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Diskutiert werden das Leben der Studierenden, aktuelle Fragen der Hochschulpolitik sowie die Zweiheit von Forschung und Lehre.

Wohnungsnot in Göttingen

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Semesterbeginn heißt für viele Studenten immer noch: Wohnungssuche. In Göttingen helfen auch Billighotels und selbstverwaltete Wohnheime nicht aus der Krise. Eine Spurensuche.

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Graffiti-Schriftzug an der Fassade eines ehemaligen Studentenwohnheims in Göttingen

Wenn die Blätter von den Bäumen fallen und sich die Straßen in der kleinen Universitätsstadt Göttingen schlagartig mit jungen Menschen füllen, dann weiß man: Es ist wieder Semesteranfang, und viele Erstsemester-Studenten befinden sich noch auf Wohnungssuche, wenn die Uni schon längst angefangen hat. Gründe dafür sind nicht nur der hohe Andrang auf dem Wohnungsmarkt, sondern zum Beispiel auch der Umstand, dass einige Zulassungen für Studiengänge erst im Los- oder Nachrückverfahren zu Semesterbeginn vergeben werden. Den Studenten bleibt somit teilweise kaum eine Chance, früher als zur absoluten Hochsaison nach einer Wohnung oder einem WG-Zimmer zu suchen.

Die Universität Göttingen zählt zum Wintersemester knapp 5600 neuimmatrikulierte Studenten, von denen rund 4000 Erstsemester sind. Insgesamt sind es rund 31.000 Studenten, die in Göttingen eingeschrieben sind – eine verhältnismäßig große Zahl für eine Stadt, die nur 120.000 Einwohner hat. Die Studentenschaft macht damit rund ein Viertel der Einwohner Göttingens aus und bildet damit auf dem Wohnungsmarkt eine wichtige Interessensgruppe. Der erste und wichtigste Ansprechpartner für studentisches Wohnen ist das Göttinger Studentenwerk. Es hält in diesem Semester 4463 Plätze in 39 verschiedenen Wohnheimen bereit. Das ist eine ganze Menge, aber bei weitem nicht genug, um allen Studenten bei Bedarf schnell ein Zimmer zu vermitteln.

Für die kurz- und langfristige Koordination der Anfragen auf Wohnheimplätze gibt es eine ellenlange Warteliste, auf der derzeit trotz mehrerer hundert Mietverträge, die in den vergangenen beiden Monaten geschlossen wurden, noch über 2000 Studenten stehengeblieben sind. Doch der Schein trügt, denn jeder, der an einem Platz im Wohnheim interessiert ist, kann sich online provisorisch auf eine Liste eintragen, sodass die Zahl auf dem Papier deutlich höher aussieht, als sie tatsächlich ist. Die Warteliste wird durch das Studentenwerk zwar alle drei Monate von nicht länger interessierten Studenten bereinigt, bleibt aber dennoch in einem unüberschaubaren Rahmen. Fest steht, dass nur rund 13 Prozent aller Studenten in einem der Häuser des Studentenwerks unterkommen können.

Bündnisse gibt es genug

Zu Beginn des Wintersemesters ist der Andrang beim Studentenwerk besonders hoch. Da die Wohnheimplätze nicht ausreichen, hat das Studentenwerk vor einigen Jahren mit der Einrichtung von Notunterkünften reagiert. Auch in diesem Jahr haben Erstsemester die Möglichkeit, für fünf Euro pro Nacht in einem Hotel in der Innenstadt zu übernachten. Das Angebot klingt verlockend, hat aber relativ enge Grenzen: Es gibt insgesamt nur vierzig Doppelzimmer, die nach Geschlechtern getrennt bezogen werden können, und das Angebot darf nicht länger als 14 Tage genutzt werden. Wer danach keine dauerhafte Bleibe gefunden hat, ist fürs Erste wieder auf sich gestellt. 

