Schlaflos

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Zweisprachige Erziehung – der Migranten-Komplex

| 17 Lesermeinungen

© ReutersSpätestens bei der Jobsuche sind Sprachkenntnisse Gold wert – wie hier bei einer Messe in Berlin.

Unsere Kinder sollen Polnisch lernen – das war meinem Mann und mir von Anfang an wichtig. Ich bin in Polen geboren, aber in Deutschland aufgewachsen, seit ich vier Jahre alt war. Bis heute habe ich Familie in Oberschlesien, und in meinem Elternhaus wurde immer deutsch-polnisches Durcheinander gesprochen, so dass ich zumindest die polnische Umgangssprache ganz gut beherrsche (einen Behördenbrief könnte ich nicht aufsetzen, aber die polnische Sprache hat einfach die allerbesten Flüche).

Auch unsere Kinder, so die Idee, sollten sich mit der Verwandtschaft verständigen können; außerdem beschert zweisprachige Erziehung dem Hirn des Kindes ja angeblich ein paar Extra-Synapsen. Dabei war klar, dass das Polnische mein Part sein würde. Mein Mann kann zwar mittlerweile „Bitte“, „Danke“ und – ganz wichtig – „Das war lecker, aber ich bin wirklich satt“ auf Polnisch sagen. Er hat sich mithilfe eines Reisewörterbuchs sogar „Diesen Zahn bitte nicht ziehen!“ beigebracht (man könne ja nie wissen), aber da hört es leider auf. Mir wiederum fiel es am Anfang überhaupt nicht schwer, mit Ben ausschließlich Polnisch zu sprechen, obwohl ich selbst auf Deutsch denke und träume. Das Tolle an der polnischen Sprache ist, dass man im Grunde alle Nomen verniedlichen kann, was überaus praktisch ist in der Kommunikation mit kleinen Kindern. Das ergibt dann übersetzt Wörter wie Sonnchen, Schmetterlingchen, Kaninchen-chen (Sie verstehen die Mechanik?) und so weiter, aber mit mehr Vielfalt bei den Endungen und mit viel schönerem Klang als im Deutschen, zumindest für Ohren, die das Slawische gewöhnt sind.

Dass die deutsche Sprache bei unserem Sohn dennoch die Hauptsprache werden würde, war gewollt und ist auch so gekommen. Ben lernte trotzdem sehr schnell, Polnisch zu verstehen. Er spricht es selbst kaum, kann aber ohne jede Verzögerung auf Deutsch antworten, wenn ich ihn auf Polnisch anspreche. Doch je komplexer seine deutschen Sätze und Fragen in den vergangenen Jahren wurden, desto kniffeliger wurde es für mich. Zum einen fehlten mir zunehmend die polnischen Vokabeln, um ihm angemessen auf Polnisch zu antworten, ich stammelte mir nur irgendetwas zurecht und sagte deshalb immer häufiger zu meinem Mann: „Erklär du ihm das schnell auf Deutsch.“ Das frustrierte mich wiederum schon bald, denn so sprach ich weniger mit meinem Kind, als ich wollte und gekonnt hätte – und es konnte ja nicht sein, dass Mama nur für das simple Heiteitei und Papa für die komplizierten Erläuterungen zuständig ist.

