Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Von alten, weissen Männern lernen

| 436 Lesermeinungen

Tutto sbagliato, tutto da rifare!
Gino Bartali

Ich habe in meinem Leben schon viele dumme Ideen gehabt. Das ist angenehm, denn so manche dumme Idee mündete in gern gelesene Beiträge, und das wiederum in den willkommenen Umstand, dass ich technisch gesehen nicht arbeite, sondern lediglich mehr oder weniger dumme Einfälle in schicklicher Ausformulierung an den Mann und die Frau bringe. Manchmal habe ich aber auch gute Ideen, und eine davon ist dieses Bild vom letzten Freitag am Tegernsee.

Der See ist auf 721 Meter, die Wolkendecke auf 900, und dazwischen ist sehr, sehr viel Schnee. Ich übertreibe nicht, obwohl das nicht selten hier gemacht wurde: Hinten im Kreuther Tal liegen öfters noch 2 Meter Schnee. 2 Meter! Da kann man unmöglich Sport treiben, das sehe ich so, das sehen Sie sicher auch so, denn wenn es anders wäre, wären Sie ja beim Baden oder Radfahren auf dem Bild. Ganz sicher jedoch sehen es die Italiener so, mit denen ich hier bin, und denen ich zur Begründung meines minimalen Übergewichts – ich übertreibe nicht, sehen Sie! – und meines lausigen Trainingszustandes dieses Bild zeige. Da würde auch kein Italiener Rad fahren, ich habe eine Art Schneebonus, ich bin der Tedesco, der aus dem Neve kam, ich verdiene Nachsicht beim Hinterherzockeln und Hochachtung, wenn ich nicht wie ein nasser Sack vom Rad falle. Denn ich habe das Bild und kann es herzeigen. Ich glaube, ich speichere es und zeige es ganzjährig in Italien herum.

Wie auch immer. Es war dann gar nicht so schlimm, und die Strecke von Murlo nach Buonconvento führt nicht nur durch eine der schönsten Regionen der Welt, es ist auch ein idealer Parcours für schnelles Fahren: Es geht lange leicht bergab, Steigungen können rasch niedergetreten werden, die Strade Bianche sind in einem sehr guten Zustand, und ich hatte am Abend davor gut gegessen und lang geschlafen. Ich tat so, als verstünde ich die Bundesgenossen nicht, die vom Mörderrennen Paris-Brest-Paris erzählten, und diese Teilnahme bedeutet, dass sie, wären sie nicht auf einer Sonntagskaffeefahrt mit mir, mich auch stehen lassen würden, wenn sie nur mit 2 Zehen auf einem Kinderrad kurbelten. Aber es war Sonntag. mein Italienisch war schlecht, und weil andere noch langsamer und älter als ich waren, ist mein trauriger Zustand erst gar nicht aufgefallen.

Ich brauchte noch nicht mal den schmutzigen Trick eines 24er Kettenblatts vorne und eines 28er Ritzels hinten, der am ersten Tag für Debatten gesorgt hatte, ob das noch legal für die L’Eroica sei: Manche sagten, dreifach vorne ginge am klassischen Rad überhaupt nicht – das waren die Recken mit den “kleinsten” 42er- Kettenblättern vorne und hinten maximal 24. Auch solche Leute gibt es, und sie fanden es kritikwürdig. Ich konterte, dass laut Regeln jedes Rad mit Originalteilen bis 1987 erlaubt ist, solange es Hakenpedale, Rahmenschalthebel und offen liegende Bremszüge hat – und meine Dreifachkurbel und das Schaltwerk gab es bereits im Herbst 1986. Ausserdem erwähnte ich den Schnee und zeigte das Bild herum, und danach gab es einen Anstieg, da hätte sich manch einer auch meine radtechnische Spitzfindigkeit gewünscht. Es kam also alles gut zusammen. Bis – ironischerweise – Buonconvento.

Denn in Buonconvento gibt es ein radlerfreundliches Cafe namens “Le Dolcezze di Nanni” mit einer Sammlung alter Räder und im Kontrast voll mit zuckerreicher Süßigkeiten. Und während wir da so standen und plauderten, war draußen ein alter, steinalter Mann, der die Räder anschaute, die wir idyllisch davor platziert hatten. Meines, den Eindruck hatte ich fraglos, sah er besonders kritisch an.

Und dann kam er herein. Wie sich herausstellte, war es ein alter Chamption der Gruppo Sportivo Buonconvento, der vor 60 Jahren heldenhaft jene Region unter die Räder nahm, die heute das L’Eroica-Land ist. Ich verkleide mich in einem gelben Trikot mit Kaffeewerbung und trinke in Wirklichkeit nur Tee, wenn ich mich mit einer Dreifachkurbel über Hügel schummle, aber der alte Mann hatte die grosse, alte Zeit noch selbst gestaltet. Da gab es noch keinen Tourenbus, der einen notfalls einsammelte. Da gab es bestenfalls 8 Gänge und Ritzel, so klein wie ein Keks, während meine grössten Ritzel so üppig wie ein riesiges Panforte sind, damit meine Waden, hart wie die durch den Wolf gedrehten Feigen im Panforte, das alles noch treten können .

45 Zähne vorne waren üblich, und damals drückte man sich mit baumstammdicken Oberschenkeln, vor Schmerz schreiend, die Berge hoch. Damals dopte man nicht grünbiologisch mit Eigenblut, damals liess man sich noch echt chemisches Nitroglycerin geben. Wir spielen das hier nur nach. Der alte Mann hat es gelebt.

Und obwohl der alte Mann beim Gehen einen Krückstock braucht, fährt er weiter alles, was geht, mit dem Rad. In diesem hohen Alter. Seine ganze Existenz war eine Beschämung meiner Schwäche, und mein Bild mit dem Schnee wollte er auch nicht sehen. So war das am Sonntag. Man kommt als verhinderter Held aus dem Schnee und fährt als Asche vor dem Altar der grossen Geschichte nach Hause.

Heute bin ich dann zuerst zur Post, um einen Brief mit einem Vertrag zwengs der weiteren Bloggerei abzuschicken. Manche sagen ja, es heult sich leichter in der S-Klasse, ich aber sage, Verträge unterschreiben sich leichter mit Blick auf die südliche Toskana.

Und danach bin ich eine Strecke gefahren, die ich bislang nur von der Hektik der Rennen in schemenhafter Erinnerung hatte: Von Murlo über Radi nach Siena und, so war es geplant, über Buonconvento zurück. Von Murlo nach Siena fährt man ausschließlich auf den weissen und fast autofreien Staubstrassen der Toskana, die Landschaft ist überwältigend schön, das Gras ist schon zartgrün, und die wellige Streckenführung ist gerade die richtige Herausforderung für einen untrainierten Deutschen.

Am Ende taucht dann plötzlich die Skyline des mittelalterliche Siena auf. Ich bin das alles recht langsam gefahren, um dann auf dem Heimweg auf Asphalt Tempo zu machen. Zum Schluss wollte ich noch an der asphaltierten Auffahrt nach Murlo vorbei, denn der Weg hoch ist hässlich. Es kommen 3 Berge nacheinander, und ab Buonconvento gibt es einen Altweibersteig mit ruppigen Feldwegen, der nur einen Berg statt derer drei aufbietet.

Aber auf dem Altweibersteig habe ich in der Hektik überschaltet, die Kette ist hinter die Ritzel gefallen und hat eine Speiche abgerissen. Das Laufrad passte gerade noch so in den Rahmen.

Mit so einem eiernden Laufrad kann man keine Feldwege mehr fahren, sonst reissen noch mehr Speichen. Also fügte ich mich ins Unvermeidliche und fuhr zurück auf die Strasse. Als ich am ersten Berg von den dreien runterschalten wollte, ging das nicht mehr. Ich hatte offensichtlich irgendwo noch ein Schaltungsrädchen verloren.

Zum Glück fand ich nach einer halben Stunde Suchen noch die Schraube, die früher das Rädchen hielt. Nach einigem Herumprobieren stellte sch heraus, dass die Kette auch über die Schraube allein lief – aber nur mit maximaler Spannung bei ungesundem Schräglauf der Kette, wenn ich vorne das 50er Kettenblatt benutzte, und hinten das 24er Ritzel. Jede leichtere Übersetzung führte zu heftigen Fehlschaltungen und unerträglichem Kettenrattern auf der Schraube. 3 Berge, 7 Kilometer, 3 Anstiege mit bis zu 10%. Und 50-24. Immerhin fuhr das Rad noch, und man muss mit dem zufrieden sein, was noch geht. Der alte Mann mit dem Krückstock fuhr ja auch noch. Die Sonne ging unter. Es gab nur einen Weg, es herauszufinden. Das marode Rad, die Flachlandübersetzung, drei Anstiege und ein mittelalter, weisser Mann in einem Trikot der späten 70er Jahre. Das ist alles. Mehr gibt es nicht. Man hat sich zu fügen, wie mit dem Krückstock, wenn die Gelenke einen nicht mehr tragen.

Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann wäre es, im hohen Alter noch so fit wie der Alte aus Buonconvento zu sein, und dem Schicksal zu sagen: Vielleicht brauche ich beim Gehen eine Krücke, aber solange es geht – put me back in my bike. Diese alten Menschen sind die wahren Helden, sie haben nicht gejammert, als sie die Länder aufbauten und sich mit maroden Rädern jeden Tag zur Arbeit begaben. Sie haben jedes Recht, die kleinen Kettenblätter und die Luxussorgen der Gegenwart – genderistische Sprachvorschriften, Rundumbetreuung für angebliche Minderjährige, die den Pass verloren haben, Feinstaubgrenzwerte – verächtlich anzuschauen. Ich würde gern so ein alter, weisser Mann werden, und es mag nicht schön ausgesehen haben, wie ich mich langsam, die Tritte zählend, mit der Übersetzung seiner Jugend da hinauf nach Murlo getreten habe. So, wie man das früher gemacht hat, weil man nichts anderes hatte. Ein Berg, zwei Berge, drei Berge, und der letzte Berg ist der schlimmste. Man muss die Zähne zusammen beissen und an sich glauben. Jedes Jahr verliert man an Kraft, die Sünden der Jugend rächen sich, es sterben Leute um einen herum und andere fahren im hohen Alter noch, mit der Krücke am Rad, durch Buonconvento. Am letzten Berg wäre ich so gern abgestiegen, aber dann dachte ich an den Alten und wenn der noch fährt, sagte ich mir, dann komme ich da oben auf dem Rad an.

Und wenn es das Letze ist, was ich tue.

Das Letzte vor diesem Beitrag war dann allerdings das Salz, das ich mit ölverschmierten Händen über die Pizza schüttete. A Pfund Dregg brauchd der Mensch im Joah, sagte meine Grossmutter immer, und sie hatte damit natürlich wie immer recht. Die Jungen, die nicht recht haben, sind schon vorher gestorben, und achteten davor wohl kaum die Alten mit dem Krückstock am Rad.


436 Lesermeinungen

  1. BOX BROWNIES für wenn ?
    ach ja der DON, fast fängt er an zu klagen, also auch so ein gefährlicher, potenter, alter, wütender, besorgter weisser mann der den grossen kettenblättern nachtrauert wie sie einst der KANNIBALE auf seinen flachlandetappen auflegte und das feld düpierte.

    ja da sind meine schulwege mit dem schwarzen 28er rad und ohne schaltung von Uhlbach nach Untertürkheim und retour ja nichts gegen seine qualen in der Toskana, und dann noch diese piekfein blankgeputzten ritzel, alle achtung.

    aber was suchen auf dem Toskana-Bild denn diese ekelhaften Chocolate Box Brownies, das in einem kulturland ?

    und noch eines werter DON: das wetter und der schnee sind doch keine entschuldigung für trainingspausen, die ruderer am Tegernsee rudern doch auch bei jedem wetter – oder täusche ich mich da ?

  2. drei vorne
    das geht echt aus Respekt vor der Tradition nicht.
    Stammi bene! A presto!

  3. Gott, ist das schön...
    Danke Ihnen sehr. Ziemlich am Wasser gebaut, muss ich erstmal ins Sacktuch schnauben…
    Gruss nach Italien
    Tom

  4. Das Alter ist nur ein weiterer Schritt in die Zukunft...
    Schön geschrieben, werter Don,
    ein Resümee und hoffentlich ein Ausblick auf Zukünftiges.
    Man soll die alten Männer nicht unterschätzen.

    Gibt es außer Kettenblättern auch schon ein neues Tagesblatt?

  5. welch ein Glück ...
    an einem verregneten Abend dieser Blog. Ich habe einfach die Bilder genossen, auf den Text freue ich mich jetzt. Vielen Dank!

  6. Jahre mitgelesen und nicht mehr gepostet
    Hallo Don,

    klasse Text, gefällt mir. Nach Jahren des Mitlesens ohne zu kommentieren wünsche ich Ihnen einen guten Start an einem neuen Ort.
    Vor ein paar Jahren habe ich einiges kommentiert, heute möchte ich dem alten weissen Mann Recht geben. Wir sind eine bedrohte Spezies, aber man wird uns eines Tages vermissen…
    Wobei, die Dummheit kann ja nicht wissen was sie vermissen sollte :)

    Wünsche Ihnen noch viele gute Jahre als weisser Mann!

    Herzlichst, viele Grüße aus Luxemburg!

  7. Galle
    Werter Don,

    Ein sehr schöner, gefühliger Beitrag, der die Gallenwerte der FAZ-Leute wieder nach unten bringt. Schade!

    Ich hoffe noch auf ein furioses Finale – nicht nur auf dem Rad in der Toscana – der die Gallenwerte der FAZ-Leute auf das lebenskritische Niveau hebt, das ich denen wünsche.

    • @SeeMichel: Außen judihui, innen Galle.
      ‚Sag‘ uns doch, warum deine Galle
      Immerfort ins Ferne weist?‘
      Gefühl habt ihr alle,
      Aber keinen Geist.
      Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

  8. @ Don - "Ich würde gern so ein alter, weisser Mann werden,..."
    Das ist das alte Lied und Leid,
    dass die Erkenntnis erst gedeiht,
    wenn Mut und Kraft verrauchen;
    die Jugend kann, das Alter weiß;
    du kaufst nur um des Lebens Preis
    die Kunst, das Leben recht zu brauchen.
    (Emanuel Geibel)

  9. Ein Hoch!...
    …auf die alten, weißen Männer!

    Ich paraphrasiere mal George R.R. Martin („Game of Thrones“, der interessiert Sie nicht): „I h r e s gleichen sehen wir wohl nie wieder.“

  10. Titel eingeben
    Ein gutes Ziel haben Sie sich gesetzt. Mögen Sie es erreichen.
    Ich habe dieses Ziel auch.

  11. put me back On my bike
    heissts richtig, werter Don Alphonso.

    Ist aber nicht so schlimm.

    Liebe Grüsse in die Toskana!

  12. Alte weisse Maenner
    Bin hierhergekommen, weil ich einen kulturmarxistischen Text erwartet habe, dieses „alte weisse Maenner“ ist geklaut von den entsprechenden antiweiss-rassistischen Pamphleten der US-Linken. Die Tatsache, dass diese Formel in EUROPA jetzt benutzt wird, zeigt, wie weit die Flutung Europas mit braunen Immigranten durch die Herrschenden fortgeschritten ist. Es gibt ja schon keine Reklame ohne Neger mehr. Es wird Zeit, dass die Altparteien mit ihrer Grenzabschafferei vernichtet werden. Alle Altparteien propagieren das NO BORDERS NO NATION des Schwarzen Blocks. Weg mit den Linksterroristen von SPDCDU. Schluss mit der Afrikanisierung und Arabisierung Europas.

    • Zwei Wörter
      1. Troll
      2. Projektion

    • Igitt
      Igitt. Sind Sie sich sicher, dass Autor und Leser dieses Blogs einen Beitrag verdient haben, für den Beatrix Storch sich schämen würde? Die Antifa-Leser allerdings wird es freuen, dass ihre Vorurteile bestätigt werden. Und eine abstoßende Äußerung gerne dem Autor des Blogs anrechen. Auch nicht wirklich schlau von Ihnen. Oder war das der versteckte Sinn?

    • noch 2 Begriffe:
      3. Trittbrettfahrer (auch bei der AfD?)
      3. Braune Gedanken gegen „braune“ Immigranten

    • Oh boy... Sie sind offenkundig neu hier...
      Lieber Schlonz,

      wer Selbstironie wahrzunehmen so wenig in der Lage ist, dem mangelt es – mit Verlaub – an intellektueller Satisfaktionsfähigkeit…

      Wir plaudern hier nur. Ihr bisheriger Ton passt da offen gestanden nicht hinein. Versuchen Sie es mal neu, und anders !

      Mit bestem Gruß
      Schall&Rauch

    • Oder woanders, die FAZ hat ja auch viele neue, schöne Blogexperimente.

    • Na na
      Warum so unfreundlich. Der sagts wenigstens grad heraus.
      Gebt ihm einen Schnaps.

    • .. nein..
      … in Wahrheit ist das

      5. „Satire“ à la ZDF-Show, in Durchfall-Fachkreisen Böhmermannitis genannt.

      Nicht zu verwechseln mit „Satire“ à la Denis Y oder Claudia R.

      Und immer dazu sagen: „Das Oktoberfest ist schlimmer“ und „wir lassen uns das welcome nicht vermiesen“.

    • Das ist die grosse Tragödie Afrikas,
      die alten weissen Männer haben mit der Entkolonialisierung zu früh aufgegeben. Aus dem Grund haben wir heute grosse Probleme mit den Söhnen der „befreiten“.
      Nachdem ich neulich einen Artikel gelesen habe, in dem es hiess, wir wären ja auch nur Einwanderer aus Afrika nach Europa und sollten den Nachgekommenen die gleichen Rechte gönnen, hätte ich noch nicht einmal mehr ein schlechtes Gewissen.
      Nach dieser Lektüre heisst die Antwort „Wir haben gar nicht kolonisiert und unterdrückt. Wir sind nur nachhause gekommen“

    • KSchlonz, der braune, den rechten Ton verfehlende Troll?
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/27/von-alten-weissen-maennern-lernen-8883/#comments

      Nein, Hold, Candidesgarten, Nadie Nessuno, S&R und Sirisee, es handelt sich bei dem Bild nicht um afrikanische Homelands. Das ist ein Vorort von Castel Volturno.

      Castel Volturno, 30.000 Einwohner, 20.000 Afrikaner.

      Plaudern Sie weiter. Suhlen Sie sich weiter im Pharisäertum.

      Der Don kann ja mal eine Fahrradtour dahin machen. Vielleicht seine letzte.

    • Es gibt so Ecken, die meidet man besser, ein ganzes Viertel in Mailand uzum Beispiel.

    • Kulturmarxistische Manifeste
      im Blog des Don zu vermuten ist tatsächlich ein Ausweis von im besten Fall Unkenntnis. Ja, das Netz ist leider etwas unübersichtlich… da kann sich auch ein Troll schon einmal verlaufen. Aber besser wäre es tatsächlich, solche Verirrungen auf einschlägigen Portalen abzuladen. Das erspart dem Blockwart einigen Ärger.

    • Marx, also naja, bei mir, pfh.

    • Den marxistischen Text
      hätte der Don – wahrscheinlich unter anderer Überschrift – sicher und nicht nur marxisitisch, sondern auch kulturell ansprechend hingekriegt (Immerhin ist ja in einem Monat auch der zweihundertste Geburtstag). Allerdings hätten Sie das dann sicher mit Ihrer Suchmaschine garnicht bemerkt.

      Bei einem Text, wie Sie ihn, wertes KSchlonz, erwartet haben, hätte sich allerdings auch olle Marx mit dem Erkenntnisstand von heute im Grabe herumgedreht.

      Aber trotzdem schön, dass Sie den Weg und die Zeit gefunden haben, die bemerkenswerten Gedanken vom Don zu lesen. Weiter so!

    • Lieber Herr Keller,
      da scheint ein Missverständnis vorzuliegen: ich bestreite in keiner Weise die dem Post von Schlonz unterliegenden Probleme. Auch bin ich selbst ein überzeugter, böser, alter, weißer Mann, bin gegen eine „Afrikanisierung“ und „Arabisierung“ Europas und halte es für vollkommen legitim und sogar notwendig, sich gegen diese Entwicklung zu positionieren.

      Aber wenn das mit der Wortwahl geäußert wie bei KSchlonz, dann entsteht zumindest bei mir der Eindruck, dass es nicht um die sachbezogene Erörterung geht, sondern um das Herabwürdigen der Betroffenen, um die Diskussion „ad hominem“. Wir lösen Probleme nicht, wenn Diskussionen durch offensichtlich beleidigend und herabwürdigend gefärbte Begriffe emotionalisiert werden.

      Weder muss mir die Äußerungsweise von KSchlonz gefallen, noch ist das der übliche Umgangston in diesem Forum. Lediglich darauf habe ich hingewiesen.

      Wenn das für Sie Pharisäertum ist, dann sei es so…

    • Morgen ist der Geburtstag von F.W. Raiffeisen
      Vor 200 Jahren kam er zur Welt und gilt als viel erfolgreicher als K. Marx.
      So steht es heute in unserer Tageszeitung.Der Genossenschafts – Gedanke sei schwer im Kommen.

  13. Der Don macht es spannend...
    Spannend nicht nur bei der Beschreibung seiner Tour der Leiden, sondern auch beim Hüten des Geheimnisses um die künftige Heimstatt des Blogs.

    Es ist jedoch schön zu wissen, daß formal bereits alles unter Dach und Fach ist.
    Der am Ende dann doch geduldige Leser wird die 4 Tage bis Monatsende noch rumbekommen, bis sich wahrscheinlich das Geheimnis lüften wird.

    • Mal Raten
      In der deutschen Medianlandschaft bleibt da keine große Wahl.
      Spontan fällt mir nur der Name Cicero ein.

    • Doch, es haben auch welche von der „anderen Seite“ angefragt. Wölfe wird man immer brauchen.

    • "... um einen Brief mit einem Vertrag zwengs der weiteren Bloggerei abzuschicken ..."
      Es beruhigt zu wissen, es geht tatsächlich auf einem anderen Kanal weiter.

      Wie in „Finale mit grauen Haaren“ (Digital/Pausen) von Hans Ulrich Gumbrecht zu lesen sind nicht nur die beiden Blogs vom Don betroffen … (… was es aber auch nicht besser macht).

    • Gott hilf uns...
      Zitat:
      „Doch, es haben auch welche von der „anderen Seite“ angefragt. Wölfe wird man immer brauchen.“

      Fangen Sie bloss nicht beim Spiegel an….

    • Mein Tipp..
      wäre die NZZ. Je nachdem, wie man Welt und FAZ bewertet, ist sie eine der letzten noch nicht eindeutig neolinks positionierten deutschsprachigen Zeitungen.


    • Aber NZZ hat dieses gräßliche „Disqus“-System. Das ist für „graues“ Kommentieren vollkommen unbrauchbar. Deswegen hoffe ich, eher „Welt“, denn der Kommentarbereich dort ist noch vergleichsweise wenig eingestampft.

  14. Alter weisser Mann
    Schöner Bericht. Ja, es reißt manchmal unterwegs und man muß sich durchbeißen.

    Die jährliche Tour Berlin-Usedom mit 300km in 24h hat es für mich mit meinem Reiserad auch in sich, aber man beißt sich durch. Steigungen kurz vor den letzten Kilometern zehren dann.

    Ich wünsche Ihnen im neuen Umfeld viel Spaß und bald ist es ja soweit.

  15. I don't know how to do anything else. I don't much want to either.
    Als ich noch jung und schön war, da gab es aufs Maul.
    Weil man schön war.

    Das war unschön. Weil es der Schönheit nicht wirklich dienlich.

    Nach zwei gebrochenen Nasen und einen fehlenden Stück Zahn, beschloss ich, ein Mann zu werden. War alternativlos.

    Also haute ich aufs Maul. Anderen, nicht so schönen.

    Jetzt, in der Retrospektive, denke ich manchmal darüber nach, wie ich mich hätte dem allen entziehen können, wie ich mit noch gerader Nase vielleicht doch noch Modell oder Filmstar werden hätten meinen wollen können. So mit Instagram Account als Influencer und 200 tsd. Follower.
    Ach, yep, gabs damals noch nicht. Aber aus mir hätte ein ganz wunderbarer softer Liebling der Gendertröten werden können. Vielleicht hätte ich es auch zum Vorsitzenden der Grünen geschafft, wo doch Frau Roth auf hübsche Jungs steht. Ich hätte mich auch einfach nur irgendwo hochschlafen können, vielleicht bei einer Stiftung mit irgendeiner nicht so attraktiven Frau an der Spitze. Soll es ja geben.

    Ja, ich hätte ein wunderbares Mädchen werden können.

    Hätte ich damals nicht zurückgeschlagen.

    Ich bin halt nur ein Mann.

    • das kenn ich auch,
      goodnight. Ich war ganz lieb und schön wie ein Mädchen. Da wird man nur gepiesackt.
      Bis ich dann doch zurück geschlagen habe.
      Dann war Ruhe im Karton.

    • .
      aber offensichtlich wohl einer mit zwei nasen.

      und ich haette gedacht, nur delfine haetten zwei… nichts fuer ungut.

    • I can change almost anything... but I can't change human nature.
      @Donna

      Yep, Sprache ist auch nur eine Herrschaftsstruktur, die wahre Männer nicht akzeptieren können.
      Daher versuchen wir ständig, sie zu vergewaltigen.
      Die Sprache.

    • Hm.... ob die Frau Simon auch ein Foto des jungen Goodnight gehabt hätte,
      in ihrer unermesslichen Sammlung ? Zwecks Anschauung ?

      Sie fehlt doch sehr…

    • @Goodnight : ......ganz wunderbarer softer, zeugungsfähiger Liebling der Gendertröten
      Verehrter in die Jahre gekommener Paris, es kann sich in Ihrem bedauernswerten Kasus nur um eine altersbedingte, zwanghafte oder anankastische Persönlichkeitsstörung handeln, wo doch Frau Roth und die Gendertröten unübersehbar attraktiv, begehrenswert, bezaubernd, charmant, einnehmend, faszinierend, fesselnd, gewinnend, hübsch, reizend, reizvoll, sympathisch, verführerisch, verlockend sexy sind.

    • Ach deshalb...
      …setzen sich „die Claudi“ und all die anderen alten, verhärmten, ranzigen LinkInnen/GrünInnen so selbstlos für analphabetische MuFls ein.

    • I tried to classify your species and I realized that you're not actually mammals.
      Das „Leistungsprinzip“ im Sinne von Feministinnen:

      „Wenn Claudia Roth über ihren Parteifreund Robert Habeck spricht, gerät sie ins Schwärmen: „Sieht aus wie Jamie Oliver und ist so sympathisch.“

      h ttps://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landtagswahl-in-schleswig-holstein-der-koenigsmacher-an-der-kueste.87cfe1f1-86ff-45c1-856c-c2f2301b341e.html

    • And I used to be such a nice guy.
      Whatever, hier die Kurzform:

      Wenn Frauen dich lieben, dann bist Du Mädchen.
      Wenn Frauen dich hassen, dann bist Du Mann.

    • Vorsicht ist geboten
      Lindner schmeißt sich an die Grünen ‚ran, will sie kennenlernen…

    • @ peter bernhardt
      Da muss ich mir die Damen aber noch mal angucken.
      Mein Verständnis der Genderfeministen:
      Sind sowieso zu sauer, sagte der Fuchs, als er an die Trauben nicht dran kam.

    • @Konrad Vogeler: Vorsicht ist die rechte Tapferkeit.
      Oscar Wilde hat einmal über eine Dame der Gesellschaft geschrieben, dass sie „alles vom Pfau“ habe, nur nicht die Schönheit“.

