Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Der ostafrikanische Kulturkreis als Erklärung für sexuelle Nötigung

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Die Überschrift ist hart, klingt nach AfD, und lässt Hatespeech vermuten. Einige Empörte, die den Beitrag angeklickt haben, werden mir einen frischen Link zur Prantlhausener Zeitung in die Kommentare setzen wollen, in der erklärt wird, dass sexuelle Übergriffe meistens aus dem persönlichen Umfeld kommen. Statistisch gesehen. Andere werden schon einen Browser öffnen, um mich bei Aktivisten anzuschwärzen, damit sie mich bei der FAZ denunzieren. Und wieder andere werden denken, endlich traut sich einer mal, das zu sagen, auch wenn es ihn vermutlich den Job kostet. Ich fürchte, ich werde alle Erwartungshaltungen enttäuschen müssen.

grassd

Denn in diesem Beitrag geht es nur um die Frage, was eigentlich die kampagnenartig in die Debatte gebrachte Hatespeech im Internet ist, und wer sie wie verwenden darf. Ein rein hypothetisches Beispiel: Es wäre möglich, hier eine Aufstellung der Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffe zu machen, die durch jene Eritreer begangen wurden, die von Merkels Politik der offenen Grenzen profitierten und zumeist aus dem recht sicheren Italien zu uns flüchteten. Es ist aber, denke ich, allen klar, dass eine derartige Aufstellung, so akkurat sie auch immer sein mag, dem Verfasser nicht gut bekäme, würde er die Zahlen und Ereignisse nicht in Relation zu setzen. So macht es das Innenministerium auch, wenn es behauptet, Migranten wären nicht krimineller als Deutsche: Man muss das Alter der Täter gewichten, ihre soziale Herkunft, ihre Lebenssituation, ihr Geschlecht, eine in Deutschland lebende Vergleichsgruppe dazu definieren, und, bittschön, schon nähern sich die Zahlen an.

Was aber nichts daran ändert, dass in meiner von alten, reichen Menschen geprägten Heimat im Süden des Landes dennoch jene Neuankömmlinge sehr auffallen, die etwa vor Gericht behaupten, sie hätten geglaubt, klauen wäre in Deutschland legal (fairerweise muss man sagen, bei uns leben auch Leute, die glauben, Anlagebetrug sei erlaubt). An der Erkenntnis, dass sexuelle Übergriffe für die Opfer und ihre Angehörigen eben keine Statistik ist, kommt man dennoch nicht vorbei. Man muss auch mit dem Eindruck in der Bevölkerung  umgehen, dass sexuelle Übergriffe im Sinne von “Überfall auf einem dunklen Weg ohne vorherige Bekanntschaft” häufig von Personen begangen werden, die nur gebrochen Deutsch reden, einen dunklen Hauttyp haben, oder arabisch aussehen. Man könnte dazu nun die besagte Aufstellung machen, und würde sich den Vorwurf einhandeln, das sei eine gezielte Auswahl, um eine bestimmte Gruppe von Migranten zu diskreditieren – Fakten, die durch die einseitige Aufbereitung zu Hatespeech werden. Solche Vorwürfe kann man in der öffentlichen Debatte abbiegen, indem man sich dem Willen der Regierung und der mit ihr kooperierenden Presse unterwirft, und beginnt, das alles deutschenkritisch zu relativieren – wie das geht, hat die Aktion “Ausnahmslos” der Oktoberfestlügnerinnen eindrucksvoll gezeigt.

grassc

Würde man sich dem aber verweigern und gar sagen, es gehe hier eben nicht nur um Einzelfälle, sondern kollektiv um Menschen aus einem Kulturkreis, der sexuelle Übergriffe in der Nacht auf einem einsamen Weg legitimiert, und dessen Angehörige dann auch noch fordern, dass man sie deshalb nicht bestraft – dann wäre der Punkt erreicht, an dem man unweigerlich in die Nähe des rechten Randes der AfD geschoben wird, oder Schlimmeres. Es wäre der Punkt, an dem man dem Autor Rassismus vorwerfen würde, weil er nicht der These vom Einzelfall folgt, die juristisch in Deutschland die einzig vertretbare Haltung ist. Das Wort “Kulturkreis” macht den Unterschied. Es unterstellt, dass es eben einen Kulturkreis gäbe, in dem Übergriffe zu tolerieren sind, und dem man sie auch hier nachzusehen hat. Daran hängt die ganze bislang massiv unterdrüc vermiedene Debatte, ob wir wirklich nur “Geflüchtete” aufgenommen haben, die Schutz vor Verfolgung und Integration in unsere Gesellschaft suchen, oder nicht auch Migranten aus “Kulturkreisen”, die mit unseren Wertvorstellungen nur schwer in Einklang zu bringen sind, und die es auch überhaupt nicht einsehen, wenn unser Kulturkreis ihren Kulturkreis zur Rechenschaft zieht. Es ist völlig klar, dass die zweite Überlegung hierzulande vielen als rassistisch gilt, ihre Träger als Rassisten, und die Aussage an sich als “Hatespeech” und “gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit”.

Aber. Kennen Sie Grassau am Chiemsee? Ein wunderschöner Ort zwischen dem See und den Bergen, wohlhabend und freundlich, sehr touristisch, aber auch sehr lebenswert, wie die ganze Region. Grassau hat sich, wie viele Gemeinden bei uns im Oberland, schon dem Ansturm gestellt, als er vor allem über die Brennerroute in Rosenheim angekommen ist: Seit Januar 2015 gibt es in der Bücherei eine Asylothek, und schon lange vor den Hochzeiten der Migrationskrise trug der Ort seinen Teil zur Bewältigung der steigenden Zahlen bei – bereits 2012 lag der Anteil der Asylbewerber im Ort bei gut 2%. Es gab natürlich Zweifel, aber auch einen funktionierenden und eingespielten Helferkreis. Ein reicher, schöner Landkreis mit Vollbeschäftigung und Landfrauen, die zu den Asylbewerbern gehen, wenn es der Pfarrer sagt – wie so oft könnte man bei uns sagen, wir bieten ideale Bedingungen. Trotzdem geriet der Landkreis Traunstein in die Schlagzeilen, weil sich nach sexuellen Übergriffen in Übersee am Chiemsee eine Helferin bemüßigt sah, den Eltern der deutschen Mädchen Handlungsanweisungen zu geben, um so etwas zu vermeiden. Nebenbei sorgte auch noch dieser Satz für Aufsehen:

Die Asylbewerber hätten gar nicht verstanden, warum die Polizei den Mann abgeholt hätte: „Dass unser Recht hier greift, dass man sofort ins Gefängnis kommt, dass es eben keine Lappalie ist, das hat sie sehr nachdenklich gemacht. Das haben sie sich einfacher vorgestellt.“

[Edit: Der Beitrag wurde vermutlich heute aus unbekannten Gründen vom Bayerischen Rundfunk entfernt. Hier ist er im Archiv: http://archive.is/KrTWr ]

grassb

Aber, wie gesagt, die Eltern sollten nach Meinung der Helferin mit ihren Töchtern sprechen, um solche Probleme zu vermeiden. Da war die Stimmung im Landkreis schon schlecht, vor allem, weil es eben kein Einzelfall war. Im Juni kam es im schönen Grassau nämlich auch zu einem Übergriff. Ein 25-jähriger Eritreer hatte auf einem Weg am Fluss Kontakt zu einer 15-Jährigen aufgenommen, die mit ihrem Hund spazieren ging. Laut dem Eritreer hätte man nur Belanglosigkeiten ausgetauscht. Das Mädchen dagegen berichtete, er habe versucht, sie gegen ihren erklärten Willen festzuhalten, zu begrabschen und zu küssen. Erst nach zwei Minuten gelang ihr die Flucht, der Täter wurde festgenommen, und jetzt kam es zum Prozess. Das Gericht folgte dabei weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft und verurteilte den Eritreer zu 14 Monaten Haft auf Bewährung. Davor hatte der Mann berichtet, er hätte das Mädchen für deutlich älter gehalten, hätte 9 Geschwister und wäre 2013 vor dem Armeedienst in seiner Heimat geflohen – über Italien, wo er laut Schengenabkommen Asyl beantragen müsste, statt in die Asylunterkunft Grassau weiter zu reisen. Sein Anwalt – und jetzt kommt es – sah es anders als das Opfer und das Gericht:

Wenn es um die Schuldfrage gehe, müsse auch der andere Kulturkreis des Angeklagten berücksichtigt werden, argumentierte der Verteidiger und plädierte auf Freispruch.

Sie ahnen vielleicht, was momentan bei uns in der Region so gesprochen wird. Es hat nur wenig Ähnlichkeit mit dem, was man so in den überregionalen Medien an Beschwichtigung hört. Einerseits stösst die Frechheit auf, den “anderen Kulturkreis” als Anlass für eine Straflosigkeit zu betrachten. Das macht die Leute fuchsteufelswild. Der andere Punkt ist aber: Hier wird nun ganz offen über einen Zusammenhang des ostafrikanischen Kulturkreises und sexueller Nötigung gesprochen. Das, was laut vielen deutschen Medien immer als Einzelfall zu werten ist, wird hier klar bestritten und als entlastend eingestuft. Der Mann will keine Strafe, weil er zwar etwas getan hat, aber eben aus einem anderen Kulturkreis kommt, in dem das anders bewertet wird. Das Gericht muss sich mit der Forderung des Verteidigers auseinander setzen und überlegen, ob es den Kulturkreis und seine Haltung zum sexuellen Übergriff als strafmildernd berücksichtigen will. Würde ich hier behaupten, die Angehörigen des ostafrikanischen Kulturkreises nähmen im Gegensatz zu wohlgeformten Integrationsstudien das, was wir für sexuelle Übergriffe halten, eher locker, und würden nicht einsehen, dafür juristische Konsequenzen zu tragen, weil der Kulturkreis so sei – es gäbe waschkörbeweise Protestschreiben an die Herausgeber.

grassa

Die spannende Frage ist nun: Warum ist ein und dieselbe Aussage vor dem öffentlichen Gericht in Grassau für einen Eritreer ein Grund für einen Freispruch, und in der öffentlichen Debatte Grund für die Verurteilung als Rassist und Rechtsextremist. Warum gilt ein und dieselbe Aussage dem Beklagten als entlastend und im Netz als Hatespeech, zu deren Verfolgung Heiko Maas und Manuela Schwesig Task Forces und angebliche NGOs gründen und fördern. Es ist für diese Politiker ein sog. “Einzelfall” in einer von Berlin weit entfernten Region. Aber an der Frage des Kulturkreises hängt eben auch die Frage, ob die Migranten wirklich so sind, wie Politik und Medien das mit Idealbeispielen belegen wollen, oder ob der Kulturkreis, speziell bei solchen Taten, etwas ist, das man hier eher nicht einladen, über offene Grenzen holen, umsorgen, finanzieren, unterbringen, fördern und als normalen Mitbürger akzeptieren möchte. Eine Abschiebung nach Ostafrika ist in im Fall des Eritreers so gut wie ausgeschlossen. Die Leute haben Angst. Es gibt staatlich finanzierte und von Ministerien empfohlene Broschüren, die das Gefühl der Fremdheit im eigenen Land und die Bezugnahme auf negative Aspekte der Kulturkreise von Migranten als Zeichen rechtsextremer Einstellung deuten. Man hat versucht, das alles mit dem Begriff “Hatespeech” in einen Graubereich der Legalität zu schieben. Das ging eine Weile, es führte zu mehr Anzeigen und Löschungen im Internet, ohne dass man auf die Bedenken der Menschen hätte genauer eingehen müssen. Warum auch, “Hass ist keine Meinung”, sagt man in Berlin. Die eigenen Studien zeigen ein anderes Bild als das, was vor Ort erlebt wird.

Die Debatte über Kulturkreise und ihre Wirkung ist eröffnet. Vom Eritreer und seinem Versuch, den Gerichtssaal mit einem Freispruch zu verlassen, aber sie setzt sich bei den Menschen fort. Mit der bisherigen Strategie, einfach alles Unerwünschte als Hatespeech darzustellen, wird man da 2017 nicht mehr weit kommen.

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741 Lesermeinungen

  1. Danke Don für diese sprachlich schön geführte Auseinandersetzung.
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    • Kulturkreis
      Ich denke, überall dort, wo Kulturkreise nicht zerstört werden, sind die Menschen auch glücklich und zufrieden; überall dort jedoch, wo sie zerstört werden, entwickeln sich Fanatismus und Wahnsinn. Klaus Lutz

    • Leider realistische Beschreibung
      Ich selbst engagiere mich für Migranten, habe jetzt zu Heiligabend drei Iraker eingeladen, heute Mittag eine acht-köpfige Familie aus Kamerun.
      Trotzdem wird keine der Etablierten Parteien mehr meine Wählerstimme erhalten. Denn genau wie von Don beschrieben haben diese Etablierten bedenkenlos nicht wieder gutzumachenden Schaden angerichtet, Menschen ins Land geholt, die unter Beachtung des Grundgesetzes (GG Art.16a(2)) niemals ein Recht hatten hierher zu kommen. Menschen hier sind jetzt Gewalt, Einbruch, Diebstahl, Vergewaltigung ausgesetzt, – und eine kritische Diskussion wird als „Hatespeech“ unterdrückt.
      Damit ist kein Staat zu machen, zum Glück gibt es Alternativen!

    • Ich halte es da eher mit Samuel Huntinton...
      …und den Ausführungen in seinem „Clash“.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen

      Nebenbei verweise ich auf die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam […] welche die Scharīʿa als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

      Spätestens wenn nicht 1 oder 2 Mio. Menschen per anno nach Europa „fliehen“, sondern jedes Jahr 100 oder 200 Mio. alleine aus Afrika, werden wir diesen (aufgezwungenen?) „Clash“ führen.

      http://www.achgut.com/artikel/wenn_afrika_nach_europa_kommt

      Im Jahr 2100 wird etwa jedes zweite in Europa geborene Kind afrikanische Wurzeln haben.

      Ist das die Zukunft, die wir für unsere Enkel bereiten wollen?

    • Sehr gute Agumentkette!
      Allerdings: Wenn ich Ähnliches als Leser poste, verschwindet es meist im Papierkorb.

  2. Forgiveness is between them and God. It's my job to arrange the meeting.
    Täter?

    Gibts nicht mehr.

    Denn Täter sind auch Opfer.

    Man muss nur lange genug nachfragen.

    Tja, wir haben einen weiten Weg hinter uns, seit dem Horror von 1914-1918 und 1939-1945.

    Heute wird jeder bezahlt und betreut und therapiert.

    Lief gut….bis irgend jemand die Grenzen öffnete und in kürzester Zeit eine oder zwei oder man weiß nicht wie viele Millionen reinließ.

    Jetzt funktioniert das mit den Opfertätern nicht mehr so richtig, weil plötzlich zu viele Opfer und quer durch alle Schichten hier und dort und jeden Tag.

    Und schwups ist er wieder da, der Sinn von Strafe.

    Yep, Strafe wird das neue HASS.

    • Why would I save a world I no longer have any stake
      Nix mehr Hass. HASS war gestern…Jetzt wollen wir Strafe.
      STRAFE.

      http://m.bild.de/regional/berlin/mordversuch/zuendler-haben-sich-nach-fahndung-gestellt-49492976.bildMobile.html

      Was passiert, wenn die anderen 40 Mio. Männer in Deutschland herausfinden, dass Strafe wegen Mangel an Gefängnissplätzen gar nicht mehr möglich ist…

    • Let's put a smile on that face
      Also…Ich hätte da mal ne Frage.

      Diese jungen Leute da, die da versucht haben einen Menschen anzuzünden, das sind ja keine Terroristen. Weil, die haben das ja aus Spass gemacht, nicht wegen irgendwelchen religiösen oder politischen Überzeugungen.
      Das sind dann also nicht die Bösen…Oder wie unterscheide ich da? Sind das nun die guten Flüchtlinge weil keine Terroristen?

      Also die werden ja bestimmt nicht erschossen wie der, der Menschen mit einem LKW überfahren hat.
      Ne, die bekommen bestimmt Bewährung, weil die wollten einen Menschen nur bei lebendigen Leib verbrennen. So aus Spass.
      Solche Leute sind doch keine Gefahr für die Gesellschaft….Die haben ja nicht Allahu Akbar oder so gerufen, sondern nur gelacht.

      Wenn Du lachst, wenn Du Spass an der Sache hast, dann bist Du ein Guter….Oder?

    • Zum Sachverhalt und zum Thema.
      Was zu vollständigen Wahrnehmung ggf fehlt ist
      der Umgang mit so einer Sache im heimatlichen Kulturkreis,
      da kommt wahrscheinlich nicht die Polizei aber die männliche Verwandtschaft des Opfers und der weitere Verlauf hängt davon ab wie die bisherigen Kontakte waren.
      ggf hilft beim regeln auch der örtliche Gottesmann und man muss die Dame heiraten wenn die Eltern einverstanden sind.
      Bei Muslimen könnte man fragen was die Scharia dazu sagt und welche Strafen im Angebot sind.
      Sich aus einem fremden Kulturkreis nur die Rosinen heraus zu picken ist verständlich wenn man auf der Anklagebank sitzt. Das ein Verteidiger damit spielt verstehe ich nich so ganz da diese Organe der Rechtspflege sind wenn ich mich nicht irre und die Basis der Rechtspflege ist, da beist die Maus keinen Faden ab, das deutsche Strafrecht wenn ich mich nicht irre. Oder will der Anwalt etwas anderes importieren.

      Würde ich nicht machen.

      Die Scharia war ggf ein Fortschritt in der Rechtsgeschichte Ostafrikas wenn man es mit dem vergleicht was vorher war.
      In Deutschland muss man sie aber vergleichen mit dem was da ist und da wäre die Einführung ein Rückschritt. m.E.

      Der andere Punkt ist die Neigung ein Problem zu instrumentalieren.
      Wer Lösungsvorschläge hat ist dann ein… keine Ahnung: Heräthiker?
      vgl Befürworter der Lagerung des Atommülls in Herfa Neurode,
      die wurden alle bis auf einen ausgerottet.

      Oder anders wir sind in dieser Sache nicht weiter.
      Ein Reformator musste früher auch um sein Leben fürchten.

      Geändert hat sich nur die Technologie
      der Verbreitung der Pamphlete.

      Da entwickelt sich im Kern des Problems gar nix.
      Da Weihnachten war:
      Wie war das vor 2000 Jahren mit dem Hatespeech?
      zur Wiedervorlage an Karfreitag,
      der Mann war auch Opfer einer Hetzkampagne.

      Wir sind so,
      müssten es aber nicht sein und das ärgert einem dann schon.
      Man könnte sich die Sachen auch in Ruhe anhören.

      PS: Lieber Don: Warum haben sie nicht Jura studiert,
      dann wären sie ggf mit einem Ticket der SPD in Karlsruhe,
      wären dann ausgetreten und ….
      Das soll kein Vorwurf sein, ich neide ihnen natürlich das Neigungsstudium, ich habe nicht einmal Abitur :-(
      Ohne Robe ist man natürlich auch freier.

      Ich sollte mehr Händel hören und mich nicht um Hass und Dummheit kümmern. Wenn wir das aber alle so machen könnte jeder selbst der nächste Heräthiker sein dem man ans Leben will.

    • Everybody keeps saying. "I'm just a professional". Everybody keeps saying that to me.
      Übrigens glaube ich langsam zu verstehen, was die alle mit der Fachkraft meinten, die da einwandert.

      Hatte ich doch völlig übersehen, dass in Kriegsgebieten gewisse Fertigkeiten trainiert und geschult und zur Meisterschaft gebracht werden:

      Einsatz von Großgeräten zur Feindbekämpfung, Umgang mit flammbaren Stoffen, Schneide- und Stichtechniken, etc.

    • Titel eingeben
      Sehr gut in aller Kürze

    • Once you realize what a joke everything is, being a Comedian is the only.....
      Yep, der Kampf beginnt.
      Deutsche Frauen vereinigt Euch, jetzt alle zusammen:
      Kämpft gegen Eure Ängste!
      Kämpft gegen Eure Gefühle!
      Kämpft gegen Euren Hass!

      Sonja ist mit Euch, sie wird Euch zum Sieg führen….mit ihrem stahlharten Killerblick

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160589131/Ich-kaempfe-gegen-meine-Aengste-an.html

    • "Deutsche Frauen vereinigt Euch, jetzt alle zusammen:"
      Zu spät. Da hätten all die Pfolx-Vor-FühlerINNEN Marke „Ich weiß, was du gestern gefühlt hast“ schon erheblich früher aufstehen müssen. Papa Döpfner hat nämmich schon vor langer, langer Zeit die Losung ausgegeben. sich zu „radikalisieren“. Und nur der frühe Vogel fängt den Wurm, das weiß jedes Kind.

      Unbekannt ist, was das Hatespeech-Abfangjäger-Batallion dazu gemeint hat. Aber was mal in der Welt ist, fängt man eh nicht nicht wieder ein. Nicht mal, wenn nach spätestens 2 Jahren der gemeine Digital-Artikel inner Versenkung landet. Bookmarks war’n gestern.

      „Wir brauchen keinen linken oder rechten Populismus. Sondern eine Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte.“
      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article148853786/Nicht-unterwerfen-sondern-kaempfen.html

    • @ goodnight - "(...) wer definiert Intelligenz?"
      Fachleute?

      Würde auch nur eine Fachperson Ihrer Aussage widersprechen, man brauche nicht besonders gut beim IQ-Test abzuschneiden, um im Fußball, oder beim Modeln, beim Schauspielern usw. erfolgreich zu sein?

      Da ich meine, man könne diese Frage mit nein beantworten, und da ich nicht glaube, dass Sie diese Frage ernsthaft mit ja beantworten würden, erscheint es mir schleierhaft, weshalb Sie diese Frage stellen.

      Ich glaube auch nicht, dass sie ernsthaft erwarten, dass aus der Tatsache, dass mancher Unternehmer keine besondere Leuchte ist, abzuleiten wäre, dass viele eher Durchblicksschwache Immigranten auf einen hohen Anteil an zukünftigen Unternehmern hoffen lassen.

    • @ tommy 31. 12. 2:01 wg. Albert Schweitzers Rassismus
      Albert Schweitzers irgendwie verlorengegangenes Vorwort aus seinem Afrikanischen Notizbuch ist schärfer als die Stellen, die ich in meiner Antwort vom 30. 12. 21:57 zitiert habe, da stimme ich Ihnen zu.
      Ich würde aber dafür halten, dass seine ausdrückliche Unterstützung der Apartheit wie auch sein Missionars-Beispiel den exakt gleichen Gedanken zutage fördern: Schwarze sind nicht fähig zur Selbstorganisation auf sozusagen europäischem Niveau. Das Missionars-Beispiel enthält auch den Gedanken, dass derjenige, der sich dieser Einsicht widersetzt, verloren geht in den afrikanischen Weiten: „From that day on, his life became a misery.“
      Der einzige Unterschied besteht darin, dass der als nicht authentisch angesehene Text das Unglück, das in der Gleichbehandlung der Schwarzafrikaner liegt ausbuchstabiert, während die anderen Texte es dabei belassen zu sagen: Die Gleichbehandlung ist falsch – und es ruht kein Segen auf ihr. Insofern ist die wie ich nun sehe ziemlich umfangreiche Debatte über die Authentizität eines Albert Schweitzer hie und da – u. a. von „Peter Behrendt“ zugeschriebenen kleinen Textes – eine ziemlich überflüssige solche – hehe – so schlau, das festzustellen, war ich vorderhand freilich nicht – – man lernt einfach nicht aus.

    • @ tommy 31. 12. 1:55 Uhr wg. Genminderung durch ungesteuerten Zuzug
      Sie berühren mit Ihrer Frage nach den genmindernden (=dysgenischen) Eigenschaften des ungeregelten Zuzugs den einen Punkt, wo ich es vorziehe, ein wenig anders (auch als Thilo Sarrazin) zu argumentieren.
      Ihr Punkt (Sarrazins Punkt) ist sicherlich fachlich richtig, insofern habe ich keine Einwände – er wurde vor ein paar Tagen wieder von Antonyn Karlin auf unzreview diskutiert http://www.unz.com/akarlin/the-flynn-effect-to-2100/.
      Ich meine aber, man könne da auch ein wenig defensiver argumentieren, wie ich es weiter oben in meiner Antwort u. a. auf Sie und Gast und Universitätsdulderin gemacht habe 30. 12. 17:30 – : Ich meine es genügt darauf hinzuweisen, dass geistig schwächere Immigranten hier schlechte Sozialprognosen haben. Die Frage wäre dann – warum massenhaft Migranten hierher lassen, die schlechte Sozialprognosen haben?

