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Nasty Women: Clintons Handlanger machen Trump great again

| 256 Lesermeinungen

Am 22. September beklagte die amerikanische Aktivistin und Bestsellerautorin Jessica Valenti im Guardian, dass trotz aller Skandale und Unwahrheiten dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump noch immer von vielen geglaubt werde. Seine Gegnerin Hillary Clinton habe es als Frau ungleich schwerer, und das habe auch mit der Gesellschaft zu tun – hier namentlich Hass auf Frauen und das Patriarchat, das notorisch Männern den Vorzug gäbe. Valenti, die als junge Stimme des neuen Feminismus gilt, zog andere Ursachen für den weit verbreiteten Zweifel an Clinton erst gar nicht in Betracht.

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Einen Monat später gibt es durchaus handfeste Gründe, um an Clintons Kampagne im Allgemeinen und an Jessica Valenti im Besonderen zu zweifeln, denn Wikileaks hat Mails aus dem elektonischen Briefkasten von Clintons Kampagnenleiter John Podesta veröffentlicht. Wie Wikileaks an die Mails gekommen ist – sei es der russische Geheimdienst, sei es ein Hacker, sei es jemand innerhalb der Kampagne – ist nicht bekannt. Allerdings kann inzwischen als gesichert gelten, dass die Mails authentisch sind. Und eine dieser Mails ist ein Grund, warum Trump relativ zu Clinton wieder grösser werden könnte. Denn in dieser Mail vom 20. Januar 2016 wird eine Internetattacke des Clintonlagers besprochen. Nicht gegen Trump, sondern gegen Clintons aussichtsreichen demokratischen Mitbewerber Bernie Sanders.

Sanders hatte kurz davor die Organisationen Human Rights Campaign HRC und Planned Parenthood als Teil des “politischen Establishments“ bezeichnet, was bei deren Unterstützern nicht wirklich gut ankam. Planned Parenthood ist die grösste Hilfsorganisation in den USA bei Schwangerschaftsabbrüchen, aber auch politisch sehr einflussreich. Sie verfügt über einen Wahlkampfspenden sammelnden Super-PAC, der vor allem Clinton nahe steht. Und in dieser Situation im Januar will das Clintonlager alles, was Sanders sagt, gegen ihn verwenden:

We are trying to do a few bigger campaign things (such as amplifying any remarks the candidate makes) and possibly sending an email, while also working with HRC, Planned Parenthood, and people who can help push this behind the scenes without our fingerprints

Clintons Team will also, dass die Organisationen und Personen scheinbar eigenständig gegen Sanders aktiv werden, ohne dass Clinton sich die Finger schmutzig machen müsste. “Astroturfing“ nennt man diese geheimen Absprachen, bei denen scheinbar unabhängige Personen und Verbände auftreten und aus angeblich eigener Überzeugung eine bestimmte Position vertreten. Planned Parenthoods Reaktion sei, so berichtet die Mail “not coordinated“, aber “so they have told us they are planning to do more“. Zyniker würden im Gegenzug davon ausgehen, dass die Drähte zu den anderen fraglichen Gruppen nochmals erheblich besser – und koordiniert – sind. Danach wird vorgeschlagen, einen Hashtag bei Twitter in die Welt zu setzen, der sich in Form eines gehässigen Shitstorms gegen Sanders richtet:

Pushing #ImSoEstablishment <https://twitter.com/search?f=tweets&vertical=default&q=%23ImSoEstablishment&src=typd> behind the scenes through HRC, Planned Parenthood, NARAL, a diverse array of bloggers, and progressive people out in the world

Das sieht dann so aus:

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Die nächste Eskalationsstufe nach dem Astroturfing und dem selbst gestalteten Shitstorm ist dann die Zusammenarbeit mit Journalisten.

Working with bloggers and columnists to write about this from a racial justice and reproductive rights perspective, including a few people who joined us on a call to talk about the „Bernie Backlash“ that was unfolding even before his remarks last night—current list is Elianne Ramos, Jessica Valenti (who is writing a column on this as we speak), Jamil Smith, Sady Doyle, Aminatou Sow, Gabe Ortiz, and others

Das Kampagnenbüro von Clinton ist vorab bereits informiert, dass Jessica Valenti beim Guardian einen Beitrag schreiben wird, der Sanders scharf angeht: Zwei Tage nach der Mail erscheint dieser Beitrag tatsächlich, mit einem Lobgesang auf Clinton:

While Hillary Clinton has centered her campaign on women’s rights, been vocal about overturning the Hyde Amendment and has brought up Republican efforts to defund Planned Parenthood in nearly every debate, Sanders has been much less proactive.

Auch der schwarze Journalist Jamil Smith liefert am 25. Januar wie gewünscht im Magazin New Republic, wo er Sanders bei Fragen der Minderheitenpolitik deutlich kritisiert. Es sind – wenn man den Zusammenhang nicht kennt – erstaunliche Angriffe von Links gegen Clintons Gegner in einer Zeit der Vorwahlen, da die Herzen der Progressiven eigentlich Sanders zufliegen.

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Auch die anderen in der Mail genannten Personen – Blogger aus dem Bereich der sog. “Social Justice Warrior“ – setzten sich danach klar gegen Sanders ein. Eine von ihnen ist inzwischen auch offiziell in Clintons Team – Monate nachdem sie der Mail zufolge verdeckt für Clintons Lager aktiv wurde. Besonders peinlich die Veröffentlichungen für den ohnehin in die Krise geratenen Guardian, der im September 30% seiner Mitarbeiter in den USA entlassen musste. Guardian-Autorin Valenti kam schon wegen ihrer Unterstützung für den UVA-Vergewaltigung-Hoax des Rolling Stones in die Kritik, und im April stellte der Guardian die Hate Speech speziell gegen Valenti gross heraus, die sich dann in Folge den Medien als Opfer eines Internetmobs präsentierte. Und nun verbreitet sich im Netz die Erkenntnis, dass sie selbst Teil einer gesteuerten Gruppierung war, die verdeckt gegen Bernie Sanders arbeitete.

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Valenti streitet nicht die Mail ab, führt das Wissen um ihren kommenden Beitrag beim Guardian aber darauf zurück, dass sie die Clintonkampagne wegen eines Statements kontaktiert habe. Die Kampagne selbst, die genauer Auskunft über den “Call“ geben könnte, schweigt – die Vermutung liegt nahe, dass Fragen zu den bislang nicht genannten Aktivisten, den “others“, die ebenfalls angefragt wurden, nicht gerade erwünscht wären. Trotzdem ist das Vorgehen gegen Sanders ein Problem für die demokratische Partei, deren Nominierungsorganisation ebenfalls aktiv half, um Sanders als Kandidaten zu verhindern – ein Wissen, das wir ebenso Wikileaks verdanken. Nur mühsam ist es gelungen, innerhalb der Partei die Gräben zwischen den Sandersanhängern und dem Clinton-Establishment zu schliessen, und den Unterlegenen die Zusage abzuringen, sich nun hinter Clinton zu scharen.

Die Veröffentlichung kommt zur Unzeit, weil ein weiteres Leck eine Rede von Clinton vor Gewerkschaftlern bekannt gemacht hat. Darin äusserte sie sich abfällig über die Umweltbewegungen, die zumeist hinter Sanders standen, und betonte, sie müssten sich mit ihren Forderungen zurückhalten. Clinton bestätigte damit für manche erneut, dass sie eine Vertreterin des Systems Washington ist, und was sie mit ihren Verbündeten wirklich plant, wenn sie erst an der Macht ist. Für Anhänger von Sanders, die auf einen Politikwechsel hofften, ist das alles nicht wirklich eine Wahlempfehlung.

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Donald Trump wird währenddessen nicht müde darauf hinzuweisen, dass die ihm feindlichen Medien mit Clinton paktierten, und verbreitet Verdächtigungen wegen eines angeblich drohenden Wahlbetrugs, den auch der ein oder andere Sandersanhänger schon früher erkennen wollte. Die bislang bekannten Methoden von Clintons Team bei den Vorwahlen spielen Trump dabei in die Hände, und zudem droht gerade noch neues Ungemach wegen Clintons Umgang mit ihren Emails und ominösen Spenden an die Frau des Untersuchungsbeamten. Und dann sind da noch die Verbindungen zwischen dem Clintonlager und dem gescheiterten Versuch, Julian Assange mit einem Hoax wegen sexuell motivierter Kinderbelästigung im Internet zu diskreditieren.

Das macht Trump nicht zu einem besseren Menschen, stützt aber in den Augen seiner Wähler die These vom drohenden Betrug  – und es ist auch nicht gerade der Begeisterung für die Kandidatin Clinton zuträglich, die von vielen bestenfalls als kleineres Übel im Vergleich zu Trump gesehen wird.

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256 Lesermeinungen

  1. Ob solche Leckagen wohl
    auch einmal für die Bundesrepublik des Jahres 2014 und 2016 vorliegen werden. Vielleicht könnten dann manche Beobachtungen erklärbar werden. Bleiben Sie dran, D.A.
    M.A. Titz

    • Demnächst berichte ich mal über die SPD….

    • Amateure und Profis
      Exakt mein Gedanke beim Lesen dieses Textes :)
      Und man muss hier Angela Merkel durchaus zugutehalten, daß sie dieses Konzept, das sie wohl „alle ins Boot holen“ nennen würde, also eine Querfront, die sich dermaßen verallgemeinerte Buzzwords verschreibt, daß jedes Widerwort gleich als „antidemokratisch“ oder „menschenfeindlich“ oder „irrational“ unter großem Pathos skandalisiert werden kann, bereits vor Jahren geradezu perfektioniert hat. Clinton wirkt im Vergleich zur bundesdeutschen Regierungseinhelligkeit samt staatlich finanziertem NGO-„Zivil-Engagement“ wie ein Amateur.

  2. Don Alfonso jetzt auch ein Trumpist?
    Wer die Besonderheiten des US-amerikanischen Wahlkampfes nocht so recht versteht, sollte sich lieber an Seehofer und die CSU halten, denn deren schmutzigen Tricks sind allemal interessanter als emails aus dem Hauptquartier der US-Demokraten.

    • Muss ich vor jeden Beitrag eine Erklärung schreiben, dass ich von Trump nichts halte?

      Ich versuche zu erklären, warum Trump geglaubt wird. Und warum so viele Clinton nicht trauen. Das ist alles.

    • Es ist die Wahl zwischen...
      naja, Pest und Cholera sind mittlerweile auch sehr abgedroschen.

      Ziehen wir einen Wohnort-Vergleich heran.

      Trump ist eine Wohnlage bei Schloss Reichardshausen am Rhein, in den Weinbergen daneben, nicht dem Ort. Das können sie jetzt googlen und denken „Boah, das sieht ja fein aus, spinnt der ?“.

      Dem Einheimischen ist bewusst das der schöne Weinberg, welcher an der B42 liegt, noch in Menschengedenken eine Müllkippe war. Über die hat man dann Erde gekippt und Weinreben gepflanzt. Sieht aber schön aus.

      Dann ist da der Lärm der B42. Der hört nur auf wenn Hochwasser ist. Der Verkehr quetscht sich dann bis Kapazitätsobergrenze durch die kleinen Strassen.
      Die Bahnlinie hinter Ihnen ist auch eine Freude – die Aorta des Schienengütervekehrs China – Hamburg direkt hinter ihrem Haus. Schön.

      Ab und zu schafft es das Management des Schlosses auch die politisch hohen Tiere für eine Konferenz zu verlustieren zu dürfen. Sie leben dann mitten in der Sicherheitszone die ein G7-Minister halt so braucht – auch nett.

      Der Wohnort Trump ist also, bei genauere Betrachtung, keine Wahl die man freudig trifft. Warum also Trump nicht zum Teufel verdammen ?

      Die Antwort liegt im Wohnort Hillary, wo sie einziehen müssen wenn ihnen Trump nicht zusagt:

      Ein wunderhübsches Haus in wilder Natur. Leider in Fukushima. Vieleicht auch Tschnernobyl oder dem Bikini Atoll. Die Probleme des Wohnorts Trumps werden Sie dort auf jeden Fall nicht haben. Schade eigentlich. Weil so schlimm erscheinen die dann doch nicht.

    • Trumpist...
      Entschuldigen Sie, aber wie erbärmlich sind solche Verkürzungen?

      Klar, wer die machtgeile Schranze kritisch würdigt, oder auch nur Fakten nennt, welche die angebliche strahlende Retterin nicht gut aussieht, ist „Trumpist“. Linksbizarristen verwenden das gern neben „Putinist“ und „Pegidiot“, meist recht kraftvoll vorgebrachter ’starker Ablehnung‘ (in Kreuzworträtseln: Hass), um dem anderen mal so richtig heimzuleuchten.

      Was hier berichtet werden muss (danke, sehr gut herausgestellt), ist einfach unappetitlich und so gar nicht demokratisch.

      Besonders widerlich ist, wie sich Journalisten polarisieren und benutzen lassen. Und dann wundert man sich über die Verwendung von „Lügenpresse“
      (so eine die aufklärt wie sehr böse der Begriff ist: https://twitter.com/Elquee – überzeugte Linksbizarristin (Dschungelworld – das Zentralorgan der wirklich echten Oberschlauen).

      Denn die Presse, das sind alles völlig unabhängige kluge Freigeister…

      Oder doch welche, die „Entscheidern“ nach dem Munde reden dürfen, wen Chefs sie lassen… (eine nahe Verwandte ist eine erfahrene Journalistin und hat nie einen Hehl daraus gemacht, wie „frei“ Journalisten sind – vielleicht sollte auch Elquee endlich mal in Kästners Fabian lesen, was Fabian von seinem Freund dem Redakteur erklärt wird)?

      Die ach so tolle Retterin ist eine skrupellose machtgeile Schranze (was war das erste, was man von ihr damals hörte: https://www.welt.de/print-welt/article660418/Langer-Schatten-Whitewater.html , der im wesentliche mit ihr zu tun hatte – https://de.wikipedia.org/wiki/Whitewater-Aff%C3%A4re ), vor der man sich ebenso wie vor Trump fürchten muss. Vielleicht sogar noch mehr, so wie die die Staats-Maschine zu nutzen weiß.

      Interessanterweise traut sich kaum jemand mit dem Umstand zu operieren, dass endlich man dann auch die USA mal eine Frau an der Spitze hätte, wie allerdings auch schon GB (Maggy, deren Skrupellosigkeit vielen tatsächlich Vorbild ist), Israel und die Türkei (keine 20 Jahre her und vergessen). Kein Wunder…

      Mit der werden wir ebenfalls unser blaues Wunder erleben.

      Oft haben solche Figuren das Gefühl sie müssten erst recht Härte zeigen (so wie die deutschen Sozen die schlimmsten Dinge beschlossen, die sogar Konservativen heikel waren: Berufsverbote, Nachrüstung, und nachher mit den Grünen HartzIV)…

      Aber besser schweigen, als denen, die immer von sich annehmen als einzige „weiter denken zu können“, in die Quere zu kommen.

      (Danke auch für diesen Hinweise auf den Text von mspro, ebenso ein Kaliber. Da lässt endlich mal so jemand etwas mehr „gucken“. Das Schärftste ist, dass so einer nicht merkt, warum ihm so viel Raum gegeben wird, dass er glaubt „Standards“ setzen zu können, und sich anschließend vormachen zu können, er sei ach so wichtig und läge oberrichtig. Habe das Wort erbärmlich hier schon genutzt, aber man muss es leider in diesem Zusammenhang noch einmal tun).

      Danke sehr DA, für diese Aufarbeitung! Auch wenn Ideologen nur Fakten mögen, die diesen passen (oder zu passen scheinen, wie diese jüngste Brexit-bento-Story) – für andere ist das hilfreich, damit man sich unterrichten kann, wie die Lage ist.

      Trumpist – tätterä!

    • Muss mich korrigieren
      Muss mich leider berichtigen: Die Amtszeit der türkischen MPtin war von 93 bis März 96. Also doch schon 20 Jahr alt.

      Übrigens erstaunlich: Vor 10, 20 Jahren war in der Türkei Atatürk noch die große Leitfigur. Der hatte unter anderem so Grundlegendes, wie die Trennung von Staat und Religion durchgesetzt (Türken wiesen einen noch vor 15 Jahren darauf hin, dass die reaktionärsten Religionsgemeinschaften, mit ihren an Moscheen angeschlossenen Handelsgenossenschaften und Supermärkten, nach Deutschland ausgewichen wären und man in Kreuzberg mehr Kopftücher sähe, als in Istanbul. Erst Erdowahn hat das Verbot des Tragens von Kopftüchern an türkischen Unis aufheben können). Noch im Jahr 2000 gab es einen riesen Rummel, weil massenhaft Türken via Internet und Fax eine Abstimmung über den Titel: Mann des Jahrtausends einer großen US-Zeitung beeinflussen wollten: Das könne nur Atatürk sein. Von dem hört man nun kaum noch etwas… (noch nicht mal im Zusammenhang mit dem Putsch, wo es doch vor allem das türkische Militär war, die Atatürks Ansätze absicherten). Ist er überwunden? Ja ist er: http://www.zeit.de/2015/27/mustafa-kemal-atatuerk-adolf-hitler-vorbild-fuehrerkult – „Als München das deutsche Ankara werden sollte: Ein Gespräch mit dem Historiker Stefan Ihrig über Atatürk als Hitlers Vorbild“.

    • azur, die von Ihnen erwähnte "Freiheit" der Journalisten
      präsentiert gerade heute der Focus wieder sehr schön. Der Bericht von Dorothee Bär von 6:43h über die Kanzlermaschine,
      „Hinten Holzklasse – vorne Luxus: So sieht die deutsche Regierungsmaschine von innen aus“
      lässt sich nicht aufrufen, die Seite ist nicht mehr verfügbar.

      Ein Schelm, der nun wieder Böses dabei denkt.

    • Peter Ripken
      Sie schrieben „Wer die Besonderheiten des US-amerikanischen Wahlkampfes nocht so recht versteht“
      Hier wäre es angebracht Ihre Aussage zu begründen.

      Inwieweit ein Artikel zum US-Wahlkampf, im Besonderen Ausführungen zu Clinton und Trump, in Beziehung zur CSU und Seehofer steht und diese Partei und die Person Seehofer im hiesigen Kontext aus Ihrer Sicht „interessanter“ sind wäre auch ein paar erklärende Zeilen wert.

    • Liebe Renate Simon, das Netz verliert nichts, Guugell versteckt vielleicht manches,
      nicht jedoch in diesem Fall:

      https://www.google.li/search?num=100&newwindow=1&q=„Hinten+Holzklasse+–+vorne+Luxus%3A+So+sieht+die+deutsche+Regierungsmaschine+von+innen+aus“

      Ihr Kommentar ist auch schon da…

      (startpage/ixquick versagen!)

    • Liebe Renate Simon, ... und wenn Sie Gyougletube nicht mehr trauen, dann
      basteln Sie sich halt ein Stupeflix (gewählter Hintergrund: „Interview“)

      https://studio.stupeflix.com/v/In3NaWextFbP/

      (hier bloß 00:03:35, klappt bis 00:20:00 und 100 MB)

  3. Wahlkampf in Zeiten von Twitter und Co.
    Vielen Dank für die gut recherchierten Informationen! Mich erinnert das US-Wahl-gezwitschere an ein Interview mit Erika Steinbach in der F.A.Z in diesem Jahr, in welchem sie – wenn ich mich richtig erinnere – sagte, dass sie Twitter schätzt, weil es die Möglichkeit eröffnet, unrezensiert sofort zu publizieren. Das gilt natürlich für alle „Meinungsbildner“. Ich wünsche mir des Öfteren die Zeit zurück, in der es noch Instanzen gab, die die viele heisse Luft rausfilterten. Da wir die „Kommunikations- und Wahlkampfkultur“ unserer transatlantischen Freunde zeitlich verzögert übernehmen, stehen uns tolle Wahlkämpfe ins Haus. Gute Nacht!

  4. Reißzwecke im Speckmantel
    Was soll man dazu sagen? Außer vielleicht daß in diesen Zeiten verdammt viel Wahn zur Wirklichkeit wird. Zum Glück geschieht dies alles nur außerhalb Europas in einem atomar bewaffneten Dritte Welt Land.

    Diese Schmierenkomödie ist so schlecht daß sie glatt in Berlin spielen könnte. Was heißt könnte, bei uns wird im nächsten Jahr die Einheitsfront mit freundlicher Unterstützung deutscher MedienschaffenderInnen auch ein solches Drama abspielen.
    Sie üben ja schon lange genug. Und werden damit wohl leider, genau wie in den Staaten, damit durchkommen.

    Und bei dem Gedanken an Frau Merkel und Frau Clinton in leitenden Postionen ist man dann doch ganz froh nicht mehr allzulange in der nördlichen Hemisphäre leben zu müssen.
    Allen hierbleibenden wünsche ich viel Glück, sie werden es brauchen können.

  5. Sagt
    Verehrter Don, ich habe keine Angst vor dem Atomkrieg. Ich habe Angst vor diesen Frauen.

    • Wo der Teufel nicht hinkommt…

    • Wie geht der Spruch denn in Bayern weiter?
      Lieber Don, auf Russisch heißt es wie folgt.

      Куда черт не поспеет, туда бабу пошлет.

      Sind die Bayern da ähnlich altersdiskriminierend und frauenfeindlich?

  6. Wie bereits mehrfach gesagt:
    es ist die Wahl zwischen Scylla und Charybdis. Und dabei ist völlig egal, wer wo welche Strippen zieht. Tröstend ist nur, dass sie jedenfalls nicht so ein niveauloser Haudrauf ist wie er, und dass uns jedenfalls die Wahl erspart bleibt.

  7. Absolut widerlich!
    Bemerkenswert, dass Sie Ihr Leben um „Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern“ immer wieder mal verlassen und in diese ekelhaften Kloaken tauchen.

    Man wäre für die Aufklärung möglicherweise dankbarer, wenn die recherchierten Praktiken einen nicht auf Ideen brächten. Nicht bloß, indem man sich fragt, was z. B. die Russen, Chinesen, Franzosen, Engländer, der BND etc. so alles veranstalten.
    Weit schlimmer, treibt einen auf einmal die Frage um, wofür die FAZ steht und was genau Sie in Ihrem Blog hier tun?

    Gibt’s da am Ende und vor dem Hintergrund dräuender Probleme in Berlin und in der EU etwa auch Formen des Astroturfing?
    Launige Beiträge über den amerikanischen Wahlkampf und die dirty Tricks der Kandidaten statt Klartext zu Euro, Flüchtlings- und Immigranten-Frage, zu Demokratieversagen, Energiewende, EU-Scheitern, Politikverdrossenheit usw. usf.?

    Über welche hübsch präsentierten, aber mit Bedacht präparierten Stöckchen hüpfe ich denn als Leser und potentielles Opfer kunstvoll aggregierter Empörung Tag für Tag?
    Blicke ich noch durch oder halte ich mich lieber an Mutterns Trau schau wem?

    Was zum Teufel soll einer überhaupt noch lesen oder gar wählen nächstes Jahr?
    Flucht in die Kunst und die Musik oder Flucht aufs Rad und gar nicht erst absteigen, bevor das Handy keinen Empfang mehr anzeigt?

    Ich bin sicher, Sie wissen Rat. Machen Sie sich die Sache aber nicht zu leicht. Hier wartet ein unendlich geschmäcklerisches, verwöhntes, dekadentes, snobistisches und zynisches Publikum

  8. Dagegen sind die Sexismusvorwürfe gegen Trump eine Petitesse
    Ich frage mich, wie die Clintons nach ihrem erbärmlichen Auszug aus dem Weißen Haus zu solchem Reichtum kommen konnten. Da sind zum einen die horrenden „Vortrags“honorare, aber zum anderen auch formidable Spenden von allen möglichen Leuten und Regierungen aus aller Herren Länder.

    Wie das Managermagazin 2014 berichtete,
    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/vermoegen-von-bill-und-hillary-clinton-rentabler-ruhestand-a-978824.html
    haben die Clintons durch Reden in 11 Jahren 163 Millionen Dollar eingenommen, unterdessen dürfte sich das Vermögen wohl verdoppelt haben. Auch die SZ berichtete in 2015 über die Spendentaktik der Clinton-Stiftung. http://www.sueddeutsche.de/politik/die-clintons-und-ihre-stiftung-bills-geschaefte-hillarys-problem-1.2449405

    Ich sehe in Hillary Clinton nur eine eiskalte Kampfmaschine, die vor nichts zurückschreckt. Nicht vor falschen Behauptungen gegenüber anderen Kandidaten, nicht vor Mordgelüsten gegenüber unliebsamen Whistleblowern und wenn sie denn könnte, wie sie wollte, würde sie alles plattbomben lassen, was ihr und dem Amerika vermeintlich zustehenden Öl im Wege ist.

