Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Entkolonialisierungssieg und seine Grenzen

| 547 Lesermeinungen

Seht ihr unseren Stern dort stehen?

Heute sind noch die Sternsinger unterwegs, und diverse antideutsche Medien aus Berlin lassen es sich natürlich nicht nehmen, gegen diese alte, katholische Tradition  Einspruch zu erheben. Es sei ja wohl Blackfacing, dass man da ein Kind schwarz anmale, das dann einen schwarzen König aus dem Morgenland darstelle. Das sei voll kolonialistisch! Das kann man zwar theoretisch so sehen, praktisch möchte ich die werten Kollegen darauf hinweisen, dass sie auf diese Art eine phantastische Gelegenheit auslassen, antideutsch zu sein: Denn zu der Zeit, als die Drei Könige angeblich dem Stern folgten, saß der heutige Deutsche noch auf Sumpfeichen und nagte allenfalls die Knochen zivilisierter Römer ab, so wie der Berliner ja auch heute noch im Sumpf sitzt und von dem lebt, was das halbromanische Kulturvolk der Bajuwaren ihm schickt. Jedenfalls hatte damals nur der Römer afrikanische Kolonien, der Germane war dazu nicht in der Lage und selbst Gegenstand kolonialistischer Bemühungen. Verschweigt man an dieser Stelle geschickt, dass man anhand des römischen Limes noch heute die deutsche Bildungsgrenze festmachen kann, könnte man die frühere koloniale Inkompetenz den germanischen Nachfolgern auch hineindrücken, statt sich bei uns noch mehr verhasst zu machen. Schließlich hetzen Medien hier gegen Kinder, die eigentlich etwas mit guter Absicht tun.

Vielleicht glauben die antikolonialistischen Mitarbeiter von Vice und taz aber auch, dass ihnen später mal die Stalinsinger helfen, wer weiss. Das Sternsingen haben bei uns übrigens nicht alle gemacht, es gab ja auch Heidenkinder, und…

Also, nur unter uns, wenn die Antideutschen wüssten, was wir als Kinder… wir haben soga’ Aste’ix gek’iegt, wo nicht nu’ ’öme’, sondern auch Pi’aten zu sehen wa’en und eine’ davon wa’ im Mastko’b und de’ wa’ fett und schwa‘z und hatte einen Sp‘achfehle‘… wir fanden das lustig… ich glaube, wenn ich weiter erzähle, schickt Bundeszensurminister Heiko Maas selbst heute noch das Jugendamt zu meinen Eltern. Denn das ist nach heutigen Standards sicher schon ein Verbrechen, ganz im Gegensatz zu dem, was man Herrn Kachelmann angetan hat, und was der amtierende Justizminister bei Twitter 2011 kommentierte:

Also, das alles ist natürlich schrecklich, so wurden wir groß, und es kann nicht überraschen, wenn nun allenthalben begonnen wird, Säuberungen durchzuführen. Berlin geht mit gutem Beispiel voran und gibt den Strassen im afrikanischen Viertel Namen, die nicht mehr an die unselige Kongo-Konferenz erinnern, und macht sich dabei ganz, ganz klein. Zwischen mir und dem deutschen Kaiserreich, in das alle Teile meiner Familie mit den 1866er und 1871er Kriegen zwangseingemeindet wurden, und zu dem niemand auch nur ein einziges Mal befragt wurde, liegt inzwischen wirklich viel: Eine Weimarer Republik, eine NS-Dikatur und eine Bonner Republik. Es ist mir nicht ganz eingängig, warum ich mich als Mischung diverser Südvölker, die sich an der Donau sammelten und entweder für den bayerischen König oder die Socialdemokratie waren, für das Vorgehen damaliger Berliner Kolonialbehörden und Truppen in Afrika verantwortlich fühlen soll. Die heutige SPD, die momentan im Internet Zensur-Gesetze vertritt, kann schließlich auch nichts dafür, dass sie mal Freiheitsfreunde und Charaktermenschen wie Ferdinand Lasalle und Kurt Schumacher in ihren Reihen hatte. Ich habe nicht das geringste mit jenem Kolonialismus zu tun, der heute linke Aktivisten dazu antreibt, “Mohrenstrassen” umzubenennen und einen Dachdecker namens Neger zu diffamieren. Und ehrlich gesagt, habe ich da auch noch ganz andere Kaliber daheim.

Sie werden vielleicht denken, das sei eine lediglich Esterhazyschnitte. Da haben Sie recht, aber dass sie aus einer Konditorei stammt, die vom stellvertretenden CSU-Bürgermeister meines Dorfes gegründet wurde – das mag in Zeiten der ausgerufenen “konservativen Revolution” schon bedenklich sein. Dafür ist das Bild schön bunt, wird man sich vielleicht sagen, nicht nur so weiß wie der Zuckerguss, es wirken viele Farben zusammen, und wenn man nicht genau hinschaut… wenn man es aber tut, könnte ich mich genauso gut schwarz bepinselt im Bananenrock auf den Alexanderplatz stellen und vor Vertreterinnen der Ministerien für Justiz und Frauen singen:

Ich trage nur ein Feigenblatt mit Muscheln, Muscheln, Muscheln
und gehe mit ’ner Fidschi-Puppe kuscheln, kuscheln, kuscheln.
Von Bambus richte ich mir eine Klitsche ein.
Ich bin ein Fidsche, will ein Fidsche sein!

Geschrieben haben den Sexualkolonialfoxtrott übrigens Friedrich Hollaender und Robert Liebmann, die beide früher schon ihre Erfahrungen mit deutschen Regierungsverboten machten, weil solche jüdisch-frivolen Texte nicht zum züchtigen Gedankengut des deutschen Volksgenossen passten. Sich schwarz bepinseln lassen wie ein Fiji oder ein Sternsinger jedoch ist nichts gegen die historischen Komplikationen auf diesem Bild. Zum Beispiel das Tablett.

Das ist grün und gold und wurde zu einer Zeit in China hergestellt, als das Land von europäischen Kolonialmächten in Einflusssphären aufgeteilt wurde. China würde von der früheren Regionalmacht zu einer Art verlängerten Werkbank der Europäer, die um 1900 herum der Meinung waren, dass sich daheim jeder kolonialen Luxus in Form von Lackarbeiten leisten können sollte. Natürlich war das keine Kunst mehr wie jene Stücke, die um 1750 das Herz einer Adligen in roter Seidenrobe erfreuten, sondern nur noch, bestenfalls, Kunsthandwerk. Und das stammte aus einer Arbeitsform, die wir heute klar aus Ausbeutung bezeichnen würden.

So weit, und damit kommen wir zur nicht unbedingt vollendet geschmackvollen, aber dafür victorianischen Teekanne aus Silber, kam es, weil Europa seit der Eröffnung der Seidenstrasse eine negative Außenhandelsbilanz hatte. In Fernost wuchsen Gewürze und entstanden Luxuswaren wie Porzellan, in Europa kaute man Biorüben und malte mit Öl auf Leinwände, die kein Chinese kaufen wollte. Chinesen ließen sich vor allem mit Silber bezahlen. All das schöne Edelmetall, das Spanier in Mexiko durch hungrige Indios und afrikanische Sklaven an das Tageslicht förderten, gelangte auf den europäischen Markt. Sei es, weil Spanier mit dem Blutsilber flämische Spitzenstickereien für ihre Frauen bezahlten, sei es, weil Briten die Spanier und ihre Flotten ausplünderten. Niederländer und Briten nutzten das Silber dann zum Handel mit den Chinesen, die damit reich wurden. Bis die Briten doch etwas fanden, für das Chinesen ihr Silber freiwillig hergaben: Opium.

Es gibt einen unschönen Kausalzusammenhang der extrem üppigen und schweren Silberkannen aus England und der gezielten Opiumverelendung der Chinesen im victorianischen Zeitalter. Die Folge waren Opiumhandelskriege, die die Chinesen verloren, und die die Tür für Europas Kolonialismus öffneten. Man muss sich das drogensüchtige China jener Tage vorstellen wie einen Görlitzer Park, und die Verwaltung des Staates wie das Funktionieren der Berliner Flughafenplanung, während das Silber in den Taschen der dealenden Invasoren aus kriminell agierenden Feindstaaten endete: Der Umstand, dass bei mir auf dem Lacktablett eine Silberkanne steht, wäre ohne den – ohne Berlin bespiellosen – Niedergang Chinas im 19. Jahrhundert undenkbar.

Auf dem Gemälde dahinter ist übrigens noch eine Adlige zu sehen, mit genau jeder Spitze um den Hals, die mit dem Blutsilber aus Amerika teuer gekauft wurde, mit einer zur Schau gestellten Überbrust, die eindeutig das Ziel verfolgt, reiche, weisse Männer zu erfreuen, gekleidet in einer roten Seidenrobe. Um 1750 kann sich keine Adlige so eine Robe leisten; ohne dass unter ihrem Clan Dutzende von Leibeigenen in Schweineställen hausen, oder ihr Liebhaber es bezahlt – beispielsweise durch den damals üblichen Betrug beim Aufstellen von Regimentern für die Kabinettskriege. Das Bild stammt in etwa aus der Epoche des siebenjährigen Krieges, vor dessen Hintergrund Voltaires Candide spielt. Angesichts der Kosten für so ein Gemälde mussten noch weitere Leibeigene den ein oder anderen Winter hungern, denn schon damals gab es zwei Arten von Menschen auf dieser Welt, die einen sahen gut aus und die anderen hatten keine Zeit für Luxussorgen.

Um das alles noch zu verschlimmern – und ich schwöre, ich habe das erst gemerkt, als das Photo bereits gemacht war – ist das Porzellan laut Marke von Sophienthal, und zwar die Form Fein Bayreuth. Es mag eine Form der klassischen Moderne sein, aber entworfen wurde sie schon im NS-Staat. Die Firma Sophienthal gehörte ab 1936 zum Rosenthalkonzern, der 1937 still “arisiert” wurde, und bot damals dem überzeugten Nazi die Möglichkeit, gutes Porzellan ohne jüdischen Namen zu kaufen. Ich habe es hier beim Einzug als Gebrauchsgeschirr neben meinem echten Rosenthal auf dem Flohmarkt in Gmund gekauft, 200 Meter vom privaten Wohnhaus von Heinrich Himmler entfernt, und ganz ehrlich: Es ist vermutlich kein Zufall, dass gerade in meiner Nazibonzen-Region so ein Geschirr bei Villenräumungen in Kisten anfällt.

Die Esterhazyschnitte ist übrigens nach einem Mann benannt, der sein unterdrücktes Volk an die Österreicher verriet.

Das war jetzt nur eine kleine Ecke meiner Wohnung, und wir haben noch nicht über den Seidenteppich aus persischen Kinderhänden an der Wand dahinter gesprochen, oder über das aus Skalvenarbeit stammende Quecksilber für die Spiegelproduktion. Und dann regen sich Berliner Medien auf, weil bei uns Mütter jedes dritte Gesicht schwarz bemalen, weil Kinder um die Häuser ziehen, freundliche Lieder singen, einen gut gemeinten Segen an die Türen schreiben und Schokolade für sich und Geld für die Kollekte sammeln. Das sei kolonialer Rassismus, da habe man gefälligst “aware” zu sein. Ich schenke mir aus der echten Blutsilberkanne einen fair gehandelten Bio-Assam in die potenzielle Himmlertasse und kann nicht aufhören, mich zu wundern, denn angeblich machen die Substanzen, die progressive Autoren von illegal hier lebenden Drogenkriminellen aus Afrika und ihrer Mafiastruktur dahinter kaufen, milde, ruhig und nachsichtig. Es gibt noch einiges mehr an kolonialem Erbe, und damit meine ich nicht nur den deutschen Drogenkonsumenten zweckdienlichen Afrikaner, der bei Abschiebung durch einen anderen ersetzt wird, oder den dicken, indischen Teppich aus der Zeit der Vizekönige, auf dem meine Füße warm bleiben, sondern auch den offensichtlich unsterblichen Spruch “am deutschen Wesen soll die Welt genesen”. Der steht nach meinem aufgeklärten Dafürhalten für die krasse Fehleinschätzung der eigenen, scheinbar guten Absichten, die aus den egoistischen, aber erträglichen Mitmenschen von Nebenan erst die Völkermörder, Sklavenschinder und Arisierer gemacht haben.

Sternsinger treten moralisch durchaus bescheidener auf, und bekommen dafür Spenden und Süßigkeiten.


547 Lesermeinungen

  1. Viel wäre geholfen,
    wenn alle anderen Menschen, die einen öffentlichen Text verfassen, auch schon mal ein Geschichtsbuch, das von vor 1933 erzählt, gelesen hätten.

    Ich habe lange geglaubt, dass es eine spezifische Schwäche der leninistischen DDR-Geschichtsschreibung sei, ältere Gegenstände zu ignorieren. Wahrscheinlich ist es aber eine Schwäche aller Leute, die sich einreden, sie seien verdientermaßen der Gipfel der Schöpfung.

    Zu verstehen, dass sich die schönen und die hässlichen Seiten eines Phänomens fast immer bedingen, wäre erfreulich demutfördernd.

    • Es wird noch lange dauern und schmerzhaft werden, bis man sich mal wirklich alles anschauen kann, was zum Verderben führte, und die Linken sind da auch keine aboluten Heiligen.

    • @AR
      Sie liegen nicht weit daneben. Es gibt eine stille Kulturrevolution, angestoßen von den Postmodernisten. Die haben ihr marxistisch-leninistisches Gedankengut einfach umetikettiert, aus dem Klassenfeind wurden die Unterdrücker, aus dem Proletariat die unterdrückten, kolonisierten, oder sonstwie marginalisierten Gruppen. So ließen sich auch wieder Leute für den Klassenkampf begeistern, denn was der Kommunismus angerichtet hatte war damals schon aller Welt bekannt, und im Kapitalismus lief es wesentlich besser als in den sozialistischen Stataten.

      Also haben wir jetzt den Oberunterdrücker WHM (weißer heterosexueller Mann), und alle anderen haben nichts zu verlieren, außer ihren Ketten, während sogar Bischöfe den Marxismus pushen.
      Daß in Venezuela die Menschen vor lauter Hunger Hunde schlachten ist egal, wenigstens essen sie keine Kinder, wie damals unter Stalin.

    • an AR
      Es wäre schon eine Menge geholfen, wenn man sich vor Augen führen würde, dass die Vermittlung des Geschichtsunterrichtes in der DDR ganz normal mit der Urgesellschaft begann, während der Westen es in Berlin tatsächlich geschafft hat, den Geschichtsunterricht in der Grundschulde zugunsten von Gewi vollständig abzuschaffen. Das ist nämlich die Wahrheit.

      Die Probleme des Westens sind folglich nicht mit der DDR zu erklären. Auch, dass Sie offenbar im Unterricht geschlafen haben, nicht.

    • Titel eingeben
      Lieber Ostler,
      Sie haben mich missverstanden. Das kann an mir oder an Ihnen liegen, aber am wahrscheinlichsten ist wie so oft die Mitte.

      Deswegen ein bisschen deutlicher als in meinem ersten Kommentar:
      Schön, dass es Texte wie diesen gibt, die Schönes und Unschönes gebildet in Relation setzen.
      Verrückt hingegen, dass viele andere, die auch etwas zu sagen haben glauben, nicht annähernd wissen, was auf dieser Welt schon alles geschehen ist.

    • Kleine Anmerkung an den Ostler
      Die Urgesellschaft ist keine historische Tatsache und hat darum im Geschichtsunterricht nichts verloren.

      Man muß aber sagen, daß die DDR sich ein insgesamt entspannteres Verhältnis zur deutschen Geschichte leisten zu können glaubte als die Deutschen im Westen, weil die Dinge, die zwischen 1933 und 1945 geschehen waren, im besseren Deutschland ja überwunden waren. Der positive Rückgriff auf die (vor allem preußisch-)deutsche Geschichte vor 1933 ist ein Kennzeichen der DDR-Geschichtspolitik, das Westlinken schon immer ein verschweigenswertes Greuel war.

    • am deutschen Wesen
      „Der positive Rückgriff auf die (vor allem preußisch-)deutsche Geschichte vor 1933 ist ein Kennzeichen der DDR-Geschichtspolitik, das Westlinken schon immer ein verschweigenswertes Greuel war“

      in dem Teil liegt der Grund der Nazis, dieses Deutschland ist viel besser als alles andere der Preussen.

    • kleine Anmerkung an den Fürsten v. Bismarck
      Ihre Bemerkung zu Ur- und Frühgeschichte ist schlichtweg falsch; selbstverständlich gehört das zu den Geschichtswissenschaften. Und ich habe auch nicht vom „Urkommunismus“ geredet, sondern von der „Urgesellschaft“; im DDR-Unterricht der 5. Klasse war im Hinblick auf die Entwicklung des Menschen schlicht vom Zusammenleben Horden die Rede (die war u. a. in Höhlenmalereien verewigt, ist also durch Quellen belegt).

      Aber ich nehme an, dass Sie ein Westler und damit im Besitze der einzigen Wahrheit sind, die Sie – vererben. Weshalb die Schulpflicht der Berliner Kinder nun auch missbraucht wird, den Kindern in der Grundschule gleich gar keinen Geschichtsunterricht mehr zu erteilen, sondern ein Mischfach namens „Gewi“; vermutlich, damit sich „Uneingeweihten“ das Geheimnis der Chronologie nicht erschließt!

      Ganz klare Worte: Das „bereichert“ mein Leben nicht! Nein, das ist kein Nutella im „Supermarkt“ wert. Nein, das möchten wir nicht! Nein, ich fühlte mich nicht als „Ostler“, bis ich begriff, dass Leute wie Sie und Leute wie ich gar nichts gemeinsam haben. Das geht nämlich nicht, wenn Leute wie Sie immer besser wissen, was Leute wie ich nunmal besser wissen. Und nun: Auf Wiedersehen!!

    • @Ostler + v. Bismarck
      „Nein, das möchten wir nicht! Nein, ich fühlte mich nicht als „Ostler“, bis ich begriff, dass Leute wie Sie und Leute wie ich gar nichts gemeinsam haben. Das geht nämlich nicht, wenn Leute wie Sie immer besser wissen, was Leute wie ich nunmal besser wissen. Und nun: Auf Wiedersehen!!“

      Wer nun den besseren Gechichtsunterricht machte bzgl. der Höhlenmenschen, ick weess es nich…Tatsache is jedoch ein befreundeter West-Investor der alte West-Schulkarten Deutschlands vor 33 in sein Schaufenster stellte, die die gesamte, hiesige Kleinstadt so nicht kannte. …Meine liebe Frau (zugegeben nicht studiert) vermutete lange, wenn Wessis von Ostpreussen sprachen, das diese dann Teile von Meck-Pomm meinten. Alles was hinter der „Friedensgrenze“ liegt, is bekanntlich politisches NoGo…

      Es gilt weiterhin die goldene PDS-Regel:

      Der Ossi is schlau und stellt sich dumm,
      der Wessi macht es andersrum!

      Lieber „Ostler“ bitte back to the roots…Lieber Bismarck aus dem Auenwald,to. Wir Deutsche brauchen eine KleeneKoa auf der Bürgerebene!!! Sonst bricht dett allet zusammn!

      Marie Antoinette: Bürger esst mehr S-wälder + Esterhazykuchen!

  2. Danke für dieses köstliche "Wort zum Dreikönigstag"
    Don bringt einen doch immer wieder zum nachhaltigen Schmunzeln mit seinen Anektoden aus dem Berliner Sumpf :-)

    • Gern geschehen, ich habe ja immer die Wahl, ob ich mich über die Niedrigunwohlgeborenen ärgern oder ihnen eine Abreibung verpassen soll. So als unbeteiligter Heide.

  3. Zweikönigstag
    weil:
    zwei Könige und ein Reservekönig
    kommen an der Haustür klingeln.
    Den dunkelhäutigen gibt es hier
    ganz tief im Süden nicht mehr.

    Sieht es da in Bayern bessr aus?

    • Drei Könige für Unterfranken
      Wenigstens bei uns in Unterfranken kamen dieses Jahr drei Könige, korrekt geschminkt.

    • nur zwei Könige
      Bei mir ist der Rassismus ausgebrochen. Die hl. drei Könige, deren Verkörperungen vor meiner Haustüre standen, waren alle weiß. Ausgesandt von der ev. Kirche (natürlich!). Und zwar nicht nur die Gruppe, die bei uns war sondern auch die andere Gruppe, die in der Nachbarschaft unterwegs war. Somit wohl kein Zufall.

      Also, ich finde das höchst in höchsten Maße rassistisch. Denn die drei werden ja auch als die „drei Weisen aus dem Morgenland“ bezeichnet.
      Und damit spricht die ev. Kirche Bayerns Schwarzen ab, sowohl weise als auch königlich sein zu können.
      Oder sind die so sprachpolizeilich durchgegendert und gebrainwashed, daß sie in geistiger Umnachtung nur noch an „drei Weiße“ denken konnten?

    • Wei[s|ss|ß]e
      … oder (neue) Rechtschreibschwäche?

    • King Genderfluid
      Bei mir waren auch 3 Könige und einer war schwarz, aber alle waren dargestellt von Mädels (habe € 10.- gespendet, damit sie nächstes Jahr wiederkommen).

    • Fortschritt! Demnächst auch Päpstin.

    • Päpstin??
      Nun gut, an deren Existenz hat die Kurie offiziell ca. 300 Jahre geglaubt, danach aber nur noch Evangelikale und GenderistInnen. Und alles wegen eines neuen päpstlichen Inaugurationszeremoniells, in dessen Ablauf sich der neue Papst (männlich!) als gebärende „Ecclesia“ auf einen kurulischen Stuhl (später: „sella stercatoria“) mit breiten Beinen legte. Das mußte doch zu Mißverständnissen führen …

  4. This house has been condemned, it's to be burnt with the books immediately.
    Don, wollen Sie doch noch als Märtyrer enden?

    All Ihr Eigentum, nichts davon ist political correct.
    Selbst der Mercedes ist SCHWARZ!

    • @ g'night
      Nur ’ne Kleinigkeit (da kommt der Pauker in mir durch): Sie als alter Englisch-Experte müssten eigentlich wissen, dass es heißen sollte „politically correct“ (Regel: das Adverb „politically“ modifiziert nach prädikativem Gebrauch eines „linking verb“ ein Adjektiv; bei einem Nomen wie „correctness“ kann allerdings kein Adverb stehen, dieses muss durch das [in diesem Fall attributiv gebrauchte] Adjektiv „political“ modifiziert werden).

      Aber sonst lese ich Ihre Texte immer mit großen Genuss, und das Englisch ist ja auch OK.
      Und daher möchte ich mich typisch britisch à la James Bond verabschieden:

      Good night, Goodnight!

    • You, sir, are fluent in the international language of *bullshit"!
      Mr Charles,

      mit Englisch kommen Sie aber heutzutage nicht mehr all zu weit vor die Haustür.

      Da Draußen brauchen Sie Globish.

      Abgesehen davon operiert die Autokorrektur wiederum mit einer ganz anderen „Sprache“….
      Das Ergebnis sehen Sie dann oben. :-)

      Wieauchimmer, alles besser als die neue bullshit Sprache der Regierenen

    • Bullshit I can't hear you
      Wie lebendig die Sprache ist, dies zeigt sich ja gerade an solchen Sprachentwickler wie Herrn Maas, der uns gerade mit den Neuerungen der aus dem amerikanischen übernommenen Hatespeech vertraut macht.

      Die nun hier vom Don thematisierte Erweiterung in Form von Ethnophaulismus eröffnet Spielraum für elaborierte Konzepte einer von Sinn befreiten Sprache, welche „content is king“ zwar widerspricht, aber andererseits die Barrieren aus dem Weg räumt, die der lingua franca einst das Genick brachen.

      Am Ende werden wir uns alle verstehen, wenn wir in der Sprache der Gewalt miteinander kommunizieren.

    • Entschuldigung,
      ohne Zusammenhang zwar, aber lustig: Tom Lehrer’s Lektion über den Gebrauch der Endung -ly im Englischen. https://www.youtube.com/watch?v=dB2Ff8H7oVo

  5. Wunder-wunderschön!!!
    Es freut mich ungemein, dass das noch junge Jahr weitergeht, wie das alte aufgehört hat, und ich bitte inständig: hören Sie nicht auf, Salz in die Wunden derer im Bundeshauptslum zu streuen, die sich ob ihrer Borniertheit dieser Wunden nicht einmal bewusst sind – man gibt ja auch diese Hoffnung nicht auf: dass sie irgendwann wach werden und sich besinnen. Möglichst eines Besseren.
    Bei uns in der Diaspora waren sie auch unterwegs: Jungs und Mädels im Alter von vielleicht 10 Jahren – so, wie auch ich vor über vierzig Jahren unterwegs war: den Kindern wie ich eins war und sie eins sind in ihrer Not zu helfen. Hochpolitisch pseudo-korrektes Gedankengut hat uns nicht interessiert, interessiert auch die Kinder nicht, die heute unterwegs waren, und hilft jenen, denen hier AKTIV geholfen wird, keinen Deut weiter. Aber macht nichts, wichtig salbaderd und bestimmt ein gutes Gewissen dabei gehabt – Ihr Flachpfosten!

  6. Es steht Ausgleich an....
    Ausgleich für die Missetaten. Da nun ja bekanntlich die BRD und die DDR nach der fast kompletten Zerstörung durch den „Heiligen Harris“ durch Sklaven aus Marrokko, Tunesien, Lybien, Ägypten, Eritrea, Nigeria… (usw. usf), Syrien, Pakistan, Iran, Palästina, Jordanien (usw usf) aufgebaut wurden, ist es nun endlich Zeit für Ausgleich.

    Nicht nur in Form von Vollpension bei den früheren Sklavenhaltern zwischen Skagen und Messina. Nein, die armen geschundenen Seelen, aus den Ländern, die ohne unseren Kolonialismus blühende Landschaften (selbst in der Wüste) wären… Nur ein rassistischer Faschist bringt den Zustand der Länder mit Bevölkerungsexplosion, gewalttätiger Religionsideologie und auf dieser Ideologie basierender Untätigkeit in Zusammenhang.

    So nach diesem Geschwurbel fragen sich Gastgeber und Foristen, worin denn der Ausgleich, neben der Vollpension, NOCH bestehen kann? Äh ja, da gibt es etwas, was in Deutschland ganz doof ist: Ehrenmorde werden hier als Morde mit vollem Strafmaß geahndet. (Gilt auch für Morde wegen kurzer Zündschnur des Mordenden…). Lebenslang im Knast kann man allerdings schlecht sein Taschengeld per WesternUnion nach (Länderliste s.o.) überweisen.

    Um diesen untragbaren Zustand zu beenden hat unser aller geschäftsführender Justizminister, seine unendliche Weisheit sei gepriesen, einen neuen Gesetzentwurf in der Mache:

    Einem Mörder kann das Strafmaß auf 5Jahre gekürzt werden wenn er:

    * „aus Verzweiflung“ handelte,
    * um „sich oder einen ihm nahestehenden Menschen aus einer ausweglos erscheinenden Konfliktlage“ zu befreien,
    * durch eine „schwere Beleidigung“ oder „Misshandlung (…) zum Zorn gereizt“ wurde oder
    * von einer „vergleichbar heftigen Gemütsbewegung“ betroffen war.

    Mit anderen Worten: Ehrenmord, Mord aus Mangel an Benehmen soll mit Rabatt behandelt werden.

    Der Gastgeber kennt meine tiefe Abneigung gegen gewaltbedingtes Ableben. Ich gebe zu Protokoll: Dieser unbeschreibliche Vorgang erzeugt heftiges Würgen.

    • @ booooster
      Wo ist das Problem?

      Die Judikative passt sich an die veränderten gesellschadtlichen
      Bedingungen an.
      Das macht sie immer. In diesem Fall an die Verrohung der
      Gesellsächaft.

    • @E.R. Binvonhier
      Das ist ebenso erschreckend wie wahr.

      Das Schlimmere ist: Oft genug wird ja nicht einmal Mord festgestellt. Dann ist es eh egal, welchen Rabatt es auf Mord gibt.

  7. Ich vergaß
    Danke für diesen bezaubernden Text. Er versüßt mir in diesen dunklen Zeiten den Abend!

  8. Schwarz oder Halbschwarz, legalisiert es !
    werter DON, nun haben sie sich mal nicht so: bei VICE steht auch, dass SCHWARZFAHREN legalisiert werden muss.

    sie schreiben nur nicht, ob das nur für Schwarze gelten soll oder auch für Weisse ? und was ist mit den jeweils Halben ? und was mit den Dunkeldeutschen ? deshalb bin ich rastlos. oder gilt die Legalisierung nur für Fahrräder ? aus Bioproduktion zum Beispiel oder fairem Handel ?
    alle anderen stehen auf SchwarzenListen.

    VICE denkt auch sehr logisch: wenn man weniger einsperrt in den Knast (wegen Schwarzfahren), dann brechen auch weniger aus.

    insgesamt unterstütze ich VICE, nach dem Schwarzfahren sollten dann SchwarzeKassen legalisiert werden ! falls die Schwarzen in Biberach überhaupt je welche hatten !

    darauf würde ich mir jetzt gerne einen Mohr im Hemd bestellen, leider bin ich aber gerade nicht in der Steiermark, also nicht in KohlSchwarz im Bezirk Voitsberg bzw. in Schwarzau im Schwarzautal. alternativ würde ein GrosserBrauner helfen jetzt !

    DON, also danke für ihre Mo(h)ritat von den Sternsingern, ich werde hier das Gartentürchen weit offenlassen, damit ich die Drei begrüssen kann, besonders den Mohren ! dann gibt’s einen Obolus in den Klingenbeutel vom Schwarzgeld !

    • Ob das nun rassistisch ist? Ich zahlte, stiege in die ...
      … S-Bahn ein und hängte mir ein Schild um, auf dem stünde:

      „ich fahre weiß.“

    • Witzig ist,
      wenn Schwarzfahren kein Straftatbestand mehr ist, das Benennen desselben aber schon. Wie ‚den Neger machen‘ generiert sich ‚Schwarzfahren‘ aus rassistischen Denk- und Sprachmustern, die bekanntlich nicht nur 6 Mio in dt. KZs, sondern u.a. auch 5 Mio im Kongo das Leben kosteten.

      Gibts ‚unsere‘ Berliner Straßennamenautodafes auch in Belgien, London oder Paris, oder sind ‚wir‘ (Merkel-wir) neuerlich auf Weltgenesungsfeldzug?

    • In england und den USa ist man ähnlich drauf, da kommt sie Seuche auch her. (Habe ich Seuche geschrieben? Ups.)

  9. ???
    „Zwischen mir und dem deutschen Kaiserreich, in das alle Teile meiner Familie mit den 1866er und 1871er Kriegen zwangseingemeindet wurden, und zu dem niemand auch nur ein einziges Mal befragt wurde, liegt inzwischen wirklich viel“
    Die Kriege waren 1866 und 1870 … bis 71, Bayern waren 66 bei den Losern den damals lebten sie noch auf Bäum äh, ich meine sie waren noch hinter dem Mond.
    Nein, das ist natürlich Unsinn, die waren auch damals schon ganz schön extrem drauf und umso fanatischer 1870 als es gegen einen Feind ging der so schön verliert das man es ihm einfach nicht abschlagen kann. Und wie groß war erst der Jubel als dann 1871 ganz am Schluß auch das Kaiserreich gegründet wurde, da muß man mal auf Friedhöfe in Oberbayern, mit alten Grabstellen von anno dunnemals, gehen. Da sieht man manchmal Sprüche, so nationalistisch und „fremdenfeindlich“ – das gibs nur in Bayern! Und wie die Bayrischen Soldaten gut Freund waren mit den Preussen 1871, das war schon einmalig und sehr auffällig.

    von einem dessen ganze Familie in die Demokratie zwangseingemeindet und auch nicht ein einziges Mal befragt wurde
    natürlich , sie konnten und können ihre Stimme ABGEBEN

    • Ein paar zu schnell geschriebene Details
      Wir wollen nicht vergessen, dass es Frankreich in Person Napoleons III. war, der dem Norddeutschen Bund 1870 den Krieg erklärt hatte, weil ein Graf von Hohenzollern (Sigmaringen/Süddeutschland) sich um den spanischen Thron beworben hatte.

      Man muss sich nur den „Arc de Triomphe“ in Paris mit den Listen von Napoleons Massakern und Raubzügen anschauen, um eine gewisse Motivation, diese endlich abwehren zu können, zu verstehen.

      (Diese Liste beginnt übrigens mit „Wertingen,Lauingen, Dillingen, Oberelchingen…, alles Orte entlang der Donau in Bayern“)

      Die Preussen hatten ob der regelmässigen Niederlagen gegen die Franzosen ihre Kriegsakademie gegründet und dieses war das erste Mal, dass sie endlich mal gewonnen hatten.

      Dass das eine gewisse Freude auslöste und kleine Jungs plötzlich in Matrosenanzügen herumlaufen wollten, ist diesen nicht vorzuwerfen.

      Im übrigen wurde durch die Gefangennahme Napoleons III. am 2. September 1870 zwei Tage später in Frankreich die Demokratie wieder hergestellt, die Napoleon III. 1852 abgeschafft hatte, als er sich vom gewählten Präsidenten zum Kaiser ausrufen liess.

      Und was die Freundschaft der Bayern mit den Preussen betrifft: Immerhin zogen die Bayern und Württemberger nur unter der Bedingung ins Feld, nicht die verhasste Preussische Pickelhaube tragen zu müssen und bei der Gründung des Reiches 1871, wo der König von Preussen zum „Deutschen Kaiser“ (nicht: Kaiser von Deutschland) gekrönt wurde, behielt der König von Bayern die völkerrechtliche Vertretung Bayerns und den Oberbefehl über die Bayerische Armee bei sich selbst.

      Wilhelm II. musste 1914 deshalb „das Reich befände sich im Kriegszustand“ erklären, „ausgenommen des Territoriums des Königreiches Bayern“, das diese Kriegserklärung auch nie nachholte.

      Als die Regierung der Weimarer Republik nach dem Ersten Weltkrieg den Oberbefehl auch über die Bayerische Armee verlangte, schrieb man in München dazu eine geharnischte Kritik.
      Der Berliner Kriegsminister von Seeckt verfügte daraufhin der Bayerischen Armee die Verhaftung des Redakteurs und die Beschlagnahme der aufmüpfigen Zeitung.
      Die Bayerischen Generäle verweigerten diesen Befehl beziehungsweise bezweifelten die Befehlsgewalt von von Seeckt über die Bayerische Armee und wurden daraufhin von von Seeckt entlassen.
      Daraufhin rief dieser Zeitungsredakteur zum Marsch auf Berlin und zur Absetzung der sozialistischen Berliner Regierung auf (entscheiden Sie selber, ob er Recht hatte).

  10. Herrlich ...
    … der Abend gerettet und die Welt wieder in besseres Licht gerückt, danke dafür!

  11. Titel eingeben
    Sowas von fertig! Ich find‘s gut.

  12. Blutschande
    „Es ist mir nicht ganz eingängig, warum ich mich …, für das Vorgehen“

    Tja, ich weiß auch nicht recht, warum ich für die Untaten der Vorfahren von C. Roth, Frau Slomka, Maas, Prantl & Co. mit der Zerstörung meiner Heimat büßen soll. Mir würde es genügen, wenn die das Geraubte und Gestohlene zurückgeben und ihre schicken Kiezwohnungen räumen würden

    Aber es wohl so: der Verkommene klammert sich halt an andere und versucht sie nach unten zu reißen.

    Also gute Türriegel und einen guten Steuerberater.

  13. der Kannengriff mit den beiden elfenbeinernen Ringlein, die gegen Hitze isolieren sollen,
    ist aber nett.
    Ansonsten: Allrad, Schneeketten und Ansitzmantel immer dabei, und auf sich aufpassen!

    • Ansitzmantel
      da muss ich gleich mal
      danach schauen.
      Der Winter scheint
      noch hart zu werden,
      die nächsten 4 Jahre.

  14. Könige...
    Dabei sind die Sternsinger ja sogar unter Multi-Kulti-Apsekten sehr vorbildlich. Und das, obwohl nirgendwo in der Bibel von Königen die Rede ist und die Weisen/Magier ja aus dem Osten kommen, wo allenfalls in Richtung Indien sehr dunkelhäutige Menschen anzutreffen sind, was allerdings im wahrsten Sinne des Wortes weit hergeholt wäre.

  15. bravo, Don Alphonso, bravo!
    vor soviel Bildung und Raffinesse ziehe ich meinen Hut; danke für die Rettung der Sternsinger!

  16. Titel eingeben
    Eine kleine Anmerkung zum Tweet von Maas. Das Datum seines „Kachelmann-Müll“-Spruches ist der Tag, an dem Kachelmann freigesprochen wurde.

    • Heiko entscheidet allein
      Danke – damals tobte die Empörung, dass wieder ein Vergewaltiger freikomme, weil männlich. Das ist mir als Einziges in Erinnerung, weil es mich einfach noch nie interessierte, wer wen sexuell-rechtlich fertig machen will.

      Heiko Maas wusste bereits schon immer – ganz Parteipolitiker! – vor einem Gerichtsurteil, wen er politisch-rechtlich-moralisch verurteilt. Heiko Maas wäre glücklich in einem System, in dem der Justizminister „Einzelfälle“ persönlich und direkt, also ohne all die Justizverwaltung, verurteilen könnte. Da wäre er gut aufgehoben.

      Was allerdings ein Forist schreibt über geplante Änderungen am Strafgesetzbuch: so wahnsinnig maaslos kann selbst dieser Minister nicht sein… oder unterschätze ich seine Hybris noch immer, weil es so unsäglich unreflektiert ist, was er … twittert wie Trump.
      Wenn es stimmt, was Booster schreibt, dann ließe sich letztlich jeder Minister aus den o.g. Gründen angreifen, bei so geringem Strafmaß wäre nahezu alles möglich.

      Das kann ich mir nur mit Hybris erklären.

      Ob Maas Gesetze und Gesetzesvorhaben jetzt auch sondiert werden?

  17. Political Correctness und kein Ende
    Derzeit eben Entkolonialisierung, Kampf gegen Blackfacing und so weiter. Das Seltsame an politisch Korrekten ist, das es ihnen trotz Wiederkehr des Immergleichen nie langweilig zu werden scheint. Nun ja, schon für Nietzsche war ja die ewige Wiederkunft des Gleichen ein zentraler Gedanke seiner Philosophie und die Grundlage höchster Lebensbejahung. Trotzdem, lieber Don, frage ich mich, wie Sie es aushalten, beständig gegen diese Langweiler anzukämpfen. Das Netteste was diese Ihnen dann vorwerfen, ist defensive Erkenntnisverweigerung. Zur Einsicht oder Umkehr wird es nicht kommen.

  18. Stalinsinger ...
    … muss ich mir merken! Danke für den sehr guten Beitrag!

  19. Kolonialgeschichte
    Wer ernsthaft Übersee- und Kolonialgeschichte studiert hat weiß, dass weder China noch Japan im 17. oder 18. Jahrhundert Kolonien waren. Man hat mit dem Westen streng reglementiert genau so viel Handel getrieben, wie die Einheimischen wollten. Über Kanton oder Deshima kamen nur wenige europäische Handelsherren hinaus, da man den Fremden gegenüber voller Mißtrauen war (was zu allen Zeiten kein schlechter Rat ist). Vor allem versuchte man das Eindringen der fremden Religion, des Christentums, rigide zu verhindern, um Unruhen im Land zu vermeiden. Auch dies hat sich bewährt.
    Was die Ausbeutung der Arbeiter angeht, so fand diese in China genauso statt wie in Europa. Und die Chinesen entdeckten Europa bereits im 17. Jahrhundert als lukrativen Exportmarkt, nach dessen Geschmack Massenware v.a. Porzellan hergestellt wurde. Es war ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Unterdrückt hat die Oberschicht die Unterschicht, hier wie da, damals wie heute. Damals vielleicht etwas mehr.
    Wenn nun heute die Sternsinger schwarz, braun und weiß gemeinsam für die Wohltätigkeit Geld sammeln, so ist das doch das schönste Beispiel von Multikulti, das sich der guteste Gutmensch wünschen kann. Das linke Geplärre von „Rassismus“ zeugt lediglich davon, dass die betreffende Klientel sich etwas mehr Allgemeinbildung hätte zulegen sollen, bevor sie sich zu einem Thema äußert, von dem sie wirklich überhaupt nichts versteht.
    Die Torte sieht übrigens wirklich prachtvoll aus!

    • Ist sie auch – Konditorei Wagner in Gmund am Tegernsee.

    • Titel eingeben
      @Cassandra: „Kolonie“ verstehe zumindest ich als „Ansiedlung eigener Bürger durch einen Staat (primär) zum Zweck der Mehrung des eigenen Reichtums und des Reichtums der Angesiedelten“. Das fand in China und Japan nicht statt. Es waren, worauf Sie richtig hinweisen, die Handelswaren und Absatzmärkte, um die es beiden Seiten ging.

      Die „neue Seidenstraße“ an der China bereits seit Jahren baut und die kommenden Jahre noch bauen wird (und die erst seit sehr kurzer Zeit überhaupt in den Medien thematisiert wird, und dann auch nur sehr unreflektiert) hat eben dies auch zum Ziel. Mit den Bahn- und Schiffsrouten sollen Absatzmärkte erschlossen werden, während aus Afrika und dem Nahen und mittleren Osten Rohstoffe zurückfließen.

      Fragt sich nur, mit welchem Silber wir China demnächst bezahlen sollen. Das „Öl des 21. Jahrhunderts“, Daten? Das ist ihnen nicht viel wert, die holen sie sich einfach selber.

    • Richtig...
      …die Unterscheidung zwischen Kolonialismus und Imperialismus ist gut dargestellt bei Jürgen Osterhammel…


    • Fragt sich nur, mit welchem Silber wir China demnächst bezahlen sollen.
      DAS ist mal eine wirklich diskutierenswerte, wirklich zukunftsträchtige Frage.

    • @Cassandra
      „…das Eindringen der fremden Religion, des Christentums, rigide zu verhindern…“

      Dazu nochmal ein Filmtipp von mir an alle Japaninteressierten:

      „Stille“ von Martin Scorsese

      Der Film ist wirklich der Hammer!

    • Osterhasytorte
      Ich möchte bitte das Rezept… sieht mir fast aus wie Dolbasztorte…

  20. Völlig geschichtsvergessen
    beim Gebrauch des Wortes „Kolonial“. Gut aufgeblättert geehrter Don in einer detailreichen Vielfalt. Ich bin im Übrigen froh, noch südlich des Limes beheimatet zu sein.

    • Nicht alles war schlecht beim Kolonialismus. Man könnte ja mal in Somalia nachfragen, ob es jetzt im freien Spiel der afrikanischen Kräfte besser ist.

    • Ohne ein Fass aufmachen zu wollen, Don Alphonso,
      öffnet es sich dennoch:

      Felix Ndiweni, (natürlich pechschwarzer) Häuptling der Ndebele, einem Stamm in Simbabwe, und Widersacher von Mugabe sagt, es sei dem Lande wirtschaftlich weitaus besser gegangen, als es noch Rhodesien hiess, und es habe mehr kulturelle Freiheiten gegeben.
      Mnangagwa, Mugabes Nachfolger, versucht, die ehedem vertriebenen weissen Farmer zur Rückkehr und Wiedereingliederung mittels Entschädigung zu bewegen.
      So wird es ausführlich im Cicero 1/18 beschrieben.

      Two (countries) down, a few more to go … ;-)

      Es berarf eines dicken Buches, das ich auch mangels Afrika-Kenntnissen nie schreiben könnte, das aber geschrieben werden sollte, um Landstrich um Landstrich den Bogen aus der Geschichte zur Gegenwart zu schlagen.
      Als Diskussionsgrundlage für die Notlüge der offenen Grenzen: ‚Ursachenbekämpfung‘.
      Nein, ich bin *kein* Apologet des Kolonialismus. Im Gegenteil: es steht zu befürchten, dass unter Berücksichtigung prä-kolonialer Zeiten, kolonialer Zeiten, bis hin ins 21. Jahrhundert der weisse Mann als Verursacher panafrikanischer Malaise sich als ziemlicher Rohrkrepierer erweisen könnte.

    • Von der Infrastruktur
      die zu Kolonialzeiten geschaffen wurde, profitiert Afrika teilweise heute noch. Hier ein prominentes Beispiel:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liemba_(Schiff)

    • Das Handynetz wird auch nicht wirklich von Firman aus Uganda betrieben, um es höflich zu sagen, Franzosen sind da bis heute führend.

  21. Die aktuelle Entkolonialisierung...
    …muß wohl zwangsweise, denkt man sie zuende, bei Mao enden. Nach der Kulturrevolution ist alles neu und rein, niemand weiß mehr was und das Paradies auf Erden beginnt. Wird Mao eigentlich im Geschichtsunterricht behandelt? Wahrscheinlich ebensowenig wie andere geschichtliche Aspekte, welche zum Verständnis des Hier und Jetzt beitragen. Also wie immer: Ganz wenig Ahnung aber ganz viel Meinung und wer am lautesten kräht, hat recht. Wer die Grautöne ins Schwarzweißbild bringen will, „relativiert“, ganz böse.

    Aber über die „Stalinsinger“ mußte ich gerade doch sehr herzlich lachen! Da geht gleich das Kopfkino an.

    • Bei uns war trotz bayerischem Gymnasium Mao kaum ein Thema, den „grossen Sprung nach vorn“ hatten wir nicht, wie auch nicht Holdomor oder die Genozide und ethnischen Säuberungen zwischen Türken und Greichen 1918-1922.

    • War bei uns in NRW genauso...
      …Kommunismus kam ohnehin nicht vor, obwohl zu der Zeit gerade selbiger zusammenbrach, was manchem unserer Lehrer wohl auch insgeheim das Herz brach. Das wird nicht besser geworden sein, weshalb es mich z.B. auch nicht wundert, wenn junge Leute heute unbefangen in Che Guevara-T-Shirts herumlaufen (welche mit Mao drauf habe ich zum Glück noch nicht gesehen). So kann man das „Narrativ“ der „Guten“ und „Bösen“ immer wieder von Neuem in junge Gehirne pflanzen. War es nicht die MLPD, welche ungestraft mit „100 Jahre Oktoberrevolution“ zur Bundestagswahl plakatieren durfte? Man stelle sich vor, die NPD hätte „84 Jahre Machtergreifung“ plakatiert…

    • teepublic.com/t-shirts/mao hat sowas beispielsweise, aber nicht nur
      „Each purchase supports an independent artist.“ – watt mutt, datt mutt…

    • Diktaturen im Geschichtsunterricht
      Bei meinen Kindern gab es zu diesem Thema nur Hitler und bisschen DDR.

