Fazit – das Wirtschaftsblog

Fazit - das Wirtschaftsblog

Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

Ist der Dollar alternativlos?

| 11 Lesermeinungen

Laut der traditionellen Wirtschaftsgeschichte stellt ein wirtschaftlich und politisch starkes Land eine an den internationalen Finanzmärkten dominierende Hegemonialwährung bereit. Der bekannte Währungshistoriker Barry Eichengreen sagt: Das ist falsch. Auch beim Thema Währung heißt das Zauberwort Pluralismus.

Die traditionelle Form der Geschichtsschreibung in Währungsfragen geht so: Vom 19. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein war das Pfund Sterling die wichtigste Währung der Welt, weil das Britische Weltreich in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht die Welt dominierte und der Finanzplatz London schon damals der am weitesten entwickelte Finanzplatz der Welt war. Das erhebliche Vertrauen in das Pfund lässt sich auch an der Tatsache erkennen, dass Großbritannien innerhalb des Goldstandards nur sehr wenig Gold halten musste und gleichzeitig die wichtigste Währung besaß. Die Herrschaft des Pfunds ging mit den Weltkriegen und dem politischen, militärischen und wirtschaftlichen Aufschwung der Vereinigten Staaten zu Ende. Seitdem dominiert der Dollar die internationalen Ströme und weite Teile der Weltwirtschaft.

Anhänger der traditionellen Sicht können sich auch auf moderne Untersuchungen stützen. In einer aktuellen Arbeit zeigt die Ökonomin Gita Gopinath empirisch, wie sich Änderungen des Dollar-Wechselkurses auf die Handelsströme in der gesamten Welt auswirken. Die Ökonomin Hélène Rey sieht einen starken Einfluss der amerikanischen Geldpolitik auf die Preise an den globalen Finanzmärkten. Nach der traditionellen Sicht könnte der Dollar eines Tages vom Yuan (Renminbi) abgelöst werden, sobald China die Vereinigten Staaten als Führungsmacht in der Welt abgelöst hat.

Diese traditionelle Sicht ist verbreitet. Aber sie ist, jedenfalls nach Auffassung des bekannten Ökonomen und Währungshistorikers Barry Eichengreen, falsch. Eichengreen versucht in einem zusammen mit zwei Mitarbeitern verfassten Buch zu zeigen, dass sich die traditionelle Sicht weder auf eine schlüssiges theoretisches noch auf ein überzeugendes empirisches Fundament stützen lässt. Eichengreen bestreitet zum einen, dass in der Hochzeit des Britischen Weltreichs das Pfund tatsächlich die Währungswelt überragt hatte. Und er hält es für denkbar, dass sich im Laufe der Zeit neben dem Dollar eine kleine Zahl anderer Währungen etablieren kann, die zusammen mit der amerikanischen Währung die internationalen Finanzmärkte dominieren werden.

Vor dem ersten Weltkrieg hat das Pfund nicht dominiert

Eichengreen & Co. argumentieren zum einen empirisch. In traditionellen Darstellungen wird das Pfund Sterling als die überragende Währung vor dem Ersten Weltkrieg bezeichnet. Schaut man sich die Aufteilung der bekannten Währungsreserven im Jahre 1913 an, entfallen 48 Prozent auf das Pfund, 31 Prozent auf den Französischen Franc und 15 Prozent auf die Mark. Das Pfund lag an erster Stelle, aber von einer unangefochtenen Dominanz kann keine Rede sein.

Nach der traditionellen Darstellung hat der Dollar das Pfund nach dem Zweiten Weltkrieg als führende Reservewährung entthront. Eichengreen & Co. zeigen, dass der Dollar schon in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts am Pfund vorbeigezogen ist, aber damals die beiden Währungen nahezu ein Duopol bildeten. Im Jahre 1929 entfielen von den bekannten Währungsreserven 56 Prozent auf den Dollar und 41 Prozent auf das Pfund. Heute entfallen unter den bekannten Währungsreserven etwa 60 Prozent auf den Dollar. Damit liegt die amerikanische Währung unangefochten an der Spitze vor dem Euro, aber ein Dollar-Monopol existiert dennoch nicht.