Diffuses Unwohlsein

Doch da war und ist bis heute noch etwas anderes. Dieses diffuse Unwohlsein, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin und sie in der Öffentlichkeit auf Polnisch anspreche. Kommt es mir so vor oder horchen viele Leute im Bus dann auf? Und wenn ja: Horchen sie auf, weil sie sich fragen, welche Sprache das ist oder weil es sie stört? Gucken sie interessiert oder gucken sie komisch? Fakt ist: In der Hauptstadt leben Menschen aus fast 200 Nationen, die Polen sind dabei nach den Türken die zweitgrößte ausländische Bevölkerungsgruppe. Im Berliner Nahverkehr sind folglich ständig die unterschiedlichsten Sprachen zu hören – das macht Berlin ja so wunderbar. Ich selbst habe noch nie einen fiesen Kommentar bezüglich meiner Abstammung gehört (sondern „nur“ wegen meines unverschämt großen Kinderwagens, der den Gang blockiere) oder einen Blick vernommen, der zweifelsfrei das Sprechen einer „fremden“ Sprache missbilligte (unfreundlich gucken können viele Berliner auch ganz ohne Grund). Aber eine befreundete Mutter mit türkischen Wurzeln hat kürzlich in eben jenem Berlin etwas erlebt, das fassungslos macht: Sie fuhr mit ihren beiden Jungs im Bus, sprach mit ihnen Türkisch und bekam von einem Fahrgast zu hören, Leute wie sie gehörten „in die Gaskammer“. Ich war bei dieser Szene nicht dabei – ich hoffe, ich hätte vor Empörung den ganzen Bus zusammengeschrien und die Polizei gerufen.

Rechte, rassistische und antisemitische Übergriffe hätten in Berlin zuletzt zugenommen, gab die Opferberatungsstelle Reach Out vor kurzem bekannt – von 267 Fällen im Jahr 2017 auf 309 Fälle im Jahr 2018, mit Rassismus als häufigstem Motiv. Habe ich also bisher nur Glück gehabt – vielleicht, weil ich jederzeit zwischen den Sprachen wechseln kann und Rassisten, wenn es hart auf hart kommt, in akzentfreiem Deutsch anschnauzen könnte? Weil ich nach knapp 30 Jahren in diesem Land „deutsch genug“ bin, im Gegenzug zu den vielen Menschen, die noch nicht so lange hier leben und/oder die Sprache weniger gut beherrschen?

Das ist natürlich Quatsch. Und dennoch ertappe mich dabei, dass ich in Gesellschaft von Menschen, die ich nicht kenne, lieber auf Deutsch als auf Polnisch mit meinen Kindern spreche, obwohl ich Polnisch konsequent durchziehen müsste, um sie nicht zu verwirren. Oder dass ich zumindest immer mal etwas Deutsches einstreue, nach dem Motto: „Seht her, ich bin eine von euch, ich bin integriert.“ Als käme es dafür (allein) auf die Sprache an. Ich weiß auch, dass ich etwas leiser werde, wenn ich ins Polnische wechsle, beispielsweise am Telefon. Es ist etwas anderes, wenn ich von Freunden oder Bekannten umgeben bin, die die Sprache nicht verstehen – da spreche ich mit meinen Jungs direkt Deutsch, damit ich nicht für die anderen übersetzen muss. In der S-Bahn oder im Bus könnte es mir hingegen egal sein, ob ich verstanden werde oder nicht. Ist es aber nicht. So bin ich aufgewachsen: immer bedenken, was andere denken oder sagen könnten. Sich anpassen um jeden Preis; möglichst nicht als „fremd“ auffallen.

Minderwertigkeitskomplex, den man nicht mehr los wird

Was soll ich sagen, es hat funktioniert. Nur ist daraus offenbar ein Minderwertigkeitskomplex geworden, den ich nicht mehr abschütteln kann. Dabei wünsche ich mir, dass meine Kinder die Zweisprachigkeit als Bereicherung empfinden, nicht als etwas, was ihnen oder ihrer Mutter unangenehm ist. Ich will nicht, dass sie sich vor schiefen Blicken fürchten – ob begründet oder nicht. Ob sie Polnisch jemals wirklich gut können und ihnen das im Leben nützt, weiß ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es ihnen schadet. Deshalb versuche ich, an meinem Migranten-Komplex zu arbeiten und wieder mehr Polnisch zu sprechen, auch, wenn es unbequemer ist. Erst recht jetzt, da wir mit unserem Jüngsten Lukas (sechs Monate) eine Gelegenheit haben, noch mal neu anzufangen mit der Zweitsprache. Englisch kann schließlich heutzutage fast jeder – wer hingegen beherrscht schon eine Sprache, in der gefühlt 20 Konsonanten auf einen Vokal kommen? Außerdem gibt es nichts Schöneres, als wenn der große Sohn und sein Vater sich in den Ferien bei der polnischen Schnitzel-Oma (der Name ist Programm) die Bäuche vollschlagen und zu ihr sagen können: „Smakuje!“