      Die verbinden nichts mit Mao oder Stalin. Völkermord ist gleich Holocaust. Das es vorher und nachher auch andere Genozide gab ist nicht bekannt. Keine Armenier, keine GULAGs, keine Killing Fields, keine Hutu und Tutsi. Das die einen aus ethnischer Zugehörigkeit verfolgt wurden und andere aus Klassen- oder Religionszugehörigkeit – geschenkt. Nachdenken über Ursachen von Verfolgung und Diktatur – geschenkt. Schuld sind wir, aus Prinzip.

      Aber letztens kam mir mein gutmenschenelnder Sohn mit Herero-Aufstand. Und mit Afrika und mit den Flüchtlingen. Und das wir doch so reich sind. Und Verantwortung haben. Und das wir Schuld sind am IS. Und, und, und …

      Es findet sich immer ein Grund, einem Deutschen Schuld einzureden, vor allem, wenn er Jahre später geboren wurde und total grün hinter den Ohren ist.

      Manchmal möchte man gerne wie der Don kinderlos sein. So ist man nur eine müde Mutter, die versucht, ihre Welt für die noch nicht geborenen Enkel zu bewahren.

  22. Philipp&Philip Rosenthal - eine deutsche Geschichte
    Die Tatsache, dass der Sohn des von echten Nazis verdrängten Philipp Rosenthal (Thomas-Porzellan Sophienthal) später in die SPD eintrat und dort für sozialpartnerschaftliches Zusammenwirken stand, dürfte so manchem heutigen Sozialdemokraten ein-zwei Tränchen über die wahlwatschngeplagte Wange laufen lassen.

    „Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit im Zusammenwirken von Unternehmen und Mitarbeitern war ein dominierendes Thema in seinem Leben.“ – welcher politisch Verantwortung tragende Sozi würde das heute noch so formulieren? Oder gar umsetzen?

    • ..wie so viele Soz....
      wie z.B. der SS-Mann Nannen, der später als Gründer des Stern von der Linken hofiert wurde, der SS-Mann Rombach, der die Badische Zeitung hatte, der aber den Linken später als „Guter“ galten. Es gibt glücklicherweise heute doch ein paar Studien, wo die Nationalsozialisten später tatsächlich landeten; die Mehrheit nicht bei CDU und CSU, sondern bei den Parteien der Linken und in der späteren DDR auch eben in der SED und eben auch als „Vorzeigeunternehmer“ der SPD. Frühere Taten sind aus Sicht dieser Leute nicht schlimm, wenn man die „richtige Gesinnung“ hat. Dann sind – moralische oder tatsächliche – Beihilfen zum millionenfachen Judenmord „Jugendsünden“, dem vielfachen Mord an „DDR-Dissidenten “ und die Einkerkerung Hunderttausender sollen wir heute mit „Respekt vor den anderen Biographien“ im Osten begegnen.
      Aber vielleicht wollten Sie etas anderes sagen ?

    • @solon: Der Oberguru des hiesigen Journalismus und das Sternzeichen, nur...
      Der Oberguru der Westjournalisten, dessen Preis noch heute deren Non+Ultra ist, war SSler:

      „ Er wirkte auch als Sprecher in Leni Riefenstahls zweiteiligem Olympiafilm mit…

      Im Zweiten Weltkrieg diente er … als Kriegsberichtserstatter in der Propagandakompanie, soweit bekannt in der Abteilung Südstern der SS-Standarte Kurt Eggers.[2] Diese war mit Propaganda gegen die Westalliierten in Italien befasst. Das Südstern-Teileinheitszeichen soll Vorbild für das Logo des späteren Magazins Stern gewesen sein.“

      Von wegen soll… (das hat man nur vom Hörensagen?! Man lese mal seine Story: https://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Nannen)

      Und diese Kaste will uns was von Nazi-Nazi-Nazi, aber vor allem aber in Sachsen erzählen? Oder sich über die Waffen-SSler (dahin kamen auch normale Wehrdienstverpflichtete) Strittmater und Gras echauffieren.

      Für die den Rombach betreffende Behauptung im Folgenden hätte ich gern einen Beleg:

      „wie z.B. der SS-Mann Nannen, der später als Gründer des Stern von der Linken hofiert wurde, der SS-Mann Rombach, der die Badische Zeitung hatte, der aber den Linken später als „Guter“ galten. Es gibt glücklicherweise heute doch ein paar Studien, wo die Nationalsozialisten später tatsächlich landeten; die Mehrheit nicht bei CDU und CSU, sondern bei den Parteien der Linken und in der späteren DDR auch eben in der SED und eben auch als „Vorzeigeunternehmer“ der SPD.“

      Auch das Letztere ist wohl nicht ganz richtig. Man siehe die Statistik der ehemaligen Bundestagsabgeordneten in den erstem Jahrzehnt, und wer davon in der NSDAP waren:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren – Westliche_Besatzungszonen_und_Bundesrepublik_Deutschland

      Für Rombach finde ich keine Quelle, die das belegt, was Sie hier erklären.

      Kommen Sie, der Solon war so ein Toller…

      Als jemand der zu den Grenztruppen verpflichtet worden war (und ehrlich, die meisten wollten da nicht hin und haben auch niemals auch nur ansatzweise danach gegiert einen festzunehmen oder etwas anzutun. In langem Wehrdienst kamen mir unter vielen hunderten, die einem begegneten, nur ganze 2 unter, die eine Festnahme toll fanden. Die wurden sofort geschnitten, denn jeder hoffte ohne Ärger aus der Sache zu kommen – und die Staatsideologie wurde selbst dort nur von den wenigsten mitgetragen. Man schaue auch ruhig mal, mit welchen Tricks die Zahlen der Mauertoten hochgetrieben werden… Da zählte man gern auch die Herzanfalltoten in der Grenzstation und tote DDR-Grenzer rein, um es gewaltiger aussehen zu lassen. Geschichte wird halt immer vom Sieger erzählt. Und bitte: Da gibt es insgesamt nichts zu verharmlosen! Nicht das wir uns da missverstehen, ich will nur andeuten, dass es oft genauer beschaut etwas schwieriger ist, als versimplifizierte Parolen aus einem verkürztem Geschichtsunterricht), bin ich vorsichtig geworden in Verurteilungen. Man muss schon, besonders jungen Menschen, zugestehen, sich verändert oder ehemaliges verarbeitet zu haben. So wie zB ich, der ich zur Wende 23 Jahre alt war und schon 27 Jahre redlich als Demokrat lebe, und zum Glück niemanden etwas getan hab (Sie können mir gern glauben, dass ich meinte zu wissen, wie ich mein Danebenschießen begründet hätte, denn es gab auch eine Menge Ausschlussgründe: nicht auf Frauen und Kinder, nicht in Richtung Westen, sondern nur parallel – ich sah ja vielleicht noch ein, dass ein Land seine Grenzregime restriktiv organisiert, wie so mancher Staat heute – bei Israel meckert aus guten Gründen kaum einer, übrigens auch kaum, dass für diese Diversität nicht so einen hohen Wert darstellen und die letzten Meldungen von dort über gewaltsame Abschiebung von unbestellten Zuwanderern aus Afrika sprechen kontrolliert… Aber ich sah a) nicht ein, dass nicht jeder gehen konnte, der es wollte und b) dass ich jemand deshalb töten würde, denn lebendig machen kann man niemanden mehr. Aber ich war natürlich auch Knecht, in einer der berühmten Massen, über die Le Bon schreibt und will mich hier nicht von allem rein gewaschen darstellen). Hab sogar in der Schule lautstark als einziger bestimmte routinemäßige Beschlüsse abgelehnt und mich immer für Reformen und gegen Stalinisten stark gemacht. Aber für viele wäre alles klar: Der Grenzer. Der Mörder. Der Stalinist. Und seine Sippe, die wäre am Besten auch gleich mit dran.

      Solons Reformen waren so bewundert, dass er anschließend fast überall begeistert als Ratgeber eingeladen und empfangen wurde.

      Vielleicht sollten wir aufhören immer andauernd auf andere zu zeigen, um uns über diese erheben zu können. Geschichte und tatsächliche Verläufe sind komplizierter, und wie der Don hier erklärt: In vielem sind die Menschen keine Entscheider, sondern welche die Entscheidungen aushalten müssen, keine Subjekte der Geschichte, sondern vielfach auch – und vielleicht viel häufiger sogar – Objekte derselben. Moralischer Rigorismus ist nicht weit weg von lebensferner Ideologie und hat schon oft hohen Blutzoll gefordert und nachhaltig Leid verursacht.

      Vielleicht sollten wir, wie es der Hausherr hier immer wieder vormacht, uns erst mal an die eigene Nase fassen.

    • @Solon / Ex-Nazis als "Vorzeigeunternehmer" in der SPD ?
      Wen meinten Sie damit? Hoffentlich nicht den Unternehmer und SPD-Politiker Philip Rosenthal, der vor den Nazis emigrieren mußte und nach dem Krieg nach Deutschland zurückgekehrt ist (d. Wikipedia)?

  23. Schöne Lanze für Sternsinger
    Offen gestanden erscheint es mir manifest rassistisch, gegen schwarze Sternsinger zu agitieren, stellen sie doch vielleicht die Abbildung einer historischen Realität dar, und einer damals, wie Sie beschreiben, besseren Kultur als der nördlich des Limes.
    Man/frau ist doch bereit, über gedankliche Fehler und Verzerrungen wie über Leichen zu gehen, nur um katholischer Tradition einen Schlag zu versetzen.
    In Wirklichkeit frage ich mich oft, ob gewisse Typen einfach nur neidisch auf das Gewachsene andernorts sind, das ihnen fehlt.
    Vielen Dank für den Text.

    P.S. Ich war als Kind auch mal der Schwarze. Geschadet hat es nicht.

  24. zwölf Jahre
    Zum Lauf der Geschichte und der Welt wäre auch interessant gewesen, was passiert wäre, wenn die große Flotte unter Zheng He nicht abgewrackt worden wäre, oder Zwischenhändler nicht erfolgreich chinesische Gesandte auf den Weg nach Rom abgeblockt hätten…

    Eigentlich ist es schon äusserst bemerkenswert, wie sich die Chinesen nach dem imperialen Drogentiefschlag und dem Steinzeitkommunismus wieder hocharbeiten.
    Ob das Deutschland und/oder Europa auch schafft, im nächsten Jahrhundert?

    Ach es macht einfach Spaß Geschichte nicht nur an zwölf Jahren zu bewerten.
    Sollten bestimmte Leute auch mal versuchen.

    • 1406
      Interessant, daß sich noch jemand an die Diskussion von 2006 erinnert.
      Dieser Link zeigt indirekt auf einen langen Text (ca. 3000 Zeilen), der eine schöne Geschichtslektüre abgibt …

      https://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=355776

      (Da braucht der Don den langen Text nicht zu lesen, wenn er ihn nicht sowieso schon kennt.)

      GH

    • Ob das Deutschland und/oder Europa auch schafft, im nächsten Jahrhundert?
      Im nächsten Jahrhundert gibt es kein Deutschland mehr, nur noch ein Land auf dem Boden des heutigen Deutschlands. Das Abwracken der Nation hat schon vor Jahren begonnen und wird unter der Leitung der Gottgleichen und mit Unterstützung verrotgrünter biovegetarisch Gegenderter zielbewußt weitergeführt. Vielleicht singt man dann auch hier: No somos machos, pero somos muchos, maricón, maricón.

    • @Uwe Bussenius: "Das Abwracken der Nation..." ???
      „Ob das Deutschland und/oder Europa auch schafft, im nächsten Jahrhundert?“
      „…Im nächsten Jahrhundert gibt es kein Deutschland mehr, nur noch ein Land auf dem Boden des heutigen Deutschlands. Das Abwracken der Nation…“

      Aber aber, wer wird denn …?
      Vom dänischen Mathematiker und Künstler Piet Hein zur Zeit der deutschen Besatzung veröffentlicht:
      (englische Übersetzung)

      „CONSOLATION GROOK

      Losing one glove
      is certainly painful,
      but nothing
      compared to the pain,
      of losing one,
      throwing away the other,
      and finding
      the first one again.“

      Oder auch z.B.:
      „Noch ist Polen nicht verloren
      solange wir leben“
      „Jeszcze Polska nie zginęła,
      Kiedy my żyjemy.“

      Von unseren europäischen Nachbarn können wir vieles lernen. Unter anderem „Haltung“ (nein nicht die, die man uns neuerdings so gerne empfiehlt).

  25. Geschichtsvergessen
    Vor lauter Fixierung auf einige Details vergessen viele den Rest der Geschichte, das ist sehr bedenklich. Man darf auch nicht nachfragen, wenn die mit Zitaten daherkommen, sei es von Rosa Luxemburg oder Nietzsche; den Kontext kennen sie nicht, nur die bekannten Sound Bites (ich bitte um Nachsicht für den Anglizismus, eine deutsche Entsprechung fiel mir nicht ein).

    Man sollte auch nicht vergessen, daß wir unser Menschenbild und unsere ganze Zivilisation auf dem christlichen Glauben aufgebaut haben. Und ja, man kann gerne Atheist sein, aber nein, dieses Menschenbild lässt sich schwer durch ein anders ersetzen. (Bitte keine Antworten bzgl Humanismus, denn auch unser Humanismus ist christlich geprägt. Bätschi!).

    Hier waren dieses Jahr gar keine Sternsinger unterwegs. Mein Agnostikerherz blutet.

  26. Ein riskanter
    Text in Zeiten eines zu weißen Berlin.Wie immer natürlich lehrreich-unterhaltsam.Darf man eigentlich Tennis noch als weißen Sport attributieren?

  27. So als unbeteiligter Heide...
    Jetzt weis ich auch warum sie hier für
    die Heidenarbeit zuständig sind.

    Ich habe allerdings den Verdacht das
    sie den Stein gerne den Berg hinauf Rollen.

    Ich glaube sogar das sie die Hoffnung haben
    etwas bewirken zu können wenn sie schreiben.

    Vermutlich ist ihre Hoffnung der notwendige
    Optimismus des Pessimisten. *

    * Das ist natürlich auch nicht von mir

    Hier noch ein Link zu einem Gespräch mit
    einem Autor der das schreiben auch nicht
    aufgeben wollte.

    https://www.youtube.com/watch?v=aOzROBGLkpE

    Erich Maria Remarque – Gespräch mit Friedrich Luft (1962)
    Das Zitat kommt am Ende. Dauer 31:17

  28. Come on now, madam. We're going to burn the house.
    Whatever, schauen wir auf das, was wichtig ist: Die Machtverhältnisse

    Darüber, was ein Don schreiben darf oder nicht, was wir lesen dürfen oder nicht, was wir letztlich denken dürfen oder nicht, darüber entscheidet jetzt nicht mehr der Rechtsstaat, sondern irgend eine 20 Jährige Praktikantin bei der Bertelsmann Tochterfirma.

    Das ist die Realität.

    Es entscheidet ja auch seit 2015 nicht mehr ein deutscher Bundespolizist darüber, wer in dieses Land kommen darf.

    Der Rechtsstaat ist nicht so beliebt. Bei unseren Politikern.

  29. Darauf einen Mohrenkopf - pardon, Negerkuss!
    Bei der politisch korrekten Säuberung der Welt haben die Inquisitoren noch viel zu tun. Wie wäre es, wenn man den Franzosen die Verwendung des Textes ihrer Nationalhymne verbieten würde, weil sie Hassbotschaften und gewaltverherrlichende Passagen enthält? Kostproben gefällig? „Aux armes citoyens (zu den Waffen, Bürger), formez vos battalions (formiert Eure Battallione), […] qu’un sang impur abreuve nos sillons (damit ein unreines Blut unsere Ackerfurchen tränkt) […] que veut cette horde d’esclaves (was will diese Horde Sklaven), […] quoi, des cohortes étrangères feraient la loi dans nos Foyers (was denn, sollen etwa ausländische Heere über unsere Heimat bestimmen?), […] Amour sacré de la Patrie, conduis, soutiens nos bras vengeurs (heilige Liebe zum Vaterland, führe und stütze unsere rächenden Arme)“.

    Darf so etwas durchgehen? Ein Lied, noch dazu eine Nationalhymne, die Begriffe wie „Vaterland, Rache, Sklaven“ enthält sowie unverhohlenen Ausländerhass (den Napoleon später auf dem Schlachtfeld umgesetzt hat). Und man dachte immer die Franzosen seien ein Kulturvolk? Und wenn an sich mal typische Pariser Bauwerke und Kulturdenkmäler ansieht, auch da sträuben sich dem politisch Korrekten nur die Haare des Stiernackens hinter seiner fliehenden Stirn: Eiffelturm (Technikverherrlichung), den Louvre mit der Mona Lisa (sexistische Zurschaustellung einer Frau, noch dazu gemalt von einem Mann), die Kathedralen (gebaut von ausgebeuteten Arbeitern, ohne Mitwirkung von Gewerkschaften, ohne ausgehandelte Tarifverträge und unter dem suggestiven Einfluss der antiaufklärerischen Kirche), etc.

    So könnte man noch endlos weitermachen. und in anderen Ländern sieht es kaum besser aus. Die italienische Renaissance kann man fast ganz knicken, wegen der Borgiapäpste. Die Briten haben zwar einst die Magna Charta geschrieben, sich danach aber als blutrünstige Imperialisten bewiesen. Ohne davon zu reden was im Tower alles passiert ist. Für den politisch korrekten Aufräumer ist es schier zum Verzweifeln-wie das Meer zum Austrinken. Voltaire war am Sklavenhandel beteiligt, Schiller hat geschrieben „der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen.“

    Ja, ist es denn…? Wie schön wäre es wenn man beispielsweise in Paris alles was auch nur im Ansatz politisch inkorrekt ist wegräumen würde. Dann würde es erst recht die Stadt der Liebe-so viele Brillennerds würden vor Plattenbauten und Garagen stehen (alles andere wäre ja weg), ihre Kurzsichtigkeit durch permanentes Starren auf den Handybildschirm immer weiter verschlimmern und dabei das Loblied der Moderne singen.

    Jaja, eine schlimme Welt in der wir (noch) leben. Aber wenn man nur konsequent alles bekämpft was das Leben ausmacht, dann hat man doch die Vision einer „brave new world“, eines technokratisch organisierten Überwachungsstaates, wo die Bürger erst im Sinne der Mainstreamideologie indoktriniert (leisten bei uns Mainstreammedien und Schulen ja schon in vollem Umfang) und dann mittels Zwangsspaßgesellschaft und Drogen ruhig gestellt werden.

    Am besten wäre ein Mensch, der nicht mehr reden, schreiben, hören, sehen oder sich sonstwie bewegen kann, der wäre auch keine Bedrohung für seine Mitmenschen (und mit denen würde er dasselbe erbärmliche Schicksal teilen). Das Ideal aller politisch korrekten Fanatiker: eine Gesellschaft wie ein Hauptfriedhof. Wir sind auf bestem Wege. Schulen, die nur noch indoktrinieren (und das zunehmend auch nur auf Analphabetismus-Niveau) statt nützliche Dinge zu lehren, Medien, die die Massen verblöden und Wahrheit unterschlagen (um das böse Wort von der „Lügenpresse“ nicht zu verwenden), Menschen, die sich zunehmend mehr wie politisch korrekte Papageien oder Automaten (man füttert sie mit einem Impuls und sofort kommt die bestens einstudierte, gewünschte politisch korrekte Antwort) verhalten (und deren freies Denken immer mehr ausgeschaltet werden soll), man muss sagen Aldous Huxley hätte seinen Spaß dran.

    Ich glaube jedoch, die Evolution hatte etwas anderes im Sinn als sie dem Menschen den aufrechten Gang, ein Hirn zum Denken, eine Sprache zum Reden und einen freien Willen gegeben hat.

    Was werden nachfolgende Generationen über den Zirkus von heute sagen (die werden wohl ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln bekommen) und wie lange soll dieser ganze Wahnsinn noch weiter gehen?

    • Wie wäre es, wenn man den Franzosen die Verwendung des Textes ihrer Nationalhymne verbieten würde.
      … weil sie Hassbotschaften und gewaltverherrlichende Passagen enthält?

      Ich persönlich halte das für eine ganz ausgezeichnete Idee, habe es ihnen noch nie laut und deutlich gesagt!

    • hatespeech
      Ja, ist denn die Inschrift am Niederwalddenkmal immer noch nicht rausgemeißelt?

      https://www.niederwalddenkmal.de/das-niederwalddenkmal/die-wacht-am-rhein/

      Das kann doch nicht, da muß man doch, #aufschrei #donnerhall …

      GH

    • @Höppelt
      Mer soll die Hesse nit noch uff Ide-e pringe – des griene Gelersch nimmt doch alles vunn dene Sott uff die Ahschenda


    • Was werden nachfolgende Generationen über den Zirkus von heute sagen
      Vermutlich garnichts, weil davon nichts bleibt. Vielleicht werden sie sagen, „hättet Ihr euch nicht ein bißchen gescheiter auf China einstellen können?“ oder etwas anderes heute denkverhindertes, aber daß das derzeitige Gaga in 20 Jahren noch wert ist, Worte darüber zu verlieren, erscheint mir unwahrscheinlich.
      (die werden wohl ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln bekommen)
      Nein, das wird ein „schwarzes Loch“ sein.
      und wie lange soll dieser ganze Wahnsinn noch weiter gehen?
      Der geht immer weiter bis man tot umfällt, c’est la vie.
      Das eigene Leben ist immer das schwerste.
      Großeltern und Eltern hatten andere Probleme, und die waren sicher nicht geringer, eher schlimmer.

    • Wo ist mein Riechsalz?
      @ gerhard höppelt sagt:
      8. Januar 2018 um 08:43 Uhr
      … #donnerhall …

      ?!?

      Mon dieu, hört sich stark nach ‚Wagner‘ an! Das geht gar nicht! Das ist keine hatespeech, das ist hatemusic.

      @bigbrother 1984: bitte bereinigen!

      :-)

    • Wassermann: Marseillaise
      Ein schönes Experiment:
      ein paar Zeilen der Marseillaise mit dt. Übersetzung
      auf facebook zu plazieren – evtl. auch Schnipsel
      auf Twitter. Leider habe ich weder da noch dort einen Account. :-(

    • Sklaven seine Hosen
      Übrigens wurde die von Sklaven gepflückte und roh verarbeitete Baumwolle über den Hafen von Genua (franz.: Genes) importiert und in Frankreich (Nimes) veredelt, bevor sie den Engländern als Tapete verhökert wurde, die aber Hosen daraus nähten.
      Weil die Englische Aussprache von „Genes“ „Jeans“ ist und „aus Nimes“ (de Nimes) „Denim“ ausgesprochen wird, wurde das zu „Jeans“ und „Denim“.

    • @ Marx
      Sehen Sie? Ein Beweis mehr wieviel es noch zu tun gibt bei der politisch korrekten Runderneuerung unserer Welt. Sprachen sind da immer ein gutes Beispiel. Französisch (angeblich die Sprache der Galane und Frauenversteher) beispielsweise ist in keinster Weise gendergerecht: das männliche Personalpronomen „ils“ wird nicht nur für rein männliche „Mengen“ verwendet, sondern für alle denen mindestens ein männliches „Mitglied“ angehört. Ungeachtet der Anzahl weiblicher „Mitglieder“. „Elles“ hingegen wird nur für rein weibliche „Mengen“ verwendet. Eigentlich ein Skandal, oder?

      Solche Phänomene finden Sie in fast jeder Sprache, vor allem aber in den romanischen.

      Man muss den durchgedrehten Inquisitoren und Jakobinern dieser Welt den Spiegel vorhalten wo immer es geht.
      Bis sie einsehen wie eitel und absurd ihr Ansinnen ist. Und die Welt dann hoffentlich in Ruhe lassen.

    • @Harry Charles
      Habe den Zusammenhang zwischen den Inquisatoren und den Jacobinern der französischen Revolution ( Ärtzte, Handwerker, Freimaurer) nicht verstanden. Bitte um Aufklärung …

  30. Vielleicht glauben die Antikolonialisten ... aber auch, dass ihnen später die Stalinsinger helfen
    Wahrscheinlicher ist wohl, dass ihnen Stalinorgeln heimleuchten werden, eventuell bis in die ewigen Jagdgründe…

  31. Nicht progressiv genug
    Irgendwie fällt es mir ein wenig schwer den Unmut der guten Menschen zu verstehen.

    In meinem Fall war das „blackgefacte“ Kind ein Mädchen, in der Rolle eines Königs. Was kann das progressive Herz denn da bitte noch mehr verlangen? Die widerliche weiße Haut übertüncht, das Gender passend zur Situation gewechselt um nach der Dorfrunde wieder ganz elegant genderfluid zurückzuwechseln.

    Müssten da nicht eher Jubelstürme ausbrechen und Mensch KGEx vor Freude so richtig ausgiebig heulen?

  32. Klein Heiko ...
    … braucht selbstverständlich keinen Kachel-Müll, schließlich kann er genug eigenen produzieren (lassen)!

  33. Bajuwaren und Berliner Sumpf
    Verehrter Don,
    der erste Abschnitt, besonders die im Sumpf Sitzenden die von den Bajuwaren leben, ist ein Hochgenuss der mir die ganze kommende Woche rettet, Danke dafür.

    • Gern geschehen. Ich bereite mich langsam auf meine Berlinreise vor.

    • @Don
      auweia – dann wird’s was geben, ich meine zum Lesen und befreienden Lachen ob der Berichte aus SlumStadt von Schland. Wer spendet die weitere Milliarde für BER?

  34. So populär
    Warum aber sind die heiligen drei Könige (richtiger: drei Weisen) so populär?
    – Sie verhalten sich beispielhaft, indem sie sich tatsächlich auf den Weg machen, Mühen in Kauf nehmen um die Wahrheit zu entdecken. Und diese finden sie nicht in einer Theorie oder Philosophie, sondern in der Person Jesus. – „Sie suchten ihn, aber während sie ihn suchten, führte er sich schon“. Und auch uns gilt diese Chance.
    „Thomas: >wie können wir den Weg wissen?Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.<" (Johannesevangelium)

    • Wahrscheinlicher wäre...
      Wahrscheinlicher wäre, sollte es sich tatsächlich zu einer Volkszählung zugetragen haben, dass die Legendenbildung hier ein wenig nachhalf und selbst die drei Weisen in Wahrheit Onkel Johann, Onkel Willi und Onkel Peter waren, die sich ebenfalls bei Oppa aus Richtung Osten zur Zählung einfanden, und die auch nicht Gold, Myrrhe und Weihrauch mitbrachten, sondern ein paar Käsebrote von Unterwegs, zwei Eier und reichlich Rauchwaren zum Quarzen. Und weil die Onkels zu jedem Thema einen oberschlauen Spruch auf der Zunge hatten, nannten sie die genervte übrige Verwandtschaft „die drei Weisen“ (aus dem Osten), was der eine oder andere Geschichtsschreiber in den falschen Hals bekam. Das kennen wir doch alle auch heute noch, wenn sich die gesamte bucklige Verwandtschaft an Weihnachten einfindet, darunter eben auch die oberschlauen Oberlehrer, die alljährig die miese Laune verbreiten…

    • Ohne zuviel über Religionsgeschichte zu wissen...
      … aber ich habe den Verdacht, dass die heiligen drei Könige am 06. Januar deshalb noch so sehr gefeiert werden, weil an diesem Datum vor der Gregorianischen Kalenderreform halt Heiligabend war, wie auch heute noch in der orthodoxen Kirche.

      Die drei kamen ja auch an Heiligabend nach Bethlehem an die Krippe.

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass manch einer damals die Kalenderreform nicht gerne mitgemacht hat, und am 06. Januar einfach weitergefeiert hat, so wie ich die Sommerzeit gerne abgeschafft sehen würde.

      Aber das ist nur eine Vermutung, vielleicht weiss es hier jemand besser?

  35. Kolonialismus = einseitige Ausbeutung?
    Dafür wird man sicher Beispiele finden können (insbesondere z.B. die angesprochenen Opiumkriege, Leopolds Kongo, etc.).

    Andererseits ist festzuhalten:
    Wäre Kolonialismus ein super profitables Abenteuer gewesen, wäre Portugal heute in Europa das reichste Land, die Schweiz am ärmsten!

    Speziell hatte wohl auch Deutschland keine Zeit, Investitionen in Häfen, Eisenbahnen und Plantagen zurück zu verdienen…

    Den diversen Missionaren kann man natürlich vorwerfen, durch die Einführung von Schulen, Spitälern, u. ä. unverantwortlichem Luxus eine wesentliche Grundlage für die heutige Bevölkerungsexplosion geschaffen zu haben. Solang die Araber überschüssige Arbeitskraft abernteten, gab es ja ein schönes ökologisches Gleichgewicht und Platz für Gorilla, Schimpanse, Elefanten und Nilpferde der (nicht RHS) Originalklasse.

    • Es gibt einiges an Untersuchungen und nichts deutet darauf hin, dass Kolonialismus zwingend Reichtum nach sich ziehen muss. Allerdings verdankt Portugal seine grosse Zeiten sehr wohl dem Kolonialismus, zu einer Zeit, als die Schweiz noch bitterarm war. Nur langfristig war das halt keine Lösung.

    • Kolonialismus und Gleichgewicht
      Noch etwas anderes sorgte für das Gleichgewicht. Die Frauen mögen zwar in der Zeit genausoviele Kinder zur Welt gebracht haben… aber davon überlebte nur ein kleiner Teil. Hygiene, Missernten, Dürreperioden, keine Gesundheitsversorgung bis auf die der Kolonialherren, die sich dazu vielleicht aus Menschenfreundlichkeit besonders bei ihren einheimischen Bediensteten verpflichtet fühlten. Also Darwin pur, Survival of the Fittest. Das haben Ärzte ohne Grenzen, die Welthungerhilfe, Brot für die Welt, der UNHCR gründlich bekämpft, wofür sie beileibe nicht zu verdammen sind… aber jetzt haben wir die Folgen am Hals.

  36. Kolonialisierung
    Dafür läuft es jetzt umgekehrt. Bei Kika gibt es jetzt eine Sendung, in der eine 15jährige Deutsche mit ihrem 17jährigen (isch schwör) syrischen Freund erzählt.

    „Ich darf keine kurzen Sachen anziehen“

    https://www.kika.de/schau-in-meine-welt/sendungen/videos/video50144.html

    So wird auch schon die sehr junge Jugend an die Zukunft herangeführt.

    Auf weniger gut beleumdeten Seiten gibt es auch eine Zusammenfassung mit den Höhepunkten.

    • EAV
      Dann hoffen wir mal, dass die junge Dame auch nur die ÖRR-Nachrichten geschaut hat und die letzten Messerattacken nicht mitbekam. Das könnte sie sonst „verunsichern“ und möglicherweise dazu bewegen, auf Distanz zu gehen.

    • Was bin ich gerade froh...
      …daß meine Tochter irgendwelche Konsum-YouTuber und Sitcoms auf Privatkanälen dem Kika vorzieht. Unverantwortlich, was von unseren Zwangsgebühren dort auf die Kinder losgelassen wird.

    • Ja, erstaunlich.

    • Titel eingeben
      Ganz ehrlich, ich frage mich bei sowas schon, warum die Eltern des Mädchens nicht unterbinden. Mit 16 muss man keinen Freund haben. Schon gar nicht so einen.

    • Für alle nachgeborenen Nicht-Karnevaltisten und Nicht-Österreicher:
      „EAV“ steht für „Erste Allgemeine Verunsicherung“ und war eine Band, die „Babababa…“ gesungen hat.

      Was damals „Banküberfall“ war ist heute vielleicht „Bobobo- Bombenattentat“

    • Wahre Liebe
      Sicher wird der Qualitätssender Kika die Dokumentation über eine junge Araberin, die mit ihrem deutschen Freund… Ähm, nicht?! Dann doch lieber den griesgrämigen Bernd, das Brot…
      Danke Don und nachträglich ein Frohes Neues!

    • @tommy: Ganz einfach...
      …sich um den Umgang der Kinder Gedanken zu machen, ist heutzutage bereits ein Verbrechen, das sozial geächtet wird. Auch in meiner Generation gibt es genügend Opportunisten, die nicht das Rückgrat haben, für eigene Interessen einzustehen. Aber vielleicht ist es auch nur scripted reality, würde ich denen auch zutrauen.

    • 17-Jähriger?
      Dieser angeblich 17-jährige hat einen Bart, wie er mir mit 30 noch nicht gewachsen ist. Dieses unsägliche Stück auf Kika ist so schändlich, dass es mir doch glatt die Sprache verschlagen hat.

    • @IsopanFF
      Jetzt verstehe ich auch, warum Grüne und Linke ein Problem mit dem Verbot der Kinderehe haben und warum ein Verbot ein Integrationshemmnis sein soll. Der junge Mann, so Mitte 20, ist doch mit seiner 15/16-jährigen Freundin bestens integriert und will sie nun ja auch, wie in seiner Heimat üblich, möglichst schnell heiraten. Die Eltern könnten, falls ihnen die Zukunft der Tochter und berufliche Zukunft des Bräutigams Sorgen macht, vielleicht insgeheim denken, derlei Träume laufen sich schon aus und die Tochter wird schon ihren Weg gehen, mit Studium und Beruf statt Kinder und Herd. Aber der junge Mann möchte hier schnellstmöglich Nägel mit Köpfen machen. Natürlich geht das nur bei Integrationsdefiziten: Komme keiner, der schon länger hier lebt, also Mitte 20, auf die Idee, Kontakt zu einer 15-jährigen zu suchen. Da gilt noch immer das Strafgesetzbuch. Egal ob mit Studium/Job oder ohne.

    • @nurmalso: Auf Distanz zu gehen ist in diesem Zusammenhang lebensgefährlich!
      Liebevolle Bessermenschen seid bedachtsam vor Einzelfällen mit Messermenschen, sagt ein altes heterosexuelles Bleichgesicht!

    • Exklaven
      Ich verstehe nicht, wieso Syrer seit Beginn der Grenzöffnung generell als allererste Sahne galten, als modern, aufgeschlossen, pro-westlich, ideale Zuwanderer also… Die syrische Gastronomie-Neugründung in meinem Viertel gerierte sich von Anfang an als syrische Exklave – eine große, wohl in dem Umfang nicht genehmigte Aussengastronomie, besetzt mit Familien, Frauen mit Kopftüchern und vielen Kindern; Anwohner wurden nicht ermutigt. Inzwischen hat sich das Ganze umsatztechnisch deutlich zurechtgeschrumpft, was den Wintertemperaturen und dem Ordnungsamt geschuldet ist, das u.a. den Fladenbrotgrill aus der Feuerwehrzufahrt verbannt hat.
      Mein Eindruck ist der einer guten Vernetzung, absolut mangelhafter Information über das Gastland (Klima, Jahreszeiten, Vorschriften, sinniger Umbau und Aufbau eines Objekts) und der Intention, in einem anderen Land einfach weiter „sein Ding“ zu machen wie gewohnt. Das Gegenbeispiel einer weit vor 2015 zugezogenen, gut integrierten Gastronomenfamilie gibt es auch, also hängt es nicht zuletzt davon ab, wie die Jeweiligen gestrickt sind.
      Der Kika-Film zieht mir die Schuhe aus, so etwas hätte ich mir nicht träumen lassen. Die Mutter ist ebenfalls in der Flüchtlingshilfe aktiv, sie betreut einen 32-jährigen. Wie sie allerdings glauben kann, der Galan der Tochter sei siebzehn, übersteigt meine Vorstellungskraft.

    • 19
      Seit gestern abend ist der junge Mann 19 und sieht immer noch aus wie Mitte Zwanzig.

    • Er sieht jedenfalls nicht so aus, dass ich den an meine Tochter vorbehaltlos ranlassen würde.

    • SIE nicht...
      Man könnte sich den jungen Mann mit dem verfremdeten Namen auch unter dem Gesichtspunkt Altersfeststellung (Leistungserschleichung bei Betreuung & Unterkunft, Nichtabschiebbarkeit, Nachzug der sechsköpfigen Familie, etc.) einmal genauer anschauen. Wovon lebt diese Familie, wer bezahlt ihm die Muckibude und wovon will er das Mädchen ernähren, dass er „so schnell wie möglich“ heiraten möchte. Dieser unsägliche „Du bist meine Prinzessin!“-Kitsch, den ausgerechnet ein ÖR-Sender den Kindern und Jugendlichen da vorsetzt, pfft. Wenn er jetzt plötzlich 19 ist, sie aber immer noch 16 /(?), die Beziehung 14 Monate + X besteht, wie alt war das Mädchen, das mit 14 mit der Flüchtlings“betreung“ begann, bei Beginn der Beziehung? Herrscht beim ÖR der komplette Irrsinn?

    • @tommy
      … mit 16 muß man keinen Freund …
      Sie kennt ihn schon seit zwei Jährchen oder so.

      Jetzt stellen Sie sich einmal vor, Sie seien Vater (womöglich sind Sie’s), und Ihre Tochter (ich habe zwei) im Alter von 14/15/16 kommt mit einem erwachsenen Mann unklaren Alters aber sehr klaren Ansichten …

    • @ Lichtenberg 12. Januar 2018 um 18:53
      Ich bin für eine verpflichtende Altersuntergrenze für Kinder und Heranwachsender in der „Flüchtlingshilfe“. Besonders, wenn sie nicht mit der orientalischen Blumigkeit sozialisiert worden sind und diese als das, was sie ist einordnen können, nämlich Mittel zum Zweck.
      Den Pierre Vogel soll er auf FB „geliked“ haben, aber nur wegen eines Gewinnspiels um eine Flugreise nach Mekka. Wenn die ÖR-Posse nur um eine weniger enstes Thema ginge… Ob sich die Schnellalterung des jungen Mannes wohl fortsetzt?

  37. Schwarze Weisse, weisse Schwarze
    Wenn man sich über schwarz angemalte weisse Kinder aufregt, es gibt doch Lösungen.
    Wir nehmen 2 weisse und 1 schwarzes Kind, ist ja gut möglich mittlerweile.
    Oder 3 Schwarze und malen 2 davon weiss an.

    Ansonsten ist das doch alles Hühnerkacke.
    Mohrenkopf, Negerkuss, Mohamedaner, Sarotti, alles feste Begriffe meiner Kindheit.
    Wie eben der schwarze Mohr bei den Sternsingern.

    PC, lmmaa

    • So funktioniert nicht das nicht, "tststs"
      „Wir nehmen 2 weisse und 1 schwarzes Kind, ist ja gut möglich mittlerweile.
      Oder 3 Schwarze und malen 2 davon weiss an.“

      So läuft das nicht. Sie können ja auch nicht, um die Frauenquote zu erfüllen, der Hälfte der männlichen Vorstandsmitglieder rosa Tutus anziehen und ein bisschen Make-Up auftragen. Von daher: Mindestens die Hälfte der Könige sind Mädchen, davon ist mindestens die Hälfte Schwarz, die andere Hälfte asiatisch und bitte die Behinderung nicht vergessen. Mit Rollstuhl bettelt es sich auch viel besser. Schließlich bringen die Kleinen ja keine Geschenke, wie in der Weihnachtsgeschichte angedeutet, sondern holen diese ab.

    • Es gibt inzwischen auch genug Weisinnen hier in Königshosenrollen. Warten sie noch 40 Jahre, und der Katholizismus erlaubt auch Frauen am Altar und dann geht es ihm wie den Protestanten.

    • Ich muss mal was dazu schreiben, wie in meiner Heimatstadt der Nigerianer das Ersatzwort für den früher gebräuchlichen „Neger“ wird, weil „Schwarzer“ im Bayerischen missverständlich ist.

    • Drei Königinnen
      Bei uns waren tatsächlich drei Königinnen zu Besuch — oder, anders gesagt:

      Die Träger der Rollen der Heiligen Drei Könige waren weiblichen Geschlechts.

      Mir ist das ehrlich gesagt ziemlich wumpe, da es sich, wie geschrieben, bei den Heiligen Drei Königen um _Rollen_ handelt, die zu spielen sind, und das haben die Mädels gut hinbekommen, oder wenigstens nicht schlechter, als alle anderen vor ihnen.

    • Das liegt daran, daass Frauen sich gern verkleiden und Kirchen alle nehmen, die sie kriegen können, speziell in den Städten.

    • Ein schwarzes Kind
      als Ersatz für black facing zu nutzen, wird jeder gute oder sehr gute Mensch Ihnen als Kindesmissbrauch anlasten.

    • WELT, 3.1.18: "Junge Männer" attackieren Pizzaboten mit Kettensäge und Beil in Ingolstadt
      Wir sind ja die lustigen Holzhackerbuam,
      holje holio hol je holio,
      uns liebn die Madln und neiden’s die Buam,
      holje holio holio holjo!
      Holahi holahi holahi jodldi holahi jodldi holahi ridiri,
      holahi holahi holahi jodldi holahi jodldi diri holahi!

    • @Don
      „Das liegt daran, dass Frauen sich gern verkleiden und Kirchen alle nehmen, die sie kriegen können, speziell in den Städten.“

      Jetzt in Bezug auf die Sternsinger? Das waren auf dem Land so lange ich zurückdenken kann schon immer Jungs und Mädels. Ministranten weiblichen Geschlechts kamen hingegen erst später.

    • Koeniginnen
      @Dörflicher Akademiker: ist auch meine Erinnerung (gut 30 Jahre her – eher 40). Bei den Ministranten gab’s schon vor 35 Jahren zu gleichen Teilen Jungs und Maedchen. Kleinstadt mit laendlichem Umfeld in NRW, nicht Bayern…

      Mit Multikulti hatten wir schon damals keine Sorgen – wer keinen echten ‚Schwarzen‘ unter den Koenigen hatte, musste halt einen anmalen.

      Deutschland erscheint mir von Jahr zu Jahr fremder. Wie eine Dismaland-Imitation der USA, zunehmend mit denselben Problemen aber ohne die zugehoerige Geschichte.

  38. Das Ende der "Diversity"?
    Während meines späten Studiums im hellen Zentrum des gesellschaftlichen Fortschritts durfte ich die Verhältnisse und deren Protagonisten aus nächster Nähe erleben. Ich mache mir keine Illusionen, dass diese Leute es jemals gut sein lassen werden. Irgendwann ist es vielleicht auch am Tegernsee mit der Diversity bei den Sternsingern vorbei und die Buben und Mädels müssen alle „weiß“ ausschwärmen. Kritisch weiß, versteht sich.
    Ihnen, lieber Don, im neuen Jahr alles Gute und viel Kraft. Ich glaub‘, die werden wir alle noch brauchen.

    • Ja.
      Ich habe (leider) auch eine Vergangenheit in solchen Kreisen und mein harter Vergleich mit Maos Kulturrevolution oben ist aus eigener schmerzlicher Erfahrung verdammt ernst gemeint.

    • Bei uns wird in Dirndl und Lederhosen eingeschult. Und das ist keine alte Tradition, sondern recht neu.

    • Ich bin guter Hoffnung
      Dese Leute sind schon Geschichte, sie wissen es nur noch nicht. Es würde schneller gehen, wenn die Lebenserwartung nicht so drastisch gestiegen wäre und anders als 68 die Jungen Menschen zahlenmäßig nicht so Wenige.
      Trotzdem wird es kaum noch 20 Jahre dauern, das wir uns das weiter anhören müssen, denn Senilität und Tod verdrängt den Unsinn und zwar gründlich.
      Die Parallelgesellschaft der jungen Leute hat sich schon so radikal von diesem quatsch abgewendet, das es nur Zeit braucht, bis ihre geringe Zahl trotzdem, einfach durch Zeitablauf, eine völlig andere Denke durchgesetzt hat.
      Die Öffentlichkeit wird noch von Leute bestimmt die jenseits der 50 sind
      in der Politik sogar jenseits der 60. Also alles alte Leute von gestern, die bloß noch nicht gemerkt haben, das sie Kämpfe der Vergangenheit und nicht der Gegenwart kämpfen, dazwischen ein paar Übriggebliebene wie Maas, die nie dazulernen und sich immer den Alten andienen. das geht heute, weil auch die Linken mittlerweile zu ewig Gestrigen gehören und dort fanden sich immer schon jüngere Groupies.
      Maas hat dabei nur noch die Wahl entweder vergessen zu werden oder einen in Erinnerung zu bleiben wie dereinst Papen und Schleicher.
      Dazwischen bleibt nichts.

    • @Gast: Ich bin da weniger hoffnungsvoll...
      …gerade die junge Generation ist doch in deren Sinne sozialisiert/indoktriniert worden. Die halten das für normal und kennen nichts anderes.

    • Explodierende Immobilienpreise sind halt auch eine Möglichkeit, Communitys zu gaten.
      Wer sich die Preise nicht mehr leisten kann, kann es sich wegen zu erwartender Mitschüler nicht mehr leisten, die Kinder in Dirndl und Lederhosen zur Schule zu schicken.

  39. So a hindafotziger Hund!
    „dass man anhand des römischen Limes noch heute die deutsche Bildungsgrenze festmachen kann“

    Sehr, sehr geil! Und einfach mal so als hasserfüllter Zwischensatz versteckt. ;-)

    • antibarbarischer Schutzwall
      Auf welcher Seite des Limes liegt eigentlich Ingolstadt?
      *duckundweg*

    • Auf der richtigen, der Limes ist 30km nördlich. Ausserdem bin ich für ein Protektorat bis zum Main.

    • Entwicklungshilfe nach dem zweiten Weltkrieg
      Es wird immer gern vergessen, dass die Industrialisierung und Modernisierung Bayerns erst so richtig nach dem zweiten Weltkrieg einsetzte. Siemens bspw. war eigentlich eine Berliner Firma.

    • Das merken die ja noch nicht mal!

    • Protektorat bis zum Main?
      Aber auch nur, weil Ingolstadt nördlich der Donau liegt, oder ;-)

    • @rhadamanthys
      Werter rhadamanthys,

      sie haben natürlich z.T. recht mit ihrer Aussage zur Industrialisierung Bayerns nach WKII. Aber das widerlegt Don’s Aussage bzgl. der „Bildungsgrenze Limes“ nicht. Im Gegenteil.