    Eine Frau, die den Irakkrieg noch immer für absolut richtig hält, die aus fürchterlichen Fehlern in Libyien usw. nichts gelernt hat, die kalt lächelnd sagt, we came we saw he died und damit den alten Mann bin Laden meinte, der keiner Fliege mehr etwas tat (ich vergesse dabei nicht seine Rolle bei Al Qaida, der aber jahrelange Unterstützung durch die CIA in Afghanistan vorausging, und ich vergesse auch nicht die hervorragenden Geschäfte, die die Familie Bush mit Osama bin Laden gemacht haben) und letztlich sehe ich eine Frau, die sich gegenüber hervorragend zahlenden Banken prostituiert, die ja viel besser wissen, ob sie reguliert werden müssten (am besten wohl nicht).

    Der einzige zweifelhafte Trumpf, den Clinton ausspielt ist der, die erste PräsidentIn der Vereinigten Staaten werden zu wollen. Mehr ist da nicht und es bleibt zu hoffen, dass die Wähler sich von dem Feminismusblödsinn nicht kapern lassen.

    Der Tagesanzeiger hatte einen sehr interessanten Artikel von Günter Meyer, der sagt, Merkel führt an die Schwelle des dritten Weltkriegs.
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Das-fuehrt-an-die-Schwelle-des-dritten-Weltkriegs/story/30530545

    Die Aussagen von Günter Meyer sollten wir ernstnehmen, denn so und nicht anders ist Clinton einzuschätzen, die veröffentlichten eMails runden das Bild nur ab. Parallel dazu die Entwicklung und Aufrüstung der Nato, das Desinteresse der Kanzlerin an Deutschland, Steigerung der Rüstungsexporte und des Wehretat lassen ahnen, wie die neue Weltordnung mit Clinton und Merkel aussehen wird. In diese neue Weltordnung passen dann auch die Migrantenströme.

    • Imperialist oder Nationalist
      Sehe das genauso, frage mich persönlich was für Europa der Bessere wäre. Bei Frau Clinton beschleicht mich das Gefühl das ihr Spitzname Killery nicht ganz zu Unrecht besteht.

    • Nur der Ordnung halber...
      …we came, we saw, he died, bezog sich auf den gepfählten Gaddafi und wurde von einem derart unsäglichen Lachen begleitet, dass es einem kalt über den Rücken fährt.

    • Hallo Frau Simon
      Guter Text! Bin voll einverstanden. Habe mal mein selbst gewähltes Exil bei Tichy verlassen und muss sagen, es gibt noch eine Welt außerhalb …:-)

    • Iannis70, Sie haben recht, bei bin Laden zeigte Clinton
      sehr schlecht gespieltes Entsetzen mittels der vors Gesicht gehaltenen Hand.

    • Hallo Herr Zorn, danke für die Blumen
      ich sehe gerade, dass ich beim Meyer-Artikel schon Merkel eingesetzt habe, in den 3. WK führen zu wollen. Nun kann ich rätseln, ob das weise Voraussicht oder nur ein Versehen war.
      Die Nachrichten über Nato, Stationierungen von Soldaten da und dort kräuseln mir die Nackenhaare. Das ist kein Säbelrasseln mehr, das wird schlimmer.

  9. O tempora, o mores
    Lassen Sie mich den großen Sven Böttcher zitieren: „Ich suche mal mein Brechbecherchen…!“

  10. Irgendwie...
    haben unsere vielen Bewußtseinarten…
    Selbstbewußtsein, Machtbewußtsein, Umweltbewußtsein, Energie…
    Familie, Stadt, Land, Fluß…Master, Slave,…Moral, Ethik, Aesthetik,…
    Maskulin, Feminin…Differential, Integral…
    Multi-Kulti-Integration-Probleme damit,ein gesamtresultierendes,
    humanes, Vernunftbewußtsein zu bilden…egal, Hauptsache frei…
    frei gelenkte Meinungsbildungen…frei gelenkte Kriege…freie
    Umweltzerst…frei, frei, frei,…leider…Leid(geb)er?… ohne Qualität, Güte, Reifelevel…dann hat gewissenloses Sodom und Gomorrhabewußtsein frei Bahn…alle demokratischen und undemokratischen…alle rechten und unrechten…
    Ge(ist-(ist) Gott-)(wissen-)lose Freiheiten.

  11. uff - Sachen gibt's da in den USA - -
    – – das da auch noch – scheint korrekt zu sein. Dennoch wird es hier nirgends erwähnt. Man will uns schonen. Hinterher muss es schließlich wieder weitergehen mit der atlantischen Partnerschaft.

    http://www.salon.com/2016/10/18/james-okeefe-releases-another-project-veritas-video-claiming-hillary-clinton-campaign-is-bird-dogging/

  12. Alles halb so wild
    Einerseits läuft es einem kalt über den Rücken was beim Wahlkampf um den oder die Oberbefehlshaber (in) der noch größten Militär- und Atommacht abgeht. Schämt sich diese Nation nicht? Andererseits sind die Person, deren Charakter und Intelligenz nicht so sehr wichtig, denn sie muss nur repräsentieren und tun was von dieser Seite angesagt ist: „Die USA wird von 200 Ostküsten-Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben“, sagte 2002 Dr. Arend Oetker, damals Vorsitzender der Atlantikbrücke. Die Bezeichnung „Mächtigste (r) / Mann / Frau“ ist eine Mär.

  13. Was treiben eigentlich die "Qualitätsmedien?"
    Werter Don,
    wieder einmal vielen Dank für ihre Aufklärung!
    Was ich mich aber schon seit langem frage, ist, was eigentlich die sog. „Qualitätsmedien“, die ja nicht müde werden, sich über immer weiter sinkende Verkaufszahlen zu beschweren, in ihrer Arbeitszeit so anstellen?
    Diese hinterhältigen Manipulationsversuche sind doch – oder waren es zumindest einmal – ein „gefundenes Fressen“ für jeden echten Journalisten. Das Verhalten von Clinton und ihrem Umfeld wäre doch der „Aufhänger“ für mindestens eine Woche….
    Gut, daß wenigstens einer aufpasst und diese Manipulationen aufdeckt!
    Danke schön!

    • Das Thema lag tagelang rum, aber es wollte keiner. In den USA kaum. weil es so eine Art Cordon Sanitaire um Wikileaks gibt und hierzulande nicht, weil es vermutlich zu viel Arbeit wärem das alles mal konsequent zusammenzustellen. Da sind Übernahmen amrikanicher Schlagzeilen leichter.

    • dazu
      müsste man sich hier erst einmal kundig machen, was denn Wahlkampf in den US of A bedeutet und wie das dort tatsächlich abgeht. Zum Einstieg empfehle ich: Hunter S. Thompson, Fear and Loathing on the Campaign Trail ´72.
      .
      Nur mal so, glaubt jemand, dass Frau Dr. Merkel allein mit dem lieben Gschau ihrer blauen Augen ins Amt kam und dort verblieben ist, oder könnte es da unter der Decke anders, ganz anders und wenig christlich und demokratisch zur Sache gegangen sein? Es ist doch kein Zufall, dass hier und jetzt in der CDU sonst niemand da ist, der fachlich und persönlich gesehen Kanzler könnte.
      Es will auch keiner, weil jeder in der CDU weiss, Mutti hat noch jeden weggebissen oder weggelobt, der zu erkennen gab, er habe Ambition in diese Richtung. Entsprechend hoffen alle, die Kanzler werden wollen, anstelle der Kanzlerin, dass sie es nicht nur noch einmal wissen will sondern dann auch krachend Bescheid erhält. Denen muss doch das Menetekel von Dresden „Merkelmussweg“ wie ein innerer Parteitag gewesen sein. Erst nach ihrer Niederlage und ihrem Rückzug ins bürgerliche Heldenleben, hier einem Posten als Frühstücksdirektorin bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, kommt die Generation Nach-Merkel der CDU zum Zuge, vorher nicht. Eine kluge Idee btw, schon einmal so eine Stiftung vorzubereiten und auszustatten, die Gründungsvorsitzende
      wurde bereits genannt. Abschweifung zu Ende.
      .
      Die derzeitige Berichterstattung in den deutschen Qualitäts- und anderem Medien ist sehr einseitig zugunsten von Ms. Clinton. Warum eigentlich?
      .
      Wählen die Bürger der US of A mittelbar und die Wahlmänner ebendort unmittelbar ihren POTUS, oder bestimmen das ein paar bundesdeutsche, Edel- und andere Federn und Medienschaffende? Ich nenne sie jetzt nicht Pinoccios, sie lügen nicht, viel schlimmer, sie schreiben ihre Wahrheit. Sie haben nicht verstanden, was ihre Aufgabe ist, zu berichten nämlich, und nicht Stimmung zu machen, auch wenn das schwer fällt.
      .
      Was uns die Medien so ausführlich noc hnicht gesagt ahben, ist doch, wer in der ersten und zweiten Reihe hinter jedem kandidaten steht. Es ist doch nahe liegend, dass zunächst der Kandidat dann nicht wirklich uin der Lage ist, sein Amt auszufüllen. Da sind dann Stellvertreter und Berater gefragt, die stickum die Geschäfte bestimmen und durchführen lassen. Nur mal so, der Kandidat und duie Kandidatin siend in einem Alter, früher wurde man damit Mitgleid des Politbüros der UdSSR oder Papst.
      .
      Ach so, ja, shit happens, wie unsere allied sagen, und auch wir werden mit Trump einer herrlichen Zukunft entgegen gehen.
      .
      Die Frage für uns ist dann eine andere. Wenn unser bisher Verbündeter nicht mehr für die Europäer und auch uns die Kastanien aus dem Feuer holen will*), brauchen wir einen neuen grossen Bruder. Das weiss auch Putin. Ein kalter Winter, und die Frage ist für Deutschland entschieden. Wer dann russisch kann, ist klar im Vorteil.
      .
      ——
      *) ich setze da weniger auf die Klugheit des poveren Milliardärs, als auf Umstände, die China dazu bringen, die Forderungen an die US of A geltend zu machen und statt Papier Werte zu fordern.
      Besonders dann, wenn China einen aussenpolitischen Erfolg braucht und dann die US of A davon überzeugt, Taiwan fallen zu lassen. In dem Moment sind dann alle Europäer, die nicht bei Russland sind, bei China.

  14. Ehh Don - avanti dilettanti!
    – oder was ist nochmal das Gegenteil von „Experte für Entwicklungsländer“?

  15. Humor ist wenn man trotzdem lacht...
    Clinton das kleinere Übel? Wow! Der Don hat wirklich Humor…. ÷)

  16. Ist doch prima
    …wenn die alten weissen Frauen, den alten weissen Maennern
    zeigen wie Korruption und Manipulation richtig gut funktioniert.

  17. und ohne die Wahlautomaten der mit
    Palindrom (Sie wissen schon) assoziierten Fa.
    Am besten wäre es, Obama oder Biden würden eine Übergangsregierung bilden und die Wahlen (mit neuen Kandidaten) ein halbes Jahr verschieben.

    • Wahl Computer
      In der Montagsausgabe der Vice News auf HBO kam ein Bericht über diese zum Teil uralten Maschinen und wie man sie manipulieren kann.

      Die Einführung von Wahl Computern kann nur einen einzigen Sinn haben: Betrug zu ermöglichen und noch leichter zu machen.
      Die meisten dieser Computer speichern keinerlei Unterlagen die man zB ausdrucken könnte wenn etwas allzu offensichtlich nicht stimmen kann.

    • Das wäre dann doch heikel
      Ich meine Putin würde es freuen – so eine Aktion hat das Potential als 2. Amerikanischer Bürgerkrieg in den Geschichtsbüchern zu landen – und angesichts der Kandidaten ist auch nicht so abwegig aber wünschenswert ist es auf keinen Fall.

      Und während die Demokraten vielleicht nen Ersatz-Kandidaten aus dem Hut ziehen können (Michelle Obama wird grad gehyped – vlt. hat jemand Sorgen das Clintons Eide re. eigener Gesundheit so viel wert sind wie ihre E-Mail Erklärungen ?) so wird allgemein übersehen das die Republikaner abgebrannt sind.

      Es gibt vieleicht Romney, alle anderen haben meiner Lesart nach verschiedenen Segmenten der Republikaner zu sehr ans Bein gepisst um den nötigen Flächenrückhalt zu haben.

      Für die Republikaner ist es dieses Jahr Trump oder stirb – er hat zuviel Rückhalt im Fussvolk als das man ihn jetzt noch rauskegeln sollte. Man könnte das tun aber vermutlich reduziert man sich kurzfristig und mittelfristig auf derzeitiges FDP Wählerbeliebtheitsniveau. Langfristig ist dann eh nicht mehr.

  18. What a Nasty Woman!
    Mit illegal erworbenen, gehackten Mails, welche die geheimsten Insider-Infos einer Wahlkampagne enthüllen, kann man natürlich unglaublich mit Dreck werfen.
    Als seien die Republikaner besser. Weiß man das? Eben nicht.

    Diese Art Enthüllungen von privatem Mail-Austausch sind unfair. Ich möchte nicht wissen, welcher Dreck über eventuelle Machenschaften von Trumps Kampagne enthüllt werden könnten, wenn die jemand hacken würden. If the nasty woman is so nasty, why didn’t she do it?

    Hillary Clinton hatte in 2012 Putins Wahl öffentlich als undemokratisch und „rigged“ beanstandet. Snowden konnte nur mit der Hilfe von Assange in Russ-land Asyl bekommen. So schließt sich der Kreis: tit for tat aus Kremlin, das ist die Lesart mancher US Politanalysten. Passt genau zu der illusionsfreien Beobachtung der russischen Mentalität und deren Verhaltensweisen aus der Sicht von Menschen aus Ländern, welche im Gegensatz zu Deutschland unter der Aggression, der Gewalt und der Machtpolitik der Russen/Sowjets gelitten haben.

    Die Inhalte der meisten gehackten Mails sind beinahe unbemerkt an der Öffent-lichkeit vorbei gegangen, wurden öffentlich kaum diskutiert. Grund: Trumps eigene Dusseligkeit bzw. sein Riesen-Ego. Stattdessen hat er in seinen Wahlveranstaltungen die Medien und die Umfragen in welchen er verliert, mit seiner Hetze „rigged media/rigged polls“ angegriffen bzw. sich über die bisher 11 nach seiner Aussage lügenden Frauen beschwert, die ihm inzwischen mit Vorwürfen über sexuelle Belästigung auf die Pelle rücken, zuletzt auch noch durch einen in den USA sehr bekannten Porno-Star.

    Trump hätte über die Mails reden können und sollen, hat er nicht getan. Niemand kann verstehen, warum nicht. Jetzt sind das yesterday’s news, and nothing is older than yesterday’s news.

    Dass diejenigen, die evtl. das Hacking in Auftrag gegeben haben, sich jetzt mo-ralisch überlegen fühlen sollten, nein, ich denke eher nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=gNa2B5zHfbQ

    Clintons Umfragewerte steigen beständig. Chance verpasst. Dank Clintons Er-folgen in den battleground/swing states und sogar in den red states glaubt heute kaum noch jemand, dass Trump sie einholen, geschweige denn überholen kann.

    Trump denkt an sein Image, was ihm wichtiger ist als politische Inhalte:
    “What Drives Donald Trump? Fear of Losing Status, Tapes Show”
    http://www.nytimes.com/2016/10/26/us/politics/donald-trump-inter-views.html?action=click&contentCollection=Politics&module=Trending&version=Full&region=Marginalia&pgtype=article

    Bitte die Leserkommentare beachten. Traurig, sehr traurig, wie die meisten Leser Trump beurteilen.

    The New Yorker endorses Clinton
    http://www.newyorker.com/magazine/2016/10/31/the-new-yorker-endorses-hillary-clinton

    Vgl. Bisher haben nur zwei Publikationen Trump endorsed: The National Enquirer, ein Tabloid, das in den Supermärkten vertrieben wird und Las Vegas Review Journal, dessen Endorsement Trump seinem Financier und Sponsor Sheldon Adelsen verdankt, einem der reichsten Männer der USA, dem größten Casino-Besitzer: u.a. Sands in Las Vegas, Singapore und Macao.

    Btw. Bon Jovi und Bruce Springsteen werden jeweils ein kostenloses Konzert for the Nasty Woman geben.

    • Schön geschrieben
      Liebe Unbekannte, ich stimme dir in jeder Hinsicht zu. Da ich selbst in PR und Social Media arbeite, weiß ich, dass das Vorgehen der Clinton Kampagne normal ist und das jede Kampagne versucht Einfluss zu nehmen. So machen wir PR-Leue das seit jeher, egal ob freischaffend, angestellt bei einer Firma, einer Institution oder einem Hundesalon für Pudel.

    • an @ Another nasty woman
      Steht zu befürchten, dass das so ist.
      Einfach nur another dreckiger Spin aus den PR-Think-Tanks der Hölle.
      Nix besonderes. Stimme vorbehaltlos der another nasty woman zu.

      Daher ist solche Public Relation auch so wahnsinnig beliebt für ihre Rosstäuschertricks. Und spielt als Schweinchen Superschlau einem Idioten in die Hände. Sehr dumm das.

    • Liebe Tamarisque, die kostenlosen Konzerte
      diverser Künstler werte ich allenfalls als Zeichen, sich möglichst frühzeitig auf die vermeintlich richtige Seite zu schlagen. Das hatten wir vor sehr vielen Jahren hier genau so.


    • Liebe Renate Simon, beide Künstler waren von Anfang an Clintons Unterstützer, genauso wie Carlos Santana, Snoop Dogg, Elton John, Stevie Wonder, you name it, alle sind sie von Anfang an dabei, auch die großen Hollywood Stars. Die Show Branche ist traditionell demokratisch. Ich habe die Liste vor einem Jahr gesehen, und die war schon damals genauso lang.
      Bitte schauen Sie unter 1.7.4.
      https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Hillary_Clinton_presidential_campaign_endorsements,_2016

    • Hire & fire
      @Tamarisque
      „Mit illegal erworbenen, gehackten Mails, welche die geheimsten Insider-Infos einer Wahlkampagne enthüllen, kann man natürlich unglaublich mit Dreck werfen.

      Diese Art Enthüllungen von privatem Mail-Austausch sind unfair.“

      Ups. In den US-Wahlkämpfen geht’s um Fairness? Hab ich was verpaßt? Im Ernst. Unverschlüsselte Email sind wie offene Postkarten. Das weiß niemand besser als die Amis. Entsprechend kalkuliert ist der Vorwurf, Trump hätte sich darauf nicht (mal) gestürzt. So ein Hund aber auch. Nicht mal den Mitleidsbonus hat er Hillary einsacken lassen. Pfui Deibel. Erinnert mich – mit Verlaub – an diese Psycho-Nummer für Arme, als die L.F. bei Seehofer ewig auf der Bühne stehen sollte und hinterher unisono die Medien damit in die Schlacht zogen zugunsten ihrer Zustimmungswerte. […]

      Wie dem auch sei … es wird m.E. nie wieder einen relevanten Posten geben, dessen Besetzung im Zeitalter von Vorratsdatenspeicherung, angezapften Glasfaserkabeln und allerlei sonstigem techn. Schnickschnack nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt medial „entsorgt“ werden kann.. Wer sucht, findet immer. Und außerdem haben wir doch alle nichts zu verbergen. Oder.

      greetz

    • Titel eingeben
      Wir haben also zwei Kandidaten. Der eine hat Frauen gegenüner eine Einstellung wie sie in der Steinzeit üblich war und die andere findet nach wie vor sowohl den verbrecherischen Iraq Krieg und die Lybien Sauerei völlig in Ordnung. Als das FBI sie vorab über die kommenden Untersuchungen und Computer Beschlagnahme unterrichtete, brachten ihre Helfer diverse iPhones und Festplatten in den Hinterhof und zertrümmerten dies mit Vorschlaghämmern. Als das FBI dann irgendwann kam gabs keine Beweise mehr und so empfahl das FBI keine Anklage gegen Clinton zu erheben. Die Mails selber gabs zwar nicht nur bei Wikileaks, aber ohne Assange wären auch die stillschweigend verschwunden worden…..

      Wen von den beiden wünscht man sich da als POTUS in Zeiten in denen der Weltfrieden alles andere als sicher ist?

  19. Das kleinere Übel ...
    … ist halt eben auch: ein veritables Übel.

    Und es wird in iesem Wahlkampf noch einige unerwartete Wendungen geben; man muss bedenken, dass diese Leute ihr ganzes Geld da reinstecken. Das macht kampflustig und grenzübeschreitend

    Politik ist generell schmutzig.
    Warum sollen Frauen da die Engel sein.
    Ich erwarte da nichts mehr.
    Klar ist das pfui und Kollegenschweinerei von Hillary. Man kommt wohl nur hoch, wenn man ein breites Kreuz, ungebändigten Machtwillen und eine geschmeidige Moral hat. House of Cards everywhere.

    Las neulich ein Interview mit einem amerikanischen Autor, der Republikaner war (sowas gibts bei Literaten). Er sagte, Hillary hat soviel Opfer gebracht wegen Bill und seinen Affären und ist selbst auch proaktiv als mean girl gegen seine Opfer vorgegangen, um ihn zu stärken, damit sie davon profitieren kann. Sie würde, wenn sie nicht gewinnen würde, Bill sofort mit dem Traktor überfahren.

    In der Haut der amerikanischen Wähler möchte ich so oder so nicht stecken. Tun mir fast leid.

    Aber die helfen mir auch nicht, wenn die Bundestagswahl 2017 ansteht. ;-) Lauter nasty ugly people, too.

    • Bill sofort mit dem Traktor überfahren
      @der andere Gast

      Dass Hillary das gern möchte, glaube ich unbesehen. Sie hat Bill aufgebaut, gekämpft, zwischendurch reichlich verloren und kämpft weiter, nun für sich, die Tochter und zwangsläufig auch immer noch für ihn. Frauen, die sich an Männer ketten, die ihnen nicht gut tun, sind zu allem fähig, wenn ihre Pläne durchkreuzt werden.

      Nur, möchte man solche Frauen an der Spitze einer Weltmacht, doch wohl eher nicht. Empathie kann man von ihnen nicht erwarten, die ist ihnen, so sie dazu überhaupt fähig waren, auf dem langen Weg längst abhanden gekommen.

    • Hidden Agenda
      Ja. Man braucht eine von solchen Dingen unabhängige Person, keine versteckt (hidden) in Lohnungsdenken verstrickte.

      Ob da Frauen schlimmer sind als Männers, weil sie halt „unberechenbare“ Frauen seien, die ihr Unterwerfen und Leiden sofort oder irgendwann belohnt sehen wollen, das halte ich für beschränkten weiblichen Sexismus gegen das eigene Geschlecht.

      Ich kann es auch nicht bestätigen.

      Weiblein und Männlein dürften sich in Richtung verstrickte Evilness sauber die Waage halten.

      Auch Männer sind verstrickt in alte Rechnungsübungen und altes „Der Ärger und das sich Hinhalten muss sich doch endlich irgendwann rechnen“-Denken. Die Hidden Agenda, die man bei solchen Personen immer mitwählt und die irgendwann zum Ausbruch kommt.

      Schröder hatte und auch so eine Hidden Agenda. Gerade Aufsteiger wie er aus ärmeren Schichten sind sehr bestrebt, dafür zu sorgen, dass sich ihre Mühen, ihr Kampf und ihr Ärger endlich lohnen werden. Dafür verachten manche solche alte Weggefährten. Hängen sich an Maschenmeiers, weil sie sich ihnen in ihrer Gier verwandt fühlen oder gehen gar über Leichen. Oder zumindest zu Gazprom.

    • Hidden Agenda
      @ der andere Gast
      Volle Zustimmung zu Ihrem Post.
      Bei Hillary Clinton wird in ihre Person sehr viel psycholgisch hinein interpretiert, letztendlich sind das nur Vermutungen. Niemand kennt sie persönlich.

      Aber auch Trump wird in den USA dauernd laienpsychologisch und sogar von Psychologen und Psychiatern schonungslos ferndiagnostiziert, da sehen die Amerikaner keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Diesmal ist Trump sogar noch mehr die Zielscheibe von derlei Analysen, weil er die Menschen besonders stark polarisiert.

  20. Werter Don, mir ist der ganze Kampagnenschlammützel egal ...
    … ich will einfach keinen unausgeschlafenen Macho halbpfälzer Abstammung am Atomkoffer.
    .
    Obwohl – wenn er mit dem fotogenen Zaren zusammen einen jährlichen Kalender mit den besten Grid / Skid / IT Girls z.B. auf dem Zaren-Träger im Ärmelkanal oder etwas weiter die Themse hoch macht.
    .
    Wer weiss, da ist dem Weltfrieden ggf. eher gedient, als mit nem Nobelpreisträger der den Vorschuss nie zurück gezahlt hat.
    .
    Ich hatte seinerzeit auch den Cowboy falsch eingeschätzt …

    • Ich beschreibe nur einen Vorgang und erkläre, warum Trump geglaubt wird – nicht von mir, aber von anderen.

