Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Fahrverbote mit Kontrollinfrastruktur und Massenüberwachung

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Ich mag es, wenn Deutsche ihre italienische Seite entdecken. Als Nebenwohnortsitaliener versöhnt mich eine offen zur schau getragene Italianita auch mit dem schlimmsten deutschen Winterwetter, und es freut mich natürlich, wenn Deutsche so findig sind, wenn es um das Herumwuseln um Probleme geht. Das drohende Dieselfahrverbot ist so eine Sache: Kaum hatte die Polizei im besonders stickoxidbelasteten Stuttgart erklärt, sie könnte unmöglich ein Fahrverbot für Diesel überprüfen, kamen hier im Blog auch schon erste Ideen des kreativen Umgangs mit ehernen Gerichtsentscheidungen: Man könnte am Heck des Fahrzeugs ein anderes Typenschild montieren, etwa ein schlichtes 420 statt eines 320TDI, und schon erscheint der Diesel als Benziner – akustisch ist da ohnehin kaum ein Unterschied mehr zu erkennen. Das macht doch nichts, das merkt doch keiner. Und wenn das jeder macht, ist der Staat machtlos.

Das ist ohne jeden Zweifel der italienische Weg im Umgang mit diversen Vergnügungen wie Sexarbeit. Steuerminderung, roten Ampeln in Rom, Bauaufträgen und Einbahnstraßen in Agrigent, und glauben Sie mir, Sie kommen da wirklich nicht ins Parkhaus über dem Fischmarkt, wenn Sie sich wie ein Deutscher verhalten. Das macht jeder so, das fällt keinem auf. Aber Agrigent und Rom und Neapel sind Städte, die für sich stehen, und Italien hat auch noch einen Norden. Und wie es der Zufall will, lebe ich desöfteren im schönen Mantua, durch das man früher nach Belieben fahren konnte. Das ist gut 20 Jahre her, und dann entschied man sich, dem Vorbild von Ferrara zu folgen, und die Innenstadt vom Durchgangsverkehr zu befreien. Wie früher üblich, wurde das mit versenkbaren Pollern gemacht: Wer in die Stadt durfte, hatte einen Infrarotsender, um den Poller zu versenken. Alle anderen mussten draußen bleiben. Oder, wie mir das einmal bei der Hatz hoch zur Citta Alta in Bergamo passiert ist, das macht doch nichts, das merkt doch keiner, hinter einem Einwohner noch schnell über den aufsteigenden Poller durchhuschen.

So eine Lösung taugt für eine kleine Altstadt, in der ohnehin nicht viele Autobesitzer wohnen, und hat viele Nachteile: Behinderte können nicht zum Arzt, Hotels können nicht direkt von Touristen angesteuert werden, der Lieferverkehr sorgt an den Pollern am Morgen für Staus, zu viele deutsche Touristen mit Italienkomplex halten sich für Wahlitaliener und brausen noch schnell durch, solange es geht. Das System war starr, unflexibel, erlaubte keine Ausnahmen, und war Stand der Technik der mittleren 90er Jahre. Wer einen Schlüssel wollte, musste einen beantragen, wer ihn verlor, hatte ein Problem, und das alles war kompliziert und teuer in der Verwaltung. Wer italienische Beamte kennt: Sie sind nicht wirklich Freunde komplexer Arbeitsvorgänge, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb ist das alte Pollersystem zwar im innersten Bereich des Weltkulturerbes Mantua noch in Kraft, aber daneben gibt es eine erheblich grössere Schutzzone vor Autos und ihrem Lärm und Abgasen, die sogenannte “Zone des beschränkten Verkehrs”, ZTL. Mit so wenig Verkehr, dass eine Nonne eine Einbahnstraße ignorieren kann, aber das macht doch nichts, das merkt doch keiner.

Denn man muss sich so eine ZTL wie eine permanente Verbotszone vorstellen, in die nur gewisse Fahrzeuge fahren dürfen. Unterschieden wird nicht anhand des Brennstoffs in den Motoren, sondern nach Bedürfnissen: Rein darf mit Verbrennungsmotor lediglich, wer innerhalb der Zone wohnt, drinnen in einem Hotel wohnt, den Markt beliefert, Geschäfte versorgt, nicht anders einen Arzt aufsuchen kann, medizinische Notfälle versorgt, den Müll abholt, und so weiter und so fort – also jeder, der in der Stadt wirklich etwas Sinnvolles zu tun hat, oder darin wohnt. Der Rest muss draußen bleiben, darf nicht durch die Stadt fahren, muss sich einen anderen Weg suchen und außerhalb parken. Oder, wie ich das immer mache, mit dem Rad fahren, wenn ich in Cittadella auf der anderen Seite des Sees von Mantua wohne, daher macht mir das nichts, das merkt in Cittadella keiner.

Letztes Jahr musste ich wegen einiger Verwicklungen aber einige Zeit eine Wohnung innerhalb der ZTL buchen, und natürlich auch mit dem Auto hinein fahren. Es war im Randbereich der ZTL, und das Kontrollsystem funktioniert dort so: An allen Einlass- und Ausfallstrassen der ZTL sind Videokameras angebracht. Fährt ein Auto in die Strasse, wird ein Sensor ausgelöst, und die Kamera macht ein Bild. Dieses Bild wird automatisch digital mit einer Erkennung des Nummernschilds verarbeitet. Das System weiss dann, dass ein deutsches Auto mit dem Kennzeichen MB-DA 666 am Mittwoch, den 17. Mai, um 19.52 Uhr in die Via Vespucci hinein gefahren ist. Es gleicht das Nummernschild mit der Datenbank der für die ZTL zugelassenen Fahrzeuge ab und ahnt, dass ich im Glauben, das sei Italien, das mache doch sicher nichts, das merke doch keiner, verbotenerweise die vielen Schilder mit dem Befahrverbot ignoriert habe.

Das System weiß nun, dass ich mich illegal verhalten habe, und wartet nun geduldig darauf, dass mein Auto die ZTL bei einer anderen Kamera, die wieder ein Bild macht, verlässt. Dann weiß das System genau, wann ich kam und wann ich wieder gefahren bin. Wenn vor mir Antonio della Viamala als Anwohner sein Fahrzeug in die gleiche Zone gesteuert hat, macht das System ebenso ein Bild, gleicht es mit der Datenbank ab, und vergisst es sofort wieder, wenn es das passende Nummernschild gefunden hat. Das ´Scheiden der italienischen Lämmer von den deutschen Böcken läuft vollautomatisch, kein Beamter muss deshalb seinen Kaffee kalt werden lassen, das macht ihm nichts, das merkt gar keiner, so digital, wie das abläuft.

Nun bin ich also drin, aber möglicherweise habe ich ja einen guten Grund dafür – nämlich eine entzückende Mietwohnung, von der aus ich die Geschäfte der Stadt bereichere. Das sieht dann so aus, dass der Vermieter sich ebenfalls mein Autokennzeichen und den Typ des Fahrzeugs notiert, mir für die Dauer des Aufenthalts eine Lizenz für die ZTL ausfertigt, und das online bei der Stadt über ein Internetformular meldet. Das System weiß dann, dass ich nicht illegal dort bin, und würde allenfalls aktiv werden, wenn ich erst einen Tag nach Ende meines Aufenthalts die ZTL verlassen würde. Dann bekäme ich, ebenfalls vollautomatisch durch den EU-Abgleich, jene saftige Rechnung, die ich auch ohne Meldung beim Hotel bekäme. Mantua ist ziemlich penibel, Ravenna hat ein ganz ähnliches System, das aber dem Vernehmen nach aber deutlich toleranter sein soll. Das ganze System besteht nur aus Kameras, einer Bildanalyse und einer Datenbank, in die neben den festen Nummern von Geschäftsleuten flexibel weitere Nummern eingetragen werden können – und einem Strafsystem, das garantiert etwas macht, das jeder bemerkt, selbst wenn er nach Deutschland entkommen sollte..

Es wäre überhaupt kein Problem, so ein System auf stark befahrene Strassen und Motortypen umzurüsten. Die Kameras müssten die aufgenommenen Nummern nur mit dem Zulassungsverzeichnis abgleichen, aber was tut man nicht alles für die saubere Luft. Die Kennzeichen, die zu Autos mit den theoretisch erträglichen Schadstoffmengen gehören, wie mein in der Stadt schnell mal 17 Liter saufender 3,5Liter-V6 mit 272 PS, dürften dann straffrei fahren, während die verpeilte Oma mit ihrem Fiesta 1,2D mit 54 PS und Minimalrente eine satte Strafe bekommt, dass sie sich einen Monat kein Essen mehr leisten kann. So ist das eben, wenn man flächendeckend Überwachung einführt und Bürger automatisch kontrolliert. Mein privater Vorschlag wäre angesichts des orwellschen Irrsinns übrigens das Propagieren des Radverkehrs für faule Innenstadtbewohner, die Italiener schaffen das schließlich auch, und dazu testweise ein Stopp der Diesel-LKW-Nahrungsanlieferung aus dem Umland für vier Wochen. Danach diskutieren urbane Hipster von sich aus gern die Anhebung der Grenzwerte auf längerfristige Mittelwerte und über das Verbot der Deutschen Umwelthilfe, aber das ist nur meine private Meinung und jedes Volk bekommt die Regierung und ihre Privilegierten, gegen die es nicht auf die Barrikaden geht. Aber prinzipiell ist es natürlich möglich, Zonen mit Verkehrsbegrenzung auszuweisen und mit Zugriff auf die Zulassungen zu überwachen: Wer sich korrekt verhält – ich brauche 2,3 Sekunden auf Tempo 50 mit enormer Geräuschprachtentfaltung bei 6500 UpM – wird zwar abgelichtet, aber auch gleich wieder vergessen. Überwacht werden nur die Sünder mit Diesel, die aber total.

Das System gibt es, es ist technisch ausgereift, es ist ausreichend flexibel, wenn die Mille Miglia durch die Stadt röhrt und Öl verspritzt, und stellt keinerlei Behinderung des Verkehrs dar. Wer sich nun wundert, warum die Polizei sagt, sie könnte das alles gar nicht überwachen, obwohl es technisch viel einfacher zu machen wäre, kennt lediglich die frühere Debatte nicht. Tatsächlich hat sich das grüne Verkehrsministerium in Baden-Württemberg wirklich überlegt, so ein System im Falle von Fahrverboten anzuschaffen. Die Folge war ein Aufschrei angesichts der datenschutzrechtlichen Konsequenzen und der faktischen Totalüberwachung des Verkehrs. Das Ministerium ruderte danach schnell zurück, aber heute stellt sich die Frage erneut und dringlicher denn je. Das unreflektierte Mitkreischen der Medien wird 2018 unter Vorzeigung der gepeinigten Kinderlungen in den gentrifizierten Stadtteilen nach meinem Empfinden für den nötigen Stimmungsumschwung sorgen und eine Überwachung erlauben, die 2017 noch ein Skandal gewesen wäre. Als es mit ähnlichen Tricks um die Einführung von Internetsperren wegen Kinderpornographie ging, hat das vielen schließlich auch nichts ausgemacht. Der Dieselmörder steht da in einer Sündenbocklinie mit dem Pornokonsumenten, der etwas Illegales sehen könnte, und dem Netzteilnehmer, der eine juristisch schwammige Hatespeech begeht.

Selbstverständlich wird durch den Aufbau einer kompletten Kontrollinfrastruktur auf der anderen Seite kein Stadtbewohner aufgehalten, seine Karre in die Provinz zu bewegen und dort die Luft mit jenen Abgasen zu verpesten, die er daheim nicht haben will. In den italienischen ZTLs geht es vorrangig um das Gemeingut der Konservierung von historischen Bausubstanz eines Weltkulturerbes, in Deutschland dagegen um eine privilegierte Gruppe, die mit Überwachung von den Nachteilen ihrer zentrumsnahen Wohnlage befreit werden will, während sie selbst innerhalb ihrer Wohnbereiche selbst oft, zu oft, das Auto benutzt. Die ZTL der italienischen Städte reduziert jeden Verkehr auf das absolute Minimum und ist nur ein durchdachtes Instrument unter vielen, um eine lebenswerte Stadt zu erschaffen. Die überwachten Dieselverbote dagegen werden lediglich bestimmte Gruppen benachteiligen, ohne die Städte grundsätzlich zu verbessern. Mit der permamenten Kontrollinfrastruktur der Kameras, den Datenbanken und einem Meinungsumschwung in der Bevölkerung geht das.

Aber nur die Italiener bekommen am Ende eine lebenswerte Stadt, durch die man sich zu Fuß und mit dem Rad so bewegt, wie es für Städte eigentlich angemessen wäre. Es wäre die Zeit für eine entspannte und lebensbejahende Radfahrdebatte. Statt dessen werden wir über orwellsche Kameras und Totalüberwachung reden müssen, weil die deutschen Verbotspolitiker und Verbände nun mal Deutsche sind, und das italienische System sehr deutsch als umfassendes Überwachungsinstrument pervertieren werden, ohne sich um den Segen so einer ZTL im Verbund mit anderen Stadtkonzepten zu kümmern. Die Grundlagen für dieses ignorante Herumwurschteln an Symptomen auf Kosten der Bürgerrechte werden momentan in den Medien geschaffen, das grundrechtsfeindliche NetzDG von Heiko Maas lässt grüssen.

Das macht denen nichts. Das merkt bei uns keiner. Das Rad rechts gehört übrigens mir, mit dem fahre ich durch Mantua.


596 Lesermeinungen

  1. Mantua ZTL
    hm, Sie machen mir Angst, da ich da vor einigen Monaten einige Male im Kreis gefahren bin…
    Also muss ich mit Post aus Mantua rechnen? Des nachts aber nicht, da es mir schien, dass da kein Blitz war? Oder dauert die Verarbeitung dieses Verwaltungsvorgangs sowieso einige Jahre und ist dann verjährt? Bei der italienischen Autobahnmaut hat es mal 2 Jahre gedauert.

    Ansonsten, willkommen im Überwachungsstaat.

    • Es gibt da keinen Blitz, die Stellen sind gut ausgeleuchtet. Und da, wo die ZTL ist, sind unübersehbare Zeichen. Aussenrum fahren kann man.

  2. radler sind auch nur Mercedesfahrer
    Eingebaute Vorfahrt, eingebauter Parkplatz – die Vorteile des Sindelfinger Automobils sind bekannt.

    Leider werden auch viele der Menschen, die ein Rad besteigen, sofort Radfahrende. Mit 20 durch die Fussgaengerzone, auf dem Gehsteig ist auch „üblich“.
    Den Radler erwischt die Kamera und die Policia municipale nicht.

  3. Mit Fahrrädern in die Städte?
    Mit Fahrrädern in die Städte? Sind Sie des Wahnsinns knusprige Beute? Wie ihr Kollege Grau vom Cicero heute so schön recherchiert hat:
    „Sogar Fahrräder produzieren Feinstaub, zum Beispiel durch den Felgenverschleiß. Und der liegt deutlich höher (3,0 bis 4,0 mg/km) als der eines Dieselmotors (0,2 bis 0,5 mg/km). Fahrräder raus aus den Innenstädten!“
    ;-)

    • Das ist nicht zutreffend, man müsste den Brems- und Reifenabrieb des Diesels nehmen. Da ist das Rad wieder sehr im Vorteil.

    • Felgenverschleiß?
      Mistel meinen Reifenverschleiß? Dafür bekommt man Ablass wenn man auf zertifizierte Produkte aus biodynamischen Kautschuk-Anbau zurückgreift, bevorzugt aus Ländern mit noch anhaltender oder ehemaliger sozialistischer Regierungsform.
      .
      ZTL, Don, zunächst bekam ich einen Schreck. Zona (per) tedesci limitata?
      .
      Aber nein, „traffico“, die Anzahl der Deutschen zu begrenzen würden die sich nicht wagen, glaube ich. Ansonsten hätte ich zwei Italienreisen stornieren müssen und wäre zum Erbfreund ausgewichen.
      .
      Einem ARTE-Bericht zu den bevorstehenden Wahlen konnte ich entnehmen, dass man in Italien aufgrund der zu erwartenden instabilen Verhältnisse mit Häme eine Art „deutsche Krankheit“ auch für Italien erwartet. Wie sind die denn drauf? Ich habe mich über die vielen Wochen ohne „richtige“ Regierung so wohl gefühlt wie zuvor.
      (DdH)

    • Das sind die AfD-artigen Parteien Lega Nord und M5S zusammen vermutlich in nder Führung.

    • Vorsicht mit Satire!
      Sie belieben zu scherzen werter DA, aber manche einfachen Gemüter könnten gar noch ernsthaft glauben, der Brems- und Reifenabrieb des Diesels unterscheide sich tatsächlich von dem eines Benziners, weil der Diesel ja Teufelswerk ist.
      (Kleine Frage am Rande: was hat es mit der Autonummer MB-DA 666 auf sich? Ist die echt? Sind Sie clandestiner Satanist?)
      Ich hatte mal eine Zeitlang, als ich noch im Berufsleben stand, die Idee, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, und jedesmal beim Aussteigen aus Zug und Strassenbahn buchstäblich „die Nase voll“ von Bremsabrieb, der beim Anhalten produziert wurde. Aber danach kräht offenbar kein Hahn. Beim Auto ist mir das so stark nie aufgefallen, der Dreck hängt meist auf den Felgen, wie man beim Autowaschen feststellen kann.

    • Nein, das ist nur ein Witz. Meine momentan restaurierte Barchetta hatte aber aus reinem Zufall noch die Ingolstädter Nummer IN DA 898, da finde ich es logisch, dass mein Miesbacher Kennzeichen der Kunstfigur halt MB DA 666 ist.

    • Und dann, lieber Don
      Müsste man desgleichen auch bei anderen Fahrzeugen machen, zB Benziner inklusive Brems- und Reifenabrieb.
      Ps
      Wie ist es bei Fußgängern?

    • Das hämgt von der Qualität der Sohlen (Vibram!) und dem Gewicht ab.

    • Carsten Lyck: Wie ist es bei Fußgängern?
      Das kommt darauf an welche
      pathogenen Keime* in der Ausatemluft enthalten sind.

      Bei Fahrzeugen mit geschlossenem Fahrgastraum
      kann man ja die Ausatemluft der Insassen filtern
      bevor diese ins Freie gelangen.

      * Denken sie z.B. an Tbc-Bakterien oder Grippeviren.

      Infektiöse Lungenerkrankungen oder Pneumonien sind die Haupttodesursache innerhalb der Infektionskrankheiten in Deutschland. Hierbei ist die bakterielle Verursachung am häufigsten.
      ( https://link.springer.com/article/10.1007/s00292-014-1924-0 )

      Das SUV ist für Erwachsene und Kinder sicherlich
      die sicherere Variante im Vergleich zum Spaziergang
      in der Fußgängerzone oder dem Aufenthalt in einer Kita,
      wie Dr. h.c. mult.* Alphonso kürzlich beschrieben hat.

      Automobilbauer sollten auch in zivile Fahrzeuge
      vermehrt Außenluftmesssysteme einbauen damit die
      Insassinnen** und andere Wissen ob sie gefahrlos
      aussteigen oder das Fenster öffnen können.
      Die Bundeswehr hat zB den ABC-Spürpanzer Fuchs
      der helfen kann die ABC-Schützen sicher zur Kita zu bringen.
      Mit ihm kann man die Umgebungsluft untersuchen.

      * Ich habe den Verdacht das Er solche Ehrungen
      entweder ablehnt oder hier nicht kommunizieren will.
      Oder sind die Zuständigen Leute in den Universitäten
      wirklich so blöd das man Ihm noch nichts angetragen hat?
      Man könnte Ihn natürlich auch mal fragen.
      Er ist ja da.

      ** Assassinen machen etwas anderes.
      Insassinnen können aber welche sein.
      Das erfährt man immer erst später.
      Oft zu spät da der Unterschied idR
      nicht sofort erkennbar ist.

    • de magnis cura... (oder so) weise ich darauf hin, dass
      schon der gelegentliche Umgang mit Diplomzynikern das Wohlbefinden verändern kann.

    • Wie ist es bei Fußgängern?
      Hoher Abrieb und viel Feinstaub bei schlurfender Gangart mit Sandalen oder „Sneekers“, kaum Abrieb und wenig Feinstaub im Stechschritt mit Stiefeln.

    • "hängt von der Qualität der Sohlen (Vibram!) und dem Gewicht ab"
      .
      Ohje.

      Wenn das Gewicht da mit eingeht, dann ist ja zwingend und schnell(!)
      von den MitgliederInnen der GrünInnen eine Sonderabgabe wegen
      exorbitanter Feinstauberzeugung abzuverlangen.

      Oder vermeiden die es, FußgängerInnen zu sein?

    • ... das Fahrzeug mit MB DA 666 ...
      … ist akut gefährdet abgefackelt zu werden. Hoffen wir, dass das Kennzeichen nicht vergeben ist, oder an Herrn Hofreiter & Co …

    • Muss das sein, Herr von Hah?
      Wortspielereien auf Italienisch? Wenn es an Ebendiesem gebricht?
      Tedeschi! Und nein, ich glaube nicht an ein Versehen, ich glaube an mau unterfütterte Prahlerei, im weitesten Sinne.

    • Des bassd ned zu Dir, Nahuatl
      Nahuatl sagt:
      5. März 2018 um 21:43 Uhr
      Muss das sein, Herr von Hah?

  4. Ich fahre da einfach nicht mehr hin.......
    Ich habe mir natürlich auch schon überlegt, was ich tue, wenn mich z.B. die Stadt Mainz, die 20km von meinem kleinen Weindörfchen entfernt liegt und wo ich ab und an mit meinem stinkenden SUV-Diesel zum Einkaufen oder zum Essen hinfahre, mit einem partiellen oder gar vollumfassenden Fahrverbot belegt. Für mich müsste Mainz keine Überwachungssysteme einführen. Der geringste Hinweis, dass Mainz mich oder meinen Diesel nicht mehr haben will, genügt und ich würde einfach nicht mehr hinfahren.
    Einkaufen würde ich dann endgültig und umfassend im Internet, zu Essen und Trinken gibt es in den rheinhessischen Landgemeinden genügend und nicht schlechter, als in der Stadt. Gut, meine Dauerkarte für die 05er müsste ich verkaufen, doch da gäbe es in der Nähe noch den 1.FCK, zwar bald vielleicht drittklassig, aber für ein gutes Werk bin ich mir nicht zu schade. Ich denke, das würden viele so machen und so dazu beitragen, dass die gentrifizierte Bevölkerung endlich weitgehend unter sich sein kann und sich in den Geschäften nicht mehr mit der drängelnden und ungehobelten Landbevölkerung herumärgern muss. Die Luft wäre sauber, die Geschäfte leer und die öffentlichen Plätze endlich frei und nutzbar für vielfältiges Multikulti- und Gendertreiben.

    • Sehe ich ganz genau so!
      Vor einigen Jahren noch bin ich gerne ab und zu in eine große Stadt gefahren, auch übers Wochenende. Schickes Hotel, etwas Shopping, Abends Theater oder Oper. Verkneife ich mir heute. Es macht einfach keinen Spaß mehr. Sobald man das Hotel verlässt, fühlt man sich nur noch unsicher, geht sehr schnell und hält seine Handtasche fest. Wenn man uns jetzt wegen unseres Diesel-SUV nicht einmal mehr hinein lassen will, dann seis drum. Wir verzichten ohnehin auf die Stadt. Solange hier auf dem Dorf das Internet flutscht und amazon liefert, sollen die Linken, die Grünen und die neuen Goldstücke die Städte nach ihren Vorstellungen gestalten. Wir haben hier in der fränkischen Provinz alles, was man zum Leben braucht.

    • Vorsicht, liebe Mitbürger
      Das liest sich sympathisch, sehr nachvollziehbar. Aber die gesellschaftliche Spaltung immer weiter zu vertiefen, wohin soll das führen? Wie soll ein Gemeinwesen dann noch vernünftig diskutieren und funktionieren?
      Und ich bin letztlich auch nicht bereit, die Großstädte mit ihren unbestreitbaren Nutzen, den Kulturdenkmälern etc. einfach gewissen Kreisen zu überlassen. Die denken ohnehin schon fälschlich, dass das alles rechtmäßig ihnen gehört, so wie eigentlich das ganze Land.
      Eine einfache Lösung anbieten kann ich freilich auch nicht, aber trotzdem.
      Ist immerhin auch unser Steuergeld, dass in den Metropolen lustig verbraten wird.

    • Ich meide große Städte schon über 10 Jahre...
      Was bei einer Stadt wie Köln kaum überraschen kann.
      Der mögliche Mehrwert steht in keinem Verhältnis mehr zum Ärger und Aufwand.
      Fahre mittlerweile gerne im Westen über die Grenze, wenn es mal mehr braucht. Was aber nur selten vorkommt.
      Ich schon Anfang der 80ziger aus Bochum weggezogen, weil mir die Stadt zu voll wurde und die Massen im Schnitt zu dumm.
      Da kann ich auf die hinzugekommene intellektuelle Form von Dummheit der gentrifizierten Privilegieninhaber dankend verzichten, die so gerne Wohnraumverdichtung predigen.
      Vielleicht sollten wir es ja umgekehrt machen, das Rausfahren aus den Städten reglementieren….

  5. Modellaenderung
    Manch ein Bauer in Niedersachsen montierte vor langer Zeit das 300D ab und ein 200 D an. Mehr understatement!
    Viele Gruesse von einem 666 an den anderen !

  6. Ach. Viel ach.
    Mir entfuhr eben ein tiefer Seufzer beim Lesen. Als ich nach Deutschland kam, mochte ich das Land und die Leute. Sie waren herzlich und pragmatisch, ich denke das war noch der Rest der Ära Brandt/Schmidt, der da wirkte.
    Gut integriert wie ich war, bin ich natürlich auch gegen die Volkszählung ’87 mit auf die Straße gegangen, zusammen mit Wählern vom grünen bis tiefschwarzen Wählerspektrum.

    So war das damals, so hat man das gemacht. Heute ist ja bekanntlich alles anders. Ich bin mal gespannt, wie das jetzt weitergeht. Ich tippe auf totale Überwachung, denn Pragmatismus hat im neuen, guten Deutschland nichts mehr verloren; ist ein Bösewicht erst ausgemacht, kommt er auf den Scheiterhaufen, und den zündet man notfalls mit einer Seite aus dem Grundgesetz an.

    • Das Grundgesetz ist auch rechts, denken viele. Die Neuen Deutschen Medienmacher, geschmiert vom Familienministerium, hetzen als No Hatspeech gerade im Netz gegen die Anonymität im Netz.

    • Dann schreibe ich eben meinen Klarnamen...
      …etwas raffiniert hin und die FAZ macht kostenlos Werbung für mich? Besser geht’s ja nicht.

    • Die Medienmacher
      Hab ich mir mal angesehen. Ein hübsches Glossar haben die dort, darin steht rechtsradikalismus und Rechtspopulist, aber nichts pber Linksradikalismus. Worte wie konservativ sucht man vergebens. Aber egal, das gilt ja auch schon als Schimpfwort.

      Und natürlich ist das Grundgesetz rechts, wenn es nicht alle linken Bedürfnisse erfüllt. Wird bestimmt bald geändert, wäre ja nicht das erste Mal.
      Was die Deutschen, vor allem linke, in der Debatte um Waffenbesitz in den USA nicht kapieren: wenn etwas in der Verfassung steht, dann steht das so und bleibt auch.
      Diese vom Volk sich selbst gegebene Verfassung (wohlgemerkt zu einer Zeit, als in Europa noch Könige und Fürsten regierten) ist vor allem den Konservativen heilig. Da mag man Zusätze schreiben, um Bürgern mehr Rechte zu geben, aber am Ursprungstext wird nicht so leicht herumgeändert, wie am deutschen Grundgesetz.

    • Das sind die NetzDG-Helfer der SPD. wofür sich die SPD zu fein ist, das machen die dann im Netz, mir viel Verständnis für islamische Rassistinnen (-> „Deutsche Dreckskultur“). Zum Dank gibt es Geld und Netzwerke. Ich bedaure ja jeden Arbeitsplatz, der im Jourmnalismus verloren geht, aber die bezahlten Beihelfer der NDM sollten nach diesem Projekt keine Stelle mehr kriegen.

    • Singapur
      als Vorbild?
      Einmal kurz im Halteverbot angehalten, um jemanden aussteigen zu lassen – und schon gibts eine saftige Rechnung.

    • Richtig Zagroaster, wohin man blickt in den Medien, Linksradikale...
      Die Wahrheit sieht aber so aus:

      https://www.rubikon.news/artikel/journalismus-ade

      Und, Don, warum nennen sie diese Leute immer Linke?
      Was an der SPD ist denn links?

    • Klarnamenspflicht
      Nun ja, es gab ja kürzlich dankenswerterweise ein Urteil eines Berliner Gerichtes, dass Facebook untersagte, auf Klarnamen zu bestehen.

      Im übrigen, ich weiß nicht mehr wie, aber ich fand früher vor einigen Jahren mal eine Seite im Internet, die haben einen ganzen Lebenslauf mit allen nötigen Daten erstellt. Ich hatte das damals einige male getestet und alles las sich sehr plausibel.

      Die SPD zeigt doch gute Ansätze: Familienministerin Barley als Nachfolgerin von Schwesig, die beide Antifa finanzieren, totale Kontrolle über die Bürger wollen, will ja Außenministerin werden. Vermutlich, weil sie weiß, dass sie da mit Putin und Erdogan und China und vielen anderen Ländern auf einer Welle schwimmt.

      SPD ist zunehmend ihrer ursprünglichen Wählerschaft entfernt und begreift es trotz aller Anzeichen nicht und verhält sich autoritärer und faschistischer, als ich es mir je hätte vorstellen können.

      Ein Gutes: Ich habe mich heute lange mit einem ewig SPD Wählenden unterhalten, dem das Verhalten der SPD von Kommentaren zur Essener Tafel über das Willkommenheißen von Migranten in den engen Wohnungsmarkt bis hin zum einfach nicht mehr Hinhören nur noch stinkt.

      Mir scheint, die SPD möchte eine Partei sein, die keine Stammwähler mehr hat, aber stramm ausgerichtete Kader.

    • Pragmatismus?
      Habe ich in D (und auch in der BRD sowie DDR) noch nie erlebt. Bei Deutschen gehts immer ums Prinzip. Und das bis möglichst ins kleinste Detail. Und auf politischer Ebene immer nur zum Nachteil der Bürger. Das ist zumindest meine Erfahrung der letzten 45 Jahre.

    • @TDV: Was an der SPD ist denn links?
      Das stalinistische Demokratieverständnis.

    • Kaderpartei
      Aus Sicht von Organisationen eines sich gerade neu erfindenden Ancien Regimes – zum Beispiel einer Partei – ist das erprobte Model „Kaderpartei“ vielleicht gar keine so schlechte Sache. Schließlich ist auch Demokratie nur das, was man als solche in den Medien definiert. Wenn „Demokratie“ aus Sicht der Parteien des real existierenden Liberalismus unerwünschte Ergebnisse bringt, wird doch recht schnell über deren Definition diskutiert (Von Herrn Augstein bis zu Herrn von Altenbockum ist man dann schnell mit sorgenvollen Kommentaren zur prinzipiellen Eignung des Plebs für Entscheidung von wirklichen Effekt zur Hand – und wer weiß, vielleicht zu recht nach 40 Jahren Bildungsreformen und Sesamstrasse…).

      Diese unerwünschten Ergebnisse der Demokratie können übrigens nur dann eintreten, wenn der Souverän zu Sachfragen befragt wird und nicht lediglich zu seiner Parteienpräferenz wie bei einer Bundestagswahl. Logisch – wenn der Souverän nur Parteien wählen kann, kann er ja nichts anstellen was die Herrschaft der Parteien in Frage stellen würde. Eine neue Partei wählen hilft da auch nicht.

      Das chinesische und russische Modell ist uns trotzdem weit voraus. Bei uns ist man ja gerade noch dabei die Wirtschaft zu disziplinieren. Damit war Putin – übrigens ein geschickter Techniker der Idee des Kaders – schon vor 15 Jahren fertig.

  7. Danke für die Photos !
    So isses, lieber Don. Dem habe ich nichts hinzuzufügen – bis auf den Dank für diese prächtigen Bilder. Das Kulturgut Automobil sollte viel öfter so gewürdigt werden!

  8. GPS plus
    Kameras wird man bald nicht mehr brauchen. Die nächste Autogeneration wird vernetzt sein, um z.B. mit Ampeln, Mautstellen, Onkel Maas etc zu kommunizieren. Man könnte dann auch illegale Einreiser in Fahrverbotszonen bequem lahm legen, da die Bordcomputer untereinander natürlich auch Informationen austauschen – einfach PS auf 10 reduzieren, gepaart mit Siris sanfter Aufforderung, umzukehren. Am Ende: die autonomen Fahrzeuge in 10-20 Jahren werden natürlich erst gar nicht Gesetze umgehen können. Die Besitzer kommunikationsverweigernder Untersätze, v.a. solche mit mehr als 271 PS, werden dann nur noch Zulassungen für private Rennstrecken erhalten.

    • Das ist datenschutzrechtlich nnochmal deutlich schwieriger. Allerdings sollte man sein Handy ausschalten und den Notmelder deakticieren.

    • Car Sharing
      Ich stelle mir ja grad vor, es gäbe heute nur solche Systeme dieser weiten Überwachung.

      Ein Car-Sharing Auto würde ich ordern, um meiner bedürftigen Mutter behilflich zu sein, sie zum Arzt zu fahren, zum Amt oder zum Einkaufen.

      Und irgendeine anonyme Behörde hätte entschieden, die Frau ist zu alt, kostet nur, das Fahrzeug gibt es nicht.

      Angesichts der Entwicklungen kann einem nur übel werden.

    • @Thomas cgn
      „..die Frau zu alt..“ – das wird unauffälliger gelöst werden, schon bald – siehe Gesundheits“reform“ideen der SPD. Die wären einen eigenen blog wert (wink wink). Nein, das grüne Auto wird Oma schon zum Doktor fahren, nur wird der weder Lust noch Zeit haben.

    • Das sollen sie mal versuchen...
      …aber Enteignung ist ja inzwischen wieder salonfähig. Das Elektronischste bei mir im Auto ist das Kassettenradio. Und zwar mit voller Absicht.

    • Werter isopanFF,
      wie alt ist Ihr Auto? Mein 27 Jahre altes Möhrchen ist schon mit (einer Art) Bordcomputer ausgestatten und hat eine elektronische Einspritzung. Originalersatzteile sind kaum noch zu erhalten (außer Zulieferteile). Und selbst wenn es in 3 Jahren das H bekommen sollte, Bestandsschutz kann man nicht erwarten.
      MfG
      Alfred Haas
      PS: Viel Spaß in Brescia, werter Don.

    • Wenn es so weit kommt..
      werde ich mir keine Neues Auto mehr anschaffen, ich kaufe nur, wenn der Händler mir garantieren kann, das es nicht vernetzt ist.
      Bin ja, Gott sei Dank, in absehbarer Zeit nicht mehr auf das Auto angewiesen

    • @Alfred Haas
      Der Kleinstwagen 31, das Coupé 39 Jahre. Beide sind tatsächlich komplett analog. Bei letzterem ist die Ersatzteilversorgung ziemlich mies, aber man kann dank einfacher Technik improvisieren. Den Kleinen werde ich aber wohl demnächst auf Transistorzündung umbauen.

    • Werter isopanFF,
      wenn Sie schon löten, setzen Sie auf eine Thyristor-Schaltung.
      Ich hatte mal eine für meinen P4; so mies konnte die Batterie nicht sein, daß der Wagen nicht ansprang. Ich mußte sie allerdings zum TÜV immer ausbauen (gefährliche Hinterhofbastelei!).
      Viel Spaß
      Alfred Haas

    • @Alfred Haas
      Ja, der P4, auch so ein nachhaltiges Auto. Meide Dramen, wähle Rahmen, sage B. Busch damals… Ich kenne einen, der im Sommer im Ford A Roadster einkaufen fährt.

      Die elektronischen Zündungen gibt es zum Glück schon einbaufertig und ohne Problem bei der HU, die Qualität der heute verfügbaren Unterbrecherkontakte ist leider unterirdisch und so gerne liege ich dann auch wieder nicht unterm Auto :-) Was einmal gemacht ist, muß bei mir auch erstmal wieder ein paar Jahre halten.

  9. Ach, du schöne Lomardei
    Danke für die Bilder, erinnert mich an letzten September. Ja, in Mantua und dessen Gassen ist es Wahnsinn, und ohne Autos ist es die reinste Erholung. Man hat am Rande, zu Fuß keine 10 Min., einen riesigen Parkplatz neben anderen. Und natürlich kann man so ein Kleinidyll nicht mit Hamburg und Stuttagrt etc. vergleichen.
    Man darf gespannt sein, was man sich einfallen läßt, allerdings sollte die Unterwürfigkeit ein Ende haben. Und es gibt genügend Leute, die Fastfood durch Gegend karren, da kan man auch alte Patienten zum Arzt in der Rikscha gurken – in Härtefällen auch mit Akku als IGEL-Leistung – bequem gepolstert, geht das, man muß nur wollen. Und ein Mittel wäre die Subvencion des ÖPNV, ein Trambahnticket kostet 2,85€ ab vier Stationen. Das ist Irrsinn. Die ein Auto haben kaufen sowas nicht, auch kein Monatsabo. So einfach sit das. Man kann es natürlich so wie Advantgardist Berlin machen. Die haben dort im Berliner Verkehrsverein bereits die e-Schwalbe im Angebot und feiern das Retrokult und wasweißich ebenso wie die Hersteller – und das zu einem Preis von 6.000€€: http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/elektro-schwalbe-im-test-ein-frueher-vogel-15182071.html#void.

    Ach, vielleicht, indem wir hoffen, hat uns das Unheil schon getroffen.

    Der BR sendetet dazu im Euroblich letzten Sonntag einen Beitrag, den ich dergestalt kommentierte:
    Erstaunt habe ich gestern Ihr Magazin Euroblick gesehen, in dem es u. a. um die Firma Schwalbe in Breslau ging und deren Roller. Grundsätzlich ist (….) die neue Idee: Umbau und dann Neukonstruktion als Elektroroller, wodurch sich die zu Äußerungen wie: ökologisch, nachhaltig, gar schon E-Kult hinreißen ließen. So auch die Berliner website. Dass man sich dort auf den allgemein um sich greifenden Elektrowahn einstimmt, ist die eine Sache; die andere indes ist, daß ein E-Roller, E-Auto etc, die mit Lithium-Ionen-Akkus als Energiespeicher betrieben werden, alles andere als ökologisch und nachhaltig sind. Zunächst werden die, gerade in Polen ist der Anteil an alternativer Energieerzeugung aus Solarstrom- und Windkraftanlagen relativ gering, eher Null. Dort werden überwiegend Kohlekraftwerke betrieben mit immensen CO2-Emissionen. Diese dienen nun also zum Auftanken der Akkus. In Deutschland ergibt der Strommix einen CO²-Anteil von ca. 520Gr. CO²/KWh el. Energie. In Polen eher das Dreifache. Also nix mit ökologisch, nachhaltig. Des weiteren ist der Akku ein CO²-Rucksack, der, von Herstellung an, ohne einen Kilometer im Roller gefahren zu sein, pro KWh ca. 150-200KG CO² mit sich rumschleppt, der bei dem Strommix auch durch Vielfahren sich gegenüber einem Benziner ökologisch nicht rechnen kann. Beim allgemeinem Hype dieser achso sauberen E-Mobility werden einfach die Emissionen der Akkus ins überwiegend asiatische Ausland verlagert, um sich in der Heimat Grün zu geben. Abgesehen von Rohstoffen wie Nickel aus der Gulag-Stadt Norilsk und Kobalt aus dem Kongo – teils durch Kinderarbeit, Lithium aus aller Welt und im Motor steckt noch Kupfer etc. Und, wie gesagt, das Nachladen.

    Warum redet man nicht dem Fahrrad das Wort? Die Polen sind doch gute Handwerker. Millionen Räder gammeln hier vor sich hin, ist in Polen sicher nicht anders, nur weil eine Kette, ein platter Reifen oder sonst was dem Eigner sagt, er brauche was Neues. Die sind auch längst ökologisch abgeschrieben. Und drei Gänge reichen in der Stadt.

    Solcherlei Berichte mit derlei Aussagen sollten Sie nicht zulassen, denn das ist nicht nur falsch und dumm, sondern auch brandgefährlich, vor allem vor dem Hintergrung dieser teils unsäglich quasi-religiös beschwörten Erderwärmungsapokalypse und geführten Klimaschutzzieldiskussion. Wen dem so ist, müssen AKW her oder irgendwann Fusionskraftwerke.

    In diesem Sinne mit bestem Gruß nach Bayern.

    • Weil der Biodeutsche gern gutes tut, indem er andere verleumdet, billig einkauft, aber mit siegel, und ansonsten eine faule S** ist.

    • @Nico: OT
      Ich stimme Ihnen in Ihrer Argumentation zur E-Mobilität ja zu, aber bitte, bitte, bitte nicht CO2 mit hochgestellter 2 schreiben. Das tut weh! Das ist doch kein Exponent. Die 2 wird tiefgestellt, um zu zeigen, dass im Kohlendioxidmolekül zwei Sauerstoffatome mit einem Kohlenstoffatom verbunden sind.

      Normalerweise bin ich nicht so ein Krümelkacker, aber mir ist diese falsche Schreibweise jetzt schon mehrfach bei E-Mobilitätsgegnern oder Leuten, die kritisch über das Thema Klimawandel schreiben, aufgefallen. Das entwertet die gesamten Diskussionsbeiträge, weil es einfach unprofessionell wirkt.

      Gerade bei einem so strittigem Thema wie dem Klimawandel sollte man dem halbwissenschaftlich argumentierenden „Oh Gott, die Ozeane werden um 20/30/40/50… Zentimeter ansteigen und alle Eisbären verhungern“-Panikblock strikte Wissenschaftlichkeit entgegensetzen.

    • Von Fusionkraftwerken
      träumt man schon seit den 50ern. Angeblich ist es in 30 Jahren soweit. Sagte man 1950, dann 1960, dann 1970,… 30 Jahre sind ein guter Zeitraum. Alter Versprechen sind bis dahin vergessen, aber der Zeithorizont ist klein genug, um kräftig Subventionen abzugreifen.

      Ist aber ein interessantes Forschungsthema. Vielleicht fällt ja mal was bei ab. Kommunikationssatelliten hätte es ohne den sinnlos piepsenden Sputnik auch nicht gegeben.

    • Das habe ich in der Abivorbereitung auch zu hören bekommen.

    • Fusion
      Der Fortschritt is langsamer als erhofft, aber das hängt auch damit zusammen, dass die Physik komplexer ist als gedacht, vor 50 Jahren, und Gelder langsamer fliessen als erhofft. Immerhin sind die Deutschen hier noch führend dabei, siehe Wendelstein 7-X in Greifswald.

    • Mit der "Kernfusionskonstante"
      ist es so wie mit der Prognose, daß in 30 Jahren die Erdölvorräte erschöpft sind.

      Nachdem in Fukushima ein Sack Reis umgefallen ist, läßt die Irre ganze Landkreise mit Scheißmais bepflanzen und mit Windgeneratoren verspargeln (was die dort siedelnden Nazibauern zu Millionären macht, wobei man ihnen auch noch die Hand bei der Unterschrift führen muß, so unsagbar dumm sind die).

      Muttis unendliche Güte führt natürlich nicht dazu, daß das pöse Öl in der Erde bleibt, sondern allein dazu, daß Chinesen, Inder und Afrikaner es in ihren Dreckschleudern verbrennen und wir mit groteskem energetischen Aufwand stattdessen Strom für alles mögliche produzieren.

  10. oldtimer ?
    lieber Don, was ist mit den fotos der oldtimer? Hab ich etwas überlesen? Muss ja irgendeinen zusammenhang geben, denke ich. Die fahren wohl auch durch Italien? Ein paar worte dazu wären nett.

    • Das ist die Mille Miglia, die in Mantua zu Gast ist und im Mai praktisch jedes Jahr durchfährt.

  11. 'Die Frau vor die Tür setzen und dann schwer aufs Gaspedal treten.'
    ‚Eventuell am besten sogar mit Sondergenehmigung in jeder Fußgängerzone‘ – An Texten, die die Welt als nur für manch Einzelne nicht schwer verdauliche Problemlage beschreiben, herrscht anscheinend kein Mangel – https://das-maennermagazin.de/blog/maenner-leiden-nicht-an-einsamkeit

    Immerhin sterben vermutlich bei überwiegend guter Pflege und hoher Notwendigkeit bis auf weiteres die Hunde und Katzen nicht aus.

  12. Linke Deindustrialisierungspolitik
    Ich frage mich, ob grüne Richter von ihren roten Freunden schon erfahren haben, dass auch deren letzte verbliebene Wählergruppe unter dieser Deindustrialisierungpolitik massiv leiden wird. Die Gewerkschaften haben sich in den meisten Branchen durch ihr weltfremdes Gebahren ja längst ins Abseits katapultiert, aber in der Autoindustrie sind sie noch eine nennenswerte Kraft. Noch. Genauso wie die SPD noch zweistellige Ergebnisse beim Wähler einfährt. Noch.

    • Die AfD weiss schon, warum sie sich hinter den Diesel stellt. Wenn Fahrverbote kommen, leiste ich mir einen gebrauchten CLS 320d mit wenigen Kilometern für den Tegernsee.

    • Neuer Diesel
      Lieber Don,
      das haben wir die letzten Tage bereits erledigt: Gebrauchter Diesel mit klasse Ausstattung zum Spotpreis fast 30 % unter dem Wert den man für solch ein Fahrzeug vor einem Jahr noch bezahlt hätte…
      Alles Dank DuH, Dieselhysterie und medial-gesinnungspolitisch verursachtem Käuferstreik…
      Dafür habe ich sogar unseren alten Benziner – so treu er auch war – verkauft um Platz zu schaffen und die nun guten Marktwerte am Gebrauchtwagenmarkt zu nutzen…
      Wie sage ich als Anleger immer: Antizyklisch handeln – die meisten Leute sind halt dumm und laufen immer der Masse nach und kommen deshalb auf nix. Oder anders: aus der Not eine Tugend machen.
      Für „Ausflüge“ nach Prantelhausen, den Reichshauptslum oder in ähnlich grün-bunt-gentrifizierte Teile Deutschlands/Bayerns die sich nun für Fahrverbote rüsten haben wir ohnehin kein Verlangen… Fahrverboten sind uns also komplett egal. Selbst wenn sich die „Öko“-Lobby mit einer deutlichen Verschlechterung der Rahmenbedingungen (Erhöherung Mineralölsteuer etc.) durchsetzt wäre dies für uns kein Problem: Österreich ist nah – und im Ausland wird man sich wieder mal über die deutsche Dummheit ins Fäustchen lachen und sich auf gute Geschäfte zu lasten des deutschen Staates bzw. Steuerzahlers einrichten.
      Und auf eines müssen wir uns als „dumme Deutsche“ schon jetzt einstellen: die nächste Kampagne von DuH, anderen Ökoterroristen und deren medialen Unterstützern geht gegen den Benziner – Ansatzpunkte gibt es genug: Höherer CO2-Ausstoß, Feinstaubproblematik ist auch hier vorhanden usw.
      Insofern: CLS 320d – schlagen Sie zu bevor der hysterische Deutsche doch noch irgendwann merkt dass er hier für blöd verkauft wird.

    • @ Wolfgang T.
      Habe es ebenso gemacht, werter Wolfgang.
      Einen Diesel mit großer Maschine und Vollausstattung zum Schnäppchenpreis, den der Händler während der Verhandlungsphase von sich aus ein weiteres Mal verbilligte. (Ok… die beiden Geschäftsführer hatten sich wohl nicht abgestimmt.. Es war eher ein klassischer Kommunikationsfehler zu meinen Gunsten.)
      Gestern dann die Meldung, dass die Euro6 Diesel womöglich auch betroffen sein könnten. Und da kommen die erst jetzt drauf?!?

      Bevor die ersten Fahrverbote für Millionen PKW in Kraft treten, wird sich – so Gott will – die Debatte auf die völlig aus der Luft gegriffenen Grenzwerte verlagern.
      Auch SPD und CDU können es sich nicht leisten, mal aus der Hüfte geschossen Zigmillionen Wähler zu verprellen. Das Versteckspiel hinter „Brüssel“ sollte anhand eines einzigen Blocker in ein beliebiges Nachbarland auch nicht mehr so einfach möglich sein.

      Vielleicht, vielleicht ist das der letzte Tropfen… aber man dachte es schon so oft…

      Soeben kam der Engel vom Himmel herab und sang das Hosianna einer Zweidrittelmehrheit bei der GroKo-Abstimmung.

      Ich kann es nicht fassen.

    • völlig aus der Luft gegriffenen Grenzwerte
      Wäre das nicht einmal ein spannendes Thema für investigative Journalisten?

    • Ich hätte gerne mal
      die Machenschaften der DUH (Deutsche Umwelt-Hilfe) journalistisch breit aufgedröselt, speziell die finanzielle Unterstützung durch Toyota, von der man gerüchteweise hört.

    • 30 % über dem Wert einer Sackkarre.
      Hätten sie mal noch gewartet. Bald kostet ein Esel mehr, als jeder gebrauchte Diesel.

