Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Holm geht, und das Land gehört euch nicht

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Angriffe auf Hassbrenner wie Schupelius sind so als Akt antifaschistischer Notwehr zu sehen.
Bekennerschreiben bei Indymedia

Am Samstag gab es zwei wichtige Ereignisse. Zuerst einmal habe ich mein Auto und mich selbst bewegt. Denn vor einiger Zeit hat eine bekannte Figur der Berliner Antifa versucht, mich über einen Anwalt abmahnen zu lassen. Das ging schief, aber sie hat seitdem natürlich meine private Adresse. Inzwischen ist diese Person hofiertes Mitglied der Linken in Berlin, macht Migrations- und auch Wohnpolitik, und hat regional mit Aktionen in beiden Bereichen einige Bekanntheit erlangt. Sie ist mit Mitgliedern der Antifa befreundet, von denen eines juristisch nicht so gut wie ich beraten ist, und deshalb einschlägig verurteilt wurde. Darunter sind auch Leute, die einen Brandanschlag auf das Auto des Journalisten Gunnar Schupelius vor fast drei Jahren höhnisch kommentierten. Dazu gibt es ein Bekennerschreiben aus der autonomen Szene bei Indymedia. Schupelius wird dabei besonders seine kritische Haltung zur Migrationspolitik und sein Bericht über Gentrifizierungsgegner zur Last gelegt. Naja, und nun ist es halt so, dass ich zwar für eine sehr grosszügige, aber klar geregelte Migration bin, und als ausgesprochen netter Vermieter gelte. Aber ich kritisiere natürlich die Politik der offenen Grenzen von Frau Merkel und ich mache Witze über Gentrifizierungskritiker.

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Vor allem aber, und das ist das zweite wichtige Ereignis, habe ich den ersten Beitrag über das Antifa- und Hausbesetzer-Idol Andrej Holm und seine Vergangenheit bei der Stasi geschrieben, und damit die Lawine ausgelöst, die am Samstag zur Forderung seiner Entlassung durch den regierenden Bürgermeister führte, und ihn jetzt das Amt des Staatssekretärs kostet, und vielleicht sogar die R2G-Koalition scheitern lässt. Ich bekomme deshalb gerade einiges an bedrohlichen Nachrichten, und da ist es ganz nett, in einer der bestgesicherten Ecken der Republik zu leben, mit der Polizeizentrale in 30 Sekunden Blaulichtentfernung, Videoüberwachung, Sicherheitsdiensten und Gerichten, die die Antifa schon aus ihren Niederlagen beim G8-Gipfel in Garmisch kennt, und zwar knüppeldick. Trotzdem habe ich mich entschieden, mein Auto mit einem lieben Mitmenschen zu füllen und einen Ausflug zu machen. Wir diskutieren hier noch, ob Leute, denen schon die läppischen Berliner Mieten zu teuer sind, sich eine Bahnfahrkarte hierher für die angebliche “Notwehr” leisten können, aber wie auch immer: Wir leben in schlimmen und, um es höflich zu sagen, interessanten Zeiten. Heute brennen auch Rechtsextremisten Autos von Sozialdemokraten ab, SPD-Werber machen Kampagnen gegen Andersdenkende, man freut sich über den Tod eines Menschen (Die sich Freuende hat sich entschuldigt, Link deshalb entfernt).

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Dabei geht leider auch so manches unter, und deshalb möchte ich noch einmal dezidiert erklären, warum kein Brandanschlag der Welt Holm mehr retten konnte: Schuld ist die Partei, die ihn unbedingt aufstellen wollte, und ihn inzwischen trotz seines begrenzten und manchmal fragwürdig-autonomen Werks als einen der “anerkanntesten Stadtforscher der Republik“ bezeichnet – meines Erachtens eine dezente Überschätzung für einen normalen Unimitarbeiter mit Privatblog. Am Donnerstag hat Holm seiner Universität eine Erklärung zukommen lassen, um die falschen Angaben zu seiner Tätigkeit für die Stasi zu erklären. Am Freitag hat sich Holm bei den Opfern der Stasi entschuldigt, und dann gleich wieder eingedroschen auf jene, denen er “Diffamierungen“ unterstellt – kann schon sein, dass er damit auch mich meint. Das war nach meinen Informationen aber auch nicht wirklich die Demut, die man sich bei der SPD erhofft hatte. Gleichzeitig stellte sich die Linke, Landesverband Berlin, erneut hinter Holm. Und formulierte, obwohl sie die Regierung Berlins wissentlich in diese Situation gebracht hatte, auch noch eine drastische Forderung an den Senat:

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Gestern hat Andrej Holm auch seine Stellungnahme gegenüber der Humboldt-Universität zu Berlin abgegeben, die ein arbeitsrechtliches Prüfverfahren angesichts der Debatte um den Personalfragebogen, den er bei seiner Einstellung im Jahr 2005 ausgefüllt hatte, durchführt. Der Ausgang dieses Verfahrens kann jedoch nicht die politische Entscheidung des Berliner Senats ersetzen. Gerade weil dieses Verfahren noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann, setzen wir uns dafür ein, zeitnah eine politische Entscheidung zu treffen. Es ist aus unserer Sicht dringend nötig, als Regierung eine klare politische Rückendeckung für Andrej Holm zu signalisieren, damit wir uns endlich den Fragen widmen können, für die wir angetreten sind und die der Senat mit seinem 100-Tage-Programm konkretisiert hat: für ein solidarisches, nachhaltiges und weltoffenes Berlin.

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Der Landesverband eines Juniorkoalitionspartners fordert vor der Bewertung der HU von der Stadtregierung einen Persilschein für Holm. Der Senat, und hier eher die Opfer der SED-Diktatur SPD und das Bündnis90 der Grünen, hätten mit so einer Erklärung erneut zu Hammer und Sichel kriechen müssen. Sollte sich die HU gegen Holm entscheiden, wäre es den beiden Parteien noch schwerer gefallen, den Staatssekretär nach der Vorab-Solidarität zu feuern. Der regierende Bürgermeister Müller stand damit vor der Wahl, sich entweder mit den neuen Begehrlichkeiten des Partners herumzuärgern, oder sie und Holms wenig kooperative Einlassungen zum Anlass zu nehmen, der Linken, wie man das in Bayern so schön sagt, das Standgas einzustellen. Die Linke wollte die Entscheidung, sie hat in der Sache alle Warnungen missachtet, jetzt übertrat sie die rote Linie im Glauben, sich die erneute Demütigung ihrer Partner leisten zu können. Wenn Müller sich hier nicht gegen die Stasi-Relativierer der Linken durchgesetzt hätte, wäre es mit seinem Ansehen vorbei gewesen. Es ging um eine Machtdemonstration und um klare Zeichen, wie die Linke in einer Mischung aus Stasiflausch und Härte die Andersdenkenden und die Stadt zu beherrschen gedenkt, und sie ist dabei zu weit gegangen. Statt der Internationalen muss sie jetzt das Misericordia singen. Der Ärger der Holmverehrer, die nichts anderes als einen Endsieg der Weltrevolution erwartet hatten, sucht sich Ventile, und dazu gehöre ich persönlich, wie ich Zuschriften entnehmen kann, natürlich auch.

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Allerdings bin ich unterwegs und nicht zufrieden. Das wollte ich nicht. Als ich meinen Beitrag schrieb, dachte ich: Naja, so grössenwahnsinnig sind nicht mal Berliner Linken, die werden ihn halt lautlos zurückziehen und als Berater wieder einstellen. Das haben sie nicht gemacht, und seitdem freue ich mich auf 2017 mit Andrej Holm. Wie sich ein Antifakrimineller auf die Randale freut, denn wir beide hoffen natürlich, dass das muffige, verklebte und erstarrte System damit aufgebrochen wird, und die Situation eskaliert. Es wäre schon gewesen, wenn Holm zum Aushängeschild einer neuen, linken Alternative für Deutschland geworden wäre. Ich hätte das gern gesehen. Natürlich funktioniert jemand wie Holm nur in Berlin und anderen Favelaregionen der BRD. Dort nimmt man ihm auch seine Vergangenheit nicht übel. Da zieht der radical Schick, da kommt der Klassenstandpunkt gut an, die Bezüge zur autonomen Szene wirken auf eine sexy Art abenteuerlich. Nun aber fährt Don Cattivo nicht ganz einsam durch die Nacht, er hat im Dezember die Stasisache aufgebracht, jetzt rast Don Cattivo im Benz in den Süden, so viel Schurkendasein tut ihn nicht ermüden – und ich trage dabei einen bayerischen Trachtenmantel und einen Gebirgsschützenhut, ein Vermieter- und Oligarchenpresseklischee wie aus dem Bilderbuch des Neuen Deutschland.

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Auch Holm steht idealtypisch für eine sehr klare, linke Haltung im Lebenslauf. Stasi. Hausbesetzung, Demonstrationen, Universitätsjob, radikale Einstellung, Mieterrechte. Das passt. Und diese Haltung steht dann eben für R2G im Bund und trifft auf Leute wie mich, die qua Geburt und Herkunft jeder Form von leistungsloser Transferbereicherung höchst aufgeschlossen gegenüber stehen – wirklich, ich kann das gut verstehen, eigentlich ist Holm auch nur ein besserer Sohn der Nomenclatura, nur in DDR-Rot statt in Bayerisch-Schwarz. Holm trifft aber bei uns auch auf Menschen mit Realschulabschluss, Lehre, nachgeholtes Abitur, Meisterprüfung, erstes Kind mit 26, zweites mit 28, Frau in einem Sozialberuf, Kredit mit 31, Grundstückkauf und Hausbau bis 33, zwei Katzen, zwei Autos, Kinder im Gymnasium, abbezahltem Kredit, Kredite für die Wohnungen der Kinder, wenn sie studieren. Er trifft auf Leute, die nie vom Staat abhängig sein wollten und die in Gemeinschaften leben, in denen der Denunziant der grösste Lump ist. Holm kann gern kommen und den Menschen erklären, wie es ist, sich etwas zu nehmen, was man sich nicht erarbeitet hat. Holm kann sich hier gerne in einen Pfarrgemeindesaal setzen, auf einen Stuhl, den der örtliche Schreiner in seiner Freizeit gemacht hat, und uns einmal sagen, wie das ist mit der Gerechtigkeit. Seine ganzen Freunde, die von der Uni direkt in die Politik sind, nie einen Tag in einer Fabrik standen und staatlich finanziert von einem gschlamperten Verhältnis ins nächste fallen. als wären die führende Repräsentanten der AfD oder CSU, sie sollen nur kommen, ich hole sie auch gern ab.

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Sie sollen zu uns kommen und und sagen, wie sie Solidarität leben, und warum ihre Wähler in Berlin es nicht hinbekommnen, am Morgen um 6 ihre Gehwege vom Schnee zu befreien, was wir hier alle tun. Ich will, dass sein Chef, der Lederer, hier seine LBGT-Bevorzugungsprojekte in der bankrotten Stadt mal denen erklärt, die einfach ihre Kinder erziehen und mit dem Bundesfinanzausgleich die staatliche Förderung der drogenverseuchten und auf private Profite abzielenden Berliner Clubkultur finanzieren. Und Holms Förderin und Chefin Katrin Lompscher, SED-Mitglied seit Anno 81, kann ich gern eine wirklich nette Leiterin einer Seniorengruppe vorstellen, die dafür sorgt, dass bei uns die alten Frauen nicht wochenlang tot, vergessen und linkssolidarisch vor dem laufenden Fernseher liegen. Die ganzen Umverteilungsfreunde und Eigentumsverächter, sie können gern zu uns kommen und uns erklären, wieso wir Verständnis für Stasi-Mitarbeiter und Hausbesetzer haben sollen, und warum man es nicht mit der Videoüberwachung übertreiben soll, wenn vom urbanen Sozialismus unbeleckte Unterschichten mit ihrem Klassenbewusstsein andere Treppen runtertreten, ausrauben und anzünden. Sie sollen uns sagen, warum man akzeptieren muss, wenn Anhänger dieser Ideologie randalieren und Polizisten gezielt verletzen, warum die Drogenmafia im Park ein Partner ist, und warum im direkten Vergleich die Leute bei uns als reaktionäre Kleinbürger gelten, die den weltanschaulichen Zielen im Weg stehen. In der Ideologie der Holms, der Kippings und der Lederers und derjenigen, die denken, sie hätten ein Recht auf Notwehr gegen Autoren wie mich, sind diese Menschen, sobald sie ihre Weltsicht formulieren, genau das, was es zu überwinden gilt. Die Linke möchte die privaten Profitinteressen der Mieter gegen die privaten Profitinteressen der Vermieter stärken, sie steht für einen Sozialstaat, in dem Partikularinteressen der eigenen Klientel massiv gehätschelt und andere ganz im Sinne des Klassenkampfes als das Schlechte, Böse, zu Bekämpfende vorgeführt werden – so böse, dass auch der Holm und Antifas legitime Bündnispartner sind. Das ist Klassenkampf.

holec

Diese Auseinandersetzung ist, da bin ich mit Holm einer Meinung, absolut überfällig. Man hätte man mit dem prominenten Stadtforscher Holm und seinem Klassenstandpunkt bei uns ganz vorzüglich machen können. Schluss mit dem Gerede von Gleichheit und Brüderlichkeit, Ausgleich und Verständnis. Klassenkampf, wie es sich gehört, mit harten Gegensätzen und unvereinbaren Positionen. Ein Klassenkampf, bei dem man sich mit dem Gegner beschäftigen muss, um zu überleben. Ich hätte mich gefreut, wenn die Linke ihren Holm raus aus der Stadt zu uns aufs Land geschickt hätte, um uns zu bekehren. Andrej Holm, promoviert mit einem Stipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung, erklärt Bandarbeitern und Nebenerwerbslandwirten in Niederbayern ihre soziale Frage. Das wird mindestens so lustig, als wenn ich nach Berlin fahre und Hartz4-Beziehern erkläre, dass angeborener Reichtum auch ihre Probleme lösen kann. Deutschland braucht wieder scharfe Debatten, Polemiken und ideologische Angriffe gegen gefestigt geglaubte Territorien. Und wenn Holm es schon von der diktatorischen Stasi bis zur richtigen, sozialen Seite der Berliner Mietenpolitik wechselte, dann machen wir ihn hier vielleicht auch noch katholisch.

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636 Lesermeinungen

  1. Karl und Rosa
    Und das am Wochenende, wo man für Karl und Rosa läuft…
    Herrjeh, was haben Sie da nur angerichtet, da werden einige in der ex-SED aber gar nicht gut auf Sie, Verehrtester, zu sprechen sein!

  2. Kleiner Tip zur Erhaltung der Gesundheit
    Ich würde mir ein Postfach anlegen und nur noch die Postfachadresse angeben (z.B. im Impressum und bei außergerichtlichen Streitigkeiten).

    • @ Ralph B.
      > Ich würde mir ein Postfach anlegen und nur noch die Postfachadresse angeben <

      Das sollte sich Don wirklich überlegen. In meinen Mietverträgen steht ausschließlich meine Postfachadresse. Und das aus seeehr gutem Grund.

      Leider ist vor deutschen Gerichten nur die Angabe der Wohnadresse Usus. Somit landet die eigene Wohnanschrift früher oder später bei der Gegenseite.

    • Fachmann hilft: Damit kann man andere beauftragen: RA als ladungsfähige Adresse
      Hallo, das Problem ist ja bekannt. Schon ein Zeuge kann Probleme bekommen. Ein Anwalt eines Beschuldigten kann Akteneinsicht fordern, die Adresse finden und dann kann es zu unangenehmen Besuchen usw. kommen (das gibt es nicht nur in Mafia-Filmen)…

      Aber man kann seine ladungsfähige Anschrift auch z. B. per Dauerbeauftragung auf einen Anwalt übertragen lassen (in Prozessen wird ja auch über diese zugestellt): http://www.juraforum.de/forum/t/ladungsfaehige-adresse-sowie-adresse-fuer-behoerdenpost-aendern-wie.427890/

      Ist so wenig bekannt, wie das wichtige Instrument der Schutzschrift: https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzschrift

      Da es in Eilverfahren (Fachsprache: EV) zügig hergehen muss und meist keine Anhörung der Gegenseite möglich ist, kann man dem vorbeugen, dass die eigenen Argumente kein Gehör finden und eine ungünstige Entscheidung ergeht.

      Alles machbar, wenn man Zeit und Geld für die Fachleute hat. Das ist eben das Ärgerliche, für alle Personen, die Aufmerksamkeit erlangen: Man braucht so manche teure Abwehr (immerhin schützt die Prominenz auch, durch Aufmerksamkeit – und ein Polizist fragt auch nicht umsonst fast immer ab, ob man in Amt und Würden sei: Also Abgeordneter usw.)… Wobei man den „Anonymen“ auch leichter angreifen kann, weil er weniger Aufmerksamkeit und Schutz organisieren kann (selbst wenn es bei StA – Einstellung 2. Klasse und Aktenkundigkeit, die man nicht haben wollen kann, oder vor Gericht schlecht ausgeht).

      Weil wir dabei sind: Anzeigen sollten immer nur an die Staatsanwaltschaft gehen. Aus vielen Gründen. U. a. weil nicht nur die StA die Herrin des Verfahrens ist, und damit die Polizei fast immer nur als von denen beauftragt agiert, sondern weil es bei Einstellungen wenigstens ein kleines Verfahrensrecht gibt (Gegenvorstellung), um noch etwas unternehmen zu können (so man keinen kennt, der wen anrufgen kann usw.), und mehr Gründe genannt werden müssen, als in einem polizeilichen Formular (da gibt es höchst generalisierte Antworten, und nur Kästchen und Kreuzchen).

      Selbst anzeigen, kann auch gefährlich sein, weil man nicht nur schnell a) Forderungen nach Unterlassungserklärungen, sondern b) auch schnell aufwendige Gegenanzeigen wegen falscher Verdächtigungen oder Verleumdung riskiert. Daher lege man der StA einen Sachverhalt „mit der Bitte um eine Beurteilung vor…“.

      Wie teuer und aufwendig ist, haben schon diese Stars gewusst, die sich schnell wieder aus der Prominenz verabschiedet haben: Icke & Er – Meine Stars (YouTube). Das ist natürlich nicht so herrlich, wie: Inno ufficiale del Giubileo della Misericordia (a.a.O.). Danke sehr und alles Gute!

    • @ azur
      Besten Dank für die ausführlichen Tipps. Da hab ich wieder was dazugelernt.

      Die Angabe meiner Postfachadresse in Mietverträgen kann dennoch nicht schaden :-)

    • the sun again
      stessa casa, altra porta, BlackJack!

  3. Titel eingeben
    Interessant wäre ja, ob der Holm nach dem Staatssekretärsposten auch seine Stelle an der Uni verlieren wird? Das sollte doch nach der Neuprüfung durch die Uni möglich sein (ok, im linken Berlin vielleicht nicht). Klar würde er dann sicher irgendwo anders unterkommen, wie es das Linksprekariat doch immer schafft: Stiftungen, Partei, Fraktionsmitarbeiter. Irgendwas halt, das vom Steuerzahler getragen wird – mit richtiger Arbeit in der Wirtschaft hat man es ja nicht so in diesen salonrevolutionären Milieus.

    • interessant
      zu sehen, was die alten Seilschaften an der HU noch zu melden haben.
      .
      Danke, Don Alphonso.

    • Titel eingeben
      An der HU? Ausgerechnet an der Uni voller Spinner & …Innen ?!
      Niemals!

    • Ergänzung
      Vielleicht könnte die Uni bei der Frage gleich noch erklären, was Stadtsoziologie für ein Fach sein soll. Da wir ja scheinbar den personifizierten Einstein+Mozart der Disziplin vor uns haben…

    • Titel eingeben
      Naja, „die“ Heinrich-Heine-Uni im düsseligen Dorf hat es prinzipientreu und entscheidungsstark geschafft, angesichts eines Plagiates einer Bundesministerin (und gewissen-haft fremdschämenden Busenfreundin des Wendehalses im Bundeskanzleramt*in) die angemessen Konsequenzen zu ergreifen. Und das trotz eines bundesweiten shitstorms und der Heckenschützen aus dem Mob rückendeckender Speichellecker, Großverbände und Pseudo-Profs.

      Das bekommt die Humboldt in einem Mini-Format dann ja wohl auch noch hin.

    • Cer Fall hat auch nicht meion Verständnis – ich lehne alle Politiker gleich ab.

  4. Hohoho, Don Radikalinski!
    nach diesem Text, empfehle ich allen offenen SLK-Fahrern nicht und erst recht nicht mit Tirolerhüten um bestimmte Berliner Ecken, bspw. Liebigstr., zu kurven.
    …Das versaut Euch den Tag!!!

    Mensch DONald! In anderen Ländern wird man so Präsident!

  5. Ja bitte,
    Klassenkampf jetzt! Ich denke die Positionen sind weitestgehend formuliert und bezogen und werden sich auch nicht mehr annähern.
    Lasst die Spiele beginnen:
    Don Alphonso versus Neo-Feministinnen /featuring Antifa
    Tichy /featuring Achse des Guten vs. Denunziantennetzwerk
    The Donald vs. Mighty Merkel
    Breitbart vs. Schmalbart
    SPD vs. SPD
    Die Grünen vs. Vernunft
    usw.
    Mal sehen, wer am Ende noch steht.

    • Ich wette 100 Schweizer Franken auf Breitbart.

    • Da bin ich ganz bei Ihnen
      und lege meine 100 Dollar auf die selbe Seite wie Sie.
      Da ich bei Twitter (nur als Zuschauer) zu den Themen, die mich interessieren, immer (wenn möglich) beiden „Seiten“ folge, hat mich Schmalbart praktisch gezwungen auch Breitbart zu folgen. So wie ich das nach wenigen Tagen einschätze, entspricht dieser Versuch ein Gegengewicht zu Breitbart zu bilden einem aufeinander Zufahren von Trabi (Schmalbart) und Hummer (Breitbart).
      Schmalbart ist zudem ein Name, den man kaum ungeschickter wählen konnte. Meine erste Assoziation, als ich den Namen Schmalbart gelesen habe, war: Seitenscheitel.

    • Irgendwer muss unter die Räder kommen
      Mir ist ein wenig bang um die Vernunft…

    • Hoppla ! Der Don wettet um ECHTES Geld, nicht Eurolarifaridraghipfft.
      Da ist es ihm ernst, da kann man davon ausgehen, dass Breitbart gegen Schmalspur gewinnt.

    • Schmalbart macht der Kappes, bekannt durch Sobooks, wieso sollte das besser laufen?


    • @Karl Eisen: so ist es. Ich glaube aber, die Wette wird nichts werden, weil wir niemand finden werden, der auf Schmalbart setzt.
      Der Versuch ist so dermaßen absehbar zum Scheitern verurteilt.

    • Titel eingeben
      Also bei Grünen vs. Vernunft wäre ich vorsichtig, das ist wie, wenn man versucht einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, das macht es eigentlich nur schlimmer

    • Kappes - der Name ist Programm
      Kappes bedeutet im rheinischen Dialekt einerseits Kohl und andererseits Unsinn. Das paßt beides gut, denn Kohl erzeugt Blähungen und treibt (schwarze) Dämpfe ins Gehirn (nach Dieter Hildebrandt) und Unsinn ist selbsterklärend.

  6. Schön
    Schön. Ganz einfach schön.

  7. Gelernt ist gelernt
    Ohne die dazugehörigen Meme zu bemühen, finde ich die Beleidigung in Form Ihres Wagens als Artikelillustration sehr gelungen und mich erheiternd. Eine Auswahl getroffener Reaktions-Tweets fände ich ebenso herrlich, gerne auch auf Ihren anderen Plattformen.
    Wo kann man in Bayern eigentlich gut leben, wenn man Menschen wie den von Ihnen beschriebenen Abi-Nachholer zum Nachbarn haben möchte und keine Angst vor Vereinen hat? Ich möchte meinen Kindern später etwas besseres bieten als Gender-okkupierte Schulen und Tv-13 ÖD-Nachbarschaft. Münster hat sich da leider sehr negativ entwickelt.

    • der Wagen
      Na, ob sich ein 10 Jahre alter SLK wirklich so gut dafür eignet?

    • Bayern ist in Dörfern nicht ganz leicht, in Städten aber sehr offen. Ich kenne hier nur wenige echte Giftspritzen.

    • Titel eingeben
      Rainer mit ai. Ganz wichtig.

    • This tie cost more than your entire wardrobe.
      Wer hätte jemals gedacht, dass ein Mercedes Sportcoupe das Symbol des Widerstands werden könnte?
      In Deutschland!

    • Rainer Winkler...
      … keine Sorge, in die Zone (vgl. Strgatzkis „Picknick am Wegesrand“) in Mittelfranken bringen mich keine zehn Pferde. Ich bin übrigens fest davon überzeugt, dass sich zur Provokation selbsternannter Bessermenschen jeder Mercedes oder Zweisitzer eignet.

    • @PzDiv Atatürk
      Hans Söllner fuhr auch immer im 500er Benz Cabrio herum…

    • @PzDiv Atatürk
      Nicht zu vergessen ist die lokale Ebene der Provokation – in Audi-Town nen Benz fahren… Unser Don ist halt doch ein vielschichtiger Revoluzzer.

    • Ich fühle mich hoffnungslos angegriffen und diskriminiert
      ob der TV-13.
      Das ist meines Erachtens menschenverachtender Rassismus, PzDiv Atatürk.

  8. DA, Sie sollten Holm ein Dankschreiben schicken.
    Soviel Zeit, wie Sie nun schon für diese angeblich belanglose, weil sowieso und prinzipiell erfolglos bleibende Personalie verwendet haben, lässt doch auf eine gewisse Anziehung ihererseits schließen. Seien Sie dankbar für diese Steilvorlage. In Ihren Kreisen ernten Sie ja doch sicher einige Anerkennung für die Nummer. Und das ist doch auch schon mal was.

    Denke, den Klassenkampf, nach dem Sie sich im gemütlichen Bayern so forsch wie leichtfertig sehnen, werden Sie noch früh genug bekommen. Die nächsten Flüchtlingswellen werden dazugehören.

    • Es tut mir fast etwas Leid – wenn ich könnte, würde ich da jemand ganz anderen um den Posten bringen, aber der Wähler wollte es so.

    • Als unabhängiger Journalist ist man natürlich verpflichtet.
      Wem und was auch immer.

  9. Das Böse siegt doch nicht immer!
    Danke Don!!!!!!!!!!!

    • Hä?
      Ich dachte, der Don stünde für „das Böse“, wo er sich doch immer wieder gegen die „gute Sache“ (aka Sozialistische Weltrevolution mit all‘ ihren Unterabteilungen) wendet?

    • Ja so muss ein Blogger sein!

  10. "Kurze Geschichte...
    der DäDäÄrr“, hier gleich nebenbei abgehandelt: Respekt. Der geringe Nutzen von Geschichtslektionen ist bekannt, Ihr Klartext gegenüber den Kündern neuer Heilslehren nach marx-lenin-stalin-maoistischem Muster ruft schon wieder Stasi-Reflexe auf den Plan: Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, Don Alphonso. Ihre Leser empfehlen Sie bestimmt gerade deshalb weiter.

  11. Klassenkampf des linken Proletariats
    Hallelujah
    da ist der Don aber geladen….da wurden aber wohl auch schon scharfe Geschütze gegen ihn aufgefahren,das Auto muss aus der Gefahrenzone,wenn Fahrzeuge der AfD schon abgefackelt werden und auch solche von gänzlich Unbeteiligten,dann erst mal sich unsichtbar machen,aber ja nicht mundtot machen lassen lieber Don.Das würde mich und die Foristen doch arg mitnehmen….und wenn es schlimmer kommen sollte,z.B. mit Verfolgung durch grün/links versi..te Rechtsverdreher,nehmen Sie bitte zur Kenntnis,daß ich auf jeden Fall ( und andere Leser mit Sicherheit auch-da bin ich mir sicher )Ihnen monetär zur Seite stehen würden…so ganz SOLIDARISCH…wie es sich gehört,nicht nur in der links/grünen/SED Nomenklatura
    Don,bleiben Sie tapfer und am Ball…piesaken Sie diese (Aus ) Geburten…es muß weh tun,richtig weh tun…bis auf`s Blut.
    Diese Parasiten dürfen nicht,niemals die Oberhand bekommen…das wünsche ich mir für den Rest meines Lebens,welches sehr arbeitsam war.
    Glückauf

    • Ja, es waren schon ein paar harte Ansagen gegen Leib und Leben dabei.

    • Lumpenproletariat
      …sind die Holms und Konsorten. Proletariat hatte gesunden Menschenverstand und ein Gefuehl fuer Gerechtigkeit, aber ein wirkliches Proletariat gibt es heute nicht mehr.

      Das Berliner Lumpenprekariat hat nichts dergleichen, sind parasitaere Existenzen. Eine Rosa Luxemburg wuerde sich wohl uebergeben wenn sie sehen muesste, wer ihr Andenken und ihren Namen Missbraucht.

    • no pasaran
      Hoffentlich! He, who is forewarned is forearmed. Auch hoffentlich!

  12. Die Berliner Linke und die deutsche Antifa
    sind nun mal fürchterlich provinziell. Es gibt z.B. in Deutschland keine intellektuell ernstzunehmende Zeitschrift wie den „New Left Review“ der nicht nur von radikalen Linken gelesen und zitiert wird. Was aus der Hausbesitzer-Szene oder vom linken Rand der Grünen kommt, ist auf dem Niveau des kleinen Anton der die AG Politik am Adam-Gymnasium in München macht.

    Auch agitatorisch will es mit der Linken nicht so recht werden. Es ist schon erbärmlich für eine populistische Partei wenn sie es bundesweit nicht über 10% bringt. Da sind die ebenso einfach gestrickten Krakeeler von der AfD in kurzer Zeit erheblich erfolgreicher gewesen!

    Das Problem mit der orthodoxen Linken ist eben, dass es den klassisch ausgebeuteten Industriearbeiter in Deutschland nicht mehr gibt, denn wer hier „in der Produktion“ arbeitet verdient in der Regel ein vielfaches dessen was ein prekärer wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Berliner Schreiberling bekommt. Mit diesem Prekariat hat aber nun mal keiner Mitleid und auch mit dem neuen LBGTQ-Kulturkampf ist kein Staat zu machen.

    Deshalb lehnen Leute wie der Holm ja auch die repräsentative Demokratie (!!!) als bourgeoises Schweinesystem ab und wollen einen caudillo wie Chavez, der dann – an Bürokratie und Justiz vorbei – „für“ das – von ihnen – definierte Volk regiert. Diese Einstellung ist mindestens so verfassungsfeindlich wie der dummdreiste Nationalismus der AfD, der genauso wie Trump letztlich nur Putin und seinen russischen Großmachtträumen in die Hände spielt.

    • @Paganus
      Nun ja, im Grunde waren ja schon die 68er so gesehen provinziell und ewigestrig, denn schon die wesentlichen Exponenten der Frankfurter Schule schienen ja aus der Oktober-Revolution sehr früh den Schluss gezogen zu haben, dass man die Arbeiterschaft des Westens nicht zur Revolution wird aufstacheln können…..und sie habens trotzdem probiert.

      Andererseits, kann man ernsthaft behaupten, Jemand, der nach Stalinismus und Maoismus und Ihren Millionen Toten noch immer ernsthaft für Sozialismus ist, hätte auch nur irgendwas aus der Geschichte gelernt?
      Im Grunde ein Cargo-Kult, der sich um Legenden dreht und stetig hohle Rituale am Krankenbett einer nicht lebensfähigen, bluttriefenden Ideologie wiederholt.

    • Nach 27 Jahren sind einige Erinnerungen verblasst, vor allem an die Frühphase unter Ulbricht, jetzt wird es mit neuem Personal versucht, mit Kipping als junge Rosa Klebb. Die Linke hat sich in den letzten Jahren einfach massiv radikalisiert.

    • @dietermeiner
      Ja, die meisten selbsternannten Marxisten unter den 68ern hatten natürlich von linker Theorie keine Ahnung, denn es erfordert schliesslich Zeit, Fleiss (!) und auch ein bisschen Gehirnschmalz, Marcuse und Adorno, geschweige denn das Kapital zu lesen.

      Als Jugendbewegung hatten die 68er aber natürlich einen Effekt, v.a. was die in Deutschland bitter nötige Vergangenheitsbewaeltingung anging. Die 50er und 60er Jahre waren tatsächlich zu bleiern und autoritär, aber das entschuldigt die (anti)intellektuellen Exzesse und die schwer erträgliche Selbstgerechtigkeit der 68er INSGESAMT natürlich nicht.

    • Naja, zu Chavez muss man ja leider sagen, dass in Venezuela die Schulen noch schlimmer als in Berlin aussehen. Der ist kein Vorbild mehr.

    • @dietermeiner
      „Jemand, der nach Stalinismus und Maoismus und Ihren Millionen Toten noch immer ernsthaft für Sozialismus ist, …“

      Von der Größenordnung des verursachten Leids her sollte in dieser Aufzählung auch der NationalSOZIALISMUS nicht fehlen, oder?

      Es gibt natürlich immer noch welche, die diesen – aus welchen Gründen auch immer – nicht den sozialistischen Systemen zurechnen.

      Ratespiel dazu: Von wem stammt dieses Zitat? „Ich verstehe unter Sozialismus: höchster Dienst an meinem Volke, Aufgeben des persönlichen Vorteils im Interesse der Gesamtheit. […] Der Nutzen der Gesamtheit ist das Wesentliche.“

    • Man halte sich einfach von Ideologien fern.

    • @Paganus-Nachtrag zu Venezuela
      Venezuela hat es mit Sozialismus ja nun auch geschafft, trotz zuerst voll funktionsfähiger Fördertechnik und riesigen Ölvorkommen – im Prinzip eine Lizenz zum Gelddrucken- komplett in die Mangelwirtschaft abzugleiten.

      Offenbar einfach dadurch, dass man die vakanten Schlüsselpositionen in der Förderkette – man ahnt es- mit verdienten Parteisoldaten besetzt hat, mit dem Ergebnis, dass die Technik jetzt Schrott, Devisen für Ersatzteile „verschwunden“ und die Regale leer sind……..

    • @Don Alphonso
      Naja, west-deutsche Linke haben sich in der Regel hartnäckig geweigert, das „bessere Deutschland“ mal aus der Nähe anzusehen. Und für die Angehoerigen der alten Nomenklatura war’s in der DDR vor 27 Jahren schon besser. Jemand wie der Holm wäre jetzt Stasi-General und Professor an der Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit, wenn er denn akademischen Ehrgeiz entwickelt hätte.

      Die Angehoerigen der alte DDR-Elite, die ihre Kontakte nicht versilbert haben und jetzt nicht in einer luxussanierten Altbauvilla sitzen, sind aus gutem Grund verbittert – so wie es auch wären, wenn der Ostblock gesiegt hätte und Ihre Immobilien verstaatlicht worden wären.

    • Ja, der Niedergang der DDR war ungererecht, und ich verstehe auch, warum die dort die Linke wählen. Es ist halt kein echtes Modell für den Bund.

    • @Dietermeiner
      Selbst Marx hat verstanden, dass der Kommunismus nicht ohne eine funktionierende Marktwirtschaft zu finanzieren wäre. Das begreifen aber die Salon-Marxisten und dummdreisten Leninisten und Möchtegern-Revoluzzer einfach nicht.

      Chavez ist ein klares Beispiel dafür wie crony-socialism genauso ins Verderben führt wie der crony-capitalism der, wie in Russland, den Rechtsstaat unterläuft. Das werden wir jetzt auch bald in den USA bewundern dürfen.

    • Titel eingeben
      achwas?! jetzt ist wieder Putin Schuld?
      Bitte solch Stuss wenigsten HIER nicht!

    • @Hausschwein
      Na was denken Sie denn warum begrifflich statt Nationalsozialisten (und die 2. Silbe braucht man auch gar nicht UPPERCASE zu schreiben) immer (dies kaschierend) die Kurzform Naci verwendet wird?
      Und das Rätsel ist damit auch gelöst.
      Das politische Spektrum ist ein Kreis, die ganz linken treffen dann auf die ganz rechten, aber eben ganz tief unten (im Niveau).

    • Verblasste rosa Erinnerungen
      Nach 27 Jahren scheint hier wirklich ziemlich viel verblasst. Allerdings war in der Honeckerschen Spätzeit von der Frühzeit des Spitzbarts zumindestens in der DDR auch nicht sehr viel Wissen unterwegs.

      Frau Kipping hat ihren Wahlkreis in meiner Stadt und es kann passieren, dass man in Wahlzeiten einfach per Nahverkehr in ihre Arme geworfen wird. Und ehrlich: nein. Kein(e) Rosa nirgends. Ich bin gern bereit, Frau Wagenknecht zuzuhören, weil da ein Grund spürbar ist, der zu betrachten sich lohnt. Hier nicht.

      Die Katja spielt scheints nur. Herum. Die perfekte FDJ-Sekretärin, leider etwas spät dran. Nicht besonders geistreich. Im Briefing gut zugehört.Und natürlich spielt sie nicht. Wie sich das alles wirklich angefühlt hat, kann man der nächsten Generation schlecht vermitteln, es müsste erst wieder etwas wehtun. Und ich finde das, schon aus persönlichen Gründen, nicht wirklich lustig.

      Der Niedergang der DDR war natürlich wirklich ungerecht. In der Durchführung. Ich habe manchmal mit dem Denkmalschutz zu tun. Jenseits der blühenden Landschaften gibt es immer noch erklecklich viele Opfer von Frau Breuel, vor allem bei diesem Wetter. Keine Notdächer, den grünen Vorschlag (Beppo!) hat Sachsen bei der Haushaltdiskussion letzthin abgelehnt. Und so verbleichen sie, die Relikte einer Geschichte, die weder beim Spitzbart noch beim Nichtbart punkten konnten. Und irgendwie auch nicht Teil der blühenden Landschaften wurden.

      Gewählt würde hier oft nur, wen das wirklich interessierte. Kleine Gemeinden bemühen sich, ohne viel Geld, in Eigeninitiative soviel zu retten, wie es braucht, um ein Jahrzehnt oder zwei oder drei zu überdauern. Hier ist nicht viel Geld, aber man hofft.

      Das ist Klassenkampf verkehrt herum. Nicht so ganz Holmsch. Aber als staatsbürgerkunde-unterrichts-ehemals-betroffene finde ich es ganz lustig.
      Und die plattenbau-exzessiven Stadtteile können wir alle auch noch beisteuern. Für den Notfall. Aber wer will das schon.

    • Titel eingeben
      nomenklatur ….. klingt ja irgendwie so, als haetten die eltern der deutschen bundesknazlerin auch dazugezaehlt.

    • Märchenstunde bei Don Alphonso
      @Hausschwein
      Schweine sind wunderbare Tiere, einige Menschen nicht.
      „Wer nicht vom Kapitalismus reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“ Ha, von Hitler ist das nicht. Aber Sie, zu den besonder Klugen gehörend, werden niemals ruhen und stets die Legende von der Gleichheit bzw. Ähnlichkeit zwischen Nationalsozialismus und Sozialismus erzählen. Dafür bemüht man scholastische Wortspielereien, weil das Denken sowieso niemals Eintritt in das Leben eines Verleumders finden wird.

    • @Bauer
      Die Legende besagt, dass Nationalsozialisten „Rechte“ gewesen wären.
      Das wurde den Menschen hier über Jahrzehnte eingebläut, von Verleumdern. Nationalsozialismus war eine Art des Sozialismus, da beisst die Maus keinen Faden ab. Wenn man das „scholastische Wortspielereien“ nennen möchte, bitte. Man könnte sich, nur als ein Beispiel, auch mit einem Werk des Wirtschaftsnobelpreisträgers Friedrich August von Hayek beschäftigen, der deutsche Titel des 1944 erschienen Buchs lautet
      „Der Weg zur Knechtschaft“. Für den Vollverblendeten aber wahrscheinlich auch nur Wortspielereien …

    • Titel eingeben
      Schmittianer hätten ihre Freude.

      Aber so mancher Beitrag zeigt, wie wichtig weiterhin historische Forschung u. Erinnerungskultur der SED-Diktatur sind, um der Geschlichtsklitterung zu begegnen …..

      In den späten 1950ern mindestens 40 Prozent Alt-Mitglieder der NSDAP als MP in der „Volkskammer“, Entführungen im Stile CIA, willkürliche Verhaftungen u. arbiträre Urteile einer „Formal-Jurisdiktion“, antifaschistischer Schutzwall mit „Schießbefehl“ tbc ………. Wahrscheinlich erscheint die DDR manchen wirklich eher als ein Märchenglück wie aus dem „Kraft durch Freude“-Prospekt …. ach nee, das war die Vorgänger-Veranstaltung …….

  13. enemy at the gates, papa ante portas
    Werter Don,

    es freut mich zu sehen, dass Journalismus, richtig betrieben, auch etwas bewirken kann. In Berlin dürfte wohl langsam Panik im Bunker ausbrechen.
    Steinbach, Holm, ein unangenehm penetrantes Licht fällt nach und nach auf die Stationen beispiellosen Versagens im Fall Amri, mit der Fakenews-Initiative erleidet man womöglich den nächsten Schiffbruch vor dem BVG?
    Steinhöfel bläst jedenfalls schon zum Kampf……
    Mann munkelt, Mutti, äääääh die Kanzlerin sei „alarmiert“, wohl mit Blick auf die Wahlen im Herbst. Steht schon wieder „der“ Russe vor der Tür?
    Papa ante portas ?

    Zu Udo Ulfkotte kann man sicher geteilter Meinung sein, angesichts seiner selbst kolportierten Vergangenheit als Geheimdienst-mouthpiece sind das sicher nicht wenige, auch und gerade beim ehemaligen Arbeitgeber FAZ.
    Aber ich finde es gehört sich nicht, auch nach dem Tod noch nachzutreten…..Einigen Linken würde die Haltung des ehemaligen Stuttgarter Oberbürgermeisters Rommel beim Begräbnis der RAF-Terroristen -finde ich- gut zu Gesicht stehen.

    Auf Wiedaschaun

    • Der Fall Amri
      wird nicht vor den Wahlen aufgeklärt werden. Anstatt einen Sonderermittler zu beauftragen, der innert 6 Wochen Klarheit verschaffen könnte, richtet man lieber einen Ausschuss ein, der Monate brauchen wird, um das Versagen eines Jägers u.a. festzustellen oder auch nicht.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/union-lehnt-sonderermittlung-im-fall-amri-ab-14661249.html

    • Ich wollte das nur einflechten – Ulfkotte war sicher auch nicht meine cup of tea, und in einer seiner XTs spielte ich auch eine Schurkenrolle. Aber es gibt Grenzen.

    • @Renate Simon, Don Alphonso - Amri, Ulfkotte
      Sie täten es besser um noch zu retten, was zu retten ist, denn auch so dürften sich die meisten eine Meinung gebildet haben, woran es gelegen hat:

      Ich halte Herrn Wendt für glaubwürdig, um es nicht zu sein, legt er sich mit zuvielen Mächtigen in Berlin an……..und spätestens nach Köln dürften die meisten Bürger auch annehmen, dass es nicht an der Polizei oder den Geheimdiensten liegt, weder in Berlin noch in NRW, die kennen Ihre Pappenheimer offenbar nur zu genau. Die Jungs und Mädels könnten und würden liebend gern geltendes Recht umsetzen, wie man in Köln gesehen hat.
      NUR – ohne richterliche Anordnung, die Bereitschaft, das Strafmass auch auszuschöpfen oder den Willen der Staatsanwaltschaft, ein Verfahren anzustrengen, arbeiten die für den Papierkorb und müssen sich auf der Nase rumtanzen lassen……….

      Und für den Wähler verbinden sich vermutlich ein paar mal zu oft die Namen SPD und die Grünen damit, Ermittler hin, Ausschuss her ….

      Werter Don, was meinen sie mit XT´s :-)?

    • Neues aus der V-Mann-Reihe im Verlag Demokratie-In-Aspik.
      Renate Simon sagt: 16. Januar 2017 um 16:36 Uhr

      Liebe Frau Simon,

      Neuesten Gerüchten nach soll es ja schützende Hände von oben gegeben haben (Stichwort V-Mann). Da können sie lange auf eine Aufklärung warten. RAF, NSU, IS , … alles nur Nebelwerk.

    • @Renate Simon @ Don alphonso
      Ich denke, der Wähler kann sich seinen Teil zu den Geschehnissen denken.
      Nicht nur ich halte Wendt für glaubwürdig, und Köln hat gezeigt, dass die Polizei sehr wohl kann, wenn…….der Wille vorhanden ist oder das ganze Land zusieht ?
      Zudem dürfte das Ende der Fahnenstange an Erkenntnissen noch lange nicht erreicht sein, ich denke es bricht grad in manchen der Wadlbeisser durch.

      Werter Don, was sind denn XT´s ??

    • Titel eingeben
      Achja, U-Ausschuss, das richtige Stichwort.

      Funktionierte schon bei …… Edward Snowden. Wird bis heute „behindert“. Von der CDU/CSU-Fraktion ……

      Wie war das? „Die deutsche Bundeskanzlerin verläßt sich auf die Vergeßlichkeit ihrer WählerInnen“ ….

      DieLinke steht bei solchem selbstfabriziertem Schlamassel natuerlich kaum als glaubwuerdige Wahl-Alternative in Aussicht. Hoffentlich klappt es trotzdem mit der Abwahl der CDU ……

    • Dr. Seltsam und andere
      ich bin ja nun auch nicht ganz blöd und lese andere Zeitungen. So hat Spon heute einen interessanten Artikel zu Amri
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anschlag-in-berlin-anis-amri-ueberforderte-die-behoerden-a-1130210.html

      Wenn man die ganze Geschichte durchdenkt, all die Veröffentlichungen der letzten Wochen berücksichtigt, kann man nur daraus schließen, dass wir analog der NSU-Komödie komplett verarscht werden. Sorry, aber das musste jetzt so deutlich raus.

      Man schwatzt ja schon ständig davon, dass der arme Kerl Drogen nahm, womöglich war er so zugedröhnt, dass er wahrscheinlich gar nicht realisierte, was er auf dem Weihnachtsmarkt den Leuten angetan hat. So stelle ich mir die zukünftige Lesart vor, man arbeitet ja schon dran.

      Ich halte Herrn Wendt für absolut integer, er poltert halt gern, aber die, die ihm zuhören und handeln müssten, tun es nicht.


      Don, sind Sie bei XT nur auf der Tastatur ausgerutscht und meinten VT?

    • Völlig überbewerteter Marktschreier
      In meinen Augen ist Herr Wendt ein (nicht zuletzt von sich selbst) völlig überbewerteter Marktschreier, der versucht seiner unbedeutenden Kleingewerkschaft (wenn man etwas, das sich so eng an den Beamtenbund anlehnt, überhaupt Gewerkschaft nennen kann) eine Aufmerksamkeit zu verschaffen, die ihrem Gewicht nicht angemessen ist. Inhaltlich und fachlich ist er schwach und polemisch. Gehörte er nicht auch zu jenen, die der großen Vorsitzenden anläßlich des letzten Parteitages stehend 11 Minuten Beifall spendeten? Ein Politprofi eben, wie alle anderen auch. Es ist ein Trauerspiel, daß er mit seiner Wortrabulistik so viel Beifall erheischt und am Ende auch noch den Eindruck erweckt, er würde gar eine Mehrheit vertreten oder Wesentliches beizutragen haben. Ein Praktiker ist er jedenfalls nicht. Sonst wäre er sachlich und zielorientiert. Wer wirklich etwas zu sagen hat, spricht leise. Wenn Herr Wendt den Eindruck vermitteln will, er vertrete eine Mehrheit seiner Berufsgruppe, so ist er unredlich. Wirklich bedauerlich ist nur, daß man scheinbar nur auf diesem Wege Gehör findet.

    • Oskar, bei Ihrem Post kam mir der Vergleich
      des Herrn Wendt mit dem Herrn Mazyek. Auch dieser vertritt nur eine Minderheit, schafft es aber immer wieder, mit Polemik und sonstwie in die erste Reihe zu kommen, bis hin zum Brandenburger Tor, Arm in Arm mit Frau Merkel.

      Insofern macht Herr Wendt dann ja nicht allzu viel falsch. Dass er zu den Parteitagsklatschern gehörte, ist ihm allerdings äußerst übel zu nehmen, aber andererseits, haben Sie dort auch nur einen gesehen, der sich getraut hätte, nicht zu klatschen? Wir haben vor einem Jahr schon drüber gerätselt und niemanden gefunden, der sich dieser auf Dauer doch schmerzhaften Prozedur entzog. Da wird nach rechts und links geschielt, bloß nicht unangenehm auffallen und mitmachen.

      Es braucht bei uns wohl ein gewisses Getöse, um wahrgenommen zu werden. Mir fiele noch eine kleine Gewerkschaft der Eisenbahner ein, aber das führte jetzt zu weit.

  14. 1986
    Der Beitrag orientiert sich ungefähr am Jahr 1986 und steht deshalb in wesentlicher Beziehung mit dem Vorgang in Berlin. Vielleicht kommt ja noch ein zweiter Rücktritt und wir bekommen wieder mehr Gegenwart und Zukunft. Kann mir nicht vorstellen, dass U45Jährige mit solchen Dingen noch was anfangen können.

    • Ich würde Frau Lompscher auch gleich in die Wüste schicken. Dann ist die Linke wieder auf Normgrösse.

  15. Gut zu wissen, in Loden und Gebirgsschützenhut nach Hesperien unterwegs
    „jetzt rast Don Cattivo im Benz in den Süden, so viel Schurkendasein tut ihn nicht ermüden – und ich trage dabei einen bayerischen Trachtenmantel und einen Gebirgsschützenhut, ein Vermieter- und Oligarchenpresseklischee wie aus dem Bilderbuch des Neuen Deutschland.“
    .
    Sauba, sog i! Haha, Oligarchenpresseklischee, da kann ich in diesem speziellen Zusammenhang nur hinweisen auf:=> http://www.rbb-online.de/geheimnisvolle_orte/archiv/honeckers-jagdrevier—die-schorfheide.html
    .
    Allerdings, so mir nichts, dir nichts das Manoir in Carinsh…ah am Tegernsee, anders wie das spezialregimentgeschützte besondere Haus in der Schorfheide, unter den schwebenden Drohgebärden womöglich schutzlos zurückzulassen, würde ich mich schon aus versicherungstechnischen Gründen nicht trauen. Es ist zu hoffen, daß sie eine reichenhalljagergediente Surveillance beauftragt haben.
    .
    In der Hoffnung Ihnen, womöglich gerade bei Pappardelle ai Funghi Porcini und (leider) Aqua Pellegrini nelle Colline sopra Val d’Elsa-Staggia nun kein schlechtes Gewissen eingeredet zu haben sowie der Vorfreude auf einen neuen Italien-Artikel verbleibt: DdH

    • Danke! Konkret war ich in Salzburg.

    • Merci!
      Et veuillez rester là, s.v.p.!

    • Passte nicht!
      Huch! Don Alphonso, mein Kommentar bezog sich natürlich *nicht* auf den Kommentar davor, den Ihrigen, mit ‚Salzburg‘! – Sondern auf den von DdH.
      Weil es mir nicht unangenehm wäre, er bliebe in alter Tradition ‚Schon/Noch auf der anderen Seite […]‘ .
      Während Sie, bitte, bitte, nach Deutschland zurückkehren, und uns weiterhin mutig durchs Jahr geleiten!

  16. Sie übertreiben
    Sehr geehrter Herr Alphonso!

    Ich lese Ihre Kolumnen relativ häufig. Ich mag es, dass und welche Bilder Sie einbetten. Ich finde den Schreibstil angenehm, oft lustig.

    Ich muss leider feststellen, dass Sie es nach meinem Empfinden in der Darstellung inzwischen übertreiben.

    Angefangen hat Ihre deutliche Kritik an der Aufnahme von Flüchtlingen mit einer Beschreibung der Aufnahme in Bayern, über die örtlichen Strukturen und davon, dass sich die Landbevölkerung verhöhnt vorkommt, wenn Ihre Bemühungen als hinterwäldnerisch abgetan werden.

    Fakt ist: Bayern hat das Chaos im 2015er Jahr sehr viel souveränder bewältigt als viele andere Regionen, besonders auch als Berlin.

    Das ist alles nachvollziehbar für mich gewesen, es ist mir dann auch egal, ob ich in jedem Detail die gleiche Meinung vertrete oder nicht. Leider habe ich den Eindruck, dass Sie sich seitdem im Thema so stark verrannt haben, dass Sie über nichts anderes mehr schreiben wollen.

    Entweder geht es um Chaos in Berlin (aka Hauptstadtslum) oder um Probleme mit Flüchtlingen.

    Ich finde die Themen inzwischen einfach langweilig, ich kenne Ihre Meinungen dazu. Inhaltlich möchten Sie sich doch weder mit Frau Stokowski (die meiner Meinung nach ebenfalls einen interessanten Schreibstil hat) noch mit Herrn Holm (von dessen Wirken ich das erste Mal seit den STASI-Vorwürfen gehört habe) auseinandersetzen.

    Es wird einfach Zeit für etwas Neues.

    Freundliche Grüsse,

    Lutz M. Kleemann

    • Das Chaos in Berlin
      und der Versuch der SED, einen bereits maximal desorganisierten Stadtstaat zu überumpeln, durch öffentliche Injektion von Stasi-Personal ideologisch gefügig zu machen und damit auf Linie zu bringen, weist schon eine erhebliche Dynamik auf. Das Thema ist weitaus größer und gefährlicher als „Holm“ und kann ein bisschen Berichterstattung ganz gut aushalten. Eine Spon-Scheriberin, die mit StGB 111, Anstiftung zu Straftaten herumspielt, ohne dass sich einer der hate speech-Moralapostlel drum kümmert, geschweige denn eine Hamburger oder Berliner Staatsanwaltschaft ist ebenfalls ein recht prägnantes Thema.

    • Wie Sie meinen, ich bin da indifferent.

    • ich auch,
      die Frau kann daherpixeln, wie sie will. Ich muss es nicht lesen. War auch nur ein Versehen. Aber die Ignoranz gegenüber Hatespeech seitens der Hatespeech-Prinzengarde fällt schon auf.

    • Dafür hat SPOM jetzt schon den nächsten Beitrag über böse Rechtsextreme.

    • @Kleemann
      In den zwei Blogs hier gab es reichlich mehr Themen, aber auch Schwerpunkte. Aktuell z.B. die Diskussion um Hatespeech, Zensur-Bestrebungen etc. in diesem, das Thema Wohnungspolitik, oder was bestimmte Organisationen und deren Führungskräfte mit zweifelhaftem Hintergrund betrifft.

      Wenn Sie als Beispiel tagein und tagaus im ÖRR von Morgens bis Abends mit Plattitüden beschallt werden (das war die nette Formulierung, wobei es sich eigentlich bereits um Fake-News und Hate-Speech handelt), während Sie mittlerweile alltäglich draußen und im medialen Hintergrund wahrnehmen, wie sich tatsächlich das Land verändert hat (bis hin zu Gewalttaten, darunter das Anzünden von völlig unbekannten Menschen ohne Bezug in 1,5 Monaten gleich dreimal), mag das eine oder andere Thema Ihnen natürlich zum Halse heraushängen, nur ist es eben jetzt und leider täglich aktuellen Anlässen geschuldet.

      Wenn derartiges im ÖRR entweder verschwiegen oder relativiert wird, das ganze Ausmaß behördlich zurechtgestutzt wird (s. PKS des BKA und monaltiche PKS in Hamburg 2016 und Ankündigung, das zu „bereinigen“), sollten Sie froh sein, dass es wenigstens ein paar Journalisten in Deutschland noch gibt, die hier wirklich investigativ etwas aufdecken und nicht zu denen gehören, die Probleme schönschreiben oder vertuschen.

    • "Zeit für etws neues" ?
      Nicht das neueste.
      Das beste!

    • etwas Neues
      zu dem Beitrag von Herrn Kleemann:
      Zitat: „Es wird einfach Zeit für etwas Neues“

      Das Gegenteil ist der Fall. Das Thema Flüchtlinge ist aktuell. Es wird seitens aller Leitmedien versucht, das Thema kleinzu halten. Tatsächlich werden derzeit aber Weichen gestellt, die langfristig enorme Konsequenzen haben.

