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Fazit – das Wirtschaftsblog

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Das Faszinierendste aus Wirtschaft und Finanzen. Prägnant beschrieben und kenntnisreich analysiert von Autoren der F.A.Z. und der Sonntagszeitung.

Was Menschen glücklich macht (Merke: Die Politik ist’s nicht)

| 21 Lesermeinungen

Politiker wollen das Glück der Menschen verbessern. Doch sie haben schlechte Chancen. Denn die Forschung zeigt: Für ihr Glück müssen die Menschen selbst sorgen. Von Patrick Bernau.

Von Patrick Bernau

Das Glück ist in Mode gekommen. In Deutschland, Frankreich, Kanada – überall haben die Menschen gemerkt, dass Geld allein nicht glücklich macht. Jetzt wollen sie ein Bruttoinlandsglück berechnen. Der Bundestag hat gar eine ganze Grundsatzkommission eingerichtet, deren Chefin ein klar gestecktes Ziel hat: „helfen, die Zufriedenheit der Menschen maximieren”.

Wenn sie sich da mal nicht übernimmt.

Wer sich die jüngsten Forschungsergebnisse anschaut, gewinnt einen klaren Eindruck: Politik und Gesellschaft haben nur wenig Einfluss darauf, ob Menschen glücklich sind oder nicht. Ziemlich ernüchternd ist ein Blick in das Buch „The Pursuit of Happiness”, das die Amerikanerin Carol Graham nach mehreren Jahren Forschung am Brookings-Thinktank geschrieben hat. Es ist ein Buch, das jeder mit Interesse am Glück gelesen haben sollte. Denn sein Forschungsstand ist der deutschen Debatte um Jahre voraus.

Subjektives Wohlbefinden (Lebenszufriedenheit) in verschiedenen LändernUnd was zeigt die Forschung? Erstens: Am wichtigsten sind die Gene. Ob ein Mensch glücklich oder unglücklich ist, hängt vor allem von seiner genetischen Veranlagung ab – je nach Studie – zu einem Drittel oder sogar zur Hälfte.

Was macht den Rest aus? Vor allem der Wochentag. Sonntags, wenn sich der Montagmorgen nähert, ist das Glück der Deutschen regelmäßig auf dem Tiefpunkt. „In einer Welt von Brot und Spielen nehmen Maße wie das Glück, das mehr vom Valentinstag beeinflusst wird als von einer Verdoppelung der Arbeitslosigkeit, nur die Spiele auf und verpassen das Brot” – so schimpfte kürzlich der angesehene Glücksforscher Angus Deaton voller Enttäuschung über sein eigenes Forschungsobjekt.

Allerdings gibt es ein Maß fürs Glück, das etwas stabiler ist als die meisten anderen: Die Antwort auf die Frage, ob die Menschen insgesamt mit ihrem Leben zufrieden sind. Auch diese Frage muss sorgfältig gestellt werden, wie Angus Deaton zeigt. Am Ende aber ist die “Lebenszufriedenheit” zuverlässiger als viele Antworten auf simplere Glücksfragen, auch wenn die Zufriedenheitswerte ebenfalls von den Genen und den Wochentagen abhängen. Diese Lebenszufriedenheit haben sich die Meinungsforscherin Renate Köcher und der Ökonom Bernd Raffelhüschen in ihrem „Glücksatlas Deutschland 2011″ genauer angesehen. Sie haben getestet, was die Deutschen systematisch zufrieden oder unzufrieden macht.

Die Liste überzeugt sofort: Gesundheit ist enorm wichtig, auch eine stabile Partnerschaft macht die Menschen zufrieden. Auf Rang drei der Zufriedenheitsfaktoren stehen regelmäßige Treffen mit Freunden, mit etwas Abstand folgen Sport, Wohnen im eigenen Haus, Autonomie am Arbeitsplatz und eine Gehaltserhöhung (im Beispiel von 1500 Euro auf 1750 Euro). Wer diese Faktoren verliert, wird unzufrieden. Und auch wer seine Arbeit verliert, dem geht es nicht gut.

Politiker können daran wenig ändern. Natürlich ist ein gutes Gesundheitssystem wichtig, aber das allein macht nicht alle Menschen gesund. Ansonsten ist die Politik weitgehend hilflos. Am ehesten können Politiker noch die materiellen Verhältnisse im Land verbessern. Gibt es viele Arbeitslose? Sind die Einkommen hoch? Können sich die Menschen ein eigenes Haus leisten? Diese Fragen lassen sich politisch beeinflussen – dafür allerdings braucht es kein Bruttoinlandsglück, das alte BIP reicht dafür auch.

