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Blog: Deus ex Machina
Deus ex Machina

welches ein Blog vorstellt, worin getreulich und mit Plaisir berichtet wird von den göttlichen Internetmaschinen neuester Art. Mehr

Von und und und und

Monatliches Archiv: September 2010

Das Internet, ein konstruierter Leviathan?

worin auf dygitale Leinwändt hingeworffen wird ein Büldnis dero Monstrosithäten, welche im Netz zu finden seyen, wann man Medien und Politikerei glauben mecht, was zu thun aber mitnichten weise sey. Mehr 30.09.2010, 23:55 Uhr von Der hoch verehrte Gast 52 0 0

Immer wenn ich koche oder Verkabeltes Dummland

Worin es der Autor mit eynem Expertiten und es der Expertite mit eynem ungnädigen Haus=Verwalter fürtrefflich zu thun bekömmet. Mehr 28.09.2010, 22:56 Uhr von Don Alphonso 90 0 0

Ich seh dich in der Ferne

Das Fernsehprogramm lässt uns keine Wahl: man kann den Fernseher ausschalten, oder auswandern. Das Internet kürzt diese Reiseroute ab. Wir dürfen uns dort an eine neue Qualität gewöhnen. Mehr 24.09.2010, 11:30 Uhr von Teresa Bücker 59 0 0

Alles Zufall? Über Wahrscheinlichkeiten

worin die Autorin räthselt, ob wir allhier „Narren des Zufalls“ seyen, über ein Druckwerk und dessen Autor contemplieret und am Ende nur wenig gelernet hat. Mehr 22.09.2010, 06:00 Uhr von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia 85 0 0

Der Traum von der Sichtbarkeit

Man muss kein großer Denker sein, um zu merken, dass „Deutschland sucht den Superstar“ niemanden anderen reich gemacht hat als RTL, Simon Fuller, den Erfinder des Konzepts, und mit Abstrichen Dieter Bohlen. Dennoch meldeten sich 2010 so viele zum Vorhampeln wie nie zuvor, 35000 Menschen. Es ist natürlich möglich, dass sie alle zu rückstandslos enthirnt sind, als dass sie begreifen könnten, dass DSDS nicht der Weg zu Geld und Ruhm ist. Aber wahrscheinlicher ist, dass sie ihrem Wertesystem zufolge ganz genau richtig handeln. Mehr 20.09.2010, 08:30 Uhr von Nicander von Saage 28 0 0

Liebe, Netz und Zärtlichkeit

Zärtlicher Körperkontakt ist außerhalb von Paarbeziehungen tabu. In der Netzkultur ist kuscheln hingegen auch in Freundschaften erlaubt: vertraute Kommunikation kommt in der virtuellen Welt selten ohne Küsse und Umarmungen aus. Mehr 16.09.2010, 07:00 Uhr von Teresa Bücker 18 0 1

Einsam vor dem Rechner/Verbunden mit der Welt

„Get a Life“ ist vermutlich eine der meistgebrauchten Beleidigungen im Netz. Der Vorwurf des einen Nerds an den anderen, kein Leben zu haben, also keins, das jenseits von Pizzadienst-Burritos, Cola Light und M&Ms, die allesamt halb hektisch, halb gedankenverloren vor dem Rechner verzehrt werden, existiert - während die Außenwahrnehmung durch den sonnenhellen Bildschirm längst dermaßen verzerrt ist, dass das legendäre „Draußen“ dem Internauten vorkommt wie ein fremder Planet: Dieser Vorwurf steht im Raum, seitdem es das Internet gibt. Wer ins Netz geht, der tut das mangels Alternativen in der Echtwelt, das Real Life ist ein Spielplatz, der zu unübersichtlich ist für den Klick für Klick durchs Leben stolpernden Surfer. Mehr 13.09.2010, 07:12 Uhr von Nicander von Saage 33 0 0

Ferien in "Ville Internet"

Worin die Autorin sich von der Schinderey erholet das mediterrane Frankreych bereist und einkehret in einer Statt deren Innwohner ein "Ville Internet" im Schilde führen. Mehr 10.09.2010, 11:14 Uhr von Teresa Bücker 25 0 0

Bahnfahren: Algorithmen ohne Pünktlichkeit

Worin berichtet wird von Dampfmaschinen modernster Art, und gar beeindruckenden Rechenleistungen, wiewohl das Ergebnis hierzulande noch an Pünktlichkeit zu wünschen übrig läßt. Mehr 08.09.2010, 20:29 Uhr von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia 43 0 0

Nicht ganz da

Schlummern tuth es nie, das Netz und so declarirt das Gesetz, dasz der Mensch soll sein gehetzt. Doch der Mensch hat nur zwei Händ‘, zwei Ohren und zwei Äugelein. So sieht er nur ein tausendstel von all den Online-Sauerein. Und siehe da! Er steht auf und proclamieret: Ich bin süchtig. Dabei ist er nur frusthrieret. Mehr 06.09.2010, 13:05 Uhr von Nicander von Saage 25 0 0

Versuch über den Selbstbetrug: Joghurt, Hamburger und Inflation

Worin die Autorin sich befleyssigt, den hochverehrten Leser über die Fehlbarkeit seiner Urtheile zu belehren, so er Viktualien und andere Nothwendigkeiten erwerbet. Mehr 02.09.2010, 12:23 Uhr von Sophia Amalie Antoinette Infinitesimalia 63 0 0

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.

dichtete und vertonte in seinen sittlich desorientierten Jugendjahren Spottverse, deren Vortrag er mit der Mandoline begleitete.

schreibt als freie Autorin vor allem zu netzpolitischen Themen, Geschlechtergerechtigkeit und Liebe. Außerdem arbeitet sie als Referentin für soziale Medien bei der SPD-Bundestagsfraktion.

wurde schon frühzeitig von einem Magister der Mathematik bescheinigt, sie möge ob ihrer Unfähigkeit im Umgang mit Zahlen und Formeln nicht allzu betrübt sein, es gebe reichlich schöne Berufe ohne dieselbe, insbesondere ein Broterwerb als Kammerjungfer oder Hausfrau wurde ihr nahegelegt.