Deus ex Machina

Deus ex Machina

Über Gott und die WWWelt

Das Internet mit den Methoden der Religionskriege gestalten

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Oiso, irgendwie und sowieso is des scho so a Sach, wos da Seehofa da so mim Islahm gsogd hod, wei mia Bayan ned woah, mia Bayan san wann iwahaubs im finfdn Joahundad Anno Domini vo den Behman ind Brovinds Rädsia vo de Remma ganga und hom a neamnands ned im rehmischn Senahd grofgd ob mia do mid da Frienhain-Brestowitsche Guitur einebassn, und schaugsd wos aus uns gwoan is, as schehnste Fleggal Ördn mid de besdn Leid wos iwahaubds gibt ned woah, owa de Slawan, de Schlawinah, drom in Beahlin, de worn no nia ned woandserd und schaugsd es Eich nua grod oh.

Das ist Bayerisch und heisst auf Deutsch, dass man schon einmal, historisch betrachtet, nach Horst Seehofers grundsätzlicher Berechtigung für sein Urteil über den Islam fragen sollte, ist der Volksstamm, aus dem er und wohl zum Teil auch ich stammen, doch selbst im 5. Jahrhundert aus dem böhmischen Raum in Form der Friedenhain-Prestovice-Gruppe eingewandert, ohne vorher einen förmlichen Antrag bei den verbliebenen Restromanen zu stellen – mit im Vergleich durchaus beachtlichen Resultaten.

Das da oben habe ich so aufgeschrieben, weil ich es mitunter in meiner bayerischen Heimat tatsächlich so sage, und da gibt es Orte, da tragen alle, wirklich alle Tracht und alle kennen Sie die Nummer der Rosi, und genauso, ich habe es selbst gesehen, stehen sie am Ende der Rede des Herr Söder auf und intonieren die bayerische Nationalhymne: Gott mit Dir, Du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland… Würde ich das in Berlin niederschreiben, müsste ich nachher mal überprüfen, ob mein Auto schon angezündet wurde, aber hier bin ich bayerischer Mensch, hier darf ich sein, und auch, wenn ich da nicht mitsinge – ich singe ganz grässlich, es ist eine Gnade, wenn ich den Mund halte – so darf ich doch mit meiner differenzierten Haltung sein. Tatsächlich bin auch ich der Meinung, dass nicht jede Migration schlecht ist: Es hängt halt von der Bereitschaft zur Integration und Mitwirkung im allgemein gewünschten Rahmen ab. Andere wegen ihrer Religion ausgrenzen: Das hat man in Mitteleuropa nach den Religionskriegen zwischen Papisten und Ketzern weitgehend eingestellt, aber von meinem Wohnhaus aus wurde 170 Jahre brutale Gegenreformation betrieben: Das war 170 Jahre zu lang. Ich bin nicht erpicht auf eine Monokultur der Meinungen in der öffentliche Debatte. Deshalb beginne ich solche Gespräche öfters mal mit halbironischen Ablenkungen. Das tut keinem weh und mit einem Lächeln diskutiert es sich leichter. Historisch gesehen weiß ich natürlich auch, dass die undogmatischen Spötter gern mal von beiden Seiten auf den Scheiterhaufen gestellt werden, aber sei’s drum.

Dafür gab es in den letzten Jahren einiges an Empörung im Netz, wenn ich nicht ganz nett über radikalen Genderismus schrieb, und meine diesbezüglichen Aussagen werden oft, sehr oft, mit gerade irrwitziger Nachdrücklichkeit gemeldet. Weniger in der Zeitung, da müsste man ja mit seinem Namen einstehen, aber bei Twitter, wo man dank NetzDG anonym wie bei der Heiligen Inquisition denunzieren kann. Es gibt Leute, die richtiggehend dazu aufrufen, mich zu melden und auf diese Weise aus Twitter zu entfernen, und ein paar von denen, die in mir eine zu beseitigende Gefahr sehen, der die Plattformen entzogen werden müssen, auf dass ich allenfalls im Biergarten so etwas wie da oben sagen kann – genau diese Leute beschweren sich nun lauthals, wenn Seehofer im Kern das gleiche sagt: Der Muslim kann im Land bleiben, seine religiöse Überzeugung hat aber mit dem Land und seinen Traditionen und Werten nichts zu tun.

Nun ist es fraglos eher so, dass ich im realen Leben Auffassungen vertrete, die lediglich bei Twitter und dortselbst den deutschen Meinungsführern wie Stefan Niggemeier und Jan Böhmer-mann (Böhme! Wahrscheinlich auch ein entlaufener Bayer!) nicht der Mehrheitsmeinung entsprechen, gemäß dem Motto, dass die Realität immer das Gegenteil von dem ist, was die Lauten bei Twitter sagen. Seehofer kann sich bei seiner Auffassung darauf verlassen, dass zumindest in allen Altersschichten und Regionen die Menschen mehr zu seiner Einschätzung neigen. Selbst bei Anhängern linker Parteien, die selbst übrigens mit der radikalen Ablehnung von Religionen groß wurden, gibt es starke Minderheiten, die Seehofer recht geben. Ich habe es jetzt nicht ausprobiert, was geschieht, sollte eine Reizfigur wie ich schreiben “Der Islam gehört nicht zu Deutschland ” – wie gesagt, ich habe dazu eie differenzierte Meinung, die damit beginnt, dass es “den Islam” eh nicht gibt und es zu einfach ist, kulturelle Phänomene allein an der Religion fest zu machen. Aber es ist absehbar, dass nach weniger die ersten sofort fordern würden, jetzt sofort meinen Account und meine Blogs dicht zu machen. Eine laute Minderheit schickt sich an zu definieren, was in einer Art öffentlichen Raum gesagt werden kann, und was nicht, und welche Einstellung durch den Verlust von Verbreitungsmöglichkeiten zu bestrafen ist. So, wie bei uns bis in die 60er Jahre Leute tatsächlich noch aus den Wirtshäusern geworfen wurden, wenn sie am Stammtisch in die falsche Richtung politisierten. Oder wie man bei uns noch in der Schülerzeitung mit der Vorzensur durch den Direktor Probleme bekommen konnte. Ich weiß schon, warum ich in Bayern beim Gesprächsbeginn sicherheitshalber solche Volten schlage, nur ist dafür bei Twitter kein Platz, und meine Gegner – und die von Martenstein, Kelle und vielen andere – lesen meines Erachtens gar nicht so weit.

Zumindest im Internet, also da, wo Journalisten heute ihre früheren Straßenumfragen zur Meinungsbildung des Volkes machen, legen sie Wert auf eine Hegemonie, die auch mit Methoden durchgesetzt wird, die sich erst gar nicht mit feiner Abstufung des Instrumentariums aufhalten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich in diesen Kreisen schon verdächtig macht, wenn man einfach mal nichts zu sagen hat – mir ist das im Fall der Gruppe Freital passiert, dazu habe ich genauso viel wie zu Sprengstofffunden bei der Antifa verlauten lassen, nämlich nichts, aber es wurde mir per Kommentar hineingedrückt, so etwas käme davon, wenn man keinen Widerstand leiste. In dieser Szene reicht es nicht, einfach nur zu schweigen und die Gerichte ihre Arbeit tun zu lassen, man muss sich auch äußern. Wer nicht mitredet, wer die richtige Gesinnung nicht öfters verkündet, gilt schnell mal als verdächtig und als Biedermann, der die Brandstifter nicht aufhält – Propagandalieder der Rechten du Linken lassen grüssen, und die betreffenden Personen wissen vermutlich schon, warum sie Max Frisch bemühen und nicht etwa, sagen wir mal, den totalitären Impetus im Film “Hitlerjunge Quex”, der den Aufstand für die laut NS-Propaganda “richtige” Überzeugung lernt. Pardon, ich mache es schon wieder, ich “deraile” wie oben die Debatte, aber so ist das mit diesen Mechanismen nun mal, wenn unbeugsame Bekenntnisse ergebnisoffene Debatten ersetzen.

In letzter Zeit wurden tatsächlich Accounts bei Twitter geschlossen, wie etwa “Patriarchator”, da war der Jubel groß, und ich habe auch die Befriedigung miterlebt, als ein Nutzer unter öffentlichem Druck verschwand, der lediglich Polizeimeldungen verbreitete. Es geht da nicht nur um den Einzelnen, sondern um Meilensteine auf dem Weg zur bereinigten Plattform. Eine Plattform, in der eine “richtige” Auffassung zumindest klar dominiert, wenn man die andere schon nicht ganz verhindern kann. Ich höre das übrigens gerade auch von einer Veranstaltung über gute Ernährung: Da hat ein Teilnehmer früher einmal etwas Kritisches zum Thema Klimawandel geschrieben. Klimawandel ist nicht das Thema der Veranstaltung, und trotzdem versucht jetzt eine Gruppe, den Abweichler hinaus zu drängen. Es reicht nicht mehr, grosso mono am gleichen Ziel zu arbeiten: Man muss in allen Konsequenzen die richtige, wahre Einstellung haben. Das sind dann die Leute, die sich beschweren, wenn andere ein Bild ihres Schinkens bei Instagram mit dem Wort “Mein Salat heute” abbilden. Dass so ein Verhalten vielleicht abschreckend ist, spielt keine Rolle: Hegemonie lebt nun mal von Ausgrenzung der anderen.

Für Seehofer gehört nicht die Religion, aber immerhin noch der Mensch zu Deutschland. Das ist nach meinem Erlebnis schon eine Stufe toleranter als das, was ich im Netz der letzten Jahre miterlebt habe. Da gibt es diese Form der Differenzierung gar nicht mehr, das Ziel ist der Mensch mit seiner Existenz, der nur noch als Kohlenstoffbasis einer Meinung gesehen wird. Das mag im Netz schlichtweg eine Folge der begrenzten Kommunikationsmöglichkeiten sein, zusätzlich erschwert durch den Umstand, dass alles Private und Persönliche inzwischen zusätzliche Angriffsflächen bietet. Man lernt schnell, das Profil niedrig zu halten und wenig Zielfläche zu bieten, weil schon der kleinste Ausrutscher unabsehbare Folgen haben kann. Die anderen Aspekte hinter den Meinung werden im Netz bewusst ausgeblendet und weggeschnitten, die Meinungen werden manichäisch in “Gut” und “Böse” eingeteilt, und ich fürchte, es wird hier ähnlich über den anderen geschrieben, wie vor 300 Jahren in meinem Jesuitenseminar über die Ketzer, die man nur aus den Schriften der anderen kannte – der nächste Protestant war zwei Tagesreisen entfernt und hätte auch gar nicht mit einem gesprochen. Es ist, historisch gesehen schon etwas bitter, und noch übler als das Vergessen um die Einwanderung der Bajuwaren im frühen Mittelalter, dass solche Einstellungen in einer Welt der Reisefreiheit und des Verschwindens der Glaubensideologien gerade wieder eine Renaissance erleben.

Vielleicht sollte man dazu für die Vollüberzeugten einen Hashtag einführen, #CPS, für “Cum Permissu Superiorum”, mit Erlaubnis der Oberen, wenn wieder einmal die Moral verbreitet wird, die als einzig Wünschenswerte gelten kann. Das hat bei den Büchern der Gegenreformation auch eine Weile funktioniert, weil Bücher ohne diesen Eintrag nicht verbreitet werden durften. Der Entzug von Plattformen ist eine uralte Idee, man sollte das Bemühen mit einem uralten Hashtag sichtbar machen, damit jedem Betrachter klar ist: Das freie Netz, das ist hier nicht erwünscht.


463 Lesermeinungen

  1. alte Taktiken?
    Aus einem Brief von Thomas Mannan an die Herausgeber v. „the Nation“, November 1950: „…Kritik (…) an unserer (USA) unheimlichen Neigung, die Demokratie zu opfern, indem wir sie zu verteidigen glauben und im Kampfe gegen den Kommunismus zu seinen Methoden kondeszendieren; unserer erschreckenden Bereitwilligkeit, zu Hause das Menschenrecht verkümmern zu lassen, die Gedankenfreiheit aufzugeben, einen unmöglichen Konformismus polizeilich zu erzwingen, der Denunziation freies Spiel zu lassen und Dissidenten erbarmungslos in die ökonomische Wüste zu schicken – draußen in der Welt aber alles Schlechte, Faule, Überlebte, den Völkern Verhasste mit Geld und Waffen zu unterstützen, nur weil es nicht kommunistisch ist…“
    Mc. Carthy-Ära vom Feinsten.
    Aktualisieren gestattet.
    Mit dem www hat das Ganze natürlich einen weit effizienteren drive bekommen.

    Ich hab mir dann überlegt, ob ES immer schon so war.
    Ergebnis: Nein. Stämme sind überschaubare Sozeitäten. Schandtaten werden schnell aufgedeckt, und die unmittelbare Begegnung erleichtert Kommunikation ohne Rancune.
    Eines meiner Lieblingsbücher der 80-iger(?)-Jahre liegt noch immer zerfleddert im Regal: „Nur Stämme werden überleben“, über Indianerschulen.

    • Der neue Tribalismus ist in der Tat eine erschreckende Entwicklung.

    • Tribalismus
      Werter Don,

      Sie sind doch mit Ihr urbayerischen Art der oberste Tribalist…. und predigen allwoechentlich die Sezession von allem, was noerdlich des Weisswurst-Aequators sein in Ihren Augen kuemmerliches Dasein fristet?

    • Ich mache das ja offen und niemand muss mir zustimmen. Ausserem trete ich für die Wiedereinführung der Leibeigenschaft anstelle von Juniorprofessuren ein. Ich mache daraus keinen Hehl, das ist der Unterschied.

  2. früher war doch vieles vielschichtiger..
    der Hype, die Aufregung, wie schnell verfliegt er/sie, um dem neuen Hype oder der Aufregung Platz zu machen. Die Sau – sofern gejagt – ist ja auch schnell am anderen Ende des Dorfes. Da braucht’s ruhig Blut bzw. Durchstehvermögen.

    Das NetzDG jedoch bleibt, ganz im Sinne der Entscheider. Man hat ja einen Plan. Und Denunziation wird hierdurch gefördert. War wohl Absicht.

  3. Erinnerungen
    Es ist mein erster Kommentar, aber er ist mikr wichtig, ich möchte ihn mitteilen, er bringt meine Besorgnisse zum Ausdruck. Welche Wirkung hatte Stefan Zweig, wenn er im Jahre 1936 „Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt“ schrieb? Wahrscheinlich gar keine! Welche Wirkung hatte Alessandro Manzoni mit seiner im Jahre 1842 verfassten Erzählung „Die Schandsäule“ – Storia della Colonna Infame –, in der aus einem völlig unbedeutenden Streifen an einer Straßenmauer die Verfolgung und Tötung eines Menschen im justizförmigen Wege hervorging? Gar keine! Wohin ist die Reise des vormals freien Geistes gegangen, der im Zeitalter der Aufklärung die Vorurteilskritik kultivierte, die Pluralität der Meinungen als eigenen Wert anerkannte und nun eine merkwürdige Wendung zu einer aufdringlichen Ausrichtung auf vermeidlich Richtiges nimmt? Es hat an Mahnungen nicht gefehlt, es hat an Wissen nicht gefehlt, und doch gewinnt man zunehmend den Eindruck, es sei unendlich viel Mühe vergeblich gewesen. Oder nicht? Es berührt geradezu unheimlich, dass die kluge, besonnene, informierte und unbefangene Kunstfigur des DA einen Lichtstrahl sendet, Hoffnung verbreitet, zumindest aber wissen lässt, man sei mit seinen Besorgnissen in Begleitung anderer, nicht zuletzt auch des immer wieder engagierten Kommentariats. Die Formulierung aber, die zielgerichtete Auffassung sehe den Menschen „nur noch als Kohlenstoffbasis einer Meinung“, – dies, Don, haben Sie großartig formuliert! Und dies gilt insgesamt über die wunderbaren Jahre: Don, das haben Sie gut gemacht!

    • Danke, es war mir ein Vergnügen!

    • Naja... Herr Bayer....
      Sie sollten bei diesbezüglichen, sicher nicht ganz unrichtigen Überlegungen vielleicht schon auch mit einbeziehen, dass gewisse, nicht gerade unerhebliche Teile „unserer“ Gesellschaft unter Aktivität zur Vermeidung (oder doch zumindest zur Verminderung der Konseqenzen) des Klimawandel betrügerische Software in Autos, und Energie aus Kohlekraftwerken versteht?

      Wenn diejenigen, die genug Macht hätten die Dinge hier und da zum Besseren zu wenden, dies vorsätzlich mit krimineller Energie, aus dem niedrigen Beweggrund der Habgier nicht tun, dann werden alle damit leben müssen, dass man Apelle an die von Vernunft, wie die von ihnen zitierten, ab einem gewissen Zeitpunkt für völlig ungeeigente Mittel halten muss, und dann halt nimmt, was man kriegen kann.

    • Notwehr
      @TDV
      Nehmen Sie hier das Notwehr Recht in Anspruch ?

    • Bitte ernst machen mit der kritischen Haltung.
      Sehr geehrter Herr Bayer,

      Ich denke an Ihrem Kommentar kann man auch zwei Positiv-Vorurteile über die Aufklärung ausmachen, die leider von zu wenigen pointiert zur Diskussion gestellt werden.

      1. das aufklärerische Menschen, ist an vielen Stellen leider (!) ein naives Bild auf den Menschen. Ich formuliere es mal so: das aufklärerische Menschenbild glaubt an die große Progressivität.

      Da muss ich doch leider mit einem rechten Denker wie Arnold Gehlen gegenhalten – gerade aus historischer Einsicht -, dass der Mensch ein Mangelwesen ist und bleibt. Wir haben viel weniger eine lineare Entwicklung, als viel eher eine zirkulären Wechsel unterschiedlicher Kräfte, die immer wieder auftauchen. Wobei Sie dies ja indirekt selbst zugeben mit Ihren literarischen Beispielen. Ohne jedoch die Konsequenzen zu ziehen, und die sind vor allem: 1) jede Generation muss selbst sich erkämpfen, was die Ahnen ihnen hinterlassen haben (hoffentlich von einem minimal besseren Ausgangsposition); 2) Skepsis gegenüber den Menschen ist eine Tugend und Symptom eines Mangels der Menschen.

      2. hier spekuliere ich jedoch recht arg, über das Sie umtreibt. Ich vermute dahinter auch eine gewisse Wissenschaftsgläubigkeit als Fortschrittsgläubigkeit. Machen Sie ernst mit dem Denken & schlucken Sie diese Pille nicht zu schnell. Auch die Wissenschaft ist Teil dieser Gesellschaft und den in letzten Jahren zunehmend, unschönen Wende in Europa mit ihrer Dekadenz. Da kann man sich nicht einfach davon stehlen. Gerade in diesem Bereich sollten wir die Augen VIEL offener sein als dies bisher geschieht. Bsp.: genetische Manipulation der Menschen … wer glauben Sie wird dies als erstes durchführen & wer schaut dabei in Ofenrohr? Und wie stärkt das schon bestehende Machtasymmetrien?

      PS: danke für die indirekten Buchempfehlungen ;)

    • Castellio gegen Calvin:
      LESEN!

      Die Welt von Gestern: LESEN!

      Ich kenne das meiste von Zweig nicht, schätze jedoch, dass man bei wenigen Autoren mehr Gewinn aus dem Lesen einer Gesamtausgabe ziehen könnte, gerade auch in der aktuellen Situation…

      Danke für den Hinweis!

  4. Slawen in Bayern
    Lieber Don, Sie werden doch nicht das slawische Erbe Bayerns verleugnen?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Slawische_Siedlungsnamen_in_Nordostbayern

    Eck künnte ja nu ob Platt weiermoaken, denn ook in’n Süden vun Hannower ward noch Platt esproken. Wei heir seggt ook „Platt kören“. Und dat Platt, dat wei spreket hett Ostfälisch Platt. Eck frage mek ohnedem worumme die Luie glöwet dat heier in use Gegend dat beste Hochdütsch esproket ward? Eck wullte jück awer nur mol bedüen, dat wei ook grote Sängers hebbet.

    So sang Gerhard Schröder am Beginn seiner ersten Kanzlerschaft: Wir sind die Niedersachsen, Sturmfest und erdverwachsen, Heil Herzog Widukinds Stamm!

    Nun wir werden sehen, wohin der Islam in Deutschland führt. Während meiner fünf Jahre in Indien konnte ich jedenfalls beobachten, dass eine große islamische Minderheit selbst in Jahrhunderten nicht integriert wird. Nur ein kleines Beispiel hier:
    https://www.ndtv.com/mumbai-news/mumbai-housing-society-blocked-muslim-family-backtracks-after-9-arrests-1464044

    • Wir haben die hiesigen Slawen wie die Hunnen und Ungarn halt integriert, so einfach ist das.

    • Titel eingeben
      Ist eine offene, demokratische, soziale Gesellschaft wie im GG konzipiert in einem multiethnischen, multireligiösen, tribalistischen Staat ohne Gemeinsamkeiten zwischen den Gruppen überhaupt möglich? Oder kann so ein Gebilde nur mit harter Hand mittels eines Polizei- und Überwachungsstaats zusammengehalten werden? Das ist die Frage. Ich bin da pessimistisch. Ob de Deutschen/Europäer noch einmal den Willen und die Kraft aufbringen den Prozess zu stoppen oder sogar Rückgängig zu machen, bei allem was das bedeutet? Fraglich.
      BRD rest in peace. 1949-2015.

    • @Thomas
      es gibt zwei Vergleiche, welche mich begleiten: Zum einen die Konstellation mit der Ost-Erweiterung. Schon kurz vor dem 30 Jährigen Krieg wurde nicht berücksichtigt, das es dort auch andere Meinungen gibt und zu integrieren gilt.

      Zum Anderen schaue ich immer wieder gern nach Österreich, als Nachfolger des Habsburger Reichs. In einem Vielvölker Gebilde in dem „Die Sonne nie unterging“ und dennoch mehrere Hundert Jahre zusammenhielt muss man schon auch eine Struktur haben, welche jetzt vielleicht wieder gefragt sein könnte. Vielleicht finden sich ja bei den Rothschilds oder sogar den Fuggern noch nützliche Arbeitsanweisungen…

      Wer etwas beisteuern kann was gebraucht wird oder sich sozial gut abgesicht, integriert hat wird bleiben. Die anderen werden aussterben, mit oder ohne Fremdeinwirkung.
      Unsere Naivität das die ganze Welt „unsere“ Werte teilt, ist vielleicht für die schon länger hier Lebenden nicht förderlich aber der Landstrich an sich ist fruchtbar, es gibt keine Erdbeben, es gibt Wasser und das Klima ist so kühl, das alle Hitzköpfe irgendwann zum Spießer mutieren und ihr Auskommen finden. Die einen am Döner Spieß, die anderen in irgendeinem lustigen Startup, was alles bisher Dagewesene grafisch neu, begehrenswert verpackt und das Doppelte für verlangt.

      Ich würde mich über ein paar gelungene Vorschläge freuen das Leben unter den gegebenen Umständen zu geniessen und seine Nische zu finden.

      Es gilt einzig und allein eine Form des Überlebens zu finden, sofern man das möchte. Das hat in der DDR auch geklappt und bekanntlich war da ja auch nicht Alles schlecht. Im wesentlichen lief es anscheinend auf Garten, Alkohol und körperliche Freuden hinaus. Letzteres fällt wohl wegen Rücksicht auf Muslime aus. Hat jemand noch andere Vorschläge ausser eventuell nicht ewig subventionierter Hochkultur und Auswandern?!

  5. Titel eingeben
    „Das freie Netz, das ist hier nicht erwünscht.“

    Ein freies Netz ist nirgends erwünscht.
    Freie Meinungsäuswerung ist nirgends erwünscht.
    War sie nie, wird sie nie sein.

    Wer das nicht versteht und dann auch noch den zweiten Fehler macht, den eine eigene Meinung zu haben, der lädt sich den Ärger ins Haus.
    Warum sollte man das tun? Wofür? Es wird dann irgend etwas besser?

    Immerhin gibt es ein gewisses Erwachen bei den New Media Fans: die Facebook Aktie ist 7% gefallen, nachdem ein paar anscheinend endlich verstandenhaben, was bei dem Vollidioten Sugarmountain und seinem Konzern wirklich läuft. Und alles sogar ohne böse Absicht.
    Manche Medien schreiben schon von dem Platzen der zweiten Internet Bubble, aber viele mehr fragen sich wenigstens schon mal, ob es tatsächlich so clever war, sich auf Facebook zu offenbaren, um des Beifalls Gleich-Verblödeter Willens.

    In DE gibt es wohl tatsächlich den Anfang einer gesellschaftlichen „Kurskorrektur“. Eine AfD im Parlament und ein Seehofer als Innenminister….. Ich glaube die entscheidende Frage wird sein, wer Merkel ablösen wird.
    Das kann ein echtes Desaster werden, wenn man mal die übelsten Möglichkeiten am geistigen Auge vorbeiziehen lässt. Es wird schwer sein da eine der allzu vielen Fehlbesetzungen zu vermeiden.
    Noch brodelt es nur zwischen den beiden Seiten…..

    • Naja, auch Seehofer ändert nichts an der Gesinnungsschnüffelei da draussen, um am Umstand, dass sich manche wie eine private StaSi benehmen. Da müsste es Sanktionen geben.

    • Sorry...
      Manchmal kommen meine Kommentare, wie in diesem Falle, nur als Gast durch, ich weiss nicht woran es liegt.
      Ich bin sicher mit TDV hätten sie den Sarkasmus in meinen Satz zu Seehofer durchschaut…

    • Naja, das Problem gibt es bei der nächsten Version nicht mehr, da muss man sich anmelden (geht leider nicht anders)

    • @Gast DAS bezweifle ich aber ganz entschieden:
      „Immerhin gibt es ein gewisses Erwachen bei den New Media Fans: die Facebook Aktie ist 7% gefallen,“

      Wer soll da erwacht sein?

      Das läuft garantiert immer so weiter. Unabhängig von jeder Regierung. Bis zum großen Crash. Wie immer der auch aussehen mag. Gelegenheiten zum großen „Erwachen“, egal zu welchem Thema, gab es bisher in großer Zahl. Die Möglichkeiten wurden und werden erkennbar nicht genutzt.

      Die Liste der so konsequent „verschlafenen“ Themen ist so lang, die passt hier gar nicht in den Blog.

    • Grigorij
      Das stimmt natürlich, da rennen sie bei nur offene Türen mit ein…
      Aber es heisst eben auch, dass „das Kapital“ das Vertrauen in den Deppen und seine Webseite zu verlieren beginnt, was in unseren heutigen Tagen, mangels Alternative, ja schon als gute Nachricht gelten muss….

      Ich merke in den Kommentaren zB bei heise, dass mehr und mehr Leute doch kritischer werden, aber die Sauereien nehmen natülrlich kein Ende. Man muss nur hier die Schlagzeilen lesen:

      https://www.heise.de/newsticker/

  6. Danke
    Lieber Don,
    Vielen Dank für ihren unermüdlichen Kampf für freie Meinungsäußerung und Wahrheit. Ich kann es immer noch nicht fassen, wie versucht wird im Netz andere Meinungen zu unterdrücken. Hätte ich nicht erwartet, dass unsere Mitbürger es nicht aushalten in einer der besten Demokratien der Welt andere Sichten auf die Dinge zu ertragen.
    Danke für die unterhaltsamen Texte und auf Wiedersehen – wo auch immer Sie ab April zu lesen sind.
    LG

    • Ich helfe gerne beim "fassen", Pia.
      Sehen sie, das alles hatte auch in DE einen entscheidenden Startpunkt.

      Kurz nachdem die Menschen in DE den Verdacht nicht mehr ignorieren konnten, dass die Medien vorsätzlich Lügen, bzw bestimmte Teile der vorliegenden Informatiioen absichtlich nicht zu publizieren… kam der Ukraine Putsch. Ja, da war ein GanOve an der Macht, aber verhlichen mit den Halunken die in etlichen mit uns „befreundeten“ Staaten an der macht sind, ein Waisenknabe.

      Zu viele hatten bemerkt, dass Nazis beim Putsch mitwirkten und Maidan Besetzer aus unerklärlichen Gründen vom ersten Tag an Zelte aus NATO Beständen zur Verfügung hatten. Und auch die Heckenschützen auf den Dächern waren ganz offensichtlich als Putschisten erkennbar…

      Es waren also keineswegs böse Linke die auf Blogs oder sonstwo damit angefangen hatten Meinungen zu zensieren.
      Sie sollten also am Besten der Realität in ihren Urteilen einen Platz einräumen, dann können sie alles andere anschliessend sicher recht einfach „fassen“.

    • @TDV
      Ich liebe es auch, mit welcher Gewissheit so viele Leserbriefschreiber in deutschen Online-Foren darlegen, was in der Ukraine so alles passiert. Das haben Sie wunderschoen karikert, Zelte aus NATO-Bestaenden, einfach koestlich.

    • @TDV
      es gibt inzwischen zuviel Russen hier, welche Informationen aus erster Hand haben und die Medien vergleichen können. Sehr schön zu sehen, das sich bei der „Sags mir ins Gesicht“ sehr viele Russen zu Wort meldeten. Vielleicht auch, weil Skype ein überwiegend von Ausländern genutztes Medium ist.

      Zum Anderen, gibt es in der ehemaligen DDr genügend Menschen, welche die historischen Zusammenhänge in einem anderen Background sahen.

      Die Nazi Geschichte war halt notwendig weil in Deutschland nichts anderes mehr zu ziehen scheint.

      Interessant ist eher, das kurz nachdem die Nato über Monate mehr oder weniger heimlich ihr Kriegsmaterial an der russischen Grenze versammelte und es doch nicht zu Auseinanandersetzungen kam, die Sachen in Syrien eskalierte und diese unsägliche Flüchtlingslawine nicht nur aus Syrien losgetreten wurde…

  7. Danke
    Vielen Dank. Wieder ein guter Text und so wahr.
    LG

  8. Selbstwert dringend gewünscht
    Die Differenzierung bedarf eines gewissen Intellekts, einer möglichst umfassenden Bildung und einer gewissen Selbstsicherheit. Nur wenn ich meiner selbst sicher bin, kann ich mir und anderen Abweichungen gestatten. Wäre ich Pessimistin, würde ich uns auf dem Weg in Unfreiheit wähnen, ein Glück, dass ich Optimistin bin.

    PS: Lassen Sie uns wissen, wo wir Ihre Texte künftig lesen können.

    • Stimmt, dass die besonders Lauten auch die besonders Prekären sind, ich mir auch schon aufgefallen.

    • @Hasenfratz
      Das stimmt, je weniger Bildung desto lauter sind sie und ziehen sich sehr schnell auf sicheres Terrain zurück, was jedes Gespräch zur reinsten Zeitverschwendung macht. Dabei gibt es nichts Spannenderes als von den Erfahrungen, dem Wissen und dem Verstand anderer zu profitieren. Nein, es wird als Angriff empfunden und mangels Gegenargumenten mit Lautstärke niedergeknüppelt. Dann gibt es was auf die Fresse!

      Wenn ich da an ein ich-lerne-Bildung-auswendig Beispiel aus meinem Freundeskreis denke, die abweichende Meinungen mit der Androhung, die Freundschaft aufzukündigen, quittiert. Nur dämmert auch langsam ihr, dass sie sich mit ihrer ängstlichen Angepasstheit an die vorgegebene richtige Meinung mehr und mehr auf unsicherem Terrain befindet.

      Hoffe mal, ihre zunehmende Zurückhaltung in letzter Zeit ist ein positives Omen und wir haben den Zenit der Scheußlichkeiten langsam überschritten.

    • ???? Echt ?????
      Die Prekären???

      Wen sollten denn ihrer Mienung nach die Zustände in unserem Sozialstaat am meisten stören, wenn nicht die, die am Existenzminimum leben?

      Was glauben sie…. Haben seit Schröder und Merkel an der Macht waren/sind, die Prekären zu oder abgenommem? Geht es den Menschen am unteren Rand der Gesellschaft besser oder schlechter? Finden sie es angbracht, dass HartzIVer am Ende des Monats kein Geld mehr für das Schulmittagessen ihrer Kinder jhaben?

      Finden sie die, dass angesichts der Massnahmen die man in Berlin in den letzten 20 Jahren gegen den generellen gesellschaftlichen Abstieg (sogar des Mittelstandes!) ergriffen hat, und angesichts der völligen Abwesenheit von Massnahmen gegen Armut auch im neuen Koaltionsvertrag, trotz allem keiner das Recht sich gegen die Privilegien des 1% mit egal welchen Mitteln zu wehren?

      Gut, es sei ihnen zugestanden, dass sie das finden.
      Aber wie sie ja sehen werden sie wohl auch künftig damit leben müssen und wenn sie wollen, dass es vielleicht doch irgendwann mal endet, dann müssen auch sie lernen, dass es neben all dem dümmlichen Gekeife, da auch ganz konkrete berechtigte Anliegen gibt, die man in Berlin seit über 2 Jahrzehnten ignoriert.

      Sie haben die Angewohnheit in ihren Texten immer wieder nur speziell herausgespickte Idiotien zu publizieren, von denen es natürlich jede Menge gibt, aber völlig berechtigte Anliegen geflissentlich grundsätzlich zu ignorieren.
      Könnte es sein, dass ihr schlechter Ruf etwas mit dieser Einäugigkeit zu tun hat?

    • Zweifel
      Sie kennen aber schon den Unterschied zwischen Optimisten und Pessimisten? Wenn nicht: Der Pessimist ist gewöhnlich besser informiert.

    • Definition Pessimist
      @Wernher

      Die gültige Definition eines Pessimisten ist immer noch, ein Optimist mit Erfahrung

    • Intellekt, Bildung, Prekariat, Tugenden
      Wenn ich mir Schulstudien anschaue, die Diskussion über sprachliche Mindestanforderungen und die Förderung bildungsferner Schichten, dann hat es in Deutschland in den letzten 20 Jahren keinen Bildungsfortschritt gegeben. Die scheiternden Großprojekte wie Stuttgart 21 und BER und die generelle Unfähigkeit der Bahn, pünktlich zu sein zeigen, dass die klassischen deutschen Tugenden und Fähigkeiten auf niedrigstem Niveau konsolidiert wurden. Das allgemeine Niveau ist gesunken und die Arbeitsintensität gestiegen. Daher ist das Prekariat vermutlich tatsächlich zahlenmäßig im Wachsen begriffen und, je nach dem, entweder arbeitslos oder in ziemlich heftigem Strampeln.
      Unsere Vorturner sollten weniger Wert auf die Unbegabtenförderung, sondern mehr Wert auf die Begabtenförderung legen. Weiterhin nimmt soviel ich weiß die Zahl der Kinder pro Frau mit der Höhe ihrer Ausbildung ab. Ich würde Maßnahmen in diese Richtung setzen.

  9. Europäische Geschichte in Kurzform
    Wenn einer sich aufmacht und in dem geografischen Europa von Nord nach Süd (oder umgekehrt) oder von Ost nach West (oder umgekehrt) wandert, kommt er zwangsläufig durch ein Gebiet, das wir heute Deutschland nennen. War einer vor rund 3000 Jahren neugierig, was denn hinter der nächsten Flussbiegung sei, so ging er wagemutig dorthin und hatte außer wilden Tieren nichts zu befürchten, denn die Besiedelung war dünn, da war noch niemand. Das änderte sich im Laufe der Jahrhunderte. Als z. Bsp. die Römer sich nach Norden ausbreiteten, wohnten da lästiger weise schon Menschen, die zwar zum Handel bereit waren sich aber nicht besetzen lassen und Tribut zahlen wollten. Das zog sich dann über die Jahrhunderte bis in die Neuzeit so hin und führte dann jeweils zu Kriegen. Einen Vorwand, den Krieg vom Zaun zu brechen, fand man immer (manchmal musste auch der „richtige Gott“ wie bei den Religionskriegen herhalten) und konnte somit Geld- und Machtgier sowie geopolitische/strategische Überlegungen kaschieren. Dumm war nur, dass man quasi als Kollateralschaden die Bevölkerung stark reduzierte durch Hungersnöte und Seuchen (die meisten Kriege wurden durch Seuchen entschieden, nicht durch strategische Übermacht).
    „Man“ war eine kleine, herrschende Schicht, die zur Macht in ihrer Gruppe aus verschiedenen Gründen gekommen war. In den Anfängen war dies sicher rein physische Kraft (schon mal eine Ritterrüstung getragen und darin ein nicht leichtes Schwert erhoben um mit Kraft den Gegner zu töten (na ja, heute nicht mehr töten? Als Leichtgewicht oder angeschlagen mit Husten und Schnupfen nicht machbar).
    Damit wird aus dem „man“ ein „Mann“. Später gesellten sich zwingend auch geistige Fähigkeiten hinzu (sonst kann man keine Intrigen schmieden).
    Wie ging es dem Rest der Bevölkerung, sagen wir mal den 80%, die keine Vormachtstellung hatten? Die Männer wurden überwiegend als „Kanonenfutter“ verbraucht. Die Frauen litten unter harten Arbeiten auf dem Feld, den Plünderungen ihrer Lebensmittelvorräte und den Vergewaltigungen. Die beiden letzteren gehörten bei den Kriegszügen von oben nach unten oder von links nach rechts zur Tagesordnung.(Ziehen Sie mal mit ein paar Hundert Männern für ein paar Jahre von zu Hause weg: Nachschub an Lebensmittel? Pflege von Verletzten? Waschen und Flicken der Kleidung? Katzenjammer nach der eigenen Frau?)
    Hätte es damals Twitter gegeben, wäre eine gewaltige metoo Bewegung berechtigt gewesen. So aber nahm man die Kinder hin, denn sie stellten potentielle Arbeitskräfte zum Ersatz der eigenen Getöteten dar.
    Es waren sehr unruhige Zeiten in der Mitte Europas, also Deutschlands. Wer 30 Jahre oder gar älter werden wollte, brauchte physische Kraft und ein starkes Immunsystem.
    Industrielle Revolution – kurzgefasst: physische Kraft kann durch maschinelle Kraft ersetzt werden. Das führte zu positiven Entwicklungen wie der Dampflok und zu negativen wie schlagkräftigeren Waffen. Die physische Vormachtstellung des Mannes wurde geringer, geistige gewann an Bedeutung. WWI und WWII kurzgefasst: Zusammenbruch der meisten bestehenden Systeme mit der Erkenntnis: So geht’s nicht. Aber wie geht’s?
    Heute (nach den Kriegen): Umbruch. Chaos. Brauchte man früher noch einige Kraft um eine vierspännige Kutsche mit durchgehenden Pferden zu bremsen, kann man heute 200 PS laufen lassen und mit einem Tippen auf die Bremse zügeln. Damit hat „Mann“ nach langen Kämpfen (mein Vater hatte noch mit legalem Recht meiner Mutter verboten, den Führerschein zu machen) Macht verloren. Frauen haben das Recht erkämpft, Universitäten zu besuchen, einen Abschluss zu machen und in dem Beruf zu arbeiten. Aber: sie sind unterrepräsentiert in den MINT-Fächern. Ich glaube nicht, dass dies an den „bösen Männern“ liegt. Ich entsinne mich an einen alten Chemie-Prof., bei dem man eine mdl. Prüfung ablegen musste. Es war bekannt, dass er eine Frau in Hose 2mal durchfallen lies, eine Frau züchtig im Rock nur einmal. Wir nahmen es gelassen – und reichten den Rock zwecks Geldersparnis zur nächsten Kandidatin weiter. Trotz „bösem Mann“ haben wir unseren Weg gemacht und ich bin froh, dass es heute diese bösen Männer nicht mehr gibt. Wieso sind aber immer noch so wenige Frauen in MINT und soviel in Soft oder gar Gender? (Habe neulich gelesen, dass eine Uni in den USA alle Gender-Zweige geschlossen und Profs und Co gekündigt hat mit der Begründung sinngemäß: bringen nichts an Zugewinn aber kosten viel Geld. Und mit dem Abschluss kann keiner einen Beruf mit Einkommen erwerben. Vielleicht der Beginn einer neuen Bewegung?)
    Leider beobachte ich noch sehr oft die wohl unbewusste Bestätigung angeblich weiblicher Verhaltensweisen: Ach, sieht sie nicht süß aus, unsere kleine Prinzessin! Contra: Sie ist ein richtiger Rabauke, wie ein Junge!
    Auch viele Männer brechen ein MINT-Studium ab. Es ist nun mal harte geistige Arbeit im Labor und am Schreibtisch. Und man kann seine Prüfungsvorbereitung nicht beim Warten auf das Ding-Dong-Ich-bin-fertig der Waschmaschine im Waschsalon machen, wie mir ein angehender Journalist neulich erzählte (und wenn das so typisch sein sollte wie er tat, wundert mich der heutige „Qualitätsjournalismus“ nicht mehr.
    Für Twitter und Co benötigt man weder physische Kraft (außer im Daumen beim Smartphone) noch geistige Fähigkeiten. Ich halte all diesen Kram incl. Gender und auch NetzDg für eine Randerscheinung unserer Umbruchzeit: Brot und Spiele fürs Volk. Sie sind beschäftigt und damit abgelenkt von den wirklich bestimmenden Faktoren der nahen Zukunft: Drohnen in Mücken-Größe (wir brauchen keine Messer mehr mit physischer Kraft zum Töten), 5G; AI, crispr um nur mir spontan einfallende Bereiche zu nennen. Deutschland abgehängt seit langem und sowieso dagegen. Bestimmt wird aber woanders – also spielt ruhig weiter. Ich hoffe, es kommt auch noch eine andere Zeit.

