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Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

So geht der Staat an die Nieren

| 14 Lesermeinungen

Ständig fehlen Organspender. Die deutschen Gesetze machen alles noch schlimmer.

Kaum ein Problem wird schon so lange in so vielen Ländern diskutiert und ist trotzdem so ungelöst wie der Mangel an Organen. Immer ist die Liste der Leute, die eine Organspende brauchen, viel länger als die der Organspenden. Allein in den Vereinigten Staaten sterben jährlich 10.000 Menschen, die eine Niere bräuchten. Und in Deutschland ist die Spendenbereitschaft seit dem letzten Organspenden-Skandal noch geringer geworden, obwohl die Organspender in dem Skandal überhaupt keinen Schaden erlitten hatten.

Dabei hat der Bundestag vor wenigen Jahren erst eine neue Regel eingeführt. Inzwischen müssen die Krankenkassen ihre Versicherten alle zwei Jahre fragen, ob sie Organe spenden wollen – damit auch ja niemand vergisst, über diese Frage nachzudenken und eine Antwort zu geben. Doch vielleicht ist diese Lösung gar nicht so gut.

Das zumindest legen neue Ergebnisse eines Forschers von der Harvard-Universität nahe, der wahrscheinlich wie kein zweiter weiß, wie man Menschen zum Organspenden bringt. Für nierenkranke Leute hat Al Roth schon vor mehr als zehn Jahren ein Ringtauschsystem entwickelt. Es setzt daran an, dass viele nierenkranke Menschen eine Schwester oder einen Ehemann haben, die gern eine Niere spenden würden – aber nicht immer passt der Spender biologisch. Das Ringtauschsystem ordnet die Kranken und ihre Spender so zu, dass sie die Nieren tauschen können. Davon profitieren nicht nur die Teilnehmer des Tauschrings, sondern auch die anderen Nierenkranken, weil die Teilnehmer des Tauschrings so von der Warteliste verschwinden.

In den Vereinigten Staaten wurde das System nach und nach in mehreren Bundesstaaten eingeführt, und sein Entwickler Al Roth hat für diese und einige andere marktähnliche Zuordnungssysteme den Nobelpreis bekommen. Inzwischen lehrt Al Roth an der Stanford-Universität in Kalifornien. Gemeinsam mit einem ehemaligen Doktoranden von der Universität Harvard, Judd Kessler, hat er jetzt untersucht, welche Maßnahmen zusätzliche Menschen vom Organspenden überzeugen können.

Eine naheliegende Idee ist es, Organspendern Vorteile zu verschaffen, wenn sie selbst ein Organ brauchen: Wer als Gesunder einen Organspendeausweis ausgefüllt hat, bekommt auf der Warteliste Priorität. Doch diese Regel kann schnell unterlaufen werden, wenn der Gesetzgeber nicht aufpasst. Sobald das Gesetz ein Schlupfloch hat, nutzen die Leute es weidlich aus – und dann wird die Regel sogar schnell schädlich.

In Israel beispielsweise lassen sich zwar viele Leute als Spender registrieren, doch nach dem Tod können Angehörige ein Veto einlegen, und viele tun das auch. Und weil sich in der Hoffnung auf das Veto der Angehörigen viele Israelis als Spender registrieren lassen, hat auch jeder die Priorität auf der Warteliste – da hat dann keiner mehr einen Vorteil. Im Gegenzug aber schwindet die Zahl der echten Organspender, denn viele sind über die Schummler auf der Spenderliste höchst empört.

Auch die neue Regelung in Deutschland könnte das Organangebot eher verkleinern: eine verpflichtende Frage nach der Organspende. Das zeigt die Untersuchung ähnlicher – wenn auch härter greifender – Gesetze in Amerika, zum Beispiel im Bundesstaat Massachusetts. Zwar hatten die Menschen in Umfragen vorher gesagt, dass sie eher zum Organspender würden, wenn sie einmal eine verbindliche Antwort abgeben müssten. Doch da fanden sich die Leute einmal mehr in der Theorie altruistischer, als sie es in der Praxis waren.

