Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

300 Jahre 1714: Luxus, Laster, Lebensfreude

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Krieg und Zerstörung sind Garanten für schlechte Laune und unangenehme Personen. Wer sich 2014 an Jubiläen erinnern möchte, kann mit dem Jahr 1714 stilsicher und geschmackvol feiern, verschwenden und tafeln.

Links zwo drei vier fünf
Georg Kreisler, Der General.

Es ist heute der 3. Januar, und selbst ohne die extensive Vorberichtserstattung hängt mir die Erinnerung an das Jahr 1914 jetzt. schon. zum. Halse. heraus. Ich habe gar keine Lust mehr, etwas über die Erfindung von Giftgas zu lesen und dass August Macke, der 1910 noch am Tegernsee malte, 1914 in Frankreich sterben musste, ist mir auch hinlänglich bekannt. Den Weg in den 1. Weltkrieg musste ich mitsamt Vorgeschichte in der Schule lernen und Victoriakreuze finde ich ebenso bescheuert wie die ganze wilhelminische Epoche mit ihrem Wagnerpomp und den Damenfrisuren, die eine niedrige Stirn machen sollten, um die angebliche geistige Unterlegenheit der Frau modisch zu akzentuieren. Kein Mensch mit Verstand würde 1914 leben wollen, und deshalb verstehe ich auch nicht, warum man jetzt meint, mich ein Jahr und dann sporadisch bis 1918 weiter damit belästigen zu müssen. Ich kenne Verdun und die Aisne. Es war nach menschlichem Ermessen eine blöde Geschichte und bei mir daheim hängen nur halbnackte Frauen und hübsche Landschaften in Öl und Silberkannen, keinesfalls aber Schlachtenklimbim, Granaten oder Töpfe aus Stahlhelmen. Ich bin leidenschaftlicher Zivilist, dem Barras entgangen und so, wie mich mit 19 die Alkoholprobleme meiner Wehrdienst-Freunde nicht interessierten, möchte ich auch jetzt nicht hören, wer wem in welchem Schützengraben wie die Eingeweide umpflügte. Und warum. Und wo welcher Deppengeneral dabei stand.

Inmitten meiner Gemälde möchte ich deshalb sagen: ES GEHT MIR AM 10 VOR 8– Was? Das da hinten? Ah, das ein Stück Goldledertapete aus dem Spätbarock, 2. Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts.

Das muss ich Ihnen erzählen, bitte, nehmen Sie doch Platz. Ist es nicht hübsch? Goldledertapete war etwas Besonderes. Damals hat man in Holland feinstes Ziegenleder genommen, mit floralen Formen und Vögel bedruckt und golden bemalt, und ganze Zimmer damit tapeziert. Ja, richtig, orientalische Einflüsse, Paradiesgarten, das spielt bei dem Motiv mit hinein. Das Material ist sehr widerstandsfähig und wirkt auch nach dreihundert Jahren noch grandios. Das war sehr, sehr teuer, entsprechend selten sind diese Stücke heute auch. Und daran sieht man, dass man in Holland weitaus Schöneres als Sichelschnittvormärsche machen kann. Natürlich muss man fairerweise sagen, dass man das kurz vor der Entstehung dieses Fragments anders sah: Bis 1714 tobte auch hier der Spanische Erbfolgekrieg, aber der war in den letzten Zügen. Weil alle Beteiligten in Europa an einem toten Punkt angekommen waren, machten sie Frieden, und der hielt dann auch vergleichsweise lang. Weshalb sich Wirtschaft und Gesellschaft dann auch schnell erholten, und man das Geld nicht mehr in marodierende Truppen versenkte, und sich so in den Staatsbankrott misswirtschaftete – das machte man wieder klassisch mit Banken und Währungskrisen. Und dann kümmerte man sich wieder mehr um die Mätressen und ihre Vorlieben, und kaufte Goldledertapete, solange Geld da war. So war das, 1714.

Nach den Friedensschlüssen war 1714 ein ruhiges Jahr. Die Österreicher beendeten die Besatzung Bayerns, man machte sich an den Wiederaufbau, und kümmerte sich mehr um die schönen Dinge des Lebens. Was macht man nach der Bedrängnis? Man dankt dem lieben Gott, dass man noch am Leben ist, baut eine hübsche Kirche mit nackerten Putten, man isst, was man kriegen kann und holt nach, was man versäumte, so stelle ich mir das vor. In Paris schrieb ein gewisser Voltaire seine ersten bösen Spottgedichte, und Alain Rene Lesage hatte die Idee, in Spanien einen parodistischen Roman über die Zustände in Frankreich anzusiedeln, mit dem Namen „Gil Blas“. Seicht mag es sein und trivial, und es enthält auch keine magersüchtigen freien Autorinnen in Berlin, wie sie gerade in der Literatur a la mode sind., aber es sind viel schönere Geschichten als die Berichte über Literaten des Jugendstils, die sich plötzlich als Militärzensoren beim Abfassen von Lügen über Massenmord wiederfinden, nicht wahr?

