Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Bekenntnisse eines Schulterzuckers

| 54 Lesermeinungen

Es ist zu rapportiren von Beschwerden und Confession, von Conflicten gar religioser Nathur, die entbrennen ob der Vermessung der Welth. Und zu reden sein wird auch von Nägeln, die da wachsen an Fingern und Zehen.

Es ist zu rapportiren von Beschwerden und Confession, von Conflicten gar religioser Nathur, die entbrennen ob der Vermessung der Welth. Und zu reden sein wird auch von Nägeln, die da wachsen an Fingern und Zehen.

Wenn man über den Zusammenhang zwischen Liebe und dem Internet nachdenkt, dann liegt es nah, die Pornographie als Bedrohung auszumachen.
Auf die Pornographie werden wir bestimmt noch zu sprechen kommen in diesem Rahmen, heute jedoch geht es um die spaltenden Eigenschaften des Netzes. Denn das Internet kann durch seine bloße Existenz ein Beziehungskiller, ein echter Spaltpilz sein.
Von professionellen Internetbefürwortern wird gern darauf verwiesen, jede große neue Technologie sei für den Untergang des Abendlandes gehalten worden. Die Eisenbahn! Das Telefon! Der Fernseher!
Aber erstens sterben Hypochonder auch einmal, also wird doch das Abendland nicht einfach so ewig bestehen, und zweitens hat das Fernsehen nichts anderes verlangt als „Schau mich an!“, das Telefon wollte bloß ein wenig bimmeln, und die Eisenbahn eine rasche Alternative zur Kutsche sein.
Das Internet allerdings verlangt ein Bekenntnis.
Dieser Satz ist natürlich Unsinn, denn das Internet verlangt gar nichts, es einsnullt so vor sich hin, wir allerdings leben in einer Bekenntniskultur. Und da wir gleichzeitig in einer Beschwerdekultur leben, wird jedes noch so schnarchige Thema zu einem kleinen, etwas langweiligen, deshalb aber nicht weniger intensiv geführten Bürgerkrieg.
Nehmen wir Google Street View. Durch das ganze Land, durch jede Gemeinde, durch jedes Paar gar geht der Riss: Wollen wir unser Heim fotografieren lassen?

Bild zu: Bekenntnisse eines Schulterzuckers

Man möchte lieber nicht als jemand, der sein Haus nicht gern im Internet sieht, mit jemandem zusammenleben, der mit Begriffen wie „digitale Öffentlichkeit“ um sich wirft. Es ist wenig Platz derzeit für ein entspanntes „Ist mir egal“.
Das gilt für alles, was das Netz angeht. Bloggen oder nicht, Facebook oder nicht, Twitter oder nicht, das kann einem nicht egal sein.

Anatol Stefanowitsch beispielsweise liebt Google. Nun haben wir ja alle mal das Heinemann-Wort „Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau“ gehört, aber kann Ihre Frau Inches in Zentimeter umrechnen, weiß sie, ob es Kisuaheli heißt oder Kiswahili, oder kann sie Sie in Sekundenbruchteilen zu Nacktfotos von Anna Kournikowa führen?
Kann sie nämlich alles nicht, Google aber schon.
Die Abgabe dieses Bekenntnis ist dabei gar nicht so sehr eine Generationenfrage, in meinem Bekanntenkreis sind die Jüngsten am ehesten Internetverweigerer. Der durchschnittliche deutsche Twitternutzer ist 32 Jahre alt und somit beinahe am Ende seiner Pubertät.
Mit 32 wird es langsam wichtig, sich jung zu fühlen, weil man so richtig jung nicht mehr ist.

Jetzt hat die Generation der zwischen 1970 und 1980 Geborenen sich jahrelang daran hochgezogen, die Alten würden halt das Internet nicht verstehen, ihre ganze bahnbrechende Jugendlichkeit war darauf gegründet, im Gegensatz zu den greisen Papierkonsumenten die Tiefe eines Tweets ausloten zu können, da kommen auf einmal die tatsächlich Jungen daher und sagen: „Ich würde gern in Ruhe ein Buch lesen und danach Geschlechtsverkehr haben, kannst du mal deinen Laptop leiser stellen, Opa?“

Für einen Nicht-Twitterer muss es aussehen, als sei gerade von der Zimmerpalme ein Amazonas-Schamane gefallen und praktiziere nun undurchschaubare Ahnenbeschwörungsrituale, wenn ein passionierter Alt-Twitteraner vor seiner zwitschernden Apparatur sitzt und begeistert Links von halbfremden (oder auch lose verbundenen) Menschen klickt.
„Folgst du mir auf Twitter?“, fragte vor einiger Zeit ein erfreulich runder Medienmensch noch vor dem ersten „Hallo“, um sich dann schnaufend einem Wildschweinchen zuzuwenden, als ich es nicht sagen konnte. Die hübschen Kellnerinnen in meinem Lieblingscafé dagegen runzeln ihre aufsehenerregende Stirn (jede mit ihrer eigenen), wenn sie mich beim Facebook-Update erwischen und jedes zarte Fältchen sagt: „Hast du denn kein Leben, Onkel Nicander?“
Gefangen zwischen bekennenden Onlinern und ebenso bekennenden Online-Verweigerern geht es einem wie einem Moslem in Nordirland: Besser Bart ab und mitsaufen, egal, wer einem gerade das Guinness hinhält.