  21. So geht es nicht!
    Lieber Autor und von und zu Alphonso,

    so geht es nicht! Gedanklich ist man noch bei dem vorherigen Artikel und sinniert, da kommt schon der nächste. (!?§$&!)

    Natürlich will ich sofort den nächsten lesen, aber ich muss ja auch den ganzen Schrott drumherum lesen, um ihn zu verstehen.

    Hier entsteht ein Engpass. Ein praktischer Engpass, möchte ich betonen.

    Deshalb lese ich den Artikel erst Morgen.

    Allerbeste Grüße

    der sehr Schnelle

  22. Sind die USA ...
    … auch in der Hinsicht Vorreiter hier zu erwartender Entwicklungen?

    Es steht ja zu befürchten, wenn nicht länger so tumbe Generalsekretäre bzw. – sekretärinnen für den Wahlkampf zuständig sind wie derzeit.

    Keine schönen Aussichten, aber vermutlich übliches politisches Geschäftsgebahren.

    Leider.

    Es bleibt zu hoffen, dass die Verehrten, die Heiligen in den von Don Alphonso bepriesenen Kapellen ein Auge auf uns haben werden oder aber die diese Ehrenden resistent genug sind.

    Manchmal denk ich ja, ich will von dem ganzen Sumpf dort oder in Brüssel, Berlin, Budapest, Warschau oder sonstwo gar nichts mehr wissen. Doch weiß ich ja auch, Augen verschließen führt nur irgendwann zu größerer Eruption.

    Also immer weiter her mit den erstaunlichsten Aktionen und auch Verbindungen, so wird der Magen langsam aber sicher kotzresistent.

    • Das haben wir hier auch schon – schauen Sie sich die vom Familienministerium gefahrenen NGOs und Aktionen wie „Ausnahmslos“ und „nohatespeechde“ an. Und den Umstand, dass dann eine Stokowski und eine Wizorek und eine Krause bei SPON, FR und ARD über das Oktoberfest herziehen.

    • Hatespeech
      @ Don Alphonso
      Nachdem ich die US Medien seit inzwischen 18 Monaten regelmäßig verfolgt habe, so habe ich beobachtet, dass die Amerikaner sich an solche Regeln nicht halten, jedenfalls nicht so brav, wie die Deutschen. In den politischen Talkrunden geht es hoch her. Man wirft sich gegenseitig Sachen an den Kopf, die hierzulande undenkbar wären. Besonders aggressiv treten z.B. die weiblihen „Surrogates“ von Trump auf, u.a. zwei attraktive Blondinen, die ihren Kandidaten bis aufs Messer verteidigen. Das geschieht aber mit einer gewissen Leichtigkeit und auch Humor, und irgendwann wird in der ganzen Runde gemeinsam herzlich gelacht. Man zofft sich unerbittlich, aber die Stimmung kippt nie ins Negative. Diese Eigenschaften mag ich an den Amerikanern.

  23. Definition "Astroturfing"
    Clinton und ihre Kampagne machen es einem wirklich schwer, sie gegenüber einem intolerablen Rassisten zu verteidigen. Aber darüber sollen sich andere die Finger wund schreiben. Mir geht es um etwas anderes. Die letzten Jahre nahm ich „Astroturfing“ in einer etwas anderen Bedeutung war, nämlich dass die Existenz sozialer Gruppen und Personen vorgetäuscht wird, die sich öffentlich im Sinne einer Partei äußern, tatsächlich aber durch diese selbst betrieben wird. In diesem Falle aber wird nicht die Existenz vorgetäuscht – die Organisation Planned Parenthood oder die Person Jessica Valenti existieren ja wirklich – sondern deren Unabhängigkeit zur Clinton-Kampagne. (Und beide sind ja „nur“ koordiniert, aber keine Filialen der Clinton-Kampagne.) Ist das dann trotzdem Astroturfing? Ich bin immer etwas empfindlich, wenn bestimmte Begriffe, die zur Bezeichnung von speziellen Vorgängen in den politischen Diskurs eingeführt werden, modisch werden und im immer breiteren Sinn verwendet werden, bis sie jeden bedeutsamen Inhalt verloren haben.

  24. m.a.W.: Im Westen nichts Neues
    Vielen Dank gleichwohl für die schöne Darstellung, die allen, die kopfschüttelnd auf die Links „Endlich-verständlich“ schauen, sie aber niemals anklicken würden und i.ü. behaupten, weder Spon-Schleim zu lesen, noch Modern Talking zu hören, prägnant erklärt, daß ein riesiges Volk, daß man (wenn man es denn kennt) in seiner Gesamtheit als den Prototyp des kommunalen Zusammenlebens der gesamten Menschheit ansehen muß, sich so unfaßbar (Achtung: jetzt kommt das Satzende!) selbst beleidigt.

    Selbstverständlich habe ich mich als Deutscher immer für Schröder und Merkel, für Wulff und Gauck, für Herbert Frahm und Josef Fischer geschämt (und erst recht für von Volkes Stimme geforderte Nachfolger wie Martin Schulz oder Rosamunde Pilcher-Käßmann). Aber die am 9. November (sic!) erfolgende erneute Machtübernahme der Clinton-Mafia stellt das alles in den Schatten.
    Trump würde wenigstens schnell merken, daß er als Präsident arbeiten müßte (und sich folglich wieder in irgend einen Puff in Las Vegas zurückziehen) aber mit der US-Präsidentin Clinton werden wir viel „Spaß“ haben…

    Ach, lieber Don, falls Sie das hier unten lesen:
    Ich sprach oben von Dieter Bohlen und Leuten, die auf amerikanisch machen.
    Könnten Sie Ihrem Kollegen „Freddy Langer“ vielleicht bitten, sich nicht erneut als 60 Jahre verspäteter Peter v. Zahn zu versuchen? Er gibt vor, Amerikanistik „studiert“ zu haben, hat indes noch nicht einmal Karl May gelesen.
    Oder um es mit seinen Worten zu sagen: „Das ist so typisch für ihn und seine ewigen Grübeleien. Denkt man. Und dass er nie dort gewesen sein kann.“
    Sein „Reisebericht“ über die Route 66 (ja, die gabs mal vor seiner Geburt) ist jdf. das erbärmlichste und lachhafteste Zeugnis einer Berufsverfehlung, das ich außerhalb des ö.-r. Rundfunks je zur Kenntnis nehmen mußte.
    Man lese einfach nur die S. 3 seines Berichts (wer einen schwachen Magen hat, möge auch dies besser lassen). Ich habe einen Moment überlegt, ob ich mehr aus diesem billigen, schmierigen Metaphernsalat zitiere, aber das ist alles so angegammelt und stinkend, so dümmlich und unprofessionell, daß ich nicht einmal mit den extra dicken Gummihandschuhen meines Heizöl-Fahrers auf meine Tastatur gegriffen hätte (ganz anders als „die Indianerin an der Kasse der letzten Tankstelle in Oklahoma“)

    „Freddy Langer“ hat alsbald aus gutem Grund die Kommentarfunktion unter seinem (mir fehlen die Adjektive) „Beitrag“ abgeschaltet.
    Das erinnert mich – und deshalb belästige ich den Don damit – an einen gewissen Motorjournalisten, der sich nicht zu blöde war, eine Entsendung zur MM anzunehmen, anstatt zu seiner Ehre zu sagen, daß er einen Kollegen kennt, der das weit besser könnte.

    Immer der Ihre
    sylter456

    • Ich bin ja online und habe mit abteilung Reise nichts weiter zu tun – wenn ich vrreise, mache ich das unabhängig.

    • Titel eingeben
      „Herbert Frahm“. Das war mal die Sprache der NPD. Und nun die des Sylters. Was sagt uns das?

    • Titel eingeben
      Nun sagen sie bloss, von dem Foristen haben sie noch nie was gesehen?
      Ich dachte früher auch mal, solche Leute seien endlich ausgestorben, aber seit es die AfD gibt kommen sie wieder unter den Steinen hervorgekrochen…

      Naja, immerhin sieht er dies:
      „Aber die am 9. November (sic!) erfolgende erneute Machtübernahme der Clinton-Mafia stellt das alles in den Schatten.“
      Wahrscheinlich aber denkt er halt die seine irgendwie „links“.

  25. Geht doch
    Na also, nun wir bekommen wir doch noch den einen oder anderen Beitrag zu den Wahlen in the U.S. of Apportunity.
    Wie sieht’s mit Ceta aus? Wobei, eine seriöse Beurteilung eines derart ausführlichen Vertrags ist so einfach nicht. Betrachten Sie es als Vorschlag, wie auch:

    Syrien-Stellvertreterkrieg?
    BND (Gesetzänderungen, etc) (s. Nachdenkseiten)?
    (maroder) Zustand der Banken in Italien?
    Stiglitz‘ Kommentar zum Euro?
    Brexit und evtl zukünftige „xits“ anderer Länder?
    Obamas Bilanz?
    Grüße aus dem Land der Berge, der Milch und dem Honig.

  26. Es bleibt nicht mehr bei Schecks und Worten
    Bezahlte Provokateure sollten rund um den Nominierungsparteitag der Republikaner für Auseinandersetzungen sorgen, damit die Trump-Anhänger als gewalttätiger Mob dastehen – als gefährliches Fußvolk eines unverhohlenen Rassisten. (Project Veritas, laut Scott Adams) Die entsprechende Erwartungshaltung transporierte damals sogar der DFL.

    Dilbert-Autor Scott Adams hat den Wahlkampf aus quasi-professionellem Interesse verfolgt und kommentiert. Er spricht sich nun für Trump aus, weil die Demokraten zur Partei der „Bullies“ geworden seien, die ihr Ziel durchs Schickanieren von Bürgern mit konträren politischen Ansichten erreichen wollen: Gestohlene Plakate, demolierte Autos, beendete Karrieren – wer für Trump ist, behält das oft besser für sich. Er schreibt: „The Clinton message is that some Americans are good people and the other 40% are some form of deplorables, deserving of shame, vandalism, punishing taxation, and violence. She has literally turned Americans on each other. It is hard for me to imagine a worse thing for a presidential candidate to do.“

    Einschüchterung, Übergriffe und sowieso alles Nazis. Wie gut, dass uns solche Verhältnisse derartig fremd sind, dass sie bei uns undenkbar wären.

    • Der letzte Satz
      ist mir tief aus der Seele gesprochen, Herr Hold!
      Ich bin ja mit US Innenpolitik nicht wirklich vertraut (die Außenpolitik ist innerhalb meines persönlichen Erfahrungs-Horizontes unerfreulich konstant in ihrer gefährlichen Idiotie- egal wer dort regiert), aber mir scheint, daß wir uns in der westlichen Welt generell in einer inversen McCarthey Ära befinden. Das fast einzige Argument der offiziellen Linken (die kryptischen wahren Linken mögen anders denken… so es sie denn gibt) ist bei jeder Gelegenheit #Nazi. Dabei handelt es sich zu mehr als 95% nicht nur um ein Strohmann-Konstrukt, sondern quasi um einen tiefenpsychologischen Wunsch. Feindbilder sind die billigste Form der Identität.

  27. Astroturfing
    Sowas scheint doch in den USA weitverbreitet zu sein. Trump ist da keinen Deut besser. Hat nur weniger Medien hinter sich (diese dafür aber umso verbissener). Dass Organisationen, die Ziele mit einzelnen Kandidaten teilen, diese auch mehr oder weniger offen unterstützen ist m.E. auch nicht weiter bemerkenswert. Grenzwertig wird es, wenn angeblich unabhängige Medien verdeckte Unterstützung leisten, schlimmer noch, wenn sie sich als Propagandaabteilung eines Kandidaten verstehen. Den Guardian würde ich in der Hinsicht aber nicht wirklich als unabhängig sehen, da er sich politisch ziemlich klar positioniert. Man sollte von den Lesern auch eine gewisse Medienkompetenz erwarten (können).

    Schaden werden diese Leaks Clinton nur in geringem Ausmaß. Da sind schon ganz andere Leichen aus ihrem Keller gekrochen.

  28. Titel eingeben
    Die völlig einseitige Unterstützung Clintons durch alle Medien und sogar durch beide Parteien kann nicht verwundern.
    The powers that be würden niemals, und unter keinen Umständen zulassen, dass einer der irgend etwas anderes als politics as usual zu machen beabsichtigt, ins Weisse Haus einziehen kann!
    Hilary repräsentiert die gute alte amerikanische Tradition, dass der Zwecke letztlich JEDES Mittel heiligt.
    Ein intelligenteres Volk als die Amerikaner wäre damit überfordert dies zu durchschauen, diese ganze Wahl ist nichts anderes als der Beweis, dass Demokratien niemals etwas ändern können und, dass nur Dummköpfe dem aktiven Wahlrecht eine Bedeutung zumessen können und den ganzen Saustall dadurch auch noch legitimieren.

    Es bleibt also letztlich bei dem was die meisten von Anfang an geschrieben haben:
    Das einzige Argument das Hilary hat, heisst Trump!

    PS Allerdings sollte man in einem Land in dem man Merkel und Gabriel zur Auswahl hat, auch nicht allzu laut über die USA lachen.
    Es wäre zB wichtig in DE dafür zu sorgen, dass man als Regierung jetzt Leute beruft, die sich dieser fürchterlichen Frau, die ja nach wie vor den Iraq für richtig hält, entschlossen entgegen treten.

  29. Titel eingeben
    Ja mei! Immer schön die Weibsbilder hinhängen.

  30. Michael Moore über Clinton
    Michael Moore bei Don Lemon CNN, 26.10.16
    Michael Moore beschreibt, wie er mit großer Bewunderung Hillary Clinton beobachtet hatte, wie sie in 1993-4 HRC für universal Health Care kämpfte und meinte, wow, endlich kümmert sich jemand, er fand das toll. Er sagte auch, wie Hillary Clinton damals dafür angegriffen und angefeindet wurde.
    Moore bestätigte, wie auch Trump sie in späteren Interviews bewundert und lobend über sie gesprochen hatte.

    Midwest, Rust Belt: die Menschen seien desillusioniert, so Moore. Trump liefere ihnen „a human Molotov-Cocktail“, und sie würden eine Gelegenheit haben, um ihn dafür zu nutzen, das System aufzumischen.

    Im Gegensatz zu den Minderheiten seien die Weißen nicht organisiert, sondern auf sich selbst überlassen. In Trump sei endlich jemand da, der sich an sie wen-det, sich kümmert. Dabei würde Trump dog whistle*) und Angst einsetzen.

    Moore appelliert an die Menschen: Sie haben ein Recht, wovon sie Gebrauch machen können: the right to vote.

    Laut Moore sind nur 19% der Amerikaner über 35-jährige weiße Männer. Sie sehen ihre einstige Macht schwinden.

    Die Amerikaner, die in den suburbs leben, denen es bisher gut ging, haben zu kämpfen, können oft nur mit zwei Jobs überleben.
    Moores Appell an diese Menschen, wörtlich: Vote for Hillary – nothing but good is going to come out of it.
    Be upset, only see that the only candidate who is going to fight for you on those issues like minimum wage, jobs etc. is Hillary Clinton.

    Abschließend sagt Michael Moore: Das Problem betrifft alle. Beispiel Flint, Michigan: Dort leben inzwischen 50/50 arme Weiße und Afroamerikaner, alle sind betroffen.
    Michael Moore ist in Flint geboren und aufgewachsen.
    Trump hat Flint nicht besucht, Hillary Clinton war dort und hat sich gekümmert.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Flint_water_crisis

    *) Dog whistle: Einschlägige, vor allem rassistische Ausdrücke und Messages, die kaschiert ausgesprochen werden, damit nur diejenigen, an welche diese gerichtet sind, die verschlüsselten Botschaften verstehen können. Wie eine Hundepfeife, deren hohen Töne nicht von Menschen, sondern nur vom Hund wahrgenommen werden können.

    „Now, the man on the stand he wants my vote
    He’s a-runnin’ for office on the ballot note
    He’s out there preachin’ in front of the steeple
    Tellin’ me he loves all kinds-a people
    (He’s eatin’ bagels
    He’s eatin’ pizza
    He’s eatin’ chitlins
    He’s eatin’ bullshit!)“
    „I shall be free“, Bob Dylan, 1963

    https://www.youtube.com/watch?v=dW3qgP19OBE

    • Moore ist mir zu eindeutig Partisan
      Wenn Moore sagt der Himmel ist blau schau ich erstmal aus dem Fenster.

      Der Mensch hat nie einen Hehl daraus gemacht parteiisch zu sein.

      Und das Trump den alleinigen Besitz der Hundepfeife (und das diese Begrifflichkeiten immerzu dem linken Spektrum offensichtlich sind in ihrer versteckten Bedeutung ist auch so eine Sache – ich bin der Meinung das Trump viel zu grobschlächtig in der spontanen Rede ist um subtile Signale zu setzen) zugesprochen bekommt ist eh so eine Sache.

      Als damals, im Vorwahlkampf, wo Trump noch ein vager Schrecken war auf den Schirmen des Kommentariats, die Black Lives Matter Gruppe Wahlkampfveranstaltungen von Bernie Sanderns gestört hat… Also da wusste ich das Sanders eine Veteran der Bürgerrechtsbewegung war der eigentlich vor solchen Spinnereien gefeits sein sollte. Und als ich bemerkte das Sanders der einzige mit diesen Problemen war dachte ich: „Der wird auch nur angegangen weil die wissen das er der einzige ist der ihnen keinen Schlägertrupp auf den Hals hetzen wird“.

      Selbst im Vorwahlkampf war Clinton der Kandidat der gnadenlos von den Bürgerrechtlern hätte angegangen werden müssen – sie hat die Gesetze ihres Manne vigoros verteidigt, darunter auch jene die heute dafür verantwortlich sind das so ein gigantischer Anteil der schwarzen Bevökerung der USA in den Knästen verschmort. Als Minimum hätte man ihr ein Wahlversprechen des Widerrufs ausdrücklich dieser Gesetze abdrücken sollen.

      Stattdessen gab es nix, zumindest nicht groß genug das ich es hier mitbekommen hätte.


    • @ En Hesse
      26. Oktober 2016 um 08:43 Uhr

      Jeder, der einen bestimmten Kandidaten oder eine bestimmte Partei unterstützt, ist Partisan, oder.

      Für mich war der Auftritt aus dem Grund interessant, weil Moore bisher vorausgesagt hatte, dass Trump gewinnen wird. Er hat sich meines Wissens bisher noch nie auf diese Weise eindeutig für Clinton positioniert.

      Die Gefängnisgesetze wurden iÜ damals mit einer großen parteiübergreifenden Mehrheit verabschiedet.
      Hillary Clinton hat auf ihren Wahlveranstaltungen mehrmals gesagt, dass sie diese Gesetze ändern und die Privatgefängnisse abschaffen will. Habe solche Reden von ihr einige Male gesehen/gehört. Sonst würden die Afroamerikaner sie wohl nicht mehrheitlich wählen wollen, nicht wahr.

      Trump ist nicht „grobschlächtig“, sondern ein Medienprofi, der genau weiß, was er tut. Seine Hinweise, z.B. subtil kaschierte Aufrufe zur Gewalt, werden von den Moderatoren der TV Politsendungen als dog whistle bezeichnet. Na ja, für die GOP bzw. Trump & Anhänger sind alle Medien links, außer Fox, Breitbart et al.

    • Die Erde ist eine Scheibe und alte weiße Männer das Übel der Menschheit
      „Laut Moore sind nur 19% der Amerikaner über 35-jährige weiße Männer. Sie sehen ihre einstige Macht schwinden.“

      Ja, aber wenn man einmal kurz bedenkt, daß gut 40% Trump wählen wollen (und das trotz aller Negativpunkte – sein Wählerpotential wäre im Grunde noch größer), dann wird deutlich, daß diese alter-weißer-Mann-Klischees eher wenig mit Trumps Erfolg zu tun haben. Damit entlarven sich also im Prinzip weniger die Trump-Wähler als vielmehr die Trump-Ablehner in ihrer irrationalen Hilflosigkeit gegenüber dieser neuen Opposition.

    • Unterstützer und Partisan...
      sind zwei Dinge für mich. Ja, jeder Partisan ist ein Unterstützer als Konsequenz seines Tuns.

      Der Unterstützer ist aber sowohl fähig und willens Fehler der eigenen Seite anzuerkennen und im Rahmen seiner Möglichkeiten zu korrigieren als auch die anderen nicht schlechter zu machen zu als sind.

      Der Partisan ist anders, die eigene Seite ist immer Gut, egal in welchen Aspekt und zu was und gegenteilige Beweise werden nur anerkannt wenn es schon Wohnungsbrand sondern ein Wohnviertelbrand ist. Auch ist die andere Seite grundsätzlich böse und wenn es halt nicht passt wird das Interview geschnitten bis es passt oder totgeschwiegen.

      Partisanen, besonders die tumben wo es auffällt, mag ich nicht.

      Das Afroamerikaner mehrheitlich die Clinton wählen ist wohl leider wahr – ich weiß nicht warum die Demokraten so solide Mehrheiten haben. Überall wo es einen hohen afroamerikanischen Bürgeranteil gibt wird demokratisch (als die Partei jetzt) regiert aber ich werd nicht schlau warum – wenn man sich diese Städte anschaut befinden die sich alle in rasanter Talfahrt (oder Aufstieg wenn man die Verbrechensraten betrachtet). Warum die Demokraten auf lokaler Ebene immer wieder gewählt werden, ich versteh es nicht, weil leistungsbasierte Argumente find ich nicht.

      Persönlich seh ich diese subtilen Aufrufe nicht, vieleicht bin ich zu dumm für die, aber wenn immer Nachrichtenkommentatoren mir versuchen zu erklären warum x ein subtiles Statement war fühl ich mich an den Deutschunterricht erinnert – Gedichtsdeutung fand und find ich genauso an den Haaren herbeigezogen.
      Desweiteren möchte in anmerken das ich Trumps spontane Rede im spezifischen gemeint habe – das der Mensch weiß wie man ein Thema wählt, das Setting und die Medien gierig macht so das die Primetime ihm gehört bestreite ich nicht – wo Trump eher einen groben Faden folgt und dazu neigt wild auszukeilen.
      Der Zyniker in mir meint auch das die Erklärungen zu den dog whistle Signalen doch eine Ähnlichkeit mit den verschiedenen Hexenbullen des Mittelalters haben.. will sagen das diese Interpretation wohl großteils, vlt irre ich mich, von Leuten kommen die sich vorstellen was ein Rassist wohl so sagt wenn er subtil sein will.

  31. Embedded journalism
    Danke für die investigative Arbeit, ist ja heute anscheinend die Ausnahme in Qualitätsmedien. Was haben diese links und rechts des Atlantik Trump runtergeschrieben, als er mögliche Wahlmanipulationen ansprach, während anscheinend das Clinto-Lager schon bei den Vorwahlen auf fragwürdige Weise aktiv war.

  32. Power is like being a lady... if you have to tell people you are, you aren't.
    Kinder…äh…Frauen an die Macht. Denn Frauen sind die besseren Menschen. Sie bringen die Liebe und das Glück und den Frieden.

    Whatever, die Menschheit lernt immer nur durch Schmerzen. Jetzt muss sie wohl mal den Schmerz der Herrschaft der Frauen ertragen.

    Wir in Deutschland hatten schon unser 2015, den Amerikanern steht es noch bevor.

    Wenn wir all das überleben, so werden wir wenigstens klüger sein als zuvor.

    • Wir hatten schon Thatcher, Le Pen und Petry. Und Merkel. Danke, bin bedient.

    • Herr Don, da fehlen aber ein paar Damen
      Katharina die Große ? Kaiserin Maria Theresia ? Queen Elizabeth I (die aus Black Adder)

    • Na na na,
      die Herren haben wohl Hitler, Stalin, Pol Pot und den jungen Herrscher Nordkoreas vergessen?

    • Titel eingeben
      Die alte feministische These aus den 70ern, dass wo Frauen regieren, es menschlicher, friedlicher und vernünftiger zugeht, darf man nach Clinton, Timoschenko, Göring-Eckart, Rebecca Harms und Co. immerhin getrost begraben. Davon redet ja auch niemand mehr. Es geht nur noch darum, dass Frauen heute natürlich auch weltweit Unfug treiben und Macht ansammeln dürfen, so wie traditionell eher die Männer es taten. Für Frauen mag sich das auch als Fortschritt darstellen. Für Männer geht es halt alles so weiter wie gehabt, nur sind jetzt eben auch Frauen daran beteiligt.

