Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Keine Gnade für Hollande in besseren Kreisen

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Keine Einmischung, sondern berechtigte Anliegen: Die Behandlung des sozialistischen Präsidentschaftskandidaten wird international von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft als staatsbürgerliche Pflicht wahrgenommen.

Pogo in Togo, Samba in Uganda
United Balls

Gmund, Tegernsee: Wie das Blog „Stützen der Gesellschaft“ exklusiv erfahren hat, wird der sozialistische Kandidat Francois Hollande bei der Wahl für die französische Präsidentschaft von einer globalen Koalition der Unwilligen geschnitten: Neben den Regierenden in Deutschland und den Subregierenden in England, Spanien und Italien haben sich nun auch Vertreter aus Kultur, Wissenschaft und bester Kreise klar gegen diese Person ausgesprochen. Damit soll dem Franzosen verdeutlicht werden, dass es sich bei Hollande um eine Unperson handelt. Sie wollen Hollande keinesfalls empfangen, öffentlich mit ihm vor der Presse auftreten, oder seine Reisekosten nach Sylt vorstrecken. Nach der mit Freude aufgenommenen Abreise der allgemein als störend empfundenen Europa zeichnet sich somit ein weiterer, überwältigender aussenpolitischer Erfolg für die Bundeskanzlerin ab, die nun schon seit 4 Jahren den Euro jeden Monat erneut endgültig rettet.

So schreibt der amerikanische Bankier und Sozialreformer Ebeneezer Scrooge in einem vernichtenden Gastbeitrag des Gotham City Examiners über den Herausforderer von Sarkozy: „Hollande steht für ein extrem leistungsfeindliches Klima, bezahlten Urlaub, 70-Stunden-Wochen und vor allem für höhere Steuern. Und ja, man muss damit rechnen, dass sie in Zukunft auch eingetrieben werden, was einen klaren Bruch aller Abmachungen mit den bisherigen  Regelungen und Möglichkeiten darstellt.  Uns wurde bei den Investitionen der letzten Wahl neben der Rendite auch eine Laufzeit von zwei Legislaturperioden in einem geheimen Zusatzprotokoll mit dem Geheimdienst zugesichert. Als ehrbarer Geschäftsmann erwarte ich, dass sich die Franzosen an diese Abkommen auch halten. Sonst ist das ein klarer Zahlungsausfall, und das Rating muss auf C gesenkt werden“ Die Franzosen sollten kapitulieren und an die Amerikaner denken, die trotz allem G. W. Bush die Treue gehalten haben.

Mit ermöglicht hat dieses konzertierte Vorgehen Lady McBeth vom Scottish Centre for Political Studies, wo sie als Ulbricht-Fellow namhafte Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Wirtschaft bei einem Symposion zusammengebracht hat.  Kleinliche Kritik, dass es sich bei dieser Strategie um eine Einmischung in französische Angelegenheiten handelt, weist sie entschieden zurück: „Aus aktuellen Volksabstimmungen in Syrien, dem Iran und Russland wissen wir, dass eine möglichst umfassende Aufklärung der Bevölkerung über Nebenwirkungen und Risiken einer falschen Wahlentscheidung für den inneren Frieden entscheidend ist.“ Sollten die Franzosen, die bislang mehrheitlich Hollande bevorzugen, erst nach der Wahl entdecken, dass sich ihr Wille kaum mit dem der Freunde und Verbündeten deckt, könnten ihnen weitere herbe Enttäuschungen ins Haus stehen: Schon in Griechenland habe das Versprechen von zu viel Volksabstimmung dem Volk eine falsche Vorstellung vom Wesen und Sinn der Demokratie vermittelt, so die attraktive Forscherin, deren Mann ein Key Player der schottischen Innenpolitik ist. In Frankreich dürfe sich dieser gefährliche Prozess keinesfalls wiederholen; man sei geradezu gezwungen, schon im Vorfeld die Problematiken aufzuzeigen: „Es ist halt ein freier Markt der Meinungen, die richtige Meinung muss sich durchsetzen und die falsche muss verschwinden“, erklärt McBeth.

Auch die High Society hat klare Probleme mit Hollande. So äussert sich die aus Film und Fernsehen bekannte britische Societylady und Philantropin Crullea de Vil am Rande eines exklusiven Empfangs zugunsten des Kröten- und Anlegerschutzes im Grand Hotel Heiligendamm: „Also, Schätzchen, nicht wahr, also dieser Hollande… wie der schon aussieht… der kann seiner Frau nicht mal einen Ozelot schenken… also nein, das geht so gar nicht. Nein. So jemanden würde ich nie empfangen, es sei denn, er brächte vielleicht, Moment, ich muss kurz rechnen  – 15 Dalmatiner mit. Dann könnte man eventuell reden. Aber ohne Presse! Möchten Sie nicht vielleicht lieber zu meiner Modenschau kommen? Ich habe Carlaschätzchen zu einem Starauftritt bewegen können! Ach, Sie sind gar nicht von der Sun? Schade. Jedenfalls, dieser Hollande, der will mit den Grünen, und das geht gar nicht: Tierschutz sollte wie Urlaub und Rente und Sozialleistungen schon immer jenen überlassen werden, die sich ihn auch leisten können!“

Beobachter haben keinen Zweifel, dass eine Wahl Hollandes auch in ölreichen Staaten auf massiven Widerstand stossen wird. Sogar einstige Gegner von Sarkozy sind nun bereit, ihn bei seinem titanenhaften Ringen gegen die sozialistischen Umtriebe zu unterstützen. So meldet sich der Entwicklungsexperte Colonel Coetzee, der letztes Jahr noch humanitäre Waffenlieferungen von Europa nach Libyen und den dortigen VIP-Schutz organisierte, aus seinem Stadtpalast in der nigerianischen Hauptstadt Lagos zu Wort: „Ohne diese Wahl würde der Sarkozy doch heute noch mit Muammar Händchen halten. Alles war auf einem guten Weg, wir haben uns prima mit denen verstanden – und dann bekam Sarkozy die Panik und machte einen Krieg. Sinnlos! Und warum? Nur weil er Angst vor dem politischen Gegner hatte. Die Empfänge, das Gefolge, die Parties, die Verschwendung. Alles umsonst! Rein innenpolitische Gründe! Aber wie auch immer: Die Vereinigung für Frieden und Wohlstand in den Maghrebstaaten hat sich klar für eine Wiederaufnahme der Beziehungen mit Sarkozy entschlossen. Da haben wir eine langjährige Basis, auf der wir aufbauen können. Dieser Hollande jedoch, was wissen wir über den? Nichts! Der schickt uns am Ende noch Demokraten statt Ölmanager! Übergang zur Demokratie, hat der gesagt! Dem werde ich keine Hand und keinen Koffer reichen!“ Colonel Coetzee hat Sarkozy deshalb angeboten, als Zeichen der Verbundenheit sein nächstes TV-Gespräch mit der hochverehrten Angela Merkel zu moderieren, sehr gerne in Anwesenheit von Herrn Westerwelle, und auch den Transport der Beteiligten in seinem Hubschrauber zu übernehmen.

Besonders die Atompolitik erregt auch das Missfallen im transatlantischen Verhältnis. Der international renommierte Experte Dr. Strangelove, der auf Jahrzehnte Erfahrungen beim Technologietransfer verweisen kann, hält die Vorstellungen einer gefährlichen Atomkraft für absolut verantwortungslos. Vor allem die von Hollande geplante Stilllegung eines historisch bedeutsamen Atomkraftwerkdenkmals an der deutschen Grenze hat den emeritierten Professor der McCarthy-University for applied Science & Bombing empört: „Nach dem Ende der Uranwirtschaft im Deutschen Reich braucht dieses Land Notfallreserven Uran und Plutonium! Es darf zu keinem Blackout kommen! Deutschland braucht Energieraum im Westen, und sein Volk zu erhalten. Das Elsass ist ohnehin deutsches Reichsgebiet, eine Angliederung wäre mit ein paar Panzerdivisionen gerade mal ein kleines Historienspiel mit, Moment, irgendwo habe ich doch die Berechnungen… das muss ich doch 1937…jedenfalls, mit minimalen Opfern… also das hab ich dem Führer… oder war das… jetzt bin ich verwirrt. Also, dieser Mappus jedenfalls, der war hier, der war wirklich nett, der hat das mit den Atomkraftwerken für das Reich verstanden. Ein Ehrenmann. Aber dieser Hollande! Ein Zukunftsfeind!“ Eigenen Angaben zufolge hat Dr. Strangelove zusammen mit bedeutenden Versorgern eine Pressekonferenz für namhafte deutsche Wissenschaftsjournalisten geplant, um ihnen noch einmal die hohen Risiken der Kernenergieabschaffung in den Vichyterritorien zu erläutern.

Um das segensreiche Wirken von Sarkozy zu bewahren, sind viele auch bereit, alte Feindschaften zu begraben: „Mit seiner Einschätzung, Hollande nicht zu empfangen, zollen wir der Regierung ihrer Majestät unseren grossen Respekt“, betont Ernst Stavro Blofeld, Vorstandsvorsitzender der Politikberatung SPECTRE mit Blick auf den britischen Premier David Cameron. „Gerne schliessen wir uns hier an. Für die hypernational agierenden Netzwerke sind Geschlossenheit und Verlässlichkeit viel wichtiger als alte Konflikte. Nachdem wir bei der Ausarbeitung des europäischen Stabilitätspaktes entscheidende Hilfsleistungen erbringen konnten, ist es für uns nur selbstverständlich, dass wir in dieser schweren Stunde die Reihen schliessen.“ Berichte, die englische Regierung hätte SPECTRE für diese Haltung leihweise vier Trident-Atomraketen überlassen, werden von SPECTRE-Pressesprecherin Rosa Klebb aufs Schärfste dementiert: „Wir sind doch keine Bank, der man sein letztes Hemd gibt!“

Andere prominente Persönlichkeiten haben sich mittlerweile zusammengefunden, um im schlimmsten aller Fälle für Europa, die europäische Idee und die Ideale des Miteinanders zumindest für das Ehepaar Sarkozy zu sorgen: Nachdem sich opportune Überlegungen im politischen Berlin zerschlagen haben, Sarkozy mittels deutscher Schnellstaatsangehörigkeit und Kurzpräsidialauftritten zwischen Ferienaufenthalten bei Freunden in den Genuss eines Ehrensoldes zu bringen, wird nun ein Private-Public-Partnership-Modell bevorzugt. Denkbar sind bewährte Modelle wie Vorstandsposten bei Schweizer Medienkonzernen, eine Tätigkeit im Rahmen russischer Energielieferungen, oder bei grösseren Baukonzernen, die alle von Paris aus erledigt werden können. Das sei auch lukrativer als ein EU-Posten. „Wir können Carla doch nicht Brüssel zumuten, bei diesem fetten Essen und den minderwertigen Empfängen, und Schlösser gibt es da auch nicht“, betont die Gesellschaftsdame Bellatrix Lestrange, die als Head of Operation Continental des britischen Cateringsservice Voldemort Inc. beste Erfahrungen mit den Spitzen der europäischen Politik hatte. „Sicher, wir helfen natürlich auch bei Berliner Sommerfesten, Privatparties italienischer Ministerpräsidenten und richten Nord-Süd-Dialoge zwischen Sizilien und Weissrussland aus, aber nichts, wirklich nichts kommt Paris nahe! Die Netzwerke! Die Beziehungen! Und wer weiss, vielleicht hat Sarko auch eine zweite Chance? Also ich finde, Carla muss unbedingt dort bleiben!“

Momentan prüfen Mitarbeiter bekannter Wirtschaftsprüfer dem Vernehmen nach auch die Möglichkeit, ob das beliebte Societyehepaar im Halbtagsjob ein verkommenes Schloss namens „Versailles“ in der Nähe von Paris übernehmen und mit Hilfe von EU-Fördergeldern zu einem Vorzeigeobjekt sozialverantwortlichen Handelns im Privateigentum machen kann: „Ich bin mir sicher, das würde diese unhöflichen Franzosen mittelfristig wieder von der Sinnhaftigkeit eines derartig bezaubernden Paares überzeugen“, meint die wandlungsfähige Gesellschaftskolumnistin Madame Mim, die mit ihrer Stilberatung schon das fröhliche Pink in der Berliner Republik an höchster Stelle verankerte, und weiter: „Natürlich entspricht es den demokratischen Gepflogenheiten, sich nicht laut bei Wahlen einzumischen, aber die Franzosen sollten wissen: So eine gute Figur wie Carla macht in der Öffentlichkeit sonst nur die Bettina! So ein wenig Glamour sollte man der Society einfach lassen.“ Dann wäre die Wahl in Frankreich auch kein Fanal gegen das angenehme Dasein in der stilsicheren Berliner Republik.


265 Lesermeinungen

  1. Alles richtig , Don Alphonso,...
    Alles richtig , Don Alphonso, nur eines: Ebenezer Scrooge war Brite , kein Ami.

  2. LOL super geschrieben! Wie...
    LOL super geschrieben! Wie wäre es wir küren im Spiegelsaal von Versailles den Sarko zu Napoleon den 4.???? Hatte aus Versehen da erst $ stehen( hätte auch gepasst) Was mich ein wenig stört ist, dass Cruella de Ville mir jetzt Konkurrenz bei den Kröten macht!
    Ansonsten Chapeau werter Don, chapeau!!

  3. Vous aimez les deux boules ?...
    Vous aimez les deux boules ? Légèrement réchauffé avec de l’huile ?

    Bombes nucléaires appartiennent à la France, mais pas en Allemagne. N’est-il pas ?

  4. Gibt es in Armenien...
    Gibt es in Armenien Murmeltiere?

  5. An der Stelle wird´s einfach...
    An der Stelle wird´s einfach blödsinnig. Hollande hat angekündigt, den Fiskalpakt und die ESM Garantien mit deutschland nachzuverhandeln. Auf gut deutsch: Deutschland soll zahlen. Unter dem Aspekt dürfte keine deutsche Regierung seinen Kurs befürworten. Und exakt darum geht es, wenn merkel Sarkozy unterstützt. In besseren Kreisen – Vermögen und Kapitalerträge werden bekanntlich nicht bezw. ermässigt besteuert – mag es ja wurst sein, wieviel Milliarden die Rettung betrügerischer Kleptokratien in Europa Deutschland kosten wird. Mir als Lohnsteuerzahler ist es das nicht. Was Hollande in Frankreich selbst macht, ob er dort die Steuerschraube weiter anzieht, unhaltbare Paradiesversprechen (Rente mit 57) oder andere Dinge macht, interessiert mich nicht die Bohne. Und auch alle anderen deutschen Politiker nicht. Kurz – der Beitrag ist pure Polemik. Leider schlechte.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  6. Donna Laura@: Insgeheim hatte...
    Donna Laura@: Insgeheim hatte ich immer gehofft Sie könnten auch anders. Z.B. Gnade vor Unrecht gescheh´n lassen. Oder so? Aimez-vous Bach ?

  7. Ja, so ist das in Demokratien....
    Ja, so ist das in Demokratien. Man kann es oben im Hinterzimmer machen oder unten beim Souverän. Aber es ist nicht weise, den Souverän wissen zu lassen, dass man nicht daran denkt, seine Haltung zu respektieren. Wie das am Ende ausgeht, ist mir persönlich gleichgültig, solange dabei nicht die Demokratie so auf der Strecke bleibt, wie das gleiche Europa schon die Demokratie in Russland in der Hoffnung auf kleinere Übel mit vor die Wand gefahren hat. Und in Griechenland, wo die EU sich durchgesetzt hat, sitzt jetzt ein Neonazi mit in der Regierung. Als Technokrat. Und das ist langfristig schlimmer als Neuverhandlungen von Abkommen, die ohnehin nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen.

  8. Darlin, I luve ya and will do...
    Darlin, I luve ya and will do it again & again…C’est merveilleux.
    https://www.youtube.com/watch?v=-gb0mxcpPOU

  9. lieber don, wie schön, dass...
    lieber don, wie schön, dass sie hier ihren im grünen salon angedeuteten, so einfallsreichen beitrag bringen.
    .
    wie vorhin schon gesagt, sind die medien schuld an allem. es könnte ja so schön sein, wenn nicht dauernd irgendein mäuschen das, was man ohnehin täte und bereits tat, in der weltgeschichte herumzwitschern würde.
    .
    apropos zwitschern:
    .
    sarko macht ja stets eine bella figura, deswegen wollen ihn ja alle: https://www.youtube.com/watch?v=CVCpwfwExBM.
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=eZ5S-_RLddQ&feature=related
    https://www.youtube.com/watch?v=nZi5w4jlWP8&feature=related
    .
    lieber Krck01, noch ein schlückchen cognac als ausgleich für das entgangene federn?

  10. Cher Monsieur Alphonse

    Mais...
    Cher Monsieur Alphonse
    Mais n’oubliez pas que Monsieur Hollande dans les „Umfragen“
    se trouve 29% devant Monsieur Sarkozy.
    Je vous prie de croire, Monsieur, à l’expression de mes meilleurs sentiments
    Fionn

  11. Wieso Blödsinn? Gut...
    Wieso Blödsinn? Gut geschrieben und zu lesen,ja!
    Blödsinnig finde ich jedes Fiskal- und Finanzierungsproblem auf RENTE reduzieren zu
    wollen, Rentenhöhe, Renteneintrittsalter etc.
    .
    Sehr typisch für Mc Kinsey und erinnert immer mehr
    an den alten Consulter-Witz von dem Schäfer und seinen Schafen.
    .
    Herr Hollande ist sicher nicht gerade aus einer abgelegenen Südseeinsel in Frankreich
    angelandet – auch er wird eine Rückendeckung aus der Finanzindustrie erfahren.
    Das Schlimme für Merkel und Co wird sein, dass so der Eindruck entsteht, es könnte Alternativen geben.

  12. Etwas sehr dick aufgetragen....
    Etwas sehr dick aufgetragen. Dann doch lieber non-fiktive G’schichten vom Tegernsee.

