Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Klimawandel als verbindliches Höllenfeuer der Moderne

| 688 Lesermeinungen

Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.
Wilhelm Busch

Wissen ist tödlich, zumindest, wenn es das falsche Wissen ist. Ich beispielsweise hatte durch einen Zufall Seminare in Paläoethnobotanik. Das sind die Leute, die mit einem Bohrer in Sumpfgebiete gehen, die fernab der Zivilisation zu finden sind, und lange ungestört blieben. Dort versenken sie dann einen langen Bohrer im weichen Grund, und nehmen eine lange, weit hinunter reichende Sumpfprobe. Jedes Jahr werden in so einen Sumpf Pollen eingetragen, die sich dort unter Luftabschluss erhalten und nach unten sinken. Je tiefer die Probe, desto älter die Pollen. Auf diese Art sind Wissenschaftler in der Lage, relativ gut zu erkennen, welche Pollen wann eingetragen wurden, was Rückschlüsse auf die Pflanzenwelt der Vorgeschichte zulässt.

Bisher ist das alles noch harmlos, man bohrt dabei im Sumpf, man wäscht Sumpfmaterial aus, man schaut ins Mikroskop und vergleicht Pollen. Dann wartet man auf die C14-Datierung der jeweiligen Schicht. Paläoethnobotaniker können einem viel über das Auftauchen und Verschwinden von Weiden erzählen, auf die Gräserpollen schliessen lassen, oder über Ackerbau und Baumsorten. Wird beispielsweise der Wald abgeholzt, wie etwa in den Alpen zur Gewinnung von Metallen, Salz und Glas, schlägt sich das im Ausbleiben von Baumpollen auch in den Sümpfen nieder. Machen die Pest oder der Schwede die Menschen nieder, ergreift die Natur wieder Besitz vom besiedelten Raum, und Getreidepollen verschwinden. Auch diese Erkenntnis ist – außer für die früheren Menschen – nicht tödlich.

Tödlich wird es für unsereins erst, wenn man in der Konzertpause zwischen Rameau und Haydn plaudert und ganz beiläufig erwähnt, dass der gelbe Weinstock schon Triebe entwickelt, aber der blaue Weinstock bislang wenig Anstalten macht, sich mit Knospen zu zeigen. Normal ist es anders herum, und man gibt in solchen Momenten leichtfertig der Sorge Ausdruck, der blaue Weinstock könnte im strengen Winter Schaden genommen haben, und durch den Frost zugrunde…. DASKANNGARNICHTSEIN, wird man deutlich verwarnt, und dann kommen von Leuten, die in Biologie, Physik und Chemie nachweislich noch schlechter als ich waren, hochgenaue Auflistungen, dass auch dieser Winter viel zu warm war. Früher redete man über das Wetter, um zu plaudern, heute ist es lebensgefährlich. Speziell, wenn man sich düster an 6000 Jahre alte Pollenproben erinnert, und daran, wie bunt und warm und angenehm es damals in der Jungsteinzeit gewesen sein muss – die Wissenschaft geht davon aus, dass die frühen Bauern aufgrund des vorteilhaften Klimas und der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln deutlich mehr Zeit als wir gehabt hätten, um Rameau anzuhören oder sich Sorgen um das Klima zu machen, und daher andere sozial zu töten – vermutlich aber hatten sie einfach Sex, und das sogar ohne Tinder, meint die lebensgefährliche Wissenschaft.

Denn während sich da eine Kaskade der Allgemeinbildung über einen ergießt, angereichert mit dem, was in den letzten Tagen angesichts von Temperaturrekorden im späten März zu hören war, formen sich im Kopf gewisse Erinnerungen an das Studium. Das Klima spielt in der menschlichen Geschichte eine wichtige Rolle, Kälte ist in unseren Breiten eher selten willkommen und mag, verbunden mit Missernten, die sogenannten Völkerwanderungen ausgelöst haben. Schlechte Ernten in Ägypten führten zu Unruhen im antiken Rom, und um das Jahr 1300 herum begann eine kleine Eiszeit, die das rapide Wachstum Europas zusammen mit anderen Faktoren dauerhaft beeinträchtigte. Mode jener Tage ist nicht so stoffreich, weil die Menschen die Prunkentfaltung liebten, sondern wegen der Kälte, die damals den Planeten heimsuchte. Mir ist auf die Schnelle kein alter Chronist des Jahres 1320 bekannt, der das Wetter seiner Jugend von 1270 verdammte und schrieb: Hurra, endlich kühl! Man darf auch Eiszeiten natürlich nicht verteufeln, der Mensch war klug genug, sich anzupassen, aber in einer Zeit, da jede Winterwärme durch Baumfällen und Holzhacken errungen werden musste, und die Hühner monatelang wegen der Kälte keiner Eier legten, möchte man heute nur bedingt leben.

Es ist die Phase, in der sich Weinbau in vielen Regionen nicht mehr lohnte, und nur Flurnamen wie Weinberg blieben. Es ist die Zeit des Aufstiegs von Bier als flüssigem Nahrungsmittel, und die Glastechnik machte Fortschritte, denn man nahm von der Sonnenenergie, was man kriegen konnte, und war mit simplen Holzläden vor den Fenstern nicht mehr zufrieden. Das fellreiche Russland wurde zum begehrten Handelspartner, und es entwickelte sich ein wahrer Kult um die Heizung mit üppigen und reich verzierten Kaminen. Es war kalt, deutlich kälter als heute, und die Menschen passten sich an. Nach dem Ende der letzten Eiszeit, als die grossen Jagdtiere ausstarben, passten sie sich auch schon an und jagten kleine Tiere, die mit kleinen Steinwerkzeugen, sogenannten Microlithen zerteilt werden konnten. Der Homo sapiens sapiens hat, zusammen mit seinem Cousin, dem Neandertaler, eine durchaus erfolgreiche Geschichte der klimatischen Anpassung hinter sich. Und außerdem ist Bisamrattenessen lustiger, als vom Mammut niedergetrampelt werden – so hat jede Epoche und jedes Klima eben seine Vor- und Nachteile. Wäre aber die letzte grosse Eiszeit langsam bruchlos bis zu uns Jetztmenschen ausgeklungen, hätte es hier kaum Ackerbau gegeben, und vermutlich würden wir uns auch nicht im Foyer des Theaters über Klimaschwankungen unterhalten.

Bisher war die Unterhaltung eher einseitig, denn man wurde belehrt, dass es a) viel zu warm war und b) der blaue Weinstock jetzt noch gar nicht treiben darf und c) wir uns schleunigst ändern müssen, sonst wird das furchtbar. Tödlich wird es, wenn man an dieser Stelle nun mit Wissen kommt und Dinge sagt, die durchaus wahr sind: Etwa, dass die Alpen, historisch betrachtet, während langer Phasen überhaupt keine Gletscher aufwiesen, weil es viel zu warm war, und die üppige Fauna und Flora in diesen Zeiten nicht eben Nachweise von Klimatod waren. Auch die Erwähnung von erstaunlichen Funden in Feuchtbodensiedlungen, die auf ein fast mediterranes Klima auch nördlich der Alpen in der Jungsteinzeit schliessen lassen, kommt nicht eben gut an. Man sagt das halt so, wie man anderen, die mit schrecklichen Ängsten ankommen, wohlgesonnen sein will: Nein, Tante Friede, der Leberfleck muss kein Hautkrebs sein, nein, Onkel Theo, das ist nicht der Motor, der seinen Geist aufgibt, sondern nur ein Loch im Auspuff. Man möchte Hoffnung spenden und einfach nur darauf hinweisen, dass wir nicht diesen Sommer alle sterben werden, sondern gerade am Übergang zu einer menschlich gemachten, langfristig nicht unproblematischen, aber bislang weitgehend im Rahmen historischer Werte liegenden Wärmephase sind. Und dass Grund zur Hoffnung besteht.

Da ist es aber schon zu spät, das Urteil ist schon gesprochen, denn bei der Erwärmung zerfällt die Menschheit in zwei Klassen: Die einen, die die Wahrheit erkannt haben und nicht müde werden zu betonen, was sie alles tun, vom kfw55-Haus bis zur Tesla-Aktie, und die anderen wie mich, der ich zwar laufend Räder von Schrott rette, aber nicht ganz überzeugt bin, dass auf die westlichen Ursünden der Industrialisierung zwangsweise das Flammenschwert der Auslöschung folgen muss. Es zeigt sich in der menschlichen Geschichte immer wieder, dass Menschen unschöne Dinge ohne jede göttlich-gerechte Strafe tun – das macht mich skeptisch, wenn wissenschaftliche Prognosen zu ähnlich dem Inferno sind, das früher von Kanzeln gepredigt wurde. Ich glaube an den Klimawandel und finde Beschneiungsanlagen in den Alpen auch grundfalsch. Ich glaube aber, positiv gesagt, auch an die Anpassungsfähigkeit des Menschen. Ausserdem muss man auch mal aufrechnen: Natürlich sterben in heissen Sommern alte Menschen schneller. Dafür sterben sie in warmen Wintern seltener an Knochenbrüchen auf Eis. Auf jede historische Weltenkatastrophe kommen viele Generationen, die fit genug waren, sich den Neuerungen zu stellen. Individuell ist natürliche Auslese nicht immer schön, aber so als Menschheit sind wir statistisch trotz teils drastischer Klimaschwankungen so weit gekommen, dass das Wetter lange Zeit nur noch ein Smalltalk-Thema war. Jetzt ist es anders, und man wird sehen, was die eingeleiteten Massnahmen bringen. Bei manchen Reaktionen wie Dämmung von Gebäuden habe ich Zweifel in Sachen Sinnhaftigkeit, mitunter meine ich auch, Lobbyisten am Werk zu sehen.

Ich bin also kein Klimaskeptiker, was man momentan in der öffentlichen Debatte nur sein darf, wenn man sich ohnehin schon als Erbschaftssteuergegner geoutet hat- dann ist es egal. Ich bin Klimakatastrophenvorhersageskeptiker. Das ist eigentlich nichts Besonderes, Vorhersagen sind immer mit Unsicherheiten belastet, und zur Verfeinerung von Modellen und wissenschaftlicher Erkenntnis gehört nun mal der gesunde Zweifel und das kollegiale Hinterfragen ohne Denkverbote. Ich erkenne sehr wohl Unterschiede zwischen der gelassenen Einstellung eines pollenzählenden Paläoethnobotanikers und der Art, mit der in der politsch-moralischen Nichtdebatte verkürzt Ergebnisse aus Modellen über die Entwicklung der Zukunft als endgültige Wahrheit mitsamt Handlungsanweisungen verkauft werden. Ich bin da ein gebranntes Kind: Die Lehrergeneration vor den heutigen Lehrern bläute uns ein, dass höchstens alle 100.000 Jahre ein Atomkraftwerk in die Luft fliegen wird. Möglicherweise braucht der Mensch auch Horrorszenarien, und man muss wirklich die Hölle predigen, damit er im Diesseits aktiv wird. Nur habe ich es als Radsammler momentan vor allem mit alten, grundsoliden Stahlrädern zu tun, die ausrangiert werden, um energetisch sehr aufwändige Alufahrräder mit Elektroantrieb, Akkus und vielen nicht kompatiblen Kunststoffteilen Platz zu machen. Ich bin nicht Klimaskeptiker, es ist offensichtlich, dass sich das Klima ändert. Ich bin Klimakatastrophenvorhersageskeptiker. Und ganz besonders Klimakatastrophenvorhersagesorgenmacherskeptiker, denn der Mensch passt sich historisch gesehen immer nur so weit an, dass er sich anderen Menschen überlegen fühlen kann.

Das ist übrigens nun wirklich mal eine Konstante der Geschichte, die es erlaubt, Vorhersagen auch über die Zukunft dieser Spezies und des Planeten zu machen – aber leider auch lebensgefährlich, wenn man es den Falschen bei Themen erklären möchte, die das gute, alte Höllensündenfeuer wieder entfachen.


688 Lesermeinungen

  1. Erna sagt:

    Palme vors Haus
    O.k, die Holländer schaffen das, die können Deiche bauen, aber was machen die auf den Malediven? Wir haben Feigenbäume und Oliven im Garten, ich pflanze jetzt noch eine Palme vors Haus, wollte ich schon immer…

    • Don Alphonso sagt:

      Niemand hat gesagt, dass es folgenlos bleibt.

    • djangohatnemonatskarte sagt:

      was machen die MALEDIVENURLAUBER ?????
      ja, werte freundin Erna, für die Malediven-Urlauber aus den gehobenen grünwählenden schichten der BRDDR tut es mir aufrichtig leid, dass diese schöne inselwelt vielleicht vom steigenden meerespegel bedroht sein könnte…………….und für mich wird es eng, werde ich diese klientel dann doch vielleicht wieder öfter beim sonntäglichen wandern oben in Todtnauberg treffen, wo der helldeutsche Freiburger dann mit dem SUV und dem elektrorad im gepäck aufkreuzt…………

    • Don Alphonso sagt:

      Ich wohne in einer Urlauberregion und mein Mitleid mit dieser Spezies ist nicht wirklich gross – für die Bewohner der Inseln ist es natürlich hässlich.

    • Gast X sagt:

      Malediven
      Bei vielen Diskussionen zum steigenden Meeresspiegel wird gerne vergessen, daß es auch Regionen gibt, deren Untergrund sich senkt, z.B. in Subduktionszonen, wo sich Kontinentalplatten über- bzw. untereinander schieben. In solchen Regionen findet man Vulkane, die sich zu Atollen wandeln, indem an der Oberseite der mit der Kontinentalplatte absinkenden Krater immer mehr Korallen wachsen, die absterben, sedimentieren und sich so zu Gebirgen auftürmen, deren Spitzen wir als malerische Südseeatolle aus dem Wasser ragen sehen.
      Steigt der Meeresspiegel dort nur wegen des Klimawandels oder vielleicht auch wegen eines natürlichen Absinkens der Kontinentalplatte, auf der das Atoll steht?
      Welchen Einfluß hat der Mensch selbst, wenn er mit Dynamitfischen, Baumaßnahmen, durch rücksichtslose Fischerei etc. die Riffe der Atolle auf denen er lebt, zerstört, so daß das natürliche Nachwachsen der Atolle unterbleibt?
      Welche Folgen hat es, wenn auf Atollen durch Bodenbearbeitung die Pflanzendecke aufgerissen wird, so daß der Wind die Erde ins Meer wehen kann(Winderosion)?
      Wer Meeresspiegeländerungen auf Südseeatollen alleine dem Klimawandel anlastet, vernachlässigt die natürlichen geologischen Prozesse und die Eingriffe der lokalen Bevölkerung.

    • Gamskampler sagt:

      Was die von den Malediven machen?
      Im Zweifelsfall kommen sie zu uns und becircen im öffentlichen Raum Paare mit “wolle Rose kauffe?”. Kein schlechtes Geschäftsmodell, wir werden alle dankbar aufnehmen, weil wir am Klimawandel schuld sind, genauso wie an der Überfischung des Indischen Ozeans, der Kleinhaltung afrikanischer Hühnerzüchter durch Exporte, der Vernichtung aufstrebender Schneider durch das Sammeln vollgeschissener Altkleider, dem Untergang der Holzkeulenhersteller durch den Export von Gewehren usw.

      Bei vollständiger Lektüre 300 Tage Ablass, ego te absolvo.

    • nur mal so sagt:

      Malediven, Holland und Berlin
      Wer unbedingt unterhalb des Meeresspiegels leben möchte,
      muß sich halt Kiemen wachsen lassen.
      .
      Das wusste schon Darwin.

    • Don Alphonso sagt:

      Das ist gemein, aber gut.

    • Gast_KH sagt:

      Meeresspiegel und so ...
      Heutzutage werden Inseln von Vermögenden für Vermögende (Du dabei in Dubai?) ins Meer gebaut. Also quasi auf Sand gebaut. Das wäre eine schlechte Investition.
      Daher die Frage: Wer streut hier wem Sand in die Augen?

    • rudolfott sagt:

      Titel eingeben
      Vor grauer Vorzeit, da genügten an der Nordseeküste Warfen, auf denen dann die Häuser standen. Leider senkte sich das Land, respektive der Meeresspiegel stieg und man fing an Deiche zu bauen. Die können auch zu niedrig sein wie die Katastrophe, der die Halligen ihre Existenz und Hamburg 1963 zeigen. Um den letzten Zeitpunkt gabe es eine Debatte, die um eine kommende Eiszeit fürchtete. Wir möchten halt alles unter Kontrolle haben. Aber da ist der liebe Gott davor. Lebe und freue dich des Lebens.

    • Ulli sagt:

      Malediven, ein paar Fakten...
      Tja, die Malediven sind (zumeist) etwa 1m über dem Meeresspiegel.
      Dieser steigt mit 3mm im Jahr, sodass er in 100 Jahren um etwa 30 cm höher sein wird als derzeit.
      Die Atolle drum herum wachsen bekanntlich mit, da es sich um Korallenkolonien handelt, die sich immer knapp unter dem Meeresspiegel (Wasser UND Licht) lokalisieren.
      https://www.transasien.org/pages/malediven/geographie.php
      Das alles lässt mich bzgl. der “Maledivenkatastrophe” ganz entspannt durchatmen… :-)

    • Det sagt:

      Malediven
      Was die auf den Malediven machen? Nichts. Erst wollten sie mit der “Klimakatastrophe” das schnelle Geld machen – Länder wie Deutschland haben ja einen Weltruf, wenn Kulleraugen auftauchen – aber dann haben sie bemerkt, dass die Investoren unruhig werden. Jetzt versichern sie den Investoren, dass alles in Ordnung ist und weitere Hotelkomplexe ohne Gefahr gebaut werden können.

      Ich habe zwar keine Station auf den Malediven gefunden, aber in der Nähe – am indischen Festland:

      https://tidesandcurrents.noaa.gov/sltrends/sltrends_global_station.htm?stnid=500-081

      Frage a) ist das ein kritischer Anstieg? Frage b) wo erkenne ich einen beschleunigten Anstieg?

      Wer noch längere Daten möchte, dem kann ich New York empfehlen:

      https://tidesandcurrents.noaa.gov/sltrends/sltrends_station.shtml?stnid=8518750

      Seit 1850 schön gleichmässig – als hätte es die Industrialisierung nie gegeben.

      Hört das denn bald mal auf mit den Fake News?

  2. Melursus sagt:

    Titel eingeben
    Mit ähnlichen, nicht so gut formulierten Aussagen bekam ich im Mutterschiff von Müller-Jung meinen zweiten grünen Punkt.

    Unterschied zu Doomsday ist meine Betonung auf who cares, wird es überhaupt für u n s schlimm oder vielleicht angenehm.

    Nicht zu vergessen, homo stammt aus Afrika- nicht aus Sibirien

    • Don Alphonso sagt:

      Naja, wir haben uns genetisch an den Norden angepasst, das muss man auch sehen.

    • Mein Biologielehrer sagt:

      Lamarckismus war früher
      Heute sollte es heißen: Die Evolution hat die weniger gut passenden Allele selektiert und für eine Veränderung des Genpools gesorgt.
      Achtung, Triggerwarnung! Jetzt könnte es rassistisch werden!
      Die Evolution hat also dafür gesorgt, dass die verschiedenen Völker sich in ihrer genetischen Ausstattung (vielleicht, ein bisschen) unterscheiden.
      Aber der Hauptfaktor bei der “Anpassung” an das Klima dürfte wohl in einer entsprechenden kulturellen Veränderung liegen. Wer nur in einem halben Jahr ernten kann und in der anderen Hälfte von den Vorräten leben muss, braucht andere Lebensstrategien als jemand, der in einem Tageszeitenklima lebt.

    • Wilfried Bucher sagt:

      Genetisch?
      So so, dann können wir jetzt nackt einen Winter überstehen.

    • melursus sagt:

      Titel eingeben
      Triggerwarnung
      Wenn ein A oder E-dolf richtig systematisch Eugenik betreiben wollte, müßte sie auf die Afrikaner zurückgreifen. In Afrika gibt es -trotz Menschenexport im Sklavenhandel- mehr genetische Vielfalt, als im Rest der Welt.
      Phänotypen gibt es viele in der Welt-Afrika; genetisch lassen sich die Auswanderer auf wenige Stammütter zurückführen. Forschung in Afrika wäre wichtig. Die Untersuchung des menschlichen Genpools ist ohne Einbeziehung vieler Afrikaner unvollständig.
      Kurz, ich glaube schon, daß wir auf mehr Toleranz gegen Kälte und Hunger ausgelesen und sortiert sind (Koreaner und Inuit noch mehr als Deutsche) nicht aber an genetische Veränderung relativ zum Potential der ganzen schwarzen Menschheit.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich muss sagen, ich fühle mich als minderweisser Genpoolinhaber eigentlich ganz wohl, so wie es ist. Für Winter habe ich die nötige bayerische Sturheit und für Sommer levantinische Lebensfreude und Hitzeresistenz.

    • colorcraze sagt:


      So so, dann können wir jetzt nackt einen Winter überstehen.
      In der Sauna schon.
      Gewußt wie!

    • Tja, der Sommer. Die Hitze ist eigentlich ganz gut auszuhalten, weiß Frauke Amgelin und sagt:

      Man muss nur die Luftfeuchtigkeit drastisch vermindern: Kältemischungen aus Wirklichkaltemeis
      und Wirklichkaltemauftausalz in eine Untenverschlossenebeinaheraumhöheerreichendeplastikabwasserröhre füllen, über diese Röhre eine Weitereetwadendreifacheninnendurchmesseraufweisendeplastikabwasserröhre so stülpen, dass die Heißezimmerdeckenluft zwischen Äußererröhre und Gefüllterinnererröhre hindurchströmen kann, das Ganzekonstrukt im Zukühlendenzimmer senkrecht in eine Flachewanne stellen, befestigen. Das Wasser in der Heißenzimmerdeckenluft friert außen an der Innerenröhre an, tropft später ab, ist aber der Zimmerluft entzogen, die abgekühlte Luft strömt zum Fußboden, der Entstehendeunterdruck lässt Heißfeuchtezimmerdeckenluft nachströmen.

      Auftausalz vulgo Streusalz besteht meistensfastvollständig aus Natriumchlorid – Löslichkeit ist wenigtemperaturabhängig etwa 350 Gramm pro 1000 Gramm Wasser.

  3. Arminius sagt:

    Titel eingeben
    Ach ja, die Klima Kirche.
    Man muss nur fest genug an den menschgemachten bösen Klimawandel glauben.
    Und Abbitte leisten.
    Dem Co2 Wahn und Dämmwahn folgend.
    Böser Klimawandel.
    Dabei ist das Gejammer dann wieder kaum zu ertragen, wenn es dann mal unterdurchschnittlich kalt und verregnet ist.
    Oh Grusel.
    Aber das hat ja mit dem Klimawandel nix zu tun, das ist dann Wetter.
    Klimawandel heisst das nur wenn es mal wärmer oder trockener ist.

    Übrigends, man kann mit dem Klimawandel™ auch viel Geld verdienen.

    Als Forscher oder Filmer zum Beispiel, die immer auf der Suche nach Fördergeld sind.
    Drehen sie doch mal eine Film über das Liebesleben der Schnecken.
    Interessiert kein Schwein.
    Ok, neuer Versuch.
    Sie untersuchen das Liebesleben der Schnecken unter den Vorzeichen des Klimawandels.
    Klingeling, Jackpot.
    Schauen sie sich irgend einen Dokumentarfilm, Tierfilm oder ähnliches an, das Zauberwort Klimawandel fällt immer!
    Ob es den Pinguinen oder Eisbären zu warm ist, egal.
    Zauberwort, Jackpot.

  4. eeeeee sagt:

    Titel eingeben
    Der Klimawandel ist viel genialer als die Hölle: Nicht nur die Sünder kommen rein, sondern alle anderen gleich mit. Das ist wie mit den Gruppenstrafen bei Full Metal Jacket.

    • Don Alphonso sagt:

      Wer auf 800 Meter in Sommerfrische wohnt – wie ich – kommt höchstens mit den Füssen in den Tegernsee.

  5. Albrecht Friedrich sagt:

    Meeresspiegelanstieg
    https://en.wikipedia.org/wiki/Sea_level_rise#/media/File:Post-Glacial_Sea_Level.png
    Vor weniger als 10.000 Jahren konnte man zu Fuß nach England gehen weil der Meeresspiegel um 80m tiefer lag.

    Gruß
    A.F.

    • Don Alphonso sagt:

      Das Mittelmeer war auch einige Male strohtrocken.

    • djangohatnemonatskarte sagt:

      zu fuss nach England
      ja der Führer war einfach zu spät geboren als das er das noch hätte erleben dürfen……………..

      hier sehen wir doch eine wirklich tangible positive folge des klimawandels, wer wollte das abstreiten ?

    • Levitron sagt:

      ... einige Male strohtrocken.
      Ja, und es dauerte auch immer weitaus länger als ein Menschenleben, bis es wieder volllief.

    • Wassermann sagt:

      Mittelmeer
      Don, das trockene MM kannte ich noch nicht.
      Dachte es sei bloß der kärgliche Rest der eindrucksvollen Tethys…

  6. Jordanus sagt:

    Säkularisation
    Es ist widersinnig: wir leben in einer säkularisierten Zeit, aber trotzdem sind die Menschen ständig auf der Suche nach dem Antichristen oder der Apokalypse.

    • Don Alphonso sagt:

      Das ist halt so in uns drin. Jahrtausende der Einübung.

    • Moritzburger sagt:

      Typical ideas
      Wir können es halt nicht, das ist eben auch typisch, einfach mal zufrieden sein, einfach mal sich keine Sorgen machen um die Zukunft.
      Es geht einfach nicht, und in relativ friedlichen Zeiten muss dann eben was anderes her, um die Menschen “kämpfen” zu lassen, viele brauchen das halt.

    • Don Alphonso sagt:

      Davon kriegen wir jetzt mehr als nötig.

  7. Es gibt noch eine weitere Konstante, bemerkt Frauke Amgelin und sagt:

    Die taumelnde Erdachse, die uns auf der Nordhalbkugel derzeit einen Sonnennahenkurzwinter beschert.
    Aber sie taumelt weiter und erreicht dann auch mal wieder einen Sonnenfernerenetwaslängerenwinter und damit einen Sonnennäherenetwaskürzerensommer…

    • Leseradeo sagt:

      taumelnde Erdachse
      Falls wir vom Selben reden, die Erdachse bleibt immer im 23,44-Grad-Winkel, das Taumeln, auch Präzession genannt, bewirkt, dass diese Achse sich einmal in 25.800 Jahren wie eine Art Kreisel dreht. Bitte selber auf den gescheiten Netz-Seiten nachsehen. Demnach soll das tatsächlich etwas mit Frühlingspunkt und tropischem Jahr zu tun haben.

      Sollte das mit dem Klima zu tun haben (kundige Leser bitte melden) dann würde in 25000 Jahren die Klimapolitik geändert werden. Da haben die aber dann andere Kanzlerkandidaten und eine andere EU-Kommission.
      Ich beginne gerade, mich mit der Theorie von der Wiedergeburt anzufreunden.

    • Ein Mitleser sagt:

      Taumelde Erdachse und Klima
      @ Adeo Bernard 6. April 2017 10:09 Uhr: Die Präzession hat durchaus mit dem Klima zu tun, da die Erdbahn nicht kreisförmig ist. Derzeit wird der sonnennächste Punkt am 3./4. Januar erreicht, d.h. die Jahreszeiten sind auf der Nordhalbkugel bzgl. Sonneneinstrahlung weniger extrem als auf der Südhalbkugel, wo der Winter mit dem sonnenfernsten Punkt zusammentrifft. Durch die Präzession (und andere Effekte) ändert sich dies im Laufe der Jahrtausende. Siehe Wikipedia “Erdbahn”.

    • Klaus Keller sagt:

      Wie genau kann man eigentlich die Aktivität der Sonne messen
      Vor allem das was hier unten (oder oben?) ankommt.
      Gibt es Datenreihen und wie ist das mit der Wärmeabstrahlung
      der Erde in den Weltraum?

      Wir wissen über die Pollen(die Don erwähnt hat)
      vermutlich mehr als über unsere wichtigste Heizung.

    • Es hat durchaus etwas mit dem Klima zu tun, stellt Frauke Amgelin klar und sagt:

      Da gibt's nämlich noch den Kepler Numero Zwo.
      Derzeit ist unser Nordhalbkugelwinter (der Nordteil der Erdachse zeigt von der Sonne weg) wegen der in Sonnennähe höheren Erdgeschwindigkeit kürzer als unser Nordhalbkugelsommer (der Nordteil der Erdachse zeigt zur Sonne hin), der in Sonnenferne stattfindet – dort bewegt sich die Erde langsamer. In Einigentausendjahren werden die Winter länger dauern, weil sich die Erde in Sonnenferne befindet. Die Landfläche ist auf der Nordhalbkugel erheblich größer als im Süden – da gibt’s dann wieder mal Eis satt bis zum Abwinken, der Arzt wird allerdings dann nicht mehr kommen. Momentan bewältigen wir noch die Reste der jüngsten Eiszeit, denn die Permafrostböden der Ruhmreichensowjetunion beispielsweise sind noch nicht aufgetaut. Obendrein bedeutet das Verschwinden von Untergrundeis Bodensenkung, denn Haazwoooo hat seine größte Dichte nicht als Eis, sondern als Flüssigeswasser von etwa 277 Kelvin. Und in 25000 Jahren brauchen unsere Nachfahren keine neue Klimapolitik …

  8. n0by sagt:

    Eine unterhaltsame Analyse über die Sinnhaftigkeit unseres Tun....
    ….verführt auch mich zur Geschwätzigkeit….

    • Nahuatl sagt:

      @Frau Simon
      Den Leuten geht es nicht zu gut, das Gegenteil ist der Fall.

      Die Gesellschaft generiert oder importiert Grattler.

      Das lässt sich schlecht ins Hochdeutsche übersetzen, wahrscheinlich geht es eher im Dialekt, wie mit Hinterscheißgreißlich und Posemuckel.

      Da kann die Behausung noch so einfach sein, es werden sich immer genügend Leute finden, die am Bach ihre Notdurft knapp oberhalb der Wasserentnahmestelle verrichten.

    • freudengut sagt:

      Bairisches Wörterbuch: Grattler, der
      Grattler, der

      [gràddlà]

      Grattler

      Taugenichts, Tagedieb (…lass di ja nimmer blicka, du Grattler, du elendiger! …z‘ Minga gibt’s an Hauffa Grattler!)
      heruntergekommener, schäbiger, verwahrloster, in ärmlichen Verhältnissen lebender Mensch (…rumlaffa duast wiar a Grattla!)
      Kleingeist; beschränkter, engstirniger Mensch (…du bist a langweiliger Graddla!)

    • Don Alphonso sagt:

      Vor allem “sozial abgehängt”.

    • nur mal so sagt:

      „sozial abgehängt“
      .
      „sozial aufgehängt“ sollte man sich ja auch nicht wünschen.

  9. Oberländer sagt:

    Dass Sie echte Forschung drin haben, wird
    Ihren Counterpart aus dem Theater erschrecken bis ins Bein.

    Sie sind Klimakatastrophenvorhersageskeptiker und nicht links-grün. Erst letztere Kombination macht das Thema so brisant, nachdem der deutsche Wald überlebt, Tschernobyl nur begrenzten Schaden angerichtet und die Leute in Fukushima ertrunken sind. Das einzige verbleibende Thema und beweislos als Katapult einsetzbar, hin und wieder unterbrochen durch einen simplen Vulkanausbruch. Dass mehr unterwegs ist als Auspuffgase, nämlich Sand, Pollen, Baustellenstaub und Abrieb aller Art, wird wohl irgendwann auffallen.

    Großartig formuliert und durchdacht.

    Köstlich:
    “Ich bin also kein Klimaskeptiker, was man momentan in der öffentlichen Debatte nur sein darf, wenn man sich ohnehin schon als Erbschaftssteuergegner geoutet hat- dann ist es egal. Ich bin Klimakatastrophenvorhersageskeptiker.”

    • Don Alphonso sagt:

      Es gibt auch genug Beunruhigendes – man muss halt damit leben, dass der Wandel auch unschöne Folgen haben wird. In den Alpen wird das sehr deutlich.

    • Renate Simon sagt:

      Was denn nun, beunruhigend oder ganz normaler Wandel
      Don, Sie sagen, auch das Mittelmeer war schon des öfteren strohtrocken, was dann garantiert kein Eis auf den Alpengletschern bedeutete und heute ist das Eis mal wieder auf dem Rückzug, nicht nur in den Alpen, sondern auch in Grönland, also alles völlig normal. Mit welcher Geschwindigkeit sich Gletscher früher aus dem Eise machten, weiß doch kein Mensch nicht so genau oder?

      Ich find’s nur schad, dass das nicht schon viel früher kam, meinetwegen auch der fortwährende Sommer, auf dass ich nicht immer so frieren muss.

      Genetik… mein Vater war waschechter Westfale und dem konnte es nie warm genug sein und mir geht’s ebenso. Was hab ich heut, ach nee ist ja schon gestern, bei 12° wieder gefroren.

    • colorcraze sagt:


      Genetik… mein Vater war waschechter Westfale und dem konnte es nie warm genug sein und mir geht’s ebenso.
      Vielleicht waren die Vorfahren am Hochofen tätig, Schmiede oder Bäcker.

    • Renate Simon sagt:

      Hochöfen in Ahlen, dem Münsterland zugehörig, nee, Pöttkesfabriken, Bergbau
      @colorcraze

      mein Großvater war Pöttkesarbeiter, ein Cousin meines Vaters Bergmann mit Staublunge, ein Neffe erkannte bereits 1961 die Vorzüge des Bänksterlebens, seine Eltern waren dadurch schon sehr vornehm und entsprechend unangenehm.

      Lt. Ariernachweis, den mein Vater bis anno 18hundertungrad führen konnte, waren die Horsthemkes damals Bauern.
      In Oberhausen, also schon mehr dem Ruhrgebiet zugehörig, hat ein Bäckermeister 1895 sein erstes Geschäft gegründet, die Nachfahren sind mindestens so rührig und leben sehr gut davon.

      Wir gehören da wohl zu einer verarmten Seitenlinie der Ahlener, jedenfalls hat sich bei mir noch kein Erbonkel gemeldet. War es 1960 noch für viele ein Rätsel, wie ein Mädchen Horsthemke heißen kann, ich den Namen bis zur Heirat 1976 regelmäßig buchstabieren musste, auch ein Grund, den Simon zu heiraten ;-). ist er heute weltweit geläufig.

      Also kurz und gut, an der Genetik kann es nicht liegen. Meinem Vater kam Afrika wärmemäßig im Krieg grad recht, bis er sich durch das britische Corned beef, das man mangels deutschen Nachschubs aus den verlassenen Lagern der Engländer holte, sich eine nette Gelbsucht einfing, die ihn über Tripolis ins deutsche Lazarett beförderte. Dann kam Frankreich, nach Rommels Tod auch noch Holland, mit viel warm war da nix mehr drin.

    • colorcraze sagt:


      Pöttkesarbeiter
      Hm, was sind Pöttkes? Kleine irdene Töpfchen und Krüglein?
      Brennöfen für Ziegel und Steinzeug sind jedenfalls auch nicht gerade kalt. – Aber meine Urgroßmutter fror auf dem Wald auch immer, so zogen sie ins Tal (es soll im Hotzenwald damals öfters so geschneit haben, daß man Tunnel zwischen den Häusern graben mußte).

    • -simon- sagt:

      Pöttkeszeug sind emaillierte Gegenstände
      mein Großvater hatte zu meiner Geburt alles mögliche angefertigt, in rotbraun mit weißem Rand und meinem Namen in weißer Schreibschrift drauf. Da gab es eine Tasse, die ich bis vor wenigen Jahren bei jedem Umzug mitgeschleppt habe, ob da ursprünglich noch mehr dabei war, weiß ich nicht.

      Jedenfalls hatte ich für den Sandkasten ein komplettes Set aus Eimer, verschiedenen Förmchen, Sieb und Schüppe, natürlich alles mit meinem Namen versehen. Bis dann mein Bruder in das Alter kam, im Sandkasten rumkrabbeln zu können und damit hatte sich dann Opas liebevolle Arbeit erledigt. Mein Bruder bekam alles kurz und klein, dafür nahm ihn der Opa auch nie mit zum Spaziergang, wenn er mal zu Besuch bei uns war. Ich durfte mit, keine 100m weiter in die nächste Kneipe, Opa trank sein Bier oder sonstwas, ich bekam eine Limonade und durfte dort mit Asta, dem schwarzen Schäferhund spielen. Zum Mittagessen waren wir pünktlich wieder daheim.

    • colorcraze sagt:


      Pöttkeszeug sind emaillierte Gegenstände
      Aha, wieder was gelernt. Hatte ich noch nie gehört.
      Emaillierte Blechsachen sind mir auch schon lange nicht mehr untergekommen. In meinen jüngeren Jahren sah ich noch emaillierte Spültische und schließlich in den 90ern ein Schüsselset, importiert aus Rußland. Sonst nur (bis heute) emaillierte Herde und Waschmaschinen.

      mit Asta, dem schwarzen Schäferhund
      Auch so ein Hundename, der völlig aus der Mode gekommen ist.

  10. Folkher Braun sagt:

    Spaziergänge
    Täglich laufe ich mit unseren Hunden zwischen Rheinkilometer 748 und 751 und das seit 20 Jahren. Bis 2003 hatten wir hier das Weihnachtshochwasser und das Frühjahrhochwasser. Jeweils bis zum zweiten Deich. Seit 2003 gibt es beides nicht mehr. Die Binnenschifffahrt verliert Tonnage, weil sie wochenlang mit Niedrigwasser kämpft.
    Vor gut drei Jahren fegte Sturm Ela hier durch die Stadt mit Windgeschwindigkeiten bis 150 km/h. Von 80000 Bäumen in Düsseldorf lagen 20000 flach. Ich bin seit 45 Jahren als Aushilfs-Holzfäller zugange und kenne mich daher mit Windbruch aus. So etwas wie Ela habe ich noch nie gesehen. Kyrill war dagegen bei uns harmlos.
    Nicht harmlos sind meine Mitbürger. Gegen 22h, als Ela durch war, bin ich mit der Motorsäge nach draußen, um Äste von den Autos zu schneiden. Es könnte ja noch jemand drin sitzen. Es waren bestimmt 50 Leute vor ihren Häusern und an dem Abend war ich wohl der meistfotografierte Warnwestenträger in Flingern. Zur Hilfe gekommen ist mir niemand. Als ich den Weg von der Tankstelle zur Bahnhaltestelle freigeschnitten hatte, beschwerte sich ein Mitbürger bei mir: warum ich den Gehweg nicht gefegt hätte, er trüge Sandalen und könnte sich verletzen.
    Das Klima und sein Wandel sind nicht das Problem. Es ist der deutsche Depp, der gewöhnliche Soziopath, dem man seine Sitzfläche pudern und selbige hinterhertragen muss. Weil er nichts kann. Schon gar nicht einen Ast von 20 Millimetern zur Seite tragen. Möge uns das Wetter vor größeren Kapriolen schützen.
    Wir können nur jammern und hoffen, dass die freiwilligen Feuerwehren und das THW auch in Zukunft den gewöhnlichen Bundesbürger bei jeder Unbill hinreichend pampern werden.

    • Don Alphonso sagt:

      Wir hatten 5 Jahrhunderthochwasser in den letzten 20 Jahren, 4 an der Donau und eines am Tegernsee.

    • Renate Simon sagt:

      Eigeninitiative können die Leute einfach nicht
      ja die meisten sind sogar zu dämlich, ihren eigenen Dreck ordentlich wegzuräumen. Wir hatten Montag den üblichen Feuerwehrrundgang durchs Haus, wohl keine weiteren Beanstandungen, aber heute einen verzweifelten Aushang vom Hausmeister, der darauf hinweist, dass der Müll in die Container und nicht daneben oder in den Vorgarten gehört, in der Garage absolutes Rauchverbot herrscht und noch so einige Hinweise, die, würde sich jeder vernünftig verhalten, völlig unnötig wären.

      Hätte ich nicht zig Hortensien gekauft, hätten wir vorm Haus nicht eine blühende Pflanze. Hinterm Haus stehen etliche Flieder, Weigelie und Hibisken von mir.
      Die Terrasse hinten war übersät mit Kippen, dazu habe ich dann entsprechend grantige, bebilderte A4-Zettel mit dem zarten Hinweis, wem es hier nicht passe, könne ja nach Marxloh oder ähnliche Orte ziehen und mit Absender gemacht, in beiden Häusern an sämtliche Türen im EG geklebt und es hat sogar geholfen. Die Terrasse ist seitdem kippenfrei.

      Aber sonst… es kümmert sich kein Schwein um nix, läuft der Fahrstuhl nicht, ruft die Simon den Notdienst, alle anderen meckern bloß.
      Selbst aktiv werden, die Wohnsituation verbessern, Pustekuchen, wozu bezahle ich Miete oder so. So ist es im Kleinen und im Großen nicht besser, den Leuten geht es anscheinend zu gut.

    • Philomena sagt:

      Auf dem Land ist es doch noch anders
      Beim Lothar- Sturm bekam ich auf dem Balkon nur Luft, wenn ich mich zur Wand drehte.Wohltuend war es für mich, als die Feuerwehrleute kamen und fragten, ob alles i.O. sei und vorsichtshalber noch das Dach inspizierten.Hier hilft man sich.

      @ Liebe Frau Simon, das, was Sie beschreiben, erzählen auch meine Kinder und lästern über die Stadtleute.Meine Tochter hat schon vor Jahren eine der Schneeschaufeln von hier ins Auto gepackt. Sie wohnt in einer der schönen Seitenstraßen, die nicht geräumt werden von der Stadt München und der Räumer kann nicht überall zur gleichen Zeit sein. Es war nicht mehr möglich, aus der Tiefgarage übersichtlich um die Ecke zu kommen.Da hat sie geschaufelt und alle ( auch Männer) fanden das toll, ohne Skrupel zu haben oder sich für das nächste Mal anzubieten…Beim Sohn dasselbe.Ob Laub oder Schnee: alle denken, es tritt sich schon fest und das sind Hausbesitzter.

      Ich denke, wenn der Permafrost die Berggipfel nicht mehr zusammenhält, wird es für manches Dorf unangenehm.Unser Ort ist da fein raus, er liegt über dem Talgrund und einige Hochebenen sind den Bergen vorgelagert. Wir meinen, dass weder Hochwasser noch Muren uns was anhaben können, darum wollen auch viele hier herkommen…

      Eins klappte auch diesmal wieder:ca 100 Tage nach dem 1. Rauhreif im Herbst gab es eine geschlossene Schneedecke.
      Tja, und wenn das Brodeln bei Neapel sich Bahn bräche und den Himmel verdunkelt oder von Teneriffa her Ungemach kommt, nützt die ganze Dämmung nichts mehr und mein Acker wohl auch nicht…

    • Nahuatl sagt:

      Der grundlegende Erfolg der Skeptiker
      Ist ja, dass nicht mehr von Klimakatastrophe, sondern von Klimawandel gesprochen wird.
      Obwohl sämtliche Prognosen übertroffen werden.

    • Don Alphonso sagt:

      Komisch, ich höre dauernd von Katastrophe.

    • Liebe Philomena, Teneriffa ist harmlos, beruhigt Frauke Amgelin und sagt:

      Der Montesommakomplex jedoch ist ein Bösergasbube und schon lange überfällig. Da die Italiener ih
      aber bei Pozzuoli anbohren, brauchen sie im Falledesfalles nur die Ventilchen ein wenig weiter zu öffnen, ein Bisschenmehrstrom zu produzieren und alles wird/bleibt gut. Gut genug jedenfalls für

      https://corrieredelmezzogiorno.corriere.it/napoli/spettacoli/17_febbraio_01/technonapoli-felice-paradosso-dj-latini-bravi-come-tedeschi-4d14b35c-e86d-11e6-9ed7-ddb5b517a8e8.shtml?refresh_ce-cp

    • Philomena sagt:

      Frau Amgelin,
      irgendwas ist auf den Kanaren…Ein Berg der abbrechen könnte, oder so? In meinem Hinterstübchen meldet sich da was, das ich gelesen habe. (Nicht beim Frisör) Das gibt einen gewaltigen Plumps und schwappt über ins Mittelmeer, wo die Küsten untergehen.Gab’s mit Illustration…meine ich.
      Jedenfalls dachte ich, dann bin schon Humus oder es ist gut, dass ich auf 825m hause.;-)

    • Liebe Philomena, hab mal n büschen gebuddelt, blättert und sortiert Frauke Amgelin und sagt:

      Cumbre Vieja Zb4T8a1K5tw hat schon Ziemlichespotenzial für Großesungemach.
      Rutschungen am Stromboli sind auch Nichtswünschenswertes. Und ob der Tsunami von 1789 vom Marsili ausgelöst worden ist, weiß man auch noch nicht…

    • GastausTHR sagt:

      @Folkher Braun
      Leider haben Sie recht!
      Ihre Einschätzung/Wahrnehmung kann ich nur teilen. Was uns Deutschen zunehmend fehlt, ist Eigenverantwortung und Anpacken ohne zu labern.
      Die “Willkommenskultur”, auch so eine geschickte Marketingstrategie, sollte nur darüber hinwegtäuschen, dass wir mittlerweile in einer Gesellschaft leben, in der die meisten Menschen nur noch wie Deppen durch den Alltag laufen bzw. mitlaufen.
      Wer über 60 ist, weiß, daß der Klimawandel längst da ist. Das ist Erfahrungswissen. Und keiner weiß, wie sich das in Zukunft entwickeln wird.
      Jane Fonda hat mal gesagt: “Wir haben keine zweite Erde im Kofferraum”. Darüber sollten wir langsam mal nachdenken.

  11. PTavan sagt:

    Klimakatastrophenvorhersageskeptiker
    ist ein Ehrentitel, den ich mir gerne anhefte und für dessen Erfindung Ihnen höchstes Lob gebührt.

    Gerade wenn man aus einer jahrzehntelangen Berufserfahrung als Entwickler von Algorithmen zur Beschreibung der i.a. nichtlinearen Dynamik komplexer Systeme (das Wetter und das Klima gehören in diese Systemklasse) über die Unsicherheiten der Vorhersagen entsprechender Modellsimulationen Bescheid weiß, ist klar, dass ein Fachgebiet, das glaubt hinreichende Bedingungen für die Begrenzug des Temperaturanstiegs auf zwei Grad für eine benennbare Zeitspanne formulieren zu können und es schafft, das auch noch als politisch anerkanntes “Weltwissen” zu verankern, in den Industrienationen ohne Zweifel alle anderen Weltreligionen aus dem Felde geschlagen hat.

    • Don Alphonso sagt:

      Kurz KKVSK.

      Sagem wir mal so: Wenn es mehr Daten und mehr Verständnis von den abläufen gibt, kann man auch konkreter werden. Es ist schon wichtg, das alles zu erforschen.

    • kdm sagt:

      Titel eingeben
      Hier sollte vielleicht mal ein Fachmann den Unterschied zwischen KLIMA und WETTER kurz (?) erklären; beides wird wohl oft (?) durcheinandergeworfen.

    • astroklaus sagt:

      Nichtlineare Systeme
      Natürlich ist es richtig und wichtig, sich darum zu kümmern bzw. es zu erforschen! Aber selbst bei sehr guter Kenntnis wird man bei solchen Systemen keine wirklich belastbaren Vorhersagen machen können. Bei allen Unterschieden zwischen Wetter (lokal) und Klima (global) – die Unsicherheit bei Vorhersagen nimmt mit der Zeit *sehr* schnell zu. Beim Wetter bereits nach ein paar Tagen, beim Klima etwas länger…

    • Nahuatl sagt:

      @Astroklaus Klima
      ist nicht Weltwetter, sondern Wetter auf der Zeitachse,
      also so ca. 25-50 Jahre in einer Gegend.

      Wie zu erwarten, posten wirklich viele Blinde mit riesigem ökölogischen Fußabdruck.

      Und ja, ich bin Einäugiger mit eigeschränkter Restsehkraft, der bemüht ist, einen kleinen Fußabdruck zu hinterlassen.

  12. Kiwi42 sagt:

    Ursachenforschung
    Dr. Charles Elachi war von 2001 bis 2016 Leiter des Jet Propulsion Laboratory der NASA. Das sind die Jungs und Maedels, die planetare Roboter (Mars Rover etc.) bauen aber auch Erdbeobachtung mit Satelliten betreiben. 2014 hielt Dr Elachi eine Vorlesung unter anderem in Christchurch, in der er ab Minute 44 ueber die Technologie der Erdbeobachtung spricht und ganz klar sagt, dass der Klimawandel beweisbar stattfindet. Er sagt auch, dass man debattieren koenne, ob der Klimawandel Mensch gemacht ist aber das das sehr wahrscheinlich sei.

    Ich habe ihn nach dem Vortrag gefragt, wie er das gemeint habe und er antwortete, er sei davon ueberzeugt, dass der Klimawandel Mensch gemacht sei und man herausfinden muesse, was ihn verursache.

    Das Interessante ist aber, was er NICHT gesagt hat: Er hat nirgends CO2 erwaehnt!

    Dieser Mann und seine Kollegen bekommen ihr Geld vom amerikanischen Steuerzahler. Der hatte und hat kein Interresse daran, Geld mit dem CO2 Ablasshandel zu verdienen.

    Und wenn man nach den wahren Gruenden fuer den menschlichen Anteil am Klimawandel sucht, dann steht da die Landwirtschaft als Folge einer Ueberbevoelkerung ganz oben auf der Liste.

    Hier ein kurzer TEDx Vortrag mit Jonathan Foley
    https://www.youtube.com/watch?v=uJhgGbRA6Hk

    Und hier der Link zu Dr. Elachi’s Vortrag:
    https://www.youtube.com/watch?v=WcmjV-HIAmU

    • Wassermann sagt:

      Überbevölkerung
      Dies ist in der Tat die eigentliche Ursache.
      Bei 90% Natur- und 10% Kulturlandschaft wird die Anpassung klappen, bei vertauschtem Verhältnis kaum.

      Demographie wird auch als Ursache von vielem anderen gerne unterschätzt.

    • Werner Albrecht sagt:

      Cowspiracy ...
      ist der Titel eines Films über den Einfluß der Rinderhaltung auf das Klima (Rinder entwickeln bei der Verdauung von Grünfutter beträchtliche Mengen von Methangas, das noch deutlich klimaschädlicher als CO2 ist), in dem behauptet wird, dass allein diese Ausgasungen für mehr als 50% aller menschengemachten (ohne Mensch kein Rind!) Klimagase verantwortlich sind. Bei Addition der menschengemachten CO2-Emissionen kommen mindestens 150% menschlicher Einfluss auf das Klima zusammen …

      Ich bin kein Klimaskeptiker, aber je nach Standpunkt oder Fokus der Kritiker scheinen diese ihre jeweiligen Quellen der Klimagase als “das Urböse” zu betrachten; eine Zusammenfassung mit Berücksichtigung aller Quellen und ihrer relativen Wirksamkeit scheint da nur zu stören, es könnte ja bei dieser Zusammenschau herauskommen, dass z.B. das Automobil vom “Urbösen” zum “Bösen” zurückgestuft wird.

  13. Magnus sagt:

    "...sondern gerade am Übergang zu einer menschlich gemachten, [...] Wärmephase sind."
    1. Quelle? (hoffentlich nicht IPCC, Potsdam Institut, o.ä.)
    2. Wenn das so eindeutig ist, wozu braucht es dann eine Forderung nach der Möglichkeit von “kollegiale[m] Hinterfragen ohne Denkverbote”?

    Trotzdem danke, dass Sie sich des Themas annehmen. Der Political Correctness Blödsinn hat es auch hier wieder einmal geschafft, ideologiefreie Forschung komplett zu unterdrücken. Das macht es für mich, der sich gerne einfach nur ebenso ideologiefrei über den Stand der Forschung informieren möchte, nicht gerade einfach.

  14. Jan sagt:

    Volle zustimmung nur...
    so wie es aussieht, ist dies der schnellste Klimawandel der je stattgefunden haben wird. Die menschliche Anpassung wird noch funktionieren, bei der der Natur haperts – die ist nicht so flott.

  15. Faustina sagt:

    Gelassenheit
    Gute Gedanken, Don…
    Es ginge sicherlich Vieles besser, wenn die Leute gelassener und zuversichtlicher wären, ich jedenfalls glaube an die menschliche Vernunft.
    Danke!

  16. Booooster sagt:

    Was für eine treffende kleine Miniatur…
    … vielleicht sollten wir noch die globale Perspektive ergänzen:
    > Der Smog in China ist so schlimm, dass er in Kalifornien messbar ist.
    > China erwägt, Peking umzusiedeln, weil die Trinkwasser-Reservoirs am aktuellen Platz vergiftet sind (OK, das ist News von 2010, aber die Entscheidung wurde auf 2020 anberaumt)

    Wir hier sind nur als Vorbild ein Problem im globalen Maßstab. Unser eigentliches Problem ist, dass wir zwar Klein- und Großwaffen exportieren, Autos, Kraftwerke, Züge usw. aber nicht unsere allerwichtigsten Exportgüter: Die Grünen und die Gewerkschaften. Hier haben sie ihre historische Mission erfüllt. Aber ganz Asien braucht Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

    Und wer weiß? Wenn KGE und CR den ollen Kommunisten-Oligarchen in Peking mal so richtig den Marsch bliesen, was Menschenrechte und Umweltschutz angeht… Vielleicht würden das was wirken?

    • Don Alphonso sagt:

      Das Kernproblem ist: Es gibt zu viele Menschen. Wenn wir den Planeten durch natürliche Sterblichkeit auf 3 Milliarden zurückfahren würden, gäbe es viele Probleme nicht.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Die Klimaklatsche
      Der Planet Erde hat genug vom Menschenbefall
      und schlägt zurück und interressiert sich nicht
      die Bohne um die Gerechten und die Ungerechten.

    • Thomas Cgn sagt:

      Hatte die Natur ...
      … nicht immer eine Antwort?

      Ich bezweifle, dass in wenigen Jahrzehnten noch soviele Menschen leben werden.

    • Dörflicher Akademiker sagt:

      Zu viele Menschen...
      … und zu wenig Wald. Wir sollten einfach Bäume pflanzen was das Zeug hält. Pflanzen wachsen bei mehr CO2 besser, ihnen sollte es also gut gehen. Tatsächlich ist der CO2-Gehalt in der Atmosphäre selbst bei dem bisher höchsten gemessenen Wert immer noch bei 4/10 von dem, was (C3-)Pflanzen für ihre Maximalleistung bei der Photosynthese brauchen würden.
      Ach ja, weniger Methan wäre auch gut. 1kg hat 28-33 mal soviel Effekt auf das Klima wie 1kg CO2.

    • Booooster sagt:

      Richtig, weitere wichtige Exportgüter
      sind dann Bildung, Aufklärung und Gesundheitsvorsorge inklusive Verhütung.
      Trotzdem: Den Fernasiaten beibringen, dass Arbeits- und Umweltschutz gute Sachen sind, wäre auch gut.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Weltbevölkerung
      Nur mal ein paar Zahlen: bis ins 16. Jahrhundert betrug die humanoide Weltbevölkerung konstant 250 Millionen Menschen. Dann setzte der steile Teil der Wachstumskurve ein.
      Die Ein-Milliarden-Grenze wurde im Jahre 1814 überschritten.
      Jetzt sind wir bei 7 – 8 Milliarden. Die UN sagt eine Stagnation bei etwa 11 bis 13 Milliarden Menschen voraus (ab 2060). Wie das kommt? Ganz einfach: der Rest wird verhungern und wir werden uns daran gewöhnen (müssen). Wir = die Menschheit.

    • Don Alphonso sagt:

      Keine schlechte Zeit für den Festungsbau.

    • Hans_Nase sagt:

      @dörflicher Akademiker
      Einfach dem historischen Vorbild folgen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann,_der_B%C3%A4ume_pflanzte_(Kurzgeschichte)
      Und natürlich dem des Gastgebers (Teil-Methanvermeidender Vegatarier)…

    • Hans_Nase sagt:

      @Don und Festungsbau
      Ja, Festungsbau wäre angesagt. Nur wo? Die grosse Preisfrage für uns Europäer ist ja, ob es im Zuge des Klimawandels irgendwann zu einem Abriss des Golfstroms kommt. Dann gehts ganz schnell und wir leben klimatisch in Sibirien. Dann brauchts bei uns wohl keine Festung mehr, da Massenabwanderung der Mieter und Nichtgrundbesitzer in andere Klimazonen… Hätte den lustigen Nebeneffekt, dass manche Dinge nachträglich Sinn machten: Dämmwahn, die Wiederansiedlung von Bibern, EU-geförderte Schafherden etc.

    • Don Alphonso sagt:

      Wie schnell die sog. Heinrich-Ereignisse eintreten, ist stark umstritten. Man hat da nur die Bohrkerne aus dem Sediment und die früheren Eisabbrüche, die dafür verantwortlich sein sollen, gibt es heute nicht mehr.

    • colorcraze sagt:


      Nur wo?
      Na, um Europa natürlich.
      Falls es da zu kalt wird, kann man immer noch Ausfälle nach Süden machen.
      Oder mit Schiffen nach Angola umsiedeln.

    • Booooster sagt:

      Es gibt Hoffnung
      In Bangladesh, einem Land, welches ich mit Hoffnungslos exponentiellem Bevölkerungswachstum verbinde (7 Kinder pro Frau / Lifetime female fertility rate noch vor 20 Jahren) haben wir nun ein sehr moderates Wachstum. Inzwischen gebären die Frauen dort im Laufe ihres Lebens nur noch 2,5 Kinder.
      Das Ergebnis einer Aufklärungskampagne, die auch arme Familien erreicht hat.

      Das sieht Kumpel GröSaZ (Größter Sultan aller Zeiten) natürlich ganz anders und fordert seine Gefolgschaft zum Krieg mit dem Uterus als Waffe auf.
      Aber: Es gibt Hoffnung.

    • Wassermann sagt:

      Homo sapiens
      (Alter Witz)

      Treffen sich 2 Planeten.
      Sagt der eine: “Wie gehts?”

      “Schlecht. ich hab homo sapiens!”

      “Kein Problem. Das legt sich und dauert nicht lang.”

  17. Peter sagt:

    Altes Europa
    Lieber Don,

    Dank der Gesetzesinitiativen von Herrn Minister Maas werden Vorhersagen über die Zukunft in der Gegenwart nicht nur lebensgefährlich sondern bald sehr teuer. Neue Höllenfeuer anderer Art warten auf uns, auch ganz ohne Wetterveränderungen sowie zu später Wein.
    Dann mal prost…..

    • Don Alphonso sagt:

      Ja, klar, bis ihn das Bundesverfassungsgericht zusammenfaltet, werden das harte Zeiten. Leider gibt es ja keine Strafen für verfassungsfeindliche Gesetze.

    • Thomas Cgn sagt:

      Das Männchen Maas ...
      … ist noch jung genug, um lange die Schmach zu spüren, als Verfassungsminister verfassungsfeindliche Gesetze gemacht zu haben.

    • Hans_Nase sagt:

      @Don
      Ja, leider. Früher gab es ja den §339 StGB (Amtsmissbrauch): “Ein Beamter, welcher durch Mißbrauch seiner Amtsgewalt oder durch Androhung eines bestimmten Mißbrauchs derselben Jemand zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung widerrechtlich nöthigt, wird mit Gefängnis bestraft.” Interessant ist dabei, dass dieser Paragraph im 3. Reich gestrichen wurde, aber trotz Aufarbeitung, Entnazifizierung und genereller Distanzierung von damaligen Unrecht nicht wieder eingeführt wurde…

    • knieselstein sagt:

      Thomas Cgn
      Das wird dem Maasmännchen am A**** vorbeigehen, der Landesstiefmutter in NRW wurde auch schon mehrfach der Landeshaushalt von Verfassungsgerichtshof um die Ohren gehauen

  18. Derek Butter sagt:

    Erst die Antworten, danach die Fragen? Na klar!
    Antwort: Zuviel CO2 > nur Elektromobilität hilft, gespeist aus Windenergie.

    Frage: Wie schaut es denn so mit den Kupfer-, Nickel- und Neodymvorkommen aus?

    ***

    Antwort: Dekarbonisierung! Weg mit den Verbrennungsmotoren ab 2030, die Autoindustrie muss E-Cars produzieren, viele E-Cars, am besten in drei Schichten.
    Frage: Wenn in der Nachtschicht kein Wind weht, wer liefert welchen Strom in die Gießerei und die Montagehalle?

    ***

    Antwort: Schnellladestationen, die brauchen wir, flächendeckend.

    Frage: Hauptreisezeit, BAB 9 nach Süden > Wieviel Fläche, Verkablung und Beton benötigt eine Ladestationenbatterie, die eine Benzin/Dieseltankstelle (mit, sagen wir mal 16 Zapfsäulen, die in der Stunde zehn PKW betanken) ersetzen soll?

    ***

    Antwort: Intelligente Stromnetze versorgen nachts E-Cars, die morgens vollgetankt losdüsen.

    Frage: Zehngeschosser in Neuperlach, 60 Mietparteien. Wer schlichtet den allabendlichen Kampf um die paar Stromtankstellen?

    • Don Alphonso sagt:

      “Carsharing” ist da die übliche Antwort – ob sie stimmt, naja.