    • Haben die sich umoperieren lassen ?
      @Krächzit

      Da es um die Damen an der Staatsspitze ging konnten diese Herren mal in der Rumpelkammer bleiben.

      Ausser natürlich es gäbe Beweise das diese Herren allesamt sich das Geschlecht haben umoperieren lassen. Das wäre nicht nur eine medizinhistorische Sensation ersten Ranges.

      Ich schlage vor Sie geben diese Infos gleich an den Spiegel weiter, die werden das auch prompt veröffentlichen.

    • Erinnert sich eigentlich noch jemand an „the only man in a cabinet of old women“
      http://media.indiatimes.in/media/content/2014/Oct/12179_1414735580_725x725.jpg

    • @I wanna be sedated
      Genauso isses.

    • The only thing in this world that gives orders... is balls.
      Nope, das Interessante ist ja, dass Clinton ihren Wahlkampf darauf aufbaut, die erste Frau als US-Präsident seien zu wollen zu können zu werden.
      Ohne diese Rolle, d.h. ohne ihr Geschlecht, wäre sie nicht bei den aktuellen Umfragewerten, weil weder die Person H.Clinton noch die Politikerin H. Clinton beim Wahlvolk Sympathie oder Beifall erzeugen können.

      Hillary ist ausschließlich das Gegenmodell zu Macho Trump, die erste mögliche Frau im Amt, der feuchte Traum aller Emanzen, Lesben und traumatisierten Opfern männlicher Ignoranz.

      D.h. Hillary wird nur gewählt, weil sie gerade keine Eier hat.

      In ein Amt, was nichts außer Eier verlangt.

      Das ist der Witz.

  33. Die wirkliche Regierung
    Nachtrag zu meinem obigen Kommentar bezüglich der wirklichen US-Regierung (200 Familien der Ostküste): Wie der Zufall es will findet sich einen Artikel darüber dass 2008 einen Monat vor Mr. Obamas Wahl ein führender Vertreter der Citigroup (Bankenkonsortium an der Wallstreet) an Obamas Personalchef eine e-mail mit Personalvorschlägen für die zukünftige Regierung gesendet hat. Viele dieser Namenwaren dann tatsächlich Minister unter Obama. siehe: http://www.heise.de/tp/artikel/49/49711/1.html

    • wenn das
      gute Leute waren, haben die Tipgeber nur ihre patriotische Pflicht erfüllt.
      .
      Kennt hier noch wer Peter Glotz?
      .
      Der sagte einmal sinngemäss, wenn mich eine junger Mensch, den ich als fähigen Menschen kenne, fragt, soll ich in die Politik, was antworte ich dem ehrlicherweise?
      Soll ich ihm sagen ja, natürlich, mach Examen, dann die Ochsentour vom Ortsverein in den Landtag, von dort in den Bundestag als Hinterbänkler? Oder sage ich ihm, mach Examen, dann geh zur Telekom, wenn du gut bist, geben die dir bald Verantwortung un du steigst in einem global player auf, der siene Zukunft noch vor sich hat. Du kannst dort viel mehr gutes bewirken, als in einer Partei und finanziell bekommst du das, was dir auch zusteht.

    • Peter Glotz, ja!
      Der hat mir vor 30 Jahren als Wissenschaftssenator von West-Berlin meine von mir bevorzugte akademische Karriere versaut.

      Er hatte etwas Intellektuelles, nicht schlecht, war aber auch ein Politiker durch und durch, der an ihm Unterstellten gezogen hat wie an Kasperlespuppen; ohne sich auch nur eine Nacht durch ein schlechtes Gewissen zu beunruhigen.
      Ein echter Sozialdemokrat also. Die gleiche Linie wie Schröder oder Gabriel. Ein echter Post-Schmidt-SPDist, also, um genauer zu sein.

  34. Danke, danke, danke
    Mir gefällt an dem Beitrag hier, dass mal eine andere Betrachtung gewählt wird als das übliche Trump-Bashing.

    Mir fehlen solche Betrachtungen sehr – es kann doch nicht sein, dass die Unterstützer für Trump, Brexit, AfD und FN immer nur Nazis sind. Das wäre zu einfach.

    Übrigens: so einfach, dass Trump die Kampagne bereits verloren hätte, ist es wohl auch nicht. Leider. Die Umfragen sehen ihn hinten, aber wie akkurat sind die Werte schon, wenn keiner sich öffentlich zu Trump bekennen will? Und ein paar Prozent Fehlerquote sind immer drin.

    Das denke ich mir nicht aus, das kommt vom poll tracker der BBC. Wie wenig Vorsprung Hillary Clinton hat unter Berücksichtigung der beiden anderen also-rans Johnson und Stein (also mehr die Situation wie am Wahltag), sieht man hier:

    http://www.bbc.com/news/election-us-2016-37450661

    • Es gibt nur ganz selten in der menschlichen Geschichte schwarz und weiss, böse und gut. Meist ist alles irgendwie mies.

  35. Die Guten
    Wenn das die Guten sind, dann sind mir die Bösen schon fast wieder ein wenig sympathisch.
    Man ahnt, wie die Sexismus Vorwürfe gegen Trump entstanden sein mögen.
    Was immer man gegen Trumps recht einfältige Sicht der Welt und sein Auftreten ins Feld führen mag, Clinton hier in der veröffentlicht Meinung zur alternativlosen Lichtgestalt zu machen, ist auch recht kurz gesprungen.

  36. Don, jetzt werden Sie arg kleinteilig.
    In jedem Kaninchenzüchterverein gibt´s Intrigen. In der Politik, beim grossen Spiel um macht und Ämter, umso mehr, wen wundert´s? Das ist eine Menschheitskonstante.

    Und wer tatsächlich glaubt(e), Clinton sei moralischer als ihr Gegner, sollte sich auf seine geistige Verfassung untersuchen lassen. Sie ist professioneller, selbstdisziplinierter und hat die bessere Kampagnenmannschaft, that´s just it.

    Business as usual also.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Mag sein, aber 1. sieht man es selten so schön, 2. ist es doch recht ausgebufft und 3. zeigt der Fall, dass man auch Institutionen wie dem Guardian nicht trauen kann.

    • You Do not fool me
      Nope, der wahre Wahnsinn ist doch:

      Wir haben jetzt Wikileaks, wir erfahren all die Lügen, all die Intrigen, all den Betrug.

      Und trotzdem wählen wir weiterhin die Lügner und Betrüger.

      Die Wahrheit erzeugt keinen Sinn mehr.

      Was bleibt da noch?

    • Titel eingeben
      @Goodnight „Wir haben jetzt Wikileaks, wir erfahren all die Lügen, all die Intrigen, all den Betrug.“
      .
      Achja?! Erfahren wir? Ja, die Don-Fans und NAchdenkseiterleser und von Fefe auch.
      Aber steht all das in den „Qualitätsmedien“? Wird’s im Radio, gar im TV verbreitet? Nee, die haben ja keine Zeit, müssen ja weiterhin das pöse Russenvolk verdammen und/oder uns auf Kriegszeiten vorbereiten.

    • Nope, das ist hochgradig albern!
      Es gibt keinen, ich widerhole, keinen, Spitzenpolitiker, der sauber im Sinne von „Niemals etwas getan, um Konkurrenten zu schaden“ an die Spitze einer politischen Organisation oder eines Staates gekommen ist.

      Es gäbe damit keine „saubere“ Wahlalternative, von daher ist es so ziemlich wurscht, was an Unsauberkeiten ans Licht kommt. Man kann seine (persönliche) Grenze vom Ausmass des aufgewirbelten Drecks abhängig machen, aber man kann Sauberkeit nicht praxistauglich in eine Grundsatzfrage verwandeln.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • All men betray. All lose heart. (but) I don't want to lose heart. I want to believe....
      Double Nope:

      Sich schon mal gefragt, warum dann alle Politiker ständig lügen, warum sie so teure Berater engagieren um all die dunklen Seiten aus dem Lebenslauf zu tilgen, um die dunklen Wahrheiten der Gegenseite aufzudecken?
      Wenn das doch alles so klar und bekannt und unnötig sei?

      Alle lügen. Jeder Mann belügt seine Frau und umgekehrt. Aber nur mittels dieser Lügen ist die Wahrheit, die Romantik und die Ehe erst möglich.
      Das sollte man verstehen, bevor man laut „hochgradig albern“ in den Raum grunzt.

    • @Gast
      Ich glaube was sie ansprechen ist eher das eigentliche Problem. Wer von Politikern viel anderes erwartet, dem ist nicht zu helfen. Leute die zum Wählen gehen sollte man auf der Intelligenz Skala nicht allzu weit oben einordnen.
      Das Problem sind die Medien, etwas das sich seit ein paar Jahren rumzusprechen scheint.
      Was „das pöse Russenvolk“ angeht so hab ich heute auf den nachdenkseiten wieder eine ekelhafte Sauerei entdeckt, ausgerechnet vom Deutschlandfunk….

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=35569

      „Erfüllt DeutschlandRadioKultur mit der Kakadu Sendung vom 19. Oktober den Tatbestand der Volksverhetzung?

      Gibt es unter unseren Nachdenkseiten-Leser/innen Juristinnen/en, die dies prüfen könnten und gegebenenfalls bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige erstatten? Gegenstand der Empörung von uns und vielen Leserinnen und Lesern ist eine Sendung, auf die wir gestern hingewiesen hatten. Wir wiederholen. Albrecht Müller.

      Am 19.10.2016 strahlte Deutschlandfunk-Radio-Kultur in der Kindersendung folgenden Text aus:

      […] „Der russische Präsident Putin führt derzeit zwei Kriege. Einen in der Ukraine und einen in Syrien. Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen Putin dazu bewegen mit beiden Kriegen aufzuhören. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil Putin sich nicht an internationale Regeln hält. Er ist der Ansicht, dass er den russische Einfluss in der Welt vergrößern muss und das auch mit Krieg. Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande haben mehrfach gesagt, dass Putin in Syrien schwere Menschenrechtsverletzungen begeht. Die russische Luftwaffe bombardiert Krankenhäuser und Hilfskonvois der Vereinten Nationen. Deshalb fliehen viele Syrer mit ihren Familien nach Deutschland. Auch in der Ukraine kämpfen trotz eines Abkommens russische Soldaten. Wie man Putin davon abhalten kann, ist aber nicht klar. Man könnte ihn unter Druck setzen, in dem man Russland bestimmte Waren nicht mehr verkauft. Das nennt man Sanktionen. Aber dafür müssten sich alle Europäer einig sein und das sind sie zur Zeit nicht.“

      Manchmal frage ich mich tatsächlich, warum ich mich für eine Zyniker halte. Ich hab ja nun wirklich Erwartungen die man kaum untertreffen kann, trotzdem schaffen das manche…

    • @ TDV
      Entschuldigung, aber was ist denn das für ein Kommentar?

      Wollen Sie uns jetzt kundtun, dass das alles schon durch Russia Today widerlegt wurde? Kommt jetzt die große Verschwörung, die alles erklärt? Dass der Amerikaner verhindern will, dass der treu-doofe Deutsche den Wert der neuen Seidenstraße erkennt?

      Ernsthaft… „Bildet Banden, macht Macker platt“ ist eventuell Volksverhetzung. „Putin führt gerne Krieg“ ist Meinungsäußerung.

      Widerlegen Sie die Punkte doch konkret – viel Spaß. Es gibt Gründe, warum der Mainstream so was bringt. Und nein… da stecken nicht zwangsläufig die Bilderberger hinter.

    • Verehrter goodnight, Sie haben nach Ihren eigenen Worten wie gewohnt das
      ursprüngliche Argument verloren und machen jetzt ein neues Fass auf. Dessen Inhalt mich nicht interessiert.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • You know your problem? You don't like winners.
      Herr ohne von und zu Haupts,

      das ursprüngliche Argument wurde nicht verloren sondern vertieft. Vertiefung ist dort, wo es komplex, anstrengend und wissenschaftlich wird. Also jenseitig von Meinung.
      Nicht ihre Kragenweite, naja, Sie hätten ihre Hochschuljahre vielleicht mehr in der Hochschulbibliothek oder im Hörsaal anstatt in all den ASTA Sitzungen verbringen sollen :-)

    • Titel eingeben
      Matthias.

      Ich gebe hier links an, weil ich weiss, dass hier jede Menge mitlesen, die gerne mal über dieses oder jenes Thema nachdenken = selber denken.

      Ich habe keinerlei Interesse daran jemanden wie sie von irgendwas zu überzeugen. Da ihnen nicht mal der Unterschied zwischen „Nachricht“ und „Meinung zur Nachricht“bekannt ist, wäre das eh Zeitverschwendung.

  37. Guter Journalismus
    , den Sie hier vorlegen, Don!

    Doch was Sie hier am Beispiel US/ Clinton durchdeklinieren, – meint jemand, daß das irgendwo anders läuft?

    Die monomane Begründung jener #Feministin für Clintons Gegenwind gilt vermutlich nur für eine feministische Welt.
    In meiner Realität als Heterosexueller Mann erscheinen mir Frauen immer erstmal reizender.
    Eine schopenhauersche Misogynie ist wohl weniger die Folge eines Patriarchats, wie es jene #Dame reflexhaft suggeriert, als in ihrer Masse schlicht interessengeleitete Projektion von sogen. Feministinnen, die ihre persönliche Reife mit dem Reifen von Phobien verwechseln.

  38. Frankenberger
    wie sieht es den im eigenen Haus aus? dessen Gebaren ist für mich mit neutraler und seriöser Berichterstattung auch kaum vereinbar. Gehöre wahrlich nicht zur Putinjubelfraktion, aber teilweise kann man verstehen wenn hier die Worte Ami-/Natoknecht fallen. einfach der FAZ unwürdig

  39. Die von DON erneut zitierte Frau S....
    ….hat in einem beitrag erwähnt, ich würde auf den noblepreis „hier wort aus der fäkalsprache von Elfriede Jelinik einsetzten“.

    dem ist nicht so, mein freund DJANGOHATNEMONATSKARTE hat mich gebeten, dies hier zu dementieren. auch findet er mein schweigen nicht wie Frau S. sagt „cool“, sondern supercool.

    schweigen bedeuted nicht auf den preis zu “ wort aus der fäkalsprache von Elfriede Jelinek einsetzten“, zumindest nicht in den kreisen, in denen ich als zivilisierter amerikaner verkehre.

    aber, muss ich nach Schweden reisen und mich dem risiko ausetzen, dort einer organisierten und vorbestellten straftat zum opfer zu fallen, sei es vergewaltigung oder kindsmissbrauch, wir lernen ja von DON aus seinen recherechen, wie schnell sich da mal was strafwürdiges zusammenkomponiert. gefängniszellen in Schweden sind meist kalt und nicht sehr heimelig eingerichtet.

    so mache ich vorschläge an die noble akademie: warum wird mir der preis nicht auf der Mainau ausgehändigt, die ist ja im besitz des schwedischen königshauses.

    oder warum nicht auf der autobahnraststätte Hochfelln bei Schweinbach, da fahren die schwedische königin und ihr gemahl ja regelmässig im Ferrari vorbei oder drinken nach den staus am inntaldreieck einen kaffee………idealer würde ja nichts zusammenpassen.

    mein freund DJANGOHATNEMONATSKARTE präferiert allerdings die Mainau, wir würden von Überlingen kommend mit dem ruderboot eintreffen, der lauteste rudertrainer der welt vom dortigen ruderclub hat schon seine unterstützung zugesagt. der sprachfabulierer vom see wird uns von einem sicheren motorboot aus begleiten. der namenserbe ist noch unschlüssig, wird aber sicher kommen, wir machen das ganze an einem freitag !

    • Freitag Mainau is allright - aber bitte nach 15.00 Uhr, ich will auch mit!
      „der sprachfabulierer vom see“ wird vielleicht nicht dabei sein (wollen), er hat Dylan mal ein Judenjüngelchen genannt, an dem folglich nicht viel dran sein könne.

      Frau „Stöckele“ von spon kann kann leider nicht mit, because „she breakes, just like a little girl“.

    • Nasty Woman
      Sometimes we know
      Sometimes we don’t
      Sometimes we give
      And sometimes we won’t

      Sometimes we’re strong
      Sometimes we’re wrong
      Sometimes we cry
      Sometimes we cry


    • Anlässlich des renitenten Verhaltens Ihres Alter Ego, laut seinen eigenen Worten:
      “Being noticed can be a burden. Jesus got himself crucified because he got himself noticed. So I disappear a lot.”

      Weisheiten eines Sonderlings, der er schon immer war und, wie man aus den Zitaten ersehen kann, sich mit den großen Denkern messen lassen kann:
      http://www.brainyquote.com/quotes/authors/b/bob_dylan.html

      Dass das Komitee sich darüber aufregte, zeigt nur, dass die Juroren nicht wirklich wussten, wen sie da geehrt hatten. „Arrogant“, ausgerechnet von denen kommend und über Bob Dylan.

      „The Meaning of Bob Dylan’s Silence“
      http://www.nytimes.com/2016/10/26/opinion/the-meaning-of-bob-dylans-silence.html?_r=0

      Und wenn ich schon mal dabei bin, hier noch mein all time Lieblingssong:
      http://www.dailymotion.com/video/x1qa6of_bob-dylan-like-a-rolling-stone_music

      No way, he’s not going to travel to Sweden, my2cents.

    • Pffft, welch stümperhafte Fälschung....
      Herr Zimmermann hat privat erklärt, er wünsche keinen Preis zu erhalten den man auch einem Mr Obama zuerkannt habe.

  40. Clinton...
    … mag eine Feministin der dritten Welle sein, oder diese Welle zumindest reiten, sie mag eine Kriegshetzerin sein, sie mag Politik hauptsächlich nach den Interessen der Wallstreet-Oberen gestalten und seit Jahrzehnten mit der normalen Bevölkerung keinerlei Kontakt mehr haben, sie mag vielleicht schwer krank sein, aber immerhin, immerhin, ist sie kein alter, weißer Mann. Glück gehabt.
    Naja, und Deutschland hat sie auf Wahlkampfveranstaltungen zusammen mit China als die wirtschaftlichen Hauptkonkurrenten der USA bezeichnet, denen man ds Feld nicht überlassen dürfe. Was auf militärischer Ebene der Russe, sind auf ökonomischer Ebene wohl wir, nur dass sich Russland immerhin der amerikanischen Interessen bewusst ist.

    • Titel eingeben
      @PzDiv Atatürk
      „Was auf militärischer Ebene der Russe, sind auf ökonomischer Ebene wohl wir [Hauptkonkurrent] nur dass sich Russland immerhin der amerikanischen Interessen bewusst ist.“

      Nicht wirklich, denn das Volumen des US BIP beläuft sich auf 18,5 Billionen Dollar. Das enstpricht etwa dem BIP der gesamten EU. Vgl Deutschland BIP 3,4 Billionen Dollar.
      https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_GDP_(nominal)

  41. Ergänzung
    Über die aktuelle Entwicklung in der E-Mail-Affäre von Hillary Clinton wurde auch schon umfassend berichtet. Erst gestern war zum Beispiel ein ausführlicher Artikel auf FAZ.net:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/us-wahl-2016-ist-e-mail-affaere-fuer-hillary-clinton-gefaehrlich-14496877.html

    Ergänzend zur detaillierten Darstellung im Blog-Beitrag,
    ist der Artikel sehr zu empfehlen, weil er die Enthüllungen in einem breiten Kontext darstellt.

  42. Wow wie schlimm - nicht
    Jede Rede von Donald Trump enthält fünf verschiedene Aussagen, die fünf Mal so schlimm sind wie diese Leaks. Und was Donald Trumps Fans darüber denken ist einigermaßen egal, denn sie sind ja ohnehin Donald Fans.

    • Die Frage ist: Wie reagieren die sandersanhänger, die Clinton wählen sollen?

    • Fünf mal ? fünnef ?
      Da kann ich nur raten mal Überlegungen dahingehend anzustellen was es eigentlich bedeutet für eine Demokratie wenn die Küngeleien die im Rahmen der Wikileaks #1-n an Licht kommen – man möge im gleichen Zusammenhang auch ein Auge auf die jüngsten O’Keefe Enthüllungen zur Wahlpraxis werfen – überhaupt gemacht werden können.

      Oder das diese so zugedeckt werden. Bei einer neutralen Presse wären beide Kandidaten unwählbar – und da Clinton mittels Blumenthal 2008 die Birther-Bewegung in Leben gerufen hat sogar ist fragwürdig ob die Dame es diese Runde überhaupt erst in die Auswahl geschafft hätte. (Der Donald hätt es wohl eh probiert)

      Ich rege also an ihre Skala ein bisschen neu zu bewerten. Selbst zweimal so viel scheint mir zu blauäugig in Betracht der notwendigen Bedingungen in denen es überhaupt möglich wurde solche nun geleakten Mails zu schreiben.

      Desweiteren sieht ein Gutteil der Trump-Wähler eh nicht den Kandidaten Trump (oder auch The Donald). Da gibt es die Strömung „Er ist nicht Hillary / Clinton (Die Unterscheidung ist wichtig – manche lehnen primär die Person ab, andere die Familie als ganzes)“ aber auch die Strömung die einfach nur Washington (vieleicht nicht nur) figurativ brennen sehen will und Trump deshalb mehr als Molotov-Cocktail betrachtet denn als politische Entscheidung (Obwohl auch das man als politische Entscheidung sehen könnte, sollte)

    • Birther Movement
      @ en Hesse
      Blumenthal hat den Vorwurf entschieden abgestritten.
      Es war Wahlkampf, den ich damals ähnlich nah verfolgt habe, wie die aktuelle. Clinton hatte damals eine einzige blöde Bemerkung fallen gelassen, die ich unschön fand. Dass sie aber die Birther-Movement initiiert hätte, ist eine Erfidnung der Trump-Kampagne, damit von seiner Jahre langen hässlichen Hetzjagd auf Obama abgelenkt werden kann.

      Dass die Clinton-Kampagne sich alles Mögliche ausgedacht hatte, das bezweifle ich nicht, denn ihre Kampagne war sehr hässlch, doch Ihre Behauptung geht doch nachweislich zu weit.

    • Hesse...
      „Bei einer neutralen Presse wären beide Kandidaten unwählbar“

      Mehr gibts da eigentlich nicht zu sagen…. normale Menschen würden sich bei einer solchen Wahl die Finger nicht schmutzig machen.

  43. Das Kompromat am Werk
    Wenn die Politikredaktoren zu faul und saturiert oder einäugig sind, muss das Feuilleton die mühsame Recherchearbeit leisten. Für die unappetitlichen Ergebnisse werden Ihnen vermutlich weder die Leser noch die Kollegen angemessen danken. Das unvermeidliche Schicksal des Boten.

    Sehr zu Unrecht, denn Sie machen aus erhöhter Perspektive das Tableau des großen Schlachtfelds sichtbar, auf dem die angebliche „Zivilgesellschaft“ mit ihren zahlreichen Ablegern dabei ist, die letzten Bastionen der überkommen Werteordnung zu schleifen.

    Wenn erst der ganze Schlamassel sichtbar wird, dürften die Restvorkommen an Blauäugigkeit nicht allein wegen der Zuchtaufbesserungsvorstellungen badischer Finanzminister bald
    verschwinden.

    Schmerzhaft und leider nicht heilsam, was Sie hier an Einsichten vorlegen. Man muss Sie Ihnen dennoch hoch anrechnen.

    Denn es sind, wie man sagt, zwei Pforten der nichtigen Träume:
    Eine von Elfenbein, die andre von Horne gebauet.
    Welche nun aus der Pforte von Elfenbeine herausgehn,
    Diese täuschen den Geist durch lügenhafte Verkündung;
    Andere, die aus der Pforte von glattem Horne hervorgehn,
    Deuten Wirklichkeit an, wenn sie den Menschen erscheinen

    • Soweit ich sehe, wurde der Beitrag so gut aufgenommen, dass er bei Twitter sogar vom Politikressort verbreitet wurde.

    • Zuchtaufbesserungsvorstellungen
      Mich hat es schon sehr enttäuscht, dass der Minister seine Ideen wider die Degeneration der Europäer durch Inzucht nicht weiter ausgeführt hat. Hieß es doch, man wolle den Leuten draußen im Lande die Politik nun besser erklären, auf dass sie den großen Plan verstünden nicht weiter so verdrossen sein müssten.

  44. Ich weiß ja nicht
    Ob Sanders wirklich so gute Chancen hatte? Democratic Socialist. Da stellen sich den meisten Amerikanern die Nackenhaare auf, denn sie wissen, there’s no such thing as a free lunch. Einer muß bezahlen, und beim Thema Steuererhöhungen schalten auch die leicht linksgedrallten lieber auf konservativ oder libertär um.

    Nichtsdestotrotz, die Kampagne gegen Sanders war ein Skandal. Da zeigt sich exemplarisch, welch Geistes Kind die Clinton ist. Ein Machtmensch, kennt alle Mechanismen der Macht, und nutzt sie skrupellos.