      Dank Abwrack … äh Umweltprämie kassiert die Autoindustrie doppelt ab, indem sie (schon wieder) sauberere Auto verkauft.
      Das Abkassieren von Industrie und Politik dreht sich in einer Endlosschleife …

  13. "Tempora mutantur...
    …et D.A. in eis“. Glaube, mich entsinnen zu können, dass vor einem Jahr noch die gezeigten automobilen Kunstwerke in mehreren Folgen genussvoll schwärmend präsentiert wurden, während sie heute nur noch als „benzinspritzend und röhrend“ diffamiert werden. Und das Schlussbild des jämmerlichen Drahtesels demonstriert nur überdeutlich die Wandlung des Don A. vom ästhetischen Gourmet zum selbstkasteienden, rasenden Zweiradhüftspeckmasochisten auf dem Weg zum Rendezvous mit einer fat-
    in-leggings GrünInnen-Domina.

    • Nix da. Ich war immer schon Genussradler und Freund der ZTL.

    • ... "Freund der ZTL" ...
      … naja, es gibt auch ZTL, die nicht so leicht zu erkennen sind, und die Preise sind happig, wenn man sich mal vertut.

      Mein Eindruck an dem ZTL-System ist, dass es auch eine Touristen-Abzocke ist und es wäre gut, wenn die EU einmal tätig würde um zu prüfen, wie viele Italiener eigentlich Strafen zahlen und wie viele arglose Touristen, die – wie ich einmal – unwissentlich in eine ZTL fahren.

      Oft sind die ZTLs (zumindest war das in Turin so) ja auch von ellenlangen Texten begleitet, die irgendwelche Ausnahmen zu irgendwelchen Tagen zulassen, die man natürlich im fließenden Verkehr und mit 10 ungeduldigen Italienern hinter sich, nicht so ohne weiteres studieren kann …

    • Einfach. ausserhalb. parken.

    • GrünInnen-Domina?
      .
      Heisst das nicht eigentlich GrünInnen-Dominöse?

    • ... nicht jeder ist ...
      … gut zu Fuß und/oder hat ein Rad im Kofferraum oder vor Ort. Außerdem zeigen viele Navis nunmal ZTL nicht an …

    • @Don
      Eine Lösung wäre, ein Fahrrad mitzuführen – Ford hat da schon vorgedacht: ht tp://www.freepatentsonline.com/20170190299.pdf?ReillyBrennanFoT

    • Ich habe ein Klapprad von Peugeot von 1967, das passt sogar in den SLK.

    • Grün*_Innen-Domina
      Das heisst: „Grün*_Innen-Dominaz…darf man hier nicht schreiben!“.

    • Peugeot - Klapprad?
      Ich hoffe doch sehr, daß es das teilbare ist?!?
      Das ist wirklich sehr gut und fast das einzige der damaligen Klapprad-Ära, das etwas taugt (vom Original, Moulton, mal abgesehen).
      Unseres hat zwar etwas unter „zu robuster“ Behandlung gelitten, fährt aber auch noch – und ich habe schon einige Male fast neuwertige gesehen.

  14. Man könnte auch den Sozialismus wieder einführen
    Es war die Abwesenheit von Autos, die mich, natürlich bei vollem Schuldbewusstein, nostalgisch für die sozialistischen Zeiten werden lässt. Sie müssen nur Ost-Berlin damals und jetzt vergleichen, um zu sehen, was ich meine. In den guten, alten Tagen des Königs Erich war der Autoverkehr vernachlässigbar, und es war eine Freude, zumindest für mich mit meinem etwas ungewöhnlichen Geschmack, durch die Stadt zu gehen, obwohl es grau und düster war. Ähnliches lässt sich natürlich auch über Peking noch in den neunziger Jahren sagen. Die Wiedereinführung der Braunkohlebriketts wäre allerdings ein anderes Thema.

    • Falls Sie es nicht gemerkt haben: Die DDR hat die BRD übernommen, nicht umgekehrt. Die Stasikader sind im Justizministerium zu Gast und die linken Hetzer im NDR.

    • @Don
      Vergessen Sie den MDR nicht und seine unvergleichliche DDR-Juristin Karola Wille.

    • Ja, das ist auch so eine Sache. Aber den NDR finde ich schlimmer.

    • Kenn ich nur vom Polizeiruf 110...
      ….hat mich immer sehr erheitert, wenn die technologischeÜberlegenheit inszeniert wurde. Trabi-feuerwehr und Wasserboot. Telefonanlagen und in den neueren Folgen sogar ein Heli.
      Bin gespannt, wann es den Straftatbestand: Diebstahl von Volksvermögen wieder gibt.

    • Die guten alten Tage
      Bevor ich mich wieder DDR-triggern lasse, danke für die Fotos. Ein Versprechen von Frühling, ziemlich nötig; das Wetter draußen winkt äußerst ungnädig herüber, sehr bleicher, kühler Mond.

      Autos in Berlin. Es gab zu Zeiten des letzten Staatsratsvorsitzenden, relativ betrachtet, wenig Autos, aber wenn Sie in den Kondensstreifen eines Zweitakters gerieten, war das einfach nur waberndes Gift, jedesmal. Die Zweitakter waren in der Überzahl, die waren überall. Manchmal wünschte ich Herrn Resch in eine Zeitmaschine und vor einen Trabbi-Auspuff, hinlänglich.

      Ich fremdele mit der Behauptung, die DDR hätte die BRD übernommen, das lässt mich jedesmal ratlos zurück. Obwohl ich mich für Frau Kipping, wenn es denn Sinn hätte, entschuldigen würde. Sowas kann vorkommen, leider.

      Ich verstehe, dass man das so empfindet. Sehen Sie: Ich konnte damals mit diesen Mao-Anhängern, PLO-Verstrickten, SEW-Mitgliedern nichts anfangen, die da zu uns herüberkamen. Ich war noch sehr jung und eine Tante, die zum Heidelberger Sozialistischen Patientenkollektiv gehörte, was sie damals nicht sagte, schlug bei uns auf. Ich konnte das, weil Kind, nicht einordnen, aber fand es in gewisser Weise unerträglich. Sie war interessant, nicht nur weil aus dem Westen, aber was sie sagte, konterkarierte alles, womit ich mich herumschlagen musste, auch und gerade in der Schule. Sie schreiben öfters von der Zeit unter FJS. Das hier war ein Blueprint in negativo.

      Das Volk, möglicherweise, ist per se erst einmal träge, in seinem Dasein befangen und damit beschäftigt. Daran ist nichts unnatürliches, man schlägt sich herum in seiner Existenz. Es kann wohl sein, dass gewisse Ostgewächse enzymatisch gewirkt haben. Aber was jetzt läuft, ist mindestens so sehr westlich wie östlich konnotiert. Madame M. wäre ein Nichts, wenn sie nicht auf empfangsbereite Strukturen getroffen wäre. Es ist keine Entschuldigung, es ist eine grandiose Enttäuschung. Nicht durch die Dame, man sehe sich ihre Fotos seit den Neunzigern an, durch die gesamtdeutsche Entwicklung. Solche Typen wie Schulz oder Lauterbach hat es im Osten so nicht gegeben, die waren hier sehr viel grauer. Die waren in Wirklichkeit nichts, wenn ihnen die Partei – und es gab in Wahrheit ja nur eine – keine Wirkmächtigkeit verpasste. Zum Glück gab es damals keine Social Media, nur das Neue Deutschland und die Junge Welt, das war schon schlimm genug.

      Ich finde es nicht fair. Letztlich, auch so jemand wie Kathrin G-E ist aus der DDR heraus nicht gänzlich zu erklären. Eine äußerst unerfreuliche, sich innerdeutsch ergänzende Gemengelage, vielleicht so.

      Es ist fatal und möglicherweise alles falsch, ich bin es nur so leid. Ich sehe nicht, dass man sich richtig dagegen gewehrt hätte. Es scheint mir, manchmal, wohlfeil. Die Frankfurter Julia gegen die ostdeutsche Anne. Viel zu viele alte Ho-Chi-Minh-Fans. Und Freunde des 15. Januar, Luxemburg-Liebknecht-Day in Friedrichsfelde.

      Es gab nie einen König Erich, das ist vielleicht das einzig positive, was man über die ostdeutschen Provinzen sagen kann. Aber es ist alles ohnehin viel zu spät.

    • Titel eingeben
      Die DDR hat die BRD übernommen.

      Das sagt meine Frau auch immer, die in einem ungenannten Bundesministerium arbeitet.

    • Ich hoffe, sie sagt das ganz leise.

    • D.A.
      „Die Stasikader sind im Justizministerium zu Gast und die linken Hetzer im NDR.“

      Und was ist die Lösung? Das absolute Verbot der Tätigkeit von Kindern und Kindeskindern von Beamten/in den öffentlich-rechtlichen Beschäftigten in eben jenen Organisationen. Ganz konsequent und mit Querverbindungen. So werden Sie derer schon habhaft in Ihrem Land!

    • Übernahme
      Von der DDR sind die Methoden unter anderen Bezeichnungen übernommen worden. Und das Personal der damaligen Blockparteien. Eine inhaltliche Auseinandersetzung hat zu keiner Zeit richtig stattgefunden. Es ging leider häufig nur darum, unter dem Deckmantel der „richtigen“ Weltanschauung fachkundige Personen von erstrebenswerten Posten entweder zu entfernen oder nicht ranzulassen. Da hat sich wohl zu keiner Zeit irgendwas geändert.

      Für den Osten spricht, dass er die Sozialexperimente bisher halbwegs überlebt hat, die die Heilsbringer aus den alten Ländern dort veranstaltet haben.

      Heute ist es zumindest in meinen Augen nur schwieriger als damals, die passenden Nischen zum geistigen Überleben zu finden.

      Die Aheffdeh-Bewegung erinnert mich sehr an die Zeit um 89. Damals war man eigentlich auch nur „dagegen“ und hat das alte System umgeschubst. Deshalb wundert mich auch der Rückhalt im Osten nicht. Den damals Dreißigjährigen ist es noch in Erinnerung: Was damals ging, geht auch heute. (Allerdings – was danach kam, wollte eigentlich keiner so richtig. Sicher wird das demnächst ähnlich.)

    • @Stacheligel
      Die DDR ist der Popanz, der da aufgeblasen wird, die Statistik spricht nunmal eine andere Sprache; die Strukturen sind von Westbeamten übernommen worden, die ihrerseits natürlich logistisch gut vernetzte Personen benötigten, während sie alle anderen stellvertretend dafür beschimpften. Aber in den Raum zu stellen, diese Gestalten hätten Nachhilfe hinsichtlich der Methoden gebraucht, wie man am besten Chaos und Vernichtung im eigenen Land anzettelt, ist in diesem Land mit dieser Geschichte wirklich peinlich.

      Wie immer haben sich eben die Schlechtesten zusammengefunden, und wie immer auf Kosten der Schwächeren und – der Osten war einfach in der schlechteren Ausgangsposition und damit hatte sich der Fall.

      Mehr ist da nicht dran. Ich weiß nicht, ob die Leute schon so verhetzt und verblödet sind, dass man ihnen einreden könnte, es könne sich lohnen, die DDR glatt nochmal abzuwickeln? Also – offensichtlich geht D. A. davon aus, das erklärt mir jedenfalls einiges. Mein Fehler, mich der Botschaft zu verweigern, klar. Stehe der neuen Zeit im Wege.

  15. Meine Schadmünchner Eltern...
    …. sind jeden Sommer für 6 Wochen in einem tarnfarben bepinselten Ford Diesel-Transit schlimmster Sorte nach Frankreich zum Biwakieren gefahren. Am Wochenende zog es sie ins Umlandbbis die Verbotsschilder das nur noch schwer ermöglichten. Mit den Bauern gab es nie Probleme, mit den Förstern auch nicht. Die Jäger aus der Stadt waren manchmal pampig. Irgendwann fing mein Vater an, den Müll ringsherum einzusammeln und in die Stadt zu importieren.

    Wäre das nicht eine Lösung für alle? Ein Ramadama für die Städter und im Gegenzug dürfen sie die Natur und den weiten Blick genießen. Und für die Auswärtigen gesalzene Parkplatzpreise.

    Nach der Waldsterbenhysterie die Ozonhysterie (sowohl zu viel als auch zu wenig), dann die Feinstaubhysterie und jetzt sind es die Stickoxide. Mit Verlaub: Städte waren schon immer laut und schmutzig. Im nachverdichteten München wird das auch nicht besser werden. Da hat unser aller Don schon Recht. Das Gmias will man vom Land, aber bitte ohne Nebenwirkungen.

    P.S. ich vermisse Herrn Otto Moser

    • Das mit der Nachverdichtung ist natürlich ein weiteres Problem.

    • Bleiphobie
      darf ich noch ergänzen.
      Blei in Lötmitteln für Leiterplatten war soo böse, dass man die Firmen in arge Zwangslagen brachte. Qualität litt, letzten Endes wurde „outgesourced“.
      Jetzt sind Akkus ganz toll….naja.

  16. Wenn man die Kameras dann erst mal hat,
    könnte man eigentlich noch einen Biometriedatenabgleich draufsatteln, zur Terrorbekämpfung, versteht sich.

    Der Staat könnte auf diese Weise eine ergänzende habitusbasierte Terrordatenbank aufbauen:

    Die Typen Skinhead, Nipster und Identitärer sind ja von so einem System mit Bilderkennung ohne eine nennenswerte Anzahl von false positives eindeutig zuzuordnen, und wer in der Reichsbürgerkartei landet, weil er mit Lederhosen aufs Oktoberfest geht, der sollte hinterher besser nicht sagen, er sei ein „freier Mann“.

    • Das ist dann nur der nächste Schritt, und quasi nicht mehr als ein Softwareupdate.

    • Halt!
      Erst muß noch neue Technik erfunden werden, denn die derzeitige ist durch und durch rassistisch.

      „Film chemistry, photo lab procedures, video screen colour balancing practices, and digital cameras in general were originally developed with a global assumption of Whiteness.”

      https://priceonomics.com/how-photography-was-optimized-for-white-skin/

    • Farboptimierung
      Das mag wohl sein – aber es gab auch die Behauptung, daß insbesondere Fuji seine Filme so eingestellt habe, daß japanisches Haar besonders schön schwarz wirke.

    • @astroklaus
      Oh, das ist interessant, davon habe ich noch gar nichts gehört.

      Aber „global assumption of whiteness”? Klar haben die Erfinder ihre Tests erst einmal an sich selbst oder dem nächsten Umfeld ausprobiert. Und die Aternative ist auch nicht gut; stellen Sie sich mal vor, man fände heute einen alten Zettel „Suche Neger für Experimente. Melden Sie sich in meinem Labor”. Hui, da wäre was los.
      Da habe ich lieber mein Köterrassenblond leicht falsch abgebildet, weil die Filme für Geisha-Schwarz optimiert waren.

    • Filmfarben
      Nun, belegbar habe ich das jetzt ohne Recherche nicht, aber manche Filme waren schon etwas krass. Berühmt z.B. der Fujichrome Velvia (Diafilm, 50 ASA), der zauberte auch noch aus einem sehr trüben Herbsttag ein intensives Farbenfeuerwerk.
      Mir fehlte damals leider die Japanerin für eine Bestätigung (das erwünschte ganz leicht bläuliche Schwarz gibt es übrigens auch in den einschlägigen amerikanischen Comics). Dafür habe ich noch ein Panorama von Freiburg vom Münsterturm aus auf 4,5 x 6, das ist auch heute noch eindrucksvoll.

    • analoges Fotografieren
      Ich habe mit meiner Canon A1 IMMER, egal wann, egal wo, Kodak 1000 ASA-Filme verschossen.
      Deren Farben waren mehr „pastell“ und nicht so „postkartenschön“ wie bei den 50 und 100 ASA Filmen.

    • Affirmative Action bei der Verbrechensaufklärung?
      Hier ist ein langer Artikel von Danisch, in dem er sich mit dem Problem befasst; es lohnt sich, ihn ganz zu lesen, ich zitiere nur ein Stück:

      „(…) Die Haut Weißer mit ihrem Helligkeitswert von 18% liegt nun mal – zufällig – genau in der Mitte der 5 Blenden Tonwertumfang. Die Haut Schwarzer ist aber – Herrje, wie drückt man das jetzt politisch korrekt aus? – naja, sie ist eben dunkler. Ist so. Lässt sich nicht wegdiskutieren.

      Und damit nicht bei 18% und dem Mittelwert des Filmes, auf das der Belichungsmesser geeicht ist. Das liegt aber nicht daran, dass der rassistisch wäre, sondern weil die Filme und Filmemulsionen 5 Blenden hergeben und 18% eben in der logarithmischen Mitte liegen.“

      http://www.danisch. de/blog/2017/08/31/unterbelichtet-wenn-journalisten-sogar-fuer-fotografie-zu-daemlich-sind/

  17. Titel eingeben
    Leider wird es genug Leute geben, die sagen, wenn es denn für einen gute Zweck ist, und die Kamera gleich das Foto auf mein Instagram Account hochlädt…

  18. Titel eingeben
    Lieber Don, treffender kann man nicht in die Zukunft blicken!
    Wenns nicht so traurig, mehr noch selbstzerfleischend wäre, man könnte über diesen deutschen Masochismus belustigt die Augen verdrehen. Wir lassen uns, zugegeben auch durch eigene dämlich-schlitzohrige Machenschaften, die besten, brennstoffsparenden Motoren zerschießen; gleichzeitig soll unsere Autoindustrie hohe Löhne zahlen und Geld für die Mobilität/Industrie 4.0 verdienen. Ich habe seinerzeit, in den 70ern, also vor jedem dem Kat, im Münchner Lehel (Öttingenstraße) gewohnt. Und bis jetzt keine Gesundheitsprobleme. Allerdings nie geraucht.
    Da läuft gewaltig was gegen „uns“. Ohne Verschwörungstheorie. Wichtige innovative Firmen nach China verkaufen, unsere weltführende Autoindustrie knacken, über €, Targetsalden, Nullzinsen die „Belastbarkeit der deutschen Wirtschaft“ prüfen. Was in besten Stamokap-Zeiten nicht gelang:
    Vielleicht gelingts diesmal. Und der Orwellsche Ansatz wird dabei noch übertroffen.
    beste Grüße nach Ingolstadt, Gmund, Mantua
    Pfröpfler

    • Karl Lauterbach von der SPD redet gerade auch die Benziner nieder. Wegen Feinstaub. Und sowas sitzt im Parlament.

    • Es ist der Neid - nicht der Masochismus!
      Ich habe es auchh lange nicht verstanden, aber es ist bei vielen Deutschen schlicht und ergreifend der Neid! Man gönnt dem Nächsten nicht mal die Butter auf dem Brot und deswegen greift man mit Freude jeden an, dem es auch nur ein wenig besser geht.

      Darum trifft es nach der chemischen Industrie und der Kernkraft nun auch die Autoindustrie (als eine der wenigen Einkommensquellen, die wir im rohstoffarmen Deutschland noch haben).

      Einfach weil es denn Leute da ein wenig besser geht.

      Es ist einfach nur widerwärtig.

    • @ Don Alphonso - Karl Lauterbach
      Lieber Don Alphonso, Sie arbeiten mit Ihrer Werbung fürs Fahrrad aber auch am Untergang des motorisierten Verkehrs. Wobei das ja dann freiwillig wäre.

      Über das Gezwitscher von Karl Lauterbach kann man sich auch wundern. Es gibt einen längeren Beitrag auf Tichyseinblick mit Bezug zu Karl Lauterbach (Karl Lauterbach und der Niedergang der SPD, Sofia Taxidis, 21.02.2018)

      Keine Ahnung warum Herr Lauterbach meinte, die Tafel kritisieren zu müssen und danach noch die Einstufung als zunehmend „rääächts“, wenn jemand Verständnis für die Essener Tafel hat.

      Twitter ist eine echte Fundgrube:

      Karl Lauterbach
      ‏Verifizierter Account @Karl_Lauterbach
      28. Feb.

      Essener Tafel: Wagenknecht findet es ok dass Ausländer hungern. Weiterer Schritt Linke in Richtung AfD

    • Der Typ ist sehr jenseitig.

    • Und dazu die deuteche "Umwelt"hilfe
      Mit den Hauptsponsoren GM und Toyota und sicher freudig gefördert von der Stasi – das Land muss doch kaputtzukriegen sein…

    • @ DA - Lauterbach II
      Dieser Schad-Sozi und Deutschenhasser findet auch den Pinneberger ******** Klasse.

    • Kpax, wenn ich mich recht entsinne sind sie lernunfähig? Aber falls doch nicht...
      Zu Wagenknecht und den Tafeln, lesen (oder hören )sie mal hier:

      https://kenfm.de/tagesdosis-2-3-2018-selbstlose-helfer-der-essener-tafel-sind-opfer-von-spd-rassismusvorwuerfen/

    • Rolf Benz hammse auch an die Schinesen verscherbelt
      Las ich gerade. Hat ausnahmsweise jetzt nix mit Benz-iner zu tun, dieser Benz macht(e?) in Nagold im Schwoabaländle Luxus-Möbel (Edel-Sofas undso). Der Benz-Chef findet das gut (hat mehr Vorteile als Nachteile… irgendwie kommt mir dieses Argumentationsgeblubber bekannt vor).

      Eine SWR Tu… Moderatorin (Namen merke ich mir von dort generell nicht) sagte die Tage im Audofunk, daß jetzt auch Benziner bekämpft werden müssten (bekämpft!), mit der Begründung daß Dieselfahrverbote ja nichts nützen würden wenn dann dadurch ALLE Dieselfahrer* PLÖTZLICH auf Benziner umsteigen würden.
      ALLE. PLÖTZLICH.

      Die sind nicht von dieser Welt.

      Schau gerade in mein Portemoney, nee, PLÖTZLICH ist nicht drin. So ein Mist aber auch.

    • Lauterbach ...
      ist u.a. Abgeordneter für Köln-Mühlheim.

      Dieser Stadtteil ist äusserst stark migrationsbewohnt.

      Das dürfte einiges erklären.

      Aber nicht dessen Wüten gegen Benziner, die türkischen Mitlebendem in auch meinem Köln werden das sicherlich weniger schätzen.

      Lauterbach ist nur noch eine Lachnummer.

    • Studien
      Weli der Don unten gerade den Experten Karl Lauterbach anführt es gibt ein interessantes Gespräch beim MDR-https://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio-642444.html- Am unterhaltsamsten ist das Verhalten des investigativen Redakteurs.

    • Zu Medizinern in der Politik
      Stellen Sie sich einfach vor diese
      Leute wären als Oberärzte in Kliniken
      oder als Niedergelassene freischaffende
      Künstler tätig.

      So betrachtet ist es nicht falsch wenn
      manche Leute, unter öffentlicher Aufsicht,
      in der Art und Weise tätig sind.

      Ich gebe zu das es auch den Typus der
      Schreibtischtäterin gibt, aber auch da gilt:
      Ich hätte sie dann doch lieber weiter weg,
      als direkt am Hals.

      PS Abgesehen davon hat es z.B. Dr.med. U.v.d.L.
      idR mit gesunden Erwachsenen zu tun die oft
      selbst ein Studium abgeschlossen haben und
      sogar zum Teil bewaffnet sind.
      (Aber sie nutzen ihre Fachkompetenz eben nicht)

      Diese Überlegungen helfen beim heutigen Thema
      natürlich nicht direkt. Es sei den man interessiert
      sich ganz allgemein für Perspektivwechsel.

    • Benziner bekämpft
      Deindustrialisierung UND Einhegung individueller Mobilität, noch besser geht nicht!

    • Propellerbach
      Dieser Herr Lauterbach ist unter Medizinern soetwas wie der „Leibhaftige“. Klinisch tätig war er noch nie, hat an der Harvard University ein paar Semester Gesundheitsökonomie studiert, nennt sich „Universitätsprofessor“, obwohl er an einer Fachhochschule lehrt
      (sein Institut für Gesundheitsökonomie in Köln ist nur räumlich in die Universität Köln integriert, rechtlich ist es eine Fachhochschule. Der Unterschied: Universitätsprofessoren müssen habilitiert sein, Fachhochschulprofessoren nicht)
      und ist groß geworden unter der ehemaligen KBW-Aktivistin, Pol Pot-Verehrerin und Ex-Gesundheitsministerin Ulla Fischer.

      Hat im SPON damals behauptet, es gäbe in Deutschland keinen einzigen Mediziner, der wissenschaftlich seriös tätig sei.
      Da ich als Mediziner damals wissenschaftlich tätig war, hatte ich mir ein paar Studien aus seinem Hause angeschaut.

      In Erinnerung geblieben ist mir „Der Zusammenhang zwischen Einkommen und Lebenserwartung“, bei der verscheidene Balken, die die Lebenserwartung zeigten, neben Balken standen, die das Einkommen der jeweiligen Bevölkerungsgruppe zeigten. Wie erwartet zeigte sich: je weniger, je kürzer.
      Ob das mit anderen Faktoren, wie Bildung oder Lebenswandel zusammenhing, wurde nicht untersucht. Genausowenig wurde dazu Stellung genommen, warum Personen unter 18 Jahren, Frauen, Beamte, Selbstständige und Rentner von der Untersuchung ausgeschlossen waren. Wenn man soetwas macht, muss man einen besseren Grund dazu haben, als: „Sonst kommt nicht heraus, was ich sehen will“ und dazu muss man sich erklären. Das war aber damals nicht der Fall.
      Damit sind diese Ergebnisse bezüglich dieser allgemeinen Aussage falsch, wenn nicht getürkt.

      Genaugenommen hätten die Ergebnisse heissen müssen: „Korrelation von Einkommen und Lebenserwartung männlicher Angestellter im Alter von 18 bis 65 Jahren. Ursächlicher Zusammenhang?“.

      Das zweite war der sogenannte „Organspendeskandal“, der publikumswirksam aufgebauscht wurde, um den eigentlichen „Skandal“ zu vertuschen (dass es zu Bestechungsfällen gekommen war, bleibt hier unberücksichtigt. Das ist kein „Skandal“, sondern ein „Verbrechen“):

      Offiziell wurden Privatptienten als Organempfänger bevorzugt (das war laut Aussagen von Fischer, Lauterbach et al. der Skandal).

      Schaute man sich dann die Wartelisten an, waren potentielle Organempfänger genau ihrer Verteilung nach und zum Zeitpunkt des Entstehen des Bedarfes auf diese Listen gekommen
      (Privatpatienten, die etwa 10% aller Patienten ausmachten, standen beispielhaft also auf den Platzen 11, 21, 31….dieser Wartelisten).

      Kam es dann zu einer Organspende, waren die Nummern 1 – 10, 12 – 20 etc. (alles Kassenpatienten) auf den Wartelisten bereits verstorben, sodass die Plätze 11 und 21 (Privatpatienten) ihr Organ bekamen.

      Damit bekamen tatsächlich „mehr Privatpatienten als Kassenpatienten“ ihre Organe. Das war aber eigentlich ein Skandal der Behandlung der Kassenpatienten, die auf eine Organtransplantation warteten und ihrer viel höheren Sterblichkeit im Vergleich zu Privatpatienten, aber das war eben nicht politisch korrekt und nicht „linksalternativ“, das damals so darzustellen.

      Zusätzlich ist es mir wichtig, anzumerken, dass dieses alles Erinnerungsprotokolle meinerseits sind, die Fehler enthalten können. Der Kollege Propellerbach verklagt nämlich gerne alle, die Aussagen über ihn machen, die ihm nicht gefallen.

      Bei Bedarf bitte ich, die Dokumentationen dieser Zeit selber nachzulesen und eigene Schlüsse zu ziehen.

  19. Danke
    …für die meines Erachtens nach richtige Erkenntnis in der Debatte: Die Entstehung der Grenzwerte muss hinterfragt werden. Alles andere wie nachrüsten, andere Fahrzeuge kaufen wird nicht den gewünschten Effekt bringen. Und das war wahrscheinlich bei der Entstehung der Grenzwerte auch bekannt.

    Es wundert mich wirklich das da keiner nachfragt wie diese Werte zustande gekommen sind. Zumal die Schadstoff Konzentration am Arbeitsplatz deutlich höher ausfallen darf.

    • Weil halt alle schreien und keiner denkt. Dieselverbote sind die neue Willkommenskultur.

    • Wie die Grenzwerte zustande kommen
      Die einfache und politisch zutreffende Antwort ist: Weil die Grenzwerte so niedrig wie nur denkbar angesetzt werden, so dass man damit möglichst erfolgreich den blöden Autoverkehr abschaffen, mindestens aber intensiv abwürgen kann. DAS Kernziel der grünen Verkehrspolitik, seit immer schon. Deshalb macht ein Mann, den ich ausdrücklich nicht als Abmahnwichtel bezeichnen würde, mit seinen Freunden Polonaise, nicht weil jetzt endlich die Menschen länger leben würden.

      Die etwas kompliziertere Antwort ist:
      Empfehlung der WHO, auf EU-Ebene schön nachvollzogen, „sachlich begründet“ mit Erkenntnissen der >>> „Epidemiologie“.
      Diese netten Menschen basteln sich eine Statistik, wo Gegenden mit dreckiger Luft darauf geprüft werden, wie krank die Menschen da sind bzw. ob kränker als anderswo, wo die Luft nicht so „schlecht“ ist.
      Leider sind die Kausalitäten aber nicht klar erkennbar bzw. evtl. Krankheiten nicht einzelnen Stoffen zuzuordnen, denn tatsächlich liegen nur (gern auch ältere) Statistiken über Schadstoffgemische mit allem möglichen vor, insbesondere solchen (tatsächlich giftigen) Stoffen, die heute dank fortschrittlicher Motorentechnik praktisch keine Rolle mehr spielen.
      (Der Straßenverkehr stößt nunmal nicht isoliert nur NOx aus und ist sonst ganz doll sauber. Das gibt es nirgends und deshalb kann man das auch nicht statistisch abbilden. Schon blöd. Also legt man sich das grünlich zurecht. Und nennt es „Wissenschaft“.)

      Vor diesem Hintergrund ist getrost davon auszugehen, dass in Wirklichkeit niemand von NOx krank wird an deutschen Straßen, geschweige denn früher stirbt.

      Denn siehe:
      Richtig machen es die >>> Toxikologen. Die messen ganz in echt, wann die menschliche Lunge komisch reagiert, und das passiert erst bei etwa 3000 Mikrogramm NOx je Kubikmeter Luft.
      Der Arbeitsplatz-Grenzwert liegt deshalb bei 950.
      Da man nur 40 Stunden je Woche am Arbeitsplatz ist, aber 168 Stunden lebt, könnte man statt 950 etwa 200 ansagen. Was schon albern wäre, denn niemand sitzt 7×24 am Straßenrand und riecht an den Auspuffen rum.
      Aber man sagt nicht 200 an, sondern 40. Damit es richtig weh tut.

      Noch zu beachten:
      Die Mess-Station ist fein säuberlich so postiert, dass man möglichst den maximalen Wert erzielt, ohne jede Repräsentativität für die umliegenden Stadtgebiete. Das sind ja keine Durchschnitts-Werte für „die Innenstadt“ o.ä., sondern da haben die Ökobeamten einen regelrechten sportlichen Ehrgeiz.
      But even so:
      Schon 30 Meter neben der amtlichen Messstelle, sogar am Neckartor, im Gebäude am Straßenrand, wird der Grenzwert EINGEHALTEN. (Gemessen durch KIT Karlsruhe.)

      Also wer das alles jetzt für ein ganz groß angelegtes grünes Kompott hält, liegt vermutlich goldrichtig.

      Sorry lieber Don, aber sachliche Aufklärung braucht ein paar Zeilen mehr… und Danke für das am Ball bleiben in dieser Sache.

    • Tja, 45 mg auf der Strasse sind lebensgefährlich und müssen
      verboten werden, weil sich die Leute da wesentlich länger aufhalten als die Leute im Büro, für die 60 mg 8 Stunden am Tag nicht gesundheitsgefährdend sind. Die Malocher in den Werkhallen halten sogar 950 mg aus, weil die einmal im Jahr der Betriebsarzt fragt, wie es denn so geht. Auf SPON fordert Fricke mehr Sonne für alle, der Simpel weiß nicht, daß die WHO die Sonne als „sicher krebserregend“ eingestuft hat.
      Ist einfach ein Nachtragskapitel zu Thilos nicht hilfreichen Buch.

    • SPON lesen erregt sicher auch irgendwelche scheusslichen Krankheiten.

    • EU
      …EU hat die Grenzwerte 2010 festgelegt. Da einstimmig, muss D zugestimmt haben. Ich bin pro EU und widerspreche der Passivität im eigenständigen Denken der Europäer/innen: wir dürfen nicht nur die Echoblasen der länderspezifischen „Volks“parteien (was auch immer das „Volk“ sein mag) kritisch beäugen sondern auch EU-Echoblasen. Kritisch beäugen ist bislang nur speziellen EU-Öko-Echoblasen wie beim Glyphosat gelungen. Leider fehlt diesen das „Denken“. Faktenkenntnis? Igitt, das hat was zu tun mit Biologie, Chemie, Physik und noch schlimmer Mathematik mit Statistik. Während NOx- Tote nicht eindeutig nachweisbar sind, gibt es nachweisbar mindestens 30 000 Tote durch Krankenhaus-resistente-Keime in Deutschland. Gemäß Statistik weiß man, dass die Dunkelziffer 2 bis 3mal so groß ist. In den NL stirbt keiner mehr an multiresistenten Keimen, es sei denn, es war ein Deutscher auf Quarantänestation, dem man nicht mehr helfen konnte. Aber hey! Was soll das mit Fakten und logischem Denken? Lieber studieren wie irgendetwas 10 Jahre lang mit Medien, Kultur oder Geschichte und erheben deswegen den Anspruch auf vorherrschende Meinung (sorry, nicht Fakten).
      Falls jemand nach Belegen fragt: Hey, ich bin nur eine alte Frau. aber ihr könnt doch „googeln“ und euch in Windeseile alles Wissen der Welt aneignen.

    • ... das Grundproblem bei der Grenzwertfestlegung ...
      … ist dass derartige Grenzwerte als etwas Positives gelten, weil sie per se Innovation befördern würden (das ist so ein Unsinns-Narrativ, dass sich wie das Vielfalts-Narriativ wie ein Krebs eingefressen hat).

      Man muss in der Tat fragen,

      ob Kleinkinder und alte Menschen sich 24 h täglich an vielbefahrenen Straßen aufhalten und die Werte entsprechend niedrig anzusetzen sind.

      Man sollte als Exportland überhaupt keine Werte festlegen, die strenger sind als in wesentlichen Exportmärkten, wie den USA. Sonst produzieren wir irgendwann nur noch Diesel für den Export. Das gilt mE auch für andere Themen, wie Atomkraft. Es ist ein offenkundiger Irrsinn, dass hier die Atommeiler stillgelegt wurden, aber in Frankreich und den USA lustig weiter laufen…

    • Text verloren
      Werter Don,
      ich hatte hier so um halb 8 zugegeben etwas länglich ein paar Erläuterungen eingebracht, wie sich das mit den Grenzwerten verhält.
      Schade eigentlich, dass das verloren scheint.
      Ist mir da ein Missgeschick unterlaufen? War etwas unpassend?
      Neugierig, Grüße BM

    • Nein, ich habe nur Verzögerung beim Freischalten.

    • Spon lesen...
      „SPON lesen erregt sicher auch irgendwelche scheusslichen Krankheiten.“

      Scheint man beim Spiegel nun wohl selber gemerkt zu haben.
      Wie ich vor kurzem gesehen habe, hat man auf der Seite mittlerweile Zugangsverbot, wenn man seinen Werbeblocker nicht de-aktiviert.

      Das ist letztlich wie eine Impfung gegen „irgendwelche scheusslichen Krankheiten“, denn den abzuschalten um die beim Geld-Verdienen zu unterstützen werden nur wenige tun.

    • Grenzwertig
      Bei der Debatte der Grenzwerte wurde auch bei der WHO schon bemängelt, dass Menschen, die in Bhopal-City direkt an einer der verstopften Haupteinfahrtsschneisen leben und sich in Ermangelung ernährender Arbeit mit Müllrecycling aus einer der direkt daneben liegenden Giftmülldeponien über Wasser halten, zugegeben mehr NOx inhalieren, aber vielleicht noch ein paar andere lebensverkürzende Faktoren ihr Eigen nennen, als zum Beispiel ein Einzelkind eines Ölmilliardärs in Beverley Hills, wo die NOx-Konzentration schon allein deshalb nicht messbar ist, weil dort keiner misst.
      Da wir laut quotenoptimierter Pressesprecherin der WHO aber im Zeitalter des „postfaktischen“ Leben, wurde anläßlich des Abstimmungsergebnisses (!!) über die krebsauslösenden Eigenschaften „roten Fleisches“ von dieser Quotenwissenschaftlerin schon bekanntgegeben, die WHO lege ab sofort weniger Wert auf die wissenschaftliche Aussagekraft von ihr zu Rate gezogener Studien, sondern mehr auf deren „erzieherischen Wert“.
      Das heisst übersetzt: die Ergebnisse werden, wertlos sie auch sind, so hingebogen, dass sich ein möglichst öffentlichkeitsempörender Effekt ergibt und frau ihren genetisch fixierten Hang zur Kindererziehung, den sie für die Karriere als Quotenfrau ja angeblich aufgeben musst, jetzt öffentlichkeitswirksam zelebrieren kann, Beta-Males wie den propellertragenden SPD-Gersundheitsexperten im Schlepptau.

      Das kommt davon, wenn man über Quoten und „affirmative Action“ drittklassige geistig Minderbemittelte zu akademischen Ehren gelangen lässt. Die ziehen über ihre Netzwerke dann andere Idioten und Idiotinnen mit nach oben. Die Amerikaner können inzwischen ein Lied davon singen (wenn sie nicht immer noch damit beschäftigt sind, ihr „Privileg“ zu checken).

      Langfristig überleben werden nur quotenfreie Gesellschaften.

    • @TDV
      Hallo TDV,
      ich nutze, wenn es sich mal nicht vermeiden läst SPON zu besuchen
      „No Script“.

      Mit leichten Einschränkungen ist die Seite dann nutzbar.

    • @ Bernd Michalski
      Danke!
      Ich dachte mir auch schon immer, dass ein Verschieben der Messstation die Luft sauberer machen würde.
      Schönen Tag Ihnen.

    • Sufferah
      Das kann man allgemein nicht so sagen. Wenn man die Meßstationen so aufstellen würde, dass sie direkt an den Auspuffen messen würden, könnte man alles verbieten. Und wenn Sie bedenken, daß der Mensch kontinuierlich 5% CO2 abatmet (von ca. 4000 anderen Subsanzen, darunter Peroxide und cancerogene Stoffe ganz zu schweigen), dann müsste man den auch verbieten.
      Kurz gesagt: die Entfernung der Messeinrichtng von einer Schadstoffquelle ist nicht gerade trivial.

    • @Thomas
      Danke,,
      aber das mit Dons „scheusslichen Krankheiten“ passierte witzigerweise zeitgleich, zur Sperre. Und wenn schon der liebe Gott zwei solcher Anreize an einem Tag schafft, dann hör ich auf den und schaff ich den SPON am besten gleich ganz ab.

      Es gibt ja den Print Spiegel im Netz, und der hat doch jede Woche meist ein oder zwei interessante Artikel, meist Interviews.
      Den auf dem tablet beim Sushi-Essen ist schon fast ein wöchentliches Ritual, und wenn man zu schnell durch ist, gibt’s immer das WSJ.
      Da lernt man täglich was der „Feind“ denkt. Ich hab seit ein paar Jahren an Medien noch nichts Ehrlicheres als das WSJ gefunden.
      Manchmal gruselts einen zwar ein wenig, aber zuverlässig sind die ja schon. Deren zahlende Kundschaft besteht auf Fakten !

  20. Schöne Bilder, das tröstet
    Erinnert mich an Bassano de Grappa. Lehnt das Fahrrad etwa an Weltkulturerbe? Hatte auch schon mehrmals das Unvergnügen einen satten Knollen wegen ZTL (kommt meist nach 11 Monaten) zu bezahlen. Damit sollte eigentlich der italienische Staatshaushalt gerettet sein. Das läuft tatsächlich bei uns etwa in diese Richtung, dass ein dicker AMG, Bugatti (Veyron, sonst würde ich die Marke in diesem Zusammenhang nicht erwähnen) oder Lamborghini Stuttgart mit Soundorgien bereichern darf, während der alleinerziehenden Mutter, Krankenschwester oder Friseuse das Geld fehlt, ihren Golf Diesel zu ersetzen. Alles dank des ökoradikalen Vogelfetischisten namens Resch. Und unsere Regierung ist zu schwach diese Schilda-Situation zu stoppen. Allein die Zahl der langfristig gefährdeten Arbeitsplätze sind ein Desaster, welches letztlich auch Stuttgart verändern wird.

    • Das ist die Panificio Pavesi, und die Fassade ist in den 20er Jahren vorgeklebt worden.

    • Ja nun, der ökoradikale Vogelfetischist wurde ja erst erster Vorturner
      der ökologischen Abmahnschmiede, weil Siggi Popp seinen Vorgänger Bake (wegen „EE Kompetenz“) unbedingt als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium brauchte. Nicht einmal seinem Duzfreund Winne ist ein böses Wort zu entlocken, obwohl er als MP in BW nun jeden Tag am klingeln der Kasse hört, wo den das Geld zum Regieren herkommt.

    • Panificio...
      Ist auch so eine Untertreibung für einen ausgesuchten Schweinereienhändler wie Pavesi😎🥐🍣🍰

    • Don... Italien wahl...
      Wie stehen denn die beiden Alt-Hippies der Fünf Sterne zu den ZTL?

  21. Verbieterische Gartenzwerge im Machtrausch
    Das Verbieten ist neuer Volkssport. Egal was, Hauptsache man kann anderen irgendwelche Vorschriften machen und ihre Freiräume beschränken. Und da findet sich immer ein Haar in der Suppe, das man dann infinitesimal spalten kann. Die in der politisch korrekten Käfighaltung unserer Gartenzwerg- und Heilspredigerrepublik lebenden Pantoffelhelden haben ja sonst keine Möglichkeit mehr, Dampf abzulassen. Sich eigene Freiräume zu gestalten, dazu sind sie zu denkfaul, träge und feige, da wollen sie eben die Freiräume anderer beschränken.

    Seit über einem Jahr kriege ich jetzt mehr am Rande diese ganze totalüberdrehte, schwachsinnige Diskussion um Schadstoffe oder Dieselfeinstaub mit. Näher lass ich das nicht an mich ran. Verlogenes, überkandideltes, ja schon paranoides virtue-signalling, heiße Luft und sonst gar nix. Das Übermaß an heißer Luft, das von den vielen Schaumschlägern produziert wird trägt vermutlich zur Erderwärmung (Mann, waren die letzten Wochen kalt, brrrrr!) wesentlich mehr bei als ganze Flotten von Dieselautos.

    Ein paar Dinge sollte ich dazu sagen:
    -ich kenne mich mit Autos aus, wirklich. Keine Angeberei, ist so. Ich habe mich mit meiner praktischen Begabung ja oft genug dem Verdacht ausgesetzt, ein „Banausos“ zu sein (Handwerker wäre ich gerne geworden, die Umstände erlaubten es leider nicht), da darf ich sowas sagen. Ich mache an meinem PKW (Benziner) fast alles selbst. Ich kann ein Auto an einem Tag zerlegen und am nächsten Tag wieder zusammen setzen. Will sagen: ich kenn mich aus. Auch im Eingemachten. Aber jeder, der schon mal selbst ein Kfz bewegt hat müsste wissen, dass Schadstoffausstoß eine höchst variable Größe ist und von einer Vielzahl von Faktoren abhängt.

    -ich liebe die Natur. Und ich hasse die Grünen. Und seit Jahren bin ich auch als Autofreund der Meinung, dass es bei uns einfach viele zu viele Autos gibt. DAS ist das Problem. Muss denn jedes Teenie sobald es den Führerschein hat auch gleich sein eigenes Auto haben? Man sollte die Anzahl der Kfz von Mitgliedern einer zusammenwohnenden Familie auf 2 begrenzen.
    Der Feminismus will Mobilität schon aus rein ideologischen Gründen. Auch das schadet natürlich der Umwelt. Wenn jede Frau zur brachialen Durchsetzung des Geschlechterkampfes gezwungen wird ein eigenes Auto zu haben, dann muss das eben letztendlich ja zum Kollaps auf unseren Straßen mit beitragen.

    Wie so oft ist nicht die Benutzung einer Sache das Problem, sondern deren inflationäre, übermäßige Anwendung.

    Ein klein wenig muss ich ja lachen, wenn es da ausgerechnet um Stuttgart geht. Als ob man da viel kaputt machen könnte. Neben Berlin für mich im Westen Deutschlands sicher die hässlichste, versiffteste Großstadt. Die paar Dieselpartikel machen da auch keinen Unterschied.

    Wie gesagt, diese ganze Schwachsinnsdiskussion zeigt einmal mehr, dass wir hier in Hysteristan leben.

    • Zuviel
      „Und seit Jahren bin ich auch als Autofreund der Meinung, dass es bei uns einfach viele zu viele Autos gibt.“

      Und seit Jahren bin ich auch als Menschenfreund der Meinung, dass es bei uns einfach zu viele Menschen gibt.

      Warum gibt es zuviele Autos? Weil es zuviele Menschen gibt. Deutschland ist absolut überbevölkert. Und überall, auch und gerade von den „Grünen“, wird „Bauland!“ „Bauland!“ „Bauland!“ geschrien und gefordert. Mehr Menschen, mehr Häuser, mehr Straßen, noch mehr Autos. Die „Grünen“ fordern bei uns doch tatsächlich die verbliebenen innerstädtischen Kleingärten in Bauland umzuwandeln, um noch mehr Einwanderer unterbringen zu können.

      Fast alle „Zuviel“-Probleme könnte man mit der Verringerung der Bevölkerungszahl lösen oder lindern. Die Deutschen waren/sind auf einem guten Weg. 50, maximal 60 Millionen wären für dieses Land mehr als genug, und alles wäre wieder etwas entspannter. Statt ein Millionenheer von Versorgungssuchenden nach Deutschland zu leiten und zu alimentieren und unser Geld mit vollen Händen für die EU-Krake im Ausland zu verschleudern, sollte das Geld zur Abmilderung der Härten im Schrumpfungsprozess genutzt werden.

    • Der Zusammenhang zwischen der Migration und Umweltproblemem durch Neubau im sozialbereich könnte auch mal thematisiert werden.

    • Ja, Herr Schöne, ich stimme Ihnen zu,
      die Grünen sind einfach unglaubwürdig.Wenn man bedenkt, dass die Roboter im Kommen sind, hätten es 60 Mio hier nett. Leider gönnt man uns keine schönes Land in dieser Zeit.

    • @ Schöne
      Statt ein Millionenheer von Versorgungssuchenden nach Deutschland zu leiten und zu alimentieren und unser Geld mit vollen Händen für die EU-Krake im Ausland zu verschleudern, sollte das Geld zur Abmilderung der Härten im Schrumpfungsprozess genutzt werden

      Wie wahr, wie wahr. Wenn unser Staat wirklich so reich ist wie immer gesagt wird dann sollte er in der Lage sein allen arbeitswilligen Bürgern ein sorgenfreies Leben auf hohem Niveau zu ermöglichen. Stattdessen werden zivilisatorische Errungenschaften (die unsere Existenz sicherer und auch einfacher machen sollten) dazu missbraucht uns das Leben zur Hölle zu machen. Und die viele Kohle, die an Steuergeldern aufläuft (und die ja von vielen hart arbeitenden und auch gering verdienenden Leuten erwirtschaftet wird) schmeißt der Staat wie Sie sagen buchstäblich zum Fenster raus. Das sollte den Leuten viel stärker bewusst gemacht werden.

      Das mit der Überbevölkerung, sofern es nicht ironisch gemeint ist, unterstreiche ich auch. Es ist wie mit den schönen Autos auf den Bildern oben: besser Klasse statt Masse.
      Aber was wollen Sie gegen gebärwütige Weiber schon machen!

    • Selbst 60 Millionen wären m.E. noch zuviel
      Bsp. Bevölkerungsdichte im Vergleich, Einwohner pro Quadratkilometre.

      Deutschland: 229 (weiter stark durch Zuzug ansteigend)
      Österreich: 105
      Finnland: 18
      (Stand von 2015 auf der de.statista.com Seite)

      München, Berlin & Stuttgart im Städteranking gaaaanz weit vorne.

      Ich denke daß „wir“ uns mittelfristig auf 100 Mio zubewegen falls bis dahin nicht sowieso alles eine einzige Pampe vom Kaukasus bis zur Algarve ist, worauf es die Konträr-Perle aus der Uckermark ja anlegt!

    • Bauland für Schonimmerhierlebende, Bienen, Flüchtlinge, Umgehungsstraßen und Radwege
      Im Winter über mangelnden Wohnraum für Menschen und im Sommer über den mangelnden Wohnraum für Bienen klagen und dann nach Bauland rufen. Den Wahnsinn kann man im Speckgürtel Frankfurts bestens beobachten. In zehn Jahren werden die Dörfer aneinandergrenzen und noch mehr Umgehungsstraßen machen jedes Fleckchen frei Natur zur Infrastruktur. Dafür steht die arbeitende Bevölkerung morgens und abends jeweils eineinhalb Stunden im Stau (mit oder ohne Diesel). Passend zu irgendeiner Wahl wird nach dem Ausbau des ÖNV gerufen, ohne daß man ihn in den letzten Jahren auch nur ein Fünkchen attraktiver gemacht hätte.

      Aber die Grünen und die anderen Parteien auch konnten noch nie bis übermorgen denken. Wenn sie sich in ihren Forderungen verheddern, werden halt neue Prioritäten gesetzt und Gesetze ausgehebelt oder am neuen Menschenbild gearbeitet. Die Zauberworte hierfür: „Diskriminierung“, „Rassismus“ und seit neuestem „islamophob“. Das erstickt jegliche Form der Kritik. Über den Rassismus Deutschen gegenüber, über christianophobe Mohammedaner oder die Diskriminierung der Männer(wo bleibt die Quote und der Beauftragte?) wird noch nicht einmal mehr nachgedacht.

