What’s left

Links, wo das Herz schlägt

Wer in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts groß wurde, war links. Einige sind es heute immer noch, andere nicht mehr. Warum verändert man seine Weltanschauung? Und was sagen die Frauen dazu?

Wertenscheidungen haben stets etwas von einem religiösen Akt an sich: Man springt in sie hinein und probiert aus, ob es passt. Wir müssen nicht erst ins Theorieseminar des Lebens gehen, um herauszubekommen, was für ein Mensch wir sein wollten und welche Werte dazu gehören. Und anschließend beantragen wir dann unser linkes Mitgliedsbuch. Es läuft anders herum: Wir haben uns einfach ins linke Milieu hineinbegeben und den dortigen Wertehimmel mit übernommen.

“What’s left”: Rainer Hank erklärt unser neues Blog

Unserem Linkssein war nie eine bewusste Entscheidung vorangegangen, so, als wäre man einem Test ausgesetzt (oder einer Art gesellschaftspolitischem Wahlomat), wo man fünfzig Fragen beantworten müsste, um am Ende festzustellen, ob man politisch rechts, links oder liberal sei („grün“ gab es damals noch nicht). Dieses Linkssein brachte unsere Generation der in den fünfziger Jahren geborenen Deutschen schon von der Schule als eine Selbstverständlichkeit mit. Natürlich hatten wir die Achtundsechziger, die wir nicht waren, bewundert.

Rudi Dutschkes Gespräch auf einem Autodach in Freiburg mit Ralf Dahrendorf – emotional auf Seiten Dutschkes stehend – im Fernsehen verfolgt, natürlich waren wir immer irgendwie traurig, dass die Achtundsechziger die Pioniere waren, die wir nie einholen konnten. Aber als „Zaungäste“, um die Metapher von Reinhard Mohr zu nehmen, haben meine Schulfreunde und ich uns nicht gefühlt. Das wäre ja ganz und gar passiv gewesen. Wir wollten schon mitmachen. Vielleicht als Epigonen oder als „Flakhelfer“ der Achtundsechziger-Bewegung, wie Ulrich Raulff meint, was schon angemessener klingt, weil damit auch ein gewisser Wiederholungszyklus der Kriegsgeneration unserer Väter angesprochen wird. Die Flakhelfer waren ja ebenfalls mit Begeisterung losgezogen. Wir hatten es gerade noch geschafft, dabei zu sein, und waren darauf nicht nur stolz, sondern auch, wenn man so gebaut ist wie ich, ehrgeizig genug, bei den Älteren Anerkennung zu suchen. Würde man uns heute als „Mitläufer” denunzieren, die damals schon von Mitläufern rekrutiert wurden, wäre das nicht ganz falsch. Aber es würde mich doch auch ein wenig kränken, weil im Nachhinein neue Mitläufer gerne über frühere Mitläufer herfallen.

Links zu sein, wäre so gesehen immer auch der Eintritt in eine Glaubensgemeinschaft. Das war mir durch meine Prägung in der katholischen Kirche nicht fremd. Christ wird man ja auch nicht durch einen Akt der Entscheidung, auch wenn die Taufe das so darstellt. Den Willensakt übernehmen die Paten und die Eltern, während der unmündige Täufling schläft, quiekt und alles über sich ergehen lässt. Und wenn er aufwacht, findet er sich als Mitglied der Gemeinde vor. Der amerikanische Religionsphilosoph William James spricht vom „Will to believe“, dem Sprung in den Glauben. Das Leben folgt dem lateinischen Spruch: primum vivere, deinde philosophari. Erst kommt das Leben, dann kann man sich dran machen, es zu verstehen. Man lebt nach vorne und versteht – hoffentlich – im Blick zurück einiges davon. Begännen wir mit der Reflexion, kämen wir nie zum Leben, ähnlich jenem Tausendfüßler, der anfing, seine Beine zu zählen und immer auf der Stelle trat.