    • etwas Neues?
      die Konzentration auf die sog. Flüchtlingspolitik kommt vielleicht daher, dass sich inzwischen in diesem Land fast alles um dieses Thema dreht. Schlagen Sie die Zeitung auf, machen Sie den Fernseher an, sprechen Sie mit Bekannten, welches Thema kommt auf? Genau, die sich unter dem Asylgesetz versteckenden illegalen Einwanderer.
      Ich begrüße es sehr, dass sich der Don diesem Thema widmet und nicht nachlässt. Die ewige Kanzlerin tut es ja auch nicht!

    • „Es wird einfach Zeit für etwas Neues“
      Vielleicht hilft hier Prof. Querulix ? Der Dummkopf sieht immer wieder Neues, der Wissende sieht im Neuen stets das Alte.

    • Zeit für etwas Neues ?
      Die katholische Kirche ist seit 2000 Jahren mit ihrem Programm sehr erfolgreich. Solange es Sünder gibt, ist die Busspredigt unerlässlich. …. über das Wetter für Neu-es-gierige kann man doch vor der Kirche reden

  17. der Mann..
    ..ist 46.wann soll er denn für die Stasi gearbeitet haben?

    • Mit 19 bis zur Auflösung.

    • Es waren ziemlich genau 5 Monate. Habe allerdings auch von 4 Monaten gelesen.
      Davon kann man getrost zwei abziehen. Das war die sog. Grundausbildung. Marschieren, Singen, bisschen Schießen, Stiefel putzen, Politunterricht, durchs Gelände robben usw. Bleiben also sachlich gesehen unglaubliche 3 (in Worten:DREI) Monate übrig. Und die lagen in den Wirren der Wende, was heute gern vergessen wird.
      Aber um die Fakten geht es hier ja, wie so oft, überhaupt nicht. Es ging darum, den Mann wegzubekommen. War wahrscheinlich doch einigermaßen „gefährlich“ für gewisse Kreise. Da wird dann schon mal so eine gewaltige 5-monatige-Dzerzinski-„Karriere“ aus dem Zylinder gezaubert. Sagt ja auch wieder einiges über die Betreiber dieser Kampagne.

    • Wirren der Wende
      Glauben Sie mir: Wer das zu der Zeit gemacht, gerade so kurz vor knapp, wusste, wo er hin wollte. Klar war die Zeit chaotisch. Aber nicht genug, dass einer dann angeblich vor lauter rundfunkbeschallten einsamen Lesestunden in Hohenschönhausen jungfräulich usw.

      Das, wirklich, glaubt niemand, der einigermaßen vor Ort war. Wahrscheinlich, dass das heute nicht mehr relevant sein muss. Aber wer da involviert wurde (also wurde, nicht freiwillig), hat nicht mehr viel Kapazität übrig, um Ihnen oder Herrn Holm zu folgen.

      Für mich geht es auch nicht darum, wie lange oder wie intensiv er für die Stasi gearbeitet hat – vulgo: Stasi war – sondern dass er es WOLLTE.

      Ich kann verstehen, wenn das jemand nicht nachvollziehen kann. Das ist dann eben der Unterschied.

    • Wo die Cleofide recht hat, hat sie recht.
      Und ihre Logik ist schon beeindruckend.

    • Ich kann Cleofide
      Nur beipflichten: wer ’89 hauptamtlich zu Schwerd und Schild gegangen ist… der wollte das wirklich.
      Ich kenne Menschen, da wurde das Gschpusi als IM angeworben. Um herauszufinden, wie zuverlässig die Familie ist. Das ist ein bürokratisch grauer Abgrund an Ideologie-getriebener Amoral.
      Wer bei der Stasi war. Hauptamtlich. Für den muss ein öffentliches Amt ausgeschlossen sein. Ob 4 Monate oder 4 Jahrzehnte. Das sind für die BRD Verfassungsfeinde.
      Abgesehen davon: wer in den angesprochenen Punkten so ch auf Gedächtnislücken herausredet… sorry: I’m not buying it!
      Er wußte, was er tat, er tat es aus Überzeugung. Kein Staatsgeld für Feinde der Menschen- und Bürgerrechte!

    • @ kay @Gast
      In Ergänzung zu den völlig richtigen Ausführungen von Cleofide und Booooster noch die folgende Anmerkung: wer 1944 – in den Wirren eines echten brutalen Kriegs im eigenen Land – mit 17 in die Waffen-SS eingezogen wird, der muß sich mehr als 60 Jahre später noch dafür rechtfertigen und wird mit berechtigter wie unberechtigter Kritik überzogen. Wer 1989 – ohne Wirren oder irgend einen merklichen Notstand im eigenen Land – sich immer noch dazu entschließt, eine Karriere im MfS einschlagen zu wollen und dazu auch jede Menge interne Informationen über den Herrn Papa und über möglicherweise den Karrierevorstellungen des jungen Holm positiv aufgeschlossene Kollegen erhalten kann (und wohl auch haben wird), der muß ebenfalls mit berechtigter Kritik rechnen – und dann auch gehen, wenn er den formalen Fehler gemacht hat, diese kleine Episode seines jungen Lebens bei einer Befragung falsch darzustellen und außerdem weitestgehend indifferent leibt, wenn er darauf angesprochen wird. Im übrigen darf man psychologisierend wohl von einem „Überzeugten“ reden oder, falls man ihm Unrecht tut, alternativ dann von einem ganz strunz dummen Deppen. Beides qualifiziert ihn nicht für den Job, wobei die erste Einschätzung ihn zu einer Zumutung für alle Opfer des DDR-Apparats und für die Verwaltung der Stadt Berlin zu einem unberechenbaren Taliban der Ex-DDR-Ideologie werden läßt.

    • Er hat unterschrieben !
      Das ist Fakt und kein Fake , Ihr Hetzer!
      Unterschrieben=Überzeugt=AlterntivLOS !
      Fette Ente= AlternativloseNazistin !

  18. Ein Bett in Davos für Don Alphonso
    Lieber Don Alphonso,

    nach Ihrem Kampfartikel um Herrn Holm und dem nun Gefolgten „Es ist vollbracht“, stelle ich mir Sie ein wenig vor wie das anatomische Wachsmodell des gekreuzigten Jesus im Medizinhistorischen Museum Ihrer Heimat. Die Dornenkrone mit echten Igelstacheln besetzt hat doch Spuren hinterlassen.

    Doch Ihre hier zu lesenden Beiträge sind ja eine Besonderheit, ganz wie jene kleine Klappe in der Christusfigur, die in Ihrer Heimatstadt zu sehen ist. Bei geöffneter Klappe erhält man einen Einblick in das Innere und wir dürfen das stark geäderte Herz sehen.

    Und wie es heißt, ist dieses Kleinod von lediglich 28 cm für die individuelle Meditation, wie auch für die kollektive Betrachtung geschaffen worden, ganz so wie Ihre Beiträge und Aktivitäten.

    „Die Kanzlerin ist alarmiert“ schrieb am 15.01.17 die FAZ. Ist sie nun alarmiert von Ihrem Mitwirken bei der Entsorgung von Herrn Holm und befürchtet diese gar nun die nächste auf Ihrer Liste zu sein ? Schließlich war sie ja bei SED-Jugendorganisation FDJ mit dem Kampfauftrag „Das Vaterland ruft. Schützt die sozialistische Republik!“

    Wie dieser FDJ Auswurf jemals in diese Position gelangen konnte wird auf Ewig ein Mysterium (= ein Sachverhalt, welcher sich der eindeutigen Aussagbarkeit und Erklärbarkeit prinzipiell entzieht) bleiben, wie deren Entscheidungen, die sie in ihrer augenblicklichen Position trifft. Ihre profane Einladungsgeste dürfte bisher das offensichtlichste Glanzstück sein.

    Unter der Überschrift: „Nichts begriffen“ schreibt die FAZ ja: „Spätestens jetzt ist klar, dass Holm von ihr (seiner Partei) auf den Berliner Staatssekretärsposten auch gehievt wurde, um die Möglichkeiten eines Schlussstrichs unter die störende eigene SED-Vergangenheit auszuloten. Was fast gelungen wäre.“

    Herr Holm könnte einem fast leid tun. Er wollte doch nur so ein wenig in Wohnungssachen machen. Andere, mit SED/FDJ Vergangenheit, dürfen da ganz gelassen die alte Bundesrepublik, nicht nur in den islamischen, Abgrund stürzen.

    Wäre es nicht ebenso erstrebenswert Menschen, die sich auf Selfis mit islamischen Männern ablichten lassen und wie eine Art kindliches Liebespaar, zwei Hummelfiguren gleich, eine Vita Nuova im zivilen Leben zu ermöglichen ?

    Auch, wenn Sie sich um Ihre Sicherheit sorgen müssen, so kommen Sie doch jetzt einfach zu uns nach Davos. Da hat man aus aktuellem Anlaß gerade das Tal zugemacht, so einfach geht das, aber ich hole Sie gerne ab.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Was ich sagen will: Wir sind nicht als Dulder geboren, und ein Packerl Watschn ist schnell aufgschittn.

    • Die von Ihnen erwähnte Frau
      der Begriff Dame kommt mir da nicht in den Sinn, hat es immerhin zu einem neuen Mantel gebracht. Ich hatte schon nicht mehr dran geglaubt und sah die gute Frau auf ewig im Kutschermantel.

      https://s6.postimg.org/d2mrd5tpt/ams_neuer_mantel.jpg

      Allerdings lässt sich die Frage, wie so jemand zu Amt und Würden kommt, nur damit beantworten, dass diese Frau ganz einfach nur skrupellos ist. Wir dürfen ausgehen, dass sie, im Gegensatz zu den männlichen Kollegen, sehr wohl begriffen hat, sonst wäre sie nicht da, wo sie leider noch immer ist.

    • Noch etwas
      hier können Sie ein wenig nachlesen, wer AM war und ist.
      http://www.chronik-berlin.de/news/stasi_merkel.htm

    • Na fein,
      dann bleibt das Tal hoffentlich auch weiter zu, damit der Schwachsinn, den die tollen Elite-Hengste und -Stuten da verzapfen, nicht zu uns runtergespült wird…

    • The KA program is a myth.
      Madame, ich hoffe sie sind mit ihren Freundinnen nicht gerade beim Flaschendrehen in Davos….so fürs Vaterland… :-)

    • @Frau Renate Simon
      Ach, ich unterhalte mich ja so gerne über Mode, doch Mode hat ja nichts mit dieser Person zu tun.

      So ein plümplicher Versuch war ja das Outfit der Neujahrsansprache für die Volksseele und belanglos wie stets, doch haben Sie diesen effekthaschenden Look für ihre islamischen Freunde gesehen?

      Sie wollte wohl ein wenig an Scheherazade erinnern.

      Wir waren einhellig der Meinung: Versuch total mißlungen!

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • @ muscat
      Gute Güte, Sie sind ja eine richtiger Pferdenarr.

      Ich konnte beim Lesen Ihrer Zeilen das in Ihrem Umfeld übliche Flehmen schon sehen.

      Ach ja, Abends fährt man nicht aus dem Tal, wir fliegen mit dem Heli schnell mal nach Zürich in den Club und sind morgen früh wieder pünktlich hier.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Sklavenhaltern
      ääähmm Titanickapitänen sehen da grad a Eisberglocke heranschwimmen, die globale Schiffahrt droht gefahr.

      Deswegen wird ja so ganz allgemein, mit der rechten Schneeschaufel geheizt !

    • Mit Verlaub...
      Sie kennen mein Umfeld nicht. Und meine Einstellung zu Pferden ganz augenscheinlich auch nicht.

      „mit dem Heli schnell mal nach Zürich in den Club…“
      Natürlich auch eine Möglichkeit, seine Brötchen zu verdienen. Und wenn´s Ihnen Freude macht – bitte sehr!

    • Titel eingeben
      Immer schön das Bein recht hoch schwingen …..

      Der trullige Slang reifizierter Transvestiten ist ähnlich lustig wie das Jammern der Stasiletten. Ja.

    • Titel eingeben
      Ohmygd! Dieser Mantel ist aber nicht „politisch korrekt“?!

      Der britisch-satirisch geübte Blick erkennt hier deutliche Anknüpfungen an schwarze Ledermäntel aus einer tausendjährigen Tradition!

  19. Alles nur ein Spiel.
    Ich habe schon immer gesagt man hätte in Bonn bleiben sollen.

    Nicht erst seit Merkel Schirmherrschaft übernommen hat, wird eine Politik propagiert die nichts mehr mit den wirklichen Leben in BRD zu tun hat – im Reichsfestspieltheater zur gläsernen Kuppel wird täglich immer das gleiche Stück aufgeführt – Demokratie in Aspik. Die Rollen werden unter den Linken, der CDU, SPD, FDP, den Grünen ständig gewechselt. Die Sprechrollen werden zwar ständig umgeschrieben; der Unterhaltungswert ist gleichbleibend schlecht – der Wahrheitsgehalt tendiert gegen Null. Tenor in Begleitheft: Das Land gehört euch nicht (mehr) oder hat euch nie gehört. Holm wurde halt nur für ein paar Aufführungen als Nebenrolle besetzt und geht nun wieder. Nichts passiert. Alles beim Alten.

    Es sind halt nur Laienstücke für das Volk. Das Land wird weiter umgebaut. Grenzen gibt es keine mehr: weder für Kriminelle noch für all jene die es werden wollen. Deutschland als No-Go-Area.

    Wenn seit 2015 bis zum heutigen Tag 80 % aller Irgend-was-mit-Flüchtling ohne Pass einreisen, kann man Gesetze ändern wie man will. Da hilft es auch nicht den Text (neue Gesetze), für den Laiendarsteller Maas umzuschreiben. Fakt bleibt: 80 % aller Irgend-was-mit-Flüchtling (ohne Pass) werden bleiben – weil KEIN Land dieser Welt sie zurücknehmen wird.

    Fazit: Bitte das Stück absetzen.

    • Mit dem Untergang Berlins kann man wieder an den Rhein.

    • Wehmütige Erinnerungen
      an die von rheinländischer Bodenständigkeit umspielten Aufführungen in Bonn.

      Ich erinnere mich noch dunkel an eine Live-Übertragung zur Abstimmung über den Umzug ins ferne Berlin.

      Wie kleine Kinder waren sie (auch schon) damals, von Wideraufblitzen dieser Hybris geleitet, sich gegen alle Vernunft den Umzug schönrechnend. – Schließlich war man ja wieder wer und wollte das auch sich selbst und der Welt mit schönen neuen Betonbauten an historisch überaus belasteter Stätte zeigen.

      Wir können das!

      Und stehen heute in Europa wieder da wie einstmals Bismarck und dieser Österreicher mit dem schmalen Oberlippenbart…

      Und:

      Nein, Don, ein zurück nach Bonn wird es wohl kaum geben, dafür ist der nächste brodelnde Reichsgroßslum viel zu nah.

      Vielleicht suchen wir unser Heil dann besser noch einmal in einer Anleihe an die Deutsche Klassik.

      Zumal das Europa östlich des ehemaligen eisernen Vorhangs mutmaßlich ein wenig widerstandfähiger/-williger ist…

    • Ein neues Schurkenstück
      Es simmt, Bonn hätte diesen Größenwahn in Politik und Medien nie hervorgebracht. Hinter den Kulissen des Reichstheaters wird eifrig am neuen Stück von den postfaktischen Schurken gearbeitet. Der Plot ist einfach. Obwohl 85% aller Denunziationen der Ex Stasi Tante und ihrer furchtbaren facebook Einsatzgruppe, von den Staatsanwälten nicht weiter verfolgt werden, muß das Denunziantenwerk noch um den Aufgabenbereich : „Fake News“ erweitert werden. Und vor „Hackern“ zur Wahl wird so lange gewarnt vom Mini-Noske Heiko, bis endlich die Möglichkeit besteht die Wahl abzusagen . Für Holm ist da immer ein Plätzchen im Denunzianten-Stadl. Wäre doch unsinnig das Stasi Talent ungenutzt zu lassen und dafür ein paar Juristen aus Nord-Korea um Hilfe zu bitten.

    • Wieder an den Rhein?
      Vielleicht zieht die Regierung ja auch nach Potsdam hinaus, wenn es in Berlin zu unfreundlich wird. Wäre nicht das erste Mal, das vergleichbares passiert.

    • Bonn Berlin
      Ich kann mich noch erinnern, dass in der FAZ pro Berlin mit dem Argument agitiert, pardon argumentiert wurde, die Politik würde besser, weil näher an den echten Problemen des Landes. Die Politiker hätten dann mehr Kontakt mit der Realität.

      Hat echt gut geklappt.

    • Da war ich noch nicht dabei.


    • Auf den Untergang Berlins können Sie noch lang warten.
      Das ist so ein Sumpfloch wie Venedig, das steht auch noch.

  20. Holm
    Deutliche Worte. Alles richtig.

    Länderfinanzausgleich muß stärker in den Fokus (aus Sicht BaWü). Ich habe absolut keine Lust, von den Empfängern der Transferleistungen auch noch für dumm verkauft zu werden.

    Die Stadt wurde immer unterstützt und hat trotzdem riesige Schulden und eine teilweise marode Infrastruktur. Klar gibt es Kultur und Sehenswürdigkeiten. Aber die Anspruchshaltung ist skandalös.

    Ich habe erlebt, wie vor 30 – 40 Jahren die „Schlauen“ nach Westberlin gegangen sind, um nicht zur Bundeswehr eingezogen zu werden. Hier gibt es die direkte Linie zu denjenigen heute, die sich für Bohémiens halten, aber nur Lumpenproletariat (unzuverlässig, passiv, reaktionär – Karl Marx) sind. Wenn weitere „Normalos“ aus Berlin abwandern, dann gute Nacht.

    SoS

    • Ich denke, nach 6 Jahren kann man schauen, wie lebenswert Berlin noch ist – ich habe da gewisse Bedenken. Aber es ist ja vielleicht auch so gewollt.

    • Schuldenabbau in Berlin
      Immerhin will Berlin pro Jahr mindestens 80 Millionen für Rückzahlung einsetzen, wenn ich das richtig im Kopf habe, dann hat Berlin ca. 60 Milliarden € Schulden.
      Na ja, in Hamburg wurden jetzt die Mathenoten vom zuständigen Senator in einer Klausur pauschal um einen Notenstufe angehoben.

    • Sollte man an den Fakten interessiert sein, dann wäre doch wohl die Frage naheliegend,
      wer dieses Berlin aus welchen Gründen jahrzehntelang unterstützt und alimentiert hat. Käme da dann die Vokabel Kalter Krieg vor? Oder das Viermächte-Abkommen? Oder das böse Wort Spionage? Oderoderoder.

      Sicher ist, dass diese Stadt eine lange und nicht so leicht zu verstehende Geschichte hat. Wahrscheinlich wird in keiner Hauptstadt der Welt früh 4.45 Uhr der Schnee geräumt sein. Von den anderen fantasierten Wünschen ganz zu schweigen.

    • ähh - bissel nigglisch - awwer - Für Marx war die Bohème das Lumpenproletariat
      – und er schimpfte über die Bordellhalter, Pauper, entlassenen Strafgefangenen, Orgeldreher, Gauner Bettler usw. wie ein wildgewordener – ehe Pinscher (Kiesinger):

      „Auswurf, Abfall, Abhub aller Klassen (…) kurz, die ganze unbestimmte, aufgelöste, hin- und hergeworfene Masse, die die Franzosen ‚la bohème‘ nennen“.

      Bitte nicht weitersagen, sonst fällt der Marx auch noch aussm Facebook raus – aus der kritischen Öffentlichkeit ist er ja längst wg. Frauenfeindschaft und allgemeiner Menschenfeindschaft, aber insbesondere wg. „MAKROaggressions“ und nicht-inklusiver Denkkraft (= zu lange Sätze, Gedankensprünge…) ausgeschlossen.

    • Nicht zu vergessen sein Antisemitismus gegenüber Lasalle. Ein wirklich schöner Charakter, dieser Marx.

    • Bohemiéns aus Berlin abwandernd
      Lieber Sultan, Sie sollten wissen dass auch schon ein „Normalo“ und Bohémien Berlin in Richtung Bayern verlässt.

    • B zeigt, wohin die Reise in D geht,
      die Empfänger bilden Mehrheit. Diese Mehrheit interessiert sich nicht für Regierungsprogramme der R2G (CDU wird auch mitmachen) Koalitionäre (viele können nicht mal Deutsch lesen), Schulen, Infrastruktur (was ist das?) oder innere Sicherheit, sondern ausschließlich dafür, dass sie so viel wie möglich aus dem Füllhorn des „Sozial“-Staates abkriegt und ansonsten „das ist unsere Straße“, da hat der blöde Staat mit seiner Polizei nichts zu suchen. Um diese Mehrheit zu bedienen ist Intellekt nicht förderlich, die moralische Überlegenheit reicht. Da es kein Proletariat mehr gibt, ist Klassenkampf dem Kulturkampf gewichen. Leistung oder ehemalige deutsche Tugenden sind als Teil der feindlichen Kultur mit allen Mittel zu bekämpfen und Gewalt gehört nun mal zum Kampf. Wer nicht arbeitet, kann nicht ausgebeutet werden. Dann macht die Avantgarde Revolution, um nun Rassismus, Sexismus, Nazis, fake News, Deutschland und viel ähnliche schlimme Sachen aus der Welt zu schaffen. Die B-ner Mehrheit hat nichts dagegen, denn sie ja kein Finger krumm machen muss, es reicht, dass sie halt da ist, das sagt auch die große CDU Vorsitzende: „Die Menschen sind nun mal da“. Ein französischer Philosoph meinte: „Der Staat ist die Illusion, dass jeder auf Kosten jeden leben kann“. Der deutsche Wähler glaubt noch: „Der Staat wird mir helfen“. Dieser Glaube ist das Fundament des B-ner Modells. Ob er seine Landsleute als solche noch erkannt hätte?

  21. argumentum ad hominem
    das ist es wohl, was der Linksfront von ihrer moralisch gesicherten Kanzelwarte einfällt, wenn alle anderen Zumutungen nicht gewirkt haben. So wie weiland Tomás de Torquemada, beauftragtem Exekutor der unheiligen göttlichen Gerechtigkeit und seinen stalinistischen Nachfahren.

    Beim aktuellen Thema bin ich leider nicht sicher: Sind tatsächlich Sie es gewesen, der die Holms-Lawine maßgeblich losgetreten hat?

    Übrigens funktionert das Justizsystem recht reibungslos und ziemlich datenschutzfrei, wenn es um das Herausfinden von Adressen geht. Soviel ich weiß, reicht ein Mahnverfahren an eine Altadresse, danach reichen alle Meldeämter der Reihe nach durch, bis sich die richtige Adresse ergibt.

    Als Hauptrwohnsitz hätten Sie niemals Ihren tatsächlichen angeben dürfen. Der Hauptwohnsitz ist lediglich Empfangsstelle mit rechtlich verbindlicher Nachrichten-Empfangswirkung, sonst gar nichts. Nochmals die Empfehlung, ggf. Spezialisten zu Rate zu ziehen. Die hätten Ihnen das wahrscheinlich schon gesagt. Control Risks mag zu hcch gegriffen sein. Bezogen auf das Ergebnis ist umgekehrt in manchen Fällen aber der Kassenarzt zu teuer.

    Sie sind zu wichtig und zu erfolgreich geworden. Nicht nur ich wäre ich ernsthaft verärgert, wenn Sie Ziel eines Angriffs würden. Tun Sie Ihren Lesern den Gefallen. Wenn’s nur ums Geld ginge, wäre Support möglich. Aber das ist nach Stand der Dinge wohl nicht der Punkt.

    • Die Stasisache war in einem längst vergessenen taz-Beitrag eine Randbemerkung, und auch da stand nicht die ganze Wahrheit. Ich habe das gefunden und als erster rausgehauen, andere waren aber wohl auch schon dran- Dass Holm „immer offen“ war, kann ich nicht erkennen.

    • Torquemada ... und seinen stalinistischen Nachfahren
      Gefällt mir gut.
      Scharf beobachtet.
      Vom Großinquisitor über die HJ und FDJ zum rotz-grünen Neofaschismus verläuft eine relativ gerade Linie, die vor allem in der Freiheit und den Rechten des Individuums ein Problem sieht.

  22. Ist es nicht wunderbar quasi gegen eine Wand zu laufen
    und plötzlich ist man durch?
    Leider wird die nächste Wand/Windmühle gleich in Sicht kommen.
    Bravo Don

    • Ach, die Linke wird einen anderen hinstellen, der ähnlich schräg arbeiten wird, sie hatr ja genug Reste der Piraten – vielleicht der Delius.

  23. Vorwärts immer, Towaresch...
    Bin zwar (Wahlpflicht)Berliner, aber Sie kämpfen auch für mich, ich weiß das ganz bestimmt, obwohl ich mich bei Ihnen immer als Favela-Bewohner bezichtigt sehe. Vielen Dank dafür und immer schön über die Schulter sehen!
    Ach, ich kanns doch nicht lassen: MEIN Gehweg war heute um 5:40 geräumt. Denn da die Andrejs hier noch nix zu sagen haben, darf man sich seine Unterfavela immer noch selbst aussuchen. Und nicht vergessen: Leider wurde auch in der Hauptstadt mit Herz jemand die U-Bahn-Treppe herunter getreten und beraubt. Was auch für Wahlpflichtberliner beunruhigend und traurig ist.

    • Ich weiss, aber die bayerische Polizei hat eine ganz andere Aufklärungsquote, und unsere Gerichte sorgen dann dafür, dass viele später lieber nach Berlin gehen.

  24. Ein wirklich besonders schöner Text.
    Wenn man großzügig die wohl der gerade herrschenden Erregung geschuldeten, zahlreichen Tippfehler nachsieht.
    Wann haben Die selbsternannten „Linken“ eigentlich aufgehört, im hergebrachten Sinne „links“ zu sein? Diese Frage beschäftigt mich nicht erst seit der Lektüre dieses Textes.

    • "Besonders schöne Texte"...
      … voller Fehler gibt es nicht. Dass der Autor es für richtig hält, sie nicht zu korrigieren (sonst stünden sie nicht da; es sei denn, der Autor erkennte sie nicht oder aber, auch möglich, er nähme es bei seinem Tun nicht genau), ist der äußere Ausdruck jener inneren Façonlosigkeit, die man hier bewundern darf. Haben Sie gelesen, wo „Don“ den Hinweis auf Herrn Holms Herkommen fand? Er hat es selbst einbekannt – in der TAZ. In der TAZ! Wem da nicht, spätestens, das gefügte Weltbild zusammenbricht, dem ist so leicht nicht zu helfen. Von diesen – denen so leicht nicht zu helfen ist – nährt sich das Selbst- und Sendungsbewusstsein. Und regt sich Kritik, so kommt sie vom Feind, der, wer immer er sei, was immer er vorzutragen habe, ins Feindeslager sortiert wird. Mit Verlaub: An solcher Sache, an dieser Karikatur einer Welt, ist in Wahrheit recht wenig Schönes.

    • Dann weisen sie mich darauf hin und ich mache das, Himmel.

  25. Where are you from? The woods!
    Dieses unseres Vaterland ist kein Land, es ist ein Dorf.
    Von einfältigen, sturren, weltfremden Einsiedlern, die nie so etwas wie eine Nation, eine Welteroberung oder eine Weltwährung dachten, träumten oder realisieren wollten in irgendwelcher Form, die ihnen dann doch mehrmals aufgequatscht und immer furchtbar schief lief.

    Weil, der Deutsche, der ist nun mal kein Staatsmann. Der Deutsche, der kann nur Dorf. Da kommt er her, da ist er Heimat, da strebts ihn hin. So sehr, dass auch all die German BigMegaCity-Ballungsräume immer nur Dorf waren, sind, sein werden. Viel, und eng und laut und stressig, aber immer nur Dorf.

    So isser nun mal. Der Deutsche. Auch wenn sich er sich zu einer Millionen zusammenfindet, so wird es als Dorf enden.

    Es gab Politiker, die hatten das verstanden, wie der Adenauer, der Kohl und die frühe Merkel. Die knieten weder vor den Toren des Ostens, noch rauchten sie Kette mit Staatsmännern beim Planen der Welt mittels VerträgeundOrganisationenundWeltwährungen, oder gar ersoffen sich in Wein und Agendas und Frauen und dem Kapital.

    Nein, der Adenauer, der Kohl und die frühe Merkel, die blieben im Dorf.

    Deshalb waren sie solange da, im Dorf. Während die anderen sich wunderten, warum sie doch so geliebt und bewundert und verehrt aber trotzdem so schnell Geschichte.

    Ja, der Deutsche, der schaut ganz verzückt aus seinen feuchten Augen, wenn da so ein fescher Kerl die Frieden retten oder die Arbeit revolutionieren oder eine nette Dame ein ganzes fremdes Volk retten will. Da öffnet sich des Deutschen Herz, da wird er ganz Romantik, da ist er mehr, da ist er Kind, da ist er Held, da ist alles gut.

    Gut war nicht lang, die Kindheit war kurz, die Arbeit rief.

    Gut kann daher nicht funktionieren. Gut ist nur gut, wenn es schnell vorbei ist.

    So war es im Dorf. Und so ist es im Verstand des Deutschen.

    Das hat sie nie wirklich verstanden. Die Dame in Berlin. Weil nie selbst gelebt. Das Dorf. Dabei hatte sie doch alles vom Helmut gelernt… aber doch nur kopiert. Wie eine moderne Doktorarbeit.

    Der Deutsche möchte jetzt nicht mehr, das mit der Welt retten und der Moral und den feuchten Augen. War schön, war gut, aber irgendwann ist mal vorbei. Die Arbeit ruft. War schon viel zu lang. Jetzt muss wieder Ernst des Lebens.

    Zurück ins Dorf.

    Mit oder ohne Merkel.

    • Always loyal to the country and to the government when it deserves it
      ich gehe jetzt mal Schnee schüppen, damit man wenigstens in meinem Dorf nachts auf der Strasse sicher ist.

    • @ Herr Vogeler
      Ich war heute auch mit dem hier zugange
      http://www.canadianasnow.eu/en/snowthrowers/cs55800e

      Kann ich bestens empfehlen bis 20 cm Schneehöhe.Fährt sich wie ein Rasenmäher, leicht.

      Zum Thema schrieb ich ja kürzlich schon, dass ein Großonkel von mir über Nacht mit seiner Frau seine Molkerei zurückließ wegen der Stasi.War Ende der Vierziger. Er sollte Schmelzkäse herstellen und fragte sufbeiner LPG- Versammlung, worin er den einpacken soll. Schließlich gäbe es in der DDR noch kein Staniol, wie im Westen.Das war’s schon.Er wurde gewarnt und mit je 2 Koffern machten sich die beiden auf den Weg bei Nacht und Nebel.

      Es ist so, wie es hier jemand beschrieb: Man muss es erlebt haben…

  26. sie tun mir leid, don.
    ihr weltbild ist so klein, ihr herz so eng, ihre argumente so kalt.

    ich sehe in ihnen einen echten loser, der sich im geschriebenen wort aufplustert. wie gesagt, sie tun mir leid.

    • Danke! Menschen mit Mitgefühl schätze ich sehr!

    • An den leidenden Gast:
      Ihr Leid ist meine Freude.

    • Lieber Gast,
      jetzt geben Sie sich doch bitte etwas Mühe und wählen Sie einen ordentlichen Nick, damit man die in letzter Zeit deutlich zunehmenden Beleidigungen seitens neuer Forenteilnehmer besser zuordnen kann. So verliert man ja die Übersicht.

      Mit bestem Gruße
      SchallundRauch

      p.s.: ist das Empfinden eines Arguments als „kalt“ seit neuestem ein Gegenargument oder hab ich da was missverstanden? Es gab mal eine Zeit, da empfand man sachliche Abwägung als Vorzug („sine ira et studio“), aber Ihr Standpunkt scheint da ein anderer zu sein…

    • @ Gast und Don leid tun
      … Ach Hallo Herr Holm! Sie auch hier?

    • Psycho...
      Sehr geehrter Gast oder Gästin.
      Sie verkörpern genau jene menschliche Spezies, die bei Tichy löschwürdig beschrieben wurde.

    • gast @ 16. Januar 2017 um 16:54 Uhr
      gast sagt:
      „sie tun mir leid, don. ihr weltbild ist so klein, ihr herz so eng, ihre argumente so kalt.“

      Mit dem Geld anderer Leute gross- weit- und warmherzig zu sein ist der Traum aller Ideologen.

    • -> Gast - so geht das nicht,
      kein loser, sondern ein Erfolgsblogger!

      Auch tun Sie dem Hausherrn mit Ihren einsilbigen Adjektiven unrecht.

      Da müssen Sie nochmals lesen & nachdenken.

    • Titel eingeben
      Ja, die Hater sind stets nur als „Gast“ zugegen, immer nur Gast, unbehaust, die tun mir leid.

      Und @SchallundRauch: „ist das Empfinden eines Arguments als „kalt“ seit neuestem ein Gegenargument“ – das ist leider nicht erst seit Neustem so, das kenne ich schon aus Uni-Zeiten (80er). Kalte Argumente sind per se phallogozentrofaschistoid und man muss sich nicht mit ihnen auseinandersezen, da sie ja nur Menschen (=warm) verachtende Affronts sind. Das ist nützlich, denn solchen kalten Argumente verlangen oft ein gewisses Abstraktionsvermögen oder basieren auf lästigen logischen Erwägungen. Abstraktion ist aber das kranke Weltverhältnis der Burgeoisie und Logik ist nichts weiter als naseweis-reaktionäre Anti-Dialektik. Ab in die Lager mit diesen Kaltmenschen und lasst die heißen Herzen der jungen Gardisten den Weg in die lichte Zukunft weisen.

  27. Die Situation eskaliert.
    Neulich vergnügte mich die Prantlhausener Pestpostille mit einem Artikel über den „Hetzer vom Tegernsee“, nein natürlich nicht der Quicklebendige Sportler im SLK350, sondern Ludwig Thoma.

    Was den Lesern hier wie „Öl runtergeht“, was sich wie „geschnitten Brot“ im Land verbreitet und die Klickraten auf diesen Blog steigert, das ist Gegner gerade bei steigender Zustimmung ein „Dorn im Auge“.

    Tegernsee ist ein guter Pflaster, wie glaubhaft beschrieben. Doch lässt sich nicht ein gewisses Unbehagen aus den Zeilen lesen? Am Tegernsee ist man sich seines Lebens, seiner Überzeugung so sicher, dass sich dort niemand „den Schneid abkaufen lässt“. Aber schon eine Autostunde weiter Nördlich, in München, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

    Niemand muss sich in die Gegenden der Unberührbaren wie in Köln, Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund oder Berlin begegnen, um das „Gruseln zu lernen“. Es reicht vielfach schon die Münchener Bahnhofsgegen, auch wenn das Schwammerl abgerissen und der Verzehr von „Flüssig Brot“, dem bayrischen Grundnahrungsmittel Bier, dort verboten wurde. Gut so!

    Doch die Situation eskaliert. Bestenfalls wird es nicht schlimmer, Gemeinplatz nach Jahrzehnten von verwahrlosendem Abstieg. Die sprichwörtliche „Obergrenze“ ist noch nicht ganz erreicht, schon droht ihre Überschreitung.

    Denn die Debatte über „Obergrenze“ grenzt nicht den Zustrom ein, ist also eine Scheindebatte, weil Debatten keine Fakten setzen. Selbst juristische Paragrafen sind in post-rechtlichen Zeiten das Papier nicht wert, auf dem diese stehen.

    Der Zeitgeist kann keinen Kampf. Der Schuldkult verträgt kein Blut auf dem Bildschirm, kein Kind ohne Schuhe im Schnee.

    Selbst ehemals revolutionäre Alt68iger, welche mit 68 Jahren als diffamierte hässliche, alte Männer, die konterrevolutionär mittlerweile mit Autokraten im Stil von Trump, Erdogan, Putin, Björn Höcke sympathisieren, sehen in Machtverwaltern mit ihren Sprüchen wie „Obergrenze“ keinen Wandel. Auch wenn jugendliche Eiferer dies Wort als „Faust auf’s Auge“ und „siegreichen Begriff“ fantasieren.

    Um den Begriff „Obergrenze“ aus post-faktischem Baby-Puppen-Traum in blutiger Wirklichkeit zu verankern, wäre ein Kampf gegen Invasoren zwingend und unumgänglich.

    Diesen Kampf kann niemand mehr führen. Gealterte Konterrevolutionäre ihrer verratenen 68iger-Ideale sind zu weit weg von den Jungen. Diese sympathisieren mehrheitlich mit Steuer gestützten, von Kanälen der Macht gepamperten Institutionen wie München ist bunt – eine zu Hunderttausende, Millionenfach abrufbare Machtbasis von Moneten, Mädchen und männlichen Marionetten.

    Dass sich CSU (Christlich-Soziale Union) selbst bei Verlust der Regierungsmehrheit in Bayern mit erklärten Gegnern der Flüchtlingsflutungs-Politik wie der AfD verbindet, ist eher unwahrscheinlich. Dass die CSU (Christlich-Soziale Union) lieber im Bund in die Opposition geht, um bei dem in klerikal-medial-kulturelle Kreisen kontaminiertem Begriff „Obergrenze“ standhaft zu bleiben, ist den Macht-Lemuren, gleich hungrigen Hunden auf Macht-und-Posten nicht zuzutrauen.

    Selbst wenn AfD-Funktionäre und Polit-Profis eine tragende Mehrheit erringen würden wie höchstens denkbar nach blutigen Terrortaten kurz vor den Wahlen, würde Macht und Geld die Neuen schnellstens korrumpieren.

    Im warmen Stübchen mit Ausblick auf den Schnee im Garten lässt sich leicht kämpferisch fabulieren und von Wörtchen fantasieren wie Obergrenze, davon, dass die „Situation eskaliert“. Mögen die mutigen Schreiber wie Don Alphonso ihren Optimismus und Kampfgeist noch lange behalten, länger leben lassen als Udo Ulfkotte. Langsam lässt mich meine Begeisterung für die mutigen Sätze gähnend diesen Sermon beenden.
    (17.03 – 16.01. nobydick.de)

  28. Gentlemen, Start Your Engines!
    Klassenbewußtsein ist gefragt-
    im Kampf für die Einheit der Stützen der Gesellschaft gegen die Herrschende Klasse

    Die Rhetorik der Herrschenden Klasse:

    „Wir schaffen das“ ,
    „Sie kennen mich“,
    „Alternativlos“,
    „nicht beunruhigen lassen“,
    Kirchentags Bullshit Bingo von Achtsamkeit und Teilhabe und Gleichberechtigung und Teilen und Integrieren und gläserner Decke und Sozialer Gerechtigkeit und…..

    Die unerträgliche Rhetorik der Herrschenden Klasse nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt. Salbungsvolle Deeskalation von genau den Leuten deren Job es ist sowas zu verhindern und die uns Monate vorher erzählen das man Grenzen nicht schützen kann und es keine Erkenntnisse über Terroristen unter den Migranten gibt.

    Dieselben Herrschende Klasse die keinen Flughafen gebaut kriegt und ausser Dekarbonisierung, Fake News und Rechtspolulismus keine Probleme kennt.

    Stützen der Gesellschaft aller Länder vereingt Euch!

  29. Titel eingeben
    Sie sind sehr mutig in Ihren Äußerungen, passen Sie gut auf sich auf! Immer. Es viele böse Menschen da draußen, außerhalb unserer Heimat.

  30. lange Arm der Stasi
    Vorsicht Don,
    der lange Arm der STASI reichte ja damals sogar bis in die tiefste BRD Provinz!
    Nicht dass da Tiefschläfer wieder aktiviert werden…

    Also nicht nur auf junge und schwarz Vermummte achten, sondern auch auf scheinbar harmlose Rolatorbenutzer mit Schiesskugelschreibern. ;)

    • Betschwestern sind die schlimmsten!

    • langer Atem der Stasi
      Lieber Don, suchen Sie jetzt in Salzburg nach dem Sagen umwogenen verschollenen Schatz, die angeblich ca. 3 bis 5 Milliarden, das verschwundene SED Partei-Vermögen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mit dem Schatz die Grenze wieder überschreiten – es warten auf Sie ca. 7000 – aufgewachte Schläfer auf Sie. Diese Zahl war, laut gut informierten Kreisen 1990, angeblich vor dem Mauerfall aktuell, aber trotzdem, seien Sie vorsichtig in dem Land in dem ein Teil des DDR-Vermögen hingeschoben wurde und nachgewiesen wurden. Bitte bleiben Sie uns noch sehr lange erhalten und „let´s keep rocking in a free world“ ….

    • Paul, "nach dem Sagen
      umwogenen verschollenen Schatz, die angeblich ca. 3 bis 5 Milliarden, das verschwundene SED Partei-Vermögen“

      hat man ca 2-3 Mrd Mark seitens des D Staates von der KPÖ (Schwester) zurückbekommen, die war dadurch für ihre größe (durch geparktes) eine der reichsten Kleinparteien in Europa !

  31. Titel eingeben
    Lieber Don Cattivo,
    vielen Dank für die wahren Worte und ihr Engagement.
    Als Niederbayer kann ich gern sagen dass ich mich auf die Auseinandersetzung – nicht nur verbal – mit jemand wie diesem Holms auch sehr gefreut hätte. Die Mistgabel liegt für solch arbeitsscheues Gesindel, das nur auf das von anderen erwirtschaftete Geld/Vermögen aus ist, hier immer bereit – und zur Not liegt auch noch die Franziska und in manchem älteren Gehöft so mancher 98k bereit mit dem man sich in früheren Zeiten kulturellen Bekehrungsversuchen erfolgreich widersetzte…

    Dann wünsche ich dem Don Cattivo viel Glück (und vor allem Spaß) auf der Flucht, und selbstverständlich ein „nicht brennendes Radio“, denn ohne passende ärztliche Unterstützung in musikalischer Hinsicht macht sowohl die gut motorisierte Flucht in den Süden noch in die Berge nur halb so viel Spaß…

  32. Ei, ei, da schau her.
    Da erklärt mal wieder jemand, der qua Geburt und Herkunft jeder Form von leistungsloser Transferbereicherung höchst aufgeschlossen gegenüber steht, den Menschen, wie es ist, sich etwas zu nehmen, was man sich nicht erarbeitet hat. Das paßt ja wie Faust auf Auge. Obwohl, das scheint doch eher unfreiwillig komisch, denn katholisch.

    Was ist schon ein Holm, es gibt viele Holms – auch ohne Stasi-Vergangenheit – , der Klassenkampf geht weiter. Wohnungsfragen und vorübergehende Gentrifizierung sind da nur ein Bruchteil dessen, was in Zukunft auf der Agenda stehen wird. Denn so wirklich begonnen hat der Klassenkampf ja noch nicht, das dauert noch ein paar Jährchen.

    Nur, kann man das dann noch Klassenkampf nennen, falls sich die Verlierer der geburtenstarken Jahrgänge, die Zeitzeugen der RAF und ihrer Wurzeln mit den noch nicht so lange hier lebenden Menschen verbrüdern, um die kaputte Welt der „Sozialen Marktwirtschaft“ neu zu ordnen? Falls Linke und Rechte gemeinsam eine neue Mitte definieren, die nichts mehr mit der heutigen durch die „Eliten“ definierten Mitte der Gesellschaft gemein hat? Vermutlich nicht.

    Was Die Linke betrifft, die macht dieselben Fehler wie alle anderen Parteien, sie klammert sich zu sehr an Personen. Menschen machen Fehler. Das ist nicht neu und sollte allein noch kein Grund sein, sich von ihnen zu trennen oder zu distanzieren. Die Realität aber zeigt, daß die Fehler einzelner Menschen zur Ablehnung auch der Ziele und Ideen führen, die nicht unbedingt etwas mit den persönlichen Fehlern zu tun haben. Auch das ist ein Fehler, leider ein nicht zu beeinflussender. Sollen Ziele und Ideen von persönlichen Fehlern Einzelner nicht beeinträchtigt werden, bleibt leider, realistisch betrachtet, keine andere Wahl, man muß sich von ihnen trennen, sie zumindest aus der öffentlichen Wahrnehmung entfernen, die Zielscheibe deaktivieren. Guttenberg, Sarrazin und andere zeigen aber, wie schwer sich Parteien damit tun. Der Sache ist es selten dienlich, sie an Personen zu binden.

    • @Otto Meier , Die Linke macht nur einen einzigen Fehler
      und zwar den, dass sie schizo-unbekümmert behauptet, bei null anfangen zu können und dass in Zukunft alles ganz anders und besser werden würde, wenn man sie nur machen ließe. Die historischen Antithesen dazu wie Stalin, Mao und Pol Pot und aktuelle von Kim bis Maduro werden, schizo-mäßig eben zwecks Widerspruchsfreiheit ausgeblendet. Abstruse Theoriegebäude sind in dem Kontext nur eine Randnotiz.


    • Abstruse Theoriegebäude, Antesde, finden sich in allen Parteien und zu Stalin und Co. will Die Linke in meinen Augen nicht zurück. Auch bei Null anfangen zu wollen, kann ich bei Der Linken nicht erkennen.

      Allerdings führt sie den Klassenkampf im alten Stil weiter. Und das hat sicherlich keine Zukunft. Wenn die Linken sich von dem ermüdenden Gegeneinander von Arm-Reich, Besitzende-Nichtbesitzende etc. trennen könnte, dann sähe es sicherlich besser für die Partei aus. Probleme und Ursachen sind ja ganz objektiv feststellbar und nicht zu leugnen, würden die Lösungen sachlich neutral formuliert, könnte man sich den Ideologiestreit schenken, in den sich alle Parteien immer wieder verstricken. Bei Sahra Wagenknecht sehe ich diesen Ansatz, der sich leider dahingehend auswirkt, daß sie selbst in der eigenen Partei nur wenige Freunde hat.

  33. Man kann in Deutschland alles werden
    Als NS-Marinerichter kannst du es zum Ministerpräsidenten bringen, Todesurteile hin oder her. Warst du führend an der Abfassung der Nürnberger Rassengesetze beteiligt, winkt dir sogar ein Job als Staatssekretär im Kanzleramt. Als KZ-Erbauer kannst du sogar Bundespräsident werden. Warst du nur in der Partei, dann reicht es nur zum Bundeskanzler.
    Aber wehe, du warst als Teenager für ein paar Monate beim Inlandsgeheimdienst der DDR, dann kannst du leider nichts mehr werden. Warst du jedoch beim Inlandsgeheimdienst der BRD, kannst du natürlich alles werden, denn den haben ja die richtigen Leute (s. o.) aufgebaut.

    • ... wie wäre es mal ...
      … nur so als kleines Gedankenspiel, sich zurückzulehnen und leise, aber bestimmt zu murmeln: es war nicht alles schlecht…

    • Etwas anders
      Das Filbinger-Beispiel ist ok, aber man ist ihn ja letztendlich losgeworden, Globke ist mehr als blamabel und ein Argument dafür, daß die 68er dringend nötig waren, aber die Lübke-Dokumente waren Fälschungen.
      K

    • Weil
      das nach dem Krieg so gelaufen ist, lieber Fremd in Bayern, wollen wir das mit den Schergen der SED Diktatur nicht nochmal erleben.

    • Dümmerer geht's nümmerer ...
      … oder wie kommt man auf die Idee, dass die üble Praxis der Altnazikarrieren in der frühen Bundesrepublik eine gleich üble Praxis mit der Stasi rechtfertigen könne?

      Entlarvender Weise wird diese Idee in der Regel von Linken vorgebracht, die das, was sie beim politischen Gegner – zu Recht! – verurteilten, nun für die eigenen Leute beanspruchen.

      Dürfen wir also demnächst hier lesen: die Rechten haben vor 100 Jahren Karl und Rosa ermordet, da kann es heute doch nicht unrecht sein wenn die Antifa den Don und den Tichy erschlägt? … Wir sind da ja leider schon dicht dran.

      Wer Stasi-Unrecht durch Nazi-Unrecht relativieren will, muss sich freilich gefallen lassen, „rotlackierter Nazi“ geheißen zu werden.

    • Jugendsünden
      sollten verziehen werden. Da bin ich bei Ihnen, wenn mit der Jugend auch die Sünde aufhört.
      Der Staatssekretär aDnach5Wochen ist aber 27 Jahre nach der Wende immer noch in der gleichen Partei, der er schon damals als Schwert und Schild dienen wollte. Die LINKE versorgt ihre alten Kader nicht nur mit gut bezahlten Posten. Sie besetzt Funktionsstellen mit ihren Leuten.
      Das ist aus dem Lehrbuch „Wie übernehme ich eine Gesellschaft“. Wolfgang Leonhard hat es eindrucksvoll beschrieben.

      Wieso hat die Kanzlerin dafür keine Antennen? Sie sollte das Muster kennen.

    • @sirisee
      Es war nicht alles schlecht, nicht alles schlecht, nicht schlecht, schlecht….
      Aber wer will es wieder haben?

      Und wer zum Teufel nennt die Stasi Inlandsgeheimdienst?

      Sowas von nicht geheim. Aber hier liegt wohl die Ungnade der nicht ganz so späten Geburt.

    • ... es war @Cleofide ...
      … natürlich nur der Versuch, die Gemeinsamkeit der Sozialismen und Sozialisten, und ihrer Verharmloser, zum Schwingen zu bringen, diesen edlen quäkenden Ton, den, da der Holm jetzt ausfällt, halt die Peter liefern muss…

      Ich finde ja alte Wochenschauen mit der zuversichtlichen Wir-schaffen-das-Zuversicht aufschlussreich. Damals der jüdisch-plutokratisch-bolschewistische Weltfeind, heute die analphabetische Fachkraft, die aus italien flüchtet. Sozialistische Ideen verhelfen offenbar auf andere Wahrnehmungsebenen, wie LSD.

    • Ein paar Monate?
      Die Legendenbildung geht also weiter.

      Holm hatte sich drei oder vier Jahre früher bei der Stasi verpflichtet, der wurde geschult.

      Und nach dessen Abitur wurde dieser direkt in sensiblen Bereichen eingesetzt.

      Ich warte immer noch darauf, dass die Akten von dessen Mitschülern, Freunden und allerlei mehr darauf untersucht werden, wen der alles und was alles verraten hat, seit der Selbstverpfilchtung bis zum Eintritt ins Wachregiment.

      Das dürfte mehr als ein Buch füllen.

    • @Thomas Cgn
      Wenn Sie schon von Fakten in diesem postfaktischen Blog reden, wäre eine erster Blick in die Wiki sicher hilfreich.
      September 89 – eingezogen
      September – Oktober Grundausbildung
      Ende Januar entlassen
      Wo sind da Ihre Jahre? Rechenschwäche? Oder wollen Sie die lächerlichen, indoktrinierenden Jugendspiele mitzählen? Dann müssen Sie allerdings im Kindergarten oder noch davor anfangen.
      Von welchen sensiblen Einsatzbereichen haben Sie denn Kenntnis?

    • Auch, wenn ich es schonmal erzählt habe:
      Mein Vater, Mitglied der SPD, Jahrgang 1920, ging nicht zur Wehrmacht (sondern verbrachte den Krieg in Berlin als „UK“-Gestellter).
      1948 sagt er: „Es hat sich nicht viel geändert, alles, was früher braun war, ist heute rot angstrichen.
      Ergebnis: 25 Jahre Workuta
      1956 versehentlich zusammen mit Kriegsgefangenen entlassen.
      Da Urteil noch in Kraft: keine Möglichkeit in die DDR zu reisen. Schickt dem Ehemann seiner Cousine Geld, damit er das Haus meines Vater instand hält.
      Dieser angeheiratete Verwandte wird Frührentner und besucht meinen Vater regelmässig im Westen.
      Nach der Wende: mein Vater lässt sich seine Stasi-Akten kommen.
      Daraus geht hervor: dieser Verwandte war derjenige, der ihn damals verraten hatte. Ausserdem „IMF“ des Stasi („F“= Feindaufklärung (Auslandsspion).
      Weil nicht damit gerechnet wurde, dass mein Vater 25 Jahre Workuta überleben würde, war sein Haus bereits 1953 dem Stasi-IMF übereignet worden.
      Einen Einspruch beantworten die BRD Behörden von heute mit: „Es war damals ein rechtmäßiger Akt“.
      2001 stirbt mein Vater
      2003 wird das 1948er Urteil vom Generalstaatsanwalt der Streitkräfte der GUS anulliert und als Unrechtsurteil anerkannt (ohne Anspruch auf finanzielle Entschädigung).
      Alles in Allem: So harmlos war der Stasi nicht.

    • Sie wissen nicht mal, ...
      … wann Holm seine Verpflichtungserklärung unterschrieben hat?

      Dann sind Sie in der Tat postfaktisch in Ihrer Argumentation, Gast.

  34. ...warum die Drogenmafia im Park ein Partner ist...
    Wer profitiert von den derzeitigen Marktverhältnissen
    im Drogenhandel am meißten?

    Die Drogenhändlernetzwerke machen ihr Geschäft.
    Die Politik achtet darauf das nicht plötzlich
    legale Billiganbieter die Preise drücken.

    Natürlich ist das ein partnerschaftliches Verhältnis.
    Im Bereich Alokohol und Nikotin (beide mit viel mehr Todesopfern)
    hat der Staat aber andere Marktregeln aufgestellt und
    verdient dabei prächtig mit.
    Der „Schutz“* der Drogenkartelle kostet nur Geld.

    * faktisch werden Markt und Preise stabil gehalten.
    Hin und wieder wird jemand verhaftet.

    Ich bin für die Einführung eines legalen Marktes
    für „harte“ Drogen.

    PS: Für Bayern ist es günstig wenn sich die
    Bundesdrogenuserzentrale in Berlin befindet.
    Optimal ist die jetzige Situation hauptsächlich aber
    für die Personen die mit dem Verkauf
    eine hohe Marge verdienen.

    • legaler Markt für harte Drogen
      Ich weiß nicht recht. Der Markt für Drogen ist auch limitiert.

      Wollen Sie sich wirklich auf einen „Krieg“ der unterschiedlichsten
      Anbieter einlassen.
      Alkohol und Tabak sind fest in „christlicher“ Hand. An Kokain, Heroin und
      ähnlichem verdienen sich die Muselmanen dumm und dämlich.
      Das ist für sie eine wichtige Wertschöpfungskette.

      Wie immer: follow the money.

  35. Brände und Überfälle
    http://www.brennende-autos.de/

    Eine unvollständige Übersicht (wurde 2010 abgebrochen) brennender Autos in Berlin. Übrigens:Nicht alle wurden von „Auto-nomen“ angezündet. Manch einer zündelte einfach aus Lebensfrust.

    Und hier die Angriffe auf Ausländerheime und Asylbewerber:
    http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikon/karte

    http://www.sueddeutsche.de/politik/gewalt-gegen-asylbewerber-karte-der-schande-1.2625987

    Denke, es ist höchste Zeit, dass wir uns alle mal wieder „einkriegen“. In jeder Hinsicht.

    • Noch ein Anfang ...
      Davon gibt es einige. Natürlich haben Sie grundsätzlich Recht wenn Sie wollen, dass wir uns wieder ‚einkriegen‘.
      Vielleicht hilft da eine vollständige, aktualisierte, Liste?

      1. Angriffe auf Ausländerheime und Asylbewerber

      2. Angriffe auf Ausländerheime und Asylbewerber durch Ausländer und Asylbewerber

      3. Angriffe auf Ausländerheime durch eigene Bewohner (sogenannte ‚Selfies‘)

      4. Angriffe von Asylanten und Bewohnern von Ausländerheimen auf Nicht-Asylanten und Nicht-Bewohner von Ausländerheimen?

      Ob diese Liste dabei helfen wird?

    • oder auch so
      ein Zündler wurde kürzlich gefasst. 9 Jahre alt. In einer Kirche hat er Seiten aus Büchern gerissen und sie in Brand gesteckt. ebenso das Altartuch. Nähere Angaben macht die Polizei nicht. Ich schätze mal ein stummer Protest eines überquellenden Herzens.

  36. Ein Benz in Bayern
    Ist das eigentlich artgerechte Haltung?
    Was sagen die Einheimischen dazu.
    In Bayern werden m.E auch Don-taugliche
    Fahrzeuge gebaut.