Natürlich war 1714 immer noch von grossen wirtschaftlichen Belastungen geprägt. Aber es war vermutlich immer noch das beste Jahr des gesamten 18, Jahrhunderts bis zu diesem Zeitpunkt, und es sollte noch besser werden. 1715 starb der Störenfried Ludwig XIV, und all die schönen Hoffnungen, die man 1714 haben konnte, wurden Realität, zumindest für ein paar Jahre bis zum nächsten Bankencrash. In Rom herrschte damals Klemens XI., der dem Nepotismus den Garaus machte und sich ansonsten gezwungen sah, die weltlichen Interessen der Kirche zu reduzieren. Er kümmerte sich mehr um die Wissenschaft als um die Ketzerverfolgung, und als er den Jansenismus verurteilte, akzeptierte man das in Frankreich einfach nicht. So waren die Zeiten. Vielleicht nicht gut, aber es wurde besser. Und Marivaux schrieb amüsante Persiflagen auf den strengen Telemach, alldieweil und sintemalen man auch mir wegen dieser Vorliebe vielleicht unterstellen könnte, ich machte mich mitunter über todernste Themen und Vettelnbelange lustig.

Wenn man es genau betrachtet, dann passt 1714 mit seiner selbstgefälligen Stagnation und dem Luftholen nach der Europakrise rund um Spanien gar nicht so schlecht zu diesem Jahr 2014. Es wäre ganz einfach, weitere Bezüge herzustellen, etwa die neue Dreistigkeit der Banken, und man könnte sich auch an Mandevilles amüsant-bösartiger Bienenfabel erfreuen, die dem Konsum und der Verschwendung so das Wort redete, wie es heute die Prospekte sogar für die Nachfahren der Sauhirten tun. 300 Jahre alt ist dieser Klassiker der Volkswirtschaft, Sarajewo war damals dagegen türkisch und das 20. Jahrhundert wurde ja erst richtig unerquicklich, als man diesen Balkan meinte befreien zu müssen, wie heute die Iraker und die Afghanen… darüber wollen wir doch jetzt wirklich nicht reden, oder? Also, Sarajewo war türkisch und Europa hatte kein Problem damit, oder mit der Ausweitung der Eurozone oder der dort investierenden Hypo Alpe Adria. Beim Türken wusste man, woran man war. Stabile Heiden, kunstsinnig und vermögend, das sind nicht die schlechtesten Nachbarn. Noch einen türkischen Tee?

Ja, das ist hübsch, das Porzellan, das greift Formen auf, die auch um 1714 herum modern waren. Man hatte gerade das Porzellan in Sachsen nacherfunden, und der Aufschwung von Meissen lag auch darin begründet, dass man das Geld nicht mehr in Konflikten vergeudete. Sind die Soldaten weg, wird das Leben schon wieder prunkvoll. Wir wissen doch alle, dass Krieg nicht wirklich erfreulich ist und nichts bringt, wäre es also nicht viel besser, wir feierten 300 Jahre 1714, 300 Jahre Kriegsende und 300 Jahre Beginn des Rokoko? Mit dem Tod von Ludwig XIV verschwindet der schwere, symmetrische Stil des Barock, alles wird leicht, die Gemälde werden frivoler, die Opern zu erotisch getränkten Lustbarkeiten, die Schlösser werden bunter und man träumt sich nach China. Es ist wieder Geld da für Stuck und Zierrat und man muss keine Angst haben, dass morgen wieder Franzosen, Briten, Sachsen, Berliner und Hamburger marodierend durch die Räume ziehen.

Ansonsten ist 1714 übrigens ein sterbenslangweiliges politisches Jahr, mit den üblichen Hofschranzen, Steigbügelhaltern, Bastarden und illegitimen Hassardeuren, Panegyrikern, dreisten Rompompeln, die nach Parks auf Kosten der bayerischen Abgabenzahler kreischten, und hysterischen Giftnattern an den Höfen: Das übliche halt. Nichts Besonderes. Nachgerade ein Vorspiel zu Grossen Koalitionen in Städten und Ländern und den Intrigen, die sie untereinander ohne Ergebnis führen werden, was zur Belustigung des Publikums wäre, wenn Lesage dazu eine hinterhältige Komödie dichtete. Das sollte man den Blut-Theorie-Hegemann-und-Eiter-Freunden der aktuellen Theater mal erzählen: 1714 war Theater amüsant, die Besucher bezahlten freiwillig und das hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass die Kultur damals mehr an den Besucher dachte, als an das Netzwerk im Berliner Senat oder daran, wie man Forderungsgeplärre in die Medien bringt.