      Diese Feststellung zu treffen – und ich treffe sie ungescheut u häufig dieser Tage – fördert bereits einige Argumentationslasten zutage. Die wichtigste: Der nach unten abweichende, im Genom verankerte geringere IQ etlicher Migrantengruppen (natürlich nicht aller).
      Vielen deucht bereits diese Kenntnis als irgendwie alienartig (=hitleresk). Man will wegen Alienfurcht und wegen Hitler nicht wahrhaben, dass Menschen sich in messbaren Eigenschaften unterscheiden – und dass die Intelligenz eben zu diesen Eigenschaften zählt.
      Manche fühlen sich vielleicht persönlich unwohl
      bei dem Gedanken, messbare Eigenschaften zu haben.
      Ich denke am besten ist es an dieser Stelle, es bei der einfachen Feststellung zu belassen: Doch, doch, man kann Intelligenz messen. Und die Messresultate ermöglichen genauere Sozialprognosen als andere bekannte Verfahren. – Mehr nicht.
      Die Menschenwürde bleibt von der IQ-Messung unberührt. Sie kommt allen gleichmässig zu, aber die Sozialverträglichkeit unter hiesigen Bedingungen nicht.

      Manchmal erprobe ich an dieser Stelle der Auseinandersetzung auch diesen Gedankengang an meinen Opponenten: Die Intelligenzmessung ist zweifellos nicht erschöpfend. Sie misst nicht alles, was in einem Probanden/ einer Probandin an geistigen Fähigkeiten steckt. Es ist das gleiche wie bei der Körpergrösse – der gemessene Wert erfast einen Teilaspekt eines Menschen. Und der IQ funktioniert auch genau wie die Köpergröße in Bezug auf deren Pognosekraft oder sozialdiagnostische Eignung. So sind Menschen unter 1,50 m und solche über 2,00 m Menschen, die sich statistisch eindeutig shlechter als Fußballer z. B. eignen, als Menschen, die über 1,50 m und unter 2,00 Meter groß sind…

      Ich weiß noch nicht, wann welcher Weg besser funktioniert in der Auseinandersetzung – aber gut – man lernt auch 2016 nicht wirklich aus…

  3. I love it when a plan comes together
    BTW:

    Die nächste Stufe nach offenen Grenzen, Anstieg der Kriminalität, Scheitern des Rechtsstaat ist:
    Der Deutsche verliert das Vertrauen in den Staat.

    Das zeichnet sich hier ab.

    Mal sehen, wann sich auch der Deutsche von Recht und Ordnung verabschiedet.

    Die Regierung ist da gerade sehr hilfreich….

    Whatever, wir sind im Plan…auf dem Weg zum Bürgerkrieg.

    Unaufhaltsam.

    • @goodnight
      „…auf dem Weg zum Bürgerkrieg“
      Auch wenn ich Ihre Befürchtungen leider teile, gilt hier auch „Der Weg ist das Ziel“?

    • Dr. Albert Schweitzer, Friedensnobelpreisträger 1952 in seinem Buch 1961, From My African Notebook.
      Ludwig Philipp Albert Schweitzer war ein deutsch-französischer Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist und Pazifist. Schweitzer gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun.„Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, die Leiden von Afrika zu lindern. Es gibt etwas, das alle weißen Männer, die hier gelebt haben, wie ich, lernen und wissen müssen.
      Sie haben weder die intellektuellen, geistigen oder psychischen Fähigkeiten, um sie mit weißen Männern in einer beliebigen Funktion unserer Zivilisation gleichzusetzen oder zu teilen. Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, ihnen die Vorteile zu bringen, die unsere Zivilisation bieten muss, aber mir ist sehr wohl bewusst geworden, dass wir diesen Status behalten: die Überlegenen und sie die Unterlegenen. Denn wann immer ein weißer Mann sucht unter ihnen als gleicher zu leben, werden sie ihn entweder zerstören oder ihn verschlingen. Und sie werden seine ganze Arbeit zerstören. Erinnert alle weißen Männer von überall auf der Welt, die nach Afrika kommen, daran, dass man immer diesen Status behalten muss: Du der Meister und sie die Unterlegenen, wie die Kinder, denen man hilft oder die man lehrt. Nie sich mit ihnen auf Augenhöhe verbrüdern. Nie Sie als sozial Gleichgestellte akzeptieren, oder sie werden Dich fressen. Sie werden Dich zerstören.“

    • We have laboured long to build a heaven, only to find it populated with horrors.”
      @Bernhardt

      Ich sehe das etwas anders. Ich denke nicht, dass Rasse irgendetwas über einen Menschen aussagt. Entscheidend ist Sozialisation.
      Wenn man Sozialisation verstanden hat, dann weiß man, das so etwas sehr lange dauert und konsequente Strukturen verlangt.

      Wir haben hier in Stuttgart den höchsten Ausländeranteil deutschlandweit.
      Und das hat bis vor kurzem wunderbar funktioniert. Es war deutlich sicherer als Düsseldorf. Hier in Stuttgart konnte man als junge Frau Samstags um 0300 Uhr ganz allein einmal quer durch die Stadt gehen ohne das man Angst haben musste.

      Die Zeiten sind vorbei.

      Einzig und allein, weil der Rechtsstaat überfordert ist. Er kann nicht plötzlich hunderttausend neue Flüchtlinge gleichzeitig sozialisieren und kontrollieren.

      Und von diesem aktuellen Zustand gibt es kein Zurück, weil ein Zurück würde Deportation erfordern, wozu die Gesellschaft weder bereit noch organisatorisch in der Lage ist. Also wird es dieses Land Stück für Stück zerbrechen. Bis zu dem Punkt, an dem es merkt, dass es ums nackte Überleben geht.
      Und dann wird es dunkel.

      Merkel hat uns in eine Einbahnstraße geschickt. Das sollte man verstehen.

    • Ja,
      Auf dem Weg sehe ich uns auch

    • Stuttgart
      Mir haben schon 1989 junge Stuttgarter erzählt, sie würden es nicht zulassen, dass ihre Freundin dort nach 20 Uhr noch alleine öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Auch damals war die Integration Zugewanderter eine Geschichte mit vielen Grautönen. Und abends konnten einem auch mal die dunkleren Grautöne begegnen.
      Der Unterschied zu heute ist nur, dass man sich jetzt auch tagsüber sorgt, wenn eine junge Frau unbegleitet S-Bahn fährt.

    • Albert Schweitzer,
      ein Mensch, den ich persönlich sehr schätze, war eben Rassist. Damit war er ein Kind seiner Zeit. Heute ist die Wissenschaft weiter und er würde das als gebildeter Mensch die Sache wohl auch ein wenig differenzierter sehen.

      Aber das Zitat ist schon ein interessantes Zeitdokument. Was damals alles noch sagbar war ohne dass die unmittelbare intellektuelle Hinrichtung folgte …

      Bloß sollte man nicht zu laut darauf hinweisen, sonst müssen in Deutschland noch jede Menge Albert Schweitzer Straßen und Schulen umbenannt werden.

    • if you're as good in bed as you are on the dance floor, then you're one lousy fuck.
      @Gewürztraminer

      Als ich noch jung und schön war, da habe ich von N.Y.C. über Miami Beach über London über D-Dorf über Kölle über Bankfurt über Berlin über Amsterdam über Paris über Rom über P1 (vulgo: München City) über Ibiza so alles an Nachtleben in der westlichen Hemisphäre gesehen und gelebt und genage…lassen wir das…., aber nirgendwo war es so sicher wie in Stuttgart. Hier konnte man auch Gruppen von Südländern Nachts auf der Straße begegnen, aber die waren leise und höflich und man konnte denen den Rücken zudrehen. Es war fast so, wie man mir Tokio beschrieb. So etwas hatte ich noch nicht erlebt.
      Das ist vorbei, jetzt kann man den Stuttgarter Polizeibericht mit dem von Köln tauschen….die gleichen Geschichten.

    • Klar, Herr Gewürztraminer
      wer die Welt als Realist beschreibt, ist ein Rassist. Ein Marsmännchen, dass das täte, wäre ein Rassist. Albert Schweitzer hat zu Zeiten gelebt, in denen man noch Realist sein durfte, ohne dafür als Rassist diffamiert zu werden: „Die negroiden Menschen sind wie Kinder. Man kann Ihnen sagen wir sind Brüder, aber ich bin der Ältere Bruder.“ Ein „zusammen leben“ war nach seinen Beobachtungen und Erfahrungen nur möglich, wenn der Weiße die Autorität behielte. Verlöre er sie, wäre nicht nur das „Zusammen-leben“, sondern auch das Leben bedroht.
      — Der durchschnittliche IQ in Gabun kiegt lt. Lynn und Vanhanen bei 66, nach
      Rindermann bei 53.

    • No, but it takes a room full of morons to think they're small enough for you to handle.
      @Keller

      Wie hoch ist denn der durchschnittliche IQ des Deutschen? Wenn er seine Grenzen abschafft, eine Millionen Flüchtlinge ins Land holt, die er finanziert während einige von denen ihn anzünden, ausrauben, vergewaltigen und überfahren. Und der Deutsche trotzdem weiterhin die Grenzen offen lässt und weiterzahlt und laut schreit: Bekämpft eure Ängste.

      Also in Nigeria machen die das hier mit Terroristinnen:

      http://www.bild.de/news/ausland/selbstmordattentate/lynchmord-nach-gescheitertem-selbstmord-attentat-49493758.bild.html

      Und jetzt sagen Sie mir bitte, welches Volk intelligenter ist.

    • IQs
      „Der durchschnittliche IQ in Gabun kiegt lt. Lynn und Vanhanen bei 66, nach
      Rindermann bei 53.“

      Ein Durchschnitts-IQ von 53 erscheint mir schon arg niedrig angesetzt…da wäre die dortige Bevölkerung ja völlig schwachsinnig. Die Werte von Lynn sind m.W. auch nicht sauber ermittelt und wurden teils zu Recht kritisiert. Und das Schweitzer-Zitat erscheint mir auch dubios…ich glaube, das ist nicht authentisch.
      Damit man mich nicht falsch versteht: Ich verorte mich „rechts“ und bin gegen das Projekt Völkerwanderung…ich schließe auch nicht aus, dass es Unterschiede im durchschnittlichen IQ zwischen verschiedenen Gruppen gibt (das muss aber noch weiter erforscht werden, und in Afrika ist schon wegen Mangelernährung, Parasiten etc. sicherlich das IQ-Potential bisher nicht voll ausgeschöpft)…aber manche Kommentare hier sind schon qualitativ nicht so hochwertig.

    • IQs, Humanistische Bildung?
      Himmlers Vater war Lehrer für Altgriechisch?
      Dr. Göbbels wurde in Germanistik promoviert?
      Dr. Mengele war Mediziner?

      Der Mann mit dem IQ von 80 gibt bietet Wasser in der Wüste?
      Ich nehm den Mann mit dem Wasser.

    • Kulturelle Hintergründe
      Also bevor dieser Debattenstrang komplett der geistigen Umnachtung verfällt:
      a) IQ-Tests messen lediglich das Geschick im Lösen von IQ-Tests. Daß ein Mensch ohne Schulbildung, der Zeit seines Lebens im landwirtschaftlichen Bereich gearbeitet hat, kaum die Möglichkeiten besitzt, seine abstrakt-logischen Fähigkeiten, und gerade diese werden primär bei IQ-Tests abgefragt, zu entwickeln oder gar zur Meisterschaft zu bringen, sollte eigentlich einleuchten.
      Wenn nicht, glauben Sie mir einfach blind, mein IQ liegt nämlich bei 125.
      b) Auch Schwarzafrikaner können sich sehr gut integrieren, siehe beispielsweise die karibischen Migranten in den Niederlanden.
      c) Der Kulturkreis macht also durchaus den Unterschied. Und hier spielt mal wieder der Islam als geschlossene Ideologie eine wichtige Rolle, da er einerseits abgrenzend ein tradiertes Weltbild aufrechterhält, und zweitens auch inhaltlich Dinge wie die Idealisierung männlicher Gewalt und patriarchalischer Herrschaft, Unterordnung der Frau und irrationalistische Bildungsferne fördert und legitimiert.
      d) Daneben gibt es noch andere regionale kulturelle Gepflogenheiten. In Eritrea beispielsweise sind 90% aller Frauen genitalverstümmelt. Das bedeutet, daß man ihnen mit einer Rasierklinge die inneren Schamlippen abschneidet, damit sie beim Sex nichts mehr empfinden können. Erst dann werden sie als „ehrbar“ betrachtet.
      Ich glaube, es ist sehr schwer für unsere mitteleuropäischen Köpfe, das Verhalten von Menschen zu verstehen, die in einer solchen gesellschaftlichen Normalität sozialisiert wurden, speziell was den Umgang mit Frauen betrifft. Aber wer hier das Wagnis der allgemein ja als so hoch veranschlagten „Empathie“ eingeht, wird nicht unbedingt optimistischer, was die Zukunftsentwürfe aus Berlin-Mitte betrifft.

    • Wir sind am Anfang einer mehr als fatalen Entwicklung
      Wer die letzten Monate der Entwicklung, mit Menschen aus anderen Kulturkreisen intensiv beobachtet hat, und evtl. noch kleine Kinder hat muss Angst haben, diese unbeschadet groß werden zu lassen. Unsere derzeitige politische „Klasse“ ist jedenfalls diesen Herausforderungen nicht gewachsen.

    • @Klaus Keller, Martin Venator
      „Der Mann mit dem IQ von 80 gibt bietet Wasser in der Wüste?“

      Wenn Sie eine ganze Gesellschaft mit Durchschnitts-IQ 80 hätten, fänden Sie das sicherlich auch nicht mehr lustig. Sicherlich ist ein reiner Intelligenz-Kult gefährlich, aber dieses Ausspielen gegen Moral (glauben Sie, dass dumme Menschen grundsätzlich moralischer sind?) geht an den Problemen vorbei.

      „IQ-Tests messen lediglich das Geschick im Lösen von IQ-Tests. “

      Das ist so eine Behauptung, die m.W. einfach nicht stimmt…es besteht schon ein deutlicher Zusammenhang zwischen Ergebnissen in IQ-Tests und dem, was auch landläufig unter „Intelligenz“ (unabhängig von Bildung) verstanden wird.
      Ist aber hier ein Nebenthema…also belasse ich es dabei.

    • IQ Tests sind nützlich
      Das wirklich Nützliche an IQ-Tests ist der hohe Zusammenhang mit dem Erfolg im späteren Leben.

      Würden IQ-Tests NUR die Fähigkeiten beim Lösen von IQ-Tests abbilden und sonst nichts, dann würde man nicht so einen deutlichen Zusammenhang mit so vielen Lebensfaktoren finden: Lebenserwartung, späterer Bildungserfolg, Straffälligkeit, Schwangerschaft im minderjährigen Alter, unterschiedliche Studiengänge und Berufe, Unfallwahrscheinlichkeit, teilweise auch Einkommen.

      Wenn man das nicht fände, könnte man die IQ-Tests wegwerfen. Aber man findet es.

      Und da macht bei großen Gruppen ein durchschnittlicher IQ-Unterschied von einigen wenigen Pünktchen schon einen großen Unterschied. Statistisch gesehen.

      Eine Gruppe mit einem Durchschnitts-IQ von 102 unterscheidet sich von einer mit 93 signifikant in Verhalten, Kriminalität usw.

      Bei größeren Unterschieden wird es noch deutlicher.

      Klar, mit besseren Bildungschancen in Afrika, besserer Iod-Versorgung und Bekämpfung von Parasiten könnte man den Abstand zumindest verringern (ob man ihn komplett beseitigen kann, ist momentan wissenschaftlich noch umstritten).

      Aber unsere Strategie momentan geht komplett am Problem vorbei.

      Sie sieht so aus: Nichtstun für die Herkunftsländer und die Überbevölkerung dieser Länder dann bei uns einwandern lassen.

      Das ist Irrsinn.

      Exportieren müssten wir v.a. die Pille!

      Und Bildungsmöglichkeiten für Mädchen.

      Stattdessen importieren wir die, die in Ermangelung der Pille entstanden sind.

    • @Universitätserdulderin
      Zustimmung, sehe ich ähnlich…aber diese Themen sind komplett tabuisiert, da kann man nicht drüber reden, und ich fürchte, das bleibt auch so.

    • Natur und Organisation
      @tommy:

      Wie Sie schon sagen: „landläufig“. Das westliche Denken, das sich selbst Begriffe wie „rational“ oder „wissenschaftlich“ gibt – obwohl auch das natürlich Konstrukte sind – existiert lediglich im Westen, in Afrika ist es weitgehend unbekannt.
      Diesen Leuten also einen im Westen entwickelten Intelligenztest in die Hand zu drücken, worin Fähigkeiten abgefragt werden, von denen sie noch nie gehört haben und die sie und auch unzählige Generationen vor ihnen niemals gebraucht haben, und ihnen dann genüsslich beim Scheitern zuzusehen, die einem die eigene Überlegenheit demonstriert, ist schon ziemlich ekelhaft und darüberhinaus auch dumm.

      @Universitätserdulderin:
      Erstens sind Korrelationen nicht automatisch Kausalitäten. Zweitens, was die von Ihnen angesprochenen signifikanten Unterschiede betrifft: innerhalb eines nationalen Rahmens lassen sich solche Korrelationen womöglich zeigen, das glaube ich durchaus. International sieht es dann wohl schon schwieriger aus, und darum geht es ja eigentlich. Wobei dieser Nachweis wiederum nichts über das eigentliche Thema der Diskussion, nämlich eine angeblich angeborene Minderintelligenz von Afrikanern aussagt, da Sie zur Begründung dieser (von Ihnen genannten) Werte genausogut Erziehung, Bildung, soziale Prägung, etc. heranziehen können.

    • Titel eingeben
      @Martin Venator

      Ich kann Ihnen empfehlen, dazu Ian Deary zu lesen. Der erklärt eigentlich sehr schön, wie bei den Untersuchungen und Vergleichen von IQ-Tests Korrelationen ausgeschlossen werden.

      Nicht unbedingt Lynn&Vanhanen lesen; bei denen ist nicht klar, woher sie ihre Datensätze haben, weswegen sie auch hoch umstritten sind. Das ist teilweise nicht sehr wissenschaftlich.

      Rindermann dagegen ist auch sehr seriös und interessant.

      Und natürlich haben Sie formal recht, dass dabei immer Daten innerhalb (!) eines Landes betrachtet werden und nicht zwischen verschiedenen Ländern verglichen werden kann, weil die Umwelt zu unterschiedlich ist.

      Nichtsdestotrotz hat man ja mittlerweile keine komplett von einander isolierten Länder mehr, sondern viel Migration weltweit.

      Und die Migrantengruppen, und v.a. ihre Kinder, kann man schon teilweise mit der Mehrheitsgesellschaft vergleichen. Und die Ergebnisse dabei sind eben verheerend. Es gelingt auch in der x-ten Generation des Lebens im gleichen Land nicht, die Differenz verschwinden zu lassen. Die Differenzen sind teilweise richtig erschreckend.

      Natürlich erwidern viele, dass eben auch im selben Land noch Unterschiede zwischen den Milieus, in denen Migranten leben, und der Mehrheitsgesellschaft bestehen.

      Aber nachdenklich sollten einen die Ergebnisse mindestens stimmen.

      Zumal wenn ähnlich niedrige Einkommensgruppen und ähnlich niedrige soziale Schichten verglichen werden, aber Migrantenkinder dennoch viel schlechter abschneiden als HarzIV-Kinder aus der Mehrheitsgesellschaft. Und das immer wieder und wieder und wieder. In allen westlichen Ländern. Und die Gruppen, die gut oder schlecht abschneiden, immer gleich sind (Asiaten z.B. tendenziell überall gut).

      Ich behauptete oben auch gar nicht, dass Umwelt und kulturelle Prägung keine Rolle spielen. Nur ist eben momentan wissenschaftlich umstritten, ob sie die einzige Variable sind.

      Wir wissen es schlicht nicht!

      Und solange wir es nicht wissen, können wir nur sagen: Wir sollten ein wenig Demut haben und nicht glauben, wir könnten einfach so jeden zu allem umerziehen. Selbst wenn es „nur“ kulturelle Prägungen sind, so sind sie sehr, sehr tiefsitzend, und die Leute lassen sich nicht in drei, vier Generationen „umpolen“.

      Demut vor der menschlichen Natur. Zurückhaltung im Machbarkeitswahn.

      Das sind wichtige Dinge.

      Viele glauben, sie könnten mit Migration in den Westen und Bildung an westlichen Schulen den „neuen Menschen“ erschaffen.

      Das ist Hybris.

      Es gibt dagegen Dinge, die machbar wären: Die Bildungschancen von Frauen und Mädchen in Afrika und dem Nahen Osten verbessern. Ihnen Zugang zu Verhütungsmitteln geben.

      Diese Dinge will aber niemand von uns machen, obwohl sie machbar wären.

      Statt der Pille und Schulen ist bei uns die Devise: erst diese Länder rohstoffmäßig ausplündern, dann die Überbevölkerung bei uns einwandern lassen.

    • PS
      @Martin Venator

      PS: Ich sollte evtl. noch dazu sagen, dass ich eine Frau bin und einen muslimischen Migrationshintergrund habe. Nur dass das jetzt nicht alles falsch rüberkommt.

      Ich weiß aus der eigenen Familie, wie schwer es ist, aus Ungleichem Gleiches zu machen, und weiß, wie tief die Unterschiede in faktisch allen Lebensbereichen sitzen.

      Die Wissenschaft wird sich wahrscheinlich noch Jahrzehnte die Köpfe einschlagen, warum es die IQ-Unterschiede gibt.

      Aber Fakt ist, sie sitzen tief und sie haben große, echte Auswirkungen auf das Leben von Menschen. Und sie lassen sich nicht einfach in ein paar Generationen „wegerziehen“. Alle westlichen Länder scheitern momentan daran.

      Und da sollte man mit Fragen wie der millionenfachen Einwanderung aus fremden Kulturkreisen sehr, sehr vorsichtig sein.

    • @ Peter Bernhardt - oho - Albert Schweitzer - Rassist?! - Danke für Zitat!
      Da sind wieder die zwei Standardabweichungen, die die Afrikaner südlich der Sahara (=Schwarzafrikaner…) unterhalb des europäischen IQs liegen.
      Ca. denke ich, die Aussage Albert Schweitzers und der psychologische Befund von heute stimmen überein.

      Die Folgen? – Die Befunde sollen nicht veröffentlicht werden. Oder wenn schon, dann nicht diskutiert. Fachkräfte wie die Psychologen Rost und Rindermann stehen schon am Pranger.

      Es juckt mich in den Fingern, mit Ihrem Zitat bewaffnet die Umbenennung der Albert-Schweitzer-Straßen allüberall zu verlangen. Einwandfreie Begründung: Albert Schweitzer war nachweislich Rassist – zum Beweis könnte man Ihr Zitat folgen lassen.

      Man könnte auch die Schließung der Albert-Schweitzer-Gedenkstätte im Baden-Württembergischen Königsfeld verlangen. Am besten von Kretschmann persönlich!

      Gefährliche Gedanken – was, wenn man Erfolg hätte?

      Kuriose Zeiten…

      Danke für das Zitat!

    • Nothing's that simple, not even things that are simply awful.
      Jesus, jeder mit nem Studienabschluss meint er wäre Akademiker.

      Leute, die wirklich wichtige Frage beim Intelligenztest ist:

      Wer bestimmt, was der Test testet?

      D.h. wer definiert Intelligenz?

      Seltsamerweise sind gerade Großverdiener oft nicht die, die bei einen Intelligenztest erfolgreich abschneiden würden:
      Popsänger, Fussballer, Filmstars, Modells, reiche Ehefrauen, etc.

      Erfolg und Intelligenz korreliert immer nur in den Bereichen, in denen die Def. von Intelligenz entscheidend für die Karriere ist.
      D.h. in Unternehmenshierarchien.

      Also da, wo man nicht wirklich erfolgreich sein kann.

