Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

10 Dinge, die man über Trump nicht mehr schreiben muss

| 669 Lesermeinungen

Auch ich bin Mediennutzer. Als solcher möchte klug und umfassend aufgeklärt werden, mit Charme und Esprit und Leidenschaft. Ich möchte wissen, welche politischen Entscheidungen getroffen werden, und welche Auswirkungen sie auf mich haben. Was mich dagegen, ehrlich gesagt, mit grösstem Respekt natürlich, weniger interessiert, weil ich es nun schon seit über zwei Jahren sehr nachdrücklich gesagt bekomme: Dass die meisten Medien Trump nicht leiden können und ihm weder verzeihen, dass er die Kandidatur der Republikaner gewonnen hat, noch dass er Hillary Clinton schlug. Und das, obwohl alle Medien, speziell die deutschen Redaktionen, ihr Möglichstes getan haben, das zu verhindern. Ich möchte eine Absolution erteilen, bevor ich mich weiter einlasse: An den deutschen Medien lag es nicht.sie haben alles getan, mehr kann man nicht tun. Und deshalb kann man langsam auch wieder aufhören. Gelassenheit möchte ich raten. Contenance. Eine gute Tasse Tee. Und ein paar Einsichten, was mich, den Leser, den Kunden, inzwischen hin und wieder genervt seufzen lässt. Ich meine es nur gut.

Ich darf daher hier exemplarisch 10 Themen ansprechen, die in Wirklichkeit keine sind, und nur vorgebracht werden, weil man den Lesern beweisen will, wie recht man doch in den letzten Jahren hatte:

1. Melanias Weihnachtsdekoration. Ja, sie ist üppig, aber immer noch schöner als das, was der deutsche Journalist bei seinem Januartrip auf Malle zu sehen bekommt. Amerikaner mögen es gross und üppig und märchenhaft, wenn die Wirtschaft durch Scheinkonjunktur brummt. Get over it.

2. Trumps Gebiss. Keine Ahnung, ob er eines hat, aber Atombomben ist es egal, ob der Marschbefehl über echte oder falsche Zähne kommt. Wir haben genug Politiker mit falschem Kopfhaar oder gar falschen Versprechungen, mit ihnen werde es keine Vorratsdatenspeicherung geben. Get over it. Besonders, wenn die gleichen Journalisten empört sind, wenn Trump ebenso Leute wegen körperlicher Gebrechen demütigt. Und ja, seine Anzüge sitzen schlecht. Ich denke mir auch immer: Wie ein Journalist.

3. Trumps Verhältnis zu den Medien. Trump sagt nur das offen über Twitter, wozu andere Politiker Heerscharen von Anwälten, PR-Agenturen und Regimesender betreiben. Jeder Politiker fühlt sich schlecht dargestellt, jeder sieht sich von Fake News verfolgt. Vielleicht fühlt sich sogar Frau Merkel von der ARD nicht freundlich genug behandelt. Get over it.

4. Trumps Weigerungen, sich nach der Presse zu richten. Weil er beispielsweise Roy Moore die Treue hält, obwohl die gesamten amerikanischen Medien alles getan haben, damit sich angebliche Opfer seiner Untaten melden.  Die wichtigste Zeugin musste gerade zugeben, dass sie einen scheinbaren Beweis, der durch die Weltpresse ging, manipuliert hat. Get over it. Es nervt, wenn sich Medien und Präsident unwürdig beharken, wer ehrloser ist.

5. Trunps Geisteszustand. Trump war eigentlich gegen diesen Kandidaten Roy Moore, hat sich dann aber hinter ihn gestellt – im Gegensatz zu vielen in seiner Partei. Und wie man sieht, gewinnt er in Alabama vermutlich damit, während die Demokraten ihre Senatoren auch bei fragwürdigen Vorwürfen reihenweise zum Rücktritt nötigen. Trump mag erratisch wirken, er ist ein Hasardeur, ein verbissener Kämpfer, der stur weiter macht – aber er geht damit bislang nicht unter, er hat bislang Erfolg damit. Get over it.

6. Trumps Impeachmnent. Dazu gibt es bei New Republic  einen phantastischen und weit verbreiteten Beitrag mit dem Resümee: Impeachment klingt einfach, wird aber nicht passieren, get over it und setzt auf politische Arbeit. Die Leute, auch die Demokraten, mögen den Beitrag vielleicht auch, weil er sich wohltuend von den “Lock him up”-Wünschen absetzt, Trump vor dem Gericht der Weltpresse zu sehen.

7. Trumps Neigung, Dinge zu tun: Es mag seltsam erscheinen, dass Trump Dinge tut, die er vorher auch angekündigt hat. Das ist für westliche Politiker atypisch, die gemeinhin immer warten, bis ihre Reaktionen alternativlos sind. Präsident Obama hätte auch Dinge tun können, wie etwa das Verbot von Schnellfeuerwaffen: Er hat aber die kulturellen Konflikte lieber ausgesessen und moderiert, von denen Trump zeigt, dass man sie auf der anderen Seite gewinnen kann. Get over it.

8. Was Promis über Trump sagen. Harvey Weinstein war gegen Trump. Bill Clinton war gegen Trump. Lena Dunham, die Hillary Clinton vor Weinstein warnte, war gegen Trump – und wollte im Falle seiner Wahl das Land verlassen. Arnold Schwarzenegger war gegen Trump, und hat sein eigenes MeToo-Problem. Die Bushs waren gegen Trump, und haben ihre eigenen Probleme. Die meisten Journalisten und Künstler, die in der MeToo-Serie gefeuert wurden, waren gegen Trump. Kevin Spacey war gegen Trump. Möglicherweise bringt es einfach schlechtes Karma, gegen Trump zu sein, weil jeder gegen Trump ist. Es sind billige Schlagzeilen, die mit solchen populären Kronzeugen produziert werden, aber sie fallen mit Leuten, die vielleicht auch nicht besser als Trump sind, auf die Medien zurück. Get over them.

9. Umfragen zu Trump. Alle Umfragen vor der Wahl waren falsch. Alle Einschätzungen der politischen Realität waren falsch. Vielleicht hat Trump auch einfach nur ein besseres Verständnis der Menschen, mit denen man die Wahlen dort gewinnt oder verliert, was sie wollen, und was sie an die Wahlurnen treibt. Ich vermute, dass sich bei einer Umfrage unter deutschen Journalisten 99% gegen die amerikanische Botschaft in Jerusalem aussprechen, aber amerikanische Juden gehen in den Vereinigten Staaten geschlossen zur Wahl, und haben bis in die 80er Jahre fast durchgehend für die bombensicher israeltreuen Demokraten gestimmt. Trump mag jetzt drei Tage des Zorns ausgelöst haben – unter Leuten in Palästina, die dauernd Gründe suchen, um zornig zu sein und in Amerika nicht wählen. So pragmatisch sehen das zumindest die amerikanischen Juden. Der Gedanke, dass ein demokratischer Bewerber einen Rückzieher machen könnte – und er oder sie wird es vermutlich tun, um die Linksradikale und Judenhasser wie Linda Sansour oder Black Lifes Matter zu befriedigen, die sich unter der Obama-Ära hinter den Demokraten gesammelt haben – der Gedanke wird diese Wählergruppe eher zu den Republikanern bringen. Der Slogan “Alte, weisse Männer” hat dank BDS-Kampagne und MeToo längst einen antisemitischen Beigeschmack. Ich habe jahrelang für diese Leute gearbeitet und geschrieben, ich kenne sie und kann nur sagen: Get over it. Oder macht weiter und wundert euch bei der nächsten Wahl, warum Trump an Ost- und Westküste das nächste Mal deutlich besser abschneidet. Denn traditionell haben Präsidenten seit 1995 versprochen, die Botschaft zu verlagern. Sie haben es dann nur nicht gemacht. Trump hat jetzt geliefert. Das macht ihn glaubwürdig.

10. Alles was Trump bei Twitter macht. Trump macht das bei Twitter, damit es jeder selbst lesen kann, und ja, er nennt einen kurzen und korpulenten Nordkoreaner klein und fett, und verstösst damit vielleicht gegen die Community-Richtlinien und diplomatische Gewohnheiten. Ich finde das lustig. Ich habe gelacht. Ich fühle mich auf eine mitunter schreckliche Art bestens unterhalten und möchte nicht alle drei Minuten von Sam the Eagle erinnert werden, dass ich diese Mischung aus Gonzo, Fuzzy Bear, Das Tier und Statler und Waldorf schlimm finden muss. Trump ist nicht Merkel, die manche vor ein paar Monaten noch zur Führerin der Freien Welt hochgeschrieben haben, und die vor den Angehörigen und Opfer des Breitscheidplatzes kneift, oder Sigmar Gabriel, der in zähen Reden eine Lunte an die Westbindung legt, weil er sich nicht von Trump verstanden fühlt. Wo von der Leyen ihre schmalen Lippen zusammenpresst, lobt Trump seine Armee überschwänglich. Es ist, als würde ich Simpsons schauen, und ständig würde mich jemand anbrüllen, ich dürfte Homers Umgang mit Bier und Nuklearbrennstäben nicht lustig finden. Medien machen genau das, sie verbreiten Trump und finden es ganz schrecklich. Get covfefe it!

Das alles muss ich nicht mehr lesen. Es kommt meistens zuerst irgendwo bei Twitter, dann bei den seichten Portalen Vice, Buzzfeed und Jezebel, und wird begierig vom Guardian nach vorne gestellt, bis es durch alle deutschen Seiten läuft. Das hat dem Leser das fragwürdige Russland Dossier eingebracht, das inzwischen nachweislich von den Demokraten bezahlt wurde, den neuen Medienskandal von CNN beim Umgang mit den Mails zwischen Trumps Team und Wikileaks, und neue Empörungswellen der immer gleichen Aktivisten-Journalisten, die Trump noch nie mochten und ihn auch nicht wählen werden. Journalisten, die reisserische Edel-Gonzalez-Covers in Auftrag geben und feststellen müssen, dass sie damit nicht besser ankommen als der kriselnde Guardian in Amerika oder Buzzfeed, die gerade zweihundert Leute gefeuert haben. Daneben gehen dann aber viele wichtige Themen unter, als da beispielsweise wären:

Neuregelungen bei der Besteuerung von erlassenen Studiengebühren. Es liegt nahe, dass sich Trump mit solchen Ideen bei den ihn wenig schätzenden Studenten an Ost- und Westküste revanchiert, aber das wird auch Auswirkungen auf den Wissenschaftsstandort haben.

Das Fortbestehen des demokratischen Establishments, das nach der verheerenden Niederlage immer noch die Partei fest im Griff hat, obwohl es wegen der Verhinderung von Bernie Sanders zutiefst kompromittiert ist.

Die Krise durch Drogen- und Medikamentenmissbrauch. Ein extrem unschönes Thema, das Trump nicht geschaffen, sondern von Obama geerbt hat. Diese Krise würde natürlich Fragen aufwerfen, ob in der Obama-Ära des Booms an den Küsten nicht vielleicht doch gravierende Fehler gemacht wurden. Fragen, die nicht weniger wichtig als die Kritik an den fragwürdigen Trickle-Down-Vorstellungen bei Trumps Steuerreform sind. Denn angebliche Trickle Down Effekte haben jetzt Befürworter, weil beim Obama-Boom das gesamte Wachstum der Küstenelite vorbehalten blieb.

Oder ein Erklärbeitrag, warum die Debatte um Migration, Sanctuary Cities und Dreamers in Amerika nicht nur mit den in Deutschland üblichen Kinderaugen geführt wird, sondern auch mit der spektakulären Tötung eines Zufallsopfer durch die Hand eines schon fünf mal abgeschobenen Kriminellen, der in Kalifornien für die Tötung auch noch freigesprochen wird.

Oder, bei der nächsten Klage des amtierenden Aussenministers der Bundesrepublik über die Notwendigkeit einer europäischen Sicherheitspartnerschaft, weil er Probleme mit Trump hat: Die Frage, mit welcher Bundeswehr er denn die Vereinigten Staaten als Sicherheitsfaktor ersetzen will. Die, bei der kein einziges U-Boot einsatzbereit ist? Die, die einen Eurofighter hat, den die Österreicher gerade ausmustern?  Mit Osteuropäern, die nach dem Willen der Bundesregierung gerade wegen der Asylpolitik verklagt werden, und die ihre Waffensysteme bei den USA kaufen? Die Realitätsblase des Sigmar Gabriel macht mir mitunter mehr Angst als die Realitätsblase von Trump.

Wie man bei den unerwarteten Auswirkungen der Steuerpolitik, die Reiche an den Küsten überhaupt nicht entlastet, deutlich sieht: Politik ist komplex. Es gibt keine einfachen Antworten auf schwierige Fragen, auch wenn Trump dauernd öffentlich diesen Eindruck vermitteln will. Wenn das als Fehler erkannt wird, sollten die Medien nicht den gleichen Fehler machen. Dann kann es sein, dass ich auch wieder Beiträge lese, ohne von der simplen Weltsicht der Autoren von Breitbart bis ARD genervt zu sein.


669 Lesermeinungen

  1. Überforderung
    Sie können doch nicht erwarten, komplexere Zusammenhänge und „nur ein klein wenig objektivere oder umfassendere“ Informationen von den ÖR zu erhalten. Die machen doch keinen „Minority Report“. Und das deutsche Personal…seufz.

    Habe mich bei Ihren Zeilen köstlich amüsiert, grinse immer noch. Vielen Dank für den gelungenen Wochenstart.

    • Wenn da keine Zwangsgebühren wären, würden sie es vielleicht versuchen.

    • Komplexe Zusammenhänge
      sind eine Sache. Die andere ist, einfach nur zu berichten. Ich wäre froh, wenn die mit ihren sogenannten Nachrichten nicht immer eine Agenda pushen würden.
      https://twitter.com/ZDFheute/status/940170126783139840

    • Lesetipp
      In der Quartalszeitschrift „GegenStandpunkt” werden Trumps Agenda und sein Vorgehen ausführlich und ohne Psychologisiererei beleuchtet. Leider sind die Texte anstrengend zu lesen, weil die Autoren einfach nicht schreiben (= nicht einfach schreiben) können. Inhaltlich ist es aber ungefähr das, was die Leitmedien vermissen lassen.

    • @ Don
      Und wenn da mal Leute wären, die Zwangsgebühren massenweise verweigern würden. Aber sie versuchen es nicht mal.

    • Schweiz als Vorbild
      Dort gehen viele unter dem Motto „No Billag” (einfach googeln, oder bei Twitter #nobillag) gegen Zwangsgebühren auf die Barrikaden. Teilweise richtig drollig ist, was die SRG als Gegenargumente anführt.

  2. Rudi
    Passt gut. Jede noch so banale Äusserung von DT wird von den deutschen Medien kommentiert und gross ausgeschlachtet. Vielleicht sollten diese mal vor der eigenen Tür kehren und die Taten und Nicht-Taten von deutschen und EU-Politikern in den Mittelpunkt der Kommentierung stellen. Die Steuerreform in den USA kann aber Reiche in bestimmten Staaten schon schädigen, da die Aufrechnung der „State income tax“ auf die „Federal Income Tax“ entfallen soll und daher in Staaten wie California oder New Jersey mit hoher state income tax einiges mehr an Steuern zu berappen sein kann. Bei einem hohen Einkommen verlegt man dann den Wohnsitz besser in Staaten mit niedriger state income tax. Führt dazu, dass in einigen demokratisch regierten Staaten die Steuereinnahmen wegbrechen können. Ein Lump wer schlechtes denkt ?

    • Titel eingeben
      Kein Lump wer solches denkt und keiner der es macht.
      Die „teuren“ Staaten haben teils auch hoehere sales tax

    • Steuerreform nur zum Vorteil der Reichen
      war bis bisher der Slogan der Demokraten. Sollte die Abzugsfähigkeit der State income tax tatsächlich wegfallen, wäre. Die Staaten mit extrem hohen State taxes vielleicht endlich mal gezwungen besser zu wirtschaften, um die Steuern zu senken.

  3. S.F.: Trump-freundliches Urteil, prospektiv betrachtet
    Kathryn Steinle ist Amerikas Maria Ladenburger, wenn sie auch weniger qualvoll verstarb, und San Francisco ist Amerikas Freiburg. Das sind einstmals schöne Städte, die an ihrem Liberalismus ersticken und Opfer gebären.
    So kreiert man Wähler, die nach rechts rücken, und je mehr man Trump/AfD/Wilders ungerechtfertigt in die Nähe von Hitler rückt, während man Opfer ein Jahr lang übersieht (Merkel) und Mörder freispricht (San Francisco), desto mehr Wähler werden es sein.

    Da hilft nicht, Melanias Weihnachtsdeko zu pompös zu finden, denn das ist Wählern im Grunde egal, smalltalk ohne Relevanz für ihr Leben. Die durch ungeregelte Immigration, unter die sich Dealer, Terroristen und Mörder mischen, frakturierte Sicherheit vor allem ihrer Freundinnen, Frauen und Töchter interessiert Wähler. Diese kann nur mit geregelter Immigration und konsequenten Rückführungen oder Haftstrafen wegen illegaler Einreise wieder hergestellt werden.

    Boris Palmer, der offene Augen hat, dürfte entsetzt sein von den Vorgängen an der Dreisam, der Altershalbierung des Täters, dem Geldfluss für eine unqualifizierte Gastfamilie, dem ganzen Wegschauen. Er ist auf der Seite des Opfers. Dafür sollte man danken. Parteien sind unwichtiger als gesunder Menschenverstand.

    • Man müsste eigentlich jetzt nochmal alle Minderjährigen genauer anschauen. Ohne rücksicht.

    • Die Minderjährigen
      Es ist an allen Stellen bekannt, dass die wenigsten dort herkommen, wo sie vorgeben her zu sein und dass das Alter großzügig nach unten korrigiert wurde.

      Ich habs schonmal geschrieben, es sind nicht nur finanzielle Folgen, sonden auch andere, schlimmere.
      Wenn z.B. in einem „Schutzhaus“ für männliche Opfer häuslicher (elterlicher) Gewalt, das für 11-16-jährige gedacht ist, „schutzsuchende“ junge Männer einquartiert werden, die die andeen drangsalieren. Schlimmer geht es nicht.

      Die Plätze sind dann natürlich erstmal nicht frei, obwohl sie benötigt werden.

      Je tiefer man dort graben würde, umso mehr Schweinereien würden zutage treten.

    • San Francisco liberal city
      Es gibt extra für SF eine „poop app“. Wenn man die runterlädt hat man eine Karte (menschlicher) Exkremente auf den Gehwegen und kann ausweichen. Das ist kein Witz.

    • Melania
      Melania ist der absolute Hammer.

    • @nahuatl
      Die ganzen Lügenbarone bringen das ganze Sozialnetz, welches für wirklich arme Schweine, äh Kälber, gedacht war, zum Kollaps.
      Lüge beim Asyl muss gnadenlos bestraft werden, mit sofortiger Ausweisung !
      Das ist Betrug und keine Bagatelle, traumatisierter Geflüchteter ( Smartphone ja-Pass Nein ????), kotz.
      Wer meint das es nicht geht, hat mit 30% seines NettoEinkommens den Geflüchteten zu helfen, nach bester Gutmenschenart.
      Ich denke, da hört dann abrupt das Verständnis für Geflüchtete auf.
      @Don, ein Premiumbeitrag, einfach genial hin geschrieben !!!

    • Die Minderjährigen anschauen
      Ist eine gute Idee. Sogar in der eigentlich konservativen NZZ gehen Leute, die wie 30 aussehen, unter 17 durch:

      h ttps://www.nzz.ch/international/ein-jahr-willkommenskultur/knapp-ein-jahr-in-bayern-nicht-mehr-fluechtling-endlich-einwohner-sein-ld.115511

      Und auch dieser Artikel berichtet, wie so viele, daß z.B. einer der Jungs 2 Jahre in der Türkei gelebt und gearbeitet habe, bis er das Geld für die Schlepper nach Deutschland zusammen hatte. So ganz habe ich es immer noch nicht verstanden, aber es scheint, jeder, der in die Türkei floh und dort immerhin sogut verdient, daß noch einiges übrigbleibt, hier problemlos den vollen Hartz-4 Satz bekommt. Das erklär mal einer den Türken, die vor 50 Jahren legal hierher kamen und ein Leben lang auf der Zeche geschuftet o.ä.

    • Frauenwahlrecht!
      „Die durch ungeregelte Immigration, unter die sich Dealer, Terroristen und Mörder mischen, frakturierte Sicherheit vor allem ihrer Freundinnen, Frauen und Töchter interessiert Wähler.“ Nicht, dass ich Ihren Aussagen grundsätzlich widersprechen möchte, aber ich will immerhin darauf hinweisen, dass es in D. doch schon seit längerer Zeit das Frauenwahlrecht gibt. Also – es gibt tatsächlich zudem auch Wählerinnen, die ihre eigene Sicherheit interessiert und – nebst denen der Kinder – auch die Sicherheit der männlichen wie der weiblichen Verwandten und Freunde. Die Zeiten von „des Nächsten (Mannes) Weib, Knecht, Magd, Ochse, Esel“ – das war Vorvorgestern!

    • NZZ
      Leider ist nicht alles Schweiz, was NZZ heisst.
      Wenn man mal die amerikanischen Nachkriegspläne und die realen Verzweigungen zu den (europäischen) Medien, inkl. der Schweiz, googlet, bekommt man das kalte Grausen. „Ahmad, 17 Jahre, aus Afghanistan“ Bild in der NZZ mit dem Tool „How Old“ gecheckt, wahres Alter um die 40… Kann man leicht mit seinem eigenen Passbild gegenchecken, erschreckend genau. Sorry für das gestelzte Deutsch.

  4. Sender-Empfänger
    Habe die Sendung wie immer nicht gesehen, aber es ist schon interessant, wie unterschiedlich Gesprächsverläufe beim Empfänger ankommen, welche Kernaussagen herausgefiltert und wiedergegeben werden. Bin glücklicherweise kein Kommunikationswissenschaftler, erinnere nur noch rudimentäre Inhalte des Deutschunterrichts.

    https://www.tichy seinblick.de/feuilleton/medien/anne-will-und-die-bedauerliche-erkenntnis-trump-wirkt/

    https://www.faz.net /aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-anne-will-das-recht-des-staerkeren-15335117.html

    Bei Lübberding habe ich den Eindruck, daß er entweder nicht weiss, wohin er will, oder er windet sich durch ein Labyrinth von Stacheldraht, ohne irgendwo anzuecken.

  5. Unser täglich Trump gib uns heute
    Als fleißiger Feindfunkleser bin ich Dank SPON besser über die amerikanische Innenpolitik informiert als über die deutsche – solange ich krampfhaft an der hait-spietsch-Tirade diverser „Redakteure“ vorbeilese.
    Ich vermute, ein Gutteil der Anti-Trump-Artikel ist dem Umstand geschuldet, dass morgens um 7 Uhr frische Inhalte auf dem Homescreen erscheinen müssen. Und da bei uns nächtens verständlicherweise wenig passiert, muss der alte, weiße Mann jenseits des großen Teichs herhalten.

    Inzwischen wurden aus täglich fünf Stimmungsmachern nur noch einer oder zwei, was mich zur Schlussfolgerung bringt:
    Trump zieht beim deutschen Leser nicht mehr. Und das ist gut so.

    P.S. Ich habe in diesem Post zweimal das Wort „deutsch“ verwendet. Bin ich nun ein Identitärer, den der Verfassungsschutz beobachten sollte?!

    P.P.S.Ja, ich bin davon überzeugt, dass das, was unsere Journaille über Twitter, die redaktionellen Inhalte, die Bildauswahl und diverse aus dem Kontext gerissene Zitate mit Trump anstellt, hate speech ist!
    Natürlich gelten für eine Person des öffentlichen Lebens andere Maßstäbe. Der Punkt jedoch, an dem aus kritischer medialer Begleitung bloße Polemik wurde, ist seit langem weit überschritten.

    • Sowas macht die „Nachtschwester“, ein Mitarbeiter in den USA, der alles, was reinkommt, schnell zusammenfasst und auf die Seite schiebt. Bei der SZ war/ist? das Hakan Tanriverdi, ein Typ aus dem Anne-Wizorek-Umfeld, was da auch einiges erklärt hat.

    • "Und da bei uns nächtens verständlicherweise wenig passiert,...
      …muss der alte, weiße Mann jenseits des großen Teichs herhalten.“ – Der war gut, Sie haben wirklich Humor!

    • Hate speech
      Hate speech gegen Trump und seine Familie ist ausdrücklich erwünscht.

    • Na ja, "nächtens verständlicherweise wenig passiert"
      würde ich persönlich eher unter fake-news buchen ;-). Eher: „weil es länger dauert, bis man den Einzelfall formuliert hat“

    • SPENTO
      SPON ist bekanntlich das BENTO für sich erwachsen definierende Alt-Hippies und 68er.

      Wenn Trump einen Fu..z lässt, schreibt SPON:

      Schlagzeile

      Chemtrails jetzt auch im Weissen Haus.
      Trump verstößt gegen die B- und C-Waffen-Abkommen.

      Zweite Zeile:
      Und Melania bricht dazu die mit den A-Waffen
      (weil sie auf den Fotos immer strahlt).

      Wenn Melania sich einen Goldhamster kauft, schreibt BENTO:

      Schlagzeile:
      Russischer Maulwurf im Weissen Haus kauft syrischen Sex-Sklaven.
      Zweite Zeile:
      Ist das Donald impotent?

      Weiterhin:

      SPON-Psychologe enträtselt Trumps Affinität zu Fake-News
      (weil es auf Deutsch „Ente“ heisst und Donald (Trump) Gene des anderen Donald in sich hat).

      Kann man von Social Media blöd werden?
      Eine Leserbefragung von BENTO.
      (Aber die waren zu blöd, zu antworten).

      Ist es schon #metoo (sexuelle Belästigung), „Twittern“ ohne „w“ zu schreiben
      (auch aus Versehen)?
      Und ohne „w“ und ohne „r“?

      Sind die Deutschen Schuld an Trump?
      (Schliesslich sind wir schuld an allem und Trump hat deutsche Vorfahren)

      BENTO impeached Trump
      (weil GOOGLE Translate sagt, das hat irgendwas mit Pfirsichen zu tun)

      Warum Pickelgesichter schön sind
      (Und Melania Trump ist hässlich)

      Trump beschliesst Weltfrieden
      (Ist dem Mann denn garnichts heilig?)

      SPON enthüllt (Fake News Alarm bei Trumps):
      Kim Jong Un hat garkeine Raketen!
      (Im Exklusivinterview spricht er von „Laketen“)

      Augstein twittert:
      Trump ist blöd
      Trump:
      Who the f..ck is Augstein?

    • Re:
      Mea Culpa!
      Es passiert genug in den Nächten. Ich vergaß komplett, in diesen Dimensionen zu denken.

      Deshalb korrigiere ich mich selbst insoweit:
      „… da nächstens verständlicherweise wenig passiert, das durch den linken Filter des Staatsfunks und der angeschlossenen Medienhäuser schlüpfen darf, …“

    • @Thomas Marx
      Die Deutschen sind tatsächlich schuld an Trump. Genauer gesagt, Frau Merkel. Ihre Politik bzw. die Verhältnisse in Deutschland und Europa dienten Trump im Wahlkampf immer wieder als abschreckendes Beispiel gegen unkontrollierte Massenmigration. Kaum etwas hat Trump so geholfen wie die Ereignisse in Nizza, Paris, Köln, et…

    • ned schlecht
      Thomas Marx sagt:
      11. Dezember 2017 um 20:50 Uhr

    • @Thomas Marx sagt (schlechtes Pseudonym)
      Deshalb müssen Straftäter unter den Einwanderern in den USA auch künstlich freigesprochen werden. Dann steht Trump als Depp da (siehe weiter unten).
      Das linke Establishment in den USA wehrt sich eben anders.

  6. Gut gesprochen
    Die persistente Inkompetenz der Medien geht wirklich auf die Nerven. Weil jedes mal wenn die sich einen offensichtlichen Schnitzer re. Trump erlauben wird man daran erinnert das die anderen Artikel wahrscheinlich genauso kompetent geschrieben wurden.

    • Inkompetenz
      Jeder hat ein Fachgebiet oder einen Beruf in dem er sich auskennt…. und jeder kann bei Artikeln der MM dann meistens sehr gut erkennen, wie kompetent oder nicht die Herrschaften sind, die das verfasst haben. Ich für meinen Teil kann in allen mir bekannten Fällen jedenfalls nur eindeutige Inkompetenz konstatieren. Und ich ziehe dann meine Schlüsse über andere Berichte. Man könnte auch D. Nuhr zitieren… „Wer keine Ahnung hat…… “ …. aber die Wortwahl würde mich in die Nähe der SPD rücken und das möchte ich keinesfalls. Daher mein Wunsch: Schreibt doch lieber weiter über die Weihnachtsdeko im Hause Trump…. das ist so herrlich belanglos.

  7. Ja werter Don, wenn doch auch in DE die Politiker ....
    … sagen würden was sie selbst denken (und nicht vorgedacht bekommen) und dann auch tun würden was sie sagen.
    .
    Stattdessen wird die Meinung nach dem Wind gehängt und einfach mal nix getan, bis man sich in der nächsten „alternativlosen Krise X“ erneut als Weltenretter darstellen kann.

    • Trump ist halt ein Go-Getter. Dafür gibt es keine gute deutsche Übersetzung.

    • Go-Getter
      Hemdsärmelig?
      Übrigens wieder der richtige Nagel auf den Hammer.

    • DA
      Ein Ranschaffer.

    • Anpacker. aber das trifft es auch nicht ganz, Go-Getter ist sozial höher.

    • dict.cc Deutsch-Englisch-Wörterbuch
      go-getter Draufgänger
      go-getter tatkräftige Person
      go-getter Tatmensch
      He’s a go-getterl. Er ist ein Draufgänger.

    • Ein Macher ....
      …. ein Macker und kein Abwarter, bis die Realität das Schöngeschwätz von Politik und Medien so weit eingeholt hat, dass Ihr mit Ausreisegeld darum fleht, dass die Elite Afrikas und Arabiens schnellstmöglich wieder DE verlässt.
      .
      Der frustrierte Heimkehrer ist wohl der beste Schutz vor erneuter Eliten-Flutung.

    • @köstlich
      Herrlich gelacht, aber die Wahrheit !
      Danke !
      Ich hoffe auch die bauen, mit den Tausenden, in ihren Ländern etwas auf. Es sind doch alles Ing., Ärzte sowie Fachkräfte und haben jetzt noch die allerbeste Demokratie ,aller Zeiten, erfahren.
      Wenn es nur die Realität wäre!
      Sogar in der DDR gab es nur Hilfe zur Selbsthilfe, für „Fachkräfte“.
      Und die Stasi( Trotz aller Beschissenheit) hat Übergriffe auf DDR-Deutsche verfolgt, nicht wie heute, Täter geschützt.
      Jetzt lernen die Linksfasch.. vermutlich an der Uni nicht mehr, wie richtige Hilfe funktioniert und holen die „Besten“ der „Besten“ nach Europa, die laut Glauben nur Invasoren sein können.
      Ihr Deppen, lest den Koran !!!
      Ihr seid alle Kuffar und des Todes geweiht !!!
      Der Trump hat die Gefahr erkannt, die Merkel erst, wenn ein LKW mit „Flüchtling“ auf SIE zu fährt.
      Eiskalt, die Opfer 2016, im Regen stehen lassen, kotz.
      Unwürdig für die Führerin der freien Welt.

  8. 11. Trump's Dealmaking
    Trump hatte in den vergangenen Jahrzehnten die Entwicklung in USA gut beobachtet und hat(te) es wohl satt, wie seichte Entscheidungen und mangelnde Führungsstärke innerhalb des Landes noch jeden Deppen zu Wort kommen ließen/lassen, dessen Ansichten von teils hysterischer medialer Begleitung breit getreten werden. Make Amerika great again haben seine Wähler ernst genommen, denn diese wissen genau, wie absurd Dinge aus dem Ruder liefen und laufen. Zurück auf Los. Mit einer bewundernswerten Unerschütterlichkeit hält er seinen Kurs, UND verhandelt seine Deals mit Partnern auf Augenhöhe. Unsere Provinzpolitiker werden schlicht overlooked/overheard. To them: Get over it.

  9. Don, Sie beeindrucken & verblüffen mich. Maximales Kompliment!
    Ihr bester Beitrag! Ganz besonders hat mich der Video-Clip amüsiert.

  10. Mutig und überfällig
    „Dann kann es sein, dass ich auch wieder Beiträge lese, ohne von der simplen Weltsicht der Autoren von Breitbart bis ARD genervt zu sein“

    Man wird Sie teeren und federn wollen für diesen Appell an die Vernunft, aber das werden Sie auf dem Rad oder unterm Kronleuchter locker aussitzen.
    Loyalerweise sparen Sie in der oben zitierten Aufzählung die FAZ aus, obschon Sie allein da möglicherweise eine Abteilung von gefühlt 30 Köpfen brotlos machen. Vermutlich finden die in der Abteilung „Britain- und May-Bashing“ Anschlussverwendung. Da geht es ähnlich zu und her. Auch in den Dept.„ AfD“ oder „Putin“ ist jederzeit Bedarf.

    Als leidgeprüfter Leser hofft man, Ihre Weihnachtswünsche nach einer medialen Zuwendung zu wirklich wichtigen Themen und nach faktenorientierter Berichterstattung mögen in Erfüllung gehen.

    Den Ehrentitel eines „10-Thesen-Luther-der-deutschen-MSM“ haben Sie sich vorab verdient. Gut eingeschlagen, der Nagel am Portal der in vielerlei Hinsicht ziemlich vernagelten deutschen Publizistik.

    • Ich bin eh schon einer von den Bösen, man gibt nicht zu, dass man mich liest.

    • @Don Alphonso
      Vermutlich sind Sie der Einzige, der die Auflage noch einigermaßen aufrecht erhält. Zwei bis drei Beiträge pro Woche und dann die vielen Kommentatoren, teils sehr witzig, doppeldeutig, und vorwiegend positiv zu Ihnen eingestellt, bringt dem Verlag Banners. Ich jedenfalls erfreue mich an jedem Ihrer wunderbar geschilderten Themen – mit Metaphern geschmückt -, dass es ein Genuss ist, sie zu lesen, und als Zugabe die vielen Kommentare. Genial!

    • Danke, aber andere wie Lübberding und Hanfeld laufen auch sehr gut.

    • @D.A. Besser allein als in böser Gemein. Deutsches Sprichwort
      §§§§§§§§§§§§

  11. Wow
    Das war keine der üblichen durchaus lesenswerten Plaudereien, das ist eher eine Liga, aus welcher der politische Journalismus in Deutschland längst abgestiegen ist.
    Ich gehe selber auch nicht mehr auf die dämliche Frage ein, ob ich für oder gegen Trump bin. Erstens spielt das keine Rolle und zweitens sind Fakten immer interessanter als Ergebenheitserklärungen oder Provokationen.

    Btw: Ich bin nicht jedem Ihrer Links gefolgt – haben Sie Susan Sarandon mit ihrem Statement zu Clinton schon mal irgendwo erwähnt? Meinen Respekt hat sie.

  12. Guten Journalismus
    erkennt man daran, dass er wichtige Sachverhalte recherchiert und darstellt, die der normale Zeitungsleser nur mit viel Mühe oder gar nicht wissen könnte.
    Daher mein Dank an Don Alphonso! Wie hätte ich sonst z. B. von den Feinheiten der Steuergesetzgebung wissen könne?

  13. Endlich sagts mal einer.
    Danke, Don. Wie immer auf den Punkt.

  14. Zweimal dasselbe Verknüpfungsziel?
    Sowohl unter

    „…dass sie einen scheinbaren Beweis, der durch die Weltpresse ging, manipuliert hat…“

    als auch unter

    „… auch bei fragwürdigen Vorwürfen reihenweise zum Rücktritt nötigen…“

    • Ups, Fehler, danke.

    • Die Verknüpfungszeile, die Sie eigentlich gemeint haben?
      Kann ja, wenn der Beton des Haupttextes mittlerweile bereits ausgehärtet ist, auch hier geschehen…

  15. "besseres Verständnis der Menschen,
    mit denen man die Wahlen dort gewinnt oder verliert“

    Von der CDU-Führerin haben wir gehört, dass sie nicht wüsste, was sie hätte anders machen sollen und die Partei scheint ihr zuzustimmen. Die SPD hat erkannt, dass ihre Stimmenverluste daher kommen, dass sie keine Bürgerversicherung durchgesetzt hat.

    Soviel zu diesem Verständnis unserer „Volksparteien“.

    Was die Wähler in D nun wirklich zu wollen scheinen, ist, 1.) keine Rückreise der syrischen Kriegsflüchtlinge nach dem Ende des IS und 2.) statt dessen ein Familiennachzug von dort. Oder täusche ich mich da?

    • Auch die vereinigten staaten von europa wurden nicht ausreichend gewürdigt.

    • Das ist eher ein Beleg dafür, daß den Herrn keiner ernstnimmt.

    • Wieso Rückreise?
      Seit der sogenannten „Schließung der Balkanroute“ reisen nach wie vor jeden Monat ca. 15000 Illegale ein. In der Lückenpresse fällt das unter „die Flüchtlingskrise ist vorbei, es kommen kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland“. Die Zahlen sind beim BMI abzurufen und seit Frühjahr 2016 erstaunlich konstant.

    • Danke für den Hinweis!
      Ich korrigiere, ca. 87 % der Wahlberechtigten in D möchten

      1.) keine Rückreise der syrischen und irakischen Kriegsflüchtlinge nach dem Ende des IS
      2.) statt dessen Familiennachzug von dort und
      3.) weiteren ungehinderten und unkontrollierten Zustrom von Migranten

      Ergänzen könnte man noch, dass nach dem Willen o.a. Wähler den illegal (Dublin, Asylrecht) Eingereisten sofort alle Rechtsmittel zur Verfügung stehen um eine Abschiebung zu verhindern und dass selbst nach
      Feststellung des Nichtvorhandenseins von Gründen zum weiteren Verbleib möglichst wenig unternommen wird um die Migranten zu einer Ausreise zu bewegen.

      Anfügen möchte ich noch sehr einfach zu bewerkstelligende Maßnahmen zur Bekämpfung der Fluchtursachen:
      1. Hilfsleistungen auf Sachmittel beschränken
      2. Unterbringung in Sammelunterkünften (möglicherweise in nicht so dicht besiedelten Gebieten)

    • @Hausschwein: Na also geht doch!
      derStandard, 12. Dezember 2017
      Trump will nach New Yorker Anschlagsversuch Familiennachzug stoppen

  16. Danke!
    Danke!
    Ich kann es auch nicht mehr hörenlesen.
    Die seriöseste Reaktion auf Trumps Wahl in den deutschen Medien habe ich bei Radio Bob von „Schockrocker“ Alice Cooper gehört ,der hat da eine Sendung.
    „A vote that took me by suprise. Congrats Mr. Präsident – elect!“
    Und dann ging es weiter im Programm.
    Unsere Ministerriege hingegen, speziell die,die mit dem Herren ja mal zusammenarbeiten müssen waren ein peinlicher Totalausfall.
    Ich möchte schon wissen wer genau eigentlich z.B. die 2te und 6te US-Flotte ersetzen soll deren Oberkommandierenden in spe man noch am Wahlabend ans Bein pieselt.
    Professionelle Höflichkeit kann man sich durch aus leisten.

    Gruß von nördlich der Elbe

    • Ich möchte ja auch mal einen Beitrag lesen, was aus der „Führerin der freien Welt“ wurde.

    • „Führerin der freien Welt“: Aquí estoy, no puedo evitarlo!
      Die „Ehemalige Führerin der freien Welt“ ist in Südamerika gelandet und stellt sich ihrer geschichtlichen Verantwortung. Bei fast allen Gelegenheiten, den Pressekonferenzen, dem Auftritt vor den Studenten, den Staatsbanketten und beim Besuch einer Kirche, dankte Merkel dafür, dass sie aufgenommen wurde.
      Um ihre und Deutschlands Rolle zu veranschaulichen, bemühte Merkel einen alten Topos: Die ewige deutsche Schuld der Deutschen.
      Kritik äußert sie auch über die Zuwanderungspolitik:
      „Das Errichten von Mauern und Abschottung wird das Migrantenproblem nicht lösen“, stellt Dr. Merkel dort fest. Unter Verweis auf das Römische Reich und auf China fügt sie hinzu:
      „Nur wenn große Imperien es geschafft haben, mit ihren Nachbarn vernünftige Beziehungen aufzubauen und die Wanderungsbewegungen zu steuern, waren sie erfolgreich.“
      „Alles, was noch nicht gewesen ist, ist Zukunft, wenn es nicht gerade jetzt ist. Ich sehe nicht, was ich anders machen sollte!“

  17. Danke.
    Text eingeben

  18. Verbot von Schnellfeuerwaffen
    Die EU bearbeitet die Schweiz, damit ihre totalitäre Waffenrichtlinie dort umgesetzt wird.

    Der Bundesrat hat dazu bereits einen Vorschlag gemacht, der wohl auf keine große Gegenliebe stößt. Würde er umgesetzt, wäre es immer noch ein ungleich liberaleres Waffengesetz als das in D.

    Auch mit diesen Änderungen dürften die Armeeangehörigen nach Abschluss ihres Militärdienstes weiterhin das Sturmgewehr inklusive des 20-Schuss-Magazins oder die Ordonnanzpistole mit nach Hause nehmen – ohne Trainingsnachweis und ohne Mitgliedschaft in einem Schiessverein.

    Und das obwohl wir hier so oft von Massakern in der Schweiz unter Zuhilfenahme von Sturmgewehren hören müssen?

    Falls Sie in einer Diskussion mal wieder „Wollen Sie den Zustände wie in den USA?“ hören müssen, sagen Sie doch einfach „Nö, lieber wie in der Schweiz und als Sturmgewehr hätte ich gerne eine AK 47“

    • Waffenverteilung ...
      … in CH ca. 1 mio privat, deutlich weniger in der Armee.

      Vermutlich können sie deshalb dort Demokratie.

      Nach dem ersten islamistischen Anschlag könnte man das Mitführen erleichtern, dann schaut es für die Irren mit Schnellsiederkurs schlecht aus.

      Der typische Schweizer übt nämlich jährlich und erzielt eine beachtliche Mindesttrefferquote! (Falls wer in der Armeereserve ist und danebenschießt, kauft er aus eigener Tasche mehr Munition, bis das sitzt…)

    • Die EU bearbeitet die Schweiz ...
      … ja natürlich, das tut sie ständig.

      Die Regierung würde ja den Forderungen aus Paris und Brüssel gern zustimmen.

      ABER beide wissen, dass das Referendum immer noch wichtiger ist, als deren Meinung und Kompromissbereitschaft. Wenn sie den Stimmbürger zu sehr ärgern scheidet halst die CH aus dem Schengenraum aus und kann sich weiter nach Lust und Laune selbst verteidigen…

      PS:
      Meine erste Antwort hier beleuchtete ganz andere Aspekte.
      Sie wurde aber Opfer des angeblichen und verbotenen Schnellschreibens. Meist funktioniert der Rückwärtspfeil, diesmal nicht…

    • Schweiz und Waffen
      Die haben schon verschärft, man muss als Milizangehöriger keine Munition mehr zu Hause haben, man darf aber. Letzten Freitag liefen am Züricher Hauptbahnhof wieder einige junge Herren mitsamt ihren Sturmgewehren herum, die waren offensichtlich auf dem Weg nach Hause.
      In Österreich ist es auch wesentlich liberaler als in DE, allerdings müssen Gewehre seid 2014 auch registriert werden und wer mehr als 5000 Schuß daheim hat, muss die auch melden. (Keine Anfrage, nur Anzeige. Für das AUG-Z kann man auch beliebig viele 30 oder 50 Schußmagazine kaufen. Nicht ablehnbare Begründung für eine WBK ist
      „Selbstverteidigung“ daheim. Solange man zuverlässig ist, d.h. sauberes Führungszeugnis und keine Wehrdienstverweigerung, und den Psychotest schafft, ist die WBK auszustellen. Man hört auch nichts von Schießereien, die letzte in Salzburg waren Türken mit illegalen Waffen.

    • Thomas Jefferson:
      „“When governments fear the people, there is liberty.
      When the people fear the government, there is tyranny.

      The strongest reason for the people to retain the right to keep and bear arms is, as a last resort, to protect themselves against tyranny in government.“

    • charcounter dot com oder einen anderen, von Ihnen bevorzugten Anschlägezähler benutzen und erst
      dann Ihr Werk hierher kopieren. Sie können auch Briefkästen von Anbietern benutzen, die für alles, was Sie dort schon geschrieben haben, die Stilleentwurfsordnerzwischenspeicherung einstellbar machen…

    • Frau Amgelin am 11.12. um 3,
      wenn ich im lyrischen Spätwerk von Marius Müller-Westernhagen nichts als eine sinnfreie Aneinanderreihung von Wörtern erblicke, weiß ich, daß das nicht an meiner eingeschränkten Auffassungsgabe liegt.

      Ich fürchte, ja ich spüre sogar, daß die Dinge im Falle Ihrer Replik an Herrn Wassermann anders liegen. Aber was, ja was nur teilen Sie Hrn. W. mit?
      Ich wüßte es zu gern. Sind Sie so nett und schenken mir eine Minute Ihrer Zeit?

    • Unser lieber Wassermann bezog sich entnervt auf das vermaledeite Textannahmeverweigerungsgeduze
      wegen „des angeblichen und verbotenen Schnellschreibens. Meist funktioniert der Rückwärtspfeil, diesmal nicht…“ ’n büschen oberhalb. Hab nur das von mir verwendete Hilfsmittel erneut erwähnt – reicht Ihnen diese Erklärung?

      Und da wir gerade bei Erläuterungen sind: 456 – vier Meter Wellenhöhe, fünf Meter Deichkronenhöhe, Windstärke sechs?

    • Ich maße mir
      mal eine Interpretation an, obwohl mir die Hilfestellung von Frauke Amgelin klar erscheint. Wer häufiger in Webformuleren schreibt, kennt das Problem: Nachdem man schon eine Menge Text eingegeben hat, verschwindet dieser aufgrund einer Eigentümlichkeit der hinter diesem Webformular werkelnden Software. Die Fehlermeldung, z.B. „Du schreibst
      zu schnell“, hat häufig nichts mit der wirklichen Ursache zu tun.

      Um den Text nicht zu verlieren, schreibt man ihn also besser erst einmal dort, wo ein Verlust unwahrscheinlicher ist. Frauke Amgelin empfahl hierfür die Website charcounter.com, die auch über einen Zähler für die bereits geschrieben Zeichen verfügt. Natürlich kann man auch irgendeinen Editor auf dem eigenen Computer dafür verwenden, z.B. „Notepad“ unter Windows.

      Nachdem man den Text dort geschrieben hat, markiert man ihn mit „Strg+A“ bzw. „Ctrl+A“ dann kopiert man den markierten Text mit „Strg+C“ bzw. „Ctrl+C“ in die sogenannte Zwischenablage.

      Nun wechselt man zu Dons Seite, plaziert den Cursor ins Eingabefeld
      und fügt ihn mit „Strg+V“ bzw. „Strg+V“ ein. Fertig.

      Mir hat charcounter gerate verraten, dass dieser Text 1162 Zeichen lang ist.

    • Titel eingeben
      Liebe Frau Amgelin,

      Ihre Antwort kommt natürlich nicht „ein bißchen verspätet“, sondern angesichts meiner Unfähigkeit, die eigenen Beiträge am nächsten Morgen auch nur zu rekapitulieren, geschweige denn wiederzufinden, zu meiner größten Freude. (hätte ich noch ein Guthaben bei Ihnen, würde ich glatt fragen, wie Sie das machen)

      Nachdem ich damals (war es gestern?) diesen Faden weiter gelesen hatte, war ich sicher, daß Sie eine kleine Spitze ob der Quantität der in Rede stehenden „Anschläge“ gestochen hatten; ich hatte mir deshalb schon eine verständige Heuchelei alá, „beim Weiterlesen wurde es mir auch klar“, zurecht gelegt.
      Nun aber empfange ich Ihre Erläuterung mit Gewinn!

      Das gilt ebenso für die ergänzend von Herrn Hausschwein bereitgestellten Materialen, mußte ich doch selbst des öfteren die leidvollen Erfahrungen des Wassermanns teilen.
      Bisher dachte ich, daß der DON einige Sekunden nach mir die Backspace-Taste gedrückt hält – und zwar selbst dann, wenn ich mich im Morgengrauen anschleiche, um dieses Blog zu bereichern.

      Jetzt fühle ich mich erleichtert.

      Dafür ein extra „Oink“, dem es gebührt.

      Nun aber endlich zu Ihrer Frage:
      Nachdem die Gaußsche Formel etwas an Popularität verloren hat, füge ich – vereinfachend -dem ohne eine ergänzende Zahl bereits vergebenen Nick „Sylter“ eine solche an, deren Summe aus ihren Ziffern geteilt durch die Anzahl der Ziffern größer als deren Anzahl ist.
      tyll, nicht?

    • Kommt wohl darauf an, @einige ...
      Natürlich nervt das Geduze. Schlechte Kinderstube. Wie war das weiter unten mit den Programm*?

      Schlecht – ganz offenbar, tut mir Leid, Don Alphonso – die IT-Abteilung des Lastenkahnes vom Untermain.

      Nun zum Punkt: Ich sitze hier auf *nix – in diesem Falle Linux – und *ubuntu – in diesem Falle kubuntu – und verwende den bunten Browser von Google.
      Wenn ich dann mal wieder zu schnell geschrieben hätte, geht bei mir noch jedes Mal Browser zurück, und dann meinen Namen suchen mit ‚Find‘. Und – voilà – da steht der zu schnell geschriebene Text in aller seiner Schönheit, nur in grau. Dann nochmal ‚Lesermeinung abschicken‘.
      Hat mich bisher – knock on wood! – noch nie im Stich gelassen.

    • Guthaben ist nicht nötig, lieblächel, ich zwacke ganz einfach etwas von meinem
      Jahresendfeiertagegratifikationsbonus ab, steuer- und abgabenfrei, versteht sich, bitteschön. Zum Wiederfinden notiere ich mir die Ordnungszahl, die nach der Absendeannahme meines Kommentars in der URL-Zeile aufscheint, diejenige Ihres ist auch unter der „14. Dezember 2017 um 05:30 Uhr“-Zeile erkennbar: 76044 aus v.gd/Djhmf3 . Tja und dann halt bei Bedarf auch noch mit den Tasten „Steuerung/Control“ und „f“ oder mit der F3-Taste: Suchfeldeingabe in Ihrem Fall sylte oder wenn Sie beispielsweise ein wenig gängiges Wort, an das Sie sich noch erinnern können, im Text benutzt haben: tyll

      Eine kleine weitere Hilfsmöglichkeit zur Kommentarentwurfsicherung (und Ordnungsnummernnotiz) gibt’s bei iol.pt (vgl: v.gd/MqpOAm und v.gd/QOQPVt ): Über „Einstellungen“, „Bereich Nachrichtenerstellung“ lässt sich für „Entwurf autom. speichern“ eine Minute wählen. Während Sie also Ihre Kommentarinhaltsvorstellungen in die Tastatur dreschen, wird still, ohne Sie zu stören, jede Minute gespeichert, Neuestes im Entwurfsordner, Davoriges wird in den Abfalleimer, aus dem Sie jedoch später dessen Inhalt immer noch klauben können, verschoben. Anschlägezahler ist nicht vorhanden, aber wir sollen uns ja eh kurz fassen, verschmitztschmunzel…

      Mögen Sie webmail.iol.pt nicht, funktioniert Darüberiges auch bei webmail.bresciaonline.it (die Italiener sind allerdings bei der Anmeldung sehr neugierig) oder mymail.ie (leider anfangs bloß dreißig MB Gesamtspeicherplatz in der unentgeltlichen Version, ich hab mittlerweile dort gnädigerweise fünfzig MB zugestanden erhalten – unklar, ob Treuebonus und ob und wie der wächst.)…

    • Undank ist der Welten Lohn
      wird die liebe Frauke Amgelin denken, nachdem sie gleich unserer Santa Lucia zur rechten Zeit dem dunklen Norden zum Wohlgefallen das Internet so selbstlos zu erleuchten versuchte.
      Der Norddeutsche ist ja aber kein Freund vieler Worte. Und im Winter schweigt er eher und läßt stattdessen seine jungfräulichen Töchter mit brennenden Adventskränzen auf dem Kopf herumlaufen und – in Ermangelung eigener Kultur – neapolitanische Schnulzen singen?