      O ja bitte, thematisieren Sie Neubau und Migration. Frankfurt-Harheim liefert ihnen eine schöne Story. Die Stadt hat sich auch extra für Reihenhäuser für Flüchtlinge in Steinbauweise ausgebrochen, die halten länger als Holzbauweise und können, nachdem die Flüchtlinge sich eigenen Wohnraum leisten(di mi quando..), wieder anders verwendet werde; so der O-Ton der Stadt Frankfurt nach einer mail meinerseits, in der ich u.a.schrieb, wie lange wir unser Häuschen(aus Holz)abbezahlen müssen.

    • @ Bemaba
      Tja, Sie sprechen da grundsätzliche Probleme an. Für mich ist die linksgrüne Gehirnwäsche an unseren Schulen schuld an der Linksverrutschtheit unserer Gesellschaft. Selbst Lehrer, die CDU wählen propagieren dies. So kommt es zu dieser verkrusteten Mainstreaming-Einheitsmeinung, die versucht (auch mithilfe der Medien) sich gegen jede Kritik immun zu machen.

      Man muss dagegen angehen. Wie? Indem man Gleichgesinnte sammelt und somit ein zunehmendes öffentliches Bewusstsein in die Gegenrichtung schafft. Linksgrün hat viel mit Unreife, mit Nichterwachsensein zu tun. Wer anders als Schüler hätte den ansonsten im Sturzflug befindlichen Grünen bei der letzten Butawa noch so ein Ergebnis beschert? In den Schulen läuft es so wie früher in den Kirchen: damals hat der Pfarrer von der Kanzel herunter seine Schäfchen bewegen wollen, CDU zu wählen, heute mahnen Pauker vor der Wahl ihre Schülerschaft dazu an, linksgrün zu wählen. Sie tun dies natürlich mit subtilen Mitteln, denn allzu offensichtlich politisch betätigen dürfen sie sich ja nicht. Da ihre Einstellung vor Ort aber eh den dortigen Mainstream repräsentiert brauchen sie das auch nicht.

      Auf neue Lehrer hofft man wohl vergeblich. und von den im Amt befindlichen ist erst recht nichts zu erwarten. Daher kann man das Problem nur von außerhalb der Schule lösen.

      Aber, wenn Sie sich hier im Forum umsehen bzw. sich die Ausrichtung der Lesermeinungen im Mutterkutter ansehen, dann wissen Sie: wir sind alles andere als allein, und wir werden wohl noch mehr.

    • 4
      Harry Charles ich habe 4 PKW, meine Frau hat 2.
      Die Gesellschaft kassiert für den Besitz Kfz-Steuer. Stellfläche ist privat.
      Gefahren wird immer nur eines pro Kopf oder zu zweit.

      Und?

    • @Melursus
      Ein gutes Beispiel warum Gesetze es nicht immer jedem recht machen können (wenn mein Vorschlag, pro Familie nur 2 Kfz zuzulassen, denn Gesetz wäre). Mit „zulassen“ meine ich auch das Wort in seiner verkehrsrechtlichen Bedeutung. Es spielt keine Rolle wie viele Liebhaberstücke jemand besitzt (die er aber nicht fährt weil nicht zugelassen).

      Frage: Geht mich zwar nichts an, aber wenn Sie insgesamt 6 Autos haben, wozu brauchen Sie die alle? Fahren Sie die denn überhaupt? Mit nur 2 Typen (z.B. 1Sportwagen und 1familientauglicher SUV) können Sie alle Erfordernisse abdecken/allen fahrerischen Situationen gerecht werden.

      Wenn jede Familie 6 Autos und entsprechend viele Familienangehörige hätte, die sie unabhängig voneinander fahren, meinen Sie nicht auch, dass das etwas viel wäre?

    • wolfpunkt@web.de
      Da gibt es einen Herrn Resch, den man bestimmt nicht als Abmahngauner o.ä. bezeichnen sollte, und sein Abmahnunternehmen Deutsche Umwelt Hilfe, das gewiß keine kriminelle Vereinigung mit Spezialgebiet Erpressung ist. Sind alles „ehrenwerte Herrn“ (und Damen, vermutlich mehr als quotiert nötig). Am Gesetzgeber wäre es, derlei Organisationen zu verbieten.
      Im übrigen: ich habe kein Auto; aber als der BSE-Skandal die BRD „erschütterte“, konnte ich das geprüfteste Rindfleisch bekommen.

    • Titel eingeben
      Streusalz macht Staub, Hasel, Erle, demnächst Birke und Kiefer machen viel Staub.

      @Harry Charles
      Famolientaugliches SUV ist dabei. Cabrio, Kleinstwagen und CLS350
      alle werden eher weniger gefahren. Cabrio ist tatsächlich unwirtschaftlich.
      Behalte ich auch deshalb, weil ich es nicht mehr kaufen würde.
      Neupreise sind utopisch und die Zwergenmotore stark und unschön.

    • @Melursus
      Mich fröstelt bei so viel kaltem, unromantischem Pragmatismus. Cabrio unwirtschaftlich? Aber in dem von Ihnen beschriebenen Fuhrpark das einzige was Spaß macht.
      Ich habe nur ein Auto: einen alten SLK!

  22. kleine Frage
    Die Riesenbaustelle in Stu macht aber keinen Feinstaub, oder?

    • und im Sommer
      die Mähdrescher
      erzeugen auch keinen Feinstaub.

    • ...und Silvester das Feuerwerk auch nicht,
      wie all die Sommer – Feuerwerke ebenfalls.Was ist denn mit’m Grillen, das so in Mode ist? Ich mag’s ja nicht.

    • Bitte nic ht vergessen
      Rauchen scheint gesünder zu sein als in der Stadt spazieren zu gehen.

  23. Gab es eigentlich mal eine Zeit in der alles besser war?
    Jeden Tag frage ich mich aufs neue, ob es an mir liegt (der langsam älter wird), oder ob es wirklich einmal eine Zeit gab, in der in Deutschland mehr nachgedacht wurde.

    Oder waren schon immer die Schweitzer die einzigen unter den deutschsprachigen Ländern, die sich nicht jeden Tag von Ideologen ver**schen lassen.

    • Nein, das ist eine Entwicklung der letzten ca. 10, 15 Jahre. Das hat auch etwas mit dem einsickern von Totalitären in den Medien zu tun.

    • @ Sadelux
      DON hat recht, das ist alles eine Entwicklung der letzten etwa 15 Jahre. Eine in vielen Belangen ganz unheilvolle Entwicklung, bedingt durch Einseitigkeit. Sie zeigt sich in der Politik (Einheitsbrei, CDU hat konservatives Profil aufgegeben um an paar grüne Wählerstimmen ranzukommen, SPD verrät Arbeiterideale weil es auf dem GroKo-Sofa ja so behaglich ist), in den Medien (zur Hochzeit der Asylkrise fast durchweg Refutschi Wällkamm), im Schul- und Bildungsbereich (nur noch rot-grüne Einheitssoße, selbst CDU-wählende Pauker malträtieren einen mit dem linken Quark), etc.

      Man muss da unbedingt gegensteuern. Das Ganze hat auch viel mit Unreife zu tun. Die Nerds schieben sich in den Vordergrund: unerfahren, realitätsfremd (von besagten Paukern in die Irre geschickt), praxisfern, vermessen, größenwahnsinnig. Die denken, sie erfinden die Welt jetzt neu nur weil es Handys gibt. Wollen mit dem Dieselmotor eine ganze Technologiebranche in die Tonne treten-einfach so. Seit über hundert Jahren gibt es den Dieselmotor. Wenn man das alles mal zusammenrechnen würde was er in dieser Zeit der Menschheit weltweit an Nutzen gebracht hat: als Schiffsmotor, als Antrieb von Lokomotiven, Krankenwagen, LKWs, etc.

      OK, im PKW-Bereich hat er sich etwas inflationär entwickelt. Er ist für Raser vor allem als Turbodiesel interessant weil er neben günstigem Verbrauch ein höheres Drehmoment als Benziner hat und die vor allem am Berg daher leicht abhängen kann.
      Aber verbieten? Sind die wahnsinnig? Eine weltweit bewährte Technologie, in der wir führend sind. Haben die unreifen Nerds, die sich als große Öko-Tugendprahler gerieren schon mal im Ansatz daran gedacht, dass hinter der ganzen Feinstaub- und Schadstoffgrenzwertdiskussion der letzten Jahre die Konkurrenz stecken könnte?

    • Derjenige, der meine Website betreut, erzählte,
      dass er mit seiner Frau eingeladen war und sich zum Schluss einige in der Küche trafen.Da hätte eine Frau dermaßen über die Küche abgelästert, von wegen Oberschränke bis unter die Decke und so.Er hätte nur gesagt:Du wohnst hier doch nicht,was soll das, die Gastgeber werden sich schon etwas dabei gedacht haben…Haben diese Leute so wenig zu sagen, dass sie nur noch meckern müssen?

    • Die Schweizer
      waren schon immer so bedächtig und langsam, dass sie modern waren.
      Sag ich jetzt voller Respekt für die Schweizer.

      Mir ist immer noch der Spruch eines aus Pakistan kommenden ITlers im Ohr, mit dem ich bei -15 Grad auf die Nachtlinie der Tram gewartet habe:
      Deutschland wäre ein schönes Freilichtmuseum mit toller Infrastruktur. Die Schweiz würde das allerdings noch toppen.

      Das war so vor 15 Jahren und inzwischen hat sich viel (nicht) getan, die Infrastruktur ist marode, alles von einer Lähmschicht überzogen.
      Ich würd ihn gern nochmal treffen…

    • eine Zeit,in der alles besser war?
      Die Antwort findet man bei (zum Beispiel):
      Badassare Castiglione „Der Hofmann“: „…dass wir, wenn die Welt in der Tat von Tag zu Tag schlechter würde und die Väter immer besser wäre als die Söhne, schon längst an einem Punkt des Tiefstands angekommen sein müssten, wo es keine Verschlimmerung mehr gäbe.“ (vor genau 500 Jahren notiert).
      Oder Gerhard Henschel: „Menetelkel. 3000 Jahre Untergang des Abendlandes“ (Die Andere Bibliothek, vor acht Jahren).
      oder, oder, oder…
      Denn „Jede vergangene Zeit war besser.“ (Jorge Manrique, anno 1476)

    • @ Sufferah na ja wenn ein IT-Pakistani
      dieses Land und noch mehr die Schweizer als „bewohntes Freilichtmuseum“ betracht im Vergleich zu den ansonsten gewohnten Lebensumständen in Islamabad oder Umgebung, dann sollte man ihn erinnern, daß Museen 1. nur mit Eintrittskarten betreten und zum Öffnungsschluß absolut zwingend wieder verlassen werden müssen.

    • @Philomena
      Habe mir deshalb gerade das Buch „Twisted Sisterhood“ bestellt. 98% der Frauenprobleme am Arbeitsplatz werden von Frauen erzeugt.

    • @Ulrich Dust
      gratuliere. 1 Schuss, 3 Treffer.

    • @ Herr Marx,
      das sagt meine Tochter auch.Sie ist in der Abteilung die einzige Frau und fühlt sich wohl.
      Jetzt wechselt sie den Pferdestall wegen ein paar Trullas nach 7 anderen Frauen, die auch noch normal sind.Es gibt schon Zicken, ich kannte das früher und auch heute nicht.Obwohl sie sich neutral und freundlich verhalten hat, wie die anderen auch,ging es nicht mehr.

    • @Ulrich Dust
      Der von mir Erwähnte war in Sachen „Aufgleisen“ unterwegs, da wo die Spitzenkräfte hier mit der „Digitalisierung“ damals schon den Anschluss nicht halten konnten.
      Er war weltweit im Einsatz, Spitzenverdiener und eben ein Nostalgiker (deshalb wollte er Tram fahren). Eintritt musste er nicht zahlen, sein Salör war fürstlich.
      Ob er in Islamabad lebte, weiß ich nicht. Darum gehts nicht: sein Arbeitskonzept (work life balance) sah so aus: 4 Monate Weiterbildung, 4 Monate internationaler Einsatz und 4 Monate Freizeit.
      So viel Eintritt hätten Sie aus ethischen Gründen gar nicht verlangen können, wie er hätte zahlen können.

  24. Höchstwahrscheinlich war es in Padua 2015...
    …auch sowas, wohin uns das Navi führte. Wir wollten in die Innenstadt und standen vor dem Einfahrtsverbot einer ca 80m langen Gasse. Macht doch nix, sieht ja keiner… Kurz vor Weihnachten kam der Bescheid über 100€.

    Der Witz ist ja, dass der DUH Zuschüsse oder mehr aus Berlin bekommt. Der Herr Resch will nun auch noch gegen Benziner und E-Autos vorgehen, war zu lesen.Da staunt der Schildbürger.🚦

    • Ja, Padua hat das auch (gehabt, ich glaube, sie haben es wieder reduziert). Die DUH sollte man genauestens beobachten.

    • Ach, Don, DUH ist 'ne Sie?
      Dann muss man sich doch nicht wundern!👠

    • Wäre auch völlig unverständlich, wenn nicht
      der Vorgänger des Herrn Resch sitzt als Staatsekretär im Wirtschaftsministerium und ich fürchte, nach den Präferenzen des designierten neuen Ministers, darf er da noch länger „EE Schwachsinn“ verzapfen und das Füllhorn weiter nach Radolzell ausleeren, damit man nicht nur auf das Geld von Toyota angewiesen ist.

    • Man wird sehen, die DUH wird jetzt jedenfalls deutliche Probleme kriegen, nehme ich an.

    • Geld für Anwälte
      werden sie brauchen, wenn sie erst mal mit den Klagen der Automobilhersteller konfrontiert werden. Sehr viel Geld.

    • Deutsche Umwelthilfe
      Was für ein Name, fällt mir grad auf.

      Egal.

      Die werden dann Probleme bekommen, wenn der SPD und den Grünen mehr Wähler wegen Fahrverboten Wähler davon laufen. Vorher nicht.

      Ich hoffe ja nur, dass die keine üppigen Pensionszusagen haben.

    • Auch der Mann von Frau Metz bleibt seinem Diesel treu
      […]
      Frau Metz, was für ein Auto fahren Sie?
      Ich besitze kein eigenes Auto. Aber mein Mann fährt einen Škoda.
      Einen Benziner, nehme ich an?
      Nein, Diesel. Mit VW-Motor. Den hat er sich vor vielen Jahren gekauft, weil der Diesel als besonders sparsam und sauber beworben wurde.
      […]
      https://orange.handelsblatt.com/artikel/33021

  25. And the Winner is ...
    Mr. Putin, weil das halbtotalitäre Russland anschließend wie eine Insel der Freiheit aussehen könnte. Zumindest, wenn man sich dort zu minimalen Reformen durchringt, dann wäre das garantiert. Kein Abgabenterror wie in Deutschland als Anreiz oben drauf und es wird sich herausstellen, dass Depardieu ein weitsichtiger Typ ist.

    • Ja, so simpel könnte es sein....
      Wenn es jetzt wenigstens noch einen Politiker (mit Macht) gäbe, der den Amis sagt wo sie sich ihre Sanktionen hinschieben können, und der dann die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland massiv ausbauen würde, dann könnten wir alle in Frieden noch einige paar Jahrzehnte leben. Und das sogar mit kapitalistischem Wirtschafts Wachstum…

      Leider haben wir nichts als Transatlantiker, die alle anscheinend gerne mit den Amis in einen Krieg ziehen möchten.

      Was soll machen?
      Das Volk will es anscheinend nnicht anders und wählt entsprechend.
      Man sollte vielleicht mal Demokratie einführen? (Sie wissen schon, diese Staatsform wo die Bürger bei Wahlen FÜR ihre Interessen das Kreuzchen…)

    • @TDV, inhaltlich gibt es da nichts zu beschönigen
      und am wenigsten an Putins Herrschaft, der sein Land methodisch ökonomisch unterentwickelt und in Ölabhängigkeit hält, und diese Inkompetenz als so alternativlos verkauft, wie Merkel ihren Merkwürdigkeiten.

      Aber wie immer, wenn man leider nicht die Wahl zwischen Optima, sondern die zwischen diversen Übeln hat, kann alles sehr sehr relativ wirken.

      Die FAZ-Attacke auf den womöglich erfolgreichsten deutschen Blogger ist auch so ein Teil im Puzzle. FAZ-Abo kündigen ist drin. Ansonsten in aller Ruhe zugucken, wie Meinungsfreiheit, wenn auch in kleinem Maßstab, immer mehr rückwärts buchstabiert wird. Solidarischer Gruß an Putin.

  26. So ganz
    … verstehe ich die obige Diskussion nicht – weder den Hausherrn noch die Kommentatoren.
    Einerseits hat Don Alphonso. wie schon in früheren Beiträgen, eine gewisse Sympathie für die ZTLs in italienischen Städten. Deshalb erschließt sich mir nicht, warum er andererseits schon mal Vorbehalte äußert für den Fall, dass deutsche Städte zu ähnlichen Maßnahmen greifen.
    Und viele der werten Kommentatoren scheinen mir auch gerne nach dem Prinzip zu leben „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!“.

    Man kann nicht alles haben. Vor allem nicht gleichzeitig und sofort.
    Ich benutze das Auto, wenn es notwendig ist, aber lieber gehe ich zu Fuß oder fahre mit dem Rad. Und wenn die Politik mit ein klein bisschen Nachhilfe dafür sorgt, dass mehr Menschen weniger mit dem Auto fahren, soll es mir recht sein.

    • Weil es in Italien eine flankierende Massnahme zur lebenswerten Stadt ist und inj Deutschland eine Massenüberwachung einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik im Rahmen einer kranken Medienkampagne.

    • Willkommen im Gouvernantenstaat
      „Und wenn die Politik mit ein klein bisschen Nachhilfe dafür sorgt, dass mehr Menschen weniger mit dem Auto fahren, soll es mir recht sein.“

      Argumente wären auch schön. ?

      Und apropos Nachhilfe: Abgesehen davon, dass uns die Medien seit ewigen Jahren genau in der von Ihnen gewünschten Richtung gehirnwaschen, darf ich nebenbei darauf hinweisen, dass es sonst nichts außer Zigaretten und Schnaps gibt, was dermaßen pejorativ besteuert wird. Von jedem Euro an der Tankstelle geht MEHR ALS DIE HÄLFTE an den Staat. Plus Kfz-Steuer, natürlich.

      Also Ihr Wunsch wird schon mehr als reichlich erhört. Herzlichen Glückwunsch.

    • Ein klein wenig Nachhilfe?
      Das sind massive Maßnahmen!

      „Nachilfe“ wäre den Spritpreis zu erhöhen und das eingenommene Geld in Infrastruktur und ein Verkehrkonzept zu investieren. Ja, ich weiß, jetzt kommen wieder die Pendler…Steuerlösung…ganz einfach.

      Preise für wichtige Güter würden steigen? Ja, und? Dann wird nicht mehr jeder Blödsinn gekauft, nur weil der Transportpreis keine Rolle spielt.

    • @ Sufferah na ja wenn ein IT-Pakistani
      dieses Land und noch mehr die Schweizer als „bewohntes Freilichtmuseum“ betracht im Vergleich zu den ansonsten gewohnten Lebensumständen in Islamabad oder Umgebung, dann sollte man ihn erinnern, daß Museen 1. nur mit Eintrittskarten betreten und zum Öffnungsschluß absolut zwingend wieder verlassen werden müssen.

    • @ Sufferah 10:20 Die Idee und Ihre Umsetzung gibt es schon
      „Rasen für die Rente“ schon vergessen oder mit „einer geht noch“ noch einen drauf ?

    • Argumente wären auch schön. ?
      @Bernd Michalski
      4. März 2018 um 09:13 Uhr

      1. Weniger Lärm vor meiner Haustür
      2. Geringeres Gefahrenpotential. wenn ich mit dem Rad auf der Straße unterwegs bin

      Mir reicht das schon als Argument, es gibt wahrscheinlich noch viel mehr.

    • Kleiner Nachtrag
      Die Auto-KM stehen bei mir zu den Zug-/Bus-/Fahrrad-KM etwa im Verhältnis von 1:1 pro Jahr. Es geht vieles ohne Verlust an Lebensqualität.

    • Lieber Johann B
      Ich arbeite in Bayern an derzeit 61 verschiedenen Einsatzorten, die kürzeste Entfernung beträgt (einfach) 31 km, die weiteste (ebenfalls einfach) 254 km.

      In 2017 bin ich (dienstlich) mit meinem PKW 28 179 km (laut Fahrtenbuch) gefahren und 2104 km privat.

      Von diesen 2104 km bin ich 104km ebenfalls mit meinem PKW gefahren und 2000 km mit dem Fahrrad.

      Vielen Dank für Ihre väterlichen Ratschläge. Brauchen kann ich sie nicht.

      Da ich übrigens grob besagt im „Dienstleistungsgewerbe“ tätig bin, kommt meine Fahrleistung IHRER Lebensqualität zugute, nicht meiner.

  27. Mantua
    Lieber Don Alphonso

    ich sehe immer wieder gerne Bilder von Mantua, sie erinnern mich an einen schönen Urlaub. Mantua kam mir sehr lebenswert vor, es funktioniert was funktionieren soll aber man übertreibt nicht so. Und dann diese Bausubstanz, wunderschön.

    Ich muss allerdings gestehen, dass ich mehr an den Schaufenstern der Geschäfte interessiert war als an irgendwelchen fahrbaren Untersätzen!

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

  28. Bringt es was?
    Ich will dem Thema nicht mehr Aufmerksamkeit widmen als ihm gebührt; denn als jemand, der in den 60er-Jahren im Zentrum einer Industriestadt aufgewachsen ist, stehe ich der Drohung, dass ich durch die heutige Stickoxid- oder Feinstaubbelastung „vorzeitig ableben“ muss, doch sehr entspannt gegenüber. Obwohl sich der Verkehr in diesem Zeitraum verzehnfacht hat, ist die Schadstoffbelastung um mehr als 50% zurückgegangen.

    Und ja, dies und die Tatsache, dass ich im Rhein wieder unbeschwert schwimmen kann, ist der Umweltbewegung zu verdanken. Was aber die heutigen Grünen und angeschlossene/mitfinanzierte NGOs (bei Letzteren schließen auch die EU-Bürokratie mit ein) veranstalten, ist reine Hysterie, die allenthalben zu blindem Aktionismus führt. Darf ich einmal in die Runde fragen, wie effektiv die bisherigen „Umweltzonen“ für die Luftreinhaltung waren? Ich weiß es schlicht nicht, es wird ja nichts publiziert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    • Umweltbewegung
      Es wird keiner wissen und will vermutlich auch niemand hören, aber Entwicklungen für ein eine sauberere Umwelt gab es schon sehr deutlich vor der „Umweltbewegung“. Und zu einem guten Teil hat sie davon profitiert, indem nämlich die notwendigen Techniken schon vorbereitet waren. Nur weil irgendein Grenzwert postuliert wird, ist die Einhaltung noch nicht technisch gesichert, selbst wenn er mit Augenmaß festgelegt wird.
      Ich kannte halt persönlich einen Professor für Geologie, der (mindestens) 10 Jahre vor der Gründung der „Grünen“ zusammen mit der bösen Industrie Filtertechnik für Industrieanlagen entwickelt hat.

    • Kleiner Tip
      Denken sie mal nach.

      Vielleicht gibt es ja einen Unterscheid zwischen „Stickoxid- oder Feinstaubbelastung“ je Auto und insgesamt?

      Gell, da staunen sie jetzt aber?
      Eine Sache wird noch nicht dadurch wahr, dass der Autolobby ein CDU Minister a.-D. vorsteht

    • @TDV
      Kleiner Tip.
      Informieren Sie sich erst einmal.
      Und dann können Sie denken…..:-)

      Zitat Bundesumweltamt zur Luftqualität:

      „Die Belastung der Luft mit Schadstoffen nahm in den vergangenen 25 Jahren deutlich ab. Mittlerweile gibt es in Deutschland keine Überschreitungen der europaweit geltenden Grenzwerte für Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Benzol und Blei mehr. Die Entwicklung von PM10 und NO2 ist zwar rückläufig, jedoch werden noch immer geltende Grenzwerte überschritten.“

      https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/daten-karten/entwicklung-der-luftqualitaet#textpart-1

      Viel Spaß beim Denken!

    • @TDV
      Nein, denken ist heute nicht. Auch ein Physiker braucht mal Wochenende. Aber wahrscheinlich habe mich einfach nicht präzise ausgedrückt. Ich meinte in der Tat, dass die Schadstoffbelastung INSGESAMT (siehe Link von ikkyu oben) zurückgegangen ist, obwohl sich der Verkehr (gemäß Zulassungszahlen) in etwa verzehnfacht hat. Ist aber nicht so wichtig, jeder kann glauben was er will.

    • Ulrich
      …sie schrieben von den Zeiten als sie in den 60er Jahren in einer Industriestadt aufwuchsen… ihre ach so tolle Statsistik beginnt allerdings erst 1990…
      Ihre Behauptung „Obwohl sich der Verkehr in diesem Zeitraum verzehnfacht hat, ist die Schadstoffbelastung um mehr als 50% zurückgegangen” erweist also bei näherer Betrachtung als eine übliche Verdrehung, die man im Zusammenhang mit den von der Industrie veröffentlichen Test-Resultate, mit und ohne Software goutieren sollte. Oder können sie sich an irgendwelche Diskussionen zu diesem Thema in den 60ern erinnern? Obwohl es damals Blei-Benzin gab und Diesel Laster die man hinter der schwarzen Wolke gar nicht sehen konnte?
      Sie müssen gleiches mit gleichem vergleichen, aber wo kämen wir da hin, gell?

      Man sollte sich nie einer Statistik anvertrauen, die man nicht selber manipuliert hat

    • @ TDV Wer ist denn hier der Verdreher
      Worauf Ulrich W sich hier bezogen hat, ist ein eindeutiges Faktum: Trotz massiver Zunahme insbesondere auch der Dieselfahrzeuge ist die Luftqualität schon längst massiv besser geworden.
      Das können Sie sehr einfach bei Ihren grünen Freunden vom UBA nachlesen, ist auch hier beim Don schon längst wörtlich zitiert irgendwo.
      Und vermutlich haben sogar Sie das schon kapiert.

      Darauf rumzureiten, dass die Dinge hier nicht im formalen Habitus einer wiss. Veröffentlichung abgearbeitet werden, ist albern.

      Und dann beschreiben Sie lang und schmutzig, wie übel die Luft irgendwann in den 60ern tatsächlich war, und bestätigen damit den kritisierten Ulrich W vollinhaltlich.

      Wenn Sie was gegen Zahlendreherei und Schummeln haben, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die grünen „Experten“, die sich z.B. die angebliche Gesundheitsschädlichkeit des minimalen NOx-Eintrags an unseren Straßen in windiger Weise anhand von nicht annähernd aussagekräftigen Statistiken zurechtlegen.

      Ach so, das sind ja Ihre Freunde. Na dann eben nicht.

    • @TDV
      Diese Diskussionen gab es in den 60ern sehr wohl. Nur konnte man andere „Parameter“ der Umweltverschmutzung diskutieren, als heute.

      Allen voran die bei Exponierten beobachteten Symptome, zum Beispiel die „eosinophile Tüpfelung“ roter Blutkörperchen bei chronischer Belastung mit Tetra-Äthyl-Blei*, wie sie bei Tankstellenangestellten regelmäßig beobachtet wurde.

      Ein bekanntes Umweltgift, gegen das damals ein geschritten wurde, war das DDT und Quecksilber. Das konnte direkt im Organismus von Exponierten gemessen werden.

      Feinstaubproblematik gab es nicht, weil Feinstaubpartikel mit grobem Staub verklumpen. Diese Probleme gibt es erst, seit die Emmission größerer Staubpartikel durch die EU-Gesetzgebung verboten ist.

      Wesentliche „Meilensteine“ zur Entwicklung sachgerechter Umweltschutzmaßnahmen waren die Umweltkatastrophen von Minamata, Bhopal und Seveso.

      *Tetra-Äthyl-Blei war in den 30er Jahren von Standard Oil, das der Rockefeller Corporation gehörte, patentiert worden.

      Die deutsche I.G. Farben tauschte mit Standard Oil ihre Patentrechte auf BUNA-Kunststoffe (Dralon, Nylon, Perlon) gegen die von Tetra-Äthyl-Blei.

      Grund: Weil die Japaner den Amerikanern die Nachschubwege für Naturkautschuk blockiert hatten, hatten die US Army keine Autoreifen, die Navy keine Gummidichtungen und die Air Force keine Fallschirmschnüre mehr.
      Im Gegenzug konnten die hochgezüchteten Motoren der Deutschen Luftwaffe ohne Tetra-Äthyl-Blei keinen Meter fliegen.

      Bis die deutschen Produktionskapazitäten für Tetra-Äthyl-Blei zur Verfügung standen, wurde mit Original US-Tetra-Äthyl-Blei geflogen.

      Dass war bis NACH der Luftschlacht um England der Fall.

      Produktionsort für deutsches Tetra-Äthyl-Blei: die I.G.-Farben Produktionsanlagen in Auschwitz.

    • @Bernd Michalski
      Danke für Ihre Replik! Aber wie ich schon schrieb: Ist nicht so wichtig, jeder kann glauben was er will. Nennt sich Religionsfreiheit ;)

  29. Titel eingeben
    Den 320d würde ich jetzt kaufen. Die Gebrauchtwagenpreise für E5-Diesel sind im Keller. Beispiel: vor 14 Tagen habe ich einen Kleindiesel, hergestellt in Korea, zum halben Neupreis erworben. E5, keine 40 tkm, Verbrauch unter 5l/100 km. Für den Verkäufer ist es eine Katastrophe, für mich eine rentnergerechte Kaufgelegenheit.

  30. Herr Resch fordert jetzt ein radikales Durchgreifen !
    es soll ja schon Vorschläge geben, beim Neckartor einen etwas 20 m hohen NaturDamm zu errichten und den Talkessel mit dem spärlichen Wasser des Nesenbaches über Jahre hinweg volllaufen zu lassen, auch S21 würde dann absaufen und nimmer stauben.

    ausser den Kneipen, die Rezzo Schlauch besucht gibt es ja kaum Erhaltenswertes, Kretschi aus der R.-Wagner-Strasse könnte auf einen schönen See blicken und die Halbhöhenlagen würden weiter aufblühen.

    s´Fritzle könnte jeden Tag mit dem Tretboot in sein Dienstzimmer im obersten Stock des Stuttgarter Rathausturms gefahren werden.

    Stuttgart würde endlich wieder die Stadt für eine respektable Ruderregatta………und unsere türkischen Hierlebenden müssten nicht mehr mit dem mickrigen Max-Eyth-See zufrieden sein, auch weil sich ja dort die Feinstaubfrage an jedem Wochenende erneut stellt (offene Feuer und Diesel im Parkverbot ohne Ende).

    die Statue der Heiligen Barbara wurde ja schon 1535 aus der Stiftskirche heraus nach Hofen evakuiert und so von den Ungläubigen gerettet, das war also nur der erste Schritt….!

    • Auffüllen
      Ich hatte auch schon mal vorgeschlagen, das Stuttgarter Dreckloch, äh Neckartor einfach mit dem Aushub von S21 aufzufüllen.

    • Mal andersherum gerechnet
      Wieviel Feinstaub würden Sie einatmen, wenn Sie 365 Tage im Jahr 24 Stunden lang am Tag mit einem Gartenstühlchen am Neckartor verbringen würden?

      Richtig. 0,5 Gramm

    • Das Stuttgarter Drecksloch
      ist nicht das Neckartor. Das ist recht gut Belüftet dank dem Schloßpark. Wenn sie mal richtig Atemnot bekommen wollen empfehle ich ihnen einen Besuch am Marienplatz im Herbst bei Inversion.

    • @@@@Djangoarminiusthomasmarxlandei
      @ Django, typischer Egoist. Schduegard absaufen lassen nur um seinem scheinbar unstillbaren Drang nach Rollsitz-Bewegung nachzukommen. Ich frage mich stets, ob bei diesem Sport ähnliche Sentimente den Ruderer übermannen, wie jene, von denen einst der kenianische LKW-Fahrer beim Befahren seiner heimatlichen Buckelpisten berichtet hatte. Was den Max-Eyth-See betrifft: Die schon länger dort Lebenden haben unerwartete Hilfe durch einen zugewanderten Wasservogel, auch aus dem Orient, erhalten. Zuerst dachte man, zum Zwecke des Geburtenrückgangs die Nester zu plündern (aber Aufschrei # not be an eggs thief). Nun hat man, trotz eigener Unannehmlichkeiten beim Gassigehen mit dem Wauwau auch eine positive Seite der Viecher bei der Hammelbräter-Abwehr schätzen gelernt. Bin da stets durch den dort gegenüber wohnenden Bruder auf dem Laufenden.
      .
      @ T. Marx: Bei ausschließlicher Nasenatmung auf dem Stühle sitzend, über 365 Tage hinweg, könnte dieser Wert von 0,5 g entspr. 0, 0005 kg gegen Null gesenkt werden. Es sollte allerdings sichergestellt sein, dass die regelmäßig zu entfernenden Pfropfen nicht in der Biotonne (Kompostgewinnung) sondern mit dem Hausmüll zu entsorgen sind.
      .
      @ Arminius, das sind mal wieder die typischen Reaktionen aus der einst führenden Stadt Württembergs, kurz Neidkomplex der „Abgehängten“ :-)
      .
      @ Landei, wenn dort die Luft so schlecht ist, hätten also die Juchtenkäfer mit oder ohne Platanen über kurz oder lang eh nicht überleben können.
      (DdH)

    • Der Herr Resch...
      ist scheint allem daran interessiert, seinen Bonusmeilenbasierten Lebensstil zu erhalten bei gleichzeitiger Steigerung seines geistigen „Wohlbefindens“, sprich pflege seines Narzissmus seiner Ader für Gesellschaftssadismus.

      Deswegen klar für „hartes Druchgreifen“. Und hinter den Kulissen seinen Abmahnladen überall andienen, um bei „Lösungsfindungen“ zu „beraten“. Es müssen ja ständig neue Beratungsaufträge reinkommen, um den Laden am Laufen zu halten…
      Selbstverständlich wird die DUH – wie alle anderen Berater auch (frei nach Erwin Pelzig: „Unternehmensberater sind wie ein Edelpuff für geistige Inkompetenz“) – komplett ergebnisoffen und ohne jegliche Ergebnisvorgabe beraten…

    • 0,5g
      Das ist ja noch 0,1g weniger als beim Beck’s Volker!

      Hartmann sitzt übrigens wieder im Bundestag, ihre Funktionäre veraten die Sozialdemokraten nicht.

    • Herr Asiate-San
      Das sage ich auch immer. Alle, die meinen, an Feinstaub zugrunde gehen zu müssen, sollten das Koksen einstellen.
      Dann sparen sie nach einem Jahr Feinstaub für 10 000 Jahre Lebenszeit.

  31. Oma mit Fiesta 1,2D mit 54 PS
    ist ein reichlich unpassendes Beispiel. In der Gehaltsklasse „Oma“ fährt man eher Kleinwagenbenziner, da kostengünstiger bei geringer Kilometerzahl.

    Treffen würde es mehr den Besitzer des VW Touareg 2.5..5.0 V10 TDI (mit 160..350PS), bei dem es für knapp 3 Tonnen Auto, aber nicht mehr für einen den Mitmenschen halbwegs unschädlichen Motor und den zugehörigen Treibstoff gelangt hat. Mir kommen die Tränen.

    Die ganze Diskussion um die angeblich armen kleinen Dieselbesitzer, Handwerkerautos etc.. ist übrigens abgrundtief verlogen. Wer Dienstleister ist, muß den Preis auf die Rechnung aufschlagen, da ist es egal, was er fahren darf. Solange für alle gleiche Bedinungen herrschen, hat er keinen Nachteil.

    Benzin-Kleinwagen-Besitzer wiederum werden derzeit durch die höhere Benzinsteuer massiv geschröpft (im Vergleich zu SUV-Dieselfahrern) und zahlen für jene die Straßen überproportional mit. Andersrum, stellen Sie sich vor, Privat-Diesel würde generell verboten. Bei gleichem Steuergesamtaufkommen könnte man die Mineralölsteuer auf Benzin ein gutes Stück senken. Überlegen Sie bitte, wer dann mehr, und wer weniger Steuern bezahlt und ob die von Dieselautos genutzte Minderbesteuerung, ursprünglich für schwere Lastwagen und Busse geschaffen, tatsächlich was mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat.

    • Also bei uns auf dem Dorf fährt die Mehrheit Diesel, die von weniger guten Orten sogar in der ganz grossen Mehrheit.

    • Könnte, könnte
      Es gibt überhaupt keine Absicht, die Besteuerung von egal welchem Kraftstoff zu senken. Das haben Sie grade erfunden, lieber MMW. Und ja, ich kenne persönlich gering verdienende Menschen, eine sogar in Stuttgart, die mit alten Dieseln in die Arbeit fahren, und dass Sie so leichtfertig versichern, die spielten keine Rolle, lässt Ihre Demonstration sozialen Gewussens nicht glaubwürdiger erscheinen. Und wer steht wohl für Ihre lässig erhöhten Handwerkerrechnungen gerade? Im übrigen haben auch Fahrer großer SUVs mitunter ehrlich für ihr Geld gearbeitet und können nichts dafür, dass die Politik, die bis vor kurzem noch von CO2 und Feinstaub besessen war (und die dahingehend optimierten Diesel gut fand) nun die NOx-Sau durchs Dorf jagt. Gerechtigkeit geht anders.

    • Ein wenig vorschnell / vorurteilig
      „Benzin-Kleinwagen-Besitzer wiederum werden derzeit durch die höhere Benzinsteuer massiv geschröpft (im Vergleich zu SUV-Dieselfahrern) und zahlen für jene die Straßen überproportional mit.“

      Wenn Sie die Freundlichkeit aufbringen wollen anzuerkennen, dass der Benziner mit weitem Abstand weniger Kfz-Steuer zahlt.
      Daher lohnt es sich unter dem Strich bis zu Jahresfahrleistungen jenseits von 10. oder 12.000 km unbedingt, Benziner zu fahren, ZUMAL die in der Anschaffung billiger sind.

      Die Kombi aus Kfz-Steuer und Energiesteuer führt dazu, dass Leute mit höheren Fahrleistungen sich einen Diesel zulegen, und das macht auch Sinn (für die Allgemeinheit!), denn damit werden massiv Verbräuche reduziert bzw. CO2.

      Und keine Sorge, die Vielfahrer finanzieren ihren Anteil an den Straßenkosten ganz locker selbst.
      Und erst recht keine Sorge, alle Kfz zusammen finanzieren ein Mehrfaches dessen, was der Staat in das Straßenwesen steckt.

      Also ja, es wird geschröpft, aber der Autofahrer als solcher. Die Benzinfahrer gegen die Dieselfahrer aufzubringen, das ist auch so ein ganz netter grüner Schachzug.

      Ob ich die dicken SUVs mag, mit denen freundliche blonde Personen das Kind vom Geigenunterricht abholen, ist eine andere Frage. Zumal man, als Fahrer dahinter, einfach nichts mehr sieht. Das ist unschön. Aber mit der Besteuerung hat das nicht so ganz viel zu tun.

    • Der Wurm drin
      In Ihrer Argumentation.

      Wenn schwere LKW und Bussi, die die Staßen am meisten abnutzen und den meisten Dreck aus dem Auspuff hauen, dann ist das okay? Kann ja auf „Preise“ umgelegt werden.
      Ein privater Diesel darf diese „Privilegien“ nicht nutzen? Was soll denn „soziale Gerechtigkeit“ in diesem Zusammenhang?
      Mein Diesel-pickup ist auf „lange Lebensdauer“ hin konzipiert und gekauft worden. Ein paar hunderttausend Kilometer sollten kein Problem sein.
      Selbsverständlich fahre ich ihn nicht in die Innenstadt, schon allein, weil man ihn da nirgendwo parken kann. Aber verbieten? Nein.

      Der vielgepriesene Umstieg auf die Öffentlichen war in den letzten Tagen in München gut beobachtbar: da ging stundenlang gar nichts bei der S-bahn. In der Überfüllten Tram kollabierten Fahrgäste…

    • @ MWM das herumprügeln auf Touareg-Fahrern ist üble Minderheitenhetze ;-)
      Die Zulassungsstatistik des KBA ist selbsterklärend. Ziehen Sie davon auch bitte noch die Gewerbetreibenden und Verteter ab, die zwecks Erwirtschaftung von Gutmenschen zu verteilenden Steuergeldern schwere Anhänger mit sich führen müssen. Die könnten natürlich alternativ am Abend und WE kleine Autos fahren und einen weiteren Transporter bauen lassen, allerdings wird das für die Emissionsbilanz nicht hilfreich sein, eher gut gemeint, aber schlecht gemacht.

    • Ich bin für einen Benzinpreis von € 5.- pro Liter
      Autofahren: endlich wieder nur etwas für Reiche!

  32. Schlagzahl wie ´ne Singer
    wie Sie Ihre Blogs hier raushaun´. Gefällt mir. Wenn´s Wetter besser wird werde ich mal in Potsdam-Sacrow vorbeiradeln und jemanden ein paar Blümchen ans Grab stellen, der hält ja immer noch seine Hände über Sie. Weitermachen!

  33. Menschenfreundlicher Sozialismus
    Ab heute kämpfe ich für meine Vision eines menschenfreundlichen Sozialismus.

    Alles verbieten und den Rest umsonst.

    Wir werden gewinnen!

    P.S. Man muß sich rechtzeitig auf die Gewinnerseite stellen, nicht erst kurz vor knapp wie die Italiener 1944. Von Italien lernen heißt Siegen lernen.

    • Ottosettembre
      Es war am 8. September 1943!
      Nicht 1944

    • Schon die Mitgliederentscheidung der SPD mitbekommen?
      Sagen Sie mir, wo Sie sich jetzt hinstellen, ich stell mich dazu.

    • Von den Italienern lernen, heißt "Siegen" lernen
      „Wenn man am Ende eines Krieges die Italiener auf seiner Seite hat, dann haben sie zweimal die Seiten gewechselt“ (Napoeon Bonaparte).

    • Mit der richtigen Koalition in Italien ...
      …. gibt es möglicherweise 780 bis 1000 Euro Single-Alimente im Monat bei 15% Flat-Tax.
      .
      Auf nach bella Italia … der Schuldenberg ist schliesslich unabträglich und muss daher irgendwann in der Eurozone vergemeinschaftet werden.

  34. DUH - gepämpert von der deutschen Justiz
    Interessant ist doch auch, woher die DUH ihre Mittel bekommt, um die Axt an den Industriestandort Deutschland zu legen. U.a. von den Richtern und Staatsanwälten selbst, fast 700.000 EUR im letzten Jahrzehnt als Zuwendungen durch Geldauflagen bei Strafverfahren und Ermittlungen, nachzuvollziehen auf correctiv.

    • Manche nennen die einen Abmahnverein.

    • Abmahnverein - vielleicht
      aber der Industrie steht es ja frei, sich an Umweltgesetze zu halten. Abgemahnt werden kann man hierzulande jedenfalls für wesentlich geringere, versehentlich Verstöße und mit wesentlich weniger Aufwand.

      Ich habe so eine Art Hundenase, und mir brennt der Diesel schon lange in Riechorgan und Lunge. So 2014 war ich kurz davor, mich an den ADFC zu wenden, um dort ein Projekt aufzusetzen, ein paar Diesel mal exemplarisch genauer nachzumessen, weil ich den Werbeversprechen vom „umweltfreundlichen“ Motor partout nicht glauben konnte. Ich bin dankbar, daß die Umwelthilfe jetzt diesen Job übernommen hat.

    • Nein. Leider nicht gepämpert.
      Die EU Vorschrift besteht seit 2010, mit Zustimmung von Deutschland. Entsprechende Abmahnungen erfolgten 2018 an 8 weitere EU-Länder (nachzulesen auf EU-Homepage) –> Strafen werden teuer; D-Antwort unserer SPD-Umweltministerien war der Vorschlag des „Umsonst“ öffentlichen Verkehrs in Probestädten (siehe diverse Zeitungen der letzten 1 bis 2 Wochen. Randbemerkung/dumme Frage einer alten Frau: wann war in unserem Staat/ wann war in einem wirtschaftlich durchsetzungsfähigen/langfristig erfolgreichem Staat etwas for free?)
      Die legale Grundlage, dass Vereine wie DUH klagen dürfen, hat Deutschlands Gesetzgebung selber geschaffen.
      Es ist alles von Rechts wegen, könnt ihr jungen Leut‘ nichts gegen machen. Und auch wenn ich platze vor Wut bringt mich dies nur wenige Jahre näher meinem Ende.
      Ich fühle mich wie in UK mit Brexit: Wissen ist Macht! aber Nichts Wissen macht auch Nichts –>(manipulierbares) Nichtwissen vieler ist Macht weniger.
      Wie schön, dass ich alt bin. Ich werde Monopol/Datenkrake Twitter, Facebook, Netflix, Amazon und Co nicht mehr ausbaden müssen.
      Nur noch meine paar letzten Jahre mit dem mitleidigen Lächeln meiner Umgebung: „Ach, sorry, ich vergaß, du bist zu alt dafür.“ Brave new word.
      Sorry Don, ich glaube ich habe das Thema für ihren Blog verfehlt.
      Manchmal ist es wirklich gut uralt und vertrottelt zu sein.

    • Baake
      Ich habe vier Zeitungen (online) gecheckt und keine hat erwähnt, dass der eben zurückgetretene Staatssekretär Baake auch schon Geschäftsführer bei der DUH war, und davor wieder Staatssekretär. Bin ich der einzige, der es unziemlich findet, Amt und privates Geschäft so zu verqicken? Diese „NGO“ erhält ganz ordentlich Staatsknete für diverse Projekte. Das nennt man dann gemeinnützig.

      Wobei ich nicht unterstellen will, das er keine knallharte Ideologie hat. Das ist ein echter Hundertprozentiger.

  35. Italienische Lösungen
    Hallo Don,

    muß mal was schreiben, obwohl ich das Ganze wg. meines Privatiers-Daseins sehr gelassen sehen. kann. Rotwein schmeckt gut, ich freue mich über den Beitrag und noch mehr über die Bilder, die mich geradezu melancholisch machen.

    Die Zeit des unbeschwerten Reisens ist wohl vorbei. City-Maut in London, Umwelt-Plaketten in vielen Regionen Frankreichs und natürlich unsere künftigen Fahrverbote.

    Aber nirgendwo wird so ideologisch diskutiert wie bei uns. Dabei müßte doch allein die Anzahl von über 40 Mio Pkw (ohne Lkw und Busse) nachdenklich machen.

    Da müßten doch die Anwohner verkehrsreicher Straßen sich mal irgendwann melden. Weit gefehlt. Das bleibt der DHU mit Resch vorbehalten, einem großkotzigen Abmahnverein.

    Wobei es mich dann doch freut, dass den Grüninnen ihre hanebüchenen Grenzwerte auf die Füsse fallen (Kuhn, Untersteller, Kretschmann). Für nicht BW-Bewohner: OB Stuttgart, Umweltmninister BW, Ministerpräsident BW, alles Grüne. Die dürfen uns jetzt erklären, warum Pizza-Services in die Zone fahren dürfen und der bandscheibengeplagte ehemaligte Fliesenleger nicht.
    wegen

    Ich hege große Sympathie für italienische Lösungen. Wenn ich ein Typenschild am Kfz hätte, ich glaube, ich würde es verändern. Allerdings habe ich bemerkt, dass bei neueren Kfz die Identifikationsnummer im Bereich der Windschutzscheibe eingelassen wurde. Weiß jemand, warum das so ist? Hat das mit irgendwelchen Erfassungsmöglichkeiten zu tun?

    Vielen Dank für den Beitrag.

    Mfg SoS

    • Gern geschehen.

    • Meinen Sie wirklich,
      dass die drei genannten Politiker darunter leiden? Ich würde es gerne glauben. Alle Wassermelonen, die ich kenne – außen grün, innen rot – haben nicht nur kein Problem damit, den Menschen irgendetwas unangenehmes aufzuoktroyieren, sondern das ist überhaupt der Grund, warum sie in der Politik sind. Ich habe genug Typen kennen gelernt, die haben schon an der Uni davon geträumt, die dumpfe Masse mal so richtig auf Spur zu zwingen.

    • Italienische Lösung grundgesetzkonform
      Wenn die Schikanen und Freiheitsentziehungen so fortsetzen oder gar steigern, und alles sieht danach aus, sind die Italienischen Lösungen nichts andres als die Umsetzung des Artikels 20 GG …das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    • Jein ...
      > Allerdings habe ich bemerkt, dass bei neueren Kfz die Identifikationsnummer im
      > Bereich der Windschutzscheibe eingelassen wurde. (…) Hat das mit irgendwelchen
      > Erfassungsmöglichkeiten zu tun?

      … also nicht im Sinne einer Kameraerfassung und automatischem Abgleich mit Datenbanken, ursprünglich.
      Der Anbringungsort geht zurück auf eine US-Amerikanische Vorgabe (NHTSA § 571.115) zur Eindämmung von ‚unauthorized use‘. Diese Vorschrift gab’s schon in den frühen 80ern, einschließlich der Angaben, mit welcher Sehkraft ein an der linken A-Säule positionierter Beobachter diese VIN lesen können muss.

      WIrd im Moment in interessierten Kreisen für Schätzungen verwendet, wie hoch die aktuelle Produktionsrate beim Tesla Model 3 wohl sein mag – aber das nur am Rande.

