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Fazit – das Wirtschaftsblog

Fazit - das Wirtschaftsblog

Für alle, die’s genau wissen wollen: In diesem Blog blicken wir tiefer in Börsen und andere Märkte - meist mit wissenschaftlicher Hilfe

27. Feb. 2017
von Patrick Welter
1 Lesermeinung

8
404
     

Der Brexit als Glücksfall

Europa ist wegen seiner Vielfalt reich geworden, nicht wegen seiner Einheit. Deshalb: Vielen Dank, liebe Briten!

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27. Feb. 2017
von Patrick Welter
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404

     

20. Feb. 2017
von Gerald Braunberger
2 Lesermeinungen

4
1185
     

Soll man die Banken entfesseln?

Was ist wichtiger: Effizienz oder Stabilität? Diese alte Frage lässt sich anhand der amerikanischen Pläne betrachten, den Banken wieder den Eigenhandel zu erlauben. Aus der Sicht der Finanzstabilität sind Deregulierungen kritisch zu sehen. Andererseits lässt sich zeigen, dass sie aktuellen Regulierungen der Banken die Effizienz wichtiger Finanzmärkte beeinträchtigt.

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20. Feb. 2017
von Gerald Braunberger
2 Lesermeinungen

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1185

     

14. Feb. 2017
von Gerald Braunberger
2 Lesermeinungen

4
10369
     

Werden die Zinsen wieder steigen?

Die These der säkularen Stagnation besagt, dass ein dauerhaft schwaches Wirtschaftswachstum die Zinsen dauerhaft sehr niedrig halten wird. Zwei Stimmen – von Ökonomen sehr unterschiedlicher Ausrichtung – sehen dies anders. Weiterlesen →

14. Feb. 2017
von Gerald Braunberger
2 Lesermeinungen

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09. Feb. 2017
von Alexander Armbruster
7 Lesermeinungen

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Spezialisierung als Problem: Die Theorie hinter dem Euro (Teil 3 von 3)

Spezialisierung schafft mehr Wohlstand. Wenn jeder sich auf das konzentriert, was er vergleichsweise besser kann als andere, haben am Ende unter dem Strich alle etwas davon. Damit werben Wirtschaftsforscher seit Generationen für möglichst freien Handel, argumentieren gegen Zölle und andere Marktbarrieren. Häufig unterstützt die Produktionstechnologie dies sogar noch, zumal in der Industrie: Viele Unternehmen können Skalenerträge realisieren, das bedeutet, sie produzieren umso günstiger (je Stück), umso mehr sie herstellen – das gilt für jede „Fließbank-Fertigung“ ebenso wie etwa auch für Technologieunternehmen à la Google oder Facebook, die zwar nicht Industrie sind, aber ebenfalls hohe Fixkosten haben für ihre Server und Kosten nahe null für jeden zusätzlichen Käufer/Kunden/Nutzer.

Gemeinsame Währung steigert Spezialisierung

Solche Größenvorteile ergeben sich nicht nur auf der Ebene eines Unternehmens. Das betrifft auch ganze geografische Räume – dies steht dahinter, warum sich Firmen aus einer Branche häufig regional konzentrieren. Mit den Firmen kommen mehr Menschen mit entsprechender Ausbildung, das genau passende Arbeitskräfteangebot steigt, Zulieferer siedeln sich an, die wiederum selbst hoch spezialisiert sind auf das, was ihre nahegelegenen (Groß-)Kunden brauchen. Spezialisierung nimmt, so sie nicht gestört wird, über die Zeit tendenziell zu. In den Vereinigten Staaten gibt es beispielsweise ein Silicon Valley und eine Wall Street, in Deutschland florieren Großräume (die Bezeichnung „Ballungsgebiete“ ist allzu passend!) wie Rhein-Main oder München verglichen mit ländlicheren Regionen.

Es mag zunächst kurios klingen, aber: Die wirtschaftliche eigentlich erwünschte zunehmende Spezialisierung und Wohlstandssteigerung ist eine Sorge, die zumal amerikanische Ökonomen in Bezug auf die Europäische Währungsunion geäußert haben. Denn eine gemeinsame Währung ist letztlich auch ein Vehikel, das Spezialisierung fördert, etwa weil Preise transparenter und vergleichbarer werden, Transport- und Transaktionskosten im weiteren Sinne sinken.

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09. Feb. 2017
von Alexander Armbruster
7 Lesermeinungen

14
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08. Feb. 2017
von Alexander Armbruster
14 Lesermeinungen

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19922
     

Krugman und Finanzkrisen: Die Theorie hinter dem Euro (Teil 2 von 3)

Auf der Suche nach einer Theorie hinter dem Euro haben wir uns im ersten Teil mit der Diskussion um den „optimalen Währungsraum“ befasst und die drei wichtigen Arbeiten der Ökonomen Robert Mundell, Ronald McKinnon und Peter Kennen herausgestellt. Sie sind die Basis einer entsprechenden Fachliteratur und begründen wesentlich das theoretische Fundament der Währungsunion. Einen wichtigen, aber versteckteren Beitrag aus einer anderen Richtung hat ein sehr bekannter amerikanischer Forscher geleistet: der Nobelpreisträger und Blogger Paul Krugman.

