Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Sadomasoskandal der Frankfurter Banken

| 80 Lesermeinungen

Während in zivilisierten Gegenden Menschen liebend zusammensitzen, werden in Frankfurt Eisenpfähle in Innereien gerammt und abscheuiliche Videos gezeigt. Ein Sittenbild der moralischen Verkommenheit, das seinesgleichen sucht und in Nespresso nicht findet.

Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?

Mein Lodenmantel ist nicht modisch, sondern von einer Firma, deren Kunden Jäger, Förster, Reiter und Bauern sind. Der Stoff kommt aus einem Hochtal bei Innsbruck, er ist grob und dick, und ausserordentlich steif. Fast ist es eine Rüstung gegen Schnee, Regen, Outdoornorddeutsche und Eis und was sonst einem im Gebirge drohen mag. Absurd teuer erscheint er nur, wenn man ihn im Geschäft sieht, aber nach drei Wintern, die ohne jedes Gefühl von Kälte und Nässe überstanden wurden, war es der beste Kauf, den man sich vorstellen kann. Im Stich gelassen hat mich der Mantel nur ein einziges Mal. Nicht auf dem Eis des Sylvensteinspeichers und nicht auf dem verschneiten Weg zum Hirschberg. Sondern in Frankfurt, im Oktober, in einer U-Bahn-Station im Westend. Denn gegen die Kälte des Wetters ist der Mantel entworfen worden, nicht aber gegen die Kälte, die sich aus den Stahlrohren einer Bank in der U-Bahn kriechend, nach zwei Minuten höchst unangenehm bemerkbar macht.

Vermutlich gibt es für diese Bank schon eine Modellbezeichnung, aber ich nenne sie Prokrustesbett. Oder „Die kleine kalte Schwester der eisernen Jungfrau“. Oder auch „Vlad der Pfähler“. Das Ding ist vollkommen unzumutbar und angesichts der Tatsache, dass ich das im Schweisse der Angesichter der Untertanen meiner Vorfahren sauer verdiente Geld für die Nichtbeförderung und den Verbleib an diesem Ort wegen Zugverspätung ausgebe, eine sagenhafte Frechheit. Ich würde gern die Menschen kennenlernen, die so etwas entwerfen, bauen, verkaufen, sich dafür entscheiden und aufstellen. Und sie dann einfach mal drei Tage drauf sitzen lassen. Es wirkt nicht so schnell wie die Ochsenpeitsche meiner Altvorderen, aber nach drei Tagen, nehme ich an, hat man darauf wunde Stellen, einen langfristigen Haltungsschaden und die Erkenntnis, dass es eine unfassbare Unhöflichkeit ist, so etwas einem Kunden hinzustellen. Es ist ein Skandal und eine Folter.

Ich will nicht bestreiten, dass dieser Skandal auch eine gewisse Erkenntnis mit sich bringt. Diese U-Bahn-Station richtet Menschen dazu ab, solche Unverschämtheiten hinzunehmen. Es gibt keine Alternative. Sie gewöhnen sich daran, so behandelt zu werden, und wer sich schon freiwillig so behandeln lässt, der wird später, wenn er dafür Geld bekommt und keines hergeben muss, beruflich auch viele Demütigungen hinnehmen. Er wird sich aller Voreile berauben lassen. Man muss sich vorstellen, mit so einer Bank beginnt für die Frankfurter ein Tag. Die ganze Welt und diese Bank im Besonderen sagen ihm: Du bist hier nicht willkommen. Du sollst hier gar nicht sein. Gnadenhalber und mit Qualen darfst Du etwas verweilen, wenn die Füsse Dich nicht tragen, aber damit sich das wenigstens für uns lohnt, sind Dir gegenüber Werbedisplays, die Dir ein schöneres Leben vorlügen, obwohl diese Bank idaltypisch für Dein ganzes Dasein zwischen Mietwohnungsloch und Leasingauto steht. Ruhig liegen darfst Du erst, wenn Du tot bist.

Das Schlimmste an der Sache ist: Das wird einfach so hingenommen. Das hier ist schliesslich der erste Text, der verklausuliert zum Aufstand aufruft. Natürlich kann man so eine Bank auch nicht zerstören, niederbrennen und zerhacken, sie steht ewig wie der Eingang in die Stadt der Schmerzen und wenn man daran sein Blut vergossen hat, wird sie einfach abgewaschen; insgesamt ist ein Aufstand dagegen so erfolgversprechend wie die Erwartung, die Bundesregierung würde unsere Daten vor den amerikanischen Freundverbrechern schützen. Aber man könnte doch wenigstens einmal Guerillaseidenbrokatkissen mitbringen. Oder sich einen hübschen Biedermeiersessel herunter tragen lassen, damit den anderen klar wird: Diese Normalität, in der Ihr lebt, ist ein Verbrechen. Was nutzt Euch der ganze Wohlstand, wenn Ihr trotzdem auf solchen Bänken sitzen müsst, gegen die nicht mal bester Loden hilft, geschweige denn der billige Tand, den Ihr hier für nobel haltet? Das ist widernatürlich und menschenunwürdig. Lasst Euch nicht so würdelos behandeln.