Insgesamt also ist 1714 ein ganz prächtiges Jahr und weil ich nicht will, dass Sie, liebe Leser, dem Buntschiessen mit Infochlor zum Opfer fallen, werden wir hier in diesem Jahr noch öfters dieser Epoche gedenken. Das hat übrigens gar nichts damit zu tun, dass ich mit der Suche nach Bildmaterial einen Vorwand brauche, um Schlösser zu besuchen und Gemälde zu kaufen, oder noch etwas Imari. Mir liegt einfach Ihr Wohlergehen am Herzen, dafür tue ich vieles und nehme alle Strapazen klaglos auf mich. Zum Beispiel reise ich bald nach Teneriffa, nur um Barockpaläste abzulichten. Ich werde auch mit extra viel Fett kochen und immer mit Rokokosilber servieren. Denn es ist 2014, und wir haben etwas zu feiern. Und sei es nur, dass, um es mit Brecht zu sagen, der Moder den Verwesten bleibt.

HINWEIS:

Als gäbe es nicht schon genug Technikmoder, gibt es hier auch noch ein ziemlich penetrantes Stalkingproblem. Deshalb prüfe ich momentan die Kommentare hier bei der Giftnatternjagd extra scharf, und das geht nicht immer ganz schnell. Daher gibt es auch das erheblich flinkere Kommentarblog ohne solche Probleme.

 


40 Lesermeinungen

  1. Vorzügliche Ouverture, gracias!
    Auf „100 Jahre 1914“ bin ich eingedenk der historisch dimensionierten Fettnäpfchendichte dennoch gelinde gespannt. Und wer wird da nicht alles die Bühne beehren, um uns mit Pathos zu salben.

  2. ach, die Sachsen...
    in allen Kriegen auf der falschen Seite. Man versenkte das Geld lieber von oben in barocke Bauten, in königliche Geliebte, die Wiedererfindung von Porzellan oder für mehr Preziosen im Grünen Gewölbe. Zum Glück war man kein Preußen.

  3. Titel eingeben
    Als ich gestern mein Silber vom Weihnachtsbeschlag putze, dachte ich an Sie, sehr verehrter Don. Ach, dachte ich, hoffentlich schreibt er bald mal wieder was über Silberkannen und alte Nacktedamengemälde. In diesem Sinn bedanke ich mich herzlich für ihre nichtkriegerischen Ausführungen und wünsche Ihnen und allen Gästen hier ein unterhaltsames Neues Jahr!

  4. Selektive Wahrnehmung
    Selektive Wahrnehmung ist eine wertvolle kulturelle Fähigkeit des Menschen. Wer nichts ausblenden könnte, müßte wohl irre werden.
    Gezielte, bewußte selektive Wahrnehmung ist noch besser. Ich will Ihnen nacheifern, Don Alphonso und zitiere mit Nahles Lindgren „ich mache mir die Welt, wie es mir gefällt“
    Ohne Ironie halte ich das für gesund und für zielführend.

  5. Musikbeispiele
    Herzlichen Dank für diese Reflexionen. Neben den wunderbaren Bildern habe ich mir im Geiste auch die nonmilitärische Musik dieser Epoche vorgestellt und wollte lediglich anregen, ob man in einem solchen wunderbaren Blog auch Hörbeispiele einfügen möge?
    Allen Lesern ein friedliches 2014!

  6. i´m in heaven when you smile
    ..was soll man da sagen, man ist gezwungen, sich zu erinnern und auf jeden Fall dem Don und den Vorschreibern zuzustimmen. Fettnäpfchen, gesunder Genuss und Kultur../Akt-Malerei u. Silber sind die Schlüsselwörter mit denen man ´was anfangen kann.
    Verdun..daran erinnere ich mich, .. auf einer meiner ersten Rennradtouren, sie führte nach Paris über Verdun,..bei einer Affenhitze..;
    die schlimmen Bilder(frühe Fotos) kannte ich aus Büchern. Im damaligen jetzt, 82 oder 83 bemerkte ich von den Schlachtfeldern und einer besonderen Atmosphäre nichts.
    Irgendwann mittags, ich rauchte noch(wenig)..zündete ich mir eine Selbstgedrehte an im kleinen Restaurant am Berg und trank eine limo.
    Ich weiss noch, dass ich an Jimmy Hendrix dachte-es gab noch keine i.pods-und mir meine ungewisse Zukunft egal war.
    In Paris, bei Brieffreundinnen und deren Familie angekommen, tranken wir Bier-keinen Wein- auf dem St. Germain und hörten in den Mussestunden zuhause kevin rowland-dexi…;…
    Dazwischen gab es louvre, centre P. und diesen alten Friedhof..

    .jeder wier kann….

  7. Köstlich, köstlich - aber die Schulden ihrer Majestät führten über John Law 1789 zur Revolution
    Louis XIV hinterliess1715 die höchsten Schulden der französischen Geschichte. Die Bürger wurden zu Schuldnern. Ein schottischer Hexenmeister namens John Law versprach Abhilfe, was natürlich misslang (wie es auch diesmal wieder misslingen wird).