Tatsächlich haben die Gesetze in Amerika das Organangebot eher verkleinert. Auch das liegt an den Angehörigen: Wenn ein Sterbender keinen Organspendeausweis ausgefüllt hat, erlauben die Angehörigen in einigen Fällen die Organspende trotzdem. Wenn der potentielle Spender aber schon gefragt worden ist und mit nein geantwortet hat – dann stellen sich die Angehörigen auch nach dem Tod nicht gegen diesen Wunsch.

Was kann der Gesetzgeber stattdessen tun? Das Wichtigste ist: einen einfachen Weg anbieten, Organspender zu werden – doch da ist Deutschland schon weit. Viel einfacher als der Organspendeausweis, den sich die Deutschen selbst ausdrucken und in den Geldbeutel stecken können, wird es nicht mehr.

Geld hilft immer, sagt der Ökonom – doch Organe zu verkaufen, ist fast auf der ganzen Welt verpönt. Inzwischen hat Al Roth für die Nieren einen Umweg getestet: Lebende Nierenspender als Helden auszuzeichnen und mit 50 000 Dollar zu belohnen.

Solche Auszeichnungen könnten ein Weg sein und noch mehr Leute dazu bringen, ihre Niere zu spenden. In den Vereinigten Staaten kam die Idee in einer Umfrage von Al Roth und seiner Kollegin Muriel Niederle ganz gut an. Billiger als viele Jahre der Dialyse wäre so ein Preis allemal.

An anderen Organen, die von lebenden Menschen nicht gespendet werden können, wird der Mangel auf absehbare Zeit groß bleiben. Al Roth rechnet vor, dass gar nicht genügend Sterbende brauchbare Organe hinterlassen, um den Bedarf zu decken – egal, wie hoch die Spenderquote ist. Da bleibt nur die Hoffnung auf die technische Entwicklung: auf den 3D-Drucker, der neue Organe drucken kann.

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14 Lesermeinungen

  1. Geld für Organlebendspende - widerlich
    Diese immer wieder auftauchenden widerlichen Vorschläge für Geldzahlungen an Lebendorganspender werden von Menschen vorgetragen, die überhaupt keine Ahnung haben, was eine Lebendorganspende, auch eine Nierenlebendspende, beim Spender sehr häufig anrichtet. Diese schon lange aus vielen Studien und Beobachtungen bekannten Erkrankungen und in Folge wirtschaftlichen Desaster, die Lebendorganspender weltweit erleiden, lässt die gesamte Praxis der Lebendspende in der jetzigen Form höchst unethisch erscheinen. Ideen zu Ringtausch-, Cross-Over-, oder anonyme Spenden, mit und ohne Geldzahlungen entspringen einer Gedankenwelt, die den Spender und seine Schäden völlig außer acht lässt und vordergründig „Heilung“ beim Empfänger verspricht (was nicht stimmt) und im Wesentlichen ökonomischen Interessen geschuldet ist. Das enorm hohe Risiko, dass ein lebender Spender eingeht, rechtfertigt nur Lebendspende im engsten Familienkreis und nur in ethisch vertretbarer Konstellation, wie z. B. Eltern für Kinder, nicht aber umgekehrt. Aber sogar Selbstverständlichkeiten, wie abolute Gesundheit der potentielen Spender werden bewußt mißachtet, um den „Bedarf“ an Nieren zu decken. Zur Bedarfsdeckung werden Argumente genutzt, die nichts anders als Lügen sind. Weder lebt es sich mit einer Niere genauso wie mit zwei, noch ist mit der selben Lebenserwartung zu rechnen wie vor der Spende. Die grob verhramlosende Darstellung der Nierenlebendspende erzeugt bei Nierenkranken mitunter ein Anspruchsgefühl, welches zu Zerwürfnissen innerhalb von Beziehungen und Familien führen kann. Potentiele Spender sehen sich geradezu genötigt, Helfen zu müssen. Die Interessengemeinschaft Nierenlebendspende e. V. ist seit 2011 dabei, die Sichtweise auf die Risiken und Folgen einer Nierenlebendspende mit klarere Faktendarstellung zu verändern. Es ist keine Schande „nein“ zu einer Nierenlebendspende zu sagen. Das Recht eines jeden Menschen auf Unversehrheit ist grundgesetzlich garantiert, Art. 2 (2) GG. Im Falle der Nierenlebendspender wird es schlicht ignoriert.

