Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die vielleicht beste aller möglichen Mesalliancen

| 28 Lesermeinungen

Wer Geld hat, dem wird nicht nur Geld, sondern manchmal auch eine passende Vermögensverwalterin gegeben: Klassenunterschiede und erhebliche Defizite können sich bestens ergänzen, wenn man sie in der Beziehung richtig mischt.

Wenn wir keine Rivalen hätten, würde sich der Genuss niemals in Liebe verwandeln.
Marcel Proust

Um es kurz zu machen: Der V. heiratet seine Vermögensverwalterin G.. Da hier aber die saftigen Details dieser Verbindung nicht zu kurz kommen sollen, möchte ich an dieser Stelle ganz unvoreingenommen im Vorgriff sagen, dass eine Vermögensverwalterin natürlich kein natives Vermögen braucht, wie ein Autofahrer keine Autofabrik besitzen muss, ein Spezialist für Krebserkrankungen auch keinen Krebs haben muss, und ein Gefängnisdirektor keine Haftstrafe absitzen muss. Unvoreingenommen ist daher zu darüber sagen, dass man dagegen nichts sagen kann.

Nun ist unsere kleine Welt des Westviertels aber nicht ganz unvoreingenommen, und wie die Alten schon über Bankdirektoren sungen, so pfeifen die Jungen auch heute noch über ihre längst vergangenen Techtelmechtel mit Bankdirektorentöchter. Und in so einer Welt sorgt es natürlich erst einmal für eine gewisse Verwunderung, wenn so ein – inzwischen nicht mehr ganz junger – Sohn einer Bankangestellten anheim fällt, die sich schon bisher um seinen Geldbesitz kümmerte und nun dazu übergehen wird, den Rest auch noch zu kontrollieren. Es ist eine freundliche Übernahme, denn der V. hat es nicht so mit Vermögensdingen, und generell ist es auch eine Fehleinschätzung zu glauben, dass man sich, so man Vermögen hat, automatisch darum kümmern muss: Das machen vielleicht welche, die es im Schweisse des Angesichts ihrer Anleger erworben haben, aber wenn es einem einfach so zufällt, ist man dankbar, wenn jemand einem diese Bürde abnimmt.

Selbst für den V., der es mit viel Hilfe seiner Eltern gerade mal zum bayerischen Abitur am leichtesten Gymnasium der Stadt gebracht hatte (man muss sich das vom Niveau her in etwa so schlimm wie die Erringung einer Promotion in Nordrhein-Westfalen oder Berlin mit 20 Jahren vorstellen), und dessen literarische Neigungen allenfalls rudimentär ausgeprägt sind, gibt es schönere Lektüre als Anlageprospekte und Abschlussberichte. Und wie ich nun im Gespräch mit einem Freund, der ebenfalls sehr viel auf seine Exbeziehung mit der Bankdirektorentochter P. hält, erfahren habe, sah sich der V. erst mit der grossen Krise gezwungen, seine Beraterin zu fragen, was da eigentlich mit seinem Geldvermögen los sei, das sich da rasend schnell in Nichts auflöste. Dass es diese Beraterin G. überhaupt gab, dass sie stofflich und nicht nur als Aktenzeichen der Bank existierte, bemerkte er übrigens auch erst, als er sich dann in jene Geschäftsstelle quälte; davor war sie etwas, das er mit dem Vermögen übernommen hatte, und Briefe an seinen Steuerberater schickte.

Ich kenne den V. und sein phlegmatisches Wesen, und wenn nun berichtet wird, wie mannhaft er die Verluste der Krise hinnahm, während andere mit den Sportwägen und Koffern über Alpenpässe in die Schweiz fuhren, dann wird das wohl so gewesen sein. Mit dem Blick über die Jahrhunderte relativiert sich ja vieles, Kriege, Börsenkräche, Inflationen und Währungsreformen kamen und gingen, aber die Familien blieben bestehen, und nach einer Weile war das Geld auch wieder da. Und wie es nun einmal so ist, war er dann öfters in jener Bank, hörte sich defensive Anlagestrategien an und sah auch keinen Anlass, seiner Beraterin Schmerzen zuzuführen, wie es so viele andere gemacht haben: Indem sie nämlich das Geld den Beratern nahmen und in Immobilien steckten. Bei der Familie des V. und ihrer Häuser, muss man sagen, hätte sich das auch kaum mehr gelohnt, denn all die alten Tanten hatten mehr Wohnraum hienieden zurückgelassen, als dass es einer allein hätte bewohnen oder auch nur sinnvoll bewirtschaften können. Der V. also hielt seiner Verwalterin die Treue, und weil die Stadt klein ist und sie auch gern nebenbei ein wenig über tägliche Gewohnheiten plauderten, muss er es wohl einzurichten gewusst haben, dass man sich – zufällig – hin und wieder auch ausserhalb der Bank traf. Und wie das eben nun mal so ist, so ist es auch gekommen.