  16. Da komme ich mir richtig schwach vor...
    mit meinem Felt Z4 mit Kompaktkurbel und 11er-Ritzel, das bis auf 34:32 herunterkommt.

    Das Schaltungsproblem am Anstieg hatte ich allerdings auch schon mal, als in den Pyrenänen an meinem Reiserad im Schalthebel ein Teil gebrochen war und ich noch von Puyvalador bis Les Angles nur noch das grösste Kettenblatt zur Verfügung hatte. Repariert hat es mir am nächsten Tag der lokale Mechaniker von Quillan für nur 10 € und so schnell, dass ich es am Nachmittag noch gut wieder hinauf nach Ax-les-Thermes geschafft habe.

    Aber auch das war natürlich auch wieder schwach, denn Don Alphonso hätte es vermutlich selbst reparieren können. Ich wusste nicht, wie ich das gebrochene Plastikteil in der Shimano-Schaltung ersetzen sollte.

  17. Alte weiße Männer
    alte weiße Männer sind durch die Zeit älter, aber bestimmt nicht immer weißer geworden..siehe die Polit-Oldies( Steinmeier ;Maas u.a.) ,die Trump (unprofessionell) beschimpft haben ( macht die Welt verrückter, Hassprediger) und jetzt ,wo das Schicksal der von ihnen vertretenen Exportnation einen Auftritt in den USA dienstlich nötig macht, einen Herrn Altmeier vorschicken müssen ,weil sie sich dort nicht mehr hintrauen können.Trump sitzt umfragemäßig trotz aller Affairen fest im Sattel, man hat zu sehr der Geheul der nahestehenden Medien geglaubt, daß er in einem halben Jahr weg vom Fenster sei..also lieber DA ,keine Hommage an die alten , nur manchmal weißen Männer.

    • Ja, im Mutterkutter gestern eine
      völlig fassungslose Überschrift über Trumps Umfragewerte, natürlich ohne Autor und Kommentarfunktion. Darin und zugleich flankierend ein weiterer Artikel zu seiner Hormonregelung anno tuk.

    • Umfragen
      Sollte man sich hier (https://www.realclearpolitics.com) unter polls anschauen, gerne auch noch eine Sohle tiefer, Rasmussen reports z.B. geben einem „disapprove“ ein anderes Gewicht als „strongly disapprove“, so dass da herauskommen kann, dass Trump insgesamt einen x% disapproval haben kann, obwohl in der Summe mehr Menschen positiv als negativ geantwortet haben. Nur weil die negativen stark negativ sind. Gilt umgekehrt in deren Sytematik für „strongly approve“ auch. Da man in der Demokratrie aber nur eine Stimme hat, egal wie stark die Meinung ist, mag die Gewichtung den Betrachter irreführen…
      Immerhin legen die ihre Systematik offen.

  18. Großartig
    Herrliche Bilder, besonders das zweite und das zweitletzte.

    Vertrag mit der italienischen Post ist mutig. Manchmal dauert das drei Wochen. Sie sollten dem nächsten Host Bescheid sagen.

    Haben alle solche Havarien, oder ist das eine Ihrer Dummheiten?

    Ich habe immer Bertoluccis „1900“ bewundert. Da ist eine ganze Menge drin von dem alten Mann, ganz besonders in Olmo.

    • Da sollte man aufpassen
      daß der Ort wo der Brief eingeworfen wird, nicht zu pittoresk und abgeschieben ist – ich hatte mal auf einem Pass im Trentino eine Karte eingeworfen, die brauchte dann 9 Monate nach Deutschland…Also Vertrauen braucht es schon, kriegt man wahrscheinlich mit mehr Erfahrung dort, so wie der Hausherr sie hat.

    • Es muss nicht auf dem Pass sein,
      die Empfangszektpunkte einer gröseren Anzahl von Postkarten – zum gleichen Zeitpunkt in Cortina abgeschickt, vorwiegend nach D – schwankten erheblich: 2 Tage bis mehrere Wochen.
      Das muss man erst mal hinbekommen!

      Dieselbe Anzahl statt von Italien in D (Mittenwald) abzuschicken, war auch nicht ganz so einfach: Erst in Garmisch hatten wir genug Briefmarken zusammen. Dafür waren dann die Karten schnell beim Empfänger.

      Man kann nicht alles haben. ;-)

  19. Herz
    Gratulation zu soviel poesi!
    Mit herzblut geschrieben und mit seele erfuellt.
    Einfach wunderbar.
    Gruessen sie den alten mann, wenn sie ihn wieder sehen sollten.

    • Suchen Sie sich einen aus
      Danke, ich bin ja noch nicht so lange in dem Geschäft. Aber das wird schon noch. Hoffe ich. Aber was weiss man. Womit wir beim weissen Mann wären, ob alt oder nicht, keine Ahnung – mit diesen Kategorien kann ich jetzt nicht soviel anfangen. Aber was erzähl ich das Ihnen – 70, soviel ich mich erinnere und in der Blüte Ihrer Jahre. Also, was schlagen Sie vor?

  20. Nova Eroica
    Passt jetzt nicht ganz zum Thema, aber am Rande dann doch. Es gab schon Meldungen auf meinen letzten Vorschlag die Nova Eroica Teilnehmer in einer Mailingliste zu sammeln und nach dem Rennen in Buonconvento ein Treffen des Don Alphonso Lesezirkels abzuhalten.

    Wer also auch noch dort ist, hier noch mal die Adresse:
    michael.messner @ gmx.net

    PS: Herrlich wie der Don hier zum Schluß noch ganz groß die Radsportthemen raushaut.

  21. Ein schönes
    und gelungenes Schlußwort, werter Don, an dieser Stelle mit dem Blick in die Toskana und in die Zukunft. Ich bin gespannt, wo es mit der Bloggerei weitergeht.

  22. Titel eingeben
    Schönes Koga. Ist das ein Pro-Triathlon Rahmen?

  23. Titel eingeben
    Besser ein 3fach vorne als Fixie-Verschandlung

    • Besser 3fach vorne als Kniebeschwerden
      könnte man meinen. Ich gebe es zu, oft ist auch
      die Sitzposition suboptimal eingestellt.

      Bis in welches Alter die Jungen wohl Fixies fahren?
      ggf später mit Fentanylpflastern ?
      Ob Fixer auch Fixies fahren?

      Ich habe keine Ahnung. Manchmal lernen
      die Alten auch was von den Jungen.
      Früher ist man so weit ich weiß mit einer
      niedrigeren Trittfrequenz gefahren.

      2×11 ist für die individuelle Anpassung schon
      günstiger als 2×8. Da erzähle ich aber nix neues.

      Ich fahre zZt 2×9 und 2×10
      3×9 auf dem „Tourengaul“ für den städtischen Bereich.
      Hier gibt es innerorts einige kurze aber steile Anstiege
      die ich einigermaßen Bequem in Alltagskleidung
      fahren möchte.

    • Ich hatte schon einen fiesen Beitrag in der Feder, als bei SPON Fixiegelaber wieder neu verbrietet wurde. Das kann man machen, wenn man mit 40 Gehbeschwerden haben will. Wichtig ist einfach die richtige Frequenz.

    • Die Hipster mit ihren Fixies
      Die sollen sich mal nicht so haben – früher waren die meisten normalen Räder „Fixies“. Das schöne NSU meiner Großmutter etwa hat natürlich nur einen Gang und Rücktritt (und Klotzbremse) – damit ist sie im Schwarzwald herumgefahren.
      (Und nicht die steilen Anstiege auf den Gehweg vor dem gerade angesagten Club…)

  24. Dankeschön
    Wie viele andere auch, lese ich seit langem stumm und mit großer Freude mit, der Blog hat mir manchen Krankheitstag verkürzt und den Verstand bewahren helfen angesichts der auf vielfältige Weise folgenreichen Veränderungen um einen herum. Und wie auf den Beitrag von Don Alphonso freut man sich von mal zu mal mehr auch auf die stets angeregte, meist gepflegte Debatte unter den Lesern, die in vielerlei Hinsicht einer Fontaneschen Plauderei recht nahe kommt, aber außerhalb dieses Forums im Netz kaum noch angetroffen wird, analog im guten Freundeskreis gelegentlich. Radfahren war nie mein Sport, ob ich das Eislaufen je wieder aufnehmen kann, werde ich sehen, aber dieser Blick auf Lebensleistung von Menschen, die schon vor uns da waren, der Blick pars pro toto von sich weg auf ein Gegenüber, um wie beiläufig doch Grundsätzliches festzuhalten, ist mir stets sympathisch gewesen, mindert es doch das Risiko, die eigene Gruppe, Zeit, Generation reflexionslos auf einen Sockel zu stellen, wie das heute so oft geschieht, und anstatt nachzudenken, die eigene Stimme nur zum Erteilen humaner oder sonstiger Imperative zu verwenden und den Sockel, auf den man sich selbst stellte, wie ein Verkehrspolizist zu benutzen, um die Umsetzung eigener Anweisungen besser kontrollieren zu können.

    Und Respekt vor Leistung, Arbeit und Kultur möge bitte nicht verwechselt werden mit blinder Folgsamkeit, die meist ihrerseits wieder frei ist von allzuviel historischer Kunde und auch Humor. War es nicht Ratzinger respektive Benedikt, der einst dem Sinn nach äußerte, ich bekomme das Zitat nicht wörtlich zusammen, die Verneinung der Leistung der Vorfahren münde in Selbstüberschätzung und in die Diktatur der Gegenwart?

    Ich habe versäumt, die bisherigen Beiträge mir zu sichern, hoffe naiverweise jedoch, dass dies irgendwie nach Ostern, wenn ich wieder arbeiten werde, noch möglich sein wird. V.a. würde ich gerne wissen, wo es dann außerhalb der FAZ weitergeht. Das Frühjahr wird spannend.

    • Kommentieren Sie bitte öfters
      „….dieser Blick auf Lebensleistung von Menschen, die schon vor uns da waren, der Blick pars pro toto von sich weg auf ein Gegenüber, um wie beiläufig doch Grundsätzliches festzuhalten, ist mir stets sympathisch gewesen, mindert es doch das Risiko, die eigene Gruppe, Zeit, Generation reflexionslos auf einen Sockel zu stellen, wie das heute so oft geschieht, und anstatt nachzudenken, die eigene Stimme nur zum Erteilen humaner oder sonstiger Imperative zu verwenden und den Sockel, auf den man sich selbst stellte, wie ein Verkehrspolizist zu benutzen, um die Umsetzung eigener Anweisungen besser kontrollieren zu können…“: kommentieren Sie bitte öfters.

      „Ich habe versäumt, die bisherigen Beiträge mir zu sichern…“: wenn Sie unsere Colorcraze unter input(at)colorcraze.de anschreiben, können Sie Links erhalten und die von ihr gesammelte Texte herunterladen. Es soll sich dabei um ein zeitlich begrenztes (bis Ende März) Angebot gehen.

    • Liebe Alkmene,
      Ich kann mich BritishIslands nur anschließen. Ein paar geschätzte Kommentatoren/innen sind hier über die Zeit verstummt, und Sie scheinen sehr geeignet die Reihen zu füllen.

    • Alkmene
      Kann mich den Wertschätzungen nur anschließen. Auch ich habe ab heute eine weitere Favoritin unter den Foristen.

      Gute Kompensation vermisster Kommentare von Herrn Moser und Frau Simon.

      Danke dafür.

    • Wir werden alle mitnehmen, die wollen.

  25. "Der alte Mann und das Mehr" von Öhrnest Alphonsway

    – „Warum, verdammt noch mal, suchte er auf den staubigen Straßen der Toskana, unter Pinien mit einer Krücke und einem Rennrad bewaffnet das Glück?“
    — „Warum?“
    -„Ja, warum zum Teufel?“
    –„Um zu sterben, Baby! Und zwar nicht im Bayrischen Regen, sondern im Sonnenschein der Olivenöltrinker! Und das ist ja wohl ein verdammt guter Grund, den Löffel abzugeben, mit dem er vorher seine Pizza ausgelöffelt hat.“

  26. Titel eingeben
    Es ist verrückt, was noch geht, wenn bereits alles hinüber ist.
    Damit meine ich jetzt die Technik an ihrem Rad.

    Der alte Herr hat offensichtlich einen starken Eindruck hinterlassen und sie haben daraus eine runde Sache gedrechselt.
    Bemerkenswert auch die Befestigung seiner Krücke am Rad, in Verlängerung der Gabel.
    Es gab zwischen den Weltkriegen Militär-Räder, bei denen war an dieser Stelle der Säbel angeordnet. Das gab es wirklich. Zu sehen in einem kleinen Fahrradmuseum im ebenso übersichtlichen Ort Cesiomaggiore (museo storico della bicicletta).
    Ich gehe aber davon aus, man hat damals den Säbel am Rad nur transportiert und ist nicht mit gezogenem Säbel aufeinander losgefahren.

  27. Danke
    in meiner Region liegen keine 2 Meter Schnee, aber meine Kondition ist trotzdem schlecht. Ich hoffe – noch. Wenn ich die Bilder – nicht nur die der Landschaften sondern auch die der Räder sehe, überlege ich mir, ob ich mein Rennrad, Raleigh mit 105er Shimano aus dem Jahr um 1990, nicht wieder aus dem Keller hole und dafür das moderne Trekkingrad pausieren lasse.

    Die Optik des Fahrers kann halt mit der Eleganz des Rennrades nicht mehr mithalten. Das Schöne an den Beiträgen ist für mich, dass es der Blogbetreiber mit der Beschreibung seiner Fitness meiner Meinung nach ehrlich meint und zusammen mit dem Schlenker zu dem alten Mann mit Krücken Ansporn für mich ist, die ebenfalls wellenförmigen Höhen und Tiefen meiner Heimat im badischen Kraichgau wieder zu bezwingen.

    Übrigens wird dieser Landstrich auch die Badische Toskana genannt. Leicht übertrieben zwar, aber die Sonne scheint hier häufiger als im Rest von Deutschland (als in Berlin sowieso) und es wächst auch ein trinkbarer Wein hier.

    Egal. Ich unterdrücke meinen Neid und sage herzlichen Dank für den Text und die Bilder. Und außerdem hoffe ich auf weitere Bloggerei. Ich bin bereit.

    MfG SoS

  28. Titel eingeben
    Sehr schöner Beitrag.
    Klasse auch der Link zu Simpson. Ich habe (KFZ-fahrender Weise, gebe ich unumwunden zu) am Ventoux schon diverse Verfassungen von Touristik-Fahrern gesehen.
    Häufig:
    Nicht geschafft = völlig zerstört, katatonischer Zustand
    Weniger häufig:
    Oben angekommen = entrückter Gesichtsausdruck, aber normal kontrollierte Bewegungen

    Rock on.

    • Eile mit Weile
      „… am Ventoux schon diverse Verfassungen von Touristik-Fahrern gesehen.
      Häufig: …“
      Französische Hobby-Fahrer machen gern auch ein Zigarettenpäuschen (auf der klassischen S-Auffahrt !), Mutti wartet mit dem Van als Begleitfahrzeug :-)

  29. Titel eingeben
    Ach Don, wie wahr !
    Das fällt unter Kampfgeist, Selbstüberwindung, auch wenn das Material mal streikt, trotzdem sich selbst zu helfen. Ist aus der Mode gekommen, da braucht der moderne Stadtbewohner eine „App“ für, als Rettungsanker. Und selber schrauben schon mal gar nicht, eine aussterbende Tätigkeit. Selbst was können, ich bedaure es immer wieder, irgendwie verarmt der Mensch, der nicht schafft. Bin da sicher nicht der Einzige, der stolz auf des Werk seiner eigenen Hände schaut, auch wenn die dabei arg schmutzig werden.
    Ich gönne Ihnen den Spaß am Kampf mit der Materie, freue mich über jeden noch kommenden Artikel und hoffe, man liest sich doch wieder. Dank dem Umschlag, so hoffe ich auf weiter erbauliche Texte. Schöne Grüße ins Warme.

    • ...irgendwie verarmt der Mensch, der nicht schafft.
      Selbst erdacht und selbst gemacht ist das was Freude macht.

      Wer nur konsumiert, dem fehlen die kleinen Erfolgserlebnisse, die sich beim Selbermachen hin und wieder einstellen.

      Das wirkt sich natürlich auch auf die Psyche und Selbstachtung der Konsumsklaven aus.

      Beste Grüße

    • Ja, der rückschlag, das drohende scheitern und letztlich der Erfog gehören dazu. Das vergessen heute viele.

    • Na ja, immerhin hat der "moderne Stadtbewohner" der vor Jahrzehnten bereits
      auf der roten Liste des Handwerks stehenden Zunft der Fahrradmechaniker einen großen Populationsschub verpasst.

  30. Starke Gedanken in schwachen Momenten
    Respekt, verehrter Don, da könnten unsere Rekruten noch einiges von Ihrer Einstellung lernen.
    Was die alten Männer angeht,

    Was vergangen kehrt nicht wieder
    aber sank es leuchtend nieder
    leuchtets lange noch hernach

    Schrieb der Frankfodder in Weimar.
    Auf einen stolzen Abschied vom Mutterkutter und einen
    furiosen Neustart (wo auch immer, Sie werden es uns schon verraten)

    • Opponent
      Unsere ? Rekruten.

      Von jemandem lernen, der nie Soldat war?

    • unsere
      @Rupert Bauer
      Ja, unsere, wiewohl ich auch schon unter alte weiße Männer falle bin ich immer noch aktiv und helfe im Maschinenraum des Regierens.
      Und lernen kann man immer, auch von Nicht-Soldaten, oder um einen US Autor zu persiflieren (wenn Sie vom Fach sind wissen Sie warum das nicht recht übersetzbar ist):
      Military Intelligence is self-contradictory.

    • @Rupert Bauer: "Unsere ? Rekruten". Zeitgeist ersetzt oftmals den Charakter.
      „Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Kriege mit seinen Soldaten umgeht.“
      Charles de Gaulle

  31. Die Spannung steigt!
    Wo ging der Brief wohl hin? Wir hoffen hier alle auf einen nahtlosen Übergang. Die Staatsjournaille ist nicht mehr zu ertragen, die spitze Feder des Don macht doch einiges etwas erträglicher.

    • Der Brief
      Vielleicht Richtung Cicero, in bester Gesellschaft mit Kissler/Grau, die oftmals lesenswert sind.

      Wie auch immer, Hauptsache es geht weiter.

  32. Titel eingeben
    Wie immer…..Danke!

  33. Keep on...
    ..rollin´, Don !!!

  34. Titel eingeben
    Lieber Don,
    wie immer ein lesenswerter Beitrag. Schön, das es noch solche Texte gibt. Nachdem Sie ihren Vertrag abgeschickt haben, hoffentlich auch weiterhin!
    Es lacht und weint sich übrigens nicht nur leichter, sondern man fährt auch viel entspanner…

  35. Oh Gott - Das "Salz der Erde" - - - "Let us drink, to the hard working people - let's drink to
    the salt of the earth.“ (De Glimma Twins and The Blue Stars… – „Beggar’s Banquet“) – Don Alphonso -sie essen SALZ – das ist fuachtbaa!! Man isstt heut‘ ka Salz mehra!! Bitte. Und auch kein Slazdreckk sowieso keinen und schon gar nicht aus drecksalzge „Drecksfinger“ – – muss jetz‘ noch sein: Der Hinweis auf „Sticky Fingers“ – von – s. o. – – Mischl Jäger und den Blue Stars!!!

    Asche zu Asche – Staub (=Dreck, eheh) zu Staub.

    Gott, Don Alphonso, hab‘ Ihre ehemdem so umsichtige Großmutter selig, bitte.

  36. Trek
    Schön sehr schön wie Sie das Schreiben. Und das WAS ist so relevant – nee doch etwas relevanter – als die Jahresproduktion von Dietmar Dath. Sorry – aber is so

    • @ kek Wer soll dieser Dietmar Dath "eischndlisch" sein, bitte?! - Ein Fan der dicken Country-
      Dame Alison Krauss – die mit ihrem sirupdicken getragenen Stimmchen – und die – sag‘ ich mal: Imaginierten… – imposanten Glocken schwingen dann dazu? Und der spindeldürre Dietmar liegt ihr sozusagen salzfrei zu Füßen? Wars nicht so – im Frankfurter Feuilleton?

      Achgottle!! – Das kann gefahrlos ewig so weitergehen.

      („So heert des auf / so wiad des weiddagehn“ – Wouifgang Ambros)

  37. Titel eingeben
    Hatte vorletztes Wochenende das gleiche Problem mit meinem Peugeot; Kabelbinder geht auch als Kettenführung. Also immer ein paar ins Bordwerkzeug.
    Es spricht viel für eine solide Tretlagerschaltung…und vielleicht doch noch eine zwei- oder 3-Gang Sachsnabe im Hinterrad, zusätzlich. Wäre auch sinnvoll bei Anhängerbetrieb. Aber das einspeichen…
    und die Kleinteile nach dem Umzug wiederfinden…

    • Tretlagerschaltung
      Gibt’s wegen robust immer wieder – aktuell kenne ich zum Nachrüsten Schlumpf (Mountain drive – auch zum Schummeln, man sieht es nicht so direkt…) und relativ neu Pinion. Dafür braucht man dann allerdings einen passend gemachten Rahmen, dafür gibt es das bis 18-Gang bei 636% Spreizung und konstanter Stufung.

    • Wie schon gesagt und trotz der Pleite – ich hätte Leihräder.

  38. Bin ich erster?
    Danke für diesen tollen Text von einem Rennrad-Fahrer, der vor zwei Monaten erst Ihren Blog entdeckt hat und jeden seither gelesen hat. Deux ex machina auch.
    Damals dachte ich noch erfreut „es gibt sie noch die gute alte FAZ“ und komme seither erst wieder auf ihre Seite. Um es jetzt bald wohl kaum noch zu tun.
    Gut, Sie dann anderswo zu lesen.

    • Nicht mal von unten
      Fünfter von unten im Moment.

      Von oben 38ster.

      Und das ohne Antworten von Don, der wohl reparaturgestresst ist.

  39. Gut dass man es nicht weis
    wann der letzte Satz Reifen aufgezogen und des letzte Noagal Kerschgeist eigschenkt is. Bei Ihrer Konstitution hoffe und wünsche ich sehr, dass in jeder Lage ein Ritzel so viele Zähne behält, dass die Kette nicht reißt. Bitte erfreuen Sie mich weiter mit solch gekonnten Bild und treffendem Lesestoff. Herzlichen Dank! RL

  40. Neuer Neuzugang
    Bin leider erst seit ein paar Monaten Leser, dies ist mein erster Kommentar…
    Vielen Dank an Sie und alle Kommentatoren. Viel Spaß in Italia.
    Besonderen Dank für die Buchtipps (u.a. Streng vertraulich und Mohrenwäsche)

    @colorcraze
    hat geklappt , Danke! Lesestoff bis Pfingsten (mindestens) gesichert..

  41. Dreifach vorne...
    …geht beim Rennrad auch heute noch nicht, lieber Don! Das ist maximal beim Mountainbike erlaubt, aber nicht beim Rennrad. Ich habe mir jetzt ein sogenanntes Fitnessbike zugelegt, mit geradem Lenker, weil ich in letzter Zeit doch eher selten die tiefe Position eingenommen habe. Aber auch da – vorne nur zweifach!

    • Dreifach vorne!
      Tapfer mit zweifach wollte ich auch zuerst sein, als ich ein paar Jahre in Grenoble gewohnt habe.
      Als ich bei der ersten Tour ins nächste Dorf dann aber auf etwa 10km 800 Höhenmeter hatte, war der Protest der Kniegelenke dann doch überzeugend. Außer einem für Halb-trainierte doch deutlich angenehmeren Bereich für die Trittfrequenzen kommt es dann auch seltener vor, daß man mitten im Anstieg vorne schalten muß, was bei älteren Schaltungen auch schon mal danebengehen kann.

  42. Schöne Impressionen
    Vielen Dank für die schönen Impressionen aus Italien. Die haben mich die ganze Diplomatenausweiserei in kalter Kriegsmanier sowie die erschütternde Doku auf Arte über den Jemen etwas vergessen lassen.

  43. Reisewege
    „Zum Glück fand ich nach einer halben Stunde Suchen noch die Schraube, die früher das Rädchen hielt.“

    „Heute bin ich dann zuerst zur Post, um einen Brief mit einem Vertrag zwecks der weiteren Bloggerei abzuschicken.“

    Ist es nicht schön wie sich alles fügt ?

    Möge ihre Pilgerreise durch die Landschaften der zugedachten Existenz bis zur Ablieferung der leibliche Fracht am Zielort noch viel Dekaden dauern – auch uns zur Freude.

    Merci.

  44. Egal welches Ritzel
    machen Sie’s – auch weiterhin – gut, und Dankeschön für Ihre Geschichten. Glück auf den Weg.

  45. @DA: thank you for the lesson
    Don’t hate the media, become the media.
    (Eric Reed Boucher)

  46. Schade
    Lieber Don,
    zunächst das Schöne: Ich habe die letzten Jahre Ihre Texte sehr genossen, vor allem solche mit Rad-Bezug. Herzlichen Dank! Ich werde auch Ihren neuen Blog finden!

    Und nun das nicht so Schöne: Mir ist es die ganzen letzten Jahre nicht gelungen, Sie für die Eroica-ähliche VELOWINO an der Bergstrasse/Weinheim und den Odenwald zu erwärmen: http://www.velowino.de.
    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Und hier noch ein Tipp für Ihr Rennrad: Es geht auch zweifach mit ähnlicher Übersetzung: Vorne Campangolo Triumphe oder Victory zweifach mit 35er Kettenblatt von Miche, hinten 32er Kassette (diverse Hersteller). Man benötigt hinten dann ein Schaltwerk mit langem Käfig, z.B. Campagnolo Rallye.

  47. Der alte Mann und die Mär
    In einem der frühen Dilbert-Strips prahlt ein älterer Entwickler: „Wir mussten damals noch alles mit Nullen und Einsen programmieren.“ Ein anderer übertrumpft ihn, „wir auch, aber statt der Null mussten wir ein ‚O‘ und statt der Eins ein ‚I‘ benutzen.“ Während ich als einfacher PC-Anwender ähnliches mit meinem PC durchlebe wie Sie mit Ihrem Drahtwiesel bei Buonconvento. Kein Wunder eigentlich. Es geschehen seltsame Dinge.

    Dennoch eine Bitte: Bemühen Sie nicht Tom Simpson. Nicht Sie, und schon gar nicht in den Stützen. Simpson ist nicht für die Ehre in den Tod gestrampelt, sondern um seiner Hypothek willen. So wie viele andere es auf ihre Weise tun und immer tun werden. Diese Menschen gehören einer anderen Klasse an als Sie (die deutsche Umschreibung „Schicht“ spare ich mir). Entweder Sie lassen in der S-Klasse weinen, oder Sie sind auf Augenhöhe mit Tom Simpson. Aber nicht beides.

    • Schimmer
      „Simpson ist nicht für die Ehre in den Tod gestrampelt, sondern um seiner Hypothek willen. So wie viele andere es auf ihre Weise tun und immer tun werden.“
      Sie reden von Dingen, von denen Sie keinen blassen Schimmer haben. Niemand nimmt derartiges auf sich für Geld. Auch Sie sich nichts anderes vorstellen können.

    • Es gibt einfach einen Punkt, da gibt es nur noch ein Ziel. Dieses „“Und wenn es das letzte ist was ich tue“-Punkt, Die absolute hingabe an etwas, das noemand sonst versteht. Für die anderen ist man nur ein müder Radler, man selbst ist nur noch Willen, der stärker als jeder Schmerz ist.

    • @DA
      Diesen Punkt kenne ich wohl.

      (Der erste Teil bezog sich übrigens auf den alten Herrn, der die Räder inspiziert hat.)