    • @Goodnight
      Verstehe nicht, was Sie aussagen wollen…Popsänger, Fußballspieler und ähnliche Gestalten sind für Aufrechterhaltung und Fortentwicklung der Zivilisation vollkommen irrelevant…dass diese Leute trotz ihrer Dummheit viel Geld bekommen, bedeutet doch nicht, dass sie zivilisatorisch wertvolle Leistungen erbringen.
      Und gestatten Sie die Frage, warum verwenden Sie in den Überschriften Ihrer Beiträge immer Englisch…hat das einen tieferen Sinn?

    • @Dieter Kief
      Ich glaube nicht, dass das Schweitzer-Zitat authentisch ist…das ist mir vor ein paar Jahren schonmal untergekommen und meiner Erinnerung nach eines jener Zitate, die im Netz rumgeistern, aber für die es keine seriösen Belege gibt. Ich hab jetzt keine Zeit, das weiter zu prüfen…aber verwenden Sie das lieber nicht selbst, sofern Sie nicht eine klar überprüfbare Quellenangabe dazu finden.

    • @Universitätserdulderin:
      Da gebe ich Ihnen grundlegend ja durchaus recht. Aber, wie gesagt, die hier geäußerte These, daß sich durch IQ-Tests zeigen würde, daß Afrikaner dümmer wären, hält keiner ernsthaften Prüfung stand.

      Wobei unsere westliche Multi-Kulti-Naivität natürlich auf der anderen Seite auf einer entgegengesetzten Form von eurozentrischer Gleichmacherei beruht, und annimmt, daß man die Leute einfach umerziehen kann. Daß der kulturell Fremde eigentlich nur von sich selbst entfremdet wäre, und würde man ihm seine irritierende Hülle durch geduldige Umerziehung abnehmen, käme darunter selbstredend ein Mitteleuropäer zum Vorschein, der nun auch sehr viel glücklicher wäre als vorher.

    • Titel eingeben
      @Gast

      Ihre Beobachtung trifft es genau. Diese Gleichmacherei, bei der immer angenommen wird, man müsse nur tief genug bohren, dann käme unter jeder ostafrikanischen, arabischen oder zentralasiastischen Sozialisation der Europäer zum Vorschein, ist schon eine besondere Form der Verblendung.

      Der Glaube, geduldige Umerziehung und Belehren (wie bei kleinen Kindern) brächten in jedem Menschen weltweit nach einer Weile den Westler zum Vorschein, ist ungefähr so menschenverachtend wie die Vorstellung des Kolonialismus der „Wilde“ müsse vom Westen zivilisiert werden.

      Damals versuchte man, den „Barbaren“ die Zivilisation zu bringen, was nur ein Vorwand für wirtschaftliche Interessen war (Plünderung der Ressourcen dort).

      Heute versucht man umgekehrt, die „Barbaren“ in die Zivilisation zu bringen. Und auch das ist wieder nur vorgeschoben; in Wirklichkeit geht es wieder um wirtschaftliche Interessen (billige Konsumenten, die der Steuerzahler alimentieren soll, und um billige Arbeitskräfte).

    • You're familiar with the phrase "man's reach exceeds his grasp"
      Schon mal überlegt, dass es in Zentralafrika vielleicht intelligenter ist, nicht intelligent, sondern brutal zu sein?

      Hier zeigt sich die gleiche Problematik wie bei den Gendertröten:
      Wiss. Studium aber null Reflexion. Tunnelkarrieren, reine Input/Output Modelle. Intelligenz = gute Noten.

    • @ Thommy 30. 12. 00:36 - Alber Schweitzer-Zitat wg. Unterlegenheit der schwarzen dubios
      a book by Schweitzer entitled “On The Edge Of The Primeval Forest” first published in 1924, in which he says the following:

      “A word in conclusion about the relations between the whites and the blacks. What must be the general character of the intercourse between them? Am I to treat the black man as my equal or as my inferior? I must show him that I can respect the dignity of human personality in everyone, and this attitude in me he must be able to see for himself; but the essential thing is that there shall be a real feeling of brotherliness. How far this is to find complete expression in the sayings and doings of daily life must be settled by circumstances. The negro is a child, and with children nothing can be done without the use of authority. We must, therefore, so arrange the circumstances of daily life that my natural authority can find expression. With regard to the negroes, then, I have coined the formula: ” I am your brother, it is true, but your elder brother.”

      “The combination of friendliness with authority is therefore the great secret of successful intercourse. One of our missionaries, Mr. Robert, left the staff some years ago to live among. The negroes as their brother absolutely. He built himself a small house near a village between Lambarene and N’Gomo, and shed to be recognised as a member of the village. From that day his life became a misery. With his abandonment of the social interval between white and black he lost all his influence; his word was no longer taken as the “white man’s word,” but he had to argue every point with them as if he were merely their equal.

      “When, before coming to Africa, I heard missionaries and traders say again and again that one must be very careful out here to maintain this authoritative position of the white man, it seemed to me to be a hard and unnatural position to take up, as it does to everyone in Europe who reads or hears the same. Now I have come to see that the deepest sympathy and kindness can be combined with this insistence on, certain external forms, and indeed are only possible by means of them.”

    • @ Thommy 30. 12. 00:36 - Albert Schweitzer-Zitat wg. Schwarzafrikanern dubios
      Peter Bernhardt hat keine Quelle angegeben – und ich habe ein wenig gesucht, und keine gefunden. Merkwürdig. – Ein Fall für einen Literturdetektiv, wie mir scheint. Di Angelegenheit riecht ein wenig komisch.

      Und zwar deswegen: Der liebe Doktor hat noch 1954 haargenau so gesprochen, wie es das irgendwie abhanden gekommene 38er Zitat ausweist – und zwar nicht nur gegenüber Al Imfeld, dem bekannten Schweizerischen Journalisten und Missionar (!), sondern offenbar auch gegenüber südafrikanischen Politikern, die er eifrig in ihrer Apartheid-Politik unterstützte. Das alles ist bestens dokumentiert, und wird von der Albert-Schweitzer-Stiftung zwar schamhaft beschwiegen, aber nicht offen bekämpft wie der von Peter Bernhardt hier aufgeführte Text.
      Auch gegenüber Imfeld sprach Schweitzer explizit von der Unterlegenheit der schwarzen gegenüber den Weißen, worauf der Schweitzer glühend verehrende junge Imfeld, der, um nach Afrika zu gelangen, immerhin mit dem Fahrrad (!) von der Schweiz nach Marseille gefahren war, und dann Kohlen geschippt hat für die Überfahrt, veranlasst hat, sofort wieder von Lambarene abzureisen. Imfeld erzählt die Geschichte auch heute noch. Gut.

      Dann gibt es noch das folgende Buch von – ehem – Albert Schweitzer, mit dem folgenden Zitat – – wenn sie das Zitat gelesen haben, werden Sie vielleicht wie ich der Ansicht sein, dass es eine Kontinuität in Schweitzers Ansichten über die schwarzafrikanische Bevölkerung gibt, die sich nicht von der Hand weisen lässt, und die eindeutig tendiert:

      a book by Schweitzer entitled “On The Edge Of The Primeval Forest” first published in 1924, in which he says the following:

      “A word in conclusion about the relations between the whites and the blacks. What must be the general character of the intercourse between them? Am I to treat the black man as my equal or as my inferior? I must show him that I can respect the dignity of human personality in everyone, and this attitude in me he must be able to see for himself; but the essential thing is that there shall be a real feeling of brotherliness. How far this is to find complete expression in the sayings and doings of daily life must be settled by circumstances. The negro is a child, and with children nothing can be done without the use of authority. We must, therefore, so arrange the circumstances of daily life that my natural authority can find expression. With regard to the negroes, then, I have coined the formula: ” I am your brother, it is true, but your elder brother.”

      “The combination of friendliness with authority is therefore the great secret of successful intercourse. One of our missionaries, Mr. Robert, left the staff some years ago to live among. The negroes as their brother absolutely. He built himself a small house near a village between Lambarene and N’Gomo, and shed to be recognised as a member of the village. From that day his life became a misery. With his abandonment of the social interval between white and black he lost all his influence; his word was no longer taken as the “white man’s word,” but he had to argue every point with them as if he were merely their equal.

      “When, before coming to Africa, I heard missionaries and traders say again and again that one must be very careful out here to maintain this authoritative position of the white man, it seemed to me to be a hard and unnatural position to take up, as it does to everyone in Europe who reads or hears the same. Now I have come to see that the deepest sympathy and kindness can be combined with this insistence on, certain external forms, and indeed are only possible by means of them.”

    • @ gast u Universitätsdulderin 30. 12. 17:30 - Was heißt hierher passen und was Menschenwürde?
      Die AfrikanerInnen umzumodeln in Europäer sei nicht so einfach sagen Sie beide – und auch ich stimme zu.
      Die Frage, wer soundso abschneidet beim IQ-Test ist k e i n e Frage der Menschenwürde – auch da sind wir uns vielleicht auch mit Goddnight, thommy, und Martin Venator einig.

      Universitätsdulderin hat weiter oben darauf hingewiesen, das der IQ etwas darüber aussagt, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand – und auch seine Nachfahren über Generationen hinweg – hier zurecht kommt. Mehr sagt der IQ nicht. Er sagt nicht, dass solchen Leuten keine Würde zukomme.

      Aufdröseln tut das sehr seriös im Focus online Heiner Rindermann. – Dass ein erstrangiger Experte wie Rindermann fast nur noch im Focus vorkommt, ist ein Luxus, den wir uns auf keinen Fall länger leisten sollten.
      Lohnende kurze (!) Lektüre über ein komplexes Thema: Heiner Rindermann: „Weckruf“ – Focus-online
      http://www.focus.de/finanzen/news/wir-verteidigen-europas-werte-ingenieure-auf-realschulniveau_id_5016680.html

    • @Goodnight
      „Schon mal überlegt, dass es in Zentralafrika vielleicht intelligenter ist, nicht intelligent, sondern brutal zu sein?“

      Ja schon, aber wollen Sie Zustände wie in Zentralafrika? Mir liegt am menschlichen Fortschritt, und dafür brauchen Sie viele Leute mit hohen IQs, deshalb finde ich Gedanken über mögliche dysgenische Trends durchaus nicht abwegig, auch wenn man natürlich Exzesse wie bei der eugenischen Bewegung im 20. Jahrhundert nicht wiederholen darf.
      Was das mit „Gendertröten“ zu tun hat, ist mir unklar.

    • @Dieter Kief
      Danke für Ihre Antwort; ich würde das so sehen: Schweitzer hatte zweifellos eine paternalistisch-herablassende Haltung gegenüber Afrikanern, aus heutiger Sicht sicherlich „rassistisch“. Das von „Peter Bernhardt“ angeführte Zitat scheint mir aber noch etwas weiterzugehen und Afrikaner im Grunde als potentielle Zivilisations-Zerstörer darzustellen. Da erscheint mir immer noch zweifelhaft, ob Schweitzer das so gesagt hat, zumal es ja auffällig ist, dass man nie eine Quellenangabe für dieses Zitat findet…aber ist wohl hier jetzt nicht abschließend zu klären.

  4. Die spannende Frage ist mMn eine andere
    Die von Ihnen gestellte „spannende Frage“ beantworten Sie eigentlich auch gleich selber: der Grund für die unterschiedliche Bewertung liegt im politischen Paralaxenfehler: es macht halt einen Unterschied, ob ich unmittelbar betroffen oder womöglich beteiligt bin, oder ob ich die Sache ergebnisorientiert aus der Ferne betrachte.
    Die mMn spannendere Frage, die sich allerdings auch die entfernten BEkannten stellen sollten, ist doch, ob sich für diese besonderen Sichtweisen noch hinreichend wählende Unterstützer finden – oder nicht doch die Gefahr besteht, dass das Volk eine Wahl trifft, die den bisherigen Mehrheitsverhältnissen deutlich nicht mehr entspricht.
    Frohe Feiertage gehabt zu haben!
    (Nochmal gelesen, könnte so auch die Überschrift für einen Kommentar des nächsten Wahlergebnisses lauten…)

  5. Vor einigen Jahren
    gab es auf den Blogs des Don einige rechtslastige Provokateure,die mit der Zeit entsorgt wurden.Gleichzeitig wurden aber die Beiträge des Don-und zwar nicht erst mit Beginn der Flüchtlingskrise-rechtslastig,als hätten die geschaßten Rassisten den Geist des Don besetzt.Was ist da los?

    • @ Dauergast: Die Sicht auf die Dinge wird klarer?
      Die Augen gehen auf?
      Und was „rechts“ genannt wird ist vielleicht einfach Realität?
      Schärfen auch Sie Ihren Blick und schauen Sie ganz genau, was Ihnen so in Begegnung auffällt.
      Kanzler und andere Politiker werden in schwarzen Karossen gefahren – das, was sie geschönt dann erleben, erzählen sie uns auch.
      Das, was ich erlebe, ist anderes. Und gleicht eher des von Don Beschriebenen.

    • @Dauergast
      Könnte es sein, dass Sie den Wandel in der Realität nicht mitbekommen haben?

    • Der Don ist sicher "rechts"-lastig,...
      wie wohl die meisten hier in dem Sinn, als man halt gerne Recht und Gesetz

      1. befolgt

      und

      2. auch durchgesetzt

      sähe.

      Und zwar seitens der nun länger- als auch kürzer-Hierseienden und insbesondere seitens der staatlichen Institutionen. Das wars auch schon.

    • Ich glaube, man kommt mit solchen Begriffen nicht mehr weit. „Linke“ fordern heute massive Einschnitte in die Meinungsfreiheit und ich wüsste gern, wo jetzt die Unterschiede zu den rechten Betonköpfen meiner Jugend sind.

    • @Dauergast
      Ihr „Nazi, Nazi!“ Geschrei wurde gezählt. Bitte legen Sie jetzt auf.

    • rechtslastig
      Hallo Dauergast,
      zunächst einmal darf ich feststellen, dass „rechtslastig“ für mich in rechtsstaatlicher Hinsicht kein Problem ist – ebenso wie „linkslastig“, „religiös“ etc. Es handelt sich hier um einen Blog, der beinhaltet im wesentlichen im Regelfall eine Analyse eines Sachstandes – und eine Analyse ist gerade in der Politik nie zu 100 % Ideologiefrei, d.h. die Meinung zu einem Thema spielt bewusst oder unbewusst eine Rolle. Entscheidend ist eben, dass keine Radikale, verfassungsfeindliche Meinung vertreten – bzw. nicht gehetzt/zu Straftaten aufgerufen wird: also: alles im grünen Bereich.
      Schön finde ich persönlich, dass sich der Don nicht nur in einer Sprache ausdrückt, die einen gewissen intellektuellen Hintergrund ausstrahlt – und der Text bzw. Standpunkt trotzdem logisch durchdacht und verständlich ist. Bei unseren Politikern und „Meinungsmachern“ in SZ etc. ist dies meist nicht gegeben: zwar gebildete Ausdrucksweise, aber dafür offensichtlich tendenziös, realitätsverweigernd, überheblich – und dazu wird oftmals hinsichtlich Inhalt geradezu hirnverbrannt ohne logische nachvollziehbare Zusammenhänge argumentiert.
      Einziger Verbesserungsvorschlag – der allerdings die Objektivität tatsächlich teilweise negativ beeinflussen würde – wäre das was ich auch in der gern als etablierten Presse, Politikern bzw. bei den Berufsdemonstranten gern einfordern würde: nicht nur das kritisieren was nicht passt, sondern das Klar Standpunkt beziehen was gemacht bzw. wie gehandelt werden müsste.
      Vom werten Don würde mich dessen Standpunkt zu Parteien/politischen Fragestellungen nämlich persönlich – im Gegensatz zu den Meinungsäußerungen von Heiko M., KGE, Roth & Co – nämlich wirklich interessieren.

    • Besuchen Sie in meiner Heimatstadt meinen kommunistischen Bekannten, der echtes politisches Asyl bekam. Er wirbt als Türke für die CSU, und weil bei ihm nach Beginn der Asylkrise so viel geklaut wurde, wenn die Jungs aus Nigeria ihr Geld im Wettsalon nebenan verpulvert haben, hat er zusammen mit seinem bosnischen Kumpel darüber geredet, dass man eine Bürgerwehr braucht.

      Man muss differenzieren zwischen Menschen, unter denen sich die Mehrheit wirklich Mühe gubt, sich zu integrieren – und da ist meine Heimatstadt eine Vorzeigeregion. Der Bundestagsabgeordnete vom TRegernsee hat übrigens ägyptischen Migrationshintergrund und ist von der CSU. Das ist das eine. Das Öffnen von Grenzen für jeden ohne jede Kontrolle und der Umstand, dass dann bei uns an Weihnachten letzten Jahres Notlager zerlegt wurden, weil Palästinenser erst lieber nach München und danach nicht mit Afghanen zusammen leben wollten, ist das andere.

      Trotzdem arbeite ich mich nicht an den Flüchtlingen ab, sondern an der Politik. Das ist der Unterschied.

    • Rechtslastige Rassisten
      Wie das vor einigen Jahren war, weiss ich ja nicht. Gut dass Sie darauf hinweisen. Rechts? Ist das überhaupt erlaubt? Ich dachte nur linkslastige Provokateure und Multikulti-Aktivisten seien in D zugelassen.
      „Links“ waren doch zB Stalin, Ulbricht, Mao, Pol Pot und Kim Jong Un, oder? Und die „Rechten“, das waren doch die NationalSOZIALISTEN, richtig?

    • @ D. A. Ahja, der patente Herr Radwan...
      mit seinem Tacheles redenden Vater, der ist mir auch schon positiv aufgefallen:

      „Bayernkurier: Es gibt Leute, die im Grunde sagen: Wenn jemand nicht gegen das Strafrecht verstößt, dann ist er eigentlich integriert.

      Radwan: Nach den Vorfällen der Silvesternacht in Köln finde ich so etwas absurd. Dass man nicht straffällig wird, ist erst einmal die Voraussetzung, um überhaupt hier sein zu dürfen. Nein, wir müssen mit den Einwanderern, wo es notwendig ist, ganz anders reden.

      Bayernkurier: Wie?

      Radwan: Ich gebe Ihnen ein ganz einfaches Beispiel, wie mein Vater das einmal gemacht hat. Als Kind habe ich einmal mit meiner Mutter meinen Vater vom Flughafen abgeholt. Damals noch in Riem. Wir hatten immer Hunde. Ich war also mit dem Hund dort. Neben uns standen Golf-Araber. Dann kam mein Vater aus dem Terminal, aber bevor er uns begrüßt hat, hat er sich mit den Golf-Arabern auf Arabisch laut und gestikulierend gestritten. Dann sind wir fortgegangen und haben ihn natürlich gefragt, was da los war. „Naja“, hat er zu mir gesagt, „die haben furchtbar über Dich geschimpft“. Der Hund, den ich an der Leine hatte, ist im islamischen Raum ein unreines Tier, und er hatte das Gewand eines der Männer berührt. „Und was hast Du ihnen dann gesagt?“, habe ich ihn gefragt. Darauf mein Vater: „Ganz einfach: Wir sind hier in Deutschland, und wenn Euch das nicht passt, dann haut ab. Punkt.“ Ich sehe das genauso wie mein Vater damals in Riem.“

      Warum gedeiht sowas fast nur in Bayern?

      https://www.bayernkurier.de/inland/12733-viele-deutsche-sind-blauaeugig

    • Rechtslastig?
      Wie? ist der Wunsch nicht vergewaltigt zu werden, rechtslastig?
      Oder- ist der Wunsch, solche Taten zu betrafen, rechtslastig??

    • @ Perkeo
      Wenn ein Hund mich abschnuppert, finde ich das äußerst ekelhaft. In welches Land soll ich mich nun verziehen, auch wenn ich schon zu den „länger hier Lebenden“ rechnen darf?

      Das Schlimme an vielen Hundebesitzern ist, dass sie a) ihre Tiere nicht im Griff / an der Leine haben und 2. davon ausgehen, dass jeder ihren Hund am liebsten mit ins Bett nehmen, zumindest streicheln möchte. Ihnen fällt gar nicht ein, dass ein an der Kleidung schnuppernder Hund ein Graus für jemanden sein kann. Übrigens Katze, Kuh, Ratte, Pferd, etc. ebenso.

      Man will ja nicht hunde-rassistisch sein.

    • @Dauergast
      Schön, dass Sie im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit sind und wissen, dass „rechtslastige“ Menschen und entsprechende Gedanken in Don Alphonsos Gehirn „entsorgt“ werden müssen.
      Ihr Demokratieverständnis weist Sie als lupenreinen Faschisten aus: https://sciencefiles.org/2016/12/14/ende-eines-mythos-faschismus-gibt-es-rechts-und-links/

    • Titel eingeben
      Auf diesen Beitrag mit „Rassist“ um sich zu werfen, ist schon ein starkes Stück, es spiegelt allerdings die Sichtweise der etablierten Parteien und der Mainstream-Medien. Soll das irgend ein Argument sein???

    • Wo der Don recht hat hat er recht!
      Verwechseln Sie bitte nicht recht mit rechts. Der links/gruene Dogmatismus geht mir persönlich erheblich auf den Senkel.

      2017 wird ein sehr volatiles Jahre werden in Deutschland und Europa.

      Ich freue mich drauf!

    • O Tempora! O Mores!
      Tempora mutantur, et nos mutamur in illis…….

    • @samsara
      Mir gelingt es absolut nicht, im Beitrag von Dauergast das Wort Nazi zu finden- wurde es eventuell später entsorgt?

  6. Einfach
    ist die Loesung Ihrer derob gestelten Frage > Die objektive , intersektionelle Subjektivitaet des objektiv Faktischen, unter bruecksichtigung der postmaterealistischen Flatuenz einer vor/pro industriellen Kadenz , welche mitnichten hintenan zu stehen habe zu einer submateriellen Existenz, subsumiert sich , bei einer herangehensweise im Sinne einer lobotomierten Schnecke, zur prodekadenten Akzeptanz des faktischen Existierens in einem multiversen Seineskontinuum.

    ( HA , ware ja gelacht wenn ich es nicht schaffen wuerde wie eine/r |Genderstudierter zu klingen, jawohl !!! )

    Was das mit was zu tun hat ?

    Nix.

    Was dachten Sie den ?

    • Sie halten das für einen Scherz?
      DAS war kein Scherz, sondern bitterer Ernst:

      „Die Sokal-Affäre (auch Sokal-Debatte oder Sokal-Kontroverse) war eine Auseinandersetzung über die intellektuellen Standards in den Sozial- und Geisteswissenschaften, die durch die Veröffentlichung eines Hoax-Artikels des Physikers Alan Sokal in der sozialwissenschaftlichen Fachzeitschrift Social Text ausgelöst wurde.

      Sokals Artikel erschien 1996 in einer den Science Wars (Wissenschaftskriegen) gewidmeten Ausgabe, die die US-spezifische Auseinandersetzung zwischen wissenschaftlichem Realismus und Postmoderne thematisieren sollte. Sokals Beitrag war in postmodernem Jargon formuliert und gab vor, die Quantengravitation als linguistisches und soziales Konstrukt zu deuten, wobei die Quantenphysik die postmodernistische Kritik stütze.

      Sokal hatte dabei absichtlich zahlreiche logische und inhaltliche Fehler eingestreut, was von den Redakteuren der Zeitschrift − sie hatten für die Schlussredaktion keine Physikexperten hinzugezogen − jedoch nicht erkannt wurde.

      Es folgte eine wissenschaftstheoretische und öffentliche Debatte über mangelnde intellektuelle Strenge bei der Bewertung pseudowissenschaftlicher Artikel in den Sozial- und Geisteswissenschaften und einen möglicherweise schädlichen Einfluss postmoderner Philosophie auf diese Wissenschaften.