17 Lesermeinungen

  1. Sie machen das schon richtig
    Sehr geehrte Frau Wronska

    Danke für den Beitrag. Lassen Sie sich nicht beirren, Sie machen das schon richtig. Es mag auch in Berlin Leute geben, die es stört, wenn Sie in der Öffentlichkeit kein Deutsch reden, aber diese Minderheiten können Sie getrost ignorieren, denn die Vorteile für Ihre Kinder überwiegen. Die haben entweder keine Ahnung oder sind schlicht neidisch.

    Mein mittlerweile 16 jähriger Sohn ist in den USA als Kind eines Deutschen und einer Chinesin zur Welt gekommen und spricht mittlerweile alle drei Sprachen fließend und ist in der Schule im Spanischunterricht der Beste in seinem Jahrgang.

    Im Bekanntenkreis gibt es ebenfalls mehrere Kinder, die in zwei oder mehrsprachigen Umgebungen aufgewachsen sind und es hat keinem geschadet.

    • @Daniel Kintner: Mehrsprachigkeit ist immer ein massives PLUS!
      Wenn es nicht gerade als 2. Sprache „Suomen kieli“ ist. Die lernt man nur, wenn man von dort kommt:-)
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      Weil wir es wissen, wird Mehrsparchigkeit gerade in Suomi „allgemein gefördert“ neben einen grundsoliden Schul-& Fachausbildung, eine der wichtigsten Fähigkeiten die man Kindern vermitteln kann.
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      Finnisch/Schwedisch (muss sein) daneben Englisch/Russisch, obligatorisch einen 2. Fremdsprache, …
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      Wenn dann noch die Sprache des 2. Elternteils, in meinem Fall Deutsch, wenigstens in „Wort“ (Bei Schrift haperst es ein wenig:-)), dazu kommt, ….
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      Was besseres kann man/Frau Kindern nicht bieten!
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      Gerade in unserer Welt ist mMn. „Kommunikationsfähigkeit“ das A&O!
      Sonst ist man/Frau im Doppeltem-Wortsinn „sprachlos“, wenn man sich einmal außerhalb seines eigenen Kirchturms bewegen muss.
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      Und das sind, wohl nicht nur mMn. heute schon in DE viel zu Viele, wie man aus den Wahlergebnissen ableiten kann!
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      Gruss Sikasuu

  2. Unsinn
    Erstens gibt es keinen Zusammenhang zwischen Rassismus und Zweisprachigkeit (anstatt sinnlos irgendwelche Zahle hinzuschreiben, erst mal nachdenken, was mit was zusammenhängt) Zweitens sehe ich gerade in Berlin, dass die Anwendung von zwei Sprachen auch im Alltag fast allgegenwärtig ist. Auch meine Kinder sprechen zwei Sprachen und in der Schule (Gymnasium Westend) sind zwei Drittel mit Migrationshintergrund. Aber keiner wundert sich, wenn auch der Strasse eine andere Sprache gesprochen wird. Endlich Schluss mit dieser Opfer-Olympiade. Alle Medallien sind bereits vergeben.

