Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Weihnachtsgeschenke aus dem sexuellen Minenfeld der Alten Musik

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Ob es Gott gibt oder nicht, wissen wir nicht. Also lasset uns ihm Opfer darbringen.
Konfuzius

Ich weiß gar nicht, was die Leute immer für einen Gehauf mit Geschenken machen. Bei mir gibt es immer das Gleiche. Kinder von 0 bis 6 sind noch Analphabeten und bekommen von mir nach dem Kaiserschmarrn auf dem Gipfel eine Rodelfahrt die Neureuth hinunter, und zwar ohne ihre störenden Eltern. Das härtet sie ab, sie erleben zum ersten mal ein echtes Risiko, und sie können in der Schule damit angeben. Mein Onkel hat das mit mir ähnlich gehalten, und schauen Sie, was aus mir wurde. Kinder von 6-10 bekommen Schmalzgebäck vom Wochenmarkt und das Buch Grossvaters Karpfen von Kathrin Jacobsen, denn da geht es erstens um meine kleine, dumme Heimatstadt und zweitens darum, dass man keiner Kreatur etwas zuleide tun soll, außer natürlich man kommt mit so einem Kind von der Rodelbahn ab und fliegt in die Bergwaldbotanik, aber das gehört dazu und die Eltern sind ja nicht dabei.

Kinder von 10 bis 14 lasse ich ganz allein auf einem Gasser Supersport die Neureuth hinunter in die aufsteigenden Gruppen von Schadmünchnern fahren, und es haben noch alle überlebt, nur die Eltern würden sterben, wenn sie wüssten. Ab 14 bekommen sie dann “Cafe Morelli” von Giancarlo Gemin, damit sie die Schönheit Italiens erahnen, und ab 16 gibt es dann Italo Calvinos “Ritter, den es nicht gab” und “der geteilte Visconte”. Danach folgen Jan Graf Potockis “Handschrift von Saragossa” und ab 18 gibt es Pitigrillis “Kokain”. Mut, Vegetarismus, Draufgängertum, Liebe zum Alten und Ambivalenten, ein gerüttelt Maß an Ideologiekritik und das beste Basiswerk zum Umgang mit dem anderen Geschlecht – niemand versteht besser als ich, was Kinder so brauchen. Wirklich niemand. Bei Eltern ist es auch nicht schwer, denn die meisten meiner Bekannten sind vom alten Schlag und hören Musik auf Stereoanlage und CD. Eigentlich reicht es da, wenn ich die hübschen Neuerscheinungen des Jahres erneut erwerbe und zusammen mit Beutegut vom Wochenmarkt und vom Teehaus überreiche. Zumindest war das früher so.

Aber jetzt hat metoo auch die klassische Musik erreicht, und Gerüchte, die der Spiegel vor 20 Jahren noch für voll akzeptabel hielt, gelten jetzt als Missbrauch, der eine Karriere beendete. Für mich ist das nicht so schlimm, denn James Levines Repertoire fängt dort an, wo meines aufhört, und somit war Levine noch nie unter den Künstlern, die ich zu verschenken beliebte. Aber weil eine der von mir geschätzten Neuerscheinungen die Oper Persee von Jean-Baptiste Lully ist, und Lully wiederum ein Päderast und auch sonst ein echtes Scheusal war, habe ich mir so gedacht, ich hebe den vielleicht auf, bis sich die Wogen der Empörung etwas geglättet haben. Allerdings ist gleich die nächste CD voll mit Musik für Papst Leo X. Leo X. wurde als Giovanni di Medici geboren und erst zum Kardinal, als sein Vater Lorenzo di Medici Giovannis Schwester Maddalena mit dem Sohn des damaligen Papstes zwangsverheiratete. Als Papst Leo X. hatte Giovanni fraglos auch seine guten Seiten, denn als Visionär erkannte er frühzeitig, dass Luthers Ketzereien Deutschland nichts als Religionskriege, uckermärkische Pastorentöchter, Kirchen ohne Prunk, zuckerreduzierte Plätzchen, abgebrochene Theologinnen bei den Grünen und auch nach 500 Jahren Irrlehre noch eine Schule in einem abgefallenen Landesteilen hervor bringen würde, die auf die “religionssensible Vermittlung der adventlichen und weihnachtlichen Inhalte“  achtet. Aber das Privatleben von Leo X. ähnelte doch stark dem des Herrn Weinstein – nach allem, was man so hört, mit Jünglingen als Ziel seines Verlangens, nun, was soll ich sagen, also, ich habe ja noch ein paar andere CDs.

Zum Beispiel die Komponistin Elisabeth Jaquet de la Guerre und Messen von Loyset Compere. Was könnte denn unverdächtiger sein? Schließlich war de la Guerre eine Frau, geradezu eine Protofeministin, ein unverdächtiger früher Stern am Komponistinnenhimmel am Hofe Ludwigs XIV. Ganz anders als Lully, der eine schwangere Sängerin so schlug, dass sie ihr Kind verlor, sollte man denken, bis man da auf ein gewisses Detail stößt, nämlich: Ihre Förderin und Freundin war die Marquise de Montespan, Mätresse von Ludwig XIV und Hauptperson der sog. Giftaffaire, mitsamt schwarzen Messen, Kindermorden und anderen extremen Taten. Im Zuge des Skandals verließ auch da La Guerre den Hof wohl nicht ganz freiwillig, und ich denke, ich sollte vielleicht zu Weihnachten dann doch lieber die gänzlich unverdächtigen Messen verschenken. Messen, die Comore für Galeazzo Maria Sforza komponierte, den Herzog von Mailand. Allerdings lässt eine kurze Recherche auch ahnen, dass Sforza den Sohn des florentinischen Botschafters sexuell missbrauchte und wegen sexueller Übergriffe auf die Frauen anderer Männer ermordet wurde, übrigens auf dem Weg zu exakt so einer Messe – also, nun, ich mein, naja, was haben wir denn sonst noch so?

Ah, Francesco Gasparini, sehr schön! Endlich mal ein unbefleckter, tugendsamer Komponist jenseits aller Skandale, mit seiner berühmten Oper Il Bajazet von 1719. Dagegen gibt es eigentlich nichts zu sagen, wäre 1719 nicht die Zeit der Türkenkriege gewesen, und bei Bajazet handelt es sich um eine Oper, die mit islamkritischen Untertönen das schaurige Ende eines gegen die Christen erfolgreichen Sultans in Gefangenschaft schildert. Und zwar durchaus mit Häme und Schadenfreude. Kann man noch guten Gewissens so ein klar islamfeindliches Werk empfehlen, selbst wenn dem neuen Sultan am Bosporus auch nicht umfassend von allen eine lange Regierung gewünscht wird? Eher nicht, man will ja nicht von der Sittenpolizei des NetzDG weggelöscht werden. Die patriarchalisch geprägte CD “Sicilianae” ist ebenfalls nur mit Kopfhörer im Kämmerlein zu genießen. Denn für den öffentlichen Vortrag der Liedtexte wäre man im Iran, in Schweden und Berlin-Kreuzberg schneller im Gefängnis als jeder gemeine Mörder, so freizügig wird da über Frauen und ihre Charaktereigenschaften gesungen, und so offen wird da Sexualität begehrt.

Weitere Optionen für weihnachtliche Geschenke? Da mag Chantal Santon Jeffery noch so dezent auf dem Umschlag der CD den Blick senken, aber Alessandro Stradella ist ebenfalls nicht im Post-Weinstein-Zeitalter hinnehmbar. Stradella soll neben seiner Karriere als Komponist zeitweise in Rom auch als Kuppler und Zuhälter gearbeitet haben, und brannte in Venedig mit seiner minderjährigen Schülerin durch, auf die ein Patrizier meinte, Ansprüche zu haben. Weitere Eskapaden machten es 1682 schwer, unter seinen vielfältigen, bei Amouren erworbenen Gegnern einen Bestimmten für den an ihm verübten Mord verantwortlich zu machen. Ich glaube zwar, dass ohne so einen Charakter keine Barockarie brillant werden könnte, aber auch hier nutzte einer seine Machtposition im Kulturbetrieb reichlich für Freuden aus. Franz Xaver Richter dagegen soll sogar für seine Zeit ein extremer Säufer und patriarchalischer Bonvivant gewesen sein. Dessen christliche Werke kann man in dieser Zeit unmöglich über Chia-Samen und vegan Italosyrian Fusion Food erklingen lassen.

Tafelmusik von Andreas Christoph Cramer verbietet sich auch, denn sie wurde zu den Banketten des Salzburger Erzbischofs Max Gandolph Graf Kuenburg aufgeführt – ein rücksichtsloser Protestantenvertreiber, Hexenverbrenner, durch und durch korrupt und nebenbei auch bei der Belagerung von Wien ein Beihelfer beim Türkentotschlagen. Es ist wirklich ein Graus, was alles so zu lieblichen Klängen damals getan wurde. Auch die CD L‘Angle & Le Diable verbietet sich, wird dabei doch Musik von Jean-Marie Leclair gespielt. Der war zwar einer der bekanntesten Violinvirtuosen seiner Zeit, aber er misshandelte seine Frau so, dass sie sich von ihm trennte – und als eine Hauptverdächtige galt, als Leclair 1764 mit drei Messerstichen in einer Blutlache tot aufgefunden wurde – was seinem Ruf als Teufelsgeiger noch Auftrieb verschaffte.

10 CDs. 10 mal Zuhälter, sexuelle Dienstleister, Verbrecher, massenhaft Kindsmissbraucher, Wüstlinge, Vergewaltiger, Meuchelmörder und fast durchwegs Sexisten als Komponisten oder Auftraggeber. Man kann über Weinstein und andere fragwürdige Vertreter des Kulturbetriebs sagen, was man will, aber sie stehen da in einer eindeutigen Tradition. Erst die 11. CD mit Trompetenkonzerten von Johann Melchior Molter ist, zumindest nach meinem Wissen, unbelastet, aber das liegt vielleicht auch nur an der dürftigen Recherche. Und ich kann nicht jedes Jahr nur Molter verschenken, denn auch Vivaldi hat so seine düsteren Aspekte und immer nur den Protestanten Bach hält auch niemand aus. Politisch korrektes Schenken ist schwierig geworden, jede Nicht-Jihad-und-Kopftuch-Barbie im rosa Traumhaus ist weniger kompromittierend als das, was ich für empfehlenswerte Musik halte. Würde man an meine bevorzugten Komponisten aus dem Regal werfen, wie Netflix es mit Kevin Spacey tat, oder die demokratische Partei mit Al Franken – dann müsste ich vermutlich von der schwedischen Religionspolizei genehmigte, nordische Popmusik hören. Oder die Gedichte von Ayatollah Khomeni. Auch in Nordkorea soll es noch sittenstreng zugehen, was man so hört. Aber die europäische Musikgeschichte ist das reinste Minenfeld der Moral, nachdem wir dazu übergehen, die erfahrungsfreien Sexvorstellungen der Grünen Jugend Kreuzberg auf Vergangenes zu übertragen. Man passe gut auf, wenn man sich dort hinein begibt.

Entschuldigen Sie mich jetzt, ich muss noch Chia-Samen kaufen gehen. Muss das übrigens wirklich Samen heissen? Das kann man doch auch gründlich beim Schenken missverstehen.


503 Lesermeinungen

  1. Möglicherweise haben Sie's aber gar nicht gefunden - deshalb jetzt am Anfang der neuen Komment
    arschlängelei (jaja, lieber, armer, geplagter Nahuatl: Was schenken sich des Kunstfigurenschöpfers liebste Gendertröten et al. gegenseitig zum Fest? Mit seinen Weblogbuchtexten bedrucktes WC-Papier (mach-mich.de) zum Komment arsch reiben…)

    blogs.faz.net/deus/2017/12/10/10-dinge-die-man-ueber-trump-nicht-mehr-schreiben-muss-4772/#comment-76057

    v.gd/IBglv8

    • Kann man Sie buchen...
      …für eine Autorenlesung in der Schule?
      Frohe Weihnachten und Gott schütze Sie. Eine treue Leserin

    • Meinen Sie mich? Ich bin ein ganz schlechter Vorleser, leider.

      SAchönes Fest!

    • was Sie nicht alles aufstöbern
      Statt Druckerschwärze schlage ich

      https://www.amazon.com/Mad-Dog-357-Plutonium-Scoville/dp/B00IIUEOEW

      vor.

      Frohes Fest!

    • Da war doch noch was, grübel, ach ja, reimt sich sogar, frechgrins:
      Rohes fresst!

      Lieber Nahuatl,

      auch Ihnen und Ihrer Sippschaft besinnliche Festtage.

      Danke obendrein für Ihre Anregungen zu unserem vergnüglichen Einkriegezeck auf dieser Wortspielwiese – hat mich in üblen Zeiten immer mal wieder etwas aufgemuntert…

    • Ein Rüttel wer Scheim dabei denkt
      Aus gegebenem Anlass, nur die erste Zeile gottseidank: (Nach jetzigem Kenntnisstand)

      Gestern saß im Schnee ich in der Falle,
      heut schon ist meine Fee ’ne …

      Sie mich auch!! Aufgemuntert, selbstverständlich.

      Machen Sie es sich schön.

    • Ich weiß, Frauke, Don
      es geht ans Eingemachte, also ot:

      Deshalb nochwas zur Arschlängelei, man muss ja auf der Quivive bleiben:
      ein, zwei links für Interessierte, die der Nasen-und Brust-Ops unter’m Christbaum überdrüssig geworden sind:

      https://www.wellnesskliniek.com/de/po/vergroesserung-mit-implantaten

      oder, und ich dachte schon: mit Mascarpone, erstaunlich, was heutzutage alles geht:

      https://www.infomedizin.de/behandlungsgrundlagen/po-vergroesserung/

    • ein letztes,... vor dem Allerletzten
      Einkriegezeck

      Wie lange habe ich getüftelt, bis ich endlich google bemühte und so darauf gestoßen wurde, dass es die berliner Entsprechung für unser „Fang a Mandl“ ist.

    • @Nauhatl
      Der böse alte weiße Mann
      der zündet an die Weihnachtstann‘

      da kömmen gerannt die Gendertröte
      und tönt ganz schrill auf ihrer Flöte:

      „Weihnachten ist mir die Pest
      ich feier‘ lieber Zuckerfest“.

      So sind sie halt, die Genderleute
      des Wahninns ultrafette Beute
      und ausserdem weiss jedes Kind
      dass, wenn sind sie nicht gestorben sind,
      dann zucken sie noch heute.

    • @Thomas Marx
      danke, hat ein inneres Lächeln in meinem Schädel aufgespannt.

      Hoffentlich haben Sie mit ihrem post nicht die Gefühle der religiösen Gesellschaft der Freunde, also der Quäker, verletzt.

  2. Das geht garnicht
    Text eingeben

  3. Lieber Don, ...
    … Sie sind zum Jahresende hin noch besser in Form als sonst, oder täusche ich mich? Gibt’s Ihren Blog „Stützen der Gesellschaft“ eigentlich in Buchform zu kaufen? Ich meine, so gedruckt, wie man das früher auch machte, wenn man es für bewahrenswert hielt.

    Beste Grüße & ein frohes Weihnachtsfest! Ja, ich wünsch‘ das einfach mal so!

    Z.

  4. Als typischer Erwachsener der achtziger erlebe ich jetzt Erzählungen des 19.
    Jahrhunderts, Abteilung unverfälschter Viktorianismus, sozusagen am eigenen Leibe :-). Die Linken meiner Zeit bekämpften noch in der Nachhut die Engstirnigkeit der Adenauer-Konservativen. Die Linken heute haben offensichtlich beschlossen, sich in Engstirnigkeit, Heuchelei und Doppelmoral dort ein Vorbild zu suchen, das man zu übertreffen sichtlich bemüht ist.

    Ich mache mir da nicht allzuviele Sorgen – klassische Musik, wenn nicht bei uns, wird dann eben von den Japanern bewahrt. Aber es ist eindeutig Popcornzeit, uns geht es offensichtlich so gut und wir haben so wenig Herausforderungen, dass wir uns an den Sünden und Sündern vergangener Zeiten abarbeiten müssen.

    Wie hiessen noch mal die Typen, die Buddha-Statuen und antike Tempel sprengten? Und wann und wie haben die eigentlich Kinder im Westen gezeugt und indoktriniert?

    Amüsierter Gruss,
    Thorsten Haupts

  5. Meine Zusammenfassung
    = LOL + Danke

  6. Einer fehlt noch
    Danke, dass Sie mich vergessen haben!

    gez.
    Carlo Gesualdo

  7. Aber das geht garnicht!
    Wie immer brillant, insbesondere die Beschreibung der Schlittenfahrten und deren pädagogische Absichten. Der Nachweis außerordentlicher Musikkenntnis ist gelungen, nur der Hinweis fehlt, dass der Spiegel-Text zu Levine noch immer ein absolutes Unwort enthält:
    „Aber in München legen ja nicht nur die Mooshammers Wert auf klingende Namen und glamouröses Prestige. Auch der Stadtrat läßt sich gern blenden: Wenn sich der Sender vor Ort einen Lorin Maazel und das Land Bayern in der Staatsoper einen Zubin Mehta leisten kann, dann, Kruzitürken, müsse auch die Kommune klotzen; also Jimmy…“ Und, es ist nicht Moosbehammert…

  8. "Sie alter Schwede"....
    könnte jetzt einen anderen Klang bekommen. Wenn Sie sich so verdächtig mit diesen zwielichtigen Figuren der Vergangenheit, die Sie schätzen, unter dem lustvollen Mantel der Kunst beschäftigen, muß jetzt nach schwedischem Vorbild auch bei uns aufgeräumt werden. Wir brauchen ein Ministerium der Wahrheit, damit all das im Gedächtnisloch verschwindet. Kreieren wir den neuen Menschen!

  9. Heiliger Sankt Nikolaus;
    die Freude an grundsolider Kennerschaft plus Einsicht möglicher (eigener) Mangelhaftigkeit,ist,was sich mit dem größten Gewinn teilen läßt.
    Direkt antitotalitär.
    Danke für die Empfehlungen.

  10. mama mia
    „und immer nur den Protestanten Bach hält auch niemand aus“,
    sehr schön, sehr, aber was höre ich nun?

    • Es wird eng...
      …denn Engelbert Humperdinck mit seinem vertonten Epos der Kinderarbeit „Hänsel & Gretel“ dürfte auch nicht mehr in Frage kommen.

    • Da ist natürlich auch noch die seeleische Grausamkeit, dass die Hexe kein antiallergenes Zeug verfüttert.

    • Einspruch!!!
      Da wird aber der Hänsel mit einer Sängerin besetzt und die Hexe ist meist ein alter weißer Mann, der zudem am Ende für die von ihm ausgeübte strukturelle Gewalt im standesgemässen Ofen endet.

      Das ist also quasi Trans-queeres und politisch-korrektes Singspiel erster Güte!

      Also, Don, lassen Sie ab von Ihrer alten Musik und verschenken Sie dies, es gibt bestimmt irgendwo eine ordentliche Regietheaterinszenierung mit politisch korrekten Nazi-Allegorien in Requisiten oder Bühnenbild auf DVD…

    • Sie sollten an die Volksbühne oder ans Gorkitheater oder einen anderen, korrupten Berliner Theaterschuppen gehen!

    • Berlin ? Wo denken Sie hin ?
      Frühestens dann, wenn der private Personenschutz dort in gleicher Weise öffentlich bezuschusst wird wie die Opernkarten ….

    • D. A.
      „Sie sollten an die Volksbühne oder ans Gorkitheater oder einen anderen, korrupten Berliner Theaterschuppen gehen!“

      Sie haben keine Ahnung vom Reichshauptstadtslum. Es gab vor Jahren eine Hänsel-und-Gretel-Aufführung in der Komischen Oper, die war ganz und gar wundervoll. Und im Figurentheater im Treptower Park, die war auch sehr schön. War gar kein Problem, das Kind mit Kultur zu füttern!

    • "Was höre ich nun?"
      Halten Sie sich an Johann Sebastians Söhne:

      Einer konvertierte zum Katholizismus,
      einer zum Alkoholismus
      und einer zum Militarismus
      … äh pardon, zum aufgeklärten Absolutismus natürlich!

  11. Danke!
    Jedesmal beginne ich schon dann zu schmunzeln, wenn ich sehe, dass Don Alphonso wieder einmal geschrieben hat. Wenn man dann beim Schmunzeln auch noch eine ganze Menge lernen darf, kann das die Stimmung an diesem nasskalten Wintertag in Ludwigshafen nur heben. In Griechenland, das meine zweite Heimat ist, sagt man: Γεια στα χερια σας! Gesundheit Ihren Händen! (will heißen: Ich wünsche mir noch lange, dass Sie für uns schreiben)

  12. Die Vergangenheit verbieten wo nötig
    und wo noch möglich umschreiben und im historischen Kontext erläutern. Das könnte ein neues Jobwunder für Geisteswissenschaftler hervorbringen. Staatliche Zensorenstellen ohne Ende.

    • Wieso könnte?
      Wir sind da mittendrin.

    • Vergangenheit
      Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich
      darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.
      — Samuel Butler

    • @gerhard höppelt: Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts.
      Ein junger intelligenter Mann glaubte, alles aus Büchern lernen zu können.
      Er las alles über die Sterne und er wurde Astronom.
      Er las alles über Geschichte und er wurde Historiker.
      Er las alles übers Schwimmen und er ertrank.

  13. mspro
    Ein Weihnachtsgeschenk an Sie
    https://twitter.com/MichaelKreil/status/943471127707422720

    Kommentar können Sie danach gerne löschen.

    • hihi, danke.

    • Da kommen unabsichtlich Zahlen auf den Tisch,
      wohl in Rage. Kann man machen. aber dann lesen alle, dass die Medienleute für ein Handgeld „arbeiten“. Da ist doch der Klempner, der mir gerade goldene Wasserhähne ins Gartenschlösschen schraubt, anspruchsvoller.
      .
      Es gibt aber auch ziemlich einkömmliche Arbeiten in den Medien. Kahane bekommt mehr und der wie heißt der gleich ausm Ruhrgebiet der Recherchen fälscht und AfD-Frauen verunglimpft, der zieht im Jahr so viel ab wie geschätzte 200 Seemänner (also nicht echte Seemänner jetzt).

  14. Musik und ihre Schattenseiten
    Ach wenn es doch nur bei der Musik bliebe!
    Ich verschenke an verdächtiges Klientel nur noch ungefärbtes Esspapier ( auf keinen Fall kreisförmig ), CD – Rohlinge ( zum selbstbespielen und aus nachhaltigem Holz; auf keinen Fall rund ) und natürlich die gute alte 4K Kamera aus Speckstein mit Handkurbel. Für ganz harte Fälle gibt’s noch frei am Baum aufgewachsene Maronen oder dynamische vegane Weihnachtsmandeln.

    Schön ist, dass niemals jemand es wagen würde, mir so etwas zu schenken.

    Es lebe die Freiheit der Kunst, auch wenn sie keinen Staatspräsidenten einen Schänder von Schafen nennt.

    Frohe Weihnachten und ein paar neue Schläuche unter dem Baum

  15. Ultreia en el Camino Francés!
    Bitte, bitte, noch mehr Empfehlungen von unschicklicher, von politisch bedenklicher, von geradezu diskriminierender, ja sogar von mörderischer Musik!

    ――――――――――――――――

    L’Idéal

    Ce ne seront jamais ces beautés de vignettes,
    Produits avariés, nés d’un siècle vaurien,
    Ces pieds à brodequins, ces doigts à castagnettes,
    Qui sauront satisfaire un cœur comme le mien.

    Je laisse à Gavarni, poète des chloroses,
    Son troupeau gazouillant de beautés d’hôpital,
    Car je ne puis trouver parmi ces pâles roses
    Une fleur qui ressemble à mon rouge idéal.

    Ce qu’il faut à ce coeur profond comme un abîme,
    C’est vous, Lady Macbeth, âme puissante au crime,
    Rêve d’Éschyle éclos au climat des autans,

    Ou bien toi, grande Nuit, fille de Michel-Ange,
    Qui tors paisiblement dans une pose étrange
    Tes appas façonnés aux bouches des Titans.

    ――――――――――――――――

    [Charles Baudelaire, attestierter Frauenfeind; Übertragung etwa hier: https://gutenberg.spiegel.de/buch/-1361/20%5D

    • Für weihnachtsen sollte es reichen, zum Frühjahr dann mehr.

    • sans pitié
      Und schon wieder Baudelaire! Den versteht doch keiner! Wo es doch so schöne französische Dichter gibt: Mireille Mathieu, Ándré Rieux, Miou-Miou… Mehr hiervon bitte!

    • @ Pérégrinateur
      die feminine Form von „vaurien“ lautet „Vaurienne“. Ich kann nichts dafür, dass alle Geschlechtswesen zu gendern sind.

    • Baudelaire! Den versteht doch keiner!
      Wäre de Sade anschaulicher?

      wurde seine Rolle nicht gerade zum Nationalkulturschatz geweicht?

      Muss man dann dieses Sodom und Gomorrha rituell-nuklear ausbrennen?

      Fragen über Fragen für den kleinen Heiko und seine Mutti!

      Er solls mir erklären, ich kenn mich nicht aus…

    • Am besten ganz Frankreich verbieten, dann hat man sie alle.

    • Gruss
      Werter Don! Ausgezeichnet wie immer und Complimenti! A propos Mörder: Es laufen in Mailand zur Zeit Ausstellungen zu Caravaggio („Dentro Caravaggio“, nur bis 28.1.2018, Palazzo Reale), seine Zeitgenossen und Erben – wahrscheinlich ebenfalls alles Kriminelle? – („L’ultimo Caravaggio – Eredi e Maestri“, Palazzo Scala). Wer es noch aktueller mag, „Milano e la Mala – La storia criminale della città“ bis 11.2.2018, Palazzo Morando, eine Photographie-Ausstellung zu Mailand und den dazugehörigen (Mafia)-Gangs (wie z.B. die berüchtigte Brenta-Gang um Renato Vallanzasca). Gegen Letztere kann wohl nur Hamburg mithalten…. Frohe Festtage und Gruss!

    • Danke, ich weiss, wenn ich es schaffe, fahre ich noch hin.

    • Baudelaire
      Danke für „L’idéal“.
      Schöne Tage Ihnen und Don Alphonso.

  16. Wunderbar, perfekt! Man bewundert ihn einmal mehr ob Kenntnissen und Geschmack
    – und es wurde auch hier, gerade rechtzeitig vor Weihnachten noch, ein ganz und gar historischer Bildband abgegeben, auch gut erzählt. ‚Wie die Geschichte sich doch ständig wiederholt‘, ist man geneigt zuzugestehen. Wiewohl das vermutlich sachlich doch nicht vollständig zutreffend sein muß. Auch ist ja nicht jedermann immer nur Anhänger einer Vorstellung von ‚Rise and Fall of Nations“. Aber bemerkenswert immerhin doch.

    „1177 BC: The Year Civilization Collapsed (Eric Cline, PhD)“
    https://www.youtube.com/watch?v=bRcu-ysocX4

    Und vermutlich auch deshalb so sehenswert, weil der historischen Perspektive der anderen so leicht die Fehler anzusehen sind. (Wir wollen mal sagen, in diesem Falle wären die Amerikaner, hüstel, die anderen.)

    Denn klare Sache, die „seapeople“, „die für viele leichtgewichtige Historike immer schuld sind“, wären heutzutage keinesfalls die syrischen Flüchtling oder ähnliche, verschoben auf dem Landwege unterwegs, sondern, wenn schon verschoben, dann wären es Angehörige einer Luftwaffe oder Airforce als Auslöser, die das Boot gegen das Luftschiff ausgetauscht hätten, ein Ein-Imperium zu errichten – auf der uneingestandenen Flucht vor dem eigenen Elend zu Hause und den vielleicht drohenden Schuldenbergen und quälenden Sinnfragen dort, aber durchaus messianisch.

    Wie gesagt, wir wissen nichts, aber dieses Youtube-Buch liegt vor. Durchaus erfrischend neu in Teilen. Und ergänzend: Je mehr wir wissen, desto mehr steht wohl fest, der Mensch ist die Konstante. Ob er nun schreiben kann oder nicht.

    Und friedliche Koexistenz und freier Handel sind und bleiben das A & O. Sonst hat auch ein Sieger keine Freude.

    Und ein schöner Fall fürs Feuilleton des Freien Mannes auch, dass sich die Maßstäbe so sehr ins Geschichtliche zurück immer noch mehr verdeutlichen.

  17. Köstlich -
    herzlichen Dank für die umfassenden Informationen über Komponisten, die ich zumeist nicht einmal dem Namen nach kenne (Asche auf mein Haupt) – aber wie das so mit solchen Hinweisen ist, sind das eigentlich eindeutige Empfehlungen…
    Im Übrigen: wir könnten ja nicht einmal mehr unbelastet tot umfallen, wenn wir alles unterließen, was als politisch/religiös/ökologisch oder sonstwie belastet gilt. Mir ist jeglicher Hype sowohl suspekt als auch zuwider. Speziell bei der Musik entscheidet mein Geschmack – ausschließlich. Und da präferiere ich in der Regel den o. g. Protestanten.

    • Wer sich einmal seiner h-moll-Messe hingegeben,
      weiß, dass Johann Sebastian Bach heute als Katholik praktizieren würde.

      Doch selbst dem fünften Evangelisten würde Papa Francesco den Garaus machen…

  18. Weihnachtsgeschenke
    da Sie uns in diesem Jahr mit vielen Beiträgen sehr gut informiert oder auch launig unterhalten haben, will ich Ihnen nun gern mit einigen alternativen Weihnachtspräsenten aushelfen:

    Wie wäre es mit Musik der Aborigines oder traditionelle afrikanische Musik ?
    Oh je – hier besteht die Gefahr, dass der Beschenkte sich dem Vorwurf der kulturellen Aneignung aussetzt. Besser nicht !

    Etwas ganz anderes: Gute Schokolade
    Doch halt, wer wurde beim Anbau und dem Handel ausgebeutet ? Auch nicht gut !

    Ich hab’s: Der neue „AFD-Tatort“ des ÖR
    Ab einem bestimmten Alter kann man diesen verstörungsfrei verschenken. Ich habe gehört, dass er pädagogisch besonders wertvoll sein soll und sich in guter Tradition entsprechender UFA-Schinken befindet.