      Weiterhin wurde diesen Disziplinen vorgeworfen, naturwissenschaftliche Konzepte in sinnloser oder missbräuchlicher Weise für ihre Lehren zu verwenden.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sokal-Aff%C3%A4re

  7. "Die Debatte über Kulturkreise und ihre Wirkung ist eröffnet."
    Das überrascht mich jetzt aber! Ein 25jähriger Flüchtling bedrängt eine 15jährige Einheimische im beschaulichen Oberbayern, die Sache geht vor Gericht, der Anwalt entschuldigt seinen Mandanten weitläufig mit Argumenten wie „andere Länder, andere Sitten“, der zum Glück abgewehrte Flüchtling geht als freier Mann aus dem Gericht und nun erkennt der wunderbare Autor Don Alphonso in einem absolut überraschenden Schlusssatz:

    „Die Debatte über Kulturkreise und ihre Wirkung ist eröffnet.“

    Biedert sich hier etwa Don Alphonso mit vorsichtig Worten dem rechten Spektrum an, also den Feinden der Republik, den Spaltern und letzlich Hetzern? Verbirgt Don Alphonso nicht schon hinter seinem geschliffenen Text Spuren von Hatespeech, wogegen Allergiker gegen Hatespeech mit allen erdenklichen Mitteln vorgehen müssen? Ist ein Autor wie Don Alphonso, der Fremdenfeindlichkeit hinter einer Maske einfühlsamer Sätze und vorgeblichem Volksverständnis verbirgt, noch tragbar für eine bislang objektive Zeitung wie die FAZ?

    • @Gast
      Er ist wohl unverzichtbar für die FAZ. Denn außer Ihnen und den paar Hardcore-Rechtgläubigen wird sonst niemand mehr die FAZ lesen.

    • Er geht zwar als freier Mann...
      …aus dem Gerichtssaal, aber keineswegs ohne Strafe für sein Verhalten. 14 Monate lang darf er sich nun wirklich gar keinen Schritt mehr „nebennaus“ erlauben, ansonsten fährt er ein, in den Knast.

      Ob er das wohl verstanden hat?

    • wie schon einmal erwähnt: Es gibt eine ganze Reihe von Straftaten, die im Oberland abgeurteilt wurden, und die täter haben sich dann einfach abgesetzt. Wenn Sie in Berlin oder Paris aufgegriffen werden, und doert wird festgestellt, dass Sie sich ein paar Wochen nicht bei der Polizei gemeldet haben, riskieren Sie nichts. Ich verfolge seit einem Jahr einen Fall, in dem ein Mann mit TBC verloren ging. Er ist nie wieder aufgetaucht.

    • Tragbar?
      Das wird das in der Gründung befindliche Minitrue entscheiden..

    • Ob es nun Sinn macht oder nicht,
      was der anonyme ‚Gast‘ hier schreibt?

      ‚Eine Debatte über Kulturkreise und deren Wirkung‘ ist vollkommen in Ordnung, wissenschaftlich korrekt, wissenschaftlich möglicherweise sogar interessant.
      Das Thema wäre weder unmenschlich, fremdenfeindlich, geschweige denn ‚Hass‘, ‚Hetze‘, noch ‚Spalterei‘. Das letzte insinuiert eine Terminologie aus den Zeiten des kalten Krieges, hauptsächlich der immer weiter ausgesplitteten linken Szene irgendwann nach 68.
      Was daran ‚rechts‘ sein soll, entzieht sich mir. ‚Links‘ ist ja auch nicht die komplette Negierung von Kultur, Kulturkreisen und Wirkungen von Kultur. Soll hier einer Akulturierung die Tür geöffnet werden?
      Und inwieweit so ein Thema ’nicht tragbar‘ für eine ‚objektive Zeitung‘ (was auch immer das sein soll) ist, erschließt sich ebensowenig aus dem Thema.

      Dummheit. Vielleicht ist, was hier so ’nett‘ geschrieben wurde, objektiv-inhaltlich einfach nur dumm?

    • Die wenigen Beiträge, die es zum Thema der sexuellen Übergriffe und Moralvorstellumngen jenseits deutscher „Studien“ gibt, habe ich im ausland gelesen. eine Debatte darüber findet nicht statt, statt dessen wird behauptte, das Oktoberfest sei ja auch schlimm. Ich werinnere mich noch gut an deutsche Feministinnen, die nach Köln erzählten, wie schlecht ihre erfahrungen mit Deutschen waren. Man will die Debatte nicht. Obwohl klar ist, dass wir ganz andere Vorstellungen von Sexualität und Gleichberechtigung haben. Bei uns warnt man andere Familien nicht, indem man ihren Angehörigen einen brennenden autoreifen um den Hals hängt, wie es eine Weile in Palästina nicht selten war.

    • Pressefreiheit ist nicht, Politikern nach dem Mund zu reden, und auch nicht, vor anonymen Drohungen einzuknicken. Pressefreiheit ist, sich zu stellen und zu kämpfen. Ich mache das. Sie können dagegen sein. Ich schalte Sie auch frei. Ich bin für Meinungsfreiheit, auch wenn es Ihre ´Meinung ist, ich solte entlassen werden.

    • Ironie
      bitte auch als solche kennzeichnen. Man könnte es als „echte“ Meinung missvertehen.

    • In dem Moment,...
      wo ich den Eindruck bekomme, der Don wäre „gegangen worden“, ist es auch mit meinem Papierabonnement vorbei.

      CC: Aboservice

      Ich habe ein solches, weil so ausgezeichnete Artikel wie dieser hier, der deutsche außenpolitische Hybris und Inkompetenz selten eindrucksvoll abhandelt, mir sonst unter dem Radar durchflögen:

      http://plus.faz.net/evr-editions/2016-12-10/41076/299405.html

      Schade, dass nicht bei den FAZ-Plus-Artikeln dabei steht, in welcher Druckausgabe sie erscheinen. Manchmal kommt man nicht dazu, abends jede Ausgabe durchzuarbeiten, und dann landet was im Müll, was man eigentlich gerne nachgelesen hätte.

    • Sie brauchen sich keine Sorgen machen, die FAZ will mich ja unbedingt halten. Es geht also weiter. Und mir macht Internet mehr Spass als Print.

    • Freiheit!
      „Pressefreiheit ist nicht, Politikern nach dem Mund zu reden, und auch nicht, vor anonymen Drohungen einzuknicken. Pressefreiheit ist, sich zu stellen und zu kämpfen. Ich mache das. Sie können dagegen sein. Ich schalte Sie auch frei. Ich bin für Meinungsfreiheit, auch wenn es Ihre ´Meinung ist, ich solte entlassen werden.“
      Bei der Pressefreiheit fängt es an, vor allem mit der Schere im Kopf, und endet bei unserer Freiheit.

      Das wusste auch schon Benjamin Franklin:
      „Wo immer die Freiheit bedroht wird, beginnt die Tyrannei.“
      und
      „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

      Zum Thema passen ein Dichter aus DasistnichtmehrMerkelsLand:
      „Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten“ Johann Wolfgang von Goethe

    • Ich bin schon gespannt, wie das alles 2017 weiter geht, Im Prinzip bezahlt die Regierung den Krieg gegen die eigene Basis. Schon komisch.

    • Wahrheitsministerium
      Ist das schon eingerichtet, oder ist das nur ein Probelauf?

      Wenn Letzteres zutrifft, dann hat das Unterfangen gute Aussichten, denn der Gegenwind bei solch geballten Unterstellungen und Falschaussagen hätte wesentlich schärfer ausfallen müssen.
      „Feinde der Republik“, also diejenigen, die Gesetze und internationale Verträge nicht einhalten, geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden und genau diesen ihm nun zufügen. Ein Vorschreiber hat hier bereits angedeutet, von rund 60 Jahren wurde die Bundesrepublik 40 Jahre konservativ regiert, die letzten Jahre bilden eine Ausnahme. Rechtes Spektrum, Republikfeinde?

      Wer auf die Einhaltung des Grundgesetzes und internationaler Verträge besteht, ist weder ein Hetzer, noch ein Spalter, sondern die, die deswegen über ihn hetzen, seine Existenz zerstören wollen, und so die Gesellschaft spalten.

      Und wie Haßrede funktioniert, die Vernichtungsabsichten der beruflichen Existenz gleich mit in den Raum gestellt, das führen Sie ja im letzten Teil Ihres Beitrags perfekt vor. Selbstreflektion funktioniert, auch wenn man alle Spiegel abgehängt hat.

      Vor dem Gesetz haben alle gleich zu sein, auch Menschen aus anderen Kulturkreisen. Hier Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen ist schon eine unerhörte und gewollte Verdrehung der Tatsachen.

    • Ixch glaube, da kommt im Zweifelsfall eine massive Prozessflut auf den Bund zu. Auf der anderen Seite, wenn ich sehe, wie wenig kompetent die Ministerien im Netz sind, habe ich auch wieder wenig Angst.

    • Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen
      , wo sie gelten“ (?) Johann Wolfgang von Goethe

      Man könnte meinen das der berliner Attentäter Goethe gelesen
      und deswegen Tunesien verlassen hat.
      Aber warum kommen die Leute dann ausgerechnet zu uns?
      Weil die Strafen milder sind?
      Wäre der Mann nach seiner schrecklichen Tat zur Polizei gegangen würde er noch leben. Man kann also davon ausgehen das der Mann etwas verwirrt gewesen sein muss.

      Im übrigen bin ich der Meinung das die Tunesier ja auch nicht wissen was sie mit solchen Leuten machen sollen.

      ggf wäre es Hilfreich das Konzept der Klinik für forensiche Psychiatrie zu exportieren. Aber wahrscheinlich haben die das ja. Ich nehme auch an das Unterstützung auf dem Gebiet nicht so teuer wäre.

      Was noch hilft: Der Nachdruck; Freispruch für die Angehörigen von Klaus Dörner. Es geht nicht um Schuld sondern wie man unerwünschtes Verhalten einzelner behandelt (nicht nur im medizinischen Sinn)

      Merkels Idee den Druck auf Tunesien zu steigern ist etweder Populismus oder Hilflosigkeit. Das Problem soziopathischer Alleinreisender ist nicht das Problem individueller Einzelstaaten.
      Die Spannende Frage wird sein: Wie können wir dafür sorgen das es nicht so viele werden, egal wo, da sie hochmobil sind.

    • Objektiv ...
      … wird hier über eine Straftat berichtet. Das der Anwalt des Täters hier mit solch fadenscheinigen Gründen kommt, ändert nichts am Straftatbestand. In Ländern, wo die Scharia gilt, wird auf den kulturellen Hintergrund von Vergewaltigungsopfern (aus der westlichen Welt) übrigens auch keine Rücksicht genommen. Das hat also nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder rechts sondern vielmehr mit Recht und der Umsetzung desselben zu tun.

    • Direkt prophetisch
      wie Don Alphonso in seinen einleitenden Sätzen den Denunziaten vorhersah. Sie haben Ihm mit Ihrem Beitrag eine Freude bereitet.

    • Das unterschreibe ich
      @Perkeo
      ‚In dem Moment,…wo ich den Eindruck bekomme, der Don wäre „gegangen worden“, ist es auch mit meinem Papierabonnement vorbei.‘
      Exakt das. Man muss davon ausgehen, dass die FAZ diskreten Pressionen ausgesetzt ist. Und indiskrete Pressionen sind nun mal ein Gegenmittel.

    • DIE FAZ WILL MICH AUF KEINEN FALL GEHEN LASSEN. ICH BIETE AUS TRADITION JEDES JAHR MEINE KÜNDIGUNG SELBST AN; SIE WURDE IMMER ZURÜCK GEWIESEN. MACHEN SIE SICH UM MICH KEINE SORGEN.

    • Ist doch offensichtlich, dass dieser Gast nur zum Schein protestiert!
      Alphonso brüstet sich, auch seine Gegner feizuschalten und nimmt als Beispiel solche, die er sich selbst geschnitzt hat oder jedenfalls seine Kumpane…

    • Das einzige, was ich heute gelöscht habe, war rechtsextremer, reiner Linkspam der dümmlichen Sorte. Und drei Beiträge musste ich leicht editieren. Ansonsten bin ich offen und sie sehen ja: Auch Sie werden freigeschaltet. Auch noch nach 690 Kommentaren, neben 300 anderen.

  8. Statistiken taugen als Belege auch nur wenig,
    wenn die Verurteilungen oder Festnahmen od auch nur Deliktaufnahmen schon aus Gründen der Opportunität bei Flüchtlingen nicht erfolgen und in anderen Fällen, gleichwohl nichts bekannt ist, dem rechten Bereich zugeordnet werder .

    • Titel eingeben
      Genau deshalb wird das ja so gemacht. Aber es sind offenbar noch zu wenige, die das exakt erkannt haben.

    • Schön das zu lesen,
      es scheint, sie kommen auch aus der Branche, die die Realität, tagtäglich, erlebt.
      Ab 2017 sind das unter Strafe gestellte Fake-News.
      Und es gibt Strafverschärfung und nicht kulturellen Rabatt.

    • Statistiken
      Die Unsitte, bloß keine aussagekräftige Statistik zu erstellen, hat ja leider nicht vor irgendwelchen Grenzen halt gemacht. Dennoch empfehle ich den Blick nach Österreich, wo sie aufgrund des Staatsbürgerschaftsrechts und erheblich schwererer Einbürgerungen eine bereits sehr viel klarere Sprache sprechen. Da fällt das Relativieren aufgrund nicht erhobener Daten deutlich schwerer. Wenn unter den Herkunftsländern die Staatsbürgerschaft manch anderen Nachbarlandes aufgeführt wird, muss man dennoch im Hinterkopf behalten, dass diese oftmals ohne Bitte darum erteilt wird. Sie können davon ausgehen, dass die Zahlen aus Österreich für Deutschland ziemlich übertragbar sind.

  9. Weitere Gedanken
    Sind Sie fleißig!

    Es gibt noch einen weiteren Aspekt, unabhängig von den “ Einzelfällen“

    Bei uns im Ort ( 18.000 Einwohner) wohnen zentral mehr als 50 – 60 Zugereiste aus den arabischen und nordafrikanischen Staaten. (Außerhalb noch weitere)

    Natürlich stehen sie zusammen in Gruppen!

    Klar sind sie ohne soziale Bindungen! Den Helferkreis rechne ich nicht dazu, auch wenn diese mittels Erzählungen und Intervews bittet, wir Einheimische sollten doch diese kennenlernen wollen!

    Wenn man diese Gruppen als Frau alleine passiert, ……!
    Bestimmt nicht gerecht!

    Im Sommer fährt man (Frau)sommerlich gekleidet mit dem Fahrrad, kommt an diese Gruppen vorbei, weiß, wie diese Gruppen Frauen bisher in der öffentlichkeit erfahren haben, man fühlt sich unwohl!
    Bestimmt ungerecht!

    Im Sommer liegt man leicht bekleidet am See und wieder diese Gruppen.
    Soll man es Fleischbeschau nennen! Frau fühlt sich…….!
    Bestimmt ungerecht!

    Deren Erwartungen an D noch nicht beachtet, was wenn der Frust der jungen Männer wächst?
    Bestimmt ungerecht

    Der nächste Aspekt: D schafft es nicht, Abschlüsse aus dem Bundesgebiet und den EU Staaten überall anzuerkennen. Nun sollen diese Gruppen ohne Abschlüsse Arbeit finden und integriert werde?

    Lg an das Forum und DA

    • Pah - ich hab das AUGENNIEDERSCHLAGEN vor solchen Menschen
      schon gelernt – nicht nur, um dem teilweise gierigen Blick zu entgehen.
      Aber das „aus dem Weg gehen“ wenn solche meinen, die könnten es nicht, das tue ich nicht.
      Jedenfalls dann, wenn es hell ist und nicht so all gefährlich und andere in der Nähe. Dann riskiere ich auch Rempler. Oder bleibe einfach stehen. Damit die um mich herum gehen müssen, wenn sie an mir vorbei wollen.

    • Meine kommunistischen Freunde in Italien haben mir beigebracht, die Strassenseite zu wechseln. wenn mir drei von denenn entgegen kommen. Da macht man sich keine falschen Vorstellungen mehr.

    • Titel eingeben
      Tja liebe Christin,
      und daher ist es für mich überhaupt nicht verständlich warum gerade Frauen vordergründig die GRÜNEN, LINKEN und die SPD wählen denn die Frauen leiden ja besonders unter dieser Katastrophe.

  10. Da haut's mir glatt den Vogel aussi
    Sehr verehrter Don,
    Herzlichen Dank für Ihren klärenden Beitrag.
    Ja es ist Unsinn und es ist für das Zusammenleben undienlich wenn Missstände nicht mehr aufgedeckt werden dürfen aus Angst die politischen Gegner könnten daraus Profit schlagen.

    Doch gerade die sexuell motivierten Übergriffe auf Frauen sind es die Unfrieden schüren, aber auch den konservativsten Mitgliedern der muslimischen Gemeinden Grund geben auf ihre Töchter und Frauen dahingehend Druck auszuüben, sich bedeckt vor diesen Unholden zu schützen. Dass sie nicht mehr ohne männliche Begleitung auszugehen hätten.
    Wer immer auch in der muslimisch geprägten Community als Frau einen westlichen Lebensstil leben will, hat Probleme. Wir schüren durch die richterliche Toleranz des fremden Kulturkreises bei Übergriffen und den Hatespeech andererseits die Abschottung der muslimischen Gesellschaft. Denn da heißt es eventuell, die Frauen sind selber schuld.

    Ich will das nicht, nicht für mich, nicht für meine blonde Tochter, noch für irgendeine Frau in unserem Land.

    Es muss aufhören! Jeder kriminell gewordene Ausländer, gleich ob Asylant, Wirtschaftsmigrant oder Geduldeter sollte bei nachgewiesener Schwere der Straftat das Aufenthaltsrecht entzogen und des Landes verwiesen werden. Ich kann diese Beschwichtigung, dass Ausländer nicht krimineller als Deutsche sein sollen nicht mehr hören. Deutsche kann der Staat nicht loswerden, Ausländer schon! Da möchte ich, dass der Gesetzgeber Zeichen setzt.

    Im Übrigen hat sich jemand Mühe gegeben die Kriminalstatistik etwas genauer zu betrachten.
    Es lohnt sich das Ergebnis anzuschauen. Ausländer sind verhältnismäßig krimineller!

    http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/sind-migranten-ebenso-kriminell-wie-deutsche/

    • ... das ist nicht einmal der Punkt ...
      … ob die nun krimineller sind oder nicht, niemand, der bei Verstand ist, lässt Millionen kulturfremde junge Männer mit Islamsozialisation und ohne jede ernsthafte eigenwirtschaftliche Perspektive (und sogar ohne Sprachkenntnisse) aus Bürgerkriegsregionen ins Land. Man muss schon entweder völlig verrückt sein, das eigene Land abgrundtief hassen oder an Größenwahn leiden, wenn man auch 10.000 von denen dauerhaft alimentieren will. Wenn ein solcher Typ nur 50.000 Euro im Jahr kostet – und das ist die Kostenuntergrenze für einen MUFL, also ein günstiges Exemplar – kostet er in 20 Jahren seines Hierseins 1 Mio. Euro (ohne Zinsen). Die 10.000 kosten uns also allein 10 Mrd. Euro.

      Das sind Beträge, die nicht erwirtschaftet werden können, es sei denn, man man die Deutschen zu Sklaven der Migranten.

    • Man muss schon entweder völlig verrückt sein, das eigene Land abgrundtief hassen
      In der Klassifizierung nach DSM-5 von 2013, dem Klassifikationssystem der American Psychiatric Association, wird die Borderline-Persönlichkeitsstörung wie folgt definiert: Ein tiefgreifendes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, im Selbstbild und in den Affekten sowie von deutlicher Impulsivität. Der Impulsive Typus dieser Störung ist geprägt durch mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Handlungen.

  11. Augenmaß bewahren sagte unser aller Präsident
    Danke Don für den geographischen Exkurs à travers l´Afrique. Nach dem Maghreb drehe ich den Globus nach Westen, der Blick wechselt nach Ostafrika. Dabei fällt mir auf, daß von Geschenkten aus Ländern am dortigen Meeresgesäum, wie z.B. Kenia, bei uns kaum die Rede ist.
    .
    Könnte das damit zusammenhängen, daß (wir bleiben hier mal beim Deutschen und Ostmärkischen Schwerpunkt) westliche Frauen, gerne auch älter und breiter, oben schon etwas erschlafft, in diesen Breiten für hormonelle Dekompression sorgen, wobei als Nebenprodukt gerne auch noch was für die Familien der oben wie unten Gutgebauten abfallen soll?
    .
    Auszug Filmrezension des Spiegels (Link unten):
    “ …..Die Rache der weißen Frau erfolgt in einer quälend langen Sequenz gegen Ende des Films, als ein gespenstisch dauergrinsender Jüngling für Teresa, Inge und zwei weitere Sugar Mamas aus Österreich tanzen und strippen muss. Wie abgetörnt der Schwarze davon ist, von den Frauen wie ein Sexsklave herumkommandiert zu werden, ist nicht zu übersehen. So sehr sie sich mit ihren Massen barbusig an ihm reiben, er kriegt keinen hoch…..“
    (http://www.spiegel.de/kultur/kino/ulrich-seidls-paradies-liebe-sand-im-getriebe-a-833816.htm
    .
    So haben sich nicht so von der Friedensreligion beeinflusste Teilregionen Ostafrikas ihre eigene Industrie geschaffen, die bis zu einem gewissen Maße die Abwanderung junger, starker Männer zu den Fünfzehnjährigen nach Grassau in Grenzen hält. In Marokko, Tunesien und Algerien wären derartige beidseitige Entlastungsmöglichkeiten (die Havard-University würde von win-win-Situation sprechen) aufgrund der religiös bedingten Konventionen eher nicht möglich. Also, mir sind in Essaouira jetzt keine sich gerne oben ohne zeigenden Düsseldorfer*Innen (Proporz sei gewährt: Kölner*Innen) aufgefallen. Bei Tunesien bin ich mir nicht sicher, ob die auf Djerba um sich gegriffene Freizügigkeit nicht zu der schlußendlichen AK-47-fusillade von Briten durch Dschihadisten geführt hatte. Wo sollten also z.B. die Tunesischen Jungmänner hin zum lucki-lucki und fi**i-fi**i machen, nachdem diese religiösen Spielverderber ihnen das Geschäft versaut hatten?
    .
    Der Spiegel will übrigens in diesen Verhaltensweisen weißer alter Frauen, dem sexuellen Austausch zwischen saturierten Europäerinnen und hungrigen Kenianern, durchaus mitfühlend, postkolonialistischen Mechanismen sehen.
    .
    Was mich aber immer wieder überrascht ist, wie in Dons Grassauer Fall beschrieben, die strenge Strafzumessung der Justiz gegenüber den wie auch immer Übergriffigen. Die Loverboys senden praktisch während der Gerichtsverhandlung um 11 Uhr vormittags Bilder ihres Freislers im Amtsgericht Rosenheim mit dem gerupften Huhn und Kreuz über ihm an der Wand nach Addis Abeba- und abends, schwer beladen mit einer Bewährungsstrafe, von dortselbst, eine unerlaubt unter einem Rock gefilmte Handyvideo-Sequenz.
    .
    So geht Abschreckung. Don, dürfen wir hoffen, daß sich Ihr Blick demnächst auf Westafrika richtet?
    Ich stell´ derweil in Erwartung der Kanzlerinnenrede (Hunnenrede gegen häitspitsch) mal den Schampus kalt. Das kann in 2017 ganz schön heiter werden.
    (DdH)

    • Augenmaß! Nichts anderes!
      Sehr geehrter Déja etc,

      vielen Dank für Ihre Erinnerung an den Herrn Bundespräsidenten und seine Forderung, Augenmaß zu bewahren.

      Bliebe noch zu präzisieren, ob die sich an das deutsche Volk richtete, i.e. an den Souverän. Das ist kaum vorstellbar, denn in diesem Fall wäre sie ja unnötig gewesen, also sinnlos. Solches wird niemand dem Herrn Bundespräsidenten unterstellen wollen.

      Oder richtete sie sich an einzelne, im Dienst des Souveräns stehende und vom ihm bezahlte Funktionsträger? Zum Beispiel an den BMJ? Dann wäre sie selbstverständlich ganz anders zu beurteilen.

      Gewiss wird die zu erwartende Jahresendhandreichung des Herrn Bundespräsidenten für das deutsche Volk die nötigen Aufschlüsse bringen.

      Also guten Rutsch!

  12. "Die Debatte über Kulturkreise und ihre Wirkung ist eröffnet"
    Gab es zu Weihnachten zu viel von dem guten Likör aus dem Kloster Plankstetten?

    Eine solche „Debatte“ wird es niemals geben.

    Es fehlt bereits an den intellektuellen Voraussetzungen dafür, dem Differenzierungs- und Artikulationsvermögen, also wird das im Nazi-Nazi-Kreisch enden. „Das ist nicht hilfreich“, „das ist widerlich …“, „das führt nicht weiter“, „Anstatt dass, sollten wir endlich…“, „Gerade wir Deutschen, nach diesen Verbrechen …“ oder „ich schäme mich“ usw.