  36. Ganz simpel
    Kann es sein, daß es nur darum geht von der heiß diskutierten Migrationspolitik abzulenken und gleichzeitig ein weiteres Konjunkturprogramm für die Wirtschaft / Autoindustrie zu initiieren – bis Frau Merkel endlich mit einem Friedensnobelpreis oder Rg UN verschwinden kann.

    • Keine Gewinner außerhalb der Politik
      Die Autoindustrie gewinnt dadurch gar nichts, selbst wenn teilweise Fahrzeuge schneller durch neue ersetzt werden sollten. Der Einbruch auf dem Gebrauchtwagenmarkt trifft die Hersteller massiv, ebenso die schwere Verkäuflichkeit noch produzierter Modelle. Nachrüstlösungen auf Kosten der Hersteller, Umschichten von Entwicklungskapazitäten… das alles ist eine finanzielle Katastrophe.

      Das ist nicht wie damals mit der Verschrottungsprämie. Die war volkswirtschaftlich und umweltpolitisch ein Wahnsinn. Das hat 2009 keinen gekümmert, am wenigsten die Industrie. Man hätte misstrauisch werden müssen.

      Es gibt übrigens zahlreiche Beispiele für einst mächtige Industrien, die durch politische Machenschaften komplett zu Grunde gerichtet wurden.

      Ein Aspekt, der nicht genügend beleuchtet wird: Warum lässt sich die angeblich so einflussreiche Automobilindustrie so leicht herumschubsen? Vertreten Leute wie Zetsche und Müller überhaupt noch Ihre Unternehmen? Appeasement funktioniert bei den Ökokommunisten nicht. Harte Lobbyarbeit gegen bescheuerte Grenzwerte wäre jedenfalls billiger gekommen als „Wir schaffen das“ und Anbiederung bei den Grünen gefolgt von faulen Tricks und unnötigen Schuldbekenntnissen.

    • @ el gordo
      bravo, Sie sprechen mir aus der Seele.

      Allerdings ist natürlich fraglich, ob sich die Autoindustrie bei schärferem Auftreten in der EU tatsächlich hätte durchsetzen können. Man sollte den Einfluss der grünen „Experten“ auf die EU nicht unterschätzen.
      Die Neigung der deutschen Politik, der Kommission in den Arsch zu kriechen, aber auch nicht.

    • Böse
      Dazu biete ich ein Erklärungsmodell. Ob was dran ist, weiß ich nicht. Die Wartungen sind viel zu teuer geworden, und ständig wird etwas gefunden, was man besser tun sollte, ihrer Ansicht nach. Also schiebt man seine Wartung lange raus, checkt natürlich Reifen und Öl selbst, Wasser sowieso, und weicht auf kleinere Werkstätten aus.

      Die pfeifen auf dem letzten Loch, teilweise. Also soll die Umrüstung her oder gleich der Neuwagen. Ich denke aber, dass ihnen die Umrüstung lieber ist. Dafür müssen sie noch einen für eine möglichst große Menge machbaren Preis finden. Ich hab die knüppeldick. Das sind Raffgeier.

      BMW ist m.E. am ehrlichsten, geradaus teuer, aber Service nicht überzogen. BMW: Bayerische Motorenwerke eben. Familienfirma. Ganz was anderes, als wenn man auch noch Waffen herstellt oder ein Teil Qatar gehört und ein weiterer einem BL. Mein nächster wird BMW oder Alfa.

      Zu DB: Man kann auch sparen, indem sie bei Auto-Motor-und-Sport zuerst beim Test nicht mal von vorn sehen, dass da eine E-Klasse steht. Dass der S-Klasse-Fahrer sich nicht verarscht fühlt, wenn er von hinten wie des Spießers liebstes Vehikel, die C-Klasse, aussieht, verwundert, aber wahrscheinlich wird S ohnehin nur nach Arabien verkauft. Also macht der Sparfuchs aus dem Bundesland der Geizkragen die Modellpalette möglichst ähnlich. Ob das noch lange funktioniert, weiß ich nicht. Audi macht das auch. Ein A7 ist etwas länger als ein A5, hat mehr Motor und mehr Zylinder. Der einzige Audi, der chic auf mich wirkt, ist der RS6. Und der RS8.

      Zusammenfassung: Die pfeifen seit 2008 auf dem vorletzten Loch und suchen Wege, dem Bürger tief in die Tasche zu greifen. Kreativ sind sie nur bei AMG, ansonsten verharren sie in einstiger Größe, Schubladendenken, Langeweile und heiraten dafür am Tegernsee.

    • Solange die Konkurrenz Fiat und Peugeot heisst…

    • @Oberländer
      Kennen Sie das Portfolie der Quandtgruppe?

      Und: die Vehikel, die in Niederbayern vom Band laufen, können selbst von langjährigen Mitarbeitern nicht mehr unterschieden werden. Nur der Rechner weiß es.

      Neue BMWs – nur geleast oder gleich einen andren Hersteller, das sagen BMWler.

    • Über Bande spielen
      da bieten sich EU und UNO für deutsche Politiker geradezu
      an.
      Abseits des Dieselskandals erinnere ich mich, dass Deutschland
      auch schon von einer UNO-Organisation explizit Menschenrechts-
      verletzungen angeklagt wurde. Bei diesen globalen Verhältnissen!
      ( Da kommt man schon auf die Idee, haben die nichts besseres zu
      tun, und wer hat das bestellt.)

      Vermutlich ist es beim Dieselskandal ähnlich.

      Da sind einige deutsche Schlauköpfe unterwegs.

    • Es gibt schon Gründe, warzm andere einen resistenten Trump gewählt haben, der sich nicht alles gefallen lässt.

    • @Oberländer
      ich fahre öfter Langstrecke (natürlich Diesel, mit über 300 000 km Fahrleistung, 17 Jahre alt, und läuft wie geschmiert, und beim letzten TÜV kam bei der Vollgasprüfung kein Wölkchen aus dem Auspuff!), meist >1350 km am Stück durch 4 Länder in 12-14 Stunden.
      Da sieht man einiges an länderspezifischem Fahrverhalten, Unterschiede zwischen einzelnen Ländern in Strassenbau, Beschilderung, Geschwindigkeitsgrenzen etc. auch verschiedene Fahrzeugtypen.
      Da fiel mir auch schon auf, dass viele Marken ohne Not ihr einstiges „Markengesicht“ aufgegeben haben, zugunsten eines Designs, das sich schneller ändert, als eine „Kartoffel“ ihre Unterhose wechselt (gell Hengamäääh!).
      Früher erkannte man einen Mercedes auf den ersten Blick als solchen, und das blieb über Jahre/Jahrzehnte konstant, heute sehen die Dinger oft aus, wie ein abgelutschtes Seifenstück, natürlich im Windkanal optimiert, aber genauso könnte es ein (…hier beliebigen Markennamen einsetzen..) sein.
      Bei VW gibt es so viele Varianten allein bei den Heckleuchten, dass man ohne intimere Kenntnisse der Modellreihen und –jahre nicht mehr weiß, was da vor einem auftaucht.
      Beim Golf konnte ich noch bis zum Dreier sicher differenzieren, danach wurde das Ding so oft aufgeblasen und wieder geschrumpft und verändert, dass heute mancher Polo aussieht wie ein Golf, eine sichere Unterscheidung ist nur noch aus der Nähe möglich.
      Aber wahrscheinlich bin ich nur zu alt, immerhin haben wir früher noch „Autoquartett“ gespielt (wer fragt jetzt, was das ist?), und kannten die Autos aus dem FF (Effeff, übersetzt etwa: „bis ins Detail“, für die Nachgeborenen).
      Jedenfalls fiel mir letztens dann ein vermeintlicher „Mercedes“ ins Auge, der von weitem alle Attribute der vertrauten alten Modelle aufwies, an Haube und Heck, sich aber dann beim Näherkommen als Asiate entpuppte, und ich dachte mir, da haben die Jungs geschickt die „Essenz aus dem Benz“ gezogen, und in ihr Modell transferiert, das mehr nach Benz aussieht als jeder „echte“.
      Ich werde jedenfalls bestimmt kein Auto neueren Baujahrs mehr kaufen, egal was die Hirnverbrannten in Berlin oder Stuttgart noch ausbrüten, und schon gar keinen Neuwagen. Notfalls lasse ich es an meinem jetzigen Wohnort zu, und fahre dann als „Ausländer“ lustig ohne grüne oder blaue Plakette nach Germania. Die ausgemusterten Diesel kommen sowieso alle hierher, die Leute hier freuen sich schon….

    • Ein Portfolio ist etwas anderes als ein Besitzer von außen oder Produzent
      @ Sufferah

      Ich muss zugeben, dass ich bei BMW etwas bajuwarisch voreingenommen bin, und dass nur die teureren unterscheidbar sind. Deswegen hatte ich alternativ Alfa dabei, das aber nicht gerade eine Familienfirma ist. Aber die einzige Neuerscheinung, die mir nach dem Sechser von BMW noch gefiel, war die Giulia.

      Range Rovers Evoque ist schnuckelig, aber hat nur vier Zylinder. Der Macan ist ein gutes Fahrzeug, aber zu teuer.

      Dann aber kehre ich – Stichwort Kleinwagen – zu BMW zurück: Mini. Und so was haben die anderen nicht. Der befeuert auch meine BMW-Euphorie. Auch hier ein italienischer Konkurrent, diesmal von Fiat. Aber, sagt mein Sohn, beide Frauenvehikel. Frauen – das muss man ihnen lassen – haben oft einen guten Geschmack.

      Was das Portfolio betrifft: Man sah ja BMW gnadenlos mit abnibbeln, als VW’s Dieselskandal aufkam, weil sie dort Beteiligungen haben. Diese ganze Vernetzung ist übrigens extrem ungut für den Aktienmarkt, meine ich. Er wird dadurch breit anfällig und ist unflexibel. Und bei jedem Desaster ist die Allianz dabei, u.a. eine Krankenversicherung. Da wird einem manchmal angst und bange.

    • @böse@Oberländer
      wer sich nach dem ganzen Skandal noch einen VW mit solidem Industriedesign beim deutschen Händler kauft, wobei die in Wolfsburg gebauten Autos über den Umweg von Dänemark und Italien 30 % billiger sind, dem ist wirklich nicht zu helfen. Mein Lancia wird jetzt 10 Jahre alt und hat keine Macken, lediglich den üblichen Verschleiß, fährt schnell, ist geräumig, selten, schön und ich sitze bestens. Wer der Mär glaubt, die Italiener bauen nur Schrott wie vor 40 Jahren, hat eh keine Ahnung und soll zur Strafe die überteuerten Karossen aus Niedersachen und Ingolstadt kaufen. Die sehen alle so aus, als ob der gesamte Vorstand sich abgearbeitet hat und der Chefdesigner dann den kleinsten gemeinsamen Nenner nehmen musste. Einfach nur sozialistisch-einheitliche Formen und Farben, grauenhaft! Aber Hauptsache das Schnitzel ist groß und preiswert und beim Aldi gibt’s Oberhemden.

  37. Titel eingeben
    Wird es demnächst auch einen Artikel zur Wahl in Italien geben? Die ist immerhin schon morgen.

    • Ich glaube nicht. Vorerst zumindest. Erst mal Österreich.

    • Sie können grausam sein,
      Don Alphonso

      Da leidet unsere Kanzlerin schon so sehr unter dem Kanzler Kurz.

      Und die Deutschen Medien halten sich verdächtig zurück, über Politisch Geschehendes in Österreich zu berichten.

      Aber mir solls recht sein, hauen Sie bitte wieder etwas raus, dass den Deutschen Politikern die Schamesröte ins Gesicht treiben könnte, wäre das überhaupt noch möglich. Ich hab da ja mittlerweile gewisse Zweifel.

    • Und die Grünen werden rausfallen!
      Der Sekt ist schon kaltgestellt. Ab 17:05 knallt der Korken …

    • 3,2 Prozent
      Gleich minus 8,9 Prozent.

  38. Ich frage mich bei dieser hysterischen Diskussion:
    wie habe ich nur die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts in der Bundesrepublik überlebt? Kohleöfen und -herde, mit entsprechendem Rauch aus den Schornsteinen, ohne Ende.

    • Und vor allem...
      hätte die DDR bei all´des verbrannten Mutterbodens, der Gemisch-Fahrzeuge und all´den „Schwarzen Pumpen“ bei der Übernahme menschenleer sein müssen (bitte jetzt absolute Gesichtsdisziplin!).
      .
      Und jetzt bieten sie in Berlin „Schwalben“ an. Ich werde nie meine erste Fahrt in die DDR, in Thüringen, kurz vor Eisenach, hinter einer Trabbi-Kolonne vergessen.
      .
      Eine Freundin aus Le Minihic in der Bretagne schrieb uns nach einem Besuch ihrer Cousine, die es in die Börde verschlagen hatte: „Ces miradors à la frontière et la mauvaise odeur dans l‘ air sont terribles. Les murs des maisons sont grisâtre…(Diese Wachtürme an der Grenze und der Gestank in der Luft sind schrecklich. Die Mauern der Häuser graubraun…)

    • OK, Bitterfeld und Leuna – ich war da 1998 – waren wirklich schlimm

    • Der Feinstaub des zweiten Weltkriegs
      Man fragt sich doch auch, wieso Leute so alt geworden sind, die den Bombenkrieg überlebt haben.

    • @ NL
      Die Diskussion ist nicht nur hysterisch, sondern verlogen. Die 50-er habe ich selbst nicht erlebt, aber ich beneide sie darum. Aus heutiger Sicht regelrecht das Nirwana.
      Noch zur Verlogenheit: dieselben Nerds, denen man in den Schulen das Hirn mit rot-grünem Shampoo so lange durchgewaschen hat bis sie nix anderes mehr auf ihr Radar bekommen und die schon als unreife Halbstarke gern einen auf Ökowichtigtuer machen, genau diese Generation Kurzsichtig verballert mit ihrem Konsumverhalten Energie ohne Ende. Klar, grüne Sprüche klopfen, das haben sie gelernt, aber auch Globalisierungsstreber zu sein.

      Da sie sich zwar selbst für schlau halten (ohne es zu sein) übersehen sie in ihrer Oberflächlichkeit und ihrer antrainierten Unfähigkeit vernetzt zu denken, dass Energieverbrauch etwas Komplexes ist. Handys sind wie Suchmaschinenanfragen oder Bitcointransaktionen regelrechte Energiefresser. Obendrein sind Handys bei vielen ganztägig aus reiner Langeweile in Betrieb, verzehren aber Strom. Es ist ja nicht das kleine Handy, das unmittelbar Energie verzehrt, es sind die von ihm ausgehenden und alle ~ 30km zu verstärkenden Signale.

      in ihrer gewissenlosen Selbstgerechtigkeit (die sie sich ebenfalls bei ihrer Lehrerschaft abgeguckt haben) halten sie anderen vor, zu viel Auto zu fahren. Klar, das Auto verursacht direkt sicht-/messbare Emissionen. Es aber allein zu verteufeln und andere Energiefresser aus Bequemlichkeit, Opportunität und Denkfaulheit zu ignorieren ist natürlich inakzeptabel.

      Ich sehe mir diesen ganzen Zirkus nur noch am Rande an. Zum einen Ohr rein und zum andern raus.

    • @NL
      Dann haben Sie ja auch die Hochzeit der oberirdischen Atombombenversuche durchlebt.

  39. Die Autoindustrie...
    Hat´s noch keiner gemerkt. Die haben sich mal auf ne Telko getroffen und beraten: Wehren wir uns unserer Haut und wahren unseren guten Ruf ?

    ODER

    gehen wir im Büßerhemdchen und verkaufen demnächst jede Menge neue Autos ? (erst Benziner, dann Elektro)

    Die wehren sich nicht umsonst gegen Hardeware-Nachrüst-Lösungen bzw. schweigen die tot.

    Und der doofe Michel zahlt…

    • Absurd
      Es ist absurd anzunehmen, dass die Industrie gerne die Milliarden abschreibt, die guten Glaubens in die Optimierung von Dieselmotoren gesteckt wurden, samt des damit verbundenen Wettbewerbsvorteils. Elektrofahrzeuge sind zunächst mal ein unsicheres Geschäft, vor allem weil sie ganz einfach das schlechtere Produkt sind. Auch die müssen nun angeboten werden, obwohl die Verkaufszahlen unbedeutend sind. Glauben Sie, das kostet nichts? Nein, das kostet alles erst mal nur riesige Summen, Anbieter wie Verbraucher zahlen das.

      Ich höre mir von Berufs wegen seit nunmehr zehn Jahren dieses Gerede über alternative Antriebe und neue Formen der Mobilität an. Über Marktwirtschaft und Kunden redet dabei niemand. Ich bin fest überzeugt, am Ende steht nur der Verlust von Freiheit und Wohlstand. Es läuft auf die Rationierung von Mobilität für normale Bürger hinaus, so wie es immer zu Mangel und Rationierung geführt hat, wenn linke Ideologie mit der Ökonomie Schlitten fährt.

  40. Titel eingeben
    Die Fahrgestellnummer in der Frontscheibe dient dazu, das Fahrzeug identifizieren zu können, wenn der Dieb mit neuen Kennzeichen fährt. Die Frontscheibe zu wechseln ist recht teuer, weil die Dinger heute geklebt sind. Der Aufwand ist also hoch im niederen vierstelligen Bereich, aber dauert halt wegen der Abbindung des neuen Klebers.
    Das Thema dient nach meinem Dafürhalten nicht zur Ablenkung von der Versorgungssuchenden-Problematik. Das sind zwei Baustellen, Diesel innerdeutsch, Versorgung international.

    Hätten wir in der Türkei und in Deutschland unabhängige Generalstaatsanwaltschaften, würden Herr Erdogan und Frau Merkel unangespitzt in Untersuchungshaft gehen. Frau Merkel wegen der unkontrollierten Versorgungssuchenden-Zuwanderung ohne parlamentarisches Plazet. Herr Erdogan wegen der Inszenierung eines Putsches. Wo ist eigentlich Sohnematz Bilal? Der Mineralöl-Dealer.

    • Die Fahrgestellnummer ist bei US Fahrzeugen
      schon ewig durch ein Sichtfenster in der Frontscheibe sichtbar.

      Die eingeätzen Codes in den Scheiben dienen dem Diebstahlschutz , da dann alle Scheiben getauscht werden müssten.

      @DA den schönen Künsten zugewand und dann ein CLS ?
      OK wenn man drin sitzt sieht man den nicht von aussen.

      Beste Grüße aus der Hauptstadt.

    • Ich finde des schön, und mir geht es um ein wintermobil mit etwas mehr Platz.

    • CLS
      Man darf aber kein Sitzriese im CLS sein. Ich komme da mit 187 und korrekt eingestelltem Sitz mit dem Kopf an die Decke.
      Schönes Auto, aber leider zu niedrig für mich.

    • .
      da gibt es eine recht ansprechende variante des cls – mit kirschbaumboden im ladebereich (gut, dies mag jetzt vielleicht nicht für fahrräder geeignet sein). diese ausstattung waere schon ein grund. sogar meine wenigkeit waere fast schwach geworden.

    • Zum CLS: Von welchem Baujahr ist die Rede
      Gibt es bei dem Typ Varianten
      von denen man besser die Finger lassen sollte?

      (Grundsätzlich: Mich stört bei vielen Fahrzeugen
      ihre Breite. Manche Straßen wurden
      nicht breiter in letzter Zeit, die Dinger aber schon)

      PS zu Hubräumen und Verbrauch.
      Die Damen und Herren in den politischen Parteien
      oder sonst wo wollten den Verbrauch der Fahrzeuge
      reduzieren aber den Wähler nicht bestrafen wenn
      er das „falsche“ Auto kauft.

      Also bestraft man die Industrie, seine Eigentümer
      und Angestellten über den Umweg des Flottenverbrauchs.

      PS
      BMW wurde erwähnt.
      Weis man wie viel Erbschaftssteuer
      Frau Klatten und Herr Quandt zahlen mussten?
      Es hat niemand berichtet.

    • Shooting brake
      Genau, verehrte Donna Laura,
      den Shooting brake CLS, mit der 3,5 L cgi Maschine als Benziner, aber Geheimtip ist die zeitweilig erhältliche Version mit 240er Diesel (wobei der nicht wirklich 2,4 L Hubraum hatte…) und wenn Don A sehr großes Glück hat bekommt er eine 240D CLS shb Variante Viermatic, der MB Allradantrieb. Keinen CSL, aber E Klassen (124, 210, 211) habe ich viele Jahre mit diesem Allrad gefahren, im Winter optimal.
      Und das Parkett im Laderaum (Anmutung Bootsdeck) beim CSL shb ist wirklich wunderhübsch.
      Man kann damit zur Enten- und Gänsejagd fahren und die Purdey bzw. Holland & Holland Flinten hinten drin haben und nachher auch die Gänslein und den Apportierhund, aber man ist nicht dazu verpflichtet.
      Wegen des Hundes ist das Holz wirklich gut, kann man abwischen wenn Fridolin von der Platschtatze auch ins Flachwasser ging um die getroffenen Flugtiere treulich zu apportieren, Teppichboden müffelt, das Holz wischt man trocken.

    • @Klaus Keller
      Ihre Frage war rhetorisch gemeint, oder?

      Vereinzelt wurde schon berichtet: erst wurden die Aktienanteile „vererbt“ ohne Stimmanteil und dann der Stimmanteil. Beides steuerfrei.
      Soweit ich weiß…
      Nun, beim Vererben größerer Vermögen empfiehlt es sich, gute Anwälte, gute Steuerberater und Vermögensberater zu haben, und alles frühzeitig (!) zu regeln…

  41. Ein bisschen neidisch...
    weil ich so einen witzigen, von Italianita beflügelten Text nicht zustande brächte: Dankeschön, radeln Sie weiter. Hier gibt’s nix zu sehen, außer dem unaufhaltsamen Vormarsch der deutschen Politbürokratie, unterstützt von Öko-Priestern und dienstbaren Medienschaffenden. Der gendervernarbte Kachelmann versucht unverdrossen, dem Feinstaub-GAU – nein, nicht durch Diesel, sondern durch von Grünen geheiligte Holzöfen – entgegenzuwirken, jeder einigermaßen glaubwürdige Wissenschaftler fragt nach dem Sinn von NOx-Grenzwerten, die in Büros höher sein dürfen als im Straßenverkehr, wo sie noch dazu seit Jahren sinken…
    Am Ende wird doch nur wieder klar, wozu der ganze Bohai in die Welt gesetzt wird: Damit Politbürokraten – und NGO sind nix anderes – ihre Existenz behaupten können.
    Sie haben’s geschrieben – ich sag’s gern weiter. Es hilft mir, den Spaß nicht zu verlieren.

  42. Bitteres
    Ich bin ja mit meinen Millenialjahren noch relativ jung und naiv. Was mich jedoch an der Debatte um Fahrverbote für Diesel und sauberer Luft immer ein wenig wundert, ist die Geschichtsverghessenheit. Als Kind von DDR-Bürgern hörte ich früher immer die Geschichten von der guten Luft in Bitterfeld, Leipzig, Zwenkau oder auch aus dem Dresdner Elbetal. ich kann jedem nur empfehlen den Film „Bitteres aus Bitterfeld“ im Netz zu suchen. Findet man auch bei YT. Verzichte für das Wohlbefinden des Dons auf einen Link. Jedenfalls kann man die klare Luft im Film förmlich anfassen. Das Video ist auch zu empfehlen falls Mitbürger eher der Planwirtschaft zugeneigt sind.
    Kurz und gut, jedenfalls empfinde ich das Bekämpfen des Diesels und zukünftig des Benziners als große Hysterie von Wohlstandskindern mit zu viel Freizeit. Ich behaupte mal, dass die Luft noch nie so rein war, wie sie momentan ist. Von der Steinzeit mal abgesehen.

    • Luftreinhaltung in der Steinzeit
      Ich muß widersprechen ,

      unsere vorfahren sammelten sich um modrige, kokelnde Feuerchen über denen sie ihre Wisent und Rehkeule ankokelten.

      so viel Feinstaub, Stickoxid und Metacrylamid war nie.

  43. Vivre en France
    [editiert: Mein guter Mann, mit sowas bringen Sie einen armen Blogger möglicherweise in PProbleme. Don]
    dort einmal jährlich überprüfen müsse, ob die Luxusabgabe auf grosse Swimming-Pools dann gestrichen werden könne, wenn das Dienstpersonal von Gräfin Grimaldi (Stefanie von Monaco) auf Mauritius zweimal jährlich zu dessen Reinigung diese benutzt, was zweifellos eine intensivere Nutzung ist, als wenn ihre Durchlaucht täglich dort drei Bahnen ziehen und die Fläche deshalb nicht als „privater Swimmingpool“, sondern als „öffentliche Verkehrsfläche“ kategorisiert werden muss.
    Aber da ist die Regierung eben noch auf der Seite des Bürgers. Was man von uns nicht behaupten kann.

  44. @ Stand Your Ground sagte 3. März 2018 um 19:41 Uhr: „@Nico: OT…
    …und nach einer Diskussion über die Formel-Schreibweise des abgekürzten Dreck aus den Schloten dieselbetriebener Fortbewegungsmittel folgenden schwerwiegenden Satz: „Oh Gott, die Ozeane werden um 20/30/40/50… Zentimeter ansteigen und alle Eisbären verhungern“
    .
    Nun, die Eisbären werden sich von maritimer (offshore) Ernährung auf „onshore“ umsteigen, aufgrund der andersartigen Ernährung vom unschuldigen „Weiß“ mit der Zeit auf „Braun“(!) umtarnen, günstigstenfalls auf „Schwarz“.
    .
    Berliner können, was die Tiernahrung von Eisbären betrifft, mit einer Höhenlage von 32 m üNN (jlobe ik) zunächst also noch recht beruhigt sein.
    (DdH)

  45. Als Gegenmaßnahme
    zu dem mir drohenden Fahrverbot mit meinem Euro 5 Touran habe ich gestern beim Fordhändler einen Mustang als Spielzeug bestellt. Der braucht zwar in der Stadt nochmals mehr als Ihr SLK, werter Don. Zumindest hat die Verbrauchsanzeige bei einem Ausflug nach Würzburg mit einem geliehenen Mustang im dortigen freitäglichen Feierabendverkehr 20 Liter plus angezeigt. Aber, hey, es ist kein Diesel also kein NOX-Problem und da der Achtzylinder auch kein Direkteinspritzer ist, gibt es auch kein Problem mit dem Feinstaub. Also fast schon ein Ökomobil.

    • Mustang on Gas
      Ein Bekannter von mir hat den MUSTANG auf Gas umgestellt. Einbaukosten um die Euro 1300.- in der Fachwerkstatt (komplett mit Equipment).

      MUSTANG fährt je nach Bedarf jetzt wechselweise mit Benzin oder Gas (automatische Umstellung). Fahrtkosten haben sich halbiert. Geht aber angeblich nur mit relativ primitiven Aggregaten, wie den US Motoren,.

    • Mustang 1966...
      …ist das noch nettere Spielzeug für den Sommer. Schon die Annäherung erregt Freude in Aug`und Herz ob der makellosen Anmutung und den Mitmenschen ergeht es anscheinend ähnlich – wie Lächeln, Winken und „thumbs up“ zeigen. Und das unmanipulierte „natural born“ V8-Blubbern gemahnt an Gerry Mulligan`s Baritonsax. Verbrauch ähnlich wie beim Neuen, dafür H-Kennzeichentaxe bei Steuer und Versicherung. Und für den Alltagsbedarf einen 17 Jahre alten W202 V6 Benziner, der läuft und läuft.

  46. Frage an die Rennleitung...
    … bevor ich mich hier zum Diesel äußere, möchte
    ich wissen, wie ich mich hier im Blog sprachlich verhalten soll.
    Fremdwörter sind ja nicht mehr so gerne gesehen, habe ich letzte Woche gelernt.
    Das Wort fake news habe ich nie benutzt,
    ist mir zu doof,
    kann die Rennleitung auch überprüfen, ob meine Aussage stimmt.
    Sie stimmt, nur dies vorneweg.
    Zum Thema:
    Soll ich jetzt besser von Diesel Knalltreibling schreiben, statt Motor?

    • Bitte? wo habe ich etwas gegen Fremdwörter?

    • Mensch Don.... ich sage nur ...
      … Bundestag .
      AFD Antrag

    • FJ45
      Im Deutschen umschreibt man den Dieselmotor als „Selbstzünder“. Womit man „Blog“ umschreibt, weiss ich nicht.

    • blog
      ist „Netztagebuch“ lt. Langenscheidt. Ein blogger ist demnach ein Netztagebuchschreiber. blog ist übrigens von „web log“ (oder „Netzeintrag“) abgeleitet, also eine Abkürzung ähnlich wie z.B. „html“.

  47. Mr. "Charles" gestern abend um 18.29:
    „Und seit Jahren bin ich auch als Autofreund der Meinung, dass es bei uns einfach viele zu viele Autos gibt.“

    Aber sonst geht es hoffentlich gut?
    Was soll das? Bedarf es hier einer Rationierung?

    Nur noch mal als Sachhinweis: Wenn Sie die gewerblichen Vielfahrer rausnehmen, dann schafft ein privater PKW so etwa 10.000 km p.a., das sind nicht mal 30 km pro Tag. Das reicht gerade zur Nachbarstadt und zurück, und dann ist man noch nicht mal zum Urlaub in den Schwarzwald oder an die Nordsee gefahren, geschweige denn zur mille miglia nach Italien.

    Wenn Sie wirklich glauben, das ist zuviel, dann sollten Sie wirklich Ehrenmitglied bei den Grünen werden.

    • Das war wirklich witzig...
      angenommen, man besitzt 10 Oldtimer und zwei bis drei PKWs zum täglichen Gebrauch (Allrad, da auf dem Landsitz nicht immer alles freigeräumt ist, eine bequeme Variante für Langstrecke und ein „Hupferl“ zum Einkaufen), dann ist eigentlich klar, dass die nicht alle gleichzeitig gefahren werden, oder?

      Ehrenmitgliedschaft bei den Marxisten garantiert.

  48. Die autogerechte Stadt stinkt
    Man könnte noch erwähnen, dass die Grenzwerte in den für den Autoverkehr designten Stadtteilen und auf den breiten Autostrassen überschritten werden, nicht in alten schmalen Strassen. Der Ausstoss der Stickoxide steigt nämlich mit der Motorlast an, in wuseligen Innenstadtsträsschen hat man das Problem nicht.

    Das heisst: Die für Fußgänger geeignete Innenstadt hat kein NO2-Immissionsproblem. (In den 70er Jahren hatte man bei dort ein CO-Problem, aber mit dem Kat ist das schon lange weg.)

    Die Lehre daraus: Wer die Stadt und die Stadtstrassen autogerecht baut, schafft ein hohes Verkehrsaufkommen und generiert hohe Stickoxidemissionen. Man sollte die kritischen Strassen auf zwei Spuren reduzieren und draussen die Zufahrt mit Pförtnerampeln reduzieren.

    • Aber, aber.,....
      Die Arbeitsplätze …..

    • Max Frisch schrieb einmal, zu den Picknickgewohnheiten jenseits des Atlantiks
      „Wo sein Auto nicht hinkommt, hat der Amerikaner nichts verloren“ – und wir Deutschen haben bislang noch jede amerikanische Mode nachgeäfft. Deshalb wachsen die Gewerbegebiete mit Großeinkaufsflächen draußen auf der grünen Wiese proportional zur Verdrängung des Autos aus den Innenstädten.

  49. Deindustrialisierung
    Dass jetzt gleich auch der Benziner dran ist, war doch glasklar. Letzten Endes geht es den Linksgrün-Faschisten doch um die Abschaffung des Individualverkehrs. Selbst die Elektroautos, wenn es den Strom dafür gäbe, fallen darunter. Ganz einfach deswegen, weil es um die Abschaffung der Freiheit und um eine Meinungsdiktatur, letztlich um eine komplette Diktatur geht – das hatten Faschismus und Kommunismus immer gemeinsam. Sie münden stets in einer Diktatur, selbst wenn es eine grüne Diktatur oder eine Diktatur der „Gutmenschen“ ist…

    Bis jetzt habe ich ja immer noch die Hoffnung, dass die bisher schweigende Mehrheit doch irgendwann mit Macht auf die Strasse geht. Passiert das nicht, wird das Land vor die Hunde gehen. Oder Putin marschiert ein; 100 entschlossene Russen in alten Ladas, die mit Wattebällchen werfen, stünden in wenigen Tagen wieder am Brandenburger Tor. Sorry, das war jetzt Satire über den Verfall, der schon da ist.

    • Wattebällchen
      Wattebällchen wären wahrscheinlich nicht einmal nötig. Ein einfaches „Buhhh“ reicht sicherlich.

      Zumal Wattebällchen nach einiger Zeit zerbröseln und Feinstaub emittieren! Somit ist deren Einsatz zu ächten. Vor allem in Berlin…

    • Und heldenhaft...
      …verteidigen die SoldatInininninen der BW das Brandenburger Tor mit Resten aus den Haarspraydosen des Frl. Röschen Flintenuschi. Pschpsch, du böser Feind!

    • Wattebällchen sind willkommen
      Schließlich haben wir keine Winterausrüstung für die Manöver im Baltikum:

      “ Abschminkpads für’s Heimatland,
      dafür laßt uns alle spenden,
      couragiert mit Herz und Hand!“

      Und mit viel Glück wurde so viel Rouge verwendet, daß die Unterwäsche unserer Soldaten den schönen Farbton von John Waynes tomatenrotem Strampler bekommt.

    • Gut möglich, daß das ein russischer Blitzfeldzug würde.
      Aber nicht, weil die unsrigen nicht kämpfen könnten. Sondern eher weil die unsrigen im Zweifel gar nicht die unsrigen sind. Kleine Anfrage ans BMVg, wie viele aktive Soldaten so typisch deutsche Modenamen wie Waldemar oder Eugen tragen… Jedenfalls kann es vorkommen, daß deutsche Kampftruppenkasernen anläßlich eines FIFA- oder UEFA-Turniers mit russischer Beteiligung blockweise weiß-blau-rot beflaggt sind. Es soll auch ganze TEs geben, deren Arbeitssprache slawischen Einschlag hat. Da unter zivilisierten Nationen der Fußball die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln ist, kann man sich vorstellen, auf wessen Seite man sich wohl schlüge, wenn man dermaleinst wieder zum Original zurückkehren würde. Warum auch nicht? Rußlandgeborene und -sozialisierte (wenn auch ggf. Deutschstämmige) verhalten sich da nicht anders als Immigranten aus anderen Erdteilen. Als Entwurzelte suchen sie hier eine starke neue Identität. Wenn sie ihnen verweigert wird, weil die Einheimischen selbst nichts rechtes damit anzufangen wissen, halten sie notgedrungen an ihrer alten Identität fest, obwohl sie diese ja eigentlich als so mangelhaft empfunden hatten, daß sie sich zur Migration entschlossen. Im Rückblick und mit Abstand verblaßt das Schlechte, das sie vertrieben hat, und verklärt sich der Rest ins Heroische. Da werden die Mängel im Konzept des BMVg offenbar, seine Soldaten zunehmend über extrinsische Motivatoren zu mobilisieren. So viel Sold kann man gar nicht zahlen, daß die andere Seite das nicht locker überbieten könnte, jedenfalls für kriegsentscheidende Truppenteile oder Schlüsselpersonal. Und widersprüchlich ist es sowieso, da man Söldner ja wohl nicht will. Aus ideellen Gründen kämpfen, wie etwa aus nationaler Gesinnung, sollen sie aber auch nicht. Bleiben nurmehr rein handwerkliche Beweggründe, Berufsstolz sozusagen. Kriegshandwerk war ja mal eine weltweit anerkannte deutsche Marke. So wie die Rüstung. Oder der Automobilbau. Made in Germany ist die deutsche Soft Power schlechthin, die das risikobehaftete Ausspielen der Hard-Power-Potentiale (wiewohl ehemals und in Teilen noch vorhanden) unnötig macht. Sie entfaltet weit mehr Strahlkraft als der Versuch, sich als moralische Supermacht darzustellen.

  50. @ MMW, der es sich gern einfach macht?
    „aber der Industrie steht es ja frei, sich an Umweltgesetze zu halten“

    Ja klar, und die Umweltgesetze sind ja auch alle total notwendig und kein Grenzwert kann niedrig genug angesetzt werden.

    Und was Ihre Hundenase angeht, Sie haben plötzlich und unerwartet das NOx gerochen, nachdem aber der Ausstoß desselben früher massiv größer war, und zwar auch von Benzinern?
    Oder war es der Feinstaub, der aber auch immer weniger wird?

    Aber vielleicht reagiert Ihre Nase erst dann unangenehm, wenn die Konzentration niedrig wird?

    • Umweltgesetzt
      Text eingeben

    • Umweltgesetze
      Wie so etwas geht, habe ich schon in meinem Physikstudium erlebt: Ein Kommilitone war Stadtrat in einer größeren Stadt am Mittelrhein. Eines Tages erzählte er stolz, daß sie jetzt einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz geleistet hätten. Sie hätten den Grenzwert für (weiß ich nicht mehr) auf die Hälfte gesenkt.
      Als ich ihn fragte, wie das denn dann umgesetzt werden solle, meinte er, das sei ihm doch egal, dafür sei die Industrie zuständig.
      Das war Ende der 80er…

    • @Bernd Michalski - Interessantes Phänomen
      „Ja klar, und die Umweltgesetze sind ja auch alle total notwendig und kein Grenzwert kann niedrig genug angesetzt werden.“

      Wenn es um Grenzen, Flüchtlinge und das Einhalten diesbezüglicher Gesetze geht, sind die meisten Leute hier für eine strikte Law-and-Order-Haltung. Geht es dagegen um den Dieselmotor, also den eigenen Geldbeutel, sind Gesetze wie Grenzwerte plötzlich egal und beliebig interpretier- und ignorierbar. Leute wie ich, die auf Einhaltung pochen, sind besorgte Bürger mit unverständlichen, auf geringem Sachverstand basierenden Meinungen .

    • re @ MMW
      Wieviel Sachverstand Sie von irgend etwas haben, habe ich nicht zur Diskussion gestellt, aber es steht Ihnen frei, sich da selbst einzuordnen.

      Zur Sache: Ich habe nicht gesagt, Gesetze kann man einhalten oder nicht, ganz nach Belieben. Ich habe gesagt, die vorhandenen Grenzwerte sind sachlich ungerechtfertigt und aus rein ideologischen Gründen gesetzt.

      Das ist der Kern der Demokratie, dass das Volk mitreden darf, welche Gesetze und Vorschriften es geben soll und welche nicht.
      Und natürlich, dass man unfähige Regierungen, die die Interessen des Volkes verraten, ohne Blutvergießen loswerden kann.

      Scheint schwieriger als man hoffen könnte, aber dann bleiben wir halt am Ball.

  51. Reine Hysterie
    Die Politiker haben gemerkt dass sie ein Eigentor geschossen haben. Nun versuchen sie mit viel Medienhilfe und Empörungsgehabe die Schuld auf Andere zu lenken. Am Ende wollen alle Politiker keine Fahrverbot, da diese zu massiven Verlusten bei Wahlen und Gewerbesteuer usw. führen werden. Daher wird versucht mit Scheinlösungen zu arbeiten und andere als Sündenböcke darzustellen. Am Ende wird es ein paar Einschränkungen geben, die Grenzwerte werden plötzlich wundersam eingehalten und alle sind glücklich. Dass dies wie andere Hysterien auch aber den Technologiestandort massive schädigt, ist egal.
    Die EU 5 Diesel (bis auf einige von VW) haben die Zulassungsbedingungen erfüllt, daher ist kein Mangel da und die Hersteller stellen sich wohl zu Recht auf den Standpunkt, dass sie nicht zuständig sind. Also muss der Steuerzahler einspringen, da diejenigen, die das verbockt haben, ja nicht greifbar sind. Die lieben Politiker wollten erst den Diesel mit niedrigen Verbrauch (hohe Verbrennungstemperaturen und Drücke, die viel NOx produzieren) und haben dann festgestellt dass die Zulassungsnormen den höheren NOx Ausstoss nicht darstellen.
    Ich meine, Fahrverbote sollten konsequent umgesetzt werden, nach wenigen Tagen bricht die Versorgung in den Städten zusammen und alle Stadtbewohner jammern, Falls Fahrverbote konsequent umgesetzt werden, etwas Anarchie schadet nie ! Einfach reinfahren, wenn es genug Leute machen ist der Druck so gross dass dies zur Aufhebung führt.

    • Prognose Luftreinhaltungsbericht usw.
      Meine Prognose: Es wird laufen, wie beim sog. Waldsterben. Man wird einen jährlich dem Bundestag vorzulegenden Luftschadensbericht fordern. Das bringt tausende arbeitslose grüne Experten in Lohn und Brot. Flankierend werden in den Städten die Fußgängerzonen und Tempo 30 Zonen massiv ausgeweitet. Für die Veganer gibt es Subventionstöpfe für Urban Gardening und für Immobilienbesitzer Subventionen für Fassadenbegrünung. Thats it.

    • Einige hier von uns...
      …haben schon Efeu.

    • "Einige hier von uns... …haben schon Efeu."
      .
      Auf dem Rücken oder auf dem Bauch?

    • Wie wir kürzlich feststellten,
      an den Fassaden, um die ja ging.

  52. Als Gegenmaßnahme
    zu dem mir drohenden Fahrverbot mit meinem Euro 5 Touran in München habe ich gestern beim Fordhändler als Spielzeug einen Ford Mustang GT bestellt. Der braucht zwar im Stadtverkehr nochmals mehr als Ihr SLK, werter DON, wie ich 2016 bei einem Ausflug nach Würzburg mit einem ausgeliehenen Mustag im dortigen freitäglichen Feierabendverkehr feststellen durfte. Aber, hey, der Wagen fährt nicht mit Diesel, also kein NOX-Problem und der Achtzylinder ist kein Direkteinspritzer, also auch kein übermäßiges Feinstaubproplem. Unter dem Gesichtspunkt der Luftreinhaltung habe ich mir gestern eigentlich ein Ökomobil bestellt und zum Abbau des amerikanischen Außenhandelsdefizits gegenüber Deutschland trage ich auch noch was bei.

    • Nicht ungefährlich – für den Mustang
      Wenn das Meinungsklima zu Ende manipuliert ist, riskiert jeder, der mit solchen Autos in der Stadt unterwegs ist, sein Heilix Blechle. Die Antifa (mit anderen Worten: die Schlägertrupps der Regierung) fühlt sich dann auch für den Umweltschutz zuständig und wird gehobene Autos nicht tolerieren. Legen Sie sich für die Stadt einen alten, verbeulten R4 ohne jede Abgasreinigung zu, dann werden Sie für einen Grünen gehalten …

    • "nicht ungefährlich"
      Das gab’s schon früher.
      Ich erinnere meinen damals 20 Jahre alten schönen Mercedes, der plötzlich eine langen Kratzer auf dem Kofferraum hatte, und dann einen harmlosen aber „kapitalistisch aussehenden“ Buick, deb mir ein FReund geliehen hatte: zerstochene Reifen. Wo? Hier in Berlin in den Achtzigern.
      Dabei war ich einer von deren Sympathisanten, deren Wähler.
      Damals jedenfalls. Aber man lernt dazu.

    • Ja, meine Blogs sind eh so etwas wie „Soziale Demokratie für geistig Fortgeschrittene“.

    • R4
      Wäre auch O.K. War mein erstes Auto, würde gewisse Erinnerungen an die Jugend hervorrufen……

    • Mustang? Rolls Royce
      Heute wurde auf den Schwefelseiten von achgut berichtet, dass gebrauchte Rolls Royce für nur 25.000€ zu haben seien, das hätte Stil. Im Gegensatz zu dem dort erwähnten Dosenbier würde ich aber zu einem Silberkännchen zum Zuprosten an der Ampel raten.

    • @ Roland: im Reichshauptslum und zunehmend auch im Mediensumpf des Nordens
      ist das Erzeugen großer Mengen von hochgiftigen Schadstoffen bei thermischer Behandlung zur Endlösung von ideologisch unkorrekten Fahrzeugen längst gang und gäbe. Gibt auch Kollateralschäden wie Kleinwägen von „so über die Runden kommenden“, aber mei, Opfer müssen halt im Sinne der Bewegung gebracht werden.

    • Coyote V3
      ..“der (Mustang) Achtzylinder ist kein Direkteinspritzer“ – er ist: ht tp://www.fordnxt.com/news/a-peek-inside-the-2018-mustangs-gen-3-coyote-engine/

      trotzdem: viel Spass mit ihm, ich hatte ihn auch in engerer Überlegung, bevor ich dann doch beim SLK blieb (der hat auch Direkteinspritzung).

    • @ Onkel: Forist Bladnoch 1971 wird sicherlich,
      wenn schon bestellt, noch einen coyote 2 Motor bekommen. Und im Übrigen ist ein 5 Liter Benziner mit 460 hp (nicht PS) thermisch wesentlich weiter vom Limit (und der Feinstaubproduktion) entfernt als die hier in Mode gekommenen aufgeplusterten Mini-Motörchen.

    • Einspritzung
      @Der Onkel
      Da haben Sie schon recht, allerdings verwendet der Ford Mustang 2018 eine kombinierte Saugrohr- und Direkteinspritzung. Bei niedrigen Leistungsbedarf arbeitet nur die Saugrohreinspritzung um die Abgaswerte niedrig zu halten (Ökomobil!). Wenn es zur Sache geht übernimmt die Direkteinspritzung, um mehr Leistung zu generieren. Falls ich damit in Stadt fahre, beabsichtige ich nun nicht mir irgendwelche Rennen zu liefern, daher werde ich in München die Direkteinspritzung eher nicht belästigen.
      Ansonsten Danke, den Spaß werde ich haben, muss mich aber noch ganz ordentlich gedulden.

    • Antifa
      @Roland

      Sind die schon längst. Organisieren schon länger Maßnahmen gegen RWE u.a. im Hambacher Forst. Und wenn man nicht spurt, passiert das:

      https://www.waz.de/region/unbekannte-uebergiessen-51-jaehrigen-in-haan-mit-saeure-id213618483.html

      Ich frage mich, wie lange wir uns das gefallen lassen.

    • Laurentius ud die Anti-Fa
      „Ob das Motiv in Zusammenhang damit steht oder privater Natur sein könne, ließ die Polizei am Sonntagabend ausdrücklich offen.“

      Aber sie wissen natürlich mehr, gell?

      Wenn Dummheit weh täte….

    • @TDV
      Wir werden sehen.

      Und das mit der Dummheit und Ihrer Kinderstube sollten Sie noch einmal reflektieren.

    • Meine KInderstube ist kein wirkliches Problem...
      ….aber die andauernden Verdummung duch Manipulation durch Leute wie sie, die ist das derzeitgrösste Problem überhaupt.

      Peinliche, rein ideologische Stories, für die es keinerlei Belege gibt, verdummen und manipulieren die Leute!
      Es gibt bereits zu viele von ihrer ignoranten Sorte…

    • Sie haben es schon wieder getan,
      ohne es zu begreifen. Oder Sie sollten die Finger von dem Zeugs lassen, das Sie da eingeworfen oder geraucht haben. Das ist ja wirklich abenteuerlich, was Sie da bezüglich meiner Person schwafeln. Und überprüfen Sie mal die eigenen Trigger. Mir völlig unverständlich, wie man so rasant auf die persönliche Ebene abgleiten kann. Ende der Durchsage.

  53. Verkehr und Umwelt
    Als Student in den 70ern habe ich noch mit Ziel „Autogerechte Stadt“ großflächige Knotenpunkte in München entworfen, das kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Seither, und mit dem Ausbau des ÖV, beginnend mit der ersten U-Bahn zu den olympischen Spielen 72, wurden diese Pläne vernünftigerweise immer kleiner.

    Damals gab es in der alten BRD auch 20.000 Verkehrstote per anno, seither stetige Abnahme, jetzt bei 3 bis 4 Tsd werden weitere Absenkungen immer komplizierter und aufwendiger. Das gilt sinngemäß auch für die Luftreinhaltung.

    Man könnte sich jetzt die Frage stellen, ob bestimmte Opferzahlen nicht der Preis für die Mobilität sind, die unstreitig von einer großen Mehrheit als entscheidend für die Lebensqualität ganz allgemein angesehen wird. So wie das Recht Waffen zu haben eine gewisse Zahl an Getöteten nach sich zieht, etwa in den USA.

    Das großartige an der Massenmotorisierung war doch, dass sich fast alle auf einem (nahezu) klassenlosen Straßennetz bewegen konnten. Im Überholverbot muß DA’s Benz hinter meinem Roller herzuckeln, sowas gibt auch dem Ärmsten ein Gefühl von Gleichberechtigung. An der roten Ampel müssen alle anhalten, ausser ÖV mit Vorrangschaltungen.

    Nun verändern Trends in der Stadtentwicklung die Gewichte. Das Rückgrat der Mobilität in verdichteten Räumen ist natürlich der ÖV, für Individualverkehr müssen Beschränkungen wirken. Die Wohlhabenderen bevölkern die Städte, der Rest wohnt in den sogenannten Speckgürteln, und erzeugt immer mehr Verkehr, vornehmlich motorisierten Individualverkehr.

    Citymaut, ZTL, Parkraumbewirtschaftungen usw. werden und müssen zunehmen, und ich denke, das muss so sein, auch wenn der Nutzen nicht allen Gruppen zufließt.

    Dennoch: Lieber so als freie Fahrt für freie Bürger. Das ist nämlich eine Illusion.

