Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

01. Feb. 2010
von Don Alphonso
178 Lesermeinungen

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301
   

Dem Staat einen Steuerhinterzieher stiften

Offensichtlich hat die deutsche Politik ein massives Problem, die Sorgen und Nöte der sie besitzenden deuitschen Oberschicht zu verstehen. Es kann und darf absolut nicht darum gehen, irgendwelche Steuerhinterzieher davon kommen zu lassen. Man würde so nur dazu beitragen, dass unsere Dümmsten und Unfähigsten reich bleiben, nicht vorbestraft und damit nicht diskriminiert und geschnitten werden können, und weiterhin hässliche Protzkisten in unsere Viertel bauen. Das geht nicht an. Und wenn schon die Politik nicht tut, was brauchen, müssen wir es eben selbst tun. Weiterlesen

01. Feb. 2010
von Don Alphonso
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14. Dez. 2009
von Don Alphonso
113 Lesermeinungen

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281
   

Steueroptimierung oder Die nehmen uns alles

Das Debakel der Bayerischen Landesbank auf dem Balkan reiht sich nicht nur nahtlos in die Wirtschaftskrise ein, es nagt natürlich auch am Selbstverständnis der besseren Kreise des Freistaates. Eigentlich möchte man reich und vorne mit dabei sein – nun aber scheint es, als wäre man bald arm und ausgerechnert von Österreichern, jenen südlichen Brüdern der Preussen angeschmiert. Stellt sich natürlich die Frage: Wie schafft man es, dass andere mehr arm werden als man selbst? Zum Glück ist gerade die Steuer zu machen. Weiterlesen

14. Dez. 2009
von Don Alphonso
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10. Dez. 2009
von Don Alphonso
181 Lesermeinungen

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424
   

Die kleine Schweiz und die kleinen Boni kleinlicher Banker

Eine Volksweisheit sagt, dass dort, wo am lautesten geschrien wird, auch am meisten gelogen wird. Nachdem gerade tout London vom Heulen ob einer Steuer auf Boni erschallt, darf man getrost davon ausgehen, dass es nicht so schlimm ist, und dass im Gegensatz zu den Behauptungen auch niemand von seiner Bank in die Schweiz gerettet wird. Das Problem haben nur ein paar Banker; Banken geht es damit keinesfalls schlecht. Weiterlesen

10. Dez. 2009
von Don Alphonso
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08. Dez. 2009
von Don Alphonso
194 Lesermeinungen

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1041
   

Nullsummenspiel zwischen Frankfurt, Washington, Berlin und Rüsselsheim

Typisch deutsch, kleinlich und absolut nicht grosszügig ist jene Debatte, mit der sich hierzulande gegen die Förderung von General Motors und Opel gewehrt wird. Statt den einzig wirklich guten Grund vorzubringen – es gibt in Deutschland schon zu viele hässliche Strassenblockaden von Opel und Ford – kapriziert man sich auf ein paar lumpige Milliarden. Eben jene Milliarden, die die Amerikaner mannhaft und ohne Wimpernzucken selbst vor kurzem nach Deutschland überwiesen. Dieses Land soll sich nicht so haben – es hat schon alles seine Ordnung, wie es ist. Weiterlesen

08. Dez. 2009
von Don Alphonso
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05. Nov. 2009
von Don Alphonso
107 Lesermeinungen

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344
   

Park- und Steuergestaltung für notleidende Bürger

Steuerberater sind in der Regel von allen Erbsenzählern die phantasielosesten Geschöpfe, denn alles, was sie an Phantasie haben, verbrauchen sie bei der Konstruktion von Schlupflöchern und Vermeidungsstrategien. Sie sehen nur ihre kleinen Zahlen und nie das Grosse und Erhabene. Kein Wunder, wenn dann Steuersparmodelle so klein und schäbig in sich zusammenfallen, wie in Ostdeutschland oder Filmfonds. Gross und prunkvoll muss die Steuervermeidung sein, so gross und offensichtlich, dass sie von allen geliebt und besucht, aber nicht kleinlich verurteilt und von des Staates Eintreibern verfolgt wird. Und ich denke, ich wüsste einen guten Weg, das Geld in eine eigene, kleine Schweiz zu bringen. Weiterlesen