Wer einmal in der Glaubensgemeinschaft drin ist, kommt schwer wieder raus

Das hat Konsequenzen. Man kommt zwar leicht in die Glaubensgemeinschaft hinein, aber nur schwer wieder aus ihr raus. Genau dieses aber wissen wir beim Eintritt noch nicht, der sich ja im Raum vorreflexiver Willenstendenzen ereignet. Da sind wir mit dem Gedanken an den Eintritt beschäftigt; es wäre widersinnig, an Austritt zu denken, wenn wir uns gerade erst mit der Haltung, den Pflichten und Belohnungen des Eintritts innerlich herumschlagen. Die Zugehörigkeit schafft Bindung und verlangt Loyalität. Zum Dank gibt es jene Wärme, die sich die Gemeinschaft ins alternative Programm geschrieben hat. Man spricht eine gemeinsame Sprache, teilt gemeinsame Überzeugungen, hat gemeinsame Gegner, bewundert die tonangebenden Peers. Kurzum: Der Zustand der Zugehörigkeit erscheint gewiss nicht wie das Paradies, kommt aber doch in einer gewissen Endgültigkeit daher. Fortan heißt die Devise, frei nach Rudolf Augstein: „Im Zweifel links“.

Diese Bindung und Zugehörigkeit macht den Austritt schwer. Wer sich irgendwann dazu entscheidet, die Glaubensgemeinschaft zu verlassen, muss sich angesichts seiner „Entbindung“ den Vorwurf der Illoyalität gefallen lassen, um das Mindeste zu sagen. Und zwar nicht nur vor und von den anderen, sondern, meist noch viel schmerzhafter, von und vor sich selbst. Diese strenge Gewissensprüfung akzeptiert die Rechtfertigung nicht, man sei beim Eintritt in das Wertemilieu ja noch jung gewesen, habe die moralische oder philosophische Implikation seiner vorreflexiven Willensentscheidung noch gar nicht übersehen, habe im tätigen Ausprobieren des linken Lebensentwurfes gemerkt, dass er doch nicht zu einem passe, dass man sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt habe, man gereift sei und so weiter. All diese Begründungen, die um Zustimmung zum Austritt betteln, werden einem als billige Rationalisierungen um die Ohren gehauen: Glaube ja nicht, dass sie dein schlechtes Gewissen erleichtern könnten, auch wenn du dir das davon erhoffst! Martin Walser nannte im Rückblick seine radikal-linke Zeit „die zweite religiöse Erfahrung seines Lebens nach dem Katholizismus“.

Warum verlässt einer seine Werteüberzeugungen, wenn sie ihm doch bisher Orientierung und Halt im Leben gegeben haben? Und da es beileibe nicht nur um kognitive Haltungen geht, sondern um ganzheitliche Lebensformen, die eine irgendwie geartete Zugehörigkeit zu einer Gemeinde voraussetzen, macht das den Austritt noch schwieriger. Aber, so viel ist schon klar, allemal wird der Übergang, die Passage, mit einer Krise verbunden sein.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem neuen Buch “Links, wo das Herz schlägt” von Rainer Hank.

Ich kann die Frage freilich auch ganz anders stellen: Woher kommt eigentlich dieses so erstaunlich festsitzende schlechte Gewissen, das den Abschied vom alten Glauben begleitet? Woher die Haftkräfte an eine Prägung, die doch verdammt lang her ist und je länger je deutlicher ihre Täuschungen, intellektuellen Schwachstellen und Verzerrungen nicht verbergen konnte? Woher die ganze Seelenpein, die mit dem Beginn des autonomen Denkens verbunden war? Es ist ja offenbar nicht so einfach, die biographische Entwicklung als normalen Reifungsprozess zu erzählen, der mich aus der Welt der romantischen Mythologie der wärmenden linken Herzen in die reale Welt geführt hat, die kalt nur denen erscheint, die bis heute ihre romantische Behaglichkeit nicht aufgeben wollen.