      Vor dem 2. Weltkrieg war Industriealisierung vor allem da, wo Kohle, Bergbau und Eisen/Stahlgewinnung war (in D v.a. im Rurpott) und Infrastruktur/Handel/Connections (in D damals die Hauptstadt Berlin oder die großen Handelsstädte). Bergbau/Stahl meint v.a. Großbetriebe, die tausende Billiglöhner beschäftigten. Sie setzen also „Industrislisierung“ damit gleich, daß breite Bevölkerungsschichten in der Industrie arbeiten.
      Das war in der Tat in Bayern nicht der flächendeckend der Fall; hier gab es v.a. „Veredelung“, also weiterverarbeitende Industrie. Was aber nicht flächendeckend Industriearbeitsplätze hergab. Beispiel MAN (Maschinenfabrik Augsburg/Nürnberg), die ganze Spielzeugindustrie in Nürnberg, Maffei in München etc.pp.. Dabei ist zu bemerken, daß weiterverarbeitende Industrie immer höherqualifiziertes Personal benötigt…
      Kohle/Bergbau waren mal wichtig (siehe Gründung der Montanunion), genauso wie Massen an unqualifizierten Billiglöhnern; deren Bedeutung als Grundlage von Industrialisierung hat aber abgenommen , während gleichzeitig die Bedeutung Geist (Erfindertum) und qualifizierter Belegschaft zugenommen hat. Was (sicher ganz total zufällig) mit dem Aufstieg des (handwerklich geprägten & erfindungsreichen) Südens der Republik korreliert…

      Daß Berlin durch die Isolierung nach WKII abgehängt wurde, ist natürlich bedauerlich. Aber es hat ihrem Beispiel Siemens wohl nicht geschadet, daß sie nach Bayern gingen. Jedenfalls hat es Berlin auch nach 30 Jahren nicht geschafft, wieder Anschluß zu finden. Geschweige denn überhaupt zu suchen. Trotz all des Geldes,was dorthin geflossen ist. Was ja auch Einiges sagt…

    • Deutschlands Reichtümer
      Früher war das Sauerland so arm, dass seine nicht zu ernährenden Söhne als Söldner in den neuen Welt fielen, heute ist die Gegend reich. Die Schweiz besteht heutzutage nur noch aus Banken und Luxushotels, und hat früher ihre Kinder zum Arbeiten ins Flachland verschickt. „Samarkand“ und „Karthago“ waren frühe Synonyme für Macht und Schrecken, heute sind sie bedeutungslos. Die Welt ändert sich stetig, und in meinen Augen ist es müßig, sich hierüber Wettbewerbe zu liefern.

      Natürlich bin auch ich nicht frei davon und kann Berlin nicht ausstehen.

    • Siemens et al.
      Die heutige Siemens AG entstand 1903 durch die Fusion von Siemens/Berlin mit der Schuckert AG (Nürnberg).
      Ausser MAN wurde in Bayern auch die BASF gegründet (die Pfalz gehörte zu dieser Zeit zu Bayern) und die von MAN gebaute LINDE Eismaschine inspirierte den MAN-Ingenieur Rudolf Diesel seinen bis heute berühmten Motor zu erfinden.
      MAN baute in den 30ern auch den ersten LKW mit Abgsasturbolader.
      Messerschmidt und BMW dürfen auch nicht vergessen werden.

  40. Ein nebliger Jahresbeginn wird aufgehellt ...
    … auch wenn das Erhellende nicht alle zu gellendem Gelächter animieren wird. Eher macht es bescheiden, vorsichtig fast, im Kritisieren, sollte man das wollen (ich weiß, gewisse Leute wollen nicht und andere vielleicht auf dem Totenbett).

    Schließlich gibt es so viele offensichtlichen Eigentore der Moralisten. Die darf man kritisieren, wenn man kann. Ja, er kann und man spürt, es ist leicht, einfach umschauen, umdrehen, gucken und merken, so viel hängt mit so viel zusammen und deshalb geht es nicht so einfach mit den Schubladen für Gut und Böse.

    Der Film Silence lässt Japans Buddhisten des 17. Jh. in einem Licht erscheinen, die perfide und mordsbereit gegen die üblicherweise doch ebenfalls unzimperlichen Jesuiten vorgehen.

    Unsere Welt ist pro Zeitabschnitt im Kontakt und es wiegt die Macht hin und her und so kann nur mit Mitteln des Wahrheitsministeriums und immer größeren Anstrengungen die jeweils allrichtige Geschichte „Bestand“ haben.

    Buddhisten aber sind doch gut und Christen böse? Ach, gegen die Rohingya sind Buddhisten nicht so gut? Nun, immerhin sind die Briten aktuell richtig verortet, also böse, Brexit, Palästina, Burma, NSA.

    Maas kommt selbst ganz durcheinander. Jetzt hat er Hate-Speech getwittert. Aber Gesetze gelten nur für die AFD und das Volk, was ja auch zu trennen wäre.

    Kompliziert wird es, wenn man es zu einfach machen will. Und so ist Zurückhaltung in der Sache wie ein Regen, der die Sünde wegspült. Wie schön, dass wir Tauwetter haben. Na ja, mancherorten sind das ja richtige Sintfluten. Wie bei der SPD.

    Danke für Ihre Beiträge, so als unbeteiligter heiterer Heide. Insbesondere dieser Abschnitt ist ein wunderbarer Vergleich:

    „Opiumhandelskriege, …. Man muss sich das drogensüchtige China jener Tage vorstellen wie einen Görlitzer Park, und die Verwaltung des Staates wie das Funktionieren der Berliner Flughafenplanung, während das Silber in den Taschen der dealenden Invasoren aus kriminell agierenden Feindstaaten endete.“

    • Die Rohingya haben sich verkalkuliert.
      als sie dachten, sie könnten mit ihren buddhistischen Nachbarn, deren Land sie nahmen, und deren Töchtern beliebig verfahren. Dass den Buddhisten nach schier endloser Geduld der Geduldsfaden riss, hat die Muslime dann doch überrascht.

  41. Butsilberkanne, Bioassam und potentielle Himmlertasse
    , „Man muss sich das drogensüchtige China jener Tage vorstellen wie einen Görlitzer Park, und die Verwaltung des Staates wie das Funktionieren der Berliner Flughafenplanung“;

    Mein Gott, lieber Don, einen ganzen Schwarm Eulen ans Knie gesponnen, köstlich 😊
    Gruß & Dank

  42. Sensations voluptueuses
    Lieber Don Alphonso,

    gerade habe ich meiner kleinen soubrette noch etwas beim Abtragen des Geschirrs geholfen und ein paar Schritte nach dem Essen tun ja auch ganz gut. Ausgezeichnet war es, unser Abendmahl – Merluzzo con mandorle e pistacchi.

    So als Aufwärter dieses Blogs haben Sie die neue Jahresrunde der „Stützen der Gesellschaft“ mit Don Alphonso und seinen Adorateuren mit einer christlichen Geschichte begonnen.

    Und da Sie schon den „Bundeszensurminister Heiko Maas“ angesprochen haben, wäre es doch auch schön gewesen, wenn Sie all jene, die Sie mit ihren Kommentaren unterstützen und so zu ihrem Wohlstand beitragen, noch einmal darauf aufmerksam gemacht hätten, daß seit dem 01.Januar 2018 das „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“ angewandt wird.

    Dieses di­let­tan­tische Werk wie das Verbot sogn. „sexistische Werbung“ , als auch das 2017 in Kraft gesetzte „neue Prostitutionsgesetz“ sollten im Zusammenhang gesehen werden und sind ja nur eine Neuauflage der Britischen „National Vigilance Association“, die im August 1885 ins Leben gerufen wurde.

    „ In order to achieve this immediate aim and support any future changes to the law deemed necessary, the National Vigilance Association was formed in August 1885 ‚for the enforcement and improvement of the laws for the repression of criminal vice and public immorality.“

    Offensichtlich gibt es zahlreiche Menschen, die diese restriktiven Verordnungen als positiv ausgerichtete Politik ansehen, doch ebenso kann man diese Machtdemonstration mit einem Wort umschreiben: en­nu­y­ant !

    Es wird ausreichend Menschen geben, die die Meldeseite:

    https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/NetzDG/Service/Formulare/Anzeige/Formular_node.html

    aufrufen und davon Gebrauch machen werden, um sich ihres natürlichen Bedürfnisses entledigen zu können.

    Wie schon gesagt ist das ja wirklich nichts Neues und all den Ossis, die sich unter das Volk gemischt haben, ist sicher noch im Gedächtnis, daß Menschen, die Informationen über andere preisgaben, dort als POZW bezeichnet wurden. Als „Partner des politisch-operativen Zusammenwirkens“.

    Amüsant ist ja doch, daß dem Sozialdemokraten Max Kegel das Gedicht: „Der Denunziant“ zugeschrieben wird.

    „Willst wissen du, mein lieber Christ, wer das geplagteste Tier wohl ist usw. Willst wissen du, mein lieber Christ, wer aller Menschen Auswurf ist? Die Antwort liegt ja auf der Hand: Es ist allein der Denunziant. Gefährlich ist ein toller Hund, gefährlich ist der Lügenmund, gefährlich ist, wer stiftet Brand, gefährlicher der Denunziant. Verpestet ist fürwahr die Luft, wo atmet solch ein Schelm und Schuft. Verpestet ist ein ganzes Land, wo schleicht herum der Denunziant. Wird er erblickt im Freundeskreis, macht man ihm bald die Hölle heiß und ruft, ist er erst einmal erkannt: Hinaus! Er ist ein Denunziant. Und wenn er einst im Grabe liegt und seine Seel‘ nach oben fliegt, ruft Petrus: Fort, Halunk! Verbannt von hier ist jeder Denunziant.“

    Nun bleibt abzuwarten wie sich unter dem neuen Gesetz des Herrn Maas die „Partner des politisch-operativen Zusammenwirkens“ ( DDR Kürzel: POZW ) vermehren werden, wie auch in diesem Blog die Blümchenkommentare zunehmen.

    Wenn man so bildlich teilhaben darf an Ihrem Silber und Ihren Gemälden, also an Ihrem
    rundum sorglos Tegernsee Wohlstandspaket, so haben Sie den Artikel der FAZ, mit der Überschrift: „Warum mehr Wohlstand nicht glücklicher macht“ von Martin Hock ganz sicher nicht gelesen.

    Der Erklärungsversuch einer ökonomische Theorie durch Herrn Hock ist ja auch mehr eine Trostliteratur für jene, die sich selbst ein klein wenig mehr Wohlstand wünschen, statt ständig mit anschauen zu müssen, wie der Staat Wohlstandsflüchtlinge von ihren Steuergeldern alimentiert.

    Besonders amüsant ist ja Herrn Hock`s Erklärungsbeispiel wie es einen langweilen könnte mit all den Fernsehgeräten im Wohnraum, Schlafzimmer, im Arbeitszimmer, in der Küche und im Bad, wie deren event. zu befürchtender Verlust.

    Also wenn ich die Fernsehgeräte, die für das Beispiel herhalten mußten und die ich sowieso nicht brauche, wenn ich sie alle austausche gegen Bekleidung, ein Paar Schuhe oder Dessous von YSL, Armani, Gucci oder La Perla, dann können bei mir wirklich nicht genug davon rumliegen. Ich habe da noch nie eine Übersättigung verspürt und mit dem Verlust habe ich auch keine Probleme.

    Nach einem Jahr gebe ich sowieso alles meiner kleinen soubrette, damit sie alles verbrennt. Sie jammert da zwar immer ein wenig, aber was soll man tun? In den Kleidercontainer der Kolpingsfamilie werfen, damit Wirtschaftsflüchtlinge sie auftragen?

    Gute Güte, ich möchte denen wirklich die sie diskriminierende Peinlichkeit ersparen; die wissen doch gar nicht wie man sich in solcher Kleidung bewegt.

    Da zieht, in der gegenwärtigen Zeit, die FAZ einfach einmal ein ökonomische Theorie aus der Schublade und untermauert mit Apfel- und Fernsehbeispiel, was als Trost für den angeschissenen Bürger dienen soll.

    Ich denke da mehr an den französischen Minister François Guizot, vor der Abgeordnetenkammer am 1. März 1843 in einer Finanzdebatte sagte:

    „Enrichissez-vous“ (bereichert euch)

    „enrichissez-vous, améliorez la condition morale et matérielle de notre France: voilà les vraies innovations.“
    (…bereichert euch, verbessert die moralische und materielle Lage unseres Frankreichs – hier finden sich die wirklichen Neuerungen.)

    Das ist doch schon etwas anderes als wenn die von den Deutschen angehimmelte Bundeskanzlerin in ihrer gerade vorgetragenen Neujahrsansprache sagt:
    „…Ihnen und Ihren Familien wünsche ich Gesundheit, Kraft, Zuversicht und Gottes Segen für das neue Jahr 2018“

    Sie hätte auch sagen können: Wir schaffen das mit Gottes Segen und den vor der Türe stehenden Sternsingern spenden

    • @ObjectBe: Bitte um Differenzierung der dithyrambischen Aficionados von Don Alphonso
      admirateur, adulateur, thuriféraire, flatteur, complimenteur, courtisan, flagorneur, idolâtre, fanatique, amoureux

      PONS:
      adorateur (-trice) d’une divinité Anbeter(in) m (f)
      adorateur (-trice) d’une divinité Verehrer(in) m (f)
      adorateur (-trice) d’une femme Verehrer(in)
      adorateur (-trice) d’un objet Liebhaber(in) m (f)
      adorateur(-trice) des timbres chinois Liebhaber(in) chinesischer
      Briefmarken

  43. Juup
    Sehr finster und aggressive Berlinerhiebe…alles richtig gemacht.
    Ich hoffe, diese Tradition bleibt bestehen.
    Danke

  44. ......
    Ich habe ja kürzlich mal wieder meine Privilegien gecheckt und dabei festgestellt das Privilegien ziemlich super sind wenn man sie hat, im Regelfall wollen die Anderen nur selber die Privilegien für sich. Also genießen sie, ihre Vorfahren haben was getan damit sie Privilegien haben sie können ja nicht dafür das andere keine geschäftstüchtigen Vorfahren hatten bzw das die Privilegien der DDR den Sieg der (westlichen) Weltrevolution nicht überstanden.
    Und dem Silber der Kanne sieht man die unguten Arbeitsbedingungen nicht an, warum sich also mit Dingen plagen die man nicht ändern kann und die man, ist man ehrlich, auch nicht geändert hätte wenn man damals gelebt hätte, denn der Volksaufstand der Linken gegen Smartphones (an denen genug Blut klebt) existiert nicht. Der einzige Unterschied ist doch, Silberkannen sind auch nach 100 Jahren noch so nützlich und nett anzusehen wie 100 Jahre zuvor, Smartphones halten sich bei weitem nicht so lange.

    • Es ist etwas anders, ich nehme die Privilegien, die andere nicht wollen. Mein Lebensstil mit Esterhazyschnitte und Assam ist spottbillig, weil selbst hohe anschaffungskosten auf Jahrzehnte minimal werden, wohingegen jene, die sich nicht mehr mit Porzellan belasten, hat das einweggeschirr bezahlen und ihr Geld dann für Drogen rauswerfen. Von einem, der in der obigen Morallige mitspielt, weiss ich, dass er früher pro Jahr 10.000€ für Betäubungsmittel ausgab, laut Eigenaussage.

    • .....
      10.000 € für Betäubungsmittel ? Im Jahr ?
      Das ist eine ziemliche Menge, wenn man sichs leisten kann für einige sehr gute Flaschen Wein usw. versteh ich das ja (ein guter Bordeaux kann ja schon mal 200 € pro Flasche wert sein) aber ich schätze diese Art Betäubungsmittel ist nicht gemeint und für das Pillendöschen oder die Kräutermischung des Afgahnen so viel raus zu legen ist ja schon selbstgefährdende Dummheit…und ganz nebenbei ists illegal aber das ist offenbar im heutigen Deutschland eh egal.

      Sie haben natürlich den großen Vorteil ihres Studiums, ich hätte z.B. vermutlich keine Ahnung woran ich gutes Porzellan erkenne oder wie ich die richtigen Silberkannen kriege. Btw können sie da ein gutes Nachschlagewerke empfehlen in dem man sich da etwas einlesen kann?

    • Es gibt halt Leute, die wirklich hart konsumieren. Ich finde es auch daneben, aber das war die Ansage. Möglicherweise war da auch noch die Feierei mit dabei.

    • .....
      Kein Wunder das da dann über die Schrecken des Mietmarktes oder die mangelnden finanziellen Möglichkeiten gejammert wird.

  45. Was passiert mit den Spenden?
    Man sollte den Sternsingern nicht nur Spenden geben, weil es „sich so gehört“ und man nicht ins Gerede kommen will (ich wohne in Oberschwaben). Wenn man die notleidende katholische Kirche unterstützen will, ist das Geld gut angelegt, immerhin werden 86% der Spenden für Projektarbeit verwendet.

    Allerdings müssen einem die Projekte gefallen. Letztes Jahr war das Hauptthema die Bildungsarbeit zum Klimawandel. Wenn man das unterstützen will, dann bitte sehr.

    Dieses Jahr geht es um die Kinderarbeit in Indien. Auf der Web-Seite der Sternsinger kann man dazu aufrüttelde Berichte lesen. Kinderarbeit ist in Indien zum Überleben der Familien notwendig. Gleichzeitig gibt es eine rapide Vermehrung der Milliardäre in Indien. Als „Projekte“ der Kirche wird die Ausgabe von Atemschutzmasken an die teppichknüpfenden Kinder genannt. Das ist sicher ehrenwert, aber wesentlich wirkungsvoller war die Einführung der kostenlosen Schule für alle durch die Regierung 2010.

    Ich verstehe ja, daß man gutes tun will, aber gegen die Mehrheitsmeinung in Gesellschaft und Regierung ist das aussichtslos und nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Sozialarbeiter in den Projekten.

    • Ich fürchte, wenn Kinderarbeit in Indien unterbunden wird,
      werden Millionen Kinder kläglich verhungern. Irgendwie ein moralisches Dilemma. Aber was interessieren den Bessermenschen die Folgen seiner Tat, wenn er sich nur „moralisch“ über Andere erheben kann?

    • @ Harry Hirsch
      Daß das Verbot von Kinderarbeit zu Leid führen würde, hat die kat. Kirche auch erkannt. Deshalb sieht ein Projekt jetzt die Schaffung von „Kinderparlamenten“ zur Mitbestimmung vor. In Indien! Auf der Seite von Sternsinger.de gibt es noch mehr Projektbeschreibungen. Ich habe den Eindruck da wird nur die Abenteuerlust der Sozialarbeiter finanziert.

    • @Harry Hirsch: Fuchsschwänzer sind den Herren lieb, stehlen doch mehr als ein Dieb!
      Wenn Herr und Frau Biedermann sich „moralisch“ über Andere erheben ist das eine zwanghafte, gekünstelte moralische Selbstbefleckung von Pharisäern/innen und Muckern/innen.
      Die Heuchler und Schmeichler sind ärger als die Raben; diese stechen den Toten die Augen aus; die Heuchler und Fuchsschwänzer aber verblenden die Lebendigen, daß sie die Wahrheit nicht sehen können.
      Sigismund (1368 – 1437), deutscher Kaiser

  46. never trust a hippy
    Der angebliche gelegentliche Drogenkonsum unserer linksgrünen Vordenker ist ein Märchen: Kein zurechnungsfähiger Dealer verkauft an Leute wie z.B. KGE, Heng**** oder Anton H..
    Die sind ja schon nüchtern nicht auszuhalten.

    • @ Cassandra
      Immerhin ist man beim Spiegel inzwischen soweit, sich in einem satirischen Jahres-Vorausblick für den Dezember die Ausrufung Neukölns als deutsche palästinensische Hauptstadt Deutschlands vorzustellen.
      Wir machen Fortschritte.

  47. Titel eingeben
    Nach 170 Jahren
    umfasste der Palast rund 140 Gebäude auf einer Fläche von 350 Hektar. Berühmt war der Alte Sommerpalast nicht nur für seine prächtigen Gärten Changchun Yuan und Qichun Yuan, sondern auch für seine kostbare Bibliothek.

    Daraufhin legte im Oktober 1860 eine englische Division eines anglofranzösischen Invasionsheers unter der Führung von Lord Elgin mehrere Pekinger Palast- und Gartenanlagen, darunter den Yuanming Yuan selbst, in Schutt und Asche.
    Im Zuge der darauf folgenden Plünderungen……

    Unser Kaiser
    …… Kommt ihr vor den Feind, so wird er geschlagen. Pardon wird nicht gegeben, Gefangene nicht gemacht. Wer euch in die Hände fällt, sei in eurer Hand. Wie vor tausend Jahren die Hunnen unter ihrem König Etzel sich einen Namen gemacht, der sie noch jetzt in der Überlieferung gewaltig erscheinen läßt, so möge der Name Deutschlands in China in einer solchen Weise bekannt werden, daß niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen!“
    ………..

    Peking wurde von den Alliierten drei Tage lang geplündert,

    Bei ihren Operationen ließen sich die alliierten Truppen brutale Ausschreitungen gegen die chinesische Bevölkerung zuschulden kommen (Morde, Plünderungen, Vergewaltigungen). Ihr Ziel bestand darin, Terror zu verbreiten und dadurch die Chinesen von einer zukünftigen Erhebung gegen die Ausländer abzuschrecken

    In der Familie meines Freundes ist die Erinnerung daran noch heute wach

    Oder
    Atahualpa unterschätzte bei der Ankunft der Spanier die von ihnen ausgehende Gefahr.

    Die Spanier raubten von den Inka ca. 180.000 Kilogramm Gold sowie ca. 16 Millionen Kilogramm Silber. Obwohl Atahualpa in der Hand der Spanier war, hatte er noch immer Befehlsgewalt und gab den Befehl, seinen Bruder zu töten,[57] der in Cuzco gefangen war, auch aus Sorge, er könne gegen ihn mit den Spaniern konspirieren. Atahualpa wurde anschließend in einem Schauprozess aufgrund einer fingierten Anklage auf Vielweiberei, Brudermord und Götzenanbetung von Diego de Almagro, der sich und seinen 150 Kumpanen so einen Anteil an der Beute sicherte, zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Pizarro unterzeichnete das von vornherein feststehende Urte

    Und dann kamen auch nich die :
    Im Lauf der folgenden Jahre wurden auf dem spanischen Festland, den Inseln, in dem unter spanischer Herrschaft stehenden Sizilien und in den Kolonien 20 Tribunale der Spanischen Inquisition eingerichtet.

    Dagegen ist der Berliner Sumpf eine Laienspielschar

    • ..der Unterschied
      könnte sein, aß das eine doch länger her ist, das andere heute spielt.

    • Ja, Europa war eine echt miese Nummer, wie alle anderen auch, ich denke da an Omar 641 in Alexandrien.

      Europa hat halt mehr daraus gemacht.

      Noch einen Tee?

    • Titel eingeben
      „Daraufhin legte im Oktober 1860 eine englische Division eines anglofranzösischen Invasionsheers unter der Führung von Lord Elgin mehrere Pekinger Palast- und Gartenanlagen, darunter den Yuanming Yuan selbst, in Schutt und Asche.“

      Maos Kommunisten haben aber viel mehr chinesische Kulturgüter zerstört, und auch viel mehr Chinesen zu Tode gebracht. Ist ein bißchen abwegig, dass man sich in China immer nur an fremden Invasoren abarbeitet.

    • Unterschätzte Gefahr
      Um bei Atahualpa zu bleiben: Diese Geschichte geht mir in letzter Zeit oft durch den Kopf. Obwohl die Spanier nur ein kleines Häufchen waren, haben sie das Aztekenreich in kürzester Zeit erobert und zerstört, eine mächtige Hochkultur. Wie konnte das geschehen? Sie hielten die Eindringlinge ob ihrer weißen Hautfarbe und ihrer Pferde für Götter und haben ihre Ankunft freudig bejubelt (Bahnhofsklatscher). Bis die naiven Aztekten gemerkt hatten, wen sie da so vertrauenvoll ins Land gelassen hatten – nämlich eine kleine Armee skrupelloser, brutalster Glücksritter, Räuber und Plünderer – hatte ihr König bereits ein Messer am Hals.
      Unterschied ist lediglich, dass das Merkel wg. Personenschutzes nicht passieren wird. Aber ansonsten sind die Parallelen frapierend. Wären die Azteken nicht so lange so gnadenlos gutgläubig gewesen, könnte diese Hochkultur heute noch existieren.
      Lernen wir aus der Geschichte!

    • "unser" (meiner nicht!) kaiser, etc. ...
      waren doch auch Laienspieler gegen den „Großen“ Vorsitzenden, der nach wie vor auf jedem „Volks“GeldSchein abgebildet ist!

      Also bitte keine übertriebenen Selbstbeschuldigungen im Stil der Kulturrevolution…

    • Ach der Hunnenrede letzten Satz läs ich gern
      mit „Flüchtling“ statt „Chinese“.


    • @Cassandra: das halte ich für überbewertet. Wenn die zum ständigen Opfern aufgeforderten Stämme nicht mit Cortez gezogen wären, wäre das nicht gegangen.

    • @colorcraze
      Auch bei uns ziehen gewisse Stämme (Parteien, Verbände, NGOs) mit den Eroberern gegen ihr eigenes Volk. Sonst wäre der Eroberungsfeldzug kaum so wirksam. Auch sie werden noch merken, dass sich die Eroberer, die sie jetzt noch unterstützen, gegen sie wenden.

    • Nicht lange suchen
      Vergleichen Sie mal einen Spanier mit einem Peruaner oder Chilenen. Dann wissen Sie,wo die Inkas und Azteken „abgeblieben“ sind. Das hat nichts mit „Ausrottung“ zu tun. Sondern mit dem Gegenteil.

  48. Schuldfragen
    Soeben habe ich noch darüber schwadroniert, dass „konservativ“ meint, von Grundsätzen und Grundlagen einer Gesellschaft aus zu denken, zu fragen und zu entdscheiden… schon exerzieren Sie vor, werter Don, was es bedeutet, sich einiger grundlegender historischer Zusammenhänge bewusst zu sein.

    Hach, ist das alles vielschichtig. Herrje, wie verwirrend die menschlichen Verhältnisse sind!
    Zwar wiederholt sich Etliches, doch wie sollen wir aus Ihrer Darlegung nun nur wissen, was richtig, was falsch ist?

    Was bietet klare Orientierung? Links nicht immer gut? Rechts nicht immer schuldig?

    Kann ich jetzt mit Ihnen Ihren Tee aus krassen Kannen und Nazigedchirr trinken, obschon korrekt gepflanzt und gepflückt?

    Sie verwirren mich so arg, mir schwinden die Sinne, mein Geist ist wie vernebelt!

    China kauft sich gerade zurück an die Weltspitze. Und innere Unruhen werden sich unter Xi nicht mehr daran hindern.

    Die Perser hingegen haben weiterhin Probleme, früheste Hochkultur und spätere Islamrevolutionäre mit der vorangeschrittenen Technik und den dafurch geschürten Erwartungen junger Menschen an ihre individuellen Möglichkeiten irgendwie noch zu kontrollieren. Die alten Eliten sind lange bereits auf Opium davon entschwebt…

    Tja, 1914-18 versuchten bayerische Infanterieregimenter alleine und ohne Hilfe sächsischer Regimenter die Schützengräben der romanischen Franzose zu erstürmen. Nachdem alle Bauernjungen tot waren, nahmen sie dann doch Entsatz von Sachsen und Preussen an.

    Ein Grundsatz hilft vielleicht uns aktuell in Deutschland 2018 weiter (ganz plump konservativ stammtischmässig gedacht):

    Wer Probleme lösen und Fehler nicht wiederholen will, muss diese analysieren. Wer hingegen zuerst oder gar ausschliesslich die Schuldfrage stellt, wird nichts aus vergangenen Fehlern lernen. Er begeht nur damit den nächsten.

    Schuldfragen sind Machtinstrumente der Moral.

    Keine Firma, keine Gesellschaft, deren Management, deren Leitung, deren Mitglieder primär nach Schuld fragen, wird etwas zum Besseren führen.

    Anregender Blog heute, danke)

    • Ich mache mich eigentlich über die „es gibt kein richtiges Leben im Falschen“-einstellung lustig, die gerade an Kindern durchexerziert wird. Wir erinnern uns: Die taz, die das Anmalen von Kindern verdammt, war erstaunlich blind, als die Grünen in Berlin die Schutzmacht von Kinderschändern waren. Auch das ist so ein Thema.

    • richtig falsch
      Danke, Don, für diese Assoziation!

      Damit bin ich aufgewachsen: Frankfurter Joschka-Fischer-Sponti-Szene hatte diesen Satz ja als Leitspruch! Und als Teenager konnte ich ihm nichts entgegnen, da dies das Gefühl der Pubertät 100% trifft.

      Damit gewinnt links bis heute die Jugend. Aber… heute erkenne ich es als unreif, wer es wirklich glaubt. (Worüber man sich amüsieren kann.) Und nicht den Hintersinn erkennt, über den man sich politische Macht verschaffen will, indem man eigenes Handeln „schuldbefreit“! (Was nicht mehr lustig ist, da es Gewalt legitimieren soll im Zeeifel.)

      Der Punkt ist: Schuldfragen sind individuell (sich selbst!) zu stellen. Aber nicht gesellschaftlich primär relevant.

      Das eigene Handeln kann sehr wohl (für andere!) negativ wirken, mithin „falsch“ sein. Die persönliche Verantwortung darf man nie ablegen, auch wenn die Umstände es nicht leicht fallen lassen!

      Wer sagt, es gibt kein tichtiges im falschen Leben, entzieht sich seiner täglichen, persönlichen Verantwortung. Und darf als Teil einer Gruppe alles machen, um dem guten Zweck zu dienen!

      Das ist der Hintersinn. Heute erkenne ich ihn.

      Heisst für mich eben auch: ich halte die Migration nach Europa gür fatal, falsch, unverantwortlich in fast jeder Hinsicht. Und doch möchte ich nicht von „Goldstücken“ reden, weil ich den Einzelnen weiter sehen will.

      Kann dann aber auch bedeuten: wer uns betrügt mit falschen Angaben, hat seinen Schutz verwirkt. Ganz individuell. Und politisch ohnehin. Nur… warum bieten wir Anreize zum Betrug, so einfach und folgenlos, woe das zu Vorteilen ohne Sanktionen bei uns führt?

      Weil ProAsyl eV es so mit kirchenlinksgrün wollte.

      Es gibt eben sehr wohl immer wieder die Option richtig zu handeln, auch wenn die Gesellschaft falschen Versprechen folgt. Falsche Versprechen entlarven sich denn auch immer wieder. Jede Generstion aufs Neue quasi…

    • bayerische Infanterieregimenter ...
      wurden von einem Thronfolger oder so etwas
      befehligt der den Weisungen
      des preußischen Stabchefs nicht immer
      folgen wollte.

      Ich nehme an dieser verweigerte ggf
      dann die Unterstützung.

      Herfried Münkler beschreibt das Problem in seinem
      Buch Der Große Krieg sehr schön.

      Ein Link zu einem Vortrag/Diskussion

      https://www.bing.com/videos/search?q=herfried+m%c3%bcnkler&&view=detail&mid=C1FB309BCB495A384EC5C1FB309BCB495A384EC5&FORM=VRDGAR

      Im GG steht dann folgerichtig:
      Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.

      3 Wünsche auf einmal !
      Wer? – Der Bund (nicht die Länder wie 1914)
      Was? – Aufstellen von Streitkräften
      Warum? – Verteidigung. Kein Angriffskrieg.

    • An ivonnicha:Zu: es gibt kein richtiges im falschen
      Wer davon überzeugt ist endet
      im katatonen Stupor.
      Wird Handlungsunfähig, da Handeln
      immer falsch sein kann.
      Als politische Überzeugung gelebt wird
      man unfähig Kompromisse einzugehen.

      Fehler wahrzunehmen und zu korrigieren
      wenn man sich geirrt hat
      ist der angemessene Umgang.

      Versuchen sie nun das den politischen
      Akteuren zu erklären ohne zu verzweifeln.

      Humor (auch schwarzer) kann helfen
      deren Bemühungen auszuhalten.

      Wir müssen aufpassen das wir uns davon
      im Alltag nicht entmutigen lassen.
      Ich nehme an das sie das nicht vorhaben.

    • @Klaus Keller
      Ihr Hinweis aufs GG ist wirklich aus diesem Kontext klasse! Wer ist sich dessen heute noch bewusst?

      Aber der Parlamentarische Rat hatte noch 1947/48 hart darum gerungen, die verhärtetesten Divergenzen und Konkurrenzen zu einem ausgewogenen, klugen Ganzen zu bringen:

      Landesregionen mit ihren Mentalitäten
      katholisch und evangelisch
      sozialistisch und bürgerlich-traditionell

      Tja, und das geben wir nun auf bzw. ab. EU. Abschaffung der Wehrpflicht. Unbegrenzte Auslegung des Asylrechts. Nachwuchsprobleme bei Richtern und Staatsanwälten. Ach, die Liste ist lang, aber es wird über Klimaziele 2020 im Radio berichtet…

      Aus all dem kann ich nur schließen: es gibt ein richtig gutes Leben, egal wie falsch das Drumherum von machen gehalten oder gemacht wird. Und nein, es gibt keinen Grund, sich entmutigen zu lassen. Sonst wär’s ja einfach, das süße Leben mit Esterhazy-Tortenstücken)

  49. Ja: Schnitte nicht Torte - bravo
    Na wenigstens haben Sie sich korrigiert und schreiben jetzt – Mehlspeisen-korrekt – von der Esterhazy-SCHNITTE und nicht mehr von einer Esterhazy-Torte. Puh, – das war schon ein Schock in der Bildungseliten-Debatte! Sind‘ wieder vorbeigschlichen und ham’S as gmerkt. Sie Feinspitz, Sie!

  50. Titel eingeben
    Wie immer bewundernswert geschrieben, aber partiell äußerst fragwürdig. Zum Beispiel die Erwähnung Esterhazys als „Verräter“ seines Volkes. So ein Quatsch! Lieber Don, sie können großartig schwadronieren (…wenn´s für Schwadronieren einen eigenen Nobelpreis gäbe…), aber manchmal geht schon der Gaul mit Ihnen durch!
    Haben Sie schon einmal bei Musil oder Joseph Roth nachgelesen, was Österreich-Ungarn für seine Völker bedeutete? Nein? Wundert mich nicht, habe ich fast vermutet. Ersatzweise gerne auch bei dem zu Unrecht vergessenen Reinhold Schneider („Winter in Wien“) vorbeischaun. Der Vielvölkerstaat ist nicht die schlechteste Antwort auf die Probleme der Globalisierung. Vielleicht kam ja das kuk-Imperium nur zu früh. Seine Berechtigung hatte es aber sowieso. Und wenn´s nur an der Sachertorte lag… Mit ergebensten Grüßen

    • Ich sage es mal so: Wer auf Metternichs Seite steht, kann eigentlich kein guter Mensch sein. Das ist wie bei modernen Sozialdemoraten: Entweder man hat Anstand oder das Parteibuch von Gabriel und Maas.

    • Laut C. Clark "Die Schlafwandler"
      lag eine der Hauptursachen des WKI im serbischen Nationalismus, der von einem gefühlten Großserbien träumte, das es so nie gegeben hatte.
      Fatalerweise war dieses Gefühl bei den Serben im Jugoslawien-Krieg immer noch das selbe.

    • Harry wo ist KHK Derrick?
      Der hätte Clark gesagt:
      Es gab vorher schon 2 Balkankriege.
      Warum dauerte der 3. soooo lange?

      Link zu einem schönen Vortrag von Herfried Münler:

      https://www.bing.com/videos/search?q=herfried+m%c3%bcnkler&&view=detail&mid=C1FB309BCB495A384EC5C1FB309BCB495A384EC5&FORM=VRDGAR

      Es ist der von oben.
      Tut mir leid Don, er kann das aber sehr schön erklären
      und es wurde mir nie langweilig.

      Jemand anderes meinte es ging darum
      sich den Balkan einzuverleiben nachdem sich
      die Osmanen zurückziehen mussten.

      Die Russen wären gerne in diese Lücke gestoßen
      u.a. wegen ihres Zugangs zum Mittelmeer
      der von den Osmanen kontrolliert wurde.

      Jetzt kann man glauben das Russland berechtigter
      Weise Schutzmacht slawischer Völker ist,
      muss man aber nicht.

      So gesehen hatten die Russen in den
      Jugoslawienzerfallskriegen vergleichbare
      Interessen wie 1914.

      Der einzige Marinestützpunkt der Russen
      im Mittelmeer heute ist in Syrien. Was für ein Zufall.

    • Serbischer Nationalismus
      @Harry Hirsch,

      laut meines serbischen Kollegen gab es da zwischen Oesterreich und Bulgarien irgendwelche Absprachen, das damals herrschende serbische Koenigshaus in die Pfanne zu hauen (das bulgarische Koenigshaus meldete wohl selber Ansprueche an). Das erklaert vielleicht einenTeil der Ressentiments der Serben gegen Oesterreich besser als ein duiffuser gross-serbischer Nationalismus.

      Ist vielleicht nur VT, habe das nicht weiter verfolgt.

  51. Friedrich Hollaender
    Werter Don,

    Vielen Dank für die Zeilen von Friedrich Hollaenders Klassiker. Nun werde ich heute Abend diesen Ohrwurm wohl nicht mehr los. Da hilft nur noch sich andere Texte ins Gedächtnis zu rufen. Ich werde es mit Stroganoff probieren.
    Einen Gruß aus dem sumpfigen Berlin ins schöne Bayern.

  52. Ob nicht eine Mehrheit in Bayern zugestimmt hätte?
    „…und dem deutschen Kaiserreich, in das alle Teile meiner Familie mit den 1866er und 1871er Kriegen zwangseingemeindet wurden, und zu dem niemand auch nur ein einziges Mal befragt wurde.“
    Es ist merkwürdig, dass nach nur 50 Jahren Bayern das Reich von Rechts inclusive einer Hauptstadt der Bewegung retten wollte und nicht mehrheitlich die Flucht aus demselben antreten wollte.

  53. Ich bin ein Fidsche, will ein Fidsche sein
    Einfach toll! Eine melodie- und fast wortgetreue Übernahme aus dem Preußenlied: Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein!

  54. Titel eingeben
    Was ist daran eigentlich falsch das einer von drei Königen schwarz ist? Spricht doch für die Chancengleichheit…

  55. Schwarzer Afghane ...
    … lässt die Sterne singen.

  56. Titel eingeben
    „Es ist mir nicht ganz eingängig, warum ich […] für das Vorgehen damaliger Berliner Kolonialbehörden und Truppen in Afrika verantwortlich fühlen soll.“

    Über eine förmliche Entschuldigung des deutschen Staates und Entschädigungszahlungen an die Herero o.ä. könnte man ja reden. Aber die heutige „Antirassismus“-Ideologie ist ja erheblich weiter, und im Grunde ja auch völlig abgekoppelt von der historischen Realität…man merkt diesen Aktivisten mit ihrem ganzen „white privilege“-Geschwätz ja auch durchgehend an, dass ihre ganze Ideologie aus den USA importiert ist und deshalb bezogen auf die Verhältnisse in Deutschland eigentlich wenig Sinn macht. M.E. ist das im Grunde eine reine (Selbst-)Hassideologie, deren Endziel ganz klar die Auflösung Deutschlands in seiner hergebrachten Form ist. Aber im Grunde sind die Aktivisten sich da ja mittlerweile mit der deutschen Regierung einig.

    • Ich habe auch nichts gegen eine Entschuldigung, ich habe nur keine Lust, mich selbst in dieser Frage klein zu machen. Das ist nun mal eine ganz andere Geschichte als der Vernicnhtungskrieg der Wehrmacht, oder die Zwangsarbeit im 2. Weltkrieg: Es gab damals genug sozialdemokraten, die ganz offen gegen diese Gräuel aufgestanden sind, und in der Sache fühle ich mich auch nicht von den Herero bedrängt, sondern von einer linken, deutschen Moralmafia und ihren diversen Kadern und Tarnorgas.

    • @Don Alphonso
      „Das ist nun mal eine ganz andere Geschichte als der Vernicnhtungskrieg der Wehrmacht“

      Stimmt, ich finde auch die Vergleiche zu den NS-Verbrechen unangebracht, es handelte sich ja hier nicht um ein mehrjähriges Mordprojekt des gesamten deutschen Staates wie im NS, sondern lag ganz wesentlich in der Initiative des lokalen Kommandeurs von Trotha begründet, dessen Anordnungen schließlich von Berlin auch teils rückgängig gemacht wurden (wenn auch zu spät für viele Herero). Aber um die reale Geschichte deutscher Kolonialgreuel geht es wie gesagt sowieso nicht. Diese ganze „critical whiteness“-Ideologie oder wie sich das alles nennt, ist eindeutig aus den USA importiert und macht im deutschen Kontext eigentlich kaum Sinn…es gibt ja auch Leute, die sich sogar über Indianerkostüme von Kindern an Fasching aufregen, wegen „cultural appropriation“…als ob in Deutschland irgendwelche native Americans daran Anstoß nehmen würden. Da will einfach das Milieu der „Progressiven“ Macht ausüben…je irrer die Ideologie und je leichter Normalos da in die Falle tappen und dann niedergemacht werden können, desto besser.

  57. Was für schöne
    Mo(h)ritaten zum Dreikönigstag. Danke.

  58. Titel eingeben
    Chancengleichheit! Einer der Drei Könige ist schwarz! Statistik anhand de rweltbevölkerung sähe anders aus, zu ungusten der 2 weissen Könige.

  59. Flott
    Werter Don, danke für die flotte Muschelschurz-Weise (krönender Abschluss des Tages – wie locker waren unsere Altvorderen denn, denen jede Kenntnis der political correctness erspart war?) Und die Torte erst!

  60. Immer
    diese Überschätzung von Mainlinie und Limes! Die Römer waren einfach zu faul und zu schwach um noch bis zu uns in den Vogelsberg zu kommen. Deswegen wollen wir noch lange nicht zu den Preußen gehören. Und überlegen Sie einmal wo Frankfurt liegt. Eben!

    • Frankfurt war preussisch. Das darf man nicht übersehen.

    • besetzt
      Frankfurt wurde 1866 preußisch besetzt. Das fanden längst nicht alle gut. Übrigens wurden eine Menge noch lebender Frankfurter südlich des Mains geboren, nämlich im Krankenhaus Sachsenhausen.

    • Sie wollten es ja so
      Offenbach! Südlich des Limes, südlich des Mains.

      Das haben Sie nun davon.

    • Römer
      Germanische drang im Jahr 16n.Chr bis in den Raum Magdeburg vor. Im Wald bei Hann.Münden wurde in Werranähe erst vor wenigen Jahren ein Römerlager entdeckt, ebenso vor kurzem ein römisches Schlachtfeld auf dem Harzhorn bei Northeim, wo nach aktuellen Münzfunden noch im Jahr 235 n.Chr. römische Legionäre (ein Spähtrupp?) die ansässigen Germanen besiegten. Das dazu eingerichtete kleine Museum kann man von der A7 aus sehen.

    • 1866 - Frankfurt - Selbstmord
      Frankfurt war freie Reichsstadt, und 1866 von den Preussen nicht nur besetzt worden – der Bürgermeister Frankfurts nahm sich selbst das Leben ob der Schmach, dass unter seiner Regierung die jahrhundertelange Eigenständigkeit endete.

      Als ich das erstmal las, wurde mir erstmals klar, wie wenig wir uns in geschichtliche Ereignisse einfühlen können – und daher die ewig gleichen Fragen so einfach immer wieder neu ins Desaster führen. Und so mühsam wieder heraus. Jede Generation auf ihre jeweilige Art.

      Es lohnt sich, die Stadtpläne von München und Berlin 1866 mit denen von Wien, Frankfurt, Leipzig und Köln zu vergleichen.

  61. 1866
    Des worn no Zeiden: 1866 hob ma no auf die Breissen schiessa derfn, olladings ohne Erfoig. Un danaa: 1871 Deitsche Äinhäit. Mit ’n Kolonialismus in Deitsch Süd-West, Tsing Tao, usw. Dös hobn’s uns ängebroggt, die Breissn. Mia worn schwoaz nua in da Kirchn. – Simma imma noo.

  62. Als Herodes sich nun von den Weisen hintergangen sah,...
    (Matthäusevangelieum 2,16)

    Vor schlechten Beispielen (meinem diesem) wird gewarnt:
    „Wir dürfen uns als Staat nicht belügen lassen“,
    Frau Nahles, der gesetzgebenden Versammlung angehörend.

    Die überseeischen Besitzungen,eine hier gescheiterte, verworfene Idee.

    „Selbst Gegenstand kolonialistischer Bemühungen“,einst der Teutone.
    Mir selbst als Kind bin ich fremd geworden, mit anderen Kindern zog ich, verkleidet zum König, durch die Pfarre. Die Harmlosigkeit war nicht zu übertreffen.
    Sumpfeiche,-was für ein schöner Klang.
    Teutonen und Ideen,der Sieg und seine Grenzen.

  63. Titel eingeben
    Bemerkenswert, dass die politisch korrekte Linke, die doch Amerika so hasst, sich sogar die Details der politischen Korrektheit durch die Amerikaner vorschreiben lässt. „Blackfacing“ ist dort verpönt, weil sich dort im 19. Jh. auf diese Weise über die Schwarzen lustig gemacht wurde.

    Aber was haben wir in Deutschland damit zu tun? Der schwarze König bei den Sternsingern ist Ausdruck der Idee, dass unter Gott und in Verehrung von Jesus alle Menschen gleich und gleichermaßen beteiligt sind; „Inklusion“ sozusagen, um mal ein Wort zu gebrauchen, das auch unsere Linke versteht. Aber so eine Idee kann die Linke ja nicht einmal denken; wo sie Diskriminierung wittert, muss Blut fließen. Wenn es dann noch die Katholischen trifft, gefällt es ihnen um so besser. Es sind wirklich nicht die Katholischen, die hier diskriminierend agieren und Hass säen. Meine Frage ist: Woher hat die Linke diesen enormen Hass auf alles, was anders ist als sie selbst?

    • Es ist virtue signaling: Schaut her, ich bin viel bewusster als Du, wenn ich auf meinem Applerechner Kids fertig mache, die Geld für einen guten Zweck sammeln und dann einen saufen gehe.

    • Nicht ganz...
      …man denke an das „Blackfacing“ bei Sophie Tucker (some of these days, kannt man seit Sartres „Ekel“).
      Weiße malten sich dunkel an, um beim farbigen Publikum anerkannt zu werden.
      Das war in den 20ern des letzten Jahrhunderts.
      Aufgegeben wurde es, weil sich bestimmte Personen diskriminiert fühlten, zu Recht wie ich meine.
      Das Problem ist, dass man sich nicht „weiß“ malen kann (Clowns lassen wir mal weg).
      Trotzdem werden Unsummen für Bleichcremes ausgegeben…

      Die Verteilung der drei Weisen auf drei Kontinente (Farben) war eine Interpretation des 11. Jahrhunderts…

    • Entschuldigung
      Aber Inklusion betrifft Körperbehinderte und geistig/seelisch Behinderte. Der Begriff INKLUSION bezieht sich nicht auf fremde Völker.


