Wostkinder

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Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Ost und West.

Zwischen Katzenbildern und Buchenwald

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Wer sind die Menschen, die am Montag in Dresden mit PEGIDA beim gemeinsamen Weihnachtslieder-Singen Weihnachten feiern? Wer teilt so etwas mit seinen Freunden auf Facebook? Es sind Menschen wie René, Henry, Alxander, Christoph und Kevin.

Kevin spielt Fußball und interessiert sich sehr für Wissenschaft. In seiner Facebook-Historie finden sich viele interessante Artikel: Über den Sound eines Atoms, den Wissenschaftler gefunden haben; über die erste direkte Gehirn-zu-Gehirn-Kommunikation zwischen zwei Menschen! „wow“ sagt er dazu und man kann sich regelrecht vorstellen, wie der Junge, der ein bisschen aussieht wie Justin Bieber und sicherlich der Schwarm vieler Mädchen an seiner Schule ist, im Netz aufblüht, wenn seine Lieblingsmedien „Science Alert“ und „Science Channel“ Wundersames und Erstaunliches berichten. Seine Freunde heißen Ryan, John, James, Nathaniel und Dante und leben überall auf der Welt verstreut, manche in Harrington, manche in Boston – keiner von ihnen lebt in Dresden, keiner wird zum Weihnachtslieder-Singen kommen. Kevin, der in seinem Profil angibt, in Hogwarts zur Schule gegangen zu sein, hat die Einladung dafür mit dem Kommentar: „join to save Europe from destroying“ geteilt.
Christoph gibt der Marke Thor Steinar ein „gefällt mir“, die gerade eine Weihnachtssonderverramschung haben, alles ist bis zu 60 Prozent reduziert und er hat ein Faible für die Seite „Heiliges Reich“, eine Band, die auf einem Plakat ihr „Konzert in Mitteldeutschland“ ankündigt.

Alexander ist Mitglied der AFD. Die Antifa findet er scheiße, Brüssel auch. René ist Truckfahrer. Er mag Videos von Hunden, lustige Bilder mit Traktoren und Katzenbilder, auf denen steht „Scheiße, morgen ist Montag!“ Als Günther Grass Ende November vorschlug, den Flüchtlingen in Deutschland dadurch zu helfen, dass man sie privat unterbringe, notfalls mit Zwang, da machte René einen kleinen „Witz“: „nehme ich sofort auf muss nur noch schnell buchenwald ans netzt legen und bei basf sarin und senfgas bestellen dann nehme ich gern mal so ein zwei millonen auf !!!!!“ Kevin und René sind nur einen Klick voneinander entfernt, ihre Verbindung heißt „PEGIDA“.

Henry hingegen ist ein skeptischer Mensch, das sieht man auf den ersten Blick. Weil er den deutschen Massenmedien nicht vertraut, verlässt er sich auf „Russia Today“ und „Radio Stimme Russlands“. Mit „Systemmedien“ will er nichts mehr zu tun haben, über die Medienlandschaft in Russland hingegen macht er sich wohl keine Sorgen. In seiner Facebook-Timeline findet sich das, was viele immer nur einfordern aber nur sehr wenige Menschen auch wirklich leben: Er hat eine Gegenöffentlichkeit geschaffen, wie es sie nur dank des Internets geben kann. Diese Gegenöffentlichkeit ist das Mittel der Wahl aller Anhänger der PEGIDA, MÜGIDA und wie sie alle heißen. Man teilt seine eigenen Wahrheiten mit Freunden auf Facebook. Auf Youtube kann jeder zum eigenen Video-Sender werden und Henry hat einige solcher Sender abonniert: Er beschäftigt sich mit „Inneren Welten, Äußeren Welten“, er warnt vor Chemtrails und er warnt vor Israels geheimen Plänen, ein „Zweites Israel“ in der Ukraine zu errichten. Bei Henry kann man all jene Nachrichten lesen, die in unseren „Systemmedien“ offenbar „verheimlicht“ werden.

###© Katrin Rönicke 

Wir sehen: PEGIDA ist für alle da – für die ganz Rechten, die Gemäßigten, die international vernetzten Fußballjungs und sogar manche Linken finden sich hier ein. Meine Freundin K. kennt solche Linken: Im Frühjahr wurde sie auf Facebook plötzlich von ihnen zu den sogenannten „Montagsdemonstrationen“ eingeladen. Eine Art Vorgänger der PEGIDA, denn auch hier traf man alles an, was sich einerseits irgendwie missachtet und verarscht vorkam, sich andererseits aber endlich auch einmal erheben wollte. Man traf schon dort eine seltsame Melange aus Linken, Rechten, Esoterikern, Verschwörungstheoretikern und Antisemiten.

