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Blog: Deus ex Machina
Deus ex Machina

welches ein Blog vorstellt, worin getreulich und mit Plaisir berichtet wird von den göttlichen Internetmaschinen neuester Art. Mehr

Von und und und und

Monatliches Archiv: November 2010

Banaler Netzunsinn vs. blanker Realirrsinn

Ach es ist des trüben Netzens Inter voller Pr0n0, Dreck, Schmutz und Gefahr grade itzo nun im schwer vereisten Winter lockt der bösen EBuchtbetrüger Schar. Mit absonderlichen Wucherpreisen gieren sie nach güldnem Nutzerblut - Doch viel schlimmer sind die Schneisen geschlagen durch der Realauktionen Glut Mehr 27.11.2010, 22:40 Uhr von Don Alphonso 64 0 0

Rationalität beim Schnäppchen-Shoppen

Das Arbeitspferd der Volkswirtschaft ist der „homo oeconomicus". Leider ein sehr untaugliches Pferd, denn beim Einkauf im Internet verliert der Konsument - wie es scheint - jede Rationalität. Mehr 25.11.2010, 10:01 Uhr von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia 59 0 0

Facebook, Seite 1

Alle Werber, alle Marketeers, alle Produktmanager wollen in das Eldorado der Kommunikation: Facebook. Und dann direkt auf Seite 1, von wo aus die Klicks verteilt werden. Klingt leicht, ist es aber nicht. Dabei scheint ihnen nicht klar zu sein, mit was für überlebenswichtigen Informationen sie konkurrieren wollen. Mehr 23.11.2010, 20:55 Uhr von Der hoch verehrte Gast 23 0 0

Anziehen mit Algorithmen

Google Boutiques soll als persönlicher Einkaufsberater den modischen Geschmack des Kunden erlernen und zielsicher Kleidungsstücke aufspüren, die das Herz des Fashion Victims höher schlagen lassen. Ist Stil nur ein weiterer Algorithmus? Mehr 21.11.2010, 16:06 Uhr von Teresa Bücker 14 0 0

Eat, Pray, Was?

Andreas Kilb schrieb in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, „Eat, Pray, Love“ sei der „wieder aufgewärmte Schaum“, der bei „Pretty Woman“ in der Badewanne zurückgeblieben war. Was den Film angeht, so bleibt Kilb nichts hinzuzufügen. Aber das Problem mit schlechten Filmen ist, dass die seriöse Kritik sich an ihnen nicht beschmutzen will, so dass die Botschaft des Werks keiner näheren Betrachtung unterzogen wird. Es sei denn, es handelt sich um einen Gewaltfilm und gerade hat wieder ein Amoklauf stattgefunden. Nun handelt es sich aber bei „Eat, Pray, Love“ tatsächlich um einen Egoshooter. Und wenn dieses Werk seine Wirkung nicht verfehlt, wird das erste Opfer des Amoklaufs die Liebe sein. Mehr 18.11.2010, 08:03 Uhr von Nicander von Saage 32 0 0

Der technische Kontrollverlust

Viel wird geredet über Datenhandel und Privatsphäre. Aber wie steht es eigentlich um die technische Sicherheit all der Informationen, die zum Beispiel bei Banken lagern? Mehr 16.11.2010, 12:55 Uhr von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia 26 0 0

Er/sie/es beißt nicht – der "neue Feminismus" im Netz

Anstatt sich relevanten geschlechterpolitischen Themen zu widmen, biss sich eine inhaltsarme Debatte an den Kontrahentinnen Schröder und Schwarzer die Zähne aus. Das hat den Begriff des Feminismus nicht verbraucht. Im Gegenteil: der "Feminismus 2.0" beginnt in diesem Moment. Mehr 14.11.2010, 15:00 Uhr von Teresa Bücker 37 1 0

Das Private ist neolithisch

In jeder Kultur beinhaltet die Sozialisation Toilettentraining. Das bedeutet nicht, dass es nicht eine riesige Freude sein könnte, einfach laufen zu lassen, das bedeutet zunächst einfach wirklich nur das: In jeder Kultur hat es sich etabliert, dass kleinen Kindern beigebracht wird, Harn- und Stuhldrang so weit zu kontrollieren, dass sie einen geeigneten Ort aufsuchen können. Mehr 10.11.2010, 10:00 Uhr von Nicander von Saage 29 0 0

Statistik vs. Gerechtigkeit

Statistisch gesehen werden Frauen älter als Männer, folglich zahlen sie mehr für Kranken- und Rentenversicherungen. Das ist mathematisch korrekt - aber ist es auch gerecht? Oder doch Diskriminierung? Mehr 08.11.2010, 11:30 Uhr von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia 36 0 0

Nicht teuer, aber kompliziert – die Liebe als Statusmeldung

"Wie es um unsere Liebesfähigkeit bestellt ist, kann man bei Facebook beobachten. Da gibt es lauter so genannte Freunde, darunter hundert potentielle Partner, die den aktuellen sofort ersetzen können. Eine lange Warteliste, wie am Flughafen, und wenn es mit einem nicht klappt, checkt man den nächsten ab. Dass Menschen so leicht austauschbar sein sollen, macht mir Angst", sagte der französische Autor Frédéric Beigbeder vor Kurzem in einem Interview. Wenn sich unser Leben ein Stück Weit in die digitale Welt verlagert, bleiben die Liebe, ihr Ende und Gefühle nicht im verlassenen Bett zurück. Es müssen keine expliziten Schilderungen des erotischen Treibens im heimischen Schlafzimmer oder schwülstige Liebesgeständnisse auf der Facebook-Pinnwand sein, die Liebe sucht sich ihren Weg in den Launen, mit denen wir uns durch das Netz klicken. Mehr 05.11.2010, 13:30 Uhr von Teresa Bücker 11 0 0

Verloren auf der Suche nach der Zeit

Gar nicht so wenige Leute, die ich kenne, befürchten, das Internet würde ihre Zeit auf Erden vernichten wie es sonst bloß Tod und Liebe vermögen. Diese Leute haben sich meist dem Geist der Zeit so weit gebeugt, dass sie eine Mailadresse haben, aber Facebook und Konsorten meiden sie wie die Pfarrerstochter das Heroin. Sie haben schließlich zu tun, das Leben wartet nicht und der Doktorvater erst recht nicht. Und hat jemals ein Mensch mit echtem Erfolg im Leben darüber auf Facebook geschrieben? Mehr 02.11.2010, 12:00 Uhr von Nicander von Saage 18 0 0

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.

dichtete und vertonte in seinen sittlich desorientierten Jugendjahren Spottverse, deren Vortrag er mit der Mandoline begleitete.

schreibt als freie Autorin vor allem zu netzpolitischen Themen, Geschlechtergerechtigkeit und Liebe. Außerdem arbeitet sie als Referentin für soziale Medien bei der SPD-Bundestagsfraktion.

wurde schon frühzeitig von einem Magister der Mathematik bescheinigt, sie möge ob ihrer Unfähigkeit im Umgang mit Zahlen und Formeln nicht allzu betrübt sein, es gebe reichlich schöne Berufe ohne dieselbe, insbesondere ein Broterwerb als Kammerjungfer oder Hausfrau wurde ihr nahegelegt.