    • Das Problem ist, dass man sich nicht „weiß“ malen kann
      Quark. Wenn Gesicht schwarz anmalen geht, geht auch Gesicht weiß anmalen.
      Ob die schwarz Angemalten unter Schwarzen je akzeptiert wurden, auch in den 1920ern? Ob heutzutage weiß Angemalte akzeptiert würden?
      Wenns die Mode in Schwung bringt, immer.


    • Man kann auch alles überinterpretieren. Manche landen dann immer bei den Linken.

    • Blackfacing ...
      … once was „A POPULAR B.B.C. T.V. SERIES“

      ca. 1960:
      https://www.discogs.com/release/5292377-The-Black-And-White-Minstrel-Show/images

      GH

    • An Harry: Wo ist Derrick?
      geistig/seelisch Behinderte…

      Das schreibt auch der Gesetzgeber,
      dadurch wird es aber nicht besser.

      Seele ist m.E. ein theologischer Begriff
      den gerne auch von Philosophen oder Leuten die sich dafür
      halten, benutzt wird.

      Ich bin vom Glauben abgefallen und
      habe konsequenter Weise die Vorstellung
      aufgegeben eine Seele zu haben.

      Der Begriff Psyche meint etwas anderes.
      Psychisch Krank oder Behindert kann ich sein
      oder werden wenn ich es noch nicht bin.
      Also in einen Zustand geraten in dem mein Innenleben so durcheinander gerät das ich mein Leben nicht mehr vernünftig gestalten oder nicht mehr arbeiten kann und es nur noch für
      Leseraussagen bei Don Alphonso reicht.
      Was nicht so schlimm wäre, da es letztendlich um meine
      Lebensqualität geht. Es stolziert halt nicht jeder
      mit seinen Störungen in der Gegend herum.
      Ich erinnere jetzt aber nicht an Sigmar G.
      Das wäre unhöflich obwohl ich den Namen gerne
      erwähnen würde.

      Der Gesetzgeber sollte ein paar Begriffe auf ihre Sinnhaftigkeit
      prüfen wenn er schon beim Negerwortmord ist.

      PS: Ein Leopard 2 hat eine Seelenachse.
      Das ist die gedachte Linie in der Mitte der
      Bohrung seiner 120mm Glattrohrkanone.

      PPS man sollte Harry ggf durch einen schwarzen Sheriff
      ersetzen wenn man es noch nicht getan hat.

      Es kann natürlich sein das sie für Otto tätig waren.
      Wenn das so ist hoffe ich das sie mir den Fehler
      gnädigst verzeihen, müssen sie aber nicht.
      Den Hass anderer habe ich mir auch schon eingehandelt ;-)

    • lechts und rinks
      @Otto Meier
      Da haben Sie recht. Der Spruch wechselt allerdings immer häufiger die Richtung.

  64. Bajuwaren
    Ich konnte mir vor einiger Zeit ein eigenes Bild von der bayrischen Überlegenheit auf einem der urtümlichen Dorffeste dort machen, die Jugendlichen hatten sich auf schlammiger Wiese einen Parkur aufgebaut, unübersehbar direkt neben dem Eingangsbereich. Während ich mich fragte ob ich frühstücken oder zu mittag essen soll, sah man dort junge Männer wie strauchelnde Laufenten um die Wette rennen, sie kämpften durch sportliche Betätigung gegen Alkoholvergiftungen an.

    Feste Startregeln waren für mich jedenfalls keine erkennbar, mehr Applaus bekam nicht automatisch der schnellste, sondern derjenige, dessen Laufgeschwindigkeit sich in günstigerem Verhältnis zum verbliebenen Gleichgewichtssinn befand.

    Wo ich aufgewachsen bin würde ob eines solch vermeintlich drastischen Verfalls der guten Sitten eilig Krisenrat einberufen, dort schien man dem unterhaltsamen Naturschauspiel im Vorbeigehen allgemein wohl gesonnen und aufmerksam zu folgen, sich mutmaßlich eher mit etwas Selbstironie als mit Verachtung an eigene Jugendzeiten erinnernd.

    • Sie haben noch nie ein Sautrogrennen gesehen, stimmt’s? googeln sie vielleicht auch mal Bavarian Highland Games.

    • @Rapheth
      Trunkenheit mag eine Rolle gespielt haben. Aber nur auf den ersten Blick. Es gibt eine Spiel, bei welchem man sich mehrmals schnell im Kreis drehen muß (und damit den Gleichgewichtssinn außer Kraft setzt), bevor man „losspurtet“.
      Das haben wir als Kinder schon gespielt und wird auch von Älteren gerne gemacht. Und da das unabhängig von Körperkraft ist und zugleich sich jeder zum Deppen macht, ist das sehr beliebt.

      Solcherlei Aktivität ist eine wunderbare Parabel auf das Linkstum: Alle sind gleichgemacht – nämlich alle gleich unfähig. Und bejubelt wird dabei derjenige, der das Ziel am kunstvollsten nicht erreicht…

      Insofern hatten Sie das Privileg, an einer völlig ernsthaften, öffentlich im Herzen der Dorfgemeinschaft aufgeführten Gesellschaftssimulation teilzuhaben.

    • ***
      Eingeborene gaben mir freundlich Auskunft, diejenigen mit rotem Halstuch hatten nach altem okkultem Brauch eine reich geschmückte Holzsäule zu Anrufung der Lebensgeister aufgerichtet. Ihre Mühen wurde mit vergorenem Gerstensud durch deren übrige Stammesangehörige entlohnt. Sie hatten die Nacht in einer eigens errichteten, einfachen, stallähnlichen Behausung auf Stroh zugebracht.

      @H.Nase

      „Trunkenheit mag eine Rolle gespielt haben.“

      Die Jungs waren sternhagelvoll.

    • @Rapheth
      Da sind sie aber in ein Hochamt der toxischen Männlichkeit von schon länger hier lebenden geraten, was?

      Gerstensaftseliges Aufrichten von Phallus-Symbolen (Kerwabaum) mittels testosterongeschwängerter Zurschaustellung purer Manneskraft zwecks Bewunderung durch die anwesende Bevölkerung, speziell der zugehörigen Damen in (bald) heiratsfähigem Alter (Kerwamädels).

      Dazu öffentliche Verunglimpfung weil Vorführung der realen Folgen linker Gesinnung durch Selbstlächerlichmachung der Cis-heteronormativen XY-chromosom-basierten Menschen in Folge gleichmacherisch-sportlicher Aktivität. Selbiges selbstredend nur unter erheblichem Alkoholeinfluß, da man solch Elend des vorgeführtem Linkstums als normaler Mensch (gestandenes Mannsbild) nicht aushalten könnte.

      Wenn das das Hengamäääh wüsste…
      Maas, übernehmen Sie!

      Nun gut, werter Rapheth, ich hoffe, Sie haben sich von dem Schock, den solche Erfahrungen für unvorbereitete Außenstehende darstellen müssen, wieder erholt ;)
      Ich kann Ihnen jedenfalls versichern, daß solch Treiben in weiten Teilen des ländlichen Bayerns völlig normal ist. Die älteren Generationen stehen selbstverständlich wohlwollend dabei, fachsimpeln kundig und schwelgen auch gerne in eigenen Erinnerungen. Und jüngere Generationen schauen mit großen Augen auf und harren der Zeiten, in denen sie dereinst selbst so im Mittelpunkt stehen dürfen.
      Also alles im grünen Bereich. Ohne solche Feste keine solche Gemeinschaft.

      Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Fest

  65. Deutsche Mauern
    Viele waren schon immer der Meinung, dass keine Mauer zwischen Ost und West, sondern eine zwischen Nord und Süd gehört.

    Es ist hart und es wird immer härter, die Träumer und Ideologen zu ertragen. Es sind alles Kindsköpfe.

    Gerade wurde bekannt, dass die Kosten der „Energiewende“ für eine 4köpfige Familie bis zum Jahr 2025 sich auf Oiro 25.000 belaufen.
    Dabei ist noch nichts gewonnen, die Hauptlast dieser Kosten liegt in den Jahren vor allem darauf, die (fehlenden) Spitzenlasten auszugleichen (wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint).

    Da hilft nur noch lachen.

    Die „Flüchtlinge“ kosten jährlich mind. 30 Milliarden – open end.
    Dem BER fehlen zur Fertigstellung 1 Milliarde – und jetzt rätseln sie, woher die kommen sollen.
    Tja, Hauptstadt ohne Flughafen, aber Millionen Analphabethen.

    • Nicht unbedingt, es gibt ja den Main und entlang des Mains auch ein paar schwer zu passierende Mittelgebirge. Es reicht vermutlich, im Rhein-Main-Gebiet eine Art Sicherheitszone einzurichten und freizuräumen. Das ist vielleicht nicht ganz schön für Frankfurt, aber mei.

    • Schade...
      …daß ich meine Immobilie nicht an den Tegernsee transportieren kann.

    • Ost-West, Mauern und Kosten der Energiewende
      Zusammenhang? Mit dem letzten Wort gelingt der Nachweis bezüglich der regionalen Zugehörigkeit und der dort weniger gelingenden Alphabetisierung.

    • UI. wo kann ich denn das nachlesen bitte?
      Also überschlag ich mal 80 Mio. Einwohner durch 4 Köpfe sind 20 Mio. Familien mal 25 Tsd. € sind 500 Milliarden €.
      Also eine kompletten Bundeshaushalt in den Sand zu setzen für nix und wider nix – reife Leistung.
      Da könnte man schon auf dumme Ideen kommen, wie man die (un-)verantwortlichen Politiker persönlich zur Rechenschaft ziehen könnte.

    • Foxrommel, ...
      … viel Wissen macht bekanntlich Kopfweh:

      Je mehr Analphabeten, desto weniger Probleme bereiten die fehlenden Milliarden.

      (Persönlich muss ich mich leider auch zur Kopfweh-Fraktion bekennen. Ich bewundere einen Pensionisten im Alter meiner Mutter, der ein sehr sonniges Gemüt hat. Er sieht die Verbesserungen seit 1945 und lässt sich nicht davon abbringen, dass die Zukunft besser wird. Sein Wort in Gottes Ohr. Ich sehe eher dass sich Rückschritte in Bildungs-, Gesundheits- und Pensionssystem zwangsläufig ergeben werden.)

  66. 8.1.
    Oh Don, was fuer einen Start in den Montag habe ich jetzt. Danke, Danke

  67. Die Köpfe sind immer weniger frei als sie denken
    Bei der Betrachtung solcher Phänomene ist es wichtig zu wissen, dass Gehirne sich nicht frei entscheiden können. Haben Menschen zum Beispiel jemanden als Elter* oder LehrerIn* (*neumodisch gesprochen) das ihnen etwas Bestimmtes erzählt – sei es von der Tradition der Sternsinger oder sei es vom antikolonialen Kulturkampf – sich diese Kinder gar nicht dagegen wehren können. Und im Laufe ihres Lebens werden sie nach weiteren Dingen suchen, die ihre frühe Prägung unterstützen, denn so bildet sich eine stabile Identität aus.

    Treffen dann zwei solcherart unterschiedlich geprägte und sozialisierte Wesen aufeinander, dann beginnt oft der Hass und die Ausgrenzung, was bis hin zum Mord führen kann. Eigentlich können aber beide TeilnehmerInnen eines solchen Treffens nichts dafür, denn sie sind ja nur Avatare der in sie Eingepflanzten Informationen und Werte. Bis heute ist es vielen Menschen nicht bewusst, dass sie jemanden hassen, weil sie nicht berücksichtigen, woher dieser Mensch kommt oder was ein Mensch gelernt/gelesen/erfahren hat. Es wird immer so getan, als sei so ein Mensch der totale willentliche Ausdruck seiner oder ihrer Existenz.

    Und (gähn) wie seit immer, killen die Menschen sich dann halt oder diskriminieren sich – sie unterscheiden sich also wahrnehmend gegenseitig voneinander und schieben Schwerter oder Kugeln in die Körper des anderen. Und dann brüllen sie sich an (gähn) oder melden sich auf Twitter (gähn) oder verfassen Netzwerkdurchsuchungsgesetze in all ihrer Kleinstgeistigkeit.

    So ist der primitive Mensch eben. Da werden heute unschuldige Kinder angefeindet oder damals KZ-Wachen beauftragt, die Kartuschen vom Laster aus Dessau mit Gift made in Frankfurt/Main abzuladen. – Wenn der Extremismus brennt, dann kennt er keine Differenzierungen. Er mordet wo er kann.

    Es scheint wirklich niemand zu begreifen, dass wir uns seit 1933 oder 1648 praktisch so gut wie gar nicht weiterentwickelt haben, was unsere menschlichen Grundqualitäten betrifft. Ein bisschen vielleicht mit Den Haag oder den UN. Aber wer kann wirklich Genaueres über den Begriff „Gerechtigkeit“ aussagen angesichts des jüngsten Selbstmords mitten im niederländischen Gerichtssaal und wer will bestreiten, dass auch die UN wieder zu einem politischen Machtinstrument geworden sind?

    Vielleicht wird wirklich erst die künstliche Intelligenz in eine neue Moral eintreten können, weil sie sich selbst über Netzwerke nur auslagert an Avatare oder Maschinen. Und wenn diese zerstört werden ist die Intelligenz noch da. Ein individuelles Bewusstsein kann dann also nicht mehr so leicht zerstört werden. Das wird möglicherweise einiges ändern. Zum Guten hin. Und weg von der Primitivheit unserer (oft bösartigen) Existenz. Es ist davon auszugehen, dass auch Menschen nur ein Übergangsphänomen sind. (Gott sei Dank)

    • Übergangsphänomene
      Zitat vom verstorbenen Joachim Fest sinngemäß: „Demokratie und Gesetze sind ein Zaum um das Raubtier Mensch herum. Er kann jederzeit niedergerissen werden.“

      Zu Ihrem Wunsch, der Mensch sei nur eine Übergangserscheinung: Ja, was die körperliche (materielle) Existenz betrifft, da wird sich Ihr Wunsch erfüllen.

      Mit der seelischen (man kann auch sagen „geistigen“) Existenz ist es jedoch, wenn man den ganz alten Lehren folgt, anders. Nimmt man die Geschichte vom Engelssturz ernst, … Stichworte
      — Vertreibung aus dem Paradies / Frucht vom falschen Baum / Erkannt dass es Gut und Böse gibt / Verführt von der Schlange (Das Paradies ist in der Nicht-Materiellen Welt) —
      … dann kann diese materielle Existenz, der Übergang oder besser gesagt, „die Rückkehr“ ins Paradies recht lange dauern, nämlich bis wir in sehr vielen Erden-Existenzen gelernt und uns bewährt haben.
      Die schlechte Nachricht: Es dauert, wie gesagt, sehr lange, und Leid, Verbrechen, Leiden gehören dazu. Vor allem der Verrat, Untreue, Illoyalität (Staatsstreiche) gehören zu diesem Lernprozess, denn der Verführer Luzifer (wörtlich: Lichtträger) war ein Engel von er obere Ebene der zur Rebellion aufrief …. wir Alle folgten ihm damals.
      Die Gute Nachricht: Jedem kann das „Zurück“ gelingen.

      Übrigens „Religio“ bedeutet „Rückbindung“, hat mit „Kirche“ wenig zu tun, die haben sich zu weit von der Religio entfernt.

      Alle Leser die das alles für irreal halten oder damit nichts anfangen können bitte ich um Nachsicht. Wollte es kurz loswerden. Danke für die Geduld..

    • Menschen nur ein Übergangsphänomen
      Ob die KI mit Meltdown und Spectre und dem was danach kommt zuverlässig funktionieren wird, lässt sich bezeifeln. Sie ist auch davon bedroht, dass wir die Komplexität bis zur autonomen KI einfach nicht mehr bewältigen können. Wenn Skynet Pech hat, geht vor Fertigstellung der Strom aus und auch nicht wieder an.

      Nach uns kommen die Kraken, habe ich gehört. Putzig!

      In der Forderung nach Nachhaltigkeit muss man den Grünen schon Recht geben. Hätten unsere Altvorderen besser auf ihr Geraffel aufgepasst, würden wir heute über einen riesigen Vorrat an Bärenfellen, Keulen und Schamkapseln verfügen und wären besser auf alle Eventualitäten vorbereitet.

    • Die Welt als Trailer
      @Adeo Bernard: Ihr Zitat finde ich wirklich sehr gut:

      „Demokratie und Gesetze sind ein Zaum [Zaun?] um das Raubtier Mensch herum. Er kann jederzeit niedergerissen werden.“ – es bildet die Fragilität und auch Temporalität jeder menschlichen Organisationsstruktur ab und wahrscheinlich werden wir demnächst (leider) einiges an Ergebnissen sehen, welche die Folgen des aktuellen Niederreißens sein werden. Und nein, das wird auch den fast sektenhaft organisierten und im lovepeace-Glaubensbekenntnis taumelnden InitiatorInnen dieser Entwicklungen nicht gefallen. Ich stehe selbst auf dieser Seite, bin aber nicht völlig realitätsblind. Zu einer guten, stabilen Organisation von Gesellschaft gehören Regeln. Ohne Regeln blüht das Chaos in allen Facetten und Chaos heißt: Hunderttausende Menschen, die in den Ecken der Städte unversorgt dahinvegetieren, wie in den „besten“ Zeiten der mittelalterlichen Kriege. Man schaue nach Frankreich.

      In Bezug auf die von Ihnen erwähnten Rückbindungen muss jeder für sich selbst eine Antwort finden. Ich selbst empfinde mich als rückgebunden, denke aber, dass es in Bezug auf die Zukunft großes Entwicklungspotential in der Welt selbst gibt – hoffe persönlich aber (oh das ist schwierig..), dass mit der materiellen auch die seelische Existenz endet (auch wenn sich das niemand wirklich vorstellen kann). Ich sage es mal so: Wenn die Welt der Trailer ist, dann möchte ich den nachkommenden Film eigentlich nicht sehen.

    • Technische Übergangsphänomene & KI
      @Hausschwein: Also auch wenn ich den Begriff Übergangsphänomene nicht überstrapazieren möchte, aber Meltdown und Spectre sind ja wirklich genau solche. Die aktuellen Fixes bewegen sich – zitiertzitiert – laut Google bezüglich des Leistungsverlustes im kleinstelligen Prozentbereich. Das interessiert vielleicht die Nasa oder das Cern oder das Militär, ansonsten wird das wohl kaum gesamtgesellschaftlich irgendwo ankommen. Das sind doch normale: Übergangsphänomene :-)

      Mal ernsthaft, selbst wenn da Rückwärtsraten von -10 oder -20% Prozent entstehen ist das allenfalls eine Aktienkatastrophe und man müsste eher sagen, schön dass sie das jetzt gefunden haben, dann schaut doch mal, was da noch so passieren kann und Bamm! sind die CPUs in 5 Jahren wieder 300% besser und stabiler.

      Dass der Strom – wenn er mal ausfällt – nicht wieder angeht halten doch auch für Sie nicht für wahrscheinlich, oder? Ich meine wir brauchen vielleicht noch max. 50 Jahre bis Maschinen (selbst ohne Bewusstsein) auch beim Komplettzusammenbruch der menschlichen Infrastruktur sich selbst weiter tätig halten können (man kann sowas grundlegend schon heute bauen). Und wenn die Maschinen das dann machen, werden sie dennoch deutlich weniger Zeit brauchen als die Kraken um eine neue Infrastruktur aufzubauen.

      Soweit ich auf meine Evolutionsbiologiekenntnisse schaue – und wir nicht in einer Welt leben, in der es innerhalb eines Tages durch Spinnenbisse zu genetischen Rekonfigurationen à la Spideman kommt – reden wir bei den Kraken allermindestens von 5-20 Millionen Jahren plus.

  68. Schöne Dinge
    So viele schöne Dinge! Da verstehe ich, warum sie für die Wiedereinführung der Leibeigenschaft sind. Aber – sollten wir uns nicht alle schwarz anmalen, als Ausdruck der Solidarität? Weiß sind doch die Sklavenhalter. In seinen Memoiren zitiert Ernst Streeruwitz, der einmal kurzzeitig, in der ersten Republik, österreichischer Bundeskanzler war, aus Briefen eines nach Amerika ausgewanderter Verwandten:

    „Galveston, 6 Jänner 1870, … Der Neger wurde schon aus finanziellen Gründen, da er ein Kapital von 1000 bis 1200 Dollar repräsentierte, nicht gerade schlecht gehalten…Es fehlte ihm nie am Nötigen. Er hatte genügend Freistunden, in denen er für eigene Rechnung arbeiten konnte. Ich will gewiß nicht die Sklaverei verteidigen, sondern nur die damals bestehenden Verhältnisse wahrheitsgetreu schildern. Wenn wir aber die Lage der Neger mit der unserer weißen Sklaven im Erz- und Riesengebirge vergleichen, so finden wir, daß letztere mehr hungern und fast ebenso abhängig sind wie die Nigger es waren.“ (Streeruwitz, „Wie es war“, 112) Man darf also durchaus auch weiß gehen.

    • Ich glaube, ich habe da aus Berlin gerade ein Feuerzeuggeräusch gehört.

    • mit den Zündhölzern
      An D.A.:

      Mein Feuerzeug wars jedenfalls nicht. Keines Ostlers Feuerzeug kann es gewesen sein; denn wiewohl wir von ehemaligen Faz-Schreiberinnen offiziell als Ihresgleichen zustehende Objekte des Menschenhandels ausgewiesen wurden (zum Zwecke des wissenschaftlichen Belegs des Unrechts, dass wir den zweiten deutschen Staat nach 1945 gründeten; mithin auch überleben zu wollen), hat man uns nie so gemütlich wie Sklaven gehalten, sondern uns nach wie vor schlicht missgönnt, das wir sind und beargwöhnt, dass wir überdies auch noch bleiben könnten, was und wer wir sind: deutsch. Das haben wir nach wenigen Monaten erkannt – alle – nur waren wir unterschiedlich erfolgreich beim Verdrängen. Mich sucht die Erkenntnis jedenfalls wie ein Anfallsleiden heim. Aber wenn Sie eine Pille kennen ….?

    • da er ein Kapital von 1000 bis 1200 Dollar repräsentierte...
      nicht gerade schlecht gehalten.

      Vermutlich wahr, aber halt nicht so leinwandtauglich.
      Da braucht man mehr Druck auf die Tränendrüsen, um gute Gewinne zu erzielen.

      Wer hat denn Quellen zur Ausleuchtung der finanziellen Beiträge der nördlichen Maschinenindustrie für die Förderung ihrer Produkte zur Substituion der Sklaven?

  69. RE-Kolonialisierung JETZT!
    Die Dekolonialisierung war ein schwerer Fehler. Außer Australien/NZL und Kanada gibt es wohl kaum Länder, deren Entwicklung positiver verlaufen wäre als wenn sie noch Kolonien wären. Natürlich ist man damals mit den Einheimischen nicht zimperlich umgegangen, aber das entsprach dem damaligen Zeitgeist. In den Herrenländern sah es für die Heimatbevölkerung auch nicht viel besser aus – deswegen sind ja viele als Kolonisten aufgebrochen.

    Man sollte jetzt das Heft wieder in die Hand nehmen, die afrikanischen Diktatoren hinrichten, die Länder militärisch besetzen, auf alles Schießen was sich verdächtig verhält, preußische Verwaltungsprinzipien installieren, Recht und Ordnung mit harter Hand durchsetzen, die einheimischen Kinder ihr volles Bildungspotenzial ausschöpfen lassen und diese nach und nach die demokratischen Institutionen übernehmen lassen.

    Das Ergebnis kann nicht schlechter sein, als der heutige Zustand.

    • Ach, ein jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Nur sollte man dann eben darauf achten, dass die aucn die vollen Kosequenzen übernehmen, sonst ist es nichts mit dem Lerneffekt. Ausserdem, Indien hat sich auch nicht schlecht entwickelt.

    • Titel eingeben
      „Man sollte jetzt das Heft wieder in die Hand nehmen, die afrikanischen Diktatoren hinrichten, die Länder militärisch besetzen, auf alles Schießen was sich verdächtig verhält“

      Also „auf alles schießen, was sich verdächtig verhält“ klingt aber schon ein bißchen nach dem Spruch von Hitler, man solle jeden erschießen, der einen Deutschen auch nur schief anschaut…sorry.
      Sie haben aber Recht, dass die anti-Kolonialbewegungen teils wirklich scheußlich waren (neulich erst was über die Bersiap-Bewegung im Indonesien der 1940er gelesen…die haben wohl Zehntausende Eurasier, einheimische Christen und Europäer abgeschlachtet, gelten aber trotzdem heute als Nationalhelden), und auch nach der Unabhängigkeit ging oft vieles schief. Kann man aber wohl auch nicht verallgemeinern. Die Kolonialerfahrungen waren ja auch nicht überall gleich. Die britische Herrschaft in Indien oder manchen afrikanischen Ländern war jetzt nicht ganz schlecht…aber die Belgier haben im Kongo nicht wirklich was Positives geleistet.
      Rekolonialisierung ist aber eine Illusion. Kolonisiert wird ja heute eher Europa.

    • @tommy 04:24
      „auf alles schießen, was sich verdächtig verhält“ ist eher das, was die Amis bzw. die CIA-angeheuerten Söldner praktizieren.

      Bzgl. „Kolonisiert wird ja heute eher Europa.“:
      [Verschwörungstheorie ON]
      Merkel holt jetzt alle nach Europa. Wenn die ganzen Testosteron-Übersteuerten hierhin geflüchtet sind, erobern wir deren dann wehrlose Heimatländer und richten uns dort als Kolonialherren gemütlich ein. Die versklavte Urbevölkerung hält dann billig unseren Lebensstandard aufrecht.
      [Verschwörungstheorie OFF]

    • @Don 02:53
      Indien hat sich nicht schlecht entwickelt?

      Das sehe ich völlig anders.

      Mag sein, dass es ein paar Unternehmer dort zu Wohlstand gebracht haben und die IT-Industrie da Heerscharen billiger Programmier-Knechte unterhält. Aber die Zivilgesellschaft dort hat sich m.E. seit M.Gandhi keinen Millimeter weiter entwickelt.

    • Muss ja auch nicht sein, in Berlin ist das genauso.


    • Man sollte jetzt das Heft wieder in die Hand nehmen
      LOL, da können Sie in Neukölln ja mal anfangen – und das dekolonialisieren. Nicht immer sich ans andere Ende der Welt träumen, auch mal vor die eigene Haustür schauen!

    • können wir damit bitte in Berlin anfangen?
      „preußische Verwaltungsprinzipien installieren, Recht und Ordnung mit harter Hand durchsetzen, die einheimischen Kinder ihr volles Bildungspotenzial ausschöpfen lassen“

    • @colorcraze 14:14
      Der wesentliche Unterschied zwischen Berlin und Afrika ist, dass in Berlin die Linksgrün-Faschisten den Anarcho-Zustand haben wollen, während die Afrikaner den Anarcho-Zustand in ihren Ländern NICHT haben wollen.

      Insofern ist eine Intervention in Afrika sinnvoller als in Berlin.

    • Kolonialisierung pro und contra
      Nach den letzten Erdbeben und den verschwundenen Spenden in Haiti und deren Elend unter absolut kriminellen Regierungen musste ich dran denken dass die 1804 nach blutigen Aufständen die Franzosen als Kolonialisten abgeschüttelt hatten während die in Matinique in der karibischen Nachbarschaft zwischenzeitlich EU-Mitglied sind und den Euro haben. –Manchmal läufts dumm–.

    • Naja, faktisch ist nicht alles!
      Es gibt tatsächlich so etwas wie ein Selbstbestimmungsrecht der Völker. Da hat sich niemand einzumischen. Selbst wenn es nach einer Rekolonialisierung ein halbes Paradies wäre, hat kein anderes Land das Recht, beim Glück ’nachzuhelfen‘.

      Schauen Sie sich die misslungenen Versuche an, eigentlich schon aus dem 19. Jahrhundert, aber auch danach. Egal ob Irak, Palästina, Sudan, Nicaragua, Chile, you-name-it, geographisch oder auch gesellschaftlich (‚Demokratisierung‘) den Leuten – zur Not brauch ich Gewalt! – Frieden, Freude und Eierkuchen zu bringen.
      Geht nicht, funktioniert nicht, darf nicht.

      Was mich sehr irritiert, ist die sehr anti-imperialistische LINKE und die sehr anti-interventionistische ‚Grüne‘ Partei.
      Bis vor Kurzem konnte ich mich in diesem Zusammenhang auf beide verlassen; wenigstens in diesem Kontext. Seit wenigen Jahren schwadronieren beide von einer ‚Bekämpfung der Fluchtursachen‘, die ‚wir bewerkstelligen müssen‘. Offenbar haben 70 Jahre Sowjetunion und sogenannte marxistische Ideologie das dennoch nicht aus den Köpfen bekommen. Plötzlich strahlt sie wieder ihre tödliche Strahlung, die Freude über alle 4 Backen, *doch* noch die Welt beglücken zu können. Anfänglich Afrika. Dort dafür ‚zu sorgen, dass es allen Menschen so gut geht, dass sie nicht länger mit dem Gedanken spielen, nach Europa zu migrieren‘.
      Auch wenn mich jetzt alle missverstehen (wollen oder nicht anders können): Was ist das viel anderes als die geopolitische (nicht ethnische!) Planung des Tausendjährigen Reiches? Wer gibt Cem und Sahra das Recht, wer beauftragt sie, die Situation in Afrika nach ihren Vorstellungen so umzumodeln, dass es denen dort gut geht? Keine ironie. Wirklich nicht. Ich persönlich brauche auch *niemanden* der mir mir die Hände zwingt, eine bestimmte Aktie zu kaufen, auch wenn ich dann in 3 Jahren wirklich 100 Millionen hätte. Solange volljährig und zurechnungsfähig entscheide alleine ich, was ich mit meinem Geld mache!
      Genau dasselbe Recht haben auch die Afrikaner. Wenn sie nach kommunalen und tribalen Gesichtspunkten wählen, egal ob Nigeria, Zimbabwe oder Kenia, ist es ganz alleine deren Recht und geht uns nichts an. Ob wir dann dafür verantwortlich sind, alle Unzufriedenen und Beladenen von dort aufzunehmen? Das ist unsere Sache. Das können wir machen, oder auch lassen.

      Indien kenne ich ganz gut. Läuft nicht schlecht, der Laden. Und was sie da machen ist echtes Karma, im Sinne des Gautama. Ich meine, da mischen sich nicht viele ein. Also kommt Bharat genau in die Form, die sich die Bewohner selbst schaffen.


    • Der wesentliche Unterschied zwischen Berlin und Afrika ist, dass in Berlin die Linksgrün-Faschisten den Anarcho-Zustand haben wollen, während die Afrikaner den Anarcho-Zustand in ihren Ländern NICHT haben wollen.
      a) und was ist mit den Nicht-Linksgrünfaschisten in Berlin?
      b) und was ist mit den Afrikanern, die zwar keine Anarchie, aber auch keinen nichtafrikanischen Kolonialismus wollen?

  70. Die Heiligen Drei
    …sind die nicht in erster Linie ein historisch interessantes Beispiel für ‚Fake-News‘? (siehe U.Eco in ‚Baudolino)

    • Vorsicht, dünnes Eis
      Wer die Existenz der drei Magier anzweifelt, muss auch Big Mo´s Himmelsritt auf dem geflügelten Pferd anzweifeln. Das wäre reine Islamophobie!


    • sind die nicht in erster Linie ein historisch interessantes Beispiel für ‚Fake-News‘
      Nein, für ikonografisches Aufladen von Legenden.
      Die Legende gab es schon lang, aber die ikonische Ausgestaltung wird variiert.

  71. Ja, die verblödeten linken Gutties, am liebsten
    ..

    wollen sie, bevor wir vollends physisch verschwinden (was wird dann eigentlich aus denen, in deren Phantasie ? ) ,

    dass wir den Schuldkult über den unsäglichen Naziwahnsinn ( DDR nicht ? Kein schlechtes Gewissen dafür ?)

    und das Kaiserreich hinaus, bis zu den Untaten Karls des Großen ausdehnen !

    Freiiilich !

    Und eine mit dem Hammer ( und Sichel ?) aufs nicht vorhandene Hirn !

    Gott, habe ich diese lästigen Deppen GEFRESSEN !!

    • Sie müssen das pragmatisch im Sinne des Histomat sehen: Alles, was nicht Sozialismus ist, ist nur zu überwindende Kultur und muss auch so dargestellt werden. Das konnten Sie vor 1989 in jedem Fachbuch-Vorwort lesen, das wird jetzt auch weiter praktiziert.

    • Hoffentlich auch die Sahra...
      … kaum war die Mauer gefallen, fiel ihr nichts besseres ein,
      als die Kommunistische Plattform … na sie wissen schon.
      Und bis vor einigen Monaten stand auf ihrer Seite ( ob jetzt noch,müsste man schauen)
      Hände weg von Venezuela.
      Solche Leute werden hier von den Medien ( zwar nicht nur von diesen) hoffiert.
      Kein Wort zu der Unterdrückung usw. von ihr, die dort herrscht, wie vom Rest ihrer Partei auch.
      Freiheit, liberale Gesellschaften gibt es weder von extrem rechts noch von extrem links.

    • ... verblödete Gutties ...

      die Tage las ich in einem anderen Zusammenhang einen Artikel, in dem der Autor schrieb:

      man gieße ganz viel BrennNessel-Jauche drüber – auf das der „Kürbis“ gedeihe –

      … und dann „ausschaffen“ in die Kolonien …

      wie unsere Schweizer Nachbarn so trefflich formulieren würden.


    • Je mehr ich hier lese, desto richtiger scheint es mir, links zu sein. Und das hat nichts mit dem zu tun, was hier so landläufig unter links verstanden und geschrieben wird.

    • @ Otto Meier
      Wenn ich mir den Kommentar von Moser nur anschaue kann ich ungefähr abschätzen wieviel Alkohol da im Spiel gewesen ist. Man sollte sowas nicht lesen, es verdirbt den Greschmack. Ich fand es schon immer schade, dass es hier nicht wie ion anderen Foren eine Ignorfunktion für User gibt.

      Was das Links-Sein angeht, so muss man zugestehen dass die Linken eben nicht durchweg aus Sarah Wagenknechts bestehen, sondern immer schon, auch 68 schon auch aus einer Unzahl von Volldeppen bestehen.

      Recherchieren sie einfach mal, was Sloterdijk mit Links-Konservativ meint. Wie der Cicero so schön formuliert, meint er da die „linkskonservativen Sorge um den gefährdeten sozialen Zusammenhalt“. Es gibt ein Interview von Januar 2016 und eines im Spiegel 26/2017.

      An Leute die jegliche Redlichkeit vermissen lassen, wenn sie über links reden, sollte man seine Zeit nicht verschwenden….


    • Da kann ich dem Sloterdijk durchaus zustimmen, sowohl was die (noch) Utopie der Überwindung der Nationalstaaten, die Intellektuellen und die Migration betrifft, als auch und besonders, was das Linkskonservative betrifft, soweit es sich auf Solidarität und Sozialstaat bezieht.

      Was die Zukunft der Parteien, insbesondere die der ehemaligen Volksparteien, betrifft, so kann ich nur hoffen, daß er da in seiner Analogie zur FDP falsch liegt.

      Wir steuern hier ja wieder auf eine GroKo zu und ich bin mehr als gespannt, mit welchen schönen Worten man das dem Bürger dann mal wieder erklären wird. Obwohl, staatstragend werden die Worte wohl sein, da habe ich keinen Zweifel.

  72. Es gibt keine Relativität der Kulturen..... oder doch?
    Also… ich muss schon sagen… ich bin enttäuscht.

    Da kommt so ein Berufssohn daher und erweist sich als vaterlandsloser Geselle. Naja, noch ein paar Zusätze zum NDG in der kommenden GroKo Legislaturperiode, dann ist solche Schmiererei polizeimassig, und man kann solchem Autor ein für alle Male einen Riegel vorschieben.

    Ausgerechnet dem Herr Doktor Maass vorzuwerfen, dass er einer der wenigen war die damals schon klar gesehen haben, dass das Ansehen des Rechtsstaats (sogar schon vor jedem NDG) selbstverständlich ganze Kulturen über dem Ansehen eines ohnehin nahezu stets falsch liegenden Wetterfrosches zu liegen habe, das zeigt von einer gegenüber den Leistungsträgern unserer Gesellschaft genau jene anmassende Chuzpe, die der Herr Doktor Maass sich schon seit Jahren bemüht mit Stumpf und Steil auszurrrrotten ! (Verzeihung, nur ein R)

    Was kommt als Nächtes? Dass man aufrechte deutsche Polizisten, und die sich schützend vor sie stellenden Staatsanwälte und demokratisch gewählten Politiker, vor Gericht zerrt? Nur weil erstere es sich zur Aufgabe gemacht hatten uns ordentliche Deutsche, vor einen gewissen Oury Jalloh, einem NEGER (!!!) der alkoholisiert und somit mit Sicherheit zur Gewaltätigkeit neigend und der deutschen Beamten den nötigen Respekt zu verweigern sich erdreistete, also vor diesem Subjekt zu schützen?
    Dieser nicht-deutsche Herr besass die Raffiniertheit sein Feuerzeug so tief in der eigenen Hosentasche zu verstecken, dass es der ihn, um ihn vor sich selber zu schützen, durchsuchende Beamte nicht finden konnte! Das er aber selber, man weiss ja wie sportlich der Neger an sich ist, obwohl ans Bett gefesselt, aus der Hosentasche fischen konnte, und nur um diesen Beamten aus niedrigsten Bewqeggründen damit zu schaden, sich dann damit selber verbrannte!

    Wo wären wir, wenn das deutsche Volk bei Wahlen nicht solche Politiker wie den Herrn Doktor Masas wählen würde, die unser Werte sichern und sich vor kleine Beamte stellen die nur ihre Pflicht erfüllen!

    „Habt acht! Uns dräuen üble Streich‘!
    Zerfällt erst deutsches Volk und Reich,
    in falscher welscher Majestät
    kein Fürst bald mehr sein Volk versteht;
    und welschen Dunst mit welschem Tand
    sie pflanzen uns in deutsches Land.
    Was deutsch und echt, wüßt‘ keiner mehr,
    lebt’s nicht in deutscher Meister Ehr‘.“

    Danke, setzen!

    • Oury Jalloh
      Wenn Demonstranten nun einen Toten exhumieren, der schon seit 13 Jahren unter der Erde liegt, heißt das dann nicht, dass ihnen in den vergangenen 12 Jahren kein neuer ins Netz ging, den sie nun vor sich hertragen können, um jetzt einen auf „black lives matter“ zu machen? Sind das nicht die gleichen Leute, die bei jedem Terroranschlag und jeder Messerattacke abwiegeln und ihn mit Haushaltsunfällen verrechnen und einen bedauerlichen, aber leider unvermeidlichen Einzelfall aus ihm machen?

    • Meistersinger
      Wenn Sie schon Wagners „Meistersinger“ zitieren, dann sollten Sie hinzufügen, daß Hitlers Lieblingsoper endet mit dem Ruf „Heil Sachs!“

    • Titel eingeben
      Wieso „Doktor“ Maas?

      In seinem Lebenslauf steht nichts von Promotion bzw. Doktortitel.

      https://www.bmjv.de/DE/Ministerium/Minister/Minister_node.html

      Für´s Promovieren hätte er gar keine Zeit gehabt.

      In der Zeit wo in der beruflichen Ausbildung der Juristen der Praxiskontakt hergestellt wird – „Referendariat“ nennt man das bekanntlich – war er zugleich Mitglied des saarländischen Landtages.

      Also ein klassischer Fall von „Zwei Herren dienen“.

      Aha. Das erklärt einiges.

    • @ TDV am 8. um 4
      „…vor einen gewissen Oury Jalloh, einem NEGER (!!!) der alkoholisiert und somit mit Sicherheit zur Gewaltätigkeit neigend… “

      Wenn ein strunzbesoffener Hüne – wieder einmal – zwei Frauen angreift, die es – anders als er – mal mit Arbeit versuchen und morgens um 4 im Auftrag der Stadt Bushaltestellen von seinem Dreck reinigen, sollte man daraus nicht sofort schließen, daß er „zu Gewalttätigkeit neigt“.
      Das wär ja so, als würde man Sie als zu linker Verblendung neigend erkennen.
      (Witzig übrigens, daß Sie das Wort „Neger“ (und auch noch mit drei Ausrufezeichen) gebrauchen. Was wollen Sie uns damit sagen?)

      So ein lieber Kerl, bei dem ja bereits aufgrund seines vorangegangenen Verhaltens ausgeschlossen ist, daß er nicht alle Tassen im Schrank hatte, käme natürlich auch nie auf die Idee, in seiner Zelle zu zündeln.

      Ach ja: „Gutachter“ haben bestätigt, daß er sein Bic-Feuerzeug gar nicht aus der Tasche hätte ziehen können?
      Nein. Solche Bestätigungen gibt es nicht. Es gibt lediglich ein paar leicht widerlegbare Mutmaßungen von dubiosen „Experten“, die aus gutem Grund sonst noch nie von irgend jemandem zu irgendwas befragt wurden.

      So wird das also nix, weder mit Uri Geller, noch mit Oury Jallow.
      Aber, liebe Antifa, bleibt nur unerbittlich und staatlich finanziert dran. Ihr werdet diesem Mörderregime irgendwann noch die Maske vor den hängenden Mundwinkeln herunterreißen!

      Zurück zum Fall – und um Euch endlich auf die richtige Spur zu setzen: mittlerweile haben richtige Experten herausgefunden, daß der Mossad dahinter steckt.
      TDV hat das allerdings schon immer geahnt.

    • Erstaunlich
      Erstaunlich dass es hier so viele gibt, die nicht in der Lage sind Sarkasmus zu erkennen. Weniger erstaunlich natürlich, dass es die Blog-weit bekannten Reaktionäre sind.

      Einer glaubte eine Verbindung zu „black lives matter“ zu erkennen, als ob der Begriff Neger mit drei Ausrufezeichen kein dead give away wäre.
      Ein anderer meint es gäbe hier Leute die nicht wüssten was Adolfs Lieblingsoper war, einer meint sogar dem „Doktor“ irgendeine Bedeutung zuschreiben zu müssen.

      Nun Sylter zeigt wenigstens mal wieder ehrlich was er doch für strammer Faschist ist und meint „Wenn ein strunzbesoffener Hüne – wieder einmal – zwei Frauen angreift“ dann sei das ganz richtig, wenn aufrechte Deutsche Beamte ihn bei lebendigem Leibe verbrennen…

      Ist doch auch was…

    • @TDV : Oft ist ein Rücktritt auch ein Fortschritt!
      aktuelle-nachrichten-online, 9.1.18
      Wolfgang Kubicki (FDP): „Herr Maas hat als Justizminister versagt“
      FDP-Vize Wolfgang Kubicki hat den Rücktritt vom geschäftsführenden Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) gefordert.
      „Herr Maas hat als Justizminister versagt“, sagte Kubicki der Passauer Neuen Presse.
      https://presse-augsburg.de, 9.01.2018
      Der CSU-Innenpolitiker und Bundestags-Vizepräsident Hans-Peter Friedrich will notfalls im Parlament für einen Gesetzentwurf der AfD stimmen, um das im letzten Jahr von SPD, CDU und CSU beschlossene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) wieder abzuschaffen.
      „Ich war von Anfang an dagegen“.

  73. RE-Kolonisierung, ja bitte !
    der zu erwartende Föhn hat mich aus dem Bett getrieben und nun sehe ich all die Schwarzen, die bei der Verleihung der Golden Globes auftreten, was fehlt, ist das schwarz angemalte Gesicht von Angelina Jolie……ja schon schlimm, was diese Schauspielerinnen durchmachen mussten. der Quereinstieg ins Bett kann mühsam sein !

    aber kommen wir zur anstehenden RE-Kolonisierung. der des Iran !
    einer der Gründe warum ich das für vordringlich halte liegt derzeit der INI-Privatklinik in Hannover…….ist Hannover ein Zufall ?

    wann tritt HappeasementHippo ans Krankenbett, wann kümmert sich CR__00 um den Patienten ?

    für alle die neu hier sind: früher sprach DON von SiggiPOP, dann kam HappyHippo und nun wurde HappeasementHippo daraus.

    • Zeichen gegen Sexismus
      Heute Morgen im Berufsverkehr brachte der WDR einen Bericht über Verleihung der Golden Globes.

      Die Berichterstatterin(!) meinte:
      „Die Schauspielerinnen haben heute ein starkes Zeichen gegen Sexismus gesetzt, in dem sie alle schwarz trugen.“

      Im nächten Satz sagte sie, dass die Schauspielerinnen trotzdem alle sehr gut aussahen, xyz trug blabla usw.

      Ist das kein Sexismus?

    • @djangohatnemonatskarte: Lehrer werden immer leerer.
      ————————–

  74. @Don Alphonso 3:28
    Die Franggen
    werden’s Ihnen
    danggen.

  75. Vae victis - Richtungsumkehr
    Es war schon immer guter Brauch, dass die Sieger sich die Frauen und Töchter der besiegten Völker als Kriegsbeute aneigneten. Völlig neu scheint mir aber zu sein, dass die Völker in vorauseilender Unterwerfung ihre Töchter den einfallenden Kriegern freiwillig anbieten, so geschehen in Kandel – wenn man dem Pfalz-Express vom 13. Dezember 2015 glauben kann.
    Und die evangelische Kirche der Pfalz, vertreten durch einen Pfarrer, sowie der Bürgermeister gaben ihren Segen dazu.
    Dass daraus auch völlig unerwünschte Ergebnisse resultieren, konnte man ja wirklich nicht ahnen.

    In früheren Zeiten ließen sich die Protestanten in der Pfalz und anderswo vom GröFaZ Glocken für die Kirche schenken. Da diese Schuld nie Erlösung erfahren kann, bleibt einem solchermaßen schuldig gewordenen Volk keine andere Rettung, als Gott die eigene Vernichtung zur Sühne anzubieten.

    • Es ist leicht zu erkennen, dass
      sich der Hass der alten weißen Frauen nicht gegen
      die alten weißen Männer richtet (Pfarrer(/Bürgermeister)
      sondern gegen junge weiße Frauen.
      Sie sollen bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Haut
      zu Markte tragen zum nutzen und frommen von allem und
      jedem.
      Dabei wären sie global gesehen eine schützenswerte
      Minderheit.