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08. Feb. 2017
von Alexander Armbruster
14 Lesermeinungen

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19922

     

07. Feb. 2017
von Alexander Armbruster
12 Lesermeinungen

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Optimale Währungsräume: Die Theorie hinter dem Euro (Teil 1 von 3)

Entschieden haben über die Europäische Währungsunion führende Politiker ihrer Zeit, der deutsche Kanzler Helmut Kohl und der französische Staatspräsident François Mitterrand etwa. Am 7. Februar 1992 unterzeichneten dann die Außen- und Finanzminister von zwölf Ländern den Maastrichter-Vertrag und brachten damit den Euro auf den Weg. Ökonomen haben seit jeher über die gemeinsame Währung diskutiert, gestritten, die Entscheidung analysiert, Vorhersagen gemacht.

Dahinter steht eine mittlerweile recht opulente Fachliteratur, Einflüsse verschiedener Bereiche der Wirtschaftslehre wirken sich aus. Sie ist einer breiten Öffentlichkeit bislang eher verborgen geblieben, weil die Debatte meist auf politische Streitereien und die Deutungen der Ergebnisse nächtelanger EU-Gipfel fokussiert.

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07. Feb. 2017
von Alexander Armbruster
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16
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05. Feb. 2017
von Gerald Braunberger
11 Lesermeinungen

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6971
     

Ist das Wechselkursrätsel gelöst?

Seit Donald Trump im Amt ist, wird häufiger über Wechselkurse und sogenannte Währungskriege geredet. Hierbei geht es meist um politische Interpretationen. Die Ökonomen wären schon glücklich, wenn sie mehr über die Bestimmungsgründe von Wechselkursen und die wirtschaftlichen Folgen von Wechselkursänderungen wüssten. Weiterlesen →

05. Feb. 2017
von Gerald Braunberger
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30. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
0 Lesermeinungen

3
2933
     

Mehr Senioren? Mehr Roboter!

Alternde Bevölkerungen werden nach einer verbreiteten These zu einer trendmäßigen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums begleitet. Das ist falsch, sagen Daron Acemoglu und Pascual Restrepo, mit Blick auf die Empirie. Denn mit dem Anteil der Alten in der Bevölkerung nimmt der Anteil der Roboter in den Fabriken zu. Weiterlesen →

30. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
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27. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
43 Lesermeinungen

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ESBies: Wie die EZB Anleihen wieder los werden kann

Neue Wertpapiere mit Namen „ESBies“ sollen Anlegern einen sicheren Hafen bieten und die Verbindung zwischen Banken und Staaten lockern. Anders als bei Eurobonds  sieht das Konzept keine nationale Haftung vor. Jetzt prüft die EU-Kommission das Vorhaben. Aber es gibt Widerstand aus Deutschland, da Bundesregierung und Bundesbank eine nationale Haftung durch die Hintertür befürchten. Weiterlesen →

27. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
43 Lesermeinungen

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25. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
13 Lesermeinungen

9
16995
     

Ein Schwede gegen die Baseler Turmherren

Die verheerende Finanzkrise von 2008 wirkt bis heute nach. Ob Notenbanken mit präventiven Zinserhöhungen künftige Krisen verhindern sollen, ist umstritten. Nun ist mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ein wichtiger Debattenteilnehmer ins Zwielicht geraten. Weiterlesen →

25. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
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20. Jan. 2017
von Rainer Hank und Johannes Pennekamp
6 Lesermeinungen

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Trump und die opportunistischen Konzerne – ein Streitgespräch

Am 13.1. kommentierte Johannes Pennekamp in der F.A.Z. WOCHE die Reaktion von Autokonzernen auf Donald Trumps Twitter-Tiraden. Rainer Hank,  Leiter der F.A.S.-Wirtschaftsredaktion, sieht die Sache völlig anders, wie dem angefügten Mailwechsel zu entnehmen ist. Diskutieren Sie mit! Weiterlesen →

20. Jan. 2017
von Rainer Hank und Johannes Pennekamp
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19. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
5 Lesermeinungen

4
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Säkulare Stagnation auch unter Trump?