    Hier einige Anmerkungen aus Wikipedia.

    „Law war das fünfte von zwölf Kindern des Innungsmeisters der Goldschmiede vodinburgh und Geldverleihers William Law. Nach Schulbesuch in seiner Heimatstadt und einem Internat ging er – bald nach dem frühen Tod des Vaters (1688) – nach London. Dort betätigte er sich als professioneller Glücksspieler. Die Fähigkeit, Gewinnchancen mit verblüffender Geschwin-digkeit zu kalkulieren, hatte er sich wohl mittels Lektüre (Antoine Arnauld, Jakob Bernoulli) und genauer Beob-achtung antrainiert; seine Begabung als brillanter Kopf-rechner half dabei entscheidend. In den folgenden Jahren studierte Law das Finanzsystem der Bank von Amsterdam und lernte den britischen Thronprätendenten James III. kennen.
    Durch Glücksspiel erarbeitete er sich in Paris ein Vermögen und wurde 1707 ein Freund Philipps von Orléans, des Regenten Frankreichs (ab 1715).

    Von 1716 an konnte er in Paris endlich seine geldpolitischen Ideen in die Praxis umsetzen, was in der Mississippi-Spekulation resultierte. Als einer der Hauptaktionäre der von ihm kontrollierten Gesellschaften wurde er nicht nur schwerreich, sondern auch der Star von Paris. Ende 1719 konvertierte er zum katholischen Glauben. Bereits wenige Tage später wurde er zum Generalkontrolleur der Finanzen, Contrôleur Général des Finances ernannt. In finanzieller Hinsicht war er damit der Herrscher Frankreichs und gleichzeitig – als Direktor der Mississippi-Kompanie – eines Drittels des nordamerikanischen Kontinents. Als Direktor dieser Mississippi-Kompanie fusionierte John Law die Französische Ostindienkompanie mit der Französischen Westindienkompanie und bündelte so alle außereuropäischen Handelsmonopole Frankreichs in einem Konglomerat, Fondateur de la Compagnie des Indes (1719). Um seine gesellschaftliche Anerkennung zu stützen, gab er Unsummen für karitative Zwecke aus (so berichten übereinstimmend Liselotte von der Pfalz und Daniel Defoe).

    Jedoch war das Ergebnis seiner Aktivitäten als Bankier und Finanzier des Staates eine geldpolitische Katastrophe. Als Law im Frühjahr 1720 Anlass hatte, an der Unterstützung durch den Regenten zu zweifeln, erlitt er einen Nervenzusammenbruch und flüchtete nach Venedig. Sein Vermögen war zunächst blockiert, dann übereignete er es als Schadenersatz der Kompanie.
    Zu behaupten, John Law habe das Papiergeld erfunden, wäre unrichtig. Bereits von 1609 an hatte die Bank von Amsterdam Banknoten ausgegeben, wobei jahrzehn-telang sorgfältig auf jederzeit ausreichende Deckung durch Münzen geachtet wurde. 1661 waren in Stock-holm von einer privaten Notenbank Banknoten emittiert worden – hier jedoch mangels Vertrauens mit mäßigem Erfolg.

    Das entscheidend Neue an Laws Vorgehen war, nicht nur Edelmetalle, sondern auch Grundvermögen – mit dessen in der Zukunft liegenden Ertragsaussichten – zur Deckung des Notenumlaufs heranzuziehen. Law strebte an, mittels so geschaffenen Papiergelds Deflation zu verhindern und Handel und Gewerbe mit hinreichend Liquidität zu versorgen – ein erst im 20. Jahrhundert als geeignet anerkanntes Konzept.[2] Nach dem Platzen der Spekulationsblase 1720 waren jedoch seine Ideen für die darauffolgenden Generationen seriöser Geldpolitiker zunächst tabu. Karl Marx bezeichnete Law später als „eine Mischung aus Schwindler und Prophet.“[3]

    Bemerkenswert ist auch der sozialpolitisch revolutionär wirkende Versuch, zahllose Verbrauchsteuern durch eine einkommensabhängige Steuer zu ersetzen. Im feudal geprägten Frankreich seiner Zeit konnte diese Maßnahme keinen Bestand haben, denn sie hätte den Kleinverdiener entlastet und einflussreiche Großverdiener belastet.
    Ein weiterer Aspekt seiner wirtschaftspolitischen Maßnahmen war der Versuch, sämtliche gewerblichen Monopole, die Notenemission und die Steuereintreibung aus privater Hand in staatliche Regie zu überführen. Damit, so hoffte er, könne die öffentliche Hand ausreichend Gewinn machen und ihre Verbindlichkeiten ablösen.