    PS: 4.Absatz, letzte Zeile „…lesen m. E. gar ich so weit“. Frage: Was „garst“ Du d

    • Titel eingeben
      Wollen sie uns ernsthaft erzählen, sie glauben anderswo sei es anders?

    • Kein MINT?
      Vielleicht hat das auch damit zu tun, daß man dafür tatsächlich bestimmte Eigenschaften mitbringen sollte, die man nun mal nicht mit künstlich abgesenkten Notenschnitten simulieren kann.
      Bei uns in der Physik gab es damals den hierzulande typischen einstelligen Frauenanteil (der ist in vielen anderen europäischen Ländern übrigens höher!).
      Bei dieser Studienplatzwahl ist dann aber naturgemäß niemand dabei, die das aus Verlegenheit macht und entsprechend haben sich alle gleich durchgebissen (das Vordiplom haben etwa die Hälfte abgeschlossen, das war über lange Zeit der typische Prozentsatz, und davon dann praktisch alle das Diplom – bei Männern und Frauen gleich).
      Dabei hatten wir ein breites Spektrum: die Eine wurde nie im Rock gesehen und konnte mit Werkzeug besser umgehen als etliche der (teilweise eher theoretisch begabten) Männer, eine Andere selbst im Praktikum im schicken Kostüm – die hat dann eine Firma gegründet, in der sie Geräte für physikalische Anwendungen herstellt.
      Natürlich wurde auch von einigen unserer Profs behauptet, sie seien frauenfeindlich, aber wo ich die Fälle etwas näher kenne, ging es eher um individuelle Verhaltensweisen, nicht um explizit geschlechtsspezifische Zuordnungen; wie zum Beispiel bei dem glasklar analytischen Dozenten, der keine Wischiwaschi-Ansätze duldete, egal von welcher Edelschule man kam.
      Ob die ganzen heutigen Girl’s Days nun wirklich etwas nützen, weiß ich nicht – immerhin ist es etwas lockerer geworden. Meine Tochter hatte z.B. von der Schule den Auftrag bekommen, ein einwöchiges Praktikum irgendwo zu machen. Sie hat sich selbst darum gekümmert und war dann schließlich in der Lehrwerkstatt eines „kleinen Weltmarktführers“. Das Klima dort war wohl sehr gut und sie haben ihr ein sehr hübsches passendes Projekt gegeben, mit dessen Ergebnis nachher alle sehr zufrieden waren. (Dabei waren die Fräsmaschinen vermutlich noch nicht einmal „gendergerecht“…)

    • MINT
      Den einstelligen Frauenanteil kann ich aus der Physik nur insofern bestaetigen, wenn man die Lehramstsstudenten ausblendet. Soweit ich das erinnere, war der Anteil unter den Langzeitstudenten allerdings Null. Kann mich auch nicht erinnern dass viele in den Vorpruefungen haengengeblieben waeren. Geistige Rollstuhlrampen gab es damals noch nicht in dem Umfang (ueber 30 Jahre her).
      Chemie war weniger extrem, Biologie ziemlich ausgewogen.

      Frauenfeindliche Profs gab es den Geruechten nach eher in der Chemie und Biologie. Ein Matheprof wurde mal angegangen als der den alten Hut ‚Trost und Moral in der Mathematik‘ als Uebungsaufgabe stellte. ‚Aufschrei‘ gab es auch vor dem Internet.

      Das ‚freie Internet‘ mit allen zeitweise unschoenen Begleiterscheinungen der freien Meinungaeusserung ist wohl in jeder Beziehung heute ein Auslaufmodell. Zu gefaehrlich.

      Dank an Don fuer den Mut, nur in Extremfaellen mal hart durchzugreifen bei der Moderation.

    • Titel eingeben
      Was soll man dann von der Handlungsanweisung halten, welche beim Patent und Markenamt die Einstellung von MINT Absolventen die Frauen mit mindestens 5% bevorzugt. Gerechnet auf die Geschlechter Verteilung der Uni Absolventen 5 Jahre vorher. Damit irgendwann mindesten 50/50 erreicht werden. Obwohl aktuell nur ca 20% weibliche Studenten in MINT Fächern eingeschrieben sind…

  10. Zensur
    „Schlimmer als die Zensur der Presse ist die Zensur durch die Presse.“ Gilbert K. Chesterton

  11. Krieg im Indernett
    Dann hoffen wir im Interesse unserer Kinder, daß dieser Religionskrieg auch im Internet bleibt. Wenn ich aber die Fürther Straße in Nürnberg ablaufe (ohne Lederhose und Trachtenjanker), habe ich da ein anderes Bild.

    Persönlich bin ich, bis auf zwei Technikseiten, im Internet nur hier in diesem Blog aktiv. Und das nur aufgrund der aktuellen Entwicklung in Deutschland.

    Mittlerweile bezweifle ich, das die reell aktive Bevölkerung (die, die „echt“ arbeiten und familienaktiv sind) diese Luftnummern wie Twitter, Facebook und wie sie alle heißen noch ernst nehmen.

    Hier im näheren Umfeld nehme ich immer mehr Menschen der zwischen 25 und 35-jährigen wahr, die sich aus den genannten Internetkommunikationsanbietungsprogrammen (den Begriff „soziales Netzwerk“ will ich für solche Computerspielereien nicht weiter degradieren) abmelden. Meine persönliche Wahrnehmung.

    • Das internet wird von Menschen mit viel freier Zeit beherrscht, gewisse Gruppen, die arbeuten müssen und dann platt sind, kommen nicht dazu. Das muss man bei der Bewertung immer sehen.

    • Zeit und Protest
      ganz meine Rede. Deswegen haben die Randgruppen auch die größte Klappe und mittlerweile auch ein ganzes Heer professioneller Betroffener, die gut von staatlicher Unterstützung leben. Deswegen gibt es soviel Armut, deswegen gibt es überall nur Nazis, deswegen gibt es nur Islamophobe, deswegen gibt es Stickoxydtote etc, etc. Aber es gibt immer weniger Verantwortungsbewußte, die für sich sorgen und dafür Unterstützung erlangen. Vom Staat schon dreimal nicht. Im Gegenteil, man blutet sie systematisch aus; durch Steuern, durch Infiltration und durch Denunziation.

    • Don Alphonso @ 21. März 2018 um 08:33 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Das internet wird von Menschen mit viel freier Zeit beherrscht, gewisse Gruppen, die arbeuten müssen und dann platt sind, kommen nicht dazu. Das muss man bei der Bewertung immer sehen.“

      Ganz klar, und das heißt? – Die Berliner H4-Boheme, schließlich lebt 30% der Berliner Bevölkerung von Stütze.

      Und die deutsche Landbevölkerung nimmt das einfach so hin.

    • Hashtag #arbeuten
      Ich weiss scho‘, „typo“, aber den begriff „arbeuten“ habe ich hiermit in meinen Wortschatz aufgenommen.

      DA hat schon mein inneres Twittererbild geprägt:

      Leute „mit Tagesfreizeit“ sitzen ohne Hose vorm Rechner in ihrer Pizzaschachtelvermüllten Messiebleibe und „multi-tasken“ Netporn (Vielleicht die sozial bewusste Variante, wo starke Frauen lächerliche Männchen demütigen?), Lieferheld und #Aufschrei.

      Neulich schlug mir ein Freund einen Hashtag vor und sagte, „der sei aber erfunden“. Ich sagte, fun fact: #AlleHashtagsSindErfunden.

      Hashtagerfinden gilt ja heute schon als sozialer Aktivismus. Stimmt, Hastags gab es nicht bei der alten unvirtuellen Klowand, aber ansonsten hat man auch dort dasselbe erfahren, also wer mit wem, wer schluckt und wer hinhält (mit Telefonnummer!), wer einen luschtigen Spchruch kennt („Sonne statt Reagan“), wer der Feind der Welt ist (die üblichen Verdächtigen) und wer oder was ausgerottet gehört. OK, das mit den Likes war nicht so übersichtlich, allerdings konnten diese verlässlich anonymen Toileets (obwohl unser Direx mal mit dem Polizeigraphologen drohte) kaum sauber gelöscht werden.

    • viel freie Zeit
      müssen auch die Autogegner und Fahrradfreaks haben…

  12. Much ado about nothing - Viel Lärm um Nichts
    Das Laute, Vorlaute, war immer schon prägendes Merkmal der Halbstarken. Die machen immer mit viel Geschrei auf sich aufmerksam und wollen ihr Territorium möglichst breit gestalten. Heute haben sie mit dem Internet eben eine andere Plattform der Öffentlichkeit. Ernster zu nehmen sind sie deshalb noch lange nicht. Die rechthaberischen Queckse, das ist eben auch nur eine weitere Ausprägung jenes Jahrmarkts der Eitelkeiten, der unsere kranke Zivilisation kennzeichnet.

    Dass das Unreife über Internet eine höhere Verbreitung erreicht-na wenn schon. Man kann es ja ignorieren. Etwas bedenklicher wird es nur dann, wenn es Einfluss auf die Gesetzgebung bekommt, aber Gesetze kann man auch wieder ändern. In der Geschichte der Menschheit gibt es wohl wenig was so einem steten Wandel unterliegt wie Gesetze. Dazu braucht es nur politische Mehrheiten, und denen kann man ja arbeiten.

    Gejammere kann man sich sparen. Für den Umgang mit den virtue-signalisierenden Quecksen gilt dasselbe wie für den Feminismus: sind sie zu stark bist du zu schwach, sind sie zu laut bist du zu leise. Man muss eben selbst eine Plattform haben, und da bietet das Netz ja eben auch viele Möglichkeiten.

    Mich tangiert das alles nicht (mehr), ich ignoriere Vieles bewusst und wenn ich mich über jeden Kack aufrege ist das meiner Gesundheit alles andere als zuträglich. Was den ganzen Alt 68-er und linksgrünen Krempel angeht, da ist hier in diesem Blog nun schon weiß Gott genug, wenn nicht gar alles Nötige gesagt worden-auch von meiner Seite. Ich bin es leid meine Analysen x-fach zu wiederholen.

    Nur so viel:
    1. Es gibt am Ende mehr Ketten als rasende Hunde.
    2. Seht Euch vor Queckse, der Kosmos wird reagieren, spuckt keine zu großen Töne, sonst kommt ein Meteorit (war dieser Tage ein Thema) oder sowas.

    • so weit -so schlecht @Harry Charles
      Ich bin ganz bei Ihnen,

      jedoch Verbreiten solche Leute per,
      “Cum Permissu Superiorum”
      Ihre perönlichen …
      ( hier Liste der psychischen und Verhaltensstörungen nach ICD-10 einfügen)…
      über diverse Stiftungen, Behörden, mit Goverment Geldern gepimpte NGOs, unter das gemeine Volk.

      Ignorieren geht nicht, weil die wollen Sie wirklich, wirklich, wirklich zu einem besseren und neuen Menschen machen.

      Und bist du nicht willig …

    • Altes Gesetz, gutes Gesetz
      gilt genauso wie alte Steuer, gute Steuer.

      An welche Liberalisierung des Waffengesetzes oder an welche (echte) Steuersenkung können Sie sich erinnern?

      Wie uns ja bekannt ist, wurde die Schaumweinsteuer 1902 vom Reichstag zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt.

      1938 erließen die Nationalsozialisten das Reichswaffengesetz, auf dem das erste bundesdeutsche Waffengesetz von 1972 aufbaute.

      Die Schlinge wird niemals gelockert.

    • Immer wieder unterhaltsam unser H.C.
      „Ich bin es leid meine Analysen x-fach zu wiederholen.“

      „Analysen“… ihre Analysen kommenin der Tat von „anal“ und lyse“.

    • @Hausschwein, 21.März 2018 um 09:17
      Verstehe nicht so ganz, was Sie meinen. Es gibt ja weit mehr Gesetze als nur im Bereich Steuern oder Waffen. Und mit „Gesetz“ meine ich natürlich auch Verordnungen und Verwaltungsvorschriften, also alles was Gesetzescharakter hat.

      Nehmen wir als Beispiel unsere Straßenverkehrsordnung. Wenn irgendwo eine 30-er Zone eingerichtet wurde, so bedeutet das keineswegs, dass diese auf ewig Bestand haben muss. Wenn es genug Bürger gibt, die dagegen sind verschwindet sie auch wieder. Gesetzliche Flexibilität ist eines der Wesensmerkmale von Rechtsstaat und Demokratie.

      Da spielt auch die Meinungsfreiheit mit rein. Ich darf beispielsweise sagen (bzw. MUSS es sagen DÜRFEN!): „ich bin gegen diese 30-er Zone“ und eine Bürgerinitiative gründen um sie wieder aufzuheben. Nur so lange es sie gibt muss man sich eben daran halten.

      Das ist auch von Bedeutung in Zusammenhang mit dem Feminismus. Die jetzige Gesetzgebung, die über grundgesetzwidrige Quoten und positive Diskriminierung Frauen in allen Belangen Männern gegenüber bevorteilt muss keineswegs ewig so bleiben.

      Die Menschheitsgeschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben. So darf ich beispielsweise auch sagen „ich halte Frauen auf Grund bestimmter geschlechtlicher Spezifika (die zu überwinden sie offensichtlich nicht in der Lage sind) für ungeeignet, Führungspositionen zu übernehmen.“

      Diese MEINUNG DARF ich haben.

    • @H. Charles
      .
      „sonst kommt ein Meteorit“
      .
      Darf ich mir wünschen, dass er in Berlin einschlägt?

    • @ tdv
      Ach TDV, Sie guter Gutmensch (oder Gutmenschin? whatever!), wie müssen Sie an dieser Welt leiden! Seit 68 (und vielleicht schon davor? nee, wohl doch eher nicht, da war’s ja noch nicht Mode) träumen Sie nun schon von einer besseren Welt, in der man Sie ganz persönlich als neuen Messias anhimmeln soll bzw. in der ersatzweise die Witwen und Waisen endlich vom edlen Ritter de la Mancha gerettet werden.

      Es wäre eine humanitäre Regung, wenn Sie uns Ihren altsozialistischen Schmock endlich ersparen würden (wird rot wenn es immer älter und dabei dunkler wird nicht irgendwann zu braun?). Am besten Sie gründen einen Mao-Ho-Tchi-Minh-Benno-Ohnesorg-Blog und tauschen sich da mit alten Kampfgefährten (ein paar sind wohl noch übrig) aus. Bei gemütlichem Beisammensein inklusive Revoluzzerschunkeln können Sie dabei die alten Parolen grölen, Ihr geliebtes Grünzeug paffen, sich ranziger 68-er Nostalgie hingeben und ganz gleich was schlucken. Überlassen Sie das neue Jahrtausend doch einfach anderen.

      [edit. Letzt reichts. Don]

    • Nochmal so eine Entgleisung, und der Kommentar landet im Müll. Machen Sie das ansonsten bitte woanders.

    • Überwindung
      Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder geprediget wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.
      Goethe

    • @Harry Charles
      Was ich damit ausdrücken wollte, war, dass es nach meinem Erleben diese Tendenzen gibt:

      1. Alte Gesetze (Restriktionen) bleiben bestehen und/oder werden verschärft.
      2. Alte Steuern bleiben bestehen und/oder werden erhöht.

      Dass es Ausnahmen(*) gibt, weiss ich. Deshalb schreibe ich „Tendenzen“.

      (*) z.B. „Ehe für Alle“

    • @die Antwortenden
      @DON: bei aller Wertschätzung, aber ich finde das was TDV hier schreibt ist wesentlich mehr unter der Gürtellinie als meine Replik. Im Mutterkutter hätte ich diesen Post melden können und er hätte gelöscht werden müssen, denn er ist justitiabel. Es handelt sich dabei klar um eine Beleidigung, und die ist strafrechtlich relevant. Das würde auch ein sprachwissenschaftliches Gutachten so sehen, denn es ist kein Kontext vorhanden, der andere Deutungen zulässt. Im Unterschied dazu formuliere ich meine Beiträge zwar oft grenzwertig, aber mit Bedacht füge ich immer so viel Kontext hinzu, dass bei einer genauen sprachwissenschaftlichen Analyse Ambiguitäten, Implikaturen, Präsuppositionen und andere sprachliche Phänomene zu erkennen sind, damit das Ganze letztendlich eben doch nicht justitiabel wäre. Ich habe kein Problem damit, wenn Sie unverschämte Posts von mir in die Tonne hauen (Sie haben das Hausrecht), aber dann tun Sie das mit dem von TDV bitte auch. Wenn ich unsachlich angegangen und beleidigt werde zahle ich in gleicher Münze zurück.

      @TDV: da war eine noch gehässigere Replik von meiner Seite, die aber eliminiert wurde. Den Rest können Sie sich wohl denken.

      @Hausschwein: es ist oft so, dass das Gute wegreformiert wird und das Schlechte sich hält. Das gilt dann eben auch für manche Gesetze.

      @Nicostrata: herzlichen Dank für Ihren klugen Kommentar. Genau darum geht es mir, nicht die Leute zu langweilen, sondern das Wahre immer zu wiederholen. Denn es gab wohl noch keine Zeit wo es so unter die Räder kam wie gerade heutzutage. Und man schreibt ja nicht nur um die (vermutlich vielen) Gleichgesinnten im Blog zu bestärken, sondern auch um denen, die von „draußen“ reinkucken zu zeigen: da ist jemand der standhaft bleibt. Ich grüße Sie sehr herzlich als Bruder im Geiste.

      Ich kannte dieses Zitat vom Großmeister noch nicht, aber es passt zu unserer aktuellen Situation wie der Punkt aufs i. Tausend Dank für diese sehr wichtige Schürfarbeit. Man ist dann nicht nur etwas klüger, man fühlt sich auch bestätigt/gestärkt. Und wer könnte einen mehr bestärken als die von niemand in Zweifel zu ziehende Überautorität des alten Johann Wolfgang.

      Man kann sich denken was er von Genderlehrstühlen und zeitgenössischer Medienlandschaft halten würde.

      Zitate wie dieses sind genau der Stoff, den man braucht. Und solange es Leute wie Sie gibt ist auch noch nicht alles verloren. Nur ein kleiner Tipp: sie sollten Zitate mit Anführungsstrichen kennzeichnen, damit sie auch für jeden (vor allem für die „Außenstehenden“) als solche erkennbar sind. Aber nach Recherche zeigt sich: das Zitat ist authentisch.

      Also nochmal: Kompliment und allerherzlichsten Dank!

    • Ich weiss nicht, wie oft ich hier schon geschrieben habe: Mässigen Sie Ihren Ton. Wenn Sie das auch nach dem 10. Mal „Contenance“ nicht verstehen, reicht es irgendwann. Ihre 5000-Zeichen langen, oft grenzwertigen Kommentare mit babschliessender Beleidigung sind für das Bearbeiten eine Qual. Únd so ein Zeug wie das Gelöschte geht einfach gar nicht. Nie. Unter keinen Umständen. Ich sehe nicht ein, warum ich den Kopf für Ihre Obszönitäten hinhalten soll.

    • anal
      es heißt ich würde zu schnell schreiben…
      also nochmal:
      @ TDV, @ Don Alphonso, @ H.C.
      Sorry dass ich mich hier einmische aber ich finde, wenn Worte wie „anal“ und „lyse“ (=Zerfall) als Angriff auf einen Kommentator gebraucht werden, dann ist das auch nicht die Form, die in einer gesitteten Diskussion üblich sein sollte.

    • o.T
      vertragen Sie keine Kritik, die Ihren Kunstnamen enthält? Auch wenn diese versucht mäßigend auf die Protagonisten (einschließlich DA) einzuwirken? Oder warum sonst haben Sie meine Anmerkung ignoriert? Ihr gutes Recht als Hausherr, auch wenn Sie HC offensichtlich in besonderem Maße auf dem „Kieker“ haben. Schade, etwas mehr Toleranz hatte ich Ihnen eigentlich schon zugetraut. Aber egal, ist ja sowieso bald alles vorbei…

    • Die ausbleibende Antwort würde ich nicht persönlich nehmen, der Hausherr ist seit Tagen auf Achse und nur sporadisch am Gerät.

  13. Nicht nur das Netz und nicht nur Deutschland
    Lieber Don,
    das Problem betrifft schon lange nicht mehr nur das Internet. Die Demos gegen die Regierung werden massiv angegangen. Die Teilnehmer der „Merkel-muss-weg-Demo“ werden in den Mainstream-Medien allgemein als Reichsbürger und Neonazis verunglimpft – ein Eindruck, den ich nicht teilen kann. Mit Pegida macht man das schon seit Jahren. Und während der Demos werden die Autos der Teilnehmer beschädigt oder die Teilnehmer selbst im Anschluss verprügelt.
    In anderen europäischen Ländern sieht es aber nicht viel besser aus. Wer als Kritiker des Systems nach England reisen will, wird an der Grenze aufgehalten wie ein Terrorist (falscher Vergleich – die dürfen meist unbehelligt einreisen). In den Siebzigern haben wir im Englisch-Unterricht noch gelernt, dass am Speakers Corner jeder seine freie Meinung sagen darf, auch wenn es ein totaler Schmarrn ist. Damit ist es jetzt wohl auch vorbei. Vor allem, wenn sich der „Schmarrn“ gegen Muslime richtet. Ob das evt. damit zu tun hat, dass der neue Bürgermeister von London Moslem ist? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
    In den Achtzigern wurde mir im Englisch-Unterricht ein Brieffreundin in London vermittelt. Sie war natürlich Muslimin. Bei zahlreichen gegenseitigen Besuchen habe ich festgestellt, dass es in London kaum mehr echte Engländer gibt. Und dass die Zugezogenen auch nur sehr begrenzt daran interessiert sind, englische Sitten und Gebräuche anzunehmen, auch nicht in der zweiten oder dritten Generation.
    Bei späteren Reisen durch das ländliche England habe ich dann endlich die Reservate entdeckt, in die sich die „echten“ Engländer zurück gezogen haben. Kent, die Cotswolds, Cornwall…. . Das sehe ich für Deutschland auch so kommen. Wir überlassen die Städte den Zugezogenen und ziehen uns an den Tegernsee, das ländliche Franken, Sachsen oder in die Uckermark zurück. Und so lange wir die Klappe halten, Steuern zahlen, nicht demostrieren und uns auch nicht im Internet despektierlich äußern, werden wir in unseren Reservaten geduldet.

    • also, eine Freundin von mir lebt in Lodon und es ist halt, wie es ist, manche Viertel sind von migranten geprägt und andere nicht. Man kann auch nicht „Grenzen schützen“ sagen und sich dann wundern, wenn juemand das tut. Dass bei Pegida finstere und extrem intolerant agierende Gestalten waren, habe ich selbst erlebt, als ich mal darüber geschrieben habe.

    • Seufz...
      1.) Es ist eben nicht, wie es halt ist. Vielmehr haben sich die Dinge entwickelt und entwickeln sich weiter. Was schon ist: Dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Nicht zuletzt in London.*

      2.) Dass die Etablierten der Opposition vorwerfen, sich mit Extremisten ins Bett zu legen – das werden Sie als Wackersdorf-Veteran selbst wissen. Dafür waren die Deppen schon immer gut.

      3.) „Man kann nicht ‚Grenzen schützen‘ sagen und dann“ wirkt wie eine konstruierte rhetorische Allzweckwaffe, und ihr Einsatz erhärtet den Eindruck. Eine inhaltliche Erwiderung (auf eine Waffe) verbietet sich.

      * So geht London: Gegenüber vom Wohnheim öffnet ein illegaler Nachtklub, macht das Schlafen unmöglich – und keinen Polizisten interessiert’s. Vor den Prüfungen verdrücken sich die Insassen zum Lernen heim auf’s Land, nach den Prüfungen ebenso. Vorteil: Sie können dort auf ihre kleine Schwester aufpassen.

  14. Diese Entwicklung macht mir grosse Angst
    Und nicht nur mir, sondern so ziemlich allen Menschen, die ich kenne. Übrigens auch Muslimen…
    Einzige Ausnahmen sind ein oder zwei bornierte Dogmatiker mit klar erkennbar äusserst niedrigem IQ, die sich a) für „gut“ halten und sich b) Vorteile davon versprechen, das zu vertreten, was sie für die herrschende Meinung halten.

  15. Auf zum letzten Gefecht
    Fiel mir dabei ein.

    Es ist schon traurig, wenn man schlicht für die Freiheit schreiben muss.
    Anscheinend wiederholt sich Geschichte.
    Die Regierung geht auf eine extreme Seite und schon kommen alle Ratten aus ihren Löchern.

    • Spaltung
      Die Regierung hat sich nicht nur auf eine extreme Seite begeben, sondern sie hat getan, was Regierung nie, nie, nie, niemals tun dürfen. Sie hat gespalten anstatt geeint.
      Und gerade deswegen kann eine solche Regierung, die immer noch „Weiter so!“ posaunt, eigentlich keinen Tag mehr im Amt bleiben. Tut sie aber doch, weil es einfach nicht bei denen ankommt, was sie anrichten.

    • Laut Kanzlerin habe ja die Flüchtlingskrise das Land gespalten, aber nicht sie… so wie das Messer sticht, und nict der Täter.

    • Don Alphonso @ 21. März 2018 um 15:40 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Laut Kanzlerin habe ja die Flüchtlingskrise das Land gespalten, aber nicht sie… so wie das Messer sticht, und nict der Täter.“

      Die hat eh fertig, geistig schon lange.

    • auf Wiedersehen
      und vielen Dank für die anregende Zeit.

      Dass die Flüchtlingskrise und/oder die Kanzlerin das Land gespalten hätten, halte ich allerdings für ein Gerücht.

      Die Zeit hat eben ans Licht gebracht, dass es gar keine Grundlage gibt, auf der Unterschiede gehandhabt werden könnten (dafür bräuchte es ja das grundsätzliche Bedürfnis nach einer gemeinsamen Gesellschaft und das war, jedenfalls im Westen, offenbar gar nicht vorhanden). Hier bilden sich ausschließlich Interessen- um nicht zu sagen: Zweckgemeinschaften und wer sich einer solchen nicht anschließt, gilt als untüchtig; das ist m. E. auch der Hintergrund, aus dem immer auf dem Gebiet des anderen „argumentiert“ wird. Die Erwartungshaltung ist nie offen (das wäre riskant) sondern knüpft ausschließlich an das eigene Bild vom anderen an; und wenn der dem dann nicht entspricht, ist er eben – falsch. – Ob es sinnvoll war, diesen Punkt mittels Flüchtlingskrise herauszuarbeiten … darüber kann man wohl geteilter Meinung sein. Aber die Kanzlerin ist nunmal gewählt und ihre Handhabung der Situation hat – jedenfalls Anfangs – wenigstens eine moralische Befriedigung der tonangebenden Schichten erzeugt. Also können wir uns wohl kaum beschweren.

      Passen Sie auf sich auf.

    • Wir sehen uns bald wieder woanders. keine Sorge.

  16. Schöner Artikel
    Und es ist überraschend, wie lange es gedauert hat, bis jemand, also Seehofer erklärt hat, was für jedermannfrau offensichtlich ist. Eine Ideologie, die, wo immer sie herrscht, absolute Unterwerfung und religiöse Einheitsdiktatur fordert, hat keinen Zugehörigkeitscharakter.

    Was dagegen einen hat, ist die Religionsfreiheit. Die ihre Grenze findet am militanten Eintreten für religiöse Intoleranz. Der Islam hat sich in den letzten 25 Jahren leider in die Richtung intoleranter Herrschaftsansprüche entwickelt. Also macht es Sinn, hier eine klare Grenze zu ziehen. Das ist es, was dazu gehört.

    Es sei denn, man behauptet gedankenlos in Wulff-Art, dass alles was da ist oder mal da war, automatisch dazu gehört. Dann gehören vor allem Faschismus und realer Honecker-Sozialismus zu Deutschland. Und noch viel mehr Schweißfüsse, Thrombosen und X-Beine.

    • Nicht „der Islam“. Gewisse Formen, angeheizt durch saudische und türkische Bemühungen. Da wurden in den letzten Jahren sicher gravierende Fehjler gemacht. Aber darum geht es hier eigentlich nicht.

    • @Antesde: Falscher Lorbeer ist giftig.
      Seehofer zu feiern, „endlich“ das Unsagbare zu sagen, ist falsch. Der segelt im Fahrwasser der AfD auf die kommende Bayernwahl zu.

      Das Gesetz des Schweigens gebrochen hat Rechtsaussen, wenn man von den linken Handke, Grass und Walser absieht, die zuerst das Sprech- und Sprachmonopol der Stamokap-Linken durchbrachen. Es gibt also heimatverbundene Linke.

      An Seehofer oder Merkel einen Standort festzumachen, geht nicht. Sprache wie Seifenlauge, aus der eine Blase nach der anderen gepustet wird. Merkels Raute hat sprachbildende Funktion.

    • Leider hat die wahhabitische und salafistische Auslegung
      weltweit die ideologische Führung übernommen. Die Tendenz zur Radikalisierung gibt es schon sehr lange, wahrgenommen wurde sie erst sehr spät, wahrscheinlich erst im Zuge der WTC-Anschläge und der IS-Exzesse.

      „Liberalen Islam“ fand man früher bspw. bei den Sufis und bei den Alewiten, oder bei den Bosniern. Den Alewiten gehört allerdings leider auch Assads Clique an und letztere wurden dummerweise von fanatisierten Serben verfolgt. Wo ist heute der tolerante Islam, der zu unserer Gesellschaft kompatibel ist? Es mag ihn geben, aber er ist auf dem Rückzug. Es geht also sehr wohl darum.

      Vor allem aber sollte man bedenken, was die Bedeutung von „dazu gehören“ ist. Es sind positive Identifikationsmerkmale, sonst müsste man DDR und Nazistaat wirklich mit reinpacken. Eine rückwärtsgewandter, egal aus welcher Quelle sich definierender Fanatismus wohl eher nicht.

  17. Aufklärung
    Schade, dass Sie aufhören, Sie werden immer besser.

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus der vom Staat verschuldeten Unmündigkeit.

    Der Vatikan gehört nicht zu Deutschland. Daher wählt kaum ein Katholik mehr das Zentrum. Seehofers Aussage spricht auch die Muslime an, für die der Imam nicht zu Deutschland gehört – und das ist die deutliche Mehrheit. Von den grünen und linken Parteien werden diese Menschen verraten, weil sie nicht als Individuum wahrgenommen werden, sondern als Angehörige des Stands oder der Kaste der Muselmanen.

    • Ich höre nicht auf. die Blogs bekommen eine andere URL. Und eine gewisse, gross Distanz zwischen staat und Religionen ist m.E. sehr wünschenswert, siehe auch den Skandal um die Regensburger Domspatzen. So etwas gehört auch nicht zu Deutschland.

    • Das Zölibat gehört ganz bestimmt auch nicht mehr zu Deutschland.
      Ansonsten hätte die katholische Kirche wohl nicht so einen Mangel an Priestern. Da stellt sich mir dann die Frage, ob denn überhaupt noch der kirchenamtliche Katholizismus zu Deutschland gehört, wenn kaum noch jemand bereit ist, Priester zu werden.

    • Individuum
      Wer sich für individuelle Freiheit einsetzt, ist nicht nur rächts sondern rächtsäxträm und sollte …

    • Richtig
      …und als simples Stimmvieh bei der zügellosen Zuwanderung bspw., wohlwissend, dass die (grünen und linken) für die Muselmanen unwählbar sind. Und deswegen war die Gründung einer eigenen muselm. Partei auch die Vision in „Unterwerfung“, da aus Angst vor den Rechten selbst die Sozen und die Grünen am Ende die islamische Partei wählen……………..Alles nicht abwegig. Und was 2000 in „Plattform“ stand, ist teils erschreckende Realität geworden.
      Moros y Cristianos heißt der in Spanien gefeierte Festtag.

  18. Mal ne Frage:
    Geht das auch in „leserlich“?

  19. Bayern aus Böhmen?
    Dass die Bayern aus Böhmen eingewandert sind, ist keinesfalls sicher.

    Siehe z.B. hier:
    ht tp://www.sueddeutsche.de/bayern/spur-der-roemer-wo-die-bayern-herkommen-1.1478780

    „Von einer Einwanderung aus Böhmen redet heute in der Wissenschaft niemand mehr…..

    Archäologische Funde und eine neue Interpretation der Quellen lassen immerhin den Schluss zu, dass Bayern weniger germanische als romanische Wurzeln hat…

    Von einem Abzug der römischen Bevölkerung kann nicht die Rede sein, auch die Strukturen des römischen Reichs bestanden fort, was im Übrigen auch viele lateinische Sprachreste in den bayerischen Mundarten zu bestätigen scheinen….

    Erstmals deutlich wird das bayerische Selbstbewusstsein in einem Spruch aus der damaligen Zeit, der im sogenannten Kasseler Glossar festgehalten ist: „Dumm sind die Welschen, klug sind die Bayern.“

    Jetzt ist mir aufgrund meiner römischen Vorfahren auch klar, warum es mir hier im Winter immer viel zu kalt ist.

    Beste Grüße

    • so wie die Süddeutsche das sagt (niemand mehr) kann man das auch nicht sagen, die Entstehung einer regionenübergreifenden Begräbniskultur ist nicht zu bestreiten. Dass die Bayern ein Mischvolk sind, ist ziemlich eindeutig, aber die Völkerwanderungen gingen halt nicht spurlos vorüber.

    • Natürlich die Römer, bzw. deren Söldnertruppen.
      und zwar, wie es uns der Lehrer beigebracht hat:
      Auf dem Heimweg über die via Raetia hieß es zwischen Augsburg und Inntal: Die Fuß-und Geschlechtskranken rechts raustreten.

      Nochwas zum Islam: Auch wenn ich hier als Agnostischer Protestant in der Diaspora an der Isar Brauchtumspflege und Religion als gesllschaftlichen Kitt wahrnehme, bin ich der Meinung, dass, je weniger monotheistische Religion, desto besser.

      Bin, als ich in SAF arbeitete, und auch später, um meinen Vater zu besuchen, häufig mit Turkish Airways geflogen, an Bord viele gutgebildete Türken, die zum Golfspielen hinflogen, und die man auch auf Weingütern traf. Mittel- bis Oberschicht, Paradevertreter eines laizistischen Staates. Wie es heute wäre, weiß ich nicht.

      Jedenfalls: Vielleicht ist es es eher ein Problem, dass bei uns vor allem der Bodensatz der Welt einwandert und bleibt und die Gutgebildeten einen großen Bogen um Deutschland machen bzw. D nur als Sprungbrett nutzen.

    • Rassenrein
      genetisch gesehen, gibt es sowieso nur marginale Unterschiede zwischen Europäern, ob solche sich nun für Kelten, Slawen, Germanen oder Romanen halten: ht tp://www.biologiaevolutiva.org/dcomas/wp-content/uploads/2011/02/Lao2008.pdf – Man hat sich zwar entlang sprachlicher, religiöser und sonstiger politischer Gegensätze kräftig die Köpfe gegenseitig eingeschlagen, aber in den Ruhepausen dann doch wieder genetisches Material ausgetauscht.

    • Bayern und Römer
      Na ja, beim Rückzug wurden halt die Fuß- und Geschlechtskranken am Alpenrand zurückgelassen und wurden Teil der Baiern.

      Duck und wech.

  20. Titel eingeben
    Guten Morgen lieber Don,

    vielen Dank für den schönen Artikel, da fängt der Arbeitstag gut an …

  21. Ein Leben gänzlich ohne ...
    … Instagram, Twitter, Whatsapp & Hashtags ist nicht nur möglich, lieber Don Alphonso, sondern angesichts der von Ihnen beschriebenen Zustände sogar sinnvoll. Sie werden feststellen, dass Sie nichts verpassen.

    • Ich brauche es halt leider beruflich.

    • Don, erst kürzlich gelesen...
      ..ein hochrangiger US Konzernlenker ( kein kleiner Fisch) hat dies alles nicht,
      ja verzichtet sogar auf eine eigene Email- Adresse.
      Name ist mir leider entfallen.
      Es kommt halt immer darauf an, wie man sich einrichet.
      Habe ja auch kein Facebook usw.
      Meine Daten sind mir heilig, nur ganz wenig an persönlichen Daten geht raus.
      Auch wenn ich mal etwas im Netz kaufe, nur mit Rechnung, keine andere Zahlweise.
      Bietet dies ein Händler nicht an, kaufe ich nicht.

    • Titel eingeben
      FJ45, vermutlich Warren Buffet

    • Herr Gast ............... nööööööööööööööööööööööööööööööö..
      … Warren ist es nicht, den kenn` ich in und auswendig. ;)
      War schon ein Lenker, den hier in Deutschland kaum jemand kennt.

    • Noch vergessen, Herr Gast.....
      … dieses Bild hängt bei mir gerahmt an der Wand vorm Schreibtisch. ;)
      https://gaia.adage.com/images/bin/image/x-large/buffetcanvertical.rendition.584.846.jpg?1491254262

    • modest guy who has no trust in hypes
      @ FJ 45

      Zumindest als „Too Big to Fail“ von Sorkin geschrieben wurde, hatte Warren nichts davon. Sie mussten ihm ständig alles faxen. Er lebte zudem noch immer in demselben Haus, das er als junger Mann erworben hatte. Ich fand das alles sehr sympathisch.

    • Titel eingeben
      Liebe(r) FJ45, ok, wenn nicht Buffet dann keine Ahnung, von den momentanen DJ CEOs wüsste ich auf Anhieb keinen von dem man so etwas gehört hätte, und ja Gast, im neuen Format gibt´s mal nen Namen, bisher obsiegte allerdings die Faulheit…darum einfach Gast, reinblöcken und gut ist…allerdings, ich fand ihren Namen immer etwas verwirrend, FJ45 klingt so nach Fallschirmjäger 1945, die Assoziationen können Sie sich denken, ihre Aussagen passten da nicht dazu ;-)

    • Titel eingeben
      @Oberländer
      und sein Festgehalt beträgt 100000, das doppelte des Berkshire-Durchschnittgehalts, sehr selten, bei anderen u.a. der Pepsi Tante ist die Relation dreistellig

  22. Es neiget sich dem Ende zu
    Ich werde die hohe Schlagzahl Ihrer Blogeinträge vermissen, werter Don. Und die spitze Feder. Und den retrovaginalen Humor. Und vor allem die Stimme eines regional Verwurzelten!