    Mich verwundert sehr, wie wenig hier Clintons Äußerung zu Russland thematisiert wird, sie wolle „zur Not“ auch einen bewaffneten Konflikt riskieren. Einen Krieg mit den Russen kann nun wirklich niemand wollen, die Amerikaner wollen ihn keinesfalls, die sind nämlich kriegsmüde. Und da glaube ich nicht daß sie eine Kandidatin wählen werden, die bisher jeden Waffenzug unterstützt hat.
    Trump wird allen derzeitigen Umfragen zum Trotz wohl gewinnen, und das ist mir persönlich noch lieber als dieses scheinheilige kriegstreiberische Weib Hillary.

  45. Kartenhaus
    Das wird in Deutschland immer fehlen ! Dylan, Spacey und Co. Schade !

  46. Clinton
    hat auch die Aufmerksamkeit der langsam sinkenden Barke am Main erhaschen können. Mit einer – wie leider so oft dieser Tage – ‚brillanten‘ ersten Meldung:

    „„Wir enden im Dritten Weltkrieg, wenn wir Clinton folgen“
    Die Syrien-Pläne Hillary Clintons führten zur Konfrontation mit Russland, warnt der republikanische Kandidat Donald Trump. Ein ehemaliger Außenminister hat offenbar eine bessere Meinung über die demokratische Bewerberin – und kündigt an, Clinton zu wählen.“

    Wow, wer hätte gedacht, dass Journalismus so einfach sein kann!?

    Ich gehe mal davon aus, dass die Sache ‚Hillary for President‘ so oder so in trockenen Tüchern ist.

    Der nächste Fixpunkt für uns, im alten Europa wird dann Frongraisch sein. Da sollte man den Third Man nicht übersehen, auch wenn die deutsche Presse immer so tut, als gäbe es den nicht. Der hat auch nicht wirklich Chancen, ist aber eine richtige ‚französische Type‘; so wie ich sie immer geliebt habe. In Deutschland wäre der undenkbar. Da seien schon die deutschen Massenmedien vor, die nicht viel anders als die vom Gastgeber zitierten in den USA, eine Betonwand aufziehen würden, eine konzertierte Aktion der Unterdrückung von Nachrichten geben würden. Ganz im Sinne der Einheitspartei.

    Hier die letzten Umfrageergebnisse:
    http://i.f1g.fr/media/figaro/orig/2016/10/25/INF1855fb56-9ac7-11e6-a606-bf1a3ab457d6-805×352.jpg

    Ausserdem: In Deutschland wäre es undenkbar, dass ein* Bundeskanzler* um die 10 Prozent herumschwappen würde.

    • Monsiuer le President
      soll auch eben jetzt ein feines Buch gegen sich geschrieben haben, so in der Klasse geistiger Selbstmord. So sind die Franzosen, schreiben Bücher und lesen sie auch.
      .

    • Auch wenn jemand vor Lachen vom Stuhl fallen sollte ...
      in manchem war Hollande wirklich gut. Nur eben auf der für ihn wirklich falschen Position.
      Er war auch unprätentiös. Mit dem Moped nachts ohne Begleitschutz zur Freundin, und so.
      Und so soll auch sein Buch sein. Gelesen habe ich es bisher nicht, würde aber gerne mal wenigstens blättern. Da soll die eine oder andere Anekdote über die europäische Kasperei zu finden sein. Wenigstens hat man ihm vorgeworfen, ein amtierender Präsident schriebe so etwas nicht.
      Wie heißt es so schön im Französischen:
      „pour faire de la littérature, attendez la retraite“

  47. Vielen dank...
    … für Ihren erhellenden Text. Es ist ein bisschen traurig zu sehen, welche umfangreichen Möglichkeiten unsere etablierten Medien heute haben und wie sparsam sie sie zum Informieren nutzen.
    Vor einer Weile ging ja sehr laut durch die Presse, dass Mr. Assange der Internetzugang gesperrt wurde, weil er Mails aus dem Clinton-Umfeld veröffentlicht hat. Da hat es mich schon sehr gewundert, dass unsere Medien sich offenbar überhaupt nicht für den Inhalt interessieren.
    Bei Mr. Trump hingegen ist es berichtenswert, wenn einer Oma einfällt, dass sie vor 30 Jahren als junge Frau ganz sicher mal von ihm belästigt wurde.
    Die Medien sind bei Wahlen längst keine Berichterstatter mehr, sondern Akteure. Ich finde es in Ordnung, Leichen aus dem Keller zu holen, wenn welche da sind. Aber dann muss man eben allen Kellern nachsehen.

  48. Die zu erwartende Supermanipulation
    Bei all dem Gehacke von E-Mails, wird es mittlerweile wirklich interessant zu überlegen, ob oder in wieweit die Wahl selbst manipuliert werden wird. Das ist ja eigentlich kinderleicht. Man schlüpft in die diversen Server und verändert die zu akkumulierenden Ergebnisse die von unten nach oben weitergereicht werden. Dann nutzt auch Nachzählen der Stimmzettel nichts, denn die Manipulation findet auf Systemebene statt, die nur Eingeweihte verstehen und von der ich aus eigener Systemerfahrung annehme, dass es überall Löcher gibt.
    .
    Das kann sehr kompliziert werden, die dem Trump-feld nahestehenden Manipulatoren werden die Zahlen in seine Richtung fälschen. Zur Abwehr kann man spekulieren, dass die dem Clinton nahestehenden sich der Zahlen andersherum annehmen werden. Und dann kann man sich überlegen, in wieweit sich die Manipulationen aufheben.
    .
    Der spannendste Tag des Jahres wird der Morgen des 9. November sein, wenn die Ergebnisse bekannt gemacht werden. Ich werde dazu zu einem Event in Scheveningen gehen, wo alles life übertragen wird und sich die Diplomatier von Den Haag trifft. Donut essend, werde ich jedes Zwischenergebnis automatisch anzweifeln.


    • Ja, das frage ich mich auch seit einiger Zeit, wie es mit den Manipulationsmöglichkeiten steht. Da gibt es ja wohl doch so einige.
      Hillarys Mails sind eigentlich ein Nachklapp, das Thema ist bereits durch, genauso wie Trumps Fernsehentgleisungen.
      Ich vermute, daß in den 2 Wochen bis zur Wahl nicht mehr viel aufgefahren wird, man wird sich nun vor allem mit den Swing-States befassen, nehme ich mal an.

    • Meine Damen....
      Ich gehe mal davon aus, dass sie beide nicht allzu sehr im Umgang mit torrent und VPN versiert sind und habe deshalb mal was vom Montag auf YouTube rausgesucht.
      Es handelt sich um die HBO Nachrichten Sendung in der ich am Montag einen längeren Bericht über die Möglichkeiten der Wahlmanipulation gesehen hatte. War recht einfach zu finden.

      https://www.youtube.com/watch?v=hXtE05-qCUo

      Der Teil zu den Computern beginnt ungefähr bei 4:45

  49. one person behind
    Clintons angeblich größter Einzelspender:
    It is also likely however, that at least some news editors failed to understand why the leaked documents were worth covering. Most of the information was already public knowledge. Soros’s massive funding of far-left groups in the US and throughout the world has been documented for more than a decade.
    http://www.jpost.com/Opinion/Our-World-Soross-campaign-of-global-chaos-464770

  50. Titel eingeben
    Passend dazu Fischgräten reloaded: sechs Firmenpleiten und loses Maul schlimmer als Angriffskriege

    http://www.tagesanzeiger.ch/us-wahl/dear-americans-vote-for-hillary/story/11412426

    • @ Besucher, Readers´s Digest-Idylle, ja,ja...
      „….Spannende Unterhaltung, Geschichten über Helden des Alltags und gute Nachrichten aus Gesundheit und Gesellschaft – all das finden Sie bei Reader´s Digest“ => Eigenwerbung RD. Heile Welt in „God´s own land“.
      .
      Fahren auf Don Spuren war schöner. Seltsame Posts hier, gestern und heute, zu den Staaten und ihrem Personal, finde ich, nachdem ich Dons Aussage mit der Auffahrt zu Castello di Brolio gecheckt (gefühlte 50% Steigung, also 50 m Höhenunterschied auf 100 m Strecke) und auch bei Chini vorbeigeschaut hatte. Teuflisch anstrengend das erste und satanisch hüftgoldbildend die zweite Adresse. Über dem gesamten Chianti baumeln Schinken und Dauerwürste, auf den Sträßchen in den herbstlich gefärbten Wäldern ganz viele Dons. Finalmente meravigloso.
      .
      Ähm, wer kennt sich aus? Wenn man den Link da oben öffnet erscheint mir, deuxième plan, ein DKW F 91, ein Zweitaktstinker in den Staaten? Oder wirkt die Ricasoli-Weinprobe noch auf die Sehleistung nach?
      (DdH)

  51. Keine Technokraten
    Die politischen Systeme der westlichen Welt bringen Politiker nach ganz oben, welche sich im täglichen politischen Betrieb am besten durchsetzen können. Das ist Fakt. Das Gesetz der Evolution sozusagen. Ein völlig selbstloser philosophisch-philantropischer Martyrer-Allroundexperte wird nicht Kanzler/Präsident/Chairman. Das klingt jetzt furchtbar schlimm, ist es aber nicht. Denn in unserer Gesellschaft setzt man sich nicht mit der Keule durch sondern durch konziliantes Auftreten, Interessensausgleich, Lobbyarbeit, organisieren von Mehrheiten zu politischen Themen und dergleichen. Das System eben. Und das funktioniert. Denn am Ende hat zwar nicht jede Stimme gleich viel Gewicht aber die politischen Weichen werden dennoch von relativ breiten Personenkreisen gestellt, und hinter den meisten politischen Entscheidungen stehen Mehrheiten in der Gesellschaft. Nun gibt es natürlich den völlig abgehängten Stammtischler in Freital oder auch den wissenschaftsfeinlichen linksgrünen alt-68er der an Chemtrails und die 9/11 Verschwörung glaubt. Die haben (hoffentlich) weniger Einfluss auf den politischen Prozess als ihnen in einer „idealen“ Demokratie zustünde. Und die sehen natürlich in den oben von Ihnen beschriebenen Vorgängen eine skandalöse Verschwörung des bösen Systems, welches über ihre Köpfe hinweg manipulativ Politik macht. Und genau diesen (oder den entsprechenden Pendants in amerikanischen Verhältnissen) will Trump die Story verkaufen, er sei ihr heimlicher Verbündeter. Ein schönes Beispiel sind seine (fast ein Dutzend) Tweets in denen er Schutzimpfungen kritisiert. Schwach genug um es abstreiten zu können aber stark genug dass die anti-Vaxxer glauben er sei einer von ihnen. Ich würde mir wünschen, wir alle hätten einen realistischere Vorstellung vom „System“, würden es nicht an unhaltbaren moralischen Maßstäben messen, uns auf die schlimmeren Fehlentwicklungen konzentrieren und den postfaktischen Bürgern deutlich klar machen, dass ihr Heil darin liegt doch öfters mal ein Buch zu lesen. Und zur Wahl zwischen Trump und Hillary finde ich die Sache recht easy. Bei Hillary muss ich schon wirklich Bösartigkeit unterstellen um realistisch begründen zu können warum sie schädlich sein könnte. Denn abgebrüht, erfahren und halbwegs kompetent ist sie zweifellos. Trump ist schon allein durch seine Inkompetenz schädlich und der Nachweis seiner Bösartigkeit wird eigentlich gar nicht mehr benötigt um ihn als „Leader“ ablehnen zu müssen.

    • @ Freitag," oh, das ist gut..."
      …wiederholt der arschnasige Fresssack Gérard Xavier Marcel Depardieu bei dieser Fressreisen-Serie auf ARTE unentwegt. Nein wirklich, das ist gut, was Sie da geschrieben haben. Ich schweife beim Lesen ständig ab auf bundesrepublikanische Verhältnisse. Könnten Sie das nicht mal adaptieren?
      (DdH)

    • Sebastian sie sind ein Komiker....
      „Das System eben. Und das funktioniert.“

      Wenn man mal von gelegentlichen aber regelmässigen Kriegen absieht.
      Das einzige das Ignoranten interessiert ist, dass diese Kriege woanders stattfinden, richtig?

    • kleiner Widerspruch
      Verehrter Sebastian,
      Chemtrails: einverstanden.
      9/11: zu 90 Prozent einverstanden, zu viele Spinner,
      zu 10 Prozent: Berechtigte Fragen zu unglaublichen Vorgängen zu 9/11. Der seriöse BBC-Journalist und NSA-Experte James Bamford wollte eigentlich nur über die NSA eine investigative Reportage fertigen. Was dabei zu 9/11 zu Tage trat ist unfassbar, vor allem die Aussagen des FBI Agenten Mark Rossini dem verboten worden ist seine Behörde über die bevorstehende Einreise zweier der Attentäter zu informieren. Auch wenn 50 Minuten lang sind (5-teilig) lohnt sich das Ansehen . Das Buch dazu gibt es nur in Englisch (The shadow factory) auch als pdf zum download über suchmaschine. Grüße.
      https://www.youtube.com/watch?v=q4GtnzXdY_8

    • Georg...
      „9/11: zu 90 Prozent einverstanden“

      Echt ?

  52. Sic transit gloria mundi
    Weder Clinton noch Trump sind irgendwie akzeptabel. Auch nicht als Kleineres Übel. Beide völlig unmöglich, reaktionär, unverschämt und unattraktiv. Ich würde als Amerikaner gar nicht zu dieser Wahl gehen. Soll doch gerne wählen gehen, wer von diesem Angebot qualitativ grundsätzlich überzeugt ist. Wer es aber nicht ist, muss auch seine demokratische Ausdrucksmöglichkeit dafür haben, nämlich einfach diesem Zirkus indigniert fernzubleiben. Das gilt ja auch hierzulande. Sanders wäre interessant gewesen, aber das demokratische Parteiestablishment, kein Stück besser als sein republikanisches Pendant, das vergisst man ja leicht, hat ihn mit unfairen Tricks abgesägt, weil da lange vor den Vorwahlen ja schon Bills Ehefrau aus dem Clintonclan als Kandidatin feststand. Der Rest war demnach dann nur noch Show. Zeigen die Mails, wusste man aber auch so. Eine neue Generation idealistischer junger Amerikaner dürfte Bekanntschaft machen mit dem Zynismus und der Bigotterie der eigenen Gesellschaft, besonders der großen zwei Parteien und des politischen Systems. Und Trump wirkt eher so, als wolle er eigentlich nur in seinem Leben noch einmal mächtig und legendär einen drauf machen, und nicht, als sei es jetzt wirklich sein ernsthaftes Anliegen, zum Potus zu werden. Eher der Buh-Mann, mit dem die Schafe zu Clinton gescheucht werden. Er musste ja damit rechnen, als Außenseiter früh auszuscheiden. Es war ein Witz. Eine Wette. Dann schied er aber nicht aus. Und fand es natürlich großartig. Er wollte es aber nie werden. Er wollte es nur allen nochmal zeigen. Wahrscheinlich weiß er insgeheim am besten, dass er überfordert wäre. Dass es ziemlicher Bullshit ist, was er so erzählt. Regieren würden dann ja sowieso andere. Das jeweilige Parteiestablisment, Kongress, Senat. „no future“ .

  53. Irrwege in Demokratien
    Gelobt sei das Konklave im Vatikan. Alle eingeschlossen, bis der Kandidat durch ist. Medienkampagnen wie beschrieben aufgrund des Alters der Wähler weitgehend ausgeschlossen. Schade, für dieses Verfahren sind wir zu viele, also ausgeliefert zu glauben oder verdammt, 25 Stunden am Tag zu recherchieren.

  54. Es kommt wie es kommen musste
    Bei aller Abneigung gegen Hillary: gegenüber Trump hat sie bei den Republikanern, die Trump als den GAU der eigenen betrachten, einfach die besseren Karten. Mit einem Sanders hätte man deren Stimmen nicht gewinnen können.

  55. David Gelernter für Trump!
    So steht’s jedenfalls in seiner Kolumne im Wall St. Journal.

    Lange nichts mehr gehört von diesem FAZ-Mitarbeiter. Hm.

    Das letzte war das da im Februar, ickjloobe in der FAZ:
    „Hört auf, den Computer zu lieben!“

    Trump liebt er übrigens auch nicht , er hält ihn auch nicht für einen guten Menschen. Aber das helfe nicht, sagta, weil Hillary halt auch kein guter Mensch sei – und dazu noch die schlechtere Politik mache. Sagta.

    War doch mal wer im Feuilleton der FAZ – David Gelernter – – tempeste passate – alles verweht im Wind – kein mehr himmlisch Kind – – – ahh Trumps Koks-Orgien mit jungen sozusagen himmlischen Models kommen nun auch noch auf, sagt einer in USA, öfffentlich, mit 1 Zeuge anonym und 1 Zeuge namentlich. AuweihOS…US…

  56. Dummes Wahlvolk
    Frauen in der Politik sind sowieso ein Unding. Das wird die Menschheit noch bald bereuen schwant mir. So wie die anderen fortschrittlichen Ideen und Gerechtigkeitsideale (Stichwort: Sozialismus) die es einst zu verwirklichen galt.
    Manchmal glaub ich die Monarchie war doch nicht so schlecht. Wie halten Sie es damit werter Don?

  57. .... und während Obama im RHS weilt
    Das Peinliche für die USA kommt dann nach der Wahl. Das Clinton Camp wird die Trump Manipulationen verwirken, und das Trump Camp die des Clinton Lagers. Das geschieht während Obama Frau Merkel in Berlin besucht, und man fragt sich als Außenstehender: ist es nicht die Aufgabe der während der Wahl aktiven Regierung sicherzustellen, dass die Wahl der Nachfolge demokratisch und unmanipuliert verläuft?

    • Echt ?
      Warum sollten die Reagan Bush Clinton Obama & CO ausgerechnet diese Aufgabe ernster nehmen, als all die anderen Aufgaben?

  58. Tobasko
    Die Enthüllungen sind weit unter meine Vorahnungen und wissen geblieben ,…..
    Es gibt seit Homer erdichtungen … Dieser verdammtenLotusfresser ….alles wird vergessen ……und die aber Millionen die gelebt haben wollen ….Aber nicht gewusst und nichts erfahren haben …..
    Ich sage euch nur ….. es ist noch schlimmer !

  59. Ich weiß:Naiv, naiv!
    Wir Deutschen sollten uns mal ganz, ganz dringend an die eigene Nase fassen. Und den eigenen Laden einigermaßen in Ordnung bringen. Mir fiele da so manches ein. Wikileaks braucht man für diese Erkenntnis übrigens nicht.

    Und dass es in der Politik (und in allen anderen Lebensbereichen immer öfter auch) sehr schnell mit ALLEN Mitteln zur Sache geht, ist ja nun eigentlich nichts Neues.

  60. Ja, "Hillary das Miststück"
    In einem Interview vom 26.05.2009 in der SZ unter der Überschrift:“Ohne Angst würden wir fett“ sagte Margarete Mitscherlich:
    “ Adenauer war kein Nazi – ein lupenreiner Demokrat war er natürlich auch nicht“

    Vor einigen Tagen kam von Berthold Kohler die Wiederholung: „Auch mit Sanktionen macht man aus Putin keinen lupenreine Demokraten mehr.“

    „Zurück zur Normalität“ (Titel:FAZ- 18.09.2016) das Leben geht wieder ganz normal weiter als wenn nichts gewesen wäre.

    Ja, zurück zur Normalität, wir zerreißen uns, moralisch berufen, das Maul wieder über Andere, heute mal Hillary, das „Miststück“. Ist sie nicht schon überreif für eine weitere Schlagzeile der FAZ: „Hillary Clinton wird keine lupenreinen Demokratin werden“?

    Still geduldet von den Medien verändert währenddessen Deutschlands lupenreine Demokratin Merkel in ihrem Kinderkosmos erneut das Land und wer es wagt etwas zu sagen, wird diffamiert.

    Ich frage mich zwischenzeitlich schon, ob die „Ratschkathl“ der Blogszene, aus gut bürgerlichem Hause, so aus der Mitte der wohlhabenden Gesellschaft, nach wochenlangen Wildnisbeschreibungen aus dem Fahrradsattel an einem moralischen Burnout erkrankt ist?

    Mit freundlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

  61. Ich weiß wirklich nicht, warum das so wenigen auffällt...
    … aber das, was Trump von sich gibt, ist alles schlimm. Das sollte gerade Deutschen mit ihrem geschichtlichen Hintergrund sehr auffallen.

    Er will sich in nichts an Gesetze und rechtsstaatliche Vorgehensweisen halten. Vielleicht weiß er gar nicht, was das ist. Offensichtlich weiß er aber nicht, was in der amerikanischen Verfassung steht.

    Er sagt, je nach Publikum, was das Publikum jeweils hören will. Mal ist das antisemitisch, mal misogyn, mal homophob, mal rassistisch… Und immer aggressiv bis zum Abwinken.

    Wenn ich Politiker beurteile, sehe ich mir auch immer an, wer sie wählen will. Denn da ein Politiker ja immer wieder gewählt werden will, bestimmen die Wähler dann sehr das, was von irgendwelchen Wahlversprechen umgesetzt wird- wenn es irgend geht.

    Die Politiker selbst müssen ein so dickes Fell haben, bis sie in ihre so hohe Position kommen, da weiß man doch, dass das keine normalen Menschen mehr sein können.

    Bei Trump sind die Anhänger ein Haufen aggressiver Protestwähler. Mir wird schlecht, wenn ich Ausschnitte der Wahlveranstaltungen sehe- oder gar die Sprache dort höre! Clinton dagegen reißt niemanden vom Hocker, aber die, die für sie sind, sind normale Menschen.

    Frau Clinton ist Berufspolitiker, mit allen Vor- und Nachteilen. Aber ich bin mir sicher, dass sie weiß, wie ein Rechtsstaat funktioniert. Außerdem wird sie ein Präsident der Sorte „buy one, get one free“. Ich fand Clinton (männlich) gut. Ich bin ganz eindeutig für Clinton, auch wenn ich mir für die Demokratie in den USA in beiden Parteien eindeutig andere Kandidaten gewünscht hätte.

    Ein Volk hat aber in einer Demokratie eben leider immer nur so gute Politiker, wie es verdient. Wenn man auf solche Internet-Mobbing-Intrigen und Schnellhetze herein fällt… Nun ja. Möchte nicht wissen, wie bei uns bei der nächsten Wahl Stimmung gemacht wird, wenn jetzt auch Bots eingesetzt werden sollen…

  62. Demokratie ist offenbar kein Selbstläufer
    Das Konzept „westliche Demokratie“ scheint nicht so gut zu funktionieren wie gehofft.
    .
    Mit den „selbstheilenden Kräften“ ist es scheints nicht so weit her unterm Kartell.
    .
    Wer ist schuld? — Das Demokratiedefizit in der Verfassung.
    Was tun? — Es beheben.

    • Ha! Meier, sie Schlingel! Sie wollen wohl witzig sein?
      „Das Demokratiedefizit in der Verfassung beheben.“

      Wer und wie denn? Und vor allem warum? Unsere Politiker haben wichtigeres zu tun.
      Haben sie schon wieder vergessen, dass man zwei Legislaturperioden abgesessen haben muss um die Pension in voller Höhe ausbezahlt zu bekommen? Demokratiedefizit beheben? Bei ihnen tickts wohl?

  63. Nur mal so...
    Und nun stellen wir uns mal vor…
    Die Kampagne wäre in Russland gelaufen und „H. Clinton“ wäre „W. Putin“.

    • Putin? Hmm, müsste eigentlich eher so
      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/da/Lyudmila_Putin_favourite_photo.jpg

      aussehen und heißen…

    • Wieso?
      Ich sehe in dem Vorgehen nichts, was gegen die Gesetze geht. Man mag mich belehren, wenn das anders ist.

      Es ist nicht edel, klar. Und die Unabhängigkeit der Presse (an die aber sowieso nur Leute glauben, die auch an den Weihnachtsmann glauben) ist offensichtlich nicht gegeben.

      Aber immerhin gibt es in den USA Presse, die hinter Trump steht, und Presse, die hinter Clinton steht. Und bisher ist noch nichts zu hören davon, dass die Journalisten des einen oder anderen Lagers mysteriös zu Tode kommen…

      In Deutschland ist die Berichterstattung auch immer öfter politisch. Man erinnere sich nur an die Ereignisse nach einer Sylvesternacht, gar nicht sooo lange her…

      Im westlichen Journalismus nehmen sich Journalisten leider immer öfter heraus, zu entscheiden, was sie berichten- je nach politischer Einstellung. Sie meinen offensichtlich, aufgrund ihrer ach so vorzüglichen Ausbildung, „es“ besser zu wissen, als der normale Bürger.