      Nein, es ist ganz anders. Ich habe mich nach der letzten Konversation (auch mit dem Don, die Konversation) unverzüglich in die USA begeben, um gegen die Todesstrafe vorzusprechen, damit unser Gastgeber sich hier auch mal wieder gefahrlos hintrauen kann.
      Und so weile ich noch immer im erstaunlich weihnachtsfreien New York und sehe mich fortdauernd außerstande, die mir geschenkten Ratschläge umzusetzen.
      Meine begrenzte Auffassungsgabe benötigt ebenso wie meine Finger, die nicht klein sind, eine Tastatur und eine Maus, um auch nur einfache DOS-Befehle umzusetzen.
      Ich werde darauf zurückkommen – und wenn alles klappt, Frauke Amgelin einen Link zu diesem Beitrag senden.
      Da das hier bis dahin wohl niemand liest, wünsche ich nun vom Hafer gestochen und der Todesstrafe verächtlich ins Gesicht lachend als einziger freilaufender Mensch in N.Y. allen folgendes:

      „Merry CHRISTmas!!!“

      (Die Guten Wünsche für das Jahresabschlußfest und die Holidays mögen sich Gysi und de Blasio stecken.
      Von mir aus gegenseitig. Zumindest vom Namen her wären die doch ein schönes Paar.)

    • Es geht ja auch über die Feiertage weiter.

  19. Besten Dank
    für den Artikel. Trump geht mir zwar echt auf den Keks, aber immer wenn ich mit den MSM mitreißen lasse, werde ich an diesen Artikel denken. Bzw. ich drucke ihn mir sicherheitshalber aus!
    Ansonsten habe ich durch die Wahl von Trump auch auf die harte Tour lernen müssen, das zwischen der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten viele dieser Staaten liegen in denen insgesamt nicht so wenige Menschen leben und von denen geht es (sehr) vielen nicht besonders gut geht. Denen haben die Clinton-Demokraten und Ihre Verbündeten nichts anzubieten und wollen Ihnen wahrscheinlich auch gar nicht anbieten und wundern sich dann trotzdem warum sie dort nicht gewählt werden. Es ist echt nur noch zum Kopf schütteln…..

  20. Wow
    Bin platt. Vielen Dank für ihren Blog. Schön, immer wieder mal eine andere Meinung zu hören. Es ist leider nur eine Schwalbe unter vielen anderen Artikeln.

  21. Zweierlei
    Und nicht zu vergessen das stetige Bemühen der frustrierten Medienmehrheit, Trumps Wortschatz niedrigstes Niveau zu attestieren, aber den Duktus der Kanzlerin mit der Syntax einer Viertklässlerin ergeben hinzunehmen.

    • Wortschatz
      Nicht zu vergessen der Wortschatz von Andrea Nahles… auch wenn Schulz inhaltlich schlimmer war, war „Bätschi“ (gefiel ihr so gut, dass sie es gleich zweimal bringen musste) eine tolle Illustration auch der inhaltlichen Qualität der momentanen SPD.

    • Dummdeutsch
      nuff said

    • @Limauniform: Dr. Merkel-Zitate - „Dann ist das nicht mein Land“
      18. September 2005: „Also, ähm, ich werde meinen Weg finden, auch mit den Sozialdemokraten zu sprechen, auch wenn sich das hier heute Abend wie im Wahlkampf weiter fortsetzt.“
      27. Juni 2006: „Es ist wahr: Europa ist kein Christenklub. Aber wahr ist auch: Europa ist ein Grundwerteklub. Hier bei uns gelten Menschen- und Bürgerrechte. Diese Menschen- und Bürgerrechte beruhen bei uns ganz wesentlich auf dem Menschenbild des Christentums.“
      14. April 2007: „Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit.“
      5. Oktober 2008: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein.“
      9. April 2010: Trauerfeier für in Afghanistan Gefallene: „Ich verneige mich vor Ihnen, Deutschland verneigt sich vor Ihnen.“
      2. Mai 2011: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, Osama bin Laden zu töten.“
      9. Juni 2011: „Fukushima hat meine Haltung zur Atomenergie verändert.“
      4. Dezember 2012: „Gott hat die FDP vielleicht nur erschaffen, um uns zu prüfen.“
      Und so weiter und so fort!

  22. BÄM!
    Das hat gesessen! Ich fürchte nur, dieser Aufruf zu differenzierter Betrachtung und weniger gefilterbubbelter Berichterstattung wird ungehört verhallen, wie bisher auch.

    • Ich auch, aber ich wollte es einmal formuliert haben.

    • Titel eingeben
      Und vielen Dank dafür, lieber Don. Untertänigsten Dank, wenn man klassistisch höflich sein möchte, oder Gschamster Diener, wie mein Mann sagt ;) ups, jetzt habe ich die Fellow Unterschichtkiddies ausgegrenzt, wenn Sie wissen, was ich meine…

  23. Danke
    Vielen Dank für den ausgewogenen, fairen Beitrag zum Thema Trump.

    Ich ärgere mich schon länger über das ständige, hirnlose „Trump Bashing“ der MSM.
    Kritik ist sicher öfters berechtigt, aber wie steht es so schön bei Tichy (über der Kommentarfunktion):

    „Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte…“

    Das sollten die MSM auch beherzigen. Leider ist auch die Auslandspresse zum Teil auf diesen Zug aufgesprungen.

    Beste Grüsse
    m.

  24. Auf falschem hohen Ross
    Da der von mir sehr geschätzte Don Alphonso den geschäftsführenden Aussenminister erwähnte und die generelle Richtung der deutschen und amerikanischen Presselandschaft: Deutschland hat die fatale Neigung, sich erstens besser als die übrige Welt und dann noch als besonders wichtig zu halten. Dies war vor dem ersten großen Krieg und genauso vor und während des zweiten der Fall – ich spreche, wie sich leicht erraten lässt, von 14-18 und 38-45. Erst die Verluste beider Kriege ließen die stolzen Reiter sprich Politiker etwas bodenständiger werden. Nun sind wir offensichtlich wieder in einer derartigen Phase, in der selbst die Wirtschaft glaubt, über alle Anderen erhaben zu sein: Wie kann ein deutsches Unternehmen sich anmaßen, die bedeutendste Umweltbehörde der westlichen Welt zu betrügen? Es kann mir keiner erzählen, dass die mit verantwortliche Landesregierung hier nicht wusste, was gespielt wurde: sie gehörte sicher mit zu denen, die sich leise „geschieht den blöden Amis ganz recht“ zuflüsterten – ich wette darum!
    Andererseits können wir genauso wenig die Welt und alle notleidenden Araber retten (vor was denn? Vor der eigenen Engstirnigkeit vielleicht?) wie wir sie mit Fake Motors betrügen können. Aber auch daran werden ein paar Brüllaffen (die in den Zoo und nicht in ein Parlament gehören) nichts mehr ändern können.
    Deutschland ist ein putzig kleines Land mit gerade einmal lächerlichen +82 MM Einwohnern, die sich eingeengt fühlen, obwohl große Landesteile (z.B. Meck-Vor, Brandenburg, Saarland, aber auch Waldhessen) fast leer sind.
    Wer in der deutschen Presse hält den Deutschen den Spiegel vor und sagt ihnen: „Hallo, ihr seid nichts – zu wenig, zu klein, zu unbedeutend! Ohne Bündnisse werdet ihr nichts und seid nichts – achtet auf eure Verbündeten!“ Wer berichtet neutral (ohne wild-grünes Armefuchteln und rotes Jammergeheul, aber auch ohne braune Dumpfheit) wie Deutschland in der Welt dasteht? Kritisch, aber sachlich?
    Wer stellt die wichtigste Frage überhaupt für Deutschland – was geschieht nach Frau Merkel? Welches Team steht da und krempelt die Ärmel hoch? Sind es die rechten Dumpfbacken oder die Dreitagebart-Fraktion? Oder hofft der Schnittlauch auf ein grünes Wunder, das genauso ausbleiben wird wie der Kindersegen einer linken Politikerin? Wohin man auch schaut, abgehobene Überheblichkeit, Ignoranz und Dumpfheit regieren und keine Presse sagt es uns – am wenigsten die ARD.

    das an Selbstüberschätzung wie der IS

    • fatale Neigung, sich ... besser ... und ... besonders wichtig zu halten ... wie ...14-18 und 38-45
      Diese in der Tat fatale Neigung hängt nach meiner bescheidenen Meinung sehr stark mit der Sumpfblüte Berlin zusammen! Von dort ist nix besseres zu erwarten oder -hoffen.

      Mit Bonn war man ja ein paar Jahrzehnte in Sachen Wettbewerbsfähigkeit nicht weit hinter der Schweiz. Dort kann auch keine großkopferte Hauptstadt viel den anderen viel anschaffen…

    • Re: Sumpfblüte Berlin - 'Raumschiff Bonn...'
      …hieß es früher immer; mir scheint aber, Berlin ist viel mehr ein Raumschiff, was eine falsche Einschätzung unserer Stellung in der Welt befördert.

      Ich denke, auch der Abzug der Alliierten Truppen in den 90ern, und das Brummen unserer Wirtschaft in den letzten Jahren hat dazu viel beigetragen, dass weniger Demut spürbar ist als früher.

    • Dieselskandal
      Keiner, aber auch keiner der Schreiberlingzunft schrieb zum Thema, dass viele amerikanische Autobauer (Jeep z.B.) genau die Dieselmotoren aus dem VW Konzern in ihre Autos einbauen,
      (für mich, weil die dumpf zu dämlich sind selber Dieselmotoren unter 5 L Hubraum zu bauen- man schaue sich Versuche heirzu an…) die jetzt so in Verruf greaten sind. Am wenigsten die Amis selber.
      Wer sich deutsche Autozeitschriften der letzten Jahre zu Gemüte führt wird hier schnell fündig. Der gleiche Aufriss wie bei der ersten A Klasse und dem Elchtest. Außer dass Daimler damals richtig damit umgegangen ist und der Presse den Wind aus den Segeln genommen hat.

    • Ich werde den Eindruck nicht los, dass da der amerikanische Staat den Deutschen nach der Finanzkrise mal zeigen wollte, wo der Hammer hängt.

    • Bonn - Berlin
      Als Halbbetroffener kann ich mich noch gut an die Bonn – Berlin – Diskussion erinnern, als die Entscheidung über den Regierungssitz anstand. Besonders unrühmlich hat sich, aus meiner Sicht, dabei die FAZ als Berlin-Befürworterin hervorgetan, und zwar mit folgender Begründung (Herzkranke sollten jetzt nicht weiterlesen):

      Mit Berlin als Regierungssitz ist eine bessere Politik zu erwarten, da die Politiker dort näher an den Problemen der „Menschen“ wären.

      Hat ja echt gut geklappt.

    • Chrchrchr.

    • Nur um keinen Fehler einreißen zu lassen:
      Das Saarland hat mit 388 E./Quadratkilometer die fünfthöchste Bevölkerungsdichte in D. (Stand 2015; Quelle: de.statista.com/statistik/daten/studie/1242/umfrage/bevoelkerungsdichte-in-deutschland…)

    • @Don und @importierter Oberbayer
      Ihre Vermutung, lieber Don, stimmt sicherlich. Darüber hinaus werden die Jeeps und die vielen Toyotas und die auf I-got-a-Toyota folgenden anderen asiatischen Pick-Ups unter Kleinlaster eingestuft, während sich die SUVs mit Di-esel (wie auch die Di-esel-golf-generation et al) from Germoney in der Kategorie Limousine bewegen. Gut möglich, dass auch die japanische Firma ein bisschen an der Schraube gedreht hat, schließlich war es Piech, der den Mund so voll nahm mit ‚wir werden weltweit die Nr. 1 sein‘, da hat die auf Platz 2 verwiesene Firma mit gutem Netzwerk und japanischer Zurückhaltung wohl noch ein bisschen mitgeholfen. Und US-Amerika weiß, wie Umsatz im eigenen Land generiert wird. Die Pharmabranche außerhalb USA kann ein Lied davon singen.

    • Titel eingeben
      @Awena: Nun, es ist kein Geheimnis, dass US Unternehmen die Erfolge der deutschen Autobauer auf dem Heimatmarkt mit Misstrauen beobachten, weil sie (noch) eine deutlich ernstzunehmendere Konkurrenz darstellen als die paar Elektroautos von Tesla oder die chinesischen Schrottkisten.

      Mittelfristig ist auch allen klar, dass die Zeiten extrem spritschluckender Fahrzeuge vorbei sind, die bei 5.50m erst anfangen.

      Ähnliches passierte Takata mit den Airbags oder Toyota mit dem Lexus-Gaspedal – immer war da durchaus eine Verfehlung, aber eben auch immens hochgespielte Folgen. Ob da ein großer böser Plan hinter ist, oder nur eine Seilschaft einer anderen Seilschaft einen Gefallen tut, man weiss es nicht. Die dollste dazu zu lesende Theorie dazu war, dass gewisse Kreise es VW hätten zeigen wollen, was passiert, wenn man zu laut und zu lange behauptet, ein gewisser verunfallter Phaeton habe manipuliert sein müssen.

      Die EU hätte es ja in der Hand, ähnliche Massnahmen gegne US Unternehmen zu ergreifen – Pharma, Online-Handel, Soziale Netzwerke, Software, Medien sind Sektoren an die man denken kann. Kartellrecht, Datenschutzgrundverordnung, ePrivacy-Verordnung enthalten allesamt Regelungen zu Bußgeldern, die denen von VW in nichts nachstehen. Aber man macht es nicht.

      Jeep ist dank der Chrysler-Übernahme durch Fiat übrigens ein EU Unternehmen. Sie finden im Alfa SUV, im Maserati SUV und im Jeep viel gleiche Technik.


    • Die EU hätte es ja in der Hand, ähnliche Massnahmen gegne US Unternehmen zu ergreifen – Pharma, Online-Handel, Soziale Netzwerke, Software, Medien sind Sektoren an die man denken kann.
      War da nicht was mit fetten Steuerzahlungen für US-Onlinefirmen in Irland? Mir dünkt so.

    • @Machtinreinsson
      „Mit Berlin als Regierungssitz ist eine bessere Politik zu erwarten, da die Politiker dort näher an den Problemen der „Menschen“ wären.“

      Prophetische FAZ, kann ich da nur sagen.

      Denn in der Tat sind die Politiker dort in Berlin näher an den Problemen der „Menschen“. Halt weiter weg von den Problemen der „Deutschen“. Und zwar weiter weg von den Problemen einer irrelevanten Untergruppe der Menschen (alte weiße Männer), aber dafür im Gegenzug umso näher an den Problemen aller anderen Menschen und v.a. Menschinnen…

    • I@Oliver Gerd Wormer: Wie Deutschland in der Welt dasteht?
      Im Juni 2009 reiste Obama in die Bundesrepublik Deutschland und besuchte den US-Luftwaffenstützpunkt in Ramstein und sprach dort zu den US-Soldaten:
      “Germany is an occupied country. And it will stay that way ?. „Deutschland ist ein besetztes Land. Und es wird auch so bleiben“ …
      Noch Fragen?

  25. so seine schöne SCHEINBLÜTE
    werter DON, sie schreiben von einer Scheinblüte der USA-Wirtschaft…………..

    ich sehe die nicht…………
    1. es werden monatlich ausreichend arbeitsplätze geschaffen
    2. die studenlöhne steigen, wenn auch nur moderat
    3. die arbeitslosenzahlen sinken
    4. die inflation steigt moderat
    5. der ausstieg aus der geldschwemme wurde erfolgreich eingeleitet
    6. grosse firmen wie APPLE bauen in USA neue Fabriken
    7. der US-$ steht vor einem comeback
    8. die börsenkurse auch kleinerer und mittlerer firmen steigen, siehe den index Russel 2000
    9. die zinsen können moderat erhöht werden
    10. die einkommen steigen

    und die weihnachtsdekoration von Frau Melania gefällt mir deutlich besser wie die von Herrn Sauer in Berlin !

    bitte vergleichen wir dies mit der EU, dann kommen mir, wie sie so wunderschön schreiben bei meiner aktuellen „Contenance….eine gute Tasse Tee“ – hier allerdings mit biomilch aus dem Schwarzwald und honig aus dem Hotzenwald – ja dann kommen mir die tränen über als das elend hier.

    und jetzt muss ich schauen, ob nicht schon wieder im hochindustrieland
    BRDDR ein zug auf der neubaustrecke liegengeblieben ist. oder die stadtbahn beim Fritzle in STuttgart wieder einen totgefahren hat.

    • Lesefrucht
      „Ich wünsche mir zu Weihnachten einen eigenen Staat.“

    • Scheinblüte - doch!
      @djangohatnemonatskarte: ob Sie nun in Vaihingen oder am Geschwister-Scholl-platz residieren, es scheint mir, in einer Art Turm staatlich befürsorgter Lehranstalt. Und da wird weniger Geld erzeugt denn „investiert“. Doch woher kommt das?

      Nur noch Bruchteile werden erwirtschaftet. Zentralbanken und mehr noch Geschäfts-
      wie auch Investmentbanken dominieren die Geldwirtschaft und lassen exzessiv Bilanzen blühen. Es wird Eigentum wie Boden belastet und weiter verkauft und somit die Schuldenspirale beschleunigt. Deshalb Immobilien nur noch für Millionäre. Aber schlimmer noch: Invests in „Zukunft“ (Tesla, Über, Aibnb), eigene Aktien (DOW-Umsatz maßgeblich von den Firmen selbst erzeugt), alles Geld erzeugt aus – Luft und Macht, Kredit zu schöpfen, ohne Leistung. Nur leicht übertrieben. Leistung ist Propaganda, um die Scheinblüte schön zu reden und alternativlos.

      Die private FED (man lese Ron Pauls „schafft die FED ab“) war schneller im Bilanzaufblasen. Die Chinesen und Europäer sind am Überholen. Auch die Schweiz, die kauft aber weniger GR, mehr US-Ostküste.

      Und der relative Vorteil der amerikanischen Scheinblüte darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass alles auf immer schneller höhere Schulden basiert. Real wächst da wenig oder schrumpft. Bei uns halt mehr.

      Wir stehen vor einem neuen Geldsystem. Denn unseres ist ein reines Ponzi-schema im Endstadium. Der Don hat da vollkommen Recht mit der Scheinblüte. Ihre Pension ist nur ein ungedeckter Scheck.

      5000 Jahre Schulden oder Dieses Mal ist alles anders können das historisch mannigfaltig belegen.

      Egal, was gesagt wird, alles, was getan wird, versucht diese tragischen Wahrheiten zu verschleiern.

      Aber ich gebe Ihnen recht, dass taktisch in den USA wirtschaftlich das Meiste gerade besser gemacht wird, als in der zunehmend „neomarxistischen EUDSSR“.

      Und

  26. Gesammelte Impressionen
    danke für diesen Beitrag, dem nichts hinzuzufügen ist, da schon längst keine Details mehr nerven, sondern die allgemeine, fast schon demokratiezersetzende Hysterie der weltweiten Allianz aller „Gut-Journalisten“.
    Das diese damit ihrer Sache damit einen Bärendienst erweisen und es in ihrem heiligen Zorn nicht einmal bemerken, ist fast schon amüsant.

    • Ich denke, es überzeugt – ähnlich wie rechte Medien – keinen mehr. Die meisten sind eh schon überzeigt. Und in Amerika wählen kann niemand.

  27. Bravo!
    Danke Don Alphonso. Endlich schreibt es einfach mal jemand zusammen. Die Journaille kann einfach nicht vom Thema Trump lassen weil sie ja von Anfang an dagegen waren und es weiterhin sind. Aber, der Präsident wird nicht von der Bildfläche verschwinden nur weil Ihr es wollt. Also hört bitte mit diesen kindischen Mimimis auf. Natürlich hat alles zwei Seiten dies ist aber kein Grund immer nur die negative hervorzuheben bzw. so zu tun als gäbe es nichts Positives.

  28. Amerika
    So sollte ein Kommentar eines USA-Korrespondenten aussehen!
    Vielen Dank!

    • Gern geschehen!

    • Kommentar eines USA-Korrespondenten
      Habe mir dasselbe vor kurzem gedacht.

      Komplettes Vermanschen von Meinung und Information, eigentlich gar keine Info, aber zum Erbrechen wiedergekäutes „wir sind gut – er ist schlecht“-Gesabber, quasi faktenfrei.

      Dafür müsst man den Leser bezahlen, sonst wird er sich das auf Dauer kaum antun!

  29. Zeit zur Besinnlichkeit und Besinnung
    Lieber Don,

    vielen Dank für den Text von Ihrem Fan aus der Pfalz. Die Untermalung Ihrer Botschaft durch Bilder feiner Weihnachtskugeln lässt mich schmunzeln.

    Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie einfach die so differenzierten und „progressiven“ Vertreter einiger Medien und Parteien (vor allem der SPD, Sie wissen ja, da bin ich noch immer Mitglied…) mit dem USA-Bashing sind. Man hört dann so herrlich ressentimentgeladene Sätze wie „die Amis sind halt so, deshalb wählen sie den.“ Wenn das unsere politisch-medialen Vordenker sind, die ein hochkomplexes Land wie die USA mit einer Handschlag derart wegschlagen, können wir einpacken.

    Allein, ich frage mich, was man dagegen tun kann – außer ruhig und abgeklärt die Tasse Tee zu trinken, wie Sie empfehlen. Ich hole mir mal einen Kaffee, vielleicht fällt mir etwas ein.

    Danke und beste Grüße

    Danke

  30. Wenn ich mich über die Politik von Trump informieren will,
    lese ich ausschließlich Beiträge alternativer Blogs.

    Die Mischung aus Einseitigkeit, Hetze, Falschdarstellung und Verleumdung, die viele Artikel in den Mainstreammedien zu diesem Thema auszeichnet, finde ich einfach abstoßend und beleidigend für die Intelligenz der Leser.

    Selbst die AfD, die anfangs der Lieblingsfeind der Medien war, wird jetzt schon manchmal objektiver dargestellt als Trump. Er muss wohl als die größere Gefahr für diktatorische Meinungsherrschaft der Linksgrünen in unserem Land angesehen werden. Von daher finde ich Trumps Aktionen – höchst interessant.

    • "höchst interessant"
      Ahja, „ausschließlich Beiträge alternativer Blogs gelesen“ und „diktatorische Meinungsherrschaft der Linksgrünen“ … Sie gestatten, daß ich Ihre Weltsicht gnadenlos einseitig finde?! Besten Dank für die „Aufklärung“ – ein Exempel dafür, wie man seine eigene Borniertheit offensiv präsentiert.

    • Lebte Don Quichote noch, wie würde er sich über unsere Windräder ärgern!
      **********************

  31. 10 x ins Schwarze
    Auch wenn ich mir weniger Unterhaltungswert wünschen würde, der letztlich den Dummschwätzern nur Munition gibt und man sich in der Sache über diese und jene Entscheidung DT´s durchaus auch eine andere Meinung erlauben darf, haben Sie hier ins Schwarze getroffen.

    Wie so oft, zeigt unsere Presse hier, wie unbekümmert sie mit zweierlei Maß misst. Was man unseren Politikern – Merkel, Maas, Gabriel u.v.m. – an schwerwiegenden Fehlern und Dummheiten durchgehen lässt, während man bei Trump auch Nichtigkeiten moniert, ist manchmal unerträglich.

  32. Danke!
    Text eingeben

  33. das Böse aus den USA ist das schlechthin Gute
    DA: „An den deutschen Medien lag es nicht.sie haben alles getan, mehr kann man nicht tun“.

    Deutsche Kollektivmedien, Solidarmedien, alle halten zusammen, solidarisches Miteinander, Gemeinschaftsgeist, Friede-Freude-Eierkuchen, haben alles uniform getan, mehr uniform können sie nicht tun – absolut, total, totalitär.

    Trump muss für diese Psychopath sein, weil Vertragsmensch, faire Verträge usw., USA-Verfassung 1787, erste verfasste Menschenrechtserklärung überhaupt

    – dagegen Gegenaufklärung, Restauration Europa 19. Jh – „Menschenrechte sind die Rechte des egoistischen Menschen“, erklärt Karl Marx in Zur Judenfrage –

    – Lassale erklärt Recht als Staat zum „Nachtwächterstaat“ – ab hier bis heute sozialdemokratisches Credo bis heute, Groko, Merkel, EU – Hass gegen das Recht, vielmehr „Gerechtigkeit“, kein Recht, das nicht in die Tonne getreten wird

    – Trump muss Psychopath sein, verrückt, unberechenbar, weil Vertragsmensch – siehe Vertragstheorie, Rousseau Gesellschaftsvertrag usw. , GEGENSEITIGKEIT! – „Gegenseitigkeit unter Freunden geht gar nicht!“

    – also ist Trump ein Antisozialist – siehe seine UN-Erklärung – darum Feind deutscher Medien, deutscher Wissenschaft, deutscher Politik, Deutschland, Land zweier sozialistischer Wahnsinnsregime, jetzt in neuer Form als 2.0 – da kommt Deutschland nicht so leicht wieder raus

    – vielleicht mal irgendwann weniger linker Sozialismus, rot-rot-grün – dann dafür um so mehr rechter Sozialismus, AfD, Pegida, Identitäre etc.

    – auf jeden Fall auch noch jede Menge oder Massen islamischer Sozialismus-Kollektivismus – wogegen dieser antisozialistische Trump auch wieder ist

    – DA: „Politik ist komplex“. ach ja, auf jeden Fall teilung, Spaltung in Klassen, Rassen, Identitäre, Nicht-Identitäre etc., Freund-Feind-Verhältnisse, immer noch gut für Massenmobilisierung, Massenmedien, Massenemotionalisierung ohne Ende, zwecks Macht, Klassenkampf – alles natürlich irgendwie im Format 2.0

    – Meine Abscheu gegen diesen Solidar-, Miteinander, Mitmach und TeilhabeKollektivismus, Jeder ist Jeder, keiner-in ist mehr ersie oder sier selbst, keiner-in ist mehr verträglich oder vertragsfähig, mündig – meine Abscheu wächst jeden Tag

  34. Das mußte einmal in dieser Deutlichkeit , mit Messerschärfe ,
    .
    .
    . von einem richtigen Journalisten den Dschornalisten ins Stammbuch geschrieben werden .

    Es wird weder das Trump-Bashing beenden, noch plötzlich wieder zu lesens-und hörenswerten Medien führen ,

    nach denen in diesem Ihrem Beitrag gerufen wird , und die es früher einmal täglich gab ,

    und es macht aus Linksmissionaren nicht Journalisten mit ernsthafter Recherche, und mehr Information als Meinung in ihren Beiträgen ,

    ich fürchte, Medien werden nie wieder, was sie einmal waren .

    Zu dick ist der Filz aus Leuten, die im Bereich Medien, seien es ehemals gute Tageszeitungen , Magazine, oder gar der ÖR ,

    ihre wahre Berufung als Hilfskoch oder schlechter Friseur schwänzen.

    Aber im Internet tut sich vereinzelt Qualität auf, die man im Mainstream der Medien schmerzlich vermisst.

    So hier, und in manchen, politisch so gar nicht korrekten Blogs und Sites.

    Medien, die nicht auf staatliche Zwangsgebühren zurückgreifen können, obwohl sie danach schreien ,

    liegen flächendeckend im langsamen Sterben.

    Verstehe ich, würde ich auch nicht kaufen.

    Und dort, wo Webauftritte , wie in umseitiger Zeitung , Anmeldungen oder gar Geld verlangen ,

    lese ich halt nicht mehr.

    Leicht verzichtbare Kost .

    Schade ist ja nicht um die heute üblichen Artikel zur Volxerziehung, sondern um das,
    was journalistische Arbeit früher hervorgebracht hat.

    Gründlich recherchierte Information, gern auch einmal einen als solchen gekennzeichneten Kommentar mit der wohlabgewogenen, nachvollziehbaren Meinung des Autors,

    zu wichtigen Themen.

    Gut, wenn nicht nur wir Nur-Leser und Amateurbeitragsschreiber nach gutem Journalismus rufen,

    sondern ein Journalist das tut, der den Beruf wirklich ausübt.

    Es wird nix ändern,

    aber man fühlt sich nicht mehr gar so allein, oder in ausschließlicher Gesellschaft von rechten Pöhsewichten aus AfD und Pegida.

    • Otto Moser, ...
      … „der dicke Filz aus Leuten, die … ihre wahre Berufung als Hilfskoch oder schlechter Friseur schwänzen“ ist eine sehr geglückte Zusammenfassung!

      Ich denke mir oft so was ähnlichen, konnte es aber noch nie so klar fassen. Herzlichen Dank!

    • Hilfskoch mit eigenem Friedhof?
      Was darf denn verabreicht werden?
      Und dann noch Friseur? Muss man da vorher eine Glatze haben?
      Wollen Sie wirklich so einem Friseur ihre Leidenschaften offenbaren?
      Nee, nicht.
      Dann schon so wie es gerade ist. Medienhure oder Polithure.
      Jedes Volk hat….verdient.

    • Männer, wg. Hilfskoch oder schlechter Friseur - solche Bemerkungen- - fallen leicht auf ihre U-
      her zurück: Die sind politisch dann nämlich nicht einmal Hilfsköchen und schlechten Friseuren gewachsen. Oddr wie?

    • Ich sag' das relativ gefahrlos , da ich mir die Haare
      .
      .
      . selber rasiere , weiß, wo es was Gutes zu essen gibt, und selber recht anständig kochen kann .

      Schwänzten die p.t. Dschornalisten oberwähnte Tätigkeiten volksgefährdenderweise also nicht mehr ,

      träfe es mich nicht mit voller Wucht.

    • @Otto Moser: Phrasendrescher, Schwätzer, Lohnschreiber
      Die meisten Journalisten sind Phraseure, und die wenigen, die es nicht sind, sind Friseure.
      Ich habe so einen opportunistischen, gesinnungslosen Schmock aus der Hamburger Medien-Szene in meiner Mischpoke!

      Was ist ein Philister?
      Ein hohler Darm,
      Mit Furcht und Hoffnung ausgefüllt.
      Daß Gott erbarm!
      Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

  35. Danke...
    Ich frage mich jedoch was die ganzen „Kinderaugen“ Schreiber-Journalisten machen, wenn man es schafft sie tatsächlich zu feuern.

    Schulen diese dann um auf ein Handwerk um oder nehmen sich Elternzeit oder gründen eine neue Plattform, wo sich alle gefeuerten mit Kinderaugen Schreibenden wiederfinden. Oder wird ein Alias verwendet?!

    Wo kann man mit so einem glühenden Eifer dann noch unterkommen?!

    • Ich fand den Fall aus San Francisco insofern spannend, als er in Deutschland bei seinem Aufkommen durchaus ein Thema war. Nach dem Freispruch war er ein Riesenthema in den USA und ein Schweigethema in Deutschland.

    • Titel eingeben
      …das ist unter den anderen Schweigethemen untergegangen. Man möchte es den Flüchtlingen ja nicht schwerer machen als notwendig…

      Aber noch einmal, wo kommt jemand unter wenn er nicht mehr mit glühendem Eifer an der Verbesserung der Welt mitschreiben darf? Sind das solche Profis, das sie sich einfach wieder einkriegen? Es muss doch auch in den Redaktionen bekannt sein, wer wie schreibt und von wem das zugelassen wird.

    • Hm, zu unglühendem Eifer
      Es es gab ja im US-Wahlkampf so eine Sache, Link unverfänglich, da von Friede, https://www.welt.de/wirtschaft/article159791364/Bundesregierung-zahlte-Millionen-an-Clinton-Stiftung.html

      Altweißmann hat da nie mehr was gehört, kein Parlament, kein Rechnungshof, kein Sturmgeschütz-der-Demokratie, kein Bund-der-Steuerzahler hat was Verwerfliches daran gefunden. Dann wird es wohl in Ordnung gewesen sein.

    • @N°5: Wo kann man mit so einem glühenden Eifer dann noch unterkommen?
      Eine gescheiterte Edelfeder ist nirgends besser aufgehoben als im Kloster. Amen!

  36. Realität
    Danke, dass Sie einfach mal die Realität abbilden. Die Blasenbildung im deutschen Journalismus ist mittlerweile nicht mehr lustig.

    Wie tief diese (und selbst im amerikanischen Journalismus selbst) ist, hat Michael Moore mit seiner Voraussage (Anfang 2016, seine Begründungen sind super) des Sieges von DT bewiesen. Und MM ist sicher alles, nur kein Rep. Er kennt aber sein Land.

    Ach ja: den Sieg DTs 2020 sagt MM auch an.

    • Wir werden ja sehen, ob Roy Moore morgen gewinnt. Wenn ja, ist die Königin Presse wieder nackt. (Ich finde Roy Moore auch gruslig)

  37. Die Presse hat einfach vergessen was ihr Job ist und wofür man sie bezahlt
    Irgendwie haben die Journalisten vergessen was ihr Job ist sie sollen mir die Fakten aufbereiten, meine Meinung kann ich mir selber bilden.

    Genauso wie Ihnen mit Trump geht es mir bei den Journalisten bei den Themen AFD und NPD oder sonstige sogenannte Rechtspopulistische oder sogar Rechtsextreme Parteien. Ich brauche keine Journalisten die mir sagen das böse Idioten sind sondern ich will wissen wofür diese Parteien stehen und was sie wollen.

    Darum erwarte ich von einem Journalisten das er hingeht an ihre Parteitage und sagt bei dem Thema wollen sie das tun oder das nicht tun und egal wie sehr der Journalist diese Meinung ablehnt er soll neutral darüber berichten meine Meinung kann ich mir selber bilden und dafür würde ich zahlen.

    Aber für die sind böse und blöde zahl ich sicher nicht

    • Wer ist die Presse?
      Die MSM-tätigen liefern das, was der Auftraggeber bestellt, wie bei jedem Gewerbe. Das Besondere an den Medien ist, dass der Auftraggeber nicht der Leser/Zuschauer/-hörer, sondern der Vorgesetzte ist. Wir haben nun mal einen überschaubaren Kreis der medialen Oligarchen, der die westlichen medialen Monokulturen züchtet. Ich hoffe er erleben, dass objektive Berichte über die Hintergründe und Ziele der Hintergrundakteure breiten Massen zugänglich werden. Sehr gerne auch vom werten DA, der das Zeug aber leider noch nicht die Freiheiten dafür hat.

    • Titel eingeben
      Wir haben überwiegend Journalisten, welche sich berufen fühlen, pädagoisch und erzieherisch zu arbeiten.

      Nur, warum sind sie dann nicht gleich Lehrer geworden?
      Die wissen doch auch alles…………besser.

    • Lehrer, bester Arminius, fehlen vorwiegend in den MINT-Fächern.
      Ein Studium der Schwafologie ist da nicht sehr hilfreich. Ich habe eh den Eindruck, dass die ganze „Bildungs“expansion sich in der Politik und den Medien versammelt.

  38. * * * * *
    Ja! Danke!

  39. Dorfbürgermeister
    Hallo Don,

    gerade hatte ich mich an den Fasel-Stil gewöhnt und begonnen ihn lustig zu finden – und jetzt das:
    durchnummerierte Aussagen in klaren kurzen Sätzen. Brav !

    Zum Inhalt:
    Vielleicht liegt der Unterschied zwischen Trump und unseren Underachievern einfach daran, dass er ausweislich seines Lebenslaufes kein Underachiever ist und die Unsrigen schon als Dorfbürgermeister eklatant überfordert wären.

    Was die Mainstream Media angeht gilt für mich: Ignorieren!

    • Fasel ab morgen wieder, keine Gnade!

    • Dorfbürgermeister ...
      … ist ein gutes Stichwort.

      Trumpel ist möglicherweise ein mieser Präsident (man wird sehen…), ABER er wäre ziemlich sicher ein guter Bürgermeister – was man ja vom Wunder aus Würstelen nicht unbedingt behaupten kann, von der sauren Kaserin vielleicht ein wenig mehr.

      Konsequenz könnte sein, den Präsi / Kanzler auf BM-Format zu schrumpfen – womit wir wieder einmal bei meinem üblichen Universalvorbild Schweiz gelandet wären!

      Dafür findet sich viel leichter jemand, der die kleinen Schlapfen ausfüllen kann. Wer für Bergschuhe taugt, kann ja noch immer Chef von Nestle, Roche, etc. werden…

    • Mich erinnert er stark an den Bürgermeister von gmund, der ist auch so ein Schlawiner.

  40. Ins off geredt hat er, wenn man sich in der deutsche Medienlandschaft
    umschaut, seit sie über ihn berichten. Statt dessen haben sie sich etwas herausgepickt, was ihn weiter diffamieren sollte. Kann man vielleicht auch nicht anders, da seine Politik diametral der von ulF gegenüber steht und wenn man sich wem auch immer verpflichtet hat.
    Nur wenige haben sich mit dem beschäftigt, was er konkret sagte:
    ht tp://www.achgut.com/artikel/trumps_jerusalem_rede_auf_deutsch
    ht tp://www.achgut.com/artikel/lesen_und_staunen_donald_trumps_us_rede_auf_deutsch
    ht tp://www.journalistenwatch.com/2017/07/07/trump-in-warschau-es-stellt-sich-die-frage-ob-der-westen-den-willen-zum-ueberleben-hat/

    Und jetzt wundern sich einige, dass er umsetzt, was er verspricht? Sind wir hier so gar nicht mehr gewohnt!
    Zum weiter verfolgen hier das Original:
    ht tps://twitter.com/realdonaldtrump
    ht tps://www.whitehouse.gov/
    Und vor dem nächsten Aufschrei sollte man unter den briefings lesen, was wirklich vollumfänglich geäußert wurde.

    (Viele links – ich weiß. Danke dennoch! Auch für den Artikel, der vieles gerade rückt und grundlegend für einen neuen Umgang, nicht nur mit Trump sein könnte!)

  41. Thanks
    Auf den Punkt gebracht. Es ist wirklich eine Dauerschleife auf Kindergärtnerinnnen Niveau.
    Der Artikel zur Anrechnung der Landessteuern ist wirklich gut, das hat gewaltige Auswirkungen auf die Bundesstaaten, die hohe eigene Steuern erheben (und deren Einwohner im Gegenzug bisher weniger Steuern an den Bund zahlten), und die, oh Zufall, fast alle treue Demokratenwähler sind.

    • Ja, ich fand es schade, dass so ein kompetenter Beitrag nicht mehr Verbreitung bekommt.

    • wie gut kennen Sie @Bürger "Kindergärtner/innen" bzw. wie Viele??...
      … werter „Bürger“ –

      also – Kindergärtner/innen gibt es nicht – (der Begriff resultiert aus gefühlter Steinzeit) – die Kinder werden bzw: wurden nie und werden auch in Zukunft nicht „begärtnert“ werden … sie werden betreut, behütet, gelehrt, bespaßt, getröstet, Schuhe-binden-gelernt ect. und – zu einem gewissen Teil (meistens ziemlich gut – meine Tochter ist seit mehr als 20 Jahren Erzieherin) – erzogen. Daher das Wort „Erzieher/in.

      … auf Höhe welcher Berufsgruppe würden Sie denn gern Ihr Niveau sehen wollen …

      ich hoffe Sie überdenken Ihr Schreiben in dieser Hinsicht noch mal …

      …nicht´s für Ungut …

      … doch so nicht!!!!

    • @Mira Belle
      Empörung funktioniert hier immer, war klar, dass jemand auf die Palme hüpft, sich den Schuh anzieht und mit Kokosnüssen schmeisst.

      Dabei sagen Sie es doch selber: Kindergärtnerinnen haben andere Kompetenzen und anderen Bildungshintergrund als ein politischer Journalist. Und überwiegend von internationaler Politik keine Ahnung und auch an ihr kein Interesse. Doch, ich kenne Kindergärten, samt MitarbeiterInnen, zwei meiner Kinder werden dort aktuell betreut, bespasst, indoktriniert usw.

      Wenn jemand aus dieser Anstalt über Trump schriebe, käme in etwa Vergleichbares heraus wie in den MSM. Das ist kein Werturteil über ihre Arbeitsleistung im Kindergarten, sondern eines über das Trumpbashing.

      Übrigens, ich war gegenüber den Schreibern recht nett, böse wäre gewesen Gemeinschaftskundelehrerin an einer Gesamtschule ;-)

    • Also ich finde KindergärtnerInnen....
      eine ehrenwerte Berufsbezeichnung, egal ob sie sich heute nun neudeutsch Erzieher nennen.
      Entscheidend ist die Wertschätzung die man einem Berufsstand entgegenbringt, nicht seine Bezeichnung.

    • KiGa vs KiTa
      Werte Mirabelle, sprechen Sie mit Ihrer Tochter mal über die Geschichte des Kindergarten und die -italienische- Idee des Kindergarten in dem die von Haus aus guten Kinder sich frei entwickeln.

      Nix Baumschule, nix aufleiten oder ziehen.
      Kindergarten ist ein famoses Konzept.
      KinderTagesStätte ist vom Klang her links modern

    • Kindergärtnerin
      Es wäre besser für kleine Kinder, als Blumen betrachtet zu werden, die Wasser brauchen, denn als früh zu Erziehende (manchmal Indoktrinierte).

      Bei mir sind Gärtner höher angesehen als mancher Erziehende.

    • Gärtner sollten hoch geschätzt werden
      @Oberländer
      im Herr der Ringe weiß ein König dies. Ein Land das seine Gärtner und Gärten hoch schätzt ist ein gutes Land.

      Deutschland hat eine Gartenkultur und hatte Gärtner. BilligBillig, der europaweite (Groß-)Handel unabhängig von lokaler Saison und die allgemeine Entfremdung von Natur haben uns vieles lassen.

      Ein Vierzigjähriger auf Bildungsniveau Meister/Bachelor sollte die paar Zwanzig heimischen Bäume und Sträucher kennen, dazu ein paar Blumen. Es gibt wohl mehr, die Ahorn nicht von Platane unterscheiden können, als solche, die fünfzehn Laubbäume kennen.

      Verwendungstip: Harold McGee „On Food and Cooking“ Englisch oder Deutsch
      zum Baff davor stehen und staunden Köthe, Andree Gemüse, Gemüse 2

  42. Trump
    Werter Don,

    Sie haben meine Gedanken und Stimmungslage über die Berichterstattung bezüglich Trump voll getroffen.

    Es sind Kampagnen, und die muß man als solche wahrnehmen und verstehen. Für mich ist unmöglich, dass hoffentlich intelligente Menschen in verantwortlichen deutschen Medienpositionen das entweder nicht erkennen oder sich dadurch eine Verlangsamung des Abwärtstrendes bei Auflagen und Reichweiten versprechen. Das wird nicht funktionieren und ist auch gut so.

    Lustig – oder auch nicht – wird es, wenn sich dadurch die Lektüre der NZZ in Deutschland zu einer Art Résistance gegenüber den hiesigen Medien aufbaut. Dort werden schon immer Artikel über Deutschland veröffentlicht. Das hat sich in letzter Zeit nicht nur verstärkt, auch die Interaktionen zwischen der Publikation und seinen Lesern hier wurden ausgeweitet. Es ist ein Leichtes, Vergleiche im Hinblick auf Artikelinhalt und -auswahl anzustellen.

    Wird dies in den deutschen Medienhäusern nicht bemerkt? Manchmal bin ich fassungslos, wenn ich die Qualitätsminderung der heutigen Medienlandschaft gegenüber der vor 15 – 20 Jahren und davor betrachte.

    MfG SoS

    • Nein. In der SZ ganz gross heute: Wie die Lieber „DER“ Briten zu Trump endete. Das wird so bleiben.

    • Trump in Schottland
      Nur kein Neid, werter Don – das Stimmungsbild, das Frau Kahlweit auf Seite Drei der SZ heute über DT, schottische Golfer und Nachbarn seiner Resorts dort gemalt hat, halte ich für durchaus informativ, immerhin recherchiert und gut geschrieben. Nur das unbeschreibliche Wort „Nincompoop“, das der schottische Separatist Salmond über den Schotten mütterlicherseits DT fand, hätte durchaus der Erklärung bedurft: Verballhorntes „Nicodemi poop“ aus der bildhaften Sprache frühneuzeitlicher Prediger, „Kacke des Nikodemos“, eine unbedarfte Frage eines Pharisäers an Jesus. Es beleuchtet die Fassungslosigkeit von – zumal akademisch geprägten – Zeitgenossen, die es direkt mit DT zu tun haben, und liegt damit genau auf der Linie des Schimpfwortes „moron“ (Schwachkopf, aus dem Mediziner-Griechisch um 1900), das Außenminister Tillerson unterlaufen sein soll.

  43. Vielen Dank
    Lieber Don,

    Ihr Beitrag is grossartig, auch und gerade weil er von einem nicht Trumpanhaenger kommt. Ich wuenschte, man koennte ihn auch hier in den USA verbreiten.

    VG
    Der Onkel

  44. Absolutioin
    Dass Trump Hillary geschlagen hat: allein dafür verzeihe ich ihm alles.

    • Die Frage ist natürlich auch, wo wir jetzt mit Hillary stünden, und ob die Bomben bei ihr besser aufgehoben wären.

  45. Absolution
    Er hat das sexistische Monster, Haarfarbe blond, aus dem Rennen geschlagen. Dafür verzeihe ich ihm alles.

  46. Volltreffer
    DA: Absolut einverstanden, ausser mit der „Scheinblüte“ der Wirtschaft. Die ist echt!

    Ich frag mich nur woher Sie Ihre Information aus den USA bekommen. Haben Sie irgendwie die Möglichkeit FOX NEWS auch Deutschland zu sehen???

    • Nein, ich habe vor meiner Zeit bei der FAZ in Amerika geschrieben.

    • @ Don 11. Dezember 2017 um 11:38 Uhr
      Wenn Sie mal keine Lust auf Aktuelles haben, wäre das doch mal ein schönes Thema. Der Don in den USA.
      Es ist doch eines der Hauptreiseländer der Deutschen und der Don als Peter v. Zahn, das hätte doch was!

      (habe allein in den letzten 4 Jahren mehr als 30 Bundesstaaten bereist; Ihre Sicht auf Land und Leute würde mich sehr interessieren)

    • Mag sein, aber ich reise nicht in Länder mit Todesstrafe.

  47. Stark
    Lieber Don,

    ich war während des US-Wahlkampfes nicht Ihrer Meinung und habe immer noch reichlich gegen den Frittenclown. Aber ich finde trotzdem, dass das ein ganz starker Beitrag von Ihnen ist. Wenn „die Guten“ jemals wieder gut und jemals wieder ins Weiße Haus wollen, dann sollten sie sich mehr solche Gedanken machen. Das Immergleiche über „die Bösen“ kennen alle und, wie sie richtig sagen, es ist teilweise noch nicht mal zutreffend.

    • Ich will ja auch ger keinen überzeugen – und ich bin auch kein Fan von Trump. Ich hätte da nur gern gute Beiträge gelesen.

  48. Er hat ja so recht!
    Ich schüttele ständig den Kopf, wenn ich die Trump- Artikel und Überschriften lese. Die Methode, alles was mit Trump zu tun hat, grundsätzlich mit negativem Drall zu versehen, ist so dermaßen offensichtlich, daß es nur noch nervt. Nirgendwo wird anerkannt, daß dieser Präsident versucht, seine Wahlversprechen zu erfüllen.

    Dabei ist das ein Wert an sich, selbst wenn es nur unvollkommen oder gar nicht gelingt!

    Daß er dabei auch dort nach Lösungen sucht, wo andere sich jahrzehntelang mit einem unbefriedigenden status quo zufriedengegeben haben, sich dabei nicht von Betrügereien und Worthülsen beeindrucken läßt (Nordkorea!), wird niemals gewürdigt. Daß er (im Gegensatz zu seinen journalistischen Kritikern) begriffen hat, daß ein Atomwaffenarsenal überhaupt nur dann einen Sinn hat, wenn man keinen Zweifel daran läßt, es gegen Feinde auch einsetzen zu wollen, weil dieser Sinn in der Abschreckung besteht, die nicht bewirkt wird, wenn man den Einsatz von vornherein ausschließt- genau das kreiden sie ihm an.
    Daß er den Sinn einer Armee im militärischen sieht, und nicht in der Bereitstellung von Wickelräumen und Gendergerechtigkeit, und deshalb andere Prioritäten setzt als unsere Katastrophenpolitiker, wenn es darum geht, die dafür bereitzustellenden Mittel zu kalkulieren und zu verwenden, wird wohl auch für skandalös gehalten.
    Ich hasse es- und das besonders, weil ich zwei Söhne habe-, wenn ich sehe, daß die Bundeswehr kein einsatzbereites U-Boot, kaum einsatzbereite Kampfflugzeuge und Hubschrauber hat, die nur bei sauberer Luft funktionieren. Daß unsere Söhne als Soldaten in Afghanistan mit Fahrzeugen unterwegs sind, die nicht gegen Sprengfallen geschützt sind, aber ein ordentliches Gewehr mit großem Tamtam und hohen Kosten aus dem Verkehr gezogen wird, das exakt den Spezifikationen entspricht, die man bei der Auftragsvergabe festgelegt hatte, ist ein Skandal.
    Ich behaupte, das wäre unter Trump nicht passiert!
    Daß man Europas Grenzen nicht nur vorgeblich nicht schützen kann, sondern anscheinend wirklich nicht in der Lage ist, das zu tun, aber nicht diese Tatsache skandalisiert, sondern im Gegenteil jene, die sich darum wenigstens bemühen, wie die Ungarn, an den Pranger stellt, finde ich unsäglich.

    Stattdessen werden allerhand Versäumnisse akribisch aufgearbeitet, die es einem Amri ermöglichten, den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz niederzuwalzen- dabei kommt dann raus, daß es einen IS- Ableger in Deutschland gibt, den man nicht nur nicht ausreichend überwacht, sondern offensichtlich im Land duldet, ebenso wie eine zunehmende Anzahl „Gefährder“. Und die Chefin dieser Versagermannschaft kann sich hinstellen und erklären, daß sie noch immer nicht weiß, was sie hätte anders machen können.
    Ehrlich- geht es eigentlich noch schlechter? Und diese „Politik“ soll besser sein als Trumps? Weil Merkel nicht „pussygrabt“? Weil sie unser Steuergeld überall verspritzt, aber nicht da, wo die etwas davon haben, die es erarbeiten müssen?

    Es ist schlimm, daß soetwas als Journalismus durchgeht.

    • @Albert Pflüger: Informationen zur Trauerbewältigung und Trauerarbeit für Erlebende
      JF. 13.12.17
      Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz vom 19. Dezember 2016 sind immer noch etwa 80 schwer verletzte oder besonders traumatisierte Opfer in Behandlung. Dies teilte der Beauftragte der Bundesregierung für die Opfer und Hinterbliebenen des Terroranschlags auf dem Breitscheidplatz, Kurt Beck, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung seines Abschlußberichts mit.
      Ehe- und Lebenspartner, Kinder und Eltern eines durch einen Terroranschlag Getöteten erhalten als sogenannte Härteleistung 10.000 Euro, Geschwister 5.000 Euro. Verletzte bekommen pauschal bis zu 7.500 Euro. Beck sagte, damit rangiere Deutschland im internationalen Vergleich „höchstens im unteren Mittelfeld“, dies müsse geändert werden.
      Geschädigte erhalten je nach Ausmaß ihrer Schädigung derzeit zwischen 141 und 736 Euro pro Monat. Hinterbliebene 443 Euro (Witwen/Witwer bzw. Lebenspartner), Halbwaise 124 Euro und Vollwaise 233 Euro monatliche Grundrente.

  49. Macht euren Job.
    So wie die hier:

    https://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/wenn-zwei-das-gleiche-tun-ist-es-nicht-dasselbe/story/21208820

    Ich kann zwar der Angst-Hypothese gegenüber Putin nichts abgewinnen, es liegt eher an „wen interessiert’s“ bzw. kaum erhöhter Erregungsfaktor, da kein Feindbild bei Hamas etc. vorhanden, aber sowas möchte ich dann doch gerne auch mal in BRDDR in der headline haben.

    Jetzt keine Links mehr, versprochen.

    • Laurentius, Sie haben den Job nicht (richtig) gemacht!
      Es ist eben nicht dasselbe, wenn Putin WEST-Jerusalem als Hauptstadt anerkennt oder wenn Trump dasselbe für Jerusalem tut, was nach amerikanischem/israelischem Verständnis West- und Ost-Jerusalem als EINE Stadt meint!

      Wo die amerikanische Botschaft gebaut werden soll und mit welchen Auswirkungen auf die weitere Umgebung, dazu habe ich eine Vermutung, die ich mir aber verkneife, demnächst werden auch solche Äußerungen justitiabel.

  50. Wie wäre es, wenn Steuerzahler ihre GEZ auf ihre Wunschmedien selbst verteilten?
    Täten dann die lieben Selbstreferentiellen auf das Geld hören, wenn es der dümmlichen Berichte wegen schmerzlich versiegte?

    • Das wäre eine schöne Vorstellung.