    An einer solchen „Debatte“ fehlt überdies jegliches Interesse, weil die „Willkommenskultur“ ja definitionsgemäß davon ausgeht, dass der Analphabet aus Ostafrika ein latenter Zukunftsdeutscher ist, der seine Veredelung im Feuer der Integrationskurse und der Piktogramme erhält, als deren Ergebnis dann die Staatsbürgerschaft und die Rettung der Demographie winkt. Er ist eine Erlösergestalt.

    Und dass die Kulturträgerschaft zu Gunsten des Eritreers berücksichtigt wird ist klar, da er definitionsgemäß nicht nur Erlöser sondern auch Opfer ist („Geflüchteter“), keinen Integrationskurs bekommen hat, keine anständige Wohnung, kein Auto, keine Arbeit bei der Prantlhausener Zeitung mit Redakteursgehalt, keine Freundin und wer weiss denn schon, wie er sich in seiner Lage benommen hätte, außerdem sei er ja „Geflüchteter“, wahrscheinlich traumatisiert, auf der Suche nach Liebe, verunsichert usw. usw.

    Sie sollten also den Eritreer besser wie den Heiland betrachten und daher auf ihn „zugehen“, er wird Sie dann schon nicht verstoßen, denn die Güte des Herrn wirkt auch im Tegernseer Tal, gerade zu Weihnachten, und alternativlos.

    • Die Güte des Heilands aus aller Herren Länder
      Danke Sirisee, Sie haben den Funken christlicher Grundgüte ins verhärtete Herz von Menschen zu entzünden versucht, welche doch schon weit, weit entfernt von unseres Heilands Froher Botschaft entfernt haben. Nur Menschen mit hartem Herzen debattieren, liebende Menschen helfen aufopfernd, schweigend, hingebungsvoll, teilend.

      Das „Mitteilen“ wie von Autoren, ob für oder gegen das herzliche Willkommen von notleidenden Flüchtlingen, hat mit der christlichen Opferbotschaft des Gottessohn, nichts mehr zu tun. Solche Schreiber gieren nach Lohn, aber nicht den Lohn Gottes!

    • Don, bitte auf "qui vive"!
      „…..der Analphabet aus Ostafrika ein latenter Zukunftsdeutscher ist, der seine Veredelung im Feuer der Integrationskurse und der Piktogramme erhält, als deren Ergebnis dann die Staatsbürgerschaft und die Rettung der Demographie winkt. Er ist eine Erlösergestalt.“
      .
      Don, ich wäre dafür, daß Sie bei Ihrem Schirrmacher-Posterus einen monatlich auszulobenden Laurus Penetrator für die geil….. äh hammermäßigsten Sätze in Ihren Post anregen. Einen Vorschlag hätte ich schon, guardate sopra.
      .
      Meine Fresse, wenn das im neuen Jahr so weitergeht….
      Don, Sie könnten viel Druck von Bellevue und Kanzleramt nehmen wenn Sie sich noch nachträglich in die Breche von Steini werfen würden. Dieser Zersetzung vom Main sollte ein Ende sein-auf anständige und elegante manière.
      .
      Wann endlich gibt es das alles als Buch?
      (DdH)

    • Ja, deshalb...
      … hat Kardinal Wölki, der diese Dinge von Berufs wegen besser versteht als ich, ja im Kölner Dom ein Boot von „Geflüchteten“ (möglicherweise das des Tegernseer Eritreers) als Berührungsreliquie aufgestellt, damit wir über den Heiland meditieren, der aus Ostafrika zu uns kommt. Hätte das Junge Mädchen besser im Religionsunterricht gelauscht, hätte es einfach gesagt: Ecce ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum tuum. Und so wäre es zu einer harmonischen Verschmelzung der Kulturkreise gekommen.

    • Titel eingeben
      Der Rettung des Demographieproblems wäre die Zuwanderung junger Frauen deutlich zuträglicher als die Zuwanderung junger Männer.
      Ich befürchte, dass Angriffe auf junge Mädchen/Frauen, ein Programm auslösen, dass aus deutlich älterer Zeit stammt. Auch bei Schimpansen gibt es Beutezüge auf die jungen Weibchen anderer Horden, die ja zum Überleben der Horde zwingend erforderlich sind.

      Das ist sicher das Schlimmste, was der Willkommenskultur passieren kann.

    • Doch, es gibt sie, und wie. Gehen Sie bei uns mal auf eine Bürgerversammlung.

    • ... als ob ...
      … eine „Bürgerversammlung“ – bzw. ein „Treffen derer die schon länger hier leben“ irgendjemanden im Entscheiderzirkel irgendwie auch nur peripher interessiert, außer als Adressat für mahnende Worte …

      Egal was die „Bürgerversammlung“ diskutiert, aus Sicht der „Willkommenskultur“ ist das ohne jeden Belang und lässt allenfalls auf schlechten Einfluss oder fehlende Sachkenntnis schließen. Nennen Sie uns zB die Namen bedeutender Imame und Politiker*innen in Eritrea, sehen Sie, wissen Sie nicht, mit Unkenntnis kann Integration aber nichts werden.

      Es ist, wie mir scheint, noch nicht durchgedrungen, dass die „Willkommenskultur“ als Konzept strukturell infalibel (unwiderlegbar) ist, was sie mit Religionen gemein hat.

  13. Zahlen
    Hier einfach mal Zahlen vom BKA wo man sich selber eine Meinung machen kann.

    http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/sind-migranten-ebenso-kriminell-wie-deutsche/

    • Interessant sind auch die ergänzenden Kommentare bei Tichys Einblick
      von Peter Fröhlich:
      Als Schröder’s „Abwahl“ sich ankündigte, hat er 800.000 „Ausländern“ die Deutsche Staatsbürgerschaft hinterhergeworfen. Das hatte zur Folge, dass in dem Jahr die Kriminalitätsrate vergleichbar mit den Vorjahren war, jedoch die Ausländerkriminalität im zweistelligen Bereich sank. Denn jetzt wurde die Straftat nicht von einem z. B. Tunesier begangen, der ehemalige Tunesier ist jetzt Deutscher und fällt somit unter die deutschen Straftäter. Das Sinken der Ausländerkriminalität wurde unter Verschweigen der Zusammenhänge auf der Homepage „meines“ Landeskriminalamtes bejubelt.
      Die Daten werden nicht differenziert erhoben, weil die Wahrheit hässlich ist. Wie hoch ist der Anteil der Straftäter mit Migrationshintergrund? Vermutlich signifikant höher. Schaut einfach mal in die Gefängnisse … Ach ja, das ist Rassismus.

      Und später:
      Nicht zu vergessen: Die Straftaten der Doppelpassler werden auch den Deutschen zugeschlagen.

    • Ach Statistik...
      der WDR jubelte vorgestern, die Kriminalität in NRW sei heftig zurückgegangen, Einbrüche kämen kaum noch vor usw. deren Loblied.

      Wen wundert es, ruft man die Polizei, kommt sie nicht und wenn sie kommt, tut sie nichts. Also kann auch nichts in die Statistik geraten. Alles ist gut und wird immer besser.

    • Ja, es gibt zun ´Beispiel auch in Berlin bemerkenswert wenige Gewalttaten, wenn man es mit anderen Städten vergleicht – auch das ist eine Folge der dortigen Nichtanzeigekultur.

    • @ Renate Simon
      ;-)
      Aus der DDR kam dieser Spruch:
      „Alles wird besser und nichts wird gut.“

      (Die damalige DDR-Regime-kritische Band Silly mit Tamara Danz: „Alles wird besser“: https://www.youtube.com/watch?v=nM_Xp3hopIM )

    • @D A: auch das ist eine Folge der dortigen Nichtanzeigekultur.
      Die herrscht doch auch bei Ihnen im BLOG?

  14. Titel eingeben
    Allein mit der Verfolgung von Hatespeech wird man sich 2017 nicht zufrieden geben. Wie einem Kommentar der FAZ entnommen , gibt es bereits Überlegungen ein Desinformationsministerium einzurichten, dass über die Wahrheit wachen soll und Fake-News und Hatespeech aus sozialen Netzwerken entfernt und strafrechtlich verfolgt.

    Als 2015 ein Lehrer in Sachsen-Anhalt die Mädchen im Unterricht unterwies, im Umgang mit den jungen Asylanten vorsichtig zu sein, wurde dieser unverzüglich freigestellt. Somit waren die Handlungsanweisungen der Helferin an die Eltern schon sehr mutig.

    In einem finanzierten Date-/Flirtseminar für Migranten wurde gar geäußert, deutsche Frauen sind rassistisch, weil sie Annäherungsversuche abgelehnt hätten. Interessant ist jedoch, dass die gleiche Gruppe mehrheitlich äusserte ein Mädchen aus ihrem Kulturkreis heiraten zu wollen.

    Also muss zukünftig eine Frau, die einem Übergriff meldet (wenn dem überhaupt noch nachgegangen wird), damit rechnen als Rassistin bezeichnet zu werden oder sie hat es einfach zu tolerieren, da es ja zur Kultur des Täters gehört.

    Gleichzeitig werden Einzelfälle natürlich nicht mehr in den Medien veröffentlicht, da das neue Ministerium über Wahrheit, Fake und Hatespeech entscheidet.

    Schöne Aussichten für die Zukunft und die Meinungsfreiheit.

    • Meinungsfreiheit
      Ich warte ja darauf, dass einem Deutschen in den U.S.A. politisches Asyl gewährt wird.

    • Titel eingeben
      Ich gehe auch davon aus, dass wir als unerwünschte, politisch verfolgte Art bald Anspruch auf Asyl haben. Jedoch weiß ich nicht, welches Land uns aufnehmen würde. Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass unserer Nachbarländer und die Länder in Übersee sich in reine Beobachtung üben.

    • Asyl
      Russland hilft bestimmt gern.

  15. Ostafrikanischer Kulturkreis
    Einer der Drei Weisen wird als ein Mensch dieses Kulturkreises bis heute dargestellt. Dialektik? Jedenfalls sagt man, dass diese Drei, nachdem sie angebetet und ihre Gaben übergeben hatten, wieder heimgegangen sind. Auf einem anderen Wege, einer Weisung des Traumes gemäß; da Herodes dem Kind nach dem Leben trachtete. Auf einem anderen Weg, aber eben: Sie gingen.

    • 3 Weisen sind zu wenig
      Die Bevölkerungsmehrheit ist das nicht.
      Und der Nazarehner hätte es mit seinem
      Konzept der Gewaltlosigkeit m.E. besser
      in Indien versucht. Er wurde bekanntlich Opfer einer Hatespeechkampagne in der Nähe von Jerusalem.
      Wobei wir natürlich nicht Wissen wer sich
      damals daran beteiligt hatte und wie hoch die Wahlbeteiligung
      war als die Frage nach der Amnestie gestellt wurde.
      ggf konnten auch damals schon radikale Kräfte ihre Anhänger eher mobilisieren.

  16. my 2 cents
    1. Das Gericht war von der Schuld des Angeklagten überzeugt und hat ihn zu Freiheitsstrafe verurteilt! Das beruhigt erstmal.

    2. Der Strafverteidiger versucht natürlich, seinen Mandanten zu verteidigen. Und wenn er der Meinung ist, bei Sexualdelikten sei in der Frage der Schuld auf die Herkunft des Täters abzustellen, so ist das per se imho nicht verwerflich.

    3. Das fällt ja einem Blinden mit Krückstock auf, daß besonders in der Migranten und hatespeach Auseinandersetzung mit zweierlei Maß gemessen wird.
    Da nennt ein bekannter Berliner Moderator Menschen öffentlich „Trottel“, weil sie die Anwendbarkeit von §30 ASOG auf Gefährder diskutieren, andererseits will er als hatespeach verbieten, wenn man die Tatsache der Stasi-Mitarbeit von Frau Kahane nur erwähnt.
    Diese doppelte Moral kommt natürlich in solchen Fällen wie den von kürzlich Eingewanderten begangenen Sexualdelikten besonders deutlich hervor.
    Der vorgebrachte Entschuldigungsgrund für den Angeklagten in Rosenheim ist im Grunde inhaltlich die gleiche Aussage, wie die von Gloria Thurn und Taxis.
    Einmal ist es gut und einmal böser Rassismus.

    Wie heißt es so schön in Apocalypse Now: „It was a lie. And the more I saw them, the more I hated lies. „

    • Ja. Aber es hilft nichts. Früher war im Haus des Hern für jeden ein Zimmer, heute ist es die harte Arbeit in seinem Weinberg. Jemand muss es tun.

  17. Ein kulturelles Missverständnis
    Im Laufe seines Lebens lernt man allerlei Menschen kennen, darunter aber besonders viele Anwälte. Die sind ein eigener Menschenschlag, mit einem – im Vergleich zur sonstigen Wohnbevölkerung – eigenen soziokulturellen Hintergrund. Über den Eritreer will ich hier nicht reden, man hätte ihn auch ein Jahr einsperren können, aber 14 Monate bedingt könnten auch schon als strengere Strafe angesehen werden. Ob er’s verstanden hat oder das schon für einen Freispruch hält, ist eine andere Frage.

    Für den Verteidiger gilt das aber nicht. Nur hat die Rede des Verteidigers aber überhaupt nichts mit der Einstellung oder Ansicht des Eritreers zu tun. Der Verteidiger hat seinen Mandanten wahrscheinlich ein, zwei Mal gesehen. Vielleicht steht er am Anfang seiner Tätigkeit. Jedenfalls spricht aus seinem Mund die Verzweiflung, wenn er die seit etlichen Jahren weitgehend vergebliche Rede über die soziale Herkunft – und die grundsätzlich völlig erfolglose Rede über den kulturellen Hintergrund – als Milderungsgrund anführt. Offensichtlich ist das das erste (und letzte) was ihm eingefallen ist. Der Eritreer selbst hat wohl keine Idee von dem Begriff Kulturkreis und dass er einen Freispruch wünscht, ist ihm nicht allein zu eigen, das hat er mit den allermeisten wirklich einheimischen Rechtsbrechern gemein. Der Verteidiger aber könnte es besser wissen und müsste nicht derartig abgedroschene Klischees und in der Sache nicht dienliche Pseudoargumente heranziehen.

    Deutlicher: Die Gleichsetzung der Rede des Verteidigers mit der Einstellung des Eritreers ist hier die Simplifizierung, die der Aufklärung nicht tunlich ist. Im Text heißt es: „Warum gilt ein und dieselbe Aussage dem Beklagten als entlastend und im Netz als Hatespeech“.

    So weit ersichtlich handelt es sich nicht um eine „Aussage des Beklagten“ (richtig: Angeklagten), sondern um eine überambitionierte Dummheit seines Verteidigers. Wie kommt ein Anwalt auf die Idee den Kulturkreis eines Eingereisten als Schuldausschließungsgrund anzuführen? Diese hausgemachte Dummheit gehört angeprangert, der Eritreer für ein Jahr ins Gefängnis und dann nach Italien oder nach Hause geschickt und die Reflexion auch zwischen den Feiertagen nochmals nachadjustiert.

    Ungeachtet dessen: Ein gutes neues Jahr und Dank für die anregende Lektüre!

    • An Gast99, Thema Anwälte
      Der Teufel schlägt dem Anwalt vor: „Ich mache Dich zum erfolgreichsten Anwalt des Landes. Frauen, Geld und Einfluss fliegen Dir nur so zu. Meine Bedingung ist, dass ich dafür die Seelen Deiner Kinder, Deiner Frau und Deiner Eltern bekomme“.
      Der Anwalt: „Und wo ist der Haken?“

    • Titel eingeben
      Aber der Richter ist dem „Argument“ des Anwalts doch gefolgt und hat noch sowas wie ein „dududu“ mit wackelndem Zeigefinger zufgefügt.

    • Das spannende ist..
      … dass das Aufkreischen bei den meisten Leuten sehr davon abhängt, wer was mit welcher Absicht sagt und nicht, was er sagt.

      „Wie kommt ein Anwalt auf die Idee den Kulturkreis eines Eingereisten als Schuldausschließungsgrund anzuführen?“

      Weil es vor Gericht als Argument akzeptiert wird? Ich gehe erst einmal nicht davon aus, dass der Anwalt seinen Job nicht richtig macht.

    • Weil er einen Freispruch will und die Geschichte vom armen, ahnungslosen und unerfahrenen Unterdrückten, der gar nicht anders kann, die einzige denkbare Ausrede ist.

    • Die Richter sind auch nicht dämlich
      Der Anwalt will vielleicht einen Freispruch, mit dem Argument kommt er aber nicht weit. Das Schlussplädoyer, auf das sich diese Aussage offenbar bezieht, ist in außerjuristischen Kreisen lächerlich überbewertet. Der Richter hört nicht mal hin im Regelfall, sondern bereitet sich schon auf die – innerlich bereits erfolgte – Urteilsverkündung vor. Ein Anwalt, der so was kundtut, dem ist schlicht und einfach nichts besseres eingefallen. Aber interessant in was für einer Sozialisation der aufgewachsen ist, dass ihm dann gerade so etwas einfällt.

    • Es gibt sie noch...
      …Die Kommentatoren, die juristisch fundiert argumentieren. Danke, dann muss ich mir die Arbeit nicht mehr machen!

    • Abschiebeverhinderungsindustrie
      Nachdem die Sozialindustrie seit 2 Jahren aufgebläht wurde, haben wir nun die nächste unproduktive Industrie erschaffen.Wer zahlt den armen „Geflüchteten“ alias „Invasoren“ die Anwälte ??? Der Steuerzahler !
      Jeder deutsche „Idiot“ darf dies aus seiner Tasche zahlen, ist nicht wenig.
      Wie ein Forist so schön schrieb und Hollywood verfilmte, die würden ihre Familie für ihr erfolgreiches Ego opfern.

    • Treffend
      Das trifft genau den Punkt: Die Argumentation des Anwalts ist nicht die Argumentation des Angeklagten. Eben nicht so – Zitat aus dem Text:
      “ Der Mann will keine Strafe, weil er zwar etwas getan hat, aber eben aus einem anderen Kulturkreis kommt“.
      Dieser Kurzschluss des Verfassers erscheint mir unredlich.

    • Glauben sie, dass jemand, der den Vorgang so anders als das Opfer darstellt, etwas anderes als den Freispruch mit allen Mitteln will?

      Ich frage das ernsthaft, weil am Anfang meiner Überlegumngen zur Migration eine Hetzjagd auf einen Discobetreiber stand, in vielen deutschen Medien, hier bei mir um die Ecke. Der hat ein Einlassverbot gegen Flüchtlinge ausgesprochen, nachdem es zu einer heftigen Nötigung zweier Frauen durch einen Asylbewerber kam. Dieser Fall landete dann in zwei Instanzen vor Gericht, und der Täter hat das alles trotz Zeugen bestritten, mit ähnlichen ausreden wie der Fall in Grassau. Erst in der zweiten Instanz hat er dann begriffen, dass es ihm nur Ärger einbringt, wenn die geschädigte Opfer sinnlos nochmal durch den Prozess müssen. Ich bin solche Typen inzwischen echt leid.

    • @Gast99
      Der Anwalt ist eigentlich gar nicht das Thema, sondern die Reaktion auf seine Aussage. Bzw. eher die Nichtreaktion.

      Je nach Gesinnungslage und Sprachduktus wäre das eine ‚rassistische‘ Aussage vor einem Gericht.
      Wenn da nicht mal wieder der Zweck die Mittel heiligte.

    • Die nächste Phase
      Reine Spekulation aber vielleicht ist die Argumentation des Anwalts eine Art Testballon? Vielleicht wird nach der aktuellen Häufung der Einzelfälle ausgelotet, inwieweit der Bevölkerung eine „kultursensible“ Rechtsprechung unter geschoben werden kann?

      Wenn kriminelle Handlungen über das Argument des Kulturkreises bagatellisiert und damit aus strafbaren Handlungen mögliche Ordnungswidrigkeiten werden, dann werden Gerichte und Polizei entlastet und die Politik muss sich nicht ständig rechtfertigen.

      Eine Win-Win Situation, oder nicht?

  18. Titel eingeben
    Lieber Don,

    Sie sind der Leuchtturm.
    Mit Ihrem schriftlichen Dauerfeuer hauen Sie andauernd drauf, sprechen alles an und lassen einfach nicht locker.. Sie haben einen Output, das ist der Hammer. Wenn es Sie nicht gäbe, man müsste Sie erfinden.
    Danke, dass Sie immer so dranbleiben.

  19. Es ist bereits soweit. Fürr den "anderen Kulturkreis" gilt die Rechtsordnung nicht.
    Ich wiederhole mich zum x-ten Mal:
    Es werden Handlungen, die seit Bestehen der Bundesrepublik als Verbrechenstatbestände geahndet werden bei Personen aus einem anderen Kulturkreis nicht nur milder oder nicht bestraft, nein, sie werden überhaupt nicht verfolgt.
    Dies sind die Kinderehen und ich meine nicht Jugendliche sondern wörtlich Kindern unter 14 Jahren.

    Seit Juli 2016 ist amtlich festgestellt und seit September in den Medien verbreitet, dass 361 Kinder unter 14 als verheiratete Flüchtlinge eingereist hier leben. Es dürfte sich überwiegend um Mädchen handeln, die mit älteren Männern ehelich zusammenleben. Diese Konstellation kennen wir aus Medienberichten aus dem Arabisch-Islamischen Kulturkreis.

    Nach § 176a StGB ist der Beischlaf, was ja wohl vorliegen dürfte, nicht unter 2 Jahren zu bestrafen und Jeder, wirklich Jeder wurde bisher seit Bestehen der Bundesrepublik nach diesem Gesetz schwer bestraft, meist unter Verlust der bürgerlichen Existenz und Zerstörung der Familie. Es gab keine Ausnahmen bei Tätern über 18 Jahren.
    Es werden in Deutschland auch Männer bestraft die im Ausland Kinder missbraucht haben.

    Bei den eingereisten Schutzsuchenden schaut man einfach weg.

    Ich habe meine Entrüstung über diese Aussetzung der Rechtsordnung in einem Schreiben im November an die Bundeskanzlerin zum Ausdruck gebracht und habe eine schriftliche Antwort fast vier Wochen später von einem Herrn oder einer Frau Günther erhalten. Darin wird mir gesagt, dass ich Recht hätte, dass „im Hinblick auf solche Ehen aber auch dem sexuellen Missbrauch von Kindern entschieden entgegengetreten“ werden müsse.

    Am Ende steht „Bei der Strafverfolgung und dem Jugendschutz handelt es sich jedoch nach unserer verfassungsrechtlichen Ordnung um in erster Linie den Ländern zugewiesene Aufgaben“
    Das heißt dann wohl dass das mangels Zuständigkeit kein Thema für die Kanzlerin oder für die Bundesregierung ist.

    Ich hätte es niemals für möglich gehalten dass mein Land so tief sinken kann.

    • immerhin
      haben Sie an die Bundeskanzlerin geschrieben. Ich mache das ständig. Sei es auf der kanzlerindirekt Seite oder an die direkte Adresse. Ob eine Antwort kommt oder nicht ist mir dabei verhältnismäßig egal. Was zählt und was sehr viel mehr Mitbürger machen sollten, ist ihre Meinung überhaupt per mail zu äußern. Mögen die Server in Berlin und bei den einzelnen Bundestagsabgeordneten zusammenbrechen. Wie sonst sollten unsere abgehobenen Politiker mitbekommen, was wir alle (?)denken? bzw. wie die berühmte Stimmung im „Volk“ ist?

    • Schreiben an die Abgeordneten
      Ich habe an verschiedene Abgeordnete der CDU geschrieben, von einem eine nichtssagende Antwort bekommen, die lediglich Absichtserklärungen enthielt.

      Neulich im Flugzeug mit einem CSU Abgeordneten gesprochen, man sei ja auch im Prinzip gegen manches (konkret Mietpreisbremse), aber die Koalition.

      Es traut sich keiner als erster den Mund aufzumachen, es hilft wohl nur die Abwahl möglichst vieler dieser Gestalten. Die scheinen das alte Motto, „Unsere Weihnachtsbuden brechen,aber unsere Herzen nicht“ zu befolgen.

    • Kinderehe
      Wir sind eine komplexe Gesellschaft. Unsere Regeln sind inzwischen über Jahrhunderte austariert.