    Ich würde mich freuen, wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte…

    • Aboriginale und Afrikanische Musik
      Eine Menge davon auf Acryl und CD habe ich mir angeschafft, als
      musikalische Begleitung meiner Sammlung Afrik.Kunst sozusagen.
      Bringt unserem aestetischen Empfinden aber sehr, sehr wenig.
      Warum sollte der Don oder irgend jemand das empfehlen?
      Selbst meine linksgünen, toll progressiven Bekannten jüngerer
      Semester wollen sich das nicht anhören und wenden sich spätestens
      nach drei Höflichkeitsminuten ab.
      Dieser gigantische Kontinent hat jede Menge nicht sehr verschiedener
      Kulturen und die Musiken, wie das bildnerische Schaffen ähneln sich
      so sehr, wie sich die verschiedenen Tönungen der dortigen menschlichen
      Hautfarbe ähneln.
      Auch das Schriftstellerische ist von der Eintönigkeit der Tropentage
      geprägt.
      V.S.Naipaul, karibischer Inder, Nobelpreisträger Literatur hat Afrikanern
      generell die Fähigkeit abgesprochen, einen guten Roman zu schreiben.
      Naipaul kategorisch: „Einen Roman kann man nicht trommeln.“
      Eine Musik in unserem Sinne gibt ein Tropentag und das Eintönige, was
      beim Fehlen spannender Jahreszeiten …Sommer…Frühling…Herbst…Winter…
      entsteht, einfach nicht her.
      An Spontaneität und Improvisationsgabe macht den Jungs aus Afrika
      aber keiner was vor.
      Sie jazzen sich tänzerisch durchs Leben.
      Für Symphonien und Romanwerke oder eine langfristig angelegte
      Lebensplanung reicht das nicht.
      Genauso wenig zu empfehlen wie die von Ihnen angesprochenen
      Quasi UFA Schinken in den Unterhaltungsprogrammen der Propagandasender von Merkelistan.

    • @Rudi Meergans: Massenware Tatort, stinklangweilig, spannungslos, stumpfsinnig
      Alle Filme aus allen Ländern, zu allen Zeiten transportieren Ideologien oder ideologisches Gift, nicht nur die der UFA sondern auch der verbeamtete ÖR-Tatort auf besonderst plumbe teutonische Art. Miserable Drehbücher selektiert von abgehobenen Moralterrostinnen für besondere Aufgaben, nuschelnde Möchtegernschauspieler, untalentierte, lebensferne, selbstgefällige Regisseure.
      Ob es einem gefällt oder nicht, auch in den Jahren von 1933 bis 1945 wurden einige hervorragende Filme von der UFA produziert.


  19. Soso, Chiasamen. Mußte erstmal ixquicken, was das für ein Zeug ist. Küchenmäßig läßt es sich anscheinend als Ersatzkleister (statt Stärke, weil ohne Eigengeschmack) verwenden. Na, mal sehen, wann das die Lebnsmittelindustrie für Puddinge, Cremes und ähnliches entdeckt.

  20. Weihnachten
    Was man schenken soll, weiß man schon lang nicht mehr. Die leut hamm ja schon alles.

    Wie man sich gegenseitig anfassen darf, weiß man bald auch nicht mehr.
    Und das sage ich als Frau.

    Beim Thema Missbrauch wirds mir schlicht übel, was für schlimme sachen die menschen anderen antun können. Dabei gehts um Machtmissbrauch der übelsten sorte.
    Mich treibt aber auch die sorge um, ob diese medienbefeuerte diskussion, die gerade geführt wird, ein normales miteinander der geschlechter unmöglich machen wird.
    Oder braucht es diese Hexenjagd, um den „herrenwitz“ zu sprengen“?

    Hab sie übrigens letzten SO an der neureuth vermisst. Hab nach ihrem roten gasser ausschau gehalten, war aber nix. Derweil war die strecke astrein und kein einziger münchner da…
    Grüsse aus den bergen

  21. Ned schlecht!
    Werter Don, Sie wissen wohl inzwischen aus meinen Beiträgen, dass ich gelernter Musiker bin.(Das Wort „studiert“ passt meines Erachtens nicht zu einer so praxisnahen Ausbildung.)
    Bei Ihren Ausführungen zu barocken Messen versinke ich jedoch vor Demut im Boden, da Ihre Kenntnisse den meinen um Welten überlegen sind!
    Liegt es vielleicht an der erst mit Ende des 18. Jahrhunderts so richtig Fahrt aufnehmenden Orchesterliteratur?

    Was ich aber weiß (auch wenn es für eine Person meines Standes viel zu wenig ist), ist, dass die Promiskuität der nachfolgenden Komponisten- und Künstlergenerationen sicher nicht gegenüber denen des Barock abfiel.
    Jeder, der auf dem Spielplan steht, beging so manche Todsünde und genoss es laut verschiedener biographischer Literatur.
    Höchstens vielleicht Bruckner… der war „nur“ schwer depressiv.

    Ansonsten würden die Konzerte jenseits des pianissimo erklingen, würde man die feministische Inquisition auf die Archive loslassen. Da herrschte selige Stille.
    Gebe Gott, dass es nie soweit kommen möge!

    • Zum glück fehlt denen da der Zugang, und diese Inwuisition will gern Lebende brennen sehen, nicht die Toten.

    • capella sistina
      singt bekannte und verschollene Meisterwerke aus Renaissance und Barock, jetzt ganz neu bei der Deutschen Grammophon. Ein schöner, reiner Chorklang ohne Frauenstimme.( Die Bartoli war nur kurz ausgeliehen.) Eine 500 jährige Klangästhetik, bei der Frauen nur stören würden.

      Mir geht es im übrigen wie Ihnen, werter Schönwetterschreiberling, auch ich versinke in Demut vor der Werkskenntnis Don Alphons und dem Umstand, daß ein Atheist die Fahne der musica sacra hochhält.

    • Toten den Prozess machen
      Früher haben sie auch Tote wieder ausgegraben, ihnen den Prozess gemacht und aufgehängt. Oliver Cromwell ist ein Beispiel.

    • Es gab auch mal eine Keichensynode. Lauter nette Menschen machen das.

  22. Alter Schwede!
    Danke für diesen Beitrag zum Schmunzeln. PC beim Schenken…wie im Rest des Lebens gar nicht so einfach, wenn man Freiheit höher schätzt als moralische Tugendhaftigkeit.
    Ich freue mich schon auf Ihre unangepassten Blogbeiträge im nächsten Jahr. Das ist meine Filterblase…

  23. Werter Don,
    ich muß demnächst doch wieder meiner CD-Sammlung zu Lasten der Bücher mehr Aufmerksamkeit widmen.

    Ich wollte mich eigentlich mit der Mille Miglia (stuetzen/2009/05/16-22) beschäftigen und bin in diesen Beitrag hineingerumpelt (noch ohne angezeigten Kommentar – ist mir vorher nie passiert).

    Es wird ja wohl noch schlimmer. Da flatterte heute die Meldung durch n-tv, daß in Schweden das „ja ist ein ja“ in schriftlicher Form, auch für Eheleute, eingeführt werden soll. Ich bin nunmal Zyniker und damit ein Freund deutscher Bürokratie. Ein Nachziehen in Deutschland ist vorherzusehen. Da aber Papierchen verschwinden oder gefälscht werden können (insbesondere bei gemeinsamer Wohnung), ist also zumindest eine Beglaubigung durch eine Amtsperson (der Notarsberuf könnte somit ein Boomberuf für sonst überflüssige Juristen werden) erforderlich. Falls eine Anwesenheit (des Notars) nicht unbedingt Voraussetzung ist, muß es doch genaue Zeit- und Uhrzeitangaben im Vorfeld geben und das Einhalten muß dokumentiert werden (der EUGH wird wohl darüber entscheiden müssen, ob Alexa [online] ausreicht).

    Es kommen also interessante Zeiten auf mich zu und ich muß überlegen, wie ich meine Ohren vor zu nahen Mundwinkel schütze.

    Ich wünsche Ihnen und den Kommentatoren (oder muß es Komentator*innen heißen? – Ich bin da nicht ganz auf neuestem Stand) eine friedvolle Weihnacht

    Alfred Haas

    • Wir sollten hier Fähren einrichten, one-way, für alle Genderforscher nach Schweden.

    • @Schweden
      Vielleicht sollten unsere Freunde aus den USA nun die Bevölkerungsentwicklung in Schweden neu nachrechnen. Eine muslimische Mehrheit ist da wohl ein paar Jahre früher zu erreichen, denke ich.
      Zauberlehrlinge aller Orten. Und wohl verdienter Exitus des Abendlandes…

    • Es wird spannend sein zu sehen, wie dort Wohlfahrtsstaat dort dann zusammenkracht.

      Aber es sind Lutheraner, da muss man sich nicht grämen.

    • ....
      … ich glaube nicht schriftlich, aber AUSDRÜCKLICH, und vor allem nicht nur am Anfang, sondern auch mittendrin einzuholen und natürlich so dezent und gesittet vorgetragen, dass besonnen überlegt und auch ABGELEHNT werden kann.

      Deshalb geht der Don Giovanni auch nicht mehr als Geschenk.

      Es wird eng und schwierig. Vielleicht stellt ja KGE eine Lieblings-CD mit Wal- und Bienengesängen zusammen. Auch afrikanische oder arabische Klänge sind o.k. …

      CD-Tipp für Kurzentschlossene:

      Händel: Occasional Oratorio, HWV 62 (Live)
      von Howard Arman

      (ein wüstes Stück mit schöner Musik).

    • Schweden hat übrigens einen Spürhund für Sperma.

    • Ist das jetzt was mit SM?

    • Ne ne, zur Aufklärung von Straftaten. Er hilft, Beweismittel zu sichern, wenn mal etwas danebengeht.

      Ich finde es nur bezeichnend, daß man einen Bedarf für einen solchen Hund gesehen hat.

      Scheint mir ein solider Hinweis darauf, daß die Statistik dort nicht nur von unachtsamen Vergewaltigungen in der Ehe nach oben getrieben wird.

    • D. A.
      „Aber es sind Lutheraner, da muss man sich nicht grämen.“

      Seien Sie gefälligst nicht so garstig. Schwedinnen sind schön und kräftig.

    • Das hilft ihnen später im Fegefeuer auch nichts.

    • Die Schweden könnten es mit Videobeweisen versuchen
      Man muss als Nichtalleinlebender sein
      Dasein nur vollständig mit Hilfe der Videotechnik
      dokumentieren. Wenn man das Live ins Netz stellt
      bekommt man ggf noch Geld dafür.

      Das Problem könnte sein das Leute die Europa gar nicht
      verstehen dann hier her reisen weil sie glauben
      das hier jeder mit jedem Sex hat.
      Das führt dann ggf zu Zorn und Missgunst
      wenn die Männer die hierher zu Besuch kommen ihre Würstchen
      dann doch nicht versteckeln können (eher ein Osterthema)

      Hier Alleinlebende könnten sich das auch ansehen
      und sich Fragen ob klassisches Handwerk dem Körper
      ggf doch genügt, besonders dann wenn man noch beobachtet,
      was die Nichtalleinlebenden zwischen den sexuellen
      Akten anstellen. Das lohnt sich doch alles gar nicht mit der
      Paarbildung kann da nur das Ergebnis lauten.

      Eine Vernunftehe fürs Finanzamt vielleicht.
      Wenn die Häuser groß genug sind und man auf
      verschiedenen Etagen wohnt. Am besten ist hier
      dann auch wenn die Etagen in verschiedenen Häusern sind.
      Oft soll es gut sein wenn noch ein Ozean dazwischen liegt.

      Es ist 23:58, also gehe ich davon aus das dies nur Erwachsene
      Kinder lesen.

    • Werte Frau Sirisee,
      Sie haben Recht, ich habe da wohl eine frühe Meldung mitbekommen. Inzwischen heißt es auch bei n-tv (kein Link, da Bertelsmann-Unternehmen):
      “ Die schwedische Botschaft in Deutschland erklärte allerdings in einer Mitteilung: „Entgegen vielen Medienberichten ist das Einholen einer schriftlichen Einverständniserklärung nicht erforderlich.“ “
      Nur damit ist das grundsätzliche Problem der Beweislage nicht geklärt, denn wo ist schon der Unterschied zwischen „bis hierher und nicht weiter“ (Nein-ist-Nein) und „wehe Du läßt die Finger da nicht weg“ (fehlendes Ja).
      Eine friedvolle Weihnacht
      MfG Alfred Haas

    • "Schwedinnen sind schön und kräftig."
      .
      Na – so schlimm kanns nicht sein.

    • Es wird immer spannender: Luftbrücke für Flüchtlinge
      mdr: Aus dem nordafrikanischen Krisenstaat Libyen sind erstmals Flüchtlinge nach Italien geflogen worden. 162 Flüchtlinge aus Äthiopien, Eritrea, Somalia und dem Jemen wurden am Freitag mit einer Militärmaschine nach Italien gebracht. Italiens Innenminister Marco Minniti sprach von einem „historischen Tag“. Damit sei ein „humanitärer Korridor von Libyen nach Europa eröffnet“.

    • @Alfred Haas: "No Sex Please, We're Swedish!"
      Schweden will per Gesetz festlegen, dass man künftig aktiv um Erlaubnis für Geschlechtsverkehr bitten muss. Sonst droht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung, auch ohne erkennbare Auseinandersetzung oder Gewalt.
      Als Strafe fordert der Wohlfahrtsausschuss der schwedischen Genderristinnen und #metoo Opfer die Wiedereinführung des altbewährten Schwedentrunkes zur Bestrafung der männlichen Notzüchtler. Die Exekution wird von Strafvollzugs-Beamtinnen durchgeführt und um Nachahmungstäter abzuschrecken im Nachmittagsfernsehen live und jugendfrei übertragen . Der Trunk wird vorher sterilisiert um Infektionen zu vermeiden und ist biologisch abbaubar!
      Der Schwedentrunk war eine während des Dreißigjährigen Krieges häufig angewandte barbarische Foltermethode. Bei dieser Foltermethode wurde den Opfern Jauche oder Wasser, oft auch vermischt mit Urin, Kot und Schmutzwasser, über einen Eimer oder Trichter direkt in den Mund eingeführt.

  24. Popmusik
    Wie lange gilt eigentlich Bob Dylan in den US of A noch als heilig?
    Frauen, Affären (und Kinder) hat der doch reichlich?

    Irgendeine bekloppte linke Giftnatter war da doch bestimmt dabei …

    GH

    • Giftnattern hören auch den Kinderschänder David Bowie ganz gerne – benannt nach einem Rassisten vund Sklavenhändler, der starb, als er Mexikaner töten wollte.

    • Wenn man sich z. B. Dylan's vielstündigen "Renaldo & Clara"-Film nochmal vors innere Auge -
      holt – die Szene war schon cool, die Frauen auch.

      Zudem gilt: Wer selber dabei war, kann sich mit Sicherheit nicht mehr erinnern, hehe: Sex ’n‘ DRUGS ’n‘ Rock’n’Roll /dabei muss ich noch daran denken, das lt. Eckhard Henscheid Rock’n’Roll ja lediglich ein anderer Ausdruck für – – Sex ist. – – Sex ’n‘ DRUGS ’n‘ Sex- so sah das aus – don’t ‚orry, – – be happy!

      Heute hat Dylan keine Frau mehr dabei, wie man hört, sondern eine Dogge o. s. ä. – jedenfalls einen oder zwei große Hunde – Dogge, oder Mastiff oder sowas.

    • POPP Music
      – die heisst ja nicht umsonst so.

    • Heute und früher
      < Heute hat Dylan keine Frau mehr dabei, wie man hört

      Das ist schon klar, aber es geht darum, ob da eine alte
      Natter einen GANZ GANZ SCHLIMMEN FALL aus dem
      Ärmel zieht.

      GH

    • Jagger/Bowie
      Ich dachte der Name Bowie (Messer) war eine Hommage an Mick Jagger (Dolch).

      In Mexiko ist das age of consent 12. Aber das interessiert die Linke nicht da sie die Sex Opferdynamik nur zum bekämpfen ihrer Gegner nutzt. Der Opferschutz ist nur vorgeschoben. Ich glaube auch das metoo nur ins Leben gerufen wurde um Trump zu erledigen. Dazu müssen eben zuerst ein paar „Freunde“, aus Hollywood und von den Dems dran glauben. Kolleteralschäden. Hauptsache Trump fällt. Dafür ist kein Preis zu hoch.

    • Nein, es bezog sich auf den Sklavenhändler.

    • Herr höüüeöt Ja, ja die alten Nattern waren halt damals jung & bedröhnt - der Film handelt
      stundenlang nur von Vollberöhnten. Er machte mir vor jahrzehnten schon sehr laune – und ich habe ihn immer noch präsent – auch die ncht in Frankfurt, mit einzelnen Gesprächen, nachdem ich ihn im Gallusviertel angesehen hatte.

    • Herr Höppelt, die "alten Nattern" waren damals jung & bedröhnt - der o. a. Film Dylans hande
      – stundenlang von Vollbedröhnten.

      Was noch dazukommt: Es gab nix zu gewinnen – für niemanden, – außer dem Spaß.

      Die Schwester einer Mitmusikerin von Dylan, die auch im Film vorkommt, habe ich kennengelernt. Es war alles so harmlos und einfältig. Wenn ich mich erinnere, muss ich unwillkürlich an j u n g e Hunde denken. – Sehen Sie – ich ende wieder mit Hunden, ich kann nix machen. Sorry. Ich glaube, die Nattern werden sich gerade in ihre Sessel rollen und – nach Art der Katzen – – zufrieden schnurren, – – wenn sie an früher denken.

  25. Heftiges Winken nach dem Goldesel
    Mir scheint, ich brauche diese CDs alle, na vielleicht den Molter nicht, oder doch? Naturtrompeten können so teuflisch klingen, sehr praktisch im Falle übler Laune nach dem Lesen lächerlicher Artikel wie dem einen jüngst bei ZON über unzüchtige Kunst, die in den Keller gehöre. Oder an noch schlimmere Plätze. Oder gleich ganz eliminiert.

    Den Gozzoli-Mohren da oben? Zuhängen! Die reizende Violinistin? Ab hinter den Vorhang, wie beim Probespiel. Wie soll das auch gehen mit dem Streichen, wenn das Hemdchen immer rutscht. Nicht? Was zeigen Sie da bloß für Cover!
    Es kann schon sehr blöd werden, wenn man das durchziehen will mit dem musikalischen Me?No!, da bleibt nicht viel übrig, nicht mal Mozart – oder schon gleich garnicht. Hätte er nicht können? Beim Lacrimosa bleiben?

    Was mit dem Händel los war, weiß auch jeder, hat er nicht übrigens die Cuzzati aus dem Fenster gehalten, weil sie ihm (NUR musikalisch) nicht zu Willen war? Also. Und die Kastraten – oh, wenigstens den Kastraten wäre es besser gegangen heute: Gender zum Aussuchen und selbst heiraten hätten sie können dürfen. Nur vielleicht nicht so unzüchtig singen, gar circen und cicisbeen. Weil verrutschte Geschlechtlichkeit schon in Ordnung geht, aber immer brav Stimme und Händchen bei sich behalten. Und nicht etwa wem reichen, auch noch unaufgefordert.

    Danke für die Musikempfehlungen, das klappt noch bis zum Sonntag; den Pino de Vittorio werd ich mir selbst schenken, irgendwie mag den hier keiner. Man sollte im Monteverdi-Jahr eins nicht vergessen: der Maestro ließ sich zwar aus verschiedenen Gründen zum Priester weihen, schrieb aber als solcher eins der erotischsten Liebesduette der Musikgeschichte samt Oper. Werfen Sie’s dem Bach nicht vor, der hatte zu viele Kinder am Hals und es auch sonst nicht leicht. Und in Italien hat man nicht so gefroren, damals. Kein Wunder also, das Ganze.

    • molter brauchen Sie, wenn Sie in eine Stadt hinein fahren, die ihnen keine Fanfaren zur Verfügung stellen will.

    • Molter im Cabrio
      @Don Alphonso

      Sie haben recht, natürlich. Es hört sich sehr schön zu, aber irre hoch. Ich plädiere für Molterfanfare statt Bachtrompete (der Korrektor macht hier aus Molter Folter, na!).
      Da ging aber der Violinist mit dem Herrn Kompositor durch.

    • … diese ganze ultramontane zappelige
      ejaculatio praecox-Musik? Na, ich weiß nicht.

      Da lobe ich mir doch deren germanisch filtrierte Varianten. Zum Beispiel JSB möglichst in „uninformierter“, „ahistorischer“ Aufführungspraxis mit riesigen Chören.

      Schon mal das Hornsolo von Hermann Baumann im „Quoniam“ der h-Moll gehört? Zum Niederknien (YT).

      Diese wackeligen und schrägen Töne von Naturhörnern und Naturtrompeten heutzutage. Zugegeben, anspruchsvoll zu spielen. Wer’s mag …

      Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass damals nördlich der Alpen die liturgische Musik in der tridentinischen Messe im heutigen historisch-informierten Zappelstil geduldet worden wäre.

      Unserem Gastgeber und allen Mitstützen ein schönes Weihnachtsfest! Und nicht vergessen: Christen, ätzet diesen Tag in Metall und Marmorsteine.

      edSE

    • Ich habe ja schon aufgepasst, dass ich keine Zinkmusik vorstelle.

    • @et du Saint Empire
      Es hat schon seine Gründe, warum sich der Instrumentenbau seit 1500 weiterentwickelt hat und die Unzulänglichkeiten von Naturtrompeten und-Hörner, sowie die der Darmsaiten moderneren technischen Verbesserungen zum Opfer fielen. Dem Historismus in der Gegenwärtigen Aufführungspraxis kann ich auch nicht soviel abgewöhnen. Daß er zugleich Frauen verachtend ist, sei mal nur am Rande erwähnt, denn Frauenstimmen spielten erst recht spät eine Rolle in der Gesangs- und Chormusik. Und daß die vielen Altisten und Countertenöre den weiblichen Kolleginnen die Engagements wegschnappen, wäre auch mal ein Fall für das Frauen-Ministerium.

    • Instrumentenbau ab 1500 - Schneller, höher, weiter
      ähm, lauter.
      Unzulänglichkeiten von Darmsaiten, nein nein. Wo sie hingehören, sind sie toll. Dass man damit nicht den Zarathustra spielen sollte, klar. Aber süchtig werden nach den Obertönen kann man schon, und viele Werke klingen mit modernen Instrumenten halt anders als vom Komponisten gedacht. Einfaches Beispiel: Monteverdis Orfeo. Hat der Höllengang das alte Instrumentarium, hört man ziemlich genau, wohin es geht.

      Man sollte keinen Glaubenskrieg draus machen, dann stürbe auch jegliches Crossover und wer will sowas.
      Harnoncourt hat einmal über den Bauern im Barock, der jeden Sonntag zur Messe ging, gesagt, dass der diese musikalische Sprache ganz natürlich verstand. Und wir niemals hören werden, was er hörte. Das heißt ja aber nicht, dass man dem nicht nahekommen kann. Und zum Glück gibts ja für jeden etwas zum Aussuchen.
      Das mit der Frauenfeindlichkeit lass ich mal so liegen. Aber lesen Sie vielleicht den „Virtuosen“ von Margriet de Moor. Solange es noch geht.

    • @Cleofide
      vielen Dank für den Buchtipi, ich werde es mir noch bis Sonntag besorgen.
      Es gibt durchaus Ensembles Alter Musik, die mich begeistern, etwa Hervé Niquet mit „Le Concert Spiritual“, die ich neulich im Auto zufällig hörte und bei der Ankunft noch zu Ende hören musste. Aber auch die Beethoven-Interpretationen von Andrés Orozco-Estrada (HR-Sinfonieorchester)finde ich fantastisch. Es gibt doch noch genug Spielraum für gute Interpretationen unabhängig von dem Dogma des „So musst es gespielt werden“. Sie sagen es: keine Glaubenskriege.

      Beim Instrumentenbau vertrete ich als Praktiker halt auch die Saite, äh Seite der Ausübenden, und da waren/sind die Verbesserungen der Feind des Guten.

  26. Chia-Samen
    werter DON, ja ich finde auch, Samen gehört wie Autobahn oder wie ich im letzten Beitrag schrieb „Vichy“ auf irgendeine der Verbotslisten.

    dann kippt auch UDO, denn der singt ja „bis die Damen ihm seinen Samen nahmen“………..oh ja, es kommen herrliche Zeiten.

    eine gründliche Durchforstung hat wohl noch nicht stattgefunden, wäre aber mehr als überfällig, es gibt so viele, die wir in Ungnade fallen lassen könnten:

    SWR1, der Sender aus der Villa Reitzenstein sendet allerdings immer noch den Michael Jackson, auch Sonny Bono von Sonny & Cher ist noch zu hören und auch das Brummen von Ike Turner von Ike & Tina ist ab zu zu vernehmen im regierungsunkritischen und regimenahen Sender.

    und von Madonna, die dort so gerne gesendet wird fühle ich mich jedesmal so unappetitlich angemacht in dieser schwarzen Unterwäsche, die ich mir dann aus dem Video dazu denke !

  27. Kriminalgeschichte des Künstlertums
    Lieber Don,
    vielen Dank für diese süffisante „Kriminalgeschichte des Künstlertums“. Nach Kevin Spacey warte ich jetzt noch auf den Rauswurf aller Nicht-p.c.-Filme aus dem Weihnachtsprogramm. Habe mir neulich aus nostalgischen Gründen ein paar alte Don-Camillo-Filme angesehen und überrascht festgestellt, dass da aus heutiger Sicht vieles gar nicht mehr geht. Katholische Unterdrückung, Sexismus und andere schreckliche Dinge werden am laufenden Filmmeter produziert. Und das auch noch so, dass die Leute darüber schmunzeln. Gehört sofort zensiert!
    Was ihre Beurteilung von Kindern angeht, da sieht man doch, dass Sie leider keine eigenen haben. Mein Sohn konnte schon mit drei lesen und hatte schon früh sehr genaue Literaturwüsche zu Weihnachten.
    Kinder erweitern den eigenen Horizont mehr als jedes Studium und sind das größte Abenteuer des Lebens. Sie formen uns mehr als wir sie. Nur zu, Don, trauen Sie sich. Es ist noch nicht zu spät ;-) !
    In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten und „a guts neus“, wie man bei uns in Franken sagt.

    • Spatzenschrot auf Frauenhintern! Natürlich ginge das alles nicht mehr, deshalb ist es auch so öde.

    • um Himmels willen
      soll nicht mehr gehen?!

    • Don Camillo & Peppone,
      mit einem Glas Rotwein, ClintEastwood mit einem alten HavanaClub und den täglich Don mit einem süffigen Bier, so soll es sein.
      Die Päderasten gehören in den Tagebau, so lange es diesen noch gibt. Gestern konnte ich deutsche Kultur geniessen, das Weihnachtskonzert des Gymnasiums unserer Kinder.
      In herzoglichem Ambiente, der Kirche seiner Frau Agnes, wir haben hier so viele Kirchen, boten die Schüler Qualität dar, die im RHS vermutlich die neuen Fasch… auf den Plan gerufen hätte.
      Migrantenanteil bei voll besetzter Kirche= NuLL.
      Und die Spende ging an ein Hospiz, da sind wir Pöhsen, dann auch nicht geizig.
      Frohes Fest, für die Freigeister des Blogs und natürlich auch den IMs der AAS und des Maasiteriums. Glaubt ihr noch an den Endsieg ?
      Sicher doch, vorwärts immer, rückwärts nimmer. Glück Auf !

    • Boah Cassandra
      wieso erst mit drei? Haben Sie den wirklich drei Jahre lang vernachlässigt? Oder ist das 30 Jahre her?
      .
      Dank der frühkindlichen Bildung in den KiTas ist das Erstlesealter in den besseren Vierteln auf 6 Monate gesunken!
      .
      Sie Rabenmutter…äh… krächz.

  28. Pfeife rauchend vorm Kamin...
    habe ich mich an Ihrer grandiosen Glosse ergötzt – Dankeschön.
    Die beschriebenen Misshelligkeiten mit europäischer Kultur hatten Mao Zedong und seine Roten Garden vor 50 Jahren schon beinahe beseitigt. Auch hierzulande fand sich reichlich revolutionäre Gefolgschaft; dass ihre Pläne am Beharren allzu vieler auf irgendwelchen herkömmlichen Leistungen, etwa virtuoser Musik oder Kompetenz in Technik und Naturwissenschaften scheiterte, haben manche an den Hebeln der Politbürokratie durch üppige Belohnung aus Steuern und Rundfunk-„Beiträgen“ kompensiert, aber kaum verwunden. Inzwischen dürfen sie sich freuen, dass Nachwuchs den Furor der Weltverbesserung wieder in Fahrt bringt – mit oder ohne sozialistisches Parteibuch. Die richtige Gesinnung verhilft zu Einfluss, Reichtum und Macht. Digital. Eine Generation ungebildeter, quotenmechanisch durchgestylter Phrasenbots konstruiert für uns alle eine Zukunft in sauber gefliesten ideologischen Reinst-Räumen.
    Sie und ich haben offenbar genug Hardware, diese Episode ohne merkliche Einbuße an Vergnügen zu überstehen. Drum wünsche ich gesegnete Weihnachten mit viel Musik und Zuckerguss!
    (Anm.: Könnte sein, dass eine im Funkloch erstickte, frühere Version dieser Nachricht in Ihrer TL auftaucht: Sie dürfen wählen.)

    • Das war noch nie kultur fpr die breiten Massen. Früher mussten welche an diphterie sterben, heutze müssen manche schwer übergewichtige oder anorektische Feministinnen bei SPON lesen.

  29. Musik für Puberierede
    eine gute Händel-Interpretaition: https://www.youtube.com/watch?v=bnb3m90nl-E

  30. Here, only the silent survive.
    Verbrennen! Alles Verbrennen! Sofort!

    All diese „Kulturgüter“. All diese Dekadenz.

    Oberschicht war schon immer pervers.
    Und böse, sowieso und ganz besonders.

    Die haben bestimmt auch dieses Ding, das sie „Sex“ nennen, erfunden.