    • .
      „Es gibt einfach einen Punkt, da gibt es nur noch ein Ziel. Dieses „“Und wenn es das letzte ist was ich tue“-Punkt, Die absolute hingabe an etwas, das noemand sonst versteht.“

      das, lieber don, kennt man aus eigener erfahrung nur zu gut.

      und das grandiose gefühl, wenn das ziel erreicht ist. sagenhaft!

  48. alte Rennfahrer
    Lieber Don,

    vielen Dank fuer den schoenen Text und die noch schoeneren Bilder! Ich muss bei Ihren Ausfuehrungen an die „alten Knochen“ bei mir im Radsportverein denken. Weit in ihren Siebzigern bis hinein in die Achtziger. Teilweise frueher Rennfahrer, auch Sechstagefahrer dabei. Fahren stramm bis heute ihre zigtausend Jahreskilometer. Kein Jammern, trotz Wehwechen und Gebrechen. Und wenn die anfangen, von frueher erzaehlen… Genau wie Sie es sagen: „Wir spielen das hier nur nach. [Sie aber haben]…es gelebt.“
    Ihr Bericht ist Motivation, vielleicht doch noch Ende Mai nach Montalcino zu kommen, auch wenn mein Trainingszustand dem Ihrigen noch deutlich nachsteht und ich leider keine Winterbilder gemacht habe… mal sehen, wohin mich mein Sechsfach-Zahnkranz mit 14 bis 23 und mit Kettenblaettern 53/42 bei leider deutlicher obesita noch traegt.
    Wuensche Ihnen weiterhin – auch beruflich – bonne route und sturzfreie Fahrt!

  49. Suchmeldung
    War der DON heute (27.03.18) in der Nähe von Montepulciano (etwas „schlapp“ anmutend) unterwegs?

  50. Titel eingeben
    interessant, ich wusste gar nicht das die XT Schaltwerke mit langem Käfig auf Rennrädern gefahren wurden, wahrscheinlich den Sicherungslack/Loctite nach der Überholung vergessen ;-)

    Auf den Bergrennen hinauf nach Kreuth war das Schaltwerk egal, der Bauer mit seinen Baumstammdicken Oberschenkeln und dem Wasserrohrrahmen Mountainbike vom Segmüller an 3. Stelle hat mir damals imponiert. Und mein LX Schaltwerk war komischer Weise präziser als das der XT. Mei I würd spaim wenn i mir des heit no a moi oduan werd…


  51. Soso, das Schneebild… So langsam könnte es hier ja auch mal etwas wärmer werden, aber nachdem es an Silvester so abartig warm war – 15° an einem Silvester, ich kann mich nicht erinnern an eine solche Temperatur außer letztes Jahr – konnte man sich denken, daß die Kälte hinterherkommt bis Ostern. Schön zu sehen, daß es südlich der Alpen schon grün ist. Eine Erholung fürs Auge.

    Wünsche noch erholsame Tage ohne Speichenbruch, aber dem richtigen Maß Dreeg und Tee, und, ja, so mit 50 sollte man sich die Alten zum Vorbild nehmen, die immer noch ihr Gschäft umtreiben.

  52. Ihnen reißen öfters Speichen...
    ich habe bislang meine KEvlar – Notspeichen immer ungenutzt dabei. Aber lieber so, als solche Dramatik.
    Ich hätte im Übrigen auch lieber eine Feinstaubgrenze für junge Männer, die ihre Pässe verloren aber den Händie-Vertrag in der Tasche und das smart-Phone in den Flossen habend nach dem nächsten kostenlosen WLAN schnorren…

  53. Ihre Leser gehen mit
    Ihr toskanischer Reisebericht seufzt einen Hauch von „Contractual Obligation Album“, aber egal: Werter Don, wohin Sie auch reisen mögen, gehen Sie davon aus, dass Ihnen viele folgen werde. Gute Reise und gutes Gelingen!

  54. Mondstaub
    Die sowjetischen Orden des Raumfahrers Juri Gagarin legte Buzz Aldrin
    1969 zum ewigen Andenken auf den Boden des Mondes.
    (Quelle: WDR, ZeitZeichen, 27.03.,vor fünfzig Jahren verunglückte Gagarin)
    Eine feine Geste, an die beiden werde ich beim Blick auf den Mond denken.
    Vom Mondstaub zu italienischen Staubstraßen und einer gebrochenen Drahtspeiche, mir hat es gefallen, hier schreiben zu dürfen.

  55. no. Njet. Nem
    Schön philosophisch war der Text, danke.
    Für alle Nichtradbegeisterten wie mich: Hab „Ritzel“ gegoogelt – das ist der kleine hintere Zahnkranz. Das ausgeklügelte Verfahren unterwegs zwischen Hügeln konnte ich trotzdem nicht exakt visualisieren, aber wurscht.
    Bekenntnis: Nach jahre-, jahrzehntelanger Pendelei meist aufm Radl zur Arbeit (bis zur Abzweigung in die Selbständigkeit) ist mir jeder überflüssige Rad-Meter einer zu viel.
    Sport? – Garten tut’s auch. Und Schwimmen.
    Jedem das Seine.
    Und wenn ich anfinge, den zu Rad produzierten Gedankensalat aufzuschreiben… öhm. Augenverdreh…
    Besser, die Landschaft, Ernte und das Getier zu segnen mit dem kleinen menschlichen Geist.

    • Versuchen sie es noch mal wenn sie Lust haben
      Zitat:

      Nach jahre-, jahrzehntelanger Pendelei meist aufm Radl zur Arbeit (bis zur Abzweigung in die Selbständigkeit) ist mir jeder überflüssige Rad-Meter einer zu viel.

      Das klingt nach klassischem konditionieren.
      Sie verbinden Rad fahren mit Unfreiheit.

      Bei mir ist es das Gegenteil.
      Das Rad ist nur das Werkzeug.

      Der alte Mann mit den Gelenkbeschwerden
      spürt das die Gelenke weniger belastet werden
      wenn er sich auf dem Fahrrad sitzend fortbewegen
      will.

      Also auch für ihn ist es ein Instrument für die
      (Bewegungs) Freiheit.

      PS ggf ist für manche Arbeit zum Instrument der
      Unfreiheit geworden und die SPD glaubt wenn
      sie mehr Billigjobs anbietet wird die Freiheit größer.
      Das ist wahrscheinlich ein Irrtum.
      Die Leute in Unfreiheit werden es anders sehen.
      Zu Fragen ist ja warum ein Langzeitarbeitsloser
      seine Freiheit verloren hat und wie er sie
      wieder erlangt. Manche schaffen das leider gar nicht.
      Deswegen muss man aber nicht auf ihnen herum hacken.

      Für sie selber ist Arbeit vermutlich ein Mittel zur Freiheit,
      ….Abzweigung in die Selbständigkeit.

      Das Fahrrad nicht ? Schade.

    • Es ist nicht für jeden, aber es wäre für jeden recht gut.

  56. sempre neve
    der Tedesco, der aus dem Neve kam Bei der Anspielung muss der Frankfodder ausreden: „Der Neapolitaner glaubt, im Besitz des Paradieses zu sein, und hat von den nördlichen Ländern einen sehr traurigen Begriff: »Sempre neve, case di legno, gran ignoranza, ma danari assai.« Solch ein Bild machen sie sich von unserm Zustande. Zur Erbauung sämtlicher deutschen Völkerschaften heißt diese Charakteristik übersetzt: »Immer Schnee, hölzerne Häuser, große Unwissenheit; aber Geld genug.«
    Neapel selbst kündigt sich froh, frei und lebhaft an, unzählige Menschen rennen durcheinander, der König ist auf der Jagd, die Königin guter Hoffnung, und so kann’s nicht besser gehn.“

  57. "Die Jungen, die nicht recht haben, sind schon vorher gestorben, ..."
    Besagte wählten eben die Alternative, denn merke:

    „Old Age Isn’t So Bad – When You Consider the Alternative.“

    https://quoteinvestigator.com/2014/07/10/old-age/

  58. Klein-Evchen
    Klein-Evchen freut sich schon lange über den Don und ist getröstet von seinen schönen Geschichten zum Nachdenken auch wenns draußen leider immer öfter so rauh und pol.correct zugeht, daß man sich fürchten tut. „Der humanistisch Gebildete kann des Aberglaubens der niederen Stände billig entraten“(Heinrich Mann),wenn er sich in diesem Forum erheitert und Zuspruch oder auch Widerspruch erfährt:von weißen alten Männern, Torten, altertümlichen Bildern, Ritzeln(?) …Dann geht’s unbeschwerter weiter.

    • (Aber)Glaube
      Die Aberglaube birgt in sich ja irgendwie die Glaube. Wie soll man es sonst erklären, wie eine bestimmter Umgang mit dem Salz was bewirken soll.

      Sie haben mit dem Zitat von Heinrich Mann, insofern und vermutlich weithinaus Recht, da die Aberglaube und dessen Grundsätze, anscheinend mit Konsumgüter zu tun haben, die in älterer Zeit nicht so erschwinglich waren für Jedermann … Salz, Zucker und Reis …

      Dennoch ist es, zumindest für meine Person interessant darüber Bescheid zu wissen …

      Und meinetwegen Stände, ich hab ja nicht so ein ausgeprägtes Empfinden darüber, vielleicht deshalb weil im Osmanischen Reich keinen Adelsstand gab und später auch in der Republik, der gesellschaftlicher Aufstieg, wenn erwünscht, jedermann offen stand, oder weil ich mich schon privilegiert genug fühlte …

      Nichtsdestotrotz möchte ich noch aus dem Buch zitieren, das ich damals gelesen habe, über die deutsche Aberglaube …

      Es ist ein Gedicht, das man den Kindern sagt, wenn sie sich verletzen, entweder so, oder in Genre und Takt der Wiegenlieder, sanft und im beruhigenden Ton und anschließend auf die Wundstelle pustet ..

      Heile, heile Segen
      Drei Tage Regen
      Drei Tage Sonnenschein
      Es wird alles wieder besser sein …

      Gott zum Grusse …

    • Guten Abend, El.Pe
      Heile, heile Gänschen, es wird ja wieder gut,
      des Kätzle hat ein Schwänzle,es wird ja wieder gut.
      Heile, heile Mäusespeck, in hunnert Jahr is alles weg.

      War der Karnevalshit in Mainz.Könnte sein, daß ich Fehler drin habe.
      Der Sänger hieß Ernst Neger, ein Dachdeckermeister. Der Sohn wird traktiert, seinen Namen zu ändern, weil der rassistisch sei.

  59. müde
    Morgen kommt ein Bild mit der Post, gute Nacht

  60. Aufbruchstimmung
    Lese zwar schon seit geraumer Zeit den Blog, aber dies ist mein erster Beitrag. Würde die Seite vermissen und hoffe bald zu erfahren, wo es weitergeht. Zwar bis zum gewissen Grad dem Mainstream ergeben, aber das ist ja immer die Gratwanderung in unserer Political-Correctness-Realität. Auch wenn ich mich nicht so geschliffen auszudrücken vermag wie D.A. und so einige seiner Leser, möchte ich nicht auf kultivierte Einlassungen wie diese verzichten. Ich hab‘ die Herde so satt – und kann doch auch nur Schaf sein.
    Und frage mich natürlich, ob ein Blog wie dieser nichts anderes ist als die unzufriedenen Leser im Bewußtsein ihrer gemeinsamen Opposition nicht noch ein bißchen zu sammeln, solange es machbar ist. FAZ goes contra. Wer’s glaubt.

    • Ich weiss über die Zukunft der FAZ nichts. Man wird sehen. Das neue Projekt wird aber prima.

  61. Fake Bikes
    Ritzel, Kette und Rahmen sehen unglaublich geleckt aus, dafür das man angeblich Trade Bianche gefahren ist. Aber als Kunstfigur darf man wohl mit Poserbildern pretenden.

    • Das Rad war blitzsauber, als ich es aufs Auto schnallte. Davor war es ein Haufen Dreck und jetzt hat es 100 trockene KM Strade bianche hinter sich. Dass es hier nicht regnet und trocken ist, ist nicht meine Schuld.

    • Anglzismen
      Ist es Absicht, werter Herr Valgren, das Sie in Ihren Text diese fucking anglizismen einbauen? Mir wäre das to much.

  62. a bikers work is never done
    Es tut gut, an der sprachspielerischen Geschicht entlang zu tänzeln und den wirklich alten und unendlichen Themen, die in diesen Rahmen eingewebt sind, zu lauschen. Die Synapsen entspannen, vertraute Linien kommen zum Vorschein: das Wegspringen von Ketten, die richtige Last zu halten um weiterzukommen, das Innehalten für den Sonnenuntergang und eine Prise weißen Gekrümels, ohne welches alles nichts ist, auf der Hand …
    Runde Sache das.

  63. Ein Pfund Dreck
    Ich habe ja zwei gewerbliche Gebäude selber mit erbaut, die meiner Selbständigkeit dienen sollten. Anfangs hatte ich tatsächlich, mit schmutzigen Händen ein Brötchen oder so zu essen, irgendwann wars halt egal, solang es auf dem Bau und nicht zuhause war.

    Ähnlich ist es ja mit dem notwendigen Krückstock zum Gehen: Was die Umstände erfordern, nimmt man eben hin, das andere kann man noch aktiv zu gestalten versuchen.

    • Man wächst an den Niederlagen und Problemen.

    • Leider
      besteht immer die Gefahr, dass bei einer Niederlage oder einem argen Problem einiges auf der Strecke bleibt.

      Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich es nicht gelernt habe, aufzugeben.

      So kann ich halt – noch – mein Ding machen und wer weiß, vielleicht hab ich ja noch 30, 40 Jahre.

      Dann ginge ja noch so einiges :)

      Wissen Sie, Don Alphonso, ich bin vermutlich tiefer gestürzt als Sie durch die miese Art des Rauswurfes durch die FAZ. Zu der Art schrieb ich ja etwas zu Herrn Gumbrechts letztem Beitrag, in dem er schrieb, ein letztes mal würde er sich dem Ergrauendem, also Sterblichen widmen.

      Aber Sie sind ein gutes Vorbild und das sollte man nicht gering schätzen.

      Sie sind aufgrund einer Blutgrätsche urplötzlich ins Straucheln geraten. Mag ja sein, dass diese vorhersehbar war, ich kenn die Internas und Kommunikationswege nicht wie Sie.

      Aber, und das ist das Besondere:

      Sie zeigen auf, egal, was Dir widerfahren mag, lass Dich nicht kleinmachen, such Deinen Weg, agiere und Du findest das, was Du möchtest.

      Das mag vielen schwerer fallen als Ihnen. Aber wenn es mir schon zu gelingen scheint, dann sollte es vielen gelingen.

      Bleiben Sie solch ein Vorbild für all die, die sich nicht in ein vermeintliches Schicksal fügen wollen, sondern Dinge noch anpacken wollen.

      Danke dafür.

    • Ich muss leider zugebenm ich hatte es sehr leicht. Und bei dem Spiel habe ich mehr zu gewinnen als die FAZ, die halt langsam aufgehört, ein Schirrmaxherprojekt zu sein.

    • Kein leider bitte
      Sicherlich sind Sie in einer besonderen Positiion.

      Doch reden Sie bitte nicht klein das Vorbild – man wird geschasst und was kommt dann.

      Die meisten Menschen haben nicht Ihre Möglichkeiten, aber sie haben andere.

      Und darum geht es, nicht lamentieren, sich nicht als Opfer des Schicksals zu empfinden. Schauen, was könnte denn noch möglich sein und dann anpacken.

      Wie Sie ja sagen, an Niederlagen oder Problemen wachsen.

    • Das war keine Niederlage. Die Zeitung, die ich verlasse, hat in meinem Bereich nur noch wenig mit dem zu tun, das ich einmal betrat.

    • take the pain
      Nun, jeder der den Kopf rausstreckt bekommt irgendwann in die Fresse, selbst der Diekmann hat ja letztens angedeutet, wie er darunter immer noch leidet, dass der Döpfner an ihm vorbeizog und er am Ende den Verlag verlassen musste.

      Whatever, letztlich gilt Rock Balboas Lebensweisheit:

      „Let me tell you something you already know. The world ain’t all sunshine and rainbows. It’s a very mean and nasty place and I don’t care how tough you are it will beat you to your knees and keep you there permanently if you let it. You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward. How much you can take and keep moving forward. That’s how winning is done!“

    • Sie sagen es, Goodnight,
      was immer einem widerfährt, Kopf schütteln und weiter gehen.

  64. Diese alten Menschen sind die wahren Helden ...
    Mit Ihrem „Diese alten Menschen sind die wahren Helden, sie haben nicht gejammert, als sie die Länder aufbauten und sich mit maroden Rädern jeden Tag zur Arbeit begaben. Sie haben jedes Recht, die kleinen Kettenblätter und die Luxussorgen der Gegenwart – genderistische Sprachvorschriften, Rundumbetreuung für angebliche Minderjährige, die den Pass verloren haben, Feinstaubgrenzwerte – verächtlich anzuschauen“, ist Ihnen ein großer Wurf gelungen, und es ist schön, daß Sie hier von „Menschen“ und nicht lediglich von „Männern“ sprechen, denn beide Geschlechter waren es, die nach dem Großen Krieg das schufen, was nun von anderen, nachdem es verbraucht wurde, nie wieder zustande gebracht werden kann und wird.
    _____________________________________

    Viel Sonne, gute Fahrt und weiterhin solche Begegnungen !

    • traurig grüßt
      Dieter Rose.
      Danke.

    • Natürlich, die Kriegskinder sind alle hart im Nehmen. Das wird ihnen heute nicht vergolten, ich wollte es hier noch tun.

    • Zweiter Versuch
      Vielen Dank dafür. Meine Großmutter, die unbedingt hundert werden wollte und das auch schaffte (aber dann war es ihr auch genug), erzählte immer, wie das erste Geld im Monat für Fahrradbereifung weggelegt wurde, weil die kaputten Überlandstraßen alles zerschredderten. Ihr altes Diamantfahrrad, das noch aus Vorkriegszeiten stammte und von uns gehütet wurde, ist leider letztes Jahr geklaut worden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da wer viel mit anfangen konnte und das macht es halt noch trauriger.

      Aus ihrem Nachlass bekam ich ein Foto meines Urgroßvaters, in vollem Chic mit seinem Fahrradverein, so um 1909. Unglaublich, alle in weiß mit Schärpe über der Brust, riesigen Rädern, und das damals auf dem Land!

      Das vorletzte Foto hat mich gestern Abend umgehauen. Das perfekte Cover für L’Orfeo, unglaublich schön.

    • Danke, gern geschehen. Von meinem Fenster aus sehe ich die Rückseite der Pinienreihe. Es ist sehr schön hier. Und toll, dass sich das Bild erhalten hat.

    • Ahh - wegen Kriegsgskinder und Fahrradfahren ohne zu jammern - es gibt ein supergutes (!) Buch,
      wo das rauf und runter beschrieben wir, und das in Radlerkreisen eigentlich weltberühmt sein müsste für diese wirklich unter die Haut gehenden Beschreibungen: Nämlich „Die Prinzessin im Krautgarten“ von Wulf Kirsten.

      Die Fahrrad-Geschichten kommen in der zweiten Hälfte – aber es geht über Seiten und Seiten, wie da ein Junge mit dem Rad in die Stadt fährt, über wahnsinns Holperpisten, und wie da n i x da ist: Keine Ketten, keine Lampen, keine Mäntel (kein Witz!!), keine Schläuche…

      – Aber gefahren wird doch, und zwar mit Verve – und ohne zu jammern
      – im ehemaligen Osten!! Eins der besten Bücher seiner Art. Wärmstens empfohlen: „Die Prinzessin im Krautgarten“, Wulf Kirsten!!

  65. Molto Lavoro
    Die Schneeflüchtlinge weiter nordöstlich bringen ihre Räder zu Cottur in die Werkstatt, suchen sich eine von Dutzenden Bars für ein Schwätzchen und holen das Teil dann sofort oder morgen ab. Oder übermorgen, nächste Woche. Man hat ja noch andere Dinger in der Garage und es winkt auch noch die Alternative: vela statt velo.

  66. genau so
    Lieber DA,

    sehr schöner Text. Alles wieder gut. Bin versöhnt.

    Beste Grüße aus den Alpes-Maritimes

  67. Großmutter hat immer Recht
    Danke für die Bilder, danke für den Text.

    Die Enkel haben die Großmutter verstanden. Die meisten Töchtern der Großmutter eher nicht.

    Campagnolo Chorus, seit über 15 Jahren ohne Defekte in Betrieb.

  68. Na Also
    Wichtigste Zeile: Der Vertrag ist unterschrieben.
    Gott sei Dank :) I gfrei mi!

  69. Schon einen Werbevertrag für Fahrrad Kettenöl....
    …. unterschrieben ?
    ….man wird doch mal fragen dürfen.

    • Man kann da auch Olivenöl nehmen.

    • Don, wenn der Werbevettrag unterschrieben ist...
      … brauch ich eine schriftliche Kopie des Vetrags von Ihnen.
      Hab `schon mit Marc gesprochen.
      … wenn`s bei Facebook wieder wie geschmiert läuft, haut er Ihre Kettenöl Werbung auf Facebook rein.
      Halten Sie das Öl schön in die Kamera und sagen:

      Und wenn`s mal nicht mehr weitergeht, mal schaun wo Dons Fahrrad steht.

    • und trennen Sie sich als Vermieter von dem " Imoschrott"...
      .. solange es noch überhöhte Preise gibt.
      Als Vermiter sind Sie immer der Depp!


    • @FJ45: Aus Ihnen wird nie eine „Stütze der Gesellschaft“, mit solcher kurzfristigen Denke.

    • Verharzt das nicht zu sehr?

      Ich war schon am Überlegen, in ein kleines Fass Ballistol zu investieren.

    • MATHY-M
      unverdünnt.


    • @Baizhuo: Ballistol ist nie verkehrt! Hilft auch gegen Dackelhusten. (steht drauf)

    • .
      was, um alles in der welt, liebe colorcraze, ist denn nun ‚dackelhusten‘?


    • @donna laura: Tja, das weiß ich mangels Dackel auch nicht. Ich hatte gehofft, daß Sie als Jägerin da mehr wüßten, aber anscheinend ist es doch recht geheimnisvoll…

  70. .
    „Zum Glück fand ich nach einer halben Stunde Suchen
    noch die Schraube, die früher das Rädchen hielt.“

    Glück braucht man ja nicht nur beim älter werden.
    Es ist ein großes Glück, handwerklich begabt zu sein.
    Und wer im Gebirge aufgewachsen ist,
    lernt die Achtsamkeit sowieso.

    Genauso findet der Schrauber sein Schräubchen.
    Dass Sie davon erzählen ist schön + wichtig.
    Sokrates
    war Sohn einer Hebamme + eines Steinmetzen.
    Daher!

  71. alles schön
    aber wir werden’s
    nicht reißen.
    Heiter in den Abgrund.

    Wenn das Traurigsein
    überstanden ist . . .

  72. Der Halbstarke sagt: "seht her, ich bin's"
    Wenn einer in der Pubertät ist, dann meint er nur seinetwegen müsse die Welt jetzt den Atem anhalten. Weil er jetzt da ist muss die Welt in Respekt erstarren und neu erfunden werden. Das Peinliche daran (und Pubertät ist immer eine Mischung zwischen peinlich und lächerlich, zumindest aus der Sicht des Erwachsenen), das ist eben nix Neues, das gibt es schon seit es Menschen gibt.

    Wer auch nur etwas logisch denkt wird einsehen, dass man von Älteren (so sie denn noch nicht ganz dem Altersschwachsinn anheim gefallen sind) lernen kann. Wer selbst noch keine Gelegenheit hatte Lebenserfahrungen zu sammeln, der sollte hinhören wenn Erfahrene kluge Dinge sagen. Der Aufstand der Unreifen ist letzten Endes nicht produktiv. Klar, man hat als Erwachsener Verständnis dafür, dass Nachwachsende ehrgeizig sind und sich entwickeln wollen. Das kann aber nicht dazu führen, dass man die Welt auf den Kopf stellt, und dass weniger Wissende sagen wo es lang geht.

    Das Pubertär-Unreife, es ist immer noch sehr präsent in den verpeilten Millenials, in den unter Selbstüberschätzung leidenden Nerds (he, ein Handy, so viel ist das nicht; wir dachten früher in 2018 müsste man weiter sein) oder den vom Wahn getriebenen Genderideologen. Unterstützt wird dies alles durch eine Pädagogik, die rein schülerzentriert ist und den Lehrer als wichtigen Eckpfeiler von Bildung marginalisiert. Das Spiel der Generationen, es funktioniert nicht mehr. Die Weitergabe von Erfahrungen als Teil der kulturellen Evolution ist heute gestört. Sicher, früher war nicht alles besser als heute, aber heute ist definitiv auch nicht alles besser als früher.

    Der fundamentale Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft: man kann aus der Zukunft keine Lehren ziehen, nur aus der Vergangenheit. Und das ist wichtig wenn man nicht alles einem riskanten, aufwändigen und oft auch leidvollen Lernen durch Versuch-und-Irrtum das Wort reden will.

    Wenn man sich die Hybris von manch Jüngerem ansieht, dann muss man sagen, das ist schon nicht mehr nur anmaßend, das ist regelrecht tollwütig. Wer gegen die „alten weißen Männer“ zu Felde zieht ist an irgendeinem Fieber erkrankt, ist der kleine, kretinistische Bruder von Don Quixote, ein irregeleiteter Illusionist, ist bar jeder Logik. Universitäten, die einen solch gesellschaftszersetzenden Unsinn ausbrüten statt nützliche Arbeit für das Gemeinwesen zu leisten sollte man besser dicht machen. Wenn es aber etwas gibt was man den alten weißen Männern vorwerfen muss dann, dass sie eben jene Strukturen erst geschaffen haben, die sich jetzt gegen sie selbst richten und diese intellektuelle Autoimmunerkrankung hervorgebracht haben.

    • Es ghet einfach um einen Raubzug der Jungen und Unerfahrenen, die zu faul sind, sich etewas selbst zu erarbeiten.

    • Titel eingeben
      Man lernt aber nur über Erfahrung. Das Problem ist, das es praktische Erfahrungsfelder nicht mehr flächendeckend für jeden gibt. Man kann heute dem unangenehmen elegant ausweichen , der Möglichkeiten gibt es viele. Das gute ist, das Problem haben nicht nur wir deutsche.

    • "Raubzug der Jungen, die zu faul sind, sich selbst etwas zu erarbeiten"
      Genau meine Rede seit dem Septembermassaker!
      Das dürfte sich dann aber mit der zu erwartenden sprunghaften Erhöhung der Erbschafts-/Schenkungssteuer sowieso erledigt haben.

      Phantastisch schöne Fotos übrigens, mir persönlich fehlen allerdings die Kühe.

    • Danke, Kühe reiche ich bei Gelegenheit herdenweise nach.

    • Zahlen und zahlen müssen
      https://www.gmx.net/magazine/politik/geburtenanstieg-deutschland-haelt-spaeter-kinderwunsch-haeufiger-erfuellt-32891952

      Im Text liest man dann von 3% Zunahme bei Deutschen seit 2015 und 25% bei Nichtdeutschen. Jedes hier oder auf der „Flucht“ angesetzte Kind erhöht die Bleibe-Chancen. Das wird den studentischen „no borders no nations“-Schreiern heftig auf die Füße fallen, aber soweit denken sie nicht.

    • Ja, da droht etwas, das in ein paar Jahrzehnten harte Folgen haben wird. Mal schauen, wie sich Seehofer da durchsetzt. Oder nicht.

    • Als junger Mensch
      war das (wahrscheinlich nicht nur) bei mir genau so. Weshalb ich auch meinen Teil der Verantwortung an den heutigen Verhältnissen erkennen kann.