  13. Man kann nicht immer nur Torte...
    Man kann nicht immer nur Torte essen, manchmal müssen es auch Pralinen sein.

  14. Wer misst denn hier...
    Wer misst denn hier irgendeinem Wahlkampfgeplapper noch irgendeine Bedeutung bei? „Die Räntä is sischer“ Und der Gnom ein Witzbold. Mantua statt Manta!

  15. naja, aber so furchtbar...
    naja, aber so furchtbar überraschend kann diese alliance für den politischen Beobachter doch nicht sein?
    Und zum vergangenen Thema „Europa“: 1956, 1968 fielen schon Entscheidungen über Zugehörigkeiten zu Europa, nach 1991 wiederum, angesichts der Massenmorde, der Massengräber, kann man über die Idealvorstellung eines Europa nur bitter lachen. Wir hatten in der fröhlichen Hippiezeit einen friedlichen historischen Moment, vermutlich verdankte sich dieser auch dem Erschrecken über das Grauen davor.

  16. liebe fionn,
    richtig, und...

    liebe fionn,
    richtig, und deswegen die alliance. Ich erinnere mich noch an das gaullistische Frankreich und diese damals allgemeine Stimmung, daß es so nicht weitergehen könne.

  17. Thorsten Haupt – Ich halte...
    Thorsten Haupt – Ich halte Frau Merkels Wahlunterstützung für Sarkozy für politisch falsch. Man sollte seine gefühlte oder echte Macht nie so offen ausspielen, denn es weckt Ressentiments. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Franzosen von einer eisernen Lady in Berlin regiert werden wollen – oder auch nur das Gefühl haben wollen, von ihr regiert zu werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass so eine offene Unterstützung das Gegenteil bewirkt, ist deswegen reichlich groß. Und nun, Herr Haupt, stellen Sie sich mal vor, Sie wären Hollande und wären von den Franzosen zum Präsident gewählt worden. Wie würden Sie sich dann Frau Merkel gegenüber verhalten ….. stur und kompromisslos oder offen für deren Argumente?

  18. @Thorsten Haupts.

    Blödsinn...
    @Thorsten Haupts.
    Blödsinn (oder intellektuelles und politisches Versagen) ist das Gerede von Alternativlosigkeit. Hollande weist in vielerlei Hinsicht auf politische Alternativen hin und gilt daher zahlreichen Franzosen und manchem Europäer als denkbare politische Option. Abgesehen davon, dass er weder ein Haider noch ein Lukaschenko ist, bedeutet die Weigerung ihn zu empfangen, die brüske Zurückweisung legitimer Interessen einer großen Zahl von Menschen. Hier die nationale Karte zu spielen verweist nur darauf, daß es weiterhin Menschen gibt, die nicht über ihr eigenes Portemonnaie hinaus denken wollen oder können.
    Dem Hollande ist das ohnehin schnuppe. Er wird sich seine eigene Gesellschaft suchen, mit der sich zu zeigen derzeit Erfolg versprechender ist als mit Antidemokraten und Pleitiers sich zum Fototermin zu verabreden.
    Dabei würde ich ihn ja nicht einmal wählen.

  19. Ich glaube mancher nimmt diese...
    Ich glaube mancher nimmt diese humoristische Darstellung viel zu ernst. Natürlich sind die hier beschriebenen Kreise nicht völlig bösartig. Und auch völlig dumm sind sie nicht. Frau Merkel hat einen Dr. in Physik. Ich wette sie kann mit Zahlen sehr gut umgehen und beherrscht beispielsweise perfekt die Addition, die Substraktion, die Multiplikation und gar die Division. Ich zweifle auch nicht daran, dass sie sehr diszipliniert und leistungsstark ist. Sie wird nicht müde bei den ganzen Verhandlungen. Jeder normale Mensch hätte schon hingeschmissen. Das einzige was man Frau Merkel vorwerfen kann, und ja, das ist leider viel, ist dass sie einfach einfach ist. Man kann jeden Gedanken von ihrem Gesicht ablesen. Und es sind einfache Gedanken die man da zu lesen bekommt. Ihre jetzige Kumpanei mit Sarkozy passt da wunderbar ins Bild. Die Zusammenarbeit mit dem Mann hat trotz einigen Tiefen wunderbar funktioniert. Warum soll da auf einmal ein anderer daherkommen? Sie möchte nicht. Sie möchte weiter Sarkozy haben.

  20. Ja Foersterliesel, damals in...
    Ja Foersterliesel, damals in den 6oern war es noch das Europa der Visionen, das Europa Frankreichs und Deutschlands. Es ging eigentlich um nichts anderes. Jetzt ist es das Europa der sich unentwirrbar verwoben habenden Partikularinteressen.
    .
    Es ist so, ob man will oder nicht: Die kontinental fuehrenden Nationen sind nun mal F und D. In Krisenzeiten muessen mindestens diese Zwei zusammenstehen. Eine Umwaelzung in dem einen oder anderen der zwei Staaten ergaebe unvorhersehbare Schwierigkeiten. Die kann man jetzt gerade nicht brauchen.
    Nach der Krise darf man sich wieder zanken bis die Fetzen fliegen. Jetzt gilt der rabiate Spruch vieler Muetter: „Haltet mal eben die Schnauze, merkt ihr nicht, dass wir Problem zu bewaeltigen haben? Wer jetzt noch weiter staenkert, wird in den Kartoffelkeller gesperrt.“

  21. Ich gehe die Franzosen heute...
    Ich gehe die Franzosen heute Abend einfach selber mal fragen. Das wird hart – so ganz ohne Billecart-Salmon (Fastenzeit, immer noch).

  22. Wären unsere Oligarchen doch...
    Wären unsere Oligarchen doch auch mal kritisch.

  23. @ Der Tiger: welche Optionen...
    @ Der Tiger: welche Optionen hätte denn Herr Hollande, wenn er zum Präsidenten gewählt werden würde? Würde „stur und kompromisslos“ ihn wirklich weiterbringen? Im Zweifel guckt die Jugend dahin, wo es Arbeitsplätze gibt und das ist im Moment nicht wirklich Frankreich. Nicht dass es in Deutschland viel besser wäre. Aber im Zweifel immer noch besser als gar nichts.

  24. @Doctor Snuggles – Gestern...
    @Doctor Snuggles – Gestern habe ich mit dem Tigerbaby des längeren darüber gesprochen, dass ihre Freunde hier in den Niederlanden Schwierigkeiten mit ihren Arbeitsplätzen kriegen, weil die Wirtschaft schlecht läuft. Ich hatte nicht den Eindruck, dass diese jungen Menschen die Lösung ihrer Beschäftigungsprobleme beim konservativen Herrn Rutte oder dem Europakurs von Frau Merkel zu finden hoffen.

  25. omul@: Deutschland versus...
    omul@: Deutschland versus Frankreich.
    Ja, ich glaube auch, man muß vereinfachen können. Wie z. B. die Kurfzassung von Schillers „Die Glocke“ finden: „Loch in Erde, Bronze rinn, Glocke fertig, Bimbim!“ Watt sachste! Der Deutsche an sich denkt manchmal einfach, oft tief. Dat hatta vonne Omma.–
    Anderes Thema. Der Franzose an sich lebt tagtäglich von der Rationalität. Das hammse ihm beigebracht anne ENA.
    par example: Damals der Döschevoo: Supersparsam, Kultauto. Nixzuviel dran. Dagegen der deutsche Porscheverschnitt, der VW-Käfer. Ausladend, rektal gesteuert und angetrieben, nich mitte Biane. Oder das französische Ehebett: Schmal, nur ne einfache Decke drübba c´est tout, kannse nich anders als demoskopische Ergebnisse erzielen, bleibse imma in Schwung.
    Dagegen das deutsche Ehebett, breit, wuchtig, mit Trennritze zwischendrin damit nix passiert. Als Gipfel der Errungenschaft das Federplümo (plumeau)
    da drunter kannse jeden sibirischen Winter überleben. Für guten Sex viel zu schwer, nur einmal mittenmangs duach, featich!
    Auch hammse das Pafumm erfunden, wir dagegen bloß die Klosteine und 47zichelf.
    Apropos Klo: Der Gipfel an französischer Rationalität: Zwei erhöhte Trittsteine, ev. ebensoviele Haltegriffe und ein Loch im Boden. Einfach genial , superbe.
    Man lernt so Zielen als vormilitärische Ausbildung. Die Könner landen in Saint Cyr für höhere Aufgaben aussortiert.

  26. Unglaublich, wie man sich...
    Unglaublich, wie man sich früher diskrimnierte. Die Deutschen sagten: Er hatte die Franzosen. Die Franzosen sagten wahlweise enweder…die Engländer oder die Boches. So fängt sie halt an, auf niederstem Niveau, die kuturelle Ausdifferenzierung.

  27. Kann man den großen...
    Kann man den großen Zapfenstreich eigentlich zurückgeben?
    Wie Heino den Bambi an Burda?

  28. Hollande will increase income...
    Hollande will increase income tax drastically. Any extra income over a basic €100’000 will be taxed at 75%. That means, if a person earns €150’000, the „extra“ €50’000 will be taxed at 75%.
    That’s not taxation imo – that is confiscation.

  29. Naja, für die Eliten ist das...
    Naja, für die Eliten ist das Problem nicht so gross, die leben ja weniger von der Erwerbsarbeit. Aber die neureichen werden sicher leiden. Nur gibt es halt keine Garantie, dass Umverteilung für immer von unten nach oben laufen wird.

  30. Es ist schon ein starkes...
    Es ist schon ein starkes Stück, wie Mutti Merkel feinstes französisches Porzellan zerdeppert und eine Koalition der europäischen Leichtgewichte schmiedet – deshalb Zustimmung für Dons fiktiven Zwischenruf. Hallo Auswärtiges Amt, bitte aufwachen, es gab bei Euch mal einen Hans-Dietrich Genscher!

  31. Werter Don,
    die Polemik ist...

    Werter Don,
    die Polemik ist nur teilweise gerechtfertigt. Ohne ueber die franzoesische Innenpolitik staendig auf dem Laufenden zu sein, war meine erste Reaktion auf die Verhaftung von DSK ein entsetztes Stoehnen, nicht weil mich das Schicksal des Zimmermaedchens sonderlich gekuemmert haette, sondern weil mir sofort klar war, dass der naechste sozialistische Praesidentschaftskandidat (und womoeglich frz. Praesident) eben nicht DSK sondern einer der Betonsozialisten sein wuerde. Und genau so kommt es jetzt mit Hollande.
    Das Geschrei um undemokratisches Verhalten diverser „konservativer“ Regierungen kann ich nicht verstehen. Seit wann gibt es denn ein Recht eines Kandidaten, von fremden Regierungen offiziell empfangen zu werden? Wenn Hollande auch als gewaehlter Praesident geschnitten wuerde, das waere ein Skandal, aber doch nicht als Kandidat. Man nehme nur einen x-beliebigen deutschen Landeswahlkampf: Selbstverstaendlich treten Ministerpraesidenten anderer Bundeslaender oder selbst die Bundeskanzlerin nur bei Wahlveranstaltungen der eigenen Partei auf. Das ist zwar jetzt mit anderem Vorzeichen, aber dem aktuellen Sachverhalt noch immer am naechsten.
    Ein tatsaechliches Einmischen in die Innenpolitik anderer EU-Staaten hat uebrigens vor ein paar Jahren in Oesterreich stattgefunden (der unsaegliche Haider, man erinnert sich). Interessanter- oder besser erwartbarerweise sind es die gleichen Gruppen, die damals Sanktionen verlangt haben und heute Skandal schreien.
    Genausogut koennte man auch sagen, es sei souveraene britische (z.B.) Innenpolitik, zu empfangen (oder eben nicht) wen auch immer die Regierung empfangen moechte (oder eben nicht).
    Im uebrigen hat Thorsten Haupts recht, wenn er anmerkt, dass alleine die Ankuendigung, bestehende Vertraege aufkuendigen zu wollen, durchaus nicht von der deutschen Regierung ignoriert werden zu braucht.

  32. Die Franzosen haben wenigstens...
    Die Franzosen haben wenigstens jeden Sonntag ein Huhn im Topf. Und wir blühende Landschaften und Ehrenwort-Geber.

  33. nun, die steuergesetzgebung...
    nun, die steuergesetzgebung ist in frankreich nicht gerade das pure vergnügen, so man sich ehem. glücklich schätzen darf, über ein wenig besitz zu verfügen. die erbschaftssteuer macht die makler, die dazu noch ziemlich hohe courtages nehmen, reich.
    vorsichtig gesagt, ist man dann nicht sonderlich begeistert von der idee weiterer steuererhöhungen, weil sie die treffen, die noch etwas haben und die noch greifbar sind.
    .
    interessant wird die herausforderung für die – übernational vereinte – politische klasse, so sie sich nicht zu sehr von kleinen almosen hat betören lassen, die superreichen, aber eben auch nur die (denn alle anderen waren schon mehrfach ander reihe), tatsächlich persönlich steuerlich zur verantwortung zu ziehen; von deren unternehmungen muss hierbei nicht die rede sein, wird doch immer wieder mit stellenabbau gedroht.
    leider muss bemängelt werden, dass sich die legislative sich ihre anträge gerne aus vereinfachungsgründen von dazu extra abgestellten kanzleien vorformulieren lässt, für ein kamingespräch mit dem vorstandsvorsitzenden eines energieunternehmens etwa.
    .
    das problem für konservative parteien wird sein, dass ihnen zunehmend die wählerschaft wegbricht, die immer wieder sich der teilhabe an fortschritt und finanziellem gewinn herbeiillusionierte, die zum einen jedoch allmählich ins höhere alter und der allgemeinen vergesslichkeit rutscht, und zum anderen ganz langsam kapiert, dass es ein trugschluss ist davon auszugehen, dass wenn man nur fleissig ackermann verteidigt, der einem auch etwas vom der leckeren buttercremetorte herüberschiebt. sogar die krümel behalten sie selbst.
    .
    man könnte diese ignoranz der regierenden klasse und ihrer einflüsterer in bezug auf diese gruppe für brandgefährlich halten, war sie doch der airbag der superreichen, dem langsam dämmert, dass die luft nicht für eine sanfte landung, und erst recht nicht für sie selbst reichen wird.

  34. DA@: Für´s Gehabte gibt der...
    DA@: Für´s Gehabte gibt der Pfandverleiher nichts.
    Dagen:
    Was Du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen.
    (Alter, grundehrlicher deutscher Ethikspruch vonnem ächten teutschen Tichter)

  35. Wenn wir schon beim Fiktiven...
    Wenn wir schon beim Fiktiven sind, die Steigerung von Gotham City
    ist der Film Total Recall, da wird nicht nur das Geld, Energie und Wasser
    von Privatfirmen kontrolliert, sondern auch die Luft zum Atmen.

  36. Und Mutti kauft (volksnah)...
    Und Mutti kauft (volksnah) selber ein ;-)

  37. Naja, vielleicht lohnt es sich...
    Naja, vielleicht lohnt es sich für die französischen Unternehmen, wenn das mittl.
    Management nicht mehr so interessiert ist, mehr als 100.000 Euros zu verdienen.

  38. Um das Eingansmotto...
    Um das Eingansmotto aufzugreifen:
    .
    Mutti was queen of the mambo
    Papa was king of the Congo.
    .
    (ein französisches Lied von 2000). Smilie.

  39. @ omul
    "Frau Merkel hat einen...

    @ omul
    „Frau Merkel hat einen Dr. in Physik. Ich wette sie kann mit Zahlen sehr gut umgehen und beherrscht beispielsweise perfekt die Addition, die Substraktion, die Multiplikation und gar die Division. “
    .
    Naja, sie soll zu Beginn ihrer Amtszeit mal Brutto und Netto verwechselt haben. Das zum Zahlenverständnis Ihrer kaufmännischen Seite.

  40. @omul, passt!
    "Das einzige was...

    @omul, passt!
    „Das einzige was man Frau Merkel vorwerfen kann, und ja, das ist leider viel, ist dass sie einfach einfach ist. Man kann jeden Gedanken von ihrem Gesicht ablesen. Und es sind einfache Gedanken die man da zu lesen bekommt. Ihre Kumpanei passt da wunderbar ins Bild. Die Zusammenarbeit mit dem Mann hat trotz einigen Tiefen wunderbar funktioniert. Warum soll da auf einmal ein anderer daherkommen? Sie möchte nicht. Sie möchte weiter Wulff haben.“

  41. Hollande wird gewinnen, wie...
    Hollande wird gewinnen, wie üblich wird das Programm dann ohnehin nicht in voller Schärfe durchgezogen und Merkel wird sich mit ihm arrangieren müssen.
    Auch für Brüssel wird das Konsequenzen haben, – wenigst ein Lichtblick.
    .
    Eine knifflige Frage an Hans Meier555:
    diese Oligarchen, auch der Kritische, sehen im Vergleich mit der männlichen heimischen Restpopulation recht gut aus, – haben Sie dafür eine Erklärung?
    Wir haben hier – bei Brunello! – die vorläufige Arbeitsthese erstellt, es könnte sich um vorgeschickte Oligarchendarsteller handeln (während die echten Akteure und Drahtzieher scroogiehäßlich sind); schließlich ist alles käuflich, auch ein (echter!) Oligarchenmuseumsdirektor (Name vergessen) ist uns schon untergekommen…..

  42. ansonsten:
    neureich? durch...

    ansonsten:
    neureich? durch Erwerbsarbeit?
    doch eher Provisionsgeschäfte, Immoferkeleien, Geldwäsche, etc.

  43. Es kann nur den Einen geben,...
    Es kann nur den Einen geben, der die Richtlinien deutscher Aussenpuletik gegenüber FR wieder kompetent vertritt: Uns Guido Westerwelle, former Aussenminister der BRD.

  44. wunderschön, mehr Pralinen...
    wunderschön, mehr Pralinen und mehr vom Olymp bittseehr, Sie schwingen sich ja zu Hochleistungen auf!