In jeder eheähnlichen Gemeinschaft gibt es vermutlich Gespräche wie das, von dem ich heute Teil gewesen bin.
Ich suche eine Nagelschere und frage mich dabei halblaut, warum Nägel eigentlich immerzu wachsen. Meine Freundin, die seltsamerweise immer weiß, wo Objekte sich befinden (obwohl sie sie angeblich vorher gar nicht abfotografiert) – wahrscheinlich versteckt sie sie vorher, um dann mit triumphaler Geste sagen zu können: „Hier!“ – reicht mir die Schere und sagt natürlich: „Hier!“
Da sie ja alles weiß, frage ich sie gleich, warum denn dann Zähne, die einer ähnlichen Belastung wie Nägel ausgesetzt sind, nicht ebenso ständig nachwachsen, worauf sie nicht etwa antwortet, sondern beschwichtigend sagt, dass es doch ein gutes Zeichen sei, das beständige Wachstum der Nägel.
„Für was denn bitte das?“, frage ich und sie sagt: „Dafür, dass du nicht tot bist.“
Sehen Sie.
Genau dafür macht man das doch mit der Liebe. Damit man am hellen Tag daran erinnert wird, dass das Einzige, was einen von einer Leiche unterscheidet, das Wachstum der Nägel ist.

Beziehungen sind immer, in jedem Aggregatzustand, mit Vorsicht zu genießen, wenn Sie von Zeit zu Zeit Kontakt mit Menschen haben, dann wissen Sie das vermutlich. Es ist von daher anzuraten, mit einem Menschen des gleichen Bekenntnis zusammen zu wohnen. Und damit meine ich natürlich: Halten Sie sich als eingefleischter Linux-Nutzer unbedingt von den Appleleuten fern. Achso: Machen Sie ja sowieso schon.

Auf der Schaubühne wird übrigens gerade für das Stück „Wie Herr von S. einmal keinen Sex hatte wegen Google Street View“ geprobt, aber das nur nebenbei.

Bild zu: Bekenntnisse eines Schulterzuckers

Google weiß von mir mehr als meine Mutter jemals hätte wissen wollen. Und selbst ein gläubiger Katholik wird sich fragen, ob Google nicht vielleicht noch ein wenig mehr weiß als Gott, denn Gott ist bestimmt etwas unordentlich, sonst wären ihm ja nicht Nacktmulle passiert. Bei Google aber sitzen Nerds hinter mächtigen Maschinen, und Nerds sind gerne mal etwas obsessiv und Maschinen ja nun einmal definitionsgemäß auch.

(Natürlich gibt es Notwehrmaßnahmen, beispielsweise TrackMeNot. Wenn man Firefox benutzt und darauf TrackMeNot installiert, wird Google mit zufälligen, unverfänglichen Suchanfragen gefüttert, damit der Nutzer so seine Spuren verwischen kann.
Das Problem ist klar: Selbst wenn in meinem Suchprotokoll Dutzende Anfragen zu Shampoos, Bodenreinigern, Zahnpasten, Sportveranstaltungen und Klausurtagungen der evangelischen Pfadfindergruppe Schöneberg zu finden sind, sticht dann eben doch die Frage „Wie bastele ich eine Atombombe aus alten Röntgengeräten?“ ins Auge.)

Kein Wunder, dass die Leute da Angst bekommen, sie fürchten sich ja schließlich auch vor Zigarettenrauch auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Womit wir bei der anderen Komponente unser Kultur wären: der Beschwerde.

Wäre meine Katze mit Intelligenz gesegnet, dann würde sie dauernd Widerspruchsverfahren einleiten, beispielsweise gegen geschlossene Türen. Widerspruchsverfahren sind die Panzerfaust des kleinen Mannes, mit ihm bewaffnet begibt er sich in asymmetrische Konflikte.
So kann er Flughäfen verzögern und Brücken und Olympische Spiele, aber wie das eben so ist in asymmetrischen Konflikten: Er geht dabei auch drauf, denn das ganze Rechthaben, die Anwaltskosten, die Vereinsabende mit anderen Rechthabern, das Warten, die Anfechtungsklage, die besseren Anwälte der Gegenseite, der Wechsel des Anwalts: all das steigert den Blutdruck. Gäbe es sie, käme eine Studie der Universität Mainz zu dem Ergebnis, dass Menschen, die Widerspruchsverfahren einleiten, neun Jahre kürzer leben als solche, die häufig mit den Schultern zucken.

Ich bekenne mich hiermit dazu, hundert Jahre alt werden zu wollen und beschwere mich bei jedem, der das durch Raufhändel und Scheingefechte zu verhindern sucht, per Formbrief. Achten Sie auf Ihren Briefkasten.