Vorfahrt für Wohnungsangebote

„Uns ist bewusst, dass die Situation schwierig ist. Das Problem ist, dass das Studentenwerk sich im Bereich des studentischen Wohnens fast komplett aus eigener Tasche finanzieren muss“, sagt Anett Reyer-Günther, Pressesprecherin beim Studentenwerk. Das Geld, welches die Studenten im Rahmen des Semesterbeitrags zweimal im Jahr an das Studentenwerk zahlen, fließe großteils in die Gastronomie und nehme wenig Einfluss auf die Studentenwohnheime. Deshalb hinkt das Studentenwerk der Nachfrage nach Zimmern gleich zweifach hinterher: Zum einen bei dringenden Sanierungen wie etwa in einem Wohnheim in der Robert-Koch-Straße, wo dringende Reparaturarbeiten an löchrigen Abwasserleitungen vorgenommen werden müssen, zum anderen bei den Neubauten. In den letzten Jahren konnte mit finanziellen Zuschüssen des Landes Niedersachsen der Bau nur eines einzigen neuen Wohnheims am Nordcampus in Auftrag gegeben werden. Entstehen soll dort jetzt ein modern anmutender Gebäudekomplex mit rund 260 Einzelappartements, die ein eigenes Bad und eine Kochnische umfassen und damit in jener Wohnform gehalten sind, die nach Reyer-Günther von Studenten heute am meisten nachgefragt werde. Darüber hinaus sieht sich das Studentenwerk, so Reyer-Günther, ohne gezielte finanzielle Förderung von Stadt oder Land nicht in der Lage, weitere Neubauten in Auftrag zu geben.

Die Stadt Göttingen wiederum beteuert, sich in den vergangenen Jahren aktiv für sozialen Wohnungsbau eingesetzt zu haben: „Die Städtische Wohnungsbau GmbH hatte im Kontext des Zuzugs von Geflüchteten Flüchtlingsunterkünfte in Uni-Nähe gebaut. Die Hälfte des Wohnraums wurde dabei für studentisches Wohnen freigegeben, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entlasten“, sagt Dominik Kimyon, Pressesprecher am Referat des Oberbürgermeisters. Zudem gebe es seit 2017 das „Göttinger Bündnis für bezahlbares Wohnen“, in dem auch das Studentenwerk Mitglied sei und das sich intensiv darum bemühe, Bauprojekte zu fördern und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Was das Bündnis in den nächsten Jahren erreichen wird, bleibt abzuwarten.

Wie ordnen Studenten, die schon seit mehreren Jahren in Göttingen leben und die Wohnproblematik aktiv miterleben, die Situation ein? Jan und Felix, die ihre vollen Namen nicht veröffentlichen wollen, sind Mitglieder in der „Wohnrauminitiative Göttingen“ und haben ihre ganz eigenen Erfahrungen im Studentenwohnheim gemacht. Die Wohnrauminitiative wurde 2017 gegründet und ist ein Zusammenschluss aus mehreren selbstverwalteten Wohnheimen in Göttingen, die zwar noch an das Studentenwerk Miete zahlen, sich sonst aber um alle anfallenden Kosten und Reparaturarbeiten in ihren Häusern selbst kümmern und dafür sorgen wollen, bezahlbaren Wohnraum für Studenten dauerhaft zu sichern.

Wohnheime unter studentischer Führung

„Das Studentenwerk wollte in den vergangenen Jahren immer wieder Wohnheime schließen, die zum Beispiel als zu klein und deshalb nicht mehr rentabel angesehen wurden, weil weniger als 200 Menschen darin wohnen. Gegen solche Aktionen wehren wir uns“, erzählt Felix. Dies sei in der Vergangenheit unter anderem durch Proteste und Häuserbesetzungen gelungen, aber auch dadurch, dass die Studenten das Gespräch mit dem Studentenwerk suchten. Als Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation mit dem Studentenwerk nennen Jan und Felix zwei Wohnheime, in denen das Studentenwerk die Mietpreise stark erhöhen wollte, was für die studentischen Bewohner nicht infrage gekommen sei. So habe man sich nach längeren Verhandlungen darauf geeinigt, dass die Studenten dem Studentenwerk die Wohnheime abkaufen und diese seither unter eigener Führung als Wohnheime weiterbetreiben.

