Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Als Gaffer in besseren Flutkreisen

| 69 Lesermeinungen

Ein überfluteter Auwald ist, lamdschaftlich betrachtet, ein Ort der Idylle und des Friedens. Damit es auch so bleibt, sollte man allgemeine Regeln der Höflichkeit im Umgang mit den oft gut situierten Anwohnern beachten.

I’m living in a world, where sex and horror are the new gods.
Frankie goes to Hollywood

Nach einigen weniger schönen Maientagen machen sich nun Menschen in Scharen auf, um an den Ufern von Flüssen und Bächen nach dem Rechten zu sehen, ohne dass sie dafür ein Recht hätten. Das kommt daher, weil an besagten Flüssen und Bächen sehr oft jene Wohnlagen befindlich sind, die man allgemein als „gut“ bezeichnet, und man, ehrlich gesagt, gar nicht auf Besuch eingestellt ist und man mit Anliegerstrassen auch dafür sorgt, dass er nicht so häufig kommt. Quod non licet Bovi, licet Danubi: Dass die Donau in das idealtypisch beschriebene Westviertel dieses Blogs, das dummerweise in der Region des ehemaligen Auwaldes errichtet wurde, mit Macht und Matsch kommt, dafür haben wir natürlich vorgesorgt. Wir haben Pumpen. Aber leider keine Käseigel für all jene, die nun kommen und zuschauen wollen, wie wir jämmerlich in den Fluten ertrinken. Und nein, Eierlikör haben wir auch nicht.

Aber wenn Sie schon einmal da sind, möchte ich es nicht fehlen lassen, Sie ein wenig in die guten Sitten und das Benehmen hier einzuführen. Das beginnt schon bei der Anreise: Wir fänden es ganz reizend, wenn Sie nicht mit dem Automobil kommen. Das Wetter ist schön, nehmen Sie lieber das Fahrrad und haben Sie nachher auch keinerlei Probleme, einen Parkplatz zu finden. Hier ist es nämlich so, dass die Ausfahrten in aller Regel breit und die Parkplätze auf der Strasse schon voll sind, weil die gefährdeten Kellerinhalte teilweise in die Garagen verbracht wurden. Und sollten Sie doch einmal ihre Unterschichtschleuder 1 cm in die Einfahrt ragen lassen, so sind wir hier der Meinung, dass Sie die Anfahrtswege für die Feuerwehr versperren, und hier wohnen auch führende Mitglieder der örtlichen CSU mit direktem Draht zur Polizei und ich sage mal: Sollte ein Deich brechen, das Wasser kommen und Sie ihren Wagen nicht mehr vorfinden, ist das sicher ein interessanter Heimweg. Und so geschmackherzlos, dass wir Ihren aufgedunsenen Kadaver als Sandsack nähmen, sind wir auch nicht.

Natürlich ist uns hier auch bewusst, dass es beim Befahren überfluteter Strecken so schön spritzt wie sonst nur in der Übertragung einer Motorsportveranstaltung, für die Sie selbstredend ein TV-Abo haben, natürlich ist uns bekannt, dass es vorgebliche Nachrichtenportale gibt, die Filmchen wie „Wakeboarden im Strassengraben“ oder „Drifts in der Flut“ verbreiten. Aber diese dreckgen Aasgei Angebote werden Sie fraglos auch ganz gross rausbringen, wenn dabei etwas Schlimmes passiert und genau dann alle Telefonleitungen belegt sind, weil man gerade andere falsch geparkte Autos abschleppen lässt. Kurz, die Entdeckung der Flut als Freizeitpark ist etwas, das Sie vielleicht in schlechteren Wohngegenden versuchen sollten; aber hier gilt das nicht als wünschenswert.

Wir begrüssen natürlich, dass Sie sich von der Lage selbst ein Bild machen wollen. Aber dieses Bild sind nicht irgendwelche herumliegenden Gartenschläuche oder sonst etwas, das den Eindruck vermittelt, hier stünde die Apokalypse bevor. In den meisten Regionen, wie auch hier, haben wir überflutete Auwälder und Überlaufgebiete, und dort ist es sicher leichter, spektakuläre Aufnahmen für Ihr Facebook zu machen. Anhaltendes, angestrengtes Gaffen durch Gartentore und über Zäune sehen wir eher kritisch und nicht als Anzeichen echter Anteilnahme. Sie werden sicher verstehen, dass es bei uns als möglicherweise Betroffene nicht eben die Bereitschaft für Kommunikation erhöht. Ausserdem, was sollen wir sagen? Eine Ecke im Keller ist feucht. Das Grundwasser ist aber noch nicht hoch genug. 1999 war schlimmer, 2005 auch, aber damals hatte es keine Folgen und so wird es auch diesmal sein. Nein, wir können nicht mit Passauer Bildern aufwarten, auch wenn das natürlich spektakulärer als die Rosenurwälder der Anwohner ist.