    A paar Fehler sind drin, die das Lesen erschweren (vor allem das doppelte „man“ glei im ersten Satz), aber da weiß ma dann wenigstens, dass der Don kein rechter Bot war, weil der dad niemals nicht ein falsches Wort schreiben.

    Mich hätte noch interessiert, wie die Stimmung vor allem in den hinteren Reihen, in denen Sie sicher gesessen sind, beim Söder war.
    Wurde zugehört, womöglich gar zugestimmt?
    Man liest ja nicht mehr, was der gemeine Bürger so denkt oder sagt. Es könnt ja räächts sein…

    Mit den besten Grüßen
    M.Sedlmeier

    • Gern geschehen, und ich ahne sanft, dass es demnächst trotz allem mit den Blogs woanders weiter geht. Über Söder schreibe ich heute noch etwas.

    • Söder
      Der Münchner Merkur beurteilt Söders Auftritt in Reutberg in der gestrigen Ausgabe mit „durchwachsen“.

    • Ja, das trifft es.

    • Titel eingeben
      Ich glaub‘ ja ebenfalls, dass die vielen Tippfehler nicht ganz umsonst…
      Sie machen seine Texte „irgendwie menschlich“, ähnlich wie das manchmalige Bajuwarische …oder die Volten, die er „sicherheitshalber“ in Gesprächen mit anderen anfangs schlägt.

    • Jo mei,
      bei dem Arbeitspensum kann’s scho emol passiern, wenn beim schnellen Hämmern die Tasten klemmen, dann wieder zu schnell springen.

    • Fehler sind korrigiert.

  23. Danke Don
    Erleben wir das Ende der Meinungsfreiheit im Netz? Und gibt es Ausweichsplattformen? Ich twittere prinzipiell nicht und habe auch kein Interesse an den Ergüssen einer linken Monokultur. Und noch etwas anderes, vielen Dank für den Tip mit Nagellack für Schönheitsreparaturen am Fahrradrahmen in einem früheren Artikel! Ich werde Sie und Ihre Artikel hier schmerzlich vermissen

  24. w e n n
    die anderen auch nur
    so tolerant wären.

    das wäre ein Leben.

  25. Leider ist es so, dass Religionen...
    … es an scih haben, nur die alleinige Wahrheit zu vertreten.
    Auch wenn es bei mittlerweile gemäßigter zugeht, haben die Evangelen und Katholen immernoch Schwierigkeiten einen gemeinsamen Nenner zu finde.
    Wären wir schon soweit, wie sie schreiben,
    „Tatsächlich bin auch ich der Meinung, dass nicht jede Migration schlecht ist: Es hängt halt von der Bereitschaft zur Integration und Mitwirkung im allgemein gewünschten Rahmen ab. Andere wegen ihrer Religion ausgrenzen: Das hat man in Mitteleuropa nach den Religionskriegen zwischen Papisten und Ketzern weitgehend eingestellt,…“
    … wäre schon einiges gewonnen.
    Religionen gehören grundsätzlich vom Staat ferngehalten.
    Frankreich ist da weiter.
    Bleibt aber leider ein Traum
    Gäbe es keine Religionen, wäre die Welt ein Stück friedlicher.

    • Einen frommen Wunsch
      äußern Sie da, lieber FJ45. Aber eine menschliche Welt wird es ohne Religion nicht geben. Es ist nur die Frage, wie man den Begriff „Religion“ definiert. Am Ende geht es immer darum, irgendeinen Sinn in seiner Existenz zu finden und nicht alleine damit zu sein. Manche beten halt in der Öko-Kirche, glauben an den Genderismus, während andere an die sozialistische Überwindung des Individuums glauben oder den schnöden Mammon anbeten.
      Die Existenz solcher Religionen ist zutiefst menschlich.

      Das Problem ist nicht die Religion selbst, sondern daß diese immer ein guterr Ansatzpunkt für das Machtstreben irgendwelcher Eliten ist, welche diese zu ihrem eigenen Nutzen prägen und formen.

      Insofern ist es so immens wichtig, die Meinungsfreiheit unter allen Umständen zu verteidigen, da nur diese solche Mechanismen offenlegen und damit eingrenzen kann. Und deshalb ist es so unfassbar traurig, die sog. 4.Gewalt so am Boden und in den Taschen der Politik zu sehen.

    • Religioonen und Kriege?
      S.g. FJ 45

      es gibt kaum ein Land mit so großer Staatsferne der Religionen, bzw. religiöser Neutralität des Staates, wie die USA.
      Aber von denen gehen die meisten Kriege aus. Sie sind der geborene Agressor in der Staatenwelt.
      Weil für sie eben ihre Lebensweise die Religion ersetzt.

  26. Cum permissu Don…
    …äham, « Ich weiß schon, warum ich in Bayern beim Gesprächsbeginn sicherheitshalber solche Volten schlage, nur ist dafür bei Twitter kein Platz, und meine Gegner – und die von Martenstein, Kelle und vielen andere – lesen meines Erachtens gar ich so weit“
    .
    Die Ausschlussfloskeln
    – Ich kann mit denen von der (***) nichts anfangen…
    – Ich bin alles andere als ein Anhänger von …
    – Die von der (***) sind ohnehin mir zu …..
    – Mit denen von der (***) hab´ ich nix am Hut, aaaber….
    – Gott behüte, dass die von der (***) was zu sagen bekommen…

    sind nicht nur an bayerischen Stammtischen Gutbürgerspflicht.
    Sie – und viele Mitkommentatoren, ganz besonders auch in den wenigen noch zugelassenen Kommentaren beim ziemlich leckenden Mutterkutter beginnen so ihre Diskurse. Die einen aus Überzeugung – die anderen um sich an den gerade gängigen „Hauptstrom“ und beim Moderatoren ranzuwanzen.
    .
    Ich mache das in den althergebrachten schwäbisch-badischen sozialen Treffpunkten fast aller Klassen (bei Twitter und der ganzen Laberknetzk***e mache ich nicht mit) für die schon „länger hier Wohnenden“, die Besenwirtschaften (Bäsen/Strussi) – mit meinen Tischnachbarn – und im Bäsen hat man immer Nachbarn – so. Ich trinke also mal das erste Viertele Lemberger und warte auf die Saure Nierle oder eine gepflegte Schlachtschüssel (wo ist eigentlich der Moser?). In der Zwischenzeit nehme ich mal ein Ohr voll von dem, was da um mich herum „g´schwätzt“ wird. Und da die linksgrüne- oder „Reffudschieswällkam-Szene“ sich dort eher selten untermischt, besteht selten Anlass mit den oben genannten Floskeln zu beginnen. Übrigens, nicht einmal im Schwabenland fällt man derartig mit der Tür ins Haus. Einstieggespräch ist eher der lecker aussehende Ochsenmaulsalat, den, hätte man ihn eher zu Gesicht bekommen, auch bestellt hätte. Günstig auf anzubahnende Gespräche ist auch das Mitbringen ausländischer Gäste. Zum Beispiel wenn wir den André aus Toul dabei haben, der ein besessener Bäsenliebhaber ist. Da kommen dann ganz flott Fragen wie : „saged se mol, ihr händ doch etzed dänn Magrohn….wirdd dees äbbes mid dämm?“
    .
    A propos Martenstein. Habe da mal kurz in sein neues Buch reingeschnüffelt. Ich finde den lustig. Und sein hinterfotzig aufgesetztes Lächeln auf dem Cover lässt mich an den anderen Harald denken.
    .
    Neben dem fehlenden @ Moser irritiert das Fehlen von @ Django (eingefroren auf dem Iseo-See?). Hat Django angesichts des Vonbordgehen Dons schon sein Ruder in den Tang geschmissen?
    (DdH)

  27. ... effizienter ist das "ignore" ..
    … d. h. der Protestant wird einfach demonstrativ von den Marktfrauen übersehen, damit sozial kaltgestellt und verhungert…

    Praktiziert zB die HP (wo man, bei entsprechend verfügter Quarantäne) ins Leere postet) und in Teilen Amazon, wo es technisch erschwert wurde, auf missliebige (nicht hilfreiche) Rezensionen zu Menschheitsbeglückungsbüchern zuzugreifen.

    Hinter allem steht letztlich der fehlende Respekt vor anderen Meinungen.

  28. Und es blei-bet da-bei, die Ge-da-an-ken sind frei ..
    Die neuen Jakobiner werden die Zahnpasta auch nicht mehr in die Tube zurückbekommen.

    „Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
    Oder, da wir ja im religiösen Kontext unterwegs sind, –
    „Ich sage euch: Wo diese werden schweigen, so werden die Steine schreien“ (LK19:40)

  29. Mal am Rande...
    ..meinen Dank.
    Halte mich von fb, twitter etc. fern und bin froh, dass es Menschen gibt, die sich das antun und uns Abstinenzler 2.0 dann knackig und stets treffend zusammengefasst trotzdem teilhaben lassen. Gern auch gleich ins größere Bild eingeordnet.
    Ich war über die faz auf Sie gestossen und sehe der allfälligen Änderung meines Bookmarks gelassen entgegen. Wirken Sie weiter… ;-)

    • Keine Sorge, das tue ich.

    • Titel eingeben
      Bin auch ein Freund von „Fasse Dich kurz“. Überschriftenleser. Querleser. Wir bräuchten ein deutsches Pendant zum Drudge report. Nur die Headlines.

  30. Gute Melange
    Die Römer haben in manchen Gesichtern Spuren hinterlassen, und das ist immer noch so, denn ich kenne den einen oder anderen mit italienischen Einschlüssen. Der gängige Ausdruck „es pressiert“ ist vermutlich von pressare, das angeblich auch Melken heißt.
    Römer und Böhmen sind eine gelungene Mischung, scheint’s.

    Aber den Grundstein für bayerische Identität hat m.E. erst gelegt, dass man satte tausend Jahre Wittelsbacher hatte, also nicht irgendeinen Robespierre-Knallkopf dazwischen oder schlachtende Kommunisten. Und vor allem keinen Luther.

  31. Für Ihre Ablage "Bravo - Hurra"
    Werter Don,

    der Mensch, der „nur noch als Kohlenstoffbasis einer Meinung gesehen wird“ – einen derart wahren Gedanken habe ich in letzter Zeit selten so pointiert ausgedrückt gesehen. Chapeau!

  32. Söders 6,5 Monate im Amt?
    Seehofer beginnt schon den Gabriel zu geben. Das Ergebnis der Landtagswahl wird dann auf den Schmutzler geschoben und dann kommt die große drehhofersche Geste – eine Frau, die Ilse.

  33. Furchterregend
    Das ist es. Ich kriege es mittlerweile wirklich massiv mit der Angst zu tun. Gerade gestern ploppte mir ein Link zu einem taz-Kommentar in die Timeline, in dem es darum ging, die Andersdenkenden so einzuschüchtern, daß sie sich „nicht mal mehr zum Bäcker trauen“. Und dann habe ich mir die Kommentare unter diesem Kommentar angesehen, auf der Seite der taz. Furchterregend war, wieviele davon dem Schreiber recht gaben und seine Aussagen sogar noch verschlimmerten. Die etwas Moderateren wiesen dann darauf hin, daß man ja vielleicht doch differenzieren solle, und daß man sich doch nicht bei der Bekämpfung der Ungeheuer selber in Nietzsches Ungeheuer verwandeln möge… woraufhin einige genau das taten. Und es natürlich nicht mal merkten. Das ist das Schlimmste, sie merken einfach nicht, was sie da tun. So hat es immer und immer wieder angefangen.
    Sie sehen den Splitter im Auge des Anderen. Aber den Balken in ihrem eigenen Auge, den sehen sie nicht.

    • Das hat Adrian Schulz geschrieben, der bei der FAZ mal das Blog Blogseminar mitbefüllen durfte. Ein unangenehmer Mensch, der mich auch bei Twitter angegangen ist.

    • Ouch,,,,
      […] daß sie sich „nicht mal mehr zum Bäcker trauen“[…]

      da gibt es zur Not zwei Freunde Mr. Smith und Mr. Wesson und diverse andere, wenn die Einschüchterungen zu tätlich werden sollten….

      bombjack

    • Nach allem, was man so hört, ist Adran Schulz keiner, der Angst verbreiten würde, so rein körperlich betrachtet. Aber natürlich führen solche Ansagen dazu, dass das Klima nicht besser wird.

    • Und notfalls sagen die Adrian Schulzes hinterher
      … es sei bloß eine Glosse gewesen …

    • „Ihr versteht nur keinen Spass.“

      Bin mal gespannt, wo der sonst noch so aufschlägt ausser taz, titanic und FAZ-Blogs.

  34. immer schon gut aufgestellt
    Linke vor allem weisen gern mal darauf hin, dass wir nach den Kriegen Transfers brauchten. Aber klar doch, wir hatten hier auch die meisten Schlesier unterzubringen.

    Aber Fakt ist, dass Ludwig I die erste Eisenbahn baute und auch die zweite und die Maffeische Maschinenfabrik und den Ludwig-Donau-Main-Kanal.
    Landwirtschaft als Rückgrat und früher Aufbruch in eine Modernisierung, dabei ein moderater Tourismus, keine Monokultur.

    Dieser frühe Eisenbahnbau, dieser Aufbruch, erinnert an den Aquäduktbau der Römer, und da frage ich mich, ob es sich um Mem handelt.
    NRW ist abgedriftet, weil es Bodenschätze hatte. Ich fürchte, es gibt kein Land, das mit Ausbeutung von Bodenschätzen richtig läuft.

    Dann muss man sich noch fragen, ob der Schnauzbärtige mit Wittelsbachern an der Regierung hier Fuß gefasst hätte nach dem Ersten Weltkrieg. Er dürfte auch ein Produkt der Auflösung der Königshäuser und des Habsburger Reichs sein. Ohne den Ersten Weltkrieg ergo kein Schnauzbärtiger, meine These.

  35. die alte Ordnung
    „… selbst im 5. Jahrhundert aus dem böhmischen Raum in Form der Friedenhain-Prestovice-Gruppe eingewandet, ohne vorher einen förmliche Antrag bei den verbliebenen Restromanen zu stellen – mit im Vergleich durchaus beachtlichen Resultaten.“
    Ja klar, die die römische Zivilisation ging unter (ich beschränke mich jetzt mal nicht auf die eingewanderten Böhmen), und es dauerte 1500 Jahre, bis wieder ein vergleichbarer Standard erreicht wurde. Es ist eben eine frage des Standpunkts: Für uns war es eine Völkerwanderung, für die „Bewanderten“ die Invasion der Barbaren.
    Eins ist klar: Sollte es wieder ähnlich laufen, werden Sprechverbote bei Twitter wohl das kleinere Problem sein.
    Es gibt dazu einen schönen Artikel von Alexander Demandt:
    https://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/untergang-des-roemischen-reichs-das-ende-der-alten-ordnung-14024912.html?printPagedArticle=true

    • Das römische Provinzniveau hatte man spätestens um 1200 wieder.

    • "spätestens um 1200 wieder"
      .
      Also doch nur so ca. 700 Jahre.

      Na, das wirkt ja entspannend.

    • Davor war es auch nicht immer schlecht – das Problem waren in Bayern die Ungarnstürme, aber dafür gab es danach Sklaven aus Österreich.

    • Ungarnstürme
      .
      Na wenn die deutsche Politik & die Medien die Ungarn [Orban]
      weiter so behandeln wie bisher, dann kommen die eventuell
      auf die Idee, das Ding neu aufzulegen.

      Den Schweizern wurde ja auch schon mal mit der Kavallerie gedroht.

    • Das wird auch diesmal eher in die andere Richtung gehen, siehe schlecht gelaunte Visegradstaaten.

    • Provinz gegen Zentrum
      „Das römische Provinzniveau hatte man spätestens um 1200 wieder.“
      Ja, in den wenigen Kulturzentren vielleicht ;-)
      Aber wie gesagt: Eine Bewertung ist letztlich Geschmackssache.

      Alles, was uns hier wichtig ist (wobei „uns“ erstmal definiert werden muss), können wir jedenfalls ganz schnell verlieren, wenn wir nicht aufpassen.

    • Als Sklave war das Leben immer gleich, das muss man auch mal sehen.

  36. Titel eingeben
    Ich erinnere mich, 89-90 stand Meinungsfreiheit ganz oben auf der Liste des Gewollten. Heute, 30 Jahre später, steht PC ganz oben auf der Liste. Man muss nur die gesamte Presselandschaft begutachten.
    EU-Bürger hindert man an der Einreise in ein (noch-)EU Land, Menschen aus aller Herren Länder lässt man unkontrolliert einreisen. Am Flughafen werden sie penibel kontrolliert, an den Länderaussengrenzen können sie frei ein- und ausreisen.
    Das sog. Christliche Abendland schafft sich gerade selber ab, indem die ehemals geltenden Werte, die nicht nur Toleranz nach allen Seiten beinhalteten, über Board wirft und man dem Schutz und Unterstützung gewährt, der am lautesten schreit und irgend einer Minderheit angehört, die angeblich unterdrückt wird. Die ehemals politische Mitte befindet sich jetzt links, folglich ist alles, was heute Mitte und liberal ist, rechts und damit zu bekämpfen. Ist das Dekadenz? Lust an der Selbstzerstörung? Ich denke, Deutschland hat fertig. Und als letzten Satz: Warum muss ich mich jeden Tag mit dem Islam beschäftigen?

  37. Titel eingeben
    Das Problem mit den ̶e̶l̶e̶k̶t̶r̶o̶n̶i̶s̶c̶h̶e̶n̶ ̶P̶r̶a̶n̶g̶e̶r̶n̶ sozialen Medien ist ja nicht, das es sie gibt. Das Problem ist, dass die sogenannte Oeffentliche Meinung etwas auf den Unsinn gibt, der da gerne verzapft wird.

    Es ist billig, nach mehr Kontrolle zu rufen (und damit die Freiheit Andersdenkender gleich mit abzuschaffen). Es waere besser, wenn die „Allgemeinheit“ konsequent nichts auf Behauptungen gaebe, die unbewiesen sind.

    Das ist aber ein kulturelles Problem – ich habe mal gelernt (pre-Internet), dass es (auch im taeglichen Miteinander) eine Unschuldsvermutung gibt, dass ‚Ueble Nachrede‘ verboten ist und Tratsch und Klatsch immer auch mit Vorsicht zu geniessen sind.

    Aber in einer (Un-)Kultur, in der politische Partei, Unternehmen, und vor allem Lobbygruppen die (a-)sozialen Medien gerne und sehr oeffentlich zum eigenen Vorteil nutzen, machts halt jeder, weils jeder macht.

  38. Klar,
    ….gibt es nicht pauschal „den Islam“. Aber den Islam, den wir gerne hätten, den sog. „liberalen Islam“, den gibt es auch kaum. Und wenn es ihn gibt, zum Beispiel in Form der einzigen liberalen Moschee in Deutschland, dann müssen seine Protagonisten unter Personenschutz gestellt werden. Kurzum, der liberale Islam ist und bleibt eine Marginalie und ein Wunschtraum!

    • Naja, es gibt auch sufis und ich kenne auch welche, deren Religion der V8-Motor ist.

    • Don Alphonso sagt, es gibt auch Sufis..... s.o.
      Wieviele sind das dann zusammen, die liberalen Muslime, die Sufis und die V8-Verehrer? 5% oder 10%? Es gibt einen Lehrsatz in der Risikoforschung, den jeder kennt, der sich beruflich mit dem Thema Risiko beschäftigt: Die Dosis macht das Gift! Er gilt für alle Lebensbereiche – Essen und Trinken ist lebensnotwendig und macht Spaß. Zuviel davon schädigt zuerst ein Subsystem und dann das Gesamtsystem Mensch. Mit Sport, Autofahren,
      Sonnenbaden, Arbeiten usw. genau dasselbe. Und mit Migration auch: Zuerst werden die Subsystem Soziales, Sicherheit, Kultur geschädigt und wenn man dann nicht aufhört, kommt der Kollaps des gesamten Landes.
      Unserem Staat scheinen derartig einfache Zusammenhänge unbekannt zu sein.

  39. Dank und Hoffnung
    Es ist dies meine erste Lesermeinung; sie ist mir ein Bedürfnis nach all den Jahren. Wir haben zu danken, und wir haben Sorgen und Fragen! Welche Wirkung hatte Stefan Zweig, als er im Jahre 1936 „Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt“ schrieb? Es ist schöne Literatur, Buchdeckel, Seiten, … und sonst? Nichts! Welche Wirkung hatte Alessandro Manzoni, als er im Jahre 1842 seine Erzählung „Die Schandsäule“ – Storia della Colonna Infame – schrieb, in der aus einem völlig unbedeutenden Zeichen die Verfolgung und Tötung eines Menschen im justizförmigen Wege hervorging? War es eine Warnung? Wohl kaum. Wohin ist die Reise des freien Geistes gegangen, der im Zeitalter der Aufklärung die Vorurteilskritik kultivierte, die Pluralität der Meinungen als eigenen Wert anerkannte und nun eine merkwürdige Wendung zu einer aufdringlichen Ausrichtung auf vermeidlich Richtiges nimmt? Es hat an Mahnungen nicht gefehlt, es hat am Wissen nicht gefehlt „Wissensgesellschaft“, man glaubt es kaum!), und doch gewinnt man zunehmend den Eindruck, es sei unendlich viel Mühe um Freiheit vergeblich gewesen. Oder nicht? Es berührt geradezu unheimlich, dass die kluge, besonnene, informierte und unbefangene Kunstfigur des DA einen Lichtstrahl sendet, der Hoffnung verbreitet, zumindest aber wissen lässt, man befinde sich mit seinen Besorgnissen in Begleitung anderer, nicht zuletzt auch des immer wieder klugen Kommentariats. Die Formulierung aber, die neue zielgerichtete Auffassung des Wahren und Alleingültigen sehe den Menschen „nur noch als Kohlenstoffbasis einer Meinung“, – dies, Don, haben Sie großartig in Worte gefasst! Und dies gilt insgesamt über die wunderbaren Jahre: Don, das war gut … und es bleibt die sichere Erwartung, dass es genauso gut bleiben wird, wo auch immer! Ihnen alles Gute, man liest sich.

  40. Eiferern entgegentreten
    Statt mit Argumenten oder Gegenrede auf die Mainstream-Eiferer zu reagieren sind i.d.R. Witz, Ironie, Sarkasmus, Überspitzungen etc. wirksamer. Außerhalb von Berlin, Köln oder soz. Medien ist doch noch ein Rest Realitätssinn vorhanden.
    Gender-Sprech*X sind nach einer Begrüßung von „Kindinnen und Kindern“ oder „Gästin“ schnell isoliert; Gleichstellungsbeauftragte dürfen gerne mit den Kerlen Kisten schleppen während ihre Kolleginnen Trinkgeld kassieren; das TShirt mit „no borders“ war nach einem Gespräch im großen Kreis schnell verschwunden als die Trägerin zur Beauftragten für südosteurop. Gästegruppen ernannt wurde. In unseren Speisen ist generell Gelatine, Kontakt mit Schweineprodukten, nichts halal… Bei aufkommenden „rechts“-Verdächtigungen bestätigt ein langjähriger Mitarbeiter aus dem Libanon, daß ich jeden Tag dreimal in Dresden bei Pegida bin und ständig Waffen horte…


    • So in der Art kann es laufen, ja.

    • Spott hilft
      Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es stets einen Stand, auf dem Schaumküsse aller Art angeboten werden. Ich kann dann stets nicht anders als zu fragen, ob sie denn auch Mohrenköpfe hätten! Das gab bisher stets ein fröhliches Gelächter … Die Stände gibt es nicht nur zu Weihnachten.

      P.S.: Mitglieder und Mitgliederinnen – schon mehrfach im DLF von Journalisten gebraucht.

    • Schaumküsse
      .
      Vielleicht sollte man sie ja nicht Schaumküsse nennen,
      sondern Möpfe.

    • „Black Kiss“ hat mal jemand vorgeschlagen.

    • 2 Möpfe 1 €
      .
      Ja.
      Allerdings könnte man mit dem Begriff ‚Möpfe‘
      gleich zwei Klappen mit einer Fliege erschlagen.

      1. Er hat eine phonetische Nähe zu: Möpse = wunderbar sexistisch
      2. Er ist aus dem althergebrachten M[ohrenk]öpfe gebildet = wunderbar rassistisch

      Dazu ist der Begriff dann noch politisch korrekt genug, um nicht angreifbar zu sein
      und trotzdem weiss jeder (und jede *rinne) was gemeint ist.

      Wenn man die Zuckerbiester dazu nur im 2er Set verkauft (schön nebeneinander),
      hätten sie optisch sogar eine Nähe zu immigrierten Möpsen.

      2 Möpfe 1 €

  41. Titel eingeben
    Man könnte auch sagen, dass Deutschland den Pfaffen gehört. Wenn man sich mal anschaut wieviele Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen etc eine kirchliche Trägerschaft aufweisen. Ein Großteil des Geldes zum Betrieb der Einrichtungen stammt dann doch aus öffentlichen Töpfen = Steuergeld wird dazu genutzt, religiöse Ideologie zu verbreiten. Das ist sowas wie das Gegenteil von Trennung zwischen Staat und Religion. Macht die Diskussion gegenüber der latenten Anspruchshaltung der Muslime schwierig. Und man könnte das o.g. Modell natürlich auch mit anderen Religionen betreiben. Es müssen dann nur die entsprechenden Leute an die Töpfe.

    • Ich bin kein Freund der Konkordats und erst recht kein Freund neuer derartiger Abmachungen.

    • LPG-Angela
      Die Antifa ist inzwischen Teil der LPG-Angela.
      LPG=LeibPrügelGarde

    • Relativismus
      Heiopei. Sie unterliegen auch der Relativierung, aber das ist ja gerade sowas von in. Man stärkt das Schlechte im alten System und schönt das Gute im neuen. Den Islam mit dem Christentum zu vergleichen ist legitim, aber schafft uns ab.
      Das ist ja das perfide am Islam. Man nutzt die Religionsfreiheit, um sie abzuschaffen. Man nutzt die Demokratie, um Rechte einzufordern, um sie abschaffen zu können. Man nutzt die Toleranz, um Diktatur aufzubauen. Man nutzt die Meinungsfreiheit, um Meinungshoheit zu erlangen.

      Das Christentum hatte seine Schattenseiten, zweifelsohne. Aber erstens sind die vorbei, zweitens hat die Botschaft des Evangeliums immer einen versöhnenden Charakter, der die Europäer geprägt hat und drittens ist die ganze europäische Kultur über Architektur, Musik, Kunst, Philosophie, Moral, Anstand davon geprägt. Das alles gilt es zu verteidigen, mit oder ohne Konkordat.

      Ich wäre übrigens bei der Abschaffung des Konkordats für die Einführung einer „church-card“ für Kirchenmitglieder. Unentgeltlicher Eintritt in alle Gotteshäuser weltweit und kostenloser Eintritt bei Kirchenkonzerten und kostenfreie Inanspruchnahme von kirchlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kindergärten, Altenstifte und Schulen, ebenso bei Beerdigungen und Trauungen. Der Rest kann den üblichen Marktpreis für alle Dienstleistungen und Besuche zahlen.

  42. Vielen Dank für die nachdenklichen Worte
    Hier im Norden wird ja auch gerne #CPS vorgegangen. Eine kommissarische Bürgermeisterin ruft dazu auf, den Nazis das Leben schwer zu machen. Wohlgemerkt ist nazi derjenige, der als solcher bezeichnet wird. Also alles abseits des Links-Pols.
    Und das wird dann auch mit äußerster Brutalität gemacht. Mit Tritten gegen den Kopf und was man sonst so unter Antifa-Aktivisten als „das Leben schwer machen“ versteht.

    Die Gewalt, der durch die Diskurshegemonie der Weg bereitet wird, ist bereits sichtbar.

    Mich erfüllt das mit einem gewissen Wehmut. Hier im Norden erscheint das Ende der freien Meinungsäußerung bereits weit fortgeschritten. Hier im Norden erscheint die Demokratie in größerer Gefahr, als das vor 2 Jahren noch vorstellbar war.

    • Ja, und von der Idee, nach G20 mal etwas deutlicher gegen Linksextremisten vorzugehen, ist auch nichts geblieben.

    • der inflationär gebrauchte Begriff Nazi
      …wird so schnell dahin geschmettert und soll Ausgangsbasis zur Diffamierung sein, und um brutal zurück zu schlagen. Es wird bei der aktuellen reflexhaften Aburteilung resp. in die Nische pressen außer Acht gelassen, was ein Nazi im Reich des Postkartenschreibers und Obdachlosen – bevor letzterer zum Kanzler gemacht wurde – wirklich war. Diese heutige schnelle und generelle Gleichsetzung mit dem damaligen Übel ist infam und müsste eigentlich Klagen bedingen. Justitia ist wohl blind und will es diesbezüglich vorerst auch bleiben. Und wirklich bedauernswert ist, dass die gegenwärtige Politik sich Vorteile von den Denunziationen verspricht.

    • Eher im Gegenteil
      Hier ist die Antifa wirklich sehr präsent. Das hat nach G20 eher nicht abgenommen. Aber in München ist es ja auch kuschelig für die Antifa. Da hat der Nachfolger von Ude (Name entfallen) beim Antritt deutlich gesagt: „Antifaschismus ist ab jetzt Chefsache!“ Und er fördert dementsprechend.

      Die damit einhergehende Verkümmerung des politischen Streits zur gegenseitigen Beschimpfung kann nicht gut sein.

    • Der Norden und der Osten ...
      „Mich erfüllt das mit einem gewissen Wehmut. Hier im Norden erscheint das Ende der freien Meinungsäußerung bereits weit fortgeschritten. Hier im Norden erscheint die Demokratie in größerer Gefahr, als das vor 2 Jahren noch vorstellbar war.“ [Booooster]

      Und weil diese Zustände im Osten noch nicht ganz so weit fortgeschritten sind und weil dort die Menschen um 1989 erlebt haben, daß Regierungen kommen und gehen können in ganz anderer Form als bei gemütlichen Landtagswahlen und dies bis heute nicht vergessen haben, sondern in ihr Denken, Handeln und Fordern einfließen lassen,, wurden sie pauschal zu „Dunkeldeutschland“ erklärt.

      Dabei wird dort die Demokratie gelebt, die Meinungsfreiheit verteidigt wie jüngst von Tellkamp.

      Gute Besserung den Verletzten von Hamburg !

      (Und Hut ab vor Mutussek !)
      ____________________________________________

      Danke Don, – trockene Straßen und viel Sonne in Italien !


    • von der Idee, nach G20 mal etwas deutlicher gegen Linksextremisten vorzugehen
      Das hab ich keine Sekunde geglaubt, daß derlei Grummeln irgendeine Konsequenz hätte.

    • Ich auch nicht, siehe Linksunten-Indymediaverbot.

    • Mich erschrickt die inflationäre Verwendung
      von „Nazi“ für alles, was nicht exakt der eigenen Position am Links-Pol entspricht.

      Ich meine: Jeder 1975er Sozialdemokrat wäre heute ein Nazi. Und die taz kämpft an vorderster Front mit, der Tagesspiegel ruft „Danke Antifa“.

      Ausgerechnet die Antifa-LinksSA-Liebhaber vom Freitag rufen den Unterzeichnern der explizit der Gewaltfreiheit verpflichteten Erklärung2018 Nazi hinterher.

      Diese verrutsche Wahrnehmung, dass Gewalt, Mord- und Totschlagsversuche, Bombenbau, schwerer Landfriedensbruch usw usf völlig in Ordnung sind, solange es nur von den Richtigen gegen die Rechten geht. Auf der anderen Seite ist das Einfordern rechtsstaatlicher Regeln Nazi:

      Das ist doch purer Orwell. „In times of universal deceit, speaking the truth is an offense!“ Nur angereichert mit dem Soma des Unterhaltungswert-TV. Die halbe Gesellschaft ist auf dem Weg in die galoppierende Senilität, so erscheint es mir.

    • Das Problem ist, dass es in GTeilen der Politik dafür Verständnis und Geld gibt. Das treibt die natürlich an.

  43. Stasi-Museum, sag ich nur! Das ist in Berlin.
    gerade gestern war ich zum zweiten mal da, weil ich beim ersten mal in mehr als drei Stunden nur die erste Etage geschafft habe.

    Da gab es ein Beispiel, wie ein junger Mann, der einen Antrag auf ein Studium gestellt hatte, durchleuchtet wurde. Bis hin zum heimlichen Eindringen in seine Wohnung.

    Sein Vergehen: er war verdächtig, weil er sich an Diskussionen nicht beteiligte, wenn überhaupt, dann eher allgemein blieb. Es bestand der Verdacht, er könne ein heimlicher Abweichler sein, der sich nur unauffällig tarne, um zu verbergen, daß er nicht den „richtigen Klassenstandpunkt“ habe. Was ein Studium ausschloß.

    Übrigens: wer dieses Museum durch hat, der ahnt nicht nur, sondern weiß, ohne jeden Restzweifel, daß jemand wie Merkel ganz sicher bei diesen Machenschaften mitgemischt hat, weil es gänzlich unmöglich war, als Mitglied der FDJ, zuständig für Propagandaaufgaben, sich rauszuhalten. Und Physik zu studieren. Leider haben bis zum heutigen Tage zu wenige Menschen, gerade in der CDU, Gelegenheit gehabt, dieses Museum zu sehen. Sonst hätte man ihr niemals vertraut.

    Ich war noch nie Anhänger irgendeiner Verschwörungstheorie, aber die Wahrscheinlichkeit, daß sie erpressbar ist, schätze ich hoch ein.

    Es ist von allergrößter Wichtigkeit, die Meinungsfreiheit gegen jeden Angriff zu verteidigen, und das muß unbedingt selbst abseitige Auffassungen einschließen. Auch wenn sie einem gegen den Strich gehen.

    Sogar Genderbewegte dürfen ihren Blödsinn verkünden, aber man muß ihre Intoleranz bekämpfen und ihren Einfluß beschneiden.

    Ich muß es nochmal wiederholen, damit es jeder versteht: Das Ausmaß der Stasidurchsetzung und der Unterdrückung in der DDR ist völlig unvorstellbar für jeden, der dieses Museum nicht kennt.

    Und wer weiß, wo Putin Karriere gemacht hat, sieht auch Russland mit anderen Augen- wenn er das Museum gesehen hat.

    • Hoffnung
      Und trotzdem sind die weg vom Fenster, über Nacht. Macht doch Hoffnung.

    • abgehörtes Smartphone
      D’accord. Auch, dass derzeit sehr viele Verschwörungstheorien unterwegs sind.

      Dennoch frage ich mich, was aus Merkels abgehörtem Smartphone geworden ist – bzw. was der Inhalt war?

      Sonderlich selbstbestimmt wirkt Ihr Verhalten seit dem nicht, sämtliche Alleingänge seit und mit der Grenzöffnung, der Energiewende, der Dieselabschaffung, mit letzterem einhergehend der Schädigung eines der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands, somit dem Verlust von Steuereinnahmen und der Frage, wie “das alles“ längerfristig bezahlt werden soll …


    • Ich bin da auch mal rein zufällig, weil ich in der Ecke zu tun hatte, reingestolpert. Irgendwie war es mir nicht so richtig geheuer, es wehte mich die Paranoia an, es könnten „Ehemalige“ dort als Museumsführer beschäftigt sein.
      Aber ich denke, wir würden uns über die Aktivitäten „unserer“ und „befreundeter“ Dienste wahrscheinlich auch wundern, wenn uns klarer wäre, wo die so überall ihre Finger drin hatten. Auch wenn die nicht in solchem Ausmaß sichtbar und derart allüberall involviert sind.

    • @colorcraze Sie haben noch Hoffnungen. Woher?
      Muss dann leider mal sein:

      https://www.handelsblatt.com/politik/international/israelischer-geheimdienst-mossad-liess-offenbar-rund-3000-menschen-toeten/20869034.html

      Ein bisschen was gegen diese unausrottbaren Illusionen. Und ich vermute, dass Handelsblatt eher nicht unterwandert wurde. Ob es überhaupt einen Geheimdienst auf der Welt gibt, der nicht gemordet hat und mordet? Wollte ich bezweifeln.

    • Das Ausmaß der Durchsetzung....
      Ich denke, dass sich einige in den Altbundesländern intensiv mit den Methoden beschäftigt haben und danach eine Menge davon in ihren Werkzeugkasten übernommen haben. Nur: Nun steht nicht mehr „Stasi“ oder „DDR“ drauf. Schauen sie sich doch mal aufmerksam um.

      Im Übrigen denke ich, dass alle Parteien genau das Führungspersonal haben, was sie sich von ihren jeweiligen Lobbyisten gestatten ließen.

      Mir tun all diejenigen überhaupt nicht leid, die es 20 Jahre lang nicht geschafft haben, sich von den Verhältnissen im Beitrittsgebiet vor Ort ein eigenes Urteil zu bilden. Deshalb wundern mich übrigens auch weder die Art der Nachrichten als auch deren Ton über das Beitrittsgebiet.

    • Wenn Sie Bayern unter Strauss kennen, auf dem flachen Land; Da musste man nicht viel von der DDR lernen, da gab es die Indoktrination zum richtigen Klassenstandpunkt auch schon in der Schule.

    • Stasi 2.0
      Ja, Merkel muss Teil des Systems gewesen sein. Sie wollte halt Macht.

      Und im Westen ist es inzwischen nicht anders, nur viel subtiler, und damit weniger angreifbar. Und der Hauptangriffspunkt ist die ökonomische Existenz des Abweichlers.

      Damals 1989 hatte niemand das Gefühl, groß was zu verlieren, sondern das Gefühl!, zu den Gewinnern zu zählen (Reisen, Westgeld). Heute geht es für wenige um sehr viel Westgeld. Das verschwindet nicht mal so einfach.

    • Das ist das mit „das Profil flachhalten“, man passt eben auf, was man zu wem sagt. Und damit fängt es eigentlich schon an.

    • @music first
      Was Merkels angebliche Fremdbestimmung betrifft: Bitte nicht mit Verschwörungstheorien agieren. Die Frau ist bei klarem Verstand und voll verantwortlich.

    • "bei klarem Verstand und voll verantwortlich"
      würde ich nicht als Argument gegen eine Verschwörung ansehen.

      – Abschaffung einer stabilen Währung
      – Abschaffung einer stabilen Energieversorgung
      – Abschaffung eines funktionierenden Bildungssystems
      – Abschaffung von Kernindustrie
      – Lenkung von Migrationsströmen

      ähnelt doch einem schweren Angriff, oder?

  44. Vielen Dank für diesen Beitrag!
    Gibt er doch exakt das Meinungsklima in den sozialen Medien des Internets wieder. Als Katholik und kirchengeschichtlich aber auch geschichtlich interessierter Mensch verfolge ich das alles mit großem Interesse. (Ein Blick auf die „Meinungsmacher“ im Nationalsozialismus und Kommunismus genügt.)
    .
    Es ist interessant zu sehen, was uns dort heute als gut und edel und richtig präsentiert wird, während es gleichzeitig das Andere zu vernichten gilt.
    .
    Faszinierend finde ich auch, dass sich bekannte Feuilletonjournalistinnen und -Journalisten der großen überregionalen Zeitungen als Steigbügelhalter dafür hergeben und das mit ihren Likes und Retweets unterstützen. Das hat man ja insbesondere bei der #jdj18 Preisverleihung verfolgen können. Wahrscheinlich ist es diese jugendliche „Frische“, die die alten weißen Männer der Generation Golf dort so gern mögen.