    • Diese revolutionäre [sic!] GEZ-Idee würde ich sofort supporten...
      Leider läuft es (noch) umgekehrt. Der Regierungspolitik und dem Regierungsstil sehr nahe stehende Printmedien krallen sich GEZ-Gelder über die Institutionalisierung sogenannter Recherche-Verbünde(te), siehe WDR, NDR und SZ.
      Annersrum schalten die GEZ-gepamperten Öffentlich-Richtigen vermehrt Werbeanzeigen in ihnen „genehmen“ und durch GEZ-wohlwollende Artikel&Kommentare unterstützende Printmedien.
      „Die systematische Zwangsfinanzierung des ÖR durch alle Haushalte tut diesem Land ausgesprochen gut!“ (so oder ähnlich…).

      Sich wechselseitig Orden und Honorare umhängendes Gesindel allerorten.

    • Steuerzahler
      .
      Und im Übrigen bin ich der Meinung,
      dass ein Staatswesen nur dann den Sinn
      einer Gemeinschaft erfüllt,
      wenn die Steuerzahlung auf der Basis
      von Freiwilligkeit erfolgt.

  51. Titel eingeben
    Roger Daitrey (The Who, Mittelalte erinnern sich bestimmt) zum Thema:
    „Democrats threw it away by putting [Hillary Clinton] up. A dead dog would have won it against [her], look at that.”

    nme.com/news/music/whos-roger-daltrey-slams-donald-trump-discusses-brexti-2029845

  52. Es heisst "Black Lives"
    Dass die Anti-Trump-Promis die #metoo-Abservierung bekommen, wurde erklärt in American Horror Story: Cult. Ein feministischer Geheimbund steckt dahinter, Trump ist ein S.C.U.M.-Agent, der männliche Führung diskreditieren soll. Und da ist noch was zu tun auf dem Weg nach Gilead. And what would Jesus do with cute 14-years-old mall girls? Eben.
    Weiter interessant (wie Homers Umgang mit Mayo und Booze) bleiben aber die Geschichten aus dem Diet Coke & Cable News „Bonker“ (aka) White House, wo Trump sich mit Twitter-Posts gegen die üble Propaganda wehrt, sein whatever sei nicht der, die, oder das GRÖSSTE. Sad? No, wicked fun.
    Es stimmt übrigens, man liest gar nichts mehr über seine „Haare“.

    • Und auch nicht über seine kleinen Hände.

    • Titel eingeben
      Und es gab schon länger keine Nacktstatue mehr von Trump. Dafür ackert man sich jetzt an seiner Frau und seinen Kindern ab.

      Ich halte es auf Twitter nur noch aus, weil ich die Stichworte Trump, Nazi, TW (Triggerwarnung) und CN (anders für Triggerwarnung) stillgeschaltet habe. Diese tägliche multiple Empörung über Nichtigkeiten war nicht mehr auszuhalten.

    • Gern geschehen. Ich benutze das auch nur als Abwurfplatz und halte mich da nicht lange auf.

  53. wenn Steuerzahler ihre GEZ ... selbst verteilten?
    Genial!

    Kann man hier eine Unterschriftenaktion starten?

    Ein paar Tausend dürften es schnell sein!

  54. Titel eingeben
    Recht zu haben, wenn der Staat im Unrecht ist

    Mögen die Maasens, Gabriels und VdL nie Gelegenheit bekommen, Ihnen ans Bein zu pinkeln. Die würden nicht zögern.

    Danke

  55. Zu 8.
    Warum auch soll ein (entlassener) Stahlarbeiter aus dem Rustbelt auf politisches Geschnatter von Promi-Damen aus Hollywood hören, deren einzige Lebens-Sorge zu sein scheint, die wahnsinnig wichtige und richtige Entscheidung zu treffen ob sie denn spätmorgens ihr Luxus-Ressort mit einer Gucci oder Louis Vuitton Handtasche verlassen sollen?

    • Ja. Das ist auch so ein Punkt. Unten gibt es vermutlich wenig Mitleid mit gerupfter elite.

    • Fassaden
      Ich weiß nicht, ob das so ist. Sie werden gern von den Medien so dargestellt, sollen Handtasche und Sonnenbrille dabei haben und das Mobilphone am Ohr. Zusammen mit den Schuhen macht das schon mindestens einen Tausender aus. Am Ende sehen sie alle gleich doof aus.

      So sehe ich vor einer Woche zum ersten Mal einen Film mit Jolie (Salt). Wow sagte ich dann zwischendurch. Sie hat wirklich viel Talent und sieht dann so aus, wie man in einem Film mal aussieht: Verletzt (als ihr Mann ermordet wird). Und ängstlich, als sie Angst um ihren Mann hat (vorher). Menschlich letztlich. Wie der Film. Der Film ist menschlich, was Medien mit den Stars machen, ist teilweise unmenschlich, plakativ auf jeden Fall. Das künstliche Lächeln von Kate, Duchess of C., gehört auch in diese Kategorie.
      In den Medien: Alle gleich, künstliches Lächeln, schlauchförmiges Kleid, Accesoires. Erfolg: Mitmachen, alles mitmachen, Denken, was gedacht werden soll. Unter Hitler wären sie Nazis gewesen und hätten von Goebbels die richtigen Rollen bekommen, auf der Couch, versteht sich.
      Nur im Film sieht man ihre Persönlichkeiten durchscheinen.

      Somit glaube ich, dass sie dadurch deformiert werden und nicht mehr selbstständig denken. Wie sonst würde man sich erklären, dass sie die Frau von Bill Clinton hofierten? Ein Nein zu beiden Akteuren dagegen wäre erklärbar gewesen.

      Plötzlich mochte ich Jolie in diesem Film. Vorher mochte ich sie nie, weil ich keinen Film mit ihr gesehen hatte. Der Film ist inzwischen näher an Persönlichkeiten und Realitäten angesiedelt als die medial-politische Scheinwelt. Salt ist eine Kunstfigur, und Jolie hat sie mitgeschaffen, denn im zugrunde liegenden Buch ist die Hauptperson ein Mann.

  56. D.A.= Danke = Da kriegt man wieder Luft, und Lust,
    .. nämlich zu klären, wie man ‚es‘ „besser“ machen könnte.

    Trump versucht mit allen Kräften, seine Versprechen zu erfüllen. Da ist er halt ganz unberlinerisch. Das löst Ängste aus, und die Selbstreferentiellen wehren sich mit der Psychofalle, mehr vom selben zu versuchen, wenn ebendas nicht funktionierte. Dieses kranke Verhalten sollte enden. Und wie?

    Anreize killen. Bretter vor den Köpfen wegbrennen. Die sind meist snobistisch und ganz unsozial, braun und aus Teak.

    Viel zu teuer, viel zu leicht.

    Wir brauchen Rückkopplung mit der Wirklichkeit. Ob kalt oder heiß, stellen wir wieder Regelkreise her, die schnelle Konsequenzen für Fehlentscheidungen aller Art produzieren.

    Fort mit der finanziellen Sicherheit aller politischen und journalistischen Entscheider.

    Geld vom Volk nur nach erfolgter Leistungserbringung.

    Machen Steuerzahler auch so, wenngleich sie eine gefährdete Art (Minderheit!!) darstellen.

    Kapitalismus für alle Parlamentarier also. Pflicht zur Vorfinanzierung. Warum nicht auch Erwerbsarbeit im Handwerk, als Türsteher, Busfahrt, Handwerker (Dachdecker, Feuerwehr, Polizeistreife, Asylheimputzkraft)? Volksnähe garantiert.

    Verbot der Weisungsbefugnis für Staatsanwälte, Unabhängige Justiz heißt auch, die sind in keiner Partei oder Lobbyisten Gruppe.

    Journalisten legen einfach offen, wer sie zahlt und wo sie überall drin sind.

    Leser dürfen entscheiden, mitdenken. Frei wie hier.

    Verbot von NGO-Pressuregroups.

    volle Transparenz über öffentliche Finanzströme an alle Vereine, Stiftungen, Gruppen, Einzelpersonen und Staaten mit jeweils Verantwortlichen Zeichnern.

    Ein paar Ideen, die uns freier, den Apparat sinnvoller und die Diskussionen problembezogener machen können.

    Trump darf weiter für Unterhaltung sorgen. Und vielleicht schafft der mehr Gutes im Rückblick.

    • Jede Menge Scheinarbeitsverhältnisse, bezahlt von Pseudoarbeitgebern, die sich die
      Marionettenpuppenensembles, mit denen sie dann strippenziehenddemokratiespielen, zusammenkaufen. Leibeigenschaft klar, muss sein. Zumal die Leute, die über solche Geldmengen verfügen, wissen, wie man sowas einsammelt – Vorteile über Vorteile also. Umsetzungstermin: vorvorgestern…

    • Geld vom Volk nur nach erfolgter Leistungserbringung...
      … ist natürlich ein sinnvolles und notwendiges Prinzip!

      Mir ist nicht besonders klar, wie man das konkrete umsetzten könnte.

      Gibt es da praktische Vorschläge?

      Meines Wissens schaffen auch die Schweizer die Minimierung der Steuergeldverschwendung nur durch die Kombination von Volksabstimmung über Steuersätze und Hauptausgaben in Kombination mit Steuerwettbewerb zwischen Gemeinden und Kantonen.

      Ein fauler oder schädlicher Politiker oder Beamter wird auch dort bezahlt, außer er macht sich strafbar oder wird abgewählt / hinausgeschmissen.

  57. wo ein .... ist ...
    „Die wichtigste Zeugin musste gerade zugeben, dass sie einen scheinbaren Beweis, der durch die Weltpresse ging, manipuliert hat.“

    Der Beweis wurde nicht manipuliert, sondern die Zeugin hat Ort und Datum ergänzt – nach der Unterschrift.

    Sieht nicht gut aus für Don Alphonso.

    • Nein, sie hat erst gesagt, das hätte Moore geschrieben, dann wollte sie die Überprüfung nicht zulassen – und ohne Ort und Zeit und Nachweis, wann das dazu geschrieben wurde, ist es wertlos.

      Und was glauben Sie, was ich alles schon aus reiner Höflichkeit an Frauen hingezirzt habe.

    • @ D. A.
      Keine Sorge, ich glaub gar nichts, Sie hatten ja neulich erst geschrieben, es bewusst auf Missverständnisse anzulegen! Dieser „Beweis“ belegt also am Ende nur, dass die beiden sich wenigstens – wollte ich gerade schreiben: Kannten?

      Nein, natürlich nicht, Pardon, silly me!

      Also sollte damit vielleicht niemand Politik machen; ich meine mit: gar nichts! Außer Ihnen, die Sie triumphieren: Sieht nicht gut aus – außer für Trump & Bannon.

    • also
      ganz im Ernst: Vielleicht sollte man in Erwägung ziehen, dass die Zeugin und der Beschuldigte am Ende des Tages vielleicht doch Menschen sind, die in ihrer Eigenschaft als solche naturgemäß über geringere Freiheitsgrade verfügen, als eine reine Kunstfigur ohne Unterleib und damit ohne echte Begehrlichkeiten – und ohne jemanden, der im Ernstfall die Verantwortung für die Missverständnisse übernimmt, sondern sich grundsätzlich auf niemanden bezieht. Vielleicht sind die Beteiligten ja nicht so gerne „niemand“.

  58. Was deutsche Politiker verärgert ...
    Ist nun mal, wenn ihre ausländischen Kollegen tatsächlich was bewegen. Das war, über die üblichen deutschen antislawischen Reflexe hinaus, etwas das ihnen besonders an Putin auf die Nerven ging. Früher hat es hierzulande wenigstens noch genügt, sich seine Meinung von der Deutschen Bank und Daimler ausrichten zu lassen. Heute muss man mühsam einen riesigen Zoo an Lobbygruppen bei Laune halten.
    Und dann kommen diese Kerle daher und machen einfach irgendwas. Würde mich auch deprimieren.
    Das Gegenteil der Sehnsucht nach dem berühmten starken Mann ist eben der Wunsch nach vernünftiger Interessenpolitik mit Blick über den Tellerrand. Lavieren von Meinungsumfrage zu Meinungsumfrage bietet Merkel zwar eine Weile ein Biotop, aber nur so lange das Geld reicht.

  59. Trump-Titel
    da kann sich eigene Zeitung mal an die eigene Nase fassen. Seit Trump im Amt ist, vergeht kein Tag, an dem nicht sein Konterfei und mehr oder weniger sinnnvolle Nachrichten über ihn verbreitet werden. Aber nie die Hintergrundinformationen, die z.B. in diesem Blog genannt werden.

    • es stand absichtlich kein direkter Adressat daran. Wenn z.B. ein Beitrag über das Wort des Jahres mit Trumps angeblichem Toben geteasert wird, trifft das auch nicht ganz meinen Geschmack.

  60. On the importance of hover hand ~or~ Who has the last laugh now, /b/?
    Zyzz, the golden one, outperforming H. W. Bush:

    ht tps://images-cdn.9gag.com/photo/7060174_700b.jpg

    Leider scheinen die meisten Vorwürfe älter zu sein als dieses – bereits alte – meme.

    Es empfiehlt sich eine Bildersuche zum Thema „hover hand“ und für zukünftige Photos, die eigene Hand gut sichtbar in einem Abstand von mindestens 5 cm über der Schulter (!) des Photopartners zu halten.

    • hover hand
      ist ja wirklich lustig.
      Wo lernt man das hovern?

      Ist das Ernst oder Verarsche, eine Art selfie-bombing?

    • Viele Jungs auf den Bildern sehen aus, als trauten sie sich nicht, die Damen anzufassen.

      Vielleicht haben sie noch nie eine angefasst, oder sind von ihrer Schönheit überwältigt, oder wissen einfach nicht, ob es in Ordnung ist, da an die Schulter zu fassen.

      Nachdem das meme nun verbreiteter ist, kann es natürlich auch immer Absicht sein; bei Zyzz, der viel photographiert wurde, vielleicht aber auch professionelle Vorsicht.

      Hovern ist ganz einfach, ich habe das auch schon gemacht: Stellen Sie sich vor, Ihre Hand wäre sehr schmutzig.

    • www.ospodgorje.si/Comenius/pdf/air-3-1.pdf
      Legen Sie bitte Ihre – zeitgemäß natürlich lediglich Ihre saubere rechte – Hand ganz leicht auf die CD, Daumen links und Zeigefinger rechts vom grünen (sic(k)!!!) bottle top und dann: No fiction, no friction – no Potassiumhydrogentartratestress later

  61. Titel eingeben
    Da: „Ich will ja auch gar keinen überzeugen – und ich bin auch kein Fan von Trump.“

    Jetzt bin ich aber doch ein wenig enttäuscht: Erst völlig zu Recht die Staatsmedien anpinkeln, und dann jenem die Symphatie entziehen, der denen das Maul stopft: Eine völlig neue, intellektuell-konversative Form des Gutmenschen… ;-)

    • Ich hasse alle Menschen ohne Unterschied gleich, speziell alle Politiker.

    • "Trump-Fans"
      Na hören Sie mal – Ihre Enttäuschung beruht auf einer verfehlten Erwartungshaltung. Diese Kommentarspalte ist doch nicht das Akklamationsorgan frenetisch begeisterter Followers. Wer so etwas möchte, kann wohl gleich seinen Aufschwung an der „Achse des Guten“ üben.

  62. Das Bild, das die Medien zeichnen
    Ich hatte am Wochenende Besuch von alten Freunden aus Prantlhausen, die sich als eher links einstufen. Trump streite sich in deren Augen mit der AfD um die Verkörperung des Bösen. Ich habe dann die Rede zur Verlegung der Botschaft auf achgut gezeigt und um Lektüre gebeten. Es kam dann die etwas hilflose Bemerkung, dass der die bestimmt nicht selbst geschrieben habe.
    Gemeinerweise habe ich mit dem Text des Hausherrn zu Freiburg vom letzten Jahr nachgetreten. Lange Stille und dann die Bemerkung, dass man sowas nicht in der Prantlhausener Zeitung lese. (Dank an den Hausherrn)

    Über den Angriff auf den Bürgermeister von Altena wussten die auch, dass da irgendwelche Nazis gemessert hätten.

    • Nun, warten wir auf den Prozess.

    • Alte Freunde
      Ich nehme an, diese alten Freunde werden Sie vorläufig nicht mehr besuchen.
      Diese Erfahrung habe ich mit ansonsten recht netter Verwandschaft gerade hinter mir.
      Beste Grüsse
      M.

    • Sippenhaft
      Das passt zu einer Ratgeberkolumne, die kürzlich in Stern online erschien. Da riet ein Psychologe einem „Leser“, sein Kind dazu aufzufordern, die Freundschaft mit einem anderen Kind zu lösen, dessen Eltern AfD Anhänger sind.

  63. Schon am Wahlabend USA wußte man, dass das Trump Bashing weitergeht...
    … ich habe mir nach langer Zeit nochmal die Acht Uhr Tagesschau gegeben. Womit fing es an: Hillary Clinton wird als Verliererin der Wahl als erstes in epischer Breite bei ihrer ich ich-habs-verloren Rede gezeigt. Und dann zieht DT „zum Klang des Soundtracks zu Air Force One“ in den Saal ein.

    Mich hats gewürgt. Seit dem keine Taugesschau mehr….

    Danke für diese klaren Zeilen. War mal an der Zeit dass das pointiert gewürdigt wird!

  64. Mehr zu Trump
    finden die interessierten Leser im Blog Scott Adams says (Dilbert)

  65. Jounalistische Sorgfaltspflicht
    Lieber Don,
    mein Kommentar hat nichts mit Trump zu tun, sondern mit einem Artikel imm Mutterschiff: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/windenergie-offshore-anlagen-liefern-stabilen-strom-15335186.html
    „Windkraftwerke auf dem Meer erzeugen mehr und zuverlässiger Strom als bislang angenommen. Nach einer Studie des Instituts Fraunhofer IWES produzieren die Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee an 363 Tagen des Jahres Energie, teilte die Stiftung Offshore Windenergie als Auftraggeberin mit. Bei der Vorgängerstudie hatte dieser Wert noch bei 340 Tagen gelegen.
    Die Anlagen lieferten somit relativ konstant Strom, und die Erträge seien gut vorhersehbar. Die erhöhte Verfügbarkeit senke den Bedarf an Reservekraftwerken für windstille Stunden und damit die Kosten. Energiewirtschaftlich sei die Offshore-Windenergie damit sowohl Windkraftwerken an Land wie auch der Photovoltaik überlegen.“

    Wenn man sich die Daten ansieht, z.B. hier die letzte Woche im November stellt man fest, daß das absolut nicht stimmt: https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=wind-offshore&week=-1&year=2017
    Man kann sich auch andere Wochen des Jahres 2017 heraussuchen. Es wird nicht besser.
    Der Bericht ist vom Frauenhofer Institut, die Daten auch. Total konträr. „Wes‘ Brot ich ess‘, des Lied ich sing?“
    Redakteure einer Zeitung wie der FAZ sollten -auch von einem staatlichen Institut – Meldungen nicht ungeprüft übernehmen.

  66. Realitätsferne
    Ein ebenso treffender wie beißender Beitrag zur Befindlichkeit der bundesdeutschen Journaille, die nicht mehr über ihren linksgrünen
    Tellerrand hinauszublicken vermag.
    Dies ist zu verkraften. IRgendwann nimmt sie keiner mehr zur Kenntnis bzw. man betrachtet deren Ergüsse als Satire. ARD, Sz und co als Konkurrenten des Postillon.

    Als wesentlich bedeutsamer empfinde ich jedoch den von Ihnen zuletzt angesprochenen, in der deutschen Öffentlichkeit kaum debattierten Aspekt, der unseren Dorfschullehrer Gabriel wohl überfordert, wie ernst ist selbst ein mittelgroßer Staat im internationalen Kontext zu nehmen, der über keinen funktionstüchtigen militärischen Apparat, d.h. eben nicht ein leistungsfähiges Sanitätscorps, verfügt.

    • Und vor allem mkt einem militärisch-industriellen Komplex, der von einem Skandal zum nächsten fällt. Erinnert sich noch jemand an die Eurodrohne, die jetzt in Manching steht?

    • Unfair
      Seitdem Uschi die Flinte hält, gibt es doch Kitas. Ist doch was. Keine U Boote, keine Panzer, Stöcke statt Gewehre, keine Flugzeuge, aber Kitas und die 37.25 Stunden Woche.
      „Hey, Taliban, hört mal mit dem Schiessen auf, wir haben jetzt unsere Pause“.
      Die Welt schlottert vor der „mächtigsten Frau der Welt“.
      Und Siggi will sich von den USA abwenden, Gerd hat da nen tollen Freund?

      Satire, Truman Show, LSD Horrortrip…echt kann das eigentlich nicht (zumindest nicht wahr) sein.

    • Keine U Boote, Panzer, Gewehre, Flugzeuge, aber Kitas und die 37.25 Stunden Woche
      „Hey, Taliban, hört mal mit dem Schiessen auf, wir haben jetzt unsere Pause“.

      Das sind ja Zustände wie in Burundi:
      Dort hörte man auch, dass die Armee nur zu Bürozeiten zu kämpfen pflegte – WENN (und nur wenn) Mittags- und Feierabendbier korrekt geliefert wurden.

      Daher sind halt jetzt Ex-Rebellen am Ruder…

  67. Donald Trump: Symbol der Regelkreise des Weltgeistes
    Wie absurd, verlogen und widersprüchlich die Trump-Diffamierrungen hierzulande sind zeigt sich schon an einem Beispiel: während man hierzulande im Rollstuhl sitzende Politiker als Errungenschaft der Diversität feiert hält man Trump vor er habe falsche Zähne. Als ob das mit politischen Sacherwägungen auch nur das Geringste zu tun hätte. Und selbst in der früher so genannten Qualitätspresse findet sich solcher Müll, der bestenfalls Klatschpressenniveau erreicht.

    Im Mutterkutter gibt es (nachdem einige neidische Redakteurinnen in Sachen Trump offenbar das Handtuch schon geworfen haben) eine Frau F.S. Eines muss man ihr lassen: auch wenn ich die Frau nicht mag, Ausdauer hat sie. Ich hab’s aufgegeben bei ihr Lesermeinungen zu schreiben, pure Zeitverschwendung (werden nicht gebracht). Aber in einem kann sie sicher sein: Und wenn sie noch unendlich lang Trump-hassende Texte bringt (die noch dazu hochpeinlich sind weil man die persönliche Frustration auf denen sie basieren förmlich greifen kann), meine Ausdauer ist in jedem Fall größer. Meine Meinung in Bezug auf Trump ändern weder die noch andere billige Trump-basher. Da wird eher die Hölle kalt.

    Wenn ein Körper/Organismus lange Zeit über seine Verhältnisse gelebt, Fett angesetzt hat und krank geworden ist, was ist dann fällig? Genau, eine Diät, und zwar eine länger andauernde. Die ganzen Fehlentwicklungen, die in den letzten etwa 3 Jahrzehnten in den Blasen und überwärmten Dunstglocken der urbanen Kultur westlicher Gesellschaften entstanden sind, sie haben sich (nachdem sie von einem Heer hinzugerannter Spießer verstärkt wurden) zu einem Riesenberg an Dekadenz entwickelt. Zu einem Fettwanst kultureller Missbildung, der uns die Luft abschnürt.

    Ich meine damit Dinge wie „political correctness“, „gender maisntreaming“, „virtue signalling“, Feminismus oder politischen Sektglasfanatismus à la Grüne oder Obama. All das ist zu einer Sackgasse geworden. Der Weg aus derselben heißt u.a.: Donald Trump.

    Was ich an ihm schätze:
    -er ist ein Macher, kein Schwätzer. Ein Kapitalist, aber einer von der guten Sorte, hemdsärmelig, mit einem Herz für die arbeitende Bevölkerung, kein schnöder Börsenkapitalist.
    -er ist politisch inkorrekt und symbolisiert damit einen dringend notwendigen Befreiungsschlag von den Plagen, die zu uns zu zerstören drohen (s.o.).
    -die Feministinnen ärgern sich über ihn. Und ich freue mich über alles was die ärgert. Ich mag hübsche Frauen, aber ich bin der ewige Todfeind des Feminismus. Es befriedigt sehr zu sehen wie herrschsüchtig-hochmütige höhere Töchter wegen Trump Schnappatmung haben.
    -er sucht den Ausgleich mit Russland (die Pharisäer und Satane lassen ihn nur nicht). Mehr Kontakt mit einer noch nicht so überfeinert-dekadent-überdrehten Kultur kann für uns nur gut sein. In Russland gibt es sehr viele bildhübsche, stewardessenmäßige Frauen. Warum? Weil es dort keinen Feminismus gibt. Letzterer ist eine Krankheit, die sich am besten mit Diabetes vergleichen lässt.
    -die Pressehyänen ärgern sich über ihn. Ich mag die meisten Presseleute nicht (damit meine ich natürlich nicht einige wenige integre wie einen gewissen DON). Ihre Kennzeichen sind: Stubenhockermentalität, Weltfremdheit, Sturheit, Verweichlichung, Hybris, Waschweibmentalität. Es war unendlich befriedigend zu sehen wie die Trump-Wahl ihnen allen in die Suppe gespuckt hat.

    Trump repräsentiert in mehr als einer Hinsicht eine notwendige Umkehr, eine Befreiung und einen „kulturellen Diätplan“. Ohne ihn wäre die westliche Kultur dem Tode geweiht gewesen. Man hatte schon üble Befürchtungen, aber mit Trump gibt es wieder neue Hoffnung. Dinge, die vorher auf dem Kopf standen stellt er wieder auf die Füße.

    Und daher sage ich:

    GO AHEAD DONALD, KEEP UP THE GOOD WORK!

    • "Kultureller Diätplan"
      Trump als Inkarnation eines „kulturellen Diätplans“ – warum nicht gleich Junk Food drei Sterne verleihen?! Dieser ungebildete und hypertrophe Enkel eines pfälzischen Bordellbetreibers in Alaska wird zum „Salvator Mundi“ stilisiert – lange nicht so geprustet ob dieses Zerrbildes einer enkomiastischen „Historia Augusta“. Da war noch selbst der alte Schleimer Seneca mit seiner „Apokolokynthosis“ (dieser Abrechnung mit dem ausgleichenden Herrschaftsstil des Kaisers Claudius) ein realsatirischer Ausbund von Wahrhaftigkeit. Wie schön, daß sich Ressentiments der niederen Sorte so ungebremst Luft machen – mir wird DT als Ebenbild eines Room Cleaner in Erinnerung bleiben.

    • @ donquichotte
      Wenn Sie sich Ihr Pseudonym nicht schon selbst verpasst hätten, es wäre glatt meine Idee gewesen. Von einem pfälzischen Bordellbetreiber geht weniger Gefahr für die Menschheit aus als von politisch korrekten Denunzianten, streberhaft-knochenharten Ellbogentypen (die ihren miesen Charakter in der Öffentlichkeit natürlich gern kaschieren, indem sie sich für irgendwelche humanitären „worthy causes“ zu engagieren vorgeben).

      Wo Sie schon Seneca erwähnen (und der passt hier sogar ganz gut, obwohl es von Ihnen wohl nicht intendiert war): von ihm stammt ein Spruch, der Maßstäbe in Sachen Wahrhaftigkeit gesetzt hat. „Non vitae sed scholae discimus“. Das war allerdings ironisch gemeint, weshalb Selbiges landläufig als „non scholae sed vitae discimus“ wiedergegeben wird. Man sollte nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen. Die Schule ist nur Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck.

      Sie scheinen jemand zu sein, der sein Wissen und seine moralischen „Maßstäbe“ (der Gebrauch dieses Begriffs widerstrebt mir in diesem Zusammenhang) ausschließlich in der Schule gelernt hat. Weltfremde Lehrer mit oberflächlichem Charakter haben ihnen wie einem Papagei Phrasen eingetrichtert, deren Sinngehalt zu überprüfen Sie nicht in der Lage sind. Schule ist für Sie Selbstzweck, und auf dieser fragwürdigen Grundlage maßen Sie sich an, über andere zu urteilen.

      Selbst wenn DT ungebildet wäre, er ist mir immer noch lieber als die ganze abgedrehte Ost-/Westküstenmischpoke und als alle oberflächlich und nicht herzensgebildeten Halbwisser hierzulande.
      „A little learning is a dangerous thing, drink deep or taste not the Pierian spring. There shallow draughts intoxicates the brain, and drinking largely sobers us again.“ Dieses berühmte Zitat des englischen Schriftstellers Alexander Pope heißt auf deutsch in etwa „Halbbildung ist gefährlich.“

      Ein unverbildeter Mensch im Naturzustand verdient Respekt-so wie jemand, der sich andererseits wirklich ernsthaft um echte Bildung bemüht. Keinen Respekt verdienen eitle, hochnäsige Schaumschläger, die nach einem hastigen Examen an einer Mittelmaß-Universität schon meinen sie seien Gottvater und müssten allen anderen die Welt erklären. Es ist genau diese oberflächlich gebildete Meute der akademischen „demi-monde“, die sich mit hirnlosem Dreck wie „political correctness“, etc. (Liste s.o.) wichtig machen will. Weil mehr können sie ja nicht.

      Vielleicht denken Sie ja mal über diese Dinge nach! Versuchen Sie es wenigstens!

    • "ich bin der ewige Todfeind des Feminismus"
      .
      Schön.
      Dann sind wir ja schon zwei.

    • Seneca
      Ohja bitte, schreiben wir uns doch mal „Moralische Briefe“ – dann bestehe ich allerdings darauf, daß Sie Lucilius sind, schon wg. Altersunterschiedes. Ihre Verehrung des „unverbildeten“ DT ist lachhaft, weil dieser selbst aus der von Ihnen so heftig angegangenen Ostküsten-Mischpoke stammt, mit einer pseudoakademischen „Bildung“ – und sehr viel geerbtem Geld, das auch dafür sorgte, daß er (wie GWB) nicht nach Vietnam mußte (Cain und Kerry sind mir da schon erheblich ehrlicher gewesen). Wenn Sie aber auf Seneca bestehen, dann sollten Sie zur Kenntnis nehmen, daß auch dieser heute so angesehene Stoiker sagenhaft reich geworden ist, als Immobilienhai bei den britischen Häuptlingen und mit Getreidegeschäften in Ägypten. In fortgeschrittenem Alter entdeckte er seine politischen Ambitionen als „Erzieher“ eines jungen Donaldus Nero – und ist kläglich gescheitert.
      P.S. „donquichotte – ein Ergonym voller Selbstironie, und die Abwandlung eines älteren hier benutzten nom de guerre („Kampfstrampler“).

    • Hübsche Frauen
      Mit den Stewardessen haben Sie aber wirklich! Fliegen Sie mal Pulkova, danach wählen Sie Claudia Roth zur Miss World und reden nie wieder von stewardessenmässig schön.

    • @ donquichotte, am 12.12.2017, 09:50
      Soso, „donquichotte“ war ironisch gedacht. Wenn Sie denn meinen…Irgendwie passt es aber ganz gut. Mit Ihren überzogenen Moralvorstellungen reiten Sie wie er gegen Windmühlen. Wie beispielsweise gegen den „bösen“ Trump. Der sich doch tatsächlich erfrecht jovial zu sein und ein Herz für Normalbürger zu haben.

      Mit Ihrem Moralfanatismus machen Sie die Welt nicht besser. Sie sollten mal etwas Lebenserfahrung sammeln, herumkommen. Dann werden Sie sehen, dass Ihre Vorstellungen anderswo (und damit ich den überwiegenden Teil unseres Planeten) nicht viel wert sind.

      Zum Thema „draft dodger“: da wäre vor allem ein gewisser Bill Clinton zu nennen, der sich nicht nur um den Dienst in Vietnam, sondern (anders als Trump) sogar um jede militärische Grundausbildung drückte.

      Und was das „pseudoakademisch“ angeht: obwohl ich selbst 2 Abschlüsse habe, davon einen akademischen Grad, fängt der Mensch für mich nicht bei einem Examen an. Abgesehen davon ist das universitäre Niveau hierzulande vor allem im Bereich Geisteswissenschaften mittlerweile so schwach, dass keiner aus diesem Glashaus heraus mit Steinen werfen sollte.

      Ich nehme an, Sie sind eine Frau (kein erwachsener Mann würde sich „Kampfstrampler“ nennen). Da verwundert Ihr Hass auf DT natürlich nicht. Aber seien Sie versichert: wenn Hellary die Wahl gewonnen hätte (und ich danke Gott jeden Tag mehrfach, dass das nicht geschah) würde ich noch zehnmal mehr Gift und Galle spucken. Aber gottlob wurde sie ja nicht gewählt. Ich halte eine Frau für ungeeignet, Führungspositionen dieses Kalibers zu bekleiden-wie ich an anderer Stelle schon detailliert und wohlbegründet ausgeführt habe.

    • Contenance, bitte.

    • @nurmalso
      Ich bin fest überzeugt (ganz fest): es werden noch mehr!

    • @ Bürger
      Gut, dass Sie mich rechtzeitig gewarnt haben. Gibt es sonst noch so eine Schrubberairline, die man besser nicht nehmen sollte?

      Und was die Roth angeht: bei der gibt es neben dem Aussehen noch eine ganze Menge andere Dinge, die einen abturnen. Ich würde schon weglaufen wenn ich sie reden höre. Wenn ich sie dann noch ansehen müsste würde ich den Turbo zünden und nur noch schneller rennen.

    • "Gibt es sonst noch so eine Schrubberairline, die man besser nicht nehmen sollte?"
      .
      Lufthansa

    • Eine kurze Randbemerkung zum Tagesgeschehen
      Wie das Establishment heute mal wieder geifert wegen der Senatswahl in Alabama. OK, ich bin mit dem Resultat nicht zufrieden, aber man sollte folgende Dinge bedenken:

      -mit Trump hat das sehr wenig zu tun. Moore war übrigens auch nicht sein favorisierter Kandidat. Letzterer unterlag in der Vorausscheidung gegen Moore, der hauptsächlich von Bannon gepuscht wurde.

      -Moore wurde zum Opfer einer beispiellosen Schlammschacht, einer Welle ausufernder Hysterie. Von den Leuten in Alabama hätte ich allerdings mehr erwartet. Hätte nicht gedacht, dass man sich in einem Südstaat von sowas derart beeinflussen lässt. Naja, auch da gibt es wohl mittlerweile jede Menge Millenial-Weichknödel.

      -es ist keine Watsche für Trump, sondern eine für das republikanische Establishment. Und das kann Trump nur nützen. Die Mehrheitsverhältnisse sahen bis jetzt zwar so aus, dass die GOP eine Mehrheit von zwei Senatoren hatte, allerdings gab es meist 2-3, die sich querlegten und gegen Trump schossen. Ich denke, dass der GOP jetzt bewusst wird wie dünn ihre Mehrheit ist und wenn die da einen Funken Verstand haben werden sie jetzt enger zusammenrücken, geschlossener agieren und Trump gegenüber loyaler sein.

    • "Live aus dem Alabama"
      Tja, „Heinrich Karl“, da haben die „Kräutersammler“ und Baumwollpflücker doch nicht ganz so evangelikal eingeschworen abgestimmt. Und bei der Einheit der GOP, die Sie eingepeitscht sehen möchten … fangen Sie am besten in der Familie Trump an. Was soll Töchterchen Ivanka zu Kinderschändern gesagt haben?! Für sie sei ein besonderer Platz in der Hölle reserviert (und das kann ja wohl nicht allein für Polanski gelten). „Ein grusliger Typ“ (O-Ton Haus-Don) namens Roy Moore – aber nicht einmal ein machtgeiler Soziopath wie Bannon ist für mich eine Hassfigur, sondern lediglich ein besonders beachtensnötiges Exemplar in Gottes großem Zoo – möge er doch wieder „Dokumentarfilme“ drehen, seine Zutat zur „Kulturdiät“ (Ihr O-Ton) der Ära Trump. Stichwort: „Kultur“ – wie man sich doch täuschen kann. Lassen Sie vor Ihrem geistigen Auge den geschätzten Hausherrn auf einem seiner Bikes den Berg heraufstrampeln, in Kampf mit sich und der Natur – sehen Sie, schon haben Sie den „Kampfstrampler“ vor sich. Da braucht es keine Anflüge von Misogynie – dergleichen drückt nur nieder. Berappeln Sie sich also und lesen Sie das nächste Mal etwas sorgfältiger …

    • @ donquichotte, am 14.12.2017, 11:20
      1. Von wegen „Heinrich Karl“: Sie scheinen ja sehr „deutsch“ zu sein, ist das bei allem anderen auch so?

      2. Und: Sie scheinen ja ganz besondere Probleme zu haben. Larmoyante und der Mode angepasste Misandrie ist wohl nur eines davon. Ich bin zwar kein Therapeut, aber ich kann mir nicht helfen: mein Eindruck ist, Sie kaprizieren sich doch sehr auf Details und auf eher unmaßgebliche Dinge. Ihre Fixiertheit grenzt an Obsession. Sie sind anscheinend nicht fähig, Gelassenheit zu zeigen. Mag sein, dass es Ihnen in Ihrer Egozentriertheit selbst nicht auffällt. Sie sind fixiert auf DT und ich frage mich warum das so ist. Ich schreibe hier regelmäßig und meist sehr provokativ (insbesondere mit Zielrichtung Feminismus), aber das ist das erste Mal, dass ich von Ihnen angepflaumt werde. Fällt mir nur auf.

      3. Zu Moore: Ich kann dem nichts abgewinnen, habe mich mit seiner Person nicht beschäftigt, und wenn Sie sich mit den Zusammenhängen befasst hätten wüssten Sie, dass er nicht Donald Trumps Kandidat war. Wie gesagt, es gab eine Vorausscheidung und Trump favorisierte einen anderen Kandidaten. Daher ist Moores Niederlage auch nicht die von Donald Trump. Das alles kann sich übrigens sehr schnell ausgleichen wenn bei einer anderen Senatswahl ein DEM verliert-z.B. Al Franken (also sollten Sie Ihre Triumphgefühle auf etwas kleinerer Flamme kochen). Was halten Sie übrigens von dem? Oder von BJ Billy Clinton? Oder von Podesta? Oder von…
      Es gibt vermutlich wesentlich mehr DEMs, die Ihren moralischen Vorstellungen nicht genügen als GOP-Leute.

      4. Diese ganze Sache war ein gutes Beispiel dafür, wie sehr sich Medienvertreter hierzulande in die Tasche lügen. Diese Sturheit verbunden mit der Unfähigkeit zuzugeben, dass man falsch liegt ist nicht nur größenwahnsinnig und vermessen, sie ist gotteslästerlich. Da gibt es neben Trump weltweit Ansätze für einen Politikwechsel, und da wird dann diese unmaßgebliche Alabama-Wahl schon zur Trendwende stilisiert.

      Ist sie aber ganz und gar nicht!

    • @donquichotte nur für den Fall, dass
      Wow, schon mehrere Stunden und donquichotte hat immer noch nicht geantwortet. Falls noch was kommen sollte hier schon mal eine antizipierte Replik.

      Ich weiß ja nicht wer Sie hier reingeschickt hat (bin ja auch nicht der Hausherr), aber ich nehme an Sie sind so eine Art Edellinke, vermutlich Genderlehrstuhlinhaberin. Tragisch nur, dass Sie Ihre unbestreitbaren rhetorischen und stilistischen Fähigkeiten für die falsche Sache einsetzen. Das Problem mit euch Linken: Ihr denkt man kann die Welt am Reißbrett besser machen. Und dann entwickelt Ihr einen Tunnelblick, der in Fanatismus endet.

      Eines der Probleme bei militanten Feministinnen: sie reden von „toxischer Männlichkeit“ und wollen dabei darüber hinwegtäuschen, dass es wesentlich mehr toxische Weiblichkeit gibt. Von Xanthippe über Lady Macbeth bis zu den Heerscharen ungenießbarer Mannsweiber unserer Tage spinnt sich da der Faden.

      Euer intellektueller Anteil lässt Euch jemand wie Trump verachten (dabei ist es nur Frust darüber, dass es KEINE Frau wurde). Nun gut, Eure Überheblichkeit, Euer Snobismus, Eure Hybris, Euer hohes Ross ist Eure Sache. Da Ihr wenig Bezug zur Realität habt und Eure Welt sich in Redaktionsstuben und Seminarräumen abspielt peilt Ihr natürlich auch nicht, was genau DT letztendlich ausmacht. Ihr habt keinen Bezug zur Straße.

      Und seht Ihr, genau da ist Trump anders. So wie die Welt momentan gestrickt ist, zu über 80% bestehend aus Kulturen, die auf den Feminismus pfeifen, hoffe ich, dass es noch lange keine US-Präsidentin geben wird. Erst müsst Ihr mal die Welt reformieren, dafür sorgen, dass die ganzen billigen Machokulturen, denen Ihr hier sonderbarerweise Tür und Tor öffnet (während Ihr zivilisierte Männer wie uns anpflaumt), die Mafiatypen und Burkaüberstülper sich fundamental ändern. Denn diese Typen nehmen nicht so viel Rücksicht auf Frauen. Sie verachten Euch und fahren über Euch rüber wie eine Dampfwalze über einen Pudding (aber vielleicht wollt Ihr das ja-vermutlich unterdrückte sexuelle Phantasien aus dem Neanderthal). Die schlechte Nachricht: das Reformieren wird mindestens ein paar hundert Jahre dauern. Viel Spaß beim Austrinken des Ozeans!

      Trump ist kein universitärer Stubenhocker, kein Nerd und kein überdrehter Küstenintelleler. Und das ist auch gut so. Denn er besitzt genau die Eigenschaften, die ihn befähigen um mit den oben erwähnten Völkerschaften fertig zu werden und die Dinge unter Kontrolle zu halten. Er hat sie, die „street credibility“, er ist „streetwise“ und „hands on“. Weiß wie es läuft. Ihr in Eurem auf feministisch gebürsteten Intellektelfenbeinturm wisst es nicht. Ganz gleich wie militant und zynisch Ihr auftretet, es kann über Eure grundsätzliche Naivität und Leichtgläubigkeit doch nicht hinwegtäuschen.
      Natürlich ist es Euch egal, ob illegal eingewanderte Kriminelle in Wohnungen einbrechen, Leute verletzten oder töten, Terroranschläge verüben, etc. Ihr wähnt Euch sicher, denn Ihr kommt ja aus der haute volée. Und in deren Nähe befinden sich ja meist keine Asylunterkünfte.

      Sehen Sie, ich habe auch eine intellektuelle Seite. Aber ich bilde mir darauf bei weitem nicht so viel ein wie Sie, ich lege viel Wert AUCH (NICHT NUR, ABER AUCH!) auf praktische Fähigkeiten. Und wenn mich jemand als dumm bezeichnet bin ich fast froh, denn lächelnd und mit einem Achselzucken antworte ich „die Dummen haben’s besser im Leben.“ Naja, manchmal wünschte ich, ich wäre dümmer.

      Ihre Welt ist die des Stresses, der dünnen Luft, der Wassersuppe und der hohlen, weltfremden und verlogenen Moral. Aber links hat keine Zukunft.

      Da muss ich sagen, mir ist etwas uriger Altstammtisch in dieser von globalisierter Hektik geprägten Welt plötzlich sehr viel wert. Ich habe mich von Leuten wie Ihnen abgewandt. Daher wähle ich AfD, lese mit Genuss „Achse des Guten“ und unterstütze Trump.
      Und ganz gleich wie viel Sie noch schreiben, das bleibt auch so!

  68. Klasse Beitrag und überfällig,
    mit dem Höhepunkt „Sam the eagle“. Dieses betreute Anbrüllen durch die besagten Medien ist so billig und durchschaubar bereits im Wahlkampf gewesen, dass es einen ratlos zurückgelassen hat ob der Tatsache, dass besagte Journalisten offensichtlich an eine Wirkung ihrer Beiträge geglaubt haben und immer noch glauben. Bei vielen Lesern hat sich das jedoch in’s genaue Gegenteil verkehrt.

    • @ NL
      Ich denke es liegt daran, dass die Medien immer den Mainstream bedienen-oder das was sie dafür halten. Alles andere wird ausgeblendet. Hat wohl etwas mit Auflage und Quote zu tun. Und natürlich auch mit einer gewissen Trägheit, Denkfaulheit und Bequemlichkeit.

      Medienvertreter schotten sich oft auch gedanklich ab und kriegen daher neue Trends nicht oder nur sehr verspätet mit. Erst wenn ein Trend sich längst etabliert hat springen sie mit auf. Die Staatsfunkleute bei uns sind ja auch quasi Beamte, die leben fernab der Probleme der Normalbürger. Jene Probleme, die ihre „Dienstherren“ (letztendlich Politiker) fahrlässig verursachen, unter denen sie selbst aber nicht zu leiden haben. Aus Loyalität gegenüber dem „Dienstherren“ (und Ehrgeiz spielt da auch eine gewisse Rolle) versucht man dann dessen Fehler zu kaschieren. Das ist alles wenig überraschend und verständlich.

      In einer Demokratie sollte der Bürger daher keine Krokodilstränen weinen, sondern sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Per Wahl bestimmt der demokratisch mündige Bürger von wem er regiert wird. Die US-Amerikaner haben den Deutschen in Sachen politische Mündigkeit etwas voraus. Die pfeifen auf Medien und Establishment wenn sie der Schuh an allen Ecken und Enden drückt. Und so war dann die Trump-Wahl auch keine Überraschung.

      Sehen Sie sich nur mal wieviel Verblödete hierzulande gar nicht wählen gehen. Und beschweren sich dann nachher, dass sich nichts ändert.

      Es gibt aber selbstverständlich positive Ansätze auch hier bei uns. Letzten Endes sollte es für uns eine Verpflichtung sein, dass es ein deutscher Philosoph war, der gesagt hat „habe den Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“

      Die „alten“ Medien haben daher auch bei uns nicht mehr diese Macht.

  69. Trump ist ein freier Mann, die Clinton ist auch frei.
    Die Vereinigten Staaten haben ihr Gemeinwesen in ca. 240 Jahren nicht so an die Wand gefahren, daß sie von außen wiederbelebt werden müßten.
    „Unsere Leute“ haben damit zu tun, die Scham der Väter und Mütter zu tarnen und das als natürlich anzunehmen. Leugner regieren keine.
    „Die Hände“ sind wie gebunden.
    Eine Opferpose. Schon ist die Überheblichkeit in der Welt.

    • Gemeinwesen in ca. 240 Jahren nicht an die Wand gefahren
      Es geht eben nix über einen erfolgreichen Genozid von kontinentalem Ausmaß!

      (Das ist ist natürlich zugegebenermaßen einseitig, sollte aber hier der Ausgewogenheit trotzdem erwähnt werden.)

      Außerdem: Wenn ich eine Weltleitwährung produzieren kann (deren Ablehnung mit „Frieden und Demokratie“ à la Libyen und Irak geahndet wird), wird es mir auch kaum je richtig schlecht gehen…

  70. Titel eingeben
    Werter Don,
    so sehr ich Ihre Beiträge sonst schätze möchte ich anmerken, dass Sie sich hier irren.
    Da die Bezwichnung Schnellfeuergewehr nicht fest umgrenzt ist, nehme ich an Sie meinen Vollautomatische Gewehre (Sturmgewehre) Die sind bereits seit langem in den USA verboten. Auch wenn die Verfassungsfeinde der Demokraten nicht müde werden fälschlicherweise nahezu alle Gewehre als „assault-rifles“ zu bezeichnen.
    Gerade auf diesem Gebiet bekleckern sich die Demokraten nicht gerade mit Ruhm. Denn die eigentliche Absicht alle Waffen zu verbieten verstößt gegen den zweiten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung.

    • Angriffsgewehre
      „Sturmgewehre“ (militärisch benutzte halb- und vollautomatische Schnellfeuer- und Maschinengewehre) heissen auf amerikanisch: „Assault Rifles“ (Angriffsgewehre), was genauso dämlich ist, wie die deutsche Bezeichnung: „Schnellfeuergewehr“ für Halbautomaten und „Maschinengewehr“ für vollautomatische Gewehre (als ob man mit einem Maschinengewehr nicht auch schnell feuern könnte).
      Halbautomatische Gewehre mit Magazinen über 10 Schuss waren in den USA von 1994 bis 2004 durch den Federal Assault Weapons Ban verboten (mir erzählte ein Waffenhändler in Miami, er verkaufe die Heckler und Kochs jetzt mit 10-Schuss-Magazinen, danach käme der Kunde nochmal herein und kaufe ein passendes 50-Schuss Magazin ohne Gewehr, das sei nämlich nicht verboten), seit 2004 sind sie es nicht mehr.
      (Ein von Obama eingebrachter Gesetzentwurf, den Federal Assault Weapons Ban für unbestimmte Zeit wieder einzuführen, scheiterte 2013).

      Vollautomatische (Maschinen-)-Gewehre dürfen nach dem Weapon Owner’s Protection Act FOPA von 1986 nur mit Erlaubnis der Bundesbehörde ATF besessen werden. Generell verboten sind sie nicht. Maschinengewehre, die vor 1986 gekauft wurden, sind vom FOPA sowieso ausgenommen.

      Als „Halbautomaten“ gelten übrigens die russischen AK-47 und AK-74, sowie alle H & K Maschinenpistolen. Ein „Vollautomat“ ist vermutlich das G3.

      Es sind also weder Sturm-, noch Schnellfeuergewehre, noch halbautomatische Waffen, noch vollautomatische Waffen in den USA GENERELL verboten.

    • Sie irren Herr Marx
      „Sturmgewehre“ als auch „aussalt-rifles“ sind per Definition (sowohl D als auch USA) Langwaffen mit wählbarem Feuermodus. D.h. sowohl halb- als auch vollautomatisch. Diese sind in Gewehr- oder mittleren Kalibern ausgeführt (z. B. 5,56×45, 7,62×39 als mittlere oder 7,62×51 als Gewehrkaliber). Ausgelegt ist das StG aber nicht für dauerhaften Betrieb im vollatumatischen Modus. (siehe Ungenauigkeiten G36 u.Ä.)
      „Maschinengewehr“ ist eine Langwaffe auf welche die obigen Merkmale zutreffen, die aber für den stationären oder halbstationären Betrieb gedacht ist und v.A. für den Betrieb als Vollautomat, weshalb viele MGs auf den Wahlhebel für Einzelschuss verzichten.
      „Schnellfeuergewehr“ ist ein sehr loser Begriff, der historisch gesehen auf alles was schneller als eine Muskete ist zutreffen könnte. Im Normalfall bezeichnet man damit heutzutage aber vollautomatische Waffen (Maschinenpistolen, Sturmgewehre, Maschinengewehre oder Maschinenkanonen)
      Was Ihre Elogen zum aussault-weapons-ban betrifft haben sie weitgehend recht, allerdings war auch der Verkauf mit größeren Magazinen verboten (außer diese wahren bereits im Umlauf, grandfathered-in) glücklicherweise wurde der von Obama eingebrachte Gesetzesentwurf zur Erneuerung abgelehnt.
      Besitz und Ewerb von Vollautomaten ist in den USA grundsätzlich verboten. Es gibt Ausnahmen welche durch Verwaltungsgebühren u.Ä. den Preis für eine solche Waffe auf einen sechsstelligen Betrag bringen.
      Aus Ihren letzten zwei Absätzen spricht leider die komplette Unkenntnis, welche vermuten lässt, dass Ihr Wissen aus der Propaganda verschiedener Lobbygruppen stammt. Informieren Sie sich bei Experten! z.B. der ältesten Bürgerrechtsvereinigung der Welt.

    • Korrekturgelesen
      „FOPA“ heisst: „Firearm Owners Protection Act“, nicht „Weapon Owners…“, sonst wäre es „WOPA“.

    • Links
      Mir sind die Waffengesetze völlig egal,Herr Feinlein. Mir geht es nur um die Korrektheit der Information.

      Quellen: https://www.cfr.org/backgrounder/us-gun-policy-global-comparisons

      https://www.omicsonline.org/open-access/gun-control-in-the-united-states-2332-0761-1000206.php?aid=74881

    • Korrektheit der Information
      Diese Korrektheit lassen Sie vermissen. Ihr erster Link ist bezeichnend: nach gut fünfzig Wörtern outet sich der Schreiber als Mensch ohne nennenswerte Kenntnisse: There is no such thing as a semiautomatic assault weapon. Period. Diskussion erledigt da Ihre Quelle offensichtlich ohne Sachkenntnis argumentiert.
      Ihre zweite Quelle disqualifiziert sich ebenfalls. Zitat:“Those who read the Constitution with a loose interpretation believe that gun control is not unconstitutional, however, those who read the Constitution with a strict interpretation believe that gun control would prohibit people from excercising their 2nd amendment right to keep and bear arms.“
      Aus Briefwechseln der Staatsgründer (Autoren der constitution) weiß man, dass diese „loose interpretation“ des 2nd Am. schlichtweg falsch ist. Dies ist zweifelsfrei belegt. Die Verfasser der const. waren strikte Gegner von gun-control. bei einer solchen Einleitung erübrigt sich jedes weitere lesen da offensichtlich keine neuen Erkenntnisse vorliegen, was ja auch durch den nächsten Satz direkt klar gemacht wird:“The purpose of this literature review is to explore the scholarship on gun control by examining public opinion polls in the U.S.“ Es geht also nur um Umfragen, nicht besonders sachlich.