    • Sehlz sagt:

      E-Cars
      Die klimageängstigten dummen kleinen Leute werden animiert, sich popelige E-Cars anzuschaffen, damit der Durchschnittsverbrauch bzw. der CO2-Ausstoß der Hersteller-Gesamtflotten bis 2021 auf 95 g CO2/km sinkt (EG-Verordnung 443/2009 und 333/2014).

      Mit anderen Worten: die Käufer von E-Cars (mit derzeit realistischen 50-75 km Reichweite) sollen den Erwerbern von stark motorisierten, benzin- oder dieselbetriebenen SUVs und Limousinen weiterhin den Straßenzugang frei halten.
      Nur so ganz ohne staatlichen Zwang will die angeblich klimarettende Nachfrage nicht in Gang kommen. Nach der BT-Wahl sind da bestimmt ergänzende Aufmunterungen zu erwarten.

    • Rudi Meergans sagt:

      Metanoia oder Kollaps
      Mit welch knallharter Verbissenheit am Glauben an den Automobilismus
      festgehalten wird,gegen jede vernünftige Zukuftsperspektive, das wirft
      mich fast aus dem Sattel. Dass ein paar kleine,dumme Städte auf dieser Welt von der Produktion motorisierter Sofagarnituren leben ist ein netter
      Nebeneffekt, der in groteskem Missverhältnis zu den schlimmen ökologischen und sozialen Folgen dieses Beschleunigungwahns steht.
      Hitler, der”grosse Kriegsherr”,liess sich in der Endphase beredt darüber
      aus, “dass sich die durch die Verkleinerung des Operationsraumes
      entstandene Übermotorisierung zur Falle für unsere Bewegungsmöglichkeiten entwickelt habe. Dadurch habe sich die
      Kriegslage erheblich verschlechtert.”
      Der Friedenslage, so fürchte ich, wird kein besseres Schicksal beschieden sein. Mit fossilen Treibstoffen oder mit Strom.
      Oder, wie Kurt Vonnegut visionierte: Mit Hühnerscheisse.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich schreibe ja meistens auch in dieser Stadt über Räder und bin nicht verbissen – aber glauben Sie mir, wenn es so einfach mit der Umstellung wäre, würde man es schon machen.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Wer hat ein Interesse
      in Friedenslage die Voraussetzung für Kriegslagen zu
      verbessern?
      Durch hohe individuelle Mobilität mit hohen Reichweiten
      ist man auch in Kriegszeiten besser gestellt.

      Das gefällt keinem Führer.

  19. Donleser sagt:

    Na und?
    German Angst allenthalben. Saurer Regen, Waldsterben… Hauptsache mit dem Low-Cost-Carrier nach Malle – rechts leben, grün wählen!

    • Don Alphonso sagt:

      Maximale Moral bei minimalen Kosten.

    • FritzSTR sagt:

      ...und wenns wärmer wird,
      dann kaufen wir uns halt eine Klimaanlage, der Strom kommt ja aus der Steckdose.

    • Don Alphonso sagt:

      Vorhänge und richtiges Lüften wie in Italien hilft auch.

    • colorcraze sagt:


      Vorhänge und richtiges Lüften wie in Italien hilft auch.
      Solange es nachts richtig abkühlt.
      Aber wenn es mehrere Tage über 30° hat und die Wände richtig durchgewärmt sind, kriegt man die Hitze im Schlafzimmer nicht mehr weg und man wälzt sich schwitzend auf den Laken…
      wie so ziemlich jeden Berliner Sommer.

    • Don Alphonso sagt:

      Das liegt aber nicht am Weltklima, sondern an der Smogglocke über der Stadt. Das Leben dort ist ungesund, wer nicht früh sterben will, sollte gehen.

    • Renate Simon sagt:

      Colorcraze, Kachelmann empfiehlt Ventilatoren
      auch im Schlafzimmer. Das zieht nicht, das ist einfach nur Wind. Tja und sonst halt woanders hinziehen, nicht gerade nach Stuttgart, wo die abendlichen Winde schon lang nicht mehr in die Stadt können, um diese durchzupusten.

      Witzig finde ich Libeskinds Empfehlung, in Städten höher zu bauen. Wer sich je in der Nähe des Dreischeibenhauses in Düsseldorf aufgehalten hat, weiß, wie sehr es da um die Ecken pfeift, das reicht bis vors Schauspielhaus auf den Gründgensplatz. Oder in Leverkusen am Bayerhochhaus, das in den 60er Jahren den schnellsten Lift hatte, es zieht einem die Füße unterm Hintern weg.

    • Gamskampler sagt:

      "Aber wenn es mehrere Tage über 30° hat und die Wände richtig durchgewärmt sind"
      Ihr müsst besser dämmen, Leute. Dämmen ist das Zauberwort, nicht lüften.

    • Liebe Colorcraze, es gibt eine Lösung zur Beseitigung des Problems, sinniert Frauke Amgelin und sagt:

      So einfach, dass sie natürlich nicht infragekommt: Eissammeln im Winter und im Keller in einer
      Wirklichgroßeneiskiste lagern. Sackweisestreusalz kaufen, bei Frost draußen abkühlen lassen und dann ebenfalls kühl im Keller lagern.

      Im Hochsommer dann durch Übereinanderschichten von Eis und Salz hergestellte Kältemischungen im Schlafzimmer in geeignete Behälter einfüllen. Die entstandene gesättigte Salzlösung im Freien zur Verdunstung des Wassers aufstellen. Auskristallisiertessalz für den Nächstjährigensommer aufbewahren…

    • Wanderfrank sagt:

      DA 10:53 Uhr
      Zunächst danke für diesen tollen und unaufgeregten Blog-Artikel!

      > Das Leben dort ist ungesund, wer nicht früh sterben will, sollte gehen.

      Ich mache ja gerne Urlaub im Harz, alleine schon für die gute Luft dort. Bei den Todesnachrichten im Gemeindeblatt erkennt man eine klare Zweiteilung: Die Zugereisten sterben mit 50-60, die Einheimischen werden deutlich über 80. Ich merke es jedes Mal wenn sich nach dem Urlaub meine Lunge über die Stuttgarter Luft beschwert.

      In diesem Sinne kann ich Dons Rat nur beipflichten. Ich suche ja auch schon nach beruflicher Alternative in der Provinz.

    • Don Alphonso sagt:

      Gern geschehen. Wenn man früh genug ausweicht, spielt die Lunge känger mit.

    • colorcraze sagt:


      @Gamskampler: nein! Dann wird es in Frühjahr und Herbst nicht warm! Die Mauerdicke ist schon so, daß sie für die meiste Zeit des Jahres gut funktioniert.

  20. astroklaus sagt:

    Häresie!
    Oha – oha! Das wird Prügel geben!
    Mir fällt da Björn Lomborg ein, der schon vor 15 Jahren Bücher schrieb wie “Apocalypse No!” und ganz böse einstecken mußte.
    Dabei war das eigentlich ganz vernünftig und in Ihrem Sinne: statt irrsinniges (sic!) Geld auszugeben in der Hybris, man hätte alles verstanden und wäre außerdem so klug und so mächtig, das Klima gezielt im guten (?) Sinne zu beeinflussen (2-Grad Ziel etwa), sollte man damit lieber konkrete Maßnahmen beginnen wie etwa Küstenschutz in Bangladesh.
    (Von Maßnahmen wie hier in Deutschland, die mit groteskem Aufwand eher das Gegenteil der behaupteten Wirkung erreichen, gar nicht zu reden…)

  21. Dieter Kief sagt:

    @ DA - Das sich ändernde Klima ist halb so wild - ohhneisoso - und halb so wild wie was, bitte?!
    Halbsowild wie die hysterischeren Blicke auffet Klimajanze?

    Nu, denn is ja juuut. –

    – Conclusio, so frisch wie grade eben aus dem ewigen Eis gezogen: Schön mit “Schürhoff -Constant” weiterradeln.

    • Don Alphonso sagt:

      Wir sind besonders betroffen, weil bei uns tatsächlich die Hänge zu rutschen anfangen… aber auch das ist Natur.

    • Dunque sagt:

      zu rutschenden Hängen...
      Kar … lt. wiki: kesselförmige Eintiefung an Berghängen.
      Besonders beeindruckend ist das KAR-wendelgebirge.
      Von Mittenwald aus kann man gut auf die DammKARhütte
      wandern. Oder durch das Hinterautal radeln.
      „Kare“ im Kamm der Karwendelkette kommen immer wieder
      ins Rutschen.

    • Don Alphonso sagt:

      Bei uns ist es blöderweise der Leeberg oberhalb von Tegernsee, von dem Gefahr ausgeht.

  22. Bibex sagt:

    Anpassungsfähigkeitsempfindung
    Lieber Don, mal wieder sehr erbaulich geschrieben, vieleno Dank! Ist es nicht erstaunlich, dass es meist die gleichen Leute sind, die uns ganz abgeklärt philosophisch erklären, wie es doch bestimmte Veränderungen schon immer…, und es ein Volk ja eigentlich sowieso nicht…, also alles kein Problem, wir werden uns schon anpassen…, die dann finsterste Szenarien beim Klimawandel ausmachen, von Anpassungsbereitsschaft keine Spur?

    • Don Alphonso sagt:

      Die politischen Höllenfeuer sind leicht zu regulieren, und an Doppelmoral haben wir uns ja auch gewöhnt.

  23. anonymous_content sagt:

    Der Trump ist stark in dem da
    wertet Don

    Sie sprechen mir aus der Seele.
    Ich habe das Klimagedöns so satt

    Danke

  24. König Thoas sagt:

    Hab da Verständnis
    Wenn Umweltkatastrophen häufiger werden und der ansteigende Meeresspiegel die Erwerbsgrundlage nimmt und das Klima für Dürren sorgt, dann bricht in der Tat ein Höllenfeuer über die unvorbereiteten Völkchen herein. Und dann ist es doch nur solidarisch, wenn wir uns selbst hassen und schaden.

    • Don Alphonso sagt:

      Vderänderungen der Küstenlinien sind, so hart es klingen mag, auch natürlich. Nicht natürlich ist der Versuch der Menschen, das zu ändern.

    • Hausschwein sagt:

      Pure Romantik
      Für mich klingt diese Unterteilung in “natürlich” und “nicht natürlich” immer nach 18. Jhd. Wie wäre es mit der Auffassung, dass der Weg durch Raum und Zeit eines jeden Elementarteilchens im Universum vollkommen natürlich ist?

    • Bürger sagt:

      Küstenlinien
      Die waren hier in Schleswig Holstein über Jahrhunderte immer mal wieder anders, Rungholt etc. zuletzt mit riesigen Überschwemmungen irgendwann so 1200-1400, ganz grob. Da kommen Inseln und Wattenmeer her, vorher war das Festland. Man sagt, die Überschwemmung hing mit vernachlässigter Infrastruktur in Folge von schlechter Regierung zusammen.

      Es muss aber auch hier keiner direkt hinterm Deich wohnen, ebensowenig wie direkt im Oderüberschwemmungsgebiet. Jeder kann beim Grundstückskauf denken und zumindet ein paar Meter hoch gehen. Ich finde deswegen die politische Hilfswellen nach Überschwemmungen auch eher daneben. Klar hilft es den einzelnen Menschen, aber schützt sie in erster Linie vor den Konsequenzen ihrer eigene Entscheidungen zu Lasten und auf Kosten anderer.

      Das ist so ähnlich wie die Pendlerpauschale. Wenn ich aufs Land ziehe, zahle ich weniger für Grund und Boden (und auch fürs Leben generell, Bäcker und Schlachter und Dorfgrieche sind günstiger als selbe Qualität in Toplage), habe aber höhere Pendelkosten zum Arbeitsplatz. Warum soll sich jemand anders (Steuerzahler) an meinen Kosten beteiligen, ich gebe ihm ja auch keinen Zuschuss für seine teure Eigentumsminiwohnung?

      Lasst jeden die Konsequenz seines Handelns tragen, dann wird auch verantwortungsvoller entschieden.

      In dem Sinne ist Klimapolitik schon etwas, was gemacht werden sollte, da einzelne Entscheidungen von Individuen selten direkt auf sie zurückfallen. Da ist aber ein globaler Ansatz, z.B. Mindestumweltstandards bei der Produktion, sonst Strafzoll um die gesparten Kosten abzuschöpfen, sinnvoller als die Optimierung des Glühlampenenergieverbrauchs oder A+++ Kühlschränke.

  25. Don’t Taze Me Bro!™ sagt:

    Da dreht doch gleich die alte Nebelkadnezarin …
    … aka »Kennette Benedict* die 3-vor-12te«
    am fakultativen Rad der Geschichte des O.

    Wash-A-GoGo »Climate« Doomsday –
    oder wie Hilde von Bingens erkannte –
    die Kohl-halbierenden
    gehen über die Studierenden.
    ·
    Kennette Benedict*:
    ▸ nuclear weapons and disarmament
    ▸ nuclear power ▸ climate change
    ▸ global governance ▸ political science
    ▸ women’s leadership and american politics
    ▸ global governance and violent conflict
    ▸ law enforcement and criminal justice …

    * Bulletin of the Atomic Scientists
    Energy Policy Institute, Intern. Peace and Security, John D. and Catherine T. MacArthur Foundation, University of Illinois at Urbana-Champaign, Massachusetts State Planning, Council on Foreign Relations, Chicago Council on Foreign Relations, International Institute of Strategic Studies, Stanley Foundation, Compton Foundation, Peace and Security Funders Group, Rockefeller Brothers Fund, Center for Effective Philanthropy usw. … (… auch schon zum Weltdokumentenerbe der UNESCO?)

    Dank herzerwärmender Trepanationen mit »Don A. Drilla« –
    Völlig dekarbonisiert!.

  26. Leseradeo sagt:

    Endlich hat es ein ernst zu nehmender Mensch geschrieben.
    Sehr geschätzter Don Alphonso,
    ich weiß nicht wie sehr ich meine Dankbarkeit für diesen Blog-Beitrag ausdrücken kann. Erst vor wenigen Tagen hörte ich wieder dass wir den wärmsten März seit Beginn der Wetteraufzeichnung hatten.
    Endlich kann ich meine Gedanken äußern und Sie sind der Einzige der es auch annimmt.

    Ob Sie es glauben oder nicht, ich dachte …Mensch wär das super wenn der Don dazu was zusammenstellen würde…

    Bei den Modewörtern fängt es an, “Klimaleugner” Häh? was ist das? Jemand leugnet dass es ein Klima gibt?
    “Klimagas” … was ist das denn? Wie erklären eigentlich heutzutage die Bio-Lehrer den Kindern dass CO2 nicht ein Killergas ist sondern ein lebenswichtiges Gas ohne das wir sofort mit Mann und Maus aussterben? “Kann nicht sein Herr Lehrer, Mama und Onkel sagen das ist ein Klima-Killer-Gas!”

    Wie werden die Temperaturen weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen? Heute vermutlich mit Ballonen, Raketen, Satelliten, Weltraumstation ISS, zuvor mit Space-Shuttle; ich nehme an anders kann z.B die Luft über den riesigen Flächen des Pazifik nicht gemessen werden.

    Laut Wikipedia begannen die Aufzeichnungen 1781 und mit Satelliten wurde ab 1960 gemessen. Und dazwischen? Es glaubt ja wohl kein Mensch dass damals über den Meeren, die 70 Prozent der Global-Fläche ausmachen oder im weiten Afrika zuverlässig und flächendeckend gemessen wurde.
    Wenn ich diese unzuverlässigen und wenigen Zahlen dann mit den heutigen zuverlässigeren und aus viel mehr Messquellen stammenden vergleiche kann ich es nach Churchill (ich glaube nur meiner eigenen Statistik-Fälschung) nach oben oder unten hindrehen wie es gerade (politisch) passt.

    Was man so nebenbei mitkriegt wenn die TV-Dokus vor sich hindudeln:

    – – Das Mittelmeer war schon mehrmals ausgetrocknet und kam dann wieder zurück. Ich nehme an das war für die dort sesshaften Leute eine Katastrophe und nicht wenn wie heute die Apfelbäume zwei Wochen früher blühen, oder?

    – – Vor 20.000 Jahren konnte man zu Fuß nach England. Da ist wohl das Meer zwischenzeitlich etwas angestiegen?

    – – Irgendwo bei Indonesien gibt es 5000 Jahre alte Felsenmalereien. Um die zu sehen muss man 5 Meter den Felsen raufklettern, weil der Meeresspiegel damals so hoch war. Oh was für ein Wunder, da hat sich der Meeresspiegel ohne Erlaubnis der UNO-Konferenz bewegt?

    – – In der Arktis werden Tiefenbohrungen ins Eis gemacht, so werden die Zustände in grauer Vorzeit (wie beim Sumpfbohren) festgestellt. Demnach wurde es hin und wieder wärmer, und nach der Erwärmung(nicht zuvor) stieg dann die CO2-Konzentration an. Komisch, oder?

    Alle genannten Zahlen und Geschehnisse sind aus dem Gedächtnis und stimmen nicht exakt. Ich will nur allgemein darauf hinweisen, dass sich das Klima und die Höhe des Meeresspiegels seit 4 Milliarden Jahren verändern. Solange gibt es diesen Planeten, und er ist ein wilder Planet, er nimmt keine Rücksicht darauf ob wir es uns gerade an der Küste gemütlich gemacht haben und wünschen dass sich nichts auch nur ein
    Zentimeter verändert.

    Dieses (wilde) Klima lässt sich nach meiner vorsichtigen Einschätzung weder von einer Bundeskanzlerin, Professoren, 50.000 EU-Beamten noch von 27 Mitgliedern einer Wertegemeinschaft, noch von Konferenzen zu denen Tausende Kilometer weit mit Flugzeugen angereist wird verändern oder aufhalten.

    • Moritzburger sagt:

      Climachange
      Soweit ich weiß, und ich habe jetzt nicht gekugelt, war die Erde seit ihrem Bestehen zu 90% eisfrei, nun ja.
      Nichtsdestotrotz gebe ich dem Autor Recht, dass die Überbevölkerung einen großen Anteil haben könnte, aber von den GrünLinken wird das nicht thematisiert.
      Wäre aber ein wichtiger Punkt, wenn man bedenkt, dass sich die Bevölkerung in Afrika in den letzten hundert Jahren vervierfacht hat, und das Wachstum weiter gehen wird.
      Aber nein, das wird ausgeblendet.

    • number 15 sagt:

      Viel Bevölkerung. Nun ja.
      Das wird ja nun nicht nur beim Klima ausgeblendet sondern auch bei der Strömung von Menschen von sonstwo hierher. Der sich daraus ergebende unendliche, nicht versiegende Fluss von Einreisewilligen in endliche Sozialsysteme wird niemals nicht von dafür Verantwortlichen genauer betrachtet und geschildert. Auch irgendwelche Maßnahmen werden nicht getroffen.
      Und schuld ist laut Dobrindts heutigen Aussagen die espede.
      Geile Vorbereitung der Pirouette von ulF vor der Wahl.
      Wer nur hätte da auch drauf kommen sollen?

  27. Storn sagt:

    Das altbewährte Geschäftsmodell ...
    … der Angstmacherei und der Lebenslust-Ächtung, früher ausgeübt durch die Kirche, heute auf eben so einträglichen Geschäftsfeldern betrieben durch ihre säkularisierten Nachfolger, Grüne, NGOs und ihre Tätigkeitsgebiete beliebig erweiternde Bürokraten.

    In ihrem trüben Kielwasser Paranoide, Phobiker, Hysteriker, Rentensucher aller Sorten, hauptsächlich aber ahnungslose Mitläufer, die sich zwar nicht mit den wissenschaftlichen Grundlagen, u. a. mit Physik und Klimageschichte beschäftigen mögen und nie auch nur einen IPCC-Bericht studiert haben.

    Dumpfe Ahnungen und die Headlines von Greenpeace- und WWF-Flyern ersetzen dem berufenen Laien, Aktivisten und Klimaretter das anstregende Fachstudium. Die Übrigen lassen lassen sich seit Jahren durch Schule, ÖR und MSM brainwashen und tragen das Katastrophisten-Kreuz in die Familien und Freundeskreise.

    Leider unterhält auch die FAZ eine passende Abteilung, die sich nicht entblödet, Skeptizismus – D I E Grundtugend wissenschaftlicher Methodik – mit küchenpsychologischer Pathologisierung und dogmatisch gefestigten Glaubensbekenntnissen zu überziehen …

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/wie-erklaere-ich-s-meinem-kind/wieso-klimaskeptiker-mit-ihrer-blindheit-durchkommen-14951292.html

    Da diagnostiziert ein n̶i̶c̶h̶t̶̶s̶o̶n̶d̶e̶r̶l̶i̶c̶h̶ helles Licht bei den unbelehrbaren „Klimaskeptikern” (ein unsäglich dummer Begriff, weil kein Mensch Existenz, Wandel und Wirkmacht von Klima bestreitet) „Informationsblasen” und „Echoräume“ – und merkt nicht, wie sehr er selbst geistig in solchen Räumen umherirrt.

    Mei, Don, da haben Sie ein Fass angestochen. Die 1’000-Beiträge-Marke dürfte wieder mal purzeln.
    Es sind inzwischen einfach zu viele, die sich ihre liebgewonnenen Katastrophenszenarien – als eine Art jederzeit verfügbaren Ersatzwissens – und die lüsternen Endzeiterwartungen nicht werden nehmen lassen. Auch die Stakeholder des Billionen-Business’ „Klimakatastrophe” werden Ihnen an den „grundsoliden” Rahmen fahren wollen.

    Vui Spaß beim Editieren, jedenfalls aber danke für den unerwarteten und klugen Beitrag.

    • melursus sagt:

      Titel eingeben
      @Storn
      ich freue mich hier so regelmäßig über kluge Beiträge, dass ich sie erwarte, warte, freue
      Überraschung war die Themenwahl. Herr Doomsday hat etwas über Reichtum angedeutet.

    • Rudi Meergans sagt:

      Abraham a Sancta Clara
      Könnte noch von Ihnen lernen, doch mehr als Himmel(oder Hölle)
      konnte der auch nicht versprechen und mit wirklichen Argumenten
      konnte er auch nicht aufwarten.

    • Wassermann sagt:

      Inquisition
      Man könnte vielleicht treffender von Inquisition als von Höllenfeuern reden. Die ist nämlich ein Geschäftsmodell, von diversen Rot- und Volksgenossen, Ökostanern und Genderisten aufgenommen und weiterentwickelt.

  28. der andere Gast sagt:

    Doch, der Mensch braucht den Knall ...
    Ein Menschenkenner weiß: Der Mensch an sich braucht leider regelmäßig einen freundlichen Schlag auf den Hinterkopf, damit sein Denkvermögen erhöht wird.

    Die paar alten Luxusstahlrösser, die im reichen Europa unnötigerweise und eilfertig durch beim Herstellen erneut ressourcenverbrauchende windige neue Drahtesel ersetzt werden, sind auch nicht das größte Problem.

    Auch nicht die mögicherweise vorschnell gekauften Triple-A-Kühlschränke, die dann auch noch doppelt so groß sind wie der alte Röchler. (Wobei mit der größeren Größe neben dem erneuten Ressourcenverbrauch der eventuelle Energie-Vorteil wieder aufgefressen wird, a a a … aber so sans die Wohstandsgrünlichen …)

    Das größte Problem ist die Vermehrungsrate der Menschheit.

    Da wird jedoch kaum darüber geredet. Allein Afrika wird seine Bevölkerung bis 2040 verdoppeln. Wo soll die Arbeit, die Wohnung und eine erträgliche Existenz herkommen, wenn deren verbrecherische Elite alles an Rohstoffen und Wohlstand verpulvert.

    Aufhören zu schnaufen ist natürlich auch keine Alternative, um das persönliche CO2 zu verringern.

    Aber ein bisschen Bammel sollte man schon haben und nur ein wenig und nicht allzusehr auf das sich Einpendeln vertrauen. Es wird sehr hässlich werden – auch ohne Görmän Ängst.

    • Klaus sagt:

      zu viele
      Schon der dritte Kommentar, der anmerkt, dass es einfach ZU VIELE MENSCHEN auf der Erde gibt.
      Endlich.
      Ich hatte diese Idee schon als kleines Kind, bevor ich viele schlaue Bücher gelesen hatte: es gibt einfach zu viele Menschen. All der Unsinn und das Schlechte, all das kann man zurückführen darauf, dass “wir” einfach zu viele sind. Damals dachte ich, ich bin zu doof, um eine bessere Erklärung zu haben.
      Inzwischen und nach vielem Lesen hab ich immer noch keine bessere.

    • demiurg3 sagt:

      Übervölkerung
      Lieber Klaus ,

      keine Bange Philantropen wie Soros u.A. arbeiten intensiv an der Rückführung der Überbevölkerung.Das Ziel ist auf den Georgia Guidestones in Stein gemeißelt.

    • freudengut sagt:

      1. Leitsatz, in Stein gemeißelt, auf den Georgia Guidestones in Elbert County in Georgia
      MAINTAIN HUMANITY UNDER 500,000,000
      IN PERPETUAL BALANCE WITH NATURE.
      (Halte die Menschheit unter 500 Millionen
      in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur.)
      Alles aber läßt sich in harter und beharrlicher Arbeit überwinden.Francesco Petrarca (1304 – 1374)

  29. ObjectBe sagt:

    Sümpfe der Wahrheit
    Lieber Don Alphonso,

    nachdem ich Ihren ausführlichen Vortrag zur Paläoethnobotanik gelesen hatte – ach, was Sie schon alles studiert haben und über Blogschreiben und Fahrradfahren doch nicht hinausgekommen sind – verspürte ich kurzfristig einen innerlichen Drang Folgendes auszurufen:

    “Ich. O Narr! Erznarr! … wie ist es möglich, daß in deinem garstigen Kopf so richtige Gedanken vermischt mit so viel Tollheit sich finden?”

    Doch das ist von Denis Diderot – “Le Neveu de Rameau” und hier doch fehl am Platze.

    Viele Menschen haben in diesen Tagen ja große Probleme mit freifliegenden Pollen und weniger mit jenen, die neben noch zu bergenden Moorleichen schlummern.

    Es ist ja nicht gerade vordergründig die Angst vor der Klimakatastrophe, die die Menschen beschäftigt, sondern wie am 07.01.2016 die FAZ schrieb: “Angst vor Selbstmordattentaten, auch vor dem Islam,…Überfällen, vor Amerikanern, Juden und Aliens.”

    Da helfen Betrachtungen zu Paläoethnobotanik so wenig wie das im FAZ Artikel angeratene”Gegengift” – Mut, der “das Gemüt und die Kraft des Denkens und Wollens freisetzt.”

    Das sagt eine zum Entenhausener Kurier mutierende Zeitung, die sich neuerdings an die Wissenschaft wendet mit dem Aufruf: “mischt euch endlich wieder ein!” und “Es bräuchte sie ( die Wissenschaft, womit wohl die Geisteswissenschaftler gemeint sind) als starke Stimmen gegen Populisten und einfache Wahrheiten, aber sie schweigen. Damit muss Schluss sein.”

    Da der FAZ der Mut fehlt, sie das Vertrauen verspielt hat – auch mit Moorpollen – sollen nun Philosophen ran und man sorgt sich in den Redaktionsräumen um den “Schritt von der „Lügenpresse“ zur „Lügenwissenschaft“.

    Was Ihre Seminarerfahrung zu Pollenbetrachtungen betrifft, würde ich Ihnen ja nie widersprechen und Klimaveränderung oder Klimakatastrophen sind ja wirklich keine Nebensächlichkeit, doch glauben Sie ernsthaft, daß dies den Leser wieder zu einem beruhigten Leben zurückkehren läßt ?

    Vor wenigen Tagen haben wir uns mal wieder den Film “Immer die Radfahrer” angeschaut. Ich sehe Sie ja so, gerade nach Ihrem heutigen Beitrag, in der Rolle des Gymnasialprofessors Johannes Büttner. Immer gut für eine Welterklärung und zwischendurch das Liedchen “Mit dem Rad, Kamerad” trällernd.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Voltumna sagt:

      Fahrradpoesie
      Am Morgen man schon Freude spürt,
      wenn einer konstant Hoffnung schürt.

    • Rudi Meergans sagt:

      Gut gegeben!
      Mich plagt schon lange die Vorstellung, wie wohl die Prediger in den
      Moscheen, das Thema in ihre Sermone einflechten.
      Schonungslos gegeüber den Kuffars, denke ich. Es ist der von Allah
      gegebene Zündstoff für den heiligen Krieg und es hat sicher schon so
      manchen Sprengstoffgürtel hochgehen lassen.
      Aus Gesprächen mit jungen Muslimen kann man da so einiges heraushören.

    • WellDuringTrance sagt:

      Die Enttäuschung ist brutal und andauernd
      Sie hatten solche Hoffnungen in den Alphons gesetzt, aber “über Blogschreiben und Fahrradfahren doch nicht hinausgekommen”. Chiller! Damit ist alles gesagt. Ein verpfuschtes Leben in der Öffentlichkeit. Im Grollen der Abservierung steckt aber noch die frühere Liebesüberhöhung, das “Er könnte doch anders, wenn er nur wollte!” Aber einer wartet eben immer und überhaupt: “I am not your Negro” oder bairischer weißer Ritter. “Die Menschen” lebten schon immer in Angst, heute vor Muslimen, Amerikanern, Juden und Aliens, vor ein paar Generationen vor Protestanten, Muselmanen, Schweden, Juden und Dämonen.

    • Don Alphonso sagt:

      Es ging hier immer nur um das Plaudern – warum sich hohe und höchste Personen trotzdem über mein Schreiben beschweren, habe ich nie verstanden.

    • Goodnight sagt:

      our world is dominated by the extreme--and we spend our time engaged in small talk
      Don, an der gegenwärtigen Kommunikation erkennt man immer die gegenwärtige Realität der Welt.

      In der Moderne ermöglichte sich eine hochkomplexe Plauderei über Kunst, Kultur und Silbergedöns. Jetzt bewegen wir uns sehr schnell in eine Vormoderne, in der sich die Kommunikation auf eine einzige Differenz reduziert: Für oder gegen die aktuelle Entwicklung auf unseren Straßen.
      Wer diese Differenz nicht in jedem seiner Kommunikationsbeiträge expliziert mitführt, d.h. sich positioniert, der ist relativ schnell außerhalb der Kommunikation. Daher versuchen ja hier einige netten Personen Sie immer wieder zurück in diese aktuelle Kommunikation zu führen, während ehemalige Gäste sich hier schon lange abgewendet haben, angesichts der reduzierten Komplexität.
      Whatever, jeder Versuch, sich dieser Entwicklung zu verschließen wird unweigerlich scheitern. Die Kommunikation entscheidet über Inhalte, nicht die Teilnehmer.

    • Sirisee sagt:

      "hohe und höchste Personen"
      … V. Beck, Wietzoreck, Schramm, Kahane & Co wären wohl eher als “niedrige” und “niederste” zu klassifizieren, es sei denn, das ist ironisch gemeint …

  30. Ine Jezo-Parovsky sagt:

    Ja, sie ist nicht zu bestreiten,
    die Erderwärmung. Und sie ist zum Teil vom Menschen verursacht. Aber ich denke, es ist nicht abwegig zu behaupten, dass hinter einer gepushten Hysterie gewaltige Geschäftsinteressen stehen.

    Angefangen von der Dämmerei bis hin zur Ökostromerzeugung.
    “Nachhaltigkeit” heißt die Zauberformel, die es möglich macht, die Abholzung der Regenwälder, also der temperaturregelnden grünen Lunge unseres Planeten voranzutreiben. In jeder Sekunde verschwindet mehr als ein halbes Fußballfeld und zwar nicht nur für Soja-Anbauflächen großer Konzerne oder für Weiden methanproduzierender Rinderherden, sondern auch für den Anbau von “Bio”-Treibstoffpflanzen.

    Und die Baumriesen fallen auch für Öko-Strom. Die meisten, leicht abbaubaren Bauxitvorkommen liegen nun mal leider unter unberührten Urwäldern.

    Und wo kein Bauxit zu finden ist, werden die Wälder zur Stillung des Energiehungers der Alu-Erzeugung geflutet. (Hoher Methanausstoß garantiert).

    Die Windrad- und die Photovoltaikindustrie lechzen eben nach Aluminium. Aber zugegeben, am Rohstoffproblem des Öko-Stroms wird gearbeitet.

    Im Gegensatz zum ansteigenden Alu-Verbrauch bei fahrbaren Untersätzen wie Fahrrädern, Autos und vor allem bei Flugzeugen.

    Immerhin werden die Autofahrer zur Kasse gebeten. Wer dagegen die Malediven noch einmal sehen möchte, bevor sie im Meer versinken, darf mit günstigen Flugtarifen rechnen.

  31. Thomas Cgn sagt:

    Anpassung an Umwelt- und andere Bedingungen
    die Menschen mussten das halt, seis, dass sie in Eiszeiten andere Regionen besiedelten, in wärmeren Zeiten den frei werdenden Raum zu nutzen wussten und dann dorthin zogen, um ihr Glück und Heim zu gestalten.

    Ich meine mich zu erinnern, dass Deutschland mal unter dem Meeresspiegel lag, mal eine Wüste war.

    Und – das ist das Schreckliche, gar Barbarische, Verwerfliche – ohne menschlichen Einfluß.

    Es gab solchen nicht von Menschen induzierten Wandel des Klimas mit entsprechenden Folgen. Weshalb sollte es solchen nicht wieder geben?

    Das Flammenschwert der Auslöschung werden die von Menschen konstruierten Maschinen mit ihrer künstlichen Intelligenz über uns Menschen bringen, darauf deuten alle Äußerungen in diesen Bereichen Versierter hin.

    Und wenn die Maschinen die Menschen dulden werden wie wir Menschen die Insekten oder so, dann wirds irgendwann in ferner Zukunft die sich ausdehnende Sonne erledigen.

    Ich glaube nicht, dass Menschen (bis auf Ausnahmen, bei denen aus welchem Grund auch immer die Hirnkapazität deutlich besser ausgeschöpft werden wird als bei uns heutigen) die Maschinen überleben werden, die sie selber noch schaffen werden.

    Und als Arges befürchte ich, dass es einige von uns noch erleben werden.

    Was soll uns da der Klimawandel scheren.

    Einem Teil der Menschen wird es gelingen, sich an veränderte klimatische Bedingungen wie auch immer anzupassen, einem größeren Teil vermutlich nicht.

    Im übrigen: ich sah eine Dokumentation bezüglich der der Folgen des steigenden Meeresspiegels durch die Erwärmung mit verschiedenen grafisch dargelegten Szenarien. Holland wäre ein Paradies für Tauchfreunde, also vollkommen überflutet. Als Kölner konnte ich dem Gutes entnehmen, denn Düsseldorf war in den Fluten versunken und Köln fast Küstenstadt.

    Immer schön das Positive sehen ;)

    Entschuldigung an möglicherweise dort lebende Betroffene.

    Um die Umwelt kann und soll man sich kümmern, damit die Menschen in der ihnen verbleibenden Zeit ein wenig besser leben können.

    Aber keinen Bohei drum machen und so etwas nicht zur Drangsalierung von Bürgern nutzen (wollen).

    Mehr ist nicht drin.

    Ich bin nicht nur ein Klimakatastrophenvorhersageapologet sondern vor allem einer, der vielen heute lebender Menschen die Übernahme der Krönung der Schöpfung durch von ihm geschaffene Maschinen, künstliche Wesen voraussagt und den Menschen in wenigen Jahrzehnten den Status von Insekten prognostiziert.

    Und dennoch, in meiner Welt pflanze ich meine Apfelbäumchen.

    • kdm sagt:

      Titel eingeben
      “Es gab solchen nicht von Menschen induzierten Wandel des Klimas mit entsprechenden Folgen. Weshalb sollte es solchen nicht wieder geben?”
      .
      Sicher kann es das wieder geben. Das schließt nicht aus, dass es zusätzlich auch von Menschen induzierten Wandel geben kann (und wenn ich mir die Weltzerstörung, Zersiedlung, Rodungen, immer größere Stadtmoloche, etc. so anschaue: auch gibt).

    • E.R.Binvonhier sagt:

      die von Menschen geschaffenen Maschinen
      …mit ihrer künstlichen Intelligenz haben keine Probleme mit
      den Resourcen oder dem Klima?

    • Lichtenberg sagt:

      KI und soumission
      “Ich glaube nicht, dass Menschen (…) die Maschinen überleben werden, die sie selber noch schaffen werden.”

      Wichtiges Thema – dazu eine Leseempfehlung: Stanisław Lem, Also sprach Golem.
      Und als Kommentar: Bernd Gräfrath, Lems Golem.

      Lem über „Golem“:
      „Wenn jemand sich die Aufgabe stellt, seine Weltanschauung darzulegen, sollte er dies auf absolut redliche Weise tun und ehrlich bekennen: Das weiß ich, das weiß ich nicht, hier habe ich Zweifel, hier habe ich sie nicht. Eine solche prinzipielle Parzellierung des Diskursfeldes war für mich als Autor unmöglich, denn ich mußte ja davon ausgehen, daß der Golem, wenn er den Menschen etwas nicht sagt, es deshalb unterläßt, weil er es nicht sagen will, oder deshalb, weil das so klug ist, daß niemand es verstehen würde.“
      //german.lem.pl/werke/apokryphen/also-sprach-golem

      Und die Ableger der Apfelbäumchen aus dem Hamburger Alten Land gedeihen auch im Grüngürtel der Küstenstadt Köln.

  32. Johannes Streck sagt:

    Den Klimawandel stoppen...
    …wollen, aber nicht mal die Krankenkassenbeiträge stabil halten können – hahaha!

    • Don Alphonso sagt:

      Das war jetzt ein teurer Scherz.

    • Gast sagt:

      Titel eingeben
      Kilimawandel stoppen wollen, aber nicht einmal Flughafen Berlin Brandenburg fertig bekommen!

    • Don Alphonso sagt:

      Hihi.

    • colorcraze sagt:


      aber nicht einmal Flughafen Berlin Brandenburg fertig bekommen!
      Nochmal: sobald die Garantie da ist, daß Tegel offen bleibt, wird auch BER fertig. Also, wenn sich die Stadtplanung nicht bewegt (die will Tegel schließen und bebauen), halt auch in 20 Jahren nicht.
      Bringen Sie doch mal ein bißchen angebrachte Bewunderung auf für das zähe Stadtplanungskatastrophenvermeiden durch Baufehlererfinden!

    • Don Alphonso sagt:

      Tegel wird bleiben und BER wird auch in 20 Jahren nicht fertig sein.

    • Don Alphonso sagt:

      Das kostet dann halt mehr, das wieder aufzubauen, siehe Stuttgart21.

    • Bürger sagt:

      BER
      Wieso braucht Berlin einen Flughafen? Es gibt doch Fahrräder, Elektroautos und die Bundesbahn. Weitere Reisen sind klimaschädlich. Sowohl sozioklima als auch ansonsten.
      Wer dort alles Wasser predigt, sollte sich auch daran halten und auf den Flughafen verzichten. Murksel schwurbelt auch auf Videokonferenzen nicht mehr und da kann man zumindest das Bild abdrehen. Da die alle sowieso ohne Dolmetscher hilflos sind, können sie sich die direkten Treffen auch schenken.
      Und da es in Berlin kaum was gibt, was nicht irgendwie hip wäre, Medien und Werber, Politker und Verwaltung ;-) – oder sich zumindest für die Elite hält, sollten sie doch einfach dort bleiben.

    • Don Alphonso sagt:

      Berlin braucht mehr Long-Distance-Rikschas, keine Frage.

    • colorcraze sagt:


      Berlin-Potsdam ist eine Agglomeration von 4 Mio, die kann 2 Flughäfen vertragen.

    • Don Alphonso sagt:

      Eine Mauer würde aber auch gehen.

    • colorcraze sagt:


      Als Berlin noch eine Mauer hatte, hatte es 4 Flughäfen, nicht nur 2.

    • Gewürztraminer sagt:

      Den Klimawandel ...
      … in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

    • Bürger sagt:

      Ergänzung
      So wie im Bundestag und Bundesrat Reden nicht gehalten werden, sondern zu Protokoll gegeben, könnten auch Konferenzen einfach zu Protokoll gegegen werden. Da schreibt der Stab von Poliker A dann sein Briefing für das Meeting, der Stab von B ebenso, zusammen erarbeiten sie per email die Schlusserklärung.
      Ungehaltenen Reden, die niemanden stören, weil keiner sie zur Kenntnis nimmt.
      Das dumme Gesicht der G20 Chaoten möchte ich sehen, wenn die G20 sich per Videokonferenz träfen, modern virtuell. Die würden sich vor lauter Ärger gegenseitig mit Steinen bewerfen.

  33. nur mal so sagt:

    Ja ja, der Klimalavendel
    Hoffentlich beeilt er sich mit seinem Tun.
    Ich sähe soo gern noch Berlin im Meer versinken.

    P.S.: Die Kirschblüte hat, seit ich hier bin, noch nie so spät eingesetzt
    wie dieses Jahr.

    • Hardy sagt:

      Berlin unter Wasser...?
      DAS wäre auf jeden Fall einer der unbestreitbaren Vorteile des Klimawandels. Kann es kaum erwarten…..:)

    • colorcraze sagt:


      Da könnt Ihr lang warten, bis das Urstromtal mal wieder mit Wasser gefüllt ist. Da brauchts erst eine regenreiche Eiszeit und dann eine Erwärmung, innerhalb ein paar Jahren geht das nicht.

    • Hans_Nase sagt:

      @colorcraze
      Dank der postglazialen Landanhebung in Skandinavien und damit einhergehender Landabsenkung (südlich der Ostsee, z.B. MeckPomm, wegen Abfluss des Magmas nach Norden) könnte das durchaus schneller gehen, als wenn man nur den reinen Wasseranstig des Meeresspiegels zugrunde legt ;) Sprich: Die Hoffnung nicht aufgeben!

    • colorcraze sagt:


      @hansNase: es könnte auch eine Magmabeule unter Neuruppin geben und Berlin mitanheben, unter Abrieseln des Sandes nach allen Seiten.
      Aber das werden auch die Urenkel nicht erleben.

  34. Don Franciscos Schwester sagt:

    Die globale Erwärmung...
    …hat sich hier bei uns in Süditalien in diesem Winter erstmals so ausgewirkt, daß in unserem Garten u.a. Zitronen- und Feijoabäumchen erfroren sind.

    • Leseradeo sagt:

      Hallo Schwester des Don F.
      Pssst … so was darf man nicht laut sagen, der Don hat uns doch gewarnt, die Experten sagen, der Winter war zu warm. Keine Widerrede.

    • TDV sagt:

      Toll... ihr zwei ganz Schlauen...
      Einer der Kernpunkte an dem Blogtext war, dass nur die völlig Verblödeten auch 2017 noch nicht begriffen haben, dass es eben NICHT um globale Erwärmung geht, sondern um einen Klimawandel, mit völlig unabsehbaren Konsequenzen. Sogar am Tegernsee (das hört man gern).

      Falls ihr beide wissen wollt wie solch unbelehrbare Dummköpfe aussehen, dann empfehle ich einen Blick in den Spiegel.
      Ein wahrliches Trauerspiel kann man erleben, wenn man Leute davon zu überzeugen versucht, dass der Klimawandel angesichts der politischen, weltweiten Realitäten sowieso unter gar keinen Umständen mehr aufzuhalten ist. Und jeder Versuch Geld- und Zeit-Verschwendung sein wird.

      Es sind wie immer nur kleine Minderheiten die sich darauf beschränken ob auch zu ihnen Konsequenzen kommen und wie man am besten mit denen umgehen könnte.
      Der einzig sinnvolle Vorschlag, den machen kann, wenn man sich über die möglicherweise ja auch katastrophalen Konsequenzen im eigenen Wohnort mal klar ist, so schnell wie möglich zu recherchieren wohin man umsiedeln könnte, sollte das ja doch irgendwann nötig werden.
      Denn DER Platz dürfte begrenzt sein und voll werden.
      Wenn es zu spät wird.
      Miami zB wird auf alle Fälle in nicht allzu ferner Zukunft unter Wasser stehen. Die Doofen diskutieren eine Florida-lange Mauer, wie übrigens auch viele Manhattenites. Die anderen Verkaufen solange es geht und ziehen weg.
      Aber sicher nicht ins Mafia Paradies Süd-Italien.

  35. Grigorij sagt:

    Ist schon immer wieder ein unterhaltsames Thema
    Aus der Öl/Gas-geheizten Wohnung ins klimatisierte Auto, ins klimatisierte Büro/Fabrikhalle, in die klimatisierte Kaufhalle, ins klimatisierte Auto/Flugzeug, ins klimatisierte Theater/Museum/Kino/… und wieder zurück.
    DAS soll also folgenlos bleiben? Wie kann man auf diese Idee kommen?

    Ein trocken gefallenes Mittelmeer ist natürlich ein interessanter Gedanke. Nicht nur für die Schlauchbootbauer aber der Horror. Für so einige Europäer mit absoluter Sicherheit auch. (War gerade wieder was von 10 jungen Männern in einem Mannheimer Zug zu lesen.) Für diese Paläoethnobotaniker aber sicher wiederum das Glück schlechthin. Für die Italien-Urlauber hingegen wirds dann noch schwieriger. Dem Ferienstrand dürfte mehr als nur die Brandung fehlen. Da dürften auch große Rabatte nicht mehr helfen. Und an den Immobilienmarkt mag man gar nicht erst denken.

    Laufen andererseits die Niederlande voll, dürften wir uns nach dem bisschen Hochwasser von Elbe und Oder sehnen.

    Es gehört zu den großen Phänomenen:Wir möchten mit den Folgen unseres Tuns nicht belästigt werden. Aber nicht nur die Übergewichtigen dauerklimatisiert Lebenden kommen um diese Folgen eigenen Tuns nicht herum.
    Ja, wenn wenigstens die Grünen an diesem Klimadingsbums schuldig wären…

    Ich denke, dass u.a. die Flüchtlingszahlen noch steigen werden. Und DAS wird FOLGEN haben. Die ersten sind ja täglich im Land zu besichtigen.

    Die Gründe für unsere fleißigen täglichen Aufregungen werden uns also nicht ausgehen.

  36. ErnstWilhelm sagt:

    Ich bin mir sicher
    Wenn es zu wild wird, wird niemand mehr etwas gegen Geoengineering haben.

    https://www.br.de/themen/wissen/geoengineering-wettermanipulation-klimawandel100.html

    Der Mensch hat ungeahnte Möglichkeiten schlechtes zu bewirken. Er hat aber auch ungeahnte Möglichkeiten dies zu korrigieren. Er ziert sich nur manchmal.

    “Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.” Niemand hat behauptet, dass dies immer problemlos ablaufen wird.

    • number 15 sagt:

      "Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan"
      Das empfand ich schon immer als eine Fehlübersetzung – wobei mir noch niemand was Besseres präsentieren konnte.
      Genesis 1 und 2 sind ja hinsichtlich der Erschaffung des Menschen auch gänzlich unterschiedlich – kam wohl der Männerwelt eher zu Pass, dass die Frau aus der Rippe gemacht sein sollte.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Oh Gott!
      Wenn es ein “höheres Wesen” gäbe, dann würde dieses noch mehr als wir den Gesetzen der Logik folgen.
      Dass ein solches Wesen, das die Macht hat, komplette Universen innerhalb von 7 Tagen zu erschaffen, hinterher tausende von Jahren vertrödelt, zuzuschauen, ob die fehlkonstruierten Prototypen namens “Mensch” keine Schimpfwörter benutzen, kein Schweinefleisch essen und ihren Kindern die Vorhaut abschneiden, anstatt einfach ein neues Universum, eines, das ihm besser gefällt, zu konstruieren, 7 Tage Arbeit gegen tausende von Jahren Ärger und Frustration, das glauben Sie ja selber nicht. Das macht nicht einmal der Mensch. Oder hat Carl Benz sein Auto für jede Fehlzündung zwei Vaterunser aufsagen lassen?

      Fragen Sie sich dochmal selbst: Ein Text mit 20 000 Seiten, der nicht zur Sache kommt und 100 verschieden Interpretationen zulässt, aber egal, für welche man sich entscheidet, es ist immer die Falsche. Ein Text, in dem 30% aller Gesetzesartikel damit zu tun haben, dass niemand mit der Nachbarin fremdgehen soll, von wem könnte sowas geschrieben sein (ein Tip: es sind auch keine Bilder zum Ausklappen in der Bibel, nichtmal ganz normale Bilder)? Eben. Von Frauen. Um den Mann zu domestizieren. Vor was könnte der wohl Angst haben?
      Richtig: ein Allmächtiger, der alles sieht. Schauen Sie doch mal in eine katholische Kirche.
      Würde ein Mann irgendetwas mit lila Plüsch und Goldbrokat einrichten? Keine Garage und keine Minibar? Und keine hübschen Ministrantinnen und Priesterin, die den Mann vom langweiligen Sermon da vorne ablenken könnten?
      Übrigens: ich finde katholische Kirchen in Bayern wunderschön. Ich gehe oft rein und spende nicht zu kleine Beträge für die Erhaltung. Nur an deren Chef, an den glaube ich nicht.

  37. JHM sagt:

    Titel eingeben
    Ich bin ja doch sehr, sehr dankbar dafür, daß ich die Fähigkeit besitze, gewisse Dinge, die mir entweder kolossal auf die Nerven gehen oder die mich nicht ansatzweise interessieren, komplett zu ignorieren. Und ich kann das langfristig, wie ich inzwischen anhand meines Alters weiß, über Jahre hinweg, ohne auch nur den Hauch irgendwelchen eingeredeten “schlechten Gewissens”, und bleibe dabei entspannt bis an die Komagrenze.

    Diese ganze Klimawandelhysteriepseudoreligion gehört zu diesen Dingen.

    Die letzte Eiszeit ist spannend, insbesondere deren abruptes Ende und dessen Folgen lohnt der näheren Betrachtung zum Verständnis des Hier und Heute als auch des Seither.

    Die in den westlichen Staaten gerade extrem modische linksgrüne Wahnidee, daß Menschen durch den von ihnen verursachten CO2-Ausstoß das Weltklima dauerhaft und schwerwiegend beeinflussen könnten ist so derart von unfaßbarer Hybris, blinder Naturromantik und deutlich zuviel Katastrophenangst in Verbindung mit einer ungeheuren Masse an pseudowissenschaftlichem Unsinn geprägt daß die Diskussion aufgrund Langeweile und Blödigkeit schlicht nicht lohnt.

    Davon ganz abgesehen ist das Thema ohnedies längst zu einer einzigen ideologischen Prpagandamaschinerie religiöser Anmmaßung zur Durchsetzung wirrster politischer Ziele verkommen, und zudem korrumpiert und mafiös durch und durch.

    Après moi, le déluge!

    • Klaus sagt:

      zwar ahnungslos aber weiß alles besser
      Sie ignorieren Sachverhalte, denn sie interessieren sie nicht.
      …aber sie wissen ganz genau, dass Leute, die sich sehr dafür interessieren und darüber forschen, alles Idioten sind, die total falsch liegen.

    • Lichtenberg sagt:

      Après moi, le déluge!
      Ein Zitat von Al Gore? Der mit dem Monster-CO2-Fußabdruck!

  38. Goodnight sagt:

    Titel eingeben
    Ach ja, die letzten Auswüchse der infantilen Zeit zwischen 1960-2000, in der man keine Existenzängste kannte und sich daher dergleichen verzweifelt suchen musste: Waldsterben, X-Ray, Konservierungsstoffe, Klimawandel…etc.

    Ein gezielter Messerstich lässt einen innerhalb von 2-30 Minuten verbluten, je nachdem, welches Organ/Ader man trifft.

    • Moritzburger sagt:

      Der Kampf
      Der Mensch muss halt gegen etwas kämpfen, mal sind es die Nachbarn, dann die Nachbarländern.
      Und vielleicht sollten wir nach langer Zeit des Friedens froh sein, das jetzt der Kampf gegen einen Gegner stattfindet, den man nicht sehen, geschweige denn besiegen kann?
      Auch wenn die uns mit ihrer Panikmache gehörig nerven, es ist immer noch besser als wenn Raketen fliegen!
      Vielleicht so eine Art Ersatz, wer weiß?

  39. Roland sagt:

    Das Ziel grüner Fundamentalisten
    Vor langer Zeit las ich einen SF-Roman, in dem eine Menschheit geschildert wurde, in der die grüne Idee total obsiegt hatte. Letztlich sollten sich alle in die Wälder legen, Suizid begehen und so ihren Körper Mutter Erde als Dünger zur Verfügung stellen. Der Roman spielte in der Zeit danach, als die Überlebenden versuchten, wieder eine Industriezivilisation aufzubauen und mit Remakes alter Ford-T-Modelle auf Straßenresten umherhoppelten …
    Letztlich wird doch jede menschliche Population den Planeten verändern. Den Grad der (menschengemachten) Veränderung auf Null zu fahren, ist nicht möglich. In diesem Sinne sind die grünen Denkansätze in ihrer zunehmenden Radikalität einfach falsch (und zu simpel), was so auch für die gesamte aktuelle Kommunikation des natürlich tatsächlich existenten Klimaproblems gilt.

    • Gast sagt:

      Nicht nur jede menschliche sondern jede! Population verändert den Planeten.
      Manche sterben dann halt aus, wie die Saurier, wenn sie nicht mehr in die Zeit passen. Weiter ging es danach dennoch – halt ohne die Echsen.

  40. FJ45 sagt:

    Titel eingeben
    “Vorhersagen sind immer mit Unsicherheiten belastet, und zur Verfeinerung von Modellen und wissenschaftlicher Erkenntnis gehört nun mal der gesunde Zweifel und das kollegiale Hinterfragen ohne Denkverbote.”

    Schauen Sie Don, dies ist gerade das, was nicht gemacht wird.

    Was mir fehlt, wie übrigens bei vielen Diskussionen, ist nüchtern die Standpunkte dazulegen, auch die andere Seite zu Wort kommen lassen, diese ernst nehmen und nicht verteufeln.
    Ja Klimawandel findet statt, wie weit der Mensch da involviert ist, habe ich keine Ahnung, ist nicht mein Gebiet.
    Wenn man aber davon ausgeht, dass der Klimawandel in weiten Teilen Menschen gemacht ist, müsste man auch das Bevölkerungswachstum thematisieren.
    Schon mal etwas dazu gehört?
    Müsste man sich ja mit Religionen anlegen!
    Bei dem Herrn in Rom könnte man ja mal anfangen, mit der Bitte, dies an die Kollegen aus den anderen Weltreligionen weiterzuleiten, dann bekommt man vielleicht dieses 2 Grad Ziel hin. ;)

    • JohannB. sagt:

      Kulturelle Anpassung
      Und wenn man das mit dem 2-Grad-Ziel nicht hinbekommt, ist man wenigstens in der Lage, auf die Veränderungen passend zu reagieren. Weniger Menschen sind leichter umzusiedlen als viele Menschen.

    • colorcraze sagt:


      Und wenn alle tot sind, endet der Narrentanz von selbst, heureka!

    • TDV sagt:

      Muss das sein?
      BIs zu diesem Satz war alles ganz wunderbar: “Ja Klimawandel findet statt, wie weit der Mensch da involviert ist, habe ich keine Ahnung, ist nicht mein Gebiet.”

      Wenn sie doch all das wissen, was sie davor geschrieben haben, warum fnagen sie dann doch noch an Lösungsvorschläge zu fordern: “Wenn man aber davon ausgeht, dass der Klimawandel in weiten Teilen Menschen gemacht ist, müsste man auch das Bevölkerungswachstum thematisieren.”

      Was hindert sie denn daran zu sehen, dass sich ausgerechnet dieses Problem natürlich von ganz allein lösen wird?

      Das mit den “zwei Grad maximal” können sie sich sowieso gleich abschminken, das hat sich eigentlich schon weltweit rumgesprochen. Nicht mal Merkel ist blöd genug das noch zu glauben.

  41. Machtihnreinsson sagt:

    Heuchelei
    Mit dem Flieger zur Klimakonferenz.

    Die Heuchelei ist überall, man meint, man wäre in der katholischen Kirche. Wir zahlen ca. 20 Mrd. pro Jahr für nutzlosen Ökostrom und machen uns lustig über Leute, die Ablaßbriefe gekauft haben.

    Und unsere Regierung immer vorneweg, egal welche Farbe. Öko-bla-bla und Flughafenförderung in einer Rede, das geht. Und dann der Boom bei den Kreuzfahrten, es gibt wohl kaum was umweltschädlicheres. Bei mir im Büro, die größten Gutmenschen (Ehemann arbeitet als Laie bei den Pfaffen) gehen regelmäßig auf Kreuzfahrt. Und fahren einen Ford Galaxy, natürlich mit großem Motor und Automatik.

    Aber unser Windrad rettet die Welt. Und Atomkraft ist sowieso des Teufels, von Technik hat man zwar null Ahnung, doch die Überzeugung ist felsenfest. Schließlich sagt es doch auch schon der Bischof.

    • Wassermann sagt:

      Waldsterben
      Vor langer Zeit, ich war noch an der Uni, hatte ich einen Job in einer Forschungsinitiative gegen das Waldsterben.

      Da wurden Messgeräte aufgebaut und betreut, Proben genommen und untersucht, etc.

      Ein interner Witz der Mitarbeiter:
      – Worin besteht die Forschungsinitiative gg das WS?
      – Man fährt solange mit dem Auto durch den Wald, bis er endlich hin ist.

  42. DwM sagt:

    Ich drucke diesen Artikel aus...
    … und schiebe ihn anonym einer bestimmten Person unter der Tür durch.

    Nachts. Bei Neumond. Und ich trage Handschuhe, damit keine Fingerabdrücke zurück bleiben.

    Mein Handy lege ich vorher in den Freezer, damit man das nicht tracken kann.

  43. MartinVetter sagt:

    Jährlich ca. 35 Milliarden Tonnen Kohlendioxid
    setzt die Menschheit derzeit frei (Deutschlandfunk). Tonnen. Gas. Was macht das mit der Erde? Ich nehme eine Auswirkung auch auf das Klima an. Ich nehme es an, so wie ich Rauchen für gesundheitsschädlich hielt, als die Tabakindustrie noch EINDEUTIGE Beweise verlangte. Allerdings wäre zu fragen, ob der Mensch nicht mit Böden, Gewässern, Luft noch viel Schlimmeres anstellt. Deshalb bringt auch CO2-Alarmismus so wenig wie der AKW-Alarmismus (als der Don noch jung war oder die Merkel den grünen Fortschritt entdeckte). Und die moralische Keule auf dem Stehempfang bringt nur dem Keulenschwinger Befriedigung. Was zählt ist das Verhalten. Und Menschenskepsis statt Klimaskepsis.

    • Gahl sagt:

      35 Milliarden Tonnen Kohlendioxid
      Diese 35 Milliarden Tonnen bilden gerade mal 3,5 – 4% des jährlichen Gesamtumsatzes von CO2, d. h. der Menge, die in den natürlichen Kreisläufen freigesetzt wird.

      Bei 3 oder 4 Prozent befindet man sich
      a) nahe am Schätzfehlerbereich, denn wirklich genau lassen sich weder die natürlichen noch die menschlichen Emissionen berechnen
      b) innerhalb der natürlichen Schwankungsbreite

      Die Eruierung eines anthropogenen Signals innerhalb der natürlichen Schwankungen ist entsprechend schwer

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Fact Check
      Die Kohlendioxidkonzentration in der Exspirationsluft ist immer 5%. Das Atemminutenvolumen in Ruhe ist annähernd Körpergewicht/10. Also 70kg = 7 L/min. Da wir nicht immer in Ruhe sind und nicht alle 70 kg wiegen (und sich mit 10 leichter rechnen lässt) nehmen wir 10 Liter pro Minute an. 5% davon sind 0,5 Liter (CO2 pro Minute). Das ganze mal 60 mal 24 mal 365 gibt die CO2 Produktion eines Menschen pro Jahr in Litern. Das Ergebnis ist 262 800 Liter. Geteilt durch 22,3 ergibt die Mol: 11784, 75 Mol. Ein Mol CO2 wiegt 44,01 Gramm, das ergibt pro Mensch von 70 kgKG 518,646 kg CO2 pro Jahr. Multipliziert mit 7 Milliarden ergibt 3 Milliarden 630 Millionen 522 Tausend Tonnen pro Jahr. Woher der Faktor 10 kommt, den der Deutschlandfunk überschätzt, weiss ich nicht. Vielleicht wiegt deren Normmensch 700 kg. Oder ich habe mich irgendwo verrechnet. (Bin ich jetzt ein Leugner?)

    • Don Alphonso sagt:

      Da ist vermutlich die sonstige Produktion durch Industrie dabei

    • Gast sagt:

      Ach so
      Ach so. Ich dachte: “setzt die Menschheit frei” bedeutet: “wird vom menschlichen Organismus produziert”.
      Wenn die 35 Miliarden Tonnen dann die Gesamtmenge sind, stammen 10% immerhin nur davon, dass wir existieren und atmen.