    • Hohles Pseudo-Akademiker-Geschwätz
      Ich darf daran erinnern, daß wir in einer freiheitlich demokratischen Gesellschaft leben, die sich nicht nach „Trends in der Stadtentwicklung“ zu richten hat, sondern die Trends haben sich nach dem Willen der Gesellschaft zu richten.
      Auf welch dünnem Eis die Rechtfertigung dieser Trends sich bewegt, zeigt, dass zum hunderttausendsten Mal als Beleg für die Einfalt des gemeinen Bürgers ein ADAC-Werbespruch aus den 70ern aus der Mottenkiste gezogen wird, den NIEMAND, wirklich NIEMAND damals gut fand und der nach einer Halbwertszeit von nur wenigen Tagen wieder eingestampft wurde, geschweige denn das damit je geworben wurde.
      Genauso gelacht haben wir damals über Streichholzbriefchen von ESSO, auf denen, nachdem man sie aufklappte, über den Zündhölzchen stand: „Alles fürs Auto“.
      Die Autoanzünder von damals haben sich mit „Autoabfackeln“ an der mobilen Freiheit des kleinen Bürgers vergangen.
      Die, denen es zur Fachhochschulreife gereicht hat, haben dann Pflanzkübel und Betonpoller in die Straßen geplant.
      Schön grau und für die Hunde zum reinkacken, stadtplanerischer „Trend“ eben.
      Was die Baseline“ der Unfallopfer betrifft: unabhängig davon, dass diese so weit wie möglich nach unten gedrückt werden muss, werden Sie Nulllinien nie erreichen, weil es in Unfallketten Vorgänge gibt, die schicksalhaft und schlicht unvermeidbar sind.
      Ob sie beim Autofahren einen Herzinfarkt erleiden oder Ihne einen Felsbrocken auf den Kopf fällt: irgendwo ist tatsächlich eine Unfallzahl erreicht, die nicht DURCH, sondern WÄHREND einer Tätigkeit passiert und die werden Sie nie unterschreiten können.

    • Titel eingeben
      …im Überholverbot hinterherzockeln? An der roten Ampel anhalten?

      Jessas, ich beobachte täglich was anderes: ich umschreib es immer mit „osmanischem“ Fahrstil, der von vielen Zeitgenossen aller Coleur praktiziert wird.
      Citymaut: wo wäre da wohl die Schnerzgrenze? Parkraumbewirtschaftung: einfach in zweiter reihe stehen bleiben mit Warnblinker oder gleich solange herumfahren, bis der Beifahrer die Einkäufe erledigt hat und wieder einsteigt?

    • Die Wohlhabenderen bevölkern die Städte
      Bei der derzeitigen Veränderung der Bevölkerungsstruktur in den Städten kann man nur sagen, die armen Wohlhabenderen.

      Es sind wohl die Nicht-Wohlhabenderen, die z Zt bei uns auf dem Land nach Häusern suchen …

  54. DUH Resch..
    … dürfte schon öfter mit der Dieseltaxe zum Flughafen gefahren sein als ich und ich fahre nicht ganz wenig Taxi.

    Herr Resch pendelt vom Bodensee nach Berlin.
    ( Fahrrad wird er ja nicht zu den jeweiligen Flughäfen benutzen)
    Ritterschlag erhielt er von Herrn Gabriel.
    „…Resch präsentiert die „neue“ und die „alte“ DUH gleichermaßen: Er pendelt fast jede Woche – per Flugzeug – zwischen seinem Berliner Büro in einem repräsentativen Altbau am Hackeschen Markt mit Kamin, Fischgrätparkett und Blick auf den Fernsehturm, ..“
    Zitat aus der TAZ.
    Nun ist der Otto Normaldiesler mit seinem Gefährt zwar morgens in`s Büro unterwegs, lässt den Diesel 4 oder 6 Takt Knalltreibling stehen und wirft den Knalltreibling erst abend wieder an, um den Heimweg anzutreten.
    Normalottodieslersknalltreiblings Fahrststrecke beträgt im Schnitt 10km hin und 10km zurück.
    Sollte wirklich sinnvoll ausgesperrt werden,
    müsste der Bus/Taxi/ Lieferverkehr an diesen konstruierten Brennpunkten ausgeschlossen werden.
    Zum Schluss.
    gegen Fundamentalisten jeglicher Farbgebung anzuschreiben ist ohnehin sinnlos.
    Wie diese Messsationen angebracht sind , sollten ja ursprünglich in einem Abstand von 4m zur Fahrbahn angebracht werden, wurde aber kassiert um für die Rechs dieser Welt bessere Ergebnisse zu liefern, bdürfte ja auch einer kritischen Prüfung.
    Stimmen eigentlcih die Ergebnisse dieser Sationen, könnte ja auch mal hinterfragt werden.

    • Für den "Ritterschlag" wird Gabriel
      sicherlich einen gefragt haben, der einen kennt. Da wäre sicherlich der beamtete Stellvertreter des Wirtschaftsministers (für Unkundige: Staatssekretär) als Vertrauter geeignet gewesen. Zumal dieser ausgewiesene EE-Fachmann sich vor dem Stellvertreter Job beim Wirtschaftsminister Gabriel als Chef der D.U.H. „bewährt“ hat. btw: ist „Deutsch“ nicht eigentlich in den Kreisen ganz bäh ? Wieso hat da noch keiner die Genossin Özoguz angesetzt ?

    • Der Resch, der fliegt doch nicht, oder?
      Jets fliegen mit Diesel und zwar ohne Filter und mit viel NOX. Vor dem Start auf dem Vorfeld bekommt man einiges davon ab. Wobei, ich kann einiges ab (I love the smell of Jet A1 in the morning). Der Resch hat was von Assange, irgendwann wird man Korruption nachweisen können. Vielleicht wird er mal in einer Taxe sitzen, pilotiert von einem ehemaligen Mercedes Mitarbeiter, entlassen aufgrund der Dieselpanik….

    • "ist „Deutsch“ nicht eigentlich in den Kreisen ganz bäh ?"
      .
      So lange man es nicht ausspricht (oder ausschreibt), sondern nur
      die Abkürzung nutzt, sollte es noch! eine Weile gehen.

      Später kann man das ja umbenennen, in: UHA
      ‚Umwelthilfe Alamanistan‘

  55. Wir werden verarscht und zwar gewaltig
    Fundstück auf Achgut am 03.03.2018. Ein Professor sagt im Radio dass die Feinstaubbelastungen an Arbeitsplätzen 100fach höher seien als vom Dieselverkehr. Die Diesel-Stickoxide seien vollkommen ungefährlich.
    Es würden nur die Studien veröffentlicht, die den Diesel als Risiko darstellen. „[…] Wenn ich das (die Wahrheit) sage, kann ich mein Institut zumachen“ sagen die Kollegen.
    Falls noch nicht gelöscht beim MDR: https://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio-642444.html

    • staubige Neuigkeiten
      Das sind alles alte Fakten. Werden aktuell im Archiv belassen.

      Ist auch gut so: ließe man sie raus, die alten Fakten, dann stiebe es gewaltig.

      Und mit Grobstaub kann die derzeit vermeintlich führende Meinungsführerschaft nicht umgehen.

    • Prof.Dr. Dieter Köhler
      Das ist Ethik.
      Gäbe es nur mehr von solchen deutschen Professoren – im Gegensatz zu denen, „die wirklich manches besser wüssten, wenn sie nicht täglich fressen müssten“.

      Man beachte die vor Angst aufgerissenen Augen des Interviewers. Und die Wir-Position.

  56. Noch dies....
    … nein ich fahre keinen Diesel, den letzten
    Alteimerdieselknalltreibling nach 34 Jahren Besitz in 2014 verkauft.
    Ach, was war ich immer froh und bin es ja jetzt noch, wenn ich aus diesen neuen Fahrzeugen rauskomme und einen ohne Lenkfahrhilfen und was es sonst noch gibt, Alteimer bewegen zu können.

  57. ZTL = Stadtmauer?
    Dieses ZTL kommt mir ähnlich der früheren Burgmauern um mittelalterliche Stadtsiedlungen vor. Wer rein will muß sich am Stadttor anmelden und um Einlaß begehren.

    Datentechnisch ist Deutschland über das Kraftfahrtbundesamt und die Zulassungsbehörden ja bestens mit grundlegenden Daten für eine nahtlose Überwachung ausgelegt.

    Nettes System. Kurt Rebmann hat Ende der Siebziger sowas höchsten geträumt.

    Ich schließe mich meiner fränkischen Nachbarin Cassandra an und meide Großsiedlungen. Dieses „Meiden“ praktiziere ich mittlerweile schon seit gut acht Jahren.

    Kein Konsum mehr in der (ehemals) Freien Reichsstadt. Es geht auch ohne. Und wie erst im Nachgang festgestellt, sogar weitaus ruhiger und mit viel weniger Hektik. Nürnberg etwa praktiziert schon ein Einfahrverbot. Geschickt getarnt durch Umwallungen aus roten Ampeln, großräumigen Halteverboten und aus Irrsinn entstandenen Verkehrsführungen.

    Bin auf das wirtschaftliche und soziale Ergebnis gespannt, wenn sich diese Lebensweise großflächig in Deutschland ausbreitet.

    Erste Ergebnisse kann man schon durch Leerstand und sinkende Umsätze beobachten.

  58. Wo
    ist eigentlich Goodnight?
    Ich vermisse die deprimierend-pessimistischen Kommentare aus dem dunkelsten und kältesten Loch der Welt.

    • Urlaub?
      Goodnight und Moser werden nach Malle oder Gran Canaria geflüchtet sein. Mal abwarten.

    • Pah, Urlaub.
      Katholisches Fastenwandern mit Otto Moser! Im dunkelsten und kältesten Loch der Welt ;)

  59. Jetzt ist es amtlich ...
    … wir bekommen eine SPD-Regierung unter einer grünen Kanzlerin, die einem Verein vorsteht, der früher mal CDU geheißen hat. Merkels genialer Plan nimmt nun seinen Lauf: Man wird es doch in vier Jahren schaffen, mindestens 10 Millionen deutscher Blanko-Pässe („nur unterschreiben oder drei Kreuze!“) schon an der Grenze bereit zu legen – neue Wähler, importiert für Muttti, die dann für immer regiert. Und sich halt ein bisserl anpasst, muss halt dann Kopftuch tragen und die Minister kriegen Turban(e)? (Oh, werde lernen müssen, was die Mehrzahl von Turban ist).
    Anderes Thema: Oh, DON, ein CLS? Schönes Teil, falls jung genug. Aber bitte ohne die Luftfederung, denn wenn die kränkelt, wirds selbst für Tegernsee-er und Mantua-ner teuer. Und mit Turban passt man ned mehr rein in den Flachmann.

    • Es kommt auch darauf an wie man die Zahlen liest
      Die FAZ schreibt:

      Beim Mitgliedervotum stimmten demnach 66 Prozent der Mitglieder für ein Bündnis mit CDU und CSU…

      Von den 463.723 stimmberechtigten Mitgliedern gaben nach Nietans Angaben 378.437 ihre Stimme ab, 14.943 Stimmen waren ungültig. Das entspricht bei den gültigen Stimmen einer Beteiligung von 78,39 Prozent. Mit Ja stimmten 239.604 Mitglieder, mit Nein 123.329.

      239.604 von 463.723 sind 51,996 %

      Das bedeutet das knapp die Hälfte der SPD
      Mitglieder die Koalition nachweislich möchte.

      Man könnte aber auch sagen:
      Diese Variante ist günstiger als die
      bisherigen Hinterzimmerentscheidungen
      um 03:45 Uhr morgends.

      Don Alphonso regte im Text oben an
      als Grenzwerte für Fahrverbote Mittelwerte zu nehmen.
      Also auch hier die Frage welche Zahlen man nimmt.

      Die Jusos wollen der Partei jedenfalls aufs Dach steigen.
      Hoffentlich fällt keiner runter, das kann weh tun.

      Ich habe gelesen:
      Macht muss man wollen und an sich reißen.
      Sie wird einem nicht hinterher getragen.

      Wir dürfen die Machtkämpfe weiter beobachten.

      PS ob das mit der Revolution bei der SPD klappt
      ist natürlich fraglich. Die Babyboomer sind
      wahrscheinlich auch dort in der Mehrheit.
      ggf geht es aber auch mal wieder darum
      wer den stärksten Lärm macht.

      Wie meinte Frau Nahles so schön:
      Ab Morgen gibt’s eins in die Fresse!
      (und Schulz wusste nicht das (u.a.) er gemeint war)

  60. Freundlich fährt am längsten
    Ich will es mal ganz feeundlich formulieren:

    Wer mir ab jetzt erzählt, dass er/sie sich einen TOYOTA kauft, bekommt ein T-Shirt geschenkt, auf dem vorne und hintern „Verräter“ drauf steht
    (wenn er/sie sich dazu verpflichtet, es immer dann gut sichtbar anzuziehen, wenn er/sie sich in der Öffentlichkeit bewegt).

    Irgendwann wird im Duden dann das Wort „Verräter“ durch „TOYOTA“ ersetzt.

  61. kontrollinfrastruktur und massenueberwachung, die rathausstraße
    ein Thema für die Titelseite der Lokalzeitung, von mir unbemerkt.
    Im Kleingedruckten des heute verteilten Werbeblättchens,
    Do.,18.00, Messerangriff auf drei Personen, einer lebensgefährdend verletzt, vorausgegangener Streit in Wasserpfeifenbar.

    Wohin mit den Ingenieuren ? Intelligenz gehört bestraft.

  62. Nachtrag
    Was vergessen: Bei so vielen neuen Wählern wird es natürlich schwierig mit dem Christlich-irgendwas im Parteinamen. Aber das kriegt die „CDU“ schon hin. Wer kein Rückgrat hat, verbiegt sich federleicht in jede Richtung. Und sei es gen Mekka.

  63. Schon wieder ein Täter aus Israel
    „Die beiden sollen laut Polizei aus dem Nahen Osten stammen. Zur Nationalität machte ein Polizeisprecher keine genaueren Angaben.“
    Welt, Panorama

    • Fachkräfte bei der Arbeit
      „Es ging wohl um die richtige Auslegung des Islam.“

      Theologische Fachkräfte im Streitgespäch.
      Mit Meinungsverstärker.

      Wer will sowas hier freiwillig haben?
      Ich jedenfalls nicht.

    • Fachkräfte bei der Arbeit
      Bei der Bundeswehr sieht man hin und wieder
      Fachkräfte aus dem Ausland. Demnächst auch
      welche aus Saudi-Arabien wie zu lesen war.
      Die sich dann bei einer Fortbildungsveranstaltung
      der Bundeswehr auch mit Kollegen aus Ägypten
      und Israel unterhalten könnten.

      Der Erfahrungsaustausch ist sicherlich nützlich.
      Die Frage ist natürlich immer ob man etwas dabei lernt
      und vor allem ob man das richtige lernt.

      Israelische Fachkräfte waren 1972 in Deutschland
      bzw standen zur Verfügung.
      Die Bundesregierung wollte sie aber nicht einsetzen
      und die bayerische Polizei tat was sie konnte.
      Geübt hatte sie solche Einsätze leider nicht.

      Um auf den heutigen Text zurück zu kommen:
      Nutzen wir die Erfahrungen anderer
      oder wiederholen wir zunächst deren Fehler?

    • Diversität
      … während in dunkeldeutschen Kommentarbereichen Putin-Trolle hetzen: Antifa heiße jetzt Leibstandarte Angela Merkel.

  64. Lancia
    Anlieger frei

  65. Ein paar Zahlen
    Die USA sind ja nicht so dieselfreundlich und haben NO2-Grenzwerte, an denen Diesel in der Vergangenheit gescheitert sind. Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, sind es 100mg NO2 pro Meile und 100µg NO2/m³.
    Also fast doppellt so hoch, wie die EU-Norm. Hätte wir die auch in Europa, gäbe es auch in Stuttgart keine Probleme.
    Die Deutsche Umwelthilfe aht einige neue Dieselfahrzeuge mal im Betrieb gemessen:
    http://www.duh.de/uploads/media/EKI-Bericht_NOx_und_CO2-PEMS-Messungen_20160913.pdf
    Ganz oben ein Ford Mondeo mit 740mg NO2/km, ganz unten Mercedes E220d, 44mg NO2/km.
    Man kann also saubere Diesel konstruieren. Wieso hackt die deutsche Presse nicht auf den Herstellern herum, die ganz oben auf der Liste stehen: Ford, Nissan, Renault, FIAT, etc?
    Vor einigen Monaten gab es bei Ford mal eine Dieseleintauschaktion. Schmutzigen Diesel gegen sauberen Benziner. Und dann lese ich, daß ein Ford ganz oben auf der Liste steht. Was für eine Chuzpe!!
    (ich dachte, ich würde meinen 20 Jahre alten Diesel gegen einen Ford Mustang tauschen können. Den gab’s natürlich nicht. Nur so Fahrzeuge, bei denen einem die Augen weh tun.)
    Übrigens gibt es jetzt den Ford F150 in den USA mit 3l Dieselmotor. Wir schaffen die Diesel ab, die USA bauen neue.

    • Ford...
      …hat ja in den 90ern die erste Verschrottungseintauschaktion aus „Umweltgründen“ initiiert. Sozusagen die Blaupause für den Irrsinn von 2009. Damals ging es um Benziner ohne Kat. Die Lösung von Ford war natürlich nicht Nachrüstung, sondern Verschrottung. Damals gingen zig gepflegte Autos mit fünfstelliger Laufleistung in den Shredder. Das Pikanteste daran: Zu dem Zeitpunkt war es gerade einmal etwa fünf Jahre (!) hergewesen, daß man bei Ford noch Neuwagen ohne Kat kaufen konnte. Und noch etwas früher, als alle anderen schon Kat-Autos im Angebot hatten, gab es bei dem Laden Verkäuferbroschüren, in denen Verkäufer Argumente für den Kauf eines Autos ohne Kat nachlesen konnten. Ford war nämlich spät dran gewesen… Ja, Ford, die tun was.

  66. meine Schätzung
    der Energieverbrauch, um die notwendigen Kameras, Computer, etc. herzustellen und zu betreiben verursacht mehr Schadstoffausstoß, als die zu überwachenden Autos ……

  67. Ist das nicht schön...
    …da wüchse dann zusammen, was zusammengehört. Das „Sturmgeschütz der Demokratie“ bereitet den Michel ja schon seit Monaten darauf vor – endlich wer zum Überwachen, bei dem es sich lohnt! Dieselfahrer! Nein, ALLE Autofahrer! Illegale mit gefälschten Papieren zu kontrollieren fände ich zwar sinnvoller, aber irgendwas braucht der Mob ja als Ersatz.

    Momentan bin ich etwa zweimal pro Jahr in einer Stadt mit Umweltzone. Ich dürfte mit meinem Benziner mit H-Kennzeichen zumindest wohl noch etwas länger reinfahren – aber will ich das überhaupt? Wenn sie dort Kameras aufbauen: Nein.

    Die Neuwagenkäufer werden ja auch schon mit GPS-Sendern zwangsbeglückt.

  68. Fire and Fury
    Die hier mehrfach geäußerten Vorhaben sich einen Mustang zuzulegen, sollten dann aber mal asap umgesetzt werden. Bevor dem Juncker neben (Börben, Schiens und Hälli Dävison) ein viertes Boykott-Objekt gegen Don II zugetragen wird.
    (DdH)

    • Zoll auf Harleys
      Schöner wäre ein Einfuhrverbot.
      Verbunden mit der Bitte, daß die „Männer“, die im Sommer bei gutem Wetter mit solchem Dreck Kinder erschrecken und Nachbarn wecken, doch bitte ihre Endlifecrisis über- und sogleich in die Kiste springen mögen.

      Als sich in den 30er-Jahren Überfälle auf Motorradfahrer mittels sog. Seilfallen, d.h. in Halshöhe gespannter dünner Drahtseile, häuften, entschlossen sich die Nazis, den § 316a StGB, den „räuberischen Angriff auf Kraftfahrer“ einzuführen.

      Ich plädiere entschieden dafür, dieses Nazigesetz sofort ersatzlos zu streichen!
      Heiko MaSS hat doch sogar die Strafbarkeit des Mordes de lege lata als Nazigesetz ausgemacht und dringenden Änderungs- bzw. Aufhebungsbedarf reklamiert.
      Da sollte er doch erst recht diesem faschistoiden Schutz von Harley-Fahrern ein Ende bereiten!

  69. Das "Sturmgeschütz der Demokratie" (zweifelhaft, ob es denn je eins war)
    ist längst Konfettikanone der Linken geworden.

  70. Titel eingeben
    Bester Roland, was haben Sie denn gegen Luftfederung? In Lkw und Bussen gibt es die seit 60 Jahren und elektronisch geregelt seit 30. Die elektro-pneumatische in Pkw seit 15. Da ist nichts kompliziert. Man besucht einen ECAS (electronically controlled air suspension)- Lehrgang, der geht zwei Tage und dann kann man das. Wenn Sie sich die Mühe machen und unter wabco-auto.com in Wabco-Inform 815 020 097 3 (die Leerzeichen beachten) eingeben, bekommen Sie die dazugehörige Druckschrift als pdf kostenlos.

    • Bester Folkher,
      Wer sich ein wenig in Benz-Foren herumtreibt (wie ich, weil ich auch einen Oldie pflege), der weiß, dass Defekte an der Luftfederung (die nachweisbar echt toll ist) ziemlich viel Geld kosten in der freundlichen Benz-Werkstatt. Auch deshalb stehen gewisse Benze, die älter als zehn Jahre sind, gerne mal beim Sandplatz-Händler wie Blei, obwohl gerade ältere, edle E- und S-Klassen mit wenig Fahrleistung überraschend wenig kosten …

    • Bester Fokker
      Ich fahre einen DB 350 CLS Bj. 2004 mit Luftfederung und will nie wieder etwas anderes fahren. Bisher (270 000 km) 1 x Kompressor gewechselt: Euro 250.- (inkl. Arbeitszeit). Das wars.

      Kennen Sie schon den amerikanischen Witz mit den Fokkers:

      Ein US Air Force Veteran aus dem Zweiten Weltkrieg erzählt im Kindergarten, wie er damals von den Fokkers beschossen wurde und wieviel er heruntergeholt hat.
      Die Kindergärtnerin sagt: „“Fokker“ ist eine deutsche Flugzeugmarke“.
      Der Veteran sagt: „Ja, stimmt, aber zu meiner Zeit kamen die Fokkers von Messerschmidt“.

    • Luftfederung
      @Roland:
      Wenn ich es richtig verstanden habe, war das aber doch gerade das Anliegen des Herrn Braun: sich selbst so weit schlau zu machen, daß man eben nicht von der mehr oder weniger unfähigen Werkstatt abhängig ist.
      Das ist übrigens bei ihrer Verwandten, der Hydropneumatik von Citroen ganz genauso („Verwandte“ nicht nur wegen gewisser Ähnlichkeiten, sondern auch deswegen, weil Benz sie im 450SEL und anderen S-Klassen in Lizenz einbaute).
      Wenn man sich selber darum kümmern kann oder eine kompetente Werkstatt hat, ist sie genial und bis heute vielen anderen Systemen überlegen – wenn nicht, kann sie ganz bösen Ärger machen.

    • I'm so sorry, Uncle Folkher
      Ich hatte Ihren Namen falsch gelesen.

    • @ Thomas Marx
      So sehr ich Ihre fundierten Beiträge auch schätze, so muss ich bezüglich der Luftfederung widersprechen. Als Autohändler kann ich mir durchaus ne Meinung bilden, das Luftfahrwerk ist im Alter immer ne Fehlerquelle, und da kann das pro Seite durchaus mal schnell 500 Euro und mehr kosten.
      Daher ist es auch ein Hauptgrund, warum die großen MB im Alter so preiswert zu haben sind.
      Der „Fisch“ wie ich den CLS nenne, ist für mich aber weder Fisch noch Fleisch. Entweder S-Klasse oder SL, was anderes gab es für mich nicht, wäre auch für mich nicht konsequent.

    • Moritzburger
      Wem Euro 1000.- für eine komplett neue Federung zu viel sind, der sollte sich einen VW POLO aus den 80ern kaufen.

  71. KWs sind
    Tja Don,
    in Deutschland wirds eng. Der Gipfel ist überschritten, jetzt kommt Deindustrialisierung. Frau Merkel und Gefolge (warum ist Kretschmann noch nicht in Berlin?) werden uns auf „nachhaltig und achtsam“ versuchen zu trimmen. Die Ewig-Gestrigen wählen AfD, das macht nix, die AKWs sind arbeitslos, es geht hier um Sex (Homo, Gender, Kinder, Trans, Poly) und um die großen Ziele, dass wir endlich Antirassisten werden, und zwar richtig stark.
    Deutschland braucht Sozialpädagogen, im Grenzgebiet zu Österreich eine Sonderwirtschaftszone, wohin altdeutsche Ingenieure mit ihren Wahnvorstellungen hin verfrachtet werden können.
    Kita für alle – aber bis 30 Jahre.
    Danach gehts betreut in den Staatsfunk und den politischen Unterricht. Frau Chebli begrüßt uns als neue Bürger im Land.
    Vielleicht wurde bis dahin das Marihuana freigegeben – das sind alles Urträume der Grünen – hier im Land wirds (womöglich) wahr.
    Es gibt in dieser Diktion Baumkataster, Patenschaften, Mäuseschützer und – das muss man leider sagen – wieder Konzentrationslager. Nun, es geht um die Unwilligen, die nicht integrierbaren alten deutschen Dickköpfe. Nur zur Drohung.
    Ich weiss, das ist hart…..

    • Als alter Ingenieur bin ich einverstanden mit der Sonderwirtschaftszone
      Aber bitte nicht an der Grenze, sondern drüben. Nur Leute mit nem richtigen Diplom. Weiss, alt, hetero, männlich darf aber muss nicht. Hauptsache Verstand, Kenntnisse, Leistungsbereitschaft. Bloss keine Leute mit ‚Kompetenzen‘..

    • Sonderwirtschaftszone
      Sonderwirtschaftszone angrenzend an Österreich? Vom Rennsteig abwärts und rechts vom Rhein gelegen?

      Bin dabei!

      Mit und ohne Diesel. Der Fön aus den Alpen bläst dann auch den Feinstaub ins befreite Restdeutschland.

    • @ Steyr HS .50
      nicht Rennsteig sondern Nesse (Gewässer zur Werra etwas nördlich vom Rennsteig …) ;)

  72. Online-Neuwagen
    Es ist doch klar, wo das hingeht. Zunächst werden die Versicherungen jenen, die nicht mehr zahlen wollen, eine komplette Überwachung des Fahrverhaltens aufdrängen. Wer das nicht will, zahlt einen schmerzhaften Übertarif. Nicht lange danach wird der Staat eine Online-Überwachung einführen, die auch die Radarüberwachung überflüssig macht. Da klingelt die Kasse automatisch, wenn man im Ortsbereich 55 fährt. Und wer, wie der DON, den Sechszylinder mehrmals im Jahr nach Italien drischt, der kriegt den Versicherungstarif „Platin“, der sogar bei einem Ölscheich zu Schluckauf wird. Wer allerdings seinen „Führerschein“ in Marrakesch auf dem Souk gekauft hat, kriegt die Autoversicherung von der Stütze bezahlt :-)

    • Was ich daran nicht verstehe...
      …auf der einen Seite experimentieren erste Versicherungen schon mit solchen Blackboxen – auf der anderen Seite bezahle ich für meinen Oldie einen Versicherungsbeitrag, dessen Nennung schon manchen Neuwagenfahrer fast zum Weinen gebracht hat. Weil die Versicherungen mein Uraltmobil mit seinem mittelalten Fahrer nämlich für ein extrem geringes Risiko halten. Dabei kann man da doch gar nichts zur Überwachung anschließen! Die vertrauen mir offenbar! Ist doch schizophren, oder?

    • Man könnte aber auch bei allen Autos, die modern genug sind, direkt im Rahmen der erlaubten Geschwindigkeit abriegeln, oder?

      Wäre es nicht nachgerade zynisch, Ihnen zu erlauben, zu schnell zu fahren, auf Kosten der Umwelt, der Verkehrstoten und der Nachtruhe der Anwohner, nur, damit die Stadtkasse klingelt?

    • zynisch...
      Oooch – wie war das mit dem NEFZ?
      „Jeder“ wußte, daß die damit gemessenen Verbräuche in den meisten Fällen deutlich niedriger waren als die im Verkehr beobachteten. Die darauf basierenden Berechnungen der Besteuerung nach CO2-Ausstoß waren daher auch falsch und diese Autos wurden insofern zu gering besteuert.
      Also hat sich der Staat ohne Not (?) Steuereinnahmen entgehen lassen – das habe ich nie verstanden.

  73. Kennzeichenüberwachung verhindern
    Reicht da nicht schon etwas Schmutz auf dem Nummernschild, damit es unlesbar ist?
    Unsere Kanzlerin sagt doch, daß man die Grenze nicht überwachen kann, weil diese 3000 km lang ist. Wie will sie da alle Autos in den Städten überwachen? Hier in RV gibt es an einigen Punkten regelmäßig eine Überschreitung der Luft-Grenzwerte, die Stadt hat nur 50Tsd Einwohner und kein eigenes Polizeipräsidium.

    • ... es ist viel einfacher ...
      … einfach behaupten, es sei ein syrisches Auto aus Aleppo oder ein afghanisches aus Kandahar und man habe die Papiere verloren, die beweisen, dass es Grenzwerte sogar übererfülle. Das genügt …

  74. Wobei Theodor Herzl liest man seine Lebensgeschichte so
    vermutlich eher ein Gegner von Kontrolle und Überwachung und Mauerstaat gewesen wäre, eventuell sogar für sein Israel. Netanjahu und Herzl kann man sich jedenfalls schwer in derselben Partei und bei öffentlichen Veranstaltungen unbedingt und unverbrüchlich brüderlich politisch in dieselbe Richtung ziehend annehmen. Oder der Herzl wäre direkt zu Netanyahu in Fundamentalopposition, ’so habe ich mir das alles nicht vorgestellt gehabt, damals als ich noch jung und Feuer und Flamme für unsere gerechte Sache war‘.

  75. Radfahren ...
    … im deutschen Regen?

  76. Nationalhymne gendern
    Da möchte doch die Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­ums, Kris­tin Ro­se-Möh­ring, die Nationalhymne gendergerecht umschreiben:

    h ttps://www.focus.de/politik/deutschland/heimatland-statt-vaterland-frauenbeauftragte-der-bundesregierung-will-nationalhymne-aendern_id_8556706.html

    Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt. Aber bitte, wer die AfD bei 20+X% sehen will, der mache nur weiter so…

    „Konsens“ ist solchen Leuten anscheinend in seiner eigentlichen Bedeutung unbekannt und beschreibt für sie „Du übernimmst meine Meinung, ansonsten bist du Nazi!“

    • Das Ziel...
      …die AfD über 20% zu bringen, erreichen die doch schon locker mit ihrem Koalitionsvertrag. Offenbar werden 30% angestrebt.

    • Deutschland, Deutschland über a-halle...
      Wenn man schon Möhre-Rosing…Mö..-Rohring heisst, MUSS man alles Gendern.
      Die Antithese zu „Einigkeit, Recht und Freiheit“, das Gendern,
      MUSS in diese Hymne.
      Enthirnt zu sein tut offensichtlich nicht weh.

    • Die Passauer Neue Presse
      hat schon eine Abstimmung (online) durchgeführt zu dem Thema:

      95% zu 5%…

    • und wie, bitte,
      soll künftig die zweite Strophe lauten?
      „Deutscher Wein und deutsche Männer / Frauen / weissnicht“
      .
      Oder gleich verbieten, ist auch viel einfacher. Dann nur noch instrumental zum Mitsummen, so als James-Last-Version.

  77. incomprensibile
    Ist mir völlig unverständlich, warum Leute die beschwerliche Brennerstrecke auf sich nehmen, bei den guten Zugverbindungen und dann Lebenszeit verwenden, um ihren Lifestyle (hier: Dieselfahrer) irgendwie rechtfertigend zu begründen. Das ist nicht deutsch, nicht italienisch, sondern ureigen. Übrigens: Letzte Woche versank Italien in Schnee und Eis. Hoffentlich hatte der von italienischen Klischees Begeisterte Winterreifen aufgezogen.

    • Es gibt Menschen ...
      … die auch deswegen die öffentlichen Verkehrsmittel meiden, weil sie ihren Mitmenschen (und deren Äußerungen, deren Gefahrenpotenzial, deren physischer Präsenz) nicht sooo nahe kommen wollen. Gilt übrigens auch für Car Sharing, oder werden die Schlorren zwischen zwei Nutzern desinfiziert? Übrigens: Autofahren kann auch schlicht Spass machen. Auch wenn das heute schon unter „Nazi“ fällt.


    • Warum fährt man Auto, und nicht Bahn?
      – Weil das Auto einen Kofferraum hat, in dem man Gepäck und Einkäufe bis fast vor die Haustür mitschleppen kann.
      – Weil die Bahn je weiter draußen desto weniger Haltestellen hat.
      So einfach.
      (Nein, ich habe kein Auto, denn ich wohne ja in der Innenstadt; kenne aber viele in ländlichen Gebieten, die ohne dieses gar nicht zurandekämen.)

    • Brennerstrecke
      Dass Sie in den Zugabteilen der Brennerstrecke die Abteile verschliessen sollten, damit sie nicht mit einem Höllenschädel aufwachen, der von der Narkosegasexposition kommt, von der Sie gerade erwacht sind, und aufgrund derer Sie ihre wertvollsten Preziosen, Bargeld und EC-Karten vermissen, das wissen Sie schon?

    • beschwerliche Brennerstrecke
      In der Tat, die Guzzi lässt sich nur mit erheblichem Kraftaufwand zügig durch die Kurven bewegen.

      Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen einfach die Bahn zu nehmen?

    • Oder mit Ryanair...
      …Für € 60.- hin und zurück in 70 Minuten von Nürnberg direkt.

    • @ Hausschwein
      Falsche Guzzi? Quota oder Cali?
      Selbst die T5 mit der dicken Polizeiverkleidung geht ganz locker.

  78. es geht weiter,
    Thema „Säuberung“ off topic aber dennoch: Die SPD-Politikerin Kristin Rose-Möhring, zugleich Vorsitzende der Gleichstellungsbeauftragten in den obersten Bundesbehörden, fordert in einem ministeriellen Rundbrief aus Anlass des Internationalen Frauentags am 8. März, den Text der deutschen Nationalhymne von männlicher Dominanz zu säubern. Lol, wer stopt den Wahnsinn?

  79. @ Rainer 66: Sorry, das ist leider Blödsinn
    Sie schreiben:
    „Nun verändern Trends in der Stadtentwicklung die Gewichte. Das Rückgrat der Mobilität in verdichteten Räumen ist natürlich der ÖV, für Individualverkehr müssen Beschränkungen wirken. Die Wohlhabenderen bevölkern die Städte, der Rest wohnt in den sogenannten Speckgürteln, und erzeugt immer mehr Verkehr, vornehmlich motorisierten Individualverkehr.“

    Sie mögen bautechnischer Fachmann sein, Monsieur, aber was Sie hier über aktuelle Verkehrsentwicklung schreiben, ist oberflächliche Propaganda von grüner Seite, die Sie allzu gutgläubig übernommen haben.
    Natürlich würde Frankfurt ohne S-Bahnen nicht gut funktionieren, nur mal als Beispiel. Oder München. etc.
    Aber ohne Autos noch viel weniger. !
    Selbst in den größeren Städten kommen ÖV-Angebote über eine Minderheitenposition nicht hinaus, gemessen an den Verkehrsleistungen (Personen-km) von MIV einerseits und Bus/Bahn andererseits.
    Oder was meinen Sie mit „Rückgrat“? Ist wohl eher nur das Schienbein, würde ich sagen.
    In den meisten deutschen Großstädten gibt es ja nicht einmal eine Straßenbahn.

    Achten Sie mal drauf, wenn der ÖPNV bestreikt wird, dürfte ja bald wieder so weit sein, aufgrund der Tarifverhandlungen im ÖD.
    Die jeweiligen betroffenen Ballungsräume erleiden dann regelmäßig KEINEN Verkehrskollaps. Ist das nicht überraschend? Wo doch ein Wirbeltier ohne Rückgrat einfach in sich zusammenfallen müsste?
    Was lernen wir daraus?

    Und 2.: „erzeugt immer mehr Verkehr“ – komisch, das verstehe ich jetzt nicht. Wo soll der denn Ihrer Meinung nach herkommen? Die „Landflucht“ hat sich doch nach Ansicht der Expertenwelt erledigt, weil es so schön ist in der Stadt, weshalb Ihre „Wohlhabenderen“ ja auch dorthin ziehen? Dann brauchen ja nicht mehr so viele von außen reinzufahren? Und im „Speckgürtel“, außerhalb der schönen Ballungskerne, was macht der MIV denn da böses, wofür er beschränkt werden müsste? Und mit was wollen Sie ihn auch ersetzen, wo der Rückgrat-ÖV doch mehr so in der Verdichtung angeboten wird?
    Sorry, das klingt für mich nicht wie eine plausible Theorie.
    Sondern mehr so nach grüner Auto-(!)-Suggestion. ROFL.

    PS: die böse autogerechte Stadt, die angeblich Jahrzehnte-lang überall implementiert wurde, ist auch so eine Horrorvorstellung, die aber real über Bruchstücke nie hinausgekommen ist. Fahren Sie mal durch eine normale deutsche Großstadt. Die typische Kommune ist ja schon zu blöd für Grüne Welle auf der Haupterschließung. Was übrigens die NOx-Werte hochtreibt, womit sich der Kreis ganz nett geschlossen hätte.

    • Grüne Welle
      ja, ja, ja.

    • @ Bernd Michalski
      Das ist schon hart, als grüner Verkehrsplaner bezeichnet zu werden. Die Diskussion sollte aber hier beendet werden, Sie haben meinen kleinen Beitrag nicht verstanden, tut mir leid. Also lassen wir es dabei.

    • nicht verstanden
      Monsieur, ich habe Sie nicht als grünen Verkehrsplaner bezeichnet.
      Keine Ahnung, warum Sie sich das so zurechtlegen.
      Aber dass Sie grün(lich)e Allgemeinplätze verbreiten, dafür müssen Sie sich schon Nachfragen und Hinweise gefallen lassen.
      Sonst ist es nämlich keine „Diskussion“.

      Und danke, dass ich zu dumm war, Ihren höchstwahrscheinlich hoch kenntnisreichen Beitrag zu verstehen.

      Nicht dass Sie sich noch unnötig Mühe geben, verstanden zu werden.

  80. Titel eingeben
    Man stelle sich vor, die pösen Russen redeten plötzlich nicht mehr von Mütterchen Russland; und Väterchen Frost wäre per Dekret: Oma Frost.

    Was würden wir feixen.

  81. Rose-Möhring ...
    … find ich noch gut. Da haben wir ja noch ganz andere Doppelnamen bei den Damen der gehobenen Politkaste. Die seltsamerweise meistens einen Namen mit sich schleppen, der das ganze Alphabet beansprucht. Scheint irgendwie ein geheimes Zeichen zu sein, eines, das Zusammengehörigkeit zum gleichen Meinungs-Stamm signalisiert. Mein Trauma wäre, wenn sich diese Doppelnamen-Damen (fast) aller Parteien (außer den pöhsen Puben und Mädels von Sie-wissen-schon-wer) synchronisieren und dieser Clan dann regiert … Würde freilich nicht lang gehen, denn die würden schlagartig alle konventionellen Kraftwerke verbieten, den Individualverkehr verbieten, alte weiße Männer verbieten, Friseure verbieten, Fleischverzehr verbieten, Miniröcke verbieten, Industrie verbieten, Grillen verbieten, Skifahren verbieten, atmen verbieten, verbieten, verbieten, verbieten, verbi…

    • Ztl ...
      Habe vorhin die Lyrics von der türkischen Nationalhymne ganz aufmerksam gelesen, der Text ist erstaunlicherweise genderfrei, aber an sich wahrlich die Zone eines tristen Klageliedes, das ein Aufschrei gegen die religiöse und staatliche Unterdrückung und ein Aufruf für die Landesverteidigung enthält, beklagt die unfaire, feindliche Übergriffe von westlichen Mächten und ist gespickt mit übermäßig vielen religiösen Motiven, obwohl das erste Wort ‚ hab keine Angst ) durchaus ein Schritt in Richtung Sekularität gedeutet werden kann, da gemäß Bibel und Koran, Angst und Furcht vor dem Herrn, als Quelle der Weisheit und Einsicht gelten.

      Unter der Annahme, dass eine Nationalhymne sozusagen eine Idee über das Missionstatement eines Landes und die geistige Verfassung dessen Bevölkerung darstellt oder darstellen soll, ist es doch klar, die Türken müssen einige Modifikationen vornehmen …

  82. Dr
    Das in Italien von den Kommunen praktizierte Verfahren spricht meines Erachtens allen Vorstellungen von Bürgerrechten Hohn: Nach Einfahrt in eine beschränkte Verkehrszone erhalten Sie ca 11,5 Monate später ein Vorhaltungsprotokoll, das Inkasse wird ländergrenzenübergreifend vom deutschen Staat ermöglicht. Die ursprüngliche Übertretungsgebühr von 35€ wird durch Verwaltungsgebühren und Bearbeitungsgebühren der privaten Überwacher und Auswerter auf die dies outgesourct wurde, auf eine Summe >90€ gesteigert, erst dies ermöglicht die Eintreibung in unserem Staat und macht sie lukrativ! Die Rechtsmittelbelehrung zeigt dann Ihre völlige Rechtlosigkeit auf, eine Einspruch gegen das Verfahren wird damit dem Betroffenen verwehrt. Es bleibt die Empfindung, einem sittenwidrig handelnden Behördenapparat ausgeliefert zu sein.

  83. strictly ON topic
    Warum nicht mal ganz direkt am Text des Hausherrn anknüpfen?
    Denke ich mir so zur Abwechslung ;-) – gedacht, getan:

    Die automatisierte Kennzeichenerkennung wird auch genutzt werden, um die Infrastrukturabgabe (Ausländermaut!) zu erheben.
    Was nebenbei zumindest den Italienern helfen wird, sich hier als Gäste ebenso willkommen zu fühlen wie der Don in Mantua.
    Völkerverständigung!

    Aber wie kommen wir von da zur City-Überwachung wg. NOx? Ich sehe da noch Hürden.

    1.: Das Autobahnnetz ist überschaubar und ziemlich „in sich geschlossen“. Da braucht man nur endlich viele Kameras für ganz Deutschland.
    Eine Großstadt mit eng verzweigtem Netz, das ist schon etwas aufwendiger. Auf wievielen Straßen kann man nach München-Innenstadt reinfahren? Oder nach Köln? Macht man es nicht vollständig, ist es witzlos.

    Und 2., da wage ich mal eine These: Wenn die deutschen Behörden das aufbauen wollen, mit Hilfe z.B. von Siemens, und aber natürlich ganz picobello sauber gemäß EU-Ausschreibungs- und Vergaberecht und ich weiß nicht was, dann dauert das zwischen 3 und 7 Jahren, bis das tatsächlich installiert ist UND funktioniert.

    Bis dahin hat sich das NOx-Problem auch ohne Aufhebung der Grenzwerte technisch gelöst, jedenfalls in FAST allen betroffenen Städten.

    Daher, lieber Don: diese italienischen Verhältnisse werden wir vielleicht doch nicht unbedingt übernehmen, und ganz sicher nicht flächendeckend. Sorry!

    • Systemprovider
      Man könnte auch das Mobilfunknetz nutzen. Die Kameras wären nur noch dazu da, Autos zu identifizieren, von denen keine Signale gesendet werden. Die Nummernschilder sind in einem elektronischen Leitsystem eine Mischung aus Folklore und ein Rückfallmechanismus gegen die Unzuverlässigkeit der Netzwerke. Die Nutzung des Mobilfunknetzes hätte auch Vorteile bei der Abrechnung, da der an den Wagen befestigte Sender / Empfänger sofort Daten auf das Handy übertragen kann. Der Schienenverkehr kommt, soweit ich weiß, auch ganz ohne Kameras aus und setzt Balisen ein.

      In der virtuellen ZTL wird der Verkehr teuer gemacht, es sei denn man hat geeignete Zertfikate. Bestimmte Personenkreise könnten auch autorisiert sein, selbst Zertifikate auszustellen, etwa Ärzte für Arztbesuche. Während die Übertragung der Daten sofort erfolgt, kann die Zahlungstransaktion bis zu ihrem Abschluss warten, d.h. sie kann gestartet aber auch wieder abgebrochen werden.

      Lässt sich alles machen, ohne KIs und ohne nennenswerte technologische Innovation.

      Mein Hauptbedenken gegen all diese Systeme, auch gegen Smart Cities, ist nicht so sehr der Wegfall individueller Freiheit, der zweifellos auch stattfindet, sondern eher anthropologischer Natur: es findet eine massive Umverteilung von Intelligenz statt, von der lokalen zur globalen, von den vielen Leuten, die Lösungen für ihre eigenen Probleme finden müssen, zu den wenigen, die in den Firmen Systemlösungen entwickeln und implementieren. All dieser Kram ist auch nicht „resillient“, er kann durch technische Defekte, einen Cyberangriff, durch Verrottung von Infrastruktur oder durch Pleite der Haushalte vom Netz genommen werden. Während die Abhängigkeit von der Zentrale und von den Systemprovidern zunimmt hat die enteignete lokale Intelligenz letztlich nichts mehr, was sie zurückgeben kann. Das ist dann auch das Ende der Ökonomie und der Beginn der totalen Herrschaft.

      Ich betrachte die Zentrale i.ü. nicht als Feind oder halte Google u.a. für böse. Sie konstituieren ein Dispositiv. Man kann die Welt dadurch sehen und ihr eine Ordnung aufzwingen und es ist reizvoll, weil es einfach ist in ihrer Sprache zu denken. Ich finde nur das Gegenprinzip interessanter, den Willen zum Ausstieg / den Exit, wie ihn sich heute offenbar nur noch Libertäre und Neureaktionäre wünschen, während man der Linken immer mehr Arme und Nutzlose zuführt, den ganzen unteren Bereich der intersektionellen Matrix, auf deren Betreuung und Verwaltung sie ihre Macht gründen und das System stabilisieren. Von Emanzipation keine Spur.

    • dream system
      Es gibt nur noch Beamte und Transferempfänger, also alles unter Kontrolle.

      Geld wird von der EZB zur Verfügung gestellt und die Waren liefert Alibaba.

      Klingt doch gut, oder?

    • Therapie für alle
      „Es gibt nur noch Beamte und Transferempfänger, also alles unter Kontrolle.“

      Feudalismus ohne Arbeiter, Bauern und Ritter. Dafür kostenloser Nahverkehr und Therapie für alle.

    • Wieso so kompliziert?
      Wenn jedes Auto bereits mit Sende- und Empfangschip ausgestattet ist, braucht man keine Kameras mehr. Und was mit Car2Go et al. bereits eingeführt ist, kann umfassend für Gesamttracking und Matching Person-Fahrzeug genutzt werden.

      Wozu Kameras, wo doch der Gesamtverlauf: Fahrzeug und Insassen lückenlos nachvollziehbar ist?

      Es beginnt bereits die Zeit, wo Barzahlung „anrüchig“ ist. Es beginnt auch die Zeit, wo ein „Nur SMS“ oder gar „Nicht-Smart“ Mobiltelefonnutzer „anrüchig“ ist. Es beginnt die Zeit, wo Menschen, die nicht in dieser Weise extern verchippt sind, von zunehmend mehr Aktivitäten ausgeschlossen werden.

      Es kommt die Zeit, wo der Mensch ab Geburt mit eineindeutigen nummerierten Chips die letzten Versteckmöglichkeiten verliert. Und China oder auch Indien wird Vorreiter.

      Gemütlich wird es für all die, die alles abrufen dürfen. Wie sagen Amerikaner? Habe ich die Wahl zwischen Sachen oder Daten, nehme ich Daten, die werden automatisch immer wertvoller und je mehr ich davon kriegen kann, desto mehr werden sie wert.

      Z. B. haben die Amerikaner 100% Zugriff auf alle im Europäischen Bankensystem über SWIFT abgewickelte Kontobewegungen. Das haben sich Europapolitiker nach einigem Meckern und nach einer Mischung aus Bestechung und Druck so aus der Tasche ziehen lassen.

      Gesundheitsdaten sind auch so etwas. Wie schlüssig sich belegen lässt, dass, wenn alles zentral über alle vorhanden ist, alle (nach Prio natürlich) bekommen, was sie sollen und nicht zu viel. Und Versicherung wird „gerechter“, Solidarität wird abgeschafft, außer unter den Datenducks natürlich, denen, die schürfen dürfen. Die sind untereinander höchst solidarisch und ausgleichend.

      Wir werden die Wahl haben, ob wir uns dem westlichen oder östlichen totalen Überwachungsstaat unterwerfen wollen. China und Russland bauen ja z. B. ein eigenes SWIFT auf. Nicht ohne Hintersinn.

      Oder wir können für unsere Lebenszeit noch ein Eckchen finden, das uns inkognito aufnehmen will. Für uns gibt es noch Ausweichecken, mit allen Nachteilen des westlichen oder östlichen Outlaws.

      Die Totalität wird einfach immer billiger zu haben sein. Und es beginnt eben schon heute.

      Was Don beschreibt, ist, wie schön man mit Daten schon umgehen kann. Zur Konzipierung und Umsetzung ist das so eine attraktive Aufräumaufgabe. Ein Teufel ist es, aber ein hübscher.

      Irgendwie gespenstisch, weil es das kleine Leben einfacher macht im Komplizierten, auch wenn es das große Leben schwieriger macht im Einfachen.