  2. Es gäb natürlich noch eine ganz einfache Möglichkeit - die Widerspruchslösung.
    Solange jemand nicht explizit widerspricht, ist er nach seinem Tod automatisch Organspender, ohne weitere Fragen oder bürokratische Hürden. Einfach, effizient und wirksam. Und nach seinem Tod kann eh niemand mehr Eigentumsrechte wahrnehmen, also steht einer solchen Regelung nur eines im Wege – die fehlgeleitete Sentimentalität von Angehörigen.

    Solange man das nicht macht, will man das Problem schlicht nicht lösen.

  3. Die Platzierung dieses Artikels im Wirtschaftsblog zeigt die eigentliche Dimension.
    Ist diese Platzierung in diesem Blog zufällig oder absichtlich? Wie auch immer. Es zeigt nur sehr gut den eigentlichen Beweggrund für die massive Einflussnahme der entsprechenden Lobbys sowie der von ihnen, teilweise abhängigen politischen Entscheidungsträgern. Organspende ist schließlich ein riesiges, globales Geschäft. Geschäft? Nein, man muß sagen, eine Lizenz zum unbeschränkten Gelddrucken. Und dafür werden, verständlicherweise, alle zur Verfügung stehenden Hebel in Bewegung gesetzt, um die Masse der Bevölkerung gefügig zu machen. Von den mafiösen Machenschaften und Verbrechen, die in anderen Ländern (z.B. China) dafür begangen werden, ganz zu schweigen.

    Dabei führt die tiefgreifende Beschäftigung mit diesem Thema in eine Ebene unseres irdischen Lebens, das in unserer ach so tollen, ausschließlich nach Leistung und materieller Vermehrung strebenden Gesellschaft völlig verdrängt wird. Nämlich dem Endpunkt des hiesigen Lebens, auch genannt Tod. Dem, genaugenommen, einzig wirklich wichtigem Ereignis, dem es entgegen zu leben gilt und das jeder von uns völlig alleine durchzustehen hat. Wohl auch das einzigste Ereignis in unserem Leben, das mit 100%-iger Sicherheit erfolgreich verläuft. Was man von allem anderen nicht behaupten kann.

    Ich habe mich, vor einigen Jahren schon, bewußt gegen eine Entnahme von meinen Organen als auch gegen den Empfang von fremden Organen ausgesprochen. Aus mehreren Gründen.

    1. Ganz pragmatisch und egoistisch: Wer gibt mit die Gewissheit, daß man meinem Tod, z.B. nach einem Unfall, nicht nachhilft? Das kann keiner Garantieren.
    Also aus purem Selbstschutz herus: NEIN zum 1. Male.