    • MartinVetter sagt:

      Schätzfehler und Schwankungsbreite
      Nehmen wir mal an, dass zutrifft: “35 Milliarden Tonnen bilden gerade mal 3,5 – 4% des jährlichen Gesamtumsatzes von CO2”. Natürlich gibt es eine Schwankungsbreite, aber mit den 35 Mrd Tonnen wurde ja kein Anteil des Gesamtumsatzes gemessen sondern das, was durch menschliche Produktivität zum natürlichen Umsatz mit seinen Schwankungen HINZUKOMMT. Das Gleiche gilt für den “Schätzfehler”. Auch da beziehen sich 3% auf auf das Gesamtvolumen und die 35Mrd Tonnen kommen zum natürlichen Volumen HINZU. Die sind natürlich selbst eine Schätzung und keine Labormessung, aber dieser Schätzfehler bezieht sich dann auf die 35 Mrd Tonnen “Extra-CO2”. Also, es gibt einen Schätzfehler beim Gesamtumsatz und einen beim menschengemachten CO2. Und die sind nicht identisch.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Mann vom anderen Ufer
      Wie kommen Sie darauf, dass CO2 “das Gewebe übersäuert”? CO2 kommt aus dem aeroben Stoffwechsel des Menschen (der Teil, der mit Hilfe von Sauerstoff Energie aus Kohlehydraten gewinnt und dabei CO2 produziert). Dieser verhindert. dass das Gewebe übersäuert wird.

      Die “Säure” stammt aus dem anaeroben Metabolismus (der Teil, der ohne Sauerstoff Energie aus der Glucose gewinnt, die zu Milchsäure wird. Siehe: Muskelkater).

      CO2 reagiert auch nicht mit Natrium, sondern mit Wasser. Es entsteht: “Kohlensäure” (H2CO3).

    • Wassermann sagt:

      Kohlenstoff ...
      … ist prinzipiell eine gute Sache.
      Ohne ihn keine organischen Moleküle (Leben).

      Im Boden steckt mehr davon als in Biomasse und Atmosphäre.
      Mehr in Biomasse und Atmosphäre kann auch Vorteile haben.

      Wenn zuviel in der Luft ist, braucht man bloß einen schlauen (energieeffizienten und wirtschaftlichen) Weg ihn in den Boden einzubauen. Die Produktivität kann massiv gesteigert werden (Terra Preta, Biokohle).

  44. Nahuatl sagt:

    Skeptisch? Zurecht!
    Sie ziehen hier vermutlich die falschen Claqueure an.

    Ich bin mir nicht sicher, ob immer sauber zwischen
    Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz und
    Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetzskeptiker unterschieden werden kann.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich wollte nur darüber reden, wie schwierig es ist, gegen Überzeugungen mit moralischem fundament anzuplaudern.

    • Nahuatl sagt:

      klar, vermint,
      aber wer einen Sumpf trockenlegen will, darf nicht die Frösche befragen.
      (Ersten zu schnell verschicken bitte löschen, ebenso wie das Geklammerte)

    • Nahuatl sagt:

      öh je, skepsis natürlich
      warum nur?

  45. Nochn Gedicht sagt:

    Welch ein Glück
    Bis vorhin hatte ich gefürchtet, ganz allein zu sein mit meinen Versuchen, dem Klimawandel und seinen möglichen Ursachen und Folgen rational zu begegnen…

  46. RalfHausB sagt:

    Wieso eigentlich "Katastrophe"?
    Zwei Planeten im Gespräch:
    “Geht’s mir dreckig – ich leide gerade an Homo Sapiens!”
    “Ach, das hatte ich auch schon mal – das geht von selber wieder weg!”

    Und wo ist das Problem? Die Natur kommt ganz vorzüglich ohne uns zurecht. Wir sollten uns nicht Gedanken darum machen, wie wir verhindern können, was nicht zu verhindern ist, sondern darum, wie wir mit den Folgen zurecht kommen.

    Aber die nächste ordentliche Pandemie wird’s richten – H5N-irgendwas wartet schon.

    • Don Alphonso sagt:

      “Bei AIDS hat die Natur nur geübt” – war ein zynischer Spruch der Grünen damals im Bürgerradio.

  47. ChristianBW sagt:

    Ex Zeitleser
    Hm, einige gute hintersinnige Nachdenkargumente zum Klimawandel. Besonders in D ist da eben immer viel Ideologie und künstliche Angst dabei, und ganz vorne an der Meinungsfront unsere Medien Spiegel, Zeit und Co.

    Selber war ich als Student und dann als junger wiss. Angestellter stark in das das Thema “Waldsterben” involviert. Vieles davon war im Rückblick ideologisch, ja fast schon religiöser Eifer. Ich habe hautnah erlebt wie bis dato renommierte Professoren/Wissenschaftler, die auch nur in einzelnen Punkten bzgl. Waldsterbensszenarien Kritik anbrachten isoliert, desavouiert , lächerlich und mundtot gemacht wurden. Ebenso wurde versucht auf wiss. Arbeiten “Einfluss” zu nehmen (eigene Erfahrung!) und Arbeiten mit unerwünschten Ergebnissen wurden gezielt gebremst. Es gab regelrechte Veröffentlichungs- und Sprechverbote und z. B. durfte nur der meinungskonforme Institutsleiter Interwies geben. Im Rückblick und mit Abstand einfach unglaubliche Vorgänge. Aber als junger Student wurde man zumindest teilweise vom unglaublichen Mainstream mitgerissen und war einfach noch nicht kritisch genug! Psychologisch sind das m.E. sehr interessante “Massenbewegungen”. Nun etwa 2 Jahrzehnte später wieder eine ähnliche “Bewegung”. Vor ca 4-5 Jahren als der Klimawandel bzw. der Hype dazu ganz groß war, war ich auf einigen wiss. Veranstaltungen (Vorträgen). Was soll ich sagen: ein Déjà-vu zum Waldsterben. Und wieder wurden Wissenschaftler mit anderer Meinung mit unfairen Methoden diskreditiert, und wieder die Medien und die Politik an der Meinungsfront. Wie es ein anderer Forist schon formuliert hat. Nur noch mit dem Zauberwort Klimawandel flossen Förder – und Forschungsgelder, also mussten nun selbst Archäologen irgendwelche Projekte im Bezug zum Klima bringen bzw. initiieren. Ich halte solche extremen Strömungen und “Bewegungen” für eine typische deutsche Charaktereigenschaft: Viel Hysterie, Ängste, Moral und v.a. sehr viel Ideologie.

    Auch wenn einige Aspekte/Befürchtungen wohl schon zutrafen (Waldsterben) oder zutreffen mögen (Klimawandel). Es fehlen v.a. in D nüchterne, unvoreingenommene und differenzierte “Bewertungen” .
    Auch z.B. bei der Flüchtlingsdebatte sehe ich hierzu Parallelen.

    • Philomena sagt:

      Ja, ich denke, es wäre anders gekommen,
      wenn man hier alle gefragt hätte und nicht nur die, die verdienen wollen.Dann werden so Lifte auch noch bezuschusst. Balderschwang ist eh das bayerische Sibirien, hat schneesichere Loipen und somit Geschäft.

    • Hans_Nase sagt:

      Ach ja, das Waldsterben
      Ich erinnere noch lebhaft an die Vorlesungen von Prof. Molerus. Er startete gerne mal mit einem “fachfremden” Einstieg. So sinnierte er einmal über “ein eindeutiges Zeichen für das Waldsterben durch den menschengemachten sauren Regen” – Fichtenzweige, bei denen einzelne Stiele statt nur zur Seite eben auch nach oben wachsen. Quasi ein “Hilfeschrei” der Fichte laut damaliger wissenschaftlicher Meinung.
      .
      Dann zeigte er einen Holzschnitt von Dürer, auf dem ein ebensolcher Zweig zu sehen war und fragte: “Was sagt uns das? Dass es damals schon Waldsterben gab?” Es ging ihm damals nicht darum, das Waldsterben selbst zu thematisieren. Ihm war einfach wichtig, uns jungen Studenten beizubringen, selbst zu denken, eigene Schlüsse zu ziehen und nicht immer Alles automatosch als gegeben zu akzeptieren. Wie, dass die Erde eine Scheibe sei…
      Ich wünschte, es hätte mehr von solchen Typen gegeben. Aber freies, unabhängiges Denken war damals shcon Mangelware – und scheint immer mehr Mangelware zu werden. Die Verschulung der Studiengänge (Bologna) tut hier ihr übriges…

    • Don Alphonso sagt:

      Schöne Geschichte, danke!

    • Krächzit sagt:

      Richtig viel Forschungsknete
      ließe sich gewiss mit einem Thema wie “Prognose Klimawandel-induzierter Genderentwicklung unter Migrationsaspekten” abgreifen.

    • Don Alphonso sagt:

      Wenn man die Chancen der veganen Ernährung dazu packt, dann sicher.

    • colorcraze sagt:


      Gute Illustration gerade auch des mit stets unlauteren Mitteln geführten Meinungskampfs, aber was daran typisch deutsch sein soll, erschließt sich mir nicht – die Klimakirche von St. Gore ist nicht auf deutschem Boden entstanden, und der Club of Rome auch nicht.
      Natürlich wandelt sich das Klima immer mal, soviel kann man als gesichert ansehen (Bohrkerne!), aber das Aufbauschen von durch unterbelichtete Modelle erzeugten Voraussagen, die eh nicht stimmen, zeigt worum es geht: ums Politikmachen und Fördertöpfe verteilen, nicht ums Wissenwollen.

    • Don Alphonso sagt:

      Aber in Deutschland wird das schon sehr erbittert betrieben.

  48. OMG sagt:

    Moral
    Und die selben Leute die Moral predigen steigen dann in Ihren EURO2-Diesel und fahren 1000km pro Strecke um auf Kunstschnee Ski zu fahren… Während der böse kapitalistische Ingenieur der ja keine Ahnung hat von Technik etc. kurz rüber zur Ostsee fährt und sich freut, dass mit der Klimaerwärmung die Segelsaison früher startet.

    • Don Alphonso sagt:

      Diese Kunstschneesache ist wirklich übel. Speziell den Alpen wird zu viel zugemutet, ohne dass man davon ausgeghen könnte, dass es langfristig noch Winter gäbe.

    • Nahuatl sagt:

      Das Riedberger Horn
      Resp. die Zerstörung seines Naturraumes wurde kürzlich auch sauber durchgefilzt.

    • Don Alphonso sagt:

      Ja, das war ein übles Foul gegen die Alpenkonvention.

    • melursus sagt:

      Titel eingeben
      zum pöhsen Kunstschnee
      Nehmen wir das Beispiel Kitz: Auf dem Horn wurde aktuell Kunstschnee installiert. Die letzten fünf Jahre war keine Abfahrt ins Tal möglich. Der Hahnenkamm ist intensiv und gut beschneit. Viele Menschen fahren dort glücklich Ski, viel weitere verdienen daran und einige wurden reich.
      Um den Ort rum bleiben die meisten Berge unberührt.
      Gleiches gilt für Hohe Salve oder, gleich beim Don der Achensee. Schauen Sie doch bei maps mal auf das Achenseegebiet. Etwas Lifte und beschneite Pisten an Christlum, Rofan und Pertisau schaffen Brot und Speck ins Tal. Das Karwendel zwischen Innsbruck, Garmisch und Pertisau ist vom Wintersport fast unberührt. Ebenso das Rofangebiet bis rüber nach Spitzingsee, BayerischZell.

      Kunstschnee sichert den Unternehmern und Hoteliers die Existenz in trockenen Wintern. Seiser Alm auf 2000 m war immer kalt genug im Winter ´16. Die weißen Bänder waren immer sichtbar, da kein Schnee fiel. Zu DA 10:17 Ein richtiger Winter ist etwas kalt und schneereich. Nur kalt ist aber auch Winter.
      Wenn Sie Heinrich bringen, möchte ich mit Sonnenflecken antworten. Der (gekappte=) Link führt zu NASA 2009. Neueres findet sich auch.
      https://science.na=sa.gov/science-news/science-at-nasa/2009/01apr_deepsolarminimum/

      Als Laie erwarte ich kältere Winter für 2020-26 (plusminus)
      Interessierten empfehle ich das Klimaarchiv des kachelmann und für Nordbayern das Archiv des “Wetterochs” wettermail de
      Den letzten kalten Winter hatten wir 1986. Doch erfroren mir Feigen 2003.

    • Dolm sagt:

      melursus sagt: Titel eingeben zum pöhsen Kunstschnee
      Titel eingeben zum pöhsen Kunstschnee

      kann man auch anders sehen, positiv ist zum Beispiel daß, das Wasser auf den Berg gebracht als Schnee gespeichert und im Frühjahr/Sommer langsam abtauend, die tiefer gelegenen Gebiete versorgt, das ansonsten im Winter durch gefrorenen Boden oberflächlich abfliest.

      Südlich des Alpenhauptkammes hat man Wasserprobleme, jetzt schon zb in Meran.

  49. Otto Moser sagt:

    Die Klimaschuldkult-Spatzis und ihre zwitschernde Diktatur .
    .
    .
    Wie schon beim sauren Regen, an den sich die älteren Foristen noch erinnern, und der

    entgegen grünem Geschrei,
    den Wald nicht und nicht und nicht

    umbrachte,

    geht es hier politisch nur darum, eine neue Schuld neben die a) global nicht wirksame (s. Geschichte),
    und b) langsam verblassende

    Nazischuld zu stellen.
    Und damit kann im Kult fortgefahren werden.

    Und Billionen verdient man mit dem Klimaschmarrn auch noch.

    Und die Landschaft wird zugespargelt, das hätte früher ein Grüner nie erlaubt.

    In iergendeiner englischen Universität wurden vor ein paar Jahren Rohdaten ,,irrtümlich” gelöscht,
    nur die ,,interpretierten” überlebten.

    Ein Schelm…
    Aufschrei ? Gab’s keinen, weil das Klimapfarrer getan haben.

    Was da an wissenschaftlich untragbaren und unhaltbaren, da von methodischen Fehlern und logischen Widersprüchen durchzogenen

    Zaubersprüchen
    auf uns niederprasseln,
    geht auf keine Erdoberfläche.

    Und in kein gesundes Hirn.

    Da ist auch ein Stück Kampf gegen die Technik beteiligt.

    Technik ist männlich .

    Pöhse.
    Ist aber so, die Zahl der MINT-Frauen ist überschaubar, wie die Zahl weiblicher Erfinder, großer Künstler, Chefköche, etc.

    Nebenbei- ich hätte ein MINT-Fach auch nie geschafft, bei meinen Mathenoten.

    Und ich werde auch sterben, ohne irgendetwas annähernd wichtiges
    geschaffen zu haben und zu hinterlassen.

    Was mir auch wurscht ist.
    Entbehrungsreich zu schuften für irgendeine Erfindung ist sowieso nicht mein Ding, ich lebe lieber lustig-CO2 erzeugend,

    und, wie gesagt, von der Talentlage hätte ich es in fünf Leben nicht gekonnt.

    Zurück zur bösen Männlichkeit der Technik :

    Der Femizirkus ist technikfeindlich, weil er nicht nur nichts erfindet, sondern mit dem Zeug regelmäßig nicht umgehen kann.

    Und es auch nicht lernt.

    Also ist die Klimareligion auch ein Stück feministisch.

    Und allein daher schon doof.

    Ja, das Klima ändert sich, NEIN, ob wir als Menschen daran beteiligt sind WISSEN wir nicht.
    Kann sein.
    Durch Landwirtschaft für zuviele Menschen.
    Zuviele Chinesen, Inder, Afrikaner, primär.

    CO2 steigt in der Atmosphäre NACH der Erwärmung an.

    Bitte in ein Deckchen sticken, und übers klimaschuldkultige Gitterbett hängen.
    Nach der Erwärmung. Gell !!!!

    Im 17. Jhdt. war dort, wo heute (noch) Gletscher sind, Almwirtschaft.

    Eigentlich richtige Bauernhäuser.

    Es gab kleine Gletscher. Auch noch nicht soo urlange.

    Die Häuser waren aus Holz, in Blockbauweise, dass man sie schnell zerlegen und wiederaufbauen konnte.

    Das mußte sein, weil die Gletscher damals vorrückten, und man weichen mußte.

    Die Gletscher wuchsen, die Menschen wichen, bis dort oben nur mehr gletscher war, und die Leut’ deutlich weiter unten Almen und Bauernhöfe hatten.

    So geht Klimawandel, und ganz ohne Auto.

    Heute schmelzen die Gletscher wieder, es ist der Lauf der Natur.

    Mit der Natur soll man sorgsam umgehen, Milliarden Tonnen Plastik im Meer SIND Wahnsinn.

    Aber ein paar große Container-oder Tankschiffe stoßen mehr CO2 aus, als der weltweite Autoverkehr.

    Und das bliebe auch so ohne Kat, und wenn alle 600er Mercedes führen.

    Wir frieren uns den Arsch ab im heurigen Winter, aaaaber,
    die Klimajauler, vor allem im ÖR,

    winseln uns, oft thematisch an den Haaren herbeigezogen,

    die wunden Ohren voll-

    mit Klimaschuldkult.

    Sinner, repent !

    Quatsch !

    Gemach, irgendwie geht es schon, aber Geburtenkontrolle in der Dritten Welt tut not, ja, Don,

    das ist so.

    Und Kampf den Idioten in der Ersten Welt auch.

    • MartinVetter sagt:

      "entgegen grünem Geschrei den Wald nicht und nicht und nicht umbrachte,"
      Bloß weil es im Wald grün schimmert (falls man dort hingeht), heißt es nicht, dass er nicht krank geworden ist. Ist er. Wald”sterben” war Alarmismus. Der produziert das Gegenteil von dem, was man beabsichtigt. Denn wenn die Katastrophe dann nicht eintritt, kann jeder ohne besondere geistige Anstrengung seiner Verbaldiarrhöe Lauf lassen.
      Im übrigen geht es bei “grünem Geschrei” schon längst nicht mehr um etwas “Grünes”, sondern um Buntes.

    • Otto Moser sagt:

      Herr Vetter , Verbaldiarrhoe , ohne geistige Anstrengung , da jault wohl
      .
      .
      ein Getroffener !

      Was ist denn am Wald krank ? Wenn forstwirtschaftlich Monokultur mit Konipheren betrieben wird,
      äußert sich das zweifellos in der mangelden Artenvielfalt.
      Hat aber mit saurem Regen nichts zu tun.

      Und ja, grünes Geschrei will heute vermehrt ,,bunt” , zu sauren-Regen-Zeiten war die Kaperung der damaligen Grünen durch K-Gruppler noch nicht weit genug.

      Aber es war schon damals hysterisch.

      Und verbotsschwanger.

      Sie nennen meinen Beitrag zwar Durchfall, durchGELESEN haben Sie ihn aber nicht.

      Ist OK.

      Aber ein Argument, warum ausgerechnet SIE die Weisheit mit dem löffel verputzt haben sollen ,

      ist Ihrem Beitrag nicht beigelegen .

    • colorcraze sagt:


      Die großen Müllstrudel zu beseitigen, die es inzwischen in allen Meeren gibt (den größten im Pazifik), wäre ein sinnvolleres Unterfangen als die Luft anzuhalten zu versuchen, um kein harmloses CO2 auszustoßen.

    • MartinVetter sagt:

      Herr Moser
      Infos sind im Internet unter Waldschäden, ebenso der Waldschadensbericht der BR, leicht zu finden (ich bin kein Experte, aber weise). Gehen Sie in den Wald und bestimmen Sie die Schadensstufe selbst, es sind vier, die letzte ist der Tod. Es stimmt, saurer Regen ist nicht der einzige Faktor, vielleicht nicht mal der schlimmste und auch sonst haben Sie differenzierter geschrieben. Aber die Einleitung war eben schlimm.

    • Bürger sagt:

      Schmarrn
      “Aber ein paar große Container-oder Tankschiffe stoßen mehr CO2 aus, als der weltweite Autoverkehr.”
      Mit Verlaub: das ist Blödsinn (oder ich habe die Ironie nicht verstanden). Schiffe sind recht energieeffiziente Transportmittel und CO2 Ausstoss kommt vom Verbrennen von fossilem Kraftstoff, vulgo Öl.

      Ein grosses Containerschiff Sorte “durstig” braucht knapp über 100 Tonnen Bunkeröl am Tag, also ungefähr 100.000 Liter und das bei ca. 20 Knoten, also ca. 30 km/h. Das ist mehr als ein Golf, aber weit weg von dem weltweiten Autoverkehr. Auf so ein Schiff passen dann 18.000 Standardcontainer (14 Fuss, das sind die kleinen), äquivalent zum Transportvolumen von 9000 LKW. Ich habe keine Ahnung, was ein LKW am Tag so verbraucht, aber der fährt nicht für 11 Liter den ganzen Tag und auch keine 720 km (24 Stunden a 30 km/h). Moderne Schiffe fahren langsamer und verbrauchen weniger, Tanker deutlich weniger. @WS, hier könnten Sie was beitragen ;-)

      Ich weiss nicht mehr, wer das ursprünglich sagte “wenn man keine Anhnung hat, einfach mal die Klappe halten”.

      Ich schätze Ihre Kommentare sonst sehr, aber Schiffahrt und Bayern sind oft schon zwei Welten…

    • Otto Moser sagt:

      Klappe halten ! Bürger, Sie sind mein Mann !
      Mit solchen Mitforisten kann man richtig fetzen !

      Aber… erstens :
      Seien Sie in solchen Zeiten nicht so faktisch. Das gehört sich nicht mehr.

      Zweitens:
      Was ich, ohne nautisch-technischen Sachverstand sagen wollte , ist :

      Wir brauchen uns und unseren Lebenstil Auto, klimaanlage, Fleischessen, etc., NICHT zu opfern, weil es keinen Unterschied macht.

      Schmeiß’ ich halt ein paar tausend Schifferl in die Waagschale, wenn Ihnen EIN Pott z’gring is !

      Sakrament !

      Oiwei diese Fockkreftee !

      Frech, UND auskenna a no dazua !

      Dea soi sein Katechismus lerna, und a RUA is !

    • nur mal so sagt:

      >>aber Schiffahrt und Bayern sind oft schon zwei Welten
      Noch! Noch. Wirklich nur: noch.
      .
      Wenn die Küste der Nordsee an die bayrischen Grenzen vorgedrungen ist,
      dann werden sich auch die Bayern mit Seefahrt befassen.
      Möglicherweise werden sie dann sogar eine Seeräubernation.

  50. Klima Chiller sagt:

    Was soll das?
    Ich kann dem Autor und dem Gros der hier kommentierenden nur mal ein Besuch in Bangladesh empfehlen.

    Vorträge über die tropische Fauna der prä-glazialen Alpen werden bestimmt tröstlich sein. Und vor 600 Millionen Jahren war die Erde ja auch mal ein einziger Schneeball. Hach ja, das Klima ändert sich. Das macht die Lage natürlich nur halb so dramatisch.

    Allen anderen hier wünsche ich mindestens acht Klimaflüchtlinge im Wohnzimmer, vor denen man über ein zu viel an “Öko”, “Grünen Punkt” und “Grünem Strom” schwadronieren kann.

    Sic transit gloria mundi.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich habe ja einen Moment überlegt, obb ich Bangladesh thematisieren soll, aber dann dachte ich mir, nö, das gibt nur Krawall in den Kommentaren.

      Aber können Sie mir mal verraten, warum die Klimaflüchtlinge bei uns und nicht in Indien oder China sitzen sollen? Das sind doch die Dreckschleudern vor Ort.

    • Marie Antoinette sagt:

      Wenn emotio der ratio das Auge trübt...
      dann sieht man eben nur bis zum Tegernsee…Den Klimaanpassungskünstlern würde ich empfehlen, ihre Kunst in der Sahel-Zone oder im erwähnten Bangladesh auszuüben und dabei darüber zu reflektieren, warum China und Indien so leicht als Dreckschleudern bezeichnet werden können. Infos finden Sie ganz leicht über ihre technische Geräte, die ganz sicher nicht dort produziert wurden. Genausowenig wie Ihre Kleidung und andere Dinge des täglichen Lebens.
      Das hohe Ross der Fraktion, die von einem Klimawandel ausgeht, der mindestens in Teilen vom Menschen beeinflusst wird, ist ungleich niedriger als das der Klimakatastrophenvorhersageskeptiker. Denn erstere bemühen sich wenigstens über den Tegernsee hinauszublicken.

    • Don Alphonso sagt:

      Bangladesh ist nachweislich entgegen der Vorhersagen nicht untergegangen. Wüstenzonen können auch durch Kaltzeiten entstehen, weil die Wasserzufuhr durch Regenmangel abbricht. Wenn Sie sich mal mit Hochkulturen im Zweistromland beschäftigen wollen: Da war es wärmer als heute, und grüner.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Krawall in Bangladesh
      1950 lebten in Bangladesh 37 Mio. Menschen in
      2015 160 Mio. und in 2050 sollen es 202 Mio. sein
      auf einer Landfläche, die in etwa der, der ehemaligen
      DDR entspricht.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich sehe schon, ich muss einen Beitrag über Bevölkerungsreduktion schreiben.

    • Arminius sagt:

      Titel eingeben
      Weniger Kinder machen=weniger Klimaflüchtlinge.
      Und nur so nebenbei.
      In Bangladesh wohne viele Menschen völlig freiwillig im Delta.
      Trotz Überschwemmungen.
      Warum?
      Weil der Boden extrem fruchtbar ist.
      Wegen den Überschwemmungen.

    • anonymous_content sagt:

      Imagination Hilft @Klima Chiller
      Klimaflüchtline sind ein imaginiertes Topos

      2005 hat das UNEP detailliert beschrieben wie 2016 “50 Million” Klmaflüchtlinge unterwegs sein werden, woher und wohin.

      2011 hat man die Geschichte wiederaufgewärmt und 2020 daraus gemacht.
      Und wenn sie nicht gestorben ist dann erzählt man die Geschichte von den Klimaflüchtlingen noch heute

      Die “Flüchtlingsströme” haben was zu tun:
      – mit der exzellenten Staatsführung in den Herkunftsländern

      – der großen ökonomischen Dynamik der Herkunftsländer basierend auf dem ernormen gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritten

      – der großen religösen und kulturellen Toleranz und Adaption der dominanten Religion an das 21. Jahrhundert und Globalisierung

      – dem Internet – da wo Politiker Neuland betreten und mit selfies experimenteiren

      – dem Amalgam aus tribalsitischen Sozialstrukturen (Push Faktor) und “No Borders No Nations” Visionären in NGO´s und Supranationalen Einrichtungen (Pull Faktor) – stichwort resettelment

    • Marie Antoinette sagt:

      @Don Alphonso 11:05
      Das weiß ich doch…derzeit liegt es aber wohl eher nicht an einer Kaltzeit wiewohl auch eine neue Eiszeit diskutiert wird…Ich freu mich auch schon auf Ihre wissenschaftliche Abhandlung zum Thema, wo Sie faktengeleitet Ihre Skepsis untermauern und endlich mit der gefakten Expertise der Möchtegernwissenschaftler aufräumen, vielleicht auch was zur unterschiedlichen zeitlichen Ausdehnung und der Beschleunigung von Erwärmungsphänomenen sagen etc. Was ist schon ein Glaziologe gegen einen alpinen Wander- und Radelfreund.

      Bitte echauffieren Sie sich aber nicht. Sie machen das doch schon sehr gut, und ich habe vor Jahren eh dazu geraten: Kuchen essen. Das hilft. Immer.

    • Don Alphonso sagt:

      Es geht mir um soziale Reaktionen auf Fragen und nicht um wissenschaftliche Modellberechnungen.

    • Nahuatl sagt:

      @Arminius
      ist mit den Hängen an Vulkanen ähnlich. Die Leute können es kaum erwarten, nach einem Ausbruch dort Felder anzulegen.

    • Wassermann sagt:

      Bangla Desh
      Wenn die dort nicht davonschwimmen wollen, müssen sie wohl in Erosionsschutz im Himalaya investieren (Küstenschutz natürlich auch).

      Leicht ist das sicher nicht, im wesentlichen aber auch eine Folge der Übernutzung (-besiedlung) dort.

  51. Rudolf sagt:

    Sprudelwassererwärmung
    Wer schon mal eine (nicht geschüttelte!) warme (igitt!) Flasche Mineralwasser geöffnet hat, kennt es: heftiges Sprudeln, lautes Zischen. Dieselbe Flasche, dem Kühlschrank entnommen, öffnet sich fast geräuschlos, das CO2 bleibt, wo wir es haben wollen: im Wasser gelöst.

    So ähnlich läuft es in den Weltmeeren und anderen Oberflächengewässern ab. Wird das Wasser wärmer, gast CO2 aus, das sich dann in der Atmosphäre nachweisen läßt. Das ist Folge, nicht Ursache der Erwärmung.

    Dieser Vortrag überrascht immer wieder die meisten Adressaten- nicht nur die, die “stilles Wasser” bevorzugen. Dabei kennt es eigentlich jeder aus eigener Erfahrung. Ganz ohne Algorithmen- Voodoo. Analog sozusagen.

    • Nahuatl sagt:

      Ein schönes Beispiel
      Für einen Teufelskreis.

    • Lieber Rudolf, hübsches Beispiel, wenn die Gasmenge konstant bleibt, meint Frauke Amgelin und sagt:

      Wir haben allerdings in der jüngeren Vergangenheit damit begonnen, zusätzlich zu
      Oberflächlichvorhandenemholz Enormemengen Fossilenergiespeicherinhalte zu verbrennen und damit den Kohlendioxidpartialdruck in der Erdatmosphäre zu erhöhen. Ein Teil dieses Gases wird wiederum zeitweilig in der Vegetation gebunden, ein anderer Teil wird von (auch Meer-)Wasser aufgenommen. Dort allerdings reagiert es mit bereits vorhandenen schwerlöslichen Karbonaten (Sedimentkalkstein, Marmor et al. wie beispielsweise Korallenriffen) zu leicht löslichen Kalziumhydrogenkarbonaten – und Ihre These stimmt nicht mehr…

  52. H. v. Goslar sagt:

    Klimawandel – ein Biedermeierthema
    Wer bestreitet, dass es einen Klimawandel gibt?

    Die Frage ist lediglich, ob und inwieweit der Klimawandel durch den Menschen beeinflusst ist.

    Klimawandel ist ein Thema der Spießer. Darüber lässt es sich so schön unpolitisch mitreden.

    Der Kapitalismus oder die Kriege mit ihren Klimafolgen werden dabei nie thematisiert.

    • Otto Moser sagt:

      Kommunismus und andere ,,Spiel'''-Arten des Marxismus,
      Pol Pot etwa, oder die wiederbeschäftigten Reste der Stasi , werden dabei auch nicht thematisiert.

    • colorcraze sagt:


      die Kriege mit ihren Klimafolgen
      ???
      Umgekehrt wird wohl eher ein Schuh draus: stärkere Klimaveränderungen mit nachfolgenden Kriegen, weil die Hungrigen zum restlichen Essen und die Frierenden ins Warme drängen.

  53. Gast sagt:

    und nun
    was genau tun?

  54. colorcraze sagt:


    Ist halt immer schwierig, einen schwunghaften Ablaßhandel wieder niederzuschlagen, wenn es zu echter wirtschaftlicher Innovation nicht reicht und die Geldverteilung über den Ablaßhandel geschieht.
    Ich denke immer, wäre St. Gore mit seiner Klimakirche seinerzeit an die Macht gekommen, wäre das heute noch viel schlimmer, und wir zahlten bereits seit x Jahren Steuern auf jeden Atemzug.
    Um die angenommenen Größenverhältnisse zwischen menschlichem Tun und natürlichem mal wieder ein bißchen zurechtzurücken, reicht hier und da ein größerer Vulkanausbruch.
    Auch läßt sich die Sonne nicht von den Menschen vorschreiben, wie sie zu scheinen hat, und folgt ihrem eigenen Rhythmus.

    In der Römerzeit soll es deutlich wärmer gewesen sein als heute, erst in der Spätantike soll es kalt geworden sein, so daß die Langbärte und Goten geschlossen ans Mittelmeer ins Wärmere strebten.

    • Don Alphonso sagt:

      Vulkanausbrüche können so und so ausgehen – wenn Sie sich mit dem Ende der letzten Eiszeit beschäftigen, werden Sie Thesen hören, dass es einen Zusammenhang mit Vulkanismus gibt, namentlich dem Ausbruch des Laacher Sees. Der soll nach den zu meiner Studienzeit gelehrten Theorien das Ende der Eiszeit massiv beschleunigt haben, aber davon hatte man herzlich wenig, weil die Ascheschicht im weiten Umkreis jedes Leben ausgeloschen hat.

  55. Rudolfo Valentino sagt:

    Titel eingeben
    Wir sind, was den Glauben betrifft, längst wieder in Zeiten vor der Aufklärung zurückgefallen. Dort wurden Naturkatastrophen bzw. auch als Zeichen göttlichen Zorns interpretiert, hat die Angst vor der (eigens dafür imaginierten) Apokalypse auch wohlige Schauer den Rücken herunter jagen lassen, nur dass man damals nicht mit wissenschaftlichen Argument gegenhalten konnte.

    Heute kann man es – durchaus differenziert – die meisten Menschen ziehen eben doch den Glauben vor. Insofern sind die Grünen heute die Zeugen Jehovas der Politik – mit der Klimawandel-Apokalypse als Weltenende. Und wie bei den Jehova-Zeugen wird es den Glauben nicht im geringsten mindern, wenn das Weltenende auch diesmal wieder ausfällt.

    • Don Alphonso sagt:

      Nun, es kann schon hässlich werden, nicht umsonst gibt es immer wieder grössere und kleinere Massensterben – wie etwa am Ende der letzten Eiszeit. Ich finde die Vorstellung, die erlebte Welt sei genau die richtige und dürfe sich nicht mehr ändern, doch etwas seltsam. Das heisst nicht, dass ich den Regenwald abgeholzt sehen will, aber Veränderung ist einfach der Normalzustand.

    • Rudolfo Valentino sagt:

      Mag sein,
      aber wenn es um die Auswahl der Mittel geht, mit denen ich auf solche natürlichen Veränderungen reagiere, ziehe ich nun mal Kant und Newton (und selbst die oft liebenswerten Jehova-Jünger) Anton Hofreiter und Renate Künast vor. Auch wenn ich damit unter einem Glaubensdefizit leide.

    • Don Alphonso sagt:

      Das meinte ich mit “wissen noch weniger als ich”.

  56. vonmicha sagt:

    Sünde
    Klimawandel und Zerstörung natürlicher Ressourcen(vielfalt) führen aufgrund der Masse an Menschen und dichten Besiedlung zu massenhaften Konflikten. Es wird darum Kriege und Migration geben – Vielflieger heute bedchleunigen das. Die Sünde daran ist: Eigenvorteil auf Kosten Dritter!

    Doch wer Klimafrage polarisiert – beweist in meinen Augen, dass er nicht in der Lage oder willens ist, Konflikte ums Überleben vernünftig und ausgewogen lösen zu wollen. Wer polarisiert, führt nur in den Kampf.

    Wer E-Mobiltät fördert, versündigt sich. Es ist bigott – denn physikalisch völlig ineffizient und für Reasourcenschutz kontraproduktiv.

    Aber es klingt gut, Tesla zu kaufen. Chic eben. Ind abgrundtief oberflächlich.

    Grüsse vom Stahlrahmenradler.

  57. mira belle sagt:

    ... mir ist´s eh´ zu kalt ...
    … ich gehöre in meinem Familien- und Freundeskreis zu den Personen, die sich gerne krasse Meinungen gönnen – genau wie Sie – verehrter Senior Alphonso –

    … und das Thema K l i m a w a n d e l steht auch mit ganz oben auf meiner “Stimmungsaufmischungstaktik” –

    … mein lieber Schieber … dann ist aber immer was los!!!

    Wenn ich dann auch noch behaupte, dass uns sowieso in nicht ganz ferner Zukunft ein “Riesen-Meteor” (oder wie diese außerirdischen Dinger heißen) heimsuchen und unseren Planeten samt uns (die Klima-Angsthasen) 4-teilen werden wird – spätestens dann fordern sie mich zum “Austrinken” auf und der Abend ist meistens “gegessen”.

    Mich freut´s – komm´ich schon früher ins Bett.

    Dank Ihnen nehm´ich für weitere Diskussionen “neues” Material mit!

  58. guenter.b sagt:

    Europa bleibt privilegiert, auch beim Klimawandel
    Jedenfalls Nordeuropa. Höhere Deiche wären machbar, und höhere Temperaturen dürften letztendlich akzeptabel sein.
    Aber: Bei früheren Klimaveränderungen lebten wieviele Menschen auf unserem Planeten – und wieviel jetzt? Die Klimaveränderungen dürften im Süden Europas, in Afrika, Südasien schon gravierende Folgen haben.
    Ob die Veränderungen des Klimas menschenverursacht sind oder Teil von natürlichen menschenunabhängigen Prozessen – bei 8 Milliarden Menschen werden sehr viele Menschen sehr viel leiden. Und das Bevölkerungswachstum geht weiter.

    • Don Alphonso sagt:

      Deshalb sage ich ja: Es gibt zu viele Menschen und eine planvolle Verringerung durch Geburtenreduzierung würde nicht schaden. Menschen verursachen nun mal die Erwärmung mit. Was dagegen ein klimatischer Riesenfehler ist, ist die Umsiedlung von Menschen zu uns: Da ist der Energieverbrauch nämlich um ein vielfaches höher, und daher auch die Abgase.

    • Geerdt sagt:

      Geburtenreduzierung
      Da waren Deutschland und Europa doch auf gutem Weg, sind aber gerade dabei, die entsprechenden Fortschritte durch uneingeschränkt fortpflanzungswillige Zuwanderer zu kompensieren.

      Nebenbei, hier eine mögliche Erklärung für den freiwilligen Verzicht auf Nachkommenschaft …

      „Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends” (Otto von Bismarck)

    • Don Alphonso sagt:

      Ich verstehe auch nicht, was Zuwanderung bringen soll, zumal die Leute auch alt werden.

    • colorcraze sagt:


      eine planvolle Verringerung durch Geburtenreduzierung würde nicht schaden.
      Haben Sie schonmal versucht, das Muslims oder Afrikanern nahezubringen?
      Die haben sich in den letzten 50 Jahren vervier- wenn nicht ververfünffacht.
      Nicht “wir”.

    • Don Alphonso sagt:

      Das wurde immer mal wieder angesprochen bei Helferkreisen und als “Rassismus” verdammt, wie auch in Afrika. Daher bin ich auch nicht der Meinung, dass offene Grenzen sinnvoll sind. Und eine “Rettung” im Mittelmeer kann ich auch nicht erkennen. Das sind nur nichtrassistische Folgeerscheinungen.

    • Derek Butter sagt:

      Die Antwort ist bereits gegeben-
      “Was die Flüchtlinge mit zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.”, so sprach rhetorisch sonderbegabte Hl. St. Martin S..

      Gibt´s eigentlich eine halbwegs wissenschaftliche Abhandlung, die den Versuch unternimmt, zu belegen, dass ein Land wie Deutschland in Zeiten von Industrie 4.0 auch mit 60-70 Mio. Einwohnern “gut leben” kann?

    • E.R.Binvonhier sagt:

      ...
      Eine wissenschaftliche Abhandlung, dass man in
      Deutschland auch mit 60-70 Mio. recht gut leben
      kann, darf es nicht geben.
      Das würde bedeuten, dass die schon länger hier
      Lebenden alles richtig gemacht haben.

  59. Rainer66 sagt:

    Brüder, zur Sonne, zur Freiheit
    Interessante Diskussion, hier.
    Letztlich wird die Nutzung der Sonnenenergie (damit meine ich natürlich auch Wind usw.) alle fossilen Energieträger ersetzen, eine ruhige und unaufgeregte Steuerung dessen würde helfen, aber das ist wohl zuviel verlangt.

    • nico sagt:

      präfaktisch
      Rainer, leider aber ist es so, dass zunächst – wie hier schon jemand schrieb – die Antworten gegeben werden, und dann die Fakten gesichtet werden. Präfaktisch Handlungen sozusagen. Bspw. hat der BSW (Bundesverband Solarwirtschaft) eine Kampagne in Arbeit, in der es heißt:
      “Schwung in den Solarmarkt bringen” – sie macht deutlich, wie sehr man sich der Wirklichkeit entfremdet hat oder besser: wie man der Photovoltaik mit quasi-religiöser Ansprache Aufmerksamkeit verschaffen und dafür Gelder der Mitglieder und von Mitmachern einsammeln will.

      “Schwung in den Solarmarkt bringen” und weiter “Starkes Produkt, flaue Nachfrage” lautet die “Ausgangslage”.
      “Photovoltaik ist die günstigste, jederzeit verfügbare Stromerzeugungsform.
      Sie senkt die Kosten und wird obendrein noch staatlich gefördert.
      Eigentlich müßte die Nachfrage explodieren.
      Tut sie aber nicht”.

      Wir wissen warum: Kein Mensch glaubt an die Stromerzeugung durch Photovoltaik mitten in der Nacht! Selbst unter dem Aspekt, dass ein verwendeter Speicher (der keine PV ist) teils als Stromerzeuger gilt (Energiewirtschaftsgesetz) , ist diese Aussage Unsinn, da dieser nach Tagen grauen Himmels leer ist und zudem viel Geld kostet.

      So etwas zu veröffenlichen, dazu gehört schon Mut.

      Zielführend wäre zuvor die Beantwortung der Frage, wie ich mit 150GW PV und 150GW aus WEA die erzeugte Energie wandeln und Speichern kann für den Verbrauch bei Dunkelflaute, meine ich. Und ich bin kein Atom- und Kohlefan – im Gegenteil. Noch aber basiert die Industriewelt darauf.

    • Sol sagt:

      @ Nico
      „Kein Mensch glaubt an die Stromerzeugung durch Photovoltaik mitten in der Nacht!”

      Sie vielleicht nicht, aber die Spanier haben schon mal gezeigt, wie das geht …

      https://www.nachrichten.ch/detail/436020.htm

    • Derek Butter sagt:

      @ Sol: Köstlich. Mit Dieselaggregaten. Ausgerechnet Diesel!
      “Wer wird Millionär” – Spanish Edition.

      In Österreich werden nun bereits unrentable Biogasanlagen mit Steuergeld rückgebaut, da die Betreiber keine Kohle mehr haben.

    • Lichtenberg sagt:

      power-to-gas
      @Sol, 6. April 2017 um 16:43 Uhr

      Mit Diesel? Warum nicht in spanischen Vollmondnächten hergestellten Lunarstrom in Wasserstoff umwandeln und diesen wiederum …

      Die Quichotterie kommt in’s Archiv. Danke!

    • Sol sagt:

      @ Derek Butter
      „In Österreich werden nun bereits unrentable Biogasanlagen mit Steuergeld rückgebaut, da die Betreiber keine Kohle mehr haben”

      Und in Deutschland werden EE-Anlagenbetreiber entschädigt, wenn ihre Generatoren vom Netz genommen werden, weil durch günstige Bedingungen (Windaufkommen, Sonnentage) zu viel Strom erzeugt wird. Es gibt Geld für nicht gelieferten, überflüssigen Strom (EEG, §12).

      Dafür werden noch die morschesten Kohlekraftwerke hochgefahren, wenn der unzuverlässige Wind nicht bläst, und die Sonne nicht scheint.
      Dass sich an diesen Gegebenheiten naturbedingt nichts ändern wird, egal wie viele Windräder und Fotovoltaikanlagen noch ans Netz gehen, wollen die EE-Enthusiasten nicht einsehen.

      Deutschland leistet sich auf Dauer eine doppelte Infrastruktur in der Energieversorgung, mit allen damit verbundenen Kosten – und mit dem steigenden Risiko von Blackouts, weil die auf Abruf bereitzuhaltenden konventionellen Kraftwerke irgendwann nicht rasch genug ans Netz gebracht werden können.

      Schilda ist überall. Apropos, was macht eigentlich der Wind, wenn er nicht bläst?

    • Deresschonimmerwusste sagt:

      Was macht eigentlich der Wind, wenn er nicht bläst?
      Tief Luft holen!

  60. Ein Millennial sagt:

    Ich werde beim Lesen der Kommentare ein Gefühl nicht los ...
    … und zwar das Gefühl, dass nicht wenige Mitforisten in diesen heiligen Hallen Ihren Beitrag missverstehen, und ihn vielleicht sogar missverstehen wollen. Der Don outet sich als Klimawandelskeptiker! Endlich! Längst überfällig! Frohlocket!…

    Nein. Sie sprechen sich gegen Hysterie aus, aber Sie sind erkennbar kein Skeptiker, und das dürfte tatsächlich die vernünftigste Haltung sein. Ich kann mich in diesem Zusammenhang besonders gut an einen Ihrer Beiträge aus dem vergangenen (?) Jahr erinnern, von einer Transalp über das Zillertal. Das Foto vom Schlegeis-Stausee war bezeichnend – das im Hintergrund sichtbare Tal, heute eine Ansammlung von Schutt und Geröll, war noch Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit Gletschereis überzogen. Wer es nicht glaubt, gerne hinfahren, vor Ort steht eine Infotafel mit einem Foto von 1954. Solche Fotos machen es einem durchaus sehr schwer, nicht daran zu glauben, dass der Mensch in irgendeiner Form mit dem Klimawandel zu tun hat.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich bin ja nun schon etwas älter und alpin unterwegs. In meiner Kindheit, aus der es viele datierte Photoalben gibt, stehe ich ab Mitte, Ende November auf Ski und Naturschnee in den Bergen. Diesen Dezember war der ganze Alpenraum unter 1500 Meter grün. Es ist überhaupt nicht zu bestreiten, dass sich da etwas massiv geändert hat. Positiver Nebeneffekt ist aber auch, dass weniger geheizt wird. Das sehen wir an den Hausabrechnungen, denn dort sinkt der Gasverbrauch kontinierlich.

      Mir ist bei den Veränderungen, speziell in den Bergen, überhaupt nicht wohl. Aber man muss akzeptieren, dass es auch ohne menschliches Zutung Phasen gab, in denen die Berge eisfrei waren.

    • Otto Moser sagt:

      Ja, Millenial, der Mensch hat etwas damit zu tun.
      .
      .
      ..
      Er hat das Foto gemacht .

    • colorcraze sagt:


      Aber man muss akzeptieren, dass es auch ohne menschliches Zutung Phasen gab, in denen die Berge eisfrei waren.
      Es wäre in der Tat sinnvoll, wenn es soweit käme.
      Und zur Einsicht, daß das für Menschen wohl gar keine so schlechte Zeit war.
      Erforscht mehr Bohrkerne!
      Besonders lächerlich finde ich immer, wenn irgendein Hoch- oder Tiefpunkt “seit Bestehen der Wetteraufzeichnungen” gehypt wird.
      Wo die doch gerade mal lachhafte 150-200 Jahre zurückreichen.

  61. Constanze sagt:

    Klimawandel für Fortgeschrittene
    Ja, ja, der “Klimawandel”. Mit lästerlicher Zunge könnte ich jetzt sagen, als Kind beherrschte ich das Wetter; aß ich den Teller leer, lachte die Sonne, (d.h. meine Mutter strahlte mich an), bei Nichtaufessen zogen Gewitterwolken auf und die Gesichter verfinsterten sich. Ich habe selbstverständlich Karriere gemacht und als Erwachsener untersteht mir jetzt das Klima, weltweit versteht sich! Das ist für mich aber noch nicht das Ende meiner Fahnenstange, in Zukunft sehe ich mich in einer Position, in der ich maßgeblich unser Sonnensystem beeinflussen werde. Und auch darüber hinaus sehe ich noch weiteres Potential einer Expansion meinerseits. (Falls ich das alles nicht erreiche, werde ICH aber sowas von SAUER!)
    “Spaß” beiseite, unschwer erkennbar für etliche Menschen gibt es einen “Klimawandel” im zwischenmenschlichen Bereich. Dazu nur ein Beispiel unter vielen: in einer Gesellschaft, in der sich viele Menschen einen Hund zulegen, um täglich an die frische Luft zu kommen, während in ihrer nächsten Umgebung ältere Menschen allein leben, die niemand zu einem Spaziergang und einer Unterhaltung abholt, um sie am Leben teilhaben zu lassen, in einer solchen Gesellschaft steigt der “Wasserpegel” erheblich und das gesellschaftliche Klima heizt sich auf.
    Eventuell ist der Klimawandel außerhalb der eigenen vier Wände eine Projektion?

  62. Antesde sagt:

    Weltuntergang muss sein,
    denn ist er in der abendländischen Kultur fest verankert. Es hat wohl noch niemand gezählt, wie oft die Johannes-Apokalypse von Hollywood verfilmt wurde. Schätzungsweise mehrere hundert Male? Ein Sündenpfuhl muss einfach negative Konsequenzen haben, anders geht es nicht. Der moderne Islamist ist auch voll im Boot und wirft vorsorglich ein paar Bomben hinein.

    Neoliberalismus (was auch immer das sein soll), Kapitalismus (was auch immer das sein soll) haben dagegen kläglich versagt, trotz Lenins glaubensstarken Vorhersagungen von höchsten und letzten Stufen.

    Das Volk, reichlich frustriert von soviel untergegangenem Weltuntergangsmythos, bedient sich gerne auch mal alternativ bei den Mayas. Die mit ihrer Steinzeitastronomie mussten es wissen. Leider hat es auch 2012 wie bei der Jahrtausendwende nicht geklappt, also hilft nur die moderne Mutti aller westlichen Glaubenskrieger: Die Wissenschaft.

    Dort reicht es bekanntlich, wenn sich genügend “Forscher” einig sind, dass man sehr elaborierte Modelle hat, auch wenn zugegeben die natürlichen Prozesse und Abhängigkeiten nur ansatzweise oder eigentlich gar nicht verstanden wurden. Für das Erstellen von Weltuntergangsgraphen reicht ein PC und das Bedürfnis nach Katastrophe ist damit zeitgemäß objektiviert. So wie im Mittelalter, wo die baldige Ankuft des Satans objektiv nicht zu leugnen war.

    Grönland = Grünland, das war in den Jahren von 800-1200, als die Wikinger dort gesiedelt haben; ohne dass sie eine messbare Menge Kohlendioxid erzeugten. Bis heute ist Grönland noch nicht wieder richtig grün geworden. Das ist aber gar kein Argument, weil die sündensühnebedürftige Mehrheit festlegt, was objektiv richtig ist. Und vor allem ist Weltuntergang einfach das emotional überzeugendere Argument im Vergleich zu Tivialitäten wie subarktischer Agrarwirtschaft um die erste Jahrtausendwende.

    • colorcraze sagt:


      Naja, die Benennung “Grünland” soll auch eine Marketingmaßnahme Erichs des Roten gewesen sein, um mehr Leute herzulocken. So arg grün war es wohl auch damals nicht, aber anders als später schon etwas grüner.

    • Antesde sagt:

      @colorcraze, der erste Schmaschinentreffer
      ist nur der populärste, aber nicht unbedingt der aussagekräftigste. Das liegt an Googles Algorithmen, die zwangsäufig auf Filterblasen basieren.

      Etwas weiter findet man
      “Bis dato war der jüngste Hinweis auf grönländische Wälder 2,4 Millionen Jahre alt. Dass auch noch in der Zeit von vor 800.000 bis 450.000 Jahren noch ein Wald in Südgrönland wuchs, bedeutet, dass die Gegend damals während einer Warmphase eisfrei gewesen sein muss.”

    • colorcraze sagt:


      Naja, antesde, zwischen 450.000 vor und Erich dem Roten um 1000 nach gingen wohl schon noch ein paar kleinere Eis- und Warmzeiten ins Land.
      Daß Grönland vor 450.000 Jahren vollständig bewaldet war, könnte ja auch daran liegen, daß die Pole bzw. die Erdachse sich ziemlich verschoben haben, und Grönland damals gar nicht in der Arktis lag? Man macht da interessante Funde bei Labradorit, aber ich bin momentan nicht im Bilde, was man da aufgrund dessen sich bisher zusammenreimen kann.

    • Antesde sagt:

      @colorcraze, nicht die Erdachse ändert sich
      denn sie bleibt mit einigen Grad Abweichung konstant und damit auch die Einwirkung der Sonne pro Koordinate. Die Sonnenintensität selbst ist nicht konstant und die Folgen dieser Schwankungen sind (soweit erinnerlich) auch nicht das, was man als ausdiskutiert bezeichnen möchte.

      Ansonsten, 400k oder 1k Jahre – es kommt anscheinend regelmäßig zu heftigen nicht-anthropogenen Klimaänderungen: “Trotz Treibhauseffekt war es auf der Erde vor 1000 Jahren wärmer als heute, belegt eine neue Studie ” https://www.welt.de/print-wams/article97167/Als-Groenland-noch-gruen-war.html
      Womit die Empfehlungen des rotbärtigen Wikingers verifiziert wären. Allerdings hatte der wohl auch kein Weltungangs-Sehnsuchts-Problem abend- oder morgenländischer Art.

      Bei Wikipedia dokumentiert sich die Absurdität der Klima-Dogmatik angesichts ungeklärter komplexer Wissenschaftsthemen auf äußerst amüsante Art:

      1. Die Ozeane SIND Kohlenstoffsenken
      https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere#Ozeane_als_Kohlenstoffsenke
      “Das Kohlenstoffdioxid gelangt aufgrund der Differenz im CO2-Partialdruck in den Ozean”

      2. Die Ozeane sind KEINE Kohlenstoffsenken
      “Die Ozeane nehmen kaum CO2 aus der Luft auf, sondern erhalten ihre wesentliche Kohlenstoffzufuhr aus eingeschwemmter Biomasse”

  63. Rightwing Liberal sagt:

    Globaler Langzeitwetterbericht
    Ich halt es sehr ähnlich beim Thema Global Warming.

    Ausgehend davon, was Menschen so alles leisten, Posiives wie auch Negatives, ist es durchaus möglich, dass wir mittlerweile sogar aktiven Einfluss auf das Klima nehmen und das nicht folgenlos bleiben wird.

    Was mich aber ungemein skeptisch macht, vielleicht weil ich nicht genug Ahnung von der Materie habe, ist ein simpler Wetterbericht. Mein regionaler Wetterbericht, für die nächsten 5 Tage weist schon nur noch Eintrittswahrscheinlichkeiten von um die 80% aus, die Temperaturvorhersagen sind schon im Rahmen von mehreren ° Celsius und beides basiert darüberhinaus auf zyklischen Erfahrungswerten.

    Und dann kommen plötzlich Leute daher und wollen mir im Prinzip den auf die zweite Nachkommastelle genauen, globalen Wetterbericht für die nächsten 100 Jahre prognostizieren.
    Hmmmmmm…
    Deren Anhang, der mir erzählen will, ich müsste jetzt dies und das machen, um den Weltuntergang noch abzuwenden, tut sein Übriges.

    Ebenfalls suspekt ist mir der Umstand, dass sich das “Thema” in der Vergangenheit einfach nur weiter intensiviert zu haben scheint. Angefangen beim Waldsterben, zum Ozonloch, über Treibhausgase und schlussendlich zum Global Warming. Der nächste logische Schritt geht demnach zu einer Bedrohung für wenigstens einen anderen Planeten, wenn nicht gar zum ganzen Sonnenystem. Mal schauen ob ich diese Prognose noch zu meinen Lebzeiten überprüfen kann.

    • Don Alphonso sagt:

      Naja, das liegt am Unterschied zwischen den Problemen kleinräumiger Vorhersagen und langfristigen Entwicklungen, wie eben die Veränderung der Eisschicht an den Polen. Ersteres lässt sind nicht aus der Vergangenheit ableiten, zweiteres schon. Nur gibt es dazu eben auch sehr unterschiedliche Theorien:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich-Ereignis

  64. schrotsaege sagt:

    Verschwinden Hamburg und Berlin bald in der Nordsee?
    Es besteht wenig Hoffnung. Die deutsche Nordseeküste steckt eine Erhöhung des Meeresspiegels weg: Deichhöhen bis zu 20 m, mehrere Deichverteidigungslinien, Überschwemmungspolder (Kooge), Sperrwerke an Flußmündungen usw.

    Deiche sind aber besonders durch hohen Wellengang gefährdet, der wiederum durch hohe Windgeschwindigkeit entsteht. Tatsächlich hat z.B. in Hamburg die Windgeschwindigkeit in den letzten hundert Jahren nicht zugenommen, auch ein nennenswerter Zuwachs wird nicht erwartet. Eigentlich hatte man angenommen, daß deren Trend dem Welt-Temperaturanstieg folgt. Neueste Forschungen zeigen aber, daß der Golfstrom sich wohl doch abschwächt. Dieser ist die Autobahn der Wirbelstürme, die dann allmählich in Mitteleuropa absterben. Neu ist das ausgeprägte Ostseehochwasser, das möglicherweise anzeigt, daß sich das Kontinentalklime nach Westen ausdehnt, dafür sorgt allerdings Putin schon.

    Die größten Überschwemmungskatastrophen der letzten 50 Jahre fanden alle im Binnenland statt, hauptsächlich in Süddeutschland. Theodor Storms Novelle “Der Schimmelreiter” beweist, daß man sich im Norden immer mit den Naturgewalten auseinandersetzen mußte. Gibt es Vergleichbares aus dem Süden?

    • Don Alphonso sagt:

      Es gab hier fast jedes Jahr Donauüberschwemmungen, weshalb die tiefer liegenden Häuser keine Keller hatten.

  65. Nahuatl sagt:

    Hochwasser und Haftung
    Wieder mal br2, wieder mal mit einem Ohr.

    Der Freistaat Bayern zahlt keine Soforthilfen mehr für Betroffene von Hochwaserschäden.
    Das heißt, selber versichern, wenn einen die Versicherung nimmt. Mehrkosten, falls, ca 500 bis 800 Euro/ a.

    In der Hörerdiskussion häufiger das Argument, dass nicht eingesehen wird, warum für teilweise staatlich zu verantwortende Maßnahmen, Versiegelungen z.b. und deren Folgen, jetzt privat gehaftet werden soll.

    • Don Alphonso sagt:

      Man sollte halt nicht in Schwemmland siedeln. Aber wenn es wieder hart kommt, zahlt Seehofer sofort wieder, man kennt das ja.

    • colorcraze sagt:


      wenn einen die Versicherung nimmt
      Jaja. Besonders in dem geübten Auge sichtbar anfälligen Bereichen weigern sie sich oft, Elementarschäden zu versichern. Dazu zählen besonders Neubauten an ungeschickten Stellen.
      Damals beim großen Hochwasser in Dessau und Umgegend hatten diejenigen viel Glück, die alte DDR-Versicherungsverträge hatten, denn dort waren Elementarschäden standardmäßig drin.

    • Don Alphonso sagt:

      Beim Donauhochwasser hat es bezeichnenderweise auch diejenigen erwischt, die in Niederungen neu gebaut haben.

    • astroklaus sagt:

      Versiegelung
      Nun ja, das ist ein gerne genommenes Argument, aber nicht unbedingt stichhaltig. Ich habe eine Bekannte, die in einem Ort in der Nähe von Simbach am Inn wohnt, wo es letztes Jahr im “Binnenland” (also nicht am Fluß) nach längerem Starkregen ein verheerendes Hochwasser gab.
      Bei solchen Gelegenheiten ist schon vor dem sichtbaren Hochwasser der gesamte Boden mit Wasser gesättigt, da ist es ganz egal, ob noch eine Teerlage drauf ist oder nicht.
      Anderswo kann aber auch eine Straße Wasser “gebündelt” irgendwo hinlenken, das sich ansonsten über die Fläche verteilt hätte.

    • Nahuatl sagt:

      @astroklaus
      da empfehle ich einen Blick in die Fachliteratur, oder, ersatzweise, populärwissenschaftlich:
      https://www.umweltbundesamt.de/daten/bodenbelastung-land-oekosysteme/bodenversiegelung#textpart-1

    • astroklaus sagt:

      Umweltbundesamt?
      Seit wann hat das UBA etwas mit “wissenschaftlich” zu tun?
      Das ist doch eher damit aufgefallen, daß sie Kritiker ihrer Position amtlich und öffentlich diffamieren (da amtlich, ist das per definitionem auch keine Hatespeech…) – was mit Wissenschaft nun wirklich nichts zu tun hat.

      Davon abgesehen schreiben sie zur Versiegelung doch auch nichts anderes als ich, was Hochwasser angeht – der Rest war hier nicht Thema.