    Teufelszeug! Auch verbrennen, diesen „Sex“.

    Also, so… sie verstehen schon…nicht verbrennen sondern verbannen oder kastrieren oder was man so macht, wenn man mit all dem Sex und so nicht wirklich.

    Einfach weg damit.

    Diesen Kapitalismus gleich mit, dann müssen unsere Kinder auch nicht jedes Jahr vermummt durch Hamburg laufen.

    Yep, lasst uns endlich mal so richtig aufräumen, mit dieser Moderne, all die letzten 400 Jahre, raus, geben wir zurück an die Amis oder wer auch immer das erfunden hat.

    Dann wäre endlich Ruhe.

    Ein ruhiges Fest.

    Aber ohne all diese Christengedöns natürlich, dieser Jesus ist doch auch nur eine Erfindung der Banke….ach, es ist alles so schrecklich, diese ganze Welt, ein Abgrund, man weiss garnicht mehr…..

    • aber nicht doch, mit irgendwas muss man doch die Brennsuppnsaherschwimmer wie den Andreas Kemper traktieren.

    • Verbrennen! Alles Verbrennen! Sofort!
      In der Tat:

      Kulturrevolution 2.0 für die DDR 2.0 jetzt!

      Ansonsten:
      Neo-Pol-Potismus für alle sofort…

      Danke, Don für das nette Kaleidoskop.
      Man sieht also doch, dass Musik eine ernste Sache ist, gar nicht lustig für halbalphabetische Zensurmeisterinnen und außerdem, dass nicht jedes Kunstgeschichtestudium eine vergeudete Investition darstellen muss (wenn auch aus meiner Sicht vermutlich vor allem der Kombination mit Radfahrertum, Rodlerei und Trachtenjanker zu verdanken).

    • Nun, man lernt zumindest, dass früher auch nicht alles gut war, und man dne Menschen und der offiziellen Geschichtsschreibung gegebüber vorsichtig sein sollte. Man kann das Spiel auch bei Vasari machen, der alles Unangenehme „vergass“.

  31. Neues vom Onkeltrick
    „Ob es Gott gibt oder nicht, wissen wir nicht. Also lasset uns ihm Opfer darbringen. (Konfuzius)“

    Ganz schön leichtsinnig! … Kriegt man von dem eine Spendenquittung, die man steuerlich absetzen kann? ;-)

    • Nein, natürlich nicht. Kaufen Sie sicb lieber CDs-

    • Mohammed (570 - 632), arabisch: der Gepriesene, Begründer des Islam
      Es gibt für niemand ein Entrinnen vor dem Ungehorsam gegen Gott, außer durch den Beistand Gottes, und niemand besitzt die Stärke, im Gehorsam gegen Gott zu verbleiben, außer mit Gottes Hilfe.

    • Jede Religion ist deutlich daneben.

  32. Don Alfonso, was haben Die nur Verwandte/Bekannte
    Was sind das nur für Leute, die Ihnen 0 bis 14-jährige Kinder zur Abhärtung überlassen? Gibt es da Wiederholungstäter, die Ihnen ein Kind zum 2. Mal überlassen? Sind da Mütter bei? Väter könnten ja Anhänger der natürlichen Auslese sein. In der Natur erscheint das ja ganz sinnvoll. Aber in der bürgerlichen Gesellschaft ist es wohl doch umstritten. Aber ich vermute mal, dass Sie entgegen dem Bild was Sie von sich zeichnen ein äusserst liebevoller Onkel sind. Und anderer Leute Kinder wrd man ja auch hinterher wieder los. Das ist der Vorteil von Leihkindern. Zu Hause dürfen die dann wieder an den Nintendo.

  33. Die sexuellen Vorlieben unserer Vorfahren
    sind irgendwie tröstlich. Die waren auch nicht anders! Da hat uns der liebe Gott diesen verdammten Fortpflanzungstrieb aufgehalst. Und was haben wir bis zum heutigen Tag für einen Stress damit. Vermögen wechseln den/die Besitzer(in) Sogar gemordet wird dafür gelegendlich. Die Phsycho-Industrie lebt auch prächtig davon. Rational alles nicht erklärbar. es bleibt nur eine sichere Erkenntnis. Für die sexuelle „Befreiung“ brauchte es weder Kolle noch Freud, Hefner oder Beate Uhse.

    • 's menschelet halt ieberall
      Das ist Schwaebisch fuer „das menschliche ist eben ein bestimmender Faktor und kann nie ganz ausgeschlossen warden“ – obwohl bei Feminanten bin ich mir da nicht sicher, ob es da menschelet.

      Es ist zu befuerchten, dass das Sexuelle immer mehr kriminalisiert wird und wir auf einen feministisch-linksgruenen Gottesstaat zusteuern, der dann unsaeglich wegen allgemeiner Impotenz und Langeweile implodiert.

      Sexuelle Uebergriffe koennen sich dann nur noch marginalisierte, unterprivilegierte Gefluechtete leisten, weil alles andere, speziell von weissen Maennern Getane, Gesagte und Geschriebene nur sexistische Kackscheisse ist.

      Die Zukunft wird fuer fette, unattraktive Gendertroeten auch nichts besser, die packt auch ein Gefluechteter nicht an. Es gibt nun mal kein Grundrecht auf sexuelle Belaestigung fuer Haessliche.

      Das ist halt dumm gelaufen, dann bleiben wieder nur die Lila Pudel oder wir alten, weissen Maenner.

      Uns fehlt dann aber meist das wollen, manchmal auch das koennen.

      Das Feminat hat so oder so die Arschkarte gezogen und das ist gut so.

    • Grad so, als wäre es an anderen Höfen b esser zugegangen, oder bei anderen Hofmusikern… das will man aber nicht sehen.

    • fette, unattraktive Gendertroeten
      In Ait Ben Haddou verriet mir einmal ein dort Gewerbetreibender, dass seine Vorliebe für beleibte Damen daher käme, dass diese mehr Schatten würfen.

    • Es ist immer eine Frage der Verursachung. Ich würde einen Sonnenschirm bevorzugen.

  34. Christkind
    Danke für die Punktlandung,
    gerade noch rechtzeitig zum
    Christkind umsetzbar!
    Und jetzt schnell zum Beck
    in den 5.Stock und auswählen.
    Frohes Fest.

  35. Gefüllte Bildungslücke
    Vielen Dank für die amüsante Füllung (m)einer Bildungslücke. Ich dachte Barockkomponisten wären verträgliche Menschen gewesen. Das die durch ihren selbstverursachten Stress noch komponieren konnten grenzt ja an ein Wunder.

  36. Titel eingeben
    Ganz wunderbar!
    Da werde ich mich selber beschenken.
    Angenehme Feiertage allen.

  37. GOOD MORNING LITTLE SCHOOL GIRL...ist so Muddy !
    der Text soll bezeichnenderweise von MUDDY WATERS kommen………bekannt gemacht von Ten Years After, von mir immer Ten Years Behind genannt.

    besonders anrüchig ist die Version von Grateful Dead mit dem legendären Jerry Garcia………..Billy Clinton, who never had sex with THAT woman, hielt eine bewegende Ansprache für ihn auf MTV.

    aber ein herrlicher Rhythmus und entsprechend lang………….herrlich für lange Reisen auf dem Ergometer im Winter !

    • schoolgirl
      Hallo Django, schön, dass hier jemand die Dead ins Gespräch bringt. Gesungen hat den Song in den frühen Jahren ja Pigpen. Auch ein guter Name in diesem Zusammenhang.
      JS

  38. Was soll man noch hören oder verschenken?
    Schweinkram, ausnahmslos …

    Bach (20 Kinder): vermutlich ein Sexmonster, laut Spiegel …
    Mozart: Umgang und Korrespondenz mit der Schwester bedenklich … Paganini: Priapismus
    Haydn: womanizer, alles andere als ein Kostverächter
    Donizetti: Syphilis
    usw. usf.

    Ein einziger Saustall.
    Alles weg, alles auf den Scheiterhaufen!
    Die Welt braucht ein Fegefeuer, ein Purgatorium, um sich von all dem Schmutz zu befreien. Mit Heidegger:

    „… Flamme künde uns, leuchte uns, zeige uns den Weg, von dem es kein Zurück mehr gibt! Flammen zündet, Herzen brennt!“

    • Zu den Flagellanten
      Hinten rechts, die letzte Tür. Jeder nur eine Neunschwänzige.

    • Heidegger?
      Der, der Stundentinnen „vernascht“ hat? Nachzulesen im Briefwechsel mit seiner Frau….

    • Lebenserwartung/Umstände und Verhalten
      Die hatten ja auch oft kurze und grausame, von Leid geprägte Leben. Wenn man davon ausgeht das man bald tot ist, verhält man sich anders als wenn man sich als glutenfrei Lebender einbildet ü 100 zu werden.
      Ich kann auch verstehen (nicht gutheissen oder rechtfertigen) das Soldaten im Krieg Frauen als Beute nehmen. Wenn jeder Tag der letzte sein kann, rund um einen alle sterben, verschieben sich die Masstäbe.

    • maciste grüßt den thomas
      hierzu interessant das kapitel „eros“ in ernst jüngers schrift „der kampf als inneres erlebnis“.
      battle on.

  39. ich nehme alle diese kompromittierenden Geschenke an!
    Darf ich Ihnen mein Adresse schicken? Ich nehme die Werke aller dieser perversen Genies an.

    Aber was wenn ein gewisser ex-Kanzler ein Genie der Malkunst gewesen wäre? Wie hätten wir uns mit seinen Werken befasst?

  40. Modern Times
    Also, ich gehe mit der Zeit und schicke meine Weihnachtsgrüße und -geschenke online per Mail und Stream.

    Liebe/r/s XYZett_in,

    alle Gute an Weihnachten 2017 und ein gesundes, frisches 2018. Als Kapitalismusgegner, Konsumkritiker und Genderfetischist mit ausgeprägtem Detailinteresse an anderer Leute Sexualverhalten wird es Dich freuen, dass ich Dir auf diesem elektronischem Wege nicht zu nahe komme, keinen Verpackungsmüll erzeuge und Dir mein Musikgeschenk als Link übersende.

    —> https://www.youtube.com/watch?v=9ka5bgHnHyg

    Bis zum nächsten Jahr auf diesem Wege!
    _
    Dein Gazelleriker

    • Weihnachten?
      Ersetzen sie dieses fremdenhassende ‚Weihnachten‘ durch ein unauffälliges Jahresendfest für alle die schon länger da sind.

    • @Landei
      Jahresendfest ist keine schlechte Idee. Dann hätte man neben der Eliminierung eines üblen SteinAnstoßGrundes für die ganzen Goldstücke auch endlich eine Heimstatt für dieses sozialistische Phantomwort gefunden (https://de.wikipedia.org/wiki/Jahresendfl%C3%BCgelfigur), ohne den Anlaß für das von Mutti ach so geliebte Blockflötenspielen zu entgeben…

  41. Von der Malerei zur Musik und dann zur Literatur
    Ich möchte nicht so streng sein, mit diesen Bilder- und Tonträger-Verbrennern. Schöne Vorschläge haben Sie ja gemacht. Natürlich werden als nächstes wieder einmal Bücher verbrannt. Wenn ich dazu ebenfalls einen Vorschlag einreichen dürfte (vorab aber eine Trigger-Warnung an alle Schneeflöckchen, Linksfaschisten und Anhänger der Black-Lives-Matter-Bewegung):

    Das Buch, der Name fällt mir gerade nicht ein, ist und handelt von einem faschistischen Feldherren, der allerlei üble Schandtaten auf dem Kerbholz hat und dessen Anhänger noch heute oft dem Imperialismus anhängen. Er und seine Anhänger versklavten seinerzeit am liebsten schwarze Afrikaner (und das reichlich), aber auch andere Hautfarben waren stets willkommen. Sklavinnen waren jeden Alters ihrem Herren sexuell verfügbar, sofern er sie nicht heiraten ließ. Dann gehörten ihm aber ihre Kinder – in jeder Hinsicht. Sklavenhandel war weit über ein Jahrtausend fester Bestandteil der Geschäfte seiner Anhänger, wie sein eigenes. In seinem Standardwerk machten er und seine Anhänger aber auch nicht vor der eigenen Familie halt, zumindest was die Frauen und Töchter betrifft. Deren einzige Lebensaufgabe ist es, nach der Heirat sexuell gefügig zu sein, Hausarbeit zu machen solange keine Sklaven vorhanden sind und ansonsten die Klappe zu halten und unsichtbar zu sein. Auch die Heirat der Töchter, gerne auch schon als Kinder inklusive sexueller Ausbeutung, hat er geschäftlich organisiert. Dass seine Ideologie des Imperialismus mit dem Ziel der Weltherrschaft mit maximaler Gewalt durchgesetzt wird, versteht sich von selbst. Noch heute bekriegen sich weltweit Millionen, was sage ich, Milliarden seiner Anhänger und berufen sich auf sein Werk. Dort wo sie nicht bekriegen, erpressen sie Schutzgeld, zu richtiger Arbeit oder bahnbrechenden Entwicklungen sind die Anhänger bis heute schon lange nicht mehr in der Lage. Unter den Anhängern gibt es oft nur Stammesfürsten/Patriarchen mit verwöhnten Gören oder unterbelichtete Ziegenhirten und Straßendiebe.

    Das Buch sollte man echt verbieten, gerne auch verbrennen – ich bin da nicht so. Es ist die wahre Pest und hat Millionen bis Milliarden Menschen auf dem Gewissen.

    Wie heißt dieses Buch nur? Also, Hitlers „Mein Kampf“ ist es nicht. Wenn es mir wieder einfällt, gebe ich Bescheid.

    • Name gesucht?
      Mir liegt er auch auf der Zunge, und will mir trotzdem nicht entfallen.

      Danke für die geglückte Satire!

    • Don, Dszs, ich hatte heute doch noch garnix geschrieben...
      , aber @ Leser vom 20. Dezember 2017 um 20:51 Uhr:

      soll der imperative Aufruf an die ungläubigen Erdfrüchte*
      zur Rezension des besagten Werkes neuestens nicht strafbewehrt sein?
      .
      *) werden die jetzt ohne „r“ geschrieben, => siehe Schramm-Bezug
      (DdH)

    • ... dieses "Buch" ...
      … lieber Wassermann –

      … sie haben es doch nicht etwa „geliesen“ ?!

      … unglaublich was die Leute so hören und lesen.

    • mira belle,...
      ich konnte mich bisher weitestgehend beherrschen,
      werde aber täglich von schräg gegenüber mit dem fünfmaligen Terrorsitengeplärr beschallt (wobei sie zugegebenermaßen hier am Morgen relativ dezent sind).

      Das dürfte für die oberflächliche Integration in Neuorwellien reichen…

    • Tja
      die Anhänger dieses Schurken haben zum Glück aus Europa kein zweites Afrika machen können (nehmen wir den Balkan aus). Wo seine Anhänger Sklavenjagd betrieben, ist bis heute kulturell verbrannte Erde. Europa wäre heute ebenfalls kulturell und menschlich zerstörtes Land.
      .
      Wir haben vergessen, was wir den Rettern Europas wirklich verdanken. Aber daran zu erinnern, ist heute Hatespeech. Dass die Anhänger des Bösen auch Millionen junger Europäerinnen versklavten (und das bis in Mozarts Zeiten), ist kein Metoo wert.

    • Bücher nicht verbrennen!
      Ab in den Giftschrank damit, neben den Grünspan – mitsamt den Sekundärschriften. Als Beweismittel für spätere Generationen.

      Wie auch das kleine rote Buch und das große Braune.

    • pöser pube
      Er hat Jehova gesagt!

  42. Kultur verbieten
    daraus wird’s hinauslaufen. Bilderstürmer, Bücherverbrenner, Schauspieler -und Journalistenvernichter, Dirigierabsäger, Sängervernichter und Geigenvirtuosenanklägerinen, alle haben einer rosige Zukunft vor sich.
    Kultur wir dann sein, Shischa rauchend nach veganem Müslimenu belangloses Zeug zur Sehnsuchtsbratpfanne alias Gitarre zu säuseln und darauf zu warten, bis neutheologisches Denken auch das unter gottgefällige Todesstrafe stellen wird.

    Bis dahin halte ich es mit der Musik des Dons und noch weiteren, schönen Musiken aus dem christlichen Abendland und genieße unsere Kultur abseits der deutschen Sprache. Das Benehmen einiger Minister unter der Leitung der kulturfremdesten Kanzlerin, die dieser Staat je sah, die sich ein Jahr lang nicht in der Lage sah, weder die Sicherheitsbehörden auf Vorderfrau zu bringen noch den Hinterbliebenen der Terroropfer zu kondolieren, geschweige denn irgendwas in diesem Land voller Kulturgeschichte zu bewegen, blende ich jetzt aus.

    „Bildung muss sich endlich wieder lohnen“ möchte ich nach Berlin rufen. Aber vor lauter „Ich weiß nicht, was wir falsch gemacht haben“, vor lauter „Bätschi“-Geplärre und lauter Schmetterling- und Bienenretten wir man es nicht hören.
    Jauchzet, frohlocket, auf preiset die Tage!

    Am besten

    • Die KufreKaZ
      Als ich las, dass die kulturfremdeste Kanzlerin aller Zeiten höchstpersönlich die 9. Beethoven zum G20 Gipfel ins Programm hob, konnte ich mir das höhnische Auflachen nicht verkneifen.
      Sicher, die Symphonie ist ein Leuchtturm, ein Monolith, ein ach was weiß ich, auf jeden Fall ein tolles Stück Musik. Dennoch bewies ulF damit, dass ihr Musikgeschmack und vor allem ihre Repertoirekenntnis nicht über „Schlager“ hinausreicht.
      Das klassische Pendant zu einem Helene Fischer Konzert eben…

      Off Topic zu Beethoven:
      Die Österreicher san scho echte Hundlinge!
      Schafften sie es doch, dass die ganze Welt glaubt, Hitler wäre Deutscher und Beethoven ein Österreicher…

    • Das kenne ich anders
      Sie schafften es, Hitler als Deutschen und Mozart (Augsburg) als Österreicher zu sehen.

    • Der Name
      …des von „Leser“ rezensierten Buches fällt mir auch grade nicht ein, obwohl ich es zweimal gelesen habe. Wer es kennt, weiß aber, daß das Wort „Frieden“ im Titel nicht enthalten ist und auch im Inhalt keine große Rolle spielt.

    • Re: Philomena
      Mozart ein Augsburger?
      Das Geburtshaus steht in Salzburg, zur Schule ging er im heutigen Freilassing. (Damals gehörte das linksseitige Salzachufer noch zum Fürsterzbistum.)

      Womöglich kam er mit der Kutsche mal durch Augsburg…

      Soviel ist jedenfalls sicher:
      Er war genau so sehr Österreicher wie Hitler ein Deutscher war.

    • Soviel ich weiß,
      kamen die Eltern aus Augsburg und Hitler wurde von einer Braunschweiger NS – Größe zum Deutschen „gemacht“, um sich überhaupt zur Reichskanzlerwahl stellen zu können.Ich lasse mich aber gern belehren.

    • Der Mozart aus Augsburg gebürtig
      war der Herr Vater, Leopold.

    • Titel eingeben
      Ich dachte mir schon, dass wir womöglich über verschiedene Mozarts reden würden, werte Philomena

  43. Sehr treffend!
    In diesem Zusammenhang auch Don Carlo Gesualdo da Venosa (1566-1613;cf. Wikipedia).
    „Gesualdo ging als eine der schillerndsten Figuren in die Musikgeschichte ein, denn sein Wirken als Komponist ist überlagert von einem Kapitalverbrechen“ …
    „Eine gerichtliche Untersuchung blieb folgenlos, da Ehrenmorde unter Adligen nicht gesühnt wurden. Gesualdo floh jedoch, um der Rache der Familien der Opfer zu entgehen, …“

  44. Frohe Weihnachten
    Irgendwann, so spekuliere ich seit einiger Zeit, wird hier vielleicht einmal ein Text über Savonarola und sein Eifern erscheinen. Dieser Prediger, der im Fegefeuer der Eitelkeiten Musikinstrumente, Gemälde und sonstige schöne Dinge verbrennen lies und noch heute von der Evangelischen Kirche in Deutschland als Märtyrer geehrt wird (auch von der katholischen Kirche wurde er ja rehabilitiert).
    Nun sind die Kirchen, oft die evangelischen, in Deutschland eher leer, moralisiert, gepredigt und dämonisiert wird von anderen Kanzeln. Mir fällt immer wieder auf, wie gut kirchliche Kreise in der Politik vertreten sind…

    So weit, so gut – aber direkt vergleichen kann man die heutige Sexualmoral nicht mit der des 17Jh. oder früher. Wenn man die schlüpfrigen Romane dieser Zeit liest, war aus heutiger Sicht Kindesmissbrauch alltäglich. Für mich sind z.B. die Beschreibungen der sexuellen Erziehung von Ludwig XIII im Buch ‚Geschichte der Kindheit‘ von Aries eher abstoßend und der allgemeine Umgang mit Sexualität sehr befremdlich – auch wenn Aries das eigentlich anders sieht.

    Befremdlich ist natürlich aber auch, die heutigen Definitionen zum Maßstab aller Zeiten machen zu wollen oder, noch schlimmer, Unliebsames einfach umzuschreiben oder zu tilgen. Ich denke da an bestimmte Interventionen bei Verlagen, Universitätsverwaltungen usw.

  45. Danke
    für die Buchempfehlungen, Calvino und Portocki sind schon bestellt. Sich selber zu beschenken passt auch gut in die Jahreszeit.
    .
    Dem Hausherrn meinen Dank und die besten Wünsche.

  46. Zwei Engel sind hereingekommen, kein Auge hat sie kommen sehn...
    Und dann liegen da lauter Ausbünde an Verderbtheit und Lotterleben auf dem Gabentisch. Pfui!

    Mal sehen. „Bassa Selim lebe lange! Ehre sei sein Eigentum! Seine holde Scheitel prange voll von Jubel, voll von Ruhm.” Aber die Entführung geht auch nicht, weil das Wolferl so ein Hallodri war. Händel hat die Cuzzomi aus dem Fenster gehalten, um sie gefügig zu machen, und wer weiß, was er mit anderen Frauen angestellt hat.

    Ja, es ist schwierig, und wird ab jetzt wohl nicht mehr leichter. Oder man wirft die Bedenken über Bord, geht morgen zum Beck am Rathauseck, und hört sich die ganzen Empfehlungen mal kurz an. Der Ludwig ist nämlich gut sortiert, hat gutes Personal, und ich brauche die überforderten Paketboten nicht mit noch einem Päckchen belasten.

  47. matamanimmermoros
    Mich wundert ja auch, dass der Jakobsweg so populär ist, führt er doch zum Grab des Matamoros. Aber habe gerade bei wiki gelesen, dass man die Mohrenköpfe auf einem Bild in Santiago de compostela durch Blumen ersetzt hat

  48. Brillant!
    Werter Don, meinen allerherzlichstenen Dank für dieses funkelnde Glanzstück, das mir die sinnentleerte, unsinnig-g´schaftige Zeit des Weihnachtsgeweses im Zeichen der PC erhellt!

    Ihrer „Liste der Verdammniswürdigen“ werde ich mich an den Feiertagen bei YT in aller Ruhe zuwenden – vielen Dank für die zahlreichen Anregungen.

    • YT-Meldende gesucht
      Sogar als Youtube-Konsumentin können Sie gesellschaftliche Verantwortung zeigen, indem Sie helfen, dieses überaus verzopfte und absonderliche Bild der Zensurersatzstelle „Jugendschutz“ anzuzeigen:
      ht tps://i.ytimg.com/vi/2PcBoPHtsVE/hqdefault.jpg
      Es handelt sich ganz offensichtlich um Missbrauch relativierende Darstellung gleichstellungwidriger gesellschaftlicher Zustände und/oder nicht EU-richtlinienkonformer Kosmetikprodukte im Rahmen struktureller Männergewalt, deren Verklärung und Verbreitung wir keinerlei Plattform geben dürfen!

    • Gern geschehen, und drehen Sie Lully ruhig laut auf, da müssen die Wände wackeln!

    • @Don
      Aber nicht den Takt mitschlagen, gell? Das ging für Lully gar nicht gut aus.

  49. .
    eine echte alternative wäre ja der rosenmueller johann. [hust]

  50. Gutes wollen ...
    Erstaunlich ist jedes Mal aufs Neue, dass die hier besagten Kräfte stets mit dem Anspruch auftreten, das Gute zu wollen und zum Besten von uns allen zu handeln. Da fällt mir doch – der ja auch von der politischen Linken in Teilen durchaus geschätzte – Henry David Thoreaux ein: „Wenn ich sicher wüsste, jemand näherte sich meinem Hause mit dem Vorsatz, mir Gutes zu tun, ich liefe davon, so schnell meine Füße mich trügen.“

    Thoreaux zog sich übrigens Mitte des 19. Jahrhunderts in eine Blockhütte in den Wäldern von Massachusetts zurück. Ob diese heute noch als effizienter Rückzugsort taugen würden, sei mal dahingestellt.

    Beste Wünsche für die Festtage an den Don!

  51. "das reinste Minenfeld der Moral..."
    ist nicht nur die europäische Musikgeschichte, werter Don.
    Minenfelder überall, in der Kunst, in der Literatur.

    Und die Genderisten sind die Minenräumer.

    Der Mensch ist das Tier, das sich in Kultur kleidet.

    Sie haben den gelehrten Casanova vergessen.

    Welcher Altersgruppe wollen Sie ihn anempfehlen?

    Ein schönes kleines Filetstückchen (italienischer) Kulturgeschichte.

    Vielen Dank, wie immer.

    • Casanova auch ab 16, da habe ich ihn gelesen.

      „Und die Genderisten sind die Minenräumer.“

      Nein, leider nicht, sonst würde sie öfters mal mit hochgehen.

  52. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don,
    vielen Dank für die CD Empfehlungen. Im nächsten Mai werde ich das Val Müstair, Mals und Naturns mit den phänomenalen Fresken erkunden. Sie schrieben mal vor etlichen Jahren einen Reisebericht darüber. Jetzt endlich passt es – grosse Freude.
    freundliche Grüsse vom Silberschmied

    • Gern geschehen. Das Val Müstair muss man gesehen haben, und nehmen Sie Glurns und Naturns auch noch mit!

    • Münstertal
      bitte über den Ofenpass, am schönsten ist es, wenn mann oder frau vom Inn kommend das breite tal hinauffahren, sonst sehen wir das nur in Kanada !

      und dann ins Cavalatsch und einen gruss an Pia ausrichten !

    • Lustigerweise war der Ofenpass vor 150 Jahren noch komplett abgeholzt und verödet.

    • Umbrail
      Ich fahre am liebsten über dem Umbrail Pass die ungeteerte Straße hinab ins Münstertal und dann über den Ofen ins Engadin!


  53. Gnihihi. Welch moralische Erbauung für den, der gerade aus einem Seminar heimspaziert, in dem der Verein für edeles Menschtum e.V., geschickt getarnt als harmlose philologische Lehramtsausbildung, dekretiert hat, dass nur „good people“ eine Statue und/oder einen Platz im kollektiven Gedächtnis bekommen sollten. Amen.

    Don, falls Sie doch einmal Ihre unwilligen Schritte gen Berlin wenden sollten – frequentieren Sie vielleicht einmal den charmanten Kammermusiksaal Friedenau, in dem die Studenten der Alten Musik an der UdK regemäßig ihre Veranstaltungen halten? (Vermisse nicht viel an Berlin, den aber doch.)

    Vielen Dank für den Text,
    es grüßt die sehr erheiterte
    panna Kraweel

  54. Abermals danke!
    Schwedisch betrachtet bekommt der gute alte Zettel mit „willst du mit mir…
    Ja.
    Nein.
    Vielleicht“
    nun endlich die ihm gebührende Bedeutung!
    Was die Musik betrifft hoffe ich auf die anhaltende wissenstechnische Unterbelichtung der Empörungsfraktion und tue so, als hätte ich nichts bemerkt…

    • Die emporungsfraktion hat letztes JKahr am Grab von David Bowie geweint. Da kann ich mir auch ein paar Scheusale leisten.

  55. Man kann
    aus dieser Zusammenstellung auch einen anderen, eher ziemlich deprimierenden Schluss ziehen: Dass das, was als Kultur gilt, sich zu einem nicht geringen Teil Künstlerinnen und Künstlern verdankt, denen man seine eigenen Kinder dann vielleicht doch nicht so gern für ein Wochenende überlassen würde. Und das, kommt mir vor, ist dann etwas anderes als der Beifall, der hier durchs Forum rauscht und dessen Tenor zu sein scheint, dass sich die Frauen doch mal nicht so haben sollen – wenns um die Hochkultur einerseits und ihre körperliche und seelische Gesundheit andererseits geht, hat letztere im Zweifelsfall zurückzustehen. Und nachdem es überwiegend Männer zu sein scheinen, die hier beifällig ihre Stimme erheben, wüsste ich nur zu gern, ob eventuelle Lebenspartnerinnen über die Sache ebenso denken? Und ob die Fantasie weit genug reicht, sich vorzustellen, was ein solcher Übergriff mit dem eigenen männlichen Körper wohl machen würde? Und nachdem hier ganz im landherrlichen Immer-feste-druff am Kamin auf die Linken eingedroschen wird (wer immer das sein mag) mögen die werten Foristen doch wenigstens noch einmal darüber nachdenken, ob das, was an kultureller Zensur gerade im Bereoch des Sexuellen erfolgt, nicht in erster Linie von Rechts kommt?

    • Alle schon tot
      @Gast

      Ach wissen Sie, die hier Besprochenen befinden sich doch schon seit langem in irgendwelchen Kreisen der Hölle, obwohl man da ja nie sicher sein kein (gerichtet – gerettet, aber Goethe ist unter diesem Gesichtspunkt wohl auch äußerst bedenklich).

      Wieso sollte ein normaler Mensch seine Kinder übers Wochenende Künstlern überlassen? Sie stellen sich das falsch vor. Das tut doch niemand! Viel zu viel Fast Food – Kaviar, Austern, Alkohol in Strömen und Alete als Notlösung war auch schon mal besser. Babyphones, womöglich gar der überlassene Nachwuchs, versiebt und verloren im Künstlerkrempel, das mag man sich gar nicht vorstellen. Außerdem stören Kinder bekanntlich im Schaffensprozess und aus Künstlersprösslingen ist offensichtlich auch fast nie etwas richtiges geworden. Das hielte normale Eltern doch ab, meinen Sie nicht? Vom wochenendlichen Überlassen.