    • Ein Alfa wär's!
      Meines Wissens ist dieser Bolide familienintern auf ihn gekommen, sonst wäre es hoffentlich ein älterer Alfa geworden. Schicker und besserer Klang! Und man kann mehr an ihm herumschrauben. K

    • Aber Hallo,
      befinde mich mit meinem 350 CLS momentan in Teisendorf bei Freilassing. Wo ist das Problem?

  37. We can't be the only ones who can see, we've got to find the people who made these.
    Tja, auf diese Liste hat es der Don noch nicht geschafft. Die Liste des Bösen:

    https://www.merkur.de/politik/medien-neuen-rechten-rechten-propheten-7296382.html

    • How many more like you are there?
      Ich bin im falschen Gewerbe, bei mir geht es nach Leistung, nicht so wie bei bei den Guten:

      Umsatzerlöse: 81.449 €

      Geschäftsführergehalt: 111.038 €

      https://correctiv.org/correctiv/finanzen/

      Morgen gehe ich zu meinem CEO und fordere auch 140% des Umsatz als Gehalt.
      :-)

    • Recherchenetzwerk
      Im Abschnitt zur Sezession steht, dass Götz Kubitschek eine Vortrag über die Reproduktionsstrategien von Afrikanern gehalten habe. Der Vortrag war von Björn Höcke. Das ging in der Presse rauf und runter, weswegen ich das erinnere. Es definiert auch Höckes Image.

      Es lässt schon tief blicken, wenn ein selbsternanntes Recherchenetzwerk so elementare Fakten nicht parat hat.

    • Zuschüsse
      @Goodnight
      Mei, mit 1.720 T€ an Zuschüssen und Beiträgen lässt sich natürlich mal ganz locker ein Gehalt finanzieren, dass die eigentlichen Umsätze übersteigt. Also seien Sie kreativ und generieren irgendwelche a.o.E. in der G.u.V. die sich nach HGB oder IFRS gerade noch so begründen lassen (Oder auch nicht, solange das Ganze die Häckchenmaler von den großen WP-Gesellschaften bestätige). Dann ist der CEO mit Sicherheit Ihrer Forderung gegenüber sehr offen :-)

    • Inhalt nicht gefunden
      Nix Link, nix Merkur.

    • WTF
      @Marx

      Wurde gelöscht! Gab wohl zuviel kritische Anfragen… der Merkur ist halt eine kleine Zeitung, da geht man schnell in Deckung.

  38. Was ist denn LBGT?
    Linke Baugenossenschaft Tegel?
    Landwirte und Bauern gegen Technokraten?
    Leichtbaugentechnik?
    Litauischer Biker- und Trucker-Trust?

    • Das heißt korrekt LGBTTIQ
      Lesbisch gay bi transsexuell transgender intersexuell und Menschen, die sich als queer (!) verstehen (nicht quer, wie die Autokorrektur will).

      Die ersten drei habe ich noch auf dem katholischen Internat gelernt. Aber die letzten vier: kann die mal einer erklären?

    • Pfff, Bladnoch1971, Sie Rassist!!!
      Just FYI: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, wie das Auslassen der Asexuellen aus der Auflistung, läuft unter der neuen, besseren Definition als Rassisismus.
      Bitte verwenden Sie also bis auf Weiteres das Kürzel LGBTTQIA.

      Freundliche Grüsse,
      Ihr Miniwahr

    • @Machtinreinsson
      Da gab es jetzt ein (fast) komplettes National Geographic Heft zu diesem Thema. Ich kann Ihnen leider trotzdem nicht weiterhelfen. Ich habe den Schwachsinn einfach nicht gelesen.

  39. Heisser Tip
    Legen Sie sich ein paar andere Identitäten zu. Das ist der neue Sport. Beispiel: der berühmte ALMASRI, Ahmet, dem laut Bericht des Bundesjustizministers am 30.05.2016 eröffnet wurde, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Und zwar unter dem obigen Namen und 8 ALIAS-PERSONALIEN: Dass der betreffende 9 verschiedene Anträge gestellt hatte, war also bekannt, also bekam er auch 9 Ablehnungbescheide. Wenigstens eines funktioniert bei uns noch: die Bürokratie. Bescheid siehe Link, Seite 14.
    http://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Artikel/01162017_chronologie_breitscheidplatz.pdf?__blob=publicationFile&v=2

    • Die sogenannte Komplexe Welt oder die vereinfache Wahrheit.
      Wieviele hunderte von Arbeits-Stunden von Richtern, Polizisten, usw. hat diese Personalie gekostet. Seine Akte muß meterlang sein. Wie oft hat er Taschengeld erhalten in wieviel Städten. 9 x 380 = 3420 € …
      …. Berlin bezahlt seiner Gast-Terroristen nicht schlecht …

  40. das dritte und das vierte Bild gehören in eine Kunstausstellung
    Danke für das deutliche Plàdoyer für eine handfeste politische Streitkultur!
    Eine Streitkultur, die Denunziation und Brandlegung wieder aus dem Handbuch polit.Umgangs in den Kreis der Zuhälter und Straßenschläger verweist.
    Daß Hetzer wie Ralle &friends dann „leider draußen bleiben müssen“ ist ein angenehmer Nebeneffekt

    • Ich fand die Bilder auch wieder gut (No.4) - Kucken sie mal hier: http://www.kasson.com/
      ja – Streit – Kultur.

      Sokowski hat übrigen mit einem einwandfreien Holzfäller-Text einschließlich verreckter (abgesoffener) Motorsäge zurückgeschlagen. Ich finde, d a s hat sie im Sinne der Streitkultur honett gemacht.

      Und auch, dass Sie auf ihrem vorherigen Bock nicht weiter herumreitet, deutet darauf hin, dass sie sich klar darüber ist: Sie hat überrissen. Satisfaktionsfähig.

  41. DDR-BRD
    Und ich dachte immer, die Bundesrepupik hätte die demokratische Republik übernommen. Bei näherem Hinsehen ist es aber anscheinend umgekehrt. Die links-grünen Politiker Bundespolitiker haben sich gut mit den Restbeständen der DDR-Politik zusammen getan, alles unter der Ägide einer Pfarrerstochter aus der Uckermark und einem Pfarrer aus Rostock. Das gäbe ja wieder genug Stoff für Verschwörungstheorien.
    In einer Stadt, die tatenlos zusieht, wenn sich am 1.Mai der rote Mob austobt und permanent Autos abgefackelt werden, möchte man nicht leben. Wenn diese Laissez-faire-Gesinnung jetzt auch gesamtdeutsch wird, heißt es wirklich Klassenkampf.
    In der Verunglimpfung politisch anders Denkender, waren die Sozis schon immer gut: Lenin, Mao, Pol-Pot, Stalin, Honecker, Breschnew, Chavez, Kim Jong-un….
    Langsam müsste man es wissen, dass der Sozialismus nichts taugt.

  42. Blutsauger
    Gegen die moralisch verkommenen Blutsauger helfen ohnehin keine Artikel mehr, sondern nur noch van Helsings. Dieser Kampf sollte bald beginnen, und er wird kein leichter sein.

  43. Klasse
    @Don, was mich z.b. am meisten irritiert ist die SPD.
    Wieder einmal lässt sie sich vereinnahmen. (?)
    Ich würde mir wünschen, das Sie jene Thematik auch nochmals ordentlich darstellen würden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsvereinigung_von_SPD_und_KPD_zur_SED

    Danke für Ihren Beitrag.

  44. Wegnehmen und Vorenthalten, der kleine Unterschied
    Was Götz Aly und andere da über Selbstermächtigung etc. schreiben, läßt sich auch ganz anders anwenden.

    Selbstverständlich ist es kaum zu kommunizieren, da hat nicht nur der Don absolut recht, anderen etwas wegzunehmen. Insbesondere dann, wenn diese selbst niemandem etwas weggenommen haben. Denn das würde ja bedeuten, daß derjenige schon etwas gehabt hätte, das man ihm hätte wegnehmen können. So weit ist es aber ja nie gekommen, da man ihm das, was man ihm hätte wegnehmen können oder müssen, einfach vorenthalten hat. Und bei allen sprachlichen Feinheiten, aus einem Vorenthalten läßt sich einfach kein Wegnehmen konstruieren.

    Dasselbe gilt auch für das Umverteilen. Die Armen hatten ja nie etwas, das zu den Reichen hätte umverteilt werden können. Ein Umverteilen wäre ein Wegnehmen und weggenommen wurde den Armen eben nichts.

    Schlimmer noch, das Vorenthalten war nicht rechtswidrig. Ein Wegnehmen wäre es gewesen, fand aber nicht statt.

    Strittig könnte die Zeit nach Schröder sein, denn da wurde den Betroffenen durch die Hartz-IV-Gesetze durchaus etwas weggenommen, allerdings geschah das durch den Staat, die Regierung, unsere Volksvertreter – nicht durch die späteren Nutznießer. Mit dem Arbeitszwang wurde ihnen die Freiheit genommen, den Wert ihrer Arbeit auszuhandeln, mit zu bestimmen. Daß die Gewerkschaften schon zuvor mehr oder weniger darauf verzichtet hatten, entsprechende Verhandlungen zu führen, stellt sie mit Schröder auf eine Stufe, besonders, da sie die Hartz-Reform zumindest stillschweigend duldeten – bis heute.

    Weggenommen und umverteilt haben demnach Politik und Gewerkschaften. Sie haben es zugelassen und gefördert, den Menschen etwas vorzuenthalten. Sie haben Armut und Reichtum gleichermaßen gefördert. Von Parteien und Gewerkschaften könnte also etwas zurückverlangt werden, was aber selbstredend völlig absurd ist. Auch die höhere Besteuerung der Nutznießer zum Zwecke der Umverteilung bzw. der Rückübereignung fällt grundsätzlich aus, da kommt nur eine Gleichbehandlung in Betracht, um für die Zukunft ein Vorenthalten auszuschließen. De facto käme die Steuergerechtigkeit zwar einer Steuererhöhung gleich, aber es wäre eben keine Wegnahme, sondern lediglich das Ende des immer noch anhaltenden Vorenthaltens.

    Um also auf Holm zurückzukommen, mit der Wegnahme von Wohnraum ist es also Essig, da dieser ja nicht durch Diebstahl in den Besitz der Eigentümer gelangte. Allerdings eben sehr einseitig, da der Allgemeinheit viele Möglichkeiten des Eigentumserwerbes vorenthalten wurden. Das ließe sich für die Zukunft ändern und das wäre jedenfalls sinnvoller und erfolgversprechender, als den falsch addressierten Neid der Besitzlosen zu schüren.

    • Steuergerechtigkeit
      … ist ein gutes Stichwort.

      Gibt es meiner Sicht bestenfalls wenn die Steurzahler abstimmen wieviel sie wofür zahlen wollen. Dann sind sie mit dem Preis-Leistungsverhältnis wohl annähernd zufrieden.

      (Natürlich auch vorausgesetzt der Staat macht alle vernünftigen Anstrengungen um auf seinem Staatsgebiet und für sein Staatsvolk die äußere und innere Sicherheit zu gewährleisten.)

  45. Opfer Berlin / Stasi/FDJ vs. SS/HJ
    Berlin ist seit Dekaden ein Trauerspiel. Die Stadt ist seit Kriegsende vor allem ein Ort der politischen Symbolik – und damit ein Opfer der Politik: „Frontstadt West-Berlin“ gegen „Hauptstadt der DDR“. Hüben wie drüben gingen politisch motivierte Subvention vor Wirtschaftskraft und Effizienz sowie Ideologie vor Kompetenz.

    Auf beiden Seiten fanden sich so dröger Filz und Drückeberger zusammen, dieselben Losertypen als Hilfshelden, nur mit umgekehrten Vorzeichen.

    Vierzig Jahre derartiger Prägung als geteilter Stadtzombie, nach 12 Jahren NS-Vorspiel als ebenfalls gepamperte Reichshauptstadt und in unserer Zeit Perpetuierung des Elends in der wieder primär politischen Rolle der neuen Bundeshauptstadt. Mit zigtausenden Staatsdienern und ihren Wurmfortsätzen in Verwaltungen, Medien, Beratungshäusern, Versorgern, Dienstleistern … einhergehend mit unverdientem Geld aus Bundeszuschüssen und Bundesfinanzausgleich.

    Die Bevölkerungsmehrheit bestehend aus lebensfremden Verwaltern der staatlichen Alimente, Politikern und Entourage gleichen Geistes, deren Versorgern und dem Prekariat aus aller Welt, das den Sozialetat verbraucht.

    Ringsherum nicht etwa Industrie und Bürgerfleiß, sondern Sand und Seen. Es blühen nur die Sommerwiesen.

    Wer erwartet, dass ein derartiger, bedauernswerter Stadtzombie jemals von vernünftigem, ideologiearmem Pragmatismus regiert werden würde, lebt offenbar in … Bayern, z.B.

    Nichtsdestotrotz ist dieser Zombie relevant als das Biotop, aus dem unser Land heraus „regiert“ und medial bespült wird.

    Daher vielen Dank an Don für den ständigen Finger in der offenen, faulenden Wunde Berlin, die das Herz unseres Lands darstellen soll. Dabei gar einen Wurm wie den Holm zu entfernen helfen, dazu Gratulation!

    P.S. Denjenigen, die Holms Stasi-Vergangenheit und die FDJ-Aktivität von Merkel zusammenwerfen, sei gesagt, dass sich beides zueinander verhält wie nachweislich freiwillige Meldung bei der SS mit dem Ziel einer Karriere im SD und HJ-Mitgliedschaft. Das letztere – HJ/FDJ – war fast unausweichlich für jeden, der sich nicht samt Familie drangsalieren und von Studium etc. ausschließen lassen wollte (in der FDJ gab es in den 80ern gerade in den Agitationsrunden auch sehr kontroverse Diskussionen), das erstere – Stasi/SS – war eine bewusste Entscheidung für das aktive Mitwirken in einer bekannt menschenzerstörenden, gegen die eigenen Bürger Gewalt anwendenden Organisation und ihrer militärischen Sondereinheit.

    Holm ist dabei auch nicht vergleichbar mit einem minderjährigen zwangseinberufenen Waffen-SS-Mitglied in den letzten Kriegstagen, sondern war ohne Not freiwilliger, volljähriger Bewerber bei der SED und der Stasi und diente freiwillig bei einem Regiment, dass gerade in jenen Tagen im Krisenfall als erstes die Waffen gegen die eigenen Bürger gerichtet hätte.

  46. Wiederholten Dank für Klartext
    Lieber Don,
    das war mal wieder knackig und pointiert, einfach erhellend, weil es Dinge gegenüberstellt ohne sie der PC zu opfern.

    @goodnight:
    Ich schätze normalerweise Ihre Beiträge sehr, doch diesmal bitte ich zu bedenken, daß das Problem wohl weniger die Wälder oder das Dorf sind – wir Deutschen (in Gemeinschaft?) übertreiben leider alles, sei es die „Ausländerfeindlichkeit“ als Holocaust oder nun die Flüchtlingshilfe durch Aufgabe der Grenzen, … .
    „Wir“ wollen immer besser sein, egal bei was und sei es nur in der PC indem wir besser und tiefer „empfinden“ was der zu „Beschützende“ denkt als er selbst und dabei seinem Gegenüber das Schlechteste unterstellen.
    Hochachtungsvoll ein treuer Leser

    • wo i hilang, lang i hi.

    • A Man's Got to Know his Limitations.
      @Treuer Leser

      Wenn Sie mal draußen in der weiten Welt waren, dann könnten sie wissen, dass der Deutsche das einzige Wesen weit und breit ist, dass Arbeit als Lebensinhalt verfolgt.
      Da ist dem Deutschen so eingeprügelt. In Jahrhunderten harter Erziehung auf Dörfern. Eine besondere Form der dörflichen Struktur, in engen kleinen Staaten, protestantisch, etc.
      Das Problem an der Sache ist, dass der Deutsche daher nicht weiss wofür er arbeitet, Arbeit ist Selbstzweck, Arbeit ist Sinn, ist Ziel, ist Mission. Und deshalb arbeitet er sich an allen Zielen ab, die man ihm vorgibt. Bis zum Ende. Bis ihn jemand stoppt. Und dann arbeitet der Deutsche einfach an etwas anderem. An dem Wiederaufbau zum Beispiel.

      Der Witz dabei ist, dass Sinn immer entlang einer Differenz verläuft, d.h. immer mit einem nicht betonten Gegenteil. Das Gegenteil von Arbeit ist Romantik. Diese Romantik trägt der Deutsche immer mit sich, er braucht sie, um sich von ihr abzugrenzen, um den Sinn von Arbeit zu stabilisieren. Folglich muss er sich ab und zu kurz der Romantik hingeben, sei es in einem Grönemeyer Konzert oder einer Welcome Party. Danach geht er nach Hause, schläft, steht auf und arbeitet weiter.

      Romantik, Gefühle, Liebe sind für uns nur Stabilisatoren, die uns in der Moderne halten, sie sind nicht Lebenszweck.

      Wir Deutschen hoffen nur, dass wir gute Menschen sind, die Welt da draußen weiß, dass wir gefühlskalt, rational und brutal sind… und die größten Massenmörder der Geschichte.

      Weil wir Massenmord wie Arbeit betrieben haben.

      Die Linken wissen dass alles, deshalb besetzten sie ja gerade diese andere Seite, d.h. die Romantik, die Gefühle, die Moral, die Liebe. Es war der unbesetzte Raum in dieser Gesellschaft, der jetzt belegt ist. Die Linken haben unsere Stabilisatoren besetzt. Wir können frei arbeiten, aber die Romantik ist jetzt linkes Territorium. Welches jetzt politisch agiert und seine Macht auf den Gesamtdeutschen ausweiten will. D.h. es will die Arbeit mit der Romantik ersetzten. Und da entsteht der Konflikt. Das kollidiert mit sehr, sehr langer Sozialisation.

      Das ist der Fehler der Bentokids, sie wissen nicht um ihre Grenzen. Jetzt wecken sie Geschichte. Die Geschichte unserer Großväter.

    • @Goodnight
      Was für Einblicke. Ich verbeuge mich in tiefer Demut. Ohne Flachs. Sie gaben Recht!

    • @Goodnight
      Danke für Ihre Einlassung, gebe Ihnen da recht, aber so sind wir eben, wir Deutschen.
      Verkürzt hat das noch jemand anderes genau auf diesen, von Ihnen angesprochenen, Punkt gebracht.
      „Was ist der Weisheit letzter Schluß?“

    • @ Goodnight wg. Deutschem Fleiß und Geist - und dem des Rests der Welt - und Grönemeyer
      Ok – „Kinder an die Macht“ – sagen wir so: Sehr romantisch. Aber anderes – „Opel Kadett“ – – dann wieder u n romantisch – und witzsch – in o. a. Song sinniert der Malocher in seinem Kadett-Coupé in herrlicher Pott-Logik über seine Einzigartigkeit: „(…) drum wär‘ ’n Job als Millionär / Oder Erdölexporteur/ Ein Ding das ich für mich vertreten kann“.

      Oder „Bochum“ – auch „Männer“ ist nicht sozusagen langweilig romantisch.

      Grönemeyer kennt schon viele gute (auch deutsche) Schreiberinnen und Schreiber und schließt da zum Teil mit großer Könnerschaft an.

      Wenn ich grade dabei bin: Es scheint mir momentan eine Wegscheide zu entstehen in der Sache Volksabstimmungen. Grönemeyer hat einmal das Projekt für mehr direkte Demokratie in D-Land ideelll, aber auch finanziell erheblich unterstützt.

      Der SPD-nahe Dietz-Verlag und die FAZ vom 10. Januar haben wieder leise reisaus genommen (s. u. Anmerkung), was die direkte Demokratie betrifft.

      Man liest das jetzt immer häufiger, gerade von liberalen und linken Intellektuellen. wg. Pegida und – – so weiter. Auch wg. AfD.

      Es ist die hatespeech-Idee und die der Microaggressions und die der Gender-Fundamentalisten und fundamentalistischen Hitler-Versteher – ins Politische gewendet. Zentral für das, was auf diesem Blog so verhandelt wird.

      Dem entgegen würde stehen, dass ja sehr kenntnisreiche und reflektierte Leute wie Habermas, dem man ja alles vorwerfen würde, aber doch nicht ein Bruder Leichtfuß zu sein im Rückblick auf die deutsche Vergangenheit – dass also auch Leute wie Leggewie und Habermas und Dahrendorf und so weiter sich ab den Achtziger Jahren definitiv einig wurden: Die deutsche Mentalität habe sich zum besseren gewendet. Mit anderen Worten: Hitler lebt hier nicht mehr (ist hier nicht mehr lebendiger, als anderswo auch).
      Noch mal anders: Traut auch den Hiesigen wieder ein demokratisches Verhalten zu – sie sind sind cum grano salis wieder ok.

      Ist das nicht nach wie vor richtig?

      Anmerkung.

      Der SPD-nahe Dietz-Verlag lässt Frank Decker zu Wort kommen über den „Irrweg der Volksgesetzgbeung“. Das Fazit des Bedenkenträgers Decker: Oho, direkte Demokratie kollidiert mit der – Achtung: Jetzt wird’s wissenschaftllich! – mit der „Funktionslogik“ der parlamentarischen Demokratie und ist deshalb von Übel. Rezensent Wolfgang Jäger in der FAZ vom 10. 1. 2017 stimmt ein in diese deutsche Misstrauenerklärung. Es geht in der FAZ und bei der SPD (auch in der CDU und bei den Grünen (!) und der Linken…) jetzt wieder gegen mehr direkte Demokratie in D-Land. Das ist schlecht!

      Es interessiert mich, was Grönemeyer in dieser Sache so tun wird. Ob er sein bisheriges Engagement für direkte Demokratie und Volksabstimmungen nun ebenfalls – – „überdenkt“?!

    • Truth is like poetry. And most people fucking hate poetry.
      @Dieter Kief

      Habermas ist der Grönemeyer der deutschen Sozialwissenschaften. Die romantische Version, die Hoffnung auf eine „Lebenswelt an die Macht“.

      Er gab da auch das Gegenmodell, nannte sich Luhmann.
      Luhmann ist der größte Horror, den man jemals lesen kann. Es ist eine Welt ohne Leben. Ohne Menschen. Nur Systeme.

      Es ist so deutsch. Eine wissenschaftliche Arbeit ohne Gefühle, ohne Romantik, ohne Hoffnung, ohne Ideale. Einfach nur dem klaren Ziel folgend, wohin es auch gehen mag.

      Nichts kam der nackten Wahrheit der Gesellschaft jemals näher.

    • @ goodnight 17. 1. 13:53 Uhr - wg. Deutschland und Luhmans "nackter Wahrheit der Gesellschaft"
      Ja gut, Systemtheorie = „nackte Wahrheit“
      .
      = (u. a.) „Liebe als Passion“
      (Luhmann)
      = Liebe als „symbolisch
      generalisiertes Kommunikationsmedium“.

      = Intimität als idealisierter (=normalerweise missverstandener), tatsächlich aber systemisch präfigurierter Bereich schlechthin…

      Dazu das Folgende:
      A world ruled by Romantics would be a desaster. Das ist der erste Hauptsatz der gefühlsrealistischen Welttheorie, deren treuer Verfechter ich bin. Den versteht Luhmann.

      Was er nicht verstand, ist der zweite Hauptsatz der Gefühlsrealisten: A world without romantics would be even worse.

    • standing on the shoulders of a giant...
      @Kief

      Nope.

      Luhmann hat sehr wohl verstanden, dass romantische Liebe eine Bedeutung d.h. eine wichtig Funktion hat.
      In der Moderne.
      Deshalb beschreibt er ja diese Funktion.
      In der Moderne.

      Außerhalb der Moderne ist da nix mit romantischer Liebe.
      Romantische Liebe ist in Europa erst seit ca. 300 Jahren. Vorher war das mehr so etwas wie Zeitvertreib für die Dons.

      Außerhalb von Europa müssen Sie seeeeehr lange suchen, um sie zu finden, diese romantische Liebe.
      D.h. 90% der Menschheit konnte und kann ganz gut leben, ohne diese Romantik.

      Wie ich schon immer sage: Einfach mal die Welt anschauen.

  47. EINE WISSENSCHAFTSKARRIERE WIE AUS DEM BILDERBUCH
    noch eine kurzevaluation der wissenschaftlichen eignung von A.H. (2017):

    studiendauer: 7 jahre

    dauer der promotion: 7 jahre

    seit 2004, also seit ca. 13 jahren im versuch der habilitation

    hat aber seit 2013 ein UNBEFRISTETES arbeitsverhältnis bei der HU.

    das hält vergleichen mit den 20 semestern studium von Frau Nahles durchaus stand.

    wie der mann zu einem unbefristeten, in aller regel unkündbaren arbeitsverhältnis kommen konnte entzieht sich rationalen, an wissenschaftlichen leistungen orientierten standards. das schafft mann eigentlich nur mit vitaminB oder der umwertung der werte.

    wer das lange studium incl. promotionszeit finanziert hat, wird explizit nicht öffentlich gemacht, hier im blog geistert die Rosa-L.-Stiftung herum. finanziert hat das letztendlich also der steuerzahler, auch der DON. leider auch ICH.

    GENDERGEDÖNS kann ihm bei der kaperung der dauerstelle nicht geholfen haben, er ist nicht blond, hat keine langen haare und trägt öffentlich wohl keine latzhosen. und er ist nicht bei den Grünen. und dort gerade nicht gescheitert und auf jobsuche !

    siehe auch Karlshochschule in Karlsruhe in der Karlsstrasse beim Karlstor: gescheiterte politikerin wird Hochschulpräsidentin !

    ich schreibe das als jemand, der berufsungskommissionen erfolgreich geleitet hat.

    und werter DON: fahren sie ja nicht nach DAVOS, obwohl ihnen das hier von qualifizierter seite angeraten wurde. ein so schlimmes treffen wie dort gerade abgeht findet sich selten, da ist Berlin noch ein himmel der unschuldigen lämmer. in DAVOS paaren sich die echten wölfe und hyänen: leicht flüchtiges finanzkapital mit gedankenlosen umweltverschmutzern und einer gewissen grössenwahnsinnigen kongresschickeria und allen, die jetzt so besorgt – urplötzlich – auf ungleichheit hinweisen.

    das rechtfertigt nicht über 1000 hubschrauber- und flugzeugeinsätze. vom geistigen und physischen müll, den die hinterlassen in den bergen schweigen wir. warum findet das nicht in Ramstein statt, die logistik wäre viel einfacher, alles wäre preiswerter und umweltschonender.

    ich muss mal schauen, wann die DEMOS dort in D stattfinden und rufe zur solidarität auf !

    • wie gesagt, das mit dem Superforscher halte ich auch für eine Legende, die aber gern abgeschrieben wird.

      Und es hat mich in die Ostalpen verschlagen, nach Salzburg. Davos mag ich nicht sehr.

    • Ist doch
      sehr freundlich vom Grotten-Holm, dass er nicht sehr viel zielstrebiger seine Habilitation verfolgt hat.
      .
      Wäre auch mal was für unsere investigativen Journalisten, hier Licht ins Dunkel zu bringen, was das Treiben der Rosa-Luxemburg-Stiftung an den Universitäten angeht.

  48. Auf Foto 7...
    … ist nicht wirklich der Kilometerstand verpixelt?

    Das finde ich irgendwas zwischen amüsant und peinlich.

  49. Titel eingeben
    Dieser verbissene Konflikt resultiert doch daraus, dass Berlin eben keine „Favela“ mehr ist. Arm aber sexy war gestern. In den letzten 4-5 Jahren hat sich Berlin über den notorischen Niedriglohnsektor Tourismus/Gastro/Clubbing hinaus entwickelt. Wie immer gibt es Verlierer und Gewinner. Die Wohnungspolitik ist nur ein Feld, der Koalitionsvertrag ist voll von anderen Themen, die im Grunde Rückzugsgefechte sind. Keine Sorge, Don, dieser „Klassenkampf“, wird die 5 Jahre der R2G bestimmen.

  50. Titel eingeben
    Und wo bleibt der in der Überschrift versprochene Klassenkampf? Für Klassenkampf braucht man Klassen. Wenn möglich, verschiedene.
    Viel Wind mit kleinem Röckchen vom Don mal wieder.

  51. Wie schön, wenn wohlgesetzte Worte Wirkung entfalten...
    Gratulation, lieber Don, es ist immer gut, wenn man fehlgeleiteten Personen, die sich in hoffnungsvollen Staatsopportunismus begeben haben, den Weg zum eigenen Denken zeigen kann, mit dem Vorteil der Befreiung von der eigenen „Tätigkeit“.

    Ich hätte bedenkenlos geklatscht und „Hurrah“ gerufen, wenn Ihr Triumph, den ich Ihnen von Herzen gönne, nicht in ein Eigenlob umgeschlagen wäre.

    Für das Lob Ihrer meist gelungenen und gern gelesenen Schriftsätze sind wir – das hoffentlich geschätzte Lesepublikum – zuständig. Es ist gut, dass Sie den Blog über den Stasi-Spitzel geschrieben haben, und das er Wirkung entfaltete, war noch besser. Gerade für einen Journalisten ist es sicher ein wunderbares Gefühl, wenn man feststellt, dass man nicht nur gelesen wird, sondern dass die Worte auch echte Früchte tragen können.

    Sie können jetzt durchaus Stolz sein, aber loben Sie sich nicht selbst, und bekämpfen Sie bitte auch nicht gleich im Überschwang die ganze sozialistische Weltrevolution und deren unterbezahltes Personal.

    Es ist richtig, die Genossen, die sich falsch verhalten haben (Denunzianten und Obrigkeitshörige) vorzuführen und zu kritisieren. Auch gehören Stasi-Mitarbeiter meiner Meinung nach nicht mehr in Bürgervertretungen, auch nicht auf untergeordnete Posten.

    Aber Ihr Rundumschlag war unpassend – z.B. der Hinweis, dass es Menschen gibt (vielleicht kapitalistisch-systemimmanent sogar geben muss), die „…sich etwas (…) nehmen, was man sich nicht erarbeitet hat. …“. Solche Menschen könnte man auch Erben oder Besitzstandswahrer nennen, und zu dieser Klientel gehören Sie als Erbe und Vermieter doch auch so gerne, nicht wahr…?

    Also das nächste Mal bitte nicht im Überschwang das Lied vom Eigenlob singen, sondern sich selbstkritisch hinterfragen, wie es sein kann, dass bei Ihrem Talent die Fr. Dr. Merkel (die Frau von Prof. Sauer) immer noch Bundeskanzlerin ist.

    Es ist schön, dass Sie ein Bauernopfer vollziehen konnten, aber auch ich mache mir Sorgen um Ihre körperliche Unversehrtheit.

    Trotz teilweise sicherlich unterschiedlicher politischer Standpunkte wünsche ich Ihnen aber dennoch eine gute und glückliche Zeit, auf dass die Ihnen nun wiederfahrenden Bedrohungslagen sich alle als harmlos herausstellen und Sie sowohl in der realen Welt als auch im Geiste und auch in Ihrer Seele Frieden, Ausgeglichenheit und Ruhe finden mögen.

    PS.: Ich habe nichts gegen überzeugte Sozialisten, die anderen Menschen alle Freiheiten gönnen, aber gegen Schnüffelsysteme und ihre nur nach „Pflicht“ handelnden Beauftragten sollte man viel mehr unternehmen.
    Es gibt keine Freiheit in politischen Systemen, die Andersdenkenden die Freiheit nehmen. Das endet immer in Versklavung, egal aus welcher politischen Richtung dies befürwortet wird.

    • Natürlich bezieht sich das auch auf mich! Holm und ich, wir sind geistige Brüder! Ich erkläre nur, wie die anderen so denken.

    • Sozialismus
      ich hätte auch nix gegen freiwilligen Sozialismus à la Kibbutz.
      Der steht aber üblicherweise nicht auf dem Wahlzettel, weder in Groß- noch in Klein-Venezuela (RHS).

  52. Der Länderfinanzausgleich....
    …..muss abgeschafft werden. Dann erledigen sich Probleme wie Berlin ganz von selbst. Im Ergebnis kann man dann vielleicht einen bayerischen Insolvenzverwalter einsetzen.

  53. So sehen es nicht nur die aus dem Süden...
    auch Berliner (ge)denken in dieser Weise dem entthrontem Stadtforscher!

    Debatten, und seien sie noch so heftig, gerne! Aber ehemalige Stasi-Funktionäre mit Erinnerungslücken an der Humboldtuniversität oder gar in der Politik… dann auch noch > 8 Teur im Monat… nein, danke! Und ein Danke an diejenigen, die im richtigen Augenblick die Erinnerungen wieder einfangen!

  54. Klassenkampf!
    Dass es dazu kommen wird, sagte ein uralter Sandkastenfreund bereits anfang der Nuller zu mir – bei einer Flasche Single Malt. Ich hab damals gelacht. Ja klar, vorwärts und nie vergessen. Ernst Busch, Lotte Lenya. Hihi …

    Wir kamen beide aus demselben Arbeiterviertel, haben beide in den 80ern den Einstieg in IrgendwasmitMedien gefunden. Er wollte immer dazugehören und anerkannt werden, ich nicht unbedingt. Klassenkampf? So total daneben! ICH bin davon nicht betroffen, weil viel zu clever.

    War natürlich Blödsinn. Ich bin zu dieser Zeit in einem staatlich finanzierten Projekt (Public Radio) so erbarmungslos gemobbt worden, wie nie zuvor. In diesen Nullern verschärfte sich m. E. der Ellbogen-Wettstreit. Es kamen „frische“ Leute nach, die überhaupt keine Skrupel mehr hatten. Hatte in diesem Zusammenhang z. B. mit Studierenden der Henri-Nannen-Schule zu tun. Keine sehr netten Leute (die Auswahl, mit der ich konfrontiert wurde), arrogant und überheblich und dumm. Und alle aus demselben Dunstkreis.

    Klassenkampf also? Ich fürchte, ja. Und man muss entweder nichts zu verlieren oder ausgesorgt haben, um daran teilnehmen zu können.

    PS: Rosa Klebb ist noch Ok, so lange man nicht Irma Bunt als Kanzlerin hat. „Sie werden lachen, hier ist nur Eis …“ ;-)

    • Ja, wer mal linke Projekte von innen sah, hat vor dem Kapitalismus keine Angst mehr. Da sind wenigstens die Summen gross genug für die Untaten.

  55. heftig
    da sind Ihnen wohl einige böse sehr heftig zu nahe gekommen. Sie haben mein mitgefühl. aber das rührseelige bild von handgeschnitzten in freizeit gemachter stühle lässt in mir doch zu arg ein panorama des bayerischen im 19. jahrhundert erblühen und es erscheinen bilder von unter schweiss und tränen erschaffener welten zwischen winterlichen seen und tannenwäldern. dann doch lieber berlin mit nicht vom schnee befreiter bürgersteige nachmittags um 4 – natürlich ohne holm
    Jan maruhn

    • Es ist halt so bei uns. Die Leute sind nicht zwider, man muss sie auch nicht mögen, aber so unmenschlich wie Berlin ist bes bei und nicht.

    • @Jan Maruhn
      Herr Maruhn,

      auf dem Land ist das noch so. Wenn die Gemeinde, der Kindergarten, die Schule ein Vorhaben hat, kann sie auf die Feuerwehr und der Vereine und ihrer Mitglieder zählen.

      Wie wäre sonst die Bewältigung des Flüchtlingsansturms 2015 möglich gewesen? Heute nicht mehr. Zuviel guter Wille ist zerstört worden. Dieses Thema ist durch die bräsige Ignoranz der Politiker nachhaltig verbrannt.

      Leider nimmt dieses Bürgerengagement immer mehr ab, da immer mehr Einwohner weit pendeln müssen und daher die Zeit für die Erledigung eigener Aufgaben auf das Wochenende verschoben werden muss, das sonst für die Allgemeinheit verfügbar war.

  56. Glückwunsch!
    Mehr sag ich nicht.

  57. Gast tut der Don leid -
    Text eingeben

  58. Wunderbar!
    Werter Don!

    Ich freue mich ja über jeden, der dem Gesindel, dass jederzeit bereit ist, unter dem Deckmantel der Solidarität Fleißigen in den Sack zu greifen und das dabei Erbeutete unter seinesgleichen aufzuteilen, in die Parade fährt.

    Aber wenn es auch noch in einer so exquisiten Art und Weise wie bei Ihnen erfolgt, ziehe ich voller Hochachtung und Dankbarkeit meinen Salzkammergut – Trachtenhut….

    • Gern geschehen! Die Profite aus dem Beitrag habe ich heute schon in einen reaktionären Mantel investiert.

  59. Chapeau
    für Ihren Blog und die Wirkung. „Das Land gehört euch nicht“ ist genau richtig. Ich hoffe die Krusten brechen noch an vielen anderen Stellen auf. Weiterhin gute Recherchen für klasse Beiträge und Sie wissen ja, viel Feind, viel Ehr!

    • Das liegt mir schon seit Monaten auf der Zunge, seitdem die Linke das mit der Stadt als Claim hatte. Jetzt sind sie in der Realität angekommen.

  60. Gast tut der "don" leid -
    mir auch. Allerdings aus quasi diametral entgegengesetztem Grund. So gesehen, tut Gast mir auch leid. Gut, dass ich so ein empathischer Mensch bin…

    • Don tut mir gar nicht leid
      Um den mache ich mir (meißtens)(fast)gar keine Sorgen
      Wenn er Erfolg hat ist er selber schuld.
      Auch Sisyphos war glücklich beim Steine rollen.
      Don fährt in seiner kanppen Freizeit
      Alpenpässe rauf und runter.
      Wenn er die Gegener in der Politik erledigt hat
      wrd er andere finden. ggf Löwen in den Hintern treten
      wenn sie Zebrastreifen anknabbern.

      Was diesen Gast beTrifft:
      Oben habe ich geschrieben das sein Leiden meine Freude ist.

      Warum soll ich lügen?

  61. Halt durch, bester Don
    Moin Don,
    wiedermal ein Dankeschön von der Küste.
    Deine Worte für eine freie, demokratische, nicht in allen gleiche Gesellschaft sind wie Pferdesalbe für meinen Rücken.
    Halt durch (wir Leser stehen leider nur hinter Dir).
    Wenn man Dir Dein Kfz abfackelt, lass von Dir hören. Ich denke, da lassen einige Deiner Leser was rüberwachsen.

  62. Hier lassen sich mal einige nachdenkliche und endlich mal sachliche Darstellungen nachlesen.
    http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/stasi/240047/einmal-stasi-immer-stasi

    • Das wievielte Mal kommt jetzt dieser Link schon?
      Es geht hier nicht um Stasi, es geht um Klassenkampf.

    • Stimmt. Und "Stasi" ist das Hebelchen, das noch so einigermaßen funktioniert.
      Aber eben nicht mehr so sehr lange. Denke ich mal. Wenn 4 Monate Stasi herhalten müssen, dann geht da klar erkennbar was zu Ende.

      Den Text aus dem Link kann man ruhig öfter mal lesen. Hilft!

    • Vergangenheit die vergeht aber nicht vergessen wird.
      Ich traf einen ehemaligen Hauptmann der NVA der DDR
      als der nach der Wende als Krankenpfleger in
      einem KrHs in Hessen arbeitete.

      Ich sehe da gar kein Problem, auch nicht
      bei Mitarbeitern der Staatssicherheit.

      Es kommt darauf an
      wer,was,wann,wo,wie, und mit
      wessen Hilfe werden will.

      Politische Beamte können aus politischen
      Gründen entlassen werden so fern es die
      Rechtslage zulässt.

      Ich verstehe die Sorge der Gäste gar nicht.

    • Ach Gast: Bundeszentrale für politische Bildung
      Wer wird da von wem warum für was bezahlt?
      Früher macht so etwas das Propagandaministerium.

      Da fehlt die Unabhängigkeit.

      oder anders:
      Auch so eine Einrichtung der man die öffentlichen
      Mittel entziehen sollte.

    • Ach, Klaus Keller. Wer finanziert den Don?
      Wer finanziert was und wen?, ist ja immer eine wichtige Frage. Zweifellos. Nun also die BpB eine linke Organisation? Wenn’s denn sein muss. So postfaktisch sind wir schon lange.

      Aber man könnte ja trotz aller Aufregung mal sachlich und nicht immer so nervend irrational dikutieren.

      Ich kenne übrigens einen NVA-Major (Feldscher), der, soviel Demütigung musste dann doch sein, nach ausgiebigen Prüfungen, als Altenpfleger arbeiten durfte. Und im kirchlichen (!) Krankenhaus beizeiten gemobbt wurde, weil die ihm noch einen einigermaßen fairen Vertrag gegeben hatten, der sie natürlich einigermaßen teuer kam.
      So kennt halt jeder jemanden. Aber das ist auch nur noch langweilig.

  63. gast 16.45h
    Ein echter Loser schreibt korrekt klein, meldet sich als Gast, und hat nur Ätzenden parat.

  64. Schön wäre es ...
    ..aber Holm reimt sich auf Grottenolm
    Und nicht von ungefähr,
    Denn bald schon kennt ihn keiner mehr.

    Will sagen: es gibt so viele Staatssekretäre in Berlin, dass das Fehlen eines Holm nicht auffällt.

    Holm wechselt einfach zu Maas/Kahane und forscht künftig die nächsten Jahre über Hatespeech. Sie unterschätzen mE wie komplett sich R2G Berlin bereits zur Beute gemacht hat und das funktioniert so lange, wie Bayern den Spaß zahlt.

  65. Mystik des kleinen Menschen.
    Mystik des kleinen Menschen.

    Mystik des kleinen Menschen bedeutet heute das laborieren an großen, politischen Unionen,
    und deren progressiven Emotionen einer in allgemeiner Gleichheit zu vollziehenden Welt-
    himmelsfahrt jüdisch-christlicher (protestantischer) Provenienz.

    Dass diese technisch zu vollziehen sei, ist dem Modus Operandi der Resteaufklärung zu ver-
    danken und der unendlich scheinenden Vereinfachung seiner Mittel………(Rest in Arbeit).

  66. Halali blasen
    Werter Don,
    meinen Glückwunsch. Wenn ich den Waldhorn – Bläserzug der Kreisjägerschaft bestelle, was sollen die denn schönes blasen vor dem Jesuitenpalais? Neben Halali und „Jagd aus“ würde mir da noch so einiges einfallen.
    Und passen Sie auf sich auf.
    Herzliche Grüße aus RHS

    • Ernsthaft, ich hatte nicht vor, das auszulösen.

    • @Mann vom langen Strand
      „Mann vom anderen Strand sagt:
      16. Januar 2017 um 21:18 Uhr

      Guck Dir doch die jaemmerlichen Gestalten wie Jussuf Fischer und sein Pflasterstrand-Kumpan Cohn-Bandit oder auf der anderen Seite die dicke Jutta D. an… “

      Pardon, aber Jutta Ditfurth mit Gestalten wie Fischer und CB in einen Topf zu werfen finde ich absolut unpassend. Jutta Ditfurth war eine echte Grüne der 1. Stunde – basisdemokratisch, pazifistisch, ökologisch. Alles das, was Fischer, CB, Roth und die anderen Typen, die später die Grüne Bewegung unter dem Label „Realos“ hijacken würden, nicht waren.

      Google-Tipp: „Zahltag, Junker Joschka!“ – Da beschreibt Jutta Ditfurth, wie die Grünen von den gescheiterten Pflasterstrandlern um Fischer gekapert wurden. Sehr lesenswert, wenn man sich die gescheiterten Existenzen ansieht, die sich heute noch an der „Grünen“-Spitze halten.

    • Weidmanns Heil!
      Auf alle Fälle – auch wenns nur ein Jagdunfall war!

  67. Leistungslose Einkommenklasse
    Man könnte nur noch erbrechen angesichts der Tatsache, dass wir in Bayern diese Nichtstuer- und -könner auch noch alimentieren.Wir finanzieren diese Spielwiese ohne jegliche Werbeeinblendungen (sonst würde das noch als Junglecamp durchgehen). Berlin ist für mich die unverhohlene Aufforderung zur Steuerhinterziehung. Denn wo leistungsloses Einkommen, da ist Steuerhinterziehung ein opferloses Verbrechen.

  68. Prookollstrecke und Schmiere stehn
    Werter Don Alphonso,

    Sie sind anscheinend sehr aufgebracht gegen Andrej Holm. Aber wer ist er denn?

    Weil ich gar kein Fernseh mehr schaue, habe ich allerdings keinen unmittelbaren Eindruck von diesem Mann. Mir scheint, damals ein Stasi-Bubi, mit dem Erkennungszeichen „Detlefschleuder“ am Handgelenk an der Schönhauser Allee (Protokollweg) in der Grundausbildung Schmiere stehend, wenn bloß die Zeit gereicht hätte…
    Mir ist ein solcher Typ in Erinnerung, ständig an der Ecke vor der „Ständigen Vertretung“ in der Hannoverschen Straße kettenrauchend herumlungernd, aber: in schon fortgeschrittenem Alter, im Winter blaugrau im Gesicht. Das waren bisweilen Stasi-Karrieren damals! Es war sehr schön!

    Das Holmgesicht paßte aber schon gut zum heutigen Rest der Berliner Stadtregierung, „verwandte Seelen grüßen sich von Ferne“.

    Ein Linker ist er halt in Tateinheit mit einer „promovierten Luftpumpe“, wie man sie früher nannte. Letztere gab es während meiner aktiven Zeit jedoch auch zuhauf z.B. in Unternehmen und Behörden und sie gibt es heute immer noch im privaten Umkreis. Selten, daß sie einmal ohne StützmannFrau gescheit etwas selbst zuwege bringen oder gebracht haben…

    Und eine sekretöse FDJ-Vergangenheit haben auch andere. Es hat ihnen nicht geschadet, im Gegenteil ist diese Vita scheint‘s eine Art antimaterieller Machtklebstoff.

  69. Hatte mich schon gefreut...
    …auf ihren ersten Text der post-Holm Ära.

    Mal sehen ob in Berlin vielleicht der ein oder andere Linkenwähler aufwacht und checkt was für einen Abschau er da wirklich wählt!

  70. From the distance
    Dank für die Publikationen, die ich im fernen Kanada in menschenleeren Landschaften und vollen Zügen genieße. Einziger Wermutstropfen, ich hab zunehmend Bedenken zurückzukehren in die eigentliche Heimat Köln…
    Gruß RP

  71. .... wird weich fallen!
    Wir müssen uns um das zukünftige Wohlergehen von Andrej keine Sorgen machen: wenn ihn jetzt auch die HU ausschafft (was ich mir sehr wünsche), dann findet ich doch sicherlich im linken Dunstkreis für ihn irgendwo ein Nischenpöstchen (was selbstverständlich von den Steuerzahlern mindestens indirekt gesponsort wird).

    Es ist doch tröstlich in diesen schweren Zeiten, in denen das Mieterprofitinteresse hart auf das Vermieterprofitinteresse trifft (sehr
    fein formuliert, Don!), dass wir Leute alimentieren, denen Hausbesetzer
    näher stehen als Investoren, die Wohnraum schaffen. Solche
    Leute brauchen wir wirklich dringend in Berlin!

    Und wenn das alles noch nicht reicht mit dem Herumgeschubse:
    5% Vermögensteuer im Jahr (Wahlprogramm der Linken) werden schon richten im Sinne der „Gerechtigkeit“.

    Nos vemos!

  72. Lust auf eine höher hängende Frucht?
    Verehrter Don Alphonso,
    Wie wäre Beschäftigung mit der Verfassungsrichterin Baer?
    Bis heute ist unklar was die Dame an der Humboldt Uni eigentlich getan hat.
    Der gute Danisch ist leider ein unverbesserlicher Einzelkämpfer und stößt an Grenzen.
    http://de.wikimannia.org/Susanne_Baer

    • Unbedingt!
      Hängt sie wirklich höher? Das kommt doch ganz auf die Perspektive, also den eigenen Standpunkt an!
      Das Verb ‚hängen‘ ist hier natürlich grenzwertig.
      K

  73. Moi, je
    Sehr geehrter Herr Alfons,
    als ehemaliger Journalist und Auslanskorrespondent erlaube ich mir die Bemerkung, dass sich Journalisten, Kolumnisten oder wie immer sie sich in einem „Medienjob“ nennen mögen,sich nicht derart penetrant zur Hauptperson einer Geschichte oder einer Betrachtung machen sollten, wie Sie es in diesem Falle tun. Sie haben zwar zweifellos ein schönes Auto und schreiben sehr gefällig, doch mit diesem oeuvre ist die persönliche Eitelkeit offensichtlich mit Ihnen duchgegangen. Wie wärs mit ein bisschen „Standgas“ von Zeit zu Zeit, in Ihrem beschaulichen Bayern?
    Mit freundlichen Grüssen
    Gerhard Irmler, Berlin

    • Als ehemaliger Journalist sollten Sie Selbstironie als Stilmittel erkennen ...
      aber vermutlich ist Ihre Berufszuschreibung genauso Selbstironie wie die Selbstdarstellung des Don als vermögend oder seiner uralten Friseusenschleuder als Bolide?

    • Toi, tu!
      Herr Irmler, als alter Recherche-Profi ist Ihnen da was durch die Lappen geschlupft – der Don Alphonso kann gar nicht eitel sein, den gibt es nur virtuell.

      Real sind freilich seine LeserInnen – und die kommen glaub‘ ich überwiegend freiwillig, und auch in großer Zahl vorbei.

    • Ob hier wirklich der echte Gerhard Irmler
      mit dem echten Don Alphonso aus der CPU sich abwatschen?

      Das wär ja fenomenal.

    • Gerhard Irmler
      Schöner Anspruch, den Sie hier vorgeben, auch wenn es sich um eine Kunstfigur handelt, egal.
      Hauptsache die Kritikpunkte finden auch bei anderen Journalisten ihre Abwendung und nicht nur hier.
      Oder sehen Sie nur auf diesem Auge?

    • Follow the Blog Rabbit
      Vielleicht hat es sich bis Berlin herumgesprochen, dass es sich hier um einen „Blog“ handelt und nicht um die Nachrichtenseite der New York Times. Zum Thema Blog schreibt WikiPedia, Zitat: Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt. Zitat Ende. Genau das ist hier der Fall.

  74. Chapeau
    Werter Don, Danke für den erneut sehr verdienstvollen Einsatz für freie Meinung und für effektive Kontrolle der Macht. Unfassbar, dass Sie sich hierzu zwichen Torten und Tanten bemühen mussten, während die Homepages der großen Zeitungen nur noch klickaffine Themen durchnudeln. Bin nun unschlüssig, ob ich Sie für den Henry Heine Orden vorschlagen soll oder lieber ein Halleluja anstimmen, dass Katholischsein zumindest lokal begrenzt noch oder wieder als bewusstseinsbildend wahrgenommen wird. CHAPEAU!

  75. Titel eingeben
    @Don Alphonso, 16. Januar 2017 um 20:02 Uhr
    „Ernsthaft, ich hatte nicht vor, das auszulösen.“

    Sondern?

    Sie haben zwar recht, Auslöser waren schließlich die taktischen Ungeschicklichkeiten der Linken (wirklich selbst schuld), aber jetzt Krokodilstränen vergießen?
    Ganz harmlos „nur mal darauf hinweisen“ wollen doch diejenigen, die rechte Strukturen denunzieren. Wenn dabei dann Werbung, Blogs, Arbeitsstellen umgeleitet werden, welch Zufall. Nee, glob ick nich.

  76. Fahrkarte kaufen?
    Werter Don,

    Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die von Ihnen beschriebene Klientel ernsthaft den Kauf einer Fahrkarte erwägen würde, um in die ferne kleine dumme Stadt oder in noch südlich gelegenere Gefilde aufzubrechen. Da wird man dann zum Mobilitätsaktivisten und fährt bei der DB auf Kosten der Allgemeinheit bzw. der Doofen, die ihre Fahrkarte bezahlen (Hacker sind ja lt. HR2 auch Datenaktivisten und keine Diebe oder Einbrecher in die digitale Privatsphäre oder das virtuelle Firmengelände).

  77. Rückgrad
    Das eigentliche Problem sind nicht die Holms, die gab und gibt es immer und überall, in der DDR konnten sie sich, wie in jeder Diktatur, besonders fein ausleben.
    Das Problem sind die Müllers ohne Rückgrad und ohne Haltung.
    Und je mehr die Müllers die Holms gewähren lassen, desto stärker wird das gesellschaftliche Pendel zu den Höckes durchschlagen, es wird nicht in der Mitte der Vernunft stehen bleiben. Denn was Herr Gabriel nicht verhindern kann: Sein „Pack und Mob“ hat eine Stimme je Kopf, und es können viele Köpfe sein …

    • Naja, Müller hätte halt sofort Nein sagen müssen, er ist also auch verantwortlich. Im Kern sind aber Lederer und Lompscher schuld.

  78. ...Briefkasten natürlich auf den Cayman Islands...
    Verehrter Don, schön zu sehen, dass es der richtigen Munition bedarf und es sie noch gibt und schon krachst. Stecker gezogen. Herzlichen Dank dafür!
    Wenn ich daran denke, was mir so vorschwebt, würden Sie aus dem Schreiben gar nicht mehr rauskommen.
    Umso mehr freue ich mich, dass Sie die Gelegenheit für einen schönen Ausflug wahrnehmen, noch dazu mit einer Ihnen genehmen Beifahrerin. Da wünsche ich Ihnen allzeit gute Fahrt!

    Schön wär ja auch, ulF so um die Ecke zu bringen. Es gibt doch genug Verfassungsrechtler, die relativ eindeutig in Ihrer Einschätzung sind, von erheblichen Rechtsbrüchen sprechen, die seit Jahren begangen werden – EU, Schuldenkrise etc. etc. – wir sollten Sie alle verklagen. Am besten vor der UNO, haha.

    Ich sorge auch gerade für ein wenig mehr Feinstaubbelastung. Bei mir brennt der Kamin, aber nicht weil es kalt ist. Aus purer Freude natürlich. Und dazu höre ich Diana Ross mit den Supremes ….someday we’ll be together… paßt perfekt zur weißen Landschaft und der in Sternenlicht getauchten Berge…

    Ich hoffe für alle, Sie haben es bequem und fühlen sich friedlich.

    • Titel eingeben
      Na, wenn das so ist, dann geben Sie doch bitte Lit. oder link an, wo solch deutliche Kommentierungen von Verfassungsrechtler*innen zu finden sein könnten.

      Die wenigen, die sich mit dezidierten Stellungnahmen in den strömenden Regen trauten, als „Die Physiker“ Grenzen überschritten oder einrissen, waren doch wohl nur Isensee und Papier? Janniberdoebbecke hat bei all dem nonsense noch versucht, der Bundeskanzlering einen Rettungsschirm aufzuspannen, wenn ich mich recht entsinne.

    • "Besuchen Sie Europa solange es noch steht"
      Sie machen es richtig, und lassen den Kamin rauchen, solange Sie das noch dürfen. Täte ich auch, hatte früher einen schönen offenen; hier ist nur noch eine Attrappe.

      Feinstaub. Hahaha! Die Menschheit hat seit Urgründen Holz verfeuert zum Heizen. Und ist bis dato nicht untergegangen. Und wenn sie das jetzt täte, läge es nimmer am Feinstaub.
      Wie viele Menschen sterben denn am Ende einer Kette wo am Anfang der direkte Auslöser Feinstaub wäre? Das scheint mir doch nur wie ein neuer dernier cri von Pseudobewusstsein.
      Wieviele Menschen sterben an Hunger, Krieg, armutsbedingten Gründen, fehlendem Zugang zu sauberem Trinkwasser, fehlende medizinische (Basis-)Versorgung?
      Wenn wir so weitermachen, wird die Mehrheit der Menschen in den entwickelten Ländern eines Tages an Verkniffenheit und Freudlosigkeit sterben.
      Aber – héhéhé – sterben werden sie doch. Dann sterbe ich persönlich aber nach einem Leben das nicht nach calvinistischem Jammertal ausgesehen hätte.

  79. Wahrlich brav getroffen...
    Sehr geehrter Don, Ihnen schaut ja der Schalck(-Golodkowski) aus jedem Knopfloch.

    Und was ist mit den ganzen 4.klassigen Hofschranzen, ähh – Beamten, die sich nach der Wende einschließlich Buschzulage im Osten mit Steuergeldern vollgesaugt haben?