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54 Lesermeinungen

  1. "Schulterzucker" ist gut...
    „Schulterzucker“ ist gut *gg*.
    Was Google Street View angeht, gehöre ich auch zu diesen. Ob Google das Haus fotografiert, ist mir egal, und ob jemand im Haus dagegen Widerspruch einlegt, ebenso. Das sind statische Bilder, und in dieser Statik lebt man sowieso. Einbrecher übers Dach hatte ich vor 20 Jahren, ganz ohne Stadtplan und Luftbild. Wenn nun jeder problemlos auf Luftbild und Fassade zugreifen kann, laufen die Leute zielgerichteter; ob das gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen, es ist halt ein bißchen anders. Aber nur ein bißchen.

  2. (Ich finde es aber schon etwas...
    (Ich finde es aber schon etwas komisch, wie sich in dieser Debatte die politischen Lager plötzlich einen Bäumchen-Wechsel-Dich-Schlagabtausch liefern. Die, die früher links waren, wollen plötzlich möglichst alle denkbaren Daten in den Händen eines Konzerns wissen, während die, die eben noch alle Verbindungsdaten so lange möglich speichern wollten, plötzlich zu Selbstverbrennungen vor Vermessungsfahrzeugen aufrufen.)
    Ich schreibe das in Klammern, weil es mir ja eigentlich egal ist. Man kann Gleichgültigkeit halt so schlecht in Worte fassen.

  3. Trefflicher Kommentar....
    Trefflicher Kommentar. Indifferenz ist manchmal viel gesünder als das ständige Kämpfen. Wobei die ganze Anti-Google Street View Fraktion dann wiederum vergisst, dass es ja noch andere Anbieter gibt.
    Morgen wird eh eine andere Sau durchs Dorf getrieben werden.

  4. Vielen Dank für diesen tollen...
    Vielen Dank für diesen tollen Text! Wenn Google wenigstens die ganzen versteckten Nagelscheren innerhalb der Häuser fotografieren würde, hätte das Ganze vielleicht noch einen Sinn. Aber so kann man einfach nur sehen, was die Leute sich an gruseliger Deko so auf den Balkon stellen.

  5. Über 1000 Wörter, um der...
    Über 1000 Wörter, um der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass Ihnen etwas völlig egal ist?!

  6. Ach, diese gsv-Sache hat mich...
    Ach, diese gsv-Sache hat mich hin- und her gerissen. Eigentlich versuche ich mich ja allen Hypes & Hysterien zu entziehen, es geht ja auch im Grunde um nicht viel, aber es traf einen wunden Punkt. Ich bin schon einmal von so einer Art Stalker belästigt worden und bin seither ein wenig empfindlich, was meine „Recherchierbarkeit“ über das Internet angeht. Das fällt mir die Gleichgültigeit wirklich schwer.
    Ansonsten: d’accord. Für Bekenntnishubereien habe ich an und für sich auch nicht viel übrig. Hoppla, das ist ja auch schon wieder ein Bekenntnis…
    Sie machen es einem mit diesem Beitrag nicht leicht!

  7. @Giannozzo
    Nicht ganz so...

    @Giannozzo
    Nicht ganz so paradox wie es scheint!

  8. @Observator
    Die Bilder der...

    @Observator
    Die Bilder der Häuser sind aber doch nicht mit den Namen der Bewohner versehen, oder etwa doch?

  9. @von Saage
    Nein, das sind sie...

    @von Saage
    Nein, das sind sie nicht. Für jemanden, der Sie ohnehin auf dem Kieker hat, liefert es halt ein weiteres Puzzlesteinchen, um sich Ihnen „näher“ zu fühlen. Ich will auf diesem Punkt gar nicht weiter herumreiten, das wird mir zu persönlich.
    Wie ich in Don Alphonsos Blog bereits geschrieben habe, sind die Fassaden im Internet nicht so sehr mein Punkt. Das ist lediglich ein aktueller Anlass, um über Privatsphäre und Selbstbestimmung im Internetzeitalter zu diskutieren. Sicher, es gäbe weitaus bessere Anlässe. Man muss die Diskurse halt nehmen, wie sie kommen.

  10. Sich aufzuregen lohnt sich...
    Sich aufzuregen lohnt sich wirklich nicht. Sonst hätten wir demnächst tagelange Debatten über Sch*fa, G*Z, Sch*ber und jede Menge andere.
    Ich habe hin und wieder mit ein paar Firmen zu tun, bei denen Datenhandel längst mehr bringt als der urspüngliche Geschäftszweck. Leider müssen die das alte Geschäft, das einen Haufen Arbeit macht und wenig bringt weiterbetreiben, weil sie sonst natürlich nicht an die Daten kommen.
    g*** und Kollegen sind da schlauer, der user liefert die Daten im Tausch gegen bunte Bilder gleich freiwillig und kostenlos.

  11. Ich gebs zu, ich finde Street...
    Ich gebs zu, ich finde Street View fantastisch. Ich gucke da die Abbey Road Studios, Sun, Stax, alle Fußballstadien Englands, Spaniens, Italiens, den Tourmalet und den Aubisque, Straßen in Oregon, Alaska, Neuseeland, sonst wo, überhaupt Orte, wo ich schon Mal war oder gerne hin möchte.
    Mich hat es allerdings noch nicht dazu getrieben, mir die Bude von Hans A. anzugucken.
    Von mir aus können alle Privat-Häuser ausgepixelt werden. Aber diese eine Zufahrt zu diesen einen Strand damals in der Bretagne kann gerne unverpixelt bleiben…
    Ja, ich bin naiv.