Fürs Glück sind aber die anderen Faktoren entscheidend: Gesundheit, Freunde, Partnerschaft. Das bleibt dem Einzelnen überlassen – anders geht es gar nicht. Ob man mehr Zeit den Freunden widmet oder der Arbeit, ob man für die Karriere die Ehe aufs Spiel setzt: Das sind wichtige Entscheidungen, aber dabei kann kein Gesetz helfen. Seine Ziele muss jeder selbst abwägen.

Vielleicht waren die amerikanischen Gründerväter noch weiser, als wir bisher dachten. Sie hielten in der Unabhängigkeits-Erklärung nicht etwa ein Recht auf Glück fest, sondern eines auf das „Streben nach Glück”.

 

Dank an Jochen Mai für den Link zur Sonntags-Studie.

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21 Lesermeinungen

  1. <p>Lieber MTaege,</p>
    <p>Die...

    Lieber MTaege,
    Die Universitäten sind zum Glück kein repräsentativer Arbeitgeber.
    Die Zahlen sind deutlich:
    Normalarbeitsverhältnisse: 1999: 23,6 Mio. (das war mitten im Aufschwung). 2009: 23,0 Mio. Da hat sich nicht viel bewegt.
    http://www.destatis.de/…/PD10__257__132,templateId=renderPrint.psml
    Erwerbstätige: heute 40,5 Mio., mehr als je zuvor (wobei der Vergleich nur bis zur Wiedervereinigung sinnvoll ist).
    http://www.destatis.de/…/lrerw11a,templateId=renderPrint.psml


    Lieber Citizen Kane,
    es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass es eine feste Menge an Arbeit gäbe. Ich mache mal ein einfaches Beispiel: Wenn die Wäscherei teuer ist, wasche und bügle ich meine Hemden selber. Aber das macht keinen Spaß. Wenn die Wäscherei günstig ist, gebe ich meine Hemden zum Waschen und Bügeln: Schon hat die Wäscherei mehr zu tun. Jetzt werden Sie antworten, dass mir das Geld für anderes fehlt – zum Beispiel für den Friseur. Aber das hängt davon ab, wie teuer der Friseurbesuch ist. Wenn der Friseur ebenfalls günstig ist, kann ich die Hemden zum Bügeln bringen und zum Friseur gehen.
    (Dazu kommt natürlich, dass Arbeit hier oder im Ausland erledigt werden kann.)

  2. @Patrick Bernau

    "Wir haben...
    @Patrick Bernau
    “Wir haben also die Wahl zwischen flexibleren Arbeitsplätzen und keinen Arbeitsplätzen. Da entscheide ich mich für ersteres.”
     
    Und wer macht dann die Arbeit, wenn es die Arbeitsplätze nicht gibt? Nehmen wir an, es gäbe heute keinerlei Zeitarbeit in Deutschland. Wer würde dann diese Arbeit machen? Macht die sich dann von alleine? Sorry, damit wird man nur wenige für dumm verkaufen können.

  3. Da ich in einem Berufszweig...
    Da ich in einem Berufszweig bin, wo 70-80% befristet, und mehr als 60% eine 1/2 bzw 2 1/2 Stellen haben, und das auch noch gewollt, und befördert von einer Ministerin Schavan. kann ich da nur müde lächelen.
    http://www.heise.de/tp/artikel/34/34587/1.html
    http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201014.pdf
    Und das sie mir da schon entsprechende Zahlen liefern müssen.
    Den schon die Flexibilisierungsoption, also das Ausweichen auf solche Stellen,sorgt dafür,dass solche Stellen dann ehr besetzt werden. Neuanstellungen erfolgen nur auf der Basis, und man umgeht dadurch auch so lästige Dinge wie Gewerkschaften. Wer befristet angestellt ist, wird einen Teufel tun, und da in eine Gewerkschaft gehen, da es dann zwangsläufig zu einer Nichtverlängerung des Arbeitsverhältnises führt.
    Gibt es diese Ausweichoptionen nicht, können sie auch nicht genutzt werden..
    Sie mögen hier vieleicht aus Arbeitgebersicht sprechen, aber gesamtgesellschaftlich ist das ganze eine katastrophe, und da hilft es auch nicht, dass man dann auf “neu” gewonnene “Arbeitsverhältnise” verweist. Alles in allen, haben die Arbeitsmarktreformen einen verherrenden Impact in die Gesellschaft getragen, die meine Generation auch mit ihrer Gesundheit bezahlt..