  66. djangohatnemonatskarte sagt:

    WIR SCHAFFEN DAS AUCH NOCH !!
    BURNING BABARA, die von umweltkonferenz zu umweltkonferenz jettende raucherin hat ja jetzt erkannt: der PENDLER ist das problem, also der klimafeindliche mann oder die klimafeindliche frau die morgens trotz des weltuntergangs in Reutlingen ins auto steigen um nach Stuttgart zu fahren………

    BuBa will zusätzliche fahrradstellplätze bei firmen und mehr home office……….erstere gibt es schon und beim home office………ja ich bin gespannt, wie die zukünftige S-Klasse dann virtuell aus den verschiedenen home offices online zusammengebaut wird…….der auch mir lästige stau bei Sindelfingen hätte dann endlich mal ein ende und die hässlichen geschwindigkeitsbegrenzungen könnten aufgehoben werden.

    und dann “FAHRRADSCHNELLWEGE”, werter DON, hören sie her: kreuzungsfrei und ohne ampeln, ich freue mich dann schon, wenn die kollegin aus dem grossraumbüro der DAIMLER-Konstruktionsabteilung verschwitzt duftend neben mir platz nimmt und die kunstfasern den schweiss elegant in die klimaanlage verdunsten lassen.

    ja, “FAHRRADSCHNELLWEGE”, denken wir einfach darüber nach, wie rückständig Trump-Musk-Land ist, die diskutieren noch über den HYPER LOOP, sowas veraltetes !

    speziell in BaWü, dem schwarz-grünen bundesland der familie Schäuble hat fahrradminister Herrmann schon den nächsten Coup im köcher, für die pendler von Stuttgart nach Ulm, die bisher mit dem fahrrad an zwei albaufstiegen scheiterten kommt die rettung…………der Bossler-Tunnel als teilstück von Stuttgart21 soll eine fahrradspur erhalten, auf 8800 m steigt es nur sanft 213 höhenmeter an………..

    die bisherige fahrzeit für die einfache strecke von 5stunden und 10minuten wird so – und mit anderen baumassnahmen, es fallen ja auch standzeiten an roten ampeln weg – auf knapp unter 4stunden gedrückt……………….also kein problem, morgens hin, abend retour, nicht schweissfrei, dafür staufrei. im winter ist es auf der fahrradspur im tunnel warm und es muss nicht gestreut werden.

    es stehen ja ca.100 millionen zur verfügung. für fahrradminister Herrmann ein leuchtturm-projekt, und – selbst von der ALB kommend eine – herzensangelegenheit.

    offen ist noch, ob für ausländische radler eine nach schadstoffklassen gestaffelte MAUT eingeführt werden soll, Herrmann befürchet, dass der Bossler-Radtunnelweg wie bisher schon die autobahn am Aichelberg mit holländischen und belgischen flachlandradfahrern überlastet sein könnte und es dann zu staus kommen könnte.

    Burning Barbara sieht das rauchverbot im tunnel noch nicht als endgültig an und wird noch klären, auf welchem CDU-politiker die brennenden zigaretten ausgedrückt werden können.

    • Willem Hold sagt:

      Kann ich nicht nachvollziehen
      Ich verstehe nicht, weshalb Sie das Rad nicht als Verkehrsmittel anerkennen können. Es scheint da so eine Art Lagerdenken zu geben: “Ich lehne Gleichstellung ab, also bin ich für Atomkraft.” Da zerlegt man analytisch die Ressentiments der Linken und offenbart anschließend, wie blind man für die eigenen ist. Typischerweise in Kommentaren, die ohnehin schon vom Hundersten ins Tausendste irrlichtern. Davon gibt es auch hier so einige.

      Schaun Sie mal nach draußen. Denken Sie da gleich: “Das wird aber ein wunderbarer Tag in der S-Bahn”? Und dann fahren Sie mal ein paar Kilometer Rad. Sie werden Radwege hassen lernen, weil sie für Kinder gebaut sind, die langsam um die vier Ecken strampeln. In den Städten weichen viele Radler auf die Hauptfahrbahn aus, weil sie in einem gescheiten Zustand ist. Und die Städte legalisieren das durch entsprechende Beschilderung, weil sie wissen, dass jedes nichtfahrende Auto ein ausgebremstes mehr als kompensiert.

    • Gast sagt:

      Sie wissen schon, wie weit es von Tübingen bis zum Daimler ist?
      Über Berg und Tal? Und von Ulm erst? Der Kollege oben hat den Zeitfaktor zusätzlich zur Arbeitszeit doch genannt?

  67. nico sagt:

    Religion und Messias
    Geehrter Don, es gibt nicht nur zu viele Menschen, sie leben auch zu lange und wollen immer mehr. Die 60+ sind so aktiv wie selten. Ganze Rudel treiben sich hier mit Akkurädern herum, fahren bis zu 100Km am Tag ( eigene Auskünfte) und halten die Cafes und Restaurants am Laufen, inkl. Funktionswäscheausstattung, Unfall- und Apothekenversorgung etc. Nach drei Jahren schmeissen die dann die Akkus weg, weil Schrott. Oder kaufen gleich neues Rad, weil dies alle drei Jahre neu erfunden wird….hahaha. Aber gut, besser als zuhause auf dem Geld zu hocken. Na ja, die anderen kaufen eben e-Autos und tanken mit Braunkohlenstrom, weil die Zertifikate doch so günstig. Man kann es auch anders sagen:
    Klimawandel, Europazerfallsangst, Nullzins a la Draghi = Konjunkturprogramm, Blühende Landschaften, orakelte schon Kohl, von Rot/Grün ausgefeilt, vom Verbraucher bezahlt. logo.

    Und Musks Gigafactory und andere emobility-Versprechen werden sich, irgendwie deutet alles darauf hin, im Lithium- und Subventionssumpf stecken bleiben oder sich an den 100A-Ladekabeln strangulieren, wie die anderen am Diesel-NOX ersticken. Benzin ist wieder in, dem CO2 zum Trotz!

    “…aber nicht ganz überzeugt bin, dass auf die westlichen Ursünden der Industrialisierung zwangsweise das Flammenschwert der Auslöschung folgen muss.” Ne, ich auch nicht. Habe gestern höchst amüsiert “Willkommen in Wellville” von T. C. Boyle beendet, nachdem ich zuvor “Der Dschungel” von Upton Sinclair las. Im Grunde hat sich an den Apokalypseszenarien und deren Gegenbewegungen nichts geändert. Vor 100Jahren waren es eben die Karnivoren heute das Klima. Und bei den Grünen heute natürlich beides. Nur wer Rad fährt wie wir, mit mehrfach gebrauchten Rädern, ist ein echter Umweltfreund. Jawoll.

    Im übrigen finde ich es vor allem für die überbewerteten Weine aus F und I, vorrangig aus Burgund und Toscana, gut, wenn in Lappland ein veritabler Wein gekeltert würde, das entspannt ein wenig den Markt, insbesondere da uns die Asiaten alles wegsaufen werden.

    Don, haben Sie zufällig einen 16er Ritzel einer Ultegra 10fach. Hab ein schönes gebr. RR erstanden mit 11/25 , auf dem kein 16er ist.

    Gruß

  68. Harry Charles sagt:

    Fanatismus gab es zu allen Zeiten
    es ist aber fraglich, ob er zu irgendeinem Zeitpunkt mal unappetitlicher war als heute. Denn er hat eine neue Dimension der Heuchelei. In einer Gesellschaft, die in ihrem selbst gestrickten Zoo moralischer Zwänge übersäuert suchen viele nach einem Weg den Neanderthaler in sich rauszulassen. Statt Aggressionen produktiv zu verarbeiten (indem man z.B. den Ehrgeiz entwickelt, sich FUNDIERT mit einer Sache zu befassen um anschließend im Sinne eines echten Altruismus und wahrhaftigen Humanismus der Menschheit einen Dienst erweisen zu können) verwendet man nur die Hälfte davon für eine ernsthafte Bildung des eignen Ich (was dann eben unweigerlich zur Halbbildung führt, die nach Aussage von Pope gefährlich ist [a little learning is a dangerous thing]). Die andere Hälfte wendet man auf für platte Belehrungen und soziale Ausgrenzung dessen, der sich dem von den Fanatikern (oder soll man sagen Ehrgeizlingen?) geschaffenen Moralkodex nicht unterwirft.

    Es geht den Fanatikern um 2 Dinge: ihr Ego, ihr Fortkommen (Karrieregeilheit) einerseits und darum in einer Gesellschaft voll moralischer Zwänge einen Weg zu finden ihre archaischen Regungen auf eine sozial vermeintlich akzeptierte Weise rauszulassen statt sich im Sinne humanistischer Werte um Herzensbildung zu bemühen.

    Wenn ich, angewidert vom grünen Jahrmarkt der Eitelkeiten, im Wald unterwegs bin pflege ich ab und an Zweisprache mit den Bäumen: liebe Natur, erklär du mir mal den Zusammenhang zwischen dir und Sachen wie Inklusion, forcierter Massenmigration, dilettantischer “Energiewende” und einer im Hintergrund betriebenen Ellbogenglobalisierung. Die Natur bleibt auf eine vornehme Art stumm, wenn sie aber reden könnte würde sie sagen: “Lieber Harry, mir gehen diese grünen Pharisäer noch viel mehr auf den Sack als dir. Diese streberhaft-halbstarken Heuchler mit ihren wichtigtuerisch zur Schau gestellten Hybridautos (mit denen sie im Übrigen gar nicht umgehen können), ihrem selbstgerecht-selbstbeweihräucherndem Gequatsche, ihrem popanzhaft-pseudointellektuellen Getue. Die als Anwalt der Umwelt? Dass ich nicht lache. Die kommen das ganze Jahr über nicht hinterm Ofen ihrer mit grünen Parolen tapezierten Stadtwohnung hervor. Höchstens gehen sie mal auf Parteitage um den Muttis dort beim Stricken zuzusehen oder vergrößern ihren CO2_Fußabdruck durch das Vergeuden von Energie im Großmaßstab wenn sie ihre dumpfbackigen Halbwahrheiten über den Twitter-oder sonstigen Äther schicken. Nee Harry, ich mag diese grünen Queckse auch nicht!”

    Es ist nicht nur ihr Gebahren was einen nervt: ab und zu hat das was sie tun ja sogar echte materielle Auswirkungen. Im Wald, in der Nähe eines Liegeplatzes wo ich mich an sonnigen Tagen gern stundenlang der Muße hingebe bin ich seit ein paar Monaten gezwungen auf 2 in der Nähe aufgestellte ultrahässliche Windspargel zu blicken, die ein grüner Ehrgeizling (der sich wohl verewigen wollte) oder ein subventions-profitgeiler Bauer dort hat aufstellen lassen. Der Witz bei dem Ganzen: die Dinger haben sich seit sie dort stehen noch kein einziges Mal gedreht (war wohl ne Fehlplanung, wie?), der Dynamo von einem geparkten Fahrrad produziert mehr Strom.

    Abschreckende Fratze einer überdrehten Wohlstandsgesellschaft, die Energie nicht sinnvoll nutzt, sondern im Großmaßstab vergeudet. Beispielsweise dann, wenn klatsch- und tratschsüchtige Weiber stundenlang am Handy hängen um sich mit Informationsmüll zu versorgen oder über die nächsten Feminismus- und Genderaktionen zu labern. Denen würde ich gern zurufen: Ihr müsst uns nicht belehren, kehrt vor der eigenen Tür; wenn Ihr Euer unnötiges Handygeseiere auch nur um 30% reduzieren würdet könnte man wahrscheinlich schon ein Dutzend Kraftwerke abschalten. Es ist Euer Tratschmaul, was die Emissionen verursacht!”

    Trost findet man in dem Umstand, dass die Grünen bei den letzten Wahlen so richtig abgekackt haben. Jaja ihr Ökopharisäer, hört endlich auf einen mit Euer Naturferne zu nerven. Naturburschen seid Ihr nicht und werdet Ihr nicht. Und wenn jetzt wenn Euer ganzer Zirkus dahin geht wo der Pfeffer wächst muss man wenigstens nicht mehr Euer verlogenes Pseudoengagement und Euer dämliches Gewäsch ertragen.

    Ich hoffe, der Kosmos wird die Dinge regeln.

    • Don Alphonso sagt:

      Die Grünen sind nicht zufälligerweise dort am Stärksten, wo man bei Gras zuerst an Betäubungsmittel denkt.

    • freudengut sagt:

      Zufälligerweise hier am Stärksten und da am Schwächsten Feldmoching-Hasenbergl 13%
      Prozentualer Anteil der Grünenwähler bei der Münchner Bezirksausschusswahl, „Stadtteil-Parlament“, 2014
      München gesamt: Grünenwähler (20,7%).
      Folgend sind nur die Stadtteile mit über 30% Grünenwähler aufgeführt:
      Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (35,2%)
      Maxvorstadt (33,7%)
      Au-Haidhausen (36,4%)
      Schwanthalerhöhe (35,9%)

  69. Der Onkel sagt:

    Vielen Dank!
    Lieber Don,

    dieser Artikel ist mir wie aus dem Herzen gesprochen! Ich kann auch den vielen anderen Kommentaren wenig hinzufügen, ausser dass in der FAZ erst gestern gedruckt wurde, dass die Chinesen jetzt mehr neue Autos (i.d.R. mit Verbrennungsmotor) kaufen als Japan, USA und Europa zusammengenommen. Wie Sie schon richtig bemerkten, die primäre Quelle des “Übels” ist die Unzahl von Hominiden, die dazu mehr oder weniger alle so wie Sie und ich leben wollen. Selbiges wird auch zum Aussterben der meisten Wildtiere, die größer als eine Ratte oder eine Makrele sind, führen. Das ist zwar traurig, aber nicht zu verhindern ohne Anwendung von Gewalt.

    VG

  70. anonymous_content sagt:

    Frankly my dear, I don´t give a damn...
    Zur “Church of global warming” ist schon alles gesagt worden.

    Der erste IPCC Bericht 1990, heute, fast 30 Jahre danach, hat keine Modell die bisherige Entwicklung korrekt vorhersagen können.
    Forcings und fudgings werden hoch und runter geschraubt aber die summary of policy makers bleibt in Treue fest – vor großen Konferenzen werdn dann nochmal ins Horn geblasen

    Wenn diese Leute ihre eigenen Berechnungen wirklich ernst nehmen, müßten sie sagen, dass eh nichts mehr zu machen ist. Stattdessen wird der Zirkus am laufen gehalten

    Hockeystick, Climategate, die Art und weise wie Daten angepaßt werden – Die Grenzen zwischen Wissenschaft und Scharlatanerie sind fließend.

    Der Filz aus Klimahysterikern, Öko Taliban, Dekarbonisierungsfetischeisten, Nachhaltigkeitspropheten, Umverteilungsfreunden und EEG Glücksrittern – das ist das Teibhausgas

    Die Weltrettung spielt sich in den Köpfen eines globale Jet Set und im Deutschen Justen Millieu ab.
    Paris, marakesch,… iAbkommen die diese Leute weitestgehend mit sich selbst abgeschlossen haben.

    Schwellen und Entwicklungsländer verblasen weiter fossile Energie und eine Abkühlung der Weltwirtschaft reduziert mehr Treibhausgase als alle Klimaschutzverträge zusammen.

    • colorcraze sagt:


      eine Abkühlung der Weltwirtschaft reduziert mehr Treibhausgase als alle Klimaschutzverträge zusammen.
      Sowieso. Das Ziel der Klimakirche ist ohnehin die Ausrottung der Menschen.

    • TDV sagt:

      Aber, colorcraze....
      Nun lassen sei den Armen doch. Er erholt sich in Bogs weil man das Lachen der Lesenden selber nicht hören muss…

      Immerhin zeigt uns seine Argumentation, wie völlig sinnlos es wäre zu versuchen den Klimawandel irgendwie zu stoppen, und bis solche Logiker verstehen was tatsächlich kommt, sind die guten Rückzugsplätze weltweit vergeben

  71. SchallundRauch sagt:

    Vor rund 12 Jahren ...
    … eröffnete mir meine (heutige) Frau, sie habe bei der Bundestagswahl die Grünen gewählt. Auf meine Frage, wie ihr das denn passieren konnte, sagte sie: “Wieso, die Umwelt ist doch wichtig.” Direkt widersprechen konnte ich da nicht, sondern nur darauf hinweisen, dass mir der kausale Nexus fehlte. Eine kurze Diskussion darüber, ob sie denn das Parteiprogramm näher kenne (kannte sie nicht) und wüsste, was die sonst noch so vertreten (wusste sie nicht), blieb letztlich beiderseits folgenlos und hinderte insbesondere nicht die Eheschließung.

    Als meine Frau mich nun kurz vor Weihnachten fragte, warum man denn den Anis A. nicht einfach abgeschoben oder eingesperrt habe, wenn er doch als Asylbewerber abgelehnt, mehrfach straffällig aufgefallen und als Gefährder bekannt war, antwortete ich, dass könne wohl unter Umständen auch daran liegen, dass gewisse Parteien, insbesondere die Grünen, sich in besonderer Weise um die Verhinderung jeglicher Abschiebungen oder gar deren vorbereitender Inhaftierung verdient machen. Nachdem ich ihr die dahinterliegenden politischen Konzepte (“open borders”, “kein mensch ist illegal” usw.) näher erläutert hatte, fragte sie, wer denn ernsthaft sowas wählen könne. Ich deutete vorsichtig an, dass manche Leute eben die Auffassung verträten, die Umwelt sei doch auch wichtig.

    Ich muss zugeben, diese Retourkutsche nach vielen Jahren war durchaus billig, verursachte mir aber eine geradezu kindische Freude.

    Weswegen ich diesen Exkurs mache, erschließt sich auf den ersten Blick vielleicht nicht. Mir geht es um die ganz allgemeine Feststellung, dass im öffentlichen Meinungskampf (ist der Begriff zukünftig schon hate speech?) oftmals nicht mehr ergebnisbezogen, sondern moralbezogen, also gewissermaßen gesinnungsethisch argumentiert wird.

    Es geht nicht mehr darum, das am Ende beste Ergebnis zu erzielen, sondern nur darum, den vermeintlich moralisch reinsten Standpunkt zu definieren und zu besetzen, denn dieser klingt für alle, die sich nicht vertieft mit der Sache befassen, erst einmal gut und “wählenswert”. Dies ist eine Entwicklung, die m.E. in allen Bereichen öffentlicher Diskussion mehr und mehr auftritt, denkt man nur an:

    – soziale Gerechtigkeit: wollen wir mehr von, auch wenn wir nicht so genau wissen, was das ist und welche Konsequenzen es hat
    – Immigration: ist gut, denn alle Menschen sind ja Brüder*innen, wir nehmen gerne alles was noch bleibt, nachdem sich USA, Kanada, NZ, AUS über ihre Punktesysteme die Qualifizierten schon gesichert haben
    – Euro: hat dem Klang nach mit Europa zu tun und ist daher jedenfalls gut, wer “Target2-Saldo” oder “Transferunion” sagt, will Europa nur spalten und ist ein böser Mensch
    – Umweltschutz und erneuerbare Energie: sind ganz wichtig, also deindustrialisieren wir unser Land und kaufen uns die Sachen dann ganz preiswert in China (wo es ja keine Umweltschäden gibt).
    – Entwicklungshilfe: ist wegen des Kolonialerbes moralisch zwingend, und die Behörden da unten werden das Geld schon sinnvoll zum Wohl der Bevölkerung investieren.

    Negativ finde ich dabei gar nicht mal, dass nicht jeder – auch nicht die beste aller Frauen: die meine – bereit ist, diese Sachen wirklich bis zum Ende zu denken (wo man dann sicherlich immer noch zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann). Wenn man halt auch Uninformierte wählen lassen will, muss man mit entsprechendem Wahlausgang leben.

    Negativ finde ich vor allem, dass mittlerweile bereits der Versuch, etwas ergebnisoffen zu Ende zu denken und Handlungsalternativen in Betracht zu ziehen, als ungehöriger Verstoß gegen die Regeln unserer Zivilisation begriffen wird. Der Schritt, sowas dann noch “microaggression” zu nennen, ist nicht mehr groß.

    Und jetzt noch das wundervolle Reichswahrheitsgesetz, das wir demnächst bekommen – was für eine schöne neue Welt wir da haben werden…

    Mit bestem Gruße
    SchallundRauch

    • Don Alphonso sagt:

      Es gab und gibt im Bereich Naturschutz viel zu tun – niemand wird ernsthaft Autos ohne KAT haben wollen. Da hätten sich andere Parteien ohne die Grünen – die nun in NRW bei der Kohle selbst einknicken – nie bewwgt. Amri und andere Attentäter wie auch die vielen Strafträter sind mehr Merkelfälle.

    • SchallundRauch sagt:

      Nunja...
      Verdienste in den 80ern sind da etwas lang her und aus meiner Sicht kein Argument gegen eine kritische AUseinandersetzung für heutige Entscheidungen.

      Was nun Amri angeht, so ist er gerade kein Merkelfall – er war hier, bevor Frau Merkel die Grenze abgeschafft hat. Das Problem war eindeutig eher ein Vollstreckungsdefizit, und das wurde und wird in erster Linie durch die Verweigerungshaltung auf Landesebene – Stichwort sicherer Drittstaat – der politischen Linken verursacht (pardon, schon wieder das L-Wort, TDV wird wieder mit mir schimpfen….).

    • TDV sagt:

      Um ihrer BILD Logik mal zu widersprechen...
      Der gute Anis war beim deutschen Geheimdienst in besten Händen. Nicht nur kannten ide ihn bestens, er wurde von denen sogar zweimal durch Deutschland kutschiert. Zuletzt sogar rechtzeitig nach Berlin…
      Und wie praktisch, dass er, wie Terroristen das nun mal immer tun, seinen Pass im Tatfahrzeug auf dem Sitz abgelegt, wo ihn dann am dritten Tag nach den Morden endlich, wer hätte das gedacht, auch wieder ein BNDler fand…

      Gratuliere zu ihrer Ehe, ein Logiker wie sie, und eine Grünenwählerin die das Parteiprogramm nicht interessiert, das muss ja klappen.

      Und… lassen sie mich raten… am “Reichswahrheitsgesetz” stört sie eigentlich nur, dass man nicht einen wie sie es sind zum Boss gmacht, gell?

    • TDV sagt:

      S&R
      Ich hatte die vorstehenden Replik geschickt, bevor ich ihren zweiten Kommentar las.

      Verraten sie uns doch mal wie es einem intelligenten Menschen möglich ist, in Politikern aus SPD und CDU irgendwas Linkes, und in Grünen etwas Grünes zu erkennen?

    • SchallundRauch sagt:

      Lieber TDV, ...
      (… dieser Knopf funktioniert also zuverlässig …)

      Zum Thema Reichswahrheitsgesetz: nein, ich halte es da eher mit Herrn Marx (Groucho, nicht Karl): einer Behörde, die mich als Leiter akzeptieren würde, will ich lieber nicht angehören.

      Ich bin nur allgemein für das Recht auf freie Meinungsäußerung und gegen voreiliges Beleidigtsein; ich streite dabei auch gerne für ihr Recht, hier andere Foristen (in gewissem Umfang) beleidigen zu dürfen (s.u.).

      Thema links: ich glaube da haben wir vor allem eine definitorische Differenz. Ich orientiere mich an den hier in Deutschland mehr oder weniger gebräuchlichen Begrifflichkeiten. Ihr politisches Koordinatensystem ist da möglicherweise anders austariert, so dass alles, was nicht der reinen Lehre entspricht, von Ihnen nicht mehr als “links” angesehen wird.

      Thema grün: “grün” kommt in meinem politischen Koordinatensystem nicht als eigenständiger Parameter vor. In dem von mir vertretenen “rechts-links-Schema” sind die dort vertretenen Konzepte allerdings unschwer als links zu identifizieren. In Ihrem “Sozialismus-oder-Tod”-Konzept mag das wiederum anders aussehen…

      Beste Grüße nach Nippon
      SchallundRauch

    • TDV sagt:

      S&R
      Meine “reine Lehre” des Sozialismus ist diejenige eines gewissen Ludwig Erhardts, dem es am Herzen lag der Wirtschaft Profite zu ermöglichen die er besteuern konnte, um mit dem Geld die am untersten Rande der Gesellschaft Lebenden auf ein Mindestniveau an Lebensqualität zu heben.
      Dass man um der Profit Maximierung Willen die Arbeitsplätze dort hinverlegt, wo sie um ein vielfaches billiger sind, während man die deshalb im eigenen Lande arbeitslos gewordenen zu HartzIVern macht, das konnte er sich noch nicht vorstellen. Er hätte da vielleicht, ganz wie Mutti, dazu gesagt: “Das ist nicht mehr mein Land!”

      Wenn ihnen das zu kommunistisch ist, naja, in diesem Fall wäre ich halt endlich in meinem Leben auch mal Kommunist…

      Groucho sprach übrigens niemals von Behörden in dem von ihnen erwähnten Zusammenhang, sondern von Clubs.
      Ein Unterschied der dem Satz bei ein klein wenig genauerem Hinsehen doch eigentlich einen grundsätzlich anderen Sinn ergibt, oder?
      Bei der Besetzung des Chefpostens jener Behörde über die wir sprechen, gäbe es zwei Möglichkeiten. Einen Mann der zensiert, wenn unbedingt nötig, oder den der leider kommt, der alles zensiert was möglich und was gewünscht wird.

      Nachdem das was sich da heute „Grün“ nennt, und das mit meinen und den Vorstellungen vieler anderer auch, nichts mit „Grün“ zu tun hat, müsste so eine Partei doch ihren Beifall finden?
      Vielleicht gefällt ihnen ja die in meinen Kreisen für diese Kasperles seit Jahren gängige Bezeichnung “Olivgrün” besser?

      Was das Recht auf (leicht) beleidigende Repliken angeht, so versuche ich solche ausschliesslich dann zu benutzen, wenn es sich um Stammtisch/BILD Niveau Kommentare handelt. In wie weit da „dumm“ eine Beleidigung ist, kann jeder selber entscheiden. Solche Kundschaft gibts hier übrigens erst seit einem leicht zu erkennendem Zeitpunkt, dem Kulturbruch des “Wir schaffen das.”

      Zynismus, was den Ehestand angeht, ist nahezu immer angebracht und ich hoffe sie fanden den nicht beleidigend?

    • SchallundRauch sagt:

      Lieber TDV
      Den Erhardt hab ich in Ihren Posts offen gestanden bislang übersehen, aber ich werde zukünftig besser hinschauen. Das mit der räumlichen Verlagerung von Arbeitsplätzen ist übrigens aus meiner Sicht nur die Spitze des Eisberges, die eigentliche Herausforderung kommt mit der zunehmenden Automatisierung. Gegen das, wann dann kommt, ist HartzIV nichts…

      Groucho: kleine Modifikation, aber selbe Aussage. Typen wie ich würden da scheitern. Sorgen machen sollte man sich vor Leuten, die da nicht scheitern. Zu glauben, dass es jemanden gäbe, der nur das richtige löscht, ist wie der Glaube an den “edlen Tyrannen” – langfristig kann das nicht gutgehen.

      In diesem Leben werden die Grünen und ich keine Freunde mehr, aber wenn ich mal eine Zweitkarriere als Sektenführer starten sollte, fange ich da mit der Rekrutierung an.

      Ich persönlich mag Ihre Philippiken. Wenn man wählen muss zwischen nett und langweilig oder krawallig aber kurzweilig, kann ich mit ein paar Spitzen leben. Andere Foristen schaffen das zwar auch ohne, aber wenn Sie also gerne in Form eines “rants” posten, kann ich damit leben – solange das ggf in beide Richtungen geht.

      Zum Ehestand: nein, das fand ich nicht beleidigend. Mich hat ja keiner gezwungen, nun muss ich damit auch leben. Wobei Zynismus in dem Zusannenhang eigentlich nur denjenigen zusteht, die entweder selbst verheiratet sind oder es zumindest mal waren (dezente Frage in Ihre Richtung?) – alle anderen sollten sich gefälligst mit Ironie begnügen, denn für mehr sind sie nicht qualifiziert.

      So, jetzt sagt mir meine Regierung gerade, ich soll gefälligst dasIpad weglegen und das Licht ausmachen…

    • TDV sagt:

      Guten Morgen S&R
      Ich bin im Grossen und Ganzen ihrer Meinung. Allerdings wird der Einfluss Trumps, und seines Protektionismus, das mit der Auslagerung in Grenzen halten, denn noch ein zwei Wahlperioden und selbst die Deutschen werden die Schnauze voll von der „Wir schaffen das Politik“ haben. Deswegen wäre ja ein Mindestlohn, ohne wenn und aber, so wichtig.
      Auch bei dem „edlen Tyrannen“ stimme ich zu, denn auch der muss in der real existierenden Welt existieren, und die schafft auch einen Fidel Castro….

      “In diesem Leben werden die Grünen und ich keine Freunde mehr“ auch hier vollste Zustimmung, wenn auch möglicherweise aus anderen Gründen. Als Fundis und Radikale wurden meinesgleichen gleich vor der Gründung ausgeschlossen…

      “Zum Ehestand” Ich führe ein aussergewöhnlich glückliches Eheleben. Ich muss so Mitte 40 gewesen sein, als ich meine Frau (in Indien!) kennen lernte. 15 Jahre später haben wir, wenn auch aus Visagründen, geheiratet und sind beide zufrieden mit unserer Wahl. Nachdem Abklingen der Macht der Hormone bleibt weniger Konflikt-Potential.
      Ich hab einfach zu viele Ehen scheitern gesehen, oder, noch schlimmer, Leute die trotzdem zusammenbleiben, weil sie nicht Allein-Sein können. Allein Sein ist wie sie sicher wissen das Gegenteil von Einsam Sein. Meditieren scheint der einzige Weg, das wirklich zu lernen.

      Übrigens, meine Erfahrung zeigte mir deutlich, dass sich ab einem gewissen Alter getrennte Schlafzimmer ganz hervorragend bewähren, zumal ich Morgenmensch bin und sie ein Nachtvogel….

  72. KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

    Alles Ketzer, ausser Mutti!
    Die weltweit anerkannten Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis beinhalten, “fremde, aber auch eigene Ergebnisse kontinuierlich anzuzweifeln”, um eine wissenschaftliche Diskussion am Leben zu erhalten, die der Weiterentwicklung selbst anerkannter wissenschaftlicher Lehre dient.
    Ohne diese Diskussion wird Wissenschaft statisch, verkommt Lehre zum Dogma.
    Man kann das überall da erkennen, wo nicht von “Kritikern” oder “abweichenden Meinungen”, sondern von “Leugnern” gesprochen wird.
    Im Gegensatz zum Laien, zum Kritiker oder zum Unwissenden beinhaltet das Wort “Leugner” einen ad hominem Angriff gegen den Andersdenkenden, macht ihn zum Ketzer, zum Häretiker, es unterstellt, es handele sich um einen “Wissenden”, aber dieser würde wider besseren Wissens lügen.
    Überall, wo es “Leugner” gibt, ist wissenschaftliche Skepsis deshalb angesagter, als überall sonst. Hier lauert das Dogma, hier verhindern mächtige Interessengruppen Abweichungen von von oben verodneter “Wahrheit”. Wo das der Fall ist, wissen wir alle selbst.
    Von der Seite der Wissenschaft sollte man solche Theorien grundsätzlich ablehnen, nicht nur bezweifeln. Schon allein wegen ihrer Unwissenschaftlichkeit. Echte Wissenschaft hat das nicht nötig. Echte Wahrheit schon gleich zweimal nicht.

    • Don Alphonso sagt:

      Wollen sie das mal den rassekundlichen Instituten der Genderesotherik erklären?

    • Derek Butter sagt:

      Erklären???
      Dazu müssten bei den Gendertröten zumindest die Körperöffnungen den Querschnitt vergrößern, die der Wissenserweiterung dienen.

      Eher noch lobt Heiko Schwendricks einen “Minai, Kikanai, Iwanai und Shinai-Glücksbringerpreis” aus.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Affen#Vier_Affen

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Amerikanische Kinderärzte
      Die Vereinigung der amerikanischen Kinderärzte schrieb im Januar 2017:

      Facts – not ideology – determine reality…..Human sexuality is an objective biological binary trait: “XY” and “XX” are genetic markers of male and female…. The norm for human design is to be conceived either male or female. Human sexuality is binary by design with the obvious purpose being the reproduction and flourishing of our species. This principle is self-evident. …The College recommends an immediate …end to promoting gender ideology via school curricula and legislative policies. Healthcare, school curricula and legislation must remain anchored to physical reality. Zitat Ende (Auszüge).

      Wenn man weiss, wie vorsichtig solche Berufsverbände normalerweise sind und noch vorsichtiger, wenn es sich um eine andere akademische Disziplin handelt, dann kann man beurteilen, wie ernst die das meinen. Dringlicher Mahnen geht nicht.

      https://www.acpeds.org/wordpress/wp-content/uploads/1.30.17b-Gender-Ideology-Harms-Children-updated.pdf

      https://www.acpeds.org/the-college-speaks/position-statements/gender-dysphoria-in-children

    • Oberländer sagt:

      Der Gegenwind kommt in Fahrt
      So lange das so bleibt (@ Thomas Marx) kann man in D keine Kinder mehr bekommen. Hinzu kommen Bestrebungen zum Beispiel von Schwesig, Kindern Rechte zu geben, was auf Rechte für den Staat hinauslaufen würde und Entbindung der Eltern von ihren eigenen Rechten, hierbei auch Unterlaufen der privaten Betreuung und vermutlich der freien Schulwahl. Hierzu Birgit Kelle auf Welt.de vor ein oder zwei Tagen.

      Möglich aber, dass die Trumpwahl den Karren anhält, hoffentlich. Man protestiert schon. Die Autorin deutet an, dass LGBTQ und Klimareligion in etwa deckungsgleich sind:

      Hundreds of LGBTQ protesters gathered outside the home of Ivanka Trump and Jared Kushner Saturday night for a “Queer Dance Party for Climate Justice at Ivanka Trump’s House!” The purpose of the event was to “send the clear message that our climate and our communities matter” — because the best way to persuade someone to take your side on an issue is to hold a queer dance party in front of their private residence. It’s a sassy, whimsical, and fun way to make friends and influence people — it’s not inappropriate or weird at all.
      https://pjmedia.com/trending/2017/04/05/how-a-queer-dance-party-in-front-of-ivanka-trumps-house-made-a-wine-sipping-woman-an-internet-star/

      Im Endeffekt geht es darum, die Lebensqualität von durchschnittlichen heterosexuellen (weißen) Bürgern fundamental zu (zer)stören und zu beeinträchtigen. In die Lücke wird der Islam treten und sich zuerst mit den Zerstörern anlegen, die er gefressen hat.

  73. K. Beljau sagt:

    "Veränderung ist einfach der Normalzustand"
    So ist es. Allein in meinem klitzekleinen Dunstkreis könnte man anschauliche Führungen anbieten die zeigen, dass und was sich schon seit Jahren verändert. Mit gravierenden Auswirkungen für geschützte wie ungeschützte Arten der Tier- und Pflanzenwelt. Und ja, auch für Zweibeiner. Wegen erheblicher Auswirkungen durch Gesteinsdruckverschiebungen auf deren Immobilienbesitz. Zzgl. Sturzbach-Folgeschäden bei Dauerregen etc.pp.

    Allein zunehmend austrocknende, bröckelnde Hanglagen haben wir hierzulande jedenfalls zur Genüge.

    Und in all den Jahren wurden und werden dennoch hier die Hänge zugunsten der Holzwirtschaft weiter entwässert, als hätte sich null nix nothing getan. Hat man eben schon immer so gemacht.

    Veränderung ist einfach der Normalzustand? Jo. Man hat vor Jahrzehnten schließlich mal jede Menge Laubbäume gepflanzt, um die Fichten-Monokultur abzulösen. Das muß wohl reichen für die nächsten 100 Jahre.

    Derweilen wird in Kürze wieder mal die Vogelbrut von den Bäumen geschreddert, weil die Erntezeit im Winter regelmäßig für zu kurz erklärt wird. Für den staatlichen Forstbetrieb. Und all die privaten Waldbesitzer. Und Schwarz-Ernter. Des Nachts in unseren Wäldern. Mit immer überdimensionierteren Gerätschaften.

    “Moderne” eben. Die neuzeitlich wohl beliebteste Worthülse unserer Tage.

    Na dann mal ‘ran an die Round-up-Pullen. Unkraut sprießt.

  74. Oberländer sagt:

    Hypokritenstück
    Auch ohne Bangladesh könnten Sie hier auf 1000 kommen.

    Kritikpunkte:
    1. Sie schreiben oben in einem comment zu einem comment, am Tegernsee würden Hänge rutschen (Frage: Wo?). Sie schieben das auf Wetterveränderungen, ohne darauf einzugehen, dass Überschwemmungen gern entstehen durch zu rege Bautätigkeit in Seenähe inklusive Tiefgarage. In Wiessee z.B. ist eine heftige Diskussion im Gange um einen Privatbesitzer, der am See bauen will und eine Tiefgarage! für fünf Fahrzeuge wünscht. Gleichzeitig wird daneben ein Komplex mit ca. 25-30 Wohnungen mit Mammutbetonblock von Tiefgarage gebaut.

    In Tegernsee und Gmund sind die Hänge zu bebaut. Sie machen das Klima verantwortlich, ohne davor einen Schwenk zu Bautätigkeit zu machen, meist in diesen Lagen überflüssige Bautätigkeit für Zweitwohnsitze von Milliardären. Trauen Sie sich nicht, nehme ich an.

    2. Während Sie das Bauwesen völlig verschonen, erwarten Sie offenbar, dass Hoteliers und Liftbetreiber mal eine schneearme Saison (dieses Jahr traf es die Alpensüdseite) einfach dicht machen und behaupten belegfrei, dass Kunstschnee (H2O) Hänge zerstöre, nur weil Sie selbst nicht Skilaufen. Ich kann Ihnen als Skifahrer seit guten 50 Jahren versichern, dass in diesen 50 Jahren immer mal eine schneearme Saison dabei war und zwar wechselseitig auf der Alpensüd- und auf der Nordseite, und dass die Weiden seit 50 Jahren im Sommer Blumen und Vieh beherbergen bzw. hervorbringen.

    Abgesehen davon dürfte Ihnen klar sein
    a) dass Schneefälle kein Beweis gegen Klimaerwärmung sind, im Gegenteil, da sie relativ milde Temperaturen voraussetzen und
    b) dass wir, offensichtlich in einem Amnesie-Schlupfloch bei Ihnen und Ihren Kollegen verschwunden, einen extrem kalten Januar und Februar erste Hälfte hatten. Es war meistens zu kalt für Schneefälle, und danach wurde es zum Ausgleich wärmer und regnete.

    Dieses Bashing von Skifahren geht mir gegen den Strich. Alles toll, was Sie machen, ja? Radeln unter Behinderung des Autoverkehrs auf Passstraßen, Gemüse über alles, Tee, nur kein Kaffee oder gar Alk. Und der fleischessende Skifahrer mit seinem Material auf dem SUV und den Kindern und dem Skikleidungstumor innen drin ist eine Wildsau, ja, und diese Industrie schuldig im Gegensatz zur sonstigen Bauindustrie?

    Außerdem geht aus dem Stück hervor, dass Sie an die Mär von Klimaveränderung glauben. Bislang ist das nicht bewiesen, und wenn es denn bewiesen würde, müsste man konsequent China unter Druck setzen, 1/6 bis 1/7 der Weltbevölkerung und dabei Dreckschleuder statt sich in so sauberen Ländern wie D, NL oder Skandinavien mit ca. 150 Mio Population, ca. 1/7 der chinesischen, in peinlichster Manier ins Hemd zu pinkeln oder den deutschen Oberlehrer zu geben.

    • Don Alphonso sagt:

      Ach, fiesen Sie einfach jemand anderes an, wenn Sie aus ein paar Sätzen so einen Sums machen wollen.

    • Nahuatl sagt:

      @Oberländer
      Es sind nciht nur Heuchler, es sind Ahnungslose, die die 4 Stellen vollmachen.

      Zu 1. kann ich nichts beisteuern, da selbst ahnungslos.

      Zu 2. Bin Münchner, in den 50ern, mit 4 skifahrenden Großeltern.
      Alle tot. Wir waren im Winter jedes! Wochenende am Brauneck, am Sudelfeld, oder in Spitzing. In den Ferien im Winter und Fasching weiter weg. Spät Schneee, ja, zwischendurch wenig, ja, aber so wie jetzt, nie.

      Vor 2 jahren fuhren wir über den pass Thurn, traurig. Im Norden wie im Süden aper, graue Bänder, die Skifahrer standen an den Liften auf Matten.

      Im Sommer schauen die Skigebiete eh wie Großbaustellen aus, dank Speicherseen und sonstigen Bautätigkeiten.

      der Zusammenhang zwischen Lufttemperatur und ~feuchte und Niederschlägen dürfte jedem klar sein.

      Eigentlich so wie der von der CO2- Aufnahmefähigkeit des wassers, abhängig von der Temperatur.

      Sie velwechsern auch Klima und Wetter, einige kalte Tage bis über -20 Grad sagen nichts über das Klima aus.
      Gerade Wetterkapriolen sind Anzeichen dafür, dass größere, längere Zyklen durcheinandergeraten.
      Höört sich blöd an, nachlesen.
      Ich fahr auch gern Ski und würde sogar gegen selbst auferlegte Einschränkungen sündigen und mich vom Heli irgendwo absetzen lassen.

      Aber ich weiß, es ist eigentlich falsch.
      Und darum geht es häufig: Wenn sündigen, dann wenigstens mit schlechtem Gewisssen – damit es nicht zur Gewohnheit wird.

  75. E.R.Binvonhier sagt:

    Bisher ist noch nichts bewiesen
    In dem Moment, ab dem man die Klimaveränderung beweisen kann,
    braucht man nichts mehr unternehmen.

    Nur noch rennet, rettet, flüchtet.

    Im Gegensatz zu heute, da flüchten Menschen vor ihregleichen.

  76. Oberländer sagt:

    Kritikfähigkeit
    ist nicht Ihre Stärke, wenn es Sie betrifft.

    Ihre Stärke ist jedoch, Kritik überhaupt zu bringen. Dafür danke.

  77. En Hesse sagt:

    Man kann nicht bestreiten das sich das Klima verändert*
    *aber alle 2 Dekaden verändert es sich in eine andere Richtung.

    Als ich geboren wurde drohte uns allen der Tod in der neuen Eiszeit.
    Als ich eingeschult wurde drohte immer noch die Eiszeit aber das würde uns eh nicht intesserieren da zwischen den verschwundenen Bäumen, wg. Saurem Regen, und dem Ozonloch wir eh alle vorher verrecken würden.

    Heute werden wir alle geröstet.

    Die angebotenen Lösungen sind alle fragwürdig – ein einziger Vulkan (oder Waldbrand) pustet mehr CO2 in die Lust als Deutschland bei äußerster* Anstrengung von jetzt bis 2050 sparen könnte.

    Lösung die funktionieren könnten, zB. Kernkraft, werden niedergeschrien aus Glaubengründen. Ich sage jetzt nicht das Kernkraft die beste Lösung ist, es vielleicht auch nicht eine gute Lösung. Ihre Probleme sind aber bekannt und lösbar für weniger Geld als es gebraucht hat die grünen Alternativen halbwegs geeignet zu machen. Wenn Kernkraft mal nicht von Glaubenkriegern re. Auswirkungen studiert wird finden sich häufig Ergebnisse wie https://arstechnica.com/science/2017/04/low-birth-weights-found-in-areas-where-coal-replaced-nuclear-power-in-the-80s/

    Der Club of Rome mit seiner Milchmädchenrechnung zu den Welt-Rohstoffen ist auch so Ding. Wenn der Don verbreiten würde das in Deutschland in drei Tagen die Hungersnot ausbricht weil dann beim Durschnittsdeutschen der Kühlschrank leer sei, das ist die prinzipiell gleiche Grundlage für den Stuss den der Club of Rome behauptet.

    Wenn mir so Leute also erklären wie man die Klimaveränderung angehen muss da bleibt mir doch nur die Skepsis und Zyniker fragt wo denn das Geld hingeht.

    *Und wie unangenehm und daher unrealistisch in ihrer Durchsetzung, außer man verabschiedet sich von Demokratie usw. diese Antrengungen sind wird auch seltenst zugegeben.

    • TDV sagt:

      S&R
      Und jetzt beruhigen wir uns wieder, setzen uns bequem hin, nehmen einen tiefen Atemzug, und fangen ganz am Anfang an.
      Einfach mal damit, dass Wetter und Klima NICHT dasselbe sind!

      Gell? Da sind sie baff!

    • TDV sagt:

      Entschuldigung s&r
      Da ist dio
      e falsche Anrede reingerutscht sehe ich gerade…

  78. Wohlandt sagt:

    Skepsis ist wichtig
    Fehlende Skepsis ist ein gravierender Mangel und bei wissenschaftlichen Betrachtungen leichtsinnig und dumm.

    Ich war schon als Kind mit meinen bergbegeisterten Eltern regelmäßig im hochalpinen Bereich unterwegs. Die abgeschliffenen Holzstücke, Baumstämme und Äste, die man auf über 2’000 m vor und in den Gletschertoren finden konnte, bereiteten mir oft mehr Vergnügen als die Kristalle und Mineralien, die weit schwieriger zu finden waren.
    Eine Erklärung für diese Funde in großer Höhe gab es damals nicht. Man suchte keine.

    Erst später habe ich von den Zusammenhängen erfahren und Holzfunde an die mit ihrer Datierung befassten Institute geschickt, mit interessanten Ergebnissen: wo sich heute Gletschereis erstreckt, befand sich im Mittelalter und zur Römerzeit nicht selten Wald.

    Was aber hat die damaligen Klimaerwärmungen bewirkt? Die Römer und die mittelalterlichen Gesellschaften fuhren nicht Auto und kannten weder Ölheizung noch Klimaanlagen.

    Der Wissenschaftsmainstream, einseitig politisiert und abhängig von nach ideologischen Vorgaben verteilten Forschungsgeldern, sträubte sich gegen die neuen, unwillkommenen Erkenntnisse, ähnlich wie seinerzeit gegen Alfred Wegeners Folgerungen zur Kontinentaldrift.

    Was von Klimaalarmismus und einer ideologisch verblendeten Wissenschaft zu halten ist, zeigt beispielhaft dieses Interview …

    https://www.derbund.ch/wissen/natur/Unsere-Gesellschaft-ist-grundsaetzlich-unehrlich/story/24948853

    Zum Thema „rasche, noch nie zuvor gesehene Erwärmung” (als der Spiegel sich noch dem Journalismus widmete) …

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hitze-und-duerre-1540-katastrophe-in-europa-im-mittelalter-a-978654.html

    • colorcraze sagt:


      Danke für die Links, die Funde sind sehr interessant und zeigen einerseits die Unvorhersehbarkeit und andernseits die Variabilität von Veränderungen auf. Das Jahr ohne Regen 1540 ist ja ein Ding, davon wußte ich bisher nichts. Kannte bis jetzt nur das Jahr ohne Sommer 1816 (“eighteenhundred-froze-to-death”, Vulkanausbruch sorgte für Kälte).
      Schlüchters Befunde, daß es vor 8195 Jahren einen plötzlichen Kälteeinbruch gab (in der Arktis und den Alpen nachweisbar) und zu Hannibals Zeiten die Baumgrenzen viel höher lagen, sind recht spannend.

  79. Bemaba sagt:

    Am deutschen Wesen
    soll mal wieder die Welt genesen. Waren es früher noch andere Nationen, die unser schlechtes Gewissen am Laufen hielten, besorgen wir das jetzt selbst. Mit der gleichen Gründlichkeit, die uns zu vielen Errungenschaften in der Technik, in der Medizin und in der Kultur nach vorne katapultieren ließ, zerstören wir heute diese Themenbereiche und nehmen die Gesellschaft gleich mit. Frau Prof. Höhler sprach so treffend von der Diktatur des Humanen.
    Wir können heute keine Flugzeuge und Flughäfen bauen, sehen zu, wie Bildungseinrichtungen verrotten, erlauben uns eine immer flachere Bildung aber laden die halbe Welt ein, von unseren Sozialsyremen und anderen Errungenschaften der Vergangenheit zu partizipieren.
    Dabei müssen wir uns ständig gefallen lassen, dass man uns, den blöden Bürger, belehrt, wie schlecht wir zum Rest der Welt sind. Wir haben zwar seit zwei Generationen keinen Krieg geführt, aber Abermilliarden an Entwicklungshilfe geleistet und retten heute noch halb Europa, dennoch reicht das alles nicht. Wir müssen unbedingt Weltmeister im Gutsein werden. Klar, dass andere Nationen uns dafür nicht mögen. Aber Achtung: Der Klassenprimus ist immer noch auf dem Schulhof gefährdet.
    Wie sagte mein Frau neulich als ich das Formel-1-Rennen(ein Nachtrennen) in Singnapur sah: “Da wird eine ganze Strecke mit tausenden Scheinwerfern ausgeleuchtet und wir müssen stromsparende, teure LED-Lampen einbauen, damit wir den CO 2-Ausstoß verringern, geht’s noch?”
    Ein Blick auf den Globus zeigt die ganze grün-deutsche Vermessenheit im Umwelt-und Klimaschutz.

  80. Renate Simon sagt:

    Klimakatastrophe? Ach was
    Ich verstehe diese Hysterie nicht und gebe zu bedenken, dass sich das Klima schon immer änderte und damit unseretwegen wohl nicht aufhören wird. Was wissen wir denn schon, eigentlich nichts oder nur das, was uns die selbsternannten Klimapäpste Schellnhuber und Latif vorschwatzen, sich gegenseitig auch noch der Lüge bezichtigen und damit gar nicht schlecht fahren.

    Klimageschwätz ist wie das Stochern im Nebel, keiner weiß Bescheid, aber alle reden mit. Vor Jahren wurden wir mit Waldsterben und dem Ozonloch erschlagen, das hat sich seltsamerweise wieder geschlossen, keiner weiß warum, aber längst ist die nächste Keule bereit, den Leuten Angst zu machen und damit im Griff zu haben.

    Es wird Raubbau betrieben, in den Alpen, in den Urwäldern und sonstwo. Das hat sicher Auswirkungen, aber der Profit einiger weniger geht vor. Die in den Alpen kann man besichtigen, z.B. wenn die Hänge ins Rutschen kommen. Dann sollte man fragen, wie sahen die Hänge denn früher aus, waren sie bewachsen oder so kahl wie heute. Die Gletscher schmelzen seit vielen Jahren weltweit, mir scheint das völlig normal zu sein.

    Da werden Sonnenflecken begutachtet, El Niño und El Niña beschworen, vor dem Erlahmen des Golfstroms gewarnt, aber welchen Einfluss hat der Mensch auf diese Phänomene? Sie kommen und gehen, alles andere ist Fischen im Trüben. Die Aufzeichnungen noch viel zu jung, um auch nur irgendwas mit Substanz und von Bestand ableiten zu können.

    Klima ist nichts, was eine Generation beurteilen können wird, ohne auf die akkuraten Aufzeichnungen vieler anderer zurückgreifen zu können. Wir wissen um Katastrophen wie Vulkanausbrüche, die die Welt verdunkelten, Hungersnöte und Kriege auslösten, aber was wissen wir sonst konkret. Nicht viel oder?

    Was bisher die sogen. Klimaforscher waren, sind heute längst die Pro Asyl-Befürworter, die mit anderen Mitteln Katastrophen heraufbeschwören und aus Profitgier mit verursachen.

    • nico sagt:

      gendermäßig unkorrekt
      el niño und la niña, so viel Zeit muß sein, auch bei Katastrophen:-)

    • colorcraze sagt:


      wie sahen die Hänge denn früher aus, waren sie bewachsen oder so kahl wie heute.
      Im Schwarzwald, Bernau: früher kahl mir teilweise nacktem hervorschauendem Fels, heute dichtbewaldet.
      Es gibt Gemälde aus dem 19. Jhdt., auf denen die gleichen Hänge zu sehen sind. Der Unterschied in der Bewaldung ist enorm.

  81. Gast sagt:

    Titel eingeben
    @Klaus, 6. April 2017, 10:17 Uhr

    Selbstverständlich habe ich eine Ahnung und weiß es zuweilen besser. Das bringen der kritische Verstand und die Lebenserfahrung so mit sich.

    Von Sachverhalten kann bei der Klimawandelsreligion keine Rede sein. Es handelt sich hier um diverse Theorien aus der Wissenschaft und aus deren Umfeld, die lediglich aufgrund massiver politisch-ideologischer Propaganda und Förderung in der aktuellen politischen Lage diverser vornehmlich westlicher Länder mit dem Anschein des Faktischen behaftet sind.

    Klare, nach allen Regeln der Wissenschaft eindeutige, unwiederlegbare und allseitig anerkannte Beweise, also Fakten, für einen zweifelsfrei menschengemachten globalen Klimawandel gibt es bis heute keine.

    Es gibt viele verschiedene Theorien innerhalb der Klimatologie. Nicht mehr, und nicht weniger.

    Und selbstredend halte ich Leute für totalbekloppte Vollidioten, die glauben, sie hätten aufgrund von Theorien die absolute Wahrheit über das Klima des Planeten nicht nur mit dem Löffel gefressen, sondern gleich mit der Schöpfkelle aus dem großen Faß gesoffen und alle Kritiker wären als Klimawandelsreligionsleugner abzustrafen. Und das nur, weil die Hohepriester der Klimawandelsreligion ideologisch gerade Oberwasser haben in der aktuellen ideologisch-politischen Ausrichtung der Zeit. Sowas kann sich jederzeit ratzfatz ändern, man sieht das sehr apart hinsichtlich des Kohleabbaus in den USA und der durch eine neue Regierung mit anderen Ansichten als bisher völlig veränderten Ausrichtung deren Handelns.

    Ich glaube aus guten Gründen nicht an orientalische Märchen wie den Tanach, die Bibel oder den Koran, weshalb nun sollte ich etwa jetzt damit beginnen, an das westliche Märchen des menschengemachten globalen Klimawandels zu glauben?

    Après moi, le déluge!

  82. ferry sagt:

    Anno 2025
    //priv.logfile://mai2025.=1

    «Eigentlich wollte ich Liebe machen, aber die Blondine meinte wir hätten unser Emissionenkontingent schon überschritten.
    Die inpettoBrünette hat auch gleich abgewunken. »

    [Seit 2024 ist der Umweltparagraph §666/8 inkraft, wonach einjeder mit einem Umweltsensor ( Einmalgebühr 50 Deutsche Mark, – jeder Sprachraum hat eine eigene Währung, der € ist 2019 ja abgeschafft) implantiert zu sein hat.

    Kritische Werte werden sofort an eine Kontrollstation (UWK) übermittelt, die bei Überschreiten der monatlich erlaubten UW-Einheiten, Gebührenbescheide ausstellt und auch Punkte vergibt. Sechs Punkte bedeuten: sehr teure Abkühlungs//Flachatemseminare plus hohe Ordnungsstrafe sowie zeitlich gestaffelte Sexabstinenz.

    Ja, und Leistungssport ist reformiert: 12 x im Jahr findet ein Fußballturnier statt, im gemäßigten Tempo mit nicht mehr als 10 000 Tribünenplätzen.
    Bogenschießen ist aber inzwischen Volkssport geworden.

    Choleriker müssen monatlich Spezialarztpraxistermine nachweisen.
    Wer Euphorieschübe hat insonders.

    Hohe Lottogewinne (Synonym für glückliche Ereignisse) sind abgeschafft. Rock/Pop-Festivals sind out of order.

    Überhaupt, alles was nach oben oder unten wegpegelt: wird eingepegelt. Sei es intravenös, oral, medialinstruktiv oder monetär.

    Achso, fast vergessen: Fahrräder sind am Körpersensor gekoppelt, nach Überschreiten der UW-Einheit wird die Tretmechanik automatisch blockiert!]

  83. v.K. sagt:

    Anthropologische Konstante
    Ach ja, ein “schönes” Thema. Gut getroffen. Damit neben Religion, Politik und Krankheiten schon fast ein weiteres Small-Talk-Tabu. Ich wüsste noch kein Ersatz-Thema. Hätten Sie eines?

    Ich denke auch, dass man durchaus auf der strukturellen Meta-Ebene ein Bedürfnis an Denk- und Sprechtabus, an metaphysischen Drohkulissen und nach einer Konstituierung von Gemeinschaft durch Ausgrenzung der “Bösen” hat. Würde ich durchaus als anthropologische Konstante ansehen.
    Mein Glaube an Aufklärung (im emphatischen Sinne) und so ist da minimal und vorwiegend Rest meiner klassisch-humanistischen Erziehung. Vorurteilsfreiheit, unvoreingenommenes Denken etc., wenn je überhaupt realistisch, ist doch ein kleines akademisches bzw. journalistisches Projekt (gewesen). Voltaires Dictionnaire philosophique ist eine schöne Quelle um zu studieren, wie da gegen vieles Traditionelles geätzt wird, schlicht, weil es traditionell ist, das Pendel schlägt schlicht in die andere Richtung aus.

    Wenn der öffentlich-richtige Diskurs nicht zu schnell voranschreitet, passen sich die meisten gerne an; letztlich will man seine Ruhe vor den Moralinisten haben. Wenn man ernsthaft und offen über Unstimmigkeiten sprechen will, wird man schon Wege und Orte finden. (Ich warte ja noch darauf, dass jemand mal das diesjährige 500-Jubeljahr und seinen Verursacher auch mal dahingehend deutet. Das meiste ist selbst für mich als Lutheraner zu hagiographisch.)

    Ein Fragekomplex, der mich in diesem Zusammenhang jedoch schon länger umtreibt, ist, ob sich in dem Wechselspiel zwischen zeitgeistiger Mehrheitsmeinung und Mindermeinungen sich irgendwann in den letzten Jahrzehnten ein qualitativer Unterschied zu früherem aufgetan hat. Letztlich könnte es einem ja egal sein, in unseren kleinen Leben, worüber wir reden dürfen, worüber nicht.
    Doch da steckt der Stachel der Wahrheit drin, der Anspruch, jenseits vorgegebener Wege nach der “Wirklichkeit” zu fragen. Wahrscheinlich ein Überbleibsel griechisch-jüdisch-christlichen Denkens.
    Jedenfalls: Hat das durch die Verbreiterung des Zugangs zu öffentlichen Medien v.a. mittels Internet derzeit ein strukturell größeres Forum als in früheren Zeiten? – Jetzt, wo prinzipiell jeder überall im Internet lesen und schreiben könnte.
    Gibt es, strukturell gesehen, derzeit mehr Kontroversen um die “Wirklichkeit”? Oder sind wir hier vielleicht auch in einer Blase, die der Mehrheit, den ÖRR-Meinungsgebildeten vollkommen fern ist?
    Sind wir vielleicht bloß gerade in einer der zyklischen Phasen, in denen die “richtige” Weltsicht für einige Zeit mal wieder neu geformt werden muss bevor dann wieder einige Zeit Ruhe ist?
    Meine Hypothese ist, dass aktuell die sonst üblichen, gesellschaftlichen Ordnungsmechanismen (heute ja mehr in Form von Tabus denn Zensur) sich mühen, die Diskurse wieder einzuhegen, nachdem das Forum in dem Window of Opportunity zu groß und unkontrollierbar geworden ist; allein es will nicht mehr ganz so gut wie früher gelingen. (Öfters ja auch hier Thema.)

    Naja, soviel einige anschließende Gedanken und Fragen. Vielen Dank auf jeden Fall dem Hausherrn für den Beitrag und diesen Diskussionraum.

    • Don Alphonso sagt:

      Syphilis bei den Vorfahren kommt auch immer gut.

    • Otto Moser sagt:

      Ja, Don Alphonso, Syphilis
      .
      .
      wenn man eine angebliche ,,Sexsucht” (auch so was superblöd-feministisches) bekämpfen will, und sicherstellen, dass man dauerhaft allein nach Hause geht…..

  84. Wassermann sagt:

    Hausverstand
    Ausnahmsweise schreibe ich vor dem Lesen jeglichen Kommentars!

    Don, diesen Beitrag hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Trotz der verständlichen, gelegentlichen Ausfälle gegen die Styropor-Mafia.

    Daher ein paar Gedanken, die noch nicht auftauchen:

    – Die Schwankungen im geologischen Zeitrahmen sind unvorstellbar groß.
    – Man redet im Prinzip von Warmzeit sobald die Pole eisfrei sind.
    – Solange wir mehr Geld für Heizung ausgeben als für Kühlung, wäre wärmer eigentlich besser.
    – Auch wenn es Nordrand der Wüsten zu einer Ausdehnung kommt, werden die neu besser nutzbaren Böden in Russland und Kanada das überkompensieren.
    – Das größere Überlebenswunder ist die Wiederauferstehung nachdem die Eisdecke den Äquator erreicht hat (beste denkbare Erklärung: Vulkanismus) – eine weiße Erde reflektiert nämlich zuviel Sonnenlicht. (Sie muss eigentlich kalt und tot bleiben.)

    Kurz und gut, die Leute reden zwar viel und gern, wissen aber wenig und haben ein kurzes Gedächtnis. (Auch für Wissenschaftler gilt: Ziehe gerne große Schlüsse aus wenig Daten, sonst wirst du nie berühmt und reich.)

    So unangenehm also das Verschwinden Alpengletscher und andere Anpassungen im Einzelfall sein werden, ist doch nicht so klar mit welchen Zielwerten für Temperatur, Niederschlag, etc. man rechnen soll und wie der Saldo unterm Strich ausschaut.

    • nico sagt:

      kein Problem
      Globale Wärmepumpen, damit gehts! Entsprechendes Förderprogramm und los.
      .
      Und für das knapp werdende Trinkwasser – Nestle`schöpft es jetzt schon überall und karrrt es in alle Welt – und die Entsalzungsanlagen brauchen wir soviel Meerwasser, dass der Meeresspiegel ohnehin wieder sinkt. Platz also im Übermaß, genug für Windräder und PV-Anlagen für die energieintensiven Entsalzer.

  85. Jefferssohn sagt:

    Vielleicht hilft eine Prozession?
    Vielen Dank, Don. Ihr Text erinnert mich daran, dass mich mein Bergführer beiläufig daran erinnerte — als wir einen Gletscher querten –, dass seine Grossmutter ihm noch von Prozessionen mit Priester und Baldachin an den Rand des Gletschers berichtete, anlässlich derer man Gott oder Maria (kenn mich da als agnostischer Reformierter nicht so aus) darum anflehte, das Gletscherwachstum zu stoppen, weil der Gletscher dem Dorfrand immer näher kam.