    Sorry, da sind Sie ja noch mit der Trommel um den Christbaum defiliert.
    Und solche Größen wie Sie heute waren zu dieser Zeit noch seltener.

    Ärmlich, das Ganze, ärmlich.

    Klassenkampf – ja geht’s noch?

    • Nein, ich war volljährig und fand die Idee von zwei getrennten deutschen Staaten gut. Ich finde die DDR bis heute sehr befremdlich und weitgehend unbürgerlich. Bei Holm habe ich das gerade wieder gemerkt.

    • Na gugge mal und ich dachte schon plemplem zu sein
      @Don

      Mit den zwei deutschen Staaten bin ich ja aufgewachsen und fand das völlig normal. Eine Wiedervereinigung lag jenseits meiner Wünsche und Vorstellung, trotz oder gerade wegen einer bösen Großmutter in Leipzig.
      Meinetwegen hätten die drüben alle Rechte, Reisefreiheit, weiß Gott was noch haben können, aber bitte nicht mit uns. Vielleicht hätten sie dann früher gemerkt, dass hier die gebratenen Tauben Mangelware sind.

      Und obwohl mein Mann seit über 5 Jahren in Leipzig liegt, zieht mich aber auch gar nichts dort hin. Nicht sein Urnengrab, nicht seine alten Bekannten, mit denen ich nie recht warm wurde und die alle ganz fürchterlich begeistert von ihren Mitbürgern Merkel und Gauck sind.
      Da sind einfach keine Gemeinsamkeiten, Gespräche äußerst schwierig und unterdessen von meiner Seite eingestellt. Die Gegenseite rührte sich nun auch zu Weihnachten nicht, also erledigt. Es ist ein Menschenschlag (geworden), den ich nie einordnen konnte.

      Meine Mutter und mein Mann waren Leipziger, aber Ende 45 bzw. 52 in den Westen gekommen, da lief die Indoktrination noch nicht auf vollen Touren, wäre bei meinem Mann auch an die falsche Adresse gekommen, die bei vielen Dagebliebenen wohl doch Spuren und Frust hinterlassen hat.

      Die einzige, mit der ich dort vernünftig über Politik reden konnte, war meine alte Schwägerin, aber die liegt nun auch schon über 10 Jahre in Kleinzschocher.

    • ach, Frau Simon,
      dabei gelten die Leipziger im Vergleich zu den Dresdnern als weltoffen.

    • Ja und man blickt von Leipzig aus doch ein wenig
      auf die Dresdner herab. Jedenfalls habe ich es bei Besuchen seit 69 so erlebt, es wird sich nicht viel geändert haben.

    • Wenn ich richtig finster drauf bin
      denke ich – eben auch zu einer Generation gehörend für die 2 deutsche Staaten vollkommen normal war – dass man nach dem Mauerfall die Wiedervereinigung absichtlich dermaßen gegen die dann nicht mehr existierende gefahren hat, um einen wirklich sozialistischen deutschen Staat auf gar keinen Fall entstehen zu lassen.
      Da hat man seit hundert Jahren gute Erfahrungen drin. Egal, ob die eine Chance hatten oder nicht: einfach abwürgen. Ob das Kuba war, Chile oder die DDR. Und in deren Gefolge Untergrundtätigkeiten in den Staaten die sich aus der zerfallenden Sowjetunion herauslösten. Nicht dass da grossartige Kandidaten gewesen wären; aber wie bei jeder Erkältung: prophylaktisch bekämpfen.

  80. Danke Don!
    Die einzige Moral der Linken ist und bleibt die Doppelmoral!

  81. Was ist der Grund?
    Man liest jetzt allenthalben, daß der gute Herr Holm wegen seiner Stasi-Vergangenheit gehen mußte. Das stimmt hoffentlich nicht! Gehen muß er wegen seines Umgangs damit und der Tatsache, daß er nichts dazugelernt hat. Auch ein ehemaliger Bundesminister namens Wehner war Kommunist gewesen, aber es war zu keinem Zeitpunkt ein Geheimnis, und außer im Wahlkampf ist es ihm auch nicht vorgeworfen worden.
    Wenn die Aussage ‚Die Stadt gehört uns‘ rechtsverbindlich sein sollte, ist sie eine Steilvorlage für Herrn Söder und den Länderfinanzausgleich. Meinetwegen können sie sie haben, Bonn war völlig ok.
    Gruß K

  82. Machtphantasie
    Interessant ist ja, dass die Linken im Fall Holm die Grünen und die SPD in alter SED-Tradition wie Blockparteien behandelten, die ihre Personalie einfach abzunicken hätten. Und jetzt, da sie es nicht taten, aufgebracht rufen und drohen: Wir können auch anders!

  83. Danke
    Danke Don!
    Einfach ein Genuss; und wie sie gleich wieder „Hoch“ gehen, diese ewig intoleranten Toleranzforderer!!!

  84. Scherbengericht
    Was dieser Republik fehlt, ist das gute alte, sehr demokratische Werkzeug des Ostrakismus.
    Und damit meine ich nicht, dass man Holm und andere direkt in den Dschungel schicken sollte (so ein Theater ist dem Ernst der Politik nicht angemessen), sondern einfach nur in ein selbstgewähltes Exil, auf zehn Jahre und mit der Möglichkeit zur Rückkehr. Der Blick von aussen kühlt das Gemüt, älter werden macht häufig besonnen – auch wenn das Jugendliche nicht glauben wollen.
    Das Exil darf nicht in Brüssel liegen und es muss – angemessen nach der Größe – mindestens für jedes Bundesland einen Ostrakismus pro Jahr geben.
    Gute Leute finden dann vielleicht einen attraktive Position im Exil, um die ist es schade; aber das werden nur wenige sein.

  85. Gesetzlos scheint das Motto zu sein
    Wo sind wir hingekommen, dass Recherchejournalisten Drohungen bekommen?
    Was ist passiert, dass die Drohenden nicht vor Gericht gebracht werden, dass man im Innenresort schweigt?
    Wird eigentlich von Ulfkotte eine Autopsie gemacht?
    Und Schirrmacher – kein Blatt vorm Mund – wurde eine durchgeführt?
    Herzinfarkt bei nicht zu Übergewichtigen, aha.
    Gut, das sind wahrscheinlich Gespenster, aber man zählt zusammen. Abdel-Samad nicht ohne Body-Guards, Leute plötzlich tot, einer fährt lieber mal kurz weg. Es stinkt doch.
    Zwei Jahre für Autoanzünden, fünf für eine Morddrohung, dann wären wir da durch. Und ein paar für Dealen.
    Respekt für die Tour am Samstag bei dem Wetter.

  86. Der Beitrag in der Kurzfassung
    Hab noch die Barchetta parken in Berlin
    Zum ersten Mai dem Arbeitstag
    Fahr ich im Daimler hin.
    .
    Und Erbt der Holm am Tegernsee
    Von Onkel Schalck die Kuh
    Mist ich solang die Ställe aus
    Der Hauptstadt CDU.

  87. Rückgrad
    Lederer und Lompscher sind schuldunfähig, sonst wären sie ja nicht bei den Linken. Verantwortung für unser Land hat die Mitte. Nur wenn diese einen verantwortungsvollen Job macht, können irrlichternde Linke und Rechte verkraftet werden.

    • @cmclement
      Und warum nimmt dann diese Mitte ihre behauptete Verantwortung nicht wahr? Wäre ja doch mal die logische Frage.

  88. Hihi
    Favelaregionen … ich hab mein Wort des Jahres. Danke!

    PS der Text war ist im übrigen ein Bullseye vom feinsten. :)

  89. @Knut Gnadenbrotler – “sondern sich selbstkritisch hinterfragen.....
    “sondern sich selbstkritisch hinterfragen, wie es sein kann, dass bei Ihrem Talent die Fr. Dr. Merkel (die Frau von Prof. Sauer) immer noch Bundeskanzlerin ist.” Das ist sicherlich eine interessante Frage, aber Don gegenüber unfair. Dieser Holm stand anscheinend nur unter dem Schutz der Berliner Linken. Frau Merkel steht unter dem Schutz der CDU. Gerade kürzlich hat diese ihr beim Parteitag wieder 11.5 Minuten applaudiert – und niemand der CDU Granden hat je öffentlich dazu Stellung genommen, wie die Tochter eines Pfarrers in der DDR nicht nur studieren sondern sogar ein “Auslandssemester” in Moskau machen konnte. Soweit ich weiß, konnte man das nur gegen substanzielle Gegenleistungen der geheimdienstlichen Art.

    • @Lisbeth Heuse
      Soso. Soweit Sie wissen. Wie weit wissen Sie? Und vor allem:Woher?

    • Gaston, tun Sie jetzt nicht so, als ob das inzwischen kein Allgemeinwissen wäre!
      (Und im konkreten Fall wäre Lisbeth Heuse nicht bereit, ihre Quellen preiszugeben, nehme ich an.) Es ging nicht anders. Etwas anderes war dort damals nicht möglich.

    • Gast, Quellen nenne ich in einem Link weiter oben
      im übrigen verbreitet Frau Heuse keine Geheimnisse. Merkel war ja auch mindestens zweimal im Westen zu Besuch und fand u.a. die Joghurtauswahl ätzend. Das wollte sie in der DDR nicht haben, wie so vieles nicht.
      Dazu kann man noch Lachmann lesen, Das erste Leben der Angela M.

    • Detaillierung
      Fr. Merkel wurde >11Minuten applaudiert. Von einem Parteitag, dem sie (und andere) klar gemacht hat, dass die dessen Beschlüsse nicht als bindend ansieht. Sich also jederzeit – z.B. im Zuge von zukünftigen Koalitionsverhandlungen – über das hinwegsetzen wird, was nicht ihre Überzeugung ist. Wie z.B. den Beschluss zur Abschaffung des Doppelpasses.
      Wie krank muss eine Partei sein, solches nicht nur zu dulden sonder auch noch zu goutieren? Und wie blind CDU Wähler, wenn sie sich von der nun gestarteten Wahlkampfrhetorik (Schlagwort „innere Sicherheit“) blenden lassen. Da hilft nur „Projekt <18" bei der CDU…

    • @Hans_Nase
      Beschlüsse nicht als bindend ansehen

      Ja, nicht unproblematisch. Die >VorsitzendeAbgeordneteBundeskanzlerin> dagegen…

      Ist schon am selben Tag von Juristen heiß diskutiert worden.
      Muss man auch als Vorsitzende/r schon überlegen, wie weit man da gehen sollte…

    • @Hans_Nase
      nochmals ohne Klickfehler:

      Beschlüsse nicht als bindend ansehen

      Ja, nicht unproblematisch. Die >VorsitzendeAbgeordneteBundeskanzlerin< dagegen…

      Ist schon am selben Tag von Juristen heiß diskutiert worden.
      Muss man auch als Vorsitzende/r schon überlegen, wie weit man da gehen sollte…

    • @Hans_Nase
      (Ein neuerlicher Versuch zur Sinngebung, d.h. Verbesserung des unvollständig abgebildeten Textes. Auf die Gefahr hin, dass es sich wiederholt.)

      Beschlüsse nicht als bindend ansehen

      Ja, nicht unproblematisch. Die >VorsitzendeAbgeordneteBundeskanzlerin< dagegen…

      Ist schon am selben Tag von Juristen heiß diskutiert worden.
      Muss man auch als Vorsitzende/r schon überlegen, wie weit man da gehen sollte…

    • @Hans_Nase
      (Ich bitte um Nachsicht, wenn ich das hier über Gebühr betreibe. Aber nun will ich den Fehler finden. Diesmal wegen HTML die Zeichen geändert.)

      Beschlüsse nicht als bindend ansehen

      Ja, nicht unproblematisch. Die Vorsitzende kann das schlichtweg nicht machen. Art. 21 GG; zu Parteien: „Ihre innere Ordnung muß demokratischen Grundsätzen entsprechen.“

      Die Abgeordnete und Bundeskanzlerin dagegen…

      Ist schon am selben Tag von Juristen heiß diskutiert worden.
      Muss man auch als Vorsitzende/r schon überlegen, wie weit man da gehen sollte…

  90. Titel eingeben
    Vielen Dank für diesen Blog. Ein liberal-konservativer Mensch ist in dieser Zeit dank Mutti ja heimatlos. Da wärmen Ihre Beiträge. Schön erst recht, wenn sie Resultate erzeugen. Wenn auch nur ein „kleines“ Staatssekrtärlein…
    So lassst uns alle ien großes Halali blasen und das ganze linke arbeitsscheue Gesindel in die Ecke treiben, in die es gehört.

    Frohes weiteres Jagen wünscht
    Der O aus D am R

  91. Betreffs SLK ...
    Also nur weil ichs am Rande so mitgekriegt hab: Ein Zehn Jahre alter SLK ist im Vergleich zu den heutigen Downsize-Spielzeugen mit ihren Nähmaschinen-Motörchen immer noch eine Ansage mit genug Drehmoment, um knapp oberhalb Standgas sauber mitzuschwimmen. Aber das geht ja auch bald den Bach runter. Denn wenn R2G ans Ruder kommt, dann blüht uns neben vielen anderen Verboten (Fleisch, eigene Meinung, eigene Toi und Hausarrest für alte weiße Männer) die totale Drogenfreigabe und ein Fahrverbot für Verbrenner.

  92. Titel eingeben
    naja, solange sich der hirnverbrannte oder -lose Mob auf indymedia seiner straftaten bezichtigen und ruehmen kann, haben „Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz“ sowie antihatespeech-Kampagnen klaeglich versagt.

    • Anne Roth, die Dame von Holm hat indymedia mitgegründet ...
      Heute ist sie Referentin für die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und arbeitet für die Abgeordnete Martina Renner, die die Fraktion im NSA-Untersuchungsausschuss vertritt.

      Holm selbst war so mit Linksterroristen verbandelt, dass er 2007 mit ein paar von ihnen verhaftet wurde. Man konnte nicht allen von ihnen die Beiteiligung an den fraglichen Anschlägen nachweisen – aber sein linksradikal-gewalttätiges Umfeld war nie wegzureden. Er wurde Staatssekretär. Wenn auch nicht für lange.

      Auch ein Joschka Fischer verkehrte in linksterroristischem Umfeld und äußerte sich positiv zu RAF-Morden. Die Waffe, mit der der hessische Wirtschaftsminister Heinz-Herbert Karry ermordet wurde, wurde in seinem Auto transportiert. Ihm war nichts Genaues nicht nachzuweisen. Er wurde Bundesminister.

      Alles in Wikipedia 1:1 nachzulesen.

      So wie in den 50ern alte Nazis Karriere machten, machen heute Leute aus bekannt linksterroristischem Umfeld Karriere bis zu höchsten Staatsämtern.

      Wie gehabt …

  93. Da hat's der Don aber dem Holm gegeben.
    Text eingeben

  94. Kleinvieh macht auch Mist
    Werter Don Alphonso,
    den Link auf die Spiegel-Bento-Türkin, die Ulfkottes Tod feierte, und deren Twitter-Handle ein Homophon von »hatin’ Jews« ist, hätten Sie ruhig stehen lassen können. Deren Entschuldigung ist nicht glaubhaft. Das meint sie zu ihrem nach wie vor bestehenden Nickname: „Vor 15 Jahren habe ich einen an Hatin Juce adressierten Brief bekommen. Seitdem ist das mein Nickname.“ Wenn das wahr ist, dann heißt mein Kaninchen „Hail Hiddla“ oder so ähnlich…
    Eine gute Reise wünscht der Labrador

    • H.J.
      Fand ich auch interessant. Ein sozusagen genuin deutsch-türkischer Antisemitismus. Das Beste aus zwei Kulturen. Hipp verbrämt. Wenn schon Zahlen sprechen können, wenn Hamburger Werbung backen …..

      Aber wie das G’scherr, so der Herr? An Jakob A.s nicht ganz so weißer Weste heften ja auch schon einige Orden und Ehrennadeln, da er sich für die subtile Ausbreitung eines latenten Juden- und Israelhasses stark mache.

  95. Zeitläufte
    Interessant auch, dass Andrej Holm das historische Bewusstsein dafür fehlte, den historischen Witz zu erkennen, wenn er nach 27 Jahren quasi wieder bei seinem alten Arbeitgeber, der SED, jetzt die Linke, anheuert, um dann festzustellen: Die bittere Pointe bin ich.

  96. Filbinger, Globke, Lübke, A.H. (2017)
    @ fremd in bayern

    immer wieder, auch von ihnen, wird mit den Filbingers, Globkes und Lübkes dieser welt argumentiert, wenn A.H. (2017) gerechtfertigt werden soll. dazu kann ich nur sagen.

    1. Filbinger: bekam die höchststrafe, die ich keinem meiner feinde gönne, denn OETI hielt die grabrede für ihn. wie ich höre, will der grüne stadtrat die leiche nun exhumieren und woanders neu bestatten. bisher erklärt sich aber keine stadt zur aufnahme bereit.

    2. Globke: ein wirklicher schandfleck

    3. Lübke, Bundespräsident: inzwischen weiss die welt, dass die KZ-Baupläne und die unterschriften von Heinrich Lübke ein machwerk des StaSi waren, ein geniales, aber dennoch eine fälschung. die bundesdeutschen geheimdienste konnten das nicht enttarnen, das ist wirklich ein qualitätsbeweis erster klasse. diese sog. geheimdienste sollen nun die wahl in D schützen ???

    und noch zu DON: Salzburg zeugt einfach von gutem geschmack: Mach, Doppler, Karajan, Trackl……….und da war doch noch was: ah ja: Mozart !!!!!!!!!!!!!!!!!

    wie war der Doppler-Konfekt !!!????

    alle auf einem fleck

    • Stimmt so auch wieder nicht
      Schaun Sie mal den Wikipedia-Beitrag zu Heinrich Lübke an.
      Was die Baracken einer KZ-Außenstelle betrifft (so etwas gab es in meinem Heimatort auch und man darf das sehr wohl als KZ bezeichnen, es gab 1945 auch Todesmärsche von solchen Außenstellen weg), so ist eigentlich gar nicht strittig, dass Lübke mit dem Projekt Neu-Staßfurt betraut war, nur eine Unterschrift von ihm unter einem von der Stasi verbreiteten Dokument wird angezweifelt (ist aber nicht als gefälscht bewiesen, wie Sie behaupten).

      Dass Lübke in Peenemünde für KZ-Häflinge verantwortlich war, lässt sich nicht bestreiten.

      Ich mag Don Alphonso und jegliche Bedrohung für etwas, dass er geschrieben hat, ist völlig unakzeptabel.

      Den Kreuzzug gegen Andrej Holm verstehe ich gleichwohl nicht. Macht mal halblang.

    • Titel eingeben
      Trakl.

  97. Holm geht, und das Land gehört Euch nicht
    Großartig

  98. DIE LINKE
    DIE LINKE
    „… für ein (1.) solidarisches, (2.) nachhaltiges und (3.) weltoffenes Berlin.“

    Immer die gleichen seichten Parolen von nach einem Broterwerb strebenden Ideologen.

    1. Das „Solidarische“ bezahlen die Südländer. Nicht nur viele Berliner, Berlin als Ganzes hängt an der Nadel, ohne Stoff aus dem Süden beginnt das Delirium.
    Soviel zu „Solidarität“.
    Stuttgart, Frankfurt, Karlsruhe .. da leben Völker, die man für seine Ideologie ausbeuten kann, aber mit Ausbeutung kennen sich diese Ideologen aus, haben sie studiert (Theorie).

    2. Ein solches Wirtschaften ist das Gegenteil von Nachhaltigkeit, es ist Verschwendung.
    Diese Ideologen wissen das auch, haben Verschwendung gelernt (Praxis), haben jahrelang über Stiftungen, Uni, ALG, Hartz4, Abgeordnetenbezüge etc. ohne produktive Gegenleistung das Geld anderer ausgegeben (erhöht nicht unbedingt das Selbstwertgefühl).

    3. Das Weltoffene bekommt durch (1.) und (2.) eine ganze eigene, ironische Bedeutung – denn offen wird Berlin vor allem in die umgekehrte Richtung – in Richtung Stadtgrenze und darüber hinaus, denn wenn die Kleinkriminellen aus dem Orient kommen, gehen die kindererziehenden produktiven Steuerzahler, und das gern.
    Da hilft auch kein Stadtsoziologe :)

    Alles insgesamt recht erheiternd.

  99. A.H. (2017) und sein venezolanisches Vorbild
    lese gerade, die inflation in V. soll jetzt 700 % erreichen.

    nein, noch nicht pro monat, vorerst pro jahr.

    grössere rechnungen werde mit tüten voller geld bezahlt.

    A.H. (2017) soll ja wohl mehrfach in diesem land seine vorbilder gesucht haben. das schon spricht für die aberkennung des Dr.-titels.

    • Eines muss man Holm in Sachen Venezuela lassen - es ist dort besseres Wetter als in der DDR
      … Geschichte wird gemacht, es geht voran!

      Wie alt ist er jetzt – früher Vierziger, und wann wird er erwachsen?

  100. Das hat gesessen
    und mich begeistert, obwohl ich das Leserbriefschreiben in den Qualitätsmedien seit einigen Jahren eigentlich aufgegeben habe.
    Aber als nichtkatholischer und nicht mehr evangelischer NordOssi, der mitsamt seiner ihm seit 36 Jahren fest verbundenen Partnerin den Lebensunterhalt selbst verdient und seinen Kindern das Studium selbst finanziert hat unter geschilderten bayerischen Begleitumständen, bin ich voll auf Ihrer Seite. Zumindest was die Einschätzung des Sendungsbewusstseins der von Ihnen hier kritisierten Gruppierung und ihre politische Äußerung betrifft. Und im Übrigen auch sonst fast zu 95 %.
    Danke!
    Verwunderlich ist für mich allerdings, daß Sie in der FAZ das zweite Halbjahr 15 und das erst Halbjahr 16 publizistisch überlebt haben.

  101. Bitte nicht böse sein, aber ...
    … nach dem Willkommens-Artikel des Dons drängt sich vielleicht dieser Sketch von Monty Python auf.

    https://www.youtube.com/watch?v=XI9Or8rE_Dc

  102. Glückwunsch zum Erfolg !
    Geehrter Don, Wahnsinn, hatte nicht gedacht, dass steter Tropfen den Linksstein aushoelt. Super, wir halten Stand. War am WE zum oi Konzert, Punks und Skinheads , geile Party, da keine Politik .Einige Antifas waren auf Krawall gebürstet, deswegen lieber das Freiwild Shirt nicht aus der Strickjacke gelassen.Ansonsten gutes Kampfpogo, fair und gut in det Seniorenklasse. @otto Moser u.a..Nicht nur am Rechner fit sein.

  103. Lengsfeld ist immer auf dem Posten
    Möchte hier off-topic auf eine wichtige Arbeit von Vera Lengsfeld aufmerksam machen, die sich ebfs. mit Holm auseinandergesetzt hat. In folgendem link geht es jedoch um Maria Ladenburger. Die Familie verdient, dass dies verbreitet wird:

    http://www.achgut.com/artikel/vom_falschen_spin_nachbetrachtung_zum_freiburger_mordfall

  104. Hoffentlich schreibe ich dieses Mal langsam genug....
    @Gast 16. Januar 2017 um 21:12 Uhr — Meine Antwort wäre ziemlich lang. Aber da wir hier in Dons Blog über das Thema schon vor vier Jahren ausführlich diskutiert haben, können Sie es nachlesen unter:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2013/02/06/verbindender-wohlstand-und-trennende-katastrophen.aspx
    .
    Damals schrieb ich unter “Der Tiger”

  105. Die normative Kraft des Para-Faktischen
    Mit seinem Holm-Feldzug ist der Don nun endlich in der Publizistik des post-truth angekommen.

    Dem Kommentarbereich verleiht die Wendung den offensichtlich erwünschten ‚Pepp‘.

    Wir schreiben das Jahr 3 nach Schirrmacher.

    • Was ist hier bitte post-truth?

      Viele sagen, sie wüssten, was Schirrmacher jetzt tun würde. Ich finde das immer recht anmassend, Schirrmacher war geistig enorm wendig. Aber bevor ich einen Beitrag abschicke, überlege ich nochmal, wie er ihn finden würde.

  106. Rechtfertigungsversuchskarikatur
    Um die Rechtfertigungsversuche der Stasi-Tätigkeit mal zu karikieren:
    „Mein Opa war bei der Waffen-SS, aber er hat niemandem geschadet. geschadet.“

    • ... es ist ja noch eine nummer schräger ...
      … der wahre Holmer sagt ja ungefähr folgendes:

      … Wagner war brandgefährlich, weil er hat seinem kranken Deutschtum meinen Opa infiziert, der gerüchteweise in der NSDAP war! Ich schäme mich so. Ich war in die Sophie Scholl schon in der Grundschule verliebt und hätte ihr statt eines Liebesbriefs das 7. Flugblatt der Weißen Rose ganz allein auf den Unterarm tätoviert! Vati, Mutti und Onkel Hannes waren bei der Stasi aber haben niemandem geschadet, außerdem gab es aus dem intershop immer so gute Kekse, die die Plutokraten nach der Wende aus purer Profitgier plattgemacht haben (die Fabrik)….

  107. Da fällt mir ein ...
    … hatten Sie nicht vor einiger Zeit über eine Gina Lisa Loch oder so ähnlich geschrieben? Die ist jetzt im Dschungelcamp. Vielleicht findet der Holm ja dort auch eine Anschlussverwendung. Als (ehemaliger) Staatssekretär auf Probe a. D. ist der Mann dafür doch trefflich qualifiziert.

  108. Ja, die Dinge müssen sich ändern,
    aber was Sie geschrieben haben, sind doch Selbstverständlichkeiten. Ich kann mir gar nichts anderes denken. Was in Berlin abläuft, ist schlimm und traurig. Wäre Bonn nur Hauptstadt geblieben, vielleicht wäre dann auch Bonn-Bad Godesberg nicht zu einer No-Go-Area geworden. Vielleicht hätten wir dann heute noch eine normale Regierung und normale Zustände. Hätte, wäre ……. . Die SED/PDS wurde leider nie gezwungen, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und sich ihren Opfern zu stellen. Ich bin damals fest davon ausgegangen, daß die damalige Regierung oder die StA von Amts wegen dem angeblich verschobenen Geld nachgeht, aber man ließ diese Partei unbegreiflicherweise ungeschoren davon kommen.
    Wieso wird diese Partei nicht als verfassungsfeindlich beobachtet?

    Genau wie der Slogan „Von der Straße auf die Schiene“ und dann fand das einfach nicht mehr statt. Oder der Kampf um die Rückgabe von Eigentum im Osten. Staatsversagen ab der Regierung Kohl.

  109. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don,

    Die Bundesrepublik hat u.a. Hans Globke und diese Gestalten hier überstanden: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_tätig_waren#Deutschland
    Sie wird ganz bestimmt auch einen Jungspund, der qua Wende nie die Gelegenheit bekommen hat sich aus eigenem Antrieb vom Elternhaus zu lösen, überleben.

    Sie lassen sich auch zuviel Ehre zukommen, wenn sie behaupten den ersten Bericht zum Thema geschrieben zu haben. Dafür waren sie mindestens 11 Jahre zu spät dran.
    Siehe auch: http://telegraph.cc/offene-diskussion-statt-schmutzkampagne/

    Das alles entschuldigt natürlich nicht die Knallköppe die mit Drohungen in ihrem Postfach aufschlagen. Wobei: dies wieder Herrn Holm zu unterstellen und quasi für ihn ihr Auto „umzuparken“ ist vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte um ihn selbst schon wieder ein starkes Stück.

    Allgemein lese ich sie recht gern als intelligenten Vertreter „der anderen Seite“ (ich würde mich sozial liberal nennen). Hier haben sie sich aber verrannt.

    Holms aktuelle politische Einstellung, die ich nicht im Detail kenne, mag Anlass für konkrete Ablehnung sein. Das Stasifass aber nun ausgerechnet in diesem Fall aufzumachen, wo so viele Jahrzehnte in verwandter Thematik von konservativer Seite wortstark geschwiegen wurde, ist einfach nicht angemessen.

    Vielleicht verlassen mich meine Google Kenntnisse, aber weder finde ich Kommentare dieser Natur zu Reinhold Hanning, noch zur Kausalität Ehrungen im Auswärtigen Amt und dem Konflikt Fischer vs Westerwelle in ihrem politischen Spektrum oder gar bei ihnen selbst.

    Diesen Doppelstandard bin ich von ihnen nicht gewöhnt. In meinen Augen belegt es Mal wieder, dass so gut wie niemand wohlreflektiert über Dinge schreiben kann, an denen er selbst Aktien hält. Schade dass dies offensichtlich auch für einen so intelligenten Menschen wie sie gilt.

  110. Die Stasi lebt
    Don, Sie werden immer besser! Hochform! So ein richtiges Bürgersöhnchen aus, sagen wir, Ostwestfalen oder Hessen-Süd, das in Berlin meint Antifa spielen zu sollen, das nehmen wir mit verständnisvollem Lächeln hin, aber ein in der Wolle gefärbtes SED-Stasi-Geschöpf wie Holm, dem kann man knallhart kommen. – Im Übrigen ist es schon sehr komisch, dass die sehr auf Besitzstandswahrung geeichte „Linke“ – vor allem, was den Besitzstand von Genossenkindern angeht – sich zum Rächer der Enterbten aufschwingt. Da hätte sie bei den Ex-Stasi-Leuten, die ihre zu DDR-Zeiten gemachte Beute – wie enteignete Immobilien, vozugsweise in vorgeblichen „Naturschutzgebieren“ und speziell an den Küsten von Ostsee und Mecklenburgischer Seenplatte – prima in die neue Bunzreplik gerettet haben, einiges zu tun!

  111. Reiter ohne Ross
    Mag sich denn jemand hinsetzen und den Fehlerwust, der ab „Seine ganzen Freunde, die von der Uni…“ den Text durchzieht, still entsorgen? Dies Land hatte einen Jünger; es hat einen Meyer. Wer bietet eine knapper erzählte Verfallsgeschichte?

  112. Ein Terrorist....
    Angesichts dieser Regierung, und Angesichts eines dazu passenden Volkes, das sich ja hier mittlerweile in seiner ganzen dumpfen Begeisterung zeigt, überrascht es nicht wenn am Ende wie immer die Interessen des 1% den Vorrang haben. Man wehrt den Anfängen.
    Interessant allerdings, dass nicht einer mal berichtet hat, wie die Konditionierung dieses Herrn im nach 89 Deutschland so voran ging… der war ein ganz schwerer Bursche!

    http://www.dailymotion.com/video/x5ijnt_mein-leben-als-terrorist_news

  113. Sie sind ja schon im Urlaub
    In die Schneeberge oder in den sonnigen Süden. Hatte ich überlesen.
    Erholen Sie sich gut

    • Es ist bitterkalt und schneit hier im Salzburger Land.

    • Diese Gouvernanten haben Sie also tatsächlich um ein Uhr nachts aus dem Bett geworfen?
      Im bitterkalten Salzburg, auf der Flucht. Und das nur, um meinen unwichtigen Beitrag löschen zu lassen. Der war vielleicht nicht vollständig, aber doch gut zu lesen und meiner unmassgeblichen Meinung nach doch treffend. Habe mir jedenfalls Mühe gegeben.

    • Pardon, was soll ich gelöscht haben? Es sind ein paar Linkspam-Kommentare rausgeflogen, die OT waren, und ein paar Kommentare, die möglicherweise Provokateure abgegeben haben, sowie drastische Beschimpfungen gegen mich. Ansonsten ist alles da.

    • Ok, jetzt
      Den habe ich wirklich gelöscht, Stichwort NSU. Der Rest war an der Grenze, und ich glaube auch nicht, dass der NSU das alles einfach so machen konnte, aber die weiteren ausführungen dazu mag ich hier einfach nicht haben. Da bitte ich um Verständnis, das ist mir zu VT.

  114. Im Zweifel: Seien Sie bitte "uneitel" und schützen Sie sich in Bayern
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    Flucht, Rückzug oder Standhalten sind – je nach Lagebeurteilung – ganz vernünftige Haltungen. Besonders wenn man mit Typen zu tun hat, für die „Gewalt wirkt“ (vgl. „Neues Deutschland“).

    Ihre „Eitelkeit“, die Ingredienzien Ihrer Kunstfigur Don Alphonso, ließ Sie Widrigkeiten standhalten. Das, was „Gerhard Irmler“ (20:15 Uhr, Deutschlandfunk?) hier zu Eitelkeit und zum Journalismus schrieb, sollte Sie nicht berühren. Der hat wohl weder von bloggen noch von der Lage in Berlin einen Schimmer – sonst hätte er diesen bräsigen, weltfremden, eitlen „Schnellschuß“ nicht abgegeben.

    Es geht immer und zunehmend immer mehr um die Presse- und Meinungsfreiheit.

    Ihre „Ingredienzien“, Ihre Kunstfigur Don Alphonso, sind deutschlandweit einmalig (die anderen Einmaligen sind anders einmalig).

    Gegen den Muff bei „Welt“, „Zeit“ … wo vernünftige Linke vorherrschen, die als Linke mutig gegen den Muff ihrer eigenen Linken waren (z. B. Thomas Schmid), die nun selbst wieder „Muff“ sind, sind Sie inhaltlich erfrischend und haben das Ohr an den Massen (soziale Medien) und am zentralen Thema: Presse- und Meinungsfreiheit!

    Leider sind die vernünftigen Ex-68iger nicht über das Niveau der Transformations-CDU hinausgekommen und verheddern sich inzwischen in der Black Box „Raute“.

    Dagegen hat Erika Steinbach, die die Fähigkeit zur symbolischen Trauer für deutsche Geschichte in einer Bundestagsabstimmung aufbrachte, jugendliches Feuer und geht inzwischen der Kanzlerin und ihrer „unbegreifbaren diffusen Gesinnung“ aus dem Weg.

    Hoffentlich, aber das ist ein anderes Thema, verhindern alle Medien dieses Landes (es darf auch die CDU sein), dass wir mit dieser Kanzlerin, die den Hang zum 2. Prager Fenstersturz hat, nicht im nächsten moralischen Größenwahn nun gegen Trump und Putin gleichzeitig antreten…

    Don Alphonso, ich bin mir nicht sicher, ob es bereits um „Klassenkampf“ geht oder um biografisches „Übergangskonfetti“ von ideologischen Lebensläufen oder um „Lumpenproletariat“ mit spätpubertäre Berliner Luft.

    Karl Marx, jedenfalls das Kommunistische Manifest, ist sehr lesbar und keine Charakterfrage. Sehr lesbar, um bei der Pressefreiheit zu bleiben, ist auch Akif Pirincci, der auf der „Sezession“ eine Porno-Gräfin von Bento samt ihres feministischen Blockflötenflitters entlarvt als wäre er Alice Schwarzer.

    Momentan lebt die Pressefreiheit von den Rändern und von der „Eitelkeit“. Hoch lebe die Ihre – aber: Passen Sie auf. Vielleicht ist Bayern in Ihrem Fall eine notwendige, zwingende Alternative.

  115. Betreff: Vokabular in der Kommentarspalte
    Werter Don Alphonso,

    Hier in der Kommentarspalte findet sich mittlerweile allerlei äußerst Unangemessenes. Ein kleiner Auszug:

    „Parasiten“
    „Schuldkult“
    „parasitäre Existenzen“
    „der rote Mob“
    „das linke arbeitsscheue Gesindel“
    „moralisch verkommende Blutsauger“

    … und das deutlich unironisch. Das geht einfach nicht.

    • Bedaure, wenn ich so etwas überlesen habe.

    • „moralisch verkommende Blutsauger“ finde ich nicht. Echt. Es ist nicht in den kommentaren.

    • Was soll z. B. daran falsch sein, den läppischen Schuldkult anzuprangern ?
      Die Welt besteht nicht nur aus Ihrer linken Blase, Rinks.

      Oder arbeiten Sie fürs Maasmännchen ?

    • Beweise?
      Beweisen, bitte

    • Korrekt.
      [Editiert: Skeptiker, Tippfehlerhasser oder wie immer Sie sich auch nennen wollen: Es ist eine ganz miese Nummer, hier unter mehreren Namen zu versuchen, eine Kampagne gegen mich zu fahren. Suchen Sie sich bitte ein anderes Betätigungsfeld. Don]

    • Der "rote Mob"
      war ich. Eigentlich ist es ja ein schwarzer Mob, der bei der EZB-Eröffnung Frankfurt terrorisierte und in Berlin den Wonnemonat einleitet. Die Kleidungsfarbe ist kongruent zur Politik des Klassenfeindes, sozusagen. Ich könnte auch von „Bürgerbanden“ sprechen, aber das ist bourgeoise- old-fashioned, und nicht so ganz treffend. Um bei Schiller zu bleiben: Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn. Klingelt’s?
      P.s. Vielleicht können sich ein paar arbeitslose Geisteswissenschaftler im Dienste des Wahrheitsministeriums mal mit der Wortwahl der Literatur von der Bibel, über die Aufklärung und den Klassizismus bis zur Nachkriegsliteratur beschäftigen und die Texte auf Vorderfrau bringen.Eine wahre Herkulesaufgabe für Jahre.

    • Yup. Die sind mir nicht so aufgefallen, aber
      als ich beim Lesen noch weiter oben war, gab es die Versuchung einen ähnlichen Beitrag zu schreiben, weil mich ein ‚Abschaum‘ gestört hat. Auch und insbesondere in dem dortigen Zusammenhang.

      ‚Schuldkult‘ sähe ich persönlich noch auf dieser Seite.

    • @rinks
      Was hier geht oder nicht geht, entscheiden nicht Sie. Ein gewisses Maß an Nägelrollen halte ich für vertretbar, wer ständiges Benimmtanten-Geschimpfe lesen will satt der ehrlichen Meinung der Leute, kann ja die Kommentarspalten der „Zeit“ lesen.

      Wobei wir hier tatsächlich Grenzfälle haben, es ist und bleibt eine heikle Gratwanderung, insofern: Danke für den Hinweis!

    • Schuldkult
      Auf den habe ich auch schon mehrfach hingewiesen und finde dabei gar nichts Unangemessenes. Im Gegenteil, man sollte sich dieses Werkzeugs zur Formatierung unserer Hirnstrommatrizen
      voll bewusst sein. Sollten Sie diesem Kult anhängen, kann ich mir vorstellen, welcher Assoziationskette Sie zwangsläufig folgen mussten.

    • @Hausschwein:
      Schwierig. Wobei ich gestehen muss, den Ausdruck neulich testweise auch verwendet zu haben. Es hängt daran, wie ich gelernt habe, nicht nur der Sinngehalt des Begriffs, sondern auch manche Konnonation, die sich u.a. daraus ergibt, wer diesen Begriff sonst noch alles benutzt – und in dieser Gesellschaft fühle ich mich dann doch nicht so recht heimisch. Aus diesen Gründen habe ich mir mittlerweile auch das Wort „Gutmensch“ abgewöhnt, das ich in den 90ern noch ziemlich knorke fand. Heute ist das durch Pegidisten und Konsorten ziemlich verbrannt. Ich würde auch Wörter wie „Musel“ oder „Kulturbereicherer“ hier nicht lesen wollen. Wer auf die Diktion und das dahinterstehende Gedankengut steht, wird schon wissen, wo er oder sie fündig wird. Das auch noch zur Dauerbrenner-Frage nach der Linkpolitik, weil da und dort versucht wird, uns Links zu PI und Konsorten unterzujubeln…

    • @Marco Settembrini
      Verstehe Ihre Argumentation, man könnte den Gebrauch des Begriffs
      als Aufwertung eines Kreises/einer Organisation sehen, die man nicht fördern möchte. Oder man wird von anderen Diskussionsteilnehmern
      diesem Kreis zugerechnet.
      Den Begriff finde ich aber sehr treffend. Welche Alternativen böten
      sich an? Die Begriffe „Vergangenheitsbewältigung“ und „Erinnerungskultur“ stammen mE bereits aus den Auswirkungen des Schuldkults und sie treffen die dahinter stehende Geisteshaltung auch nicht.
      Generell sympathisiere ich aber mit Ihrer Ansicht, gerade gegenüber
      der meist nicht-sachlichen „Argumentation“ der Gegenseite.

    • @Rinks: Aha, die PC Polizei ist unterwegs
      Sehr geehrter Herr oder Frau Rinks,

      man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass sich die PC hate-speech Polizei offenbar hier ins blog verirrt hat. Die Vorhut des Wahrheitsministeriums zeigt sich also schon. Interessant…
      Meine bescheidene Meinung ist, dass es sich bei den von Ihnen genannten Begriffen um Metaphern und Übertreibungen handelt, also rhetorische Stilmittel. Solche kann man auch unironsich Einsetzen. Dass es Stilmittel sind, erkennt man daran, dass solche Worte in der Regel in einem grösseren Kontext eingebettet sind, z.T. über viele Kommentare hinweg und meist auch in Texte eingebettet, welche auf eine ordentliche Grundintelligenz des Verfassers schliessen lässt. Gerade dieses Niveau macht den Reiz und die Relevanz dieses blogs aus – einer der wenigen medialen Freiräume, in dem sich Menschen bewegen, deren intellektuelle Reichweite über 140 hinaus geht. In diesem Kontext einzelne Worte – auch wenn sie singular (und im Auge des Betrachters) unangemessen erscheinen („das geht nicht“)- herauszugreifen, scheint mir daher nicht zielführend. Aber an diesem Beispiel können wir wunderbar sehen, wie Zensur gegen hate-speech funktioneren würde: Roboter scannen nach „belasteten Begriffen“ ahand von Wortlisten, welche eine kleine Gruppe Menschen im Auftrag der Regierung subjektiv erstellt (analog der NSA Selektoren-Liste). Ohne jegliche öffentlichen Diskurs und damit ohne jegliche demokratische Legitimation. Ensprechend werden dann beliebig Meinungen unterdrückt. Durch Maschinen. Ohne Verständnis für Kontext, Hintergrund, literarische Bildung. Das ist nichts als massenhafte und willkürliche Zensur, ungeahnten Orwellschen Ausmasses.
      Aber lassen Sie uns ein Experiment durchführen: Die deutsche Sprache ist vielfältig, daher würde mich interessieren, ob sie z.B. für „Parasit“ und „parasitäre Existenzen“ Synonyme finden, welche Ihnen genehm wären und gleichzeitig die Metapher nicht verfälschen.
      Anbei ein nettes Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=4D1maAGlLl4

    • @Hausschwein:
      Als jemand, der auf einer Geschwister-Scholl-Gesamtschule in den frühen 80ern Abitur machte, finde ich den Begriff auch recht passend. Der Lehrkörper fühlte sich dem Thema derart verpflichtet, dass sich einige Mitschüler aus Trotz dagegen Richtung rechts radikalisierten, was als es ruchbar wurde, die Lehrer darin bestärkte, man müsse noch viel mehr tun und informieren. *kopfauftischknall* Dabei wäre weniger vielleicht mehr gewesen.

      Da heißt ja nicht, dass ich die institutionalisierte NS-Gedenkkultur in Bausch und Bogen verdamme. Es ist halt wie alles im Leben eine Frage der Dosis.

    • Suchwörter
      Einen Internet-Browser mit der Suchfunktion über einen ganzen Blog laufen zu lassen, um nach bestimmten Schlüsselwörtern zu suchen erinnert sehr an die alte Stasí-Praxis, bei der während der allesamt abgehörten Ost/West-Telefongesprächen bei bestimmten Wörtern automatisch ein Tonband zu laufen begann. Deshalb: ausgenommen, wenn es sich um echte Beleidigungen handelt, sollte man sich lieber sachlich mit den hinter den Begriffen steckenden Bedeutungen befassen.
      Nehmen Sie „Schuldkult“:
      Was bei uns als „Schuldkult“ bezeichnet wird, ist eines der Symptome eines die ganze Gesellschaft umfassenden, kollektiven „Stockholm Syndromes“ der Deutschen, auch „Trauma Bonding“ genannt, bei dem der Verletzte oder von Verletzung Bedrohte einen alten kindlichen Mechanismus reaktiviert, der dazu da ist, einem Kind trotz seiner totalen Abhängigkeit von erwachsenen Schutzpersonen das nackte Überleben zu sichern. Verletzen die Erwachsenen nämlich den Schutzvertrag und vergehen sich an dem Kind, so bleibt dem nichts anderes übrig, als die Boshaftigkeit der Eltern zu leugnen und sich selbst kontinuierlich, auch vor sich selbst, für die an sich selbst als Opfer begangenen Brutalitäten zu beschuldigen. Solche Kinder werden nie sagen, dass die Eltern mörderische Sadisten oder perverse Kinderschänder waren, sondern werden sie als vernünftige und verantwortungsvolle Erwachsene darstellen, die dem bösen oder hypersexuellen Kind die verdiente Behandlung haben zukommen lassen. Mit nachlassender Abhängigkeit lässt dieser Mechanismus nach, kann aber jederzeit reaktiviert werden, zum Beispiel bei Geiselnahmen, wenn die Opfer sich aus Überlebensgründen mit den Tätern solidarisieren. Von der Britischen Hungerblockade des Ersten Weltkriegs bis zu der anschliessenden Geiselnahme eines ganzen Volkes, dem man jede Verteidigungsmöglichkeit nahm, um die wahnwitzigen „Reparationen“ zu erpressen, über den Bombenkrieg, die Massenvergewaltigungen durch die Rote Armee, die Hexenjagden und völkerrechtswidrige Sklavenhaltung der Krieggefangenen unmittelbar nach dem Krieg, während die Zivilbevölkerung von den Besatzern beabsichtigte Hungersnöte erlitt, war kein Volk der Welt jemals so oft und so intensiv mit existentieller Bedrohung konfrontiert, wie das Deutsche. Als Ergebnis haben wir heute ein kollektives Stockholm Syndrom. Wir sehen die Welt durch die Augen der Peiniger, beschuldigen uns für angebliche eigene Missetaten, mit denen wir die Verbrechen, die an uns begangen wurden, verdient haben, und überhöhen grotesk eigene dunkle Kapitel unserer Geschichte, die wirklich stattgefunden haben, weigern uns, diese zu „relativieren“, nur um ihnen ihre neurotische Überhöhung nicht zu nehmen. „Schuldkult“ ist nur eines der vielen Symptome davon und bei weitem nichteinmal das Schiimmste. Weil dahinter aber nicht „Ethik“, „Moral“ oder „Läuterung“ stecken, sondern „Panik“ und „Existenzangst“, wird es kein Lösung geben, als den Untergang. So wie bei allen misshandelten Kindern, deren Eltern sich immer noch als Helden feiern. Die sterben vor ihren Eltern und die tun so, als wüssten sie nicht, warum.

    • Titel eingeben
      Die Problematiken der bundesdeutschen „Erinnerungs- und Gedenkkultur“ werden ja seit einiger Zeit thematisiert ….

      Z.B. hier:

      http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/fuer_eine_modernisierung_der_erinnerungs_und_gedenkkultur/

    • Zum Zweiten
      Zu den Antworten auf meinen Kommentar:

      Wer Menschen als „Parasiten“, und ergo: Ungeziefer, bezeichnet, so war und ist das der Duktus der Faschisten.

      Der Begriff „Schuldkult“ ist hierzulande ein hart revanchistisches und latent antisemitisches Stichwort aus der Höcke/NPD/Kameradschaften-Ecke. Sozialpsychologisch geht es um eine Täter-Opfer-Umkehr all jener Deutschen, die schon immer die Opfer der Shoa gewesen sind (gut zu sehen im Kommentar von Thomas Marx weiter unten). Kurz: Der „Schuldkult“ ist schlicht ein Phantasma…

      Ich kann nicht glauben, dass Sie, werter Don Alphonso, das alles tatsächlich als free-speech-issue ansehen…

      Wo soll’s denn hingehen mit Ihrem Blog?

    • ... am 17. Januar 2017 um 12.01 Uhr:
      „Ansonsten ist alles da.“ Das ist schon richtig, teils. Das Wort „Gesindel“ zum Beispiel ist noch immer nicht verschwunden. Was der „Skeptiker“ schrieb schon. Dabei ist er weder Provokateur noch Linker noch Berliner noch Transferleistungsempfänger noch Sportwagenbekämpfer – noch, noch, noch. Er schätzt nur nicht Aggression, die aggressiv zelebriert wird. Sie stimmt ihn skeptisch, er spürt die Motive, nicht die politischen, die persönlichen. Kann es sein, dass Sie spürten, dass er spürt? Und darauf angefasst reagierten? Wenn Sie aber, sehr geehrter Herr Meyer, einen an sich doch ganz harmlosen Einspruch in Kommentarkästen des „Don“-Blogs unter Pseudonymen, wie auch andere sie nutzen, „eine Kampagne fahren“ nennen – wie könnten andere nennen, was Sie tun? Und wie würde aufs Ganze zu nennen sein, was Sie antreibt auf Ihrem – darf ich zitieren – „Betätigungsfeld“? Dem Skeptiker fiele sicher ein Wort ein. Nur versuchsweise, er kann sich irren (wie jeder), es liegt in seiner Natur, das zu wissen und, Himmel!, sogar darauf hinzuweisen. – Wenn Sie dies nicht veröffentlichen, findet der Skeptiker das übrigens völlig okay und wird dann auch selbst nichts mehr dazu schreiben. Das Signal sei lediglich: Ihr „Edit“ ist gesehen, wird staunend registriert, löst auch Gedanken aus, aber keine, die es nicht schon gab – nicht Zustimmung, nun weiß Gott nicht, aber auch nicht Frustration, Wut, Hass, nichts dergleichen. Unverständlich? Nicht glaubhaft? Aber so ist es. Die Reiz-Reaktionsmuster der Hocherregung interessieren und affizieren nicht alle. Haben Sie einen guten Abend. Dies mit guter, stabiler Erziehung gesagt.

    • @rinks zum zweiten
      Zitat: Wer Menschen als „Parasiten“, und ergo: Ungeziefer, bezeichnet, so war und ist das der Duktus der Faschisten.
      Da stimme ich ihnen prinzipiell zu.
      Es ist aber auch auch Duktus der Biologie und Medizin. Und auch Duktus der Linken (wobei es ja auch den Term Linksfaschismus gibt, dann wäre es dann doch nichts anderes). Ich habe zum Beispiel keinen Aufschrei gehört, dass ein Teil der Finanzbranche und deren Gebahren als „Finanzparasiten“ bezeichnet wird. Vielleicht, weil es gegen „das Kapital“ ging? Ähnlich dem Begriff „Heuschrecken“ – auch Ungeziefer, und zwar ziemlich unerspriesslich, falls in Schwärmen auftretend. Daher bleibe ich dabei, die Verwendung von Begriffen wie „Parasiten“ o.ä. sind für mich Metaphern und Überspitzungen, die gewisse Sachverhalte griffig darstellen können – wovon ein ordentlicher Diskurs lebt. Für mich ist der Kontext der Verwendung relevant und nicht die Verwendung an sich. Auch nicht, dass manche Begriffe (aúch) in der NS Zeit verwendet wurden. Jedoch würde ich im Medium der 140-Zeichen eine Verwendung viel kritischer – also ähnlich wie Sie – sehen, da es dort kaum Kontext geben kann und damit die Bildung dessen komplett dem Empfänger überlassen wird. Das sehe ich genauso kritisch wie die Unsitte vieler Journalisten, einzelne Sätze oder Satzteile aus einem Kontext zu reissen, zum Zwecke einer Skandalisierung. Kurz gesagt: Es kommt darauf an. Und in diesem blog (Zeichenlimit >5000) und in Kenntnis der Diskussionen und des Niveaus hier sehe ich das absolut unkritisch. Punkt.

    • Kultkult
      @Rinks: Für mich ist ein Kult ein Gebilde, dass sich jeglicher alternativer Erklärung und/oder wissenschaftlicher Analyse entzieht um logische Fehler und Widersprüche nicht erklären zu müssen. Ein Beispiel geben Sie selbst, indem Sie mir unterstellen, ich hätte behauptet, die Deutschen sein von der Shoa geschädigt. Zeigen Sie mir einfach mal, wo das steht. Sie kennen aber vielleicht die Prinzipien guten und verantwortlichen wissenschaftlichen Arbeitens. Dazu gehört: auch eigene Ergebnisse kontinuierlich in Frage zu stellen und wissenschaftliche Diskussionen zuzulassen. Wenn Sie schon „sozialpsychologisch“ argumentieren, dann erklären Sie mir, warum es sozialpsychologisch nicht interessant sein soll, wenn ein im Ersten Weltkrieg verwunderter Gefreiter und ein Volk, dass durch diesen Krieg eine Million Zivilisten und meherere Millionen Kombattanden verloren hat, von den sogenannten „Reparationen“, die die Zukunft aller Generationen dieses Volkes zerstören, ganz zu schweigen, beschliessen, das, wenn schon so viele Opfer für ein bestimmtes Ziel gebracht wurden, dann dieses Ziel auch verwirklicht werden soll. Als nämlich ihr Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Finanzsekretär der Deutschen Zionistischen Vereinigung, Arthur Zimmermann sein „Zimmermanntelegramm“ nicht über die Grossfunkstation in Nauen verschickte, sondern über Britische Telegrafenleitungen und auch nicht an die Deutsche Botschaft in Mexiko City, sondern nach Washington, nur um Woodrow Wilson den ersehnten Grund für Amerikas Kriegseintritt in den Ersten Weltkrieg zu liefern, um danach durch die „Balfour Declaration“ von 1917 mit Palästina als Siedlungsgebiet belohnt zu werden, wären diese Millionen von Deutschen völlig umsonst gestorben, wenn der Gefreite des Ersten Weltkrieges nicht später einen Vertrag mit den Zionisten geschlossen hätte, genannt „Haavara-“ oder „Transfer-Abkommen“, unter dem Deutsche Juden unter Mitnahme ihres gesamten Besitzes nach Palästina übersiedeln konnten. Um den nötigen Druck zu erzeugen, und allein das ist schon ein Verbrechen, unterstützen sie antisemitische Kräfte in diesem Land. Als eine kleine Facette, die sie dem „Jewish Chronicle“ entnehmen können, wurde Deutschen Juden, nachdem ihnen verboten worden war, die Hakenkreuzfahne zu hissen, von Staats wegen erlaubt, die Flagge der Deutschen Zionisten aufzuziehen, blauer Davidstern auf weissem Grund, die heutige Nationalflagge Israels. Das ist immerhin der Grund, warum viele Araber heute behaupten, Israel wäre von A.H. gegründet worden und erzählen Sie mir nicht, es wäre sozialpsychologisch nicht interessant, das zu analysieren. Dass das aber alles nicht getan wird, dient der Aufrechterhalten eines Kultes. Eines Schultkultes, von dem viele profitieren. Nur wir nicht.
      http://transferagreement.com/

  116. Etikettenschwindel
    „Links“? Sozialdemokraten, zumal noch die vom berüchtigten Berlinfilz. Diese Biedermeier-Alnatura-Grünen. Und diese Melange aus stalinistischer SED, bzw. deren Resten, autoritären Antiimperialismus-Gruppen mit Diktatorenaffinität, professionelle Sozialjammerer, die keinen echten Bedarf an Veränderung haben, und ungebildeter Antifa- / LGTB-Identitätshipster und Expiraten. Das alles ist in etwa so „links“ wie Maggis Ravioli „italienisch“ sind, aber käme auch sonst ca. 30 Jahre zu spät. Jetzt wird es gerade für ein bisschen Symbolpolitik, Postengeschacher und jeweilige Peergroups-bei-Laune-halten reichen.

  117. Sag an
    Donalphonso, sind Sie denn etwa Freund steril und klimaneutral renovierter Altbauviertel, deren Vermarktung unter anheimelnden Fantasienamen und Federführung globaler Immobilienkonzerne, deren neuer Hauptstadtelite-Bewohner? Sehen Sie! Gefällt Ihnen etwa das heutige Paris? Einen Reisebericht dort hin las man hier nie, aus gutem Grund, möchte man meinen. Sind Sie denn Freund aktueller Würfel-Architektur? Nur immer heraus mit der Sprache!