Auch ist es nicht wirklich ratsam, halb enttäuscht dann nachzufragen, ob wir den wissen, wie es in Passau aussieht, in Deggendorf oder in Niederaltaich, und dann sogleich das nachzutragen, was Sie in Ihren Medien so aufgelesen und in Ihrem Kopf noch aufgebauscht haben. Natürlich verfolgen wir die Meldungen, wenn es uns nötig erscheint, aber wenn der Onkel Toni vom Kettenrauchen Lungenentzündung hat, haben Sie ja auch vielleicht noch andere Gesprächsthemen als den Lungenkrebs von der Theres und den Hirntumor vom Alfred. In diesem Viertel ist man aufgeschlossen, man hat durchaus weitere Themen und ganz ehrlich, nach drei, vier Tagen ist so eine Flut zwar immer noch gefährlich, aber auch irgendwie ausdiskutiert. Auch alle Erinnerungen an 99 sind schon durch, und alle Debatten zur Sinnlosigkeit des Bauens im alten Weg des Flusses.

Ansonsten, wenn da irgendwo ein rotes Band ist: Gehen Sie nicht weiter. Wenn die Anwohner so nett sind und erklären, dass da unten im Gries ein paar tiefe Löcher sind, die man jetzt im ablaufenden Schlamm nicht sieht: Versuchen Sie es nicht und schicken Sie auch keine Hunde und Kinder zum Testen vor. Uns ist auch durchaus bewusst, dass einige, der örtlichen Elite vorbehaltene Sporteinrichtungen gerade bis zur Decke im Schlamm stehen, auf der anderen Seite des Damms: Warten Sie mit dem Sozialneid bitte, bis Sie unsere Gegend verlassen haben. Sicher, der Damm gehört allen und die Rede ist frei und die Neugier des Menschen ist unersättlich: Aber wir fahren ja auch nicht zu Ihnen und lachen Sie aus, wenn die Jahresabrechnung für Strom und Wasser die Dämme Ihrer Dispokredite einreisst. Ein jeder trage sein eigenes Leid und schippe dem anderen nichts drauf, wenn der es merkt.

Nehmen Sie als Erkenntnis mit, dass es ist, wie es ist, dass man nichts machen kann, dass man sich eben mal niederlegt und nicht mehr aufsteht und wenn er einmal kommt, wie man in Bayern sagt, dann geht man eben mit. Seien Sie dankbar, dass sie heute auf dem Hochufer mit Blick auf Häuser oder die Fabrik gemietet haben, und nicht Nachlässe von drei Generationen aus dem Keller retten müssen, die in die Garage gewuchtet werden, und all die Agapanten, die vom Kellerabgang in den Garten sollen. Mal ist das hier Wohnen am Naherholungsgebiet, mal ist es eben Katastrophengegend, aber deshalb ist hier noch keiner weggezogen. Nur das teuerste Haus der Stadt, das hier gerade zum Verkauf steht, nun, da haben sich die Besitzer nicht den idealsten Zeitpunkt für den Scheidungskrieg herausgesucht: Ich denke, es wird noch ein paar Wochen dauern, bis das alles vergessen ist, und wieder Menschen in die allerbeste Lage der besten aller möglichen Welten ziehen, und dafür auch den ein oder anderen Preis zahlen. Denn mit der Flut geht auch der Gaffer, dann ist es hier wieder ruhig und angenehm, und die Katzen schalten vom Alarmzustand auf Verwöhnprogramm zurück.

Und sollten Sie sich über die Gelassenheit wundern, mit der man hier sogar noch in solchen Situationen anderen Vorschriften macht und sie zurechtweist: Ja, das ist eben so und schon immer so gewesen. Sollte man tatsächlich Angst haben und mit den Nerven runter sein, dann wäre das eben so. Aber man zeigt das nicht. Wir machen vielleicht ein paar derbe Spässe, über die Sie gerne lachen und daheim erzählen dürfen, dass diese Menschen dort gelassen auf die Fluten blicken, die diesmal andere schlimmer treffen, und denen man nur wünschen kann, dass ihr Besuch sehr viel hilfreicher ist.

HINWEIS:

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69 Lesermeinungen

  1. ergo sum sagt:

    Wehe, wehe, wenn ich auf die Dämme sehe
    Falls die Dämme aufweichen sollten wie bereits anderenorts, könnte es allerdings weniger amüsant werden.

  2. E.R.Binvonhier sagt:

    Tja,
    es wird wohl auch anderswo Leute geben, die sich auch in der Not nicht gemein machen wollen.
    .
    …und da auch CSU- Granden betroffen sind, dürfte die An-Teilnahme an den Hilfsgeldern
    gewährleistet sein.
    Die kommoden Verhältnisse sind schützenswert.

  3. Der Tiger sagt:

    auf trockenen Füßen trotz der Fluten
    Sehr geehrter Don! Ich hatte mir in den letzten Tagen ernsthaft um Sie Sorgen gemacht. Nun freut es mich zu lesen, dass Sie trotz gestiegener Fluten Ihren Humor nicht verloren haben!

  4. geier333 sagt:

    hans
    Ist es gestattet, mit dem Außenboder vozufahren und eine kleine Flutwelle zu erzeugen? Nur so zur Begrüßung, versteht sich. Wo doch die Freiheit der Meere grenzenlos ist. Und keine Drohne droht.

    • Demokratiedefizit sagt:

      So ein Seeblick ist sicher, außer bei Hochwasser, sehr beruhigend,
      aber wenn man mal wochenlang gewartet hat, bis der Main durch die Kellerwände drang, dann baut man das Familienheim lieber an einen Hang mit Blick auf Offenbach. Auf die Entfernung sieht man dann auch nicht mehr, wie’s da zugeht.
      Da beruhigt dann der Abstand zur Carl-Ulrich-Brücke.