    Damals hats geholfen. Und nun soll’s auch wieder nicht recht sein.

    • Don Alphonso sagt:

      Falls es jemand entgangen sein sollte: Es gibt bei uns kein Fest, das den Winter freudig willkommen heisst.

    • Ingrid Biniok sagt:

      "Sie besprechen das Wetter.."
      Schadenszauber durch Hexen erklärte die Kleine Eiszeit gegen Ende des 16./Anfang des 17.Jahrhunderts in den Prozessakten des Hochstifts Bamberg.
      Neben albernem Sexkram mit dem Teufel der häufigste Anklagepunkt während des beispiellosen Hexenwahns schon zu Beginn der Neuzeit.

      Ich gebe frohgemut zu, dass ich keinen blassen Schimmer von den wirklichen Ursachen der Klimaerwärmung habe. “Besprechen” überlasse ich den selbst ernannten Experten.
      Bitte nicht durch brennende Scheiterhaufen noch mehr Packeis vernichten!

    • Don Alphonso sagt:

      Heute würde man natürlich keinen Feinstaub fördernden Brand mehr machen, sondern sauber biodynamisch erhängen.

    • "Es gibt bei uns kein Fest, das den Winter freudig willkommen heisst." Frauke Amgelin sagt:

      Doch, gibt es. Viele sogar. Diese Feste werden "Weihnachtsmärkte" genannt und zur
      Begeisterndenwinterbeginnbegrüßung (21.12.) veranstaltet. Sollte der Bestehendezustand als nicht explizit genug empfunden werden: Keine Bange, es gibt bereits Licht am Ende des Tunnels. Wo? Na dort, woher Allesgutvereinheitlichtgenormte kommt: https://winterfestoc.com/

      ( festoc? Klar, “oc(tober)fest” dient(e) offenbar als Inspiration, hämischgrins…)

  86. Hausschwein sagt:

    "Möglicherweise braucht der Mensch auch Horrorszenarien"
    Da bin ich mir ziemlich sicher. Der Mensch braucht im Allgemeinen und besonders wenn er keiner Religionsgemeinschaft angehört eine Hoffnung auf den Weltuntergang um den eigenen todsicheren Untergang zu relativieren.

    Dann gibt es natürlich noch eine nicht geringe Menge von Menschen, deren berufliche Existenz von der Erforschung der Gründe für den bevorstehenden Untergang abhängig sein könnte und obendrauf noch Teile der politischen Kaste die als einziges Spezialthema den Weltuntergang und unsere Schuld daran zum Thema haben. Als Politiker haben sie auch die Möglichkeit Steuern zu erfinden und Verbote auszusprechen, mit deren Hilfe sich der prophezeite Untergang vermeiden lässt.

    Ansonsten sollte man sich evtl. den Artikel “Klimawandel” in Wikipedia mal ansehen. Die Grafik “Temperaturveränderungen der letzten 12.000 Jahre” scheint mir darauf hinzuweisen, dass wir uns seit 4000 Jahren temperaturmäßig wellenförmig nach *unten* bewegen und wir uns z Zt auf einer kleinen Aufwärtsphase befinden. Darüber könnte man dann froh sein.

    • Don Alphonso sagt:

      Das ist tatsächlich der Fall – möglicherweise hat sich der Mensch aus einer Eiszeitperiode hinausgeheizt. Die Frage ist jetzt aber, wie bremst man das wieder ab.

    • Gewürztraminer sagt:

      Kürzlich hieß es einmal ...
      … durch den Ausstoß von klimawirksamen Gasen seit der Industrialisierung hätte die Menschheit den eigentlich anstehenden Ausbruch der nächsten Eiszeit für die nächsten 70000 Jahre verhindert.

      Das wäre ja dann eigentlich nichts grundsätzlich negatives.

      Dumm nur, dass man da an einem System herumschraubt, welches man nicht einmal in den Grundzügen verstanden hat. Schon Temperaturvorhersagen sind mit Vorsicht zu genießen. Wie sich aber die globale atmosphärische und ozeanische Zirkulation verändern wird oder wie die Niederschläge verteilt sein werden, ist noch viel schwerer vorauszusehen.

      Die Folgen der Aktivitäten der zivilisierten Menschheit sind unabsehbar. Da wäre es schon klug das Herumschrauben an der rätselhaften thermodynamischen Maschine Welt langfristig etwas unter Kontrolle zu bringen.

      Nicht das der Mensch die Natur zerstöre. Ach nein, die Regenerationskräfte der Natur werden da wohl unterschätzt. Aber die Natur so verändern, dass der eigene Platz darin ein gutes Stück kleiner wird, das schafft die Menschheit vielleicht schon.

    • Don Alphonso sagt:

      Mwein Eindruck bei den historischen Daten ist, dass wir da noch ganz am Anfang stehen, wegen der Dürftigkeit des Wissens.

  87. Klaus Keller sagt:

    Natürlich sterben in heissen Sommern alte Menschen schneller
    Aber nicht überall.

    Vor einigen Jahren starben in Frankreich sehr viel mehr Menschen
    als in Deutschland. Des Rätsels Lösung war das Trinkverhalten.
    Angeblich trinken die Franzosen gerne Tee und die Deutschen gerne
    Mineralwasser. Es genügt nicht genug zu trinken, sondern es müssen auch wichtige Mineralien, die der Körper durch das schwitzen verliert
    ersetzt werden. Tee enthält weniger NaCl als Mineralwasser!

    Bei einem Altenheim in Darmstadt gab es damals den Verdacht das Personal hätte den Bewohnern zu wenig Getränke angeboten.
    Es war nicht zu wenig, sondern das falsche.

    Schauen sie mal beim Krankenhaus/Seniorenheim um die Ecke mal nach. Wahrscheinlich wurde die Mineralwasserflasche durch einen
    Sprudelautomaten ersetzt der aus Leitungswasser Sprudel macht.
    Wenn sie sich dann noch Salzarm ernähren dürfen sie sich über die Folgen nicht wundern.

    Oder anders: Es kommt immer darauf an was man daraus macht.

    PS: Ich versuche Energie nicht zu vergeuden,
    mir genügt es schon wenn ich auf diese Weise Geld spare.
    Aber nicht an der falschen Stelle bitte und natürlich ohne
    Heilsversprechen.

    PSS Wenn ich im Sommer 3 Stunden radeln will kommt in
    die Flaschen nicht nur verdünnter Johannisbeersaft sondern auch NaCl.

    Im Krankenhaus gibt man Patienten üblicherweise Infusionen mit 0,9% NaCl als Standartlösung. Ist Glukose nötig gibt es ein Fläschchen mit 5%. Ich versuche mich bei meinen Trinklösungen fürs Rad diesen Werten anzunähern. idR ist es weniger da es auch schmecken soll.

    • Don Alphonso sagt:

      Salzarm kann einem in Bayern eigentlich nicht passieren…

    • Mendel sagt:

      „Salzarm kann einem in Bayern eigentlich nicht passieren…"
      Bestimmt nicht.

      Allein das Salz, das ich Tag für von den Brezn runterkratze, reicht locker, um im nächsten strengen Winter den Gehweg vor dem Haus eisfrei zu halten.

    • Don Alphonso sagt:

      Das kratzt man nicht runter! Höchstens, um es dann solo zu essen!

  88. Déjà en préoccupation pour la société sagt:

    Der einzige Klimawandel (heute mal wieder ernsthaft)...
    der mir angesichts meinem Lebenszeiterwartungshorizont (und der meiner Nachkommen) Sorge bereitet, ist der Klimawandel der sich aus dem uns übergestülpten Legierung mit Fremdvölkern aus nur bedingt kompatiblen Kulturregionen ergibt (bin daher gespannt, was da in Mannheim herauskommt, siehe Main-Lastenschute von heute)
    .
    Wobei ich durchaus anerkenne, daß menschenverursachte Schäden (Abbrand ganzer Dschungelregionen zum Zwecke der Fleisch-oder Palmölerzeugung, riesige Moorbrände wie in Sibirien gehabt, kriegsbedingtes Abfackeln von Erdölquellen, großflächiger Munitionseinsatz (Bombenkrieg in WK II…und sehen Sie sich mal Bilder aus den ehemaligen Sowjetrepubliken am Kaspischen Meer an) Umwelt und Klima in gewissen Regionen durchaus beeinträchtigen könnten.
    (DdH)

  89. DwM sagt:

    Gehört nicht hierher, ...
    … aber ich muss dennoch schmunzeln:

    “Die Anwältin des Nigerianer sagte der F.A.Z., ihr Mandant sei in Nigeria womöglich nicht sicher.”

    Ach was.

    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/niedersachsen-schiebt-gefaehrder-nach-nigeria-ab-14960488.html

    • Don Alphonso sagt:

      Mein eh schon karges Mitleid war auch schon mal grösser.

    • TDV sagt:

      passt....
      Bei meinem morgendlichen Apfelkuchen mit Kaffee, hatte ich heute das etwas unappetitliche Vergnügen im neuen The New Yorker vom 10.4. einen sogar mit den Atem verschlagenden Artikel zu lesen

      WE HAVE NO CHOICE
      The desperate journey of Blessing, one of the Nigerian girls who try to reach Europe.
      BY BEN TAUB

      Ich bin mir sicher, nach dem Lesen dieses ausführlichen Berichtes werden einige Herrschaften etwas vorischtiger beim Urteilen über solche Leute sein.
      Besonders interessant wird der Artikel übrigens wo er recht spezifisch auf Merkels Intervention zur Reduzierung der Flüchtlinge von dort eingeht.

      Wer die pdf Datei gerne hätte, mail an tylerdurdenvolland@hotmail.com

    • Don Alphonso sagt:

      Hin und wieder muss man daran erinnern, dass politisches Asyl nicht dazu da ist, jeden kommen zu lassen, sondern wirklich nur diejenigen, die politisch verfolgt sind und keine andere Möglichkeit haben und nicht aus einer UN-Betreuung kommen etc. pp.. Und natürlich nimmt man für Beiträge ein Mädchen, aber hier nebenan ist der Unterricht für die hier angekommenen Leute aus Schwarzafrika, und das sind 20 nicht im Mindesten traumatisierte Jungs, die den Müttern der Töchter im Gymnasium durch ihr Auftreten Angst machen. Es kommen fast nur junge Männer.

    • Lieber TDV, ich nehme mal an, Sie mein(t)en diesen Artikel hier, fragt Frauke Amgelin und sagt:

      Ist bereits vom 3.April: "The Desperate Journey Of A Trafficked Girl"
      newyorker.com/magazine/2017/04/10/the-desperate-journey-of-a-trafficked-girl

    • SchallundRauch sagt:

      Lieber TDV, ...
      … ich verstehe den Zusammenhang offen gestanden nicht.

      DwM befasst sich mit einem in Deutschland geborenen islamistischen Gefährder, der jetzt nach Nigeria abgeschoben wurde.

      Der Artikel im NewYorker befasst sich mit einer Migrantin, die aufgrund der Perspektivlosigkeit in ihrem Herkunftsland die harte und gefährliche illegale Einwanderung nach Europa hinter sich gebracht hat.

      Wen genau meinen Sie denn jetzt mit “solche Leute”? M.E. sind das zwei sehr unterschiedliche Fälle, und ich kann nicht erkennen wer hier in dem Forum über solche Leute “unvorsichtig” oder pauschal geurteilt hätte (mag da aber was übersehen haben).

      All dies ändert im Übrigen nichts daran, dass auch in dem im New Yorker beschriebenen Fall keinerlei Berechtigung zur Einwanderung nach Europa bestand. Eine wie auch immer geartete politische Verfolgung konnte ich dem Artikel jedenfalls nicht entnehmen. Wenn man jeden einwandern ließe, dem es hier besser geht als in seinem Herkunftsland, bleibt von Europa, wie wir es kennen, nicht viel übrig.

      Und was Mutti angeht: natürlich war das zynisch und – insbesondere was ihre früheren Entscheidungen anbelangt – janusköpfig. Aber da macht sie endlich einmal ihren Job (Lösungen für politische Probleme finden), und dann ist es auch wieder nicht gut…. herrjeh, jetzt fang ich hier schon an, die Merkel zu verteidigen…

      Wie dem auch sei, ich kenne Ihren Standpunkt zu “open borders” nicht; wenn Sie dafür sind, dass jeder überall einreisen darf, ist Ihre Anmerkung zu ulF konsistent. Aber wer sich einerseits gegen das Konzept einer freien Zuwanderung für jedermann ausspricht, sich dann aber andererseits daran stört, dass Mutti versucht, dem Problem illegaler Einwanderung schon in Afrika zu begegnen, ist m.E. – mit Verlaub und ohne irgendwen beleidigen zu wollen – ein Heuchler.

      Mit bestem Gruße
      SchallundRauch

    • Lieber SchallundRauch, das Mädel ist aus Benin, erinnert Frauke Amgelin und sagt:

      Die meisten haben zu Nigeria allenfalls noch das Stichwort Biafra gespeichert. Als aber der
      Biafrakrieg schon in Vollemgange war, wollte sich auch Benin verselbständigen. Hat jedoch nicht sollen sein, weil damals noch niemand die von den Kolonialmächten ziemlich Willkürlichgezogenenataatsgrenzen infragestellen wollte. Die Seinerzeitabtrünnigen werden deswegen auch heute noch (siehe USAsüdstaaten) von der Zentralregierung nicht eben sonderlich freundlich behandelt…

    • Philomena sagt:

      Erst hat Merkel vor dem Problem...
      …jahrelang die Augen und den Geldbeutel verschlossen gehalten und dann viel zu vielen “Mut” gemacht, zu uns zu kommen.Das war verantwortungslos als Staatschefin.Irgendwo sagte sie jetzt “wir” haben Fehler gemacht – im Gegensatz zu ihrem sonst dauernden Ich und “mein Land”.

    • Philomena sagt:

      Heute kam eine Reisewarnung...
      … für Guinea raus. Es herrscht eine Masern-Epidemie, Ärzte ohne Grenzen beginnen mit der Impfung. Fünf Tage lang spürt man nichts, kann aber jeden anstecken.Da kommt sicher auch was zu uns.

      Liebe Frau Amgelin, danke für dat büschen Buddeln.Es ist was Kommendes.Ich meine, es wurden kilometerlange Risse entdeckt im Berg.

    • SchallundRauch sagt:

      Liebe Philomena,
      Beim Merkelschimpfen bin ich immer gerne dabei, vorwerfen kann ich ihr aber nun einmal nur den Fehler, nicht dass sie hinterher den Schaden zu mindern versucht. Ihr den Reparaturversuch Als Inkonsequenz oder Widersprüchlichkeit vorzuwerfen, ist seinerseits nicht frei von Hybris.

      Frau Amgelin, ich habe den Artikel daraufhin quergelesen, ob sie politisch verfolgt ist, und dergleichen nicht finden können. Ich will damit mitnichten sagen, dass es ihr gut gegangen wäre. Es gibt viele Gründe, aus denen man elendiglich zugrunde gehen kann. Ein jeder wird zurecht unser Mitgefühl finden, und an deren Stelle würden wir es wahrscheinlich auch versuchen. Aber dennoch gewährt unser System nicht in allen diesen Fällen ein Recht, bei uns einzureisen.

      Wer meint, das müsse anders sein, ist sicherlich ein guter Mensch, aber wäre ein schlechter Politiker. Denn die müssen das Funktionieren ihres Gemeinwesens als Priorität haben. Es ist der alte Widerspruch: Gesinnungsethik gegen Handlungsethik.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Grundsätzlich… Da unsere globalisierte Wirtschaftspolitik zwar sicher nicht die Alleinschuld an den Zuständen in armen Ländern trifft, aber eine Mitschuld nicht bestritten werden kann, ergeben sich hier zwei Rechte.
      Einerseits das Recht JEDEN Menschens seinen Hintern zu bewegen und dorthin zu gehen, wo eine besseres Leben in Ausicht steht. UND daneben das Recht der dort Wohnenden, sich genau dagegen zu wehren.
      Alles andere sind Konsequenzen daraus. Wer meint ein Recht zu besitzen den zusammengestohlenen Wohlstand mit Gewalt verteidigen zu dürfen, ändert nichts an der Realität einer bereits eingereisten Million “Flüchtlinge”, aller diversen Arten. “Politisches Asyl” ist ein Begriff aus einer anderen Zeit, der wegen der neo-liberalisierten Globalsierung heute nicht länger akzeptabel ist. Ausser natürlich bei denjenigen, die ihren in einer wie unserer gespaltenen Gesellschaft zusammen gerafften Reichtum gefährdet sehen und denen, die sowieso niemals über Zusammenhänge nachdenken.
      Es ging mir nicht um diesen eine Nigerianer, sondern gegen die Inkompetenz mit der die deutschen Stellen eben nicht solche Nigerianer, sondern auch integrierte Leute abschiebt, zT ins “sichere” Afghanistan. Ich habe hier sogar schon mal gefordert, dass alle, die sich zB weigern das Grundgesetz unter ALLEN Umständen über ihre eigenen religiösen Vorschriften zu stellen, abgeschoben gehören.

      Es ist kein Geheimnis, dass in solchen Behörden jede Menge Leute arbeiten, die am liebsten alle abschieben würde, und sich deshalb bei den am leichtesten Greifbaren bedienen. “Illegalen”, die seit Jahren festangestellt sind, und Steuern zahlen. Beispiele dafür sind in den Politischen Magazinen von ARD und ZDF wöchentlich zu bestaunen!
      Und der The New Yorker Artikel beschreibt wie inakzeptabel und UNMENSCHLICH die inoffizillen Abschiebungen ablaufen.

      S&R
      Ich stimme ihnen ja zu, bis zu es zu diesem Absatz kommt: “Eine wie auch immer geartete politische Verfolgung konnte ich dem Artikel jedenfalls nicht entnehmen. Wenn man jeden einwandern ließe, dem es hier besser geht als in seinem Herkunftsland, bleibt von Europa, wie wir es kennen, nicht viel übrig.”
      Dann sollte man sich vorher überlegen welche Konsequenzen die rücksichtslose Ausnutzung der Globalsierung für die dritte Welt haben wird, und hat daher kein Recht mehr darauf zu bestehen, dass die eigenen Rechte zur Benutzung Menschen anderer Länder zur Herstellung von 3 Euro T-Shirts legitim sind, die Rechte anderer aus den Realitäten derselben Welt die ihnen dienenden Konsequenzen zu ziehen aber illegal…

      Es geht auch nicht darum DASS Mutti etwas macht, sondern WAS, und was das für Konsequenzen hat. Sie kennen den Artikel doch, oder?

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Ich empfehle jedem den dumm-zynischen Post der diese Diskussion einleitet nochmals genau zu lesen.
      Dem Forist ging es nämlich keineswegs um diesen einen Nigerianer!

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      TDV und die Räuber
      Wer hat bitte was wo zusammengeraubt? Etwa unsere Vorfahren in den von der Deutschen Ostasienkompanie käuflich erworbenen (Afrika) oder auf 99 Jahre vom Kaiser von China geleasten (Tsingtao) Ländereien, deren Handelsdefizit immer negativ war, das heisst: es wurde mehr importiert als exportiert, abgesehen davon, dass es sich per Definition nicht um “Kolonien” handelte (Wenn ich ein Haus in Miami Beach besitze, dann habe ich in den USA auch keine deutsche Kolonie gegründet).
      Allein die Tatsache, dass Afrika auch heute noch Rohstoffe exportiert, sollte Beweis genug sein, dass die angeblichen Plünderungen der westlichen Welt nicht ganz so intensiv waren, wie man uns heute glauben machen will. Und den “Brain Drain” sollte man 100 Jahre nach Ende des Kolonialismus auch langsam kompensieren können.

    • number 15 sagt:

      Einen islamistischen Gefährder "integriert" zu nennen - das hätte ich
      Ihnen nun nicht wirklich zugetraut.
      Oder meinten Sie, dass er dort nicht sicher sei?
      Denken Sie, wir sind hier sicher, mit ihm und seiner Corona?

    • SchallundRauch sagt:

      Lieber TDV,
      mit Ihren grundsätzlichen Ausführungen stimme ich weitgehend überein. Aber bei der Frage, ob es legitim ist, seinen Status Quote zu verteidigen oder nicht, fällt mir die Wahl nicht schwer. Ich will hierbei aber gar nicht moralisch tun: es ist ein Verteilungskampf, nicht mehr, nicht weniger. Aus meiner Sicht ist es legitim, seinen Status Quote zu halten und zu verteidigen, solange man dazu keine kriegerischen Mittel anwendet. Und bitte, jetzt nicht wieder die alte Leier, dass wir das zu vertreten hätten, was die Amis machen…

      Etwas zweifelhaft finde ich übrigens Ihren 3-Euro-Tshirt-Einwand. Inwieweit es den Leuten in Bangladesch besser gehen soll, wenn wir dort gar keine Shirts mehr kaufen, hat mir noch niemand erklären können …

      Mit bestem Gruß
      SchallundRauch

    • TDV sagt:

      Number 14, not all cups in the cupboard
      In ihrem Beitrag kann man wunderbar erkennen, wie jemand seine Meinung zu einem Kommentar bereits vor dem Lesen des Kommentars fertig hat. Das schränkt halt die Wahrnehmung ein….
      Wenn sie nachschauen, dann werden sie feststellen, dass ich genau das Gegenteil von dem geschrieben habe, was sie glauben gelesen zu haben.

      Aber macht nix, wenn ich ihnen damit eine Freude gemacht habe, dann soll es mir recht sein…

  90. Dunque sagt:

    .
    Vivaldis „Winter“ entstand während der kleinen Eiszeit.

    Apropo Venedig:
    Was macht eigentlich Berlusconis Sturmflutsperrwerk M.O.S.E.

    • Cavliere Berlusconi sagt:

      Guardate nel internet
      M.O.S.E. in funziona, M.O.S.E. c´è, grazie la mia grandiosità. Pagato dunque per gli altri . Anche questo guardiano Campo concentrazione , Signore Sulze ha pagato.
      (DdH)

  91. Aine von Fiehlen sagt:

    IceAge
    Ich bin jedesmal völlig fassungslos, wenn in TV-Dokumentationen über dahinsiechende Alpengletscher plötzlich in großer Höhe – weit über der heutigen Baumgrenze – Baumstubben und Reste von Baumstämmen gezeigt werden und meist wortlos oder thematisch oberflächlich übergangen werden. Oder sind diese Aufnahmen Fakes?

    • Don Alphonso sagt:

      Nein, die Baumgrenze war zwischenzeitlich viel höher als heute, und eine Reihe von heute im Winter unpassierbaren Pässen konnten problemlos ganzjährig überschritten werden. die alpine Vegetation der Gegenwart ist tatsächlich noch recht weit unten – man darf aber auch nicht übersehen, dass darüber viel Erdreich mittlerweile aberodiert ist.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Die alten Siechen
      Gletscher “siechen” nicht, sie schmelzen. Das gleiche gilt für das Eis an den Polen. Wozu muss das unbedingt erhalten bleiben? Weil es schöner ist? Gibt es keine schönen Planeten ohne vereiste Pole? Das gleiche gilt für die 1000 Tierarten, die jeden Tag angeblich ausgerottet werden. Wenn die Evolutionstheorie stimmt, müssten jeden Tag genausoviele neue entstehen. Wieviel des Denkens ist eigentlich romantische Lust, Veränderungen zu verhindern und wieviel ist wirkliche Sorge um das Funktionieren unserer Umwelt?

  92. Oberländer sagt:

    Die böse Bronzezeit macht alles kaputt
    Heute hat der Aletschgletscher in etwa die gleiche Ausdehnung wie während des Klimaoptimums der Römerzeit (200 v. Chr. bis 50 n. Chr.). Vor etwa 3300 Jahren war er während des Bronzezeitoptimums etwa 1000 Meter kürzer als heute.[
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gletscherschwund_seit_1850#Alpen

    Hieraus ergibt sich erstens, dass DA recht hat, Klimawandel immer. Zweitens stellt sich die natürliche Frage, welche Motoren die Römer bauten und die noch pressierendere, wo die ganzen 12 Zylinder aus der Bronzezeit verschrottet wurden oder wieso wir keine Spur mehr sehen von ihren Fabriken; schließlich sind die Pyramiden auch noch da.

    Drittens, wirft das Klimaoptimum der Römer
    https://de.wikipedia.org/wiki/Optimum_der_Römerzeit

    die Frage auf, was jeweils zuerst da war, ein Klimaoptimum, das zu einem Wirtschaftswachstum führte, oder ein Wirtschaftswachstum, das ein “Klimaoptimum” verursachte. Logischerweise liegt erstere Erklärung näher. Und nachzudenken wäre auch über die weitere Frage, ob das Klimaoptimum der Römer durch den Ausbruch des Vesuv zum Stillstand kam.

    Insofern scheint es sich tatsächlich um eine Hysterie mit falscher Schuldzuweisung zu handeln, wobei ich Versuche, die Gletscher zu protegieren, durchaus schätze. Andererseits ergeben sich von einem Teileinschmelzen der Gletscher andere Vorteile wie wissenschaftliche Erkenntnisse durch Freilegung des darunter liegenden Bodens.

    Und so haben sich ja in der Arktis bereits alle Anrainer in Stellung gebracht zwecks Ausschöpfung der Schätze im Lomonossow-Graben bei Totalschmelze und streiten über ihre jeweiligen Gebietsansprüche. Vielleicht waren ja deshalb laut Erdogan die Muslime bzw. Türken schon vor den Wikingern in Amerika ;-)

    Das Schlimmere wäre eine Eiszeit, die jedoch das Bevölkerungswachstum anhalten würde. Die kommt irgendwann.

    • Don Alphonso sagt:

      Naja, bei gewissen Entwicklungen haben die Vorfahren schon nachgeholfen, abholzung ganzer Berge zum Schiffsbau etwa, und Metallproduktion in den Bergen war auch enorm ressourcenfressend. Ich bin letztes Jahr durch die Valepp nach Österreich: Der Bergwald, der dort heute steht, existierte vor 300 Jahren nicht mehr. Ähnlich ist es am Ofenpass in der Schweiz.

    • astroklaus sagt:

      Waldvernichtung
      Eine der ersten wirklich großen bekannten menschengemachten Umweltkatastrophen war die großflächige Abholzung Griechenlands und anderer Gebiete im Mittelmeerraum ab der Bronzezeit für Schiffbau und Brennholz. Durch die fehlenden Bäume konnte der Regen die dünne Humusschicht wegwaschen, so daß auch nichts nachwachsen konnte. An vielen Stellen ist daher bis heute nichts Waldähnliches zu finden, bestenfalls Macchia / Maquis.
      Erst seit etwa 30 Jahren wird dort wieder aufgeforstet, wobei das sehr mühsam ist, weil eben die Grundlage fehlt. Daher nimmt man oft Gewächse, die “eigentlich” dort fremd sind, wie Kiefern oder Eukalyptus, die aber immerhin eine Überlebenschance haben.
      Ende der 80er war ich einige Male in Südspanien in der Sierra Nevada und ein mitfahrender “Grüner” regte sich fürchterlich über diese “falschen” Bäume auf – statt daß er froh war, daß dort überhaupt wieder etwas wuchs….

    • Don Alphonso sagt:

      Das Anpflanzen falscher Bäume ist wegen der Auswirkungen auf die Fauna auch nicht ganz unproblematisch, aber man hat eben die Wahl – man kann es auch wie Dalmatien aussehen lassen, wo die Römer und Venezianer wüteten

    • melursus erklärbärchen weiß etwas sagt:

      die Fauna wird schon fündig
      für astroklaus und Don
      “falsche” Flora für die Fauna ist auch großteils urban myth. Es gibt wohl anfällige und robustere Bäume, doch keine gefeiten.
      Pflanzen aus andren Herkünften haben einige Jahre geringeren Befallsdruck. Spezialisten unter den Herbivoren, wie der Ulmensplintkäfer müssen da passen. Blattlaus, Raupe, Hase und Ziege kommen meist klar. Ab dem ersten Fresser kommt die Nahrungskette in Gang.

    • colorcraze sagt:


      Das Anpflanzen falscher Bäume
      Oh ja, oh ja. Fataler Fehler.
      Ich las vor einiger Zeit irgendwo, die Chinesen wollten den Sand in der Taklamatan(?) befestigen und hätten Bäume gepflanzt. Soweit – gute Idee, hat ja auch schon zur Beendigung der Sandstürme in Brandenburg geholfen. Nur leider hätten sie eine Baumart genommen, die besonders tiefe Wurzeln bekommt und ziemlich säuft, und so sei der Grundwasserspiegel nun noch weiter gefallen. Ganz schlecht… jetzt haben sie saufendes Unkraut, das man nicht mehr wegbekommt, statt Sand.

  93. Deresschonimmerwusste sagt:

    Die neue Religion erschafft Reiche,
    zumindest den reichsten Niedersachsen. Um aber die Arbeitsplätze, die beim Klimakiller in Wolfsburg wegfallen werden, zu ersetzen, muss in Aurich noch richtig Gas gegeben werden. Vielleicht ist dann dereinst der reichste Niedersachse auch der reichste Deutsche.

    • Don Alphonso sagt:

      Der Klimakiller von Wolfsburg wird Klima später vielleicht elektrisch killen -> Kohle, aber noch länger Salzburger bereichern. Ohne Erbschaftssteuern übrigens.

    • Gast sagt:

      Enercon
      …meinen Sie doch sicher. Nun, dem Windausbau steht ja nichts entgegen außer dass es ab 2017 über Ausschreibungen geht und es für den dt. Stromkunden etwas weniger stark ansteigende Strompreise gibt. Vielleicht. Der Niedersachse wird also auch etwas weniger schnell reich. Und mit der NordLB, die jetzt von Bremen das BLB-Schnäppchen bekommen hat, gehts auch nich so schnell……..

  94. Goodnight sagt:

    We humans are the victims of an asymmetry in the perception of random events.
    Der wahre Klimawandel:

    In mehreren Städten übernehmen Männergruppen die Aufgabe des Rechtsstaat, d.h. ihres Rechtsverständnisses von Ehre und Stolz.
    (Früher nannte man das Selbstjustiz)

    Polizisten, die in Stuttgart ihre Aufgabe wahrnehmen, den deutschen Rechtsstaat zu schützen, werden zur Strafe erst einmal in den den Innendienst versetzt. Weitere Ermittlungen folgen.

    Wer sich darüber verbal oder schriftlich äußert, dem droht die Regierung mit Strafe.

    Und jetzt bitte wieder übers Wetter reden.

    • Nahuatl sagt:

      Zu Island
      empfehle ich Laxness, für den Anfang: die glücklichen Krieger oder die Islandglocke.
      Mach ich sonst nicht, aber das ist gut geschriebener, derber, lustiger Stoff.

    • number 15 sagt:

      War das in Stuttgart bevor oder nachdem die Polizisten-Kollegin in Mannheim bewusstlos
      geschlagen wurde?
      Und wie viele Überstunden hat der Kollege in Stuttgart vor dem Vorfall geschoben und noch nicht abfeiern können? Und wie lange war sein Dienst an dem Tag, bevor dieser Vorfall eintrat?
      Was geschah insgesamt, bevor das Video einsetzt?
      Da liegt ein Fahrzeug innerstädtisch auf einer 4-spurigen Straße, auf der 50 erlaubt ist, verunfallt auf dem Dach – wie kann es dazu kommen?
      Und weshalb hat dieses Rindvieh von Unfallverursacher nicht einfach der mehrmaligen Ansage, die Zigarette auszudrücken, Folge geleistet?
      Wer waren die Beteiligten? Waren sie der hier üblichen Sprache mächtig?
      Wenn nicht – weshalb nicht?
      Fragen, die Künast in ihren kühnsten Träumen nicht stellt!!!!!

  95. Tico sagt:

    Alle umbringen
    Ich möchte mal ein paar Bemerkungen aus einem Schwellenland zur Klimapolitik machen, da hier oft die Frage auftaucht, was soll man tun.Dazu will ich zuvor ein paar Zitate bringen:

    “Aus dem TS vom 4.11.2015
    Kleines Land, große Rolle
    Costa Rica hat sich viel vorgenommen. Das kleine mittelamerikanische Land will seine Wirtschaft bis 2100 vom Kohlendioxid befreien – und so ein Vorbild werden.

    Der Umweltschutz und der Einsatz für ein besseres Weltklima gehören zur allseits akzeptierten Staatsdoktrin in Costa Rica.
    Die Stromversorgung war in diesem Jahr schon fast ein halbes Jahr lang 100 Prozent erneuerbar und komplett CO2-frei. Mehr als 90 Prozent des Stroms in Costa Rica werden aus Wasserkraft hergestellt, dazu kommen einige Windparks und wenige Biogasanlagen sowie nahezu keine Solaranlagen, obwohl das Potenzial für Fotovoltaik bei rund zehn Gigawatt Leistung läge.”

    Und: Aus der NZZ vom 28.11.2015

    “Klimapolitik in Costa Rica
    Der kleine grüne Musterknabe

    Im Hinblick auf die Pariser Klimakonferenz von Dezember hat Costa Rica nun versprochen, bis 2030 den Netto-CO2-Ausstoss pro Kopf auf 1,73 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Dies wäre konsistent mit dem Klimaziel, die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen – ein Bestreben, das allerdings wegen ungenügender Zusagen anderer Länder zu scheitern droht. Bis 2050 will Costa Rica den Ausstoss gar auf 1,19 Tonnen pro Kopf und Jahr verringern”

    sowie: Spiegel vom 8.6. 2007
    “Karibischer Klimaschutz
    Costa Rica will als erster Staat CO2-neutral sein
    Selbstbewusst präsentierte Präsident Oscar Arias Sánchez seine ehrgeizigen Ziele: “Bis zum Jahr 2021, Costa Ricas 200. Geburtstag, werden wir ein CO2-neutrales Land sein.” Das wäre 29 Jahre früher als Norwegen, das bis dahin gerade einmal 30 Prozent seines Treibhausgasausstoßes einsparen will – und zwar hauptsächlich durch den Kauf von Verschmutzungsrechten.”

    Wir pflanzen ständig neue Bäume an. Die binden CO2. Mehr als 25 % unseres Landes sind als blühende Nationalparks (Regenwald, Trockenwald) unter Naturschutz und es werden ständig mehr.
    Die Kinder lernen in den Schulen Naturschutzbewusstsein.
    Wir haben Schweinehöfe, die ihre Energie durch die Abgase und Ausscheidungen der Schweine selber produzieren.

    Na schön, wir sind keine Industrienation und brauchen weder Hausdämmung noch Befeuerungen in nicht vorhandenen Winterzeiten.

    Aber als mir bei meinen Besuchen in Deutschland das erste mal bewusst wurde, dass ihr in den Städten eure oft mickrigen Bäumchen so sehr mit Zement eingießt, dass die Erde kaum Luft zum Atmen hat, wurde mir klar, dass “Sauberkeit und Ordnung” eines der Dinge sind, die Natur zerstören. Möglichst viel Zement über die Landschaft, möglichst breite zementierte Autobahnen, perfekt saubere Wälder, da mal eine Maus zu sehen ist Glück. Als ich in Berlin lebte, ist es mir nie aufgefallen. Schön, es gibt auch in Deutschland Naturschutzgebiete, die teils sehr urig sind. Aber da alle auf das Menschenrecht pochen “Freiheit” zu haben und somit dicke Autos für eine Person, wird es schwer mit dem Klimaschutz.

    Ich selber halte ja die Klimabedrohung als a bisserl Schwindel. Ich weiß noch wie Panisch wir vor mehr als 35 Jahren nun das Sterben der Bäume durch den sauren Regen erwartet haben. Wir warten noch immer. Und die Grünen haben neue Paniken entdeckt. Zwischen den 60 Geschlechtern.

    Es gibt immer Mahner, die überall den Teufel sehen, den Weltuntergang, die Zerstörung der Erde. In einer wissenschaftlichen Studie um das Jahr 1900 herum wurde New York gewarnt. Die Entwicklung der Pferdedroschken habe derart überhand genommen, dass binnen kurzer Zeit die Stadt unter Pferdeäpfeln ersticken werde, die soundsoviel Meter hoch liegen würden. Soviel zur Wissenschaft und Zukunftsforschung.

    Übrigens: Costa Rica hat drei Klimazonen. Fragen sie mal den Wetterbericht wie es morgen wird. Sie erhalten 20 verschiedene Antworten.

    Die wirkliche Gefahr, die ich sehe, ist der Abfall, sind die fast unverrotbaren Plastiktüten in den Weltmeeren die bis in eine Tiefe von 6000 Metern zu finden sind, ist die Sorglosigkeit bei der Warenverpackung.

    Geburtenregulierung in den Entwicklungsländern wird es sehr schwer haben. Weil viele Kinder nicht nur ein Geschenk sind, sondern weil der Clan, die Familienbande, helfen, sich über Wasser zu halten. Kinder sind die Ernährer der Grosseltern. Es müsste also ein komplettes System geändert und nicht nur Geburtenkontrolle propagiert werden. Was helfen 2 Kinder, wenn Opa und Oma alt und krank sind, keine Rente haben und Essen müssen? Diese beiden Kinder haben mittlerweile eine eigene kleine Familie, die sie mühsam ernähren. Da hilft nur eins: Alte Leute halt Umbringen, wie das bei einigen Indiostämmen früher üblich war. Will man das?
    Einige werden sicher zustimmen. Endlich sind sie den quengelnden Opa los. Also, bringen wir die alten Säcke um und das Leben und das Klima wird besser….

    • Don Alphonso sagt:

      Nun, in Grönland haben die wikinger die Alten und Kranken über die Klippen geworfen, wenn es Winter wurde, und so ähnlich macht man das her heute mit Heimen.

    • colorcraze sagt:


      Kinder sind die Ernährer der Grosseltern.
      Ist bei uns auch so, so die Großeltern keine Renten haben (haben derzeit allerdings die meisten).

      die fast unverrotbaren Plastiktüten in den Weltmeeren die bis in eine Tiefe von 6000 Metern zu finden sind
      Die Frage ist, wie kommen die da hin.
      Von Müllschiffen, die das Zeug ins Wasser schmeißen, habe ich bis dato nichts gehört. Also muß es wohl eher an der Küste ins Wasser geschmissen werden.
      Dazu müßte man mehr über Meeresströmungen in unterschiedlichen Tiefen wissen.
      Es gab mal den Fall eines über Bord gegangenen Containers voller Quietscheentchen, der sich öffnete. Jahre später wurden Entchen daraus in diversen Ozeangegenden gefunden.

    • Gewürztraminer sagt:

      Waldsterben
      Das Wort war wohl etwas zu dramatisch gewählt. Die Nadelbäume waren aber schon deutlich angegriffen damals. Die Kohlekraftwerke wurden daraufhin mit Rauchgasentschwefelungsanlagen nachgerüstet. Dann marschierten die Stürme Vivian, Wiebke und Lothar mit schwerem Stiefeltritt durchs Gebirg und zertraten alles was krank und schwach war. Seither wächst wieder ein robuster junger Mischwald heran und keiner redet mehr über das Waldsterben.

      Die Förster schauen sich eher mal in italienischen Mittelgebirgen um, was sie denn so pflanzen könnten, falls sich das Klima in der gleichen Richtung weiter verändert, wie in den letzten 40 Jahren.

      Und das scheint mir jetzt nicht unvernünftig zu sein. Selbst wenn es dann doch ganz anders kommen sollte.

    • Don Alphonso sagt:

      Korkeichen sind sehr hübsch und in Meran gibt es winterharte Palmen.

  96. Gast X sagt:

    Winterwillkommensfest
    “Es gibt bei uns kein Fest, das den Winter freudig willkommen heisst.”
    – – – –

    Nun, ich habe vernommen, daß heute noch in einigen alpinen Regionen am Tag der Eröffnung der Skilift-Saison St. Zaster gefeiert wird. Man geht dann nicht in die Kirche und zündet Kerzen an oder stellt Marterl auf, sondern man verheizt den Lawinenschutzwald und stellt zu Ehren des hl. Zasters Schneekanonen auf die gerodeten Hänge.
    Es wird aber auch gemunkelt, daß an St. Zaster weniger der Winter willkommen geheißen wird, sondern die alljährliche Ankunft geldpraller Touristenschwärme, die einmal im Winter und dann noch einmal im Sommer durchziehen und seit jeher von den Einheimischen mit traditionellen Fangmethoden abgefischt werden. :-)

  97. Ariovist sagt:

    Gefährliche Gelassenheit
    Vergleichen Sie nicht langsame, natürliche Veränderungen eines gering bevölkerten Planeten mit solchen, die artifiziell sowie rapide sind und eine Bevölkerung von nunmehr sieben Milliarden Menschen betreffen? Wahrscheinlich haben Sie dennoch recht und es wird keine Apokalypse geben. Würden Sie sich dann aber bestätigt sehen, wenn nur klimainduzierte Kriege, Flüchtlinge und Tote die Folge wären? Sind solche Szenarien nicht zu wahrscheinlich, um guten Gewissens zu relativieren?

  98. Gast sagt:

    Unvermeidbar
    Wenn denn das CO2 für die Klimaänderung verantwortlich sein sollte, gilt jedenfalls folgendes: Alle irgendwie in der Erdkruste vorhandenen fossilen Brennstoffe werden in den nächsten paar hundert Jahren verbrannt. Wenn es heute nicht passiert, weil ich nicht Auto fahre, dann passiert es morgen, weil irgendwo jemand seine Klimaanlage aufdreht. Bei der ganzen CO2 Diskussion geht es nicht um das “Ob” des Verbrennens, sondern um das “Wer verbrennt”. Unabhängig von irgendeiner Klimapolitik wird sich das Klima so sicher verändern, wie es Menschen auf der Erde gibt. Die Klimapolitik ist daher in Wirklichkeit nur CO2 Erzeugungsumverteilungspolitik. Besser, man stellt sich darauf ein. Wenn’s am Tegernsee wärmer würde, wäre das nicht schlecht. Don, bitte stellen Sie doch für die wärmeren Tage noch ein paar mehr dieser schönen Holzliegen am Ufer neben dem Seebad auf! Es ist dort einfach zu schön, aber bei Sonnenschein und Wärme schwierig, einen Platz zu ergattern.

  99. Ulrich W sagt:

    Es wird wärmer
    Am deutlichsten sieht man es an den Gletschern. Z.B. schmilzt der Morteratschgletscher im Oberengadin seit 1857 kontinuierlich ab.

    Die Frage ist: welcher Anteil der Erwärmung ist menschengemacht? Haben die “nur” 1,3 Milliarden Menschen 1857 schon genau so viel CO2 produziert wie die 7,5 Milliarden heutzutage? Denn die Längenänderung war vor 1900 ähnlich hoch wie in den letzten Jahren. Allein das CO2 für die Erderwärmung verantwortlich zu machen erscheint mir doch reichlich naiv und vereinfachend. Aber das hat jeder Glaube so an sich.

  100. Gast sagt:

    Habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen,
    bin aber nach etwa der Hälfte zum zweiten Mal auf das idiotische Argument mit der Atemluft gestossen.
    Kann mir mal einer der Schlaumeier erklären, woher die Menschen das ganze CO2 nehmen, dass sie ausatmen?
    Sie haben es nicht aufgenommen dadurch, dass sie ein paar Brocken feinster Braunkohle kleingekaut und mit einem erstklassigen Glas Rohöl Jahrgang 180mio vChr runtergespült haben.

    Pro-Tipp: Wenn sie ein Stück Brot essen, verwandelt ihr Stoffwechsel den Kohlenstoff darin in CO2 und entnimmt dem Brot die Energie, die die Pflanze, die zur Herstellung des Brotes verwendet wurde, die Sonnenenergie die sie gespeichert hatte.
    Und da Pflanzen ihre Kohlenstoffe auch nicht aus Erdöl beziehen, sondern aus ihrer direkten Umwelt, atmen Menschen, die Pflanzen ausatmen, nur das CO2 wieder aus, dass relativ kurz zuvor der Atmosphäre entnommen wurde.

    Soweit verstanden?

    Dann sollte jetzt auch leicht zu verstehen sein, warum das verbrennen fossiler Kohlenwasserstoffe selbstverständlich zu zusätzlichem CO2 in der Atmosphäre führt.
    Und auch, warum die Meere (als CO2-Senke) zunehmend saurer werden (während der CO2-Gehalt der Atmosphäre relativ konstant bleibt).

    Vielleicht dämmert nun auch dem Einen oder Anderen hier, dass es vielleicht doch keine schlechte Idee sein könnte, das Verbrennen und Freisetzen von seit jahrmillionen von der Umwelt abgeschiedenen Kohlenwasserstoffe zu beenden.

    • colorcraze sagt:


      Sie meinen also, wenn der Mensch CO2 ausatmet, sei das egal, denn das sei ja nur das CO2, das Pflanzen gebunden hätten. Dann wäre es doch aber auch egal, wenn man Öl verbrennt, wenn man gleichzeitig die Sahara aufforstet? Die Pflanzen würden es ja wieder binden.

      Jedenfalls wird Hitze nicht zu weniger Gas/Öl/Energieverbrauch führen, denn der Hang zur Kühlungsanlage steigt dann enorm.

  101. PvK sagt:

    Don Alphonso, Anaximander und Heraklit…..
    „Don Alphonso sagt:
    6. April 2017 um 01:00 Uhr

    Das Kernproblem ist: Es gibt zu viele Menschen. Wenn wir den Planeten durch natürliche Sterblichkeit auf 3 Milliarden zurückfahren würden, gäbe es viele Probleme nicht.“.

    Lieber Don, wie Sie sicherlich wissen, war ja Heraklit der „Meinung“, dass der
    Krieg der Vater aller, auch guter Dinge sei und ihn somit aus seinem unmittelbaren „Seins-Denken“ durchaus als natürlich ansah.

    denn der Spruch des Anaximander (nach Diels) lautet:

    „Woraus aber die Dinge das Entstehen haben, dahin geht auch ihr Vergehen
    nach der Notwendigkeit; denn sie zahlen einander Strafe und Buße für ihre
    Ruchlosigkeit nach der festgesetzten Zeit.“.

    Diese Übersetzung ist zwar laut Heidegger jüdisch-christlich konnotiert, aber als Ausgangspunkt durchaus nützlich.

    Denn nach Heidegger ist jede Epoche der Weltgeschichte eine Epoche der Irre.

    „Das epochale Wesen des Seins gehört in den verborgenen Zeitcharakter des Seins und kennzeichnet das im Sein gedachte Wesen der >Zeit<.“. M. H..

    Ich habe hier die geniale Heraklit-Übersetzung von Jürgen von der Wense:

    30 Auch das Gebräu zersetzt sich, wird es nicht umgerührt.

    31 Krieg ist der Vater von allem, ist König von allem; die einen
    erweist er als Götter, die anderen als Menschen; die einen
    mach er zu Sklaven, die anderen zu Freien.

    32 Zu wissen aber tut not: dass Krieg das Gemeinsame ist,
    und Recht ist Streit, und alles Leben entsteht durch Krieg
    und Notwendigkeit.

    Zu Martin Heideggers „Der Spruch des Anaximander“:

    Ein Rätsel ist Reinentsprungenes. Auch
    Der Gesang kaum darf es enthüllen. Denn
    Wie du anfingst, wirst du bleiben,
    So viel auch wirket die Not,
    Und die Zucht, das meiste nämlich
    Vermag die Geburt,
    Und der Lichtstrahl, der
    Dem Neugebornen begegnet.

    (H ÖLDERLIN , Der Rhein)

    „……Sie will nicht die historisch-philologisch exakte Wiedergabe eines objektiv festliegenden Inhalts des "Spruches" des Anaximander, sondern die produktive Erschließung der in ihm verwahrten, verborgenen (und vergessenen) Möglichkeiten sein, die dem abendländischen Denken zwar noch vorbehalten sind, ihm aber gerade im Zeitalter der "Verendung" der "Metaphysik" und der Verwüstung der Erde in der Stille schon zugesprochen sind. So spricht der "Spruch des Anaximander" aus dem "Ereignis" des sich (in seinen Möglichkeiten) er-eignenden "ersten Anfangs" in den gerade so sich eröffenden "anderen Anfang" hinein, der erst der eigentliche Anfang des sich in sein verborgenes Maß zurücknehmenden "Abend-landes" ist.“.

  102. El.pe sagt:

    Klimawandel ...
    Es ist schon irritierend, wenn in als eine Jahreszeit bekannte Zeitperiode, so extreme Temperaturunterschiede auftreten, die vor 20 Jahren nicht üblich waren. Vor 2 Tagen 20 bis 22 Grad C, heute am Morgen 5, jetzt 9 Grad. Früher hatten wir in D kürzere Sommerperioden mit relativ konstanten Temp.Werten. Irgend was ist los. Ozonloch, Verschiebung des Magnetfeldes oder wie die Verschwörungstheoretiker sagen, massives Chemtrail und haarp-Aktivitäten eines gewissen Weltmachtes. Wie auch immer, eine ganz alte, mündlich überlieferte Türkische Sage aus Mittelasien besagt, dass die Türken damals einen Grünenstein besaßen, womit sie die Wetterlage bestimmen konnten …

    • Don Alphonso sagt:

      Es gibt so Erscheinungen wie einen El Ninjo im Mittelmeer und verharrende Hoch. und Tiefdruckgebiete, die wohl an Anzahl zunehmen. Der Rekordsommer 2003 und das Donauhochwasser 2013 waren solche Ereignisse.

    • Oberländer sagt:

      Schöner tin foil hat
      Stimmt so nicht. “Früher”, vor ca, 40 Jahren habe ich in München studiert. Gelegentlich saßen wir im Februar vor den Cafés, und zehn Tage später waren wird auf der Piste.

      Im Sommer 1976 wie auch im Sommer 1994 sehnten wir uns nach Gewittern, soll heißen, die Sommer waren lang und heiß. Irgendwann zwischen 1988 und 1993 ist mir ein Traumsommer in Erinnerung mit Ostwinden, moderaten Temperaturen und Kühlen Nächten über mehrere Wochen. 1979 hatten wir im Juli einige heftige Gewitter. Das allein aus meiner Erinnerung. Grundsätzlich war nichts langfristig planbar, hier die absolute Verbesserung: Relativ korrekte Wettervorhersagen.

      Aber wichtig: Oft lange Sommer.
      Mit Chemtrail und Haarp werden Sie woanders erhört.

    • El.pe sagt:

      Klimawandel
      Lieber Herr Oberländer, ich bitte Sie höflichst zu versuchen einzusehen, dass ich aufgrund Durchschnittswerte über meine Beobachtung, über seit einiger Zeit anhaltendes Trend geschrieben hab, während Sie aufgrund Ausnahme-bzw. Einzelfällen, dies beneien, Temp.unterschiede von und über 15 Grad innerhalb einer Woche, längere Warmzeiten und fast keine klar abgrenzbare Jahreszeiten und vermischte Jahreszeiten sind z.m für mich Erklärungsbedürftig und manchmal kann eben ein Nachschlagen im Bereich der VT hilfreich sein Ansätze dazu zu finden…

    • Sam sagt:

      mal sehen
      Was halten Sie denn von Israel? Vielleicht ist ja nicht “dieser gewisse Weltmacht” für chemtrails verantwortlich, sondern Israel.

  103. demiurg3 sagt:

    Don Alphonso
    Lieber Don ,

    Sie sollten Ihren Umgang mit anderen Menschen besser kontrollieren.Es steht zu befürchten ,daß Sie den falschen Umgang haben.Kommen Sie zu häufig mit Kollegen aus der faz-Redaktion oder anderen Qualitätsmedien in Kontakt? Das kann sehr schädlich sein.
    Im Übrigen hat die größte Klimakatastrophe vor ungefähr 10 000 Jahren stattgefunden.Die Erde hat sich um ca 5 grd erwärmt,was zu einem Anstieg des Meeresspiegels um 120 m geführt hat.Der homo sapiens hat sich infolge dieser Katastrophe explosionsartig in diesen 10 000 Jahren von vielleicht einer Million auf über 7 Mrd. vermehrt.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich bin natürlich nicht in Frankfurt, sondern an Orten, an denen man wohnt. Da gibt es auch kaum Presse.

  104. H. v. Goslar sagt:

    Klimadiskussion – Dogma und Tabu
    Kann man über Klimabeeinflussung diskutieren, ohne Zusammenhang zwischen polit-ökonomischen System und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Klima zu thematisieren?

    Klar, kann man.

    Ist aber idiotisch. Denn die Auswirkungen von Industrialisierung, Vergeudungsökonomie, Kriegen, Raubbau, profitmotivierter Inkaufnahme von ökologischen Schäden an Mensch und Natur etc. sowie auf Umwelt und Klima sind evident. So haben Städte ein eigenes Klima.

    „Global Warming“ und die dadurch angeblich drohende Klimakatastrophe für menschliches Leben ist ein anderes Thema.

    Beim Schmelzen der Alpengletscher geht es um lokale Klimaverschiebungen. So treten beispielsweise heute Tornados in Gegenden auf, in denen man diese nicht kannte.

    Die Art und Weise wie über Klimaveränderungen diskutiert werden, ist typisch für „Biedermeier“, denn der Einfluss des politökonomischen System wird ausgeklammert.

    Die Systemfrage ist tabuiert. Da herrscht das TINA-Dogma. Kapitalismus und Marktwirtschaft – so das TINA-Dogma – sind das höchste Stadium menschlicher Entwicklung und gesellschaftlichen Fortschritt darüber hinaus gibt es nicht.

    Immer wenn soziale Systeme ihrem Ende zugehen, erstarren sie dogmatisch. Siehe Feudalismus, siehe „Realer Sozialismus“.

    Vor der Wende waren in der DDR 90% „rot“, danach 90% „schwarz“.

    Das Massenindividuum passt sich dem jeweils herrschenden System an.

    • Otto Moser sagt:

      Na, und WAS für ein System kommt jetzt ?
      Utopia ! Genau. Völlig neu, nie dagewesen, undenkbar.

      Gott aus der Höhe steigt herab, und macht eine neue Weltordnung.

      Wenn es das nicht ist, wäre mal interessant, was Ihre Kristallkugel für eine Zukunft prognostiziert .

    • TDV sagt:

      HvG
      Sie haben sicher Recht da eine Zusammenhang herzustellen, nur, was genau hilft das denn? Die Chinesen sollen also gefälligst weiter darben, damit wir nicht auf unsere SUVs verzichten müssen? Ich hoffe mal die Alternative, wir würden unseren Lebensstandard zurückdrehen, damit es den Chinesen ein klein wenig besser geht, in der nicht wirklich überzeugenden Hoffnung dies könne den Klimawandel stoppen?
      Wo liegt der Sinn, wenn eine handvoll reiche Länder ihr Geld an derartige Mssnahmen verschwenden, wenn doch 200 andere genau so weiter machen wie bisher?

      Warum also nicht einfach abwarten was kommt, und dann lernen mit dem Entstandenen umzugehen? Parallel dazu kann man die grössten Umweltschweine zur Rechenschaft ziehen, nicht weil es den Klimawandel stoppt, sondern weil das eigene Land sauberer wird.
      Ich habe die Wandlung der Isar am Flaucher über 60 Jahre hin beobachtet, mal gings bergab, mal gings bergauf, allerdings waren die Grünen damals auch noch Grüne und machten tatsächlich Grünes.

    • Gast sagt:

      Wir und die Chinesen - ein bisschen einfach - oder?
      Text eingeben

  105. Repman sagt:

    Klimawandel
    Eine gute englische Webseite mit aktuellen Updates zum Klimawandel findet sich hier
    https://robertscribbler.com/
    Die aktuellen Messungen zeigen generell das vermutlich die schlimmsten KlimaSzenarien Realität werden, das hat nichts mit Katastrophismus zu tun sondern sind einfach physikalische Tatsachen. Klimawissenschaftler sind eher konservativ, vorsichtig. Anstieg 4 Grad Celsius bis 2100 mit entsprechenden nichtlinearen Wirkungen (Rückkopplungen) vor allem im nördlichen Bereich: Methanausgasung in der TundraSchelfgebiet, Grönlandabschmelzung, Arktische Eisverringerung, Jetstromverlangsamung, Abschwächung Golfstrom, Co2 Ausgasung aus den Ozeanen, Todeszonen in den warmen Ozeanen bis hin zum umgekippten Canfield Ozean,…Wenn wir Pech haben können auch 10C bis 2100 rauskommen, Mittlerer Osten und Äqutorialgebiete sind dann unbewohnbar..Alle kommen zu uns ;)

    Letzendlich bleiben nur:
    CO2 Ausstoss verringern durch CO2 arme Wirtschaftskreisläufe, Wohlstandreduktion, Bevölkerungsreduktion also eine Ökodiktatur weltweit (und die kommt ja auch in kleinen Schritten: Vorbild Deutschland und China), vegan ausgerichtete Landwirtschaft
    CO2 entfernen durch AbscheidungSpeicherung
    Sonneneinstrahlung verringern durch Geoengineering

    es bleibt spannend

    der Repman

    • Birdie sagt:

      „... die schlimmsten KlimaSzenarien"
      Hier wird wieder mal arg verharmlost.

      Tatsächlich wird alles viel schlimmer: die Meere beginnen zu kochen, Monsterblitze setzen die Atmosphäre in Brand, die Sterne erlöschen, der Mond schmilzt und fällt auf die Erde, der Planet verlässt seine Umlaufbahn um die Sonne und torkelt Richtung Alpha Centauri, seine Rotationsgeschwindigkeit verdreifacht sich (wenn wir Pech haben, kann’s auch das Siebenfache sein), der Äquator verbiegt sich, das gestörte Magnetfeld zieht alle metallischen Gegenstände in die Stratosphäre, wo sie den Himmel verdunkeln, die Berge versinken (im erwärmten Gestein), das Meer verschwindet im Marianengraben, Erdbeben und Vulkanausbrüche zerreißen die Erdkruste, alles Wasser verdampft, der Erdkern explodiert…

      Am Schlimmsten aber – und lang vorher: die Menschen verblöden vollends und verbreiten immer mehr Unfug. Einfach, weil sie’s können und weil ihnen dazu die technischen Mittel zur Verfügung stehen.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      @ birdie
      Danke, jetzt kann ich endlich ruhig schlafen.

    • anonymous_content sagt:

      da naht Ihr euch wieder schwankende Gestalten...
      Klimawissenschaftler, insbesondere die die sich mit Modellen beschäftigen sind… na ja, Lunatics.

      Hören sie auf die Geologen wenn sie was über das Klima wissen wollen.

      Salomon Kroonenberg – der lange Zyklus
      Ulrich Berner und Hansjörg Streif – Klimafakten ,ein Rückblick

      In geologischen Zeiträumen betrachtet hat Mutter Natur dem Menschengeschlecht noch nicht mal annähernd gezeigt was sie drauf hat.

      Statt in bescheuerte Klimamodelle, sollten wir unser Geld lieber in die Vorhersage von Erdbeben und Vulkanausbrüchen stecken.
      Werfen sie mal einen Blick nach Italien – der Vesuv ist auch mal wieder überfällig.

    • colorcraze sagt:


      @Birdie: danke, danke! So sieht mal ein richtiges Weltende mit Tamtam aus, im Gegensatz zur hosenschisserischen Angst vor inkrementellen Veränderungen, die im Alltag gar nicht weiter auffallen.

    • Willem Hold sagt:

      @ Birdie
      Und was heißt das jetzt für die Roaming-Gebühren?

  106. Otto Moser sagt:

    Hmmmmm z Euch ned an, braun steht Euch nicht !

    .
    .
    . Allerorten ein etwas ungutes Gefühl, dass das Klima sich verändert, mit wesentlichen Folgen.

    Bei den meisten der Glaube, der Mensch wäre eine Ursache.

    Überienstimmung, dass zumindest in ärmeren und nachlommenreichen Ländern massive Geburtenkontrolle not tut.

    Die meisten auch der Ansicht, dass Leute, die vor was immer ,,fliehen”, lieber nicht zu uns kommen sollen.

    Prognose nicht gut, Erfahrungen (unsere) nicht gut.

    UNSER Land, nicht jedermanns, und bald nicht mehr Merkels.

    Soll in die Hölle auswandern, da gehört sie hin. Ewig braten, von Teufeln mit Gabeln traktiert.

    Endlich Gerechtigkeit, und Schulz soll sie mitnehmen.

    Überwiegend gehen wir davon aus, dass wir uns ans geänderte Klima anpssen werden, manche meinen auch,
    dass Erwärmung sogar positive Folgen haben kann, wie in der Geschichte mehrmals.

    Also, alles halb so schlimm, und wenn wir uns, nachdem wir die Klimapriester in untergeordneter Stellung beim Strassenbau, oder im Steinbruch, untergebracht haben, dann wichtigen Themen, die wir wirklich beeinflussen können, zugewandt haben,

    werden wir retrospektiv diesen ganzen Klimaquatsch nur mehr belächeln.

    Also, Hose sauber halten, braun steht uns nicht !

  107. Christian Brouwers sagt:

    "Milankovic-Zyklen" und "Erdbahnparameter einmal googeln
    Unabhängig davon daß die menschengemachte Umweltverschmutzung, insbesondere durch Kohlekraftwerke, Verkehr und – vor allem – Fleischverzeht (Metangas, am schlimmsten bei Rindfleisch), drastisch reduziert werden muß; die Erderwärmung von 2-4 C kommt auch wenn wir morgen alle Industrieanlagen, Autos und Stromkraftwerke verschrotten. Ich empfehle die beiden obigen Stichworte einmal bei Wikipedia zu googeln. Über die letzten 400.000 Jahre schwankten die Temperaturen periodisch, vor allem mit dem schwankenden Abstand zur Sonne, im Zyklus von ca. 80.000 Jahren. Derzeit sind wir ca. 2-4 C vor dem zyklischen Maximum und ca 8 C über/nach dem Minimum. Die Erzählung von der Sintflut gibt es übrigens auch in allen Kulturen auf dem Erdball.

