Fazit – das Wirtschaftsblog

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Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

Rüdiger Bachmann geht nach Frankfurt

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Lange war es ein Gerücht, jetzt steht es fest: Der Aachener Makroökonom wechselt an die Goethe-Universität nach Frankfurt.

Am kommenden Donnerstag wird an der Frankfurter Goethe-Universität die Eröffnung des „Exzellenzzentrums SAFE“ gefeiert, und so langsam füllen sich die Reihen. Wie aus der Universität zu hören ist, wird der bisher in Aachen lehrende Makroökonom Rüdiger Bachmann zum Frühjahr  2014 als Professor an den Main wechseln.

SAFE steht für „Sustainable Architecture for Finance in Europe“. Es handelt sich um zunächst sechsjähriges, vom Staat finanziertes Projekt, das am House of Finance auf dem Frankfurter Campus Westend angesiedelt sein wird. Im Rahmen von SAFE werden sechs eigenständige Professoren sowie mehrere Juniorprofessuren sowie Stellen für Postdocs geschaffen. Wissenschaftlicher Direktor von SAFE ist der Frankfurter Finanzprofessor Jan Krahnen.

Bachmann hat seinen PhD an der Yale University gemacht und mehrere Jahre als Assistenzprofessor in Michigan gelehrt, ehe er nach Aachen berufen wurde. In Deutschland hat er sich an der Seite Harald Uhligs einen Namen im sogenannten Methodenstreit gemacht, in dem er die Position der „Reformer“ gegen die „Traditionalisten“ vertrat. Mittlerweile gehört er als Mitglied des erweiterten Vorstands des Vereins für Socialpolitik selbst zum Establishment.  Bachmann hat als „Lumpenökonom“ zudem vorübergehend ein eigenes Blog betrieben.

Neben Bachmann wurde bisher die italienische Ökonomin Loriana Pelizzon im Rahmen des SAFE-Projekts als Professorin nach Frankfurt berufen. Sie kommt im Herbst 2013. Mehrere Juniorprofessuren sind ebenfalls bereits besetzt.


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