  84. covfefe
    dem werten @DdH zu den kommenden Zollbelastungen noch:

    die Kontrollinfrastruktur und Massenüberwachung wird uns sicher auch noch als kommender Exportschlager verkauft werden, wie ja schon bei diesem LKW-Mautsystem…………….wohin es bisher verkauft wurde wissen wir ja………….

    die neue Kontrollinfrastruktur und Massenüberwachung dagegen geht doch sicher nach Iran, Russland, Gaza-Strip, Türkei oder andere befreundete Länder von Frank-Walter……äah…………….Ukraine habe ich vergessen, Frank-Walter ist ja seit MINSK mit allen dort befreundet………

    Politiker werden mit ihren Fahrzeugen nicht überwacht, wie wir ja wissen benutzte schon Hollande bei seinen Seitensprüngen hinweg von der schönen Valerie Trierweiler lieber einen italienischen Motorroller aus reiner Vorsicht.

    auch werden wir so nicht erfahren, wohin der ulFuM-Klon morgens um halb Fünf auf dem Berliner Ring mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, es gibt ja Gerüchte es sein ein legales Autorennen zwischen ihr und UvdL um die Nachfolge von ulFuM gewesen, wer als erste morgens bei Angela am Frühstückstisch sitzt hat gewonnen.

    dann noch zu @DdH und seinen Rollsitzüberlegungen:

    die Ruderbewegung ist von hoher Komplexität, sie ähnelt in ihren Herausforderungen der Optimierung eines Hubkolbenmotors, da wir ja pro Ruderzug – analog zum Hubkolben – zwei Wendepunkte der Bewegung (hie Kolben, da Körper mit bis zu 100kg) aus hoher Geschwindigkeit heraus mit einer Millisekunde Bewegungsstillstand am Umkehrpunkt haben. im Gegensatz zu einem Reihensexyzylinder oder gar V8 steht uns aber ein Massenausgleich innerhalb der Antriebsmaschine nicht zur Verfügung.

    wir müssen also mit den systembedingten Schwingungen wie bei einem Einzylinder (siehe NSU-Quiky oder NSU-MAX, das dürfte ihnen bekannt sein) leben und diese minimieren. ein Kollege hier vor Ort im tiefen Süden wiederholt am Tag mehrfach den Spruch „Rudern sei Physik“ und verweist noch auf die Anwendung der Hebelgesetze und der Regeln der optimalen Wasserverdrängung !

    ich verweise auf das grandiose LehrVideo von XENO Müller in „swiss-german language“ auf YT

  85. Sehr gute Vorschläge
    Eine gute Alternative zu Verboten! London macht erfasst für die Congestion Charge auch vollkommen automatisiert per Kamera. Einfach pro Auto 15 EUR pro Tag für das Befahren einer Innenstadt, alle Anwohner und Fremde gleich behandeln und das eingenommene Geld in den Ausbau des ÖPNV stecken.

  86. Titel eingeben
    Abitur mit 21,Verwaltungswissenschaften studiert, legt Teile der Automobilindustrie lahm- was alles so möglich ist in diesem,unseren Land?!
    Ich bin auf die nächste Eulenspiegelei gespannt.

    • DUH Resch ...
      … Ihr Kommentar ergänzt:
      studierte er Verwaltungswissenschaften in Konstanz (ohne Abschluss).

    • Verwaltungs"wissenschafts"-Studium....
      …nicht abgeschlossen, der saubere Herr mit Toyota-Stipendium und LH-Lounge-Vielfliegerstatus. Von solchen verkrachten Schmarotzerexistenzen werden wir nahezu ausschließlich regiert und terrorisiert.

    • "Verwaltungswissenschaft in Konstanz"
      Der Nicht-Abschluß dieses Universitätsstudiengangs an der privaten Led Zeppelin Universität in Friedrichshafen hätte mir persönlich ja noch besser gefallen.

    • Eulenspiegelei? Die Grünen hätten da schon eine Idee...
      Im Streit um die Essener Tafel ging Frau Künast gegenüber der Welt das Thema Lebensmittelverschwendung von der grundsätzlichen Seite her an:

      „„In einer solchen Strategie muss verbindlich festgeschrieben werden, die Lebensmittelverschwendung bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren“, sagte Künast WELT. Zwangsmaßnahmen wie in Frankreich hält sie nicht für nötig. „Wir müssen uns radikale Ziele setzen und könnten dabei ohne Verbote auskommen.“ „[Man beachte den coniunctivus hypotheticus]

      „Künast ist überzeugt, dass zum Beispiel Supermärkte mit Blick auf verbindliche Zielvorgaben weniger bestellen und die Lagerhaltung optimieren würden.“

      ~~~

      Wenn es also in Zukunft im Lebensmittelhandel Ihres Vertrauens wegen optimierter Lagerhaltung mal kein Gemüse mehr gibt, müssen Sie eben ultrahocherhitzte Milch trinken; da kann man mehr bestellen, die ist kaum verderblich.

      ~~~

      Breschniev ist frisch im Ruhestand und geht einkaufen. „Unfassbar“, regt er sich auf, „kaum bin ich zwei Wochen weg, gibt es kein Brot mehr!“

      Danke Ihnen, Don, für diesen so passenden Witz aus Ihrer Sammlung.

  87. Aconcagua
    Halte mich seit Monaten in den Metropolen Suedamerikas auf.Gemaess den EU-Heinis,einem selbsternannten Umweltaktivisten und einer verideo-
    logisierten Regenbogenkultur werde ich wahrscheinlich staublungen-verseucht mit deutlich eingeschraenkter Lebenserwartung demnaechst nach Europa urueckkehen.Und dabei wollte ich mich doch noch dem Aconcagua annaehern.So’n Schitt!

  88. unlogische Vorgänge
    Ich weiß nicht, ob das oben schon jemand angemerkt hat- wie üblich nach ca. 250 Kommentaren lese ich dann nicht mehr alles:

    Mantua ist eine kleine Stadt von ca. 50 000 Einwohnern, und kleine Städte haben schon lange Einschränkungen, auch bei uns, siehe Rothenburg o.d.T., wo man nur sein Hotel anfahren kann, oder Göttingen. Auch München hat das. Von der Residenz zum Promenadeplatz kann man schon lange nicht mehr fahren, sondern man umfährt die Altstadt.

    Darum geht es letztlich nicht. Es geht m.E. darum, dem Bürger sein Auto wegzunehmen. Oder darum, die Zonen zu erweitern (bei milder Betrachtung). Bislang war bei uns in München der Altstadtring etwa die Begrenzung, in Zukunft könnte das der mittlere Ring sein.

    Nun fehlen mir zum Beispiel Hilfsmittel, den Verkehr zu reduzieren, ich erkenne daher keine gute Absicht. Eines dieser Mittel wäre an allen Abfahrten des Rings oder auch weiter stadteinwärts, zum Beispiel an der Rosenheimer Straße Ecke Ismaninger, elektronische Anzeigetafeln mit den freien Parkplätzen in den Parkhäusern, für Auswärtige ggfs. auch Verkehrsleitung mit grünen Pfeilen. So wird kursiert und kursiert und kursiert auf der Suche nach einem Parkplatz. Ein weiteres Hilfsmittel wären mehr Kreisverkehre statt Ampeln.

    Andererseits wurde ein wunderbarer großer Parkplatz hinter der Oper vor Jahren bebaut und fehlt. Da Konzepte zur Reduzierung von überflüssigem Verkehr nicht erkennbar sind, halte ich das Ganze für böse Absicht. Erst nimmt man dem Bürger seine Zigarette weg, bzw. macht sie ihm madig, mit einem gewissen Recht. Aber in Restaurants mit mehreren Räumen sollte sie in einem Raum erlaubt sein. Dann macht man ihm sein Fahrzeug madig und sein rotes Fleisch, beides ohne handfeste Beweise, dass manifeste Schäden bei einer signifikanten Anzahl von Pp auftritt. Wann ist der Alk dran? Aber Hanf zur Abmilderung der Depression darf sein. Hanf und seine Schäden am jugendlichen Gehirn wird nur noch am Rande betrachtet. Ich halte Hanf für erheblich gefährlicher als eine geringe Dosis Feinstaub.

    Und Feinstaub machen auch Blüten. Will man als nächstes alle Pflanzen abhacken? Eine seelenlose Wüste aus Beton und Alu erstellen? Oder sind einige Leute verrückt geworden? Oder suchen Ersatzkommunismus? Den notorischen L. halten viele für einen Kryptokommunisten. Das ist alles vollkommen unlogisch.

    • Ganz einfach, Herr Oberländer, die Ökopuristen einer Minderheitspartei
      mit viel Ideologie, verbunden mit vorsätzlicher Negierung nicht ideologisch passenden wisssenschaftlicher Kenntnisse, haben da einen Gesslerhut auf die Stange gesetzt und alle springen. Wo ist der neue Wilhelm Tell ?

  89. Es sollte vielleicht jeder Autofahrer den Linksgrünen68ergutmenschenradfahrern dankbar sein,
    denn jeder von denen macht ja, leicht zu verstehen, sehr viel Platz für Autofahrer. Vom vermiedenen Abgas und Treibstoffverbrauch mal ganz zu schweigen.

    In D stehen und fahren ca. 44 Mill. PKW auf insgesamt 800 000 km Straße. Nach Adam Riese 55 PKW pro km Straße. Mit angenommenen 4,5 m pro PKW sind das 247 m Autostoßstange an Autostoßstange. Bleiben vom Kilometer also 753 m übrig. Rechnet man jetzt noch den nie eingehaltenen Sicherheitsabstand….

    Allein diese banalen, jedem zugänglichen Zahlen könnten vielleicht ein wenig Nachdenklichkeit in die „Diskussion“ bringen.

    Und die Autoproduktion läuft immer noch auf Hochtouren!!! Die Empörungsmaschine natürlich auch.

    • völlig sinnfreies Zahlengespiele
      Sie können auch alle elektrischen Zahnbürsten der Deutschen hintereinanderlegen oder alle Bücher aufstapeln oder alle Dumpfbacken auf einen Haufen werfen – but what for?

      Sie ahnen schon, dass immer nur ein überschaubarer Anteil der zugelassenen Kfz gleichzeitig auf den Straßen ist, oder?

    • Wollte nicht annehmen, dass es ohne Statistik geht. Nirgends.
      Natürlich kenne ich Ihren Einwand zum parkenden Verkehr. Aber würden zumindest in den Großstädten die eigentlich vorgegebenen Sicherheitsabstände eingehalten, wäre dort schon heute Feierabend. Auch eine Tatsache. Ohne alle Ideologie und partielle Unwissenheit.

      Weiß natürlich auch, bin ja schließlich gelernter DDR-Bürger, dass Menschen IMMER das große Bedürfnis haben, unangenehme Wahrheiten, für die sie womöglich nachweisbar sogar selbst verantwortlich sind, auszublenden. Jeder hat da jederzeit die üblichen Ausreden zur Hand.

      Noch etwas Statistik?

      Wir sind zuviele Menschen auf diesem Planeten! Nun ist diese wachsende Zahl keinesfalls per Order zu verringern. In früheren Zeiten „halfen“ Kriege oder Seuchen. Heute hilft EVENTUELL noch eine massive, unausweichlich globale Verhaltensänderung. Produktion, Konsumtion usw. Aber wie kann diese erreicht werden? Freiwillig? Die ist realistisch betrachtet nicht in Sicht. Höher, weiter, schneller, mehr! – Von dem Spruch, der ja täglich in die Realität umgesetzt wird, kommen wir wohl nicht mehr weg. Ich hätte da so Vorstellungen zu den Folgen. Einige sind längst eingetreten.
      Die Kinder und die Enkel sind nicht zu beneiden. Das ahnen sicherlich viele. Vielleicht auch deshalb immer wieder diese Träumereien von den guten alten Zeiten.

    • Es fehlen die LKWs
      nimmt man die dazu, ist klar, die Straßen gar nicht ausreichen, hmm.

      Wahrscheinlich ist es deshalb notwendig, Autos für den Export zu produzieren? Hmmm

    • Und wer rechnet mir das jetzt unter Berücksichtigung mehrspuriger Straßen durch?
      Ich will das jetzt wissen!

    • Grigorij
      Diese Erde war die meiste Zeit der Existenz der Spezies Mensch von 250 Millionen Menschen besiedelt.
      Dann setzte der steile Teil der Wachstumskurve ein (der das sogenannte „Age of Explorers“ auslöste, die Suche nach „neuen Welten“, die keineswegs eine Gemeinheit des alten weißen Mannes waren, um großäugige Eingeborenenkinder zu massakrieren).
      Die Ein-Milliarden Grenze wurde im Jahre 1814 überschritten (das kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Selbst mit einer Milliarde Bewohner wäre diese Erde quasi unbesiedelt).
      Die UNO prognostiziert ein Wachstum bis ins Jahr 2060 auf 13 Milliarden Menschen. Auf diesem Niveau werde sich die Weltbevölkerung dann „stabilisieren“.
      Wie das ohne Geburtenkontrolle vor allem auf dem afrikanischen Kontinent gehen soll, das sagt die UNO nicht.
      Ich sage es Ihnen:
      diese Menschen werden verhungern
      (und unsere Enkel werden sich an diese Bilder gewöhnen (müssen)).
      Zu beneiden sind sie darum gewiss nicht.

    • Grigorij
      In Deutschland gibt es 80 Millionen Fahrräder. Das sind 100 Fahrräder pro Kilometer Straße.
      Man rechnet für ein Fahrrad 2,4 m Platzbedarf in der Länge.
      Das heisst: von Ihren 753 m sind jetzt nur noch grob 500m übrig.
      Und wenn Sie einen Sicherheitsabstand einer Fahrradlänge zugrunde legen, nur noch 250 m.
      Dazu kommen dann noch 2, 5 Millionen LKWs.
      Das sind grob 3 LKWs pro Kilometer Strasse.
      Ein Sattelzug ist 12 Meter lang (Abstand halten die sowieso nicht)
      Bleiben noch grob 200 Meter.
      Dann kämen noch 4,3 Millionen Motorräder (5 pro Kilometer).
      Denen geben wir 5 Meter Platz und 5 Meter Abstand.
      Rest: 150 Meter
      Als nächstes: 1,2 Millionen Pferde ( 1 pro Kilometer).
      3 Meter Platz und 7 Meter Abstand (wegen Ausschlagens)
      140 Meter
      8,6 Millionen Hunde (10 pro Kilometer)
      und
      13, 5 Millionen Katzen (15 pro Kilometer)
      brauchen keinen Platz, aber 50 Meter Abstand

      – (Minus) 1100 Meter

      Das heisst: Bei 80 Millionen Fussgängern (100 pro Kilometer) muss jeder 11 Meter Strasse mitbringen, um überhaupt spazieren gehen zu können!

      Was sagen Sie dazu?

  90. Titel eingeben
    Seit drei Jahren werde ich vom FSB verkehrstechnisch überwacht. Ich fahre mit einer russischen Dashcam mit GPS und Glonass, Mikrofon und Geschwindigkeitsaufzeichnung sowie zwei Speicherkarten. Sollte mein landwirtschaftlicher Versicherungsverein wissen wollen, wie ich fahre, können die in Moskau fragen. Die Anzeigesoftware heißt registratorviewer. Da fällt mir noch ein: wenn irgendwo ein luftgefederter Benz rumsteht: sofort kaufen. Steuerelektronik ´raus, aktuelle ´rein. Das zehn Jahre alte Zeug ist technisch veraltet, zu langsam und zu ungenau.

  91. Die Formulierung: italienischen Verhältnisse,
    habe ich als Lob der anpassungsfähigen
    praktischen Vernunft aufgefasst
    im Gegensatz zur auch möglichen
    Prinzipienreiterei, bis der Gaul wirklich tot ist.

  92. Strafzettel italiani
    Also ich habe bisher noch keinen Italostrafzettel bezahlt. Das bleibt folgenlos. Die haben ja auch jede Verhältnismäßigkeit verloren.
    Geschwingigkeitsüberschreitung 4 kmh-150 Euro, Parkverstoß-90 Euro etc. Aus einem Parkbußgeld wurden in wenigen Monaten 450 Euro…
    Da gehe ich das Risiko ein, beim nächsten mal in I erwischt zu werden. In den letzten Jahrzehnten ist allerdings nie etwas passiert! Auch systema tutor ist hier zahnlos. Witzig allerdings, wie es die italienischen Raser und Stoßstangenauffahrer gebremst hat. Die sind zahm geworden.
    Zum kreativen italienischen Umgang mit Verboten:
    Was haben wir gelacht, als wir Mitte der Siebziger auf irendeinem mercato die T-shirts mit aufgedrucktem Sicherheitsgurt gesehen haben :-).
    Mit den Carabinieri kann man nach wie vor verhandeln, jedenfalls als Tourist.

    Ciao, AM

    Ciao,

  93. ...für geistig Fortgschrittene...
    Zitat:
    Don Alphonso sagt:
    4. März 2018 um 12:34 Uhr

    Ja, meine Blogs sind eh so etwas wie „Soziale Demokratie für geistig Fortgeschrittene“.

    -> Haben sie Termine oder haben sie Kopfschmerzen bekommen, nachdem sie das schrieben?

    Ansonbsten kann man Fahrverote auch als Entwicklungshilfeprogramm für Zweit- und Drittweltländer sehen, die dann die ganzen verbotenen Dieselfahrzeuge billig importieren. So, wie es seit den neunzigern war…als die Umweltzone kam.

    Da plädiere ich ehrer zur Nachrüstung, weil das erzwungener Generationswechsel der Fahrzeugtechnik und damit verbunden eben auch „Enteignung“ ist.
    Die Autoindustrie wird es freuen.
    Das Autokonzerne bis zu 10 Tausend Euro für den „Alten“ bieten, heisst nicht, dass nicht auch ein wesendlicher Anteil der Fahrzeuge exportiert werden wird. Und so woanders, als hier, die Luft verpesten wird.
    Es heisst wohl auch noch nicht mal, dass diese derart in Zahlung genommenen „Alten“ auch wirklich verschrottet werden.

    „Verwertung“ heisst hier das Zauberwort …und bedeutet, dass die Teile weiterverwendet werden. Und wenn es eben in Afrika sei…

    In jedem Falle ein riesiges Geschäft auch für die Autoindustrie.
    Das uns die Autohersteller inzwischen schon haufenweise „Angebote“ machten, ist ein Anzeichen dieses in der Angelegenheit schlummernden Geschäfts.
    Das heisst, nicht nur zukünftige Dieselbesitzer in Afrika, sondern auch die gesamte Autoindustrie hat ihren Vorteil von Fahrverboten.

    Nur der hiesige Dieselbesitzer ist am Arsch gekniffen und muß sein Portemonais weiter öffnen, als es womöglich nötig wäre.

    Ein Problem an Dieselmotoren ist, dass sie um einiges mehr sensible Technologie brauchen, um moderne TSandarts zu genögen, was in der Folge anfälliger macht, da diese auch schneller den Geist aufgibt und teurer in der Besachaffung der Ersatzteile ist.
    Meint: Dieseleinspritzpumpen und Düsen sind eine Schwachstelle, wenn es um die Schadstoffe geht. Wenn diese Teile verschleissen, beginnt es hinten schnell zu rußen.

    Die Instandsetzung ist ungleich teurer, als bei Benzinmotoren.
    Interessanterweise aber stellt der Dieselmotor bei Verschleisserscheinungen nicht sogleich den Betrieb ein, sondern kann noch, ob der Genialität des Prinzips, beinahe ewig weiterlaufen.
    Deswegen konnte man ganz oft bei Dieselmotoren von „unkaputbbar“ reden, solange sie wenig anspruchsvolle Steuerungstechnik hatten und wenn sie einem günstigen Hubraum-Leistungs-Verhältnis entsprachen (meint: grußer Hubraum + kleine Leistung = Unkaputtbar). Selbst, wenn sie kaum mehr die Betriebswerte eines neuen Motors hatten, was etwa den Schadstoffausstoß betrifft.

    Aber „Unkaputtbar“ ist kaum die idealste Konstellation der Hersteller solcher Produkte.

    Von einem CLS für den Winter würde ich abraten. Wundert mich schon, dass sie den Winter über in einem Cabrio sitzen wollen.
    Aber dreieinhalb Liter Hubraum leitstet ja hinreichend Abwärme.
    Ausserdem ist Allrad im Winter unschlagbar – immer und vor allem bei Blitzeis.

    Ganz grob gilt in der Motorentechnik beim Diesel ja eh folgendes:
    Je größer, desto Effizienter. Weswegen das mit der Gasturbine in Schiffen noch heute nicht so der Hit ist.
    Aber beim Auto gibt es da ja einige Varianten, die dieser fundamentalen Gesetzmäßigkeit folgen: V10 TDI bei VW etwa.
    Aber VW mag da nicht ganz ihrer prinzipiellen Haltung entsprechen. Es findet sich sicher auch was bei Mercedes und BMW. Und wenn mich gerade nicht was täuscht, gibt nen Landrover ja auch mit guter deutschen Motorentechnik … in Übergröße und … Allrad eben.

    Nur eben nicht mehr in „lowtech“.

  94. Spekulative These
    Einer These (Quelle?) zufolge bescherte die Industrielle Revolution den Menschen die Befreiung von der Muskelarbeit. Ergebnis: 1/3 der Bevölkerung hat Übergewicht, ein weiteres Drittel ist fett.
    Die nun sich entfaltende Revolution der Künstlichen Intelligenz, beginnend mit Assistenzsystemen und „Helferlein“ aller Art wird den Einsatz der menschlichen Intelligenz erheblich reduzieren, mit dem prognostizierten Ergebnis allgemeiner Verblödung. Selbstverständlich wird es immer eine schmale Elite geben, die sich von diesen Entwicklungen löst.
    Beobachten Sie an sich selber, wie sehr man heute auf das Auto-Navigationssystem angewiesen ist; manche können auf einer Karte nicht einmal ihren Standort finden. Ein kleiner Test für die Beherrschung es Alphabetes durch die Jüngeren: Ist der Proband noch in der Lage, in einem Telefonbuch einen Namen zu finden? Eine Dame in den Medien (wirklich!) konnte das nicht.
    Man könnte spekulieren, daß diese Entwicklung zum Mißbrauch durch Überwachung geradezu einlädt, auch weil die Durchschnittsbevölkerung anders gar nicht mehr klar kommt.

    • erkannt!
      genau das ist der Sinn der Sache!
      Dazu dient auch die Überflutung mit Computerspielen,
      virtual reality und was sonst noch so geplant ist.
      neben geringem Nutzen sorgen die für
      Ablenkung,
      Zeitvergeudung,
      damit für Wichtiges Denken keine Zeit mehr ist.
      Das (Nach-)Denken wird zunächst behindert,
      dann letztlich abgeschafft/verlernt.

    • kommt alles auch zu uns, resp. hat uns bereits erreic...:
      Robert Hughes (Kunstkritiker des „Time Magazine“) hat in seinem Buch („Culture of Complaint“, Deutsch: „Nachrichten aus dem Jammertal“) bereits 1993 darüber berichtet; jedenfalls über die USA-Zustände: Zum Beispiel, ein erstaunlich hoher Bevölkerungsanteil kann Wechselgeld nicht nachzählen (Beispiel: nur acht Prozent der Schwarzen konnten’s), oder oder, oder, oder…
      Das war in den späten achtziger Jahren; besser ist’s wohl seitdem nicht geworden. Noch ein Satz von Hughes: „Amerikaner haben echte Schwierigkeiten, sich den Rest der Welt vorzustellen.“
      .
      Oder die NZZ am 28.02.2008: „Die Amerikaner werden immer dümmer. Und damit sind sie nicht allein.“ (auch mit vielen Beispielen)

    • Dachte immer Übergewicht käme vom Essen...
      …respektive der Art des Essens.

      Die „Dicksten“ sind derzeit die Mexikaner, am schlankesten die Japaner.
      So. Jetzt arbeiten die Japaner also alle vorindustriell
      und die Mexikaner sind überindustrialisiert?

      Der Rückgang der Geburten korrelliert mit dem Rückgang der Störche. Q.e.d die Kinder werden vom Storch gebracht.

    • @Sufferah
      Übergewicht kommt von einem Unleichgewicht an Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch.
      Wenn Sie Holzfäller in Kanada wären, könnten Sie 20 Hamburger pro Tag essen, als Sachbearbeiter für Empörungsfragen bei Twitter nicht (das heisst: Sie könnten es schon, aber nach 3 Wochen würden Sie aussehen, wie Hengamäh Yogi-Fahrrad).
      Dann muss man noch wissen, dass die “ Normalwerte“ für den BMI an einem Kollektiv junger, sportlicher Studenten der amerikanischen Harvard University ermittelt wurden.
      Für andere Ethnien, wie für Japaner, bei denen ein erwachsener Mann im Durchschnitt 160 cm gross ist und 55 kg wiegt, gelten diese Werte nicht.

      Genausowenig übrigens wie für Deutsche Einbeinige. Die sind zwar genauso groß, wie deutsche Zweibeinige, haben aber 13% weniger Sollgewicht (ein Bein hat 13% Anteil am Körpergewicht eines Menschen). Darüber habe ich mal mit dem medizinischen Dienst der Krankenkassen MDK gestritten, der behauptete, Einbeinige in Altersheimen seien alle unterernährt (wunderbarerweise war deren BMI 13% zu niedrig).

  95. Ring of Steel
    Vor Jahrzehnten hat mir ein Londoner Taxifahrer stolz vom „Ring of Steel“ um die Londoner City erzählt, um dem IRA bombing Herr zu werden.

    Im Prinzip genau dasselbe Ding wie das italienische, mit sehr viel einfacherern Mitteln.
    Offizieller Name „Traffic and Environmental Zone“ (sic!)

    Manchmal hat Verkehrslenkung auch sehr negative Auswirkungen. In einem Früheren Wohnort (Kleinstadt im Speckgürtel einer Großstadt) mußten einige Konditoreien/Bäcker/Metzger zumachen weil die Umgehungsstraße die Kunden nicht mehr am Geschäft vorbeibrachte.

    Wenn Verkehrsberuhuigung dazu führt das nur noch der Supermarkt Lieferservice irgendeiner Großkette und der Paketbote in die Innsenstadt kommt, die Kunden aber im Internet und in der Mall auf der grünen wiese einkaufen gehen, wars das mit dem Stadtleben.

    • Stadtleben
      Das Stadtleben verändert sich eben schneller als das Leben auf dem Land. Mit der sich dort auch schneller verändernden Bevölkerungszusammensetzung werden die uns bekannten Konditoreien/Bäcker/Metzger nicht mehr benötigt. Dafür gibt es dann womöglich pro Stadtteil einen Souk.

    • @Hausschwein
      …es gibt dann halt nur noch Weißbrot.

  96. Kontrollinfrastruktur...
    Werter Don,

    vielen herzlichen Dank für diesen erneut wunderbaren Text. Sowohl die Analogie, was man von Italien lernen kann bzgl. Zielsetzung und Umsetzung einer ZTL als auch der Ausblick, was in Deutschland
    wahrscheinlich daraus gemacht werden wird.

    Ich hatte mich dieser Tage mit eine Vortrag von Prof. Mausfelder beschäftigt: „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“. (gibts von KenFM auf Youtube; dort auch einen link zu einer Abschrift; habe danach auch noch den Vortrag „Warum schweigen die Lämmer“ gelesen – den gibts auf dessen wikipedia Seite verlinkt).
    Und die Machteliten haben in der Tat Angst vor dem Volk, das kann man überall spüren. Insofern ist nicht nur zu befürchten sondern eigentlich sicher, daß das Thema Dieselverbot als ein weiteres Einfallstor für potentielle Repressalien genutzt werden wird; und generell ist das ein wunderbarer Hebel für das uralte Prinzip „divide et impera“ zur Zementierung der Macht.

    Daher Vielen Dank mal wieder dafür, daß Sie die Augen offen halten und solche Themen frühzeitig adressieren.
    Gefahr erkannt heißt zwar noch lange nicht „Gefahr gebannt“ – speziell nicht nach dem Entscheid der SPD (mir war ja seit der Schlagzeile „AfD vor SPD“ klar, daß das so ausgeht) – und damit der Neuauflage der NichtganzsogroßenaberfürsweitermerkelnreichtsGroKo.
    Erst verkohlt. Dann geschrödert. Und nun endgültig zermerkelt.

    • Gern geschehen.

    • Prof. Mausfeld läßt man machen (aufklärend vortragen, schreiben, anprangern)
      Aber eine neue Partei (von knapp 6 Millionen Wählerinnen und Wählern in demokratischen Wahlen in den BT gewählt) wird mit allen verfügbaren zulässigen (Medien) und unzulässigen (Antifa) Mitteln bekämpft.

      Das ist ein „schönes“ Beispiel an sich zum Thema Machteliten und deren Strategien zum Machterhalt.

      Echte und gefährlich werdende Konkurrenz belebt bei denen NICHT ihr Geschäft. Et voilà.

  97. Strafzettel für einen Kilometer
    Ich habe aus F einen Strafzettel liegen für 1, in Worten einen! km zu viel, dasselbe einmal aus der Schweiz. Das machen die Computer. Ein Mensch würde ein Auge zudrücken. Aus Italien habe ich nichts, weil ich aufpasse.

    Da man für einen km schon zahlt, kann man auch gleich etwas schneller fahren bis zur Obergrenze der ersten Stufe, das ist der Witz. Bevor man penibel aufpasst, dass man den einen bzw. 4 minus 3 km nicht zu schnell fährt, doch lieber gelassen etwas flotter, so wie die Österreicher und Schweizer bei uns.

    Ich weiß nicht, ob dem Staat schon aufgegangen ist, dass er beim Selbstfahrenden bedeutend weniger einnimmt, weil die Geschwindigkeit nicht überschritten und im Halteverbot nicht geparkt würde.

    CLS? Chic, groß, schwer zum Einparken, frisst. Ich würde, wenn Mercedes, die A-Klasse kaufen. 45 AMG natürlich. Klein, wendig, schnell und chic. Verbrauch trotz AMG überschaubar, weil leider Vierzylinder. Alternativ den RS5 von Audi oder den neuen Fünfer von BMW. Aber wenn Sie mal richtig loslegen und in Italien große Augen und „Bella Macchina“ – Rufe erzeugen wollen, die Giulia Quadrifoglio. Wenn Sie genug zum Ausgeben haben, den I8 von BMW.

    Schöner als den CLS finde ich den Mustang. Man sieht sich satt am CLS.

    • A-Klasse
      Kann ich nur von abraten, hatte nie ein schlechteres Auto. Und ich bin einiges gefahren. Das erste Auto, wo die elektrische Servolenkung ausfiel.
      Armaturen(Tacho) von Magneti Marelli. Als ich ihn verkaufte, war der Verkäufer erstaunt über den wenigen Rost, und der hatte schon viele gekauft(Händler). Generell sollte man von keinem Hersteller aus der untersten Schublade kaufen, da wird gespart, bis der Arzt kommt.
      Beispiele? Lupo, Arosa(baugleich), A-Klasse, Ford Ka, und ja, es gibt Ausnahmen.

  98. @ JohannB / "Argumente"
    Auf meine Frage, warum denn der MIV unbedingt einzuschränken sei, wird mir geantwortet:

    „1. Weniger Lärm vor meiner Haustür
    2. Geringeres Gefahrenpotential. wenn ich mit dem Rad auf der Straße unterwegs bin“

    Dazu rein faktische Hinweise:
    ad 1
    Lärm wird vom Menschen nach logarithmischem Maßstab wahrgenommen. Das heißt für Laien: Sie müssen den Lärm (Schallpegel) um die HÄLFTE reduzieren, damit Sie überhaupt subjektiv einen Unterschied merken.
    Wenn Sie von Einzelfahrzeugen (schlimmer LKW, schlimmes Mofa) gestört werden, dann müssen Sie diese Einzelfahrzeuge gezielt aus dem Wohngebiet raushalten.
    Wenn Sie in der Stadt wohnen (bleiben) wollen und der Lärm stört Sie, dann geht an ordentlichen Fenstern kein Weg vorbei.

    ad 2
    Der Anteil der Radfahrunfälle, an denen das Auto schuld ist, ist weit geringer, als öffentlich bekannt. Denn Unfälle mit Auto werden praktisch alle gemeldet, solche ohne fast nie.
    Der Weg zu weniger Radfahrunfällen geht nicht über eine Reduzierung des MIV, sondern über anständige Radwege etc.
    Ob Sie bei einer Verringerung des MIV ausgerechnet die Hardcore-rücksichtslosen Autofahrer erwischen, wage ich sehr zu bezweifeln.
    Selbst wenn Sie den MIV z.B. um 20% reduzieren könnten und damit Ihr Risiko um sagen wir 10% gemindert wäre: Die restlichen 90% sind dann OK? Oder wollen Sie den MIV eigentlich am liebsten so gut wie ganz verbieten?
    Dann sagen Sie das wenigstens ehrlich.
    Sonst lesen sich Ihre Argumente wie schlechte Ausreden zu grünlichen Vorurteilen.

    Und btw, weil Sie so stolz sind, nur die Hälfte Ihrer km mit dem Auto zu machen: Niemand zwingt Sie zum MIV. Und die reichlichen Subventionen, damit Sie fleißig Bahn etc. fahren können: Man hilft doch gern als steuerzahlender Autofahrer.
    Aber anderen das Verkehrsmittel vorschreiben zu wollen, ist schon etwas dreist.

  99. Feinstaubalarm in Monrovia
    Ein Tag Monrovia (Liberia), sieben Kilometer = 45 – 60 Minuten einfache Fahrt, in Kombination Schrottautos, kaputte Strassen und Harmattan eine einzige Grob-und Fein-Staubwolke.
    Ich erwarte taeglich mein Ableben !

    • und 1676 km weiter nordwestlich von Monrovia
      im Atlantik.
      Der (Fein?)- und Grobstaub ist nur durch ein altes Palästinensertuch abzuhalten. Alles was mit Benzin und Diesel fährt, raucht, qualmt und stinkt wirklich. Der Wind vertreibts zwar schnell. Na ja. Keiner kann die Motoren mehr einstellen. Ein Audi Coupe liegt seit einem Jahr still.
      Mein 2- Zylinder Knalltreibling läuft reibungslos fein seit Jahren. Made in Senegal 1979. Marke Babybrousse. Rahmen neu geschweisst, mit Radlader (Zeppelin) und Bagger(Liebherr) auf ebener Fläche gerichtet mit 1mm Toleranz. Erster Motor, erstes Getriebe und viele neue Radlager.
      Amtlich wieder durch Ingenieure ( in D studiert) abgenommen.
      Abzusehen ist, dass durch die erzeugte Diesel Hysterie sehr viele Fahrzeuge hierher kommen werden. Richtig einstellen kann die hier keiner. Dann ist der Feinstaub halt hier.

      Beste Grüsse zu Ihnen

  100. Die Murkel gerettet, die Partei versenkt?
    Geld verschwindet nicht, sagt der Grieche von der Imbissbude, es ist nur wo anders.
    Was den Einen genommen wird, bekommen die Andern.
    Die Einen werden die Aufwertung ihrer Immobilien gern annehmen, aber die eifernden Mieter glauben nur noch nicht an die unvermeidliche Erhöhungen.
    Und da ist das NetzDG und die blaue Plakette. Die haben etwas gemeinsam: sie sind Instrumente zum Bespitzeln und Anzeigen von Bürgern durch Bürger.
    Offensichtlich gibt es Parteien und anders mit öffentlichem Geld Versorgte, zu deren grundsätzlicher Weltanschauung Methoden zur Bespitzelung von Bürgern durch Bürger gehören.
    Die sammeln sich alle in einem gewissen Topf.
    Aber wie bereits richtig gesagt: was solls, das merkt keiner bei uns.

    • gelernt ist eben gelernt
      Physikern sagt man ja – wie allen Naturwissenschaftlern – nach, daß sie experimentelle Systeme nüchtern analysieren können. Und dann gezielt an Parametern drehen, um die erwünschten Effekte und Reultate zu erzielen.
      Gelernt ist eben gelernt.
      DDR2.0.

    • Markus Wolf
      vielleicht ist Merkel einfach nur Guillaume V2.0 – the ultimate sleeper.

  101. Titel eingeben
    Lieber Don,

    ich war am Wochenende auf einer größeren Feier hier im Dresdner Hochland. Anwesend waren Handwerker, Bauern, Bäcker und andere fleißige Menschen. Ein Querschnitt der hier lebenden bodenständigen Gesellschaft.

    Alle recht gut situiert. Niemand war arbeitslos oder lebte von Hartz4. Alle arbeiten hart für ihr Einkommen. Der Einkommensspread zwischen Arbeitgeber bis zum Lehrling ist gering. Man sitzt ja auch hier beim Feiern am selben Tisch und schaut sich in die Augen. Größere Abweichungen klärt man und unterstützt sich gegenseitig.

    Wenn der Bäcker im Nachbarort eine Filiale aufmachen möchte, dann macht er das ohne Fördermittel aus Brüssel und ohne Unterstützung der Gemeinde des neuen Standortes. Alle zahlen ihre Steuern und niemand käme auf die Idee, seine Umsätze über die Caimans zu ziehen. Gefeiert wurde in einem Kulturhaus, was für die Veranstaltung mit zwei Kachelöfen und Braunkohle erwärmt wurde.
    Das roch zwischendrin mal etwas nach Rauch, aber frieren mochte schließlich auch niemand. Über Feinstaub oder Ruß machte sich niemand Gedanken. Man war unter sich und fröhlich dabei sich zu entspannen.

    Es wurden Ratespiele gemacht, welche Personen zu DDR Zeiten auf den Geldscheinen waren, wie im örtlichen Dialekt wohl dieses Tier oder jene Pflanze heißt. Man hat ungezwungenen Bezug zu seiner Heimat.
    Man braucht da auch kein Ministerium dafür. Man lebt schließlich in ihr. Man lebt auch mit, in und von der Natur. Jedem ist klar das der Mensch Ressourcen der Natur nutzt. Mit einer gewissen Demut wird die Natur erhalten und gepflegt.
    Keiner möchte den Raubbau der DDR Zeiten zurück. In dieser bester aller Welten ist Naturschutz immanent und unstrittig. Man schaut auch keine „Unser blauer Planet“ Doku, man geht einfach vor die Tür.

    Grüne oder linke Parteien hat man hier nie gewählt. Für Utopien hat man einfach keine Zeit. Bis vor Jahren hat man mehrheitlich CDU gewählt. Die Dinge wurden geregelt und alles war gut.

    Inzwischen sind die Dinge aber aus den Fugen geraten. Die finanzkrisenverursachte Nullzinspolitik des Goldman und Sachs Ubootes, zwingt die Sparkassen auf Konten höhere Gebühren zu nehmen. Ländliche Filialen werden gleich ganz geschlossen. Die Post ist auch schon lange weg und der ÖPNV wird ebenso zusammengestrichen. Darüber ist der Zorn groß. Auch weil man an der Gier der Städter, mit Finanzprodukten und aberwitzigen Hebeln leistungslos Geld zu vermehren, nicht teilhatte. Immer mehr Gemeinden fernab vom städtischen Dresden werden eingemeindet. Versprochene Autonomien sind nicht eingehalten wurden. Der partielle Anteil am großen Ganzen schwindet.

    Lehrlinge findet man keine mehr, die Jugend will lieber was „kreatives“ machen oder Sozialarbeiter oder berufsvorbereitendes Jahr. Am besten nicht mit den Händen arbeiten.
    Der Status der Handwerker ist gesunken. Beispiel KFZ Gewerbe. Das war zu DDR Zeiten eine Goldgrube. Für harte D-Mark wurden Trabis unter der Hand repariert. Jetzt ist man einfach nur noch Schrauber.
    Bodensatz der arbeitenden Bevölkerung. Nachwuchs gibt’s sowieso keinen. Das schmerzt die Menschen.

    Der Angriff auf die Mobilität wird hier als Angriff auf die Menschen selbst gewertet. Mobilität ist hier Lebensvoraussetzung. Straßen werden auch nicht für Marathons oder sonstige Happenings zur Verfügung gestellt. Man benötigt sie um das Leben am Laufen zu halten. Infrastruktur wie Fitneß Center, den neuen hippen Sushiladen oder das neue Kaffee mit „Monsun Washed Arabica aus Papua Neuguinea“ im Angebot findet man hier nicht. Müslishops mit Chiasamen aus der neuen Welt braucht auch keiner. Man beschränkt sich.

    Wenn man zum Arzt geht, hat man wirklich ein Leiden. Krankheiten wie BurnOut kennt man nur aus dem Fernsehen. Generell ist man beim Anspruch und Ressourcenverbrauch sparsam.
    Bescheidenheit ist hier noch eine Zier.

    Die zunehmende Unzufriedenheit führt hier dazu, daß die Menschen montags im Kollektiv zu Pegida gehen. Sie möchten etwas ändern und fühlen sich weder in der Regierung noch in den Medien angemessen vertreten.
    Im Gegenteil. Sie werden ignoriert, gemobt, geringeschätzt. Trotzdem wird in diesen Milieus ein großer Teil des Wohlstandes dieses Landes geschaffen.

    Und dieser Wohlstand soll nun mit einem Angriff der ressourcenfressenden Städter auf die Mobilität noch zusätzlich beschnitten werden.
    Der Zorn darüber ist enorm. Man muß nicht mit jedem Argument einverstanden sein. Aber die Tendenz ist legitim.

    Wir haben einen veritablen Kulturkampf Stadt gegen Land! Wenn die städtische Arroganz hier nicht einlenkt, werden wir unseren Trump bekommen und die Demokraten werden verlieren.
    Das Pendel schwingt bereits. Der gemeine Städter sollte ganz schnell begreifen, daß die städtische Bevölkerung vom Land lebt und sich in der Minderheit befindet.

    Es brodelt wie Sau in der Fläche!

    Viele Grüße
    dreas

    • Ich weiss, man wird das bei der Landtagswahl in Bayern sehen.

    • Zwei Anmerkungen von mir, Herr dreas
      „… mit Finanzprodukten und aberwitzigen Hebeln leistungslos Geld zu vermehren… “
      Dies bitte vormachen, ich lerne gerne dazu ;)

      „…Alle zahlen ihre Steuern und niemand käme auf die Idee, seine Umsätze über die Caimans zu ziehen…“

      Auch ihre Handwerker usw. kennen, gehen Wege, wie sie ihre Steuerlast minimieren, bitte nicht so blauäugig sein.
      Ssind Sie wahrscheinlich auch nicht, relativieren aber etwas.
      Das eine, da es in Ihren Augen Finanzhaie sind, ist schon per se böse,
      Das andere, mal ein bisschen an der Steuer vorbeischubseln, halt „Sport“. ;)

    • Wia faffn dath!!
      Kleine, wild und unkoordiniert fuchtelnde, geballte Faust aus viel zu kurzen Blazerärmeln.

      Anteil der Stadtbevölkerung in Deutschland lt. de.statista.com: ~ 76%

      Mist.

    • statista
      nicht alles was zu „stadt“ gezählt wird ist auch wirklich stadt.

    • Brauchst a Rechnung?
      die erste Frage vieler Handwerker hier. Und auch sonstwo, nur weniger unverblümt.
      Wie in diesem Geflecht die gegenseitige Kontrolle funktioniert, ist mir noch nicht klar.
      Flins hams alle.

    • Kulturkampf Stadt gegen Land
      Das ist ein uralter Konflikt. Diejenigen die das Land bewirtschaften haben lediglich organisches, natürliches Wachstum und verlieren immer gegen diejenigen die durch Geldwirtschaft, Industrie, Hebelwirkung exponentielles Wachstum erzielen.
      Ich kann mir vorstellen das das ein Auslöser der Judenfeindlichkeit in Europa war, da den Juden der Besitz von Land und die Ausübung von Handwerk verboten war und sie zwangsläufig ins Geldgeschäft ausweichen mussten. Da kam Neid auf über den Erfolg.
      Der Konflikt Stadt gegen Land, Industrie und Bankwesen gegen Landwirtschaft und die daraus resultierende Verschuldung des Landes war der Hauptauslöser des amerikanischen Bürgerkrieges.
      Die Nazis waren bei den Bauern besonders beliebt, da sie in der Weimarer Zeit alle verschuldet waren und durch die NS Politik von Güterabnahme gegen Festpreise am Kriegsende (im Westen. Der Rest war futsch) schuldenfrei waren.

  102. Da ja hier auch einige Alteimer-Freunde unterwegs sind...
    … ich zwar kein Mercedes Fan bin, gibt es in diesem Bereich die
    S- Klasse W 116 (09/1972–09/1980)
    – ich mag`s rumpeliger mehr archaisch halt:) –
    die mir von den neueren, bequemen Reisewagen noch zusagt.
    Preislich auch noch nicht davongelaufen.
    Von den SL wär`s die Pagode W 113, schön schlicht,
    trägt nicht so dick auf.

    • Wer es bequem haben und ein Fahrzeug fahren möchte....
      … das bei seiner Erscheinung 1955 die Designwelt aus den Angeln hob, auch heute noch die Designer alt aussehen lässt.
      ( die DS würde ich mir zulegen, wenn ich eine Limosine wollte)
      schaue sich mal auf youtube dies an.
      jay leno’s garage- 1971 citroen ds …
      Da treten sie jeden Mercedes in die Tonne ;)

    • Nachschlag, in dem DS Film aus Jay Lenos Garage lernen sie...
      … auch, warum de Gaulle nie mehr in einem anderen Fahrzeug fahren mochte.

    • @Fj45. Allerdings stammt aus jener Vorzeit das Gedicht:
      Herr, bewahre mich vor Eis und und Wind,
      und Autos, die aus Frankreich sind.

    • Hat der FJ45...
      …den Diesel oder den (herrlichen, aber übel versoffenen) Sechszylinder-Benziner? So oder so ein Toyota, der Herrn Resch nicht gefallen dürfte – und das ist gut so!

    • Das F vor dem J bezeichnet in dieser....
      … J4 Modellreihe immer den Benzinmotor.
      Die Benzinmotoren gab es als
      3,9 Liter und 4,2 Liter 6 Zylinder.
      Die Diesel dieser J4 Modelle hatten vor dem J ein B für 4 Zylinder und H für 6 Zylinder Diesel.
      Nur die kurzen J4 (J40) bot Toyota in Deutschland an.
      Den mittleren Radstand J43 nie
      ebenso den langen Radstand J45 nie.

    • Herr Dust ... der Spruch ging ursprünglich so.....
      ….Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Autos die aus England sind..
      … aber so eine alte Katze Jaguar Mark VII, hat schon was.
      Von den alten Rolls und Bentley Limousinen gar nicht zu reden.
      Gefallen mir.
      Bei uns in der Nachbarschaft ist ein Rolls Royce Besitzer, der immer zwei Rolls in der Garage hatte und noch hat.
      1x Cabrio…1x Limousine.
      Die letzten beidenfähert er noch, kaufte er sich noch schnell, bevor BMW dort eingestiegen ist… halt noch real britisches Eisen. ;)

    • Ach, noch vergessen Herr IsopanFF....
      „herrlichen, aber übel versoffenen….)

      …. mein Tankwart grüßt mich immer, Sie auch ?

      Ich hab`ihm letzt gesagt, dass mit dem roten Teppich ausrollen,immer wenn ich komme, ist nicht nötig.

    • ...Eis und Wind...
      @ U. Dust
      Das Verslein paßt allerdings auch auf alle anderen zweisilbigen Herkunftsbezeichungen (München, Stuttgart, Wolfsburg, Deutschland…)
      Wir hatten sehr viele französische Autos in der Familie und an ernsthafte Pannen kann ich mich nicht erinnern. Schrulligkeiten, ja, gelegentlich auch reichlich verbaut (ich sach nur Zündkerzenwechsel beim GS: man braucht vier verschiedene Kerzenschlüssel und Finger mit fünf Gelenken; als Belohnung ein Fahrverhalten besser als Oberklasse, im Winter erst recht).
      Im direkten Vergleich mit dem 504ti sah ein BMW 520 reichlich traurig aus und falls man mal richtig Rost sehen möchte, schaue man sich einen Daimler W 210 an (falls man noch einen findet…)

  103. Vernachlässigte Betrachtungen, um Autos zu diskreditieren
    Wer hat sich schon mal mit dem Feinstaubausstoß der Lüftungen der zwangshermetisierten Wohnsilos beschäftigt, wer hat einen mit vier Personen besetzten Pkw mit vier, sich vegan ernährenden Radfahrern
    verglichen, wie lange kann ein SUV-Besitzer fahren um die Werte seines Schadstoffanteil an seiner letzten Kreuzfahrt zu erreichen, wie ist die Schadstoffbelastung durch den stark angestiegenen Onlinehan- del, wie stark wird die Umwelt durch den programmierten Verschleiß
    von nicht reparierbaren Gütern belastet, eine Bundeskanzlerin ver-schleißt nicht annähernd so schnell wie ein Haushaltgerät.