    • donalphonso sagt:

      Man war sich sicher, dass so etwas mit den Staustufen nie mehr passieren würde. Absolut sicher. Und bis 1999 hat es auch gestimmt. Ab 1999 dann vier mal nicht mehr.

    • colorcraze sagt:

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      Wie sind die örtlichen Auswirkungen? Keller nur durchfeuchtet (=Schimmelzucht) oder sogar naß (“alles muß raus”) oder laufen sie sogar voll? So arg wie in Dresden oder Passau wirds ja wohl nicht sein?

    • donalphonso sagt:

      Banal. Im Prinzip ist es so, dass man bei uns ein Wehr aufgemacht hat und deshalb der Auwald bis an die Grenze vollhgelaufen ist. Von vorn kam die Donau und von hinten kamen die Katastrophentouristen, und dann zogen sich beide wieder zurück.

    • colorcraze sagt:

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      Na dann ist es ja nicht schlimm, der Auwald muß ja ab und an mal ein bißchen durchfeuchtet werden, damit er auch Auwald bleibt.
      Zu Zeiten meiner Großeltern drückte es in ihrem Haus, das auch in einem dammgeschützten Niedriggebiet liegt, manchmal Grundwasser zum Waschküchenabfluß rein. Meist genügte es, darauf einen Holzpfropfen zu verspannen, aber manchmal überschwemmte es auch den Keller (von unten her, der Damm hielt). Inzwischen hat man ein Stück flußaufwärts dem Fluß mehr Ausbreitungsmöglichkeit gegeben, allerdings ist das noch nicht so lange, daß man schon sagen könnte, _das_ hat wirklich geholfen.

  5. DKB sagt:

    Elitaristisches Menschenbild
    Den Ton, mit dem Sie die Verachtung für Ihre Mitmenschen ausdrücken, finde ich beschämend. Es ist schon schrecklich, wenn Geldadel und Politbonzen in ihren Reichenvierteln von der Flut getroffen werden. Aber der sich sonst ungerecht bahandelt fühlende Bürger sollte sich seiner Häme nicht so sehr schämen.
    Es ist schon verwunderlich, wenn die Reichen und Privilegierten in unserer Gesellschaft auch mal einen Nachteil erleiden.

    • donalphonso sagt:

      Sehen Sie, das ist das Lustige an der Sache: wenn ich mir einen Scherz über schlechtes Benehmen der Reichen erlaube – und das tue ich wirklich oft – dann ernte ich gemeinhin viel Zustimmung. Aber wehe, ich wage es, einmal den Standpunkt zu wechseln und in so einer Extremsituation leise Kritik vorzutragen – da kann man den Wecker nach dem Elitistenbeschwerden stellen.

      Bei mir ist es halt so, dass ich gar keinen Respekt habe, wenn jemand etwas Blödes tut. Auch nicht bei Menschen ohne Vermögen. Und gerade wird sehr viel Dummes getan.

    • Harry67 sagt:

      @DKB
      Wenn Sie sich tatsächlich so unbefangen am Unglück anderer Menschen weiden können, dann muss das wohl so sein. Vielleicht haben Sie ja Glück und es springt noch die eine oder andere Verletzung oder Schlimmeres heraus – so als ausgleichende Gerechtigkeit, versteht sich, damit man sich seiner Häme nicht zu schämen braucht.

    • Celestine sagt:

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      Ich lese Ihren Blog schon länger; Ihre Beiträge gefallen mir meistens sehr gut.
      Doch diesmal war ich von Ihren Gedanken unangenehm berührt.
      Es ist löblich, ehrlich zu sein, zu sich selber ehrlich zu sein. Doch sollte man wohl nicht mit all seinen Gedanken an die Öffentlichkeit gehen, selbst wenn sie noch so ehrlich sind.
      Wenn Sie über Ihre Kreise schreiben, so kritisieren Sie Ihresgleichen – das ist ein großer Unterschied. Hier bekomme ich aber den schlechten Beigeschmack, dass Sie nach unten treten, und das finde ich sehr unschön.

      Dass Sie sich über die Gaffer ärgern, ist verständlich. Diese Menschen träumen von der Wohnlage, von der Lebensart, sind aber zugleich auch darauf neidisch. Doch kann man das sehr gut ignorieren, wenn man [noch] auf der winning side steht und das Privileg hat, so schön zu wohnen. Das Thema Überflutung hätte mich schon interessiert, Ihr Unmut als Nebensatz.

      Im letzten Satz Ihres vorletzten Beitrags haben Sie konnotiert, dass Sie in Ihrer Wohnlage vor gewisser Art Menschen als Zuzug geschützt seien. Dann ist München/Tegernsee wohl sehr anders als Hamburg. Hier gibt es dafür keine Gewähr, und selbst alteingesessene, wohlhabende Unternehmer müssen sich von ihren wunderbaren Villen an den feinsten Adressen trennen, auch ohne Scheidung … Tja, offenbar tickt Bayern doch anders als der Rest der Republik …

    • donalphonso sagt:

      “Doch sollte man wohl nicht mit all seinen Gedanken an die Öffentlichkeit gehen, selbst wenn sie noch so ehrlich sind.”