      Der Unterschied zur heutigen Situation war, das es vom Elternhaus, den Nachbarn, der Schule und der Uni nur Kontra gab. Ein Dasein als staatstragender Rebell war noch nicht möglich.

    • Zu faul ...
      Um Erfolg intrisisch zu wollen und nicht nur wollen zu sollen, muss man das Wiederaufstehen lernen und dafür auch mal scheitern dürfen. Das ist in der heutigen Bildungspolitik ein eher unpopuläres Konzept – siehe Noteninflation, und den Trend gibt es schon seit Jahren.

    • Es muss eben alles weich und flauschig sein, leider.

    • @die Antwortenden
      @Taeve: …man kann heute dem Unangenehmen elegant ausweiche…
      Eben. Und an Widerständen wächst man ja oft, bildet Persönlichkeit aus. Wer verwöhnt und verzärtelt wird endet oft als Weichknödel.

      @DON: ich würde in dem Zusammenhang gerne nochmal folgenden Link bringen (war etwas damit nicht in Ordnung? Ich fand weder meinen Post noch das angegebene Video [das überdies sehr kurz ist] in irgendeiner Weise unter der Gürtellinie), der passt hier wie der Punkt aufs i:

      https://www.youtube.com/watch?v=Cc6g4Uxxe14

      Von Tamara Wernli kann man übrigens alles andere auch empfehlen, die Frau ist sensationell. Sieht umwerfend aus und hat auch noch was auf dem Kasten. Stewardessenfaktor extrem hoch! Der Hammer!

      Sie beschreibt hier die „Generation Schneeflocke“, die nicht nur total verweichlicht, sondern darüber hinaus auch noch rechthaberisch, ellbogenhaft, egoistisch, weinerlich und intolerant gegenüber anderen Meinungen ist. Und das ist ja definitiv eines der Hauptproblem heute. Was die alles anrichten…

      In den Medien findet man die immer häufiger (als Millenials), was wohl einer der Gründe ist warum die so gleichgehobelt und unerträglich sind.

    • Hier Kollege Settembrini am Apparat: Wenn ich mit schwachem WLAN freischalte, habe ich keinen Nerv, mir YT-Videos anzugucken, ob die auch koscher sind. Dem Hausherrn stinkt das schon seit anno Tobak. Bei der Masse an Zeug, die hier gesichtet werden muss, sind die YT-Links, bei denen man überhaupt nicht vorher sieht, was man sich da einhandelt, eine ziemliche Zumutung, und das wurde hier auch schon zigmal kommuniziert.

    • Staatstragende Organe
      Jünger, weiblicher und urbaner soll die FAZ werden.
      Der männliche Bevölkerungsteil wird dem durch ideologische Indoktrinierung verstärkten natürlichen weiblichen Schutzbedürfnis nicht mehr gerecht. Die Schutzaufgabe übernimmt der Staat – repäsentiert durch Quotenpolitikerinnen, Vorstandszwangsmitglieder, Gleichstellungsbeauftragte, ProfXe und andere Politkommissarinnen.
      Eine Schlüsselrolle spielen gleichgeschaltete Medien mit ihren Gouvernanten (z. B. http://meedia.de/2018/03/08/dieter-wedel-die-zeit-und-der-kameltester-thomas-fischer-ueber-die-selbstgerechtigkeit-eines-leitmediums/),
      die im Rahmen von Skandalkampagnen (#aufschrei, #Metoo etc) alten weissen Männer immer mehr Gelände abgewinnen. Noch arbeiten diese gutmütig vor sich hin, und viele plappern gar devot Parolen nach.
      Flink wird nach den Propagandamassnahmen die Saat ausgebracht: Gesetzesänderungen (z. B. die des Wahlrechts), neue Quotenerlasse und Mittelzuschreibungen stehen an.
      Wir erleben gegenwärtig den beschleunigten Siegeszug der parasitären Grossen Schwestern. Niemals haben sie versucht, etwas selbst aufzubauen. Sie eignen sich nur an, was sie für ihr Eigentum halten.
      Unser Staat ist feministisch dominiert. Linke verlangen nach mehr Staat. Also muss die FAZ nach links. Jünger, weiblicher und urbaner? Mehr DDR! Geplant ist die volkserzieherische Begleitung staatlicher Umverteilungsmassnahmen vom arbeitenden Teil der Bevölkerung an junge Stadtbewohnerinnen.
      Ob diese Marschrichtung den Lesern gefällt, ist kaum relevant. Leser haben an Umsatzrelevanz verloren. Ideologische Linientreue sichert die offenbar vorgesehenen Steuerzahlerbeiträge. So wird die FAZ zu einem staatstragenden Organ. Es ist nicht unser Staat.

    • @Achenbach
      k-selektion vs. r-selektion.

    • Ich zitiere mal den Barden Gunther Gabriel:
      Es ist nicht alles schlecht, was früher einmal gut war.

    • @Nessuno
      ich warte noch drauf, daß die Frauenquote in Männerchören eingeführt wird. Jene scheinen die letzte ureigenste Bastion einer Männergruppe zu sein.

      Ansonsten sehe ich täglich genügend Beweise, von der großen Politik über Beruf bis ins Private, daß Frauen weiß Gott nicht die besseren Männer sind.

    • @Don Alphonso
      „Mal schauen, wie sich Seehofer da durchsetzt.“

      Seehofer ist ein Blender und Betrüger, nach den letzten Jahren kann niemand glauben, dass der an ernsthafter Problemlösung interessiert ist (wie z.B. knallharte Durchsetzung von Abschiebungen, auch wenn die von der CSU so geliebte katholische Kirche dagegen protestiert), das sind doch alles nur wahltaktische Manöver. Die CSU wird Symbolpolitik betreiben mit Kruzifixen in allen öffentlichen Gebäuden und ähnlichem Unsinn, aber rein gar nichts bewirken.
      Die einzige Lösung ist AfD wählen, aber das wollen Sie und viele Kommentatoren hier natürlich nicht wegen Höcke, „Die sind gegen Abtreibung und Sexarbeit“ oder ähnlichen Petitessen. Stattdessen gibt man sich irrealen Hoffnungen hin, Horst würde nach der tausendsten Drohung doch noch ernst machen oder der Messias Boris Palmer gründet eine neue Bewegung der Vernünftigen, die rechte Einwanderungspolitik betreibt ohne rechts zu sein. Na denn, Sie werden in 15-20 Jahren sehen, wohin das führt.

    • Na, zumindest ein paar Leute ärgern sich, Das ist auch schon was wert.

    • @Don Alphonso
      „Das ist auch schon was wert.“

      Find ich nicht, es ändert gar nichts. Seehofers Neuauflage dieser bescheuerten „Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht“-Debatte ist lächerlich. Zu den eigentlich nötigen Aussagen (das heißt zumindest Durchsetzung der bestehenden Gesetze bzgl. des Asylrechts bzw. gegebenenfalls auch Änderung der Rechtslage fordern) ist er nicht willens oder zu feige. Solange da jedes Jahr mindestens 200 000 neue Asylzuwanderer ins Land kommen (und damit hat Seehofer ja auch nie wirklich ein Problem gehabt, das fand er ja auch vertretbar) und faktisch niemand abgeschoben wird, kann er sich dieses Theater sparen.

    • @ Antwortende
      @Hausschwein: es ist natürlich, dass Jugendliche im Rahmen eines Reifungsprozesses sich vom Elternhaus lösen und sich mit ihrer Generation identifizieren um Neuerungen einzubringen. Das war so (bei uns auch), ist so und wird wohl so bleiben. Es gibt aber einen fundamentalen Unterschied zwischen unserer Generation (und vermutlich auch davor) und den Millenials: wir waren zwar auch stolz auf die Erfindungen und Errungenschaften unserer Generation (Weltraumfahrt, Erfindung des Internets, etc.), aber wir waren nicht so größenwahnsinnig anzunehmen, wir könnten die Welt neu erschaffen und alles was kulturell zuvor geleistet worden war sei nichts wert.

      Wenn ich in ehrfürchtiger Bewunderung einen Microchip betrachtet habe, dann aber immer auch in dem Bewusstsein, dass die Erbauer einer gothischen Kathedrale oder anderer unglaublicher Bauten auch keine Dummen gewesen sein können. Und ich dachte auch immer, dass man von Geistesgrößen der Vergangenheit eine ganze Menge lernen kann wenn man kein ganzer Ignorant ist. Ignoranz ist die wesentliche Hinterlassenschaft der 68-er-Pädagogik, und auf sowas wollen die dann stolz sein?

      @bemaba: nicht jammern, gestalten. Wenn Frauen zu frech werden oder über die Stränge hauen liegt das meist daran, dass die Männer zu schwach sind. Generation Weichknödel eben. Wenn der Mann sich die Dinge aus der Hand nehmen lässt ist er selbst schuld.

    • Thomas 28. März 2018 15:03 Uhr
      Unsere Käsblättchen, in denen Migration nur anhand von Vorzeigefamilien mit süßen großäugigen Kindern stattfinden, so nicht der Caterer beschuldigt wird, Schweinefleisch geliefert zu haben oder eine Messerstecherei mit tödlichem Ausgang die Harmonie stört – drunter wird nicht berichtet – hatte neulich ein follow up zu einer Kleinfamilie, seit Juni 2015 geduldet im Land. Im als sicher gelisteten Herkunftsland gehörten sie zum Mittelstand, sichere Jobs haben sie aufgegeben; Motiv des Asylantrags war Diskriminierung aufgrund von Volkszugehörigkeit, dazu der Wunsch, das erste Kind (aufgrund der Problematik) langwierig behandeln zu lassen. Inzwischen gibt es ein zweites Kind, aber verblüffenderweise nicht zuletzt wegen mangelnder Sprachkenntnisse keinen Job für die Mutter. Alle beziehen H4. Man freut sich über eine schöne helle öffentlich geförderte Wohnung und beklagt, dass einem kein Sprachkurs finanziert wird, weil Syrer Präferenz hätten; der Mann spricht Deutsch, findet aber trotzdem keine Stelle.
      Das hätten sie sich doch alles anders vorgestellt… Einen Verein, der sie berät gibt es natürlich auch.
      Auf der Haben-Seite für Deutschland sehe ich grad wenig, wenn man die Beschäftigung für Sozialpädagogen und Betreuer des älteren Kindes mal außen vor lässt… Wohin führt das…? In einer Stadt mit Wohnungsnot werden die Wohlmeinenden und gut Versorgten wohl „Die Armen, so eine nette Familie!“ denken und die „Working Poor“ die Faust in der Tasche ballen.
      Auch so etwas ist eine Folge der Merkelschen Pull-Faktor-Politik.
      Irgendwann ists dann mit dem Flausch vorbei und es trifft im Zweifelsfall die Falschen.

  73. La neve, bitte.
    Die Darstellung von Weltläufigkeit und Sprachgewandtheit erfordert Sprachkenntnis.

  74. Leichentücher der Pressefreiheit .
    .
    .
    . Nach längerer Absenz stelle ich zwischen den Zeilen fest, dass die

    Zusammenarbeit Don Alphonsos mit der FAZ vor dem Aus steht.

    Meine mit dem bösen Wort ,,Fischeinwickelpapier“ vorgetragene Einschätzung der heutigen FAZ im Vergleich zu früher ( jaaa, früher war nicht alles besser, aber..)
    finde ich damit einmal mehr bestätigt.

    Das Aufwärmen des eigentlich toten Körpers der GroKo in der lauen Wanne der Restzustimmung der Wähler
    wird uns noch viele Jahre Freude machen.

    Na denn-
    bon voyage, liberte !

    Und den deutschen Preßerzeugnissen-
    siehe Überschrift.

    • Schön, dass Sie wieder da sind
      Ich hatte schon befürchtet, die Essensumstellung hätte Sie danieder gestreckt.

    • Schön, dass Sie wieder da sind
      Herr @Moser! Ich hatte Sie schon arg vermisst.

    • "laue Wanne der Restzustimmung"
      Schön, dass Sie wieder da sind.

    • MOSER
      schön, von Ihnen zu hören.
      Was macht die Masse? Hier, wohin wir alle verdammt wurden? in kg?

    • Die FAZ wollte nicht mehr.

      Nachdem ich aber noch will, geht es halt ohne FAZ weiter.

      Bleiben Sie mir gewogen!

    • aaalso, der Reihe nach : Masse immer noch in den kleinen 90ern, aaber
      .
      . seit Herbst von Jeansgröße 38 Stretch nach 36Stretch und jetzt sogar (mit viiel Stretch) 34 .
      Alles bestens, auch internistische Werte bis auf leicht erhöhtes Cholesterin und etwas erhöhten Leberwert, letzterer sicher ein Produkt einer Verschwörung von Bösewichten ( im letztn Glasl woa wos Schlechts drein )
      sehr motivierend.
      Seit letzter Woche wieder dreimal die Woche Studio, nach Hustenpause (nein, das kommt NICHT vom Rauchen, rauchen tu‘ ich s’ganze Jahr, husten nur ein paar Wochen, und die meisten Tuberer, die ich Kenn‘, sind Nichtraucher).

      Zur FAZ sag‘ ich gar nichts, ich decke sie mit sich selbst, einem Leichentuch der Pressefreiheit halt, zu.

      Schad ‚ um a scheene Zeidung, owa uns bleibt ollawei de Süddeitsche

      (IRONIE OFF, sonst kaufd des no wea !) .

      Oiso daun- auf zu ana neichn Adress‘ !

    • Wer schreibt, der bleibt
      Bitte bleiben Sie uns- wie der Don- erhalten!

    • Es gibt (in der FAZ doch) einige die sich sichtlich bemühen.
      Die anderen kann man beim lernen beobachten
      oder beim scheitern.
      (Herr Wieduwilt hat gelernt das man mit der
      Blockchain auch unerfreuliches transportieren kann-
      Der Mißbrauch von Freiheit geht also auch-
      als ob das eine Überraschung wäre)

      Das ist doch auch interessant.

      Konnte man dem Prinzip nach heute wieder sehr schön sehen.
      Man lese den Bericht über die Ideen der SPD
      über ein „solidarisches Grundeinkommen“
      und den Text zum Jahrbuch Sucht.

      Die im einen Text erwähnten selten Ausnahmen
      erweisen sich im anderen als der wahrscheinliche Normalfall.

      Das schöne hier ist dann, das ich beide lesen konnte.

      PS Auch wenn es hier nicht gehört.
      Ich habe den Eindruck das die Berliner („soziale“)
      Leistungen anbieten wollen, kein Geld dafür haben
      und Langzeitarbeitslose als günstige, universell einsetzbare,
      Berufsgruppe identifiziert haben.

      ggf wäre es besser wenn Langzeitarbeitslose
      und SPD eine gemeinsame Selbsthilfegruppe gründen.
      Ich würde mir die SPD aber nicht ans Bein binden,
      liebe Langzeitarbeitslosinnen und Partner.

      ggf sollten die Langzeitarbeitslosen die Jobs mit den
      Sozialdemokraten tauschen. Die Wissen wenigstens
      von was sie reden und die SPDler wissen was auf sie
      zukommt. Sie haben am Regelwerk auch mitgewirkt.

      Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen:
      Es nutzt dem vor sich hin rostenden Rennrad im
      Straßengraben nichts wenn man regelmäßig
      €uromünzen dazu wirft.

      PPS Ich persönlich kümmere mich künftig hoffentlich
      eher um meine Lebensqualität als um das Schicksal
      der SPD oder der FAZ wobei letztere m.E.die höhere
      Lebenserwartung hat.

      (Maas will in den Weltsicherheitsrat.
      Ist das nicht furchtbar? Also noch mehr
      deutsche Soldaten mit denen die Welt genesen soll)

    • Mann Otto Moser
      bin ich froh, dass Sie mein lieber Brummbär wieder an Bord sind – Sie sind das Salz in der Suppe, auch wenn unseraller Don meint, mal dazwischenbrummen zu müssen zwecks Straffung pädagogischer Regularien…

  75. Eine der schönsten Strecken der Welt
    behaupten sie abgefahren zu haben, werter Don.

    Da stellt sich mir die Frage: Können Sie das eigentlich beurteilen? Ich sehe hier ausnahmslos Bilder aus Deutschland und Italien und lese nichts von Reisen in andere Länder.

    Könnte es nicht sein, dass es noch weit schönere Strecken gibt, Sie sie schlicht nur nicht kennen? Versuchen Sie es doch mal auf dem Pamir-Highway oder auf Hokkaido, auf Java oder auf der Ostseite Taiwans. Ich gebe zu, dort nur auf vier Rädern unterwegs gewesen zu sein und doch möchte ich behaupten, dass es bei aller Schönheit Italiens doch durchaus interessantere Strecken geben könnte.

    Steigen Sie doch mal statt in den SLK in den Flieger… ;-)

    • Taiwan, Radfahren - und Überleben?
      Da muss sich ja unheimlich viel in den letzten 20 Jahren getan haben, wenn man eine Fahrt mit dem Rad an der Ostküste Taiwans empfiehlt.

      Ohne Frage, sehr schöne Strecke, doch schon im Auto nicht ganz ungefährlich, wenn z. B. aus anderen Autos bei voller Fahrt die Glasflaschen auf die Fahrbahn fliegen. Aber vielleicht ist das heute ganz anders???

  76. Opponent
    Wie gut, das alte weiße Männer nicht der ersten und zweiten Weltkrieg angefangen haben.

    Das waren sicherlich junge braune.

    Präsident Putin ist ?

    • Get him a... cranberry juice.
      Tja, alte weiße Männer werden wohl auch den dritten Weltkrieg anfangen.

      Weil sie es können.

      So what. Eine Runde weinen?

    • Der Senf kommt erst am Ende
      Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Recht auf Wehrdienstverweigerung eingeführt.

      Da kämpften Nationen. Sie meinen wohl nicht, dass andernorts nicht gekämpft wurde, nur öfter mal in Form von Stammesfehden, Zulu gegen Milikaze oder Sioux gegen Apachen?

      Krieg ist nichts Weißes. Außerdem ist der Erste 100 Jahre her, und ohne den schäbigen Vertrag von Versailles wäre der Zweite vielleicht nie gekommen. Die Kriegsschulden vom Ersten trugen bei.

      Den Krieg dann mal zu beenden und Gesetze schaffen, dabei aufräumen, aufbauen, erscheint eher weiß, wenn man dauerhaft kriegerische Länder mit Banden wie in Afghanistan betrachtet oder instabile Staaten wie den Kongo.

      Aber bitte, Sie wollen das so betrachten.
      Sie wollen der Aufbau-Generation nichts zu verdanken haben.
      Sie wollen nicht in die Schuhe eines Achtjährigen schlüpfen, der in Weimar von den Amerikanern mit seiner Familie auf einen LKW geladen und durch Buchenwald gefahren wurde. Diese Kinder konnten nichts dazu. Und sie haben das Land wieder aufgebaut. Um diese geht es, nicht um Urgroßeltern, die lange tot sind.
      Es geht um die Kinder, die aufgebaut haben und dabei mit ansehen mussten, was die Älteren angerichtet hatten, von denen 32 Prozent Hitler gewählt hatten, der also von der Mehrheit nicht gewählt worden war.

      Um die Kinder geht es, nicht um die Täter und Mittäter. Die sind tot und werden gerade anscheinend ersetzt, siehe Paris, Toulouse, Brüssel und deutsche Schulen. Unschuld darf es nicht geben.

    • Ja!
      Sogar der Falklandkrieg, äh, nein doch nicht …

    • ... unwahrscheinlich ...
      „Tja, alte weiße Männer werden wohl auch den dritten Weltkrieg anfangen. “

      Unwahrscheinlich. Siehe Heinsohn, Kriegsindex: Die Zahl der jungen Weißen Männer im Verhältnis zu alten Weißen Männern ist im unkritischen Bereich und sinkt weiter.

      Bei Afrika und Asien sieht es anders aus. Die Verteilungskämpfe werden dort geführt oder bei uns, wenn wir so dumm sind, diese Leute in unser Land zu lassen (siehe Dortmund…)

    • Fighters fight
      @Sirisee

      Ihr Wort in Putins Ohr :-)

    • Auch damals jung gegen alt
      @Rupert Bauer:
      Anfang 1933 übernahmen
      Adolf Hitler, 44
      Joseph Goebbels, 36
      und
      Herrmann Göring, 39
      mit ihrer neuen Regierung die Macht im deutschen Staat.
      Andere, zu diesem Zeitpunkt einflussreiche deutsche Politiker waren „alte weisse Männer“:
      Kurt von Schleicher, 51
      Franz von Papen, 54 (er stand zuvor dem „Kabinett der Barone“ aus „alten weissen Männer“ vor)
      Alfred Ernst Christian Alexander Hugenberg, 68
      Diese älteren Herren wurden durch die jüngeren und radikaleren Politiker umgehend entmachtet.
      Auch Innenminister Wilhelm Frick, 56 (NSDAP) ging es so. Er verlor schnell an Einfluss und wurde Jahre später durch Heinrich Himmler ersetzt. Dieser war bei der Machtergreifung 33.
      Der Nationalsozialismus war eine junge Bewegung. Er brach blind und radikal mit Traditionen. Seine Propaganda verwendete ähnliche pseudohistorische Methoden wie heutige Ideologien (z. B. der Genderfaschismus) – und eben Sie in Ihrem Beitrag.
      Ist Ihnen die deutsche Geschichte aus dem Schulunterricht bekannt?

    • @Rupert Bauer
      Schäme er sich! Von solch Einzelfällen auf ganze Bevölkerungsgruppen zu schließen… Also wirklich.
      Solch Denke grenzt wirklich an übelsten Rassismus. Dabei gibt es so viele Beispiele, daß auch nicht weiße über gleichartige Fähigkeiten verfügen. Nur ein paar Beispiele: die Azteken; Shaka Zulu; Dschings Khan; Tāriq ibn Ziyād; die Expansionsbestrebungen des Osmanischen Reich; die Geschichte Japans; China vs. Nepal; Pakistan vs. Indien etc.pp.

      Aber auch sonst liegen Sie komplett daneben. Denn jegliches Individuum ist (wie sein Geschlecht) doch Opfer und Resultat der Umstände – und im Kern damit nicht für sein eigenes Tun verantwortlich; sondern die nur Gesellschaft. Somit liegt der Ursprung allen Übels bei den Frauen. Weil die überhaupt solche Menschen, die später Kriege anfangen, zur Welt bringen; und in den ersten Lebensjahren deren Sozialisierung maßgeblich prägen…
      Da kann man ja wirklich froh sein, daß daß mit der inherenten kulturellen Prägung der neuen noch nicht so lange hier Lebenden diese grundschädliche Macht der Frauen langfristig eingedämmt werden kann…

  77. Wos is
    War das der Beitrag über SPON??

  78. Schön geritzelt
    „Man kommt als verhinderter Held aus dem Schnee und fährt als Asche vor dem Altar der grossen Geschichte nach Hause.“
    Che bello! Aber das mit der Asche, Don, das ist doch irgendwoher geklaut, oder? Und btw: Was haben eigentlch diese komischen Cookies in der tiefsten Toscana zu suchen?

  79. Das Alter
    Schön geschrieben werter Don. Wie mir mal ein befreundeter Amerikaner erklärte ist Älterwerden eben nichts für Weicheier, auch wenn seine Ausführungen von etwas mehr Flüchen durchsetzt waren.
    Lässt diese Passage: „um einen Brief mit einem Vertrag zwengs der weiteren Bloggerei abzuschicken“ etwa auf eine Fortsetzung nach Ihrem FAZ-Engagement hoffen?

    • Ja, es geht weiterm nur halt nicht hier. Ich bin zu stolz, um einfach aufzugeben. Ich will die Tränen im Gesicht der Feinde sehen.

    • "Tränen im Gesicht ..."
      Man kann dem Gegner auch lächelnd die Beißerchen zeigen.
      Bis zum April!
      M. A. Titz

    • Tränen im Gesicht der Feinde
      Ha,
      darauf einen Ceylon (mit Milch, wie sich’s gehört)

  80. Nun wird bald zugesperrt,
    …der Schlüssel umgedreht und gezogen. Wenn hier jemand „den Schlüssel umdrehen muß“, ist er pleite. Wenn er es freiwillig tut, gibt es einen gewählten Ortswechsel.

    Letztes Jahr schrieb ich, daß sich ein 80jähriger das Hahntennjoch zum Geburtstag schenkte, fit, wie er war.Torte gab’s am WE darauf.

    https://www.bergfex.de/sommer/bayern/touren/rennrad/16123,hahntennjoch/
    Ganz Fitte hier nehmen (müssen) noch den Gaichtpass und das Oberjoch mit, um wieder zurückzukommen.

    Meine Glaskugel sagt mir, daß Sie auch weiterhin bis ins hohe Alter fit sein werden, lieber Don.Sie deuteten mal an, daß das genetisch vorgegeben sei.

    Gerne habe ich hier mit am Kaffeetisch oder auf der Biergartenbank gesessen und virtuell nette Leute kennengelernt.Es war ein Vergnügen für mich. Jemand erinnert heute an Frau Simon.

    Für mich war das so.Nix mit speichern etc.Beim Weiberkränzchen wird auch nix gespeichert, hoffe ich. Gesagt ist gesagt, ist draußen.Der Ton macht die Musik und jeder hat sein Hobby, um nicht Vogel sagen zu müssen.Sonst wär’s auch langweilig.

    Jetzt schau‘ ich mal, was kommt. Entweder lese ich nur – oder melde mich an, wenn’s sein muß.Noch geht es hier ja einige Tage weiter…

    • melden Sie sich an, bitte, boids sei muas, und schreiben Sie
      sonst verkommt die nächste Writers‘ Corner noch zur Inzestbude.

    • Ich würde mich sehr über Sie und Ihre Anmerkungen freuen.

    • CBE Philomena
      Wenn das kein Ritterschlag war, Philomena Commander oft the Blogger Empire

      Mögen Andere sich bei Malteser oder Johanniter abstrampeln um geadelt zu werden, wir lesen beim Don.

    • Danke, meine Herren.
      Ich werde rot und röter.

      Um mit dem Don zu sprechen: Ich werde tun, was ich noch tun kann.

      @ Herr Settembrini, weil ich Sie hier gerade antreffe. Mir kam der Gedanke, daß Sie mich wegen des Tätetäterä mißverstehen könnten, weil das ;) fehlte. Es handelt sich um einen Witz, den Sie höchstwahrscheinlich nicht kennen…

    • Hier Settembrini: Hatte sowas vermutet.

  81. Eine andere Welt
    Der schlimmste Job meines Lebens war Landarzt in eigner Praxis in einem dünn besiedelten Gebiet zu sein. Tag und Nacht erreichbar zu sein. Nie wirklich Freizeit zu haben bis aufs Wochenende von Samstagmittag bis Montagmorgen. Ich hatte 10 Dörfer zu versorgen. In Notdienstzeiten am Wochenende waren es 16. Drei niedergelassene Ärzte teilten sich den Notdienst. Das bedeutete jedes dritte Wochenende zusätzlich Notdienst. Man musste 14 Tage in einem Stück Tag und Nacht durcharbeiten.

    Im Winter war der Arbeitstag wegen der vielen Hausbesuche sehr lang. Er begann morgens um halb acht Uhr und endete nicht selten um Mitternacht. Wegen der vielen Dörfer fuhr ich im Jahr 30.000 km allein für Hausbesuche. Rechnen wir als Durchschnittsgeschwindigkeit 30km/h, so saß ich 1.000 Stunden am Steuer meines Autos, einem Saab Turbo 99 – für damalige Zeiten eine Rakete. 1.000 Stunden sind Zweidrittel der Jahresarbeitszeit eines normalen Angestellten.