Nein: PEGIDA ist kein neues Phänomen. Es ist bloß ein neuer Name für eine Gesinnung in der Bevölkerung, die man in vielen westlichen Staaten seit Jahrzehnten antrifft. Wenn man dem Historiker Wolfgang Benz glaubt, der sich auf Vorurteilsforschung und Antisemitismusforschung spezialisiert hat, dann gibt es viele Parallelen und Schnittpunkte zwischen der diffusen Angst vor den Muslimen heute und der diffusen Angst vor den Juden damals wie heute. Als in der Schweiz die Minarette per Volksentscheid ein Bauverbot erhielten, stellte er fest: „Antisemiten des 19. Jahrhunderts und manche ‚Islamkritiker‘ des 21. Jahrhunderts arbeiten mit ähnlichen Mitteln an ihrem Feindbild.“ Und mit diesem Feindbild wird Politik gemacht. In Frankreich ist es Marine Le Pen, in Russland ist es Putin, in den USA war es Bush und wir hier haben die AfD und Teile der CDU/CSU, die sich bereit erklären, die Ängste und Sorgen der Bürger „ernst zu nehmen“, anstatt sie als den Bullshit zu bezeichnen, der sie sind. Thomas de Maizière etwa glaubt „unter denjenigen, die da teilnehmen, gibt es doch ganz schön viele, die bringen ihre Sorgen zum Ausdruck vor den Herausforderungen unserer Zeit.“

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Sehr sorgenvoll wirken die meisten PEGIDA-Anhänger auf Facebook auf mich nicht. Nein, das Wort, das am besten beschreibt was sie für mich ausstrahlen, ist „Triumph“. Das Bild des unterdrückten, armen, arbeitslosen und sozial abgehängten Opfers, das viele als Ursache für die Stärke dieser Bewegung annehmen, auf Facebook kann es keine Bestätigung finden. Was man hier findet sind Menschen, die ganz eigene Analysen über die Gesellschaft anstellen, die versuchen, sich ein eigenes Bild zu machen und die „Probleme“ zu identifizieren, die ihrer Überzeugung nach nur sie sehen, während die anderen von den Systemmedien im Schlummer gehalten werden. Sie wähnen sich als diejenigen, die wissen, die sehen.

Auch auf den Straßen ist es vor allem ein Gefühl der Stärke und des Triumphs, das die Gesichter der Menschen erhellt. Das berichtet ein Facebook-Freund, der sich die vermeintlichen „Schlammhirne“ in Dresden einmal in live angesehen hat. Er schreibt, über der PEGIDA-Demonstration am vergangenen Wochenende habe ein großes Wort in der Luft gehangen, das unausgesprochen in den Augen der Menschen gelegen habe: „Endlich!“.