      Fürs Immer-feste-druff am Kamin empfehle ich den weiter oben schon erwähnten Artikel aus ZON „Sexismus in der Kunst: Ein Mann köpft eine Frau“, obwohl ich mit Balthus auch nicht viel anfangen kann. Patchwork-Künstlerkind, Sie wissen schon, Rilke. Ich sehe da aktuell nicht viel Rechtes am Werk, lasse mich aber gern belehren.

      Im Übrigen: Ich habe nach dem Abitur ein Jahr am Theater gearbeitet, um genau zu sein, an der Oper. Man lernt sich zu wehren, sofern nötig, und übergriffige Diven sind auch nichts feines. Die Muse der Musik heißt aber nicht Priapus. Und von daher: Ich habe bei Klassikkonzerten noch nie gesehen, dass mit Höschen geworfen wurde. Das ist doch was! Und gleich gar zum Fest.

      Die Crux ist, dass das Wissen verloren geht, um Kunst nicht nur wahrzunehmen, sondern auch verstehen zu können. Anfang der Zweitausender hat Konwitschny einmal zu Tannhäuser geschrieben, dass absehbar sei, dass der nachwachsenden Generation die kulturellen Vokabeln verloren gingen, um das Spannungsfeld zwischen Venus und Elisabeth/Maria und somit einen Wesenskern der Oper zu verstehen. Ich hätte damals nicht geglaubt, dass es so schnell gehen kann.

      Und zum Allerletzten: Auch Künstlerehefrauen können ihre Männer verlassen. Soweit ich weiß, ist das möglich in Europa.

    • Die Kernfrage ist natürlich: Wenn wir Metoo in die Museen tragen, müssen wir nicht auch die Musik alter Zeiten neu der Inquisition unterwerfen? Diese Leute haben jetzt die Möglichkeit, das hier zu tun, sie sind herzlich eingeladen.

    • Nein, „Frauen sollten sich nicht so haben“ ist nicht meine Intention.

      Eher „der Mensch ist unbehlehrbar“.

      Im Kern geht es aber um die Purifizierungswünsche der Moderne, die sich unbedingt abheben will und gerade jetzt besonders gut ist. Es geht um moralisches Übermenschentum, dem zuliebe wir wirklich unsere Kultur aufgeben müssten, für einen neuen Faschismus der sozialen Gerechtigkeit. Das geht nicht gut. Das will ich auch nicht.

    • ...von rechts kommt...
      mit einer 180-Grad-Wende könnte man sich des Gefühls entledigen.

    • Musik alter Zeiten auf die Streckbank
      Das wäre natürlich konsequent und ich dachte, unterschwellig reden wir hier schon drüber. Savonarola hat auch Lauten, Rebecs und Pfeifen verfeuern lassen und die jugendlichen (Zu)Träger waren nicht weit weg von politischer Schönheit, wenn auch anders doof. Oh, und in Leggings natürlich.

      Ein bisschen voreilig ist Ihre Einladung aber schon. Lassen Sie das mal jemanden von der Gema lesen, die lechzen doch nach neuen Geschäftsfeldern. 70 Jahre, pfft. Da bleibt nix mehr liegen, das gibt Steuercents auf musikalische Unzucht, europaweit.

      So der Euro auf das Konto hüpft, die Musi in den Kasten schlüpft. Tetzel 2.0.

    • Es passt halt sehr gut zur Islamisierung und zur Religionspolizei. Aber wo soll man so eine Genderforscherin auch anders unterbringen? (OK, puttzen, sagen manche, aber ich frage: Kann die das?)

    • "auf die Linken eingedroschen"
      Wo denn, wo? Sowas lese ich immer gerne.

      „Linke (wer immer das sein mag)“
      Easy as cake, alle die Gleichheit vor Freiheit wählen.

      Anders rum wären’s Rechte.

    • Höcke hat doch gar nicht den gesellschaftlichen Status, irgendetwas zensieren zu lassen.

      Das einzige Beispiel, das auch nur entfernt an Zensur von Rechts erinnert, ist der Ruf nach Mittelkürzung für die Märtyrerausstellung mit dem Bataclan-Mörder.

      ~

      Oder meinen Sie die in amerikanischen Filmen vorherrschende Prüderie, nach der man keinen Busen zeigen sollte?
      Wie steht denn die pussyhat-#metoo-#fatacceptance-Bewegung zur Nacktheit im Film?

      Gerade, wenn sie sich so idealtypisch darstellt wie die der zum Dreh blutjungen Uma Thurman in Gefährliche Liebschaften?

      ~

      Natürlich können Sie, da bin ich ganz bei Ihnen, den konservativen Islam als rechts bezeichnen, Sie sollten das allerdings besonders betonen, weil man das noch nicht als gegeben annehmen darf.

  56. Françoise-Athénaïs
    Die Sache mit der Françoise-Athénaïs war etwas anders gewickelt. Mehr dazu nächstes Jahr. Durchaus eine Kampagne a la #moiaussi du 17eme siecle..
    Erst mal muss ich mich um diesen habsburgischen Knappen kümmern. Das könnte für la Grande Nation intressant werden. Affaire a suivre. Merci Don.

    • Wenn ich macron wäre, würde ich mich eher mit Kurz zusammen tun.

      Gerüchte übelster Art gab es ja über alle Mätressen, und bei Voisin wurden tatscählich Bybyleichen gefunden. Ganz unpassend kann es kaum gewesen sein.

  57. Gänsebraten....
    Eine Bekannte hat mir empfohlen mal in diese Weihnachtsstützen zu schauen, sie war sich nicht sicher und wollte daher von mir wissen, ob ich denke die arme Gans in dem (selbst-gezeichneten?) Cartoon sei in POTUS-scher Manier auch begnadigt worden ist?

    Es war ein Fehler dies zu lesen… bislang fand ich ja noch keinen Shitstorm gegen Wagner Opern, aber ich werde kaum der Einzige bleiben, dem nach dem Lesen dieser Stützen noch eine Wagner Oper einfällt, die noch spielbar sein könnte.

    Wem so was gefällt, dem wünsch ich hektische Feiertage. Wagnerfans kann man ja Blue Tooth Kopfhörer unter den Baum legen, damit die political correctness Polizei nichts hören kann.
    Japan hat erfreulicherweise kaum Weihnachten und schafft es sowieso nicht aus dem Päderasten Zeitalter heraus zu kommen.

    Mal wieder typisch: Ganz alte Hochkultur.

    • TDV - Sie sind wieder hier?!
      Schoen, mal wieder was von Ihnen zu lesen. Es sind Monate vergangen, seit Sie zuletzt gepostet haben!

      Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, Ihnen sei etwas zugestossen!

      In der Hoffnung, in Zukunft wieder mehr von Ihnen lesen zu koennen wuensche ich Ihnen alles Gute im fernen Osten.

    • Die Gans überlebt, und Wagner ist tot.

    • Wagner Opern
      Darum werden die ja immer auf der Bühne dekonstruiert, gebrochen oder ironisch interpretiert.
      Dann kann auch der brave, in der Zivilgesellschaft verankerte Bürger der Musik lauschen, ohne Schuld auf sich zu laden.

    • @Hossinger
      Meine Beteiligung hier hatte einerseits was mit der Ehrlichkeit des Autors zu tun, der ja ganz unverblümt zugibt sich ausser für die Erbschafts- und Immobilien-Steuergesetze nicht wirklich für Politik zu interessieren. Er hat dieses mangelnde Interesse ja zB mit Merkel gemeinsam, die ja einfach nur gerne Kanzlerin ist, aber mit Politik nichts am Hut hat.
      Der andere Grund war Popper, der als Erster lehrte, dass nur Dummköpfe sich bei anderen die Belege für die eigene Meinung suchen. Tatsächlich Denkende werden sich stets lieber die Argumente gegen den eigenen Standpunkt genauer anschauen, um die eigene Dummheit in Grenzen zu halten.
      Als linksradikaler Anarchist bin ich ja der Klassenfeind und fand, dass sich ich mich nach einiger Zeit mit den Widerredenden im Kreise drehte. Alles war gesagt, man wiederholte sich. Und wegen des Flüchtlingsthemas kamen dann zu viele derjenigen, die bei mir die Stammtisch-Fraktion hiessen und weiteres Schreiben zur Zeitverschwendung gemacht hätten. Deren Namen scheinen wieder verschwunden zu sein?
      Vielleicht schreib ich wieder, aber ich bin wohl zu sehr auf der Seite der Nachdenkseiten und auf kenfm angekommen. Dort ist Politik, hier Feuilleton.
      Über Kultur kann man sich austauschen und verschiedener Meinung sein.
      In der Politik gibt es Fakten, und welche von diesen dem Bürger zugemutet werden können, entscheidet allein die Lückenpresse, deshalb die nds und kenfm.
      In Don Alphonsos Blogs ist es sogar verboten einen Unterschied zwischen Israel Kritik und Anti-Semitismus zu machen, und bei sowas, da gibt’s für mich nichts mehr zu diskutieren. Entweder es gibt Meinungsfreiheit oder es gibt keine Meinungsfreiheit…

    • But history only remembers most what you did last.
      @TDV

      linksradikaler Anarchist, Kenfm, nds…..

      Viel Glück!

  58. Bildungspfau
    Ach, was ist der Bildungspfau
    Heute wieder neunmal schlau!
    Nicht allein die ält´sten Räder
    kennt genau der Schwerenöter,
    auch Opern aus dem Mittelalter,
    Seltne Arien und die Psalter,
    Vermutlich ist sogar gewesen
    Radeln er in den Vogesen
    Und im Chianti ist er z´haus,
    Da kennt er sich am besten aus!
    Der Hansdampf in allen Gassen
    Lehrt uns Prantlhausen hassen,
    Mit Haferlschuh und Wadlstrumpf
    Geht´s gegen den Berliner Sumpf!
    Grün und Rot und Genderwahn
    Kommen gegen ihn nicht an!
    Danke Don!

    • ...
      … es ärgert sich genug
      Der Mr. Neunmalklug:
      „Es gibt, oh weh, nicht nur“
      Klagt er, „die deutsche Restkultur,
      Die dunklen Bösen,
      wollen sich nicht erlösen
      lassen von uns Grünen.
      Nicht einmal die Bienen
      Sind uns noch gewogen.
      Fort sind sie geflogen!
      Selbst unsere Refugees
      Treiben das und dies.“
      So endet dieses Jahr
      Für ihn recht sonderbar.
      Doch sagt er sich zum Trost
      Ich bleib des Apfels bester Most.

  59. Köstlich
    Heut hat mich Ihr Beitrag wieder mal hin- und weggerissen.
    Köstlich.
    Abgesehen davon, dass ich keine CDs höre, sondern Vinyl (nein, hier kein Fass aufmachen), bleibt doch das Fazit:
    von den Braven, Korrekten, Biederen und Weltverbesserern jeder Coleur u.ä. wird nichts für die kulturelle Schatzkiste bleiben. Allenfalls für die Hermeneutiker…

    Ihre famose Analyse liese sich jederzeit auf Literatur ausdehnen.
    Danke!

  60. Ach Don;
    schenken Sie Kinderlieder, Lego-Bausteine oder ein gebundenes Exemplar des letzten Koalitionsvertrags der jetzt geschaeftsfuehrend amtierenden GroKo. Damit werden Sie sicher viele moderne Erwachsene politisch korrekt gluecklich machen.

    Froehliches Jahresendfest!

    • Kinderlieder
      Bei Kinderliedern muss man sehr vorsichtig sein. Fuchs, Du hast die Gans gestohlen fiel in Limburg schon mal unsangenehm auf!

  61. Sehr interessant
    und anregend.

    Ich bin GsD mittlerweile in einem Alter, wo mir PC und Hypermoralismus am Allerwertesten vorbeigehen.
    Somit nehme ich Hinweise auf interessante, kompetente Darbietungen aller möglichen Musikrichtungen gerne auf. Dafür Danke!
    (interessiert mich persönlich mehr als Ihre Gemälde- oder Fahrrädersamnlung, wenn ich ehrlich bin; nichts für ungut. Zudem bin eher (Orient-)Teppich-Aficionado, aus haptischen Gründen).

  62. Titel eingeben
    Wahrlich ein schauriger Zustand… Wenn man nun auch noch die ganzen als Dekoration am Bau verwendeten, nackten, vorwiegend Knaben berücksichtigt. Besonders in München fällt mir das immer wieder an Häusern der Gründerzeit auf.
    Nun gut, wir werden uns fügen, wie dem Dieselverbot… Auch wenn dann der Blick bald nicht mehr in die Höhe schweifen wird.
    Vollkommen aussichtslos bei der politischen Großwetterlage und vor allem der Duldsamkeit des „Packs“.

  63. Btr. Chantalle
    Die hat aber eine schöne Nase. Also wirklich, diese Nase.

  64. Auch nicht die taz
    Man sollte vielleicht noch hinzufügen, dass man nicht mal ein Abo der taz verschenken kann, gab es da doch 2015 den Fall des langjährigen Redakteurs, der mit einem Keylogger Praktikantinnen ausgespäht hat …

    • @Kapaun
      Ein taz-Abo wäre eh eher Strafe als Geschenk.

      Danke, Don, für diesen weiteren, schönen Text und die darin enthaltenen Anregungen!
      Die Kultur-Taliban würden wohl tatsächlich nicht eher ruhen, bis sie auch die Vergangenheit purgatorisiert und purifiziert hätten, wenn man sie ließe…Zum Glück mehren sich die Anzeichen dafür, daß ihr Regime dem Ende entgegensieht.
      In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns allen erholsame, erfrischende Feiertage und ein besseres Neues Jahr.

    • warum kein world-of-Interiors-Abo?

      Gern geschehen. Es ist nun mal leider ein Zeichen der Diktaturen, dass sie alles tun, um Geschichte in ihrem Sinne umzuschreiben, da ist Rosenberg nicht anders als Stalin und die modernen Kreischfrauen.

  65. Interessante CD-Musik-Empfehlungen
    Es sei Ihnen hiermit herzlich gedankt für die sicher sehr hörenswerten CD-Musikempfehlungen.

    Sie sind alle notiert und werden nach und nach abgehört werden.
    Eine örtliche Bibliothek in meiner Nähe, die auch eine eigene, eigentlich gut sortierte Musik-Abteilung hat, konnte bisher laut Online-Katalog leider keine Ihrer Empfehlungen vorhalten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Ich bin schon froh über die Namen der Komponisten, die ich bisher noch nicht kannte, somit kann ich mich endlich mal an etwas neues wagen und hoffe auf einen schönen Ohrenschmaus.

    Ich schließe mich übrigens ausdrücklich der Meinung einiger Vorkommentatoren an: Seien Sie nicht so hart mit Johann Sebastian Bach (und seiner Familie).
    Kein normaler Mensch hört ausschließlich einen Komponisten (so vermute ich zumindest).

    Erst kürzlich habe ich wieder eine hochinteressante, frühe J.S. Bach-Kantate für mich entdecken können. Es war zum Heulen schön, diesen Klängen lauschen zu dürfen.
    Mit J.S. Bach ist es wie mit einem gut gefüllten Weinkeller: Den kann und sollte man nicht auf einmal austrinken. Es gibt gute und weniger gute geistige Anregungen in den Vorratsbehältnissen. Und auch den absoluten Lieblings-Spitzenwein trinkt man nicht 50 mal ohne Abwechslung hintereinander.

    Durch Ihre Musikempfehlungen und auch die anhaltende Lektüre Ihrer Blogs, wird mir allmählich klar, was universelle Bildung eigentlich bedeutet.

    Eine frohe und besinnliche Zeit wünscht…

    Knut Gnadenbrotler

  66. Schmunzel!
    Hach ja, sexueller Missbrauch und Sexismus ist echt was zum Schmunzeln!
    Vielen herzlichen Dank für diese Schmunzeleinheit zum Missbrauch vor Weihnachten. Besonders Herren um die 50 werden sich hier ganz wohlig gefühlt haben. Da werde ich gleich ganz besinnlich.
    Und dann noch hübsch Schweden eingeflochten, weil das ja wirklich ganz, ganz fürchterlich ist, wenn man möchte, dass beide Sexpartner mit dem Sex einverstanden sind.
    Da krakeelen wir schnell mal was mit „Vertrag“ und „Tugendterror“ und nehmen es mit der Wahrheit dann nicht mehr so genau. Das nimmt ja wirklich die ganze Romantik raus, wenn man weiß, dass sie auch Lust auf einen hat.
    Schmunzelige Grüße

    • In Schweden kommt irgeendwann die Ernüchterung und dann ber Backlash, das geht gar nicht anders.

    • DAS ist nicht das Problem, für niemanden:
      „…wenn man möchte, dass beide Sexpartner mit dem Sex einverstanden sind.“

      Abenteuerlich wird es, wenn genau das erstens für jeden einzelnen Schritt einer sexuellen Beziehung gesetzlich verpflichtend wird. Und man das zweitens gerichtsfest nachweisen können muss, weil der fehlende Nachweis einen automatisch unter Schuldverdacht stellt. Genau das ist aber geltende schwedische Rechtslage.

      Oder um es ganz einfach zu machen – wer einen Grundvorgang menschlicher Beziehungen bis zum Beweis des Gegenteils per default kriminalisiert, hat keine Ahnung vom Leben oder ist böswillig.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ernüchterung
      Sogar in Schweden muss irgendwann die Ernüchterung kommen …

      Meines Wissens steht die offiziell ins Parlament gewählte Ernüchterung bei 13%, wie in Schland. Nur die 87% sind noch etwas homogener und solidarischer.

      Kein Vergleich mit DK!
      Dort sind sie geistig etwas beweglicher…

    • Gequältes Frustschmunzeln
      Für die meist linksdrehenden Freund*innen des gepflegten und institutionalisierten Misstrauens zwischen den Geschlechtern muss der Beitrag eine Zumutung sein.

      Verständlich, denn da ist nix mit sinnlichem Musikgenuss in den nächsten Tagen. Die müssen rund um die Uhr Heimatfilme anschauen, um die von der Parteispitze erkannten Defizite in Sachen Leitkultur aufzuarbeiten … „Wo der Wildbach rauscht“, „Schwarzwaldmädel“, „Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd“ etc. etc. …

      Der Crash kollidierender Weltbilder ist erst mal auszuhalten, bevor – frisch geläutert – wieder an die Erziehung der Massen gedacht werden kann.

    • Natürlich zielt der Beitrag auch darauf ab, kulturfernes Gendersindel zu demütigen.

    • ADN: Die planwirtschaftlich angeordnete Produktion von Deckeln für Sauertöpfe ...
      … hinkt hinter dem Bedarf her und kann durch Importe nur teilweise kompensiert werden …

    • Da sind aber noch Zurichtungsarbeiten nötig.

    • @Mr. Cavendish
      Die schwedische Bigotterie zeigt sich in der Diskrepanz der Einverständniserklärungsforderung „in allen Phasen“ des sexuellen Kontakts für die „schon länger in Schweden Lebenden“ und des von oben verordneten Verschweigens zunehmender Vergewaltigungs- und sexueller Übergriffsfälle durch „noch nicht so lange in Schweden Lebende“.

      Die einen sollen (mit Notar hinter einem Vorhang?) jeden Abschnitt eines sexuellen Kontakts möglichst umfassend dokumentieren, während die schwedische Regierung ihr Möglichstes tut, jede Dokumentation sexueller Übergriffe durch Immigranten zu verhindern.

      Nicht zuletzt wegen dieses absurden Theaters wird die schwedische Regierung die nächste Wahl dort nicht überstehen. Und, um es mit einem Zitat einer hochrangigen, deutschen Politikerin auszudrücken, hat es, „bätschi“, auch nicht anders verdient.

      Die große Mehrheit der Europäer, ob in Schweden oder in Deutschland, will sexuelle Übergriffe (erst recht solche auf Kinder) ganz sicher nicht verharmlosen oder relativieren.
      Dieses „Geschäft“ (vielfach handelt es sich tatsächlich u ein solches) besorgen aber die, die von unerwünschten Komplimenten bis hin zu Vergewaltigungen alles in einen Topf werfen, dessen Inhalt sie dann ausschließlich „weißen, alten Männern“ (sogar schon lange toten) vor die Füße kippen, während sie täglich stattfindende, massive Übergriffe (auch gegen Kinder!) von seiten ihrer „Schutz-Klientel“ weiterhin ausblenden.

      Dadurch haben sie nicht nur ihre Glaubwürdigkeit verloren sondern verlieren inzwischen auch zunehmend an gesellschaftlichem Einfluß. Auch dazu nochmal o. g. Zitat: Bätschi.

    • Fluoridation is the most monstrously conceived....plot we have ever had to face
      Als ich noch jung und schön war, da war ich mal in den Alpen im Skiurlaub. Ich war da nicht allein auf der Alm und in der Hütt, da waren auch ganz viel Schwedinnen und Südländer.
      Nun, ich war auch kein Kind von Traurigkeit, aber das, was sich da, nach maßlosen Konsum von Alkohol, auf Seiten der Schwedinnen entfesselte, das würde nach heutigen Maßstäben den #metoo Rahmen sprengen und einen Weinstein erblassen lassen.
      Die Südländer wurden … Mann muss es so sagen..eigentlich vergewaltigt.
      Die haben sich natürlich nicht beschwert und auch nicht gewehrt.

      Whatever, aufgrund meiner diesbezüglichen Erfahrungen bin ich dann doch etwas irritiert hinsichtlich der gegenwärtigen Entwicklungen in Schweden.

      Entweder, es gab da eine massive Fluoridation in den letzten Jahren oder … die Schwedinnen wollen gezielt ihre Ehemänner durch Südländer ersetzen
      :-)

    • Ich meide Schweden einfach.

    • Mann Goodnight, Sie sind doch auch sonst beim Begreifen schneller :-)
      Sie und auch sonst niemand glaubt doch nicht im Ernst, das Ganze würde zu besserem oder weniger Sex führen. Oder zu geringeren Gefharen.

      Die Schwedinnen haben verstanden, dass ihnen die Pille, die sexuelle Befreiung und der wegfallende Ehedruck ein Machtinstrument aus der Hand genommen hat – Sex. Mithilfe der tutto completti Verschiebung zu den Männern als Alleinverantwortlichen holen sie sich diese Macht jetzt zurück. Denn ab nächstem Jahr muss Mann beweisen, dass absolut jeder sexuelle Schritt explizit einvernehmlich war, sonst Anklage und öffentliche Verurteilung.

      Man hat einfach das Risiko sexueller Kontakte komplett zu den Männern verschoben. Ziemlich durchsichtiges Manöver. Aber schariakonform und damit zukunftsfähig in Europa.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • My name is Pussy Galore.
      Herr von und zu Haupts,

      da ich, im Gegensatz zu Ihnen und dem Don, nicht nur mit Katholikinnen, sondern und insbesondere mit Protestantinnen verkehrt habe, muss ich ihnen leider hier und jetzt eröffnen:

      Wenn weibliche Wesen von den Fesseln der Religion erlöst ihre eigene Sexualität ausleben dürfen, dann, ja dann erkennt Mann, dass man ganz schnell wieder diese Fesseln dranmachen sollte, ans Weib.

      Die weibliche Sexualität ist eine tiefe, flexible dunkle Unendlichkeit.
      Es gibt da keine natürliche Limitierung, wie beim Mann.

    • @Goodnight
      Ah, ein Kenner.

    • Goodnight, sie enttäuschen schon wieder...
      „…dann, ja dann erkennt Mann, dass man ganz schnell wieder diese Fesseln dranmachen sollte, ans Weib….“

      Wer meint eine Frau mit „entfesselter Sexualität“ als „Weib“ bezeichnen zu müssen, sollte sich mit Urteilen zur Sexualität etwas zurückhalten… Verklemmtheit ist immer ein schlechter Ratgeber. ;-)

  67. stream
    Herzlichen Dank für die Anregungen

    Doch ein Wort für Spotify und Apple sei gestattet. Apple music für 10/m oder 15/m bei Familienfreigabe für 5

    bringt einem fast unbegrenzt Musik überall hin.
    Zumindest zum Kennenlernen unverzichtbar
    Kaufen kann ich dann.

  68. Die Vergleiche sind viel zu viel der Ehre
    für einen pimmelgesteuerten Billigmafiosi.

  69. Pfui
    Die neue Bundesregierung sollte ganz schnell eine Beauftragte für entartete Kunst ernennen.

  70. Weinstein & co sind in bester Gesellschaft,
    man sollte diese Kulturschaffenden also in Ruhe lassen.

    103 Leser sind der Meinung.

    Und der Don hat mal wieder ins Schwarze getroffen.

  71. Barocke Komponisten
    Verehrte Donna Laura,
    verehrter Don,
    schöner Artikel und schön, Madame, ihr diskretes Hüsteln zu hören, denn an den Johann Rosenmüller musste ich bei der Lektüre der Empfehlungen des Don auch gleich denken, ein Posaunist und Komponist der den Thomaskantor vertrat (aber nicht offiziell berufen wurde) und sich mit Thomanern nicht nur musikalisch verlustierte.
    Der Haft entfloh er nach Venedig, Arbeit bekam er am Markusdom als Posaunist an der capella und am Ospedale della Pietà, als Maestro die Capella (also Vorgänger Antonio Vivaldis!) Außerdem spricht es doch für die Ironie und Lebensweisheit der weltlichen und geistlichen Autorität in Venedig dass sie den Rosenmüller, der hübschen Knaben nachstieg, an ein Waisenhaus für Mädchen anstellten.

    • .
      ihnen, lieber prince Matecki, und den weiteren haudegen aus der alten garde wünsche ich von herzen eine frohe weihnacht! und ihnen, lieber gastgeber, wünsche ich, schöne feierlichkeiten gehabt zu haben – merci et à bientôt.

  72. Giardini
    Hab‘ gleich mal das knapp 40 Jahre alte „Reflexe“-Album „La Susanna“ des Giovanni Battista Giardini rausgeholt (mit dem noch jungen René Jacobs als Altist) und diese Musik erfreut gerade mein Herz (& Kopf).

  73. Sexual Harassment in the Workplace
    von Frank Zappa ist als Instrumentalstück in jede Richtung interpretierbar, andere Werke des Komponisten, von „Jewish Princess“ bis „Catholic Girls“, sollte man aber wegen grober politischer Unkorrektheit nicht unter den Weihnachtsbaum legen (das könnte Teile der Bevölkerung verunsichern).

    • Zappa geht überhaupt nicht, den müsstr man verbrennen.

    • Zappa
      Mir fiele da spontan „Bobby Brown“ ein.

    • Bobby Brown

      Womans liberation
      Came creeping all across the nation

      Seine lebenslange Weigerung sich von einer politischen Seite vereinnahmen zu lassen und das hartnäckige Festhalten am „Selberdenken“ (von Don ja auch auf’s Wärmste empfohlen) war außerhalb seines musikalischen Schaffens etwas, dass ich an dieser Person immer bewundert habe.

    • Eat that question
      Letztes jahr, ca. um diese Zeit kam der Dokumentarfilm über Zappa in die Kinos.
      Sehenswert.
      Eine Szene ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

      Ein Tribunal mitt Tipper Gore, ja, die, sitzt über ihn zu Gericht, um ihm seine Eignung als Vater abzusprechen.
      Bewundernswert, wie er die Hexe auflaufen lässt.

    • Frank Zappa, @Hausschwein und @Don
      Liebes Hausschwein, lieber Don,

      den Komponisten und Musiker Frank Zappa ordne ich genau wie Sie, liebes Hausschwein, zu den letzten wirklich Liberalen der freien Musik ein.

      Der Mann war ein Workoholic und Einzelgänger (sic!) und nicht nur musikalisch begabt. Seine Gedanken zur Gesellschaft und gesellschaftlichen Phänomenen waren sicher einzigartig für die USA und auch darüberhinaus in seiner Zeit.

      Mit gefällt auch nicht alles, was er so auf Schallplatte „verbrochen“ hat, aber es ist zumindest interessant, wenn man seine Musik von der Entstehungszeit her betrachtet.
      Viele seiner Lieder und Arrangements wurden gerade in Bezug zu zeitgenössischen Ereignissen und gesellschaftlichen Phänomenen, und auch als musikalische Parodien geschaffen. Das kommt heutzutage nicht immer so gut „‚rüber“, um es mal salopp zu formulieren.

      Der von ihm in einem Interview pointiert gegebene Hinweis, dass Schule normalerweise nicht zum selbstständigen Denken erzieht, sondern gefügsame Arbeitnehmer und willige Konsumenten hervorbringen muss, ist heute sicher gültiger als je zuvor.

      Interessant waren auch seine Gedanken zu Sprache und was Sprache vermittelt, bzw. wie sie dies vermittelt. Und warum man den Einsatz von Schimpfwörtern befürworten sollte. Der direkte, eingängiste, sprachliche Ausdruck, der dem Adressaten seine Gefühlslage am besten schilderte, erschien ihm als der gangbarste, ungekünsteltste und ehrlichste Weg.

      Das mag im amerikanisch-kalifornischen Englisch tatsächlich progressiv sein, mir selbst behagt die These nicht so ganz. Im Deutschen zeigt sich der schönste Ausdruck nicht unbedingt durch sprachliche Kraftausdrücke, vorzüglich sollte die Kunst der Umschreibung den Dichter adeln.
      Allerdings gibt es auch Momente, wo der starke, primitive Ausdruck der treffendste ist, aber das muss man von Fall zu Fall und situationsbedingt entscheiden.

      Er war übrigens auch niemals Sozialist, was in Europa zu großen Mißverständnissen geführt hat, als man versuchte, ihn für die Studentenbewegung der späten 1960er und beginnenden 1970er Jahre zu vereinnahmen.
      Durch seine klaren Worte machte er sich auch Feinde in Europa:
      Er empfand sich als Berufsmusiker, der mit seiner Musik auch Geld verdienen musste. Sozialismus als Ideologie und Staatsform erschien ihm als unfreier Quatsch.