  71. nicht-sexualles pussygrabben
    Sie schreiben zu schnell – Zweiter Versuch

    @Albert Pflüger – Ich fand Don’s Artikel ja schon gut, aber dieser Gedanke ist absolut Spitze: “Weil Merkel nicht „pussygrabt“? “ Man stelle sich mal vor, eine pussygrabende Frau Kanzlerin Merkel!
    .
    Allerdings denke ich, dass Frau Merkel manche Männer (und Frauen) in ihrem Umfeld mindestens genauso erniedrigt wie es ein pussygrabender Mann einer Frau gegenüber tut. Nur das das, was Frau Merkel macht, nicht unter die Kategorie sexuelle Belästigung fällt, sondern unter Niedertracht. Dabei wird sie von ihrem politischen Umfeld genauso geschützt wird, wie die pussygrabbenden Herren in Hollywood.

    • "Weil Merkel nicht „pussygrabt"
      Nach allen Umfragen ist das mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zutreffend.

      (andererseits hat Christina Schröder das Kabinett sehr schnell wieder verlassen)

  72. Titel eingeben
    @DA
    „Präsident Obama hätte auch Dinge tun können, wie etwa das Verbot von Schnellfeuerwaffen…“
    Wirklich, hätte er?
    Ich denke, Obama wollte einfach das Ende seiner Amtszeit lebend erreichen.

    Mit einem Konsumverbot von mehr als, sagen wir, 40 Liter Bier pro Jahr und Bundesbürger, könnte selbst Merkel in D sofort eine Revolution auslösen. Mit Handy- oder Autoverbot natürlich auch.

    https://www.youtube.com/watch?v=HbaM9c-Uj80

    https://www.youtube.com/watch?v=YTT4wKqA9SA

    Da brauche ich dann eher keine MSM mehr, um etwas über diesen Mann zu erfahren. Verstehe diese Elogen überhaupt nicht.

    • Nein, ich denke wirklich, er wollte einfach die Wahl von Clinton nicht zusätzlich gefährden.

    • Man sollte die Konkurrenz der uralten zwei Machtblöcke in den USA keinesfalls
      als Demokratie missverstehen. DAS ist m.E. der allererste Fehler aller Betrachtung. Nach diesem kann es dann nur noch falsch weitergehen.

      Der industriell-militärische Komplex oder die NRA der USA sind doch keine Gestalten aus einem linken Wunschtraum. Die gibt es tatsächlich. Und die werden sich keinesfalls in die Suppe spucken lassen. Ein kleiner oder gern auch größerer Krieg (weit weg vom eigenen Land natürlich) ist dabei immer hilfreich. Und dafür werden die jederzeit sorgen. Wer Geschichtsbücher liest, kann das wissen.
      Und den Arabern oder wem auch immer ist es doch vollkommen egal, ob sie von den „demokratischen“ Drohnen Obamas oder von den „republikanischen“ Drohnen Trumps ermordet werden. Die Profiteure sind in beiden Fällen dieselben Herrschaften.

    • NRA
      Herr Grigorij, Sie sollten zwischen dem osbskuren Begriff des „industriell-militärischen Komplexes“ , was immer das sein soll und der NRA unterscheiden lernen. Zumindest die NRA hat überhaupt kein Interesse an irgendwelchen Kriegen. Die NRA ist lediglich eine gemeinnützige Interessengruppe welche sich für den Erhalt eines durch die Verfassung garantierten Grundrechtes einsetzt.

    • Der Unterschied ist mir schon sehr bewusst.
      Die DDR hatte die GST, in der schon jugendliche an militärische Dinge rangeführt wurden. Schießen inklusive. Genau diese Funktion erfüllt die NRA, wenn auch sicher nicht staatlich gelenkt. Aber wer schon in jungen Jahren an den Wochenenden gut angeleitet rumballert, wird unvermeidlich eine Beziehung zu Waffen entwickeln. Es braucht ganz gewiss nicht meine Einlassungen, um zu sehen, dass die USA ein Gewaltproblem haben. Und zwar ein großes.

      Inwiefern ist der Begriff „militärisch-industrieller Komplex“ obskur? Vielleicht hören Sie mal Präsident Eisenhower zu (46 sec.):
      https://www.youtube.com/watch?v=CwSk5Jqoadk

      Oder Sie lesen mal im Lebenslauf von Cheney nach. Haliburton usw. Das sind keine obskuren sondern handfeste Verbindungen. Denke ich mal.

    • An Grigorij
      Gegen industriell-militärische Komplexe habe
      ich grundsätzlich gar nichts.

      Fast jeder Staat hat einen, es gibt allerdings auch
      zahlreiche grenzüberschreitende Strukturen
      die man so nennen könnte.

      Für mich ist von Bedeutung welche Ziele
      mit ihnen verfolgt werden.

      idR geht es um die Verfolgung bestimmter Interessen.
      Der Iran und die Hamas haben vermutlich andere
      als Israel und „Der Westen“.(wobei ich nicht weis
      ob die SPD zum Westen gehört)

      Die USA haben zT andere als Russland und China.

      Sie finden in den USA, Israel, Deutschland, Iran,
      Gazastreifen, China usw solche Strukturen.

      Ihre Leistungsfähigkeit ist sicherlich sehr unterschiedlich.
      Die Boden-Boden-Raketen die im Gazastreifen
      zusammengeschraubt werden haben aber tödliche Effekte
      auch wenn es sich eher um einfache Systeme handelt.

      Der schon fast traditionelle deutsch-israelisch-zivil-militärische-Komplex ist gar nicht so schlecht aber ausbaufähig.

      Früher (BRD bis 1990! Die DDR half eher anderen)
      waren es banale Dinge wie Feuerleitsysteme für
      Kampfpanzer oder die Uzi heute geht es eher um Drohnen
      und Flugabwehrsysteme. Ich hoffe auf gute Zusammenarbeit.

      Ich kann mir allerdings vorstellen das andere Leute
      andere Präferenzen haben. Ich kann da leider nichts machen.
      Außer Küchenmesser und Stuhlbeinen habe ich leider nichts
      im Haus.

      Erzählen sie mir bitte nicht das es ihn im Iran, in China, Nordkorea
      oder Russland solche Komplexe nicht gibt.
      Ich würde sie nicht mehr ernst nehmen.

    • Titel eingeben
      Kann man analog zum „industriell-militärischen Komplex“ inzwischen auch vom „medial-pädagogischen Komplex“ sprechen?!

    • @Klaus Keller
      Hören Sie doch noch mal dem Präsidenten Eisenhower zu. Offensichtlich hat der schon damals eine Gefahr gesehen. Unterstelle ich ihm jetzt mal.

      Und dann schauen Sie vielleicht mal auf die Rüstungsausgaben und die Waffenexporte. Allein die Zahlen sprechen doch wohl Bände.

      Welche Ziele verfolgt dieser militärisch-industrielle Komplex? Gute Frage. Soll ich jetzt vorschlagen:Wohlstand für alle, soziale Fürsorge, Sicherheit, Schutz der Umwelt, Bildung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit… Kurz:Frieden!?

      @N°5
      Das ist wahr. Gehirnwäsche ist immer und überall.

    • NRA
      N° 5 sehr nett ausgedrückt.

      Herr Grigorji, ja die NRA gibt auch Kurse zum sicheren Umgang mit Schusswaffen. Genauso wie in Deutschland die Polizei Verkehrserziehung an Grundschulen erteilt. Warum soll man Kindern nicht den sicheren Umgang mit potenziell gefährlichen Werkzeugen und Situationen lehren? Und wenn geht man eben direkt an die Quelle der Fachkompetenz.
      Das offensichtliche Gewaltproblem der USA lässt sich aber nicht auf die Waffen zurück führen, sonst hätte die Schweiz, Österreich, Kanada uvA ein ähnliches Problem

    • An N°5
      Natürlich. Es ist wie bei anderen Komplexen, womit
      ich jetzt nicht psychiatrisch Behandlungsbedürftige Störungen meine
      owohl das auf diese auch zutrifft. Es geht um die Effekte.

      Geht es beim medial-pädagogischen Komplex um Verblödung
      oder um Bildung. Das Problem dabei ist aber das sich
      das oft gar nicht so einfach sagen lässt. S. Gabriel würde über sich wahrscheinlich sagen das er das Bildungssystem erfolgreich
      durchlaufen hat. Warum hat er dabei so wenig gelernt müsste
      man dann aber schon fragen um ein Beispiel zu nennen.

      Um ein anderes Beispiel zu nehmen:
      Wenn im Iran jemand wegen der Beleidigung Gottes
      hingerichtet wird kann man das islamistischen Terrorismus nennen.
      Man kann aber auch so tun als wäre nichts gewesen und sagen:
      Ich finde es gut das man dafür keine Atomwaffen verwendet.
      Das Problem dabei ist das die Leute anschließend trotzdem Tot sind.
      Für diese Erkenntnis ist aber gar nicht so viel Bildung nötig.

      PS ich verwende gerne Begriffe aus der Psychiatrie weil
      ich Optimist bin. In der Psychiatrie geht man davon aus
      das sich Fehlentwicklungen ändern lassen.

      In der Politik versucht man oft Fehlentwicklungen durchzusetzen.

      vgl auch die Schwierigkeit zu denken:

      Den Bayern in Deutschland geht es gut.
      Den Kurden in der Türkei könnte es gut gehen und
      den Palästinensern in Israel könnte es gut gehen,
      wenn sie nicht ihre Nachbarn umbringen wollten.

      Von Überfällen der Bayern auf ihre Nachbarn hat man
      schon länger nichts gehört.

      Friedensprozesse unterstützt man am besten
      wenn man nicht dazu aufruft Gewalt anzuwenden.
      Aber wer hört schon auf berentete Psychiatriepfleger.

  73. Einsatzbereitschaft Bundeswehr und oberste Führung derselben
    Selbst wenn man die U-Boote einsatzfähig macht, wir haben drei ausgebildete Besatzungen für die 6 Boote.

    Die Neuen Transportflugzeuge AM400 sind zeitweise ebenso mit 0 Stück einsatzbereit. Die Luftversorgung der internationalen Einsätze läuft dann eben über russische oder ukrainische Antonovs. Oder doch über Transalls, Erstflug 1959, in der Bundeswehr seit 1968 im Einsatz.

    Wir stellen zwar Verbände im Baltikum, bekommen das Material nicht alleine dorthin.

    Auf einem Vortrag letzten Monat bezeichnete der Kommandeur des Einsatzführungskommandos die Materiallage als „Herausforderung“.

    In der taktischen Ausbildung wird eine klare Schwerpunktbildung gefordert, das hat vdL getan und den auf politische Korrektheit gelegt. Wie vorausgesagt, wurde Franco A. nach der Bundestagswahl freigelassen. Die FAZ hat im Gegensatz zur Zeit den Link zur Begründung nicht gebracht.

    In der Presse war immer davon die Rede, dass er mit dem Anschlag
    Flüchtlinge in Misskredit bringen wollte.

    Aus dem Beschluss des Bundesgerichthofs:

    „Sonstige Maßnahmen des Beschuldigten, die dazu hätten führen können, dass der Verdacht der Begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat auf die in Deutschland lebenden Flüchtlinge gefallen wäre, sind weder in dem Haftbefehl vom 24. Oktober 2017 noch in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts aufgeführt; sie sind auch sonst nicht ersichtlich.“

    Die nicht sonstigen Gründe werden vorher bereits verworfen.

    Nicht dass es sich um irgendeinen Sympathieträger handelt, auch bleibt die Anklage wegen Sozialbetrug und Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aufrecht, aber es zeigt, wie sehr der Fall von der Ministerin und der Presse als Ablenkung von dem eigentlichen Skandal, Asyl für JEDEN, aufgebauscht wurde.

    • was habe ich über die Russen gelacht, nach der Wende
      als sich herausstellte, daß das in der DDR stationierte Panzerkontingent großenteils so defekt war, daß man es nicht auf Züge verladen bekam, weil es nicht fuhr. Ich bin Ende der siebziger des letzten Jahrhunderts mit der Bahn von Berlin nach Hongkong gefahren, und der Eindruck, den ich damals von der Sowjetunion bekam, daß nämlich kurz hinter Moskau die Welt zu Ende ist, und die nicht allzuviel gebacken bekommen, schien sich zu bestätigen.

      Niemals hätte ich mir vorstellen können, daß in Deutschland die Bundeswehr nicht über funktionierende Bewaffnung und Ausrüstung verfügen könnte.

      Da gab es noch Wehrpflicht, und die Aufgabe war die Landesverteidigung. Heute gibt es Berufssoldaten (darf man die verheizen, weil man sie besser bezahlt?), die schlecht ausgerüstet „Friedensmissionen“ in Gegenden durchführen, in denen der Frieden kein hohes Ansehen genießt, genau wie Soldaten, die sich im wesentlichen in geschützten Lagern aufhalten, weil es „draußen“ gefährlich ist.
      Was die so Befriedeten davon halten, demonstrieren sie dann auf Weihnachtsmärkten, in Discos, oder auf der Domplatte. Warum sollten sie uns auch ernstnehmen?

    • Haben wir nicht Uboote an Griechenland geliefert,
      die noch nicht bezahlt sein sollen? Also, dann ist die Ware noch unser Eigentum.;)

    • @ rhadamanthys - U-Boote und Mannschaften
      „Selbst wenn man die U-Boote einsatzfähig macht, wir haben drei ausgebildete Besatzungen für die 6 Boote.“

      Wenn aber keine U-Boote einsatzbereit sind, dann sind ja eigentlich auch 3 ausgebildete Besatzungen zuviel. Bisher wurden die Besatzungen aus sozialen Gründen behalten. Der Blick auf die Kosten erzwingt jetzt aus Sicht der Verantwortlichen geradezu die Suche nach neuen Verwendungsmöglichkeiten.

      Ich könnte mir vorstellen Ministerin vdL hat das Problem schon im Blick.

      Die Besatzungen werden jetzt auf Gender-und Diversity-BeraterIn umgeschult. Nach Einführung einer LGBTQI+*- und MigrantInnenquote wird die ausgebildete Truppe/Truppin* eine kollektive Masterarbeit zum Thema Respekt gegenüber Besatzungen stillgelegter U-Boote verfassen.

      Das Ergebnis der Masterarbeit soll gerüchteweise auch die Empfehlung an den Zensurminister beinhalten, Berichte über stillgelegte U-Boote nicht mehr im Neuland stehen zu lassen.

      Die genderundmigrantengerechten Besatzungen könnten sich dadurch der Lächerlichkeit preisgegeben sehen.
      Dies wäre eine #aufschreiende Ungerechtigkeit, da die TruppIn zwar vielleicht keine einsatzbereiten U-Boote mehr hat, aber dafür auf den Gebieten Geschlechtergerechtigkeit und Diversity noch gänzlich unerwartete Erfolge vorweisen könnte.

    • Gab mal einen hübschen kleinen Witz:
      Soll einer für die Marine gemustert werden.
      Frage:Können Sie schwimmen?
      Rekrut:Wieso, ich denke, Sie haben Schiffe?

      Ist also ab sofort kein Witz mehr.

      Aber mal ehrlich. Das konnte man wissen.

    • Marine
      Und ich dachte immer, daß bei der Marine NUR Nichtschwimmer gemustert werden. (Die verteidigen doch das Schiff länger!)

      GH

    • bei der Marine NUR Nichtschwimmer
      Ja, so sollte das wohl sein – zumindest in einem Feudalsystem!

      Beispiele: Salzflößer (Stille Nacht mit Tobias Moretti), irische Fischer.

      Als Gegenbeispiel zu den Iren fallen mir die Schweden ein: jeder hat auf dem Boot immer eine Schwimmweste, kann aber auch schwimmen. Deren selbstgewähltes Feudalsystem light wünscht offensichtlich etwas mehr individuellen Selbstschutz…

    • Die Bundeswehr soll den Friedensnobelpreis bekommen
      und wird dabei gleichzeitig so beliebt wie Gaffer an der Autobahn.

      Ich denke die Bundeswehr sollte die NATO verlassen.
      Die NATO würde ich trotzdem zum wichtigsten westlichen
      Verteidigungsbündnis ausbauen und umbenennen.

      Weitere Bündnispartner wären dann ggf Südkorea, Japan, Australien, Ukraine, Neuseeland, Israel usw.

      S. Gabriel wird dann Chefunterhändler der Blockfreien
      und hat seinen Dienstsitz in Nordkorea.

      Ich erinnere daran das Gabriel zw Nordkorea und den USA
      vermitteln wollte. Das ist für mich so absurd als wolle Deutschland
      zw Israel und dem Iran vermitteln.

      Das machen wahrscheinlich sonst nur jene Väter
      die zwischen dem Sohn und der Straßengang, die ihm
      regelmäßig Prügel androht, schlichten wollen und
      dabei unparteiisch sind.

      Wenn ich zwischen Israel und dem Iran vermitteln müsste
      liefe das in etwa so ab:

      Frage an den israelischen Kollegen:
      Wie kann ich behilflich sein?

      Hinweis an den iranischen Kollegen:
      Wenn ihr nicht brav seit gibt es Ärger.

      Letzteres wäre kein Diskussionsvorschlag.

      Bitte regen Sie sich jetzt angemessen auf.

      PS Zu den Kräften im Baltikum:
      Man lagere rechtzeitig das Material ein,
      dann muss man in der Krise nur das Personal
      verlegen.

      vgl G. Kiesling: Neutralität ist kein Verrat.
      Dort geht es aber nur um die Stationierung von schwerem Gerät innerhalb Deutschlands. Im Ernstfall kann auf Brücken ggf nicht zurückgreifen da sie wichtige Ziele darstellen.
      Wahrscheinlich kurz nach den Kommunikationsnetzen,
      der Luftwaffe und der Flugabwehr.

  74. Titel eingeben
    Deutsche Medien plappern doch nur den Unsinn der liberalen US-Medien nach…kann man komplett vergessen. Ist nur schlimm, dass viele Menschen das noch lesen und glauben.
    Trump halte ich aber allerdings mittlerweile außenpolitisch für gefährlich, ist wohl nur die Frage, ob es demnächst Krieg gegen Iran oder Nordkorea gibt (hoffen wir mal Iran, das wird zwar auch katastrophal, aber weniger schlimm als mit Nordkorea).

    • Negativ
      Mit Nordkorea gibt es keinen Krieg. Wer hätte da was zu gewinnen ? Das Getöse des kleinen Dicken ist letzten Endes die Drohung mit bedingungsloser Kapitulation am Ende eines kurzen ungleichen Kampfes. Sobald die Grenze offen ist ist Südkorea erledigt, das weiß auch jeder.
      Was den Iran betrifft, ist die Arbeitsteilung ohnehin die dass die Israelis sagen „wenn IHR nichts unternehmt, tun wir es“. Da ist der Spielraum der USA kleiner als man meinen möchte. Trump hat sich mit dem Waffendeal bei den Saudis viel Gewicht verschafft, damit lassen die sich evtl sogar von der Terrorunterstützung abbringen. Dem Iran gegenüber ist die Position der USA und Israels dadurch gestärkt, die Saudis können ohne weitere US-Hilfe mit dem teuren Spielzeug aber wenig anfangen.

      Noch kein US-Präsident hat es so gut verstanden, sich den Rücken frei zu halten und dafür zu sorgen dass die, auf die es ankommt, auch auf ihn hören. Das schafft man nicht mit Anbiederei (Obama) oder indem man irgend ein beliebiges Land kaputtmacht (Hillary). Man muss Trump nicht mögen um das zu erkennen. Nur Deutsche glauben dass Politik ein Beliebtheitswettbewerb zu sein hat.
      Trumps Auftreten ist gewöhnungsbedürftig, aber die Adressaten außerhalb des Westens sind dergleichen von ihren eigenen Bossen gewöhnt.

    • Man muss immer bedenken: Er muss nur die Mehrheit der Wahlmänner haben. Alles andere ist egal. Wenn man seine Politik so betrachtet, ist sie doch recht stimmig.

    • Die Korea Lage...
      ist nicht ganz so einfach.
      Strategisch ist Korea vollständig von China abhängig. Und die USA können jenseits der Demarkationslinie bestenfalls eine Bombenkrieg führen, aber jede Grenzüberschreitung würde die Chinesen auf den Plan bringen.
      das ist geostrategische Lage seit dem Koreakrieg.
      China könnte Korea jederzeit den Saft abdrehen und damit die Provokationen gegen USA beenden, tut es aber nicht. Stattdessen fordert es eine Reduzierung amerikanischer Präsenz und das vor dem Hintergrund chinesischer imperialer Einflusssausdehnung.
      Ich sehe da also vor allem interessegeleitete Propaganda über Stellvertreter, aber wenig militärisches Risiko.

    • @Dauergast
      „Mit Nordkorea gibt es keinen Krieg“

      Wär ich mir nicht so sicher, lesen Sie mal das:
      https://nationalinterest.org/feature/america-headed-toward-war-north-korea-23511

      U.a.:
      „“It feels like 50/50,” an advisor to the U.S. Army told me. “It will depend on if forces within the administration and the president decide they can live with a DPRK (North Korea) capable of hitting Washington.”“

      Es gibt wohl schon ernsthafte Überlegungen in der Trump-Administration einen Präventivkrieg gegen Nordkorea zu führen, bevor das Land weiter nuklear aufrüstet. Eine sehr gefährliche Lage, aus der es eigentlich auch keinen guten Ausweg gibt.

    • @Dauergast
      „Was den Iran betrifft, ist die Arbeitsteilung ohnehin die dass die Israelis sagen „wenn IHR nichts unternehmt, tun wir es““

      Israel kann alleine effektiv nichts gegen den Iran machen, eine Kampagne z.B. gegen die Nuklearanlagen des Landes würde sicherlich Wochen dauern, von einem Projekt mit Ziel regime change ganz zu schweigen. Das wäre kein kurzer Schlag wie z.B. der Angriff auf Iraks Osirak-Reaktor in den 1980ern.

    • @tommy
      alles richtig, aber …
      Nordkorea baut Raketen und Sprengköpfe. Technisch wohl etwa auf dem Stand der Chinesen in den Sechzigern, Flüssigtreibstoff und endlose Vorlaufzeiten. Kommt den USA eigentlich entgegen, macht enorme Budgets frei für begehrte Abwehrmaßnahmen, die Einrichtungen etc kann man ja trotzdem wegbomben um Zeit zu gewinnen. Würden die Israelis so machen.
      Vor dem Dilemma würde jeder Präsi stehen, ob Obama, dessen außenpolitische Fähigkeiten mich nicht überzeugt haben, das besser könnte als Trump bezweifle ich. Über eine Hillary muss man da gar nicht erst reden.
      Iran:
      Die iranische Bombe lässt sich in der Tat wohl nicht verhindern ohne größeren Krieg. Auch da gilt: Welcher andere Präsi könnte da irgendwas anders machen ?
      Ich mein, ich kann die Pariastaaten ja verstehen, wenn man erstmal die Bombe hat dann wird verhandelt, vorher dagegen kann jederzeit eine Hillary die gerade nen schlechten Tag hat daherkommen und Brücken, Kraftwerke, Flughäfen, Wasserversorgung, Kommunikationseinrichtungen etc kaputt bomben und den Rest irgendwelchen Blutsäufern überlassen. Hätt ich auch keine Lust drauf.

      Alles keine trumpspezifischen Probleme und das was er bisher liefert wirkt auf mich nicht, als sei er besonders ungeeignet für sowas. Zumindest ist er offenbar, anders als Obama oder Merkel, schlau genug mal diskret die Israelis zu fragen ob sie ne gute Idee haben.
      Jetzt ist Trump halt schuld dass die Palästinenser randalieren, hätte Hillary die Wahl gewonnen wäre es die Schuld der Juden, Jacke wie Hose. Randale machen die ohnehin von Zeit zu Zeit, das ist Spendenaquise bei den Golfarabern. Mal sehen ob Trump da was bewegen kann.

    • Eine sehr gefährliche Lage, aus der es eigentlich auch keinen guten Ausweg gibt.
      NK ist halt auch so ein Schwanz der mit dem Hund wedelt.

      Anscheinend braucht eine Weltmacht sowas!

      Israel wäre ein anderes Beispiel.
      Weltmeister scheint aber Kuba zu sein:
      Nach dem Bankrott der SU, konnte man den gleichen Erfolg bei Venezuela erzielen.

      Tatsächlich erscheint NK für China leistbar.

      Trumpel will halt seinem Freund Xi glaubhaft versichern, dass man bei einem Verrückten eine rationale Reaktion nicht als garantiert betrachten dar. Er könnte Erfolg haben…

      Irgendwann gibt es natürlich kein Entrinnen mehr:
      Nach der pakistanischen Bombe, sind wohl die iranische und saudische nur eine Frage der Zeit?

    • Was den Iran betrifft,...
      … ist eine neo-babylonische Gefangenschaft wohl realistischer als das Gegenteil. Nicht einmal der mazedonische Alex hat seinen Erfolg lange überlebt…

    • @wassermann: Saudische Bombe
      Man munkelt ja schon länger, die Saudis hätten Pakistans Armee so großzügig finanzielle und technische Hilfeleistung geleistet, dass ihnen Pakistan die Bomben bei Bedarf in kürzester Zeit liefern könnte und auch würde:
      https://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-24823846

    • @Dauergast
      „Die iranische Bombe lässt sich in der Tat wohl nicht verhindern ohne größeren Krieg. “

      Lässt sich natürlich verhindern, nach allem was sich sagen lässt, hat das Atomabkommen bisher ja auch funktioniert (dass der Iran andere fragwürdige Aktionen wie die Unterstützung der Hisbollah betreibt, hat damit auch nichts zu tun). Ich halte Trumps Vorgehen da für verantwortungslos, es wird nur zu mehr Proliferation führen. Und bzgl. Nordkorea ist der Zeitpunkt einfach vorbei, dass man den Nuklearmachtstatus des Landes verhindern kann. Ein Präventivkrieg jetzt würde katastrophale Folgen haben, wohl auf wenig Gegenliebe bei Japan und Südkorea treffen und birgt das Risiko einer direkten Konfrontation mit China.
      Aber ich seh schon, hier finden natürlich viele Trump super, weil die deutschen Medien (die ja auch gräßlich sind) ihn niedermachen…halte ich aber in dem Fall für einen gedanklichen Kurzschluss.

  75. Pfiad di
    oh Don Alphonso. Die Geschichten vom Tegernsee und vom Radln, und die klugen Gedanken gegen den mainstream haben mir eine Zeit lang sehr gefallen. Die Hinwendung zu AfD und Trump liess mich zunehmend grübeln, aber es ist ja immer auch gut andre Meinungen zu lesen… Nun aber das Verstehen und Normalisieren des „Präsidenten“ der alleruntersten Schublade, dieses Typen ohne Sinn und Verstand, der die allerniedrigsten Instinkte der Deplorables anfeuert um sich im Amt zu halten. Ich kann gar nicht so viel kotzen, wie mir danach ist jetzt. Ab jetzt ignoriere ich Sie, alles andre wäre meiner Gesundheit abträglich. Pfiad Di von Ex-Tegernseer aus Mallorca (19 Grad, Radln gut).

    • Safe Spaces nun endlich auch am Tegernsee
      Offenbar, verehrter Don, sind die „Snowflakes“ bereits am Tegernsee angekommen. Aber das kann eigentlich nicht an der neuen superschnellen Verbindung zwischen München und dem RHS liegen, weil es da noch hapert.
      Die äußerste feinsinnige Ankündigung „Ich könnte k…“ scheint mir zu neuer Bedeutung gelangt zu sein, nämlich „Ich ahne, dass du recht hast, aber ich will es nicht zugeben.“ Na denn, hobbs, raus damit.

  76. Es heißt "nukular"!
    Im Zusammenhang mit Homer Simpson heißt es „nukular“. Vertraut Homer! Er ist der Fachmann.

  77. Trump
    Und wieder einmal haben sie einfach nur die Realität beschrieben.
    Es scheint manchmal in den deutschen Medien so selten zu sein, dass es für mich sozusagen eine Kostbarkeit ist.
    Vielen Dank

  78. Ein gelungener Wochenstart
    Fulminant. Realistisch. Leider wahr.

    Danke, ich habe wieder sehr gelacht, obwohl es natürlich traurig ist.

    Damit machen Sie sich aber bei „Kreisen“ noch unbeliebter, falls das geht, lieber Don!

    Bitte immer so weitermachen, dahin gehen, wo es weh tut!

    Inzwischen werde ich mal die Leserkommentare lesen…

  79. Trump
    Trump ist ein Genie. Get over it.

  80. Gewählt ist gewählt?
    Wäre Trump auf saubere Art demokratisch gewählt worden, OK. Aber Putin machte den Präsident Trump. Da ist bei mir Schluss mit get-over-it. Wenn es dem Antidemokraten auf diese Weise gelingt den Westen zu schwächen und eine korrupte und käufliche Clique zur Präsidentschaft verhilft, dann muss das Folgen haben. Denn die weltweite Einflussnahme wird nicht aufhören ob dieses Erfolgs (siehe Brexit, katalanische Separatisten usw). Auch robbten sich Russen an mir bekannte Journalisten an, auch die FAZ ist voll von „Leserbriefen“ aus Petersburg. Ebenso wird die AFD unterwandert. Die Destruktion ist Putins Hobby.

    • „Aber Putin machte den Präsident Trump.“

      Proof it. M. E. hat er gewonnen, weil Hillary zwar die Medien, aber nicht das Volk erreichte.

    • @Stefan Margraf: Die AFD wird unterwandert.
      Und was ist mit der SPD?

    • Ja - aus dem Osten ist noch nie was gutes gekommen...
      Putin ist schuld an der Präsidentschaft von Trump, oder besser gesagt der Strippenzieher, Leidtragende war Hillary Clinton. Das ist ungerecht. Darum und nur darum ist es nur absolut logisch, quasi ein Naturgesetz, was wir hier nun seit der Wahl Trumps in unseren QM und im ÖR erleben müssen.

      Warum hat Putin uns nicht AM vom Hals schaffen können, ist seine Macht hier beschnitten, und wenn ja warum?

      Gesinnungsethik

    • Putin, der Tausendsassa
      Was der Putin nicht alles schafft…

      Aber feindliche Agenten über die offene Deutsche Grenze zu schicken, um das Land zu destabiliesieren – DAS schafft er nicht. Hat auch der grösste Russlandhasser in den Medien keine Angst vor. Komisch.

    • Herr Margraf
      Jetzt bin ich verwirrt. Wohl kenne ich die Vorwürfe gegen Putin. Jedoch ist mir nicht bekannt dass es eine Tatsache ist, so wie Sie es darstellen, dass
      — die Wahl nicht sauber war
      — die Präsidentschaft auf russischem Einfluss beruht.

      Haben Sie Nachweise?

      Noch etwas: Sie sind doch hoffentlich nicht so naiv einseitig, dass Sie die „weltweite Einflussnahme“ nur den Russen vorwerfen?

      Was glauben Sie wer einen Herrn Michail Borissowitsch Chodorkowski seinerzeit (und noch immer) foerderte? Er lebt mit sauber (ironisch gemeint) verdienten 400 Millionen in der Schweiz, abrufbereit.

      Der war doch nicht wegen Steuerhinterziehung 10 Jahre aus dem Verkehr gezogen sondern weil er die US-Ölbranche langsam in seien größten russischen Öl-Konzern hineinholen wollte, wie man als aufmerksamer Beobachter vermuten darf.

      Was denken sie, welche Anstrengungen von Seiten der USA CIA unternommen werden um einen US-freundlicheren Präsidenten im Kreml zu installieren … die russischen Gas- und Ölvorräte sind zu begehrlich.
      Ich bin kein Troll, also kein Grund zur Aufregung.

    • Hillary vs Trump
      H. Clinton glaubte sich den Wahlkampf im
      „Rust Belt“ ersparen zu können.
      Doch genau da hat Trump seine Stimmen geholt!

      Interessant ist, dass Obama 2008 auch in Pennsylvania
      auftrat, um dort Stimmen zu gewinnen.

      Auf YT kann man die Rede v. Obama nachhören:
      „Do you believe Clinton is in touch with you?“ fragte er.
      „No“ rief das Publikum.
      ht tps://www.youtube.com/watch?v=H6f4tZFZ_-g

    • Einmischung
      KGE nennt so was „Die Opposition stärken“ und betrachtet es als legitimes Mittel der Außenpolitik.
      Aber sobald die falschen die falschen unterstützen, kommen die Aluhutträger und spielen McCarthy …..

    • @Dauergast
      Lieber Dauergast,

      das heißt nicht „die Opposition stärken“, sondern „die demokratischen Kräfte stärken“. Und natürlich ist das legitim, wenn wir oder die Amis das machen, denn wir sind ja die Guten, also dürfen wir sowas.

      Wenn Putin das macht, ist das illegitim, denn der ist ja böse. Das ist daher auch nicht „die demokratischen Kräfte stärken“ oder gar „Meinungsfreiheit“, sondern dann ist das „Populismus“ oder „Fake News“.

    • Werter Don,
      ich bin nicht Robert Mueller, ich kann nicht seinen Job machen. Es gab erwiesenermaßen die Zusammenarbeit des Trump Teams mit dem russischen Geheimdienst zum Nachteil Clintons. Beteiligte Personen sind unter Arrest. Businessinsider: „Twitter will say more than 30,000 Russia-linked accounts generated 1.4 million tweets during the final stretch of the campaign.
      •Facebook will say nearly 126 million people were exposed to content tied to Russia-linked accounts over a two-year period.
      “ „Russia used a network of 150,000 Twitter accounts to meddle in Brexit“.
      Die Wahl war sehr knapp, es gab Beeinflussung, und sie zweifeln dennoch? Umkehrung der Beweislast würde Sinn machen, Putin sollte beweisen, dass er nicht seine Finger im Spiel hatte. Ein „ich war es nicht“ von einem Geheimdienstler ist da wenig geeignet. (Der hatte ja auch keine Truppen in der Krim).

    • Jetzt müssen Sie nur noch zeigen, dass Trump diese Tweets bei den Russen in Auftrag gab. Und dass sie gewirkt haben.

      Ich habe 14,5k Follower bwi Twitter, rund 1000 klicken hier ins Blog rein, und das ist schon eine gute Quote. Und um jemanden umzudrehen, braucht man m.e, deutlich mehr als so eine Schwätzerplattform.

    • Herr Margraf,
      das ist ihre Meinung.
      Die wird akzeptiert, auch wenn ich diese als s.g. Bullshit werte.
      Das ist meine Meinung !
      Der Russe kann keine Wahl in den US beeinflussen, dass ist Propaganda, der anderen Seite!
      Genausowenig wie in D !
      Ich spreche noch passabel Russisch, aber Putin, hat mich nicht dazu animiert , die AfD zu wählen und diese zu unterstützen.
      Es war das totale Staatsversagen mit der obersten Gesetzesbrecherin,ulFuM.
      Entschuldigung, für die Wahrheit !

    • Unsere NGOs sind die Guten!
      Die Annahme ihrer Allmacht Russlands teile ich nicht, werter Herr Margraf. Böse Zungen würden ihren Beitrag gar als Verschwörungstheorie bezeichnen, die dem Verständnis komplexerer Zusammenhänge im Wege steht, aber ich kein Freund davon, Verschwörungen schon im Vorfeld auszuschließen. Dafür gibt es einfach zu viele davon. Es gibt allerdings genauso unübersichtliche Gemengenlagen von teils widerstreitenden bzw. unabhängigen Gruppen, Personen, Strukturen, die vorhandene Möglichkeiten nutzen um eigene Ziele zu verfolgen, und manchmal ähneln die Effekte denen von möglichen großformatigen Verschwörungen. Die „Globalisten“ sind bspw. eine sehr heterogene Gruppe ganz unterschiedlicher Bewegungen, da treffen sich Neomarxisten und Neoliberale und haben praktisch Waffenstillstände auf Zeit.
      Aber wie steht es nun um Wahlkampfmanipulation? Abseits dessen Eine Manipulation des amerikanischen Wahlkampfs durch externe Kräfte, ob nun von (un-)mittelbarer staatlicher oder privater Seite wäre etwas, dass bei uns gang und gebe ist. Merkel ließ Obama vor der Siegessäule bejubeln, der ÖR macht subtil (Gästeauswahl, Sendezeitenpositionierung) bis ganz offen parteiischen Wahlkampf, und von privaten Mediengruppen wie Springer oder Bertelsmann möchte ich ganz schweigen. Im übrigen greifen natürlich auch die USA in unsere Wahlkämpfe ein, wie sie insgesamt großformatig eingreifen, am bekanntesten dürfte die Atlantikbrücke sein.

    • Werter Don,
      ich glaube nicht, dass Trump dies in Auftrag gab. Wenn schon, hätte er amerikanische benutzt. Putin wollte die größtmögliche Schwächung der USA nicht durch Bomben, aber mit einem debilen Präsident. Das ist gelungen. Die USA hielten einen Reagan aus, aber ein Trump zerstört sogar den Regierungs-Apparat. Es ging auch nicht ums umdrehen, das gelingt nicht. Sondern es geht um das ausschlaggebende Momentum bei unsicheren, uninformierten und ungefestigten Wählern. Davon gibt es viele in den USA. Es werden Zweifel, Gerüchte und Unwahrheiten gestreut. Das hat sehr wohl einen Effekt. Letztlich eine Mobbing Attacke gegen die Demokraten. Es hat nichts damit zu tun, ob Hilly geeignet war. Das schlechte Licht war entscheidend. Dieses Ausmaß an Aktivität bei den Russen war keine Hobbyattacke, das war organisiert, allein, wie die Spuren verwischt wurden. Jetzt twittern und bloggen Sie, und sie scheinen tatsächlich zu glauben, Sie hätten keinen Einfluß? Warum machen Sie es denn dann?


    • Die Wahl war sehr knapp, es gab Beeinflussung, und sie zweifeln dennoch?
      Beeinflussung gibt es immer, von vielen Seiten, die Frage ist, wirkt sie oder geht sie unter. Ob Getwittere von Russen von Amerikanern jemals ernstgenommen wurde, steht dahin. Man kann ja nicht der ganzen Welt den Mund verbieten zum Thema „US-Wahl“. Wenn ein Thema trendet, geben viele ihren Senf dazu, auch massenhaft „Unberufene“ und Auswärtige. Hierzulande ist es auch üblich, sich zur US-Wahl und anderen auswärtigen Angelegenheiten zu äußern, das kann man auch als Beeinflussungsversuch ansehen.
      Nur, Wahlfälschung ist was ganz anderes, und das kam wohl nicht vor.

    • Die Beweise
      Bots und Trolle gibt es nicht nur in St.Petersburg, aber die Russen mischen schon tüchtig mit, und gerade in den Faz-Online-Leserbriefspalten gibt es viele Kommentare, die in Inhalt, Stil und Diktion wenig zum üblichen Faz-Publikum passen. Dazu die Abstimmung mit elektronischen Mitteln in vielen US-Bundesstaaten, und diese wundervollen sozialen Netzwerke und modernen Kommunikationsmittel, das ist ja auch wirklich verlockend für alle, die ausprobieren wollen, wie weit man mit Technik-Tricks mittels Tastatur so kommt. Allerdings bedurfte es wohl aller dieser Mittelchen nicht, um weite Teile der Nichtküstenbewohner in die Arme Trumps zu treiben. Da findet man innerhalb der USA genug Ursachen, und bislang ist der jetztige Päsident auch noch nicht unbedingt durch eine enthusiastische prorussische Politik aufgefallen. Beim Brexit hingegen hat die russische Politik ihr erklärtes Ziel für das Erste erreicht, aber daraus zu folgern, daß die für das Ergebnis verantwortliche Medienlandschaft im VK ein Spielball der russischen Außenpolitik sei, wäre mehr als gewagt. Wie weit die sicherlich vorhandenen Einflußnahmeversuche aus Russland, China und sicher auch noch anderen Ländern in diesen und anderen Fällen reichen, vermag niemand genau zu sagen.

    • Unterwanderung und Einflussnahme
      Interessengruppen (nicht nur staatliche, sondern auch wirtschaftliche, religiöse, gesellschaftliche aus dem In- und Ausland) werden immer versuchen, politische Entscheidungen und eben auch Wahlen und Volksabstimmungen in ihrem Sinne zu beeinflussen, das ist Teil des Meinungskampfes und bürdet uns einzelnen, ahnungslosen Nullachtfuffzehn-Bürgern die Verantwortung auf, uns selbst kundig zu machen und eine Meinung zu bilden. Das gelingt mal mehr, mal weniger…

  81. Wenn die
    Schlagseite des deutschen Journalismus nur gegen Trump bestehen würde gäbe es noch Hoffnung. Aber das betreute Denken findet bei jeder Thematik statt.

  82. Oh wie schön
    so etwas in einer doch recht renommierten Zeitung (und sei es auch nur im Feuilleton) zu lesen!
    Mal wieder ein herzliches Dankeschön!

  83. Titel eingeben
    „möchte klug und umfassend aufgeklärt werden, mit Charme und Esprit und Leidenschaft.“
    Danke, dass Sie diesen eigenen Anspruch erfüllen.

  84. Die besten Texte des Don...
    … sind immer die, die ohne jeden Schnörkel und jede Leichtigkeit im Text auskommen müssen, und in welchen man genau aufgrund dessen sehr leicht herauslesen kann, wie sehr den Autoren das Thema ärgert und vor allem, wie ernst es ihm ist. Jeder Satz eine kolossale Watschn, dass es kracht. Werter Don, ist da etwa ein ganzer Watschnwald umgefallen?

    Von mir selbst nur eine Anmerkung zu Punkt neun: Ich habe vor der US-Wahl im vergangenen Jahr aufmerksam verfolgt, welcher Kandidat laut der Analyseplattform fivethirtyeight.com die größten Siegeschancen auf die Präsidentschaft hat. Bis heute lässt sich die Prognose vom Tag vor der Wahl nachlesen: https://projects.fivethirtyeight.com/2016-election-forecast/ Die Wahrscheinlichkeit, dass Donald Trump gewinnt, lag demnach am 8. November bei 28,6 Prozent. Was gab es hinterher nicht Schelte für die Seite. Wie konnten die dort nur so blind sein! Unfassbar!

    Blind waren sie bei fivethirtyeight.com nicht. Wer sich über die „falsche Prognose“ aufregt, hat offenbar noch nie selbst Poker gespielt. Das sind dann solche Leute, die mit zwei Assen auf der Hand am Tisch sitzen und ungläubig zusehen, wie ihr Gegenüber ihnen mit einem ach so unwahrscheinlichen Flush das Geld abnimmt. Wahrscheinlichkeiten können manchmal wirklich mies sein. Und Donald Trump im Weißen Haus landen.

  85. Ich bin wie immer...
    von ihrem verbalen Florett beeindruckt, weil es den vielen brutalen Säbelkämpfern die nötigen Stiche versetzt.
    und wir Laien bestenfalls im Frust mit einem Breitschwert antworten können, was dann nur mit der Unterstellung von irgendwelchen Ismen endet.
    Und ich muss gestehen, es bereitet mir diebische Schadenfreude….

  86. Gründlich und richtig
    DA: „Ich hasse alle Menschen ohne Unterschied gleich, speziell alle Politiker.“

    Also wenn schon literarisch zitieren, dann bitte gründlich und richtig… ;-)

    Originalzitat: „I am free of all prejudice. I hate everyone equally.“ (W. C. Fields, 1933)

    Translähschän: „Ich bin frei von jedem Vorurteil. Ich hasse alle gleichermaßen.“

    Quelle: -> https://de.wikipedia.org/wiki/W._C._Fields

    P.S. Politiker muss man nicht speziell hassen, die sind selbst Opfer ihrer Psyche und der daraus entstehenden Ideen.

  87. Mit ein bisschen Phantasie passt es auch auf D
    Neil Young: https://www.youtube.com/watch?v=zaEVp_-NHcQ

    „Let’s Impeach The President“

    Let’s impeach the President for lying
    And misleading our country into war
    Abusing all the power that we gave him
    And shipping all our money out the door

    Who’s the man who hired all the criminals
    The White House shadows who hide behind closed doors
    They bend the facts to fit with their new stories
    Of why we have to send our men to war

    Let’s impeach the President for spying
    On citizens inside their own homes
    Breaking every law in the country
    By tapping our computers and telephones

    What if Al Qaeda blew up the levees
    Would New Orleans have been safer that way
    Sheltered by our government’s protection
    Or was someone just not home that day?

    Flip – Flop
    Flip – Flop
    Flip – Flop
    Flip – Flop

    Let’s impeach the president for hijacking
    Our religion and using it to get elected
    Dividing our country into colors
    And still leaving black people neglected

    Thank god he’s cracking down on steroids
    Since he sold his old baseball team
    There’s lots of people looking at big trouble
    But of course our president is clean.

    Thank God

  88. Cool
    Danke…

  89. Titel eingeben
    So richtig NEU ist das mit den verlogenen oder auch nur faulen bis dummen Medien nicht. Schon als Schüler (Grundschule) in den Fifties haben wir (in Westberlin) bemerkt, wie das funktioniert: Wir gegen Die. Westberlin (Amis) gegen Ostberlin (Soffjets) und vice versa. Es gab da auch schon Presse und darin reichlich Propaganda. En Masse. Mein Mitklässler Wolfgang und ich haben das unabhängig voneinander bemerkt (wie wir im Gespräch auf dem Nachhauseweg auf’m Mehringdamm erstaunt feststellten. Als Kinder!).
    .
    Später dann intensiv Karl Kraus gelesen (1976 gab’s die komplette Fackel bei 2001) und mich nicht mehr gewundert; alles schon dagewesen.
    .
    Bei jedem Artikel über ein Thema mit dem ich mich auskannte (meist Kultur) musste ich Unsinn lesen. Und logischerweise nahm ich an: der Rest wird wohl ebenso sein, nämlich ebenso ungenau, falsch oder gar nur Propaganda, politische oder wirtschaftliche, q.e.d.
    .
    Es hat sich nix geändert. Die waren schon immer so (und ich erspar‘ mir die zig von mir gesammelten so pöse wie stimmende Zitate über die Journaille).
    .
    Man freut sich über Ausnahmen (wie beim Don oder Klonovsky usw.); nicht weil sie „meiner“ Meinung sind, sondern weil da Wahrheit, Logik, Realität aufblitzt. (TV schau ich schon lange nicht mehr). Zudem auch noch hervorragend gescshrieben, jedenfalls der Don und Klonovsky.
    .
    Den Unsinn aufzeigen. Danke dafür. Mal seh’n wie lange das noch gut geht, wie lange man sie lässt.

    • Kinderwagen und Seniorinnen für Punkte bei GTA umfahren.
      Für mich augenöffnend waren der Kosovoüberfall und die Killerspieldebatte. War ersteres noch unter dem Gesichtspunkt des großen Spiels der Mächte zwar als hässlich, aber nicht überraschend zu werten, wurde in der „Killerspiel“-Debatte deutlich, wie dreist Politiker, „Wissenschaftler“ und Medien lügen und manipulieren, wenn es nur in ihre eigene Weltanschauung passt. Für mich zeigte sich dort erstmals eine ideologische Unterwanderung öffentlicher Strukturen, von Universitäten bis zum ÖR.

  90. Der Titel ist ARD-typisch
    Der Titel der Will-Sendung „Wie gefährlich ist Trumps Außenpolitik?“ schließt einen Widerspruch aus, die implizite Voraussetzung in dieser Frage lässt eine Verneinung der Gefährlichkeit gar nicht zu. Ich freue mich auf den Titel „Wie unersetzlich ist Angela Merkel?“

    • Müsste heißen
      „Wie unersättlich ist Angela Merkel.“.. „Wie entsetzlich ….“ ginge auch.

    • Wie entsetzlich unersättlich ist ...
      Frau Mugabe, Frau Museveni, Frau (Ex-?)Zuma, etc.?

      Das schönste an der sauren Kaserin ist doch dass des zu einer Dynastie nicht reichen wird (außer mit adoptierten „Hausyrern“?)

  91. Ex Zeitleser
    Ja schön beschrieben Don. Trump und die deutschen Medien. In Kürze: Lächerlich übertrieben, kindisch und durchschaubar. Trump=Pawlowscher Beißreflex. Die Medien benötigen einfach ein Feindbild, um von den inneren Problemen und ihren Unzulänglichkeiten abzulenken. Ein Feind von Außen eint innen……..

    Wichtig ist natürlich der pädagogische, belehrende Volkserziehungsauftrag via Abschreckung: Seht nur, was passiert wenn man den „Falschen“ (also nicht Merkel/SPD/ oder Grün) wählt.

    Gestern in A. Will reingeschaut. Man wusste gleich, was wesentliches Ziel dieser Sendung war (Oh Gott Trump und jetzt auch noch Jerusalem) Hat m.E. aber nur sehr beschränkt funktioniert.

  92. Ein Erklärungsversuch
    Stellen Sie sich vor etwas für Sie völlig irrationales passiert. Und zwar etwas mit anhaltender Wirkung. Zum Beispiel wird ein offensichtlich nicht besonders heller Kopf ohne Manieren und Anstand zum demokratischen Oberhaupt des führenden Landes der westlichen Welt gewählt. Oder die Staatenlenkerin eines anderen Landes trifft die irrationale Entscheidung, dass ihr Land bitte unbegrenzt Zureisende aus anderen Kulturkreisen aufnehmen soll. Würde Sie so etwas nicht auch dauerhaft beschäftigen, so dass Sie dazu ständig etwas schreiben müssten?

  93. Eigentlich: Selber schuld
    Gut getroffen, werter D.A.

    Am 2. Tag nach der Wahl von DT habe ich aufgehört, Artikel über DT in deutschen Medien zu lesen. Reinste Zeitverschwendung.
    Aber mich trieb noch etwas: Wieso sollte ich mit meinem Klick auf solchen Schund den „Schreiberling“ unterstützen? Jeder Klick zählt, da er Interesse heuchelt. Von daher kann ich nur sagen: Selbst Schuld! Außer man muss dies aus beruflicher Räson durchleiden. Jeder freie Leser ist frei im Klick setzen.
    Ich verweigere mich auch in den meisten Fällen bei den Themen metoo, Gender und Frauenthemen in Nachrichtenrubriken.

    • Klick auf solchen Schund: den „Schreiberling“ unterstützen?
      Ein wertvoller Beitrag zur allgemeinen Beachtung!

      Ich muss nicht alles wissen und in Zeiten des NetzPrekariats ist der Klick die Hauptwährung!

      Ohne Klicks wird es schnell noch prekärer!
      (Daher oft auch die irreführenden Überschriften – für mehr Klicks)

  94. Trump
    Gott wählt makelbehaftete Männer für die grossen Aufgaben.

  95. Technische Panne in New York
    War zu wenig Allahu im Sprengstoff? Oder fehlte es an Akbar?

    • Bombenbau will gelernt sein.

    • Intelligenz
      IQ Probleme. In diesen Ländern ist der Durchschnitt 80/85.

    • Zu wenig Miso
      zu viel Gyn

    • Er ist nicht allmächtig
      Inschallahs wachsen nicht auf Bäumen. Genauso wird man kein Ingenieur, wenn mehrere Grenzen überschritten wurden.

      Inshallah kann auch kein Ministerpräsident.

    • à la Hu (Sprengstoff) war anscheinend da, ...
      … es mangelte anscheinend am (make) akbar (again), der wirsksamen Zündung!

      Aber die Bürschchen werden sicherlich weiterüben.

      Für Trump alles eine kostenlose Werbung in Sachen Visabann, Grenzmauer, Wiederwahl, etc.

  96. Made may day...bnihihihbuahuahihihi
    gnihihivhlvhihihihi…Schenkelklopf…pfrrchichichibrrrrhihihi
    .
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article171478387/Familienvater-buergt-fuer-zwei-Syrer-und-muss-zahlen.html
    .
    (Disclosure: rofl)

    • Bevor man mich schadenfroh nennt
      und damit nicht völlig unrecht hätte: es war dieser Typus moralisch überlegener Frauen und Männer, die jeden, der den Massenzuzug junger Muslime vorsichtig hinterfrug, Nazi nannte.
      .
      Für diese Beleidigung sollen sie gern zahlen. Und viel.

    • Jetzt mal halblang
      Ihre Reaktion war unangemessen, und Sie wissen das.

      In dem zitierten Artikel ist von einem Deutsch-Syrer die Rede, der seinen Landsleuten/Verwandten geholfen hat. Wie der auf kritische Stimmen zur Einwanderung reagiert, ist der Meldung nicht zu entnehmen.
      Kurz, Sie wissen es nicht.

      Im Übrigen ist bei (echten) Syrern aus konfliktbetroffenen Gebieten der Asylanspruch unbestritten. Darüber lässt sich schlecht diskutieren.
      Debattieren kann man allenfalls darüber, ob dieser Anspruch zurecht in Deutschland erhoben wird, oder evtl. ein anderes Land in der Pflicht stünde.

      Illegale Immigration ist ein anderes Thema. Ich gehe davon aus, dass Sie auch das wissen.