      Das mit dem länger lesen glaube ich offengesagt nicht, denn sowas ist ja nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein, denn ich habe keine Lust auf Heuchelei. ich spiele halt gern mit Klisches und wer das nicht verträgt, ist herzlich ausgeladen-

    • Celestine sagt:

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      Ich habe 15 Jahre lang das Privileg gehabt, in einer der schönsten Villen Hamburgs leben zu dürfen, in einer exzellenten Lage in Hamburg, wo die Grundstücke und die Häuser ausgesprochen großzügig bemessen sind. Da habe ich Gaffer aller Art schon erlebt; ein Mann schlich sogar im benachbarten Wald im dichten Gebüsch direkt an unserem Zaun entlang und beobachtete unser Haus. Unsere Villa wurde ungefragt wiederholt fotografiert. Dennoch habe ich Ihre Art Arroganz nie an den Tag gelegt, nicht einmal in Gedanken.
      Wenn Sie meinen, Ihre Art, weniger privilegierte Menschen zu beleidigen, „ehrlich“ bzw. keine Heuchelei sei, so bleibt dies Ihnen unbenommen, es ist Ihre Freiheit, Ihr Blog. Dass Sie aber wegen „Zensur“ anderweitig noch einen Blog führen, während Sie selber offenbar keine Kritik ertragen, sondern Kritikerin wie mich insofern zensieren, indem Sie mich sofort ausladen, ist für mich nicht nur die größte Heuchelei sondern ausgesprochen arrogant.

    • donalphonso sagt:

      Ich verstehe Leute nicht, die SSachen lesen die ihnen nicnt bgefallen. Aber aus meiner Erfahrng heraus sind all diese “Ich lese schon sooo lang Ihr Blog”-Indenerstensatzschreiber in aller Regel Trolle, wie auch Zensurplärrer übrigens, und die dürfen gern gehen. Auch in schönste Hamburger Villen.

    • tylerdurdenvolland sagt:

      Lassen Sie sich nicht beirren...
      Ich weiss, das werden Sie nicht, deswegen sind Sie für Leser ab einer gewissen Intelligenz auch das mehr oder wenig einzig Lesbare.

      Ich kann nicht sagen, ob es um die Welt besser bestellt wäre, wenn jeder anstatt um Zustimmung zu schleimen, ehrlich sagen würde was er denkt. Ich glaube eher, dass die generelle Dummheit zu Mord und Totschlag führen würde.

      Man sollte sich nicht verkaufen. Auch ich bin hier natürlich anderer Meinung, denn die Fragen, wie diese Besitzverhältnisse zustande gekommen sind oder warum es denn unangemessen wäre diese, auch mit gewaltsamen Mitteln, wieder zu ändern, die sind ja ebenfalls berechtigt.
      Ebenso berechtigt wie Ihr Wunsch nach Beibehaltung des Status Quo mit den Privilegien die der mit sich bringt. Und im Gegensatz zu vielen Foristen heucheln Sie halt auch nicht….

      Die unsägliche Dummheit der breiten Masse zeigt sich ja gerade bei den Zuständen deutlich, die eindeutig nur auf das Wahlverhalten des Urnenpöbels zurückzuführen sind.
      Solange wegen der Dummheit die Meinungsmache und Manipulation durch die Medien reibungslos funktionieren wird sich nichts ändern. Da zum Durchblicken dieses Teils der Realität mehr Verstand nötig ist, als den Allermeisten gegeben ist, werden die Dinge so bleiben wie sie sind.
      Und es werden eben deshalb auch die Richtigen sein, die am Ende immer alle Rechnungen bezahlen müssen…..

      Deshalb ist das Jammern auch der eigentliche Nationalsport der Bürger geworden.

    • Mad Manninger sagt:

      die Nagel hat auf den Kopf getroffen
      bleiben Sie , Frau Nagel !
      es braucht dringend welche,die dagegen anstinken
      das könnte ein völliges Abheben verhindern
      geh doch (rüber), du Troll (Querulant,Sozi ad.lib.) ist erbärmlich
      das ist Kohl und Stauss und Filbinger in einer Person
      im Privat- und privaten Kommentarblog sollen sie sich ungestört beweihräuchern
      aber hier ist öffentlicher FAZ -Raum
      übrigens ein netter Freud’scher Verschreiber, die SSachen

    • donalphonso sagt:

      Nein, das ist kein öffentlicher FAZ-Raum. Das ist ein Blog, und ich habe zu entscheiden, was ich hier freischalte und was nicht. Ich bin mit Sicherheit derjenige, der hier und auch drüben das meiste zulässt, und einen hat auch jeder bei mir frei, aber wenn ich den Eindruck habe, dass es nur noch ums überzogene Anraunzen geht, sorge ich dafür, dass es hier kein Kindergarten der Provokateure wird. Ich sage im ersten Schritt, wenn es reicht – so wie jetzt – und wenn dann keine Besserung eintritt, schalte ich einfach nicht mehr frei. Ich werde für Texte bezahlt, ich administriere gern in meiner Freizeit, aber das heisst auch, dass ich irgendwann lächelnd den Stecker ziehe.