      Was ich damit sagen will ist nicht, dass viele Erlöser diese Komplexität gar nicht begreifen können. Das erscheint mir evident.

      Vielmehr will ich auf folgenden verstärkenden Einfluß auf die Beißhemmung eingehen: Intervall Displaced Families in den Kriegsgebieten Syriens und Iraks verheiraten (blutenden Herzens) ihre kleinen Töchter, weil sie so hoffen, die Mädels dem Zugriff der vergewaltigenden Horden zu entziehen. Und vielleicht eine Versorgung zu sichern.
      Falls also eine Kind-verheiratete hier ankommt und die Ehe annulliert wird passieren (so habe ich gelesen und gehört) schaurige Dinge: Sie verliert einen Teil ihres Schutzes.
      Und das möchte man auch nicht.

      Ein schlimmes Versäumnis ist es also, dass der Schutz entheirateter Mädchen nicht garantiert wird.

    • An Georg: Den Beischlaf müsste man nachweisen
      Sind sie sicher das Mohameds jüngste Ehefrau nicht einfach als Haushaltshilfe tätig war und der Trauschein nur die Zugehörigkeit belegt aber nichts über die Vorgänge im Schlafzimmer aussagt und das man diese Praxis idR (von Ausnahmen abgesehen) fortführt?

      PS: Was hat die Kanzlerin geantwortet?

    • It doesn't take a genius to see that the world has problems.
      @Booster

      Tja, das ist das Dilemma:

      Will ich die gesamte Welt retten, oder meine eigene Welt schützen.

      Weil, beides funktioniert nicht zugleich.

      Das wissen Erwachsene.

      Dieses Wissen ist der Unterschied zwischen Erwachsen und Kind.

      Leider etwas untergegangen in dieser Welt der ewigen Kinder.

    • "unsere abgehobenen Politiker"
      „Mögen die Server in Berlin und bei den einzelnen Bundestagsabgeordneten zusammenbrechen. Wie sonst sollten unsere abgehobenen Politiker mitbekommen, was wir alle (?)denken?“ Vergessen Sie es. Mit DIESEN Politikern – eine Handvoll ausgenommen – müssen Sie es nicht versuchen. Das ist vollkommen sinnlos.

  20. Kann kommt von Können
    Einfach Klasse, dieser Beitrag, beginnend mit der Überschrift. Nichts ist, wie es scheint. Natürlich werden die KGEs dieser Welt es anders sehen! Nur wem helfen die KGEs – und wem nicht?

    Vielen Dank! Vielen Dank für Vieles in diesem Jahr. Auch wenn ich hin und wieder anderer Meinung bin: Für mich sind es die Unterschiede, die uns im Denken voranbringen.

    P.S.: Ein kleiner Wermutstropfen. Wieso bin ich nicht schon viel früher auf den Don aufmerksam geworden?

    • Titel eingeben
      Was ist KGE
      ?

    • KGE
      Klaus, nur für den Fall dass sich sonst niemand hinsetzt und die Antwort schreibt: Das ist die nette, so-genannte Grüne Frau, die uns alle aufgefordert hat, dankbar zu sein gegenüber den uns ‚geschenkten Menschen‘.
      Wenn Sie jetzt auf die Idee kämen, dass es sich allein schon auf Grund des Ausdruckes um eine rechte Hetzerin handeln müssen, weil Menschen schwer zu ‚Geschenken‘ herabzuwürdigen sind, so dass der Ausdruck eine deutliche Menschenverachtung handelt, hätten Sie nur halb recht(s).
      Es handelt sich um eine Ministerin in spe, sofern RRG im Herbst gewählt wird.

      Sollte das noch immer nicht zu einem gefallenen Groschen führen, fragen Sie Dr. Google. Da taucht gleich ganz oben diese Person auf.
      Ja, diese hat den Ausdruck sozusagen ‚ge-coin-t‘; sich damit aber dennoch nicht als Volksgenossin im Lande der Dichter und Denker eingemeinden können.

    • R2G kommt aktuell auf knapp über 40%, und das war vor Breitscheitplatz und U-Bahn.

    • Gern geschehen. Im Ernst, man muss dem Eroitreer dankbar sein, dass er die Grenze aufgebrochen hat.

    • dankbar zu sein gegenüber den uns ‚geschenkten Menschen‘.
      Ich bin dankbar weis aber nicht so recht was ich mit den Geschenken machen soll.

      Wenn sie das wirklich so schreibt wirkt es so als ob es sich um Sachen handelt mit denen man beliebig umgehen kann.

      ggf ist das trenndende die gemeinsame Sprache, meint mal jemand im Bezug auf D und Österreich

      In dem Fall hätte ich gerne eine Klärung der Begriffe, es kann nämlich passieren das man haarscharf etwas anderes versteht und sich dann in die Wolle gerät.
      Wenn zB Flüchtlinge gemeint sind müsste ich dankbar sein weil die Leute kurzfristig ihre Heimat verloren haben denn der Umstand ist bei der Personengruppe ja der Anlass der Bescherung.

      Menschen in Not ist zu helfen, ist zT schwierig aber deswegen muss ich nicht dankbar in der Gegend herumlaufen weil ich zufälliger Weise noch Hilfskapazitäten frei habe. (Die Dankbarkeit könnte man ggf auf der Hilfe suchenden Seite erwarten, schwer traumatisierte können das manchmal erst wenn es ihnen wieder besser geht nach meiner Erfahrung).

      ggf wäre die Hilfe zT aber einfacher und günstiger wenn man zur Zeit leerstehende Hotels in der Türkei mietet. Es ginge ja um die Hilfe in der Notlage und das macht man am besten Heimatnah.

      Meine Wahrnehmung ist das man vielerlei Gruppen in einen Topf wirft und herumrührt.
      Das Problem kann sein, jenen in Not wird ausreichend geholfen, die kommen hier gar nicht an.
      Die müsste die Bundeswehr auf Tragen aus Aleppo einfliegen.
      Das macht aber keiner.

    • Das Problem kann sein, jenen in Not wird NICHT ausreichend geholfen,
      die kommen hier gar nicht an. Muss es unten heisen, bei

      Klaus Keller sagt:
      27. Dezember 2016 um 20:39 Uhr

    • Dafür kamen und kommen zu viele ohne Not!!! hier an - um es zu komplettieren.
      Text eingeben

    • An @Klaus Keller sagt
      Das Problem ist nicht unsere Hilfsbereitschaft in Notlagen dritter
      sondern der Missbrauch dieser Bereitschaft und unser Mangel
      uns gegen diesen Missbrauch zu wehren.

      Die Flüchtlinge spiegeln in ihrer Verwirrung (ui Polizei kommt)
      nur unsere unklare Haltung.
      Würden wir rechtzeitiger Grenzen setzen, könnten wir entspannter reagieren.
      Unsere Hatespeechgemeinde hat noch nicht gelernt das Grenzen wichtiger Teil des Daseins sind. Grenzen dienen der Orientierung,
      wenn man keine mehr setzt kann man mit 120 durch die Innenstadt fahren oder oder oder.
      Das liberale kann ins illegale, scheißegale kippen.
      Übetreibungen sollte man korrigieren können.
      Darüber debattiert man dann, wenn man es noch kann.

      Man könnte prüfen welcher Teil der Hatespeechgemeinde Kinder hat.
      Also das Grenzen setzten gelernt/geübt hat. Vielleicht beruht die Unkenntnis auf mangelnder Grenzerfahrung.
      Das nannte man ggf früher antiautoritäre Erziehung.
      Es entgleitet einem dann irgendwann alles.
      Alles geht, bis nichts mehr geht.

  21. Wieso Kulturkreise bemühen, wenn's auch ohne geht.
    Lieber Don,

    für eine qualifizierte Ablehnung der Migrationspolitik muss man noch nicht mal Kulturkreise bemühen.
    Es genügt sich anzusehen, was sie als „in Deutschland lebende Vergleichsgruppe“ bezeichnen. Wenn ich davon eine Zusammenrottung sehe genügt das die Straßenseite zu wechsel, unabhängig von Nationalität, Hautfarbe und Kulturkreis.

    Gruß
    Sebastian

  22. KULTURKREISABHÄNGIGES ABFACKELN
    sicher können wir festhalten, dass das ANZÜNDEN von menschen eine art der belustigung und unterhaltung darstellt, die sehr zeit- und kulturkreisabhängig ist.

    während das publikumswirksame anzünden von frauen als hexen oder von männern als ketzern vorwiegend gefördert von der katholischen kirche inzwischen eingestellt wurde, scheint doch im arabischen kulturkreis das anzünden von kriegsgefangenen oder auf grünen bänken sitzenden obdachlosen noch eher verbreitet zu sein. zumindest wenn ich den aktuellen angaben im Tagesspiegel glauben darf.

    in kulturkreisen westlich des Atlantiks wurde das ANZÜNDEN von fleissigen asiaten mittels napalm mindestens bis 1974 als legales mittel zur rettung westlicher werte betrachtet.

    • Der Mensch und das Feuer - das ist nicht eben eine glückliche Verbindung.
      Das ist wahr. Nur ist die eben nicht mehr lösbar. Zumindest ist ein sinn- und respektvoller Umgang kaum noch vorstellbar. Es gibt tagtäglich einfach zuviele Gegenbeweise. In allen Lebensbereichen.
      Beim Missbrauch des Digitalen sieht es übrigens nicht viel anderes aus.

      Wie kommen aktuell in Berlin 15- und 20jährige Menschen auf die Idee, einen Menschen anzuzünden? Was für Abgründe tun sich da auf? Mich interessieren da mittlerweile weder Biografien, Vorgeschichten und auch keine Kulturkreise. Das hat zu unterbleiben! Und ist nach den Gesetzen schwer zu bestrafen.

    • Monatskarte
      Passen Sie bloss auf, dass Ihnen die Monatskarte nicht abhanden kommt! Wenn es nach Maas geht, wird Ihnen demnächst der Führerschein („Der Schein vom Führer“) aberkannt, für Hate-Speech.
      Denn die Verbindung vom Anzünden Obdachloser und der Kulturkreise in denen die Sozialisation der Täter stattfand ist nichts anderes als das: rechte Hate-Speech! Es handelt sich schließlich um Einzelfälle, wenn *Menschen* andere Menschen anzündeln. Das hat nichts mit Religion, Herkunft, Kultur oder Tradition zu tun.
      Es sind lediglich fehlgeleitete Individuen, die zu einem bestimmten Moment über die Stränge geschlagen sind, und die dafür von einem deutschen Gericht zur Verantwortung zu ziehen sind. Schluss, aus und vorbei. Deshalb hat man uns ja auch nicht mitgeteilt, was für Menschen dort zu sehen sind, auf den Überwachungskameras: weiße alte Männer, oder Babys im Kinderwagen (weiße Babys, natürlich!), Skinheads, Leute mit Naziuniform? … egal! Vollkommen egal. Alles hat mit allem nichts zu tun. Einfach nur „Menschen“, bitte. Merken Sie sich das für die Zukunft!

      Wenn dann der Richter, was durchaus im Falle des Möglichen geschehen könnte, auf Bewährung oder gar Freispruch entschiede, weil es in den Kreisen der Herkunft sich noch nicht herumgesprochen haben könnte, dass in Deutschland das Anbrennen von Menschen ungesetzlich ist, wäre das natürlich etwas *völlig* anderes.
      Denn dann würde nicht die *Tat* mit einer Sozialisation von Menschen die noch nicht ganz so lange bei uns leben in Verbindung gebracht; sondern die *Strafe* so bemessen, dass diese den noch nicht so lange bei uns blablabla unsere tiefe Menschlichkeit unter Beweis stellt, um diesen Menschen nicht auch noch ihre Integrationsbiographie zu ver***en.

      Lassen Sie sich das eine Lehre sein; und *nie wieder* eine ungesetzliche Tat mit einem Sozialisationshintergrund in Verbindung zu bringen!

      Natürlich gibt es – wie bei jeder Regel – eine Ausnahme: Sollten Menschen die noch nicht so lange blablabla angegriffen werden, sind als Täter *grundsätzlich* rechte Sachsen (eigentlich ein Oxymoron!) zu verdächtigen.
      Wenn Sie das machen, insbesondere öffentlich, gibt es Pluspunkte in Flensburg, und dann kommt der Führerschein schneller wieder zu Ihnen, weil Sie sich aktiv gegen rassistische Hetze und Hass, sowie Fremdenfeindlichkeit engagiert haben.

    • @gast
      „Wie kommen aktuell in Berlin 15- und 20jährige Menschen auf die Idee, einen Menschen anzuzünden? Was für Abgründe tun sich da auf?“

      Das ist leicht zu beantworten. Stichwort: „Sozialisation“, oder, wenn man’s hochgestochen ausdrücken will: Frühkindliche-jugendliche neuronale „Verdrahtung“.

      Wenn man aus Gesellschaften kommt, in denen man von frühester Jugend gelernt hat, dass Gewalt „funktioniert“ (ich denke, da darf man den mittleren Osten in den letzten Jahren bis Jahrzehnten getrost drunter subsummieren, gewisse hauptstädtische Ghettos ebenso), dann „tickt man auch so“, und zwar ohne dass man jetzt ein besonders böser Mensch sein muss, sondern einfach, weil man so konditioniert ist.

      Baberowski hilft da weiter. Wenn „Räume der Gewalt“ geöffnet werden, in denen Verbrechen an den Mitmenschen womöglich nicht nur nicht sanktioniert, sondern sogar gutgeheißen werden, passiert Schreckliches. Dann mutieren ganz brave tier- und kinderliebende Familienväter ganz schnell zum überzeugten Massenmörder, gut untersucht am Beispiel der Einsatzgruppen der Wehrmacht an der Ostfront. Aber solche „Räume der Gewalt“ sind wir hier halt schon lange nicht mehr gewöhnt, deswegen die allgemeine Ratlosigkeit.

      Baberowski hat sich ja dieserhalb auch zur Kölner Willkommensnacht geäußert, was ihm damals umgehend ganz schreckliche Vorwürfe seitens sämtlicher Wohlmeinender eintrug (nachdem man natürlich seine Argumente möglichst lückenhaft und verdreht wiedergegeben hatte – also klassische „fake news“). Hier noch mal zum Nachlesen, weil es ein wirklich aufschlußreicher Text ist:

      http://www.mz-web.de/kultur/gewaltforscher-ueber-die-koelner-silvesternacht–es-wird-ungemuetlich-bei-uns–24100332

      Interessant in diesem Zusammenhang übrigens diese Meldung:

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/27-schiessereien-blutige-weihnacht-in-chicago-14593047.html

      27 Tote – mehr als doppelt so viele wie in Berlin, ohne dass es jetzt eine Riesenmeldung wäre. Das zeigt, dass (so wie bei Verkehrsunfallopfern) auch, in manchen Regionen und Zusammenhängen auch eine gewisse Abstumpfung stattfinden kann.

    • Danke...
      Django, für eine nur kleine, sehr gelungene Verschiebung der Perspektive. Möge sie denen, die sich hier allzuoft undifferenziert fremdenfeindlich gerieren, ein bißchen die Augen öffnen.

      Und natürlich danke, Don, für einen weiteren klugen Beitrag. Wer Sie darob in die rechte Ecke stellen will, disqualifiziert sich selbst.

    • Danke, ich bin das inzwischen so gewohnt, es ist mir egal, ich walze da einfach drüber.

  23. Mir ganz egal
    ob die Menschengeschenke nun krimineller oder nur kriminell sind. Ich will hier keine Menschen haben, die mit zig Identitäten unterwegs, dazu polizeibekannt und über Drittländer nur zum Rosinenpicken hierher gekommen sind.
    „Ich wusste nicht, daß Klauen illegal ist“, ganz ehrlich, die wollen uns doch verarschen. Aber vielleicht kann mir der liebe Don oder ein Mitforist ja ein Land nennen, in dem derartige Aneignungen straffrei und an der Tagesordnung sind.

    Dem Verteidiger müsste man eigentlich dankbar dafür sein, daß er das Wort Kulturkreis ganz offiziell ins verbale Spielfeld geworfen hat. Da können sich nun alle bedienen, der Bann ist gebrochen.

    Im kommenden Jahr erwartet uns einiges, vieles davon unschön, aber interessant wird es auf jeden Fall. Die Kanzlerin darf sich schon mal warm anziehen.

    • Eigeninterssen
      Bis vor Kurzem war es durchaus legitim seine eigenen Interessen oder die der Sippe zuallererst im Blick zu haben und zu vertreten. Seit gut einem Jahr ist dieses Verhalten kaltherzig, wenn nicht sogar rechts. Wer noch nicht auf die präfaktischen ‚der Islam gehört zu Deutschland‘, Fachkräfte, Bilder vom Müttergenesungswerk auf der Flucht oder sogar. Statistiken hereingefallen ist, sondern ganz postfaktisch weiterhin seinem Hirn vertraut, hat es schwer. Man sieht die eigenen Felle davonschwimmen und soll dazu herzförmige Luftballons steigen lassen.
      Kürzlich ein Interview mit einer Tierforscherin gelesen, die gefragt wurde, was die Tempelaffen von Leuten, die sie gewähren lassen, wenn sie ihnen ihre Taschen klauen, halten. Kurze Antwort: Sie halten sie für zu blöde auf ihre Sachen aufzufassen.

    • Doch, es gibt jede Menge Eigeninteressen, die Rüstungsindustrie liefert ja freudig nach Saudi-Arabien. Es darf nur nicht mehr privat passieren. Da muss man sozial sein.

    • die Rüstungsindustrie liefert ja freudig nach Saudi-Arabien.
      vdL war zur Erkundung vor Ort und muss die Leute so sehr beeindruckt haben das sie auch ohne Kopftuch herumlaufen durfte. Die Bundeswehr wird demnächst saudische Offiziere ausbilden.
      Ägypter kommen schon länger und ich hoffe sie Vertragen sich wenn sie sich treffen.
      Nein, ich meine jetzt nicht treffen im Bezug auf Übungen auf der Schießbahn:-(
      Ich frage mich natürlich was die lernen sollen.
      Die Alternative zu Waffenlieferungen sind eigene Kräfte vor Ort.

      Man bereitet aber ggf einen Partnertausch vor, die Amerikaner sollen nicht mehr so beliebt sein, Trump will vermutlich mehr Einsatz der Y-Tours in aller Welt und Saudi-Arabien bietet sich an. Außerdem benötigt man Erdgas für die Energiewende und ihr SLK bracht auch ein wenig Benzin lieber DON.

      Gabriel und Steinmeier reisen dafür öfter in den Iran
      ggf werden wir dann auch iranische Offiziere Ausbilden die sich dann hoffentlich mit Saudis und Ägyptern vertragen

      ehmmm

      Es geht um Bekämpfung der Fluchtursachen!
      Wenn die sich hier „treffen“ leidet die einheimische Bevölkerung nicht
      mehr so arg und keiner muss hier her Flüchten.

      Interessantes Konzept.

  24. Titel eingeben
    Man bemerkt diesem Artikel des Don diesmal eine deutliche Vorsicht vor dem Hinschreiben „falscher“ Worte und Begriffe an…
    …gerade, weil der Don sonst recht offen und auch gerne mal deutlich/drastisch schreibt.
    .
    Ich erinnere seinen uralten Beitrag über das nächtliche Ingolstadt und den Bankautomaten, an den sich niemand traute, weil eine kleine Gruppe „dieser“ Menschen daneben stand.
    Damals war’s noch eine Metapher. Eine Ahnung.
    .
    Übrigens vermisse ich hier oben den Fakt, dass der Angeklagte frei das Gerichtsgebäude verlassen konnte. Denn solch juristische Spitzfindigkeiten wie „auf Bewährung“ haben mit dessen Realität (wieder frei) wenig zu tun.

    • juristische Spitzfindigkeiten
      @kdm:

      Hätte man dem Angeklagten keine Bewährung geben sollen, bloß weil er ein Neger ist und die deutsche Strafzumessung nicht versteht?
      Dem Einheimischen aber Bewährung, weil es schuldangemessen ist, und er vielleicht eher versteht, was eine Verurteilung zu 14 Monaten Strafhaft bedeutet?

    • Was glauben Sie, was nach dem Beitrag damals los war? Da helfen auch keine Photobeweise, da werden Sie dann einmal durch Berlins moralische Szene geprügelt und jeder darf alles über sie wissen, solange es nur der eigenen moralischen Berechtigung hilft. Bei dem Beitrag habe ich sehr viel über „Freundsachaft“ und „Dankbarkeit“ gelernt.

    • @ D. A. Nach dem Gewitter...
      ist die Luft besonders sauber und der Weitblick erst recht klar.

    • Don Alphonso @ 27. Dezember 2016 um 12:34 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Was glauben Sie, was nach dem Beitrag damals los war? Da helfen auch keine Photobeweise, da werden Sie dann einmal durch Berlins moralische Szene geprügelt und jeder darf alles über sie wissen, solange es nur der eigenen moralischen Berechtigung hilft. Bei dem Beitrag habe ich sehr viel über „Freundsachaft“ und „Dankbarkeit“ gelernt.“

      Es war ein sehr guter und wichtiger Beitrag, denn er hat für viele erstmals wirklich deutlich den Verlust des öffentlichen Raums bewußt gemacht.

      Das zeigt auch ein Beitrag in diesem Blog:

      Bürger @ 27. Dezember 2016 um 11:45 Uhr
      Bürger sagt:
      „Ob gefühlte oder echte Unsicherheit, meine Frau fühlt sich unwohl, wenn sie mit unseren beiden kleineren Kinden durch die Kleinstadt geht („die gucken jetzt nicht mehr verunsichert, sondern sind grosse Gruppen und benehmen sich, als ob Ihnen die Stadt gehört…“).“

      Wem der öffentliche Raum gehört, dem gehört das Land.

    • @Foxrommel
      Besetzt endlich wieder im hellen Deutschland den öffentlichen Raum !!!!Bei Besuchen in diesem, so hell strahlendem Land, sah ich nur tollle neue Mitbürger in der Öffentlichkeit.Die schon öfter da gewesenen duckten sich ab, eine Schande, für Ihre Großeltern.Westdeutsche Väter, werdet endlich zum Dirty Harry, und schützt Eure Frauen und Kinder!!! Die Eritreer lachen Euch aus, ebenso wie die Nordafrikaner, wehrt euch endlich !

    • öffentlicher Raum
      „Wem der öffentliche Raum gehört, dem gehört das Land.“ Oder anders ausgedrückt: Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Und eine Aussage wird nicht dadurch falsch, dass sie jemand tut, mit dem man sonst wenig übereinstimmt. Der Souverän sollte sich seinen öffentlichen Raum zurückerobern.

    • Das kist bei mir daheim leicht. Aber das ist eine andere Welt als die grossen Städte.

  25. Titel eingeben
    Danke für diese Analyse, die zugleich empörend u. erschütternd ist.

    Danke für Ihre Beiträge, die wie ein Scheinwerfer Licht in die Nebelwelt der Regierenden werfen.

  26. Im Dunkeln
    Das stimmt ja alles. Ich bin aber sauer, dass es die Diskussion nicht schon früher gab.Für meinen Nachhauseweg im Dunkeln hat sich keiner interessiert. Eine Anzeige mit gegen seinen Willen festgehalten und geküsst werden hätte 1993 kein Polizist aufgenommen , egal aus welchem Kulturkreis derjenige stammte.

  27. Reschpekt, Don, für so einen Artikel...
    Da kann man nur sagen: Viel Feind, viel Ehr!

    Aber ich glaube, es ändert sich gerade etwas (wenn man regelmäßig Danisch liest, klingt das auch so durch).

    So ein „Schere-im-Kopf-Klima“ funktioniert nur im Wechselspiel zwischen – einerseits – einer Verfolgermeute (im heutigen Zeitalter bevorzugt über twitter – es ist doch komfortabel, die Opfer nicht mehr mit Forken und Fackeln hetzen zu müssen, sondern sie unter dem Mäntelchen des SJW bequem an der Tastatur hinrichten zu können) und – andererseits – willfährigen Einknickern, die weder Argumente hören wollen noch den Verfolgerwillen innerhalb eines geregelten Verfahrens überhaupt in Frage stellen möchten.

    Musterbeispiel dafür ist natürlich Tim Hunt, der nur einen Tag nach dem auf bewusst verdrehten Fakten (heute hieße sowas „fake news“) beruhenden getwittertem shitstorm seine sämtlichen Ämter verlor – da können noch nicht mal Sitzungen stattgefunden haben, auf denen irgendwelche tatsächlichen Äußerungen auf den Prüfstand gestellt wurden.