    Mein Refugium war damals der Schießplatz einer Schießsportgruppe der BW. Da ist man völlig aus dem Alltag heraus. Nur konzentriert aufs Schießen, d.h. auf die Körperstellung, den Griff, das Zielen und das Abziehen. Es geht einzig darum, mit einer Großkaliberwaffe auf 25 m Entfernung möglichst in der Mitte einer Pappscheibe Löcher zu stanzen. Da gibt es keine Kranken und keine Toten mehr. Will man gut treffen, so muss man bei der Kurzwaffe im Moment der Schussabgabe entspannt sein und vom Schuss „überrascht“ werden.

    Schießen war wie Meditation. Ein wichtiger Ausgleich beim damaligen Job.

    Die Welt der Shooter ist eine andere als die normale. So wie die Welt jener Radfahrer, welche D.A. beschreibt. eine besondere ist.

    Die Mitglieder unseres Vereins waren Soldaten, Polizisten und – wie ich – engagierte Zivilisten. Wir waren wiederholt in GB. Denn unser Verein war befreundet mit Mitgliedern von britischen Vereinen, darunter viele SAS-Leute. Das war wiederum eine andere Welt. Die machten mit ihren Waffen nicht nur Löcher in Pappscheiben.

    Da gäbe es viel zu erzählen. Aber vermutlich gäbe es weit weniger interessierte Leser als beim Radfahren. Denn Radfahren ist zu einem Wochendrefugium für Millionen geworden, eine Alternative der Lebensgestaltung zum Alltag. In den Hochzeiten der bürgerlichen Gesellschaft waren dies geistige und künstlerische Betätigungen, heute ist es physical activity.

    • Man kann sich die Lebenswelt anderer oft nicht vorstellen.
      Danke das sie mir einen Einblick gewährt haben.

    • Schön,
      dass Sie den Schießsport hier loben.

      Ich empfinde das sehr ähnlich wie Sie. Hinzu kommen z.B. Beziehungen, die man über „das Netz“ nie hätte knüpfen können und das Staunen über die Qualität und Präzision technischer Geräte, die 118 Jahre alt sein können (Carl Gustaf) und unter heutigen Produkten ihresgleichen suchen.

    • Landarzt und Shooter
      Der Beitrag war von mir. Die Landarztzeit ist allerdings schon lange vorbei, das war in den 80-er Jahren

      GB hat sich seitdem völlig verändert. Selbst einem Commander der SAS, einem unserer Comrades in Shooting, hat man später durch ein restriktives Waffengesetz alle privaten Waffen weggenommen, darunter so edle Teile wie einen Korth-Revolver, eine SIG 210 usw.

      Der hat sein Leben „für die Königin“ riskiert und wurde dann so behandelt.

      Hat viel Frust gerade bei den SAS-Leuten hervorgerufen.

    • Schießsport
      @Hausschwein sagt 28. März 2018 um 13:53 Uhr
      Hinzu kommen z.B. Beziehungen, die man über „das Netz“ nie hätte knüpfen können und das Staunen über die Qualität und Präzision technischer Geräte, die 118 Jahre alt sein können (Carl Gustaf) und unter heutigen Produkten ihresgleichen suchen.

      Was Sie über Beziehungen geschrieben haben, kann ich bestätigen. Mit einer Ausnahme.

      Als ich später im Raum Frankfurt Mitglied in einem super Verein war, sprachen viele von „unserer Family“. Dort gab auch türkische Sportkameraden. Aber die trainierten zu anderen Zeiten und immer nur für sich. Die waren freundlich, aber bildeten eine „Parallelgesellschaft“.

      Würde ich in Stuttgart leben, so würde ich sicherlich Goodnight auf der Range treffen. Dort, wo die Freunde des „dynamischen Schießens“ trainieren.

      Zur Qualität und Präzision technischer Geräte kann man m. E. hinsichtlich Handfeuerwaffen sagen, dass die Technik vor 100 Jahren schon weitgehend ausgereift war. Siehe z.B. beim der Colt M 1911. Noch heute im Gebrauch und begehrt.

      D.A. hat berichtet, dass die Qualität der in USA produzierten Fahrräder stark nachgelassen hat.
      Bei den Waffen gilt dies auch, z.B. beim Colt Python, der von manchen als bester Serienrevolver ever angesehen wird. Er ist ein Beispiel für Qualitätsverlust nach ca. 1975.

    • ja, danke,
      man kann, auch wenn es vielleicht abgeschmackt klingt, die Lebensleistung erahnen.
      Wie auch bei Herrn Keller.
      ich empfinde ehrliche Hochachtung vor Leuten wie Ihnen.

      Morgen schau ich mal in den Schützenverein, aber ich befürchte, dass der Schießsport für Müßiggänger wie mich nicht das Richtige ist.

    • Hobby als Ausgleich
      ich kenne viele, die gehen zum singen und sagen, daß das aktive Singen körperliche Lust ist, die Gesellschaft mit anderen ihnen gut tut und sie nebenbei noch Einblicke in die vielseitige und gute Literatur sowie das Konzertleben bekommen. Körperlich anstrengend sind nur die Konzertvorbereitungen mit Bühnenaufbau etc.

      Viele sind selbständig oder haben anstrengende Berufe und genießen es a, daß sie geleitet werden und in der Gruppe was erarbeiten.

    • "I'm just a professional". I'm getting sick and tired of hearing that.
      @v. Glossar

      Nun ja, heute schießt man ja auch anders als vor 100 Jahren. Handfeuerwaffen müssen heute leicht sein, damit man sie am Mann tragen kann, sie müssen eine enorme Magazinkapazität mich sich rumschleppen, damit man ein langes Feuergefecht durchstehen kann ;-) und sie müssen eigentlich nur noch dem Verteidigungsschießen dienen, d.h. man ziel nicht mehr, sondern entleert schnellstmöglich das Magazin in die Richtung des Gegners.

      Folglich ist so ein Colt 1911 oder Python einfach zu schwer, mit 7 bzw. 6 Patronen nicht ausreichend munitioniert und bei dem Rückschlag auch für schnelle Schussabfolge nicht wirklich optimal. Nun, bei dem Kaliber reicht vielleicht schon ein Treffer, aber die FBI haben in den 80er Jahren die Erfahrung, …egal..

      Irgendwo hatte ich noch ein YouTube Video wo erklärt wird, das Zielen nicht sinnvoll ist. Ich suche mal… aber Don mag hier keine YouTube Video :-(

      BTW: Wer hier alles SAS im Bekanntenkreis hat…..

    • nachtrag
      @Goslar

      Habs gefunden, aber das YT hier nicht beliebt, einfach folgendes in Google eingeben:

      „Aiming is useless“

      Dann kommt schon direkt Rob Leathan Video.

    • Ganz anders als beim „Bergdoktor“
      @Nahuatl sagt 28. März 2018 um 16:29 Uhr
      man kann, auch wenn es vielleicht abgeschmackt klingt, die Lebensleistung erahnen.
      Wie auch bei Herrn Keller. ich empfinde ehrliche Hochachtung vor Leuten wie Ihnen.

      Danke! Aber für mich persönlich ist dies zuviel der Ehre.

      Anders als bei meinem Vorgänger, der tatsächlich bis zu seinem 67. Geburtstag diese Arbeit 36 Jahre lang machte, konnte ich diese Praxis nach einem halben Jahrzehnt verkaufen. Und habe danach das Angebot eines Studienfreundes angenommen, mit ihm eine Gemeinschaftspraxis im Raum Frankfurt zu bilden.

      Endlich konnte ich nachts ungestört durchschlafen. Und es gab ganz normale Arbeitszeiten. Der Bereitschafts- und Notdienst wurde von einer Notdienstzentrale übernommen. Die mussten wir zwar von unserem erwirtschafteten Honorar bezahlen und dies, obwohl wir als niedergelassene Ärzte unseren Bereitschaftsdienst nicht bezahlt bekommen. Kassenarztverträge sind Knebelverträge. Mit denen wird unbezahlte Arbeit erzwungen. Sittenwidrig? Nicht in Deutschland.

      Diese Landpraxis existierte fast 60 Jahre. Inzwischen ist sie verwaist. Nicht einmal geschenkt wollte die jemand übernehmen.

      Die Versorgungssituation hat sich für die Landbevölkerung gravierend verschlechtert. Der Hauptgrund ist, dass man nicht bereit ist, für die ambulante Versorgung mehr Geld auszugeben.

      Aber interessiert dies die Politik oder die Medien?

      Das meiste Geld aus der Gesetzlichen Krankenversicherung geht zur Pharmaindustrie und zu den privaten Krankenhäusern. Kein Wunder, sitzen doch Pharma- und Krankenhauslobbyisten als „Gesundheitsexperten“ in den Parteien und im Bundestag. Einen von denen hat man jetzt zum Gesundheitsminister gemacht.

      Die Bevölkerung wird durch Ärzte- und Krankenhausserien systematisch verarscht.
      Da simulieren Schauspieler eine nicht existente Realität. Kein Wunder, dass so viele Ärzte und Ärztinnen ins Ausland gehen. Denn überall ist die Arbeits- und Einkommenssituation in Westeuropa besser, selbst in GB und sogar in Griechenland.

      In Griechenland lässt die angeblich linke Regierung große Teile der Bevölkerung medizinisch unversorgt. Wer kein Geld hat, um für ärztliche Behandlung und für Medikamente zu bezahlen, der stirbt halt früher.

      Der Spätkapitalismus wird dem Frühkapitalismus immer ähnlicher.

    • @ v. Goslar
      Herrjeh, da wirds gerade interessant in Ihrer Geschichte, und dann kneifen Sie. Skurrile Geschichten von englischen Militaristen – was könnte denn unterhaltsamer sein ? Weben Sie halt eine Silberkanne ein, in Ihre Geschichte, dann wird auch der Don nicht gram werden.

      Im Übrigen: mein Bauchgefühl sagt mir, dass der Schießsport in diesem unserem Lande in Zukunft relativ stärkeren Zulauf haben wird als der Radsport.

      Wie ich darauf komme ? Ja, ich weiß es auch nicht genau – vermutlich ist es mein ständiger Hang zu schonungslosem Zynismus…

    • I fucked up my whole life because of the way you sing.
      @Bemaba

      Singen?

      Thema hier ist alter weißer MANN! Sie sind im falschen Thread!

    • Shooting
      @Goodnight sagt 28. März 2018 um 17:42 Uhr
      „Handfeuerwaffen müssen heute leicht sein, damit man sie am Mann tragen kann, sie müssen eine enorme Magazinkapazität mich sich rumschleppen, damit man ein langes Feuergefecht durchstehen kann ;-) und sie müssen eigentlich nur noch dem Verteidigungsschießen dienen, d.h. man ziel nicht mehr, sondern entleert schnellstmöglich das Magazin in die Richtung des Gegners.“

      Völlig klar. Das Training von Professionellen unterscheidet sich von demjenigen der Deutschen Schützenbundes. Die Profis schießen auf Scheiben, die bewaffnete Angreifer oder Geiselnehmer abbilden. Die Entfernung wird variiert. Man muss z.B. lernen, auf Nahdistanz höher anzuhalten, denn das Cerebellum ist das Ziel.

      Eine typische Polizeiübung enthält auch eine Kurzdistanz Deutschuss-Aufgabe.

      Bei einer Übung bei der Metropolitan Police musste man am Boden liegend schießen. Das war ungewohnt und ein großes Problem für Gleitsichtbrillenträger wie mich. Handwechsel gehörte dazu. Revolver mussten in DA geschossen werden. Normalerweise ist „The Met“ unbewaffnet.

      Natürlich nutzen die Profis entsprechende Arbeitsgeräte von Glock, SIG Sauer, HK etc. mit großer Magazinkapazität sowie nicht selten zudem als Backupwaffe noch einen kleinen Revolver.

      Trotzdem gibt es auch und gerade bei den Profis die Faszination für die besonderen Waffen. Glock etc. hat doch jeder. Was fasziniert sind edle Teile wie z.B. SIG 210. Damit schießt man gern, wie auch mit Colt 1911 oder Python. Oder mit Desert Eagle. Wenn es richtig rummst, ist das Musik in den Ohren eines Shooters. Ist ja just for fun.

      Ein richtiger Shooter verfügt über ein gewisses Sortiment, so wie der Don auch nicht nur ein Fahrrad besitzt.

      Präzisionstraining ist auch wichtig. Die Rekruten haben große Augen gemacht, als wir mit 9 Para Pistolen oder .357 Mag. Revolvern auf 100 m Entfernung Klappfallscheiben umlegten, die sie mit ihren Gewehren nicht trafen.

      Die Schweizer haben ihre Gründe, warum sie noch 50m Pistolenschießen ausführen.

      Für Profis gibt es einen interessanten Artikel „Survivability: Überlebensfaktoren in gefährlichen Situationen“ im Netz.

      Wir sind Sportschützen und keine Profis. Uns droht die größte Gefahr durch andere Sportschützen, welche unsachgemäß mit ihren Waffen umgehen oder Sicherheitsregeln nicht einhalten. Und Vorsicht bei Jägern! Da kann ich einige Stories erzählen.

    • aiming is useless
      @Goslar

      In der Realität sind 95% aller Schusswechseln (in Nicht-Krieggebieten) im Kurzdistanzbereich.

      Da siegt nicht der beste sondern immer nur der schnellste Schütze.

      Desert Eagle ist hingegen wie AMG im Hesslachtunnel: Show und Spass, aber nicht funktional.

      Ebenso 9mm Para auf 100 Meter….Kopfschütteln….obwohl hickok45 (YouTube) das ebenfalls betreibt…

      Die besten Pistolenschützen finden sie übrigens beim BKA Gruppe Personenschutz (bzw. Secret Service etc). Nicht bei SAS etc.

    • @goodnight
      danke für den Hinweis. So zwischen Schieß- und Treteisen wollte ich auf andere, sanftere Formen von Hobbies hinweisen. Und Sie glauben ja gar nicht, wie ein gestandener Männerchor(und wer bittschön singt in einem?) Frauenherzen rühren kann. Da müssen manche hart mit den Handfeuerwaffen trainieren, um derart ins Herz zu treffen, wie es die mit den Mundfeuerwaffen können.

    • Reality and Fantasy
      @Goodnight

      Ernsthaft zu behaupten, „aiming is useless“ – das ist einfach Nonsens.

      Sie leben in einer Fantasiewelt und merken es nicht.

      Beim Deutschuss wird für eine Situation trainiert, deren Eintritt höchst unwahrscheinlich ist. Weil Schusswaffengebrauch in Notwehrsituationen für normale Menschen ähnlich unwahrscheinlich ist wie ein Lottogewinn.

      Dies gilt sogar für einen normalen Polizisten.

      Die Realität ist:
      „Die Deformationsmunition habe eine bessere Mann-Stopp-Wirkung als die herkömmlichen Kugeln. … In Deutschland habe die Polizei gute Erfahrungen mit der Munition gemacht.
      Er [der Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren] rechne in Kürze mit der Einführung der Deformationsmunition in den Kantonen. Notter erinnerte im weiteren daran, dass Polizeibeamte in den letzten 15 Jahren etwa 20 Mal pro Jahr Schüsse abgegeben hätten. Das sei nicht einmal eine Schussabgabe pro Kanton und Jahr.“ (http://www.20min.ch – 25. Juni 2006)

      Nicht einmal eine Schussabgabe pro Kanton und Jahr – das ist die Realität. Und in der Schweiz besitzt der polizeiliche Schusswaffengebrauch eine erheblich niedrigere Schwelle als in der BRD.

      Goodnight, Sie sind ein Büromensch. Waffeneinsatz kennen Sie nur aus Romanen, Filmen und TV. Sie erinnern mich an einen Freund, einen Filialleiter einer Bank. Der schnitt alle Meldungen über Banküberfälle aus. Deponierte sogar seine Glock 17 in der Bank. Imaginierte Situationen von Banküberfällen und Geiselnahmen. Eingegriffen hätte er selbst aber nie, dazu war er viel zu ängstlich. Ansonsten hätte der sich auch keinen so langweiligen Job gewählt.

      „Aiming is useless“ gilt für Leute wie vom Secret Service, wo das Gebot von „Shoot to kill“ gilt. Da muss man ganz schnell sein und mitten drauf halten. Ohne Rücksicht auf Leben und ohne Verhältnismäßigkeit.

      Für polizeiliche Normalsituationen ist dies völlig falsch. Das sieht man z.B. beim Schusswaffeneinsatz der Polizei, wenn sie bei einem mit einem Messer oder Machete bewaffneten Angreifer „mitten drauf hält“ und Menschen in einer psychischen Ausnahmesituation töten, anstatt durch einen gezielten Schuss in die Schulter oder Oberschenkel kampfunfähig zu machen.

      Das können diese Polizisten aber nicht, weil ihre Schießtrainer Anhänger des dem „Aiming is useless“-Unsinns sind und den ganz schnellen Deutschuss fordern und trainieren. Dazu ein kritischer Beitrag:
      http://blaulichtmilieu.blogspot.ch/2009/01/der-unsgliche-deutschu.html

      Noch ein Wort zu den idealisierten Personenschützern.
      Den ganzen Tag vor- oder neben solchen Figuren wie Merkel, Nahles, Schulz etc. zu laufen. Und wie ein Kampfhund sich darauf trainieren zu lassen, sich in die Schussbahn zu werfen. Und wenn man dies überlebt, dann womöglich den Rest des Lebens im Rollstuhl zu sitzen?

      Sie haben offensichtlich keine Ahnung, wie langweilig so ein Job ist. X Stunden pro Tag vor der Tür oder im Autositzen.

      Für mich wäre dies der letzte Job.

      Ein intelligenter Shooter weiß, dass sein Hobby verknüpft ist mit Fetischismus und Fantasien und damit mit Irrationalität.

      Ein Schießkollege – von Beruf Frisör – war ein Waffennarr, Waffensammler (im Umfang von Dons Fahrrädern) und Meisterschütze. Er sagte immer: „Jeder Mensch hat seinen Vogel.“ und lachte danach.

    • @S&R
      Ihre Vermutung, dass im Schießsport […] in Zukunft mit relativ stärkerem Zulauf zu rechnen ist, könnte aus anderen als den möglicherweise von Ihnen erwogenen Gründen wahr sein.

      So sprachen z.B. gestern abend im Schützenverein zwei junge arabische Herren vor, die sich allerdings nicht für DSB-mäßiges Kleinkaliberschießen sondern nur für Großkaliber interessierten.

    • Liebes Hausschwein,
      Sie unterschätzen meinen Zynismus. Aufrüstung ist, wenn fortdauernd, nie nur einseitig…

    • There is no peace at the end of this.
      @Gast

      Nun, ich kenne zufälligerweise einen Ausbilder bei der Polizei in BW. Und der sagt, dass die schon seit Jahren nur noch Deutschuss trainieren.

      Seltsam.

      Das mit in die Schulter und ins Bein und so, das ist Hollywoodromantik.
      Das ist so weit von der Realität entfernt wie nur möglich. Was soll das bringen, jemanden in die Schulter zu schießen? Was ist „Schulter“? wo muss ich da treffen um die gewünschte Wirkung (lässt sofort Waffe fallen) zu erwirken? Welchen Muskel? Weiß dass ein Polizist? Und kann der auf 10 Meter eine Stelle mit ca. 5 cm Durchmesser treffen? In einer Stresssituation mit einem beweglichen Ziel? Ebenso die Frage: Stopp ein Schuss ins Bein einen Angreifer? Und wo muss ich da treffen…und wie will ich ins Bein treffen wenn der auf mich zuläuft? Wenn einer aus 7 Meter Entfernung mit einem Messer auf sie zuläuft haben sie eine Sekunde um den zu stoppen. Das ist die Realität. Viel Glück beim Zielen auf die Beine…hatte ich hier schon mal erzählt.

      Einfach mal nachdenken, dann löst sich Ihre „Realität“ auf, und zwar sehr schnell.

      Es gibt noch ältere Jahrgänge bei der Polizei, die haben das anders gelernt, aber das waren noch die Zeiten als die deutsche Polizei in München 72 und Gladbeck 88 etc. die Realität kennen lernen musste.

      Whatever, wünsche noch viel Erfolg als „intelligenter Shooter“.

    • Lieber Goodnight,
      vielleicht könnten Sie Ihren Schiess-Ausbilder an Renate K. in B. vermitteln, die hat da noch Aufklärungsbedarf und viele „Fragen !“

    • Argumentresistent?
      @Goodnight sagt: 29. März 2018 um 11:40 Uhr
      „Das mit in die Schulter und ins Bein und so, das ist Hollywoodromantik.
      Das ist so weit von der Realität entfernt wie nur möglich. Was soll das bringen, jemanden in die Schulter zu schießen? Was ist „Schulter“? wo muss ich da treffen um die gewünschte Wirkung (lässt sofort Waffe fallen) zu erwirken? Welchen Muskel? Weiß dass ein Polizist? Und kann der auf 10 Meter eine Stelle mit ca. 5 cm Durchmesser treffen? In einer Stresssituation mit einem beweglichen Ziel? Ebenso die Frage: Stopp ein Schuss ins Bein einen Angreifer? Und wo muss ich da treffen…und wie will ich ins Bein treffen wenn der auf mich zuläuft?“

      Schulter mit 5 cm Durchmesser?

      Normalerweise wird damit eine obere Thoraxseite bezeichnet.

      Mit „Bein“ ist nicht Wade gemeint. Sondern man schießt auf den Oberschenkel.

      Geht, wenn man es kann.

      ht tps://www.bild.de/news/inland/polizei/wie-duerfen-sich-polizisten-im-einsatz-wehren-36285776.bild.html

      Ein Hauptproblem ist die fehlende Antizipation von Gefahrensituationen und die mangelhafte Eigensicherung.

      Wie kann man z.B. zu einem mit Messer bewaffneten Irren in den Brunnen steigen?

      Was war mit der Absicherung durch Kollegen? Die hätten den Mann doch im Visier haben müssen und ohne Todesschuss unschädlich machen können.
      w ww.bild.de/news/inland/messer/messer-mann-erschossen-war-das-noetig-31040672.bild.html

    • "Ziehen und schießen muss eins sein ..." (Cole Thornton, El Dorado)
      Bei einem Schußwechsel gewinnt nicht der, der schneller zieht, sondern der, der schneller trifft. Und zwar den Oberkörper seines Gegners. Das hat schlicht mit der so genannten Mannstopp-Wirkung zu tun, die sich nur entfalten kann, wenn ein möglichst großer Bereich des Körpers getroffen wird – und das ist nun einmal der Torso. Die (Polizei-)Kugel soll ja nicht durchschlagen und/oder verletzen – da unterscheidet sie sich maßgeblich von Militär-Munition -, sondern einen Angreifer schnellstmöglich ausschalten. Und das funktioniert über die Schockwirkung, die das Nervensystem augenblicklich lahmlegt.

      Dieses ganze Gerede von „ins Bein schießen“ ist einfach nur dämlich, und wenn ich anderswo lesen muss, dass sogar ein Ausbilder der Polizei seine Schüler anregt, „möglichst“ auf die Extremitäten zu zielen, dann bekomme ich echt einen Hals. In einer lebensbedrohlichen Situation zieht man die Waffe, nimmt den Weaver-Stance ein und gibt einen möglichst akkuraten Schuss ab; gefolgt von einem zweiten schnellen, aber ebenfalls gezielten Schuss als Rückversicherung (double tap). Das sollte jeder Polizist so lange trainieren, bis er es im Schlaf kann. Aber halt nicht nur. Ist wie beim Fußball-Training, da lernt man ja auch nicht nur Elfmeter. Gezieltes Schießen mit gezogener Waffe ist genauso wichtig und richtig.

      Das sind alles Verteidigungstechniken, die sich über Jahrzehnte entwickelt haben. Schon der gute alte Wild Bild Hickok hat sich darüber ausgelassen. Auch über die Wahl des richigen Kalibers. So ist die 9mm Para für den Polizeieinsatz eher suboptimal geeignet. Und trotzdem haben wir hier in Deutschland jahrelang diskutiert, ob so ein großes Kaliber – im Vergleich zur damals gängigen 7.65 – nicht viel zu brutal sei. Damals hat auch keiner kapiert, dass die Kugeln keine Löcher stanzen, sondern den Angreifer durch Schock ausschalten sollen. In den USA geht man deshalb zunehmend zum Kaliber .40 S&W über, das wohl einen annehmbaren Kompromiss darstellt und ggü 9mm gut 40% mehr Energie entwickelt.

    • Da können Sie nicht in den Zeh schießen
      @Goslar

      Yep, natürlich, so wird’s sein. Im Klub der Sniper und smarten Schützen.

      Schulter ist Thorax…aha. Äh, dann hat man aber schon etwas Lunge mit drin, das könnte tödlich enden, wo wir doch als Gutmenschen nur auf die Schulter zieen :-)

      Ein Schuss, ein Treffer, direkt in den Oberschenkel auf 100 Meter, Gegner fällt sofort um, lässt die Waffe fallen, Polizist ist Held…..Vorhang..

      Polizisten ins Stresssituationen treffen eigentlich nur einmal bei drei Schüssen. Die einzigen die bei jedem Schuss treffen, das sind die Active Shooter, d.h. die Amokläufer. Die sind nämlich nicht nervös.

      Deshalb lernen Sicherheitskräfte, dass man niemals nur einmal schießt, sondern immer zweimal.

      Natürlich nicht bei der deutschen Bild-Polizei und nicht in der Schweiz und bei der SAS bei Herrn Gosslar im Verein.

      Nur überall sonst auf der Welt.

      Obwohl, die amerikanischen Sicherheitskräfte schießen grundsätzlich das Magazin leer. Aus Erfahrung.

      Lustige deutschen Debatten wir hier gibts nur in Deutschland, siehe hier vor langer Zeit:

      ht tp://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40349361.html

    • facts of life
      @Thorsten K.

      Sie sind ja wenigstens schon mal ein bisschen Experte

      Alles richtig, nur mit der Man Stop-wirkung und dem Schock und so, dass ist schon alles widerlegt.

      Eine zeitlang galt das als die richtige Schule, aber dann stellte man fest, dass auch Großkaliber nicht automatisch stoppen.

      Das FBI ist daher wieder weg von Großkaliber (.44, .40 und .357) und zurück zu 9mm.

      Was man heute weiß:

      Direkt Stoppwirkung hat ein Treffer im Hirnstamm. Alles andere bedarf Entleeren des Magazins bis man die Stoppwirkung beobachten kann.

      That it is

    • Second Life-Helden
      Die Killermentalität, die hier zum Ausdruck kommt, lehne ich konsequent ab.

      Polizisten sind keine Killermaschinen wie militärische Spezialeinheiten.

      Auch vom Gesetz her muss ihr Waffengebrauch verhältnismäßig sein.

      Wenn ein psychisch kranker oder drogenintoxikierter Mensch zum Messer greift, dann sollte man diesen nicht töten, solange es dazu eine Alternative gibt.

      Menschen geraten manchmal in psychische Ausnahmesituationen.

      Wer einen solchen Menschen tötet, muss selbst bis zum Lebensende damit fertigwerden.

      Aber glücklicherweise sind unsere „Experten“ Büromenschen und sitzen im sicheren Warmen. Die gefährliche Arbeit überlassen sie anderen. Was sie nicht abhält, im Internet den Helden zu geben.

    • Deutschussdoubletten „mitten rein" ballern
      Wer propagiert „„Aiming is useless“ oder Ähnliches in YT-Videos?

      Das sind häufig Stars unter den Sportschützen, die den Schießsport als Profis ausüben und Werbung im Auftrag der Waffenindustrie machen.

      Da sind wir in der Fantasiewelt der Werbung mit Waffen- und Warenfetischismus. Wo es darum geht, Bedrohungsszenarios zu simulieren. Um an ängstliche Menschen immer mehr Waffen zu verkaufen. So auch Pistolen, die heute die halbe Magazinkapazität einer Maschinenpistole aufweisen.

      In fantasierten Notwehrsituationen kann man sich als tollen Shooter imaginieren und Deutschussdoubletten „mitten rein“ ballern – auf Pappscheiben.