Der Frankfurter jedoch nimmt es hin und verkauft nachher noch ein paar steuerlich getürkte Verschmutzungsrechte, manipuliert einen Zinssatz, schreibt absurde Befürwortungen für Internetüberwachung, oder bewertet Sushi, ohne zu bedenken, wie die Meere für diesen seifenartigen Modetand kaputt gemacht werden. Er kennt es nicht anders, er wird so erzogen und er lebt danach, ja, er meint sogar, das sei richtig und diene dem Fortschritt und der eigenen Karriere. Und vermutlich fällt es mir auch nur auf, weil ich aus einer Welt komme, in der die Banken aus Holz sind, in einem Park stehen, wo keine U-Bahn fährt, und in die Lehnen eingeschnitzte Gedichtzeilen bekannter Lyriker tragen. In Meran etwa ist das so. Das sind echte Banken und sie laden ein, sich zu setzen und sogar im November die Aussicht zu geniessen. Das klingt unglaublich banal, aber wer Frankfurt kennt, der weiss: Diese Bank scheidet uns Menschen von jenen, die in Abtötung der Sinne vegetieren.

Bei uns sind alle Banken so. Ihnen gegenüber ist nie ein Display, aber sehr oft eine atemberaubende Aussicht. Es gibt zum Beispiel an der Neureuth auf halbem Weg eine Bank, an der ich immer anhalte, um hinab ins Tal und ins ferne München zu schauen, so man es unter der Abgasglocke erkennt: Ich könnte auch durchmarschieren, es ist keine körperliche Schwäche, nur das Gefühl einer Hingabe. Es ist eine Bank, die mich verführt und flachlegt. Es gibt in Mantua Banken im Stadtpark, darauf schlafen die Leute im Sommer, und obwohl Italien so viel ärmer ist, sind die Banken freundlich grün gestrichen und so konzipiert, dass man nachgerade hineinrollt und so bleibt. Es sind Banken, die die Liebe zum Menschen errichtet hat, und keine einzige kostet etwas. Jeder darf sich darauf setzen und bleiben, so lange er möchte. Würde man hier ein Prokrustesbett aufstellen, nicht einmal die Hunde würden es nutzen. Alle Menschen wüssten, wie abstossend sie darauf wirken würden. Die Vögel des Parks würden es meiden. Die Pflanzen würden jene traurigen Büsche auslachen, die dahinter stehen müssten.

Und in Frankfurt meint man, das einem Menschen zumuten zu können. Soviel zum Thema „Krone der Schöpfung“ aus Sicht der Verkehrsbetriebe. Vermutlich, ich weiss das ja nicht, ich verlasse Frankfurt immer so schnell wie möglich, gibt es Gründe, die man mit Excel und Powerpoint nachvollziehbar machen kann, und am Ende ist es so billiger als eine Holzbank im Park. Diese Bänke bei uns, die werden dennoch gern bezahlt und gestiftet, von Familien, Sparkassen, Restaurants und Kurgästen: Einfach, weil es schön ist und die Stifter finden, hier sollte man sich an sie wohlmeinend erinnern. Man ist gut zueinander. Freundlich. Man geht nett miteinander um. Es ist schön. Und es sollte eigentlich immer so sein.

Sogar Alkohol – in der U-Bahn ein Zeichen der Verlotterung – wird hier schön und stimmungsvoll. Bald jährt sich der erste Weltkrieg zum 100. Mal, und man fragt sich, wie Menschen sich so etwas antun konnten, aber die Bänke in der U-Bahn speisen sich aus dem gleichen mörderischen Kalkül des Verdrängens, das uns Verdun brachte, Ikea anstelle von Möbeln und als Endpunkt des Untergangs des Abendlandes: Nespresso statt Kaffee. Und diese Nespresso-to-go-Bank, Hauptsache gehen, Hauptsache verschwinden in engen, vollgequetschten Neonräumen auf Rädern, hinein in die dunklen Röhren unter der Stadt. Es ist nur eine Bank, werden sie sich morgen dann wieder sagen, aber wer die Bank nimmt, nimmt auch den Rest als gegeben hin, und lässt sich strecken oder zurechthacken, damit es in die Verwertung passt.

Auf keiner einzigen Parkbanklehne im Meran steht übrigens ein Jahresabschluss oder eine Marktanalyse. Aber Menschen küssen sich. Denken Sie morgen auf dem Prokrustesbett daran und verachten Sie wenigestens den Nahverkehrsbetreiber, der Ihnen mit Eisen am Podex zu nah verkehrt.

HINWEIS:

Viel zu nahen Verkehr haben hier auch Spammer und Softwareunzulänglichkeiten, weshalb ich darum bitte, das Kommentarblog zu meiner Beruhigung zu nutzen.


80 Lesermeinungen

  1. Kann man vermutlich
    …die Uhr danach stellen, ab wann auch am Tegernsee „Igelleistungen“
    nicht mehr finanziert werden.
    Zu individuell, zu sehr an persönlichen Vorlieben orientiert.

    • Noch reicht es für zweiwöchentlich gepflegte Blumenbeete der Gemeinde an reinen Anliegerstrassen. Solange das geht, mache ich mir keine Sorgen um gar nichtsn.