Sind nur Netzwerkeffekte Schuld?

Eichengreen & Co. präsentieren auch theoretische Überlegung. Demnach beruht das traditionelle Argument, nach dem eine Währung (üblicherweise die des wirtschaftlich stärksten Landes) eine dominierende Rolle übernimmt, auf Netzwerkexternalitäten. Je mehr Länder eine Währung als Reservewährung, als Handelswährung oder als Finanzierungswährung übernehmen, umso effizienter ist der Gebrauch dieser Währung. Das Argument ist nicht abwegig: Wenn heute ein Exporteur Pfund gegen Südafrikanische Rand tauschen will, wird seine Bank den Währungstausch durch Zwischenschaltung des Dollars abwickeln, weil dies effizienter ist als ein direkter Tausch von Pfund und Rand.

Eichengreens „neue Sicht“ bestreitet diese Netzwerkeffekte nicht grundsätzlich. Aber sie betont, dass aus theoretischer Sicht auch andere Wirkungswege in Frage kommen. Sie argumentieren auf der Basis von Erkenntnissen aus der modernen IT. Hier gibt es spezielle Technologiestandards, die in offenen System in der Lage sind, mit Nutzern anderer Technologiestandards zu interagieren. Dafür sorgen Brückentechnologien, die in der Lage sind, die einzelnen Standards miteinander effizient zu verzahnen. Auf die Welt der Währungen übertragen, heißt dies, dass sich durchaus mehrere Währungen international etablieren können, sobald es möglich ist, diese Währungen effizient miteinander zu handeln.

12

11 Lesermeinungen

  1. Drei verschiedene Verwendungen von Währungen
    Bei der Frage, inwiefern andere Währungen dem Dollar Konkurrenz machen können, ist es m. E. hilfreich, nach den internationalen Verwendungen von Währungen zu differenzieren. Hier kann zwischen Handelsfinanzierung, ausländischen Direktinvestitionen und den Devisenreserven von Zentralbanken unterschieden werden. Mit Blick auf den chinesischen Yuan kommt man hierbei zu recht unterschiedlichen Ergebnissen.

    Als Handelswährung beginnt sich der Yuan in der Tat international durchzusetzen. Der Handel zwischen China und den Nachbarländern in Ostasien wird (mit Ausnahme Japans) bereits zu einem Drittel in Renminbi abgewickelt. Bei einigen Ländern wie Singapur oder Taiwan sind es sogar rund 50 Prozent. Auch im Handel mit Ländern in Ostafrika und Lateinamerika spielt der Yuan eine immer größere Rolle. Vor einigen Jahren haben deutsche Großunternehmen wie Siemens, die in China sowohl viel produzieren als dort auch viel verkaufen, den Yuan als so genannte Konzernwährung eingeführt. Hiermit können interne Lieferungen zwischen verschiedenen Tochtergesellschaften fakturiert und bezahlt werden.

    Als Investitionswährung steckt der Yuan jedoch noch in den Kinderschuhen. Wenn ein deutscher Autohersteller in den USA eine neue Fabrik baut, finanziert er die in der Regel mit Anleihen oder Bankkrediten in Dollar, um Wechselkursrisiken weitgehend auszuschließen. In China ist es aus regulatorischen und finanziellen Gründen bislang ziemlich schwierig, ausländische Direktinvestitionen in lokaler Währung zu finanzieren. Bankkredite sind teuer. Und die Emissionen von Anleihen in Yuan ist zwar möglich, aber offenbar recht kompliziert. Allerdings haben Bayer, Daimler und Volkswagen bereits erste Yuan-Anleihen in Hongkong (so genannte „Dim Sum Bonds“) und Mainland China („Panda Bonds“) begeben.