    John Law war mit den führenden Wirtschaftspolitikern seiner Zeit einig, dass reichlicher und zügiger Geldumlauf für die Volkswirtschaft förderlich sei. Die inflationären Gefahren einer solchen Politik verlor man gerne aus den Augen. ungehemmte Ausweitung der Banknoten- und Aktienemission heizte die Spekulationsblase noch an, die in die Katastrophe führen sollte.[4]“

    Soweit Wikipedia. John Law hinterliess der Welt die Banque de France und den Nachweis, dass der französische Citoyen spätestens seit damals revolutionär reagiert.

    Der Einmarsch napoleonischer Truppen in Deutschland begann 1794 und dauerte bis 1814.

  8. Nur schade,
    daß die stabilen Heiden sich ausgerechnet 1714 dazu entschließen, einen Krieg mit Venedig anzufangen (der dann wieder zu einem Krieg mit Österreich führt).

    So toll war die Zeit dann wohl doch nicht. Schon gar nicht für den kleinen Mann, der sich nicht leisten konnte, freiwillig für’s Theater zu bezahlen. Ob dessen Abgaben &/oder Steuern nun für die Belustigung derer da oben oder den nächsten Krieg draufging, war ihm vermutlich ziemlich egal (solange die Kriegshorden nicht gerade bei ihm vorbeizogen).

    • Jaaaa, aber erstens war das „nur“ ein kabinettskrieg, den die Österreicher erst gar nicht wollten und zweitens endet Eropa bekanntlich noch vor Linz. Insofern ist das ein aussereuropäischer Konflikt.

      Nein, Spass beiseite, natürlich waren das keine friedlichen Zeiten, aber die Kabinettskriege wurden in vergleichsweie kleinen Umfängen geführt, bishin zu Kriegen, in denen es noch nicht mal grössere Schlachten gab. Man hat erkennbar aus dem 30.jährigen Krieg gelernt. Es ist immer noch nicht akzeptabel aus unserer heutigen Sicht, aber das, was dann im napoleonischen Krieg oder in den Massenkriegen der letzten zwei Jahrhunderte kommen sollte, hätte man sich damals nicht vorstellen können.

    • We didn't start the fire und die Wege zum Krieg
      Nicht getätigte Militärausgaben hatten (noch immer) gerade in dieser Zeit aber die Problematische Nachwirkung, dass sie den Gegner größer werden liessen.

      Stelle man sich nur einmal vor, der Vormarsch der Französischen Horden hätte sich nicht erst im russischen Winter verlaufen. Uns wäre der Reichsdeputationshauptschluss erspart worden (das kann man sehen, wie man will) und die Waage aus Klerus und Säkular wäre erhalten geblieben. Der deutsche Bund wäre so nicht entstanden und der Preusse wären wohl nur einer unter vielen geblieben. So hätten sich die kleinen Scharmützel erhalten. Denn ein mittlerer unter kleinen hätte nicht hier und da von anderen mittleren und kleinen viele Menschen (U.a Schlacht von Sedan zur Reichsgründung, schlussendlich im WW I + WW II) riskieren können, die für diese den Kopf hinhalten mussten. Dies zeigt sich auch daran, dass der andere „Große“, die Österreicher aus dem Reich gejagt wurden – zwar in Nibelungentreue (sic!) um den unten genannten Stärkequotient zu erhalten, aber als Mitbestimmer über die kleinen wäre es hinderlich gewesen. (Siehe Reichsgeschichte des Heiligen Römischen Reiches im generellen, in den hässlichsten Jahren mit schwankender Bereitschaft zum Kaiser im Speziellen, sowie die Probleme der Doppelmonarchie an der Donau: Österreich und Ungarn mit Doppelparlament).

      Aber Politik (und leider muss man hier von Clausewitz Recht geben, auch wenn man es ungern tut) ist nunmal auch ein Krieg.

      Über ein lokales (Europa) oder globales Laissez-Faire erhält man keinen Frieden.

      Beispielsweise hat Preussen eine Innereuropäische Kriegsfreie Zeit von 1872 bis 1914 nur erreicht, in dem es über eigene militärische Stärke und relative zurückhaltung (Kein Interesse am Balkan, bedingtes, aber diplomatisches an Afrika) erreicht. – Der Ausbruch des Krieges hatte weitergehendere Gründe als „ein böses Deutschland“.

      Schlussendlich dasselbe Dilemma: Dem Krieg weicht man nur aus, in dem man als kleine und mittlere Macht starke Partner hat (nicht zwangsläufig) oder, wenn man mit starken Mächten mithalten kann.

      ..it was always burning, since the world was turning.

  9. Nie wieder Bahn
    Nun, den Anfang macht Pofalla. Wieder mal muß man von Trögen und Schweinen intonieren. Spiegel gibt es sicher keine bei dem im Haus. Interessant wird es, in welcher Weise sich Mutti versteckt.

    Bei 1714 fallen mir nur Händel, Bach und Vivaldi ein. Das Wolferl gar war noch nich geboren. Kein Radio, kein TV, keine Bahn, kein Euro. Und das ist auch gut so.
    .
    Teneriffa und Barockpaläste?