  12. @ilnonno/Observator: das...
    @ilnonno/Observator: das Unbehangen daran ist zum einen, daß man lesbare Spuren anhäuft. Man will nicht immer Spuren hinterlassen. Zum anderen will man nicht berechenbar sein für alle, sondern nur für die, mit denen man zu tun hat.

  13. Das Ihre Frau das nicht kann,...
    Das Ihre Frau das nicht kann, ist uns allen klar, Don A. Manchmal meint sie, alles zu wissen – aber meinen darf man – Schulterzucken – mehrmalig!
    Ey, merken Sie eigentlich, in welcher Suhle Sie sich befinden oder zucken Sie da auch nur noch mit den Schultern. – Armes S hätt ich beinah gesagt.
    Fahren Sie doch nach Pakistan, packen Sie dort mit an vielleicht kommen Sie noch auf den Trichter. Aber vorher Ihre Frau fragen!

  14. @Rubeus: nach Pakistan zu...
    @Rubeus: nach Pakistan zu fahren, den Leuten auf den Füßen rumtrampeln und ihnen die eh schon überknappen Transport- und Lebensmittel wegzukaufen, scheint mir wenig sinnvoll. Die brauchen Organisation, Material und einen Plan für den Wiederaufbau, und abgesehen vom Material können wir ihnen da wenig helfen, da muß schon die pakistanische Regierung und Bevölkerung ran.

  15. colorcraze: naja, Spuren...
    colorcraze: naja, Spuren hinterlassen. Daten sind Waren und werden gehandelt wie Streichhölzer, Möbel und Autos. Nur dass man ein Auto sehen kann und eine Zulassung braucht, bevor man es rausläßt.

  16. @ Nicander,

    „wir allerdings...
    @ Nicander,
    „wir allerdings leben in einer Bekenntniskultur“…
    „Und da wir gleichzeitig in einer Beschwerdekultur leben“ …
    Damit haben Sie selbstverständlich Recht. Das gab es auch im „Vor-I.-net-Zeitalter“ und ich erinnere nur beispielhaft an die Nachbarschaftskriege wegen Zaunhecken und Obstbäumen, sowie dergleichen wichtigen Anlässen.
    Etwas mehr an Gelassenheit und etwas mehr an intelligenten Verhalten hilft immer; damals wie heute!
    Das werden wir aber so einfach nicht schaffen, weder durch meinen Kommentar noch durch Ihren durchaus hintergründigen Bericht.
    Was wir aber ganz leicht schaffen, ist das Sammeln von Daten und das bekommen wir gratis frei Haus geliefert. In jeder Hinsicht und extrem freizügig. Das hängt aber wiederum sehr eng mit – oben bereits erwähnten – intelligenten Verhalten zusammen.
    Frei nach dem Motto: Er war Dipl.-Ing. und sie konnte auch nicht rechnen.
    Viele Grüße Tom2010

  17. @ilnonno
    Ich habe einmal...

    @ilnonno
    Ich habe einmal gelesen, Google (oder auch Facebook) könnte gar nicht nicht die Datensätze versilbern, weil das Untreue gegenüber ihren Aktionären gleichkäme.
    Dabei gibt es das durchaus komische Phänomen, dass die Firmen in den gekauften (oder mit großem Aufwand ermittelten) Kundendaten längst ersticken wie einst die Stasi. Da weiß man, in welchem Speckgürtel welcher Großstadt besonders gern welches Computerspiel gespielt wird, aber man hat immer noch keine Ahnung, wie man ein gutes Spiel macht.

  18. @Tom2010
    Es gibt die unendlich...

    @Tom2010
    Es gibt die unendlich vielen Normen beispielsweise im Baurecht ja nicht, weil wir alle so ungeheuer liberal miteinander umgingen, sondern weil der Nachbar einen kalt lächelnd verklagt, wenn man sein Haus lila streicht.
    Aber ich sehe schon einen Unterschied zwischen jemandem, der sich über einen in sein Grundstück ragenden Baum aufregt und jemandem, der eine Initiative zum Verbot von Parfümierung im öffentlichen Raum gründet (besonders, da solche Initiativen mittlerweile – eben wegen der Akzeptanz der Beschwerdekultur – Erfolg haben können).

  19. @ilnonno: das mit dem Spuren...
    @ilnonno: das mit dem Spuren hinterlassen war vom Bürger aus betrachtet. Es hat mich vor Jahren mal in ein Callcenter verschlagen, dort wurden Namen von Adresshändlern (Schober u.a.) genannt. Meinen Sie mit „Firmen, die mehr vom Datenhandel leben als von ihrem Urgeschäft“ die Post oder auch noch andere?
    @Nicander: ja nu, man könnte denen, die ein gutes Spiel machen können, die Kundendaten verkaufen wollen.

  20. @colorcraze
    Merci, das trifft...