    2. Ich bin kein Ersatzteillager. Also: NEIN zum 2. Male

    3. Woher will man wissen, daß ein Organ eines Menschen mit dem Körper eines anderen Menschen kompatibel ist? Da gibt es zwei Kriterien, die Maßgebend sind. Einmal das Medizinisch-Technische. Kann man vielleicht irgendwie hinbekommen. Im Laufe der Jahre wird das immer Besser. Allerdings bleibt die leidige Geschichte, ob das Organ auch wirklich angenommen wird. Hier folgen oft Jahre mit massiven Problemen. Zu anderen das wahrscheinlich größte, in keiner Weise medezinisch-technisch beabreitbare Problem: Die Hüllen zweier Seelen werden kombiniert. Kann gut gehen? Mit viel Glück vielleicht ja. Wahrscheinlicher ist jedoch, daß diese Seelen nicht zueinander finden werden. Mancheiner wird dieses Argument als lächerlich abtun. Aber es ist, und davon bin ich überzeugt, das Kernproblem. Daher zum 3. Male: NEIN

    Meiner Überzeugung nach ist es viel wichtiger, sich mit der Endlichkeit des eigenen, irdischen Lebens zu Beschäftigen und darauf hinzuleben. Das gibt übrigens einen tollen Nebeneffekt: Die Jahre auf dieser Erde lebt man viel Bewußter! Desweiteren kam ich auch zu der Erkenntnis, daß es nicht darauf ankommt, einige Jahre mehr oder weniger hier zu sein. Manch einer wir sich jetzt wahrscheinlich entsetzt an die Stirn fassen und sagen: So ein Depp! Wie kann man so etwas schreiben? Wenn der beispielsweise Kinder hat und würde nach einem Unfall weiterleben und für seine Kinder dasein können, ist das nichts? Ich habe drei Kinder… Ja, sicherlich, die Verlockung ist groß. Ich kenne auch selbst zwei Menschen, die Spender-Organe bekommen haben. Richtig glücklich, wie sie zuvor waren, sind sie nicht mehr geworden. Dem einen gab es noch drei Jahre, der anderen ein halbes Jahr. Diese Zeiten verbrachten sie aber mehr in der Klinik als zuhause. Ist es das wert? Die Antwort muß jeder für sich selbst finden. Jedenfalls rechtfertigt es in keiner Weise den enormen Druck, der der Bevölkerung von den Lobbyisen und deren Helfershelfern auferlegt wird. Alles unter dem Vorwand von Humanität und Hilfe.

    • Warum der Artikel hier steht
      Auch wenn der Artikel im Wirtschaftsblog steht – um Geld geht es doch nur am Rande. Die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen sich schon immer mit allem, was knapp ist. Geld ist nur ein Weg, damit umzugehen. Es gibt viele andere, und genau dafür gab es kürzlich den Nobelpreis an Al Roth: Die Erforschung nicht-monetärer Marktmechanismen.

      Unabhängig davon, was man von Organspende hält – für Organe gibt es eine Nachfrage, und es gibt ein Angebot (bei Nieren sogar ein Angebot von Lebendspendern). Damit ist das auch Thema der Wirtschaftswissenschaften, und weil wir die Wirtschaftswissenschaften beobachten, bilden wir das Thema auch in diesem Blog ab.

    • Endlichkeit des Lebens
      Neben den von Herrn Zeuner gut dargestellten Aspekten gibt es einen weiteren, der gegen Organspenden spricht:

      „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn jemand mein Wort bewahrt, so wird er den Tod nie (oder: bis in alle Ewigkeit nicht) sehen! “ Jesus in Johannes 8,51.

      Die wörtliche Übersetzung dieser Passage aus dem Urtext lautet übrigens: …in dessen Lebenszeit wird der Tod nicht hineinreichen.

      Wäre es nicht sinnvoller, sich mit dieser Alternative auseinanderzusetzen?

    • Vielen Dank für Ihre Antwort
      Ihrer Aussage, um Geld ginge es nur am Rande, möchte ich doch heftigst wiedersprechen, sofern die Organspende damit gemeint ist. Wenn es nicht massiv um Geld ginge, würde es keine Transplantationen geben. Jegliche medizinische Entwicklung gibt es nur dann, wenn auch genügend Geld damit zu verdienen ist. Wie sonst erklärt sich die Tatsache, daß für seltene Krankheiten oftmals keine Medikamente entwickelt werden, da zu wenige Menschen davon betroffen sind und infolge dessen diese Menschen nur als „Verlustbringer“ angesehen werden. Obwohl es sehr wohl Möglichkeiten zur Linderung (evtl. auch zur Heilung?) gäbe.