    • Die Kutsche ist eine gute Alternative!

      Ich wollte schon auch etwas über Musik machen, ich bin nur noch etwas am Überlegen, wie ich das aufziehe.

    • Bitte
      Geehrter Don, ich bitte darum! Vielleicht kann ich sachdienliche Hinweise geben…

    • Musik
      Vermutlich gibt es hier wieder Urheberrechtsprobleme. Musik zu verbalisieren ist freilich eine Alternative. Immerhin hatten wir hier auch schon vinologische Abhandlungen, die ebenfalls ohne reale Gaumenreizungen funktionierten. Es wird sich also gewiss ein Darstellunsformat finden lassen.

    • Musik?
      Ja, ich bitte sehr darum! Ein Thema, das generell und zuletzt auch bei Ihnen im speziellen zu kurz kam. Ich denke noch gern an Ihre thematisch passenden Musikempfehlungen zum Abschluss eines Blogbeitrags – das waren noch Zeiten!

    • Das war für mich – pardon – so etwas wie Rufen in den Wald.Es gab kaum Reaktionen und ich hatte auch nicht das gefühl, es würde irgendwie angenommen werden. Ich bin immer noch am Überlegen, was man da tun könnte, aber wnn es gefühlt 99% der Leser nicht interessiert, ist es vielleiocjt sogar kontraproduktiv.

    • Pofalla?
      Der haarige Harry hat dazu bereits vor 23 Jahren Entgültiges geschrieben:
      „Wenn Politiker wirklich so gut wären, wären sie nicht Politiker geworden.
      Dann wären sie in die freie Wirtschaft gegangen und hätten sich welche gekauft.“
      (Harry Rowohlt, 1991, Pooh’s Corner).

    • kaum Reaktionen?
      Ich jedenfalls hab mir ab und an die angesprochene Aufnahmen gekauft. Besonders guter Tipp: Marco Beasley. Danke dafür!
      Letzte Anschaffung: „Le Tournoi de Chauvency“. Gefällt mir nicht ganz so; vielleicht weil ich reichlich ähnliches im Regal habe. Die erwähnte Maultrommel hört man nur(?) in Titel 8.
      Wer „klassische“ Maultrommel mag, hier nochmal der Tipp von mir: Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809, er war auch Lehrer von Beethoven). Sehr flott!

    • Titel eingeben
      Ich bin ja kein Vielkommentierer, meine aber mich auch damals sehr positiv dazu geäußert zu haben. Aber ich mag zu dem 1% Leser gehören, die das Thema interessiert – wäre nicht das erste Mal. Es wäre halt schon eine zusätzliche Dimension. Bilder gehen doch auch, ohne dass hier jeder zweite Kunsthistoriker ist?

    • Titel eingeben
      Nein, nein, nein, es interessiert! Ohne Ihre Empfehlung wäre ich wahrscheinlich nie auf den Jardin de Myrtes gestoßen. Aber wie das so ist, man weiß ja vorneweg nicht, ob’s einem gefällt. Und ehe man reingehört hat, ist schon ein ganz andere Beitrag von Ihnen aktuell. Und da weiß man nicht, soll man jetzt noch mal drauf zurückkommen oder nicht.

    • @ Windsbraut
      Mir ist eine Musik-Empfehlung abhanden gekommen, Versuche sie wieder zu beschaffen
      scheitern – Titel nicht erinnerlich.
      Hatte jetzt auf Jardin de Myrtes gehofft, ist es leider auch nicht.

    • 1 %
      Ihr Lieben,
      die Hochkultur hat noch nie mehr als 1 % der Population angesprochen. In diesem Forum hätte ich die Quote allerdings etwas höher geschätzt. Sei’s drum! Lassen wir einfach hier Nützlichkeits- oder gar Effizienzüberlegungen beiseite. Das ist das höchste Privileg, das man sich als unabhängig denkender Mensch verschaffen kann.

  10. der ferne spiegel
    habe mich vor zehn jahren durch barbara tuchman´s „Der ferne Spiegel“ geackert.
    danach war ich nicht mehr derselbe.

    leider ist es unmoeglich, alles zu lesen was jemals geschrieben wurde; meine digitale asservatenkammer wird immer voller und ich wuerde 300 jahre brauchen, alles zu lesen und einzuordnen.
    kann es sein, dass schreiben eine barbara tuchman zum beispiel erleichtert aber leser ueberfordert?
    kurz und gut: welche ansaetze bestehen – falls ueberhaupt gewuenscht – leser (suchende) nicht vollends durch romane, abhandlungen plus kommentare, hereinbrechende news und gefaelschte nachrichten sowie blogs balla-balla werden zu lassen?

    man koennte auch ganz einfach aufhoeren zu lesen und mehr auf die innere stimme hoeren, aber wahrscheinlich verhaelt sich dann mein wucherndes grosshirn wie der drogenabhaengige ohne stoff.

    schreiben ist eigentlich undemokratisch. waehrend im letzten stockwerk des elfenbeinturmes, mithin ganz hoch oben, fein die feder geschwungen wird, aeussert die breite masse der unzufriedenen und leidenden da unten denkwuerdige laute, die von den belesenen nicht mehr verstanden oder ausgeblendet werden.

    das gute alte buch, wo ist es geblieben? Ich finde nur noch verrisse oder hysterische lobeshymen, den rest kann ich ueber amazon.de bestellen…8Eurofuffig.