      Aber immerhin gibt es verschiedene Zeitungen, und was in der einen nicht veröffentlicht wird, kann den Weg in die andere finden. Und das ist immer noch der grooooße Unterschied von echten Demokratien zu lupenreinen Demokratien…

    • Titel eingeben
      „Vor einigen Tagen kam von Berthold Kohler die Wiederholung: „Auch mit Sanktionen macht man aus Putin keinen lupenreine Demokraten mehr.“
      .
      Genau solch Journaille mein‘ ich.

  64. Immer wieder erfrischend,
    mal etwas Politisches mit Realitätsbezug zu lesen. Trump wird die Wahl nicht gewinnen, ein Stinkstiefel wird trotzdem Präsident werden. Bei diesen Primaries wäre das einzig wählbare Ticket Sanders-Warren gewesen. Bernie wurde abgesägt und Lizbett wollte nicht. Jetzt hat der Amerikaner die Wahl zwischen einem selbstsüchtigen, sexistischen Spinner der keine Ahnung hat wie man mit Menschen umgeht und einer korrupten, kalten Handlangerin der 1% die auf einen Krieg mit Russland aus ist. Dementsprechend sehe ich der Wahl gelassen entgegen.

  65. Der Geist, der stets bejaht
    „Economist“: Entscheidend ist nicht unbedingt der Umfragevorsprung Clintons gegenüber Trump – sondern Johnsons (libertär und Ex-Republikaner) gegenüber Stein (Grüne). Trump und Johnson liegen zusammen etwa gleichauf mit Clinton und Stein.

    Die Demokraten regieren schon seit acht Jahren. Länger blieb für die US-Linke zuletzt Roosevelt im Amt – der bei der dritten Wahl deutlich an die Republikaner verlor. Verlieren die Demokraten wieder deutlich an die Republikaner, ist Trump Präsident. Carter wurde schon nach vier Jahren abgewählt. Nur eine Umfrage sah einst Reagan vorn.

    Seit dem II. Weltkrieg haben die Demokraten nie länger als acht Jahre am Stück den Präsidenten gestellt. Die Demokraten haben 2008 entschieden, dass Clinton nicht Präsidentin wird. Sie haben 2016 vermutlich ungewollt entschieden, dass Trump Präsident wird. Letztlich werden New York Times & Co. Trumps Wahl sichern: Die Wähler glauben aufgrund der Berichterstattung mehrheitlich, dass Clinton – die sogar bei den eigenen Anhängern nicht beliebt ist – gewinnt. Also scheint es für Clinton-kritischen Anhänger der Demokraten, keinen Grund zu geben, zur Wahl zu gehen. Sie gewinnt ja eh. Die Trump-Anhänger gehen aber auf jeden Fall wählen. Ergebnis: 49 % für Trump in zwei Wochen, 48 % für Clinton. Oder eben 46 zu 45 wie bei der LA Times.

    Komisch ist übrigens, dass es in die Print-FAZ (und vor allem in die noch stärker an Auflage verlierende Sonntagszeitung) nur die Umfragen schaffen, nach denen Clinton deutlich führt; und dann auf die Leserreaktionen ein ergänzender Artikel folgt, der mit viel hochwissenschaftlichem Geschwurbel belegen soll, warum genau diese eine Umfrage die unumstößliche Wahrheit kundtut – während auf wikipedia.org schon drei andere Institute Trump gewinnen sehen. Matthias Rüb spielte da in einer anderen Liga.

  66. Titel eingeben
    Bemerkenswert finde ich ja, wie diese zehntausenden Mails vom medialen Einheitsbrei dieses Landes seit ihrem Erscheinen geflissentlich ignoriert werden, derweil man über Trump jeden Tag neuen Unsinn lesen darf, der gegen die Ungeheuerlichkeiten, die Zuhauf in den Podesta-Mails zu finden sind wie Kindergartengeplänkel wirkt. Die unfaßbare, kriecherische Schleimspur, die die deutschen Medien beim Katzbuckeln hinter Clinton herziehen sind eine Spur journalistischen Totalversagens, aber das ist nun nichts, was einen heutztage angesichts des erbärmlichen Zustands der Schreib- und Labersklaven noch wundern sollte.

    Ich sage seit Wochen, daß ich einen Wahlsieg Trumps für recht wahrscheinlich halte. Schon allein aufgrund der völlig faktenbefreiten Berichterstattung, die mit den Realitäten in den USA in etwa so viel zu tun hat wie die Wahlumfragen pro Clinton ebenda würde ich mich über einen deutlichen Sieg Trumps nicht wundern. Es wird ja, wohin man liest, das Bild eines quasi schon sicheren Wahlsiegs Clintons heraufbeschworen, daß man denken könnte man hätte es mit einer verzweifelten Hexenanrufung seitens der versammelten weltweiten linken Medienmacht auf dem Blocksberg zu Walpurgis zu tun. Die Versuche, Trump mit noch den aberwitzigsten Anwürfen zu sabotieren erinnern mich an das, was man „schiere Verzweiflung“ nennt. Ich warte darauf, daß das Clintonlager ihm in den letzten Tagen vor der Wahl entweder noch Nekrophilie, rituellen Kindsmord oder Gesteuertsein durch außerirdische Mächte anzuhängen sucht. Das traut man denen ja inzwischen problemlos zu.

    Ich warte also entspannt den 09. November mit den Wahlergebnissen ab. Falls Clinton gewinnt, wird es in Europa anhand der dann zu erwartenden Entwicklungen im Nahen Osten deutlich ungemütlicher werden, als es eh schon ist, das sollte klar sein. Also … lieber die Cholera als die Pest.

    Die LF läßt ja jetzt allen Ernstes noch die lame Duck einfliegen, nach den Wahlen, was ein absurder Witz ist, aber die tumben Massen hier im Land werden das sicher ganz toll finden, daß da einer antanzt, der überhaupt nichts mehr zu melden hat und in etwa noch so wichtig ist wie der Käse von vorgestern. Für den Unsinn werden mal wieder Millionen verschleudert für lau, damit für die Plebs die Illusion von der Bedeutung der Madamm im Glanze des großen Zampano aus Übersee nochmal ein wenig aufgewärmt werden kann, bevor man diese Art Besuchsgedusel bis auf weiteres einstellt. Blöd wird die nutzlose Aktion ja erst richtig, wenn Clinton verliert.

    Mit Killery und ebenso auch mit Trumpet wird die Nummer für die Kandesbunzlerette so einfach nämlich nicht. Die eine ist eine völlig korrupte, gewissenlose Reißzahnmumu erster Klasse, die ihr noch jede Schau stehlen wird, gegen die wirkt die unsrige wie eine unbedarfte, liebenswerte Fleischereifachverkäuferin, und diese Art Schmach möchte man dann doch nicht so gerne ertragen. Der andere stellt eine extreme Bedrohung für die gesamte Politik der Madamm dar, und hat ihr zudem schon längst derart deutlich den Marsch geblasen, daß da wohl eher von beiden Seiten wenig Laune auf mehr als den politisch und diplomatisch gerade so nötigen Kontakt besteht.

  67. Was möchte wohl Purcell dazu singen lassen?
    They were all contrived in spite,
    To torment us, not delight;
    But to scold and scratch and bite
    And not one of them proves right
    But all are witches by this light,
    And so I fairly bid em and the world good night.

    Im Original übrigens gegen die holde Weiblichkeit gerichtet. Man könnte die Verslein natürlich auch gegen andere, etwas kleinere Minderheitengruppen wenden, etwa die deshalb völlig machtlose und ungefährliche politische Klasse. Aber bitte beileibe nicht gegen Mehrheitsgruppen wie etwa die Menschheit insgesamt. Denn d’Lait san schlecht, aber der Mensch is gut.

    • @ Pérégrinateur
      „Denn d’Lait san schlecht“

      Nach meinem Eindruck gibt es immer mehr Leute, aber immer weniger Menschen.

  68. nur mit den Holtzbrincks
    @ Barry
    @ Dieter Kief

    generell ist es ja nur die frage, ob wir die herrschaft von familiendynastien in der sog. modernen demokratischen welt gut finden. insofern sind die politischen zustände in Nordkorea, Argentinien, Kanada, Indien, Pakistan und den USA (um nur einige zu nennen) sehr ähnlich.

    stellen wir uns jetzt einmal vor, einer der söhne von Helmut oder Willi wäre bundeskanzler geworden oder Frau Schröder-Köpf würde für die wahl 2017 noch den ehering in den hut werfen ! und 2021 kandidiert der chemieprofessor !

    und ja der BOB………natürlich fahren wir nicht vor 15 uhr am freitag ab, wir wollen den Holtzbrincks es doch ermöglichen mit dem turbo-V8 oder dem V12 auch noch von der Gänsheide in Stuttgart an den see zu kommen. die fahren mit den segelbooten umweltschonend dann mit.
    Dr.Martin hat mitgeteilt, er verfolgt das ganze vom dachausguck seines hauses in UE-Nussdorf.

    BOB lässt Dr.Martin die besten grüsse ausrichten mit dem poem:

    now i got a friend who spents his life
    stabbing my picture with a bowie knife
    deams of strangling me with a scarf
    when my name comes up he pretends to barf
    i´ve got a million friends !

    more to follow, wir gehen jetzt mal in die Krone in Tettnang, lecker bier, BOB wird dann Neil Young anrufen und ihn als preisträger vorschlagen, besonders für den song „welfare mothers make better lovers“

  69. Was soll man sagen?
    Zunächst einmal „danke für die Recherche“, eine Fleißarbeit.Seit ich mich für Politik interessiere weiß ich, dass Politik eine Hure ist. Wobei ich der Meinung bin, dass eine Hure soo intrigant wohl nicht ist, wie dieses System.Hillary steht ihren Mann…Ich dachte ja eher, dass Sanders von den Roten fertiggemacht werden würde, sollte er gewinnen. Mit Blockaden und so.

    Naja, vielleicht ist ja was dran an der Aussage meiner verstorbenen Mutter, dass manche Journalisten Aasgeier seien?
    Nun sollen auch noch Bots ins Spiel kommen, eine teuflische Sache. Wenn denn alles so ist, wie es ist, staune ich ja über Leute, die in die Politik gehen, weil sie „was bewegen“ wollen.

    Für mich war heute viel interessanter, dass ich durch Schlamperei meinerseits übers Handy in der Handtasche meine Kinder „angerufen“ habe während einer Besprechung. Eins hörte mich undeutlich in München, eins in Conakry und beide machten sich Sorgen. Das muss man auch erst einmal hinkriegen.

  70. @colorcraze
    Wenn es ein normaler Wahlkampf wäre, dann würde man nicht mehr viel erwarten. Aber dies ist kein normaler Wahlkampf. Wie man heute beim Mutterschiff nachlesen konnte, bemüht sich das Clintonlager mit großem Aufwand, Leute schon jetzt zur Wahl zu animieren und nicht etwa, Leute in Swing States zu ihren Gunsten zu überzeugen. Daraus schließe ich, dass das Clinton Lager weiß, dass es noch dumm laufen kann.
    .
    Man setzte sich mal in die Lage eines Bürgers, der von den Damen aus der Clintonzentrale angerufen und aufgefordert wurde, gleich mal jetzt schon zu wählen, um dann in 10 Tagen das endgültige Clinton Skandal zu erfahren. Diese Person wird die Demokratische Partei für immer los sein.


    • dies ist kein normaler Wahlkampf
      Ja, ist wohl so. So sehr wie diesmal kocht es doch sonst nicht hoch?!
      Und ich glaube nicht, daß es ursächlich unbedingt an den Kandidaten liegt, es scheint mehr eine Art Wutkanalisationsritual zu sein.

  71. @TopKekDeluxe
    Lisbeth hat keine amerikanische Staatsangehörigkeit. Die Frage hat sich also nie gestellt.
    .
    Ich halte auch von Bernie Sanders nichts. Völlig unabhängig von seiner politischen Einstellung ist der Mann zu alt. Für den Job unter heutigen Bedingungen sind – meiner Erfahrung nach – alle drei Kandidaten zu alt. Die schnelle Responds-time des Internet zwingt schnell zu handeln und ständig up-to-sniff zu sein. Dazu kommen ständig interkontinentale Flüge und nächtelange Verhandlungen. Man gucke sich nur mal Frau Merkel näher an und stelle sich vor, wie sie aussähe, wenn sie 10 Jahre älter wäre.

    • Danke Frau Heuse
      das Alter der Kandidaten hatten wir ja vor einiger Zeit schon einmal, denn auch mir erscheinen sie zu alt. Aber da bekam ich wieder Prügel von wegen Erfahrung usw. Ich mit meinen 70 Jahren denke, man ist in dem Alter zu alt. Allein die Taktung des Tagesablaufs fordert einen Tribut, den man bei Merkel heftig sieht. Wie sie in 5 Jahren aussehen wird, möchte ich mir grad nicht vorstellen.

      Wenn ich so an meine Berufszeit zurückdenke und mir vorstelle, ich hätte morgens um 9h frisch und munter im Bundestag reden müssen, überkommt mich das Grausen. Ich bin eine Nachteule und dann morgens schon etwas muffelig und sehr wortkarg. Das morgendliche Fitsein ginge mal für ein, zwei Tage, aber nicht jeden Tag gut. Für Brüsseler Nachtsitzungen wäre ich also gut gerüstet. Die besten Ideen kamen mir und meinem nachteuligen Mann so ab 23h, die anschließenden Diskussionen dauerten Stunden und konnten dann auch schon mal bis nach 4h gehen, um gegen 9.3o im Büro fortgesetzt zu werden.

      Ich glaube kaum, dass in der Politik nur Lerchen unterwegs sind, wie halten sich die Leute also wach.

    • ...
      Wenn man nicht davonausgeht, dass es alles Ausnahmemenschen sind,
      bleibt nur eine Erklaerung – sie hoeren nicht zu -. Stundenlanges Zuhoeren ist anstrengend. Die Droge Macht wird ein uebriges tun.

    • E.R.Binvonhier, Merkel schläft im Bundestag
      ich habe einige Fotos, die das belegen. Ich könnte nicht so im Sitzen schlafen bzw. könnte ich schon, aber ich würde dabei sabbern.

    • Hach!
      Werte Frau Simon, ich kenne nur das Foto von der Sixt (? ) Reklame.
      Es zeigte die schlafende Frau Merkel im Bundestag.
      Darunter der Satz, haben Sie auch kein Zuhause????

    • von hier, das ist auch in Wort und Bild schön
      http://www.taz.de/!5060549/

      ach ich habe so viele feine Bilder, könnte mal ein Album machen.

  72. Hieße die neue Bundeskanzlerin Sahra Wagenknecht,
    so wäre das vergleichbar mit einem Präsidenten Bernie Sanders. Allerdings wäre Frau Wagenknecht nicht so verrückt, sich als Kanzlerkandidatin nominieren zu lassen.

    Ohne Wikileaks und all die Whistleblower fehlten uns immer noch die Tatsachenbeweise, die Politiker/innen und Kapitalisten aus der Deckung zwingen, denn auch der investigative Journalismus scheint der Korruption zum Opfer gefallen zu sein.

    Dem Adel immer ähnlicher geworden sind Geld- und Politadel, die Pfründe werden vererbt. Eine gewisse Polygamie ist unübersehbar. Demokratie ein fehlgeschlagenes Experiment.

    Im Ergebnis gibt es zwischen Clinton und Trump nur einen Unterschied in der Subtilität ihrer Wahlkampagnen. Sie wollen dasselbe, persönliche Macht. Obwohl, sind sie wirklich mehr als Marionetten, deren Fäden von anderen gezogen werden? Wohl kaum. Daher ist es aus meiner Sicht im Grunde völlig unerheblich, wer die Wahl gewinnt. Selbst auf die Wahl als solche könnte durchaus verzichtet werden, wäre sie für die Pseudodemokratie nicht unverzichtbar.

    Interessant wäre vielleicht noch die Frage, ab welcher Präsidentschaft die Präsidenten der USA nur noch den Grüßaugust gegeben haben. Vielleicht nach Kennedy oder doch schon früher?

  73. Frage ans Publikum
    Könnte die Wahl Trumps die Existenz der NATO in Frage stellen?

    • Ts, ts, ts
      Sie wollen uns wohl den Trump schmackhaft machen?

    • Warum nicht?
      Weiß Trump überhaupt was die NATO ist? Und überhaupt: Braucht man die noch?

    • Eher Clintons
      Angesicht ihrer erklärten Konfrontationsbereitschaft über Syrien halte ich es für wahrscheinlicher das NATO bei ihrer Wahl zerbricht.

      Man erinnere sich in diesem Kontext daran das Griechenland und die Türkei hier wunde Stellen sind.

      Griechenchland sucht Russland-nähe um sich Spardiktaten aus Ber.. Brüssel besser widersetzen zu können und und die Türkei, ach ja, die Türkei.

    • Äh ja, die berühmten "Spardiktate".
      Übersetzung nach Faktenlage: Die Weigerung der EU, Griechenland-Kredite in unbegrenzter Höhe ohne Konditionen abzusichern.

      Griechenland kann sich – wie jeder Staat – solange verschulden, solange sich noch ein Kreditgeber findet. Es müsste dann eben nur marktübliche Zinsen für Hochrisiko-Schuldner zahlen.

      Das nennt sich bei Deppen „Spardiktat“ …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  74. Wow
    Ich hätte ja nicht gedacht irgendwo mal eine echte Analyse zu lesen, hatte die meisten Medien eigentlich schon abgeschrieben. Respekt. Dürfen Sie das auch in der FAZ auffindbar veröffentlichen?

    Zum Thema: Schöne Auflistung einiger Skandale. Hillary ist imo wirklich beängstigend, vor allem ihre Aussagen gegen Putin und Syrien. Wikileaks gibt mittlerweile regelmäßig Daten raus über Hillary, Skandal über Skandal und alles lässt Trumps „Skandale“ im Vergleich aussehen wie Bubenstreiche. Project Veritas veröffentlicht zzt auch regelmäßig Videos über Wahlbetrug, zigmillionen Menschen gerade in den USA verfolgen das. Und irgendwie scheint niemand Hillary zu trauen. Sie chauffiert die Presse herum, die US-Medien berichten so einseitig, dass selbst der 0815-Ami es nicht mehr erträgt. Es würde mich wirklich nicht wundern wenn Trump groß gewinnt. Die Massen bei seinen Rallys sind erstaunlich, ich glaube das wird ne Schlappe und Überraschung für viele wie der Brexit.

  75. Wie bei den Carleones unterm Sofa
    …scheint es in der hohen Politik zuzugehen.

    Und je schlimmer es wird, desto groesser die Anstrengungen, dem
    VOLK oder PACK die Vorzuege der Moral, der Humanitaet und der
    Naechstenliebe zu predigen.

    Ich ueberlege, ob es nicht sinnvoller ist, die Vorstellungen der
    Neubuerger zu uebernehmen und sich das Bundesverdienstkreuz
    fuer gelungene Integrationsbemuehungen zu verdienen.

  76. The Donald is America's trump card
    wenn man sich unsere bemitleidenswerten westlichen Gesellschaften ansieht (und sage keiner, alles sei im Lot-wer’s nicht glaubt der lese etwas Houellebecq), dann weiß man fast nicht mehr was man sagen soll. Und das soll ein Ideal sein? Durchgeknallte Feministinnen und Genderzicken, die jeden Tag unangenehmer werden-Markenzeichen einer überdrehten, überkandidelten, dekadenten, zerrütteten Gesellschaft. Als ich klein war waren die USA für mich reizvoll weil sie das Land der Cowboys waren. Heute sind die alle schwul und selbst wenn nicht werden ihre Äußerungen genauestens von irgendwelchen weiblichen Moralwächtern (pardon „Moralwächterinnen“) gescannt um ihnen dann sofort einen Strick zu drehen-ganz gleich was sie sagen. Wann wachen die Männer endlich auf und sehen, dass es höchste Zeit ist für einen Befreiungsschlag? Wenn Hillary gewählt würde, dann wäre das der Supergau für die ganze westliche Welt, vor allem für die USA. Wofür halten die zumeist städtischen Hillary-Unterstützer sich? Glauben die im Ernst, die USA seine noch immer so stark, dass sie dem Rest der Welt ihre wirren gender-Ideen aufoktroyieren können? Zum Lachen. Die USA waren mal eine Supermacht, als Siegermacht des zweiten Weltkriegs und im kalten Krieg waren sie Führungsmacht eines der beiden Blöcke. Die Zeiten sind lang vorbei. Heute sind sie mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Nato? Lächerlich: man sehe sich die Türkei an, geführt von einem diktatorischen Egomanen, der sich eher Putin an den Hals wirft. Europa ist durch den € völlig zerstritten. Deutschland kann man vor allem politisch vergessen (und irgendwann auch wirtschaftlich). Wenn die Hillary wählen öffnen sie die Büchse der Pandora. Dann stehen sie 300 Millionen Russen, je über einer Milliarde Chinesen, Inder und Muslime gegenüber, die ihnen auf ihren überdrehten Irrsinn eins pfeifen. Massenkonflikte bis hin zum 3. Weltkrieg vorprogrammiert. Wenn sie Hillary wählen, dann werde ich, bis jetzt erklärter Freund der USA, über Nacht zu ihrem Feind. Sie hat es nicht drauf, sie wäre eine Katastrophe, der schon jetzt unerträgliche, pathologische Genderirrsinn würde diabolische Ausmaße annehmen. Nicht nur Putin wird Hillary zum Frühstück verspeisen, der muslimische Terror würde unkontrollierbar zunehmen, weil kein Muslim sich einem US-Soldaten fügen würde, der eine Frau zum Oberbefehlshaber hat. Die dann notwendigen Militärausgaben würden ins Bodenlose gehen und die USA endgültig ruinieren, die Konflikte unkontrollierbar werden. Und das alles, weil ein paar durchgedrehte Weiber sich wichtig machen wollen. Es gibt für alles eine Grenze-und die ist jetzt erreicht. Bis hierher und keinen Schritt weiter-es langt!
    Donald Trump, du bist der Retter, der mit seiner Hemdsärmeligkeit und Vitalität dem abgewrackten, ausgetickten und devitalen Westen neues Leben einhauchen kann. Dich werden sie alle mit Respekt behandeln: Putin, Erdogan, die ganze Machosippschaft, die sich über eine USA mit Hillary kopfschüttelnd den Bauch halten würde vor Lachen. Was kann man tun um zu erreichen, dass Trump, dieser einmalige Glücksfall der Geschichte, diese den USA geschenkte Trumpfkarte, gewählt wird? Wenn beten helfen würde täte ich es Tag und Nacht.

    Ich bitte dich lieber Gott hab ein Einsehen und mach, dass Trump gewählt wird. Hab doch Mitleid mit allen geschundenen Männern, die sich diesen Irrsinn nicht länger gefallen lassen wollen. Wenn du nicht vermagst, Trump Präsident werden zu lassen, dann schick wenigstens eine neue Sintflut um den ganzen Müll erst mal wieder wegzuspülen. Womit haben wir das alles verdient?
    Es langt, es langt, ES LANGT! TRUMP MUSS HER-JETZT SOFORT!

    • Misogyne Gebete
      Scheint ernsthafter Natur zu sein, Ihr Wunsch nach einem männlichen Befreiungsschlag.
      Erzählen Sie doch mal von Ihrer Mutter.
      Wohnen Sie noch im Elternhaus?
      Arbeiten Sie in einer Kita? als Schuhverkäufer?

    • Ich befürchte sie werden enttäuscht werden...
      Zunächst mal „Und das soll ein Ideal sein?“ Nein, das westlich kapitalistisch, neo-liberale, perverse, Ausbeuter – System soll kein Ideal sein, es reicht völlig, dass es für besser als alle anderen gehalten wird. Ist ihnen das noch nicht aufgefallen?

      Und dann auch noch „TRUMP MUSS HER-JETZT SOFORT!“
      Wie naiv…. selbst wenn Hillary die Wahl verlieren sollte, und das glaube ich kaum, man muss innerhalb des Machtapparates sitzen um die Wahlcomputer zu manipulieren… und Trumps ganze Kampagne besteht ja gerade aus seiner Nicht-Zugehörigkeit.

