Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (7)
 

Merle Hazards neues Lied über das Ende der lockeren Geldpolitik

07.08.2013, 22:12 Uhr  ·  Merle Hazard ist der bekannteste, wenn nicht der einzige ökonomische Country-Sänger. Jetzt ist sein neues Lied erschienen: Es dreht sich um die Frage, wie die Zentralbank aus ihrer lockeren Politik wieder herauskommt.

Von

Wie kommt die amerikanische Notenbank wieder aus ihrer lockeren Geldpolitik heraus? Ökonomie-Country-Sänger Merle Hazard macht sich Sorgen. In seinem neuen Lied: “The Great Unwind”

 

Veröffentlicht unter: Geldpolitik, Merle Hazard

  Weitersagen Kommentieren Empfehlen (4) Drucken
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (7)
Sortieren nach
0 H. Trickler 16.08.2013, 17:42 Uhr

Hier findet man die Erklärung!

http://www.merlehazard.com/

Der ist selber im Banking tätig und hat auch einen amüsanten "Greek Debt song" auf Lager.

0 H. Trickler 13.08.2013, 18:33 Uhr

Merle Hazard liess mich an moral hazard denken ...

... und dann kam die Frage auf, ob der Chansonnier wohl selber soviel zur Thematik wusste um den sinnigen Text zu verfassen...

Antworten (2) auf diese Lesermeinung

1 Linus Huber 13.08.2013, 00:00 Uhr

Offener Brief an die Finma (Eidgenoessische Finanzaufsicht) / SNB (Schweizerische Nationalbank)

Sehr geehrte Damen und Herren

Es ist mir ein persönliches Bedürfnis, die Aktivitäten von Zentralbanken und Aufsichtsbehörden zu beobachten. Die Tatsache, dass diese Institutionen im Erkennen der sich anbahnenden Finanzkrise grundsätzlich versagten, zeugt von einem offensichtlichen Fehlen des Verständnisses für die globalen wie für die auf Veränderung der Verhaltensweise der Akteure innerhalb des Systems basierenden Zusammenhänge, welche durch die planwirtschaftlichen Funktionen der Zentralbanken ausgelöst werden. Ich schätze Ihre Aufgabe als ausserordentlich schwierig ein, da Sie mit bewiesenermassen begrenztem Wissen ein System zu verwalten versuchen und oft die durch getroffene Massnahmen erzeugten Nebenwirkungen wie langfristigen Auswirkungen nicht wirklich in der Lage sind zu erkennen. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen meine Gedanken zur Stabilität des Finanzsystems und Funktionierens des Finanzmarktes ans Herz legen.

Zur Gewährleistung dieser wichtigen Aspekte müssen die zuständigen Behoerden gewillt sein, unverblümt und direkt entsprechende Massnahmen zu ergreifen. Es ist sinnlos, wie in kürzlicher Vergangenheit oft vorgekommen, die starke Ausweitung der Kreditmenge im System zu beklagen, ohne entsprechend darauf zu reagieren. Da aufgrund der Wechselkursproblematik (worldwide competitive devaluation of currencies) die Anhebung von Zinsen anscheinend nicht möglich zu sein scheint, was auf der vergangenen verfehlten Doktrin der manipulativen Geldpolitik zwecks Vermeidung kurzfristiger verdaubaren Krisen grundsätzlich und linear immer in Richtung niedrigerer Zinsen basiert, besteht wohl heute einzig noch das Instrument der Regulierung.

Um das Geschäftsmodell der Banken, sich zulasten der Allgemeinheit zu übervorteilen (ein kritischer Indikator fuer die Erkennung der indirekten Subvention zugunsten der Finanzbranche ist ihr Anteil der Gewinne einer Volkswirtschaft) sicherzustellen, wurde das Volumen der Regulierung über viele Jahre stark ausgeweitet um unter entsprechender Intransparenz das angezielte Resultat zu erreichen. Es ist daher nicht einzig eine Frage der Regulierung selber, sondern der richtigen Regulierung, welche mit als Ziel die Reduktion der Komplexität und Intrasparenz der Regeln beinhalten muss. Es liegt an Ihnen, meine Damen und Herren, die entsprechenden Zeichen zu setzen, sicherlich nicht allzuviel verlangt nachdem schon mehr als 4 Jahren seit der Beginn der Krise verstrichen sind, während welcher Zeit einzig marginale Veränderungen zustande kamen. Als Beispiel liste ich Ihnen einige leicht nachvollziehbare Regeln auf, welche Transparenz und Sicherheit fördern dürften.

- Bewertung der Aktiven nach Marktwert (nicht nach Modellen)

- Klare Eigenkapitalquoten, welche bedeutend höher liegen müssen (verschiedene Wissenschaftler sprechen sogar von bis zu 30% der Bilanzsumme)

- "Claw-back Provisions", welche das Senior Management der Banken motiviert, sich von risikoreichem Verhalten zu distanzieren.

Wenn Sie sich allerdings dieser Verantwortung entziehen wollen, dann rate ich Ihnen, die Auflösung Ihrer Organisationen oder zumindest die Distanzierung zur betroffenen Verantwortlichkeit ins Auge zu fassen, sodass der Markt die Risiken der Banken bewertet. Es kann jedoch keinesfalls als akzeptabel gelten, dass Sie das Dilemma, welches unter dem verniedlichenden Begriff "Moral Hazard" zirkuliert, nicht endlich einer Konklusion zuführen.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

0 Wolfgang Hennig 08.08.2013, 22:37 Uhr

9.8.2013

...super Sommertag...nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt.
Vogelgezwitscher, Blätterrauschen, leichter Wind auf der Haut, Sonnenstrahlen
und vieles mehr.
Machen Sie einen Tag Erlebnisurlaub für Ihr Herz.
Es wird dankbarer sein als Merle Hazard....wer zum Teufel ist das?
Ihr Herz kenne ich...hoffentlich Sie auch...aber Merle Hazard...das Herz ist
mit Sicherheit wichtiger... Gesundheit :-)

MfG
W.H.

Jahrgang 1981, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.