  118. Did not shot the Deputy
    Werter Don,
    ich überblicke den Diskurs nicht in Gänze, jedoch beschleicht mich der Verdacht Sie könnten sich in dieser Angelegenheit verrannt haben. Sie sprechen Wahrheit aus, die andere nicht zu denken wagen. Sie kämpfen mit unabhängigen und konstruktiven Geist für den Diskurs und eine positive Zukunft unserer Gesellschaft. Möglicherweise aber ist Herr Holm Ihnen viel ähnlicher als Sie wahrhaben wollen. Und vielleicht haben wir von kritischen, authentischen Geistern in diesem sterbendem Land eher zu wenige als zu viel? Oder galt Ihre Attacke in Wirklichkeit eher einem diffusem Linksfeindbild, welches Herr Holms für Sie verkörpert? Denn im Eifer des Gefechts wurde hier einem engagiertem Bürger (wenn auch aus einer anderem Perspektive als der Ihren) unserer Gesellschaft Ihrerseits die Legitimation abgesprochen ein politisches Amt zu übernehmen – ergo sich politisch einzubringen. Mit welcher Begründung? Kommunistische Umtriebe? Moralische Bedenklichkeit? Sehen Sie sich wirklich als einer derjenigen, welcher dafür zuständig ist, anderen Menschen aufgrund von was auch immer das politische Gestaltungsrecht abzusprechen? Ich habe den Eindruck hier wurde eine Schlacht geschlagen, in der Sie, werter Don, schlussendlich ihren gerechten Kampf in den falschen Dienst gestellt haben. Denn das Mundtotmachen von unbequemen Zeitgenossen sollten wir doch lieber der Merkelfraktion und Ihresgleichen überlassen. Wir sollten dafür kämpfen, dass der Diskurs geführt wird. Mein großes Fragezeichen von daher in Ihre Richtung: Sind Sie sich Ihrer Rolle in diesem Schauspiel sicher?

    • Aber genau das schreibe ich doch! Holm ist das Produkt einer privilegierten Familie aus einer untergegangenen Gesellschaft, wie ich, und labert rum und wird dafür bezahlt.

    • Berechtigung?
      Niemand in Auschwitz, bei der GeStaPo oder SS musste irgendwen umgebracht haben, um sich für politische Ämter – wenn es herauskam, bei manchen auch sehr spät – disqualifiziert zu haben. Wer sich dort andiente und Juden (und andere im damaligen Sprachgebrauch „Volksschädlinge“ – auch die Stasi hatte ihre gleichwertigen Formulierungen) verriet, hat sich schuldig gemacht. Manche kamen damit durch, manche nicht. Herr Holm kann sich mit seinen zukünftigen literarischen Werken ja um den Literatur-Nobelpreis bewerben. Als Beamter im Staatsdienst – nein! Dafür war er einfach in der falschen Einheit und verfolgte schlicht das falsche Ziel.

  119. Titel eingeben
    Schon wieder verstehe ich hier die Aufregung nicht. Nehmen wir mal an, jemand war in Berlin zwischen 1970 und 74 zehnmal als Betriebsarbeiter bei der Deutschen Reichsbahn im Ausbesserungswerk Berlin-Grunewald (RAW-Gd). Dem würde ich mal unterstellen, dass er ein verbohrter Bolschewist ist. Könnte man sich vorstellen, dass der später im Westen unschuldige Kinder an einer Berufsschule in Bocholt und unschuldige Soziologiestudenten in Münster unterrichtet hat?
    Schon in den 70er Jahren wanderte alles von Berlin aus, was wissenschaftliche Kompetenz hatte, Bischoff, Blanke, Hoffmann, Altvater, nur das Fossil Funke blieb da.
    Kann man irgendwo nachlesen, was A.H. in Sachen Stadtsoziologie erscharfsonnen hat und wissenschaftlich belegt?
    Nach meiner Erinnerung war die Stellenvergabe in den SozWiss-Fächern in Berlin schon in den 70er Jahren parteipolitisch geregelt. Das war woanders auch so, siehe Sontheimer an der LMU.
    Es handelte sich bei A.H. um die Postenbeschaffung für einen verdienten Genossen. O.k., er musste nicht, wie unsere Verbogene-Puffer-Verklopp-Truppe in den Keller des Büros der SEW (Sozialistische Einheitspartei Westberlin), um dort durch einen Abwasserschaden in der Schei$$e stehende Plakate zu bergen. Dazu hatten die Genossen halt ihr Personal bei den Eisenbahnern.
    Über- und Unterordnung gibt es auch im Sozzillismus. Oder wie man das sonst schreibt.

    • Altvater
      hat übrigens seinen Namen auf eine Liste gesetzt, die dazu aufgefordert hat,
      Holm im Amt zu belassen.

  120. Herzlichen Glückwunsch DA, Sie haben sich um unser Land verdient gemacht
    und was die von der Antifa angeht: das sind ja wohl meistens Städter (wer würde auf dem Land, wo eher Normalität angesagt ist, so ticken). Wenn die sich mal aufs Land trauen, sollten sie etwas aufpassen. Denn da gibt es immer noch welche, die durch Lindenstraßengucken NICHT weichgespült sind. Und die nehmen es vor allem mit ihren Autos sehr genau. Sollte irgendjemand ihrem motorisierten Schmuckstück auch nur einen Zentimeter zu nahe kommen können die, na sagen wir mal, sehr überzeugend wirken. Und sie sind auch nicht immer allein.
    Wenn alles vorbei ist werden die Antifanten sich sagen „wir wären besser in der Stadt geblieben“. Ja genau, dort sollten sie bleiben, in einer nahegelegenen Schwulenbar ein paar Joints oder sowas kaufen und beim Kiffen über die unterschiedlichen Schattierungen von Intelligenz diskutieren (nachdem sie gelernt haben, den Begriff zu buchstabieren). Denn Rauchen geht ja noch wenn es mit dem Kauen schon nicht mehr so klappt.

    Aber wie gesagt, Don, herzlichen Glückwunsch, auch für diesen Satz:
    „Deutschland braucht wieder scharfe Debatten, Polemiken und ideologische Angriffe gegen gefestigt geglaubte Territorien“. Genau so ist es. Und Trump hat es vorgemacht. Bei einer fast ausnahmslos nach links verrutschten Republik hierzulande dürfte die Stoßrichtung für die wenigen noch übrig gebliebenen echt Bürgerlich-Konservativen wohl klar sein.

  121. "EinTerrorist"
    Zitat: „Interessant allerdings, dass nicht einer mal berichtet hat, wie die Konditi-onierung dieses Herrn im nach 89 Deutschland so voran ging… der war ein ganz schwerer Bursche!“

    „Nicht einer mal berichtet hat“?
    Irrtum, gepostet von mir am 9.12.16 auf Stützen vom 8.12.16, in Beantwortung auf Behauptungen, laut welchen es rechtens gewesen wäre, dass Holm ehemals [bespitzelt] und verhaftet worden war:

    Zitat: Es stimmt, dass Holm verhaftet wurde, Zitat Wikipedia:
    Am 31. Juli 2007 wurde Holm wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB) verhaftet.

    Ich hatte das damals in den Medien verfolgt. Der Fall war aber alles andere als eindeutig, und die zu seiner Beobachtung führenden Gründe waren dubios, Zitat Wikipedia:
    „Laut Holms Verteidigung wurde das Bundeskriminalamt auf Holm durch eine Internetrecherche zu bestimmten Stichworten aufmerksam, die auch die „mili-tante gruppe“ in ihren Bekennerschreiben benutzte, unter anderem „Gentrifi-cation“ und „Prekarisierung“.

    Die Verhaftung Holms stieß auch außerhalb Deutschlands auf Kritik. Ein von 43 Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland erst unterzeichneter offener Brief sowie ein offener Brief der prominenten Soziologen Richard Sen-nett und Saskia Sassen forderten Holms Freilassung.

    Am 22. August 2007 ordnete der Bundesgerichtshof die Haftaussetzung an. Dagegen hatte die Generalbundesanwältin Monika Harms Beschwerde eingelegt. In dem darauf folgenden Beschluss des BGH, der am 24. Oktober 2007 veröffentlicht wurde, wurde der Beschwerde jedoch nicht stattgegeben, sondern der Haftbefehl sogar ganz aufgehoben, weil es zwar Indizien für einen Anfangsverdacht gegeben habe, aber die Ermittlungen keine hinreichenden Indi-zien für einen dringenden Tatverdacht ergeben haben und die Inhaftierung da-her gesetzwidrig war.“

    Fazit: Der BGH hob die Inhaftierung als gesetzwidrig auf.

    Die Süddeutsche sprach damals von „konstruierten Beweisen“:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/wie-man-unter-terrorverdacht-geraet-die-gedanken-sind-freiwild-1.881719
    Zitat Ende

    • Die ganze Geschichte ...
      sollte nicht unerwähnt lassen, dass Holm in persönlicher Beziehung zu den später Verurteilten stand, deren Revision gegen die Verurteilung auch nicht erfolgreich war.

      Dass das Ganze nicht als terroristische Vereinigung sondern als kriminelle bewertet wurde (trotz der politischen Bekenntnisse der „militanten gruppe“ und ihrer Bekenntnisse zu weiteren Anschlägen) und die Art der Ermittlungen vom Bundesgerichtshof als rechtswidrig kritisiert wurde, ändert nichts an dem mehr als grenzwertigen Umfeld von Holm.

      Dass unser Rechtsstaat so gut funktioniert, dass er nur bei entsprechender Beweislage verurteilt, ist auch gut so. Doch ist es ein Skandal, dass Leute, die in solchem Umfeld agieren, ein paar Jahre später Staatssekretär werden können. Denn er ist ja nicht deswegen geext worden, sondern wegen seines unsäglichen Umgangs mit seiner unsäglichen Vergangenheit (verschweigen, entschuldigen … glaubwürdige Reue sieht anders aus).

      Man stelle sich vor Beate Zschäpe würde freigesprochen und ein paar Jahre später Staatssektretärin …

      Alles in allem ist dies nur ein trauriger Beleg dafür, dass Politik und Justiz heute auf dem linken Auge so blind daher kommen wie in den 50er Jahren auf dem rechten.

      Wenn man sieht wie ehemals seriöse Medien der Bundesrepublik wie SPON und Zeit dem Herren Holm nachweinen und ihn exkulpieren, kann einem nur noch speiübel werden.

      Das alles tut unserer Demokratie und Gesellschaft ganz sicher nicht gut …


    • Ich hatte den Vorfall seinerzeit verfolgt, auf SPON und in anderen Medien, und unisono wurde Holm damals als Opfer einer Schnüffelgesellschaft angesehen, in welcher es reicht, mit einigen wenigen verdächtigen Suchbegriffen wie Gentrifizierung und Prekarisierung zu arbeiten, um in den Verdacht des linken Terrorismus zu kommen. Damals hieß es auch, dass der Staat mit dem rechten Auge blind sei.

      Um welche Organisationen handelte es sich?
      Ich habe nicht gewusst, dass in Deutschland linke Terrororganisationen aktiv sind, die, wie Zschäpe & Co. Massenmorde begehen oder planen. Den Vergleich finde ich daher überzogen, es sei denn, Sie zeigen könnten, dass es sich bei Holm um umstürzlerische Umtriebe, verfassungsfeindliche Aktivitäten, einschl. geplanter Ermordung von Gegnern handelte. Von nichts dergleichen war damals die Rede, sondern die Medien stellten Holm als Opfer von Justizwillkür dar, s. meinen Link zum Artikel der SZ.

      Sonst bin ich der gleichen Meinung wie Don Alphonso, der in seinem Blog von 8.12.16 schrieb, dass es genügt hätte, wenn Holm sich für seine Stasi-Vergangenheit entschuldigt hätte bzw. glaubhaft erklärt hätte, dass er sich vomjeglichen Linksextremismus distanziert.

    • Massenmorde oder Serienmorde?
      Mit Serienmord kommt man nicht weit, mit Massenmord (Schreibtischtäter) schafft man auf die Banknoten der zehn „Weltwährungen“ heutzutage. Und Vergleichen bedeutet nach wie vor nicht Gleichsetzen.

    • Zusatz
      „Sonst bin ich der gleichen Meinung wie Don Alphonso, der in seinem Blog von 8.12.16 schrieb, dass es genügt hätte, wenn Holm sich für seine Stasi-Vergangenheit entschuldigt hätte bzw. glaubhaft erklärt hätte, dass er sich vomjeglichen Linksextremismus distanziert.“

      Nach dem ersten Blog von Don Alphonso ist es Herrn Holm ziemlich sicher recht bald zu Ohren gekommen, dass jener kritische Beitrag über seine Position als Staatssekretär in der FAZ erschienen ist. Holm hätte also reichlich Zeit gehabt, die Sache durch eine Entschuldigung und eine entsprechende Erklärung richtig zu stellen, aber das hatte er halt nicht nötig. Pech gehabt.

    • @Tamarisque 17. Januar 2017 um 14:00 Uhr
      Soso, auf SPON und in anderen Medien informiert … die waren also auch schon 2007 so neutral wie heute. Fiel nur noch nicht so auf.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Militante_gruppe_(mg)

      – Morddrohung mit Versendung von scharfer Munition an den Regierungsbeauftragten für die Entschädigung der Zwangsarbeiter, Otto Graf Lambsdorff
      – diverse Brandanschläge auf Sachen und Gebäude
      – Propagierung von Anschlägen als legitimer Bestandteil des „revolutionären Kampfes“ … „auf einer sozialrevolutionären und antiimperialistischen kommunistischen Grundlage“, RAF-Verherrlichung in linksradikalen Postillen

      Drei der vier Angeklagten wurden verurteilt, nur Nr. 4 Holm nicht. Einer von ihnen war über die Spur Holm ermittelt worden. Das ist sein genuines Umfeld, wie er ja auch sonst und bis heute der Held der gewaltbereiten linksradikalen Besetzer- und Brandstifterszene in Berlin ist (Google hilft).

      Sicher keine RAF, und die Ermittlungsbehörden haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Die damals schon linken Medien fanden die Ermittlungsschwächen seinerzeit weit anprangernswerter als das bisschen Morddrohen und Brandstiften, so wie heute der besorgte Bürger als größte Gefahr gilt und nicht das, was ihn besorgt macht.

      In Sachen Holm ist sein Milieu damit klar sichtbar geworden, und es ist definitiv nicht das, aus dem ein Staatssekretär in einer demokratischen Regierung kommen darf. Zumal mit weiteren antidemokratischen (Stasi-)Flecken auf der Weste.

      Ein solches unbelehrbares Schmuddelkind erst auf eine unbefristete Unistelle und dann auf einen Staatssekretärsposten zu hieven – das kan nur DIE LINKE im RHS wagen. Unter anderem dank Don nur für kurze Zeit.


    • @ Rothwildjäger
      Ja, ich habe mich in ganz normalen MSM informiert. Was sollte ich sonst lesen?
      Und tut mir auch schrecklich leid, dass ich keine Kennerin der extremen Szenen bin, weder links noch rechts. Liegt eventuell daran, dass ich mich selbst weder links noch rechts orte.

      Ich verfolge die Politik der Hauptstadt auch kaum, deshalb schreibe ich z.B. in diesem Blog nur wenig. Der Hamburger Olaf Scholz greift hier am Nordpol in der linken Szene hart durch, das ist eigentlich alles, was mich daran interessiert, und das finde ich gut.

      Wenn das so ist, wie Sie das beschreiben, dann ist der Mann natürlich völlig ungeeignet. Solche Leute haben in der Politik natürlich nichts zu suchen. So detailliert hatte Don Alphonso das hier nicht beschrieben.

      Ich bin auch kein Relativierer der DDR, wofür ich hier von einem Ex DDR-Bürger angegriffen werde. Diese Leute haben nicht einmal die Basics der Meinungsfreiheit gelernt und greifen hier andere Poster damit an, dass man kein Recht dazu hätte, sich eine Meinung über die DDR zu äußern – das dürften nur die Bürger der DDR.

      Als eine in Finnland aufgewachsene Person kann ich mich glücklich schätzen, in Freiheit aufgewachsen zu sein. Die Finnen haben sich allerdings mit dem Sowjet-System bestens ausgekannt. Dort gibt es keine sozialromantischen, salonlinken Illusionen, außer bei den ehemaligen Kommunisten.

      Die Strukturen und Lebensverhältnisse werden in der DDR in den Grundzügen nicht viel anders gewesen sein, galt die DDR doch, jedenfalls laut dem finnischen Wissensstand, als die tüchtigste und treueste Verbündete der UdSSR.

    • Titel eingeben
      @Rothwildjäger
      17. Januar 2017 um 17:43 Uhr

      […]und die Ermittlungsbehörden haben sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert.[…]

      LOL nette Untertreibung…die Ermittlungsbehörden haben belastende „Dokumente“ bzw. Beiträge selber verfasst plus einiges andere, was etwas zweifelhaft war…vgl. https://www.heise.de/tp/features/Militante-Ermittler-3380714.html

      bombjack

    • @Tamarisque
      Danke, ich hatte das tatsächlich vergessen, ihre Beschreibung hat mich daran erinnert.
      Aber sie sehen ja, dass es soagr hier so weit ist, dass das „Agieren in solchen Umfeld“ einen als nicht ausreichend staatstragend entlarvt und daher für höhere Aufgaben als die Müllabfuhr disqualifiziert.
      Allerdings messen sie dem post-faktischen Rothwildjäger zu viel Bedeutung bei, er hat es nicht so mit den Tatsachen. Holm hat lediglich dieselben Begriffe gebraucht, und den der Gentrifizierung zu benutzen machte einen damals halt bereits zum Terroristen. Heute hätte man das auch noch gerne, aber es wissen halt mittlerweile zu viele was damit eigentlich gemeint ist und erkennt, dass diese auch höchst unangenehme Folgen hat. Wenn man nicht gerade zu denen gehört, die wie Don Alphonso direkt davon profitieren.
      Während das natürlich völlig legitim ist, sind die Rothwildjäger halt die üblichen Stammtisch Schwätzer, die dann bei Wahlen die für die Bürger unangenehmen Privilegien des 1% ermöglichen und dann anfangen zu keifen, wenn ihnen was nicht passt.
      Es gibt sicher unzählige ex-Stasi Leute in öffentlichen Ämtern, aber solange die nicht den Fehler begehen das Anliegen von Hausbesetzern nicht prinzipiell und ausnahmslos als Ketzerei gegen bayrische Grundwerte zu erkennen, entgehen sie der Jagd der Don Alphonsos der Welt.
      Man wird bei Die Linke halt den nächsten Kandidaten für den Posten gründlicher durchleuchten. Denn kommen wird einer und wenn man der Linken nicht ein paar politische Brosamen zukommen lässt, zerbricht die rrg Koalition noch schneller, als sie es eh tun wird.
      Die Annahme man müsse DDRler oder Stasi Fuzzi sein um die Wohnungspolitik der Berliner Regierung für inakzeptabel zu halten, und dass mit Holm das Thema vom Tisch ist, das ein wenig lächerlich

      Das Faszinierende an der Gegenwart ist, dass man Allerorten Indizien erkennen kann, ohne daraus irgendeine realistische Vorstellung der Zukunft ableiten zu können.
      In DE wird Merkel wohl auch nach den Wahlen erhalten blieben, aber was die Mischung aus geistig Behinderten und Goldman Sachs Angehörigen, die Trumps Kabinett bilden, mit dem Planeten anstellen werden, ist eine echte Wundertüte.

  122. Innere Sicherheit und Auseinandersetzung
    wird sicherlich eines der wesentlichen Themen der Wahlkämpfe dieses Jahres werden.

    Da mögen die SPD-, Grünen- und Linken-Politiker noch so laut rufen, dass sie das wollten.

    Göring-Eckardt kann ja vielleicht in manchen Talkshows so tun als ob, aber bis zu den Wahltagen wird sich eben nicht mehr davon ablenken lassen, dass eben die Grünen Landespolitiker in recht vielen Landesregierungen genau gegen Innere Sicherheit agiert haben.

    Es wird jener Frau nicht helfen zu fordern, Gefährder festzusetzen, wenn sie gleichzeitig der Meinung ist, z.B. Maghrebinische Intensivtäter wie auch andere sollten in Deutschland bleiben. Wie auch Sexualstraftäter, da denen ja im Heimatland bei solch einer Tat ein härteres Urteil als in Deutschland bevorstünde.

    Es wird den Grünen, der SPD und den Linken nicht helfen, einen Sonderermittler in der Causa Amri zu fordern, wenn klar ist, dass das für die Inhaftierung verantwortliche Amtsgericht von Regensburg seitens des nordrhein-westfälischen Innenministeriums falsch, vermutlich bewußt, informiert wurde. (Herr Jäger und Frau Kraft lassen herzlich grüßen.)

    Es wird diesen Parteien ebenfalls nicht helfen, dass sie versuchen, von Intensivtätern an sich abzulenken, die in NRW z.B. 40 mal auf frischer Tat von der Polizei erwischt werden und vom zuständigen Haftrichter stante pede auf freien Fuß gesetzt werden.

    Es wird nicht helfen zu verlautbaren, Amri sei kein V-Mann gewesen. Lediglich der Bund hat bisher verlauten lassen, dass dieser weder V-Mann war noch angeworben werden sollte. Aus NRW war nur zu hören, er wäre kein V-Mann gewesen. Zu Anwerbeversuchen gabs keine Antwort. Aber solches kennen wir leider nur zu gut in diesem Bundesland.

    Es wird diesen drei Parteien nicht helfen, durch Thematisierung von Amri von den anderen Themen der Inneren Sicherheit abzulenken, seien es die No-Go-Areas, seien es straffällige Migranten, seien es Mitglieder von Rockerbanden, sei es Sozialbetrug, sei es Urkundenfälschung oder Falschbekundung (bei SPD und Linken grad besonders beliebt), es wird nicht helfen, da es zunehmend thematisiert werden wird.

    Und das nicht, weil einige Spinnerte meinen, da ein Thema gefunden zu haben, sondern weil die Menschen spüren und wissen, was da falsch läuft.

    Anderes spare ich mir für andere Kommentare auf, wie z.B. den Betrugs- oder Täuschungsversuch seitens Göring-Eckardt, der Bund solle sein Geld in die Renovierung von Schulen stecken usw., wo doch an sich alle wissen, das dieses Länderangelegenheit ist. Richtig dreist und unverschämt ist jene Frau und das werden wir noch einige male erleben und diskutieren können.

    —–

    Die Justiz in den Ländern wird sich ändern müssen.

    Es nützt nichts, Kriminelle aufzugreifen und 40 mal eine positive Sozialprognose zu geben und zu entlassen. Kriminelle gleich welcher Herkunft sind zu bestrafen

    Die Landesregierungen, die das nicht hinbekommen, werden scheitern und das einzig Gute daran wäre, am Beispiel von NRW, die Ministerpräsidenten bzw. Ministerpräsidentinnen, in NRW also Kraft, mit diesen Namen wird auf alle Zeit das Scheitern und die Kapitulation vor Kriminellen verknüpft sein.

    Und eben auch die das tragenden Parteien.

    Diese Last werden diese Parteien, SPD, Grünen, Linke nicht mehr los. Das wird diese zu von Bürgern verachteten Organisationen machen.

    Die Justiz muß besser und härter agieren.

    —–

    Ein letztes für diese Nacht:

    Don Alphonso sprach den Klassenkampf und explizit die Antifa an.

    Das wird nunmal ein erfreuliches Ergebnis dieses Jahres werden, meiner Einschätzung nach, dass nämlich Polizei und Justiz und Politik auch gezwungen sein werden, massiver gegen Linksradikale vorzugehen.

    Mächtig wirds da rundgehen, aber dann wird auch dieser rechtsfreie, gewalttätige, kriminelle und skrupellose Raum geläutert werden.

    Klassenkampf ist von solchen ja gar nicht gemeint, eher das Erlangen eigener (erwerbsloser) Interessen auf Kosten anderer.

    Den wahren Klassenkampf werden wir in ca. 10 Jahren erleben, wenn die Künstliche Intelligenz der menschlichen gleich sein wird.

    Dann jedenfalls werden radikale Schmarotzer gleich welcher Seite nichts mehr zu lachen haben. Vielleicht ja auch vorher nicht mehr, wenn die Politik registriert, wie es in der Bevölkerung gärt.

    —–

    Es wird ein hartes Jahr. Seis drum, sind wir doch alle lange gewöhnt. Endlich kommt es dazu, dass die Dinge geklärt werden.

    • Sie sind mein heutiger Demosthenes, Thomas Cgn
      schönschaudriger kann eine Philippika nicht ausfallen.
      (DdH)

    • nicht schon immer?
      „weil die Menschen spüren und wissen, was da falsch läuft.“
      .
      War das nicht schon immer so? Schon als Grundschüler haben wir – in den Fifties, in Berlin – die Propaganda von Ost wie West bemerkt, durchschaut und darüber den Kopf geschüttelt, mein Freund Wolle und ich. Es gab da das SED-Blättchen „Tarantel“ (Ost) und es gab den RIAS (West). Und die Propaganda war so heftig.
      .
      Und wusste die Bevölkerung der DDR nicht ebenfalls jahrzehntelang, was richtig und was gelogen ist und es deshalb dort „double speech“ gab; jedenfalls in ihrem eigenen Land. Die Propaganda des „Feindes“ (Westfernsehen) haben sie treuherzig geglaubt, sind ’89 übergelaufen …und offenbar inzwischen aufgewacht (?)
      .
      Es gibt natürlich immer einen Bodensatz Deppen, die nix merken und zufrieden sind mit der Flasche Bier vorm Färnseher. Aber auch die spüren „irgendwie“: Das ist alles nicht richtig; das ist doch nicht meine tägliche Realität.
      .
      Heute kann sich dieses vormals „stumme“ Volk per Internet ganz leicht äußern und die „Leute“ tun’s auch. En masse. Die Qualität schwankt natürlich immens. Und die (zwar dumme aber massenhafte) Gegenpropaganda von „oben“ (Politik und Presse, vor allem TV) wird sogar bemerkt: man will Volkes (andere) Meinungen verbieten.

    • Thomas CGN
      Ein Teil des Kampfes wird heute in Dresden ausgefochten, wo B. Höcke eine Rede halten will, so es dazu kommen sollte, denn die Toleranten und sich für Meinungsfreiheit Einsetzenden wollen auch kommen und was mitbringen.

    • Philippika und anderes
      Der Begriff ist mir ja noch bewußt, die Verbindung zu Demosthenes war mir verloren gegangen und werde ich auffrischen. Danke dafür, DdH.

      Gelegentlich leitet mich der Himmel zu solchem. Das erste mal in der ersten Hälfte der Siebziger des vergangenen Jahrhunderts. Aufsatzthema war frei zu wählen.

      Ich zog heftiger vom Leder als in diesem Kommentar. Ein grünes Thema nach dem anderen aufgreifend, also die positiven Themen der späteren Grünen, damals gabs die ja noch nicht. Das waren weniger meine Erkenntnisse als die meiner Umgebung, die solches einleuchtend vertrat. Ergebnis war, dass die gesamte Schule in Hilden in der Aula zusammen gerufen wurde und einziges Thema war dieser Aufsatz, er wurde vorgetragen und diskutiert. Da erinnere ich mich aber nicht mehr an die Einzelheiten, lediglich noch daran, dass der Deutschlehrer den Aufsatz behielt.

      Also, ab und an kommt es so heraus.

      —–

      Spüren und wissen was falsch läuft ist ja so eine Sache. Jetzt hat es halt in Hinsicht auf einige Themen einen Kulminationspunkt erreicht, der sich nicht mehr klein reden lässt. Jetzt wird das Spüren und Wissen Folgen zeitigen.

      Welche, das müssen wir abwarten.

      —–

      Ich bin dafür, AfD Vertreter sollten frei Veranstaltungen abhalten und Reden halten können.

      Aber ich mag die Repräsentanten und sehr vieles von diesen Vertretene nicht.

  123. Was ist hier bitte post-truth?
    Ach kommen Sie, Don.

    Ihr ganzer Text vom 8. 12. beruht, gelinde gesagt, auf Anscheins-Fakten.

    Den Wehrdienst bei Feliks Dzierzinski abzuleisten, hieß – zumindest bis 1989 – keinesfalls, ein Stasi-Hauptamtlicher zu sein. Das ist – im Wortsinn – eine post-faktische Interpretation.
    Z. B. gibt es Dutzende heutiger Berufsmusiker, die sich zu Dzierzinski meldeten, weil das Musikkorps so was wie eine wild card fürs Musikstudium war.
    Dasselbe galt für eine gute Liste begehrter Studienplätze, von Archäologie bis Zahnmedizin.
    Und wer weiß, Don, bei Ihrem bougeoisen Familienhintergrund hätten Sie um Ihres Studiums willen ja vielleicht auch beim Wachregiment eingecheckt, oder es zumindest probiert (Nun, eine gewisse Körperhöhe war allerdings Voraussetzung) …

    Holm hat zu keinem Zeitpunkt über seine Vergangenheit gelogen.
    Seit ca. 2007 ist seine persönliche Stasi-‚Geschichte‘ in seinem Wikipedia-Eintrag nachlesbar. In der DDR-Bürgerrechts-Szene wurde sein Fall ausführlich diskutiert.

    Weil Ihnen – oder wem auch immer – der politische Standort eines künftigen Berliner Staatssekretärs nicht passt, wählen Sie diese Geschichte aus der Teenagerzeit des Betreffenden als scandalon und geben den investigativen Enthüller, der sich mit dem SKL der feigen Rachemeute entziehen muss.

    Und dann fragen Sie noch, was daran post-truth sei.

    Ich hab Ihren Kram lange gern gelesen, auch als ich schon längst mit Tendenz und Stil über Kreuz war. Aber hier ist jetzt Schluß für mich.

    Viel Spaß noch mit Ihren vielen neuen Freunden hier.

    • Her mit den kleinen Stasi Akten @Schauerfeld
      Werter Schauerfeld, also alles ganz easy?

      Da wird wortreich geklagt wie Nazi doch die junge BRD war und dann bzgl 1989 -viel näher dran,an der zweiten deutschen Diktatur – alles schwamm drüber und nicht so schlimm?

      Dann soll er mal seine Stasi Akte online stellen (die Idee hatten der Werte DA ja schon), oder ein „Untersuchungsausschuss“ sieht mal nach ob Holm wirklich nur Akten abgestaubt hat.

      Seine Nähe zu linksbizarren Kreisen ist ja wohl unstrittig. Unstrittig auch, dass die Selbstauskunft gegenüber der HU nicht korrekt war.

      Seine wissenschaftliche Expertise würde mich auch interessieren. Eigentlich mache ich Wissenschaft (Vorlesungen, Klausuren, Seminare, Publizieren, Konferenzen, Gelder aquirieren) oder ich habe da eine minimale Beschäftigung damit ich den Kopf frei habe Politik zu machen. Der marxistisch -leninistische Berufsrevolutionär, der sich hinter einem was mit Sozialwissenschaften Lehrstuhl versteckt ist kein Wissenschaftler sondern ein mit Steuermitteln alimentierter Berufsrevolutionär.

      Was ist überhaupt das Problem, Skandalisierung ist doch die politische Währung, da erwischt es halt mal auch einen Linken.

      Als Partei soll man sich halt gut überlegen wen man aufs Schild hebt, auf das einem nicht Kinderpornos, Crystal Meth, sexuelle Belästigung, die Stasi Akte oder Verwandtschaft beim IS in die Quere kommt.

    • Schönrednerei ...
      Wer bei Dzierzinski wegen eines Studienplatzes (den man bei guten Noten auch so bekam) diente, war schon vor 1988/89 beim normal tickenden Freundeskreis durch, da als skrupelloser Karrierist geoutet.

      Fragen Sie mal wie beliebt Kandidaten der SED beim Rest waren. Wer das und Dzierzinski war, war für den normalen Werktätigen oder Studenten ein Paria. Und dazu die Verpflichtung für das MfS Journalismus zu studieren. Also eine Presse, die wirklich und offensichtliche Lügenpresse war, zu bedienen und dabei Kollegen zu bespitzeln.

      Das war nicht 1955, als mancher noch ehrlich und guten Willens an den Sieg des Sozialismus glaubte, sondern zu Zeiten der Perestroika, wo jeder sah, dass die DDR am Ende war. Wer da noch Kandidat der SED wurde und zu Dzierzinski ging, musste schon wirklich hardcore verblendet oder bösartig sein.

      Und das war Herr Holm ganz offensichtlich – denn auch nach der Wende ging ihm kein Licht auf, sonst wäre er nicht noch 20 Jahre! später in dem verblendeten und bösartig gewaltbereiten linksradikalen Umfeld verurteilter Krimineller unterwegs gewesen.

      In der Tat eine hervorragende Vita für einen Staatssekretär – wer das vertritt, stellt sich selbst ins altsozialistisch-linksbizarre Abseits.

    • Titel eingeben
      …und weil es da immense Vorteile gab, durfte man mitmachen?
      Da sind mir die Überzeugungstäter viel lieber. Die stehen zu dem was sie glauben.
      Die von Ihnen genannten dagegen sind Opportunisten bis Schwindler.
      Und wenn diese „aber nur der Vorteile wegen“-Entschuldigung auch noch hinterher – wenn’s rausgekommen ist – vorgeschoben wird: Will man mit solchen Menschen Umgang pflegen?

    • OA
      Jeder der gedient hat – in diesem Fall von Vorteil – egal auf welcher Seite, weiß, was ein verpflichteter Offiziersanwaerter (OA) ist, und das dieser nichts mit einem normalen Wehrdienstleistenden (WDL) zu tun hat, auch wenn er mit diesen die Grundausbildung durchläuft.
      Der Versuch Herrn Holm nachträglich vom OA zum WDL ist Geschichtsfaelschung, meinetwegen auch Fake News und Sie fallen entweder darauf herein oder verbreiten sie vorsätzlich.

      Gruß
      Sebastian

    • @schauerfeld
      Danke für Ihre fundierte und wie ich meine durchaus lesenswerte Anmerkung.
      Aber wenn es in diesem Fall allein auf die Stasitätigkeit von Holm hinausgelaufen wäre, das hätte man wegstecken können.
      Worum es hier geht, ist doch der Zusammenhang zur Hausbesetzerszene nd die breite Unterstützung des Hoöm duech Antifa und Co.
      Gut, jetzt kann man sagen, Freiheit der Meinung etc. kann ich alles nachvollziehen, aber dann als Repräsentanten der Hauptstadt?

  124. Selten
    so einen eingebildeten und selbstverliebten Artikel gelesen.

    • Das hat hier Tradition.
      Damit bekommt die FAZ einen wesentlichen Teil ihrer Kommentierer aus der FAZ-online raus, wo ja doch fleißig gekürzt wird. Man könnte in vielleicht von Arbeitserleichterung für die Moderation bei FAZ-online sprechen. Das hier ist dann die schwer ironische Spielwiese, wo ein bestimmter Teil von Volkes Stimme mal so richtig darf.
      Als Durchschnittsmensch braucht man eine Weile, um das zu verstehen, was hier so abgeht.

    • Selten
      so einen eingebildeten und selbstverliebten Kommentar gelesen.

  125. Der Holm ist sein Pöstchen los und gut is.
    Konzentrieren wir uns auf den restlichen Saustall, den @ Thomas Cologne oben so schön darlegt. Wir stellen aber fest: bei den Grünen herrscht seit dem 19.12. betretenes Schweigen bzw. fordert plötzlich mehr Polizei. Polizei, die sie zuvor verächtlich gemacht hatte (deswegen ist meine Schätzung, daß mindestens 75% der Polizisten hinter vorgehaltener Hand AfD wählen, jedenfalls alle, die ich kenne)
    .
    In den ÖR-Laberrunden herrscht plötzlich von GrünLinks ein Ton, der vor 6 Wochen noch als aus dem AfD-Wahlprogramm entstammend bezichtigt worden wäre und zukünftig den Maas beschäftigen könnte. Meistens sitzt man nur noch betreten schweigend da, so wie gestern KGE bei Plasberg. Die Linken schlagen berechtigter Weise auf das Mikado-Beamtenspiel der Behörden ein und sind plötzlich auch für „mehr Polizei, mehr Sicherheit“. Bis evtl. im ersten Quartal eingestellte Polizeianwärter (die nicht einmal die Abgänge kompensieren) ihren Dienst aufnehmen können ist, so sehe ich voraus, bei den täglich neu hinzugekommenen Illegalgeschenkten und der Abschiebung im 30-iger-Pack im Rhythmus von Equinoxen das Land sturmreif für einen neuen Führer. Ich warte sogar nur darauf, daß die Polizei, ändert sich nichts, der „Führung“ von der Fahne geht. Mir riecht die ganze Causa Amriarschi ohnehin schon verdächtig nach Sabotage zur Erzielung eines Vorführ-Effektes. Tut mir leid.
    (DdH)

    • AfD oder NPD
      mich hat das Urteil des BVerfG doch erstaunt, als ich darüber nebenan las:

      …Die NPD sei von 28.000 auf 6000 Mitglieder geschrumpft. Bei Bundestagswahlen liege die Partei im Ein-Prozent-Bereich, zudem sei sie in keinem Landtag mehr vertreten und habe auch auf Kreisebene keine Perspektive für Mehrheiten…

      Das könnte sich schlagartig ändern, nicht dass ich die Partei je wählen würde, aber vorstellbar ist doch, dass etlichen die AfD aus vielerlei Gründen nicht wählbar erscheint, sie sich bei der NPD besser aufgehoben fühlen. Auch Polizisten, denen man ja immer eine gewisse Rechtslastigkeit nachsagte.

      Mit anderen Worten, mich täte nichts mehr wundern, denn ändern wird sich die Politik der lieben Frau ja nicht, die gestern wieder die Einheit der 27 EU-Staaten ausrief. Wo sie die nur herbekommen will, erschließt sich nicht, schon gar nicht, wenn man die Äußerungen der anderen Regierungschefs zur Kenntnis nimmt. Das ist einfach nur Realitätsverweigerung, aber davon lebt die Politik bei uns. Wie gestern bei Plasberg wieder schön zu beobachten war.
      Wie sagte Schröder schon, in der Realität gibt’s das auch in Wirklichkeit.

    • Ancient Fake News
      @Renate Simon

      …..“Auch Polizisten, denen man ja immer eine gewisse Rechtslastigkeit nachsagte………“

      Dieses „Ding“ ist auch nicht tot zu kriegen! Das sind sozusagen die ersten FakeNews der 68er… Die Palette der politischen Meinungen ist auch in der Berufsgruppe genauso breit, wie im Rest der Bevölkerung. Eine berufliche Neigung zur Einhaltung von Recht und Gesetz mag natürlich in den Augen steinewerfender Taxifahrer in Frankfurt oder in der roten Flora, sowie in Kreisen mit diesen sympathisierender „Journalisten“, Unmut erregen, hat in meinen Augen aber eher mit einer dort vorherrschenden cognitiven Dissonanz zu tun. Aber vielleicht handelt es sich ja auch nur Ihrerseits um einen Tipfehler und sie wollten „Rechtlastigkeit“ schreiben?

    • Werter Oskar, das ist ein Klischee, das
      schon ewig durch die Lande tourt und ich habe es leichtfertig übernommen.

      68er, keine Ahnung, die sind so weit weg an mir vorbei gelaufen, dass ich nicht mal einen Windhauch davon mitbekommen habe. Den Steinewerfer und seine Brüder und Schwestern im Geiste habe ich nie gewählt und werde es auch künftig nicht fertigbringen, geht für mich ganz einfach nicht.

      Ich würde die Arbeit eines Polizisten nicht machen mögen, denn ich müsste mich täglich fragen, für wen und für was ich eigentlich meinen Kopf riskiere, sowie Leib und Leben gefährde. Anerkennung von oberster Stelle kommt alle Jubeljahre mal so nebenbei dahin gesagt, dabei wünschte ich mir, die Polizei würde gerade bei der sogen. Politelite mal in den Streik treten und die Damen und Herren nicht eskortieren. Die haben dermaßen Angst vor dem Pack, dass es schon lächerlich ist.
      Man sollte diese Elite einfach mitten in einem Brennpunkt aussetzen, sich selbst überlassen und abwarten, was passiert. Die Vorstellung hat für mich jede Menge Potenzial und erheitert mich ungemein.
      Denn nicht jeder ist so wehrhaft, wie es einst Kohl war.

      Sie sehen, ich habe fast anarchistische Gedanken, aber man wird ja mal träumen dürfen.

  126. Feigling
    Sich an so einem kleinen unbedeutenden Gefreiten des MfS auszutoben, ist ja nun wahrlich keine Heldentat, auch wenn man ihm den Vorwurf nicht ersparen kann, nicht bei der Wahrheit geblieben zu sein.
    Wahrer Mut ist in meinen Augen, wenn sich der Don an einen sehr prominennten Bewohner am Rande des Tegernsees heranwagen würde,
    den Oberst des MfS, Herrn Schalk-Golodkowski, aber da hat er sicher Angst, dass seine geliebten Mietimmobilien Schaden nehmen, weil er damit einen Sturm auslösen würde, dem sie und er nicht standhalten würden.

    • Sollten Sie das nicht mitbekommen haben: Der von Ihnen erwähnte Herr ist schon lange tot.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Schalck-Golodkowski

    • wenn nix mehr geht, geht's auf die Toten
      Der Betrachter war anscheinend einige Jahre eingefroren. Oder es floss alles so gut, alle kleinen von anderen Leuten erarbeiteten Geschenke aus BW und Bayern, keine Konkurrenz weit und breit, und jetzt wird’s eng. Die Schenker wollen nicht mehr, die Beschenkten werden zu viele. Ja, da muss man Verstorbene ausbuddeln.

      Wie sie alle über den Uli feixten nördlich des Mains – da wusste man schon, was abgeht. Keine WM wäre ohne die Spieler vom Uli so gut abgelaufen, aber so ist die Welt. Nehmen und dann verachten, notfalls Tote, das ist das Ding.

    • @Betrachter
      „Die Mietimmobilien schaden nehmen“, anders können Sie und Ihresgleichen nicht, als, wenn die Argumente nicht mehr ausreichen, den anderen dann möglichst materielle Schäden zuzufügen, oder eben Gewalt anwenden oder irgendwo anzinken.
      Ist das nicht etwas armselig?

    • Ja, der Herr Schalck-Golodkowsky hätte viel erzählen können.
      Da wäre auch im Westen so manch Stein nicht auf dem anderen geblieben. Der hat nicht ohne Grund Asyl am Tegernsee(?) bekommen. Der lief unter Staatsräson.
      Der hätte Thema sein müssen. Und nicht so ein kleines Licht wie der Holm.

  127. Das Ende der Leichtigkeit
    Was leicht und schwirrend begann, wird unversehens in eine Form gepresst. Der Spaß ist vorbei, der Ernst beginnt. Es ist aber auch kein Spaß, wenn die Angst ums Auto einen plötzlich umtreiben muss. Und vielleicht ist es ein Abbild der Welt: Verengung des Blicks aufgrund äußerer Notwendigkeit. Das Florett hat ausgedient, jetzt braucht der Hausmann die Axt. Stehen die Belagerer vor der Tür, endet die Schöngeistigkeit. Ob’s einen Weg zurück zur Leichtigkeit gibt?

    Nebenbei: Ich weiß ja nicht, was in Bayern gesungen wird, bei uns ist es das Miserere und nicht das Misericordia.

  128. @DA: Ich glaube Ihnen vollkommen...
    …daß Sie eine derartig durchschlagende Wirkung Ihrer Beiträge weder erhofft noch erwartet haben.

    1) Weil Sie sich dann im Beitrag Tichy/Richel verbal nicht so weit aus dem Fenster gelehnt hätten.

    2) Weil Sie – langfristig – viel mehr Spaß und Themen MIT Holm auf dieser Position gehabt hätten, als ohne. Tja, wie sagt der Lateiner? „Si tacuisses…“

    Somit: Schwerer Einschätzungsfehler. Ich meine: haben Sie wirklich geglaubt, die feigen Sozen stehen das einfach so durch? Hat nicht Kurt Tucholsky gesagt: „Die Sozialdemokratie sind die Vorhaut der Arbeiterklasse – wenn es ernst wird, ziehen sie sich zurück.“

    Leute, die einem Vorsitzenden folgen, der sowenig Selbstkontrolle besitzt, daß er sich den Magen operieren lassen muss, damit er nicht mehr so unmäßig in sich hineinstopfen kann…die kann man doch eingentlich gar nicht mehr u n t e r schätzen, finde ich.

    • Das alles wäre so oder so gekommen. Andere waren auch schon dran, ich war nur schneller, das ist alles.

  129. Sobotka hat was gemerkt und spricht es auch noch öffentlich aus -
    jetzt wird zu beobachten sein, ob und wie umgesetzt wird.
    http://www.krone.at/oesterreich/22000-anzeigen-gegen-asylwerber-im-vorjahr-aufreger-interview-story-549190
    http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13903328
    „Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) verteidigt den Vorstoß seiner Partei, die mit der SPÖ vereinbarte Obergrenze für Asylanträge nachträglich zu halbieren. Erst jetzt sei ersichtlich, dass die Integrationsaufgabe das Land andernfalls überfordere.“

  130. Laber-Laber-kursiv-Laber-Laber
    Endlich sehe ich den Unterschied zwischen Linken und ‚Linken‘, oder meinetwegen auch Neo-Linken.
    Wenn das Kursive im Text oben die Stellungnahme der Linke zum Problemfall Holm wäre, wüsste ich diesen Unterschied. Da schaut nämlich kein politisches Bewusstsein mehr durch; das ist eine Eita-Teita-Haben-wir-uns-doch-lieb!-Politik.
    „[…] für ein solidarisches, nachhaltiges und weltoffenes Berlin“ Dass es mit ‚Solidarität‘ beginnt, ist wahrscheinlich ein Relikt das sich in einem Textbaustein hartnäckig versteckt hält. Der Rest ist ‚grün‘ und ‚refugees welcome‘.
    Wo wäre denn da Klassenbewusstsein? Gerechte Güterverteilung? Chancen? Menschlichkeit? Einkommen die eine nicht-prekäre Lebenshaltung erlauben? Gegen Ausbeutung und Neoliberalismus?
    Möglicherweise würde Frau Kipping sagen, das wäre ja alles ihr Programm. Und denken würde sie dabei an die Migranten (‚weltoffen‘). Nein, ein bestimmtes Klientel zu haben, playing to specific galleries ist nicht einmal das. Von Solidarität ganz zu schweigen.

    • @gast
      Über überbelegte Wohnungen war schon zu lesen. Trauriger Anlass. Ein Bulgare verlor bei einem Brand zwei seiner Töchter. Während der Ermittlungen -Brandstiftung- kam heraus, wie erschütternd überbelegt das Haus war.

  131. Titel eingeben
    anonymous_content sagt:
    17. Januar 2017 um 08:27 Uhr

    Her mit den kleinen Stasi Akten @Schauerfeld
    Werter Schauerfeld, also alles ganz easy?

    Herr ano….
    hatte auch eine längere Anwort auf Herrn schauerfeld geschrieben,
    auf`s falsche Knöpfchen gedrückt und weg war sie.
    Recht haben Sie, seine Geschichte nach dem Mauerfall zählt, nicht seine “ Jugendsünden“

    Auch der Verweis mancher hier in der BRD mit den Nazis , wa soll das?
    War falsch, aus Geschichte sollte man aber lernen und Fehler auf der linken Seite nicht wiederholen.

    Zu mir Herr schaeurfeld, bin Liberaler bis auf die Knochen und lasse mir von Ihnen nichts “ Rechtes “ an die Backen kleben.

    Zu Joschka`s Jugendsünden, er hat`s eingesehen und auch kapiert , dass Sozialismus nun wirklich die falsche Weltanschauung ist , ist ein guter Kapitalist geworden , hi hi

    Holm, hat er ewtas begriffen ???
    immer noch die sozialistische Schiene, ja können sich
    diese Damen und Herren nicht endlich mal in der Weltgeschichte umsehen`Wo hat denn ihr Modell funktioniert ?

    Mad Uro in Venezuele ist doch das letzte traurige Beispiel, Leute ärmer als zuvor zu machen, riesige Kriminalität,, nichts aber auch garnichts funktioniert, trotz der weltgrößten Erdölreserven.
    Eine Micky Maus Währung die jeden Tag abwertet, und da stellt sich doch dieser M A D U R O hin und sagt, nachdem er im Dezember neue Geldscheine herausgeben wollte, was auch nicht funktioniert hat, die Leute in einer weiteren Schlange auf ein paar Kröten, die sie noch abheben durften/dürfen, warten und warten, hin und behauptete, jemand würde seine Micky Maus Währung horten um dem sozialistischen Volk, der Revolution zu schaden.
    Ja geht`s noch , ein Kapitalist ist nicht so dumm und hortet eine Währung, die jeden Tag wertloser wird.
    Dummheit hat einen Namen : Sozialismus !!!

    Noch mal zu Holm , dem Stadtsoziologen, kein Wort zu dem billigen Geld, das erst dazu führt, dass diese Immo- Spekulation Fahrt aufgenommen hat.
    Kein Wort dazu, dass ein Zuzug von 40/50 TAUSEND PLUS X Personen in die Stadt zu Verdrängungswettbewerb führt.
    Kein Wort dazu, dass immer höhere Bauvorschriften Wohnungen teurer mach usw.

    Müsset man sich mal überlegen, ob es wiklich sinvoll ist immer mehr Leute in Ballungszentren ahben zu wollen ?
    Kapiert er und Andere aber auch nicht, nicht nur in Berlin !

    Und zu den neuen Freunden hier:
    Die Kommentare von denen die Sie meinen, sind “ Kindergeburtstag“ gegen das was, auf Antifa und Co geschrieben wird.
    Lese sonst keine Blogs, au0er Dons.
    Ist mir die Zeit zu schade.

    • "ob es wiklich sinvoll ist immer mehr Leute in Ballungszentren ahben zu wollen"
      Die, die da neu über die #grenze gekommen sind, fragen uns doch nicht – oder? Die gehen einfach dahin, wo sie schon die ihrigen wissen.
      Und da kommen sie erstmal auch unter – ohne sich vorher „registrieren“ zu lassen.
      Wie es aussieht, wenn dann eine Wohnung überbelegt ist und wie es sich darin auf Dauer „wohnt“. Wir werden darüber lesen.

  132. Sozialmoralische Schutzschilde?
    Ganz Berlin ist ein stasidurchseuchter Haufen dreckiger Tagediebe, die mal bei uns in Bayern lernen sollten, wie man Landschaften zum blühen bringt.
    .
    Das sind die Klischees, die süddeutsche Besitzbürger seit 50 Jahren hören wollen und deren Wiederholung in der Endlosschleife sie dann für genialen Journalismus halten.
    .
    Störend aber diese Manie der Millionenerben, sich immer hinter der hart arbeitenden, häuslebauenden, CSU-wählenden Mittelschicht zu verstecken: Die den Meister machen statt Sozialökologie zu studieren.
    .
    Als ob nicht auch in Berlin viele Leute hart arbeiten müssten (Pflege, Handel, etc.), die trotzdem kaum noch ihre Miete rausbekommen, geschweige denn je an Wohnungskauf denken könnten. Wenn diese Klientel sich von der CDU vertreten fühlen könnte, wäre Holm nie in die Nähe eines solchen Postens kommen.
    .
    Ein Stützen-Blog könnte sich ja mal auch an einer Erklärung versuchen, was mit den Berliner Stützen so auf sich hat. 25 Jahre nach dem Mauerfall und 18 Jahre nach dem Regierungsumzug könnte, müsste es die doch inzwischen schon wieder geben.
    .
    Das wäre doch mal eine nette Ausfahrt aus dem Beleidigungskarusell…
    .
    P.S. Bei so abgefackelten Autos frage ich mich natürlich immer, ob da nicht auch agents provocateurs am Werk sein könnten.

    • Aber das Thema finden Sie doch laufend in anderen Medien.

    • Vorschläge zur Verschickung Andrej Holms
      nach Bayernland gibt’s nur bei Ihnen.
      .
      Schau her, noch zwei Jahre zum 100. Jubiläum der Bayerischen Sowjetrepublik!

    • @HansMeier555
      Man sollte sich auf das Wichtige konzentrieren. Bei einer aktuellen Wahlumfrage sind die Grünen erstmals unter 9% gefallen. Das Zeitalter von Illusionismus und Dilettantismus geht allmählich zum Ende und eine bürgerliche Mitte formiert sich.

      Antifas, Femen, Wagenknechts, Holms, Peters, Trittins e.a. entfalten langsam, aber sicher volle Wirkung. Das ist eine gute Nachricht. Vor allem weil es langsam vonstatten geht. Evolutionäre Prozesse sind immer gut, weil sie empirisch und nicht ideologisch begründet sind.

      Die verbleibende Frage ist allerdings, was passiert, wenn das Hauptproblem Merkel, die Große Zerstörerin, aus ihrer Platitüdenseligkeit herauskippt. Das tut sicher einen Knall. Die CDU hat den Tunnelblick und immer noch an Alternativlosigkeit. So wie die EU, die immer noch an Erpressung glaubte und von Theresa Mays harter Antwort kalt erwischt wird.

    • 2001 - Zugleich mit dem NYC World Trade Center
      Klappten in Berlin die Bankgesellschaft und die CDU zusammen.
      .
      Während das World Trade Center immer noch die Skyline der neubürgerlichen Mitte überwölbt. Fragen Sie jetzt nicht wer da auf welchen Fels gebaut hat und wo der nachher seinen Ruhestand genoss.

    • @Antesde
      Zitat: „Das Zeitalter von Illusionismus und Dilettantismus geht allmählich zum Ende und eine bürgerliche Mitte formiert sich…Das ist eine gute Nachricht. Vor allem weil es langsam vonstatten geht.“ Zitat-Ende.

      Mir geht das viel zu langsam, dieses Bummel-„Tempo“. Aber ich bin natürlich auch ein Ausbund an Ungeduld und Extrovertiertheit. Vielleicht ist Ihre Interpretation der wind-of-change-Geschwindigkeit wirklich besser, da friedvoller.

    • @Antesde, Plumpe Erpressung - In der Tat
      Ja, gut zu hören, dass sich die Briten nicht erpressen lassen.

      Der völlig bescheuerte Standpunkt „ohne Freizügigkeit für Menschen
      kann es auch keinen freien Warenverkehr geben“ entspringt natürlich
      keinerlei Logik oder wäre von Erkenntnissen über ökonomische Prozesse gestützt. Er kommt einzig und allein aus der Trotzhaltung des ideologiegesteuerten Weltverbesserers und kann nicht anders denn als Drohung oder Erpressungsversuch gewertet werden.

  133. Blattschuß - so soll die Freie Presse sein!
    einfach großartig. Man wünschte sich ähnliche geistige Beweglichkeit und auch den Mut bei anderen Journalisten.
    Das Interview mit Trump war – unabhängig von inhaltlichen Positionen – auch deshalb so erfrischend, weil er frei und unmittelbar extemporierte. Inhaltlich hat er die Politiker in Europa (Elmar Brock & Co) sowie die „Leitmedien“ (also Hofberichterstatter) in Schnappatmung versetzt. Mir gefällt, daß Trump einfach an den Medien vorbei direkt das Volk per Twitter erreicht. Vielleicht sollte er noch bloggen lernen – natürlich bei D.A. – Und ich bin gespannt, was Breitbart machen wird. — Als ein Bespiel für die deutsche Autoindustrie sollte man BMW beobachten. Falls BMW sich in den USA das Image einfängt, „unamerican“ zu sein, wäre das in diesem imagegetriebenen Marktsegment tödlich. Leider hat BMW in den letzten Jahren schwere strategische Fehlentscheidungen getroffen: Das ganze bisherige Elektrothema ist vermasselt. Batterien, nicht Gewicht, ist der Haupttreiber. Der Tesla Model S hätte von BMW kommen müssen. Ein Netz von Superchargern mit den strategischen Vorteilen (der Autohersteller betreibt das einzige Netz von Tankstellen) hätte längst von der deutschen Autoindustrie errichtet werden müssen. Der neue 5er sieht aus wie der bisherige gebotoxt. Und der 7er will mit dicken Auspuffrohren in der Zeit der herausziehenden Elektromobilität punkten. Grauenhaft.

