Home
Fazit – das Wirtschaftsblog

Fazit - das Wirtschaftsblog

Das Faszinierendste aus Wirtschaft und Finanzen. Prägnant beschrieben und kenntnisreich analysiert von Autoren der F.A.Z. und der Sonntagszeitung.

Merle Hazards neues Lied über das Ende der lockeren Geldpolitik

| 7 Lesermeinungen

Merle Hazard ist der bekannteste, wenn nicht der einzige ökonomische Country-Sänger. Jetzt ist sein neues Lied erschienen: Es dreht sich um die Frage, wie die Zentralbank aus ihrer lockeren Politik wieder herauskommt.

Wie kommt die amerikanische Notenbank wieder aus ihrer lockeren Geldpolitik heraus? Ökonomie-Country-Sänger Merle Hazard macht sich Sorgen. In seinem neuen Lied: “The Great Unwind”

4

7 Lesermeinungen

  1. Hier findet man die Erklärung!
    http://www.merlehazard.com/

    Der ist selber im Banking tätig und hat auch einen amüsanten “Greek Debt song” auf Lager.

  2. Merle Hazard liess mich an moral hazard denken ...
    … und dann kam die Frage auf, ob der Chansonnier wohl selber soviel zur Thematik wusste um den sinnigen Text zu verfassen…

  3. Offener Brief an die Finma (Eidgenoessische Finanzaufsicht) / SNB (Schweizerische Nationalbank)
    Sehr geehrte Damen und Herren

    Es ist mir ein persönliches Bedürfnis, die Aktivitäten von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden zu beobachten. Die Tatsache, dass diese Institutionen im Erkennen der sich anbahnenden Finanzkrise grundsätzlich versagten, zeugt von einem offensichtlichen Fehlen des Verständnisses für die globalen wie für die auf Veränderung der Verhaltensweise der Akteure innerhalb des Systems basierenden Zusammenhänge, welche durch die planwirtschaftlichen Funktionen der Zentralbanken ausgelöst werden. Ich schätze Ihre Aufgabe als ausserordentlich schwierig ein, da Sie mit bewiesenermassen begrenztem Wissen ein System zu verwalten versuchen und oft die durch getroffene Massnahmen erzeugten Nebenwirkungen wie langfristigen Auswirkungen nicht wirklich in der Lage sind zu erkennen. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen meine Gedanken zur Stabilität des Finanzsystems und Funktionierens des Finanzmarktes ans Herz legen.

    Zur Gewährleistung dieser wichtigen Aspekte müssen die zuständigen Behoerden gewillt sein, unverblümt und direkt entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Es ist sinnlos, wie in kürzlicher Vergangenheit oft vorgekommen, die starke Ausweitung der Kreditmenge im System zu beklagen, ohne entsprechend darauf zu reagieren. Da aufgrund der Wechselkursproblematik (worldwide competitive devaluation of currencies) die Anhebung von Zinsen anscheinend nicht möglich zu sein scheint, was auf der vergangenen verfehlten Doktrin der manipulativen Geldpolitik zwecks Vermeidung kurzfristiger verdaubaren Krisen grundsätzlich und linear immer in Richtung niedrigerer Zinsen basiert, besteht wohl heute einzig noch das Instrument der Regulierung.

    Um das Geschäftsmodell der Banken, sich zulasten der Allgemeinheit zu übervorteilen (ein kritischer Indikator fuer die Erkennung der indirekten Subvention zugunsten der Finanzbranche ist ihr Anteil der Gewinne einer Volkswirtschaft) sicherzustellen, wurde das Volumen der Regulierung über viele Jahre stark ausgeweitet um unter entsprechender Intransparenz das angezielte Resultat zu erreichen. Es ist daher nicht einzig eine Frage der Regulierung selber, sondern der richtigen Regulierung, welche mit als Ziel die Reduktion der Komplexität und Intrasparenz der Regeln beinhalten muss. Es liegt an Ihnen, meine Damen und Herren, die entsprechenden Zeichen zu setzen, sicherlich nicht allzuviel verlangt nachdem schon mehr als 4 Jahren seit der Beginn der Krise verstrichen sind, während welcher Zeit einzig marginale Veränderungen zustande kamen. Als Beispiel liste ich Ihnen einige leicht nachvollziehbare Regeln auf, welche Transparenz und Sicherheit fördern dürften.

    – Bewertung der Aktiven nach Marktwert (nicht nach Modellen)

    – Klare Eigenkapitalquoten, welche bedeutend höher liegen müssen (verschiedene Wissenschaftler sprechen sogar von bis zu 30% der Bilanzsumme)

    – “Claw-back Provisions”, welche das Senior Management der Banken motiviert, sich von risikoreichem Verhalten zu distanzieren.

    Wenn Sie sich allerdings dieser Verantwortung entziehen wollen, dann rate ich Ihnen, die Auflösung Ihrer Organisationen oder zumindest die Distanzierung zur betroffenen Verantwortlichkeit ins Auge zu fassen, sodass der Markt die Risiken der Banken bewertet. Es kann jedoch keinesfalls als akzeptabel gelten, dass Sie das Dilemma, welches unter dem verniedlichenden Begriff “Moral Hazard” zirkuliert, nicht endlich einer Konklusion zuführen.

    • Einfachere Regel wären tatsächlich nützlicher...
      … aber öfters frage ich mich, ob die staatlichen Instanzen in dieser Sache wirklich etwas Nützliches wollen?

  4. 9.8.2013
    …super Sommertag…nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt.
    Vogelgezwitscher, Blätterrauschen, leichter Wind auf der Haut, Sonnenstrahlen
    und vieles mehr.
    Machen Sie einen Tag Erlebnisurlaub für Ihr Herz.
    Es wird dankbarer sein als Merle Hazard….wer zum Teufel ist das?
    Ihr Herz kenne ich…hoffentlich Sie auch…aber Merle Hazard…das Herz ist
    mit Sicherheit wichtiger… Gesundheit :-)

    MfG
    W.H.

Kommentare sind deaktiviert.