    • Unsinn Erstens gibt es keinen Zusammenhang zwischen Rassismus und Zweisprachigkeit
      Doch den gib es sehr wohl! Mehr als einmal ist mir passiert, wenn ich mit Nichten & Neffen in DE unterwegs war, wir auch mal in Finnische wechselten, das wir „blöd angemacht“ wurden!
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      Will die Gegenden nicht spezifizieren, nur „im Ruhrpott“ war das nicht:-)
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      In Berlin usw. ist ein Sprachgemisch wohl kein Thema, aber spätestens 50Km außerhalb der Stadtgrenzen, sind Sprache (wenns nicht gerade Englisch ist) & Hautfarbe/Aussehen, das sehr wohl:-(
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      Gruss Sikasuu

    • Unsinn ist Unsinn
      Hallo Herr Hoefler, warum sprechen sie anderen Menschen ihre Erfahrungen ab. Ich habe auch meine Erfahrung mit deutschen Eltern und Lehrern gemacht und kenne die Vorurteile gegenüber der Zweisprachigkeit.
      “ Man spricht Deutsch“ im Schwabenland und es gibt immer noch Fremdenzimmer und keine Gastzimmer. Auch Berlin könnte noch weltoffner sein, es wäre gut, wenn alle Behördenmitarbeiter deutsch und englisch sprechen würden. Mit freundlichem Gruß

  3. Beschränkte Horizonte sind keine Frage der Nationalität und auch sonst grenzenlos
    Danke Frau Wronska. Ich selber bin im Ausland geboren und dreisprachig aufgewachsen, weshalb mich dieses Thema besonders interessiert.
    Zu meinen entsprechenden „Erfahrungen“ folgendes Erlebnis: 1992 hatte ich bei einem international tätigen Konzern in München ein Vorstellungsgespräch für eine Aufgabe in deren Abteilung für internationale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Alles klar mit dem Personalleiter, dann das Gespräch mit der Abteilungsleiterin. Lief solala. Auf ihre Frage, was ich denn für meine Zukunft so vorhabe, antwortete ich spontan, dass ich überlegte, Polnisch zu lernen. Polnisch ? war die überraschte Reaktion der Dame ? „Ja, Polen ist seit der Wiedervereinigung unser Nachbarland (ich selber lebte im Rheinland), hat ca. 40 Millionen Einwohner und kann auch wirtschaftlich ein wichtiger Partner werden…“ Als ich merkte, dass meine Gesprächspartnerin das so offenbar noch nie erkannt hatte, wurde mit klar, dass diese Firma nicht meine Zukunft war…

  4. Frau Wronska fehlen die polnischen Vokabeln um sich angemessen auszudrücken
    und wen wundert es, der Sohn kann noch nicht einmal polnisch sprechen aber Deutsche sind irgendwas mit Nazi?

    • Titel eingeben
      Herr Wolf,
      ich denke, mit derartigen Bemerkungen disqualifizieren Sie sich selbst. Schade und völlig unnötig.

  5. Leider
    ist der Zustand
    „Er spricht es selbst kaum, kann aber ohne jede Verzögerung auf Deutsch antworten, wenn ich ihn auf Polnisch anspreche“
    keine Zweisprachigkeit
    der Bilingualismus wäre es wenn das Kind in zweiter Sprache antworten, lesen und schreiben kann

  6. Traurig
    Was vermittelt uns dieser Beitrag? Es gibt eine Autorin, die Komplexe hat, weil sie ihre Muttersprache nicht hinreichend beherrscht und sie damit ihrem Kind nicht vernünftig vermitteln kann.
    Aus diesem Komplex heraus flüchtet sie sich in Schuldzuweisungen an die Allgemeinheit. Es gibt da eine Mutter, die sie kennt; und diese sei unflätig und, der Aussage entsprechend sogar strafrechtlich relevant, beleidigt worden, weil sie in ihrer Muttersprache mit ihren Kindern sprach.
    Unglaublich; und die Doppeldeutigkeit ist gewollt!