  134. wenn Hasser hassen
    „Für jemanden wie Ince, die sowohl ihren Twitter-Account als auch ihren Blog „Hatin Juce“ = englische Aussprache von „Hatin’Jews“ nennt, ist es mehr als abenteuerlich, sich über den angeblichen „Hass“ eines anderen zu echauffieren. Auf Twitter erklärt sie nun, sie habe mal einen Brief erhalten der an Hatin Juce adressiert war, daher der Nickname.

    Es verwundert aber nicht, dass sie sich nicht im Ansatz zu einer Entschuldigung durchringen kann und implizit immer noch meint, das sei zwar alles irgendwie doof gewesen – aber die Öffentlichkeit solle sich mal nicht so anstellen – schließlich ginge es ja um einen „Hasser“…“
    https://www.fischundfleisch.com/ineslaufer/udo-ulfkotte-stirbt-eine-spiegel-schreiberin-lacht-30614

    Was für Zeiten: Im Blatt, gegründet von Rudolf Augstein, nennt sich jemand judenhassend. Sie hat Identitätsprobleme nach eigener Aussage. Um Judenhasser machen bessere Deutsche einen Bogen.
    Mit sowas muss man sagen: Schulen voll versagt, Medien ebfs. Mit der Edikation, die ich hatte (vielleicht Glück) wird man niemals Judenhasser, sondern kommt aus dem Mitleid nicht mehr raus.

    Jews in Turkey:
    http://armenianweekly.com/2016/12/13/jews-in-turkey/

  135. May The Light In The Land Of Plenty
    Gypsy in my soul/ Connie Evingson – von vurn bis hint

  136. Wäre es nicht schön,
    wenn jetzt noch ein gefälschter Intelligenztest von Sawsan Chebli auftauchen würde?

    Dann könnte eine weitere Staatsekretärsstelle in Berlin neu, und vielleicht, vielleicht besser besetzt werden.

    Kleiner Scherz.

  137. "wo i hilang, lang i hi" - Ein Jagdruf
    wo i hilang, lang i hi.

    @Don Alphonso und seinen realen Menschen dahinter,

    für mich schien es beim Lesen so, als hätten Sie schon ein mulmiges Gefühl, nachdem Sie sahen, dass und wie Information und scharfe Worte wirken, auch in die Taten der Politik-Welt. Zur Beruhigung: sie haben mitgesägt, aber den Baum gefällt haben Sie nicht.

    In kaum einem Kommentar kam der Aspekt heraus, dass Sie dem Herrn Holm wirklich ein Angebot gemacht haben, dass Sie ihm nach dem verlorenen Kampf aufhelfen wollen.

    Scheinbar haben das die meisten Leser als Ironie oder rhetorisch serviertes Angebot gelesen. Doch glaube ich, dass Sie sich mindestens nach dem Schreiben überlegt haben (oder jetzt damit beginnen könnten), das sei ernst gemeint. Und warum nicht? Schreiben Sie, auch nichtöffentlich, genau ein solches Angebot an einen Menschen, der aus guten Gründen an dieser Stelle verhindert wurde. Sie würden den „Feind“, der ja auch kraft Geburt auf einer anderen Welle schwimmt, damit konsternieren. Sie dürften im Grunde ein sehr empathischer Mensch sein, und hier hätten Sie eine Nuss.

    Sollten wir die Hoffnung aufgeben? Nein, vielleicht helfen Sie mit, einen Menschen zu befreien aus seinem Sumpf, wenn er ohne seine Einflüsterer und Zuredner einmal auf sich gestellt wäre und mit vernünftigen Leuten zusammenkommt.

    Die Einschläge für die derzeitigen Machtzentren kommen näher, es ist verständlich, wenn man beim Jagen sich an den Kopf heranpirscht, indem man außenherum anfängt, aufzuräumen. Ja, das Zentrum wird dadurch gewarnt und vielleicht verändert es ja gerade dann seinen Stil zugunsten aller.

    Unterschätzen wir nicht die Wendigkeit von Menschen.
    Wenn Holm wirklich darauf einginge, und zu einem Verständnis im Privaten kommt, dass er Unrecht zu tun bislang als eine läßliche Petitesse i. S. von Kleinigkeit ansah, dann ist das ein Gewinn. Petitessen sind auch Schäbigkeiten und Gemeinheiten und die sind ein Stil, der im Öffentlichen die Kultur zerstört und nicht zu einem guten Gemeinwesen beiträgt.

    Zu den Anfragen und Vorschlägen zu anderen Themen, jm2c:

    Was würden Sie ankreuzen, als nächste Aufgabe, oder welchen Klassenkampf?

    – Bär, Verfassungsrichterin ohne juristisches Mass, Klassenkampf Recht biegende vs Recht liebende
    – Merkel, Bundeskanzlerin ohne Volksbewusstsein, Klassenkampf Macht vs Ohnmacht
    – SPD, Partei der unsozialen Agitatoren, Klassenkampf Religiöse „Wahrheits“-Fanatiker vs. debattierende Wahrheitssuchende
    – Goldmännchen, Netzwerk der Weltengötter, Klassenkampf Reich vs. Arm
    – EZB, Zapfhahn für Schuldenkönige, Klassenkampf Schuldner vs. Gläubiger

    Details:

    Die Frau Bär zu hinterfragen wäre ein legitimes Ziel, weil sie ebenfalls in unglaublicher Weise nichts außer Wirrnis geschafft hat, aber sich in ein hohes Amt geschwindelt (?), gelogen (?), betrogen (?). Sie ist stark vernetzt und vielleicht auch auslandsprotegiert*. Wenn Trump aufräumt, könnten sich da Quellen auftun, die auch die deutsche Beamtenwelt erschüttern.

    Das Thema Merkel wollte Ulfkotte angehen. Da er am Anfang stand, aber die Frage sicher eine kleinteiligere und kommunikativer unterhaltende Form verträgt, wäre auch hier Ihr Rechercheinstinkt und -Fleiß eine werte Sache. Wenn Trump aufräumt, könnten sich da Quellen …
    Fangen Sie mal hier an zu gucken:
    http://www.dasgelbeforum.net/board_entry.php?id=426021#p426056

    Die SPD-Connections des weltweiten (oh, ja, bis Asien reichen die Briefkastenfirmen) Unternehmens mit angeschlossener Restpartei wäre ein sehr spannendes Unternehmen, denn die Verbindungen zum Nachfließen aus Bundesmitteln, gerade wenn die austrocknen, sind ein gut gedüngtes Nachrichten-Fake-Feld. Dabei könnte man doch Kahane oder correctiv im Vorbeigehen ebenfalls „erlegen“. Wenn Trump aufräumt, könnten sich …

    Zum Thema Goldmann- und McKinsey- Alumni-Netzwerke, in Politik, Multis, also Davos und anderswo, wäre es auch wichtig, einen Durchblick zu bekommen. Wenn Trump aufräumt, … (oh, da liegt ein Stolperstein), aber gerade deswegen auch interessant.

    Waidmanns Heil (natürlich rein virtuell gemeint), und nicht Weidmann, eher Assmussen, ach das bringt ein weiteres Thema hervor, die Strategie der EZB und deren Gründe, das wäre ein weniger greifbares, aber sehr wohl dramatisch wirksames Thema, bislang wird nur der Crash-Berg aufgebaut:
    „letting asset bubbles run their course, but pulling out all the stops to deal with busts.“

    Danke Don, dass Sie so viele Leserbriefe produzieren lassen, lesen, durchlassen, redigieren und so einen Diskurs erlauben, der richtig Spaß macht und den Gesichtskreis weitet. Und hoffentlich zur Bewusstseinsänderung bei denen mit führen kann, die aus einem falschen Leben heraus ruhiggestellt werden. Krisen sind auch Chancen.

    *Danisch arbeitet gerne alleine, vielleicht wie Sie, aber seine Info zu Baer und Co liegt ja zum Download gerne bereit. Jagd braucht keinen gemeinsamen Startpunkt, Zangen sind auch wirksam.
    http://www.danisch.de/blog/adele-und-die-fledermaus/

    • Ich meine das schon ernst, man braucht diese Debatte, vor allem, weil es da ein paar sehr schräge Sichtweisen auf allen Seiten gibt.

    • Trump
      dazu kann man stehen wie es aus seiner sichtweise past,
      aber er spricht vieles sehr Direkt an und stellt eine Kosten-, Nutzen Rechnung auf.
      Das macht viele unsicher und ruft die Nutzniesser des bestehenden Strukturen zu erbitterter Gegnerschaft auf.

      Vor Allem die, die ohne Reale Wertschöpfung oder Eigentum, mehr als eine alte Tante Benz durch die Gegend kutschieren.

      Das Leben ist ein Kreis, extrem rechts und links, sind das Verbindende in der pol. Landschaft und daher deckungsgleich an den Berührenden Punkten (Posten, Macht).

    • "schräge Sichtweisen"
      Ein Fundstück bei der WELT
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article161245599/Jeder-Fluechtling-braucht-einen-Lotsen.html

      „…„Wir brauchen einheitliche Standards für Integration und Fortschritte, die messbar sind. Sonst verlieren wir fünf Jahre, verblasen acht Milliarden Euro und haben am Ende nur die integriert, die sich sowieso integriert hätten“, sagte Muschter im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „Capital“…“

      Abgesehen davon, dass es auf die Forderung nach mehr Geld hinausläuft, fehlt mir die Frage, warum auf Teufel komm raus integriert werden soll und ob ihm nicht der Gedanke kommt, dass die Fliesenleger sich ebenfalls aus der Gruppe derer rekrutieren werden, die sich sowieso integrieren, weil sie dazu willens und fähig sind. McKinsey steht dem Namen nach ja eher nicht fürs Integrative und Integrierende, zumindest konnten entlassene Arbeitnehmer diesen Eindruck eher weniger gewinnen.

      Genau diese Debatte, wo und wie es langgehen soll, ist überfällig, nachdem das Kind im Brunnen liegt.
      Beim Zahnarzt letztens las ich im SPIEGEL a) einen Artikel über eine Schwerbehinderte, deren unter Grundsicherungsniveau liegende Er­werbs­min­de­rungs­ren­te nicht erhöht wird, weil die Reform nur Fällen nach 2017 nutzen wird und b) viel über Hussein K. und „Asyl – Stoff für Populisten“ und ob das Thema die Bundestagswahl entscheiden werde – also einen Bereich, in dem es gerade massiv auseinanderklafft sozusagen „in a nutshell“. Es fällt mir schwer zu glauben, dass die ehemaligen Volksparteien die „unteren Schichten“ aus mehr als Wahltaktikkalkül wiederentdecken werden; Frau Merkel ist damit beschäftigt, den „Mantel der Geschichte“ wehen zu lassen und „Mauer auf!“ im großen Maßstab zu spielen, die SPD hat vergessen, woher sie kommt und wird passenderweise vom hin- und herschwingenden Wetterfähnchen Gabriel angeführt, wohin auch immer.

      Don, der Ausgewogenheit wegen: Alle Parteien haben ihre Stiftungen, Grüppchen, Clübchen und Irgendwas-Fraktionen, Dreck ließe sich da alleweil finden, auch in der Bonner Republik war nicht lauter Lauterkeit.
      Nur deutlich geerdeter ist sie mir vorgekommen, überlegter, was nicht zuletzt daran lag, dass dabattiert wurde und man auch damit rechnen musste, abgewählt zu werden, wenn man es zu toll trieb. Seit Kohl und seiner Aktion „Heimholung“ klemmt es, was nichts gegen die DDR-Bürger in toto sagen soll. Nur die Sumpfblüten hätten nicht hochkommen dürfen.

    • Joa nedd
      @blum @DA
      Gehen Sie nicht mit der Sauenbüchse auf Nashornjagd.

      Als Jäger der verkommenen Elite könnte auch ein sinalkoholischer Vegetarier besoffen bei 200 mit dem Phaeton von der Straße abkommen.
      Bär lohnt die Mühe nicht, die Amtszeit ist befristet.

      Merkel wird mit rotschwarzgelbgrün regieren und nicht über DA stürzen.
      Da müsste DA schon die Reichweite von Bibi und PewdiPie haben.

      Bleiben Sie bei Goldfasanen, Böcken und Hirschen lieber Don.
      Bleiben Sie frei und am Leben

  138. Bayerischer Snobismus
    ich hätte es unerwähnt gelassen, aber einige Kommentare legen es doch nahe.
    Der Uralt-Ober-Bayer, zumindest der vom Tegernsee, ist mindestens so snobistisch wie ein englischer Lord. Die Lederhosen müssen alt, echt und vielleicht geflickt sein (wie einst die Hose des englischen Premier Eden), die Jacke sauber aber sichtlich getragen, neu wäre ein Totalversagen, das Auto: bloß nichts Neues oder gar Mercedes-Brabus-Artiges. D.A.’s Cabrio passt genau. Alles echt: Haltung, Geist, Verpackung etc.

  139. Liebe Hating Jews aka Hatice Ince!
    Du hast dich mächtig über den Tod eines Journalisten gefreut. Das ist kaltherzig, unmenschlich und würdelos. Viele Menschen haben ihr Entsetzen zum Ausdruck gebracht und sich von deinem Hass sehr deutlich distanziert.
    Du hättest dich für deine Freude am Tod eines anderen Menschen entschuldigen können. Stattdessen legst du nach:
    „Ich habe den plötzlichen Tod eines Menschen politisiert und hunderte andere Menschen haben wiederum das politisiert – Die hässlichen Seiten des Internet.“
    Liebe Hating Jews, Freude am Tod eines Journalisten ist nicht „Politisieren.“ Das müssen dir die Kollegen vom Spiegel bitte noch einmal mit einfachen Worten erklären, so gut sie es können. Und es ist eben nicht die hässliche Seite des Internet, wenn Menschen Dir mitteilen, dass sie deine entmenschte und entmenschende Freude am Tod eines anderen nicht schätzen.
    Liebe Hating Jews: Die hässliche Seite des Internet sind nicht die anderen. Die hässliche Seite des Internet – das bist Du.
    Finde dich damit ab oder nutze den Tipp, den du gern anderen gibst, für dich: „einfach mal nichts mehr publizieren“. Geht das, liebe Hating Jews?

  140. Manche leben in der Kloake
    Das Niederträchtige geht schon länger, und man fragt sich, ob es je weg war. Hier ein Beispiel aus den NL Anfang der Neunziger, gelesen bei einer kurzen Lektüre über Louis van Gaal:

    Zitat: In der Eredivisie singen die Fans «Joden hebben kanker, alle Joden hebben kanker»: Joden sind Juden, und Kanker bedeutet Krebs. «Kanker Van Gaal, kanker Van Gaal, kanker, kanker, kanker Van Gaal» sangen die Fans aus Rotterdam.
    Das Drama hat ihn geprägt
    Der Krebs war aggressiv, Fernanda wurde bestrahlt, am Ende bekam sie Morphium gegen die Schmerzen. Mehr konnte man nicht mehr tun. Sie starb mit 39. Die Fans der anderen sangen: «Louis van Gaal – der wohnt allein!» Es war ein Drama, in dem vieles angelegt ist, was den Mann heute ausmacht.
    http://bazonline.ch/sport/fussball/Der-Mensch-hinter-diesem-Blick/story/14225220

  141. Titel eingeben
    Noch ein Wort zu Kapitalismus vs. Sozialismus/ Kommunismus

    Korea :
    Nach dem Koreakrieg, war das Land geteilt, die Fabriken standen alle im Norden. Im Südem war nur Landwirtschaft , nur arme, kleine Bauern.
    In den frühen 1960ern war Südkorea ärmer als Haiti oder Äthiopien.
    1998 Asienkrise, konnte man richtig gut Samsung und Hyndai Aktien einsammeln , hehe

    https://de.wikipedia.org/wiki/Asienkrise

    Heute, die Delle längst vergessen.

  142. Härlisch, danke lieber Don
    Härlisch, danke lieber Don. Ich habe noch nie verstanden warum die Parasiten der linken Gurkentruppe die Guten sein sollen, während der Depp, welcher den ganzen Tag buckelt und den Schmarrn finanziert als Pack und Modernisierungsverlierer beschimpft wird.
    Den Jungs von der linken Gurkentruppe empfehle ich 6 Monate arbeiten bei Rossmann oder im Biergarten, dass könnte das Weltbild erweitern.

    • de.wikipedia.org/wiki/Kaste#Reinheit_und_Unreinheit
      …. Als besonders rein gelten Brahmanen, die Priesterkaste, als besonders unrein hingegen jene Jatis, die mit unreinen Berufen zu tun haben, wie zum Beispiel die Wäscher, Friseure und Müllbeseitiger.

      Die reinen Kasten sind bestrebt, sich möglichst von den unreinen Kasten fernzuhalten, wobei in diesem Zusammenhang auch körperliche Reinheit oder Unreinheit ein wichtiges Kriterium ist. …

      „Die Guten von der linken Gurkentruppe“ wähnen sich in der Priesterkaste, sind sogar teilweise dort: „Redakteur am Mikrophon“ und „Moderator am Bildschirm“.

      Der WDR zum Beispiel (nordrhein-westfälische Landesrundfunkanstalt fürs ganze „NRW“) residiert in der Kölner (nicht in der Düsseldorfer!) Innenstadt. Mir ist nicht bekannt, bitte um Gegenbeispiele, dass sozialrevolutionäre WDR-Gutmenschen je ein Wort gegen das alltägliche organisierte Verbrechen (Rauschgifthandel, Bettler-Unwesen) dortselbst verloren hätten.

      Die heiligen apostolischen Sozialrevolutionäre in der katholischen Kirche (die wenigstens tatsächlich Priester sind) ermuntern auch zu spenden, vor allem an die r.k. Kirche selbst, und nicht etwa dazu, Verhältnisse anzustreben, unter denen niemand bettelt, ja wo kämen wir dann hin, wessen Füße sollten wir dann noch waschen.

      Beängstigen (Klimawandel) und schlechtes Gewissen einreden, das sind bewährte Mittel der Herrschaft. Wer abhängig arbeitet, hat für solche Herrschaftsausübung ebensowenig Zeit wie fürs Geldverdienen. Die Gesellschaft ist „arbeitsteilig“.

  143. Der größte deutsche autocompletete Zwitscher-Don ... größer als Döpfner!
    Man gebe ins Twittersuchfenster „Don“ ein, und gleich nach „Donald Trump“ erscheint als Vorschlag „Don Alphonso“.

    Schon bei „Do“ taucht er auf an dritter Stelle – noch vor Döpfner!

    Ein gemachter Mann! Bravo! Ich hoffe es zahlt sich aus!

    Denn bei allem bajuwarischen Snobismus: ein SLK war zu keiner Zeit ein akzeptables Gefährt für einen Mann. Erst recht nicht von Welt. Nicht mal von Halbwelt. Auch nicht für eine halbe Kunstfigur. Da erst recht nicht. Und neineinein – für’s Understatement ist er immer noch viel zu auffällig. Wenn dann SL oder Jag XK. Oder die Klassikerkombo G-Modell + G-Klasse. Gerne auch mit Patina. Vielleicht reicht’s ja bald dafür. Ich freu‘ mich schon auf die Bilder aus der Toskana!

    Und dann bitte einen Artikel: „Danke an Holm, Kahane und Co. für mein neues Kätzchen“ ;-)

    • Er und sein einziger Wagen
      Sie glauben nicht im Ernst, dass er bei dem Wetter mit einem Cabriolet unterwegs war, oder?

    • Gebrauchtwagenhändler
      Als jemand, der auch vom Fach ist, kann ich Ihnen nur recht geben.
      DA müßte sich, gerade standesge,äß, nach was andere, umsehen.
      Wir er wohl nicht machen, er hat gerade an seinem Fahrzeug ne neue Steuerkette einbauen müssen ( das hat er nun davon).
      Nur bestimete Männergruppen fahren SLK, aber wenn schon denn schon, ein SL muss es sein.
      Aber es gab ne Vertragsverlängerung bei der FAZ, und die Leserzahlenmsind auch nicht schlecht. Wahrscheinlich will der Gatsgeber sein Auto jetzt in Salzburg in Zahlung geben.

  144. Breaking Loose: wieder ein grüner Abschluss"loser" auf hochdotiertem Posten geparkt
    Die Grünen stellen immer neue Rekorde darin auf, wie man Dank der richtigen Connections aus nichts viel machen kann.

    Keine andere Partei hat je soviele Nichtse an die fetten Tröge gebracht. Vermutlich waren da nur die Unaussprechlichen aus dem wirklich dunklen Dunkeldeutschland besser drin. Wenn überhaupt.

    Da wird einem der Grotten-Holm langsam schon fast wieder sympathisch …

    „Grüne Ex-Ministerin Eveline Lemke – Hochschulchefin ohne Studienabschluss

    In Mainz war sie Vize-Regierungschefin, nun leitet die Grüne Eveline Lemke eine private Hochschule in Karlsruhe. Weil sie ihr Studium einst abgebrochen hat, wurden für die Berufung die internen Regeln ignoriert. “

    Weiter so auf dem Weg zu <5% !

    Quelle: http://bit.ly/2k0INsW

    • Halbakademiker
      Ein Studienabbruch qualifizert also zur Präsidentin einer BWL-FH.

      Angenehmes Gefühl, wenn meine Vor-Urteile durch die Realität bestätigt werden.

    • na ja,
      erstens ist es mal eine private Uni, die Karlshochschule International University, da geht sicher etwas mehr.
      .
      Zweitens und vor allem kommt Frau Präsidentin aus der Politik, es geht da wohl eher weniger um wissenschaftliche Lestungen als um Kontakte und Konnexionen.

  145. Diskurs
    ist tatsächlich das, was fehlt. Ich sehe nämlich keinen. Jedenfalls nicht über die entscheidenden Dinge:
    Wollen wir als Bürger
    > Unbegrenzte Immigration, Kriegsopfern helfen, Einwanderung von Arbeits- und Assimilationswilligen, Nichts von dem, oder alles Zusammen?
    > Wollen wir alternativlos Banken retten, die einen Tod aus eigener Dummheit verdient hätten? Oder wollen wir sie abwickeln? Wollen wir Trennbanken à la Glass-Stiegel?
    > Wollen wir unsere Europäischen Nachbarn weiter in die Rezession treiben, oder wollen wir an einem Europäischen Aufschwung arbeiten?

    Alles im öffentlichen Diskurs komplett ignorierte Fragestellungen. Die Parteien orientieren sich in ihrem „Handeln“ an Umfragen, die sie selbst in Auftrag geben. Und bekommen natürlich die Antworten, die in den Fragen drin sind. Auf die Bürger wird nicht gehört.
    Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis herum gefragt. Alles Sozialliberale, liberale, konservative Menschen mit viel internationaler Erfahrung und Freunden in aller Welt. Niemanden von denen interessiert der Angela/Horst Kampf um eine „Obergrenze“. Was interessiert ist: Wie um alles in der Welt sollen wir zwei wesentliche und schwere Probleme lösen: A) gesellschaftliche Integration und B) weitere auf Unendlichkeit ausgelegte Belastung unserer Sozialsysteme durch weitere Menschen, die niemals produktiv arbeiten werden (m.a.W. öffentlich subventioniert schon, aber nicht wettbewerbsfähig).
    Eine wirklich kuriose Position hat mein Vater. Selbst geflüchtet. Aus dem Nichts heraus erhebliche Werte geschaffen: Er hilft wöchentlich bei der Flüchtlingshilfe, repariert Fahrräder, die dann verteilt werden. Und er macht sich sorgen um die Zukunft, weil er nicht sieht, wie diese Menschen produktive Mitglieder unserer Gesellschaft werden können.

    Ich kann ja in keinem Fall für mich in Anspruch nehmen, dass ich im Besitz der Wahrheit bin. Aber dass es nicht einmal Diskurs gibt? Man schaue sich einmal den folgenden, sehr langen Artikel von Domminic Cummings. Der hat die „Vote Leave“ Kampagne gemanagt. Und das Thema nicht auf den Bürger hören sondern nur auf die Medien und ihre Umfragen hat dort einen zentralen Punkt. Sehr lang, auch langatmig, aber erhellend:
    https://dominiccummings.wordpress.com/2017/01/09/on-the-referendum-21-branching-histories-of-the-2016-referendum-and-the-frogs-before-the-storm-2/

    • wg. kein Diskurs - öhhh? Nicht Ihr Ernst, Booster? - Ja und danke für Dominic Cummings link
      Cummings ist schlecht für die Zeitungen und schlecht fürs Fernsehen.

      Aber er ist interessant. Vieles (Vieles!) von dem, was er sagt, steht geschrieben in den Büchern Politische Brosamen, Zickzack, Intelligenz – ein Idiotenführer, Versuche über den Unfrieden und – last but not lest – Sanftes Monster Brüssel – oder die Entmündigung Europas.

      Cummings‘ drei Hauptpunkte – 1) Immigration als problem, nicht als Lösung;
      2) die Verselbständigung des (EU-) Finanzsektors (EZB, OMT, Target-Salden…) und 3) die Deformation des öffentlich Verhandelbaren (= Elitenblasen vs. sag ich mal: Erfahrungsgesättigtem Don Alphonsisch (man kann auch weniger flapsig sagen: Leute, die wissen, wovon sie reden, weil sie Erfahrungen aus konkreten Lebenszusammenhängen vorweisen können GEGEN die, die einfach sagen und endlos wiederholen, was weltweit angesagt scheint – man kann auch sagen: Konkrete, erfahrene lebensweltliche Perspektiven GEGEN falsche und/oder oberflächliche universalistische Perspektien – das ist was zählt – – und da gibt es keineswegs keinen Diskurs – sondern hier auf dem Blog z. B. einen ganz munteren Austausch, wie ich finde – -munteren Austausch nicht zuletzt dank Leuten wie Ihnen. Und dem von Ihnen oben verlinkten Dominic Cummings, ok.

      Uff? – oder hehe?

      Hehe!

    • OK, zuwenig Diskurs
      Bester Herr Kief, lieber Dieter,

      mir ist schon bewußt: mein Weltbild ist seltsam. Ich habe so viele Projekte scheitern sehen, weil weder Ziel noch Führung da waren. Also hat jeder gewurschtelt. Und dann ist halt nix dabei rausgekommen. Natürlich bedeutet Demokratie: Einen Konsens finden. Der ist ja auch gefunden. Aber ohne Diskurs darüber.

      Das wir hier diskutieren ist ja schön und gut. Aber eigentlich wichtig ist doch der Diskurs im Parlament. Und in den Medien.

      Um auf die Sache mit Ziel und Führung zurück zu kommen: Ich glaube zB, es gibt auch in breiten Teilen der Bevölkerung Zweifel, ob unser Land mit vielen Flüchtlingen zurecht kommt. Und wenn es diese Zweifel (m.E. berechtigte Zweifel) gibt, dann wäre das ein guter Anlass einmal darüber nachzudenken: Welche Art Immigration wollen wir? Stattdessen wird von Politik und Medien nur über die „Obergrenze“ gewest.

      Mal im Ernst, das ist nicht Diskurs. Das ist wie bei Douglas Adams, als die Nachfahren der Versicherungsmakler und Telefonhörerdesinfizierer auf der Erde gestrandet versuchen das Rad neu zu erfinden. Und dabei über die Farbe streiten anstatt über die Form.

      Komplett irre, dass die wichtigen Themen nicht diskutiert werden. Also jenseits der Farbgebung, um im Bild zu bleiben.

      Und ganz zum Schluß: Wir reden uns hier ja auch stammtischmäßig die Köppe heiß. Ist ja auch OK. Aber wo sind differenzierte Stimmen, die Contra geben? An denen man sich reiben könnte? Als arroganter Schnösel könnte ich sagen, hier kommen nur linke Trolle an, weil die halt alle doof sind und eh‘ im Diskurs keinen Stich sehen würden. (Aber: nie davon ausgehen, dass der Gegenüber blöd ist.)

      Ich bleibe dabei: Zuwenig Diskurs, kein Ziel, keine Führung.
      Also Uff.

    • Boooster
      Sehr richtig erkannt, Danke für den Beitrag.
      „Die Wahrheit“ wird es wohl in diesen Dingen gar nicht geben können, „die Wahrheit“ kann allerhöchstens im Blick auf die Vergangenheit (wenn überhaupt) erkannt werden, weil dann das Ergebnis dieser Handlungen vorliegt.
      Und genau aus diesem Grund ist der von Ihnen eingeforderte Diskurs so wichtig. Und wir als Konservative, und das ist eigentlich tragisch, müssen diesen Diskurs erzwingen und uns dafür dann auch noch beschimpfen lassen! Aber, und jetzt für mich die Frechheit, die stellen sich dann auch noch hin als „Demokraten“.


    • Danke für den Cummings-Link. Solche kurz danach festgehaltenen Roheinsichten sind sehr wertvoll und selten, weil, wie er richtig sagt, sofort hinterher die vereinfachenden Mythen über „es konnte gar nicht anders kommen“ sprießen und die Schwierigkeiten dabei bis zur Unkenntlichkeit übertünchen.
      Was da in den Medien im nachhinein als „Stadt-Land-Gegensatz“ gedeutet wurde, faßt er als unterschiedlichen Umgang mit politischen Fragen auf, bei den „Gebildeten“ sei es eher eine Sache der richtigen Mode, um nicht aus der In-Crowd ausgeschlossen zu werden, bei der „arbeitenden Bevölkerung“ herrsche die Überlegung vor, „welche Auswirkungen hat das auf mich und meine Familie“.
      Interessant fand ich sein Zeitgefühl, er sagt irgendwo im Text, daß er so etwa 2018-2025 in der EU eh eine große Debatte über „wie weiter“ erwartet bzw. für unvermeidbar hält.

  146. Ground Zero bezeichnet den Punkt, an dem eine Hohlkammer-Nuklearexplosion stattfand.
    https://stevenblack.wordpress.com/2011/05/01/die-3-wahrheit-ber-911/

    Abseits des offiziellen Voodoo-Propaganda-Schwachsinns sind hier unwiderlegbare Beweise aufgelistet – hart wie Kruppstahl.

    Staub zu Staub – wie hunderte Tonnen Stahl, Glas, Beton usw. pulverisiert werden können. Was machen 12,7 Zentimeter starke Stahlträger mit Luftfahrtaluminium, etc.

  147. Stasiholm ist ein Zwerg,
    wie wärs, sich einmal mit Theresa May zu befassen? Die hat Klasse: verweigert sich allen EU-Verpflichtungen, will aber alle Rechte einer Mitgliedschaft behalten. Clever! Die kommt damit durch, das zeichnet sich ab.
    Oder Anus Amri: ein V-Mann auf Erfolgskurs. Und unsere geliebte Regierung will lieber nicht zuviel vom Hintergrund preisgeben.Auch die kommt damit durch.
    Also bitte: mal die Schlauen, die richtig Kriminellen betrachten, nicht deren Dienerschaft.

    • Alle Regierungen lügen! - I.F. Stone.

      Es gibt fast keine freie Presse mehr. Die Medienlandschaft ist auf der ganzen Welt, mittlerweile Teil des Establishment (vgl. Lügenpresse).

      Es gibt nur nur zwei Arten von Journalisten: Lügner und die welche die Wahrheit sagen. Die weltweite Propaganda soll nur der Mehrheit „erklären“ bzw. mit Lügen beibringen wieso eine kleine Elite das sagen und das Geld hat. Wer siegt hat recht. Lügen werden zur Wahrheit.

      Das ist das Spiel – nicht mehr, nicht weniger.

      ….

  148. @Gast, danke für den Link
    zur BpB!
    Der Text hat weit mehr Substanz in der Causa als die allermeisten Kommentare.

  149. Die Doppelzüngigkeit der (west-)deutschen Stasiaufklärung nicht unterschätzen!
    In dieser Angelegenheit habe ich schon vor einiger Zeit meine von Ihnen abweichende Position – http://blog.herold-binsack.eu/2016/12/die-kritischen-wie-selbstkritischen-stimmen-scheinen-verschwunden/ – vorgestellt. Doch teile ich auch nicht die instinktlose Verteidigung eines Holm innerhalb der Linken. Den folgenden Beitrag habe ich dieser Tage via Facebook u.a. in einem trotzkistischen Chat („Klasse gegen Klasse“; ja man staunt: die Trotzkisten verteidigen in der Causa Holm die „Stalinisten“!) gepostet. Bisher ohne jegliche Antwort darauf. Kommt mir irgendwie bekannt vor, erlebte ich auch schon in diversen FAZ-Blogs. So als wäre jeder Diskurs schockgefrostet:
    .
    „Richtig ist die Doppelmoral anzugreifen, und natürlich die politischen Interessen zu skandalisieren. Doch die Doppelmoral geht weit über das hinaus, was hier völlig richtig dargestellt ist. Es geht um Doppelzüngigkeit. Auch die sog. Aufarbeitung der Stasiakten ist Teil einer gigantischen Heuchelei. Sie wird exakt so geführt, dass die damit verbundene antikommunistische Hetze die ökonomischen und politischen Interessen der Herrschenden nicht schädigt. Und darin liegt schon mal einer der wesentlichsten Unterschiede zur sog. Entnazifizierung. Denn diese diente der Verharmlosung des Nazismus wie dem Schutz der Nazi-Verbrecher. Einen echten ideologischen Kampf gegen den Faschismus hat es im Nachkriegswestdeutschland nirgendwo gegeben. Im Gegenteil: Nazirecht wie Nazipraktiken wurden fortgeführt, in nahezu allen Teilen des Staatsapparats. Doch im Falle der Stasiaufklärungen wird von Tag zu Tag deutlicher, wie d i e Teile der ehemaligen SED-Nomenklatura in den neuen vereinigten Staatsapparat integriert werden, wie sie diesem Staatsapparat nützlich sind, einschließlich der Staatsschutz- und Verfassungsschutzorgane. So werden u.a. ehemalige Stasioffiziere, die jetzt für den Staatsschutz- oder Verfassungsschutz arbeiten, gegen ihre ehemaligen Genossen in der Linkspartei eingesetzt, wie vor einiger Zeit zu lesen war. Zynischer gehts nicht. Die Causa Holm macht die Widersprüchlichkeit einer solchen Taktik deutlich. Wofür nützt er mehr? Für die antikommunistische Hetze oder für die Tarnung dieser Doppelzüngigkeit. Dass er das Feigenblatt für eine vorgeblich mieterfreundliche linke Politik werden wird, ließ die Entscheidung zunächst nicht leicht fallen, doch ob des rechten Mainstreams dann doch fällen, zumal damit auch die linke Kritik in eine Falle gelockt werden kann. Sich gegen Holm aussprechen, arbeitet nicht nur dem Antikommunismus in die Hände, sondern auch dem linken Feigenblatt. Für Holm aussprechen, lässt die Übernahme nicht nur von Stasiagenten sondern auch Stasipraktiken unterbelichtet, wie natürlich auch die Kritik an der linken Feigenblattpolitik der Die Linke, ihr Klassenbündnis mit der vereinigten deutschen Bourgeoisie. Lässt also auch einen wesentlichen Aspekt an der Kritik der sog. friedlichen Revolution unterbelichtet – die damals schon längst eingesetzt habende gemeinsame Konterrevolution. Eine Konterrevolution, die sich auf der Ebene der Geheimdienste vermutlich schon in den letzten Jahren des sog. Kampfes gegen den RAF-Terrorismus entwickelt haben dürfte. Eine Konterrevolution, die nicht mit Gorbatschow (Krenz und Konsorten) begann, sondern mit diesem ihren mehr oder weniger Abschluss erlebte. Diese Kritik wird unmöglich, wenn wir Gestalten wie Holm zu verteidigen suchen.“

  150. Per aspera ad astra
    Wie stets mit Stunden Verspaetung…..

    Mein lieber „FJ45 sagt:“

    „…und da stellt sich doch dieser M A D U R O hin und sagt ( … … …) jemand würde seine Micky Maus Währung horten um dem sozialistischen Volk, der Revolution zu schaden.“

    Bitte, was erwarten Sie von einem Busfahrer, der Maduro von Beruf ist, in Venecuela? Wer den Straßenverkehr in Lateinamerika kennt, der weiß, dass man immer ausweichen muss und nie geradeaus fahren darf

    Für mich war die DDR immer Ausland, so bin ich aufgewachsen. Ein dumpfes Ausland, mit widerlichen „miese-Laune-Gesichtern“ an der Grenze und bellenden Antworten „das geht sie nichts an“ wenn ich eine Frage stellen musste.

    Das bemühte treutumbe Feindbild aus den 20er und 30er Jahren lebte dort weiter bis in die späten 80er.

    Von den Pappautos und dem „praktischen“ Weltbild (unter Jubel der Fähnchen schwingenden Jugendlichen, die intellektuell so erfrischend waren, wie man an Merkels Jugendfotos erkennt) ganz zu schweigen.

    Na ja, das hatte ja dann sein Ende gefunden. Ein Ende, an das ich aber nicht so Recht geglaubt habe, das hat mir meine Lebenserfahren gesagt.

    Dass aber nach so gut 25 Jahren eine Gestalt wie Holm auftauchen darf, wie das Gespenst der gruseligen Vergangenheit, hätte ich nie angenommen.
    Der Unterschied zur Nachkriegszeit und heute ist: Nach dem Krieg gab es kaum noch Männer bzw. Politiker, da musste man nehmen was übrig blieb. Sogar einen Globke.

    Holm aber gehört heute nicht zu den „übrig gebliebenen“ im jetzt überfüllten Land, sondern es hätte weitaus andere Gestalten seine Position erhalten können. Das war schon gezielte Unterwanderung (Übernahme!) der ehemaligen BRD durch die DDR. Mir schaudert. Ich schließe schnell wieder meine Augen und den Laptop und werde ein bisschen unter der Sonne spazieren gehen und Menschen sehen, die es nicht zum Beruf (Berufen sein!) andere Menschen ihrer Denkform wegen zu bespitzeln und denunzieren. Gott, wird mir bei so einer Menscheneinstellung übel!
    Ist das „Jugendsünde“, die Sehnsucht, Menschen zu Bespitzeln und zu denunzieren? Oder eher Ausdruck einer tiefen seelischen Verachtung zum Menschen an sich?

    Und, lieber Don, unterschätzen Sie nicht die Feindseligkeit der links faschistischen Schwarzkittelträger, die immer in geballte Haufen auftreten, um den Gegner auch körperlich so zusammen zu schlagen, dass er es nicht mehr wagt „das Maul“ aufzumachen. Ich hatte die einst selber erlebt, da gibt es weder Moral noch Skrupel, die sind asozial durch und durch.

    Schauen Sie sich an was an der Uni Magdeburg geschah!

    Ich gab ihnen schon einmal den doch für euch in Merkels Land fragwürdigen Rat, sich etwas bestimmtes zuzulegen. Das ist zwar in deutschen Lande verboten, weil der Staat der Papa ist (in eurem Fall die Mama….), aber lieber eine Anzeige wegen unerlaubten Waffenbesitz als gebrochene Kiefer.

    Name: Astra. Sechsschüssig, klein, handlich, bequem in der Hosentasche zu tragen. Da zucken die Schwarzverbrecher zurück, wenn sie das Ding zücken.

    Ist es also wieder so weit, dass der Friede in der BRD Vergangenheit war.

    Es herrscht Trockenzeit, große Hitze und ein harter kühler erfrischender Wind bei uns. Die Frauen tragen sehr lockere Kleidung.
    Wie schön doch die Welt sein kann.

    • @Tico - Sie haben ja Fantasien
      Text eingeben

    • Titel eingeben
      Herr Tico,
      kenne Teile Lateinamerikas, bin schon in Ihrem Costa Rica rumgerumpelt , als die Panamericana in Costa Rica von Nicaragua kommend erst kurz vor dem Flughafen von San Jose geteert war, kurz nach San Jose, dann wieder Piste ;)
      Auch durch Venezuela, Mexiko bin ich gefahren , kennè mich ein bisschen in der Welt aus ;)
      Schick mal ein Bildchen aus Guanacaste mit .
      Ein FJ45 hübsch in rot ;)
      https://abload.de/img/j4costarica1u2q6u71xl8.jpg

    • Falsches Bild
      Die DDR war kein düsteres Loch voller fürchterlicher Menschen. Es gab dort auch Kinder, Hoffnung, Liebe und Glück. Die Stasi und Grenzschutz, das war nicht die DDR. 80 % der Menschen hätten gern auf der anderen Seite der Mauer gelebt. Aber das ging nicht. Also musste man sich einrichten. Und das gelang den meisten recht gut. Wenn ich heute die Bilder sehe von vergammelten DDR-Innenstädten, sieht das alles ganz furchtbar aus. Aber glauben Sie mir, das haben die Menschen nicht so empfunden. Die Gärten waren dort genauso grün und der Himmel genauso blau, wie im Westen. Die Musik kam vom RIAS und der erste Kuss schmeckte auf dem Alex nicht anders, als auf dem Kudamm.

      Und eine Astra ist nicht der richtige Weg. Eine versteckte Kamera ist besser. Gewalttäter mit Hilfe des Rechtsstaates wegzusperren, bringt mehr Sicherheit, als sich mit ihnen zu duellieren. Noch haben wir keine Anarchie. Meine Meinung.

  151. Pingback: Die Doppelzüngigkeit der (west-)deutschen Stasiaufklärung nicht unterschätzen!

  152. Titel eingeben
    Ich war immer ein relativ linker Ossi, von der Abstammung her. Das heißt, mein längst verstorbener Opa, ein aufrechter Sozialdemokrat aus Böhmen, war mein Vorbild. Das heißt, dass ich natürlich nie der SED angehörte und die Stasi verabscheute als Machtinstrument einer entarteten Clique, die mit Sozialismus im positiven Sinne nichts zu tun hatte. Es ist einfach unglaublich und widerlich, was aus der Paarung von Exnomenklatura nach DDR Verschnitten und 68er Gedankengut für eine Brut gekrochen ist. Die Begriff „rechts “ und „links“ gehören unbedingt überarbeitet und gelten schon längst nicht mehr.

  153. Goodnight – leider nur ein deskriptives Bild von den Deutschen ohne tieferes Verständnis
    für die gesellschaftlichen Zusammenhänge.

    Sie schreiben:
    „ ..der Deutsche, der ist nun mal kein Staatsmann. Der Deutsche, der kann nur Dorf. Da kommt er her, da ist er Heimat, da strebts ihn hin …“
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/01/16/holm-geht-und-das-land-gehoert-euch-nicht-7360/#comment-148539

    Und weiter:
    „Wenn Sie mal draußen in der weiten Welt waren, dann könnten sie wissen, dass der Deutsche das einzige Wesen weit und breit ist, das Arbeit als Lebensinhalt verfolgt. …
    Das Gegenteil von Arbeit ist Romantik. Diese Romantik trägt der Deutsche immer mit sich, er braucht sie, um sich von ihr abzugrenzen, um den Sinn von Arbeit zu stabilisieren. Folglich muss er sich ab und zu kurz der Romantik hingeben, sei es in einem Grönemeyer Konzert oder einer Welcome Party. Danach geht er nach Hause, schläft, steht auf und arbeitet weiter.
    Romantik, Gefühle, Liebe sind für uns nur Stabilisatoren, die uns in der Moderne halten, sie sind nicht Lebenszweck.
    Wir Deutschen hoffen nur, dass wir gute Menschen sind, die Welt da draußen weiß, dass wir gefühlskalt, rational und brutal sind… und die größten Massenmörder der Geschichte.
    Weil wir Massenmord wie Arbeit betrieben haben.“
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/01/16/holm-geht-und-das-land-gehoert-euch-nicht-7360/#comment-148697

    Ich lebe seit 2 Jahrzehnten im Ausland. Daher weiß ich, dass sich Deutsche im Ausland anders verhalten, eben so, wie die Inländer auch.

    Soziologisch gibt es dafür eine einfache Erklärung, die auch der Volksmund kennt:
    „Wie der Herr, so’s Gescherr“

    Es ist das herrschende System, was das Verhalten der Bevölkerung bestimmt – und nicht umgekehrt.

    Die Deutschen haben das Pech, seit Jahrhunderten beherrscht zu werden von zutiefst reaktionären, raffgierigen und rücksichtslosen Eliten aka „herrschende Klasse“.

    In Frankreich gab es eine bürgerlich-emanzipatorische Revolution, welche die reaktionäre feudale Herrschaft beseitigte, durchaus auch physisch.

    Die Schweizer hatten das Glück, von Napoleon besetzt zu werden, welcher ihnen die bürgerlich-liberale Verfassung mit der direkten Demokratie aufzwang.

    Die Deutschen wollten in den 1970-er Jahren mehr Demokratie. Aber sie wurden von der Sozialdemokratie betrogen und verraten. Man denke an den sog. Radikalenerlass mit den Berufsverboten, welcher der Tod der Demokratie war, weil eine freiheitliche-demokratie Gesellschaft die kritische Opposition braucht.

    Unter der Regierung Kohl wurden die Deutschen definitiv zu den untertänigen Dörflern. Als Reaktion entstand insbesondere unter den jungen Menschen ein anti-deutscher Selbsthass, der sich dann später mit einer Gutmenschen-Romantik vermischte.

    So erscheint Deutschland heute von außen als ein Irrenhaus im Selbstzerstörungsmodus.

    • Kohl? Aber doch nicht Kohl
      Das ist hochinteressant, beides.

      Einwände:
      1. Die Amerikaner arbeiten mehr (weniger Urlaub), noch mehr arbeiten Japaner und Chinesen. Die Deutschen arbeiten manchmal gern, aber auch, um zu leben.

      2. „Unter der Regierung Kohl wurden die Deutschen definitiv zu den untertänigen Dörflern. Als Reaktion entstand insbesondere unter den jungen Menschen ein anti-deutscher Selbsthass, der sich dann später mit einer Gutmenschen-Romantik vermischte.“

      Das glaube ich jetzt nicht. Erstens machte BK Kohl keinen Bürger zu einem Untertan, sondern im Gegenteil. Wir hatten viel Spaß und verdienten auch gut. Politisch ist es etwas anders. Wie seine Nachfolgerin hatte er ein Talent dafür, Konkurrenten auszuschalten oder mit ungefährlichen Posten auszustatten.

      Der Selbsthass, so es ihn überhaupt gibt – ich zweifele daran – beruht auf der Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich, würde ich vermuten. Es entstand dieses „Nie wieder“-Geschwafel, welches unnatürlich und unrealistisch ist, weil das Böse in unterschiedlichen Gewändern und Tarnkappen aufzutreten pflegt, sehr schön dargestellt von Marlowe und später Goethe in der Figur des Faust. Diese „Nie wieder-Fixation“ hat genau die Leute, die Sie beschreiben, noch nie davon abgehalten, sich mindestens relativistisch, wenn nicht gar manifest feindselig gegenüber dem Staat Israel zu positionieren und nicht nur gegenüber Israel, sondern „Hochfinanz“, wie sie es gern nennen.

      Das kann man kaum Kohl in die Schuhe schieben. Hieran ist eindeutig (m.E.) schuld eine Linke, die in der Tat tolerierte, dass 1976 in Entebbe zum ersten Mal nach dem Krieg Juden selektiert wurden. Hieran sind außerdem linke Lehrer und eine nach linksgrün gerutschte Medienlandschaft schuld, aber nicht Kohl.

      Kohl redete ja sogar von der „Gnade später Geburt“, was ihm viele Leute übel nahmen, soll heißen, er wies darauf hin, dass es für die Nachgeborenen etwas leichter ist, sich nicht schuldig zu machen.
      Unter Kohl fiel die Mauer. Von dort kamen Menschen, die so gut wie keine Aufarbeitungsgeschichte hinter sich hatten.
      Und das merkt man überall, wo sie ein Wort mitreden.

    • Mehr Demokratie wagen
      Was war noch in den 1970ern
      Attentate der Palästinenser und der RAF
      Stichworte: Olympiaattentat und deutscher Herbst.
      Die Antwort war: Der Staat lässt sich nicht erpressen.

      Zum Radikalenerlass: Warum soll man jemanden Lehrer werden lassen
      der die bestehnde Ordnung gar nicht haben will?
      …welcher der Tod der Demokratie war, weil eine freiheitliche-demokratie Gesellschaft die kritische Opposition braucht.
      Die kritische Opposition wollte verbeamteter Lehrer werden?
      Ein Interessante Definition der kritischen Opposition.

      Ich lebe seit 2 Jahrzehnten im Ausland. Daher weiß ich, dass sich Deutsche im Ausland anders verhalten, eben so, wie die Inländer auch.

      Soziologisch gibt es dafür eine einfache Erklärung, die auch der Volksmund kennt:
      „Wie der Herr, so’s Gescherr“

      Ich vermute das sich Menschen ihrer Umgebung anpassen können.

      Was ist gegen die deutsche Arbeitsethik mit Ihren Nützlichkeitserwägungen zu sagen?
      Es gibt nach meiner Kenntnis zahlreiche Personen
      die gar nichts dagegen einzuwenden haben was die
      Deutschen in den letzten 20 Jahren so gemacht haben.
      Ganz Erfolglos war das ja nicht.

      Meine Hauptkritik:
      Massaker an der Friedensbewegung durch Rot-Grünen außenpolitischen Größenwahn.
      Verpasste Chance der militärischen Neutralität nach dem Beitritt von
      Neufünfland.
      Als Teilschuld Versaubeutedlung der europäischen Bewegung.
      Schwächung des Westens durch allgemeinen Antiamerikanismus
      der mit der Kritik an politischen Akteuren das wesentliche übersieht.
      Die USA hatten ihre Konzept einer freiheitlichen Gesellschft vor den Franzosen umgestzt und hatten später heftige interne Konflikte ausgetragen.

      Ich hätte gerne Dörfler die selbstbewußt ihrem Alltag nachgehen
      und wissen das die Natur nicht immer freundlich ist:

      Die wesentlichen Aufgaben kann ihnen jeder Singvogel erklären.
      – Nicht Beute werden, nicht verhungern, Partnerfindung, Junge aufziehen und hin und wieder ein Lied singen und sehen was ist.

    • Reality is easy. It's deception that's the hard work.
      @Oberländer

      Nope.

      Die Amerikaner arbeiten nicht mehr sondern viel weniger. Die amerikanische Arbeitsproduktivität ist katastrophal. Warum glauben sie wohl, wird da soviel fremdes Highpotential inportiert?

      Die Japaner arbeiten nicht, die funktionieren. Da fehlt jeglicher Selbstantrieb zur Arbeit. Die sind anwesend und führen Befehle aus.

      Die Chinesen arbeiten ebensowenig. Die Chinesen sind Händer. Die vermeiden Arbeit.

      Einfach mal ein bisschen rumkommen und die Welt beobachten.

      @H.V. Goslar

      Ebenso Nope.

      Würden Menschen sich dem herrschenden System immer anpassen, dann hätten wir wohl kaum Probleme auf dem Kölner Domplatz.

      Und wenn sie mal sehen wollen, was Deutsche erschaffen, wenn sie im Ausland sind, dann besuchen sie mal Toronto. Das ist die deutsche Version von New York, also sauber, sicher und perfekt.

    • Amerikaner arbeiten hart
      Sie meinen natürlich High Tech Personal aus Asien. Die werden schlechter bezahlt als Amerikaner, Silicon Valley ist dafür berüchtigt. Mexikaner, die wiederum auf anderen Sektoren tätig sind, beispielsweise Landwirtschaft, werden ebfs. bedeutend schlechter bezahlt. Und wenn Sie je in Mexico waren, behaupten Sie nicht, dass Mexikaner mehr arbeiten als Amerikaner. Sie lassen sich höchstens besser ausnutzen in den USA.

      Ich bin sehr gespannt, ob Trump es realisieren kann, den Amerikaner wieder in Brot und Lohn zu bringen.

      Apropos Silicon Valley: Zu den acht reichsten Männern der Welt gehören laut OxFam Zuckerberg und Gates. Ein Mexikaner interessanterweise und der von Amazon/WaPo, Jeff Bezos. Für hohe Löhne ist keiner davon bekannt. Übrigens auch nicht für Vorpreschen zum Steuernzahlen. Von nichts kommt nichts. Sparst du bei jedem Angestellten 1000 Dollar im Jahr und hast sagen wir 100.000 Angestellte….. Nicht schlecht, oder. Die leben alle nach dem Motto Kleinvieh macht auch Mist.
      Dass Amerikaner wenig arbeiten, ist eine Mär. So sie einen Arbeitsplatz haben, arbeiten sie gewaltig. Die Suizidrate unter Ärzten im ersten Jahr (Internship) war früher eine der höchsten. Wir konnten das früher in „Emergency Room“ besichtigen. War realistisch. Heute habe ich etwas den Überblick darüber verloren. Anwälte arbeiten 24/7.

      Es ist hier ausgewogener, und ich hoffe, dass es nicht genauso avisiert ist, der Angestellte quasi Besitz seiner Firma, keine Freizeit. Allerdings wäre das kaum links einzuordnen. Das ist heute eh schwer mit links und rechts, weil jeder schaut, wie er den Menschen als Materie am besten ausnutzen kann.

    • Kleiner Korse
      … als Einführer der direkten Demokratie wäre mir aber jetzt ganz neu.

      Er hat natürlich die „Republik“ eingeführt um sich einzumischen und wichtig zu machen wo es ihn (wie überall sonst) nix anging und in dem Zusammenhang die Mächtigeren (à la Bern) gestutzt und deren Kolonien einen ähnlichen Status (Kanton) zugestanden.

      Aus meiner Sicht steht er eher in der Reihe der Völkermörder – von A.H. bis zum grossen Karl (der auch lieber Sachsen abmurxte als die Araber in Spanien kräftiger zu hauen).

    • ...
      Wenn diese Silicon Valley Nerds gemäß ihren finanziellen Möglichkeiten Nachwuchs zeugen würden (also wie früher so ein Sultan, Dschingis Khan und Co.), wohin sich dann wohl die Menschheit entwickeln würde …

  154. ...
    Es fehlt generell so die neue Vision, wie wir leben wollen … hier in Deutschland, mit und in Europa, mit und auf dem Planeten….
    Früher ging man sonntags einfach in die Kirche und da wurde dann noch eine ältere Version von Vision mitgeteilt … und dann gab´s ja auch noch den Kommunismus als Feind und man hatte zumindest eine Version von Gegen-Vision…. Da haben es diese IS-Fuzzis einfacher, denn die folgen einfach der von ihnen interpretierten Message aus dem für sie wichtigen Büchlein… und eine geschlossene Horde von Leuten, die fanatisch einer erobernden Ideologie folgt hat es wesentlich einfacher als eine andere Horde, die rumeiert und eigentlich auch mehr nicht so genau weiß, wie´s jetzt weiter geht…
    … ein Historiker, der in 100 Jahren Filmmaterial vom RTL-Dschungelcamp und dem Bundeswahlkampf aus der heutigen Zeit entdeckt, könnte eventuell zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei um eine ähnliche Spielshow nur mit unterschiedlichen Spielumgebungen handelt…. ran an die Futtertröge, koste es was es wolle…und bloß nicht rausgewählt werden

    • Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen
      Ich kann nicht erkennen das sich das wesentliche in den letzten
      10.000 Jahren verändert hätte.

  155. Titel eingeben
    Eine eigentümliche Folklore, die das „Schlechte“ in der Welt (Drogen, Kriminalität, Faulheit, „ungeregelte Verhältnisse“, „unregulierte“ Migration) mit der Berliner Linkspartei identifiziert. Ich habe meine Zweifel, ob diese Partei irgendjemand in Bayern so ernst nimmt, wie der Autor es vorgibt. Es ändert nichts daran, dass derartige ideologische Verklärung (der ehrliche, aufstiegswillige Handwerker aus Oberbayern gegen den „linkischen“, faulen Studenten) genau das ist, was Europa zerreisst und Gewalt gegen Flüchtlinge legitimiert, schließlich ist es doch „euer“ Land. Petri Heil.

  156. Dank
    Werter Don,
    zunächst meinen herzlichen Dank für den Sturz des Globke für Arme. Glückwunsch! Gleichwohl sei mir eine kleine Kritik am Sprachgebrauch in den Forumsbeiträgen gestattet:
    „Schmalbart“ ist insoweit doppeldeutig, als dass ja gerade das Gegenwort oftmals in die Nähe des böhmischen Gefreiten gerückt wird, der gerade auch für seinen schmalen (Schnurr-) Bart bekannt ist. Die Äußerungen Wagenknechts lassen die Linke zwar oft als Gregor-Strasser-NSDAP für Ossis erscheinen. Aber dennoch dürfte der Erfinder des Begriffs „Schmalbart“ nicht an den widerlichen Österreicher gedacht haben. Also: Breitbart vs. Hipsterbart.
    Und nochmals vielen Dank für den Kampf gegen den Behemoth.