  76. Fantasy Rollenspiele
    „Obwohl die Spanier nur ein kleines Häufchen waren, haben sie das Aztekenreich in kürzester Zeit erobert und zerstört, eine mächtige Hochkultur. Wie konnte das geschehen?“

    Vielleicht machen wir uns eine falsche Vorstellung von den frühen Hochkulturen, auch wenn wir viele ihrer verstreuten Bruchstücke klar vor Augen haben. In einigem erinnern sie uns an moderne Staaten, mit ihren Städten, ihrer Infrastruktur, ihrer Bürokratie, mit Gelehrten, die astronomisches Wissen erlangten und Prognosen erstellen usw. in anderem an Fantasy-Rollenspiele, mit Priestern, Göttern und Dämonen, mit sehr viel Esoterik, Poesie und Drogen, wie auch mächtigen, durchaus realen Gegnern, die des Spiels überdrüssig waren oder die Leitung zu übernehmen trachteten. Offenbar gelang es den Spaniern einen Platz im Rollenspiel zu finden, sich mit den Gegnern des Regimes zu verbünden, seine Hauptfiguren abzuräumen und dann sein Skript zu zerstören.

    Nun kann man sich die Frage stellen, inwiefern wir das nicht auch auf unsere Art versuchen, wenn auch etwas prosaischer. Wir erzählen uns selbst Geschichten, die nur für uns und sonst niemanden einen Sinn ergeben, die dem kollektiven Leben eine Richtung und eine Intensität verleihen, aber bei Tageslicht betrachtet, Nonsense sind. Wenn hier und anderswo viele die kulturelle Hegemonie der Linksliberalen beklagen, dann leben sie auch in deren Skripten, empfinden einen Überdruss daran und trachten danach, aus dem Spiel auszusteigen, am besten mit einem mächtigen Verbündeten, der der Feind ihres Feindes ist. Demokratie ist dann dasjenige Spiel, wo dieser Verbündete die zu gewinnende Mehrheit der Wähler ist, ein künftiger Verbündeter. All die Institutionen, die um dieses Spiel herum entstanden sind, geben uns eine halluzinatorische Sicherheit. Die Linken wiederum, versuchen den Ausstieg schon seit den Zeiten von Karl Marx, auf ihre Art. Sie leben in der Hoffnung auf die Erlösung vom Kapitalismus, nach einer großen Revolution. Dabei geht natürlich alles ganz objektiv zu.

    Um die Wahrheit zu sagen, ich glaube nicht einmal an „selbstverschuldete Unmündigkeit“. Das ist ein weiterer rhetorischer Kunstgriff, eine Bewegung auf dem Feld der Geschichte(n), die Hoffnung auf ultimative Selbsterkenntnis, die von Philosophen ausgeht. Das ist nicht die Realität unseres Gehirns oder die unserer Interaktionen mit dem Universum, sondern ein weiterer Anker der Sinngebung.

  77. Hab schon lange drüber nachgedacht...
    …wie lange es noch dauern kann, bis der N*ger in „Asterix“ graphisch redigiert wird. Nicht nur der Pirat, ich denke da auch an „Duplikatha, den Numider“ aus „Die Trabantenstadt“ („He, Aufseher. Ich fühle mich ein bißchen schlapp, gib mir ein paar Peitschenhiebe!“). Oder die Nubier in „Asterix bei Kleopatra“.

    Die ganze Asterix-Reihe strotzt ja vor allem den Reise-Abenteuern nur so vor iro…pardon, ich meine, ich wollte sagen: rassistischen Sterotypen der besuchten Völker!

    Ich meine: wenn sogar „Huckleberry Finn“ redigiert wurde, und inzwischen auch Pippi Langstrumpf ohne „N*gerkönig“ auskommen muß…

    P.S. – danke auch für den Tweet von Maas!

    • Oder der Gladiator in Kampf der Häuptlinge. Asterix ist von vorn bis hinten Rassismus, sogar innerfranzösisch.

    • Ich fürchte...
      …in meinem Besitz befindet sich ein Exemplar von „Tim im Kongo“.

    • Im neusten Asterix
      sind sogar echte Neger(prinzess)innen der Wunschtraum der Gallier, Goten etc. („Lechz!“)
      Das ist doppelt bösi: rassistischer Sexismus.

    • In der Wetterau
      kam es sogar schon zu rassistischen Hassreden zwischen Fußball-Anhängern benachbarter Ortschaften. ZB gehört beim Derby:

      Bei oisch wäkst de Waas (1) so nidderisch, do misse sisch däi Spatze knäie (2) zom Fresse.

      (1) Weizen
      (2) knien

    • Tintin au Congo
      @IsopanFF: seltsamerweise gibt es dieses Heft im englischen Sprachraum nicht (mehr?). Dafuer aber ‚Tintin in the land of the Soviets‘ (was ich im deutschen Sprachraum noch nie gesehen hatte). Sieht nach Zusammenstellung frueher Zeitungscartoons aus. Ziemlich ueble cold war propaganda (ja, ich weiss das das lange vor cold war entstand).

      Schon komisch wie die Ansichten darueber, was akzeptabel war oder nicht, schon damals auseinandergingen.

  78. France Gall ist gestorben
    Vorgestern.

    Vor vielen Jahren:
    „Zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen …“

    Grenzwertig, scheint mir.

    • Salvatore Adamo beispielsweise wurde im Glauben gelassen, dass die "Träne" der Zug sei...
      France Gall, als die gallige Französin verballhornt, hat wohl auch angenommen, dass die Südfrüchte irgendwie etwas mit dem brasilianischen Original A Banda von Chico Buarque de Hollanda V7BaT6UKzog zu tun haben…

  79. Ihr „Könige“ kommet!
    „Ey! Barschupse, wann bekomme ich mein Negroni?
    Das die Weißen immer so behäbig arbeiten müssen. Na, die Zeiten
    sind ja bald vorbei. Jetzt bekommen wir Menschen geschenkt, die frohen Mutes Grenzen überschritten. Singen können die auch!
    Keine Könige mehr anmalen, alles jut.“

    .

    Es muss schön sein gedanklich, die Freiheit der Einfachheit zu besitzen, die der Wahrheit inne liegt.

  80. Gab ja noch andere Kulturvölker als die Bajuwaren... Singer hatten sie auch...
    1939 Singer 9 Le Mans Coupe … hübsch
    https://i2.wp.com/www.kultkars.net/wp-content/uploads/2016/11/singer-9-airline-1.jpg

  81. Erinnerungen wegpixeln
    Wenn in Berlin die Togo-Straße gelöscht wird, weiß bald Niemand mehr wo dieses kleine Ländchen liegt. Viele Togoer sind jetzt schon traurig, dass man sie derart vergisst, wo sie doch die Deutschen zurückhaben wollen. Genau so sagen sie es. Auch ich bin traurig. Nicht so traurig wie die Togoer. Aber ich darf jetzt nicht mehr in der Freitag-Fanzine meine Meinung kundtun, weil ich ein wenig derb wurde. Eine Praktikantin hat beschlossen, dass ich kein Linker sei, weil ich einer anderen schreibenden Praktikantin wehgetan hätte. Der Artikel zu dem ich folgendes geschrieben habe, wurde unmittelbar nach meinem Brief und dem folgenden Rauswurf ebenfalls gelöscht.

    – „Ich hoffe meine direkte Einleitung wird nicht zum Grund von Zensur. Aber dies ist der dümmste Artikel, den ich die letzten Jahre gelesen habe. Ich musste einen Tag vergehen lassen um mein Unverständnis in gezähmte Worte zu fassen.

    Beim Helfen von Brunnen bohren sensibilisiert für das Beleidigende in der überlegenen Sprache der Weißen? Gehts noch? Auch ich bin vor dem Hintergrund der Diskussionen die offensichtlich in Afrika-Instituten ablaufen, dafür, diese rückhaltlos zu schließen, wenn etwas derart Nutzloses solche derart nutzlose Debatten hervorruft.

    Ich habe noch keine Namensforschung für Mohrmann gemacht, doch wie in einem Kommentar angesprochen liegt es sehr nahe, dass die deutsche Ableitung von Moor herrührt. Selbst wenn nicht, wäre der Bezug nach heutiger Schreibweise auf Maure. Was bitte wäre ausreichend, um hier Komplexe zu bekommen? Maurenmann? Ich heiße Herrmann, erweitert aus Hermann, Her steht ursprünglich für Ger, Mensch des Speeres, German. Darf ich nun kein Kriegsdienstverweigerer sein und muss mein Schicksal tragen oder durch Heirat Erlösung finden?

    Noch dümmer wird es beim Begriff Critical Whiteness, der sich, strunzdumm wie er ist, noch nicht einmal übersetzen lässt. Ich werde in Togo privilegiert ausgenommen und privilegiert bevorzugt von der Polizei kontrolliert. Ich werde privilegiert wöchentlich einmal darauf hingewiesen, dass, sollte mir etwas nicht gefallen ich ja nach Hause gehen könne. Ich brauche für jede angrenzende Bananenrepublik privilegiert ein teures Visa und muss bei einem Museum privilegiert, als Weißer, der ich gar nicht bin, ich bin schön Bronzefarben, privilegiert das fünffache an Eintritt bezahlen. Ich bekomme privilegiert als Selbstständiger keine Rente und weil ich von Afrikanern privilegiert für Geld Kunst erworben habe, ganz privilegiert keine staatliche Unterstützung, weil ich dies als Besitz in Deutschland anführen muss. Sonst mache ich mich strafbar, auch wenn die Anfrage aus purem Hunger käme. Im Gegensatz zu vielen Afrikanern, die noch sehr viel privilegierter ihren Hausbesitz in Afrika, nicht strafbar, in Deutschland nicht angeben, und sozial abkassieren dürfen.

    Egal ob Nachtigal- oder die Mauren-Straße, bitte lassen sie Namen unbehelligt, die für 98 % aller Afrikaner positiv belegt sind und laden sie sich keine Schuld auf, wo es keine gibt.

    Soll ich mich schämen für eine weisse (?) Dominanzkultur ? Bitte, was für eine gequirlte Scheisse ist denn das? Schämen für Goethe, Schiller, Hegel? Schämen für Daimler, Druckmaschinen und Penizilin? Schämen für Bier, Wein und Sauerkraut?

    Versuchen sie mal, dieses Hirngeschwurbel von der Unterdrückung der deutschen Frau gleichgesetzt mit der des Afrikaners einer togoischen Marktfrau zu erklären. So während sie ihr einen Brunnen bohren. Schallendes Gelächter wird die Antwort.

    „Sprache kann bekanntlich verletzen“. Das ist ja eine Supererkenntnis. Sowas lernt man in der Universität? Wenn ich zu jemand Arschloch sage, will ich freilich verletzen und wenn ich zu einer Togoerin sage ich liebe dich, dann will ich dies nicht. Müssen mir Studenten nun weiterführende Semantik beibringen? Was bitte ist ein „M“-Wort? „N“ weiß ich. Neger kann im falschen Kontext beleidigend sein, aber wenn ich Carl Einstein von 1917 lese, lese ich Neger-Kunst und nicht N-Kunst. Im Senegal findet noch heute das „Festival de l’art negre“ statt und nun brauchen sie keine Schnappatmung zu bekommen als Student der Afrika- und Weltverbesserung.

    „Akademische Konstruktionsprozesse von Kultur aus der Perspektive postkolonialer Studien“ Hä? Wie lange hat es gebraucht diese absurde Wortkonstruktion zu basteln? „Perpetuierung kolonialer rassistischer Sprache“ Der Satz selbst ist, was er vorgibt zu Perpetuieren.

    Da würde ich als Studierender aber auch in ein Klima der Angst verfallen. Bei soviel Perpetuierung. Was für Hasenfüße rennen denn in diesem Institut rum. Verfallen die in Angst, wenn sie nach dem Brunnen bohren die Straße überqueren müssen, weil da so viel Dunkelhäutige rassistisch rücksichtslos rasen.

    Und wenn das nächste mal so ein Hiesiger sich weiß anmalt bei seinem ganzen Voodoo-Gehopse, dann werd ich dem mal seinen rassistischen Spiegel vorhalten und ihm sagen, er solle gefälligst auch nach Europa gehen und dort lieber den Othello authentisch mimen.“

    • Und was mache ich nun...
      mit meinem Kaffee ToGo?
      Ist der auch schon rassistisch – oder nur klimaschädlich?

    • So während sie ihr einen Brunnen bohren.
      Herrlich, danke.

    • Lieber Peter Herrmann,
      als ich in Berlin wohnte, da haben mir die Ländernamen im Afrikaviertel
      das Gefühl von großer, weiter Welt gegeben. Das war mir kostbar und
      ansonsten nirgendwo spürbar in dieser vermufften Monstersiedlung,
      wo Enteignete der ganzen Welt zusammenströmen und nichts anderes
      verströmen als den Geruch von Globalspießertum und was aus dieser gärigen Maische herausragt, ist selten, und auch schwer zu finden.
      Du hast nun die Hälfte Deines langen Lebens in
      Westafrika gelebt, bist mit den Eliten mehrerer Länder genau so bekannt
      geworden wie mit den Leuten auf dem Markt und Überheblichkeit ist
      Deiner Person fremd und widerlich. So kenne ich Dich.
      Da muß Dich das „antirassistische“ Delirium ganz besonders anekeln,
      welches in Europa die akademisierten Kreise erfaßt hat.
      Welch tief gestörtes Verhältnis zur Welt offenbart sich da!
      Es ist ein Symptom einer Verstörung, deren Ausmaß und Wirkungstiefe
      schaudern macht.
      How will it end, with a bang or a whimper?

      Man möchte den Himmel zum Eingreifen anflehen.

      (P.S. Ich habe Dir bei unserer Begegnung Dein ganzes Bier weggesoffen,
      das liegt mir ziemlich mittelschwer auf dem Gewissen und plagt mich
      hin und wieder. Die Gelegenheit zu meiner Entlastung wird sicher kommen.}
      Herzlichen Gruß!

    • Peter Herrmann, ...
      … besser auf Macron hören!

      Haben Sie seine Antworten auf die Fragen der Studenten in Ouagadougou vor einigen Wochen gehört?

      Sind auf yT!

      Ich war schwer beeindruckt. Obwohl eigentlich Binsenweisheiten waren sie doch sehr gut und passend serviert. Ich bin mir sicher dass kein frz Präsident vor ihm und schon gar kein dt Politiker im direkten Dialog mit der Jugend auch nur in die Nähe kam!

  82. Ich freue mich schon still und leise aber jeden Tag mehr, wenn die Brexiteers
    wieder direkt und nicht mehr länger mit low profile als EU-Mitglied auf Indien und China treffen.
    Da sind noch einige Rechnungen offen. Denn ob man in Indien und China den Verbrechernationen so großzügig vergeben hat, wie diese sich selbst, bleibt abzuwarten.

    • Die indische Oberschicht, und auf die kommt es an, ist doch recht anglophil.

    • Gerade die Hindus kapieren
      langsam, dass es sie ohne gerade noch rechtzeitiges Eingreifen der Briten nicht mehr gäbe.

    • An Rabe: Gerade die Hindus kapieren
      das man mit Hilfe des Islam und
      des Christentums aus dem Kastensystem
      aussteigen kann.

      Die Leute können sonst erst im nächsten Leben aufsteigen,
      worauf manche nicht warten wollen.

      Wer als Unberührbare Talent hat und studieren
      kann wird gerne von den Dorfdeppen abgestraft.

      Das erklärt auch den zeitweise unfreundlichen Umgang
      mit Christen. Für strenge Hindus sitzen Christen
      und Muslime in einem Boot wenn ich mich nicht irre.

      Oder anders herum: Beide graben den Betonköpfen
      das Wasser ab. Ohne diese billige Basis wird das Leben
      unangenehm. Man muss den Kuhmist selber einsammeln.

    • lobo
      Lobo: Ich befürchte sie haben von Indien keine Ahnung… Vreglichen mit dem primitiven Rassisten Modi ist sogar Trump tatsächlich ein Genie.
      Das Land mit China vergleichen zu wollen ist in jeder Hinsicht ein Lacher

      Die indische Ober- und Mittelschicht, also dioe. die was zu verlieren haben, besteht zwar aus 80 Millionen, also aus genauso vielen wie es Deutsche gibt, nur hat Indien fast 1,4 Milliarden Einwohner. Das Land hat wie alle anderen Demokratien ebenfalls nicht die Bürger die nötig wären.
      Der Terror der Hindu Fundamentalisten steht dem der Muslime in nichts nach. Für die Briten interessiert sich diesbezüglich keiner.
      Was für die Deutschen die Autobahnen, dass ist Eisenbahn in Indien. Und die haben nun mal die Briten gebaut.

  83. Kubaplüsch
    In meiner Wunderkammer gibt es ein hübsches Stückchen Kubaplüsch.
    Das ist ein Knüpfwerk von Frauen im Kubavolk(Kongo),
    in unermüdlicher Fingerfertigkeit geschaffen.
    Die Knotendichte ist so enorm hoch, daß die dabei aufgewendete Arbeitszeit
    nach Monaten bemessen wird.
    Das erinnert mich an die von unserem Alphonso Furioso hochgeschätzten
    Silberkannen, deren Form zwar diskussionswürdig sein mag, doch deren
    Grundmaterial mit harter Sklavenarbeit aus der Erde herausgekratzt
    werden musste. Das ist seit den Minen von Laurion so, als die Griechen
    anfingen, das Siber zur Wertdarstellung zu nutzen und Geld daraus
    zu prägen.
    Der Grundgedanke war, genau wie im alten Kongo beim handgeknüpften
    Plüsch der, daß die für den Herstellungsprozess aufgewendete
    Arbeits.-(Lebens.-)-.zeit, den wahren Wert des Materials darstellte.
    Die Währung also.
    Keinerlei kulturelle Brücke gab es zwischen dem Kubavolk im Regenwald
    und den antiken Griechen, doch war der Wertbegriff den sie entwickelten
    ein und derselbe, denn der Kubaplüsch wurde, ebenso wie das Silber,
    als Geld und als Währung genutzt.
    Danke, Don, für den furiosen und außergewöhnlich anregenden
    Artikel.

  84. Afrikanisches Viertel
    Lieber Don,

    es wird nicht helfen, aber just for the record: Nicht „Berlin“ will die Straßen im Weddinger Afrikanischen Viertel umbennen, sondern eine bekloppte Kommission, die im ersten Anlauf schon mal gescheitert ist. Ich kenne niemanden im Wedding, der das gut finden würde und unter meinen Bekannten dort sind durchaus auch Linke.

    Und die „Einwände“ gegen das Sternsingen – ich würde z.B. ohne Sie gar nix darüber wissen. Wer liest denn sowas außerhalb der links oder rechts „Netzpolitischen“ überhaupt noch?

    • Dassman bei Ihnen die Strassen umbenennen will, kommt von einer Lobby aus Politikern, Medien, Wissenschaftlern und Alibibetroffenen, die sich dann am Ende halt durchsetzen. also schreibe ich darüber. Wer die taz kauft, macht sich schuldig.

    • bekloppte Kommission?
      Der Spitzenplatz dafür gebührt aber immer noch Freiburg, dort hat die Kommission, einen erläuternden Zusatz für die Linnestrasse empfohlen.

      Das wird schwer zu übertreffen sein.

      Ich zitiere:

      „Begründung
      Von Linné teilte die Spezies Mensch in vier Rassen anhand von körperlichen Merkmalen ein und wies diesen auch höhere und niedere charakterliche Eigenschaften zu. So wurde z.B. das Temperament der ‚Afrikaner‘ als ‚boßhaft, faul, nachlässig‘ bezeichnet. Darüber begründete und verfestigte er mit seiner Klassifizierung und auch Sexualisierung des Pflanzenreichs anhand der Morphologie in männliche und weibliche Pflanzen sowie durch die nicht zwingende Klassifikation von Tieren (Säugen als weibliche Grundfunktion und Wesensbestimmung) eine Denkweise und Gesellschaftsordnung, die die Unterordnung von Frauen unter Männer sowie die traditionelle geschlechtliche Arbeitsteilung als natürlich erklärt und ‚beweist‘.“

    • .
      mit einer recht aehnlichen logik gewappnet, koennte man auch den pariser platz umbenennen.

      dabei gibt es durchaus belustigende wirkungen von strassennamen : zum beispiel ‚in der furche‘.

    • Wer die taz kauft, macht sich schuldig.
      … oder klickt.
      … oder Titanic.
      … oder GEZ Ramsch.

  85. Neger
    Im Nergertal fließt die Neger und war Namensgeberin für den Ort Neger. Die Negeraner und Negeranerinnen verteidigten nicht nur den Namen, der aus dem Keltischen kommen soll und reißend/fließend bedeutet. Die Negeranerinnen im Frauenchor St. Barbara Neger e.V. verteidigten im letzten Sommer mit dem „Salve Regina“ von Javier Busto sowie „Chor der Engel“ (Satz Wilhelm Kienzl) aus Goethes „Faust“ ihren Titel „Meisterchorsinger“.

    Und was es da sonst noch gibt: 2007 gründeten sich in Unterneger die Negertaler Musikanten e.V., es gibt den Heimatschutzverein St. Georg Neger, den Wasserbeschaffungsverband Neger, den Schützenverein Neger, den MGV Bergeshall Neger. Und das schlichte Negerlied:

    1.
    Wo vom Waldessaum der Holzweg führt ins Tal,
    wo vom Felsenhang als Kind so manches Mal
    ‘s traute Vaterhaus dich grüßt am Negerstrand,
    liegt meine schönes, bergumkränztes Heimatland.

    2.
    Wo der Habicht seine weiten Kreise zieht,
    wo am Feldberg spielte ich mein Flötenlied,
    Hütehütten baute mit dem blechern Dach,
    wurd’ die erste Heimatliebe in mir wach.

    3.
    Wo im langen Acker hinter Pferd und Pflug
    frisch ich schritt als Bauer unterm Vogelzug,
    fleißig schaffte Saat und Ernte Jahr um Jahr
    unterm blauen warmen Himmel wunderbar.

    4.
    Wenn am Tümmelberg dort oben einst ich find’
    unterm Fiedhofsrasen meine letzte Ruh,
    deckt mit Heimaterde Freundeshand mich zu,
    klingt dies Lied noch lang mir nach im Abendwind.

    5.
    ‘S rauscht wohl immer weiter Freud und Leid der Zeit,
    ‘s raunt geheimnisvoll von Gott und Ewigkeit,
    segne Gott die Wälder dann am Negerstrand,
    schütze unser liebes, schönes Heimatland (Sauerland)!

    (Text und Komposition: Lehrer Josef Simon)

  86. Dekadenz
    es ist erschreckend, wie schnell sich die Dekadanz in Deutschland entwickelt. taz und andere niveauvolle linke Medien tun das ihrige dazu. Wenn ein Deutscher von Negerküssen redet oder bei den Heiligen Drei Königen ein Schwarzer ist, dann regen sich diese Typen auf. Wenn aber zugewanderte Anhänger des Propheten Fahnen mit Davidstern verbrennen, dann übersieht man das geflissentlich. Leider gewinnen diese ideologisch Verbledeten immer mehr Macht. Die einzige Alternative, die wir hatten, wird derzeit von noch Verblödeteren unterwandert. Leider hat Ludwig II 1871 wohl nicht genug Geld für seine Schlösser bei seiner Wiener Verwandtschaft aufgetrieben und Bayern deshalb an die Preußen verkauft.

    • Kini = traditor Bavarorum
      Endlich sagt es mal einer: Der Kini war ein Baiern-Verräter! Und Achtung, liebe Post-Bajuwaren, seine Mutter war eine Preußin, die ständig die Alpen bestiegen hat … und sein Vater ein hessisch-unterfränkischer Flügeladjutant (von der Tann).

    • @Uli_of: Heut werden alle Märchen war. Heut wird mir alles klar.
      Reich mir zum Abschied die Hand. Dann ist der Himmel nicht mehr blau. Dann weißt du’s ganz genau. Das gibt’s nur einmal. das kommt nicht wieder…
      Alles Rassistische schreckt die ideologisch, neoliberal, gleichgeschalteten Verblendeten. Vor allem die Kunst ist ein Bereich, der so gar nicht in ihr verschrobenes Weltbild passt. So soll die deutsche, rassistische „Kunstlandschaft“ gesäubert werden. Dies bedeutete, dass man viele bekannte rassistische Kunstwerke einzieht oder auch zerstört.
      Die „rassistischen“ Künstler werden als geisteskranke, perverse Nichtskönner oder Stümper bezeichnet, deren Werke krankhaften, geilen Phantasien entsprungen sind.
      Die noch lebenden Schöpfer der rassistischen Werke erhalten Berufs- oder Malverbot, dürfen nicht mehr ausstellen, werden aus dem ÖRF-Kulturleben ausgeschlossen oder von der gleichgeschalteten Presse diskriminiert und bekämpft.
      Ein entsprechendes Xenophobdurchsetzungsgesetz (XenophobDG) wird im Gerechtigkeits- und Gesundheitsministerium vorbereitet und später auch in die Lehrpläne der deutschen Lehranstalten übernommen um die dysfunktionale Regulation sexueller, rassistischer Motivation, der Würde des Menschen angemessen zu customieren.
      Wein ich? Lach ich? Träum ich? Wach ich? Heut weiß ich nicht was ich tu.

  87. Tataugabe für 2018
    Lieber Don Alphonso,
    da einige der Grünlinge, Genderist*n und Antirassisten (Jameika ade) nunmehr Zeit haben sich um die wichtigen Aufgaben dieser Gesellschaft zu kümmern,wäre es vielleicht sinnvoll, bei Ihrem nächsten Besuch beim Mutterkutter, mit denen gemeinsam im Städel die vorhandenen rassistischen Machwerke ein wenig nachzubearbeiten. (White facing wohl eher nicht historisch korrekt, wohl eher helles braun)

    Es werden sich sicher auch in München und anderen Städten Museen finden,die solche Mitmachaktionen dringend benötigen.

    Herr Schulz, der ja eine europäische Fortentwicklung vorantreiben möchte, könnte diese gesamteuropäische Aufgabe in Brüssel, Amsterdam
    und Paris mit den Kulturbanausen der SPD und seinem Freund Herrn Junker übernehmen, um die flamischen, italienischen etc. Maler im Rest Europas zu korrigieren und dem Zeitgeist anzupassen.

    Wobei es sicherlich einfacher wäre, alle abbildende Malerei zu entfernen und durch islamische Kunst zu ersetzen, da wären wir in ein paar Jahren
    der Mühe enthoben, den muslimischen Minderheiten nicht nur nackte
    Frauen auf Rubensbilder zu ersparen, sondern auch den Genderistin*n
    das Fat Shaming zu nehmen.

    Da die Antifa zurzeit gerade unterbeschäftigt ist, kann sie eventuell aushelfen.

    Es gibt viel zu tun.
    Gehen wir mit gutem Beispiel voran.

    Gruß aus Offenbach

    • nicht so pessimistisch
      Seit 2013 gibt es das Louvre in Abu Dhabi (ein Bauabschnitt eines Kultur-Projektes zum Thema „kulturelle Diversität“) mit Werken u.a. von Renoir, Bellini, Manet, Picasso, Magritte, Mondrian, Yves Klein, Twombly und anderen. Museumsdirektor Manuel Rabaté spricht von „universeller“ Perspektive.

      Natürlich geht es auch um Geld. Wie fast immer in der Kunst.

      Thema nichtabbildender Malerei ist u.a. der reine Malprozess, um den es bei abbildender Malerei auch geht, losgelöst von einem darzustellendem Gegenstand. Islamische Kunst hat damit nichts zu tun.

    • alle abbildende Malerei zu ... ersetzen
      Auf irgendeine Art der „Kultur“revolution müssten diverse genderistischen und anverwandte Allmachtsfantasien wohl hinauslaufen, wenn es zuwenig Mut und Hausverstand gibt, sie vorher zu dömpfen!

  88. Frankfurt und die Preussen
    Lieber Don Alphonso

    ich habe ihren süffisanten Text mit breitem Grinsen gelesen.

    Dass Frankfurt preußisch war, kann ich aber so nicht ganz stehen lassen. Frankfurt war in erster Linie eine freie Reichsstadt und regelte seine Angelegenheiten selbst (und erfolgreich), im Gegensatz zu Berlin!

    Frankfurt hat es lange mit den Habsburgern gehalten. Der Bürgermeister, der die preußische Besatzung hinnehmen musste, war darüber so entzückt, dass er sich lieber aufhängte, als vermögende Mitbürger zu denunzieren. Seine Totenmaske wird im historischen Museum aufbewahrt (weil wichtig).

    Natürlich haben sie sich mit den Preußen arrangiert, aber das taten sie mit allen Besatzern, die im Lauf der Zeit vorbeikamen und (Sakrileg!) die Leute am Geld verdienen hindern wollten. Sonderlich beliebt waren Preußen aber nicht.

    Herzliche Grüße aus Deutschlands heimlicher Hauptstadt sendet

    Hessin

    • Ich finde ja, man hätte Preussen den Russen lassen sollen.

    • @ Don,
      haben Sie bei Ihrer Podiumsdiskussion eigentlich Personenschutz?

    • Ich finde ja, man hätte Preussen den Russen lassen sollen.
      In der Tat!

      War Väterchen Dschugaschwili nicht die Verkörperung bester altpreussischer Tugenden, d.h. erfolgreicher Aufbau eines Großreichs aus dem Sumpf?

  89. @antibarbarischer Schutzwall
    Ich wohne ein paar Kilometer nördlich des Mains. Und der Limes verläuft (hier) ein paar hundert Meter nördlich meines Hauses….

  90. Beim Machwitz Kaffee gefriert den Kollegen von der Taz...
    … den von den Sternchen zwischen die Buchstaben Kleber von der Heinrich Böll Stiftung der Kaffe im Pappbecher, wenn sie das Logo sehen.
    Ha ha.
    Aber sie schreiben ja auch nur für ihr Stammpublikum, ihre Klientel.
    https://scontent-sea1-1.cdninstagram.com/t51.2885-15/s480x480/e35/c135.0.809.809/25021697_2008569672794219_256081768552071168_n.jpg?ig_cache_key=MTY3NzAwMzE2Mzc2NjUyODY5OQ%3D%3D.2.c

  91. Einsprüche
    „dass man anhand des römischen Limes noch heute die deutsche Bildungsgrenze festmachen kann“ – und wo, bitte schön, liegt Nordrhein-Westfalen? Und wird nicht gerade in Baden-Württemberg ein ehemals starkes Bildungssystem radikal geschleift? Und ist nicht überhaupt das sächsische Bildungssystem eigentlich ganz gut und wird womöglich auch demnächst das bayerische übertrumpfen? –
    ÜBerhaupt kann ich die Glorifizierung Bayerns nicht nachvollziehen, das war einmal. Dort regiert ein Innenminister, dessen Allüren sich von denen einen Heiko M. nicht allzu sehr unterscheiden. – Und dann der Fall Gurlitt, hier versuchte der Staat, einen unbescholtenen Bürger zu enteignen. –
    All dies sagt jemand, der den Zürichsee für nichts in der Welt in Richtung Tegernsee verlassen würde.

    • Also in Bayern ist der Limes noch nicht gefallen.

    • Titel eingeben
      Ja das ist bei verschnarchten Bergvölkern so, die kommen nicht so oft von ihrem Berg runter! Der Tsunamie kommt da immer etwas später, ich sehe das denen grosszügig nach. ;)

    • Bayern-Bildung übertrumpfen
      So wie es aussieht, hat das sächsische Kultusministerium es einfach zulange schleifen lassen und blauäugig oder besser einäugig alles herunterfinanzert. Auf der Lauer liegen SPD, Linke und Grüne, die ein DDR-geartetes „längeres gemeinsames Lernen“ auf ihrer Hitliste haben; kommt die FDP 2019 in den Landtag, ist die mit Zastrow voll dabei.

      Die Grünen haben unlängst einen Antrag auf Umstellung der pädagogischen Studiengänge à la Baden-Württemberg (noch) nicht durchbekommen. Also beschwören Sie das bitte nicht mit dem Übertrumpfen.

      Der neue Ministerpräsident erwähnte letzthin in einem Interview zehn Mal Bayern – ich hätte niemals gedacht, jemals bildungspolitisch auf CSU-Nähe zu hoffen, aber so gehts.

      Vielleicht dürfen wir uns akkulturalisierend an den Limes anlehnen? Obwohl hier maximal Marbod und die Markomannen für, ähem, Zucht und Ordnung gesorgt hatten, weiland. Immerhin waren wir später vor Wien dabei.

    • Morgarten, ...
      … ist ja evtl nur ein Mythos (wie auch Tell!), aus meiner Sicht aber auf jeden Fall ein erfolgreicher und sinnvoller!

      Zum Z-See wirds bei mir (auch mangels Ehrgeiz) nicht mehr reichen, aber mein Asyl im Lande der Kumantschen (mit R) ist in Vorbereitung.

    • Der Tsunami ...
      … ist eine äußerst sinnvolle Einrichtung zur gelegentlichen Säuberung von diversen Sümpfen – an der Ostsee leider unwahrscheinlich und auch kaum mit passender Reichweite bis zum RHS!

  92. „Dass so etwas in Deutschland passiert, damit hätte ich nie gerechnet“
    Ein politisch kritischer Fussballer wird in Deutschland auf offener beschossen. 8. Januar 2018. Der Staat dankt Schritt für Schritt ab. Betätigt sich noch als geschäftsführend. Gegen Spesen Voll-Rundum-Versorgung der Politkaste.

    Folge: medialer Aufschrei, verstärkte Panzerung der Fahrdienstlimousinen, Einzelfall-Kampagne. Reaktion der Regierung: verniedlichen, vermeiden, verneinen, vergessen.

    Wir werden uns an den Wahnsinn gewöhnen müssen. Gut und gerne.

    Wer bestimmt die Spielregeln, wer ist Schiedsrichter? Welche geschäftsführenden arbeitsvermeidenden Spesenritter? Lerneffekt? Was waren vor wenigen Jahren die Kernkompetenzen einer demokratischen Regierung? Wer weiss es noch.1-2 oder 3: denn Plopp heisst Stopp.

    • Vermutlich hätte man nach der Volksabstimmung in der Türkei hierzulande hart durchgreifen sollen und bezahlte Erdogankräfte auffordern sollen, das Land zu verlassen.


    • auffordern sollen, das Land zu verlassen
      Ah immer dieser Glaube an die Wirksamkeit von Briefchen für die Rundablage, der ist einfach nicht wegzubringen…

    • Briefchen...
      …woanders macht sowas das Militär. Aber wir haben ja keins.

    • Analphabetentum und Kampf gegen Rexchts
      Der beschossene Fussballer heisst Deniz Naki. Der beschiessende Linksautonome mit Einserabitur (Hamburg) und Leseschwäche rief nach der Tat vermutlich aus: „Nimm das, Denik“.

  93. "Kolonialisten, Freiheitsfreunde und Charaktermenschen"
    Was für eine herrlich geschönte Geschichtserzählung Don A hier erzählt:

    „Die heutige SPD, die momentan im Internet Zensur-Gesetze vertritt, kann schließlich auch nichts dafür, dass sie mal Freiheitsfreunde und Charaktermenschen wie Ferdinand Lasalle und Kurt Schumacher in ihren Reihen hatte“.

    Und ja, die Leser hier schwärmen für solche Geschichtsvergessenheit.

    Wer erinnert sich schon oder will sich erinnern, an Lasalles „Nachtwächterstaat“ oder an den rassistischen Sozialismuskollegen Marx, „Menschenrechte sind die Rechte des egoistischen Menschen“ (in Zur Judenfrage).

    Der Hass gegen Rechtsgesetze und Staatlichkeit, gegen Versammlung von Menschen unter Rechtsgesetzen sitzt tief „in ihren Reihen“

    Geschichtlich muss man gar nicht mal höher springen, ist es nur ein kleiner Schritt von diesen Freiheitsfreunden und Charaktermenschen zu Zensur-Aktionen, gegen das Menschenrecht der freien Meinung, stattdessen auf zur sozialistischen Kolonialisierung und Kollektivierung überall in der Welt.

    Oh Don, Danke, Danke für diese tolle Erzählung über „Charaktermenschen“ schlagen drogendienliche „Neger“.

    • Mich ärgert halt der Zynismus. die Dealer stehen da rum, weiol sie das Wahlvolk der Klientelparteien versorgen, Wenn sie aufeinander einstechen, wird das halt hingenommen. Wie so ein Südstaatenolantagenbesitzer, der genau weiss, dass das nächste Schiff mit neuen Helfern bald kommt.

    • Naja, Don, das mit dem Südstaatenplantagenbesitzer stimmt so nicht .
      .
      . Bereits um 1840 war die Einfuhr von Sklaven verboten in den USA, weshalb Wert und Preise stiegen, und sich Abenteurer , etwa der Nationalheld Jim Bowie, der von The Alamo und vom Bowie-Messer ,

      als Schmuggler dieses Gutes betätigten.

      Sklaven kosteten pro Person etwa den Gegenwert eines modernen Traktors, und wurden i.d.R., sorgsam behandelt.

      Die zur Erziehung und Aufrechterhaltung der Ordnung manchmal unumgänglichen exempla am whipping block wurden vorsichtig gestaltet ,

      das war eher wie ÖR-TV , aber dort zahlte der Chef, nicht die Demokratie gab ab .

      Nein, Sklaven waren nicht frei, und das Leben nicht fein, so halt, wie bei Ihren Leibeigenen ,

      aber die Einwanderer in den New Yorker sweatshops hatten es deutlich schlechter.

      DA kam nämlich wirklich immer wieder ein neues Schiff !

  94. Bei uns waren dieses Jahr sehr wohl Sternsinger , ein Mädel,
    .
    . oder gar mehrere, auch dabei .
    Auf’s blackfacing habe ich jetzt gar nicht geachtet, eine Erwachsene begleitete sie.

    sie haben gefragt, ob sie singen dürften, ich habe zuerst ein bissl gefrotzelt, und gemeint, wir könnten ins Geschäft kommen, sie singen nicht, und dafür sing‘ ich auch nicht.

    Na, dann haben sie doch gesungen, ich gab ihnen a bissl was, wohl wissend, dass auch die katholische Kirche seit längerem Dinge tut, die mir gar nicht behagen.
    Man denke nur an das ökumenische statement der Bischöfe vor kurzem, dann weiß man-

    DAS ist kein Bollwerk gegen die Ungläubigen mehr.

    Aber soll man deshalb Kinder verprellen ?

    Das mit dem ,,ich singe nicht“ aus humanistisch-musikalischen Motiven hat eine Vorgeschichte.

    Auf der Runde, wo ich immer spazierengehe , der Gesundheit zuliebe, ist ein schönes Haus , und am Grundstück wachen zwei Hunde.
    Ein älterer, weiblicher Jagdhund , und ein jüngerer Flat- coat- Retriever.

    Als ich dort erstmals vorbeiging, war nur der ältere da, und bellte mich richtig kräftig an, unberuhigbar.

    Da sagte ich- so ein schöner Hund, und so grauslig singa- waun du so singst, no sing‘ I aa !
    Zack-woa a Ruah ! DAS wollte der Hund nicht, dass der Fremde mit der Raspelstimme singt !

    Übrigens :

    Es ist für alle Atheisten und Agnostiker wiederum an der höchsten Zeit, mit dem lauten Beten anzufangen –

    denn –

    die nächste GroKo dräut, abwehrbar nicht etwa mithülfs der bekannten Prinzipientreue der Angela Mugabe vom MfS,

    sondern nur durch die Angst der CSU , im Herbst das Schicksal der Monarchistenpartei, der bayerischen Trotskisten (gibt’s das ? Wahrscheinlich), etc, zu teilen.

    Wir beten also:

    Heulücher Gummihorstl, der du so verläßlich umfällst, wie die Quarzuhr tickt, mach einen Salto, auf dass es aussehe, dass du einmal stündest,
    und bewahre uns aus finsterem Egoismus vor dem BÖSEN !

    Fest beten, und je atheistischer, oder agnostischer Sie sind, umso
    lauter !!

    Hier geht‘ s um was, verdammich !

    • Der Herr Seehofer
      Ist einsdreiundneunzich lang, nicht groß. Herr Moser, Sie haben da was verwechselt. Passiert(e) mir aber auch ständig bei diesem schwankenden Pfosten aus Vollgummi.

      Klartext: die Gro(ss)ko(tz) Koalition steht schon, es geht einzig nur noch darum wie diese und deren durch Blut, Sch(w)eiss und Tränen in langen Nachtsitzungen (wichtig!) erkämpften „Errungenschaften“ medial verkauft werden. Ich hoffe ich irre mich (wie so oft).

    • Lieber Herr Moser,
      das mit dem Laut-Beten auch für Agnostiker hat natürlich seine Richtigkeit: denn der Status als „Schutzbefohlener“ setzt ja zumindest nach ursprünglichem Verständnis die Zugehörigkeit zu einer der „Buchreligionen“ voraus. Wer weiß schon, wie liberal das später mal interpretiert werden wird. Also, üben wir das konviktionslose Beten besser frühzeitig.

      Ob dabei auch Ihr „HorstlUnser“ als schutzstatusbegründend angesehen werden wird, kann ich nicht beurteilen. Ich vermute aber, dass Sie ob Ihrer bajuwarischen Herkunft den Mangel an „Frohlocken“ notwendigenfalls durch besonders stimmgewaltiges Intonieren von „Luja, sog I“ kompensieren können, wie dies schon gewissen literarischen Vorbildern mit zufriedenstellendem Ergebnis gelang.

      Was Ihre Skepsis gegenüber der (katholischen) Kirche angelangt, so muss ich gestehen, dass ich sie sehr deutlich teile. Wäre ich evangelisch oder gar in der Diözese von Herrn Marx wohnhaft, ich wäre wohl längst ausgetreten. Als guter Rheinlandkatholik tue ich das natürlich nicht, jedenfalls solange den Kindern im konfessionellen Kindergarten die Kulturbereicherung doch recht weitgehend erspart bleibt, auch wenn es vermutlich günstiger wäre, die gesparten Kirchensteuern in eine Privateinrichtung zu investieren.

      Der langfristige Plan ist stattdessen, so lange in der Kirche zu bleiben, bis wir nur noch so wenige sind, dass wir als Katholiken selbst Minderheitenrechte in Anspruch nehmen können – im RHS ist man dem Vernehmen nach davon nicht mehr weit entfernt, aber hier in NRW dauert das – dem Münster- und dem Sauerland sei Dank – wohl noch etwas länger. Wenn es auch den Niedergang am Ende nicht aufhalten mag, erhöht es aber doch vielleicht die Chance auf religiöses Asyl in Bayern, wenn dereinst der Don den Limes neu errichtet.

      Ich habe im Übrigen gehört, dass in den USA derzeit verschiedene Mauerkonstruktionsweisen ausgiebig getestet werden. Vermutlich wird man auf den dabei gewonnenen Erkennntnissen aufbauen können. Überschlägig kalkuliert dürften die Kosten für eine solche Mauer aus bayrischer Sicht bereits nach einem Jahr gespartem Länderfinanzausgleich amortisiert sein. Ob das vielleicht der geheime Söder-Plan ist: den Horst ins Ministerium nach Berlin schicken und dann schnell die Mauer hochziehen? Auch der Orban Viktor soll ja gewisse Kompetenz in Fragen der Grenzsicherung haben, und war noch kürzlich zu Besuch, hoffentlich hat der Horst genau hingehört, was der Franke mit dem Ungarn da so besprochen hat… aber ich schweife ab!

      Da leider die werte Frau Simon endgültig gehindert scheint und auch an ihrer Stelle niemand Beruferenes als ich gelegentlich nachfragt: Wie läuft denn die Diät ? Sind Sie noch eisern dran ?

      Mit rheinischem Gruß
      Schall und Rauch

    • Ernährungsplan weiter in kraft ,
      ..

      . massemäßig nehme ich derzeit nicht ab, sondern, wegen Krafttraining, eher zu.

      Weihnachten mit Nebengeräuschen war natürlich ein NÄHRboden für mosersche Korruptheit, aber Training und auch spazierengehen brav, jetzt, im Jänner, einen Monat alkoholfrei, vielleicht rührt sich wieder was .

      Also- bin noch im Rennen , sicher nicht fetter geworden, aber beweglicher und frischer.

    • Das freut mich zu hören. Ich bin vor ca.
      2 – 3 Jahren zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Diät nur dann sinnvoll ist, wenn sie in einer dauerhaften Ernährungsumstellung besteht. Das macht keinen Spaß, aber zeigt Wirkung.

      Wahrscheinlich ist dies die größtmögliche Rache der alten weißen Männer an der Gender-Religion: einfach nicht wegzusterben…

    • Otto Moser, ...
      … den Sternsingern am besten eine kräftige Jause, mit diversem hochprozentigem servieren, dazu ihre gesammelte Lebensweisheit an anti-obrikeitlicher Indoktrination. An Geldspende am besten nur die eine symbolische beDraghi Lira, wegen unpassender Obrigkeit…

    • Otto Moser, ...
      … Sie machen das ja eh so ähnlich, aber hier wird behauptet, Sie können sogar jeden Tag essen – nur nicht ständig:

      https://www.nachrichten.at/freizeit/essen_trinken/Ist-Intervallfasten-die-ideale-Diaet;art115,2782710

  95. Deutschland 2018 - fin
    @DA
    Ich bin da gar nicht sicher, wer hier wie durchgreifen kann.

    In Sizilien war es 1992 ein absoluter Tabubruch, welcher die Änderung der grassierenden Tätigkeiten der Mafia bewirkte nicht der Tod von Falcone, sondern die gleichzeitige Ermordung seiner Kinder. Das war Tabu im Sizilien der 90er.

    Tabu in Deutschland im 2018: keine. Fällt mir nichts ein. Ihnen?

  96. Deutschland 2018 - "fin...
    …de den Fehler“ sollte es heissen…

  97. Seit Jahren kommen bei uns die Sternsinger ins Haus,
    und das in der Schmuddelstadt im Westen.
    Allerdings jedes Jahr politisch korrekt. Also als 3 weisse Könige. Die Betreuerinnen werden jeweils freundlich darauf angesprochen, und wissen nie richtig was zu sagen. Katholisch-politische Korrektheit, halt.
    Dennoch, wir freuen uns mit den Kindern, spenden anständig und kleben die Wünsche in die Küche, bzw. lassen sie aufs Haus schreiben.

    Dieses Jahr waren es 2 Kinder und Betreuerin. Es gäbe zu wenig Kinder, die das noch machten. Oder machen dürften. Oder was auch immer.
    Warum eigentlich?