  11. 300-jährige Gedenkfeiern zuhauf
    1714 war als Folge des spanischen Erbfolgekrieges das Ende der katalansichen Selbstverwaltung, der institutionellen und vor allem der kulturellen Selbstständigkeit. Sprache, Kultur und Gebräuche wurden nach der militärischen Besetzung durch die Bourbonen am 11.09.1714 verboten, der 11. September ist katalanischer Nationalfeiertag. 300-jährige Gedenkfeiern wird es im schönen Barcelona zuhauf geben.

  12. Hoch die Tassen !!!
    … was für ein fabelhaftes schreiberisches Großtalent mit kühnem Kopfe sie doch sind !!! Ihre Lektüre ist in allem Ernste ein solch großer Genuss, ich wünsche mir davon mehr zu lesen !!!
    Man erinnert und zelebriert viel zu selten die wahren Leistungen der Zivilisation … in diesem Sinne ein „Happy, Happy 1714!!!

  13. Herzlich Dank! Man kann aber auch solches sehen
    Sehr geehrter Don, geschätzter radicaler Reaktionär.
    Lt. FAZ vom 27.12 ja: Chaos Communication Congress – Der radikalste Blogger im ganzen Land: Don Alphonso (und Fefe). Sehr schön gegen gehalten, denn man erkennt die Absicht und ist verstimmt. Die DDR unterichtete in den Schulen Philosophie, so man das überhaupt son ennen konnte, nur ab Hegel, sofern der für Marx wichtig war. Obwohl auch keinen Nietzsche usw. Die Russen lernten die Alten und auch Kant kennen, in der DDR war man sogar davon überfordert. Heute nun wird deutsche Geschichte gern auf die zwei Weltkriege reduziert. Und wem dient dieses Bild?
    Wieviel mehr kann man erfahren, wenn man sich diese Geschichtsschreibungen Deutscher Lande hernimmt. Beide für sich dermaßen spannend, wie nur irgend etwas.

    Fontanes Wanderungen durch die Mark sowie

    Kleine deutsche Verfassungsgeschichte: vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart
    von Reinhold Zippelius

    Prof. Zippelius ist ein besonders sehr anerkannter Rechtsgelehrter und schreibt knapp und sehr lesbar, auch für Laien (vollständig online).

    Da war etwas los… Es sind, und das ist wenig verwunderlich, eben viel mehr, als einhundert Jahre interessant.

    Sehr lesenswert aber dennoch auch, wie man sich mit den Verhältnissen arangierte: https://www.landkreistag-bw.de/lkt/hist/geschichte/11_ErsterWeltkrieg.pdf , denn es war Seeblokade.

    Aber Sie werden sehen, dass letztlich das Erinnern jeder Phase von Gewinn sein wird. Allerdings ist es wahrlich spannend, wann die scheinbar ganz besonders großen Ereignisse zu ’normalen‘ großen Ereignissen werden werden.

    Haben Sie einen schönen Sonntag und herzlichen Dank für die schönen Bilder

    PS: Warte noch immer gespannt auf den zweiten Teil des Berichtes aus Berlin

  14. hans
    Ist anno 1714 nicht der Älteste irgendeines Ernst Augusts aus Hannover englischer König geworden? Und hat durch seinen Kapellmeister den Limies die Flötentöne beibringen lassen? Die späte Rache kam dann 1964 in Form von Pilzköpfen. Messias statt Madonna!

  15. Nich den Kopp innen Sand stecken
    Ich mag j solche Jubiläen, schließlich erfahre ich von den Öffentlich-Rechtlichen was ich zu denken habe. Bestimmt entblödet sich die Journaille nicht, die alleinige Kriegsschuld Deutschlands zu kolportieren und mit dem proto-religiösen Unfug von der Urkatastrophe all die heißen Eisen zu rechtfertigen:
    Mehr Geld für die Pleitestaaten, Bankenrettung auf Staatskosten. Dafür muss Deutschland haften, hat aber die gleichen Mitbestimmungsrechte wie Malta.
    Alles andere wäre deutsche Großmachtsucht und führt direkt zu Millionen von Toten.