    @colorcraze
    Merci, das trifft es sehr gut.
    Mein Unbehagen speist sich aus mehreren Quellen und ist nicht nur auf Google und schon gar nicht ausschließlich auf Streetview gerichtet. Es gab letztes oder vorletztes Jahr in Spektrum der Wissenschaften einen Artikel über data mining und was da an schon vorhandenen Möglichkeiten der Verknüpfung verschiedener Datenbanken geschildert wurde, war mir unheimlich.
    Ich weiss natürlich nicht, ob Google in dieser Weise vorgehen will, doch ich sehe wirklich nicht, warum ich einem Monopolisten in spe, der erklärtermaßen das Wissen der Welt in seine Datenspeicher saugen will, blindlings vertrauen soll, dass er mit den Informationen, die er sammelt, verantwortlich umgeht. Nun kann ja jeder selbst entscheiden, ob er sich Google anvertrauen will – ich selbst vermeide Google, wo ich nur kann (ganz zu schweigen von Facebook und Ähnlichem). Daher stiess es mir etwas sauer auf, dass man da ungefragt vereinnahmt wird. Natürlich liegt das auch an unseren Datenschutzgesetzen. In der Schweiz muss m. W. erst ein Bundesgericht die Aktion genehmigen und auch dann müssen die Anwohner gefragt werden, bevor die Googlekarre auftauchen darf.
    Ich betrachte die „Streetview-Affäre“ als einen Warnschuss vor den Bug (vor den der Politik). Klar, es handelt sich, betrachtet man es isoliert, um eine Kleinigkeit. Doch Rechte erodieren immer über Kleinigkeiten. Datenschutz bekommt man nun mal nicht geschenkt, nur sein Verlust ist umsonst. Dafür liefert das Geschäftsmodell von Google das beste Beispiel. Andererseits geht es hier aber auch nicht um Beschwerdekultur oder Bekenntniszwang. Keiner muss Widerspruch einlegen. Natürlich gibt es hierzulande eine Beschwerdekultur, die bizarre Blüten treibt. Doch wie soll man sich gegen etwas wehren, das man für falsch hält, ohne sich zu ebschweren? Für mich ist es eine Frage der Verhältnismäßigkeit und da hängt der Datenschutz in meinen Augen schon höher als die Duftnoten meiner Zeitgenossen.
    Schaun‘ wir mal…

  21. @...
    @ Nicander,
    selbstverständlich gestatte ich Ihnen gerne, Unterschiede zu sehen … Ich für meinen Teil habe gelernt – zum besseren persönlichem Wohlbefinden – dieses bei „dummen Verhaltensweisen“ zu unterlassen.
    Eine Initiative kann ebenso „dumm“ sein wie es mein Nachbar sein könnte?! Dummes Verhalten bleibt dummes Verhalten, offline oder online und eine Differenzierung erfordert Zeit, Beweggründe zu erforschen, und das fällt dann in meine persönliche Kategorie „Zeitdiebstahl“.
    Schade … aber leider hat es sich in meinem Leben so entwickelt, dass ich feststellen durfte: „Dummen Verhaltensweisen“ kommt man auch mit Verständnis nicht bei.
    Viele Grüße Tom2010

  22. @Observator: naja,...
    @Observator: naja, Datenschutz… ich halte das für eine nachläufige Sache, so in der Art, erst wenn der Brunnen gebohrt ist, kann man was bauen, mit dem man die Leute vor dem Reinfallen abhält. Sich darüber vorher allzusehr den Kopf zu zerbrechen führt nicht zu praktikablen Ergebnissen. Es ist halt so, die Kapazitäten und Techniken sind da (Kraftwerke, Rechenzentren, große Datenbanken, Internet), jetzt kommt es darauf an, Geschäftsmodelle und Anwendungen zu entwickeln. Halt so wie es auch erst lange ging von der Druckerpresse zu Buch, Flugblatt, Tageszeitung, Verlagen, Formularen, Werbeblättchen, Rechteverwertung etc.. da werden wir noch einige (auch unangenehme, aber nicht nur) Überraschungen erleben, und die Welt wird noch ein paar mal anders aussehen. Was neu ist, kann man erst nach einer Weile regeln, und das zu Beginn eher schlecht, weil noch die Erfahrung damit fehlt.

  23. Man kann sich der ganzen Sache...
    Man kann sich der ganzen Sache doch recht einfach entziehen: keine Bestellungen über das Internet abwickeln, dafür häufiger mal den Einzelhandel in den Innenstädten aufsuchen. ‚Stadtbummel‘ nannte man das früher. Verbunden hat man das mit einem Besuch seines Lieblingsrestaurations, wo man statt mit Kreditkarte bar bezahlt hat. Twittern konnte man das natürlich noch nicht, wozu auch(!), stattdessen hat man sich ganz entspannt mit PartnerIN oder FreundINNen unterhalten. Denn es klingelte ja auch kein Händie (ich hasse dieses Wort, also: Mobiltelefon); allerdings kann man diese Dinger wohl auch ausschalten.
    Und vor neugierigen Blicken schützt eine hohe Hecke.

  24. @V: ja, bei den meisten Sachen...
    @V: ja, bei den meisten Sachen geht das nach wie vor.
    @Tom: man merkt, Sie sind diesbezüglichen Kummer gewohnt *gg*

  25. @ colorcraze,
    *grinsend* ......