    Ein Christ bin ich auch nicht. Aber glaube an Traditionen. In Trincomalee habe ich die hinduistischen Feierlichkeiten begleitet, in Malaysia sogar den Ramadan (wenn auch nicht selbst fastend), anderswo jährlich den Wesak-Day, in Andalusien jeweils die Semana Santa.
    Ich hoffe sehr, eine agnostisch-pragmatisch-materialistische Welt nicht mehr erleben zu müssen.

  98. Kolonialisierung
    Ist natürlich schlecht, auch wenn man das über die grade stattfindende Europas nicht mehr sagen dürfen soll.

    Es gibt Leute, die die Kolonialisierung Europas für gerecht halten und auf Leute schießen möchten, die sich ihr (notfalls auch mit bewaffnetem Grenzschutz, einige Länder auf der Welt betreiben solchen Frevel noch) entgegenzustellen bereit sind.

    Jeder Europäer (und, im weiteren Sinne, Kaukasier) muß bereit sein, seine (in den Augen dieser Leute eh nur imaginierte) Kultur, Nationalität, seinen Besitz und (sollte er über keinen Besitz verfügen) seine Ansprüche bezüglich sozialer Leistungen an seinen (aufzulösenden) Staat freiwillig denen zur Verfügung zu stellen, die die erbberechtigten Opfer der ererbten, europäischen, insbesondere deutschen, Schuld durch Kolonialismus, Nazi-Diktatur und (in direkter Linie weiter erfolgten) Ausbeutung sind.

    Weiße (deutsche Weiße insbesondere) sind prinzipiell schuldig, vom Kind bis zur Flaschen sammelnden Greisin. Darum müssen sie alle, die die Sühne dieser Schuld einzufordern hierher kommen, willkommen heißen, sich ihnen anpassen und unterwerfen.

    Tun sie das nicht sondern leisten Widerstand, werden die guten, sühnebereiten Weißen, sich auf die Seite der Unterdrückten stellen und mit ihnen gemeinsam den Widerstand niederkämpfen um so ein irdisches Paradies zu erschaffen.

    Potentiell Widerständigen wird gesagt, ihr Widerstand wäre moralisch nicht nur unfassbar böse sondern, angesichts der vielen Millionen Sühne-Einforderer, auch so sinnlos, daß sie besser gleich Selbstmord begehen sollten.

    Es gibt diese Leute und ihre Alternativen für uns heißen Totschlag (gerne im Bündnis mit Sühne-Einforderern) oder Selbstmord.
    – In Berlin gibt es wohl besonders viele davon, also Obacht bitte!

    Ansonsten Dank für diesen Text, der Zusammenhänge herstellt, die sonst gerne ausgeblendet werden.

  99. ich sehe nur Schwarze !
    werter DON, ich erwarte nun mithilfe bei der lösung eines grossen problems:

    vor jahren erwarb ich in einem katholischen kloster nahe Thies im Senegal eine komplette weihnachtskrippe……………….alle sind da schwarz im gesicht, selbst das Jesuskind !

    muss das nun eingeweisst werden ? bis zum 1. Advent 2018 brauche ich da eine politisch korrekte antwort.

    eigentlich sollten diese „der mohr muss weg“-fanatiker sich an ihren glaubensbruder, den so friedvollen Malcolm X erinnern, der glaubte ja an die überlegenheit der schwarzen rasse, auch mit der begründung:

    „schaut euch diese weissen an, sie schmoren in der sonne um uns immer ähnlicher zu werden“

  100. singt auch
    In zwei Wochen bin ich eingeladen, in meiner ehemaligen katholischen Mädchenschule einen Vortrag zu halten. Erst hatte ich Mühe, mich dafür zu motivieren. Ich war als Tochter protestantischer Eltern auf diese Klosterschule geschickt worden, passte aber als MINT-veranlagte nicht sonderlich unter die 1000 Schülerinnen dort. Aber das Gemeckere über C M B, weil eines der Kinder mit schwarzem Gesicht singt, hat mich motiviert. Ich werde schön und deutlich im Andenken an meine Direktorin seinerzeit singen, auf dass die Zuhörer anständig an den Ehemaligenverein der christlichen Schule spenden.

    • C+M+B
      … und nicht vergessen, an die römische und angelsächsische „Universalmission“ aller Völker zu denken! Warum halten sich gerade die „Angli“ für auserwählt, den Völkern der Welt zu predigen? Papst Gregor I. hat sie angeblich auf dem Sklavenmarkt als blonde „Angeli“ gesehen und gemeint, deswegen müßten sie bekehrt werden – was ihn und den hl. Petrus zu Patronen der Angelsachsen machte. Achja, Sklavenmarkt: Cosimo der Älte de‘ Medici erwarb in Venedig eine tscherkessische Muslimin, ließ sie taufen (Maddalena!) und den gemeinsamen (illegitimen) Sohn Carlo als Priester ausbilden. Dessen dunkelbraune Gesichtsfarbe hat seiner Karriere als päpstlicher Steuereintreiber und Klosterabt nicht geschadet – wie Carlo aussah, kann man bei Mantegna nachschauen.

  101. Danke
    Koestlicher Artikel.
    Don-zitat oben: „… Bereite mich gerade auf meine berlinreise vor“.
    Anmerkung dazu: Sie sollten dabei nicht versauemen, sich mit dem kuenftigen berliner wohnstandard tiny houses vertraut zu machen. Der rbb hat heute in einem schoenen beitrag erneut den versuch unternommen, der bevoelkerung das neue mindest-wohnen schmackhaft zu machen. Die maulwuerfe und wuehlmaeuse in berliner gaerten haben es sicher besser, weil …mehr qm und sie von B wenig sehen.
    Gute Reise und angenehme Tage in B, soweit moeglich.

  102. Don, lassen Sie das :-).
    Sie können doch keinen Artikel schreiben, der unserre Schneeflöckchen in die Safe Spaces treibt. Oder ihnen gar erzählt, in der Geschichte der Menschheit habe es echte Verbrechen gegeben, anstatt des Gedankenverbrechens „Blackfacing“.

    Nehmen Sie Rücksicht auf die geistige Gesundheit unserer kulturregressiven Linken. Die meisten sind doch sichtbar schon angeschlagen :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Wir haben schon fast gewonnen
      TorHa, Sie sind wie ein hoffnungsfroher Marxist, der jeden Erfolg des Kapitalismus, jede seiner neuen Stufen oder Phasen, als Näherkommen seines Endes interpretiert. Jede gewonnene Schlacht spielt immer vor allem seinen Gegnern in die Hände. Immer ist das Proletariat kurz davor zu übernehmen, nur einen winzigen Schritt zu seiner Entfaltung benötigt das System noch, um alles zu beherrschen, dann kommt die Revolution …

    • Huh? Nö. Ich nehme das ganze nur nicht ernst.
      Um nicht falsch verstanden zu werden – kann gut sein, dass mit dem heutigen Personal von den Grundlagen westlicher Zivilisation in einer Generation nicht mehr viel übrig ist. Die werden zur Zeit nämlich in die Zange genommen, von den Schneeflöckchen von links wie von den Idioten von rechts.

      Darüber kann man trauern. Oder man nimmt es als Farce. Ich bevorzuge nach einem Blick in die Menschheitsgeschichte das Zweite. Habe eh schon lange meine Zweifel, ob Freiheit der Menschheit mehrheitlich wirklich taugt.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • ThorHa
      Zwei Denkfehler…..

      Die Leute von denen sie reden sind keine Linken. Egal ob sie das glauben oder nicht.
      Und dieser Denkfehler ihres absurden Feindbildes bedingt den zweiten Denkfehler.

      „Es kann gut sein, dass mit dem heutigen Personal von den Grundlagen westlicher Zivilisation in einer Generation nicht mehr viel übrig ist.“

      Damit werden sie wohl in der Tat Recht haben.

      Aber das liegt nicht an den Linken sondern an denen die sie für sie Links halten UND, was wesentlich wichtiger ist, an der Digitalisierung.
      Mir scheint niemand hier im Forum, auch Don nicht, scheint wirklich einigermassen zu sehen wo diese Entwicklung hinführt.
      Milliarden lassen sich von Facebook die einzigen Nachrichten die sie konsumieren vorsortieren, und mehr und mehr des Restes konsumieren ssie über Amazon. Sie haben für Staats-Trojaner vorfabrizierte Chips in all ihren Computern. Kommunikation verkommt mehr und mehr zu 140 Zeichen „Briefen“.

      Und sie meinen echt, Merkel oder Lafontaine oder Gendertröten seien das Problem ????

    • Titel eingeben
      „Die Leute von denen sie reden sind keine Linken.“ No true scotsman?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kein_wahrer_Schotte

  103. Soldatenhandel
    Man sollte auch nicht den fürstlichen Soldatenhandel des 18. Jhds. unterschlagen, dem Hessen-kassel u. auch Ansbach Bayreuth so manche Aussteuer und Preziosen verdanken.

  104. Rechtsprechungen einer Rechtsprechung ?
    Wenn wir denn schon soooo korrekt sein wollen in all unserem Handeln, dann bitte auch mit letzter Konsequenz und nicht immer nur einäugig.
    Für mich erfolgt in diesem Staat erst dann eine Rechtsprechung, wenn der erste dieser „Arbeitsmarktbereicherer“ wegen deutschfeindlichem Verhalten abgestraft wird, weil er einen unbescholtenen „Eingebohrenen“ als Nazi oder Faschist diffamiert hat, was ja schon fast alltäglich ist, wenn es mal nicht so läuft, wie er es denn gerne hätte.

  105. Ein dämlicher sozialistischer Trick:
    Nichts an den Verältnissen aber viel an der Sprache zu verändern. Was ist besser geworden, seit Lehrlinge „Auszubildende wurden? Das war eine der Reformmen des heiligen Willy Brand, die nichts kosteten. Dafür aber auch nichts brachten. Die Abschaffung des Negerkusses und die Entlassung des Sarotti-Mohr übrigens auch nicht. Ich teste regelmäßig die Verwendung des Begriffs „Neger“. Und werde zumindest strfend angeschaut. Die Veränderung der Sprache macht aus keinem Rassisten einen netten Menschen. Ein Verbot des schwarzen Weisen aus dem Morgenland ist allerdings so absurd wie das Umschreiben der wunderbaren Kinderbücher von Asrtrid Lindgren. Und in meiner Jugend war die Bezeichnung „Neger“ in keinster Weise abfällig oder diiskriminierend. UNd jetzt bin ich zu alt um Neudeutsch zu lernen.

    • War es nicht Heirich Lübke,
      der bei einem Staatsbesuch in Afrika die Leute mit „liebe Neger“ begrüßte?

      Heile, heile, Gänschen…

    • Depp = andersbefähigt
      Schon anno 1985 hat Robert Gernhardt diese Sprachverhunzung aufgespießt (genau mit dem Argument: keiner wird ein besserer Mensch, wenn er statt Neger was neues sagt) und sich auch amüsiert. Gerade bei „Nege“, da gibt’s je bereits eine Wort-Historie: Neger – Schwarzer – AfroAmerikaner – Bunte Person…
      Das war zu Zeiten, als auch Randy Newman mit seinen „Short People“ noch nicht verprügelt wurde. Ob es sich das heute noch trauen würde, in God’s Own Country?
      Auch lustig:
      Film-Produzenten mit weibl. Geschlecht nennen sich in TV-Filmen oft „Producerin“. Offenbar kommen die aus der DDR, denn die hatten da kein Englisch in der Schule. (film actor = film actorin? Wenn schon denn schon).

    • Eskalation der Empörung
      Joachim Herrmann nannte Roberto Blanco einen wunderbaren Neger, der nahm es ihm nicht übel. Empörung gab es da auch schon, aber er ist Innenminister in Bayern.

      Es kommt natürlich auf die Einstellung des Sprechers/Autors an, wie man das einordnen sollte. Aber woher soll man das aus der Ferne beurteilen?

      Es ist schrecklich, wie eigennützig und rücksichtslos die noch dazu ahnungslosen Medien dieses Spiel mitspielen.

      Politik scheint ein reines Funktionärsspiel geworden zu sein, Sprachfallen liefern Munition, die ohne Rücksicht auf die gesellschaftlichen Folgen selektiv genutzt wird.

      Dieser Beitrag war Balsam.

    • Titel eingeben
      Philomena, das war nur eine von unzähligen niederträchtigen Fakenews, ohne die das NATO—Sturmgeschütz der Demokratie auch zu seinen seriösen Zeiten nicht leben konnte.

    • @ Besucher,danke,
      es wurde damals kolportiert.Heinrich wirkte etwas, na, sagen wir mal nach dem Westfalenwitz: wer stött mi? Wilhelmine sprach ja ausländisch, wie Frau Simon immer sagte.Mich erinnerte sie etwas an Grete Weiser…

    • "Producerin"?
      …Liebe Kinderinnen und Kinder….

  106. Hoch lebe Preußen (und Bayern)
    Es tut mir weh, wenn auf primitive Weise Gegensätze zwischen Deutschen kultiviert werden. Bayern (und seine Menschen) ist ein großartiges Land. Ich lebe den größten Teil meines Lebens in Brandenburg-Preußen und fühle mich trotz aller Widersprüche hier wohl und zu Hause. Für mich gab es nie den Wunsch, woanders zu leben. Wir Deutschen sollten uns nicht unbedingt grundlos gegenseitig herabsetzen. Bayerns Geschichte ist beachtlich. Preußens Geschichte und Beispiel ist großartig. Christopher Clarks preußische Erkundungen sind als Wissensborn sehr zu empfehlen!

    • Westfalen
      Nur weil der kleinwüchsige Kaiser unseres Erbfeindes einmal protektorisch für Westfalen zuständig war, bin ich ja auch noch lange kein Franzose. Ich habe als katholischer Westfale mit den Prussen genauso wenig am Hut. Aber in Bayern ist halt jeder nördlich des Weißwurstäquators Preusse. Kann mich darüber auch in regelmäßigen Abständen aufregen.

      Die Franken sind vielleicht mit den blau-weißen auch nicht so glücklich:-)

    • @Laurentius
      Ganz stimmt das nicht.Die Marktfrau auf dem Viktualienmarkt klopfte dem Asiaten auf die Finger, als er die Pfirsiche drückte und brummte: Preiß, japanischer.

  107. Ei der Daus. Muss ich jetzt Schiss haben??
    Mein Nachname ist ‚Schwarz‘ (schon immer, daher auch mein Nick). Obwohl: vor Flachwi..Möchtegern-Journies und anderem Schmock und deren Absonderungen hatte ich noch nie im Leben Bammel. Und das wird auch so bleiben. Und wenn sie es noch so bunt schreiben und treiben.

    • Solange Sie sich nicht "NegerNegry" nennen, ...
      … sind Sie vermutlich für die nächsten 5 – 10 Jahren auf der sicheren Seite.

      Dass aber all diese Spanier ihre Bezeichnung für die Farbe „schwarz“ noch nicht geändert haben, ist ein ganz sicherer Beweis für deren Ressissmus, zumindest soweit sie alt und männlich sind…

    • Nö.
      Sie sind verloren. „Schwarz“ ist nazi wie „Neger“. Aber nennen Sie sich nur nicht „Weiß“. Dass ist doppelplusnazi. Nennen Sie sich „Bunt“.
      .
      Oder „Grün“. Wenn Sie leben wollen.

    • Nehmen Sie einen "schwarzen" Filzstift und ziehen Sie eine Linie auf einem Kaffeefilterpapier
      oder Ähnlichem. Dann träufeln Sie auf eine Seite neben der Linie Haushaltswaschbenzin, Aceton, Alkohol, …, lassen die Flüssigkeit(en) wandern und bewundern die entstehende Buntheit vimeo.com/98024274 . Weiß gibt’s ja ebenfalls nicht ( media1.britannica.com/eb-media/10/7710-004-0F0F0E67.jpg ), ich warne jedoch eindringlich vor einer Umbenennung in Blanco – könnte lebensverkürzend enden 9LT2jBeV_PU .

      Lassen Sie sich lieber umgendern und werden Sie Künstlerin – da kann dann aus Nejar problemlos Negra werden StY353HKlyQ

    • Ich danke ergebenst für die bunten Überlebensstrategien
      „Große Namen taugen nur dazu, die Menge zu blenden, die kleinen Geister zu täuschen und den Scharlatanen Stoff für ihr Geschwätz zu liefern.“
      (Denis Diderot 1713 – 1784).

      Gilt auch heute noch. Insbesondere für die aktuelle Politik aus dem RHS und deren hingebungsvollen kunterbunten Begleitmedien.

      Werte Frauke Amgelin, leider kann ich nicht singen. Nichtmal im sturzbesoffenem Zustand.

  108. Wenig verwunderlich
    Es ist doch klar, daß die Hafensänger in Berlin nichts mit Sternsingern anfangen können.

  109. Ornament und Verbrechen
    „Angesichts der Kosten für so ein Gemälde mussten noch weitere Leibeigene den ein oder anderen Winter hungern, …“
    Um den Menschen endgültig zu verbessern, muss alles Schöne aus der Welt geschafft werden. Oder am besten gleich der Mensch selbst.


  110. Also, jetzt muß ich doch mal fragen zur Esterhazy-Schnitte.
    Ich meine dünnen Biskuit zu sehen mit Zuckerglasur obendrauf. Stimmt das so? Nun was mich interessieren tät: was ist das für eine Crem – ggfs. wie unterfüttert – und v.a.: wie abgeschmeckt? Und, ganz wichtig, ist der Biskuit vielleicht ein bißchen getränkt?
    Nur so zur Justierung meiner Vorstellungen, ob ich sie eher in Richtung „fad“ oder „würd ich mal probieren“ lenken muß.

    • colorcraze
      https://de.wikipedia.org/wiki/Esterh%C3%A1zy-Torte
      alle Info für Naschkatzen und Bäcker ..

    • Der stille Geschmack der Schnitte
      Aber werter colorcraze, die Frage nach dem Getränktsein der Schnitte sollte einem ja dann nun doch nicht ganz so einfach über die Lippen bzw. die Mensch-Maschine-Schnittstelle kommen. Weil, der Konsument selbiger Schnitte – etwas unklar, ob der Autor oder die Kunstfigur – sei ja laut Autoauskunft selbstgewählter Abstinenzler…


    • @nomenestomen: aha, Makronenteig und mit Cognac abgeschmeckte Buttercreme klingt wie „eher probieren“.
      @Hans Nase: ich glaube nicht, daß die Person hinter DA von ein bißchen Geschmackswasser gleich einen Schwips kriegt.

  111. Es tut mir leid, ich habe mich da in was verrannt.
    Danke

  112. Hier werden Sie geholfen
    esterhazy torte rezept

    Viele Rezepte sind zu kugel 🍰


    • Liebe Philomena, schon, aber wie ist genau ~die~ Torte aus ~dem Café~?

    • Auch wieder wahr, @ colorcraze.
      Ich könnte da ja mal vorbeischauen, wenn ich die Kinder besuche. Sie müssten allerdings noch etwas warten.Jedenfalls hat die Schnitte eine Marzipandecke und Nüsse sind dabei – für mich etwas zu süß.


    • @Philomena: keine Umstände bitte, nur wenn Sie grad mal zufällig dazulaufen und selber neugierig genug zum Probieren wären. Zu süß könnte sein, Fondant oben ist so eine Sache, sowas braucht einen wenig süßen Teig. Marzipandecke mag ich selten. Nüsse klingt aber schonmal gut, aber das muß noch mit Frucht (Marillen?) bzw. evt. bißchen Geschmacksalkohol angereichert werden, sonst kann das ziemlich fadsüß werden.
      Es gibt so Torten, die sehen sehr kunstvoll aus, schmecken aber nach nichts, nur Zucker. Und andere, die sehen nicht so toll aus, sind aber eine geschmackliche Offenbarung. Der Idealfall ist kunstvolles Aussehen und geschmackliche Offenbarung, der wird aber nicht immer erreicht.

    • Liebe colorcraze,
      ich denke, es ist mehr eine Wintertorte. Als Beträufelung käme für mich Cointreau oder Kirschwasser infrage.Ein Nusslikör wäre mir zu süß.
      Ich werde es dem Zufall überlassen mit dem Test, klar.Mit Preisebeeren habe ich bei einer Krümel – Kuppeltorte ( Schoko) experimentiert und bin dabei geblieben.Sie müssen sich die Schichten als Krümel in Sahne mit Kirschwasser vorstellen.


    • Preiselbeeren, Sahne, Kirschwasser – interessante Kombination, so noch nicht gehabt. Paßt vermutlich, da Fruchtgeschmack. –
      Vor Jahren wollte ich mal Sachertorte machen, wußte aber nicht recht wie, und machte einen ganz schweren Teig, den ich auch noch mit Marillenmarmelade anreicherte, zusätzlich zu einmal durchschneiden und Marillenmarmelade rein. Das war geschmacklich eine echte Wucht, allerdings sehr schwer (es war viel dunkle Schokolade drin).

  113. Wenn das Jugendamt
    zu den Eltern Don Alphonsos zur Altersfeststellung kommen sollte, um (mit pädagogischen Mitteln) zu überprüfen, ob der Zögling für seine satirischen „Schandtaten“ verantwortlich gemacht werden kann, landen die möglicherweise ihren ersten Volltreffer.
    Auf eine Versicherung an Eides statt zu dieser Prognose würde ich aber verzichten.
    Mittlerweile trage ich meinen Personalausweis auch nur noch zu besonderen Gelegenheit bei mir.

  114. Vielen Dank!
    Hervorragender Artikel. Es gefällt besonders die schonungslose Abrechnung mit der Kolonialzeit (Blutsilberkanne … genial), die ohne blindwütigen Aktionismus wie in Berlin auskommt. Gustav Nachtigal war seiner Zeit weit voraus; wenn ich bei ihm an eine Umbenennung durch eine möglichst konträre Person mit afrikanischem Hintergrund denke, kommt mir unweigerlich Ranavalona I in den Sinn.

  115. N-Bedeutung im kleinen Kanton
    Es Negerli:
    Gut bis sehr dunkel grillierte Wurst (servelat, klöpfer, klepfer oder kalbsbratwurst).

    S‘ Negerli (als Puppe):
    Kinderpuppe mit dunklem Teint. Sehr begehrt bei Kinder zwischen 2-8, da diese nur selten vorkommen etwa 1 Negerli auf 10 bleiche Kinderpuppen. Werden nicht mehr produziert und daher in gutem Zustand zu hohen Preisen gehandelt.

    S‘ Negerli (als Tier):
    Liebevoller Eigenname für 100% schwarze Katzen.

    Neger sein:
    Schlechte Karten in einem Spiel haben oder letzter im Bar oder Teamsein, der dann aufräumen oder zahlen muss.

    Mohrenkopf (das Original)
    Bester Schokokopf weltweit. Mit dunkler Schokolade überzogen aus Waltenschwil/Kanton AG. Die Genießer reisen über 200 km an und kaufen 50er Packungen. Meist mehrere.

    Schwarz fahren:
    Ohne gültige Fahrkarte die ÖV benutzen. Volkssport in der Schweiz.

    Die spinnen die Schweizer..

  116. Frage zu Falcone
    Zu:
    „In Sizilien war es 1992 ein absoluter Tabubruch, welcher die Änderung der grassierenden Tätigkeiten der Mafia bewirkte nicht der Tod von Falcone, sondern die gleichzeitige Ermordung seiner Kinder. Das war Tabu im Sizilien der 90er.“
    Jetzt habe ich gerade über Giovanni Falcone nachgelesen. Auch seine Frau war tot. Aber von den Kindern steht da nichts.

    Mit oder ohne Tabubruch. Es wird Zeit dass sich das Staatsgebilde Deutschlands teilt. Mit NRW, Berlin u.v.a. will ich nichts mehr zu tun haben. Und auch nicht deren Dekadenz finanzieren. Fragt sich nur wie Baden-Württemberg das Grüne Geschwür los bekommt.

  117. Ihr Blog ist großartig!
    Ich freue mich über jedes neue Stück.

  118. nicht übel
    …wie Sie anhand eines sehr delikaten, stilleben-artigen Bildes mit Esterhazyschnitte einen interessanten historischen Diskurs aufziehen.
    Kompliment!

  119. reframing
    Die Kolonialgeschichte braucht dringend ein reframing…. schon für die Maghrebstaaten gilt der Opfer–Mythos nicht, hier haben die Europäer mit den Vereinigten Staaten die Küstenregion vom islamischen Terror regionaler Warlords befreit, die da seit mehr als 200 Jahren Sklaverei und Menschenhandel mit gegeißelten Europäern betrieben.

    Ansonsten sagt die Kunst und Kulturgeschichte, dass die Könige
    „oft auch als Jüngling, erwachsener Mann und Greis dargestellt. So schrieb Beda Venerabilis (oder sein Nachfolger – angelsächsischer Benediktiner) um 730 nach einer älteren griechischen Vorlage: der erste soll Melchior gewesen sein, ein Greis mit weißem Barte, der zweite Caspar, ein bartloser Jüngling, der dritte Balthasar, mit dunklem Vollbart (Tertius, fuscus, integre barbatus, Balthasar nomine). Dabei bezieht sich das lateinische Wort fuscus („dunkel, schwärzlich“) eindeutig auf den Bart und nicht auf die Hautfarbe, wie noch heute oft behauptet wird.“

    • Beda, Collectanea
      Werter Herr Opperman, Sie zitieren hier wörtlich aus Wikipedia den ehrwürdigen Hugo Kehrer, Die Heiligen Drei Könige in Literatur und Kunst, 1, 1908. Allerdings ist der dort zitierte Text aus den Collectanea et Flores Pseudo-Bedas in der Basler Ausgabe von Johannes Herwegen 1556 entnommen – die Handschrift selbst ist verloren und daher nicht mehr zu kontrollieren. Der Text selbst ist gewiß nicht „8. Jh., irischen Ursprungs“, sondern frühestens hochmittelalterlich.

  120. Mauritius
    In der Kath. Kirche ist black facing keine Herabwürdigung. Die kath. Kirche ist universal, nicht wenige Heilige sind Schwarze. Der Hl. Mauritius etwa war und ist hochgeschätzt, „Moritz“ war und ist ein beliebter Name.
    .
    Nur „gute“ Menschen verstehen nicht, dass der „schwarze“ Magier eine Hochschätzung darstellt. Sie können nur hassen und unterstellen das eben allen anderen.

  121. Krieg gegen Kirchen (O.T.)
    Es ist verblüffend selbst für die, die „Kardinal“ Marx kennen, wie lethargisch die Kirchenoberen auf die Vernichtung von Kirchen für die Braunkohle reagieren, genauer: nicht reagieren.
    .
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/erkelenz-immerather-dom-abriss-greenpeace-protest-braunkohletagebau
    .
    Man stelle sich vor, RWE würde eine Moschee abreißen wollen: Millionenfache Proteste, Demonstrationen, Tötungen von RWE-Managern und anderen Christen usw.
    .
    Aber machen wir uns nichts vor: eine Moschee würde RWE niemals antasten. Aus purer Angst. Und die müssen die Kulturschänder von RWE vor unseren Kirchenoberen, die auf das Christentum pinkeln, nicht haben.

    • Garzweiler
      Nix Vernichtung – „Rückbauarbeiten“!

      Die entscheidende Genehmigung (Wasserrecht) für Garzweiler II wurde übrigens erteilt von einer gewissen Frau B. Höhn, Grüne…

    • Kennen Sie
      den Spruch „Bundesrecht bricht Landesrecht, Bergrecht bricht jedes Recht“? Außerdem waren die Verflechtungen zwischen Rhein-Braun und der NRW-Spd eng – es gab darüber ein Buch der Aachener Nachrichten (?) namens „Die Braunköhler“, das ich nirgends mehr finden konnte. Frau Höhn, nun ja. Wer anderer Meinung war, musste sich warm anziehen. Um die Kirche ist es schade, zumindest konnte ein Teil der Glasfenster durch private Initiative gerettet werden, die Neue ist äußerst nüchtern. RWE würde auch den Kölner Dom abbrechen, wenn der auf Kohle stünde. Das über der Moschee dachten wir garstigerweise gestern abend auch, allerdings stehen die eher in dichtbesiedelten Städten als in alten Straßendörfern.

    • Guter Vergleich!
      Glückwunsch, ganz so sicher bin ich mir aber nicht, dass Sie vollständig recht haben. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie eine alte Hütte gegen einen Palast umtauschen…

  122. Les temps perdus
    Tja, das waren noch goldene Zeiten, als das winzige Europa sämtliche anderen Kontinente der Welt unterjocht hatte, und Oma Victoria auf wissenschaftlicher Basis konstatieren konnte: „In OUR Empah the Sun Never Sets.“ – Am nur wenige Jahre später folgenden Sonnenuntergang war ihr Lieblingsenkel Willy freilich nicht ganz unbeteiligt. C’est la guerre.

  123. Titel eingeben
    Es hat etwas anmaßendes, wenn sie immer über die „berliner Republik“ reden, dann aber regelmässig auf Personen der (kleinen oder großen) Öffentlichkeit verweisen, die hier gar nicht gebohren wurden.

    Was können die Ureinwohner für die Übersprünge der Zugezogenen?

    Aber das ist eben eine glückliche Fügung der Geschichte, als nach der Wende damals das Public-Relation Projekt „Hauptstadt Berlin“ durch Deutschland gepeitscht wurde, und als sie, so meine Vermutung, das ausgezeichnet fanden, weil dann zwei unter den Ihren eher ungeliebte Sphären zusammenfielen: die alte (provisorische) Bonner Republik und die preussische Anmaßung (was einer aus Bayern eben so denkt).

    Dabei bin ich heute sicher: Sie hättens verhindern können.

    Aber das wollten sie gar nicht. Irgendwer muß doch fürs politische Versagen gerade stehen – und idealerweise sinds dann ja keine Süddeutschen…

  124. @ Dieter Rose sagte am 8. Januar 2018 um 08:00 Uhr "Ansitzmantel"
    Hach, A-n-s-i-t-z-m-a-n-t-e-l. Das war der Begriff, nach dem ich bereits bei der Charly-Hebdo-Kundgebung der Kanzlerin in Paris gesucht hatte. Um der Frau @ Simon* wenigstens einen Brocken hinwerfen zu können, nannte ich: „Kutschermantel“.
    .
    Übrigens, diesen Ansitz-Kutschermantel, die Regentropfen darauf glänzten im gleißenden Licht der Ausleuchtung wie kleine Diamanten, trug sie kürzlich bei dem peinlich-erzwungenen Auftritt am Breitscheidplatz. Das mit von der „sparsamen schwäbischen Hausfrau“ ist also nicht nur dahergesagt.
    (DdH)

  125. Frankfurt am Main
    Lieber Don,

    dass Sie so auf FfM herumhacken, zeugt von historischer Ignoranz, die ich von Ihnen vermutet hätte. FfM liegt nämlich (wie Ingolstadt) südlich des Limes, der aus gutem Grund die Wetterau einschloss. Es ist nb eine römische Gründung. Sollten Sie tatsächlich noch nie etwas von der Saalburg gehört haben?

    • So sind sie halt....
      … die überheblichen Lederhosen ;)
      Man sollte ihm mal sagen, dass er in Bayern kurz vor Afrika wohnt. ;)
      Jedenfalls näher am Kongo, als die Frankfurter… hihi

  126. Das Tier
    ht tps://www.welt.de/vermischtes/article172287105/Mordprozess-Hussein-K-Die-Version-vom-Handeln-im-Affekt-ist-mit-dem-heutigen-Tag-obsolet.html
    .
    Es folgte seinem Gott und dessen Propheten.

    • Titel eingeben
      „Es folgte seinem Gott und dessen Propheten.“

      Auf religiöse Motive deutet in dem Fall aber bisher nichts hin. Deutlich wird aber natürlich immer mehr, dass dieser Hussein K. kein Ersttäter ist, sondern wohl sogar schon im Iran Vergewaltigungen begangen hat. Und das ist ja der eigentliche Skandal an der Sache, dass eine Regierung die Grenzen öffnet und ungeprüft Hunderttausende hereinlässt, unter denen sich zwangsläufig eine erhebliche Anzahl von Schwerstverbrechern befinden müssen, und das ganze System geradezu darauf ausgelegt ist, solchen Menschen auch bei offenkundigen Lügen einen lebenslangen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen. Die daraus resultierenden Verbrechen sind für die „guten“ Menschen in Deutschland ganz offensichtlich nur vertretbare Kollateralschäden ihrer grenzenlosen Humanität.

    • @tommy, gut und zutreffend formuliert
      In diesem Kontext wird mir von den Bessermenschen in meinem privaten (ausgedünnt) und beruflichen (viele MINT Studierte) Umfeld oft entgegengeschleudert: „Naja, jetzt ist er ja eingesperrt!“.

      Toll, nicht!?

      Es fällt mir als eher extrovertierter Zeitgenosse (und mit durchaus vorhandener biologischer Schwungmasse ausgestattet) immer schwerer dabei „Haltung“ zu bewahren, die bereits einsetzende Altersmilde verhindert jedoch Schlimmeres. Man kommt in Diskussionen meist nicht sehr weit, die Ansichten liegen zu weit auseinander, und die Empathie mit den Opfern dieses Wahnsinns scheint ebenso mit zunehmender geografischer Entfernung zu sinken. Keine Einschläge in unmittelbarer Nähe zu verzeichnen, alles weit weg, also weiter so, auch und vor allem wahltechnisch. Ein Trauerspiel.

    • @BlackBlacky
      Das Problem ist, dass weite Teile der deutschen Gesellschaft überhaupt keine Unterscheidung mehr machen wollen zwischen Staatsbürgern und der Menschheit im Allgemeinen…die Idee, dass der deutsche Staat primär für die Sicherheit von Staatsbürgern und legal im Lande lebenden Ausländern (also nicht illegalen Grenzüberschreitern) zuständig sein sollte, nicht für grenzenlose Humanität, ist für diese Leute bereits Rassismus, denn Unterscheidungen zwischen Menschen sind ja immer grundsätzlich böse. Aus dieser Sicht sind auch Taten wie der Freiburger Mord kein Argument…wäre Hussein K. nicht nach Deutschland gekommen, hätte er eben irgendwoanders gemordet…kann man eben nichts machen, ist halt Schicksal! Evolutionär gesehen ist so eine Sicht der Dinge für eine Gesellschaft natürlich auf Dauer eher maladaptiv…ist halt nur übel, dass die so denkenden Leute den Rest von uns mit ins Unglück ziehen in ihrer grenzenlosen Gutheit.

  127. Jede Religion hat die Fans,
    die Sie verdient.
    https://www.spiege l.de/spiegel/david-motadels-studie-ueber-die-islamische-welt-und-das-dritte-reich-a-1186530.html
    .
    Dass sich da zwei Ideologien gefunden haben – bei den Überschneidungen (Judenhass, Frauenverachtung, Gewaltbegeisterung) ist das kein Zufall.

  128. Netter Artikel
    Lieber Don,
    ich lese Ihre Plaudereien sehr gern. Auch, weil ich mich zuweilen daran reiben kann. Aber mit dem Preussen-Bashing als running-gag bleiben Sie doch ein Stück weit unter Ihrer intellektuellen Flughöhe.
    Gleichwohl viele Grüße auf den Balkan, der ja bekanntlich an der Süderelbe anfängt.

  129. Vor der Entkolonialisierung kommt die Kolonialisierung
    Nr. 411 ________________________________München, 16. Januar 1905
    Kriegsministerium
    .
    Im Namen seiner Majestät des Königs

    Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold, des Königreichs Bayerns Verweser, haben mit allerhöchster Entschließung vom 31. Dezember 1904 die nachstehenden Anhaltspunkte für die Mobilmachung von Truppen für außereuropäische Unternehmungen zu genehmigen geruht und das Kriegsministerium zu Ergänzungen und Änderungen nicht grundsätzlicher Art ermächtigt.

    Freiherr von Asch

    Aus: Anhaltspunkte für die Mobilmachung von Truppen für außereuropäische Unternehmungen
    (Mobilmachung von Expeditionstruppen vom 31. Dezember 1904

    Berlin 1904

    Gedruckt in der Reichsdruckerei

    Don, Sie müssen sich das in der von den Nazis verbotenen Nazischrift vorstellen.
    (das ich den Vortext des Bayerischen Kriegsministeriums gewählt habe ist Ehrensache und alleralleranschleimigst dem Hausherrn geschuldet)
    (DdH)

  130. Nachsicht
    Wenn das späte 19-te Jahrhundert gewusst hätte, wo wir, seine Nachfahren, heute kulturell stehen, dann hätte es seine eigene Dekadenz mit mehr Nachsicht behandelt, sich selbst noch etwas mehr Zeit gegeben, es nicht so eilig gehabt zu sterben, etwa so wie wir auf einen weiten Horizont blicken, wenn wir an das Erlöschen des Universums denken.

  131. Lasst sie ja nicht raus !
    Also wenn wir schon bei der Ehrlichkeit sind, -: ist einigen hier eigentlich aufgefallen, dass bei der Globe-Verleihung es jede Menge Frauen gab?

    Und alle, bis auf eine, waren schwarz angezogen. Aber nicht nur schwarz. Einige hatten Riesenausschnitte, so dass deren Brueste fast herausfielen. Das sind die gleichen, die sich entrüsten, wenn ein Mann auf die Dinger guckt (Lass sie ja nicht raus !).

    Da ist die ganze elende Heuchelei. So tun, als seien diese Damen keusch und züchtig und in Wirklichkeit durchsichtige schwarze Klamotten tragen, Ausschnitte bis auf den Nabel. Und die allergroesste Heuchlerin ist die Säuferin Reese Witherspoon, die von der Polizei stockbesoffen aus dem Auto geholt wurde und die die Polizei angebrüllt hatte: wisst ihr überhaupt wer ich bin?

    Jawohl Kind, eine Alkohol abgefüllte Groessenwahnsinnig gewordene Säuferin.

    Ja, die ist es, genau die ist es, die diese ganze Szenerie mit den schwarzen Klamotten und Frauenempörung in Hollywood angezettelt hat.

    Und Oprah Gail Winfrey hat eine minutenlange Rede gegen die Diskriminierung gehalten, die elende Heuchlerin und Multimillionärin, die eine kleine schweizer Verkäuferin des Rassismus verleumderisch bezichtigt hat, weil das junge Mädchen nicht umgehend die teure Tasche rausholte, auf die Ophra scharf war. Die Multimillionärin schwelgt im Empoerungsfett der Diskriminierung,

    Ah bah was ein elendes Zeugs sich dort tummelt.

    Schwarz aber Brust raus und dann über Weinstein hecheln. Na, ich fühle mich sexuell provoziert von solchen Schlampen , die , wenn ich zitieren darf, nicht mal „die Bluse zumachen“ aber geifernd sich aufregen.

    Der Neger ist braun bis schwarz und der Indio rotbraun bis dunkel, und die schwarzen Frauen haben vorn alles offen damit ihr Zeug auch tüchtig rausfaellt und sie sich empören können. Sexismus !

    Mädels, das wollt ihr doch. Zuechtig sein und nackte Filme drehen.

    • Schauspieler
      Alles voll porno, alles halb so schlimm. Ist halt für das Fernsehpublikum bzw. für die Kamera, den Unsterblichkeitsapparat, die einzige konstante, große und wahre Liebe ihres Lebens. Die Figuren davor, die Menschen dahinter, kein Unterschied könnte größer sein. Dennoch müssen sie irgendwie zusammenkommen, sie müssen sich bei der Kamera bewerben, ihr schmeicheln, schön für sie aussehen. Sie darf alles von ihn bekommen. Wenn sie nicht läuft, dann ist da auch nichts. Es gibt keine Welt.

      Was weiß man über Frau Witherspoon? Ist sie besoffen, weil sie Frust schiebt und nicht über genügend Selbstkontrolle verfügt oder weil das ihre nächste Rolle erfordert? Unbestimmtheit ist das Privileg des Schauspielers. Wandlungsfähigkeit ist ihr Kapital, nicht Moral und Standfestigkeit. Sie gehören ja nicht zum Bürgertum, haben das auch nie getan. Sie stehen unter ihm und auch über ihm.

    • Fifty bucks, Grandpa. For seventy-five, the wife can watch.
      Yep, die Schlitze in all den schwarzen Kostümen sind mir auch aufgefallen.
      Die Rolle der Frauen bei all den Dingen, die gerade geschehen (Flüchtlinge, Kriminalität, #metoo), wäre mal wert, beleuchtet zu werden.
      Insbesondere die Paradoxien, die vielleicht das Spezialgebiet von Frauen sein könnten.

      Es ist ja nicht so wahrscheinlich, dass es eine machtlose Minderheit von linken arbeitslosen Genderistinnen in Berlin ist, die uns tyrannisiert, es ist vielleicht eher eine Mehrheit, es sind Politikerinnen, Journalistinnen, Lehrerinnen, etc.

      Aber das will keiner ansprechen. Obwohl oder gerade weil es vieles erklären würde.

    • ... die Bluse zumachen ... @ Tico
      … genau darüber diskutierten wir neulich mit meiner Tochter und deren Freundinnen … alles jüngere Frauen, die ähnlich denken wie Sie (davon gibt es gottlob noch genug) …

      doch wer stürzt sich wieder mal begierig mit triefenden Lefzen auf die Bilder ?? … GENAU – die MEDIEN … und WER sind die Medien??

      … sind es nicht hauptsächlich Männer, die diese Bilder und ihre ekligen Geschichten dahinter in die Welt posaunen ??

      … in der heutigen Welt dreht sich alles nur noch um´s Geld –

      Wer daran profitiert wissen wir alle – immer gehören mindestens 2 dazu!

      … heutzutage darf – ja anscheinend KANN und MUSS alles unterirdisch schmutzig und eklig daherkommen – reißerisch aufgemacht – billigst sich in den Dreck werfend – keinerlei Scham und Haltung erkennend wird fotografiert, kommentiert, sich zur Schau gestellt …

      … ohne Alkohol und andere Substanzen nicht zu ertragen – wie man sieht …

      Denn sie wissen nicht was sie tun … in einem kranken Körper wohnt kein gesunder Geist!

    • Goodnight, mal wieder auf den Punkt!
      Mit dem Bashing der „arbeitslosen Genderistinnen“ wird wahrscheinlich nur von den mächtigen Frauen abgelenkt.
      Vielleicht sollte der Don auch sein Feindbild überarbeiten.

    • einfach hängen lassen
      Das muss man nicht ernst nehmen. Es ist doch nur ein öffentlicher Kostümball, völlig unwichtig. Die raushängenden Reize steigern den Marktwert, und nur darum geht es.
      Ich kann da nur lachen, sorry :-).

    • Vielleicht mal tatsächlich drüber nachdenken?
      Oprah denkt darüber nach ob sie sich bei der nächsten Wahl zur Präsidentin wählen soll…. Mit ihrer Popularität und ihrem Geld dürfte das kein grösseres Problem sein.

      Ich finde sie genauso fürchterlich wie ihre Talkshow war, aber verglichen mit dem was sonst so alles im Weissen Haus war oder ist, ist mein ersten Gedanke, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre….

      ????

    • @TDV 12:30 ehe eine Verzweifelungsidee der Dems.
      Die wird einen Teufel tun, die wird Ihre allein selbst erarbeiteten 2,8 Milliarden (o-Ton Mutterkutter) nicht den dummen Fragen und Erzählungen in den medialen Schlammschlachten, dort Wahlkampf genannt aussetzen. Da kommt mehr als nur die kleine Schweizer Handtaschenverkäuferin auf Brot. Bei solchen Vermögen in der 1. Generation, weiß immer jemand, wo welche Knochen vergraben sind.

    • And standing there, facing the pure horrifying ... realize the obviousness of the thruth
      @Uli49

      Die Wahrheit liegt immer da, wo die Schmerzen sind.
      Aber alle wollen Schmerzen verhindern.

      Also beschäftigen wir uns mit Nebenschauplätzen…und wundern uns, dass alles weitergeht: Familiennachzug, Kriminalität, ….


    • @TDV / Oprah als Präsidentschaftskandidatin: naja, wenn Trump eine zweite Amtszeit bekommen soll, ist das schon eine Option.

  132. Denk ich an Langensalza 1866
    …bin ich um meinen Schlaf gebracht, denn der hannöversche Sieg konnte die Annektion durch Preussen nicht verhindern. Die BRD als Rechtsnachfolgerin des Norddeutschen Bundes ist auf Unrecht gebaut. Es wird Zeit für ein Austrittsrecht der Bundesstaaten durch Volksabstimmungen. Dann ist Bayern frei und wir Hannoveraner werden dann wieder „British subjects“ mit Niedrigsteuern. (Das kam mir bei der wohltuenden Lektüre in den Sinn. Im übrigen bin ich der Meinung, dass Berlin zerstört werden muss)

  133. @Frage zu Falcone
    Ja, sie habe recht. Es waren nicht die Kinder Falcones, sondern jene, eines anderen Mafiajäger die getötet wurden . Dies wenige Monate nach der demonstrativen Exekution von Falcone.
    Die Schweigemauer fing dann an zu bröckeln.

    Spannend ist der Zusammenhang mit der Entstehung der ehrwerten Gesellschaft. Die Abwesenheit einer durchsetzungwilligen Staatsgewalt war der Nährboden zur Mafia.

    Durchaus vergleichbar mit einer übergeordneten Parallelgesellschaft. Ältere Sizilianer aus der Unterschicht finden das auch heute nicht besonders stossend. Görlitztzparkszenen finden sie in Sizilien nirgends. Raten Sie mal warum?

    • Wenn Sie diese Parallelgeschichten ungefiltert hören
      Dann ist das alles sehr interessant. Mein Nachbarpärchen in der WEG (Sizilianerin und Apulier) schildern mir glaubhaft daß in gewissen Stadtvierteln von Neapel (und nicht nur dort) es besser für das eigene weitere Wohlergehen ist einen z.B. rotzfrechen 11-jährigen nicht zu tadeln oder in seine Schranken zu weisen, wenn man nicht sicher weiss welcher „Familie“ dieser angehört.

      Wie gesagt, alles sehr interessant. Nachahmenswert (für mich) als Gesellschaftsmodell aber eher nicht.

  134. Blackfacing und Stalinismus
    Denis Scheck hatte sich vor einigen Jahren mal in seiner Fernsehsendung als „Hausneger“ geschminkt und gekleidet, um gegen die Zensur von Pippi Langstrumpf und weiterer Kinderbücher Stellung zu beziehen.