    P.S. Fragen Sie Ihren Anwalt mal, ob sich die Hauptwohnsitzsache über ein Postfach lösen ließe – das Verwaltungszustellungsgesetz stellt ja vor allem auf die Erreichbarkeit des Empfängers ab, nicht dessen Auffindbarkeit.

  157. cinematographischer Vorgriff
    Ob in 100 Jahren ein Historiker noch irgendeine Relevanz hat?
    Die hat er ja heutzutage kaum.

    Der gestern auf ARTE gezeigte Film »Idiocracy«
    spiegelt schon jetzt die Zukunft wider.
    Unbedingt sehenswert. Auch und gerade für Leute, die sich in, für alle freizugänglichen Ladengeschäften aufhalten, über die impertinent, brutale Behandlung der Zigarettenverpackung durch widerwärtigst, ekelerregende Abbildungen, keinen plausiblen Reim machen können, wodoch Splatterfilme erst ab 18 gezeigt werden dürfen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Idiocracy
    http://www.arte.tv/guide/de/072374-000-A/idiocracy

    • Bei uns heißen einige Montag
      Fahrenheit 451 Bradbury/Truffaut erscheint mir besser, weil die Menschen verschieden sind. Außerdem wird dort das Lesen von Büchern und das Denken verboten, und das ist nah an mancher Realität.

      Faszinierend ist an F 451, dass einige Dinge, wie zu starke Außensteuerung und übertriebener Narzissmus, außerdem Exhibitionismus plus Voyeurismus (Dschungelcamp) eingetreten sind.

      Darüber hinaus wird öfter mit Bränden gearbeitet als früher, wobei das in F 451 systemisch organisiert ist.

    • @ferry, @Oberländer
      Ja, empfehlenswert. Besser als ich dachte, und besser als die 6,6 auf IMDB.
      Im Grunde das konsequent-logische Weiterdenken von dem Anfang in dem wir gerade leben. Vieles finde ich lustig, manches ist mir zu viel Effekthascherei.

      Danke auch für die Erinnerung an Fahrenheit 451, ebenso ein Meisterwerk beim Weiterdenken in Konsequenz. Sehr sehenswert, stimmt schon.

      In beiden ist zu sehen, wie versucht wird, die menschliche Leere durch Drogen, Konsum und Sex aufzufüllen.

      Zufällig habe ich dieser Tage noch einen etwas ähnlichen Link gefunden, der meines Erachtens da hineinpasst. Ich spare den Link, wie erbeten, findet sich aber leicht in Youtube: Modern Educayshun, Kolhatkar.
      So wie Truffaut aus seiner Zeit heraus einen Kinofilm machte, in 2005 – ebenfalls zeitlich eingebunden – benutzt Kolhatkar die Medien in der Mitte des zweiten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends: Youtube. Und er ist Künstler genug, keinen billigen PropagandaClip zu drehen.

      Meines Erachtens gehört dieser fast in die Serie, weil die Handlung – konsequent weitergedacht – zu ähnlichen gesellschaftlichen Perversionen führen würde wie in Fahrenheit 451, Idiocrazy. Oder vielleicht gar zu noch weitverbreiteter Dummheit.

  158. Bloß nicht, bloß keine Vision
    „Es fehlt generell so die neue Vision, wie wir leben wollen“

  159. Ihr Tipp gegen correctiv = Stasi 3.0?
    Don,

    was raten Sie einem unbesorgten, aber wachsamen Netzbewohner gegen die neue Orwell’sche Fazebuk-Ausgeburt correctiv = Stasi 3.0 zu tun?

    Wirklich ein Fake-Account anlegen und jede seltsame Nachricht der Lückenpresse melden? Werden die nicht schnell eine White-List der Unfehlbaren (SPON, ZON etc. – also deren Geldgeber) haben? Und Fakeaccounts anhand der knappen Historie und dito Netzwerks rausfiltern?

    Oder braucht das eine konzertierte Aktion? Anti-Correctivisten verlinkt euch? New cyberwar?

    Leider scheint der dumme Spruch „Wenn der Faschismus wiederkommt, wird er nicht sagen, ‚Ich bin der Faschismus‘ , sondern er wird sagen ‚ICH BIN DER ANTI-FASCHISMUS!'“ immer bittere Realität zu werden.

    Was tun? frage ich mit Lenin.

    Ich hoffe Sie wissen es!

    Langsam doch etwas besorgt
    Robert

  160. HU schafft Holm aus!
    Nach Informationen des RBB wird die HU morgen das Anstellungsverhältnis mit A.H. beenden. Also Schluss mit dem alimentierten Dasein als
    Berufsrevolutionär! Aber wie ich schon schrieb: Sorgen machen müssen wir uns um ihn wirklich nicht, auch wenn er erstmal ehrenamtlich beim
    Mieterverein unterkommen sollte …..

  161. Man wird als Konservativer nicht froh damit,...
    insbesondere, was das Urteil über die AfD angeht, aber leider ein guter und zutreffender Artikel:

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161259389/Der-deutsche-Konservatismus-und-die-CDU-sind-ausgebrannt.html

    Auch gut und eben im Fernsehen: Ein Porträt von Trump, ziemlich kritisch, aber nicht aus dieser sattsam-bekannten-hypermoralisierenden Perspektive, sondern nüchtern, analytisch. Wenn man’s gesehen hat, hat man neue Einsichten gewonnen und wird sich nicht wundern, wenn insbesondere den Europäern gewaltige Umbrüche und Überraschungen seitens dieses grandiosen Schaumschlägers und Menschenfängers in’s Haus stehen. Und bedauern wird man sie auch nicht.

    http://www.arte.tv/guide/de/072806-000-A/prasident-donald-trump

    Und schließlich, wenn’s auf ein wenig zusätzliche Melancholie auch nicht mehr ankommt, noch dies:

    http://www.arte.tv/guide/de/070807-000-A/david-bowie-die-letzten-jahre

    Aber wenigstens schrumpft dann die Figur Holm auf das klägliche Maß, das ihr gebührt.

    • Antwort auf Perkeo 22:21
      Vielen Dank für den ersten Link! Ja, es fehlt wirklich an einer Leitfigur des deutschen Konservativismus . Die Schräglage, die sich in D herausgebildet hat, ist für mich unerträglich. Haben wir das alles so gewollt, schön eingehegt durch Gesetze und Rechtsprechung?

    • Perkeo
      Die in dem verlinkten Artikel gemachte Einschätzung der Afd halte ich für überhaupt nicht haltbar.
      Der Autor will nicht wahrhaben, dass nur noch die AFD die national-konservativen Werte vertritt, und muss das gleich wieder in die Richtung Reichskriegsfahnen und Frakturschrift schieben.
      Ich kann den Mist nicht mehr hören. Als wenn sowas in Führungsetagen ne Rolle spielen würde.

    • @Moritzburger
      Solange die AfD es nicht schafft, solche Bekloppten wie den Herrn Höcke, der bereits lange entschiedene Schlachten unbedingt noch mal schlagen möchte und Themen, die eigentlich bei den heutigen Zuständen gar nicht angesprochen werden müssten, vollkommen unnütz und in inakzeptabler Weise aufkocht, umgehend Richtung NPD zu „entsorgen“, wird das nix.

      Statt nüchterner Strategie und sachlicher Kritik (wofür es angesichts des kläglichen Versagens von Schwarz-Grün – siehe Amri – tausend Aufhänger gäbe) nur Rumgesuhle im Ressentiment, womit man’s dem Gegner leicht macht, sich ‚rauszuwinden und vom eigentlichen Thema abzulenken.

  162. Heuchelei
    Wenn man bedenkt, dass der anerkannt gut arbeitende Sozialstaatssekretär Michael Büge (CDU) in der Zeit des Berliner SPD/CDU-Senats zum Rücktritt gezwungen wurde, – nicht wegen persönlicher Mängel oder Fehler, sondern weil er nicht aus seiner Burschenschaft austreten wollte (der selbst man auch nichts vorwerfen kann, als nicht aus ihrem Verband ausgetreten zu sein, dem man auch nichts nachweisen kann als ein paar unschöne, aber abgelehnte Anträge) – auf Druck von Wowi und als Opfer seines „Parteifreunds“ Henkel und natürlich wegen der Anfeindungen aus Linkspartei und Antifa –
    und man dagegen vergleicht, was ebendiese selbsternannten Demokraten für ein Fass aufmachen, sobald einer der Ihren wegen nachgewiesener Verfehlungen zur Verantwortung gezogen wird –
    dazu fällt mir nur ein:
    „Was siehst Du den Splitter im Auge Deines Nächsten, und den Balken im eigenen Auge nimmst Du nicht wahr? Du Heuchler, zieh erst den Balken aus Deinem Auge…“ (Jesus laut dem Evangelium nach Lukas)

  163. Here is a man who would not take it anymore.
    Liebes Publikum, ob Sie es glauben oder nicht, das hier ist die von der Regierung ernannte „Elite“, die darüber entscheiden soll, was wir kommunizieren dürfen:

    https://www.youtube.com/watch?v=ZfW7nx3qXhU&feature=youtu.be

    Es ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr tragbar ist.
    Ich werde mich nicht von Babys in vollgekackten Windeln regieren lassen.

    • "Ich werde mich nicht von Babys in vollgekackten Windeln regieren lassen."
      Contenance, @goodnight, Contenance. Hier finden Sie nicht nur die Open Society Foundation von Herrn Soros wieder …
      https://correctiv.org/correctiv/finanzen/

      Initialförderin ist nach eigenen Angaben von correctiv die Essener Brost-Stiftung mit einer Unterstützungssumme „in den ersten drei Jahren mit insgesamt drei Millionen Euro.“

      Und eben da, bei der Essener Brost-Stiftung (Impressumsverweis auf das Land Düsseldorf) nun liest man auszugsweise:

      „CORRECT!V ist damit eine von vielen Antworten auf die Medienkrise.
      Die alten Geschäftsmodelle funktionieren immer weniger. Gleichzeitig müssen Journalisten eine immer komplexere Welt immer besser erklären. Verlage stellen Zeitungen ein oder kürzen Etats. Das Digitalgeschäft kann das bisher nicht ausgleichen. Die Medien haben Probleme, ihrer Wächterfunktion nachzukommen. Hier setzt CORRECT!V an und will investigativen, aufklärenden Journalismus für jeden Verlag, für jeden Sender in Deutschland erschwinglich und zugänglich machen.“

      http://www.broststiftung.ruhr/correctv/

      Absolutes „Highlight“ für mich ist allerdings der Eintrag „Peter Schaar, ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Datenschutz und Informationsfreiheit“ im Aufsichtsrat der correctiv.

      Ich wußte zwar sehr genau, warum Gesichtsbuch & Co. für mich von Beginn an eine No-Go-Area war. Dass es allerdings mal SO weit kommen würde, hätte auch ich mir nicht vorstellen können.

    • Korrektur
      Korrektur:

      Peter Schaar ist dort Mitglied des Ethikrates, nicht des Aufsichtsrates.
      https://correctiv.org/correctiv/aufsichtsrat-ethikrat/

      Sorry.

    • @Goodnight
      D A S A L L E S I S T W I R K L I C H N I C H T M E H R W I T Z I G !!
      (Im langsamen und schreienden Duktus lesen bitte…)

      „Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode“ (William Shakespeare)

    • Barack Obama - Treibjagd auf Whistleblower
      Seit Obama Präsident ist, lässt er Whistleblower gnadenloser verfolgen, als dies selbst seine umstrittensten Vorgänger getan haben. Er hat mehr Verfahren gegen Enthüller initiiert als alle früheren Präsidenten zusammen. Bereits in seiner ersten Amtszeit gab es sechs Strafverfahren wegen Geheimnisverrats nach einem Gesetz von 1917, das die Kooperation mit dem Feind unterbinden sollte.

      Yes we can – wir schaffen das

    • Bereits unter Bill Clinton verschärfte die USA die Überwachung an der mexikanischen Grenze.
      Nach dem 11. 09.2001 wurden über 100 Milliarden Dollar in technische Infrastruktur investiert. In 20 Jahren hat sich die Zahl der Grenzschützer auf mittlerweile 21 000 vervierfacht, sie haben mehr Flugzeuge zur Verfügung als die brasilianische Luftwaffe.

      In den USA hat sich für Ordnungshüter eine Kultur der Straflosigkeit entwickelt. An der Grenze zu Mexiko schießen Gesetzeshüter besonders schnell. Und werden fast nie belangt.

      Seit 2004 wurden nachweislich 46 Menschen von Grenzschützern der USA erschossen. Was sich forensisch feststellen ließ: Die meisten Kugeln trafen die Opfer in den Rücken.
      Allein in den Jahren 2013 und 2014 fand man in der Wüste von Arizona, teils in Massengräbern, über 750 Leichen.

    • Brost- Stiftung
      „Die Medien haben Probleme, ihrer Wächterfunktion nachzukommen“ ist ja schon mal richtig. Nur nicht in dem Sinne, wie es dort gemeint ist.
      „Investigativen, aufklärenden Journalismus erschwinglich machen“, oh ja, das ist auch nötig, aber nicht so wie die das meinen!
      Das ist doch perfide, auf welche Touren die uns hier kommen.
      Brost war übrigends Inhaber der WAZ, WR und WP.
      Also etwa das, was heute die Funkegruppe ist.
      Man kann sowas einfach nur noch meiden.

  164. Trump wird teuer werden .
    Aber er wird auch eine gesunde, notwendige , Katharsis in der Welt, der total kaputten EU, und dem durch das 68er-Gschwearl total zerstörten Deutschland, einläuten.

    Seine Aussagen zur Nato sollten ernstgenommen werden, er meint das so.

    Wenn also die Partner, u.a. auch die BRD, weiterhin ein solches Bündnis wollen, weil sie Rußland oder wen immer fürchten, oder, um von innerer Leere abzulenken, am Hindukusch kostengünstig mitmischen wollen (ist DAS in Deutschland mehrheitsfähig?) , werden sie tief in die Tasche greifen müssen, und wohl auch eigene militärische Strukturen schaffen müssen , die ein Mitmachen auf Augenhöhe ermöglichen (Nein, Kita-Uschis läppische Mädelwehr ist das nicht.).

    Die Frage, ob man nach dem Ende der gräßlichen Sowjetunion ein solches Riesending, wie die Nato braucht, ist berechtigt.
    Aber falls man so entscheidet, wird es kosten.

    Gleichzeitig bedeutet das aber auch ein Ende des absoluten Primats der USA in so einem Verein.

    Wer zahlt, und tut, schafft an. Zahlen die anderen nach Gewicht, erhalten sie automatisch solches.

    Gellende Plärrer, wie der derzeitge Rasmussen haben sich dann erledigt, weil so etwas nicht wirklich politisch durchsetzbar ist,außerhalb der entfremdeten Parteiapparate.
    Und die sind endlich.

    Eine EU-Lösung als Ersatz ist KEINE Lösung, darauf gehe ich nach dem Invasionsdebakel und anderen Delikatessen aus diesem Loch gar nicht ein.

    Man wird auch mit Rußland eine angemessene Politik fahen müssen, die Sanktionszeit dürfte mit Trump vorbei sein.
    Recht so. Ohne Putin in den Hintern zu kriechen, und jede seiner Volten zu schlucken, wird man das Land als Großmacht (nicht mehr super, aber immer noch groß) und als starken Partner, politisch und wirtschaftlich (Rohstoffe und Absatzmarkt, bis dato nicht Industrie) behandeln und pflegen müssen.

    Ob das ganze Islam-Nah-Ost-Gesumpfe (arabischer Frühling nennen linke Trottel das gern), das Thema China, und das wird gerade hypervirulent, überall wird man mit Rußland zusammenarbeiten müssen.
    Trump wird das eher können, als die liberale Sauce um Obama und Kelly, oder gar die Gott sei Dank gescheiterte Hillary.

    Und wir werden uns eine Führung wählen müssen, und damit kommen wir nach Hause, die auch Politik kann.
    Merkel und die politische Resterampe aus CDU, SPD, Linke, Grüne, und ,wenn man dran glaubt, FDP, sind es nicht.
    Da ist Asche, sonst nichts, aus der widerlichen 68er Bagage, die die Medien gekapert hat, und jetzt Journalismus schwänzt, und eine veröffentlichte Meinung produziert, die nur bei links-Twitterern pfeift, läßt sich schon gar nichts für die Lösungen der Gegenwart gewinnen.

    Die Wahlen, und nein, ich meine nicht die des bedeutungslosen Chefs des EU-Nichtparlaments, in diesem Jahr werden den Charakter der EU ändern.

    Und natürlich das immer härtere Aufeinandertreffen des EU-Märchens mit der Realität.
    Auch der Realität einer USA unter Trump.

    Ob das Brüsseler Pipi, das nur den Schein bewahrt, solange Deutschland sich ausrauben läßt unter linken Regierungen, wie Merkels, lebensfähig ist,
    wenn Sauerstoff dazukommt, bezweifle ich.

    • Titel eingeben
      „Die Frage, ob man nach dem Ende der gräßlichen Sowjetunion ein solches Riesending, wie die Nato braucht, ist berechtigt.
      Aber falls man so entscheidet, wird es kosten.“
      .
      Weil all die Bellizisten als Rentner uns dann Millionen kosten?
      Aber die kosten uns doch heute schon Millionen; und rasseln (zum Glück) nur mit den Säbeln, weil sie nix anderes können und dürfen.
      Die sind mir als Rentner lieber.

    • OM, heute mein persönlicher Favorit
      für die Hypereidische Leichenrede, die da ja einmal kommen muß. Hier im Forum. Vielleicht schon für den September.
      (DdH)

    • Herr Moser, der Rasmussen plärrt unterdessen in der Ukraine
      machte sehr devot seinen Bückling vor Poroschenko. Die Nato hat nun Jens Stoltenberg, der 2011 bei dem Anschlag in Oslo/Utøya so besonnen reagierte und heute… plärrt er schlimmer als es ein Asmussen vermochte.

    • DHd , solange ich bei der Rede nicht die Leiche geben muß.....
      Aber wir brauchen praktische Konzepte für die Zukunft, die in jeder Sekunde Gegenwart, und danach gleich versäumte Vergangenheit, wird.

      Wir brauchen eine sinnvolle deutsche Führung, in Plan und Personal.

      Da sehe ich aber wenig bis nix.

      Ich habe keine Scheu, die AfD zu wählen, aber nehmen wir an, sie kriegt die Absolute- geht das gut ?

      Wächst die so schnell in die Führungsrolle, wie es notwendig ist ?

      Andererseits- MEHR Merkel kann das Land wirklich nicht mehr, der Augiasstall gehört ausgemistet, und über SPDGrüne kann man nur das Leichentuch des Schweigens breiten, ebenso über den DDR-Revivalverein.

      Also, selbst wenn die AfD die Absolute erreicht, kann das Ergebnis nur weniger Schaden sein, bei allen momenten, wo es einem, wie wir sagen, ,,das Hemad hinten eine ziagd“ .

    • Alle Regierungen lügen oder die Bevölkerung ist das Problem.
      J. Gauck: „Es ist das beste, das demokratischste Deutschland, das wir jemals hatten“

      Bundespräsident Joachim Gauck war Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde.

      Nach der Wiedervereinigung wurden ehemalige Stasi-Offiziere in die gerade erst im Aufbau befindliche „Institution“ eingestellt. Vom Oktober 1990 datiert eine Liste mit Namen von Stasi-Offizieren, die der ehemalige Chef des MfS-Auflösungskomitees, G. Eichhorn, an Gauck schickte.

      Immerhin elf dieser Personen stellte Joachim Gauck offenbar im vollen Wissen um ihre Vergangenheit ein.

      Darunter waren mit Oberst Gerd Bäcker und Oberstleutnant Bernd Hopfer zwei ranghohe Offiziere der „Zentralen Auswertungs- und Informationsgruppe“, intern „ZAIG“ genannt.

      Vorwärts nimmer – Rückwärts immer.

      ….

    • @Otto Moser
      Trump hält uns den Spiegel vor, und das ist gut so.
      Kurzer Einwurf, auch wenn es nicht jeden interessiert, aber wichtig, was die geistige Modernität angeht:
      Beim Parteitag der Afd in Stutgart wurde abgestimmt, das die US Soldaten aus D abgezogen werden sollten (Mehrheit dafür) aber für einen Austritt aus der NATO reichte es nach einer Intervention von Gauland nicht,
      Und jetzt kommt Trump mit der DER Forderung!
      Die Linken erzählen uns dann immer was von ewig-gestrig uws.
      Alles klar.

      PS., vielleicht wird es gar nicht so teuer, aber wer braucht denn eine Armee, wenn man sich freiwillig ergibt und keine Grenzen mehr schützen kann?

    • Mal halblang
      „Merkel und die politische Resterampe aus CDU, SPD, Linke, Grüne, und,wenn man dran glaubt, FDP, sind es nicht.“

      Sie sind es sehr wohl – denn so wie sich die AfD anstellt, wird sie es sicher nicht soweit bringen wie sie möchte und könnte. Man denke nur an den völkischen Schwafler Höcke, der zwar den rechten Rand der AfD bedient, aber bürgerliche Wähler massiv abschreckt.

      Auch wenn die Lückenpresse einseitig und oft genug verzerrend über die AfD berichtet, so ist diese neue Partei in Personal, Kommunikation, Programm und Organisation sehr weit davon entfernt, ihr Potenzial auszuschöpfen.

      20% Maximum als Protestergebnis eim Herbst 2017, dann wahrscheinlich Niedergang im Streit zwischen Höcke, Meuthen, Pretzel und Petry.

      Mit viel Glück fliegen völkische Spinner wie Höcke noch vorher raus und die Partei professionalisiert sich schneller. Die NPD steht ja nun wieder zur Verfügung. Dann könnte es in 10 – 15 Jahren noch was werden. Wenn wir dann nicht eh schon alle russisch sprechen.

      Derzeit muss die AfD trotz Höcke und Co. vor allem dazu dienen, die CDU vor sich her Richtung Mitte/Rechts zu treiben, wo sie hingehört. Zudem treibt Trump unseren Träumern derzeit tüchtig die Flausen aus.

      Ob man dann 2020 noch eine AfD braucht, wird sich zeigen. Besser wäre nicht.

    • Herr Tresckow, sie sind es nicht ! Sie werden die Wahl als Larifari-Koalition
      gewinnen, und dieselbe Sch… produzieren, wie gehabt. Alternativlos.
      Und der Ex-bürger, heute nur mehr schon länger hier Lebende, soll es schaffen.

      Aber Ehrlich- die von mir genannte Truppe fräße nicht einmal klein gehackt der Hund.
      Und eine andere Verwendungsmöglichkeit, bei der Deutschland, und wir das deutsche Volk, nicht noch weiteren Schaden nähmen, ist nicht einmal bei Walt Disney vorstellbar.

      Ihre naive Hoffnung, die AfD triebe Merkel und ihren Wahlverein retour Richtung Vernunft, ist irreal.

      Ich nehme Ihre herbe Kritik an der AfD schmerzlos zur Kenntnis, aber Ihr Zutrauen zu denen, die uns schon länger prügeln, nimmt mich wunder.

  165. Präsidentin ohne Titel in Karlsruhe
    @ loserbooster
    @mein x-ter kommentar

    seid mal nicht so destruktiv:

    für Frau Eveline Lemke ist lebenslanges lernen eine selbstverständlichkeit………..immerhin hat sie ein vordiplom aus Hannover, was auch immer das ausssagt.

    aber was soll denn das mit der kritik daran, früher gab es Könige ohne Land, heute akademisches personal ohne ahnung, aber grünem hintergrund.

    • das Schlimme daran ist
      ja nicht die Nichtakademikerin selbst, sondern das Fach BWL, die FHs und die Absolventen. Ein etwas überhebliches Herabsehen auf Koofmichs ist scheints nicht ganz unangemessen.

      Und, leider, mag sie für den Job sogar da ganz gut qualifiziert sein: Präsidentsein erfordert antechambrieren, Flügel zusammenhalten, ranwanzen, Geld auftreiben. All das kann eine berufslose Grünen-Politikerin vielleicht sogar besser als jemand mit konventioneller Biographie und anständigem Beruf.

  166. Frau Präsidentin Lemke und Herr A.Holm
    zur akademischen ehrenrettung von A.H. (2017) muss mann und frau sagen: er hat wenigstens publiziert zum fachgebiet.

  167. .
    1978 (da war er schon 30J.alt) kommentierte ein Mann von
    den Grünen die Ermordung von Arbeitgeberpräsident
    Martin Schleyer, Siegfried Buback und Jürgen Ponto durch die RAF mit folgendem Satz:
    > Bei den drei hohen Herren mag mir keine rechte Trauer
    aufkommen, das sage ich ganz offen für mich. Deutschland müsse von außen eingehegt, und innen durch
    Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden. <
    3 Jahre später befürwortete er den Kosovokrieg.

    Das alles hat diesem Mann bei seinem Aufstieg
    keineswegs geschadet! Im Jahr 2016 bekam
    Joschka Fischer die Bayerische Europa-Medaille.

    • Ups...da fehlt was...
      nach:
      „das sage ich ganz offen für mich.“
      gehört der Text:
      1995 (da war er 47) schrieb dieser Mann ein Buch mit dem
      Titel: „Risiko Deutschland“
      dann erst folgt:
      > Deutschland müsse von außen eingehegt, und innen durch
      Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden.

    • dass
      Deutschland eingehegt werden muss, war Konsens bei den Allierten.
      .
      Im Westen geschah das qua Montanunion, EWG, EU und NATO. Das funktionierte lange Zeit überraschend gut.
      .
      Jetzt kommt Trump, ohne Helm und ohne Gurt, und tritt ausgerechnet diejenigen, die sich als Atlantiker zum Bündnis mit den US of A bekennen.
      .
      Macht nichts. Schauen wir nach China.

  168. Titel eingeben
    hihi…
    Andrej Holm gab gestern der Jungen Welt sein erstes Interview nachdem er bei Senatens raudsgemobt wurde ;)

    http://www.tagesspiegel.de/medien/die-junge-welt-und-ihre-chefredaktion-dialektik-des-verrats/14465862.html

  169. Idiotenkarusell
    Diese hysterische Empörung über die Empörung der jeweils anderen Seite.

  170. Vor der großen Verkündigung mal noch eine Frage:
    In welcher Firma der Welt ist man eigentlich während der Ausbildung schon ein „hauptamtlicher“ Mitarbeiter?

    Darüber wird wohl demnächst noch ein Gericht zu grübeln haben.

    • Nein, wird es nicht
      Das ist so eindeutig, dass Holm es selbst längst zugegeben hat, und mit den üblichen Gedächtnislücken, Eile etc. entschuldigt hat.

      Sie sollten mal langsam akzeptieren, dass Ihr schmieriger Stasi-Schmuddelfreund unwiderruflich zurück in die Schmuddelecke muss, wo er hingehört.

    • Er hat ja schon angekündigt, vors Arbeitsgericht zu ziehen.
      Und es wird u.a. ganz sicher darum gehen.

      Wieso übrigens „mein“ Schmuddelfreund? Weil ich die Dinge etwas anders sehe, als es hier der mainstream tut?

  171. Titel eingeben
    Ich wollte das hier schon immer mal zitieren:

    Du bist verrueckt mein Kind,
    du must nach Berlin.
    Da wo die Verrueckten sind,
    da gehoerst du hin.

    = https://www.youtube.com/watch?v=MCxFHMnCubw
    (8 Sekunden nur)

    .
    Passt’s?

  172. Versuchter Mord, aber
    auch dieser schutzsuchende Muslim läuft längst wieder frei umher. alles andere wäre islamophob.
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161278411/Jugendlicher-will-Frau-ausrauben-und-stoesst-sie-ins-Gleisbett.html

    • Das ist kein versuchter Mord. Aber es ist schlecht. Die ganze Geschichte ist schlecht,
      da gebe ich Ihnen recht.

  173. übrigens, ich hätte Holm gewählt
    Gerade habe ich mir seine Publikationsliste angesehen. Die Veröffentlichungen selbst erspare ich mir, diesen Brei „politischer Intellektueller“ habe ich zuletzt während der Oberstufe aufgesaugt, damals mit unreflektierter Identität, jetzt muß das nicht mehr sein.

    Aber: im Gegensatz zum Blogherren, der mit seiner etwas parasitären Existenz kokettiert und manches mal das Gefieder spreizt, sind mir städtebaulicher und wohnungspolitischer Ansatz von Holm näher als der status quo.

    Nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern wegen des Umgangs mit seiner Vergangenheit ist er für mich indiskutabel. Man weiß, wenn man sich zu einer Stasi-Karriere verpflichtet hat. Man weiß, wenn man gelogen hat, um die HU-Stelle als WM zu bekommen. Man sollte ein Ahnung davon haben, wieviel Böses die Stasi den Bürgern angetan hat. Man sollte wissen, daß man damit angreifbar ist. Man sollte wissen, daß die Linke in einem offenen politischen Machtkampf den kürzeren zieht.

    Schade, daß jetzt diejenigen triumphieren, denen „Gesochs“ und „Abschaum“ so leicht über die Lippen gehen.

    Etwas Demut? Nirgendwo.

  174. Machtdemonstrationen
    Eingangs wird die Machtdemonstration gegenüber der Linken und das Aufzeigen von Grenzen gelobt.

    Aber wer setzt denn der Basis Grenzen? Hier ein Beispiel für das Demokratieverständnis und die Argumentationsfreude in der Auseinandersetzung (?) mit anderen Meinungen:
    http://michael-klonovsky.de/images/IMG_20170115_091442.jpg.

    • Dilettantisch
      Wie dilettantisch. Sowas steckt man dem Wirt hintenrum mündlich über Kanäle, über die man als gewachsene Lokalstütze einfach mal verfügt.

    • HansMeier555
      Nee, Hans Meier 555, das ist in Deutschland üblich, diese Methode wird con dem GrünLinkem dauernd angewendet. Scheint bei der Presse aber geduldet um nicht zu sagen erwünscht zu sein, wer mal ne Veranstaltung der Afd durchführen will, muss solche Sachen hinnehmen, und zwar in Größenordnungen, die man nicht dür möglich gehalten hätte.
      Danei darf man den Betreibern nicht mal unbedingt nen Vorwurf machen.
      Es sind die Linksgrünen „Antifaschisten“ die nicht nur mir Sanktionen drohen, sondern auch mit Sachbeschädigungen.
      Oft bleibt es nicht bei Drohungen.
      Aber Stop, nicht weiter berichten, sonst sehen sich die Afdler „noch als Opfer“.

  175. Titel eingeben
    C`est le ton qui fait la musique – daher ist der Abgang gut.
    Andererseits: ist der Vergleich mit den alten Nazis nicht übertrieben? Und was wiegt schon ein Holm gegen die beiden Staatspitzel Erika und Pastor an der Staatsspitze?

    • @mein xter Kommentar 18. Januar 2017 um 13:34 Uhr
      Laut Duden:
      Parasit: „Lebewesen, das aus dem Zusammenleben mit anderen Lebewesen einseitig Nutzen zieht, die es oft auch schädigt und bei denen es Krankheiten hervorrufen kann“. Da Menschen Lebenwesen sind, denke ich, es ist vollkommen in Ordnung, Menschen als Parasiten zu bezeichnen, bei denen man (sofern belegbar) meint, die o.g. Verhaltensweise zu erkennen. Bei einer Kunstfigur ist das natürlich ein Graubereich, da kein Lebenwesen. Aber unabhängig davon sehe ich bei unserem Gastgeber keinen einseitigen Nutzen. Nicht nur, dass er seinen Lesern Futter zum nachdenken und disputieren gibt. Auch betreibt er wie kaum ein Anderer Mühe beim Lesen und Freischalten der ganzen Kommentare, inclusive vielen kleinen Antworten zwischendurch…

  176. Neid scheint Ihre Kost zu sein
    Das ist nicht besser, als „Gesocks“ etc:

    „Aber: im Gegensatz zum Blogherren, der mit seiner etwas parasitären Existenz kokettiert und manches mal das Gefieder spreizt,“

    Parasitär, oder?
    Was ist eigentlich genau parasitär daran, wenn der Vater schon gut gearbeitet hat, einer selbst bei der FAZ arbeitet, der Einzige weit und breit ist, der seine comments liest und zeitnah bringt wie auch kommentiert, und der Wohnungen vermietet, was gut ist?

    Parasiten ist überdies noch schlimmer als „Gesocks“.

    Ansonsten möchte ich Sie bitten, das zu belegen und dabei im Auge zu behalten, dass von den Steuern des Blogchefs auch einiges nach Berlin fließen mag.

    • Parasiten und parasitäre Existenz
      aus Zeitgründen nur kurz: Ein Parasit kann kein Mensch sein, und ein Mensch kein Parasit. Aber er kann eine parasitäre Existenz führen, er kann so tun als ob, er kann damit kokettieren. Ich versuche da schon genau zu sein.

    • Stil aus alten Zeiten inspiriert
      Für mich ist das nicht genau, denn wie ich finde, ist erstens ein Vermieter und zweitens ein so guter Journalist keine parasitäre Existenz, sondern eine durchaus zu schätzende Rarität.

      Was er über sein Leben sagt, ist Schreibstil, eine bestimmte Rhetorik, eine Methodik.

      Gemessen an dem, was Sie denken, wäre Autor, Dichter, Politiker und Naturforscher Goethe auch eine parasitäre Existenz. Sie beweisen sehr anschaulich, was an Kulturland Deutschland (bis 1933) nicht mehr stimmt.

  177. "Etwas Demut? Nirgendwo."
    Völlig richtige Frage. Und es könnte ein Mosaiksteinchen einer Lösung sein. In jeder Hinsicht übrigens. Auge, Balken, Splitter und so. Aber erzählen Sie das mal den deutschen Rechthabern, Bescheidwissern und „Aufrechten“. Dieser Versuch war zu allen Zeiten einigermaßen erfolglos.

  178. Candide
    Kann man das Erregungskarusell nicht als erneuerbare Energiequelle nutzen?

  179. Na, wenn es der ,,Gast'' sagt...
    Entschuldigung, aber ich möchte keinen Stasi in einem öffentlichen Amt.

    Und was die ,,Aufrechten“ angeht, was glauben Sie denn, was wir angestellt haben ?

    Meinen Sie, wir wären bei den Einsatzgruppen gewesen, und müßten deshalb schön stille sein ?

    Nein, wir sind normale Leut‘, die keine Mitglieder einer Terrororganisation, eines Mörderhaufens, als Repräsentanten wollen.
    Irgendwo ist die Grenze all-linker Apologetik.

  180. Titel eingeben
    mein xter Kommentar sagt:
    18. Januar 2017 um 11:47 Uhr

    übrigens, ich hätte Holm gewählt….
    …. sind mir städtebaulicher und wohnungspolitischer Ansatz von Holm näher als der status quo.

    Herr xter,
    wie stellen Sie sich die Finanzierung, den weiteren Unterhalt des von Holm angedachten Wohnungsbauprogramm vor?
    Antwort hätte ich ganz gerne.

    • "Erregungsspirale"
      Werter Don, als nächstes Thema würde ich mir etwas zu Hr. Höcke im Speziellen und der AfD im Allgemeinen wünschen? Steilvorlage wurde bereits geliefert. Sie können das!

    • @Deinoychus
      Ja, Höcke wäre gut. Aber ich befürchte, das geht dem glatt runter.

  181. Titel eingeben
    noch ein Nachtrag an Herrn xter,
    ich hatte vermietet.
    Nachdem die Mieter ausgezogen waren, die Immo durchrenoviert.
    Neue Mieter, nach einiger Zeit kamen die Mieten unpünktlich.
    Sofort die Mieter schriftlich gebeten, doch zum im Vetrag stehenden Zeitpunkt, die Miete zu überweisen.
    Dann kam irgendwann die Miete überhaupt nicht mehr, allen Schriftverkehr einem Anwalt übergeben, Räumungsklage , ging ohne Probleme.
    Immo wieder renoviert, alles spielte sich in einem Zeitraum von 4 Jahren ab, wieder neu vermietet, nach weiteren drei Jahren, zogen die Mieter aus, hätte noch einmal etwas Geld zur Neuvermietung reinstecken müssen, habe aber dann verkauft, kein weiterer Ärger mehr.

    Ja, ja die bösen Investoren.

  182. @ Booooster 18. 1. 12:59 wg. Ziel, Diskurs, Führung u. überragendem Cummings-Essay wg. Brexit
    Naja – das ist die Natur von Diskursen – sie ergeben – im günstigen Fall, Ziele – und im optimalen Fall finden sich Wege, das für richtig Erkannte umzusetzen.
    Ich sehe hier viele interessante Beiträge zu einem relevanten Diskurs. Was daraus wird, weiß man nicht – was wird, weiß man sowieso nie.

    Ist ja richtig, was Sie sagen: Immigration ist ein ziemlich großes Thema.
    – So wie es der von Ihnen (und mir unten) verlinkte Dominic Cummings als einer der wichtigen Pro-Brexit-Streiter auch analysiert. Ich bin dann immer aufmerksam, wenn solche überragenden groß-Texte auftauchen, was damit passiert.

    Und ich bin immer wieder erstaunt über die Trägheit, mit der die Öffentlichkeit sich solche überaus gehaltvollen Gedankenhappen einverleibt; dabei geht es oft chaotisch zu. Viele wichtige Gedanken schlummern einfach so vor sich hin, werden von wenigen am Köcheln gehalten usw. – – –
    Mein Tipp wäre: Cummings schafft es irgendwo in ein oder zwei Artikel – zuerst in Blogs (hehe) – dann paar Artikel, dann schläft das wieder ein.

    Aber es wird nicht verschwinden, weil der Cummings-Essay über das Zustande-B r i n g e n des BREXIT fundamental ist.

    Ich habe ihn gestern mal ein wenig rumgeschickt und schaue, ob jemand reagiert.

    – Wenn man einen Seitenblick tut, wird die Szenerie schnell unfreiwillig komisch. So heute einer der vielen leeren und dräuenden Buchstabengräber im FAZ-Feuilleton über die Rolle der US-Historiker in der Ägide Trump. Hoho – lots of leeres Stroh. Viele wissen einfach nicht, wo, an welchem Ende der großen Problem- und Diskursdecke, sie um Gottes willen ziehen sollen.

    Was Cummings schlecht bekommen könnte, habe ich oben schon angedeutet: Dass er gnadenlos den Bedeutungsverlust sowohl der Zeitungen als auch der Politik- und Nachrichtensendungen – ausgerechnet für den innersten Zirkel der Spin-Doktoren – konstatiert.

    Ich verstehe, was er meint, ich glaube ihm auch, dass das für ihn zutrifft, aber ich hätte das an seiner Stelle nicht gechrieben, weil es noch immer produktive Zeitungsschreiber gibt, und weil ich die paar auf keinen Fall vor den Kopf stoßen würde.
    Aber gut.

    Und dann: Collier, Putnam (der Sozialpsychologe!), Koopmans, Sarrazin (dochdoch, der ist in dieser Liga), Steve Sailer (isteve.com), Rindermann, Enzensberger (Versuche über den Unfrieden – unverzichtbar!), Heinsohn, Klonovsky (sein Kriminalitäts-Statistik-Artikel auf seinem acta diurna blog ist überragend). Don Alphonso, klar. Und dann immer schauen, wer was zu diesen Dingen sagt.

    Der Brexit-Essay von Cummings ist – anders als hier gesagt wurde, nicht langatmig (aber lang – man wird in zwanzig Minuten kein Land sehen, es geht in Richtung 1 Stunde – aber er ist großartig – und auch noch umsonst – nicht zu fassen!).

    https://dominiccummings.wordpress.com/2017/01/09/on-the-referendum-21-branching-histories-of-the-2016-referendum-and-the-frogs-before-the-storm-2/

    PS – Cummings ist großartig, ganz egal, ob man nun für oder gegen den Brexit eingestellt ist.

    PPS Z. B. Der Spiegel kann einem nur Leid tun – das wäre Futter für eine brillante Serie gewesen – und nun steht das einfach so im Netz herum…Katastrophe.
    Sie sollten es trotzdem noch bringen!
    Oder sonst jemand.

  183. Fake News FAZ
    Don,

    die FAZ titelt wie der Rest der Lückenpresse zur gestrigen Höcke-Rede:

    „Der AfD-Politiker nannte unter anderem das Holocaust-Mahnmal in Berlin bei einer Veranstaltung „eine Schande“.“

    Nein, das tat er nicht. Er nannte es ein „Denkmal der Schande“, was etwas völlig anderes ist. Und zitierte damit in der Tat die Drucksache 14/3126 des Bundestags. Darauf wies Höcke hin und das ist richtig und war in 10 s ergoogelt: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/031/1403126.pdf

    Dennoch formuliert die FAZ, die das auch in < 1 min hätte verifizieren können: "in der die Formulierung „Denkmäler der Schande und der Trauer“ vorkommen soll."

    Es wird durch das "soll" die Möglichkeit offen gelassen bzw. suggeriert, dass sich Höcke mit einem zweifelhaften Verweis entschuldigen wolle.

    Ohne Zweifel ist die Rede ein völkischer Misthaufen ersten Ranges und der beste Weg, bürgerliche Protestwähler der AfD abzustoßen.

    Warum aber muss dem mal wieder mit maximaler journalistischer Unprofessionalität, Falschzitaten, dümmster Fehlinterpretation von eindeutigen Formulierungen, fehlender einfachster Recherche – und das bei der FAZ, begegnet werden?

    Die FAZ online ist auf dem Weg zum besseren Focus: Beiträge auf Praktikantenniveau, immer mehr Titel im Clickbait-Stil der HuffPost.

    Das kann man nicht mit "Plattform für breites Meinungsspektrum" entschuldigen, das ist einfach ein massiver Qualitätsverlust bei der letzten erträglichen Zeitung. Und das nicht etwa als "neutraler Qualitätsverlust", sondern mit dem üblichen linken Lückenpressen-Bias. Wer lässt da zu, dass der USP der FAZ so dämlich kaputtgemacht wird?

    Es wäre schade, wenn das so weitergeht. Vielleicht machen Sie da mal Ihren Einfluss geltend …

    Robert

    • Fundstück zur Berichterstattung in den Leitmedien
      Tendenziöse Attributierung in deutschen Printmedien:
      Putin vs. Obama – eine linguistische Analyse

      Zielsetzung dieser Arbeit ist es, auf pragmalinguistischer
      Grundlage nachzuweisen, dass in der deutschen Presse
      die angemessene Objektiviät in der Darstellung des
      amerikanischen Präsidenten Barack Obama und
      russischen Staatsführers Wladimir Putin nicht gemäß
      publizistischer Richtlinien eingehalten, und die Meinung
      der Leser nach eigenem Gutdünken beeinflusst wird.
      […]
      Stellvertretend für das liberale Spektrum in Deutschland
      wurde die Süddeutsche Zeitung ausgewählt.
      Die konservative Ausrichtung wird durch die
      Frankfurter Allgemeine Zeitung repräsentiert.
      […]
      Beim vorliegenden Text handelt es sich um die
      überarbeitete Fassung meiner Bachelor-Arbeit vom
      10. Oktober 2012 an der Hochschule f ür Angewandte
      Sprachen – Fachhochschule des Sprachen & und
      Dolmetscher Instituts München (Erstgutachter: Dr.
      Wolfgang Heuss, Zweitgutachterin: Dr. Antonia
      Happ), die hier mit freundlicher Genehmigung der
      Hochschule publiziert werden darf.
      Daher der Link:
      https://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/2014-Zwingli_BA_Putin-Obama.pdf

    • Ich war nicht dabei,
      aber das Zitat auf FAZ-Online lautet: „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“

      Aus meiner Sicht ist das ganz offensichtlich eine Kritik daran, dass es dieses Denkmal in Berlin gibt.

      Gruß
      DR

    • @Rosenberg
      Ohne Frage. Allerdings wurde das nicht durchgängig so berichtet.
      Es hätte auch dazugefügt werden können, dass Höcke eine Alternative vorgeschlagen hat.

      Much ado about nothing wäre das für mich. Höcke erklärt, für ihn bräuchte es in Zentrum Berlins kein Denkmal für den Holocaust, sondern Denkmäler für die guten Seiten Deutschlands. Ja mai, das kann man auch anders sehen. Ich für meinen Teil sehe das anders. Ich finde ganz deutlich, dass es zentral in Berlin ein Holocaust-Denkmal geben sollte.
      Und dennoch kann ich daraus beim besten Willen nicht ableiten, dass jemand der so etwas sagt, deshalb ein Neonazi sein muss.


    • @Dunque: ganz nette Auflistung (ist halt Bachelor); bei einem gehe ich aber nicht mit: Sie wertet das Wort „umarmen“ als rein wohlfühl-positiv. Diese Verwendung ist die (noch?) häufigere, es gibt aber auch eine andere: „umarmen“ bei einem Ringkampf bedeutet wehrlos machen. Da mir beides geläufig ist, ist das für mich ein „schillerndes“ Attribut mit einem durchaus kriegerischen Nebensinn, keineswegs ein reiner Ausweis liebevollen Betuddelns.

  184. Schließe mich an
    @Deinoychus
    Könnte des Donnes Ruf in Antifa Kreisen etwas aufhellen, wenn er sich des Höckes annehmen würde.
    Habe den Mann mal im Hinterzimmer erlebt und fand Gesagtes ziemlich unsäglich, die Rhetorik dagegen komplett bei Göbbels abgeschaut.
    Wäre sehr, sehr nett, wenn man den aus der Partei kicken könnte…

    • @Herr Ohlson
      Ach na ja, an die hatte ich jetzt weniger gedacht. Aber eine Breitseite vom Don hätten Höcke und Konsort/-innen allemal verdient (nein, nein, es will mir nicht gelingen, das „Binnen-I“, und das „*“ schon gar net).

    • Höcke entsorgt sich selbst
      Der Don soll sich mal weiter um die herrschenden Schmuddelkinder und ihre Handlanger in Stiftungen, Agenturen usw. kümmern, die das Land unterm dem Mantel der politischen Korrektheit viel klandestiner, viel weiter und mit viel mehr Macht zu einer linken Meinungsdiktatur umwandeln.

      Der Schreier Höcke spielt denen nur in die Hände, der entsorgt sich selbst, da braucht es keine Geheimnisse aufzudecken.

  185. @ Otto Moser sagte am 18. Januar 2017 um 12:25 Uhr
    „DHd , solange ich bei der Rede nicht die Leiche geben muß…..“

    Nein, Sie sollen mMn das Epithaphium schon mal vorbereiten. Ich gehe davon aus, daß Sie Ihre Posts archivieren. Mit Satzbausteinen daraus ginge das dann hopplahopp. Aber das mit dem Hypereides habe ich mir noch mal überlegt. Immerhin brachte er Demosthenes ins Grab. Den hatte ich ja schon an @ Tomas von Köln verteilt. Suchen Sie sich Ihren Favoriten als Leichenredner aus. Vielleicht Diogenes von Sinope, der immerhin auch einen ultimativen Spruch von immer noch universaler Bedeutung drauf hatte. Hielten Sie die Gerichtsrede, zu der es aus beruflich berufenem Munde in dieser Causa ja leider nie kommen wird, Lykurgosse sind ja in heutigen Demokratien eher nicht mehr erwünscht, würde es vermutlich zu einer derselben in Ihrer Sache kommen. Wg. praetensio oder so.
    .
    Den Hypereides behalte ich mir néanmoins (Kraichgaubadisch: onneweng) im Sinn, denn ich stelle mir mal vor, das Kanzleramt sei der Areopag und Erika unsere Phryne. (schau nach bei Jean-Léon Gérôme). Frau Simon, bitte, contenance ist angesagt.
    (DdH)

    • Nein, also archivieren zu ich hier gar nichts ,ich mach' hier kein BÜro auf,
      wie die Schweizer sagen.
      Ich schreib was, repariere Fehler ein bissl, und schau noch mal drüber, ob es nicht zu arg ist.
      Wenn der Surm mit ,,Du schreibst zu schnell“ kommt, ärgere ich mich maßlos, und schreibe dann höchstens was Kürzeres.

      Aber Archiv- Fehlanzeige.

      Mit den Grabreden hab‘ ich es nicht so, bei Menschen, die mir wirklich nahe sind, denk‘ ich an sie, aber die anderen geht das eher nichts an.

      Wen wollen Sie denn beerdigen, im September ?

      Die Grundrechte, die bürgerlichen Freiheiten ?

      Lange tot, bis dahin jedenfalls.
      Nur mehr Stummelchen.
      Der Rest strafrechtlich verboten, um den Einheitsbrei mit ALLEN Mitteln am Ruder und fern von Kritik zu halten.

      Oder meinen Sie gar, die AfD erreicht die Absolute ?

      Das ist nicht wahrscheinlich. Dafür braucht heute keiner was vorzubereiten.

      Alles andere ist aber dasselbe wie jetzt, IM Merkel Gonslerin, bunte Truppe aus Opportunisten aus dem linken Lager, von CDU bis SED-Nachheulverein, als Verstärkung.

      RRG geht sich nicht aus, die Tante SPD stirbt ihren Hoffnungskoalitionären ja unter den Händen.
      Um den Schwätzer und Wettesser Gabriel nicht zu riskieren, denkt man an den allsympathischen Schulz. Auch in dieser Zetung hochgelobt.

      Entschuldigung ???????

      Und grün : Özi und Göring sind nur was für Leute die auch ungegarten Fugu essen, oder Sürströmming und Hakarl.

      Das muß man können, nichts für Laien von der Strasse.

      Acquired taste.

      Und die Linke… ? Schrumpft, seit die AfD als Protestpartei gegenüber einen Laden aufgemacht hat.
      Was für Holme, und Ostalgiker . Etwas koprophag, das ganze.

      Nein, ich glaube, da bedarf es keiner Reden, die üblichen Kommentare, bissig und hinterfotzig, oder grade und hart, genügen vollkommen.

    • Deja, ich kann doch kein ausländisch ;-)
      Contenance… also wirklich, was verlangen Sie von mir?

  186. Titel eingeben
    @Oberländer 18. Januar 2017 um 12:05 Uhr und 14:07 Uhr
    „Neid scheint Ihre Kost zu sein“
    Bitte? Erst wollte ich widersprechen, aber es stimmt schon, ich beneide den Don und den Blogherren (nur, aber immerhin) um die Freizeit. Das treibt mich aber nicht an. Eine detailliertere Antwort gehört hier nicht her.
    „Was ist eigentlich genau parasitär daran, wenn der Vater schon gut gearbeitet hat, einer selbst bei der FAZ arbeitet …Was er über sein Leben sagt, ist Schreibstil, eine bestimmte Rhetorik, eine Methodik.“
    Nun, er betont bei jeder Gelegenheit dei Herkunft aus selbstdeklariert besseren Kreisen und sein sorgenfreies Leben. Natürlich ist bei dieser Sahnetortensilberkannenexistenz Koketterie dabei, aber der Autor tritt hier nicht als reale Person auf (soll er auch nicht) – dann ist es erlaubt, einen Teil der Fassade mal für bare Münze zu nehmen. Daß der Autor sich _jetzt_ beruflich etabliert, freut mich, ändert doch aber nichts daran.

    „Sie beweisen sehr anschaulich, was an Kulturland Deutschland (bis 1933) nicht mehr stimmt.“
    Ah, ich sehe, Sie kennen sich aus. Eine Nummer kleiner, vielleicht?

    @FJ45 18. Januar 2017 um 14:35 Uhr
    „ich hatte vermietet. … habe aber dann verkauft, kein weiterer Ärger mehr.“
    Ja, ich würde eine Immobilie nur da haben wollen, wo die Leute wohnen, die ich auch sonst gerne um mich habe. Hier bei uns sitzt man als Mieter zwei Stunden auf dem Sofa, um zu sehen, ob man ins Haus passt.

    • Freizeit, während er die comments hier liest?
      Wir kommen der Sache langsam auf den Grund. Jemand, der zwei, dreimal pro Woche ein gut recherchiertes Stück raushaut und alle Kommentare liest, hat also anscheinend (Ihrer Ansicht nach) einen Haufen Freizeit. Scheinbar. Hier muss man scheinbar sagen.

      Ich darf feststellen, dass alle Freizeit, aber auch alle, Familie und Kinder auffressen, es sei denn, man betrachtete die Zeit mit Familie und Kindern inklusive aller Arbeiten (Reparaturen, Rasenmähen etc.) als sinnvoll verbrachte Freizeit.

      Aber lassen wir das, auch wenn ich das albern finde. Wenn man als Berliner sein Leben vereinfachen will, kann man doch einfach woanders hin ziehen. Man sitzt dann nicht permanent in der U-Bahn und hat vielleicht Freizeit.

    • Mehr Saft in Text und Bildern geht kaum
      Hinzufügen möchte ich noch eins: Das, was so leicht als Freizeit rüberkommt, die Radtouren in den Bergen, in Italien, hat mir und anderen hier schon unendliches Vergnügen bereitet, und das umsonst. Ich würde den Kram auch als Buch kaufen, mit Photos, versteht sich.

      So jemand, der das so pur vermitteln kann, dass man Lust bekommt, es ihm nachzutun und dort hinzufahren, ist sein Geld wert und etwa das Gegenteil von einer Art Flechte, eher vergleichbar mit einem guten Baum.

      Aber machen Sie ruhig weiter mit parasitär und so. Die Italiener nehmen ihn gern – er ist Werbung pur für Italien. Bloß haben Sie nichts davon, gar nichts. Wenn ich so was lese, möchte ich mich auch ins Auto setzen, ins Aostatal fahren und mich mit Pasta mit tartufi di Piemonte und einer Flasche Roero Arneis hinsetzen und die Gemengelage in D einfach vergessen.

  187. Das bisschen Christenhass des Ditib
    müssen wir Kuffar aushalten. Es geht ersteinmal nur um Prügel, noch nicht um die eigentliche islamische Behandlung von Ungläubigen:
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article160951722/Tuerkischer-Verband-soll-gegen-Christen-hetzen.html

  188. Alle Details zu Holms Exit aus der HU
    Alle Details zum Holm,

    – was er war (Stasi-Offiziersbewerber und damit nach Abschluss der Schule Hauptamtlicher; kein normaler Wehrdienstleistender bei Dzerzinski),

    – dass das aufgrund der Regelungen des Ehrenrates (Kürze und später Zeitpunkt der Stasi-Tätigkeit) gar kein Hindernis für eine Karriere an der Uni gewesen wäre,

    – er sich aber aufgrund seiner eindeutigen Falschangaben bei der Bewerbung und der Ausreden wegen Erinnerungslücken (andernorts konnte er sich nachweislich durchaus richtig erinnern) rausgeschossen hat

    Also gar nicht wegen Stasi, sondern wegen plumper Lügen gefeuert.

    Begründung im vollen Wortlaut:

    http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/entscheidung-an-humboldt-uni-andrej-holm-wird-gekuendigt

    An anderer Stelle findet sich in der BZ seine unsägliche Rücktrittserklärung voller Selbstbeweihräucherung und Vorwürfen an Presse etc.

    Alles in allem ein echter rückgratloser Grotten-Holm, der als Staatssekretär selbst ohne Stasi- und andere politische Vorwürfe charakterlich ein Trauerspiel geworden wäre.

  189. Ich als Qualitätsmedium
    verachte die Polizei und unterstelle ihr das Grundböse. Ich schreibe:

    „Zwei Vermutungen stehen nun im Raum. Entweder die Kölner Polizei weiß doch nicht, wie Intensivtäter aus Nordafrika aussehen. Oder sie weiß es und war aus akutem Nordafrikanermangel gezwungen, auf andere Männergruppen zurückzugreifen.“

    Ich betone „gezwungen…zuzugreifen“, damit klar wird, Polizei = Rassismus. Ich als Qualitätsmedium habe da recht. Immer. Wer mir und meiner Denkungsart nicht folgt, ist ein Nazi.

  190. Auch hübsch:Die Präsidentin der HU, die Holms Entlassung verantwortet, ist
    SPD-Mitglied. Was nun?

    • So what?
      Will hier der anonyme Gast eine politische Intrige gegen den untadeligen Mieterhelden unterstellen? Die wäre unnötig, da Holm so schlicht von Gemüt ist, dass er ohne Not selbst 1a Kündigungsgründe geliefert hat.