  108. Klaus Keller sagt:

    Was meinen die anderen?
    Hier ein lesenswerter Text aus einem bekannten Land
    außerhalb der €U.

    https://www.nzz.ch/wissenschaft/klimawandel-ausgetretene-emissionspfade-ld.151694

    Es geht um verschiedene Szenarien und ihre Plausibilität.

    PS Lieber Don, ich frage mich manchmal warum NZZ und FAZ
    nicht häufiger Zusammenarbeiten – Sind die Kulturen so verschieden oder bekomme ich das nicht mit?

    • Don Alphonso sagt:

      Die NZZ hat eigene Pläne für Deutschland. Vermutlich wird sie früher oder später expandieren, speziell die SZ gibt ja Raum dafür.

    • MMW sagt:

      Nicht nur die SZ macht Platz
      sondern die meisten deutschen MSM. Neulich durfte ich lesen: Schweizer Medien – das neue Westfernsehen. War zum Lachen, aber nur, bis ich Begriff, wieviel Wahrheit in diesem Satz steckte.

    • Sirisee sagt:

      ... wenn man gute Talkshows u.ä. sehen will ...
      … ist auch Servus.TV (Österreich) zu empfehlen und sogar der ORF gibt sich mittlerweile mehr Mühe. Das liegt aber mE schlicht am Erstarken der FPÖ, maW, daran dass eine zunehmende Zahl von Österreichern den dumpfen linksgrünen Kram und die dadurch mitausgelöste Zuwanderungskatastrophe schlicht satt haben ….In der Schweiz ist es schon länger so. Wir hinken da noch hinterher.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Willy Brandt und die deutschen Geheimdienste
      Brandt wollte den deutschen Geheimdienst abschaffen, weil
      er genauso gut die NZZ lesen könne.

      Die Aussage habe ich nie verstanden.

    • Grigorij sagt:

      @Der Onkel
      Interessante Karte. Die mit dem Steigen des Meerespegels unvermeidlich einhergehenden sozialen, politischen, wirtschaftlichen… Verwerfungen lassen sich leider nicht so deutlich darstellen.

      Aber bis dahin kann man sich ja noch ausdauernd streiten.
      1.Wer schuldig ist?
      2.Ob es denn auch wirklich die zugrundegelegten 216 feet sein werden. Oder nicht vielleicht doch 23 feet weniger.
      3.Ob es das nicht schon immer mal gab.

  109. Goodnight sagt:

    We do not realize the full extent of the difference between near and far futures. Yet
    Klimawandel 2.0.:

    Soziale Netzwerke werden sich in Zukunft in Deutschland selber abschalten. Wegen dem hier:

    https://www.bmjv.de/SharedDocs/Artikel/DE/2017/04052017_NetzDG.html

    Alle anderen Medien werden folgen.

    Am Ende steht eine nur noch vom Staat geführte Kommunikation.

    Und ich dachte, bis es dazu kommt, müsste erst ein Putin kommen….

    • Gast sagt:

      Gilt...
      Ist Klimakatastrophen-Skepsis auch als Hate Speech eingestuft?

    • astroklaus sagt:

      Amtliche Sprache
      …kann p. Def. keine sein. Auch nicht die Broschüre des Umweltbundesamtes, die öffentlich verschiedene Kritiker des IPCC diffamierte.
      Daß man das dürfe hat dann wohl auch das Bundesverwaltungsgericht entschieden – und damit gleichzeitig für sich in Anspruch genommen, wissenschaftliche Fragen per Gerichtsbeschluß zu entscheiden….

    • Nahuatl sagt:

      Transsubstantiation @Philomena
      So verkehrt sind die Bedenken Ihrer Bekannten nicht. Meine Mutter hatte die gleichen Bedenken. Nichts mit vegan, sondern mit Kannibalismus. Die Pfarrer eierten herum, ohne Argumente.

      Da die christliche Lehre kein in sich schlüssiges Konstukt ist, sondern ein Kompilat, das aus Kompromissen besteht, gibt es Brüche in der Logik.

      Das Schlimme ist, dass mit dem kindlichen Glauben auch meistens der Glaube ansich flöten geht. Zumindest für solche, die irgendwie ein spirituelles Bedürfnis haben.
      Habe komischerweise 3 ev. Pfarrer in meinem Bekanntenkreis, unterhalten wir uns, denke ich mir, es sind Agnostiker wie ich.

  110. Goodnight sagt:

    come to terms...
    Und zu dem hier diskutierten “Klimawandel”:

    Um Eure Wohnung zu bauen, muss man Natur zerstören. Um Eure Wohnung zu heizen, muss man Natur zerstören. Um Eure Mägen zu füllen, muss man Natur zerstören. Um Euch zu bekleiden, muss man Natur zerstören. Um Euch zu bewegen, muss man Natur zerstören.

    D.h. in dem Moment, wo Ihr atmet, seid ihr Mörder der Natur. Denn ihr zerstört Sauerstoff.

    Das Christentum nennt das Sündenfall, und dem entkommt keiner, dafür hat sich dieser Jesus geopfert. Solltet Ihr gelernt haben…wenigstens das..

    • Nahuatl sagt:

      Ihre Interpretation vom Sinn der Kreuzigung Jesu
      ist ja noch eine Spur drastischer als manche jainistischen Gebräuche.

      Sündenfall durch Leben, das ist mir neu.
      Die Sinnstiftung der Kreuzigung Jesu liegt in der Auferstehung, nicht in der Geburt.

    • Goodnight sagt:

      Es gibt nur eine Sünde: Feigheit
      @Nahuatl

      Sie sollten diesbezüglich wissenschaftliche Texte lesen, hier insbesondere Nietzsche.

      Sündenfall ist das Bewusstsein, dass man eine Differenz zieht zwischen sich und der Natur, d.h. dass man sich von der Natur distanziert, und so die Sünde in die Natur einführt. Das Tier tötet andere Tiere um zu überleben. Dies ist zunächst keine Sünde. Es wird erst zur Sünde, wenn man die Sünde erfindet, die in der Natur nicht existiert. Erst der Mensch hat die Sünde erfunden, d.h. die Natur dementsprechend beobachtet. Folglich konnte er selbst sich nur von der Natur distanzieren, da er sich als Natur beobachten musste.

    • Nahuatl sagt:

      der Antichrist
      gibt auch andere Deutungen, außerhalb Nietzsches von Ihnen verliehener Deutungshoheit.
      Mir als Agnostiker sagt Nietzsche in seiner Konsequenz eh zu.
      Zu Nietzsches Vorwurf der Schwäche des Christentums:
      Ich glaube, in “Die glücklichen Krieger” sagt einer, der missioniert werden soll, zum Missionar: “Nenne mir einen Kampf, den der weiße Fürst gewonnen hat!”. Etwas diesseitig, aber nicht verkehrt.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Das Witzigste an solchen Argumentationen ist immer die felsenfeste, der Bibel entnommene Überzeugung, dass der Mensch von Gott damals am zweiten aller Montage, um kurz nach acht morgens, zur Krone der ganz arg missratenen Schöpfung erklärt wurde.
      Der Mensch ist TEIL der Natur, wie Plastik, CO² oder furzende und rülpsende Kühe. Wer lieber an einen lieben Gott glaubt, statt alles als Teil der Evolution zu sehen, der bekommt natürlich, wie alle kleinen Kinder, Probleme mit der eigenen Vorstellung davon wie die Welt gefälligst zu sein.

      Nichts kann sich anders entwickeln als es dies tut, und alles wird immer im Gleichgewicht sein, auch wenn wir es gerne anders hätten.
      7 Milliarden? 3 Milliarden? 22 Milliarden? Alles wird sich von ganz allein regulieren.

      Wetten?

    • Joachim-Klaus sagt:

      Dear goodnight
      Kain erschlug Abel, nicht seinen Hund. Auch einen Baum sägte er nicht ab. So viel zum Thema Sünde.

    • Philomena sagt:

      @ TDV ?
      Wette angenommen! Wann und wo treffen wir uns dann?

      Der größte Fehler ist doch, dass der Mensch als gaanz was Besonderes hochstilisiert wird als Krone der Schöpfung und sich nicht nur als Mitgeschöpf sieht.

      Kürzlich tauchte noch die Frage auf, ob ein Vegetarier ein Katholik sein könne wegen” Blut und Leib” Jesu Christi. Das hatten ein paar Damen meines Weiberkränzchens schon vor einigen Jahren für sich entschieden und ich staunte nur so. Sie meinten nämlich, sie gingen nie zum Kommunizieren, schließlich seien sie keine Kanibalinnen.

      Wie geht es dem Frollein? Hat es immer noch das Glitzerband und ist es noch lesbisch?

    • Goodnight sagt:

      Sin is a thing that writes itself across a man's face. It cannot be concealed.
      @TDV

      Erst die Erfindung eines Gottes, und die damit erfolgte Unterscheidung zur Natur, ermöglichte den Mensch. Der Mensch wäre nicht Mensch, wenn er sich nicht vom Tier unterscheiden würde. Per definitionem.
      Und all diese Unterscheidungen ermöglichten erst die Zivilisation.

      Ergo: Wer über Religion lacht, der hat nicht verstanden, woher er kommt.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      @Philomena
      Mit der Wette meinte ich die Angewohnheit der Evolution, Probleme wie das einer tatsächlichen Überbevölkerung, selber zu lösen. Gestern las ich dazu, ich weiss nicht mehr wo, wieder mal den bösen, aber wahren Satz „Bei AIDS hat die Natur nur geübt!“

      Das mit dem anthropozentrischen Denken ist halt Teil des abendländisch, christlichen „Denkens“. Da zieht man gern den Buddhismus mit seinem „Tat tam asi“ vor und sehr vieles erscheint in einem ganz anderem Licht.

      Lesben sollen ja unbelehrbar sein, unser Hund ist es auf jeden Fall. Sie onaniert nur an weiblichen Beinen reibend, Männer lässt sie in Ruhe.
      Das Halsband wird über USB aufgeladen, und hüpft fröhlich in der Nacht durch den dunklen Wald, ein älterer Mann rennt japsend hinterher.

    • Philomena sagt:

      Das habe ich schon verstanden,
      @ TDV, sonst wäre ich nicht so aufdringlich gewesen.Mir war klar, dass wir uns erst in 3 – 5 oder 10000 Jahren treffen würden… Mann…

    • Philomena sagt:

      Nahuatl, ein Agnostiker schließt nicht aus.
      Mir ist wichtig, dass alle tolerant sind und niemand den Anderen missionieren will – ganz gleich,welcher Art.

      Im Bekanntenkreis gibt es ein Paar,bei denen es gut läuft. Er hält nichts von der Kirche und sie braucht ihren sonntäglichen Gottesdienst (ohne).Sie hat akzeptiert bei ihrer goldenen Hochzeit, dass sie ihn nicht überreden kann, mitzukommen. Man traf sich nach der Kirche im Hotel mit der ganzen Familie zum Brunch.Der Pfarrer blieb außen vor.

      Hier heißt es immer: Kennst doch die Paula oder den Max, ohne über diese herzuziehen. Es ist, wie es ist.Wären wir alle gleich, wär’s doch langweilig.Im Grundsätzlichen gibt es schon Übereinstimmung.Mein Umfeld ist jedenfalls toleranter,als mancher sich das von Bayern vorstellt, besonders in Berlin und in manchen Medien.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      @Goodnight sagt: 7. April 2017 um 21:35 Uhr

      Wissen sie, goodnight, wenn mir jemand mit Sündenfall und Jesus Opfertod kommt, dann ist es halt schwer ihn ernst zu nehmen. “Jesus died for somebody’s sins, not mine” sang schon Patty Smith.

      Ausserdem, da ich noch nie ein Tier wirklich reden gehört habe oder gar lachen, bezweifle ich doch gar nicht, dass der Mensch auf dem Gipfel des Evolutionsberges, naja “Hügels” steht… Er ist in der Tat das am weitesten entwickelte Tier. Aber eben auch nicht mehr.
      Da hilft auch die Fantasie eines unsichtbaren Freundes über den Wolken nichts. Sich von jemandem der nicht existiert seine Besonderheit bestätigen zu lassen ist nicht wirklich clever, und zeigt, wie auch der Rest menschlichen Benehmens auf diesem Planeten, ganz im Gegenteil, dass man tief drin grundsätzlich nicht wirklich sooooo arg viel anders als ein Tier ist.

      Ich lache übrigens nur über dumme Religionen, die monotheistischen zum Beispiel. Religiosität hingegen ist mir „heilig“, sie hat allerdings eben auch mit solchen Religionen nichts zu tun.
      PS Und um den Uterus meiner Mutter zu kennen, dazu brauche ich gerade IHRE Religion sicher nicht….

      „Und all diese Unterscheidungen ermöglichten erst die Zivilisation.“
      Dazu lege ich ihnen, oder, besser wohl eher den anderen Lesern dieser Zeilen, den Satz von Georg Brenhard Shaw an Herz. Als er gefragt wurde, was er denn von der menschlichen Zivilisation hält, sagte er: „Eine gute Idee, man sollte man es mal ausprobieren!“

      Frauke Amgelin
      Oooops, da muss ich mich bei Don Alphonso, aber entschuldigen… Naja, immerhin zeigt es meine Wertschätzung seiner Worte. Ich hatte sogar den Verdacht, dass es wohl geesen muss…

    • Goodnight sagt:

      You said it, man. Nobody fucks with the Jesus.
      @TDV

      Jesus, ich habe mir das mit diesem Gott und so doch nicht selbst ausgedacht. Das waren Ihre und meine Vorfahren. Und es hat existiert und es hat sogar funktioniert. Fast 2000 Jahre. Danach kam die Diktatur und dann der Rechtsstaat. Als Ersatz für Religion. Funktionierte auch. Bisher.
      Dann aber kam Merkel….und jetzt sind wir wieder umgeben von Religionen.

    • TDV sagt:

      @Goodnight
      Das klingt schon etwas anders, goodnight.
      Auch wenn mich beim ersten Lesen das mit dem „funktioniert“ schon ein wenig geschockt hat, wenn man so an Inquisition, Religionskriege oder Missionarstätigkeit denkt. (Kennen sie Das weisse Band, von Haneke?)
      Wenn sie natürlich als Weiterentwicklung von Religion den Rechtsstaat und gar Merkel sehen, dann empfinde ich fast so was wie Freundschaft für sie…

      Was ihr „Nobody fucks with the Jesus” angeht, so würde ich ihnen im Namen von Mary Magdalene und sicher noch einiger anderer liebenswerten Damen widersprechen. Meine eigene Erfahrung mit erleuchteten Meistern, wie Jesus ja wohl einer war, hat mich gelehrt, dass es mit dem Transzendieren der Sexualität bei Erleuchteten nicht wirklich so weit her ist.
      Was sehr zu begrüssen ist….

  111. HEHeinrich sagt:

    Erderwärmung ist nicht lustig
    Ein Meter Meeresspiegelanstieg bedeutet in Europa 5 Millionen Klimaflüchtlinge, schreibt das Joint Research Centre der EU.

    • number 15 sagt:

      Wir schaffen das.
      Wenn ich mir so anschaue, wer zur Zeit durch die Stadt läuft und wie das vor ca. 2 Jahren ausgeschaut hat:
      Es müssen inzwischen so um die 5 Millionen sein. Und alle irgendwie untergebracht und alimentiert – von wem auch immer.
      Also immer rein damit: die weiteren 5 Millionen schaffen wir mit links.
      Zumal wenn deren Verhalten auf Dauer eher dem europäisch Geprägten ähnlich ist.
      .

    • Renate Simon sagt:

      Ach, nur 5 Millionen?
      Das ist doch ein Klacks, tauschen wir die gegen die 30 Millionen, die in Afrika warten, um ins gelobte Land zu kommen.

    • TDV sagt:

      Na dann, Heinrich....
      Also wenn etwas nicht lustig ist, dann gehört es bekämpft, da haben sie natürlich recht. Fangen sie schon mal damit an, und halten sie uns über ihre Erfolge auf dem Laufenden, ja?

  112. R.Marsbach sagt:

    Herman van Veen: Die Bombe fällt nie / Die Klimakatastrophe bleibt aus
    Die Nachricht warf mich aus dem Gleis
    Mir zittern noch vor Schreck die Knie
    Soeben las ich schwarz auf weiß
    Die Bombe fällt nie
    Hat das nicht schlimme Konsequenzen?
    Die Zukunft hatte bislang grenzen
    Doch wenn man wieder planen kann
    Was fängt man mit der Zukunft an?

    Wir fühlten uns ganz schön bedroht
    Und das, weiß Gott, nicht ohne Grund
    Und nun schreibt plötzlich ein Idiot
    Die ganze Welt ist kerngesund

    Heißt das, es gibt jetzt doch ein Morgen?
    Damit verbunden, neue Sorgen
    Irrt nun der Mensch ziellos umher
    So wie ein Lemming ohne Meer?

    Die Welt ist auf den Kopf gestellt
    Durch diesen schrecklichen Bericht
    Denn, wenn die Bombe doch nie fällt
    Bringt uns das aus dem Gleichgewicht

    Jetzt wird mir wieder angst und bang’
    wo führt das hin, wo geht ‘s jetzt lang?
    Wo bleibt die Lust am Untergang?

  113. Bulbiker sagt:

    In den Alpen
    freut man sich natürlich, wenn man im März schon im kurzen Trikot zum Biken gehen kann. Aber wenn im Süden der Regen ausbleibt, die Hitze unerträglich wird und der Regen ausbleibt – dann haben die Menschen dort ein echtes Problem und zum Radln ist es zu heiß. Mit Menschen aus dem Süden, die als Flüchtlinge zu uns kommen, da hat (nicht nur) der Don ein Problem. Mit Menschen im Süden, die dort verrecken, da habe (nicht nur) ich ein Problem. Also doch ein Problem, der Klimawandel. Vielleicht hilft uns ja ein Vulkanausbruch oder ein Meteoriteneinschlag? Oder nuklearer Winter. Ne, lieber nicht. Wechseln wir mal lieber das Thema.

    • Don Alphonso sagt:

      Während der grossen Warmphase des Neolithikums war es bei uns 1-2 Grad wärmer und im Mittelmeerraum 1-2 Grad kälter als heute. Vermutlich sind dort die langen, beständigen Hochfruckgebiete nicht so stabil gewesen.

  114. Klaus Keller sagt:

    If the earth die, you die,
    if you die the Earth survives

    Den Stillstand des anthropologischen verursachten Teils des Klimawandels herbeizuführen ist einfach aber Verfassungswidrig.

    Es gab verschiedene Versuche die Ausbreitung der Seuche zu reduzieren.
    In China zB durften Paare nur noch 1-2 Kinder bekommen sonst drohte
    der Zwangsweise Abbruch auch nach dem dritten Monat.

    In Indien gab es kompliziertere Ansätze.
    Man möchte Jungs, deshalb gab es nach Einführung
    von Ultraschall Untersuchungen mehr Zwangsräumungen
    wenn Mädchen den Uterus bewohnten.
    Das wollte man auch nicht und es gab ein Verbot dieser Praxis,
    was zur Folge hatte das mehr Mädchen nach der Geburt getötet wurden.
    (das erinnert an die Praxis des Engelmachers/Engelmacherin,
    hier handelte es sich ja auch um die Behandlung bereits getaufter Kinder.
    (Totgeburten/Abbrüche werden üblicherweise nicht mit kirchlichem Seegen beerdigt und werden deshalb keine Engel)

    Es gibt zwar immer noch die Praxis der Massentötung,
    die wird aber auch nicht gerne gesehen, besonders dann wenn es sich um volatile Tötungsmittel handelt.
    Für die Opfer in Syrien oder Afghanistan z.B.
    ist es aber fast egal ob sie von traditioneller Artillerie zerfetzt werden,
    man Bomben auf sie wirft (auch hier ist das Herstellungsland nicht von entscheidender Bedeutung), man sie verbrennt (Folgen der Bombardierung eines Tanklasters bei Kundus) oder man es mit bestimmten Produkten der chemischen Industrie versucht.

    Ich möchte mit Mathias Beltz schließen,
    der meinte:
    Die Paar Tage die ich noch habe
    lasse ich mir nicht versauen.

    PS Wie wäre es mit Geldstrafen für Staaten in denen Pro Kopf extrem
    viel CO2 emittiert wird? Der Ätna könnte die Italiener dann zu Verzweiflung bringen. ggf könnte man dann Sizilien aus der €U ausschließen um den Durchschnitt zu verbessern und man könnte
    dann noch aus Sizilien ein Aufnahmelager für Flüchtlinge machen sowie
    einen Kurdenstaat errichten und für die Palästinenser wäre das auch eine schöner Ort.

    Wie wärs? Ich bin für eine demokratische Abstimmung in der EU und in der Türkei in dieser Frage.

  115. Tico sagt:

    Ja, Gute Nacht... !
    “@Goodnight sagt:
    come to terms…
    Und zu dem hier diskutierten „Klimawandel“:
    Um Eure Wohnung zu bauen, muss man Natur zerstören.”

    Riesiger Denkfehler.
    Die Natur, das bin auch ich.

    Ich bin ein Teil dieser Natur, also Natur, und daher verwende ich mich selber innerhalb dessen was ich bin. Und du auch. Und Don Alphonso. Und Frau Simons. Und Otto und Karl und jeder. Wir sind Natur.
    Die Spaltung des Menschen von seiner Umwelt, dessen Bestandteil er ist, ist absurd.

    Wenn ihr Beitrag keine Satire war, war er lachhaft.

    • Goodnight sagt:

      homo homini lupus
      @Tico

      die Umwelt ist nur Umwelt, weil sie als andere Seite einer Differenz zum Menschen eingeführt wurde. Das ist der Witz. Ansonsten benötigt man keine Umwelt. Weil, zu was steht sie in der Unterscheidung? Zur Welt? Was sollte die Umwelt der Welt sein? Völlig dämlich, aber trotzdem erfolgreich. Weil keiner jemals drüber nachgedacht.

      Egal.

      Früher wusste jeder, dass man die Natur bezwingen musste, um zu überleben.
      Später haben dann die Kinder der Moderne gemeint, mann müsste sich der Umwelt (vulgo: Natur) unterwerfen.
      Unabhängig vom letzteren Blödsinn bleibt in beiden Fällen die Differenz, d.h. die Unterscheidung zwischen Mensch und Natur bzw. Umwelt. Übrigens steht das schon so in der Bibel, diese Unterscheidung zwischen Adam/Eva und dem Paradis (Natur).

      Whatever, wenn Sie die Geschichte verfolgt haben, vielleicht noch im Unterricht an der Schule, dann sollten Sie wissen, dass der Mensch IMMER andere Menschen bekämpft hat. Gerade weil der andere Mensch NATUR ist.

      Entscheidend sind immer nur die Grenzen, d.h. wie man zwischen Menschen unterscheidet. Dafür gibt es ja Grenzen, Nationen, etc. Nur haben das alle Deutschen irgendwie vergessen, verlernt, selbst unsere Regierung.
      Nur unsere Gäste nicht, die zeigen uns gerade täglich, dass die Natur des Menschen nicht des Menschen Freund ist.

    • Oberländer sagt:

      Jo, aber Sie nehmen das zu ernst
      Bua, du atmest zuviel CO2 aus. Deswegen haben Sie Recht. Wenn der Wahn weiter verfolgt wird, könnte jemand auf die Idee verfallen, die Hälfte zu töten, sobald die Computer das meiste können. Mit der Wasserstoffbombe geht das jederzeit. Von einem extraterrestrischen Anonymus aka Intel abgeschossen, versteht sich. Nur keine Schuldzuweisung.

    • SchallundRauch sagt:

      Zyniker sind der Auffassung, ...
      … dass der Satz konsequenterweise nicht “Der Mensch ist des Menschen Wolf”, sondern “Der Mensch ist des Menschen Mensch” heißen müsste.

      Aber Zyniker gibts hier ja kaum….

    • Dore MiMiMi sagt:

      "Grenzen vergessen/Gäste zeigen täglich, dass die Natur des Menschen nicht des Menschen Freund is
      Kommentierte Kurzfassung Ihrer Vortragsreihe:

      Gewalt (Natur)
      Staatl. Abgrenzung

      Massen-Grenzübertritte
      Staatl. Abgrenzungsverzicht/-verbot

      Gewalt

      = Selffullfilling prophecy (Bibel, Hobbes, bla)

      Und? Welche konkrete Differenz zwischen Erkenntnis und Tatendrang hindert Sie nun wirklich, Ihrer selbsterklärten “Gewalt-Natur” zu entsprechen?

      Egal.

      Derweilen gehorchen wir “Dummen” weiter brav unserem Oberbefehlshaber.

      Mit Ihrer freundlichen Erlaubnis versteht sich.

      tia

    • Klaus Keller sagt:

      Die Natur ist nicht immer freundlich, eher selten sogar.
      Es gibt zahlreiche Lebewesen mit denen Menschen gar nicht
      zusammenleben wollen. Der Sammelbegriff dafür ist:
      Krankheitserreger.

      Der Natur ist es vollkommen egal gewesen
      das in einer japanischen Provinz vor einigen Jahren
      ca 20.000 Menschen ertrunken sind.

      Man könnte die Liste der größten “Naturkatastrophen” drauf hin
      überprüfen für wenn genau es eine Katastrophe war.
      Wenn Menschen ertrinken ist das für die Natur keine Katastrophe,
      besonders Fische freuen sich über das Nahrungsangebot.

      Der Austritt von 100.000 Liter Erdöl ist für die Natur keine Katastrophe. Erdöl ist ein reines Naturprodukt.
      Wir erfahren von solchen Ereignissen idR auch nur wenn sie
      von einer Firma verursacht wurden.
      Es gab noch nie einen Bericht über Erdölaustritte nach Seebeben.
      Ich vermute das wir das gar nicht mitbekommen.

      Natürlich ist der Mensch Teil der Natur und natürlich
      ist der Mensch für den Menschen das größte Problem,
      von verschleißbedingten körperlichen Schäden einmal abgesehen.

      Wer interessiert sich aber für Sterbestatistiken?

      Zum Absurden in der Debatte ggf folgende Beispiele:
      – mache wollen möglichst bald Braunkohlekraftwerke abschalten.
      Jene in Deutschland verstromen die Braunkohle idR in der Nähe des Abbauortes.
      Steinkohle wird importiert. Wichtigste Förderer sind m.E. China, USA, Australien, Indonesien, Russland und Südafrika.
      Die Gegner der Braunkohle interessieren sich idR nicht für die Abbaubedingungen dort, den Transportaufwand und andere Details.

      Erdgas wird von vielen gerne gesehen. Es interessiert aber schon
      nicht mehr wo es herkommt. zB Russland oder Naher Osten.
      (man freut sich schon über iranisches Erdgas, es fehlt aber noch die Pipeline durch Syrien und die Türkei)
      Bis dahin bewachen wir ggf Gastanker und beteiligen uns daran den Markt zu erschließen (der Einfluss des Iran in Syrien interessierte
      Steinmeier, Gabriel und Al Wazir bei ihren Besuchen 2016/17 in Teheran nicht)

      Wenn man aus aktuellem Anlass wieder Russlandsanktionen fordert meint man im Kanzleramt und im Außenministerium wahrscheinlich
      den Import von Krimsekt und nicht den von Erdöl, Erdgas oder Steinkohle.

    • TDV sagt:

      S&R
      Homo homini lupus… Version für Zyniker.

      Von einem meiner Lieblingsphilosophen Schopenhauer gibt es eine schöne Anekdote. Wenn sich sein Hund mal wieder extra dämlich benommen hat, so schimpfte er ihn: “Du Mensch du!”

  116. Retrobike sagt:

    Was für ein Vorbau ;-)
    Mit einem 90iger-Mountainbike über die Alpen. Lieber Don, da bewegen Sie sich auf den Spuren der Gletschersau (einfach mal bei youtube eingeben). Der hatte sich allerdings dickere Schlappen ans Retro-Peugeot gezogen und keinen so erstaunlich langen Vorbau aufzuweisen, wie das Panasonic.

    Hoffentlich wird Sie kein so starker Dauerregen begleiten, der ja die Klimaerwärmung in unseren Breiten begleiten soll. Ich weiß auch nicht, ob ich den Panikmalereien glauben soll oder nicht. Aber an die Anpassungsfähigkeit einiger Menschen glaube ich auf jeden Fall.

    Aber zurück zu wichtigerem: Gutes Gelingen! Das wird knallharte Arbeit, wenn es mit dem ungefedertem Stahlbike über die Wanderwege geht. Ich bewege mein altes Stahlrahmen-MBK (Motobecane) lieber in flacheren Gebieten.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich habe das bei der Caritas aus dem Hinterhof gezogen, wo es auf ein Schicksal als Bahnhofsrad wartete. Inzwischen ist ein kürzerer Vorbau drin, der Rest ist original, 2 zöllige Panaracer und praktisch neu.

    • nico sagt:

      geht alles
      Mittenwald – Bozen 1993 Ende September. Mit dem Cannondale M700 Alu ohne Federn Neusprech: Retro Vintage in drei Tagen und viel Regen. 12 Leute, und das Leiden war halb so wild. Abfahrt nach Bozen und Ankomme bei Sonne vergißt du alle Qual.

    • Don Alphonso sagt:

      Es geht mir da auch speziell um so eine Art Reenactment. Haben Sie das alte Rad noch? Im Prinzip fahren sich die Kisten auch nicht anders als blockierte Neu-MTBs, nur erheblich wendiger.

    • nico sagt:

      ...
      Don, wenn Sie mich und nicht Retrobike meinen, muß ich leider verneinen. Ist mir 2004 gestohlen worden. habe dann in Spanien auf cannondale mit Federgabel umgestellt – ist dann doch angenehmer für dauerndes Bergab. War n gutes leichtes bike mit den alten Cantilever-Bremsen, und war am Gardasee, Schweiz etc. Nach Bozen oder Tremalzo runter kaum mehr zu Bremsen…aber wer bremst schon:-)

    • Don Alphonso sagt:

      Oh, schade. Ich baue gerade eine schwargrüne Tüpfelhyäne fertig, wie die, nur mit U-Brake:

      https://www.mtb-news.de/forum/attachments/2015-12-03-08-58-34-jpg.441594/

      Dank Ritchey-Logic-Gabel ist es sogar recht weich.

    • nico sagt:

      Klassiker und Vorreiter
      Don, Sie machen mich neidisch. Aber die Geröll-Alpen-Strecken damit ohne Federgabel runter, also nee. Bremsen egal, aber die steten Schläge in die Handgelenke machen einem das Bremsen mit zwei Fingern und bei Tempo schwer möglich. Und wir sind keine 30 mehr. Glauben Sie mir. Das Rad aber is scho schee. Klein hatte ebensolche mit damals Pepperoni-Gabel für die ganz Harten für den Garten. Merlin mit Titan-Rahmen wäre auch noch was.

    • Don Alphonso sagt:

      Ach, ich möchte nochmal das Gefühl haben, jung zu sein. Letztes Jahr habe ich das auf einem Crossrennrad mit 38mmm breiten Reifen geamcht, da ist ein MTB-Lenler mit weichen Griffen und 52mm Reifen eine echte Erholung.

    • papperlapapp sagt:

      @D.A.
      Ach, ich möchte nochmal das Gefühl haben, jung zu sein.

      Kein Problem, ernsthaft. Suchen Sie sich eine Gespielin, mimen Sie für zwei Stunden den Frauenversteher und halten Sie “Bridget Jones Baby” durch. Sie werden feststellen, dass Ihre Gespielin mit traurigen Augen auf den im Film angeblich 47jährigen, ehemals wirklich sensationell schönen Colin Firth schaut, neben dem Sie wie ein junger Gott strahlen und Ihrer Begleitung versichern können, dass sie mit 43 auch noch nicht so aussehen wird wie Rene Zellweger aktuell. Und da Sie ja vorgesorgt und abgesichert ein Haus und stets für alles eine Garantie und einen bombensicheren Plan haben, können Sie dann die Leute böllerschießen lassen und müssen nicht mehr gemein zu anderen Leuten sein.

  117. Sherlock sagt:

    Holm rides again
    Die Enteignung als verbindlicher Investorenanreiz, oder wie man in Berlin das eher maue Wohnbauklima zu verbessern gedenkt …

    https://m.morgenpost.de/berlin/article210161717/Linke-Berater-Holm-spricht-sich-fuer-Enteignungen-aus.html

    Wohnbaufrage gelöst. Dass da sonst keiner drauf gekommen ist.

    h/t Danisch

  118. H. v. Goslar sagt:

    Das System tritt in Widerspruch zu Mensch und Natur
    Der Mensch ist zum einen Teil von Natur. Wie jedes Lebewesen ist er ein „Stoffwechselwesen“.

    Zum anderen verändert der Mensch die vorgefundene Natur und schafft so eine „zweite Natur“ (Marx).

    Diese „zweite Natur“ tritt im historischen Stadium von kapitalistischer Marktwirtschaft in Konflikt mit der natürlichen Natur des Menschen. Marx hat diesen Konflikt als „Entfremdung“ bezeichnet.

    Deutlicher wird es beim Begriff „Verdinglichung“ (Lukács). Verdinglichung ist die kapitalistischen Gesellschaften innewohnende Tendenz, alles – und auch den Menschen – zur Ware zu machen. Menschen behandeln Menschen wie Dinge, während sie Dingen – insbesondere dem Geld –Subjektcharakter (vgl. Warenfetischismus) zuschreiben.

    Naturveränderung ist dem Kapitalismus immanent. Das zugrundeliegende Motiv ist, aus Geld mehr Geld zu machen. Das berühmte G > G´.

    Zugleich treibt die kapitalistische Konkurrenz die Entwicklung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, also die Entwicklung der Produktivkräfte, voran.

    Dann kommt historisch der Punkt, wo der Kapitalismus nicht mehr Motor des allgemeinen gesellschaftlichen Fortschritts ist. Wo der allgemeine Wohlstand nicht mehr wächst, sondern abnimmt. Wo die Menschen nicht weniger arbeiten müssen, sondern mehr. Wo Ersatz der menschlichen Arbeitskraft durch Maschinen nicht zu einem besseren Leben führt, sondern zu einer zunehmenden Zahl von überflüssigen Menschen, die verelenden.

    Damit stellt sich die Systemfrage.

    Um dieses System aufrechtzuerhalten, wird die Arbeitsbevölkerung systematisch verblödet. Viele Menschen konsumieren – inzwischen die Mehrzahl – psychotrope Substanzen, um im System funktionieren zu können.

    Das Dilemma der Menschen in diesem System ist, dass manipulierte, verblödete und psychisch kranke Menschen – unten wie oben – nicht (mehr) in der Lage sind, das System von innen zu transformieren.

    Ob tragisch oder komisch oder tragikomisch: Eine andere Welt mit allgemeinem Wohlstand und zunehmender Befreiung vom Zwang zur gesellschaftlichen Reproduktionsarbeit ist durch die Entwicklung der Produktivkräfte keine Utopie mehr, sondern könnte bereits morgen realisiert werden, aber die Menschen sind bewusstseinsmäßig so gefangen in den Denk- und Handlungsstrukturen des kapitalistischen Systems, dass sie sich gar kein anderes System vorstellen können.

    • MartinVetter sagt:

      "Eine andere Welt mit allgemeinem Wohlstand ... ist keine Utopie mehr"
      Das hat der Bruder im Geiste Dietmar Dath neulich im FAZ-Feuilleton so gesagt: “Wo viele fürchten, es werde ihnen bald schlechter gehen, obwohl die Menschheit technisch gesehen so produktiv ist wie noch nie, gibt es nur zwei Möglichkeiten: das Chancengefälle auf dem höchsten Niveau ausgleichen oder aber andere wegsortieren und runtertreten, auf deren Kosten man den eigenen Standard halten oder verbessern will.”
      Eine Realität, in der 7 bis demnächst 10 Milliarden „auf höchstem Niveau“ leben können” ?
      Undenkbar für Klassenkämpfer wie Kapitaldiener ist die dritte Möglichkeit: „das Chancengefälle durch Einschränkung oben ausgleichen“, “oben” heißt im Westen.

    • TDV sagt:

      HvG
      Ihr Irrtum steckt hier:

      „Damit stellt sich die Systemfrage.“

      Nein, tut sie nicht, ist ihnen das noch immer nicht aufgefallen?

      „Um dieses System aufrechtzuerhalten, wird die Arbeitsbevölkerung systematisch verblödet.“

      Na? Sehen sie? Funktioniert doch wunderbar, oder?

      Und der Grundfehler den sie, wie alle Marxisten machen ist, dass sie gerne übersehen, dass die „Proletarier“ seit einiger Zeit eben sehr viel mehr als nur ihre Ketten zu verlieren haben. Vor lauter Habgier hat keiner von denen mehr Zeit die Klassenfrage zu stellen. Die wählen sogar Parteien die eindeutig Politik gegen ihre Interessen und für die Klasse vom Don machen.

      „Damit stellt sich die Systemfrage.“
      Aber ja doch, sicher doch!

    • Externet sagt:

      Lukács und "die Praxis der Hinrichtung von Deserteuren"
      H. v. Goslar – 6. April 2017 um 23:57 Uhr … Deutlicher wird es beim Begriff “Verdinglichung” (Lukács). …

      Lukács, auch so ein Anti-Christ-Superstar! “… Pikant an der Sache ist: Lukács kommt in dem autobiographischen Interviewband »Gelebtes Denken« auf das Ereignis zu sprechen und sagt, er habe die Hinrichtung zur Wiederherstellung der Moral anordnen lassen. …” https://www.jungewelt.de/artikel/308237.die-zerstörung-der-vernunft.html

      Da sieht man’s wieder, dass nicht die Taten oder die Worte zählen, sondern von wem diese verübt wurden; außerdem freilich, ob derjenige als Sieger gilt.

  119. Oberländer sagt:

    Unsere Methanschleudern
    “Wird die Ernährung durch blähende Lebensmittel wie Kohl oder Bohnen bereichert, erhöht sich der stündliche Ausstoß der Gase von circa 15 ml auf bis zu 176 ml pro Stunde.”

    https://www.helpster.de/wie-viel-methan-produziert-eine-kuh-ein-vergleich-mit-dem-menschen_171056

    Hierauf schwarze Bohnen mit Zwiebeln, eine Scheibe Vollkornbrot und eine Flasche Sauerkrautsaft!

    Wetten?: Vegetarier haben höhere Methan-Emissionen. Den Rest, um zur Kuh aufzuschließen, besorgt ihr Biomüll.

  120. Horrorkartenfetischist sagt:

    Onkel
    die von Ihnen verlinkte Horrorkarte aus Nat. Geographic erklärt nicht, warum Leute von Nigeria (grün) nach London (ersoffen) wollen.

    Sie würde aber, falls sie in Afrika ohne Text im Netz angeschaut wurde, erklären, warum so viele nach Bln bzw. D wollen ;-)

    Sie würde The Ballad of John and Yoko obsolet machen, weil es die Orte nicht mehr gäbe, schade.

    Es ist eine sehr üble Karte, die Leuten in Europa, China und den USA Angst machen soll, so eine Art Roland Emmerich der Karten.

    • Grigorij sagt:

      Horrorkarten...
      Na, vielleicht klappt es mit dem Internet in Nigeria und anderswo einfach nicht so. Und:Menschliche Erkenntnis erfordert manchmal lange, lange Vorlaufzeiten. Zur Beobachtung dieses Phänomens muss man nicht nach Afrika gehen. Das findet auch in D täglich statt.

      Die Karte erklärt nicht, warum so viele nach Berlin wollen. Schwaben, Bayern, Hessen,… Das müssen völlig Verwirrte sein. Nun seit zwei Jahren auch noch viele südlichere und östlichere Mitmenschen. Warum, da Berlin ja doch irgendwie längst “überflutet” ist?

      Ich finds ja mittlerweile lustig, dass Menschen, die drei, vier Artikel zum Thema gelesen und den vorletzten Tagesschau-Wetterbericht gesehen haben, sich so verdächtig meinungsstark zu Wort melden. Wir können die Unis und sonstigen Forschungsinstitutionen vielleicht sogar völlig schließen. Würde Geld sparen.

      Wir sollten einfach so tun, als ob es diesen Klimawandel gar nicht gibt. Und einfach mit unseren Umweltsauereien wie gehabt weitermachen.

    • Oberländer sagt:

      krass, in der Tat
      Die Karte ist in der Tat unglaublich und dient lediglich dem Zweck, einzuschüchtern. Klar, sagt, National Geographic, so würde es aussehen in 5000 Jahren. Und sicher, so würde es aussehen in 5000 Jahren, wenn so etwas plötzlich passieren würde, nicht aber in einem Prozess über 5000 Jahre, mit Menschen wohlgemerkt. Mit Menschen mit Erfahrung und technischem Sachverstand.

      Der andere Fehler ist doch, zu behaupten, der Meeresspiegel würde 120 Meter steigen bei gleichzeitiger Aridierung großer Landesteile durch hohe Temperaturen, denn die Meere würden teilweise verdunsten. Vollkommen unlogisch erscheint daher die Darstellung neuer Meere wie in Australien.

      Dies ist ein Computermodell. Unvorhersehbarkeiten wie menschliches Know-How oder klimatische Überraschungen scheinen nicht vorgesehen. Und nicht zu vergessen: Der Leser, der ja Apokalyptisches liebt, soll die Zeitschrift deswegen kaufen, Auflagensteigerer, bes. in the US.

    • Der Onkel sagt:

      die Karte
      Calmate voi!

      Die Natl Geographic Karte reflektiert das Extrem – alles Eis schmilzt – in etwa 5000 (!) Jahren. Unsere Nachfahren werden also viel Zeit haben, in trockene Gebiete auszuweichen, ob nun mit Eselskarren oder Jetson Mobile.

      Das gab es natürlich schon mehrere Male in der Erdgeschichte, man findet alle möglichen pflanzlichen und tierischen Fossilien in der Antarktis, die schon vor z.B 200 Millionen Jahren ziemlich weit da unten am Pol war.

      Ein gutes Buch, zur Entspannung, ist das von Peter Ward und Joe Kirschvink: Eine neue Geschichte des Lebens: Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben (2015), das auch das Anthropozaen und seine Folgen in die richtige Perspektive rückt.

      Cheers

  121. Civilitas sagt:

    Entwarnung! SPD stoppt Trump
    Heute war es hier saukalt.

    Ich gestehe, dass deswegen meine Aufmerksamkeit für die bevorstehende Klimakatastrophe ungebührlich nachließ und ich mich zeitweilig anderen Katastrophen zuwandte.

    In diesem Fall dem SPON.

    Das ist mir zwar peinlich, aber ich schiebe die Schuld auf den vorherigen Genuss von Gin Tonic. Der wird bekanntlich aus Gründen der Gesundheitsvorsorge immer wichtiger (Klimaerwärmung = höhere Luftfeuchte = mehr Mücken. Daher: Malariaprophylaxe! Chinin im Tonic, Sie wissen schon). Und dann passierte es.

    Ich musste zweimal hinsehen, aber tatsächlich: Es steht da. Unglaublich! Welcher Komödiant könnte sich Derartiges ausdenken? Der Böhmermann bestimmt nicht.

    Achtung Triggerwarnung. Falls Sie zu Lachkrämpfen neigen: Nicht etwa weiterlesen. Hier kommt`s:

    “SPD-Spitze warnt Trump vor Alleingang in Syrien”

    Wow! “SPD-Spitze warnt Trump…”. Meine Ehrfurcht vor der SPD-Spitze, wer auch immer damit gemeint sein mag, wuchs ins Unermessliche.

    Tolle Kerle, die werden locker auch mit der Klimakatastrophe fertig. Also no sweat, guys, alles easy!

    • TDV sagt:

      Typisch SPD
      Mal wieder typisch, zu spät…

      Nachdem ich mir auf Müllers anraten den Lanz vom 6.4. angeschaut habe

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=37725

      und dort bestätigt bekam was ich schon wusste, dass es völlig unklar ist, wessen Nervengas das in Syrien war, hab ich (Mangels Alternative) in der Küche dann CNN angeklickt, und sah dort Serien von überzeugend dreinblickenden Militärs zu, wie sie stolz ihre Marschflugkörper dr Öffentlichkeit als Teil einer göttlichen Gerechtigkeiten verkauften.

      Während die Journalisten, die seit der Wahl im November völlig atemlos 24 Stunden täglic,h über Trumps Sündern berichteten, sofort auf einen “Support Trump!” Kurs umgeschwenkt waren.

      Das wird noch lustig….

    • tommy sagt:

      @TDV
      In dem Fall muss ich Ihnen sogar mal Recht geben…auch in der FAZ gibts von Frankenberger anscheinend ja gleich einen Anflug von Sympathie für Trump, wenn der anfängt endlich das “Böse” wegzubomben.
      Auch hier geben die deutschen Medien wieder ein trübes Bild ab (komischerweise hört man auch so rein gar nichts von der drohenden Hungersnot im Jemen, die durch Saudi-Arabiens Krieg samt US-Unterstützung gerade herbeigeführt wird)…verachtenswerter Berufsstand.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      warum so reflexhaft?
      Es ist Wahlkampf.
      Die SPD teilt dem Wähler nur mit,
      dass sie nicht bereit ist die Kriegstreiberei einer Frau
      Merkel mitzumachen.
      Das hatten wir doch schonmal. Frau Merkel ist
      nun in einer damals so schmerzlich vermissten
      Machtposition.

    • Oberländer sagt:

      Skepsis mehr als angebracht, gegen jede Logik
      Ich gebe Ihnen auch Recht, weil Assad überhaupt kein Motiv hatte.
      Daher große Zweifel meinerseits.

      So wie Hisbollah und Hamas menschliche Schutzschilde in Kriegen mit Israel hin- und herbewegten, können IS oder andere “Rebellen” ebenfalls Giftgas hin- und herbewegen.

      Merkel, sture Russlandfeindin, ist dabei für mich nicht relevant in der Beurteilung, und Hollande erst recht nicht (nach mir die Sintflut und ein schöner Posten).

      Man sollte abwarten und den Vorfall genauer untersuchen. Warum sollte Assad seinen guten vorherigen Stand mit sechzig Toten und abstoßenden Bildern versauen wollen?

      Einzig Hackensberger (welt.de) brachte eine gewisse Dialektik zu dem Thema.

    • colorcraze sagt:


      Die SPD teilt dem Wähler nur mit,
      dass sie nicht bereit ist die Kriegstreiberei einer Frau
      Merkel mitzumachen.

      Ohne den Artikel gelesen zu haben, nur aus der Überschrift, würde ich folgern: nein, sie wollen MITMACHEN, so wie damals in Jugoslawien!
      Also genau das Gegenteil von Anti-Krieg!

    • Renate Simon sagt:

      Das alte Dilemma
      @E.R.Binvonhier

      Merkel und der völlig desinteressierte Hollande sind sich einig, Assad muss weg. Das Bild spricht Bände.
      https://s6.postimg.org/wa9j1gk35/2017-_In-_Versailles.jpg

      https://www.welt.de/politik/ausland/article163496669/Merkel-und-Hollande-machen-Assad-verantwortlich.html

      Und wie schon bei all den vorangegangenen Kriegen wird nicht gesagt, was dann geschehen soll. Kein Plan nirgendwo. Assad wurde gewählt und wie ich die Lage einschätze, würde er auch die nächste Wahl für sich entscheiden.
      Das aber interessiert nicht, der Mann muss weg, was dann geschieht wird analog Irak, Libyen, Ägypten usw. laufen.

      Es ist mir ein Rätsel, warum Merkel unbedingt Krieg führen will, zumal mit dieser desolaten Bundeswehr und vor allem, wer hat uns angegriffen? Die Frage stellt sich uns, einer Merkel aber wohl nicht.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Tommy
      Haben sie Mitleid… Es gibt Unmengen arbeitsloser Journalisten, wer einen Job haben will, der muss „funtionieren“.
      Journalisten wie sie das meinen sind unerwünscht, schliesslich benutzt auch kein Mensch Pferd Fuhrwerke, oder?

      Das Wort post-faktisch wird völlig zu Unrecht lächerlich gemacht.

      Vor vier Jahren geschah bereits ein Anschlag mit Giftgas den man Assad in die Schuhe schob. Einige Zeit später stellte sich heraus, dass es eben nicht Assad gewesen sein konnte, sondern Al Nusra war.
      (Das Produkt entstammt übrigens deutscher Qualitätsarbeit, unsere Industrie knüpft da an Tradition an!)

      Und auch diesmal gibt es ausser Behauptungen, die syrische Regierung sei es gewesen. Es gibt aber in diesem Konflikt keinen Beteiligten, dem das nicht zuzutrauen wäre!

      Einfach Lüders in der Mediathek, bei Markus Lanz, in der letzten Sendung zuhören!

  122. FJ45 sagt:

    Titel eingeben
    TDV sagt:
    7. April 2017 um 05:31 Uhr

    Muss das sein?
    BIs zu diesem Satz war alles ganz wunderbar: „Ja Klimawandel findet statt, wie weit der Mensch da involviert ist, habe ich keine Ahnung, ist nicht mein Gebiet.“

    Wenn sie doch all das wissen, was sie davor geschrieben haben, warum fnagen sie dann doch noch an Lösungsvorschläge zu fordern: „Wenn man aber davon ausgeht, dass der Klimawandel in weiten Teilen Menschen gemacht ist, müsste man auch das Bevölkerungswachstum thematisieren.“

    Was hindert sie denn daran zu sehen, dass sich ausgerechnet dieses Problem natürlich von ganz allein lösen wird?

    Das mit den „zwei Grad maximal“ können sie sich sowieso gleich abschminken, das hat sich eigentlich schon weltweit rumgesprochen. Nicht mal Merkel ist blöd genug das noch zu glauben.

    A ) Zwei Grad Ziel war von mir ironisch gemeint, steht aber noch auf der Agenda dieser Wissnschaftler.

    B) Pessimist bin ich keiner, Untergangsprophet ebenfalls nicht.
    Deshalb gehe ich davon aus, dass Probleme lösbar sind .

    Im Gegensatz zu Ihnen und Herrn von Goslar, weiß ich leider nicht alles, gibt mein Kaffeesatz nicht her ;)

    • TDV sagt:

      Schauen sie...
      …es ist doch eigentlich recht einfach.

      Wenn sich auf der Welt umschaut, die Daten zur Kenntnis nimmt, dann scheint es tatsächlich so, als hätten wir es mit einem Klimawandel zu tun. oder?

      Und anstatt sich ins Höschen zu machen, oder gar der völlig albernen und absurden Idee anzuhängen, man WISSE, dass der Menschen Verursacher sei, und dass man deshalb auch die Menschen weltweit dazu bewegen könnte, ihr böses Treiben zu ändern, um den Wandel aufzuhalten…. sollte man einfach die Sinne offen halten, sich informieren, und wenn nötig Massnahmen treffen um das eigene Leben so weiter leben zu könne, wie man das gern hätte.

      Einen Lösungsvorschlag GEGEN den Klimawandel zu erhoffen, oder gar zu erwarten ist… dämlich.

  123. FJ45 sagt:

    Titel eingeben
    Martin Vetter sagt:
    7. April 2017 um 07:01 Uhr

    “Eine andere Welt mit allgemeinem Wohlstand … ist keine Utopie mehr”
    Das hat der Bruder im Geiste Dietmar Dath neulich im FAZ-Feuilleton so gesagt: „Wo viele fürchten, es werde ihnen bald schlechter gehen, obwohl die Menschheit technisch gesehen so produktiv ist wie noch nie, gibt es nur zwei Möglichkeiten: das Chancengefälle auf dem höchsten Niveau ausgleichen oder aber andere wegsortieren und runtertreten, auf deren Kosten man den eigenen Standard halten oder verbessern will.“
    Eine Realität, in der 7 bis demnächst 10 Milliarden „auf höchstem Niveau“ leben können“ ?
    Undenkbar für Klassenkämpfer wie Kapitaldiener ist die dritte Möglichkeit: „das Chancengefälle durch Einschränkung oben ausgleichen“, „oben“ heißt im Westen.

    Herr Vetter,
    Papier ist geduldig , wer bitte entscheidet, wer sich wo und wie einzuschränken hat.
    Irgendwelche Parteien, Politiker die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben?
    Da hätte ich gerne Vorschläge von Ihnen.

    Aus der persönlichen Mottenkiste:
    Ich /wir waren noch nie ” Konsumidioten”, die alles was auf den Markt kommt haben mussten.
    Auch sind wir schon in den achtziger Jahren und haben es bis heute beibehalten, immer mit Weidenkorb einkaufen (erst am Samstag wieder einen neuen Korb gekauft, nachdem der alte , von mir mehrmals geflickte Korb in den Ruhestand geschickt wurde) gegangen.. Ein weitere mehr als dreißig Jahre alter Korb tut noch seinen Dienst im FJ45
    Nie irgendwelche Plastiktüten benutzt.
    Auch nie irgendwelche Plastikbecher, Teller usw. für schnelle Mahlzeiten, keine Kaffekapseln usw.
    Auch Geld musste erst verdient werden, bevor es ausgegeben werden konnte.
    Keine Fahrzeuge gekauft, die nicht” Portemonnaie” passen, nur um “Prestige” zu kaufen, sprich runtergerutsche Dickschiffe aus x ter Hand.

    In einer liberalen Welt und dies ist mein Ideal, entscheidet jedes Individum für sich selbst, keine selbsternannten ” Nannys”

    • Don Alphonso sagt:

      Wir haben aktuell einen zig-Milliarden-Ausgleich und der Western-Union-Laden hier macht blendende Geschäfte. Man vergisst darüber nur die Frage der Leistung, und mit der “Integration durch WLAN auf dem Rathausplatz” läuft es besser als mit “Integration durch Arbeit”. Und nachdem ich hier neben einer Disco wohne, ist mir “Integration durchhochprozentiges Alkoholmischgetränk in Plastikflasche, mit dem Afrikaner Frauen auf offener Strasse zum Rüberkommen auffordern, und dessen Reste ich dann entsorgen kann” nicht wirklich unbekannt. Es gibt von diesem Audgleichsideal unterschiedliche Vorstellungen und ich bezweifle, dass man die irgendwie zusammen bekommt.

    • Irgendwie? Och, das ist doch ganzganzeinfach, excathedrapredigt Frauke Amgelin und sagt:

      Sie müssen sich einfach nur bedingungslos unterwerfen, dann klappt das doch prima.
      Immer daran denken: Ihre bislang beste Zeit hatte die Bundesrepublik als besetztes Land mit Jedermenge Externenaufpassernundnormsetzern einschließlich den unversicherten Fahrzeugen der sowjetischen Militärmission, lieblächel…

    • MartinVetter sagt:

      Liebe(r) FJ45
      Es geht um knallharte Interessenpolitik, nicht um liberal und Nannys: Es gibt ein Interesse „weniger Naturverbrauch“, das von vielen Menschen vertreten wird, die aber nicht einsehen, dass das gegen die gleichlaufenden Interessen „Konsum auf Naturkosten“ / „Kapitalverwertung auf Naturkosten“ gerichtet ist. Diese anthropozentrischen Interessen sind mit dem ökozentrischen Interesse „weniger Naturverbrauch“ nicht vereinbar (nur Grüne und die Wirtschaft behaupten das kontrafaktisch). Mit „Nanny“ hat das rein gar nichts zu tun, sondern eben mit Interessenkämpfen. „Liberal“ wird immer im anthropozentrischen Sinn interpretiert, für mich heißt liberal aber das Zulassen von Interessenkämpfen, die in unserer Gesellschaft im Rahmen des Gewaltmonopols des Staates stattfinden.
      Der könnte zB generell das Verursacherprinzip anwenden: Wer Boden versiegelt muss zahlen, auch der Staat mit seinen Straßen, und dafür Naturschutzgebiete als Ausgleichsflächen aufkaufen. Das kostet. Wer den Boden verseucht und Kühe quält, kriegt keine Subventionen, da wird was teurer bei Aldi und Rewe ….

    • FJ45 sagt:

      Titel eingeben
      ” ….. für mich heißt liberal aber das Zulassen von Interessenkämpfen, die in unserer Gesellschaft im Rahmen des Gewaltmonopols des Staates stattfinden.
      Der könnte zB generell das Verursacherprinzip anwenden: Wer Boden versiegelt muss zahlen, auch der Staat mit seinen Straßen, und dafür Naturschutzgebiete als Ausgleichsflächen aufkaufen. Das kostet. Wer den Boden verseucht und Kühe quält, kriegt keine Subventionen, da wird was teurer bei Aldi und Rewe ….

      Herr Vetter,
      kann ich zustimmen, sind wir nicht auseinander.

      Bildchen vom FJ45 , Henkel vom Weidenkorb ist auch drauf, auch
      Methanproduzenten auf der Weide , muss ja die Kurve zum Klimawandelthema wieder herstellen. ;)

      https://abload.de/img/dsc01513xayve.jpg

    • TDV sagt:

      Don Alphonso sagt: 7. April 2017 um 09:43 Uhr
      Der zig-Milliarden-Ausgleich ist eine Folge eines fehlenden TATSÄCHLICHEN und kompromisslosen, einem reichen Lande angemessenem und ausnahmslosem Mindestlohnes.
      Den müsste man nämlich deutschen, derzeitig noch HartzIVern bezahlen, die diese Milliarden statt zu versenden in die deutsche Wirtschaft stecken würden.

      So sind diese zig-Milliarden Geld das der Binnen-Wirtschaft entzogen wird, UND es kommen noch die anderen Milliarden an Profite dazu, die statt über gerechte Löhne in die Profite der Finanz-Investoren fliessen, die diese dann ja in ihre Bermnuda/Panama Banken-Bunker verschaffen!

      Es ist doch so banal:

      Wenn sie den 5 Millionen HartzIV Beziehern jeden Monat 100 Euro mehr geben, so werden diese, da sie Konsum aufzuholen haben, das Geld ausgeben und in den Wirtschaftskreislauf zurückführen.
      Wenn sie dieses Geld hingegen zB den Steuernhinterziehern von Google bis Amazon überlassen, die die Lohnabeit von armen, erpress- und ausbeutbaren Ausländern erledigen lassen, dann verschwindet es einfach nur.

      Das hat nichts mit “zig-Milliarden-Ausgleich” zu tun, das ist neo-liberale Wirtschaftspolitik….

  124. FJ45 sagt:

    Titel eingeben
    TDV sagt:
    7. April 2017 um 05:20 Uhr

    Toll… ihr zwei ganz Schlauen…
    Einer der Kernpunkte an dem Blogtext war, dass nur die völlig Verblödeten auch 2017 noch nicht begriffen haben, dass

    TDV sagt:
    7. April 2017 um 07:00 Uhr

    Aber, colorcraze….
    Nun lassen sei den Armen doch. Er erholt sich in Bogs weil man das Lachen der Lesenden selber nicht hören muss…

    Herr TDV,
    schon interessant Iher Beiträge, Beleidigungen , Phrasen … (nur mal 2 kurz kopiert)
    Ist aber nicht schlecht, kann sich jeder ein Bild von Ihnen machen.

    • Hausschwein sagt:

      Lohnt nicht, sich an TDV zu wenden
      Aufgrund der geringen Originalität und Variabilität seiner Beiträge – fast ausschließlich verächtliche Äußerungen über andere Foristen – würde ich davon ausgehen, dass es sich hier um einen Bot handelt.

    • Don Alphonso sagt:

      Ach bitte, seien Sie alle halt etwas toleranter.

    • SchallundRauch sagt:

      Lieber FJ45,
      das ist nach meiner Wahrnehmung nur Teil der Kunstfigur TDV (emigriertes Forenurgestein mit fundamental-systemkritischer Überzeugung) und sollte m.E. nicht persönlich, sondern eher als Auszeichnung angenommen werden. Er beleidigt noch lange nicht jeden, das muss man sich erst verdienen.

      Ich muss aber gestehen, ich war in der letzten Zeit zwischenzeitlich auch irritiert und dachte, hm555 hätte da übernommen…

    • colorcraze sagt:


      TDV bringt immer mal wieder sehr substantielle Beiträge, die das Lesen sehr lohnen, weil er Erfahrungen hat, die allen anderen hier abgehen. Wenn er mal wieder in seine “Dummenleier” verfällt, muß man das halt überlesen.
      Sich auf “Beleidigungen, Phrasen” zu stürzen ist, mit Verlaub, ziemlich doof, denn es bläst diese unnötig auf, auf Kosten des wertvolleren, interessanteren Inhalts, der dem Blog zugute kommt.