    • ich finde das gut, da weiss man, woran man bei der vierten Gewalt inzwischen teilweise ist.

  45. Titel eingeben
    Die meisten unserer „Anständigen“ sehen sich im Geiste als Weiße Rose Widerständler und sind dem eifrig denunzierenden, pflichtbewussten Hausmeister doch so viel näher.

    Unsere Repräsentanten verkörpern leider deutlich das Schlechtere der Deutschen: servil anbiedernd und hinterfotzig.

    Ob das NetzDG auch hier an die schlechte alte Zeit anknüpft? Um nicht Gefahr zu laufen, in einem Gerichtsverfahren mit Anklage, Verteidigung und unabhängigem Richter zu unterliegen, wird flugs ein Aufrechtengerichtshof eingeführt.

    Mann (Don), bleiben Sie uns bitte erhalten!

    • Natürlich!

    • Titel eingeben
      „Die meisten unserer „Anständigen“ sehen sich im Geiste als Weiße Rose Widerständler und sind dem eifrig denunzierenden, pflichtbewussten Hausmeister doch so viel näher.“
      Schön ausgedrückt. Sage ich mal als Exlinker.
      „Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich muss was melden!“ ist heute die Attitüde der „RebellInnen“. Und „Zertreten, zertreten!“
      Und da behaupten manche satten linken Heroen aus den Sechzigern allen Ernstes, sie hätten Deutschland „gründlich zivilisiert“.
      „wird flugs ein Aufrechtengerichtshof eingeführt.“
      Das hieß früher „Femegericht“ oder „Holy Vehm“ und ist das Gegenteil von „aufrecht“, nämlich aus der Deckung des Geheimen, Abgeschiedenen, nämlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ohne Rechtsmittel und von der göttlichen, unhinterfragbaren Macht des/der Fürsten/Fürstin gedeckt.

  46. in Norwegen
    fordern Mohammedaner
    einen eigenen Staat.
    kann man finden – die Berichte dazu.

    Ob wir erleben, dass die Beschäftigung
    des Herrn Chafri (sh.NZZ) mit den Koranquellen
    eine Änderung des Bewusstseins bringen wird?

    100, 200, 500 Jahre?

    Dann ist es vorbei mit der liberalitas Bavariae.

    Wir legen halt immer unsere Maßstäbe an
    in der Beurteilung des Mohammedanismus –
    aber die Gläubigen haben ein völlig anderes Denken.
    Nicht mal Diskutieren ist erlaubt:

    Man kann Allahs Wort nicht ändern!

    Das sitzt so fest in den Köpfen.
    Und: zum Mohammedanismus gehört
    neben Allah auch die Sunna, das sind:
    die Sira (Überlieferung der Lebensgeschichte Mohammeds)
    die Hadithen (Überlieferung seiner Verhaltensweisen),
    der Koran – zusammen die Trilogie.

    Und die wird von frühester Kindheit gelehrt und gelernt –
    und alles unveränderbar, da von Allah gegeben.

    Da meinen wir erfolgreich widerstehen können?
    Wir kennen ja nicht mal unseren Glauben
    (unabhängig davon, ob Religion überhaupt sinnvoll ist…)

    zu den Fakten und zur Scharia: Bill Warner!
    Mit Fakten überzeugen / Scharia für Nicht-Muslime

    • sonderlich liberal war Bayern auch nicht, siehe Oskar Panizza.

    • Sie sind nahe dran!
      Abū l-Qāsim Muhammad ibn ʿAbdallāh ibn ʿAbd al-Muttalib ibn Hāschim ibn ʿAbd Manāf al-Quraschī, geboren zwischen 570 u. 573 in Mekka, gestorben am 8. Juni 632 in Medina.

      Also etwa 600 Jahre (bis sich diese, äh, „Religion“ soweit wie das heutige Christentum abgekühlt hat).

    • Koran
      Da gibt es wohl gerade eine sehr interessante Veröffentlichung dazu in Tunesien. Da hat sich einer eine irre Arbeit gemacht und hat dem aktuellen Text des Korans die alten Urtexte entgegengesetzt. Die NZZ berichtete, und auch, daß das Werk in Saudi-Arabien prompt noch am Erscheinungstag verboten wurde. In Tunesien ging es weg wie warme Semmeln, obwohl eher für Wissenschaftler geeignet und sogar mehrbändig.
      Wenn das Ding viral geht, geht es dem Koran an den Kragen.

  47. Daß das Mittelalter zurückkehrt,
    Lieber Don Alphonso, und das auch noch in einer hochtechnisierten Epoche, ist eine der Absurditäten, die dem Absurdum Homo sapiens angemessen ist. Sie nehmen das wahr, und äußern dies. Dafür meine Verehrung.

  48. P. S.
    Da ich zumindest bei technischen Dingen typisch Frau bin und dieser Computa Teufelszeug ist, eine kurze Frage: wie kann ich Ihren Blog und die Archive abspeichern? Momentan schreibe ich zwar nicht gerade händisch ab, aber ich kopiere alles sehr zeitaufwendig in Worddokumente. Bitte nicht lachen! Hat die FAZ hier Urheberrechte oder könnten Sie nicht vielleicht das ganze in Papierform, sprich als Buch, vertreiben?

    • Ich könnte das machen, aber es wäre zu unstrukturiert. Die FAZ lässt es aber online, hat sie gesagt, sie hat auch die nichtexklusiven Nutzungsrechte.

    • Titel eingeben
      Schauen Sie mal im anderen Blog vom Don vorbei, da hat jemand die Arbeit übernommen:
      https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2679640/#2679693

    • Abspeichern
      @ Liebe müde Mutter,

      bin kein Experte für Urheberrecht. Also es geht so: den Text markieren, per „ctrl.c“ kopierenund dann in einer leeren txt-Datei, die man vorher geöffnet6 hat, per „ctrl+v“ abspeichern.
      Solange Sie das nicht weiter verbreiten, rückt Ihnen wohl auch nicht die FAZ auf den Hals.
      Gruß
      der Opa (ist echt so, seit 08.03 2018)

    • Blog und die Archive abspeichern?
      Schauen Sie hier: https://rebellmarkt.blogger.de/

    • Eine ganz außerordentliche Leistung!
      https://blogs.faz.net/stuetzen/2018/03/06/feine-leute-von-denen-man-viel-erzaehlt-8802/#comment-200206

      Bitte trotz Müdigkeit etwas beeilen!

      Und wenn Sie die eingesargten Teilstücke von

      https://blogs.faz.net/stuetzen/2018/01/23/das-ende-der-mittelmeerroute-im-goerlitzer-park-8656/

      nochmals betrachten wollen:

      https://blogs.faz.net/stuetzen/2018/01/27/kreuzberger-naechte-werden-kurz-gemacht-8683/#comment-193944

      , was jedoch in der Zugangsqualität (beispielsweise fehlen die unter der Datumsuhrzeitzeile verborgenen Kommentarnetzanschriftenordnungsnummern, followthatpage schaut nicht unter die Oberflächen…) Lichtjahre hinter colorcraze’s Angebot herhinkt.

      Überhaupt sind die jetzt nachträglich aus dem noch sichtbar Vorhandenen erstellten Konvolute unvollständig: Bereits freigeschaltete Kommentare, die nach Missbrauchsmeldungen dann gelöscht worden waren, finden Sie bloß noch wieder, wenn Sie die Beitragnetzseitenänderungen von followthatpage stündlich verfolgen ließen. Ähnliches gilt für, nunja „Korrekturen“ im Leittext.


    • Man kann die Beiträge auch speichern, indem man in der Menüleiste des Browsers auf Datei->Speichern geht. Geht einfacher, schneller, ist wirksamer. Man kann aber auch in den anderen Blogs ein wenig herumlesen, was sich andere schon dazu vor ein paar Tagen einfallen ließen ^^…

    • Webcrowler
      Schauen Sie sich mal HTTrack (portable Version)an.

      Braucht zwar ein wenig Vorbereitung bei der Eingabe der URLs,
      bei Einstellungen sollte man unter dem Reiter Grenzwerte maximale Tiefe 2 und maximale externe Tiefe 0 einstellen, liest dann aber alles automatisch aus.
      Ergibt cira 700 MB Speicherplatz und es ist alles voll funktionsfähig da.

    • Kostet schon etwas Zeit...
      Ich habe auch in letzter Zeit manchmal ganze Beiträge archiviert, indem ich sie in WORD eingefügt habe, allerdings hatte ich dabei mehrere Abstürze, anscheinend hatte WORD Probleme mit dem Datenvolumen der neueren Beiträge, besonders wegen der enthaltenen Bilder. Könnte aber auch daran liegen, daß ich noch ein „altes“ WORD XP benutze, das jedoch mir gehört, im Gegensatz zu den heute vertriebenen „Apps“.
      Eine einfachere Lösung ware, die kompletten Blogbeiträge jeweils mit „Datei-Seite speichern unter“ im HTML-Format zu speichern. Aber immerhin hat bereits das erste Jahr 2010 schon 53 Beiträge, die Folgejahre ebenfalls je 50-60 Beiträge, die man alle im Browser aufrufen und speichern muss, dürfte also pro Jahr mindestens eine Stunde dauern, wenn man eine Minute pro Beitrag annimmt. Also könnte man für die gesamten Jahrgänge schon mal 2 Arbeitstage ansetzen, weil einem sicher nach einer Weile der Kopf raucht, und man nicht permanent durcharbeiten kann. Zusätzlich gibt es manchmal auch kleine Korrekturen an der Formatierung zu machen.
      Man kann auch die Inhalte eines Beitrages in Open Office oder Libre Office als HTML einfügen, nach meiner Erfahrung macht das weniger Probleme als WORD, dort kann man sie sogar als PDF abspeichern, das würde sie auch für eBook-Reader zugänglich machen.
      So könnte man seinen DA sogar aufs Klo mitnehmen…..!
      Ausdrucken dürfte enorme Papiermengen verschlingen, wenn man nicht aufwendig in ein Buchformat umformatiert, und macht die Sache unhandlich.
      Eine gute Lösung wäre ein Abspeichern auf Speicherkarte, die man dann in diverse Geräte stecken und dort lesen könnte.
      Wenn der Don seine Zustimmung gäbe, könnte man so etwas in Angriff nehmen, um seine Beiträge samt Kommentaren zu sichern und seinen Fans zugänglich zu machen, allerdings würde das dann etwas kosten, weil es mit Arbeit verbunden ist.
      Wenn man eine Einschätzung hätte, wieviel Interesse an so etwas besteht, und es sich in Relation zum Aufwand rentiert, könnte man es machen, ich könnte mir so was vorstellen. Zu klären wäre naturlich auch die urheberrechtliche Seite, um keine Probleme mit der FAZ zu bekommen.
      Liebe Grüße
      EM

    • Iwie ich sehe, hat mein früherer Post sich inzwischen erledigt...
      ich habe grade gesehen, colorcraze hat sich die ganze Arbeit schon gemacht, gute Leistung, meine Hochachtung!
      Vielleicht melde ich mich zum Download bei ihm….

    • Nicht exklusive Nutzungsrechte? Wow!
      Langsam verstehe ich, was Sie meinten mit: „Die FAZ war immer gut zu mir“.

    • Schirrmacher hatte Handschlagqualität. Und ich auch.

    • Habe ich auch so gemacht, zumindest die Highlights, wenn ich genug Zeit hatte,
      aber dann hat der Don ja nur noch highlights rausgehauen. Das ist dann wie lesen mit Textmarker und alles ist gelb!

      Colorcraze hat die Loesung dafuer!

      @Don,
      bleiben Sie uns gewogen und schreiben Sie weiter auf diesem Niveau.

  49. Geben Sie es ruhig zu, werter Don..
    den ganzen Artikel haben Sie nur geschrieben um das Verb „deraillieren“ unterzubringen.

    Glückwunsch, Mission geglückt.

    PS
    Das hätten Sie schon früher, etwa bei Rosi, unterbringen können. „Ich wollte schnurstracks aus dem Wirtshaus nach Haus, bin aber derailliert und flugs in Rosis Armen gelandet.“

    • Mir ist das gestern zwischen diversen Arbeiten gekommen, und ich habe es halt runtergeschrieben.

  50. Demokratie und Aufklärung sind out...
    …Glauben und Dogmen wieder in. Willkommen im postrationalen Zeitalter.

  51. Immer diese Religionen
    Was das Wesen Europas ausmacht, sind nicht monistische Religionen. Die Aufklärung hat Europa zu einem der freiesten Kontinente gemacht. Wenn jetzt durch den Islam die Zeit zurückgedreht werden soll, so gehört der Islam nicht zu Deutschland. Einen aufgeklärten Islam kann ich mir in Deutschland vorstellen. Leider werden die Falschen gefördert und unterstützt

  52. Daraus kann sich gemäß Gütersloher Weisung auch erneute Familienzusammenführung ergeben:
    magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/41210780

    Wer keine vierundzwanzigmarkachtzig mehr hat, bitteschön:

    manfredogeoffrey.firebaseapp.com/die-hirtin-und-ihr-paradies-lebensbild-einer-sudtiroler-bergbauernfamilie.html

    v.gd/8ppUMY

  53. Unterwerfung
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/islam-und-deutschland-seehofer-kritisiert-kritiker-aus-der-spd-15498983.html
    „Söder stellte sich hinter seinen Parteikollegen und sagte, es müsse die Basis definiert werden, um das Miteinander gestalten zu können. Jemand der nach Deutschland komme, solle alle Startchancen erhalten, „aber er muss sich letztlich an unsere Werte, Sitten, Gebräuche anpassen und nicht umgekehrt“.

    Nun, da hat er wohl irgendwie was nicht mitbekommen: Tierschutzgesetz vs. Schächten; BGB vs. Satelitenschüsseln; SGB III vs.“Flüchtlinge“ ohne Papiere (Nachfragen und Tests der Herkunft gegen die Menschenwürde); Grundgesetz, BGB und StGB vs. Scharia. Wenn das nicht die Ingredienzen einer latenten Unterwerfung sind. Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Er ist es bereits. Was nun sind „unsere“ Werte, Sitten, Gebräuche. Das Aushebeln der bestehenden Gesetze etwa? Und Sitten a la Essen?

  54. "Come on, rail": Zu Common Rail kann dieselträchtig sicher Folkher Braun was beisteuern
    Und derailieren liest sich hier allemal besser als (Vorsicht, lieber, armer, geplagter Nahuatl!) ejaku…

    • Mein Gemächthirn
      liest, indem es die erste und die letzte Silbe verarbeitet und den Rest konfabuliert, eh oft recht bizarre Texte, die, wie man sich denken kann, ziemlich untenrum sind.

  55. Wenn deutsche "Intellektuelle"
    unter „Meinungsfreiheit“ so etwas verstehen:
    „Ähnlich wie eine Zeitung ist eine Universität ein kuratierter Ort. Professoren und Dozenten werden genau dafür bezahlt, dass sie entscheiden, womit die Studenten in ihren Seminaren konfrontiert werden sollen und womit nicht.“

    „Ich sehe da kein echtes Problem in Bezug auf die Meinungsfreiheit, Rechtsextreme können ja in den USA ihre Meinung vertreten, keiner hindert sie. Aber sie müssen es nicht an Universitäten tun.“

    https://www.zeit.de/campus/2018/02/daniel-kehlmann-nazis-universitaeten-diskussionen-meinungsfreiheit

    Was – zum Teufel – hat der Mann beim Begriff „Meinungsfreiheit“ nicht verstanden?

  56. Sicherung Archiv
    @ Müde Mutter
    Sehen sie doch mal auf rebellenmarkt – colorcraze

  57. Es sind halt unsoziale Medien
    und Netzwerke geworden. Wer es bisher noch nicht wußte oder glaubte, wird nun durch die Facebook/Cambridge-Analytica Affäre eines Besseren belehrt. Auch Blogger und FakeNews-Jünger schütten zunehmend Jauche-Kübel ins Internet.

    Digitale Heilsversprechen allerorten :(

  58. Titel eingeben
    Andere wegen ihrer Religion ausgrenzen:

    Sie werden nicht wegen ihres Glaubens ausgegrenzt

    sondern wegen ihrer Unfähigkeit zwischen ihrem Glauben und der Realität zu unterscheiden.
    (Und dann auch noch anderen ihren Glaube als die Realität mit Gewalt aufzwingen zu wollen, zum Beispiel Homosexuelle zu verprügeln oder Juden zu verfolgen, weil das ihr Glaube ist)

    Auch der christliche Glaube ist Naja, nur mal die Wiederauferstehung
    was mein chinesischer Freund irres glaubt
    aber wie könnten wir über das was wir glauben streiten?
    wie könnte ich abstreiten das er das glaubt ?

    Jene streiten nicht nur über ihren Glauben
    sie Begründen auch damit das das Ihr Glaube sei, als hätte ihr Glaube etwas mit der Realität zu tun
    Und Frau Merkel sagt auch, das sei ihr Glaube
    das müssen wir verstehen, wir sollten deren Glauben studieren damit wir sie besser verstehen können

    So einen Quatsch hat mein Chinesischer Freund noch nie zu mir gesagt.
    Obwohl wir uns Filme über einen der heiligen Berge ansehen und er mir erklärt, warum und wieso
    Aber was gäbe es da zu streiten oder zu verstehen?
    Er sagt mir was die Menschen in dem Film glauben, eventuell auch er.

    Manche gehen in die Kirche, baden ihr Finger in so einem Becken und machen ein Kreuz
    Was gibt es da zu verstehen oder zu streiten ?

    Jene verwechseln Ihren Glauben mit der Realität
    Sie glauben, wenn sie glauben das die Frau keine Rechte hat
    das die Frau dann auch tatsächlich in Echt keine Rechte hat

    Und dann dieses Integrationsdefizit

    das hat natürlich auch mein Chinesischer Freud

    der seine Papiere nicht weggeworfen hat sondern x-fach übersetzen und beglaubigen.
    Dann hat er von sich aus Deutsch gelernt
    Wenn die Fußgängerampel rot zeigt bleibt er stehen
    wenn er zum Edeka geht ist er unbewaffnet
    hat hier studiert ( in Deutsch, nicht in Englisch wie mein Elite-Student-Neffe)
    Arbeitet und zahlt einen Haufen Steuern
    baut jetzt ein Haus

    aber wie macht er das nun mit der Integration?
    bitte Konkret

    dieses Abendland, obwohl doch Rom schon lange nicht mehr der Mittelpunkt der Welt ist
    an dessen Kultur nun plötzlich die Juden beteiligt gewesen sein sollen obwohl sie zu der Zeit überwiegend keine Bürgerrechte hatten und wie immer verfolgt wurden

    Dann diese Werte,
    FAZ 16.4.2007
    Teil 2: Die Karriere der Ursula von der Leyen: „Ein Geflecht aus Intrigen“
    Wegen dieser Werte von Frau Merkel mit dem Ministerposten belohnt

    „Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen“ und, nachdem Bosbach Pofalla auf die im Grundgesetz garantierte Entscheidungsfreiheit von Abgeordneten hingewiesen habe, erwidert: „Ich kann den Scheiß nicht mehr hören“
    Wegen dieser werte von Frau Merkel mit dem gut dotierten Posten bei der Bahn belohnt

    Und dann noch diese Leidkultur

    Also wie geht das nun mit der Integration bei meinem Freund
    aber bitte konkret

    • aber wie macht er das nun mit der Integration?
      m.E. : gar nicht !

      Ich hatte mich mal bei einer in Indien geborenen Betriebsärztin
      über eine Gutachterin der Agentur für Arbeit über
      deren deutschen Migrationshintergrund beklagt.
      (Deutsch-Deutscher Doppelname, wahrscheinlich.
      Spät umgezogene mit der Überzeugung das nur
      Arbeit dem Leben Sinn geben kann)

      Sie meinte nur das sie auch einen hätte.

      Heute bin ich überzeugt das Frau Dr. med… keinen
      Migrationshintergrund hatte.

      Sie wurde auf diesem Planeten geboren
      und kommt mit ihren Artgenossen zurecht.

      Ich nehme an das man sich an einige,
      eher allgemein gültige, Regeln halten muss.
      Unter anderem an jene die vor Ort gelten.

      Das Horst Seehofer nichts gegen Muslime hat ist
      verständlich. Wahrscheinlich übt er auch eine
      gewisse Toleranz gegenüber anderen, denn
      er ist, wie ich auch, überhaupt nicht integrierbar.
      Ein Gewisse Gruppenfähigkeit reicht aus.

    • Der Chinesische Freund des Gastes
      Integration ist aktives Tun, nicht gebrachtes.
      Integrieren sollten sich Fremde.
      Fremd ist, wer nicht in D lebte.
      Damit sind die Rollen verteilt. Der s.o. hat nichts falsch gemacht, meine ich.
      Bleiben ca 1,5 Millionen Rest. Das sind aber erst in dem Moment tatsächliche Fremde, in dem sie in D leben. Zuvor sind es Hereingekommene. Unter diesen geniessen anerkannte Asylanten unbestritten den Schutz unseres Landes. Dazu stehe ich. Bleibt wieder ein Rest. Ca 1,x Millionen. Touristen oder Glücksritter. Diesen sagte man eigentlich: Sehet, Ihr sind unter nie gekannten generösen Bedingungen in unser Land eingereist geholfen worden, doch es ist nicht das Schlaraffenland. Reinschlüpfen ist nicht immer auch Wohlfühlen. Aber! Dann kommen wieder Wahlen und die Bürger stimmen über die Einreisehelfer ab und sechs Monate später fragt man nur noch, ob ein gewisser Herr Islam zu D gehört oder nicht, falls ich das richtig verstanden habe. Meine Meinung ist, nicht primär integrieren, sondern primär korrigieren. Aber hebt die Berichte dieser Tage auf für die Zeit nach 1989.2.

  59. Volten, Hodscha Nasreddin, ein Hoch auf Susanne Dagen und Bayern
    Ach, Don,
    mehr oder weniger sind es doch viele, die dies so oder so ähnlich unterschreiben Könnten:

    „aber hier bin ich bayerischer – deutscher (Einfügung von mir)- Mensch, hier darf ich sein, und auch, wenn ich da nicht mitsinge – ich singe ganz grässlich“.

    Ihre antitotalitären Volten, das erinnern an Rauswürfe u. a. aus der Plattform „Wirtshaus“, die Ihre Texte durchziehen, waren für mich für das innerdeutsche „Zusammenwachsen“ unterschiedlicher politischer Herrschaftsordnungen für das reflexive Lernen wertvoll.

    Nun – nach den Don-Alphonso-Lerneffekten – kann ich für und gegen Strauß sein – je nach Relevanz! Und jeden respektieren und verstehen, der anderer Meinung ist als ich zu Franz-Josef-Strauß.

    Momentan gefallen sich alle als Anti-Plattform-Fetischisten gegen Nazis (bis hin zu David Kehlmann).

    War es nicht Hodscha Nasreddin, der darauf verwies, das es nicht auf der Worte Schall und Hall (den Klang der Münzen), sondern auf die Substanz (dem Wesensgehalt des Geldes und seinem Besitz als allgemeines Äquivalent) ankommt?

    Dem „Westen“ fehlt die antitotalitäre Impfung des „Ostens“ (die inzwischen leider bei vielen „Ostlern“verloren ging, sie wollen sich wohl im Nachhinein nicht eingestehen, wie sie sich zu „Ostzeiten“ zu Laffenfatzken gemacht hatten).

    Es fehlt die Erfahrung mit „Stalins Bart“, diese unendlichen individuellen „Farmen der Tiere“ auf der totalitären Plattform „Kommunismus/Realsozialismus“.

    Viele lauschen nur auf den Klang des Wortes, dem sie auch nur die Bedeutung geben, die sie hineinlegen (erinnert sei hier an den Prof. „Bunter-Hahnenkamm-auf-den-Kopf“ von Spiegel-online, der den Stamm der ja-aber-Nazis als Spezies für seine Nachplapper-Szene erfand).

    Voltaire hochhalten, Houellebecq lesen, ist nicht genug. Man muß sich inzwischen die Trachtenjacke anziehen, sich – gegebenenfalls – um das Sächsische neu erfinden… um den no-nation-no-border-Größenwahnsinn der neuen Worte-Schall-und-Rauch-Bolschewiken etwas entgegenzusetzen.

    An sich wollte man als Deutscher unter Deutschen beim Singen nur Mitbrummen – das reicht bei dem ausgebrochenen Nazi-Bekämpfungs- und antidemokratischen Plattformsäuberungswahn wohl nun nicht mehr.

    Deshalb erst einmal Hoch auf Buchhändler a la Susanne Dagen, Don Alphonso und Bayern.

  60. old man said...
    Nun, wenn jemand Meinungsfreiheit unterdrückt, dann kann er, von der Logik her, von anderen kaum erwarten, dass sie die z.B. Rechte von Frauen etc. nicht unterdrücken.

    Wenn er es doch erwartet, dann operiert er nicht auf der Grundlage der sog. Zivilgemeinschaft sondern ausschließlich mittels eines einzelnen Funktionsbereichs, d.h. der Macht.

    Die Macht sollte er dann auch haben…. und zwar langfristig.

    Oder mal anders:

    Wer Inklusion predigt, und dann einen großen Teil der Bevölkerung exkludiert, der muss halt aufpassen, dass der exkludierte Teil der Bevölkerung nicht ganz so groß wird, d.h. eine Minderheit ohne Macht bleibt.

    oder so:

    Der gute alte J.F.K., Idol der Gutmenschen, der soll mal gesagt haben, dass man seinen Gegner niemals so in die Ecke treiben sollte, dass dieser nur nach vorne entweichen kann.

    Whatever, all diese Lebensweisheiten von alten weißen Männern werden unerhört bleiben. So oder so.

    Denn wir haben gar keine Politiker mehr. In diesem Land. Keinen, der die Definition erfüllen könnte.

    Deshalb wird es so werden, wie es wird.

    • Oder noch anders:
      Multos timet quem multi timent.

      Gestrige Lateinhausaufgabe von Sohn Nr. 2

      Ja, ich bin alles andere als guten Mutes, weil das Hantieren am kurzen Hebel recht uneffektiv ist. Also Ohnmacht.

    • Der gute alte J.F.K (und alternativen Fakten)
      hatte die Raketen der USA aus der Türkei abgezogen.
      Die Russen ihre aus Cuba. Kurz vorher bewegte
      man sich am Rande eines Atomkriegs.

      Ein Witz dabei ist ja das die USA und Russland
      nur ein paar Kilometer auseinander liegen.
      Die könnten auch dort aufeinander schießen.
      Man Blicke von Alaska nach Nordwesten.

      Unter JFK gab es auch noch das Projekt
      der Westintegration.

      Gedient hatte JFK im übrigen auf einem kleinen
      Torpedoboot im Pazifik.

      PS lt Wikipedia (auch wenn es nervt) zum Vietnamkrieg
      Der seit Januar 1961 amtierende US-Präsident John F. Kennedy stellte mit seiner antikommunistischen Rollback-Politik die Weichen zur Eskalation des Vietnamkriegs. Entscheidend wurde ein Bericht seiner Berater Walt Rostow und Maxwell Taylor über ihren Vietnambesuch Anfang 1961: Die USA müssten sich unumkehrbar zum Erhalt Südvietnams verpflichten und dazu die Counterinsurgency-Strategie verstärken.[47] Infolge der Kubakrise von 1962 sollte die neue Strategie der Flexible Response den Handlungsspielraum der USA gegenüber kommunistischen Staaten und Aufstandsbewegungen erweitern, ohne einen Atomkrieg zu riskieren. Darum ordnete Kennedy einige verdeckte Militäroperationen gegen Nordvietnam an und erhöhte die Zahl der US-Militärberater in Südvietnam bis 1962 von 400 auf 16.575. 1962 flog die US Air Force bereits 50.000 Luftangriffe gegen vietnamesische Dörfer, die als Vietcong-Dörfer galten, und setzte dabei auch Napalm ein

      Ob sich Dr med UvdL unumkehrbar zum Erhalt Afghanistans
      verpflichtet hat kann ich nicht sagen.

    • und gerne immer noch sehr weit nordwestlich von Monrovia
      …und irgendwann in 2 Monaten wieder in Deutschland.
      Dort dann wieder die alte Kartoffel, das Klischee erfüllend, mit dem kleinen Dackel, halt auch alt schon, nächtens durch den altbekannten Park.
      @goodnight:
      „Denn wir haben gar keine Politiker mehr. In diesem Land. Keinen, der die Definition erfüllen könnte.
      Deshalb wird es so werden, wie es wird.“
      Leider wird es tatsächlich so werden.
      @folkher braun
      Immer nur Schwarzer Krauser, unsynchronisiert und ohne Lenkhilfe über weite Strecken.
      Und total OT:
      Ein E- Auto will hier keiner. Die nächsten 30 Jahre nicht. Nach allgemeiner Meinung gibts nur zwei Geschlechter, aber daran ist vermutlich der Kolonialismus schuldig.
      „…for the ashes of our fathers and ( ganz wichtig! ) the childrens of our sons..“ Mike Batt. Laut. Ganz laut.
      Meine Hirschlederne trag ich hier auch. Gibt immer ein Gespräch. Leider nur eins über Bayern München. Die Hosenträger sind sehr alt. Nur ein Edelweiss.
      Und genau das begleitet mich schon sehr lang halt.
      Beste Grüsse zu Ihnen

  61. Ewig
    So ein Geist von Priesterkaste kann schon was zäh sein.Es war doch immer das Geschäft der himmlischen Bodentruppen (Rechthaber), Spiritualität (Freiheit) durch Katechismus (NetzDG) einzuhegen und so für die eigene Hegemonie zu arbeiten.Gediegenheit und (selbst)ironische Betrachtungen stören dabei nur… Don, ihr FAZ-Endspurt ist wirklich beeindruckend.Großes Blatt,Kette rechts!

  62. Opponent
    Runtergeschrieben drückt sehr gut die Arbeitsweise von Herrn Meyer aus.

    Das Leben und die Menschen sind etwas komplexer.

    • Sie müssen es ja nicht lesen (bei ca. Kommentar 160 gesendet)

    • You're locked in here with me!
      @Bauer

      Komplexer?

      Na dann lassen Sie mal hören!

    • Titel eingeben
      Etwas leicht und locker hingeworfenes hat auch seinen Reiz. Ist Charaktersache. Ewig an was rumzupingeln ist nicht jedermanns Sache. Ausserdem passt es zum Internet. Schnell raus. Dann das nächste.

  63. So, so, es gibt also nicht DEN Islam?
    Wieviele gibt es denn? Wieviele Korane gibt es? Wieviele Allahs? Wie sind die Unterschiede in Bezug auf Nichtmoslems?
    Welchen der vielen Islame würden Sie denn als zu Deutschland passend akzeptieren?

    Die Aussage: „Es gibt nicht DEN Islam.“, ist das erste Vernebelungs“argument“, das ein Moslem in der Diskussion über seine Apartheitsideologie mit Superoritätsanspruch vorbringt, wenn er auf die Sicht auf „Ungäubige“ und deren Behandlung angesprochen wird. (Dann folgt, man hätte den Koran falsch verstanden und müsse ihn auf arabisch lesen, etc.)

    Ein „anderer Islam“ wäre wohl der „moderate Islam“?
    „Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ Recep Taqqiya Erdogan

    Zu einem Kommentar schreiben Sie:
    „Nicht „der Islam“. Gewisse Formen, angeheizt durch saudische und türkische Bemühungen.“ (21. März 2018 um 08:28 Uhr)
    Diese gewissen Formen sind nur weitestgehende Annäherungen an DEN Islam. Dass manch einer nicht auf dem vorgeschriebenen Pfade wandelt, lässt nicht mehrere „Islame“ entstehen.

    • Fragen Sie mal einen Sunniten zu seiner Meinung über Schiiten, da geht es schon los.

    • Ächz!
      „Fragen Sie mal einen Sunniten zu seiner Meinung über Schiiten, da geht es schon los.“

      Ja, bei so islamunterscheidende Fragen, wer den Obermufti stellen darf. Wenn es um Sie geht, wie Sie einzuordenen und zu behandeln sind, sind die sich sehr einig.

      Recherchieren Sie doch mal ordentlich und umfassend. Sie können’s doch.

    • Islam...
      Das Problem ist vor allem, daß es den „moderaten, liberalen Islam“ nur in homöopathischen Dosen gibt. Und zwar die letzen paar Jahrzehnte bei den im Westen lebenden, aus ihren Heimatländern geflohenen Muslime der dortigen damaligen Intelligenzia. Also die, die nicht nur Koran ausweniglernen als einzige Bildung genossen haben. Die waren die Ansprechpartner auf Augenhöhe der hiesigen Bildungsbürger und haben deren Sicht auf Muslime und den Islam geprägt.
      Dabei hätte man nur nach Frankreich oder Großbritannien schauen müssen, wie die Realität ausschaut. Aber nicht mal diese Art des voneinander lernens hat die EU hinbekommen…

    • @Markus Keller
      Die Recherchearbeit ist bereits getan. Gehen sie zu achgut, tichyseinblick oder cicero und suchen sie nach islam. Da werden sie mannigfaltig fündig…

  64. Die Blogs von DA reichen mir völlig
    Diese Blogs spiegeln eine realere Welt, als der ganze Twitter-FB-Whatsapp-Sumpf. Der Don braucht das beruflich, ich glücklicherweise nicht.

    Ich finde das Internet phantastisch, habe keine Zeitung mehr abboniert und kann mich bestens informieren, von ganz links bis ganz rechts. Das war früher, ohne Internet, nicht möglich. Dazu noch die Möglichkeit, hier beim Don sich mit intelligenten Menschen per Kommentar auszutauschen, mehr brauch ich nicht. Danke Don!

    • Gern geschehen!

    • Fuer mich ist das auch ein grosser Teil meines Medien"konsums"
      Wie Sie Uli49, informiere ich mich ueberwiegend per internet.

      Don Alphonso ist dabei eine zentrale Stelle. Ich schaue aber auch bei anderen Medien etwas rein. Alle paar Tage auch mal bei der Tagesschau.de oder NTV per internet.
      Immer weniger bei NZZ, FAZ, Welt, focus, standard, selten auch bei Zeit, spon, tagesspiegel, taz (man muss ja auch sehen, was andere so lesen).
      Sehr gut finde ich rottmeyer.de und bachheimer.com, da wird noch selbst gedacht. Sonst nur noch englischsprachige Zeitungen.

  65. Das Ende der Freiheit beginnt immer mit dem Ende der Meinungsfreiheit.
    Es bleibt mir ein Rätsel, warum Facebook, Twitter etc. das NetzDG nicht einfach ignorieren. Auf die juristische Aufarbeitung wäre ich wirklich sehr gespannt.

    Für die Nutzer wäre ein Gesetz viel wichtiger, welches den Datenschutz verbindlich regeln würde, ohne daß er privatrechtlich zu umgehen wäre.

    Ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, ist in meinen Augen eine selten dämliche Frage. Religion ist Privatsache und gehört daher nicht zu Ländern, sondern zu Menschen.

    Alle Länder, Gesellschaften, Stämme oder wie auch immer man es formulieren will, selbst Naturvölker, wurden irgendwann aus ihrer Homogenität gerissen, die es laut christlichem Glauben, Adam und Eva, ja sowieso nie gegeben haben kann. Und, rein wissenschaftlich, steht die Wiege der Menschheit da nicht in Afrika?

    Wie auch immer, ein Blick ins Telephonbuch, notfalls auch online, sollte die Einflüsse verschiedenster Kulturen auf den gemeinen Biodeutschen, den es ja auch nie gab, unwiederlegbar beweisen. Da kommt so einiges zusammen und so mancher rechte Irrläufer würde sich wundern, wüßte er, wie sehr auch er dadurch geprägt wurde.

    Nun ja, das Hauen und Stechen im Internet ist im Grunde doch eine gute Sache. Solange noch miteinander „geredet“ wird, ist ja noch nichts verloren. Sobald dieses Reden allerdings unterdrückt wird, werden sich die Kontrahenten vielleicht andere Mittel und Wege suchen, sich zu artikulieren. Pegida etc. sind im Grunde ja auch nur der Versuch, der Machtlosigkeit gegen eine Demokratie der Unfreiheit zu entkommen. Selbst Hamburg wäre wohl kaum geschehen, würde man miteinander reden und Kompromisse suchen. Unterdrückung hat halt ihre Grenzen und führt am Ende zu unschönen Exzessen.

    Martin Luther hat dem Volk aufs Maul geschaut und daraus entstand dann eine Bibelübersetzung für das Volk, ein voller Erfolg. Dem Volk übers Maul zu fahren, tut dagegen selten gut.

    Am Ende werden noch soviele staatlich geförderte und unterstützte Blockwarte und Denunzianten es aber auch nicht schaffen, die generell unzerstörbare Freiheit des Internets zu beseitigen. Es sei denn, sie schalteten es ab. Damit ist jedoch wohl ernsthaft kaum zu rechnen. Nicht bei uns.


  66. Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Don, ich ahnte ja schon lange, dass Sie in meinen Fachschaftssitzungen Mäuschen gespielt haben, genau die Mentalität haben Sie schön eingefangen, in der das Nichtbekennen bereits verdächtig. Die werden dann übrigens alle Lehrer (gut, sie sind ja noch jung).

    Ja, es war nie weg, und eine Krisis bringt es wieder hervor. Olles Romantikervolk.

  67. Es sind immer die Ismen, die stören...
    Der Islam mag meinethalben zu Deutschland gehören – gleichwie, aber das bitte unbedingt, Christentum, Juden, sonstwie- oder auch gar nicht Gläubige. Was ich hier, in meiner Heimat (ein bei mir selten gebrauchter Begriff), definitiv nicht haben will, sind Islamismus wie Katho- oder Protestantismus; Patriarchat wie Feminismus; rechte wie linke Meinungsführerschaft. Und vor allem keine mit gesetzlichen Mitteln durchgesetzte, aber doch verfassungsrechtlich zweifelhafte Meinungsherrschaft. Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen (George Orwell), lese ich in einer Fußnote immer wieder. Dem ist an dieser Stelle nichts hinzuzufügen.

  68. wenn sie nur nicht so dumm/ungebildet wären
    könnten sie anhand der Kreuzzüge Parallelen entdecken und daraus etwas lernen.

    Leider geht das historische Verständnis bei vielen Moralisten nicht so weit zurück.

    Merkwürdigerweise hat noch nie jemand gesagt, dass der Hinduismus zu Deutschland gehört, scheinbar ist das nicht nötig, obwohl es viele Hindus hier gibt.

    Das allein zeigt, dass ‚der Islam‘ eine problematische Religion im Zusammenleben ist. Warum dieser dann herausgehoben zu Deutschland gehören soll, wissen nur Moralisten und manche Regierungsmitglieder allein.

    Meine Kristallkugel sagt jedenfalls turbulente Zeiten voraus: je öfter gesagt wird, dass der Islam zu Deutschland gehört, desto mehr wird er heimlich abgelehnt.

    herzliche Grüße in die Runde sendet

    Hessin

    • Titel eingeben
      Wenn es so wäre müsste man es nicht ständig sagen. Die Dinge werden in den nächsten Jahren sowieso viel mehr „passieren“ als das sie gesteuert werden (können). Ich denke wir haben nur noch 1 bis 2 Jahre Ruhe. Im allerbesten Fall 3 Jahre. Mehr nicht. Wie leben jetzt mit geborgter Zeit.