  45. Fionn: "Any extra income over...
    Fionn: „Any extra income over a basic €100’000 will be taxed at 75%.“
    .
    Sind diese 100.000 € eigentlich ein sozialpsychologisch gut erforschter Wert, ab dem bei unterschichtigen Wählern gefühlter Reichtum beginnt?
    .
    Don: „Aber die Neureichen werden sicher leiden. Nur gibt es halt keine Garantie, dass Umverteilung für immer von unten nach oben laufen wird.“
    .
    An der Umverteilungsrichtung wird sich nichts ändern. Wieviele Unternehmen,die Misswirtschaft betreiben, sich verzockt haben und an denen tausende von Arbeitsplätzen hängen oder die sonstwie systemrelevant sind, werden in den nächsten Jahren gerettet werden müssen? Wieviele Standorte müssen mit Steuergeldern gesichert werden? Man wird sehen, dass öffentliche Dienste auch bei erhöhten Steuern weiter zurückgefahren werden. Abgesehen von der Genugtuung einigen Neureichen in den Hintern getreten zu haben, wird sich wohl keine nachhaltige Wirkung einstellen.
    .
    Letztlich ist das ein Zeichen der Zeit. Es wird von Wertschöpfung auf Nullsummenspiel umgestellt, von Investition auf Rettung.

  46. Kann jemand hier garantieren,...
    Kann jemand hier garantieren, dass Frau Merkel Brutto und Netto jetzt
    nicht mehr verwechselt?
    Das was unterm Strich übrig bleibt, wenn abgerechnet ist.

  47. Bei uns hat ja die Rechte...
    Bei uns hat ja die Rechte Putin gratuliert,
    https://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/737453/Strache-gratuliert-Putin-Gruene_Schlag-ins-Gesicht?direct=736598&_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/737584/index.do&selChannel=
    nachdem man schon zu Kadyrow gereist war um die tschetschenischen Asylanten loszuwerden (die Kadyrows Geheimdienst „heimholen“ will).
    Die rechte Politik unterstützt in der Hoffnung auf Wählerstimmen antimuslimische Resentiments unter den hier sehr zahlreichen Serben und antikaukasisch/antimuslimische Ressentiments unter den Russen, von denen man sich Investissements erhofft.
    .
    Fällt der Ölpreis, ist es auch mit der russischen Scheinkonjunktur vorbei, aber diese ökonomische Implosion wird leider auch die jetzt Protestierenden betreffen
    und schwächen.

  48. Dass die früheren...
    Dass die früheren Bundespräsidenten sich nicht zu schade sind, sich an einer BILD-Kampagne zu beteiligen.
    .
    Und dann auch noch der, dem wir das alles zu verdanken haben.

  49. Melpomene, - seehr hübscher...
    Melpomene, – seehr hübscher nick!

  50. @ Dreamtimer 19.38h

    Sorry,...
    @ Dreamtimer 19.38h
    Sorry, my mistake. 75% tax rate – erst ab €1’000,000.
    Kein Wunder, dass Johnny Halliday seinen Wohnsitz in der Romandie (CH) hat.
    https://jacobjung.wordpress.com/2012/02/28/geht-doch-francois-hollande-kundigt-75-prozent-spitzensteuersatz-an/

  51. Als ewiger Besserwisser muss...
    Als ewiger Besserwisser muss auch ich noch ein Detail bekritteln. Die Hauptstadt von Nigeria ist Abuja.
    Aber es stimmt schon. Lagos is the place to be. In Nigeria. Jedenfalls zu meiner Zeit damals.

  52. Je crois que la démocratie,...
    Je crois que la démocratie, en raison de son système indirect, n’a jamais été qu’une utopie fort dangereuse. En refusant de se donner les moyens d’être vraiment démocratique, elle nous oblige à un perpétuel balancement entre les extrêmes de gauche et de droite, pareillement détestables. En omettant de prendre en compte les épiphénomènes les plus cruels de son histoire, en utilisant négativement ses forces politiques comme tristes exutoires occasionnels, elle perpétue la barbarie et freine l’évolution intelligente des hommes.
    .
    Hollande? Selten so gelacht. Lieber Don, bleiben Sie bei Ihren Leisten. Denn die sind nicht die schlechtesten.

  53. @T.I.M. – Es geht hier nicht...
    @T.I.M. – Es geht hier nicht darum ob man etwas darf, sondern darum, ob es weise ist, es zu tun. Konsequenterweise, wenn man annimmt, das Frau Merkel und ihr Beraterpersonal klug genug ist, zu wissen, dass es nicht klug ist, offen Wahlpropaganda für Sarkozy zu machen, kann man daraus nur schließen, dass Frau Merkel und Ihr Beraterpersonal an einer Eiszeit zwischen dem möglichen zukünftigen französischen Präsidenten und Deutschland interessiert ist.

  54. bei uns in...
    bei uns in Byzanz
    https://derstandard.at/1330390303755/Korruptionsaffaeren-Grasser-und-Strasser-werden-freigehen
    (wir trinken jetzt den Brunello aus und verabschieden uns für eine Weile; die Spechte klopfen, die Finken schlagen, die Frischlinge haben die Frostphase zahlreich überlebt, Schneeglöckchen, Himmelsschlüssel und Huflattich blühen, die pelzigen Blattrosetten der Weberkarden wachsen an trockenen Stellen: gehen Sie unbedingt alle hinaus und spazieren!)

  55. Ernst Wilhelm
    und jetzt noch...

    Ernst Wilhelm
    und jetzt noch mal in Deutsch
    dafür reicht mein Französisch nicht

  56. Foersterliesel 05. März 2012,...
    Foersterliesel 05. März 2012, 20:28
    E.R. Binvonhier 05. März 2012, 20:48
    Einfach nur klasse!

  57. Wenn Herr Hollande ein...
    Wenn Herr Hollande ein Betonsozialist ist (Rente mit 57), dann waren Blüm und Kohl
    es auch (Rente mit 58), in einer vergleichbaren demograf. Situation.
    Allerdings bekannte Herr Blüm später, dass auf die im Gegenzug von der Wirtschaft
    zugesagten 400.000 Arbeitsplätze für Jüngere, er noch heute warte.
    Vielleicht hat Herr Hollande mehr Glück; er hat wenigstens ein Wahlprogramm, wo seine
    Gegner nur abgedroschene Parolen zu bieten haben.

  58. @Försterliesl.
    .
    Vielleicht...

    @Försterliesl.
    .
    Vielleicht anfangen mit der „allerbesoffensten Synode“?
    .
    https://en.wikipedia.org/wiki/The_All-Joking,_All-Drunken_Synod_of_Fools_and_Jesters

  59. @HansMeier555
    Das mit der...

    @HansMeier555
    Das mit der BILD-Zeitung ist ein Totschlagargument. Vielleicht wollen die vier Herren ganz einfach nur nicht in dieser Gesellschaft gesehen werden. Ich würde es auch nicht wollen.

  60. lieber...
    lieber mediensegler,
    dankeschön!

  61. Donna Laura@: Aber bitte nur...
    Donna Laura@: Aber bitte nur den ältesten, allerteuersten Cognac (VSOP), davon wiederum bloß ein wenzeges Schlöckchen. Alles andere findet sich schon irgend(s)wie.

  62. Der Leucht(ende wacht)turm....
    Der Leucht(ende wacht)turm.
    https://www.lemonde.fr/

  63. Försterliesel: Byzanz?...
    Försterliesel: Byzanz? Pannonische Mark halt, ebenso korrupt und anfällig, samt Justiz.

  64. mediensegler: "Ernst Wilhelm,...
    mediensegler: „Ernst Wilhelm, und jetzt noch mal in Deutsch dafür reicht mein Französisch nicht.“
    *
    Zitat: „Ich glaube, dass Demokratie wegen ihres indirekten Systems noch nie mehr war, als eine sehr gefährliche Utopie. Durch die Weigerung, die nötigen Mittel bereitzustellen, um dann letztlich wahrhaft demokratisch sein, zwingt sie uns zu einem ewigen, abscheulichen Schwanken zwischen linken und rechten Extremen. Indem sie die grausamsten Begleiterscheinungen in der Geschichte andauernd berücksichtigt, indem sie ihre negativen politischen Kräfte ebenso traurig wie lässig verkauft, fördert sie die Barbarei und behindert die Entwicklung von intelligenten Menschen.“

  65. @mediensegler,
    freut mich;-)...

    @mediensegler,
    freut mich;-)

  66. lieber Hans Meier555,
    ja, der...

    lieber Hans Meier555,
    ja, der Peter!
    (nach Glasnost flogen alle bürgerlichen Museumsfreunde nach St. Petersburg, nur nach St. Petersburg)

  67. @Krck01
    Besserwisserischer...

    @Krck01
    Besserwisserischer Hinweis: Wenn Sie den ältesten, allerteuersten Cognac zu trinken wünschen, nehmen Sie bitte einen XO, Napoléon oder Hors d’age, noch besser einen Age Inconnu.

  68. yast2000 05. März 2012,...
    yast2000 05. März 2012, 22:07
    Danke, aber war das jetzt wirklich die richtige Übersetzung?
    Bei Ihnen bin ich da nicht so sicher ;-)
    Aber im Ernst, Wilhelm, ;-) ich mag diese Leute nicht,
    die sich hinter IHRER Sprache verstecken, seien es Sozialpädagogen, BWLer, Werbefritzen (ich bin selber einer) oder nur Franzosen,
    das hier ist ein deutscher Blog, ein paar Einsprengsel, ja,
    aber wenn es um Grundsätze geht, sollte man so reden,
    dass sein Gegenüber auch verstehen kann

  69. rittervomgeist 05. März 2012,...
    rittervomgeist 05. März 2012, 22:50
    Age Inconnu?
    Dann doch besser einen Calvados vom Geburtstag.
    https://www.geschenkshop-deluxe.de//product_info.php?info=p45_Calvados-1955-Charles-de-Granville.html&XTCsid=1e6ba5ee8bfbda22a9c86826482ffa11
    Filou, tut mir leid, bei dem Kommentar konnte ich nicht anders ;-)

  70. Der Tiger 05. März 2012,...
    Der Tiger 05. März 2012, 21:26
    Und was ist, wenn man annimmt, dass sie nicht klug genug sind?

  71. ...man wünscht sich direkt,...
    …man wünscht sich direkt, dass Hollande gewinnt, wenn man die affektierten Flachheiten in diesem Thread liest. Wäre ein wunderbarer Feldversuch. Würde jede Wette auf Chaos, extreme Arbeitslosigkeit und soziale Unruhen annehmen. Der ganze Steuerplan macht auch nur in Kombination mit dem Verbot der Republikflucht und Grenzbefestigungen Sinn.

  72. Mediensegler, das sind die von...
    Mediensegler, das sind die von uns gewaehlten Kapitaene. Wir koennen nicht staendig auf der Bruecke rumrennen und randalieren. Der Kahn schwimmt im schweren Wasser. Nun lassen wir mal die Leute machen. Ramentern hilft doch nix.
    .
    Stellen Sie sich mal vor, Ihnen ginge jemand ueber Bord. Wollen Sie als Skipper noch lange diskutieren, wie man den rettet?
    De beste stuurlui staan an wal, oder an der Schleuse von Lemmer. Mit ’nem Klapphocker und ’ner Kiste Bier.
    .
    Gesoffen wird im sicheren Hafen. Prost.
    .
    (Nur Westerwelle wuerde dichten: Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, ist einer der die Mannschaft v……..!)
    .
    Mit diesem geschmackvollen Ausrutscher verabschiede ich mich aus dem aussenpolitischen Gespraechskreis.

  73. @E.R. Binvonhier: Aber hallo,...
    @E.R. Binvonhier: Aber hallo, Bluem war natuerlich Sozialist (vermutlich links des gesamten aktuellen SPD Praesidiums), auch wenn man ihm zu Gute halten muss, dass die Lebenserwartung damals noch etwa 5 Jahre geringer war, der durchschnittliche Berufseinstieg aber etwas frueher (wg. geringerer Akademikerquote) – insofern war die demographische Situation schon noch etwas unterschiedlich.
    @Der Tiger: Sicher, wenn nur Deutschland sich gegen Hollande stellte wuerde das mit ziemlicher Sicherheit nur zu einer Trotzreaktion fuehren. Wie es aber bei einer solchen Entente aussieht, wage ich nicht zu prophezeien. Dass das Ziel eine diplomatische Eiszeit gegenueber Frankreich sein soll (und zusammen mit UK), kann ich mir aber nur schwer vorstellen, zumal der naechste Aussenminister oder Kanzler ja von der SPD sein wird, der kann das dann wieder reparieren (Voelker hoert die Signale!). Kann es eventuell sein, dass diese Absprache eigentlich niemals an die Oeffentlichkeit gelangen sollte?

  74. @Charlus 23:28
    "Würde jede...

    @Charlus 23:28
    „Würde jede Wette auf Chaos, extreme Arbeitslosigkeit und soziale Unruhen annehmen.“
    .
    Ich wünschte ich wäre auch sowohl informiert, dass ich wüsste WER dies inszeniert und
    organisiert.
    Ein Naturereignis wird es nicht sein.

  75. Filou: Schleuse von Lemmer....
    Filou: Schleuse von Lemmer. Mit ’nem Klapphocker und ’ner Kiste Bier.
    Machen wir alle 2 Jahre :-)

  76. Schnappen sie nicht ein,...
    Schnappen sie nicht ein, Filou. Mutti ist die Beste.
    .
    Seit der hauseigene Feudalerotiker der Wahl aller etablierter Parteien abgeschworen hat, kann man mit dem Daumendrücken für Mutti nicht allzu verkehrt liegen.

  77. "Würde jede Wette auf Chaos,...
    „Würde jede Wette auf Chaos, extreme Arbeitslosigkeit und soziale Unruhen annehmen.“
    .
    Eher werden Wahlversprechen gebrochen.
    .
    Eine Steuer, speziell für Spitzenmanager von Großkonzernen, führt noch nicht zur Landflucht. Diese Leute haben ja immer noch ein Beschäftigungsverhältnis, dass sie dann verlieren würden. Warum sie sich aber bei Aussicht von 75% Steuern nicht die Gehälter noch weiter nach oben setzen sollten, diesmal mit gutem Gewissen, womit die Einkommensdisparität zwischen sich und den Arbeitnehmern mit niedrigen und mittleren Einkommen noch weiter vergrößert würde, wird wohl das Geheimnis des Staatslenkers in spe bleiben. Von Weitsicht zeugt das nicht.
    .
    Es entspricht zwar nicht gerade der allgemeinen Volksweisheit, aber dem Kapitalismus liegt ein inhärenter Einkommensverzicht zugrunde. Man nennt ihn Investition, d.h. man gibt anderen Leuten das eigene Geld in der Aussicht mehr davon zurückzuerhalten. Der Verzicht ist zunächst real, das Versprechen auf die Zukunft dagegen lediglich in Aussicht gestellt und jeder weiss, dass die tatsächliche, sofortige Geld-Forderung der Kapitalisten, das System unmittelbar zum kollabieren brächte, womit sie praktisch alles verlieren, was sie nicht materiell besitzen.
    .
    Ein geschickter Politiker wird die Steuerforderung in die nach einer verbindlichen Investition verwandeln. Mit „verbindlich“ meine ich, dass es nicht einfach sein wird, innerhalb eines bestimmten Zeitraums an das investierte Geld zu kommen, aber innerhalb des Investitionsmodells kann umgeschichtet werden, wie in einem x-beliebigen Investmentfond. Shareholder-Kapitalismus, der Regeln unterworfen wird, statt ihm einerseits die Zügel zu lockern, im Vertrauen auf die Rationalität der Märkte und ihn andererseits rhetorisch und populistisch zu bekämpfen. Man verbindet Kontrolle mit Kontrollverlust. Aber das ist kompliziert und Denker des Komplizierten sind offenbar unauffindbar.

  78. Der Europa Artikel war ein...
    Der Europa Artikel war ein echter Überraschungs-Erfolg. Nicht erwartet, aber gut zu lesen und sagen wir mal „Voller Wahrheiten“. Der heutige Beitrag ist sicherlich genau so gut, hat aber nicht den feinen Geschmack des Unerwarteten, sondern eher wie eine Kino Fortsetzung Teil 2-3-4…
    .
    Eine Tegernsee Berichterstattung / Europa Satire im Verhältnis 10:1 würde mir persönlich besser gefallen.

  79. @ mediensegler, da kann ich ja...
    @ mediensegler, da kann ich ja froh sein, dass ich Ingenieur bin. Ich werde mich demnaechst zurueckhalten. Mit ging es es nur darum, den Don von einer zukuenftigen Eloge auf Sigmar Gabriel, den Hansdampf aller suedostniedersaechsischen Schuetzenfeste zu bewahren. Dann gaebe es natuerlich eine Replik auf Ostfaelisch (sollte zu verstehen sein).

  80. Zu dem Ernst Wilhelm seinem...
    Zu dem Ernst Wilhelm seinem Zitat dem Autor fehlt halt ein deutschsprachiger Wikipedia-Artikel.
    .
    Wo in Kasachstan jetzt aber die „rechte Anarchie“ herrschen soll, sehe ich auch nicht ganz.

  81. @Försterliesl
    .
    Nach...

    @Försterliesl
    .
    Nach Leningrad nehme ich an.
    .
    „Einige meiner Museumsfreunde sind Bürger“

  82. @mediensegler
    D'accord, wenn...

    @mediensegler
    D’accord, wenn der Geburtstag 50 Jahre oder mehr zurückliegt.

  83. @T.I.M. – welchen Sinn...
    @T.I.M. – welchen Sinn sollte so eine Vereinbarung haben, wenn sie nicht an die Öffentlichkeit kommen sollte? Im Gegenteil, es ist wahrscheinlicher, dass die Veröffentlichung ganz gezielt eingeplant war, auch innenpolitisch – um auch dem künftigen SPD Außenminister vorbeugend einen dicken Stein in den Weg nach Paris zu legen.

  84. Eigentlich ist es (mir...
    Eigentlich ist es (mir jedenfalls) eine grosse Ueberraschung, dass DA über die Grenze nach Frankreich gegangen ist. Wegen la cuisine française, peut-être?

