kunst“ (MAK) war zuletzt in Georgien, wo eines Morgens ein Zettel vor ihrem Bett lag, dessen Nachricht ihr den roten Faden für die aktuelle Ausstellung junger Georgischer Künstler gab. Was darauf stand und wie ihre Mitreisenden darauf reagierten, erzählt sie im Podcast. Vor der Kunst kam jedoch die Mode: Kupka war eine der ersten professionellen Modebloggerinnen Deutschlands, inklusive Markenkooperation. Wir haben sie gefragt, warum sie sich gegen die Influencer-Karriere entschieden hat.

Geboren und aufgewachsen ist die junge Frau in Hanau, die Wurzeln ihrer Familie liegen neben Deutschland aber auch in Nigeria. Dass Verwandtschaft dort etwas völlig anderes bedeutet als in Deutschland, stellte sie bei der Hochzeit ihrer Eltern fest. „Plötzlich hat man eine riesige Familie“, sagt sie. Auf Twitter berichtete sie über Alltagsrassismus und erzählt uns im Gespräch, was sie mit ihrer Mutter in einem hessischen Ausflugslokal beim Bier erlebte.

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10. Jan. 2019
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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27. Dez. 2018
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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„Heute muss man mehr können, als nur gut kochen“

James Ardinast (links) mit seinem Bruder David Foto: Lottermann and Fuentes

James Ardinast hat Pastrami nach Frankfurt gebracht. Der Gastronom eröffnete mit seinem Bruder David vor einigen Jahren das Maxie Eisen im Frankfurter Bahnhofsviertel – ein Restaurant dessen Namen auf einen berühmten jüdischen Mobster der zwanziger Jahre anspielt und dessen Gerichte sich stark von der jüdischen Küche inspirieren ließen. Ardinast, der zwar gerne kocht, aber eigentlich Betriebswirt ist, weiß wie man Gastro-Konzepte entwickelt, die nicht sofort wieder eingehen, was man herausfindet, wenn man mit seinem eigenen Bruder jeden Tag zusammenarbeitet und warum „Neue jüdische Küche aus Tel Aviv“ gerade das große Ding ist.

Die Familie Ardinast ist seit mehreren Generationen in der Gastronomie tätig. Die Großeltern gehörten zur jüdischen Bevölkerung Polens. Nach der Flucht aus dem Konzentrationslager und dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschlug es sie nach Frankfurt. Über Polen haben die Großeltern nie wieder geredet. Die Küche seiner Großmutter lebt heute in einigen Gerichten in Ardinasts Restaurants weiter. Und wie ist es heute mit jüdischen Wurzeln in Frankfurt zu leben? In seiner Kindheit habe er Antisemitismus zu spüren bekommen und derzeit werde das gerade wieder salonfähiger, erzählt er und beschreibt, wie man damit umgeht. 

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27. Dez. 2018
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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13. Dez. 2018
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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Wie verhindern Sie, dass die Mieten weiter explodieren, Herr Josef?

Foto Helmut Fricke

Mike Josef hat eine beinahe unlösbare Aufgabe. Frankfurt wächst und wächst, wie alle Großstädte, trotzdem muss er es schaffen, dass die Mieten nicht weiter steigen. Was tut er dafür, dass Menschen mit normalem Einkommen in der Stadt wohnen bleiben können, dass Sozialwohnungen nicht weiter verschwinden, dass die gewachsene Sozialstruktur von Stadtteilen nicht binnen weniger Jahre durch Gentrifizierung zerstört wird? Als Planungs- und Wohnungsbaudezernent von Frankfurt muss er darauf Antworten finden. Früher war das vielleicht ein dröger Job, heute geht es um Zukunftsfragen: „Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist die Voraussetzung Teil einer Gesellschaft zu sein“, sagt Josef.

Josefs Leben ist eine Aufsteigergeschichte: Seine Eltern flohen als Christen aus Syrien nach Deutschland, landeten in Ulm, als er vier war. Vieles musste die Familie erst lernen. „Wir wussten nicht, was eine Unterschrift ist“, erinnert sich Josef. Auf die Flüchtlingskrise hatte der SPD-Politiker 2015 einen anderen Blick: „Wenn meine Eltern damals, 1987, nicht das Land verlassen hätten, wäre ich vielleicht heute einer von denen, die jetzt gekommen sind.“ Warum seine Eltern ihren Namen eindeutschen ließen und wieso Josef als heutiger Hoffnungsträger der hessischen SPD bei seiner ersten Bundestagswahl 2002 Edmund Stoiber wählte – über all das sprechen wir in Folge 3 des F.A.Z.-Gesprächspodcasts Am Tresen.

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13. Dez. 2018
von Maria Wiesner und Timo Steppat
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29. Nov. 2018
von Timo Steppat und Maria Wiesner
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Spitzenköchin Schönberger über Fernsehköche, femininen Geschmack und Beschimpfungen am Herd

Mit 27 Jahren wird Sybille Schönberger Küchenchefin in einem Sternerestaurant. Das allein ist ungewöhnlich – es gibt nur eine Handvoll profilierter weiblicher Küchenchefs in Deutschland. Keiner glaubt, dass Schönberger den Stern im Guide Michelin, der wichtigsten Auszeichnung der Szene, halten kann. Schönberger selbst auch nicht. Sie experimentiert stattdessen viel mit ihrem kleinen Team – und will bewusst nicht für die Testesser kochen. Dann aber kommt der Anruf: “Sybille, du bist der Held im Erdbeerfeld”, erinnert sie sich. Sie kann den Stern halten. In wenig anderen Berufen wird so viel gebrüllt, beschimpft, herrscht so viel Druck wie in der Spitzenküche. Wie setzt man sich dagegen durch? Wie lässt sich das mit einem Familienleben vereinbaren?

Inzwischen war Schönberger in allen großen Kochshows im Fernsehen, nimmt regelmäßig an der „Küchenschlacht“ im ZDF teil. Im F.A.Z.-Gesprächspodcast „Am Tresen“ spricht sie über feminen Geschmack, darüber, dass sie lieber vegan als glutenfrei leben würde – und die Welt der Fernsehköche. 

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29. Nov. 2018
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14. Nov. 2018
von Timo Steppat
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Musiker Shantel über Balkan-Pop-Partys, Bahnhofsviertel und Madonna

Foto: Horst A. Friedrichs

Der Musiker Stefan Hantel ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen “Shantel”. Mit dem Song “Disco Partizani” eroberte er die Charts in Deutschland und Südosteuropa, noch immer tritt er jährlich auf mehreren hundert Konzerten auf, dabei wollte er früher gar nicht Musiker werden. „Ich fand das eigentlich etwas unseriös”, erinnert er sich beim Gespräch an einem Wasserhäuschen im Frankfurter Gallusviertel.

Unweit von hier begann seine Musikkarriere: Im Bahnhofsviertel organisierte er 1987 seine ersten Parties in alten Gründerzeithäusern. “Das Bahnhofsviertel war ja damals noch ein No-Go-Viertel, da ist man echt nicht hingegangen”, sagt er. Warum er sich trotzdem sofort in den Stadtteil verliebt hat, was er gegen Sitzkonzerte hat und wieso er die Zusammenarbeit mit Madonna abgesagt hat – all das hören Sie in der ersten Folge des F.A.Z.-Gesprächspodcasts Am Tresen.

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14. Nov. 2018
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