    • Titel eingeben
      In der DDR hiess es: „Alle Macht dem Volke!“
      Wenn man das las, wusste man, das Gegenteil stimmt.
      Wir sind wieder soweit.
      Neusprech und Wahrheitsministerium.
      Gedankenverbrechen, speakers corner is unspeaking corner…

    • Kristallkugeln unter sich
      Auch ein Prof. Sinn sagt, dass es sich die Zeit ab 2020
      im Verlauf bis 2025, nicht vorstellen mag.

      Meine Kristallkugel – obgleich reine Handarbeit – sagt
      das Gleiche. Nur ich kann mir für diese Folgezeit überhaupt
      nichts vorstellen. Sosehr fällt sie für Deutschland aus dem
      Rahmen. Überangebote wohin man auch schaut, sowohl in
      wirtschaftlicher, als auch ideologischer Sicht.

      Zu Schleuderpreisen.

    • Kreuzzuege
      waren zwar auf Seiten der Kreuzfahrer von religioesem Eifer gepraegt, aber der galt der Pilgerfahrt als solcher und der Befreiung der Heiligen Staetten, nicht der Reinigung der Gesellschaft oder auch nur der eigenen Kirche von Andersdenkenden. Da koennte schon eher die Inquisition als Parallele herhalten.

  69. Wieder mal köstlich, Schappy, sozusagen
    Es muß doch eine arge Geistesarbeit sein, wenn zurückliegende Händel zwischen Katholiken und Protestanten herbeizitiert werden müssen um zu zeigen, schau mal, vor etlichen Hundert Jahren, da haben die sich in Deutschland gegenseitig totgeschlagen, nun müssen wir nur noch so lange warten, bis der nette Muslim von nebenan seinen Westphälischen Frieden macht.

    Darf ich es mal überspitzen? Die Atzteken waren sicherlich ein großartiges Volk, das prima Pyramiden errichtete und dort den Göttern opferte. Und würden sie zu Millionen nach Deutschland kommen, auf der Flucht vor den Conquistadores, durch das sichere Frankreich, dann würden wir sagen, ja, der Azteke ist schon prächtig. Vor allem, wie er hier Pyramiden baut, wegen der Religionsfreiheit. Und öfters verschwinden Eingeborene (wir) und dann raucht es von den Pyramiden. Aber nicht alle Azteken sind so, schließlich haben wir auch mal, irgendwann …. Bis dahin müssen wir wohl mit dem Verschwinden leben. So etliche Hundert Jahre.

  70. Für diesen ähm Quex
    gab es einen tatsächlich Lebenden, der von der damaligen Antifa ermordet wurde. Man soll es kaum glauben. Wenn Sie sich trauen über Ihren Schatten zu springen, und sich auf METAPEDIA wagen, ohne Hörner, Klauen und einen Schwanz zu bekommen, dann finden Sie unterm Stichwort „Blutzeugen“ 440 Personen die namentlich erfaßt wurden, weil sie von der Gegenseite ermordet wurden. Die Geschichte dieser Personen und die Umstände ihrer Ermordung erinnern fatal an die Gegenwart, in der Menschen beschließen, weil die Gegenseite eine falsche Auffassung äußert, sie umzubringen. Wir sind auf dem besten Wege dahin.

    • Sie starben halt für die dümmste aller denkbar dummen Sachen. man sollte denen nicht nacheifern.

    • Sie starben halt ...
      Werter Don, sie starben, weil sie von Menschen mit anderer Gesinnung ermordet wurden. Wenn Sie Parallelen finden, dürfen Sie sie gerne behalten. Und sicher wollte ein Ermordeter wohl kaum einem anderen Ermordeten nacheifern.

    • Die SA-Kader waren politische Terroristen der Weimarer Republik, unterwegs für das widerlichte Regime der Weltgeschichte. Warum sollte ich da mehr weinen als um RAFler oder IS-Mitglieder?

  71. TVTVM SILENTII PREMIVM**
    *)Neither on Facebook nor on Twitter nor on Instagram.

    **) Die Sicherheit ist der Lohn der Schweigsamkeit.

  72. Juristische Seite des Religionskrieges im Internet
    das NetzDG dürfte verfassungswidrig sein.. Facebook ist dieses Gesetz ein mit öffentlichen Aufgaben beliehener Unternehmer,der polizeilich in die Meinungsfreiheit aufgrund unbestimmter Tatbestände wie Haß ( Boykotthetze aus alten Stasizeiten fehlt noch) eingreift. Ob das so mit dem Demokratiegebot vereinbar ist.. alle Staatsgewalt geht vom Volke aus..wage ich zu bezweifeln, da polizeiliche Gewalt zum Kernbereich staatlicher Gewalt gehört. Dann könnten Maas und Nachfolger gleich wie in Venezuela den antideutschen Prügelgarden der Antifa repressive staatliche Befugnisse ( Verhaftungen, Folterungen ?)übertragen.. das Maassche Argument ,dass Facebook nach seinen (privaten) Geschäftsbedingungen )in die Meinungsfreiheit entsprechend dem NetzDG einschränken kann, greift nicht ,da bei der Prüfung der Sittenwidrigkeit der Geschäftsbedingungen und damit deren Nichtigkeit
    wegen der Drittwirkung der Grundrechte im Privatrecht eine derartig einseitig links gefärbte Einschränkung der Meinungsfreiheit kaum als rechtmäßig durchgeht.Maas hat da vor Studenten in Münster? echte juristische Falschbeurteilungen abgegeben.. vielleicht gutgläubig.. wer weiß.

  73. GROSSO MONO
    Großartige Wortschöpfung! „Grosso mono“ – in jedem Falle besser als das schnöde „Mainstream“-Suffix. ;-D

  74. "Katholisch machen"
    Zum Thema wer oder welche Religion in welcher Form zu Deutschland gehören soll, ein Blick über den Atlantik.

    In Brasilien leben genauso viel Menschen libanesischer Herkunft wie im heutigen Libanon, 6 Millionen. Die libanesischen Immigranten waren anfänglich ein Fremdkörper in einer katholisch geprägten und stark hierarchischen Gesellschaft. Aber sie wurden – frei nach Polt – „katholisch gemacht“. Die Konversion zum katholischen Glauben war neben Portugiesisch lernen und harter Arbeit der Schlüssel zum sozialen Aufstieg. Der heutige Staatspräsident ist, wie man in D politisch korrekt sagen würde, libanesischer Migrant der 2. Generation. Ist das ein Thema? Nein. Die politische Linke zählt Michel Temer sogar zur „alten Elite“ Brasiliens. Was Integration angeht, eine Erfolgsgeschichte.

    In D heute natürlich so undenkbar. Hier werden Moscheen und Imame von der Türkei und Saudi Arabien finanziert, und der deutsche Staat akzeptiert eine von Erdogan gesteuerte Spitzel-Organisation wie Ditib als Dialogpartner; das gehört doch tatsächlich nicht hierher.

  75. Widerspruch zu Dons Thesen
    Der Kern von Dons Artikel:

    1. Es ist nicht in Ordnung, wenn Menchen die Haltung von Seehofer ablehnen. Das sei bereits eine From der „Deutungsinquisition“ (anderes Wort dafür: „Gesinnungsterror“), so eine Haltung von Seehofer abzulehnen – und dann auch noch Argumente dafür zu benennen. Pfui!

    (Okay, das war jetzt etwas polemisch von mir…)

    2. Ich, Don, vertrete Mehrheitsmeinungen, und Böhmermann/Niggemeier nicht. Ätsch!

    3. Seehofers Auffassungen (welche Don zu undifferenziert sind) zu kritisieren, das sei zu vergleichen mit dem Ziel, die Verbreitungsmöglichkeiten des politischen Opponenten zu beschneiden und Diskurshegemonie anzustreben.

    (Beim dritten Punkt, so abseitig er in seinem Inhalt eigentlich ist bzw. sein sollte, muss ich Don zum Teil recht geben: Erstens, politischer Meinungskampf zielt sehr oft auf Diskurshegemonie, und zwar unabhängig von der jeweiligen politischen Denomination. Zweitens, es gibt natürlich auch Linke, imho eher schräge und randständige Figuren, welche im politischen Meinungskampf eine manichäische Gut-/Böse-Unterteilung betreiben. Für mich ist das eine Form geistiger Bequemlichkeit. Da sind dann solche jene Linke, die bevorzugt auf politische Ausgrenzung zielen und sogar darauf, den politischen Opponenten wirtschaftlich zu bekämpfen. Anders als Don halte ich das für eine letztlich unbedeutende, gleichwohl ärgerliche, Minderheit und anders als Don bin ich sehr davon überzeugt, dass genau diese Typen auf dem rechten politischen Ufer in etwa GENAUSO zahlreich existieren.)

    4. Es ist völlig angemessen, die Meinungsäußerungen von Nicht-Rechten im Netz sowie von linken Aktivisten generell, mit dem Attribut „mit Erlaubnis der Oberen“, #CPS, zu versehen.

    (Rly? Don, ist das jetzt nur gefühlt der Fall bei dir (und anderen) oder echte Realität, hmm?)

    5. Es existiert bei Twitter und anderswo eine Diskursrealität, die „Meilensteine auf dem Weg zur bereinigten Plattform“ setzen würde und damit rechte, völlig harmlose Akteure systematisch verdränge.

    (Reden wir hier im Kern eigentlich über Rechtsradikale, die vereinzelt eine Accountsperrung aufgrund regelmäßiger Gesetztesverstöße erlitten, oder über eine sehr häufige Erscheinung, die viele Accounts betrifft, und praktisch so gut wie jeden rechten und konservativen Account betrifft?)

    6. Das überaus typische und regelmäßige sei es, dass linke Kritik selten auf die Sache ziele, sondern bevorzugt auf den Menschen „als Kohlenstoffbasis einer Meinung“, und diesen zu aus der Debatte zu beseitigen sucht. Wer radikale rechte oder radikal ungeschickt formulierte (siehe: Tellkamp) rechte Meinungen öffentlich vertritt, der müsse in unserem Land regelmäßig mit beruflichen Nachteilen rechnen.

    Meine Meinung dazu:
    —————————

    Grundsätzlich fremdel ich mit der Empörungskultur, welche die sozialen Netze bei politischen Debatten stark prägt, aber ich kann anders als Don eben nicht, pardon, darin allein eine Besonderheit linksgerichteter Kreise erkennen. Wer hier nur sehen kann, dass „die Linken“ so etwas tun, der fängt nach meiner Überzeugung damit an, auf dem anderen Auge blind zu werden bzw., wohlwollender formuliert, nur noch äußerst getrübt hinzuschauen.

    Kann ich meinen Standpunkt beweisen?
    ——————————————–

    Vielleicht ja.

    Don könnte ein kleines Experiment versuchen, wenn er sich selbst überzeugen möchte: Er schreibt einfach über ein paar Wochen hinweg einige sehr polemische bzw. in der Sache sehr scharfe Widerlegungen und Kritiken zu politisch eher rechts stehenden Akteuren, welche in der rechten Politszene gerade sehr beliebt sind (z.B. Tellkamp).

    Zwischendurch schreibt Don ein paar Berichte über sehr sympathische Migranten, Flüchtlinge, Flüchtlingshelferprojekte und – um der Krone der rechten Empöreria die Edelsteine zu verleihen – enttarnt einige radikal rechte Akteure auf Twitter (und anderswo) sowie spottet zudem regelmäßig über die armselige Lächerlichkeit des Verlagsprogrammes von Antaios und anderen.

    4 Wochen sollten völlig ausreichen.

    Ein sehr hübsches Experiment, Don, sicherlich sehr amüsant, und wenn es mit weniger als 10 ernst gemeinten Morddrohungen ausgeht, sowie einigen tatsächlich versuchten Hausbesuchen, dann wäre ich sogar auf das Äußerste überrascht.

    Was ich damit sagen will: Als öffentliche Figur im Strudel des politischen Meinungskampfes zu stehen, das macht nur wenig Spaß. Das Gefühl, sich besser Wegzuducken, besser nicht polemisch, und idealer Weise grundsätzlich nur feinfühlig und mit möglichst wenig Angriffspunkten zu argumentieren: Das kann ich nachvollziehen.

    Das fühlt sich nicht gut an. Keineswegs.

    Pardon, dennoch, ich halte sogar viele von Dons Punkten überwiegend für falsch. Er vermischt hier einige Dinge, und ich finde auf unzutreffende Weise. Ich kann nicht erkennen, dass man in den sozialen Medien auch nur irgendwelche Schwierigkeiten hätte, rechtsgerichtete oder sogar ausgesprochen radikal rechte Meinungen zu lesen/konsumieren. Ich sehe auch nicht, dass sich das ändert. Es mag einzelne Akteure gegeben haben, die erfundene und dazu gemischte echte Polizeimeldungen verbreiteten, stets mit einer besonderen politischen Zielrichtung, und dies jetzt nicht mehr tun. Tja, so tun es dann halt andere. Schlechtes Beispiel, Don. Das ist nichts Systematisches, es gibt keine „Plattformbereinigung“ und wer sich mit diesen Fällen im Einzelnen beschäftigt, wird da zu anderen Erkenntnissen kommen, zum Beispiel, das bei den jeweiligen Accounts regelmäßige Gesetzesverstöße vorkamen. Gesetzesverstöße, Don.

    Insgesamt gibt es aber eben keine von rechten Auffassungen „bereinigte Plattform“(ja, wo denn??) und auch keine deutlichen Anzeichen, dass wir uns auf dem Weg dazu befinden würden. Diese Sichtweise mag in rechten Kreisen außerordentlich populär sein.

    Sie ist falsch.

    • Hallo Dr. Dean, ich mag es nicht, wenn Sie hier mit anderem Name kmmentieren. Wir wissen beide, wer Sie sind, jetzt versuchen Sie das halt hier statt drüben bei Rebellmarkt. Ist Ihnen das nicht peinlich? Warum sind sie so feige?

    • Good joke. Everybody laugh. Roll on snare drum. Curtains.
      @linksgrünversift…

      Was die Linksgrünversiften nicht begreifen, infolge fehlender Intelligenz und Bildung, ist, dass, wenn sie die Wahrheit in der Kommunikation abschaffen, sie diese am Ende des Tages nicht wieder einfordern können.

      Kommunikation operiert so nicht, wir sich das Linksgrünversifte im Sandkasten vorstellen…äh sorry: empfinden, fühlen, spüren.

      Kommunikation ist eine Einbahnstraße. Und wenn Du das Licht zur Wahrheit ausschaltest, dann landest Du in der Dunkelheit.

      D.h. die Linksgrünversiften haben der AFD die Straße geöffnet.
      Als sie die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet haben.

      Jetzt ist es dunkel. So ohne Wahrheit. Für lange Zeit.

    • Ach, es handelt sich um John Dean?
      Diese Figur, die hier auftauchte, als es um den gefeuerten Google-Mitarbeiter ging? Die dann verständnisvoll-herablassend erklärte, wie er diesen verwirrten jungen Mann wieder auf den rechten Weg gebracht hätte?

    • Ja, offensichtlich.

    • Titel eingeben
      Ich denke nicht, dass es feige ist, die argumentative Auseinandersetzung zu suchen. Mutig ist es natürlich auch nicht. Aber feige, das wissen Sie doch, das sind ganz andere Dinge.

      Beispielsweise jene anonymen „AntiFa“-Aktivisten, die auf Ihre berufliche Existenz zielen, statt sich direkt mit Ihnen zu unterhalten. Das ist feige. Leute, die Sie mit lautem Getös pauschal verurteilen, und nicht wie ich, differenzieren und konkrete Gedanken von Ihnen benennen, die sie für falsch halten. Das ist vermutlich auch feige, jedenfalls schlampig im Denken. Der rechte Anonymling, der in einem Netzwerk von Rechtsextremisten und Besorgbürgern (hey: gemischt!) erfundene Polizeimeldungen raushaute, alles war gut, solange es nur dem Diffamierungszweck diente, während er andernorts bei der „Anti-AntiFa“ mitmachte: Den könnte man vielleicht auch noch feige nennen. Den könnten sogar Sie feige nennen. Das wäre mal eine hübsche und mittlerweile überraschende Abwechslung, finde ich.

      Reden, schreiben, Gegenargumente benennen, sich um Dialog bemühen und ein Experiment vorschlagen, von dessen tatsächliche Durchführung ich Ihnen tatsächlich abraten würde:

      Das ist nicht feige. Das wissen Sie doch. Lassen Sie uns doch lieber über ein allgemeines Meinungsklima sprechen, das an einigen Stellen offenkundig entglitten ist – und das Menschen feige zu machen pflegt, die ihren Standpunkt gerne deutlicher und provokanter formulieren würden.

      Denn das ist ist ein echtes Problem. Ich bin jedenfalls keines, und auch nicht für Sie. Allenfalls für Teile Ihrer Leserschaft, die eine gewisse politisch-gedankliche Monokultur angenehmer finden würden.

    • Titel eingeben
      Who the fuck is John Dean? Where does this halfwit come from?

      Bin ich schon linksgrünversifft? sagt:
      21. März 2018 um 14:14 Uhr

      Bin ich schon linksgrünversifft? Oh yeeeaaaaaah !

  76. Voltaire
    „Was soll man einem Menschen entgegenhalten, der sagt, er wolle lieber Gott als den Menschen gehorchen, und daher überzeugt ist, in den Himmel zu kommen, wenn er einem den Hals abschneidet?“ aus: ht tp://www.suhrkamp.de/buecher/ueber_die_toleranz-voltaire_46656.html

    Dieser Kommentar was damals eher gegen die christlichen, v.a. katholischen Fundamentalisten, gerichtet, im Rueckblick auf die „Bartholomäusnacht“ 1572. Genausogut natuerlich anwendbar auf den 30igjaehrigen Krieg der Deutschen wenig spaeter. Tja, die Gegenreformation bestand nicht nur aus huebschen Barockkirchen und allerlei aufbauender Kunst, die ich auch sehr schaetze.

    Heute sind die christliche Kirche und ihre Anhaenger zurueckhaltend genug, um sie als Nachbarn zu tolerieren, und tun auch viel nuetzliches. Die observanten Anhenger des Islam haben da noch einen weiten Weg zurueckzulegen, bevor ich jene als Nachbarn oder als Teil meines Landes akzeptieren wuerde.

    • bevor ich jene als Nachbarn oder als Teil meines Landes akzeptieren wuerde.
      Ach, Onkelchen, man wird Sie gar nicht fragen.

    • sorry Rabe
      mein Land sind die USA, und wir haben schon entsprechend abgestimmt.

      Cheers,
      your uncle

    • Dann, werter Onkel,
      bezeichnen Sie sich doch bitte zwecks Vermeidung weiterer Missverstaendnisse demnaechst als Onkel Sam.

  77. A wie Alemannen
    Albegäuwe nannten die Alemannen das schöne; aber noch wilde Land, das ihnen zu Füßen lag.So steht es in Chroniken.Bedeutet:Landschaft der Bergweiden.Sie haben hier gesiedelt, man fand im Tal Alemannengräber und 817 werden wir in einer St. Gallener Urkunde erstmals erwähnt als Albigoi.

    Vor den Alemannen war hier wohl Yosemite, nur ohne Giftshop und urige Hotels.Sie haben es sich erschlossen damals.

    Vorher kamen die Römer bis nach Kempten und vor denen waren die Kelten da.Ich habe 2x erlebt, daß mein Schwiegervater gefragt wurde, ob man ihn fotografieren dürfe – wegen seines keltischen Kopfes.

    Gewandert und gemischt wurde schon immer. Den Unterschied sehe ich allerdings darin, daß wir wenige waren, es sogar menschenleere Gegenden gab, die man sich einfach nahm, um sich gemeinsame Regeln zu geben um miteinander aufzubauen und zu leben.

    Ja, heute gehören wir zu Bayerisch Schwaben und der Merk Bruno hat uns mit seiner vermaledeiten Gebietsreform bis zu den Moosdappern 25 km nördlich von Kempten „vereinigt“. Do kannst nix mache, nur knurre.

  78. Da bilden sich ganz merkwürdige Fronten:
    So klagte gestern auf Phoenix der Herr K.-P. Willsch, einer der scheinkonservativen Clowns aus der Riege der von Merkel Abgehängten einer anwesenden Grünen gegenüber, man habe ja im Herbst ’15 aufgrund des linksgrünen Willkommens-Mainstreams gar nicht mehr seine Meinung äußern dürfen, ohne die Komik zu bemerken, dass es ja seine eigene Chefin war, die da die Richtung vorgab und die Grünen nicht mal an der Regierung waren.

    Und wer war die Grüne? Ekin Delingöz, die sich 2006 leibhaftige Morddrohungen und heftigen Beschuss aus der eigenen Partei eingefangen hatte:

    „Am 15. Oktober 2006 rief Deligöz in der Bild am Sonntag zusammen mit einer Gruppe von deutsch-türkischen Politikerinnen in Deutschland lebende Musliminnen dazu auf, das Kopftuch abzulegen. Sie forderte alle demokratischen Kräfte und vor allem türkeistämmige Frauen in Deutschland dazu auf, sich gegen dieses „Zeichen der Unterdrückung der Frau“ zur Wehr zu setzen. Daraufhin sah sie sich neben einer Pressekampagne konservativer türkischer Zeitungen auch mit Schmähungen und Morddrohungen radikaler Moslems konfrontiert. Der Islamrat und die Millî Görüş kritisierten diesen Aufruf dahingehend, dass sich alle Gleichgesinnten besser um „die Bretter vor ihren eigenen Köpfen“ kümmern sollten.

    Bei einem Treffen zwischen Vertretern islamischer Verbände, unter anderem mit Ali Kizilkaya vom Islamrat und Kenan Kolat von der Türkischen Gemeinde in Deutschland und Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen, darunter außer Deligöz auch Fraktionschefin Renate Künast und Wolfgang Wieland, in Berlin am 31. Oktober 2006, konnte man sich zumindest auf den Minimalkonsens einigen, das Recht auf Meinungsfreiheit nicht in Frage zu stellen.

    Am härtesten wurde Deligöz von türkisch-islamistischen Kreisen attackiert.“ (Wikipedia).

    D. h., da weinte sich ein linientreuer Parteisoldat, dessen einzige Sorge es ist bzw. war, Merkels Gnadensonne könne ihm nicht länger scheinen, bei einer taffen Frau aus, der bei ihrem Aufruf vollkommen klar war, dass nun für längere Zeit Personenschutz angesagt sein würde.

    (Abgesehen davon, dass Herr Willsch auch ansonsten durch die Bank brutta figura machte).

  79. Freiheit
    Bei diesen Gelegenheiten erinnere ich häufig „Die Gedanken sind frei“ oder „Über den Wolken“ und frage mich, ob wir in den 80ern und 90ern viele Freiheiten einfach zu selbstverständlich genommen haben. Gut, bei uns im WDR war „32 16 8“ nicht auf dem Index, dafür bekam man Die Ärzte teilweise nur unter Ladentheke. Aber scheinbar müssen gewisse Dinge immer wieder neu erkämpft oder beständig verteidigt werden.

    Leider hat sich im veröffentlichten Diskurs, hier gerade auch über die (a)sozialen Medien, die PC so sehr verselbständigt, daß dieser Geist ohne Brüche nicht mehr in die Flasche zu bekommen ist. Denn stetiges mediales Trommelfeuer aus dieser Richtung hinterläßt irgendwann auch eine Wirkung, der man sich kaum noch entziehen kann, und die Nachrichten werden nun einmal in Hamburg, Köln und Berlin gemacht. Das führt dann auch zu solchen Gegebenheiten, wo die Entfremdung zur Heimat oder eines funktionierenden Staates und der Hang zum Denunzieren oder der Empörung über „Deutschland“ seltsame Stilblüten treibt:

    https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Potsdam-Polizei-stoppt-Bundeswehr-Soldaten-auf-der-langen-Bruecke

    Zum anderen Thema sehe ich leider das Problem, daß man neben der Religion vielmehr das kulturelle Gesamtpaket der importierten Stammesgesellschaften mitgeliefert bekommt. Ob man da zwischen Mensch und Religion oder Einstellung trennen kann, erscheint mir teilweise sehr schwierig. Es macht ja auch einen großen Unterschied, ob ich in einen funktionierenden Arbeitsmarkt einwandere, damals oft ohne Frau oder Familie, oder Millionen in die Sozialsysteme ohne jemals die Möglichkeit an wirtschaftlicher Teilhabe zu haben. Unter diesen Umständen kann Integration auch gar nicht gelingen. Die fand schließlich früher in der Montagehalle, am Hochofen oder vor Kohle statt.

    Die ersten Probleme entstanden ja dann in den 90ern, als durch Heirat in der alten Heimat und dem folgenden Familiennachzug teilweise halbe Dörfer nach Deutschland übersiedeln konnten. Nur verschwanden damals ja schon die ganzen möglichen Arbeitsplätze, die da hätten vergeben werden können. Darauf folgte dann schließlich das, was man heute als „frühere Integrationsversäumnisse“ bezeichnet. Ohne Arbeit keine Teilhabe, keine sozialen Kontakte, keine Integration.

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß in Italien. Kündigen Sie eigentlich den letzten Beitrag unter dieser URL an um Abschied zu nehmen?

  80. Kohlenstoffbasis einer Meinung, des Rätsels Lösung?
    Kohlenstoffbasis einer Meinung, ein Weg zum Selbstverständnis?

    „Unsere Art,zu leben. Amtlicher Opferbeauftragter. Unser Land kann Stolz sein.“
    Im Fernsehpogramm rhetorisch von einem Kind ausgekontert,
    weil sie allwissend scheinen will.

    Sie schreiben.“Der Entzug von Plattformen ist eine uralte Idee.“
    Originell bin ich nicht.

  81. Hmnja krächz
    Bei taz.de (jaja, apage…) las ich, dass nicht nur Monika Maron Nazi ist, sondern auch der Witzedoktor Hirschhausen.
    .
    Wenn das so ist, müssten nicht Rotkäppchen, der gestiefelte (!) Kater und Dieter Bohlen auch auf den Nazi-Scheiterhaufen?
    .
    Und alle anderen?

    • Vergessen Sie alles, was von Adrian Schulz kommt.

    • Titel eingeben
      Was sie, diese Deutschen, eigentlich meinen ist das wir alle Nazis sind. Deutsch sein heisst für sie Nazi sein.

    • Nazis und Hexen
      das erinnert doch schon sehr an die letzten Tage der Inquisition. Da sah man auch in jeder Frau eine potentielle Hexe.
      Fordert die Linke demnächst vorgegebene Opferzahlen wie unter Stalin?

  82. damals Breslau, heute Böblingen
    >[…] owa de Slawan, de Schlawinah, drom in Beahlin, de worn no nia ned woandserd und schaugsd es Eich nua grod oh.

    Von wegen!

    „Der richtige Berliner stammt entweder aus Posen oder aus Breslau.“
    https://www.textlog.de/tucholsky-breslau.html

    • Titel eingeben
      Berlinerisch ist der jüngste deutsche Dialekt. Hat sich aus den vielen Dialekten der Zugezogenen aus ganz Deutschland gebildet als die Stadt zur Millionenmetropole wurde. Viele Ostler sind nach Berlin gezogen.

  83. Meinungsfreiheit als Ehrenrecht
    Es hat in den letzten Jahren eine Verschiebung gegeben: Meinungsfreiheit wird in linken Kreisen nicht mehr als Grundrecht gesehen, sondern als eine Art Ehrenrecht, das einem entzogen werden kann, wenn man die falsche Meinung hat.

    Da die Leute, denen man im Namen einer höheren Moral der Mund verbietet, sich selten einsichtig zeigen, muss man sie mundtot machen, sie denunzieren, ausperren, zusammenschlagen etc.

    Wenn man das geschickt anstellt und sich der richtige Mob zusammenrottet mit guten Verbindungen ins linke Establishment, bekommt man am Ende auch einen Preis für Demokratie dafür.

    • Ja, es wurde eine Art Privileg, das man sich selbst vorbehält, wir in Bayern kennen das von der alten CSU, wo es auch Meinungsfreiheit gab, aber halt keinen „Soppt Strauss“-Button geben durfte.

    • ", das einem entzogen werden kann, wenn man die falsche Meinung hat."
      … so sagen die das nicht, sondern sie sagen, dass man Widerspruch ertragen müsse und kein Recht habe, etwas unwidersprochen zu sagen und dass keiner Nachteile habe usw.

      Aber es kommt auf einer anderen Ebene, nämlich beim sog. „Hausrecht“.

      Das Beste dazu war neulich ein Artikel des „Thyll“-Autors, warum rechte (=nazihafte) Meinungen nichts an amerikanischen Unis zu suchen hätten: Weil es nämlich kein Recht gebe, sie dort zu verbreiten, ebensowenig, wie man das Recht habe, etwas bei Verlagen zu verbreiten und – man kann ergängen, wie es das Recht gebe, etwas online zu posten.

      M.a.W.: „Wir“ beherrschen die Medien und Insitutionen, das ist gut so und das soll bittesehr so bleiben. Das ist der eigentliche Konflikt.

    • Kuratierte Meinung
      @Don
      Hordenwesen, die wir sind, lieben wir Konformismus und Gruppendenken. Am Stammtisch und im Bierzelt leitet uns der „gesunde Menschenverstand“, in den Medien und Universitäten die Hypermoral, die nichts weniger als die Welt retten will. Der „gesunde Menschenverstand“ hat seine eigene Brutalität, begnügt sich aber weitgehend mit dem status quo, weil die von ihm befallenen Kohlenstoffeinheiten Haus, Job und Auto haben.

      Die Moralisten dagegen, selbst oft nicht mit irdischen Gütern gesegnet, sind auf einer Mission. Wer die Welt retten will, muss abräumen, was ihr schadet: im Zweifelfall nicht nur Haus, Job und Auto der anderen, sondern ggf. auch den anderen selbst. Man exkommuniziert ihn aus der Gemeinschaft der Vernünftigen, schließt ihn aus dem öffentlichen Diskurs aus. Der Fall Sarrazin war ein gutes Beispiel.

      Sie selbst zeigen zum Glück bislang erstaunliche Beharrungskräfte. Wenn Sie die CSU unbeschadet überlebt haben, werden Sie hoffentlich auch das neue Jakobinertum überdauern.

      @Sirisee
      Sie beschreiben Sie die heuchlerische Art, wie momentan Diskushegemonie hergestellt wird, m.E. korrekt, doch ändert das nichts an der Brutalität, mit der Abweichler angegangen werden. Sie wird durch das Gerede vom Hausrecht nur verdeckt.

      Ich glaube, wir sind uns einig in der Beschreibung des Weges: Unter denen, die den Anspruch erheben, den öffentlichen Diskurs zu gestalten, hat sich schleichend das Selbstverständnis verbreitet, nicht nur Inhalte zu kuratieren, sondern vor allem auch Meinungen. In diesem Sinne kuratiert sind Verlage, Rundfunkanstalten, inzwischen auch Universitäten und die sozialen Netzwerke, die man zum z.T. dazu zwang. Debatten finden daher unter dem von Ihnen genannten „Hausrecht“ statt – oder besser: werden unter Nutzung des Hausrechtes unterbunden. Dass sich ein Schriftsteller wie Kehlmann zum Sprachrohr der Zensur macht und dafür plädiert, Andersdenkenden das Rederecht zu entziehen, erscheint inzwischen normal. Wieder normal, muss man sagen.

      Ziel des Weges ist Hegemonie, Konformismus das Motiv und Intention der vollständige Ausschluss des anderen.

    • Naja, ich lebe in einem sehr sicheren Umfeld. Ich war gerade essen, und Schwein und Lamm waren aus, das sagt einiges.

    • "Konformismus das Motiv"
      … ich würde eher sagen: Die Sicherung der Fleischtöpfe (mit Lamm und Schwein) für sich selbst und den eigenen Clan ist das durchgängige Motiv….

  84. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don, heute kam auf DLF Kultur etwas zu Selbstverwirklichung für drei bis fünfjährige Kinder! Mediathek DLF Kultur, 21. März, 14:38 Uhr „Kompressor: Hasenpolitik“ Das begl(dr)ückt bestimmt den einen oder anderen hier. Viele Grüße und bleiben Sie dran!

  85. Häretikerpersekution 2017/8 in der BRD intensiviert
    Beleg:

    https://www.welt.de/regionales/berlin/article166172679/Polizeischutz-fuer-Gruenderin-der-liberalen-Moschee-verstaerkt.html

    Erfreulich im Interesse des Klimaschutzes ist, dass die orthodoxe Oxidationsmethode zur Herätikerextermination im Zuge der eingetretenen kulturellen Bereicherung* durch ein strikt mechanisches Sühneverfahren, das sich in der Natur reichlich vorhandener Mineralien bedient und weder Schadgase noch Abfälle produziert, nun ersetzt werden kann.

    Betrüblich hingegen ist, dass dem deo e[x] machina und den columinibus societatis das nihil obstat entzogen wurde und beide nun mit dem anathema sit – zumindest auf dem bisherigen Verbreitungswege – belegt wurden.

    So aber ist der Ketzer Fatum – über alle Zeitläufte hinweg, von Sokrates bis dato.

    *) https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/angela-merkel-der-islam-ist-ein-teil-deutschlands-geworden-15505280.html

    • Sie wissen ja, wie das damals war: Wenn das eine Bistum etwas nicht mehr drucken wollte, suchte man sich eben ein anderes, oder ging gleich in die Niederlande.

  86. Die GIZ Definition der globalen Eliten?
    Man kann die Internet Politik nur mit Humor sehen. Heute morgen wurden man vom Mutterschiff mit einem Artikel auf den Tag eingeschworen, demzufolge “Angela Merkel in allen Ländern, in denen befragt wurde, für ihren Einsatz bewundert wird.” Zu dem Schluss kam eine „qualitativen Studie“ der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Die einzige erwähnte Ausnahme sei Trump.
    .
    Befragt wurden Vertreter der globalen Eliten. Ich kenne eine Reihe einflussreicher Leute in Europa, die Frau Merkels „wir schaffen das“, nicht bewundern. Aber nachdem ich den Artikel gelesen hatte, schloss ich: wenn man Frau Merkel nicht schätzt, gehört man nach Ansicht der GIZ anscheinend nicht zu den globalen Eliten. Werden Kritiker garnicht erst interviewed? Oder werden Frau Merkel kritische Meinungen annulliert? So käme man zum gewollten Ergebnis einer qualitativen Studie, die bei FAZ-net zeitlich perfekt vorveröffentlicht wird, um Frau Merkel für ihren heutigen wichtigen Auftritt im Bundestag aus „globaler Sicht“ gut zu unterstützten.

    • Europäische Meinungen zu Merkels Politik
      Ich bin beruflich viel unterwegs, UK, FR,CH, DE,AT, PL, HU, UA, RU. Ich habe nirgendwo jemanden getroffen, der sich nicht zumindest verwundert über Merkels Politik zeigt.
      Könnte aber auch daran liegen, dass ich in Produktionsunternehmen und nicht bei Medien unterwegs bin.

    • Ich kenne jetzt auch nicht gerade viele Medien in Europa, die Merkel toll finden.

  87. Sexpositiv...
    Jesus, sorry Don, aber das muss ich jetzt kommentieren:

    FAZ wird Bento:

    https://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/sexpositiv-sie-sind-so-frei-15504295.html

    Hat der Spiegel die FAZ übernommen?

    • @Goodnight "niemand beabsichtigt...
      …eine Bento-Mauer zu bauen!“

      Echt witzig dieser Anschauungsunterricht an gesellschaftlicher Transformation. Naja. Deutschland 2018. FAZ 2018. Ätschi. Bätschi. Pfui. Die Krabbelgruppe übernimmt mal das Steuer.

      Da heisst es zurücklehnen und geniessen, falls man es sich leisten kann. Sonst halt in die umliegenden Länder ziehen. Oder in den Süden. Deutschmedien? Forget it. Sonst halt NZZ oder fremdsprachliche Medien abonnieren. Achgut. Danish. Weltwoche. Etc.

      Toll sind die editorialen Verrenkungen der älteren Bildungsredaktoren. Sehr gedrechselt was da teils kommt.

    • Das ist aus dem Stilressort, die bringen manchmal bute Themen. Das sagt nichts über die FAZ generell.

    • a propo faz bento berlin multi-sex usw
      Im Spiegel findet sich diese Woche eine sehr traurige Geschichte über eine Amerikanerin, die im weltberühmten Berliner „Berghain“ an einer Drogenvergiftung starb, ob Überdosis, oder gepanscht, ,wird nicht klar. Natürlich ist niemand verantwortlich, Polizei und Staatsanwaltschaft können den Dealer nicht finden, und eine Mitarbeiterin des Berghain wollte erst nicht die Ambulanz rufen – ca 1/2 Stunde verging, bevor ein Arzt sich um die bewußtlose kümmern konnte. Die Leitung des „Berghain“ hüllt sich in Schweigen …

      Eine treffende Illustration zum Thema „ReichshauptstadtSlum“.

      Hauptsache Sexparty …

    • Man will den lockeren Umgang mit Drogen, man bekommt ihn.

    • Spiegel - Berghain
      Diese recht lange Story hat leider außer ein wenig Gefühligkeit (’so hübsch war das Opfer wenige Stunden vor seinem Tod‘) und lauwarmer Empörung wenig zu bieten, insbesondere da nicht, wo es interessant würde. Kein einziger (Drogen-)Insider kommt zu Wort, der Eigenheiten oder etwa Veränderungen im und zum Drogenumschlagplatz Berlin (Frankfurt/Main und Zürich werden auf diesem Feld nicht viel zahmer sein) erhellte… Die Spiegelredakteure beweisen nicht mehr Bock als die Berliner Polizei.

  88. Shitstorm
    Ich selbst bin bass erstaunt über die üblen Reaktionen, die ein Post von mir auf Facebook hervorgerufen hat, der mMn zwar pointiert und ironisch Kopftuch und das Durchsetzen von Halalessen im Kindergarten, aber keinen „Hass“ zum Thema hatte. Allerdings habe ich meine Ablehnung zu beidem sehr deutlich kund getan.
    Jetzt stammt mein Account noch aus einer Zeit, in der mit heutigen Verhältnissen nicht zu rechnen war – sprich: Ich poste unter Klarnamen und verkünde auch meinen ÖD-Arbeitgeber.
    Schön blöd von mir. Die Reaktionen von „Unfassbar, sowas arbeitet bei….“ bis zu übleren Beschimpfungen ließen nicht lange auf sich warten. Häufig in nicht ganz korrektes Deutsch, die Profile zum Teil mit Türkei- oder Gazaflaggen garniert.
    Aus allen Posts lässt sich aber die Meinung herauslesen, die Ablehnung des Kopftuchs sei „verboten“ und ich sollte bestraft oder entlassen werden.
    Ich bin mal gespannt, ob mich jemand denunziert. Die letzten Meldungen habe ich schon gar nicht mehr gelesen – die Namen mit den vielen ös und üs und ys ließen Übles vermuten und ich denke an meinen Blutdruck.
    Aber da sieht man wieder, wie eine laute Minderheit den Diskurs bestimmt. Die kommen schon gar nicht mehr auf die Idee, eine andere Meinung stehen zu lassen, weil ihnen von den Medien vermittelt wird, jeder, der nicht für „bunt“ und nicht islamfreundlich ist, bewege sich außerhalb des rechtlich Zulässigen.
    Leider und zu meinem Schaden bin ich sehr stur. Ich werde auch weiterhin keine Katzenvideos posten.

  89. Sexnegativ...
    Fühle mich diskriminiert, denn ich hatte noch normalen Sex.
    Der ja irgend wie dann Sexnegativ sein müsste.

