Fazit – das Wirtschaftsblog

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Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

Unsere Favoriten für den Nobelpreis

| 5 Lesermeinungen

Aktualisierung: Hanno Beck hatte einen Preisträger auf seiner Liste (Robert Shiller), Harald Uhlig einen anderen (Lars Peter Hansen). Glückwunsch!

 

Die Bekanntgabe für den jährlich vergebenen Preis der Schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel *) ist für Montag, den 14. Oktober 2013, um 13 Uhr vorgesehen. Hier sind unsere Favoriten:

Hanno Beck (FH Pforzheim): George Loewenstein/Robert Shiller
Patrick Bernau (F.A.Z.): Kenneth Rogoff
Gerald Braunberger (F.A.Z.) : Anthony Atkinson
Clemens Fuest (ZEW): Martin Feldstein
Lisa Nienhaus (F.A.S.): Jean Tirole
Philip Plickert (F.A.Z.): Sam Peltzman
Harald Uhlig (University of Chicago): Lars Peter Hansen

Begründungen für unsere Favoritenwahl finden sich in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und im Internet unter diesem Link: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/wirtschaftsauszeichnung-unsere-favoriten-fuer-den-nobelpreis-12615172.html

*) Im strengen Sinne handelt es sich bei dem Wirtschaftspreis, der erst seit 45 Jahren vergeben wird, nicht um einen Nobelpreis  im Sinne Alfred Nobels. Da er von der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften aber „im Gedenken an Alfred Nobel“ vergeben wird, hat sich auch für ihn die Bezeichnung Nobelpreis eingebürgert.

Noch eine kleine Ergänzung: Paul Samuelson (1915 bis 2009) hat einmal berichtet, dass es schon in den fünfziger Jahren Bestrebungen gegeben habe, einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften zu vergeben. Mit der Frage nach preiswürdigen Kandidaten wurde auch der seinerzeit noch recht junge Samuelson kontaktiert: Der MIT-Professor tat das Naheliegende und schrieb kurzerhand seinen eigenen Namen auf die Liste (allerdings daneben noch weitere Namen). Erstmals vergeben wurde der Preis 1969; Samuelson erhielt ihn 1970.


5 Lesermeinungen

  1. Der ehrgeizige Hans-Werner Sinn,
    was er wohl von dieser Favoritenliste halten wird, wenn er sie, was Gott verhüten möge, zu Gesicht bekommt. Die Aufdeckung der Target-Kredite der Deutschen Bundesbank, diese ökonomische Großerkenntnis, wieder ungewürdigt?
    G. Schönbauer

  2. Es gibt keinen Wirtschaftnobelpreis
    Es ist muss leider immer wieder herausgestellt werden: Es gibt keinen Nobelpreis fuer Wirtschaftwissenschaft. Dass versucht wird/wurde das Fachgebiet durch diesen Etikettenschwindel aufzuwerten sagt allein schon eine Menge ueber die Disziplin aus.

  3. Wie wäre es - wieder mal - mit einer Institution,
    der tea-Party in USA zum Beispiel, deren libertäre Haltung nahe der österreichischen Schule danach trachtet, keinen Krieg mehr zu führen, es sei man werden direkt unmittelbar angegriffen.

    Böse Zungen nennen das Isolationismus, friedfertig und daher auch ökonomisch zu begrüßen wäre es allemal.

  4. My choice for the winner is
    Robert Shiller. He’s the bookmakers‘ favourite:-)

  5. Jens Weidman, Vorsitzender der Bundesbank
    Die deutsche Wirtschaft ist relativ unbeschädigt durch die schlimmste Krise set 1920 gekommen… Bravissimo!

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