  85. verehrter HM555,

    also nach...
    verehrter HM555,
    also nach Kaliningrad, z.B. , wollte keiner
    .
    „Einige meiner Museumsfreunde sind Bürger“
    Museumsfreunde ist ein Term aus dem Kulturmarketing, das sind die Leutchen mit der verbilligten Jahreskarte,
    aber natürlich sind die überwiegend bürgerlich, denn kulturelles Interesse nobilitiert

  86. Als allenfalls noch an der...
    Als allenfalls noch an der Durchtunnelung des Komplexen (@Dreamtimer), leicht verschnarchter Mensch kann ich mir nicht vorstellen, daß die Gallier sich von deutschen Politikern in ihren Präferenzen beeinflussen lassen.

  87. Deutsch-Französische...
    Deutsch-Französische Geschichte weist so manches meckpommerisches Häkchen auf:
    Mademoiselle Salomé de Gélieu gab dem kleinen Windfang aus dem Mecklenburgischen Französischunterricht. Welches sie zeitlebens nicht besonders gut beherrschte. Sie lernte auch Malen, Zeichnen, Englisch, etwas Geschichte und Philosophie. Das war genug für Ihren späteren Beruf. Mit Ihrem späteren Ehegespons fuhr sie sogar mit einer Kalesche auf´s Schlachtfeld. Die alte Armee zehrte nur noch vom alten Ruhm und verlor gegen die neue Lineartaktik des Usurpators aus dem Westen auf das Brutalste. Ein Mythos zerstob im Kanonendonner. Jedoch bot sie dem Sieger die Stirn, auch wenn er über sie nur zu lächeln vermochte. Die später reformierte Armee zahlte ihm das jedoch zuletzt zweimal heim, was gemeinsam mit den Alliierten ihres Königreiches zu seinem militärischen Untergang führte und ihm zu einer insulären Existenz bis ans Lebensende verhalf.
    Da war sie aber schon fünf Jahre tot. Sie wurde zur wahren Kultfigur und zur jugendlich mythischen Figur eines zusammengestückelten Staates. Mit Ihrer Schwester zusammen wurde sie als bildhauerische Ikone abgebildet. Diese wirkliche Dame wurde gerade mal vierunddreissig Jahre alt.
    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Schadow-Prinzessinnen.jpg&filetimestamp=20100819132317

  88. rittervomgeist@: Danke...
    rittervomgeist@: Danke verbindlichst für den gebotenen spirituellen Hinweis. Ein Kenner war und bin ich in dieser Richtung nie gewesen, aber das Beste war für mich immer gerade noch gut genug. Darum: Auf die Dame Donna Laura, Ihre Schönheit, Anmut, Intelligenz und dass sie sogar Socken stopfen kann.

  89. "Wenn Sie zu stark an der...
    „Wenn Sie zu stark an der französischen Getreideverwaltung rütteln, so werden Sie, falls es Ihnen gelingt, die Form und Zusammensetzung der Regierung verändern, einerlei, ob diese Veränderung die Ursache oder ob sie die Wirkung der unbeschränkten Ausfuhrfreiheit ist. Nun ist die Veränderung einer Verfassung eine sehr schöne Sache, wenn sie gemacht ist, aber eine sehr häßliche, wenn sie erst noch gemacht werden soll. Sie macht zwei oder drei Generationen ganz gewaltigen Verdruß und verschafft nur der Nachwelt Annehmlichkeit. Unsere Nachkommen aber sind nur mögliche Wesen, und wir sind wirkliche. Sollen die wirklichen sich wegen dieser andern Zwang auferlegen und sich sogar unglücklich machen? Nein! Behalten Sie also Ihre Regierung und Ihr Getreide.“
    Abbé Galiani an Suard, 8.9.1770
    Gestern gelesen, ohne von Don Alphonsos Beitrag zu wissen. Es gibt keine Zufälle.

  90. @Foersterliesl
    .
    ja was...

    @Foersterliesl
    .
    ja was jetzt?
    .
    Ich finde, es zählt auch schon der Versuch, sich zu interessieren.

  91. Wunderbarer Text!

    A Watschn...
    Wunderbarer Text!
    A Watschn auf höchstem Niveau.

  92. Was Bismarck dazu gesagt haben...
    Was Bismarck dazu gesagt haben könnte:
    „Wacker, Wacker dieser Frankfurter Schreiberling…, assoziativ gelockert die janze Chose…, kühne Bögen, meschuggene Clips, so nennt man das jetzt wohl…, hat er hoffentlich nicht zu tief ins Sherryglas geschaut, so wie ich gestern im Sachsenwald,… Ahh, doch ein bayerischer Kreativer, Herr Stieber, und wäre sicher in ihren Akten? mmm… Gnade der späten Geburt…, sein Herz schlägt womöglich links?… papperlapapp, der junge Mann kommt aus gutem Stall….., hätte meine Ur-Urenkelin in München doch mal Kunstgeschichte belegt und sich nicht auf Textilbetriebswirtschaft kapriziert. Nu…die Verwandschaft…(seufzt und greift, sich tröstend, nach einem Stück französischem Kapaun). Wenigstens funktioniert in 100 Jahren das Europa der Konservativen Parteien. „

  93. Nom de dieu, ich gäb ja...
    Nom de dieu, ich gäb ja einiges, hätten wir in Deutschland nur die Genannten als Oligarchen auszuhalten. Aber was ist schon poor Cruella gegen unsere Kindermädchenkanzlerinfreundinnen? Gegen Bolognaterror im Auftrag des European Round Table of Industrialists, devotely executed by the KMK?
    Dagegen war Madame de Chatelet eine schöne Staffage von vielen im Bois de Bologne.
    Jardinons-nous…

  94. Werter Don, sehr schöner...
    Werter Don, sehr schöner Beitrag, so wie der über Europa! Gemein aber sehr amüsant! Gruß FS

  95. @colorcraze – Wollen Sie...
    @colorcraze – Wollen Sie damit ausdrücken, dass die Gallier nicht in der Lage seien, deutsche Politiker einzuschätzen und in ihrer Wahlentscheidung zu berücksichtigen?

  96. Ein "Französischer Frühling"...
    Ein „Französischer Frühling“ wäre wohl eher kontraproduktiv. Carla käme in Brüssel und Umgebung jedoch bestens zurecht – Es ist alles da. Schon Dürer machte sich anno dunnemals mit ausgewählten (Museums-?)freunden und Holzdrucken, Allegorien u.ä. als Pfand, auf den Weg nach Brüssel in die damaligen Niederlande, als nach 1519 sein mit seinem Gönner vereinbarter Ehrensold nicht mehr gesichert war – In München gab’s leider nix. Seine Buchführung war dabei für damalige Verhältnisse sogar stets vorbildlich. … Zurück zur Gegenwart: Laut Dr. Obi Wan Kenobi, dem paranoiden Geistheiler und Medium aus Brüssel-Matongé packt derzeit ein ihm bekannter gescheiterter Wiener Kunstmaler ebenfalls seine Koffer. Doch kann man ihm wirklich glauben ? Herr Wan Kenobi behauptet ja sogar, Freunde in Rechnungshof, Haushaltsausschuß und Bundespräsidialamt zu haben (‚Stützen der Gesellschaft‘). Die Belgier können bis dahin jedenfalls eine Art Mash-up Hymne einstudieren: https://www.youtube.com/watch?v=ABTR2Xe_sGw – der Carla dürfte sie gefallen. P.S.: Der präsidiale Zapfen wird am Donnerstag nun zur Europahymne gestrichen. keine Gnade für Hollande.

  97. @Dreamtimer, auch wenn man es...
    @Dreamtimer, auch wenn man es kompliziert macht, wenn alle Shareholder in demselben
    Kapitalismus -System zu Hause sind, genügt es doch zu erkennen zu geben: Ich weiß,
    das Du weißt, was ich weiß.
    Bisher konnte die eine Seite auf den ‚Überrumpelungseffekt‘ setzen ( Politik und Gesellschaft mit immer neuen Volten und mittlerweile recht abgestandenen Zukunftsszenarien vor sich her in einer Ecke zusammentreiben, damit ihnen keine Zeit zum nachdenken bleibt)
    – das ist vorbei.

  98. Re François Hollande.
    "Keep...

    Re François Hollande.
    „Keep in touch
    with the Dutch“
    (Tüchtige Geschäftsleute).

  99. E.R. Binvonhier@: Das kommt ...
    E.R. Binvonhier@: Das kommt daher, weil Alles dem Ökonomisierungsfetisch unterworfen wurde. Auch das Denken. (S. Bologna, Schrumpfung der Gymnasialzeit etc.) Es wurde glatt in der menschlichen Prioritätenpyramide der Fähigkeiten übersehen, dass das Geld an letzter Stelle steht. Den Keil in die Verhältnisse treiben in erster Linie Geist und Seele. Der massive große Lebenshammer ist es, welcher auf den Keil niederdonnert und unvorhergesehene Wirkungen auslöst.
    Amen;-)

  100. lieber Krck01, das ist zuviel...
    lieber Krck01, das ist zuviel der ehre, aber dennoch herzlichen dank für ihren toast! jedoch da wir über allerlei kartoffeln, zwar nicht die grössten, aber auch in flüssiger form, verfügen, so ist das sockenstopfen völlig unnötig.
    .
    liebe/r pothenesxes, den belgiern dürfte das singen von einer französin ungefähr so recht sein, wie den schweizern das singen vor deutschen. rechnen sie mit atonalem.
    .
    liebe E.R. Binvonhier, vermutlich täuschen sie sich. das wird den täuschern sehr recht sein, dass das volk glaubt, es wisse alles.
    die masse wirkt dumm, sicherlich, weil eben etliche nicht unborniert sind, aber einzelne sind es nicht, und letztlich kommt es auf die vielzahl der einzelnen an.

  101. @ HansMeier555
    Na wenigstens...

    @ HansMeier555
    Na wenigstens Sie haben mich durchschaut. Habe den Mann mal persoenlich getroffen, wie uebrigens auch die ganz andere Seite, Noam Chomsky. Beiden ist eine unglaubliche Unabhaengigkeit eigen. Francois Hollande, ein Mann von dem sich die Franzosen gern korrumpieren lassen. Einer der sich Zuneigung erkaufen wird, mit dem Geld anderer.

  102. Da ich diesen Artikel...
    Da ich diesen Artikel weitergeleitet habe, frage ich mich, ob ich wie Mr. Ryder doch ein paar Gebetsworte brauche…bevor ich jetzt meinen Nichtcolnago etwas forcieren werde.

  103. Dieser Text war wie ein guter...
    Dieser Text war wie ein guter Persianer. Danke.

  104. E.R. Binvonhier - Allerdings...
    E.R. Binvonhier – Allerdings – wenn man Shareholder wirklich kontrollieren will, überrumpelt man sie nicht, sondern lässt sie darüber im Ungewissen, dass man weiß, dass sie wissen. Dann nämlich machen sie Fehler, weil sie sich sicher fühlen. Und wie man an den diversen Wulff Geschichten sieht, Leute die Fehler gemacht haben und diese unter den Teppich zu kehren versuchen, haben die Kontrolle über ihr Tun an die Wissenden abgegeben.

  105. @Krck01: früher war mehr...
    @Krck01: früher war mehr Lametta!

  106. lieber HM555,
    die typische...

    lieber HM555,
    die typische Museumsfreundin ist Lehrerin, geordnete Verhältnisse, sorgfältigst dekorierte Wohnung, diverse Theaterabonnements, Zeit – oder SZ-Leserin, unbemannt, in dem Job gibts ja fast nur Frauen, und in Museen und Theatern ebenfalls, sie träumt von einem Architekten im dekonstruktivistischen Dachausbau (aber die tendieren, bei uns jedenfalls, zu modellnden Architekturabrecherinnen)

  107. Auch auf die Gefahr hin, daß...
    Auch auf die Gefahr hin, daß ich langweile muß ich noch einen Brief des Abbé Galiani zitieren. Er zeigt so schön, daß sich aber auch gar nichts geändert hat. An Madame d’Epinay am 16.2.1771:
    „Aber wenn eine Regierung Geldbankrott macht, dabei die Grundsätze der Tugend unangetastet blieben; wenn der Bankrott nicht aus Niedertracht gemacht würde, sondern aus Gutmütigkeit, weil man lustig und munter viel Geld verputzt hat – dann würde man bei derselben Nation gleichzeitig eine energische Handhabung der Tugend und einen Verfall der Sitten beobachten. Da würde man eine ausgezeichnete Polizei sehen, vor der kein Spitzbube sicher ist, der ein Taschentuch stiehlt; dagegen würde eine Indische Compagnie oder eine Steuerpachtgesellschaft, die ihre Schulden von zweihundert Millionen nicht bezahlte, nicht einmal vor Gericht gestellt werden.“

  108. Re DAs Beitrag / Lady MacBeth....
    Re DAs Beitrag / Lady MacBeth.
    Nur zur Info.
    Deutsche Männer dürfen einen Schottenrock tragen.
    Mehr Info auf diesem Link.
    https://www.scottishtartans.org/german.htm

  109. Ein dadaistischer Rant?

    Don...
    Ein dadaistischer Rant?
    Don Alphonso 05. März 2012, 15:14 „Man kann nicht immer nur Torte essen, manchmal …“
    …manchmal muss man auch, nunja, ausspeien – Gift und Galle (anorexia intellectualis? Nicht doch, nein: erinnert an HarryHallersche Phantasmagorien im ‚Steppenwolf‘)
    Könnt’s evtl noch was werden mit dem Don (@~:gut gebrüllt, ‚Provinz’Löwe!) und der Literatur (die gerüchteweise nur dort, jenseits des ZentralBetriebs, Qualität erreicht)?…

  110. "... das wird den täuschern...
    „… das wird den täuschern sehr recht sein, dass das volk glaubt es wisse alles.“
    werte donna laura, sicher, mir ging es eher um Kontrahenten, die auf Augenhöhe
    interagieren; Märkte vs Politik.
    Volk kommt dabei z.Z. eher nicht vor, oder?

  111. Vincere est honestum,...
    Vincere est honestum, opprimere acerbum, pulchrum ignoscere. Sieg bringt Ehre, Niederlage Bitternis, Verzeihung Glück. Publil.Syr.V34

  112. "... das wird den täuschern...
    „… das wird den täuschern sehr recht sein, dass das volk glaubt es wisse alles.“
    werte donna laura, sicher, mir ging es eher um Kontrahenten, die auf Augenhöhe
    interagieren; Märkte vs Politik.
    Volk kommt dabei z.Z. eher nicht vor, oder doch?

  113. @Ernst Wilhelm.
    .
    Nicht ich...

    @Ernst Wilhelm.
    .
    Nicht ich hab Sie durchschaut. Google war’s.
    .
    Sich mit Geld Zustimmung zu kaufen finde ich irgendwie okay. Womit denn sonst? Nach neuerer US-Gesetzgebung heißt das „Wahrnehmung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit“.
    .
    Auch Ihre Kalmyken werden noch begreifen es so hinzustellen. Warum glauben Sie ist Zentralasien mit American Universities gespickt?
    .
    „Unglaubliche Unabhängigkeit“?!
    Chomsky hatte von Ihnen bestimmt denselben Eindruck.

  114. Ernst Wilhelm 06. März 2012,...
    Ernst Wilhelm 06. März 2012, 05:40
    Bitte nicht zurückhalten, übersetzt ist der Text ja zumindest nachdenkenswert,
    nur bei Werkstoffkunde oder Messen & Prüfen
    auf der Fachhochschule war französisch eher hinderlich und auch verdammt lang her, hab es meiner Frau vorgelegt, aber einfach fand die das auch nicht,
    und der Yast ist Bullyfahrer, kann man so einem trauen…. ;-)
    Nichts für ungut…

  115. Und überhaupt,...
    Und überhaupt, „Unabhängigkeit“.
    Was die Bürgerlein da immer für nen Fetisch draus machen. Aus ihrer sogenannten „Unabhängigkeit“, die sie qua Arbeitsvertrag als Angestellter in leitender Position nach geltendem REcht geniessen.
    .
    Als ob es nicht viel ehrenvoller wäre, einem großen König als treuer Vasall zu dienen.

  116. Genial! Danke!
    .
    Oder anders:...

    Genial! Danke!
    .
    Oder anders: Ein Don Alphonso zieht blank. Und was kommt zum Vorschein? Ein lupeneiner Demokrat. Wir sind begeistert. Und stolz! (Und trotz des leicht schiefen Bildes, g.)
    .
    Wir sind seiner Meinung, waren es voher schon. Erstens überhaupt und zweitens weil wir Gelegenheit genommen hatten in Frankreich offz. franz. Staatsrundfunk zu sehen, u. a. Hollande ausführlich: Da war klar, warum die Franzosen ihn wählen wollen und werden. Die Mehrheit hat Recht. Und ist meist nicht blöde. Daher auch der Grund Demokratie.
    .
    Und bzgl. Merkel und noch ein paar anderer, genannter Leute haben wir gedacht „Jetzt haben sie aber wohl voll einen an der Waffel, wenns stimmt.“ Und weiter: „Unter derartiger „Hermetik“ leider aber doch wohl sonst nur Tablettensüchtige in so Ämtern. Ob man da wohl bei irgend jemand mal eine freiwillige Blutprobe für die Öffentlichkeit nehmen sollte, weil da „der Tagesablauf schon mit Chemie unterstützt strukturiert scheint“?“
    .
    In Zukunft gehört das sowieso so: Blutwerte regelmäßig online. Resp. Bestätigung des Arztes: Ohne Befund. Solche wie Barschel und Tavor gehören in kein Amt. Muss die Nation Nachweis drüber haben. Ist sie sich schuldig. („Unsere Führung ist gedanklich und chemisch nüchtern.“)
    .
    @foersterliesel
    .
    kleine hörbuchempfehlung unsererseits: kehlmann/ruhm. gerade „die frauenpassagen“ fanden wir gut und beachtlich. wirklich erwähnenswert. und gerne zur kenntnis genommen.
    .
    An den Gastgeber: Wir würden uns immer noch freuen, falls er nun doch noch erwägen würde, sich die erste Stunde von Feuchtwanger „Jud Süß“ vorlesen zu lassen. Ein Buch zum Blog, auch dem Kenntnisreichen noch ein Genuß, meinen wir. Zumindest die 1.h.
    .
    Und weiterhin „Einrichten wie Tut-ench-Amun“: Es gibt so kleine Handwerkskünste, da entstehen Originale. Die drücken aus, wer man ist, wo man herkommt, und was man meint, und sonst auch noch allerlei; die kosten nicht viel, als einmalige Anschaffung, die hat sonst auch keiner – und halten dafür aber auch glatt 4000 Jahre. Und machen keine Möbelhäuser reich. Und schon gar nicht mehrfach.
    .
    Und die globale Finanzkrise? Die geht doch eigentlich auch keinen was an, nicht wahr? Nicht so richtig jedenfalls. Jedenfalls nicht wirklich in Berlin. Hat doch bloß den Deutschen Staat und die Deutschen Westviertel ihr Geld gekostet.
    .
    Wo wir ja schon selber nicht elegant sind. (Und wenn wir ein Boot hätten, würden wir es „Elegance at Sea“ nennen. Vermutlich.)

