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Das Faszinierendste aus Wirtschaft und Finanzen. Prägnant beschrieben und kenntnisreich analysiert von Autoren der F.A.Z. und der Sonntagszeitung.

Welche Ökonomen sind in der Krise nützlich?

| 14 Lesermeinungen

Michael Hüther, der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, hat den Universitätsökonomen vorgeworfen, im Unterschied zu Ökonomen aus Banken und Instituten wenig brauchbare Vorschläge in der Euro-Krise unterbreitet zu haben. Eine Antwort von Gerald Braunberger.

Michael Hüther, der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, hat den Universitätsökonomen vorgeworfen, im Unterschied zu Ökonomen aus Banken und Instituten wenig brauchbare Vorschläge in der Euro-Krise unterbreitet zu haben. Hüther macht hierfür eine zu theoretische Ausrichtung der modernen Volkswirtschaftslehre verantwortlich. Darauf aufbauend kritisiert er die Geringschätzung, die junge Ökonomen gegenüber den Altvorderen empfinden. Hüthers These ist kaum haltbar – vor allem, wenn man die Euro-Krise als eine Ausprägung einer größeren Krise versteht, die im Jahre 2007 ausgebrochen ist. Vielmehr arbeiten Ökonomen unterschiedlicher Provenienz häufig fruchtbar zusammen.

Von Gerald Braunberger

Als Wirtschafts- und Finanzjournalist betreibe ich weder ökonomische Forschung noch verfasse oder unterschreibe ich Manifeste von Ökonomen. Aber ich bin permanenter “Konsument” ökonomischen Wissens, das ich in meinen Beiträgen in F.A.Z.,F.A.S. und hier in FAZIT verwende. Selbstverständlich ist es mir unmöglich, alle Arbeiten von Ökonomen zu lesen. Im Nachfolgenden sei eine keineswegs vollständige Auswahl der von mir verwendeten Arbeiten angeführt, die unterschiedliche Aspekte der im Jahre 2007 ausgebrochenen Krise behandeln. Ich fasse den Begriff “Krise” somit weiter als Hüther – insofern ist dieser Beitrag weniger als eine explizite Widerlegung von Hüther gedacht, sondern eher als eine Ergänzung.

1. Regulierungsfragen

Mit dem Ausbruch der Krise hat die Frage an Bedeutung gewonnen, wie Finanzmärkte und ihre Teilnehmer besser zu regulieren seien. Aus der Fülle der Vorschläge wenige Beispiele mit einer kurzen Erwähnung ihrer Verfasser:

- Der Hyun Song Shin Geneva Report von 2009. Von den Verfassern sind Markus Brunnermeier und Hyun Song Shin (Foto: Archiv) Professoren in Princeton, Charles Goodhart in London. Brunnermeier ist ein junger Ökonom, Shin in mittleren Jahren und Goodhart – mit allem gebührenden Respekt – ein “Veteran”. Hat ihre zweifellos vorhandene theoretische Kompetenz diese Professoren davon abgehalten, diskussionswürdige Vorschläge zu politischen Fragen zu entwickeln? Zu den Autoren zählten ferner Andrew Crockett von der amerikanischen Großbank JP Morgan Chase (früher war er bei der BIZ) und Avinash D. Persaud von der Londoner Beratungsfirma Intelligence Capital Limited (außerdem ist Persaud Professor emeritus). In dieser Studie erwähnte Regulierungsthemen sind auch heute noch relevant.

- Die Issing-Kommission. Otmar Issing ist Berater von Goldman Sachs, war Chefvolkswirt der Bundesbank und der EZB und zuvor Professor in Würzburg und Mitglied des Sachverständigenrats. Jan Krahnen ist Professor am House of Finance der Goethe-Universität. William White war Chefvolkswirt der BIZ, Klaus Regling leitet den EFSF.

- Martin Hellwig und Beatrice Weder di Mauro. Martin Hellwig leitet das Max Planck Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn; zuvor war er viele Jahre Professor; zudem Vorsitzender der Monopolkommission. Beatrice Weder di Mauro ist Professorin in Mainz; sie gehörte früher dem Sachverständigenrat an. Beide haben ausgiebig zu Regulierungsfragen publiziert. Hellwig hat zudem für seine Forschungen zur Regulierung von Finanzmärkten gerade erst einen sehr hochrangigen und hochdotierten Preis erhalten.

2. Geldpolitik und Makroökonomik

Die Krise hat Zweifel an der ehemals domierenden Theorie der direkten Inflationssteuerung in der Geldpolitik aufkommen lassen; zudem wird eine Makroökonomik kritisiert, in der der Finanzsektor nur eine geringe Rolle spielt.