      Was die Schadenfreude anbelangt, googeln Sie mal Schopenhauer zum Thema.

    • @zuvielgesellschaft
      Allahu Akbar!

    • @zuvielgesellschaft
      Wenn Sie genau nachdenken, würden Sie 37 Verwandte zusammenbringen? Und würden Sie für die alle bürgen?

      Und wie asozial ist das:

      „Im Vertrauen auf die Rechtsauffassung der Landesregierung gingen Tayeb, Thormeier und Hunderte weiterer Flüchtlingspaten davon aus, dass die Bürgschaft erlischt, sobald ihre Schützlinge als Flüchtlinge in Deutschland anerkannt sind – und damit in die Obhut des staatlichen Sozialsystems übergehen“.

      Na Bravo. Sollen Andere zahlen für meine Moralvorstellungen.

      https://is.gd/yPSR9f

    • Differenzierung
      @ Rabe
      Krähen Sie ruhig weiter. Es kann hier nicht nachgebessert werden, was in Ihrer Kinderstube offensichtlich versäumt worden ist.

      @ Marx
      Keine Rede davon, wofür und für wen ich bürgen würde. Die Zahl ist im Prinzip unerheblich und es geht auch nicht um Moral, schon gar nicht um meine.
      Dennoch als Gedankenspiel … angenommen, Sie wären in die USA ausgewandert und hier in Europa sähen sich eines Tages Ihre 37 Verwandten an Leib und Leben bedroht. Was würden Ihnen Ihre Moralvorstellungen raten?

      Ich plädiere schlicht für eine redliche Differenzierung. Handelt es sich um echte Flüchtlinge nach Grundgesetz Artikel 16a oder um Verfolgte nach Genfer Konvention bzw. § 3 des Asylgesetzes oder subsidiär Schutzberechtigte gem. § 4 des Asylgesetzes (gilt für 1 Jahr bis zur Wiederprüfung), bleibt kaum Debattenspielraum. Die Leute haben ein Recht auf Asyl bzw. auf subsidiären Schutz und Aufenthalt.

      Von diesen beiden Gruppen unterscheiden sich auch in der Behandlung die sog. „Geduldeten“ und die große Zahl an illegal Zugewanderten.

      Man kann beklagen, dass die EU und die Bundesregierung die Fluchtursachen nicht wirksam bekämpft oder trotz alarmierender Nachrichten vor Ort nur ungenügend Hilfeleistungen organisiert haben. Daneben bleibt meist ergebnisloses Hickhack um Erstaufnahmeverpflichtungen und Rückschiebungen.
      Es stellt sich u. a. auch die Frage, weshalb statt der besonders schutzbedürftigen Frauen und Kinder hier hauptsächlich junge Männer Schutz finden.
      Wie die Integration von antiwestlichen, antidemokratischen und intoleranten Kulturvorstellungen gelingen soll, ist ebenfalls unbeantwortet.

      Unabhängig davon und unabhängig von ihren Glaubensrichtungen lassen sich die aufgeführten Gruppen nicht in einen Topf werfen.
      Dass die MSM generell und undifferenziert von „Flüchtlingen“ reden, ist ein Übel an sich. Eine kritische Haltung gegenüber dieser Praxis sollte ihr nicht auf den Leim gehen und den Fehler wiederholen, sondern eine sachlich korrekte Unterscheidung verlangen.

      Dass dem Zustrom an illegalen Einwanderern nicht entschieden genug begegnet wird, ist ein gewaltiges Staatsversagen und schadet an erster Stelle den echt Schutzbedürftigen. Tatsächlich hat nur ein geringer Teil der Migranten Anspruch auf Asyl.

      Betrachtet man die Zahlen nach unterschiedlichem Flüchtlingsstatus und die zeitlichen Beschränkungen, wäre für eine sachliche Debatte bereits viel gewonnen.

      Im Übrigen habe ich mich hier bloß eingemischt, weil ich finde, man müsse den gelegentlich negativen Eindrücken von zufälligen Blogbesuchern mit hämischen Einlassungen nicht auch noch Vorschub leisten. Mais, chacun à son goût.

    • @Zuvielgesellschaft
      Ich bin 100% Ihrer Meinung, fürchte nur, für einen „Dialog“ wurde von den Teddybärenwerfern zuviel (intellektuell) verbrannte Erde hinterlassen.

      Es geht ein Riss durch diese Gesellschaft, es geht ein Riss durch Europa und es geht ein Riss durch die Welt (bedenken Sie unser heutiges Verhältnis zu den Osteuropäern, den Russen, den Amerikanern und den Engländern, um nur einige zu nennen, die Griechen lassen wir gleich ganz unerwähnt).

      Nur ein psychisch Kranker kann sich das mit Fehlern und Versäumnissen dieser Gesellschaft, der Europäer, Amerikaner, Russen, Engländern, Polen, Ungarn, Tschechen, Österreichern und Chinesen erklären.

      Die Wurzel dieses Übels muss weg. Uns die sitzt hier.

      Danach reden wir wieder miteinander (wenn man 100 Mal als Nazi diffamiert wurde, ist das garnicht so einfach. Aber für mich gilt hier das gleiche Prinzip, wie eingangs erwähnt: warum soll ich es besser haben, als der Rest auf dieser Welt).

    • @ Marx
      „Es geht ein Riss durch diese Gesellschaft, es geht ein Riss durch Europa und es geht ein Riss durch die Welt“

      Alles zutreffend und beunruhigend. Man sollte bloß den Riss in sich selbst nicht zulassen und Prinzipien verraten, um deren Durchsetzung lange – und lange vergeblich – gerungen wurde.
      Der Firnis der Zivilisation ist dünn. Goodnight sieht ihn längst am Zerbröseln. Das mag sein, beinhaltet aber nicht die Aufforderung, die Zerstörung mutwillig voranzutreiben.

      Zu Ihrem Link: handelt es sich um Asyl- oder Schutzberechtigte, dann sind die Forderungen der Bundesagentur eine Sauerei.
      Bin gespannt, ob das vor den Gerichten bestehen wird.

      Falls es sich um organisierte Schlepperei illegaler Immigranten handelt, soll die Agentur den Tarif ruhig verdoppeln, sich jedenfalls aber die Abschiebungen entgelten lassen.

      Nazi-Diffamierungen lassen mich inzwischen kalt, erst recht, wenn ich betrachte, von wem sie erhoben werden.

    • Dialog?
      Warum sollte ich überhaupt noch den Dialog mit Menschen suchen, die mich indirekt (KGEs Spruch über die Änderung Deutschlands, Beschlüsse der grünen Jugend, etc.) oder direkt (Steinigung nach Shariarecht) vernichten möchten? Nein danke, dieser Kampf wird geführt, bis jemand seine Ziele erreicht hat. Letzteres ist übrigens kein Wunsch von mir, sondern meine Einschätzung der gesamteuropäischen Situation.

  97. 11.
    Trump als eine Art ehrlicher Makler darzustellen, kommt das angesichts seiner phantastischen Verheißungen und Schwafeleien nicht schon ein bisschen der Heldenverehrung im Kim-Propaganda-Stil nahe? Vielleicht redet sich Trump damit heraus, dass man ihn nicht hat liefern lassen. An folgende Phantastereien sei erinnert:
    – Obamacare wurde nicht abgeschafft, es gibt die allgemeine KV immer noch. Wie öfter mal bemerkt wurde: Zum Glück vieler seiner Wähler aus der Unterschicht
    – Von der Mauer zu Mexiko, die selbstredend die Mexikaner bezahlen, ist gar nichts zu sehen
    – Von der border adjustment tax, die Importeure massiv benachteiligen sollte, wird noch nicht einmal mehr gesprochen. Das ökonomische Konzept dahinter war absurd.
    – Im Gegensatz zu lautstarkem Getöse hat sich bisher der native U.S. Terrorismus als gefährlicher erwiesen, als der muslimische

    Was Trump dann noch versprochen hat, ist ein Nuklearkrieg mit Nordkorea. Womöglich ebenfalls ziemlich absurd und die U.S.-Milirärs würden das gerne verhindern. (Weil sie ahnen, dass am nächsten Tag die Russen in die Ukraine einfallen würden und die Chinesen in Taiwan.) Dann würden die die USA dank Trumps Gewalt- und Machtphantasien zur Militärdiktatur werden.

    Ausgeschlossen? Abwarten.

    • Dann würden die die USA zur Militärdiktatur werden.
      Wenn ich mir anschaue, wie viel Hexenjagden es in den USA schon gibt, dann frage ich mich manchmal, ob eine Militärdiktatur nicht berechenbarer wäre.

    • Das letzte Aufgebot
      Könnte im Krisenfall eine Option sein. Das US-Militär ist mglw. die letzte verbliebene U.S.-Institution, die nicht mit besonderen Dummheiten aufgefallen ist und hohes Ansehen in weiten Teilen der Bevölkerung genießt.
      Verglichen mit: Einem zunehmend sich als debil outenden Präsidenten und einer parlamentarischen Demokratie, die inkl. GWBush bereits das zweite Mal innerhalb einer kurzer Zeitspanne versagt hat.
      Ein (nicht ganz vergleichbarer) Präzendenzfall stammt sogar aus Europa: Ende der IV. französischen Republik und de Gaulle’s Notstandsregierung.

  98. Ich lese seit Jahren nur Leserkommentare bei den deutschen Online-Medien,
    da sie meistens viel besseren Inhalt bei gleicher oder besseren Eloquenz in Vergleich zu Artikeln haben. Die FAZ besuche ich nur um zu gucken, ob ein Artikel ein paar Hundert Leser-Likes hat (dann lese ich es) oder der werte DA was gepostet hat. Ich fürchte, ich habe den werten Don noch nie gelobt (ich habe meine Gründe), aber heute muss ich das tun – in höchsten Tönen. Den Blog wird kein Kommentator übertreffen können. In meinen Augen zeugt es heutzutage über die wahre Qualität eines Autors.

    • Das freut mich, gern geschehen. Bei der Zeit lese ich auch nur die kommentare – bis sie gelöscht werden.

    • Die Überschriften
      und die Leserkommentare. Das reicht.

    • Vor zwei Jahren hatte ich auch nicht gedacht,
      dass ich bei der Zeit vorbeischauen würde, tue es inzwischen öfter als bei der FAZ – wegen der Kommentare. Die Comunity ist da viel aktiver als hier. Die Qualität der Kommentare schwankt zwar viel stärker (Indoktrinierte, die die Zeit am Leben halten, können ja nur Doktrinenfetzen vortragen), dafür sieht man, wie viel zensiert wird – auch interessant. Ich sehe hier sind Kommentare zunehmend unterwünscht: Die Anzahl und folglich deren Resonanz sind dezimiert – mein Interesse auch. Die Verantwortlichen wissen was sie tun und die klugen Köpfe haben auch kapiert, wer die heutige Zielgruppe ist.

    • Seltsam
      @Thomas

      Das hat sich bei mir auch als Muster verfestigt. Überschrift-Leserkommentare. Ich bin froh, nicht alleine seltsam zu sein.

    • Leserkommentare bei ... Online-Medien ... sie meistens viel besser ... als Artikel
      Wie wahr!

      Gut dass es einmal geschrieben wurde.
      Woanders würde man es wahrscheinlich sofort sperren!

    • Überschrift und Kommentare
      dito

  99. Klar und deutlich
    Glasklarer Text, danke!

  100. Zustimmung. Ich möchte etwas ergänzen:
    Im Schatten des andauernd heulenden Trump-Bashing bauen wohl einige seiner Minister im Windschatten und von den medien nahezu unbehelligt Administration und Regeln nach ihren Vorstellungen um. Mit vermutlich weitreichenderen Folgen als beleidigt simulierende Araber oder eh dauerhaft wutentbrannte Kim-Gartenzwerge.

    Und da wäre seriöser Journalismus gefragt. Welche Änderungen mit welchem offiziellen Ziel und welchen tatsächlichen Wirkungen? Das Trump-Bashing kommt mir alzzu häufig vor wie das Füssestampfen kleiner Kinder, die nicht das bekommen, was sie gewollt haben. Erwachsen ist das nicht, Politik auch nicht und Journalismus schon gar nicht.

    Mit ein bisschen Häme wäre Trump die Rache des kleinen Mannes für 30 Jahre Moralisierungs- und Umerziehungsversuche ausgerechnet durch Absolventen sozial- und geisteswissenschaftlicher Studien ohne eigene Lebenserfahrung und eigenes Können. Wenn, dann ist das verdient :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich habe ja schon über Title IX geschrieben. Und ja, Trump verkörpert auch ein paar Rachegelüste.

    • Genau, Herr Haupts!
      Don Alphonsos Auseinandersetzung mit Trump ist schon deshalb die beste, weil es die einzige ist.

      Seriöser Journalismus wäre angesagt. In diesem Moment ist sogar der Cicero / Schwennicke sehr enttäuschend, weil er heute auch auf diesen Dampfer draufgehüpft ist.

      Gefragt ist genau was Sie schreiben: Analysen. Das wird offenbar in den Journalistenschulen der neueren Generation nicht mehr gelehrt. Es schaut danach aus, dass dort unterrichtet wird, wie man sich ein gesellschaftliches Thema aussucht, seine Position darin festigt, und dann Gib Ihm! den Rest der Karriere versucht, die Leser auf seine Seite zu ziehen.

      Man könnte ja auch mal wieder lernen, den Gegner nicht zu unterschätzen, bis er ausgezählt ist. Donald Trump als den halbdementen Opi mit Hamster-Toupet und Gebiss auszuschreiben ist in dieser Hinsicht gefährlich. In dem einen oder anderen muss er wohl schon Qualitäten haben, sonst hätten nicht 60 Millionen Amerikaner ihre Stimme für ihn abgegeben. Nein, auch ‚abgehängt‘ und ‚Pack‘ sind da nicht gut platziert.

    • wg. Trump Qualiäten noch, Herr Dippel - Sie werden jetzt lachen: Jordan B. Peterson sieht
      das ähnlich wie Sie.

      Gefragt, ob Trump doof sei, antwortet der eminente Intelligenzforscher im Interview (kann man guckln, auf youtube…) – also antwortet der eminente Fachmann Peterson: Nö, doof (=unintelligent) isser grad nich‘, der Trump.

      Dann noch die SZ – heute – da kommt doch glatt ein Bremer glaubich Politologe vor, den der Perlentaucherder zitiert, und der vor den verherenden Wirkungen der unregulierten Immigration auf das untere Lohnsegment spricht – haargenau wie Sarrazin und – Trump!

      Heute in der SZ. Was geht ab?! Trappst hier die Nachtigall?? Oder ist das das einsame Vögele, das sich in den Nordwinter verflogen hat?
      – mool gucke!

    • Soll Heribert P. Ihnen danken - immerhin habe ich ihn
      wegen Ihnen um 2 Euro 70 bereichert!

      Ich wollte es nicht glauben, zugegeben. Aber so etwas darf in der Prantlhausener stehen. Hmm. Ist der Boss in Urlaub? Und gegenüber, Antisemitismus in Neukölln, also gelebte Weltoffenheit, ganz klar beschrieben: betrieben durch die Neuzugänge. Und der Antisemitismus liegt *nicht* an mir, dem weissen alten Mann (nicht einmal laut Prantlhausener). Ich habe auch keine Schuld daran, weil mein Grossvater Nazi war. Unglaublich!
      Der einzige Wermutstropfen, die einzige echte Lüge, in diesem Artikel: Nebenan, in Kreuzberg, ist natürlich alles total in Ordnung. Juden, zieht nach Kreuzberg, impliziert die Prantlhausener.
      Es dauert wahrscheinlich noch etwas, bis diese Zeitung – schon auf dem rechten Weg – in die Parkbucht eines analytischen Journalismus zurückgefunden haben könnte.

    • @Dieter Kief: kein Einzelfall ;-)
      Das geht jetzt Schlag um Schlag.
      Was vor zwei Jahren islamophober rechtsradikaler Schrott war, wird jetzt in den MSM salonfähig.

      Nur weil mich jemand darauf hinwies: Gestern Abend begann der ständig betroffene Claus Kleber das heute-journal mit einem Bericht zum Thema Antisemitismus. Es gelang ihm – wenn auch nur widerstrebend – die Vorfälle als *nicht* Einzelfälle zu kennzeichnen.
      Ein Schelm ist und bleibt er dennoch: was anderweitig für ihn ‚Schutzsuchende‘ und ‚Geflüchtete‘ sind, kondensiert er in diesem Zusammenhang zu ‚Zuwanderern‘.
      Und um sich das Gewissen zu erleichtern, lässt er den Zentralrat der Muslime in Deutschland gleich verlautbaren, dass der sich von der Aktion distanziert. Puuhh! Geschafft!
      Und dann darf noch Frau Chebli ihr Gesicht in die Kamera halten, und ebenfalls Betroffenheit ausstrahlen. Zumindest hier, bei Claus Kleber, ist sie die allfällige Wunderwaffe, weil sie zwar ebenfalls sich betroffen zeigt, aber – wie sie selbst ausführt – aufgrund ihres ’standing‘ von der community angehört und Ernst genommen wird.

      A.a.O. wurde hier schon berichtet, dass – in einer offensichtlich koordinierten Aktion – auch die ZEIT eingestiegen ist mit dem Bericht eines jungen Muslims über die Radikalisierung seines Vaters.

      Mit einer unglücklichen Häme sitze ich jetzt hier: es wäre mir lieber gewesen, wirklich ein Nazi zu sein, als erleben zu müssen, dass unsere ärgsten Befürchtungen sich bewahrheiten würden.
      Und mittlerweile auch von denen so bestätigt, die uns zu den Erstgenannten umschreiben wollten.

  101. Exzellenter Beitrag
    Das Trump-Bashing der meisten deutschen Medien ist unerträglich (noch schlimmer als die Glorifizierung Obamas). Die Grenze zwischen kritischem Journalismus und Aktivismus ist weit überschritten worden. Es ist peinlich und nervt. Die bisherige Trump- Präsidentschaft hat doch gezeigt, dass das institutionelle Gefüge (fast 250 Jahre alt!) in den USA funktioniert. Und den US-Medien konnte doch etwas Besseres als Trump gar nicht passieren (vgl. z.B. Rekordvolumen an zahlenden Abonnenten der NYT).
    Hajo Friedrichs hat mal gesagt, dass man einen „einen guten Journalisten daran [erkennt] , dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“
    Die meisten Journalisten der „meinungsbildenden“ Großmedien kennen diesen Satz nicht mehr. Was lernt man eigentlich in Journalistenschulen?

    • Journalismus
      ist kein Lehrberuf. Die formalen Voraussetzungen für diese Tätigkeit sind erstaunlich niedrieg. Merkt man aber leider an der Qualität.

  102. 10 Dinge, die man über Trump nicht mehr schreiben muss“
    Worüber sollen sie denn sonst schreiben, die meisten haben nur wenig zu sagen, und das Wenige wiederholen sie unentwegt. Aber ständig Ideologien abspulen wird die sinkenden Auflagen nicht mehr retten, aber sie begreifens nicht. Und sich ständig neue Listings ausdenken, das bringts auch nicht, das macht ja jetzt der DA. Fortsetzung wird sein: „10 Dinge, die DA besser kann als der deutsche Durchschnitssjournalist“.

    Somit bleibts dabei – es ist Prostitution.
    Nur halt, dass die Nutten bessere Stundensätze haben. Sehr viel bessere. Und vielleicht auch ein besseres Image in der Bevölkerung.

    • @foxrommel
      Sie sind heute aber wieder boshaft. Indes, wahr genug ist das mit der Prostitution, zumindest heutzutage. Es wäre mal interessant, die Motivation von Journalisten zu erforschen. Altruismus, Ruhm oder Einflußnahme?

      A propos Einfluß: da es hier noch niemand getan hat, und falls keine Einsprüche laut werden, bewerbe ich mich hiermit um den Posten als Statthalter, sobald Berlin unter bayerische Zwangsverwaltung gestellt wird.

      Ich lade dann alle Foristen zu einer Orgie (Asterix Style!) in meine Provinz ein, sie dürfen mich PROCONSVL nennen, und es wird ein riesiger Spaß.
      Und weil ich gerade dabei bin, schreibe ich hier gleich die Stelle des legatus Zuagroasti pro praetore aus. Lieber Don, lieber Foxrommel, wie wär‘s?

    • Zuagroaster @ 11. Dezember 2017 um 19:56 Uhr
      Zuagroaster sagt:
      „Es wäre mal interessant, die Motivation von Journalisten zu erforschen.“

      Es gibt keine Journalisten mehr. Nur noch Ideologen. Und deren Motivation ist klar.

      Zuagroaster sagt:
      „…bewerbe ich mich hiermit um den Posten als Statthalter, sobald Berlin unter bayerische Zwangsverwaltung gestellt wird.“

      Das würde ich nicht tun. Berliner machen kurzen Prozess mit Süddeutschen, vor allem, wenn die auch noch Sauberkeit und Ordnung fordern, siehe die damals in Mitte und Prenzlberg aufgestellten Schilder „Stuttgart 700km“ mit Pfeil nach Südwesten. Ich zumindest fand das ziemlich rassistisch damals gegenüber Migranten aus Ba-Wü.

      Leute, die Steuergelder und Sozialversicherungsüberschüsse produzieren sind halt da nicht so willkommen. Die sollen diese Überschüsse im Süden produzieren, dort dabei irre Mieten abdrücken und den Überschuss einfach nach Berlin überweisen, damit man in Ruhe leben kann. So wie es immer war.
      Willkommen bei diesem Klientel in Berlin sind andere Migranten, mehr so auf deren Wellenlänge, rein gesellschaftlich gesehen.

    • @foxrommel
      Sie wissen ja, ich bin hart im Nehmen, unsere Generation ist so. Ich bin dreifache Minderheit, zur Not kann ich auch noch transschwarz sein, wie Shaun King, und damit steche ich im Unterdrückungsquartett alle aus.

      Aber mal im Ernst, was ist mit dieser Stadt los? Warum genießt sie solch einen Bonus? Ich haben den Rummel um Berlin nie verstanden, schon in den 80ern nicht, als in der Ära Gauweiler viele Schwule dorthin geflüchtet sind. Schon damals wurden die dann ziemlich regelmäßig verprügelt, in dieser ach so toleranten Stadt, viele entwickelten Drogenprobleme und leben heute nicht mehr. Die Verbliebenen wurden gut assimiliert, arbeiten wenig, schnorren viel, und schauen auf den Rest des Landes herab.

      Nun war ich schon einige Jahre nicht mehr in Berlin. Gebessert hat sich dort ja nichts, eher im Gegenteil, und ich will auch nicht mehr hin, außer wie gesagt als Statthalter.

    • Nutten haben bessere Stundensätze. Sehr viel bessere. Und vielleicht auch ein besseres Image
      Das könnte an der Leistungsbereitschaft und -fähigkeit liegen.

      Ich kann nicht wirklich mitreden, habe aber festgestellt, dass Sie z.B. in Uganda Ihr Bild jeden Tag in der Zeitung bewundern können – alles eine Frage der finanziellen Leistungsfähigkeit und -bereitschaft…

      Ich behaupte, dass ein gutes Büffet für die Masse oder sonstige Einladung für den Einelschreiberling auch in Europa Wunder wirken können…

    • @wassermann
      Nutten sind auch wenigstens ehrlich, die machen ihren Job und drücken niemandem ihr Weltbild auf.

  103. Danke!
    Ich halte Trump für eine gefährliche Plage und finde da bisher wenig Gegenargumente. Aber Ihren Beitrag unterschreibe ich vollständig. Dieses immergleiche abgekupferte Abgehechele um ja nicht beim nächsten Sautreiben aus der Reihe zu fallen, nervt nicht nur wache Leser, es fällt auch in vollem Umfang auf die Medien selber zurück.

    Was mich am meisten daran ärgert, ist dass unser hohes Gut der Meinungsfreiheit dadurch schlicht lächerlich gemacht wird und nicht zuletzt sogar geschwächt wird. Von Leuten, die es eben besser wissen sollten.

  104. Bißchen enttäuschend
    Wie schonmal erwähnt: Der Trump ist stark im Don…

    1) „Amerikaner mögen es gross und üppig und märchenhaft“
    Naja, Melania ist aber Immigrantin.

    2) „wegen körperlicher Gebrechen“
    Naja, die SJWs sehen ihn als legitimes Ziel, da a) Präsident & b) Angehöriger der oberen 10000. „Punching up, not down.“

    4) “ dass sie einen scheinbaren Beweis […] manipuliert hat“
    Naja, einerseits war es sowieso bestenfalls ein Beweis dafür, daß er sie kannte & andererseits war die „Manipulation“ auch nur die Hinzufügung eines genauen Datums & des kompletten Namens, vermutlich als Gedächtnisstütze.

    5) „Trump mag erratisch wirken“
    Nee, er wirkt nicht so, er ist es. Wenn er live ohne Teleprompter redet, wird das sehr deutlich. Da hüpft er schonmal ziemlich zusammenhanglos zwischen 3, 4 oder gar 5 Themen hin & her. So ganz dicht ist der Opa nicht mehr.

    7) „dass Trump Dinge tut, die er vorher auch angekündigt hat“
    Nun ja, viele Dinge sind das aber nicht. Neben der Steuerreform (die seinem Wahlvolk eher wenig bis negatives bringen wird) hat er zwar einiges versucht, aber kaum was zustandegebracht.

    9) „Alle Umfragen vor der Wahl waren falsch.“
    Nee. Die Umfragen bilden Wahrscheinlichkeiten ab & da lagen die meisten Umfragen durchaus im normalen Bereich der Abweichungen. Wenn aus Analysen dann hervorgeht, daß es für Clintons Sieg eine Wahrscheinlichkeit von 70% gibt, ist das nicht falsch. Mag sein, daß es Dumpfbacken gibt, die diese 70% dann als „Clintons Sieg wird vorausgesagt“ interpretieren, aber das ist kein Fehler der Umfragen, sondern der Interpetierenden.

    „ein besseres Verständnis der […] Juden“
    Nnnnicht wirklich. Die US-amerikanischen Juden werden eher wenig mit dieser Entscheidung zu tun gehabt haben. Es geht wahrscheinlich v.a. um die Evangelikalen. Deren Stimmen sind für die Republikaner wichtiger.

    10) „Es ist, als würde ich Simpsons schauen“
    Naja, mit Trump ist ein sehr realer Simpson im Weißen Haus.

    „von Obama geerbt“
    Naja, auch nicht wirklich. Die Krise ist eher ein Erbe aus den 90ern, lange vor Obama. Damals haben sie angefangen, das Zeug immer häufiger zu verschreiben & heut sterben die Leut.

    „für die Tötung auch noch freigesprochen wird“
    Naja, man kann nun wirklich nicht behaupten, die US-Justiz sei zu nachgiebig ggü. Kriminellen (es sei denn, es handelt sich um Polizisten: https://nymag.com/daily/intelligencer/2017/12/graphic-video-shows-police-killing-of-unarmed-man-in-arizona.html ). Von daher kann man wohl in diesem Fall davon ausgehen, daß das schon so in Ordnung geht, v.a. wenn man bedenkt, daß der Täter vermutlich nochmal vor Gericht muß & in einem Zivilprozeß zu Schadensersatz verurteilt werden wird.

    „genervt“
    Na, da gibt es ein einfaches Mittel: keine Trump-News mehr lesen.
    Dann kommen in Zukunft hoffentlich auch wieder etwas gelassenere Beiträge hier im Blog.

    • Fast alle Amerikaner sind Migranten.

    • @ bossel - enttäuschend - Ihre Anmerkungen
      zu 1) Hat DA schon beantwortet.

      zu 2) Ich habe den Eindruck die SJWs drehen es sich so hin, wie es grad passt.
      Als das geschmacklose Ziegenf..-gedicht gegen Erdogan aufgeführt wurde, kam da als Beschwerde, dies würde rassistische Klischees gegen Türken bedienen.
      Mir scheint, dieses Argument zeugt eher von einer (versteckten) rassistischen Einstellung der SJWs, die sich so beschweren, als von der des „Dichters“.

      D.h. auch ein mächtiger muslimischer Türkischer Führer darf von einem Deutschen nicht beleidigt werden, da er keine privilegierte Kartoffel ist. Hm.

      Daraus schließe ich, dass egal wie die Ausrede lautet, Trump für die SJWs ein legitimes Ziel ist, da er ein alter weißer Mann ist.

      zu 4) Die Hinzufügung des Datums ist relevant, weil sie darauf hindeutet, dass Moore sie schon kannte als sie minderjährig war.

      Hätte er das Datum hinzugefügt, wäre das ein Beweis. Von ihr nachträglich eingefügt ist es nichts.

      zu 5) Auf mich wirkt er auch sprunghaft. Das ist aber kein Grund ihn zu beleidigen.

      zu 7) Die Aufregung wird ja durch die Umsetzung der Wahlkampfankündigung erzeugt. Vorher gab es keine derartige Wut. Offenbar ist für viele schon selbstverständlich, dass im Wahlkampf nur gelogen wird. Es ist doch nicht schlecht, wenn sich das wenigstens ein wenig ändert.

      zu 9) Die Angabe von Wahrscheinlichkeiten (teilweise über 90% für Clinton) ist bei dem System mit Wahlmännern unseriös und wirkt auf mich eher wie ein Versuch der Beeinflussung.
      Nach Ihrer Logik wäre ja auch eine Angabe von 99% Wahrscheinlichkeit für Clintons Sieg nicht durch einen Sieg Trumps zu widerlegen. Formal ist das sicher korrekt.
      Dennoch bleibt die Frage, warum die Journalisten in so vielen Bundesstaaten daneben gelegen haben. Nach Wahlmännern war das Ergebnis nämlich keinweswegs knapp.

      In so vielen Staaten falsch liegen deutet zumindest auf Wunschdenken bei den Journalisten hin.

      zu 10) Jemand der in der Gegend rumschießt nimmt zumindest billigend in Kauf, dass jemand getroffen wird. Insofern ist Freispruch hier schon diskussionswürdig.

      Zum Schadensersatz: Wie schätzen Sie die Chance ein, dass ein illegaler Migrant irgendwem eine größere Schadensersatzsumme übergibt, oder auch nur übergeben kann. Mal abgesehen davon, dass das Opfer nichts mehr davon hat und die Familie sich nicht unbedingt einen weiteren absehbar sinnlosen Prozess antun will.

    • @ bossel,
      schön, daß es hier auch mal Gegenrede gibt, Ihrerseits umfangreich und sachlich.
      .
      „Naja, man kann nun wirklich nicht behaupten, die US-Justiz sei zu nachgiebig ggü. Kriminellen“

      Man hört das oft. Ich glaube es indes nicht. Auf eine gegenüber kriminellen Cops nachgiebige Justiz haben Sie bereits selbst hingewiesen.
      Aber auch im übrigen gilt, was Rolf Bossi mal treffend so formulierte:

      „Als Unschuldiger steht man besser in Deutschland vor Gericht, als Schuldiger in den USA“.

      Soll heißen: die US-Justiz ist eine Farce. Das gilt insbesondere für die Schwurgerichte, wo mitunter vor 12 Analphabeten eine groteske Show abgezogen wird, die dann in ein Urteil mündet, das über Freiheit oder Haft – und manchmal sogar schlimmeres entscheidet.

      „v.a. wenn man bedenkt, daß der Täter vermutlich nochmal vor Gericht muß & in einem Zivilprozeß zu Schadensersatz verurteilt werden wird.“

      Mögen Sie über Ihre obige Behauptung vlt. nochmal nachdenken? Haben Sie da evt. etwas mit dem O.J. Simpson Trial, in dem die unnachgiebige US-Justiz bekanntlich einen Mörder freigesprochen hat, verwechselt?

      Oder ist Ihnen der vom Don und Ihnen zitierte Fall aus San Francisco nichtmal ansatzweise bekannt? Wissen Sie also nicht, daß der Täter ein völlig vermögensloser Drogenhändler ist? Warum sollte den jemand auf Schadensersatz verklagen?

      Wie gesagt, die Kritik am amerikanischen Rechtswesen ist berechtigt. Es werden auch heute noch in den USA Täter verurteilt, die nach unserem – deutlich höher entwickelten Recht – erkennbar schuldunfähig sind.

      Wahrscheinlich ist das ganze aber nicht objektiv meßbar, sondern eine Frage, wie man mit Straftätern umgehen möchte.
      Bei uns haben die Täter in den Grünen eine Lobby, die beschönigend von „abweichendem Verhalten“ spricht, und insbesondere bei Sexualdelikten auch den „Kulturkreis“ des Täters berücksichtigen bzw. – Cohn Bandit – bestimmte Vorlieben straflos stellen möchte.

      Das amerikanische Recht hat im Strafrecht mehr das Opfer im Blick und im Zivilrecht (der von Ihnen angesprochene Schadensersatz) mehr die Leistungsfähigkeit des Täters.
      Das führt dann dazu, daß der Schmidt von VW ein paar Jahre brummen muß: in Deutschland hieße es, „naja, der hat ein paar Formulare vorsätzlich falsch ausgefüllt“, in den USA schaut der Richter eher darauf, wieviele Kunden er betrogen hat.

    • R.I.P. Kate Steinle
      Der Fall „Kate Steinle“, die im Juni 2015 in San Francisco von dem illegalen Einwanderer Jose Inias Garcia Zarate auf offener Straße erschossen wurde, ist aus vielen Gründen interessant.

      San Francisco ist eine der „linkesten“ Städte der USA und eine von etwa 200 „sanctuary“ Städten und Gemeinden, die sich weigern, mit der Einwanderungsbehörde zusammezuarbeiten und sich als „Zufluchtsort“ (Sanctuary) für illegale Einwanderer verstehen.
      Neben San Francisco gehören die Großstädte Chicago, Seattle und New York zu den „Sanctuaries“, der Rest sind kleinere Kreise und Gemeinden. Wer genau dazugehört, konnte selbst in den USA nicht herausgefunden werden.

      In San Francisco hat Gender Mainstreaming voll durchgeschlagen. San Francisco hat eine Bürgermeisterin, eine Sheriffin (einen weiblichen Polizeichef mit dem Titel „Sheriff“) und die Anklage im Mordfall Steinle wurde von der Bezirksstaatsanwältin Garcia (Nachname) vertreten.
      Dass das Mordopfer auch weiblich war, ist wohl eine Ironie des Schicksals.

      Der Mexikaner Zarate war bereits mehrmals deportiert worden und postwendend wieder eingewandert und war wegen mehrer Verstöße gegen Drogengesetze zusätzlich auf Bewährung. Als er wieder mit Drogen erwischt wurde, wurde er wegen wiederholtem Verstoß gegen Bewährungsauflagen zu 20 Jahren Haft verurteilt.

      Die Stadt San Francisco, die eine angeblich „liberale Drogenpolitik“ vertritt, liess ihn jedoch deshalb laufen, ohne irgendwelche anderen Behörden davon in Kenntnis zu setzen.

      So saß er eines Tages auf einer Parkbank in San Francisco in der Nähe des Einkaufszentrums „Pier 14“ und hatte eine 9mm SIG Automatic in der Hand, die am Tag zuvor einem Park Ranger aus dem Auto gestohlen worden war und aus der sich ein Schuss löste, der die völlig unbeteiligte Kate Steinle in den Rücken traf. Diese starb an Ort und Stelle.

      Natürlich behauptet der Angeklagte, er habe die Waffe unter der Bank gefunden und der Schuss habe sich aus Versehen gelöst.

      Das ist aber nicht das Interessante.

      Die Stadt, die sich bereits vorher über das Gesetz erhoben hatte, behauptet in Person ihrer Bezirksstaatsanwältin Garcia, der Angeklagte Garcia Zarate „habe seine Version des Russisch Roulettes gespielt“, das heisst, er habe die Waffe nicht an seinen Kopf gehalten, sondern auf jemand anderen gezielt.

      Natürlich weiss jeder Depp, von 12 Geschworenen in den USA ganz zu schweigen, dass man mit einer Automatik-Pistole kein „Russisch Roulette“ spielen kann (weil bei durchgeladener Waffe IMMER eine Patrone im Lauf ist). Es blieb der Jury also garnichts anderes übrig, als den Angeklagen von diesem Vorwurf freizusprechen („Totschlag“ oder „Körperverletzung mit Todesfolge“ waren offensichtlich in der Anklage nicht enthalten).

      Dieses „Scheitern mit Ansage“ scheint mir eine weibliche Strategie zu sein, völlig unschuldig zu wirken und und solche Probleme pseudolegitim zu lösen.

      Eine Strategie, an die wir uns gewöhnen müssen, wenn wir sie nicht da, wo sie angewandt werden, aufdecken und (mindestens) kommentieren.

    • Titel eingeben
      Herr Marx,
      das Urteil ist skandalös, zweifelsohne.
      Gerade deshalb ist es aber für uns leicht (und ohnehin wie immer geboten!) es sachlich wiederzugeben:

      – das „Russisch Roulette“ dürfte sich auf die Frage bezogen haben, ob die Waffe überhaupt geladen war, und nicht, ob es sich um einen Revolver handelte, den der Täter mit einer oder mehreren Patronen geladen hat und dann nach Drehen der Trommel (das ist nicht so einfach wie in „The Dear Hunter“) nicht wußte, ob sich ein Schuß löst.

      – das „Russisch Roulette“ wird sich zudem auf die Frage bezogen haben, ob der Täter die Absicht hatte, jemanden zu töten, oder den Tot „nur“ in Kauf nahm.
      Es ist, da haben Sie vollkommen recht, unfassbar, daß keine Verurteilung wegen Fahrlässiger Tötung („Mord 3. Grades“) erfolgte.
      Ich gehe allerdings davon aus, daß das Gericht, selbst die tumben Geschworenen, Gründe für die Verneinung hatten, die wir nicht kennen. (so ist es in der Regel auch bei den Freisprüchen für Polizisten; wir werden darüber hier nur durch die Systemmedien informiert)

      – Ihre Beiträge oben zu „automatischen Gewehren“ lassen Sie als etwas waffennarrig erscheinen.
      Ich meine das nicht unbedingt negativ; mir steht Thomas Jefferson natürlich näher als Claudia Roth, ich wundere mich da aber über die etwas undifferenzierte Kritik.
      (das klingt ein wenig so als wenn der Don sagt, die USA seien für ihn ein Land der Todesstrafe)

    • Mechanik
      Lieber Sylt 456,
      in einer Zeit, wo alles elektronisch ist, habe ich ein Faible für Mechanik entwickelt. Dazu gehören Uhren, alte Autos* und Waffen*.

      *: nicht, dass ich welche hätte

  105. Niedergang, 2017
    In Deutschland verbrennen Muslime symbolisch Juden.
    .
    Und alles schweigt. Ein Land in Angst.

    • Man will sich mit denen nicht anlegen, man könnte der AfD recht geben.

    • Ja, das ist ungeheuerlich.
      Die Kanzlerin hat sich heute nach de Maiziere dazu geäußert. Bisher habe ich aber nichts von linken Parteien vernommen – wenn ich nichts übersehen habe…
      Ich schaue mir die Bilder an und denke: was haben wir uns doch alles für ….ins Land geholt.Bin froh, dass ich in Bayern auf dem Land lebe.

    • Nicht alle schweigen
      Ines Pohl positioniert sich eindeutig https://www.dw.com/de/kommentar-wer-den-davidstern-in-deutschland-verbrennt-steht-außerhalb-der-meinungsfreiheit/a-41745204

      Es fehlen natürlich die Demonstranten. Die, die gekommen wären, wenn es Pegida gewesen wäre, demonstrieren jetzt wohl eher nicht. Sad.

    • Islamophobie
      ist der neue Rassis,usvorwurf, und wer will schon gerne als Rassist dastehen.

    • Nö, keine Angst.
      Eher Gewöhnung. Antisemitismus, Pardon „Israelkritik“, hat eine lange Tradition in D. Sei es Augstein jun. auf der einen oder Gedeon auf der anderen Seite. Synagogen brauchen nicht erst seit dem Goldstücksommer Polizeischutz.

    • Kleines Detail am Rande
      Die heutige Flagge Israels, „blauer Davidstern auf weissem Grund“, ist die ehemalige Flagge der Deutschen Zionisten.

      Wo die zum ersten Mal offiziell aufgezogen wurde, entnimmt man, um nicht in falschen Verdacht zu geraten, der Meldung der „Jewish Telegraphic Agency“ vom 02.01.1936 (Link).

      https://is.gd/m3qK5L

    • Wer will schon gerne als Rassist dastehen?
      Das geht mir hinten vorbei. Je öfter ich den Schwachsinn höre, desto mehr ist mir das egal. Wenn es wirklich jemand wagen sollte, mir das ins Gesicht zu sagen, dann werde ich ihm mit aller Arroganz deren ich fähig bin erklären: „Ich denke nicht im Traum daran meine 1200 Jahre alte Blutlinie mit eine Deutschen zu verwässern.“
      In Tanzania sieht man das übrigens ähnlich. Schlagen Sie mal nach was dort über Nicht-Schwarze in der Verfassung steht.

  106. Kohl vs Trump
    Im Grunde läuft das gleiche, wie damals gegen Helmut Kohl.

    Wieviel Jahre hat zB der Spiegel Kohl als Birne verunglimpft. Und hat es was gebracht? 16 Jahre Kohl. Es hat ihm eher genutzt, scheint es.

    Ich freue mich auf die Zeiten, in denen es wieder richtig guten Journalismus gibt. Kritisch, unabhängig, frech.
    Also auf die Nach-GEZ-Ära.

    • Kohl muss weg, riefen die Genossen damals
      Völlig normal, Wahlkampf eben.

      Das ganze 2017 mit anderem Namen
      war natürlich das absolut Böse.

      Im Grunde blöd damals wie heute,
      geht es doch letztendlich um die Wurst und
      nicht um den Metzger.

  107. Spiegeltheorie
    Als Küchenpsychologe bin ich geneigt, zu sagen, dass es sich bei dem ganzen Trump-Bashing letztendlich um Projektion handeln könnte.

    Der Deutsche an sich war und ist ja im Durchschnitt ein Mitläufer – was ja auch historisch repressive Gründe hat. Während also innerdeutsche Attentate usw gerne unter den Teppich der passiv-aggressiven Ignoranz gekehrt werden, lässt man den internalisierten negativen Gefühlen gerne im Kontext des bei uns sozial akzeptierten Anti-Amerikanismus seinen Lauf [alternativ: Monsanto, Walrettung, usw] Dass die Medienbranche hinsichtlich gewisser psychologischer Profile, die für diese Projektionsmechanismen besonders anfällig sind, durchaus eine Selbstselektion haben könnte sei auch mal dahin gestellt.

  108. Hach
    Artig geschrieben, aber irrelevant. Das Phänomen Trump sagt etwas über den Zustand der USA aus.
    Die USA werden irrelevant.
    Get over it.

    • so irrelevant wie europa eher nicht.

    • Thomas Fischer - USA irrelevant
      Bei so einer apodiktischen Aussage wäre jetzt eine kleine Erläuterung schön gewesen. Wo ist der Zusammenhang zwischen dem Phänomen Trump und der Irrelevanz der USA?

    • Titel eingeben
      Solange Rohstoffe weltweit in $US gehandelt werden, bleibt die Relevanz erstmal erhalten. Versuche einiger Staaten Rohstoffe in EUR zu verrechnen waren eher weniger erfolgreich.

  109. Werter Don,
    danke wieder für die Bilder der Christbaumkügeln. Sie halten sie in Ehren.
    Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich zwar während der Bettlägrigkeit meiner Mutter für den Weihnachtsschmuck zuständig war, seit dem Tod meines alten Herr das eingestelt habe. Irgendwo sind die Kugeln noch eingelagert.
    Aber nun zu einem anderen Thema (abseits des Beitrags):
    Da lese ich in FAZ-online eine Beitrag von Herrn Seidel aus RHS über Bayern. Da Sie ja in diese Sparte bei der FAZ gehören – waren Sie da involviert? (Zugegeben, meine Meinung dazu ist bei FAZ.net nach nur zwei Stunden freigeschaltet worden. Sonsts dauert das so 14-20 Stunden).
    .
    Trump ist ein anderes Thema. Wenn ich (als Unbeteiligter) allerdings die Wahl zwischen Trump und Clinton gehabt hätte, wäre die Wahl nicht auf das Weib mit Zähnen auf den Haaren gefallen. Bisher kann ich Trump nur den Raketen-Angriff nach dem (angeblichen) Giftgaseinsatz in Syrien ankreiden.

    Mfg Alfred Haas

  110. Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Habe ihn mit großem Vergnügen gelesen.

    Äußerlichkeiten wie Gebiss und Kleidung eines Politikers bekommen den Stellenwert, den sie tatsächlich haben. Nämlich keinen.

    Es wird in erster Linie auf Fakten und Handlungen, die auch eine gewisse Bedeutung haben, abgestellt.

    Ist das jetzt „guter“, informativer Journalismus? Ich weiß schon gar nicht mehr, was das sein kann oder soll.

    Und nein, ich mag Trump noch immer nicht.

  111. Two very enthusiastic thumbs up
    Ich liebe das verlinkte Video, Trump ist einfach der ultimative troll. Homer Simpson trifft es.

    Das gesammelte Gift, das in den Medien gegen Trump gesprüht wird, vernebelt die Sicht auf Fakten. Ich mag die Title-IX-Rücknahme, trotzdem bin ich nicht wirklich überzeugt von deVos. Nikki Haley gefällt mir, auch Mattis – ein Vergleich mit unserem geschäftsführenden Gruselkabinett ist jedenfalls traurig für uns. Viel Raum für engagierten Jounalismus.

    Toller Start in den Montag, Danke!

  112. Oweh Du Fröhliche.
    Bla Bla über Bla Bla.

    Lieber Don Alphonso, Sie haben auch schon mal richtig intelligente Sachen geschrieben – aber das hier ist peinlich.

    Wahrscheinlich haben Sie’s einfach nicht drauf. Get over it. ;-)

  113. von don zu don
    auch mir steht nicht der sinn danach trump artikel zu lesen… schliesslich ist die provokation ja sein „erfolgsrezept“. kennen wir bereits von hausgemachten populisten. auch ohne medien ist er für mich der bully im global village kindergarten. zumindest mein reading seines ungefilterten twitter feed. armutszeugnis wenn man das mit genie verwechselt denn es untergräbt die moral und ist eines grossen landes nicht würdig. dafür haben wir doch kleine dicke autokarten. pfeifft auf soft power um publikum zu gefallen… aber ist es gut nur weil es publikum gefällt. big questionmark???

  114. Die Liste ist noch unvollständig ...
    … ich muss auch nicht lesen
    – was der gegenwärtige Inhaber des Präsidentenamtes der USA ankündigt, zu tun. Abwarten, bis er es getan hat, dann kann soll man darüber berichten.
    – wen er gerade beleidigt hat.
    – welche Widersprüchlichkeit, Halb- oder Unwahrheit er zuletzt von sich gegeben hat, insb. wenn sie auf dem Gebrauch von Superlativen beruht. Der gegenwärtige Inhaber des Präsidentenamtes der USA kennt nur diese Steigerungsform, die anderen hat er verlernt. So wie die FAZ den Genitiv.
    – den Namen des gegenwärtige Inhaber des Präsidentenamtes der USA. Ihn nicht zu nennen trifft ihn sicher hart. Härter. Am härtesten, allerhärtesten!!

  115. Das war der beste DON den ich bisher gelesen habe,
    obwohl auch ich in dem Irrglauben noch immer feststecke, der US MUELLER bringt ihn – Weihnachten – zur Strecke, Jerusalem war die letzte verzweifelte Rauchbombe,…habe möglicherweise Erkenntniszuwachs!
    Don, bei der Muppet-Charakter-Aufzählung Homer, Stadler usw. fehlt m. E. noch ein Typ namens Catweazle („Elektriktrick“)…

  116. Trump, Melania und die Medien
    Lieber Don Alphonso

    ich habe Ihren Artikel mit großem Vergnügen gelesen, weil er eine Sachkenntnis beinhaltet, die ich aus dem Informationsgehalt hiesiger Artikel nicht ziehen kann.

    Melanias Deko/Klamotten/und sonstiges haben allenfalls in der Bunten und in Modezeitungen etwas verloren, ich habe schon gestaunt, wer sich damit befasst!

    mir kommen hiesige Journalisten wie kleine Kinder vor, die nach Twitterschnipseln gieren wie kleine Kinder nach Überraschungseiern.

    Dabei werden im Hintergrund doch Gesetze erlassen, die etwas für die Zukunft der USA und der Welt bedeuten? Das würde mich viel mehr interessieren. Unter dem Schutzschild trumpscher Äußerungen scheint mir viel Raum für unbemerkte Veränderungen zu sein.

    Ihr Artikel zeigt, dass es auch informativer gehen könnte. Dass jemand aus dem Feuilleton mit leichter Hand Artikel aus den politischen Ressorts alt aussehen lässt, sagt schon alles über deren Qualität.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

  117. Ich wuerde noch weiter gehen und sagen:
    „10 Dinge die man nicht mehr ueber Trump schreiben SOLLTE.“ Mein (wohl eher naiv) unerschuettliches Vertrauen in die FAZ began 2016 zu erodieren, mit jedem geloeschten Leserkommentar ein bisschen mehr. Mit wenigen Ausnahmen nehme ich inzwischen das wenigste noch ernst, egal ob es um Trump, Polen, Brexit oder sonstwas geht. Das groesste Opfer des verbitterten Kampfes der MSM gegen alles, was nicht sein darf, ist die Glaubwuerdigkeit der MSM und damit sie selber.

    • Hold on
      Hallo Frau Kuhlmann, seit etlichen Jahren schreiben Sie im Mutterkutter, ich habe ihre Beiträge immer gerne gelesen, freut mich Sie hier begrüßen zu dürfen.

    • Es kommen immer einmal
      Kommentaristen aus dem Flugzeugträger vorbei und nehmen hier am BlogLeben teil.
      Einige Granaten, die der Träger vermutlich ungern einschlagen lässt und solche , mit grünem Stern geadelt, die einen Schund zusammen schreiben. Kurioserweise hatten die mit dem Adelsstern, die wenigste Zustimmung, zu ihrer tollen Qualitätsäußerung.
      Sie sollten die Meinung der Mehrheit akzeptieren, auch wenn sie sich moralisch überhöhen, wie die oberste Gesetzesbrecherin.

  118. OT: Der Schahada-Finger gehört genauso streng bestraft wie der Hitlergruß
    Um das zu begreifen, reicht ein typisches Bild:

    Finger der einen Hand hoch, in der anderen Hand einen Kopf.

    Wer das noch nicht schlüssig findet, der kann sich noch so ein Bild anschauen, von einem anderen Mann mit einem anderen Kopf.

    Oder 10.
    Oder 100.

    Am Rande: Erinnert sich hier noch jemand daran, wie vor drei Wochen Lagerfeld zerrissen wurde, weil er äußerte, Araber seien Feinde der Juden?

    • Volle Zustimmung zu Lagerfeld
      Übel ist mir nur aufgestoßen, dass ihm am lautesten die zugestimmt haben, die sonst immer betonen, nach der langen Zeit müsse nun mal endlich Schluss mit dem übersteigenden Erinnerungskult sein. Der würde schließlich das deutsche Volk schwächen und den Blick auf die positive Geschichte verdecken. Schuldkultende, „180 Grad Wende“ sei notwendig. Wenn diese Stimmen nun den zugegeben unerträglichen Muselmanantisemitismus beklagen ist das schlicht und einfach verlogene Heuchelei.

    • Sie machen sich noch immer nicht ehrlich, die unsägliche Politkaste und ihre Vasallen
      Und daran wird fast alles scheitern. Mithin auch die Zukunft dieses Landes.

      Alle! Statements von Seibert und Konsorten zur Verbrennung der Israel-Flaggen in Berlin (is real) umschiffen unelegant, WER und WELCHE demonstrierende Halunken das durchgeführt haben. „Wir sind entschieden gegen jede Form von Antisemitismus…“; „Es ist eine Schande daß in Deutschland wieder…“ usw. usf.

      Vielleicht schafft es eine Mehrheit der Gesellschaft sich ehrlich zu machen?
      Und diese Aufrichtigkeit in demokratische Bahnen (Wahlergebnisse) zu lenken? Das wäre die letzte Hoffnung am Rande des Abgrunds des Berliner Wahnsinns.

  119. Eine sprachwissenschaftliche Analyse der Anti-Trump-Kampagne deutscher Medien...
    …hat Daniel Scholten in http:/ /www.belleslettres.eu/content/sprache/fakenews.php vorgelegt. Ist zwar schon vom Sommer, unterfüttert aber gut und reichlich die hier verhandelten Punkte.