  90. Schade
    Diese angenehmen und zum Teil kunstvollen Texte hier bald nicht mehr lesen zu können. Ich bin nicht sicher, daß die FAZ sich mit dieser weitern Abkehr von Schirrmachers Denken wirklich einen Gefallen tut.
    Schön aber, daß der Don – wo auch immer- weiter schreiben wird.

  91. Spezifisch deutsch?
    Alter Witz: An einer Bushaltestelle stehen zwei Männer, ein Deutscher und ein Amerikaner. Da fährt in einem schicken Sportwagen (so ähnlich wie Don’s Mercedes) ein etwa gleichaltriger Mann vorbei. Der Amerikaner denkt: Toll, ich arbeite daran, auch bald so ein Sportcabrio zu haben! Der Deutsche denkt: Welche schreiende Ungerechtigkeit, ich sorge dafür, daß dieser Sportwagenfahrer bald auf den Bus umsteigen muß. – Manchmal beschleicht mich das Gefühl, daß es tatsächlich deutsche Charaktereigentümlichkeiten gibt wie besonders ausgeprägte Neid&Mißgunst. Und das wäre dann der Nährboden für die Gesinnungsdiktatur im Internet. Brrr – hoffentlich nur ein Phantasma. —
    PS: Don, bitte bleiben Sie dran!

    • Nein, das ist nicht spezifisch deutsch ...
      … Oberbayerischer Gast, wie kommen Sie bloß darauf? Der zitierte Witz würde in etwa stimmen mit „rechter Gesinnung“ statt „(US-Gringo)Amerikanern“ und „linker Gesinnung“ statt „dem Deutschen“.

  92. IsopanFF, nico
    @ IsopanFF 21. März 2018 um 10:10 Uhr

    „Demokratie und Aufklärung sind out…
    …Glauben und Dogmen wieder in. Willkommen im postrationalen Zeitalter.“

    Da stimme ich zu. Der Grund liegt allerdings darin, dass die überwiegende Anzahl der Bachelor Studierten rationalen Argumenten gar nicht mehr folgen kann. Weil sie solche überhaupt nicht mehr zu erkennen in der Lage sind. Eine Großzahl derer befindet sich kognitiv in einer Art unendlichem Warenlager bei Dämmerung wieder, die können nicht auseinanderhalten was jetzt aus Seide, was aus Jute oder auch Plastik gemacht ist.. denen fehlt glatt die Urteilskraft (wie Kant einen Mangel an Urteilskraft nennt, verschweige ich hier lieber). Wenns per Powerpoint erklärt wurd, wirds schon stimmen…
    „Postrational“ ist deshalb eine sehr gute Beschreibung der Zukunft.
    Deshalb sollte man es dem Feminismus und ähnlichen antirationalen Haltungen (Bewusstseinsgiften) gleichtun und eher auf Emotionen abstellen. So könnte man im Politischen vielleicht eher mit Humoresken und Satiren arbeiten, um etwas zu erreichen. Aber feiner Humor ist nicht sehr deutsch – DON ausgenommen.

    Mit den uns Älteren geläufigen „Diskursen“ (Habermas: freies Flottieren der besseren Gründe) wird das schon eine Weile nix mehr. Auch das bloße Ansinnen, dass überhaupt irgend etwas ernsthaft rational zu begründen wäre, wird Stück für Stück beseitigt. Noch hat es die Institutionen nicht ganz erreicht. Aber bei dem politischen Personal dürfte das allenfalls noch eine Dekade auf sich warten lassen .. democrazy …

    Aber man muss das verstehen. Wie sollen die denn etwas „verstehen“ können, wenn bereits in den Schulen irgendwelches Linkszeugs statt notwendiger Kenntnisse praktiziert wird. Statt Dreisatz, logischem Schliessen oder auch ökonomischem Grundwissen lernen die wie man für Demos frei bekommt, Gegner niederschreit etc. „Liebe Kinder, statt Prozentrechnen zu lernen schreien wir heute die AfD nieder …“

    @ nico 21. März 2018 um 10:19 Uhr

    „Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Er ist es bereits.“

    Die dahinter stehende Frage ist ME falsch gestellt besser: „Gehört Deutschland bereits zum Islam?“
    keine Missverständnisse: bei great britain etwa ist das gar nicht so einfach zu beantworten, weil die in einigen Bereichen die Scharia zugelassen hatten… ob auch in Rotherham oder Telford weis ich nicht.

    „Facebook/Cambridge-Analytica Affäre“

    Das ist ein weiteres Vehikel über das die Zensur fortschreiten wird. Einerseits wird derzeit selbst von Hamburger Justizsenatoren ähnlich wie in der McCar… eh von FBI-Mueller in USA behauptet, dass die armen kleinen Wählerwichtel da draussen über Apps fernsteuerbar sind (fake news etc). Vormals hies das übrigens Gehirnwäsche. Ohne Fernsteuerung hätte nämlich wirklich keiner, aber auch gar niemand, Trump gewählt. Deshalb muß diese Art von Gehirnwä.. eh Fernsteuerung geahndet werden – in US machen sich manche Demokraten schon Hoffnung auf „impeachment“.
    Ein solches, aus konkreten Machtkämpfen entstehendes, Klima wird Treibhaus für gefährlichere Pflänzchen werden…
    Ob mans in USA noch mal unamerikanische Umtriebe nennen wird weis ich nicht, bei uns allenfalls un-europäische, jedenfalls nicht un-deutsche – möglicherweise eher un-menschliche oder anti-feministische Umtriebe oder so …
    Die Belehrungs- und Bestrafungsphalanx steht nur zu gern bereit.
    Und wie schon von einigen Kommentaren erwähnt … das erinnert einen an was …

    naja, wie zu hören war, ist im Jahr 2135 eh schluss mit lustig …

    OT
    Nochmal: sind bereits Dokumente aufgetaucht, die beweisen, dass Erdogan vom Propheten abstammt?

    Und, eh
    Danke DON
    (eine Zigarette und ein letztes Glas im Stehn..)

    • Es ist die fehlende Intelligenz
      Mangelnde Bestenauslese ist das Problem. Wir werden von Leuten regiert, die außer dem, was sie für Politik halten, kaum nützliches gelernt haben. Und sie lassen sich „beraten“ von „Wissenschaftlern“, die durch die Uni gekommen sind, ohne wissenschaftliche Methoden kennengelernt zu haben, indem sie meinungs- und gefühlsbasiertes „Geisteswissen“ angesammelt haben. Sie werden beklatscht und promotet von „Journalisten“, denen der Begriff Recherche das Kollagieren von Internetflatulenzen bedeutet, die zu ihrer Meinung passen.
      Ursachen sind zuallererst die fehlende Auslese zur Erlangung des Abiturs, die haufenweise Studenten produziert, die mangels intellektueller Kapazität nicht studierfähig sind und durch ihre schiere Masse die Anpassung der Inhalte an ihre vorhandenen geistigen Kapazitäten erzwingen, gern auch mit Gewalt. Weiters Quoten für Frauen, die das sachfremde Kriterium des Geschlechts zum ergebnisbestimmenden machen, statt die Besten nach vorne zu bringen.

      Wenn Kinder schon in der Grundschule nicht optimal gefördert werden, weil Inhalte hinter anderen Zielen zurückstehen müssen, man dann keine Auslese betreibt und Unfähige bis ganz nach oben durchschleift und dann mit Aufgaben betraut, die für die so erlangte „Qualifikation“ zu schwierig sind, dann wird man von solchen Figuren wie Maas schließlich kujoniert.

      Es wäre bei weitem besser, wenn Eliten sich durch Kenntnisse, eine überragende Auffassungsgabe und die Fähigkeit, inhaltliche Ziele zu formulieren und zu erläutern auszeichneten. Dazu müsste Bildung und Leistung zuallererst in den Grundschulen wieder wichtiger werden. Und Auslese ist dringend erforderlich, kuscheln kann man zuhause.

  93. Alte Strauss-Reden
    Habe mir diese vor ein paar Tagen zu Gemüt geführt. War unterhaltsam. Lustig. Klartext. Bayrisch.

    Vor 45 Jahren dachte ich immer, das ist der neue Nazi. Heute ist das recht Harmlos. Schlimmer waren seine Südafrika-Uboot-Gold-Geschäfte. Da hat er Glaubwürdigkeit verloren.

    Was würde FJS heute zu Muttis „Islam gehört zu…“ sagen? Ich gäbe was drum, so ne ungestüme Bundesragsschelte zu erleben.

    Übrigens, wenn ich mich recht erinnere, durfte FJS unter Hitler nicht studieren, da er partout nicht in die NSDAP eintreten wollte. Mit jahrgangsbestem Abitur im Land. Altdeutsch Haltung zeigen.

    • @ Celine, der Strauß war einer,
      … Bayer halt, der erff. aus Sch…. Butter gemacht hätte. Der konnte sogar mit den DDR-Oberpfeifen umgehen und mit denen Geschäfte machen. Zu wessen Kosten, sei mal dahingestellt. Und am 10. Mai 1940 beim Maas-Übergang nördlich Sedan (Donchery) war er Kompaniechef einer Panzerabwehr-Kompanie der 2. Panzerdivision. Mit Gorbatschow unterhielt er sich – und beide stellten fest, dass sie nur bis Stalingrad gekommen seien. Und er hat Bayern von einem Agrarland mit an die Spitze aller Bundesländer gebracht, das alles ohne Studium.
      .
      In meiner spiegelverseuchten Jugend sah ich ihn eher kritisch. Mit ihm hätte die Melkerin vom der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Uckermark mit Sicherheit keine Gelegenheit bekommen unsere Nation an die Wand zu fahren. Schaut sie Euch an, auf der Titelseite. Das erinnert an den Tätschelnden von Ende April 1945.

    • Strauss
      „Was würde FJS heute zu Muttis „Islam gehört zu…“ sagen?“
      Der würde sich kaputtlachen. Und froh sein, dass er es nicht mehr erleben muss. Nebenbei hätte er die Bestätigung bekommen, dass er im Großen und Ganzen auf dem richtigen Weg war.

  94. ein Wunsch
    an die künftige blog-Technik:
    ich würde gerne nach dem Verfassen
    einer Antwort auf ein Kommentar
    bzw. nach dem Schreiben eines eigenen
    Kommentars gerne wieder an die Stelle
    des blogs zurückgesetzt werden, wo ich „gestartet“ bin.

    ansonsten:
    adee s’war schee!

    aber es soll ja weiter gehen !

  95. @Antesde 21. 3. 201811:26: Auslegung des Islam
    Soweit mir bekannt, gehört Assad zu den Alawiten in Syrien, die sich ziemlich von den Aleviten in der Türkei unterscheiden.

  96. Die Kanzlerin klagt über Spaltung und Polarisierung.
    stand im Mutterschiff ganz oben.

    Man darf davon ausgehen das der
    Minister der das ungeliebte Gesetz
    auf den Weg gebracht hat nicht allein war.

    Wie auch, für so eine parlamentarische
    Mehrheit braucht man schon einen Haufen
    feiner Leute.

    Ich Frage mich allerdings wo das hinführen soll
    wenn wir alle Graben zuschütten.

    Gegen Polarisierung hilft wahrscheinlich
    wenn wir das Licht ausschalten und die Sonne verdunkeln.

    Früher, also vor dem Mittelalter, soll es Leute
    gegeben haben die über Gräben Brücken gebaut haben.

    Ich Frage mich wie sich Frau Dr. Merkel und andere
    Demokratie und Debattenkultur vorstellen.

    Ein Leben ohne Gräben und Polarisierung fände ich
    furchtbar Langweilig.

    Könnte es im übrigen sein, das es gar nicht um die Zureisenden
    ging sondern um das Konzept der Alternativlosigkeit?

    PS
    Fuck Germans steht oben im Bild.
    Das ist doch auch ein Angebot.
    Fuck ist ein anderes Wort für eine
    bestimmte Sexvariante nach meiner Kenntnis.
    Das kann man ja annehmen, wenn man
    Lust hat. Muss man aber nicht.

    PPS Ich finde es interessant das man bei der
    Flüchtlingskrise immer nur die Reaktion in
    Deutschland betrachtet.
    Weis man denn genau warum die Leute los gelaufen sind?
    In der Türkei sind 4 Millionen geblieben habe ich gelesen.

    Im übrigen bin ich der Meinung das man die Tatsache das
    Jerusalem Israels Hauptstadt ist nicht verleugnen soll.
    Man kann das natürlich tun und ich darf über diese
    Leute genauso denken wie über Leugner des Holocaust.

    Im übrigen Vergleiche ich gerne Äpfel und Birnen
    auch gerne mit Kartoffeln und Kieselsteinen.
    Man lernt sonst den Unterschied nicht kennen.

  97. Je eher twitter tot ist,
    desto besser.

    Diejenigen, die dort jede wirkliche Diskussion unterbinden wollen, nehmen der Plattform doch – so stelle ich mir das als Außenstehender vor – einfach jede Spannung, jede Abwechslung, jeden Reiz.
    Außer natürlich den Würgreiz von Leuten, die noch Sinn für Meinungsfreiheit haben. Der wächst reziprok mit.

    Verstehe ohnehin nicht, warum man sich dort gegenseitig mit buchstabenrationierten Kurzeruptionen bespaßen sollte.
    Ich denke, man kann als gesichert betrachten:
    Die wenigsten sind geniale Aphoristiker.
    Also bleibt es bei verkürzten Pseudo-Debatten, auf dem Differenziertheits-Niveau eines Sandkasten-Geplärres.

    Ich brauche das nicht. Ich lese lieber hier mal 1000 und mal 500 Zeichen. Von Leuten mit etwas seriöserer / souveränerer Aufmerksamkeitsspanne.

    Gleichzeitig denke ich, wir Meinungsfreien sollten froh sein, wenn am Beispiel twitter unübersehbar deutlich wird, welch „Geistes“ Kind diese rotznasigen Meinungsfaschisten sind, die die vermeintliche Herrschaft in diesem eigentlich lächerlichen Paralleluniversum an sich reißen wollen.

    Wenn das mal nicht ein Pyrrhussieg wird. ;-)

  98. Gnadenlos
    Um dasjenige zu beschreiben, was wir heutzutage im Internet erleben, ist das Beispiel der europäischen Religionskriege nicht so weit hergeholt, wie vielleicht mancher auf den ersten Blick annehmen mag.
    Dies zu betonen, ist Ihr Verdienst, lieber Don.
    In ihrer Gnadenlosigkeit, der Hemmungslosigkeit in der Wahl der argumentativen Mittel und ihrer Absicht, den Gegner zu zerstören verweisen die Religionskriege zumindest partiell auf die Glaubensritter der Gegenwart und ihr Treiben. Ebenso wie in der Vergangenheit gefährden sie letztendlich den Zusammenhalt des Gemeinwesens.
    Allerdings geht es heutzutage, zumindest bislang, eher nicht um Leib und Leben.
    Viele trösten sich im aktuellen Kontext mit der vagen Hoffnung auf eine mögliche Fernwirkung der Aufklärung auf den Zeitgenossen. Diese war aber, sieht man vom Literaturbetrieb ab, selten erfolgreich. Auf der Ebene des Gemeinwesens war es nicht selten nur eine erzwungene Duldsamkeit des anderen im Staatsinteresse.
    Dieser dünne Firnis gegenseitigen Wohlwollens unter den Menschen konnte und kann jederzeit leicht durchbrochen werden, insbesondere wenn der Staat für sich andere Prioritäten formuliert.
    Wir besitzen auf deutschem Boden, ob wir es wollen oder nicht, eine lange Tradition der ideologischen Formierung und des polemischen Streites bis aufs Messer.
    Der im 19. Jahhrhundert aufbrechende Streit zwischen den Anhängern einer klein- und großdeutschen Orientierung, der wieder nicht selten entlang der Konfessionslinien ausgefochten wurde, ließ allenthalben die Leidenschaften aufleben. Die Entschedung fiel 1866 durch die Waffen.
    Danach zeigte der Kampf des protestantischen Preußens mit den ultramontanen Kräften abermals ein hohes Maß an intellektueller und publizistischer Agressivität. Der Konflikt klang ab, als er staatlicherseits keinen Gewinn mehr versprach.
    Im 20. Jahrhundert wurden die alten religiösen Frontlinien durch
    neue, die ebenfalls die Leidenschaften anzufachen vermochten, bestens ersetzt.
    Die Heftigkeit der Auseinandersetzungen hat sich dementsprechend nicht vermindert. Dies liegt jedoch in jüngerer Zeit weniger an den heute diskutierten Themen als an dem sozialen Hintergrund der Akteure.
    Durch die Ausweitung der Presselandschaft, die öffentlich-rechtlichen Medien sowie das Internet als ein Massenmedium hat sich oftmals bei den „Kriegsparteien“eine soziale Gemengelage herausgebildet, in der politische Gesinnung, persönliche Karriere und ökonomische Interessen sowie gesellschaftliche Ambitionen nicht mehr zu trennen sind.
    Dies verleiht jedem Streit um Deutungshoheit, wie einst in den Religionskriegen, große Dynamik. Keiner will nachgeben, jeder sieht das große Ganze nur noch im Lichte der eigenen Prämissen.
    Da man ganzheitlich engagiert ist, verlieren viele jedes Maß für die Konfliktformen. Es mutieren viele mediale Auseinandersetzungen in ihrer gedanklichen Hemmungslosigkeit zum intellektuellen Bürgerkrieg.
    Der aus der Gesellschaft heraus zunehmend als parteilich wahrgenommene und auch tatsächlich von Gruppen vereinnahmte Staatsapparat gerät in dieser Situation als eigentlich allgemein anerkannte Macht des Ausgleichs in Verruf, insbesondere wenn dessen Repräsentanten über keine oder nur geringe soziale Autorität verfügen.
    Dynastien als Inhaber der Staatsgewalt haben sich dagegen über Jahrhunderte ihre Reputation erworben, sonst hätten sie nicht solange Bestand gehabt.
    – Mit Brachialgewalt und kirchlichem Segen konnte man kein relativ stabiles Gemeinwesen über mehr als 1000 Jahre erhalten und gestalten. –
    In Krisenzeiten vermochten sie u. U. erfolgreicher als moderne Staaten ihrer Bevölkerung Toleranz im Sinne des gemeinen Besten gebieten.
    Demokratien sind dagegen bislang eher kurzlebige politische Wesen und sie besitzen auch in Europa ein unterschiedlich hohes Maß an allgemeiner Achtung durch ihre Bürger.
    Abzusehende künftige innerstaatliche Konflikte, dank der hier nicht weiter zu nennenden Thematiken, werden daher, ob es uns gefällt oder nicht, für unsere im historischen Maßstab noch junge Demokratie die erste ernst zu nehmende Nagelprobe bilden.

    • Wenn der Taler im Kasten und die Seele trotzdem im Fegefeuer ist
      @carl XII gustav,
      alter Schwede!

      Wo auf der Welt gab es je einen reinen Religionskrieg?

      Der Namensvetter wollte doch nur die deutsche Ostseeküste und Danzig, Riga, Magdeburg, Schwerin, Stralsund und Königsberg, halt Dominium maris Baltici!

      Nicht mal im Himalaja im Reich des Dalai Lama oder in der Mönchsrepublik Athos (da ging es um Macht) nicht einmal die griechischen Götter kämpften nur des Glaubens willen. (Die wollten Spaß und Gebete.)

      Steht’s ging und geht es um den schnöden Mammon, Geltungssucht der Herrscher, Macht und Geltungsdrang, Gier. Lebensraum, Sklaven, Weiber, Weidegründe, Jagdrechte, Eroberungsgelüste und/oder Rache, einen Weinberg.

      Im erste dreißigjährige Krieg ging es auch nicht um Religion, sondern darum das die Spanier, Franzose, Schweden, Polen, Russen ein schwaches Deutsches Reich bzw. Kaiser wahrgenommen haben und ein Stück davon haben wollten.
      Die Eliten im eigenen Reich glaubten zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen (Los von Rom und Kaiser) und trafen sich doch nur selbst.

      Der zweite dreißigjährige Krieg erst Recht nicht und auch im allerletzten letzten Krieg wird es um nichts anderes gehen.

      Der Rest ist doch Opium fürs Volk, gut möglich dass das Volk, das anders sieht, aber es ist ja auch abhängig von Heimat, Gemeinschaft, Glauben und Kultur und Zusammenhalt, als Garant fürs Überleben!

      Die Herrscher? Der Staat bin ich!
      Die Herrschaft braucht den Staat des Volkes auch zum Leben, sonst wären sie keine Herrschaften, sondern Diener.

      Die bessern Herrschaften haben begriffen, wenn sie in Gesellschaft mit den Volk leben, wird ihr Staat mächtiger, bis, ja bis sie Glauben je mehr Staaten umso Herrschaftlicher.

      Religion ist doch Kult, nur Kultur.
      Kultur ist die Art und Weise wie eine Gruppe von Menschen beschlossen haben Probleme zu lösen.
      Irdische wie himmlische.

      Für Herrscher, oder solche die sich dafür halten ist das schlecht. Also beschließen sie das zu ändern.
      Reformastionen, Religionsgründungen, Siedlungspolitik, Zöpfe abschneiden oder Bärte abbrennen, Turban durch den Fes ersetzen, Lendenschurz durch Missionskleidchen, sind einige Mittel der Wahl.

      Oder man kann sagen der Islam gehört zu Merkelland, da Merkel ja Mama Deutschland ist, auch Deutschland zu Merkels Wunschland machen, aber damit sagt man auch das eben zukünftig die Probleme in Deutschland auf andere Weise gelöst werden.

      Auf die messerscharfe Weise.
      Warum? Naja die einen sagen wegen Islam, die andern wegen Kultur, manche sagen wegen Russland oder Krieg oder Merkel und noch andere wegen Sex, Drugs und Gier… schlicht Mammon.

      Beschwerden des Volkes?
      Ach was!
      Das muß man nur besser erklären.
      Begreiflich machen mit Antifadeutlichkeit.
      Eindringlich, so auf Messertiefe.
      Wir schaffen das!
      Und die Empfehlung der CDU-Herrscher in NRW zum Beispiel lautet, das wenn wir halt die Messerscharfen nicht so nahe an uns ran lassen sollen. Quasi Armlängeabstand 2.0.
      Schlaues Kerlchen der Herr NRW-Innenminister Herbert Reul, oder?

      So gesehen ist das schon eine Religionsdemonstration nur eben mit dem Messer um unsere Nähe. Es ist eben eine Religion und Kultur des Friedens.
      Als Volk nimmt man das natürlich als Opium wahr, also Religionskrieg und nur die Nüchternen, als das was es ist, Kampf um die Heimat, die Weiber, das Jagdrecht, die Macht, die Kohle…

      Aber ab heute haben wir ja eine neue Parole: Deutschland schafft das!
      Ob das nun eine gute Nachricht ist, das aus Wir Deutschland geworden ist, ist noch zu klären.
      Es hängt eben davon ab ob Merkels oder unser Deutschland gemeint ist.

  99. Der Islam gehört zu Deutschland
    ist nun wirklich eine selten törichte und missverständliche Aussage. Was soll das? Sie will vielleicht Menschen in Schutz nehmen. Aber in Wahrheit wertet sie explizit eine unter mehreren Religionen auf: Die Religion einer Minderheit, eine Religion die auch noch in der Gegenwart allzu oft zusammen mit ihrer Begleitkultur ein rückständiges, barbarisches Antlitz zeigt.

    Begonnen mit dem Schikanieren der Gläubigen mit absurden Kleidungs- und Speisevorschriften, weiter über das Schächten von Schlachttieren, das Beschneiden von Kindern ohne medizinische Indikation in Extremfällen auch das Beschneiden und Zunähen von jungen Frauen, Ehrenmorde, Kinderbräute, Frauen mit dem Status von Nutztieren, und schließlich die Steinigung von Ehebrecherinnen, Morde an Ungläubigen und Konvertiten, von Geistlichen ausgesprochene Todesurteile für Andersdenkende, heiliger Krieg, Terrorismus im Namen des Glaubens.

    Nein, das ist selbstverständlich nicht das einzige Gesicht des Islam aber das gehört alles zum Islam und zwar nicht in einer historischen Vergangenheit sondern gegenwärtig und in Teilen auch hier in Deutschland.

    Aber wenn nun Islam im Guten und im Bösen und in allen Graustufen dazwischen in Deutschland praktiziert wird, ist das noch lange kein Grund zu verkünden, dass der Islam zu Deutschland gehört.

    Wenn damit allein die Anwesenheit des Islam beschrieben wird, dann ist es banal. Wenn der Islam damit willkommen geheißen wird, dann ist es verwerflich oder zumindest dumm.

    Selbstverständlich gehören Moslems zu Deutschland, aber nicht weil sie sich zum Islam bekennen sondern trotzdem. Sie gehören zu Deutschland, weil sie sich hier positiv zum Nutzen der Gemeinschaft einbringen und nicht wegen eines religiösen Bekenntnisses, was ihre Privatsache ist. Wir anderen wir tolerieren, wir dulden das, so wie wir erwarten das sie unsere Andersartigkeit dulden und tolerieren.

    Und da wo wir uns treffen, wo wir gleich sind, da können wir zusammen kommen. Und da gibt es wahrlich noch manches Verbindendes. Aber wozu das Trennende anhimmeln? Und warum nicht dem Hässlichen, Widerwärtigen klar entgegentreten.

    Ja natürlich: „Der Islam ist zu einem Teil Deutschlands geworden.“ Das klingt mir aber zu fatalistisch. Der Satz „Der Islam ist bedauerlicherweise zu einem Teil Deutschlands geworden“ klänge in meinen Ohren weitaus besser.

    Die Identität der Moslems, die da eingewandert sind in den vergangenen Jahrzehnten besteht doch nicht nur in ihrer Religionszugehörigkeit. Das ist doch ein Aspekt von mehreren. Warum nicht andere Aspekte hervorheben, um sie willkommen zu heißen? Warum ausgerechnet diesen, den vielleicht problematischsten?

    Wenn diese Menschen immer und immer wieder nur als Moslems wahrgenommen und angesprochen werden, dann werden sie unwillkürlich in diese Ecke gedrängt und sind am Ende wirklich nur noch eines und nichts anderes mehr: Moslems.

    Und genau das wünsche ich am wenigsten – uns zuliebe und ihnen zuliebe.

    • @gewürztraminer
      Ihnen ist aber schon klar, dass sie über weite Strecken schlüssig erklärt haben, warum diese als Religion benutzte Ideologie wichtige Teilen des Grundgesetzes massiv verletzt?

      Jeder der mit uns leben will, sein Leben nach Kräften selbst bestreitet oder wenigstens alles tut, um es tun zu können, der unsere Gesetze achtet, ist herzlich willkommen zu uns zu gehören.
      Jeder, der ein paar Jahre bei uns leben will, sein Leben selbst bestreitet und unsere Gesetze achtet, kann das herzlich gerne tun.
      Jeder der von uns leben will und unsere Gesetze missachtet muss das Land verlassen.


    • Im Grunde würde ich Ihnen, Gewürztraminer, nur zu gerne zustimmen, habe ich eine ganze Zeit ja ganz genauso gedacht. Aber das ist eine sehr einseitige Betrachtung der Problematik aus „unserer“ Sicht.

      Nicht nur Soziologen sehen da angesichts der Realität wohl eher einen Teufelskreis aus fehlgeschlagener Integration und Rückzug auf Religion und Kultur, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Im Gegenteil wird die Bildung einer muslimischen Parallelwelt durch manche Verbände sogar noch gefördert und in Islamkonferenzen auch noch bestätigt.

      Bislang versucht man ja immer noch, dies durch Meinungsmanipulation nicht nur im Internet zu verschleiern und zu beschönigen, zeichnet dort ein Wunschbild, dem viele nur zu gerne folgen. Aber je mehr Zuwanderung stattfindet, desto stärker wird die Realität die Oberhand im Meinungsbild erlangen.

      Es fehlt an sachlich klaren Aussagen und Leitlinien der Politik, ein genereller Mangel der Politik schon seit Jahrzehnten, durch die etwas mehr Ordnung ins Chaos kommen könnte. Das ist für die gesamte Gesellschaft ein Problem, das nur in Spaltung und Extremismus enden kann. Eine Spaltung, die schon auf der Regierungsbank beginnt.

    • wer was zum Islam wissen will, schaue mal da:
      bei Danisch fand ich diesen link:
      https://islamfatwa.de/

      Habe mal reingeschaut. Mich packte das Grauen. Warum? Weil ich verstanden habe, wie extrem kleinteilig das muslimische Leben von der Religion bestimmt wird, wie penibel die Gläubigen darauf bedacht sind, nur nichts falsch zu machen.

      Das Leben wird als vollständig durchregelt begriffen, jede noch so kleine Abweichung vom vermeintlich einzig korrekten Weg löst Angst aus und wird vermieden.

      Die Probleme, um die es da geht, haben mit unserer Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun- selbst die Begriffswelt ist eine andere.

      Nein, wahrlich: Der Islam gehört nicht zu Deutschland, er gehört eigentlich nicht mal zu dieser Welt.

    • Sie können auch mal das geltende Kirchenrecht anschauen, das ist genauso kleinteilig. Es hält sich halt keiner dran.


    • Plakativ könnte man es wohl mit leeren Kirchen und vollen Moscheen beschreiben. Den christlichen Kirchen und den politischen Parteien geht es da sehr ähnlich, ihnen laufen die Menschen weg. Woran das wohl liegen mag?

  100. @DdH über Strauss
    Naja, die Spiegelsache war halt kein Ruhmesblatt für den Bayer. Und der Augstein senior hat das dann halt Dutzendfach zurückbezahlt. Offenes Visier halt.

    Hatte grad mal die „grosse Debatte“ nach Merkel IV heute angeschaut. Also was da an Pfui und Bätschi abgeht ist ja schon sureal. Was hätte der FJS das in der Luft zerfetzt. Auch Wehner wäre da der Kragen geplatzt, Genossin hin oder her. Labertüte Maas. Herrjee ich denke an Genscher. Fliegengewicht in den Fussstapfen der Schwergewichte. Wer soll da noch Deutschland ernst nehmen. Am Tisch mit den Führern der Welt? Die Putins, Trumps und Erdogans würden beim gutgekleideten Kellner höchsten ein Bier bestellen, in Annahme, dass sei der Garcon am nächsten G20-Abendessen.

    Der Gauland wird immer seniorer. Bin echt gespannt, wie er Mutti und deren Ausführungsgehilfen und Ausführungspolitessen vor sich hertreiben (aka „jagen“) wird. Scheint dem Spass zu machen.

    Hab grad nachgelesen, das der FJS das beste landesweite Abitur in seiem Jahrgang der letzten 15 Jahre, sämtlicher bayrischet Abiturienten, gemacht haben soll.

    Fast schade, dass er die Birne nicht überlebt hat. Da gäbs heute auch kein Kohl-Mein-Mädchen mehr. Wetten?

  101. In der Mathematik
    gibt es den Beweis mittels vollständiger Induktion. Wenn nun der Satz „Der Islam gehört zu Deutschland “ gelten soll, würde dann auch der Satz gelten „Die DDR gehört zu Deutschland“?

    So einen Blödsinn hat damals gott(welchem auch immer)seidank keiner laut herausposaunt. Dass die Leute aus der DaDaR (jedenfalls die meisten) mit ihrem jahrzehntelang verfügten Atheismus beitreten durften, war offiziell unbestritten. Sie wollten aber auch beitreten. Auch wenn in den Augen von führenden Meinungsbildnern natürlich alles, was sie vor dem Beitritt gelernt, geleistet und erfahren hatten, völlig unbrauchbar, unnütz und falsch war.

    Ich fände eine sachliche und offene Debatte sowohl beim Islam als auch bei den Hinterlassenschaften der ehemaligen DDR für dringend notwendig, welche Aspekte positiv und welche negativ bewertet werden können. Schwarzweiß ist (außer in der Photographie) was für Dünnbrettbohrer, Demagogen und Populisten. Sachliche Aufarbeitung ist aber immer anstrengend und manchmal auch mit Mut zu unangenehmen Wahrheiten verbunden.

    Der Große Kurfürst hat nach dem 30jährigen Krieg auch in Preußen qualifizierte Holländer und Hugenotten reingeholt und sie haben sich wie z.B. die Hugenotten in Erlangen gewinnbringend integriert. Der Unterschied zu 2015 liegt in der aktiven Rolle unserer damaligen Landesväter. Und ihrem Blick für die Zukunft ihres Landes. Damals hatten wir ein Einwanderungsgesetz. Die damalige Einwanderung habe ich schon häufig als Vorwand hören müssen für den geistig alternativlos beschränkten aktuellen Umgang mit den Flüchtlingsursachen und – strömen.

    • Man muss halt von der anderen Seite kommen und fragen, weilche Kriterien man anlegen will. Es gibt ja genug, was wirklich icht dazu gehören aoll, da ist man sich einig, insofern muss es da auch klare Vorstellungen geben. Aber allein schon der Umstand, dass es beim Islam betont werden muss, aber nicht bei der – im Übrigen auch nicht immer zimperlichen – griechisch-orthodoxen Kirche, sagt einiges.

    • kurfürst
      die mussten damals was leisten und haben auch ordentlich Pacht bezahlt. und bei Problemen Kopf ab…..das ist der kleine Unterschied….heute ist es anders herum..

  102. Auch wenn es hier nicht ganz passt:
    Text eingeben

  103. Internet Religions-/Informationskriege:
    1. Mutterschiff vermeldet heute: das Bild von den Deutschen im Ausland wurde menschlicher… ich höre aus allen Ecken der EU jedoch:
    2. Die Deutschen sind zweimal in Europa einmaschiert, beim dritten Mal benutzen sie die Araber dafür. Einziger Trost ist für uns(=EU-D), dass die Deutschen als Erste vernichtet werden.

    In Zeiten des Internets schafft sich jeder seine partielle Wahrheit durch den Blick durchs kabellose Schlüsselloch.

    • Alles eine Frage des Studiendesigns. Reden Sie mal mit Italienern über Merkel. Oder mit Zyprioten.

  104. Deutschland auf dem Weg zur salonsozialistischen, netzfeministischen Theokratie
    mit dem Internet als Pranger für Ungläubige und Nichtlinientreue.
    .
    Man muss sich das mal vorstellen: Während in Deutschland Probleme ausreichend vorhanden sind, haben einige Vertreterinnen und Vertreter dieses neuen Internationalismus, der übrigens auch konsumieren will (ganz wichtig: Fernflugreisen!), nichts besseres zu tun, als sich z. B. mit amerikanischer Innen- und Gesellschaftspolitik zu beschäftigen.

    • Da muss man nicht überr das reden, was in Deutschland so schief läuft, etwa über den Zielkonflikt Umweltschutz-Neubau.

  105. Monika Maron „Munin oder Chaos im Kopf“
    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/monika-marons-roman-munin-oder-chaos-im-kopf-von-julia-encke-15487662.html

    Vielleicht ja für manchen hier ein hilfreiches Buch. Das Programm im eigenen „Kopfkino“ sollte man immer(!) im Blick haben. Und hin und wieder mit den Fakten abgleichen.

  106. Danke Herr Stelzner für Ihren Kommentar in der heutigen FAZ.......
    … hatte Ihren Kommentar ja schon in der Print-Faz gelesen.
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-europa-sollte-auf-amerika-zugehen-15506055.html#void

    Die sogenannten Politiker,Interlektuellen oder die, die sich dafür halten…
    … von wirtschaftlichen Zusammenhänge haben diese leider keine Ahnnung…. ach was schreib ich hier in diesem Blog gegen diese Eidechsenhirne an.
    Vergeblich, auch Ihr Kommentar, Herr Stelzner wird vergeblich sein.
    Gegen vernagelte Hirne kommt man nicht an.

    • Es macht sich langsam die Erkenntnis breit, dass Trump auch noch länger da sein könnte und man ihn braucht.

    • .... und die paar Manager, die in dieses protektische,nationalistische Lied...
      … mit einstimmen, denken auch nur an ihren kurzfristigen Erfolg, den dies führ sie und ihre Firmen bedeuten würde.
      Die Scherben dürfen dann hinterher andere wieder weggräumen.
      Aber OttoundErnanormalo sind dann der ersten, der es in seinem leeren Geldbeutel merken wird.
      Übrigens wie geht es den Leuten in Vene, Frau Wagenknecht ?
      Hunderttausende flüchten aus dme Paradies, mad Uro ist froh, dass etwas Druck aus dem Venekessel entweicht, fragen ja weniger Lebensmittel und Klopapier nach,,,, slbe Spiel wie damals beim fidelen Castro, als er Hunderttausende nach Amiland ausreisen lies.
      Seltsam , dass die Füsse der Leute immer Richtung Kapitalismus laufen, seltsam, seltsam.

    • Denen hat man die Vorzüge nicht gut genug erklärt.

    • FJ45 Tonkinglüge - Vietnamkrieg - drei bis vier Mill. Tote......
      Massenvernichtungswaffenlüge – Irakkrieg – diesmal „nur“ ein paar hunderttausend Tote – gut, dann noch eine völlig destabilisierte Region und so ein paar Flüchtlinge (!)…..

      Kann man alles gut finden. (Solange man glaubt, nicht selbst betroffen zu sein) Zweifellos. Aber Sie sind betroffen!

      Diese Scheißgehirnwäsche immer. Unausrottbar.

    • Venezuela
      Wenn die so drauf sind wie die Kubaner, ziehen sie auch ganz schnell eine Schattenwirtschaft mit Geld- und Warentransfers durch die Exilanten auf. Hat mir mal ein Exilkubaner in zweiter Generation naeher erklaert. Braucht in dem Fall gar keine Tricks wie Fluege ueber einen neutralen Zwischenstaat. Nimmt fuer die Zivilbevoelkerung nochmal den Druck aus dem Kessel, ohne an der Gesamtsituation irgendetwas zu veraendern.

      Win-win.

  107. FAZ-Hauptstadtbüro
    Habe gestern (21.03.2018) aus Versehen die Startseite von FAZ-online angeklickt und bin bei der Bilderstrecke zum Abschied von G. Bannas als Leiter des FAZ-Hauptstadtbüros gelandet (https://www.faz.net/aktuell/guenter-bannas-abschied-von-einer-f-a-z-institution-15505541.html).

    Aus der Gästeliste: Merkel, Scholz, Nahles, Schäuble, Özdemir, Bartsch (SED 2.0), Lindner. Ein überaus interessantes Défilé.

    Eine prächtige Illustration der politisch-medialen Oligarchie, die die sedierten und narkotisierten Schlafschafe in das ökonomische, politische und kulturelle Voll-Desaster der Islamisierung durch Umvolk… ähem „ethnische Pluralisierung“ führen.

    Die 23 Fotos des überaus gemütlichen Beisammenseins weisen auch daraufhin, weshalb die Einheitspresse der Mehrheit ihrer Käufer so verächtlich gegenübertritt. Die Zwangsgebühr zur Finanzierung der Einheitspresse steht wohl vor der Tür. Deshalb ist man in den oberen Etagen der Einheitszeitung FAZ/SZ/Welt/Taz auch so überaus entspannt. Die Frage ist nur noch, in welcher Verhüllung die Zwangsfinanzierung kommt.

    • Ich habe da deutliche Zweifel, niemand hat die Absicht, Journalisten zu helfen.

    • OS: Bannas war halt gut vernetzt. Was glauben Sie, wie es auf den Weihnachtsempfängen für Landtagsjournalisten zugeht. Ich kenne das aus eigener Anschauung, da liegt man sich auch uin den Armen.

    • Ich habe da deutliche Zweifel, niemand hat die Absicht, Journalisten zu helfen.
      Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.

    • Zwangsfinanzierung
      Macht das nicht absolut Sinn.