    • @DArcy und @TDV
      1. @DArcy: Sind Sie das, DA? Selbst wenn. Jedenfalls keine Angst: ich bin nicht grundsätzlich misogyn, im Gegenteil. Ich differenziere nur sehr stark zwischen Frauen die ich als solche respektiere und jenen, bei denen das nicht der Fall ist. Hillary gehört zu Letzterer. Kita? Wie kommen Sie darauf? Um sowas mache ich einen großen Bogen, schon allein deshalb weil ich Muttergefühle nicht mag.
      In Sachen Mutter haben Sie gar nicht so unrecht, aber in einer funktionierenden Gesellschaft sollte auch so etwas auf die Dauer kein Problem sein. Aber bei uns…? Falls Sie ein Mann sind: ihre Männlichkeit scheint ja trotz allem ungebrochen. Wo haben Sie die letzten paar Jahre gelebt? Doch nicht hier bei uns, oder? Die Fähigkeit nichts mitzukriegen habe ich leider (noch) nicht entwickelt. Vielleicht braucht man dies dicke Fell. Aber ob das ein Zeichen von Männlichkeit ist oder nicht doch eher…(ähem). Meine Sensoren sind leider hochempfindlich. Hat Vor-aber auch Nachteile. Ich versuche nur die Vorteile zu sehen. Und wenn Hillary Präsidentin werden sollte (da sei Trump, dieses gottgleiche Wesen, vor): dann ziehe ich mich eben ein paar Jahre früher aus allem zurück als geplant. In irgendeinem Hinterwaldkaff kann man sicher den Rest gemütlich runterreißen ohne dass man von dem ganzen Müll noch irgendwas mitkriegt.
      Und zuletzt: ich bete nicht, ich stelle fest.
      2. @TDV: Ihre Kritik an der westlichen Überzivilisiertheit/Überdrehtheit teile ich, die am Kapitalismus nicht. Ein maßvoller Kapitalismus der hemdsärmeligen Sorte (Anpackmentalität à la Trump) wird nicht so enden. Übersteigerter Feminismus, politische Korrektheit(=Heuchelei/Doppelmoral) Überdrehtheit und gender sind die großen gesellschaftlichen Geißeln unserer Zeit. Trump, der GUTE Kapitalist würde für ihren Abbau sorgen.

    • Harry...
      Sie werden genug Beiträge von mir finden in denen ich den Kapitalismus als das System lobe, das den meisten Wohlstand schafft.
      Alle negativen Kommentare betreffen genau wie bei ihnen auch, die Auswüchse. Ich sehe diese allerdings als System immanent und daher unvermeidlich und, dass deshalb eine akzeptble Wirtschaftspolitik somit einerseits für freien Handel (den es ja leider nicht gibt!), und andererseits eben für notwendigen Ausgleich für die Ärmeren zu sorgen hat.

      Was die US Wahl angeht, so macht es mich ein wenig traurig, wie wenige doch begreifen was da abläuft. Es sind eben nicht zwei Politiker die darum streiten wessen Politik die bessere wäre! Sondern es gibt da eine Kandidatin des grossen Haufens, des wie überall auf der Welt je zur Hälfte blöden und habgierigen Abzocker…. und den anderen Kandidaten der diejenigen vertritt, die die Schnauze voll von der üblichen Politik haben. (Ich übertreibe gerne bei meiner Wortwahl, weil ich unmissverständlich deutlich machen will, was ich meine!)

      Trump mag ein Dummkopf sein, dass macht ihn ungefährlicher im Weissen Haus, da Clinton verbrecherischer Abschaum ist, die über Leichen gehen wird, genau wie Obama, der ja auch über 1 Million davon verursacht hat.
      Erfreulicherweise zeigt die Arbeit von Wikileaks ja Konsequenzen und nicht mal mehr das anscheinend durch und durch korrupte FBI ist jetzt noch in der Lage gegenüber der Öffentlicht seine Handlungslosigkeit gegenüber HIlary zu rechtfertigen…
      Es werden zehn sehr, sehr interessante Tage werden…

  77. Clinton, die uns in Europa einen Krieg bringt, oder der patscherte Trump,
    der, gewänne er, ohnehin sehr auf Berater angewiesen wäre, die, stärker ,als bei Clinton, bestimmenden Einfluß nähmen.

    Nun : Merkel, von der Laien, Schwesig, Kahane, Maria Böhmer , etc. pp.

    Andererseits : Schäuble, Gabriel, Schulz, Juncker, Barroso,Schröder, Fischer, etc.pp.
    Am Geschlecht liegt nicht so viel, aber ‚Frau‘ ist SICHER keine Qualifikation.
    Aber eine abgebrühte, lebenshassende, mörderische Profi-Schranze, oder ein plumper, lebenslustiger, vorurteilsbehafteter, Hempel aufm Sofa- da fiele meine Wahl nicht schwer.
    Zur Erinnerung, auch an deutsche sog. Dschornalisten _ Wir wählen nicht mit. OK ?
    Und Amis lesen noch weniger deutsche ‚Qualitätszeitungen‘, als deren schwindende, deutsche Leserschaft.
    Gespannt bin ich ein bißchen auf unseren Wahlkampf, und inwieweit (Vor-Foristen haben das bereits angesprochen) die Schmuddelkampagne im Neuland Internet, und auch ohne, aus den USA bei uns kopiert wird.
    Die in Agitprop promovierte IM wird da sicher was im Ärmel haben, während die SPD in Häßlichkeit sterben übt.
    Interessant wird die AfD.

  78. Go Trump Go!
    Gegen Clinton wäre selbst Freddy Krueger eine bessere Alternative und daher würde ich, wenn ich US-Amerikaner wäre, eindeutig Trump wählen denn der ist gegen diese Frau nur ein Kaugummidieb.

  79. falsch platziert
    Werter Don,
    Ihre Analysen (nicht nur auf diese hier bezogen, sondern auch einige aus der Vergangenheit) gehören eigentlich auf die Titelseite der FAZ und nicht in ein angehängtes Blog, dass von ein paar Wissenden gelesen wird.

  80. Official Voter Information
    http://voterguide.sos.ca.gov/en/candidates/president-candidate-statements.htm

    In Kalifornien kann jeder online Auskunft bekommen.

    1. Interessant sind die Infos zu 17 Initiativen und wer diese finanziell unterstuetzt.

    2. Clinton bzw Trump werden Steuern raufsetzen.

    3. 95% aller zukuenftigen aussenpolitischen Krisen, die ein US-Praesident in der neuen Amtszeit bewaeltigen muss werden nicht vorher gesehen.

    4. Staatsverschuldung der USA laesst wenig Freiraum fuer gute Politik.

    5. Niemand will 200 Seiten Info lesen. (http://voterguide.sos.ca.gov/en/candidates/president-candidate-statements.htm).

    6. 120 Millionen Menschen duerfen in USA abstimmen. Wenige lesen die offiziellen Aussagen der Kandidaten; oder befassen sich mit Initiativen in Kalifornien.

    Da Kalifornien ein bedeutender Vorreiter fuer politische Stroemungen in den USA ist, kann man einen Trend fuer andere Bundesstaaten annehmen.

    Die Partikularinteressen der Reichen und Maechtigen beeinflussen durch Lobbyarbeit und Spenden die Senatoren und Mitarbeiter im Kongress, und auf lokaler Ebene in den Bundestaaten.

    Motto: .

    Vielen Dank an den Fonse fuer seine Kritik am US-System.

    • Taxes down with Trump
      Nein.
      Auf Frontpagemagazine listet John Perazzo auf, wo die Kandidaten stehen. Trump würde in keiner Gruppe die Steuern heraufsetzen.
      Sagte er zumindest.

  81. Über Aufgaben deutscher Politik
    „Die Entvölkerung der Sowjetzone und der Mangel an Arbeitskräften könnte das Terrorregime veranlassen, eine Ansiedlung von Millionen Chinesen einzuleiten. Wir können nur hoffen, dass Russland selber sich auf ein solches Risiko nicht einlassen würde, dem maßlos wachsenden Volk der Chinesen diese Chance zu eröffnen.“
    .
    Karl Jaspers (1960)

    • Das ist ja der reine Kiesinger - "(...) ich sage nur China, China, China!" - (immer Kina gesproche
      Interessantes Zitat – grazie.

  82. Wo und wie die Leaks Deutschland wirklich (be)treffen
    Die Campaigner – das Berufsmodell für Leute, die es mangels verwertbarer Kenntnisse oder Talente nicht zu einem Medien-Job bringen und dennoch nicht wirklich arbeiten möchten – die Leute also, die auch hierzulande scheinbar mit Herzblut und ehrlicher Empörung gegen Fracking demonstrieren, vertreten bewusst oder unbewusst Positionen, hinter denen sich ganz andere Interessen verbergen, am wenigsten ihre eigenen …

    http://www.breitbart.com/london/2016/10/12/hillary-confirms-via-wikileaks-russia-funds-phony-anti-fracking-groups

    Die durchaus mögliche Selbstversorgung Deutschlands mit Energie zählt zweifellos nicht zu diesen Interessen. Sie läuft ihnen vielmehr diametral entgegen, nicht etwa allein jenen Russlands, auch den EE-Subventionsempfängern bereitet die Vorstellung Alpträume.

    Hinweis: wer einfach nur die Linkadresse und den Autor schmähen möchte, kein Problem. Interessanter wären allerdings konkrete Beiträge zu den vorgelegten Fakten.

    • Titel eingeben
      Fakten … Fakten … Fakten …

      Den Witz hatten wir doch schon mal als Reklame.

    • Titel eingeben
      Es wird ihnen zwar nicht gefallen, aber selbst ein Blinder wie sie müsste mittlerweile in fast Medien bemerkt haben, dass die neueren Wiki Leaks ganz offensichtlich belegen, dass sowohl Hilary als auch ihr Mann Verbrecher Gesindel sind.

  83. Political Bias
    Realistisch betrachtet, spielt es keine Rolle welche Journalisten Clinton (oder Trump) aktiv medial unterstützen und von wem die Initiative dafür ausgeht. Das würde nämlich nur unter der Annahme eine Rolle spielen, dass Journalisten und deren Vorgesetzte keine politischen Präferenzen besitzen und diese nicht entsprechend in ihre Berichterstattung miteinfließen lassen (ob bewusst oder unbewusst ist ebenfalls irrelevant).

    Diese Annahme ist grundfalsch. Alle haben einen politischen Bias.
    Die einzig relevante Frage ist, wer lügt dreist (oder ist dermaßen kognitiv minderbemittelt tatsächlich zu glauben, dass er keine politischen Präferenzen in seine mediale Arbeit miteinfließen lässt) und wer ist ehrlich und macht keinen Hehl aus seiner Agenda.
    Dummerweise versuchen sich fast alle Medienschaffenden als objektiv im Sinne von frei von polit. Präferenzen zu gerieren, was zu wachsendem (und mehr als berechtigtem!) Misstrauen seitens der Medienkonsumenten führt.

    Wer das noch nicht mitbekommen hat, der ist beliebig manipulierbar und damit verloren.
    Auch in Deutschland kann man Medien eindeutig nach Parteipräferenz zuordnen. Bei der FAZ ist es offenkundig die CDU. Dementsprechend sieht auch die Berichterstattung zur direkten Konkurrenz der CDU aus, namentlich der SPD und AfD.
    In den USA ist von den in Deutschland zumindest teilweise bekannten Medien praktisch alles außer FOX auf Seiten der Demokraten (und entsprechend biased).

    PS: Wer mal einige interessante Perspektiven (auch zu Trump und Clinton) aus konservativer Perspektive hören will, der Suche mal auf Youtube nach „Ben Shapiro“. Der Junge ist erst Anfang 30, in Deutschland vollkommen unbekannt und es ist eher unwahrscheinlich, dass er nicht in der Zukunft der amerikanischen Politik eine Rolle spielen wird.

    • EraserFS sagt: ".....Bei der FAZ ist es offenkundig die CDU"
      Meiner Meinung schwankt die FAZ wie ein Halm im Winde, keine Ahnung, wie das auf Mutterschiffen so abläuft. Scheints hat man dort keine Fahrtrichtung vorgegeben oder den Zettel verloren, auf dem die mal stand.

      FAS würde ich unter linksgrün einordnen, FAZ-Online schwankt zwischen SPON und WON mit aberhunderten Variationen, aber gleichbleibender Meinung zu
      Putin /Brexit /Trump /Nilsläuft /Immigration /AfD
      böse /Inselgehtunter /böse /gut /segensreich /böse

      FAZ himself, ich hatte sie nach Abkehr von der SZ jahrelang abonniert, hat zweifelsohne immer noch gute Beiträge, ich finde aber, es werden weniger. Allzuoft schreibt man dpa ab. Ich weiß nicht, wie das so in Zeitungen abläuft, stelle es mir aber so vor: Die alten Kampfbüffel, deretwegen man die FAZ geliebt hat, sitzen müde in der Kantine und reiben ihre bemoosten Häupter aneinander. Auf den Gängen aber wuselt das junge Volk und gibt Studien wie „AfD ist die Partei der Abgehängten“ heraus.

      Nihilotrotzquam habe ich jetzt wieder so ein Lockangebot abonniert. Mal schauen.

    • ERaser...
      Auch wenn es sie nicht interssieren wird, aber ich selber kann mich sehr wohl an eine Zeit erinnern, als Journalisten völlig klar wahr, dass Nachricht Nachricht ist, und Meinung Meinung und, dass man für den Beruf des Journalisten nicht geeignet ist, wenn man das nicht grundsätzlich verständen hat.

      Leider sind die Medien seit einiger Zeit im Besitz einiger weniger Konzerne, sind sich ihrer Macht zu Manipulation und Meinungsmache bewusst und benutzen diese Macht in ihrem Interesse. Das ist zwar legitim, eine denkende, informierte Bevölkerung, nicht im Intersse eines Konzernes, dessen Aufgabe ist es die Profite für die Anteilseigner zu maximieren.

      was Amerika angeht so scheint ihr ganz persönliches Grundproblem zu sien, dass sie Demokraten und Republikaner anscheinend für zwei verschiedene Parteien zu halten scheinen.
      Ich habe da ganz herzlich drüber gelacht….

    • @TDV
      Dann würde ich mal meinen, dass Sie den notwendig vorhandenen Bias in der Medienarbeit nicht wahrgenommen haben und er sich in anderer, wahrscheinlich auch subtilerer Form geäußert hat.

      Und dass Sie Demokraten und Republikaner als eine Partei wahrnehmen, ist erstens kontrafaktisch und zweitens Ihr ganz persönliches Wahrnehmungsproblem.

  84. Der war gut, noch ein Schenkelklatscher
    @Harry Charles
    Wenn Sie heute ein Freund der Besatzungsmacht sind, duerfen Sie es auch unter Killery Klingon bleiben!

    Weshalb sollten Sie denn emotional in den Aggromodus wechseln, nur weil eine Marionette im Puppentheater ausgetauscht wird!

    Frahen Sie sich lieber mal, was mit Ihrer Beobachtungs- und Auffassungsgabe los ist.

  85. Arme Amerikaner
    Fast unterhaltsam, diese Schnurre aus dem Politgeschäft. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass das Auswalzen dieser eher harmlosen Attacke auf Bernie Sanders eine Aufforderung sein könnte, auf die wahren „Qualitäten“ von Frau Clinton einzugehen. Wobei ihre Undankbarkeiten gegenüber Sanders (der ihr den Anstrich der sozial denkenden, umweltbewussten Politikerin gab) nur Peanuts sind.
    Hillary war es, die dazu gedrängt hatte, den Irak in Schutt und Asche zu legen. Sie war es, die forderte, das blühende Land Libyen in die Steinzeit zurückzubomben. Der Hauptgrund dafür findet sich in einer geleakten Email: Gaddafi verfügte über gewaltige Goldreserven und wollte damit eine afrikanische Währung schaffen – in Konkurrenz zum Dollar.
    Um Syrien auszurauben und um die „richtige“ Pipeline bauen zu können, schuf Hillary zusammen mit der CIA einen Kriegsgrund: Giftgas wurde nach Syrien geschmuggelt und dort gegen die Bevölkerung eingesetzt. Nichts leichter, als dieses Verbrechen Assad in die Schuhe zu schieben. Pech für Hillary: Der Regimewechsel klappte nicht, Russland kam zu Hilfe.
    Zusätzliches Ungemach traf die von Medien umhätschelte Hillary mit der Veröffentlichung von zigtausenden ihrer Emails. Nicht zuletzt entpuppte sie sich darin als keineswegs umweltfreundlich, geschweige denn sozial, wie Vorträge an der Wallstreet belegen. Zum Drüberstreuen tauchten in den letzten Monaten Berichte über ungeklärte Todes- und Mordfälle auf und zwar im Zusammenhang mit den geleakten Emails, bzw. mit Schwarzgeld- und Korruptionsvorwürfen bei der Clinton-Stiftung.
    Alles in allem für US-Konzerne und -Waffenindustrie vielleicht kein Problem. Aber keine guten Aussichten für die Bürger der USA, die endlich Frieden wollen.
    Die Alternative zur Kampfmaschine Hillary: Ein grober, unberechenbarer, sexistischer Lackel, bei dem kein Mensch weiß, wo es dann lang gehen wird.

    • Titel eingeben
      Die Alternative zur Kampfmaschine Hillary: Ein grober, unberechenbarer, sexistischer Lackel, bei dem kein Mensch weiß, wo es dann lang gehen wird.
      .
      Bei ihm kann’s also auch gut ausgehen (kein Krieg), aber zumindest lustig und aufregend wird’s und alles wird mal richtig aufgemischt und durchgeschüttelt. Mehr kann man nicht verlangen, bei DEN Zwängen der Bürokratie und der militär-industriellen Macht.
      .
      Bei der Frau ist man sich sicher: 100% Krieg.
      .
      Da ist das Ungewisse doch zumindest eine Chance.

    • Ich glaube, auch Clinton würde vom System gebremst werden.

    • "Gaddafi ... gewaltige Goldreserven ... afrikanische Währung ..."
      Der war gut. Denn das sollte doch ein Satirebeitrag sein, oder? Sonst wäre das ja vergleichbar mit dem Erdrotationshamster …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • ThorHa
      Sie werden ja wohl kaum behaupten wollen, dass man Ghaddafi aus akzeptablen Gründen ermorden liess, oder?
      Egal ob das mit dem Gold stimmt oder nicht… der Rest dises Kommentars ist aber schon recht realistisch.

      Und Don, das ja schon von Päsident Eisenhower befürchtete Kartell des militärisch/industriellen Komplex hat sich ihrer Meinung nach denn unter welchem der letzten Präsidenten seine Macht verloren?
      Nein, nein, was die Bedenken betreffs Hilary angeht, so liegen diese ganz richtig. Die Realität sieht nämlich so aus:
      „Die Bundeswehr verlegt Leopard-Kampfpanzer an die russische Grenze. Der Einsatz sei angemessen und defensiv, sagt Bundesverteidigungsministerium von der Leyen.“
      Wie meist, so bin ich auch hier ganz Wagenknechts Meinung:
      «Deutsche Panzer an die russische Grenze zu schicken, ist geschichtsvergessen und ein weiterer Schritt in Richtung Eskalation in den Beziehungen zu Russland», sagte sie am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. «Wer den Frieden in Europa nicht ernsthaft gefährden will, sollte sich endlich wieder auf die Traditionen der Entspannungspolitik besinnen, statt weiterhin einen Konfrontationskurs zu unterstützen, der weder im deutschen noch im europäischen Interesse sein kann.»

      Aber bitte… es ist euer Land, mir ist es letztlich egal.

  86. Die andere lesbare Seite im Internet....
    Thomas Fischer hat auf seiner Webseite diesmal ein auch hier bekanntes Thema am Wickel

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-10/prostitution-freier-schutz-polizei-fischer-im-recht

    • Fischer IMMER IM RECHT
      oh ja, er spricht über rülpsende volkskörper…………….

    • Titel eingeben
      In diesem Fall erklärt er in wie weit das neue Gesetz für Prostituierte (und deren Kunden) eine Verbesserung ist, nämlich gar nicht.

      Keiner verlangt von ihnen das zu lesen, es hilöft aber beim sich Gednaken über die Qualitäz der ÖLeute zu machen die die Gesetze verabschieden, nach denen Sie leben müssen.

  87. Titel eingeben
    Warum in die Ferne schweifen, wenn man den schmierigsten, rassistischsten Nazidreck im eigenen Bereich finden kann?
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/drei-tage-in-der-harten-ex-ddr-realitaet-14491870.html
    zb

  88. Vintage Velos
    Völlig OT, aber um kurz zu erfreulicheren Themen abzuschweifen …

    https://de-de.facebook.com/VintageVeloService

    Das Geschäft war am Wochenende leider geschlossen, aber die hatten ein paar Klasseräder im Schaufenster.

  89. Titel eingeben
    Ebenfalls lesbar: Abels Kolumne (Wirtshäuser, Obstwiesen, Natur, Wandern, unmodisches Essen, Touristenwegevermeidung…)
    Auch kritisch und unterhaltsam, aber nie verbiestert …also wie der Don, oft.

    • Titel eingeben
      Was haben sie denn an „Kritisch“ bei dem gefunden?
      Ich habe drei seiner kolumnen gelesen und ausnahmslos nichts als Spiessbürger Weisheiten gefunden, in Dons Versionen solcher Erbauungs Aufsätze sind die Ecken und Kanten stets unübersehbar.

  90. Sie sind mir langsam unheimlich
    werter Don, wann recherchieren Sie das alles;
    und wo kennen Sie sich nicht aus?
    Woher nehmen Sie die Energie und Courage für Ihre Qualitätsarbeit?

    Vielen Dank für Ihre Art des Journalismus, sonst machts ja kaum noch einer gründlich, und das trotz (erheblichen?) Gegenwindes!

  91. Überparteilichkeit im Qualitätsjournalismus
    Lieber Don, der diesmalige Blog trifft auch meinen Geschmack vollkommen.
    Ich selbst wäre auch kein Wähler des Donald Trump, und würde wohl das kleinere Übel wählen, so ich denn eine Wahlberechtigung in den USA hätte.

    Auffällig ist der republikanische Kandidat diesmal allerdings wahrlich zu nennen, jedoch schließt dies nicht eine gewisse „Geheimdiplomatie“ der Hillary Rodham Clinton aus.

    Ihre Recherche ist sauber, und sie ist ein wohltuendes Gegengewicht zu den hiesigen, beinahe pastoral zu nennenden Lobhymnen auf Mrs. Clinton, die in ihrer Einstimmigkeit manchmal zu ungläubigem Staunen reizen.
    Es ist gut, auch mal diese nicht so schönen Einlassungen zu lesen, dienen sie doch der Wahrheitsfindung.

    Es ist einfach schön, wenn eine Zeitung überparteilich und unabhängig bleibt, und nicht nur das Gesülze der anderen Blätter wiederkaut.

    Ich warte demütig und bescheiden das Wahlergebnis in den USA ab und werde mich mit dem Ergebnis abfinden, so wie ich mich auch mit unserer derzeitigen Regierung abfinden muss.
    Sic transit gloriam mundi.

    Ich freue mich übrigens über die europäische Demokratie und das wackere Wallonien.
    Ich hätte so viele schöne Ideen zur Errichtung von Kunst und Skulptur im öffentlichen Raum. Es müssen nicht immer Bismarcktürme oder königlich-kurfürstliche Reiterdenkmäler sein! Man denke an Rodins „Bürger von Calais“ oder sein „Höllentor“!

    • Die Freude währet kurz
      man möchte ja nun wissen, was die Zustimmung der Wallonen die EU gekostet hat. Denn für umsonst ist nicht einmal der Tod…

      Lieber Don, Ihre Anregung der Euthanasie ab 80 ist altersmäßig viel zu lang gegriffen. Ich meine, 72 wäre viel sozialverträglicher; mangels Arbeit noch nicht in der Rente, denn die gibt’s ja dann erst ab 75, wohl eher ab 77 und so sparte man auch noch HartzV.

  92. Bubba besser als Mel
    Für mich hat es auch Geschmäckle, wenn HRC, wie gestern in der FAZ berichtet, Frauen anstellt, um Frauen anzurufen und zu motivieren, früher zu wählen, natürlich für sie. Das lässt vermuten, dass sie noch einige schlimmere Veröffentlichungen erwartet.

    Es scheint ja hier Konsens zu herrschen, dass sie eine Kriegstreiberin ist. Das kann natürlich auch Fassade sein. Obama bekam den Friedensnobelpreis und machte die Welt zu einem gefährlicheren Platz.
    Mit etwas Glück macht sie es umgekehrt. Schließlich passt es schlecht zusammen, sich für Frauen und Familien einzusetzen und gleichzeitig Kriege zu führen.

    Dennoch lassen ihre Sprüche Schlimmes vermuten. Aber bezüglich Russland und Atomkrieg möchte ich doch anmerken, dass Tochter, Schwiegersohn und zwei Enkel in New York City leben.

    Ich habe keinen Funken Sympathie für eine so abgehärtet wirkende Frau. Andererseits ist es beruhigend, dass sie Erfahrung hat und ihr Mann im Hintergrund auch. Trump wäre das größere Experiment, spannend möglicherweise.