  125. Carl Anderson sagt:

    "Hochmittelalterliches Klimaoptimum" nicht "hochmittelalterliche Klimakatastrophe"
    Die vom Don erwähnte Kaltzeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts beendete eine Wärmeperiode, die als “hochmittelalterliches Klimaoptimum” bekannt ist. Zwar streiten sich die Gelehrten, wie diese Warmphase exakt im Verhältnis zu der heutigen Zeit einzurechnen ist und versuchen diese teilweise “schlechtzurechnen”. Wein wurde aber damals auch in Nordengland angebaut und in weiteren Regionen, wo er selbst heute noch nicht wieder gedeihen will. Auch das Ansteigen der Bevölkerungszahlen und die Gründung von Städten fällt in Mitteleuropa in diesen Zeitabschnitt. Das führt zu der ironisch anmutenden Tatsache, dass viele der vom Don erwähnten Klima-Apostel der Katastrophe in Städten leben (und deren Zahl in bestimmten deutschen Städten besonders groß ist), die es ohne diese Warmzeit gar nicht geben würde. Das Ende kam dann mit dem vom Don genannten Wandel und einer Kaltzeit. In deren Frühphase kam es übrigens um 1350 auch zur Großen Pest … Tja, Vorgänge von großer Tragweite sind halt meist komplex.

    • melursus sagt:

      Titel eingeben
      Aber Mr Anderson
      Sie haben einfach die rote Pilkle geschluckt
      Ich werde Sie Frau Smith-Hendricks melden

    • colorcraze sagt:


      Was denn doch auf historische Zusammenhänge weist, daß unsere Vorfahren mit Warmzeiten gut lebten (Bau von Städten, Ausweitung von Handel und Staaten, Bevölkerungszunahme), und mit Kaltzeiten eher schlecht (Merowinger, Pest, Bevölkerungsabnahme).
      Man sollte sich das unter diesen Aspekten doch mal genauer anschauen.
      Also: wenns wärmer werden würde, könnten wir uns dem voraussichtlich gut anpassen. Wenns aber kälter wird, wird es arg knirschen.

  126. Gast sagt:

    Glückwunsch,
    unbekannter Weise.

  127. Sirisee sagt:

    Das ist typisches westliches Politikphänomen
    Die Massensteuerung geschieht hierzulande seit Jahrzehnten durch Angstmacherei. In den 80er Jahren war dies das politische Erfolgsrezept der GrünInnen (Waldsterben, Atomkrieg durch Aufrüstung). Bis dahin waren ähnliche Angstkampagnen von den Massenmedien eher in Lächerliche gezogen worden. Das änderte sich, weil man erkannte, dass Angstmacherei zur Durchsetzung politischer Konzepte sehr effektiv ist. “Klimawandel”, “Fachkräftemangel”, “Globalisierung” oder “Angst von Trump” oder “Angst vor Fake-News” sind strukturell gleich. Es geht immer darum, mit Hilfe irgendwelcher vager Annahmen und unter Berufung auf (vermeintlich) “komplexe” und nur für Eingeweihte verständliche Zusammenhänge eine latente Hysterie zu schüren und daran irgendwelche aktionistische und gesinnungsethisch aufgeladene Beglückungsaktionen zu knüpfen. Das sind alles Phänomene, die sich in Luft auflösen, sobald man in anderen Gesellschaften ist, weshalb ja auch kaum jemand auf der Welt die spezifisch deutschen Hysterien nachvollziehen kann…

    • Gast sagt:

      Da das anscheinend nicht mehr so ganz wirksam ist kommt jetzt die
      Schuldmasche – schuld am Giftgas in Syrien, wer auch immer das unter die Leute gebracht hat – und Schuld am Chaos und der Armut in den Kolonien Afrikas sind wir auch, wie ulF seit gestern verlautbart. Und schuld an allem, was gewisse Menschen in einer braunen Zeit getan, sind wir sowieso auf immer und ewig. Kein Pardon. Niemals.

    • Sirisee sagt:

      .... beides hängt zusammen ...
      … und wird dialektisch zu einer Erlösung gesteigert á la wenn-wir-nur-das-und-das-tun, werden wir erlöst..

      Man muss sich klar sein, dass das vulgärreligiöse Züge hat, weshalb die Kirchen bei dem Unsinn tendenziell gerne mitmachen…

  128. Westzipfel sagt:

    Ausbalanciert, Modeerscheinung Klimaskepsis
    DA,
    ich finde diesen Blogbeitrag mal ausgesprochen ausbalanciert, speziell bei so einem “heißen” Thema.

    Richtig ist, und das zeigen harte Fakten, also Zahlen und “dumme” Statistiken, es wird tatsächlich wärmer, jeder Depp sieht das, spätestens nach dem ersten vernünftigen (!) Glas Rotwein aus der Pfalz ist selbst mir das aufgegangen. Zweitens ist schon seit dem frühen 19. Jhdt. die Wirkung des CO² als Treibhausgas bekannt.

    Wenn ich in meinen Garten hier im westl. Rheinland schaue, dann fällt mir auf, dass da Hanfpalmen stehen und Kamelien ganz wie im Tessin, neben Zistrosen aus dem Mittelmeeraum und Erdbeerbäumen. Ach ja, dann ist da auch noch seit über 25 Jahren eine Steineiche (Quercus ilex) selbst der Nachbar hat sich vor Jahrzehnten schon eine Korkeiche (Quercus suber) aus Portugal mitgebracht, die prächtig gedeiht.

    Obstbäume aus Brasilien (Acca) und Passionsblume (Passiflora caerulea) gedeihen hier auch mittlerweile, nebst subtropischer Orchideen.

    Was aber allgemein weniger bekannt sein dürfte, ist die Dürftigkeit der Argumente der sog. Klimawandelleugner, die sich auf rein gar nichts stützt außer auf ihre Unkenntnis und ihre Wurzeln in der Öl- bzw. Karbonindustrie.

    Wer mal climate gate googlen möchte, stößt auf erstaunliche Zusammenhänge von rechten think tanks, die von der Ölindustrie gesponsert werden und vermeintlichen Enthüllungen einer Ach-so-verdorbenen Wissenschaftlermischpoke (Trump lässt grüßen), die rein zufällig rechtzeitig zu einem Klimagipfel lancier.. äh stattfinden.

    Fakt ist, Skepsis ist neben Logik, Sorgfalt und Faktenwissen einer der Grundpfeiler der Wissenschaften und der mertonian norms. Was nicht dazu gehört sind Logik- und zahlenferne GeschwätzwissenschaftlerInnen mit gender speak, die die NGO’s und die Presse bevölkern. Mir als beinhartem Naturwissenschaftler per Ausbildung geht immer die Galle über, wenn man mit solchen Spezies zu tun hat. Logik und Fakten werden grundsätzlich als Sturheit interpretiert; O-Ton: “Das kann man doch auch anders sehen”, “Warum müsst Ihr immer auf eurem Standpunkt beharren!?” (Antwort: Weil das einfach so ist!?) und Mathe war ja eh nur ein Hassfach für soziopathische Nerds; Statistiken sind eher schmückendes Beiwerk, solange sie der eigenen Agenda nützen natürlich.

    Da haben die uns was eingebrockt, fake news, allgemeine Verblödung und eine Missachtung der MINT Wissenschaften, Dank der Flut verschwurbelter Geschwätzwissenschaftler, die kein Mensch braucht.

  129. Jürgen Meier sagt:

    Methan
    Seit Jahrmillionen laufen grasfressende Wiederkäuer methanausstossend auf dem Planeten herum und das Klima hat sich nicht darum gekümmert. Plötzlich haben die Kühe Schuld an der Erderwärmung, schlimm, schlimm. Wie gut das die Amis im 19. Jahrhundert mehrere Millionen Büffel abgeschossen haben, dass in Afrika die Wildtierpopulationen drastisch schrumpfen und diese Grasfresser somit kein Methan mehr produzieren. Die Welt ist gerettet.

    • Otto Moser sagt:

      Schee bees, Herr Meier !.
      Text eingeben

    • der andere Gast sagt:

      Oha!
      Sagen Sie an, Herr Meier,
      wieviel Rindviecher waren es denn im Pleistozän, im Mittelalter, im Wilden Westen?

      Genauso viel wie heute?
      Allein in Uruguay gibt es pro Einwohner 3,4 Rindviecher.
      (Nein, nicht die Politiker …)

      Will nix gesagt haben,
      bin manchmal selbst ein Rindviech. Aber heute nicht.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Aua, mir wird warm
      Bisher hatte ich gedacht, das Thema “Globale Erderwärmung” werde zwar von Journalisten manchmal etwas übertrieben oder auch mal falsch dargestellt, sei im Kern aber fundierte und belegbare Wissenschaft.
      Anlässlich dieses Blogs habe ich aus Spass gerade “Scentific Fraud Global Warming” gegoogelt. Nicht, weil ich die Theorie für Wissenschaftsbetrug halte, sondern weil ich wissen wollte, ob es da auch Fälschungen gibt.
      Ich hätte es lieber sein lassen sollen. Was man unter diesen Stichworten findet, da kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, das lässt einen an der Wissenschaft an sich zweifeln. Ein Blogger nennt die Klimawissenschaft, die sich mit globaler Erderwärmung beschäftigt, “den grössten Wissenschaftsbetrug aller Zeiten. Wenn man dann liest, wie der im Gegensatz zu den angeblichen Wissenschaftlern sauber argumentiert und seine Punkte mit Originalarbeiten belegt, dann muss man leider sagen: der Mann hat Recht (siehe link).
      Von diesem Thema kann man mich erst wieder überzeugen, wenn die Wissenschaft zu dem zurückfindet, was sie mal war: die Suche nach Wahrheit.

      https://manhattancontrarian.com/blog/2017/2/22/the-greatest-scientific-fraud-of-all-time-part-xiv

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      @TDV
      Nettes Bild. Habe ich mir aufgehoben. Ich habe eine ganze Sammlung geschichtlicher Bildfälschungen. Auf diesem Bild finde ich es ausgesprochen nett von den erlegten Tieren, hundertausendfach genau so in die Kamera zu “grinsen”, dass man bei jedem Schädel die Augen- und die Nasenlöcher sieht (sogar bei denen rechts unten. Die erinnern alle irgendwie an “Snoopy”). Dass bei so einer aufgestapelten Pyramide auch noch oben einer darauf läuft und steht (das soll dem Betrachter sagen: “der Haufen ist noch nicht fertig”), ohne dass sich das labile Kunstwerk irgendwie in Bewegung setzt, halte ich für eine Meisterleistung, die mit den Gesetzen der Physik schwer zu erklären ist. Sowas habe ich mit menschlichen Schädeln auch schon gesehen. Da waren sie gezeichnet. Das Interessante daran ist, das militante Tierschützer offensichtlich schon immer moderne Massenmedien nutzen, um mit ihren Bildmanipulationen den gewünschten Effekt zu erzeugen. Ich dachte immer, das sei etwas ganz neues.

    • TDV sagt:

      Aaaaah, Thomas....
      … ganz der andere Marx. Alles was meiner selbstverständlich wissenschaftlichen Meinung widerspricht, kann nicht richtig sein.

      Ds Photo ist über 100 Jahre alt, aber wer weiss? Jemand kann es natürlich mit guter Software auf dem Mac entworfen haben, und dann in die alten Bücher eingeklebt haben.
      ALso entschuldige ich mich bei ihnen für meine Fehlinformation.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      @TDV
      Meine Sammlung von Bildfälschungen enthält vor allem Werke, die etwa 70 Jahre alt sind. Ich kann sie Ihnen nur nicht vorführen und auch nicht verlinken, sonst komme ich in falschen Verdacht. Das nennt sich bei uns übrigens: Meinungsfreiheit.

  130. nico sagt:

    Energiewende......
    @SOL, ach herrje, ausgerechnet mein Zweitwohnsitz Spanien. Diesen NOX-fake lassen wir mal beiseite. In der Tat gibt es dort die besten solarthermischen/Solarrinnen Kraftwerke in der Nähe von Guadix. Andasol 1 und 2. Es gibt andere, die arbeiten mit Tausenden von Spiegeln, um auch Flüssigkeit zu vergasen, um diese in Turbinen zu verstromen. Eingelagert in Salzkristallen (Kurzform) können diese tatsächlich zeitversetzt rückverstromt werden. Nur wollen wir Dunkel-D und die hier angesprochene Fotovoltaik (keine Solarthermie) mit Spaniens Solarthermiekraftwerken vergleichen? Nein. Und die Kosten sind noch einmal ein anderes Thema, wobei in Andalusien (über 300Sonnentage p. a.) die Betriebsstundenzahl mindestens doppelt so hoch ist und daher per se effektiver. Warum aber hat Spanien alle Subventionen für Neuanlagen seit 2012 einkassiert? Richtig. Sparen, weil das Energiekonto ein Minus von ca. 30 Milliarden aufweist wegen der Subventionen. Schade eigentlich in einem sonnengesegneten Land, denn der Niedergang des PV-Marktes dort schon in den Jahren 2008 und 2009 hat erst zu der Bonanza in D geführt, in dessen Verlauf in D seit 2009 über 35GW Kraftwerksleistung (ca. 30 AKW) Photovoltaik installiert wurden. Jetzt irgendwas bei über 41GW. Hätte Spanien soviel inst., so könnten sie ihre Meerwasserentsalzungsanlagen damit betreiben, damit die Golfplätze und Landwirtschaft/Invernaderos (Tomaten unter Plastik) ausreichend Wasser haben oder Frankreich Strom liefern oderoder. Dort aber beklagt man steigende Strompreise, weil der Wind zu wenig blies und die Embalses/Talsperrwerke zu wenig Wasser führen und so mußte man (klimafreundlich) Gas zukaufen und verstromen. Von Journalisten wurde im TV schon die Frage aufgeworfen, warum man sich so abhängig machen konnte und man nich wieder auf Atomkraft setze – aber diese sei wohl politisch tot.
    M. E. ist der einzig gangbare Weg über Power-to-gas, power-to-liquid/-to-heat, aber auch die braucht beständige Leistung. Zappelstrom ist Mist. Sunfire sunfire.de in Dresden und andere arbeiten daran. Im Wasserstoffbereich für den Verkehr (Brennstoffzelle) arbeiten auch Hydrogenious Technologies an vielversprechenden Lösungen: https://www.hydrogenious.net/de/ueber-uns/ , um diesem Batterie-Lithium-Irrsinn etwas entgegenzusetzen, bei denen die Energiedichte einfach Mist ist. Kann mir nicht vorstellen, China, Australien und Chile etc. schauen dem Ausverkauf von Lithium tatenlos zu.

  131. goliat7 sagt:

    Ich habs auch lieber warm, aber dass kein Riesling
    mehr bei uns angebaut wird, ist dann doch schade.
    Erklärung: Wenn es im Herbst zu warm ist, schmeckt er nicht.

    Auch ärgerlich ist vermehrter Schädlingsbefall im Frühjahr.

    Andererseit: Wenn mein Gartengrundstück Strandlage hat, steigt sein Wert.

    Gruß aus Heidelberg

    • colorcraze sagt:


      Muß man ihn halt nach Norwegen versetzen.
      Hauptsache, er lebt weiter.

    • Klaus Keller sagt:

      Wenn mein Gartengrundstück Strandlage hat, steigt sein Wert.
      Es kommt m.E. drauf an wer dort noch baden geht.
      Sollte es so sein das der Zugang kontrolliert werden kann
      und darf hat man alles richtig gemacht.

    • Westzipfel sagt:

      Riesling
      Da kann ich Sie beruhigen, RR!

      Die besten Rieslinge kommen dann in Zukunft eben nicht mehr aus den heutigen Gunstlagen, sondern höher am Hang gelegen und von Nord- oder Osthängen. Oder aus Niedersachsen ;-)

  132. Autrefois giflé les Italiens sagt:

    Mir ist das alles viel zu ernsthaft hier,
    habe gerade einen langen Kommentar über frühere Schlägereien mit meinen liebsten Ausländern, den Italienern, versaubeutelt. Und das nur weil ich meiner ferienbedingthierseienden Enkelin eine Zeichenvorlage für die Darstellung von D. Dramp zeigen wollte und bei der Suche nach den Leningrad Cowboys tastenmäßig faillierte.
    .
    Und jetzt bitte keine Klagen wg. “Zumüllen des Blogs”. Sorry.
    (DdH)

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Geschieht ihnen ganz recht…. der Hairspray Verbrauch der Letzteren hat mit dem dazu benötigten Treibgas den Klimawandel damals ja überhaupt erst angestossen!

  133. Schwabe sagt:

    Kälte
    Vor ein paar Wochen sah ich im ZDF (Terra-X?) einen Film, in dem es hieß: Klimahistorisch ist es eher selten, dass Arktis und Antarktis gleichzeitig unter einer Eisdecke liegen. Daher leben wir (immer) noch in einer Langzeit-Kälteperiode.
    Die Frage kann doch daher eigentlich nur sein: wann wird’s endlich dauerhaft wärmer [= Periodenwechsel]?

  134. Gast sagt:

    Ganz unten
    Aus der heutigen FAZ, wortwörtlich:
    “Käufer konservativer politischer Bücher gehen nicht so gern ins Detail, sie interessieren sich für Themenfelder wie Kriminologie, Medizin und Geophysik.”
    Ich komme aus dem Lachen nicht heraus. Dieses Blatt ist am Ende. Unter uns: Ahnen Sie die Fehler im FAZ-Satz?
    (Müssen Sie nicht publizieren. Ist ja Kritik.)

    • Don Alphonso sagt:

      Mache ich aber. Wer hat das denn geschrieben?

    • Andrea Diener wars, findet Frauke Amgelin und sagt:

      "Echse, hilf!" heißt der Artikel. Liest sich wie aus einem Ironieweblog stammend, schmunzel...
      Macht sich die FAZ jetzt intern Konkurrenz oder kommt zu den bereits aufgeführten aber ziemlich unsichtbaren Stützenautorinnen Bähr und Ernst noch Diener hinzu?

    • Don Alphonso sagt:

      Nein.

    • Derek Butter sagt:

      Naja..
      …es handelt sich dabei um einen recht augenzwinkernden Abriß über eine äußerst wichtige Studie aus Amerika, die die Welt endlich erklärt und auf die die ganze Menschheit sehnsüchtig gewartet hat.

      Vorher und hinterher ging´s im Text dort so: “…Da, wo noch Fragen offen sind, lebt der Linke auf. Käufer konservativer politischer Bücher gehen nicht so gern ins Detail, sie interessieren sich für Themenfelder wie Kriminologie, Medizin und Geophysik. Also grundsätzlich schon für Naturwissenschaften, aber am liebsten dann, wenn sie sich gesellschaftlich nützlich machen….”

      https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/palaeontologisch-vereint-echse-hilf-14958802.html

    • Gast sagt:

      Ironie war das nicht, obwohl als "Glosse" auftretend.
      Der Satz stammt aus der noch unkomisch gemeinten Einleitung, in der für die erst kommende Witzelei gute und böse Leser getrennt werden mussten. Die bösen (i.e. rechten) Leser lesen nicht so gern Wissenschaftliches, also nur Medizin und Geophysik und so´n detailfernen Kram.
      .
      Ganz ohne Ironie einmal: da hat sich der Hass gegen rechts in seiner überstolpernden Eile ein Bein gestellt. Denn nach Meinung vernünftiger Menschen gehören Medizin und Geophysik zu den Wissenschaften, bei denen Anwender und Leser erhebliche Detailfreude und Leistungsbereitschaft mitbringen müssen.
      .
      Aber hey, das kann eine Journalistin nicht wissen.

    • Mx sagt:

      Originale lesen hift
      Zitat aus dem FAZ Artikel: “Demnach interessieren sich Käufer, die eher liberal ausgerichtete Bücher wie das von Obama erwerben, vor allem für die Grundlagen des Lebens wie Physik, Zoologie und Astronomie. Da, wo noch Fragen offen sind, lebt der Linke auf. Käufer konservativer politischer Bücher gehen nicht so gern ins Detail, sie interessieren sich für Themenfelder wie Kriminologie, Medizin und Geophysik. Also grundsätzlich schon für Naturwissenschaften, aber am liebsten dann, wenn sie sich gesellschaftlich nützlich machen”. Zitat Ende.

      Abgesehen davon, dass “liberals” im amerikanischen “Linke” sind, nicht “Liberale” (das sind “libertarians”), sind die Top 4 der Linken: Ingenieurwissenschaften, Astronomie, Ozeanographie und Physik (in dieser Reihenfolge). Die Top 4 der bösen Rechten: “Klimatologie, Umweltwissenschaften, Chemie, Computerwissenschaften (in dieser Reihenfolge). Geologie und Mathematik sind in etwa gleich (un-)beliebt. Bei den “angewandten Wissenschaften” liebt “Links”: Biologie und Zoologie, “TRechts” liebt am meisten Human- und Veterinärmedizin.
      Daraus die oben genannten Schlüsse zu ziehen oder Grund für irgendwelche Häme zu haben, ist pure Propaganda und entlarvt sich nach 5 Minuten. Aber dann über “Lügenpresse” und ähnliches jammern.

      https://www.nature.com/articles/s41562-017-0079
      https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/palaeontologisch-vereint-echse-hilf-14958802.html

  135. Brèves remarques. sagt:

    @ djangohatnemonatskarte sagte irgendwann am 6. April
    “zu fuss nach England
    ja der Führer war einfach zu spät geboren als das er das noch hätte erleben dürfen……………..”
    .
    Als erstes hätte ich da mal Nappi gedacht. Der arme Kerl hatte die Hosen voll La Manche zu überqueren, wegen der englischen Flotte. Er zog dann frustriert gen Ulm und Oberelchingen, damit ihm die Truppe nicht einroste.
    .
    Der Österreicher hatte ja in Dunkerque die Tommies gehen lassen weil er dem Reichsjägermeister glaubte. Sich der französischen Flotte zu bemächtigen war ihm ja nicht vergönnt-weil, Hund sans scho gwen, die Tommies, in Mers-el-Kébir.
    (DdH)

  136. Zaphod B. sagt:

    Kritik einer zynischen Vernunft
    Werter Don Alphonso,
    haben Sie den Artikel Ihres Kolegen Joachim Müller-Jung “Wieso Klimaskeptiker mit ihrer Blindheit durchkommen” gelesen. Da läuft es mir als aufgeklärten Wissenschaftler kalt den Rücken herunter. Eine Analyse des Texts ist allerdings aufschlussreich und gelegentlich erheiternd:
    “Heutzutage ändert sich das Klima und mit ihm die Umwelt auf unserem Planeten so schnell und radikal wie nie zuvor in der jüngeren Menschheitsgeschichte.” Dies wird als Fakt vorangestellt, wobei man Fragen kann was mit heutzutage und mit der jüngeren Menschheitsgeschichte gemeint ist, wenn man die von Ihnen erwähnte kleine Eiszeit den Ausbrauch des Krakatau 1883 oder des Pinatubo 1991 mit einbezieht. Weiter geht´s:
    “Das ist unbestritten, die objektiven Messungen sind unanfechtbar.” Ok, also ein unbestreitbares Dogma. Alle, die was anderes sagen, sind also voll doof. Dann folgt Folgerichtig:
    “97 von hundert Experten stimmen dem Befund zu.” 3% der handverlesenen Experten, die sich mutmaßlich in der Klimaforschung besser auskennen als Herr Müller-Jung, bestreiten also das Dogma und sind folgerichtig voll doof, weil es ja nur 3% sind. Was also tun:
    “Eine kleine Minderheit von Fachleuten und Politikern weltweit weigert sich allerdings beharrlich das anzuerkennen.” Dies Ungläubigen, beharren einfach auf ihrer abweichenden Meinung. Wie unwissenschaftlich, sie bedürfen der Läuterung. Hierauf folgt der Hinweis, dass die aus Sicht von Müller-Jung besonders doofen Amis die Speerspitze der Ungläubigen anführen. Na wenn das kein Beleg für unlautere Absichten ist. Da hat er auch gleich einen Großteil der Katastrophengläubigen im Boot. Ein kurzer Auszug der nüchternen und sachlichen Beschreibung der derzeitigen Situation in den USA aus Sicht von Herrn Müller-Jung gefällig:
    “In einer Anhörung des Parlamentes in Washington sind jetzt sogar langjährige, hochangesehene Klimaforscher von den konservativen Parlamentariern behandelt worden wie Ketzer vor der heiligen Inquisition.” Tja, wer hat die mittelalterliche Folter und die Verbrennung von diesen armen und vor allem auch langjährigen Wissenschaftlern nicht mit entsetzen in den Nachrichten gesehen. Es macht den Klimageissler von heute wahrscheinlich richtig wütend, wenn er hört, wie mit seinen Glaubensbrüdern im Reich des Bösen umgesprungen wird.
    Gleich zu Beginn des dritten Absatzes wird nun (der Teufel – Durchgestrichen) der Begriff Klimaskeptiker definiert. Aus meiner Sicht war die Skepsis in der (wohl ehemalig) aufgeklärten Zeit ein Zeichen von (reiner) Vernunft und für die Wissenschaft absolut unabdingbar, da die kritische Prüfung von wissenschaftlichen Resultaten Grundlage echter Erkenntnisse ist. Die meisten Leute sind auch gar nicht dem Klima gegeüber Skeptisch, sondern, wie von Ihnen trefflich ausgeführt, der Klimakatastrophenvorhersagegenauigkeit gegenüber. Das macht aus grober Sicht aber keinen Unterschied. Wie konnten wir nach Müller-Jung nur so irren:
    Ein Klimaskeptiker sind nach der Definition von Herrn Jung also Leute:
    1. “die ihre eigene Sicht und die Interessen, die sie vertreten, über die Realität stellen”
    2. “die den Klimawandel leugnen”
    3. “die auf Verleumdung, Verschwörungstheorien und auf Bloßstellung setzen”
    4. “die Verunsicherung durch Gerüchte schüren”
    5. “die sich dabei auch schon mal gerne selbst mit ihren Narreteien blamieren”
    Hieran sollt ihr Sie erkennen. Umgekehrt lassen sich hieraus natürlich die fünf Gebote ableiten, die Herr Müller-Jung derzeit prophetisch auf dem Hausberg von Don Alphonso in den Stein meißelt. Einfach immer “Du sollst nicht” und den Bezug auf “den Klimawandel” einfügen.
    Wer nun denkt, dass dies alles nur gottgesandte Eingebungen waren, der irrt: Herr Müller-Jungs Aussagen basieren auf wissenschaftlichen Untersuchungen, die er im vierten Absatz seiner schriftlichen apotheotischen angibt:
    “Psychologen der Universität Köln haben gezeigt: Klimaskeptiker stört es vor allem, dass in der Klimapolitik immer wieder davon die Rede ist, die Zukunft für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.” Aha, Don Alphonso, das ist es also was uns wirklich stört: Wenn Leute davon reden, die Zukunft für die nachfolgende Generation zu erhalten. Da könnte ich aber auch bei so viel Dummheit aus meiner ketzerischen Haut fahren. Die Zeit ist aus meiner Sicht linear und die Zukunft liegt auch für die nachfolgenden Generationen vor uns. Weder kann der Lauf der Zeit, also die Zukunft, verhindert werden noch können wir aktiv etwas zu ihrer Erhaltung tun. Darüber zu sprechen ist wahrlich störend. Man könnte stattdessen davon reden, dass es angenehmer wird, wenn es wärmer wird und die Leute hier nicht mehr so weit in den Süden fahren müssen. Und jetzt die totale Häresie: Lasst uns auch die Chancen und die Vorteile des Klimawandels diskutieren und nachfolgenden Generationen nutzbar machen.
    Der Kommentar von Herrn Müller-Jung diskutiert anschließend die derzeit zum Abbügeln anderer Meinungen gern zitierten Informationsblasen, in der er sich selbstverständlich nicht selbst wähnt, weil Blasen von innen irgendwie nicht wie Blasen aussehen, sondern wie die ganze Hemisphäre (sofern man noch den Boden unter den Füßen hat). Ferner ist auch Donald Trump natürlich ein Ungläubiger. Der Text flacht also am Ende merklich ab.
    Dies alles so geschehen kürzlich in der FAZ.
    Zum Abschluss frei nach Villon:
    “Sie mögen mir mein elendes Lästermaul verzeihen”

    • Don Alphonso sagt:

      Nein, ich habe den Text nicht gelesen und habe auch nicht vor, das zu tun. Der Text hier geht mir schon lange im Kopf herum, weil mir immer wieder wahrheitswidrig erzählt wird, so warm wäre es noch nie gewesen und ich einfach weiss, dass es falsch ist.

    • colorcraze sagt:


      so schnell und radikal wie nie zuvor
      Das ist ein Marker für einen strohdummen, propagandistischen Text ohne Verstand. Man hat in Sibirien Mammuts gefunden mit Gras in Maul und Magen, die schockgefrostet wurden und seit Jahrtausenden gefroren herumlagen. DAS war ein schneller, radikaler Klimawechsel. Der ist aber schon einige Zeit her. Möglich, daß es das wieder mal gibt. Aber darauf kann man sich schwerlich vorbereiten. – Wenn man über 50 ist, versteht man, daß das eigene Leben das schwerste ist, und so man ein wenig über das Leben der Eltern und Großeltern nachgedacht hat, kommt man zu der Erkenntnis, daß auch diese sich immer wieder “schnellen und radikalen” Wechseln ausgesetzt sahen. Das heißt, jede Zeit hat ihre “geschwinden Wechsel”; aber die heutige erscheint mir doch ausgesprochen ruhig etwa im Vergleich zu den 1920ern.

    • Willem Hold sagt:

      Mr. President, ...
      … da wir Sie grade bei uns haben: Ich hatte immer die Hypothese, dass das Vorhandensein von dunkler Materie im Weltall indirekt darauf hindeutet, dass für das Universum eine Art Finanzministerium existieren muss. Stimmt das?

      (Und: Absätze! Verdammt.)

    • Gast sagt:

      Wegen solchen Mülls bekommt die FAZ von mir keinen Cent mehr.
      Ja, der Text zu den “Klimaleugnern” ist in der Tat dumm. Aber schlimmer noch: diese Art von Brainwashing an Kindern ist Kindesmissbrauch.

    • der andere Gast sagt:

      Jeder glaubt das, was er glauben will und glauben kann
      Jedenfalls war im Heimatort meiner Kindheit der heißeste Tag des Sommers mit 33° zugange. Ich weiß das deshalb noch gut, weil ich bereits als Kind sehr heiße Temperaturen hasste und was ich hasse, das merke ich mir wie Elephant ;-)

      Und heute sind es 42°.

      Das ist das, was ein heute um die Fünfzigjähriger weiß, da selbst erlebt.

      Mag sein, es gab um 1143 oder 1831 einen heißen Sommer der mit 45° punktete, das weiß die heutige Generation jedoch nicht.

      Was Forscher sagen und errechnen ist für mich jedoch grundsätzlich nicht aus der Luft gegriffen. Der Punkt ist: Die KlimaEXTREME nehmen in eienr ungewöhnlichen Geschwindigkeit zu, es geht ja gar nicht um die Zunahme einer versnobten Temperatur in einer bestimmten Mini-Region.

    • TDV sagt:

      Ein neuer Rekord...
      Also eines kann man diesem Blog Text nicht mehr nehmen.
      Noch nie wurde hier ein Blog von so vielen kommentiert, die seinen inhaltliche Aussage gar nicht wirklich zur Kenntnis genommen haben….

    • Don Alphonso sagt:

      Ich greife da auch bald durch.

    • TDV sagt:

      ???
      Sie haben ein Mittel gegen Dyslexie und eines gegen Dummheit?

      Kein Wunder, dass heute ganz oben steht “666” Kommentare, das lässt ja tief blicken.

    • Don Alphonso sagt:

      also bitte…

  137. Otto Meier sagt:

    Alles nur Glaubensfragen
    Was waren das doch noch für Zeiten, als es noch nicht zu jedem Thema eine unendliche Zahl von Experten gab, die sich ständig widersprachen. Als es noch möglich war, sich zu orientieren, ohne ständig die wahren Hintergründe der Expertisen beachten zu müssen.

    Die Instrumentalisierung des Selbstverständlichen zur Erreichung von Zielen, die mit der Lösung der Probleme, hier der beschleunigte Klimawandel, allenfalls am Rande zu tun haben, nimmt beängstigende Ausmaße an, was den hintergründigen Zielen sehr entgegenkommt.

    Am Ende geht es doch nur um den Profit und um nichts anderes. Wen interessieren schon Klimawandel, Abgaslügen oder Glyphosat, solange die Folgen ihn nicht (mehr) selbst betreffen.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Ich hoffe, dass sie (wie ich) denjenigen, die das genauso wie sie sehen, ihren Zynismus verzeihen, wenn sie die menschliche Dummheit letztlich nur mehr als Gelegenheit für Profit benutzen.

      Ich kann keine Alternative finden, wie man sowas sonst umgehen sollte.

    • Otto Meier sagt:


      Eigentlich nicht, TDV, denn von denen, die Ironie, Zynismus usw. überhaupt erkennen, erwarte ich deutlich mehr. Allerdings, die relativ kurze Zeitspanne irdischen Daseins, bewußt wahrgenommen, kann nur dieses Ergebnis haben oder in Anarchie enden.

  138. colorcraze sagt:


    Irgendwie schon eigenartig, wie pfäffisch das alles daherkommt.
    Ich meine, wirkliche Gefahren wie die See an der Nordseeküste braucht man nicht mit solchen Gesinnungsgefolgschaftsansinnen abzuwehren, da reicht “Sehen+Verstehen”, bzw. die Erinnerung an “Pumpen oder Versaufen” völlig aus. Weil es eine realistische Gefahr ist und nicht ein an die Wand gemalter Teufel (oder, wenn man Asterix hernehmen will, Majestix’ Angst vor dem Himmel, der ihm auf den Kopf fällt).

    • Melursus sagt:

      wortwahl
      Skeptiker, Leugner – die Wortwahl der Klimakirchenpfaffen ist verräterisch. Sie haben nichts außer Schuldgefühle für uns

    • TDV sagt:

      Ganz richtig, colorcraze
      Auch mir viel auf wie oft bei dem Thema von Religion die Rede ist.
      Auch von der Religion der Neuzeit, der allzu oft nur sogenannten Wissenschaft.
      Die Experten Seuche ist eine biblische Plage!
      (den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen)

  139. R.J. sagt:

    Prioritäten
    Danke, dass Sie so klar den parareligiösen Fanatismus herausstellen („Klima retten“ usw.). Dass dieser vorzugsweise von Leuten ausgeht, die man als naturwissenschaftliche Nieten bezeichnen kann, ist auch meine Erfahrung. Zur besonderen Ironie gehört, dass dies oft Leute sind, die sonst ganz postmodern die Naturwissenschaften als ein „Narrativ“ unter vielen abtun, hier aber als Monstranz vor sich hertragen (und wehe, wer nicht den Hut zieht).

    Zu bedenken ist noch, dass generell aus der Behauptung einer Tatsache nicht die Anweisung einer Handlung folgt. Man kann (a) der Meinung sein, dass viel für eine globale Erwärmung spricht und (b) viel dafür, dass diesmal der Mensch der haupttreibende Faktor ist. Daraus folgt aber nicht, dass man CO2 um jeden Preis reduzieren muss, erst recht nicht, wenn das mit ungeeigneten, ja betrügerischen Mitteln erfolgt und der Beitrag Deutschlands weltweit ohnedies nur eine untergeordnete Rolle spielt und spielen wird.

    Es gibt nämlich ein übergeordnetes Interesse, die Bereitstellung einer ausreichenden, sicheren und bezahlbaren Energieversorgung, in Deutschland und darüber hinaus. Hier werden die sog. Erneuerbaren Energien weltweit nur einen untergeordneten Beitrag leisten (deutlich weniger als 20%), wie man realistischen Abschätzungen und Szenarien entnehmen kann (die zu verstehen allerdings tatsächliche mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse erfordert und die daher Ökeligiösen und Ökbezilen i.A. nicht zugänglich sind; siehe z.B. das Buch von Dietrich Pelte). Ohne eine solche Primärenergieversorgung wird es weltweit erst recht zur Katastrophe kommen, und die Sicherung der Versorgung erfordert bis auf weiteres z.B. Kohle zwecks Grundlast, und auch Kernkraft in neuen, effizienteren Technologien.

    • Otto Moser sagt:

      Wuuuhuhuuu ,R.J. wenn Sie mit Fakten am religiösen Diskurs teilnehmen, droht
      die Erwärmung Ihres persönlichen Klimas um den Faktor ,,ein Scheiterhaufen” .

      Wenn die Blöden auch nix wissen, HASSEN können sie prächtig .

    • nico sagt:

      ...
      @Otto Moser, Nun, deshalb haben die Grünen ( Trittin: eine Kugel Eis) ja die Last des Anzündens auf viele (ca. 5Mio. “Erneuerbare Stromerzeuger”) Zündler verteilt, die sich dann im Rauch unerkannt zurückziehen.
      @R.J., Dei Kernkraft muß wohl bis nach Merkel warten, also…..2021, damit dann jemand anders die Laufzeiten verlängern kann. China im übrigen baut trotz gewaltiger 150GW-WEA-Leistung ca. 40 AKW zu! Warum wohl, als Brückentechnologie?! Vielleicht können wir da auch unseren Atommüll lagern, die finden sicher schneller Lagerstätten. Im Tauch nehmen wie alte Lithiumbatterien. Und CO2 können wir m. E. gar nicht genug haben, den für power-to-gas brauchen wir es für die Anreicherung des Wasserstoffs für Methanisierung/CH4 für die Speicherung im Gasnetz. Also, das wird schon irgendwie.

      Leider sehe ich, dass man nun gerade durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung der Versorgungssicherheit zuwider läuft: Die Energiewende soll ja vom Bürger getragen vulgo bezahlt werden. Ob er das wirklich will mitsamt der Konsequenzen, sehe ich eher nicht.

  140. Gast sagt:

    Sündflut und Höllenfeuer
    Jede Jahrtausendwende braucht ihre Apokalyptik. Zur Erinnerung: als einige Jahre nach 1000 unseren lieben Vorfahren klar wurde, dass das jüngste Gericht ausbleiben würde, begann im Lande eine erhebliche wirtschaftliche Blüte – Investieren lohnte sich wieder, da der Weltenrichter es offenbar nicht eilig hat.
    .
    Von unserem Apokalypse-Wollen profitieren bislang Windradhersteller und Landwirte. Mag sein, dass am Ende der Klimahysterie alle profitieren werden. Allerdings wird das etwas dauern. Ganz sicher waren sich die Alten erst gegen 1050, dass es mit dem Endgericht nichts mehr wird. Erst dann ging´s richtig los.

  141. Oberwälder sagt:

    d'accord
    @ Astroklaus

    Das halte ich für goldrichtig:

    “Waldvernichtung
    Eine der ersten wirklich großen bekannten menschengemachten Umweltkatastrophen war die großflächige Abholzung Griechenlands und anderer Gebiete im Mittelmeerraum ab der Bronzezeit für Schiffbau und Brennholz. Durch die fehlenden Bäume konnte der Regen die dünne Humusschicht wegwaschen, so daß auch nichts nachwachsen konnte. An vielen Stellen ist daher bis heute nichts Waldähnliches zu finden, bestenfalls Macchia / Maquis.”

    Mich hat gewundert, dass Jared Diamonds Buch “Kollaps” nicht genügend Anklang fand, denn es hatte viele logische Punkte. Mit am besten fand ich den Vergleich zwischen der Dom.Rep. und Haiti, beide auf Hispaniola.

    Was Sie schildern, betrifft den gesamten Mittelmeerraum und wurde verschärft durch die Vernichtung von Grünpflanzen, Buschwerk und Gras durch Ziegen und Schafe. Nachhaltigkeit ist gewissen Völkern ein Fremdwort, während die Indianer Nordamerikas nachhaltig gedacht haben sollen. Aber das sind ja vermutlich Abkömmlinge von Asiaten gewesen, wen wundert’s also?

    Statt Fahrverbote zu verhängen in Städten Bäume zu pflanzen wird nicht einmal angedacht. Bäume verbrauchen CO2, spenden Schatten und bereichern jeden Menschen. Eine verträgliche Relation zwischen Grünpflanzen, Tieren und Menschen würde manches Problem lösen. Statt dessen werden für die Großtrasse massiv Bäume abgeholzt.

    Genauso wurden für Bio-Diesel aus Palmöl Mischwälder in Indonesien angeblich vernichtet, nebenbei auch Lebensraum vieler gefährdeter Tierarten. Daran sieht man, dass es sich um Industrien handelt, die zur Abwechslung nicht über Konsumlust arbeiten, sondern über Angstmacherei, schlechtes Gewissen und Unkenntnis über solche Vorgänge.

    Eine gewisse Mitschuld der Großfischerei an der Verarmung in Nigeria oder Somalia mit nachfolgenden Problemen aufgrund der Vernichtung dortiger Kleinfischereien und anderer Betriebe wurde ebfs. bis heute nicht eingeräumt.

    In Japan wurden nach dem Krieg viele Mischwälder abgeholzt und ersetzt durch schnell wachsende Bäume, die geeignet sind zur Herstellung von Bauholz und Papier. Die Fauna soll sich erheblich verändert haben. Wer das kennt, beschreibt eine Monotonie.

    Wir machen eilfertig und leichtgläubig den Menschen und uns selbst schuldig, wo massive Industrieinteressen am Werke sind. Dies betrifft auch den Victoriasee und andere Seen. Der schwarze Peter wird genüsslich und eilfertig auf das (vor allem das deutsche) Auto geschoben bei offensichtlich unbehelligten Speditionen. Das Klima ist auch ein schöner schwarzer Peter. Raubbau ist letztlich nicht Folge eines Klimas.

    Bei dem Thema fällt auf, dass die wichtigen Punkte in der Argumentation fehlen: Multiple Faktoren, deren Einfluss nur durch sachliche Diskussionen und langfristige Untersuchungen zu klären ist, mitnichten durch eine Sündenideologie à la Altes Testament.

  142. Gast sagt:

    Und das ist erst der Anfang:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article163497705/Straftaten-von-Zuwanderern-BKA-Lagebericht-zeigt-einen-Trend.html
    .
    Die Hauptlast der “Integration” tragen übrigens junge Frauen.

    • Arminius sagt:

      Titel eingeben
      Für jeden der die Augen auf hat war der Trend schon vorher klar.
      Auch gab es schon vor 2015 ein krasses Missverhältnis zwischen Deutschen und Ausländern inkl. eingedeutschten Straftätern.
      Aber das Thema war ja Haram.

    • Otto Moser sagt:

      Ja, junge Frauen, aber es ist, wie beim Kartenspiel-Ober sticht Unter
      und Ausländer sticht die sonst schützenswerte Frau.

      Sogar in Femikreisen, siehe Reaktionen auf die Kölner Domplatte u ä.

  143. Kosic sagt:

    Das Leiden am Klimatismus
    Weil immer wieder extreme Wetterereignisse – die auch laut IPCC keineswegs zugenommen haben – mit angeblich zivilisationsbedingten Klimaentwicklungen verwechselt werden, hier ein Bild von den Hochwassermarkierungen am Eisernen Steg in Frankfurt a. M. …

    https://real-planet.eu/frankfurt.jpg

    Markierungen dieser Art sind auch in anderen Städten mit Flusslage zu besichtigen …

    https://real-planet.eu/hochwasser.htm

    @ Westzipfel: eigentlich sollte man Ihnen den wegen seiner geschichtlichen Zusammenhänge unsäglichen Begriff „Klimaleugner” verbal um die Ohren schlagen, betrachtet Sie aber aufgrund Ihres Nicknames als entschuldigt.
    Skeptiker leugnen keineswegs die zu beobachtende Erwärmung und schon gar nicht die Existenz des Klimawandels. Sie setzen allerdings Fragezeichen hinter die Bedeutung des anthropogenen Beitrags zur Klimaentwicklung und zum angeblich hauptverantwortlichen „Klimagift” CO2.
    Die Klimawissenschaften übrigens haben in weiten Teilen spätestens dann aufgehört, zu den MINT-Fächern zu zählen, als sie Fakes wie 97%-Gewissheiten und „The-debate-is-over”-Botschaften zu verbreiten begannen – oder derartigem, wissenschaftlich unhaltbarem und von Aktivisten verbreiteten Schmarren nicht deutlich widersprochen haben.

    • Otto Moser sagt:

      Ja, zunehmender Genderismus und Schamanismus läutet
      das Ende der Wissenschaft ein.

      Malleus malificorum ist auch wieder in Kommen, sexuelle Verklemmtheit hat Saison –

      Moyen Age, nous te resalutons !

  144. Waterfront sagt:

    Klima - eine erstaunliche Karriere
    Ich durfte Klimageschichte im Studium (80-er) büffeln. Zum Beispiel, dass während des mittelalterlichen Klimaoptimums (das hieß damals noch so, nicht Katastrophe), die Franzosen Strafzölle auf britischen Wein erheben mussten, um ihre Märkte zu schützen. Dennoch hätte sich das Thema damals genauso schlecht als Partygespräch geeignet, wie etwa binomische Formeln. Zu nerdy.

    Warum ist der Klimawandel auf einmal Pop-Thema geworden? Wladimir Kaminer sinngemäß zitiert: “Das ist der großstädtische Atheist auf der verzweifelten Suche nach einer Sünde.”

    • Otto Moser sagt:

      Waterfront- Herzliche Grüße an Herrn Kaminer !
      So ein schönes Bonmot !

    • kdm sagt:

      Titel eingeben
      Haben kürzlich ALLE meine Kaminer-Bücher in die blaue Tonne geworfen. Aus Gründen die nicht mit Klima zu tun hatten.

  145. Karneades sagt:

    Es gibt kein globales Klima, nur regionales und lokales
    Es herrscht Erwärmungspause seit 18 Jahren bei steigendem CO2
    Bisher ist nicht nachgewiesen worden, daß Spurengase wie CO2, CH4 und N2O überhaupt zu einer Änderung des lokalen oder regionalen Klimas beitragen. Im globalen Energiebudget des System Erde-Atmosphäre spielen diese Gase keine Rolle. Dieses Energiebudget wird von unserem Zentralgestirn, der Sonne, beherrscht.
    Bekannte Klimatologen wie Richard Lindzen und Judith Curry haben unlängst mit Kollegen dafür plädiert, die Klima-Politik auf den Boden des Realismus zurückzuholen.
    Daher die Klimatologin Prof. Curry: “Es gibt eine wachsende Zahl von Hinweisen, daß Klimamodelle die Klimasensitivität von CO2 falsch einschätzen und deshalb das Erwärmungspotential zu hoch ansetzen.”
    JUDITH CURRY, KLIMAMODELLE FÜR DEN LAIEN, 2017
    Prof. Judith Curry ist Autorin von über 180 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu Wetter und Klima und wurde mit dem Houghton-Forschungspreis der amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft ausgezeichnet. Sie verabschiedete sich kürzlich von der Lehre am Georgia Institute of Technology, wo sie dem Department für Wissenschaften der Erde und der Atmosphäre vorstand.

    • Kohrn sagt:

      Judy Curry
      Guter Hinweis, beste Adresse.

      Wer sich für den Stand der Wissenschaft interessiert, findet hier eine sachliche Quelle …

      https://judithcurry.com/

    • Oberländer sagt:

      überfällig
      “Bekannte Klimatologen wie Richard Lindzen und Judith Curry haben unlängst mit Kollegen dafür plädiert, die Klima-Politik auf den Boden des Realismus zurückzuholen.”

      Brauchen nicht mehr Religion, sondern weniger

  146. Uli49 sagt:

    noch Interesse an Fakten nach 450 Kommentaren?
    Es gibt sehr wohl Wissenschaftler, die sich einen uneingeschränkten Blick auf alle verfügbaren Informationen bewahrt haben. Es verwundert mich, daß Prof. Henrik Svensmark noch nicht erwähnt wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Henrik_Svensmark). Er hat eine schlüssige Theorie aufgestellt, die die Abfolge der Warmzeiten vor 2000 und 1000 Jahren, sowie die kleinen Eiszeiten dazwischen erklären. Die physikalischen Mechanismen, die in seiner Theorie eine Rolle spielen, wurden experimentell von ihm und von Wissenschaftlern am CERN bestätigt. Weiterhin weiß man mittlerweile aus Eisbohrkernen aus der Antarktis, die die letzten 450 000 Jahre abdecken, daß Temperatur und CO2 zwar korrelieren, daß der Anstieg des CO2-Gehalts aber immer einige 1000 Jahre nach dem Temperaturanstieg erfolgt. Der CO2-Anstieg ist also nicht die Ursache, sondern die Folge des Temperaturanstiegs (siehe https://klauspdahm.com/data/documents/Website-Kurzfassung-der-Pruefergebnisse.pdf) Dies liegt an der Löslichkeit des CO2 im Meer. Bei Temperaturanstieg wird das Gas aus dem Wasser ausgetrieben und geht in die Atmosphäre (Analog zur Sprudelflasche aus dem Kühlschrank).
    Der jüngste Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre korreliert zwar mit dem Beginn der Industrialisierung in Europa, aber eine Korrelation ist keine Kausalität. Die Anzahl der Störche in Mitteleuropa korreliert zu 100% mit der hiesigen Geburtenrate. Der Rückgang beider Werte läuft genau parallel. Trotzdem ist dies kein Beweis, daß der Storch die Kinder bringt.
    Beste Grüße, Uli

    • Otto Moser sagt:

      Uli49 , you made my day !!!!
      .
      .
      Interessante Fakten, und dann noch den Klimaheilegen elegant-süffisant eine gewischt,
      dass die Zähnd am Popsch Klavier spielen –

      ein Kleinod von Beitrag !

    • Nahuatl sagt:

      Zweierlei
      Die zentrale Frage ist: Wie entwickelt sich das globale Klima durch den weiteren Anstieg der anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen und welche Folgen hat der zu erwartende Klimawandel? ( Vom Bildungsserver)

      Da freuen sich -nach eigenem Bekunden – Leute, die unter 1 Mio keinen mehr auf ihrem Niveau finden- über die altbekannte Storch-Baby-Korrelation und merken nichtmal, dass sie auf einem Teppich aus Bärten herumtrampeln.

      Es ist wie beim Glyphosat. Es gibt Interessen, es gibt Studien.

      Seit Jahrzehnten werden Klimaziele formuliert, genauso werden sie verfehlt.

      Es tritt all das ein, was bereits vor über 3 Jahrzehnten prognostiziert wurde, nur schneller, alles, was mal bäh war, wie Flugreisen, dicke Autos, in die die Bestager bequem einsteigen können um herumzupesten, wird doch sowieso gemacht und das Einzige, was dazu einfällt, ist, dass die Modelle, da es eben nur Modelle sind, und dazu die Rechenleistung immer noch zu gering ist, um lokale Einflussfaktoren ausreichend einfließen zu lassen, nicht genau genug sind.

      Trotz Dons Mahnung kann ich es nicht oft genug wiederholen: Bei all dem
      Bashing der Spaßverderber sieht man vor allem, auch angesichts des Niveaus, auf dem die “Diskusssion” geführt wird, nur den nicht vorhanden Willen, sich zu beschränken. Bei den gern geposteten links aus allen Richtungen sollte man erstmal überprüfen, wer die Studie finanziert hat, auf die verwiesen wird.
      Dann kann man sich Gedanken machen, welche Werte nicht eingeflossen sind und wenn dann 2 Jahre der inneren DatenEinkehr und Verarbeitung vorbei sind, in denen das Auto in der Garage gelassen wurde und die Heizung wie bei Carter heruntergeregelt wurde, kann man weiterreden.

      Fromme Wünsche

    • Mx sagt:

      Ich habe die Lösung
      Ich fange heute noch mit dem Rauchen an. Die FAZ für Seriöse schreibt heute, weltweit würden 15,3% der Menschen rauchen, “und jeder Zehnte Mensch würde am Rauchen sterben, in Deutschland sogar jeder siebte”. Da “jeder Siebte” ziemlich genau die 15,3 % sind, heisst das: Raucher sterben nicht bei Verkehrsunfällen, an Leukämie, Magenkrebs, Krieg oder Erderwärmung. Davor schützt offensichtlich das Rauchen. Ausserdem lese ich vorne auf FAZ: “Deutschlands Männer liegen im Weltdurchschnitt, bei deutschen Frauen raucht nur jede Fünfte”. Das heisst: Männer 15,3%, Frauen 20%. Die sind eInfach schlauer.

  147. höllriegel sagt:

    busch, nietzsche und das wetter
    nietzsche als äußerst wetterfühliger und klimaabhängiger zeitgenosse, hat wilhelm buschs vorsichtsstatement bezgl. wetterprognosen noch radikaler bekräftigt: “es gibt keine wahrheit, sondern nur perspektiven.” besser gehts nicht !

  148. Klaus Keller sagt:

    Zum Thema Höllenfeuer, aus aktuellem Anlass
    Höllenfeuer klingt jetzt nicht so schlimm m.E.
    In der Hölle will man die Leute ja nur bestrafen und
    nicht gleich umbringen.

    Sonnenfeuer ist auch nicht harmlos.
    Das können wir zur Zeit nur unkontrolliert entfachen.
    Die Fusionswaffe Wasserstoffbombe ist derzeitig stand der Technik.
    An Fusionsreaktoren arbeitet man noch.

    Was auch noch geht sind die berühmt berüchtigten Atomwaffen
    die einige haben wollen, was aber in machen Teilen der Welt aus verständlichen Gründen auf Ablehnung stößt.

    Die Minivariante des Höllenfeuers sind konventionelle
    Sprengstoffe mit deren Hilfe man gerade in Syrien eine große Show abgezogen hat.

    Was mich dabei interessiert, ggf könnte Don A.
    Frau Dr.U.v.d. Leyen mal fragen:
    Wann haben die USA Moskau informiert, wann wurde beschossen und
    hatte die syrische Luftwaffe genug Zeit ihre Flugzeuge zu verlegen.

    ggf ist noch folgendes zu überlegen:
    Wenn die US Navy mit Hilfe von ca 60 Systemen zu je ca 800.000$
    Ziele getroffen hat was kostet deren Ersatz die syrischen Streitkräfte und wie lange dauert es bis Russland neue oder gebrauchte Maschinen liefern könnte.

    PS: ggf sollte die syrische Luftwaffe Kampflugzeuge nur noch auf zivilen Flughäfen stationieren.
    (Im Notfall lassen sich Autobahnabschnitte verwenden)

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      So wie ich den kenne, wird er die Russen seine Tomahawks bezahlen lassen. So wie die Mexikaner seine Mauer bezahlen.

      Ich glaube dies war der erste Fall, an dem man das tatsächliche Problem eines Presidenten Trump erkennt. Der Mann ist ein Primitivling, was noch kein Problem wäre, aber es macht es denen, denen er vertraut möglich, ihn zu ALLEM zu manipulieren. Deswegen erklären ihn jetzt alle, inkl Mekel/Gabriel zu einem Helden und schleimen sich ein..

      Man schaue sich nur mal eine Zeit lang CNN an und beobachte wie unzählige US Militärs da plötzlich strammstehen und ihren Oberkommandierenden in höchsten Tönen preisen. Hab gerätselt wieso mir das bekannt vorkommt… dann wusst ich es: Stalin!

      Ja, Trump wird noch üble Folgen haben. Man kann nur jedem empfehlen sich ein Ausweichquartier zuzulegen und zwar schnell. Neuseeland soll ja schon fast ausverkauft sein.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Krieg
      Völkerrechtlich hat Trump Syrien den Krieg erklärt. “Krieg zu machen” ist eine von sieben völkerrechtlich anerkannten Methoden, einem anderen Staat den Krieg zu erklären (deshalb hat Hitler die anderen Staaten auch nicht “überfallen”, sondern ihnen völkerrechtlich gültig den Krieg erklärt. Schon Admiral Nelson sagte: “Our declarations of war come trough the mouth of our cannons”).
      Was Assad im Inneren seines souveränen Staates macht, ist seine Sache. Dazu hat er Polizei oder seine Armee, die für ihn Polizeiarbeit macht. Er darf sich auch zu Hilfe holen, wen er will (zum Beispiel die Russen).
      Wenn andere Staaten seine Gegenseite unterstützen, ist das vor allem, um formelle Kriegserklärungen zu vermeiden. Das ist jetzt nicht mehr so.
      Die USA befinden sich mit Syrien im Krieg, mit allen seinen völkerrechtlichen Konsequenzen. Darum ginge es nach meiner Meinung bei den Tomahawks.

    • Mx sagt:

      Trump ist eben nicht blöd
      Hätte Trump zivile Flughäfen beschossen, wäre er heute schon ein Kriegsverbrecher, so wie sein Vor-Vorgänger Bush, der zusammen mit seinem Sicherheitsberater Dick Cheney im Jahre 2012 vom Internationalen Gerichtshof in Kuala Lumpur rechtsgültig als Kriegsverbrecher verurteilt wurde und aus Angst, an der Grenze verhaftet zu werden, schon Reisen nach Kanada und in die Schweiz absagen musste.
      Der Gerichtshof kündigte auch Ermittlungen gegen weitere Mitglieder von Bushs Befehlskette an. Dass seitdem ein malaysisches Flugzeug nach dem anderen vom Himmel fällt, ist sicher nur ein dummer Zufall.
      Statistisch müsste jetzt ein anderer Kleinstaat ein Verfahren gegen Obama in Gang bringen. Gründe dafür gäbe es genug, zum Beispiel seine Drohnenattacken, die, da es sich nicht um offiziell anerkannte Gerichtsurteile handelte, Morde sind, von den Zivilpersonen des “Collateral Damage” mal ganz abgesehen.
      Wenn danach, sagen wir, ein indonesisches Flugzeug nach dem anderen am Grunde des Pazifiks läge, würde der Statistiker sagen: “Das ist höchstwahrscheinlich kein Zufall”.
      Malaysia könnte die Verfahren offiziell auch für beendet erklären. Würden dann keine Malaysier mehr den Heldentod im Passagierflugzeug sterben müssen, wäre das für den Statistiker das gleiche Zeichen für “Regression” und gegen “Korrelation”.

      https://www.foreignpolicyjournal.com/2012/05/12/bush-convicted-of-war-crimes-in-absentia/

    • Gast sagt:

      Wurde eigentlich irgendwo irgendetwas gedruckt oder in MSM veröffentlicht,
      was Assad zu dem Ganzen erklärt hat?
      Bisher ist es für mich noch immer so, dass niemand genau weiß, wer da rumgegast hat und damit die Misere verursacht.
      Oder ist es gar keine Misere, sondern nur Bilder?

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Zynisch?
      Ja, natürlich.

      Frau Merkel will wie die Politiker des Kaiserreichs auch,
      die Deutschen in Haft für ihre eigene Machtpolitik in Afrika nehmen.
      Es heißt nun zeitgemäß -Fluchtursachen- bekämpfen. In weiteren
      100 Jahren werden, die dann hier Lebenden, in Haft für die Folgen
      dieser Politik genommen, um wieder eine andere Einmischung in Afrika
      zu rechtfertigen.

  149. Gast sagt:

    Mit dem Islam hat das nichts zu tun
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/lastwagen-rast-in-stockholm-in-menschenmenge-14962087.html
    .
    Es folgen die üblichen Standardausreden. Es ist zum Kotzen. Wann endlich machen wir uns klar: das HAT mit dem Islam zu tun. Wann endlich fordern wir von den Muslimen im Land, nicht nur Ausreden zu erfinden, sondern ihren mörderischen Glaubensbrüdern in den Arm zu fallen?

    • E.R.Binvonhier sagt:

      ...weil sie sie nicht kennen
      Welcher türk.Imam in Deutschland kennt den kirgisischen Muslim
      oder den tunesischen?
      Sie haben keinen Papst der für alle spricht,
      anordnet und dem man gehorchen muss.

      Vermutlich sind sie sich untereinander nicht ‘grün’
      und wachen eifersüchtig über den eigenen Einfluß, wie
      in den Herkunftsländern auch.

    • Nahuatl sagt:

      Da fällt keiner in den Arm,
      Text eingeben

    • Nahuatl sagt:

      zu früh..
      die werden umarmt.

    • Wallner sagt:

      Standards
      Bundespräsident Steinmeier: “Gedanken sind bei Menschen in Stockholm”

      Frankreichs Staatspräsident François Hollande: „Der ununterbrochene Kampf gegen den Terrorismus muss eine Priorität der europäischen Solidarität sein“

      SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz: „Bin schockiert über den Anschlag in Stockholm“

      Jean-Claude Juncker: „Ein Angriff auf einen unserer Mitgliedsstaaten ist ein Angriff auf uns alle“

      Regierungssprecher Steffen Seibert: „Wir stehen zusammen gegen den Terror“

      Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) und sein französischer Amtskollege Jean-Marc Ayrault: „In diesen schweren Stunden stehen wir an der Seite unserer schwedischen Freunde“

      UN-Chef António Guterres: „Unser Mitgefühl gehört den Familien der Opfer und allen Betroffenen“

      Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: „Die Nachrichten, die aus Stockholm kommen, sind schrecklich“

      „Mit dem Islam hat das nichts zu tun”.
      Natürlich nicht, zumindest so lange, wie der Täter unbekannt ist und der Zivilgesellschaft die strohhalmbrüchige Hoffnung bleibt, es habe ein Mitglied der Schwedendemokraten am Steuer gesessen.

      Andernfalls gilt: der Täter hatte psychische Probleme.
      So die übliche, möglicherweise aber herabsetzende und verunglimpfende Sprachregulierung bei der Bezeichnung gewalttätiger Anhänger einer bestimmten Religion.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Noch ein Standard
      Frau Merkel vor einer Riege Flüchtlingshelfer:

      WIR haben uns an Afrika “versündigt”.

    • Don Alphonso sagt:

      Ich habe gerade nochmal nachgeschaut: Deutschland war nur in Teilen Afrikas Kolonialmacht, und dort speziell in Regionen, aus denen kaum Flüchtlinge kommen.