    @ colorcraze,
    *grinsend* … nun ja und als aufmerksamer Beobachter kommt man nicht wirklich darum herum.
    A bisserl mehr Gelassenheit und ein wenig mehr an klügeren Köpfen sollten diesem – unserem – Land auch nicht schaden.
    Viele Grüße Tom2010

  26. colorcraze, ich dachte an jede...
    colorcraze, ich dachte an jede Art von Kartenzahlungen und das Gesundheitswesen. Im Bereich Gesundheit streiten sie über Datenhoheit wie die Kesselflicker.

  27. colorcraze, ich dachte an jede...
    colorcraze, ich dachte an jede Art von Kartenzahlungen und das Gesundheitswesen. Im Bereich Gesundheit streiten sie über Datenhoheit wie die Kesselflicker.

  28. Ist es eigentlich nicht so,...
    Ist es eigentlich nicht so, dass man zustimmen muss, wenn man im Telefonbuch eingetragen wird? Warum wird das in diesem Fall umgekehrt?

  29. @ Nicander,
    ich gehe einmal...

    @ Nicander,
    ich gehe einmal davon aus, dass Ihre rhetorische Frage nur dem Zwecke dient, darauf auch tatsächlich eine Antwort der User zu bekommen, die Sie selbstverständlich auch selbst hätten geben können.
    Thema: Hausaufgaben sind gemacht …
    Nachdem der Gesetzgeber die Notwendigkeit sah, das Telekommunikationsgesetz (TKG) zu verfassen, lag es natürlich auch nahe, die Rechte der Verbraucher zu regeln.
    Somit wurde verabschiedet „die Wahrung der Nutzer-, insbesondere der Verbraucherinteressen auf dem Gebiet der Telekommunikation und die Wahrung des Fernmeldegeheimnisses zu regulieren“.
    Nachzulesen hier:
    http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tkg_2004/gesamt.pdf
    Und da „die Regulierung der Telekommunikation ist eine hoheitliche Aufgabe des Bundes ist“ wurde das entsprechend im TKG geregelt. § 105 Auskunftserteilung
    Wer sieht jetzt die Notwendigkeit bei „google“ das zu regeln ???
    Stichwort: „verbraucherschutzrechtliche Regelungen“
    Viele Grüße Tom2010

  30. @Tom2010
    Ich bin nicht halb so...

    @Tom2010
    Ich bin nicht halb so gewitzt wie ich sein sollte, ich wusste das tatsächlich nicht, danke für die Aufklärung!

  31. @ Nicander,
    für mich selbst...

    @ Nicander,
    für mich selbst gilt immer: Nobody is perfect! – my name is Nobody! In diesem Sinne und viele Grüße Tom2010

  32. "Der durchschnittliche...
    „Der durchschnittliche deutsche Twitternutzer ist 32 Jahre alt und somit beinahe am Ende seiner Pubertät.
    Mit 32 wird es langsam wichtig, sich jung zu fühlen, weil man so richtig jung nicht mehr ist.“
    haha!

  33. man fragt sich bei diesen...
    man fragt sich bei diesen geistigen erguessen, die als blogeintraege getarnt werden, was der qualitaetsschreiberling geraucht hat. Das ist schlimmer als Peter Sloterdijk auf Speed. Keine Ahnung, warum die FAZelite sowas fuer interessant haelt…und wenn ich erst diese ganzen Kommentare lesen, die das ganze ernst nehmen, kann ich nur lachen!

  34. Herr von Saage zu Schöngeist...
    Herr von Saage zu Schöngeist schwebt wohl erhaben über den Dingen. Wäre er ein Schulterzucker wäre sein Beitrag wohl etwas kürzer ausgefallen.

  35. Sich beschweren ist vollkommen...
    Sich beschweren ist vollkommen in Ordnung, wenn es gerechtfertigt ist. Das hat mit Nörglertum nichts zu tun. Herr Saage beweist eigentlich nur das er genau zu solchen gehört, die sich gerne beschweren und versucht dies humoristisch zu tarnen. Streetview ist ne feine Sache, man kann virtuell die ganze Welt bereisen. Wenn Herr X nicht möchte, dass einem jeder ins Wohnzimmer schaut ist das wohl auch nachzuvollziehen. Leute die sich beschweren sind nötig, bzw. Gesetze die daraus entstehen, da der Markt sich selbst überlassen nicht selbst reguliert (siehe Neue Institutionenökonomik) Von dem „neuen“ Weg den Google, Microsoft und Co. gehen durch Cloudcomputing Apps. ins Web auszulagern bin ich nicht begeistert. In einem Jahr soll das Google Chrome OS erscheinen. Lokal auf dem Rechner soll man wohl nichts mehr speichern können. Ob sich dies so umsetzen lässt und bei den Nutzern Akzeptanz findet ist eine andere Frage. Herrn Saage steht ja frei zu entscheiden ob er seine digitalen Bankauszüge im Web speichern möchte.
    Ich nutze Linux, bin damit zufrieden, und verschlüssel meine sensiblen Daten. Solche Unternehmen haben eine solche Macht, und können auch Prozesse zu ihren Gunsten beeinflussen. Ich möchte als Nutzer immer noch die freie Wahl haben und nicht in ferner Zukunft gezwungen sein deren „Technologie“ zu nutzen, da vielleicht keine Alternativen mehr gibt oder man sich sonst ausschließt.
    Sich beschweren ist gut Leute! Lasst es raus, um so besser wenn man danach kein schlechtes Gewissen hat. Das ist gesund, auf die Reaktion des Gegenübers kann man auch gerne mit den Schultern zucken. Das schließt sich nicht aus.Jedenfalls ist das besser als bei ner Flasche Wein in Gegenwart seiner Frau im nachhinein sein Leid zu klagen und auch noch dort wo es nicht hingehört.
    Im Grunde können wir dankbar sein, dass wir in unserer Kultur dazu die Möglichkeit haben. In anderen Ländern wird man dafür aus einem Flugzeug geworfen oder gesteinigt.
    Google sei mit euch.
    ich