  7. Schwierig, einerseits - andererseits
    Meine Frau ist Polin und ich kann auch ein paar Worte Polnisch sprechen. Unsere Kinden sollten es auch lernen, aber leider waren wir nicht so konsequent wie Sie. Daher haben sie es später ein wenig bei der Babcia gelernt. Meine Frau arbeitet als Ärztin in Hannover und naturgemäß hat sie viele polnische Patienten. Obwohl diese Deutsch können, sprechen sie lieber auf polnisch, was durchaus nachvollziehbar ist. Allerdings ist meine Frau nicht glücklich darüber, denn die Helferinnen können kein Polnisch, was dann die Arbeit erschwert. Sie ist auch der Meinung, dass wenn wir in Deutschland sind, wir Deutsch sprechen sollen und wenn wir in Polen sind, Polnisch. Schließlich sollen alle uns verstehen können, sonst wirkt das, als würde man sich isolieren bzw andere ausschließen. Wenn man zuhause Polnisch spricht, ist das etwas anderes, aber in der Öffentlichkeit würde sie nie auf die Idee kommen, Polnisch zu sprechen.

  8. Wunderbar die Zweisprachigkeit
    Wir haben zwei Kinder zweisprachig auf- und erzogen, polnisch deutsch, und sind sehr glücklich ueber das Ergebnis. Die Kinder konnten mit der pol. Oma sprechen, mit den pol. Kindern spielen und haben einen polnischen und deutschen Schulschluss. Heute spricht der eine 6 Sprachen und der zweite 5 Sprachen und beide sind weltoffen.
    Es gab im Schwabenland aber tatsächlich ein paar Menschen die Angst vor der Zweisprachigkeit hatten, selber nicht hochdeutsch sprachen, und unsere Kinder aufforderten, beim spielen deutsch zu sprechen. In der Grundschule wurde zum Thema spielerisch englisch zu lernen argumentiert: Die sollen erst einmal deutsch lernen und englisch brauchen die nicht, nach dem Motto: Man spricht deutsch.

  9. Kindersprachniveau
    Wenn ich die Autorin richtig verstehe, ist sie im Polnischen nicht weit über Kindersprachniveau hinausgekommen, jedenfalls mit ihrem aktiven Wortschatz. Das macht ihr jetzt Probleme, die Sprache an ihre Kinder weiterzuvermitteln, und diese sehen auch keinen Grund, ihre aktive Sprachverwendung aufs Polnische auszudehnen, da jeder in ihrer Umgebung Deutsch versteht. Kann man nicht mindestens den Großen mal für einige Wochen bei der polnischen Großmutter parken? Da muß er dann zwangsläufig polnisch sprechen. Auch das Vorlesen von polnischsprachigen Kinderbüchern könnte helfen und insbesondere die Autorin bei ihren Wortschatzproblemen unterstützen.
    Eine zweite Sprache wie ein Muttersprachler zu können ist immer ein Gewinn, egal welche.

  10. Zweisprachig? Ja, aber bloss nicht Polnisch
    Es war schon immer in Deutschland so: zweisprachig gerne, bloß nicht Polnisch und bloß nicht Türkisch!! Die Deutschen hatten und haben sehr selektives Verständnis von Zweisprachigkeit! Als ich 1971 nach Deutschland aus Polen kam, hat mir mein Geschichtslehrer am Geschwister Scholl (sic) Gymnasium in Düsseldorf als erstes vor versammelter Klasse erzählt, wie schön die Schlacht am Monte Cassino 1944 war und wie er bis heute davon schwärmt. 25 Jahre später habe ich meine beiden (natürlich) Polnisch sprechenden Söhne auf eine englische Schule in Köln geschickt, um sie vor blöden deutschen Witzen und Sticheleien zu schützen. Dabei ist Polnisch um einiges reicher an Ausdrücken, Nuancen und Gefühlen. Aber die Deutschen mögen bis heute keine Polen. Und auch keine Türken.
    Dr. Andrzej Remin
    -Rechtsanwalt-
    Köln, Wien, Zürich

    • So fängt es an
      Verallgemeinernde Aussagen wie „Die Deutschen mögen keine Polen.“ sind genau die Art und Weise, wie Vorurteile gegenüber Menschen bestimmter Herkunft anfangen. Mit Ihrer undifferenzierten Einstellung sind Sie Teil des Problems und nicht der Lösung.

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