22 Lesermeinungen

  1. Surrogates
    Obwohl Ihr, wie ich finde, guter Artikel, Frau Rönicke, dem Phänomen PEGIDA mehr auf den Zahn fühlt, als viele Statements in den Gazetten dieser Tage, würde ich [noch] nicht so weit gehen, von diffuser Angst vor Muslimen zu sprechen. Es reicht tiefer und hat, denke ich, mit einem gleichsam diffusen Gefühl zu tun, dass die Aus- und Ansprüche vieler heutiger politischer Akteure, dargeboten in den einschlägigen Talkshows, nicht zum Wirklichkeitsgeschehen passen. Das, was Sie aus Facebook zitieren und was das unausgesprochene „Endlich“ markiert, mit dem Ihr Artikel endet, scheint mir noch nicht jene unheilvolle Schuldigen-Projektion zu sein, die sich darauf vereinfachen ließe, dass die Demonstranten der PEGIDA im Grunde bereits mehrheitlich latente Menschenfeinde sind, die nur auf jemanden warten, der gewissermaßen endlich „Schluss macht mit dem Spuk“. Nichts desto weniger sind jene Stimmen, die PEGIDA – auch aus den sozialen Netzwerken heraus – auf die Straße zusammenbringt und wohl auch der AfD Zulauf bescheren, ein wirklicher Besorgniszustand für unsere scheinbar so fest eingerichtete, apodiktisch fundamentierte Demokratiepraxis. Da deutet sich eine fehlende gesellschaftliche Verabredung an. Ihr Artikel belegt sehr gut, dass sich mit PEGIDA keine Stigmatisierung der vermeintlichen ökonomischen Verlierer oder von vorgeblich gesellschaftlich Abgehängten erreichen lässt. Auch im Weiteren betrachte ich PEGIDA aus einer etwas anderen Perspektive, die zunächst voraussetzt, dass Radikale und Rufer jeder Couleur, die da auch vorkommen, einmal bewusst ausgeklammert werden, um nicht zu vereinfachen. Mich interessiert PEGIDA als Gemengelage der Resonanz auf ein bestimmtes bundesrepublikanisches Selbstverständnis und seiner Politik. Wo anfangen? Eignet sich die Erinnerung an den kleinen Volksaufstand um Stuttgart 21 dazu? Natürlich nicht, denn man kann die Menschen, ihr Anliegen und die Intonation auf den Straßen von Stuttgart und dem Dresden dieser Tage nun wirklich nicht gleichsetzen. Eins jedoch förderte der Protest für und gegen Stuttgart 21, als er stattfand, erstaunliches zu Tage, was bis heute in seiner konstruktiven Anlage und auch in der Umsetzung wie Demokratie 2.0 daherkam: Hinterzimmer-Politik wurde massiv gestört, ja sie wurde sogar demokratisch unterbunden. Was folgte war eine für unser aller bisheriges Demokratieverständnis kleine Sensation: Der Gegenstand, das Projekt Stuttgart 21, als eines mit weitreichenden Folgen für alle seine Bürger in und um Stuttgart mündete in einem öffentlichen und zutiefst sachbezogenen Schlichtungsplenum. Plötzlich sah man Demokratie live und dazu noch ungekürzt im Fernsehen verhandelt. Kein Fraktionszwang, Parteiprogrammatik? Politiker? Nebensache. Es war sachbezogen, sehr fachlich und dennoch spannend wie ein Krimi. Man sah, wie Bahnplaner sich verrechneten, wie Denk- und Kompetenzparadigmen der einen Seite vom Gegenentwurf der anderen zerlegt wurden, welche Lösungen beide Seiten auffuhren und wie Entwürfe, Anliegen und Annahmen öffentlich vorgebracht und verteidigt wurden. Man verstand, was da geschah und sah live, wie schwierig Demokratie ist. Zum anderen sah man auch, welche Lösungskompetenz dort, angemessen moderiert, entfaltet werden konnte. Karl Kraus, einer der bedeutendsten und schärfsten satirischen Literaten sowie Österreicher, hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwa folgendes gesagt: Der Parlamentarismus sei die Kasernierung der politischen Prostitution. Wenn PEGIDA aus dieser Perspektive die zunächst nur allgemein diffus ablehnende Resonanz bildet auf ein gleichsam diffus wahrgenommenes Politikverständnis derer, die der Meinungsfindung, statt dem Meinungsdiktum, der Lösungsfindung statt dem Manöver sowie dem Wohle des Volkes statt der Opportunität verpflichtet sind, dann scheint sich möglicherweise bei vielen Menschen latent ein Gefühl zu verstärken, das man vielleicht als klaustrophobische Sehnsucht bezeichnen könnte. Sie entspringt einer Art abgeschotteten Enge unseres im Vergleich zum Rest der Welt unheimlich empfundenen Wohlstands und fällt mit dem Gefühl zusammen, das „die da oben“ jenen hart erarbeiteten Wohlstand nicht zu verteidigen bereit sind. Übersetzt heißt das vielleicht: „Wo sind die Regeln auf die ich mich berufen, verlassen und an die ich mich halten kann, wenn die Welt von „da draußen“ auf mich einstürzt“. Mir fällt an dieser Stelle der US-Film Surrogates ein, in dem die Menschen eines fernen fiktiven Jahrtausends ihre Wohnungen und ihre Behaglichkeit kaum noch verlassen. Ihre künstlichen Vertreter in der Wirklichkeit der Welt „da draußen“ erledigen alle Verrichtungen. Jene Pendants, Surrogates genannt, übertragen die ihnen widerfahrenen Umstände und Widrigkeiten nicht zurück auf die, denen sie dienen, die Eigentümer, jene Bewohner in ihrer entkoppelten, vergleichsweise heilen Welt. Eines Tages jedoch werden Surrogates zerstört und es geschieht, was bisher nicht möglich schien. Ihr Tod greift auf deren Eigentümer durch und tötet auch diese. Unser Wohlstand ist in aller unserer Augen bisher gänzlich ohne Angstbesetzung, gleichsam eingebettet, sogar geachtet. Schließlich jedoch ist er auch auf solche Stellvertretungen gebaut. Unsere Surrogates haben bisher gut funktioniert. Wir waren stets Verbündete unserer heilen Welt, auch als mehr oder weniger angesehene Beisitzer und mit dem guten Label Namens Made in Germany dekoriert sowie mit dem anderen Exportschlager, genannt Rechtsstaat. Das die Periode der wirksamen Abschirmung geendet hat, das erfuhren wir real mit den ersten heimkehrenden Toten aus Afghanistan. Wir erfuhren es mit der Finanzkrise und in ihrem Gefolge durch die ganz und gar neue Sprache in dieser neu begonnenen Epoche, welche auch die Diktion einer offenbaren politischen „Alternativlosigkeit“ hervorbrachte. Was das für uns Deutsche zukünftig heißt, hierzu scheint es im Gegensatz zu alten bundesrepublikanischen Gemeinwohlbegriffen wie So