Doch manchmal ärgern sich Jan und Felix auch einfach nur über das Studentenwerk. „Vor einiger Zeit wurde beispielsweise ein Wohnheim, das ziemlich lange leer stand, an einen Verlag verkauft, anstatt es zu renovieren und neu zu vermieten. Auf diese Weise fällt Wohnraum für Studenten weg, der schon einmal geschaffen war“, sagt Jan. Auch Mieterhöhungen auf der Seite des Studentenwerks seien dauerhaft keine Lösung, um finanzielle Nöte auszugleichen. „Man muss dabei bedenken, dass sich die Preise auf dem privaten Wohnungsmarkt auch nach den Mieten in den studentischen Wohnheimen richten. Das Studentenwerk trägt in dieser Hinsicht auch eine gewisse Verantwortung dafür, wenn die Mietpreise in Göttingen allgemein steigen“, findet Felix.

Haben die beiden Studenten weitere Ideen, wie die Situation auf dem Wohnungsmarkt entspannt werden könnte? Nicht direkt. Aber sie selbst setzen sich überall dort, wo Wohnheime geschlossen oder Mieten erhöht werden sollen, dafür ein, solchen Entwicklungen entgegenzuwirken. Auch für Erstsemester hat sich die Wohnrauminitiative vor ein paar Jahren eingesetzt, als der Andrang zu Semesterbeginn besonders hoch war: Im Garten eines Wohnheims wurde kurzerhand ein Zeltlager errichtet, in dem Erstsemester für ein paar Wochen vorübergehend einen kostenlosen Schlafplatz finden konnten. Doch das bedeutete viel Aufwand und Einsatz, und die Kapazitäten waren bald derart erschöpft, dass die Studenten das Angebot nur einmalig machen konnten.

Zur Lösung der studentischen Wohnproblematik kann freilich auch in ganz andere Richtungen gedacht werden. So gibt es zum Beispiel auch das Konzept „Wohnen für Hilfe“, wobei unter anderen das Studentenwerk in Kooperation mit der „Freien Altenarbeit Göttingen e.V.“ im Rahmen sogenannter Wohnpartnerschaften Studenten an Familien oder ältere Menschen vermittelt, denen sie beispielsweise im Haushalt helfen und dafür zu einer günstigeren Miete unterkommen. Aktuell besteht zwar nur eine Handvoll derartiger Wohnpartnerschaften, aber Anett Reyer-Günther vom Studentenwerk hält die Idee für ausbaufähig und hofft, in Zukunft mehr Partnerschaften vermitteln zu können. Auch die Stadt Göttingen versucht nach Aussage von Dominik Kimyon, generationsübergreifende Wohngemeinschaften zu fördern und bereits bestehenden Wohnraum zu sichern.

Über zwei Dinge sind sich alle Beteiligten einig: Es muss sich bei der studentischen Wohnsituation dringend etwas tun. Und das kann selbstverständlich am besten gelingen, wenn Land, Stadt, Studentenwerk und Studenten an einem Strang ziehen.


10 Lesermeinungen

  1. Marktwirtschaftlicher Blickwinkel
    Ich kann zwar nachvollziehen, dass es für die bestroffenen Studenten nicht schön ist, wenn in immer mehr Städten das Finden einer (bezahlbaren) Unterkunft zum Problem wird. Aber vielleicht ist das kein schlimmes Problem, keins, das unbedingt gelöst werden muss. Die allgemeine Landflucht, Zuwanderung von Arbeitswilligen aus dem Ausland, zunehmende Akademisierung, das alles führt zu einem Run auf die Städte. Aber warum ist es eine gute Idee, darauf zu reagieren? Wir haben im Land genug Raum zum Wohnen und zum Arbeiten. Vielleicht tut es mal Not, dem Markt genug Zeit zu geben, auf die Preis- und Wanderungstendenzen zu reagieren. Auf die Art kommt es vielleicht auch mal wieder zu einer ausgleichenden Gegenbewegung, dazu, dass Firmen und Menschen die dünner besiedelten und deshalb preisgünstigeren Regionen wiederentdecken. Der aktuelle Trend zur Verstädterung führt unausweichlich zu Molochen von Städten mit geringer Lebensqualität. Denn in einer großen Stadt zu wohnen heißt ja nicht zwangsläufig, dass die Wege, vor allem der Weg zur Arbeit, kurz wären, jedenfalls im Hinblick auf die Zeit.