    Als Reservewährung hat sich der Yuan ebenfalls noch nicht so richtig etablieren können. Der Weltwährungsfonds hat den Yuan jedoch – neben dem US-Dollar, dem Euro, dem britischen Pfund und dem japanischen Yen – vor zwei Jahren in den Währungskorb aufgenommen, der der Deckung der Sonderziehungsrechte dient. Es wird also noch etwas dauern, bis der Yuan dem Dollar in jeder Hinsicht Konkurrenz machen kann. Aber allzu fern dürfte der Zeitpunkt nicht mehr sein.

  2. „ Brücke-Alternative“ zur Verständigung und Bewertung Geschehnisse :vergangene
    bis zum heutigen Tag.
    Sprache ,Zeit und Perzeptionen,Grundideen einer Artikel die sich transponieren lassen:
    Harvard Gazette,29.11.2017,Harvard Medicine Magazin:
    “A Closer Read,To understand large data sets,researchers look to tools that decipher patterns in natural language.”

    Und tagtäglich passieren unterschiedliche Informationen wirtschaftswissenschaftliche Natur ,mitunter oder oft graphischer Weise dargestellt[ Sinn der Zahlen ],zur Deutung und Verstehen in ja einer Sprache,umgangssprachlich und fachsprachlich.

  3. Ursache ok, und die Wikrung ?
    Man mag über die Ursachen im Detail sicher streiten, in der groben Richtung denke ich schon, dass Barry Eichengrenn recht hat.

    Die Geschichte geht aber noch weiter, und das ist sicher ein nicht weniger interessanter Aspekt, u.U. noch viel wichtiger. Was passiert mit so einer „exponierten Reservewährung“ und welche Auswirkungen hat das für die Welt ?
    Eine Reservewährung hat sicher zunächst die Tendenz am Markt höher zu notieren, als dies ohne den Reservestatus der Fall wäre. Und wenn viele oder alle eine ( oder wenige ) bestimmte Währungen, und das vielleicht auch noch im großen Stil, als Reserve halten wollen ( long ) muss es auch die Gegenseite geben, also irgendjemand der die Währung schuldet ( short ). Alternativ kann man die Reserven auch zur Nettoposition machen, indem die Volkswirtschaft der Reservewährung kontinuierlich mehr importiert als exportiert ( so wie aktuell der Fall und vermutlich unausweichlicher als man denkt ). Das Währungsrisiko ist dann allerdings immer nur auf einer Seite ( also ohne gegenläufige Währungschance für andere ). Dies führt auch zu dem grotesken Fall, dass der Sicherheit vortäuschende Fall der Erhöhung der Währungsreserven die Welt instabiler macht, da das ( einseitige ) Währungsrisiko dadurch noch weiter ansteigt.
    Und von der Möglichkeit, immer mehr ( unnütze ? ) Währungsreserven anzuhäufen wird auch zu Hauf Gebrauch gemacht, um Leistungsbilanzungleichgewichte zementierende Systeme fester oder zumindest chronisch zu schwacher Währungen durch Deviseninterventionen aufrecht zu erhalten ( z.B. Japan, China, Schweiz und andere ).
    Hinzu kommt der ebenso mögliche Effekt, dass Länder nur deshalb intervenieren ( also noch mehr Währungsrisiko aufbauen ) um Verluste auf die bisherige, übergroße Währungsposition zu verhindern.
    Mein Fazit : Währungsreserven ok, große Währungsreserven sind schon problematisch, große und steigende Währungsreserven die sich auch noch auf eine oder wenige Währung(en) konzentrieren bergen ein unermessliches Gefahrenpotential in sich.