  117. "Demokratie ist die...
    „Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von allen anderen“.
    .
    https://www.bpb.de/publikationen/7GNY53,0,Demokratie_die_beste_Herrschaftsform.html
    .
    Und HansMeier wies zu Recht um 19:55 lediglich auf Churchills unverantwortliche Auslassungen hin. Mit denen uns Sir Winston täuschen wollte.

  118. @Ernst Wilhelm – Ich hoffe,...
    @Ernst Wilhelm – Ich hoffe, Sie verstehen genug englisch, um sich über diesen bisher unveröffentlichten Kommentar zur letzten französischen Präsidentenwahl zu amüsieren:
    .
    17. May 2007
    Tiger’s Herzblatt-geschichten
    .
    Everything being said, isn’t true. I have never written a Herzblatt-story. Yesterday I spend the entire day on the EU constitution – how dry. Now my boss has allowed me to write a real soap article for compensation.
    .
    You think I am under the pantoffel of Madame? Not true, Madame is tough, but Madame Sarkozy is even tougher. Madame always encourages me to work, but Cécilia did not even vote for her husband. That’s what they showed on French TV. And when Nicolas Sarkozy won, Cécilia did not give him a hug – instead they had a shouting match. Of course, I think that it would be of public interest to know, why the closest woman of the French prime minister does not support him. Mr Espérandieu apparently had the same thought and wanted to write an article about that in his Journal du Dimanche. Unfortunately he was forbidden by M Lagardère, who is the owner of that magazine and who also owns a part of EADS (Airbus). May be we should advice Mr Espérandieu to have a few Herzgeschichten with Madame Lagardère in order to gain a bit more influence over his boss.
    .
    They say, Ségolène Royal is a femme fatale. Madame doesn’t agree and she must know. Madame thinks, Ségolène Royal lost, because she does not come across like a serious boss and the female voters of France realized that – even though they were not fully informed about her. According to a book published now by two journalists of Le Monde, Ségolène Royal caught her partner having an affair with a journalist and told him: ‚Either I become the candidate – or you will never see your four kids again.‘ M Hollande gave in, but I think he was stupid, I would have answered: ‚Ségolène, you wouldn’t have a chance in court…. And anyway, the lady was send by M Lagardère. Having sex with her is part of my job.‘ (but obviously, M. Hollande is no real boss either)
    .
    Using the access rights to your joint children as black mail makes me wonder, whether Ségolène Royal really cares about children. Wouldn’t they like to keep contact with their papa?
    .
    Why didn’t Le Monde publish Ségolène Royal’s black-mail story during the election campaign? Wouldn’t that be interesting for the general reader and voter? Now Le Monde claims that they did – almost; and let their Le Monde ombudswoman explain at great length the boarder between private and public life.
    .
    I would love to ask Le Monde why they have an ombudsmoman? Are the women of Le Monde not femme fatale enough to take care for themselves? The FAZ doesn’t have an ombudsmoman – as far as we know. Instead we are all sitting very comfortable in Madame’s famous e-salon on her even more famous e-Biedermeiersofa and while drinking our first cup of morning e-cappuccino served with a big smile by Madame herself, we totally forget about female bosses.

  119. Uups,Verzeihung werte donna...
    Uups,Verzeihung werte donna laura, wollte nicht mit zwei Türen ins Haus fallen.

  120. @prince matecki
    nachdem ich...

    @prince matecki
    nachdem ich gestern mit meinem bekannten telefoniert habe… danke für den rat zu herrn witt nach heidelberg. dank auch den anderen kommentatoren.

  121. @perfekt 57!
    meine...

    @perfekt 57!
    meine leseempfehlung wäre diese biographie:
    https://david.juden.at/kulturzeitschrift/66-70/70-davidowicz2.htm

  122. @Tiger: Nein. Ich stelle mir...
    @Tiger: Nein. Ich stelle mir die Haltung der Franzosen zu Merkels Wahlkampfunterstützung so ähnlich wie die der Dorfversammlung zu Troubadix vor: singen darf er schon, aber wenn er anfängt zu nerven, bindet man ihm doch lieber den Mund zu.

  123. mediensegler: "...und der Yast...
    mediensegler: „…und der Yast ist Bullyfahrer, kann man so einem trauen…. ;-)“
    *
    Der Bullyfahrer hat Uniabschluss, zwei Staatsexamen und hat sich um sein Vaterland mehr als verdient gemacht. Streng genommen sind Bullyfahrer die einzigen, edlen, von erhabenen und höchsten humanistischen Motiven getriebenen Lichtgestalten der Menschheit, inmitten einer vor sich hinrottenden, gierigen, verschlagenen, kriminellen, verwahrlosten und tierisch heulenden Meute, deren ausgeprägter Darwinismus ausschließlich ihre Sexualorgane zur Hauptantriebskraft ihres erbärmlichen Überlebenswillens machen. (Das wollte ich schon immer mal schreiben! Klingt saugut… :-)

  124. HansMeier555: Und überhaupt,...
    HansMeier555: Und überhaupt, „Unabhängigkeit“. Was die Bürgerlein da immer für nen Fetisch draus machen. … Als ob es nicht viel ehrenvoller wäre, einem großen König als treuer Vasall zu dienen.
    *
    Tja! Aber was soll man machen, wenn man als Hofnarr nicht genügend Talent mitbringt?

  125. yast2000 06. März 2012,...
    yast2000 06. März 2012, 22:19
    Ich fand Ihre Hilfe nett, und wir zwei kabbeln ja immer ein bisschen, wenn wir uns direkt unterhalten, zum Sexualorgan wird sicher später The Great Arstist Stellung nehmen, hi, hi, Stellung nehmen und und ich empfehle das schon von Ernst Wilhelm über drei Ecken empfohlene Propagandamodell (habe ich eigentlich erwähnt, dass ich in ganz jungen Jahren R4 mit Matratze anstatt Rücksitz gefahren habe…?

  126. E.R. Binvonhier 06. März...
    E.R. Binvonhier 06. März 2012, 19:32
    Volk kommt dabei z.Z. HIER eher auch nicht vor, oder doch?

  127. Don Alphonso
    Gratulation zu...

    Don Alphonso
    Gratulation zu Ihrem neuen Stil, hier passiert was …

  128. Colnagotik ist klasse. Wenn...
    Colnagotik ist klasse. Wenn auch die Colnagos der 90er eher zum Radlbarock gehören (wegen der Farben).

  129. perfekt!57: "Demokratie ist...
    perfekt!57: „Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von allen anderen“. Und HansMeier wies zu Recht um 19:55 lediglich auf Churchills unverantwortliche Auslassungen hin.
    *
    Man sollte den deutschen Dumpfdödel von Intellektuellen vor allem öfter mal auf eine korrekte Zitierung hinweisen: Das Originalzitat heißt nämlich: „Democracy is the worst form of government except for all those others that have been tried.“ +++ Also: „Demokratie ist die schlechteste Form von Regierung, mit Ausnahme derer, mit denen man es schon versucht hat.“
    *
    Das ergibt einen völlig anderen Sinn, und ist aus Sicht eines gewählten Regierungschefs eigentlich richtig witzig…

  130. Hofnarr ist ein ganz...
    Hofnarr ist ein ganz EHRENWERTER Beruf (Filmtip: Der Kontrakt des Zeichners )
    Der ISLAM hat ganze Arbeit geleistet,
    Ehre ist plötzlich nicht nur unter Schlägern mit Migrationshintergrund
    sondern auch hier ein Thema
    Gehört das Christentum noch zu Deutschland?
    Mein Sohn muss 1 Billion Jahre Zeitarbeitsklave sein um Gebrauchtwagenverkäufers
    Pension zu erwerben

  131. Stillstand ist Tod! Morgen...
    Stillstand ist Tod! Morgen aber wieder Tegernsee und echt welkes Fleisch.

  132. Don Alphonso: "Stillstand ist...
    Don Alphonso: „Stillstand ist Tod!“
    *
    Immer schön auf dem Teppich bleiben: „Stillstand“ ist „Stillstand“ und „Tod“ ist „Tod“. Korrekt dagegen ist, dass Standtod ausgesprochen still ist und der Stilltod einen schlechten Stand hat. So viel Eschatologie muss sein….

  133. Don Alphonso: "...Tegernsee...
    Don Alphonso: „…Tegernsee und echt welkes Fleisch.“
    *
    Tegernsee und welkes Fleisch sind wahrlich die einzig rechten Zutaten, wenn schon gestorben werden muss!

  134. Welkes altes verdorbenes...
    Welkes altes verdorbenes Fleisch im echten Tegernsee ¿
    ist das Androhung, Prophezeiung oder Ankündigung
    Füße im Betonkübel?
    Und die Frage ist WER?
    Steht still und stumm
    Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
    Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
    Sagt, wer mag das Männlein sein,
    Das da steht im Wald allein
    Mit dem purpurroten Mäntelein.
    Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
    Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
    Sagt, wer mag das Männlein sein,
    Das da steht im Wald allein
    Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?
    Drogen oder Hagebutte?

  135. Ist jemandem ausser mir...
    Ist jemandem ausser mir womöglich schon einmal aufgefallen, dass die Geisteswissenschaftler ihre eigene Position in der Bildungspolitik längst nicht mehr anders als totalitärer Sklavensprache artikulieren können?
    Schlimmer noch: Sie können nicht mal mehr anders denken. Es gibt da kein „wahres“ Forscher-Ich hinter der Fassade der kümmerlichen Antragsteller-Existenz.
    .
    Da staunt der Ulbricht und der Ratzinger wundert sich.
    .
    Dafür hat jetzt jede wissenschaftliche Einrichtung einen Pressesprecher, eine corporation identity, einen dicken bunten Jahresbericht und ganz viel Alumni-Devotionalien.
    .
    Nur zum Büffet reicht es nicht mehr so ganz.

  136. HansMeier555: "Ist jemandem...
    HansMeier555: „Ist jemandem ausser mir womöglich schon einmal aufgefallen, dass die Geisteswissenschaftler ihre eigene Position in der Bildungspolitik längst nicht mehr anders als totalitärer Sklavensprache artikulieren können?“
    *
    Nee! Aber aufgefallen ist mir, dass Falschheit, Halbwissen und Dummheit seit ca. 15 Jahren in Deutschland als Totschlagargument für eine demokratische Gesinnung genommen werden, um dann am Ende festzustellen, dass der weitgehend ungebildete Teil der Bevölkerung auf eine charakterliche Stufe herabgerutscht ist, ab der er nicht mehr regierbar ist. Man spricht dann vom Volkswillen, der Unterschichtenproblematik, dem Bundespräsidenten-Bashing und schließlich folgerichtig von sozialen Suizid.

  137. @yast2000(00:20): Durchaus,...
    @yast2000(00:20): Durchaus, durchaus. Wobei mich eher die Erben interessieren würden, so in der Art wie Försterliesel einmal so hübsch formulierte „das Schicksal schleicht sich ein…“, und was sonst mit dem ganzen Zeug passiert… die Betrachtung des eigenen Todes als Weltuntergang, wie es manchen egomanischen Individuen eigen ist, hat etwas lächerlich Hypertrophes.
    @HansMeier: was wollen sie erwarten von nachgeordneten Zulieferdienstleistern für durchprozessierte Finanz-AGs?

  138. ...eine gute Frage, HansMeier,...
    …eine gute Frage, HansMeier, veraendert die Sprache untergruendig das taegliche Leben?
    Dass das taegliche Leben die Sprache veraendert, ist eine Binsenweisheit.

  139. Filou: "...eine gute Frage,...
    Filou: „…eine gute Frage, HansMeier, veraendert die Sprache untergruendig das taegliche Leben? Dass das taegliche Leben die Sprache veraendert, ist eine Binsenweisheit.“
    *
    Verändert Sex die Einstellug zur Liebe? Verändert Nachwuchs die Einstellung zu den eigenen Eltern? Verändert materieller Reichtum die Einstellung zur materiellen Armut? Und da die Sprache erlernt werden muss: Ist ihre „Härte“ nicht Ausdruck eines notwendigen Drucks, um sich als Mensch gegen andere durchzusetzen?

  140. colorcraze @yast2000(00:20):...
    colorcraze @yast2000(00:20): „Durchaus, durchaus. Wobei mich eher die Erben interessieren würden, so in der Art wie Försterliesel einmal so hübsch formulierte „das Schicksal schleicht sich ein…“, und was sonst mit dem ganzen Zeug passiert…“
    *
    Das ist kein Schicksal, das entscheidet jeder selbst! Im Grunde genommen ist es doch tragisch, wenn man das idiotische Leben seiner Eltern samt Ansichten wiederholen muss, weil einem zum eigenem Leben nichts eingefallen ist; und wenn es schon so ist, sollte man den eigenen Tod schon deswegen nicht als „Weltuntergang“ zelebrieren, weil ihn der Rest Menschheit schlicht und einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Es ist nicht das Leben, das uns quält, sondern das unser unbeachtetes Leben.

  141. "Jede Revolution befreit auch...
    „Jede Revolution befreit auch die Sprache“
    (Christa Wolf)

  142. liebe/r E.R. Binvonhier,...
    liebe/r E.R. Binvonhier, politiker habe ich noch nicht als vom volk separiert wahrgenommen, zumal sie als volksvertreter gelten, quod erat demonstradumm bei luppus hanoverensis. Der Tiger ist diesbezüglich zuzustimmen.
    .
    lieber mediensegler, in gewisser hinsicht entbehrt meiner wenigkeit auch nicht gerade die fähigkeit, über die nutzung der sexualorgane trefflich zu sinnieren. eine fähigkeit, die vorgeblich unserem lieben, geschätzten gastgeber angeblich mangels unterleib so völlig abgehen sollte.
    .
    gleichwohl wird er doch hoffentlich noch einmal ein geschichtchen zum thema versuchen, doch bitte nicht in kombination mit einem kalten tümpel im oberbayerischen und dem darum herum garnierten gammelfleisch. den appetit zu verderben kann doch nicht in seinem sinne sein, n’est-ce pas?

  143. @colorcraze
    .
    Ich meinte weder...

    @colorcraze
    .
    Ich meinte weder die Spieltheorie („Wirtschaftswissenschaft“) noch die Politolügie.

  144. Kann mir hier jemand erklären...
    Kann mir hier jemand erklären was mit der ‚Wissensgesellschaft‘ gemeint ist, eigentlich?

  145. bertholdIV@: Klar war die...
    bertholdIV@: Klar war die deutsche Nation schon vor WK I mehr oder wenig untergründig zerrissen. Gershom Scholems Biographie steht nur als ein Beispiel
    für viele. Die Juden selber warens ersichtlich a auch. Die Kiste fuhr dementsprechend auf einer Gerader zweimal folgerichtig gegen die Wand. Nicht wegen der Juden, sondern trotz ihrer. Sie galten als wohlfeiles Opfer. Die Gemeinheit, die tagtäglich seit über 100 Jahren in die Sprache einsickerte und sie verludern liess, hat ja bis heut nicht aufgehört. Insofern hat Monsieur Filo(u)* recht: >Dass das taegliche Leben die Sprache veraendert, ist eine Binsen-weisheit.< Ansonsten leidet die Nation wohl an partieller Amnesie. *Filo ist beim Fechten eine bestimmte Stoßart, die durch Entlanggleiten der eigenen Klinge an der gegnerischen treffen soll.

  146. ...und 'Funktionseliten'?...
    …und ‚Funktionseliten‘?

  147. HansMeier555@: Getz abba! Die...
    HansMeier555@: Getz abba! Die fabrikneue Frankfurter Rechtsschule. Mit allem Pipapo ausgestattet, nur bloß mit rudimentärer Rechtsgeschichte: Dafür aber propevoll mit Drittmittelausstattung. Hörsäle mit Namen wie Commerzb…., Deutsche B… etc.

  148. Wissensgesellschaft, wenn zwei...
    Wissensgesellschaft, wenn zwei gleiche Wellen sich ueberlagern, loeschen sie sich gegenseitig aus.
    Dann ist endlich Ruhe im Karton.

  149. E.R. Binvonhier07. März 2012,...
    E.R. Binvonhier07. März 2012, 11:41 @ Klar doch. Frei nach Niclas Luhmann (ungesichert). Dieser Begriff stammt aus der Angestelltenkultur von Aktiengesellschaften, GmbH´s, ( in modifizierter Form trat er in Behördeninterna auf). Damit ist immer gemeint, dass usprüngliche, lockere Aufeinandertreffen von Mitgliedern dieser Art von Hochkulturen auf den Fluren, Gängen der Verwaltungsapparate. Auf dem Wege zwecks Gang zum WC, Kopierer oder dem Einlitern von Betriebsstofff vulgo Kaffee. Ggrußritual. Mojn oder Mahlzeit, wie gehts?. Anschliessend die obligatorische Frage: Hammse schon gehört….? Danach erfolgt im Austausch, meist geraunt mit verschwörerischer Miene, die ersehnte Information oder das Arkanwissen.
    In Großraumbüros treten allerdings gewisse Erschwernisse auf. S. unter: Die Kontolle Aller durch Alle.