So geht doch Erwachsenwerden, oder? Wer mit zwanzig nicht links ist, hat kein Herz. Wer es mit vierzig immer noch ist, hat keinen Verstand. Aber muss der Vierzigjährige deshalb auch – wie im Märchen von Wilhelm Hauff – auch ein steinernes Herz in sich tragen? Ist die gewissensgebissene Reaktion nicht mindestens so erstaunlich, die von mir verlangt, ständig dem alten Umfeld beweisen zu wollen, kein anderer geworden zu sein, immer noch an den Idealen der Gerechtigkeit festzuhalten – nur jetzt im neuen theoretischen Gewand der liberalen Tradition? Merkwürdig.

Was sagt Anna dazu?

Vielleicht helfen die Frauen weiter. Ich fahre zu Anna nach Stuttgart. Mit Anna und ihrem heutigen Freund Thomas (sie kannten sich schon in der Tübinger WG vor vierzig Jahren, sind seit zwanzig Jahren ein Paar, leben an unterschiedlichen Orten in Deutschland, nennen sich liebevoll „I Sposi“, die Verlobten) verbindet mich eine langjährige Bekanntschaft. Thomas ist ein alter treuer Freund, der Kontakt ist in all den Jahren nie abgebrochen. Thomas hat sich nie zu meiner Werte-Wende geäußert. Ich weiß im Grunde nicht, was er dazu denkt. Einerseits ist ihm das Politische wohl heute nicht mehr so wichtig wie damals. Gleichwohl bin ich mir sicher, würde er meine heutige Weltanschauung auf keinen Fall teilen, hat aber keine große Lust auf den Konflikt (hatte er noch nie). Er nimmt zur Kenntnis, was ich denke und schreibe. Aber er schweigt.

Bei Anna ist das anders. Für Anna bin ich seit Jahren, politisch intellektuell gesehen, ein permanentes Ärgernis. Kaum sind wir zusammen, eröffnet sie eine mich konfrontierende Debatte, die rasch in eine Art höflicher Streiterei ausartet. Dass ich den Markt völlig überschätze, ja überhöhe, findet sie. Dass der Staat durchaus seine Berechtigung habe als Ausdruck des Bürgerwillens und der politischen Gestaltung und dass ich dafür keinen Blick habe. Sie findet, der Konsum und das Materialistische stünden heute überall im Vordergrund, und dass man es damit übertreibe, wenn der Konsum zum Lebenszweck werde. Das sei in den siebziger Jahren anders gewesen.

Für sie sei auffallend, sagt Anna, dass in den Siebzigern und unter den damals Linken die intellektuelle Auseinandersetzung, die Meinungen, Ideen, Ideologien, Ansichten wichtiger waren als die materiellen Dinge, während es heute umgekehrt sei. Es gibt nur wenig Interesse an Diskussionen und kritischen Betrachtungen, dafür spielen die materiellen Güter eine große Rolle. „Dass ich auch gerne konsumiere, etwas kaufe, kann ich nicht abstreiten.“ Wenn Menschen ganz auf „Konsumenten“, Verbraucher oder Nutzer reduziert würden, bekomme es etwas Passives, Abbauendes, Zerstörendes, Kopfloses.

Anna ist ein, zwei Jahre älter als ich, Biochemikerin. Interessant, dass sie, die sie ein „materialistisches“ Studienfach gewählt hat, sich doch mit großem bohrendem Ernst zum „Geistigen“ hingezogen fühlte. Sie habe Biochemie studiert, weil sie in der damaligen Zeit, in der alles kritisch werden musste, alles bei theoretischer Betrachtung ins Wanken geraten sei, keine Orientierung, keinen Halt oder Wertmaßstab finden konnte. „Wonach sollte ich urteilen, werten?“, fragt sie. Damals schien ihr der Rückgriff auf etwas „Materielles“, auf Substanz, die vielleicht leichter zu verstehen ist, ein Ausweg. Zu wissen, wie der Geist funktioniert, wie das menschliche Gehirn tickt, hätte vielleicht helfen können, war die Hoffnung. Das habe sich natürlich schnell als Trugschluss gezeigt.