  4. Liebe Cecile de...
    Liebe Cecile de Winter,
    natürlich ist es ein wichtiges Anliegen, Krebs, Selbstmorde und Co. zu bekämpfen. Die Frage bleibt allerdings, ob es nicht schon ein Erfolg ist, dass Menschen an Krebs sterben anstatt früher an anderen Krankheiten oder Unfällen zu sterben.
    Die Selbstmordrate ist übrigens extrem paradox. Gerade in glücklichen Gesellschaften gibt es besonders viele Selbstmorde. Mögliche Erklärung: “Es ist besonders schlimm, wenn man in einer glücklichen Umgebung unglücklich ist.”, siehe
    http://www.frbsf.org/publications/economics/papers/2010/wp10-30bk.pdf

  5. Lieber MTaege,

    keine Frage -...
    Lieber MTaege,
    keine Frage – natürlich ist ein Arbeitsplatz umso besser, je sicherer er ist. Niemand wird das bestreiten. Deshalb ist diese Diskussion aus meiner Sicht kein Streit um Ziele, sondern einer um Mittel – um die Mittel, möglichst viele möglichst sichere Arbeitsplätze zu schaffen.
    Die Frage ist: Wenn es die Arbeitsmarktreformen nicht gegeben hätte, was wäre dann mit diesen flexibilisierten Arbeitsplätzen geschehen? Sie scheinen anzunehmen, es hätte stattdessen sicherere Arbeitsplätze gegeben. Ich denke, es hätte die Arbeitsplätze dann gar nicht gegeben.
    Der Aufschwung, der im Jahr 2005 begonnen hat, hat zum ersten Mal seit Jahrzehnten mehr Arbeitsplätze gebracht als der vorige Aufschwung und den alten Trend gedreht, dass in Deutschland immer mehr Menschen arbeitslos wurden. Heute gibt es in der Bundesrepublik mehr Erwerbstätige als jemals zuvor. Gerade diese zusätzlichen Stellen sind in Zeitarbeit, befristeten Verträgen u.a. entstanden – die Zahl der “Normalarbeitsverhältnisse” dagegen ist seitdem nicht etwa tief gefallen, sondern immer noch fast so hoch wie vor den Hartz-Reformen. Ohne flexiblere Arbeitsplätze hätte es die zusätzlichen Stellen nicht gegeben.
    Wir haben also die Wahl zwischen flexibleren Arbeitsplätzen und keinen Arbeitsplätzen. Da entscheide ich mich für ersteres.

  6. "Ob man mehr Zeit den Freunden...
    “Ob man mehr Zeit den Freunden widmet oder der Arbeit, ob man für die Karriere die Ehe aufs Spiel setzt: Das sind wichtige Entscheidungen, aber dabei kann kein Gesetz helfen.”
    .
    Ein Wirtschaftssystem, welches Rendite und Wachstum zum Hauptanliegen ernennt und den Menschen zur “Human Ressource” degradiert, bringt alles mit, um Menschen krank und unglücklich zu machen. Wer hier behauptet, die Politik hätte durch gesetzliche Regelungen keinen Einfluss auf die Lebensumstände und das Lebensfundament des Einzelnen, die Glück und Zufriedenheit ermöglichen, der macht sich auch als Journalist zum Mittäter eines Systems, welches jedes Jahr 38% der Menschen in Deutschland in einen Zustand versetzt, der als psychische Krankheit bewertet wird, in dem jeder Zweite in seinem Leben über längere Zeiträume über einen Selbstmord nachdenkt, jeder Zehnte sich tatsächlich umzubringen versucht, in dem nahezu jeder Zweite in seinem Leben an Krebs erkrankt, jeder Fünfte in seinem Leben an einer klinischen Depressionen leidet – die bei unveränderter Entwicklung der Situation 2020 die zweithäufigste Krankheit der westlichen Welt überhaupt sein wird. Und dies sind nur einige Highlights der desaströsen Verfassung unserer Gesellschaft.
    .
    Wer behauptet, es gäbe keine Möglichkeit, diese Situation gesamtgesellschaftlich zu verändern, der ist entweder vollkommen korrupt oder hochgradig inkompetent.

  7. Für die paar...
    Für die paar Sekunden(bruchteile), in welchen sich Glück mitteilt, kann nicht allzuviel getan werden.
    Immerhin hilft, für Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Langmut und Gesundheit Sorge zu tragen.
    Gelingt es dann, nervige Menschen, Hektik und Hetze weitgehend zu meiden, könnte die Gelegenheit wahrgenommen werden, wo sich Glück offenbarte.