    Schlimmer finde ich das Alter. In diesem Alter (das betrifft auch Sanders) mag man einem sehr dynamischen Putin nicht gewachsen sein. Putin ist in bestem Alter, und wie man an den Wikileaks-Veröffentlichungen sieht, funktioniert sein Geheimdienst. In puncto Bewaffnung sind die USA die Leading Nation, in puncto Smartness eher nicht.

    Prognose?: Keiner kann absehen, was kommt, und das ist das Hauptproblem. Aber sie ist mehr interessiert an Stabilitäten und Balancen, Trump interessiert sich wirklich nur für die USA.
    Leider scheint sie einen Haufen Fehler gemacht zu haben, nicht zuletzt Benghazi. Da hat man auch das Motiv, als Präsidentin weniger Makel anzuhäufen.
    Trump sind Makel egal, wie er gezeigt hat.

    Aber grundsätzlich kann man nicht über eine interessengesteuerte, machtbesessene und kühl kalkulierende Politikerin jammern und gleichzeitig über ein Selfie-Herzchen aus Neuland, dass sich von einem Palästinensermädchen mit einer Geschichte zu Fehlentscheidungen motivieren lässt. Clinton ist eher aus Meir-Holz, denn aus Merkel-Watte gemacht. Und insgesamt ist das besser, denn sonst kann man ja auch (alternativ!) Pastorin werden.

    Also nicht verzagen, Bubba fragen. Das wird sie tun, wenn sie mal nicht weiter weiß.

    • sich für Frauen und Familien einzusetzen und gleichzeitig Kriege zu führen
      das passt doch wunderbar zusammen. Man denke an frühere Zeiten, in denen Frauen für Führer und Mutterkreuz gebaren, damit der Nachschub an jungen Kräften nimmer endete.


    • Dennoch lassen ihre Sprüche Schlimmes vermuten.
      Auf Wahlkampfsprüche gebe ich nicht viel. Aber Clinton war bereits Außenministerin, und wie sie sich dort verhalten hat, so wird sie sich auch als Präsidentin verhalten, denn der Mensch ändert sich nicht so schnell.
      Und da sie Gaddhafi gestürzt hat und danach in Siegerpose nach Benghazi geflogen ist, besteht für mich kein Grund zur Annahme, sie wolle es in Syrien nicht nochmal so machen – denn sie hat nie was anderes zu Assad verlauten lassen.


    • @Oberländer

      Sie haben weitgehend meine Zustimmung zu Ihrem Post, mit diesen Ausnahmen:
      Warum sollen die Wahlhelfer von HRC nicht um die Stimmen von Frauen buhlen? Im US-Wahlkampf wird mit allen Mitteln gekämpft, warum sollte sie sich zurückhalten und ihren Vorsprung bei den Frauen nicht ausnutzen?

      Clinton ist nur fünf Jahre älter als Putin. Ich finde das unerheblich.

      „Dennoch lassen ihre Sprüche Schlimmes vermuten. Aber bezüglich Russland und Atomkrieg möchte ich doch anmerken, dass Tochter, Schwiegersohn und zwei Enkel in New York City leben.“

      Hier wird wiederholt über Clintons schlimmen Sprüche berichtet. Könnten Sie bzw. Ihre Vorredner mir bitte solch einen Spruch von ihr zitieren? Ich verfolge die US Wahlkampagne regelmäßig in den US Medien, und mir ist bisher kein einziger solcher Satz aufgefallen. Das Einzige wäre ihr Vorschlag für eine „Safe Zone“, welcher umstritten ist. Aber es ist nur Trump, der diesen Vorschlag komplett dämonisiert und üble Schreckensszenarien aufmalt, als könnten die USA so etwas im Alleingang bestimmen.

      Benghazi: In Reagans Amtszeit ist Ähnliches passiert, doch er wird von der GOP, einschl. Trump, als den größten Präsidenten der jüngeren Geschichte gefeiert:
      http://www.newyorker.com/news/daily-comment/ronald-reagans-benghazi

      Hillary Clinton wurde von House Select Committee 11 Stunden lang in die Man-gel genommen, was sie diszipliniert und stoisch überstand. Ihr konnte nichts zur Last gelegt werden. Aber all das reicht nicht. Nichts reicht, um den unglaub-lichen Hass der Republikaner zu befriedigen. Sie lassen nicht locker. Bzgl. der Emails, die ja noch bei ihrem Vorgänger Colin Powell ähnlich gehandhabt wer-den durften (der sie iÜ endorsed hat), vertraut die GOP in ihrem Hass nicht einmal der FBI. Ich finde das inzwischen hysterisch, und zum Teil beurteile ich das als Wahlkampf-Theaterdonner.

      Die einzigen Threads, in welchen ich noch auf SPON gelegentlich schreibe, sind die US Wahl-Threads. Dort wird so etwas auch immer wieder behauptet: die kriegslüsterne HRC. Nicht einmal über GWB wurde so brutal gelästert, und er hatte ja den Irak-Krieg angezettelt, der nachweislich sowohl von Trump als auch von HRC anfangs befürwortet wurde. (Jaja, über Trump gibt es dazu Radio-Mittschnitte, die ich gehört habe.) Was tut Clinton? Sie hat sich für ihre falsche Entscheidung entschuldigt. Was tut Trump? Er lügt und beschuldigt Clinton und tut gerade mal so, als ob HRC in Wirklichkeit GWB gewesen wäre.

      Sonst wurde solch ein Vorwurf im SPON-Forum bisher nie von den vielen Trump-Fans durch Fakten belegt. Der einzige konkrete Vorwurf stammte aus dem Jahr 2008, als der damalige Machthaber Mahmoud Ahmadinejad dauernd mit der Auslöschung Israels drohte.

      Inzwischen hatte Clinton jedoch federführend den Iran-Atom-Deal verhandelt, den Trump abschaffen will.

      Auch will Trump auf sich nähernde iranische Schiffe von der US Marine sofort schießen lassen, das hat er in seinen Wahlveranstaltungen mehrmals deutlich gesagt.

      Solch eine Behauptung hat in der heutigen politischen Lage keinerlei Gewicht mehr, und Hillary Clinton hat, im Gegensatz zu Trump, Derartiges oder ähnlich Militantes in dieser Kampagne nie geäußert, nicht, dass ich das wüsste.
      Vielen Dank für eine bessere Information, mit einem direkten Zitat von Clinton.

      Sonst noch eine generelle Frage an die Blog-Teilnehmer von mir: Was ist daran verwerflich, wenn eine brillante Anwältin, die als Erste eine allgemeine Krankenversicherung in den USA initiierte und Außenministerin war, zielstrebig Jahre lang auf ein berufliches Ziel hinarbeitet? Das ist doch sonst eine Normalität. Warum bei ihr nicht?

    • Caesar
      Vielen Dank Tamariske. Ich habe jetzt wenig Lust, das zu googeln, aber „veni, vidi“, killeri. Das ist schon schlimm. Allerdings kannte sie Ghaddafi lange genug, und es gibt stories über seinen erzwungenen Harem. Und Lockerbie.

      Reagan hat einen guten Ruf, weil er durch die Drohung mit SDI letztlich die Mauer aufgekriegt hat, wenn das auch erst später passierte. Aber ich finde seinen Ruf auch übertrieben gut, wenn man bedenkt, dass er die US-Schulden verdreifachte. Nicht einmal Obama hat das geschafft. Er, Reagan, versprach Small Government, blähte aber auf und bewilligte Gelder für SDI und den Ausbau der Marine. Allerdings war das recht nützlich.
      Interessant ist, dass Bill Clinton das Government wieder zurückgefahren hat. Putin vergisst nicht. Clinton hat den Krieg gegen Serbien geführt, und die Russen waren zu schlecht gerüstet. Immerhin hat er mit den Clintons Gegner auf Augenhöhe.

      Grundsätzlich finde ich es abstoßend, Leute anzurufen vor einer Wahl und diese beeinflussen zu wollen. Ich selbst würde einfach auflegen, wenn mir das passierte, egal welche Partei es machte. Es hätte auf mich den Effekt schlechter, aufdringlicher Werbung: Einfach weitergehen.
      Aber Werbung hat keinerlei Effekt auf mich. Herrlich, die BMW-Werbung mit „Escape“. Trotzdem gefällt mir der A7 etwas besser.

      Aber gut, die meisten Leute sind wohl nicht so. Oder sie haben es noch nicht dick. Das kommt aber so langsam. Ich habe reichlich Beschwerden über „Die Welt“ gesehen, als automatisch die Werbung anging. Blockte man, ging der Film auch nicht. Langsam werden mehr Leute sauer über diese unübersehbare Aufdringlichkeit und machen das Gegenteil.

      Stilikone? Nun ja. Oder meinten Sie Michelle? Mrs. Obama hat Esprit, weil sie in erster Linie hinreißende Ehefrau und Mutter geblieben ist. Hoffentlich bleibt das so. Soll heißen, dass Politik wohl hart macht.

    • Planned Parenthood
      Renate Simon, der Vergleich hinkt so sehr, dass man Schmerzen beim Lesen bekommt.

      Hillary Clinton ist für Planned Parenthood, was ihr viele Amerikaner übernehmen. Sie sollte mal versuchen, das auf Afrika auszuweiten.


    • @Oberländer
      Stilikone? Da verwechseln Sie etwas, werter Oberländer. HRC war nie eine Stilikone, wie Michelle Obama, deren Stil nicht unbedingt Glamour ist, sondern mit Intelligenz gepaarter Herzenswärme, so wie ich das wahrnehme.

      Bei Telefonwerbung oder Umfragen jeder Art lege ich sofort auf. Aber das sind amerikanische Verhältnisse, die sicher ganz anders sind als hier in Deutschland.

      Natürlich ist HRC keine Friedenstaube. Aber sie war ja nicht The Commander in Chief, das war und ist ihr damaliger Chef Obama. Was mich eben stört ist, dass man darüber, was bei amerikanischen Politikern Normalität ist, ausgerechnet bei ihr sich so maßlos aufregt. Margaret Thatcher war eine toughe Machtpolitikerin, die sich auch vor einem Krieg nicht zurückschrak und schonungslose neoliberale Politik in GB einführte, doch ich habe nicht mitbekommen, dass man sich so emotional über ihre Politik echauffiert hätte.

      Ich habe keine positiveren Erwartungen in Bezug auf eine Politikerin, und deshalb verstehe ich die ganze Aufegung nicht.

  93. Titel eingeben
    off topic: Der Perfekte hat wieder Ihren „rebellmarkt“ vollgekotzt.

  94. Rangliste 1
    Text eingeben

  95. Politikerreihenfoge nach Qualifikation und Charakter
    Welche Politiker wollt ihr denn?
    Reihenfolge gemäß Schulnoten, d.h. 1 ist top.

    Clinton
    Gabriel
    Hollande
    Junker
    May
    Merkel
    Putin
    Schäuble
    Schulz
    Trump

  96. doch OHNE die Holtzbrincks
    wasser auf die mühlen von DON, die sause morgen von Überlingen nach Mainau findet ohne die Holtzbrincks statt:

    ursache ist eine gerade herauskommende meldung zum zeitungsmarkt in den RHS:

    „zuviele Singles und Umzügler (zuerst hatte ich gelesen: Umstürzler) bremsen den Berliner zeitungsmarkt.“

    auch wenn der Tagesspiegel nichts so betroffen sein soll, da er auf die „entscheider“ in wirtschaft und politik focussiert. naja, wenn das mal stimmen soll ?

    bald kommt auch in der seriösen presse der hinweis: polyamorie mit pizza-faltschachtelkartons bremst das geschäft der Berliner kontaktbörsen und kneipen !

    dafür kommt morgen der Augstein, er übernachet bei DAD und rudert mit, ganzer kerl !

  97. Der Don hat Recht
    Leider aber auch hier in den Antworten: lieber den Ueberbringer der Nachrichten angreifen als auf die Nachrichten selber eingehen.

  98. der den amerikanischen Präsidenten nicht wählen kann, weil er leider keinen Doppelpass hat,
    muss ich schon sagen: „Respekt, Don!“ Der Artikel steht noch nicht 24 h auf der Platte, schon gibt es über 200 Antworten. Schon interessant, wie stark der US-Wahlkampf uns hier beschäftigt. Obwohl ich für Frau Clinton eine gewisse Abneigung hege, würde ich mich, wenn ich es könnte, doch für sie entscheiden. Woran machen einige hier eigentlich fest, dass sie eine Kriegstreiberin ist, die demnächst einen WK III anzetteln wird? (Bitte jetzt nicht Syrien, Irak und Libyen, da muss schon mehr kommen. Putin veranstaltet natürlich nur Kreuz(er)fahrten im Schwarzen und im Mittelmeer.) Ich fände es übrigens toll, wenn demnächst in der F.A.S. vermehrt unter der Rubrik „Steht mir das?“ die Bekleidung von Frau Rodham-Clinton bewertet werden würde. Für mich ist sie eine Stil-Ikone.

  99. Immerhin ist der Konflikt einmal mehr gut dafür überhaupt gen USA zu blicken - und so den Wettbewe
    ber voraus genauer ins Auge zu fassen. Wer miteinander ringt, bekommt Hautkontakt. Also selten mehr kenntnisreiche Kontaktlinks über die USA gelesen, denn hier. Und gingen sogar unter die Haut.

    „Fast wie ein Mini-Vietnamkrieg in seinen sozialen Kontaktauswirkungen auf die Welt, nur das die kulturellen Reaktionen der Welt und in den USA sich heute in Netzform abspielen, nicht den Umweg über Noten, Musikinstrumente, die Luft und Ohren nehmen müßten. Dabei waren manche Melodien gegen den Vietnamkrieg aber noch eingängiger, als manches Geschriebenes heute“, würde der Zyniker evtl. unverhohlen bei sich denken.

    Man stelle sich vor, in Rußland gäbe es so eine Art „weiblichen Putin zwei“ als ebenbürtige Herausforderin von Herrn P. bei der nächsten Wahl und heute schon – was würden wir nach Rußland blicken?

    Daher erwerb von USA-Kenntnissen auf diese Art und Weise am besten nicht ganz ohne Anteile einer inneren, kritischen Distanz. Und außerdem ist uns Amerika doch in fast jeder Hinsichts soweit voraus, da können wir nur aufholen, also durch achtungsvolles Aufpassen auf uns selbst ggfls. zumindest erreichen, nicht weiter zurückzufallen im Verhältnis zu Welt und USA: Hier soetwas machte doch Spaß – wann bringen uns die USA endlich auch sowas auf die bayrischen und berliner Autobahnen rund um Hamburg und Bremen?

    http://tinyurl.com/zjjgvos http://tinyurl.com/jlw86v6 http://tinyurl.com/j44r4gh – und alle mit viiel Elektronik drin und online und tracking und DVÜ und alles bestens handabgestimmt. Sind die USA mit Europa erst einmal fertig, dann fahren bestimt alle jungen Männer der zukunft binnen einer Generation zwischen Ijmuiden Yacht Club und den östlichen Teilen des Moskauer Autobahnrings morgens zwischen zwei und vier auch schon mal so – wir sind nun einmal auch so frei – und so vermögend. Also morgen schon.

    Und die Clintons haben bestimmt auch mindestens zwei high-end getunte Ferraris oder Lambos? Falls nicht, sollte man in Europa und Italien für sie sammeln.

    Ein bißchen nachtschwarzer Tee für die Überholspur?

  100. @Oberländer
    Ihrer Bemerkung, nämlich dass Putin dynamisch sei und “im besten Alter”, würde ich nicht zustimmen. Auf mich macht Putin einen verbrauchten Eindruck. Wie jedermann weiß, baut er darauf, Europa zusammenbrechen zu lassen damit die Sowjetunion in den Grenzen der Zeiten des kalten Krieges wieder auferstehen kann. Daran arbeitet er nun schon seit fast zwei Jahrzehnten. Aber was hat er erreicht? Die Krim steht zwar unter seiner Fuchtel, aber es ist ein finanzieller Zuschussbetrieb. Seine Eingriffe in der Ukraine haben nicht viel erreicht, denn genügend viele Ukrainer wollen immer noch lieber mit der EU kollaborieren als mit Putin. Die russischen Auftritte in Syrien kosten Geld und bringen global wenig Ansehen. Jetzt will er einen seiner Flugzeugträger im Mittelmeer in Position bringen. Vor meinem Ferienhaus, dass auf einer Insel in Kanada an der Grenze zu den USA liegt, kam mal ein amerikanischer Flugzeugträger vorbei. Imposant war das schon. Der nahm die ganze Wasserfläche zwischen unserer Insel und der amerikanischen ein. Aber aus globaler Sicht war das auch nichts weiter als eine schwimmende kleine Insel – so what?
    .
    Die Gefahr für Putin ist sein eigenes Volk. Meine diversen russischen Freunde bestätigen mir zwar immer wieder, dass die Russen seit Jahrhunderten haben lernen müssen, genügsam zu sein. Aber irgendwann muss der Zar liefern und zwar Konsumartikel und nicht irgendwelche abstrakten Eroberungen – sonst gibt es einen kleinen Putsch und im besten Fall für Putin darf er sich dann in seiner Datscha unter Hausarrest setzen lassen.

    • Putins Zarenreich
      Liebe Frau Heuser, zu Ihrem ersten Absatz bzgl. Putin haben Sie meine volle Zustimmung. Putin wird unterschätzt. Er ist ein machthungriger, skrupelloser und grausamer Politiker, der von „old glory“ der UdSSR träumt und die Geduld hat, beständig daraufhin zu arbeiten. In der Ukraine kamen ihm die Oppositionellen mit der Unterstützung der US/EU in die Quere, und er hat darauf unmittelbar durch eine blutige Rache an die Westukrainer reagiert, als extra Bonus die Annexion der Krim.

      Aber zum zweiten Absatz habe ich eine abweichende Meinung. Putin hat das Volk vollständig unter Kontrolle, er hat sich der ihm evtl. gefährlich werdenden Oppositionellen sowie kritischer Journalisten durch Gefängnisstrafen oder mysteriöse Morde entledigt. Nach zwei Amtsperioden wird sich seine Marionette Medwedew höchstwahrscheinlich auch diesmal für den Übergang, in welchem die Fortsetzung Putins Regimes aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht möglich ist, zur Verfügung stehen, und nach vier Jahren Amtszeit seines Puppets wieder weiter regieren, so lange wie er das noch geistig und körperlich schafft.

      P.S. Beneidenswert, ein Ferienhaus in Kanada.

  101. Die Dänen dürfen es sagen!
    http://www.express.co.uk/news/world/725158/Migrant-crisis-Queen-Margarethe-II-Denmark-Muslim-refugees-integrate-European-values

    Königin-Wort …
    „… dass ihr hier seid, macht euch zu keinen von uns. Dazu müsst ihr euch erst mal an uns anpassen. Wir dachten, ihr würdet das selbstverständlich tun, aber ihr tatet es nicht.“

    Sagt Königin Margarethe II, bekannt für deutliche Ausdrucksweise, zu Mohammedanern in Dänemark und Europa.

    Bei uns in der Presse keine Zeile wert – deshalb hier.

  102. @ gast/27.10./6:52
    ??? Warum diese ausdrucksweise ???
    Ich habe mir den Artikel einmal angesehen – ein ganz ordentliches Stimmungsbild aus der mecklenburgischen Einöde bei Regen. Bei Arno Schmidt findet man solche Schilderung – nur kürzer und treffender – aus der Lüneburger Heide. Die erfolglose Nazi-Suche stört etwas: wer wenig fragt, kriegt auch wenig Antwort – kein Wunder, daß die Leute maulfaul erscheinen. Allerdings hätte die Autorin besser auf den Sammelbegriff „norddeutsch“ verzichtet – so undifferenziert kann man doch nicht alles zusammenfassen. Wir Nordlichter tun ja auch nicht Niederbayern, Franken, Schwaben und Pfälzer als „süddeutsch“ in einen Topf.

    Vermutlich hat die Autorin abends einfach das falsche Buch in die Hände bekommen: hätte sie Hans Falladas „wir hatten mal ein Kind“ gelesen, wären ihr die Menschen, denen Sie tagsüber begegnete, nicht mehr so wunderlich vorgekommen.

    „Do wat du wüllt, de Lüüd snackt doch.“

  103. Thorsten Haupts und der witzige Sidney Blumenthal
    https://wikileaks.org/clinton-emails/emailid/6528

    • Da werden sie kein Glück haben...
      Text eingeben

    • Da werden sie kein Glück haben....
      Der Arme sah angesichts der Realität bereits dazu genötigt seine Meinung zu Merkel grundsätzlich zu revidieren, da würde ihm ein Umdenken was die USA und Libyen angeht wohl den Rest geben.

      Ich wage übrigens leider zu bezweifeln, dass es hier im Blog ausser uns beiden irgendjemandem aufgefallen ist, dass davon KEIN WORT in der deutschen Lügenpresse aufgetaucht ist.
      Und dies ist angeblich das Forum der Intelligenteren…

      Da sind mittlerweile sogar die Amis besser als die Deutschen, was ja wohl besagt, dass man wissen muss:

      „Overall, 56 percent of likely voters say the media are biased against Trump, just 5 percent say it’s biased in his favor and 37 percent say coverage is mostly balanced.
      Eighty-seven percent of Trump’s supporters see the media as biased against him, and even Hillary Clinton’s supporters are more likely to see bias against Trump than bias in his favor, 30 percent to 8 percent. Sixty percent of Clinton’s supporters see no bias in either direction.“

  104. Das FBI will sich der eMails nun noch einmal annehmen
    und weiter untersuchen.
    http://www.express.co.uk/news/world/726407/Hillary-Clinton-email-scandal-FBI-Trump-president-elections


    • Liebe Renate Simon, da sind neue Emails/eine neue Email (?) aufgetaucht, und das wird untersucht.

      Eine ominöse Geschichte.

      Natürlich hat HRC Dreck am Stecken. Aber ihr Gegner auch. Wie ein Poster in den Blogs von Washington Post das so schön formulierte: If I have a choice between a corrupt and an irrational sick person, I choose the corrupt one. Eine junge Frau meinte, dass sie zwischen einem „crook“ und einem „piece of sh*t“ wählen muss, und sie wählt the p. o. s.

      Ist offenbar beinahe nur noch eine Geschmackssache. Traurig.
      Gut, dass uns so etwas erspart bleibt, weil uns unsere hoch verehrte LF für weitere vier Jahre erhalten bleibt. :->

  105. Titel eingeben
    @ Renate Simon,

    Ich mag ja diese klassischen Oktober-Überraschungen des US-Wahlkampfs. Das FBI hat bei der wichtigsten Clinton-Vertrauten Huma Abedin und ihrem Gatten Anthony Weiner, von dem sie seit einem Skandal des Herrn mit einer 15-jährigen Ende August getrennt lebt, wegen eben dieses Skandals Geräte sichergestellt und ausgewertet und bei Weiner zehntausende eMails gefunden, die in Zusammenhang mit den eigentlich schon eingestellten Untersuchungen gegen Clinton stehen und derart brisant zu sein scheinen, daß der Direktor des FBI selbst sich bemüßigt fühlte, die Sache umgehend dem Clinton-Untersuchungsausschuß im Kongress nahezubringen, und veröffentlicht hat es gestern die New York Times, ausgerechnet. Zwei Wochen vor der Wahl. Die Medien, allen voran CNN und MSNBC versuchen inzwischen recht verzweifelt, die Nummer mit „aber Trump hat …“ Gesabbel kleinzuhalten. Ich will sehr hoffen, daß die Masche diesmal nicht mehr zieht und der Montag für Killary ein lustig‘ mediales Blutbad bereithält, das hoffentlich die nächsten zwei Wochen weitergeht. Pardon, aber ich gönn der Person von Herzen jeden Stoß in Richtung Abgrund. Nach allem, was man inzwischen wissen kann, wenn man sich seriös informiert, wirkt Trump mit all seinen Fehlern, Schwächen und Macken gegen dieses Weib und die Dimension ihrer Verschlagenheit wie ein völlig harmloser Lausbub.

    http://www.nytimes.com/interactive/2016/10/28/us/politics/fbi-letter.html

  106. Titel eingeben
    Ja, das lässt sich für die nun mal nicht umgehen, zu viele wissen davon. Bin gespannt wie die sich da rausreden, J. Edgar hätte sowas eiskalt ignoriert.
    Vielleicht findet man ja einen Paragraphen der den Amis erlaubt die Wahl zu verschieben um einen demokratischen Ersatzkandidaten nachzuschieben. Einen halbwegs Normalen, der dann Trump besiegt und anchliessend nimmt man das als Beweis dafür, dass die Demokratur in den USA ja funktioniert, und die Deppen jenseits und diesseits des Atlantiks wieder jubilieren können.
    Wahrscheinlich zerbrechen sich jetzt alle die Köpfe, wie man dann an Bernie vorbeikommt.

    Ich habs ja vorhergesagt, das wird noch ganz, ganz lustig.

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