    So, wie der Artikel es darstellt, könnte man auch sagen: Göttingen hat offenbar genug Einwohner und Studenten. Lasst es doch für die, die noch kommen wollen, ruhig noch ein bisschen härter werden. Dann gehen sie vielleicht woanders hin.

  2. Frage der Planung und der Selbstorganisation
    Immer wieder liest man von Studenten, die selbst nach Semesterstart noch keine Bleibe gefunden haben. Sicherlich mag es in einigen Fällen korrekt sein, dass die finanzielle Situation eine Suche schwierig macht. Vielfach mangelt es aber einfach an der rechtzeitigen Planung und schlechter Selbstorganisation. Im Prinzip ist die Wohnungssuche die erste Hürde des Studiums und wer hier bereits versagt, sollte vielleicht von vorneherein auf das Studium verzichten. Es reicht schließlich nicht aus, für das Studium die Inhalte zu lernen, sondern Fragen der Finanzierung etc. spielen eine ebenso wichtige Rolle.

  3. Aus eigener Erfahrung
    Als Student der in Göttingen lebt, kann ich von Wohnungsnot in meinem Umfeld absolut nicht berichten. Im Gegensatz zu meinen Freunden in anderen Universitätsstädten sind die Preise und auch die Verfügbarkeit von Wohnungen in Göttingen mehr als günstig. Von Großstädten mal ganz abgesehen. Wer in Göttingen selbstständig keine Wohnung findet, der wird mit seinen Preisvorstellungen oder „Organisationskünsten“ allerhöchstens auf dem Land fündig. Schade, dass nur einzelne Lobbyinteressen hier im Artikel Bezug fanden.

  4. Wo sind die freien Wohnungen?
    Noch vor ein Paar Jahren gab es genügend Wohnungen, auch wenn teuer.
    Vielleicht wurden sie an Fachkräfte vermietet.

  5. Warum unbedingt nach Göttingen?
    Vorher mal über die Wohnsituation informieren. Und auch die an anderen möglichen Studienorten, z.B. in Ostdeutschland. Die sind meist moderner ausgestattet, haben „kleinere Klassen“ und oft günstigere Wohnbedingungen.
    Wenn ich heute noch mal studieren wollte, würde ich mich nach Alternativen im Osten umschauen.
    Ach ja, dass es in Göttingen noch ein Studentenwerk gibt – wer hätte das gedacht?

  6. Das zufällig Gefundene wird zum notwendig Gewachsenen?
    Nachdem die Zimmersuche in Göttingen zunächst völlig erfolglos geblieben war, hätte ich zum Wintersemester 1988/1989 mich beinahe nicht an der Georg-August-Universität einschreiben können, wenn nicht durch reinen Zufall sich seinerzeit doch noch eine Bleibe in der Nikolaistraße gefunden hätte. In der Rückschau betrachtet, wäre es aber ohnehin besser gewesen, keinen akademischen Grad anzustreben. Die Mühen zahlen sich schlicht nicht aus. Im Gegenteil. Es wäre nicht das erste Mal, dass die von mir in der Vergangenheit erbrachten Arbeitsleistungen kurzerhand als wissenschaftlich minderwertig und mein Charakter als wenig respektabel herabgewürdigt werden. Mir solch sadistische Projektionen Dritter nicht erspart zu haben, ist für mich persönlich eine Bürde, die inzwischen schwer auf meinen Schultern liegt. Insofern bereue ich es, das damals angebotene Zimmer nicht abgelehnt zu haben und heute ein Studierter zu sein.