  2. Titel eingeben
    Man muß wohl schon um einige mal öfter in Ffm U- und S-Bahn gefahren sein, um den „Gemein“sinn der aktuellen Interpretation des Begriffes Sitzbank seitens der Frankfurter Roll- und Fuhrbetriebe zu verstehen. Vor nicht allzu langer Zeit durfte man sich bei spätnächtlichen Heimfahrten z.B. nach dem Treppenabgang in der Innenstadtstation Kaiserplatz, vorbei an freundlich mit der Junkie-Spritze winkenden Mitmenschen, Rücksicht auf die Nachtruhe nicht mehr fahrwilliger Passagiere nehmen, die mit dem Recht des bedürftigen dazu die Sitzbänke belegten.
    Die Nutzung ging mit der Unterteilung der Sitzbänke in kürzere Abschnitte ein wenig zurück.
    Die Rohrsitzbank ist allerdings für das Sitzen fast so unagenehm, wie sie den spätnächtlichen „Fahrgästen“ als Ruhestatt ungeeignet. Aber man sollte deren Findigkeit nicht unterschätzen. Mit einer bestimmten sehr voluminösen Luftmatraze scheint der unterirdische Aufenthalt doch wesentlich komfortabler als das winterliche Freilufthotel.
    Hätten die Tegernseer vergleichbaren U-Bahn Tiefgang, wären dort die Sitzbänke sicherlich state-of-the-art. Bei dann vergleichbarer „unterirdischer“ Nutzung durch weniger bevorzugte Bevölkerungskreise darf mindestens ebenbürtige Unbequemlichkeit vermutet werden.
    Eine Swarowski-Beschichtung soll nach ca. zehnminütigem Sitzen den Impuls zu schmerzbefreiendem Aufstehen geben. Und länger müßte man bei der gepflegten Tegernsee U-Bahn sicher niemals nicht warten.

    • Swarovski it nicht Tegernseeart, das wäre mehr so Innsbruck. Unser Problem sind weniger Unterprivilegierte als vielmehr Wohlstandsverzogene, da müsste man schon eher die Anliegerstrassen verminen und Sprengfallen am See aufstellen.

    • Ja, der wohlstandsverzogene Hanno
      Erschreckend der Blick in den Spiegel, nicht?

    • Immer noch so ernst drüber über jede Ironie?

    • Titel eingeben
      „Swarovski nicht Tegernseeart“ ?
      na, wenns dort mal keine Russen hat an deren ausgabewillige Geldbörsen auch der gemeine Tegernseer gerne seine weltoffene Toleranz verschwendet.
      Zudem bietet Swarowski neben „bling-bling“ auch dezentere, tegernseeverträgliche Materialien an. Ein Hinweis auf das umfangreiche und weitaus umsatzträchtigere Sortiment an Schleifmitteln und daraus abgeleiteten Beschichtungen sei hier erlaubt.
      Zu Ihren Vorschlägen der Befestigung von Anliegerstrassen habe ich ein ungutes Gefühl. Da sollen doch nicht etwa bozener und meraner Eingeborenenbräuche der 50er Jahre, mit Sylvesterzauber zur falschen Jahreszeit, am Tegernsee fortgesetzt werden.

  3. Liegender Kaktus
    Aber das Chorgestühl in so einer gotischen Kathedrale ist auch nicht wirklich gemütlich.

    • Das soll ja auch nicht gemütlich sein! Die Schnitzereien im Rücken sind gezielt dazu da, dass die Mönche aufrecht sitzen und nicht gleich wieder einschlafen.

    • Schönes
      Inquisitionsgestühl! Kennt man auch in den Bodegas Spaniens.

  4. Warum ?
    Schon mal darüber nachgedacht warum SOLCHE Bänke aufgestellt werden ? Das Problem ist doch dass diese Gesellschaft einen gewissen Prozentsatz an Individuen mit sich bringt (oder züchtet) die nicht bereit sind sich an elementarste Grundregeln zu halten. Und daher solche Stadtmöblierung unbrauchbar zu machen versucht – und bei massivem Edelstahlt ist das nun mal etwas schwieriger.

    • Irgendwie zieht die U-Bahn aber auch solche Leute an und nicht Meran. Und es gibt andere Städte, da ist es auch nicht so schlimm. Insofern ist so eine Bank immer auch eine Kapitulation vor den Umständen.

    • broken windows
      Diese Bänke sind eine andere Antwort auf die broken windows theorie, wonach die Nachbarschaft verrottet, wenn sie ungepflegt ist. In Frankfurt reagiert man mit unverwüstlichen Folterwerkzeug, in Berlin unter vielem anderen mit U-Bahn-Sitzbezügen, auf denen man Dreck und andere Hinterlassenschaften nicht erkennt, die folglich auch so gräuslich sind, dass eine Verständnis von öffentlichem Nahverkehr als Teil eines Gemeinwesen nicht aufkommen kann.

    • Also ganz ehrlich, natürlich ist die Bank nicht verrottet aber die steht in Frankfurt! Es gibt bei uns keinen Ort hinter der Friedhofshecke, wo es so ausschaut wie dort. Da wo für Frankfurt sauber ist, wäre bei uns das ABC-Schutzteam im Einsatz. Die Bank ist sauber, qua Machart. Aber der Rest!

    • Auch in Blankenese am Strandweg
      stehen bereits diese Kärcher-gerechten Schwulenbar-Klischees drohend herum und treiben harmlose Rentner in die Erschöpfung des Immer Weiter!!!