Seit dem vergangenen Sommer verbessern sich die Wachstumsaussichten in der Welt. An den Finanzmärkten wird mit der Wahl Donald Trumps die Hoffnung auf steigende Realzinsen und weiteres Wirtschaftswachstum verbunden. Ist damit die These der säkularen Stagnation tot? Ein solcher Schluss wäre voreilig, wie eine Veranstaltung auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos belegt. Weiterlesen →

19. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
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2013

     

18. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
30 Lesermeinungen

5
3898
     

„Flirt mit der Tragödie“

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos debattieren Experten über Ergebnisse, Potentiale und Grenzen der Geldpolitik. Sie stellen eine bange Frage: Was geschieht in der nächsten Krise? Und wieso ist Mario Draghi der moderne Sisyphus?

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18. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
30 Lesermeinungen

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17. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
9 Lesermeinungen

4
8439
     

Negativzinsen sind unpopulär. Aber sie haben dennoch eine Zukunft

Die Credit Suisse vergleicht geldpolitische Kriseninstrumente und kommt zu dem Schluss: Anleihekäufe und Negativzinsen sind wirksam. Aber die größere Zukunft könnten Negativzinsen haben. Live aus Davos

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17. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
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10. Jan. 2017
von Johannes Pennekamp
38 Lesermeinungen

7
3587
     

Wahrheit wird überbewertet

Wer Ökonom ist und etwas auf sich hält, war am vergangenen Wochenende in Chicago. Die ehrwürdige American Economic Association, kurz AEA, hielt dort ihr Jahrestreffen ab. In Dutzenden Veranstaltungen präsentierten Professoren ihre Arbeiten, für talentierte Nachwuchsforscher kann die Konferenz zur Eintrittskarte für die Karriere an einer Elite-Uni werden. Und der Veranstalter ließ wissen: „13000 der besten Köpfe der Zunft versammeln sich, um sich zu vernetzen und neue Erfolge der Wirtschaftsforschung zu feiern.“ Weiterlesen →

10. Jan. 2017
von Johannes Pennekamp
38 Lesermeinungen

7
3587

     

04. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
5 Lesermeinungen

4
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Neues aus dem Elfenbeinturm

In den kommenden Tagen findet in Chicago die Jahrestagung der Vereinigung amerikanischer Ökonomen statt, an der auch viele Fachleute aus dem Ausland teilnehmen. Wir werfen einen kurzen Blick auf Arbeiten, die dort präsentiert werden.

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04. Jan. 2017
von Gerald Braunberger
5 Lesermeinungen

4
2104

     

28. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
28 Lesermeinungen

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29505
     

Die Bundesbank ist schlauer als viele Leute am Finanzmarkt

Wir schreiben über Irrtümer des Jahres 2016: In der deutschen Finanzszene sind im zu Ende gehenden Jahr drei ökonomisch nicht haltbare Thesen kursiert. Unter anderem mit Verweis auf die Deutsche Bundesbank lassen sich alle drei Thesen zurückweisen. Weiterlesen →

28. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
28 Lesermeinungen

14
29505

     

15. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
14 Lesermeinungen

12
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Ein neuer Hieb aus der BIZ

In der Auseinandersetzung um die Frage, ob Zentralbanken die Finanzstabilität in ihre Zielfunktion aufnehmen sollen, wogt es hin und her. Der neueste Hieb kommt aus der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Weiterlesen →

15. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
14 Lesermeinungen

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12. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
3 Lesermeinungen

9
1684
     

Schumpeter ist aktueller denn je

Kritiker der Makroökonomik wünschen sich gewöhnlich zweierlei: Eine stärkere Berücksichtigung von Finanzmärkten in gesamtwirtschaftlichen Analysen und/oder eine stärkere Berücksichtigung der Theoriegeschichte. Das Werk von Joseph Schumpeter bietet das Eine wie das Andere.

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12. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
3 Lesermeinungen

9
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04. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
14 Lesermeinungen

8
18316
     

Sparen die Menschen weniger, weil die Zinsen sinken?

Ein Ziel expansiver Geldpolitik besteht darin, durch sinkende Zinsen die Menschen zu mehr Konsum und weniger Ersparnis anzuregen. Aber funktioniert das überhaupt in der Praxis? Eine Studie zeigt: Nicht immer und nicht überall. Und das könnte die Leistungsbilanzungleichgewichte in der Welt verstetigen. Weiterlesen →

04. Dez. 2016
von Gerald Braunberger
14 Lesermeinungen

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18316

     

28. Nov. 2016
von fazitblog
7 Lesermeinungen

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3496
     

It’s the economy, stupid!

In der Diskussion über die Ursachen von „Brexit“ und den Wahlerfolg von Donald Trump gibt es zahlreiche Erklärungsansätze. Doch die Wahlergebnisse selbst und neuere Forschung weisen darauf hin, dass beide Ereignisse in erster Linie Ausdruck einer tiefgehenden ökonomischen Polarisierung sind. Ein Gastbeitrag von David Kunst Weiterlesen →

28. Nov. 2016
von fazitblog
7 Lesermeinungen

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