    • donalphonso sagt:

      Und wer hier unter neuen Nicks postet, um Gegner zu erfinden, wo keine sind, fleigt raus und zwar automatisiert. Dagegen bin ich nämlich allergisch, Mad Manninger.

    • Celestine sagt:

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      Also Troll tituliert zu werden finde ich lustig. Ein Bekannter von mir, der hier regelmäßig mit schreibt, hat mir den Blog empfohlen. Der erste Beitrag von Don A., den ich las, war über sein Elternhaus und die Mehlkakerlaken. Ich fand seinen Stil hervorragend und lese seinen Blog seitdem regelmäßig. Bisher hat mir, wie ich schon schrieb, 90% der Beiträge super gut gefallen; sie sind amüsant und scharfsinnig – oft aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel beleuchtet, und es bringt mir Spaß, seinen Blog zu lesen.

      Nun, was ich auch beobachte ist, dass Don A. hier keine kritische Leserschaft hat sondern Followers und Fans, welche zu allem, was er schreibt, völlig kritiklos Beifall klatschen. Dadurch wird man leicht verwöhnt, und so verträgt der gute Mann offenbar gar keine Kritik mehr. Schade, denn so wird man mit der Zeit “betriebsblind” … Also empfindlich wie eine Mimose, oder sollte ich lieber sagen, wie eine Diva … ;-)

    • donalphonso sagt:

      Ich schalte auch solche Unterstellungen frei, aber ich schmeisse Leute raus, die mit diversen Identitäten spielen. Und ich richte mich nach dem, was Kommentatoren gerne lesen würde. Ich sehe diese Spielchen seit über 10 Jahren und wenn es nach all den angeblichen Stammlesern geht, die dann ausrasten, dann stünde es wirklich schlecht um mich. Tut es aber nicht. Leute kommen, Leute gehen, Leute reden und Leute lügen sich zu Dauerlesern um und versuchen, den Laden aufzuhetzen. Nach der dritten Anraunzerei: Bitte gehen Sie andere Leute nerven. Ich bin für solche Spielchen nicht zu habem. Lesen Sie etwas, das Ihnn gefällt! Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht hier. Es wird Ihnen gut tun.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Jetzt bin ich überfordert
      Werte Frau Nagel, den Meisten, die hier kommentieren geht es wie Ihnen, sie lesen D.A.s
      Beiträge mit Vergnügen, deswegen sind sie Followers und Fans.
      .
      Natürlich meinen alle Kommentatoren sie sind hier die Wichtigen.
      .
      Das stimmt nicht!
      Es kann nur EINE geben. Damit das klar ist.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Sorry, Mutti
      aber jede meiner Körperzellen war grad so glücklich.

  6. Jonathan Demme sagt:

    Marmor, Stein und Eisen bricht (brechen, ich weiß), aber unsere Däm(m)chen nicht
    Die Dämme werden schon gesegnet (no joke), damit sie halten. Ist das nicht Gotteslästerung (so es ihn geben sollte)? Soweit ist es mit der deutschen Ingenieurs-Kunst schon gediehen, dass man lieber auf Weih-Wasser (vielleicht der Tropfen der den Damm überlaufen lässt?) baut als auf Statik und Statistik.

  7. sanctum.praeputium sagt:

    Friede den Hütten
    Es gibt doch nichts Schöneres, als den Bonzen beim Untergehen zuzuschauen – ist es doch sonst umgekehrt.

  8. Michael M sagt:

    Willkommen in der Klassengesellschaft
    Herr Schnöselig schreibt hier über seinen Dünkel. Wenn man der Allgemeinheit unmoralisches Verhalten vorwerfen kann, dann tut man es. Hauptsache man kann provokant den Oberlehrer spielen. Gut zu wissen, dass dies eine Methode der Berichterstattung ist und weder bezüglich der angeblich so zahlreichen Gaffer noch bezüglich der Mentalität betuchter Mitbürger die Realität widerspiegelt.

    • donalphonso sagt:

      Mir ist durchaus bewusst, dass so ein Beitrag nicht jedem gefallt es stört mich aber nicht weiter. Lieber schnöselig als ignorant oder gar schönredend.

  9. Mad Manninger sagt:

    Ave submarines !
    quem juctum Ingoldstadt Aquarium esse ?

  10. Harry67 sagt:

    Die Spitze der Peinlichkeit ...
    Die Spitze der Peinlichkeit ist erreicht, wenn die ewig blutsaugerischen Kamerateams sich an die Betroffenen (arm oder reich) heranwanzen und mit schlecht vorgetäuschtem Betroffenheitsgestus fragen, wie man sich nun so fühlt, wenn einem die halbe Existenz weggespült wurde. “Öffentlichkeit” funktioniert heute noch nach Gesetzen wie im Mittelalter, wird aber durch die Medien noch massenwirksam brutalisiert.

    • donalphonso sagt:

      Ja, das ist wirklich ein Problem, diese Suche nach möglichst spektakulärem Material. Das “Problem” ist, dass so etwas aber nicht wirklich spektakulär ist, wenn man es mit der erfundenen Realität der Spielfilme vergleicht, und ich habe den Eindruck, dass der Spin heute versucht, der Fiktion zu folgen,um das möglichst drastisch zu machen.