“Es ging uns gegen das Geldorientierte”

In Tübingen damals in den Wohngemeinschaften habe ich Anna nicht wahrgenommen. Aber über ein paar Ecken ist der Kontakt in all den Jahren immer geblieben. Anna war links, was bei Naturwissenschaftlern weniger selbstverständlich war.

„Es ging uns damals gegen das Geldorientierte, Gewinnorientierte, den Konsum. Es ging uns um den Geist. Jeder von uns wollte Forscher und Wissenschaftler werden. Das Schlimmste, was uns beruflich hätte passieren können, wäre Pharmavertreter gewesen.“ Pharmavertreterin ist sie deshalb natürlich nicht geworden. Forscherin wollte sie auch nicht werden. Es kam die Zeit ihrer Ehe, es kam eine Tochter. Seit vielen Jahren arbeitet sie nun schon als Lektorin bei einem Stuttgarter Verlag. Ein paar Jahre war sie im Betriebsrat, hat familienfreundliche Arbeitszeitmodelle verhandelt. Ab und zu lässt sie sich auch in einer politischen Gruppe blicken, die konkrete kommunale Arbeit macht, wo man aber auch über die Gefahren diskutiert, die vom Freihandelsabkommen TTIP ausgehen.

An einem ruhigen Spätsommertag besuche ich Anna in ihrer schönen Dreizimmerwohnung in einem Hinterhaus im Stuttgarter Osten. Früher war das ein Arbeiterbezirk. In den achtziger Jahren sind dann Jüngere dorthin gezogen, haben das Viertel aufgefrischt. Gentrifiziert wurde diese Gegend nie, anders als der Stuttgarter Süden und Westen. Anna hat die Wohnung irgendwann gekauft. Sie wird hier nicht weggehen wollen, auch wenn sie bald pensioniert wird und dann mit ihrem Partner zusammenziehen könnte. Es gibt Käse aus dem Ökoladen. „Das Kritische war damals links“, sagt sie, „ich habe das übernommen. Es war gewissermaßen das Milieu, in das ich hineingewachsen war und das mir auch sympathisch, nah war.“ Richtig aktiv sei sie nicht gewesen, „dazu war ich zu zweifelnd, unsicher.“ Die Anführer, Männer, habe sie bewundert, ein wenig, aber vor allem sich gewundert, wie man sich so sicher sein könne. „Wenn ich mir vorstelle, dass ich in der Nazizeit aufgewachsen wäre, hätte es Kraft gekostet, nicht mitzumachen.“ Ein bisschen erschrecken wir beide bei diesen Sätzen, nehmen sie dann aber nicht zurück.

Nein, natürlich war es nicht „alternativlos“, in den siebziger Jahren ein Linker zu werden. Aber man muss sich doch zuerst irgendwo geistig einrichten, bevor man es infrage stellt. Und die Alternativen, wo man sich auch hätte einrichten können, waren blass oder verbrannt. Es hätte jedenfalls gehörig Kraft gekostet, damals nicht links zu werden. Wir verübeln uns das auch gar nicht. Aber Anna verübelt mir die Wende zum Liberalen, meine heutige Weltsicht. Anna sagt, irgendwie sei sie heute immer noch links und dass ihr das auch wichtig sei.

Was bedeutet Linkssein heute?