- Rethinking Central Banking. Eine Studi Beatrice Weder di Mauro - Foto: dpae von einem guten Dutzend Autoren. Die Mehrheit sind Professoren, darunter Barry Eichengreen, Raghuram Rajan, Dani Rodrik, Kenneth Rogoff und Beatrice Weder di Mauro (Foto: dpa). Mohamed El-Erian ist einer der Leiter der Fondsgesellschaft Pimco. Die internationalen Folgen der Geldpolitik in großen Währungsräumen wie Europa und Amerika müssen beobachtet und analysiert werden. Ökonomen müssen auch in der Krise über den Tellerrand hinausblicken: Eurozentrisches Denken ist vielleicht nachvollziehbar, aber unvollständig.

- Die Wiederkehr von Geld und Kredit. Die Analyse monetärer Größen im Zusammenspiel von Geldpolitik, Banken und Finanzmärkten wird wieder intensiv studiert, darunter von Hyun Song Shin und Tobias Adrian. Shin ist Professor in Princeton, Adrian Ökonom bei der Federal Reserve Bank of New York. Ist die Zwei-Säulen-Strategie der EZB vielleicht doch brauchbarer, als viele Kritiker meinen?

- NGDP-Targeting. Das alte Konzept der Steuerung des nominalen BIP durch die Zentralbank wurde wiederentdeckt und vor allem über Blogs verbreitet durch akademische Ökonomen wie Scott Sumner.

- Geldpolitik an der Nullzinsgrenze. Mit diesem Thema befassen sich jede Menge akademischer Ökonomen; mittlerweile gibt es empirische Arbeiten der Wirkungen von “Quantitative Easing” aus mehreren Zentralbanken. Das Thema ist auch für die EZB relevant.

- Die Wiederkehr der Finanzpolitik (hier und hier). Ob expansive Finanzpolitik in Krisen helfen kann, wird kontrovers diskutiert. Aus der reichen Literatur zwei Beispiele: Während Taylor, Wieland & Co. eher skeptisch sind, sind de Long und Summers optimistisch. In der Eurozone wird Finanzpolitik derzeit vor allem unter dem Gesichtspunkt der Austerität diskutiert (siehe unten).

3. Euro-Krise

Auch hierzu ist eine unübersehbare Menge an Papier beschrieben worden.

- Austeritätspolitik in Krisenländern. Gerade hierzu haben sich akademische Ökonomen ausgiebig geäußert; ein aus diesen Debatten erschienenes E-Book habe ich kürzlich in diesem Blog vorgestellt.

- Vergemeinschaftung von Staatsschulden/Eurobonds. Ein Modethema mit sehr unterschiedlichen Beiträgern. Das Grundkonzept der “roten” und “blauen” Bonds geht wohl auf das Bruegel-Institut in Brüssel zurück. Das Konzept eines Europäischen Währungsfonds wurde von Thomas Mayer (damals Chefvolkswirt der Deutschen Bank) und Daniel Gros (CEPS Brüssel) entwickelt. Markus Brunnermeier, Professor in Princeton, hat die ESBies beigesteuert. Christian Hellwig (Toulouse School of Economics) und Thomas Phillipon (New York University) empfehlen “Euro-Bills”. Last not least stammt vom deutschen Sachverständigenrat der Vorschlag eines Schuldentilgungspakts. Inwieweit diese Vorschläge “brauchbar” im Sinne Hüthers sind, ist sicherlich umstritten. Aber es kann nicht schlecht sein, wenn kompetente Ökonomen sich mit solchen Ideen und ihren Vor-und Nachteilen befassen – auch wenn man sie danach als “unbrauchbar” verwerfen sollte.

- Die Target-Debatte sei auch erwähnt: Das Thema der Bundesbanksalden wurde entdeckt von Helmut Schlesinger, dem Ex-Präsidenten der Bundesbank, der Hans-Werner Sinn (Ifo-Institut und Universität München) um Rat fragte. Sinn arbeitete das Thema aus, wobei sich an der Debatte zahlreiche Ökonomen aus Banken, Zentralbanken, Universitäten und Instituten beteiligten.

- Unterschiedliche Ansichten gibt es zu Anleihekäufen durch die EZB. Befürworter findet man unter Bankökonomen wie Joachim Fels (Morgan Stanley) und Holger Schmieding (Berenberg-Bank). Jörg Krämer (Commerzbank) und Michael Heise (Allianz) sind eher dagegen.Thomas Mayer hat sich abwechselnd für solche Käufe durch die EZB ausgesprochen, bei anderer Gelegenheit aber gegen solche Käufe durch die EZB optiert. Stattdessen soll der ESM die Käufe vornehmen und sich dafür bei der EZB refinanzieren können. Gerade bei Bankökonomen findet man in dieser wichtigen Frage die unterschiedlichsten Ansichten. Kritische Stellungnahmen habe ich unter anderem auch von dem Vorsitzenden des Sachverständigenrats Wolfgang Franz und von Ansgar Belke (Universität Duisburg-Essen) gefunden. Zu diesem Thema haben sich mit Sicherheit auch viele andere Ökonomen geäußert, aber gibt es dazu neben Stellungnahmen auch wissenschaftliche Papiere? Übrigens hat sich Hüther kritisch gegenüber den Käufen geäußert.