  120. WOW
    Danke, für diese andere Sicht auf die aktuellen Entwicklungen um Trump. So geht es auch. Aber das Bashing wird weiter gehen. Egal, was DT anstellt. Es ist immer falsch.;-)

  121. Leicht off-topic, aber schön...
    Wer es nicht kennt, ich empfehle diesen Auftritt Trumps einige Tage vor der Wahl.

    https://www.youtube.com/watch?v=NnRVAzFa6Og

  122. Sieht so aus, als lese im Mutterkutter
    im Politik-Ressort der Kollege Ross den D.A. nicht ;-). Der kommt mir vor wie ein Dackel, der einen Briefträger sieht. Kann aber auch seiner beruflichen Sozialsation in Prantlhausen und an der Elbe geschuldet sein.

  123. Sudelfunk
    Man traut seinen Ohren kaum! Dass der ÖR mal so tief sinken könnte, hätte ich nicht gedacht. DLF, NDR, WDR, etc. überall wird jubilierend die „Recherche“ der Verliererzeitung verbreitet: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-beitraege/audio-tv-twitter-und-fast-food-trumps-alltag-im-weissen-haus-100.html

  124. ......
    Daddy ist nicht so schlecht wie alle tun. Der regelt schon. In D kriegt man schlicht keine freie Presse was das Thema angeht. Da gibts nicht mal den Versuch den eigenen Bias zu verstecken.

  125. @awena
    11. Trump’s Dealmaking . Was wünsche ich mir eine ähnliche Vorgehensweise eines zur Wahl stehenden Protagonisten hier in diesem , meinem Land . @ Rabe : stimmt , diese Art von Humor ist meine auch . Experten wohin man schaut .

  126. Balanceakt
    Die FAZ muss aufpassen, dass der Bereich Blog nicht zu einem Sammelbecken der autodidaktischen manosphere crybabies wird, die hierzulande vor allem die AfD aufsammelt. Irrationaler Anti-Feminismus gepaart mit Verzweiflung wg. eigenen Altwerdens. Auch ist es: Black LIVES Matter und Linda SARSOUR.

    • @ karl
      Purple Haze, oder?
      Zieht erst nach ein paar Minuten extrem rein und man weiß am Ende eines Posts nicht mehr, was man eigentlich mitteilen wollte.
      Ein echtes Teufelszeug.

    • Klingt originell, ist aber blöde...
      Die FAZ muss nicht aufpassen, denn sie ist keine Partei.
      Es ist wohl eher so, dass die CDU aufpassen muss, dass sich nicht noch mehr ihrer Anhänger in Richtung AfD verabschieden, weil sie ihre irrlichternde Vorsitzende einfach nicht los wird. Irrationaler Anti-Maskulinismus, gepaart mit Verzweiflung wg. eigenen Altwerdens. Auch ist es: Rich LIVES Matter und nicht alles, was Frauen tun, ist automatisch revolutionär oder auch nur demokratisch.

    • Black Lives Matter
      Davon scheinen die Blacks in Afrika noch nie
      gehört zu haben.

      Die Blacks in den USA sollten sich bei den alten weißen
      Männern bedanken. Sie haben dafür gesorgt, dass ihre
      afrikanischen Brüder und die Araber dem Sklavenhandel entsagen
      mussten.

    • There's a storm coming, Mr. Wayne.
      Der Don ist ein Robert Musil des 21 Jhd. Er beschreibt eine untergehende Welt. Dabei beobachtet und bezeichnet er bei aller Ironie exakt die Fehlentwicklungen, die ursächlich für die zukünftige Vergangenheit dieser Welt sein werden.

      Während draußen die Kinder den Feminismus und Multikulturismus tanzen, wird hier im Blog in niveauvoller Runde die Moderne verabschiedet.

      Schon bald kommt ein Sturm, auf den weder die Kinder noch die alten weißen Männer vorbereitet sind.

    • @skag
      vielleicht ist es an der Zeit, Expertentum im Erstellen einer Art Konkordanzliste zu entwickeln, bei denen Beiträge der Foristen einzelnen legalen und illegalen Genussmitteln zugeordnet werden, incl. Wirkdauer, Jahrgang und Lage.

    • @ Goodnight
      Die Welt von gestern.

    • auch @skag
      Beste Antwort seit langem. THX!

    • Jetzt, wo Sie es sagen.
      „Black lives matter“ heisst übersetzt: „Ein Schwarzer lebt Materie“.

      „Black LIFES matter“ heisst: „Schwarze Leben zählen etwas“.

      Wieso ist das so?

    • wg. des straksen Foristen und einiger seiner ehe - Diagnostiker - äh Hausschwein - ich schließe mi
      Hausschwein an wg. Nahuatl u skag!

      Schön auf zack – so gefällt mir das hier.

    • Weischt Karle,
      die AfD hat schon soviele aufgesammelt, daß sie die drittgrößte Fraktion im Bundestag ist. Die 495 Lesermeinungen hier im blog reichen da nicht ganz. Und blöderweiße kriegt sie täglich neues Futter geliefert, z.B. am kommenden Dienstag.

  127. Trumpeltier
    Wie (fast:) immer hervorragender Blogeintrag von DA. Das Trumpbashing geht wohl jedem vernünftigen Menschen auf den Nerv. Es ist aber ein Phänomen der „Westmedien“, allen voran der deutschen „Qualitätsmedien“ auch die FAZ gibt sich freimütig dafür her. Es vergeht kaum ein Tag, als daß nicht Trump mit verzerrtem Gesicht und einer reißerischen Headline im Mutterkutter auftaucht.
    In den Medien hier in Südamerika taucht Trump logischerweise auch auf, aber seltenst im Bashingmodus, Trump wird hier viel gelassener gesehen. Da habe ich auch noch nie was von TrumpAtomkriegsgefahr gelesen.
    Der Ehrlichkeit halber muß man aber auch zugestehen, daß Trump sich auch bemüht hat, damit „die MSM“ Medien ihn hassen.

    P.S.: Zum Thema Kriegsgefahr, nachdem Kriege fast immer durch Demographie ausgelöst werden, wird der nächste Krieg nicht in Korea stattfinden, sondern zwischen Saudi Arabien und Iran. Dort gibt es jetzt schon Stellvertreterkrieg und es ist m.E. nur eine Frage der Zeit bis ein junger agressiver Machthaber wegen massiver innenpolitischer Probleme sein „Glück“ in außenpolitischer Stärke sucht.

    • Stellvertreterkrieg
      da sich beide Kontrahenten einen direkten Krieg mit ihrer unter 3 Kinder pro Frau abgesunkenen Fertilitätsrate nicht mehr leisten können?

      1950-55 2010-15
      ——————————-
      Iran 6,91 1,75
      Saudi Arabien 7,18 2,72

      Afghanistan 7,45 5,26
      Irak 7,30 4,55
      Syrien 7,23 3,10

      Niger 7,30 7,40
      Mali 6,95 6,35
      Uganda 6,90 5,91

    • @Hausschwein
      Danke für die Infos der Kinderzahl pro Frau.
      Nein ich meinte, daß es in diesen Ländern eine große Zahl agressiver junger Männer gibt,* die sich leicht dazu verleiten lassen ihre Kraft auf dem Schlachtfeld zu messen. Wenn dann, wie jetzt, ein junger Herrscher auftaucht, der Stärke gegenüber dem „bösen“ Nachbarn zeigen muß, weil er innenpolitisch stark unter Druck steht, dann genügt nur ein kleiner Funke und es brennt zwischen Shia und Sunna.

      „Wir im Westen“ dürfen uns nichts vormachen der ganze Nahe Osten ist ein Pulverfass und die Migrantenströme aus dieser Richtung oder auch aus Afrika werden erst aufhören wenn es sich nicht mehr lohnt nach Europa zu kommen, weil man nichts mehr holen kann.

      *Diese jungen Männer wandern auch bei uns in großer Zahl ein. Die demographische Struktur ist in allen diesen Ländern ähnlich ob das jetzt Syrien ist oder Marokko die Alterspyramide ist fast identisch auch in Afrika, dort wird sie unten nur noch breiter.

    • Entwicklungshilfe für Afrika hat nichts gebracht
      Interessante Statistik. Belegt:
      „Der Schwarze schnackselt gern“, Zitat G.v.u.z.T.u.T.

      Und: Alles Geld versackt. Gebildetere Frauen machen das so nicht mit, siehe Iran.

  128. Vollkommen OT
    Es tut mir im Herzen weh, wie Renate Simon fehlt.
    In allem anderen: Keine Lust mehr auf Kompromisse.

    • All these years, ...there was you. You pull me through time.
      Ja, Frau Simon fehlt. Ihre Kombination aus Intelligenz ohne Eitelkeit war relativ einmalig.

    • @Goodnight
      Schön, dass Sie Ihre Eitelkeit wenigstens zugeben…. das ist ja schon fast ein Zeichen von Demut.

    • Wg. Renate Simon - ich vermisse sie auch - und schließe mich Goodnights Worten an und füge
      dies hinzu: Sie hatte Bodenhaftung – und Schneid. Und Takt.

    • Renate Simon
      Ja, ihre klugen Kommentare fehlen mir auch sehr. Aber komischerweise muss ich an sie am meisten beim Backen denken.

      Zünden wir ihr alle zu Weihnachten eine Kerze an oder backen wir ihr Renate-Simon-Gedenk-Apfelkuchen. Vielleicht winkt sie dann von ihrer Wolke auf uns herunter.

    • Renate Simon
      …und Schneid.Und Takt.Und Apfelkuchen…
      Ob sie sich wohl im Klaren war, wie sehr sie vermisst wird?

    • Verstehe ich das richtig?
      Das klingt fast so, als wäre Frau Simon verstorben?

    • In welcher Wolke
      wohl ihr Archiv steckt?
      Mir fehlt sie und mit ihr ihre Sammlung auch sehr.

    • Seit sie hier vor gut zwei Jahren auftauchte - die FAZ hatte "nutzerfreundlich" die dortigen
      Kommentarmöglichkeiten „reformiert“ – hat sie immer mal wieder ihre Multimorbidität samt der immer schwerer erträglichen Folgen erwähnt; irgendwann waren auch ihre Schierlingsbecheringredienzen (allerdings ohne genaue Dosierungsanweisungen) hienieden zu lesen.

      Ironieweblogbuchkonform formuliert:

      Sie weilt unter uns.

  129. Attentat in NY
    OT oder auch doch nicht der mutmaßliche Attentäter heißt Akayed Ullah kommt aus Bangladesch ist vor sieben Jahren legal in die USA eingereist und hat angegeben wegen der Politik Israels gegen Gaza Rache üben zu wollen..Hmmm

    • er ist dann mal weg
      Sie müssen das verstehen. Er will auch mal nach Florenz:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesgef%C3%A4ngnis_ADX_Florence

      Übrigens, irony off, ist der Ort nach der Tochter eines Siedlers benannt.

    • Nein, lieber Problembär,
      der hat bestimmt nur psychische Probleme. Und das liegt sicher nur daran, dass er – als er vor sieben Jahren in die USA einwanderte und mit nur 20 Jahren quasi noch ein umF war – dort nicht genug bei der Integration gefördert wurde. Hätten die Amis ihm also besser mal ein paar Sozialpädadgogen an die Seite gestellt. Also: das hat garantiert nichts mit nichts zu tun und der arme Mann ist bestimmt schuldunfähig. Anders natürlich als Israel, denn die sind bekanntlich an allem Schuld….

      Jedenfalls gebieten es Anstand und die uns eigene moralische Überlegenheit, die nur von unserer gottgleichen Bescheidenheit noch übertroffen wird, dass wir unseren amerikanischen Verbündeten jetzt beistehen müssen. Und zwar nicht nur moralisch, sondern am besten mit einer ganzen Schiffsladung voll weihnachtlich angemaltem Merkel-Lego. Das erhöht die Sicherheit ganz massiv und könnte möglicherweise noch verhindern, dass die armen Amerikaner den populistischen Verlockung des Darth Donald unterliegen …

      Ja, und überhaupt: schamlos aber auch, dass der Donald das jetzt für seine politische Agenda nutzen will. Es gehört sich einfach nicht, Angriffe durch solche Einzelpersonen dem politischen Gegner in die Schuhe zu schieben. Sowas würden die demokratischen Parteien in Deutschland garantiert niemals nie nicht auch nur versuchen, und zwar insbesondere nicht in der Stadt Altena in dem besten aller Bundesländer.

      So, ich muss dann los, das Einhorn füttern …

    • @S&R
      pruust kicher gröhl… (Galgenhumor. Eigentlich müsste einem das Lachen ja im Halse stecken bleiben).
      Ansonsten: Meinten Sie Doppeleinhorn?

    • Aber nein, lieber Herr Nase,
      ich meine das natürlich todernst, seitdem ich weiß, dass wir mit einer Neuauflage der GroKo rechnen müssen und daher Heiko der Erste, der größte Justizminister aller Zeiten …. hm, pardon, das war jetzt aber misslich …

      also, dass jedenfalls der liebe Justizminister Heiko M. – der Herr segne ihn noch mit reichlich Körperwachstum – oh… das war jetzt auch missverständlich, nicht dass man denkt, ich meinte Happy Hippo in seinen Kampfgewichtszeiten….

      also was ich eigentlich sagen wollte: seit der Wahl übe ich mich als vorbildlicher Staatsbür schon länger hier Lebender, der gezwungener Weise qua Berufswahl auch langfristig hier bleiben muss, in Neusprech und Doppeldenk. Es ist beschwerlich und manchmal überkommt mich noch die Tastaturdiarrhoe, aber ich gebe mir ehrliche Mühe.

      Die im wahrsten Worte unschätzbare Arbeit des Doppeleinhorns kenne ich natürlich auch, aber mein Einhorn ist bislang weniger adipös, trägt keine Leggins und bezieht auch keine Schwesig-Rente. An all dem arbeite ich noch. Immerhin hat es schon 3 neue Geschlechter erfunden…

    • also Rache nehmen wollen
      Ich nehme an ihm ist die Freundin weggelaufen

      Mathias Beltz unterstellte zahlreichen
      Leuten bei USA feindlichen Demos
      solche Beweggründe

      Wenn er gerade erfahren hätte das
      seine Frau das erste mal schwanger gewesen wäre
      nach vielen Jahren vergeblichen versuchens hätte
      er vermutlich den nächst Besten umarmt auch
      wenn es ein Rabbiner gewesen wäre
      und das bei sonst gleicher Nachrichtenlage

      Hier noch ein paar Satzzeichen für Deutschlehrer
      ;;;,,,:::…___—!!!“““§§§$$$%%%&&&///((()))===???

    • @Keller
      Danke für die Satzzeichen Herr Keller, kann ich brauchen, aber wenn ich ich mich aufrege, und das ist bei diesen irren Nachrichten natürlich der Fall, verschwinden die, wie von Zauberhand, aus der Tastatur :)

  130. Mal was Positives über Trump
    von der linken Schauspielerin Susan Sarandon, ursprünglich Unterstützerin von Bernie Sanders: „I thought Hillary was very dangerous. If she’d won, we’d be at war“.

    Selbiges versuche ich auch schon seit einem Jahr jedem zu erklären, daß nämlich von Hillary ein Bodenkrieg gegen die Russen in Syrien angekündigt war und daß alles, wirklich egal was, besser ist als das. Ich hatte auch kurz vor der Wahl amerikanische Gäste, die für Sanders engagiert waren. Hillary wollten sie trotzdem nicht wählen.

    Schlußfolgerung: Die Demokraten haben es selbst vermasselt. Sanders hätte die klar besseren Chancen gehabt und wäre wahrscheinlich auch der bessere Präsident gewesen.

    • Sarandon
      Die letzte große Rolle von Susan Sarandon, an die ich mich erinnere ist die „Rocky Horror Picture Show“;)
      Einen Bodenkrieg sehe ich nicht. Wann haben die Amerikaner seit 1945 einen echten Bodenkrieg geführt?
      Und die Wahrscheinlichkeit, daß die Amerikaner einen Bodenkrieg mit den Russen in Syrien geführt hätten .. sehe ich nicht.

    • @Problembär
      1. Susan Sarandon hatte 1991 mit Thelma & Louise, einen wunderschönen Roadmovie abgeliefert. Konnte man sich auch als Eingebürgerter Neu-Deutscher ansehen.

      2. Versuchen Sie die Zeilen noch einmal zu lesen.

    • @dr.plagiator
      Nein lese ich nicht ;)
      Eingebürgerter Neu-Deutscher??
      Fühle mich eher aus ausgebürgerter Alt-Deutscher ;)

    • Ach @Problembärchen :D
      Ich meinte die Zeilen von @MMW. Mit dem Neu-Deutschen meinte ich mich selbst. Tut mir Leid, dass ich mich missverständlich ausdrückte.

  131. Guter Text
    Eigentlich ist es doch sehr befreiend, keine Nachrichten in den ÖR zu sehen und sich nicht mehr durch viele Artikel der s.g. Leitmedien durchzuarbeiten, da sich der Informationsgehalt in Grenzen hält. Diese Taktik hält auch meinen Ärger in Grenzen.

    Mag sein, dass man als Europäer das Phänomen Trump nicht versteht aber von guten Journalisten erwarte ich schon ein bisschen mehr Bemühen. Zumal wir als Europäer doch früher oder später/mehr oder weniger mit den Auswirkungen der Trumpschen Politik werden leben müssen. Und wenn hier und da die Rede davon ist, dass Trump ja noch nicht viele seiner Vorhaben durchdrücken konnte: Obama ging es nicht anders aber er sein Intellektuellencharme kam an – und er sieht besser aus ;)

    Danke jedenfalls für die Ausführungen. Sehr erholsam, mal einen solchen Text zu lesen.

    • Titel eingeben
      Eigentlich ist es doch sehr befreiend, keine Nachrichten in den ÖR zu sehen und sich nicht mehr durch viele Artikel der s.g. Leitmedien durchzuarbeiten, da sich der Informationsgehalt in Grenzen hält. Diese Taktik hält auch meinen Ärger in Grenzen.
      .
      Genau so mach ich’s seit „Ukraine“. Konsequent!
      Und ich erfahr durch manche Blogs durchaus, was Wichtiges in der Welt passiert.

    • Genau
      .
      Ein paar Blogs, dazu etwas NZZ, hin und wieder ein paar ausl. Medien [engl.].

      Richtig: Die Grenze der Erträglichkeit wurde mit „Ukraine“ unterschritten
      und dann ging es rasant weiter abwärts.

  132. Bei all dem Geschimpfe
    auf die Presse, muß man zugeben, daß selbst ein Organ wie SPON mal einen lichten Moment hat. Hier z.B.

    h ttp://www.spiegel.de/video/donald-trump-warum-weisse-maenner-ihn-gewaehlt-haben-video-1719863.html

    ist man nach Pennsylvania ins Trump-Land gefahren und hat die Leute ausnahmsweise völlig unkommentiert aufgezeichnet. Siehe da, ganz normale, einfache, hart arbeitende Menschen haben Trump gewählt.

    • Das ist leider die totale ausnahme geblieben.

    • Das Gleiche hat auch einer der oberen Herrn
      des Feuilletons des Mutterkutters getan, weiß leider nicht mehr, wer.
      Der hat nicht nur den Redaktionskollegen in Washington besucht und andächtig den Medienkollegen vom Amazon-Blättchen in dieser Blase zugehört, nein, der hat glatt eine Expedition in die flyover area gestartet, den Leuten zugehört und darüber berichtet.
      Hat aber im Mutterkutter die Kollegen vom anderen Ressort wohl nicht interessiert. Die sind trotzdem bei ihrem roten Faden geblieben.

    • Schade daß ich das Photo nicht mehr finde
      Trump spricht inmitten einem grossen Anhängerpulk in einem Halbrund (Security nicht in Sicht) vor der Wahl (wahrscheinlich nach der offiziellen Wahlveranstaltung) und man sieht die Gesichter der Lauschenden (Midwest, wahrscheinlich Farmer, Arbeiter, …). Ab da war ich mir ob der in den MSM Medien kolportierten Umfragen nicht mehr so ganz sicher…

    • @ Grioriji 09:47 Nicht so richtig
      Beim ÖR ist Polizisten- und Beamtenbashing immer angesagt, auch wenn die nur Politikvorgaben umsetzen, die ja bei Mißerfolg niiiieeeemals getätigt wurden.

  133. dangschee, Fonse, so a Kirdafotzn und die Kommentare
    helfen den Mutterschiff-Kaleuns vielleicht beim Erkennen der Eisberge. Denn die sind knapp voraus und wir alle, die Passagiere zuerst, wollen das Schiff ja retten. Mutterschiff-Kaleuns wollen das Blaue Band und die Nähe zur Macht; Passagiere möchten nur nicht umsteigen müssen.

    [Gelungenes Gleichnis, wie ich nicht ohne Selbstlob feststellen muss(muß? mus? miste? Ich leide seit der Reform an schwerer ss/ß/-Darstellungsunfähigkeit. Noch nie konnte mir jemand neuen die Regeln schlüssig? Schloss? Schloß? schlüßig? schlitzig? und nachhaltig erklären)].

    • so einfach
      Noch nie konnte mir jemand neuen die Regeln schlüssig? Schloss? Schloß? schlüßig? schlitzig? und nachhaltig erklären)].
      .
      Die wichtigste (& sehr einfache) Grundregel:
      Nach laaaangem Vocal = ß
      (Muße, Gruß, groß, Soße, bloß, das Maß, Straße…)
      Kurzer Vokal: ss
      (ich muss, der Kuss, die Autobusse, das Schloss, schlüssig…)

    • Mensch Gamsy, wie oft noch?
      Merke er sich: „Der Schoß ist ist fruchtbar noch“ (bis auf einen).
      Der dem scharfen „?“ vorangestellte Vokal wird lang gesprochen.
      .
      Im Gegensatz zum „Schloss“ ( Châteaule + Fahrradschloss), bei dem der Vokal kurz gesprochen wird.
      .
      Ich liege noch etwas in den Seilen mit den Auswirkungen vom Jonny-Begräbnis und den Erlebnissen einer Paris-Fahrt mit der Bundesbahn. Zum Fremdschämen.

    • Nach Diphtongen
      Also eu, ei, au usw. trotz Kürze scharfes ess.
      Weiß, außen usw…..

      Oder in die Schweiz umsiedeln.

      Damit schlägt man 2 Klappen auf eine Fliege

    • Danke, es ist so lieb von Euch. Arbeitsprobe:
      Nr. 327, glaub ich
      _________________
      Als Frau Wirtin sich entschloss,
      alle Glieder, klein und groß
      zu lenken in den eigenen Schoss
      war nicht nur bei den Christsozialen
      das Entsetzen grenzenlos.

      Nr. 328, wenn die Zählweise stimmt
      ___________________________
      Sinnierend stand am Havelfluss
      Frau Wirtin. Bis zum Überdruss
      Hat sie’s bedacht, und ihr Entschluß
      Stand fest, auch wenn sie dann beim Schulz
      Luftballone blasen muss.

      Stimmt das? Danke fürs Korrekturlesen. Als Entschädigung ein Klassiker aus ca. 1840
      Weltrangliste Nr. 19
      __________________
      Frau Wirtins Tochter, das Röschen
      Hat ein wunderbares Döschen
      Es riecht so gut wie Veilchen
      Und wenn man sie gepimpert hat
      Zuckt es noch ein Weilchen.

    • pffffff….. sehr OT.

    • Werter DdH (Duc de Heilbronn?)
      Die Gamskamplerin und ich haben zum letzten Jahreswechsel von den Nachkommen pflichtschuldigst eine sehr erlesene Paris-Reise geschenkt bekommen, wahrscheinlich um uns ein paar Tage nicht sehen zu müssen.

      Bequemste Verkehrsmittel (TGV ab Minga, Hbf), nobelste Unterkünfte, gigantische Events, Heilsversprechen ohne Ende, von Horizonterweiterung, internationalem Flair, Hochküche mal ganz abgesehen, Lage ist alles, sagt der Don.

      Ich war, wie Ihm schon kundgetan, als Angehöriger des roemisch ii korps lehrpionier schon in Stetten gewesen und bekam Laufe der nächsten 40 Jahre berufsweise weitere FR-Erfahrungen zugefügt.

      Bevor ich hier zum Stefan Zweig werde: Es war deier @ dregge. Und das Sylvesterfeuerwerk in Mainburg ist > als das in Paris. Und die Gamskamplerin hat plötzlich Verständnis für meine Vorurteile. Und der TGV ist, hüstel, nicht empfehlenswert.

    • muaß oda muas, oda miaßat oda mist
      Wenn Sie das nicht interessiert können Sie verschweizern oder verliechtensteinern:

      An der fehlenden schriftlichen Unterscheidung Fettmassen und Traumma(a)ssen, ist man mit mittelmässiger Intelligenz noch nie gescheitert.

      Im Zweifelsfall einfach einE Foto(grafie) dazugeben…

    • deier u dregge !
      Gamsler,

      des is fei iwaraai a so wo zvü leit sand.

      irgendwo zwischen 1 u 10 mio (Einwohner) schlägt der teure Dreck erbarmungslos zu.
      allerspätestens, manchmal auch schon früher…

  134. schee is scho
    als oldWeißmen den Wandel der Republik zu verfolgen, nehmen wir Kallstadt (Pfalz), aus dessen Schoß?(Schoss?) sich dereinst die Abkömmlinge der Familien Heinz-Ketchup und Trump-Donald in die Neue Welt aufmachten.

    Vor 40 Jahren hätten sich findige Unternehmer überschlagen, Kinderkarusselle, Hüpfburgen, Bratwurststände, Losbuden und Immigrationsbureaus aufzustellen. Gemeinderat und Kindergarten und Frauenbund hätten Einladungsbriefe, Selbstgebasteltes sonder Zahl nach US versandt, bis man dort, vollkommen wehrlos, der Charme-Offensive erlegen wäre und mit Mr. Heinz, dem POTUS, Ivanka mit den US-Dance-Girls, einem Panzerregiment und 50 Paletten Ketchup Kallstadt visitiert hätte. Helmut Schmidt hätte, angetan mit Prinz-Heinrich-Mütze, den POTUS im Festzelt getroffen, zwei Packungen Reno geraucht und die Aufstellung weiterer SS-40 besprochen. Bier und Wein wären frei gewesen, Eichbaum und die Pfälzer Winzer hätten ihre Altplörre nachhaltig entsorgt. Spätabends wäre aus den Festzelten ein Gegröle aufgestiegen, das man bis Rue Commandant Martial Reynier, 67250 Hunspach, Frankreich hätte hören können.

    Welch ein Fest.

    Und heute? Kallstadt ist der MSM-Meinung und schämt sich. Echt. Bitte selbst gugeln, Fonse schimpft sonst.

    • oldWeißmen
      Verbesserungsvorschlag für die meisten hier Anwesenden:

      WiseMan!

      Habe einen Kollegen, der von seinen Altvorderen so benamst wurde (ohne Mittelmajuskel).
      Und tatsächlich schafft er es oft – relativ zur Vergleichskohorte – dem Programm gerecht zu werden…

  135. Titel eingeben
    Meine Verwandten in den USA fragen mich gelegentlich (eher traurig als empört), ob denn ganz Deutschland inzwischen diesen auf Trumps Holprigkeit verengten Blick auf die USA hat.

    „Ganz Deutschland? Nein! Ein von einem unbeugsamen Autor geführtes Blog hört nicht auf, dem Dünnsinn Widerstand zu leisten…“

    Mit dieser besonders schönen Perle unter Ihren Beiträgen, lieber Don, konnte ich meiner Cousine und ihrem Mann, beide gut ausgebildete und erfolgreiche Onkologen und „trotzdem“ (d.h. dank Clinton) Trump-Wähler, mal etwas handfesteres als meine Beschwichtigungsversuche bieten.

  136. Titel eingeben
    Nun. Trump ist kein Produkt der Atlantik-Brücke und der anderen Brzezinski-Organisationen. Der ist erst mal auf das Land konzentriert. Und das macht er offenbar nicht schlecht. Der Mittelstand im „rust-belt“ investiert. Im Fahrzeugbau geht es richtig nach oben (vgl. trailer-bodybuilders), und das sind alles Unternehmen, die nicht an den Küsten beheimatet sind.
    Was ihm die hiesige Presse vorwirft: geschenkt. Er bedient nicht die Joffes und Sommers. Ganz böse. Und Bilderberger oder Sicherheitskonferenz von McKinsey, Hertie School, Stoiber und anderen auch nicht.
    Noch böser.
    Wir sollten Hillary Clinton zur Bundeskanzlerin wählen, den dann hätten wir das Original und nicht, wie derzeit, das Abziehbild von Mohn und Springer.

    • Mohn und Springer
      Im Mutterkutter geistert gerade die neueste Umfrage zu den Befindlichkeiten in der BRDDR durch die Gegend, was Wunder Sachsen schnitt schlecht ab…

    • Joffe hat sich m.E. zu Trump die! Mutter aller öffentlichen Entgleisungen geleistet
      „Mord im weissen Haus“.

      _https://youtu.be/WmA6C3qH380?t=76

      Hanoi, a Spässle g’macht hat er, hi ho ha.
      (für alle Nichtschwaben: Hanoi hat hier nix mit Vietnam zu tun).

    • Titel eingeben
      „Der ist erst mal auf das Land konzentriert. “

      Das ist sicherlich der Grund, warum er vorbehaltlos Saudi-Arabien unterstützt (trotz humanitärer Katastrophe im Jemen), das Atomabkommen mit Iran kündigen und die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen will…wird alles den Leuten im rust belt oder Appalachia bestimmt sehr, sehr helfen…
      Ganz ehrlich, kann verstehen, warum Leute Trump gewählt haben und habe seine Wahl auch zunächst begrüßt. Was er aber seit seiner Wahl gemacht hat, steht teils in Widerspruch zu seinen vorherigen Versprechungen und scheint in vielem eher eine Fortführung der Bush-Administrationen als ein echter Neuanfang zu sein.

  137. Zum Schämen
    Habe mir eben auf YT die 2017 Reden von Hillary Clinton und Donald Trump auf dem Al Smith Charity Dinner angehört. Sehr zu empfehlen. Welche ein Witz und was für eine „tongue in cheek“ Neckerei der beiden Kandidaten 3 Wochen vor der Wahl! Trump ist der witzigere und aggressivere, finde ich. Derartiges an politischer Kultur ist hierzulande undenkbar. Fehlt es an Bildung, an Eleoquenz, an gesellschaftlichem Schliff? – Ist es nicht geradezu lächerlich, wenn bei den Koalitionsver-handlungen die bemühten Koalitionäre auf den Balkon treten und die Arme in verschiedene Richtungen ausstrecken. Wirkt so gekünstelt und aufgesetzt. Vielleicht eine Methode, um Nahles’sche verbale Ausfälle bereits im Ansatz zu unterbinden? Die ganze Welt weiss, dass DT Golf spielt – was macht unsere Kanzlerette? Häkelt sie in iher Freizeit in der Uckermark Topflappen? Dass der Buchhändler aus Kummer über eine versagte Karriere als Profifussballer zum Trinker wurde, wissen wir. Was aber sonst über den Menschen? So viele Fragen und keine Antworten…..zum Schämen gegenüber dem Ausland.

    • "Fehlt es an Bildung, an Eleoquenz, an gesellschaftlichem Schliff?"
      .
      An allem – und noch viel mehr.
      .
      .
      Die Freizeit von ulF war wohl in Teilen einmal mit
      Skilanglauf angereichert.
      Aber möglicherweise jetzt nicht mehr.
      .
      Achso.
      Zählt Fingernägelkauen auch als Freizeitbeschäftigung?

    • das halte ich für sehr positiv in Deutschland
      @weggiser

      Daß man das Privatleben der Politiker bei uns nicht so öffentlich macht, halte ich für eine Errungenschaft. Ich finde, sie sollten nach ihrer Arbeit beurteilt werden, nicht nach ihren Hobbys.

      Die Häme, die man über das Maasmännchen ausgießt, weil es sich eine Schauspielerin ins Bett nahm, soll ihn weiter verkleinern, was ich zwar als Ziel begrüße, aber als Methode verabscheue.

      Bei Schulz interessiert mich nicht, ob er nach der Saufeinlage noch Fußball spielt, sondern seine spezielle Mischung aus Größenwahn, Halbbildung und Dummheit, die er in seinen Reden zeigt.

      Und um nicht nur SPD-Führungspersonal anzugehen:

      Ob Merkel Topflappen häkelt oder Katzenbabys streichelt, und welche Diät sie bevorzugt, interessiert mich nicht. Viel wichtiger wäre es, zu wissen, wofür sie steht, und wenn es nur die bisher bewiesene alternativlose Beliebigkeit ist, und geschicktes Strippenziehen und Wegbeißen, so möchte ich auch das wissen. Wenn Sie mit Liz und Friede ins Bett ginge, wäre es für mich nicht interessant. Aber was die drei für Pläne schmieden, das wüßte ich gern.

    • @ Albert Pflüger - Privatleben deutscher Politiker als Tabu?
      Auch mich interessiert das Privatleben von Politikern eher weniger, vor allem nicht, wenn ich ihre politische Arbeit einschätzen möchte. Da stimme ich mit Ihnen völlig überein.

      Aber zu glauben, dass in Deutschland das Privatleben von Politikern aus den Medien herausgehalten wird, ist schlicht falsch. Erinnern wir uns z.B. an den mit seiner Gräfin badenden Verteidigungsminister Scharping, an Heiko Maas‘ neue Schauspielerin nebst Möbelkollektion und auch unsere Kanzlerin gibt immer wieder mal Privates von sich preis:

      htt ps://www.stern.de/genuss/essen/angela-merkel–kanzlerin-verraet-das-geheimnis-ihrer-kartoffelsuppe-7589510.html

      Eigentlich clever von ihr, vor der Wahl statt Glanz und Pomp lieber Kartoffelsuppenrezepte zu posten. Über soviel Bodenständigkeit vergessen der deutsche Michel und die deutsche Micheline glatt die Flüchtlingskrise und die Eurorettung und machen ihr Kreuzchen bei der CDU.

    • Danke für den YT Tipp
      Um so interessanter jetzt, lange nach dem die Schlachten geschlagen sind, die beiden nochmals zu sehen – H.C. Ist nach der Wahl der Humor vergangen, wie so manchen an diesem Dinner und D.T., der darf überall das zufrieden schmunzeln.

    • Winterwitzwerk
      Ich fürchte, wenn Frau Merkel versuchen würde, einen Witz zu erzählen oder anderweitig humorvoll zu sein, müssten die Piloten darüber noch in 36 000 Fuss Höhe an ihren Scheiben Eis kratzen und tiefgefrorene Vögel fielen vom Himmel.

      Bei Herrn Schäuble wäre es ein Sparwitz, der so sparsam wäre, dass er nur auf unsere Kosten ginge, und darüber können WIR nicht lachen.

      Bei Herrn Beck wäre es vielleicht etwas über die „Backstreet Boys“ (Was hat 200 Beine und 4 Schamhaare? Die erste Reihe eines Backstreet-Boys-Konzertes) oder über Heino (Was hat 200 Beine und 4 Zähne? Da werden Sie nie darauf kommen). Ich weiss nur, was er NICHT erzählen würde: Einen Schwulen- oder Drogenwitz oder einen über drogensüchtige Schwule.

      Bei Frau von der Leyen käme vielleicht eine Laienspieltruppe vor, aber ganz bestimmt nicht die Wehrmacht (Wie nannte man bei der Wehrmacht die Ostkämpfermedaille? Gefrierfleischorden. Wie nannte man bei der Wehrmacht die Kleinst-U-Boote der Kriegsmarine? Nazi-Einbaum).

      Bei den GRÜNEN (jedermänn*_In) käme garantiert nichts mit „grün ärgern“, „grün vor Neid“, oder „grün hinter den Ohren“ vor. Dafür irgendwas mit: „Was hat 200 Beine und kein einziges Haar auf dem Kopf?“ und „Böhse Onkelz-Konzert“ (sehr originell).

      Bei der SPD gibt es zur Zeit keine Witze, weil der große Vorsitzende (wie hieß der gleich noch?) Trauerbeflaggung befohlen hat.

      Bei den LINKEN könnte man unken, dass die Ampel- oder Jamaika-Mauschelakti…Koalition nicht geklappt hätte, und in der Berliner Filzokra..Demokratie jetzt alle Ampeln auf „Rot“ stünden.

      Bei der AfD könnte man darüber witzeln, daß man mit Herrn Trump gemeinsam habe, ohne das permanente Medien-Bashing nicht halb so berühmt zu sein und dass man statt: „Die Partei, die Partei, die hat immer recht…“, was schon vergeben sei, „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern..“ von Franz Josef Degenhardt als Parteihymne erwöge (erwäge? erwägen würde?).

      Die FDP würde eine Variation eines alten Witzes zum besten geben: („3 Engländer sind ein Club, 3 Franzosen eine Ehe und 3 Deutsche die Wählerschaft unserer Partei) und SPON würde schreiben:

      „Trump twittert: „#Da lachen ja die Hühner“.
      Feministinnen sind empört“.

      BENTO würde schliesslich nachlegen: „Das schlimmste war mein Praktikum in der Bäckerei. Die machen sogar den Teig an“.

      Summa summarum (In leicht abgewandelter Zitierung eines alten Sprichwortes):

      Im Westen nichts zu lachen.

    • Fortsetzung Winterwitzhilfe in KdF-Stadt
      Mir fiel auf der Fahrt noch ein, das VW-Managment könnte sagen, man müsse nur STRG-ALT-Entf drücken, und hinten käme nach dem nächsten Start nur noch Veilchenduft heraus.
      Für die, die STRG-ALT-Entf-Knöpfe an ihrem VW nicht finden, hat man in Wolfsburg eine besonders kreativ-innovative Lösung parat:
      Man wird die Fahrzeuge um das dreifache verkleinern, aber um das fünffache verteuern und erfüllt damit alle Kriterien, als I-Phone angemeldet werden zu dürfen. Und für die gilt bekanntlich der ganze Umweltkram nicht.
      Das einzige Problem: wenn man zu Siri sagt, sie solle sich um die „fine/coarse particles (Grob- und Feinstaub)“ kümmern, versteht sie, „sie solle einen feinen Kurs nach Korsika einschlagen“ und das ist im Zeitalter des autonomen Fahrens (Werbespruch: Mit autonomen VW-Autos fahren Autonome autonom) kein Spaß, wenn man in Hamburg einpennt und in Ajacco wieder aufwacht.
      Also hier auch wieder nichts mit Deutschem Humor. Das ist aber auch ZU schwierig!

    • Al Smith
      Die Reden sind grossartig. Unbedingt ansehen.

      Es ist sowieso erhellend, Originalquellen zu bemühen. Lernt eigentlich jeder in Geschichte irgendwo in der Mittelstufe.

    • Ja, Stand Your Ground, und wandern tut sie auch noch
      Da war ich ein paar Wochen vor der Wahl in einem Hotel und in der Bar diskutieren ein paar Herrschaften über die Dame. Dass es doch gar kein Problem sei, wenn sie fünf Jahre hintereinander dieselben Wanderklamotten tragen würde, und in die Oper ginge sie ja auch gern.

      Da fragte ich mich schon, was habe ich falsch gemacht, dass ich mit solchen Leuten im selben Hotel bin.

      Das Problem ist doch nicht, dass sie fünf Jahre hintereinander dieselben Wanderklamotten trägt, sondern fünf Tage hintereinander, wenn sie offensichtlich keine anderen hat. Da stinkt sie jeden Tag ein bisschen mehr. Genauso wie ihre Politik.

    • Kartoffelsuppe statt "Flüchtlings"krise und die Euro"rettung" ...
      … wäre doch schon einmal ein schöner Anfang für ein wählbares Selbstoptimierungsprogramm!

  138. A propos Trump
    Was man zu Trump noch zu sagen hätte?
    Wann er denn konkret liefert und die neue Botschaft in Jerusalem eingeweiht wird?
    Letztlich ist auch seine Einlassung nur eine Ankündigung. Er hätte ja schon mal das Türschild am Gemeralkonsulat in Jerusalem austauschen lassen können. Nur der Vollzug zählt!

    Ansonsten stimme ich den zehn aufgeführten Punkten ausnahmslos zu. Ich hoffe inständig auf ein Ende der Geschwätztigkeit zum Thema Trump.

    Mehr würde mich interessieren, wie Trump den notwendigen Paradigmenwechsel in der Nahostpolitik durchsetzt – Mehr Realitätssinn (Status quo) statt Wunschdenken (Zwei–Staatenlösung). Aber Außenpolitik ist nicht Thema ihres politischen Feuilletons.

    Ansonsten ist D.T. für mich ein elitärer, größenwahnsinniger, selbstgefälliger Blender (Egoman), mit seiner Schar an rechten, ihm hörige Gesinnungsjournalisten, die ihn erfolgreich ins prekäre, weiße Männer Milieu einbetten.

  139. Die kritische Obama-Analyse ist absent
    Weiter oben, @ Grigorij:
    „Ein kleiner oder gern auch größerer Krieg (weit weg vom eigenen Land natürlich) ist dabei immer hilfreich. Und dafür werden die jederzeit sorgen. Wer Geschichtsbücher liest, kann das wissen.
    Und den Arabern oder wem auch immer ist es doch vollkommen egal, ob sie von den „demokratischen“ Drohnen Obamas oder von den „republikanischen“ Drohnen Trumps ermordet werden. Die Profiteure sind in beiden Fällen dieselben Herrschaften.“

    Wie ich meine festgestellt zu haben, ist es aber durchaus hilfreich, diesen Krieg dann auch zu Ende zu führen.
    Weniger hilfreich ist dagegen ein Jonglieren mit mobilen „roten Linien“ und ein ewiges Jein. Obama hat Nordafrika und Nahost durch seine mobilen roten Libien und die indirekte Ermächtigung von IS bei entstandenen Vacua an diversen Stellen in einen erbarmungswürdigen Zustand versetzt. Wenn sich ein liebenswürdig erscheinender Mann als Kompromiss zu einem Jein durchringt, kommt sowas heraus, ein Schrecken ohne Ende sozusagen.

    Mir fehlt in den Hauptmedien eine glasklare, kritische Auseinandersetzung mit den innen- und außenpolitischen Fehlern von Obama inklusive einer Analyse der Vorgänge von Benghazi und der rasanten Zunahme der amerikanischen Verschuldung. Statt dessen sehen wir niedliche Bildchen von einer verliebten Malia. So what. Putzig.

    Offenbar ist man iduLa nur bereit, republikanisches Versagen zu analysieren, die hochgelobten „Demokraten“, in den USA selbst schon mal des Kommunismus verdächtigt, werden ungeschoren gelassen, ihre Versagerleistungen selten beleuchtet.

    • Obama
      Der Mann ist gut war aber zum falschen Zeitpunkt
      am falschen Platz.

      Ich denke dabei aber weniger an den nahen Osten
      im arabischen Raum sondern an den östlich von Polen.

      Die Gegend hat er dummer Weise den Europäern überlassen
      die zT der Meinung sind das man militärische Probleme nicht
      militärisch lösen kann.

      Ich hätte die Ukraine in die NATO aufgenommen
      und den Separatisten die Waffen weg genommen
      wenn sie nicht schnell genug die Grenze überquert hätten.

      Ich erinnere daran das die Ukraine Atomwaffenstaat war.
      Sie hat alle verschrottet konnte aber leider kein
      Bündnis eingehen.

      Das Signal für den Rest der Welt ist eindeutig:
      Hast du keine Atomwaffen oder keinen starken
      handlungsfähigen und handlungswilligen Bündnispartner
      wirst du ggf zum Spielball für rauflustige Nachbarn.

      ps ich erwarte natürlich nicht von der Bundeswehr
      den Russen in den Hintern zu treten, die braucht
      ja russische Transportmaschinen um ihr schweres Material zu verlegen.

      Die Amerikaner hätten das aber tun können.

      pps ggf sollte die Bundesrepublik militärisch(!)
      doch neutral werden.
      (vgl G Kiesling: Neutralität ist kein Verrat)

      Zum einen ist unsere militärische Potenz nicht relevant,
      zum anderen sind wir als Bedenkenträgerstaat ein
      Bremsklotz und blockieren notwendige Entwicklungen.

      Zur Erinnerung: Ob ein Staat Teil des Westens sein will
      wird nicht in Moskau (oder der arabischen Liga) entschieden.

      Das war auf jeden Fall einmal ein Grundsatz des Westens.

    • Titel eingeben
      @Klaus Keller
      Der war nichts als eine sensationell verlogene Marionette des Deep State, von Brzezinski persönlich ausgesucht und aufgebaut. Spätestens seit der Verleihung des seit Arafat lächerlich gewordenen Nobelpreises für Frieden kurz nach Amtsbeginn, als er in Oslo bei der Übernahme tatsächlich die einmalige Unverschämtheit besass, Krieg blumig zu rechtfertigen, hätten alle vernünftigen Menschen wissen müssen, dass da nur ein weiterer gewissenloser Marketingbeauftragter der Massenmordindustrie von dem vereinten Mediengesindel als Messias verkauft wurde.

  140. Trump hat aber einen unbestreitbaren Fehler...
    Zunächst mal herzlichen Glückwunsch für den Artikel! Der Text legt wirklich die ganze Verkrampfung der deutschen Medienlandschaft gegenüber Trump zutage.
    Ein zentraler Grundfehler des Herrn im Weißen Haus scheint mir aber zu sein, dass er zu eitel ist, um wirklich cool zu sein. Konfrontiert mit den Luftbildern, die gezeigt hatten, dass viel weniger Menschen zu seiner Inauguration gekommen waren als zur (ersten) Vereidigung Obamas, hätte er auch einfach sagen können: „Tja, das Wetter war halt schlechter. Die Leute sollen sich keine Erkältung holen.“ Stattdessen wurden die unseligen „alternativen Fakten“ bemüht, die ihn sehr wenig präsidial wirken ließen. Außerdem hat er einen zu hohen Verschleiß an Mitarbeitern. Den wievielten Stabschef hat er jetzt durch? Ist es noch der zweite oder schon der dritte? Und seine Presseseprecher haben auch eine recht geringe Halbwertszeit…

    • Na ja, die von ulF ausgemusterten Generalsekretäre, Kanzleramtsminister und Pressesprecher
      zählt man auch nicht mehr an den Fingern ab, von kompetenten Abgeordneten ganz zu schweigen.

    • Relativitätstheorie
      Dafür ist der Spruch von Trump in dem oben verlinkten Video ganz lustig, wo er bei dem Bankett mit 1000 Gästen incl. Hillary Clinton sagt, „das sei für ihn ein kleineres Arbeitsessen, aber für Hillary Clinton die größte Menschenansammlung ihrer ganzen Karriere“.

      (Davor sagt er noch, sein wichtigster Charakterzug sei seine Bescheidenheit, noch wichtiger, als sein Temperament).

      Vorsichtshalber: Das war eine Veranstaltung, auf der die Redner aufgefordert waren, witzige Dinge zu sagen und zweitens: Ich bin kein Trump-Fan. Ich war aber auch kein Obama-Fan. Und bin kein Clinton-Fan, weder Clinton-f noch Clinton-m.
      In letzter Zeit finde ich Ronald Reagan ganz lustig, den ich während seiner Amtszeit, als ich noch linksradikaler Social Justice Warrior war, nätürlich entsetzlich und reaktionär fand/finden musste.
      Schauen Sie auf U-Tube mal Dean Martin’s Celebrity Roasts, wo Gouverneur Ronald Reagan regelmässig eingeladen wurde und mächtig einsteckt, aber auch kräftig austeilt.

    • Trumps unbestreitbare Fehler
      liegen offen zutage.
      Er ist ein typischer Oligarch.
      Megaego und Lebensstil zeigen das deutlich.
      Aber auch Milliardäre sitzen im Zeitalter der
      alles beherrschenden Kreditindustrie nicht fest genug
      im Sattel.
      Wenn die Aldis, Lidls, Metros, Walmart’s etc. nicht mehr
      fähig sind, sich aus eigenen Rücklagen ihren Weihnachtsverkaufskrempel
      zu beschaffen, sondern das nur mit enormen Krediten stemmen können,
      dann läßt das auch Rückschlüsse auf die reale Bonität in Oligarchenkreisen zu.
      In diesen Kreisen reißt man sich nämlich die blutigen Fleischbrocken
      gegenseitig aus dem Hals wie bei den Tüpfelhyänen.
      Man macht das über Lobbyisten im Kongress, die an Finanzgesetzen
      feilen in unermüdlicher Kleinarbeit.
      In einer solchen Schlangengrube hat man eigentlich nur als Päsident
      eine wirkliche Chance der Vermögenssicherung.
      Die wird Herr Trump sicher wahrnehmen.

  141. Die ständige Selbstvergewisserung, GUT zu sein ...
    Die Konzentration auf den dauer-bösen Trump ist nur ein Symptom für das in politisch undurchsichtigen Zeiten um sich greifende sozial-psychologische Bedürfnis unserer links der Mitte angesiedelten Journalisten und Meinungsführer, sich täglich zwecks Selbstvergewisserung vor dem Spiegel zu postieren und zu ergründen:

    Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der antifaschistischste Demokrat im ganzen Land?

    Und der Spiegel sagt dann, hoffentlich nicht mit leicht ironischem Unterton: Trump, Le Pen, osteuropäische Staaten, die AfD-Wähler, die ganze CSU, A. Merkel, die Alltagsrassisten, die Fremdenfeinde, also ALLE RECHTEN sind furchtbar, DU bist definitiv das leuchtende Vorbild im Kampf gegen das Böse in der Welt!

    Der blinde, gefühlsgeleite Eifer der Kämpfer für das Gute ist schon zum Fürchten und ihre einfachen Feindbilder sind es sowieso. Gerade erscheint in einer Frankfurter Zeitung ein Bericht über die Bildungsstätte Anne Frank (!), die offenbar „keine Berührungsängste mit Linksradikalen“ habe, aber immerhin doch Salafisten und Rechtsradikale in eigenen Reihen echt schlimm fände. „Das Geld dafür [zum Unterhalt der Bildungsstätte] kommt unter anderem aus dem hessischen Innenministerium.“ Aus dem Innenministerium? Gott sei Dank, dann hat zumindest der gemeine Steuerzahler nichts damit zu tun.

  142. Was ist hier eigentlich los? Woher die Passivität?
    „Eigentlich liegt die Zeit nicht so weit zurück, da hätte eine solche Demonstration des Judenhasses an dieser prominenten Stelle der ehemaligen Reichshauptstadt eine Welle von empörten Reaktionen in Politik und Medien nach sich gezogen.“

    Bericht über Berlin, Pariser Platz:
    ht tp://www.achgut.com/artikel/allahu_akbar_unterm_weihnachtsbaum

    • Das will keiner hören
      Es ist noch zu geheim.

      Daß Araber Juden hassen, das wissen Sie nur, wenn Sie sich in einer rechten Filterblase bewegen, oder zufällig den Bericht im Deutschlandfunk über Antisemitismus unter Schülern gehört UND geglaubt haben.

      Ich hatte ein Erlebnis mit einer Programmiererin anläßlich Lagerfeld, und es war sofort klar: Sie glaubt es nicht, und sie will es auch nicht glauben, und es gibt nichts, was ich sagen kann, um das zu ändern.

      In fünf Sekunden zur keifenden Furie. Als erwachsene Frau mit gutem Beruf.

      Außerdem ist es peinlich für alle links der CSUAFD, aber das andere ist auch wichtig:

      Das will keiner hören.

    • Wieso passiv?
      Steinmeier hat am Grab des Terroristenführers
      Jassir Arafat ein Kranz niedergelegt.
      Am Grab von Moshe Dayan war er nicht
      (50 Jahre nach dem 6-Tagekrieg67 hätte er das
      ja mal machen können)

      Den Iran bereiste er obwohl dieser D. Barenboim die
      Einreise verweigert hatte weil er u.a. einen israelischen Pass hat.
      -Die Staatskapelle Berlin sollte ein Konzert geben,
      Barenboim dirigieren.

      S. Gabriel hält Israel für einen Apartheitsstaat
      und weis vermutlich nicht wo die Hauptstadt ist.

      Er und Tarek al Wazir waren im Iran um die
      Geschäfte anzukurbeln ohne das sie darauf hingewiesen
      hätten das der Ian doch bitte die Unterstützung islamistischer
      Terroristen unterlassen soll.

      Passiv würde ich das nicht nennen.

      Unerfreulich sicher!
      Passiv ist das nicht.

      Ich gebe zu das die SPD auch zur Opposition gehört.

      Ich muss leider Frau vdL loben, was ich ungern tue.

      Bei einer Veranstaltung der israelischen Luftwaffe
      war die Bundeswehr mit einigen Maschinen vor Ort.
      Kürzlich habe ich gelesen das deutsche Hubschrauberpiloten
      in Israel üben (ich vermute Vorbereitungen für Mali).
      ggf weis v.d.L. aber davon nichts. Genauso wenig
      wie von Drohnenkauf in Israel.
      Wenn das die Grünen hören ist die Grün-Schwarze-Annäherung
      wohl Geschichte. Aber das weis wahrscheinlich auch keiner.

      PS Die Kritik an Augstein im Mutterschiff verstehe ich nicht ganz.
      Mit Hinweis auf die Paragraphen will er doch nur Wissen ob die Bundesregierung ihren Arsch in Bewegung gesetzt hat.
      ggf weis das Augstein aber gar nicht.