Wir alle also haben jeden Anlass zu glauben, dass es sich mehr um eine Art gewünschtes Management-Buy-In handelt, denn um einen räuberischen Akt, sich ein Vermögen teilanzueignen, das der jungen Dame weitaus besser als dem V. bekannt war. Und so sind die Reaktionen auch gar nicht so schlimm, als wenn er anderweitig eine Frau erwählt hätte, die ausser einem scharfen Geist nur wenig in die Ehe mitbringt, das beweisen könnte, dass sie selbst ihr Vermögen trefflich mehren konnte. Im Gegenteil, nach einem kurzen Moment des Erstaunens geht man auf breiter Front dazu über, diese Verbindung richtig gut zu finden. Es sieht wie eine sinnvolle Ergänzung aus, und hätte die Verwalterin wirklich auf die Überholspur des Lebens gewollt, wo all die Drängler und Erfolgreichen, die Vielverdiener und Esaberauchnötighaber sind, dann hätte sie in diesem Bankhaus sicher bessere Alternativen gefunden, als ausgerechnet den V., der in diesem Dasein nirgendwo mehr ankommen wird, wo er nicht schon ist.

Damit ist er fraglos die ideale Kund- und Partnerschaft für die G., denn wo andere immer nur nach Rendite plärren und für 1% alle guten Ratschläge ignorieren, ist der V. zufrieden, wenn sich jemand darum kümmert, und bekommt auch keinen Schreikrampf oder was sonst so passiert, wenn sich durch eine Unwägbarkeit die Hoffnungen auf Profit als überteuert erweisen. Sie kann dagegen frei von Bankzwängen das tun, was sie selbst für richtig hält, und generell wird das sicher eine rundum ehrliche Ehe, wo nicht der eine beim Verkauf eines Hauses die Hälfte schwarz nimmt, um im Krisenfall etwas auf die Seite geschafft zu haben, wie das sonst wohl nicht ganz selten vorkommen soll (Sie glauben ja gar nicht, was für Überraschungen manchmal auftauchen, wenn so ein Mensch mit wenig Vertrauen stirbt, von Koffern voller Markscheine bis zu Unterhaltszahlungen, die man besser fortführt, will man keinen Skandal).

Und umgekehrt – auch das ist so eine gut begründbare Erfahrung – brechen Beziehungen zwischen Arm und Reich oft an der Fassungslosigkeit über das Verschenken von Chancen und Gelegenheiten auseinander, die die einen nie erhalten würden, und die den anderen viel zu stressig sind, vielleicht auch, weil sie aus Erfahrungen wissen, dass da noch bessere Möglichkeiten kommen werden. Die Vermögenden sind nicht bereit, die Preise des Unangenehmen – ein Umzug, Hektik, mehr Arbeit – auf sich zu nehmen, die andere aus Angst, so eine Chance käme nie wieder, jederzeit zahlen würden. Das fängt bei Einladungen zu grauenvollen Standortbällen mit Regimentbigband an, zieht sich über sinnlose Karriereangebote hin und führt spätestens zum grossen Krach, wenn der geplante Nachwuchs nach Oxford soll. Hier nun ist jedoch eine Frau, die sich auf bestimmte Tätigkeiten versteht, und ein passender Bereich, in dem sie sich nach Lust und Laune ausleben kann, zum Vorteil beider Partner, so dass jeder nach seiner Natur leben kann. Das sieht gar nicht schlecht aus, keine Zweckehe, sondern eine Ehe mit Zweck. Letztlich ist das auch nichts anderes, als wenn der Besitzer eines Parks eine Frau heiratet, die gern Rosen züchtet. Und ausserdem hat die G. schon beruflich genug Erfahrungen mit den, sagen wir mal, speziellen Eigenheiten dieser Kreise und ihrer Kanten. Das, sagt die allgemeine Meinung, wird gut gehen.

Man erlaubt sich allenfalls den Scherz, dass sie nun ihren Gatten zuallererst dazu bringt, in das sprichwörtliche fallende Messer zu greifen, und in Gold zu investieren, da es gerade zu einem tiefen Fall ansetzt, aber das sind ja auch nur zwei Ringe und wer weiss, vielleicht rät sie ihm doch zu Platin, das weniger volatil ist, oder gebrauchten Ringen, die die Anfangsverluste reduzieren helfen. Ansonsten ist alles eitel Freude und Sonnenschein, und wäre dieser Sektor nicht so stark männlich dominiert, würde man auf unserer Seite das Angebot genau evaluieren und auf seine generelle Markttauglichkeit prüfen, denn Söhne, die das Leben nur geregelt kriegen, wenn es andere für sie regeln, haben wir noch mehr auf Lager. Aber die anderen Verwalter sind Männer, und ausserdem hatten die real existierenden Männer aus dieser Branche in jener kleinen Stadt dummerweise so luxemburgische Unterlagen ihrer Klienten im Büro, als die Fahnder kamen, was eine andere Geschichte wäre, die ich vielleicht später aufschreibe, wenn es den Nichtkunden der G. nicht mehr so weh tut und ach so, ja, also, was ich sagen wollte:

Natürlich gibt es da jede Menge Defizite, auf beiden Seiten, aber die gibt es immer, und hier passen sie bestens zusammen. Das wird schon, und wenn nicht, dann ist immer noch genug da. Und das wiederum sind so Sätze, die gehen den einen einfach so von den Lippen, weil sie es nicht anders kennen, und die anderen bringt es zur Weissglut, weil es nie so sein wird – Mesalliance eben.

HINWEIS:

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28 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Und ausserdem funktioniert dort auch das Layout, wie es soll GGRRRRRR!

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      Tut mir leid wegen der zerschossenen Bildabstände, ich habe versucht, das mit HTML zu machen, aber es geht nicht.

  2. Titel eingeben
    so weit so schön!

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      Hier würde ich fast wetten, dass es auch nicht hässlich zu Ende geht.

  3. Schöne fremde Welt
    Für mich sind solche Erzählungen wie die, die ich als Kind las: exotisches aus fernen, fremden Ländern, mit Mohren, die hier als Lampen oder nickend in Kirchen zu sehen waren…

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      Mir geht das ja auch immer so, wenn ich Geschichten aus Berlin lese, wo die Menschen auf die Strasse gehen, weil sie in einem beliebten Viertel über 5 Euro Miete pro m² zahlen müssen und meinen, ein Anrecht darauf zu haben und nicht etwa in Viertel zu ziehen, in denen sie sich die Miete leichter leisten können. Ich mein, klar dürfen sie das, aber als Betrachter von Aussen ist das schon etwas seltsam.

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      Was ist daran seltsam ? Daß Menschen, die vielleicht seit Jahrzehnten in ihren Altbauten leben, sich gegen nicht bezahlbare Modernisierungen wehren, kann doch niemanden ernsthaft wundern. Als Vermieter sieht man das vermutlich aus einer anderen Perspektive , das ist ebenfalls nachvollziehbar , aber mir eigentlich ziemlich egal.

    • Sicher, das sind so die Probleme, aber wer mietet, muss nun mal grundsätzlich damit leben, dass es kein Eigentum ist. Als Vermieter kann man das durchziehen, oder resignieren und es dann den skupellosen Haien überlassen. Am Ende gewinnen dann die Haie, und sonst keiner. Es ist also alles nicht so einfach.

  4. hans
    Tolle Geschichte! Rührt einen zu Tränen. Und dann die tollen Fotos! Bestimmt ohne Stativ bei den bewegendn Objekten. Diese Mesalliance von Grusel und Langeweile hat auch was dämonisches. Man fängt an, alles in einem anderen Lichte zu sehen.

  5. Faszinierend was die alles mit ihrem js machen.
    Eventuell könnte es helfen, das Bild in zwei geschachtelte einzuschließen, müssten Sie mal ausprobieren, ob der sich überlisten lässt.

    • Das HTML-Tag ist natürlich verlorengegangen
      Also mal versuchen, das in zwei geschachtelte Paragraphs einzuschließen.

    • Ich mache nachher mal einen Testbeitrag und probiere das aus, danke!

  6. Welch wunderschöner Titel,
    Welch wunderschöner Titel, welch angenehme Prosodie, welch treffliches Zitat! Wie immer bestens bebildert, Champion der Champions League der Gesellschaftschronisten!

  7. Needless to say
    Needless to say, dass es sich hier einmal wieder um eine der gelungensten Bestandsaufnahmen zur Lage unserer lieben alteuropäischen Nation handelt. Gilt es doch nun, mit Verwaltern u. Sachbearbeitern die Reste zu teilen. Lustig auch, dass V. sich hierfür mit einer zusammentat, die dem Eingebrachten schon vor der Mesaillance zum Schmelzen verhalf. Der Phlegmatiker scheint von enormer Melancholie! Passt ja auch ganz gut zu Good Old Europe. V. ist Europa, G. die EU.

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      Ich darf das vielleicht präzisieren: Solche Depots entstehen ja nicht plötzlich, meistens sind sie steinalt, wurden drei Generationen vorher angelegt und verschmelzen dann mit anderen in die Gegenwart. Da sind dann meist grundsolide Werte drin, und wenn man sie verkaufen würde, müsste man etwas anderes kaufen, und sich informieren… also lässt man das so, Und die Finanzkrise hat das alles eben umgepflügt.