  104. Strafzettel Rumänien
    Vorausgeschickt sei, daß es hier nicht um „Rasen“ geht, sondern die üblichen kleinen Übertretungen im Bereich von wenigen km/h zu viel.
    In RO gibt es eigentlich nur lächerlich unwirksame Verkehrskontrollen, da die Polizei fast immer an bekannten Stellen steht und die Fahrer sich mit der Lichthupe gegenseitig warnen, die LKWs auch per CB-Funk. So wird man meist nur „erwischt“, wenn man wirklich mal „pennt“, oder das einzige Fahrzeug weit und breit ist.
    Früher einmal vorhandene, wirksamere Radargeräte wurden auf Betreiben interessierter Kreise wieder abgeschafft, wie ich hörte.
    Allerdings ist es teilweise auch nicht leicht, die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten, wenn man einen LKW hinter sich hat, und das versucht, wird gnadenlos gedrängt und bis fast zur Stoßstange aufgefahren, teilweise ist auf der Landstraße innerhalb von Ortschaften fast 90 km/h das übliche Limit.
    Ein einziges Mal habe ich, in Großstadtnähe, Polizisten mit einer Radar-Kamera im Auto erlebt, ansonsten hängt da am Armaturenbrett so ein Radargerät, das bei Überschreitungen piept und die Geschwindigkeit anzeigt, aber ob diese Messungen vor Gericht anerkannt würden, bezweifle ich. Während in D die Polizei vor einer Messung ihr Fahrzeug genau zum Strassenverlauf ausrichtet, stehen die rumänischen Polizisten oft schräg irgendwo auf einer schiefen Bankette, wie genau die Messung da ist, na ja…
    Solange die Strafe samt Nebenkosten nicht umgerechnet etwa 70 € erreicht, kann man unbesorgt sein, da die Polizei das Protokoll erst übersetzen, dann nach Deutschland schicken muss. Dort hat man noch die Möglichkeit, Rechtsmittel einzulegen, und falls man eine Strafe zahlen muss, bleibt das Geld in Deutschland, Rumänien sieht davon nichts.
    Man braucht auch nicht auf der Stelle etwas zu bezahlen, tut man es aber, muss man nur die Hälfte bezahlen.
    Ich wurde vor kurzem angehalten, als ich mit vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit unbesorgt auf eine Kontrolle zufuhr, im sicheren Glauben, die können mir nichts anhaben.
    Allerdings hatte ich, noch innerorts, aber bereits außerhalb der Bebauung, nur Standlicht an, da mein letzter Wissensstand war, innerhalb Ortschaften brauche man kein Fahrlicht am hellichten Tag. War allerdings falsch, es herrscht wie in Ö und Ungarn die Pflicht, mit Fahrlicht/Tagfahrleuchten zu fahren. Der Polizist verlangte also die Papiere, sagte auf Nachfrage dann auch den Grund, warum er mich gestoppt hatte, während in der Zwischenzeit andere Fahrzeuge ganz ohne Licht, oder nur einem Scheinwerfer lustig vorbeifuhren.
    Ich sagte ihm, er solle sich die Arbeit sparen, weil er von mir ohnehin keinen Cent sehen würde, aber er füllte unbeirrt seinen Zettel von Hand aus, um ihn dann zur Unterschrift zu präsentieren, die ich verweigerte, was ihm ein Zähneknirschen bescherte.
    Hinzu kam, daß dieses „Vergehen“ 145 RON, also umgerechnet über 30 Euro, kosten sollte, während der Tarif in D unter der Hälfte dessen liegt.
    Tags darauf machte ich mich dann online kundig und las, dies sei die neue „Mindeststrafe“, von der letzten Regierung eingeführt, und betrage 10 % des Monatseinkommens eines durchschnittlichen Rumänen. Ganz schön happig!
    Aber man versucht halt, bei allem Schlendrian, zu zeigen, dass man etwas tut, mit dem Handyverbot am Steuer ist es genau so: die eigentliche Strafe ist drastisch, aber kein Mensch schert sich drum, weil nicht kontrolliert wird. Oft sehe ich sogar die Fahrer der Überlandbusse, mit 50 Menschen hinter sich, mit dem Handy in der Hand beim Telefonieren am Steuer, LKW Fahrer gefühlt ein Drittel telefonieren, und der Rumäne allgemein wird anscheinend seit einiger Zeit bereits mit einem Handy geboren. So laufen dann Herren, die sich für wichtig halten, oft mit Bluetooth-Freisprechern im Ohr herum, aber im Auto wird halt „handheld“ telefoniert.
    Einfahrtverbote aus Umweltschutzgründen habe ich noch nirgends erlebt, ebenso wird das Parken sehr leger gehandhabt, auf Zebrastreifen oder dicht davor, im Kreuzungsbereich, in Einmündungen, auf Sperrflächen, die Großstädte sind für ihre chaotischen Verhältnisse berühmt. Aber auch der nächste LIDL Parkplatz spricht Bände: möglichst nahe am Eingang, wird die gesamte Ausfahrtspur zugeparkt, sowie schon fast obsessiv auf Sperrflächen, auch wenn daneben 10 Plätze frei sind. Der Don könnte hier sicher wunderbare Fotos schießen.
    „Deutsch“ fahren darf man hier nicht, auch nicht auf Einhalten von Verkehrsregeln hoffen. (Mir wurde zweimal in 4 Monaten im selben Kreisverkehr das Auto ruiniert, weil jemand mit 60-70 km/h zu „überholen“ versuchte, als ich weiter im Kreis fuhr, statt geradeaus, wie erwartet. Erlaubt sind dort übrigens 30 km/h). Beim Einfahren in den Kreis wird oft noch links (!) geblinkt, beim Ausfahren gar nicht.
    Seither habe ich meinen Fahrstil entsprechend angepasst.
    Überleben ist alles…..

    • Handy-Verbot
      In dieser Hinsicht unterscheiden sich D und RO aber nicht wirklich – die Strafandrohung ist vergleichsweise heftig, aber es interessiert keinen. Wenn man in der Stadt mit Bus oder Tram unterwegs ist, hat man das Gefühl, daß mindestens jeder zweite Autofahrer damit herumspielt.
      Wenn man nicht in flagranti erwischt wird (und dafür gibt es hier ja deutlich weniger Polizei als in RO), ist es halt schwierig einen ursächlichen Zusammenhang „gerichtsfest“ zu belegen – selbst in dem Fall vor einigen Monaten, wo eine junge Frau Sonntags morgens auf einer gerade Landstraße einen Radfahrer getötet hatte.

  105. Ich sass gerade mit 4 mehr oder weniger grün-roten nicht mehr ganz so jungen
    Frauen am Mittagstisch und habe die Krise – da der Glaube an greenpeace und die „Wahrheit“ der dort gemachten „Informationen“ das Sein im hier und jetzt unverrückbar zementiert.
    Zu Eifereren ist argumentativ kein Zugang.
    Alles muss weg, der Diesel so wie die Kohle und alle Chemieunternehmen sowieso – Arbeit fände sich genug im Dienstleistungsbereich und gegen Wackelstrom finden sich genügend „Speichermedien“. Gift und Galle gegen Belgien und die dortigen AKWs.
    Da wurde propagandistisch ganze Arbeit geleistet – ohne irgendeinen volkswirtschaftlichen Hintergrund auch nur im Ansatz zu beachten.
    Gegen so was ist noch kein Kräutlein gewachsen – und wenn ich recht bedenke entspricht die gemachte Erfahrung fast genau den 87%.
    Nun denn.
    Einig waren wir uns immerhin darin, dass eine Anklage Mick Jaggers über #metoo eher Lachanfälle auszulösen im Stande wäre.

    • Was halt auch traurig ist...
      …rationale Sichtweisen machen heutzutage einsam.

    • "Ich sass gerade mit 4 mehr oder weniger grün-roten
      nicht mehr ganz so jungen Frauen am Mittagstisch“
      .
      .
      Hilfe, wie kann man denn derart masochistisch sein?

      In meiner Welt dürfen die noch nicht mal unter meinen Tisch.

    • Titel eingeben
      Weiberwirtschaft war bisher noch immer der Untergang eines Staates, seit 1918 weitgehend Frauenwahlrecht in Europa, seitdem geht es auch bergab mit dem Kontinent

    • Dummheit regiert die Welt, vor allem die intellektuelle
      „Arbeit fände sich genug im Dienstleistungsbereich“

      Ich weiß, IHNEN brauche ich das nicht zu erklären. Aber trotzdem muss ich das einfach hinschreiben, für die 2 oder 5 Lernwilligen irgendwo da draußen ;-)

      Mit sich gegenseitig die Haare schneiden kann man nicht eine ganze Industrienation ernähren, anziehen, wohnen lassen, Geräte herstellen etc.

      Die Dinge (!) müssen ja irgendwo hergestellt werden, die mensch so braucht; vorher müssen Rohstoffe (!) gewonnen werden; all das braucht leider auch Energie (!)…

      Nun könnte man ganz theoretisch alles importieren, aber dann müsste die ganze Welt uns im Gegenzug unsere tollen Dienstleistungen abkaufen – die da wären? Haareschneiden und Altenpflege kann man leider nicht in Dosen (böse!) packen und exportieren; Werbung und Finanzprodukte können andere auch, tja … äh … also sorry, jetzt geht mir schon die Phantasie aus.

      Also werden wir wohl was anderes exportieren müssen. Lass mal überlegen… ach so, ja, natürlich: Industrieprodukte! Merkwürdigerweise will die ganze Welt, so sie das Geld dafür hat, kaufen, was bei uns aus Stoffen hergestellt wird, mit Energieaufwand.

      Blöd aber auch.

      Wie man eine solche doofe Industrienation, wo nebenbei ein paar Dumpfbacken nur so nutzlos vor sich hin phantasieren und intrigieren, die es aber auch warm haben wollen und trocken und elektronisch kommunizieren, mit Strom „auf Speicherbasis“ versorgt, das geben wir jetzt allerdings doch als Hausaufgabe.

      Kleiner Tip:
      Ein Akku (z.B. fürs E-Mobil) mit 1 kWh Kapazität (das reicht für eine Stunde Haare fönen oder 4 Stunden TV) hat bei der Herstellung schon 150 kg CO2 „gekostet“. Nach 1000 Ladezyklen wird das Teil zickig, noch ne Zeit später hat man dann ganz viel Spaß beim „Recycling“.
      Und 2. ein Privathaushalt braucht pro Tag so etwa 10 kWh.

      (OMG, das dürfte aber mathematisch schon so hyperkomplex sein, kann man das nicht Wiki fragen?)

    • @Bernd Michalski
      .
      Ihr Versuch in allen Ehren,

      aber auch Sie werden einer Kuh das Singen nicht lehren.

  106. Das Thema mal emotionslos betrachtet hat Ranga Yogeshwar.
    Sowohl zur Entstehung der Stickoxide, zu Feinstaub, zu den Todeszahlen, zu der fragwürdigen Verwendung von Daten, zu dem ganzen Unsinn der Fahrverbotsdiskussion:

    http://www.ardmediathek.de/tv/Quarks/Abgasalarm-warum-ein-Dieselfahrverbot-/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=7450356&documentId=50418754

    Die 45 Minuten sollte man sich einfach mal gönnen. Am Ende wird der Diesel zwar nicht entlastet, aber die Gefahren werden in einen größeren Zusammenhang gestellt. Und da zeigt sich dann, daß ein Dieselfahrverbot allein die Probleme nicht löst, selbst wenn es vorhersehbar auch auf Euro-6 Diesel ausgeweitet wird.

    Was bleibt, ist der politisch bislang unterstützte Betrug durch Kfz-Hersteller und deren Weigerung, technisch mögliche Lösungen umzusetzen. Und das ist ein Skandal.

    Übrigens, Radfahrer leben selbst in hochbelasteten Städten länger als die, die nicht radfahren. Die Vorteile überwiegen die Nachteile.


    • Weigerung, technisch mögliche Lösungen umzusetzen.
      Ist das wirklich so?
      Bis jetzt hatte ich eher den Eindruck, die können nicht, – anders als „die wollen nicht“.


    • Zu Können und Wollen: https://www.adac.de/infotestrat/tests/eco-test/diesel_nachruestung/default.aspx

      Einzig die Nachrüstung des AdBlue-Tanks könnte aus Platzgründen zum Teil schwierig und teuer werden, aber damit müssen die Betrüger aus meiner Sicht halt leben. Ansonsten bliebe nur, die Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Das wäre rechtlich zwingend und, siehe USA, politisch problemlos umsetzbar.

      Aber in Deutschland werden die Betrüger wohl wieder geschont und die Betrogenen sowie die Allgemeinheit zur Kasse gebeten. Allein all die Busse und all die Nutzfahrzeuge in öffentlicher Hand auszutauschen, wird Milliarden kosten, ohne das Ziel, die Schadstoffgrenzen einzuhalten, wirklich erreichen zu können. Denn, das hat der Yogeshwar durchaus überzeugend dargestellt, selbst das Verbot aller Diesel würde das Problem nicht lösen. Von den kommenden Grenzwerten mal ganz zu schweigen.

    • Korrelationen machen immer wieder viel Spaß
      „Radfahrer leben selbst in hochbelasteten Städten länger als die, die nicht radfahren“

      Und woran liegt das wohl? Ganz sicher am Radfahren, oder?

      Jedenfalls dürfte das wohl kaum als Beweis dafür taugen, dass NOx so furchtbar schlimm ist, oder wie sehe ich das?

    • Schweigen wäre echt mal 'ne gute Idee
      „Denn, das hat der Yogeshwar durchaus überzeugend dargestellt, selbst das Verbot aller Diesel würde das Problem nicht lösen. Von den kommenden Grenzwerten mal ganz zu schweigen.“

      Wie gut, dass es einen Papst gibt im dt. TV, der alles weiß und es auch gern von sich gibt.

      Allerdings „das Problem“ ist gar keins, denn an dem NOx leidet niemand wirklich, aus toxikologischer Sicht. Aber das will ich hier nicht ein weiteres Mal alles ausbreiten.

      Und die „kommenden Grenzwerte“, da hätte ich allerdings auch noch Vorschläge.
      Z.B. Grenzwerte für dreiste Politikmaßnahmen, die aus einer freien Gesellschaft endgültig eine Gouvernantenanstalt machen.
      Grenzwerte für das dreiste Belügen des Publikums mit angeblich „wissenschaftlichen“ Erkenntnissen, die in Wirklichkeit nur Propaganda sind, allerdings aus dem Mund von gewissenlosen Akademikern, die Gesinnung an die Stelle von Wahrheit setzen.
      Grenzwerte für unreflektiertes Nachplappern von oberflächlichen Halb- bis Viertelwahrheiten.

  107. Irgendwie hatte ich ein anderes Thema erwartet.
    Italien hat gewählt, die Schweizer haben sich für zwangsfinanzierte Folklore entschieden und die SPD-Mitglieder haben zu etwas mehr als 50% für den weiteren Niedergang der Sozialdemokratie gestimmt.

    Joschka Fischer beklagt den „Abstieg des Westens“ und nur im Privatfernsehen wird auch weiterhin das immer mehr Bürger betreffende Thema der Armut behandelt.

    Last but not least gibt es eine neue Überwachungssoftware, die vollautomatisch islamistische Seiten im Netz aufspürt. Ob Maas wohl schon verstanden hat, wozu sich solche Software auch ganz prima verwenden läßt?

    Aber gut, für mathematisch Interessierte ist sicherlich auch die Frage sehr interessant, wie sich 13.000 Tote und 133.000 verlorene Lebensjahre durch Stickoxide im Jahr 2014 zueinander verhalten. Wobei mich persönlich eher interessieren würde, ob Berufsgenossenschaften in Zukunft immer noch so einfach wie bisher arbeitsbedingte Gesundheitsschäden verneinen können oder analog des Dieselurteils aufgrund unbewiesener Zusammenhänge im Einzelfall auch zahlen müssen. Im Sinne einer logisch nachvollziehbaren Rechtsprechung müßte das ja wohl so sein. Also gute Zeiten für die Anerkennung von Berufskrankheiten?

    • Berufsgenossenschaft
      Ihr Hinweis auf die Berufsgenossenschaften ist äußerst interessant, weil er die ganze Widersprüchlichkeit der Diskussion zeigt. Bekanntlich ist der Weg zur Arbeit auch durch die BG versichert. Wenn ich jetzt Schwindelanfälle bekomme, weil ich am Stuttgarter Neckartor 60 statt der erlaubten 40 µg/m³ eingeatmet habe, wäre dies gemäß Rechtssprchung ein Fall für die Frührente. Wenn ich aber am Arbeitsplatz 600 µg/m³ einatme, wird mein Antrag abgelehnt, da ja dort der Grenzwert bei 950 liegt.

      Dazu und zu Ihrem vorigen Beitrag passend: Ich war gestern auf der ersten Rennradtour diesen Jahres. Beim zweiten Anstieg fingen die Beine an zu brennen. Das kann doch eigentlich nur daran liegen, dass ich zuvor in einer 30er-Zone drei Minuten hinter einem VW-Diesel herfahren musste, oder? Kann ich den jetzt verklagen? ;)

    • Eher weniger, da die Gilde der Pneumologen
      die Nikotinproblematik als wesentlich ursächlicher wie NOx betrachtet. Ansonsten: „Logisch nachvollziehbare Rechtssprechung“ Auf welcher Welt soll es die denn geben ?


    • An Arbeitswege etc. hatte ich zwar nicht gedacht, aber irgendwie paßt das zur aktuellen Logik. Scherz beiseite.

      Die Berufsgenossenschaften kamen mir in den Sinn, weil es da ja auch um die individuelle Zuordnung geht, also beispielsweise um die Frage, ob der Arbeitsplatz ursächlich für die Lungenkrankheit des Betroffenen ist. Wer da mal erlebt hat, wie solche Verfahren geführt werden, auch, über welchen Zeitraum sich diese teilweise erstrecken, und wie unbefriedigend sie oft genug für die Betroffenen enden, der kann sich ob des Dieselurteils doch nur noch wundern.

      Nun warte ich auf die ersten Schadensersatzprozesse der geplagten Anwohner, deren Lebenserwartung ja zumindest statistisch um Minuten oder Stunden gesunken ist. Denn das ist ja wohl bewiesen, oder? Ein paar Euro sollte das doch bringen, solange noch nicht alle Verbrennungsmotoren verboten sind.

      Ist das jetzt wirklich ernst gemeint? Na, was glauben Sie denn. Wie du mir, so ich dir. 😉


    • die SPD-Mitglieder haben zu etwas mehr als 50% für den weiteren Niedergang der Sozialdemokratie gestimmt.
      Naja, ohne „GroKo“ würden sie noch schneller noch mehr schrumpfen.
      gute Zeiten für die Anerkennung von Berufskrankheiten?
      Das glaub ich erst, wenn ich aus dem Munde von Bekannten davon höre. Typischerweise wird abgelehnt.

    • Anwälte aller Länder..
      Haben Sie mal das Bild gesehen, wie ein Leopard A2 mit Vollgas durch Afghanistan rast und eine kilometerlange Feinstaubschleppe hinter sich herzieht?

      Sollten die verehrten Herren Taliban nicht Mutter von den Leyen verklagen, weil sie sie kiloweise Feinstaub schlucken lässt, die hinten aus den Auspuffen ihrer Friedensdiesel kommen, vom aufgewirbelten Dreck ganz zu schweigen, anstatt mit unmodernen und an den Hüften auftragenden Sprengstoffgürteln wie Knallfrösche auszusehen?

      Und sollte Kabul dann nicht zu einer NoGo-Zone für deutsche Diesel erklärt werden, nur Kamele, Dromedare und TOYOTAs mit 8,8 cm FLAK hinten drauf, die sind nämlich DUH-konform?

    • Fischer
      Ist Merkel die Revanche der Grünen dafür, dass diese nur mit einem unorthodoxen CDU Politiker, wie Fischer, Wahlen gewinnen konnten? Wahlen gewinnt eine Partei immer mit einem Kandidaten des anderen Lagers, es sei denn sie hat das große Glück, dass der Zeitgeist sich in ihr sammelt, dann kann sie den Augenblick nutzen.

    • @ Herr Marx,
      im Krieg und in der Liebe ist doch alles erlaubt…

      Fehlte nur noch am Heck ein Schild, auf dem steht: Wir verleben das Erbe unserer Kinder.

      Es gibt einen neuen Song: Senioren sind nur zu früh geboren – aber die fahren ja z.T. andere Panzer – und wie.

      Die für Simbabwe in China hergestellten 13 Mio Kondome sind auch zu klein und nützen nix.Die hatten wohl bei sich maßgenommen.🤓


    • Die SPD hat so oder so ein Glaubwürdigkeitsproblem, colorcraze, das ist unbestreitbar. Ohne Abkehr von der Agenda 2010 wird die SPD nie wieder auf einen grünen Zweig kommen. Mit der Gerechtigkeitsfrage und dem Fokus auf den Sozialstaat hatte Schulz den richtigen Weg eingeschlagen, die Umfragewerte waren eindeutig. Aber, der Weg wurde verlassen und die Sicherheitsdebatte der CDU/CSU hat dazu sicherlich ebenso beigetragen wie der Seeheimer-Kreis, dem Schulz ja zumindest nahesteht bzw. -stand. Rudolf Dreßler hat es im letzten Monat doch auf den Punkt gebracht, dem habe ich nichts hinzuzufügen:
      http://www.huffingtonpost.de/entry/maischberger-spd-weil-dressler_de_5a851c0de4b0058d5565da1f

      Das mit den Berufskrankheiten ist ein Trauerspiel. Und trotz des ironischen Untertons ist der Vergleich von mir durchaus ernst gemeint. Daß sich trotz der Analogie da etwas ändert, ist leider kaum zu erwarten. Schließlich geht es ja nur um Einzelschicksale im Vergleich zu den Gewinnerwartungen der Wirtschaft. Etwas Schwund ist halt immer, damit muß der anonyme Bürger ohne Lobby nunmal leben.

    • Sehr geehrter Herr Marx,
      als ich Ihren ersten Absatz las, bin ich direkt erschrocken: „Steht der Türke jetzt schon in Afghanistan!“

      Gab sich dann ja aber beim Weiterlesen.

  108. Wertverlust durch die Dieselhatz
    Durch den Wertverlust meines 635 d Cabrio bin ich außerordentlich belastet.
    Kann ich jetzt den Verlust in der entsprechenden Spalte der Steuererklärung geltend machen? Schließlich habe ich es nicht zu vertreten, wenn Fahrzeuge zum Alteisen geschickt werden, die sich noch wie neu anfühlen.
    Der Wagen ist übrigens eine echte Freude, schnell, sparsam, einfach nur geil. Der erfüllte schon Euro 5, als es das noch gar nicht gab, so ist es im Kraftfahrzeugbrief vermerkt.

    Zu schade…..

    • Gute Idee, mal EUR 30.000 als "Belastung" eintragen ...
      … ist ja doch „aussergewöhnlich“, wie ihr in DE von Eurer pol. „Elite“ und der Industrie V**arscht werdet!


    • Das ist nicht außergewöhnlich im Land der Obrigkeitgläubigen und Untertanen, das ist normal, Köstlich.

  109. Ich wünsch mir eine Aktivistin als Altenpflegerin ....
    … die täglich vor mir blank zieht und mir so mitteilt, dass meine Zeit abgelaufen sei.
    .
    Der Ber lutscht oini hats schon wirklich gut getroffen.
    .
    An anderer Stelle lese ich dann, dass vermeintlich bestens studierte Italiener massenhaft per Nacktbus zum Auswahltest pilgern, um einen „Pflegejob“ im öffentlichen Dienst zu kriegen.
    .
    Die Faktormorbidität in der EUR Zone muss weiter gefördert werden …

  110. Einfach mal die Fakten.....
    Das Kraftfahrt-Bundesamt spricht von Millionen Dieselfahrzeugen, die von der deutschen Automobilindustrie in betrügerischer Absicht mit gefälschten Abgaswerten unter die Leute gebracht wurden. Die Leute: brave Deutsche, die immer ordentliche Kreuze auf ihre Wahlzettel gemalt hatten und an den Rechts-Staat glaubten. Der Paragraph 263 des Strafgesetzbuches kennt den Betrug: „Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird . . . “ Aber es wird nix. „Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.“ Von der Bande sitzt keiner. Obwohl alle bekannt sind. Und die Verbrecher haben all die schönen Gesetze gebrochen: Betrogen, Urkunden gefälscht. Und da sie das gemeinsam gemacht haben, die Herren VW, Audi, Porsche, Daimler, BMW, haben sie nach Paragraph 129 StGB ziemlich eindeutig eine Bande gebildet, da käme noch was extra drauf. Und wenn es einen gescheiten Staatsanwalt gäbe, dann könnte dem auffallen, dass die Bande die Gesundheit der Bevölkerung mit giftigen Abgasen terrorisiert. Die Rede ist von über 8.000 frühzeitigen Todesfällen jährlich. Also müsste auch die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung untersucht und bestraft werden.

    https://kenfm.de/der-bundes-unrechtsstaat/

    Aber wo kämen wir da hin wenn jetzt auch schon Leser eines FAZ Blogs an den banalen Fakten inrteresssiert wären…

    • Wäre schon an FAKTEN interessiert, nicht an Geschwafel
      Fakt, wäre, wenn Sie statt ungarem Geschreibsel das Aktenzeichen Ihrer Klage veröffentlicht hätten. Wieder mal amüsant, daß ausfällige Wortwahl bei Linken als sehr beliebt ist, wenn der guten Sache dient. Und Rechtsstaatgrundsätze wie Beweis und Unschuldsvermutung sind ja eh überbewertet.

    • Labertasche... soll ich jetzt Ihren Texxt wieder auseinandernehmen....
      …. machen“ Sie sich weiter lächerlich mit Ihren Beiträgen.

      “ Aber wo kämen wir da hin wenn jetzt auch schon Leser eines FAZ Blogs an den banalen Fakten inrteresssiert wären…“

      An Fakten interessiert…bei Sozialisten/ Kommunisten…
      .. selten so gelacht.

    • Werter TDV in einem Landtag war es scheinbar Usus die Vergütungsregeln sehr kreativ auszulegen ...
      … weil es ja sonst für die „politische Arbeit“ nicht gereicht hätte.
      .
      Mach Deinen Vermieter zu Deinem Angestellten …. Respekt, auf diese Variante des nach „Gutsbesitzer-Art“ annähernd leistungslosen Honigtopfräuberns musste erstmal kommen!
      .
      Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Untersuchungsausschuss wert, brüllt auch dort keiner.

    • an den banalen Fakten interessiert
      Wer an die „8.000 frühzeitigen Todesfällen jährlich“ *glaubt* (!), glaubt sicher auch noch an den Osterhasen.


    • Manchmal, TDV, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Sie tatsächlich recht haben. Sie wissen schon.

      Fakt ist, es handelt sich um eine Bande von Lügnern und Betrügern, daran gibt es überhaupt keinen begründbaren Zweifel und das ist durch Urteile auch längst bestätigt, auch wenn der Rechtsweg noch nicht ganz erschöpft ist. Inwieweit dies durch politische Dummheit begünstigt wurde, ob die Politik sehenden Auges weggeschaut hat und ob die Politik sich durch weitere Tatenlosigkeit noch endgültig mit den Lügnern und Betrügern gemein machen will, das wäre noch zu klären und bleibt abzuwarten.

      Eine sich lediglich ärgernde aber nicht handelnde Bundeskanzlerin Merkel ist jedenfalls ein Schlag ins Gesicht für jeden Bürger, der gnadenlos vom Rechtsstaat wegen jeder „Kleinigkeit“ verfolgt wird.

      Nur gut, daß Linke wie Rechte betroffen sind und noch sein werden. Vor dem Gesetz sind eben doch manchmal alle gleich, unabhängig der Frage nach Recht oder Unrecht.

    • Man darf doch nicht, man kann doch nicht.
      § 129 Bildung krimineller Vereinigungen

      (3) Absatz 1 ist nicht anzuwenden,
      1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat.
      2. wenn die Begehung von Straftaten nur ein Zweck oder eine Tätigkeit von untergeordneter Bedeutung ist.

      Lieber TDV,

      Alles nur zum Wohle der deutschen Wirtschaft.
      Der Begriff „Too big to fail“ lässt sich praktischerweise auf alles anwenden.
      Die Agenten sind überall, die das System „schützen“ müssen.

      Eine parlamentarische Wirtschafts- und Erbdiktatur mit demokratischem Anstrich hat nur einmal seine „kleinen“ Fehler. Wenn man „Die neue Weltordnung“ will, sprich die totale Macht von wenigen über vielen, muss man kompromissbereit sein.

      Merkel hat das schon vor Jahren kundgetan, dass man eben Abstriche machen muß. Ein wenig Freiheit da, ein wenig Gerechtigkeit da, ein wenig Recht und Ordnung hier, etc. …

      Genießen Sie einfach 4 weitere Jahre Plan- und Ideenlosigkeit der Vereinigungspartei aus CDU & SPD & CSU. Chaotisch Soziale Partei Deutschlands (CSPD). Vieleicht liegt schon eine Grundgesetzesänderung in der Schublade, welche die Amtszeit von Merkel auf Lebenslang begrenzt. Mit Annegret Kramp-Karrenbauer ist ja schon ein Erb-Clon definiert worden.

      Vorwärts nimmer – rückwärts immer.

    • TDV und die Betrüger
      Lieber TDV, Sie sind mit Ihren Zahlen dem Straftatbestand des Betruges näher, als die von Ihnen als „Terroristen“ gescholtene Autoindustrie.

      Zunächsteinmal sollte man sich die Studien besorgen, auf deren Basis man jemanden des Betruges, des einfachen oder des Massen-Mordes und/oder des Terrorismus beschuldigt.

      Ich habe das getan und diese sind unten verlinkt. Sie dürfen mir gerne i n jedem meiner Punkte widersprechen.

      Zunächst zum Phänomäen des von Ihnen erwähnten „vorzeitigen Versterbens“:
      Wie sie den Sterbetafeln des Deutschen Statistischen Bundesamtes (Link 1) entnehmen, hat ein im Jahr 2000 geborener männlicher Deutscher eine Lebenswerwartung von 75, 38 Jahren, eine im Jahre 2000 geborene Frau wird voraussichtlich 81,22 Jahre alt.
      Ein im Jahre 2000 90 Jahre alt gewordener Mann, der 1910 geboren wurde und 2 Weltkriege erlebt hat, hat eine mittlere Lebenserwartung von noch 3,62 Jahren, die 90-jährige Frau lebt noch 4,01 Jahre, beide werden also etwa 94 Jahre alt.

      Ist deshalb die Lebenserwartung der Generation Kaiser Wilhelm höher, als die der Millenials?

      Nein, ist sie nicht. Der 1910 Geborene hätte als männliches Neugeborenes im Jahre 1910 nur eine Lebenserwartung von 47,41 Jahren gehabt, wäre wahrscheinlich während der Hungerblockade des Ersten Weltkrieges oder während der Bombenangriffe auf Dresden ums Leben gekommen.

      Ist er aber nicht. Hat überlebt. Ist hart im Nehmen. Und lebt deshalb lange.

      Alle anderen, die Schwachen, die Dummen, die Helden, die, die sich für Himmelfahrtskommandos melden, die sind lange schon tot.

      Und die sind ALLE in den sogenannnten „vorzeitig Verstorbenen“ der obengenannten Studie enthalten, die wiederum eine amerikanische Schätzung benutzt, wieviele Amerikaner der Altersklassen 30 Jahre und DARÜBER, also Jahrgang 1987 und DARUNTER noch leben müssten und tatsächlich noch leben.
      Das ist spätestens ab den 40er Jahrgängen, die in Europa als Kinder noch Kriegsbeteiligte waren und in den USA nicht, schwierig zu vergleichen bis ganz und gar unmöglich.

      Damit aber nicht genug: Im Open Access Journal „Environmental Research Letters“ 12, 2017, schreiben die Autoren unter dem Titel: „Public Health Impact of Excess NOx Emmissions from Volkswagen Diesel Passenger Vehicles in Germany“, sie hätten amerikanische Schätzungen über die Verkürzung der Lebenserwartung einzelner Altersklassen (s.o.) durch Exposition mit OZON und FEINSTAUB auf NOx umgerechnet, und gingen davon aus, dass wenn VW die im Labor vorgeschriebenen Maximalemissionen von 180 mg NOx / km nach EURO 5 auch im Strassenverkehr eingehalten hätte, wären in ganz Europa, bei der im Verkehr gemessenen Emission von 850 mg/km, 29 000 Lebensjahre nicht verlorengangen, das heisst: 1800 Menschen nicht „vorzeitig verstorben“ (s.o).
      Ob man „Schätzungen“ der Ozon- und Feinstaubexposition so einfach auf NOx übertragen kann, ist das eine.
      Dass die 850 mg/km sich auf ALLE Diesel beziehen, die vom Umweltbundesamt gemessen wurden, ist das andere.

      Dieses wurde ebenso vernachlässigt, wie die fälschlich beheuptete Tatsache, dass die maximalen TESTbetriebemissionen deshalb genommen werden mussten, weil „Konformitätsfaktoren“ für den Realbetrieb in der EU für EURO5-Fahrzeuge nicht vorlägen (d.h.: Umrechnungsfaktoren für Test- in Strassenergebnisse). Dass das rechtlich heisst, dass damit für den Fahrbetrieb auch keine Grenzwerte existieren, wurde nicht erwähnt.

      Dass solche „Konformitätsfaktoren“ im Jahre 2015 eingeführt wurden, dass heisst: ab September 2017 dürfen neuzugelassene Dieselfahrzeuge im Realbetrieb nur noch das 2,1-fache an NOx ausstoßen, wie im Testbetrieb, und ab 2019 nur noch das 1,5-fache, das wurde hier auch „vernachlässigt“.
      Legal dürfen EURO5-Fahrzeuge nämlich noch seit Einführung dieser Konformitätsfaktoren im September 2015 immer noch das 2,5-fache der im Testbetrieb erlaubten maximalen 180 mg NOx /km, also 450 mg NOx/km, ausstossen und das hätte die alarmierenden Zahlen der sogenannten Studie von Choissière et al schon halbiert.

      Dass OPEN ACCESS Journals nicht wie beim Peer Reviewed Journal ihre Artikel von 2 Fachleuten auf Fehler prüfen lassen. sondern gegen Bezahlung alles veröffentlichen, das eingereicht wird, worauf die Diskussion dann in der Öffentlichkeit stattfinden soll (das ist die Idee), ist ein anderes Problem. Die Öffentlichkeit jedenfalls scheint OPEN ACCESS Journals genauso zu behandeln, wie die anderen. Das ist ein Fehler.

      Ich bin kein Anwalt von VW und auch der Meinung, man sollte Umwerltbelastungen weitmöglichst reduzieren. Für eine Anklage wegen Betrug, Mord oder Terrorismus braucht man aber Beweise.

      Wenn Sie MICH mit DIESEN Beweisen des Mordes beschuldigen würden, dann würden Sie sich, lieber TDV, schneller vor Gericht wiederfinden, als Sie denken könnten. Aber ganz bestimmt nicht als Ankläger.

      https://is.gd/B1QQ1f
      https://is.gd/o8oU7T
      https://is.gd/j1A1MJ
      https://is.gd/GTijJX

    • Joschka Fischer…
      …soll ja mal in seiner politischen Jugend im hess. LT gesagt haben:
      „Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch!“

      Ja, wie komme ich jetzt drauf?

      Im übrigen, Leute wie Sie, die hochkompetente Ingenieure und Manager, die keine Lust hatten, sich von windigen „Experten“ grüner Facon ohne Sinn und Verstand das Geschäft kaputt machen zu lassen (und den Kunden die hochwertigen Autos unnötig noch teurer), und die sich durchaus an die Buchstaben des Gesetzes gehalten haben, mal eben mit „Terroristen“ in einen Topf werfen, verabschieden sich aus jeder seriösen Diskussion, selbst in einem blog, wo es mal deftiger zugeht.

      Das ist ohne Anstand und ohne jedes Maß.

      Und die 8000 Toten, „von denen die Rede ist“, die entspringen auch nur der Phantasie derselben grünen „Experten“, deren Geschäftsmodell darin besteht, Probleme zu behaupten, wo es gar keine gibt, um die Bevölkerung dann gegen ihren Willen vor diesen Problemen zu retten, indem man ihnen in ihrem Alltag und ihrer Freiheit herumpfuscht.

      Das ist zwar nicht unmittelbar terroristisch, aber totalitär.

      Das ist aber offenbar auch die „geistige“ Umgebung, in der Sie sich wohlfühlen.

  111. Deutsche Richter stellen sich bereits darauf ein, dass Kindheit und Jugend in DE "gated" ist....
    …. denn so liest man ….. in den Vereinigten Staaten lebten viele Menschen in sogenannten „Gated Communities“ mit eingeschränkten Zugang.
    Dass der spontane Besuch eines Mitschülers erschwert oder gar unmöglich werde, sei zumutbar.
    .
    Und Mutti beklagt sich, wie einst der Erich, dass sie keiner mehr lieb hat -weil sie in ihrer protestantischen Verbortheit all den jugendlichen Messerstechern den Weg geebnet hat- um in 5 bis 8 Jahren auch DE letztlich zu gated communities zu machen.
    .
    Einbruchschutz wird bereits staatlich gefördert …

    • Erstmal sind aber die Bauämter vor
      Auch die besseren Viertel liegen ja an öffentlichen Straßen, die dann meistens nicht absperrbar sein dürften, so daß auf der grünen Wiese neu gebaut werden müsste – man bräuchte eine Gemeinde im Umland, die durch der Aussicht auf ein paar Dutzend Millionäre in Versuchung geriete.

      Denkbar wäre allerdings, diese Straßen durch geschickte Lobbyarbeit für den öffentlichen Verkehr zu sperren und für „Anlieger frei“ zu erklären.

      In diesem Fall wäre es vielleicht möglich, die Berechtigung durch einen privaten Sicherheitsdienst prüfen zu lassen, ohne Tor zwar, aber in einer Vorstufe.

      Zabo in Nürnberg hat in seinem östlichen Teil nur fünf Zufahrten, von denen eine bereits nur Anliegern offensteht, während eine zweite einen Umweg über den Tiergarten darstellt. Der SPD-geprägte Stadtteil, in dem exMdB Renate Schmidt wohnt, wurde bereits mit aufwendigen Baumaßnahmen und Rückbau von Abbiegespuren vor Durchfahrtsverkehr geschützt und wird in Nürnberg der erste Stadtteil sein, der sich – befördert durch seine Lage und homogene Bevölkerungsstruktur – mit dem placet von Herrn Dr. M. abkapseln wird.

      Alternativ könnte man einen Block in einem Innenstadtgebiet kaufen, die 40 Mehrfamilienhäuser darauf abreißen und 6 Hochhäuser mit einem Zaun darum daraufstellen.

      Man gewinnt über 200 Wohneinheiten, darf seinen Zaun bewachen lassen, nur wird halt das Bauaumt klagen, die Leute dahinter hätten dann keine Sonne, und man sei doch nicht Frankfurt…

    • Wohnkomplexe mit eingeschränktem Zugang
      Gated Communities im herkömmlichen Sinn, also abgeschottete Wohnblocks und/oder Reihenblockhäuschen in der Fläche oder dem flachen Land mit Stadtnähe wird es auf der einen Seite geben (gibt es schon), diese sind aber in bereits dicht bebauten Innenstädten auf Grund der Heterogenität schwierig zu implementieren. Es sei denn sie werden neubaumässig schon so geplant.
      In den Cities wird eine sog. „‚Brasilianisierung“ en vogue werden. Z.B. in Sao Paulo können sie das schön studieren. Abgeschottete Wohneinheiten, einzelne (Hoch-)Häuser mit Security Personal, Zäunen, Gittern, Überwachungskameras, Hunden und sonstigem teurem Schnickschnack. Und wer sich das nicht leisten kann, kann sehen wo er bleibt.

      Eine ganz natürliche Folge zunehmender Kriminalität.

      Und sie dürfen jetzt raten wo sich z.B. die Politikerkaste und das gutverdienende ÖR-Gesindel hinverzieht. Bingo!
      (das war jetzt natürlich astreiner Popolismus).

  112. Die Städte waren immer auch die Marktplätze für das Umland.
    Wer jetzt die Bewohner des Umlandes aus den Städten aussperren will, der wird auch das wirtschaftliche Fundament der Städte zerstören. Bezeichnend für die Situation ist, dass keiner der Fahrverbotsbefürworter seinen Lebensunterhalt unter marktwirtschaftlichen Bedingungen erarbeitet. Mir als Landbewohner ist das egal. Ich kann meinen Diesel weiterhin nutzen, und der Landkreis sorgt gerade dafür, dass ich einen besseren Netzanschluss (Glasfaser bis ins Haus, 1000 mBit/sec, und ich muss nicht einmal was dazu bezahlen) als jeder Stadtbewohner bekomme, weil ich in einem unterversorgten Gebiet wohne. Im Internet ist das Warenangebot besser als in jeder Großstadt und die Paketdienste können mich weiterhin mit Fahrzeugen jedweder Antriebsart uneingeschränkt anfahren.

    Zuerst werden die Innenstädte sterben und bald darauf auch die Industriearbeitsplätze in den Ballungszentren!

    • Weiterhin nutzen?
      Da wäre ich mir nicht so sicher. Es ist nur ein winziges Stück Weg zwischen Fahrverboten in Städten und allgemeinem Fahrverbot für Diesel … Die nächsten Eskalationsstufen im Kampf gegen den Verbrenner an sich stehen doch schon auf der Agenda. Das politische Establishment will mit aller Gewalt Elektroautos durchsetzen. Und wenn es über Abgase nicht klappt, greift die Steuerzange zu … Beim Auto oder beim Sprit. Oder beidem. Die Strolche haben jetzt dreieinhalb Jahre Zeit, die Schrauben anzuziehen und die „Schon-länger-hier-lebenden“ auszuziehen. 30 Prozent CDU-, 15 Prozent SPD- sowie 10 Prozent Grün-Wähler sind ja offensichtlich damit einverstanden.

    • Vielleicht...
      …wollen die Transfergeldempfänger einfach unter sich sein. Gut, können sie haben, hier ist es sauber und sicher.

  113. Strafzettel auf Französisch (Don, etwas OT-aber Verkehrsbezug)
    Über die Pfingstferien 2014 (07.06.2014) weilte ich mit Ehefrau und Enkelin bei Freunden auf Korsika. In einer 50 km/-Zone, die mir aus früheren Urlauben als 70 km/h geläufig war (Bereich einer Reha-Einrichtung) wurde ich, von mir unbemerkt, mit 56 km/h gelasert, weil ich gerade mal wieder Donikes mit unserer Enkelin machte.
    .
    In angemessener Zeit danach, zusammen mit der Befragung /Schuldanerkenntnis (Fahrzeug unter gleicher Registrierung an andere Person verkauft/verliehen …) kam das „Knöllchen“, „Montant de la consignation“: 375 €. Einhergehend mit einer Auflistung der Zahlungsmittel und dem Hinweis, bei Zahlung innerhalb von 30 Tagen sei eine Reduzierung (diminution de 20%) der Strafe auf 300 € möglich.
    .
    Ich überweise also flugs, aber schweren Herzens, die geforderte Summe mit einem deutschen Überweisungsformular, also nicht per Bankkarte oder bar (dann hätte ich ins Elasaß zu einem zugelassenen Tabakwarenladen mit Zulassung“elektronische Tilgung von Bußgeldern“ fahren müssen).
    .
    Ganz ohne Protest nahm ich die Strafzahlung nicht hin. In einem Brief an die Préfecture de Corse-du-Sud, teilte ich den Herrschaften mit, dass ich als guter Bürger der EU (Comme un bon citoyen de l’UE) selbstverständlich die Strafzahlung schon an die Regulierungsstelle überwiesen hätte ( l´amende déjà reglée..) dass ich es aber auch gut finden würde, wenn die so achtsame Polizei einen gelegentlichen Blick auf die sich wie Terrorristen gebärdenden korsischen Motorradfahrer mit ihren Rennmaschinen werfen könnte (…Ce que nous nous demandions plusieurs fois pourtant à ce congé en Corse : Qui pourrait brider les terroristes-motocyclistes dans les rues de la Corse (pas des touristes, plaquettes 2A et 2B !).
    Denn an selbigem Tage hatte mir ein Motocyclist bei Porticchio im Höllentempo den linken Außenspiegel abgefahren.
    .
    Natürch bekam ich keine Antwort darauf. Dafür am 21.11.2014 eine Mahnung von der Staatsanwaltschaft Paris, mit der Androhung die Strafzahlung zu verdoppeln. Mit einer Kopie des Einzahlungsbeleges nach Paris konnte die Angelegenheit dann ausgeräumt werden (Comme vous pouvez retirer de la copie ci-jointe de l’attestation de versement….) unter gleichzeitiger Bewunderung für die franz. Beamtenschaft den Staatshaushalt in Ordnung zu bringen (Tout de même j’admire l’obstination de l’administration française mettre en ordre le budget de l’Etat.)
    .
    Bretonische Freunde, denen ich diese Prozedur mitteilten, schrieben mir, das sei in Frankreich gang und gäbe. Aufgrund einer Namensverwechselung mit dem auf Korsika nicht ganz seltenen Familiennamen „Torre“, auch in Verbindung mit „Jean-Marie“ hätten sie gerade eine 2 Jahre lang andauernde Behörden-Odyssee hinter sich gebracht, die erst durch den Ortsbürgermeister der ursprünglichen Heimatgemeinde Cuttoli-C. ausgeräumt werden konnte.
    (DdH)

  114. Es beginnt – Autos angezündet
    „Kriminelle“, so heißt es, hätten in Berlin Autos angezündet. Wenn die Medien und die Politik so weiter machen mit der Verteufelung des Autos, braucht sich niemand mehr zu wundern, dass die Autos in den Städten abgefackelt werden. Linksgrüne Schlägertrupps („Antifa“), die ja so gerne Merkel unterstützen, intensivieren gerade ein altes Hobby.
    Womöglich fährt bald eh niemand mehr freiwillig in eine Großstadt.

  115. .
    Beim Lesen des Blogs und der Kommentare,
    nebst den Nachrichten über all die Irrungen und
    Wirrungen bei der erneuten Hochzeit der Groko –
    deren TREIBSTOFF das Ergattern von Pöstchen ist,
    dachte ich,
    dass es bei denen doch gewaltig stinkt und glaube,
    dass Einspritzungen von noch mehr Harnstoff –
    weder hier noch da erfolgreich sein werden.

    So dachte ich, wir bräuchten einen klugen Kopf –
    so wie den von Benjamin Franklin,
    der einst das Gemeinwesen förderte.

    Von B.Franklin las ich vor Jahren bei Lion Feuchtwanger.
    In einem Nachwort zu „Die Füchse im Weinberg“ schrieb er:
    >Vielleicht wird er [der Leser] zunächst glauben,
    Beaumarchais sei der Held,
    dann [Benjamin] Franklin,
    dann das Königspaar,
    später vielleicht sogar Voltaire oder Lafayette.
    Aber wenn er das Buch offenen Sinnes liest,
    dann wird er ganz zuletzt erkennen,
    daß keine dieser Personen der Held ist.
    Der Held des Buches ist vielmehr der FORTSCHRITT.

  116. Deutscher Fanatismus
    Wenn es um Reinheit geht, werden alle Bedenken über Bord geworfen. Früher war es die Reinheit der Rasse, die um jeden Preis erreicht werden musste. Und heute? Grundlegende Eigenschaften lassen sich vermutlich nur transzendieren, aber niemals ändern.

    Also hat sich der totalitäre Reinheitswahn einfach neues Ziel gesucht. Nun ist es die Reinheit der Autos, die zum metaphysischen Ziel geworden ist. Opposition wird nicht geduldet. Der neue Jude ist der betrügerische Autohersteller. Ganz egal, wie gut er seine Leute bezahlt und wie bedeutend er für die Dämpfung des Angsttraumas sozialer Abstiegsbefürchtungen ist.

    Es ist das alte Bild: Durch den immanenten Hang zur absoluten Reinheit lässt sich eine Mehrheit mit Leichtigkeit von einer Minderheit von Fanatikern per moralisierender Angstpropaganda überzeugen. Tatsachen spielen dabei nicht die geringste Rolle: Feinstaub am Arbeitsplatz und in der eigenen Wohnung ist ein Mehrfaches dessen, was aus Euro5-Diesel-Auspuffen stammt.

    Last but not least, Hitler war Vegetarier und Tierschutz ein Herzensanliegen der Nazis.

    • Das Stockholm-Syndrom oder Die Herrenrasse und die Sklaven.
      Liebe Antesde,

      woher kommt eigentlich der unbedingte Willen der Deutschen, jene zu verteidigen die falsche Versprechungen machen, bewusst Lügen, betrügen, in Absprache … . Scheinbar grassiert eine Pandemie des Stockholm-Syndroms.

      Sorry, ihren Text am Reinheitswahn aufzuhängen ist ja voll daneben (ganz lieb ausgedrückt).

      Die Endlösung sollte die Menschheit in 2 Klassen trennen. Der Mord von Millionen von Menschen in Vernichtungslagern sollte nur der Anfang sein. Eine neu zu erschaffende Herrenrasse sollte reingewaschen werden von Mitleid und Menschlichkeit. Diese Herrenrasse sollte bereinigt werden um ein Heer von Sklaven (Untermenschen) zu unterjochen.

      Diesen Sklaven sollte jede Menschlichkeit aberkannt und weggezüchtet werden. Kein eigener Wille. Keine eigene Meinung. Kein Recht. Kein Gesetz. Kein Vertrauen. Kein Mitleid. Kein Gemeinsinn. Jeder dieser Sklaven sollte nur noch als Funktionseinheit zu Erfüllung einer neuen Weltordnung dienen.

    • @Dr. Seltsam, die große Reinigung
      Beschrieben ist die fanatisierte Bereinigung von (scheinbaren) Missständen, wobei Aufwand, Nachteilen und Kosten drastisch sind und kein äquivalenter oder womöglich gar kein Erfolg erzielt werden kann. Die Dieseldiskussion wirkt wie das Ausleben einer Zwangsneurose eines Publikums, das für maßlose Übertreibungen überaus empfänglich ist. Es sucht wahrscheinlich für diffuse Ängste ein Ventil. Welches Ventil das ist, ist methodisch unerheblich und hängt vom Zeitgeist ab.