      PS Danke an alle das ich hier das abladen durfte.

    • "Als erwachsene Frau mit gutem Beruf."
      .
      Frage an den sauberen Linken [白左]:

      Aufgrund welchen Inputs kommen Sie zu der Annahme,
      dass ‚Programmiererin‘ ein guter Beruf sei?

    • Klaus Keller: Kritik an Augstein
      Da bleibt mir schon die Spucke weg, Herr Keller!

      Weil, auch wenn er theoretisch Recht hat, muss Mann schon sehr verbohrt sein, eine unmässige Aktion damit zu sekundieren, dass diese ja nach dem geltenden Recht nicht illegal sei.
      Das zerstört die ‚dünne Firnissschicht‘ der Zivilisation endgültig, und in diesem Falle mit voller Absicht.
      Zivilisation ist ja, dass man sich ‚gut‘ verhält aus eigenem Antrieb. Zivilisation ist ja, dem Nächsten zu helfen ohne dass man es *muss*.
      Zivilisation ist ja, etwas Ungehöriges *nicht* zu tun, auch wenn man sicher sein kann, *nicht* dafür bestraft zu werden.

      Jemand, der auf die beknackte Idee kommt, das Verbrennen einer israelischen Fahne am Pariser Platz unter Allahu-Akbar-Rufen als ’nicht gegen bestehende Gesetze verstossend‘ zu charakterisieren, muss tief drinnen ein überzeugter Antisemit sein.
      Mir jedenfalls stellt sich die Frage nach der Kinderstube. Mit Rudolf und Martin zuhause sollte er jedenfalls ausreichend Contenance aufgesogen haben können, um hier nicht den Idioten spielen zu müssen meinen.

    • An Uwe Dippel
      Hat sich die Bundesregierung bewegt?
      Kürzlich hat sie noch ein Gesetz erlassen
      (Mit Blick auf Ankara) das ihr selbst
      das handeln nicht erleichtert.

      So etwas fällt einem schnell auf die Füße.
      Das Problem ist nicht Höcke oder Augstein
      sondern die Diskrepanz zwischen Behauptung
      und Tat der Bundesregierung.

      PS Zur israelischen Flagge:
      Als Vorbild diente der jüdische Gebetsmantel.
      Ich denke die Feinde Israels Wissen was sie da verbrennen.
      Ob es die Bundesregierung auch weis müssen
      sie dort nachfragen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_Israels

      Daraus Zitat David Wolffsohn 1897:
      „Auf Geheiß unsres Anführers Herzl kam ich nach Basel, um Vorbereitungen für den Zionistischen Kongress zu treffen. Unter den vielen Problemen, die mich damals beschäftigten, war eines, das in gewisser Weise das Wesen des jüdischen Problems in sich barg:

      Welche Flagge würde in der Kongresshalle hängen? Da durchfuhr mich eine Idee:

      Wir haben eine Flagge – und die ist blau und weiß. Der Tallit, den wir um uns wickeln, wenn wir beten: das ist unser Symbol. Lass uns diesen Tallit hervornehmen und vor den Augen Israels und aller Völker entrollen! Also bestellte ich eine blauweiße Flagge, auf die der Davidstern gezeichnet wäre. Und so entstand die Nationalflagge, die über der Kongresshalle wehte.“

    • @ nur mal so
      Diese Behauptung gebe ich gerne auf, wenn sie falsch ist.

      Ich hatte MINT mit anspruchsvoll, eher rechts und gut assoziiert, ganz so, als gäbe es kein urbanes grünes Milieu.

      Ich habe das Gefühl, sie sollte es besser wissen; bei einer Sozialpädagogin hätte ich das nicht.

      Meine Denkweise ist sehr schwarz-weiß geworden; mein input ist ein bias.

      Jetzt fehlt noch Ihr input, wieso es kein guter Beruf ist.

    • @白左
      „Jetzt fehlt noch Ihr input, wieso es kein guter Beruf ist.“
      .
      .
      Eine eigene Bewertung hatte ich doch gar nicht abgegeben.
      .
      .
      Aber so viel zu meiner Sichtweise:
      Die Berufsbezeichnung ‚Programmierer‘ sagt noch sehr wenig
      (bis nichts) darüber aus, wie ‚gut‘ (wer auch immer die Bewertung
      vornimmt) die daraus folgende Tätigkeit ist.

      Diese kann durchaus sehr anspruchsvoll sein (gut ?) – oder
      eben auch heftig anspruchslos (nicht gut ?).
      Es ist also alles möglich.

      Sicher, darin stimmen wir wohl überein, benötigt man für den
      erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ein gewisses Maß an
      Fähigkeiten.

      Aber auch dieses Maß schätze ich(!) weder als ‚high end‘
      noch als ‚low end‘ ein.
      Aber auch das dürfen andere anders einschätzen.

  143. Raindrops keep falling on my head....
    — Raindrops keep falling on my head
    But that doesn’t mean my eyes will soon be turnin‘ red
    Crying’s not for me
    ‚Cause I’m never gonna stop the rain by complainin‘
    Because I’m free…

    https://i.pinimg.com/474x/00/de/32/00de322a45e1ae56c3db6629734e2d9a–filler-gas-pumps.jpg

  144. Hallo Don,
    ..dieser dein Beitrag ist ganz großes Kino. Danke!!

  145. Nochmal @zuvielgesellschaft
    Hier noch so ein Vogel, der echt voll gut ist – auf Staatskosten.
    .
    „Achmed Nasser nahm 33 Flüchtlinge auf und bürgte für sie. Davon ausgehend, dass nach Anerkennung der Flüchtlinge als Asylbewerber der Staat zahlt. Doch das Gericht entschied: Bürgen sind 3 Jahre lang verantwortlich. Nun muss Nasser 300.000 Euro … “ (jammert der Staatsfunk – gerade so, als würden wir Steuerzahler nicht für den armen Ali Nasser und seine 33 Räuber gerade stehen)
    .
    Warum soll ich über Figuren nicht lachen, die auf meine und anderer Steuerzahler Kosten moralisch leuchten wollen?
    .
    Ganz unter uns, zuvielgesellschaft: wer auf Kosten anderer den Supermuslim gibt, verdient nicht nur Schadenfreude, sondern streng genommen noch eine Schadenersatzklage.

  146. Nur halb OT, halb wegen Trump und Jerusalem
    Aus „Die Zeit“:
    Durch die Trennung von meiner Mutter hat mein Vater kaum noch deutsche Freunde. Er verbringt lieber Zeit mit seinen arabischen Kollegen. Bei Telefonaten musste ich plötzlich immer häufiger sein Deutsch korrigieren. Ohne Erfolg. Irgendwann hörte ich damit auf. Und dann begann er, der Mann, der die Regeln des Islam eher als Vorschläge empfunden und ein gutes Glas Rotwein immer geschätzt hatte, von Allah und vom Fasten zu reden.
    https://www.zeit.de/campus/2017-12/antisemitismus-islam-holocaust-familie-muslime/komplettansicht

    Wirklich mal gut. Nach der Theorie des Vaters hat das nicht der Sohn geschrieben, sondern ein zionistischer Agent.

  147. @ Gast
    Wenn man im Winter einfach früher losfährt, kommt man auch im Hellen an.
    Man kann natürlich auch spät losfahren, irgendwo übernachten und dann am nächsten Tag im Hellen heimfahren.

  148. Man würde ja ach Gottchen sagen, handelte es sich nicht um Denunziation
    Indizienfreies Zeitalter der Denunziation:
    Spurensicherung in einem Flugzeug nach drei Jahrzehnten, in einem Fahrstuhl und bei einem dubiösen Wettbewerb nach 12 Jahren? Und: Nicht einmal Spermaflecken in blauen Kleidern:
    „Leeds wirft Trump vor, sie vor drei Jahrzehnten in einem Flugzeug begrapscht zu haben. Crooks beschuldigt ihn, sie 2005 in einem Fahrstuhl auf den Mund geküsst zu haben. Holvey sagt, Trump habe bei einem Schönheitswettbewerb 2006 jede Teilnehmerin einzeln inspiziert. Am Montag erklärte sie, sie habe sich damals wie ein „Stück Fleisch“ gefühlt, das nur zu Trumps Vergnügen da gewesen sei.“
    ht tps://www.welt.de/politik/ausland/article171498460/Trump-sieht-sich-durch-Belaestigungsvorwuerfe-nicht-beschaedigt.html

  149. Rundum gut informiert durch unsere Qualitätsmedien...
    Also ich weiß gar nicht was Sie gegen unsere Medien haben, lieber Don. Gestern wurde ich beim morgendlichen Autofahren vom USA-Korrespondenten des „Deuschlandfunk“ umfassend über Donald Trump informiert.

    Das ist aber auch ein Bösewicht. Nicht nur, dass er die politischen Ratschläge der Journalisten und Hollywood-Celebrities ignoriert, laut dem Beitrag hält er sich auch nicht an die Ratschläge von Ernährungsexperten. Shame on you, Mr. President!

    „… mindestens 12 Flaschen Diet Coke täglich … meist isst er gut durchgebratene Steaks mit viel Sauce und eine große Portion Nachtisch mit Eis … Auch wenn Trump mit der Air Force One fliegt, will er keine gesündere Kost. Die Stewardess ordert vorher bei Mc Donalds zwei Big Macs, zwei Filet-o-Fisch und einen Schokomilchshake… “

    So gut und umfassend auf den aktuellen politische Stand gebracht, startet man in den Arbeitstag und zahlt dankbar seine GEZ-Gebühren.

    Wer‘ s nicht glaubt. Als Podcast zum Downloaden beim DLF verfügbar:

    https://www.deutschlandfunk.de/dlf-audio-archiv.2386.de.html?drau:broadcast_id=&drau:from=11.12.2017&drau:searchterm=&drau:submit=1&drau:to=11.12.2017&drau:page=8

    Es ist nur noch zum Fremdschämen!!!

    • Cool
      „… mindestens 12 Flaschen Diet Coke täglich … meist isst er gut durchgebratene Steaks mit viel Sauce und eine große Portion Nachtisch mit Eis … Auch wenn Trump mit der Air Force One fliegt, will er keine gesündere Kost. Die Stewardess ordert vorher bei Mc Donalds zwei Big Macs, zwei Filet-o-Fisch und einen Schokomilchshake… “

      Eine Ohrfeige für alle Veganer.

    • Trump und Ernährung
      Wäre er Vegetarier, würde die Presse sofort eine Verbindung zu Hitler herstellen.

    • @Thomas Eine Ohfreige für alle Veganer...
      … und genau das macht ihn wählbar. Die Leute haben, offensichtlich auch in Amerika, das großstädtische Gutmenschentum satt.

      Apropos Veganer. Wenn man wieder ein küherettender Veganer/ eine küherettende Veganerin (bitte denken Sie sich die restlichen 58 Geschlechter selbstständig dazu) in Ihrer Gegenwart Mandelmilch statt simpler Kuhmilch trinkt, einfach mal auf den Mandelanbau in Kalifornien verweisen: 3,8 Liter Wasser für eine Mandel im trockenen Kalifornien, Hochleistungsbienenstämme zu Bestäubung der riesigen Mandelplantagen usw. Als link hervorragend besonders für diese Zielgruppe geeignet:

      ht tp://www.zeit.de/2015/16/kalifornien-wasser-sparen-landwirtschaft

    • Mittelmeermandeln sind eh besser, ehrlich!
      Kalifornische Mandeln werden lieber verwendet, weil sie etwas grösser sind, und vor allem regelmässiger. Also leichter zu verarbeiten.
      Und billiger.

    • "... ordert vorher bei Mc Donalds ...
      … zwei Big Macs, zwei Filet-o-Fisch und einen Schokomilchshake…“

      Phosphat!

      Acrylamid!

      Der Mann hält sich keine 12 Jahre im Amt…

    • Die Trump Diät in Ehren
      Aber wer kümmert sich eigentlich um Mrs. Obamas Gemüsegarten? Die Schnecken?

  150. tja, R. Simon
    Wenn sie da wäre, würde sie es kommentieren: Zwischen Pultoberrand und Mikro im Video im Bild. Ich fühle mich davon visuell belästigt:
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/koalitionspoker-zweifel-am-guten-willen-15336820.html

  151. Oh die NYRB*** hat jetzt herausgefunden, dass Goethe (!) Trump (!) im Faust II (!) rechtfertigt
    – ausserdem ist Goethe gegen die Demokratie, und ein Hitlersches Panzerbattallion hat den Namen Götz von Berlichingens getragen (! – der Götz wurde ja praktisch von Goethe erfunden…!!) und was noch: Also Nietzsche hat Goethe als Übermensch (=“Superman“) entlarvt – was Safranski, so die NYRB aber „auffälligerweise nicht zitiert“…und – nun ja: Das ist das Wort, mit dem die wuchtige Goethe-Vernichtung schließt: Haargenau neben Weimar liegt der Beweis für die totale Abgründigkeit dieses ewigen Fürstenknechts und deutschen Grobians Goethe – nämlich: Das ist wie gesagt das letzte Wort des Artikels: Buchenwald.

    In Summa: Goethe verteidigte mit seinem „Faust“ Trump, und das ist kein Wunder, weil in Goethe die Nazis schon angelegt waren. Zudem ist Trump ohnehin Hitler. Alles easy Alter! Probleme gelöst, Goethe wird noch gebraucht als Wegweiser zu den Nazis, dann ist der Weg zur Weltemanzipation endgültig frei, der Fortschritt (= die Erlösung von Trump) kann kommen.

    Steht alles da:
    New York Review of Books

    Super Goethe
    Ferdinand Mount DECEMBER 21, 2017 ISSUE
    Goethe: Life as a Work of Art
    by Rüdiger Safranski, translated from the German by David Dollenmayer
    Liveright, 651 pp., $35.00

    Mounts Faust II Parallele geht en détail so: Faust vertreibt Philemon und Baucis aus ihrer idyllischen Behausung an der See durch Brand – aus reiner Besitzgier – genau wie Trump! In Schottland!! Für einen Golfplatz an der See! –

    PS
    – Die Trump-Forschung muss natürlich in diese Höhen vordringen – das Trump-Verhängnis s t a m m t schließlich – wie Hitler auch und Goethe sowieso – aus der deutschen Provinz…
    Beim Himmel, ein wenig zur simplifikation neigen sie durchaus, die New Yorker highbrows , ne.

    • "Mount Goethe"
      OmG, nix mit New York highbrows – Eton und Oxford lassen grüßen. Sir Ferdinand ist ein waschechter Tory, der sich seines Alter Ego Safranski bemächtigt hat und nunmehr als „novelist“ seinem „Chronicle of Modern Twilight“ noch ein Stückchen aktualisierte „Komparatistik“ draufgesetzt hat. Immerhin war Sir Ferdinand elf Jahre lang (zu Murdochs Zeiten!) Editor des „Times Literary Supplement“ und außerdem Kommentator der „Sunday Times“ und des „Telegraph“. Nicht vergessen, der gute Mann ist bereits 78 – da werden Literaten schon mal wunderlich (wie Goethe ja auch).

    • Man spricht, wie man mir Nachricht gab, von keinem Graben, doch vom Grab.
      „ein wenig zur simplifikation neigen sie durchaus“

      Aber ja. Ist unterhaltsam, danke für den Hinweis. Sogar simpler als die Lesart, die uns Hintermauerern geboten werden konnte – kennen Sie die schon?:

      Der Frühkommunist Faust enteignet die widerspenstigen, immobilienbesitzenden Feudal-Alphonsos dieser Welt.
      (Zeigefinger1: Listigerweise, indem er ihnen die Schergen des Kapitalismus auf den Hals hetzt.)

      Traurig in diesem Fall – aber es muss sein. Sind tot? Selbst schuld. (Zeigefinger2: Wo gehobelt wird, fallen Späne, wer nicht mitgenommen werden will, muss halt dran glauben, siehe Sinowjew, der Rest muss vernichtet werden, da dürfen wir jetzt nicht gefühlsduselig werden, etc.)

      „Eröffn‘ ich Räume vielen Millionen“ – wozu die Mühe, Fauste? Um Raum für die sozialistische Gesellschaft zu schaffen, um auf freiem Grund mit freiem Volk zu stehen.
      (Zeigefinger3: Auswendig, zum Montag, „Ein Sumpf zieht…“)

      (Einwurf1: Aber er hört nicht die Spaten der Arbeiter klappern, sondern die dieser …ähm… sind das Zombies?) (Zeigefinger4: Faust musste scheitern, er kannte Marx/Lenin nicht, war nicht in der Partei, leider, aber verständlicherweise.) (Einwurf2: Aber…) (Zeigefinger5: Aber? – Na also. – Ich diktiere: Die noch utopischen, aber ganz wesentlich kommunistischen Ideen Goethes…)

      Tja, bei einer korrekten Interpretation dieser Szenen tun sich simpel Abgräben auf.

      (Fausts Ausgang als „besorgter Bürger“ wäre heute gleichfalls im Angebot. Mussten nicht Mangel, Schuld und Not mürrisch abziehen, während die „Sorge“ blieb, bis der Tod kam?)

    • @donquichotte & interim - ich glaub' Ferdi Mount is' frustriert wg. der Wahlverwandtschaften -
      deren wie er sagt dreifache Lektüre hat ihn scheint’s geschafft. Ist er aber selber Schuld.

      Dann hat Mount noch die interessante nächtliche Szene, wo Goethe in Verarbeitung der „Werther“-Turbulenzen eine Grotte zu graben sich anschickt – da ist mir das DDR-Kapitel in Jonathan Franzens „Unschuld“ eingefallen – wo die verkörperte Unschuld Annagret (!) ja gleichfalls in eine nächtliche Grabeszene verwickelt wird.- Und in diesem ersten Kapitel von „Unschuld“ finden sich sowieso Faust- und Goethe-Anspielungen sonder Zahl. Auch die spätere Weltenherrschergeste des IT-Zamapnos aus dem DDR-Kirchenkeller ist ja durchaus – ehe: Mephistophelisch.

      (Ihre DDR-Schilderungen habe ich mir ungefähr so vorgestellt – ich war im Frühjahr ’88 in Ostberlin bei der Akademie und in Leipzig am Becher-Institut zu Gast und habe das diskussionshalber am eigenen Leib ein wenig erfahren dürfen…ich vermute, das sei insgesamt eine erhebliche Schulung in Geduld – und für die die das ausgehalten haben, auch in Scharfsinn gewesen – den Code zu knacken usw. – insofern war es schon ein sehr cleverer Zug von Franzen, diesen IT-Zampano ausgerechnet in der DDR aufwachsen zu lassen, war es nicht?!

      (Dass der Mount als Tory so einen bräsigen muffigen anti-Trump-Kram schreibt?! Goethe irgendwie als Vorläufer von Trump und Hitler?- Beim NYRB soll doch jetzt ein neuer Wind wehen – vielleicht „virtue-signaling“ – man weiß nie, wie einem das später mal wieder zugute kommt…?! Schon ein wenig gruselig.)

    • Trump-Goethe und DDR-Schilderungen
      @Dieter Kief

      Es ist uns nicht zuträglich, zugleich von Lachen und Entsetzen geschüttelt zu werden. Man gerät zu nah ans Fieber.
      Zum Glück damals: Nicht überall und nicht durchweg ging es dermaßen dümmlich zu. Ich nehme an, das ist leicht zu vermuten.

  152. Haltet den Dieb! Oder: Splitter im Auge der bösen Amerikaner
    Habe mich selten so gründlich bestätigt gefühlt wie von dieser beeindruckenden Abrechnung mit dem deutschen Mainstream-Journalismus! Auch ich bin es einfach leid, dauernd auf irgendwelche angeblich beklagenswerten Zustände in den USA (=Trump-bashing oder GB = verhindert den Brexit!) hingewiesen zu werden. Dabei sollte auch den schlichtesten Gemütern unter den Mainstreamern bewusst sein, dass schwache politische Führer schon immer auf das Ausland gedeutet haben, um eigene Defizite zu übertünchen.

  153. Dank
    …an D. A. für diesen schönen, neuen Text.

    Analitik schrieb öfter, man sollte Politiker nicht an dem messen, was sie sagen sondern an den Auswirkungen ihres Handelns.

    Unter dieser Prämisse ist der aktuelle US-Präsident ein Guter: Er will die USA aus der Rolle des unipolaren Welt“polizisten“ nehmen und tut deshalb sein Möglichstes, die multipolare Weltordnung wo nicht zu fördern, da zumindest nicht zu behindern. Dazu gehört, den teilweise immer noch von Globalisten dominierten, „tiefen Staat“ der USA zurück zu drängen.

    Genau deshalb, weil seine gar nicht so „tölpelhaften“ Aktivitäten die Globalisten nachhaltig schwächen, kreischen deren Vertreter und ihre Medien ihre Anti-Trump-Propaganda weiter gegen längst verschlossene Ohren. Die multipolare Weltordnung läßt sich aber nicht mehr verhindern.

    Und weil er durch das Danaergeschenk der angekündigten Botschaftsverlegung auch bezüglich des Israel-Palästina-Problems Platz für neue Akteure gemacht hat, wird es dazu ein Symposium in China geben.
    Ein Nebeneffekt ist die Trennung der Netanyahu-Regierung von ihrem letzten, wichtigen Verbündeten Saudi Arabien, wodurch die Kriegsgefahr gegen den Libanon und Iran ganz erheblich verringert wurde. – Aber pssst: Nicht den Globalisten weitersagen, sollen sie doch auf ihrem untergehenden Schiff noch ein bißchen weiter trompeten ;-)

  154. Linktip zu Nr. 7:
    Sehr geehrter Don,

    vielen Dank für diesen – wie immer – sehr pointierten Text.

    Anbei noch ein Link zu Nr. 7:

    https://www.youtube.com/watch?v=R4t076-aJuU

    VG

  155. Herrschaftskonforme Opferung des Intellekts
    Wolfgang Streeck im FAZ-Artikel vom 16.11.2017 „Merkel – ein Rückblick“:

    „Spätere Historiker werden versuchen müssen, das System Merkel auf seinem Höhepunkt als ebenso regierungsseitigen wie selbstauferlegten Dauertest einer demokratischen Öffentlichkeit auf ihre Fähigkeit und Bereitschaft hin zu beschreiben, unter laufender Opferung ihres Intellekts immer neue Absurditäten zu glauben oder wider besseres Wissen zu bekennen – etwa die Behauptung der Regierungschefin, man könne Grenzen heutzutage nicht mehr schließen …“

    Die herrschaftskonforme Opferung des Intellekts kennzeichnet den allgemeinen Zustand der Individuen im jetzigen Stadium des Systems, zumindest derjenigen, die in den herrschaftskonformen Medien aktiv sind: Journalisten, TV-Leute, Politiker, Wissenschaftler etc.

    Kennzeichnend ist die Personalisierung politischer, wirtschaftlicher und kultureller Prozesse.

    Trump-Fans projizieren ihre realitätsfernen Hoffnungen und Wünsche in die Person Trumps. So als Retter der USA oder – dümmer geht es nimmer – als einen Politiker, der die Interessen der kleinen Leute vertritt.

    Bei Trumps Fans wie auch bei seinen Gegnern und Feinden ist die Personalisierung verbunden mit einer Entpolitisierung, die nicht mehr die Zecke und Ziele der Politik und die dahinterstehenden Interessen thematisiert.

    So wird auch in Deutschland mit Merkel und ihrer Politik verfahren, wie Streeck ausführt.

    Die „Mitte“ versteht nicht den Zusammenhang zwischen der herrschenden Politik, der Funktionsweise des Systems und ihrem eigenen Abstieg.

    Wen machen die marktwirtschaftliche Politik und das System reicher und mächtiger – wen ärmer und machtloser?

    Die Frage ist eigentlich doch empirisch leicht beantwortbar durch einen Blick auf die Einkommens- und die Vermögensstatistik.

    Mangels Thematisierung und mangels kritischer Diskussion wird nicht verstanden, dass das marktwirtschaftliche System ist historisch im Stadium des Oligopol- und Oligarchen-Kapitalismus angelangt ist. Da herrschen die Oligarchen und dominieren die Oligopole.

    No way back zu Zeiten der „Sozialen Marktwirtschaft“, wo es der „Mitte“ gut ging und sie am wissenschaftlich-technischen Fortschritt partizipieren und ihren Wohlstand verbessern konnte.

    Die „Mitte“ verliert und verliert – seit Jahrzehnten.

    Aber begreift nicht, dass es am System und den Machtverhältnissen im System liegt. Und solange die „Mitte“ dies nicht versteht, wird es immer weiter mit ihr abwärts gehen.

    Ganz alternativlos.

  156. Ein einziger Link..
    …zu einem Artikel, der die gesamte Mainstreamberichterstattung (links von Fox) seit 2016 zu DJT zusammenfasst:

    https://www.counterpunch.org/2017/12/08/the-year-of-the-headless-liberal-chicken/

  157. Desperately seeking....Tamarisque
    Ihre klugen und streitbaren Einlassungen fehlen mir wirklich. Eine weltgewandte Frau.
    Nur so nebenbei….

    • Schön,...
      …daß sich noch jemand an Tamarisque erinnert, geht mir genauso!
      LG Kalchas

    • Tamarisque
      Tamarisque hatte hier Wahlkampf für Frau Clinton gemacht und nachdem Trump gewonnen hatte, das Interesse an den Blogs des Don verloren. Wäre sie noch hier, dann wären wir sicherlich alle viel besser über die Details von Melanias Christbaumschmuck oder all den anderen Machenschaften der Trump Familie informiert, aber diese negative Hofberichterstattung wurde wohl selbst ihr irgendwann zu langweilig.

    • Tamarisque
      Schon.

      Allerdings hatte sie sich leider in eine Anti-Trump-Pose verrannt, die nicht immer klug und weltgewandt herüberkam. Dann war sie nicht mehr da. Leider, da stimme ich Ihnen natürlich zu. Sie schrieb ja auch sehr persönlich, und einsichtsvoll.

    • ".. auch sehr persönlich"
      .
      Und eigentlich kann wohl niemand richtig einschätzen,
      wie viel davon wirklich gestimmt hat.
      .
      .
      Ich halte es da eher mit Dons Worten:

      Glauben [Trauen?] Sie niemandem. Denken Sie selbst.

    • Tamarisque, Renate Simon und TDV, die vermisse ich!
      Schade drumm. Das waren alle auf Ihre Art ganz besondere Kommentatoren. Hoffe, wir hoeren bald wieder von Ihnen.

  158. @tommy
    Super finde ich ihn nicht grade. Ich habe aber durchaus aus Prinzip einen wohlwollenderen Blickwinkel gewählt. Immerhin glänzen die Trump-basher bei den wenigen sonstigen Themen welche sie beackern auch nicht gerade, da ist man gut beraten die Sache erstmal anders zu sehen ….

    Bisher sehe ich bloß dass der IS erledigt ist, die israelisch-amerikanischen Beziehungen sich verbessern und das große Säbelrasseln gegenüber Russland/China sich zu beruhigen scheint.
    Ich behalte mir also vor auf was richtig Doofes zu warten das man Trump anlasten kann. Aber nichts von dem Kram von dem die deutsche Empörungsindustrie lebt, das ist nur für Deppen.

    • Titel eingeben
      „Aber nichts von dem Kram von dem die deutsche Empörungsindustrie lebt, das ist nur für Deppen.“

      Stimmt, aber die lese ich auch nicht. Mein Bild über Trumps Außenpolitik stammt aus m.E. ernst zu nehmenden amerikanischen Quellen (z.B. die Artikel von Paul Pillar auf National interest, oder das Blog von Daniel Larison bei American conservative). Und da finde ich schon so einiges sehr bedenklich.

  159. Simple Weltsicht
    Also ich bin mir nicht sicher, ob eine simple Weltsicht nicht doch ihre Vorteile hat. Es kommt halt darauf an, was man unter simpel versteht. Was unter Komplexität zu verstehen ist und verstanden wird, was damit bezweckt wird, versteht sich in meinen Augen jedenfalls von selbst.

    Zu Trump hatte ich ganz zu Anfang mal geschrieben, daß es ein Widerspruch sei, daß sich ein Kapitalist gegen Kapitalisten wende, die Trump-Wähler früher oder später erkennen werden, was und wen er mit America First meint. Und warum sich für Trump die Pforten des Establishments trotz Präsidentschaft kaum öffnen werden, dürfte angesichts seines Auftretens auch kein Geheimnis sein.

    Ob die Hauptstadt-Aussage Trumps der Versuch einer Wiedergutmachung seines Gästebucheintrages sein sollte, oder ob Trump glaubt, das Palästina-Problem auf diese Weise durch Schaffen von Fakten lösen zu können, oder ob das nur wieder einer seiner Momente war, wer weiß das schon. Eventuell weiß er es ja selbst nicht.

    Wäre Trump nicht Präsident der USA, würde er wohl nur eine Randnotiz im Buch der politischen Lächerlichkeiten sein und es gäbe sicherlich Wichtigeres zu berichten und zu schreiben. So aber ist ihm ein Rekord jedenfalls sicher, kein Politiker der Welt genießt mehr Aufmerksamkeit als er. Immerhin.

    • Ja, ja, Trump is a bissl schräg - aber er ist nicht Hillary .
      ..
      .
      Und dafür danke ich seinen Wählern .

  160. OT: Die Weihnachtsfreude und die Antwort darauf
    Die Weihnachtsfreude.

    Morgen, Kinder, wirds was geben!
    Morgen werden wir uns freun!
    Welche Wonne, welches Leben
    Wird in unserm Hause seyn;
    Einmal werden wir noch wach,
    Heysa, dann ist Weihnachtstag!

    Den Rest spare ich mir, stattdessen die chemisch gereinigte Antwort Kästners:

    Weihnachtslied.

    Morgen, Kinder, wird’s nichts geben
    Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
    Mutter schenkte euch das Leben.
    Das genügt wenn man`s bedenkt.
    Einmal kommt auch eure Zeit.
    Morgen ist`s noch nicht so weit.

    Doch ihr dürft nicht traurig werden.
    Reiche haben Armut gern.
    Gänsebraten macht Beschwerden.
    Puppen sind nicht mehr modern.
    Morgen kommt der Weihnachtsmann.
    Allerdings nur nebenan.

    Lauft ein bisschen durch die Straßen!
    Dort gibt`s Weihnachtsfest genug.
    Christentum vom Turm geblasen,
    macht die kleinsten Kinder klug.
    Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
    Ohne Christbaum geht es auch.

    Tannengrün mit Osrambirnen –
    Lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
    Reißt die Bretter von den Stirnen,
    denn im Ofen fehlt`s an Holz!
    Stille Nacht und heil`ge Nacht –
    Weint, wenn`s geht, nicht! Sondern lacht!

    Morgen, Kinder wird`s nichts geben!
    Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
    Morgen Kinder lernt für`s Leben!
    Gott ist nicht allein dran schuld.
    Gottes Güte reicht soweit…
    Ach, du liebe Weihnachtszeit!

    • Ohne Christbaum geht es auch.
      Ach ja – ein Weihnachtsgedicht:
      .
      Weihnachtsstille, kille kille.

      Der Gabentisch ist öd und leer,
      die Kinder schauen blöd umher.

      Da lässt der Papa einen krachen,
      die Kinder lachen.

      Da sieht man – auch mit kleinen Dingen,
      kann man Kindern grosse Freude bringen.

    • Und die passt eigentlich erst eine Woche danach - naja, sei's drum...
      https://www.andersenstories.com/da/andersen_fortaellinger/pdf/den_lille_pige_med_svovlstikkerne.pdf

      v.gd/vP21DR


    • Liebe Frauke Amgelin,
      eine schön schaurige Geschichte, die leider jederzeit paßt. Leider, weil wir es zulassen. All die sozialen Härten sind ja nicht wirklich zwingend. Doch je mehr Menschen Angst vor dem persönlichen Absturz haben, desto weniger sind sie bereit, sich dagegen zu wehren – sie schweigen. Schweigen bis es zu spät ist, bis es sie selbst erwischt hat. Mit etwas mehr Solidarität und Engagement könnte es zwar allen deutlich besser gehen, aber darauf können nicht nur kleine, Streichhölzer verkaufende Mädchen noch lange warten. Zu lange, um nicht zu erfrieren – bei soviel gesellschaftlicher Kälte.

  161. Je mehr Ihrer Blogs ich lese, desto mehr Angst habe ich um Sie!
    Leider viel, viel zu spät habe ich Ihre Kolumne für mich entdeckt und ungläubig staunend realisiert, dass es Menschen (auch einige Journalisten gehören zu meiner Erleichterung dazu!), die sich dem Gutdenk und Neusprech entgegen stellen.
    Ich nähere mich den 80, hatte vor mehr als drei Jahrzehnten George Orwells „1984“ mit wohligem Schaudern gelesen, in der Gewissheit, dass nach dem Zusammenbruch des dritten Reiches und des Kommunismus so etwas nie mehr geschehen würde. Und jetzt, sozusagen fast in Reichweite des Ewigen Lebens, muss ich mich fast täglich eines Besseren, oder besser: Schlechteren, belehren lassen! Muss die politisch korrekte Wortgülle von Maas, Roth, Göring-Eckhardt, Stegner, Trittin, Schulz und deren Entourage über mich ergehen lassen. Und feststellen, dass meine alte CDU eine ganz andere geworden ist. Ich fühle mich wie ein Rip van Winkle, oder wie einer,der eingefroren war und in einer anderen Zeit wieder aufgetaut wurde.
    Ich hoffe, Sie halten dem Hass stand, der vor allem denen entgegen schlägt, die Recht haben.

    • Keine Sorge, das geht an denen vorbei
      Ich las vorhin in so einer Zeitung, was Trump so isst und trinkt, und es sei ungesund. Da auch Steak erwähnt war, was eher gesund zu nennen ist, weiß ich nicht, ob das so stimmt. Danach wurde aber der doppelte Burger und 12 Diät Cola aufgeführt, nun ja.

      Jedenfalls hören die gar nicht auf den Don. Inzwischen meint man fast, dass das alles vollautomatisch abläuft. Who th f… cares what he eats?

  162. Sie machen mich glücklich, Don,
    endlich schreibt das mal jemand, egal wie man zum „Grossen Dealmaker“ stehen mag; und verstanden hab ich’s diesmal glaube ich auch.

  163. Die Diskrepanz der Realität
    Ich habe ein komisches Gefühl, wenn ich unsere Eitelkeiten der Altparteien beim zerstören Deutschlands zuschaue, obwohl ich verpflichtet wäre, dieses zu verhindern. Mich beschleicht auch noch ein anderes – aber durchaus ein reales Szenario, was die Schauspielmentalitäten dieser Selbstdarsteller und ihrer Systemmedienregisseure zu Tage tragen. Also nicht nur die Abneigung eines gewählten Präsidenten, der die Hand auf unserem Land hat(meine Interpretation) und mit allem drin steckt, was aufklärerisch Hand und Fuß hat.

    Es ist die vermehrte Einschleusung, per Flug und Unterstützung der Schlepper, damit auch Afrika seinen angestammten Platz, durch Zusagen einnehmen kann. Das gibt eine Negertiefkampange, die sich die weißen Frauen nicht ausmalen können.

    Nicht nur diese 10 Dinge, gehören in ein Kessel Buntes(sic!). Diese für mich offensichtliche
    Ablenkung vom wirklichen Weltgeschehen, der die moralisierten Deutschen bei Stange halten soll, bröckelt mit einer Zuversicht, die ihrem Ausmaß, keinem dieser lustigen, voll bezahlten Volontäre, je in dem Sinn kommen würde.

    Die U-Boote in den Altparteien, allen voran in der SPD, können ihrer Gewichtigkeit nicht täuschen, um was es ihnen wirklich geht.

    .
    .

    Die Pathologie der Toleranz(-grenze)
    Im Gnaden der wohl geraten,
    steckt ein Wicht, der maßlos
    die Gedanken bricht –
    Recht anficht, als sei es nicht.
    Es lehnt sich auf,
    aus Sicht der guten Schicht
    – die falsche Hand –
    und verbrämt nicht nur den Mittelstand.

    Sie weiten es aus und schaffen ein Drittes,
    denn genug ist nicht genug!
    Hörig lässt man sie gewähren,
    weil Gesetze nicht verklären;
    denn abgelebte von Gestern,
    können sich nicht mehr wehren.

  164. Neuer Antisemitismus - sorry, etwas OT (oder auch nicht...)
    Ich würde das ja schlicht und ergreifend als „Judenhass“ bezeichnen, oftmals verpackt als „Israelkritik“. Wenn es mich auch erschüttert, so wenig wundere ich mich, dass angesichts des jüngsten Flaggenverbrennens wenig und wenn, dann auch wieder nur Relativierungen, von der geneigten Seite kamen. „Nahost-Konflikt“ usw. Unsere Kanzlerin, wenn auch spät, so immerhin, spricht sich nun zwar klar gegen Antisemitismus aus, muss aber dann doch noch anfügen „und gegen Fremdenfeindlichkeit“. Welche „Fremden“ und welche „Feinde“ meint sie in diesem Kontext eigentlich?
    Und dann all die „Aufrechten“, die „nie wieder Faschismus“, „nie wieder „Holocaust“ rufen. Sie halten sich doch ziemlich zurück, wenn ein arabischer Mob Flaggen mit dem Davidstern abfackelt und allen Juden den Tod wünscht? Und auch noch die Fahne der Hamas schenkt?!?

    Selbstverständlich darf, und muss man zuweilen, Kritik an der Politikdes isrealischen staates üben. Dann aber bitte faktenbasiert und unaufgeregt. Und da, so muss ich sagen, schwächelt die Berichterstattung durch unsere Hauptmedien doch ziemlich. Oftmals sind es schon die „headlines“ über den danach folgenden Berichten, die die Wahrnehmung beinflusst. Wie etwa „Israel flog Angriffe auf…“ oder „Israelische Sicherheitkräfte erschossen Palestinenser auf dem Tempelberg“ oder so ähnlich. Erst wenn man dann weiterlist, erfährt man die Hintergründe. In unserer Zeit der Informationsüberflutung und geringer Aufmerksamkeitsspanne, kommt es oftmals nicht dazu, mal weiterzulesen. Die „Headline“ reicht dann schon aus, ist die Botachaft.
    Selbst Volker Beck von den GRÜNEN monierte unlängst diese Art der Berichterstattung bzgl. Israel.
    Ich bin gerade dabei, mich über den Nahost-Konflikt genauer zu infromieren. Schaue mir historische Quellen, wie auch zeitgenössische an. Um mir dann ein Urteil zu bilden. Kann ich nur empfehlen.

    • ja, blöd,
      wenn Volker Beck wieder in der eigenen Mannschaft spielt.

      wenn man kurz die Namen der ersten Elf und der Ersatzbank der Berliner durchgeht, könnte einem speiübel werden.

      Unsere Kinder haben wir, also meine Frau und ich, so kurz wie möglich von Leuten, die wir für ungeeignet hielten, mit der Indoktrinierung unseres Nachwuchses betraut,
      nimmt man politische Entscheidungsträger ins Visier, fragt man sich, wie es sein kann, dass man geballte Inkompetenz damit beauftragt, Weichenstellungen für die eigene Zukunft vorzunehmen.

      Demokratie eben.

  165. Mille grazie
    …für diesen Artikel, lieber Don.
    Lese seit mehreren Jahren Ihre Blogs immer mit größtem Interesse.

    Über die Wahl von Donald Trump habe ich mich angesichts der ebenso fruchtlosen wie links-grünen Medienpropaganda so gefreut, daß nach getaner Arbeit sogleich eine gute Flasche deutschen Sekt „geköpft“ werden mußte.

    Was schwerstens enttäuschte, war unsere sogenannte „politische Führung“ … allen voran: die Kanzlerin, der Bundespräsident und der Außenminister.

    Das war alles andere als die hohe Kunst der Diplomatie… und wieder zum Schaden für Deutschland.

    • Tja, unser heutige Bundespräsident...
      …und damaliger Außenminister nannte Tramp gar einen Hassprediger.So geht Diplomatie.

    • Schulz war es, der den Vogel abgeschossen hat!
      Frühmorgens gegen fünf Uhr wachgeworden, schaute ich im Fernsehen nach, wie die Trump-Wahl wohl gelaufen ist. Interviewt wurde Schulz, damals noch europäischer Parlamentspräsident. Der erklärte sinngemäß, daß er Trump für unsäglich halte, daß die Europäer jetzt gegen ihn zusammenstehen müßten, und daß das politische Establishment dem schon innerhalb kürzester Zeit beibringen werde, was er zu tun und zu lassen hat. Dieses großmäulige Gefasel wurde dann in den Tagesnachrichten und den Mediatheken auf ein gerade noch hinnehmbares Maß eingekürzt. Der Mann ist ein dämliches Großmaul, aber kein Politiker! Als er dann den Schulz-Hype entfesselte, wurde mir klar, wie sehr die SPD unter Gabriel gelitten haben muß, wenn selbst ein solcher Vollpfosten gewählt wird, um ihn loszuwerden. Daß ein solcher Trottel sich für einen Intellektuellen hält, weil er demonstrativ Fremdwörter einstreuen kann, wundert da nicht weiter, aber eine Institution, die sich von so einem präsidieren lässt, scheint eher Teil des Problems als Teil der Lösung zu sein.

  166. Merkel hat wirklich fertig.
    Entweder ist sie zu faul oder unfähig, sich mit anderen politischen Ansichten als ihrer eigenen auseinanderzusetzen und in einer Minderheitenregierung Mehrheiten für ihre (politischen) Absichten zu suchen – und zu finden – oder: sie hat ihre Ausbildung bei Erich und Margot immer noch nicht abgeschüttelt, wo man/frau lernte Kritik Andersdenkender weder wahrzunehmen noch sonstwie ernst zu nehmen.

    So gesehen sind sich MonarchInnen und sozialistische Kaderschmieden ziemlich nah.

    • Titel eingeben
      Nun ja, sie hat als Ossi im Westen gelernt, dass es praktischer ist, ein Opfer zu sein. Das ging so lange gut, bis ihr Barack Obama 2011 die „Medal of Freedom“ überreichte und sie damit zu einer Art ostdeutschem Überopfer machte: Das überstieg ihre intellektuellen Möglichkeiten und sie machte sich unbewusst die „Political Correctness“ der Amerikaner zu eigen, und „vergaß“ so ihr „deutsches Opfersein“.
      Als sie nun wahrnahm, dass andere sich meldeten, die das Opfer von Angela Merkel sein wollten, kam sie völlig durcheinander, erst wurde sie unsicher und dann arrogant, um diese Unsicherheit zu überspielen. Dabei ist sie dann geblieben und wurde zur realsatirischen Übermutter mit menschlichen Fehlern. Das ist psychologisch gar nicht so schwer zu verstehen… ;-)

    • Tja, wann merkelt sie's denn endlich?
      Die Einzige, die noch nicht gemerkt hat, dass ihre Zeit als BK abgelaufen ist, ist sie selbst. Es sagt’s ihr ja auch keiner. Läuft mit einem Zettel am Rücken rum, auf dem steht: „Verfallsdatum überschritten“ und alle feixen, aber keiner hat die Traute, sie darauf hinzuweisen.
      Wozu auch: sie will’s ja nicht wahrhaben. Also lässt man sie noch ein wenig laufen. Viel (mehr) Schaden kann sie eh nicht mehr anrichten.

      Kann sein, dass das Wahlvolk Gefallen findet an der regierungslosen Zeit. Das längste Interregnum im Alten Reich dauerte 17 Jahre (1256-1273), dann griffen die Habsburger nach der Krone. Es müssen ja nicht immer die Amis Deutschland aus der Bredouille retten …

    • Krone aus der Uckermark
      Macron.

      Nein, den mag ich nicht.

      Allerdings wurstelt er sich geschickt zum europäischen Häuptling hoch.

      Erst – noch OnTopic! – Trump. Das FDJ-Mädel faselt Zeugs von ‚wir bieten ihm eine Zusammenarbeit unter den folgenden Bedingungen an …‘. Zum Fremdschämen. Macron mit Brischidde lädt ihn mit Melania zum Essen am Eiffelturm.

      Dann Saad Hariri. Irgendwie von den Saudis eingekastelt. Macron fliegt aus eigenem Antrieb hin und holt ihn raus, zurück. Frau Merkel stampft ihrem Ehegemahl währenddessen Kartoffelsuppe.

      Macron läft 50 Staats- und Regierungschefs ein, um deutlich zu zeigen, dass der ‚Klimaschutz‘ auch ohne Trump geht. Eintägig-symbolisch.
      Eine gewisse Angela M. sitzt derweil im Kanzleramt und bekaut ihre Fingernägel.

      Nein, ich mag Macron nicht. Aber ich gestehe ihm eine gute Erziehung zu, auch an den Eliteschulen des Landes. Er hat – insbesondere für sein Alter – eine starke präsidentielle Komponente.
      Eine Pfarrerstochter aus der Uckermark mit ihrer Sozialisation als FDJ-Mädel kann da allerdings nicht gegen an. Das einzige das sie kann, ist das alte Messer-in-den-Rücken-stechen-Spiel. Erst bei ihrem Ziehvater, und dann bei ihren Kollegen; sowohl in den Koalitionen als auch in der eigenen Partei. Diesen Instinkt hat sie.

      Adenauer und de Gaulle waren auf Augenhöhe. Noch ein paar Jährchen, und Macron steht oben auf dem Hügel, während der Durchschnittsdeutsche weiter unten für den ‚Exportweltmeister‘ sich den Rücken krumm biegen darf.
      Allerdings ohne mein Mitleid: Immerhin wählt er diese Person gnadenlos und regelmässig.

    • Kurz oder Makronen
      Herr Dippel, ich bin für den Anschluss an Österreich. Unser Kanzler wäre dann Sebi Kurz, und das wäre auf Augenhöhe mit Macron.

  167. Mal was davon in unseren Medienoutlets gehört?
    Interessante Geschichte, die zusammen mit den Ereignissen am Pariser Platz die Frage aufwirft, ob wir und einer Art Kristallnachtsphase nähern. Im Stück wird behauptet, in Amsterdam sei jeder Vierte ein Muslim. Wenn das so ist, ist dieser Einzelne deutlich weniger das Problem als die Behörden:
    The European red line for anti-Semitism is that you can smash Jewish windows while the cops watch, but you won’t be allowed to potentially attack Jewish people. At least while the cops watch.

    Once he was de-flagged, de-keffiyahed and taken down to the local police version of downtown, the “Palestinian” refugee told the police that he’s not anti-Semitic. It was just another of those Muslim attacks on Jews that have nothing to do with anti-Semitism.

    Lefty politicians and the media rushed to blame Trump. But the Muslim refugee never mentioned Trump or Jerusalem. Muslims have been attacking Jews in Amsterdam long before Trump’s announcement.
    https://www.frontpagemag.com/fpm/268686/anti-semitic-allahu-akbar-amsterdam-daniel-greenfield

  168. So schade, ein Thema weniger
    Ich finde es sehr schade, dass Trump nicht raucht.
    Dafür raucht Malia, aber das macht nichts, denn das ist Obamas Tochter.

  169. German Angst
    Als ich den Beitrag von Herrn „yoyo39“ (12. Dezember 2017 um 18:45 Uhr) über dessen politische Ängste las, dann erinnerte ich mich daran, wie repressiv und angsterzeugend das politische Leben in Deutschland für ehemals systemkritische Linke seit dem Brandtschen Radikalenerlass (1972)und dem „Deutschen Herbst“ (1977) geworden war.

    Inzwischen hat sich dies zu einer kollektiven Paranoia entwickelt. Fast alle passen sich konformistisch an und positionieren sich politisch in der Mitte. Viele mit „weder links noch rechts“.

    Das ist selbstverständlich bedingt durch die deutsche Vergangenheit.

    Es ist es nicht verwunderlich, dass sich die politische Opposition „rechts“ positioniert.

    Denn „rechts“ war immer der Mainstream in Deutschland und auch die deutsche Sozialdemokratie stand immer rechts, sei es durch Ebert und Noske, Brandt und Schmidt oder durch Schröder und Clement. Heute ist das gesamte SPD-Establishment in der politischen Praxis neoliberal ausgerichtet und eine gelegentliche „linke“ Propaganda nur Lüge und Täuschung.

    Die AfD war – wie Streeck im zitierten FAZ-Artikel schreibt – „ursprünglich eine elitär-bürgerliche neoliberale Kleinpartei“, anschließend dominierte dort die Ideologie des rechten Flügels („national und neoliberal“) des rechten Flügels von CDU und CSU, welche die Position einer bessergestellten, saturierten, rückwärtsgewandten und besitzstandwahrenden „Mitte“ darstellt.

    Deshalb sind die meisten AfD-Mitglieder auch so überrascht, wenn sie die Aggressionen und Hass einer von Medien und der Politik aufgehetzten „demokratischen Meute“ erleben.

    Diese vorgebliche „Antifa“ ist so etwas wie SA der Neoliberalen.

    Sind also die politische Ängste eines „yoyo39“ rational?

    • AntiFa neoliberale SA ?
      .
      . Herr v. Goslar, manchmal sind Sie interessant zu lesen, manchmal interessant im Sinne von ,,ein Objekt auf dem Objektträger beim Mikroskopieren“ .

      Hier erinnern Sie eher an den Foristen TDV, der allein bestimmen durfte, was links ist,
      und dabei immer irgendwo rauskam, nur an keinem vernünftigen Ziel.

    • Lieber Herr von Goslar,
      um zunächst mal die Begriffe etwas zu schärfen, auf Basis der wohl mittlerweile recht weit verbreiteten Einsicht, dass „Sozialstaat“ und „no nations, no borders“ miteinander nicht funktionieren:

      was ist denn nun nach Ihrer Auffassung links, der „Sozialstaat“ oder „no nations, no borders“?

    • Ergänzung
      „Inzwischen hat sich dies zu einer kollektiven Paranoia entwickelt. Fast alle passen sich konformistisch an und positionieren sich politisch in der Mitte. Viele mit „weder links noch rechts“.

      Das ist selbstverständlich bedingt durch die deutsche Vergangenheit.“

      Das ist nur die halbe Wahrheit: Die andere Hälfte ist, dass „die Westdeutschen“ die friedliche Revolution der DDR regelrecht „verpennt“ und damit die Fähigkeit eingebüßt haben, dem politischen Gegner auch mal lustvoll verbal die Fresse zu polieren. Das gehört einfach im Leben mit dazu, wenn man keine Orwellschen Neusprech-Orgien haben will. Ab und zu muss mal einer kommen, der die Wahrheit schonungslos ausspricht: Egal, ob der nun Don oder Trump heißt… ;-)

  170. Melanias Weihnachtsdekoration und Trumps Gebiss?
    Tut mir leid, diese Diskussionen sind mir einfach komplett entgangen. Im Gegensatz zu Twitterbeiträgen Trumps, die bei weniger prominenten höchstwahrscheinlich gelöscht worden wären – Sie mögen das anders sehen, aber für einen US Präsidemten ist das kein Grund stolz zu sein.
    Sein Geisteszustand ist ja auch nach Meinung seines Außenministers bedenklich – finde ich nur zu verständlich.

    Präsident Obama hätte auch Dinge tun können, wie etwa das Verbot von Schnellfeuerwaffen? Hätte er das – ohne Mehrheit im Senat per Dekret, sicher?

  171. traumhaft!
    Sensationell, erhebend und ein totaler Aufsteller, Ihr Text.
    Was allerdings die „Qualitätspresse“ sowie den deutschen Aussenminister und die BK wohl wenig beeindrucken wird.
    Der passende Film für diese: „der Untergang“.
    Vielen Dank!

    • @Emil Kriemler: Nö! Nix 'Untergang'.
      Eher ‚Schulmädchen Report 4‘ mit Angie M. und SPD-Gangbang im CSU-Heustadl. Wirklich zu sehen gibts nix und miese Darsteller. Porn Valley mit ABC, NBC und CBS liegt nordwestlich von Hollywood, nicht in HH, M, oder B.

  172. Trump und Hillary
    Für mich hat man es in der „Anstalt“ noch zu Wahlkampfzeiten perfekt auf den Punkt gebracht: „Hillary Clinton hatte – noch bevor sie Präsidentin wurde – 4 Länder angegriffen“ – „Donald Trump hatte – noch bevor er Präsident wurde – 11/12 Frauen angegriffen“ – „Und liebe Jury, wenn ich die Wahl habe zwischen einem Kandidaten, der andere Länder angreift oder einem, der Frauen angreift, dann wüsste ich doch, wie ich mich entscheide!“ Ich nehme mal an, die US-Bürger, die Trump gewählt haben, hatten das wohl nicht grundsätzlich anders gesehen. Das Elendsgejaule der meisten deutschen Medienschaffenden seither, die hoffnungsvolle Verve, mit dem sie sich auf jede Nachricht stürzen, von der sie sich Trumps Sturz erhoffen, finde ich jedoch noch immer hochgradig amüsant. Wo sich in Deutschland doch so viele linientreue Medienschaffende sicher auf der Seite der Macht wähnen. Wie kann es da das US-Volk nur wagen, sich einen verachtenswerten finsteren Lord des Imperiums selbst zum Anführer zu wählen? Diese elenden amerikanischen Antidemokraten oder so ähnlich!