      Vor dem Problem stehe ich selbst natürlich auch, wenn ich über Niederaltaich schreibe, und da versuche ich es über die Geschichte und Kunstgeschichte, quasi als Parabel zu machen. Ich weiss nicht, on das letztlich besser ist, aber da den Bauern Toni hervorzuzerren mit 10 Hektar Sumpfwiese, denke ich auch nicht.

    • colorcraze sagt:

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      Also beim Hochwasser 2002 gab es da so ein paar Sachen, die waren nicht mehr peinlich, sondern hochgradig ekelerregend, wie Leute, die nur noch ein paar völlig durchnässte Kleider auf dem Leib haben, dabei abpassen, wenn sie erfahren, daß sie nicht gegen Elementarschäden versichert sind.

  11. Der Tiger sagt:

    Eine deutsche Monikaaffäre?
    @Prinz Matecki – Ich bin ja nur ein ungebildeter Gaffer was Militär betrifft, aber diese Eurodrohnenaffäre fange ich an, richtig interessant zu finden. Die permanenten Fragen ob Ihr Boss nun gelogen hat, scheint sich auf dem Milieu von Clintons Monikaaffäre zu bewegen: Sex oder kein Sex, militärisches Geheimnis oder keines. Bei Clinton war es allen sofort klar. Bei den Drohnen wird man erst suspekt im Anbetracht der oppositionellen Beharrlichkeit bezüglich der Möglichkeit, dass der Verteidigungsminister vielleicht schon ein paar Monate früher die Reißleine hätte ziehen sollen. Dass es sich wirklich nur um die Frage von ein paar Monaten Mehrausgaben handelt oder um die Frage, ob der zuständige Minister über den genauen Zeitpunkt seiner Kenntnisnahme nun lügt oder nicht, glaubt ja wohl kein gebildeter Mensch mehr.
    .
    Ich verstehe natürlich, dass Sie aus Ihrem Ministerium keine Geheimnisse ausplaudern dürfen, aber vielleicht könnten Sie uns Normalbürger ein bisschen erklären, um was es sich da eigentlich wirklich dreht.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Also, das ist doch...
      Die Höhe: Monikaaffäre!!!
      .
      Ich kenne diesen Herrn nicht.
      .
      Punkt.
      …und damit Sie es gleich wissen, den anderen auch nicht.

    • tylerdurdenvolland sagt:

      Kleines Missverständnis?
      Diese “Eurodrohnenaffäre” ist das Normalste der Welt, dies ist nichts als “Business as usual”…

      Der Unterschied ist einzig und allein die lautstarke Aufdeckung dieser Story. Wenn sie einfach nur Monitor, Report, Panorama oder frontal21 anschauen dann können sie jede Woche ein paar weitere, in der Qualität identische Vorgänge kennen lernen.

      Was sie zu Maiziere nun in Grossbuchstaben in den Medien finden, das gibt es ausnahmslos zu jedem Vorsitzenden dieser korrupten Sippschaft von Massenmördern entdecken, FALLS Sie das wollen…. Sie kennen Jung, Struck, Guttenberg & Co und Ihre Freiheit die am Hindukuscha verteidigt werden muss?

      Das “Verteidigungs”ministerium ist natürlich was Korruption, Käuflichkeit und Verlogenheit angeht führend, aber nur die berühmte Spitze des Eisbergs.

  12. Plindos sagt:

    Flutung
    Der €-Raum wird mit billigem Geld geflutet. Keine Sorge: Es ist genug für alle da.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Es ist genug für Alle da
      …aber, werter Plindos das ist doch das Problem
      mit dem keiner umgehen kann.
      .
      Man muss selbstverständlich darauf bestehen
      auf dem ‘richtigen’ Buchungsposten zu sein.

      Wozu braucht man sonst Moralapostel?

    • donalphonso sagt:

      Ich will nicht schon wieder drüber schreiben müssen…

    • Der Tiger sagt:

      Brauchen Sie auch nicht...
      Sehr verehrter Don! Solange Mutti noch Spielraum sieht, wird natürlich geflutet und Sie können sich – was EURO Fluten betrifft – zurückhalten. Eigentlich hatte ich gehofft, dass sie über Radfahren in Italien schreiben würden. Dann hätte ich mit echten Erlebnissen von meiner traumhaften Teilnahme an der Chouffe Classic in Luxemburg beitragen können.

    • donalphonso sagt:

      Nun, Niederbayern geht leider vor, Nicht als Gaffer, sondern als Berichterstatter. In Italien bin ich erst wieder kommende Woche.

    • Der Tiger sagt:

      Bundesverfassungsgerichtgaffer
      Nächste Woche habe ich keine Zeit. Da werde ich beim Bundesverfassungsgericht als echter Underdog im dortigen illustren Rahmen die Geldfluter begaffen. Ich werde bestimmt die einzige im Raum sein, die im Wesentlichen vom eigenen Kapital und ohne Aussicht auf eine, jedes Eurohochwasser überlebende, deutsche Staatspension alt werden muss.