  4. Nuna ja, der US$ als DIE Reservewährung der Welt. So dumm sind selbst Banker nicht!
    Nicht alle Eier in einen Korb“ wer kennt nicht die Devise, auch bei Devisen!:-)
    .
    Das der US$ als Leitwährung angesehen wird, liegt mMn. neben der einleuchtenden Netzwerk-Idee an mehreren Sachverhalten.
    .
    Einmal durch die Polarisierung im Kalten-Krieg. Da scharten sich die Industrie- & Rohstoffmächte nicht nur Europas um die U-SA, wie Küken um die Wärmelampe.
    .
    Zum 2. an der latenten&mMn unangemessenen&unwidersprochenen Aggressivität, mit der die U-SA in den letzten Jahrzehnten, bessre seit dem WKI, nicht nur die politischen, auch ihre wirtschaftlichen Interessen (was wohl das Gleiche ist) umsetzt,
    .
    Dann daran, dass das wichtigste Gut der Welt „Energie“ in Dollar&Barrel gehandelt wird &
    .
    Zum letzten, weil gerade die U-SA mit ihrer Geld-, Finanz- & Bankenpolitik DER Spielplatz für Zocker, schräge&schlimmere „Finanzvögel“ usw. geworden ist.
    .
    Nach alter Bänkertradition müsste wenigstens der € EU gleichgewichtig neben dem US$ stehen, der Remimbi mhmm, das sind die politschen Verhältnisse&Einflussmöglichkeiten noch nicht so, dass die „Leistungsträger“ :-( dem ganz vertrauen.
    .
    ###
    .
    MMn. sollte das wichtigste GUT, die Ware die wir am nötigsten brauchen „Energie“ als Reservewährung benutzt werden, so wie der Goldpreis ja lange Zeit (bevor Zocken zu 1. Bänkerpflicht wurde) eine „verdeckte Energiewährung“ war (Der Energie-&Arbeitsaufwand der Fördeung bestimmte den Preis. Vergl. z.B. dazu Goldinflation in Europa, durch die Eroberung/Ausraubung Süd-& Mittelamerikas)…
    .
    Doch mit solchen realen „Waren lässt sich nur schlecht, oder sehr sichtbar&durchsichtig, spekulieren, zocken & wetten, auch wenn es versucht wird. Die sind zu real. Buch-Geldschöpfung durch Banken geht einfacher im Zeitalter der IT. Kurz, mit Währungen geht das leichter.
    .
    Grundproblem, mMn. ist aber, dass sich Währungen, Real-Wirtschaft ganz oder wenigstens teilweise von der Finanzwirtschaft getrennt haben & dort nur noch sehr punktuelle Verbindungen bestehen, die Dienstleistungs- & Hilfsfunktionen der Banken in den Hintergrund getreten wurden. Der „Schwanz wedelt wohl heute mit dem Hund“! :-(
    .
    MMn. ist es deswegen ziemlich akademisch, über eine/die Leitwährung zu diskutieren, wenn „Nukleare Finanzgeschäfte“ rund um den Globus jederzeit entgleisen & dabei die Realwirtschaft komplett zertrümmern können ……
    .
    Fazit: Das wäre mMn. DAS wichtige Arbeitsgebiet der Ökonomen, wenn sie von „Glaubenssystemverkündern“& Priestern einer Ideologie, zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft werden wollen, die mit hilft, unser ziemlich aus dem Ruder gelaufenes Finanzgeschäft wieder in geordnete Bahnen zu bringen :-)
    .
    Meine 2 €-Cent dazu.
    Gruss Sikasuu
    (Kein BW/VWeller, nur
    Nachdenker&Leser)

  5. Danke FAZ, die Richtung der Argumentation
    stimmt offensichtlich, der Leser stimmt zu. Ansonsten meint der geneigte Leser sich darüber hinaus noch zu erinnern, dass es z.b. bezüglich Indiens auch für das British Empire nicht ganz ohne Kosten für den Einsatz von Soldaten abging, das Imperium aufrechtzuerhalten und die Einflusszone, gerade eben auch der eigenen Rechtsnormen, aufrechtzuerhalten. Zumindest diese Kosten; wenn nicht eventuell auch die Schmerzen und Tränen, gelte es eventuell vom Nutzen abzuziehen. Wie bekannt gibt es eben auch nicht-währungsfähige Kosten. Also früher gab es die zumindest, und in Zukunft möchten wir daran etwas anders machen.