      Kann die Industrie gegen die Interessen ihrer Käufer agieren, Waren, Produkte und Dienstleistungen anbieten die kein Abnehmer findet? Wohl kaum. Medien müssen doch wohl auch wirtschaftlich denken, die Käufer ihrer Dienstleistung nehmen ab, bleiben aus. Das kann nicht ohne Folgen für das Blatt, den Verlag sein. Scheint aber so.

      Auf was warten also die Verlage um ihre Verluste zu stoppen?

      Das gilt auch für die Politik, obwohl große teile der Bürger die Politik ablehnen. Jedenfalls zu einem so großen Anteil, dass das die etablierten
      Alt-Parteien zu einem Wandel ihrer Politik Anlass geben müsste. Tun sie aber nicht, lassen die AFD zu einer ernsten Alternative für viele Bürger werden. Auch das kümmert nicht. Details sind hinlänglich besprochen ausgetauscht usf.

      Mach ich das alles wenn ich mich der nächsten Wahl stellen muss? Wäre es da nicht besser, vorausgesetzt der Kurs blebt wie er ist, auf Wahlen besser zu verzichten, und eine andere, den Alt- Parteien genehmere Besetzung der Macht im Land herbeizuführen?

      Halte so langsam gar nichts mehr für unmöglich. So verrückt sich das auch anhören mag. Muss man aber nicht zwingend mit dem schlimmsten rechnen. Anlass bekommt man genügend gereicht.

    • Titel eingeben
      typische FAZ Fake News, 2 Mio Zigaretten in 40 Jahren, pffff…das wären fast 140 am Tag oder über 8 in der Stunde

  108. Geehrter Don
    Sie kommen richtig auf Touren, wenn Sie angegriffen werden. Dennoch leiden Sie, Ihr Unbehagen ist spürbar. Sie haben vollkommen recht, dass der Islam nicht die Wurzel allen Übels ist. Subtrahiert man den Islam, so ist die kulturelle oder soziologische, ich nenn es mal Abweichung, einiger Zeitgenossen durchaus problematisch bis inkompatibel. Was sagen Sie zu den Entwicklungen in, aus bayrischer Sicht, neutralen Gefilden der Niederlande? Die stehen weder im Verdacht Bayern oder besonders rückwärtsgewandt zu sein. Ach, entschuldigen Sie meine Sprunghaftigkeit, können Sie Fahrradstrecken in Norditalien empfehlen?

    • Genauer?
      Was heißt denn Wurzel allen Übels. Doch ist die Unterdrückung der Frau bei gleichzeitiger Übersteigerung der Rechte westlicher Frauen, die sich dann in Folge für „den Islam“ einsetzen (i.d.R.), nicht aber gegen die Unterdrückung von Frauen dort arbeiten, tatsächlich ein Übel.

      Die einzige monotheistische Religion, die mit Modernisierung nie ein Problem hatte, wird dagegen über Israelschmähung, vornehm Kritik genannt, oft genug verurteilt, und plötzlich wird dann die Israelflagge auf dem Pariser Platz, Bln Mitte, verbrannt, wer hätte das erwartet?

      Natürlich ist die starke Verbreitung antisemitischer Einstellungen (hierzu der moderate Historiker Wolffsohn im Interview mit der NZZ), die Unterdrückung und das Verbergen der Frau, das bis zum Verbot des Sprachenlernens reichen kann, ein Markenzeichen jeder Form des Islam. Solange sich das nicht signifikant ändert, wird es entsprechend kompliziert bleiben. Solange Jungs, die Nennchristen auf der Straße oder Frauen selektiv messern oder gar jüdische Einrichtungen mit Terror überziehen, solange diese nicht aus ihren Gemeinschaften heraus dezidiert verurteilt werden, wird es schwierig sein, und es ist nicht unser Problem, sondern ein Problem jener Religion.

      Und Teilhabe einfordern bei gleichzeitigem spätantiken Verhalten geht gar nicht auf.
      Und sicher, das sagt über modernere, aufgeklärtere Seelen dort, die man unterstützen sollte, gar nichts aus.
      Zur Emanzipation lese man Phyllis Chesler auf der Achse, sie ist im Gegensatz zu vielen Nennemanzen eine engagierte emanzipierte Frau.

  109. Da fehlt was.

  110. DA
    Ein bißchen ist Ihr Blog ein Mix aus Politik, Gesellschaftsanalyse mit der Methode von der Mikrobeobachtung zum Allgemeinen und „Liebe Dinge“ von Waggerl ,allerdings zeitgemäßer.

  111. Titel eingeben
    Werter Don Alphonso,

    leider gibt es DEN Islam sehr wohl – es gibt nämlich den Koran und die anderen religiösen Schriften, die via Mohammed allen Gläubigen verkündet werden.

    Und diese Schriften geben klare Anweisungen. Das ist was ganz anderes als die Bibel.

    Und auch wenn es in der Tat viele Unterschiede zwischen Moslems gibt, sind sie in der Ablehnung westlicher wert überaus homogen.

    Lesen sie diese Analyse: https://www.atheisten-info.at/downloads/krauss.pdf

    Es sollten nur Muslime einwandern, die sich von islamischen Werten verabschieden wollen.

    Ansonsten wird es „Mord und Totschlag“ geben, wie es dereinst Helmut Schmidt vorausgesagt hat.

  112. Es gibt DEN Islam leider doch
    Es gibt DEN Islam leider doch – nämlich in Form klarer Anweisungen im Koran und anderer religiöser Schriften.

    Und das äussert sich dann eben in den vielfältigen Problemen, die Muslime der westlichen Gesellschaften bereiten, ohne aber wirklich unserer Gesellschaft unter dem Strich als Ganzes einen positiven Beitrag zu leisten. Lesen Sie hier nach:

    https://www.atheisten-info.at/downloads/krauss.pdf

    Leider haben diejenigen, die zur Differenzierung aufrufen, bleiben es leider schuldig, wie man differenzieren kann, ohne gleichzeitig machtlos zuzuschauen, wie Paralellgesellschaften, Nogo Areas entstehen, immer mehr Frauen mit Kopftuch rumlaufen, zahllose Konflikte im öffentlichen Verkehr, in Schulen, Krankenhäusern, Grossveranstaltungen usw. entstehen.

    Der Islam gehört nicht nach Europa. nach über einem halben Jahrhundert islamischer Einwanderung sollte man sich das eingestehen.

  113. @ Gelernter DDR-Bürger sagte am 21. März 2018 um 22:14 Uhr
    „Spott hilft“
    .
    Nicht nur im Osten wird der verstanden.
    .
    Ich schrieb es schon einmal. In der schönen und auch im universitären Umfeld bei Gutmenschen angesagten Konditorei links unterhalb von Boris´ Rathaus zu Tübingen bekommen Sie ohne Gemoser das besagte Produkt unter der althergebrachten Bezeichnung. Obwohl es in der Vitrine unter anderem Namen liegt. Von der Vendeuse ernten Sie sogar noch ein verschmitztes Lächeln.
    .
    Immer schön geschmeidig bleiben. Bei Lidl sah ich kürzlich auch wieder ein Fertiggericht mit „Zigeuner“ vorne dran.
    .
    Brrr, ist das kalt draußen. Ich gehe jetzt mal Holz spalten.
    (DdH)

  114. könnten die SchreibENDEN der -er und -innen
    auch mal die anderen LGBTTQ… Geschlechter erwähnen? Und bitte auch bei Tieren. Also Katzen und Kater, Kühe, Stiere und Ochsen,…..

    • Denn die haben allenfalls die Bedeutung und Existenzaussichten deutscher Grenadiere in
      Stalingrad…(zum Fünnefundsiebzigjährigen)

    • Katzen und Kater, Kühe, Stiere und Ochsen, …
      .
      Häsin und Rammler, …

  115. Orginal CDU neue deutsche Heimat: Heimatlieder verboten.
    Das kannst dir gar nicht ausdenken:

    „Auf dem Heimatkongress in Münster schenkte Sänger Heino der NRW-Ministerin Scharrenbach eine alte Schallplatte von sich – mit „Heimat- und Vaterlandsliedern“. Nachträglich distanziert sich die CDU-Politikerin davon. “

    https://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/heino-bringt-ministerin-ina-scharrenbach-cdu-mit-schallplatte-in-erklaerungsnot-aid-1.7471042

    Merke Heimatbotschafter darf der Heino sein aber nicht auch noch von der Heimat singen, auch noch auf deutsch.


    • Das Lied bezieht sich auf den Wunsch nach Restauration des Sacrum Romanum Imperium, des Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation). Aber allzu große Geschichtskenntnisse sollte man bei Politikern nicht voraussetzen.

    • Realsatire
      Kannste dir gar nicht ausdenken, so etwas…

      Da bin ich ja mal gespannt wann in der Grundschule meines Heimatdorfes das Lernen des „Heimatliedes“ verboten wird…

      Wie pathologisch muss eine Persönlichkeit/Gesellschaft sein um so viel Selbsthass zu erzeugen?

    • Und warum knickt die CDU da ein?


    • Vermutlich knickt die CDU ein, weil die Zukunft nunmal nicht die Nation ist, sondern nur die EU bzw. Europa sein kann. In dem Lied geht es eben nicht um Heimat, sondern um Nation bzw. Vaterland. Das ist denn doch zu nahe an der AfD und nationalen Problemen, Fragen und Parolen. Daher hat Europa im Koalitionsvertrag wohl auch eine überragende Bedeutung.

      Doch das Aussitzen und Schweigen hat nun wohl ein Ende, auch in Bezug auf Europa, denn das wirklich Gute an der AfD, solange sie nicht zu mächtig wird, ist, daß political correctness, oder anders ausgedrückt, das Totschweigen von Themen, nun auch im Bundestag ein Ende hat.

      Auch wenn das Benennen die Probleme nicht löst, werden die etablierten Parteien nun nicht mehr umhin kommen, darauf zu reagieren und zu antworten. Das wird sicherlich noch sehr interessant.

  116. interesting...
    Ups, ich glaube gerade wurde Dons FAZ twitter Account gelöscht….Twitter meldet:

    „Sorry, diese Seite existiert nicht.“

    • @_donalphonso. Ich habe das faz in Absprache mit der FAZ rausgenommen.

    • Die Anschrift ...r.com/d..., also seit Anfang 2008 ohne Unterstrich, zum Neubeginn zu aktivieren
      Oder gehört die irgendwem sonst?

    • Die habre ich auch mal reserviert, aber ich finde das Login nicht mehr.

    • hmmm
      Ist es jetzt Don ohne FAZ oder eher doch FAZ ohne Don…

    • Ich finde eine andere Basis und die alte Basis muss halt Ersatz finden.

    • Wenn ...r.com/login nicht funktioniert, hab ich manchmal mit dem Folgenden Ähnlichen
      …r.com/account/begin_password_reset

      wieder den Fuß in die Türöffnungzwischenrahmenundblatt schieben können…

      (NS: Ich zwitschere nicht!)

  117. Nichts dazu gelernt...
    FJ45 sagt: „Die sogenannten Politiker, Interlektuellen oder die, die sich dafür halten… von wirtschaftlichen Zusammenhänge haben diese leider keine Ahnnung…. ach was schreib ich hier in diesem Blog gegen diese Eidechsenhirne an.“

    Das ist psychologisch recht einfach zu erklären: Wer sich schizophrene Dorftrottel als Politiker wählt, die dann kriminell werden, und diese Kombination aus Schizophrenie und Kriminalität auch noch für die reine Intellektualität hält, hat gerade als Deutscher bewiesen, dass er seit 1945 nur bedingt dazu gelernt hat. Das ist zwar jetzt sehr hart formuliert, aber erklärt das seltsame Verhalten bei Auswahl von Führungspersönlichkeiten in der westlichen Demokratie. Und es ist das, was Leute wie Berlusconi, Putin oder Orban so erfolgreich und vernünftig erscheinen lässt.

    Und ja, wenn einem so viel Schlechtes widerfährt, dass ist dann schon ein Merkel Urknall wert. ;-)

  118. OT: Die Regierungserklärung und was mir dabei in den Sinn kam.
    Inhaltlich war das ja eher eine müde Veranstaltung, die allerdings die Brüche der Parteien beim Thema Islam verdeutlichte, will man das wirklich noch ernstnehmen.

    Nein, was mir auffiel, waren die Unhöflichkeit und das offensichtliche Desinteresse bei der Mehrzahl der anwesenden Politiker, insbesondere auf der Regierungsbank. Ein solches Verhalten entspricht nicht der Würde des Parlamentes. An die Abwesenheit vieler Parlamentarier haben wir uns ja längst gewöhnt, das regelmäßige Gähnen der Bundeskanzlerin fällt auch kaum noch jemandem auf. Ist das das Parlament, das sich der Bürger wünscht, das er verdient?

    Vielleicht sollte man solche Pflichtveranstaltungen einfach einstellen. Eine Anwesenheitspflicht wäre auch nicht schlecht. Die Begründung der Abwesenheit kann doch nicht ernst genommen werden, solange die thematisch völlig unbeleckten Abwesenden bei Abstimmungen noch mitstimmen dürfen. Auch ein Verbot von Smartphones, Tablets etc. im Parlament würde ich sehr begrüßen. Welches Bild gibt die Regierungsbank denn ab, wenn dort nur noch ins Leere gestiert und mit dem Smartphone herumgespielt, durch Abwesenheit geglänzt wird?!

    Sorry, aber das mußte mal raus.

    • die müsse halt checken, was bei Twitter so über sie geschrieben wird.


    • Das können die in ihrer Freizeit checken, wenn die wirklich nicht wissen sollten, was über sie und ihre Politik getwittert wird. Für mich ist solches Verhalten eine Unverschämtheit gegenüber dem Bürger und auch gegenüber den anderen Abgeordneten. Aber es zeigt halt, welches Demokratieverständnis bei Politikern vorherrscht.

  119. Scheiterhaufen
    erzeugen ja auch viel Wärme. Nicht nur direkt, sondern wohl auch politisch. Und das Gespür, wo Wärmequellen lauern könnten, wird immer feinsensoriger bis in die Niederungen der Landespolitik:

    https://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/heino-bringt-ministerin-ina-scharrenbach-cdu-mit-schallplatte-in-erklaerungsnot-aid-1.7471042

    Es nimmt langsam bizarre Züge an. Vor allem ist es schön zu beobachten, wer da auf der Seiten der Inquisition gegebenfalls für die Urteilsfindung zuständig ist.

    • Die ‚Zeiten des „Was nicht verboten ist, ist erlaubt“ sind vorbei.

    • p.c. Wahn
      Da wird man gezwungen, Heino-Fan zu werden.
      Sachen gibt’s. Zum piepen.

    • Wenn sie vor Heino Angst haben,
      über den wir schon 1970 gelächelt haben, dann zeigt das nur, wie unsicher sie sich ihrer Argumente sind.

      Das ist das Kennzeichen jeder Diktatur. Sie muss zensieren und unterdrücken, weil sie weiss, dass sie einer öffentlichen Auseinandersetzung mit Argumenten und Fakten nicht gewachsen ist.

  120. @Paule 03:57, die Bretter, die die Welt bedeuten, kontrolliert nicht wieder einsteigen
    Da haben Sie, alles in allem, mit vielen recht.

    Der Unterschied zu früher ist freilich die Erfindung der
    Atombombe (ABC-Waffen usw.), die die Welt an sich in
    Frage stellt.

    – Wer es etwas kleiner haben will, suche sich den kleinen Aufsatz von
    Sloterdijk zu möglichen Wettermanipulationen….so dass „uns“ im Ernstfall plötzlich der Sauerstoff weg bliebe.

    Seit der Oktoberrevolution in Rußland meinte man ein Modell zum Ausstieg aus all dem von Ihnen beschriebenen Übeln und bösen
    Folgen zu haben.

    Es nützte nichts.
    Gorbatschow führte das Privateigentum wieder ein, um im internationalen Wettbewerb innen- und außenpolitisch mithalten zu können.

    Auch sehr hübsch dabei, wenn man will eine marxistische Farce der Wiederholung: Aus dem Neuen Menschen seit der Oktoberrevolution, dem Sowjetmensch, schlüpften die Oligarchen.

    Was für bunte, diverse Ostereier mit Fußballklubs, Yachten, Popen, ..(Weibern und Kerlen)..mit der wieder aufgelegten „ursprüngliche Akkumulation“.
    Soviel Meinungsfreiheit muß zusätzlich sein: Putin macht dabei noch bella figura.

    „Wir Deutschen“ sollten diesmal, bei der nächsten Uraufführung, uns nicht wieder ins Zentrum der Debatte spielen (immer noch und aktuell: euro-merkeln).

    Wie Miegel, Biedenkopf, Don Alphonso schon sagten: weniger ist mehr. Mehr Hausmusik, eigenes Haus sanieren, Radfahren…
    Was eigenes machen, gern das unkriegerische Jodeldiplom,
    Wasser trinken, Heilfasten gern auf katholisch, Kunstgeschichte studieren, in die Luft gucken, … solange es noch geht.

    Und, damit es nicht langweilig wird: Die Meinungsfreiheit und alle gewachsenen Selbstverständlichkeiten locker gegen alle Ideologen, Strunze und Punze, …hochhalten, den Sprachpolizisten ins Wort fallen.

  121. Don, hatten wir schon Rockstars ... also Geschichten von Ihnen hier im Blog ?....
    Falls Nö, machen Sie doch schnell noch einen.
    Achten Sie aber auf die gesunde Ernähtung dieser Stars.
    Gesund ernährt und die Lebenserwartung steigt.
    Buffett is also a genuine consumer, saying in 2015 that he drinks at least five cans a day — regular Coke at the office, and Cherry Coke at home.
    The drinks giant is now tapping into Buffett’s huge popularity among Chinese investors and consumers. For a brand that usually carries images of athletes or pop stars, an octogenarian billionaire may seem an odd choice.

    But in China, Buffett is kind of a rock star.

    „People like Jack Ma and Warren Buffett have cult status because of their success,“ said Carter Chow, China CEO of marketing agency J. Walter Thompson. Jack Ma is the billionaire founder of e-commerce giant Alibaba (BABA).

  122. Motivationen
    Die bundesdeutsche Diskussion zu Fragen der Nicht-Integration von unerwünschten Zuwanderern krankt vielfach an unserer Unfähigkeit, religiös motiviertes Handeln in einem rationalen Kontext nachvollziehen zu können.

    Zwar haben wir mehr oder minder Verständnis für Menschen, deren Denken sich allein auf Gewinnmaximierung, den Schutz der Umwelt oder die Gleichstellung der Geschlechter richtet, aber ein Individuum, welches sein Handeln nach religios geprägten Grundüberzeugungen ausrichtet, erscheint vielen als unglaubwürdig und fremdartig. Mit Sicherheit täuscht es uns über seine wahren Motive hinweg.

    Natürlich gibt es Menschen, die sich bei der Verfolgung ihrer Interessen der List und Lüge bedienen, aber beileibe nicht alle.

    Unter solchen Prämissen verstehen wir oftmals weder das Handeln von Politikern, die etwa aus religiösen Überzeugungen heraus ihre Entscheidungen fassen, noch ein Großteil der orientalischen Zuwanderer, die Religion, Ökonomie und Politik in ihrem Denken und Handeln relativ ungeschieden belassen.

    Letzteres führt zum Beispiel bei Studenten der Geisteswissenschaften mit türkischen Wurzeln dazu, daß sie sich Wissensbestände der deutschen Kultur und Politik zumeist nur so oberflächlich dem Buchstaben nach aneignen können, daß sie nicht in der Lage sind, solche Sachverhalte in eigenen Worten sinngemäß zu erklären.

    Natürlich gilt dies auch für zahlreiche bio-deutsche Studenten, aber sie haben doch meist ein rudimentär entwickeltes Gespür dafür, wie im Konfliktfall Moral und Recht in unserem sozio-kulturellen Milieu zu gewichten sind.

    Versuchen sie dagegen mit unseren jugendlichen Neubürgern die Geltung von Recht und Ordnung in unserem Staat gegen Religion, Blut, Familie und Stammeszugehörigkeit in ihrer Kultur zu verrechnen, dann gerät jede Diskussion alsbald ins Stocken, weil ein solches Programm weder in der Familie noch in der Schule je bei ihnen installiert wurde.

    Wir sind gar nicht darauf vorbereitet und in der Lage, Menschen, die, was ihr soziales Verhalten anlangt, in – aus unserer Sicht – „vormodernen“ Denkweisen zutiefst verhaftet sind, an unsere Gesellschaft heranzuführen.

    Erstens müßten sie dazu bereit sein, weil sie sich davon einen Vorteil versprächen, den ich derzeit nicht sehe, und zweitens müßten wir einen kulturellen Leitkanon entwickeln und vorgeben, um der Integration eine gewisse Richtung zu verleihen. Ohne Orientierung geht es nicht.

    Solange wir jedoch unser Mütchen im Zeichen der Political Correctness damit kühlen, jeder für das Ganze noch so unbedeutenden Minderheit ein wohliges Plätzchen zuzuweisen, wird uns das keinesfalls gelingen.

    Jede Gesellschaft beruht auf Kompromissen ihrer großen Teilmengen, um handlungs- und zukunftsfähig zu sein. Solange wir unseren Blick aber vornehmlich auf Randgruppen – der Begriff sagt eigentlich alles – richten, heißt dies für den Rest der Gesellschaft Rolltreppe abwärts.

  123. Ob es "den" Islam gibt oder nicht
    ist völlig irrelevant. Jesus sagte bekanntlich: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Für den Anfang langt auch eine Statistik, z.B. die hier, in der Deutsche, Deutsch-Türken, und richtige Türken nach ihren Abneigung bezüglich der (Fremd-)Religion von in die Familie Einheiratenden gefragt wurden:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/71795/umfrage/einstellung-zu-konfessionen-bei-deutschen-und-tuerken/

    Die Skepsis der Deutschen hat ihr Maximum bei 28% für Muslime. Die Skepsis der Türken fängt bei 63% mit den Christen an und hört bei 87% beim Atheisten auf. Deutsch-Türken liegen irgendwo dazwischen, aber näher an ihren Landsleuten zuhause. Atheisten rangieren, man merke sich das gut im säkularen Deutschland, für den Durchschittsmoslem übrigens noch hinter den Juden.

    Man kann Internet auch die ganze Erhebung finden. Die Statistik und ihre Auswertung sind angreifbar, da recht kleine Stichprobe, nicht notwendigerweise repräsentativ. Aber ein Trend, wer wen ausgrenzt, ist klar erkennbar.

    • Oh, die kannte ich noch nicht, danke! Das mit dem Atheismus war bei uns vor 500 Jahren ja auch so.

    • ... man kann auch relativ neutral ...
      … die Heiratsstatistiken ansehen und da ist die Fallgruppe „Muslima“ heiratet Katholiken selten, was nach dem „Institut für Islamfragen“ (hat eine eigene Website) wie folgt zu erklären ist (und das folgende stammt aus 2017 und nicht aus 1217):

      Frage:

      „Ich bin eine 30-jährige Muslimin und bin in einen ausländischen, nicht-muslimischen Mann verliebt, der kein Arabisch spricht. Darf ich einen christlichen Mann heiraten, wenn ich dabei meinen Religion, den Islam, bewahren kann?“

      Antwort:

      „Die Muslime sind sich einig darin, dass eine Muslimin keinen Ungläubigen wie einen Juden, einen Christen o. ä. heiraten darf. Denn Allah – Er sei erhoben – sagte: ‚Und verheiratet nicht (gläubige Frauen) mit Götzenanbetern, ehe sie glauben.‘ (Sure 2,221).

      Allahs Prophet [Muhammad] – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – sagte: ‚Der Islam hat die Oberhand. Keiner darf die Oberhand über den Islam haben‘. Der Ehemann hat die Macht [Bestimmungsgewalt] über seine Frau. Ein Ungläubiger darf nicht die Macht [Bestimmungsgewalt] über eine Muslimin haben (…)

      Aber so etwas ist sicher, wie im Fall des lieben Denis Y., eine „Satire“ und die meinen das nicht ernst …

    • Auch hierzulande
      War derlei Verhalten bis vor nicht allzulanger Zeit üblich. In meiner evangelischen Familie gibt es eine in den 60ern eingeheirate Katholikin, die wurde quasi vom Vater verstoßen. Da sind die Religionen, wenn ernsthaft gelebt, alle gleich. Die Frage für ein friedliches Zusammenleben ist daher eher, wie bestimmend eine Religion ist, nicht so sehr der Inhalt.

    • @Don
      FYI: Hier gibts eine etwas neuere Version der Studie, die alte ist leider nicht mehr da. Allerdings ohne die oben erwähnte Frage, aber auch mit interessanten Erkenntnissen. Die Frage wurde verschärfte gestellt („Empfinden Sie Christen/Juden/Atheisten als minderwertige Menschen?“) da sind die Ergebnisse nicht so krass, aber immerhin. Sie können ja selbst lesen. Interessant auch, dass sich mittlweile die Hälfte der Türken irgendwann eine Muslimische Mehrheit hier wünscht.

      https://www.infogmbh.de/index.php/downloads/2-uncategorised/42-deutsch-tuerkische-lebens-und-wertewelten

  124. OT: Ökobilanz
    Da Diesel/Elektro hier auch Thema war, ältere Beiträge aber nicht mehr frequentiert zu werden scheinen, hier nur ein kleiner Hinweis zu einer Studie des ADAC: https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/studie-oekobilanz-pkw-antriebe-2018/

    Der Hinweis kann auch gerne gelöscht werden, falls OT nicht erwünscht.

    • Nein, passt schon.

    • Ökobilanz
      Sehr interessant.

      mich interessiert aber auch, in welchen Teilen der Erde die ermittelten Schadstoffe emittiert werden und ob das Ergebnis möglicherweise aufzeigt, dass wir in unserer Elektro-Begeisterung den schwarzen Peter den weniger entwickelten Staaten zuschieben.

      SoS

    • Das bzw. den Kohleregionen.


    • Also ich habe das so verstanden, daß der Diesel besser als das Batterieauto abschneidet, solange der Strom nicht ausschließlich aus „regenerativen“ Quellen stammt. Vom Benziner einmal ganz abgesehen.

      Es geht ja nicht nur um Schuldzuweisungen, die immer zu erwarten sind, sondern es wird wohl immer neue Tricks geben, um der Wirtschaft gefällig zu sein. Wenn Benzin-Boliden fahren dürfen, Diesel-Zwerge aber nicht, dann kann man sich doch nur noch an den Kopf fassen. Der Brüller aber sind und bleiben die „grünen“ Batterieautos, die unter „grünen“ Aspekten doch eher rußig-schwarz sind.

      Aber von dieser Studie werden wir wohl nicht allzuviel hören, vielleicht mal ein paar Zeilen lesen, sollte man sie denn finden. Es ist längst beschlossene Sache, das autonome E-Mobil ist die Zukunft, koste es, was es wolle. Zahlt ja alles der (un)mündige Bürger.

      Und tatsächlich, so OT ist das ja auch nicht, schließlich ist auch hier der religiöse Eifer im Netz und in den Medien unübersehbar.

  125. Der 16-Jahresplan der A.M. oder der Fisch stinkt vom Kopf her.
    Die Hegemonie im Netz ist ja nur die Hegemonie der Regierung. „Das Netz“ ist ja nur sozusagen der lange Arm der Propaganda von Merkel und den anderen Auslagen im Schaufenster des Reichskristallkuppel-Vorsitzenden-Gremium. Die ganze Riege im Ministerium für Gesamtdeutsche Fragen schafft mit ihrer Propaganda ja auch so eine Art andere Wirklichkeit.

    Schauen sie mal den NSA/BND Skandal an. Da saß doch tatsächlich ein Spion/Spitzel im inneren Kreis des BND. Wurde aufgedeckt und was geschah? Nichts. Merkel schweigt und mit ihr, all die Getreuen und (fast) alle gleichgeschalteten Staatsmedien. Kein Rücktritt von Merkel, wie einst bei Günter Guillaume durch Willy Brandt. Keine öffentliche Anklage, keine Debatte. Alles wird verschwiegen. Wie immer, ein weiter so.

    Anderes Beispiel (eine komplette Liste wäre ja wirklich lang). Wenn die Beatrix von Storch sagt: „man müsse halt auch mal in die Luft schießen um die ungehinderte Flutung des Landes zu verhindern“. Da ist großes Bäh. Gleichzeitig genehmigt der Waffenkontrollausschuss aus Gabriel, Leyen, Schäuble, Merkel, Altmeier und anderen Pappnasen die Ausfuhr einer ganzen Bombenfabrik durch Rheinmetall an Saudi Arabien, damit diese im Jemen weiter Zehntausende von Menschen zerbomben können. Da wird das ganze Land in Schutt und Asche gelegt. Das ist voll okay – die Gutmenschen haben es genehmigt.

    Die verlogene heuchlerische Doppelmoral dieser Regierungskasper ist doch nicht mehr zu überbieten. Solange diese Reichskristallkuppel-Vorsitzenden-Gremium Deutschland weiter mit ihrer Verlogenheit korrumpieren können, wird sich nichts ändern. Staatsdoktrin ist:

    Weiter, schneller Deutschland in den Untergang treiben.

    P.S.: Schauen sie sich mal die Auslastung der Reichskristallkuppel und des 709 starken Regiment der Abgeordnetenstühle an. Die Debatten könnten genauso in einem Hinterzimmer eines örtlichen Fischereivereins abgehalten werden, so gering wie die Belegung des BT ist. Ein Witz.

    • Hmnja,
      „Wenn die Beatrix von Storch sagt: „man müsse halt auch mal in die Luft schießen um die ungehinderte Flutung des Landes zu verhindern“.
      .
      Spannend ist vielmehr, dass die AfD so unbändig viel Hass abbekommt, obwohl sie auf keinen einzigen Flüchtling je schoß.
      Aber die SED (Tarnname „die Linke“), die ja wirklich große Erfahrung mit dem Schießen auf Flüchtlinge hat, die hunderte Flüchtlinge schlachtete, diese Linke wird politisch und journalistisch verschont von jeder Kritik.
      .
      Niemand, kein Journalist auch, der sich vs. bösinazi-AfD so toll mutig fühlt, würde je wagen, einem Gysi ins Gesicht zu fragen, wie es sich anfühlt, [editiert. Mein guter Mann, könnten sie bitte darauf verzichten, mich in Probleme zu bringen? Don]

    • Ernsthaft, solche Aussagen können juristisch ins Auge gehen. Bitte, es geht auch anders.

    • Aber sonst ist heute wieder alles klar auf der Andrea Doria.
      Lieber Rabe,

      die AfD gibt eben auch, das muss ich hier schon auch mal sagen, oft genug mit wirklich dämlichen Aussagen einzelner Personen genug Angriffsfläche. Hier verwischt die Grenze zwischen konservativ und altem neofaschistischen rechtsnationalen Propaganda-Erbgut einfach zu oft.

      Will man sich als eine Partei etablieren, die (in Teilen) auch die Wahrheit spricht und so wahrgenommen werden will, sollte man eben auch mal klar Schiff machen. Da heißt es eben auch mal die Ärmel hochkrempeln und den Dreck der sich an den Planken festsetzt abschrubben.

      Heutzutage ist es leider so, dass die Parteien heute nur noch Anhängsel der Vorführpappkameraden die im Schaufenster ausgestellt werden sind. Schaut man sich die neuen Minister in der kleinen großen Regierung wähnt man sich schon im einem schlechten deutschen Film. Leider bestimmen diese wirklich schlechten Politik-Schauspieler Deutschland, Europa und die ganze Welt.

      Darüber wird aber oft genug vergessen, dass es möglicherweise anders geht. Die oben genannten Machtpolitiker, die sich eben hauptsächlich um ihr Ego und ihre Taschen kümmern, wollen eben mit aller Macht verhindern, dass der Wähler auf die die irrwitzige Idee kommt Inhalte zu wählen und nicht die Hochglanzverpackung die angeblich 15 % mehr Inhalt bietet aber doppelt so viel kostet (709 Sitzplätze im Reichkristallkuppelfestspieltheater zu Berlin). Über Gysi zu diskutieren macht auch aus diesem Grund auch keinen Sinn.

      Sehen Sie lieber Rabe. Es gibt (wirklich) gute Leute in der Politik. Die Linke überrascht mich oft mit guter parlamentarischer Arbeit. Lässt man diese Hinterbänkler mal an Micro traut man seinen Ohren und Augen nicht. Es gibt wirklich noch Premiumqualität neben den Strohpuppen die sich ständig, gefragt oder ungefragt in Scheinwerferlicht stützen und nur Quatsch absondern.

      Genau diese Leute (und viele, viele am Fließband, Paketzusteller etc. etc.) stehen an den Lenzpumpen und sorgen seit Jahren dafür, dass trotz allem der Dampfer Deutschland noch nicht abgesoffen ist.


    • Die Frage ist doch, was folgt, nachdem „das in die Luft Schießen“ keine Wirkung erzielt, womit doch eindeutig zu rechnen gewesen wäre. Um nicht das Gesicht zu verlieren, hätten dann wohl weitere Aktionen folgen müssen, es wäre unweigerlich zu einer Eskalation der Gewalt gekommen. Da das das Ende der AfD bedeutet hätte, waren und sind solche Bemerkungen nur als selten dämlich zu werten, dumme Polemik und sonst nichts.

      Für die Doppelmoral gibt es dagegen viele Beispiele, oft auch als Diplomatie bezeichnet.

  126. Religionskriege
    Wichtig ist doch bei alledem:Authentisch bleiben.Ohne Krampf und ideologische Anstrengung.dh.Verbloedungsmedien meiden..selektiv das Gute und Wahre nutzen.Nicht verbittern,sondern Leben genießen..Eine Fahrt (mit oder ohne Rad)nach Italien.wie der DA.Der Hegelsche Weltgeist weist der Geschichte Ihre Pfad..egal was die jetzt Herrschenden fuer Machtmittel haben..unsere innerdeutschen Befindlichkeiten sind im Weltmaßstab sp etwas von belamglos

  127. Titel eingeben
    „Es werden so viele kommen wie Sterne am Himmel sind“.

    Aus „Der mit dem Wolf tanzt“.

    • Leider wahr
      Inzwischen sogar schon in den MSM nachzulesen, z.B. „Die zweite Phase der Migration hat längst begonnen“ in der Welt. Selbst eine Beseitigung der Fluchtursachen (= Behausung + Geldzuwendungen) kann diesen Strom nicht mehr beenden.

      Dieses Mal sind die Invasoren allerdings die technisch-militärisch Unterlegenen.

      Würde auf der Seite der Angegriffenen der Wille zur Gegenwehr bestehen, hätten die Invasoren nicht den Hauch einer Chance. Und das bei 0 Verlusten der Verteidiger. Dass eine Abwehr nicht stattfinden wird, war manchen (Jean Raspail) schon Anfang der 70er Jahre klar.

      Eine interessante Zeit für alte weisse Männer.

    • Och,
      es mangelt vielleicht nicht am Willen, sondern an den Mitteln, dem Antrieb und der Furcht vor den Konsequenzen. Sogar das mit der Notwehr in Alltagssituationen kann ja schon zu überraschenden Einschätzungen der Verhältnismäßigkeit führen. Auf uns alte weiße Männer kommen wirklich spannende Zeiten zu.

    • Ich befürchte,
      sollte man die Indianer heute um Rat fragen, wie mit dem Anfang einer größeren Einwanderungswelle aus einer fremden Kulturen umzugehen sei, dass bei gegebener Erfahrung die Antwort relativ gewalttätig und wenig politisch korrekt ausfällt.

  128. Kulturelle Betriebsamkeit ...
    @peter bernhardt / Goethe Zitat …

    Eine Sache muss ich doch klarstellen, da es notwendig erscheint, um meine liebevolle Annäherung, ja gar meine Begeisterung für die deutsche Denkweise, Philosophie und der Wissenschaften kräftig zum Ausdruck zu bringen. Meinerseits kann von einer Köterrasse nicht die Rede sein. Ich sehe und möchte ja nur das Erhabene in der deutschen Kultur sehen. Ich suche sie und finde es auch … All die abfälligen Bemerkungen an meine Person, im Alltag und während des Alltagsrassismus gegen mich, lasse ich außen vor, da ich die Menschen, unter den Deutschen, die sich so was leisten, nach Art der Anrede und Beschimpfung anschaue und wie sie sich bekleiden, und habe doch irgendwie Mitleid anstatt verärgert zu sein, dass ich als etwas dunkelhäutig ausschauende Türkin, mich minderwertig fühlen würde. Ich habe diese Begeisterung für Deutschland, sitzt fest in mir.

    Als ich die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt habe, nach langem Zögern, da ich die türkische abgeben musste, habe ich mich an die Arbeit gemacht. Der Kultfilm Schweizermacher von dem legendären schweizer Komiker, Emil, im Kopf, habe ich, mit sowieso vorhandener und in der CH, während des Studiums perfektionierter Gründlickeit und Detailsbessenheit, angefangen zu lesen über deutsche Geschichte, Teile von J. Fests Hitler Biographie, deutsche Kindergeschichten, tradionelle Lieder, sogar Bücher über die deutsche Aberglaube, von dem einige Grundsätze ich im Alltag einhalte, insbesondere im Umgang mit Salz.

    Noch ehe ich die deutsche Natuonalhymne, aus eigenem Trieb und Wille, auswendig gelernt habe, kam der Bescheid der Einbürgerung, ganz trocken, in einem grauen recyceltem Couvert, ohne eine Zeremonie, die man von US Verhältnissen wusste, ohne Befragung dessen, was ich über Deutschland weiß usw. Das fand ich nun wirklich schwach.

    Als mein Mann sich vor ein Paar Jahren, um eine Aufenthaltsbewilligung in der Türkei bemühte, da muss ich sagen, es gab ein Interwiew, mit einer super kompetenten Beamtin, ich war begeistert von ihrer Art, die hat ihm sogar prompt die türkische Staatsangehörigkeit angeboten, da er eben der Vater, unserer Tochter, von einer türkischstämmigen Mutter (ich) ist. Aber mein Mann, als Sohn einer ziemlich strengen deutschen Mutter, so wohl erzogen, schien mir auch in dem Warteraum, wo viele Menschen aus x Nationalitäten auf ihre Aufenthaltsbewillungen warteten, als Jemand besonderer, in seiner typisch deutschen cool und collected Art.

    Der Bescheid kamm dann in einem weißen Couvert, drin ein weiteres, in der Farbe, welche ein weltberühmter Küchengerätehersteller, imperial rot nennt. Sein Name war darauf in goldschrift geschrieben, darin noch ein pas par tout, wo die Chipkarte, mit der Bewillung eingebettet war.

    Nicht nur ich war begeistert davon. Er auch. Er war so ziemlich beeindruckt …
    Die, so von ihm völlig unerwartete, hyper elegante Präsentation der Aufenthaltsbewillung hat bei ihm Spuren hinterlassen. Immer wenn die eine Person, der türkischen Politik in den deutschen Nachrichten erscheint und ich die Schimpftiraden loslege, dreht er sich zu mir und schaut so als ob er es nicht verstehe warum …

    • Ja, das mit der Wertschätzung anderer
      geht nur, wenn man sich selbst wertschätzt. Die Deutschen glauben halt, sie müssten unendlich Buße tun für Nazibösi, da fällt ihnen schwer, zu glauben, dass wer mit Verstand sie wertschätzt, ja einer von ihnen sein will.
      .
      Nirgends im Ausland wird man noch wg. Nazibösi angegriffen, nicht einmal mehr in NL (das selbst noch naziböser war als D, das aber hinter besonders tüchtigem Deutschenbashing zu verstecken suchte), aber sich selbst akzeptieren, wertschätzen, respektieren, das schaffen die Kartoffeln nicht. Wäre ja nazibösi.
      .
      Wer da dazugehören will, bekommt eben grauen Karton…

    • Einbürgerung
      Ja, das ist wirklich traurig (gewesen), wie die Einbürgerung hier gehandhabt wird/wurde. Bei uns ist das jetzt aber anders, es gibt sogar eine Feier (wie in den USA). Ein Freund, der nun nicht mehr Inder, sondern Deutscher ist, hat die Veranstaltung bei sich auf Video aufnehmen lassen. So konnte die gesamte Verwandtschaft und Bekanntschaft teilhaben. Ich fand es wunderbar, wie viel besser das geworden ist. Bei meiner Freundin aus der Türkei war es vor Jahren leider wie bei Ihnen beschrieben.