      Das ist exakt die massenpsychologische Ausgangslage, in der auch Pogrome möglich sind. Seit dem Mittelalter hat sich an dieser Ausgangslage nie etwas geändert. Wir sind mittendrin, nicht nur der Nahe Osten. Es braucht halt ein paar (transzendierte) Hexen zum Verbrennen, damit wieder Ruhe einkehren kann. Auch die Hexenverfolgung soll ja in Deutschland ihre höchste Blüte erreicht haben. Stichwort Reinheit des Glaubens, später Reinheit der Rasse (ich verzichte hier gerne auf den O-Ton der braunen Spackos). Heute ist es Reinheit der Luft.

      Btw. ich habe nicht vor, umzugendern, bin von freundlicher männlicher Spezies und wünsche allen das Beste. Außer man zwingt mich, wahnhaftes Getue zu genießen. Dann klappt das mit dem freundlich manchmal nicht :)

    • @Antesde oder 23 (Tage) – Nichts ist so wie es scheint.
      … den Sklaven sollte jede Menschlichkeit aberkannt und weggezüchtet werden. Kein eigener Wille. Keine eigene Meinung. Kein Recht. Kein Gesetz. Kein Vertrauen. Kein Mitleid. Kein Gemeinsinn … nur noch Funktionseinheit zu Erfüllung einer neuen Weltordnung.

      Jede Ähnlichkeit mit aktuellen Vorgängen ist rein zufällig ;-)

    • @Dr. Seltsam, manchmal ist es genau so wie es aussieht
      Nun also doch die Zitate. Die Nazis sprachen sogar von „Rassenhygiene“, gesteuert von der Vorstellung, die arische Rasse müsse ihre Reinheit und Qualität bewahren.

      Reinheit und das unbedingte Bedürfnis nach Reinhaltung gehören zu den bekanntesten Quellen des Fanatismus.

      Allerdings nicht nur der diversen Spielarten des unzerstörbaren deutschen, der jederzeit neue Ziele findet. Beispiel, bei moslemischen Fanatikern läuft das unter dem Slogan Halal, oder in der Steigerung: Tahir. Was aus Sicht Strenggläubier nicht rein ist, ist minderwertig. Mit den bekannten Konsequenzen

  117. 'Bruder Müller hört man kommen'
    https://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/portraet-brudermueller-hoert-man-kommen/

    Nur so ein Gedankengang geteilt: auf manche kann es zu wirken als wäre leider auch an der Spitze der BASF – Spitze als Kombination aus Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsratsvorsitzenden gedacht – der Übergang auf die ‚Generation @‘ bis auf weiteres aufgeschoben und könnte sich irgendwann in der Zukunft leider deswegen mehr ruckhaft als stetig ereignet.

    Der Jahrgang 1947 bringt jetzt in bewährter Kontinuität den Jahrgang 1961 an die Macht – die Differenz lässt sich leicht abzählen das sind 14 Jahre – und wenn es nach klassischer BASF liest abgeht dann ist der Brudermüller in weiteren 14 Jahren immer noch Aufsichtsratsvorsitzender. (1)

    In der Vergangenheit sprach gegen diese Art der Kontinuität vermutlich überhaupt nichts sondern meistens alles.

    Aber die alle und in dieser Zeit sind vollständig ohne jedes Internet und ohne jede digitale Welt und ohne all das was das heute aus macht sozialisiert gewesen, iso ist immerhin zu vermuten. (Und sie wirken gegebenenfalls auch schon einmal so als wäre das alles außerhalb ihrer emotionalen Wahrnehmung.)

    Bleibt nur festzuhalten: der Übergang auf die Generation @ als vollständig digitalisierte wird irgendwann auch an der Spitze der BASF von statten gehen – und man hätte das gerne geordnet und als reflektierten Vorgang. Und nicht mit einem Ruck.

    (1 – und dazwischen macht uns Kurt Bock in bewährter Weise den Aufsichtsratsvorsitzenden eigentlich ist und seine Art der Führung die liebere – vermutlich fällt es auf ihn, uns die Brücke zu Generation @ als Aufsichtsratsvorsitzender aktiv herzustellen, man traut ihm zu dass er auch das auf herausragende Art und Weise hinkriegen kann. Schließlich war er ja dem perfekten Beispiel von BASF Vorstandsvorsitzender, dem Ideal also, schon sehr nahe, beides unserer Meinung nach fast ungefähr in eins zusammenfallend.)

  118. Die volldigitale BASF der Zukunft ist
    leise und erfolgreich.

  119. FAZ-Meldung: Stützen und Deus-Ex-Machina werden eingestellt
    Hallo Don Alphonso,

    heißt das, Sie machen einen neuen Blog, Sie schreiben „reguläre“ Artikel für die FAZ oder vielleicht eine Kolumne, oder Sie scheiden bei der FAZ aus?

    MfG

  120. Was ist da los?
    Werter Don,
    ich bekomme gerade auf Twitter mit, dass die FAZ diverse Blogs einstellen will… darunter auch den Ihrigen! Ist das deren Ernst oder bin ich Fake News aufgesessen?
    Entschuldigung für den Mißbrauch des Kommentarbereichs unter Ihrem aktuellen Blogbeitrag!

  121. Diese "Todesfälle" durch NOx...
    wer hat die denn „ausgerechnet“ und wie?

    Ich lese gerade ein Buch über Statistik in den Sozialwissenschaften, da gibt es ein Besipiel, das ähnlich gestrickt sein könnte:
    Es ging um Magersucht in den USA und jemand hatte die Zahl aufgestellt, es gebe 150’000 Betroffene. Ob diese Zahl nun stimmte oder nicht, jedenfalls konnte man einige Publikationen später lesen, es gebe pro Jahr 150’000 Todesfälle (!) durch Magersucht in den USA.
    Dies wurde dann eifrig weiterverbreitet, und niemand hat sich die Mühe gemacht, diese Zahl einmal mit sämtlichen Todesfällen aller jungen Frauen im entsprechenden Altersbereich zu vergleichen, das waren etwa 50’000, wenn man sehr großzügig rechnet.
    (Die korrekte Zahl wäre etwa 70 gewesen.)

  122. @ Grigorij / Wir basteln uns "Wahrheiten"
    Mein Herr, erst spielen Sie albern mit Zahlen rum, um die Unhaltbarkeit der vielen PKW auf den Straßen zu „beweisen“, dann geben Sie auf meinen Einwand hin zurück:
    „Natürlich kenne ich Ihren Einwand zum parkenden Verkehr. Aber würden zumindest in den Großstädten die eigentlich vorgegebenen Sicherheitsabstände eingehalten, wäre dort schon heute Feierabend. Auch eine Tatsache.[…]
    Weiß natürlich auch, bin ja schließlich gelernter DDR-Bürger, dass Menschen IMMER das große Bedürfnis haben, unangenehme Wahrheiten, für die sie womöglich nachweisbar sogar selbst verantwortlich sind, auszublenden. Jeder hat da jederzeit die üblichen Ausreden zur Hand.
    Noch etwas Statistik?
    Wir sind zuviele Menschen auf diesem Planeten!“

    Die dümmliche Psychologisierung, wonach ich angeblich „unangenehme Wahrheiten“ verdränge o.ä., können Sie sich irgendwas.
    Zur Sache:
    Ich habe ja nicht bestritten, dass es im weitesten Sinne Stausituationen gibt. Ich habe Ihre statistische „Beweisführung“ kritisiert, die völlig neben der Spur war und ist.

    Was die überfüllten Städte angeht: Es gibt nicht zuviel Menschen oder zuviel Autos, die Großstädte sind nur etwas zu eng gebaut.
    Aber wie auch immer: Diejenigen, die da trotzdem mit dem Auto fahren, kommen normalerweise an ihr Ziel. Es funktioniert. Nur weil es nicht paradiesisch schön ist, muss man nicht gleich den Weltuntergang herbeifabulieren und ganz gewiss nicht den Leuten anbefehlen, sie hätten gefälligst zuhause zu bleiben.
    Es gibt übrigens auch Leute, die kaufen z.B. bei „Netto“ ein und stellen sich gern an eine der überfüllten Kassen mit mindestens einem halben Dutzend anderer Kunden vor sich. Da sollten wir wohl auch bei den Discountern ansetzen, im Rahmen Ihrer allgemeinen Überfüllungstheorie. Und natürlich in Arztwartezimmern. Und nach dem Vorführungsende im Theater, wenn alle gleichzeitig aus dem Saal wollen. Auch so ein furchtbares Gedränge, ohne Sicherheitsabstand.

    Am schlimmsten ist es allerdings in der Mittagspause in der „Food Lounge“, wenn die Rechtsanwälte und Werber sich geduldig vor dem Asian-Dingens anstellen und schon nach 10 Minuten ihren Imbiss bestellen dürfen, der nach weiteren 10 Minuten schon kommt. Was schlagen Sie dafür vor? Umorganisieren in ein „Gastmahl des Meeres“?

    Was die Autobahnen und die echten Staus angeht: Die Netze könnte man ohne weiteres so ausbauen, dass es zumeist ganz gut passt. Aber wenn man Jahrzehnte lang absichtlich, aufgrund grüner Anti-Auto-Propaganda, die Investitionen runterschraubt, dann passt es natürlich nicht.

    Und weltweit: Noch nie haben so große Anteile der Menschheit es so relativ gut gehabt. Da bleibt noch „genug“ Elend übrig, ich weiß. Was aber auch nicht an Überfüllung liegt, sondern z.B. daran, dass afrikanische Potentaten ihre eigene Bevölkerung krepieren lassen, solange es ihnen und ihren Clans gut geht.
    Also auch insoweit ist Ihre Weltuntergangslaune statistisch nicht gerechtfertigt.

    Vielleicht bin doch nicht ich derjenige, der sich die Dinge zurechtlegt.
    Ansonsten willkommen im freien Westen. Gern geschehen.

  123. Titel eingeben
    Was les‘ ich?
    Dieses einzigartige Blog und sein Pendant, die Stützen der Gesellschaft, werden von der FAZ eingestellt?!?!
    Idiotische Gerüchte? Oder…muss ich die FAZ aus dem „Lesenzeichen“ meines Browsers entfernen?

  124. Jetzt ist also offenbar doch Schicht im Schacht... :-(
    So viel zu Ihrem illusorischen Bild von der FAZ und der allgemeinen Situation in diesem Land. Vielleicht keimt auch bei Ihnen jetzt langsam mal die Erkenntnis, dass es langsam wirklich anderer Mittel bedarf!

    Ich für meinen Teil habe mein FAZ.de-Bookmark umgehend gelöscht. Es gibt nunmehr nichts mehr bei dieser ehemals großartigen Zeitung, was die Zeit noch lohnen würde.

  125. Auf Wiedersehen?
    Lieber Don,
    soeben lese ich bei Klonovsky, daß Sie Ihre hiesigen Blogs nicht weiterführen (dürfen?).
    Ein Jammer, aber leider war mittelfristig nichts anderes zu erwarten.
    Sie waren ohnehin nicht mehr als ein Feigenblatt für ein in den letzten Jahren ganz gräßlich heruntergekommenes Medium, ein allerletzter Rest von Intellekt und Klarsicht in einem Sumpf von politischer Korrektheit, mieser Meinungsmache und Desinformation.
    Sie werden sicher weder materielle Not noch Langeweile leiden und sind insofern in einer glücklicheren Lage als andere.
    Ich und viele meiner AfD-affinen Bekannten – diese Spitze muß leider sein! – werden Sie vermissen.
    Adieu.

    PS:
    vor ein paar Tagen durfte ich zur Kenntnis nehmen, daß Ihr Prinz sang- und klanglos von der lokalpolitischen Bildfläche verschwunden ist. Seinen Platz hat eine der allgemeinen Genderei abholde mir persönlich noch unbekannte Dottoressa eingenommen.
    Vielleicht sehen Sie sich die Dame ja mal an?

  126. Thomas Marx sagte am 5. März 2018 um 23:44 Uhr "Anwälte aller Länder..
    .. und Leopardendiesel. Aber Ursi kann dort in Talibanien nicht wegen leopardeninduzierten Fein-Grob-und Mittelstaub belangt werden. Denn sie ist nicht die Halterin der Leos dort. Allenfalls Dänen (jojo, öller kröller) und Kanadier (shit/merde). Unter diesem Aspekt dürften dort nur amerikanische Kampfpanzer M1 Abrams mit Gasturbine des Typs Lycoming Textron AGT1500 eingesetzt werden. Die kann man, wenn man die deutsche UWH ärgern will, zwar mit Diesel betreiben, man muß aber nicht. Benzin und Flugkraftstoff JP-8 ist besser. Allerdings damit auch ein fahrendes Feuerzeug.
    .
    Dann empfehle ich zum Eigenschutz vor zukünftigen maasianisch inspirierten Staatsschützern auf die Zahlenkombination 8-8 zu verzichten. Übrigens, jenes Geschütz wurde in der Regel auf zweiachsigem Sonder-Anhänger 201 für die vierholmige Spreitzlafette (Fa. Drögmöller/Meiller/Fühauf…..=> Folkher klärt auf) im Anhängerbetrieb mitgeführt. Auf einer dieser japanischen Reisschüsseln hätte die Rückstoßenergie trotz Rücklaufbremsen ausgereicht, das Gefährt wieder bis nach Nagoya zu befördern.
    .
    Frage an die Damen im Forum, quasi das feminine Dienstagsrätsel: warum werden Panzer bevorzugt mit Dieselmotoren angetrieben?
    (DdH)

  127. Aus mit Don Alphonso?
    Das darf ja wohl nicht wahr sein! Wo schreiben Sie zukünftig? Ein Leben ohne Don Alphonso ist möglich aber sinnlos, wie schon Loriot sagte ;-)

  128. Ist da was dran?
    Ich las gerade: Via twitter teilt FAZ.NET mit: „Die Blogs von Don Alphonso laufen seit vielen Jahren. Jetzt wird es Zeit für Neues. “

    Wenn ja, wäre es schade. Ich lese gerne hier mit, teile nicht alles was der Don so sagt, bin aber immer wieder begeistert wie er von schönen Bildern auf aktuelle Themen kommt.
    Ist der Don zu nahe am Zeitgeist?

  129. Whisky Tango Foxtrott !?!
    Na, diese Neuigkeit kommt jetzt aber überraschend. Ich hoffe mal, man erfährt bei Gelegenheit im Rebellmarkt, wo Ihre Reise weitergeht – die Foristen hier werden sicherlich geschlossen folgen.

    Bis dahin: alles Gute !

    Schall & Rauch

  130. @ Otto Meier: Nichts gelernt bei Ranga Y. im Bildungsfernsehen
    Erst machen Sie hier Werbung für den superschlauen Ranga Yogeshwar (Frag die Maus für Gebildete), dann schreiben Sie:
    „Aber gut, für mathematisch Interessierte ist sicherlich auch die Frage sehr interessant, wie sich 13.000 Tote und 133.000 verlorene Lebensjahre durch Stickoxide im Jahr 2014 zueinander verhalten.“

    Hätten Sie die Sendung von RY tatsächlich gesehen und sogar verstanden, dann wüssten Sie, dass selbst solche Experten, die die 133.000 Lebensjahre glauben, gleichwohl zugeben bzw. kritisieren, dass die 13.000 angeblichen Toten ein Schmarrn sind, beruhend auf einer mathematisch schlicht falschen Ableitung.

    Abgesehen davon, sind aber natürlich auch die Lebensjahre ein Blödsinn, denn bei den Dosen, denen wir selbst an vielbefahrenen Straßen ausgesetzt sind, wird man faktisch einfach nicht krank durch NOx.
    Den Nachweis dazu gibt es nicht, und das müssen leider auch die „Epidemiologen“ zugeben, die damit hausieren gehen.


    • „Hätten Sie die Sendung von RY tatsächlich gesehen und sogar verstanden, …“

      Ach Herr Michalski, mir scheint, Sie haben meine Beiträge zum Thema nicht verstanden. Aber macht ja nichts, an den Fakten ändert das nichts.

  131. Danke!
    Turi hat gerade gemeldet die FAZ hätte sich von diesem Blog getrennt….

    Ich bin gespannt, ob es dafür eine Begründung geben wird, und wenn ja, welche.

    Danke, lieber Don für, das, was sie hier geschrieben haben.

    Und danke liebe FAZ, sie machen es mir leichter in Zukunft nur noch die NZZ zu lesen!

  132. Was für eine traurige Nachricht!
    Entschuldigung, das ist off-topic. Aber was für eine Nachricht ereilte mich gerade auf Turi – bitte schreiben Sie woanders weiter! Ich würde Ihre Beiträge und klugen Beobachtungen sonst sehr vermissen!

  133. It smells like death
    „Wir wollen … kreativen Ansätzen größeren Raum geben, auch häufiger neue Themen ausprobieren.“

    Wenn etwas gut ist, dann mache es kaputt, denn das Nachfolgende kann nur noch besser werden!

    • Titel eingeben
      Das erinnert mich an die Begründung, wieso das Völkerkunde Museum nicht mehr Völkerkunde Museum heissen darf…

  134. Herzlichen Dank
    Sie waren für mich die wichtigste Stimme in den letzten zweieinhalb Jahren, Sie gaben mir das Gefühl, nicht ganz allein – oder irre – zu sein.

    Mir zieht es den Boden unter den Füßen weg; Sie stürzen, damit Deutschland auch ja fällt, und Xi wird lebenslanger Präsident.

    Quid faciam?

    Shoutout an die Weisen @Patrick.Feldmann und @Problembär .

    Vielleicht läßt sich die Sache nicht als Niederlage, sondern als Bestätigung, daß Sie sich schon die Richtigen zu Feinden gemacht haben, deuten.

  135. Einstellung des Blogs
    Stimmt das??
    Stellt die Faz Ihre Blogs ein?
    Hat die dunkle Seite gewonnen?

  136. Heute hat noch so ein Nebenwohnsitzitaliener der mal Aussenminister war,
    bekanntgegeben, dett wir die Hauptnutzniesser vonner EU sind. Dieser älter als 68iger lebte immer inner sehr eigenen Gedankenblase.

    Vergleiche doch mal EU-Haushaltsnettoeinkommen von 1987 mit 2017 bei der bayerischen GfK, die haben wunderbare EU-Karten dazu, dann addiere nochmal dazu die Target II Salden. …
    Wir geben bekanntlich netto ca. 80 Mrd. € p. a. als Touris im Ausland aus. Im übertragenen Sinne heisst dett, wenn alle sonstigen Handels-Positionen ausgeglichen wären, könnten die Deutschen derzeit ca. 12 Jahre im Ausland auf Kosten der EZB wie gewohnt Urlaub machen und wären dann bei 0 Euro als Target II Saldo.

    …und damit wären die A/Ch/F/Es/I-Mauts und die abzockerischen, ital. Innenstadtfahrverbote ebenfalls abgegolten.

    Mann Don, diese geduldeten Fahrverbote sind Ausdruck grenzenloser Naivität ggü. Raubrittertum. Es fehlt nur noch dett ein Nordeuropäer für Kaugummikauen eingelocht wird in Nächten in denen alle Sizilianer den Müll auf die Strasse kippen. MÜLL: Auch ein Business der unzweifelhaft von der Mafia kontrolliert wird…und bitte erzähle mir nicht, die Daten/Gelder der ital. Massenüberwachung finden nich zumindest tlw. ihren Weg zur Famiglia im Süden.

    Selbst die Windräder hier in Ossiland sollen ja von der Famiglia weitgehend finanziert werden.

  137. Ein herzliches Vergelt's Gott!!!
    Werter Don,

    habe gerade erfahren, daß die FAZ ihre blogs einstellen will.
    ??%&%!!!zKY??!!!!!!
    Ohne Worte…

    Daher ein herzliches Vergelt’s Gott für die schöne Zeit hier. Ich hoffe, Sie haben komplette Kopien und dürfen diese uneingeschränkt nutzen.

    Ansonsten lassen Sie unsereins einfach wissen, wohin Sie umgezogen sind. Sie werden sich vor Angeboten kaum retten können!

  138. Off Topic: Das Mutterschiff haut ihre beiden Blogs raus?
    Lieber Don, obiges muß ich grad aus der Gerüchteküche entnehmen. Ist das wahr?

  139. Je suis Don Alphonso
    Lieber Don Alphonso, mit großer Enttäuschung und völligem Unverständnis habe ich die Nachricht vom Ende ihrer Blogs bei der FAZ aufgenommen. Sie waren für mich häufig ein Argument dafür, dass ich die FAZ noch weiter abmontierte. Immerhin an die 40 Jahre. Noch heute werde ich dieses Abo kündigen! Meine besten Wünschen für Sie und Ihre Zukunft. Sie werden mir sehr sehr fehlen!!!

  140. FAZ will dichtmachen
    Ich höre gerade, dass die FAZ hier dichtmachen wird. Falls das stimmt, bin ich FAZ-Leser gewesen. Zensur, wo man auch hinguckt. Für Sie, DON: DANKE. Für so viel. Und wenn Sie irgendwo wieder auftauchen, bin ich dabei.

  141. Blog eingestellt?!
    Hallo, bei Twitter geistert die Meldung umher, das die FAZ die beiden Blogs von DA einstellt.
    Ist da was dran?
    Gruß aus Celle

  142. Echt jetzt?????
    _https://www.tagesspiegel.de/medien/neuausrichtung-in-frankfurt-faz-trennt-sich-von-don-alphonso/21040740.html

  143. Wichtigste Frage:
    Wo kann man Sie in Zukunft lesen?

  144. Ich bin am Sonntag zufällig
    bei allerschönstem Wetter am Tegernsee entlang gefahren. (mit Benziner)
    Was ich dort erlebt habe, tststststs. Da bleibe ich lieber in meinem beschaulichen Dresden und atme frei durch…. ;-) Autokolonne in beide Richtungen (B307), Parken nicht möglich. Hätte auch nix genutzt, wir wären nicht über die Straße gekommen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das eine Eintagsfliege war. Sicher sieht es einen Kilometer vom See anders aus. Trotzdem wäre es interessant, wie hoch die Schadstoffbelastung an der „Fußgängerpromenade“, welche ja gleich parallel läuft, ist. Ehrlich gesagt, kann ich bei diesem Thema Ihre Schwärmerei für den Tegernsee nicht nachvollziehen.

  145. FAZ beendet DA Blog, höre ich.
    Wo finde ich Sie dann?

  146. Wars das jetzt?!
    Bitte lieber Don Alphonso lassen Sie das Einstellen Ihrer Blogs ein Gerücht sein…

  147. Wie eine Bombe
    Ich las gerade, dass der Blog von Don Alphonso beendet werden soll, um Platz für etwas „Neues“ zu schaffen. Sagen Sie, geehrter Don, das es nicht wahr ist!!!!

  148. Kontrollinfrastruktur
    Danke für diese treffenden Beobachtungen, DA. Was die Kontrollsüchtigen nicht bedenken sind die fehlenden Durchsetzungsmechanismen für ihre Sehnsüchte:

    Das ordnungspolitische und gesellschaftliche Chaos, das sie selbst geschaffen haben, bindet zu viele Kräfte, um Maßnahmen auch durchsetzen zu können.
    Die Zensur, die grade via EU noch verschärft werden soll, führt zur Ausweitung alternativer Informationsbeschaffungswege.

    Diese und andere Repressionsmassnahmen hätten vor 10 oder 15 Jahren noch die erwünschten Effekte erzielen können, jetzt nicht mehr.

    Inzwischen bewirken sie nur noch das Gegenteil: Einheitlich berichtende Medien graben sich selbst finanziell das Wasser ab. Einheitlich zensierende „soziale“ Medien verlieren Nutzer an alternative, alte und neue, unzensierte Medien. Kontrollversuche, die sich – exklusiv – gegen staatstreue Bürger richten, machen diese zu nicht mehr staatstreuen und erfinderischen Bürgern, die Mittel und Wege finden werden, diese Kontrollversuche auszuhebeln, usw…

    Es handelt sich um einen weiteren Aspekt von „die Kraft, die Böses will, doch stets das Gute schafft“. Oder auch: „Wer andern ein Grube gräbt…“

    Karma is a b*tch. Immer. Ob in geo-, innen-, regional- oder medienpolitischer Hinsicht. Quod erit demonstrandum.

  149. Verstand
    Mit Verstand hat die ganze von militanten (fast hätte ich geschrieben: Geisteswissenschaftlern – aber das hätte die Wissenschaftler ja mit den Trotzköpfen gleichgestellt) Dampfplauderern losgetretene Debatte zu den Fahrverboten wohl nichts mehr zu tun. Als Ingenieur kann man da nur den Kopf schütteln. Komischerweise redet keiner über Kerosin. Fliegen ist dann wohl doch zu schick. Zudem, wenns nicht das eigene Geld kostet.

    Was mich zudem wundert, ist, wieso dieselben Parteien vorher Eisenbahnstrecken demontieren, Bahnhöfe mitsamt Lagerkapazitäten und qualifiziertem Personal verkommen und verkaufen lassen. Und als Sahnehäubchen noch den supermobilen modernen Arbeitnehmer propagieren. Neue Gewerbegebiete findet man auf der Landkarte jedoch meist in der Nähe von Autobahnkreuzen. Wie die Leute aus ihren Schlafsiedlungen dorthin und zurückkommen sollen, ist mir ein Rätsel.

    Wieso kommt in der Schweiz keiner auf solche geradezu absurden Ideen? Nach dem Klassifikationsschema unserer Gutmenschen müssten die Schweizer ja alles Nazis sein. Oder verstecken die solche Spinner für uns doofe Kartoffelfresser zu gut?

    Wenn man nicht schon zu weit fortgeschritten im Leben wäre, müsste man wohl doch auswandern. Aber die Vernünftigen in der jüngeren Generation? Die sehen sich solche „Zustände“ nicht lange an und sind schneller weg als man das Wort „Neuwahlen“ aussprechen kann.

  150. Falls es Sie noch erreicht:
    Mein Lob wird Ihnen ewig nachschleichen.
    Ich hoffe, dass Sie anderswo etwas ähnlich Großartiges aufziehen können.

  151. Das darf doch nicht wahr sein?
    Gerade bei Tagesspiegel Online gelesen, dass Ihr Blog geschlossen werden soll. Wirklich? Weiß die FAZ, was sie da verliert an Leser-Bindung? Sektkorken werden natürlich knallen bei einer bekannten Denunzianten-Stiftung.
    Bleiben Sie bei der FAZ? Betreiben Sie Ihren Blog woanders weiter?
    Bin nachgerade geschockt.

  152. @Frauke Amgelin
    hoffentlich finden wir eine neue gemeinsame Spielwiese zum Einkriegezeck-Spielen.
    isarisarisar@hotmail.com
    Nur das Beste
    Nahuatl

  153. Auf Wiederlesen
    Die acta diurna berichten heute, dass Ihr Blog, sehr geehrter, geschätzter und geliebter Don Alphonso, eingestellt werden soll.

    Eine Ente, pardon, muß neusprech natürlich heißen: etwa fake news?

    Folgende Redaktionsmitteilung wird zitiert: „Wir wollen die Blogplattform wieder stärker als Experimentierfeld für neue journalistische Formate nutzen, d.h. kreativen Ansätzen größeren Raum geben, auch häufiger neue Themen ausprobieren“.

    Ich erspare mir, das zu kommentieren und möchte Ihnen, falls das wahr ist, Alles Gute wünschen. Bitte kommen Sie wieder, Don Alphonso, es tut weh, einen so klarsichtigen Menschen, der die Zeitumstände ruhig und einfühlsam beschreiben konnte, ‚geköpft‘ zu sehen.

    O tempora, o mores – es weht ein eiskalter Wind durch dieses Land. Bitte kommen Sie irgendwo wieder, schreiben Sie weiter und zeigen Sie so Ihrer großen und treuen Lesergemeinde, dass die Wahrheit am Ende immer siegt!

  154. Off Topic
    Neben dem Ihrigen wurde leider auch mein anderer Lieblingsblog „Digital Pausen“ eingestellt. Schade!

    Es war sehr nett mit Ihnen. Ich sage Danke und Tschüß!

  155. Nahuatl sagte am 5. März 2018 um 21:43 Uhr "Muss das sein, Herr von Hah?"
    Ach Gott, ein Korinthenkacker. Auch meiner Tastatur gebricht es hin und wieder an der notwendigen Kontaktfreudigkeit. Er kann gerne, was den beanstandeten Bereich anbelangt mit mir in einen Wettbewerb eintreten. Ansonsten belasse ich es mit einem Ausspruch des fränkischen Reichsritter zu Hornberg.
    (DdH)

  156. Ähhhh - "Fahrverbote mit Kontrollinfrastruktur" - lt. dem Burda-Insider M. Klonovsky (ex-FOCUS)
    gibt es Hinweise darauf, dass ja.

    Klonovsky wähnt, die Hochbegabten, die sich in der Marketingabteilung von Burda gegenseitig Tortengrafiken zufaxten, hätten in Ff./M sozusagen Junge bekommen, und es sehe für Bayerische Besitzbürger und Querdenker zunehmend düster aus?!

  157. Hoffentlich ein Fake
    Lese gerade in .de, die FAZ räumt bei ihren Blogs auf! Don soll auch betroffen sein?
    Bitte widersprechen!
    Lg an Don und das Forum!

    Bitte um ?????

  158. "Ich mag es, wenn Deutsche ihre italienische Seite entdecken", schreibt der Don.
    Als ich noch so unter 40 war, habe ich im Urlaub die Italiener und ihre unkonventionellen Verkehrssitten bewundert, z.B am großen Kreisel in Genua oder die Geschwindigkeiten, die im Mailänder Autobahnring gefahren wurden. Selbstsichere Heroen waren das, de scheissnse nix, und ich habe mit kreischender Ehefrau und begeisterten Kindern auf dem Rücksitz einige Situationen mitgedreht, fanculo, con tua sorella.

    Vierteljahrhundert danach sind aus denen die reinsten Lämmerschwänzchen geworden. Rauchen nicht mehr im Cafe aber bewahren die Quittung auf, halten sich äußerst korrekt an Geschwindigkeitsregeln und blicken Dir mit leeren Augen nach, wenn Du ihre Erbfreund-Resi-Schmelz-Eimer nördlich Egna/Ora mit 250 zum Wackeln bringst.

    Was ist nur aus denen geworden? All die kleinen Alimentari sind verschwunden, statt dessen Lidl bis zum Horizont. Sortieren die jetzt den Müll, kränkeln an Gender und fahren zum TÜV? Wo ist ihr Nonkonformismus? Ich hatte sie (gerade sie) für widerstandsfähiger gehalten. Kann das einer erklären?

    Aber sie wählen wenigstens richtig.

  159. RIP
    Ruhe in Frieden – die einzigen, relevanten Blogs bei FAZ.net werden zu Grabe getragen. Und das nur weil jetzt jeder Podcasts macht. Wer will Sascha Lobos Schmarrn eigentlich vertont hören?
    Lesen geht hier klar vor Hören. In diesem Sinne Don, bitte weiter Bloggen und nicht das Podcasten beginnen.

    • Pottkasten? Bitte nicht!
      Ich konnte podcasts von Anfang an nicht leiden.

      Selten gute Tonqualität, viel zu viel selbstgefälliges Geblubber, und wenn man Pech hat (und ein Hauch Geste/Wisch auf einem Android-Tablet genügt), gehen die Biester auch noch unerwünscht von alleine los, zuck …

      Das treibt einen fast wieder zurück zum Radio.

  160. neues Format?
    Sehr geehrter Don,
    zu meinem Erschrecken habe ich gerade gelesen dass die FAZ Ihre beiden Blogs einstellen will. Stimmt das tatsächlich?

    Als seit etwa 2 Jahren regelmaessiger Leser faende ich dies aeusserst schade! Ich habe ihre Beitraege immer als hochinteressant und sehr anregend empfunden – auch und gerade jene die inhaltlich eher nicht meiner Meinung entsprachen. Und immer tolle Bilder…

    Ich hoffe und vertraue darauf dass Sie uns in anderen Formaten erhalten bleiben.
    Alles Gute,
    Gruss aus São Paulo

  161. FAZ:
    Now to … something completely different:

    Da Don für die FAZ nicht mehr bloggen soll, habe ich heute sofort meinen FAZ-Leseraccount gelöscht. (Nicht das die FAZ das jemals interessieren würde, woaßicheh.)

    Nicht, dass mir alles schmeckte, was er in den letzten Jahren so geschrieben hat, doch es muss Meinungsvielfalt und andere Stimmen geben. Wie langweilig, FAZ! Meine eigene Meinung kenn ich doch schon.

    Brìgh gach cluiche gu dheireadh!

  162. Blogs einstellen ?
    Auf Twitter heißt es von FAZ.net ihre beiden Blogs würden zum 31.3. eingestellt, um Neuem Platz zu machen. Ist da was dran ? Wollen die Sie mundtot machen ? Werden Sie einigen Herrschaften zu unbequem ? Das wäre sehr bescheiden, vorsichtig formuliert.
    Blogs und Kommentare sind wahre Lichtblicke in der stromlinienförmigen Presselandschaft unserer Tage.

  163. Tschüss lieber Don
    Zur Einstellung Ihrer Blogs ein Dankeschön und alles Gute

  164. Das geht jetzt zwar völlig am Thema vorbei. Aaaber:
    Vielleicht äußert sich unser werter DA zu diesem „Gezwitschere“
    https://mobile.twitter.com/faznet/status/970976132106457088?p=v
    (gefunden bei R. Tichy)?!
    Mich jedenfalls hat’s vom Hocker gerissen, als ich das lesen musste.
    Wenn’s wahr werden sollte, würde ich mich freuen, wenn der Don uns verriete, wo er uns (hoffentlich!) künftig mit seinen subtilen Berichten erfreute.

    MfG
    D. V.
    (Ehemals jahrzehntelang treuer Abonnennt des Mutterschiffs)

  165. @ Nahuatl vom 5. März 2018 um 20:36 Uhr
    „Wie in diesem Geflecht die gegenseitige Kontrolle funktioniert, ist mir noch nicht klar.“
    .
    Überprüfens doch noch amol die Kommasetzung. Ich glaube nicht an ein Versehen. Eher an grammatikalische Bildungsmängel.

    MfG DdH :-)

    MfG DdH

  166. Ist das wahr???
    „Neuausrichtung in Frankfurt: FAZ trennt sich von Don Alphonso“
    http://www.tagesspiegel.de/medien/neuausrichtung-in-frankfurt-faz-trennt-sich-von-don-alphonso/21040740.html

    Ich hoffe, eine Ente – das wäre extrem schade!

    • Titel eingeben
      Es würde zur seltsamen Todessehnsucht aller Massenmedien aber perfekt passen, welche seit Schröder und spätestens seit 2014 mit der Ukraine alle Leser mit inkompetentem Gelaber oder mit hochgiftiger Hetze zum Massenmord für immer vergraulen.
      Kritische Intelligenz und geistreicher Humor stören da nur bei der Abwicklung.

    • Hochverehrte Wertschätzende
      Mit stromlinientreuem Journalismus wird man in Zukunft schwer Leserschaft finden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte das Glück, dass aufgrund eines Leserbriefes geflügelte Worte mit dem Blatt in Verbindung gebracht werden.

      „… Bürger auf die Barrikaden!“ Ein verzweifelter Aufschrei, der nicht besser damalige konservative Befindlichkeiten ausdrücken könnte. Von solch effektiver PR konnten andere Traditionsblätter nur träumen.

      Halte die Ankündigung, die besagten Blogs einzustellen, vor diesem Hintergrund für wirtschaftlichen Unfug und zu übereilt.

  167. Alles over
    Keine Ahnung, inwieweit das hier noch zur Kenntnis gebracht wird.
    Ich möchte mich aber, vielmals und wirklich mit tiefem Kotau, entschuldigen. Sie hatten doch recht. Nur ist DDR 2.0 vielleicht untertrieben. Es ist wohl eher 4.0. Dass es passieren konnte, hat mir die Füße unter dem Boden weggezogen. Ich hätte das niemals geglaubt. Niemals. Allgemein betrachtet beleuchten kleine Momente die Wirklichkeit. Gradmesser. Ich kann es immer noch nicht glauben. Auch nicht, dass sie so doof sind. So unglaublich neben der Linie.

    It’s all over now, baby blue.

  168. Wenn man das kugelt,
    ist es wohl so, dass man dem Don das 10jährige nicht mehr gönnt. Ich war auch vom Donner gerührt.Sind wir Schreiberlinge nicht mehr jung genug? Das Blatt werde ich nicht mehr kaufen, inkl. der Woche.Jüngere werden weniger interessiert sein daran.

    Konservativere Meinungen werden unterdrückt, man wird sehen, was man davon hat…Mal sehen, was der Don dazu sagt.Von heut auf morgen wird es wohl nicht sein?

  169. FAZ wirft ihren Kultiviertesten hinaus
    Das ist eine traurige Nachricht: Die FAZ gibt Don den Laufpaß – und das im abgeschmacktesten PR-Sound. Wir danken, wenn es denn stimmt, Don für seine kultivierten, freakigen, gebildeten, klugen, abständigen, erbaulichen, erheiternden Texte und schauen jetzt wohl nicht mehr so oft in diese FAZ: Sie schließt sich damit noch mehr dem linksreaktionären Mainstream an, merkelkonform, antiintellektuell, anpaßlerisch. Adieu! Und auf ein Wiedersehen an anderer Stelle!

  170. Titel eingeben
    Nein, keine Ente. Beim Rebellmarkt gibt’s bereits die ersten verbalen Ohrfeigen für die FAZkes. Beim Klonovsky ebenfalls.

  171. .
    Just another Brick in the Wall ….

  172. Ihr Ende auf der FAZ
    ist ebenso bedauerlich wie erwartbar. Die Parteien haben sich auseinandergelebt. Das letzte Feigenblatt ist gefallen. Ich hatte mich schon lange gewundert, was Sie hier noch schreiben dürfen.

    Nun, reiht die FAZ sich entgültig ein in den Einheitsbrei der anderen. Der Weg des geringsten Widerstandes, er führt direkt nach unten. Vielleicht fragen Sie mal bei der NZZ an. Die ist ohnehin gerade dabei, das konservative Erbe der FAZ in Deutschland anzutreten.

    Jedenfalls, es war ein Freude – optisch, sprachlich und inhaltlich.

    • FAZ und SPD - suchen Sie den Unterschied
      „Der Weg des geringsten Widerstandes, er führt direkt nach unten.“

      Treffend formuliert.

  173. Nun ist die NZZ...
    .. sehr liberal, dies dürfte sehr vielen , die ihre Kommentare hier abgegeben haben sicher nicht gefallen.
    Warum die FAZ & Don getrennte Wege gehen, darüber zu urteilen steht mir nicht zu.
    Bevor ich mich zu etwas äußere, muss ich mir erst eine Meinung gebildet haben… dann antworte… ich eventuell.
    Persönlich wünsche ich Don alles Gute, auch wenn wir politisch doch mehr als ein ganzes Stück auseinander sind.
    Mir geht Freiheit über alles , er leibt Wagenknecht.
    So, das war es.

  174. %&'#@(**) und merci, Don, des had passt.
    Nochmals danke, allen, das sei extra erwähnt, auch dem Taxifahrer aus Heilbronn, der einen, wenn man vom Flughafen in die Innenstadt will, erst noch durch die Vororte kutschiert, 3* den Ring abfährt und einem Unverständliches vom Fahrersitz zuraunt, während die Uhr tickt.

    Es hat ja schon fast etwas Transzendentes , wenn man hofft, alle Beteiligten an einem besseren Ort wieder zu treffen.

    Die Angetraute reist derzeit im Auswanderungsland der Wahl herum, leider nur mäßig begeistert. Da muss die Familie aber durch, mein dicker Hals hat in Deutschland keinen Platz mehr und muss anderswo abschwellen.

  175. RIP
    Das war ja fast zu erwarten.
    Für mich heißt das kein FAZ.net mehr und für die FAZ ein FAS-Abonnent weniger. Mal sehen ob man auf welt.de noch leben kann…
    In tiefer Trauer :-(

    • Bis auf RIP,
      schließe ich mich Ihnen nahtlos an. Ein RIP wird es aber ganz sicher nicht
      geben der ganzen Lage nach. Mein karges Pressebudget wird an die NZZ
      gehen und den Don werde ich suchen wie der Jagdhund den abgeschossenen Fasan.

  176. Todessehnsucht
    – Hatte ein Mit-Kommentator im Verhalten der FAZ zutreffend diagnostiziert. Mag sie sich einreihen in den Zug der Lemminge, die der „wind of change“ bald über die Klippe wehen wird.

    Qualität besteht, Opportunismus nicht. – In diesem Sinne sehe ich der ersten Buch-Veröffentlichung von DA mit Vergnügen entgegen und hoffe, dieser einzigartige Salon wird sehr bald in würdigeren, freigeistigen Räumlichkeiten fortgeführt.

    Verlag und Redaktion hätten sich besser von ihrem/n Marketing-„Experten“ getrennt als vom besten Pferd im Stall: Die Nische (oder besser: Blase), in der sich immer mehr pc-affine Schreiber_X drängeln, wird sicher nicht mehr zum Tanzsaal, wo Platz genug für alle wäre. Und das „linksliberale“ Marktsegment, in dem die zukünftigen Experimente der FAZ offensichtlich stattfinden sollen, befindet sich werbe-etat-technisch sicher auch eher im Verkleinerungs- als im Expansions-modus.

    Um die Zukunft Don Alphonsos (auch als erfolgreicher Blogger) braucht sich sicher niemand Sorgen zu machen. Die FAZ hat ihre mit dem heutigen Tag in den Selbstmord-modus übertragen.

    Wie schreibt Hadmut Danisch immer? – „Wie bestellt so geliefert“. Das ist dann auch das passende Motto zum zukünftigen Blick auf Abonnenten-, Auflage- und Klickzahlen: Bon appétit! :-)

  177. Klappe, Vorhang, FAZ
    Dazu kann ich nur eines sagen: die haben einen riesengroßen Knall.

    Ein Ex-FAZ-Leser

  178. Artikelarchivierung
    Gibt es ein komplettes Backup aller Artikel beider Blogs? Mit allen Kommentaren und Links? Ich erinnere mich nur höchst ungern an den Fukushima Beitrag. Da war alles weg. Kann man die Blogs in die Wayback Machine auf archive.org transferieren?


    • archive.org
      Vielleicht. Aber idR beachtet es robots.txt, und wenn es dort heißt, nicht archivieren, werden Sie vermutlich umsonst klicken. Versuchen Sie es einfach.

  179. Das möchte ich doch gerne noch erfahren:
    Haben die Merkel-Trolle von Kahane über Antifa bis Staatsfunk am Ende doch gesiegt oder wurde Ihr Blog dem Koalitions-Vertrag geopfert zwecks Steuervergünstigungen für das Mutterschiff?

  180. sag zum Abschied leise servus
    Der Rauswurf war zwar abzusehen, aber erschütternd ist er trotzdem.
    Vielen Dank für die schönen Photos und guten Artikel. Hoffentlich bald an anderer Stelle.

  181. Gefunden hab ich die blogs, als ich am Tagesgeschehen schier hilflos irre werden wollte,
    weil ich die Tollheit nicht verstand. Und der Don schrieb irgendetwas über Burgen und dicke Mauern, die zur Abwehr solcher gedacht waren, die eben ganz früher in Italien nicht willkommen geheißen werden wollten.
    Ein erster kleiner Halt und dann durch die Jahre so etwas wie ein Hort in einer immer unwirtlicher werdenden Umgebung, die „Fehlmeinung“ mit sozialer Ächtung belegt. Dem Don und all den anderen für kluge und erweiternde Kommentare von Herzen danke.
    Bin neugierig, wo wir uns danach treffen.

  182. Wenn es hier ab April
    Deus ex femina oder Schlafmützen der Podcasts heißt, könnte man ja den Rebellmarkt aus der Palliativstation holen. Oder den GT-Blog, den mochte ich sehr, auch wenn ich ihn erst entdeckte, als er schon archiviert war.

    Eines verstehe ich nur nicht, schrieben Sie nicht zu Beginn des Jahres, Sie hätten für ein weiteres Jahr hier unterschrieben? Oder habe ich das falsch in Erinnerung? What happened? *rhetorischfrag*

    Sie schlimmer Finger aber auch, stehen als unangefochtener Quotenkönig der hiesigen Blogs doch glatt dem „Experimentierfeld für neue journalistische Formate“ und den „kreativen Ansätzen“ im Weg. Tsts…

    Wie auch immer. Schee wars. Aber jetzt auf viele neue Blogbeiträge demnächst an neuen Ufern (wo auch immer)! Und jede menge Tortenpr0n bitte, einself!!

    Latürnich!

  183. Porca miseria...
    Nicht oft Ihrer Meinung, aber der blog war unkonventionell.
    Schade, daß Sie in den Strudel geraten sind.
    Vielleicht ja bald anderswo.

    Viel Glück, AM

    PS: Bitte spucken Sie stellvertretend für mich vorm Rechigi, oder besser noch auf eine ihrer Scheiben, aus.

  184. Ja schade...
    … lieber Don! Ich werde Sie vermissen, so manche Kommentatoren hier eher nicht. Zu viel Toleranz zahlt sich halt leider nicht aus.

    Alles gute und herzliche Grüße aus Frankfurt am Main!

  185. Naiv und schrecklich prophetisch
    Hatte mal eine Zeit der Informationsabstinenz.

    Begann wieder bei der Nzz.
    Heute. Dachte an den Don.

    Wünschte in mich hinein: das könnte
    vielleicht – ein Refugium werden. Denn:

    Ich glaube nicht mehr an die schützende Hand des Verstorbenen Ziehvaters. Ich glaube, Don ist zu wirkmächtig geworden für die FAZ und so sind dessen Tage da gezählt.

    Heute gedacht. Dann bei Danisch einen Titel gesehen und erschrocken: über das Zeichen, die Zeitenwende, die Tragik – der ohnmächtigen Verteidiger der Unfreiheit, die zunehmend Angst vor dem Denken haben und erschreckend wenig vor sich selbst.

    Es lag alles in der Luft – Don, Sie sind wahrscheinlich zu gut für diese Welt.

    Mein Wunsch für Sie: Kopf hoch, mit Recht. Frische Luft in Italien tanken und noch frecher und freier den Smaug wegschreiben.

    Kampf, wo es lohnt, und den Staub von den Füßen schütteln, wo Dummheit und Feigheit das Menschliche und die Freiheit bekämpft.

    • Ergänzung
      Smaug ist ein Fabel-Drache aus dem Herrn der Ringe, der, ähnlich dem Siegfried, eine Stelle hatte, die ihn verwundbar machte. Wie zu dieser Zeit passend ist das eine Stelle, die wegen der Gier entstand, der Gier nach mehr.

      Smaug wurde getötet, weil ein Mensch die Information über die blanke Stelle ausnutzte, allerdings erst, als Smaug auf einen Vernichtungszug gegen die Stadt Eribor auszog.

      Also wissen um das Kompromat zur Selbstverteidigung. So lese ich auch die weiteren Artikel des Don hier.

  186. Zur Einstellung von SdG & DeM
    .
    @Don Alphonso,

    – ich gehe davon aus, dass die Meldungen keine Fake News sind –

    vielen herzlichen Dank für die vielen schönen, unterhaltenden, zum Nachdenken
    anregenden und so manches Mal auch kontroversen Artikel in Ihren beiden Blogs.

    Ich habe sie immer gern gelesen (Sie – stimmte hier auch), wenn ich auch nicht
    immer mit Ihnen überein gestimmt habe.
    Trotzdem war es durchgehend angenehm, auch Ihr Umgang mit Ihrer Leserschaft,
    mit der Sie ja doch recht umfangreiche Arbeit hatten.
    Wie Sie das gehandhabt haben, dafür meinen ganzen Respekt.

    Dass das, was Sie so schrieben (und auch das Wie) in einem deutschen Medium
    dieser Zeit nicht allzu lange weitergehen wird, hatte ich erwartet. Da ist eben auch
    die FAZ keine Ausnahme, wie Sie so gern annahmen.

    Ich hoffe, ich kann Sie bald irgendwo anders lesen. So lange Sie Ihren
    Kunstfiguren-Namen beibehalten, finde ich Sie schon.

    Wäre ich jetzt Verantwortlicher bei der NZZ, hätten Sie bereits Post in der Inbox.

  187. tja
    Danke Don für den guten Blog, wir werden sehen, wo wir Sie wiederfinden. Und gratuliere FAZ für das sichere Gespür mehr und mehr unwichtig zu werden.

  188. Ist der Blog noch aktuell?!
    Letzter Eintrag 2015, das schreit nach Wiederbelebung ;-)

    https://stuetzendergesellschaft.wordpress.com/

  189. Artikel wie immer sehr lesenwert!
    Lieber Don, ich bin fassungslos, dass Ihre Beiträge hier bei der FAZ eingestellt werden. Es waren die letzten – im besten Sinne des Wortes – wertkonservativen Refugien in dieser einst so großen, konservativen Tageszeitung. Ich hoffe, Sie müssen den Don nicht aus urheberrechtlichen Gründen sterben lassen und würde mich sehr freuen, Ihre Artikel auf einer anderen Plattform weiterlesen zu dürfen. Lassen Sie es sich nicht verdrießen. Deutschland hat sich in den letzten beiden Jahren stark verändert. Warum sollte dieser bedauernswerte Prozess unbedingt vor den Toren der FAZ-Redaktion Halt machen?
    Beste Grüße
    WK

  190. Grosse Elektro-Firmen in DE und USA wollen ihre Gasturbinenbauer entlassen ....
    …. während eine chinesische Firma kleine Gasturbinen als Range Extender für E-Autos anbieten will und sich davon einen riesigen Markt verspricht.
    .
    „Schwierig zu entwickeln, einfach zu bauen“ – das war zusammen mit „um die Ecke denken“ einstmals eine Domäne des DE Dipl. Ing.
    .
    Jetzt feilt er nur noch an Betrugs- ääähh Betriebssystemen.

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