    • Plindos sagt:

      Flutung II
      Wer sich nun unbedingt in den Niederungen des Daseins ansiedelt, und das schon seit die Römer die Kelten beerbten, muß einfach damit rechnen, dass die pöse, gar erschröckliche Flut immer wieder amoi kömmt. Zwegn dem wohnen die StdG in Passau auf den Höhen und nicht im Dreiflüssetal.
      Sinnigerweise sind das Kachletstauwerk (oberhalb) und das Jochensteinstauwerk (unterhalb) vielleicht mal dreissig, vierzig km voneinander entfernt zusätzlich gebaut worden.
      Die Deggendorfer, die Straubinger und die Vilshofener dringen natürlich darauf, dass die Kachletwehre hochgezogen werden, weils halt gar so arg druckn dat.
      Um den Schmelz dieser Stadt ist es zweifellos schad. Oba wos wui ma mocha?
      Aber auch hier können für irgendwelche Sondermassnahmen Juros ohne Ende hinzugeflutet werden. D´Mama weads scho richtn.

  13. Don Pepe sagt:

    "Et kütt we et kütt"
    sagt zumindest der Kölner und nimmt es mit Gelassenheit. “Nahe am Wasser gebaut” ist auch so ein gelassener Ausdruck den man Anderen widmet. Und wenn man nicht Anderes mehr kann dann wirft man eben mit Schlamm um sich, ehe man zu seiner geliebten Gelassenheit zurück kehrt.

    So spaziert man am Fluss entlang und mischt sich unter die angereisten Neurigen, spricht ein Paar Worte der Gelassenheit in die Kamera eines russischen Fernsehsenders, wessen Reporter eigentlich lieber etwas Dramatischers berichten würde. Die Wellen der Moldau sind hier in der Prager Altstadt durchaus beeindruckend und die Enten als auch die Schwäne sind ziemlich sauer da die Fütterei durch die Touristen nicht statfinden kann ob des vielen Wassers.
    Aber was solls, der Keller, im Vergleich zum letzten Mal, also 2002, ist trocken geblieben. Man geht also gelassen spazieren und bewundert die Feuerwehr die ihrer Arbeit nachgeht. Wir sehen einen jungen Bekannten wie er seinen Mannen der freiwilligen Feuerwehr Anordnungen gibt und fühlen uns sicher. Noch schnell einen Kaffee um die Ecke und zurück zum Fernseher um sich die Misere der Anderen anzusehen.

  14. Plindos sagt:

    Flutung III
    Da sinktt sie auf den Grund des schlammigten Doanalettns, die metaphorisch-aufgeweichte Blaupause, die schon die karolingischen Baumeister so klug zu verwenden wussten.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Ein Glück,
      dass man irgendwann mal angefangen hat ‘tausendjährig’ zu planen.

      Hundert Jahre sind auch nicht mehr was sie mal waren.

    • donalphonso sagt:

      Die letzte grosse 100-jährige Phase in Deutschland hat allerdings auch nur 12 Jahre gehalten. Insofern sollte man vorsichtig sein, als Deutscher.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Das war nicht nett
      Wollen Sie all den Zukunftsforschern und Projektentwicklern,
      die Butter vom Brot nehmen?

    • donalphonso sagt:

      Ich würde das trockene Brot mit Ketten aufwerten, und wasser aus dem Kerkerwänden. ist das nichts?

  15. waskostetdiewelt sagt:

    Titel eingeben
    @ Don Alphonso
    in der Flut älterer Stützen-Kommentare gibts auch nichts mehr zu gaffen.
    Unter “Februar 2009” habe ich abgesehen von der nicht mehr vorhandenen Kommentarfunktion auch keinen Kommentar gefunden.
    Meine nur, daß ein Blog eigentlich auch davon lebt.
    Technisches Mißgeschick der FAZ oder beabsichtigte Meinungseindämmung
    unter dem Einsatz altbewährter Säcke?
    Ihre Plauderstube bei den Stützen von der Meinungsflut entwässert?

    • donalphonso sagt:

      Die Onlineabteilung hat beim Bau dieses Systems zuerst vergessen, einen Spamfilter einzubauen.

      Und dann kamen in 24 Stunden natürlich x000 Spamkommentare.

      Und dann haben sie sich danot “beholfen”, die älteren Kommentare zu schliessen.

      Ohne mich zu informieren.

      Das ist einer der Gründe, warum ich die Kommentare auslagere: dann macht das jemand, der es kann. Und nicht die, die das hier angerichtet haben. Das ganze System ist nämlich wie der Deich in Niederaltaich.

    • E.R.Binvonhier sagt:

      Ist doch klar
      Bevor aus der Meinungsflut eine Sintflut wird.

      Waskostetdiewelt, sehen Sie es positiv. ein Akt reiner Fürsorge.
      Prism und all die anderen pösen.

    • donalphonso sagt:

      Alle Meinungsfreiheit hat sich den technischen Kompetenzen im vorhandenen Umfang unterzuordnen, so schaut es aus.

    • waskostetdiewelt sagt:

      Titel eingeben
      Wenn man sich wenigstens unterordnen könnte,
      was mir schon nach kurzer Überlegung kaum opportun scheint;
      da sind keine Kommentare, alle weggeschwemmt von der Sintflut
      enthemmter technischer (In?-)kompetenzen.

    • waskostetdiewelt sagt:

      Titel eingeben
      An die Fürsorge habe ich noch nie geglaubt.