  2. Und was wäre falsch daran?
    „Was man hier findet sind Menschen, die ganz eigene Analysen über die Gesellschaft anstellen, die versuchen, sich ein eigenes Bild zu machen und die „Probleme“ zu identifizieren, die ihrer Überzeugung nach nur sie sehen, während die anderen von den Systemmedien im Schlummer gehalten werden. Sie wähnen sich als diejenigen, die wissen, die sehen.“

    Ungefähr genau so war sie doch wohl gedacht, die demokratie? Wäre das nicht jedermans, jederfraus vornehmste und edelste pflicht?

    und genau nur die demokratie – in verbindung mit einer pluralen medienlandschaft – käme damit endlich zu recht? das eben ungefähr alle und überall so wären?

    eben auch die eliten und sogenannten eliten ständig irren würden bzgl. ihrer selbst, des volkes – und der zukunft.

    und das daher falsche präsidenten/kanzler-innen hin – und zwar wieder mit naturnotwendigkeit – auch gewählt würden, nicht nur könnten – aber man könnte sie abwählen? ggfls. über ein konstruktives mißtrauensvorum binnen einer woche oder weniger?

    und erinnerte partiell an ein funktionierendes, militärisches weltbild. da muss man sich um „oben“ keine sorgen machen denn alle zusammen sind gut und wollen immer das richtige, zweifelsfrei.

    und daher machte der unteroffizier die ihm und seiner ebene übertragene arbeit der ebene und weiter nach unten wirkend. und feldwebel, oberlautnant, oberstleutnant und general hielten es alle genauso. und schon könnten keine irrtümer, verwechslungen, fehler oder normabweichungen mehr auftreten. und alles wäre immer richtig und geschähe klug und wie vorausgeplant.

    hielte sich nur jeder an dies prinzip. denn die nächsthöhere ebene würde ja auch so bezahlt und ausgebildet, auf ihrer ebene und nach unten zu funktionieren. und so weiter und so fort

    aber seid wann wären interessengeleitete menschen der zivilwirtschaft so, junge frauen, omas, nutzlose alte grantler?

    evtl. sollte man/frau ggfls. da nichts verwechselnd. sogar die usa beklagen ja längst unsere „überkonfliktfreie konsensdemokratie“ – dabei gälte es die lautstarke auseinandersetzung! und wäre es die falsche … .

    vielleicht sollten wir also daher die zuallererst einmal wieder anzustreben lernen? uns freuen, über jeden der lautstark anderer meinung wäre. seine muss nach nicht richtiger sein, als unsere.

    aber endlich stimmen wir alle ab, geheim und einzeln – und es wird der mehrheitsbeschluss. das ist die freiheit.

    (und es wird eben nicht über fehlerfreiheit abgestimmt, noch nach ihr gesucht! letzten endes.) (pittiplatsch war übrigens der hit – man darf partiell bei ihm stehenbleiben – oder zu ihm zurückfinden.) (und die attentäter des 20.7.44 scheiterten u.a wohl vor allem deshalb, weil sie keine gemeinsame, große, sie einende vision für nach dem tode von herrn h. hatten, „irgend so eine elitenherrschaft, bestimmung der politikziele für alle durch dafür durch von herrkunft und vermögend bevorzugt ausgewiesene, sollte es schon werden, aber „one man, one vote“, dass nun eben doch nicht, jedenfalls nicht gleich.“ „wg. volksunreife.“)

    make yourself heard! und null-toleranz allen nazi-sprüchen und -taten.

  3. Willkommenskultur und Vorbilder
    Regierung, sie tragende Parteien, Journalisten, Medien allgemein mit TV ARD / ZDF bedrängen uns Bürger/innen Asylanten, Einwanderer mit einer “ Willkommenskultur “ zu empfangen.