 

Wie gesagt: Die Auswahl ist notwendigerweise unvollständig – unbedingt erwähnt werden sollten noch die Studien und Konferenzberichte aus der BIZ, für die  BIZ-Ökonomen und akademische Ökonomen schreiben. Es scheint aber eindeutig, dass in dieser Krise Ökonomen sehr unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Generationen an relevanten Themen arbeiten – zum Teil gemeinsam und sicherlich nicht immer ohne nachprüfbare Resultate.

Michael Hüther schreibt: “Ich würde meinem Sohn nie empfehlen, heute noch VWL zu studieren.” Meine Tochter möchte nach ihrem gerade mit Bravour bestandenen Abitur an der Goethe Universität in Frankfurt Ökonomie studieren. Ich habe ihr zugeraten.

 

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14 Lesermeinungen

  1. <p>@ germon</p>
    <p>Ich kann...

    @ germon
    Ich kann nur kurz meine eigenen Erfahrungen erwähnen:
    – Die modernen Finanzmärkte sind sehr komplex. Hier sind Marktteilnehmer in aller Regel die besten Informationsquellen -allerdings muss man wissen, dass Marktteilnehmer nicht zwingend neutrale Beobachter sind. Aber an den Märkten ist nun einmal auch das größte Expertenwissen.
    – Außerordentlich hilfreich sind zudem Informationen aus finanzmarktnahen Institutionen wie Zentralbanken, der BIZ oder spezialisierten Instituten, die durchaus auch mit Hochschulen verbunden sind. Ein Beispiel ist das Center for Financial Studies in Frankfurt.
    – Ich habe diesen Beitrag geschrieben, um zu zeigen, dass eine Generalkritik an akademischen Ökonomen aus meiner bescheidenen journalistischen Sicht unsachgemäß ist. Da gibt es Leute – und ich habe oben einige zitiert auch aus dem deutschen Sprachraum wie Weder di Mauro, Hellwig oder Krahnen (es gäbe noch weitere) -, die eine hohe Kompetenz besitzen und an relevanten Themen arbeiten. Ich profitiere bei meiner Arbeit sehr von diesen Ökonomen, weil ich viel von ihnen lernen kann. Es gibt aber natürlich auch akademische Ökonomen, deren Wissen über Finanzmärkte, vorsichtig ausgedrückt, steigerungsfähig wäre – in der Internetwelt hin und wieder erkennbar an wunderlichen Blogbeiträgen. Dass akademische Ökonomen immer nur Erkenntnisinteresse leitet, ist eine idyllische Vorstellung. Da gibt es bei nicht wenigen auch den Wunsch, Politik zu beeinflussen.
    Gruß
    gb.
    -

  2. <p>@gerald...
    @gerald braunberger
    “im Unterschied zu Ökonomen aus Banken und Instituten wenig brauchbare Vorschläge in der Euro-Krise unterbreitet zu haben”
    – immerhin sollte es einen Unterschied zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse und Geschäftsinteresse geben, oder Distanz zum Gegenstand oder eben nicht. – Oder eben, “brauchbar” für wen?
    “Wann sind Banken zu groß?”
    – ich bin sehr gespannt, was Sie hierzu liefern werden, vor allem mit welcher erkenntnisleitenden Distanz. Zumal ich in Ihrer Aufstellung gerade die Ergänzung “Systemrelevanz” vermisse.
    Aus meiner Sicht wird derzeit mit kaum einem anderen Begriff mehr interessengeleitete Täuschung produziert.

  3. Auf der Suche nach einem Thema...
    Auf der Suche nach einem Thema für den kommenden “Sonntagsökonom” in der F.A.S., der anschließend auch hier in FAZIT erscheinen wird, sehe ich mir gerade aktuelle Literatur zum Thema “Wann sind Banken zu groß?” an, das ja auch für Europa nicht unwichtig ist. Auch hier sieht man Universitätsökonomen mit Ökonomen aus Banken und Institutíonen gemeinsam am Werk.
    Mehr dazu demnächst in diesem Theater ;-)
    Je intensiver man sich mit diesen Themen befasst, umso abwegiger erscheint einem die These Hüthers.
    Gruß
    gb.