    Im Prinzip liegt die Schuld also primär bei irgendwelchen erbärmlich qualligen Institutionen, die einfach nur ein bisschen Rpckgrat zeigen müssten, und da dreht gerade so ansatzweise was. Conny St. Louis, die angebliche „Wissenschaftsredakteurin“, hockt jetzt ohne weiteren Kommentar auch ohne Job da und V. Beck, der vom Don ja auch gerne als Twitterverfolger in Sachen Homophobie angeführt wird, wurde soeben trotz langer treuer Dienste von seinen „Parteifreunden“ ohne weiteres Aufheben entsorgt.

    Selbst Machtworte einstmaliger unumschränkter Autoritäten, bei denen früher ein strafender Blick reichte, um Aufsässigkeiten im Keim zu ersticken, laufen ins Leere (Stichwort „Doppelpass“).

    Die Rufe „Er (wahlweise „sie“) hat doch gar nix an!“ werden unüberhörbar.

    • Ixh sehe nicht, dass sich da was ändert. Sie sehen doch, wie über den Terror und heute gegen die Anzünder in der ZU-Bahn hinweg gegangen wird, weil es a) „Flüchtlinge“ sind und man b) bei ihnen auch gleich noch fragen muss, ob sie wirklich noch minderjäghrig sind. Das wird wie Freiburg und Breitscheidplatz wieder peinlich, weil die meisten auch schon Straftaten begangen haben, und man sie laufen liess.

      Also schnell eine Klickstrecke zu George Micheal drüber.

    • @ D. A. Ich weiß nicht...
      Selbst der Tagespiegel nennt Ross und Reiter und berichtet detailliert mit regelmäßigen Updates.

      SPON natürlich nicht, aber der ist ja mittlerweile erfolgreich auf dem „Niveau“ seines „Bento“-Ablegers angekommen.

      Nachdem allein die Veröffentlichung des Videos die Drecksäcke dazu gebracht hat, sich mehrheitlich umgehend selbst zu stellen, wird das R2G-Berlin jetzt videoüberwachungsmäßig ziemlich quer im Hals liegen.

      Viele und andauernd wiederholte Nadelstiche bringen irgendwann mal auch einen Elefanten auf Trab.

    • Der Tod kam wie gerufen
      einen besseren Zeitpunkt hätte sich GM gar nicht aussuchen können. Es muss ein Aufseufzen durch die Redaktionen gegangen sein, so viele ablenkende Artikel…

      Was mich maßlos ärgerte war, dass man in der Welt einen Romantitel von Garcia Marques missbrauchte, um ja noch ein bisschen aus dem Leben des Amri plaudern zu können.

      Übrigens wurden zu dem Ereignis sämtliche polnischen Lkw-Fahrer über Funk aus der Heimat gewarnt. Ein Neffe aus der Schwiegerfamilie des polnischen Bekannten ist Fernfahrer, grad zu Besuch angekommen und berichtete davon. Er wollte auch die Englandtour schon lange nicht mehr fahren, zu viele Leichen im Tunnel, zu viele, die trotzdem die LKWs kapern wollten. Er hat es nicht mehr ausgehalten.

    • Quallen aus Leder und Kruppstahl
      „Die erbärmlich qualligen Institutionen“ gefallen mir gut. Doch ist es leider nicht wahr. Das University College London gab dem shitstorm nach. Einfachen Wurmis gegenüber, Leuten wie Don, Perkeo oder Th. Haupts gegenüber, ist so eine englische Uni eine feste Burg. Prominenten wie Hunts Frau Mary Collins gegenüber schütteln sie sich vielleicht. Bewegen tun sich solche Institutionen nicht.
      Die Rehabilitation des Nobelpreisträgers Tim Hunt kann man wohl einer einzelnen Frau zuschreiben, Louise Mensch. Öffentlich entschuldigt hat sich UCL meiner Kenntnis nach nicht.

      ARD und Bild gegen Kachelmann ist auch noch in Erinnerung? Mit Schimpf und Schande jagte die ARD den als unschuldig zu geltenden Verhafteten vom Hof. Kachelmann hat den modernen Wetterbericht geschaffen. Die Qualle ARD kümmerte das nicht.
      Kachelmann ist unschuldig. ARD mauert. Stahlhart wird jede Resozialisierung des wirtschaftlich schwer geschädigten verweigert.

    • Man muss sie vorher sachon so beharken, dass sie sich lieber ein anderes Opfer suchen.

  28. Der ganze Hatespeech-Schmuh ist nichts anderes, als staatlich befohlener
    Rassismus gegen die deutsche Bevölkerung .

    Starker Tobak ? Nun, hab‘ ich nicht angebaut, wird mir aber zu rauchen befohlen.

    Wie, in etwa, tickt der ostafrikanische Kulturkreis ?

    Da ist erstens ein sehr verachtendes Bild von Frauen, geprägt durch Clan-Traditionen und den Islam.

    Frauen und Hunde sind für Männer dieser Kultur Lebewesen, die keine Rechte haben, unrein sind,mit denen man PRINZIPIELL machen kann, was man will.

    Zweitens ist da der Clan aus Vätern, Brüdern, etc., der Besitzrechte an den Frauen hat, mit dren Wahrung auch die Familien-und Clanehre einhergeht.

    Dieser Clan ist natürlich auch moslemisch, also zu achten.

    In der dortigen Gesellschaft, also daheim für diese Menschen, passiert daher nicht allzuviel an Übergriffen auf Frauen, weil die Konsequenz wäre, dass der ganze Clan, womöglich der eigene, über den Täter herfiele, und ihm…., auch noch …., mindestens aber ……

    Man wird keinen Richter brauchen.

    Neben Hunden, Schweinen und Frauen sind ,,Ungläubige“ und nicht zum Clan gehörige, zu keinem anerkannten Clan gehörige, auch Lebewesen, die keine Achtung erleben, und nichts wert sind.

    Also wir alle.

    Der Ranz, der starke Trieb, wird dort unten also durch ein funktionierndes Strafsystem, bis hin zur Blutfehde, im Zaum gehalten.

    Er richtet sich, auch das kulturell bedingt, nicht nur gegen das andere Geschlecht, sondern auch gegen Knaben.

    Jetzt trifft am, solcherart sozialisiert, hierorts ein.

    Viele Frauen, nicht als Mosleminnen gekennzeichnet, also-kein Clan, der was wert wäre, kein Islam, Umarmungen am Zielbahnhof samt Teddy, lockere, westliche kleidung, in der zuhause keine Frau herumläuft-

    ergo : Freiwild.

    Wir alle, Männer, Frauen, Hunde , Schweine, Richter, Regierung, Supermarkt, Diskothek, das ganze , ungläubige, fremde Land-

    verachtenswürdiges, zu eroberndes, Beuteland.

    Alles, was wir in langen Jahrhunderten der Kirche und den Fürsten abetrotzt und abgerungen haben, was wir wieder und wieder gegen Hitlerei und Kommunismus neu für uns erkämpfen mußten, und bewahren müssen –

    Demokratie, Gleichheit alles Menschen vor dem Gesetz, freie Rede, Freiheit von Religion, oder, wer will, zu Religion, echte Toleranz, Liberalität,

    der ganze, bis vor kurzem, nach Ende der DDR wieder einmal in ganz Deutschland (und darüberhinaus) geltende Kanon,

    gilt diesen Menschen, Männern vor allem, als Schwäche, Dekadenz, Demenz und Einladung zu Verachtung und dazu, sich hier zu nehmen, was man will.

    Hiesige Ordnungskräfte werden per Taqquija getäuscht, verachtet, als lächerlich empfunden.

    Da spielt man dann die Trumpfkarte ,,anderer Kulturkreis“, und kommt sich auch noch gut vor.

    Da zündet man einen Mann, der offenbar GAR keinen Clan hat, einfach an, und lacht sich eins.

    Schon ist es weniger fad im Feindesland der Kuffar.

    Dass Pipi-Integrationsbemühungen seitens linxgrün ideologisierter Bimbos, von Linkspartei bis CDU/CSU, an so einer Mauer scheitern müssen, dass diese Menschen von dort, die untereinanderbleiben, wenn sie nicht gerade gezwungen sind, schönes Wetter zu machen beim Füllhornverein, von dort bleiben, und noch zu gebärende Mitglieder dieser Leute, die dann hier, in Deutschland, im Clan sozialisiert werden, trotz TV, trotz Schule (Ey, gehn wia Karoffln dreschen !) , immer sie selbst bleiben werden,
    ist logisch.

    Alles andere, also wir, wie wir sind und uns als Staat organisieren, ist verachtenswert, ist ungläubiger Dreck.

    Und ,,unser“ Staat hat nichts anderes zu tun, als diese Haltung der Gäste, der neu hinzugekommenen, noch nicht so lange hier lebenden,
    mit den Mitteln des Strafrechtes zu unterstützen, gewähren zu lassen,

    und gegen uns, die Deutschen, mit Staatsmacht durchzusetzen.

    Weil, ja ,weil,

    Wir schaffen das .

  29. Die deformierte Gesellschaft
    Zuerst: Ehre, wem Ehre gebührt. Großes Lob an DA/RM nach Gmund. —
    Trotzdem: Kritik.

    Das Grundproblem ist die komplette Deformierung der Geschlechterproportion Frauen/Männer in der Altersgruppe 15 bis 30 Jahre. Diese beträgt nun ca. 120 Männer auf 100 Frauen. Das ist eine Schätzung, da die „Regierung“ keinerlei Anstrengungen unternimmt, die Zahl der überwiegend Illegalen Eindringlinge zu ermitteln.

    Die Zahl der vom „Innenminister“ zugegebenen 500.000 Untergetauchten ist bis heute nicht dementiert.

    Es handelt sich um eine neue Struktur (ht goodnight).

    Diese Struktur hat das Merkel/Gabriel/Özöguz/Özdemir/KGE-Regime geschaffen. Bejubelt von der SED-Nachfolge-Partei.

    Die Schaffung dieser Struktur war nicht Bestandteil der „Wahlprogramme“ von CDU/CSU/SPD von 2013. (Die Wahlprogramme der SED-Nachfolge-Partei und der „Grünen“ sind mir nicht bekannt, da ich offizielle Dokumente beider Gruppierungen nicht zur Kenntnis nehme.)

    Diese neue demographische Struktur in den reproduktiv relevanten Alterskohorten wird in der Lückenpresse eisern beschwiegen. Das gilt auch für Tichy. In der Achse war früh im September 2015 ein Artikel dazu. Das war es dann, iirc.

    80% der Migranten sind Männer, wenn nicht mehr. Es ist für jeden zu sehen, der sehen kann. Eine Stunde Aufenthalt in einem Großstadtbahnhof ihrer Wahl genügt. Aufgrund des Frauendefizits wird die Zahl der Übergriffe nicht abnehmen. Die Zahl der Übergriffe KANN nicht abnehmen.

    Das überwiegend illegale Eindringen der arabischen und afrikanischen Männer hat Züge einer Invasion. Invasoren nehmen sich die Frauen der Invadierten. Wehren diese sich, werden sie ggf. getötet. Wie unlängst in Freiburg. Pour encouragez les autres.

    Diese letale Struktur kann nur aufgelöst werden, indem man sie zerstört. Dazu braucht es einer Ausschaffungs-Initiative.

    Schauen Sie sich um. Beurteilen Sie selbst, ob diese Gesellschaft dazu in der Lage ist.

    • Schöne, klare Worte von unwiderleglicher Stringenz , Westberliner,
      zu einem ohne jede Not von einer Idiotin, oder einer Schädigungswilligen, und ihrer Entourage , geschaffenen Sachverhalt.

      Ja, über kurz oder lang wird die Mehrzahl dieser Geschenke wieder gehen müssen, oder wir.

      Deutschland, deine Auswanderer -WER wird es sein ?

    • @Otto Moser
      Wer wird es wohl sein? Wir.

      2015 sind 1 Mio Deutsche ausgewandert. Da es kein zweites so dämliches Land gibt, das in Mengen unqualifizierte Leute aufnimmt, waren es wohl Fachkräfte, die hier gingen.

      Dieser Trend wird sich beschleunigen, denn immer weniger „hier schon länger Lebende“ müssen dann die Zugezogenen alimentieren. Was zu weiter sinkenden Einkommen führen wird und dann natürlich die Auswanderung beschleunigen wird.

      Dazu ein kleines persönliches Beispiel:

      Von 3003 bis 2011 arbeitete ich in Belgien (Wallonie), da mir die hiesige Lohndrückerei auf den Senkel ging. Am Anfang war ich der einzige Deutsche in der Firma und das in einem Spezialistenjob, für den es keine belgischen Bewerber gab. Heute bestehen die Montagetrupps der belgischen Firma zur Hälfte aus Deutschen. Das sind alles Facharbeiter mit Erfahrung. Wie war das noch mit unserem Fachkräftemangel?

      Wenn nicht wirklich einschneidende Maßnahmen ergriffen werden, werden die, die es noch können, mit den Füßen abstimmen.

    • Was für eine dumme Frage, Otto Moser!
      oder rhetorisch? Kann bestenfalls rhetorisch sein, denn die Antwort ist klar:
      Verwöhnte, alte, weisse, Rentenempfänger – oder höchstqualifizierte (Zitat Wanka) junge, kräftige, sozialbeitragspflichtige Fachkräfte??

    • @ gast aus west-berlin
      Wie gut, dass bei DA nicht zensiert wird.
      .
      Als ich die von Ihnen angesprochene Problematik
      „Das Grundproblem ist die komplette Deformierung der Geschlechterproportion Frauen/Männer in der Altersgruppe 15 bis 30 Jahre. Diese beträgt nun ca. 120 Männer auf 100 Frauen.“
      .
      vor einem Jahr bei FocusOnline, SPON, ZON und anderen Onlinemedien publizierte wurde dieser Sachverhalt unterschlagen. Vielleicht lag es daran, dass ich damit die Aggressivität/Verzweiflung der sonst so gern inkriminierten Männer in Südostdeutschland erklären wollte.

    • @Joachim Schmidt 12:15, 1 Mio. Auswanderer
      Ich liebe zwar Fake-News, weil die allfällige Empörung und/oder Betroffenheit oft sehr erhellend ist, aber an dieser Stelle muss ich doch einhaken.

      Es gab die letzten Jahre zwar an die 1 Million Auswanderer aus Deutschland, aber darunter waren nur knapp 20% Deutsche:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article137642128/Adieu-Deutschland-Zahl-der-Fortzuege-auf-Rekordniveau.html

      An der Spitze stehen Polen und Rumänen. Wen wundert’s, ein Saisonarbeiter in der Landwirtschaft verbringt den Winter lieber zuhause weil billiger. Zum zweiten handelt es sich um Brutto-Auswanderung! Der Großteil der Deutschen kehrt zurück von ihrem Studien-/Arbeitsaufenthalt.

      Dennoch gab es in den Jahren bis 2014 eine Netto-Auswanderung von Deutschen zwischen 20.000 und 40.000 pro Jahr, wobei dies gut- bis hochqualifizierte sind. Es gibt ja kein anderes Land auf der Welt was so einfältig ist wie Deutschland. Und ich fürchte, die Zahlen werden 2015 ff. ansteigen.

    • @ Ulrich
      Danke für Ihre Erwiderung.

      Die Weg- und Zuzüge von z.B. Polen und Rumänen hatte ich nicht im Blick. Das senkt die Zahl natürlich erheblich.

      Ich meinte auch nicht nur die Deutschen, sondern auch die Ausländer, die in Deutschland ausgebildet wurden. Z.B. gab es vor Erdogans Amoklauf mehr Türken die auswanderten als einwanderten. Zeitungsberichten gemäß soll es sich dabei oft um Akademiker gehandelt haben, die in der Türkei bessere Chancen gesehen haben.

      Meine Sorge ist nur, dass unsere Politik die Leistungsfähigen vertreibt und die Einwanderung lediglich in die Sozialsysteme geschieht.

    • @Joachim Schmidt
      Die Netto-Abwanderung von Türkisch-Stämmigen ist mir in der Statisktik auch aufgefallen und aus meinem Bekanntenkreis, der sicher nicht repräsentativ ist, waren das ausnahmslos hochgebildete Leute. Ihre Sorge teile ich nicht nur, sondern sehe sie z.B. nach dem Flop der „Blue Card“ schon bestätigt. Warten wir mal auf die Zahlen von 2015/2016….

    • 80 % junge männlichen Migranten ...
      …machen jetzt schon massiv Probleme.

      Wenn man -wie von den Einheitsblockparteien gewünscht-den überwiegend männlichen Migranten jetzt den Familiennachzug gestattet, haben wir hier demnächst eine verschärfte Situation.

      Nach einer Modellrechnung von Sarrazin (aus dem Buch Wunschdenken) wird die Entwickung der Flüchtlingsbevölkerung in Deutschland je nach der jährlichen Zahl der Flüchtling bei einen Zuzug ab 2016 von
      0,5 Mio pro Jahr bei einem Multiplikator von 5 (Familiennachzug und natürliche Vermehrung)
      2020 5,9 Mio
      2025 13,1 Mio
      2030 22,8 Mio
      2040 45,5 Mio
      2050 70 Mio
      betragen.

      Bei einem Zuzug ab 2016 von 0,2 Mio pro Jahr (Seehofers Obergrenze)
      wird die Flüchtlingsbevölkerung in Deutschland im Jahr

      2020 3,8 Mio
      2025 7,4 Mio
      2030 12,0 Mio
      2040 22,6 Mio
      2050 32,6 Mio
      betragen.

      Ausgegangen ist Sarrazin für das Jahr 2015 von einem Zuzug von 1,2 Mio Flüchtlingen.
      Der Multiplikator von 5 (Familiennachzug und natürliche Vermehrung) braucht zur vollen Entfaltung 20 Jahre und wächst linear an. Man kann zudem davon ausgehen, dass bei den Einwanderer die Kinderzahl zwar in der zweiten und dritten Generation sinkt, aber deutlich höher bleibt als bei den Deutschen.

      Im Jahr 2016 sind wohl tatsächlich 320 000 weitere sog. Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.

      M.E. nach muss ein weiterer Zuzug sofort gestoppt werden.
      Alle ausreisepflichtigen abgelehnten Asylbewerber müssen zunächst abgeschoben werden.

      Weder Kriminalität noch Integration wird man sonst noch in den Griff bekommen.
      Wir werden hier in kürzester Zeit französische Verhältnisse haben.

  30. Raus aus Deutschland
    Solche Leute wie der Eritreer gehören ausgewiesen, mir egal, ob er zu einer Bewährungs- oder Gefängnisstrafe verurteilt wurde. Selbst bei geringen Vergehen (von mir aus ohne leichter Versöße gegen das Ausländerrecht) gehören die Leute ausgewiesen.

    Das Vertrauen in die Politiker ist längst dahin. Und solange das so weiter geht, dieses Leugnen, dieses Beschwichtigen, dieses Verfolgen der Wahrheit als Hatespeech, umso mehr werden diejenigen, die schon länger hier leben, mehr das Vertrauen in die Handlungsfähgkeit des Staates verlieren. Und das ist die eigentliche Gefahr. Wo das hinführen kann, das kann sich jeder halbwegs in Geschichte gebildete Mensch leicht ausrechnen.

    • @Nachdenkerin
      Hier muss ich widersprechen.
      Da der Eritreer sich der Wehrpflicht entzogen hat, würde ihm in seinem Heimatland wohl die Todesstrafe drohen.
      Unser Rechtsstaat hat sein Urteil gefällt, auch wenn dadurch der Rechtsfrieden möglicherweise nicht herstellt werden konnte.
      Also bitte hier wirklich eine Einzelfallprüfung anstellen und danach verfahren.

    • An: Hugues de Payens Hier muss ich widersprechen
      Man könnte ihn in seine Heimat verbringen unter der Bedingung das man dies ebenda nicht tut. E. hätte daran ggf auch Interesse, möchte man doch sicher nicht das sich alle nach Deutschland verkrümeln und so ganz der Pazifist ist er wohl auch nicht. Wenn er nicht kämpfen will kann man einen Sanitätssoldaten o.ä. aus ihm machen.

      Also etwas Arbeit für Herr Steinmeier, der es sich ggf etwas zu leicht macht.

  31. Zu dem einen vom Don zitierten Artikel aus dieser Zeitung...
    füge ich gleich noch einen anderen bei. Da wird schön sichtbar, welche Ahnungs- und Orientierungslosigkeit publizistischer Art da herrscht:

    15. 11. 2016

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/studie-zeigt-fluechtlinge-sind-oft-sehr-gut-ausgebildet-14528912.html

    24. 12. 2016

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arbeitgeberverband-vorbildung-der-fluechtlinge-ist-schlechter-als-wir-gehofft-hatten-14590432.html

    Ja was denn nun?

    • Wahrheiten
      Na, und dann sage jemand noch, wir hätten eine Lückenpresse. Bei uns werden alle Wahrheiten gesagt, man kann sogar darunter auswählen.

    • Wenn Sie wirklich viel selbst recherchieren, bekommen Sie ansatzweise mit, was wirklich los ist.

    • Die aberwitzige Studie, die nur jene befragte, die schon arbeiten, habe ich ja verlinkt.

      Ich hätte auch noch das Scheitern der 1-Euro-Jobs verlinken können.

    • Manch ein Argument wird durch Wiederholung nicht besser,
      Dennoch: Im Oktober 2015 gab es die Pressemitteilung des Ministeriums Wanka über die „30 Prozent Höchstqualifizierter“ die ‚zu uns geflüchtet sind‘. (Oder waren es 25%? egal!)

      Lüge? Lücke? Wahrheit?
      Wenn Maas durchkriegt, was er durchkriegen will, und wahrscheinlich durchkriegen wird, ist in einem Jahr diese Frage strafbar, unter dem Hate-Speech-Paragraphen; als ‚Fake News‘. Weil, was wäre denn dann Fake News: das was ein ‚Perkeo‘ sagt (und die FAZ wird Ihre IP vom 27. Dezember, um 10:45 rausrücken müssen und wollen) oder was das Bildungsministerium veröffentlicht hat?
      Beweisen Sie das Gegenteil – or go to jail.

    • sollen sie doch ruhig machen
      Zitat:
      „Wenn Maas durchkriegt, was er durchkriegen will, und wahrscheinlich durchkriegen wird, ist in einem Jahr diese Frage strafbar, unter dem Hate-Speech-Paragraphen; als ‚Fake News‘. “

      Ganz ehrlich soll das Maas doch ruhig machen.
      Dann weicht man halt auf österreichische und schweizerische Medien aus, wenn man keine Fremdsprache kann.
      Als Multilinguist steht einem sogar die ganze Welt offen.
      Das Unterdrücken von Meinungen wird nur noch um so härter auf diese Leute zurückfallen.
      Ich weiss nicht was für eine zutiefst beschränkte Vorstellung diese Menschen vom Internet haben.
      Die Zeiten wo man die Bürger durch Printartikel erfolgreich manipulierte sind längst vorbei.

    • Überschätzung?
      „Die Zeiten wo man die Bürger durch Printartikel erfolgreich manipulierte sind längst vorbei.“

      Hmm. Sind Sie da so sicher?
      Mir kommt es eher so vor, wie zu meiner Jugendzeit, als man diskutierte, ob Werbung wirklich wirke, wenn sie als solche erkennbar ist. Der Verstand sagte natürlich ’nein‘. Übrigens sagten das auch immer alle Befragten, in allergrösster Mehrheit, und dass sie wüssten es sei Werbung, und dass da aber auch gar nichts stimme.
      Und dann wurde *doch* Ariel gekauft, weil die Wäsche bei Clementine so wunderbar sauber und weiss wurde.

      Ich bin überzeugt, dass eine ebengrosse Mehrheit heutzutage ähnlich antworten würde auf eine Frage zu Ihrer Behauptung. *Nein, ICH doch nicht! Ich lasse mir von SZ|Spiegel|Zeit|Welt|RP|JungeFreiheit doch nicht meine Meinung vorschreiben!“
      Bloss die sogenannten ‚Fakten‘ werden übernommen. Und damit diese endlich richtig sind, daran arbeitet Maas.