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      SPON Giose Enzephalopathie (Schwammgehirn)
      Laut SPON wurde der Vergewaltiger gefasst, der den Freund der Vergewaltigten mit der Machete bedrohte und bei der Vergewaltigung zuschauen liess. Laut SPON handelt es sich um “einen 31-jährigen aus dem Raum Siegburg” (Link 1).
      In Link 2, ebenfalls SPON, ist gezeigt, wie Siegburger aussehen. Das wusste ich bisher noch garnicht.

      https://www.spie gel.de/panorama/justiz/siegaue-bei-bonn-verdaechtiger-nach-vergewaltigung-festgenommen-a-1142500.html

      https://www.spie gel.de/panorama/justiz/bonn-siegaue-polizei-sucht-mit-phantombild-nach-vergewaltiger-a-1141702.html

      [Wenn diese Linkerei nicht in enge Grenzen kommt, haue ich hier jeden Kommentar mit so einem Müll raus. Don]

    • E.R.Binvonhier sagt:

      ...
      …und zum Leidwesen des Kaiserreichs auch keine
      Goldgruben waren.
      Der Platzan der Sonne war recht trübselig.

    • Renate Simon sagt:

      An Afrika versündigt
      dabei vergaß die ulF aber, dass GB und F beim Sykes-Picot-Abkommen denselben Blödsinn der linear gezogenen Grenzen, gänzlich ohne Berücksichtigung irgendwelcher Clans und Stämme, veranstaltet hat.

      Ich habe bei der Meldung über dieses Geschwurbel gelacht und mich gefragt, was will sie nun machen. Im übrigen hat sie wohl übersehen, dass unsere “Rechtsansprüche” an unsere Kolonien nach Ende des 1. Wk von England und Frankreich übernommen wurden. Die alten Grenzen wiederherstellen?

      Ach ja, in dem Zusammenhang erzählte sie auch sehr beiläufig, dass monatlich 14.000 Menschen zu uns kommen. Sie vergaß zu erwähnen, dass das die sind, von denen wir wissen…

      Keine Aufgabe zu groß, um das tägliche Scheitern zu üben und vor allem, uns ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen.

      Beim G20 geht es für Merkel um die Themen Flucht, Migration und Korruption in Afrika. Merkel will über Korruption reden, bei anderen?

      Aber hallo, ich las am Mittwoch, dass wir darin Weltspitze sind.
      Das Motto “ohne Moox nix los” dürfte so alt wie der Handel an sich sein. Ich wurde 1967 in die Thematik eingeführt, es ist ein bestens funktionierendes System – gibst du mir, geb ich dir.
      https://www.welt.de/wirtschaft/article163446413/In-deutschen-Firmen-wird-betrogen-und-bestochen-wie-nie.html

    • SchallundRauch sagt:

      Naja, ...
      Die aus den Gegenden, wo wir waren, haben halt einen besonders langen Weg und verklagen uns deswegen gerade lieber in Amerika auf Schadenersatz wegen Völkermordes. Wahrscheinlich sogar mit Erfolg.

    • TDV sagt:

      Darf ich mal zynisch sein?
      “Frau Merkel vor einer Riege Flüchtlingshelfer: WIR haben uns an Afrika „versündigt“.”

      Nun, wenn es sowas wie eine Sünde gäbe, dann ist das was man mit den Herero gemacht hat, sicher eine.
      Von denen kann natürlich auch gar keiner mehr kommen…

      Aus der Ecke von Togo, Ghana, und Benin, wo die Deutschen nun mal auch waren, kenne sogar ich etliche Flüchtlinge…

    • Lieber TDV, ulF bezog sich doch sicherlich mit ihrem "Wir" auf ihre gute DDR. Frauke Amg sagt:

      Da gibt es doch ein dazu passendes Buch, das man bei google books li (oder auch co jp)
      lesen kann:

      Wege zur Wiedervereinigung

      Die beiden deutschen Staaten in ihren Bündnissen 1970 bis 1990

      De Gruyter 2013

      (Zynismus? Klar doch, Stichwort “Unterlassene Hilfeleistung”, ab beispielsweise S. 360…)

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Links
      Ich bin es gewöhnt, Aussagen oder Meinungen mit Quellen zu belegen. Im Internet handelt es sich dabei gewöhnlich um Links. Ich kann aber auch Fachliteratur im Science Citation Style angeben. Wäre das besser?

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Nein, Thomas, es wäre nicht besser…

      Hat ihnen noch niemand erklärt, dass ein Beleg-Zitat aus Spon mehr über den Zitierenden, als über das Zitierte aussagt?

  150. Hans_Nase sagt:

    Klimakatastrophenvorhersageskeptiker
    Werter Don,

    ich teile ihre Position, wenn Sie sagen, sind Sie Klimakatastrophenvorhersageskeptiker, bzw. Klimakatastrophenvorhersagesorgenmacherskeptiker. Interessant wird es beim Nachsatz, “der Mensch passt sich historisch gesehen immer nur so weit an, dass er sich anderen Menschen überlegen fühlen kann”. Ach, wie wahr ist diese Postulat. Nicht nur im Bezug auf das Erdklima. Man schaue nur all die Genderistas, Eurokraten & Parteisoldaten, Klimawandelprofiteure, die Willkommensklatscher und was unsere Überflussgesellschaft noch alles an Möglichkeiten bot, sich moralisch überlegen fühlen zu können. Aber als wäre das nicht schon genug, jetzt auch noch die ganzen geschenkten Menschen: eine Vielzahl von Mitmenschen, denen man sich überlegen fühlen kann. Und eine sicher ebenso grosse Zahl an Menschen, die sich moralisch denen überlegen fühlen, die sich den Menschengeschenken überlegen fühlen. Und eine erkleckliche Anzahl unter denen noch nicht so lange hier Lebenden, die sich qua Herkunft und Glaube und Zugehörigkeit zur Umma den Kufr hier überlegen fühlen. Und Gräben dazwischen, tief wie über Äonen durch Eis, Gletscher und Gletscherbäche eingefräste Täler. Hier bin ich kein Skeptiker. Das ist eine reale gesellschaftliche Klimakatastrophe…

  151. Otto Moser sagt:

    Gerade hat wieder so ein Schweinskerl in Stockholm gewütet....
    WELLKAMM , WELLKAMM , WELLKAMMM !!!!!

    DAS verschlechtert das Klima bestimmt, und ist 100% menschengemacht.

    Ich hab’ die so sattsattsatt .

    • AdamCartwright sagt:

      Titel eingeben
      In Abwandlung von Peter Scholl-Latour gilt:
      Wer halb Bagdad aufnimmt, rettet nicht Bagdad, sondern der wird selbst Bagdad.

      Infolgedessen werden die Touristen auch diesen Sommer in Städten wie Prag, Bratislava, Budapest ihr Getränk im Straßencafe in der Sonne genießen können, während sie sich in Berlin und Stockholm stets fragen, ob die Betonsperren auch wirklich halten.

    • Nahuatl sagt:

      Ich auch
      und fast nochmehr hab ich die satt, die Arabisch- und Farsi-Kurse zwecks besserer Integration anbieten. Und diejenigen unter meinen Bekannten, die, wie manche Wissenschaftler, eher Forschungsergebnisse faken als einzugestehen, dass die letzte Wanderung eine auf dem Holzweg war.

    • TDV sagt:

      Titel eingeben
      Wenn sie sie satt hätten würden sie statt zu jammern und zu motzen, wie sie das ja so gerne tun, mal überlegen wieso die denn ausgerechnet jetzt alle kommen, was da in deren Heimatländern das Fass zum Überlaufen gebracht hat? Und was man da machen könnte… aber allein der Gdanke ist ja schon kommunistisch, gell?

      Tja, 9/11 is out, viel zu viel Aufwand, eine Axt, ein LKW… nicht mal twitter Austausch mit ISIS braucht man mehr.
      Deutsch (schwdisch) lernen sie nicht, aber sowas schon!

      Moser, Ihr Leben ist schon schwer….

    • Klaus Keller sagt:

      Beinahe zeitgleich
      Wäre der durchgeknallte LKW Fahrer vor 2/3 Tagen unterwegs gewesen, wären die Giftgaseffekte in Syrien am deutschen Medienkunden ggf vorübergegangen. Kurz zuvor noch großes Tam-Tam wegen des Übungsschießens der US Navy auf stationäre Ziele in Syrien.
      (Bei einem Kleinlaster mit MG ist das nicht so einfach)
      (Der IS hat gar keine Luftwaffe und bringt auch Leute um)

      Nachrichten haben ein kurzes Verfalldatum.

      Was ich nicht verstehe, warum man die misslungene*
      Amokfahrt in Schweden medial zu einem Angriff auf den Staat aufbläht.

      Wenn der Täter eine Massenwirkung erzielen wollte ist
      ihm das mit Hilfe der Politiker und der Medien gelungen.

      Meine Hoffnung ist das die Schweden diagnostizieren das
      der Fahrer einen gewaltigen Sprung in der Schüssel hat und ihn deswegen langfristig in einer Klinik für forensische Psychiatrie unterbringen.
      Alternativ könnte man sagen das die Tat vernünftig war und ihn ein Paar Jahre unbehandelt in ein normales Gefängnis stecken.

      * misslungen ist eine Amokfahrt dann
      wenn der Täter am Ende nicht erschossen wurde.
      Psychodynamisch geht es darum selbst zu sterben,
      man will sich aber nicht selbst töten,
      also verhält man sich so das man von anderen getötet werden muss.

      Man könnte sagen: Ein Amokläufer der sich am Ende selbst erschießt
      ist nicht nur ein Idiot sondern auch ein Arschloch, denn das hätte
      er vorher ja auch machen können.

    • Otto Moser sagt:

      TDV, bissl viel Sarin in der Tokioter U-Bahn.
      Klare Sache für den Zen-vernudelnden Choleriker und Privat-Papst von eigenen Gnaden :

      WIR sind schuld, wenn islamische Minderleister in Jahrhunderten weder Wirtschaft noch Staatswesen auf die Reihe kriegen.

      Das hat mit dem Islam, spezifisch dem ihm eignenden Fatalismus, zu tun.

      Aber

      Wir sind schuld.

      So ein ausgemachter Schwachsinn ist ja preiswürdig.

      Mein Tip :

      Du sollst kein Popanz sein, weil das lächerlich macht.

    • Gast sagt:

      Klaus Keller, was Sie beschreiben ist in deren Duktus ein Märtyrer -
      nie und nimmer ein Amokläufer. Nicht mal das haben wir gemeinsam.

    • Klaus Keller sagt:

      An Gast: ist in deren Duktus....
      muss ich den Duktus von Leuten mit ggf
      (religiös) wahnhafter Störung übernehmen?

      Ist es Zielführend auf diese Weise das Thema zu bearbeiten?
      Ich meine den Medienrummel.

      Ein LKW Fahrer hat Schweden angegriffen?
      Eine Nummer kleiner würde es auch tun.

    • TDV sagt:

      Ach, Otto, ersparen sie mir ihren Quark.
      Sowas können sie am Stammtisch erzählen, aber nicht hier.
      Die Völker der Region wurden von Anfang an betrogen, es wurde Unabhängigkeit versprochen, statt dessen kam Sykes/Picot.
      Gerade der Westen machte um des billigen Öls immer schon, UND NOCH JETZT, seine Deals auch mit den allerletzten Verbrechern. Rechtlose Völker, die sich gegen die von den Amis UND den Deutschen permanent mit modernsten Waffen ausgestatteten Regime nicht auflehnen konnten.
      Wer die Bedingungen der Amis nicht akzeptierte, dem drohte immer schon ein Regime Change. Im Iran wurde sogar ein demokratisch gewählter Präsident von der CIA ermordet und danach eines der grössten Schweine der Menschheitsgeschichte von den Amis an die Macht gebracht! Dasselbe passierte in etlichen Ländern, gerade jetzt, falls es ihnen noch nicht aufgefallen sein sollte, in Syrien.

      Ersparen sie uns also ihre wirklich saudummen Phrasen, wie gesagt an ihrem Stammtisch bekommen sie dafür sicher Beifall.

    • Don Alphonso sagt:

      Bitte, etwas Mässigung und zwar alle. Ernsthaft.

  152. Oberländer sagt:

    ;-)
    Großartig:
    Die Anzahl der Störche in Mitteleuropa korreliert zu 100% mit der hiesigen Geburtenrate. Der Rückgang beider Werte läuft genau parallel. Trotzdem ist dies kein Beweis, daß der Storch die Kinder bringt.

    • Le compteur des cigognes sagt:

      OT aber Irgendwann, Meister Oberländer, habe ich gelesen oder
      …gehört, daß es im Elasß die Runde mache, die vor einem oder zwei Jahrzehnten rar gewordenen Störche wieder gekommen seien, weil jetzt wieder mehr das ihnen gewohnte Alemanisch* gesprochen würde. Das ist sicher wissenschaftlich nicht belegbar.

      *„Minner Ur-Ur-Urgroßvatter het noch ä Sproch könne,wo me Ditsch
      g’ heiße het un ä Mundart, wo si sellemols Alemannisch dezue g’ sait hen“.
      .
      Ich glaube eher, daß die verschwundenen Storchenvergrämer der Armée de l´Air der Grund dafür sind, seit das Jagdbombergeschwader in Kolmar aufgelöst ist (ich bestehe auf “K”)
      .
      Vorhin hörte ich, daß in einem kleinen Eifeldorf (bei Mayen) seit 5 Jahren wieder ein Kind geboren wurde. Dort hätten sich ein Schwarzstorchenpaar niedergelassen.
      (DdH)

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Regression
      Das lernt man im Statistikseminar unter “Korrelation vs. Regression”. Eine Korrelation ist ein zufälliger, nicht ursächlicher, Zusammenhang. Eine Regression beschreibt einen ursächlichen Zusammenhang. Um in der Statistik herauszufinden, ob Störche die Babies bringen, müsste man alle Störche abschiessen, einsperren, oder aber Jahre betrachten, in denen es aus anderen Gründen weniger Störche gab und dann überprüfen, ob die Geburtenraten auch nach unten gingen (abgesehen davon, dass es Orte auf dieser Welt gibt, wo es garkeine Störche und trotzdem Babies gibt). Weil das aber nicht so ist, spricht man von “Korrelation”, nicht von “Regression”.
      Übertragen auf “Global Warming”:
      In der Geschichte der Atmosphäre gab es Zeiten, in denen der CO2-Gehalt 10% war (heute: 400 ppm = 0,4%). Es würde mich interessieren, ob die Temperaturkurven hier auch parallel zur CO2 Konzentration liefen und ob “Abkühlung” die Konzentration reduzierte. (Dann würde die Hypothese mit der temperaturabhängigen Löslichkeit in den Ozeanen stimmen, wenn nicht ein anderer Grund für die CO2-Reduzierung bekannt ist, zum Beispiel durch die Pflanzen. Dann würde die Temperatur eher dem CO2 gefolgt sein). Wir können zwar die Zukunft nicht voraussagen, wissen aber die Temperatur- und CO2 Kurven dieses Planeten relativ genau. Ich weiss nicht, ob da immer so ein strenger Zusammenhang bestand, wie heute behauptet wird, dass er besteht.

    • Gast sagt:

      Ist halt ein alter Witz unter
      Schweinchenschlauhobbystatistikern, die damit zeigen wollen, dass sie ein bisserl was über Korrelation und Kausalität verstanden haben. Kursiert so seit ca 1975.

    • kdm sagt:

      Titel eingeben
      achwas?!

    • TDV sagt:

      Zu "Korrelation und Kausalität" gibts eine wunderbare Webseite
      https://tylervigen.com/old-version.html

      (old-version heisst wohl, dass es da auch eine neuer gibt,)

  153. Gast sagt:

    "Junge Männer"
    ist in allen Medien heute der Verschleierungsausdruck für gewalttätige muslmische Einwanderer.
    https://www.welt.de/vermischtes/article163509219/23-Jaehriger-tritt-Polizistin-auf-Uni-Gelaende-bewusstlos.html
    .
    Islamisches Handeln (Muslime schlagen eine Kartoffel zu Brei, die zuvor eine Frau vor ihnen schützen wollte) wird gern auch als “Gruppe junger Männer” verharmlost.

  154. kek sagt:

    Titel eingeben
    palme d`or dafür!

  155. Gast aus Köln sagt:

    Überholte und fortschrittliche Religionen
    Es wird immer behauptet, Deutschland wäre areligiös geworden. Wenn man genauer hinschaut, kommt man nicht umhin zu bemerken, dass dies falsch ist. Neue Religionen wie Klimawahn, Genderirrsinn, Feminismus, Willkommenskultur, SJW und generelles Gutmenschentum haben die alten Religionen ersetzt. Manch einer huldig sogar mehreren Göttern gleichzeitig.
    Damals wie heute verschreiben die Schafe sich kritiklos den Hohepriestern und richten ihren gerechten Zorn gegen jeden Häretiker.

    p. s. Die Aufzählung der Religionen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    • Leseradeo sagt:

      Eine Aregung wie man sich von den eingefahrenen Dogmen
      der “Neuen Religionen” befreien kann ist gegen Ende des Videos –Dr. Daniele Ganser am 21. März 2017 in Köln– ist 1 Std. 39 Min lang und anfangs etwas langweilig. Es lohnt sich …denn danach schaut man weniger fern und holt die Zeit wieder rein.

    • TDV sagt:

      #1 in der Rangliste
      Die #1 in der Rangliste der Religionen ist seit einiger Zeit bereits unangefochten “Demokratie”.

      Die Anzahl derer die daran glauben ist kaum zu fassen!

  156. Roseninsulaner sagt:

    Bin auch so ein Klimakatastrophenvorhersageskeptiker (oder fällt das schon unter die Zensur?)
    Wieder ein lesenswerter Beitrag. Allein schon das Fehlen der ansonsten fast allgegenwärtigen Zensur gefällt. In diesem Zusammenhang ganz interessant: “Die Welt aus den Angeln: Eine Geschichte der Kleinen Eiszeit von 1570 bis 1700 sowie… ” von Philipp Blohm

  157. Oberländer sagt:

    Interessante Zeit, letztendlich
    Nur mal ganz kurz, falls hier nochmal frischer Wind rein soll, die wichtigsten Nachrichten der letzten Tage aka “jenseits des Windrades”:

    1. Ted Cruz verteidigt auf Fox News ein einmaliges Vorgehen gegen Syrien ohne Unterstützung des Kongresses, besteht jedoch auf Abstimmung im Kongress bei fortgesetzten Kriegshandlungen, interessantes Interview.
    2. Richter Neil Gorsuch bestätigt.
    3.Filibuster für Scotus-nominees, der ohnehin noch nie angewendet wurde (dieser war wohl eine Idee von Chmuck Schumer) abgeschafft.
    4. Samantha Powers verdächtigt, Daten aus Trump-Team entschwärzt zu haben.
    5. Wieso müssen wir in Europa Usbeken aufnehmen (Stockholm)? Letzteres eine Frage unter vielen.
    6. Weitere Frage: Wieso schreibt Tamarisque hier nicht mehr?

    Auf achgut Gedanken von Vera Lengsfeld zum Zustand des Toten Meeres und des Aral-Sees, in der Nähe des obigen Themas.

  158. Dreamtimer sagt:

    Astronautenstädte
    Die Mensch/Natur Unterscheidung ist philosophastischer Schwafelkram, der nie zu einem Ende kommt. Deswegen haben praktische Zivilisationen auch mit kleineren Distinktionen gearbeitet, wie Oase/Wüste oder Garten/Wildnis, die nicht aufs Ganze gehen. So kam man überhaupt nicht auf den Gedanken nach einem geeigneten Platz für die Menschheit zu suchen, denn diese suchte schon selbst ganz instinktiv die für sie guten Orte und mied die für sie schlechten und unfruchtbaren. Gelegentlich erinnert man sich aber doch daran, dass aus den guten Orten schlechte wurden. So entstand die Legende von der Vertreibung aus dem Garten Eden. Gott lieferte dafür nur die Begründung.

    Nun haben wir mit Hilfe der Wissenschaften den zeitlichen Horizont vergrößert, in wir denken können und fragen uns was an genau diesem schönen Ort, an dem wir uns gerade aufhalten, wohl in 50 oder 100 Jahren sein wird. Wenn wir sie ernst nehmen, was wir gelegentlich tun sollten, dann sagt sie uns, dass wir von guten zu schlechten Orten wandern, aber nicht im Raum, sondern in der Zeit. Wir können uns anpassen, wie der Don empfiehlt, d.h. zeitnah den Ausgleich im Raum suchen, allerdings wird uns der Tegernsee-Bewohner auch mitteilen, dass die besseren Lagen alle schon besetzt sind. So was mag der Bürger gar nicht hören und er will sich auch nicht auf eine Flüchtlingsexistenz einstellen.

    Das Höllenfeuer ist freilich der logische Endpunkt einer Kette von Ortsverschlechterungen, an dessen schlechten Ende alle guten Orte verschwunden sind. Andererseits träumt die Menschheit ja auch den Traum von der Kolonisierung des Sonnensystems, d.h. an lauter schlechten Orten werden neue künstliche Welten geschaffen, die Astronautenstädte, die wiederum zu den besonders begehrten, guten Orten gehöre sollen.

  159. TDV sagt:

    Der erste Satz dieses Blog Textes lautete:
    “Wissen ist tödlich, zumindest, wenn es das falsche Wissen ist.”

    Ein äusserst passendes, wenn auch wesentlich unangenehmeres Beispiel dafür ist ein ganz hervorragendes, ausführliches Interview das Ken Jebsen mit Michael Buback geführt hat. Wer “unseren Staat ein wenig besser verstehen will, dem sei das Zuhören zu empfehlen…

    https://kenfm.de/michael-buback/

    Für die Jüngeren, denen der Name Buback nichts sagt: Sein Vater in den 70ern Bundesanwalt und wurde von Terroristen erschossen….
    Ein Mord, der wie alle Morde der RAF (mit einer Ausnahme) nie aufgeklärt worden ist, und den dieser Sohn Michael Buback seit fast 40 Jahren recherchiert.

  160. Roseninsulaner sagt:

    Notiz an D.A.
    Im Wall Street Journal (Papier, US-Ausgabe) dieser jetzt zu Ende gehenden Woche (Dienstag, Mittwoch?) fand ich einen sehr interessanten Kommentar zu Kalifornien. Der reine Irrsinn, was dort praktiziert wird. Gruß

  161. Klaus Keller sagt:

    Klimawandel ./. Außerirdische
    Ich weiß nicht wann es anfing(1950er?) das außerirdische
    durch die Medien der westlichen Welt geisterten.
    Das Thema beschäftigte zahlreiche Autoren.

    Irgendwann habe ich gelesen das dies für
    viele gar nicht von Bedeutung war.
    Zum einen für jene der Unterschicht die wirklich andere
    Sorgen hatten und jene in der Oberschicht die sich
    um Erhalt und Mehrung ihres Vermögens und ihres politischen
    Einflusses bemühten.

    Ich Frage mich ob das für den Klimawandel auch gilt.

    Die eine Gruppe wären dann zB auch die Bäcker in Damaskus
    die anderen F. Piech der jetzt das Problem hat
    was er mit ca 1.000.000.000 (?)€uro anstellen soll.
    Vielleicht kauft er sich ja VW Aktien oder doch Daimler?

    Was machen eigentlich die Familien Henkel, Merck, Reimann, Thiele etc

    Ich will keine Neiddebatte anstoßen sondern Frage
    mich für wen das tatsächlich relevant ist.

    Wie wäre es mit Klimaschutzmaßnahmen für Marschflugkörper.
    Haben die überhaupt Katalysatoren.
    Haben die Toyota Pick-Ups des IS
    Dieselmotoren? Warum wird Toyota nicht boykottiert?

    • colorcraze sagt:


      Warum wird Toyota nicht boykottiert?
      Weil sie Elektro-Hybrid-Taxis bauen, die voll stadtöko sind.
      Vor 2 Wochen mit einem gefahren.
      Man ist immer wieder verblüfft, was man in Taxis für neue Hybridmethoden kennenlernt.

  162. number 15 sagt:

    Piech kauft gerade in Stuttgart Immobilien -
    alles mit einigermaßen Lage. Wahrscheinlich auch woanders.
    Und Toyota wird nicht boykottiert, weil Japan ja auch die AKWs nach Fukushima wieder angefahren hat. Also eine ganz andere Politik verfolgt, wie übrigens die meisten Länder der Welt.
    Der “Weltmarkt” ist woanders, nicht mehr in D, vielleicht nicht mal mehr in der EU. Exportiert wird, der “point of sales” hat sich verschoben woanders hin, zum Teil wird auch woanders schon billiger hergestellt. Wenigstens teilweise.
    D kapriziert sich, damit da überhaupt noch etwas ist, das “Markt” für Großkonzerne genannt werden kann. Importiert wird viel Wegwerfdreck, und das in großem Stil.
    Vielleicht sind wir so was wie ein Versuchsland – für alternative Energien, BIO, Abwrackprämien und alternative Antriebe ohne vorheriges überlegen, wo der Strom dafür “alternativ” herkommen soll und wie der Ablauf des “Auftankens” konkret vonstatten gehen soll.
    Wir sind ja auch ein Versuchsland für Einwanderung Menschen anderen Verhaltens und anderer Bräuche und Sitten, die auch im öffentlichen Raum weiter ausgelebt werden, als hätte man keine Grenze überschritten. Naja, hat man wohl auch nicht.
    In Japan und für die Japaner ist auch das anders und so nicht gewollt. Und das ist für Japan und Toyota auch gut so.

  163. Gast sagt:

    Die widerwärtigste
    journalistische Reaktion auf islamischen Terror ist, den Islam in Schutz zu nehmen. Gerade so, als wäre es zweitrangig, endlich zur Kenntnis zu nehmen, das die islamische Lehre genuine Quelle islamischen Terrors ist.
    .
    Fast so ekelerregend ist allerdings die nach jedem erfolgreichen, also tödlichen islamischen Anschlag mit dumpfer Sicherheit folgende Leier: “die Terroristen werden keinen Erfolg haben.”
    https://www.spie gel.de/wissenschaft/mensch/anschlag-in-russland-die-terroristen-verlieren-a-1142426.html

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Nein, die Terroristen verlieren nicht
      Sie machen in Europa das gleiche wie zuhause auch.
      Sie fügen dem Islam maximalen Schaden zu.

      So wird das nichts mit der Ausbreitung des Islam
      in Deutschland/Europa.

  164. El.pe sagt:

    Kommen Sie mir nicht ...
    Lieber Oberländer, mit Erdogan gehen Sie bei mir nicht weiter, den armseligen, dem korruptesten Politiker der Republikgeschichte, dem Epileptiker, dem Handlanger irgendwelcher Shaiks, Sektenführer, denen es nicht um die Türkei, EU, Wirtschaftswachstum und Touristen geht, sondern in erster Linie, unter dem Deckmantel der Religion um ihre eigene Macht, die sie ja unter Erdogan ausgebaut haben und jetzt über Million von fanatisierten Anhänger verfügen um jede Weltmacht zu trotzen. Sekularism und Atatürkianism haben sie volständig zerstört und das mit Hilfe von US und der Gülenbewegung, die ja auch für Europa eine Gefahr darstellt. Die US, auf der Suche nach einem kräftigen Front gegen die Russen, die Islamisten gefördert und gleichzeitig den von Atatürk lancierten sekülären Reformen im Bildungswesen und Wirtschaf blockiert. Ich mag die Amerikaner. All meine lieblingslehrer im Gymnasium waren Amerikaner, aber die Politik ihrer Regierung ist eine andere Sache. 10 Jahre nach der Gründung der Republik, hat die Türkei Aufträge bekommen von Holland für Flugzeuge, eine Autofabrik hatten wir damals auch …

    • DdH sagt:

      El.pe, Sie werden mir langsam unheimlich.
      Erklären Sie uns bei Gelegenheit in groben Zügen die G-Bewegung. Ist an Erdowahns Wahnvorstellung was dran? Ich meine, wenn Erdi, neuestens als Gangster dargestellt, einst ein Busenfreund von Güli war….was soll man davon halten?
      .
      Wir wissen ja auch nicht, ob sich unsere “Berliner Führungspersonal” darüber jemals ernsthafte Gedanken gemacht hat (te). Und, inwieweit ist die TR von Saudi-Arabien beeinflusst? Und daß die USA immer Interesse daran hatte die Infrastruktur, so rollbahn-aufmarschmäßig gen Enge…, äh Russenland und “Wasser für das Heilige Land” auf Kosten der EU…war eh klar.

    • Gast sagt:

      wirkt etwas wirr
      “All meine lieblingslehrer im Gymnasium waren Amerikaner”…

      in welchem Land?

      Google-Übersetzungen sind so eine Sache.

  165. Oberländer sagt:

    what precisely is egalitarian?
    New York Times sucht krampfhaft eine Erklärung für Hillary Clintons Niederlage jenseits von deren Persönlichkeit, und macht sich dabei herablassend über die traditionelle Familie her. Nebenbei wird auch “Vorbild” Europa zitiert, obgleich es in Europa schon lange Unterschiede gibt und Gedanken über das Benehmen junger Franzosen inklusive binge-drinking im Zusammenhang mit Abwesenheit beider Eltern (nicht) diskutiert werden muss (darf).
    https://mobile.nytimes.com/2017/03/31/opinion/sunday/do-millennial-men-want-stay-at-home-wives.html

    https://pjmedia.com/parenting/2017/04/06/new-york-times-op-ed-says-families-where-wife-stays-home-arent-egalitarian/

  166. El.pe sagt:

    Es waren doch ...
    die Amerikaner, die Erdogan geholfen haben, als er in Washington D.C., die Amerikaner angebettelt hat, um ‘ was macht aus mir’ , es waren auch die Amerikaner die ihm mit der Gülenbewegung zusammengebracht haben, es werden auch die Amerikaner sein, die Erdogan und die Gülenbewegung gehen EU einsetzen werden …

  167. Tam sagt:

    Der Große Zampano hat sich selbst entzaubert
    Mit seinen neoliberalen Etat-Vorschlägen hatte Trump seine Anhänger schon mal enttäuscht. Die Health Care Reform wird diese auch nicht zufrieden, sondern schlechter stellen. Weil Trump aber nichts so hasst, wie das Verlieren, wird er so entscheiden, dass ihm eine GOP Mehrheit im Kongress einen Sieg gewährt. Etwas, was seine Fans gar nicht mögen.

    Also bröckelt die Fan-Basis, daher auch die Zustimmungswerte von nur noch 37%.

    Irgendwo müssen also neue Anhänger her.
    In den aktuellen US Abstimmungen sind fast 60% der Befragten mit dem Syri-en-Gegenschlag einverstanden. Das ist seit langem ein schöner Erfolg für Trump, einen Mann, der so sehr nach Bewunderung und Erfolg dürstet.

    Nachdem Trumps Security-Berater und VT-Fan Flynn weg ist, und der nationa-listische Nihilist Bannon evtl. auch ausscheiden wird, ist Trump weitgehend von ‚normalen‘ Beratern umgeben (besonders Jared Kushner, ehem. Ein Demokrat). Durch einen traditionellen GOP Kurs wird Trump vermutlich weiterhin erleben, dass seine Zustimmungswerte steigen werden, und zwar durch den republika-nischen Stammwähler. Dieses neue Erfolgskonzept wird aus dem vermeintlich abtrünnigen Anti-Establishment Seiteneinsteiger endgültig einen normalen Politiker machen, der die Menschen durchs Verkaufen von Illusionen nicht mehr täuschen kann.

    Dass die ultrarechte Breitbart Fan-Basis ihn jetzt scharenweise fallen lässt, ist eine logische Folge. Aber die hätte eben auch nicht gereicht, um Trumps Zustimmungswerte und damit sein Ego dauerhaft zu stützen.

    @ TDV: Meinen Glückwunsch zu Ihrem heutigen Post bzgl. Trump. Diesmal meine 100% Zustimmung. Für Kriege ist ihm der Applaus daheim garantiert, und diesmal sogar eine große Zustimmung der europäischen Politiker. Irgendwie völlig irre. Surreal.

    Btw. Die Russen sind stinksauer, haben sofort eine wichtige Vereinbarung außer Kraft gesetzt, laut welcher eine Kollision der US und Russland Kampfflugzeugen im syrischen Luftraum vermieden werden sollte.
    It [Russia] also suspended a deal with the US designed to avoid collisions between their air forces over Syria.
    Syria war: US missile strikes bring angry Russian response
    BBC News, 7.4.17

    Trump hat Putin unterschätzt.
    Wütendes Russland und ein impulsiver Hitzkopf wie Trump, umgeben und beraten von konservativen Militärs. Nicht einmal in den finnischen Wäldern wäre man da noch sicher. ;-)

    • Philomena sagt:

      Trau, schau, wem?
      @ Tamarisque, schön Sie wieder zu lesen.Demnach geht es Ihnen wieder besser.

      Mir kommt da auch noch in den Sinn, dass die CIA oder wer auch immer, eine Untersuchung über Trumps Gebahren mit den Russen vor seiner Wahl anberaumt hat. Nun stehen sich wohl beide “feindlich” gegenüber?Nebelkerzen mit Toten? Schauderhaft, wenn’ s so wäre.

    • TDV sagt:

      Aaaah, da ist sie ja....
      Ich hab einen guten Link für sie (und ihre Trump Sammlung?)

      Im “The New Yorker” war am 27.3. ein ausführlicher, ganz hervorragend recherchierter Bericht über das Management und die Finanzierung der Trump Kampagne.
      Es geht da um Robert Mercer, einen Hedge Fonds Manager, und etliche andere Karrieren während der Kampgne, zB Breitbart und Kelly Ann Conway

      https://www.newyorker.com/magazine/2017/03/27/the-reclusive-hedge-fund-tycoon-behind-the-trump-presidency

    • Goodnight sagt:

      Abracadabra
      Genialer Schachzug von Trump bzw. seinen Beratern:

      FBI/NSA/Medienermittlung wegen Beeinflussung im Wahlkampf durch Russland wurde innerhalb weniger Minuten eliminiert, d.h. die Flugkörper galten eigentlich nicht Assad sondern den genannten Repräsentanten der Clinton Supportgruppe.

    • Oberländer sagt:

      kein Wunder, nirgends
      Man redet miteinander, und nächste Woche fährt Tillerson nach Moskau. Lesen Sie mal Sascha Lehnartz, Welt, zum Thema. Alle Optionen sind schwierig. Wenn Israel und Iran beste Beziehungen hätten, wäre Option 1 die beste. Im Prinzip befinden wir uns in einem Krieg zwischen Iran und Saudi-Arabien. Die beiden Weltmächte müssen aufpassen, dass sie sich nicht zu Proxies machen lassen.

      Dass Trumps Umfragewerte bei konsequenter Handlung steigen, ist kein Wunder. Als Obamacare verhandelt wurde, waren die von Obama vermutlich auch nicht so hinreißend, und ganz im Keller waren sie nach Benghazi.
      Umfragewerte sind wie das Wetter, unberechenbar, und sagen wenig über das langfristige politische Klima aus.
      Ich bin viel eher gespannt, ob Trump Soros gegen Snowdon tauscht. Ersterer ist Putin wichtiger, und letzterer den USA.

      Ja, aber schön, dass Sie mal wieder hier sind. Meinungsvielfalt ist wichtig, und Sie sind belesen. Waren Sie verreist?

    • Oberländer sagt:

      Legendenskeptiker seit Irak
      Ich selbst, absoluter Israelfreund ohne wenn und aber (in diesem Kontext wegen der unübersehbaren Schwierigkeiten an der Nordgrenze wichtig), habe dennoch grundsätzlich Zweifel an der Herkunft des Giftgases. Jacques Schuster schrieb in der Welt, Rebellen auf der Flucht würden das nicht mit sich herumschleppen. Ich habe weder Ahnung, wie groß das ist, noch, ob die genannten “Rebellen” noch Pick-Ups haben. Aber eins kann man vermuten: Menschen auf der Flucht nehmen drei Bestandteile ihres Lebens mit: 1. Ihre Familie (Hallo, BuReg?), 2. Ihre Wertsachen, 3. Ihre Waffen.

      Hinzu kommt, dass wir Bilder gezeigt kriegen von einem durch 69 Raketen angeblich subtotal zerstörten Flughafens, von dem das Giftgas abgeschossen worden sein soll. Wo sind die Giftgasopfer auf dem Flughafen? Im Irak wurde nichts gefunden, und seitdem bleibt man skeptisch. Solange ich keine Bilder sehe von Giftgasopfern auf dem Flughafen (15 Tote), bin ich nicht überzeugt.

      Amerikaner in Umfragen dagegen zeigen, dass sie gläubiger sind als der Durchschnitt hierzulande. Schließlich haben sie auch an “change” unter Obama geglaubt. Mich wundert immer, dass sie überhaupt wählen gehen.

  168. Je nai pas du tout l intention mourir pour ulF sagt:

    Att vara rädd om livet
    „Stockholm trotzt der Angst“. Im Mainkutter. Erinnert ein wenig an die Durchhalteparolen gerichtet an die Festung Breslau im Januar 1945.
    .
    Jetzt wo die Knospen allerorten sprießen, selbst in der Mutter aller Willkommenskulturen, sprießt auch der Tatendrang der neu Hinzugekommenen (leider nur auf Gebieten, die in unseren Kulturen „als nicht hilfreich“ erachtet werden und zudem nicht jene postmortalen Freuden der Massendeflorierung vorgezeichnet sind)
    (DdH)

    • Don Alphonso sagt:

      Ich bin auch nicht für phrasenhafte Verallgemeinerungen.

    • Oberländer sagt:

      permis?
      Je nai pas du tout l intention – de – mourir pour ulF

      permis, jèspère

      Das sind Sprüche, oder (trotzt der Angst). Ich finde die auch blöd. Man kann in diesem Fall “der Angst nicht trotzen”. Sogenannte weiche Ziele lassen sich nicht vollständig protegieren, Menschen werden weiter dort shoppen.

      In der Nacht beim Ausgehen aber hat sich schon etwas geändert, zumindest bei den Damen.

      M.E. darf keiner mehr anlanden, denn das ist der Vorwurf: Dem Schlepperbusiness, das zerschlagen werden muss, nicht gewachsen zu sein. Ägypten würde möglicherweise kooperieren bezüglich Auffanglagern, in denen dann Asylanträge geprüft würden. Mal sehen, wie weit das ist bis zur BTW. Auf jeden Fall sind die Hauptverantwortlichen (Grüne) auf Talfahrt, und Merkel, die ja kürzlich etwas Ausgleichendes zum Diesel sagte, scheint sich zu distanzieren von ihrer fixen Idee Schwarz-Grün. Grün ist die treibende Kraft im Hintergrund und vermasselt jeden Lösungsvorschlag. Ich meine à propos ulF. Sobald grün bundes- und länderweit vom Tisch ist und die SPD klein, werden die Änderungen kommen.

      Und nochmal zu ulF: Von allem, was so in Ministerämtern ist, ist sie getrieben worden. Meines Erachtens ist sie das kleinste Übel, die CSU jetzt mal ausgenommen aus den Vergleichen. Es ist natürlich im Interesse von Rot-Grün, allen Zorn auf die Kanzlerin zu lenken. Aber was ist denn mit dem Bundesrat?

  169. Rheintochter sagt:

    "Mann aus dem Raum Siegburg"
    Ist jetzt zwar OT, ich muss meiner Empörung aber doch Luft machen. Soeben im Mutterschiff gelesen, dass die Polizei einen Verdächtigen im Fall der in der Siegaue vergewaltigten Camperin festgenommen hat. Faz.net meldet, es handle sich um einen Mann aus dem Raum Siegburg. Ja klar, laut Phantombild sieht er so aus, wie ich mir einen Siegburger schon immer vorgestellt habe. Es sei denn, es gibt noch ein Siegburg in Afrika.

    • Don Alphonso sagt:

      Es ist recht offensichtlich, dass damit der Wohnort und nicht die Herkunft gemeint ist.

    • Rheintochter sagt:

      Pressekodex
      Es steht nur “Raum Siegburg” im Artikel. Kein Differenzieren nach Wohnort und Herkunft. Sollten Leser das Phantombild nicht kennen, denken sie nach dem Bericht: Na, dann war das diesmal ja doch ein “Biodeutscher”.

    • Gast sagt:

      Wieso - in Siegburg und drumherum wohnen doch jetzt mehr solche -
      wussten Sie das nicht?

    • Déjà en explorant le grès de jonc du « Schwäbisches Unterland » sagt:

      Liebe Reichsgeheimwaffe auf dem Gebiet der Fliegerabwehr...
      ist Neandertal nicht allzu weit weg von Siegburg? Frau Simon aus der Nähe möge Entfernungen mitteilen. Allerdings, ein “Siegburg” in Ostafrika in Hominisation hätte allemal wissenschaftlichen Vorrang.
      (DdH)

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Ethikrichtlinien
      Wenn der Presserat aber in seinen Ethikrichtlinien sagt, die Herkunft werde nicht genannt, solange sie nichts zur Sache tut, dann gilt das auch für den vorübergehenden Wohnort und die Siegburger. Mohammed Atta war schiesslich auch kein “Hamburger”.
      Ich bin über diese Meldung genauso zornig.

    • Otto Moser sagt:

      Es ist recht offensichtlich, dass damit kein journalismus, sondern schäbige
      Propaganda im Sinne von ,,das hat nichts mit WÄÄÄ zu tun ” betrieben werden soll,

      die kein Mensch jemals geglaubt hat, die aber von links und staatswegen

      zur katechismusgleichen Doktrin erhoben wurde.

      Siegburger-
      mein Ars .m .

    • KoenigLudwigIIvonBayern sagt:

      Meine Stimme zählt
      Warum auch immer es zensiert wurde: ich schliesse mich hiermit nochmals der Partei der Zornigen an.
      Ein “31⁻jähriger aus dem Raum Siegburg” ist ein “Siegburger”, so wie “eine Frau aus Afrika” nicht die LIDL-Sekretärin Chantal K. aus Klein-Wernigerode ist, die am Kilimandscharo Urlaub macht.
      Entweder, die Herkunft ist relevant, oder sie ist es nicht. Wenn sie es ist, stellt man sie korrekt dar, und dann ist es ein Mann aus Afrika, Asien, Vorderorient oder woher auch immer und er hält sich derzeit im Raum Siegburg auf oder wohnt da. Oder sie ist es nicht. Dann lässt man es weg. Und zwar alles. Einen Afrikaner schwarzer Hautfarbe als “31-jährigen aus dem Raum Siegburg” zu bezeichnen, ist vorsätzliche Täuschung. Damit füttert man die Wiecoreks dieser Welt, die behaupten, das wäre ein allgemeines Problem toxischer Männlichkeit und die Neuzugezogenen hätten daran nichts geändert.

    • Don Alphonso sagt:

      Inzwischen wird offen über Ghana geschrieben.

    • Gast sagt:

      Der Niklas in Bonn erschlagen hat (mutmasslich) wurde zuerst als Italiener
      vom O’Staatsanwalt vorgestellt, bis dann der Name Walid S. fiel. Neulich nannten sie einen Ex-Jugoslawe, da weiß ich schon gar nicht mehr, wo ich das zuordnen soll, und jetzt halt ein Siegburger. Wer glaubt wohl noch so was.
      Dass die sich nicht schämen. Die, die uns so hinters Licht führen wollen.
      Unverschämt – gerade für die, denen das nicht angelastet werden kann aber zugeschrieben wird.
      Ein Betreuer eines Freundes aus Rumänien sagt auch, dass die, die einbrechen, vielleicht schon daher kommen, wo er auch seine Heimat hat. Aber auch, dass sie seine Landsmänner in Verruf brächten, die damit nichts zu tun hätten.

    • rhadamanthys sagt:

      Ist doch nichts neues
      Es werden ja auch die Bilder toter syrischer Kinder oder die von ertrunkenen Kindern am Strand gezeigt, aber nicht die Bilder der Opfer von den Attacken mittels LKW. (11 jähriges Mädchen)

      Es sollen eben nur die richtigen Emotionen und Solidarisierungseffekte herbeigeführt werden.

    • Don Alphonso sagt:

      Die Bilder der Schwedin werden als anstössig gelöscht.

    • Arminius sagt:

      Titel eingeben
      Hier hat sich auch laut Heilbronner Stimme ein Neckargartacher durch den Polizeiposten gemessert.
      Im Polizeibericht stand Syrer.
      Wem hilft es also die bekannten Tatsachen weg zu lassen, durch die Presse?

  170. Gast sagt:

    Beweise?
    TDV: “Der gute Anis war beim deutschen Geheimdienst in besten Händen. Nicht nur kannten ide ihn bestens, er wurde von denen sogar zweimal durch Deutschland kutschiert. Zuletzt sogar rechtzeitig nach Berlin…”

    • TDV sagt:

      Wenn es sie minterssieren würde, würden sie es ganz schnell selber finden
      Wenn es sie interssieren würde, würden sie es ganz schnell selber finden.

      Aber es geht ihnen um anderes, also erwarten sie von mir keine Hilfe.

  171. Tico sagt:

    Maas übernehmen Sie !
    TDV sagt:
    “Ein Mord, der wie alle Morde der RAF (mit einer Ausnahme) nie aufgeklärt worden ist, und den dieser Sohn Michael Buback seit fast 40 Jahren recherchiert.”

    Der Schwenker sei hoffentlich erlaubt, wenn schon ihr Schwenker unter das Thema “Klimawandel” fallen darf.
    Dieser Mord wäre ebenso rasch aufzuklären, wie andere Morde, wenn der deutsche Staat nicht Geschäfte mit den damaligen RAF-Mitglieder gemacht haben würde. Ich erinnere an Gerhard Müller, der nachweislich einen Polizisten ermordete und dennoch nie angeklagt wurde, weil er sich als Zeuge anbot.

    So ähnlich ist es im Fall Buback. Ich hatte damals sehr gute Kontakte zu den Kreisen gehabt, von RAF bis “Bewegung 2. Juni” , nicht als Terrorist allerdings, und mir waren Dinge bekannt, die die Justiz angeblich nicht wusste.

    Ob es der Name des Schützen war, der bei der Baaderbefreiung schoss, oder im Zusammenhang mit dem hingerichteten Schmücker – immer hatte Papa Staat schmuddelige Finger im Spiel (bei Schmücker hatte der Staat sogar die Tatwaffe kostenlos gestellt!). (Und jawohl, ich habe damals beteuert, wie tausende: Ich stehe mit beiden Füßen auf dem Boden des Grundgesetzes, Amen)

    Das Klima war rauer als heute. Heute ist es Aalglatt, alle zucken und schweigen und trauen sich nicht zu sagen was sie denken. Gedanken sind frei, malte einst Seyfried und der hinter ihm gehende Schlapphut mit der Spürantenne kicherte: “Hi hi, denkst du!”.

    Im übrigen denke ich, das Klima spielt verrückt, wenigstens bei mir, heute Morgen war es Schweinekalt und heute Mittag stechend heiß. Sollte man verbieten.
    Maas übernehmen Sie !

    • DdH sagt:

      Tico, ich ziehe voller Respekt-
      und wider Erwarten meinen Mayser Albenga-Panama (den ich aber erst ab dem 6.Mai in Siracusa tragen werde) vor Ihnen. Hier zwei Brüder im Geiste? Ach wie begeisterte ich mich damals an dem Wort “klammheimlich” (im Öffentlichen Dienst natürlich wirklich klammheimlich) als dieser Wirtschaftsführer mit der Mensur und Reichs-Protektoratsvergangenheit, na Sie wissen schon….Heute bekommen wir nur noch das dröge “mutmaßlich” zu hören.
      Aktuell (Bubak) wird das alles wieder aufgewärmt und ich frage mich: ist dieses Land mit seinen “Eliten” und ihre Valetenkohorten zwischen B, KA und BN jemals ernst zu nehmen? So groß kann einfach kein Teppich sein, daß da noch länger was darunter passt ohne die Beulenpest.
      (DdH)

    • TDV sagt:

      Hey! Tico!
      Sie überraschen mich! Von ihnen hätte ich dieses Detailwissen nicht erwartet… aber ich bin da ganz ihrer Meinung…

      Falls sie das Buback Interview noch nicht gehört haben… Ideal um es in einer Hängematte im Schatten und einer Karaffe Eistee zu geniessen.
      Ein beeindruckender Lernprozess eines Mannes ist da zu hören.
      Ich hab das bei kenfm ähnlich wie sie jetzt hier kommentiert…

      https://kenfm.de/michael-buback/

  172. Kewendt sagt:

    Narrenschiff
    Aus naturwissenschaftlicher Sicht reist die Menschheit auf der Titanic und die wird auf ihrem Kurs unvermeidlich und eines Tages den Weg eines Eisbergs kreuzen.

    Die Erde – laut Sartre ein Stück Scheiße mit etwas Schimmel drauf – ist ein in vielfältiger Weise gefährdeter Ort, den diverse Ereignisse rasch (für Menschen) unbewohnbar machen können …

    … ein größerer Meteoriteneinschlag, eine hereinbrechende Eiszeit, eine Sonneneruption, ein Gamma-Blitz, der Ausbruch eines der Supervulkane (Neapel, Yellowstone etc.) oder eines heimtückischen Krankheitserregers.

    Alles Szenarien, an denen das von Bürokraten oft bemühte Vorsorgeprinzip schon im Ansatz scheitert, weshalb man sich auf vermeintlich beherrschbare Tätigkeitsgebiete wirft, die dann um so rigoroser beackert werden. Als messbarer Erfolg gilt nicht etwa der zu erzielende Nutzen, sondern der auf alle gleichermaßen verteilte Schaden. In diesem gerechten Bemühen erweist man sich ganz dem Deppen ähnlich, der die verlorene Uhr nicht dort sucht, wo er sie verloren hat, sondern unter dem Licht der nächsten Straßenlaterne.

    Wohin man guckt, es zeigt sich das Brantsche Narrenschiff unter vollen Segeln. Die einen bohren das Schiff an, auf dem sie mitsegeln und zersägen seine Planken, während die anderen als Weltuntergangsverkünder ihre Mitpassagiere mit wüsten Prophezeiungen und bizarren Schuldritualen verschrecken, gleichzeitig Heilung versprechend und Geld abpressend.

    Hält man es da nicht besser mit dem alten Wiener Schmäh – Karl Kraus zugeschrieben – dass die Lage zwar hoffnungslos sei, keinesfalls aber ernst?
    Und kommt nicht die Frage auf, weshalb man sein bisschen Zeit in der Gesellschaft und unter dem Einfluss von Sauertöpfen und Misanthropen verbringen sollte, die einem das Menschsein prinzipiell ausreden und wenn sie’s könnten, austreiben möchten?

    Um zum Bild der Titanic zurückzukehren: das Orchester möge bitte spielen, so lang es das vermag und den „The-end-is-nigh”-Apokalyptikern tüchtig in ihr fades Süppchen spucken …

    https://www.acting-man.com/blog/media/2014/04/repent-the-end-is-nigh-ye-must-be-cleansed.png

    Pardon, ich vergass, DER Klimawandel ist männlich, weil nämlich die Frauen sich mit den wirklich wichtigen Dinge(r)n beschäftigen

    (Trigger-Warnung, Don!) …

    https://www.gofundme.com/27dazadw

  173. sylter456 sagt:

    Titel eingeben
    “Im übrigen denke ich, das Klima spielt verrückt, wenigstens bei mir”
    Ja.
    Vlt. gehts morgen ja wieder besser.

    “Dieser Mord wäre ebenso rasch aufzuklären, wie andere Morde, wenn der deutsche Staat nicht Geschäfte mit den damaligen RAF-Mitglieder gemacht haben würde.”

    Du meinst, wenn Schily und Ströbele ausgepackt hätten?
    Ne, nä? Das “Klima” spielt halt verrückt bei dir.

  174. sylter456 sagt:

    @TDV
    “Wenn sie sie satt hätten würden sie statt zu jammern und zu motzen, wie sie das ja so gerne tun, mal überlegen wieso die denn ausgerechnet jetzt alle kommen”

    Ich hab jetzt auch mal überlegt (weil ich “sie” satt habe): “die” waren auch schon vor 5 Jahren echt arm dran. Am Arm-Dran-Sein kann’s also nicht liegen, dass die “jetzt alle kommen”.
    Das hat wohl eher daran gelegen, daß eine Irre zuviel twittert (oder sich sonst elektonischer Medien bedient) und alle, die “arm dran sind” in eine bestimmte Richtung lenkt.

  175. Rainer Kaufmann sagt:

    Unterscheidung
    Alte Regel – “Klima” ist, was die Experten über Jahrzehnte vorhersagen können. “Wetter” ist, was die Experten keine Woche vorhersagen können.
    BTW Als Hühnerhalter muss ich korrigieren – nicht die Außentemperatur steuert das Legeverhalten, sondern die Tageslichtdauer. Wie jeder Hühnerhugo bezeugen kann, da meistens das Federvieh schon ab Ende Januar die Produktion wieder anwirft, wenn es draußen heller wird, aber noch bitterkalt ist. Vom “Lichtprogramm” in den Legebatterien ganz zu schweigen.

  176. L oeil stratégique du grès de jonc sagt:

    @ Th. Haupts in vorhergehendem Zusammenhang
    Mutterkogge heute: “Amerika schickt Flugzeugträger nach Korea”.
    .
    Eindeutig “Offenhaltung von Handelswegen”. Danke.
    (DdH)

  177. Gast sagt:

    Warum es Menschen gibt, die
    [Editiert: Es geht mir wirklich auf die Nerven, wenn irgendwelche Leute ohne Nick und Kennung Linkschleuderei ohne echten eigenen Beitrag betreiben. Ich lösche das in Zukunft ohne Rücksicht. Don.]

  178. Gast sagt:

    weise
    Abgewandelt:
    Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über ̶d̶̶a̶̶s̶̶ ̶̶k̶̶o̶̶m̶̶m̶̶e̶̶n̶̶d̶̶e̶̶ ̶̶W̶̶e̶̶t̶̶t̶̶e̶̶r̶ Kriegshandlungen.

    So betrachtet, ist die Bundesregierung weise. Assads Täterschaft am ehesten “plausibel”.

  179. Oberländer sagt:

    Blick nach Ägypten am Palmsonntag
    Paris 2mal, Brüssel 2mal, Nizza, Berlin, London, Petersburg, Stockholm

    und

    Alexandria und Tanta, Ägypten, beide am Palmsonntag:
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/viele-tote-bei-anschlaegen-auf-kirchen-in-aegypten-14964653.html

    Wenn das so weitergeht, wird Klima nur noch in politischem Zusammenhang ein Thema sein im Sinne von politischem Klima. Wer vertellt, das Flüchtlinge kommen, weil ihnen das Meereswasser bis zum Hals schon steht, hat solche Taten, hier traditionell unterreportiert, nicht im Kopf. Es sind solche Dinge wohl, die Flüchtlinge kreieren. Wirtschafts- und Kriminalitätsmigration stehen auf einem anderen Blatt.

    Von einem überaus großzügigen Angebot an Kopten, die mit dem Flugzeug einreisen könnten, habe ich bislang nie etwas gehört, und das ist nicht die erste Tat dieser Art.

  180. ast ffm sagt:

    Dämmunglobbyisten machen den Staat zum Komplizen für Umweltkatastrophe
    Die in einem anderen Beitrag des Don beschriebene Werbung für Wärmedämmung durch die Bundesregierung müsste verklagt werden, verheimlicht sie doch die Wahrheit.

    Bei Tabakwaren müssen Warnhinweise angebracht werden. Dass die in Deutschland verwendeten Baustoffe zur Wärmedämmung des Lobbyverbandes allesamt gesundheitsschädlich sind (Glas- oder Steinwolle ähnlich wie Asbest oder Styropor bei Brand) und es sich wie auch bei Rigips um Sondermüll handelt. Hierfür MÜSSTE der Staat, wie bei Batterien auch, die Rücknahme durch die Hersteller über die Verkäufer zwingend gesetzlich verankern.

    Denn losgelöst vom Sondermüll, wird auch die Bausubstanz einer älteren Bestandimmobilie durchaus in Mitleidenschaft gezogen. Das wiederum sind hohe Wiederherstellungskosten. aber das ist ja eine andere Baustelle mit anderen Lobbyisten …

  181. TDV sagt:

    Recht netter Artikel über die Prantlhausener
    ht tps://kenfm.de/die-sprach-moerder/

  182. ossi eins sagt:

    Aldi-Rost-Esel im pommerschen Tiefland - Klimawechsel
    Versuchte gestern in der Altstadt von Swinemünde in einer – auch nach Berliner Massstäben – rustikalen Pizzeria das Dortmundspiel zu schauen.

    Ich hätte nie gedacht mich jemals nachts – klimatisch – in Polen wohler zu fühlen als in good old Germany…auch unser Wagen stand nach 22:00 Uhr noch einsam und unbewacht auf einem dunklen Parkplatz, … ob das in Berlin auch so gewesen wäre?

    Besonders auffällig sind hier die vielen, ungesprengten Bank-O-maten offen an der Strassenecke. Undenkbar bei uns…

  183. […] FAZ-Artikel „Der Klimawandel als verbindliches Höllenfeuer der Moderne“ lesen sollen (hier). Ob Sie nachdenklich geworden wäre? Vermutlich nicht. Die Zuschreibung der AfD als […]

  184. ottonorma sagt:

    Maledivenuntergang
    Selten, so einen erfreulich objektiven Bericht über das Thema Klima im mainstream zu lesen.
    Kein Angst, die Malediven werden noch lange erhalten bleiben.
    Vor gut 4 od. 5 Jahren präsentierten sich die Malediven offiziell auif ihrer homepage, dass sie auf 11 Inseln neue Flughäfen mit angeschlossenen 200 Betten Unterkünften bauen werden. Also die denken positiv in ihre Zukunft.
    Der Meeresspiegel steigt nach den Landpegeln um ca. 2,2mm/Jahr. Die Satelittendaten geben – nachdem sie an einem der Pegel in Hongkong neu kalibriert wurden – jetzt 3,2 mm an. Zuerst lagen sie niedriger wie die Landpegel. Sogar Mojib Laitif sagte im TV, dass im letzten Jhdt. der Meerespiegel um (sagenhafte) 20 cm gestiegen sei. Vergleichswerte mit früheren Jhdt. hat man aber nicht. Außer : von der dt. Nordseeküste weiß man dass dort der Seespiegel in den letzten 300 Jahren ca. um 35 cm/Jhdt. gestiegen ist.
    Die Hauptsstadt der Malediven, Male, musste wegen der rsanat wachsenden bevölkerung weiter bis an den rand ausgebaut werden. Das geschieht nicht mit Holz sondern Beton und Steinen. Den Sand dafür holt man sich von den Inseln die man so lange runterbaggert hat, bis sie vom Meer überspült wurden. Das berichtete eine Fachzeitschrifft für Ingenieure. Jetzt sind diese Inseln nicht mehr da, und die Aktivisten proklamieren dies als Zeichen des steigenden Meerespiegels. Der Bürger glaubt´s. Und das bei 20 cm im Jahrhundert !!!
    Also es bleibt noch genügend Zeit die Inseln zu besuchen.

    Schon gehört ? Korallen des Great Barier Riffs vor Australien bleichen aus.
    Ja klar, sie ragen auch über das Wasser hinaus und werden jetzt von der Sonne ausgebleicht, weil ihnen das Wasser fehlt. Korallen wachsen mit dem Anstieg des Meeres (auch die Atolle in der Südsee). Für Fachleute die auch tauchen und das ganze nicht nur aus dem Flugzeug beobachten ist klar : der Meeresspiegel ist gesunken, denn von sich aus wachsen die Korallen nicht über das Wasser hinaus. Geht gar nicht. Und jetzt bauen sie ab, um sich der neuen niedrigen Höhe anzupassen. Natürlich darf das offiziell nicht sein, und der entsprechende Fachmann schiebt das auch pauschal auf den Klimawandel.
    Toll, wir haben jetzt ein Wort, das nicht länger erklärt werden braucht, und wir können alle Vorkommnisse erklären : “daran ist der Klimawandel schuld”.

  185. Günther sagt:

    Ihr vermischt alles
    Leute! Lernt endlich zwischen natürlichen und “Mensch gemachtem” Klimawandel zu unterscheiden. Der Meeresspiegel steigt seit 20 000 Jahren. Und früher wesentlich schneller als heute. Der Anstieg des Meeresspiegels hat mit dem Kohlendioxid nichts zu tun ! Das Argument “die Inseln gehen unter weil der Meeresspiegel steigt; deshalb müssen wir CO2 einsparen” ist schlicht dämlich. WARUM lässt man uns in dem Glauben dass der Mensch Schuld am Untergang der Inseln ist (was auch nicht stimmt denn es handelt sich bei den meisten Inseln um Koralleninseln die nachwachsen; der Meeresspiegelanstieg liegt gemittelt bei rund 1,5-1,7 mm/Jahr, also 15-17 cm in 100 Jahren!)? Wer einen Meeresspiegelanstieg in Verbindung mit menschlicher Energiegewinnung bringt hat entweder keine Ahnung oder will uns manipulieren. Bitte einfach im Internet Infos holen und vergleichen. Und mitdenken. Ist besser als das weitverbreitete dumpfe Nachplappern.

  186. Time sagt:

    Skepsis ist die Sepsis
    Gut geschrieben aber die Fakten ausser Acht gelassen. Das ist keine Skepsis sondern Verweigerung von Fakten.

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