    Angefangen beim BP Gauck, geradezu versessen auf Einwanderer, siehe Besuch in Indien ds. Jahr “ …. kommt zu uns, haben Platz, alternde Gesellschaft, haben Arbeit .. “

    Minister Friedrich heisst alle Flüchtlinge herzlich Willkommen, Kanzlerin Merkel rügt jeden Bürger/in der es n i c h t so empfindet, abqualifiziert als Hetze, inakzeptabel also.

    Bertelsmann veröffentlicht eine komplexe Statistik über Einwanderer mit einer Bilanz, die nur einen Gewinner hat : deutsche Bürger/in.

    Statistiken über Stand Kriminalität sind so zahlreich und ambivalent wie Ergebnisse, mal sind besonders 14 – 25 Jahre alte Jugendliche Einwanderer überproportional betrofffen, dann wieder gibt es keine Unterschiede mit deutschen Altersgenossen.

    Berichte über Klaukinder und Banden tauchen ab und zu auf, da zu offensichtlich in unseren Kommunen und läßt sich wohl nicht verheimlichen, aber w i r sollen darüber keine Pauschalierung ganzer Gruppen, Ethnien treffen.

    Auch nicht über Afrikaner die ihre Pässe v o r h e r zerreissen, Identität verweigern wegen möglicher Abschiebung.

    Buschkowsky ist es überlassen, desaströse Berichte über Neukölln zu publizieren, oder sich mit Einzel – Berichten über Kosovo – Palästinenser – Afghanen – Marokkaner und anderer Clans mit Verbrechensschwerpunkten in Bremen, Berlin, St.Pauli, Dortmund etc. auseinanderzusetzen.

    Gleichzeitig wird in Medien, Regierung vermittelt, daß Einwanderer gut ausgebildet sind – vielleicht sogar besser – Ärzte und Ingenieure kommen, bestes Pflegepersonal , etc.

    Was will ich sagen ? V.g. gut ausgebildete Personal hat sich in unserer Firma und bei Kollegen n o c h nicht gemeldet, vielmehr Arbeits-suchende o h n e Deutschkenntnisse und qualifizierte Ausbildung.

    Guter Wille ist oft vorhanden, aber was sollen wir in der Produktion mit Mitarbeitern o h n e Qualifizierung , nicht mal im Versand, Warenannahme oder an der Maschinenstrasse einsetzbar.

    Fast tägliche Effizienzsteigerung, Produktivitätsfortschritt und Technisierung auf allen Ebenen, Arbeitsplätzen einschl. Büro ist so immens, daß Bewerber o h n e Ausbildung fast keine Chance haben, und wer noch niemals in einer Fabrik oder im Büro gearbeitet hat ist nicht einsetzbar.

    Es gibt eine öffentliche, amtliche Meinung über Einwanderer und Flüchtlinge, und es gibt u n s e r e persönliche Wahrnehmung , wie v.g. bei Bewerbungen – Papiere / Zeugnisse haben die ganz selten – , auf den Straßen , in der Fußgängerzone, im Einkaufscenter.

    An der Moschee um die Ecke etc.

    Deshalb gibt es PEGIDA, weil im klimatisierten Elfenbeinturm sitzenden Politiker, Journalisten uns Bürger/innen in objektiver Wahrnehmung nicht mehr folgen, ein Wunschbild oder schön gezeichnetes Bild vermitteln wollen.

    Deshalb gibt es u.a. “ Fremdenfeindlichkeit “ , gleichwohl wir jedem Fremden höflich entgegentreten, helfen, spenden. Wer von uns hat nicht Mitleid mit Entrechteten, Geknechteten, Geschundenen in der ganzen Welt ?

    Aber wer nimmt davon k e i n e n Einzigen davon in sein trautes Heim auf , gleichwohl begütert, hat Platz, Beispiel Martin Schulz, Gauck, Roth, Gysi, Gabriel, Göring E.

    Es sind die Politiker / Journalisten / Theologen-Kirchenfürsten die uns Bürgern vorwerfen, seien “ .. zu geizig, hartherzig .. “ so jedenfalls perfide Martin Schulz. Und gleichzeitig spenden wir Bürger, sehen Statistik daß Deutschland W e l t m e i s t e r im Spenden ist, helfend auch bei Kathastrophen.

    Diese Verlogenheit ist es , die Bürger auf die Straße treibt.

    Islamismus wie IS macht uns allen Angst, der dumme Satz “ Islam hat nichts mit IS zu tun “ abstrus, weil es publizierte Umfragen gibt die belegen, daß Großteil der muslimischen Bevölkerung Sympathien mit Zielen – Intentionen – der IS hegt.

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