Tags darauf schickt Anna mir eine Mail. Nach unserem Gespräch sei sie sich plötzlich auch nicht mehr so sicher gewesen, worin eigentlich ihr heutiges Linkssein bestünde. „Heute wird links ja stark sozial, im Sinne von helfend interpretiert“, schreibt sie, „Begriffe wie Selbstbestimmung, Emanzipation und so weiter spielen kaum noch eine Rolle. Na ja, es wäre noch einiges zu diskutieren.“

„Verräter.“ Stets höre ich in all den Debatten diesen Vorwurf. Bei Anna am stärksten. Bei Karin auch, einer Freundin aus der Berliner Szene. Der Vorwurf des Verrats kommt von den Frauen (andere Wendemänner berichten mir das auch). Darin schwingt mit: Opportunist, Karrierist. Was ist ein Verräter? Ein schwerer Vertrauensbruch. Brechts Galileo Galilei, ein Held, ist ein typischer intellektueller Verräter. Er verrät Wahrheit und Wissenschaft, wenn er sich aus Angst der päpstlichen Autorität beugt. Er ist darin, bei Brecht, Vorläufer jenes kommunistischen Helden, der zum Verräter wird, wenn er aus „materialistischen“ Motiven das utopische Ideal leugnet. Es sich bequem macht. Seine Überzeugungen hinter sich lässt.

„Mach halblang“, sagt Anna. Es geht auch drei Nummern kleiner. Verrat wäre ihr viel zu heroisch. „Verrat ist für mich schon gar keine Kategorie“, sagt sie. „Was du als Vorwurf von mir empfindest, geht im Grund von dir aus“, wirft sie mir entgegen. Es sei mein schlechtes Gewissen, mich vom Linkssein abgewandt zu haben, mit dem ich mich in die Rechtfertigungshaltung bringe.

Wer menschenfreundlich ist, darf kein Liberaler sein

Immer wieder kommt sie darauf, dass sich die Welt vom Idealistischen zum Materialistischen und Egoistischen hin entwickelt habe. Marken, Statussymbole, der schöne tätowierte Körper, all diese Äußerlichkeiten spielen aus ihrer Sicht heute eine viel zu bedeutende Rolle. „Wenn du nicht durchtrainiert bist, hast du keine Chance.“ Und dass ich den Egoismus auch noch gut finde, das kann sie nicht verstehen. „Für mich gab es immer schon einen Widerspruch zwischen deiner Art – menschenfreundlich, zuvorkommend, zugewandt, von der ich glaube, dass sie deine grundsätzliche Haltung ausdrückt – und deiner politischen Meinung, die mir, grob gesagt, eher berechnend, egoistisch, eben nicht menschenfreundlich erscheint.“

Da haben wir es! Annas Schmeicheleien („menschenfreundlich“) machen die Sache nur noch unerträglicher. Wer menschenfreundlich ist, der darf kein Liberaler sein. Es ist mir in all unseren vielen Gesprächen der vergangenen Jahre offenbar nicht gelungen, ihr gegenüber den menschenfreundlichen Kern des Liberalismus verständlich zu machen. Bei ihr ist die Sache umso schlimmer, weil sie mir im Prinzip gewogen ist. Das Urteil – egoistisch, berechnend – hält sich hartnäckig. Es ist mir auch nicht gelungen, das Menschlich-Allzumenschliche der Kosten-Nutzen-Wägung rüberzubringen: Nicht nur, dass wir, wenn wir ehrlich sind, alle ständig Kosten-Nutzenerwägungen („Denker der Alternativen“) anstellen – wie viel will ich „investieren“, mich einem neuen Partner zu nähern? Was bringt der Wechsel zu einer neuen Arbeitsstelle? Was gebe ich auf? Was soll überhaupt verwerflich daran sein, einander (auf dem Markt, in der Liebe) offen und ehrlich zu sagen, was man von einander erwartet, und nicht zu verschweigen, dass es einen Preis hat, wenn man sich aufeinander einlässt (auf dem Markt, in der Liebe)? Man lügt sich andernfalls doch in die Tasche. Gerade in der Liebe, erwidert Anna noch einmal, dürfe es kein Aufrechnen geben, das sei etwas Unbedingtes.

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