      Wäre Zappa in Deutschland geboren und erzogen worden, hätte er aufgrund der hier schnell attestierten „Anpassungsmängel“ sicher niemals Karriere machen können. In den USA gesteht man auch Schülern wesentlich mehr geistige Freiheit zu.
      Bei uns in Deutschland endet so jemand meistens spätestens im Jugendalter beim Psychiater und erhält dann sedierende Medikamente, sodass derjenige dann schon mit 20 Jahren nicht mehr Herr seines Willens und Verstandes ist.

      Insofern sollte man Zappas Schallplatten (und CDs) immer mit etwas Respekt behandeln, auch wenn seine Musik und seine Ansichten die Geister durchaus scheiden.

      Ein letztes Argument für Zappa und seine Musik ist sicher auch, dass zu seiner Zeit „Free-Jazz“ gerade erst allmählich gesellschaftsfähig wurde. Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass Zappas Stücke alle „notiert“ waren, also keine Improvisationskunst aufweisen, sondern schriftlich mit Noten fixierte Musikstücke sind, wenngleich er auf Konzerten aber durchaus Improvisationen zuliess.
      Gefiel ihm aber die Interpretation oder Improvisation eines seiner Musiker nicht, so musste dieser damit rechnen, schon am gleichen Tag durch einen anderen, x-beliebigen Musiker ersetzt zu werden. Es gab keine Diskussion oder demokratische Erörterung in der Band, er war der Chef!

      PS.: Wem Zappa zu wuselig, lärmig und disharmonisch ist, kann es mal mit einer Solo-Platte seines ehemaligen Drummers „Captain Beefheart“ probieren. Der ist etwas melodischer und lässt in seinen früheren Werken schon entfernt Tom Waits erahnen.
      Aber Vorsicht! Seine Musik ist vielfach näher an Zappa als an Waits.

    • Don van Vliet war nicht Zappas Drummer.
      sondern ein Schulfreund mit eigener Band, der u.a. auf Zappas Label Platten herausgebracht hat.

      Aber freut mich, dass er erwähnt wird, hab ich früher Tag und Nacht gehört.

      Nur seine zurecht verrissenen Platten sind so etwas wie harmonisch, ansonsten sehr komplex und schon fast atonal.

      Als Maler übrigens erfolgreicher als als Musiker, zumindest pekuniär.

    • Gnadenbrotler...
      Auch dem Free-Jazz zutiefst Abgeneigte wurden/werden bei Zappa fündig

      Overnite Sensation
      One size fits all
      Apostrophe…. wer könnte je die besorgte Mutter vergessen: „Don’t eat that yellow snow, Nanuk!“

  74. Ach ja, das Rodeln an Heiligabend...
    schee war’s. Und Schnee gab’s auch. In rauen Mengen. Selige, politisch inkorrekte Kinderzeit. Um 2 Uhr nachmittags ging’s auf die Piste. Das war ein schmaler Weg, der von der Kirche ins Dorf runter führte. Hieß bei uns „Kapellenberg“. Nicht für Autos, war nicht gestreut. Bei mir gleich um die Ecke. In froher Erwartung der Bescherung um 6 stand man oben, legte sich auf den Schlitten um mit Karacho runter zu düsen. Keine Helikoptereltern dabei, die waren zu Hause, beim Schmücken des Christbaums. „Bahn frei“-das durfte man damals noch rufen.

    Selbst in eine unverfänglichen Äußerung wie diese würden heute ganze Heerscharen politisch korrekt durchgedrehter, sozial bewusster Vollparanoiker etwas hineingeheimnissen und-verbieten! Denn wenn man für sich „Bahn frei“ reklamiert könnte das ja zu einer entsolidarisierten Gesellschaft, zum Aufbau repressiver Strukturen führen.

    Man fiel öfter mal vom Schlitten, donnerte in eine Mauer oder in andere rein, es gab Schürfwunden und gelegentlich eine blutige Nase. na und? Man hat die Unfälle schon so dosiert, dass man die Bescherung und den verbleibenden Heiligabend (allein bei dem Wort liefen einem schon Schauer über den Rücken) zu hause feiern konnte.

    Eine Stunde vor der Bescherung hat man gebadet, dann gab’s die Geschenke, und wenn man alles erst ausprobiert hatte (ich wollte meist Metallbaukästen, Spielzeug oder ein Fahrrad) wurde getafelt. Es gab eine gekochte Rinderzunge, oder Gans; auch mal ein Roastbeef-Restaurationsbrot. Wenn Mutter die Sachen aus der Küche hereinbrachte vermischte sich alles mit dem Duft der Zimtplätzchen dort.

    Es wurde nicht auf Allergene oder Laktoseintoleranz geachtet. und Landwirtschaft gab’s damals noch im Dorf, sie war noch nicht so industrialisiert, dass man ein schlechtes Gewissen haben musste.

    Nach dem Essen ging man dann in die (katholische!) Christmette. Wieder zu Hause durfte man als Kind dann noch so lange aufbleiben wie man wollte, hat mit den Eltern klassische Filme gekuckt (z.B. „Mitternachtsspitzen“ oder „Zeugin der Anklage“). Es war die zeit als man noch gefahrlos den Fernseher einschalten konnte ohne sich zuvor eine ganze Batterie von Kotztüten zurecht gelegt zu haben. Wenn man wirklich so leichtsinnig ist heute einzuschalten bekommt man „Nachrichten“ (=Hiobsbotschaften) serviert wie „Lüneburger Schule setzt christliche Weihnachtslieder ab“. Wer da NICHT kotzen muss sollte mal zum Arzt.

    Um es kurz zu machen, werter DON, (ich wünsche Ihnen im übrigen ein besonders gesegnetes Weihnachtsfest, vor allem auch im Hinblick auf die geleistete Arbeit im zurückliegenden Jahr, ein herzliches „vergelt’s Gott!“), ich habe diesen Ihren Blog nicht ganz gelesen, nur überflogen. Aber das Thema inspiriert mich auch so. Es gibt in unserer Gesellschaft mittlerweile auch so viele simpel gestrickte, einfältige Vollidioten, der Müll kommt in so vorhersehbaren Schüben, dass einem begnadeten Kritiker wie Ihnen, lieber DON der Stoff nie ausgeht. Ein Satz und als Leser wei0ß man automatisch schon worum es geht.

    So weit ich sehe geht es wieder mal um Verbote. Diesmal in der Musik. Mich wundert, dass die Kleingeister große literarische Werke wie den „Faust“ noch nicht auf den Index gesetzt haben. Faust und Gretchen , das geht doch gar nicht.

    Aber es sind meist weibliche Chaperones und die von ihnen leicht einzuschüchternden Pantoffelhelden, die sich gern aufregen. Hat irgendwann schon mal jemand gefordert, das Macron zurücktritt oder besser gar nicht erst hätte kandidieren dürfen, nur weil seine 24 Jahre ältere Frau als seine Lehrerin mit ihm ins Bett ging als er 15 war? Wenn man ein Mann sowas machte würde man ihn in den Knast stecken, oder eben „Sch..nz ab!“ Aber „Frau“ darf das.

    OK, aber natürlich will ich hier nicht irgendwelchen Perversionen das Wort reden.
    Im Moment bin ich viel zu sehr damit beschäftigt an ein würdevolles Weihnachtsfest zu denken. Da es in unserer Zeit der Gesichts- und Geschmacklosigkeiten, der Vermassung, der kommerzialisierten Eintönigkeit, der gestressten Paketbohnen mit ihren rasenden weißen Kastenwägen, der überfüllten Autobahnen, der Beliebigkeit, der pathologischen Fehlentwicklungen wie Feminismus und „gender mainstreaming“ (sowie vieler anderer unappetitlicher Erscheinungen) nicht mehr möglich ist muss man eben auf sein (noch sehr gutes) Gedächtnis zurück greifen.

    Also, trotz allem frohes Fest und „Bahn frei“!

    • Früher hatten wir fondue (brandgefährlich, nur Fleisch, sonst nichts), heute Lasagne (ohne Fleisch, sonst nichts)

  75. Titel eingeben
    ich finde barockmusik hat sehr feine einfache Tiefe. Graun stammt aus einer ganz kleinen Stadt in der randlausitz und Haydn. ich freue mich schon wenn in Potsdam das schlosstheater fertig ist. dann kann ich auf dem Platz sitzen, wo der gönich sass. glossamusic ist ein Tipp von mir. kunstlieder von Schubert ist manchmal zur Autofahrt ganz besinnlich, ab und an

    • Die meisten Neuentdeckungen kommen ja aus dem Osten, sei es DDR, sei es Böhmen, fast alles war vergessen,, vieles harrt der Neuaufnahme.

  76. Mein Musikhören ist von meiner Stimmung abhängig
    Das Deutsche Requiem von Brahms (Karajan, Hendricks, vanDam) hörte ich in Trauer.Sein Violin Concerto mit Itzhak Perlman auch mal so.Die Moldau von Smetana lässt mich hören, wie sie träge dahinfließt,gluckst und auch stromschnellt.Auch der Hummelflug von Rachmaninov war Einstieg für seine Musik.

    Das, was Sie hier vorstellen, kenne ich nicht – könnte aber gern mal reinhören, beim Beck im Nachwinter.

    Ich brauche aber auch mal Freddie Mercury, der sein Lebenslicht ja auch an beiden Enden angezündet hatte, wie auch Simon&Garfunkel oder Carla Bruni als Hintergrundmusik.Und viele mehr, die sicher auch „unanständig“ sind/waren.Ich schäme mich auch nicht zu sagen, dass mir La Paloma und
    Ole Guapa gefällt,bmit Akkordeon.

    Die Schweden, verstehe, wer will.Sicherlich kennen sie nicht den Satz, wenn der Herr und Gebieter heimkommt: Gekocht hab‘ ich nix – aber schau mal, wie ich daliege. Rosenblätter auf dem Linnen sei doch auch ein Zeichen.So bekommen sie doch nie eine Ahnung davon, wenn es auf einer Alphütte passiert und die Mäuse um einen herumwetzen…Hütten hätten sie doch auch.

    • Nun, mir sagt nun mal alte Musik serh viel. Ich weiss auch nicht, warum das so ist, es ist einfach ein Faible. Dafür kann ich musik nach 1800 nicht mehr viel abgewinnen, die eigentliche Grenze liegt aber schon etwas davor.

  77. Schenken macht Freude
    Haha, ein interessanter Griff ins CD-Regal. Ich hätte da auch noch einen Vorschlag: Orlando di Lasso (1532-1594), „Chansons et Moresche“. Textbeispiel gefällig?

    Quand mon mary vient de dehors
    Ma rente est d’estre batue,
    Il prend la cuillier du pot,
    A la teste il me la rue,
    J’ay grand peur qu’il ne me tue,
    C’est vn faux villain jaloux
    C’est vn villain rioteux, grommeleux :
    Je suis jeune & il est vieux.

    • Über Mohren wird noch gesondert zu sprechen sein!

    • Nichts gegen Michael Jackson...
      …aber man sollte ihm schon sein Denkmal lassen. Das z.B. ist auch hübsch:

      En un chasteau ma dame par grand cure,
      Vit Hercules en marbre érigé,
      Beau le trouva & de belle stature.
      N’y trouvant rien pour estre corrigé.
      Fors le petit membre, qu’elle a jugé
      Estre imparfait au prix de ce grand cors :
      Vous vous trompez, dit le masson agé,
      Car voz grands trous estoient petis alors.

    • @ Andy, je suppose votre permission
      und sichere mir das für neue Nicks. Das „vn“ ersetze ich durch ein „un“. Und nur bei den englisch singenden Chören steht „mary“. Perfekt, und danke.

  78. Überhöhung & Abscheu
    Das janusköpfige Verhältnis des Bürgertums zur Kunst hat Rainald Grebe sehr schön in einfache Worte gefasst:

    Künstler dürfen, nein sie müssen/
    ins Bordell/
    für ein Aquarell/
    oder ein Gedicht/
    wir nicht.

    Dem eigenen Nachwuchs raten sie von einer solchen Karriere ab:

    Junge schlag’s dir aus’m Kopp/
    unser Platz ist der Museums-Shop.

  79. Die Tugenden der heiligen Allianz
    Die Freude an diesem Text merkt man Ihnen an: vor allem die zusammengesetzten Substantive, schlagen kantig hervor!

    .

    Das „Kind“ –
    Leicht gestrickt
    Weckt den Mann
    Wenn Abenteuer naht
    Wacht er auf: ist meist Schuld, *ihre* Sünde

  80. ach, es geht ja noch weiter....
    Charlie Mingus, einer meiner ganz großen Favoriten…man lese seine Autobiographie „Beneath the Underdog“….von der mexikanischen Großmutter bis zur Enkelin alle in einem Raum durchgef…. Brach seinem Lieblingsposaunisten den Fuß und seinem Saxofonisten die Hand, als die mal einen „falschen“ Ton spielten…
    Miles Davis: Absolut genial aber menschlich wohl ein ziemlicher Kotzbrocken…
    Ben Webster: Balladen, die ins Mark treffen und ein übler Frauenprügler…
    Lee Morgan…H-süchtig und notorischer Fremdgeher, von seine Frau auf offener Bühne erschossen..
    Art Pepper..phantastischer Saxophonist, aber doch ein ziemlich rassistischer Widerling…
    Lady Day…einzigartige Sängerin, hat sich aber wohl auch prostituiert…
    usw. usf.

    Ist halt Spiesserchens Anspruch, dass ein großer Künstler zuvörderst Gutmensch sein muss (sic!) und, dass sich gefälligst auch große Geister, die ihre Existenz über alle Grenzen hinaus ausgedehnt (und meist auch einen hohen Preis dafür bezahlt) und die Menschheit ungeheuer beschenkt haben, seinem Maß der Dinge zu unterwerfen haben. Man ist ja schließlich kunstsinnig, aber bitte doch nicht so….

    Frohe Weihnachten

    Stiller Beobachter

    • Ja, das Problem mit Jazz ist nur, dass es halt nicht alte, weisse Herrschaftsmänner sind. Sie können alles tun, was sie wollen, Sie können Mugabe sein: Keine Feministin wird Sie je kritisieren.

    • Sie können Mugabe sein: Keine Feministin wird Sie je kritisieren.
      Eine kleine Reminiszenz zu J Zumas Vorleben:
      (Ich paraphrasiere den bekanntesten Cartoonistn seines Landes.)

      JZ sagte (etwas pointiert zusammengefasst und zugespitzt) vor Gericht, wenn er eine Frau vergewaltige, von der er wisse, dass sie AIDS habe, brauche er noch lange kein Kondom. Ein bissl abbrausen danach müsse auch reichen.

      Frohe Weihnachten mit Glückwunsch zu seiner vorläufigen Vor-Absetzung.

    • Danke, hier gibt es weiter Programm.

  81. Test und Musik für Kleinkinder
    Lieber Don Alphonso

    auch wenn ich Bach sehr liebe musste ich doch sehr lachen über ihre Zeilen. Ich glaube, das Leben von Künstlern ist auch heute noch so. Grünkernplätzchen, und missmutige Politstatements passen einfach nicht zu Kunst.

    Ich kann für die lieben Kleinen Trillerpfeifen und Trommeln sehr empfehlen, es liegt ja nicht das ganze Jahr Schnee. Sie lieben das, und der erste Zugang zur Musik sollte ja so spielerisch wie möglich sein. Falls sie noch irgendwo Kunsthandwerk aus Afrika herumstehen haben (so eine Trommel bekommt man ja manchmal auch geschenkt) öffnen Sie gleichzeitig den Blick auf andere Kulturen!

    Ich habe mit diesen Geschenken gute Erfahrungen gemacht, zumindest bei den Kindern, die Eltern zählen hier nicht. Ansonsten machen sie das schon richtig, als Onkel ist man zuständig für Fremdeinflüsse.

    amüsierte vorweihnachtliche Grüße sendet

    Hessin (die auch begeisterte Tante ist)

    ich bin übrigens beeindruckt von Ihrer Kenntnis wenig bekannter Komponisten

    • Danke, es ist aber keine Kenntnis, das kommt hier so mit den Neuerscheinungen einfach so rein.

    • Titel eingeben
      genau, wenn es unangenehm wird ist der Onkel weg, oder wenn er sich einschränken muss in seiner persönl. Freiheit. dann ist schluss mit lustig ;)

  82. "Das tote Gewicht einer Tradition übler Sitten
    verhindert die richtige Einschätzung noch der aufgeklärtesten Intentionen…“ Calvino, Herr Palomar

    Das Schöne am Text ist, wie er Assoziationen zulässt. (Spannend, was manchen Foristen spontan einfiel, ist es die Zeit für Leçons de Ténèbres? Und ist Hoffnung auf Auferstehung?)

    Zu Calvino musste „Herr Palomar“ zitiert werden, der in „Der nackte Busen“ bei einem Strandspaziergang eine Halbentblößte passiert und – von Zweifeln um den angemessenen (Nicht-) Blick getrieben – die Passage mehrmals unter verschiedenen Reaktionen wiederholt , bis sie sich empört davonmacht.

    Vielleicht sollte man sich weniger Gedanken um Hintergründe machen, weniger zu wissen begehren? Besser die Herrlichkeit der Himmelssphären schauen, als sie zu befragen?

    [Führte nicht schon Robert Burton das Streben nach Wissen als Hauptgrund für Depressionen an? Was hat es dem vortrefflichen Thebet Benchorat gebracht, fragte er einst, was hat es ihm gebracht, vierzig Jahre und mehr die Bewegung der Achten Sphäre zu erforschen? Die undankbare Welt hielt ihn für einen lächerlichen und dummen Narren, Idioten und Esel. (Burton, The Anatomy of Melancholy, Subsect. XV., Study, a Cause)]

    Eine besinnliche Zeit und ebensolche Hör- und Leseerlebnisse.

  83. himmel und hölle
    nicht zu vergessen, CARLO GESUALDO, dem kühnsten chromatiker vor dem herrn, der seine frau nebst liebhaber abstach und nach der tat kompositorische schmerzensschreie der zerknirschung schrieb… moralische schweinehunde gibts wahrlich genug in der künstlerzunft.

    • Was genau
      hat er falsch gemacht?

    • Naja, er hat die beiden Leichen wohl auch öffentlich zur Schau gestellt..
      Diese Art von Folklore ist auch wieder im Kommen..(bei den medial Gerichteten sind wir schon soweit)

      Gruß

      S.B.

  84. weiterer Tipp
    Lieber Don,

    frohes Fest, ich (auch Klassikliebhaber) habe Ihre Zeilen sehr genossen!
    Als weiterer Tipp: Leonardo Vinci (ja, ohne „da“), römischer Zeitgenosse Handels, Bachs, weit unterschätzt auch heute. Die Oper Artaserse ist ein Meisterstück, gleichwertig dem besten, das andere Barockmeister geschrieben haben, und als CD erhältlich (ich mag das mp auch nicht). Leonardo ist angeblich von einem eifersüchtigen Ehemann einer seiner Geliebten vergiftet worden (sein älterer Kollege Alessandro Stradella wurde erstochen, ausselben Gründen) – alles womanizers, wie auch viele andere Komponisten. Das schlimmste (oder beste?) aber an Leonardos Oper(n): alle, auch die weiblichen, Rollen werden von Maennern gesungen (der Papst wollte es so).

    VG
    Der Onkel

    • Danke, ich möchte ja gern sterben wie Don Giovanni, um die Überleebenden dann bei ihrem öden Leben zu sehen.

  85. seelische Grausamkeit, dass die Hexe kein antiallergenes Zeug futtert
    Musste die Hexe wegen fehlendem Veganismus verbrannt werden?

    War das dann die erste politisch korrekte Hexenverbrennung?

    Könnte die Genderismusforschung nicht klarstellen, dass es sich um einen alten weißen HexeR gehandelt haben muss?

    Lauter wichtige und komplizierte Fragen, mit denen man auf Staatskosten sicher noch dass eine oder andere Jährchen verbringen könnte!

    • sie werden lachen, Untersuchungen zeigen, dass Männer genauso betroffen waren, aber die fallen immer unter den Tisch.

  86. Mit den Geschenken ...
    …zu Sollemnitas in nativitate Domini halte ich es wie folgt:
    .
    Notorische Pizzadienstkund*Innen und Kaffeewasseranbrennlasser*Innen erhalten ein Rezeptbuch aus handgeschöpftem Papier aus nachhaltig gesammelten Hadern, hergestellt in Fontaine-de-Vaucluse – Papiermühle Vallis Clausa mit Rezepten für die Toskanische Küche, die jedem Bio- Fresspaket der Fattoria La Vialla, Castiglion Fibocchi (AR) beiligt. (à propos, „beiliegen“ ist übrigens das bibelgerechte Wort aus dem AT, nicht einfach „in´s Bett gehen mit der …“)
    .
    Notorische Antialkoholiker, die es glücklicherweise nur im angeheirateten badischen Teil der Familie gibt, erhalten von mir den „Gambero Rosso“ vom Hallwag-Verlag, Bern. Für 2017 die Ausgabe von 1989, „Vini d´ Italia“ -600 Produzenten-2200 Weine“
    .
    Liebhabern von Shindy – „Kudamm X Knesebeck“- Ufo361 – „Ich (isch) bin 2 Berliner“ oder gar „Säähne Monnems“ erhalten eine CD des ev. Kirchenchors Sinsheim-Reihen + Hüffenhardt „Schöpfung und Natur“ , in Chorsätzen von Haydn, Schubert, Grell…(Heidrun Dierolf, Sopran – Christian Rudisile, Klavier…)
    .
    „Es kommen goldene Zeiten auf uns zu“ (E.v.R.). Ich sage: aber erst wenn die Ente aus der Waschmaschine auf die Spree wechselt. Quak!
    .
    Das Weihnachsgeschenk für Don und seine Adherenten gibt´s erst am 24. In der Frühe.
    (DdH)

    • Danke, mir würden Sie dann wahrscheinlich eine prüde Leibeigene aus Berlin schenken.

    • D. A.
      Kann Sie Si Dieu le veut_bis etwa nicht leiden, oder wieso trauen Sie ihm das zu?

    • Notorische Antialkoholiker,... im ... badischen Teil der Familie
      Einspruch, Euer Ehren!
      Badische Antialkoholiker, wo gibt es denn so etwas?
      Selbst meine Vorfahren aus dem tiefen Schwarzwald haben nicht nur Donauquellwasser getrunken!
      Vor den „Tannenzäpfle“ gab es in jedem besseren Dorf eine eigene Brauerei, wenn es auf 800m schon nicht für Wein reichte!

  87. Vielen vielen Dank
    … schicke ich gleich an meine Freundin weiter, die mir wg meiner abweichenden Meinung zu metoo, Trump und unserem Justizminister beinahe die Freundschaft gekündigt hätte. Naja, vielleicht macht sie’s im nächsten Jahr.

    • Tun sie das! Vielen Dank!

      ernsthaft, Freunde, die man aus politischen Gründen verliert, waren nie welche.

    • Da bleiben wenige, stimmt, Don.
      Der einzige verbliebene Freund, der eine andere Meinung als ich vertritt, nennt mich Fahnenflüchtling, ich ihn Vaterlandsverräter.

      Ansonsten Ausdünnen im großen Stil und Tabuisierung, wenn sich Treffen, wegen familiärer Pflichten, nicht vermeiden lassen.
      Eine Art sozialer Nagelprobe, die einem aufgezwungen wurde.

    • Wenn ich in Berlin wäre, ginge es mir genauso. Aber ich bin in Bayern und gelte da als verkappter Kommie.

    • D. A.
      „ernsthaft, Freunde, die man aus politischen Gründen verliert, waren nie welche.“

      Das ist nicht „ernsthaft“, sondern naiv-idealistisch dahergeplappert, meinerseits „ernsthaft“.

    • Gut, das ist zumindest meine erfahrung mit Berlinern.

  88. Sie haben, wohl aus eigener Kinderlosigkeit , eine recht Nietzsche'sche
    ..
    .
    Auffassung, was man Kindern an physischen Gefahren mit auf den Lebensweg geben kann .

    Aber dann, bei den Erwachsenen , werden sie schenktechnisch achtsam,
    geradezu
    schneeflöcklich (ironisch, natürlich, ich schreibe das expressis letteris, um nicht als Dolm zu gelten) ,

    und klären das p.t. Publikum über die dunklen vitae der Sterne europäischer Musik auf.

    Am Ende bleibt wohl nur eine korrekte Musikkonserve zu verschenken,

    nämlich die Internationale, gesummt von einem homosexuellen Eunuchen mit Migrationshintergrund,

    der sauber als Gastautor bei der taz oder Prantlhausener gewirkt hat.

    Oder so .

    post scriptum :

    Nochmals erinnere ich an die Inszenierung von Lullys ,Cadmus et Hermione“ durch die Opera Comique,

    auch wenn das heutzutage entartete Kunst ist .

    Muß man nicht verschenken, kann man im Kämmerlein für lau aus dem Net ziehen.

    Noch.

    Merke :

    Ein Maas schläft nie, und Genossin Kahane ist immer im Dienste der werktätigen Massen aktiv.

    Achtsames Winterfest wünsche ich !

    • Es ist doch so: Irgendwann kommt die Realität, und dann mit voller Macht. Ich bin meinen Eltern bis heute dankbar, dass sie mich mit 16 ohne Handy, ohne Geld, ohne Rückfahrschein nach Südfrahnkreich radeln liessen. Da habe ich einiges gelernt.

    • Resilienz
      DA
      Die Mehrheit zerbricht an traumatischen Erfahrungen, wird fragiler, schwächer. Nur eine Minderheit geht gestählt fürs Leben daraus hervor. Für sie gilt: Out of bad comes good. Für den grossen Rest: Out of bad comes bad.
      Marine Eugene Sledge (vor kurzem seine Biographie gelesen) , der Peleiu und Okinawa überlebt hat fand es amüsant wenn der Reporter nach einem Football Spiel die Erschöpfung der Sportler herausgestellt hat. „Wir waren nach 30 Tagen und Nächten auf Okinawa Zombies“. Wobei das menschliche Extremsterfahrungen waren, keine Radtouren, und das Alter auch eine Rolle spielt (die waren zw 18 und 25). Sie hatten dort auch unzählige Nervenzusammenbrüche zu verzeichnen.
      Das rechte Mass zur rechten Zeit, wie immer. Kann man sich nur nicht immer aussuchen.

    • Ja, aber ganz verzärteln muss man auch niemanden.

  89. Ups
    So viel Neues, was ich erstmal hören muss. Wenn ich die Zeit dafür frei schaufeln kann, wird es bestimmt was ganz besonders.
    Beim Lesen merke ich, wie ich mich entspannen kann u träume mich in diese Zeit.
    Danke dafür.

  90. Danke für diese wunderbare Satire !
    Apropos unverdächtige Messen: Vielleicht sind ja neuere Kompositionen von zeitgenössischen Komponisten besser geeignet.
    Ich empfehle die meines Erachtens wirklich hörenswerte „Misa Tango“ des kürzlich (am 15. November) 84jährig verstorbenen Komponisten Luis Bacalov. Der dürfte besonders unverdächtig sein, hat doch sein Lebenslauf sogar etwas mit Papst Franziskus gemein: Er war gebürtiger Argentinier, der in Rom lebte.

    • Mag sein, aber ich habe ein Herz für Wüstlinge.

    • @ unverdächtige Messen
      Unverdächtig?

      In Argentinien werfen sie politische Gegner aus dem Flugzeug. Das denkt Maas nicht mal. Und Rom ist das Rückzugsgebiet der internationalen päpstlichen Päderastengangs. Der US-Boss der Kindsverderber und Ratzinger-Protege segnete gerade das Zeitliche. Palast frei für die Australier.

  91. Abendländische Hochkultur
    Der Neobiedermeier ist das unerfreulichste Gegenstück zum Islam, denn wo sich die Mohammedaner zwar keusch geben, es aber letztendlich nicht sind, beansprucht das trübsinnige Tugendbürgertum auf ZOn, SpOn, vice und tumblr immer wieder Sinnesräusche und Exzesse für sich, nur um dahinter immer neue Morallehrstücke zu verbergen. Eine grauenhafte Entwicklung, die allerdings einen Vorteil hat: Wer etwas interessantes sucht, muss nur dem Geschrei darüber nachgehen, und so landet man schnell bei emotional anspruchsvoller und hochqualitativer Musik.

    Beweisstück 1: https://www.youtube.com/watch?v=VY1rmqsdAVk
    Beweisstück 2: https://www.youtube.com/watch?v=paBczHuHs6w

    • Es ist noch nicht mal Biedermeier, denn dasd Biedermeier hatte Heine. es ist das Zeitalter hässlicher Vetteln und degenerierter Politiker.

    • degenerierte Politiker
      Schäuble hatte uns gewarnt. Wir wollten halt nicht hören.

  92. Sie sollten etwas zum weiten Feld der Bekleidungsmode schreiben!
    Ab wann ist Kleidung, die allem Anschein nach dem Anstacheln sexueller Begierden dient, sexuelle Belästigung? Oder doch eher eine nonverbale einverständniserklärung? Die Kleidervorschriften und die Ablehnung von Musik und bildlicher Darstellung innerhalb der Friedensreligion beruhen vermutlich auf uralter menschlicher Erfahrung. Es läuft alles auf Geschlechtertrennung hinaus. Und Sex vor der Ehe ist natürlich auch tabu. Apropos Ehe; notarielle Eheverträge werden sich demnächst mit ganz neuen Themen beschäftigen müssen.

    • Ich schreibe was über Paerfüm. da regen sich dann auch viele auf.

    • Ich schreibe was über Paarfüm, da regen sich dann auch viele auf.
      Ja bitte, etwas perfides!
      Bin gespannt auf diesen Süskind 2.0

      Übrigens möchte ich mich auch den Glückwünschen zu einem besonders gut gelungenen Weihnachtsbeitrag und besten dazupassenden Festtagswünschen anschließen!

    • Versprochen.