05. Nov. 2009
von Don Alphonso
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24. Okt. 2009
von Don Alphonso
93 Lesermeinungen

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Der unmögliche Bank Run auf Bürgerkonzern Deutschland

Entweder leben wir in einer Gesellschaft. Dann gibt es Rechte und Pflichten, eine Gemeinschaft und Verantwortung. Oder wir leben in einem effektiven und nach marktwirtschaftlichen Prinzipien organisierten Bürgerkonzern. Dann hätte ich jetzt gerne marktradikal gewusst, wo ich meinen Anteil verkaufen kann, wenn ich mit der Leitung des Konzerns und seinem Geschäftsgebahren nicht einverstanden bin. Nach etwas Überlegung jedoch scheint das nicht möglich zu sein: Der Konzern ist eher ein Fonds des Grauen Kapitalmarkts. Und als Gesellschafter trägt man auch noch das Verlustrisiko. Weiterlesen

24. Okt. 2009
von Don Alphonso
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30. Sep. 2009
von Don Alphonso
266 Lesermeinungen

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Reichtumsbericht 2009 (nach Wahl ergänzt)

Es ist alles gut. Doch. Wirklich. Niemand hat das Recht sich zu beschweren; es ist, wie es ist, und die Mehrheit hat entschieden, die wollen das so. Solange man auf der Seite der Gewinner ist – und irgendjemand muss schliesslich gewinnen, es kann nicht nur Verlierer geben – ist alles prächtig. Die Aussicht. Das Wetter. Der Wein am Strand. Es passt schon alles so, wie es ist. Besser so, als, sagen wir mal, Wohnungszwangswirtschaft, Kollektivierung und Staatsbetriebe. Zumindest etwas besser. Glaube ich. Weiterlesen

30. Sep. 2009
von Don Alphonso
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11. Aug. 2009
von Don Alphonso
102 Lesermeinungen

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Montenegro: Monte Carlo für Russen und andere Arme

Ich höre in letzter Zeit viel über Montenegro. Manche sagen, das sei die neue Toskana, andere meinen, es könnte das neue Monaco werden. Inzwischen tummeln sich dort Investoren aller Art, und neben der Aussicht und dem Yachthafen locken auch gewisse Steuervorteile, die selbst den deutschen Spiesser über manch kleinen Schmutzfleck hinweg sehen lassen, der glücklicherweise ohnehin nicht erwähnt wird, wenn Medien dergleichen in schönsten Farben anpreisen. Leider habe ich meine rosa Brille in Meran vergessen, und meine Koffer von Louis Vuitton zahle ich auch selbst – nur so kann man meine berufsuntypische Unfreundlichkeit im folgenden Beitrag erklären. Weiterlesen

11. Aug. 2009
von Don Alphonso
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01. Aug. 2009
von Don Alphonso
88 Lesermeinungen

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Das stilvolle Überleben der Pandemie IV: Schöner Schweinegrippen mit Vermögenssteuer

Sterben ist bekanntlich nie das, was man so gemeinhin als schön bezeichnet, und was man so hört, soll Schweinegrippe als Todesform auch nicht gerade angenehm sein – von der unpassenden Benennung mal ganz abgesehen. Besonders übel jedoch wäre es, zu sterben und dabei genug Zeit zu haben, sich über verpasste Gelegenheiten zu ärgern. Diesem tragischen Umstand könnte unser Staat jedoch mit einer mutigen Steuerpolitik abhelfen, denn bislang ist es so, dass Raffgier belohnt und Lebensfreude massiv besteuert wird. Eine saftige Vermögenssteuer könnte meine Schicht zumindest von diesem Übel erlösen. Weiterlesen

01. Aug. 2009
von Don Alphonso
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24. Jun. 2009
von Don Alphonso
99 Lesermeinungen

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Der eingekellerte Vermögensverwalter