  150. Ob man nun als Troglodyt oder...
    Ob man nun als Troglodyt oder als Kommerzienrat über die Erde wandelte – tot ist tot.
    .
    Und hat der Mensch diesen Zustand erreicht, dürfte es ihn nimmer kümmern, ob das zelebriert wird oder nicht.
    .
    Vermute ich jetzt mal.

  151. HansMeier55507. März 2012,...
    HansMeier55507. März 2012, 11:25 „Jede Revolution befreit auch die Sprache >>>>>von den Fesseln der Hochkultur, ja jeglicher Kultur.“ Man schaue sich das gestelzte Vokabular aller Revolutionäre an (Robespierre, Danton, Trotzki, Lenin, Stalin, Mao tse Tung, Pol Pot etc.). Jeder Substantiv giert insgeheim nach Blut. Vor allem dem der eigenen Leute. Weil die wissen zuviel.

  152. "Rechtsschule", hä?
    .
    Das...

    „Rechtsschule“, hä?
    .
    Das heißt bestimmt Looahßkuhl.

  153. Warum heißen die...
    Warum heißen die Gerichtssäle eigentlich nicht nach irgendeinem Sponsor? Könnte das Landgericht Düsseldorf nicht auch mal Drittmittel gebrauchen?

  154. HansMeier555, 07. März 2012,...
    HansMeier555, 07. März 2012, 09:22
    „Ist jemandem ausser mir womöglich schon einmal aufgefallen, dass die Geisteswissenschaftler ihre eigene Position in der Bildungspolitik längst nicht mehr anders als totalitärer Sklavensprache artikulieren können?
    Schlimmer noch: Sie können nicht mal mehr anders denken. Es gibt da kein „wahres“ Forscher-Ich hinter der Fassade der kümmerlichen Antragsteller-Existenz.“
    Und es sind weit und breit keine neuen Göttinger Sieben zu sehen, nur ab und an feiger und folgenloser Kollektivselbstekel in der Kelmenate.

  155. pardon, Kemenate...
    pardon, Kemenate

  156. HansMeier55507. März 2012,...
    HansMeier55507. März 2012, 12:22 @ Dat düafn die nich annehm (wolln täten´se schon). Die Schlichtheit ist bewusster Dekor und dokumentiert……

  157. "Die Kontrolle Aller durch...
    „Die Kontrolle Aller durch Alle.“Werter Krck01, das Großraumbüro als Geburtsstätte
    der ‚Postprivacy‘? :-)))

  158. Geisteswissenschaften?...
    Geisteswissenschaften? Bildungspolitik? Geht es um halbtagstätige Schulmeister mit Vierteljahresurlaub oder um das Juristenpack, das sich jahrzehntelang einer Reform der Ausbildung enzogen hat?

  159. Krck01
    .
    Eigentlich dachte ich...

    Krck01
    .
    Eigentlich dachte ich nur an die Industrielle Revolution.
    .
    Aber sie haben recht: An unserem Grundgesetz klebt das Blut von Marie Antoinette. Obwohl die gar nix wußte.

  160. An den heutigen...
    An den heutigen Eurorettungsverträgen klebt höchstens das Menstruationsblut von…

  161. E.R. Binvonhier@:...auch das....
    E.R. Binvonhier@:…auch das. Hängt und ist eng verkuppelt mit dem Begriff „Wissensgesellschaft“. Zur FE gehört nur, wer auf den Fluren mit Mojn oder Mahlzeit begrüßt wird. „Der Letzte mach das Licht aus“ist veraltete Betriebsschluß-Abschiedsformel, galt, als Schalter noch per Hand betätigt wurden. Das macht jetzt alles Mutti per Compi direkt über die Flurbelegschaft.
    Damit kann sie sogar bis nach la belle France oder nach Bruxelles duachfungiern.

  162. @HM555 (12:22)
    … Diese...

    @HM555 (12:22)
    … Diese Urteilsverkündung wird Ihnen präsentiert von *Jingle* Ogre Tkerid!

  163. diktionaftis@: Auf einem...
    diktionaftis@: Auf einem Grabstein gelesen: Reichsbahndirektionsobersekretär.
    In Granit. Zumindest für die 1. Ewigkeit langt das.

  164. nein die gleichen Wellen...
    nein die gleichen Wellen ueberlagern sich nicht sondern beruehren sich nur kurz dann ist Ruhe aber auch nur an einer ganz bestimmten Stelle welkes oder welches Fleisch?

  165. Demokratie - die beste...
    Demokratie – die beste Herrschaftsform – neben vielen anderen Förmchen.

  166. " Mein Sohn muss 1Billion...
    “ Mein Sohn muss 1Billion Jahre als Zeitarbeitsklave sein um Gebrauchtwagenverkäufers Pension zu erwerben.“
    mediensegler@ Eine Pension zu erwerben( oder Ehrensold) woher und von wem auch immer, ist eine Frage der Loyalität
    und der Position auf der Loyalitätsrangliste, hat mit vorhandenen oder zukünftig vorgestelltem Geldvermögens erst mal nichts zu tun.
    .
    Das ist ein Grund, warum das Gekreische um die ‚Rente‘ mich so misstrauisch macht.

  167. Befreite Funktionseliten...
    Befreite Funktionseliten zwitschern in Großraumbüros von nachgeordneten Zulieferdienstleistern für durchprozessierte Finanz-AGs. Dann doch lieber mehr über Tarten, Tanten und Tafelsilber vom Tegernsee ;-)

  168. Daraus folgt für mich, dass...
    Daraus folgt für mich, dass die Auseinandersetzung um den Ehrensold des Ex-BP von
    Merkels Gnaden ein Loyalitätskonflikt zwischen Merkel und Wulff ist – ein sehr aufschluss-
    reicher.

  169. Entweder war die Kampagne...
    Entweder war die Kampagne gegen Wulff, die zu seinem vorzeitigen Rücktritt führte
    in Merkels Sinne, oder sie hatte nicht die Macht sie zu stoppen.

  170. @colorcraze – wenn Ihre...
    @colorcraze – wenn Ihre höchst anschauliche Theorie stimmt, dann sieht es sehr schlecht aus für Frau Merkel.

  171. Besucher@. Watt sachste? Es...
    Besucher@. Watt sachste? Es gab, ausweichlich von div. Statistikmaterial, noch nie in der Geschichte der Menscheit so viele Forscher und Wissenschaftler wie im 21. Jhdt.. Denken Sie nur mal an gender research o. ä. Beachten Sie bitte den Redundanzfaktor! Es heißt ja auch nicht mehr Wissen, sondern Information=Mehrwissen. Gemeint ist das Umtaufen von alten Weinen in wässrig-essig-saure.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Informationsexplosion

  172. @Krck01
    .
    Wie was dürfen...

    @Krck01
    .
    Wie was dürfen nicht annehmen?
    Sind doch Richter, ergo unabhängig.
    Und was soll denn mit „richterlicher Unabhängigkeit“ überhaupt gemeint sein wenn nicht das Recht, Urteile an den Meistbietenden zu verkaufen?
    *nixversteh*

  173. Unter normalen Verhältnissen...
    Unter normalen Verhältnissen ist der von Gott erwählte Monarch der oberste Richter. Der Bestechungsgelder nicht nötig hat und darum nicht nur gerecht, sondern auch gnädig sein kann.
    .
    Wie das in der Demokratie, wo die Richter niemandem Rede und Antwort stehen müssen, funktionieren soll, ist mir schleierhaft.
    Da gibt es meiner Meinung nach irgendwie einen, nun ja, „rechtsfreien Raum“.

  174. Achwo, Frau Merkel: Die Wege...
    Achwo, Frau Merkel: Die Wege der Frauen sind verschlungen, fuehren aber immer zum Ziel.
    Maennern teilt sich das nur nicht so mit. Maenner nehmen Saebel, Frauen (Be)Stricknadeln.

  175. @Krck01 (13:06) "......
    @Krck01 (13:06) „… Reichsbahndirektionsobersekretär“ -> sehr schön!
    Wahre Größe zeigt sich jedoch im Kleinen, aber Feinen.
    Zum Beispiel auf dem Bogenhausener Friedhof in München.
    .
    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/bernd-eichinger-letzte-ruhe-neben-dem-monaco-franze-1.1055246-2

  176. Ja, mediensegler, so ein nur...
    Ja, mediensegler, so ein nur noch unter einem medizinballgrossen Gänseleberfriedhof herumhängendes Stummelschwänzchen kann einem den ganzen Spass am Bugatti Veyron verleiden, wenn man eh überhaupt noch hinter das Lenkrad passt.
    Ich glaube schon, dass die heutige Perspektive auf Sexualität als Sucht, Missbrauch und Belästigung gut zu der bescheuerten Abrichtung auf möglichst viel Reichtum passt, auf illusionären Reichtum, der aber wenigstens dazu führt, dass man als lächerlicher Aktienfondanteilbesitzer im Nennwert von 5500 € seine Interessen als deckungsgleich fühlt, mit den Interessen der (K)ackermänner und Mauschelmeister, die einen noch zuschei§$en mit kleinen Blutegeln mit traurigen Augen in Form von netten Anlageberatern.
    .
    @Foersterlliesel, Filou, Donna Laura.: Ja als Europa noch ein Europa der Visionen, der Experimente und Verbesserungsversuche war, und nicht der Partikularinteressen, war Nacktbaden auch für Frauen eine Form von Progressivität, heute ist es die Domäne einsamer Pornokonsumenten um die 60, während jungen Mädchen von heute sich grausen vor der ganzen Sexualität, die eigentlich nur Stress bedeutet, oder Verdienstmöglichkeiten.
    Dass das mal nur Spass machte, glaubt keiner mehr.
    .
    Mehr Steuern sollte wirklich höchstens die dünne Schicht der ganz Großen betreffen, die früher vielleicht das 30-50 fache eines Durchschnittsverdienst abgeräumt haben, statt dieser aberwitzigen Megabonuszahlungen.
    Fast könnte man meinen, dass ein heutiger Neosozialismus auch noch mit den letzten freien Geistern, denen es so gut geht wie den meisten hier, finanziell aufräumen sollte, damit man dann nur noch japsende Almosenempfänger unter einer dünnen Managerschicht hat, wo es egal ist, ob auf dem Etikett gleich steht Diktator, CEO von Faithbook, oder kommunistischer Parteichef.
    .
    Wie wäre es dabei, die Progression nicht nach Bruttosummen zu bemessen, sondern nach dem Vielfachen des Durchschnittseinkommen? Da könnte man ’normale‘ Reiche ruhig überleben lassen, und würde auch nicht alle Motivation killen, könnte aber die die Gesellschaft vergiftenden Exzesse unattraktiv machen.
    .
    Glücklich macht es nicht, den obszönen Aufpreis von mehreren Hundertausend Euro für den schnelleren Bugatti zu blechen, da schon der Durchschnittsherrenfahrer von 320 km/h Höchstgeschwindigkeit völlig überfordert ist, und von verbrieften 420 km/h nun wirklich nichts hat.
    .
    Nicht ganz umsonst hatte ein Punk/New Wave Label in den Achtzigern, Berserkeley Records, auf all ihren Platten den Spruch: The most fun you can have with your clothes on…

  177. Euralfranglaise:
    Gesucht:...

    Euralfranglaise:
    Gesucht: Leisten auch Sie Ihren Beitrag zur marktkonformen Demokratie!
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  178. @Krck01 – Wissen gibt es...
    @Krck01 – Wissen gibt es schon noch. Man muss nur hingehen. Des Tigerbabys mündliche Promotionsprüfung ist nächste Woche (das schlägt jeglichen Auftritt des Bundesverfassungsgerichts). In den Niederlanden werden dazu nicht nur die anderen Mathematiker des Instituts erwartet, sondern auch die Geschwister, Eltern, die nicht-mathematischen Freunde und sogar die Eltern der besten Freunde. Vom Aufwand her ist es vergleichbar mit einer Hochzeit (der Tochter mit dem Wissen). Statt eines Pastors gibt es 8 Professoren im Talar und die Braut (auch im talarähnlichen Kostüm) bringt zwei Trauzeugen mit. Nachher werden auch die unmathematischsten Teilnehmer dieser Hochzeit des Wissens wissen, dass es stochastische Differentialgleichungen in Banachräumen gibt.
    .
    @Filou – Ich glaube nicht, dass Frau Merkel strickt oder auch nur in der Lage wäre, Madame zu bestricken. Das ist auch so ein typisches Vorurteil: Frauen und Stricken. Es ist nichts weiter als wishful thinking of men, who are lost in translation:
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=yYAS92XPvIM

  179. Morgen - D-Day for...
    Morgen – D-Day for Greece.
    https://www.youtube.com/watch?v=Ndqc7dN74e0&feature=related

  180. Der Tiger@: Gewiss, gewiss,...
    Der Tiger@: Gewiss, gewiss, zumal ich mich ab und an in Hilberträume für meine bescheidenen Studien verirre, von Sir Hamiltons Wächterfunktion ganz zu schweigen. Meinten Sie etwa die Hagia Sophia ;-) ?
    Aber was ich dagegen meine ist p. e. so etwas wie social behaviour studies, ausgelöst von der irren Strunzkanone Prof. A. Kinsey und seinen div. Reports auf äusserst fragwürdiger (wenn nicht schwer-krimineller) Datenbasis.
    https://www.dijg.de/kritik-zeitgeist/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/

  181. Gewiss, gewiss, in einem Falle...
    Gewiss, gewiss, in einem Falle wurde ich mich sicherlich keinerlei Illusionen hingeben. Moege das universitaere Hochamt ein voller Erfolg werden, Der Tiger.

  182. @salonsurfer: ich bin mir...
    @salonsurfer: ich bin mir nicht so sicher, ob „Funktionseliten“ noch das richtige Wort ist.
    @HM 555: die meinte ich auch nicht.
    @BinVonHier: tja, „Wissensgesellschaft“…. also ich kanns nur von außen beschreiben, nach meinem Eindruck handelt es sich darum, sich gewissermaßen in Sekunden ein passendes Modul Binärzeichen ins Hirn zu schieben, im Prozeß reibungslos zu funktionieren, danach kurz in die Niederungen der Kohlenstofflebensweise herabzudubsen, dabei jedoch keinesfalls an Geschwindigkeit zu verlieren, und „Kontakte“ zu machen, und dann das nächste Binärzeichenmodul einzuschieben.

  183. Wir werden Monsieur Hollande...
    Wir werden Monsieur Hollande in ein sehr intimes, diskretes Restaurant auf der Île de la Cité einladen. Dort werden ihm, falls er noch nicht verstanden hat, die allgemeinen Geschäftsregeln (zu Deutsch AGB) erklärt:
    https://www.youtube.com/watch?v=Tu8L3N-87mA

  184. Monsieur Hollande, wie? Wir...
    Monsieur Hollande, wie? Wir hätten Sie eingeladen? Da müssen Sie uns gründlich mißverstanden haben. Ausweislich der telefonischen und aufgezeichneten Tischreservierung haben Sie bestellt. Also machen Sie keine Zicken, Sie sind doch ein Ehrenmann:
    https://www.youtube.com/watch?v=AZRKUSYxcqU&feature=related

  185. @Filou – im Anbetracht der...
    @Filou – im Anbetracht der vielen Clones, die es von mir gibt, bin ich sicher, jeder notwendige Auftritt beim Bundesverfassungsgericht ist in bester Hand. Herr Voßkuhle allerdings weiß zu differenzieren.

  186. @colorcraze, herrlich:-); nur...
    @colorcraze, herrlich:-); nur so schlimm hatte ich es mir eigentlich auch wieder nicht
    vorgestellt, da stoße ich an meine Grenzen.
    Wenn das die Zukunft ist, dann lerne ich Pullover stricken.

  187. @colorcraze, herrlich:-); nur...
    @colorcraze, herrlich:-); nur so schlimm hatte ich es mir eigentlich auch wieder nicht
    vorgestellt, da stoße ich an meine Grenzen.
    Wenn das die Zukunft ist, dann lerne ich Pullover stricken.

  188. Inge, ist mir doch...
    Inge, ist mir doch scheißegal, wie der Metzger in der Fastenzeit seinen Fisch nennt. Welk, welsch, Wels? Welke Wellen wabern wogend übern See. Hauptsache, der Don kriegt nasse Füsse! In der Barchetta sowieso.
    Down the street the dogs are barkin‘
    And the day is a-gettin‘ dark
    As the night comes in a-fallin‘
    The dogs’ll lose their bark

  189. Dem Fürstbischof von Passau...
    Dem Fürstbischof von Passau setzte im späten 15. Jhdt. sein Vorschneider eines Tages in der Fastenzeit eine dampfende Mahlzeit vo, deren Geruch dem Prälaten gelüstig das Mäulchen zwischen den feisten Backen wässerte. Der Hauptgang ward unter einer sibernen Haube verborgen serviert. Als diese gelupft wurde, kam ein knusprig gebackner Kapaun zum Vorschein, der gar wundersam duftete, mit Zimmet, orientalischen Pfeffer und allerlei anderem teurem G´würz sorgsam caressieret.: „Schelm! Wie ist ihm?“ Rief der hochadlige Kleriker und langte ihm eine ebenso gepfefferte Maulschelle. Gleichmütig rieb jener sich die Wange und sagte. „Wie auch, Eure hochfürstbischöfliche Gnaden, halten mir dennoch zu Gute, jener Vogel ward just vorher vom Koch eigenhändig in einen Fisch umgetauft worden, da die Donau nichts an fischigem Fang heut den Tag hergab!“

  190. .
    "dass der weitgehend...

    .
    „dass der weitgehend ungebildete Teil der Bevölkerung auf eine charakterliche Stufe herabgerutscht ist, ab der er nicht mehr regierbar ist“
    .
    es ist eher so, dass die gescheiten weniger und die dummen dümmer werden. regiert werden die einen wie die anderen mit der bild, der bams und der glotze.
    .
    (habe eben heute morgen wieder den herrn bundeskanzler a.d. im deutschlandfunk gehört, wie er sich zu putin bekannt hat. wahre freunde kann eben keiner trennen)
    .
    und da es hier um einen m. hollande geht
    (verdammt, hätte die ps nicht einfach mme aubry urwahlmässig aufstellen können? das wärs doch für frau dr. hosenanzug gewesen, so von frau zu frau, der beginn einer grossen frauenfreundschaft)
    bleibt die feststellung, dass die ps wenigstens einen kandidaten hat, die spd sucht noch. mal sehen, wer das dann wird, und wie sich dann unsere nachbarn überschlagen, ihm schon vor der wahl schön zu tun.