  93. Das ist ja wirklich empööööö...rend!
    DA: „Die Empörungsfraktion hat letztes Jahr am Grab von David Bowie geweint. Da kann ich mir auch ein paar Scheusale leisten!“

    Auch für den modernen Rockfetischisten mit Hang zum Absurden haben wir in unserer privaten Musik-, Film- und Literatursammlung einen exzellenten Mietuh-Lähsetip:
    _
    –> https://www.schwarzkopf-verlag.net/store/p686/DO_YOU_WANT_TO_KNOW_A_SECRET%3F.html

  94. Saison der Heuchelei
    Gerade kam von einer EU Agentur „season´s greetings“, und ich habe der netten Kollegin und der ganzen Liste dann (nach der morgendlichen Lektüre hier war ich in der richtigen Stimmung) ein kerniges: „Merry Christmas and a happy new year“ entgegengemailt.
    Erwähnte ich schon dass wir stramm katholisch sind?
    Irgendwo gibt es halt Grenzen zu was ich mich breitschlagen lassen.

    • Frohe Weihnacht sagt auch mein muslimischer Käsehändler, den ich immer für einen Franzosen gehalten habe.

    • muslimischer Käsehändler vs. Franzose
      .
      Müsste aber eigentlich auch als Kombination machbar sein. Oder?

    • Er ist Bosnier, sieht aus wie ein Südfranzose, ujd da habe ich vermutet, er sei halt Franzose, denn der Dialekt schien mir französisch.

  95. Sexualität ist ambivalent
    Die Ambivalenz von Sexualität ergibt sich aus dem Spannungsverhältnis von Animalität und Sozialität.

    Der Vermehrungstrieb drängt zur Kopulation, das Ich versucht, den materiellen und kulturellen Ansprüchen des Überichs gerecht zu werden.

    Insbesondere wenn Alkohol im Spiel ist, kommt es dazu, dass man/frau im Nachhinein feststellt, dass es sich um triebgesteuerten Sex handelte, den man eigentlich nicht wollte. Man will auch keine weitere Beziehung zu diesem Menschen und schon gar nicht eine Wiederholung der sexuellen Interaktion.

    Diese Ambivalenz von Sexualität findet sich nicht nur bei One-Night-Stands, sondern auch bei längerdauernden oder sogar jahrelangen Beziehungen, wo irgendwann der/eine – oder beide – die körperliche Nähe des Ex-Partners/-in nicht mehr ertragen kann und aversiv darauf reagiert.

    Psychotherapeuten wissen, dass in Gesprächen nach Trennungen herauskommt, dass eine Ambivalenz von Anfang vorhanden war und trotz Eheschließung und jahrelangen Zusammenlebens nie verschwand und nach der Trennung zur Aversion wurde.

    Unter Männern ist es durchaus üblich, dass sie untereinander darüber reden, dass sie mit Partnerinnen Sex hatten, obwohl die diese als Person gar nicht mochten und wertschätzten. Das Ganze war triebgesteuert.

    Die Triebstruktur von Männern und Frauen unterscheidet sich in unserer Gesellschaft deutlich. Dieser Unterschied ist nicht naturbedingt, in anderen Gesellschaften war es anders.

    Der Umgang mit Sexualität ist bei den meisten Frauen mehr kontrolliert und berechnender. Viele Frauen sind frigide und orgasmusunfähig, weil sie sozialisationsbedingt zu blockiert sind, das Tier in ihnen herauszulassen. Sie verfolgen mit Sex häufig andere Ziele als „nur“ sexuelle Befriedigung. Sie verdienen Geld damit. Sie setzten Sex instrumentell ein, um geheiratet zu werden oder anderweitige Karriereziele zu verfolgen.

    Der „Fehler“ im schwedisch Sexualstrafrecht liegt darin, dass darin, die Amivalenz in der herrschenden Sexualität zu ignorieren, die nicht nur eine Ambivalenz hinsichtlich sexueller Bedürfnisse ist, sondern auch der von Interessen.

    Regula Stämpfli hat in ihrem Artikel „Gendertheorie und Süssgebäck“ versucht, einen Zusammenhang zwischen Sex, Gendertheorie und Neoliberalismus herzustellen:
    „Gender definiert Sex als frei flottierende Ware. Der Neoliberalismus tut das genauso.“

    Genau darum geht es beim „Schwedischen Modell“. Man muss sich vorher handelseinig werden und die Frau muss dies mit einem deutlichen, am besten gerichtsfesten Einverständnis für den Sex bekunden. Ansonsten riskiert der Mann, straffällig zu werden.

    Wirklich in dieser Hinsicht strafrechtlich risikofreien Sex gibt es folglich nur mit Prostituierten. Oder beim vertragsrechtlich geregelten Sex.

    Sex als Ware.

    Schöne, neue neoliberale Welt!

    • Reglementiere den Sex, reglementiere den Menschen. Das wusste schon die Kirche.

    • Sexuelle Paranoia
      Don Alphonso 21. Dezember 2017 um 12:55 Uhr:
      „Reglementiere den Sex, reglementiere den Menschen. Das wusste schon die Kirche.“

      Bei der Kirche weiß man, welche Interessen und Ziele dahinterstanden bzw. noch stehen.

      Aber was bedeutet dies hier konkret?

      In Schweden, in den USA mit #metoo, in D mit Gina-Lisa, im Schweizer Parlament? Usw. usf.

      Was steckt dahinter? Um welche Interessen und Ziele geht es?

      Sind dies nicht Anzeichen dafür, dass die Menschen dort und anderswo sich im Prozess eines kollektiven Rationalitäts- und Realitätsverlusts im Sinne einer Massenpsychose befinden?

      Ein Massenwahn wie im Hitler-Deutschland?

      Warum trauen sich nur so wenige Menschen, sich mit den paranoiden Psychopathinnen und ihren männlichen Followern anzulegen?

      Ist dort nicht ein enger Zusammenhang zu dem, was der Soziologe Wolfgang Streeck im FAZ-Artikel vom 16.11.2017 „Merkel – ein Rückblick“ schreibt:

      „Spätere Historiker werden versuchen müssen, das System Merkel auf seinem Höhepunkt als ebenso regierungsseitigen wie selbstauferlegten Dauertest einer demokratischen Öffentlichkeit auf ihre Fähigkeit und Bereitschaft hin zu beschreiben, unter laufender Opferung ihres Intellekts immer neue Absurditäten zu glauben oder wider besseres Wissen zu bekennen – etwa die Behauptung der Regierungschefin, man könne Grenzen heutzutage nicht mehr schließen …“

      Ein System, in dem eine herrschaftskonforme Opferung des Intellekts stattfindet, und eine Gesellschaft, welche sich in einem Prozess kollektiver Selbstdestruktion befindet.

    • Es gibt halt gewisse Netzwerke, die anschaffen wollen, von einer hohen Warte aus.

    • Eine Logik wie in Schweden:
      „Bundesparlamentariern wird der Unterschied zwischen einem Flirt und sexueller Belästigung erklärt

      Ein Flirt, so heisst es trocken amtsdeutsch, sei eine aufbauende, von beiden erwünschte Entwicklung, die Grenzen respektiere und «Freude auslöse». Sexuelle Belästigung dagegen sei eine einseitige, unerwünschte, erniedrigende, beleidigende Annäherung, die Grenzen verletze und «Ärger auslöse».“
      https://www.nzz.ch/schweiz/das-bundeshaus-erhaelt-eine-beratungsstelle-zu-sexueller-belaestigung-ld.1338742

    • Die Geschichte vom "strafrechtlich risikofreien Sex" ist
      in Schweden eine Mär ;-). Auch hierzulande versucht man bereits, einen gerade erst in der Sozialversicherung angekommenen Berufsstand durch Kriminalisierung der Kundschaft arbeitslos zu machen

    • Schweden – Horrorland
      Schweden war schon immer ein anti-liberaler, repressiver Sozialstaat.

      Ein sozialdemokratischer Horrorstaat für jeden freiheitlichen Menschen.

      Man denke an z. B. die frühere Alkohol-Prohibition.

      Prostitution ist in Schweden strafbar, aber nur für die Freier. Selbst wenn die Frauen selbstbestimmt Sex anbieten, drohen dem Kunden bis zu einem Jahr Gefängnis.

      „Durch das Verbot findet die Prostitution in der Illegalität statt – oft in Hotels. Aus diesem Grund haben schwedische Hotelketten Massnahmen beschlossen. Die Mitarbeiter werden geschult, mögliche Freier anzusprechen und zu melden. Es wird sogar geschnüffelt: Zimmermädchen müssen im Abfall und möglichen Verstecken nach Kondomen und Bargeld suchen. Bereits lassen sich Hotels, die aktiv Prostitution bekämpfen, auszeichnen. Wer für Null-Toleranz einsteht, darf sich «Fair Sex Hotel» nennen.“
      https://www.blick.ch/news/ausland/reaktion-auf-metoo-schweden-muessen-vor-sex-um-erlaubnis-bitten-id7750682.html

      Haben die Muslime die Regierungsmacht eingenommen?

      Nein, es regiert rot-grün.

  96. "beim Schenken missverstehen"
    .
    Genau.
    Ich wollte eigentlich schon fragen:
    „Welche Männer haben denn Chia-Samen“?

    Aber jetzt weiss ich ja: Chinesen sind es nicht.

    • Sagen sie mal einem Bekannten: „für Deine Freundin gibt es Samen.“

    • In etwas Wasser eingelegt
      entwickelt das Zeug die Anmutung von Froschlaich.
      Wenn man sehr geschickt vorgeht und die Freundin noch an den Froschkönig glaubt , (ein Tipp: Projekt X Froschkönig auf yt – danke Österreich),
      lässt sich da vielleicht für den Freund des Hauses evtl. was faken.

  97. You made my day
    Schön, wie Sie in einem Satz einen 500-Jahre-Bogen spannen und einen Pfeil treffsicher in das Jahr 2017 schießen:

    „Als Papst Leo X. hatte Giovanni fraglos auch seine guten Seiten, denn als Visionär erkannte er frühzeitig, dass Luthers Ketzereien Deutschland nichts als Religionskriege, uckermärkische Pastorentöchter, Kirchen ohne Prunk, zuckerreduzierte Plätzchen, abgebrochene Theologinnen bei den Grünen und auch nach 500 Jahren Irrlehre noch eine Schule in einem abgefallenen Landesteilen hervor bringen würde, die auf die “religionssensible Vermittlung der adventlichen und weihnachtlichen Inhalte“ achtet.“

    Das muss ich jetzt mal so als lutherisch geprägter Brandenburger anerkennen.

  98. Moral und Ökumene
    oder andersrum gesagt: wer so eine Pfarrerstochter hat, braucht für den Schaden nicht zu sorgen…

    • Halten Sie sich besser an die Apothekerstöchter.

    • Auch andere Väter haben schöne Töchter....
      Apothekerstöchter? Das wäre zu einfach, denn die haben nun wieder diese merkwürdige Eigenschaft, im fortgeschrittenem Lebensalter ihre Angetrauten, Väter, Brüder und sonstigen, selbst ernannten Feinde klammheimlich unter dem Deckmantel der pharmakologischen Forschung zu vergiften. Das ist auch nicht so schön, und auch Arzttöchter helfen leider nicht weiter, da sie immer alle und jeden von selbst erfundenen Krankheiten heilen wollen, darunter sogar solche Personen, die vorher lebensfroh und putzmunter waren! Also in so fern sind Pfarrerstöchter nicht die schlechteste Wahl, so fern sie nicht protestantisch sind und aus der Uckermark kommen: Wie kann man aus einer solchen Provinz stammen und dann ohne jeglichen Weiterbildungskurs Weltpolitik machen wollen? Gibt es da keinen TÜV für, der das selbst ernannte Politikmaschinchen auf technische Eignung überprüft? ;-)

    • Bankfilialleitertöchter kann ich auch enpfehlen, speziell Dresdner.

    • Bankfilialleitertöchter...
      Diese Spezi hat nun bezüglich der Männer leider einen sehr ausgeprägten Ödipuskomplex und deswegen immer auch eine wachhundartige Mutter, die dem jungen, heranwachsenden Mädchen aber auch jede emotionale Regung austreibt, notfalls sogar mit radioaktiver Bestrahlung. Die Bankfilialleitertochter kompensiert im späteren Liebesleben ihre spröde Emotionalität mit Effizienzgedanken: Kann der Mann viermal pro Nacht und kommt sie dabei auch mindestens zweimal selbst, kann man von einer gewinnbringenden Maskulin-Anlage sprechen, die ordentlich sexuelle Rendite abwirft.
      Da kein Mann das trotz optimaler Ernährung länger als zwei Wochen durchhält, verstirbt auch er an Herzschwäche, Kreislaufkollaps oder desorientierter Bettflucht über den Balkon. Bankfilialleitertöchter sind also kein echter Ersatz für Apotheker-, Ärzte- oder gar Pfarrerstöchter, dies sei hiermit einmal klar gestellt. Ich persönlich empfehle ja Austronautentöchter, sie sind sowohl gesellschaftlich als auch naturwissenschaftlich optimal eingestellt und stehen auf startende Raketen, sie sind aber in freier Natur leicht recht selten zu finden…

    • Hände weg von Pfarrerstöchtern
      verbeulte Garderobe, belehrendes Besserwissergehabe, Moralzwang und immer gleich am Heulen

    • Absolut!

    • Jetzt müssen Sie uns nur noch verraten, Gazelleriker, wie man sie erkennt,
      die katholischen Pfarrerstöchter?

  99. Titel eingeben
    der mit dem käsehändler ist gut! 😀

  100. lolita soll gehen
    Lieber Don Alphonso,

    DANKE!!
    In d.Zshg. paßt eigentlich auch gut folgende Meldung
    https://www.suedd eutsche.de/kultur/streit-um-gemaelde-lolita-soll-gehen-1.3780359

    • Ja, gruslig. Man sollte ausser der reinen Knute nichts auf Mobs aus dem Netz geben.

    • gruslig
      ist vor allem das dort verlinkte Interview eines Politikwissenschaftlers, und stellvertretenden Frauenbeauftragten
      (Ronny Patz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschwister-Scholl-Institut für politische Wissenschaften der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und forscht zu internationalen Organisationen. Davor war er selbst bei einer NGO).

      Interessant ist allerdings im Interview der Begriff der „Empörungswelle“ und die Erläuterung, wie man sie geschickt nutzt …

  101. "Die geschützten Männer"
    Lieber Don Alphonso

    nun konnte ich mich doch am Blog anmelden. Ich hatte das Wort Gast zu wörtlich genommen. Ich lese schon längere Zeit mit. Ihre musikalischen Weihnachtsgeschenkempfehlungen sind mal wieder sehr köstlich und man könnte lauthals lachen, wenn es nur nicht so makaber wäre.

    Im Zusammenhang mit diesem Genderwahnsinn fällt mir ein Buch ein, das ich vor vielen Jahren gelesen habe: Robert Merle „Die geschützten Männer“. Auf ht tp://www.deutschlandfunk.de/verneigung-vor-dem-vater.700.de.html?dram:article_id=84258 (von 2009) ist geschrieben: „Robert Merle ist als Schriftsteller ein Phänomen: In Frankreich kennt ihn jedes Kind, in der DDR kannte ihn zumindest jeder Intellektueller, in Westdeutschland kennt ihn fast niemand.“

    Vielleicht sollte man es lesen bevor es verbrannt wird.

    • Danke für den Hinweis. Ich schreibe ja selbst gern für Männer, ich habe da keine Ängste.

    • Robert Merle
      Das Buch und einige andere von ihm habe noch irgendwo. Bin mir aber nicht sicher, dass das noch DDR-Ware ist. Wenn ich mich recht erinnere, werden, nach dem die meisten Männer einer Epidemie zum Opfer gefallen sind, die verbleibenden Exzemplare in „Reservaten“ unter Schutz und Beobachtung gestellt. Da muss ich heute Abend gleich mal auf die Suche gehen.

    • Dieses Buch von Robert Merle kenne ich nicht ,
      ..
      aber den ganzen ,,Fortune de France“ Zyklus habe ich verschlungen .

    • Windsbraut
      Ich hab den auch lesen müssen; in der DDR. Also – „privates müssen“, nicht staatliches. Der Tod ist mein Beruf! Genauso wie man damals in „Der zufällige Tod eines Anarchisten“ gewesen sein musste (hat aber nichts mit Merle zu tun).

      Hab ich glücklicher Weise alles verdrängt und kann mich an nischt erinnern; nur dass ich im Theater war und andere zum gleichen Zeitpunkt in der Seelenbinderhalle beim DM-Konzert und ich mich nicht entscheiden konnte, was ich eigentlich blöder finden sollte, aber meinen damaligen Favoriten loben musste, weil er im FDJ-Hemd den Ordner gegeben und sich reingeschmuggelt hat (in Depeche Mode; nicht ins Theater!). Und wegen dem Merle musste ich Überziehungsgebühren zahlen, weil ich mich einfach nicht durchringen konnte, den schneller zu lesen, wo ich schon deprimiert genug war. – Und jetzt will ich einen schönen Preis für den inhaltsfreiesten Beitrag ever.

  102. Titel eingeben
    glaube ich, wir haben hier einen superitaliener ist aber Mazedonier 😎🤣

  103. Strahlend
    Brillanter Text, danke!

  104. Titel eingeben
    Auch wenn mir eigentlich nichts über Bach geht, habe ich mich heute über Ihren Beitrag köstlich amüsiert.

    Ein frohes, an sinnlichen Genüssen reiches Weihnachtsfest!

  105. frohe Weihnachten!
    Lieber Don, Danke für diesen Blog und frohe Weihnachten!
    La Morra ist ein großartiges Ensemble, besonders mit Viva Biancaluna Biffi!

  106. Das gemeine Leben der Tiere
    Kaufen Sie statt Chia- bloß keinen Flohsamen. Es sei denn, Sie wollen einen Flohzirkus aufmachen.

    • Ich belasse es jetzt doch bei ein paar Stiften.

    • Gesamte Samenspender
      Das mit der Beschenkung ist doch ganz einfach, indem man der zu Beschenkenden klarmacht, dass man sie wegen ihrer gesamten Vereinsamung einsamt und nicht weiter gesamtvereinsamt. Da kann eine Einsame weder in ihrer gesamten einsamen Eingesamtheit noch in ihrer gesamten eingesamten Einsamkeit widersprechen.

    • nur ein paar Stifte
      .
      Na, wenn die Freundin jetzt schon keinen Samen bekommt,
      dann schenken Sie einfach die Stifte mit den Batterien.

  107. Sie sind aber ein Moralapostel,
    die Siciliane ist ja noch eingeschweißt.
    Und Chantal gibt einen besseren Kopf als das verdeckte Bild; sehr neckisch.

    Frohe Weihnachten etc.

    Paulchen P.

  108. Musik von alten Scheusalen
    Wie wir das handhaben, haben wir schon bei Bismarck eingeübt:

    Als rechter Bayer kann man den Bismarck zwar nicht leiden,
    aber seinen Hering isst man gern.

  109. Und als wäre all das nicht genug ...
    immer schön auf die Typo achten, gelle. Für wahre Correctness sind die Gill und Perpetua auf jeden Fall zu vermeiden … https://www.theguardian.com/artanddesign/2017/apr/09/eric-gill-the-body-ditchling-exhibition-rachel-cooke

  110. Lang lebe unsere Doppelmoral!
    sehr schön – das musste mal gesagt werden.

    • doppelte moral, dreimal so langes Leben.

    • Where is the place for a weak man in a world like this?
      Doppelmoral bringt garnix, solange man nicht beide Seiten ordentlich unterdrückt!

      Nur mal so, von Protestant zu Katholik :-)

    • Keine Moral ginge natürlch auch.
      Manche Leute mögen das aber gar nicht
      und greifen bei der Moral gleich zwei mal zu.

      Mehr ist es gar nicht. Wenn sie nur eine Moral
      haben und die täglich gebrauchen ist die wahrscheinlich
      auch bald abgenutzt und kaufen kann man das Zeug
      auch nicht überall.

      ggf kann man seine Moral, wenn man nur eine Packung hat,
      auch mal so und mal so verwenden. Wie bei einer Zahncreme.
      Man verwende sie sparsam, steht da manchmal auf der Tube.

      Ich weis aber gar nicht genau wie das funktioniert.
      ggf haben wir ja Moral-Akkus die wir auch aufladen
      können. Es weiß nur keiner wie das geht.
      Ich jeden Falls nicht. Mein Akku ist wohl ziemlich leer.

      Man kann aber trotzdem andere Leute in Ruhe lassen.
      Das wäre ja schon viel.

  111. Schwedische Tugendwächter
    Die schwedenlastigen Tugendwächter hier könnten meiner Meinung nach die unten verlinkte Publikation der schwedischen Royal Society of the History of Science lesen, in der verschämt darauf hingewiesen wird, das Schweden das erste Land der Welt mit einem „biologischen Rassenhygieninstitut“ war und das erste Land Europas mit einer Rassehygiengesetzgebung zum Schutz der blonden und blauäugigen arischen „Herrenrasse“.
    Von den Schweden hatten die Nazis fleissig abgeschrieben und im Gegensatz zu hier, wo 1945 Schluss mit diesem Spuk war, galten die schwedischen Rassehygienegesetze noch bis 1976 (in Kanada ebenfalls bis 1976).
    Ich will natürlich niemand beschuldigen, aber das Beispiel zeigt, warum das, was man offensichtlich nicht als „Schuldkult“ bezeichnen darf, um nicht als Nazi zu gelten, von Psychiatern als „negativer Größenwahn“ klassifiziert wird.
    DAS langsam aufzugeben und zu sehen, dass man wie alle anderen gut und schlecht zugleich war, das wäre ein Weihnachtsgeschenk, da könnte man sogar diese Musik wieder hören.
    Das deutsche Beispiel des Schuldgrößenwahns ist nämlich leider das Paradebeispiel dafür, dass man durch Manipulation von Information einen Sündenbock erzeugen kann, der diese Rolle auch noch übernimmt und alle anderen von ihren „Sünden“ freispricht.
    Genau das versuchen die Social Justice Warriors SJW und Kulturtaliban in dieser Zeit mit dem „alten Weißen Mann“.
    Es ist an der Zeit, damit aufzuhören und an der Zeit, sich zu wehren.

    https://rsnr.royalsocietypublishing.org/content/64/4/379

  112. Aber was ist mit dem Paradies?
    Don, Ihr Mangel an Glauben wirkt empörend! Wir stehen wenige Meter vor den Toren des Paradieses, und Sie wagen es, uns mit toten Sündern zu kommen.

    Dabei müssen wir nur noch ein paar Dutzend alte weiße Männer füsilieren, dann ist es soweit: PEACE IN OUR TIME! Das neue Jerusalem!

    Und wir können sagen, wir sind dabei gewesen…

    • Im Paradies ist alles vegan und Sie dürfen nicht mal Youtube gucken.

    • .. alles vegan und Sie dürfen nicht ..
      .
      Dröges Paradies.

      Es beginnt mit schlechtem Essen, wird fortgesetzt
      mit Verboten . . .
      und dann kommen auch noch 72-jährige Jungfrauen
      auf einen zu.

  113. Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.
    Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

    Moral war wohl immer schon ein Thema – wie auch die Heuchelei. Und das ganz unabhängig von dem, was ein Mensch ist oder tut. So mancher Massenmörder soll ja auch ein herzensguter Ehemann und Vater (gewesen) sein.

    Dennoch scheint es mir, als sei das Verhalten von Menschen in Amt und Würden, mit gesellschaftlicher Stellung und Bedeutung, doch überwiegend anders als das der eher Bedeutungslosen. Tucholsky’s Affe, Heinrich Heine und auch Abraham Lincoln bestätigen das durch Aussagen zu Uniformen, Ämtern und Macht, die den Charakter eines Menschen durchaus verändern (können). Das Verbrennen oder Verbieten, ob von Büchern oder Menschen, hat daran nie etwas geändert.

    Gelegenheit macht Diebe, heißt es ja. Im übertragenen Sinne gilt das wohl generell, ist also kein Spezifikum der Kunstszene. Schade nur, daß so doch viele Kunstwerke entwertet werden, da sie nunmal nicht so ganz unabhängig vom Urheber betrachtet werden (können bzw. wollen).

    In gewissem Sinne wird hier ja auch nicht selten mit Steinen geworfen und auch das Moralisieren kommt oft nicht zu kurz. Die Sachlichkeit zu bewahren, fällt eben manchmal schwer. Sich dessen bewußt zu sein, kann daher nicht schaden.

  114. Wem Chia-Samen zu verfänglich sind...
    dem empfehle ich Goji Beeren. Haben ausserdem den Vorteil, dass man sie beim freundlichen Vietnamesen oder Chinesen um die Ecke in der Grosspackung zum Zehntel des Biomarkt Preises erwerben kann.

    Sind aber grantiert beide von Tagelöhnern neben einer chinesischen Autobahn… äh ich meine „fair getraded“.

  115. Gewaltig OT,...
    …aber meine Frage in der g´schdaten Zeit wäre: wie hält es Berlin mit Polen wenn es um die Abstimmung für EU-Strafaktionen geht?
    .
    Können wir uns eine weitere Westerplatte oder Sender Gleiwitz noch einmal leisten? Und diesen Abstimmungen, sagt mein Granatsplitter im rechten Huf bei Wetterwechsel, sollen demnächst weitere folgen.
    (DdH)

  116. Frankly my dear, I dont give a damn
    Wird „Vom Winde verweht“ noch im deutschen TV ausgestrahlt? Der Film ist sexistisch und rassistisch.

    „Nur das Land ist ewig“ (Blut und Boden).

    • Ausserdem hat Butler nicht gefragt!!!!11!1

    • Liebe vergeht, Hektar besteht:-))
      Läuft auf arte während der Feiertage.

      Ich wünsche dem Hausherrn und allen Mitforisten ruhige und besinnliche Feiertage. Werde jetzt eine kleine Netz-Pause einlegen und mal wieder das Weihnachtsoratorium einlegen.

    • In deutschen TV
      dürfen nur noch Roboter, die Blockflöte spielen gezeigt werden.

      Ob die Hollywood Diven, die da auf #metoo abfahren bedenken,
      dass sie diese Kampagne, wäre sie ernst gemeint, um ihren Job
      bringt.
      m.W. gibt es keine Hollywoodfilme, die nicht sexistisch, rassistisch
      oder diskriminierend sind.

    • Ich freue mich schon auf das erste totalverhüllte Silvesterkonzert in der ARD.

    • Vom Winde verweht
      Der heißt jetzt „Aus der Windel geblasen“ und gibt es nur noch im Sexshop zu kaufen

    • The south will raise again
      „Vom Winde verweht“ ist eine olle Schmonzette. Aber wenn dieser Film die üblichen VerdächtigInnen maximal triggert, hat sich die Ausstrahlung schon gelohnt.

  117. Immer auf die Kleinen
    Sorry, aber abgesehen von Lully repräsentieren die erwähnten Komponisten eine nur wenig bekannte Nebenlinie Alter Musik. Die durften dann wohl ein bisschen herumschweinen.

    Um nicht elend zu kurz zu springen, sollte man sich die Big Names vornehmen. Über Mozart ist bekannt: “ In seinen Briefen wimmelt es von Fäkalausdrücken und unanständigen Wortspielen, und auch sein persönliches Auftreten war häufig unvereinbar mit dem strengen Verhaltenskodex des Rokoko, wie wir aus Zeitzeugenberichten wissen.“

    Er ist PC-gendergeschulten und queer-getrimmten Adoleszenz-Publikum keineswegs zuzumuten. Das Köchel-Verzeichnis muss weg! Sofort würden Konzertsäle mitsamt ihrem verdächtigen Publikum deutlich anständiger wirken. Schon das Streicheln eines Cellos ist für Puritaner eine Zumutung, derer es keine Ergänzung durch versaute Komponisten bedarf.

    Falls womöglich die Musik behalten und nur die Person vernichtet werden soll, wäre auch eine Neuedition denkbar. Inkl. Erfindung einer virtuellen historischen Komponisten-Tugendperson, die Ansprüchen linker Frömmlerei gerecht wird. Die Musikhistorie würde entsprechend umgeschrieben wurde. Es sollte unverzüglich geschehen. Berater aus der Stalinzeit werden langsam knapp.

    • Ja, mozart ist natürlich ganz übel, besonders zusammen mit Da Ponte. Da muss das Opernprogramm gesäubert werden.

      Ist jemand schon mal aufgefallen, wie reaktionär die angeblichen Kinderlieblinge Papageno und Papagena sind?

    • Mozart kann weg
      Ich hatte schon immer den Eindruck, es handle sich bei ihm um eine frühere Version Dieter Bohlens. Alles klingt immer gleich gefällig und langweilig. Das mit den Fäkalausdrücken war mir neu, paßt aber gut ins Bild.

    • Ja, Cello kann echt übel sein
      Bei YT: „Man plays Laura Antonelli like a nude Cello!“

      So was war durchaus üblich in den 60ies und Teil der Hochkultur …

      https://www.srf.ch/kultur/musik/sie-musizierte-nackt-und-zerschmetterte-geigen

      Gibt noch eine Menge zu verbieten. Ich schaffe die Literatur- und Musiksammlung von Catull, Horaz, Ovid etc. bis François Villon, Oswald von Wolkenstein, Louise Labé, Genet, Durrell, Bataille, de Sade, Baker usw. – besser mal in ein Schweizer Zollfreilager.
      Vorausgesetzt natürlich, das Grüttersche Kulturgutschutzgesetz steht dem Export nicht entgegen, aber dessen Bestimmungen bedürfen mit Blick auf die neue Prüderie ohnehin der Überarbeitung. Weit ist nicht mehr bis zur Installation einer „Kommission zur Verwertung der Produkte übergriffiger Kunst“. Gute Zeiten für künftige Gurlitts.

    • Auch die anderen kriegt man
      Beethovens 9. Symphonie ist in Kubricks Clockwork Orange Begleitmusik zu sexuellen und Gewaltexzessen. Beethoven selbst hat sich in keiner Weise distanziert von der Verwertung seines Machwerks in diesem Film. Noch schlimmer, er hat überhaupt nichts unternomme, um der Gefährlichkeit seiner Musik entgegenzuwirken – nicht das kleinste Zeichen von Reue und Selbstkritik ist bekannt geworden.
      Dieser Komponist muss von harmlosen Konvservatoriums-Schülerinnen und beeinflussbarem Konzertpublikum ferngehalten werden, bevor der Schaden unübersehbar wird. Schon die exzessive Dynamik in seiner Musik weist eindeutig nach, dass es sich um PC-entartete Kunst handelt.