    • Werter Herr Braun
      meinen Sie, der Einsatz französischer und deutscher Soldaten in Mali sei gratis? Nur die geschlissenen Helikopter kosten schon ein Vermögen!

  6. Titel eingeben
    Geld in einem Bereich ist immer das, was in diesem Bereich als sofort akzeptiertes Tauschmittel angesehen wird. Wäre das beispielsweise eine Nuss einer Liane, so würde die Nuß das Geld sein. – Was bedeutet das? Wir sehen als Geld nur das, wovon wir meinen, es sei Geld. Geld ist nur dann Geld, weil wir selbst dazu machen. Nun kommt jemand, der dieses Geld nicht will, weil es ihm nichts bedeutet. Aber er will eine andere Ware, die mit diesem Geld getauscht wird.
    Und jetzt bekommt das Geld endlich die Beutung, die es hat: Es ist eine Ware wie alle Waren auch, es ist nur ein Gut zum Ansammeln oder Tauschen.

  7. "Unangefochten, aber kein Monopol"
    Der Dollar hält die Spitze lediglich, weil keine Konkurrenz existiert, die es nur annähernd mit ihm aufnehmen könnte. Er ist nicht nur die Währung der weltgrößten Volkswirtschaft, sondern dient auch als einzige Währung einer Reihe kleinerer Nationen außerhalb der USA, die über keine eigenen Währungen verfügen.

    • Stimmt nicht, oder nicht ganz
      Hinter dem EUR steht ein grösserer Wirtschaftsraum als hinter dem USD, der EUR-Raum ist auch nicht so marode wie die US-Wirtschaft. Aber die USA haben mehr Atombomben und mehr Flugzeugträger als Frankreich.
      (Der einzige französische Flugzeugträger liegt seit Monaten in der Werft und das finde ich sehr gut)
      Eine Reihe kleinerer Länder verwendet den CFA, Colonial Francais Africain, von dem es noch dazu eine West- und ein Zentral- afrikanische Version gibt.

  8. Die verkürzte Wiedergabe der traditionellen These des Dollars als Leitwährung unterschlägt,
    dass seine noch dominante Stellung auch durch Kriege der USA und durch einseitige Verträge aufgrund ihrer größeren Macht bis auf den heutigen Tag durchgesetzt wurde und wird. Es ist ein offenes und von Insidern bestätigtes Geheimnis dass z.B. Saddham Hussein vor allem deswegen durch einen zweiten Golfkrieg liquidiert wurde, weil er Öl gegen andere Währungen als den Dollar verkaufen wollte. Bis heute wird Öl fast nur gegen Dollar verkauft, da liegt der Hauptgrund, weil alle Welt für den Schmierstoff der Weltökonomie den Dollar einfach braucht. So wird er eben auch als Reserve gehalten und sein Kurs künstlich vom Ausland höher gehalten, obwohl er nicht die riesige Verschuldung der USA widerspiegelt.

    • fast nur gegen Dollar verkauft
      Ich habe von einer kleinen Ausnahme gehört: Der angolanische Kwanza ist konvertibel gegen den Yuan. Angolaner können also in China Waren kaufen und in Kwanza zahlen. Aber nur so viel Kwanza, wie die Bank of China braucht um die angolanischen Oellieferungen zu zahlen. Und nur gegen vorgelegte Rechnung des Lieferanten.
      Indien und der Iran hatten auch so ein Abkommen, der iranische Rial, IRR war gegen die indische Rupie konvertibel. Dann hat Indien das Ankommen gekündigt, sehr zum eigenen Schaden.

Hinterlasse eine Lesermeinung