    Daraufhin mußte er sich im DLF einer Peynlichen Befragung durch eine Kommandeuse namens Bindestrich-Irgendwas unterziehen und sich in der Manier eines stalinistischen Schauprozesses selbst bezichtigen. Er habe kein Blackfacing im Sinne des amerikanischen Schauspiels darstellen wollen, sondern lediglich … usw. usf. Vielleicht hat er sich auch ein paar Tränen rausgedrückt, sieht man im Radio nur schlecht.

    Am Ende war die Volksrichterin so besoffen von ihrem eigenen freisler’schem Auftritt, daß sie das Verhör mit den – besonders scharf gsprochenen – Worten schloß, „So! Würden Sie das nochmal machen?!“
    Scheck nach recht langem Schweigen: „da müßte ich lange nachdenken“

    Der ist politisch fast so unzuverlässig wie der Don.

    So. Und jetzt setze ich mich unter die Mohrenlampe und lese noch ein Stündchen Camus.
    “ Il s’agissait d’un jeune employé de commerce qui avait tué un Arabe sur une plage. – Si l’on mettait toute cette racaille en prison, avait dit la marchande, les honnêtes gens pourraient respirer.“

    • Titel eingeben
      „Daraufhin mußte er sich im DLF einer Peynlichen Befragung durch eine Kommandeuse namens Bindestrich-Irgendwas unterziehen und sich in der Manier eines stalinistischen Schauprozesses selbst bezichtigen.“
      .
      Interessant wäre, zuerfahren, ob und weshalb er das „musste“. Wer zwang ihn, dieser Dep-pin Rede & Antwort zu stehen?


    • ob und weshalb er das „musste“
      Wenn er weiter seinen Arbeitsplatz bzw. seine Aufträge haben wollte, ist das mit dem Müssen recht einfach.

    • Halb OT - O-Ton DLF gestern Abend, 19:05
      „ich begrüsse Sie und wünsche Ihnen eine unterhaltsame Sendung. Fühlen Sie sich wohl bei uns, ob Sie nun einen deutschen Pass haben oder nicht.“
      Trotz Anführungszeichen meine eigene Formulierung.

      Da muss man schon etwas drüber nachdenken. Das ist mir noch nirgends, nirgendwo, in meinem schon ziemlich langen Leben passiert. *Natürlich* war ich in jedem Fall, in jedem Land und an jedem Ort herzlich willkommen, das Radioprogramm anzuhören. Ohne dass es eine besondere Erlaubnis dafür bedürft hätte.
      Wie pervers muss mittlerweile die Denke sein, wenn man das schon zu betonen meint zu müssen??

      Jedenfalls habe ich, als jemand der keinen deutschen Pass hat, das als Einladung verstanden, auf den AusKnopf zu drücken.

  135. Grüße aus dem Münchener Südwesten
    Die Sternsinger waren auch bei uns. Fünf waren es und zwei davon musste man nicht einmal schwärzen. Sie waren eifrig bei der Sache. Es klappt recht gut in unserer multicoloralen Gemeinde. Auch, wenn die Alteingesessenen, die Ehrenamtlichen, langsam wegsterben. Andere müssen den gigantischen Nachverdichtungsplänen weichen. Die sozialdemokratischen selbsternannten Helfer des kleinen Mannes betreiben einmal wieder Verrat. Wer wohl in die neuen (Hoch-) Häuser einziehen wird? Ob das Miteinander und Füreinander in der Gemeinde dann noch weiter so klappt?

  136. Al Dente, Preussenbashing und Empfindlichkeiten
    Lieber Al Dente

    ich bin ja seinerzeit in einem Land großgeworden, wo neben ‚Atomkraft nein danke‘ ein anderer Aufkleber höchst populär war:

    ‚über Baden lacht die Sonne, über Schwaben die ganze Welt‘

    So etwas sollte völlig normal sein und ist nichts anderes als ein Gesellschaftsspiel unter Eingeweihten.

    Stehen sie drüber, oder denken sie sich etwas Gemeines über Bayern aus, und bringen es an passender Stelle an. So zeigen Sie, dass sie die Regeln beherrschen.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Baden lacht, ist aber pleite !
      über Baden lacht die Sonne…………………

      ja, diesen Spruch fand selbst ich – am Fusse des Wirtenberges aufgewachsen und in die Zwergschule gegangen – recht lustig………….das wäre heute höchst unkorrekt denke ich.

      das mit „Atomkraft nein danke “ war ein dummer Spruch, aber wir sehen, welche Breitenwirkung die Angst-Vegie-Pädi-Partei damit erzielen konnte.

      und mit welcher dreister Dummheit – der Österreicher würde sagen „mit welch provokanter Präpotenz“ – die Atomlobby immer an ihren Erfolg als Selbstläufer glaubte. Soll ich Namen nennen…………..???

      jetzt noch zu später Stunde ein Stück Fleisch, ich hatte bei guten Ruderfreunden eine Art vegetarisches Abendessen, das reicht nach 13 km auf dem See (ruhig wie ein Lämmchen) natürlich nicht !

    • Hessin
      Ich stehe natürlich drüber. Finde nur, dass Wiederholungen nicht gefallen.

  137. Rechtschreibefehler
    Bitte liebevoller korrigieren lassen.

  138. FAZ-scoop
    Don,
    war das Pressebild mit dem dienernden Erzengel Gabriel beim freundlichen Teeservieren an unser nächstes EU-Mitglied ein Scoop unter Ihrer Mitwirkung??? Die Teekannen, das Thema, die abgebildeten Säulen unserer Gesellschaft…

    2018 beginnt ja bestens))

    Fehlt nur noch eine reibungslos-ungeschmierte Doping-freie Fussball-WM im Sommer. Bekommen Sie die auch noch hin? Russen trinken bekanntlich ebenso gerne Tee…

  139. Lehrstunde wie immer beim Lesen und Sortieren
    Mal wieder einiges gelernt: Esterhazy-Schnitte zu kaufen macht Sinn, das Backwerk erscheint zu kompliziert für do it yourself.

    Mantegna hat Cosimos (der Schlingel) Sohn, einen Farbigen gemalt, sehr interessant. Nebenbei: Die ersten drei Kinder vom Bobele, alle von Farbigen, sind vollkommen unterschiedlich. Das würde Gregor Mendel extrem interessieren.

    Hussein K. hat sich Zeit gelassen. Das arme Mädchen, die armen Eltern und Geschwister. Der lügt wie gedruckt. Ein anderer Flüchtling kennt ihn aus Teheran, die Welt ist klein. Zu klein für so ein Schwein.

    Mit Hannover gegen Preußen anno 1866 bin ich überfordert, denn Eltern aus Hannover und Preußen, selber Zuagroaster und Wahlbayer.

    Die Weisen aus dem MoLa müssen nicht von Osten gekommen sein. Einer kann von dort sein, Persien. Leptis Magna und Ägypten wurden vermutlich ebfs. Morgenland genannt. Und unter den Römern gab es befreite Sklaven, die nach erfolgreichen Feldzügen zu hohen Ehren kamen.

    • MoLa
      Vorsicht: Dieses Akronym wird gemeinhin anders verwendet.
      Hat, glaubt man einem Sinnspruch, mit Härte, dem Komparativ und dem Zahn der Bisamratte zu tun.

      Priapismus wäre die nachhaltige Dauerlösung für das gesuchte Wort.

      Bobeles Tochter schaut wirklich aus, wie ein merge am Computer, verblüffend.

  140. Betrachtungen
    Ach je, jetzt gelten die Sternsinger auch schon als rassistisch?

    Das Phänomen scheint mir vielschichtig zu sein.
    Ein Aspekt ist die undifferenzierte und unkritische Übernahme von Ideen aus den USA (sind das sonst nicht die bösen, kapitalistischen (Kultur-)Imperialisten?) in Verbindung mit fehlenden (Geschichts-)Kenntnissen. Gegen Blackfacing zu sein, wenn damit dunkelhäutige Menschen herabgewürdigt oder lächerlich gemacht werden sollen, ist richtig. Wenn sich ein hellhäutiger Sternsinger dunkel schminkt, um Caspar darzustellen und damit auch den Kontinent Afrika zu symbolisieren, hat das nichts mit Herabwürdigung zu tun. Im Gegenteil.

    Aber bei der Sternsinger-Debatte geht es nur oberflächlich um den angeblichen Rassismus des Blackfacing. Viel wichtiger scheint es mir, dass man damit seinen Brüdern und Schwestern im Geiste signalisieren kann, dem richtigen Glauben anzuhängen. Die PC-/SJW-Bewegung hat in vielem bereits die Züge einer säkularen Religion mit Tendenzen ins Totalitäre angenommen, die einem Hashtag-/Twitter-Katechismus folgt. Es erstaunt nicht, dass diese Bewegung tendenziell dort am extremsten ist, wo (früher) auch der Protestantismus in seiner extremen, puritanischen Form verbreitet war. Vieles ist sich ähnlich, z.B.:
    – Die Frömmelei nach aussen (virtue signaling),
    – Glaubensdogmas, die man nicht hinterfragen darf, da das Blasphemie wäre,
    – Einschränkung des Rechts, sich öffentlich gegen die Glaubensdogmas zu äussern, da solche „Religionskritik“ als „hate Speech“ (mit der Unterkategorie „Islamophobie“) empfunden wird,
    – die Hexenjagden auf Abweichler,
    – keine Möglichkeit der Verzeihung, wenn jemand einmal einen Fehltritt gemacht hat, egal, wie lange dieser schon her ist und wie geringfügig er war und wie mustergültig sich die entsprechende Person danach verhalten hat,
    – Lustfeindlichkeit und damit verbunden eine starke Regulierung des Sexualverhaltens und Bekleidungsvorschriften für Frauen (z.B. https://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-metoo-sexuelle-uebergriffe-aussehen und die grosse Sympathie für die islamische „Modest Fashion“/Hijab/Burka als Ausdruck der Emanzipation). (Davon zu unterscheiden und richtig ist, dass sexuelle Belästigung und Sexualstrafdelikte nicht mehr unter den Tisch gekehrt werden und den Opfern nicht mehr die Täterrolle gegeben wird.)
    – Lustfeindlichkeit in Bezug auf Essen und damit zusammenhängend neue Ess-Tabus (z.B. Veganismus), wobei davon jetzt nicht mehr nur die Fastenzeit und die Freitage betroffen sind,
    – Bilderstürme von unten.

    Die Bewegung hat auch ein kollektivistisches Element: Menschen werden nicht nach ihrer Individualität beurteilt, das ist ganz böse neoliberal, sondern jeder Mensch wird in eine Schublade gesteckt und der bessere Mensch ist jener ist, der auf der Unterdrückungsskala mehr Punkte hat. Ein Ersatz für den Klassenkampf. „White privilege“ statt Klassenfeind.

    Zugleich kann man sich an seinem Laptop als tapferer Kämpfer gegen den Rassismus und in einer Tradition mit dem Widerstand im 3. Reich sehen, nur dass dem mutigen PC-Warrior von den Sternsingern nicht wirklich eine Gefahr droht, nicht einmal die Gefahr der sozialen Ausgrenzung, da ja die eigene Filterblase gleich denkt. Jedoch schweigen viele dieser mutigen Kämpfer gegen den Rassismus bei jener Bewegung mit faschistischen Zügen, die tatsächlich für Juden, Homosexuelle, Frauen, Apostaten, Ungläubige und Abweichler eine reale Gefahr darstellt und vor deren gewaltbereiten Exponenten zahlreiche Menschen bei uns in Europa rund um die Uhr beschützt werden müssen (z.B. Frau Ates, Herr Abdel-Samad), weil ihr Leben bedroht ist.

    Dafür können die gleichen Exponenten bald wieder tapfer gegen die rassistische Schweiz anschreiben: Die ersten Umfragen bestätigen meinen persönlichen Eindruck, dass eine klare Mehrheit der Stimmbevölkerung für das Burka-Verbot stimmen wird.

    • Lustfeindlichkeit, gefährlich
      Das ist wohl alles richtig, die Lustfeindlichkeit als Prinzip ähnelt in der Tat Calvin und anderen. Sie sollten nur mal nachschauen, ob es nicht Dogmata heißt. Bin gestern schon einmal in der FAZ darüber gestolpert.
      Veganer allerdings sind weniger verbreitet als Vegetarier. Grundsätzlich ist beklagenswert, dass die Öffentlichkeit Privates ständig durchleuchtet und anprangert. Hierzu gehört auch Essen (Tisch und Bett teilen).

    • Titel eingeben
      das gleiche gibt es auch mit dem swarte Piet in Holland. der darf auch nur noch hellbraun sein.


    • Hm, ja, vielleicht sollte man das alles unter „säkulare Konvulsionen des Puritanismus“ verbuchen.

    • Schon seltsam - dass man jetzt nicht mehr zeigen soll, dass Schwarze weise sind?
      Oder haben die das in ihrem Antirassismus so gar nicht bedacht? Oder ist das sogar rückbezüglich rassistisch?

    • Schön
      dass Sie ab und zu hier schreiben.

      Ich lese das immer gerne und mit Gewinn.

      Danke!

    • klare Mehrheit ... für das Burka-Verbot
      Es spricht nix gegen geistige Landesverteidigung!

      Es verdienen schließlich nur wenige an deren Geld.

      Bei alle Italiener / Deutschen heim ins jeweilige Reich, haben die besseren Argumente schließlich auch (lang genug) gezogen). Einschließlich Rätoromanisch, aber vermutlich waren Tunnelbenutzung und gleichzeitige Sprengvorbereitung eindrucksvoller…

    • Dogmata ...
      … ist natürlich richtiger, aber nur bei Humanisten / Altgriechen.

      Anhänger des Piraten-Pidgin sollten bei (fast) Universal-S für Mehrzahlbildung bleiben.

  141. Wann?
    Wann hört hier eigentlich der Spaß auf? Wenn es heisst, die Sklaven hatten es doch nicht so schlecht, waren sie doch Investitionsgut? Und die weißen Arbeiter in den sweat shops waren die wahrhaft Ausgebeuteten … Es gibt viele von Sklaven verfasste historische Quellen (wie lustig, dass hier einer meint, der Brief eines deutschen Einwanderers im 19. Jhd. sei maßgeblich, wenn es um die Erfahrung von Sklaverei geht) und ebenso viele Geschichtsbücher.

    So einen lahmarschigen Relativismus zu betreiben, nun, das ist wirklich dekadent.

    Ich würde mir vom Autor wünschen, dass er manchmal etwas klarer Stellung bezieht. Aber vielleicht weiß er selbst nicht mehr, wo er steht. Und so ist’s ja auch viel spaßiger, gell?

    • Wer ist hier dekadent?
      Der Autor? Als Deutscher im deutschen Kulturraum verwurzelt,
      wo man die US-Sklaverei im 19.Jhdt. nur vom Höhrensagen kennt,
      soll Stellung beziehen?

    • Oh, natürlich bin ich dekadent, allerdings halte ich Leibeigensvhaft für deutlich b esseer als Sklaverei.

      Ansonsten herrscht hier Meinungsfreiheit. Sie können jeden anderen hier direkt ansprechen und das mit ihm ausdiskutieren.

    • Wann der Spaß für Sie aufhört?
      Kann ich Ihnen ganz genau sagen!
      Wenn auch Sie in Ihrer Nachbarschaft hautnah feststellen, dass Sklaverei nicht nur das kleinere Übel war, sondern vermutlich auch das einzige sinnvolle, dass man mit gewissen Leuten anstellen kann, zum Schutze aller Beteiligten!
      https://rheinneckarblog.de/08/schwarzafrikaner-besetzen-oeffentlichen-raum/135351.html

    • Feindbilder
      Was hier wirklich radikal wäre anstatt des vermeintlichen Abschlachtens ‚linker‘ heiliger Kühe wäre ein bisschen Fortschrittsglauben, nicht? Aber das wäre ja nun wirklich zu altmodisch!

      Die einen jammern auf diesem Blog über westliche Dekadenz, der Autor zelebriert sie. Das ist alles sehr unterhaltsam. Gesellschaftliche Idiotien anprangern (große Aufregung über einen alten Brauch, als fusste nicht unsere moderne westliche Zivilisation zu einem erheblichen Anteil auf der Ausbeutung nicht-westlicher Völker – aber war denn die Sternsinger-Aufregung überhaupt so groß?), warum nicht.

      Aber wie man von den Sternsingern darauf kommt, die Sklaverei wiedereinführen zu wollen, das erschliesst sich mir nicht. Oder dass wir alle von der grossen weiblichen Weltverschwörung unterdrückt werden (@ Tico et al.), weil Oprah Winfrey eine Rede hält, in einem, nur mal so nebenbei, recht unspektakulären Kleid.

      Die Sklaverei in den USA ist sehr gut erforscht, sie war maximal ausbeuterisch und ein Tummelplatz für Sadisten. Wer Englisch liest, kann sich zum Beispiel das Narrative of the Life of Frederick Douglass zu Gemüte führen, oder auch den historisch weitgehend akkuraten Film ’12 Years A Slave‘, und sich danach fragen, ob er das am eigenen Leib erleben möchte. Oder in einer Welt leben möchte, in der es so etwas legitimerweise gibt.

      Wenn @Otto Moser über ‚exempla am whipping block‘ fantasiert, dann hat das nichts mit Geschichte zu tun. In den USA kamen Leibeigene nach mehreren Jahren frei und sie konnten über ihre Kinder verfügen, Sklaven nicht.

      @E.R. Binvonhier: Dass ein deutscher Einwanderer aus dem 19. Jhd. nicht gerade die beste Quelle zur Geschichte der US-Sklaverei ist, war gerade mein Punkt.

      @Kurt-Werner Wichmann: Italien ist mit der Flüchtlingskrise überfordert, aber Sklaverei „das kleinere Übel“? Sie wollen doch, dass die öffentliche Ordnung wiederhergestellt wird aber ob Sie das mit dieser Rhetorik schaffen, bezweifle ich.

      @Don Alphonso: Ich meinte, in den FAZ Kommentarrichtlinien gelesen zu haben, dass es auch hier Grenzen der Meinungsfreiheit gibt. Ich verfolge diesen Blog schon seit es ihn gibt, finde es auch gut, dass hier kontrovers diskutiert wird. Doch mein Eindruck ist, dass Sie früher zumindest mahnend in Erscheinung traten, wenn es beleidigend/offen rassistisch/hetzerisch wurde. Oder es anmerkten, wenn Sie grotesk missverstanden wurden. Aber vielleicht überlassen Sie das ja jetzt der community, das ist auch eine Form der Pädagogik.

    • Ich kenne mich mit der Meinungsfreiheit und ihren Grenzen recht gut aus.

      Und ich habe oft Bauchschmerzen.

      Aber wir Sportler sagen: „Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt“.

      Meine Bauchschmerzen halte ich für eine Schwäche gegenüber Zensur, und das gefällt mir überhaupt nicht. Ich glaube an die Selbstregulation. Das ist mein Idealismus.

      Zu Sklaverei: Wie soll man darüber reden, wenn nur die eine Sichtweise erlaubt sein soll? Ich kenne das konkret von der verteufelten Leibeigenschaft, die in den Augen der Gegenhwart mit der Aufklärung verschwand. Die ältere Literatur dazu kann man aber getrost wegwerfen, wir habwen heute ein deutlich differenzierteres Bild. Letztlich war das System so bewährt, dass Bauern sich im 19. Jahrhundert weigerten, es zu verlassen, als es für einen kleinen Betrag möglich gewesen wäre.

    • Roots?
      „Es gibt viele von Sklaven verfasste historische Quellen“

      … aber sie meinen jetzt nicht „Roots“?


    • als fusste nicht unsere moderne westliche Zivilisation zu einem erheblichen Anteil auf der Ausbeutung nicht-westlicher Völker
      So, tut sie das? Wie und wo, könnten Sie da ein wenig konkreter werden? Ich bezweifle das nämlich stark.

    • beide Seiten
      @Don Alphonso
      Wer sagt denn, dass nur eine Sichtweise auf die Sklaverei erlaubt ist? Aber, auch wenn das jetzt nun wirklich sehr banal ist, es gibt lachhafte und weniger lachhafte Sichtweisen. Und es gibt Sichtweisen, die sind einfach daneben, besonders wenn sie von Leuten kommen, die sich auf ihre Zivilisation viel einbilden.

      Ich glaube Ihnen, dass Sie sich mit der Meinungsfreiheit sehr gut auskennen und auch, dass Sie manchmal Bauchschmerzen haben.

      Ohne grosses Fachwissen zu haben, denke ich, dass in der Antike Sklaverei etwas sehr anderes war, und durchaus ihre Verfechter unter den Betroffenen hatte. Sie werden sicher auch in den USA den einen oder anderen Sklaven im 19. Jhd. finden, dem sein Los gefiel. (Doch, wie sagt man da heute so schön dazu: whataboutery?) Den meisten aber nicht, wie könnte man es sonst erklären, dass 180,000 Sklaven in der U.S. Army gegen die Südstaaten kämpften.

      @colorcraze Klingt doch eigentlich deutlich im Artikel an: Silber, China & Opiumkriege, Kolonien, von Sklaven und Leibeigenen angebaute und abgebaute Rohstoffe … und N.B. „zu einem erheblichen Teil“

  142. Nebensächliches
    „….so wie der Berliner ja auch heute noch im Sumpf sitzt und von dem lebt, was das halbromanische Kulturvolk der Bajuwaren ihm schickt.“ Sie haben dabei aber die butterstampfenden Allemannen im Westen als Geber einfach so unter Ihren Kolonialstiltisch fallen lassen – nachbarschaftlich gesehen sehr unfreundlich – aber ansonsten sind Ihre Worte wirklich treffend und sehr lustig! Und gut, dass Sie mich daran erinnert haben, ja nie jemanden zum erzählen, dass ich mehrere Jahre in einer Mohrenstraße (!) gewohnt habe, öfters in ein Mohrencafé gegangen war und Erkältungstee in der Mohrenapotheke gekauft hatte – und all das, ohne mir etwas dabei zu denken! Die Absurditäten der Gegenwart wären ja insgesamt höchst amüsant – solange man das Operettentheater jener „Eliten“nur aus sicherer Entfernung betrachtet. Würde dies nicht gleichzeitig neue z.T. noch nie gekannte Brutalitäten in der Gesellschaft verdecken und aus dem Amüsement letztlich ein Horrortheater werden lassen. Und ich möchte zu dieser Stunde gar nicht darüber nachdenken, wann man hierzulande diese Kombination aus lächerlicher Politoperette und kaum verdeckter barbarischer Brutalität zuletzt erlebt hat.

  143. Wäre Erdogan
    nicht islamisxh, man würde ihn auch hier lobpreisen und seinen Einsatz für „das Volk“ und gegen dessen Feinde bejubeln. Wie ich hierzu komme? Man achte nur auf die Vielzahl der russischen Fahnen die bei den Montagsspaziergängen geschwenkt werden. Despotie ist sexy. Die gleichen Spazierer tragen auch neckische Galgenmodelle mit sich herum und beklagen laut fehlende Meinungsfreiheit und ihre Unterdrückung durch die Herrschenden. Man stelle sich aber die Reaktion auf solch eine Galgenparade einmal auf dem Roten Platz oder dem Taksim vor. Da hätten die „wir sind das volk“ Schneeflöckchen mal wirklich Grund zu klagen.

    • Hö?
      Ei, lieber Gast, wo haben Sie das jetzt her ? Ich kann mich hier noch an keinen Post eines Foristen erinnern, der Putin „bejubelt“ hätte.

      Allenfalls sieht wohl ein Teil der Foristen Putins Einsatz für das eigene Land als irgendwie nachvollziehbar an (ein bekannter Staatsmann sagte mal, Staaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen, aber der Spruch ist heutzutage wahrscheinlich auch voll „nazi“, jedenfalls wenn er von einem Deutschen gesagt würde) und verwahrt sich gegen die insbesondere im ÖR-Rundfunk gängige Dichotomie, wonach bekanntlich der Amerikaner gut und der Russe böse sei. Das dürfen Sie natürlich gerne so oder auch anders sehen.

      Wo Sie jetzt Ihre Dosis fahnenschwenkender Galgenmodellspazierer zur Gestaltung Ihres persönlichen Feindbildes auftreiben, will ich nicht weiter hinterfragen, aber hier im Forum habe ich noch keinen davon gesehen…

    • Ich habe bekanntermassen auch nichts für Putin übrig, er ist hier auch kein Thema.

    • Putin sagt:
      „Wenn für eine Reihe europäischer Staaten Nationalstolz ein längst vergangenes Relikt der Vergangenheit zu sein scheint und Souveränität ein überflüssiger Luxus – für Russland ist es eine Existenzvoraussetzung. Entweder wir sind souverän, oder wir lösen uns auf und verlieren uns in die Welt.“

      „Wenn Minderheiten die Scharia wollen, dann raten wir ihnen in Länder zu gehen wo diese herrscht. Russland braucht keine Minderheiten, die Minderheiten brauchen Russland. Wir werden ihnen keine Privilegien einräumen, keine Gesetze ändern, egal wie laut sie schreien!“

      Also ich finde das sehr vernünftig.
      Gegen Russland zu hetzen, wird sich vielleicht einmal rächen.

      Beste Grüße

  144. Vielen Dank
    für den überaus netten und klugen Beitrag von Don Alphonso und die nachfolgende interessante Diskussion. Es stecken doch noch „kluge Köpfe“ dahinter. ;)
    In diesem Kontext muss ich einfach loswerden, was ich schon vor einiger Zeit im englischsprachigen Umfeld auf einem Sticker las:
    „Political Correctness is a contagious mental desease“
    QED

  145. Blackfacing
    Unbegreiflich, dass aus Gründen vermeintlicher politischer Korrektheit, Geschichte zeitgeitgemäß umgedeutet wird. Dass es einen schwarzen Sternsinger gibt, liegt daran, dass die Kirche, um ihren Allgemeinvertretungsanspruch zu zeigen, etwa im 14. Jahrhundert begann, einen der Heiligen drei Könige schwarz darzustellen. Gott sollte schließlich für die gesamte Menschheit da sein. Indem man den dritten Sternsinger heute nicht mehr schminkt, verhält man sich zutiefst rassistisch, ist dies doch offensichtlich ein Signal dafür, dass man nicht glaubt, dass vor dem Herrn alle gleich sind, sondern, dass die weiße „Rasse“ (der Begriff scheint mir in diesem Duktus adäquat) ein Alleinstellungsmerkmal hat. Vielleicht sollte man entsprechende Bürger, die im schwarzen Sternsinger böses Blackfacing sehen, mal über ihren Rassismus aufklären!?

  146. Die wahre Geschichte der europäischen Eroberung Amerikas
    Zunächst einmal Gratulation zu diesem gelungenen Jahresauftakt an Don! –
    Der Sieger schreibt die Geschichte in seinem Sinn, nicht für die historische Wahrheit. Obwohl die Conquistadores einige militärische Vorteile hatten (sie brachten das Pferd mit), läßt sich die Eroberung des amerikanischen Kontinents durch anfangs einige hundert Mann binnen weniger Jahre nicht militärisch erklären. Die wahre Ursache sind Infektionskrankheiten und ihre Seuchen.
    Europa stand im Keimaustausch mit Afrika (aktuell: Ebola&Co) und Asien. Die aus Asien gekommene Pestepidemie von Mitte des 14 Jhd löschte mindestens 1/3 der Europäer aus (in Florenz wohl 80%), nur die Widerstandsfähigsten überlebten. Und deren Körper mußten sich ständig mit bakteriellen und viralen Erregern auseinandersetzen, darunter Pocken, Masern und Grippe. Die Ureinwohner Amerikas (auch im Norden) hatten gegen diese Erreger keinerlei Abwehrkräfte. Sie wurden durch den Kontakt mit den Europäern buchstäblich dahingerafft. Gewisse Bräuche verschlimmerten die Verbreitung: Nach dem Tod eines (infizierten) Königs wurde sein Leichnam herumgetragen und möglichst viele berührten ihn. Gegen Sechzehnhundert war hierdurch und zunehmen auch durch die Sklavenarbeit die indigene Bevölkerung um 90% geschrumpft und zum Auffüllen de Lücke wurden dann Sklaven aus Afrika importiert. –
    Was bedeutet das für uns heute?
    Individuell: Achten Sie auf Ihren Impfstatus, und für Ältere jährlich 4valente Grippeimpfung und 1x Prevenar13 for Adults.
    Gesellschaftlich: Noch vor einigen Jahrzehnten war die deutsche Pharmaindustrie als „Apotheke der Welt“ stärker als heute die deutschen Autohersteller in ihren Märkten. Durch dumme Politik (Joschka Fischer: Künstliches Insulin), gesellschaftliche Geringschätzung (Pharma gilt als halbkriminell) und arrogant-kurzsichtige Manager ging diese Position verloren, und das in dem Wachstumsmarkt par excellence (immer mehr Menschen die länger leben wollen und es sich leisten können)! Man könnte fragen, woher nach der Transformation der Autoindustrie in vielleicht 10 Jahren unser Wohlstand kommen soll. Ich weiß es nicht. Vielleicht die Goldstücke?
    Im Gegensatz dazu die schon heute bekanntlich wohlhabende Schweiz. Wertschätzung der Pharmaindustrie, und der Anteil pharmazeutischer Produkte am Gesamtexport strebt gen 50%. Damit ist auf absehbare Zukunft der Schweizer Wohlstand gesichert. Beneidenswerte Schweizer!

    • Sehr guter Beitrag, Oberbayerischer Gast !
      .
      . Die Rolle der Infektionskrankheiten bei der Vernichtung der Indianer war überragend .

      Und das Zerstören der deutschen Vorteile in der Welt ist die Basis für die Abschaffung unseres Landes in wirtschaftlicher Hinsicht.

      Die Rest-EU wird dafür, für Deutschland, nämlich, weder für sich, noch für uns, einen Ersatz schaffen können.

      Ohne ein starkes Deutschland ist die EU Geschichte.

      Vielleicht das einzig Gute an der chose .

    • Titel eingeben
      später wurde die nahrungsgrundlage der prärieindianer, die Büffel abgeschossen. das Netz ist der Büffel des dunkeldeutschen frust- und wutbürgers;) und des bayr. verarmten landadels;)

    • Nur
      Teile der Arbeitsplätze in Automobil- und Pharmaindustrie können durch ein dichteres Netz von Friseuren, Nagelstudios und Tierhomöopathen abgefangen werden. Telefondesinifizierer braucht man ja auch nicht mehr …

    • Die Rest-EU wird ... für Deutschland... keinen Ersatz schaffen können
      Korrekt, und gut für die Schweiz, USA, Indien, Israel.

      Dumm gelaufen, für die Dummen!

    • Arbeitsplätze ... durch ein dichteres Netz von Friseuren, Nagelstudios und Tierhomöopathen...
      Man wird sich halt dem unbegreiflichen Wunder der albanischen Volkswirtschaft annähern!

      Dieses besteht bekanntlich in Vollbeschäftigung zumindest der männlichen Bevölkerung:

      Die Hälfte trinkt Kaffee – die andere Hälfte serviert Kaffee.

      (Der Kaffee ist natürlich sehr gut!
      Sonst würde es wahrscheinlich nicht funktionieren…)

  147. Wirbellose
    „Nach uns kommen die Kraken, habe ich gehört. Putzig!“

    Es gab mal eine biofuturistische Fernsehsendung, die den Landkraken prognostizierte, den nächsten Landgänger, nach den Lungenfischen aus dem Devon. Wirbeltiere scheinen für Gott vorerst ausgedient zu haben. Bei der nächsten Schöpfung wird er Wirbellose zu seinem Ebenbild machen. Warum eigentlich nicht?

    • Wirbellose zum Ebenbild
      Haben wir doch bereits:
      Das Fliegende Spaghettimonster

    • Gott ... wird ... Wirbellose zu seinem Ebenbild machen!
      Hat er das nicht schon angefangen:

      Wie qualifiziert man St. Martin und ulF?

  148. FfM
    Lieber Don,

    mein Beitrag enthält leider einen Flüchtigkeisfehler: es sollte heißen dass Sie so auf FfM herumhacken, zeugt von historischer Ignoranz, die ich von Ihnen nicht!! vermutet hätte. FfM liegt nämlich (wie Ingolstadt) südlich des Limes, der aus gutem Grund die Wetterau einschloss. Es ist nb eine römische Gründung. Sollten Sie tatsächlich noch nie etwas von der Saalburg gehört haben?

    • Doch, ich weiss, aber ich möchte lieber die Mainlinie halten, das ist strategisch einfacher. Opfer müssen gebracht werden.

    • @Don
      Werter Don, daß sie so einfach große Teile Frankens opern, das macht nun schon nachdenklich und stimmt ein wenig traurig. Alleine schon wegen all der wunderbaren Weinanbaugebiete auf den Südhängen nördlich des Mains.

      Man könnte ja schon fast meinen, sie bewegen sich als Ex-SPDler in richtung CSU – die haben ja auch immer ein Problem mit den Franken…

      Gut, Brücken sind einfach abzubrechen bzw. zu bewachen, aber man könnte durchaus auch in Anlehnung an die historische Alternative für Grenziehungen, nämlich Mittelgebirge plädieren. Also eine Linie Fichtelgebirge, Frankenwald, Thüringer Wald, Rhön, Spessart (https://de.wikipedia.org/wiki/Main#/media/File:Main-Karte-160710.jpg).
      Dann hätte man auch so Kleinode wie das Pfarrhaus in Würzburg mit integriert oder Johannisburg/St.Peter&Alexander in Aschaffenburg (jeweils jenseits des Mains). Oder denken Sie an Coburg (Veste, Werke von Cranach d.Ä.) oder Kronach (Festung Rosenberg: ebenfalls Werke von Cranach d.Ä., Riemenschneider etc.).
      Ja, selbst über Fulda könnte man noch nachdenken.

      Daher ersuche ich Sie gnädigst, das mit der Main-Linie – zumindest östlich von Aschaffenburg – nochmals zu überdenken ;)

    • Wir leben 2018, wir können Drohnen einsetzen, um das Vorfeld abzusichern.

    • @ Hans Nase
      Pfarrhaus integrieren ?

  149. Na TDV, geht`s wieder los mit Leute hier zu beleidigen...
    … diesesmal den Moser Otto.
    Dieses Land passt eigentlich nicht so recht zu Ihnen.
    https://intuitives-coaching.ch/blog/2015/japan-respektvoll-freundlich-gelassen/
    Kontakt dort scheinen Sie ja keinen zu haben, sonst hätte da schon etwas abgefärbt.

    • Welchen Beitrag von TDV meinen Sie, FJ45 ?
      .
      . Bis dato sehe ich nicht, wo TDV mir eine reingewürgt haben soll, aber ich kann auch nicht alles lesen .

    • Moser hat er beleidigt - nicht Meier
      aber schon Otto

    • Bitteschön...
      TDV sagt:
      8. Januar 2018 um 23:13 Uhr

      @ Otto Meier
      Wenn ich mir den Kommentar von Moser nur anschaue kann ich ungefähr abschätzen wieviel Alkohol da im Spiel gewesen ist. Man sollte sowas nicht lesen, es verdirbt den Greschmack. Ich fand es schon immer schade, dass es hier nicht wie ion anderen Foren eine Ignorfunktion für User gibt…..

    • Danke , FJ45, fürs rauskramen . TDV ist einer von vielen
      .
      .
      . gescheiterten Linken, die meinen, sie wären gescheit.

      Und alle Welt dumm.

      Passt solchen Ideologen an tatsächlichen Linken etwas nicht, etwa Pol Pot, dann exkommunizieren sie die einfach aus der linken Kirche.

      Bumms- kein Linker .

      Das überlegene Getue aber macht sie zu Brüdern genau jener Narren, die den Diskurs in Deutschland und anderwärts bestimmen.

      Nur :

      Im Gegensatz zu Leuten in wichtigen Positionen, wohin sie nicht gehören,
      sind die TDVs ungefährlich,

      da machtlos.

      Ein Hund, der hinterm Zaun furchtbar bellt, aber nie rauskommt.

      Rein zu ihm will eh keiner .

      Lärm, halt.

      Auch so kann man seine letzten Jahre verplempern, weils eh wurscht ist .

    • Moser, Otto, wenn ich nachher etwas Zeit habe...
      … meine Börsengeschäfte eingetütet habe, telefoniere ich mal mit Kim Jong-un.
      Die nächste Rakete, die von Nord Korea aufsteigt, landet dann nicht
      im Meer.
      Geb`dem Kim die GPS Koorditanenvon ihm durch, bekommt er die Rakete auf die Mütze… hi hi.
      Kein Japaner protestiert und ich werde vom Kaiser Akihito zu lecker Mittach eingeladen, freu mich schon.

    • Ach Leute,
      in Wortwahl und Ausdrucksweise unterscheiden sich der Moser und der TDV doch kaum, beide lieben es derb. Und was die Linken betrifft, zu denen ich mich ja in gewissem Sinne auch zähle, so schrieb der TDV dazu: „Was das Links-Sein angeht, so muss man zugestehen dass die Linken eben nicht durchweg aus Sarah Wagenknechts bestehen, sondern immer schon, auch 68 schon auch aus einer Unzahl von Volldeppen bestehen.“ Und da würde nicht einmal ich ihm zu widersprechen wagen.

      Aber, muß ich (man) dann immer sofort beleidigt sein (tun)? Bleibt mal locker.

  150. Roberto Blanco - die 10 hoch n-te
    Mal beim Erbfreund nachgeschaut, der immerhin in Europa die größte Durchrassung aufweisen kann.

    I . nègre [nɛgʀ] SUBST m : => Neger
    nègre péj: Neger m pej :
    tribu de nègres : > Negerstamm m pej
    2. nègre LITTER: Ghostwriter m
    3. nègre (couleur): => dunkelbraun

    nègre GASTR: nègre en chemise => Mohr m im Hemd
    tête-de-nègre [tɛtdənɛgʀ] ADJ inv : => Negerkuss m
    Wendungen:
    nègre blanc inv (ambigu) : => zweideutig
    gebrochenes Französisch : petit nègre => Kauderwelsch nt fam
    travailler comme un nègre: => wie ein Pferd schuften fam
    nègre péj (africain): => Afrikaner
    chef nègre: => Negerhäuptling m pej

    Literatur :
    Im Jahre 1823 versuchte Honoré de Balzac sich, damals noch pc und halal, als Dramatiker mit dem Stück „Le Nègre.“ (war allerdings ein Schuß in das Feuer unter dem Kochkessel des N….krals.)
    .
    Und selbst 1985 erschien bi de Dschangele noch ein Roman von Dany Laferrière unter dem Titel: „Comment faire l’amour avec un nègre sans se fatiguer.“ (deutsch: Die Kunst, mit einem Neger zu schlafen, ohne müde zu werden).
    .
    Diesem Buch sage ich nach dem noch anhaltenden Zustrom aus Afrika Ereignis im Zusammenspiel mit hießigen 15-Jährigen eine glänzende Zukunft voraus.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dany_Laferri%C3%A8re
    .
    Die ZEIT hatte sich vor Jahren mal die Zeit genommen die Anzahl der Mohren-Apotheken im deutschsprachigen Raum zu ermitteln. Für die Antwort müßte ich jetzt zahlen. Aber es sind ganz viele.
    (DdH)

    • "Atttestiert man dem Neger, er sei genau wie der Weiße, während er es doch nicht ist,
      so tut man ihm insgeheim schon wieder Unrecht an.“

      Und nein, liebe Karbbelgruppen-Antifa vom FAZ-Feuilleton, das da ist kein Zitat vom Hitler, sondern von Adorno. Minima Moralia, , FfM 1951, S. 131

  151. Das Problem sind ja nicht ein paar hunderttausend Trottel ,
    .
    .
    die sich selber und die ganze Welt hassen, und sich in soschal miidia rumtreiben,
    oder in Parteien, die das Öko-Etikett mißbrauchen und schon lange zu einem Fall für den Verfassungsschutz verkommen sind,
    das Problem ist die Skalierung dieser psychischen Erkrankungen

    durch die etablierte Einheitsbreipolitik, durch Konzerne, und
    durch das, was mal Medien waren,

    und heute nur mehr Mist .

    Trotz der idiotischen Wahlergebnisse kann mir doch keiner erzählen, dass die Mehrzahl der normalen Leute in Deutschland

    das Land aufgeben wollen, sei es für ÄÄUU, sei es für ,,Flüüüchtliingää“ ,

    dass sie Zustände wie in Afrika oder im Orient haben wollen, dass sie die Demokratie wegwerfen wollen, verarmen wollen,

    oder letztlich von recht feindseligen Neuankömmlingen erschlagen werden wollen.

    Das aber werden die Konsequenzen dieser Politik, die sich an einer kranken Minderheit orientiert, sein.

    Da fährt die Eisenbahn drüber.

    Hätte die CDU einen ganz normalen CDU-ler der Achtziger zu ihrem Vorsitzenden,

    statt A. Mugabe ,

    dann könnte nicht einmal die SPD so rumspinnen, und die GrünInnen wären schon APO.

    Wir hätten Griechenland, die Banken , den Euro, eben NICHT gerettet, und den Personen, die aggressiv an unseren Grenzen rütteln,
    heimgeleuchtet.

    Und Brüssel was erzählt.

    Hätte, hätte, Fahrradkette .

    Wären FAZ , Zeit, etc. , auch nur annähernd das, was sie einmal waren, wäre dieser Putsch der kranken Narren und Närrinnen auch nie durchgegangen-

    man hätte sie rechtzeitig in Grund und Boden geschrieben.

    So aber ………

    • Mehrzahl der normalen Leute
      Die GroKo-Parteien haben die Ergebnisse der Bundestagswahl analysiert, herausgekommen ist:

      CDU/CSU: Noch bessere Politik kann man nicht machen.
      IM Mugabe Gonslerin: „Ich wüsste nicht was ich hätte anders machen sollen.“

      SPD: Bürger wollen den EU-Zentralstaat, Bürgerversicherung und Familiennachzug für „Flüchtlinge“.

    • Ah, Herr Moser , vielen Dank auch, sie haben mich sehr erheitert mit "A. Mugabe" - grazie -
      habe noch und noch darüber lachen müssen…

      Wenn ich grad dabei bin, lob‘ ich auch, was der Kommentator weiter oben schon verlinkt hat: Nämlich Hardy Prothmans Artikel über Italien und die schwarzen Flüchtlinge und wie die Bologna und Padua usw. bereits ihren Stempel aufdrücken. Ein Hammer, dass derlei ein Blogger wie der Hardy Prothmann praktisch exclusiv hat.

      Und wenn ich schon dabei bin: Die anderen Artikel, die auf dem fulminanten „Rheinneckarblog“ gerade online sind, sind allesamt auch nicht zu verachten. Messerattacke in Ludwigshafen, Überfälle in Mannheim auf offener Straße, Vergewaltigung im Domgarten in Speyer, morgens zwischen sechs und acht … alles im Radius von ein paar Kilometern – und nicht weit von Kandel, nota bene.

      Tja: Das sollte so keineswegs weitergehen, aber statt derlei zu registrieren, kämpft das FAZ-Feuilleton gegen die verkappte Menschenfeindlichkeit von keinem geringeren Verkörperer des großen Unverstandes als Sigmar Gabriel – weil der sich – mit winzigem Stimmchen, gegen den Genderismus ausgesprochen hat. Es sind Afterdiskuse (- nein, nicht von Hitler, dieser Ausdruck, liebe FAZ-KindInnen im Feuilleton, sondern von Immanuel Kant).

      Wenn ich derlei Diskussionsverläufe bedenke, wähne ich mich immer noch in einem Narrenparadies.
      Ob’s verheben wird?

  152. Black Facing !
    werter DON, was machen wir mit der Schwarzen Madonna von Einsiedeln, in Oberschwaben erschaffen, in Vorarlberg vor dem wütenden Mob der französischen Revolutionstruppen gerettet und dann wieder in Einsiedeln installiert….ein Musterbeispiel wie Kulturräume eher künstliche Grenzen überwinden…………Madonna und Kind mit schwarzen Gesichtern ?

    muss auch Men in Black umgeschrieben werden ?

  153. abbastanza in ritardo come sempre
    carbone dolce:
    Es war einmal ein altes Mastodon, das lebte in der Kreidezeit. Und das Mastodon war viel klüger als alle anderen Mastodons – es sagte immer: „Mein Freund, wie’s auch sei und wie’s auch werden mag – sei überzeugt, es ist alles so gut!“ Diese Worte waren außerordentlich trostreich für die Kreidezeit.
    Paul Scheerbart
    Sumpfzypressen und Mastodon:https://www.schmidatal.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=148&Itemid=118

  154. Exodus 2018
    Mein Landsmann, der ehemalige Pop-Beauftragte der „Volks-„Partei SPD und Pack-Experte, Sigmar Gabriel will anscheinend Fakten schaffen:
    https:// w w w.welt.de/politik/deutschland/article172295701/Fluechtlinge-Auswaertiges-Amt-bereitet-offenbar-Familiennachzug-vor.html

    Ja, ist denn dieser Mensch noch ganz bei Trost? Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist bekanntermaßen mittlerweile explosiv, die Kosten für Frau Merkels „Gäste“ laufen bereits vollkommen aus dem Ruder. Geld, das an anderer Stelle fehlt und dringender denn je benötigt wird, man muß dazu nur mal die – früher eher belächelten – Lokalseiten der Provinzblätter (hier die Hannoversche Allgemeine, die bislang immer schön stramm auf Merkellinie war) aufschlagen – Schulen, Kindertagesstätten, Straßen, Krankenhäuser etc. etc. – überall fehlt es an Penunzen. Mittlerweile wird deutlich häufiger über – mittlerweile leider alltäglich gewordenen – Raubüberfälle und Sexualdelikte berichtet, die sehr oft von diesen ominösen Südländern begangen werden. Ist Bayern nicht auch schon „Südland“?
    Incredible…..!

    • Ja, ist denn dieser Mensch noch ganz bei Trost?
      Die Frage ist, vermute ich, rhetorisch. Jemand, der nicht begreift, wie die gastliche Geste persönlichen Tee-Servierens bei den Erdoganisten ankommt, sollte sich zumindest kompetente Berater suchen, die das wissen und einiges mehr. „Völlig losgelöst von der Erde…“
      Können wir bitte eine andere Regierung haben?

    • Pro Domo
      Als ein Toplobbyist der Sozialindustrie kann er nicht anders handeln,
      dieser Erzengel. Sein himmlischer Namensvetter hat Great Mo ja auch
      den Koran ins Ohr geflüstert.