      Nächste Folge in links.ganzunten.tiefflug.org: Wagner, der genderfeindliche Tonpopulist

    • Wagner: „Die Musik ist ein Weib"
      „Schon die exzessive Dynamik in seiner Musik weist eindeutig nach, dass es sich um PC-entartete Kunst handelt“

      Und wie!
      Laut Bernd Oberhoff („Richard Wagner. Der Ring des Nibelungen. Eine musikpsychoanalytische Studie“) ist Wagner versunken und verloren „im uteralen Milieu“, erfüllt von Kastrationsängsten, „emotional nahezu zu einem Säugling regrediert“ und „in seiner Männlichkeitsentwicklung auf der analen Stufe steckengeblieben“.

      Vermutlich heimlich und verklemmt schwul: dieser auffalllende Hang zu verheirateten Frauen, um irgendwie und über Bande mit Männern in Berührung zu kommen?!

      Aus dem Blickwinkel des herrschenden (frauschenden?) Zeitgeists betrachtet, völlig unschenkbar. Kandidat für einen postumen Schauprozess und einen Eintrag im Buch der Laster …

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5c/Michael_Pacher_004.jpg

  118. erinnert mich alles an BLUES IN THE CLOSET !
    @stiller beobachter

    wo bleiben noch Stan Getz und Chet Baker ???

    • Ja, ja, die Liste der PC-Verbrechen im Jazz ist schier endlos...
      Chet war doch immer das Opfer…Drogen, Knast, die ausgeschlagenen Zähne..Ende der 70iger im Aachener Jazzclub musste erst eine Trompete aus dem lokalen Musikalienhandel organisiert werden, damit der Gig stattfinden konnte, Ende der Achziger, als er eine Zeitlang bei meinem „Guru“ in Köln gewohnt hatte, war bei einer kurzen Begegnung eine Stehlampe das absolut Interessanteste was er anstarrte..
      Immerhin ziert ein Autogramm von Mr. Baker meine Vinyl „You Can’t Go Home Again“ aus der Zeit…aber ich merke, ich komme ins Schwatzen

      Besten Gruß

      S.B.

    • Nur zu, solche Geschichten hört man gerne.

  119. Roll your eyes at me again and I will put you across my knee!...
    Nur mal so:

    Was ich bei all dem Gender#metoo nicht so wirklich verstehe:

    Wer schaut eigentlich die ganze Zeit dieses „Games of Thrones?“
    Und dieses „Fifty Shades of Grey“?

    Kann ja nicht sein, dass diese Schwedinnen und Genderristinnen und #metoo Opfer solche Sachen anschauen…..

    • Ich habe keine Fernseher und lese aus Prinzip nur autoren, die schon 20 Jahre lang tot sind.

    • the torture never stops
      Pfarrertöchter, Pfarrersöhne und deren traurige Geistesverwandten

    • @skag
      Nachdem oben schon über Ten Years After und Greatful Dead parliert wurde, bin ich doch hocherfreut, daß der musikalische Aufschlag des Gastgebers auch in ein Zitat von Zappa zu Tage fördert. Ebenfalls ein Genie, bei dem die meetoos bestimmt irgendwas finden würden…

    • 50 Shades of Nothing
      Traf mal in einem Abteil des IC
      von Bielefeld kommend
      eine junge Frau,
      die so vertieft in die Lektüre Ihres Buches war,
      dass sie gar nicht bemerkte,
      wie ich zugestiegen war.

      Das Buch einen Fingerbreit
      vor den Augen haltend,
      das Lesetempo atemberaubend.
      So etwas hatte ich noch nicht gesehen.

      Als es mir endlich gelang,
      aus reiner Neugier selbstverständlich,
      den Titel zu lesen,
      war ich mehr als nur erstaunt:

      50 Shades of Grey!

      Ich kannte nur den Titel
      und einige Rezensionen.
      Das genügt.

      Wenn man sowas erlebt,
      fragt man sich schon beim Betrachten,
      was geschieht gerade im Körper
      dieser jungen Frau beim Lesen?

      Rein physiologisch.
      Steigen die Säfte? Die Hormone?
      Wird etwa Begierde geweckt?

      Ich fragte noch, ob sie kurzsichtig sei.
      Ob das Lesen anstrenge?

      Irgendwann wurde das Buch zugeklappt,
      die junge Dame stieg aus.
      Und Tschüß.

      Kann Ihre Frage nicht abschließend beantworten,
      Goodnight, ob Genderistin oder nicht.
      Zumindest keine Schwedin.

  120. Wieder mal Trost im Irrenhaus...
    nicht das es was daran ändert, das sich die Irren als Ärzte gerieren, wahrscheinlich war das nie anders.
    Aber es schafft besinnliche Weihnachtsatmosphäre wenn man ihren Text genießt und „O du Fröhliche“ singt.

    • Dabei bin ich nicht mal Christ…

    • Nur ein Christ kann sagen...
      …er sei kein Christ.

    • Unsinn.

    • @Don
      Ein Rabbi trifft einen SPD Genossen. Er fragt ihn: „Welcher Konfession gehören sie an?“. Der Genosse antwortet: „Ich bin Atheist.“ Der Rabbi fragt ihn erneut „und welcher Konfession gehören sie an?“, „Hören sie guter Mann, ich sagte doch, ich glaube nicht an Gott.“ Draufhin der Rabbi:
      „Ja, aber an *welchen* Gott glaube sie nicht?“.

    • @Candide
      So lustig ist der Witz gar nicht. In Nordirland, während der troubles wurde mal ein junger Mann von ihm unbekannten anderen jungen Männern drohend befragt: Bist Du Katholik ofer Protestant? Konfessionen waren beidseitig unerkennbar, der Befragte hatte ein ernstes Problem. Er daraufhin: Ich bin Atheist. Antwort: Jaja, schon klar, aber bist Du ein katholischer oder protestantischer Atheist?

    • Nö, kein Unsinn, eine Testfrage
      Offenbar ist Brian tot und vergessen. Waren auch nicht alle gut, seine Witze.
      .
      Frohes Fest, Herr Atheist!

    • @Candidesgarten
      Der Rabbi und ich sehen das genau so wie die Iren.

      Oder um es anders zu formulieren, der Don mag sich nicht als Christ bezeichnen, aber Katholik (oder katholisch geprägt) ist er qua Herkunft.

      Es sei denn man möchte sich auf den Standpunkt stellen, dass eine spezifisch bayrische (oder andere regionale) Kultur, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar sei :-)

      Frohes Fest.

  121. Nicht lustig
    Das ist alles gar nicht lustig. Was soll man bloß tun, gegen den Irrwitz, der die Leute erfasst hat? In den Wald gehen und sich dort eine Hütte bauen? Das Internet abschalten? Evangelische Theolog*innen als die neuen Taliban*innen. Ich kann nicht mehr.

  122. @Gast
    “ Das ist alles gar nicht lustig „.
    Stimmt. Genauso wenig wie Brandanschläge auf Häuser von Youtube-Bloggern (Alex Malenki, letzte Woche), nächtliche Einbrüche mit Messerattacken (gestern auf das Leverkusener AfD-Mitglied Dennis B) oder Bedrohung unliebsamer Leute in ihrem privaten Umfeld (Jürgen Elsässer am Sonntahg) u. v. m., über das die „seriösen“ „Qualitäts“medien nicht berichten…

    Aber keine Sorge: Grade durch diese Gewalt und Zensurmaßnahmen wie NetzDG, in Verbindung mit staatlicher Förderung solcher „Aktivisten“ verlieren die „Tugend“-Terroristen rapide an Rückhalt in der normalen Bevölkerung. – Sie werden diese Spiele nicht mehr lange fortführen können, denn auch ihre politischen Förderer sind inzwischen massiv angezählt. – Also Nerven bewahren und durchhalten!

  123. Lustig ist das zigeunerleben
    Ich schmeiß mich weg, ist ja köstlich hier.

  124. Antwort an @windsbrau
    @windsbrau

    Ja es war noch DDR(Bück)ware. In dem Buch wird eine feministische Diktatur als ScFi beschrieben und wenn die Entwicklung so weiter geht könnte das mal Realität werden.
    In der Produktbeschreibung auf Amazon steht u.a. Die tagebuchartigen Notizen bieten eine augezeichnete Innensicht der Diktatur und beschreiben mit vielen Nuancen die schwierigen Beziehungen der Geschlechter untereinander: „Es gibt nichts Unschuldiges mehr, keine Haltung, keine einzige Geste, keinen Blick. Sogar der Blick, der den anderen meidet, wird verdächtig.“

  125. Antwort an @windsbrau
    @windsbrau

    Ja es war noch DDR(Bück)ware. In dem Buch wird eine feministische Diktatur als ScFi beschrieben und wenn die Entwicklung so weiter geht könnte das mal Realität werden. In der Produktbeschreibung auf Amazon steht u.a. Die tagebuchartigen Notizen bieten eine augezeichnete Innensicht der Diktatur und beschreiben mit vielen Nuancen die schwierigen Beziehungen der Geschlechter untereinander: „Es gibt nichts Unschuldiges mehr, keine Haltung, keine einzige Geste, keinen Blick. Sogar der Blick, der den anderen meidet, wird verdächtig.“

    Lieber Don, falls es doppelt ist, bitte löschen. Ich hatte es schon mal abgeschickt, da war ich aber nicht angemeldet.

  126. Für alle...
    …die ein bißchen Beruhigung brauchen, die Wintersonnwende spirituell begehen möchten oder heute ebenfalls (wenn auch nicht unbedingt den 30.) Hochzeitstag feiern:
    https://www.youtube.com/watch?v=TWdSi0Xw4u0

  127. Ich meide lieber
    Wer zu früh meidet ist später ein flüchtiger Flüchtling. Ein Vertriebener, auch vom See.

  128. Musik, so böse, wie das Geläut von Hitlerglocken.
    Danke für die erlesenen Empfehlungen! Daraus spricht echte Kennerschaft.

  129. Weiter säubern
    Verehrter Don, unbedingt tilgen: Rosenmüller und Gombert! Dazu den Antonio, den Pandolfi-Mealli! Ein Mörder im Affekt, dieser Priester-Komponist. Seine Opera terza und quarta von Gunar Letzbor gespielt sind einfach göttlich. Schwer vorstellbar bei dieser Musik, dass er den Widmungsnehmern nicht in sündigen Gedanken verbunden war…

  130. Jan Graf Potockis “Handschrift von Saragossa”
    Gibt es als ellenlangen Film aus Polen.
    Gehört meines Erachtens zu den 10 besten Filmen der Geschichte des Kinos. Gibt es sogut wie nie zum Sehen. Ist vielleicht gut so, weil auch nicht korrekt ist. Zumindest müsste man die barbusige Negerin rausschneiden und die in Aussicht gestellten Sexaktivitäten.

  131. Petite nations en vue
    Ja, der konstruktive Austausch mit der neuen Regierung in Österreich wäre für Macron wohl mehr als angezeigt. Allein die französische Elite hält die Länder um sich herum und in Sichtweite für petite nations. Mit Deutschland wird auf Augenhöhe verhandelt, solange diese den herrlichen schönen BIP-Schatz besitzen, mit 70 sich über eine mickrige Pension freuen und freizügig den edlen Nachbarn an den teutonischen Louis d’or teilhaben lassen.
    Aber eigentlich sehen sich die Eliten-Schule-Abgänger allesamt als erlesene Spezies, welche die grosse Nation anführen. Egalité-Fraternité-Liberté als Fake-News für die Unterschicht. Gibts kein Brot mehr zu verteilen, soll das Volk halt Kuchen essen. War schon zu meiner Zeit so. Soweit ich mich erinnere hat der weitsichtige Marquise de Sade am 15 Tag in seinem Opus was geschrieben, dass sich „die Unterschicht hemmungslos vermehren soll, da diese den Reichtum der Elite vergrössern wird und dieser dauerhaft zudienen werden. So machen die Migrationsströme plötzlich Sinn.
    Dumm nur, dass viele der eingesessenen Unterschicht – die schon länger Dagewesenen aka „das Pack“ – halt den mühsam erworbenen Wohlstand partout nicht teilen wollen. Die haben halt den höheren Sinn der Vermehrung noch nicht begriffen. Die L’école du libertinage sei jedem als Festagslektüre zu empfehlen, hier hat Donatien-Alphonse-François (ein Vorfahre des Don?) ganze Arbeit geleistet. Die originalen Ausschweifungen lassen die Gender-Metoo-Gedankenpolitessen verstummen, erröten und neidisch werden. À propos, wer die erotischen Spielereien überlebt hat, wurde meist fürstlich bezahlt. In Gold.

  132. Metoo in Italien
    Don, Sie sind doch ein Italienkenner.
    In der WashPo beklagt sich die Italienkorrespondentin der Zeitung darüber, daß die metoo-Kampagne dort nach kürzester Zeit eingeschlafen ist und es keine Rücktritte von bekannten Männern gab. Für die Amis ist dies ein eindeutiges Zeichen für die Rückschrittlichkeit der Italiener. Der Artikel mündet schließlich in eine Beschimpfung der italienischen Frauen.
    Können Sie sich einen Grund für den Mißerfolg der Kampagne in Italien vorstellen?

    • Metoo
      ist in Kontinentaleuropa kein Erfolg. Weder in Italien
      noch in Frankreich oder Deutschland.

      Dient nur zum Ergötzen an anglo-amerikanischen
      Verhältnissen.

    • Nicht zum Ergötzen an anglo-amerikanischen Verhältnissen,
      sondern an protestantischen.

    • Leider
      ist die Lebenssituation der US Schauspielerinnen von den MSM
      dazu auserkoren für alle Frauen stilbildend zu sein:

      „Seit wann ist Alkohol eigentlich ein Muss?“
      titelt ein Beitrag auf FAZ.net

      Die Leserkommentare reichen von
      „Ladenhüter der gesellhaftlichen Hypochonder“
      bis zu
      „Der Artikel könnte vor 50 Jahren zutreffend
      gewesen sein.“

      Das kommt dabei herauss, wenn man/frau glaubt die Netz-
      und Instagram- Welt bilde die gesellschaftliche Realität ab.

    • Ich glaube, viele haben überhaupt keine Ahnung, wie es draussen wirklich zugeht.

    • Ach, sehen, Sie, Binvonhier,
      hatte ich falsch interpretiert.
      Ich war sicher, es ginge um diejenigen, die erst kürzlich ihre Pässe weggeworfen hatten.
      Alkoholische Enthaltsamkeit der schon länger hier Wohnenden als Integrationsangebot.

  133. ...wieder mal ganz toll bei Ihnen, Don.
    Wunderbar beschrieben und geschrieben.
    Danke !

  134. Vielen Dank.
    Was Sie für ein Pensum durchziehen, werter Don, das ist aller Ehren wert.
    .
    Wie schaffen Sie das, wenn ich fragen darf?

    Frohe Weihnachten für Sie.


  135. Möchte hiermit nur mal allen Lesern und Schreiberinnen, sowie auch dem fleißigen Don frohe Weihnachten wünschen. Und einen guten Jahreswechsel (ohne Fehlzündungen auf dem Balkon).

    • "Fehlzündungen" - @ colorcraze
      … solange sie sich nur auf dem Balkon ereignen und nicht „Kinn-aufwärts“- die „Fehlzündungen“ – ab einem gewissen Alter sollen sie sich ja häufen …

      auch dank Ihren Kommentaren ist es hier wundervoll bunt, herrlich komisch manchmal, abwechslungsreich spannend …auf jeden Fall lehrreich und ziemlich lustig … nicht zuletzt des „Herrn Moser´s“ wegen – den ich hier kurz grüssen möchte …(über die Kilo´s u.a. sprechen wir nächstes Jahr wieder – wenn die Köstlichkeiten abgearbeitet sind).

      … Danke an ALLE Tasten-Quäler – frohes Fest – guten Rutsch und ich für meinen Teil freu´mich jetzt schon auf neue „DONNíes“ hier an dieser Stelle – gleiche Welle in 2018!!

  136. Aus dem Minenfeld der Literatur...
    Ermunterung

    Hallo, süße Kleine,
    komm mit mir ins Reine!

    Hier im Reinen ist es schön,
    viel schöner, als im Schmutz zu stehn.

    Hier gibt es lauter reine Sachen,
    die können wir jetzt schmutzig machen.

    Schmutz kann man nicht beschmutzen,
    laß uns die Reinheit nutzen,

    Sie derart zu verdrecken,
    das Bettchen und die Decken,

    Die Laken und die Kissen,
    daß alle Leute wissen:

    Wir haben alles vollgesaut
    und sind jetzt Bräutigam und Braut.

    — Robert Gernhardt, Gedichte 1954 -1997

  137. Jethro Tull: Hunting Girl
    Ein Stück vom besten Album Jethro Tulls (neben „A Passion Play“, of course), das insbesondere in dieser Live-Version wohl zukünftige Bilderstürme und Autodafés nicht überstehen dürfte. Ich spreche da noch nicht einmal von der Reitgerte zu Anfang, die Unmut erregen dürfte, sondern von der Querflöte: https://www.youtube.com/watch?v=Q3n8cCZ-3Eo.

    Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

  138. Old Case
    Schöner Parforceritt durch die Abgründe der Hochkultur.
    Als Liebhaber der James Bond -Reihe ist es mit zunehmender Distanz zur Schaffenszeit der jeweiligen Fime ein Hochgenuss die politischen Unkorrektheiten eines Sean Connery oder George Lazenby zu studieren, insbesondere natürlich in den kleinen Sexismen gegenüber den Bond Girls.

    Sie: „Hoffentlich bist du nicht enttäuscht von mir.“
    Er: „Das werde ich dir später sagen. Morgen früh.“

    Wumms…und vernascht Sie erstmal im Dienste ihrer Majestät.

  139. Ich bin ja der Meinung, dass .....
    die linksliberalen Milieus verblendet sind von
    – mangelnden oder bewusst getunnelten Geschichtskenntnissen,
    – zu viel „Star Trek“-Konsum und
    – supertollen ERASMUS- oder USA-Erfahrungen, die dann auf die GANZE Welt projiziert werden.

  140. @ Gaz (Gorkowski Awtomobilny Sawod?) sagte am 21. Dezember 2017 um 15:53 Uhr
    „Bankfilialleitertöchter“…Pfarrerstöchter, Fabrikantentöchter——–Literaturhinweis

    „Vor Paris“
    „Am 22. (Oktober 1870) rückte mein Bataillon als Reserve in Alarmquartiere nach Bougival…Ich nahm Quartier in einem verlassenen, mit höchstem Luxus ausgestatteten Hause, welches, wie wir später erfuhr, einem Bankdirektor gehört. Vor dem Hause jenseits der Straße floss die Seine, und ich machte mir die Freude, mich von den Anhängseln dreier Biwaks zu befreien. Die Seine ist hier nicht breiter als die Spree bei Berlin, die ganze Gegend um Paris ist so reizend wie Potsdam und Sanssouci….
    .
    24. (Oktober). Unser Bataillon ist geteilt und liegt jetzt in St. Michel…ich bewohne mit mit den beiden Offizieren, fünf Burschen und drei Pferden ein kleines Schloß mit Garten und Park. Wieder ist alles fürstlich eingerichtet, aber verlassen. Eine brillant eingerichtete Küche nahm mein Bursche strahlenden Gesichts in Beschlag, und bei Revision des Kellers ergab sich noch der hübsche Bestand von 300 Flaschen des schönsten Rotweins……Wir schlafen in kolossalen Himmelbetten….Aus einer aufgefundenen Karte ersah ich, daß der Besitzer ein Fabrikant Berger aus Paris ist; er muß eine sehr talentvolle Tochter haben, denn ich fand ein vollständig eingerichtetes Atelier und innerhalb dessen besonders viel Aquarell-Landschaften…..
    (DdH)

    • @ lieber DdH,
      möchte Ihnen zur Kenntnis geben, dass die GOB für allerhöchstens (Limit) 200 Mio.€ ausgebaut wird als ABC – Abwehr. Das ist meiner Meinung nach noch fieser.

    • Fabrikantentöchter...
      Fabrikantentöchter, (ja, auch damit kennen wir uns aus), wollen nun im Gegensatz zu den anderen Töchtern weder vergiften, heilen oder sexuelle Rendite erzielen: Fabrikantentöchter wollen, durchaus durch das Elternhaus stark geprägt, Produkte herstellen. Das können durchaus ein Gemälde nackter, junger Männer im selbst gestalteten Atelier sein, auch junge Frauen haben da sehr konkrete Bedürfnisse! Im Wesentlichen geht es aber um die Produktion von nützlichen Artikeln, und das heißt bei jungen Fabrikantentöchtern nun mal viel Nachwuchs. Mit einer Fabrikantentochter kann man also durchaus drei bis sechs äußerlich sehr schöne und praktische Kinder mit wertvollen Produkteigenschaften zeugen, und so eine neue Dynastie begründen. So bald die Kinder aber aus dem Gröbsten heraus sind, wird man als Mann überflüssig und betrogen oder abgeschoben, weil man selbst nun nicht mehr die gewünschten Produkteigenschaften als Mann, Familienoberhaupt oder Erzieher mitbringt oder diese gesellschaftlich nicht mehr gebraucht werden.
      Will sagen: Fabrikantentöchter haben Vorzüge, aber auch ihre Tücken: Sie zeigen sich nur leider erst später, und dann ist es meist zu spät!

  141. Consacré à @ Louis XIV sagte 21. Dezember 2017 um 22:35 Uhr
    „Petite nations en vue“ (sehr schön gezeichnet)

    Ach, ich hatte ganz vergessen.

    THEODOR FONTANE

    Der Krieg gegen Frankreich 1870-1871

    Band 3
    Der Krieg gegen die Republik. In und vor Paris bis zum 24. Dezember
    Mit 44 Plänen der Originalausgabe Berlin 1873-1876

    Manesse Bibliothek der Weltgeschichte Manesse Verlag Zürich
    (DdH)

  142. Mozart und Bach
    Für alle, die etwas über Mozarts Koprolalie wissen wollen als Empfehlung: Wolfgang Hildesheimers Mozartbiographie. Das Buch ist auch als Weihnachtsgeschenk höchst geeignet. Und über des Blogwarts Eifersucht auf unseren(!) protestantischen Johann Sebastian Bach kann ich nur schadenfroh grinsen. Und wenn ich dann auch noch an die katholischen politischen Bischöfe denke, die nehmen sich auch nichts. Vielleicht sollten wir uns doch nicht spalten lassen? Und unsere eigenen Kriterien finden?

  143. Also, nach geschriebener Bosheit, getaner Tat, sozusagen- Fröhliche Weihnachten !
    ..

    . Allen Mitforisten ein Schnönes Weihnachtsfest, mit gutem Essen, guter Gesellschaft, und genug, nicht zuviel, Alkohol,

    und Ihnen, Don, einen Früchtetee und ein Murdstrumm Tortn ,

    und grad‘ schad‘, dass der Großvater nimma is,

    wei, der darat in Nochban wieda in Kamin owaschiassn .

    Dees warat Weinochtn !

  144. Ich habe mich im Netz bei Lully eingehört
    Barockmusik vom Feinsten, die man auch auf BR 5 hören kann, jeden Samstag.Amadis und Persee.Ja, zwischendurch gerne mal.Den ganzen Tag, wie bei jeder Musik, nicht.Ich brauche Abwechslung für’s Gehör. Auch, wenn’s für Unbildung sprechen sollte.

    Interessant war für mich, dass die Franzosen ihre U- Boote und Jagdboote Persee nannten.1661 wurde Lully, ein Italiener, französicher Bürger. Ich erwähne das nur wegen Mozart in Salzburg, weil ich nicht weiß, wie das damals gehandhabt wurde.

    Höchstwahrscheinlich lese ich hier noch trotz all der Vorbereitungen.
    Möchte aber schon mal allen Foristen und Ihnen, lieber Don, schöne Festtage wünschen und mich für die Wünsche anderer an uns bedanken.

    https://m.youtube.com/watch?v=GrPML7USxyA

    Diesen alten Herrn bewundere ich auch. Woher nimmt er in seinem Alter nur die Luft?

  145. Die TOTEN HOSEN
    empfehle ich als Weihnachtsgabe nach Überfliegen dieses Sammelsuriums der Ekligen, zumindest der Bandname ist bei denen nicht vorbelastet.

  146. Nestroy :
    ..
    .
    .

    .

    Die Zensur ist das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.«

    • Querulix obendrauf
      Zensur ist das zuverlässigste Anzeichen von Hilflosigkeit und Existenzangst staatlicher Herrschaft.

      Prof. Querulix (*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker


    • Kann man freie Völker denn regieren, sind die dann noch frei? Das scheint mir doch ein Widerspruch zu sein. Im Grunde können freie Völker sich doch nur im Rahmen einer Direkten Demokratie selbst verwalten, oder?

      Sklaven ja, zu denen darf ich mich ab Januar wohl auch zählen, denn gegen die Erpressung und Nötigung durch den ÖR kann ich mich dann nicht mehr länger wehren, will ich nicht Unsummen in Anwälte investieren bzw. im Gefängnis landen. Gegen eine politische Justiz ist halt kein Kraut gewachsen. Aber bin ich deshalb dumm?

      Der Bürger ist halt machtlos gegenüber dem Staat, er wird regiert. Auf friedlichem Wege ist mangels Rechtsstaatlichkeit keinerlei Gegenwehr mehr möglich, für den gemeinen Bürger. Es ist die Arroganz und Ignoranz der Macht, die der Gesellschaft das Genick bricht.

    • @O.M.
      Es handelt sich dabei um ein Stück real existierender Demokratie. Und die Qualität einer Demokratie richtet sich nach den geistigen Qualitäten der Mehrheit.

      Die Mehrheit sind die Zu-Kurz-Gekommenen, die sich bei MeToo ihrer Macht bewusst werden, denn wer gegen MeToo ist zeigt, dass er kein Demokrat ist und disqualifiziert sich damit.
      Es ist die politische Korrektheit, die ihre Muskeln spielen lässt.

      Man sollte solche Bewegungen also nicht unterschätzen, und ich befürchte dies ist erst der Beginn der neuen real existierenden Demokratie.
      Rechte und Linke Spiesser vereint waren schon immer die Mehrheit.

      Lassen sie mal ihrer Fantasie freien Lauf, dann merken sie schnell was in Zukunft alles möglich werden kann.


    • In einer Gesellschaft, in der Kriminelle mehr Rechte haben als Gesetzestreue und Kriminelle besser versorgt werden als Hartz-IV Empfänger, TDV, setze ich keine Hoffnung mehr. Da bleibt nur Verachtung.

    • Abwarten.


    • Abwarten ist nur etwas für Gläubige, DA. Die warten auch ein ganzes Leben auf das Himmelreich. Ich habe schon lange jeden Glauben und jede Hoffnung verloren.

  147. Luzzasco Luzzaschi, O dolcezz' amarissime d'amore
    Speziell komponiert für die drei Damen von Ferrara, ein hochgelobtes Gesangstrio am Hofe des dortigen Herzogs.
    https://www.youtube.com/watch?v=FdyuOZF8XxI&index=6&list=RDxeEU4kQwC7U

    Dem Don ganz herzlichen Dank für den besonders vergnüglichen Blogeintrag und diese Oase überhaupt.
    Und allen frohe Weihnachten!

  148. Leichtigkeit; Enterbungsratgeber
    Don, da ich Ihre Beiträge sehr gerne lese, hab ich sogar meinen Frieden mit dem „früher bürgerlichen Blatt“ geschlossen und kauf mir tags darauf ein Exemplar am Kiosk, wenn mir einer Ihrer Blogs mal wieder besonders gut gefallen hat. Was wieder öfter vorkommt, denn es freut mich, dass Sie eine zwischenzeitlich verloren gegangene Leichtigkeit wiedergefunden haben – die im doppelten Wortsinne vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass Sie einem nur mit Speichen bewehrten Hadschi Murat gleich bei jedem Wetter die Berge bezwingen. Frohes Fest, bleiben’s gesund und rutschen’s gut rüber, in Zeiten des Meinungs-Mörders Mini-Metternich braucht’s Leute wie Sie dringender denn je!

    P.S. Behalten Sie fürs nächste Jahr mal einen Enterbungsratgeber im Hinterkopf – die Kombination aus schlechtem Gewissen und gutem Steuerberater der Großtante bewirkt manchmal weihnachtliche Milde, wo die Urgroßgeneration noch bis in alle Ewigkeit den Nachlass nachlassen wollte.

  149. .
    Als Agnostikerin bedeutet mir Weihnachten wenig.

    Daher habe ich (wir) gestern feierlich
    die Wintersonnenwende auf einem im Hafen
    verankertem Restaurant-Schiff (= schiffsdieselfrei!)
    auf ‚Augenhöhe‘ mit
    vornehmen Entenpaaren und stolzen Schwänen gefeiert.
    (keiner wagte es deren Verwandte zu essen)

    Dabei haben wir uns innerlich auf das Jahr 2018 eingestellt.
    Und so wie’s aussieht
    können dabei min. 3 Grundsätze des Sunzi hilfreich sein.

    1. Tiefes Wissen heißt, der Störung vor der Störung gewahr sein…

    2. Was den Gegner dazu bewegt sich zu nähern,
    ist die Aussicht auf Vorteil.
    Was den Gegner vom Kommen abhält
    ist die Aussicht auf Schaden.

    3. Furcht ist der Gegner, der einzige Gegner.

    Ich wünsche dem Don und den Kommentatoren
    alles Gute, Intuition + Kraft für das Nächste Jahr.

  150. Weihnachtsgeschenk aus dem feministischen Minenfeld der alten FAZ?
    Drüben im Main-Pott ist die Bähr los:

    „Einverständnis ist sexy –
    In Schweden gelten Schweigen und Passivität bald nicht mehr als Zustimmung zum Sex“

    Ein echtes Geschenk ist der Beitrag nicht. Er liegt hinter Paywall in der Auslage und weckt keinerlei Lust, weder aufs Bezahlen noch auf die Lektüre.

    Hilfreicher wäre das Downloadangebot einer Muster-Einverständniserklärung, so ähnlich wie ein Bestellformular des Pizzakuriers von „Pizza ai funghi“ bis „Pizza zucchine“, d.h. eine Liste aller erdenklichen Sexpraktiken.

    Das wäre mal begehrter paid content. Man möchte doch erfahren, was an den Nachbartischen so alles serviert wird.