      Hat etwas Pubertäres an sich.

      Dazu fällt mir „My Baby Baby Balla Balla“ ein.
      v=I0884U0CD2Y

    • Nothing wrong with shooting as long as the right people get shot!
      @Gosslar

      Äh, sorry, dass bei Messerangreifern nicht vorher ein Drogentest durchgeführt wird, und dass man stattdessen die Eigensicherung der Beamten und den Schutz anderer an erster Stelle stellt.

      Böse, böse Welt aber auch.

  82. "Harry Charles" 28. März 2018 um 09:40 Uhr
    „Wenn es aber etwas gibt was man den alten weißen Männern vorwerfen muss dann, dass sie eben jene Strukturen erst geschaffen haben, die sich jetzt gegen sie selbst richten und diese intellektuelle Autoimmunerkrankung hervorgebracht haben.“

    Stimmt, aber …Es waren zunächst nur einige, wir haben sie belächelt. Wir wussten nicht wie ansteckend der Blödsinn ist. Eher hätten wir erwartet, dass sich unsere vormals gut in klassischer Logik ausgebildeten Altersgenossen bei derartigem Unfug vor Lachen schütteln würden. Nachdem wir den Marxismus hinter uns gebracht hatten, waren wir sicher, wir wären immun gegen derartige Bewusstseinsgifte. Dass sich der Marxismus aber bereits mit dem Feminismus zu einer neuen potenten Droge verbunden hatte, war uns noch nicht so klar. Weil doch die Konsequenzen solchen „Denkens“ auf der Hand liegen… dachten wir …
    Ausführlich hat sich nunmehr auch ein Evolutionsbiologe mit Genderismus befasst.

    Ulrich Kutschera, Das Gender-Paradoxon.

    Habs noch nicht gelesen, allerdings eine Besprechung des Buches hier gefunden (link unscharf):
    h ttps://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-gender-paradoxon/1414502

    Kutschera hält der Rezension zu Folge Gender Mainstreaming (GM) für „irrationale Ideologie“ und „pseudowissenschaftliches Hirngespinst ohne faktische Grundlage“.

    wichtigste Kritik des Rezensenten:

    „Der Band fällt aber auch durch verschiedene Unzulänglichkeiten auf. So enthält er zahlreiche überflüssige Passagen. Hätte der Autor sie gestrichen, hätte er Platz gewonnen, um zu analysieren, wieso GM-Befürworter politisch so erfolgreich sein können. Die Erfolge der Gender Studies sind jedenfalls erstaunlich: Ihre Vertreter besetzen an deutschen Universitäten rund 200 Stellen, in Baden-Württemberg hätten sie es beinahe geschafft, ihre Sexualagenda in die Schulen zu tragen.“

    Dieser „Mangel“ des Buches ist sicher recht einfach zu beheben … dürfte den Beheber aber höchstwahrscheinlich einem gerüttelt Mass an akademischen Gefahren aussetzen … die GM-Guerilla hat mittlerweile gelernt die „Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis“ als bürokratische Waffe einzusetzen … ein guter Polizist findet halt immer etwas …

    Dem leidig Geschichtskundigen drängt sich im Hinblick auf die Stigmatisierung als „alte weisse Männer“ eine ungute Parallele auf. Maleus maleficarum (Hexenhammer) wurde 1486 veröffentlicht und hat erst über die Verbreitung an verschiedenen Universitäten (insbesondere Ingolstadt) in der ersten Hälfte des 17. Jhdts zu ausgedehnteren „anti-hexistischen Aktionen“ geführt.

    Man sollte man den GM Blödsinn umgehend abstellen … etwa wie in Norwegen die Mittel kürzen …

    • Adorno wäre mit einem Metoo.vorwurf längst ins Schweigen geputscht worden.

    • ... man hätte das subtiler gemacht ...
      … wie neulich bei Gomringer (wird auf welt berichtet): Der alte Mann erläutert stolz die lyrische Raffinesse seines Gedichts… Die Gendertante kontert cool und unter innerer Anrufung der Erzheiligen Judith, dass darin ein Frauenbild gepflegt werde, das nach den wissenschaftlichen Maßstäben der Rassenkun.., äh Genderwissenschaft, als problematisch anzusehen und „überwunden“ ist… Der Neandertaler ist erledigt, kann nach Hause gehen und seine Existenz gerne beenden. Der Fortschritt rast fröhlich weiter…Die Gendertante lächelt.

    • Guugeln Sie mal
      Suizid nach #MeToo-Anschuldigung löst Debatte aus

    • Irgendwann sterben sie noch an Magen-Ca, die unbewunderten Mimosen
      Sie meinen wohl das:

      «Auf Frauenebene» empfinde sie selbst es als schönes Gedicht, sagte die Studentenvertreterin. Unausgesprochen schwinge aber die Haltung mit, dass der Bewunderer Subjekt, die Frau aber Objekt sei. «Da hat sich bei mir sofort der Magen zusammengezogen.» Welt.de

      Was ist mit Frauen los, dass sie nicht mehr bewundert werden wollen wie flores?
      Und dürfen andererseits Frauen keine Männer mehr bewundern?

      Was ist das doch krank.

      Wir haben da einen alten Film, der rasant beginnt: Notorious von Hitchcock. Er bewundert sie, sie bewundert ihn. Verhohlen. In einem Cabrio entfaltet sich das. Der Zuschauer bewundert beide zusammen, und sieht sich nach diesem fulminanten Bewunderungsstart den ganzen Film an. Er rettet sie. Was man bewundert und dann liebt, rettet man.Er müsste sie nicht retten, denn sie sind Spione. Berufsrisiko. Was wäre der Film dann langweilig und trostlos.

      So rast er die Avenidas entlang, ignoriert die Flores in diesem Fall und rettet die Mujer.

      Die mit dem Magenweh, die nicht bewundert werden will, muss sich in Zukunft selbst retten.

    • ... die will schon ...
      … bewundert werden und am besten von irgendeinem halbwilden edlen MigriHi …, weil sie so toll sei … und so ein Rassenkund.., äh Femi-Genderkram fast so viel checkerkapazität verleiht wie ein Thethan-Aufbaukurs von Scientology, nur der heilige Koran steht noch höher und Gesamtausgabe von J. Butler …

    • Paul Ingendaay gestern in der FAZ findet, es soll jetzt ein Schlusstrich unter die Gomringer-
      -Affäre gezogen gezogen werden, und im übrigen seien die jungen Leute heute halt empfindlicher und anders eingestellt, und das habe doch auch sein Gutes.

      Deren Arguemente besagten aber, das man sich seitens dieser Berliner Studentenschaft dagegen verwahrt, dass Frauen bewundert werden, weil solche Bewunderung von Frauen durch Männer, offen ausgesprochen – : Leid (!) verursache.

      Dass Ingendaay dies jetzt als ok durchwinkt, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Empfindung über das Argument gestillt wird. Das aber ist, mit einem Wort Ernst Blochs, keine Aufklärung, sondern Aufkläricht.

      Eine pädagogische Einrichtung mit dem Ziel der Erwachsenenbildung schleift damit ihre eigenen Grundlagen. Und die FAZ ist mittenmag dabei, um die zeitgeistigen Leserinnen zu halten.

      Wenn man so sehr auf Gefühle setzt, wie es hier getan wird, sorgt man freilich für die Austreibung des kritischen Geistes aus der öffentlichen Auseinandersetzung. Das aber heißt: Sowohl die Hochschule als auch die FAZ unterminieren ihr eigenes Fundament.

      (Was ist daran eigentlich so schwer zu verstehen?)

    • @ DA: No - Adorno. Ich warte, ob was kommt. Piwitts "Rothschilds" über u. a. "Tivoli Kunst"
      sind einerseits diskret, aber andererseits ziemlich deutlich. Es finden sich auch sonst Hinweise. Die barbusigen Vorlesungsbesuche ausgerechnet bei Adorno kamen nicht von Ungefähr.
      Aber deutlicher als Piwitt und Henscheid ist keine(r) geworden, soviel ich weiß. Wäre ein Thema für Füller, eigentlich. Wo steckt der überhaupt?

    • Ich sage das nur, weil Genderistinnen Adorno heute vorzeigen.

  83. Alte weiße Männer
    Wo ist denn eigentlich der Moser, Otto abgeblieben?
    Herr Moser, Sie werden doch nicht vom Fleisch gefallen sein?

  84. Ach, ich wollte doch noch sagen,..
    …daß ich die Olivenzweige im Korb des alten Herrn bemerkenswert finde. Ob sie eine Heilwirkung haben?

    • .
      Wird am oder für den Palmsonntag gewesen sein…

    • Exakt, die hiesigen Olivenzweige wurden gerade auf dem Marktplatz geweiht.

    • Ich fantasiere mal rum
      Mit dem Rad fahren entlastet die Gelenke wenn man
      es richtig macht.
      Die Bewegung sorgt für eine bessere Versorgung
      der Gelenke mit Nährstoffen.

      Die Alternative wäre es sich bei der SPD einen
      Langzeitarbeitslosen zu bestellen
      der die Beine des Alten passiv durchbewegt.

      Menschen mit einem Mindestmaß an Freiheitsdrang
      bewegen sich lieber selbst. Unter Einsamkeit leidet
      der Alte wahrscheinlich auch nicht.
      Die wäre ggf ein Grund sich eine Langzeitarbeitslose
      von der SPD zu bestellen die ihm Dons Blog vorliest.

    • Sie sind gesegnet.

    • Ah, ähnlich unserer Palmboschen also.
      Es ist halt überall etwas anders.Hier ist es dreierlei Grün mit Weidekätzchen, alles an einem kleinen Stab.

    • Gruenzeug
      Hier ist’s irgendeine Zypressenart – Palmwedel passen halt nicht hinter’s Wandkreuz, und Buchsbaum ist eher selten.

      Frage mich gerade was fuer ein Artefakt denn im Kult des am 1.4. wiederauferstandenen Don-Blogs zum Einsatz kaeme… Notebook, Mobiltelefon, Tablet?

      (Halte es persoenlich eher noch fuer einen Aprilscherz mit Ansage …)

  85. Joyeuses Pâques
    1 – Schöner Text – Merci!

    2 – „Heute bin ich dann zuerst zur Post, um einen Brief mit einem Vertrag zwengs der weiteren Bloggerei abzuschicken.“ – Höchst erfreulich!

  86. Anschlagschraube richtig eingestellt?
    Wenn die Anschlagschrauben für die Endpositionen am hinteren Umwerfer richtig eingestellt sind, kann man eigentlich die Kette nicht über das Kettenritzel hinaus in Richtung Speichen ziehen.
    Was ist da passiert?

    • Drfei fiese Schlaglöcher beim Schalten in der Dämmerung übersehen, bei kleinem Kettenblatt vorne. Man kann nicht überschalten, aber das Gewobbel….

    • Eine schlagende Kette, das ist bitter.
      Don, mein Mitgefühl haben Sie.
      Aber Sie haben aus dem Pech ja noch einen famosen Artikel gemacht, war also nicht umsonst.

  87. mit dem Krückstock auf dem Dreiesel
    ein herrlich aufmunterndes Foto, vielen Dank dafür lieber Don und recht frohe Ostern Ihnen und allen, die auch schon wissen, dass sich die Sünden der Jugend … aber lassen wir das … ;-)

  88. 3fach ist ok!
    Habe selbst zweifach am Renner, wenngleich mit Pizzateller (32) hinten, vorne 36 oder ggf. 33, dann geht das schon. Habe aber nie die Dreifachkritiker der „Designpolizisten“, wie ich sie nenne, verstanden, die daraus eine Grundsatzfrage von geht oder geht nicht machen wollen. Doch davon wird sich der Don, der hinreichende heitere Gemütsruhe nachgewiesen hat, nicht beeindrucken lassen, und das ist auch gut so :-)
    Retweet von Kachelmann, der demnächst einen Blog beim Tagi startet – dezenter Hinweis oder elegante Nebenkerze? Es bleibt spannend…

  89. Es mag ja etwas dauern, aber ich hoffe doch, noch zu erleben,...
    dass man sich die Kultur der alten weißen Männer dringend zurückwünschen wird – nämlich dann, wenn die Kultur der nicht ganz so alten und nicht ganz so weißen Männer erst mal ordentlich Fuß gefasst haben wird (was erst in Ansätzen der Fall ist).

    Vorerst lehne ich mich kommod in meiner Rautenklause zurück und genieße (wofür es freilich doch ein bißchen Zynismus braucht), den hilflosen Umgang der hiesigen Welterklärer mit ungewohnten Erscheinungen, zu deren Bewältigung ihnen (in gewohnt bundesrepublikanischer Manier) außer dem Einsatz von mehr Geld und mehr pädagogischen Anstrengungen nichts einfällt:

    „Nach der Messerattacke auf eine 24-Jährige in Burgwedel fordert der Niedersächsische Richterbund mehr Integrationsangebote für junge Flüchtlinge.

    Die Justiz könne nur eingreifen, wenn es bereits zu Verbrechen gekommen sei, sagte der NRB-Vorsitzende Frank Bornemann der „Neuen Presse“ in Hannover. „Jetzt müssen andere handeln, um Straftaten vorzubeugen.“

    Es müsse mehr Anstrengungen für die Integration von jugendlichen Flüchtlingen geben. Dies sei notwendig, bis alle Flüchtlinge verinnerlicht hätten, dass man in Deutschland zum Beispiel nicht mit dem Messer aufeinander losgeht. „Wir müssen da ehrlich bleiben, es dauert seine Zeit, bis die Normen einer neuen Gesellschaft verinnerlicht sind“, sagte Bornemann der Zeitung.“

    Tja, so agiert eine Gesellschaft, die sich jeglichen Selbsterhaltungstrieb erfolgreich abtrainiert hat.

    Ich freue mich derweil auf den ersten und (zum Ärger der Denunzianten) hoffentlich möglichst reichweitenstarken Beitrag des Don im neuen Medium und werde diese Gelegenheit im Urlaubsdomizil mit einem extradick abgeschnittenen Pecorinoranken und einer extrasaftigen Flasche Cannonau feiern. Hoffentlich gibt’s ja extra viele aktuelle Beiträge aus Italien:
    Während der Bundesbürger ferngelenkt und hypnotisiert nach Osten gen Putin starrt, ist im Süden kräftig die Maische in Gärung und brütet kommende Dinge aus, zumindest, wenn’s nach Roberto Orsi geht (Dank „Wrath of Gnon“ für den Link):

    „The result of the Italian election and the dynamics leading to it fall squarely in the context of a change common to all European and Western politics. After the end of the Cold War and with the onset of a unipolar, globalised international landscape, a new Euro-Atlantic political and intellectual elite has emerged. This elite is internationalised,…

    http://blogs.lse.ac.uk/europpblog/2018/03/09/italys-election-the-path-to-political-radicalisation/

    • Bitte keine longquotes.

    • Integationsbemühungen anstrengen
      Bornemanns Aussage habe ich vor ein paar Tagen sehr ironisch zuhause gesagt. Das ist nur noch zum Kopfschütteln.

      Ich bin für Eurythmiekursen in den Unterkünften, und eine neue Diskussionskultur, die den Unterschied von Beziehungsebene und -Sachebene klarstellt. Dazu müssen wir aber erst arabisch lernen, vielleicht auch konvertieren. Wir schaffen das!

      P.S. Mein Verständnispool ist sowas von leer! (das betrifft die aktuellen Themen gleichermaßen)

    • Pecorino und Cannonau
      Fehlt da nicht noch eine wichtige Zutat, wenn man schon im Urlaubsdomizil ist?

      Pan e casu binu arasu

      Bin auch gespannt auf die Auswirkungen des 4. Märzes im Stiefelland. Es ist schon auffällig, wie wenig wir über die Vorgänge und Machtspielchen dort in der ÖR-Medienlandschaft und Lückenpresse erfahren. Und dabei steht für den EU-Moloch einiges auf dem Spiel.

  90. Zweiter Versuch
    @ „Harry Charles“ 28. März 2018 um 09:40 Uhr

    „Wenn es aber etwas gibt was man den alten weißen Männern vorwerfen muss dann, dass sie eben jene Strukturen erst geschaffen haben, die sich jetzt gegen sie selbst richten und diese intellektuelle Autoimmunerkrankung hervorgebracht haben.“

    Stimmt, aber …Es waren zunächst nur einige, wir haben sie belächelt. Wir wussten nicht wie ansteckend der Blödsinn ist. Eher hätten wir erwartet, dass sich unsere vormals gut in klassischer Logik ausgebildeten Altersgenossen bei derartigem Unfug vor Lachen schütteln würden. Nachdem wir den Marxismus hinter uns gebracht hatten, waren wir sicher, wir wären immun gegen derartige Bewusstseinsgifte. Dass sich der Marxismus aber bereits mit dem Feminismus zu einer neuen potenten Droge verbunden hatte, war uns noch nicht so klar. Weil doch die Konsequenzen solchen „Denkens“ auf der Hand liegen… dachten wir …
    Ausführlich hat sich nunmehr auch ein Evolutionsbiologe mit Genderismus befasst.

    Ulrich Kutschera, Das Gender-Paradoxon.

    Habs noch nicht gelesen, allerdings eine Besprechung des Buches hier gefunden (link unscharf):
    h ttps://www.spektrum.de/rezension/buchkritik-zu-das-gender-paradoxon/1414502

    Kutschera hält der Rezension zu Folge Gender Mainstreaming (GM) für „irrationale Ideologie“ und „pseudowissenschaftliches Hirngespinst ohne faktische Grundlage“.

    wichtigste Kritik des Rezensenten:

    „Der Band fällt aber auch durch verschiedene Unzulänglichkeiten auf. So enthält er zahlreiche überflüssige Passagen. Hätte der Autor sie gestrichen, hätte er Platz gewonnen, um zu analysieren, wieso GM-Befürworter politisch so erfolgreich sein können. Die Erfolge der Gender Studies sind jedenfalls erstaunlich: Ihre Vertreter besetzen an deutschen Universitäten rund 200 Stellen, in Baden-Württemberg hätten sie es beinahe geschafft, ihre Sexualagenda in die Schulen zu tragen.“

    Dieser „Mangel“ des Buches ist sicher recht einfach zu beheben … dürfte den Beheber aber höchstwahrscheinlich einem gerüttelt Mass an akademischen Gefahren aussetzen … die GM-Guerilla hat mittlerweile gelernt die „Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis“ als bürokratische Waffe einzusetzen … ein guter Polizist findet halt immer etwas …

    Dem leidig Geschichtskundigen drängt sich im Hinblick auf die Stigmatisierung der „alten weissen Männer“ eine ungute Parallele auf. Maleus maleficarum (Hexenhammer) wurde 1486 veröffentlicht und hat erst über die Verbreitung an verschiedenen Universitäten (insbesondere Ingolstadt) in der ersten Hälfte des 17. Jhdts zu ausgedehnteren „anti-hexistischen Aktionen“ geführt. Linksorientierte haben vor nicht allzu langer zeit die historsch als Hexen verfolgten „alte weise Frauen“ genannt ..

    Man sollte den GM Blödsinn umgehend abstellen … etwa wie in Norwegen die Mittel kürzen …

  91. Abgang und Auferstehung
    Verehrter Don, immer wieder herzlichen Dank für Ihre interessanten Texte. Schön, dass Sie weitermachen. Bin mal gespannt, wie es weitergeht und wo Sie wieder auftauchen inkl. der Kommentatorenscharr.
    Ohne Sie wär’s wirklich äußerst fad. Grüße vom Schliersee – m. lauterbach

  92. Titel eingeben
    …Heute bin ich dann zuerst zur Post, um einen Brief mit einem Vertrag zwengs der weiteren Bloggerei abzuschicken….

    welt.de vielleicht?
    Wird ja ein Platzerl frei ;-)

    Freundlichst gruessend aus Atlantic Canada

    Dan H. Schwab

  93. Täglich neu auszuhandeln ist
    unser Zusammenleben.
    .
    Unsere lieben Gäste haben das gut verstanden und verhandeln mit Umsicht:
    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article174975844/Streit-um-Maedchen-Junger-Mann-gesteht-toedliche-Faustschlaege-in-Disco.html

  94. Cicero??
    Text eingeben

  95. Zur Ehrenrettung
    Wenn es hier ein bisschen abschiedsmäßig-wehmütig zugeht, dann auch noch eine kleine Ehrenrettung: Don Alphonsos Dreifachkettenblatt ist nicht geschummelt. Wenn ich mich recht erinnere waren solche auch bei Profis (im Giro) in Gebrauch auch den ganz steilen Anstiegen, bevor die Kompaktgarniturren mit 50/34 in Mode kamen.

    mfG
    JohannB.

  96. Die FAZ wird Sie schmerzlich vermissen, Don ...
    … denn Sie schreiben besseres Deutsch als Ihre angehenden Exkollegen. Heute schreiben diese in
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-gedenkt-dem-bei-geiselnahme-getoeteten-polizisten-15516581.html

    „Frankreich hat dem verstorbenen Polizisten Arnaud Beltrame mit einer nationalen Gedenkfeier vor dem Invalidendom in Paris gedacht.“

    „Am Vormittag hielt auch Innenminister Gérard Collomb in seinem Ministerium eine Schweigeminute ab. Dabei waren auch französische Polizisten, um ihrem bei einem Terroranschlag getöteten Kollegen zu gedenken.“

    Ich staune Bauklötze über diese Skribenten. Das Verbum „gedenken“ verlangt halt den Genitiv, nicht den Dativ; daran hat auch keine Rechtschreibreform was geändert.

    Aber zu Wichtigerem: Haben Sie vielen Dank für Ihre gescheiten, erfrischenden Essays und Sottisen! Ich wünsche Ihnen einen gesegneten und klitzekurzen Ruhestand — und bis bald!

    • P.S. zum genannten FAZ-Artikel:
      Wie ich soeben sehe, wurde der Dativ in der Titelzeile mittlerweile zum Genitiv korrigiert.
      Die zwei peinlichen Dative im Text blieben allerdings stehen.

      Ich bin ja beileibe kein Beckmesser; aber ein Journalist oder Schlussredakteur (sofern noch nicht eingespart) sollte den altgedienten FAZ-Slogan „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ noch einigermaßen in den Ganglien und tippenden Fingern haben.

    • @Tomahawk : Grammatik ist eine Zier
      Doch es geht auch ohne ihr.

  97. beim Pendeln konditioniert?
    @Klaus Keller: Danke, Ihre AW war sicherlich gut gemeint.
    Ich will mich immmer kurz fassen und hab nicht geschrieben, dass ich eh noch radfahre. Um von A nach B zu kommen, weil ohne Auto, und die Öffis fahren nicht immer genau zur richtigen Zeit, hier am Land.
    Das mit dem Abzweigen liegt nun auch schon mehr als 20 Jahre zurück, und Haus-Garten-Kauf (abgewohntes Haus, 100 J alt, 920 m2 Grund, 53 T) vor ein paar Jahren bereitet genug Bewegung…
    Frei fühle ich mich beim Rückweg aus dem Gemüse – es ist ein langer Garten -, wenn am Abend so ziemlich alles getan ist.
    Aufm Radl: Meistens gehetzt.
    Alle guten Wünsche, zu Rad oder sonstwie!

    • Freies assoziieren nennt man das glaube ich
      Ich lese etwas und schreibe dazu was mir einfällt.
      In persönlichen Gesprächen tue ich das auch.

      Ich will den Leuten ja nicht erzählen was sie machen sollen.
      Ich stolpere*über etwas in einen Satz und den Rest kennen sie.
      (* eine Art Suchradar das auf etwas anderes reagiert als
      die Geräte bei anderen Leuten)

      Man kann an Beispielen aber ggf allgemeine Muster erkennen
      und sich mit ihnen allgemein auseinandersetzen.

      Ihnen auch alle guten Wünsche, zu Rad oder sonstwie.

      (Und ich weiche gerne vom Thema ab und springe
      vom Hölzchen aufs Stöckchen)

      PS
      Ich könnte auch sagen:
      Don ersetzt mir den Psychiater.

  98. Der größte Sieg
    ist halt der über den inneren Schweinehund. Dieser Kampf endet nie.

    Ansonsten war das wieder sehr kurzweilig zu lesen und ja, dem Alter sollte man durchaus Respekt zollen, wenn auch nicht immer. Meist kommt dieser Respekt ja erst im eigenen fortgeschrittenen Alter, daher sollte man der Jugend nicht verübeln, wenn es ihr zum Teil daran noch mangelt. Inwieweit es sich beim anderen Teil tatsächlich um Respekt oder doch nur um respektvolles Verhalten als Ergebnis der Erziehung handelt, wäre wohl auch zu hinterfragen.

    Wie immer waren Kommentare dabei, die meine Gesichtsmuskulatur positiv beeinflußt haben, ist ja auch ein durchaus wichtiges Training.

  99. Titel eingeben
    apropos alte Männer, bei Seehofer würde ich zwar nicht vermuten das sein Auswahl auf Kompetenz statt Quote beruht…aber was solls…die üblichen Pappenheimer die jetzt rumblöken sollten sich vielleicht mal fragen warum die Römisch-Katholische Kirche in ihrer 2000 Jährigen Weisheit keine Frauen in Ämter zulasst

    • Titel eingeben
      Da muss ich doch tatsächlich meine schlechte Meinung über die Kirche revidieren. Die waren und sind doch nicht ganz so doof …jedenfalls die kath.

    • Re-learning
      Das werden wir alles wieder lernen. Mike Pence zB ghet nie alleine mit fremden Frauen essen. Immer unter Zeugen. Viele Amtsträger lassen die Türen auf im ihren Büros wenn eine Frau drin ist. Oder achten darauf das eine dritte Person anwesend ist. Aus dem Grund stellen viele Arbeitgeber ungern Frauen ein. Weil es Probleme geben kann.
      Am Ende, wenn das ganze Modell zusammengebrochen, ist komt das Patriarchat wieder. Weil es anders einfach nicht geht.

    • and Madame are smiling very amused
      Es ist sicherlich so, dass die meisten Männer ein Problem mit Frauen haben, die gescheiter sind als sie. Da spreche ich aus eigener, Jahrzehnte langer Erfahrung. Über Herrn Seehofers Entscheidung musste ich grinsen. Auf Grund meiner Erfahrung liegt der Schluss nah, dass Herr Seehofer kein einzige Frau gefunden hat, die dümmer ist als er.

    • C'mon Madame oder Panthera tigris
      Der Löwe ist auch nur ein kleines Schurrkätzchen auf Mutters Schoß.
      Es benötigt nur eine kleine Bewegung des Montagepunktes und die Welt setzt sich anders zusammen, nicht war …

      And of the S_weet sweet soul
      Let’S be certa_I_n
      Of the deliberate MON_ologue
      As sure as if it will fall
      Across you
      Unto you
      Will most certainly leave the doing undone

    • Wishfull thinking of Frau Merkel
      Dr. Seltsam – Ob der Tiger ein Kätzchen auf Frau Merkels Schoss ist, mag Frau Merkel selbst entscheiden. Mit ihm zu reden hat sie sich bisher noch nicht getraut. Sie hat hier bei mir zu Hause (in den Niederlanden) wahrscheinlich mindestens einmal angerufen, aber nicht getraut nach mir zu fragen, sondern fragte stattdessen nach meinem Mann – fand ich sehr seltsam (*). Um mit mir zu reden, schickt sie andere vor, die sich aber auch nicht trauen – oder über Dinge reden, die Frau Merkel sehr unlieb sind.
      .
      Man hat mir mehrmals angedeutet, dass Frau Merkel gegenüber anderen behauptet, ich sei ein Schoßtier von ihr. Manche der anderen wissen es besser, aber lassen die deutsche Kanzlerin in ihrem Glauben, denn eine Frau mit sehr guten Noten zu sein, bedeutet noch lange nicht, in jedem Fall klüger als Männer zu sein.
      .
      (*) Selbstverständlich habe ich keinen Beweis, dass es wirklich Frau Merkel war, die hier anrief. Es gehört nicht viel Schauspielkunst dazu, ihre Stimme zu imitieren.