  7. Gründe ehrlich benennen
    Ich bin Beschäftigter an der Uni Göttingen, und war hier mehrmals auf
    Wohnungssuche (und vorher in Freiburg, wo die Situation in jeder
    Hinsicht, einschließlich der Ursachen) dieselbe ist. Es ist nicht
    nur „Wohnungsnot für Studierende“, sondern Wohnungsnot für Azubis,
    Wohnungsnot für Paare, Wohnungsnot für junge Familien, Wohnungsnot für
    größer werdende Familien, Wohnungsnot für beruflich neu zuziehende.

    Ursache: Es wird NICHTS gebaut. Die Stadt, Bürger- und
    Umweltinitiativen blockieren die Neuschaffung von (arbeitsplatz- und
    studienplatznahem) Wohnraum. Stattdessen müssen die Leute aus dem
    (erweiterten) Speckgürtel pendeln.

    Tiefere Ursache: Die Studierenden (zu 90%) und weitere Personen im
    Umfeld der Universität wählen Parteien (bzw. eine bestimmte Partei),
    die jegliche Neubebauung blockiert. Viele Leute würden gerne näher
    zum Arbeitsplatz wohnen, und nicht (mit ihren alten bösen Dieseln)
    täglich eine Stunde pendeln müssen und keinen Parkplatz finden. Aber
    die Grünen lassen keine Veränderung des Status quo zu.

    In fußläufiger Entfernung zu dem im Artikel erwähnten Nordcampus (und
    zum Uni-Klinikum) wäre Platz, Wohnraum für 10.000 Menschen in
    Geschosswohnungsbau, Reihenhäusern und EFHs -für jeden etwas- zu
    schaffen. Aber: darf nicht. Einer der Bauern wollte vor einiger Zeit
    dort Land als Bauland verkaufen (500m bis zur Physik). Aber igitt, da
    hätte ja ein böser Investor oder böse „Reiche“ Wohnraum geschaffen,
    und der Bauer wäre reich geworden.

    Göttingen hat -im Vergleich zu anderen Uni-Städten- einen relativ
    hohen Anteil an Wohnheimplätzen des Studentenwerks. Ich habe (wie auch
    in diesem Artikel beschrieben) den Eindruck, dass sie sie sich bei der
    „Investition“ in Betongold offensichtlich übernommen haben, und die
    Instandhaltung nicht mehr stemmen können. (Heute wurden aus „Protest“
    die eigenen Mensen, d.h., die Studierenden und die Mitarbeiter,
    bestreikt, um mehr (Steuer)Geld aus der Landesregierung zu pressen).

    Weiteres Problem: das Studentenwerk schafft es nicht, die
    Wohndauerbeschränkungen (insbesondere in den „selbstverwalteten“
    Wohnheimen) konsequent durchzusetzen und Wohnraum für Erstsemester zu
    schaffen. So profitieren wenige über die ganze Studiendauer von
    steuersubventioniertem(!) Wohnraum, und die anderen schauen in die Röhre.

    Das genannte neue Studentenwohnheim ist skurril: es liegt im Nichts,
    ausser unmittelbarer Nähe zur Nordmensa. Da möchte frau im Dunkeln
    abends wohl nicht alleine herumlaufen.

  8. Würden nur noch diejenigen studieren, die auch tatsächlich dazu befähigt sind...
    …wäre das Wohnungsproblem gelöst.

  9. Bei dem an einen Verlag verkaufte Gebäude
    ging es da nicht um eine denkmalgeschützte Villa mit einem Anbau, der mal als Wohnheim genutzt worden war?
    Die Grünen hatten dem verkauf zugestimmt, da der Verkauf eine Menge Geld für duie Stadtkasse brachte. Davon könnte ein Teil dann (hoffentlich) in den Bau eines Wohnheims fließen. Die Immobilie zu behalten wäre wohl auch zu kostenintensiv gewesen.

  10. Heute Aktionstag an der Uni
    Man hätte mal mit dem AStA sprechen können oder dem Bündnis SOS Studiwerk. Gerade in Göttingen gibt es für das Studentenwerk massive Finanzierungsprobleme. Seit dem Wegfall der Studiengebühren haben sich die Studentenzahlen enorm erhöht, bei gleichbleibender Hilfe vom Land. Wie soll ein Studiwerk da noch günstiges Wohnen anbieten?

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