Monatliches Archiv: Januar 2013
Die ökonomische Logik des Euro
Erklärungsversuche, wonach die Europäische Währungsunion nur politische Begründungen habe, sind "Mythen". Die Fakten sind anders: Der Euro besitzt ein wirtschaftliches Fundament, das sich aus der dominierenden Rolle des Dollar ableitet. Warum ist in der Währungsunion einiges schief gelaufen? Weil sich die Politiker gegenüber den Experten durchgesetzt haben. Wer behauptet dies alles? Harold James: Der bekannte Währungshistoriker war in Frankfurt zu Besuch. FAZIT war dabei. Mehr 30.01.2013, 18:53 Uhr von Gerald Braunberger
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Lissaboner Langlauf (2): Austerität ist notwendig – ein Vortrag von Finanzminister Vítor Gaspar
Portugals Finanzminister Vítor Gaspar hat in einem Vortrag an der Frankfurter Goethe-Universität eine klare Botschaft geliefert: Expansive Nachfragepolitik hat seinem Land geschadet und zur Verschärfung der Krise beigetragen. Portugal befindet sich in einer von Austerität begleiteten tiefgreifenden Transformation, die ab 2014 wieder Wirtschaftswachstum bescheren soll. Die Politik der EZB und die Ankündigung einer Bankenunion nützten Portugal, das als kleines Land besonders auf stabile Verhältnisse in der Währungsunion angewiesen sei. Trotz aller Fortschritte optiert er für eine Streckung der Tilgungen aus dem internationalen Hilfsprogramm. Mehr Uhr von Gerald Braunberger
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Blogger-Videokonferenz zur Bankenunion
Was bringt die Bankenunion? Kann sie künftige Krisen verhindern? Und wozu brauchen wir sie überhaupt? Darüber diskutieren heute Abend vier Wirtschaftsblogger in einer Videokonferenz. Mehr 29.01.2013, 16:46 Uhr von Patrick Bernau
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Lissaboner Langlauf (1): Portugals Probleme reichen weit zurück – aber die Märkte zeigen Optimismus
Portugal ist mit einer stark nachgefragten Anleihe an den Kapitalmarkt zurückgekehrt. Das Marktumfeld sieht recht gut aus: Die Renditen bestehender Staatsanleihen sind deutlich gesunken und der Preis für Kreditausfallderivate (CDS) auf Staatsanleihen ist ebenfalls kräftig zurückgegangen. Der Weg zur wirtschaftlichen Gesundung des Landes ist eingeschlagen - allerdings ist er noch lang.
Von Gerald Braunberger Mehr 24.01.2013, 12:51 Uhr von Gerald Braunberger
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Argumente für monetäre Kooperation
Die Ankündigungen aus Tokio wecken Ängste vor einem internationalen Abwertungswettlauf. Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor Nachfolgern. Die EZB bestreitet derweil, Wechselkurziele zu verfolgen. Stanford-Ökonom John Taylor schließt sich den Befürwortern internationaler Kooperation in der Geldpolitik an. Mehr 22.01.2013, 15:26 Uhr von Gerald Braunberger
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Der Allversicherungsstaat
Der moderne Wohlfahrtsstaat versichert nicht nur Alter, Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Sondern auch makroökonomische Risiken, Branchen ohne Geschäftsmodell und sogar ganze Staaten, schreibt Wolfgang Schäubles Chefökonom Ludger Schuknecht in einem unveröffentlichten Papier. Mehr 19.01.2013, 08:16 Uhr von Rainer Hank
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Schuldengrenze: Ben Bernanke vs. James Buchanan
Ben Bernanke, der Vorsitzende der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve, hält eine Schuldengrenze für überflüssig. Der Nutzen von Regeln leuchtet ihm in der Finanzpolitik nicht ein. Nur in der Finanzpolitik? Von Patrick Welter Mehr 16.01.2013, 05:03 Uhr von Patrick Welter
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Wenn Ökonomen streiten: Wie entsteht Wohlstand? Acemoglu/Robinson gegen Jeffrey Sachs
Lässt sich die Entstehung und Verbreitung wirtschaftlichen Wohlstands in der Welt monokausal erklären? Daron Acemoglu und James Robinson sagen "ja": Die richtigen politischen Institutionen sind entscheidend. Andere Ökonomen, darunter Jeffrey Sachs, halten eine monokausale Erklärung für unbefriedigend. Kürzlich wurde eine Kontroverse darüber ausgetragen. Mehr 13.01.2013, 21:58 Uhr von Gerald Braunberger
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Legal, illegal – nicht egal
In Ländern, in denen Prostitution erlaubt ist, boomt der Menschenhandel - so wie bei uns Mehr 12.01.2013, 09:04 Uhr von Johannes Pennekamp
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