  100. Hausschwein 28. März 2018 um 15:39 Uhr  #MeToo: Politikerselbstmord in Wales
    https://www.telegraph.co.uk/news/2017/11/09/welsh-politician-took-life-had-previously-subjected-campaign/
    He was sacked as a cabinet secretary for communities…, following claims of inappropriate behaviour by at least three women.
    He was not given details of the claims against him, but it later emerged these included “unwanted attention, inappropriate touching or groping”
    …campaign of disinformation…
    Das Vergehen des Carl Sargeant kannte man also nicht. Aber wenn 3 Frauen sagen, dass er sich danebenbenommen hat, reicht das ja aktuell für einen Rauswurf durch den First Minister in Wales. Kafkaesk.

    Übrigens verweigern gemäss Radio France Internationale (gestern) einige männliche Südkoreaner aktuell Zusammenarbeit und Dienstreisen mit Kolleginnen, dies aus wohl aus Furcht vor Denunziation oder juristischen Folgen. Die Worte „Cette nouvelle discrimination contre les femmes“ brachte der Radiosprecher auf RFI mit besonderem Pathos zu Gehör…

    Ausserdem: Laut DLF heute ist der Grund für die geringe Anzahl an rein weiblich besetzten Rockgruppen gemäss einer britischen Studie endlich gefunden: zu wenig Frauenförderung. Musikerinnen gäbe es genug. Ob kommerziell erfolgreiche Männergruppen dies nur infolge einer grosszügigen staatlichen Anschubfinanzierung sind, blieb unerwähnt. Springt uns hilfsbereiten und schamvoll errötenden Steuerzahlern bei so eklatanter Geschlechterungerechtigkeit nicht vor lauter Schuldbewusstein die Kreditkarte aus der Tasche?

    • "nouvelle discrimination"
      Nun sind wir endlich auf der Zielgeraden für den Endspurt!
      Wenn man mit (gewissen) Frauen zusammenarbeitet, riskiert man eine Denunziation, wenn nicht, ist es Diskriminierung.
      Für den einen „Catch-22“ für die andere „win-win“!

  101. Nun suche ich
    Es stimmt, die FAZ ist schleichend etwas schlechter in der Qualität der Berichterstattung geworden. Meiner zarten Erinnerung nach, ging das mit der Farbe und Bild auf dem Titelblatt los. Frank Schirrmacher hat das Niveau noch eine Weile ziemlich hochhalten können, aber nach seinem Tod merkte man den Abschwung schon deutlich.

    Trotzdem ist meiner Meinung nach noch mit die beste der Tageszeitungen. Allerdings suche ich noch einen Ersatz für alte weisse Männer. Ich glaube, das wird schwierig. Die NZZ gelegentlich zu kaufen geht, aber da muß ich erstmal weit radeln in der großen Stadt.

  102. Ich habe mich nie gerne gequält…
    …aber wenn ich es getan habe, dann war es ein berauschendes, ein unglaubliches Glücksgefühl, und ich war stolz auf mich, weil ich meinen inneren Schweinehund überwunden habe.
    Alten Männer, und auch alte Frauen, ist es zu verdanken, dass wir dort stehen, wo wir heute sind. Wir leben in einem reichen Land, aber leider erhalten die Alten keine Wertschätzung, im Gegenteil, sie werden als Ewiggestrige diffamiert, aber den Reichtum den sie geschaffen haben, den nimmt man gerne, auch ohne Gegenleistung mit.
    Als junger Mensch macht man sich weniger Gedanken, ich halte das für normal, wer beschäftigt sich schon mit Dingen, die einmal sein könnten. Aber spätestens dann, wenn Kinder involviert sind und man ins Grübeln kommt, und wenn Enkelkinder da sind, dann hört das Grübeln gar nicht mehr auf.
    Im Alter ist man nicht unbedingt klüger, aber man hat Sensoren, und man fühlt, wenn etwas ganz schief läuft, man hört auf seine innere Stimme …
    Nun bin ich gar nicht so alt, aber ich habe gemerkt, dass ich jetzt aufmerksamer geworden bin, zwischen den lauten und leisen Tönen unterscheiden gelernt habe, und genau hinhöre, wenn mir jemand etwas zuflüstern möchte…

    • Kluger Kommentar, Klara
      Dazu fällt mir meine knorrige alte Oma ein (nicht nur der Don erinnert sich an eine kluge Vorfahrin):
      „Man soll das Alte nie wegschmeißen, bevor das Neue sich bewährt hat.“

      Heutzutag‘, von Energiewende bis Meinungsfreiheit und Immigration, gelten solche weisen Ratschläge halt nimmer. Herzliche Grüße!

    • @Tomahawk
      Why fix it if it aint broken.

      Das hätte man den ganzen Reformwütigen angefangen bei Schröder mal sagen sollen.

    • @Klara: dann entging Ihnen das Gefühl der inneren Reinigung und des tiefen Friedens,
      das z. B. diejenigen Teilnehmer des Inferno Halbmarathons (21km bis auf 2970 m ü. NN, 2200 Höhenmeter), die den Schilthorngipfel erreichen, oben erwartet. Man möchte sich dann immer wieder neu quälen.

      Übrigens, Naphta & Settembrini:
      3 der 5 Radtourtage zwischen Berlin und Traunstein verbrachte der Schreibende vor etlichen Jahren staunend auf gut gepflegten Radwegen in ausgedehnten, prächtigen bayrischen Landschaften. Danach ein genussvoller halber Tag nichtstuerischen Lotterlebens am Chiemsee unter weissblauem Himmel. Sehr empfehlenswert ist auch der Bodensee-Königssee-Radweg. Warum in die Ferne schweifen?

  103. Alte weisse Männer
    Lieber Don,

    vielen Dank für den bildlich schönen Bericht von der italienischen Heimatfront. Ich weile derzeit im Norden Portugals und geniese hier den anbrechenden Frühling. In Analogie zu Ihrem „Krückstockfahrer“ gibt es in Portugal ebenfalls noch sehr sehr viele alte weisse Männer.

    Hier sind sie aber kein Zündstoff sondern sozial geachtet und gehört.
    Einerseits weil die Menschen ebenfalls noch recht bodenständig sind und andererseits weil die Kultur alter weisser Männer hier noch nicht in die Bedeutungslosigkeit verdrängt wurde. Sie ist hier allgegenwärtig und im besten Sinne alternativlos.

    Es handelt sich um eine Art klassisch „Altes Europa“. Auch wenn das Rumsfeld damals nicht gemeint hat. Die Kultur Portugals ist geprägt von Niederlagen und Verlusten. Der Wegfall der Kolonien und der Verlust des Status als Weltmacht prägen eine einerseits traurige, andererseits aber auch fröhliche Kultur. Der Schmerz macht hier den Charakter.

    Im Rahmen der Reconquista wurde zusammen mit den Spaniern im Mittelalter der Islam von der iberischen Halbinsel vertrieben. Mann hat auch da jahrhundertealte Erfahrung und feiert diesen Vorgang noch heute. Da bekommt der durchschnittsdeutsche Linke sofort Hitzewallungen.

    Das spiegelt sich aber auch sonst bei den Menschen wieder. Man hat keine Berührungsängste mit Linken oder Rechten. Da stehen Vertreter der hiesigen kommunistischen Partei PCP, mit dem klassischen Hammer und Sichel Emblem vor Banderolen mit Karl Marx, im TV und niemand findet es seltsam. Konservative vertreten ihre Sicht und niemand wird dadurch diskreditiert.

    Meinungsvielfalt und Miteinander ist die Devise. Das Gesundheitswesen ist steuerfinanziert und ermöglicht jedermann eine gesundheitliche Grundsicherung. Das Autobahnmautsystem ist eines der modernsten weltweit und das Multibancosystem ist für seine Effizenz schon mehrfach ausgezeichnet worden.

    Toiletten sind sauber und kostenlos und jedermann ist freundlich und hilfsbereit. Kurzum ein Paradies der alten weissen Männer.

    Ich wünsche Ihnen eine erholsame Zeit in Italien und lassen Sie sich gutgehen!

    Viele Grüße
    dreas

    • Titel eingeben
      Portugal hat sehr niedrige Steuern wenn man sein Geld im Ausland verdient oder Rentner ist. Die locken ganz bewusst alte weisse Männer und deren Geld an.

    • Differenzierung
      dreas sagt:
      28. März 2018 um 20:52 Uhr
      Alte weisse Männer
      ‚Im Rahmen der Reconquista wurde zusammen mit den Spaniern im Mittelalter der Islam von der iberischen Halbinsel vertrieben. Mann hat auch da jahrhundertealte Erfahrung und feiert diesen Vorgang noch heute. Da bekommt der durchschnittsdeutsche Linke sofort Hitzewallungen. ‚

      Mein lieber Dreas,

      Wenn Sie nicht unterscheiden können, zwischen der islamischen Kultur, die die Mauern und die Araber damals auf Iberia aufgebaut haben und Islam jetzt, da möchte ich mit Ihnen nicht diskutieren. Es waren die goldenen Zeiten des Islams, die ich selbst als Islamkritikerin anerkannt habe, beim Besuch in Andalusien. Allein der Blick auf die Mezquita, die heutzutage eine katholische Kirche geworden ist, genügt. Es war eine echte Hochkultur, das müssen Sie fairnesshalber anerkennen, und auch wissen, dass was folgte war eine grauenvolle Inquisation …

    • @El.pe
      „Es war eine echte Hochkultur, das müssen Sie fairnesshalber anerkennen, und auch wissen, dass was folgte war eine grauenvolle Inquisation …“

      Das sind doch alles Klischees. Die goldene Zeit des Kalifats von Cordoba war auch nicht so glänzend, das Kalifat war geprägt von Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen (Araber, Berber, einheimische Konvertiten etc.) und ist am Ende ja auch an inneren Gegensätzen zerbrochen. Danach kamen die Almohaden und Almoraviden. Das waren Fanatiker aus der nordafrikanischen Wüste, die im Grunde auch nicht anders waren als heutige Fundies und Bücher verbrannt, Christen und Juden nach Norden vertrieben haben.
      Al-Andalus als Toleranzparadies ist zu weiten Teilen ein Mythos.

  104. Querschnitt durch die Bevölkerung - Update März 2018
    Das Problem mit den alten weißen Männern hat sich hierzulande wohl inzwischen sowieso schon erledigt, denn es gibt mittlerweile in der FAZ Online selbst schon ganz aktuelle Nachrichten (heute) zum neuen Bevölkerungsquerschnitt in D., am Beispiel Duisburg, in dem Artikel: „Duisburg: Polizei verhindert Straßenschlacht mit Macheten – über die Beteiligten:

    „Das ist ein Querschnitt der Bevölkerung von Duisburg. Manche haben nur einen deutschen Pass, andere haben einen Migrationshintergrund, andere sind staatenlos. Da ist alles dabei.““

    Also ein Querschnitt der Bevölkerung von Duisburg und das auch noch völlig ohne Herkunftsdeutsche? Wo wir doch auch schon immer so gerne mit Macheten aufeinander losgehen…

    ___________

    Ansonsten glaube ich verstanden haben, dass der Blog hier jetzt doch weiterläuft? Dann wäre mein Abschiedslob an Don Alphonso – das ich sonst sicher in der Weise nicht geschrieben hätte- völlig unnötig gewesen? Na gut – geschenkt, ich finde es trotzdem positiv, dass dieser Blog fortgesetzt wird. Wenn auch ein Fahrrad für mich nie etwas anderes sein wird wie ein umweltfreundliches und effizientes Fortbewegungsmittel.

  105. Deutschland,...
    angeführt vom „Riesenstaatsmann“ Maas, heldenhaft unterstützt von Vanuatu und Mauritius, auf dem Weg zur Weltmacht:

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83465876/tid_amp/aussenminister-in-den-usa-heiko-maas-laesst-trump-regierung-links-liegen.html?__twitter_impression=true

  106. Vorstellungskraft
    würde ich das nennen Klara. Die nimmt im Alter zu, weil die Datenbanken voll sind. Deswegen wird das Denken immer anstrengender und langsamer.

    Die Jugend ist gutgläubig und voller Phantasie.

  107. Habe die Wahl
    Die eine Welt ökologisch, sauber, die andere verdorben, rücksichtslos, machohörig, auf eigenen Vorteil bedacht“
    „Ich nehme dann die zweite“

  108. "Quäl dich, Du Sau"
    Im Grunde geht es doch ganz allgemein um die Überwindung des inneren Schweinehunds. Das ist aber auch eine Frage der Erziehung und des gesellschaftlichen Umfelds. Auch in Deutschland ist die individuelle Bereitschaft zur Anstrengung mit der Globalisierung rapide gesunken.

    Meine ersten Erinnerungen an „nicht Aufgeben“ habe ich als kleines Kind beim Karoffelausmachen auf dem Dorf meiner Oma. Eine lange Reihe vom Menschen arbeitet sich ein Feld entlang. Aus meiner kindlichen Perspektive endlose Felder. Wie oft wäre ich gern aufgestanden und gegangen. Ich hätte aber die Reihe verlassen. Ich hätte aufgegeben. Alles wurde aufgewogen durch das erhebende Gefühl, durchgehalten zu haben und mit glühendem Gesicht am Kartoffelfeuer zu sitzen und eine Kartoffel am langen Stock im Feuer zu garen.

    Daraus hat sich später für mich „anfangen und weitermachen“ entwickelt. Noch viel später habe ich erfahren, dass auch andere dieses Motto entwickelt haben: „Suscipere et finire“

    • Millet
      Das erinnert mich jetzt an den Film „Les glaneurs et la glaneuse/ Die Sammler und die Sammlerin“ von Agnès Varda, wo es ums Nachernten und mehr geht. Eine schöne Erinnerung, danke!

    • und immer noch so weit von Monrovia
      Danke Marius Keller.
      Das mit den Kartoffeln kenn ich auch. Aber auf den bereits abgeernteten Feldern.
      Für die `blede Henne`die von den Garbenbindern nicht gebundenen Halme sammeln, das Korn in ein um den Bauch gebundenes Büxle reindröseln,
      vorher und nachher sehr weit gehen, weil die Grossmutter nicht Fahrrad fahren konnte.
      Beim Schlachten blutets, beim Rupfen stinkts. Das Ergebnis: ein kulinarischer Traum.
      Und vehement behaupte ich: Brennabor hat immer die schönsten grossen Zahnräder mit den Pedalen dran, vorne am Fahrrad mein ich , gebaut.
      Ferner sollte unbedingt wieder über die altbekannte Aufstiegshilfe links am Hinterrad nachgedacht werden. Der Schwung mit dem rechten Bein gelingt ganz elegant.

      Beste Grüsse zu Ihnen

  109. Querschnitt durch die Bevölkerung
    Dem Querschnitt der Bevölkerung sollte auch
    die paranoide Symptomatik des Innenministers entsprechen.

    Die kühle, nüchterne Betrachtung will man nicht.
    Also wird Thomas de Maizière durch Horst Seehofer ersetzt.

    • eher ein Irrtum
      was Sie da schreiben. De Maziere als „nüchterne Betrachtung“ beschrieben, scheint mir die Existenz als Amöbe im Wirtsmedium/-kreatur nicht korrekt wieder zu geben. Bin gespant, ob Seehofers es ernst meint mit der Differenz zu Merkel. Da er im Frühjahr 2017 die Beschlusslage der CSU verlassen hat, die sagte, kein Wahlkampf mit der Dame aus der Uckermark, bin ich skeptisch, ob er nun die Linie durchhält. Wir schauen mal.

      Wie wäre es für Sie mit einer Betrachtung der Fakten, der Zahlen zu den muselmanischen (für Ängstliche: muslimischen) Verhaltensweisen ? Warum sagen die Sozen nun, die Integration verlange die Zulassung des „Familiennachzugs“? Da liegt an den Studien, die die Sozen im W.Brandt (und Ruth Brandt und Brigitte Seebacher) Haus haben, die besagen, daß von den „islamischen Zuwanderern“ zwei Drittel SPD wählen, wenn sie denn dürfen. Wenn man bei 20% (und in Bayern bald 12 % steht), will man halt Wähler, egal, was dem Land gut tut. Das verbrämt man dann mit Phrasen. Das verbrämt man dann mit Phrasen, doch wenn man sonst nix leistet, außer sich Empören und „irgendwas mit Medien“ machen, braucht man halt Wähler.

    • An Solon: bezogen auf den Text von Sabine Schönfeld um 20:59
      Es war der Mob.

      Wie der Mob vieles tut. Der Mob sucht sich eine beliebige Gruppe heraus die er an den Rad drängt und ausgrenzt oder bedroht. Friedliche Koexistenz ist ihm manchmal fremd.

      Wenn sie Solon, Herrn de Maizière eher mit einer Amöbe vergleichen gehören sie ggf einer Gruppe an der das auch passieren kann oder die andere ausgrenzt. Das ist ja nicht so selten. Das Problem ist eher ob man sich dabei noch an die Regeln hält.

      Ignaz Bubis hatte, wie in Schirrmachers Buch die Walser-Bubis-Debatte nachzulesen ist, bezogen auf den Mob in einem Ort in Ostdeutschland, auf den Unterschied, ob der Mob oder der Staat handelt mit gutem Grund aufmerksam gemacht.

      Es ist etwas anderes wenn die Bundesregierung Jerusalem als
      Hauptstadt Israels nicht anerkennt und damit seine Freunde
      ausgrenzt oder ob ein Vollidiot den Holocaust leugnet.

      Mich sorgt nicht der Mob, sondern Steinmeier wenn er zwar
      das Grab des Terroristenführers J. Arrafat 2017 besucht
      aber keinen Grab eines der Helden des 6-Tage-Krieges von 1967.

      Das ist 50 Jahre her und es gäbe den Staat nicht wenn Israel damals verloren hätte. Die Antisemitismusdebatten sind m.E. zT. verlogen.

      Zum geschehen oben: Die Polizei war wohl vor Ort und
      hat die Wirklichkeit beschrieben und sie zieht idR die richtigen
      Konsequenzen. Was kann ich dafür das es Politiker oft nicht tun.

      Bei de Maizière hatte ich eher den Eindruck das er besonnen handelt.
      Die Betrachtung des Wirklichen ist eine gute Basis dafür.

      z.B. Gehört der Islam zu Deutschland?
      Im WWI waren das deutsche Reich verbündeter des
      osmanischen Reiches. Die Bagdadbahn wurde z.T.von
      PH. Holzmann gebaut und zT von der Deutschen Bank finanziert.
      Deutsche Juden überlebten im WW2 in Ankara, aber auch
      Leute wie Ernst Reuter, der spätere Oberbürgermeister von Berlin.
      Es gab auch muslimische Einheiten in der SS. Man kann also
      nicht pauschalisieren.

      Straftaten sind zu verfolgen, das ist der Grundsatz,
      und nicht die Frage ob wir irgendwelchen Leuten vorschreiben
      das sie an etwas bestimmtes zu glauben hätten oder
      ob sie sich ein Tuch um den Kopf binden dürfen.

      Es gibt ohnehin keinen Zwang im Glauben,
      wer etwas anders meint versteht nicht
      wie ein Gehirn funktioniert.
      Das heißt nicht das Religion alles darf.

      Mir ist die Debatte zT einfach zu blöd.
      Und de Maizière wirkte auf mich nicht so
      als ob er sich im Dauerwahlkampf befände oder
      glaubte sich jeden Tag profilieren zu müssen.

      Im Außenministerium ergab sich ggf eine Besserung.
      Wir werden es erleben.

      Die Grünen wollten es ja haben. Dann wäre
      Herr Özdemir ggf Außenminister.

      Vielleicht doch alles in allem Glück im Unglück?

  110. Unterdessen in Frankreich
    Die Freundin von Radouane Lakdim, dem Täter von Carcassone und Trèbes, eine vor zwei Jahren konvertierte und radikalisierte Achtzehnjährige namens Marine P., bedauert, dass es nicht mehr Tote gegeben habe.

    Bislang nur in den französischen News Outlets gesehen.

    Bei einem geplanten Schweigemarsch für Mireille Knoll wurden sowohl Marine Le Pen als auch Jean Luc Mélenchon laut schreiend attackiert.
    Alein Finkielkraut beklagt, dass der Schweigemarsch, an dem Tausende teilnahmen, hierdurch massiv gestört wurde.
    Beides aus dem Figaro.

    • Unterdessen in einem Hamburger Qualitätsmedium
      Dann ist die französische Demokratie womöglich doch nicht ganz so reif, wie in diesem
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-nach-dem-terror-von-trebes-bemerkenswerte-gelassenheit-a-1199750.html
      atemberaubend unsäglichen Erguß („Laurent Joffrin, der gewöhnlich etwas konservative Chefredakteur des Pariser Linksblatts „Libération“, war von der Stimmung nach dem Attentat geradezu begeistert: „Was einen umhaut, ist die bemerkenswerte Gelassenheit…“) beschwafelt. Ich habe ein echtes Problem mit der zur Charakterisierung dieses Elaborats angemessenen Wortwahl, und einen Karl Kraus gibt es leider nicht mehr.

    • Ja, es ist gruslig, aus meinen Kanälen kam da etwas ganz anderes.

    • „Gelessanheit und Ruhe sind erste Bürgerpflichten beim Nassakrieren“

    • „Was einen umhaut, ist die bemerkenswerte Gelassenheit…“)
      … das war doch auch der jubilierende Tonfall nach Ansbach und Anus Amri in der hiesigen „Qualitäts- und Verantwortungspresse“.

      Das Schlachtvieh wird gelobt, das es im Gatter ruhig weiter Richtung Bolzenschussanlage trabt; gute Züchtung halt.

      (In Wahrheit ist es natürlich so, dass die Überlebensinstinkte nicht richtig anspringen wollen).

    • In ahrheit machen die Leute den kleinen Waffenschein und kaufen Alarmanlagen und die Zyniker bei SPON denken, es wird schon andere erwischen.


    • Aber die Kommunen machen langsam dicht.

  111. Das sind Persönlichkeiten
    „A Pfund Dregg brauchd der Mensch im Joah, sagte meine Grossmutter immer“

    „Wir spielen das hier nur nach. Der alte Mann hat es gelebt.“

    Heutzutage gibt es zu viele Karikaturen (No avenidas, no flores, no admiradores, no cor).
    Aber Sie zählen sicherlich nicht dazu. Kokettieren Sie sich nicht so klein. Was zählt, ist der persönliche Einsatz. Und das Erzählen.

  112. Wer von den alten weissen Männern hier im Blog hat die Erklärung 2018 unterschrieben?
    Hier könnte man mal Flagge zeigen.
    Wenn zu viele Leute Angst haben, daß ihr Name öffentlich zu lesen ist, werden wir untergehen.

    • Ich unterschreibe aus Prinzip solche Sachen nicht.

    • Erklärung
      ich,
      bis vorgestern hätte ich genauso geantwortet wie der Don. Aber irgendwann ist immer das erste mal; man kann ja sonst wenig tun, wenn man kein Verständnis mehr aufbringen kann.
      By the way: Es haben auch etliche Frauen unterschrieben.

    • Ich denke, man muss schauen, wohin das Land geht. momentan bin ich etwas fassungslos über die Kumpanei mit der antifa. es ist bezeichnend, dass Dreyer noch nicht zurückgetreten ist.

    • Blockparteien
      Es könnte unter Umständen noch richtig gruselig werden. Anfang des Monats im Neuen Deutschland und in dieser Woche in der FAZ ging es um mögliche Sondierungsgespräche nach den nächsten Landtagswahlen in Brandenburg. Mir fiel auf, daß diese Meldung fast völlig unter dem Radar lief.

      Ingo Senftleben ließ wohl unter der Hand verlauten, daß er zuerst Sondierungsgespräche mit der Linkspartei führen wolle. Es geht tatsächlich zuerst einmal darum, die AfD aussen vorzulassen, 87% wirkt halt. Aber 30 Jahre nach dem Mauerfall wären dann mit Linke, SPD und CDU als Dreierkoalition die Blockparteien wieder vereint, man verzeihe mir hier die Undifferenziertheit bzgl. SPD.

      Ein relativ bekanntes Noch-CDU-Mitglied zu dieser Info: Der CDU traue ich alles zu.

      Der Don meint hier ja ab und zu aus Spaß, die DDR hätte die BRD übernommen. Vorsätzlich bestimmt nicht, aber ich befürchte einfach, daß die Netzwerke im deep state überlebt haben. Zusätzlich gab es doch auch in der späten BRD ganz ganz viele Mitarbeiter in den Funkhäusern, Verlagen und auch den Amtsstuben und Lehrerzimmern, die 89 bitterlich geweint haben, daß dieser Staat DDR gescheitert ist. Diese und deren politische Nachkommen haben sich nun verbündet. Deshalb auch die Zusammenarbeit Kahane-Ministerien-Antifa. Es gibt da keine Berührungsängste oder Vorbehalte mehr.

      Hier in Lüneburg gibt es jetzt eine Veranstaltung bzgl. Flüchtlingshilfe, offene Gesellschaft, Buntheit etc. mit den Unterstützern IHK, VHS, den üblichen regionalen Sozialverbänden oder sozialen Vereinen, und der Antifa Lüneburg-Uelzen. Übrigens mit besten personellen Verbindungen zur Interventionistischen Linken.

    • Es ist wie immer: Die, die was gemeinam ausgefressen haben, halten zusammen.

    • Gemeinsame Erklärung
      … bin ein alter Graubart. Habe unterschrieben.
      edSE

    • Im Westen nichts neues...
      aber lieber Don, das hatten wir doch alles schonmal. Damals hieß das Rotfrontkämpferbund, und es wird nicht lange dauern, bis das Auftreten der Antifa irgendwann eine neue SA produziert.

      Goodnight würde es wahrscheinlich schicker formulieren und irgendwas von Ausdifferenzierung eines neuen autonomen Teilsystems „politischer Straßenkampf“ im Rahmen der Autopoiesis erzählen, oder so ähnlich. Ich bin da einfacher gestrickt und nenne es nur „Spaltung und Verrohung der Gesellschaft“.

      Am Ende steht die Frage: will der Staat sein Gewaltmonopol und die daraus sich ergebenden Schutzpflichten gegenüber dem Bürger durchsetzen, ja oder nein? Die Antwort darauf lesen wir derzeit mannigfach in der Zeitung (ich korrigiere, da ja gerade nicht, sondern im Internet), und das Thema „Antifa“ ist da nur eine andere Facette der ganzen „Messerei“.

      Alles, was sich nun entwickelt, ist nur logische Folge…

    • Ja, ich habe da gewisse sorgen, Nach G20 hätte der Staat da aufräumen müssen. Passiert ist nichts, die Arme der antifa reichen bis tief in Regierungen und Medien. Kein Antifaanhänger wurde entlassen, weil er die Krawalle verharmloste oder die Schuld bei der Polizei suchte.

    • Gemeinsame Schnittmengen
      Es gibt auch eine gewissen Deckungsgleichheit zwischen der Antifa und einer Menge Ultra-Gruppen im Fußball. Deswegen scheint sich der Gensing da auch so gut auszukennen. Seltsamerweise gibt es da ja auch kaum Versuche, diese Szene einzuhegen. Da wird dann den Vereinen die Schuld und die Maßnahmenforderungen in die Schuhe geschoben, obwohl die Justiz i.d.R. dort nichts tut oder keine Handhabe hat. So lenkt man dann ab.

    • facts of life
      Eine wichtige Lehre im Leben:

      Das was man beobachtet, das ist die Wahrheit. Nicht das, was man hört oder glaubt.

      Wenn man beobachtet, dass die Antifa auf den Straßen die Politik von Merkel und der Regierung massiv unterstützt und vice versa, …dann ist das so.