    • Oh, das hätte ich jetzt nicht erwartet. Ich hielt das für einen Missgriff einer Stadt, die dafür berühmt ist (Demokessel, Türme, die Jacken von Frau Roth).

    • Es gibt wohl "Stadtmöbel"-Kataloge,
      die bundesweit den Geschmack der Kommunalpolitiker versauen und jegliche Verbindung zur regionalen Tradition auslöschen sollen. Der öffentliche Raum wird durchkommerzialisiert, nicht zum Schaden von Politikern natürlich. Der neue Blankeneser Bahnhof könnte auch sonstwo stehen, z. B. in Pinneberg. Das verschlafene Achern in Baden wird jetzt mit öffentlichen Bauten mit Klinkerfassaden verschandelt. Unbehaustheit aller Orten!

  5. Vergrämung
    Es gibt mittlerweile eine komplette Designrichtung die darauf abzielt, Stadtmöbel zu konstruieren, die einen längeren Aufenthalt auf den selben zu vermeiden. Es geht darum, Gesocks wie „Penner“, „Obdachlose“, „Junkies“, „Alte“ konsequent zu vergrämen. Man kann doch dem Bankster, dem zu verehrenden Messebesucher, dem konsumirren Stadtbewohner und Touristen nicht zumuten, die Augen während des Wartens über eine solche Person schweifen zu lassen oder gar die davon ausgehenden Verwahrlosungs- und Verfallsausdünstungen wahrnehmen zu müssen. Aus den Augen aus dem Sinn.

    So die Annahme der Stadtoberen und Sauberkeitsfanatiker aus CDU, SPD und FDP. Diese Leute lieben solche Stadtmöbel und zahlen dafür sehr gerne sehr viel Geld.

    • Ich kenne das auch schon aus den 90er Jahren in München, als Gebäude gezielt so gestaltet wurden, dass man keinen Schutz findet. Da wird wegen eine kleinen Problems eine halbe Strasse verschandelt.

    • E-Banking
      Bingo !
      diese Bank hängt am Stromnetz !
      da gehört auch noch eine Überwachungskamera dazu
      wenn sich mal der falsche draufsetzt, drücken sie im Rathaus auf einen Knopf
      und dann butzt es demjenigen so richtig eine
      das ist wirklich Sadomaso vom feinsten
      zum Glück hatten Sie einen dicken Lodenmantel an
      nicht auszudenken,was es ihnen ohne den hätte weg brutzeln können…

    • Diese Leute lieben solche Stadtmöbel und zahlen dafür sehr gerne sehr viel Geld...
      …unser Geld.

  6. Es kann eigentlich nur so sein:
    diese Bänke werden demnächst an das Warmwassernetz angeschlossen
    das Wasser strömt dann durch die Rohre wie durch einen Heizkörper
    so werden sie durch wohlige Wärme dem Wartenden zur Wellnessoase werden
    leider ist halt wie so oft im entscheidenden Moment das Geld ausgegangen
    für Zuleitung und Armaturen hat es nicht mehr gereicht
    aber man ist momentan dabei,das nötige Geld zu drucken
    das Goldene Zeitalter steht kurz bevor
    also gedulden Sie sich noch ein bisschen…

  7. Beim Lesen dieses Blogs
    bin ich immer wieder überrascht,was Alfons für dolle Wörter kennt. Dank ihm und Wikipedia weiß ich jetzt, wer Pokrustes war. Nicht dass mir diese Information in irgendeiner Weise nutzt, so ist Bildung doch etwas wirklich schönes. Nur der Artikel? Es ist bewundernswert, wenn sich jede Woche einer so eine Kolumne herausquält. und in den letzten Wochen wirken die Themen auf mich gequält. Man empfehle dem Alfons mal eine schöpferische Pause. damit es ihm nicht so geht wie dem späten Kishon, der immer unlesbarer wurde. Weise war der Kabarettist Emil, der rechtzeitig erkannte, dass ihm drohte, sich leer zu schreiben

    • Ach, das hörte ich jetzt schon seit 10 Jahren und bin immer noch da. Manchmal ist es halt so und manchmal ist es anders und der eine ist begeistert und der andere findet es doof. Solange nach vier, fünf Tagen nach einem neuen Beitrag gerufen wird, mache ich weiter und wenn ich gelangweilt haben sollte, tut es mir leid.

      Ansonsten ist Wissen nie nutzlos und sei es nur zum Vortäuschen von Bildung.

    • auf einer bequemen Bank sitzend mit einer Tasse Kaffee
      Ich kann Ihnen da nicht zustimmen. Ich habe mich über die Bankengeschichte aus Ffm köstlich amüsiert und ich hoffe, dass der Hausherr nicht auf die Idee kommt, eine schöpferische Pause einzulegen.

    • Keine Sorge. Die neuen Egomanzen der FAZ liefern jede Menge Schlachtmaterial.

    • Titel eingeben
      also wir hier in Rheinland, so als bürgerliche Fazleser, machen dat ja och viiel jeschickter! Da werden die Designbänk so unauffällig auf die Abluftroste der Tiefjarag jeschraubt, dat in dem Mief jarantiert keiner sitzeblifftt. Nää, wer hier rasten will muss zum Parteifreund mit den 2 Kneipen am Platz, dem mir die Exclusivnutzungsrechte zujeschanzt hann.