      Momentan lese ich Skylarks & Rebels, ein Buch einer Amerikanerin, die in den 1980ern in die Heimat ihrer Eltern, Lettland, auswanderte. Die vielen Bezugspunkte – keine Meinungsfreiheit/forcierte Einwanderung/kulturelle Brüche – zu heute haben mich schier umgeworfen.

    • Titel eingeben
      Schön geschrieben liebe El.Pe, ähnliches kennt/hört man auch von vielen Iranern

    • Titel eingeben
      aber eine Frage, was meinen Sie mit Aberglauben im Umgang mit Salz?

    • @Rabe
      Die permanenten Selbstbeschuldigungen haben mE ihren Ursprung in Maos „grossem Sprung“ in China. Da war das auch üblich, sich vor Publikum schlecht machen zu müssen, um noch ein bischen leben zu dürfen. Es geht nichts über eine anständige Erniedrigung auf dem Weg in die Unterwerfung.

      Erst seid die GRÜNEN in der Politik wirklich mitreden, ist das für das ganze Volk Mode geworden. Vorher hatten wir ein schlechtes Gewissen, waren aber froh, wenn keiner dran rührte.
      Die interessanten Zeiten, denen wir entgegen gehen, werden die GRÜNEN verschwinden lassen und wir werden andere Prioritäten setzen, als permanente moralische Nabelschau.
      Vielleicht trauen wir uns anschliessend auch wieder, neue deutsche Staatsbürger danach auszusuchen, ob sie wirklich zu uns gehören wollen und sie dann aber richtig zu beglückwünschen, dass sie es jetzt sind.

      @El.Pe: Dann trauen wir uns auch wieder Tusche auf Bütten mit Goldrand.
      Ich fänd’ es schön.


    • Es ist im Grunde doch eine Frage der Identifikation mit dem Land, El.Pe, in dem ich lebe. Der Grad der Identifikation wird dabei sicherlich sehr stark vom persönlichen Umfeld bestimmt. Und da beginnt ja das Problem.

      Der erste Türke, dem ich in meinem Leben begegnete, war „Gastarbeiter“. Er arbeitete in einer Textilfabrik und lebte dort in einer Massenunterkunft mit anderen Türken unter menschenunwürdigen Verhältnissen, aber so war das damals nunmal. Das war ein sehr freundlicher und aufgeschlossener Mensch, der seinen Lohn zu einem großen Teil an seine Familie in der Türkei schickte, der ein wenig deutsch lernte, und dem ich später half, als er eine kleine Wohnung außerhalb der Fabrik bezog. Dort haben wir manchmal Tee getrunken, Ziegenkäse gegessen und über die Türkei, sein Heimweh, seine Arbeit und Deutschland gesprochen, teilweise mit Händen und Füßen. Die Religion war dabei, bis auf den Gebetsteppich, das Fasten, die Ernährung und so einige Rituale, die meine Neugier entfachten, nie ein trennendes Thema, Religion war eben Privatsache. Dann haben wir uns aus den Augen verloren, doch der positive Eindruck blieb und hat sich bei einem späteren Besuch der Türkei durchaus bestätigt.

      Das war zu einer Zeit, als es in Deutschland noch keine türkische Infrastruktur gab und Erdogan noch nicht diese negative Wandlung vollzogen hatte. Seither hat sich viel verändert, meine grundsätzlich positive Haltung der Türkei und den Türken gegenüber jedoch nicht. Im Grunde ist es dort wie hier, die Menschen werden manipuliert und lassen sich gegeneinander aufhetzen. Das ist sehr schade.

      Die letzten Auftritte Erdogans und anderer türkischer Politiker in Deutschland sowie die Reaktion vieler Türken darauf, hat mich dann doch sehr irritiert. Denn viele Türken, ob mit oder ohne deutschen Paß, scheinen sich eben nicht mehr mit dem Land, in dem sie zum Teil ja seit ihrer Geburt leben, zu identifizieren. So gesehen bilden sie einen Fremdkörper in Deutschland, das kann auf Dauer so nicht funktionieren. Die Gründe sind vielfältig und sicherlich auch in einer völlig verfehlten Integrationspolitik zu suchen, aber Schuldzuweisungen helfen auch nicht weiter. Sicher scheint mir nur, eine Türkei wird es in Deutschland nicht geben. Und je schneller das alle, Türken wie Deutsche, begreifen, desto besser.

      Dazu würde ich mir von unserer Politik klarere Aussagen wünschen und von den Türken in Deutschland die Abkehr vom politisch instrumentalisierten Islam samt Erdogan und Gleichgesinnten.

    • Das ist eine sehr schöne Geschichte, Anekdote, Metapher ...
      Ich freue mich, dass ich Sie hier treffen konnte (lese immer, schreibe – fast – nie.) Es gibt einen Clip einer Einbürgerungsfeier, wo unser damaliger Bezirksbürgermeister von Neuköllen, der Herr Buschkowsky, „Neuköllner macht“, wie er immer sagte. Dort kann man einen Mann sehen, offenbar mit Wurzeln in der Subsahara, der voller Inbrunst und völlig falsch, sowohl die Worte wie manchmal auch die Melodie, die Nationalhymne singt. Und eine junge Dame mit Kopftuch, die in recht akzentfreiem Deutsch, und sich sehr gewiss, dass sie auf Zustimmung der (deutschen) Journalisten stößt, mitteilt: Sie hätte doch lieber „ihre eigene Hymne gesungen“, sie brauchte aber das Papier (den deutschen Pass).

      Und diese Missachtung liegt mit Sicherheit, wie Sie es beschreiben, an der Verdrucktsheit, der eigenen Missachtung des Eigenen.

      Was Sie über Alltagsrassismus schreiben: Ja. Ich würde Sie, ausgerechnet Sie, sicherlich auch böse anschauen, wenn ich Sie in der Berliner U7 träfe. Ich schau da inzwischen jeden böse an, der nicht rein schwedisch ausschaut. Zu viele Zumutungen erlebt, der U-Bahnhof Hermannplatz ist unerträglich; letztens kam ich auch mal vorbei, als gerade die Sanitäter einrückten, weil ein junger Mann, ein Kind eigentlich von 16 Jahren, von drei anderen geprügelt, kopfgetreten und dann noch gemessert wurde.
      Zu viel Dreck, Genöle, zu oft „Schlampe“ gehört.

      In der U3 würde ich Sie entspannt anlächeln. Fährt raus nach Dahlem-Dorf und Krumme Lanke, andere Klientel. Erklärt für mich (zusätzlich zur bornierten Boshaftigkeit gegen die wirklichen „Nächsten“, und natürlich sind die, die am nächsten sind, immer am unerträglichsten, weil man sie am besten kennt), warum meine besser gestellten Freunde so flüchtlingsbegeistert sind. Die fühlen U3. Ich U7. (Und es sind ja nun mal auch eher U7-Leute gekommen, die man auch eher den U7-Stadtteilen aufdrängt, damit die U3-Leute weiterhin ein paar alte Buxen „für die Flüchtlinge“ spenden können und’s danach vergessen. Wie Kinder, die unbedingt ein Haustier zu Weihnachten wollten.

      Bin ins Räsonnieren gekommen, verzeihen Sie. Hoffentlich les‘ ich Sie wieder.

  129. Mir ist ein Zitat von Matthias Beltz eingefallen.
    Sinn gemäß:
    Der Deutsche als Typus hat keinen Sinn für den
    Freispruch er will eher verurteilen.

    (deswegen ist auch die Idee der Volksbewaffnung abzulehnen.
    Das sieht man auch jeden Morgen in der U-Bahn wenn
    man sich die Gesichter ansieht)

    Da helfen die Methoden der Religionskriege
    natürlich sehr.

    Im Netzt u.a.
    Matthias Beltz – Das letzte Videoband (2002)
    1:28:51 Zahleiche Ausschnitte

    Oder
    Freispruch für alle.

  130. "Ein geschickt gestreuter Verdacht ist kaum aus der Welt zu schaffen." Man muss damit zu leben ler
    Sehr geehrter Don!
    Wenn sogar schon im Mutterschiff, ihr Kollege Reinhard Müller über Facebook schreibt: “Das Entscheidende hat aber der geschasste Chef von Cambridge Analytica angedeutet: Politiker könnten gezielt angeschwärzt werden. Und warum nicht auch jeder Bürger, so man denn seine Daten hat? Ein geschickt gestreuter Verdacht ist kaum aus der Welt zu schaffen. Das Urteil ist dann gesprochen – im Namen des Netzes.”
    wird der Blog Deus ex machina überflüssig. Zwar kann man bei Herrn Müller nicht geschickt gestreute Verdächte klarstellen, indem man selbst kommentiert. Dennoch, und gerade deswegen verabschiede mich von Deus ex machina reichlich amüsiert mit dem Gedanken: ‘Man sollte eine Party verlassen, wenn es am besten ist.’
    M.f.G.
    Der Tiger

  131. Hä?
    „Sie können auch mal das geltende Kirchenrecht anschauen, das ist genauso kleinteilig. Es hält sich halt keiner dran.“
    .
    Ich habe den CIC 1983 (Codex Iuris Canonici, das kirchliche Gesetzbuch) gelesen und fand nichts kleinteiliges darin. Stattdessen hohen Respekt vor der Würde aller Menschen.
    .
    Wo genau ist das Kirchenrecht kleinteilig?

    • Die Antwort hat mich auch gewundert
      Auf der von mir verlinkten Website stellen Gläubige Fragen wie:

      Darf ich in den 30 Tagen nach Ramadan fasten? Darf ich eine Arbeit in einer gemischtgeschlechtlichen Belegschaft annehmen, wenn ich keine andere finde? Darf ich ein Bild von xyz aufhängen?

      Und diese Fragen werden nicht etwa so beantwortet, daß man das getrost selbst entscheiden könne, sondern ganz detailliert, mit weiteren Hinweisen, unter welchen Bedingungen dies oder das verboten oder erlaubt sei.

      Es ging mir also mit der Verwendung des Begriffs „kleinteilig“ darum, klarzustellen, daß selbst kleine Details des alltäglichen Lebens der Prüfung unterzogen werden, ob sie gegen irgendwelche religiösen Dogmen verstoßen.

      Ich wollte klarstellen, in welchem Ausmaß die Freiheit des Menschen durch die Religion beschnitten wird, die Schere im Kopf zeigen.


    • „Buch 1, Can. 1 — Die Canones dieses Codex betreffen allein die lateinische Kirche.“

      Und ihre Mitglieder, nicht aber alle Menschen oder deren Würde, Rabe.

      Daß der Papst noch über dem Kirchenrecht steht, nicht belangt werden kann, nur am Rande. Bei 1752 Canones, und CIC 1983 ist ja nicht das ganze Kirchenrecht (siehe dignitas connubii, pastor bonus etc.), kann man durchaus von Kleinteiligkeit sprechen.

  132. SpracheWerk
    Liebe „El.pe“
    Ich bin begeistert ueber ihre Weltsicht und den Blick auf Deutschland.
    Bitte lesen Sie unbeding Texte(ergo Gedichte) der Minnesaenger (950 bis 1A0 war die klassische Zeit) und dazu die Gralsuche. Auch das Werk ueber die Niebelungen halte ich fuer ein Muss.

  133. Korrektur
    Es muss natuerlich heissen „von 950 bis 1100“ war die Kernzeit des Minnesangs. Danach kamen Epen und die ersten Romane, die jedoch nicht der Minne zugerechnet wird.

    • @tico
      werde ich, ganz bestimmt, so wissbegierig wie ich bin.
      Schade, dass Sie momentan nicht in Costarica sind, muss demnächst dahin reisen und wollte eigentlich Sie kontaktieren …

    • Und
      die dekadenten Minnesänger wie Neidhart von Reuental.

  134. Ich muss noch erwähnen und betonen ...
    dass die CH, speziell Zürich meine zweite Heimat ist …

  135. Muuuuhwie....1949 volkswagen documentary: kleiner Wagen grosse Liebe....
    auf youtube anschaunen.
    „This 55 minute ‚infomercial‘ was shot in Germany in 1949. Even for the standards of those days the qalitiy of photographic is poor. The storyline is very thin and a bit staged. But realize that this movie was made only 4 years after the traumatic war.. In the ruins of Germany this motion picture was an amazing display of positivity and hope for the future. The Volkswagen factory in Wolfburg was responsible for 25% of Germany’s production. In 1949 many former slave labourers worked in the factory. They decided to stay after the end of the war.“

    und nach dem Muuuhwie, Don kaufen sie sich enen hübschen Brezelkäfer.
    Ob der Verkaufspreis vom Mercedesle langt…. keine Ahnung;)

  136. Ja, mei ...
    …. einerseits Bild von Völkermühlen … – z B schau im Lexikon nach …. https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerm%C3%BChle_Europas
    Zuckmayer zählt die jungen migrierenden europ. Männer im Singular auf (Dual, ich weiß‘ schon) – jetzt aber Millionen von Externen …
    – Walter von Châtillon lesen (dt. in der Übersetzung von Streckenbach)

  137. 'Es ist mir eine Gnade, wenn ich den Mund halte',
    wunderbar, dafür kann man ja dann den Text loslassen. Und es ist schon mutig –
    wie hier schon ausgeführt wurde, ‚argumentieren‘ wird nichts nutzen, da es sich ja um ‚Gläubige‘ handelt, wer im Internet ein wenig ‚die Geistes- und Kulturgeschichte der Anti-Atomkraft-Bewegung‘ googelt, wird feststellen, dass kluge Leute zurecht schon um 1970 festgestellt haben, dass der kleinbürgerliche Anteil an der Atomkraft-Bewegung eben eine säkulare Ersatzfunktion für Erlösungshoffnung durch (eigenes) gutes Verhalten hier auf Erden für sich selbst und das eigene Kollektiv gefunden hatten.

    Da werden aber einmal mehr alle Bekehrungsversuche auch heute fehlschlagen – das Ersatzreligionsbedürfnis hat lediglich das Vehikel gewechselt. Eine Generationen- und Zeitfolge, die soziale Schicht erscheint in Konstanz offensichtlich dieselbe zu sein.

    Da geht es eben, wie früher schon, einfach auszuhalten. Leider sinken ja Auflage und Bedeutung der FAZ allerdings so dramatisch.

  138. ist es wirklich die
    letzte Hoffnung, dass die Russen, Deutschland zum 3.Mal befreien müssen …..

  139. Verstehe ich nicht....
    Das Internet quillt über mit rechtspopulistischer Propaganda.
    Das dürfte doch insbesondere einen Herrn Alfonso nicht wirklich stören.

    • Mich stört erst mal keine Meinungsäusserung. Es wird aber eher schwierig, wenn bekanntere Personen öffentlich mit abweichenden Meinungen auftreten. Oder sich gewisse Hetzer zusammen tun, um kleine Accounts fertig zu machen. Das haben Sie auch sicher so schon verstanden, bevor Sie mich hier anpampten.

    • Lieber Herr Marno
      Das nervt mich dermaßen. Man sagt dauernd: Ihr Rechten, ihr dürft doch eure Meinung sagen, ihr müsst nur mit den Folgen leben.

      (Und ich halte den verehrten Herrn Senior Sir Don gar nicht für rechts)

      Dissidenten wie Nikolai Iwanowitsch Wawilow, ganz großer Held, Pflanzenforscher, der durfte unter Stalin auch seine Meinung sagen. Er war dann nur weggesperrt und verhungerte (mit den Folgen/Widerspruch leben.)

      Der Mann in der Hamburger „Merkel muss weg“-Demo landete mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Durfte doch seine Meinung sagen. Mit den Folgen halt leben. Hoffentlich lebt er.

      Mögen Sie noch ein „Mimimi“ anfügen? Weil AfD-Leute zum Beispiel verprügelt wurden und ihre Autos angezündet und sie sich dann, aus Ihrer Sicht, „in die Opferrolle begaben“?

      Versuchen Sie’s einfach mal mit dem Tagesschausprech und sehen Sie die Lage aus einem anderen Blickwinkel:“ Überall in Russland gibt es regimekritische Demonstrationen unter dem Motto: Putin muss weg, in Kandel und Cottbus kamen Tausende zusammen, es brodelt auch in Hamburg und Bochum. Im sibirischen Hamburg wurde ein Demonstrant von Putin-Anhängern überfallen und niedergeprügelt, er kam mit schweren Kopfverlketzungen ins Krankenhaus.“

  140. dass es “den Islam” eh nicht gibt
    Naja: Alle Spielarten des Islam einigt doch die Verehrung des Propheten (Achtung, bei Widerspruch kommt sie Erdogan direkt abholen). Dieser Prophet, mit dem ja dann immer Friede sein soll und der unfehlbar ist, war aber Sklavenhalter, hatte 9 Frauen, inkl. einer 9jährigen und war auch sonst sich nicht zu fein Kriegsverbrechen zu begehen. Und nein, wer unfehlbarer Prophet eines Gottes sein will kann nicht sich hinter dem Argument der „historischen Person“ verstecken. Gott hätte ihm schon den rechten Weg zeigen dürfen, egal welches Jahrhundert.

    Aber wenn nun alle Mohammed verehren, dann gehört auch keine der Varianten des Islam zu Deutschland, ziemlich einfach.

    • Tatsächlich, Herr Gast,...
      …war Aischa bint Abi Bakr bei der Heirat mit dem Propheten erst 6 Jahre alt. Mit 9 Jahren wurde sie dann laut Geschichtsschreibung erstmals von Mohammed vergewaltigt, von einvernehmlichen Geschlechtsverkehr kann angesichts des kindlichen Alters hier wohl keine Rede sein.

  141. Tico, 18:24
    Tico @ 18:24

    Aus El.Pe-s story hängen überall Pferdefüßchen heraus.
    Was Alles hier tummelt…
    Die Minnesänger, usw. nehme ich mir vor. Damit Ihr gutgemeinter Rat nicht umsonst verhallt. Danke.

    Liebe Grüße und Gute Nacht in die Runde

  142. Wertes Hausschwein....
    …. schöner Vergleich mit den Indianern …. aber hahaha … Euch in DE fragt ja auch keiner!
    .
    Und wenn die Indianer damals Knarren gehabt hätten, dann hätten sie wohl sehr gerne in die Luft geschossen oder dem Columbus oder dem Custer auch anderswo hin.

    • Wenn!!
      Hinterher ist man immer schlauer.
      Wir sind noch am Anfang.
      Hinterher werden wir unsere heutigen Fehler erkennen.

    • Die Indianer
      hatten auch ohne Schusswaffen alle Mittel, um dafür zu sorgen, dass die Migranten, die über das grosse Wasser kamen, die Strände nicht hätten verlassen können.
      Die Indianer waren tief im Herzen GRÜNE. Sie konnten und wollten sich nicht vorstellen, was mit ihnen geschehen wird. Jetzt sitzen sie in Reservaten.
      Die Geschichte hat gutmenschelnde Naivität, Gutgläubigkeit und Theoriediskussionen statt faktenschaffende Taten immer schon ohne jeden Revisionsanspruch bestraft.

    • Die berühmte Umfassungschlacht von Cannae der 7. US-Kavallerie: Ein Heldenepos !?
      Am Little Bighorn verlor die 7. US-Kavallerie insgesamt 269 Mann, 60 wurden verwundet, die Verluste der Indianer werden mit 40 bis 140 Toten angegeben.
      Was ist solch ein unbedeutendes Gemetzel wie bei Big Horn, Custer war ein reichlich undisziplinierter Nachkomme deutscher Einwanderer namens Küster.
      Man stelle sich Odysseus mit einer Marlboro vor, ein Halloween-Spektakel in der Cheops-Pyramide, Ariadne im Grand Canyon oder General Custer vor Troja!
      Nein, nein, die geschichtslosen Amerikaner haben uns mit unserer Antike nicht verdient, niemals!
      Martin Gerhard Reisenberg

    • Ich war halbwegs traurig/zynisch/resigniert
      als ich über Thanksgiving las, dass die Indianer Fremden über den Winter geholfen hatten. Sonst wären die Siedler halt verhungert.

      Was die wohl von ihren Vorfahren halten, die Indianer

  143. Wo soll man da nur anfangen Don Alphonso?
    „…nach Horst Seehofers grundsätzlicher Berechtigung für sein Urteil über den Islam fragen sollte, ist der Volksstamm, aus dem er und wohl zum Teil auch ich stammen,…“ Also da sehe ich schon einmal einen grundlegenden Irrtum – der Islam ist kein Volksstamm, sondern eine Ideologie, die sich aus irgendwelchen Gründen Religion nennt. Der Vergleich hinkt nun jetzt wirklich gleich auf beiden Beinen. Es geht hier sicher nicht um Stammesdenken welcher Art auch immer, sondern darum, eine importierte Ideologie in Frage zu stellen.

    Dann: „…wenn ich nicht ganz nett über radikalen Genderismus schrieb,…“ Das ist eben der Punkt, Don Alphonso. Lesen Sie einen Koran und Sie werden merken, dass der Islam im Kern genauso radikal ist. Nicht jeder Muslim ist es, die Ideologie jedoch schon! Und Seehofer sagt deshalb im Kern etwas ganz anderes als Sie. Zudem werden auch Islamkritiker in den sozialen Netzwerken regelmäßig denunziert und phasenweise gesperrt.

    „…wie gesagt, ich habe dazu eie differenzierte Meinung, die damit beginnt, dass es “den Islam” eh nicht gibt und es zu einfach ist, kulturelle Phänomene allein an der Religion fest zu machen.“ Interessanterweise gibt es aber in allen vom Islam dominierten Gesellschaften klare Korrelationen zwischen Kultur und Religion, insbesondere im Hinblick auf die in der Regel weitgehend fehlenden Frauenrechte. Man leistet sich deshalb dahingehend als Frau vielleicht nicht so leichthin eine differenzierte Meinung – immerhin würde man in den meisten islamisch geprägten Gesellschaften sich in der Regel überhaupt keine wahrnehmbare Meinung leisten können – etwas, das aus meiner Sicht jegliche Differenzierung äußerst schwierig macht. Aber ich verstehe schon – Soumission von Houellebecq ist eben tatsächlich offenbar nicht nur für alle gleichermaßen eine Dystopie. Der (Anti-)held des Romans macht ja auch ganz gelassen das Beste aus der Situation. Deshalb – beim besten Willen – die oft intellektuell überheblich vorgetragene Fähigkeit von Männern zur Differenzierung beim Thema Islam – ich kann nur müde darüber lächeln.

    Ansonsten kann man nur zustimmen, das NetzwerkDG und seine Resultate sind unerträglich. Die totalitäre Art vieler Linker, die Meinung jeglicher Andersdenkender notfalls gewaltsam zu unterdrücken, ist letztlich ebenso faschistoid, wie das nur sein kann, was sie vermeintlich anklagen – klassische Projektionsmechanismen eben. Und selbst wenn die Meinungen Andersdenkender aus der öffentlichen Debatte verschwinden würden – die Gedanken sind frei, letztlich sagt uns die Geschichte, dass kein totalitäres System ewig bestehen bleibt.

    Wir sprechen hier also von diversen totalitären Systemen. Eines davon ist die Genderideologie und generell das linke Dominanzdenken in allen Bereichen der Gesellschaft. Aber genauso totalitär ist tatsächlich „der“ Islam – der eigentlich sehr genau definiert ist, wenn er auch nicht von allem Muslimen gleichermaßen bis ins Extrem gelebt wird.

  144. Sind Facebook und Twitter Teil des realen Lebens?
    Ich bin und war dort nie vertreten und kann daher die Ernsthaftigkeit, mit der über diese Plattformen geredet wird, nicht nachvollziehen.

  145. Seehofers Aussage kann man auch anders verstehen
    Was Deutschland als Staat ausmacht ist ja das, was in unserem Grundgesetz festgeschrieben ist, insbesondere die Grundrechte eines jeden Deutschen.
    Diese Grundrechte sind einer christlich geprägten Kultur entsprungen und ich glaube es lässt sich schwer abstreiten, dass insbesondere Paragraph 1 über die Unantastbarkeit der Menschenwürde aus den biblischen Lehren entnommen ist.

    Somit ist Seehofers Aussage für mich weniger eine Meinung und mehr eine Feststellung, dass unsere demokratische Grundstruktur aus christlichen Werten heraus entstanden ist.
    In keinster Weise wird damit gesagt, dass deshalb keine Muslime in unserem Land Leben dürfen geschweige denn ihrem Glauben nach wandeln dürfen, solange dies im Einklang mit dem Grundgesetz geschieht.
    Es wird lediglich festgehalten, dass der Grund, dass unser Staatssystem mitunter aus dem christlichen Glauben entstanden ist und man das berücksichtigen sollte bevor man unter eine falsch verstandenen Trennung von Kirche und Staat sprichwörtlich das Baby mit dem Badewasser ausleert.

    Es wird auch nicht gesagt, dass nur das christlich geprägte Kulturen in der Lage sind, solche Demokratien hervorzubringen, sondern festgestellt, dass es in Deutschland so gewesen ist.
    Allerdings stellt man bei einer Betrachtung des Nahen Osten fest, dass der Islam keinen guten Boden für Demokratie zu liefern scheint.

    Man sollte sich hier aber auch klar sein warum Seehofer das gesagt hat:
    Ein solches Statement kommt gut bei den Wählern an die die CSU an die AfD verloren hat.

  146. schön
    besser hätte ich meinen Eindruck nicht schreiben können. Es war eine Wohltat diesen Artikel zu lesen.

  147. >> Senkro
    Ja! Konflikte von Islam als Kultur & „Glaube [.,.] Grundgesetz“ sind halt programmiert. Vom Glauben an Versöhnung (versue…) fallen imma mehra åb.

  148. Religion ist Privatsache
    Was „den Islam“ betrifft, gibt es diesen ebenso wenig wie „das Christentum“ oder „die Juden“. Mir als Atheist ist jede Art von Götterkult ebenso suspekt wie schnuppe. Ich gestehe jedem seinen Glauben zu und erwarte lediglich nicht damit behelligt zu werden. In Politik und Gesetzgebung hat das alles nichts verloren, außer daß man freie und friedliche Religionsausübung zusichert. Glaube ist Privatsache.

    Freilich ist die Realität eine andere, angesichts Millionen Toter im Namen welchen Gottes auch immer. Religionen sind, nicht zuletzt da sie Vielfach auf Unwissenheit und Angst der Massen beruhen, ein Machtinstrument. Da darf es keinen wundern, wenn Kirche und Politik gemeinsame Sache machen. Überall auf der Welt sagt ein Politiker zum Priester: halt du sie dumm, ich halte sie arm.

    Doch ich kenne auch tiefreligiöse Menschen verschiedenen Glaubens, denen ihr Kult große Kraft und Halt im Leben gibt. Die eine herzensgute Seele haben und das auch leben. Freilich sind das immer die „kleinen Rädchen“ am Ende der Kette. Aber vielleicht bewirken die ja, in ihrem ganz privaten und sehr begrenzten Umfeld, wirklich etwas. Die Vorstellung mag naiv sein, aber es hellt mein Weltbild auf, dies zumindest in Erwägung zu ziehen.

    • gibt es nicht?
      Hier mal wieder aus meiner Zitatensammlung:
      „Religion ist das Einzige, was die Armen aufhält, die Reichen aufzuhängen.“ (Napoleon; nun ja…).
      .
      „Das Schlimme an religiösen Fanatikern ist ja ihre absolute Humorlosigkeit.“ (tja…)
      .
      “Man is a Religious Animal. He is the only Religious Animal. He is the only animal that has the True Religion–several of them (*).
      He is the only animal that loves his neighbor as himself and cuts his throat if his theology isn’t straight. (Mark Twain)

      (* = seit Beginn der Zeitrechnung hatte und hat die Menschheit etwa 2- bis 3000 verschiedene Götter. Und jeder war natürlich jeweils immer der EINZIGE und RICHTIGE. Noch heute…)

  149. Der missionarische Eifer und die Wahl der Mittel,
    wodurch im Internet gegen Abtrünnige und Ungläubige vorgegangen wird, hat jedenfalls einiges mit den Religionskriegen gemein. Zwar brennen nach der Inquisition keine Scheiterhaufen mehr, auch das Teeren und Federn ist aus der Mode gekommen, aber die Vernichtung der öffentlichen Präsenz und der weltlichen Existenz kommt dem schon recht nahe in der heutigen Zeit.

    Und heute wie damals scheint die Obrigkeit nicht immer ganz unbeteiligt zu sein. Es sollte ein Gesetz geben, das es politischen Parteien verbietet, sich in jedweder Form, direkt oder indirekt, an Medien zu beteiligen. Beim ÖR und bei der Funke-Mediengruppe sollte umgehend damit begonnen werden, die Verbindungen zu kappen. Außer einer eigenen Internetseite sollten Parteien in Medien keine eigene Plattform und auch keinerlei Einfluß durch bezahlte Dritte haben. Das sollte für die Regierungen selbstverständlich ebenso gelten.

    • Die bösen Rechtspopulisten haben den Rundfunkbeitrag in Dänemark abgeschafft.
      https://www.tagesschau.de/ausland/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-daenemark-101.html

      Ich gratuliere den Dänen zu dieser Entscheidung, auch wenn sie im Grunde nicht weit genug geht, da der dänische ÖR damit immer noch in staatlicher Hand verbleibt.

      Daß unser ÖR das als Teufelszeug der bösen Rechtspopulisten bezeichnet, wundert mich dagegen nicht. Denn Demokratie ist nicht nur für viele Politiker, sondern eben auch für viele Medienschaffende ein Fremdwort.

    • Nee, Herr Meier, statt Scheiterhaufen
      brennen heute Autos und die Zündschnüre der Pyrotechnik. Übrigens, wieso bleibt da außer nebulösen Allgemeinplätzen ausgerechnet die einzige Pressefirma in Parteihand unerwähnt.


    • Da kann ich nicht ganz folgen, Herr Dust. Vielleicht können Sie die nebulösen Allgemeinplätze mal näher erläutern und was ist denn die einzige Pressefirma in Parteihand?

  150. Europa und seine Aufgabe
    Ich bitte für die folgenden Überlegungen vorab um Verständnis, ja fast bitte ich um Verzeihung, aber ich möchte sie äußern dürfen. Sie kommen von weit her, doch sind sie merkwürdig nahe. Jean-Jacques Rousseau hatte in seiner Überarbeitung seiner staatsphilosophischen Schrift Du contrat social (1762) ein Kapitel angefügt, das in einem sehr eigentümlichen Verhältnis zum übrigen Inhalt dieses Werkes steht. Es handelt sich um das 8. Kapitel des 4. Buches, überschrieben mit De la religion civile. Am Ende dieses Kapitels findet sich eine Aussage von geradezu unheimlicher Tragweite, die vielleicht erst uns Heutigen richtig aufgeht, auch wenn sie für die Zeiten der Religionskriege vom 16. und 17. Jahrhundert seinerzeit ihre Berechtigung hatte. Diese Aussage lautet: „Il est impossible de vivre en paix avec des gens qu’on croit damnés“. „Es ist unmöglich, mit Menschen in Frieden zu leben, die man für verdammt erachtet.“ Rousseau wußte um die doppelte Bedeutung des Wortes damner, einerseits als säkular-rechtliche Mißbilligung einer von Menschen begangenen Handlung, andererseits als Ausdruck religiöser Verdammnis des sündhaft handelnden Menschen.
    Eben diese Doppelung aber kehrt seit einigen Jahren in der Mitte unserer Städte wieder, indem die Zugehörigkeit von Menschen zu einer bestimmten Religion in dem Sinne, dass diese Menschen der Religion bis zur Selbstaufgabe und in aller Ergebenheit gehören. Sich selbst aber gehören sie nicht mehr, sondern sind erfüllt von religiösen Vorstellungen, Geboten und vor allem Verboten‚ Verboten des Berührens, des Begegnens und der Anerkennung „westlicher“ – dies wurde zu einem denunziatorischer Begriff – Werte und Freiheiten. Wahrscheinlich können wir, die Westeuropäer, kaum nachvollziehen und verstehen, was es bedeutet, sich selbst nicht zu gehören. Wir sind uns des unanfechtbaren Besitzes unserer Selbst als Persönlichkeiten nur allzu gewiss. Aber diese Gewissheit ist nicht universal, sondern sie ist beschränkt auf einen kleinen Kulturraum, der sich Europa nennt (oder muss man schon sagen: Europa nannte?).
    Was aber geschieht, wenn sich Menschen, geprägt und erfüllt von unterschiedlichen, gar gegensätzlichen Vorstellungen, Geboten und Verboten einander auf engem Territorium begegnen und irgendwie zusammenleben müssen? Es geschieht, was tagtäglich in Meldungen erscheint, was sich in seiner Brutalität und Radikalität dem Verstehen entzieht, worüber die nüchterne Kriminologie (z.B. Hans-Dieter Schwind, Kriminologie, 23. Auflage 2016) vorurteilslos und ausschließlich wissensbasiert berichtet.
    Es gibt meines Wissens keine sich als „Wirklichkeitswissenschaft“ verstehende Soziologie, die eine multikulturelle Gesellschaft als tragfähigen Entwurf des Zusammenlebens beschrieben hätte, selbstverständlich außer den „Studien“ bestimmter Stiftungen. Wir sind Zeugen der „Rückkehr der Religionen“ als Regimen der Furcht und des Schreckens, in verschiedenen Spielarten, aber darin gleichlaufend, dass sie die Menschen erziehen wollen, mit allen Mitteln und nur zu oft zu unfreiheitlichen Zwecken.
    Wir sehen Europa, das „Juwel dieser Welt“, in seinen Selbstverständnissen nicht nur „herausgefordert“ (eine fürchterlich banale Redensart!), sondern wir sehen es in höchster Gefährdung. Ich hoffe, die Zukunft gibt meiner Sorge Unrecht.

    • @Bernhard Bayer sagt: 24. März 2018 um 15:18 Uhr
      Danke Herr Bayer,

      für diesen Text. Fantastisch
      Gruß

      Europa und seine Aufgabe
      Jean-Jacques Rousseau hatte in seiner Überarbeitung seiner staatsphilosophischen Schrift Du contrat social (1762)-
      8. Kapitel des 4. Buches, überschrieben mit De la religion civile etc.

  151. die Zugänge zur öffentlichen Meinungsäußerung werden scharf bewacht
    Wo das Internet einmal ein großes Loch in den Zaun geschnitten hat, wird es wieder dichtgemacht.

    Der DonBlog ähnelte noch zu sehr dem Internet, wie es einmal war, aber jetzt nicht mehr sein darf.

    „Wir waren die Ersten, die erklärt haben, dass die Freiheit des Individuums umso mehr beschränkt werden muss, je komplizierter die Zivilisation wird.“ – Mussolini

  152. «No au séparatisme islamiste»
    Der durchaus Aufsehen in Frankreich verursachende Aufruf der 100 französischen Intellektuellen
    „L’appel des 100 intellectuels contre le «séparatisme islamiste»“,
    veröffenlicht in Le Figaro am 20.03.2018 und unterzeichnet von u.a. Pascal Bruckner, Luc Ferry, Alain Finkielkraut, Bernard Kochner, Boualem Sansal,
    fand in der deutschen Presse bislang keine Erwähnung.

    Der französische Text ist (paywall-frei) u.a. z.B. greifbar unter:
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=779932382204246&id=238363896361100

  153. Gehört zu Frankreich, gehört Deutschland
    Pariser Schoa-Überlebende ermordet – Die 85-jährige Mireille Knoll wurde erstochen und verbrannt
    https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/31177

  154. Mireille Knoll - "la faire brûler"
    D’après une source policière, la victime avait déposé des mains courantes contre un riverain qui l’avait menacé de la faire brûler. Ce dernier aurait été vu dans son appartement. L’enquête a été confiée à la police judiciaire.

    Laut einer Polizeiquelle hatte das Opfer einen Nachbarn mehrfach polizeilich gemeldet, der sie bedroht hatte, sie ab-brennen zu lassen.
    Letzterer soll in ihrem Apartement gesehen worden sein.
    Die Untersuchung wurde der Kriminalpolizei anvertraut.

    https://www.prechi-precha.fr/paris-femme-juive-de-85-ans-perit-mysterieux-incendie-apres-ete-poignarde/#more-80856

  155. Zur Ethnogese der Bayern
    Lieber Don,
    genetisch gesehen dürfte der elbgermanische Einfluss auf das Y-Cromosom der heutigen Bayern relativ groß sein.
    https://j2a4h2.blogspot.com/2011/05/y-distribution-map.html
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/02/Sub-continental_origin_of_European_haplotypes_derived_from_admixed_genomes.png
    https://en.wikipedia.org/wiki/Y-DNA_haplogroups_in_populations_of_Europe
    Jedoch spricht viel dafür, dass es sich bei den Bayern im wesentlichen um eine Mischung dieser Einwanderer mit der Vorbevölkerung handelt. Dass die Römer einen leeren Landstrich zurückließen dürfte nicht zutreffen. Noricum war die Jahrhunderte zuvor von Kelten bewohnt und diese wurde durch die Römer auch nicht vertrieben. Diese Kelten waren kulturell den römern in vielen Aspekten ebenbürtig und etwa in der Metallurgie (die Römer haben norisches (meteoritisches) Eisen vom Chiemsee und Landwirtschaft überlegen, nur haben sie leider nichts aufgeschrieben. Diese keltische DNA ist bis heute das Grunderbinfomation zu der durch allerlei andere Groß- und Kleinstämme etwas dazu geschrieben wurde. Der lateinische Anteil ist demgegenüber eher gering. Zwar weit höher als in Norddeutschland aber wesentlich kleiner als der in Frankreich oder gar Rumänien, das als einzige poströmische Ex-Kolonie einen erheblichen DNA-Anteil von römischen Ex-Legionären und deren Familien erhalten hat. Rumänien war tatsächlich (durch Vernichtungskriege der Römer) entvölkert.
    Die mütterliche DNA ist im übrigen wesentlich stabiler und daher nicht so unterschiedlich wie die für Mutation stärker anfällige Y-DNA. Aber auch da gibt es Unterschiede in Europa https://www.eupedia.com/europe/maps_mtdna_haplogroups.shtml

    Dank und Gruß, B

  156. Der Hashtag könnte der Titel eines Buchs sein
    #CPS – “Cum Permissu Superiorum”, mit Erlaubnis der Oberen

    Ja, das mit dem Verständnis der Grundrechte vieler meiner Zeitgenossen ist beängstigend. Was heißt das Meinungs-und Pressefreiheit?

    Für mich ergibt sich ein erschreckendes Bild der qualitative Journalismus wurde in den letzten 10Jahren vom Gesinnungsjournalismus abgelöst.

    Magnus Enzensberger prägte den Begriff der „postdemokratischen Verhältnisse“ in denen wir leben. Die Grundrechte werden an so vielen Stellen ausgehöhlt und adabsurdum geführt –

    Mit Erlaubnis der Oberen – ein guter Titel (dabei denke ich an Savonarola, seine Hetze und Weltverbesserei der 90iger Jahre des ausgehenden 14.Jahrhunderts). Kann nur hoffen das die Tugendwächter von heute eines Tages, wie die Dominikaner vom Hof gejagt werden.

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