      Auch wenn man es nicht glauben kann und nicht versteht und alle sagen, dass es nicht so ist.

      Es geschieht vor unseren Augen. Aber keiner will es sehen, weil alle nur glauben wollen.

      Und genau deshalb ist es möglich.


    • Waren die Krawalle denn eine Folge der Politik, war es umgekehrt, oder war es lediglich Lust am Krawall?

      Bis jetzt halte ich Extremismus immer noch für eine Folge des Demokratiedefizits. Dann aber ist es sinnlos, ein paar Krawallbrüder zu bestrafen, dann muß mehr Demokratie her.

  113. Es lässt sichnwohl nicht länger verbergen
    Ist schon ein paar Tage her: Obdachloser in Koblenz enthauptet

    https://www.welt.de/vermischtes/article174987770/Koblenz-Obdachloser-auf-Friedhof-enthauptet.html

    Nicht direkt ot. Älterer weißer Mann. Enthauptet. Mitten in Deutschland. Im Dreiländereck. Es wird jeden Tag schlimmer.

  114. Sauerstoff
    Kann ich Ihnen irgendwo ein paar Höhenmeter abnehmen oder passt alles soweit?

  115. OT aber erwähnenswert: Martin Walser im Strudel von #meetoo
    Irgendwie beunruhigend und unterhaltsam zugleich: Martin Walser kommt mit seinem Altherrenbuch ins Visier jener, die er Jahrzehnte aufgebaut hat.

    Frisst die Revolution nun die eigenen Kinder?

    • Lustig wird es erst, wenn sich mal so ein Genderversteher vergreift.

    • d'r Martin
      viel Feind‘, viel Ehr‘

    • ... das würde wie früher ...
      … beim SS-Mann gelöst, der entdecken musste, dass eine Großmutter mütterlicherseits eine nicht genehme Abstammung hatte, der wurde zeremoniell ausgeschlossen und fiel in eine damnatio memoriae, aber der anständige Wahnsinn marschierte weiter …

      Siehe zB Edathy, Theiss oder in Amerika aktuell den Fall Louis C.K…

  116. Chicche Cacao, Settembrini oder Cuor di Mela
    hätte ich ja eher erwartet, wenn jemand wie der Don in der Toscana unterwegs ist und Bilder von schönen Dingen macht. Was stellt man aber nicht für die Touris auf die Ladentheke!

    Da muss der Don ganz schön auf dem Zahnfleisch gekrochen sein, wenn er Brownies und Cookies aus dem überschaubaren Kanon englischer Köstlichkeiten so toll gefunden hat. Hinterher aber mit Sicherheit nicht mehr unterzuckert.

  117. langsam aber doch
    Da gibt es doch noch was umzuschreiben, aber alleine kann ich das nicht, fürchte ich.

  118. Neu schreiben
    meinte ich.

  119. Solidarität
    „In Griechenland lässt die angeblich linke Regierung große Teile der Bevölkerung medizinisch unversorgt. Wer kein Geld hat, um für ärztliche Behandlung und für Medikamente zu bezahlen, der stirbt halt früher.“

    Sagen Sie das nicht zu laut, H.v.Goslar, sonst müssen die deutschen Versicherten auch noch die Pharmaindustrie zugunsten der Griechen subventionieren; alles natürlich ganz solidarisch.

    • Nanu ? Ich dachte das tut sie längst ?
      Über die deutlich höheren Pharma-Preise hier in Deutschland, verglichen mit den Preisen für gleiche Medikamente in anderen EU-Staaten. Sonst macht das mit den ganzen EU-Reimporten doch gar keinen Sinn.

      Oder hat sich da inzwischen etwas geändert, was mir entgangen sein sollte ?

  120. Horst Trump
    Seehofer wird gerade wegen seiner „Männerriege“ angegriffen. Sehe ich das richtig und Horst versucht gerade einen auf Trump zu machen, d.h. dem Erfolgreichen nachzueifern, statt sich als Verlierer von anderern Verlierern demütigen zu lassen?

    Ich bin ja mal gespannt, ob das noch eskaliert.

    • Natürlich wird das eskalieren. Gendetränen und linkenschweiss sind die Zutaten jedes CSU-Wahlerfolgs. Nichts sieht man bei uns lieber als greinende Berliner.

  121. Danke
    werter Don, auch für diesen Text und die stimmungsvollen insbesondere Landschaftsbilder.

    Stelle mir gerne beim genüsslichen Lesen und Betrachten vor, wie die Zuständigen bei der FAZ bei jedem ihrer exzellenten Blogs in die Tischkante beißen.

    Freue mich auf weiteres Lesevergnügen.

    • Nein, sicher nicht. Der Beitrag hat ohne HP fast 16000 Visits, das ist so viel wie 2 Monate Cresspahl mit Hauptseite. Wenn man dieses Cresspahl-Blog gut findet – und das wird so gesehen – dann ist das eine Bereinigung der Abweichung.

    • Ja, nachdem "Bayrisch Creme" nach kurzem Anlauf...
      als doch eher resonanzloser Rohrkrepierer endete, sollen unter des Donaldisten Ägide wohl „Gendersternchen“ Birte und „TiniDo“ Christina als kommende feuilletonistische Shootingstars lanciert werden…

      Was diese Leute nie verstehen werden: Da beschimpfen sie einen nach Kräften und erklären die Vorstellungen und Lebensentwürfe der Mehrheitsgesellschaft kurzerhand für infam und illegitim – und dafür möchten sie gerne auch noch ordentlich bezahlt werden.

      So was funktioniert auf Dauer halt nur bei den Öffentlich-Rechtlichen (um das böse Wort Staatsfunk zu vermeiden, gelt, Anna-Mareike ;-)

    • Ohne
      Sollte natürlich „Ihrer“ exzellenten …. usw heißen.

  122. Hach!
    Ein schöner Text! Vielen Dank dafür! Gleich an einen Radenthusiasten weitergeschickt, der auch von der Eroica träumt!

    Und über was die geschätzte Leserschaft hier zu berichten weiß …chapeau!

    „Bleiben Sie mir gewogen!“, schreibt der Don oben!

    Und ob!

    Merci beaucoup!

    A.

  123. Titel eingeben
    Ich habe das oben eben erst gelesen und jetzt auch nur das letzte, entschuldigen Sie bitte, bin in 10 Min wieder da!

  124. Titel eingeben
    Bin wieder da. Dass ich langsam von Begriff bin, wissen Sie wohl bereits.

  125. Titel eingeben
    Mein Patenkind hat sich aus Frankreich nicht gemeldet, jetzt erst, und ich bin jetzt völlig unkonzentriert, aber ich bemühe mich.

  126. Erklärung 2018
    Als Autor, der sich mit Storylines beschäftigt, ist mir klar, dass sich diese fatale Situation nicht mehr mit Erklärungen oder Mehrheiten regeln lässt. Konflikte und ihre Lösung folgen eigenen Gesetzen. Meine Analysewerkzeuge zeigen für die Auflösung dieses Konflikts nur noch ein Attentat an. Die Antagonistin ist derart bösartig, machtgeil und asozial, dass die Überwindung des Konflikts zur Wiederherstellung der inneren Ordnung sich nur noch über offene Gewalt regeln lässt. Das Opfer/die Opferin hat, so meine Analyse, als inneres Motiv den religiösen Wunsch, als Märtyrer/-in zu sterben, weil sich ihr äußeres, säkulares Ziel, als weltverbessernde Politikerin, die ihr eigenes Volk von New York aus hasst und erzieht, in die Geschichte einzugehen, nicht erfüllt hat.

    In der Psychologie spricht man allgemein von einem Schuldkomplex, bei dem persönliche Erwartungen der Eltern (fehlende Kinder, machtloser Vater) auf gesellschaftliche Dimensionen („Geburten-Politik“ zur Erfüllung dieser Eltern-Erwartung) übertragen werden. Insofern machen sich die Unterzeichner der Erklärung zu Komplizen der Antagonistin, in dem sie diese in ihrer Erwartung bestärken, aber gleichzeitig die Art kritisieren, anstatt das Problem kurzerhand durch einen politischen Gewaltakt zu beenden. Und daran, liebe Freunde der Literatur und des Films, kann man auch nichts ändern, denn Konflikte und ihre Lösung folgen eigenen Gesetzen.

    • Unser Herrgott hat schon einen großen Zoo
      In der Diversity der Meinungen ist Dons Blog unübertroffen.

    • Live und mittendrin
      Wir erleben die nächste deutsche Katastrophe.

    • Titel eingeben
      Sie hat ja gesagt das sie keine Angst hat. Selbst Jesus hatte angst.

    • Wovor auch?
      Thomas: „Sie hat ja gesagt das sie keine Angst hat.“

      Wer sich eine abgerockte Puffmutti zur Chefin wählt, darf sich nicht wundern, wenn er von ihren Motherfuckern regiert wird. So sieht’s aus, liebe Freunde!

  127. Gründonnerstag
    Wir waren auch schon mal besser!

  128. Migranten und Waffen
    Darüber erfährt man in den Medien nichts. Ich hatte schon über die Türken in unserem Verein berichtet. Die waren sehr gut ausgerüstet.

    Es gab eine Zeit, da kamen sehr viele Waffen aus Serbien, Kosovo etc. Auch jetzt kommen vermutlich sehr viele Waffen aus Kriegsgebieten. Waffenbeschaffung scheint für sowohl für islamistische Terroristen sowie Berufskriminellen und Banden kein Problem zu sein.

    P.S.
    „29. März 2018 um 10:52 Uhr“ ist von mir. Hatte meinen Namen eingegeben, trotzdem wird „Gast“ angezeigt.

    • Man hilft wo man kann
      bei der Integration.

      Als Teilnehmer einer Sachkundeprüfung habe ich es erlebt, dass einem Prüfling, der die Prüfungsfragen aus sprachlichen Gründen nicht lesen – und deshalb auch nicht beantworten – konnte, die Sachkunde trotzdem bescheinigt wurde.

    • Bestehen der Sachkundeprüfung ohne Sprachkenntnis
      @Hausschwein

      Kein Prüfer will sich Ausländerfeindlichkeit und Rassismus vorwerfen lassen.

      „Der Teilnehmer an einem Sachkundelehrgang soll über die beim Umgang mit Waffen und Munition zu beachtenden Rechtsvorschriften des Waffenrechts, des Beschussrechts sowie der Notwehr und des Notstands Kenntnisse erlangen.“ (Wikipedia)

      So bekommt jemand ohne Rechtskenntnisse eine scharfe Waffe. In Deutschland.

      In der Schweiz ist der Erwerb und Besitz von Waffen sowie das Tragen von Waffen und Schiessen mit Feuerwaffen Angehörigen folgender Staaten grundsätzlich verboten: Albanien, Algerien, Sri Lanka, Kosovo, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Türkei.


    • @HvG: die Schweizer
      haben Sie dazu einen Link?
      Gesetzgebung ähnlicher Art (zuvörderst Paßlose, nicht Europäer) fände ich hierzulande auch sinnvoll.

    • Waffenrecht Schweiz
      @ colorcraze
      „haben Sie dazu einen Link?“

      Schweizer Waffenrecht Seite 18
      https://www.fr.ch/pol/files/pdf77/armes_brochure_legislation_D.pdf

      LG und nochmals Dank!

    • Zu den Schweizer Einschränkungen
      sollte man aber das noch lesen:
      https://www.nzz.ch/schweiz/kroaten-und-montenegriner-duerfen-wieder-waffen-kaufen-1.18241836

      plus das:

      https://www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/aktuell/news/2014/2014-02-12.html

      bombjack

      der die Freiheiten in der Schweiz bezüglich Waffenerwerb genießt und endlich seine Sammelleidenschaft ausleben kann….

  129. So is it...mal hier reinkopiert ein Anwort auf ein Thema in der FAZ von heute...
    ….“ Der muendige Buerger

    Martin Böning (mboen)

    1

    29.03.2018 – 10:56

    existiert fuer Politiker nur in Vorwahlreden – sobald die Wahlen vorbei sind, sind wir alle kleine dumme Kinderlein, die man an der Hand nehmen muss. Wie die Wahlergebnisse in Deutschland zeigen (extrem schwache liberale Parteien – z.B. FDP, die zumindest manchmal noch der Eigenverantwortung das Wort reden – und ansonsten die Bevormundungsparteien SPD, Gruene, Linke, CDU/CSU und AFD (die abseits fer Fluechtlingspolitik eher linke als liberale Ideen auffaehrt) stark. M.a.W. der Trend ist bedauerlich, aber die Masse der Buerger will es wohl so“

  130. Es ist ja gut gemeint,
    wenn die FAZ einen Leserbrief zur Einschränkung der Meinungsfreiheit druckt. Ja, wer Merkel nicht so gut findet, wie das die Antifa und die SPD tun, der ist in der Tat Nazi und muss körperlich angegriffen und vernichtet werden. Das ist Toleranz der „Guten“.
    .
    Aber unter uns: der neue Nazi heißt Tellkamp. Solange die FAZ nicht einmal die Namen der Hass-Opfer richtig schreiben kann oder will, sollte sie nicht so tun, als läge ihr am Schicksal der Mund- oder sonstwie Totgemachten.

  131. Leistungsdruck...
    Immer dieser Leistungsdruck, den wir uns selber auferlegen, anstatt einfach nur mit einem tauglichen Rad, seiner eigenen körperlichen Konstitution entsprechend, die wundervolle Landschaft zu genießen.

    Wir fahren Fahrrad, mit Muskelkraft, keine E-Bikes, wie nun neuerdings selbst junge Leute mit deutlich besserer Konstitution als Sie und ich, weil die Gaudi größer ist, man weitere Strecken fahren kann, der Strom ja aus der Steckdose kommt.

    Der Alte hat ihr Rad vermutlich nicht minder verächtlich angeschaut wie zu seinen Zeiten seine Heroen, die noch kein Schaltwerk hatten, mit nur einem Gang den Giro bestritten oder die Kette mit der Hand umlegen mußten, im Zweifel sogar Vollgummireifen fuhren, die technischen Errungenschaften seiner Zeit.

    Genug davon, ich sollte schauen, daß ich meine eierlegende Wollmichsau endlich fertig aufgebaut bekomme: Titan-Crosser, vorne Ultegra dreifach 26-52, wenn es klappt, hinten XTR 952 Schaltwerk (sieht ja mehr nach einem Rennradschaltwerk aus als das ganze aktuelle Zeugs und macht sich farblich hervorragend am Titanrahmen) mit Kassette 11-32 oder 11-34 je nach Laufradsatz.

    Und so lange sie noch nicht einsatzfähig ist, tut es auch das neue 26er Stahlross, das ein paar freundliche Italiener, die noch ihr Handwerk verstehen, zusammengebruzzelt haben sollen.

    Grüße von jemanden der mehr auf Neo-Klassik steht als auf diese ganz gestrenge, geradezu fundamentalistische Lehre.

  132. Und was man sonst noch so lernen kann
    Der Alkoholkonsum geht zurück. Ein Übermaß an Genuß ist gesundheitsschädlich, daher muß der Alkohol deutlich verteuert werden, um den Konsum zu verringern. Aber vielleicht auch nur, um bei sinkendem Konsum die Gewinne zu stabilisieren bzw. noch zu erhöhen?

    Die Geburtenzahlen steigen nicht, sondern sind seit 2016, soweit schon erfaßt und ausgewertet, konstant. Der Ausländeranteil der Bevölkerung beträgt ca. 10%. Diese sind mit ca. 30% an den Geburten beteiligt. Aber, um die Zahlen richtig und nicht ideologisch einordnen zu können, empfehle ich einen Blick auf die amtliche Statistik, die die Geburten nach Herkunftsländern aufschlüsselt.
    https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2018/03/PD18_115_122.html
    Dann kann man sich solche Meinungen schenken, wie sie Ulf Poschardt in der Welt zum Besten gibt.
    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article174984404/Chancen-fuer-Kinder-Im-Zweifel-muss-der-deutsche-Staat-die-Anpassung-erzwingen.html

    Aber mit Zwang kennen wir uns in Deutschland ja bestens aus, im ÖR fabulieren SPDler vom Hartz-IV-Ende, die SPD Regierung dementiert.

    Und was lernt uns das?

    • stay for 3 days oder Stillstand ist der Tod.
      15.000 Menschen sterben (angeblich) jährlich am Alkohol in Deutschland. Heute einen Schwarzriesling mit Samtrot …

      … mehr Europa wagen und Puigdemont der Mafia ausliefern. Geht nicht, die hat ihn schon …

      … mehr als 10.000 Selbsttötungen im Jahr.
      Das Land in dem wir gut und gerne leben …

      Ein weiter so – darauf ein König.
      Armut in Deutschland. Die gibt es nicht …
      Niemand hat vor keine Mauer zu bauen.

      Kniet nieder ihr Narren!


    • Alles nur noch comedy. So muß man das einfach sehen, ansonsten ist es mittlerweile unerträglich.

    • Gestern in der Tagesschau...
      …fragte man, ob 250 ml Bier wirklich nur 20Cent kosten muß und der Fusel drei € . Ich habe keine Ahnung, habe sowas noch nie gesehen.Die, die das verteuern wollen, kennen die Sucht, kalkulieren die bei der Steuererhöhung mit ein.Ganz unmoralisch.

  133. Wieder OT
    Herr Müller (SPD) Oberbürgermeister zu Berlin, will 150 000
    Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose schaffen. Soviel hat er
    in Berlin nicht. Er hat nur 117 000 in HartzIV.

    Tja.

    Zugegeben, in ganz Bayern sind es noch weniger.

  134. ...
    Nicht von allen weißen Männern sollte man lernen.

  135. Was ist denn bei der FAZ los?
    Nicht mehr „Männergruppe“, „junge Männer“, sondern eine klare migrantische Zuordnung:
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-in-muenchen-mord-an-obdachloser-anklage-fordert-lebenslange-haft-1.3926107
    .
    Ach so. Waren Polen. Jaaa, dann schreibt der Haltungsjournalist das auch stolz hin.
    .
    Sarkasmus aus. Disclosure: wären es Araber gewesen, wäre es im Text eben korrekt bei „Mannergruppe“ geblieben.

  136. Sorry. Bei der SZ.
    Ich kann die beiden Blätter nicht mehr unterscheiden. Sind idR gesinnungs- und textgleich.

    • Ohne Beigeschmack, wirklich neutral gefragt:
      Wäre es nicht hilfreich, wenn SZ und FAZ, längst austauschbar, zusammengingen. Als Bayerisch-hessischer Erziehungsbote? Oder als Süddeutscher Rechthaber?
      .
      Gemeinsam könnte man auch mehr GEZ-Zwangsgeld abgreifen.

      .
      (Kostenlose unternehmerische Beratung)

    • Horst Seehofer
      und seine „Männergruppe“, ist das schlimm? Frau vdL und
      Frau Barley konnen doch gleichziehen und ihre ministerielle
      „Frauengruppe“ präsentieren. Schon ist die Gleichheit im Lot.

    • Möglicher Titel
      „Neues Deutschland“

    • Kopf ab, Steinigung und der Bio-Ivan oder wer zum Teufel ist dieser Bubi Erich Hartmann.
      Sein Liebeswerben sie verstand
      und gab ihm ihre schöne Hand
      zu teilen Lust und Leiden

      Uschi ist unabkömmlich. Sie muss die Hochstaufen-Kaserne erst in „Mahatma Gandhi Eingreifsgrupp(in) für ein vereintes Europa des Capitals“ (MGEGvEdC 28) umbenennen.

      „Neues Europa“ Herr Thomas oder „Eris & Hypnos“ – Die tägliche Einheitsmeinung für ein vereintes Europa.

      Dort wo der Mond so bleich ist
      und der Mund so weich küßt

  137. Euphemismen
    Herr Thomas,

    da wäre noch „Messerstecherei“, gerade als ob da Gegenseitigkeit herrschen würde.
    Ich kenne mich aus hier im Ort. Es ist anders. Fast täglich.

    • Selbst in meiner Tageszeitung...
      …heute unter BAYERN: Das Messer sitzt lockerer.

    • Steine, der Herr?
      Nicht so frische wie diese hier. Sehen sie sich das mal an.
      Fühlen sie die Qualität. Das ist Handwerkskunst.

      Müsste eine lustige Steinigung werden – ist ein Einheimischer.

  138. Kettenschloss
    Kettenschloss und Kettennieter halte ich für unverzichtbare Werkzeuge beim Radfahren. Bei einer Horizontalen Radaufnahme kann man da so ein wiederborstiges Schaltelement halt auch mal eben Überflüssig machen. Hat halt dann nur noch einen einen Gang…
    Gelernt als bei der ersten Fahrt mit einem SRAM-Geschädigten Specialized…

    • Einspruch, Euer Ehren.
      Beides ist bei einer Schaltnabe ziemlich überflüssig. Allerdings gehört man dann nicht mehr zu den Heroen und darf auch nicht mehr mitreden.

  139. machen
    Kraftübersetzung
    Fliegt wider
    Die konformen Berge
    Influencebesetzung
    Und schöne Lieder
    Gartenschere

    Gute Reise!
    Q8{0

    • andere Leier
      Alt genug wären wir!

    • Wein schneiden
      Mein Lieblingsweinbauer ruft mich gerne an, wenn ihm während der eintönigen Arbeit im Weingarten a weng fad ist. Die meisten anderen stört dabei das gewöhnungsbedürftige Geräusch der Schere, ich finde es in Verbindung mit seiner angenehmen Stimme und dem, was er zu sagen hat, sehr beruhigend. Der Gesprächsinhalt selbst ist natürlich nicht so beruhigend. Aber wir machen weiter. Er hat eine kleine Tochter und heiratet am 14. Juli. Als er mir das erzählt hat, musste ich natürlich sofort falsch losschmettern: Und du kummst so über mi…..
      Jesus, sind Sie ein harter Brocken.

    • I.machen
      ZWERGE!!

      [Kontext]

      Ehrlich Don, ihre Virtuosität ist einfach schön anzusehen und -lesen. Leider ist das Lieblingsbuch gerade nicht zur Hand, in den Händen eines armen, durch mißliebigem Schicksal in einer Zelle gelandeten jungen Mannes, dem es nun hoffentlich Beistand gewährt im Erhalt der Menschlichkeit gegen die Gepflogenheiten der ungeheuren Mitbewohner. Es hat so viele Eselsohren wie dieser Blog Kommentare, was nichts Schlechtes heißen soll. Im Gegenteil waren die diskreten allusioni sottili ein unterhaltsames Gernescrollen im nervösen Daumengeprägten Alltag. Sie verstehen jedes Ende als Anfang zu begreifen, und jeden Anfang als Ende. Irgendwo mittendrin begegnen wir uns als Menschen -mit dieser oder jeder Meinung, im Plaudern die jedenfalls andere begreifend.
      Herzlichen Dank dafür.

      S.P.

    • nicht so schlau
      Danke!

    • ganz schön blöd, ich, nicht Sie
      Also wenn ich die Macht über diese Zeitanzeige hätte, würde ich mir etwas einfallen lassen!

  140. Merkel fragt Zuckerberg 2015, ob Kritik in Facebook unterbunden werden kann
    in: Douglas Murray, „Der Selbstmord Europas“ Edition Tichys Einblick. S.8: Frau Merkel habe auf dem Höhepunkt ihrer „Willkommenskultur“ bei Facebook-Chef Marc Zuckerberg angefragt, „was man tun könne, um die Bürger Europas davon abzuhalten, ihre Migrationspolitk auf Facebook zu kritisieren.’Arbeiten Sie daran‘ fragte sie ihn“ als Quelle wird angegeben: „Merkel confronts Facebook’s Zuckerberg over policing hate-posts“ Bloomberg, 26.9.2015. Das „Netzkontrollgesetz“ trägt also nicht nur die Handschrift von Maas. Diese Nachricht ist wohl noch nicht so bekannt, aber nicht überraschend, Frau Merkel war im politischen Geschäft nicht selten die Akteurin im Hintergrund.

    • Oh, wie ......,
      das Foto hatte ja nicht mal Frau Simon, oder?

      Also, weder Rad noch Langlaufskier kann sie händeln. Jetzt ahne ich langsam, warum eine Frau Fahrrad bei ihr Pressesprecherin wird.Sicherlich steht die Überreichung diverser goldener Lenker auf den Haupseiten der Presse bevor.

  141. Merkels Sturz
    https://imgur.com/a/Hhi3b

    …und der man nur wünschen kann, der nächste Fahrradsturz möge sein Werk gründlicher verrichten… oder so ähnlich, natürlich alles nur Satire

    • Fies wie ich bin, sage ich
      …die ist womöglich noch zu doof zum Fahrradfahren. Wie könnte sie dann ohne Unfall ein ganzes Land, gar Europa lenken?

  142. Verehrter Don,
    vielen Dank für Ihren wie immer unterhaltsamen und anregenden Beitrag, der bei mir stets zur Abrundung nach Alkohol verlangt.
    Sie fahren fleißig gegen den Berg, uns hier oben im Norden bleiben nur die Böen zum Attackieren. Das macht übrigens unser Gärtner recht schön, ich schaue gern bei zu. Er nimmt Rizinus für die Kette und schwört drauf.
    Habe gerade gelesen, dass das Optimun an Lebensjahren bei 125 liegt, stellen Sie sich diese ganzen Zukunfts- und Daseinsängste vor!!!.!. Armer alter, weißer, gesunder Mann.

    Es war stets sehr angenehm, Ihre unaufgeregten Artikel zu lesen, fernab von Wichtigmacherei. Ich freue mich schon, auf die Weiterführung an anderer Stelle. Und hoffentlich finden sich auch wieder die vielen anregenden Kommentatoren ein. Und bitte nicht die Frequenz erhöhen, meine Leber!
    Ergebends Ihr Leser

  143. "Nach G20 hätte der Staat da aufräumen müssen."
    Lieber Don, Sie haben es gelesen: 350 Leute mit Hubschrauber nehmen einen linken Schläger gefangen! Na, da wird doch wirklich mal aufgeräumt! Da wird doch mal Präsenz gezeigt!
    In diesem Staat werde ich – auch wenn ich weit abseits lebe – noch wahnsinnig.

  144. Vielen Dank lieber Don
    Für einen wieder sehr gelungen Artikel,
    Es kamen leider wieder nicht alle Mails bei mir an und wenn, dann zeitlich sehr verzögert , ich bin mit dem Lesen nicht mehr hinterher gekommen, muss ja als Selbstständige meine Brötchen verdienen,

    Ist aber nun auch egal, die Zeit bei der FAZ ist bald Geschichte,

    Die Hauptsache ich finde Ihren neuen Blog ,
    die Texte hier lese ich gern und ich bekomme das Gefühl vermittelt mit meinen Ansichten nicht ganz so falsch zu liegen,
    In unserer Außenwelt fühlt sich für mich mitlerweile ziemlich vieles falsch an…

    Ich wünsche Ihnen und allen Mitlesern und Schreibern ein wunderschönes Osterfest mit wirklichen Osterhasen ,

    Hoffentlich bis bald

  145. Spiegel
    Es stellt sich allerdings als Irrtum heraus, der Gesuchte ist bereits über alle Berge.

  146. Osterhase
    Die Tochter des Weinbauern glaubt noch an ihn, bekommt ein Fahrrad und kann ziemlich laut schreien. Das nächste Mal schreie ich mit! G.N.

  147. Reiselust und Reisefrust
    Was für eine wundervolle Reisebeschreibung, ich habe mit Ihnen mitgelitten und vor meinem geistigen Auge ist die schöne Landschaft, die ich im Übrigen auch schon mehrfach persönlich erleben durfte, vorbeigezogen und hat die Sehnsucht wieder auferweckt.

  148. In memoriam Luciano Berruti
    Text eingeben

Kommentare sind deaktiviert.