  8. Titel eingeben
    Ich habe den Witz mit dem Strohrum nicht verstanden.
    Ansonsten sollte man sich auch lieber auf Banken im Münstertal niederlassen als in Ffm!

    • Das ist ein Internet-Mem. Es gibt ein nicht wirklich hochwertiges Produkt der deutschen Erotikfilmwelt, in dem diese Zeile auftaucht und im Netz für Vergnügen sorgt.

    • Danke.
      Danke für die Erklärung; hatte mich auch schon…

  9. Stählernes Gehäuse der Hörigkeit
    so eine Bank im Schacht unter den Banken.

  10. Und doch schwer zu glauben...
    wie soziale Randgruppen anderen Schichten das Verhalten diktieren und die
    Deutungshoheit über Stilfragen im öffentlichen Raum übernommen haben.

    Und erst die Selbstverständlichkeit mit das hingenommen wird.
    Wie eine Erwartungshaltung, die sich erfüllt.

    • Das ist Demokratie und die nachgeordneten, undemokratischen Strukturen. Nicht umsonst gibt es Bayern kommunale Bürgerentscheide.

  11. Titel eingeben
    „Warum liegt hier überhaupt Stroh rum?“

    Das verät den Insider. und passt bestens in beide Geschäftswelten, schade das ich mich nur in einer auskenne. Wie war das noch mit dem Goldspinnen unterm Zählerkasten?

  12. Na - dann wolln wir mal nicht so sein ...
    … und hier mal ’nen Kommentar abgeben. [jovial lächelnd und mit einem Auge zwinkernd]

    Schöne Metrostationen gibt es in Moskau.

    z.B.:
    https://medien.merian.de/bildarchiv/2011-11/metro-moskau-russland.jpg

  13. Wörter
    Mein Lieblingswort in diesem Artikel ist Freundverbrecher.
    Angeregt zum Lesen wurde ich einzig und allein durch die Überschrift „Banken und Sadomasoskandal“ und weil Erinnerungen an Ergo wach wurden. Nun habe ich verstanden: es geht um Bänke, nicht um Banker.

  14. Frankfurter Kreativität...
    …bedeutet auch, dass es unterschiedlich unbequeme Stahl-Sitzgelegenheiten in den U-Bahn-Stationen gibt. Das beschriebene Modell gibt es meines Wissens (u.a.) in der Bockenheimer Warte. In der Alten Oper gibt es noch die etwas feiner „gewebten“ Stahlsesselchen. (Nicht, dass sich die Einheimischen in den Stationen hinsetzen oder länger als unbedingt nötig verweilen würden…)

  15. Der Kunde will es so!
    Sehr gut erkannt, geehrter Don. Wie die Banken und deren Produkte, so die Bänke. Mich hat auch immer gewundert, was man den Menschen alles verkaufen kann. Einen Kaffee im Pappbecher zum selben Preis mit vermindertem MwSt.-Satz von 7% – aber dafür to-go.

  16. Harvey's
    Noch schlimmer, dass immer mehr Lokale, selbst so schöne, wie das Harvey’s am Friedberger Platz, brutal abweisende Bänke nach draußen stellen. Ich jedenfalls gehe seitdem nicht mehr hin.

  17. Sitzen ist ungesund!
    Anstatt dankbar für dieses eben NICHT zum Sitzen einladendes Straßenmöbel zu sein, wird auch noch gemeckert!
    Sitzen, zumal langes, ist für das menschliche Skelett ungesund und somit dienen diese Geräte zur Erhaltung der Volksgesundheit!

  18. Bravo
    Bravissimo

  19. Der Sadomasoskandal
    So einen beeindruckenden Text würde ich mir öfters wünschen. Danke dafür.

  20. Aber Don Alphonso,
    Sie wissen doch: Wat dem Einen sin Nachtigall – ist dem Anderen sin Uhl….

    In Ihrem Fall zu diesem Thema hilft da nur grroßzügige Toleranz – dann wir’s auch für Sie erträglicher.

    Diesen Spruch hat mir übrigens der Oberstadtdirektor einer Ruhrgebietsstadt in einer Entgegnung geschrieben. Ich hatte mich erwas über ein Kunstwerk an der neuen Hauptpost mokiert. Da stehen ein paar große Eisenplatten, teilweise zu einem Winkel angeordnet, auf einem Rasenfleckchen herum und rosten hingebungsvoll vor sich hin. Auf meine, sicher provokante, Frage nach dem Sinn des „Schrotthaufens“ – ob den die städtischen Betriebe nicht entfernen könnten – antwortete er mir mit diesem Spruch und meinte, der „Schrotthaufen“ trage den Namen „Verformung“ – und den habe er ja wohl zu recht!

    Nun wollte ich mich mit ihm nicht über einen zu „ordinären Geschmack“ ( hier als „gewöhnlich“ gemeint) streiten, denn mir war durchaus bewußt, daß dieser Geschmack einen parteipolitischen Hintergrund haben mußte, sonst wäre er nicht in dieser deprimierenden Gestaltung dahergekommen.