Einerseits profitieren wir alle davon, dass es Recht und Gesetz gibt. Der Autonome ist froh, wenn ihn die Polizei aus den Klauen der Neonazis rettet, der Reiche schläft gut im Wissen, dass nicht jeder Verbrecher sein Konto plündern kann. Andererseits aber wird der Autonome wieder den Stein zur Hand nehmen, und der Reiche kommt zum Entschluss, dass es an der Zeit ist, den Vermögensverwalter in den Keller zu verbringen. Ich würde das an dieser Stelle gern nach Recht und Gesetz verurteilen, aber es scheint, dass ich damit in meiner Klasse in der Minderheit wäre. Weiterlesen

24. Jun. 2009
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12. Jun. 2009
von Don Alphonso
79 Lesermeinungen

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Fussfaule Millionäre oder der Bürgerkrieg, der nicht kommt

Die einen auf der Linken wollen die bösen Millionäre schröpfen, die anderen fragen sich in der FAZ, warum es eigentlich noch keinen Bürgerkrieg der Leistungsträger gegen den Staat gibt, der ihnen so viel nimmt. Beiden gemein ist, dass sie nicht am Tegernsee wohnen, sonst wüssten sie es besser. Obwohl wir hier zwar alle der Überzeugung sind, dass die "uns ois nemma", gibt es wirklich andere Probleme, die wichtiger sind. Einerseits, weil die grössten Millionärshalunken aus dem nächsten Millionärsdorf kommen, andererseits, weil man doch eher träge und gut eingerichtet ist. Und weder so reich, wie das die Linke glaubt, noch so geschröpft, wie man das gerne auf der Terrasse mit See- und Bergblick behauptet. Weiterlesen

12. Jun. 2009
von Don Alphonso
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24. Apr. 2009
von Don Alphonso
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Kleiner Ausreiseführer für Gehirnausfliessende

Gehören Sie auch zu jenen Neureichen, die allenthalben drohen, dieses neidige Land Ihrer Anwesenheit verlustig gehen zu lassen? Glauben Sie auch, dass man hier als Leistungsträger nur drangsaliert und ausgenommen wird? Suchen Sie neue Herausforderungen für sich und ihre 125.000 Jahreseinkommen? Dann habe ich ein paar Ratschläge für sie, mit denen sie ganz sicher nicht als Opfer baltischer Währungskrisen oder als Spucknapfreiniger an der Riviera enden werden. Weiterlesen

24. Apr. 2009
von Don Alphonso
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06. Mrz. 2009
von Don Alphonso
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Menschenjagd in den Bergen – Epilog

Es gibt keine Börse in den Bergen. Ist Ihnen das schon mal aufgefallen? Alle Börsen sind weit weg von Bergen. Und Berge sind meist auch reichlich weit entfernt von exotischer Geldwirtschaft. Die wenigsten Bergbewohner wissen überhaupt, was Derivate sind, und dann ist es gut, wenn es heisst: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Es ist also gar nicht so dumm, die Berge in Zeiten der Krise zu mögen. Weiterlesen

06. Mrz. 2009
von Don Alphonso
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04. Mrz. 2009
von Don Alphonso
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Menschenjagd in den Bergen III

Nehmen wir an, Sie haben ausgesorgt. Gut, das ist hochgradig unwahrscheinlich in Tagen wie diesen, aber nur mal angenommen: Dann wäre Meran doch gar nicht schlecht für Sie. Angenehmes Klima, schöne Gegend, viele Gleichgesinnte und wirklich reizende Gespenster aus der guten, alten Bundesrepublik. Weiterlesen

04. Mrz. 2009
von Don Alphonso
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03. Mrz. 2009
von Don Alphonso
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Menschenjagd in den Bergen II

250 Kilometer, 4 Nationen, 3 Pässe und auf jedem Meter die Gefahr, einem Zöllner zum Opfer zu fallen: Aber was tut man nicht alles, um bei der Menschenjagd in den Bergen am Abend am Kachelofen zu sitzen, einen Tee in der Hand, und zufrieden im Wissen, es auf den Spuren des Geldes der besseren Gesellschaft mal wieder geschafft zu haben. Ab heute sind wir alle Graubündner. Weiterlesen

03. Mrz. 2009
von Don Alphonso
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