  4. Practicioner of the "dismal...
    Practicioner of the “dismal science” as some have called economics, are chiefly useful to the retail investor, like myself, to find a concensus about the direction of the global economy, or the economy of various states.
    For hard and reliable investment advice I rely on well established invstment advisors with a good track record over a number of years.
    We seem to be heading into an era where capital preservation is the most critical aspect of investing. As well we seek investments that pay dividends, while we wait for improving economic conditions.
    With everything said and done, the old adage remains “Buy Low sell High”
    … and in these tough times, it’s also well to remember “Cash is King” and a good way of benefitting from attractive investment opportunities.
    Pax vobiscum

  5. Aktualisierung: Carmen...
    Aktualisierung: Carmen Reinhart ist an die Harvard Kennedy School gewechselt: http://www.hks.harvard.edu/news-events/news/press-releases/carmen-reinhart-announcement
    Dank an Volker Nitsch (TU Darmstadt) für den Hinweis.
    Gruß
    gb.

  6. <p>Auch Rüdiger Bachmann...
    Auch Rüdiger Bachmann (RWTH Aachen) beschäftigt sich kritisch mit Michael Hüthers Aussagen:
    http://www.vwlmac.rwth-aachen.de/…/gerald-braunberger-antwortet-auf-michael-huther
    Gruß
    gb.

  7. Noch eine wichtige Ergänzung:...
    Noch eine wichtige Ergänzung: In der Krise ist nicht zu Unrecht die moderne Makroökonomik unter Beschuss geraten. Volker Wieland, Professor in Frankfurt, hat mit Mitstreitern eine Datenbank mit makroökonomischen Modellen sehr unterschiedlicher Herkunft erstellt, die es modernen Forschern erleichtern sollte, ihre eigenen Arbeiten kritisch zu überprüfen:
    http://www.macromodelbase.com/
    Da empirische makroökonomische Forschung ja nicht zuletzt in Zentralbanken und Wirtschaftsforschungsinstituten betrieben wird, dürfte diese Datenbank auf Interesse stoßen.
    Gruß
    gb.

  8. Ich wollte meinen...
    Ich wollte meinen Eingangsbeitrag nicht zu lang werden zu lassen, aber unbedingt Erwähnung finden sollten auch wirtschafts- und finanzhistorische Arbeiten, die unsere Krise im Rahmen früherer Krisen erörtern und damit durchaus auch Anregungen geben, was in der aktuellen Krise zu tun ist und was nicht. Auf diesem Gebiet sind akademische Ökonomen rühmlich hervorgetreten, darunter natürlich Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff sowie Moritz Schularick und Alan Taylor.
    Reinhart/Rogoff: http://press.princeton.edu/titles/8973.html
    Schularick/Taylor: http://www.frbsf.org/economics/conferences/1003/schularick_taylor.pdf
    Carmen Reinhart hat daneben die extrem wichtige Debatte über “Financial Repression” befördert:
    http://www.imf.org/external/np/seminars/eng/2011/res2/pdf/crbs.pdf
    (Reinhart ist heute am Peterson Institute; sie war aber viele Jahre Professorin an der University of Maryland)
    Gruß
    gb.

  9. Economists are good at being...
    Economists are good at being wise after the events have occurred. The fact that politicians are also involved make scenarios even more complicated.
    There’s an English joke about economists – a managing director says to his personnel manager:
    “I want you to hire a single-handed economist for me”
    “Why single-handed?” asks the personnel manager
    The m.d. replies
    “Because the advice I got from our economists so far is
    “On the one hand I would suggest such-and-such, but on the other hand maybe that would not be a good idea…..”
    Re the German economy: All the Dax companies are of course currently undervalued as a result of the crisis so I would advise the German state to buy shares in companies which are in “core sectors of the German economy” as a defensive strategy.
    There’s plenty of money / state funds in Asia – and the USA of course can just print dollars – looking for good investment opportunities. And what better than e.g. BMW (market cap currently €40B) and Deutsche Bank (mkt cap €25B).

  10. Die entlang der dubiosen...
    Die entlang der dubiosen Langzeitzyklentheorien entwickelten Geschäftsmodelle basieren allesamt auf den Überlegungen aus der Zeit von Max Weber, Kondratieff etc.
    Mit Max Weber kann man tatsächlich eine Art religiöser Wahnvorstellung bei den Protagonisten erkennen. Die praktisch gleichgeschaltete Ausbildung von Ökonomen in der westlichen Welt folgte diesem Prinzip durch die Führerschaft der Harvard Business School (Schumpeter/Keynes) über 60 Jahre.
    Man hat nicht erkannt, dass es keine unendliche Fortsetzung von “schöpferischer Zerstörung” geben muss – der Krieg eben nicht “Vater des Erfolges” sein kann.
    Jetzt erst zeigt sich die Langzeittheorie deutlicher: die kreativen Finanzmanager schaffen den Kapitalismus ab !
    Quartalsvorplanung und Businesspläne waren Hammer und Sichel auf dem Weg dahin.

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