    Um es kurz zu machen: Die „Verformung“ performanced immer noch unermüdlich vor sich hin. Interessant ist allerdings, daß sich die meisten Bürger der Stadt diskret abwenden, wenn sie das Objekt passieren. Der Ruhrgebietler ist schließlich ein dem Herzen (und dem Auge) nach durch und durch ordentlicher Mensch. So etwas käme ihm nicht ins Haus. Dafür hat man schließlich den Schwabbel, die Drahtbürste usw.usw. Ließe man den nur richtig ran – die „Verformung“ würde blinken wie aus dem Ei gepellt.

    Nur wäre sie dann vermutlich kein Kunstwerk mehr – sondern zerstört von banalen, Ordnungs und Sauberkeits liebenden kunstbanausigen Bürgern.

    Aber wie sagte er eben so treffend: Wat dem Einen…..

    PS.: Ich schicke Ihnen gerne ein Bild der Verformung…..

    • Wir haben hier in der Nachbarschaft einen Studentenwohnheim, für das man bekannte Architekten eingeladen hat. Es gibt niemanden, dem das gefällt, und ich bin mir sicher, bei der ersten Gelegenheit wird das abgerissen. Angeblich passt es ins Stadtbild. Wo sind solche Leute mal tolerant mit mir?

    • Titel eingeben
      Studentenheimvandalismus hält sich.
      Was Gemeingüter betrifft darf man die dort gepflegte Sozialisation durchaus auf den einen oder anderen Banksteraspiranten unter Ausschluß des Vorwurfs von Vorurteilen übertragen.

    • Architekten & Designer
      Schon während meiner Zeit als Roadie hab ich andauernd über Architekten klagen und schimpfen müssen (Bühneneingänge, Treppen, Gänge zur Bühne…); inzwischen sind Designer dazu gekommen.

  21. Sinnbild
    Gutes Sinnbild für unsere funktionsoptimierten Zeiten, werter Don. Dumm nur für die Weitsicht der Planer, dass jetzt auch all die braven Apple-„Wischer“ davon betroffen sind, Surfen und Schäppchenjagd auf Gitterstäben ist wirklich uncool.

    [EDIT: Auf Wunsch nachgebessert. Don.]

    • Die können und sollen ja auch Rad fahren – ist gut für die gesundheit oder die Rentenkasse, je nach Überleben im Strassenverkehr.

  22. Auf den Bänken der Frankfurter Verkehrsgesellschaften
    sitzen selten Villenbesitzer vom Tegernsee, sondern eher Leute, die keine Villa und schon gar
    nicht in Königsstein, Sachsenhausen oder Bergen besitzen oder im teuren Dichterviertel wohnen. Und weil es hier auch noch viele Obdachlose und Gescheiterte aus aller Herren Länder gibt, müssen Bänke abspritzbar, haltbar und ungemütlich sein, damit niemand auf die Idee kommt darauf übernachten zu wollen. Das ist herzlos, aber praktisch.
    Selbstverständlich gibt es auch wunderschöne, stabile Holzbänke mit Stifterschild, nur fährt
    am Berger Hang keine U- oder S-Bahn vorbei und höchstens ein Fuchs macht es sich darauf mal gemütlich. Ja, vom Berger Rücken wirkt sogar die kalte Hochhauskulisse von Frankfurt noch schön. Auch wenn der altehrwürdige Frankfurter Dom daneben etwas mickrig aussieht.
    Es kommt halt immer auf den Standpunkt des Betrachters an. Messebesucher vom Tegernsee kommen selten an solchen Bänken vorbei. Sollten Sie mal ausprobieren.

    • Ja, ich glaube, dass diese Frustration und generell auch das miese Klima damit zu tun hat, dass die Leute einer Arbeit nachgehen müssen. Das würde mich vermutlich auch fertig machen.

    • Don Alphonso,
      der Berger Hang, ist ein Südhang und war vor der Reblaus ein Weinberg. Dort ist zwei Wochen früher Frühling, wie an der Bergstraße oder am Bodensee und Lorbeer und Olweide aus Meran haben hier schon viele Winter im Freien überstanden. Da brauchen wir uns nicht zu verstecken. Und jedes Jahr gibt hier Ende August den Literaturpreis Stadtschreiber von Bergen. Im Berger Markt Bierzelt. Sollten Sie mal einen Blog drüber schreiben, wenn Sie aus Goethes
      „Schöner Aussicht“ auf den schiefen Turm der EZB blicken. Da gibt’s sogar selbst gebackenen Kuchen wie am Tegernsee.

  23. Harte, häßliche oder gar keine Bänke
    Dieser Artikel ist mir so was von der Seele geschrieben und endlich wurde dieses Thema mal aufgegriffen! Tagtäglich ärgere ich mich darüber mit welcher Rücksichtslosigkeit wir behandlet werden, und dieses sogar als selbstverständlich hinnehmen. Bei meinen täglichen Wanderungen durch die heimischen Wälder, mit Hund natürlich, vermisse ich sie Tag für Tag. Wie selbstverständlich war es doch früher, daß im Abstand von mindestens 50 Metern eine gemütlich Bank zum Verweilen einlud. Und man sich so noch mehr an der Natur erfreuen konnte. Nicht selten traf man den einen oder anderen Bekannten zum netten Gedankenaustausch. Und heute? Jeder rennt im Eiltempo davon um sich dann vielleicht noch ein wenig zu Hause „auszuruhen“. Was für eine Welt!