      Generell denke ich auch, dass man da zuerst den Anleger in die Pflicht nehmen sollte: Wer sich nicht darum kümmert oder rcherchiert, dem ist nicht zu helfen. Egal ob das nun Gier oder Faulheit ist.

    • Um im Bild zu bleiben
      – also das alte Europa in die Pflicht nehmen?
      Ein interessanter Gedanke. Aber vielleicht auch etwas unrealistisch.

      Nichtmetaphorisch gesprochen: Vermögensschmelze gab es doch immer schon, in allen Jahrhunderten, meist spätestens in der 3. Generation. C’est la vie, wie die Franzosen so schön sagen.

      Mal ehrlich, lieber Autor: Sie ärgert doch, dass der Mann geheiratet hat und noch ein schönes Restvermögen hat!

    • Nein, ich bin ganz im Gegenteil froh, dass endlich das Gejammer über das schöne Geld, das man in der Krise verloren hat, ein Ende hat. Das war keine gute Zeit, das waren keine guten Gespräche, auch wenn ich fürchte, dass darüber die Lehren aus der Finanzkrise vergessen werden, wie auch die Schäden in Europa und die weiteren Folgen.

  8. Oxford und der Familienkrach
    Motto: Marcel Proust – „Man liest eben Zeitungen, wie man liebt: mit verbundenen Augen. Man versucht den Dingen nicht auf den Grund zu gehen.“

    Hintergrundinfo zum Streit wegen des Nachwuches in Oxford:
    Studienanfänger jährlich in Deutschland ca. 450 000
    mit deutschen Abitur in Oxford akzeptiert : 22 im Jahr 2012, ein Jahr zuvor 14 Studierende

    Oxford schönes Klischee, das gerne verwendet wird, aber Streiten deswegen lohnt nicht

    • Titel eingeben
      Oder sonst irgendwas aus dieser Liga. Weil das Kind sonst nichts werden kann im internationalen Vergleich, und es hat, hochbegabt, wie es ist, ein Recht darauf. Ich höre sowas dauernd, finde es auch nicht richtig, aber nachdem vielen schon die staatlichen Schulen nicht mehr reichen, muss man sich nicht wundern, wenn es so weitergeht.

    • Dr. h. c. phant.
      Das waren jetzt die mit deutschem Abitur.
      Interessieren würde mich jetzt noch ein Aufdröseln nach Staatsangehörigkeiten und Art und Ort des Abschlusses. Möglicherweise machen da ja einige „Vorbereitungsumwege“ qua Internaten in englischsprachigen Ländern, oder derlei.

  9. Crisis? What Crisis? - "Never sell Shell"
    Von welcher Krise „redet er“ denn? Das war eine Chance günstig einzukaufen.

    Ich nutzte diesen veritablen Einbruch, um mein Portfolio zu erwarten.

    Jetzt sind gerade die großen und soliden Minenwerte im Angebot. Ich empfehle BHP und Goldcorp. Meine Dauerempfehlung Nestle oder ExxonMobil – mal sich den 20 Jahreschart anschauen…

  10. Luminous sound.
    You dream
    in the sound
    of a luminous
    darkness, your
    delicate care
    appears in my
    mind like a
    loving idea.

    Francesco Sinibaldi

  11. Titel eingeben
    Genuss, jetzt nörgelt der auch noch am Genuss herum. Ist denn hier gar nichts mehr heilig?
    .
    Aber der Seitenhieb auf die Karriere wurde von den Lesern wie immer selbstverständlich gerne genommen: Man erbt genug Verpflichtungen und Identität dazu, was soll da noch „Karriere“? Die „Realien der Herkunft“ werden schon für alles sorgen. Und bei manchen womöglich nicht zu knapp und häufig unvermeidlich und gegen Willen. Man weiß es – und liest es aus berufnem Munde doch mmer wieder gern.
    .
    Und unser Park war einfach zu vorwitzig. Der wurde in die Hand genommen.

  12. Tja, ein tüchtiges Eichhörnchen
    hat schon so manchen alten Nußbaum geplündert, dabei aber auch, wenn auch oft aus Vergeßlichkeit, viele neue Nußbäume gepflanzt.

  13. La mémoire et un sourire.
    Doucement,
    et comme
    le chant d’une
    pensée, le
    tendre oiseau
    retrouve le
    sourire de
    l’aimable
    jeunesse.

    Francesco Sinibaldi

  14. hans
    … und der letzte löscht das Licht.

  15. Beste aller mesaliancen
    Herr Neu vergisst sich ganz, hat also keine Söhne, ausser Schwiegersöhne, die ihm Enkel producieren, denen Neu sich ganz widmet, so sehr, dass er absichtlich samt Frau, Töchter
    untergeht, also nie da war. Kein Grabstein, keine Grabrede, keine Haus, dass an ihm erinnert!
    GrafGudenus, Paris

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