      Nun will er eine Kündigungsschutzklage einreichen. Mit wenig Chance auf Erfolg. Üblicherweise sind Falschangaben bei einer Bewerbung für Arbeitsgerichte ausreichender Grund zu einer Kündigung, auch später, wenn sie offenbar werden, und egal, worauf sie sich beziehen, da der Arbeitgeber darin einen Grund für ein gestörtes Vertrauensverhältnis sehen kann, das eine weitere Zusammenarbeit für ihn unzumutbar macht.

      Da Holm zudem Gedächtnislücken nicht nur als offensichtliche sondern sogar als nachweisliche Schutzbehauptung vorgeschützt hat, gibt er noch mehr Anlass für ein gestörtes Vertrauensverhältnis. Keine Chance den Prozess zu gewinnen.

      Mit „Ehrlich währt am längsten“ wäre er jetzt nicht gekündigt und vermutlich immer noch und auch weiterhin Staatsekretär.

      Der wird sich im stillen Kämmerlein sowas von über seine eigene Dummheit ärgern; das sei ihm gegönnt.

      In Sachen SPD stellt sich viel eher die Frage, warum die ihn als tickende Zeitbombe hat soweit kommen lassen, nicht, warum sie ihn jetzt feuert. Das ist der Skandal.

    • Ach Gott, anonymer Rothwildjäger
      Ich für meinen Teil bin völlig unterstellungsfrei.

      Die Rechtsabteilung der HU wird den entsprechenden juristischen Hintergrund beleuchtet haben. Nehme ich mal an. Und das Arbeitsgericht wird nun nochmal einen Blick darauf werfen. Mehr nicht.

      Aber der ist wirklich gut:“Ehrlich währt am längsten.“ Wo haben Sie denn den noch her? Dachte der wäre schon längst verschwunden. Wenn ich mich so an das Persilscheinwesen im frühen Westdeutschland erinnere…

    • Holm sich über seine eigene Dummheit ärgern?
      @Rothwildjäger

      Das glaube ich nicht; wenn man so dumm ist, ist man auch zu dumm, sich über sich selbst zu ärgern. Schuld haben bei solchen Leuten immer die anderen.

    • die von der KPD
      und deren Nachfolger haben der SPD bis heute nicht vergessen, damals den Kriegskrediten zugestimmt zu haben.
      .
      Das mit der HU ist da nur Nebenwiderspruch.

  191. Ab auf die Inseln
    Ich träumte von einem Lebensabend im schönen Deutschland. Doch bei dem
    was hier inzwischen abgeht bleiben für mich trotz hohen Alters nur die südlichen Gefilde; ab in Richtung Europas südlichste Inseln in den ewigen Frühling, das Benz Cabrio fährt mit und ist den Neidhammelgelüsten in Deutschland nicht mehr ausgesetzt. Das deutsche Affentheater mit absehbarem Niedergang guck ich mir dann mit Genuss aus der Ferne an; sic transit gloria mundi……..

  192. Es gibt auch noch andere, denen dieses Land nicht gehört.
    Wer Reisen in das Innere von Geisteskrankheiten nicht scheut, schaue hier mal vorbei:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article161264327/BAMF-prueft-die-Handys-von-Asylbewerbern-nicht.html

    • Dummspeech, Hatespeech. Auch wenn's nicht schmeckt:
      Auch wenn’s nicht schmecken wird:
      Die Zuschreibung „Geisteskrank“ darf immer noch nur eine Fachkraft machen – und aus der Ferne schon gar nicht.

      Obwohl sie’s bei Gustl Mollath machten, einfach aus der Ferne vom Erstgutachter abschreiben, der den Mann ebenfall kaum gesehen hat.

      Hatespeech:
      Hatespeech ist das nicht, aber beleidigend als Beleidigung gegenüber eiiner überschaubaren Gruppe sogar justiziabel) zudem verdammt unprofessionell und von keiner Linse getrübt (Dummspeech).

  193. im Sumpf...
    …und der ach so anständige Herr Lammert hat immerhin auch €160.000,00 abbekommen. Eine bereichernde Erfahrung, mutmaßlich nicht seine erste.
    Abscheu ist ein sehr vorsichtiges Wort für diese Herren und ihr kriminelles Treiben.

  194. VERDRÄNGUNGSMASCHINE NACH DEM SPIRALPRINZIP
    mit freude lese ich über die sog. ERREGUNGSSPIRALE die sich hier in texten breitmachen soll………..das freut den halbtechniker, bewundert er doch in kern- und kohlekraftwerken gerne im maschinensaal die ERREGUNGSMASCHINE, die allerdings stets für meine bescheidene wohnstatt überdimensioniert ist. viellleicht wäre sie was für DAVOS.

    fahren wir die von den mitbloggern erzeugte mutmassliche ERREGUNGSSPIRALE also wieder zurück, schon VW hatte mit dem G-Lader, dieser verdrängungsmaschine nach dem spiralprinzip wenig glück, die schneidigen Sciroccos fielen fast allesamt dem motorenschaden zum opfer oder die fahrer wurden nach linksblinken und lichthupen zum opfer von überwachern auf der autobahnbrücke nach Ingolstadt.

  195. Ich bin mal gespannt,...
    wann der Dr. Holm und seine Anhänger merken, was da eigentlich passiert ist.

    Der Mann hatte ja diesen recht komfortablen „Wissenschaftler“-Posten, auf dem er komplett staatsfinanziert sein „Gentrifizierungs“-Steckenpferd spazierenreiten und nebenher sich „aktivistisch“ betätigen konnte. Hätte er sicher noch unangefochten bis zu seiner Pensionierung weitertreiben können. So weit, so gut (oder schlecht, jenachdem, wie man’s sieht).

    Aber Frau Lompscher und die Linke wollten ihn ja unbedingt als „Rammbock“ zur Eroberung der Stadt einsetzen und er hat wohl freudig ja gesagt.

    Und jetzt ist er nicht nur als Staatssekretär ‚raus, sondern sein bequemer Staatsposten ist auch zum Teufel. Er wird zwar sicher in einer der vielen schmierigen „Stiftungen“ unterkommen, die gegenwärtig wie die Pilze aus dem Boden schießen, aber so komfortabel damit bedacht wie die SPD ist die Linke vermutlich nicht.

    Wann er wohl realisiert, dass er von den eigenen Leuten verheizt wurde?

  196. Elite muss noch ein wenig deutsche Grammatik üben....
    Lieber Herr Alphonso: „Das wird mindestens so lustig, als wenn ich nach Berlin fahre und Hartz4-Beziehern erkläre, dass angeborener Reichtum auch ihre Probleme lösen kann. „, diesen unglaublich schrägen Satz aus Ihrem Blog könnte man in anständiges Deutsch z.B. so entzerren, indem man aus dem krottenfalschen „als“ ein richtiges „wie“ machte, welches hier angemessen wäre. Eleganter wäre z.B. der Irrealis „Das WÄRE so lustig, WIE wenn ich nach Berlin FÜHRE u. den Sozialschmarotzern ERKLÄRTE usw. Aber das wäre natürlich ein wenig hoch gegriffen für unseren Finanzadel. Also die Elite, die sich in den grammatikalischen Wurschtigkeiten der zahlreichen Elite-Leserbriefe so unglaublich elitär und deutsch-schwach zeigt, kommt auch in dem Blog nicht so wirklich zur Geltung. Merke: Deutsche Sprak, swere Sprak, ein SLK allein macht keine Exzellenz und erst recht keinen geistigen Frühling. Das Wesen muss erscheinen! Deutlichkeit – Deutschlichkeit usw. Im Vorbeifahren beste Grüße mit Rossini von einem Golf-Fahrer….

  197. Auch wenn's schick ist
    Auch wenn’s im Moment schick ist, Linke* für alles Mögliche gros in die Tonne zu klopfen:

    Dieser Satz „Das Land gehört euch nicht“ gehört sich nicht.

    Das Land, Land an sich, hat mal allen gehört.

    Ist zwar ein wenig her; daran kann aber man sehen, wie vertraut es einem inzwischen geworden ist, dass manchen schrägerweise inzwischen fast alles, anderen noch ziemlich viel an Land und Grund gehört und anderen in der zigsten Generation einfach gar nichts.

    Wie ist das gekommen. Wie kommt es, dass Leute sich Dinge, die früher allen gehörten, aneigneten und nach der zigsten Familiengeneration herumtröten, dass alles jetzt nur ihnen gehöre und dabei auch noch frech werden.

    * Jetzt auch SPD-Bürgermeister in Regensburg.
    Die SPD im Tiefenrutsch (wenn das bei der Bayern-SPD überhaupt noch geht).

    Hallo? Irgendwer da? CSU-Bürgermeister machen große und kleine Schummeleien zusammen mit Gemeinderäten seit Jahrzeeeehnten! Der Unterschied ist nur: Der CSU wird vom Wähler immer verziehen (stolzer Ausspruch: Hund sans scho!), was der SPD oder ingesamt der Linken niemals verziehen wird. Da langt ein Ding und schon rutscht die ganze Partei. In Berlin braucht sie und die Linke dazu zwar mehr Schnitzer, doch hat schon mal irgendwer überlegt, wie viele Schnitzer und Leichen die Berliner CDU im Keller hat, die niemals derartig thematisiert wurden und werden? Was ist das für eine Heuchelei! (Neodeutsch: Doppelstandard)

    • "Dieser Satz „Das Land gehört euch nicht“ gehört sich nicht."
      Interessehalber: Haben Sie das dem Herrn da unten seinerzeit auch gesagt?

      Gauck, 14.10.2016:
      „Ihr könnt hassen, so viel Ihr wollt. Dieses Deutschland werdet Ihr nicht in die Hand bekommen.“

      welt.de/politik/deutschland/article158753854/Ihr-koennt-hassen-so-viel-ihr-wollt.html

  198. CDU will Regulierung der Meinungsfreiheit, um sie aktiv zu schützen
    Tja, nun wo der Grotten-Holm erlegt ist, bieten sich neue Ziele.

    Die CDU-BT-Fraktion springt gerade heute in voller Fahrt auf den Hatespeech-Zug auf, man denkt an eine „Regulierung der Meinungsfreiheit, um sie aktiv zu schützen“. Das klingt schon 100% wie miniluv in 1984.

    https://sciencefiles.org/2017/01/18/totalitaeres-zuendeln-regulierung-der-meinungsfreiheit

    D.h. alle Fraktionen gehen mittlerweile den Weg Nachrichten (fake news) und Meinungsäußerung (hatespreech) per Sondergerichtsbarkeiten wie correctiv unterdrücken zu wollen.

    Die Qualifikation der Betreffenden ist unzweifelhaft, da sie selbst Hass und Fake News in einem Maße betreiben, dass man damit ein Lehrbuch füllen könnte. Denn natürlich geht es nicht um Hass und Fake News, sondern um politische Meinungsmache und Meinungsunterdrückung in eigener Sache.

    Da sind Holm und Höcke kleine Fische dagegen.

    Don, übernehmen Sie!

    Und wenn die FAZ auch nur noch ein halbes Ei haben sollte, würde sie das ganze Thema über alle Facetten ab sofort täglich auf Seite 1 der Printausgabe behandeln … hier geht es nun wirklich um die Wurst.

    • 1/2 Ei + Wurst bei FAZ: Bertold Köhlers Glosse zu Gaucks Ende
      Gemeint ist natürlich der mit „Gaucks Gegengift“ betitelte ‚Kommentar‘ des FAZ-Mitherausgebers: man kommt kaum herum, ihn gleichsam ‚Fraktur‘ zu lesen, als verdeckte Glosse. Der Satz: „Gaucks Beschreibung … vom besten und demokratischsten Deutschland .., „das wir je hatten“ liest sich eben nicht „alles andere als“, sondern genau wie „Propaganda.“
      Man braucht gar nicht, wie sonst üblich bei der FAZ, zwischen den Zeilen zu lesen, um den bitteren Zynismus der vorgeblichen Lobhudelei auf die ‚Hirn und Herz ansprechende‘ ‚Rede des scheidenden Bundespräsidenten‘ zu erkennen:
      ‚diesen deutschen Staat‘ (also Merkelland) ‚und die vom Zerfall bedrohten „Projekte“ des Westens, so unvollkommen sie sind‘ (man könnte auch sagen: gescheitert, siehe LibSyrien, war on terrordrugs, ZombiGeldSystem, Fluchtursachenbekämpfung..) ‚mit aller Kraft zu verteidigen‘, ohne „Zerrbilder malen“ (nach Zahlen, bunt und beliebig) und mit „‚wahrheitsgestützter‘ Argumentation (Deutsches Wesen des Postfaktischen ist ja: erst ein ArteFakt als Krücke, dann viel post, speziell ’stille‘..) – sowenig „Demokratie .. politisches Versandhaus“ ist, kann man soviel Amphetamin nichtmal in der „Hausapotheke des Bellevue“ vorrätig haben.
      Wenn da DocMorris nicht hilft … dann vielleicht der Chefdoper aus einer „jener fremden Mächte … die sich von den Werten des freien Westens bedroht fühlen“ (und statt for example sweden die Krim heimsuchen). Ungelogen, grenzenlos: also bitte alle nochmal nach Moskau zur Kaderschulung, Nachsitzen bei Putin, wie Propaganda funktioniert. Dann klappt vielleicht der nächste Versuch von „Amtseinführungshilfe“ für Trump. Kohlers ‚Gift und Galle‘ darauf…

  199. Holocaust - Denk Mal
    „in anderen ländern beneiden manche die deutschen um dieses denkmal“

    „das ist der sinn des denkmals und den feiern wir“

    sagte der immer (wie schon im fakultätsrat der Uni Stuttgart) eifrige Prof. Dr. E.Jäckel bei der einweihung.

    merke: auch ein deutscher geschichtsprofessor benutzt manchmal sehr merkwürdige formulierungen, ich finde – einfach denkend – da gibt es nicht viel zu beneiden und nicht viel zu feiern.

    war Prof.Dr. E. Jäckel als er dies aussprach ein Nazi ? oder würden ihn manche dazu gerne machen ? ist er ein ideen- und ideologielieferant der AfD (HappyHippo lässt grüssen)? oder floppte dies einfach aus seiner eloquenz- und schwafelmaschine nur so heraus ?

    • Sprechdurchfall ist endemisch
      Der Jäckel hat mich damals sehr gewundert! Die Krankheit hat jedenfalls auch den Jenninger aus der Kurve getragen, den Oettinger noch nicht…

  200. Wer hat die Deutungshoheit im Land bezogen auf seine Geschichte
    Zitat

    Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.

    Die allgemeine Reaktion: Empörung

    Man könnte auch sagen:
    Der Satz ist richtig und das Schandmal ist berechtigt.
    Wobei ich einschränkend dazu sagen muss,
    ich weis nicht ob Deutschland das einzige Land ist das den
    Mut sich seiner größten Dummheiten in seiner Hauptstadt zu erinnern.
    ggf gibt es ja in Moskau ein Denkmal für die Opfer des Stalinismus.
    So weit ich weis gedenken auch andere Völker den von ihnen
    angerichteten humanitären Katastrophen.

    Wenn man als Volk Schandtaten begeht muss man lernen mit einem Schandmal in der Hauptstadt zu leben.

    Man könnte Geschichte auch noch anders Deuten:

    Wir alle wurden 1945 von den Nazis befreit.

    Suchen sie sich jetzt die bequemere Variante aus.

    • Bringt es was wenn man Leute sofort abwatscht
      wenn sie eine Debatte führen die manche nicht führen wollen?

      Ich würde gerne mehr davon wissen was den Mann umtreibt
      da ich vermute das er nicht der einzige ist der mit der deutschen
      Geschichte und der Erinnerung daran ein Problem hat.

      Erinnerungskultur nur von oben herab zu verordnen wird vermutlich
      nicht funktionieren.

      Mein Eindruck ist im Moment das viele Menschen mit sehr unterschiedlichen Erinnerungskulturen herumlaufen.
      ggf funktioniert eine staatlich verordnete gar nicht, es
      sei denn das sie allgemein akzeptiert ist.

      Wenn es im „Volkskörper“ rumort und sich einige unwohl fühlen
      sollte man tiefer bohren.

      Das Ergebnis wiederkehrender Debatten kann sein das einige
      unzufrieden bleiben werden.

      Deshalb sollte man aber die neuerliche Debatte nicht verweigern
      indem man sie in einer Frühphase abwürgt.

      PS Ich beziehe mich in diesem Fall auf die Berichterstattung
      in der allgemein zugänglichen Onlineausgabe der FAZ.

      PSS Hier ging es ja ursprünglich um eine andere Erinnerungskultur
      und nicht vergehen wollende Vergangenheiten.
      Genauer um nicht vergessene Vergangenheit.
      – Das Vergessen sollen die Schandmäler ja verhindern

    • sondern mit einem Gefühl der Angegriffenheit.
      schreibt der Autor der FAZ über den Vorgang.

      Ich vermute das der sich angegeriffen Mann damit nicht allein ist.

      Das Erinnern angesichts des Massenmords an den europäischen Juden
      hat 2 Seiten wenn man es schwarz weiss betrachtet

      Die der Opfer
      Die der Täter.

      Um damals Opfer zu werden musste man nach meiner Kenntnis eine jüdische Mutter gehabt haben (ich gebe zu das ich die genaue Definitionen des Regimes nicht kenne)

      Da ich das wichtigste Kriterium nicht erfüller wäre ich sehr wahrscheinlich eher auf der Täterseite gewesen. Ich habe nicht die Absicht mich 2017 als heute 53 jähriger als Antifaschist und Nazigegener des Jahres 1942 zu stilisieren.
      Wie ich in diesem Gewaltraum gehandelt hätte weis ich nicht

      Also bleibt für mich auch ein Gefühl der Angegriffenheit.
      Ich habe oft ein mulmiges Gefühl bei der Begegnung mit
      Menschen die mit Sicherheit auf der Opferseite gewesen wären.

      Ich kann verstehen wenn Menschen das vermeiden wollen.
      Man sollte die Formulierung dieser Empfindung nicht pauschal
      verurteilen. Es medial unter der Decke zu halten ist m.E. nicht zielführend.
      Vernünftiger ist es ein Gefühl zu akzeptieren wenn man es hat und zu verstehen. Dann kann man besser lernen damit angemessen umzugehen.

    • Schattenboxen
      Die jetztigen Clowns in der AfD-Führung scheinen die Aufgabe zu haben, die AfD zu vernichten, nachdem der Gründungsprofessor mit dem Spitzbubengesicht und seine Altherren-Riege ins politische Nirvana vertrieben wurden.

      Donald Trump wollte die Wahl gewinnen und gewann sie, Frauke Petry hingegen will „unanständige“ innerparteiliche Konkurrenten verlieren. Weil im heutigen Deutschland jede Regung gegen die Linie von Angela Merkel „unanständig“ gilt, darf Bundes-Frauke Petry außer sich höchstens nur noch NRW-Marcus Pretzell in der AfD dulden.

      Bis es außer den beiden Genannten AfD-Mitglieder gibt, wird sich das idiotisch empörte Erregungskarusell (Registered Trade Mark HansMeier555) immer öfter und immer schneller drehen müssen, damit die AfD im Herbst 2017 ja nicht gewinnt.

      Wo käme sonst Deutschland hin, ohne die de facto 100%-ige Regierungsmehrheit im Bundestag? Eine Bevölkerung, ein Bund, eine Kanzlerin!

    • Kainsmal ./. Denkmal der Schande
      ggf helfen auch andere Begriffe. Man könnte das Berliner Denkmal auch als Kainsmal bezeichnen, wobei zu ergänzem ist das biblich gesehen ein Kainsmal kein Schandmal, sondern ein Schutzzeichen ist.
      Man soll den der seinen Bruder erschlagen hat ihn nicht anrühren.

      Man könnte den Faden in der Richtung weiterspinnen das wir nur durch das Kainsmal das geworden sind was wir heute sind.

      Historisch gesehen Brudermörder aber wirtschaftlich erfolgreich
      und in der Welt angesehen. ggf wäre uns das ohne unser Kainsmal gar nicht gelungen. Verleugnen wäre völlig unsinnig gewesen.

    • "Man könnte Geschichte auch noch anders Deuten:"
      „Man könnte Geschichte auch noch anders Deuten:
      Wir alle wurden 1945 von den Nazis befreit.“

      Autsch. Bei dem Spruch kriegen vermutlich nicht nur eine Menge Alt-68er Plaque. Denkmal ist für mich ok. Allerdings gab’s von Beginn an Zoff darum. Ich erinnere mich an eine längere Strecke mit TV-Ansagen von Lea Rosh dazu.

      Btw. Was macht eigentlich die Stasi-Schnippselmaschine? Ich las dieser Tage, dass die händische Zusammenführung der Stasi-Schnippselei durch das bis dato damit betraute Bamf jäh abgebrochen wurde wegen dringenderer Aufgaben in Sachen Massen-Einreise. Falls die Erregungskurve hier also mal gefährlich absacken sollte …. da geht noch was.

    • @Klaus Keller
      Ich finde nicht mysteriös, was Höcke umtreibt.
      Wenn man sachlich seine Reden auf Inhalte analysiert und über den extremen Pathos bzw. Stil hinwegsieht (was zugegebenermaßen anstrengend ist), ist recht offensichtlich, was ihn umtreibt. Er sagt das auch andauernd. Er ist der Ansicht, dass dieses Land im richtig großen Stil aktiv vor die Wand gefahren wird und sich in langfristiger Auflösung befindet.
      Auch kulturell.

      Ich weiß nicht ob die Rede hier verlinken sollte, lass es aber mal lieber aufgrund der Länge aber man kann sich die gestrige ca. 45 min Rede in Dresden wenigstens bei Youtube anschauen.
      Denn genau darum ging es auch gestern mal wieder.
      Die hauptsächlich beanstandete Aussage zum Holocaust Mahnmal* in Berlin fällt im Kontext ener seiner Ansicht nach nicht vorhandenen positiven Identifikation mit diesem Land, die Kindern per Fixierung auf die negativen Seiten der deutschen Geschichte gelehrt wird und wofür der Holocaust das Paradebeispiel ist.
      Darauf kommt er überhaupt erst nach längerer Zitation von Bundespräsidentenreden. (Fun Fact: jeweils ein JFK und FJS Zitat bringt er auch)
      Das, was jetzt auch schon wieder die üblichen Verdächtigen der FAZ daraus machen, ist sachlich betrachtet einfach falsch. Und das lässt sich auch von jedem halbwegs klar denkendem Menschen mit rudimentärem Textverständnis in Bild und Ton sowie ohne größeren Aufwand nachvollziehen.

      Höcke und seine Dresden-Rede bzw. die mal wieder sachlich nicht haltbare hysterische Reaktion darauf, liefert einfach nur weiter Munition gegen Medien und Politik und wird mittelfristig nach hinten losgehen.

      *“Mahnmal der Schande“ wo ist denn diese Beschreibung falsch? Sie impliziert die Wertung des Holocausts als Schande. Was soll er denn sonst sagen bzw. wie sieht die Erwartung konkret aus? „Mahnmal der Ehre“ oder wie? Im übrigen wird kurze Zeit später die Forderung nach einem aufgeklärten Deutschland mit einem gesunden (nicht selbstzerstörerischen) Geschichtsbewusstsein von ihm selbst formuliert, was diese absurde Medien- und Politikwertung vollends ad absurdum führt.

    • Welche Konsequenzen zieht man: Hier Barenboim in Teheren
      dpa meldung in der FAZ

      Konzert in Iran
      Teheran will Barenboim-Auftritt nicht zulassen
      Ein Konzert in Teheran sollte ein Zeichen der Annäherung zwischen Deutschland und Iran setzen. Doch der Dirigent Daniel Barenboim ist als Israeli nicht willkommen.
      29.08.2015

      Rückschlag für Daniel Barenboims Kulturdiplomatie: Weil der Dirigent und Pianist israelischer Staatsbürger ist, hat die iranische Regierung einen möglichen Auftritt Barenboims mit der Staatskapelle Berlin in Teheran abgesagt. „Der Iran erkennt das zionistische Regime (Israel) nicht an und wird auch nicht mit Künstlern dieses Regimes zusammenarbeiten“, sagte ein Sprecher des iranischen Kultusministeriums am Freitag.

      Sprecher Hussein Nuschabadi sagte der Nachrichtenagentur Fars weiter, sobald das Ministerium erfahren habe, dass der Dirigent des geplanten Konzerts ein israelischer Staatsbürger sei, sei das Konzert vom Minister selbst abgesagt worden. Teheran habe über diese Planungen nichts gewusst. Der Vorschlag für das Konzert in Teheran sei von der Berliner Staatskapelle selbst gekommen. Barenboim äußerte sich zunächst nicht zu der neuen Entwicklung.

      Kritik aus Israel

      Der in Argentinien geborene Barenboim, der neben dem israelischen auch einen palästinensischen Pass besitzt, hatte am Donnerstag Gespräche mit dem Iran bestätigt und erklärt, dass das Konzert unter Schirmherrschaft von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) stehen solle. Steinmeier will Mitte Oktober Teheran besuchen.

      Die israelische Regierung und das Simon Wiesenthal Zentrum hatten gegen die Konzertpläne protestiert. Die Organisation warf Barenboim vor, das iranische Regime „weißwaschen“ zu wollen.

      Beobachter in Teheran bezweifeln, dass keiner im Kultusministerium gewusst habe, wer Chef der Staatskapelle sei. Unwahrscheinlich sei auch, dass das iranische Außenministerium von Steinmeiers Schirmherrschaft nicht informiert gewesen sei.

      Kein regierungsfreundlicher Musiker

      Der Iran erkennt Israel nicht an, und der frühere Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte sogar die „Ausradierung“ Israels von der Karte des Nahen Osten gefordert. Auch den Holocaust hatte Ahmadinedschad als „Märchen“ bezeichnet und sogar im Dezember 2006 eine Anti-Holocaust- Konferenz veranstaltet.

      Präsident Hassan Ruhani hat sich nach seinem Amtsantritt im August 2013 von der antisemitischen Rhetorik seines Vorgängers distanziert. Den Holocaust verurteilte er als eine historische Tragödie. Das Konzert mit Barenboim wäre daher, so meinen Beobachter, eine Bestätigung dafür, dass Ruhani zwar auch gegen Israels Nahost-Politik sei, nicht aber gegen die Juden.

      Barenboim ist allerdings nicht, wie das iranische Kulturministerium unterstellte, ein regierungsfreundlicher Musiker, sondern vielmehr lautstarker Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Der Dirigent hat sich immer wieder für eine Aussöhnung zwischen Israelis und Arabern ausgesprochen.

      Dementis allenthalben

      Mit europäischen Musikern reiste er 2011 zu einem Konzert nach Gaza. Gemeinsam mit dem palästinensisch-amerikanischen Literaturwissenschaftler Edward Said gründete er das West-Eastern Divan Orchestra, dem arabische, israelische und spanische Musiker angehören. Zur Zeit wird mit Mitteln des Bundes und Spenden ein Musikzentrum für das Orchester in Berlin errichtet.

      Mehr zum Thema
      Missklänge um Iran: Israel kritisiert Daniel Barenboim

      Das Konzert mit Barenboim und der Staatskapelle Berlin wäre Teil der Annäherung Deutschlands an den Iran gewesen. Noch Anfang der Woche hatte das iranische Kultusministerium erklärt, dass es mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern über Konzerte in Teheran spreche. Beide Orchester dementierten aber die Gespräche.

      Mir ist nicht bekannte welche Konsequenzen
      Frank walter SDteinmeier gezogen hat.
      Nach meiner Kenntnis gar keine und ist vermutlich
      noh heute der Meinung das Deutschland zwischen Israel
      und dem Iran vermitteln könnte.

      Ich kann das gar nicht weil ich wüsste auf welcher Seite ich stehe
      und könnte somit gar nicht den neutralen Vermittler spielen.
      Neben Steimeier flog natürlich auch Siegmar Gabriel und Tarek al Wazir
      aus geschäftlichen Gründen in den Iran. natürlich ohne Barenboim.

      PS: Man könnte Daniel Barenboim auch einen deutschen Pass anbieten, es währe mir eine Freude wenn er ihn anehemn würde.

    • ... man muss hier trennen ...
      a) Die Rhetorik von Höcke, die mitunter anstrengend ist.

      b) Die Frage ob man dieses Denkmal kritisieren kann, was man kann, und es wurde auch bei seiner handstreichartigen Errichtung durch eine Gruppe um L. Rosh, fanatische Linksgrüne zumeist, kritisiert.

      c) Die Frage der sog. „Erinnerungskultur“, die halt neben Verdiensten auch massivste Kollateralschäden bewirkt hat, bis hin zu hysterischen Kampagnen und die missbraucht wurde, um uns muslimische Analphabeten als Erlöser und totalitäre „Totalitarismusforscher“ aufzudrücken.

      M.E. sollte man die „Erinnerungskultur“ in der jetzigen hysterischen Form versuchsweise um 50% runterfahren und an den Schulen für einen Zeitraum von 1 Jahr niveauvoller Geschichtsunterricht in klassischer Form ohne diese einseitige Fixierung betreiben, auch damit die Einwanderer kapieren, dass sie nicht als Erlöser in einen Nazisumpf kommen, sondern in Kulturnation Gast sind und sich gefälligst anzupassen haben oder gehen können. Focus auf die Gemeinsamkeiten aller Sozialismen wäre auch nicht schlecht. Dann hätte die Zuwanderungskatastrophe noch positive Nebenfolgen, was an der Katastrophe an sich freilich nichts ändert.

      Das Problem wird überdies sein, kompetente Lehrer zu finden, die mehr als das Nazi-Bla-Bla vermitteln können.

    • An Bux T Hude: kriegen vermutlich nicht nur eine Menge Alt-68er Plaque
      Wikipedia zu Richard von Weizsäcker:

      ….Weizsäcker wirkte integrierend und erlangte hohe Anerkennung im In- und Ausland mit seiner Rede vom 8. Mai 1985, in der er den 8. Mai 1945 als „Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ bezeichnete.

      (Die Nächste Befreiung folgte 1989
      Aus unerfindlichen Gründen gibt es noch Menschen die nicht befreit wurden sondern sich besiegt fühlen.)

      Das Problem mit den Denkmäler ist ja immer die Frage
      was man selber getan hätte und wenn man das ehrlich mit sich selbst
      beantwortet ist ein Nebeneffekt das Zähne knirchen oder
      andere körperliche Effekte die unbehagen signalisieren.
      Oder es fehlt einem der Zugang.
      Jemand der Unbehagen beklagt ist mir
      lieber als jemand der nichts spürt.
      Das Unbehagen kann man eher thematisieren.

    • Liberaler Rechter
      Man braucht, EraserFS, keine liberaler Rechter zu sein, um die Aufregung nicht ganz zu verstehen.

      Natürlich hat man sich auf die ‚Schande‘ geworfen, ohne den Zusammenhang. Natürlich hat man uns versucht vorzuenthalten, dass Herr Höcke sich hauptsächlich für die traditionellen, kulturellen Werte stark machen wollte.

      Natürlich hat sich die Anti-Fake-News-Gemeinde nicht verkneifen können, eine Fake News zu generieren: Höcke habe das Mahnmal als ‚Schande‘ bezeichnet.

      Ein Herr Höcke gehört dennoch aus dem Verkehr gezogen, weil er mittlerweile hätte verstehen müssen, dass in seiner Position zweimal darüber nachgedacht werden sollte, was man so sagt, weil alle nur auf eins warten: Eine doppeldeutige, als ‚Entgleisung‘ interpretierbare Aussage. Und da Höcke sich im Laufe seiner kurzen Karriere als Politiker in dieser Beziehung als lernunfähig oder lernunwillig geoutet hat, wird es Zeit, ihm die politische Lebenslinie zu verkürzen.

  201. Titel eingeben
    Herr xter,
    meine ursprüngliche Frage, wie Sie sich das holmsche Finanzierungsmodell, Unterhaltungsmodell vorstellen, haben Sie leider nicht beantwortet.
    Macht aber nix, denke mir meinen Teil.
    Da wir aber hier im Bildungsfernsehen sind, kleiner Tipp für Sie auf dem Sofa.
    Schauen Sie sich Reits an.
    Vermute aber, der Name sagt ihnen nichts.
    Hatte ich 2008 in der Watchliste, ob ich da was gemacht habe oder nicht, schreib` ich hier nicht.
    Mit einem Mausklick ist man investiert und auch nach Wunsch mit einem Klick wieder draußen.
    Ganz ohne Ärger mit Mietern.
    http://www.ariva.de/vanguard_reit_etf-fonds/chart

    P.S. beim holmschen Modell, würde ich als Mieter keine Miete überweisen, passiert einem ja nichts.

  202. Titel eingeben
    Frei nach Willi Brandt:
    Wer mit 20 kein Sozialist ist hat kein Herz. Wer mit 30 noch Sozialist ist hat kein Hirn. Oder biblischer : Siehe die Linken(Autonomen) in Berlin sie säen nicht , sie ernten nicht und „Berlin“ ernährt sie doch.
    Wer sich aus eigener Kraft etwas aufgebaut hat, muss sich nicht von diesen Herrschaften, die während die einen Arbeiten über die Ungerechtigkeit der kapitalistischen Welt lamentieren, etwas wegnehmen lassen.
    Gut getroffen haben sie die Arbeitsferne dieser Leute, und die Ferne zu den Lebensrealitäten der Mehrheit die Arbeiten müssen um ihren Lebensunterhalt finanzieren.

  203. Provokation gelungen: Maximale Aufmerksamkeit
    Hier wird auch mächtig diskutiert:

    http://www.mdr.de/thueringen/hoecke-kritik-holocaust-reaktionen-100.html

    Ich selbst gehe davon aus, dass er mit Schande die Schandtaten der Deutschen meint. Das unglückliche Wort Schande, dass die Nationalsozialisten verwendeten z.B. in Zusammenhang mit Rassenschande, ist vermutlich bewusst gewählt, um maximale Aufmerksamkeit zu erzielen für die uniforme Reaktion, die sich zwischen Worthülsen bewegt („entsetzt“), alle Reaktionen ähnlich. Das war für jemanden wie Höcke vorhersehbar. So wird auch alles gelesen, z.B. auch das, was ihm wirklich wichtig ist: Der Apparatschik.

    Der Apparatschik ist der wahre Grund für die Empörung, denn das Denkmal wurde schon immer kontrovers diskutiert, vor allem seine Erscheinungsform aus Stahlbeton.

    Berlin hat bessere, tiefer gehende Erinnerungsstätten, als da wären das Museum Wannseekonferenz oder das Jüdische Museum, das schon äußerlich viel mehr Zerrissenheit widerspiegelt als diese Betonstelen. Innen ist es berührend, besonders in dem leeren dunklen Raum. Das Museum Wannseekonferenz zeigt die gesamte Geschichte der Ostjuden.
    Einzelne jüdische Häuser und Stääten zu besuchen, kann auch sinnvoll sein, wie auch ein Besuch in Plötzensee. Die Stelen gehen nicht so unter die Haut wie die übrigen Erinnerungsstätten. Das hat m.E. Gründe:

    Die meisten anderen Stätten waren schon vorhanden, und das jüdische Museum wurde von Libeskind geplant. Die Stelen dagegen…..hier muss man sich den Rest dazudenken und die Aussage, Berlin würde „darum beneidet“.

  204. "Deutsche Leser!" - Thomas Mann sendet neuerdings schriftlich vom Tegernsee - sehr nett,
    man sieht es ausgesprochen gerne. Darüber hinaus gälte es aber eben auch keinerlei Tendenzen in Richtung einer „Machtgeschützten Innerlichkeit“ zu entwickeln – wir bleiben frei, offen und weltzugewandt! Gffls. http://tinyurl.com/jm4k6e2

    Toller Beitrag also von Herrn Don einmal mehr, vorbildlich, mutig, klug, scheidend wie Unterscheidung wollend und einfordernd, den Grundsätzen dieser Republik wie aber auch denen eines preussischen Offiziers würdig, genau zur rechten Zeit!

  205. Otto Moser sagte am 18. Januar 2017 um 18:47 Uhr
    „Nein, also archivieren zu ich hier gar nichts“. Ich dachte dabei ja auch nur an die auf Worddokumente geschriebenen Konzepte die ich z.B. mir, mit einigen Ausnahmen, angewöhnt habe um die gelegentlichen Totalverluste zu vermeiden. Aber ich bin dann doch gespannt auf Ihr finales Seite-Pfeifen wenn die große Blindflug-Lotsin eines Tages die Landgangstreppe hinabwatschelt.
    .
    AfD und Mehrheit? Eher wird sie vorher verboten. Irgendetwas wird man ihr unterschieben wenn es zu gefährlich wird und die Höckes nicht bald ihr blödes Maul halten. Ich glaube so einige Ewigossis kapieren nie wie die Masse der echt mit Schuldkult-Gen aufgewachsenen Wessis ticken. Da fehlt das Fingerspitzengefühl. Also, Mehrheit? Jamais, aber 25% könnten das Land wieder dazu führen, daß diejenigen, die das Land von dieser unseligen Person kopfgestellen ließen, aus Eigeninteresse den Manöverschaden wieder ausbügeln.
    .
    Nun geht der Grüßeaugust auch bald von Bord. Ich habe nur Bruchstücke seines Adieus gehört. Mir schien, er hatte bei aller Gefahrenandeutung für die Demokratie vergessen die unverbrüchliche Staatsgarantie der Frau M. aus B. für Israel zu erwähnen. Die wird vom hier geschätzten Foristenkreis bei der Aufzählung der ulF-Bilanz auch immer vergessen, könnte uns aber eines Tages schwerer auf die Füße fallen als alle krepierten Target-Salden und EZB-Abenteuer zusammen. Diese „raison d’État“ könnte sich in Trump-Netanjahu-Zeiten noch zu einem echten Höllenritt entwickeln (nein, ich bin kein Antisemit!)
    .
    Bei „Kaffee oder Tee“, einer Hausfrauen-und Rentnersendung unseres Landfunks, so sagte mir meine Gattin, seien heute die Zuhörer gefragt worden, wie sie die Person unseres Bundespredigers denn nun abschließend bewerten würden. Einer, vermutlich Schwabe, soll gesagt haben, der werte Herr hätte, zusammen mit sein LAG, die Auslandsreisen weidlich ausgekostet. Na, wenn´s nicht mehr ist. Weiteren Reisen dürften ja durch die nun einsetzende Alimentierung, ggf. mit Reisebeihilfen der Regierung keine allzu enge Grenzen gesteckt sein.
    (DdH)

    • Bis der Bundeshosenanzug endgültig in die Altkleidersammlung geht,
      Dauert es aber schon noch ein Weilchen, fürchte ich.

      Denken Sie an den Geschmacklosigkeitswettbewerb zu Essen, mit 11 Minuten dummem Lärm von dummen Leuten für ein etwas.

      Ja, wenn sie fällt, geht, oder in der Badewanne ersäuft, fällt mir schon was ein, aber dafür benötige ich kein Archiv.
      Was glauben Sie, was dann los ist, dort, wo überhaupt noch Meinung verbreitet werden darf !

      NUR :
      Falls ich Ihren Beitrag richtig verstehe, setzen Sie Ihre Hoffnungen auf die Dödel, die Merkel in der CDU übriggelassen hat.
      Die 11 Minuten-Männerlein.

      Schon ?

      Wirklich ?

      Aaaaalso- ich hab‘ da eine Brücke, und weil wir uns vom Don kennen, mache ich Ihnen einen Preis, da tränen Ihnen die Augen !

      Denken Sie nur- Ihre eigene Brücke, an neuralgischer Stelle- denken Sie an die Mauteinnahmen !

      Ich bin da ein bissl weniger optimistisch.
      Mit den Pappnasen aus dem Einheitsbrei meuchelt man weder eine Merkel, noch bastelt man aus den Proteinansammlngen eine Bundesregierung, die Deutschland zumindest nicht mehr schadet.

      Und schon gar keine, die uns gut gerüstet aufstellt und führt, in den Zeiten, die da kommen.

      Nein, kein düsteres Orakel, schon gar keine VT, für solchen Kokolores bin ich nicht zu haben.
      Aber Sie werden mir recht geben, dass ganz schön was in der Pipeline ist, und es bewegt sich.

      Millionen Invasionswillige, dann Thema China, Rohstoffe, Verbesserung des Verhältnisses zu Rußland, ohne über den Tisch gezogen zu werden, you name it, you got it.

      Und da hin und durch, mit Erfolg, führen uns Ihre garantiert intelligenzfreien, charakterlosen , humpelhirnigen Leerhosen ?

      Mit nix drin ?

      Wenn es nicht mich auch so bitter beträfe, ich tät‘ sagen
      Des schau I ma oo !

      Nein, uns rettet nur mehr ein Wunder, ein Vulkanausbruch in Berlin, oder der physische Weltuntergang.

      Dann könnten wir zumindest sagen :

      Pfuu, so ein Glück, dass DIE sich nicht haben bewähren müssen !

  206. Schneidig geschrieben, unsere Anerkennung, junge, preussische Leutnante früher hätten es
    kaum besser gekonnt, gälte es Ehre und Recht? Und bleibt wohl so: Ohne Thomas Mann, gerade auch ohne dessen Essaistik – und aus dem US-Exil – keine Deutsche Kultur und auch kein Feuilleton der FAZ möglich. http://tinyurl.com/zxx4tkg http://tinyurl.com/hkke9fo Wir alle wollen nun einmal kein grelleres Weißlicht mehr, und grade schon nicht aus Berlin. http://tinyurl.com/h2g98bo

    Durchaus angenehme Kleidung auch zum Text: http://tinyurl.com/gljcpqx

  207. Einen Platz beim 1. Garde-Ulanen-Regiment in Potsdam würde solche Meinung wie Öffentlichkeit
    womöglich auch gut kleiden, denn „Ulanen tragen stets die Lanze
    nicht nur beim Reiten – auch beim Tanze“ so das etwas humorvolle- und manchmal auch ein wenig passende – Motto.

    Von der Selbstanalyse, wie sie evtl. vorläge, zum Zweiten: „Deutsche Weltbedürftigkeit. Im deutschen Wesen vereinigen sich nach TM Weltbedürftigkeit und Weltscheu, Kosmopolitismus und Provinzialismus, eine Erfahrung, die er schon früh gemacht hatte: So wirke die Schweiz im Vergleich zu Deutschland weniger provinziell, sei von westlicher Luft durchweht und „weit mehr ‚Welt‘, europäisches Parkett, als der politische Koloss im Norden, wo das Wort ‚international‘ längst schon zum Schimpfwort geworden war und ein dünkelmütiger Provinzialismus die Atmosphäre verdorben und stockig gemacht hatte.“ Thomas Mann beklagt die „modern-nationalistische Form deutscher Weltfremdheit, deutscher Unweltlichkeit, eines tiefsinnigen Weltungeschicks, die in früheren Zeiten zusammen mit einer Art von spießbürgerlichem Universalismus, einem Kosmopolitismus in der Nachtmütze sozusagen, das deutsche Seelenbild abgegeben hatte.“

    Dem deutschen Seelenbild hafte etwas Dämonisches, „Skurril-Spukhaftes“ an, das zu empfinden ihm seine persönliche Herkunft erleichtert habe. Schon in der Atmosphäre der Heimatstadt Lübeck, die zwar protestantisch, mit ihren verwinkelten Gassen, dem spitz getürmten Stadtbild, der Totentanz-Malerei der Marienkirche allerdings vom gotischen Mittelalter geprägt sei, spüre man „etwas von latenter seelischer Epidemie“, was seltsam sei bei einer „verständig-nüchternen modernen Handelsstadt.“ Man könne sich vorstellen, plötzlich einer „Kinderzug-Bewegung“, einem Sankt Veitstanz, einer Kreuzwunder-Exzitation mit „mystischem Herumziehen des Volkes“ zu begegnen. Thomas Mann verbindet diesen „altertümlich-neurotischen Untergrund“, der äußerlich von kauzigen Originalen, den „Sonderlinge(n)“ und „harmlos Halb-Geisteskranke(n)“, dem „alte(n) Weib mit Triefaugen und Krückstock“ geprägt war, mit einem typischen Grundzug des deutschen Gemüts und suggeriert dessen Verbindung mit dem Dämonischen.“

    „Etwas von latenter seelischer Epidemie“ im „Deutschtum an sich und „Kosmopolitismus in der Nachtmütze, sind wohl die gut empfundenen und von Herrn TM sehr zu Recht so (mutig?) hingeschriebenen Begriffe, welche beim Lesen immer wieder hängen bleiben.

    Und mit den Zeiten änderten sich eben auch die Lebensgeschichten so sehr, es war aufgefallen, wer siedelte heute noch als deutsches Ehepaar in Südfrankreich, verbände durch Anwesenheit bewußt außerhalb Deutschlands die Europas?

    Mancher könnte sich dazu womöglich ein ganzes Feuilleton-Thema denken, an Köpfen und Personen festgemacht, ausführlich und an führender Stelle. http://tinyurl.com/hwb3ees

  208. ... wissen mehr.
    „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität. …

    Der als Mahnmal deklarierte ästhetische Entwurf des amerikanischen Architekten Peter Eisenman ist eine Verhöhnung des entsetzlichen Grauens und eine Absage an die allmählich wiedergewonnene Souveränität unseres Landes. …

    … wie könnten wir jenen tiefen Schrecken vergessen, der sich hinter der Hieroglyphe Auschwitz verbirgt? Aber können wir unsere Nachkommen darauf verpflichten, unsere persönliche Scham weiterzutragen? “

    (Rudolf Augstein, 30.11.1998)

    Kopiert aus http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7085973.html

    • Das L-Wort
      Die, die sich am vehementesten gegen die Lügenpresse-Bezeichnung verwahrt haben, beweisen im Moment am intensivsten, wie sie ihn wirklich verdient haben. Das einzige, das man ändern sollte, ist, dass man sich nicht mehr scheut, den Ausdruck zu verwenden.

    • Schon immer gewusst!
      natürlich haben wir das schon immer gewusst: Rudolf Augstein war ein Nazi!

      Oder Höcke ist nicht automatisch ein solcher durch seine Kritik.

      Eins von beiden. Na, machen wir es uns einfach: Rudolf Augstein war ein Nazi!

    • Na ja
      Höcke hat ja auch noch Anderes von sich gegeben. A Hund isser scho: Immer die Grenzen des sagbaren auslotend und immer so, dass jede „Seite“ sich das Ihre herausholen kann. Im Kalkül, dass die Empörung seitens der Mainstream-Medien möglichst gross ausfällt und dies wiederum seine Anhängerschaft noch weiter in ihrem Denken bestätigt.
      Aber zu diesem Teil seiner Rede: Interessant ist schon, was der gute alte R. Augstein zu dem Thema zu sagen hatte. Nämlich das selbe. Augsteins Worte sind ja nichts anderes als eine Ablehnung eines „Schuldkultes“ und einer „Schuldkultstätte“ – ohne dass er diese Worte benutzte.
      Was mal wieder zeigt, wie weit sich die Welt in den letzten 20 Jahren gedreht hat. Jetzt sind nicht nur CDU Positionen aus der damaligen Zeit böses rechtes Teufelszeug (weil sie nun bei der AfD stehen) sondern sogar schon die Meinung von Hr. Augstein senior (Gott hab ihn selig)…

  209. Holm
    Ich orakel, dass Holm und seine Mitstreiter sich diese „Blamage“ nicht gefallen lassen. Die fahren sicher schon Geschütze auf, von denen man nicht mal hat geträumt zu wagen.

    Von Herrn Maas muss man nichts erwarten, man kann nur, wie Sie, auf Nachbarn und generelle Bereitschaft hoffen.

    • Geh, bitte ! Herr Beaß , was soll die Schmuftlertruppe um Holm
      denn auffahren ?

      Mieses, Schäbiges, Dreckiges, aber
      nichts Mächtiges.

      Dazu ist die Bauchladenfirma aus der DääDää Ääärr einfach nicht in der Lage.

      Finsteres Orakeln für Kinder vom Schwarzen Mann .

      Huuuhuuhuuu !
      Vielleicht blamiert sich das Zwerglein Maas
      bis zur BTW dermaßen, dass sie ihn aus dem Unterhaltungsprogramm nehmen.

      Holm wird halt rumprobieren, wer ihn in Zukunft leistungslos alimentiert, im linken Orbit ist der nicht so unvermittelbar, wie in der Gesamtbevölkerung.

  210. Trump vs Yellen
    Jetzt redet Trump davon, dass der Dollar zu stark sei – Gift für „buy American“ – während Frau Yellen weitere Zinserhöhungen ankündigt.

    Das riecht nach Blut. Wen vereidigen sie Freitag, Dschinghis Khan?

  211. Don Alfonso will als Erster Andrej Holms Stasi-Vergangenheit enthüllt haben?
    Das halte ich für ein Gerücht. Mich würde hingegen mal interesseieren, wie viele der in FAZ.Net auf Seiten der AFD im Leserforum agitierenden Schreiber früher mal bei der Stasi waren.

  212. ...
    Wie kann es eigentlich sein, dass die so einen Aufstand wegen ein paar fake-news bei facebook machen, aber in der Tagesschau und den Zeitungen problemlos am laufenden Band irgendwelche seltsamen Studien von Lobbyverbänden und Stiftungen erwähnt werden: der Deutsche ist laut einer Studie derzeit so zufrieden wie noch nie, seit es Deutsche und Zufriedenheit gibt, Zucker ist eigentlich nicht so schädlich, es gibt keine Immobilienblase solange nur genug in Wärmedämmung investiert wird ….

    • Die Investitionen in Wärmedämmung sind rückläufig
      Und sonst gilt, glaube keiner Statistik… man kann aber davon ausgehen, je bescheidener es den Leuten geht, umso mehr wird ihnen von den „Eliten“ eingeredet, wie gut es doch alle haben, ja eigentlich so gut wie noch nie. Wie sollte es unter der besten Bundesregierung, die wir laut Merkel je hatten, auch anders sein. Und damit das auch ja alle glauben, bekräftigen das die Medien Tag ein, Tag aus.

      „Drum lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!“ Murphy hat immer recht.

  213. Monte Dei Paschi, Don Alphonso, Mario Draghi und die Mafia - sowie der Deutsche Goldesel
    Es schreibt as alles auf – der gute klas-Peter Willsch – let’s drink to the hard workin‘ people! – Raise your glass to the salt of the earth (Klaus-Peter Willsch – unverdrossener Aufklärer und – – CDU_MdB!)

    Die große italienische Bank Monte Dei Paschi ist in Schieflage, der Don Alphonso schrieb hier vor paar Wochen, da sei die Mafia im Spiel – aber Willsch hat zunächst Mario Draghi im Visier – in einer schon sehr faulig riechenden Doppelrolle.

    Ich sag‘ mal: Bock und Gärtner.

    Wer mag – lese umsosnt bei Tichy – vielleicht nur bei gutem Nervenkostüm heute noch, sonst eben morgen wieder. Nicht so schön, was Willsch beschreibt, aber sehr klar und mit mustergültiger Conténance w i e er es tut / – ab mit Hut!

    http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/die-eu-und-monte-dei-paschi/

  214. Titel eingeben
    Ich hatte das Vergnügen, den RHS schon 1969 kennenzulernen. 1974 bin ich geflüchtet. Wer sich die Details der heutigen in der Produktion von messbaren Ergebnissen nicht verwendbaren Personen ansehen möchte, sei auf Unseretube lilly wood prayer in c robin schulz verwiesen.

    • Fast 40 Mio Clicks
      Von und für die „Rentenzahler von morgen“. Von und für die „Republik V4.0 (beta)“.
      Ich bin bei sowas immer ganz hin- und hergerissen, zwischen „ich war auch mal jung“ auf der einen (liberalen, bauchlastigen) Seite und „Kündigung aller Vorsorgeaufwendungen für die Rente, da sowieso vergeblich“ (kopflastig, rational).
      Ausserdem bin ich der Meinung, insbesondere immer dann, wenn ich meine payroll betrachte, daß als Feldversuch der RHS in die finanzielle Unabhängigkeit begleitet werden sollte (hinsichtlich Länderfinanzausgleichszahlungen), einfach um mal zu sehen was dann auf Politik-Ebene passiert. Helfen kann man dann immer noch… mit Lebensmittelkarten, Einmarsch, mil. verwaltetes Protektorat, etc.

  215. Frage an die Experten
    Ist Höcke jetzt eigentlich V-Mann, oder will er eher gerne der nächste Führer werden? Dann ja lieber noch Holm!

    • V-Mann, so wie er sich gibt, ...
      … wer seine Auftraggeber*innen sind, ist unbekannt, wohl: diskret interessierte Kreise. In ein paar Jahrzehnten dann wissen wir mehr darüber.

  216. Goodnight – Systemanpassung verläuft unterschiedlich - Normalbürger als Verlierer
    @Goodnight
    „Würden Menschen sich dem herrschenden System immer anpassen, dann hätten wir wohl kaum Probleme auf dem Kölner Domplatz.“
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/01/16/holm-geht-und-das-land-gehoert-euch-nicht-7360/#comment-148949

    Diese Migranten passen sich an das System an, und zwar auf ihre – nämlich sozialparasitäre, anti-soziale und kriminelle – Weise. Sie nehmen Sozialleistungen in Anspruch, viele betrügen dabei. Sie bessern ihr Einkommen durch (Banden)Kriminalität auf, wie z.B. mit Diebstählen oder Dealen mit illegalen Drogen.

    Das ist ein typisches Anpassungsverhalten für ein Leben in einem Slum, in einem „sozialen Brennpunkt“ oder sonstigem „Armutsleben“.

    Die USA sind bestes Beispiel dafür mit der größten Kriminalitätsrate auf der ganzen Welt.

    In Singapur würden die meisten dieser Menschen vermutlich nicht mit illegalen Drogen dealen, weil sie wissen, welche Konsequenzen drohen, also ggf. die Todesstrafe.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Singapur#Todesstrafe
    Gegen die Gefängnisse in Singapur sind deutsche Gefängnisse Wellness-Angebote. Zudem gibt es in D – wenn überhaupt – meist nur Gefängnisstrafen und als anerkannter Asylant oder Flüchtling haben sie noch nicht einmal Ausweisung zu befürchten.

    Dieser Weg der Systemanpassung wird gewählt, weil damit die individuelle Situation verbessert werden kann.

    Diese Migranten tun dies, weil sie es in diesem System tun können.

    Was ist denn die Alternative? Leben in Armut als schlecht bezahlter Arbeitssklave?

    Merkel & Co. haben für diese Menschen die Grenzen geöffnet, ja sogar nach Deutschland gelockt, und hier erwartet diese Menschen nicht das Leben, was sie sich erhofft und vorgestellt haben, sondern bestenfalls Armutsexistenz und Niedrigstlohn-Arbeit.

    Und die Reaktion der herrschenden PolitikerInnen?

    Mehr Überwachung, mehr Repression – und zwar für ALLE.

    Die Folgen für die deutsche Bevölkerung durch diesen „Import“ von Migranten?

    Mehr Kriminalität, hohe Sozial-Kosten, Lohndumping, mehr Überwachung, mehr Repression, „Gated Communities“ usw. usf.

  217. hatten wir schon?
    Zitat R. Augstein Spiegel 11/98 : „Nun soll in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin ein Mahnmal an unsere fortwährende Schande erinnern. Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd. Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist. Man wird es aber nicht wagen, so sehr die Muskeln auch schwellen, mit Rücksicht auf die New Yorker Presse und die Haifische im Anwaltsgewand, die Mitte Berlins freizuhalten von solch einer Monstrosität.“ Kommt eben darauf an, wer was sagt… http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7085973.html

    • Kontext und Auctoritas, Dignitas
      @yoyo
      selbstverständlich kommt es immer darauf an, wer was wie sagt.

      Augstein hat etwas gesagt
      Höcke hat in etwa Ähnliches gesagt.

      Augstein hat euinen Hintergrund als sozialistischer, aufrechter Deutscher und Denker und Unternehmer.
      Höcke hat ein wenig Bachground als rechter Seiltänzer die Grenze des Sagbaren entlang.

      Selbst Gleiches wäre nicht gleich zu werten.
      Doch danke fürs