    • Beispielhaft vielleicht dies: 7 Nachzügler auf vorausgeeilten 56jährigen Herrn Papa
      mitsamt Sohn. htt ps://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/familiennachzug-grosse-syrische-familie-in-manheim-alt-wieder-vereint-29417040
      Und auf einen Bruder kommen so 3 weitere Söhne (wie das wohl zu Pfeiffers stabilisierender Rechnung passen soll?) – die anderen sind Schwestern, eine schon so alt, dass, wie bei der Mutter, Kopftuchtragen angesagt ist.
      Wie es mit Wohnung und Arbeit zur Erhaltung des Systems weiter gehen wird scheint, bei angespanntem Wohnungsmarkt, überaus fraglich…
      Aber 1360 Euro für Warmmiete sollen vom Sozialamt zur Verfügung gestellt werden können.
      Der sogenannte „Familiennachzug“ scheint schon voll am Laufen – gänzlich ohne Rücksicht darauf, wer das alles „schaffen“ soll!!

    • Die SPD kriegt dafür die Quittung.

    • Dann schauen sie dich komisch an.
      (Aus so´n Circus,Franz Althoff erzählt,Dreisam-Verlag,1982)
      „Was ist eine Rose beim Pferd?“
      Dann sag ich ihnen:“Das ist das Arschloch.Wußten sie das nicht?…“
      Zitat Ende.
      Der unter dem Patronat des Erzengels tourt mit zu handelnden Blümchen.
      Schaun wir mal in den Spiegel…

  155. Am deutschen Wesen soll die Welt usw.
    Ich will nicht das ganze Gedicht von Emanuel Geibel einkopieren aber das Zitat taugt hinten und vorne nichts:

    „…

    Wenn die heil’ge Krone wieder

    Eine hohe Scheitel schmückt,

    Aus dem Haupt durch alle Glieder

    Stark ein ein’ger Wille zückt,

    Wird im Völkerrat vor allen

    Deutscher Spruch aufs neu‘ erschallen.

    Dann nicht mehr zum Weltgesetze

    Wird die Laun‘ am Seinestrom,

    Dann vergeblich seine Netze

    Wirft der Fischer aus in Rom,

    Länger nicht mit seinen Horden

    Schreckt uns der Koloß im Norden.

    Macht und Freiheit, Recht und Sitte,

    Klarer Geist und scharfer Hieb,

    Zügeln dann aus starker Mitte

    Jeder Selbstsucht wilden Trieb,

    Und es mag am deutschen Wesen

    Einmal noch die Welt genesen.“

    Hier geht es nicht darum, der Welt die Medizin „Deutschland“ aufzuzwingen, schon gar nicht Afrika oder China, sondern darum, daß ein starker deutscher Zentralstaat mit einem deutschen Kaiser an der Spitze in der Lage ist, die Bedrohungen für die deutschen Lande, das in der Mitte Europas liegt, abzuwehren und jede Aggressionsgelüste von Frankreich, Italien oder Rußland im Keim zu ersticken. Resultat wäre ein Frieden in Europa, den es tatsächlich von 1871 bis 1914 gab. 43 Friedensjahre, in denen die Kernländer Europas nicht miteinander im Krieg lagen.

    • Titel eingeben
      Interessant, wie man es auch „lesen“ kann.

      Sie müssen aber bedenken, dass dieser „ein´ge Wille“ gewisse Bedingungen erzwingt, die ansonsten unter ganz anderem verdacht stehen?
      Zumindest die Frage der Freiheit betreffend. Und sie kriegen nicht mal den Don A. in einem solch, auch konservativst ausgeprägten, „geeinten“ Willen vereint, weil auch Don leider antideutsche Affekte in sich kultiviert hat. Das aus seiner Poesi rauszulesen fällt kaum schwer.

      Was meinen sie, was uns in der Nachkriegszeit bis heute (mehr oder weniger) diesen „Frieden“ hat ermöglicht?

  156. Vielen Dank
    @Werter Don Alphonso,

    ich bin nicht mit allem einverstanden, was Sie so bringen, da es aber immer amüsant und kurzweilig geschrieben ist und nie vom hohen Roß herunter, gehören Sie inzwischen mit zu meinen Lieblingsinternetlektüren

    Für die guten Artikel im letzten Jahr und die, die 2018 noch kommen werden, möchte ich mich sehr bedanken.

  157. Der Blog von Don Alphonso als Samisdat?
    Mal wieder OT, dennoch:

    Eben diesen hier gelesen:
    https://etudiant.lefigaro.fr/article/l-universite-de-hambourg-encadre-les-pratiques-religieuses-de-ses-etudiants_90f42e36-f51e-11e7-9648-3ee1f89ddf5f/

    Hmm. Dann bei Dr. Google auf Deutsch versucht, was darüber zu finden, also Universität Hamburg, Lenzen, Religion, Islam, blablabla. Nichts. Tot.

    Unterwerfung, anyone?

    • Wo liegt das Problem?
      Link kopieren, auf google eingeben, mit Übersetzung auswählen, es folgt die übliche, keicht fehlerhafte Übersetzung, die aber bringt, worum es geht.

    • "Sesam, öffne Dich!" war seinerzeit "Raum der Stille"
      Versuchen Sie’s mal in Verbindung mit „Uni(versität) Hamburg“ – ja, die Bildersuche führt natürlich auch in Bildzeitungsgefilde…

  158. Mainlinie sichern, aber bereit zum Angriff
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    Ihr Vorsatz „lieber die Mainlinie“ halten (D. A. 10:06 Uhr), ist nachvollziehbar, um den Schaden der Kanzlerin der 68iger zu minimieren.

    Inzwischen scheint die CSU, zumindest Alexander Dobrindt, gedanklich die Attacke zu wagen, weil sie wohl merkt: Allein mit Lederhose, Laptop und Seehofer-Spreiz-Sprüchen hält die deutsche Bastion „Bayern“ nicht.

    In der geistigen Sturmausgangsstellung, geht zwar Deckung vor Wirkung.

    Aber,
    graben Sie sich nicht zu tief ein, so artig Ihre Feldzeichen sind, allzu viel Eigentum macht auch Winterspeck (bautz, liegt man mit dem
    Auto zum Sylvesterempfang im Graben).

    Nicht das man zu spät auf`s Rad kommt.

  159. Die Bundesregierung warnt heute
    vor der
    Afrikanischen Schweinepest –
    nein,
    nicht vor Aids und TBC und . . . und . .

    • WW: wir warnen !
      Masern haben sie vergessen !

    • Jetzt lassen Sie mal den Makedonier Djengiz aus dem Spiel, die alte Dame hatte ja sowieso keine Wahl, da hilft die Warnung auch nichts.

  160. Stark ein ein’ger Wille zückt
    Werter @demolog

    das kann man nicht so lesen, man sollte es so lesen, weil es die Zeitumstände berücksichtigt. Und die Zeitumstände waren die von 1861, nicht die von 2018 oder 1933. Mit einem starken französischen Nationalstaat, dessen Herrscher sich in der Nachfolge Napoleons I. sah und in dem die Revanche für 1813 -1814 vorbereitet wurde, einer K.u.K.-Monarchie, die sich nach dem preußisch/österreichisch-dänischen Krieg auf einen Krieg gegen Preußen vorbereitete und einem unberechenbaren Rußland direkt an Deutschlands Grenze.
    Zuerst hatten die Heere Ludwigs XIV in Deutschland gebrandschatzt, dann die Napoleons I. Das konnten sie, weil jeder deutsche Staat alleine zu schwach war, um Widerstand zu leisten.
    Und die Freiheit war dann zuende, wenn fremde Soldateska das Haus über dem Kopf anzündete, die Habseligkeiten raubte und die Söhne als Zwangsrekrutierte wegführte. Die Deutschen haben in ihrer Geschichte solche Erfahrungen machen müssen. Vom der verbrannten Erde in der Pfalz bis dahin, daß die Rheinbundstaaten so frei waren, ihre Soldaten als Kanonenfutter für Napoleon I. zu liefern. Daß das heute aus dem Geschichtsbewußtsein der Deutschen verdrängt ist, ist nicht mein Problem.

  161. Der stille Held Gino Bartali ..Gino Bartali rettete während ...
    ..des Zweiten Weltkriegs Hunderte Juden. Aus Dank startet der Giro d’Italia 2018 in Israel.
    https://www.tagesspiegel.de/sport/italienische-radsportlegende-der-stille-held-gino-bartali/20819724.html

    Danke der Giro d’Italia Organisation, dass sie in der heutigen Zeit mit dieser Aktion ein Zeichen setzt.

  162. Deutschland: Mit offenen Augen ohne Hirn und Gegenwehr in den Untergang
    Jedem, der noch einen Funken Verstand besitzt, ist klar, dass das „europäische“ Deutschland, welches für die in Deutschland Lebenden ihr Nationalstaat, ihre Heimat und ihr Kulturraum ist, in absehbarer Zukunft untergehen wird.

    Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem „failed State“.

    Wer in Zukunft in einer Gesellschaft mit einem europäisch geprägten Kulturraum leben will, wird als deutscher Staatsbürger auswandern müssen.

    Warum verteidigen die Deutschen nicht ihre Kultur, warum überlassen sie ihre Kinder wehrlos diesem Schicksal?

    Auch wenn die ganz überwiegende Mehrheit der Deutschen diese Entwicklung nicht will, so handeln sie – mit Ausnahme einer kleinen Minderheit – dennoch nicht dagegen. Allerhöchstens gibt es Betroffenheitsdiskurse im Internet, dabei meist verborgen hinter einem Pseudonym.

    Geschwätz statt Taten.

    Im letzten Thread hat Frau ObjectBe eine psychologische Erklärung dieses Phänomens – bezogen auf diesen Blog – versucht:
    „Ich habe schon den Eindruck, daß so ein FAZ Blog eine kathartische Funktion erfüllt in einem Land, dem die Politik mehr zumutet als es dauerhaft erfüllen kann und der Blogwart bemüht sich ja unentwegt um anrührende und ablenkende Geschichten …“
    https://blogs.faz.net/stuetzen/2017/12/31/unsoziales-abrutschen-wie-ein-reicher-suender-8554/#comment-188724

    Tatsächlich findet psychologisch das Gegenteil von Katharsis statt, nämlich Abwehr und Verdrängung. Denn man trägt den Konflikt mit der Realität nicht aus, sondern verdrängt und verschiebt ihn, indem man Nebensächlichkeiten zum Thema macht, aber weitermacht wie bisher.

    Die Titanic ist am Sinken, aber man diskutiert über Silberkännchen. So wie kleine Kindern die Augen zumachen, wenn sie mit etwas Angsterregendem konfrontiert sind.

    Beim Abwehrmechanismus des „Ungeschehenmachens“ verhalten sich Individuen so, als würde die Realität nicht existieren, die ihnen ungute Gefühle und Angst macht.

    Dann werden von der Person faktisch unwirksame Handlungen oder Rituale eingesetzt, denen eine symbolische Kraft zugeschrieben wird. wie Beten, „Think positive“ oder auch Meinungsäußerung im Internet, die nichts bewirkt, außer dass sie das Individuum psychisch entlastet. Oder man schließt sich Ersatzreligionen an, von denen man eine Rettung der Welt erhofft, wie Feminismus, Veganismus, Multikulturalismus, Marktradikalismus, „no borders, no nations“ usw. usf.

    Es handelt sich um Aktivitäten. die das das Problem oder den Konflikt nicht lösen. So wie sich der Neurotiker in seinem Gehirn eine heile Welt konstruiert, was Freud „Verdrängung“ und „Neurotisierung“ nannte. Die Wirklichkeit ist dann aus dem Bewusstsein verschwunden und wird auch nicht mehr wahrgenommen.

    So wie nicht mehr wahrgenommen wird, dass Deutschland moralisch verfault, intellektuell verkommen ist und psychisch krank geworden ist.

    Es dominieren die Psychopathen und die psychisch Gesunden werden zum Aggressionsobjekt eben dieser Psychopathen.

    Wenn die Psychopathen zur Normalität werden, dann spricht man auch von „Normopathen“.

    Das Hassobjekt von Normopathen sind heute insbesondere die „Identitären“, jene sympathischen jungen Leute, die unsere tradierte europäische Kultur verteidigen.

    Anders als es die Medien darstellten, sind die „Identitären“ keineswegs völkische Rassisten und schon gar nicht „Nazis“. Denen geht es wirklich um den Erhalt von Nationalstaat, Recht und Kultur – und nicht wenige ihrer Mitstreiter/-innen besitzen einen Migrationshintergrund.

    Man lese nur den Artikel von Frau Carolin Wiedemann in der FAZ vom 04.01.2018. So etwas kann man meiner Meinung nach nur als „krank“ bezeichnen.

    Warum erhalten die „Identitären“ so wenig Unterstützung?

    Wer lieber realitätsflüchtig schwätzt, weil er sich nicht den Mut und die Zivilcourage besitzt, sich im Real Life gegen das drohende Unheil politisch zu engagieren, der sollte doch wenigstens die Leute, die Recht und Kultur verteidigen, finanziell unterstützen.

    • Ablenkungsrituale schon vorher da
      Rituale und Ersatzreligionen – das stimmt so nicht, denn beides ist schon länger da als die sich auftürmenden Probleme. Aus diesen Haltungen resultierten letztlich die naiven Willkommensgesten an Bahnhöfen.

      Der Bürger ist doch eingeschüchtert. Äußert er sich prägnant, ist er oft genug „nazi“. Dabei ist ein besonderes Problem unser Geschichtsunterricht, der spärlich stattfindet und unzureichend erläutert, was Nationalsozialismus war, und wie er seinen ersten traurigen Höhepunkt in der Kristallnacht erreichte und was sich dort abspielte. Ob die meisten wissen, dass schon vorher Juden mit Berufsverboten belegt und Kindern der Schulbesuch erschwert und später verboten wurde, ist doch auch fraglich, denn sonst würde man Kritiker einer entgleisten Situation nicht in diese Ecke schieben.

      Es reicht einfach nicht, schnell mal ein KZ zu besuchen, über die Jahre vorher jedoch so gut wie nichts zu unterrichten. Und unzureichend ist auch die Hervorhebung von Hitler als eine Art Darth Vader und alle seine Schergen und kleinen Helfershelfer und Petzer/Denunzianten und ganz banale Persönlichkeiten wie Eichmann zu vergessen. Das ganze üble Konstrukt, an dem die Kirchen beteiligt waren und alles natürlich wegen Geldflüssen, wird unzureichend gezeigt.

      Aus diesem miserablen Milieu kommen dann Leute, die andere „nazi“ schimpfen oder gar „Nazischlampe“. Leute, die gar nicht mehr wissen, was sich da abspielte. Denn wenn sie es wüssten und davon berührt wären, müssten sie sehr sehr misstrauisch gegenüber dem Islam werden und Sachen wie BDS (kauft nicht beim Juden aka Israel).

    • Irgendwann nutzt sich das halt ab, und dann geht es aus wie in Österreich.

    • Harald Staun ist der Frau Wiedemann in der FAZ dann noch beigesprungen wg. neuem Männerbild
      usw. (Hitlerbekämpfung); – – außerdem habbich noch eine Dame in der sonntagsFas in die Richtung schreiben sehen. Sie haben keine anderen Sorgen als Gendersorgen. Das ist putzig. Ein schöner Zeitvertreib. Auch für die SPD offenbar. – Das ist ja eines der großen Themen beim letzten Wahlkampf gewesen. Neu ist nun, dass es schon Regierungsbeauftragte für Haarschnittpreise gibt. Läuft jetzt ganz offiziell, offenbar, irgendeine Staatssekretärin oder wer ist eingeschaltet, um die Haarschnittspreise für Männer und Frauen zu thematisieren oder womöglich zu reformieren.

      Was mich wundert ist allein,dass derlei Erörterungen die Leute nicht zu zehntausenden in den offenen Widerstand treibt. Nicht vergessen, derzeit wird der vermutlich größte gesellschaftliche Schaden in der Nachkriegszeit angerichtet – und die deutsche Öffentlichkeit führt eine ausführliche Auseinandersetzung über Haarschnitts- und Hausschuh-Preise (die Hausschuhe sind scheints auch verboten doppelpreisig… – es ist, ich muss es zugeben: Für mich jedenfalls ist das nicht zu fassen).

    • Staun nist aus der gleichen Ecke und bei Frau Wiedemann und ihren zitierten Experten hilft Google im Kontext mit „Böll Stiftung“ zur Einordnung.

    • lieber H.v.Goslar,
      Sie sind wie ein goldener Becher, man kann bis auf den Grund sehen. Im Casino wird viel geredet, stimmt schon, aber in fünf Stunden muss ich wieder raus, in die Kälte. Bis dahin wärme ich mir an Dons Silberkännchen die Hände – das tun sehr viele.

      Deutschland wird nicht untergehen.

    • So ein Land ist schnell aufgeteilt in eine gute Zone und in ein Protektorat.

    • Frau Wiedemann ist nicht FAZ, sndern FAS, und der Beitrag war wirklich schlecht. Genau genommen ist Frau wiedemann jahrelange Mitarbeiterin der Böll-Stiftung, hat das aber nicht deutlich gemacht. Für mich ist das keine Kollegin, sondern ganz klar ein Problem. Nur ist das halt die Sicht von Extremisten, auf dem Land ist das anders.

    • Wie lässt sich die moralische und intellektuelle Dekadenz aufhalten?
      Der meisten Deutschen sind unfähig zu kritischen Selbstreflexion, d.h. zur Einnahme der Position eines kritischen Betrachters aus der Außenperspektive. Hierin zeigt sich ein eklatanter Mangel an Wissen und Intelligenz.

      Ich habe an mehreren Gruppen-Rundreisen teilgenommen und immer wieder hat es mich überrascht, wie wenig Mitreisende auch mit akademischer Qualifikation über die Historie und Soziologie der bereistem Ländern informiert waren.
      Sie kamen mit massenmedial geprägten Vorteilen und gingen mit den gleichen Vorurteilen zurück, weil sie nur das wahrnehmen, was ihre Vorurteile bestärkte.

      Die Deutschen nehmen nicht wahr, wie sehr sich im Ausland das Bild von den Deutschen im Verlaufe der Regierung Merkel zum Negativen geändert hat.

      Merkel ist die Personifikation des hässlichen Deutschen. In den Ländern, die Opfer des deutschen Exportimperialismus sind, wie z.B. in Griechenland, wird Merkel als „Nazi“ gehasst. In anderen Ländern wird die Merkel-Politik der muslimischen Massenimmigration als Verlust des Verstandes angesehen.

      Kritische Intelligenz findet sich in Deutschland nur noch an den Rändern der Gesellschaft. Die rechte Intelligenz liest z.B. „Compact“ und „Sezession“, die linke Intelligenz liest und schreibt in z.B. „telepolis“, „Rubikon“, „Streifzüge“ und sieht KenFM.

      Dazwischen ist eine ungebildete und non–intelligente Mitte, welche die neoliberalen und transatlantischen Massenmedien konsumiert und sich daran orientiert.

      In der Mitte gibt es noch jenen Teil, der eine gewisse Distanz zu den Massenmedien hat. Die lesen dann z.B. die „Nachdenkseiten“ oder „Achgut“, je nachdem, ob sie mehr sozialdemokratisch oder mehr neoliberal ausgerichtet sind. Aber auch diese Medien befassen sich meist nur mit gesellschaftlichen Oberflächenphänomenen. Ihre Konsumenten gehören zu einem mehr odder minder großen Teil zur systemblinden Mitte und halten Distanz sowohl zur linken wie auch rechten kritischen Intelligenz.

      Es ist auffällig, dass es auf Seiten sowohl der linken wie auch der rechten kritischen Intelligenz keine anerkannten intellektuellen Autoritäten mehr gibt.

      Bei den „Patrioten“ gibt es immerhin noch Elsässer, Kubischek, Sellner et al., welche die Opposition gegen die herrschende Politik organisieren. Mit denen wollen die systemblinden, neoliberalen und transatlantischen „Mitte-Rechten“ nichts zu tun haben.

      Es gibt noch einige ernstzunehmende Intellektuelle in Deutschland, so z.B. Wolfgang Streeck oder Egon Flaig. Aber die erscheinen nicht in den TV-Massenmedien.

      Bei aller Kritik an den öffentlich-rechtlichen Medien: Immerhin erscheinen dort zwar selten und dann sehr spät abends kritisch-informative Beiträge, die es im Privatfernsehen nie geben würde.

      Wer also pauschal gegen die öffentlich-rechtlichen Medien hetzt und diese liquidieren will, indem denen die Zwangsfinanzierung entzogen wird, der macht sich zum Helfershelfer einer Politik der Berlusconisierung.

      „Keine Macht den Doofen!“ forderte Michael Schmidt-Salomon in seiner Streitschrift vor sechs Jahren.

      Das Problem dabei ist: Die Gesellschaft besteht fast nur noch aus Doofen, und zwar „oben“ wie „unten“.

      Die doofen Massen wählen in einer Demokratie Doofe in die politischen Führungspositionen.

      Und die „Mitte“ wird immer doofer, weil die Kommunikation immer doofer wird. Das hängt mit der Entwicklung der Kommunikationstechnologien zusammen, mit Fernsehen, Handys, Internet, Sozialen Medien etc. Das System produziert die Massen von hirnlosen Gaffern sowie Handy- und Internet-Doofen.

      Informativ dazu der Artikel von Jörg Räwel: „Erbarmungsloses Gaffen“.
      https://www.heise.de/-3917368

      Die Frage ist, inwieweit sich Gegenstrukturen entwickeln lassen?

    • Spaß muss sein
      @Erfurter sagt 10. Januar 2018 um 02:32 Uhr
      „Im Casino wird viel geredet, stimmt schon, aber in fünf Stunden muss ich wieder raus, in die Kälte. Bis dahin wärme ich mir an Dons Silberkännchen die Hände – das tun sehr viele.“

      Spaß muss sein. Das Feuilleton soll unterhalten. Man braucht das, um im kapitalistischen Alltag zu funktionieren.

      Gerade wir alten „68-er“ verstehen das gut.

      Neben der ernsthaften politischen und theoretischen Arbeit gab es damals immer auch „Sex and Drugs and Rock ’n‘ Roll“.

      Da war beides: Spaß und Ernst. Ausleben von lustvollen Bedürfnissen und ernsthafte, verantwortungsvolle Arbeit.

      So war dies in meinem sozialen Umfeld und so habe ich die meisten politisch Engagierten erlebt.

      Wir hatten Lebenskunst entwickelt. Wer kennt heute noch das „Handbuch der Lebenskunst für die jungen Generationen“ von Raoul Vaneigem?

      Da war immer Lebenslust. Wir hatten einen „Erkenntnishunger“ und lasen ungeheuer viel, studierten und diskutierten. Daneben feierten wir ständig Fêten. Wir besuchten uns gegeneinander. Häufig kochten wir ganz tolle Sachen und aßen gemeinsam in den Wohngemeinschaften. Dafür gab es sogar extra ein Kochbuch:
      https://www.wagenbach.de/buecher/wat-taschenbuch/titel/952-schlaraffenland-nimms-in-die-hand.html

      Wir spielten Fußball in den Parks, badeten nackt in Kiesgruben.

      Frauen waren fast immer dabei. Sex gab es im Überfluss.

      Niemand wäre auf die Idee gekommen, 70 – 90 Stunden in der Woche wie ein Prolet im 19. Jahrhundert z.B. als Manager oder Banker zu arbeiten. Oder für irgendwelche sinnlosen Luxusartikel wie Hermes-Taschen, Luxus-Uhren oder –Schuhe zu arbeiten. Solche Menschen wurden damals als Konsum-Idioten angesehen.

      Auch die Frauen, mit denen wir zusammen waren, hatten ganz andere Bedürfnisse.

      Nun gut.

      Das waren einige schöne Jahre.

      Danach kippte das Ganze.

      Mit dem Radikalenerlass wurden die Systemkritiker zu Dissidenten, Staatsfeinden und politisch Verfolgten gemacht.

      Ein kleiner Teil der Linken ging in autoritäre ML-Organisationen, in die K-Gruppen.

      Die meisten Ex-68er praktizierten später einen „Rückzug ins Private“. Viele wurden egoistische Spießer. Zum Teil viel schlimmer als ihre Elterngeneration.

      Die hätte ich nicht als meine Eltern oder Lehrer haben wollen.

      Die 68-er-Generation ist eine gebrochene Generation. Aus vielen wurden Opportunisten, Konvertiten und Karrieristen. Zum Teil ganz üble Typen.

      Man verwechselt heute immer die „68-er-Zeit“, also einen soziokulturellen Kontext in einer bestimmten Zeitphase, mit der 68-er-Generation, also einer Jahrgangskohorte.

      Die „68-er-Zeit“ – so zwischen 1967 bis 1977 – war gut.

      Aber so wie sich viele aus der 68-er-Generation nach dieser Zeit entwickelten, kann ich gut verstehen, dass heute viele diese Generation ablehnen oder sogar hassen.

      Der Fehler dabei ist, nicht zu verstehen, wie sich diese Generation unter dem Druck der Verhältnisse und aus Opportunismus zum einem großen Teil zu einer Arschloch-Generation gewandelt hat. Typische Beispiele: die „Grün-Alternativen“, die „taz“ etc.

    • Deutschland entwickelt sich immer mehr zu einem „failed state"
      Warum so grausam?

      Ist das nicht der natürliche Normalzustand?

      Bestehen nicht zwischen Staat und anderem organisierten Verbrechen immer gröbere Parallelen?

      Man könnte etwas lockerer formulieren:

      Zimbabwe light mit Geld von Draghi,

      plus Somalia light mit Gästen der Uckermärklerin,

      Menschenrechte light mit Partner Er, da Wahn,

      und einiges anderes mehr…


    • Wie oft soll man das eigentlich noch wiederholen, der gemeine Deutsche ist Untertan und obrigkeitshörig. Damit ist alles gesagt.

      Der liebt auch seinen zwangsfinanzierten ÖR, überhaupt jede Art von Zwang, der schön brav die Protestierenden am Rande der Sondierungsgespräche ausblendet.

      Aber, als gerichtserfahrener Querulant darf ich wohl aus eigener Erfahrung sagen, es ist für die, die nicht über genügend finanzielle Mittel verfügen, in diesem Staat mit seiner politischen Justiz so gut wie unmöglich, etwas zu verändern. Und die, die über die finanziellen Mittel verfügen, wollen bis auf wenige Ausnahmen auch nichts verändern. Und so sehe ich die pauschalen Vorwürfe gegen die Bürger ganz generell als falsch an. Die Mehrheit kann, auch wenn sie es wollte, nicht wirklich etwas ändern. Und, seien wir doch ehrlich, keine der im Bundestag vertretenen Parteien wird daran etwas ändern, Plebiszite auf Bundesebene einführen oder den Sozialstaat gerecht und solidarisch reformieren. Denn selbst dann, wenn es eine solche Partei gäbe, fehlte ihr die erforderliche Mehrheit im Bundestag und Bundesrat dazu.

      Mal ehrlich, was bleibt da noch als Jammern und Wehklagen. Es mag ja einige trösten, daß es nie anders war und auch nicht danach aussieht, als solle sich daran etwas ändern. Denn dazu bedürfte es schon einer Revolution und dazu siehe oben, erster Absatz.

    • Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es.
      @Otto Meier sagt 10. Januar 2018 um 18:46 Uhr

      Herr Meier, mein Eindruck ist, dass Sie eine gesellschaftliche Transformation nicht anders vorstellen können als eine „Revolution von unten“. Diese wird allerdings aus den von Ihnen angeführten Gründen nicht kommen.

      Was aber nicht bedeutet, dass keine Transformation möglich ist.

      Und politisch nichts zu tun und nur über nebensächliches, irrelevantes Zeug im Internet zu schwätzen und über die Verhältnisse zu jammern und ansonsten als angepasster Mitläufer zu leben, fördert sicherlich nicht den gesellschaftlichen Fortschritt.

    • So dass, bloß kein Unrecht geschehe ...
      Lieber HvG,
      Ihr wortgewandter, elegant formulierter und einnehmender Beitrag ist doch ein viel zu pompöses Setting um einen stinknormalen Artikel von Fr. Wiedemann als ‚krank‘ zu bezeichnen. Ich haben Artikel zwei Mal gelesen und habe dabei festgestellt, dass sie lediglich die gegenwärtig aktuellen sozialen Phänomene und ‚Geistes’strömungen, wie Alt-Right und white ’supremacy‘ Bewegungen, white Scharia Fordeungen, extrem rechte Flügel von den Identitären und der Afd beschreibt und darüber reflektiert, dass deren politisch kultureller Erfolg ein Rückgang in der gesellschaftlichen Stellung der Frauen bedeuten würde. Ich denke, ihre Gedankenführung ist nachvollziehbar und plausibel.

      Würde ein streng konservativer Muhammedaner, der irgendwo auf einem Wüstensandhügel sitzt, diese Forderungen der Rechten im deutschsprachigen Raum und den Staaten verfolgen, der würde sich doch vor Freude die Hände reiben und sagen, ‚doch‘ dies sind genau die islamischen Werte, Frauen ‚zurück‘ and Herd, als ‚übler‘ Ursache gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Die Bezeichnung white scharia ‚kommt‘ ja nicht von ungefähr. Aufpassen …

      Aufpassen, dass Sie, lieber HvG, nicht als den ‚ Neokonservativen‘ outen ‚ von denen einige einst links waren, ……, die Verantwortung in Multikulti und Feminismus suchen …

      mfG


    • Sehen Sie, Herr Goslar, es gab in meinem Leben durchaus eine Zeit, in der ich Parteimitglied mit Ambitionen war, in der ich an Demos teilnahm. Es gab eine Zeit, in der ich wirklich sehr aktiv war. Aber all die Rückschläge und Desillusionierungen haben nunmal Spuren hinterlassen. Vor allem, da es in Jahrzehnten eben nur zwei, drei positive Ergebnisse all meiner Bemühungen gab, die noch dazu nicht wirklich erwähnenswert sind. Jetzt, da mir die Jahre auf dem Buckel aus dem Spiegel entgegenblicken, sollen die Jüngeren mal machen. Mehr als Jammern und Wehklagen, freundlicher als Kommentieren bezeichnet, will ich nun nicht mehr, auch wenn mir das peinlich ist. Jetzt sehe ich das wie Bosbach, widme mich mehr meinem persönlichen Umfeld, meiner Familie und mir selbst.

      Sie schreiben: „Was aber nicht bedeutet, dass keine Transformation möglich ist.“

      Da habe ich ganz andere Erfahrungen in meinem Leben gemacht. Nicht, daß es keine Transformationen, denken Sie nur an die Agenda 2010, gegeben hätte. Aber, eine Transformation in eine Richtung, die sicherlich nicht nur ich mir wünsche, wird es zu meinen Lebzeiten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr geben und auch danach sehe ich diesbezüglich schwarz. Das Ergebnis der „Sondierungsgespräche“ gibt mir da eindeutig recht.

      Sie haben ja recht in ihrem letzten Absatz, auch ich zähle mich zwangsläufig mittlerweile zu denen, die aufgegeben haben. Dafür schäme ich mich. Aber es hat lange gedauert und es hat mich, im übertragenen Sinne, auch viel gekostet, bis es soweit war. Und ich bin mir sicher, daß es vielen Menschen geht wie mir, die Wahlbeteiligung scheint das jedenfalls zu bestätigen. Zu Wahlen gehe ich ja noch und das Jammern im Internet besänftigt meine Seele. Zu mehr als den geballten Fäusten in den Taschen reicht es halt bei mir nicht mehr.

      Aber wer weiß, vielleicht bewirkt das Geschreibsel im Internet ja doch auch etwas Positives bei dem einen oder anderen. Und wenn es nur einer wäre, dann hätte es sich doch schon gelohnt, oder?

  163. Zauberflöte
    Ein Klassiker des Blackfacing ist ja auch der Mohr Monostatos in der Mozarts Zauberflöte. In Schikaneders Libretto ist Sarastros Oberaufseher grausam, spöttisch, übgriffig gegen junge Frauen und damit ein eigentlich glasklarer Fall für eine #metoo Kampagne mit historischer Tiefenschärfe.

    Der Herr selbst sagt über seinen Mohren: „Ich weiß nur allzuviel. Ich weiß, daß deine Seele ebenso schwarz als dein Gesicht ist.“ Der Mohr hat‘s internalisiert und demnach ebenfalls keine gute Meinung von sich:

    Alles fühlt der Liebe Freuden,
    Schnäbelt, tändelt, herzet, küßt;
    Und ich soll die Liebe meiden,
    Weil ein Schwarzer häßlich ist.
    […]
    Lieber, guter Mond – vergebe
    Eine Weiße nahm mich ein! –
    Weiß ist schön! – ich muß sie küssen;
    Mond! verstecke dich dazu! –
    Sollt es dich zu seh’n verdrießen,
    O so mach die Augen zu.

    Der guardian (Tim Ashley, 2008) hat schon vor Jahren Rassismus geschrien.

    Die letzte Inszenierung habe 2016 ich an der Deutschen Oper in Berlin gesehen, die auf klassisches Blackfacing gesetzt hat und den Mohren ohne jede Brechung als exotischen Schurken inszeniert hat. Einen Jens Maier – oder seinen Mitarbeiter – hätte das sicher gefreut. Im Prinzip schlummert dort aber eine Tragödie ähnlich der Shylocks, nur das wohl keine moderne Inszenierung den Shylock ungebrochen als antisemitisches Klischee inszenieren würde.

  164. OT oder auch nicht
    Eben Frau Andrea N. im DLF mit einem statement zu den Sondierungsgesprächen und Laschets Dampfplauderei gehört, ihre Stimme war furchtbar ruiniert, sie muß wohl ziemlich in die F. bekommen haben. So könnte es meinetwegen bleiben für 4 Jahre und überhaupt.
    Ich fürchte, daß der DAX wegknickt, wenn erst wieder richtig regiert wird und nicht nur geschäftsführend. On verra.
    LG Kalchas

    • Ja, die Groko ist jetzt schon wieder so nunbeliebt, dass die Regierungsmedien sie über den grünen Klee loben müssen. Besonders Frau Nahles garantiert der SPD 12%.

  165. @BlackBlacky sagt am 9. Januar 2018 um 13:22 Uhr
    Ja, das ist nicht ratsam. Trotz aller Kritik, hat es schon was für sich, wenn überhaubt jemand für Ordnung sorgt.

    Auf der Höhe der Clandestini- Diskussion so um 2015/2016 haben wir mal „nebenbei“ eine gut befreundete ältere Sizilianerin gefragt, ob es Probleme mit dealenden Flüchtlinge gäbe.

    Antwort: also wenn es solche Verrückte gebe, dann werden die EINMAL von den „Einheimischen“ (die schön länger da sind..) verwarnt. Wenn es dann nochmals vorkomme, seien diese „weg“. Wohin? „Weg, einfach weg“.

    Daher: Parks in Sizilien sind echt gemütlich. Egal ob in Palermo, Agrigento, Sciacca, Ragusa, Catania, etc. Nix Görlitzkleinunternehmer. Aber, der Punkt ist halt, dass jemand „weg macht“. Wenn der Staat es nicht mehr machen will. Unschön, aber auch nachvollziehbar.


    • Aber, der Punkt ist halt, dass jemand „weg macht“.
      Aha, soso.

    • Danke für die Antwort und Ihre Einschätzung, @mani pulite
      Ich verstehe den Begriff „weg“ (meine netten Italiener nebenan erklärten mir das und auch ein paar weg-Varianten).

      Mir wär am liebsten so ein Mittelweg, so zwischen staatlicherseits überhaupt nichts machen und laufen lassen (Bsp. Görlitz heute in diesem Berliner Stadtstaat-Sumpf) und „weg machen (lassen)“. Einfach die Gesetze (die es gibt!) von der Executive stringent anwenden lassen ohne jeglichen „Aufschrei“.

      Bei aller Kritik und Abneigung kann ich die Entstehung von Selbstreinigungskräften – mit materieller körperlicher Ausprägung, nicht via Schnatterei über Twitter – nachvollziehen bei Fehlen und/oder Versagen der entsprechenden staatlichen Gewalt.

    • Wohin? „Weg, einfach weg“
      Putzmann ist halt ein ehrenhafter Beruf, aber nicht überall verbreitet…

      Kastraten eigen sich im allgemeinen nicht ideal.

      Sizilien wird schon seine Vorteile haben…

  166. In diesen heiligen Hallen, kennt man die Rache nicht......
    @Gogard – Die letzte Inszenierung der Zauberflöte sah ich in Amsterdam vor zwei Jahren. Die Königin der Nacht kam im Rollstuhl wie eine Kombination von Frau Merkel und Herrn Schäuble. Der Tempel der Weisheit erinnerte an den Bücherschrank eines europäischen Intellektuellen. Sarastro erinnerte mich sofort an Junker. Die Versammlung, in der die Vertreter des Tempels debattieren, ob Pamino für ihren heiligen Tempel geeignet ist, war wie eine Treffen der EU Kommission, in dem entschieden wird, ob die EU einen neuen Kandidaten aufnehmen will.
    Am Schluss hätte ich gerne den “reset” Button gedrückt, und mir das ganze noch einmal angehört. Es war eine Demonstration der gesamten europäischen Kultur zusammengefaßt in einer zweistündigen Mozart Oper. Absolut perfekt!
    .
    In diesen heil´gen Hallen
    kennt man die Rache nicht
    Und ist ein Mensch gefallen
    führt Liebe ihn zur Pflicht.
    Dann wandelt er an Freundes Hand
    vergnügt und froh ins bess´re Land
    .
    In diesen heil´gen Mauern
    wo Mensch den Menschen liebt
    kann kein Verräter lauern
    weil man dem Feind vergibt.
    Wen solche Lehren nicht erfreu´n
    verdienet nicht ein Mensch zu sein
    .
    In diesem heil´gen Kreise
    wo man nach Wahrheit ringt
    und nach der Väter Weise
    das Band der Eintracht schlingt
    da reifet unter Gottes Blick
    der Wahrheit und der Menschheit Glück

    • Zauberflöte
      @Tiger – das war wohl diese Inszenierung, die dann auch in Aix-en-Provence aufgeführt wurde:
      .
      https://www.y outube.com/watch?v=gmQpFnvJtUc
      .
      Auch für mich die stimmigste Aufführung dieser Oper.

    • Keine Inszenierung für Jedermann
      Ich weiss allerdings nicht, ob viele Zuhörer die Doppeldeutigkeit der Inszenierung verstanden. Im Foyer traf ich einen Bekannten, einen Iren, der in einer europäischen Organisation arbeitet. Er hatte sich die ganze Zeit überlegt, warum die Königin der Nacht im Rollstuhl sitzt: ‘das ist doch eine sehr umkomfortable Haltung, wenn man so hohe Töne singen muss.’ Als bei ihm der Groschen fiel, war er ganz begeistert. Aber wenn nicht einmal ihm der Sinn der Karikatur aufgefallen war, dann glaube ich nicht, dass viele andere ihn verstanden.

    • ???
      Hat da wieder der Schickaneder zugeschlagen?

  167. Der schlimme König
    Nach allem was ich hier lese, scheint mir, ein Sternsinger müsste wohl weitaus mehr rassistische Sprüche anhören, wenn er anstatt als Negerkönig, als preußischer König verkleidet daherkäme.

    Mit schwarzem Gesicht läuft hier, glaube ich, seit ein paar Jahren auch keiner mehr herum. Es gibt wohl mehr Schreihälse, die sich über ein schwarz gemaltes Gesicht aufregen, als welche die herumpöbeln, wenn es fehlt.

    In unserer Stadt kommen die Sternsinger nur auf beim Pfarramt geäußertem Wunsch der Hausbewohner. So auch zu uns Heiden. Sie segnen das Haus, singen ein wenig und kleben einen auf einem schwarzen Klebeband aufgebrachten Sperrzauber gegen böse Geister über die Haustür. Einer von ihnen führt ein Weihrauchgefäß mit. Der daraus aufsteigende angenehm riechende Rauch bringt unsere Bitten vor Gottes Ohr. Und das alles für einen kleinen Obolus, der in die Kasse des anderen Sternsingers zu entrichten ist.
    Mich wundert es, dass die Mohamedaner von gegenüber dieses Serviceangebot der katholischen Kirche nicht nutzen. Der Prophet hatte doch eigentlich recht viel für das Almosengeben übrig.

    • Echt? Bei uns marschieren die durch, ohne vorher zu fragen.

    • Ja, die Gesellschaftsstruktur hier im Ort ist auch etwas heterogener als in Gmund.
      Und eine angestammte Leitkultur, die die Deutungshoheit über den ganzen Ort hätte, gibt es schon lang nicht mehr.

      Bei uns leben Familien mit sehr unterschiedlichen Traditionen.

      Jüngst klingelte hier, nach einer nachmittäglichen Meinungsverschiedenheit über ein Fußballspiel, abends einer der Streithähne zuhause beim anderen. Er hatte Verwandte mitgebracht und der andere war auch nicht alleine. Das Ganze mündete dann recht schnell in eine Messerstecherei mit Schwerverletzten.

      In so einem Umfeld scheint es mir gar kein so schlechtes Konzept, nur dort zu erscheinen, wo man auch willkommen ist.

      Es gibt hier im Ort Wohnungen, bei denen man besser nicht klingelt. Und schon gar nicht als Kind, dass sich als christlicher Heiliger verkleidet hat und Geld will.

      Jedenfalls haben wir uns auch erst gewundert, warum die Sternsinger nicht zu uns kamen. Wir haben im Pfarramt nachgefragt und uns wurde gesagt, es gäbe da eine Liste, auf der man sich eintragen lassen kann. Wer da drauf steht, den besuchen die Sternsinger auch.

    • Wie ich dem Stadtanzeiger entnehme
      waren doch welche mit schwarz gemalten Gesichtern dabei.

      Ach! Ich alter Alltagsrassist nehme das gar nicht mehr war, weil es mir so zur Selbstverständlichkeit geworden ist.

      Aber „bei uns marschieren die durch, ohne vorher zu fragen“. Ich glaub ich pack`s immer noch nicht. Natürlich kann man die Sternsinger bei uns durch „Klein Istambul“ schicken. Und wahrscheinlich würden sie auch vorwiegend freundlich empfangen. Aber irgendwie ist das schon so, wie wenn der Oranierorden in Nordirland mit Trommeln und Pfeifen durch ein Katholenviertel zieht. Na ja, immerhin hätten die Kinder danach viel zu erzählen …

  168. Eine lehrreiche Sendung...
    https://www.arte.tv/de/videos/060824-000-A/christen-in-der-arabischen-welt/
    …habe ich mir gerade angeschaut.Zitat:
    Das Drama der orientalischen Christen ist die Welt von morgen.Der Westen versagt total und Franzosen und Briten haben auch so Einiges auf dem Kerbholz.Aber sehen Sie selbst, falls Sie es noch nicht haben.

  169. Heilige drei Könige ...
    Ich bin bei jeder religiösen Fest jedwelcher Religion dabei :) … ich mag’s … Bei Sternsingen musste ich irgend wohin fahren, aber erst mache ich eine Spende an SPCC, Sagarmatha pollution control Committee , dann werde ich an meine Tür 20 cbm 18 selbst schreiben, ich finde die Tradition schön, und die Behauptung, dass die weißen Kinder sich schwarz bemalen, um einen afrikanischen König beim Umzug zu darzustellen, sei rassistisch, ist schlicht und einfach bescheuert, mischugge …

  170. Auch ein Gastgeschenk.......
    ..
    .
    Die österreichische Kronenzeitung berichtet, durch die Migranten sei ein neuer, resistenter, Tuberkulosekeim eingeschleppt worden.

    So, statt Myrrhe und Weihrauch .

    Na, bei den genauen Kontrollen, wer da alles kommt, passiert nichts.

    Und wenn doch, und kein Antibiotikum wirkt, läßt man sich, wie weiland Hans Castorp auf dem Zauberberg , einen netten Pneumothorax einsetzen, und pfeift ein lustig Liedchen !

    Ich wüßte nicht, was ich hätte anders machen sollen.

    Haargenau .

  171. ROFL!
    Der lustigste Satz war der über Lassalle, Schumacher und die SPD. Meine Frau hat minutenlang vergnüglich gekreischt, als ich ihn ihr vorgelesen habe … :->

  172. Der schwarze König Kaspar
    wird doch sogar als erster genannt! Er ist immer der erste (oder der Erste). Und wenn man den Parallelismus anschaut, daß die drei Könige Gold, Weihrauch und Myrrhen darbrachten, dann war es der Negerkönig, der das Gold schenkte, der der großzügigste war – vielleicht: denn im Religionsunterricht (vor 65 und mehr Jahren) wurde erläutert, daß Weihrauch und Myrrhe goldwerte Spezereien (was für ein wunderbares Wort!) gewesen seien, um die bloßen Melchior (Iran?) und Balthasar (Indien?) gleichwertig dastehen (daknien) zu lassen. Und wenn man mich damals als Dreikönig hätte mitmachen lassen, dann hätte ich der Neger sein wollen. Wie mir geht es bestimmt vielen, d.h. da heute die Minderheiten zu befehlen haben: Wir wären die Tonangebenden, die gefühlte Mehrheit!

  173. Lüge und/oder Wahn?
    @El.Pe sagt 12. Januar 2018 um 09:13 Uhr
    „…einen stinknormalen Artikel von Fr. Wiedemann als ‚krank‘ zu bezeichnen. Ich haben Artikel zwei Mal gelesen und habe dabei festgestellt, dass sie lediglich die gegenwärtig aktuellen sozialen Phänomene und ‚Geistes’strömungen, wie Alt-Right und white ’supremacy‘ Bewegungen, white Scharia Fordeungen, extrem rechte Flügel von den Identitären und der Afd beschreibt und darüber reflektiert, dass deren politisch kultureller Erfolg ein Rückgang in der gesellschaftlichen Stellung der Frauen bedeuten würde. Ich denke, ihre Gedankenführung ist nachvollziehbar und plausibel.“

    Wenn man die Realität nicht kennt, mag der Artikel von Frau Wiedemann als plausibel erscheinen.

    Es gibt bei YT ein paar Videos, wo Frauen mit aus der Identitären Bewegung im Dialog Martin Sellner sich äußern. Das sind kluge und selbstbewusste Frauen. Keineswegs reaktionär und schon gar nicht faschistoid.

    Was Frau Wiedemann schreibt, hat er nichts mit der Realität zu tun.

    Diese Verdrehung der Realität erinnert daran, wie die Nazis damals die Juden beschrieben. Das waren Wahngebilde. eine Mischungen aus Lüge, Projektion und Paranoia.

    So wie man damals in den Medien die Juden verteufelte, so geschieht es heute mit den Identitären.

    Frau El.Pe, haben Sie mitbekommen wie Eva Herman in den Medien völlig falsch dargestellt wurde und ihr Nazi-Nähe zugeschrieben wurde?

    Völlig krank!

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