    • waskostetdiewelt sagt:

      Titel eingeben
      war an binvonhier gerichtet

    • colorcraze sagt:

      Titel eingeben
      Alte Kommentare migrieren und dazu noch bei jedem alten Beitrag die Kommentarfunktion zu schließen war halt einfach zuviel Arbeit. Warum Geld ausgeben, wenn mans sich auch sparen kann.

    • donpepe sagt:

      Nicht zu vergessen
      die geheimen Abmachungen gutverknüpfter blogger von Uebersee “with the powers that be” der FAZ Etage für eben solche Angelegenheiten. Eine Art blogger Drohne auf die weder mit Komplimenten noch Kritiken geschossen werden kann. Ein nonblog unter den Blogs. Auch eine Herausforderung an die da draussen um zu sehen ob sie überhaupt etwas mitbekommen. Die Arbeit eines Zynikers könnte man sagen. Will man wirklich herausfinden wie blöd die Leser wirklich sind?

      Man sollte sich das mal richtig ausmalen oder gleich summen wie die Zukunft aussieht mit “Where have all the bloggers gone, long time ago…..”

      Von Wasser war da irgendwo die Rede? Klar doch! “Et is wie et is”, es geht alles den Bach runter.

    • donalphonso sagt:

      Die Kommentare wurden migriert und dann weggeschaltet. Das ist ja das Besondere an diesem Fall: Geld wurde jede Menge ausgegeben. Unsummen! Das Ergebnis ist trotzdem Schrott. Nicht weil es zu wenig war, sondern weil man mit diesem Geld Plunder gemacht hat, der nicht geht. Dieses ganze Javascript zum Beispiel, das ich von Sizilien aus nicht überwinden konnte.

    • donpepe sagt:

      Technische Unzulänglichkeiten
      erinnern mich an das Leben der Anderen, also jene Trabifahrer die mit Reparaturkit, einschliesslich Damenbeinbekleidung, unterwegs waren.

      Für ein Land das sich übermassen mit Technik beschäftigt ist es sicherlich ein harter Schlag dies mit dem JavaScript. Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel, scheinbar mehr als durch die Mogelei über einen Blog der kein Blog ist. Es ist eben alles dehnbar wie ein Nylonstrumpf.

      Der Gummibrecht hat ein Blog, nur die Blogger sieht man nicht.

      Der Brecht wiederum hatte einen Mecki dessen Messer sah man nicht.

      Cut!

    • waskostetdiewelt sagt:

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      @ Don Alphonso
      Sind die Kommentare nun endgültig im nichts versunken?
      Kann man die alten Kommentare an anderer Stelle nocheinmal
      nachlesen?
      Oder hat hier das miniwahr der Faz mit einer Klatsche alle
      Fliegen auf einen Streich . . . ?

    • donpepe sagt:

      Korrektion
      Mac the knife ist natürlich im Original Machie Messer.

    • colorcraze sagt:

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      Wahas, die Kommentare sind eigentlich da, also in der Datenbank, sie werden nur nicht angezeigt?? Herrjeh. Also wurde zwar einiges gemacht, aber nicht genug bei der Benutzeroberfläche (man müßte Kommentare anzeigen, aber auch die weitere Kommentierung abschalten können).

    • colorcraze sagt:

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      Nochmal ein Nachklapp zur Technik.
      Man nennt das heutzutage Use Cases (Anwendungsfälle).
      Und das wird scheints immer erst zum Schluß bearbeitet, wenn “sonst” alles steht, obwohl es eigentlich _DIE_ Schnittstelle zum Arbeiten ist.
      Fragen Sie mal nach, ob für 2, 3 use cases noch Geld da wär.
      Und dann beschreiben Sie Ihre Art zu Administrieren.

  16. E.R.Binvonhier sagt:

    Es geht gar nicht
    Dass sich solche Dinge wie vor dem Irak-Krieg und die auf auf Knopfdruck
    aus Berlin gestartete Griechenkrise, sich wiederholen.
    .
    Die veröffentliche Bürgermeinung war von vorne herein und überprüfbar negativ.

    So kann Sie nicht regieren. Wenn sie hinterher immer zugeben muss die Lage falsch
    eingeschätzt bzw. nicht verstanden zu haben.

  17. Marie sagt:

    Lieber Don Alphonso,
    Lieber Don Alphonso, herzlichen Glückwunsch zur äußerst gelungenen Darstellung der Donau am Samstag in Print an prominenter Stelle! m.

  18. the_chief sagt:

    Titel eingeben
    Kann dem Don nur vollstens zustimmen.
    Meine Eltern wohnen in Dresden und genau wie 2002 schon waren wir auch dieses Mal von der “Anteilnahme” und “Hilfsbereitschaft” Zugereister beeindruckt, die in evakuierte Grundstuecke eindrangen, um vorgeblich Hilfe leiste zu wollen. Mit großer Kamera natuerlich und sicherlich fehlte auch die Zustimmung der Bewohner nicht, die in anderen Unterkuenften ihres Schicksals harrten und ihr Heim im Stich lassen mussten.
    Die 1000 Euro Strafe, die die Stadt Dresden dieses Mal Gaffern aufgedrueckt hat, ist mehr als gerechtfertigt. Anderswo werden grundstuecksfremde Personen ohne Vorwarnung weit weniger mild auf ihr Fehlverhalten hingewiesen.

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