    • Liebe Frau Schönfeld, schaun Sie sich
      .
      .
      .
      doch nur die Reaktion der deutschen Mainstream-Medien auf die paar Stimmen für die pöhse AfD an.

      Und kaum ein harsches Wort Richtung Wähler der Merkel-CDU-Hülle, dass diese wieder stärkste Partei geworden ist.

      Nach allem Schaden .

      Nein, deutsche Medien mußt du nicht konsumieren , kannst du knicken, und vergessen.

      Jämmerlich.
      Dann lieber Westfernsehen in NZZ und BAZ .

    • Der Gleichschrittundtrittmarsch der MSM, insbes. der Öffentlich-Richtigen
      Wird m.E. besonders während „Ausnahmesituationen“ signifikant fühl- und wahrnehmbar (für noch Selbstdenkende). Bsp. Ukraine (Maidan), Trump-Sieg, generisches Ost-Bashing nach BT-Wahl und jetzt aktuell wiedermal während der Nachwahl-Koalitions-Hack-Zerr-Findungsphasen der Schonwaschgang mit Weichspülfunktion für die Lichtgestalt im Kanzleramt.

      Zum abwenden. Angewidert. Punkt.

  173. @ Bettina Marsh Schnellfeuerwaffen ?
    Meinen Sie die Waffen, die so schnell schießen, wie der / die Schütz* in nach jedem Schuß für den nächsten Schuß den Abzug betätigen kann ? Automatische Waffen sind schon seit dem NFA von 1934 verboten.

    • Es gibt noch Tricks/Devices, die halb-automatische Waffen zu (fast) automatischen machen
      Stichwort Bump fire stocks. (Bsp. Las Vegas).

  174. 1 Ding, das nun leider aufs Brot geschmiert gehört :-)
    „Und wie man sieht, gewinnt er in Alabama“ (Don Alphonso)

  175. Was noch in Ihre Reihe passt, lieber Don Alphonso - dass Trump "buchstäblich Hitler" sei stimmt -
    – soweit man sehen kann, ooch nicht ganz, hat aber prominente Fürsprecher in führenden englischsprachigen Medien. Und auch hier.

  176. warum denn immer über den Atlantik schauen ?
    nun lese ich überall – und auch @Sabine Schönfeld greift es auf – wie der dDT überall frauen angegriffen hat, er muss ja zeitweise wohl mit nichts anderem beschäftigt gewesen sein. klar, dass das folgen für das gebiss und den geisteszustand hat. aber es hält vom kriegführen ab !

    nur bei Kennedy war das anders, der schaffte beides zugleich !

    allen enthüllungsjournalisten und insidern der „Fresse, Kacke, Verrammeln“-Partei empfehle ich recherchen zu Willy Brandt……….wie war das denn nun mit seinem notizbuch und aussetzern und parteigenossInnen und bundesverdienstkreuzträgerInnen………………und sonst noch ?

    das wäre eine aufklärerische aufgabe…………….mit der mann und frau sich sicher unbeliebt machen würden !

  177. Titel eingeben
    Sie haben sich Mühe gegeben, die Verfehlungen Moores zu bagatellisieren aber wie Sie sehen hat in Alabama nun doch der Anstand gesiegt. Es gibt also noch(ein wenig) Hoffnung für die andere Seite. Bannon ist nun hoffentlich ausgezählt.

    • Ich habe Fakten genannt. Wenn die ihnen nicht gefallen, heisst das nur, dass Sie diese Fakten nicht mögen, aber nicht, dass ich etwas bagatellisiert hätte. Ich habe persönlich nichts für reaktionäre Freunde der Todesstrafe übrig. Aber darum geht es im Beitrag nicht.

    • Das waren weniger die Genderisten und rosa Mützchen
      sondern laut Auswertung Afroamerikaner mit Rekordwahlbeteiligung. Es war ihnen wohl zuviel an evangelikaler weißer Identitätspolitik. Moore’s Idee, dass Amerika zur Zeit der Sklaverei am größten war, dürfte ihm bei dieser Wählergruppe auch nicht besonders bekommen haben. Die Wahl war eine Schlappe für den Ku-Klux-Klan und seine Anhänger in Washington. Noch eine Stimme weniger im Senat und Trump wird zur Lame Duck, d.h. er wird keine Gesetze mehr verabschieden können.

  178. .
    Zufällig stolperte ich gestern über die von
    Herbert Marcuse benannte „Repressive Toleranz“.
    > Jene Tendenz, alles Unwichtige zu dulden,
    damit das Wesentliche NICHT zur Sprache kommt.

    Das ist wohl der (heiße) Kern all des banalen Geschreibsels.
    Brzeziński nannte es „Tittytainment“

    Merkel fühlt sich sicher in ihrer eingehegten
    Liz Mohn-Springer-Merkel-Sauer- Kompanie.

  179. Renate Simon in memoriam
    Einiges hat Renate Simon hier im Blog über ihr Real Life erzählt. Aber wir wissen nicht einmal, ob „Renate Simon“ ihre Real Name war. Eine Internetrecherche bringt keinerlei Ergebnis.

    Als konkrete Person und lebendiger Mensch war sie uns fern, lediglich eine Kommentatorin und Projektionsfigur im Internet.

    Offensichtlich litt sie stark unter den politisch-geistigen und sozialen Verhältnissen in Deutschland und kündigte ihren Suizid für den Fall an, dass die Ergebnisse der BT-Wahl keine Perspektive auf eine politische Veränderung eröffnen.

    Menschen benötigen konkrete und lebendige Beziehungen. Sonst wird ihr Leben leer und nicht mehr lebenswert.

    Die Aktivitäten im sog. „Second Life“ des Internets sind weitgehend losgelöst vom Real Life und es eine Illusion ist zu glauben, man könne allein durch Internetkommentare das reale politische Geschehen beeinflussen.

    Ich weiß nicht, wie lange Renate Simon bereits im Internet kommentierte. Vermutlich schon jahrelang.

    Offensichtlich hat sich aus der Internetkommunikation keine einzige persönliche Kommunikation und Beziehung entwickelt, kein Telefonat, kein Email-Kontakt und keinerlei persönliche Begegnung.

    Niemand weiß, ob, wann und wie Renate Simon gestorben ist. Weil alles nur virtuelle Kommunikation war.

    Das zeigt das Elend und die Perversion dieser Art von Kommunikation. Ein Pseudo-Leben und falsches Leben.

    Diese als Avatare kommentierenden Pseudo-Bürger eliminieren sich als reale politische Bürger, weil sie ihre Aktivitäten in eine Sphäre jenseits des Real Life einbringen und sich so macht- und wirkungslos machen.

    • Es gibt doch deutliche Anzeichen, dass sie lebt. ‚hüstel‘

    • Mächtig wirksam im richtigen Leben...
      …sind Sie H. v. Goslar also tätig und beeinflussen dort „das reale politische Geschehen“ – da gratulier ich aber! – Man merkt es manchmal sogar bis hierher nach ungefähr 41°N 17°E. – In letzter Zeit ist allerdings andauernd starker Südwind…

      Und wenn es mal nicht so klappt, H. v. Goslar, trösten Sie sich mit: Dös is aber schaad!

    • @H. von Goslar
      Guter Kommentar, Sie haben Recht, dass eigentlich diese Internet-Kommentiererei in den meisten Fällen wenig sinnvoll ist. Meistens ergeben sich ja noch nicht einmal neue Perspektiven oder ein echtes Gespräch. Es sediert im Grunde die Menschen und hält von echter politischer Betätigung ab.

    • Lebt? Real?
      Auch Don Alphonso ist eine Kunstfigur.

      Immerhin hatte Frau Simon mal ein, zwei Photos eingestellt. Von sich, wie sie schrieb.
      Und dann schrieb sie auch manche Details, wie ich sie gerne gesehen hätte, dass das BAMF diese bei Neuzugängen gefragt hätte, Details die korrekt waren, so dass sie auf jeden Fall die Gegend(en) kannte.
      Also soweit ich das verfolgt habe, nichts in sich Widersprüchliches.
      Wenn Kunstfigur, dann doch ziemlich logisch und in sich geschlossen, ein Alter Ego. Macht das etwas aus? Mir nicht. Die meisten Figuren mit denen ich mich beschäftigte als ich noch Bücher las, also doch immerhin ca. 30 Jahre meines Lebens, waren auch Kunstfiguren. Ob Goethes Werther oder Bölls Clown.

      Jedenfalls, ganz persönlich, habe ich von manchen der literarischen Kunstfiguren einiges gelernt, genau so wie von den ?Figuren in manchen Blogs.
      Gestern kaufte ich eine Ausgabe der Prantlhausener aufgrund eines Kommentars.
      Vor einigen Tagen hatte ich sogar einen realen Anruf wegen (m)einer Frage zur seltsamen Doris von Seym-Wittgenstein, der AfD-Möchtegern-Kandidatin. Da hatte sich jemand gewaltige Mühe gemacht, mich zu erreichen und mir die gewünschte Auskunft gegeben. Also echtes Leben im falschen Leben.

      Vielleicht hat Frau Simon auch nur einen neuen Avatar, und deshalb schrieb unser Gastgeber ‚hüstel‘?

      Wo ich Ihnen vollkommen Recht gebe, ist die Sache mit dem ‚zu viel‘. Die Balance darf nicht verloren gehen zwischen realem Leben und virtuellem Leben. Fahrradfahren ist da sicher gut geeignet.


    • Na ja, das NetzDG scheint eine gewissen Wirkung der Internetschreiberei jedenfalls nicht ganz auszuschließen.

    • kommentierenden Pseudo-Bürger
      könnten durch das Lesen von Pseudo-Kommentaren möglichweise auf die Pseudo-Idee kommen, dass sie gar nicht an einer Pseudo-Phobie leiden oder zumindest nur einer von vielen Pseudo-Erkrankten zu sein. In Folge dieser Pseudo-Erkenntnis kann es vorkommen, dass sie andere Pseudo-Bürger im „real life“ davon überzeugt haben doch lieber eine Pseudo-Oppositionspartei zu wählen.

      -> Reale Auswirkung aus der Pseudo-Realität. Schlimm aber wahr.

    • Frau Simon war auch krank...
      … und wollte kein Pflegefall werden, wie sie schrieb. Der Ärger über missratene Politik allein war’s wohl nicht.

      All der gebackene Apfelkuchen, dessen Fotos sie hier einstellte,kann kaum von ihr allein vertilgt worden sein.Ich könnte es jedenfalls nicht.Da wird schon mal jemand der kinderlosen Witwe geholfen haben…

      Wie auch immer. Nun erzähle ich halt Ihnen, dass ich Superlaible gebacken habe, ein neues Rezept. Mit kleingehacktem Rosmarin im Teig und drumherum Zucker mit abgeriebener Biozitrone. Heißt Rosmarin-Heidesand und ist eine Gaumenexplosition.Würde sicher auch Trump schmecken…;))

    • sehe ich bescheidener, daher positiver
      Hält einen geistig aktiv und belesen, wenn kombiniert. Kann bei Überdosierung malle machen und süchtig, ist also eine Art Droge, falls bei Internetabstinenz Entzugserscheinungen wie Leere, scheinbare Sinnlosigkeit auftreten.
      Ist also völlig abhängig vom Benutzer und seinem Gebrauch.
      Als Ersatz ungeeignet.
      Fließt garantiert aus dem Kommentarbereich gelegentlich zu Autoren, falls sinnvolle Gedanken, somit nicht ganz ohne Einfluss.

      Hat nur keinen Einfluss auf Pattex auf hochdotierten Stühlen. Hier hilft nur Einsicht des Stuhlinhabers oder eine Sexaffaire, undenkbar bei ulF.

      @ Streck
      Adria? Schiff?

    • oh, Herr v. Goslar - etliches von dem, was Sie über Frau Simon schreiben, ist falsch
      Ihre Idee, dass Schreiben keine Handlung wäre, ist sowieso falsch.

      Was anderes sind aus der hohlen Hand fabrizierte Spekulationen – diese Art von Schreiben hat in der Tat keinen besonderen Zweck.

      Außerdem scheinen Sie zu den Menschen zu gehören, denen Takt oder Pietät weniger wichtig ist. Ich halte das für einen eher unschönen Zug, ehrlich gesagt.

    • Ob Realität oder nicht,
      muss jeder selbst mit sich ausmachen. Der Hausherr sagte mir auch, ich würde hier keine Freunde finden, möchte ich auch nicht.
      Es geht um Kommunikation.
      Der Eine läßt es hier übelst krachen, hat aber Angst, den Goldmenschen Grenzen, im realen Leben, aufzuzeigen.
      Ein Anderer macht es.
      Wer hier Grütze erzählt, muss es mit seinem Gewissen vereinbaren.
      Ich bin ein Kommentator der sich reell politisch einbringt, wenn auch für die böseste, aller populistischen Parteien und kann nur jedem empfehlen, das auch zu tun.
      Den Volksvertretern in Berlin empfehle ich auch, sich vor jeder Sitzung vielen unzufriedenen Bürgern zu stellen, dann sieht man wer Stand hat. Doch die haben von ihren Freunden, vom Staatsfunk, ja keine Widerrede zu erwarten, außer die von der bösesten Partei, seit Gründung der BRD.
      PS: Über 13% muss diese natürlich verboten werden!

    • Dieses 'hüstel' hat mich auch etwas irritiert,
      @ Uwe Dippel.Stilmäßig habe ich sie hier aber noch nicht entdecken können.Muss ja dann auch interessant sein, fände es aber hinterfotzig,sich an seinen eigenen Nachrufen zu ergötzen⚰.Darum schrieb ich Anfang
      November ja schon: Totgesagte leben länger…

    • Titel eingeben
      @Philomena

      Beachten Sie bitte die erste Reaktion auf meinen diesbezüglichen Kommentar weiter oben.
      Dann verschieben sie AnfangsBuchstaben…

      Vom Stil passen die Beiträge nicht, aber es scheint da irgendwie irgendwas …egal….selbst goodnight lernt nie aus.

    • @Goodnight,
      abschließend für mich jetzt:Hier geht es doch auch um Anstand, wie Don betont.Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Schließlich hätte sie doch sehr mit unserer Empathie gespielt. Aber, unser Herrgott soll einen großen Tiergarten haben…Dons Antwort unten ist mir suspekt.Wäre makabrer Tobac, den ich nicht tolerieren würde.

      Dabei bin ich ansonsten überhaupt nicht gutgläubig, glaube, die Leute schon am Telefon zu „erkennen“. Ist die Oma oder der Opa erkrankt, lügen sie, wenn sie stornieren.Für sich selbst will man das nicht „beschreien“.Für mich sind erstmal alle Fremden Banausen, die mir ja beweisen können, dass ich mich irre.Habe da auch privat Einiges erlebt.

      Nett, dass Sie mir geschrieben haben!

  180. OT
    Endlich finde ich einen Artikel, der mein Unbehagen
    am Genderismus auf den Punkt bringt. (bazonline)

    Gendertheorie und Süßgebäck
    Gender definiert Sex als frei flottierende Ware.
    Der Neoliberalismus tut das genauso.

    „Nicht das Unrecht oder die existierende Machtverteilung
    soll politisch beseitigt werden, sondern das Verhalten.“

    Im Artikel,wird auch auf Mohrenköpfe und die Denunzationsliste
    der Böll-Stiftung eingegangen. Dazu wird zwar Frau Stokowski
    erwähnt aber nicht D.A.. Er ist leider, da männlich, in der feministischen Runde, keiner Rede wert.

  181. OT, aber erwartbar
    https://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/christopher-froome-uci-bestaetigt-positive-dopingprobe-15338559.html
    .
    Ich hatte mir das wohl gedacht, aber immer nur verwundert gefragt: „wie macht der das ohne Doping?“.
    .
    Nun, er macht es nicht ohne Doping. Niemand, der gewinnen will, verzichtet auf Doping. Er wäre denn ein Träumer…

    • Ich glaube nicht, dass andere Sportarten weniger belastet sind.

      Und ich dope nur mit Torte.

    • Dachte ich mir,
      dass Sie vor den übelsten Substanzen nicht zurückschrecken. Sahnebaiser und so´n Höllenstoff…

    • andere Sportarten
      .
      Bei Randsportarten [bei denen wenig, bis kein, Geld im Spiel ist]
      macht es keinen Sinn.

      Wenn [sehr] viel Geld im Siegertopf ist, dann wird es:
      -> interessant -> lukrativ -> notwendig.

    • Interessanter
      Viel interessanter sind doch die Pharmazeutika, die man nicht positiv getestet hat. Sein Asthmamittel, okay, Dosierung fehlgeschlagen. Sehr auffällig finde ich bei ihm den offensichtlichen Mangel an Muskulatur bei gleichzeitiger enormer Leistungsfähigkeit.

  182. Faktenklatschen im Bundestach
    Man kommt nicht um ein Kopf schüttelndes Kreischen hinweg, wenn man diese automatisierten Lohn-Schönredner argumentieren hört.

    Und dabei meine ich nicht den Linken.

    6&v=DZALiUxTnLQ

    PS: Die Mailadresse, die Sie mal einschoben (kleinerprinz@(gmail.de?)) ist korrekt oder war das googlemail.de? Ich denke Sie machen noch einen „Weihnachtsbraten“(vegan) und brauchen noch ein paar Bilder, die aus meiner Sicht, heuchlerischer nicht sein könnten. Muss diese erst knipsen und Ihnen zur Begutachtung senden. Hat natürlich mit Weihnachten zu tun.

  183. Bravo!
    Und hoffentlich bekommen auch die Mitarbeiter der FAZ-Politik und US-Korrespondenten Ihren schönen Beitrag mit, damit sie ‚finally get over it‘. Jedes Mal, wenn ich einen erneuten Versuch, inklusive sensationeller Kopfzeile, Trump endlich loszuwerden, lese, denke ich mit Kopfschütteln, ob es in Deutschland nicht viel wichtigere Probleme gibt, mit denen sich die deutsche Medien mal endlich ehrlich auseinandersetzen sollten.
    Danke vielmals für Ihre nüchterne Analyse.

    • Für das, was Sie mit Kopfschütteln denken, Herr Adriaansen, gibt es beim
      Mutterkutter wenig Hoffnung: „Erfahrungsgemäß gibt es allerdings einige Themen, zu denen wir zwar sehr viele, inhaltlich aber wenig konstruktive Beiträge von Lesern bekommen. Deshalb gibt es nicht unter jedem Beitrag eine Kommentarfunktion. Beste Grüße aus Frankfurt.“

    • Herr Dust, ich hoffe sehr,
      dass Ihnen die Ironie klar geworden ist!?

      „Erfahrungsgemäß gibt es allerdings einige Themen, zu denen Sie zwar sehr viele, inhaltlich aber wenig konstruktive Beiträge anbieten. Deshalb braucht es tatsächlich nicht unter jedem Beitrag eine Kommentarfunktion. Beste Grüße aus der weiten Welt. Ihre Leser“

    • Und ist der bereits miserable Ruf erst vollends ruiniert...
      … dann schließt man die Kommentarfunktion nahezu ungeniert! Oder so ähnlich.

  184. Schön gesagt, Herr Moser.
    @H. v. Goslar: Links ist da, wo der Daumen rechts ist…

  185. Das Leben der anderen...
    …war für manche wohl schon immer interessanter – im 3. Reich wie in der Zone.
    Zur Ablenkung von eigentlichen Problemen.

  186. Was mich so masslos ärgert...
    …, und ich glaube den Don auch, ist eben, dass diese Medienfritzen und -fritzinnen es soweit gebracht haben, dass ich mich freue, wenn dem Trump etwas gelingt, obwohl ich ihn eigentlich schauerlich finde!

    Die Gutmenschen haben mich moralisch-politisch korrumpiert, durch ihre masslosse Plumpheit. Und das nehme ich ihnen richtig übel. Und mir selbst auch ein bisschen (mit mir bin ich immer milde).

    • soweit gebracht, dass ich mich freue, wenn dem Trump was gelingt, obwohl ich ihn schauerlich finde!
      Ist doch wunderbar wenn Sie zu praktischer Nächstenliebe aufgestachelt werden konnten!

      Vielleicht sollten Sie die Verursachen für den CaritasPreis beim Vatikan vorgeschlagen werden…

    • moralisch-politisch korrumpiert
      #MeToo

      Vor einigen Jahren hätte ich mir noch nicht vorstellen können, dass ich mich einst als Rassisten bezeichnen würde. Das ist nun kein Problem mehr für mich.

      Bis zum bekennenden Nazi werde ich es aber nicht mehr schaffen, da ich den Sozialismus in jeglicher Ausprägung nicht verknusen kann.

  187. @ gamskampler sagte am 12. Dezember 2017 um 22:45 Uhr
    „Werter DdH (Duc de Heilbronn?)
    „Die Gamskamplerin und ich haben zum letzten Jahreswechsel von den Nachkommen pflichtschuldigst eine sehr erlesene Paris-Reise geschenkt bekommen, wahrscheinlich um uns ein paar Tage nicht sehen zu müssen.“
    .
    Hallo Gamsy, bevor mir der Don hier ein totales OT an die backe schmiert möchte ich darauf hinweisen, dass in meinem Lieblingssender SWR heute mittag triumphierende Genugtuung darüber geäußert wurde, dass der grapschende Justice Moore in Allah-bama Jahrzenhnte später die Strafe für seine Fischfinger bekommt.
    .
    So jetzt zu Ihm. Wie, Ihm hat es in Paris nicht gefallen? Wenn auch in der Metro heute nicht mehr derartige Gespräche zweier Arbeiter offen geführt werden, wie sie einst ein „Times“-Korrespondent am 5. Sept. 1870 auf einem Omnibus-Dache in den „Grands Boulevards“ festhielt.
    .
    Erster Arbeiter: Werden Sie gegen die Preußen kämpfen, wenn sie nach Paris kommen? – Zweiter Arbeiter: Nun, ich weiß nicht. Eigentlich habe ich keinen besonderen Hass gegen die Preußen; jedoch sollte es mir nicht darauf ankommen, einen oder zwei von ihnen umzubringen, aber nur unter der Bedingung, dass ich zuerst meinen Hauswirt niederschießen darf.
    Womit wir wieder den Bogen zu Dons Mieten-und Hausbesitz-Artikeln gefunden hätten.
    Die beiden ouvriers sollen übrigens aus Belleville gewesen sein, einer frühen kommunistischen Keimzelle. Heute nur noch Schweigen, seelenlose Blicke ins Nichts, Beschäftigung mit dem portable.
    .
    ICE-TGV, bequeme Verkehrsmittel? Wie man es nimmt. Wenn der ICE nach Paris von Ffm beim ersten Halt in Monnem ohne wetterbedingte Einflüsse schon 20 Minuten Verspätung hat, muss man sich bei der Rückfahrt vom Gare de l´ Est nicht wundern, wenn der ebenfalls von Ffm kommende Zug 50 Minuten Verspätung hat und vor der erneuten Abfahrt so gut wie keine Reinigungsarbeiten (außer 1. Klasse) durchgeführt wurden. Unsere Schwiegertochter berichtete von unsäglichen Zuständen auf den Toiletten, da kein Wasser vorhanden war. Na gut, in Frankfurt sei etwas Schnee gefallen, so die Ansage auf Gare de l´Est, aber ich möchte mich jetzt hier nicht über die Pünktlichkeit der Bundesbahn in den 50-ern bei 30 cm Schnee auslassen.
    .
    „….nobelste Unterkünfte, gigantische Events, Heilsversprechen ohne Ende, von Horizonterweiterung, internationalem Flair, Hochküche mal ganz abgesehen, Lage ist alles, sagt der Don.“
    .
    Das „gigantische Event“ hatten wir unversehens und uns unangekündigt in Form Cérémonie nationale für Jonny bei chèvre chaud und magret de canard im Restaurant auf dem Montmartre und selbst nach Batobusfahrt vom Eiffel zur Île de la Cité 19 Uhr noch weil man in die Metro nur im Spindelpressverfahren einsteigen konnte.
    .
    Und Gamsy, die Lehrpioniere waren allenfalls in Dons kleiner dummen Stadt-und sie mußten gelegentlich zur Ertüchtigung gewisser Fähigkeiten, die hier nicht goutiert würden, nach Stetten am kalten Markt. So wie auch der ehemalige Angehörige des Königlich-Bayerischen leichten Luftchevaulégèr-Regiment 44.
    (DdH)

    • @DdH: Ganz präzis gesagt von Oskar: Das sind Sekundärtugenden!
      Sekundärtugend ist ein Begriff aus dem deutschen Positivismusstreit der 1970er/1980er Jahre. Als Sekundärtugenden oder auch bürgerliche Tugenden wurden Charakter­eigenschaften eingestuft, die zur praktischen Bewältigung des Alltags und zum „störungsfreien“ Betrieb einer Gesellschaft beitrügen, ohne aber für sich allein eine ethische Bedeutung zu haben, sofern sie als Selbstzweck hochgehalten würden und nicht zur Umsetzung der Primärtugenden dienten.
      Zu den bürgerlichen oder Sekundärtugenden wurden insbesondere Fleiß, Treue, Gehorsam, Disziplin, Pflicht­bewusstsein, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnungsliebe, Höflichkeit, Sauberkeit u. a. m. gezählt, meist aus dem Katalog der preußischen Tugenden bzw. des „bürgerlichen“ Tugendkatalogs.

    • KZ-Betreiber und Sekundärtugenden.
      hat nicht Lafontaine seinen Intimfeind Schmidt damit getriezt?

  188. @A. Pflüger
    Buchverkäufer Schulz ist absolut indiskutabel – Sie haben recht.

    Daß solch eine Type in D und in der EU etwas zu melden hat bzw. hatte, spricht Bände.

    • vielleicht etwas überzogen?
      So kann man das nicht sagen finde ich, Buchverkäufer pah. Er hat viel gelesen und ist sicherlich gebildeter als …. you name it.

      Mit seinen Sitzungsgeldern das ist peinlich, aber das ist ein EU-Problem.

      Die SPD ist mir weniger seinetwegen zuwider denn wegen M, Sch, H und einzelner Aussagen von G.

    • Das kommt sicher daher,
      weil sich keiner der Elitären zu etwas bereit erklären würde? Ehrlich gesagt, habe ich auch Einiges zu kritisieren, möchte aber keinen dieser Jobs machen.Ich mag Schulz nicht,erkenne aber an, dass er 6 Sprachen spricht.Äußerlich scheint er eher aus der Weimarer Zeit gefallen zu sein.Mit Zylinder würde es klappen.

      Obwohl ich Mitglied einiger Genossenschaften bin, stört mich bei den Sozen dieses “ liebe Genossinnen und Genossen“. Das macht bei uns kein Mensch.Da heißt es “ liebe Liet, liebe Miteigentümer (- gefangene),
      oder auch mal Freunde“ (der Nacht).

  189. Die große Vorsitzende und der Apparat
    Sie ist anders sozialisiert.
    In gewissen Kreisen kannte man/frau dort wohl keinen Widerspruch.

  190. Hübsch ist auch folgendes
    https://www.nzz.ch/finanzen/oekonom-dieter-helm-ueber-die-zukunft-der-fossilen-brennstoffe-fuers-erdoel-wird-es-eng-ld.151841

    Zitat daraus:
    Unter Obama ist die Erdöl- und Erdgasproduktion in den USA so stark wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gewachsen. Obama ist der Präsident der fossilen Brennstoffe. Damit konnte auch das Handelsbilanzdefizit reduziert werden. Trump erbt diese Revolution.

  191. Wieder OT,
    aber die Persiflagen unter „TwitternwiePosener“ fand ich lustig, gar nicht hämisch oder „zum Kotzen“. Dabei hätte der kindliche naive Herr Posener Häme zumindest verdient. Schließlich ist der alt genug, weder sich noch uns Leser etwas vorzuspielen.
    .
    Den Bittner habe ich überschätzt.
    .
    Mein Onkel Mustafa hat dem Anus Amri gesagt, dass das nicht geht. Und Anus hat gesagt, er sieht das auch ein und nimmt einen Lastwagen statt ein Lastenrad.

    • Weiter OT
      Poseners tweet war in der Tat kindlich-naiv und hat mich an folgende Szene aus „The Wire“ erinnert (Vorsicht: reichlicher Gebrauch des F-Wortes)

      ht tps://www.youtube.com/watch?v=i8GaFuo4svQ

      Auch erhellend war die Reaktion von einigen Journalisten auf die Spötterei. Es scheinen wohl einige vergessen zu haben das wer gerne austeilt auch einstecken können sollte.

    • „TwitternwiePosener“
      Aaah…Posener war LEHRER!
      Daher!

    • Twitternwie Posener
      Ich finde die Satire dort klasse. In der Tat ist aber bestürzend, wie bitt(n)er beleidigt und aggressiv Journalistinnen und Journalisten reagieren. Majestätsbeleidigung wittern die wohl.
      Dabei – nochmal – sind die Gags über den herzzerreissend dummen Tweet des Herrn Posener nie verletzend.
      .
      (Disclosure: Posener hatte stolz getweetet, dass seine Frau „ganz ruhig“ mit rassistischen Muslimen gesprochen habe, und die haben dann alles eingesehen und nie wieder Juden ins Meer treiben wollen.
      .
      So etwas veralbert die Arbeit all jener, die sich wirklich mit der mühsamen Bildungsarbeit an Muslimen befassen. Mit „ich schicke dann mal meine Frau und die erklärt ihnen das ganz ruhig“ ist es da nie getan.)

    • @Dunque: Wer schafft, hat keine Langeweile.
      Laut Wiki verließ Posener den Schuldienst nach eigenen Angaben aus „Langeweile“.

    • Bekehrung der Rechtgläubigen durch eine Dhimmi
      Den Herrn Posener finde ich leicht überbewertet, vielleicht gilt für seine Frau das Gegenteil?
      Immer schön ruhig bleiben, Mr P; der Gerechte wandelt auf sicheren Wegen.

  192. Der Orwellisierung von „links“ und „rechts“
    Frieden ist Krieg, Krieg ist Frieden.

    Links ist rechts, rechts ist links.

    Die neoliberale Orwellisierung hat die Begriffe zerstört.

    Die meisten „Linken“ sind nicht wirklich links und viele, die als „rechts“ bezeichnet werden sind nicht wirklich rechts.

    Viele, die sich als „Rechte“ bezeichnen, hassen und bekämpfen die Linken – und umgekehrt.

    In der gesellschaftlichen Wirklichkeit gibt es im etablierten parteipolitischen Spektrum keine rechten und linken Parteien mehr, sondern nur noch neoliberale.

    Es gibt keinen gesellschaftlichen Konsens mehr darüber, was unter „links“ oder „rechts“ zu verstehen ist.

    „No borders, no nations“ ist eindeutig eine Strategie im neoliberalen Oligarchen-Kapitalismus, die gegen den bürgerlichen Nationalstaat und damit gegen Demokratie sowie Rechts- und Sozialstaat gerichtet ist.

    Die Großkonzerne wollen sich im Stadium des „Raubtierkapitalismus“ nicht mehr von Staaten gesetzlich einschränken lassen, sondern sind gegen jede Regulierung, die ihren Profitinteressen entgegensteht.

    Wer sich die Reden auf der „Compact Konferenz für Souveränität“ am 25.11.2017 in Leipzig angehört hat, weiß, dass die „neue APO“ nun verstärkt die soziale Frage thematisieren will.

    Ziel ist es, die AfD zu einer neuen Volkspartei zu entwickeln, die sowohl patriotisch wie auch sozial ist.

    Wenn sich der patriotische und soziale Flügel in der AfD durchsetzt, da wird die AfD die SPD und die Linkspartei „links“ überholen.

    Dann wird es eine Partei geben, welche für die Interessen des „Volkes“ und der arbeitenden Bevölkerung gegen die Interessen der Oligarchen und ihrer Oligopole kämpft.

    Wer hat den nachfolgenden Satz formuliert?
    „Wir brauchen Lösungen für die Folgen einer falsch angelegten Globalisierung. Die neoliberale Ideologie … hat Staaten zu Wurmfortsätzen global agierender Konzerne gemacht und senkt in westlichen Industrienationen die Löhne zugunsten der Kapitalrendite. Die Folgen für den Sozialstaat und die Renten sind verheerend.”

    Die Auflösung findet sich u.a. im Focus-Artikel:
    „Zustimmung für die falsche Partei
    „Oha“: Juso-Chef unterstützt AfD-Aussage – bis ihm der Urheber genannt wird“

    • die "Lichtung" auf den Punkt gebracht:
      Der Dichter Ernst Jandl sagt’s kürzer, prägnanter und sehr trefflich in seinem bekannten „Lechts und links“-Vierzeiler.

    • no borders - no nations
      betrachte ich eher als politisch linke Utopie. Die multinationalen Konzerne haben das längst in die Praxis umgesetzt. Und so wäre die linke Utopie in meinen Augen die einzig mögliche Antwort auf den grenzenlosen Kapitalismus. JEFTA wird gerade durchgewunken, inklusive Paralleljustiz. Die „Demokratien“ entmachten sich gerade endgültig selbst. Neoliberalismus greift da noch viel zu kurz. Es kommt die finale Diktatur des Kapitals, daran besteht kein begründbarer Zweifel.

    • Besten Dank, Herr v. Goslar,
      mit der Beschreibung kann ich etwas anfangen und gehe weithin konform. Das, was bei uns als links bezeichnet wird, hat weitgehend noch nicht verstanden, dass die so inbrünstig herbeigebetete Internationalität gleichzeitig der Sargnagel aller funktionierenden Solidarsysteme ist. Sie werden es lernen, auf die eine oder andere Weise…

      Die „Arbeiterschaft“ hat es bereits gelernt und geht mit fliegenden Fahnen zur neuen Rechten über. Die nehmen die Wähler dankend in Empfang.

    • Das kurzsichtige Verhalten der „gehobenen Mittelschicht“
      @Otto Meier sagt: 14. Dezember 2017 um 12:22 Uhr
      „Die „Demokratien“ entmachten sich gerade endgültig selbst. Neoliberalismus greift da noch viel zu kurz. Es kommt die finale Diktatur des Kapitals, daran besteht kein begründbarer Zweifel.“

      Neoliberalismus beinhaltet die Zerstörung der zivilisatorischen Matrix, deren Garant der bürgerliche Nationalstaat mit seiner Verfassung und dem darauf basierenden Rechts- und Sozialstaat ist.

      Die „finale Diktatur des Kapitals“ ist eine deregulierte Marktwirtschaft aka „Anarcho-Kapitalismus“ ohne den durch den Staat aufrechterhaltenden zivilisatorischen – freiheitlichen und demokratischen – Rechtsrahmen.

      Die Profiteure dieser Zerstörung des bürgerlichen Nationalstaats sind die Oligarchen mit ihren Oligopolen. Daher ihre Strategie von „no borders – no nations“

      Statt zu begreifen, dass das System der Marktwirtschaft im Stadium des oligarchisierten Kapitalismus insbesondere die Mittelschichten zu den großen Verlierern macht, finden sich gerade bei der bessergestellten Mittelschicht – den „Stützen“ – die hartnäckigsten Befürworter und Apologeten der Marktwirtschaft.

      Die „Stützen“ sind systemerhaltende Kollaborateure im Oligarchen-Kapitalismus.

      Die gehobene Mittelschicht fungiert als eine Art „herrschaftserhaltende Klasse“, und zwar gegen die eigenen langfristigen rationalen Interessen.

      Mit ihrer letztlich irrationalen Parteinahme für das System der Marktwirtschaft verfahren sie mit ihrer Zukunft so wie der bekannte „Hans im Glück“.

      Das Verhalten der „Stützen“ erinnert an jene Methode des Fangens von Affen, wo in einen schweren und enghalsigen Krug eine Banane eingebracht wird. Die Affen halten diese fest und fixieren sich so, weil sie ihre Hand nicht aus dem Hals des Kruges ziehen können, solange sie die Banane festhalten.


    • „der bürgerliche Nationalstaat mit seiner Verfassung und dem darauf basierenden Rechts- und Sozialstaat“

      Sie geben sich die Antwort doch selbst, Herr Goslar, denn der Garant garantiert eben für rein garnichts, er selbst ist es, der sich zerstört.

      Sie, wie viele andere auch, scheinen immer noch der Ansicht zu sein, der Bürger habe irgendetwas in diesem Staat zu bedeuten, der Bürger könne etwas durch rechsstaatliche Mittel oder gar die Verfassung verändern, könne sich auf den Sozialstaat verlassen, lebe in in einem Nationalstaat, dessen Bedeutung über den Besitz eines Personalausweises hinausgeht.

      Sorry, aber all das sind unbewiesene Glaubenssätze ohne jede Substanz. Aber vielleicht glauben Sie ja auch noch an die Demokratie? Am Herrschaftssystem der „Eliten“, ob das nun ein Einzelner oder Mehrere sind, hat sich doch nie etwas geändert. Die Behauptung der Demokratie, ohne daß es demokratische Mitbestimmung durch die Bürger gibt, ist schlicht ein Märchen.

      Erinnern Sie sich noch an die Selektorenlisten, deren Herausgabe an Abgeordnete von der Regierung einfach verweigert wurde und immer noch verweigert wird? An TTIP, CETA, JEFTA, ESM, ESFM u.v.m. möchte ich ebenso erinnern, wie an den zwangsfinanzierten Propagandafunk, der gerade den Auftrag zu mehr Diversity erhielt, an Abgeordnete, die sich gerade wieder still und heimlich die Diäten erhöhten, ach, die Liste ist doch endlos. BER und Stuttgart 21, anhaltender Kontrollverlust in der Flüchtlingsproblematik, eine zersplitternde EU. Der vorgebliche Kampf gegen Steueroasen, aber kein ernsthafter Versuch, die Steuergestaltung im eigenen Land zu beseitigen, Steuerkriminalität im großen Stil hart zu bestrafen, überhaupt Steuern von multinationalen Unternehmen zu erheben. Aber der Arbeitslose, der trägt selbst Schuld an seiner Situation, der Armutsrentner hat halt nicht genug geklebt, das Kind in so genannten Bedarfsgemeinschaften hat eben Pech gehabt, und der Kassenpatient muß eben früher sterben – wie der Arme.

      Und da sehen Sie einen bürgerlichen Nationalstaat mit einer Verfassung und darauf basierendem Rechts- und Sozialstaat, den es zu schützen und zu bewahren gilt? Vor Neoliberalismus? Was ich da sehe, will ich hier nicht wirklich weiter ausführen.

      Ohne eine blutige Revolution werden sich diese Zustände niemals ändern. Aber dazu fehlt es in unserem Land an entsprechenden Revolutionären und wer weiß schon, was die dann aus diesem Land machen würden. Eine Demokratie? Die Geschichte belegt das jedenfalls nicht, das wäre dann ja mal was ganz Neues. Und das in Deutschland? Mir kommen echt die Tränen.

      Die Mittelschicht, Herr Goslar, die hat immer schon mit den Wölfen geheult. Aber die Mittelschicht ist nicht der Wolf, sondern das Lamm. Die wahren Wölfe, die bleiben unsichtbar, über die wird nicht gesprochen, die kennt der Bürger nicht einmal. Ihr Wirken, das wird manchmal sichtbar, so wie bei der Paralleljustiz durch Freihandelsabkommen. Ansonsten wird immer über das System gejammert, aber die Systeme unterscheiden sich in ihrer Wirkung kaum. Es sind einzelne Menschen, wirklich mächtige Menschen, die ganz ohne Waffen das Schicksal der Menschheit bestimmen. National ist dagegen kein Kraut gewachsen, sondern nur international. Und ob Sie es nun wahr haben wollen oder nicht, no borders – no nations ist der einzige Weg, diesen Menschen in die Parade zu fahren. Es hat schon seine Gründe, warum die Linken mehr gefürchtet und bekämpft werden als die Rechten, die Linken denken (oft) über den Tellerrand hinaus, die Rechten sind mit Brotkrümeln zufrieden.

    • @H. v. Goslar : Volltreffer, die Bour­geoi­sie in der Affenfalle wählt seine eigenen Vollstrecker
      Natürlich müsste der Affe nur die Süßigkeit loslassen, um sich zu befreien. Aber er weigert sich, das aufzugeben, wonach ihn gelüstet. Statt davonzulaufen, sitzt er stundenlang da, kocht vor Wut und hämmert auf die Nuss ein. Er versucht alles, nur eines nicht: loslassen.
      Bis schließlich die Jäger kommen und ihn häuten und am Spieß braten.

  193. Roy Moore has lost
    Bahnt sich da etwa eine Trendwende in den USA an?

  194. Explosion>>> der Begeisterung war's wohl...
    Text eingeben

  195. Sichelzellen
    plus.faz.net/deutschland-und-die-welt/2017-12-13/die-unerkannte-krankheit/91203.html

    ( blogs.faz.net/stuetzen/2017/07/26/das-bedingungslose-abgasreduzierte-fastvegane-biogrundeinkommen-8019/#comment-170196

    v.gd/uXz1cv )

  196. Die Saat geht auf
    OT:

    Das man AFD Funktionären und Sympathisanten ihr Eigentum zerstörte, ist bekannt und wurde auch nicht weiter erwähnt. Das Privateigentum der Eltern eines IBlers wurde Opfer der Flammen. Wer darüber mehr wissen will, gibt Alex Malenki bei Twitter ein.

    Am heutigen Nachmittag:
    ht tp://reporter-24.com/2017/12/mann-in-unterhose-verletzt-passantin-lebensgefaehrlich-2017/

    Ein 55 jähriger Spanier erlag einer Prügelattacke. Grund: Hosenträger in Nationalfarben.
    ht tps://www.welt.de/politik/ausland/article171555210/Hosentraeger-in-Nationalfarben-Spanier-zu-Tode-gepruegelt.html

    Auch für eine 47 jährige Joggerin, kommt jede Hilfe zu spät.
    ht tps://www.lokalkompass.de/kleve/leute/vermisste-kleverin-47-tot-aufgefunden-d812148.html

    Ohne Worte:
    ht tp://www.focus.de/politik/deutschland/hat-bereits-ein-visum-abgeschobener-afghane-kehrt-morgen-nach-deutschland-zurueck_id_7977854.html

    Italien:
    ht tp://www.liberoquotidiano.it/news/italia/13289761/asti-stupro-tunisini-donna-legata-filo-telefono.html?refresh_ce

    Und was ist bei der FAZIT los?
    https://meedia.de/2017/10/12/unruhe-bei-der-fazit-stiftung-faz-eigentuemerin-sucht-partner-fuer-frankfurter-rundschau-und-fnp/

  197. Prima Text
    Lieber Don,

    kurz und knapp: Einfach gut geschrieben!!!!

  198. Fähnchen zeigen beim Israel-Fahnen-Verbrennen – und Fähnchen-in-den-Wind-hängen beim TV-Empfang
    „Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“

    Um erst mal bei der Sprache zu bleiben: deutsch wird in einer Reihe europäischer Länder gesprochen. Lässt man die französischen, holländischen, dänischen, belgischen und italienischen Minderheiten außen vor, gilt Deutsch zumindest in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz (gleichberechtigt mit den drei anderen Landessprachen) als Kultur- und Amtssprache.

    Interessanterweise listet der Kabel-Receiver – in der Hinsicht vor ca. 10 Jahren noch ziemlich kulant – heute weder österreichische, noch schweizerische Sender auf. Kulturelle Totgebiete, die atavistische Reminiszenzen an ein Kulenkampff-Europa naivster Prägung wecken.

    Vordergründig ist die Absenz dem mangelnden Interesse und den Copyrights für Filme und für Sportveranstaltungen geschuldet, zahlen die österreichischen und schweizerischen Anbieter doch für diese Rechte proportional zur nationalen Reichweite ihrer Sender.

    Geht natürlich gar nicht, dass die ihre vergleichsweise billig erworbenen Ausstrahlungsrechte über Kabel oder Satellit auch im weit größeren Sendegebiet der BRD verbreiten und die dort fälligen Tantiemen unterlaufen.
    Fehlt außerdem noch, dass sich arglose GroKo-Wähler während der Film- und Sportpausen – gänzlich unkommentiert und unbegleitet – Nachrichtensendungen aus rückständigen Regionen anhören und ansehen.

    Ergebnis des Heckmecks um die Monopolisierung der Übertragungsrechte und trotz verfassungsrechtlicher Einwände („Bedeutung für die Meinungsvielfalt“): die österreichischen und schweizerischen Radio- und TV-Kanäle sind im Grundangebot der Kabelanbieter bzw. im Free-TV nicht mehr enthalten.

    Gleichzeitig wächst auf der langen Senderliste der Fernbedienung das Angebot an Sendern jeder erdenklichen Provenienz. Auffallend die Zahl arabischer Stationen im Kabel- und im Satellitenbereich. Anders als die österreichischen und schweizerischen Sender sind sie frei zu empfangen.

    In leicht verkürzter kulturpolitischer Betrachtung lässt sich feststellen, dass Europa zusammenwächst, indem die gewachsenen, aber zweifellos schädlichen Verbindungen unter den verwandten Sprach- und Kulturregionen unterbunden werden, während andererseits die weltoffene Vielfalt gefördert wird und zunimmt.

    Wenn die wenigsten Deutschen von den Möglichkeiten dieser babylonischen Vielfalt Gebrauch machen, liegt das daran, dass sie die Sprachen und Klänge nicht verstehen, die ihnen da ans Ohr dringen.
    Ist auch besser so, weil vieles was dort zu vernehmen ist, besonders sensible Ohren – zu denen bekanntlich die deutschen in erster Linie zu zählen sind – oft mehr als nur zart erröten ließe.

    So fährt man in den langen Ausfallstraßen, die überall in De aus den Städten führen, achtlos vorbei an den an Balkonen befestigten Satelliten-Schüsseln und Kabelverbindungen, hört DLF, SWR, BR oder was immer und vernimmt mild aber gerecht empört von der Schande verbrannter Israel-Fahnen.

    Nun sind aber Fahnen ohnehin „Bätschi“ im Land der neuen Morgenröte und spätestens 2025 endgültig entbehrlich. Billig wird das angeblich nicht, aber die Vorfreude darauf wird man sich von den unverständlichen Klängen und Newsbeiträgen aus der neuen bunten Sendervielfalt gewiss nicht verderben lassen.

    Da seien die Fähnchen vor. Nicht die verbrannten selbstverständlich, aber die bedenkenlos und mit Fleiß in den Wind gehängten.

  199. Meinungsvielfalt in Deutschland...
    Vielen Dank für die Beleuchtung dieses interessanten Aspektes, Zuvielgesellschaft. – Daß man in Deutschland nicht einfach österreichisches und schweizerisches TV empfangen kann, ist in der Tat sehr verwunderlich.
    Man stelle sich vor, Ereignisse und Nachrichten aus Deutschland könnten leicht verständlich aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden. – Da seien doch ARD, ZDF, DLF, SWR… und wie sie alle heißen, vor!

    Nebenbei bemerkt, ich schaue schon seit vielen Jahren kein deutsches TV, und höre auch kein deutsches Radio mehr. – Mir wird sonst übel.

  200. Nach allen Beiträgen die Quintessenz für Anleger :

    Anteile an deutschen Medien verkaufen, wenn man kann und darf, gerne auch leerverkaufen (also verkaufen im Wege der Aktienleihe, obwohl man keine Aktien hat) ,

    und stattdessen, falls man reinkommt, schweizer Medien kaufen.

    Vielleicht auch manche britische, aber nicht den Guardian .

    Was früher informierte und reflektierte, ist heute nur mehr faulicht Obst, das den
    Medienkonsumenten an den Kopf geworfen wird.

    Und :

    Sie merken es.

    Und kaufen es immer weniger, auch in Form von Klicks für lau.

    Ergo – siehe oben.

    Totes Pferd an einem Rand aus schimmligen Kartoffeln mit ranziger Ex-Sauce, nun Gülle – kein Investment.

    • schweizer Medien kaufen
      Otto Moser,

      solche sind mir noch nie untergekommen!
      Hätten Sie einen konkreten Tipp, der für platonische Freunde Warren Buffets, geeignet sein könnte?

      Sonst bleibe ich bei den beiden Basler Pillendrehern, dem Milchpulver aus Vevey, dem Elektriker aus Baden, der Liechtensteiner Bank, und einigen anderen mehr.

      Die schienen alle immer teurer als RTL und waren auch bisher schon eine bessere Investition…

    • NZZ oder BAZ ?
      .
      ..
      Ich habe jetzt wirklich keine Ahnung, wem diese Medien gehören, und ob das in fungible Wertpapiere geteilt ist.

    • Titel eingeben
      Otto Moser, die NZZ ist im Besitz der FDP Schweiz und das erklärt auch, warum sie, bei aller sporadischen Perlenfischerei in der derzeitigen Berichterstattung über Deutschland, hauptsächlich eine unangenehme neoliberale Tröte ist. Wer dort mitmachen darf, muss glaubwürdig „seine Nähe und Beziehungen zu Positionen der FDP“ nachweisen und das heisst im unangenehmen Leseralltag für den Wirtschaftsteil final bornierte Reaganomics, in der Politik reaktionäre Klassenpolitik plus NATO-Militarismus plus Geheimdienstverherrlichung und, besonders trist, im Feuilleton seit dem Putsch der Rechten nichts anderes als dieselben Themen nochmals, nur mit prätentiöser sprachlicher Zuckerglasur oberdrauf. Diese Zeitung ist im Grunde das materialisierte Paradox, dass sich die Bourgeoisie heute als Oligarchie in exakt derselben hässlichen Position wiederfindet, aus der sie vor 150 Jahren die Aristokratie verjagt hatte und dass sie bemerkenswert unwillig ist – ausser vielleicht in lächerlichen Sonntagsphrasen – den Verrat am eigenen Programm zurückzunehmen.
      Das letzte Ressort, in das sich die verbliebenen Freigeister und Menschenfreunde retten durften, ist, neben den letzten Alibi-Feuilleton-Eremiten, der Lokalteil.

  201. @ Uwe Dippel sagte am 13. Dezember 2017 um 13:33 Uhr „Tamarisque Schon.“
    „Allerdings hatte sie sich leider in eine Anti-Trump-Pose verrannt, die nicht immer klug und weltgewandt herüberkam. Dann war sie nicht mehr da. Leider, da stimme ich Ihnen natürlich zu. Sie schrieb ja auch sehr persönlich, und einsichtsvoll.“
    .
    Sie, die gleich sensibel war wie die wenig Schatten spendende Pflanzengattung, deren Namen sie sich gab. Und gleich hochfahrend oder eingeschappt wenn sie glaubte, man würde sie irgendwie attackieren, besonders gegenüber ihrem eigenen Geschlecht.
    .
    Bei Trump konnte ich ihr folgen. Bei demjenigen/derjenigen, bei dem/der es spätestens nach Taormina nicht geschnackelt hatte, dass sich die US-Amerikaner einen saudummen Proletenblödian an die Spitze gewählt hatten, dem/der ist m.E. nicht mehr zu helfen. Aber ich muss das nicht perpetuell wiederholen, wie es in ständiger Hosenbefeuchtung unsere MSM tun.
    .
    Nach dem Windei Obama nun dieses. Vielleicht ist es gut so. Ich finde, die Amerikaner sind im letzten Jahrzehnt schon etwas von ihrem hohen Roß herabgestiegen, ohne dass ich Genugtuung empfände. Und so sehe ich denn auch die letztlichen Verlautbarungen Gabriels mit Sorge und denke vom Ende her.
    .
    Wer hier wirklich fehlt, ist Frau Simon. Ist sie womöglich mit ihrem „polnischen Bekannten“ in die Masurischen Wälder entflohen und kommt erst zurück wenn ich Anlass habe unsere Nationalflagge über das Balkongeländer zu hängen (Fahnenhalter gibt´s ja keine mehr)
    (DdH)

    • So ich verstanden habe war der polnische Bekannte
      beinahe integrierter als sie selbst.
      An Masurische Wälder glaube ich da nicht. Sie hatte erwähnt, ausser Deutsch keine andere Sprache zu können.

      Bei Trump konnte ich Tamarisque nicht folgen, wie so vielen anderen. Es ist einfach schlecht, egal was der andere tut, ob er A oder Z sagt, das in jedem Falle im schlechten Licht zu sehen. Und so in etwa erlebte ich das mit Tamarisque und Trump.
      Wie viele Leute haben ein Toupet, oder ein Gebiss. ? !
      Das scheint uns allen vollkommen normal, egal. Ausser wenn Trump eines hat. Es ist, tut mir Leid, eine derartige Infantilisierung der Kritik, die letztenendes nur auf den Kritiker zurückfallen kann.
      Es ist der Kritiker der sich selbst desavouiert, wenn er auf solche Petitessen zugreift.

      in dieser Beziehung war Frau Simon bodenständiger.