    Außerdem stelle ich mir das gemeinsame Ankreuzen einer 20-seitigen To-do-Liste bei aufkommendem Appetit als überaus prickelnd vor.

    • Ich werfe mein ganzes Geld für genderpricing-Geschenke an Frauen raus, ich kann mir das Bezahlen auch nicht leisten.

      Übrigens: Ich bin ja einer derjenigen, die hier wirklich vom Publikum gefordert werden. Trotzdem kam noch keiner auf die Idee, einen Beitrag von mir hinter die Paywall zu packen.

    • sex vertrag
      Das Netz ist schnell. Nach sex vertrag kugeln.

      Ansonsten an Alle Foristen, deren Beiträge ich gerne lese und die mich zum Schmunzelm, Lachen oder/und Nachdenken bringen, ein frohes Fest, guten Rutsch und ein glückliches 2018.

      Vielen Dank auch dem Don für die immer wieder exzellenten Beiträge.

      Beste Grüsse
      M.

    • @ DA
      Bezahlen für Ihre Beiträge?!

      Das auch noch …

      ;)

      Sie wären es mir wert, aber ich kann’s mir eben so wenig leisten. Mein ganzes Geld steckt in Rücklagen für NetzDG- und MeToo-Klagen

  151. @ Philmena sagte 22. Dezember 2017 um 09:03 Uhr
    @ lieber DdH,
    „möchte Ihnen zur Kenntnis geben, dass die GOB für allerhöchstens (Limit) 200 Mio.€ ausgebaut wird als ABC – Abwehr. Das ist meiner Meinung nach noch fieser.“
    .
    Ja Philo, das ist ein Unding. Der Nazi-Bunker gehörte abgerissen und die Bossensteine der äußeren Schale in den Devotionalienhandel gegeben (schade, alle meine Trockenmauern sind längst gesetzt).

    Das wird ein hartes Stück Arbeit für die Landser nach den 8 Weizen im Soldatenheim unten im Loch, jedes Mal zum dodo-Machen den steilen Berg zu erklimmen.
    .
    Aber 200 Mio sind lächerlich, gerade mal ca. 0,002% der zugestandenen und 0,004 % der verschwiegenen Vollkostenrechnung für das Einladungsbillet von der alleweil wieder in den bekannten „Je suis Charlie“-Kutschermantel Gehüllten.
    .
    Aber, Philo, als ich den selbstverstümmelten Namen oben sah, durchfuhr mich ein Schreck. Aber nein, alles gut, Entwarnung denn Sie haben bestimmt keine Schwester die Procne heißt. Sonst könnten wir hier gleich mit einem antik-blutrünstigen # anche io weitermachen.
    (DdH)

    • Mein Fehler,@ DdH,
      weil ich mich etwas missverständlich ausgedrückt habe.(ich wusste ja, was ich denke;)) Es ist wie beim Nichtblinken. Ich hatte eher die Chemie als die Moneten im Blick, mag nicht dran denken.

  152. Was Sie schon immer über mein Sexleben wissen wollten ...
    … oder auch nicht.

    Ich halte diesen Vorstoss aus Schweden für ziemlich pervers. Das nimmt doch jede Romatik aus dem Vorgang.

    Ich weiss nicht, wie Ihr Sexleben aussieht, will Ihnen aber gerne berichten, dass sich für mich in vielen Fällen das ganz Spannende eben aus dem Ablauf ergibt. Das vorher vertraglich festzulegen, ist das Perverseste an Sexleben das ich mir vorstellen kann.
    Ich habe mit Frauen im Bett gelegen, ohne dass viel geschah, oder auch ’nur so‘ und dann passierte es.
    Wenn ich mir jetzt die vorab erteilte Erlaubnis vorstelle, und – kann ich oder sie dann später noch ’nein‘ sagen? Oder müssen wir beiden dann durch?

    Ich frage auch weil Julia Bähr umseitig der Meinung ist, wenn man das nicht so sehe, mit dem Vorabvertrag, solle man seine Einstellungen überdenken.
    Ich habe hart und lange nachgedacht, ohne dass sich etwas geändert hätte.

    • @Uwe Dippel: Julia Bähr betreibt "Nudging"
      Und unterstützt damit unsere Obergouvernante, die eine eigene Nudging-Abteilung eingerichtet hat. Motto: „Wir zeigen euch den Weg zum Glück, aber wenn ihr den Weg nicht geht, können wir auch anders.“

    • Es gibt halt veraschiedene Sichtweisen zum Thema.

    • pacta sunt servanda
      Julia Bähr hat mit diesem Artikel immerhin erreicht, dass ich meine Einstellung zu Julia Bähr überdacht habe.

    • alles Lesben oder was?
      Es ist zwar tabu, das zu bemerken, man wird ja sofort als Menschinnenfeind, Nazi, Rassist, Mann(!), etc. pp. gesteinigt:
      Ist es nicht auffällig, dass solche abstrusen Forderungen (dto. „Gender“) in der „westlichen Welt“ vor allem von Lesbierinnen aus einer bestimmten Schicht kommen (Pseudo“wissenschaft“-Studium, Soziologie etc.) kommen?

    • Darf ich ganz profan
      Leggings vermuten?

  153. Das Reflektieren der eigenen Person bietet sich zu Weihnachten ja geradezu an.
    So gesehen haben mich die beiden letzten Beiträge des DA schon ein wenig nachdenklich werden lassen. Vielleicht liegt es aber auch nur an Weihnachten.

    Dessen ungeachtet möchte auch ich mich den allgemeinen Weihnachtsgrüßen anschließen und insbesondere dem DA eine gesegnete Weihnacht wünschen, dessen Blogs für mich ein letztes Stück Freiheit verkörpern, ungeachtet ihres Inhaltes – oder gerade deswegen.

    Frohe Weihnachten.

    P.S. Dank auch an die FAZ, die so etwas noch möglich macht.

    • In der Weihnachtsblase
      Das Reflektieren der eigenen Person kann im Auge des Betrachters – je nach Farbe, Form und Verzierung der gläsernen Hohlkörper am Baum – die überraschendsten und amüsantesten chromatischen Distorsionen und kuriösesten Refraktionen hervorbringen. Viel Vergnügen dabei …

      … und eine friedliche Zeit dem Don und allen Mitskribenten.

  154. Schwedenhappen Im Atelier
    MultiRenitenz eines unerschütterlichen Themas.
    Erst als der Schleier der Maya gehoben war,
    erkannte ich: das war nur Sportschau.
    [ «Frischfleisch ohne Geschmack» : Filmzitat ]
    Und das holde Bild verschwand wie der Strich unterm Ratzefummel.

    Indes, da klingelts an der Tür.
    Ja, hallo?
    Hei, ich bin die Caro, die Mitfahrgelegenheit von neulich, –
    ich hab den Schirm dabei.
    // Cinemascope (1974) von Joachim Kühn später mit Vergnügen.
    Der Friedemann Bach paßt ja halt auch nicht zu jeder Gelegenheit. //

    Weihnachtsgrüße der besonderen Art: frech, aber irgendwie auch lustig.
    ht tp://www.chilloutzone.net/video/schwedenhappen-mal-anders.html

    Falls nicht: lööööschen!

  155. Soll denn die westlich korrekte Welt an händisch...
    ..oder auf alttestamentlich verstreutem Samen zugrunde gehen?
    .
    Aber was mich gerade umtreibt ist die Frage „Sind wir bald wieder eingekreist?“
    .
    Achse London – Warschau. Dann wird, wenn die hirnrissige Junckermerkeltimmermansreding-K….e so weitergeht, im Südosten das alte k.u.k.-Gebilde sich restituieren. Mit Russland haben wir ohnehin verschissen. Und das neue osmanische Reich zersetzt uns mit seiner 5. Kolonne im Inneren schon lange. Bleibt zum Ende wieder „viel Feind, viel Ehr´oder nicht einmal das?
    .
    Autre chose. Dieser mutmaasliche „Attentäter“ von Kallsruh´ (Rüppur!), so sagte mein „achwaswürdenwirnurohneihnmachen-Sender“ SWR 1 gestern Morgen (hörte ich da was triumphales, bzw. da siehste mal heraus?) sei ein gebürtiger Deutscher. Abends war er schon Sohn von irakischen Eltern. Ich gehe schwer davon aus, das § 4 Abs. 3 Staatsangehörigengesetz hier nicht zutrifft. Oder werden schon US-Regelungen angewandt?
    (DdH)

  156. Scheusale gehen um
    Da Scheusale umgehen, hier dringend ein aktueller Hinweis für Sicherheitsbedürftige:
    Es genügt nicht, ein Haus passiv und stumm dastehen zu lassen, wenn bei hell erleuchtetem Eingang und offenen Türen das Schild zu sehen ist: Willkommen! Hier hinein, da spielt die Musik!
    Dann, oh weh, kommt und spielt das Scheusal auf.

  157. @ Goodnight sagte 21. Dezember 2017 um 14:51 Uhr … »Fluoridation“
    Sagen Sie, verehrter Goodnight, ist das dasjenige Zeug was man früher allgemein „Hängolin“ nannte? Fluorgaben sollten doch eher dem berühmten südbadischen Kropf vorbeugen, schilddrüsenmäßig. Oder schlägt das Zeug auch auf Keimdrüsen?


    • Nein, werter DdH.

      Es gab mal die Vorstellung bzw. Studienergebnisse (aus den 1930ern?), daß Fluoridierung für Verblödung sorge, jedenfalls wurde das mal von Jean Ziegler (bitte wikipädieren, falls unbekannt) in einem Buch Anfang der 80er Jahre (möglicherweise in „Eine Schweiz, über jeden Verdacht erhaben.“, jedenfalls in einem Buch von ihm, das sich mit Geschäften zwischen Nazideutschland und der damaligen Schweiz befaßte und Anfang der 1980er rausgekommen sein muß) kolportiert. Von „Hängolineffekt“[*] ist mir nichts erinnerlich, aber möglicherweise wurde dem Fluorid auch das nachgesagt.
      Jedenfalls ging wohl in den 80ern die Fluoridierung der Zahncremes los, weil es den Zahnschmelz „härter“ macht; mein Zahnarzt meinte allerdings, das Fluor sei ein „Calciumräuber“ und mache den Zahnschmelz eben auch brüchiger. Nur entgeht man der fluoridierten Zahncreme heutzutage nirgends mehr. Ein Vorläufer der Verabreichung von Fluorid war wohl mal ein Feldversuch in Basel, Trinkwasser zu fluoridieren, was wohl zumindest diskutiert, wenn nicht auch eine Weile umgesetzt wurde (Ziegler hielt das für ein Verbrechen).

      Fluor hilft nicht gegen Kropf, gegen Kropf hilft Jod (deswegen gibt es in D fast nur noch Salz mit zugesetztem Jodid zu kaufen. DA erwähnte mal seine Großtante, die dem Essen Jod zugesetzt habe, weil Bayern ein Jodmangelgebiet ist). Jod gehört wie Fluor, Chlor und Brom zu den Halogenen (Salzbildnern), wirkt aber mehr auf die Schilddrüse.

      [*] „Hängolin“ würde ich heute als urban legend, die unter Wehrpflichtigen um 1980 verbreitet war, ansehen. Der Effekt kommt wohl eher von anstrengendem Training, das endokrin einiges durcheinanderbringt, als der Verabreichung von irgendwelchen Stoffen. Wenn das anders wäre, hätten die Betroffenen ja alle davon berichten müssen, es taten aber nur ein paar, die aber kein Extrafutter bekommen hatten.

      Dies etwas wirr und kursorisch, ohne das große Thema „Verabreichung von Stoffen und Beobachtung ihrer Wirkung“ auch nur annähernd anzureißen; aber bzgl. der Fluoridierungsskepsis sollte man Jean Zieglers Alarmruf kennen und bezüglich Kropf das Jod, das als Heilmittel dagegen schon um die Jahrhundertwende mindestens bekannt war.

    • Gehen wir mal davon der Autor hätte Dr. Strangelove gesehen!
      ?

    • Uranhexafluorid & Manhattan Project
      Das Fluorexposé ist nicht ganz korrekt. Zunächst muss man wissen, dass das Manhattan Project, die Herstellung der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, dadurch gelang, dass Uran mit Hilfe von Uranhexafluorid angereichert wurde und heute auch noch angereichert wird.

      Dann muss man noch ein bißchen Englisch können (der Text bezieht sich auf kürzlich „declassified“, von der Geimhaltung nicht mehr betroffene, amerikanische Regierungsdokumente):

      Massive quantities of fluoride – millions of tons – were essential for the manufacture of bomb-grade uranium and plutonium for nuclear weapons throughout the Cold War. One of the most toxic chemicals known, fluoride rapidly emerged as the leading chemical health hazard of the U.S atomic bomb program–both for workers and for nearby communities, the documents reveal.

      Other revelations include:

      Much of the original proof that fluoride is safe for humans in low doses was generated by A-bomb program scientists, who had been secretly ordered to provide „evidence useful in litigation“ against defense contractors for fluoride injury to citizens. The first lawsuits against the U.S. A-bomb program were not over radiation, but over fluoride damage, the documents show.

      Human studies were required. Bomb program researchers played a leading role in the design and implementation of the most extensive U.S. study of the health effects of fluoridating public drinking water–conducted in Newburgh, New York from 1945 to 1956. Then, in a classified operation code-named „Program F,“ they secretly gathered and analyzed blood and tissue samples from Newburgh citizens, with the cooperation of State Health Department personnel.

      The original secret version–obtained by these reporters–of a 1948 study published by Program F scientists in the Journal of the American Dental Association shows that evidence of adverse health effects from fluoride was censored by the U.S. Atomic Energy Commission (AEC) – considered the most powerful of Cold War agencies – for reasons of national security.

      The bomb program’s fluoride safety studies were conducted at the University of Rochester, site of one of the most notorious human radiation experiments of the Cold War, in which unsuspecting hospital patients were injected with toxic doses of radioactive plutonium. The fluoride studies were conducted with the same ethical mind-set, in which „national security“ was paramount.

      The U.S. government’s conflict of interest–and its motive to prove fluoride „safe“ – has not until now been made clear to the general public in the furious debate over water fluoridation since the 1950’s, nor to civilian researchers and health professionals, or journalists.

      https://www.fluoridation.com/atomicbomb.htm

    • listen to the real experts:
      „Do you realize that in addition to fluoridating water, why, there are studies underway to fluoridate salt, flour, fruit juices, soup, sugar, milk, ice cream? Ice cream, Mandrake? Children’s ice cream!…You know when fluoridation began?…1946. 1946, Mandrake. How does that coincide with your post-war Commie conspiracy, huh? It’s incredibly obvious, isn’t it? A foreign substance is introduced into our precious bodily fluids without the knowledge of the individual, and certainly without any choice. That’s the way your hard-core Commie works. I first became aware of it, Mandrake, during the physical act of love… Yes, a profound sense of fatigue, a feeling of emptiness followed. Luckily I — I was able to interpret these feelings correctly. Loss of essence. I can assure you it has not recurred, Mandrake. Women, er, women sense my power, and they seek the life essence. I do not avoid women, Mandrake…but I do deny them my essence.“

  158. Weihnachtsgrüße und Musikgeschenk
    Auch von mir dem Don Alphonso für seine wirklich amüsante FAZ-Blogparty mit der ganzen Freischalterei ein besinnliches, Weihnachtsfest und alles Gute für die Feiertage. Nicht vergessen: Wenn Liebe und Geschicklichkeit Hand in Hand gehen, ist für gewöhnlich ein Meisterwerk zu erwarten!

    Mein Geschenk:
    –> https://www.youtube.com/watch?v=nE6j8jxKufo

  159. "@ DA wg. Molter - DA, DA - das ist ein mir wirklich zu Herzen gehender Spruch, den Sie Moltern
    betreffend weiter oben losgelassen haben:

    „Molter brauchen Sie, wenn Sie in eine Stadt hinein fahren, die ihnen keine Fanfaren zur Verfügung stellen will.“

    „Molto Fill!“, wie man im Baumarkt zu scherzen beliebt – oder wie man früher zu scherzen beliebte: „Ganz bediente Ansage, das, Alter!“

    Die CD, sagt man, sei bereits in meine Richtung unterwegs. Ich bin gespannt.

  160. Chet in the Middle of Nowhere (ich nehme an Negev-Wüste !)
    @Stiller Beobachter

    wunderbar ist die Hommage an Chet Baker im israelischen Film „The Bands Visit“, höchst politisch unkorrrekt wie es da zugeht, Männerhände legen sich auf Frauenknie.

    Ägypter geht mit Israeli ohne schwedische Notarerklärung ins Bett.

    immuttiwirdimmerdiebesteseinmutterkutter schrieb 2008 ein Andreas Kilb dazu mit dem Titel „Chet Baker trifft den richtigen Ton“

    ganzer film verfübar auf YT, wie der MuttKutt schrieb ein „Divertimento auf engstem Raum“

    • apropos: Engster Raum
      in vorweihnachtlicher Betrachung meines Textes kommen mir natürlich Assoziationen, ja der Raum könnte verdammt eng werden, hören wir doch auch in BRDDR immer mehr:

      Palestina will be free,
      from the river
      to the sea !!!

      reimt sich fast wie bei Neill Young, hat aber Brisanz denke ich !

      ulFuM hält das sicher für Folklore !

  161. Schluss jetzt mit der Kakophonie, genug des Genörgels =>
    Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246), daraus abgeleitet:

    Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in § 3 Absatz 4 eine Definition bereit. Sexuell bestimmte Belästigung liegt demnach vor, wenn:

    „unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten, wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen gehören, bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person verletzt wird, insbesondere wenn ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird….“
    .
    Ein Service des Bundesministeriums der Justiz.

    Ausführung!
    Keine Widerrede
    (DdH)

  162. Unsere Bessermenschen
    …bekommen kurz vor Weihnachten noch ein besonderes Präsent:
    https://www.ze it.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-12/asyl-familiennachzug-fluechtling-syrien

    Und wir Rechten dann nochmal mindestens zehn weitere Prozentpunkte Zustimmung.

    • Ich dachte, der Krieg in Syrien und im Irak ist vorbei?

    • Krieg irgendwo
      „Ich dachte, der Krieg in Syrien und im Irak ist vorbei?“ Was hat das damit zu tun. Man beachte bspw. die Proteste von Flüchtlinge/Asylbewerbern/Zuwanderern aus Sierra Leone in Deggendorf.

      Asylanträge abgelehnt, immer noch hier und die Unterbringung/Essen/Schulbesuch sind nicht recht. „Die Demonstration wurde von einheimischen Unterstützern begleitet.“ Es gibt da offensichtlich das Bedürfnis mit dem Geld anderer Leute zu helfen.

    • Wir hatten hier in Manching Randale, und es wird befüchtet, dass sich das ausweitet.

    • Zustimmung
      wohl kaum. Die Reserve an alt- und neonazistischen Vollidioten wurde bereits im September vollständig mobilisiert. Das nächste Mal werden wieder mehr denkende Menschen wählen gehen. Das bedeutet, die Analphaten für Deutschland werden definitiv wieder einstellig.

    • Zeigen sich hier,
      Daniel K, die Analphaten?

      Zumindest konnte ich im September nur wenige Nazis ausmachen. Sofern ich unter ‚Nazi‘ eben Nazi verstehe und nicht nur einen Sammelbegriff für Menschen, die ich nicht mag.

      Auch gab es meines Erachtens eine neuerlich hohe Wahlbeteiligung. Hatten die denkenden Menschen ihre Bürgerpflichten versehentlich überschlagen?

      Ausserdem habe ich keine Ergebnisse sehen können für die Analphaten. Die müssen also eh schon unter ‚andere Parteien‘ gefallen sein.

      Manchmal ist eine gewisse Aussagenkohärenz doch förderlich, finde wenigstens ich.

  163. Agenda
    Im großen Ganzen ja, D. A.: In Aleppo z. B. finden schon große Bau-Investitionen statt. Beide Länder werden durch u. a. chinesische Investitionen zu kommenden Boom-Regionen.

    Es gab und gibt zudem diverse Amnestien, auch für syrische Deserteure:; Sie können ihren Wehrdiens bzw. die restliche Dienstzeit sanktionsfrei nachholen und werden in schon gesicherten Gebieten (z. B. rund um Aleppo) eingesetzt, wo es keine schweren Kämpfe mehr gibt (die nur noch in Idlib und wenigen Grenzregionen stattfinden).

    Frau Merkel, Herr Gabriel und die anderen Globalisten müssen ihre Agenda aber, „koste es was es wolle“, bis zum Ende durchziehen.

    • Zurückkehren
      werden die Syrer, die wohlweislich in der Nähe ihrer
      Heimat geblieben sind. Sie werden sowenig an einer
      Rückkehr der nach Europa geflüchteten interessiert sein,
      wie diese selbst. Es gibt in Syrien keine Entvölkerung, der
      steile Bevölkerungsanstieg wurde nur kurz unterbrochen.

      Das wissen auch Merkel und Gabriel, würden sie eine
      Sekunde darüber nachdenken.

  164. In order to change season, time and location. Only
    Nach Weihnachten kommt Sylvester. Kommt Köln. Kommt Karneval.
    Und alles bleibt beim Alten.
    Für diejenigen, die sich nicht für Karneval interessieren, die brauchen nicht unbedingt wegzuhören. Falls sie sich für metoo und andere PCn interessieren.
    Hier ist mein bevorzugtes, absolut inkorrektes Beispiel für das was vor anderthalb Generationen – naja – lustig war; aber heute von Fem* und Gender* bekriegt würde. Ei-ermann ist tot, Süper im Exil.

    ht tps://www.youtube.com/watch?v=DvIxmqYtOdo

  165. Und schon geht's los...
    Blue Angel: „… und wir Rechten dann nochmal mindestens zehn weitere Prozentpunkte Zustimmung.“

    Ich glaube nicht, dass sie wirklich rechts sind, sondern sie haben einfach Angst, weil die kleinen Berufsversager im Berliner Regierungsviertel unter stalinistischer Anleitung ihren Job nicht richtig machen und ihre Bevölkerung umerziehen wollen.

  166. Wenn man alte Männer nicht mehr braucht…
    Die Zeiten ändern sich, niemand, der halbwegs normal ist, bezweifelt das.
    Es sind die Scheinheiligen, die mir Sorge bereiten.

    Sie unterwerfen sich, solange sie daraus Nutzen ziehen können, aber später, wenn der alte Mann nicht mehr zu „gebrauchen“ ist, dann klagen sie an.
    Diese Frauen und Männer sind keinen Deut besser, sie nehmen sich das, was sie kriegen können und sie werfen es weg, wenn es ihnen nicht mehr nützt.

    Danke Don Alphonso, für Ihre nachdenklichen Beiträge, und Türen, die sich geöffnet haben, durch die ich niemals gegangen wäre, wenn Sie sie nicht geöffnet hätten.

    Ich wünsche Ihnen ein friedliches Fest ….

  167. Valery Gergiev, Münchner Philharmoniker und Gesinnungsg
    Passend zum Thema erinnere ich an den Fall Valery Gergiev.

    München hat mit Valery Gergiev seit 2015/16 einen Chefdirigenten der Münchner Philharmoniker mit Weltruf.

    Bestimmte Kreise haben ihm im Vorfeld arg zugesetzt als Putin-Freund und damit Unterstützer von angeblicher Homophobie. Ich denke, es hat nicht viel gefehlt und er wäre vergrault worden.

    Das wäre genauso, wenn Thielemann im Rest der Welt angefeindet würde, weil er aus dem Merkel-Regime kommen würde.

    Ich bin der Meinung, man sollte die Lufthoheit über die Sprach-und Denkverbote der Sprachpolizisten und Gesinnungs-Terroristen zurück erobern und z B. den Linken, Grünen und Schwulen und Genderista klar machen, sie sollten doch bitte ihre Komplexe und ihr Kindergarten-Gaga nicht am Rest der Welt auslassen.

    Es geht aber wohl auch nur um die Ausdehnung ihrer Macht und unter Mißbrauch und Vorwand von angeblich diskriminierten Minderheiten. In Wahrheit will man nur deren Wählerpotential annektieren und instrumentalisieren.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/homophobie-vorwuerfen-gegen-muenchner-dirigenten-proteste-vor-gergiev-konzert-1.1847105

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-philharmoniker-die-russische-schule-1.1917815

    • Das ist zwar an sich richtig, aber.....
      … ich befürchte es wird sich sehr schnell herausstellen, dass es für solche Absurditäten Mehrheiten gibt.
      Und Mehrheiten werde sich manchmal ihrer Macht bewusst.
      Wovon gibt es denn mehr als von Ressentiment Geladenen?

  168. Jetzt hat's den Nächsten erwischt ...
    Charles Dutoit scheint zum Abschuss freigegeben.

    Vor dem weihnächtlichen Musikvorschlag (on dirait qu’elle brûle – au moins elle fume …) drei Feststellungen:

    1. Es gilt jederzeit die Unschuldsvermutung

    2. Dreckskerle, die ihre Privilegien ausnutzen, gehören geächtet

    3. Wer nicht über Privilegien verfügt, wird Mühe haben, sich die Ächtung zu verdienen

    ht tps://www.youtube.com/watch?v=daP2N1JPv3s

  169. @ colorcraze sagte 22. Dezember 2017 um 21:44 Uhr
    „Nein, werter DdH.

    Es gab mal die Vorstellung bzw. Studienergebnisse (aus den 1930ern?), daß Fluoridierung für Verblödung sorgte,…..“
    .
    Jetzt nachdem Sie das sagen, wird mir einiges klar für den Bereich Offenburg-Freiburg omm Rhii entlong. Natürlich nicht bei allen, aber auffällig oft-und wenn, besonders profunde….

  170. Noch ein Geschenk...
    Ich hab‘ einen alten Ossi
    als großartigen Lautenspieler entdeckt,
    dessen Namen ich hiermit verkünde:
    > Silvius Leopold Weiss !
    Wer die Laute schätzt, den erwartet ein Ohrenschmaus:
    ht tps://www.youtube.com/watch?v=7XHt7Gk-gg8

  171. Titel eingeben
    Ich habe noch eine andere schöne Wortschöpfung neben „den muslimischen Käsehändler, den ich jahrelang für einen Franzosen gehalten habe. Georgische Gästepfanne ;)

  172. angestrengt
    Ein Erfolg der Metoo-Debatte ist bereits zu verzeichnen: Es fällt den Verteidigern der reinen, traditionellen männlichen Vorherrschaft über die Frau und die bedingungslose Unterordnung der letzteren unter den Mann als Ausdruck der irgendwie vorgesehenen Ordnung immer schwerer, noch Argumente zu finden.
    Daher hilft nur noch das, was wir in diesem Brechmittel eines Kommentars finden: pseudo-witzige Bildungshuberei mit dem einzigen, allzu leicht erkennbaren Ziel der Relativierung aller bisher vorgebrachten und noch jemals hervorzubringenden Anschuldigungen einer Frau gegen einen Mann.
    Wenn auch nur eine darunter ist, die ein Kompliment als Belästigung missversteht, bedeutet dies automatisch, so der offensichtliche Tenor dieser Abwehr-Tirade eines waidwunden Minimachos, so sind damit auch alle anderen von vornherein desavouiert und ad acta zu legen.
    Manchmal vermisst man, wenn man solches liest, echte widerwärtige und zotige Stammtischgespräche betrunken-geiler männlicher Dummbeutel. Inhaltlich unterscheiden sie sich in nichts zu Kommentaren wie dem oben zu lesenden, nur sind sie wenigstens ehrlicher.

    • @Daniel K
      ich habe nur eine kurze Frage:

      Wo haben Sie sich Ihr Menschenbild zusammengebastelt –
      in Duisburg-Marxloh?

    • Auch mich
      Text eingeben

    • Auch mich
      haben sowohl der Text als auch viele Kommentare hier erschreckt. Das Gender-Gedöns finde ich zwar abstoßend, aber „… ich habe ein Herz für Wüstlinge.“ War das satirisch gemeint? Thomas Mann und Benjamin Britten, die sich ihr Leben lang bemühten, ihr ES unter Kontrolle zu bringen, wohl erfolgreich, auch wenn es bei Britten immer wieder Versuche gibt, ihn zu desavouieren, sind mir lieber als einige der im Katalog genannten „Größen“. Und kann überhaupt jemand „Les Liaisons dangereuses“ mit Vergnügen lesen?
      Unter den Kommentatoren scheint es nur wenige zu geben, die Kinder oder gar Töchter haben. Ich wäre jedenfalls froh, wenn meine beiden Enkelinnen als Jugendliche von Intimissimi-Reklame im Straßenbild verschont blieben.
      Schweden schießt mit der geplanten Gesetzgebung natürlich weit übers
      Ziel hinaus und sich damit satirisch auseinanderzusetzen, wäre jeden Versuch wert. Ironie oder Satire sollte jedoch eindeutig als solche erkennbar sein, sonst verfehlt sie ihre aufklärerische Wirkung, und ich hoffe doch, dass dies das Ziel dieses Blogs ist.

  173. Wolferl
    Ein schönes Geschenk nicht nur
    zum Christkind sind die Baesle-
    Briefe vom Wolfgang Amadeus.
    Die gibt es als CD oder als Buch.
    Bitte jetzt nicht auf den Index
    stellen!

  174. Frage
    Lieber Don,

    es scheint mir, daß der Blog nicht von meinem Mobilgerät, einem Black Berry Passport, zwar les- jedoch nicht kommentierbar ist. Sind da schon Schwierigkeiten bekannt? Das wäre schade, denn gerade dieser Beitrag eignet sich gut zur entspannten Abwägung bei einem oder zwei Bier in der Kneipe.

    Nichts für ungut, ein gesegnetes Fest!

  175. Aleppo ist nicht Bethlehem
    Als ich am Vorweihnachtstag Ihre Ausführungen las, ging mir das Herz auf. Sie haben nicht nur den Nagel auf den Kopf getroffen, sonern ihn mit hämischen Grinsen in die dusslien Hirne der genderversifften Meute geschlagen. Vielen Dank dafür. Ich danke r nehmen uns in vielen Dingen zu Ernst. Auch am Heiligabend darf man lachen.

  176. Me and Calvino
    I’m flattered to be in the same paragraph as Italo Calvino. Grazie!

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