    • Keine Frage, im kompletten Prozess der Organspende steckt natürlich Geld. Die reine Verteilung von Organen, um die es hier ging, allerdings funktioniert – zumindest laut Gesetz – ohne Geld.

  4. Das "Ringtauschsystem" wäre eine Lösung!
    Obwohl ich mich u.a. aus familiären Gründen seit längerem für das Thema interessiere, erfahre ich hier erstmals von dieser wirklich guten Idee. Denn mit einem „Ringtausch“ wird für Spender wie Empfänger der Kreis der Betroffenen übersichtlicher u. persönlicher. Das erleichtert auch die Kontrolle der Kliniken bzw. Ärzte hinsichtlich Organhandel u. Transplantationen aus überwiegend finanziellen Interessen. Genau diese fehlende Kontrolle u. Transparenz sind gute Gründe, in Deutschland kein Organspender zu sein.

  5. Zuallererst müsste man - wieder mal - die verwendeten Begriffe sauber und HART
    definieren: Hirntod ist NICHT Tod, sondern Sterben – es wird also nicht weniger als die Zustimmung zur Lebendausschlachtung verlangt PUNKT

    Nicht jeder, der ein Organ braucht, bekommt eins, wenn ein passendes vorhanden ist, selbst wenn die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind – er muss zuvor in die ominöse Liste aufgenommen worden sein. Ich erfülle wegen meiner Lebensumstände KEINES der Aufnahmekriterien, bekäme im Bedarfsfall eh nichts – warum also soll ich bereit sein mich für andere schlachten zu lassen?

    Bei Auslandsreisen habe ich das notwendige, vielsprachige Schlachtungsuntersagungsdokument am Körper dabei.

    • Organspende
      Wo kann man dieses vielsprachige Schlachtungsuntersagungsdokument erhalten? Ich würde es auch gerne für meine Reisen mitnehmen.

    • Leider sind hier Verknüpfungen untersagt - geben Sie daher bitte den folgenden
      Satz (mit Anführungszeichen!) in das Textfeld der von Ihnen bevorzugten Suchmaschine ein:

      „Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet im Internet solch eine Version sogar in neun Sprachen an“

      Gute Reise(n)!

    • In diesem Fall machen wir eine Ausnahme ...
      … und nennen den nötigen Link: http://www.bzga.de/themenschwerpunkte/organ-gewebespende/

  6. Wenn es keine Unfälle gäbe,
    dann gäbe es auch nur noch sehr wenige Organe zu spenden, denn wer will schon altersschwache Organe von normal verstorbenen?
    Die Vermeidung von tödlichen Unfällen ist erklärtes Ziel der Politik, kann es sein das es deshalb „zu wenige Organe“ gibt? „Organe“ sind kein Produkt welches Angebot und Nachfrage gehorchen sollte.
    Hier wird künstlich eine Notlage und Anspruchsdenken herbeigeredet. Jeder Organempfänger sollte lieber dankbar sein, das es überhaupt Menschen gibt die bereit sind ihre Organe zu spenden, denn wir sind nunmal keine wandelnden Ersatzteillager.
    Und warum bezahlt man den Hinterbliebenen nicht mindestens 50.000 für ein entnommenes Organ? So hätten diese wenigstens eine finanzielle Zusatzabsicherung durch den Tod des (Unfall-)Opfers.
    jm2c

  7. Die Priorisierung auf der Warteliste finde ich eine gute Idee
    Und Missbrauch kann man doch recht einfach unterbinden, indem man eine Cooldown-Periode einführt; wer sich zur Organspende bereiterklärt, kommt dann erst zwei oder fünf Jahre auf die Prioritäts-Liste.

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