  36. Herrlich abgelacht am frühen...
    Herrlich abgelacht am frühen Morgen. Der Tag ist gerettet!
    Als bekennender Schulterzucker sage ich: laßt sie an euren Daten doch ersticken!
    Wohin unkontrollierte Sammelwut führt kann man sich in einschlägigen Sendungen auf volkdverdummenden Kanälen ansehen. Stichwort:Messies.
    Irgendwann hilft nur der große Schredder.
    Habe selbst mal im Callcenter eines Telekommunikationsunternehmens gearbeitet, und der Kern ist der:
    alle wollten eine permanente Rufnummerunterdrückung- haben sich aber gleichzeitig darüber beschwert, dass sie Anrufe mit unterdrückter Rufnummer bekommen(und wollten das selbstverständlich von uns abgeschafft wissen)!
    Der Mensch ist bekloppt!

  37. Es ist doch ganz einfach, wenn...
    Es ist doch ganz einfach, wenn Sie nicht möchten, dass Google, oder Geschäft XY Ihre Daten sammelt, dann nutzen Sie eine Andere Suchmaschine (z.B. Bing oder Yahoo), oder nutzen Sie einfach die gute alte Enzyklopedie um die benötigten Informationen zu bekommen, niemand zwingt Sie Google, oder eine der anderen Google-nahen Funktionen, zu nutzen!
    Zu Google-Streetview ist zu äussern, dass es wohl nicht an dem Fotographieren, und ins Netzstellen liegt, das machen Leute seid dem es diese Funktion im Internet gibt (Fotos von schönen Häusern, auf der eigenen Webseite oder einem Fotoblog online stellen), sondern vielmehr daran, dass Google es mit einem System macht, und in Massen.
    Persönlich habe ich damit kein Problem, da es als Positiven Aspekt Leuten die Möglichkeit gibt Fremde Orte zu betrachten ohne den monetären Aufwand, und als negativen Effekt die mögliche Auswirkung aufs Neidverhalten oder auf erhöhte Einbruchsgefahr zu pochen finde ich persönlich lächerlich. Wenn der zukünftige Neidhaber Ihre Adresse hat, kann er ja sowieso vorbei kommen und gucken wie toll Ihr Haus ist und neidisch sein, und dies wird er sowieso sein, da können wir ihm auch helfen die 2,50€ für das nötige Busticket zu sparen, und zum Thema Einbruch, die Menschen die solche Vorhaben planen betrachten Ihr Haus sowieso im Vorhinein bereits in diem Sie öfters in Ihre Straße kommen oder Tagelang Ihren Tagesablauf verfolgen, dabei hilft Ihnen Googlestreetview herzlich wenig, da es wie bereits erwähnt vor mir, nur eine Momentaufnahme tätigt.
    MfG
    M

  38. das bin ich schon bei den...
    das bin ich schon bei den stützen der gesellschaft losgeworden:
    .
    der konflikt läuft zwischen printmedien und google. es geht darum, wer in zukunft mit werbung geld verdient. im augenblick gewinnen die printmedien, denn:
    .
    sie können etwas, was google noch nicht kann: politiker ins amt schreiben. sie können auch, so schreiben, oder besser, nicht schreiben, dass diese politiker weiter im amt bleiben. oder bin ich hier der einzige, der den eindruck hat, die medien seien, nein, nicht gleichgeschaltet, aber sehr gut koordiniert?

  39. Die Komunen in Deutschland,...
    Die Komunen in Deutschland, und dies ist weitgehend unbekannt, verkaufen längst „ihre“ Geodaten. Ein Ergebnis kann man sehen auf der Seite http://www.dastelefonbuch.de. Hausansicht aus der Vogelperspektive. Da ist streetview harmlos.

  40. @Tom2010
    Ich stelle mir den...

    @Tom2010
    Ich stelle mir den Leser grundsätzlich wie Terence Hill vor!

  41. Wenn Google mehr über Sie...
    Wenn Google mehr über Sie weiß, als es Ihre Mutter jemals usw., dann wechseln Sie doch einfach die Suchmaschine, verwenden z.B. Ixquick, und schon ist das Problem gelöst. :-o
    Oder für die völlig Paranoiden unter den Usern: aus einem Internetcafé heraus surfen…
    Viel schlimmer als Google sind doch die ganzen (meist eher jüngeren) Ahnungslosen, die allerlei Privates in „sozialen Netzwerken“ preisgeben – da fühle ich mich an das Phänomen Tätowierungen erinnert: als junger Mensch findet man das evtl. ganz lustig oder „cool“, aber einige Jahre später wird man’s bitterlich bereuen…

  42. @crunchie
    Nicht, dass das...