  191. Madame pennt schon, im...
    Madame pennt schon, im Fernsehen ist auch nix, die Katze ist tot. Da denke ich: Schau mal bei Don Alphonso vorbei, mal gucken, was Krck01 zu erzaehlen hat.

  192. danke auch für den link zu g....
    danke auch für den link zu g. sholem

  193. The Great Artiste 07. März...
    The Great Artiste 07. März 2012, 14:49
    Ich wusste doch, dass da von Ihnen was kommt.
    .
    Dass das mal nur Spass machte, glaubt keiner mehr.
    .
    Doch.
    Ich.
    Und wieso machte?

  194. E.R. Binvonhier 07. März...
    E.R. Binvonhier 07. März 2012, 13:53
    Da muss jemand einem ganz fürchterlich ans Bein gepinkelt haben,
    ich weiß nur nicht, wer wem, und mit Loyalität hat das nicht viel zu tun.
    Da ziehen andere die Strippen.

  195. Erfahrungsjemäss, dude Katze...
    Erfahrungsjemäss, dude Katze kamma nix mi vazälle, dat is traurich, is ewe esu. Neee. Do drop kannste eyne losse….und lorens do, hät de Blötschkopp doch noch ä Dönche op de Pann.

  196. @colorcraze (16:17): war auch...
    @colorcraze (16:17): war auch nur ein kleiner Spaß beim Einsammeln von Wortgut (nein, nicht Leergut) am Wegesrand. Sogenannte Scherzcookies.

  197. originalton uli hoeneß gerade...
    originalton uli hoeneß gerade live am br:
    – zwischen horst seehofer und ihm passt kein blatt papier
    – die griechenlandkkrise ist vorbei
    ansonsten: frau ina pohl hat mir wie allen genossInnen geschrieben, dass es morgen eine frauentaz gibt. bitte kaufen.

  198. ein gentleman vom scheitel bis...
    ein gentleman vom scheitel bis zur sohle – und der traum aller schwiegermütter. und durch bewußt langsames laufen beruflich schneller vorankommen.
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=BdaT8Sy9dmI&feature=relmfu
    .
    https://www.youtube.com/watch?v=DprVNuwPGpg&feature=relmfu

  199. Eine NeutrumTaZ wuerde ich...
    Eine NeutrumTaZ wuerde ich kaufen.

  200. Einmal hat mir einer die...
    Einmal hat mir einer die allerallererste Nummer der Taz gezeigt, von 1979 oder so, wissen Sie was da drin war? Ein Interview mit Michael Gielen.

  201. @b4: ja sagen Sie bloß, man...
    @b4: ja sagen Sie bloß, man muß sich nun wieder eine andere Krise ausdenken? Wird nun etwa mal wieder eine Weile Schönwetter gemacht?
    @mediensegler: ich glaub ja eher an „Unterschriftsverweigerung“, wie schon bei Köhler.
    @BinVonHier: Pullover stricken ist nicht schwer, eher eine Geduldsarbeit. In den 80ern habe ich einiges gestrickt, u.a. Socken mit dreifarbigen Mustern. Ich hatte da Lust dazu, weil es so gutes Material gab und ich was Extras wollte. Als Kind und Jugendliche habe ich Handarbeitsunterricht allerdings gehaßt wie die Pest.

  202. @Filou 22:23: FISCH??? Sie und...
    @Filou 22:23: FISCH??? Sie und Fisch??? Jetzt bin ich schockiert.

  203. Hey, mal alle:
    .
    Ist Ihnen...

    Hey, mal alle:
    .
    Ist Ihnen eigentlich klar, wieviel, ja wieviel mehr Möglichkeiten Sie in Ihrem Leben hätten haben können (und immer noch haben können!) wenn Sie einfach mal nur das, was Sie bisher für Ihren Anstand gehalten …
    nun ja. (…).

  204. Einfach mal dran denken, wen...
    Einfach mal dran denken, wen Sie alles trotzdem noch grüßen. Haarsträubend.

  205. Frauentaz, ja klar. Alle...
    Frauentaz, ja klar. Alle Benachteiligten unserer Gesellschaft haben eine Sonderausgabe an ihrem Ehrentag verdient*, wird sicher super. Erscheint der Stern eigentlich immer noch donnerstags? Kaufen schtonk!
    * vermutete Inhalte:
    Die Platte mit dem Sprung und was noch? Aha, ok, Auslandsreportagen. Das lässt sich lesen.
    Was noch?

  206. @HansMeier: wer ist Gielen?...
    @HansMeier: wer ist Gielen? Welche Möglichkeiten meinen Sie? Und wer wird denn gegrüßt?

  207. Ist eigentlich schon mal...
    Ist eigentlich schon mal aufgefallen, dass in den letzten Jahren unser sog. Staatsmaenner zum Abschied beim Grossen Zapfenstreich sich die allerbanalsten Allerweltsschnulzen bestellen?

  208. Live Ticker
    neuste...

    Live Ticker
    neuste Musikwunschliste Großer Zapfenstreich aus zuverlässiger Quelle
    Selling England by the Pound von Genesis
    Crime of the Century von Supertramp
    Jetzt wird in die Hände gespuckt,wir steigern das Bruttosozialprodukt von Geier Sturzflug
    und als Zugabe. Ich geb Gas, ich will Spaß von Markus

  209. Zur "Wissensgesellschaft". Die...
    Zur „Wissensgesellschaft“. Die stammt aus den 1990ern, als der SPIEGEL alle 3-4 Wochen eine neue Gesellschaft erfand, in der wir nun leben, samt der zugehörigen Generation. Das macht der SPIEGEL auch heute gelegentlich noch, zuweilen auch regional differenziert: Generation Bush oder Putin, Wir Krisenkinder … An all die Generationen und Gesellschaften der Hobbysoziologen unter den Journalisten kann ich mich nicht erinnern und warum ausgerechnet die „Wissensgesellschaft“ den Sprung in die kollektive Erinnerung geschafft hat, muss wohl am nachweisbaren Erfolg der Wikipedia, an der positiven Suggestion des Wortes „Wissen“ und dem darin enthaltenen humanistischen Surplus liegen ( ätschibätsch, Wissen wird von Menschen, nicht von Maschinen verarbeitet! – da können einem die armen Maschinen echt Leid tun ).
    .
    In Zusammenhang mit der Wissensgesellschaft tauchten auch neue Gesellschaftsschichten und Berufsgattungen auf, wie die der „Informationseliten“ ( Funktionsbeschreibung: können Google bedienen und Folien anfertigen ) oder die der „Symbolarbeiter“ ( Funktionsbeschreibung: können HTML Tags von Text unterscheiden, können Word und/oder Excel bedienen, finanzieren ihr Blog durch Werbung ). Schließlich sind da noch die Funktionseliten = Technokraten = Können Word bedienen und beherrschen den Jargon der Standardisierer, d.h. sie können „shall“ von „should“ unterscheiden.
    .
    Im historischen Kontext kann man die „Wissensgesellschaft“ auch als Verabschiedung des Sozialismus verstehen, der zwar auch eine Form von „Intelligenz“ kannte, aber, um im mittelalterlichen Ständebild zu argumentieren, sich auf Hände und Füße stützte, auf Arbeiter und Bauen. Das zu Kopfe steigen konnte in dieser Ideologie niemals so umfassend ausgedrückt werden, dass der Kopf ganz allein für Gesellschaft sorgt.
    .
    Schließlich steht die Wissensgesellschaft für die Praxis des Outsourcing, d.h. die Vorstellung, dass man sich der industriellen Basis ( auch so eine fordistisch/sozialistische Vorstellung ) entledigen kann, zugunsten von smarten Beratern, die im persönlichen Gespräch Kreditderivate verkaufen, ob nun an Staaten ( Griechenland ), Städte ( Pforzheim ) oder Universitäten ( Harvard ). Darin überschneidet sie sich mit der Dienstleistungsgesellschaft, die auch so eine Gesellschaft ist.

  210. "Arbeiter der Faust und...
    „Arbeiter der Faust und Arbeiter der Stirn!“. (DDR-Schmus)
    .
    „Infoelite“, Markige Wortschoepfung des fruehen ‚Focus‘. Das ist die mit der Tortengrafik, den 5-Zeilenartikeln und der „flotten Schreibe“.

  211. @Filou
    Faust /Stirn: Passt!...

    @Filou
    Faust /Stirn: Passt!

  212. Gnade mit den Graphomanen?...
    Gnade mit den Graphomanen?

  213. Isch mach disch Tortengrafik,...
    Isch mach disch Tortengrafik, du Opfer!

  214. @ dreamtimer 05.08h

    Es ist...
    @ dreamtimer 05.08h
    Es ist mir nun klar seit einiger Zeit (Beginn der Krise 2007/2008) dass die deutschen Medien qualitativ ganz vorn stehen. Es wird sehr genau und seriös recherchiert und ich bin wirklich froh, dass ich die deutsche Sprache lesen kann.
    Ich nehme die englischsprachigen Medien nicht mehr ernst… zu oberflächlich m.M.n.

  215. Das pass(-genau)t ja alles...
    Das pass(-genau)t ja alles zusammen wie die Faust auf´s Auge: Bitte können Sie mir sagen, wo der „Bitterfelder Weg“ zu finden ist? Ja, immer mit der ZEIT gehen.
    https://shop.zeit.de/product/1051-Rodin-Auguste-Der-Denker

  216. Monsieur Hollande ou: Dans le...
    Monsieur Hollande ou: Dans le cas de l’affaire: https://elysee.blog.lemonde.fr/2012/03/08/sarkozy-interroge-par-jean-jacques-bourdin-sur-rmc/#xtor=RSS-32280322

  217. Ihr Mann ist Graphiker?
    Ja,...

    Ihr Mann ist Graphiker?
    Ja, jeden Tag.

  218. Stirnarbeiter mit...
    Stirnarbeiter mit Tortengrafik. Ja, das fasst es gut zusammen.
    .
    Andererseits habe ich eben „Tortengrafik“ gegen „Balkengrafik“ auf Google-Fight antreten lassen und siehe da, „Balkengrafik“ hat 3:1 gewonnen. Offenbar sieht Tortengrafik selbst für die Infoelite allzu sehr aus wie
    https://en.wikipedia.org/wiki/Chartjunk

  219. @bIV – Ihrem Ratschlag...
    @bIV – Ihrem Ratschlag folgend, habe ich in meinem Zeitungsladen heute nicht nur meine Papier-FAZ abgeholt, sondern auch nach der TAZ gefragt. Keiner wusste, was das ist. Die junge Dame hinter der Theke, in der sie immer meine FAZ lagert, damit sie mir niemand wegkauft, inspizierte sofort den niederländischen Zeitungsbestellkatalog, um zu sehen, ob man die hier überhaupt kriegen kann. Auch die anderen Kunden im Laden fanden das interessant. Aber schließlich habe ich versichert, dass er meinetwegen dieses Blatt nicht in sein Sortiment aufnehmen muss. Ich wollte nur mal nachfragen. Man war sichtlich erleichtert.
    .
    Dann habe ich geschaut, was die e-TAZ zu bieten hat und fand auf der ersten e-Seite:
    .
    https://www.taz.de/
    ‘INTERNATIONALER FRAUENTAG 2012
    Fremdwort oder Schwanzstrukturen?
    Frauen wird „Unterwerfung“ attestiert. Passt der Begriff? Statements von Lady Bitch Ray, Sibylle Berg, Heiner Geißler und anderen, die es wissen sollten.’
    .
    Sehr geehrter Herr BertholdVI!
    Wollen Sie wirklich, dass Madame sich mit so einem Thema zum Morgenkaffee auf Ihrem Biedermeiersofa beschäftigen soll?
    Hochachtungsvoll
    Ihr
    Tiger

  220. Live Ticker Zapfenstreich -...
    Live Ticker Zapfenstreich – folgender Musikwunsch wurde soeben nachgereicht:
    .
    Shmuel Rodensky – Wenn ich einmal reich wär
    https://www.youtube.com/watch?v=ttsXDLZfCa4

  221. Taz? Die Kinderzeitung mit der...
    Taz? Die Kinderzeitung mit der kaputten Rechtschreibung? Gibt es dieses Blatt etwa noch?
    Und, Filou, Arbeiter der Stirn und der Faust war eine Diktatur früher, aber ansonsten stimmt’s. Ich bin ja vor allem fasziniert, was man alles für ein Blasorchester instrumentieren kann. Einer der Zurückgetretenen hat sich laut heutiger Zeitung wohl „Smoke on the Water“ gewünscht. Deep Purple für Schellenbaum und Stabstrompete? Das hätt ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

  222. @Filou
    .
    Der war gut!...

    @Filou
    .
    Der war gut!

  223. Gestern beißt er von jedem...
    Gestern beißt er von jedem Keks einmal ab, heute schreit er den Eltern die Ohren voll, weil kein Unangebissener mehr da ist.
    .
    Nein was man von den Zweijährigen hört!

  224. @werter tiger
    nein, aber die...

    @werter tiger
    nein, aber die frau chefredakteur, die vorher bei einem hochqualitativen nachrichtensender arbeitete, schreibt immer so nette briefe per email an die gesellschafter.
    seien sie froh, dass sie die taz nicht kaufen können; sie leben in einem guten land.
    mir haben sie als gesellschafter die zeitung kostenlos geschenkt. meine frau hat dann angerufen und die kostenlose zeitung abbestellt „die geht ungelesen in die mülltonne“
    aber taz ist nicht wichtig, interesant ist eher die spielwiese panterpreis und gesellschafterversammlung und die le mond am wochenende als beilage

  225. Und als das gespielt wurde,...
    Und als das gespielt wurde, Savall, hatte Schnucki auch noch Traenen in den Augen, das sentimentale Astloch
    .
    Ode an die Freude fuer Schnorri, da hab‘ ich Verstaendnis fuer, taet ich sogar mit dem Ghettoblaster auffe Schulter durch Kleinstadtesel latschen; so ein Glueck aber auch-mit zweiunfuffzich in Rente, und dann noch knapp ueber Existenzminimum. Wer hat das schon?

  226. Krck01 (08. März 2012,...
    Krck01 (08. März 2012, 10:39), meine inzwischen restlos verschwundene Verwandtschaft (ich zaehle auch die noch Lebenden zu den Toten) hinterliess mir nichts, nur ein dementer Onkel vermachte mir seine antike Bartwickelmaschine. Musss ich die jetzt aus dem Keller holen?

  227. "Nein was man von den...
    „Nein was man von den Zweijährigen hört!“
    .
    HansMeier555, da muss man sich nichts bei denken.

  228. Filou@: Nu tränen´se ma nich...
    Filou@: Nu tränen´se ma nich so rum, junger Mann. S´war ooch nich allet schlechte inne TäTäER.

    Das mit dem Astloch werde ich mir merken und melden!

  229. Ach, geheult hat er auch noch,...
    Ach, geheult hat er auch noch, Filou? Schnucki ist eben Adel im Untergang. Richtige Oper sieht anders aus:
    https://www.youtube.com/watch?v=-jMpIWbiaWA
    Es ist eben so mit unseren Politikern, wie Don Alphonso dennmals meinte: sie winseln leise oder heißen einfach nur Koch.

  230. Na schön, wem Le Monde nicht...
    Na schön, wem Le Monde nicht mondet, dann eben der Barbier. Mit der fast ähnlichen Artikelüberschrift, nur etwas weiter unten angesiedelt.
    https://www.lefigaro.fr/
    https://www.youtube.com/watch?v=LFt-iSxjmGs

  231. apropos zapfenstreich: meine...
    apropos zapfenstreich: meine wenigkeit bestellte sich wohl https://www.youtube.com/watch?v=UIVe-rZBcm4. da hätten die herren wenigstens etwas zu tun.
    .
    und mit was lässt luppus sich seinen zapfen streichen? https://www.youtube.com/watch?v=o-mCm7V7Jxo. ähnlichkeiten zu mutti und ihrem plof-alla nicht ausdrücklich ausgeschlossen.

  232. amüsanter wäre natürlich...
    amüsanter wäre natürlich https://www.youtube.com/watch?v=CS9OO0S5w2k&ob=av2e, vor allem, wenn man bei sich unerreichbar zeigenden freunden und den kümmerlichen staatsalmosen die künftigen unterbringungsmöglichkeiten bedenkt.
    .
    passender wäre natürlich das wappenmotto https://www.youtube.com/watch?v=GNCVvJfHrbg.

  233. sorry für den taz blogg hier...
    sorry für den taz blogg hier in den stützen, aber den anbieter für kaffee ins büro möchte ich doch vorstellen.
    https://taz.de/Bild-ohne-Frauen-am-Frauentag/!89231/
    schön, dass frau pohl am weltfrauentag die serviceleistung des kaffeebringens erbringt

  234. Donna Laura (08. März 2012,...
    Donna Laura (08. März 2012, 16:37), zarteste spitzzuengige, diese Musik, so habe ich mir sagen lassen, ist doch lange vor Ihrer Zeit en vogue gewesen. So um 1968 etwa.
    .
    Wie?
    .
    Achso!
    .
    Dann reden wir nicht weiter darueber. Nein, nein, ich schweige wie ein Grab.