  8. Die Politik kann es doch. Wie...
    Die Politik kann es doch. Wie ich ja bereits in Twitter erklärte, kann die Politik massiv eingreifen.
    So geschehen mit der auf Ideologie basierten Arbeitsmarktreformen.
    Die Arbeitsmarktreformen setzten einseitig auf Aufweichung des Kündigungsschutzes “Hire &Fire” aber auch generell auf Flexibilisierung am Arbeitsmarkt.
    Nur wie kann den bitte, eine Flexibiliiserung dazu betragen, dass Arbeitsplätze sicher sind?
    Wie kann eine immer höhere Arbeitsdichte (mehr Leistung in weniger Zeit und eine Ausweitung der Arbeitszeit (erhöhung der Allgemeinen Jahresarbeitszeit) bitte das Glück der Menschen erhöhen?
    Der Mensch brauch stabile Soziale Verhältnise.
    1. Studie http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14063-2011-11-03.html
    Einsame Menschen schlafen unruhiger
    Fehlender Gruppenrückhalt erzeugt Gefühl der unbewussten Anspannung
    Wie man an der Studie erkennt, ist isolation garnicht gut für einen Menschen.
    Es erzeugt unruhigen Schlaf, und in folge dessen, kann es auch schon zu Körperlichen Störungen kommen.
    http://www.charite.de/dgsm/rat/schlaf.html
    Erhöhe ich als die Flexibilität.und machen wir uns nichts vor, die Jobwechsel werden damit zwangsweise häufiger, erzeugen wir immer neuen Stress. 1. brauch der Mensch zeit, um sich in eine neue Gruppe zu integrieren. 2. werden durch häufige Jobwechsel auch oftgenug vorher intakte Soziale Netzwerke zerrissen.
    Stablie Beziehungen dagegen Schützen
    http://www.psychologie-heute.de/news/gesundheit-psyche/detailansicht/news/beziehungen_schuetzen_vor_stress/
    das geht +brigens schon früh los
    http://medicalxpress.com/news/2011-11-fetus-moms-psychological-state.html
    A fetus can sense mom’s psychological state
    geht in der Jugend weiter
    http://medicalxpress.com/news/2011-11-depression-young-people-heart-disease.html Depression in young people increases risk of heart disease mortality
    und kann sogar in die Epigenetik gehen
    http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/100819_epigenetik_per
    Stresserfahrungen über Generationen epigenetisch vererbt
    Und das ist nur ein kleiner Auszug, der derzeitigen Publikationen, zu Sozialen Interaktionen, Sozialennetzen, Stress, Krankheit und Stressabbau. Das die ganze Problematik auch massiv von der Gesellschaft, in Form von Politik beeinflußt werden kann, bzw alleine Publikationen, die sich mit dem Thema Sozialer Stress/Psychologische Erkrankungen bei Erwerbslosigkeit
    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=57333
    Arbeitslosigkeit und Gesundheit aus sozialmedizinischer Sicht
    Reden wir da noch nicht.
    Mit freundlichen Grüßen

  9. Der Philosoph Karl Raimund...
    Der Philosoph Karl Raimund Popper hat einmal auf den Punkt gebracht, was Politik leisten kann: Schmerz minimieren. Und selbst da nur bestimmte Schmerzen, nämlich die, die von materiellen Dingen abhängig sind.
    Jeder Versuch, Glück oder auch nur Zufriedenheit politisch zu maximieren, ist nicht nur sinnlos. Sondern gefährlich. Um meinen Hausphilosophen erneut zu bemühen: Jeder Versuch, den Himmel auf Erden zu erreichen, hat noch zuverlässig in die Hölle geführt.
    Eigentlich sollte das Allgemeingut sein. Weshalb die Debatte um Glück, Glücksindikatoren und jede daraus abgeleitete politische Forderung nicht in die Öffentlichkeit gehören. Aber vermutlich ist die Sehnsucht nach dem Paradies dem Menschen angeboren. Und die Scharlatane, die daraus politisches Kapital schlagen, unvermeidbar.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  10. Vielen Dank für diesen...
    Vielen Dank für diesen informativen Bericht. Interessant ist, was Statistiken alles so hergeben, wie Statistiken interpretierbar sind und was Statistiken möglichweise schon mit der Erstellen bewirken sollen.
    Nun bin ich in der Tat nicht geeignet, Glück zu definieren, gescheige denn mich mit dem Phänomen “Glück” sachdienlich auseinanderzusetzen oder dazu philosophische Abhandlungen zu bringen. Dennoch gestatte ich mir den Hinweis, dass vorrangig ich es ganz allein bin, der an meinem Glück oder Glücksgefühl arbeiten kann. Jedenfalls immer viel mehr als ein Dritter es an meiner Stelle für mich vermag. Fazit: es obliegt mir ganz allein, laufend an mir und meiner Zufriedenhiet zu arbeiten. Auch das ist ein Teil von Eigenverantwortlichkeit.

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