    @crunchie
    Nicht, dass das Folgende nun ein ein besonders gewaltiges Argument sein wollte, aber wie kommt es, dass immer vermutet wird, Wohlhabende wollten sich vor Neidern und Einbrechern schützen? Ich habe als Student auch in Wohnungen gewohnt, deren Fassade hätte mir bei einem Bewerbungsgespräch nicht unbedingt Vorteile gebracht.

  43. @MamboChambo
    Es ist ein...

    @MamboChambo
    Es ist ein schmaler Grat zwischen gesunder Schulterzuckerei und morbider Interesselosigkeit. Die Netzneutralität ist ein tatsächliches Thema und auch ich möchte nicht meine gesamten Daten in Clouds wissen.

  44. <p>Ein Teil der...
    Ein Teil der Goooogle-Debatte ist auch eine Ersatzhandlung der notorischen Antiamerikanisten:
    Zu George W. Bushs Regierungszeit konnte Google machen was es wollte – man hatte ja Dabbelju zum Draufschlagen: Kriegstreiber, Dummie, Verbindungsstudent, Sohn etc.pp. Jetzt ist die Lage für die linken Bedenkenträger komplizierter: Man hat einen netten (edit: mir ist bei diesem Wort nicht wohl, auch wenn Sie es vermutlich ironisch gebrauchen) und eine smarte Frau an der Spitze der 1a-Feindmacht der Intellektuellen. Auf die beiden darf man als Gutmensch nicht schlagen… Also sucht man sich die große Weltverschwörungsmaschine per se: Google 1984 plus!

  45. PS übrigens war es noch vor...
    PS übrigens war es noch vor 20 Jahren gängig, daß jeder Besitzer eines Telefonanschlusses bindend im Telefonbuch eingetragen war (Ausnahmen nur in seltenen Fällen), üblicherweise mit Adresse und bisweilen auch mit Berufsbezeichnung… auch damals ging die Welt nicht unter.

  46. Im Nachbarland Belgien kann...
    Im Nachbarland Belgien kann man das „Recht“ am Bild der Immobilie im Extrem sehen. Dort herrscht keine Panoramafreiheit (=man darf fotografieren was von öffentlichem Grund aus zu sehen ist) wie bei uns. Der Eigentümer kann die Veröffentlichung aller Bilder, auf denen sein Gebäude zu sehen ist, verbieten. So darf niemand ein Urlaubsbild des Atomiums in Brüssel ins Internet stellen (kein erfundenes Beispiel, ist tatsächlich so). Das ist die Konsequenz, wenn man es Google verbietet (in Deutschland sind wir immer konsequent). Streetview ist mir auch egal, das absehbare Ende der Panoramafreiheit nicht (Freiheiten sind nicht teilbar).

  47. @auch-einer: ja, das ist der...
    @auch-einer: ja, das ist der Punkt, wie organisiert man politische Bildung und Entscheidung, die ja Verbreitungsmöglichkeiten und langfristige Verläßlichkeit braucht, in Anbetracht immer flüchtigerer Technik und zersplitteterer Öffentlichkeit.

  48. @ Nicander,
    ... "wie Terence...

    @ Nicander,
    … „wie Terence Hill“ … ??? Wie mieinen Sie das? Was verbinden Sie mit ihm und den Lesern? Verstehe ich nicht …
    Viele Grüße Tom 2010

  49. @Tom2010
    Na, ich rede...

    @Tom2010
    Na, ich rede natürlich von Hills epochemachendem Werk „Mein Name ist Nobody“.

  50. "Initiative zum Verbot von...
    „Initiative zum Verbot von Parfümierung im öffentlichen Raum“
    Hey, das gibt’s? Wirklich? Wurde endlich allerhöchste Zeit. Wo kann man darüber mehr erfahren, beitreten, wie unterstützen… ?

  51. GustavMahler@:Also ich weiss...
    GustavMahler@:Also ich weiss nicht, die Anna spurt nicht mehr so wie früher,
    der letzte 3…er, pardon 4…er hätte doch in etwas stilvollerem Ambiente im Eventmässigen ablaufen müssen. Schaugn mer halt amal im Google wie mas futuristischer, rasanter, furioser, irgendwie expressionistischer beim nächsten Date hinkriegen…..ah geh, Spezi, spiel mir jetzt nicht den Nerd.

  52. @Jeeves
    Hier beispielsweise,...

    @Jeeves
    Hier beispielsweise, ein Zitat aus dem Forum Purenature:
    „Parfumverbot in der Öffentlichkeit finde ich einfach klasse und dringend notwendig!!!!!
    Selber bin ich schwerst Duftstoffallergikerin und MCS Patientin.“

  53. Nathur..? Wir sind ja alle nur...
    Nathur..? Wir sind ja alle nur Menschen:)

  54. xyz. Danke für den Hinweis...
    xyz. Danke für den Hinweis auf Ixquick.

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