  24. Aufgehübschter Raum
    Schon witzig, dass Ihnen das ausgerechnet in einer U-Bahnstation im Frankfurter Westend, also in einem sog. besseren Viertel Frankfurts, passiert. Seit ich diese Stadt vor 11 Jahren verließ, arbeiten muss ich dort noch, und in den Taunus zog, genieße ich nicht nur die Ruhe hier, auch die der Leute, sondern den oft auch besseren Geschmack eben dieser Leute. Die Strukturen im Kopf scheinen auch der Struktur der Landschaft zu folgen. Ich denke, dass das beste Viertel Frankfurts sich nicht mit dem schlechtesten in meinem Taunusstädtchen vergleichen lässt. Arme Leute und „arme Viertel“ gibt es auch hier, und dies nicht zu knapp, doch, und dies zumindest glaube ich: nicht so viele Geschmacksgestörte.
    .
    Ich denke, dass sich auch in Frankfurt kaum einer auf diese Bank setzt. Ist sie doch vermutlich dafür konstruiert, müde Gesellen davon abzuhalten, sich da schlafen zu legen. Und diese Stadt macht schon müde. Nicht ob ihres Raumes, wie wahre Großstädte, wie Istanbul oder Isfahan, sondern ganz im Gegenteil, wegen ihrer Gedrängtheit, ihres Gedränges – auf engstem Raum. Wegen der vielen Menschen, die sich nichts zu sagen haben, ja die sich nicht mal blöde angucken.
    .
    Darüber hinaus soll ein solches Gestell wohl nur den leeren Raum füllen. Gerade den im Kopf der Leute. Selbst die hässlichste Stahlbank schafft einen diesbezüglichen Kontrapunkt. Lässt den gehetztesten Kopf nachdenken, über die Sinnhaftigkeit von Ruheplätzen. Wenn auch in diesem Fall nur als ein reine Möglichkeit, eine, die niemals Wirklichkeit wird.
    .
    Also hübscht man den Raum ein wenig auf – mit Stahldesign. Mit dem „Aufhübschen“ hat der Kapitalismus ja so seine Erfahrung (https://blog.herold-binsack.eu/2013/11/aufgehuebschter-kapitalismus/).

  25. Titel eingeben
    Wunderbar formuliert und den Nagel auf den Kopf getroffen.

  26. Und das wenige Schritte vom manufactum Laden entfernt...
    Vielleicht sollten die Herrschaften für ein paar umliegende U-Bahn Stationen mal Bänke stiften. Handeschnitzt aus 500-jährigem Steineichenholz o.ä.
    Im Übrigen: wenn man Frankfurt immer schnell verlässt, kann man die schönen Seiten nicht entdecken. Palmengarten, dörfliches Bornheim, das Logenhaus, Hoppenworth & Ploch auf dem Campus Westend usw. usf.

  27. Blasenentzündung gratis
    Ich wette, die meisten, die an dem Artikel herummeckern sind noch nie U-Bahn gefahren und haben einen Tiefgaragenplatz im Westend. ICH finde den Beitrag herrlich, endlich hat dieses Thema mal einer angesprochen!!! Ich fahre schon seit über 20 Jahren in und um Frankfurt mit der Bahn und müsste dafür eigentlich einen Orden bekommen. Wenn man sich, weil die letzten drei Bahnen wegen Signalstörung ausgefallen sind, doch mal auf eine der beschriebenen Bänke setzt, hat man hinterher garantiert eine Blasentzündung. Aber selbstverständlich hat man dafür Verständnis. Zum Ausgleich fahren im Hochsommer in Richtung Taunus hauptsächlich unklimatisierte S-Bahn-Züge, so dass man die Hitze so richtig genießen kann. Der Fahrgast kann ja eigentlich froh sein, dass der RMV so nett ist, ihn für ein Heidengeld zu befördern und zu beherbergen – da soll sich der Fahrgast doch nun wirklich nicht auch noch wohlfühlen. Wo kämen wir denn da hin???

  28. Bruckbacher's kleine Bankenkunde
    eine Bank:
    wenn sie drückt ist es eine Oppositionsbank
    wenn sie aus Steuermitteln finanziert wurde ist es eine Volksbank
    wenn eine ganze Fussballmannschaft drauf sitzt ist es eine Vereinsbank
    wenn Leute sich drüber beschweren ist es eine Anklagebank
    wenn ein Auto drauf steht ist es eine Parkbank
    wenn sie einem Schreiner gehört ist es eine Rauhbank
    wenn zwei Mann und ein Schachbrett drauf sind ist es eine Spielbank
    wenn man vorher einen Sitzschein lösen muss ist es eine Investmentbank
    wenn eines Tages eine andere da steht war es eine Auswechselbank

    • mehr
      Altbank
      Blutbank
      Bundesbank
      Datenbank
      Drehbank
      Ersatzbank
      Freibank
      Gartenbank
      Hobelbank
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      Notenbank
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      Orgelbank
      Regierungsbank
      Reservebank
      Rückbank
      Samenbank
      Sandbank
      Schlachtbank
      Schulbank
      Trainerbank
      Weltbank
      Werkbank
      Zentralbank

  29. Titel eingeben
    Der Vergleich mit dem Tegernsee oder Meran hinkt. Ich weiss nicht aus dem Kopf, was für Bänke in München in der U-Bahn stehen, aber die bayerische Reaktion auf Obdachlose ist ja meist auch nicht gerade ein Konzentrat von Nächstenliebe. Aber der Bayer hat es ja gern a bissel nett, also wird gern auch a mol a bissel härter zug’langt, gelt?!
    Meran und Tegernsee – Bad Homburg und Königstein, Frankfurt – München, das sind faire Vergleiche und da sticht höchstens Meran klimatisch hervor.