    Ein Freihandelsabkommen mit den USA sowie der Abbau von Exportüberschüssen.
    Schließlich ist Deutschland zu klein für eine Großmacht und zu groß für einen normalen Nationalstaat und überhaupt hat das geopolitische Übergewicht Deutschlands, das heute mit dem wirtschaftlichen Übergewicht gleichzusetzen ist, schon 1914 zu Millionen von Toten geführt.

    Und Kritik an der NSA verbittet sich auch, immerhin hat die USA den Deutschen schon mindestens 2-mal befreit. Ohne das Abhören der Deutschen könnte es zu Millionen von Toten kommen.

    Also ich bin schon gespannt, was alles mit dem 1. WK gerechtfertigt wird!

    • Also ich bin schon gespannt...
      was alles mit Karl dem Großen* gerechtfertigt wird, wenn man mal mit allem durch ist.

      Ist doch zu schön, wozu Schland und Schlandler so imstande sind.
      Es darf, kann nicht sein, dass in der Welt irgendwas passiert – ohne Deutsche.
      Wenn hält zuwenig Gutes passiert, muss man sich an das Schlechte halten.

      Naja, das kostet.

      *was ein Glück, dass der nicht gelebt hat.

    • Dosenbier macht schlau
      Das Andenken an Karl den Großen wird in regelmäßigen Abständen von Rainer Hank penetriert.
      Kreativ fand ich den Schirrmacher Frank. Hat der einfach den Martin Schulz nach Verdun geschleppt. Da durfte der EU-König etwas über die europäische Einigung schwadronieren, wie man in einem Nebensatz erfährt. Aber hauptsächlich wollte der Schirrmacher Frank den 1. WK als Informationskrieg darstellen, um Parallelen zum Internet zu ziehen.
      Unterhaltsam sind sie ja, die emotionalen Trittbrettfahrer.

  16. Erquickend!
    Schön, Ihren Text zu lesen. Es gibt so viel Schlechtes auf der Welt – muss man sich da auch noch ständig an die schlimmen Dinge erinnern, die zum Glück hinter uns liegen und die wir nicht erleben müssen?

    Auf der anderen Seite denke ich aber auch, dass man sie nicht vergessen darf, damit solche Gräuel nicht noch einmal passieren – wenigsten nicht in Europa.

    Aber dann frage ich mich auch wieder, ob es vielleicht an unserer „Erinnerungskultur“ liegt, dass es so vielen Menschen einfach nur noch zum Hals raus kommt, sich zu erinnern. Vielleicht sollte man es eher so angehen wie z.B. die chassidischen Juden, die einmal im Jahr in die Ukraine nach Uman reisen um zu feiern, dass sie noch da sind, dass das Böse nicht gesiegt hat (war ein Artikel in der FAZ, der mich sehr gerührt hat: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/chassiden-in-uman-im-neuen-schtetl-12584845.html).

    Vielleicht könnte man etwas an dieser Erinnerungskultur ändern, dass man sich eben eher an das Erfreuliche erinnert, z.B. dass 2014 endlich, nach 100 Jahren, ehemals erbitterte Gegner zu Freunden geworden sind – wenn man es so aufzöge, dann würden vielleicht auch wieder mehr Menschen das Gute in der EU sehen und nicht nur das, was nicht so läuft.

    Und man müsste nicht ausweichen auf das Jahr 1714, um sich erfreut zu „erinnern“.

  17. Dr.
    … um den liebenswert schnoddrigen Ton aufzunehmen: Gedenktag-Aktivitäten sind dazu da, aus den Fehlern der Geschichte zu lernen und dabei die Fehler der Gegenwart zu verschlafen…

  18. Blutsonntag von Bouvines am 22.7.1214
    Sehr geehrter Don Alfonso, möglicherweise ist es ja sinnvoll auch ernsthaft des 22.7.1214 zu gedenken. Mit freundlichen Grüßen. Friedrich II., der Stauffer

  19. Hassardeure...
    ..finde ich klasse formuliert. Mein neues Wort für Islamisten.

  20. OT
    Ein Hoch auf die schweigende Mehrheit!!!

    „Doch dann dokumentierte die “ FAZ“ auf Seite 1 eine längst ausgestorben geglaubte
    Homophonie . Dass ist ein Grund zum Jubeln.“

    Wie der Autor zugibt wären ihm sonst die Themen ausgegangen. Vermutlich geht
    es seinem Gegenüber bei der FAZ genauso.

    Es ist damit sehr einfach sich zumindest den Zumutungen der Medienschaffenden
    Zu entziehen.

    • ...im übrigen
      …bin ich dafür, dass nur Homosexuelle zuwandern dürfen.

    • ich bin auch dafuer
      mithin eine bestimmte geistige elite.
      schade nur, dass die dann dem auswanderungslande fehlen wuerden…

      insofern, lasst homosexuelle als avantgarde in solchen ruckstaendigen laendern subversiv agieren.
      als berater bietet sich vielleicht mr. klitschko (UNAR=der schlag) an, au, dass tut weh!

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