  235. Hoppala, ich meinte 15:46. Im...
    Hoppala, ich meinte 15:46. Im Alter ist man ja oefter leicht verwirrt.

  236. @Försterliesel (5.3. 21:28):...
    @Försterliesel (5.3. 21:28): Byzanz, fürwahr! Und man merkt die höfische Übung des Zum-Schweigen-Bringens durch. Hingegen sieht man der Sache mit Wulff ihre kleinstädtisch-windbürgerliche Genese an.
    @mediensegler: wie ich gerade hörte, wäre das 4. vorgesehene Lied „over the rainbow“. Ansonsten soll es wohl recht bitter aussehen, viele abgesagte Gäste und dafür sich angekündigt habende Tröten. (Wie gesagt, angekündigt. Ob das auch wirklich passiert, bleibt abzuwarten. Mein Nachbar wird berichten.) [Mein Mann schaut es gerade an: oh ja, VIELE Vuvuzelas. Scheint so ein bißchen eine Art „Stuttgart 21“ zu sein, den Leuten nach, die das Fernsehen zeigte.
    @Dreamtimer: ja, da haben Sie die Erfindung, Zerfaserung und Verdünnung des Wortes seit den 90ern ganz gut nachgezeichnet. Allein, es bleibt der Verdruß, daß es eben auch nichts anderes war als eine freundliche Benennung der Bewußtseinsversklavung durch den willkürlichen Algorithmus.

  237. filou,
    .
    die katze in meiner...

    filou,
    .
    die katze in meiner wohnung ist aus dem tierheim, weil wir eine neue katze wollten, nachdem die alte irgendwann nicht mehr kam (war wohl ein hund oder ein auto schneller). die neue ist eher in der wohnung, kein freigänger.
    .
    überlegt euch einfach mal, ob ihr einer katz im tierheim und damit auch euch was gutes tun wollt.

  238. Ein selten trostloses...
    Ein selten trostloses Schauspiel! – Bitte keinen Zapfenstreich für mich…

  239. @bertholdIV –...
    @bertholdIV – Chefredakteurin Frau Pohl, mag mich wohl nicht. Ich kriege nicht einmal e-Kaffee zum Frauentag, sondern:
    Error 404 No such file
    No such file
    Guru Meditation:
    XID: 2170443126
    Varnish cache server

  240. @donna laura: "YMCA" - ouu, da...
    @donna laura: „YMCA“ – ouu, da hab ich eine Geschichte zu.

    Ich, Dorfbewohner (immerhin, uns Dörflern war die nächste Stadt Zürich und nicht Freiburg), zum ersten Mal in NYC. Anflug: aha, das ist also Stadt: wenn man mit dem Flugzeug von einem Ende zum anderen nur Häuser sieht. Übernachtung vorgesehen im YMCA. Auf dem Fußweg von der U-Bahn da hin: Straßenstrich und Knüppelschläger, wir mit dem auffälligen Rucksack unauffällig daran vorbeigeschlichen, man sieht ja, daß es schnell ungesund werden kann. Derweil mit einem zugelaufenen Engländer geplauscht, der erzählte, er hätte einen Billigflug zwecks Ausflug hierher genommen (das gabs damals in Mitteleuropa noch garnicht). An den Rap „Junkie’s in the alley with the baseball bat“ gedacht.
    Ankunft. Gebäude von außen erstaunlich nobel und großzügig, wunderbare Kacheln. Aber die „Zimmer“ echt 20er Jahre, eine Art Spind für Menschen, neben dem kleinen Doppelbett war kein Durchkommen für 2 Menschen mit Schmalseite hinter Schmalseite, jemand hatte zum Hohn den angeschriebenen 50$ für die Übernachtung noch einige Nullen angemalt. Es war schwierig, 2 Rucksäcke unterzubringen, einen mußte man immer bewegen. (Schrank? Welcher Schrank?)

    Etagenklo. Wieder sehr schön gekachelt, noch nobler als in Portugal, jedem Kachelfan geht da das Herz auf! Äußerst befremdlich und für Unwohlsein sorgend: die unten so weit offenen Türen zu den Klobuden. („Junkie’s ..“)

    Hinlegen wollen, Jetlag. Hitze: und zwar amerikanische. Also so eine Art Waschküche, aber kreislaufdestabilisierend (Ich habe mir seither geschworen, das Wort „schwül“ nur noch SEHR zurückhaltend zu benutzen, denn wenn man mal amerikanische Schwüle erlebt hat, ist europäische Schwüle sommerlich-nett). Fenster geöffnet, davor sind Gitter, denn es ist auf dem Stockwerk, unter dem die Halle überdacht wird. Es müffelt. „Platsch“. Irgendwie herrscht hier „Landluft“. Nachgeschaut: liegen da diverse geplatzte Plastiktüten, offenbar war es welchen zu weit zum Etagenklo…

    Wir denn doch raus, zum Empire State Building, da das in der gleichen Straße liegt, in der Hoffnung, oben wäre vielleicht ein bißchen Wind. Lift sehr nobel, Ankunft auf Aussichtsstockwerk ernüchternd: Betonfußboden wie Rohbau, und zahlreiche lärmige Ramschstände drin, über die man auf dem Jahrmarkt Tränen vergießen würde. Immerhin, der Balkon war hübsch. Dort ein wichtigtuerischer deutscher Tourist, der ständig nach dem Macy’s fragte, bis mir der Kragen platzte und ich ihn anbrüllte: „ja mach halt mal die Augen auf, DA unten, da stehts groß drauf!!“

    Am nächsten Tag sind wir weitergefahren, weil wir ja eine Rundreise machen wollten. Zum Flughafen Newark. Die Fluggesellschaft hatte derweil bankrott gemacht, so daß unser Flug nicht am Morgen ging, sondern für spätnachmittag neu gebucht werden mußte. Und zu Essen gab es nur welken Salat mit einer ekligen Soße, die anderen Büffets hatten zu. Nach einem Biß legte ich die Gabel weg und trug das Ding entschlossen zur Tonne. Ich war SEHR hungrig. Ich war noch nie so hungrig gewesen. Aber dieser verfaulte Salat war NICHT ESSBAR. Wenig später klaubte ein gar nicht so schlecht gekleideter offenbar Einheimischer ihn wieder raus und aß ihn auf, mit vorwurfsvollem Blick. Ich guckte erstmal reichlich entgeistert aus der Wäsche…

    Flugzeug, Essen! – Denkste. „Soulfood“: gekochter Truthahn mit Karamellsoße. Ich wußte vorher nicht, daß Geflügel so widerlich schmecken kann. Einzig der Mensch, der mit uns anfing zu schwätzen, war lustig. Er sagte, oh ja, vom Flughafen in die Stadt sei es ganz nah, bloß eine halbe Stunde! Am nächsten Tag wollten wir laufen, gaben es aber fast verdörrt nach kurzer Zeit auf, es stellte sich heraus, er hatte Auto-, nicht Fußgängerentfernung gemeint, also „nah“ bedeutete hier wie einmal quer durch den Schwarzwald…

    Dies meine allerersten Eindrücke der USA seinerzeit: es gibt erstaunlich Schönes, aber es ist zuvörderst ein Ort des körperlichen Leidens. Die ersten Eindrücke werden zwar mitunter revidiert, aber diese wurden es nie…

  241. cher Filou, doch, doch, das...
    cher Filou, doch, doch, das passt schon, zumindest einer der hits. aber schauen sie mal: https://www.youtube.com/watch?v=5fffb078iXU&feature=related. oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=ayHzg8oMvV0&feature=related. das gab es auch: https://www.youtube.com/watch?v=3rFXzSZ5Aqo&feature=related, https://www.youtube.com/watch?v=VEFmFMeXV3E&feature=related etc.
    in der hoffnung, mich zwischenzeitlich ein wenig gebessert zu haben.
    .
    zum ersteren haben sich wohl meine eltern amüsiert und auf laurette gespart, nun, das kommt davon. so etwas lief aber später trotzdem immer im partykeller, so gegen 4.20 u, wenn man sich alten platten schnappte: https://www.youtube.com/watch?v=b0k1v49C6hw&feature=related, https://www.youtube.com/watch?v=_aIhh9nFYv4&feature=related, https://www.youtube.com/watch?v=JskztPPSJwY&feature=related. das waren partys! mr. mojo rising, aber wem sage ich das?

  242. Grüsse vom...
    Grüsse vom Aralsee…
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    https://www.youtube.com/watch?v=anURcEjDUbI

  243. auch-einer, alle Katzen, die...
    auch-einer, alle Katzen, die mein Leben begleiteten, waren Muelleimerkatzen aus dem Tierheim. Bis auf die erste, die war ein Geschenk der Frau meines Professors. Sie glaubte, dass ich etwas zuviel ausser Haus waere (sie fuehlte eine muetterliche paedagogische Verpflichtung) und hoffte mich ueber die Katzenfuersorge etwas mehr an haeusliche Studien zu binden.
    .
    Die letzte Katze starb an dem Tag, an dem eine in Deutschland weltberuehmte Schriftstellerin ihre Schreibmaschine fuer immer verliess. Die Schreiberin vermisse ich nicht-die Katze aber treibt ihr postmortales Unwesen immer noch im ganzen Haus: Ein fluechtiger Schatten an der Tuer, ein seltsames Geraeusch am Heizkoerper, Kindergeschrei auf der Strasse, immer denke ich an Futternapf, Tueroeffnen, Katzenkisterl…
    …Im Supermarkt steuere ich automatisch zum Tierfutterregal, betrete ich den Schuppen, schaue ich nach dem Katzenstreu, im Schlafzimmer kontrolliere ich automatisch die Schraenke, koennte sie sich doch dort verkrochen haben…
    …jetzt ist erst mal Schluss mit der Kuemmerei. Vorlaeufig reichts mir.

  244. ...
    @tiger
    https://taz.de/Bild-ohne-Frauen-am-Frauentag!89231/
    sorry
    morgen wird ein arbeitssamer tag für alle banker/versicherer, diese ganze griechischen „futzelpapiere“ nach dem umtausch einzubuchen; viel spaß

  245. Vermutlich irre ich mich ja,...
    Vermutlich irre ich mich ja, aber auf mich macht der Ex-BP einen unversöhnlichen Eindruck.
    Die Medien werden sich in seinem Fall noch etwas mehr anstrengen müssen!

  246. liebe colorcraze, was sie...
    liebe colorcraze, was sie recht eindrucksvoll beschreiben, ist eben new york, und wie allseits bekannt, ist dies nicht die usa. vermutlich haben sie dort nicht nur wie in portugal kacheln gesehen, sondern auch die unaussprechlichen kleinen sechsbeiner mit den langen fühlern. die haben sie ebenso in den nobelvierteln. einmal über das wochenende auf das land gefahren, und schon sie sehen bei der rückkehr ihre küche wimmeln… new york ist nicht wirklich mein fall.
    .
    meine wenigkeit war auch einige zeit, gemeinsam mit gatten und den ersten erben, zum studium im land stationiert. da lernt man schnell die ganz anderen ausmasse kennen, und ohne auto macht es keine unumwundene freude, unterwegs zu sein, also besorgt man sich eines. die busse und besonders die züge können sie aufgrund der segregation nicht nutzen. man lernt auch die menschen recht schnell kennen, der alltägliche umgangston ist (oder war zumindest damals) in der regel recht freundlich, und an der uni war es weitaus weniger anonym als in deutschland, nur sollte man besser einige regeln zur distanzwahrung beherzigen, was sdg im allgemeinen nicht schwer fallen dürfte. trotzdem sass man nach dem basketballspielen mit teilen der fakultät regelmässig in der küche des supervisors und trank seinen weinkeller leer. was ich wirklich zu schätzen gelernt habe, sind die meist angenehmen begegnungen mit den fast immer freundlichen eingeborenen, von denen einige zu treuen freunden wurden. äusserst schwierig sind m.e. die sozialen bedingungen, aber das dürfte allgemeinwissen sein. es ist nicht alles schwarz oder weiss.
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    natürlich hat man seinen lynch, david lynch, geschaut, und macht sich zuweilen in der wüste so seine gedanken, ob gary auch wieder vom bezahlen an der minitankstelle zurückkommt, oder ob die ganze familie am spiess landen wird. das sind weiten, da kann ein mensch locker verloren gehen. dann erfährt man, dass es deswegen solange gedauert hat, weil die alte dame, die das geschäft schon seit den sechzigern betreibt, noch ein wenig mit dem charmanten reisenden plaudern wollte. die wüste ist schliesslich keine favela.

  247. Schlecht ist das Modell nicht:...
    Schlecht ist das Modell nicht: Redakteure tragen ihre Zeitung selbst aus. Das war in der Barockzeit Alltag: Claudius hat den Wandsbecker Boten so vertrieben. Und die Schwarzwälder Bauern ihre Kuckucksuhren. Eine Zeit, in der Autohersteller „Überführungskosten“ verlangen, kann noch viel lernen.

  248. Na, Sie feierten Feten, beste...
    Na, Sie feierten Feten, beste Laura! Unsereiner musste sich politisch bewaehren. Nix war mit wilden Taenzen. Irgendwann stand ich mit wodkabetriebenem Motor auf dem Tisch einer linken Spiessergesellschaft, hielt eine flammende Rede (ich bin ein begabter Rethor) gegen irgendwas (war auch egal) wurde rausgeschmissen und ein sehr huebsches Maedchen erklaerte sich solidarisch (Solidaritaet ist Menschenpflicht). Fuersorglich begleitete sie mich in mein Appartement; das Runde muss in das Eckige (alte Fussballerweisheit)…
    …dann spielte ich ihr meine frischeste Entdeckung aus Haendels Zettelkasten vor https://www.youtube.com/watch?v=9WoXr_Oc-mk, und als sie begann zu gaehnen, stellte ich fest, dass es BH-Verschluesse gibt, die ich noch nicht kannte. Ihrer war vorne. Sowas darf einem Grobmotoriker nun wirklich nicht passieren.
    .
    Und das naechst Mal erzaehle ich von Elvira und ihrer ersten Begegnung mit Julchen Greco.
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    Das wussten Sie nicht? Doch! Ich bin Romantiker. Meistens. Fast immer. Wenn es sich ergibt. Oder so.

  249. @ donna laura: ma Chère,...
    @ donna laura: ma Chère, solange Sie sich noch an diese Zeiten erinnern können, ist ja alles in Ordnung. Und wenn sogar noch die Einzelheiten vor Ihnen stehen, sollten Sie erst recht zufrieden sein. Lieber filou, Ihre wie üblich leicht ungehörigen Vermutungen passten einfach nicht zu diesem erhebenden Abend, der allen Zapfenstreichlern noch lange die Ohren (oder war es die Kasse?) klingeln lassen wird.
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    Ein dezentes Halali wäre wohl eher angebracht gewesen. Aber man hatte es ja nicht mit Jägern, sondern mit Sammlern zu tun.
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    @ colorcraze 20:03: Ja, so war’s. Sehr verwegen, zu diesen Jahreszeiten in die große Stadt zu fahren. Und ich darf bestätigen, es hat sich fast nichts geändert. Okay, vom Empire State sieht man zwei Wolkenkratzer weniger. Gibt einen Abzug in der B-Note. Und auf Batman ist auch kein Verlaß mehr.

  250. liebes ChainMail, nun, das...
    liebes ChainMail, nun, das halali deutet regelmässig das ende der jagd an.
    insofern dürfte man es hier mit einem hahali zu tun haben. denn in gewisser hinsicht wird dieses finanzferkelchen noch ein wenig durch die buchstabensuppe getrieben werden, je nach dem, was die staatsanwaltschaft verlautbaren lassen wird.
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    halal verhält sich der typ aber durchaus nicht, auch wenn er sich bemüht, dergestalt zu erscheinen. makruh träfe es momentan eher.

  251. @ donna laura: entzückend,...
    @ donna laura: entzückend, Ihre so ungemein passende Ausweitung.
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    Ich sinnierte in diesem Moment über die Doppelbedeutung. wiki beschreibt es sehr schön ‚… bedeutet Halali eben nicht im Französischen ha là li also ha, da liegt er (der Hirsch), sondern entweder einen kurzen, sinnfreien Ruf an die Hunde, um sie anzufeuern, oder leitet sich ab von hal à luy – hal à luy, d.h. Hetz auf ihn (den Hirsch) – hetz ihm nach!.
    .
    Wir bewegen uns, selbst nach so langer Zeit, wieder d’accord, wie erfreulich! Ein Optimist, wer heute abend das Ende der Jagd sah.

  252. @donna laura/08. März 2012,...
    @donna laura/08. März 2012, 23:52
    „Sau tot“ haette es wohl eher getroffen!

  253. Nein diese 68er....
    Nein diese 68er.

  254. @B4 – Kaffee in Pappbechern!...
    @B4 – Kaffee in Pappbechern! Bei uns wird der in Villeroy & Bloch serviert!

  255. Re Hollande/Sarkozy

    Carla...
    Re Hollande/Sarkozy
    Carla (Sarkozy) ist wieder da. Auf TF5 gestern Abend. Sie nahm an einer Runde (3 Männer, 3 Frauen) teil. Chatten. Langweilig.

  256. "Halal" ist sowas wie...
    „Halal“ ist sowas wie „Koscher“, nur auf mohamedanisch.

  257. Der Tiger 09. März 2012,...
    Der Tiger 09. März 2012, 07:09
    Ernst Bloch war Marxist und hat keine Urinale & Zuckerdöschen produziert.

  258. lieber Grimaldeli, ganz...
    lieber Grimaldeli, ganz ungerne nur widerspreche ich, doch ich muss: um in ihrem bild zu bleiben: die ’sau‘ röchelt noch.
    .
    im übrigen würde ich davon ausgehen, dass er weniger eine ’sau‘ denn ein altschneider ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Altschneider.

  259. cher Filou, für gieriges und...
    cher Filou, für gieriges und für schleimiges benötigt man sicherlich zwei verschiedene geschirre und bestecke.

  260. Ich jedenfalls begriff das...
    Ich jedenfalls begriff das Wortspiel.

  261. @donna laura/09. März 2012,...
    @donna laura/09. März 2012, 14:08
    Merci pour le „link“!
    War nicht direct noetig!
    In meiner Familie hat man diese Begriffe mit der Mutterbrust……!
    Aber ich denke, Ihre Interpretion trifft es auf den Punkt.
    .
    Durch die Anregung auf Jagsignale hab ich heut morgen uebrigens gleich das „sautot“ als Klingelton fuer die Gruppe meiner EXen runtergeladen!

  262. @medienseger: das waren die...
    @medienseger: das waren die ex-jugo-s beim versuch Deutschland in ihre internen Probleme reinzuziehen …
    https://dejure.org/gesetze/StGB/80a.html

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