  30. .
    und wenn man passenderweise ein paar hübsche handschellen an diesen liegegelegenheiten anbrächte…

    wäre das dann guerillasadomaso?

  31. .
    (man könnte sich die freude gönnen und einfach eine seite offenlassen.
    mal sehen, wer als erstes den idioten gibt und dies um sein gelenk einrasten liesse.)

  32. Der Mensch im Mittelpunkt und allem im Wege
    Am Rabenhold in Arnstadt (Thüringen) wurde ein Spielplatz neu gestaltet, der ähnlich abstoßend wie die Bank in der U-Bahn ist.
    Die Stadtverwaltung sagt, ihr wären die Hände gebunden, sie hätten keinen Einfluß auf die Gestalterfirma und aus Datenschutzgründen können sie den Namen der Firma nicht sagen.

  33. Titel eingeben
    eine wunderbare miniatur. man ist begeistert. ein wunderbares beispiel für seine kunst für eine allgemeinheit induktiv zu wirken.
    .
    und ja: „gelenkte demokratie“ ist auch diktatur.
    .

  34. OT
    In der SPD erscheinen alle wie an die Wand gefahren.
    Jetzt sind die 60-jährigem weißen Männer am Debakel Schuld.
    Behauptet eine gleichaltrige weiße Frau.

    Auf die Idee, dass die SPD gerade wegen der Art ihrer Frauen, ähnlich den Grünen nicht
    gewählt werden, kommt keine.

    • ...
      …ich weiß auch, dass das Glatteis ist.

      Aber fest steht auch, seit die rot-grünen Schwestern Schröder und Fischer aus dem Amt gemobbt haben, bekommt die SPD kein Bein mehr auf die Erde.

  35. Bunk
    Dear Don Alphonso,
    schon mal den Unterschied von „Banken“ und „Bänke“ ventiliert? Schon mal darüber nachgedacht, daß die unbequemen Edelstahlroste die Verweildauer von Unterschichtlern mit Übernachtungsbedürfnis verringern?

  36. So ginge es auch...
    Die (alten) weißen Männer sollten von der Uni Leipzig lernen.

    Herr Parteivorsitzende, Herr Fraktionsvorsitzende, Herr Aufsichtsratsvorsitzende….

  37. Herr grimaldeli
    arbeiten Sie nicht zuviel an Ihrem Ruhestand. Man muss auch einmal auf ein Opfer verzichten können.

  38. Verwunderlich
    ist eigentlich nur, dass die Damen und Herren von der Feminismus-Front erwarten,
    der Wähler/die Wählerin legt seine/ihre materielle und ideelle Zukunft in die Hände von
    ‚Irgendwas mit Medien‘.

    • Mein diesbezüglicher Kommentar war beim letzten Beitrag so deutlich,
      dass er gar nicht erst freigegeben wurde.

      Ich habe in Wartezimmern schon deutlich interessanere und hochwertigere Beiträge gehört. Das, was die Damen in 10 vor 8 abliefern, ist inzwischen Klippschulniveau.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Die beantworten keine Kommentare und das ist, soweit ich es durch Beschwerden merke, auch kein Einzelfall. Die Beiträge werden enorm empfohlen… verstehe ich auch nicht.

    • nein kein Einzelfall
      Herrn Haupts Kommentare vefolge ich dort noch ab und zu. Das bringt mehr als der Text in den mehrern Artikeln dieser Reihe.
      Als dreißigjähriger FAZleser (habe mit dem ersten Semester in der Studentenbilbliothek begonnen, die FAZ regelmäßig) bin ich gewohnt, das ganze Angebot der FAZ zu beschnuppern. Auch Walter Wille und Volker Looman konnte ich mir auf diese Weise aneignen und ich schätze auch Dollases Kochbuchkritiken (buch!). Aber die Damen Zehn vor Acht.
      Naja.

  39. Ja!ja!ja!
    Solche unkaputtbaren Metalldinger fordern die Vandalen ja erst richtig heraus.

  40. haben eben keinen geschmack, die hessen!
    da gibt es gott sei dank im beschaulichen oberbayern noch gemeinden, die zeigen, wie man öffentlichen raum mit geschmack, liebe zum detail und das auch noch kostengünstig bürger- und sitzfreundlich zu gestalten. fehlt nur noch eine der bei solchen planern s beliebte kleine „brunnensituation“. auch die örtliche presse („gelbes blatt“) begeisterte sich schon darüber, dass „ein Stück Nordkorea“ in unseren ansonsten tostlosen landstrich gebracht werde. http://www.dasgelbeblatt.de/lokales/penzberg/schnaderhuepfl-penzberger-stadtplatz-3217963.html

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