    • @ Uwe Dippel 27. Dezember 2016 um 12:25 Uhr
      Urps. Das hatte ich noch gar nicht bedacht. Es könnte ja – rein theoretisch (!) – zu einer Säuberungs-, äh Demokratieförderungsaktion kommen, eventuell im Zusammenspiel mit einer Förderung der Altmedien – falls sich diese durch gute Zusammenarbeit dafür qualifizieren.
      Andererseits, wieso so umständlich? Das BKA bezieht diese Daten doch direkt von DE-CIX.

      Postdemokratie + Big Data, wir werden in interessanten Zeiten leben.

    • Ich frage mich, was Maas dann mit all denen machen will,
      die in sein Fake News oder Hate Speech Raster passen. Alle einsperren wird nicht gehen, die Knäste sind, so noch halbwegs bewohnbar, voll, Geldstrafen werden vielen am Ar… vorbeigehen oder wo nichts ist, ist nichts zu holen.

      Einzig der Führerschein, den ja wohl die meisten haben, ließe sich einziehen. Womit dann auch etwas für die Umwelt getan würde, so man sich ans Fahrverbot hält, das wären also einige Fliegen mit einer Klappe.

      Ich würde trotzdem fahren, denn es wäre wirklich der dümmste Zufall in meiner langen Fahrkarriere, dann kontrolliert zu werden. Und hat die Polizei, so überhaupt welche da ist, dafür Zeit?

      Also, mit was will uns der kleine Mann eigentlich schrecken und bestrafen?
      In Hell- und Dunkeldeutschland eingeteilt hat schon der BuPrä, jedem sei selbst überlassen, in welchem Teil er sich wohler fühlt.

      Ich wäre wirklich gespannt auf das, was Maas da anrichtet, es befeuert meine sonst harmlose Streitlust ungemein.

    • Der Reichsfrauenbund2.0 hat vor Kurzem getagt und das „rassistische Partriarchat“ als Weltjudentum2.0 erkannt. Die knallbraune Beschlussvorlage verlangte dann 2 Jahre Internetverbot, wenn man nicht an den Femifaschismus glaubt. Gleichschaltung wie 1934.

    • easy as f.ck
      Wenn der deutsche Rechtsstaat einen Großteil seiner Bürger in den Untergrund treiben will…dann wünsche ich:

      Viel Glück!

      Es ist so, wie der Don sagt:
      In Berlin und auch in NRW sind alle völlig verstrahlt, was ich am Wochenende in den NRW Medien erleben durfte…von „Integration im Bergbau“ im WDR Fernsehen bis zu „arabische Musik zum Fest zur Integration“ bei 1live,…eine Dauergleichschaltung.

      Der Witz ist nur: NRW und Berlin sind abgebrannt, wir hier im Süden sind die Ernährer. Wenn da da oben so weitermachen, dann ziehen wir den Stecker.

      Falls nicht schon die Polizei vorher …

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article160599160/Polizeibeschaeftigte-wenden-sich-von-etablierten-Parteien-ab.html

    • Ist das so? Bei uns gibt es die Prantlhausener Zeitung, die das macht, heute etwa „Juden kümmern sich um Muslime“. Ansonsten wird das Thema hier nicht sonderlich bevorzugend abgehandelt. alerdings merke ich die Unterschiede, wenn ich etwas dazu schreibe.

    • @Perkeo
      War bestimmte eine rhetorische Frage.
      Dennoch gilt es bei Studien immer zuerst zu fragen:
      Wer ist der Auftraggeber, also derjenige der zahlt?
      Wer ist der Auftragnehmer, also derjenige der liefert?
      Wie wird die Studie öffentlich bekannt gemacht, also wer ist der Spin-Doctor?
      Welches Medium sattelt schnell darauf auf, also sorgt für die Verbreitung der objektivierbaren Wahrheit?

      Merke:
      „Gefälligkeitsstudien“ gibt es nicht!
      Alle Studien sind nach strengen wissenschaftlichen Kriterien erstellt worden und halten jeder Nachprüfung stand!

    • I don't have to tell you things are bad. Everybody knows things are bad.
      @Don

      Die zu Weihnachten besuchte ü70 Generation, die nur ARD, ZDF und WDR als Welterklärer kennt, die war völlig schockiert als ich denen

      https://twitter.com/xyeinzelfall?lang=de

      zeigte.

      Insbesondere WDR 3 ist wie DDR Fernsehen. Wirklich jedes zweites Thema: Integration.

      Die GroKo weiß schon, wie sie die Rentner ruhig stellt, damit die das Kreuz bei der CDU/SPD machen.

      Wenn nicht jeden Tag beim Händler um die Ecke die Nachbarn von Wohnungseinbrüchen etc. erzählen würden, …der Untergrund lebt :-)

    • Reichsfrauenbund2.0 usw.
      Ich habe mir das Geseiere durchgelesen und gegackert. Jahreslanges, kräftezehrendes Kämpfen gegen das rassistische Patriachat war einfach zu herrlich, wie kommen Frauen nur auf sowas? Die Wieczorek ist da doch auch von der Partie, dann muss einen nicht allzu viel dabei wundern.

      @Goodnight

      Ich bin ü70, aber mir müssen Sie mit den TV-Nachrichten nicht kommen, ich schaue sie nicht. Für blöd verkaufen kann ich mich selbst, ein langes Leben übt darin ganz ungemein.
      Aber zugegeben, es gibt diese Klientel überreichlich, auch jüngeren Alters, aber auch die werden eines Tages aufwachen, dann, wenn es zu spät ist.

      Übrigens der Twitteraccount XY läuft bei mir täglich mit einer ganzen Batterie von Zeitungen auf und wird regelmäßig konsultiert. Grad sehe ich die Meldung, Amri besuchte 12 Moscheen in NRW
      http://www1.wdr.de/nachrichten/amri-behoerden-100.html

      und unser Innenminister tritt noch immer nicht zurück. Anscheinend weiß er nicht, wie er das anstellen soll, könnte ihm mal jemand ne Anweisung dazu schicken? Und dem Laschet gleich erklären, dass das mit der EU-Zusammenarbeit noch geübt werden muss, denn das war ja wohl nix.

  32. Man hätte es wissen können
    Eine Arte Dokumentation über „Fair Trade“ nahm eine für mich überraschende Wendung, als über ein bestimmtes Problem einer afrikanischen Kaffeeplantage berichtet wurde: die Pflückerinnen, ausnahmslos weiblich, wurden regelmäßig von ihren männlichen Vorarbeitern vergewaltigt.

    Auf bis zu fünf Taten am Tag sollen einzelne Täter es gebracht haben.

    Als Gegenmaßnahme wurde eine kostenpflichtige Hotline ins ferne Europa eingerichtet!

    Die Arbeiterinnen traten trotz dieser Vorfälle weiter ihre Arbeit an, was die Möglichkeit offen lässt, dass es sich bei diesen Verhältnissen um Normalzustände handelt.

    Die Dokumentation wurde vor der Migrationswelle gesendet.

    • Oh, spannend. Aber wenig überraschend.

    • Auf bis zu fünf Taten am Tag
      Das waren dann Hochleistungsfachkräfte.
      Das klingt m.E. schon wieder unglaubwürdig

      Die Arbeiterinnen traten trotz dieser Vorfälle weiter ihre Arbeit an, was die Möglichkeit offen lässt, dass es sich bei diesen Verhältnissen um Normalzustände handelt….oder das sie sich die Ausreise nicht leisten können und keine Alternative haben.

      Zu uns kommen dann ggf aber doch die Männer, ach ist das alles blöd.

    • Man hätte sich ja mal vorher informieren können, zufälligerweise kenne ich die Lage unter Palästinensern ganz gut, die einen gewissen Teil der „Syrer“ und „Libanesen“ ausmachen. Dann hätte man vielleicht doch mehr sortiert und jene aufgenommen, die es wirklich nötig hätten, was ja keine schlechte Sache wäre.

    • 27. Dezember 2016 um 18:35 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      27. Dezember 2016 um 18:35 Uhr

      Man hätte sich ja mal vorher informieren können, zufälligerweise kenne ich die Lage unter Palästinensern ganz gut, die einen gewissen Teil der „Syrer“ und „Libanesen“ ausmachen. Dann hätte man vielleicht doch mehr sortiert und jene aufgenommen, die es wirklich nötig hätten, was ja keine schlechte Sache wäre.

      -Ich vermute das gehört an eine andere Stelle-

  33. Muss man wirklich den "Kulturkreis" bemühen?
    Ich denke nicht.

    Dieses Zitat wird Goethe zugeschrieben:
    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    Das ist doch als erste Erkenntnis deutlich und übersichtlich genug. Und wenn er/sie diese Gegend nicht verlassen will, muss eben dafür gesorgt werden. Ich denke ja immer noch, vielleicht mittlerweile zu Unrecht, dass Gesetze auch konsequent angewendet werden müssen. Hierzulande.

    Es wird nächstes Jahr sehr nennenswerte Abschiebungen geben MÜSSEN. DAS ist (zumindest in der Theorie) die einfache Wahrheit.

    Unser Anteil an den Flüchtlingsursachen kann natürlich auch nicht geleugnet werden. Und dieser Anteil ist ganz sicher ein noch viel größeres Problem, als die Unfähigkeit junger, entwurzelter Männer aus uns fremden „Kulturkreisen“, die sich hier weder einfügen wollen noch können(!).

    • Kinderehen sind in Deutschland verboten. Es interessiert nur keinen und es wird dann eben aufgeweicht.

      Drogenhandel ist auch verboten, aber schauen Sie sich den Görlitzer Park an.

    • Titel eingeben
      Ganz ehrlich: es ist unbestritten, dass „wir“ d.h. der Westen einen Anteil trägt. Er dürfte aber 10-20 % nicht überschreiten. Als Hauptprobleme würde ich
      a) die katastrophale demographische Entwicklung in den Ländern des arabischen Raumes sowie Afrikas
      b) teilweise eine Bildungs- und fortschrittsfeindliche Haltung der Kulturen (man nutzt das Handy und den BMW gern – nur um die Bildung so etwas selbst herzustellen bemüht man sich nicht)
      c) Korruption, Clandenken und Rassismus (auch religiösem) in den Herkunftsländern selbst
      bezeichnen. Ein damit einhergehendes Auseinanderklaffen von gesellschaftlichen Werten bzw. Gesellschaftlichem Leben (=Mittelalterlich) in diesen Ländern und „moderner Welt“ mit moderner Technik, Arbeitsplätzen die einen gehobenen Bildungsanspruch mit sich bringen, Rechtssicherheit usw. ist gesellschaftlich somit nicht zu vereinen, was zu Arbeits- und Perspektivlosigkeit – und damit zu Migration führt.
      An das „Rentier-Experiment“ auf der St.Mathews Insel in der Bering-See sei daher verwiesen: Würden diese zurückgebliebenen aber für ihren gesellschaftlichen Stand massiv überbevölkerten Länder nicht massiv ihre Leute (=Probleme) ins Exil exportieren würde es dort vermutlich schnell zu Hunger, Mord und Totschlag kommen. So dürfen wir uns mit den gesellschaftlichen Probleme herumschlagen…
      Mit Peter Scholl-Latoure gesprochen: wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht Kalkutta – sondern wird selbst zu Kalkutta.

    • Unser Anteil an den Flüchtlingsursachen
      Es ist jetzt nicht ganz klar auf welche Gruppe sich „Unser“ bezieht. Mal angenommen, die Estados Unidos und ihr Beitrag (zB Maßnahmen die von Hillary Clinton gegen Lybien in Gang gebracht wurden) wären auch gemeint, könnte „unser Anteil“ dem gängigen, dem Schuldkult folgenden Denken entsprechend formuliert werden.

      Ansonsten würde ich unter unserem Anteil, die durch Hygiene, Medizin und Ernährung hervorgerufene Bevölkerungsexplosion sehen. Zig Milliarden Entwicklungshilfe würde ich nicht dazuzählen, die gingen wohl zum größten Teil auf die off-shore-Konten der dortigen Elite.

      Leseempfehlung: Erich Wiedemann – „Wenn Afrika nach Europa kommt“

    • @DA, sicher:Kinderehen etc.
      Aber der Görlitzer Park? Dass bisschen (?) Drohenhandel.

      Also ich könnte Ihnen ein paar Botschaftsadressen mitteilen, hinter deren Fassaden noch ganz andere Verbrechen geplant und realisiert werden, als so ein bisschen (zu verfolgender!) Drogenhandel. Und da fällt mir auch nicht nur die eine oder halt noch eine zweite ein.

    • @Wolfgang T sagt
      10-20%? Die Zahlen dürften aber sehr frisch aus der Luft gegriffen sein.

      Schauen Sie z.B. nur mal bei dronememorial.com. Und bedenken Sie dann die unvermeidlichen Folgen. Und das sind „nur“ die recherchierten Fälle.

    • "Unser"(deutscher) Anteil an afrikanischen/arabischen Problemen liegt im 0, Bereich.
      Denn die Hauptursache von deren Problemen ist ein flächendeckendes Vollversagen von DEREN Funktionseliten. Nicht mein Problem und nicht meine Verantwortung!

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Sehr geehrter Herr Haupts
      von der Kolonisation afrikanischer Länder inklusive Sklavenhandel, willkürlichen Grenzziehung, Rohstoffdiebstählen usw. haben Sie aber sicher schon mal gehört.
      Und von Flüchtlingen, Migranten, Das-bessere-Leben-Suchern die Feinsinnigkeit zu erwarten, den deutschen Anteil an diesem Geschehen zu berücksichtigen, ist vielleicht doch ein wenig viel verlangt.

      Natürlich geht es dortzulande, wie in so manchen anderen Gegenden der Welt immer auch um die kriminellen Funktions“eliten“. Aber hatten die nicht ev. auch immer Partner und Förderer im Westen? Und wo wurden die Entwicklungshilfegelder immer wieder gern gebunkert? Das ist doch alles bis zum Abwinken bekannt.

      Schaue ich mir hier im Blog die lustigen Pauschalisierungen gegenüber der Kahane-Stiftung, Feministinnen, Linken usw. an, dann wird die Frage nach dem genauen(!) deutschen Anteil sogar noch „lustiger“.

      U.a. die Waffen hat jedenfalls der Westen fleißig in den Kontinent gepumpt. Sicher RU und China und andere sind mit von der Partie. Ob es in Afrika überhaupt eine einzige Waffenfabrik gibt?
      Monsanto will übrigens (oder hat schon) Afrika und andere mit nichtkeimfähigem Saatgut beglücken. Und wurde von der Bayer AG übernommen.

    • Verehrter gast, ich nehme befriedigt zur Kenntnis,
      dass nach Ihren Worten „… zu erwarten, den deutschen Anteil an diesem Geschehen zu berücksichtigen …“ jetzt nicht nur Sippenhaft, sondern Mehrgenerationen-Ethnienhaft (Deutsche für „Weisse von 1835“) für Sie ein Argument sind.

      Prima! Dann haben Sie ja nichts gegen die „armen“ Leutchen, die das Prinzip auf Flüchtige und Zuwanderer anwenden? Ein krimineller Syrer steht pars pro toto für alle Araber? Dann geht Ihr Argument in Ordnung.

      Und auf den patriarchalisch-bevormundenden, tatsächlich kolonialistischen, Unterton von „Partner und Förderer“ für die Ebene formal und inhaltlich verantwortlicher Regierungen erspare ich mir eine Antwort. Wenn Sie sich also gerne verantwortlich fühlen – nur zu :-).

      Ich nicht.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Thorsten Haupts
      Naja!

  34. Kulturgüterschutzbeauftragte
    1979 marschierte die Rote Armee in Afghanistan ein, um den Minirock in Kabul zu schützen, woraufhin die USA ihrerseits in den Konflikt eingriff, um die Burka außerhalb Kabuls zu schützen. Angeregt durch die Ereignisse, die als „Arabischer Frühling“ international Berühmtheit erlangten, kam es in Syrien zu Demonstrationen, die von Assad niedergeschlagen wurden, weil er seine Macht schützen wollte. Daraufhin griffen die USA ein, um das zarte Pflänzchen der Demokratie in Syrien zu schützen. Die dazu auserkorenen Schutztruppen machten sich gleich über die Christen und die antiken Kulturschätze Syriens und über alle Moslems her, die nicht ihrer Meinung waren.

    Bevor mich nun eifrige Antikommunisten des Antiamerikanismus und der Putinliebe verdächtigen wollen, sei darauf hingewiesen, dass die Rote Armee auch ohne den von den USA finanzierten Widerstand die sich an westliche Werte orientierende Regierung in Kabul nicht hätte halten können. Es geht mir hier auch eher darum, dass in Afghanistan auch schon die in Vietnam und anderswo im Kalten Krieg angewandte Logik wieder zum Einsatz kam: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Das Problem an dieser Logik ist nun im Falle von Afghanistan, dass die islamischen Gotteskrieger zwar Feinde der atheistischen Roten Armee waren, aber damit noch lange keine Freunde der allerchistlichsten USA. Das gilt ebenso für die ‚Freunde‘ der USA in Syrien (und zuvor schon für die amerikanischen ‚Freunde‘ im Irak und die in Libyen). Syrien und zuvor schon Libyen zeigten aber auch, dass die USA aus 9/11 aber auch gar nichts gelernt haben, wo sich ‚Freunde‘ nämlich gegen sie wendeten.

    Was das nun mit Deutschland zu tun hat? Die sogenannte ‚Linke‘ (sprich: was von der Linken von vor 1989 nach 1989 übrig blieb: Gendertoiletten, Ehe für alle, no borders – no nations, Legalisierung von Drogen, BGE, Mülltrennung), die sogenannten ‚Feministen (der XX. Welle, aka ‚Gendertröten‘) und die Antideutschen bedienen sich auch der Logik aus dem Kalten Krieg: Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Sie sehen dabei nicht, dass sie für den Augenblick für ihre ‚Freunde‘ nicht mehr sind als nützliche Idioten, die, wenn es an der Zeit ist, von ihren ‚Freunden‘ so behandelt werden, wie ihre ‚Freunde‘ alle anderen (Feinde) auch behandeln. Wehren können sie sich dann aber nicht mehr, allein schon deswegen, weil sie sich dank Hate-speech-Gedankenpolizei und der Logik vom fremden Kulturkreis selbst in Ketten gelegt haben.

    • ...ich fürchte, @ 11:07 Jeffrey Cremer, der 2. Teil ist komplizierter, ich vereinfache
      Die „Tröterei“ kommt vermutlich nicht nur von den Linken. Auch von den Frauen? und von denen, die von der Natur speziell „ausgewürfelt“ worden? Männer hier ausgeklammert.

      Eine kleine Arbeitshypothese:
      Vielleicht teilen sich die „Linken“ auch in 2 Stämme (Mischformen jetzt radikal vernachlässigt). In den Ficki-Ficki- und den Enteignungsflügel. Lenin & Co repräsentierten den Enteignungsflügel und vertrieben Reich und die Libido-Maschine. Putin behielt die Heteronormativität bei.

      Das alleinseligmachende Ficki als Identitätskonstrukt….kommt nun schon länger über den „Kapitalismus“ (und UNO und EU) zurück. Als anderes Beispiel dient der Sex bei den Bonobos, der ist offenbar nicht entfremdet, da ständig und quer durch den ganzen Stamm….das stützt das Kollektiv (warum dann noch Arbeit und Planwirtschaft und den Kapitalismus enteignen).

  35. Titel eingeben
    Ein Aspekt der Debatte, der mir so vorher noch gar nicht bewusst war. Schön ausgearbeitet. Danke! Im Übrigen finde ich es erstaunlich, dass die Stimmung im Land sich in den letzten Wochen erstaunlich gedreht hat. Selbst Traumtänzer und Einhorngläubige der Willkommenskultur, die es leider auch in meinem Bekanntenkreis gibt, wachen langsam auf und erkennen die Realität. Wenn dieser Prozess der Rückkehr zum Faktischen in der Geschwindigkeit weitergeht, werden das im nächsten Herbst amüsante Wahlen.

  36. Zu diesem Thema
    sei das Buch ‚Unter Linken‘ (Jan Fleischhauer) empfohlen.

    Im zugehörigen Kapitel wird beschriebn, wie ‚die 68er‘ die Anwendung von Strafen sehen.

    Diese seien halt eben gesellschaftsbedingt und somit wird der Einzelne von Schuld grosszügig freigesprochen.

    Wenn dann der Angeklagte noch aus einem anderen Kulturkreis kommt – umso besser.

    Dann kommt es eben zu solchen Verwerfungen:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/uebergriffe-an-silvester-hat-polizei-ermittlungs-fehler-gemacht-14509221.html

    Daraus kann man hervorragend die politische Einstellung eines Amtsrichters oder einer Amtsrichterin herauslesen.

    Insoweit fürchte ich, wird sich an dem barbarischen Verlangen von Opfern, ein gewisses Maß an Sühne dem Täter zuteil werden lassen, in nächster Zeit nichts ändern.

    Erst eine neue Generation an Richtern und Staatsanwälten, die evt schon mal eine entsprechende Negativerfahrung durchleben mussten bzw davon vom engeren Freundes-/Familenkreis gehört haben, wird wieder davon wegkommen, Strafen auszusprechen, die den Namen auch verdient haben.

    Egal aus welchem Kulturkreis der Täter stammt.

    (Insoweit sind jetzt gerade alle Strafverschärfungsberuhigungspillen für den Allerwertesten, denn die Gesetze sind da, nur werden sie dem allgemeinen Trend folgend nicht mehr angewandt bzw nur noch angewandt, wenn es opportun erscheint)

    • Ich glaube nicht, dass so ein Urteil in Berlin denkbar ist. In Berlin würde man das vermutlich gegen eine Strafe einstellen. Nur ist die Lage entlang der Brennerroute nicht wirklich gut, es gab etliche solche schrägen Geschichten, und deshalb greifen bei uns die Richter auch durch.

  37. Sprichwort
    Früher sagte man: Andere Länder, andere Sitten. Warum soll das heute nicht mehr gelten?

    • Ganz einfach
      Weil hier Land, hier Sitte.
      Bitte!

    • Weil hier „unser Land, unsere Gesetze“ gelten sollte. Man nennt es auch „Geltungsbereich des Grundgesetzes“. Wenn wir das aufkündigen, können wir solche Leuten mit dem gleichen Unrecht auch ein Ruderboot nach Hause geben. Das kann es auch nicht sein.

    • Nur -
      früher hätte bei diesem Spruch niemand von Rassismus geredet. Kulturrelativismus (an-)erkennt, dass es Unterschiede gibt und geben darf, (Jeder nach seiner Facon) aber er sagt nicht, dass die unterschiedlichen Verhaltensweisen überall praktiziert werden dürfen.

  38. Wenn zwei das gleiche tun ist es noch nicht dasselbe
    das offensichtliche Anlegen unterschiedlicher Maßstäbe an das Verhalten der Einheimischen einerseits und den Begünstigten des „virtue signaling“ (der Tugendprahlerei) andererseits ist an sich ein Skandal, verwundert einen aber angesichts der Zustände bei uns kaum noch. Während man als hier Geborener schon mit schlimmsten Konsequenzen rechnen muss wenn man einer Frau auch nur ein Kompliment macht (das ist dann gleich Sexismus, eher noch sexuelle Belästigung oder sogar Nötigung, mindestens aber Ausdruck der repressiven Mechanismen einer patriarchalisch strukturierten Gesellschaft), wird jemand bei dem es als erwiesen gelten darf, dass er sich eigentlich des sexuellen Missbrauchs (bei uns eine Straftat) schuldig gemacht hat mit Bewährung wieder auf die Leute losgelassen. Vor einiger Zeit war ein Artikel in der Huff-post: eine Frau im U-Bahnschacht wird von hinten angequatscht und ihre Einkaufstasche berührt. Nach einem kurzen Fluchtversuch stellt sie sich am Ausgang der U-Bahn dem Betreffenden entgegen, sieht in das lachende Gesicht eines jungen Schwarzen, der erklärt er wolle ihr nur die Einkaufstasche tragen. Durch diese etwas an den Haaren herbeigezogene und vermutlich konstruierte Geschichte wollte man nach den Silvestervorfällen in Köln diese wohl verharmlosen und erzieherisch auf die bösen Dumpfdeutschen einwirken. Das Ganze gipfelte in der schon unverschämten rhetorischen Frage „würde denn auch ein Deutscher so nett seine Hilfe anbieten?“ Antwort: nein würde er nicht (zumindest ich nicht), denn in dem von Genderzicken und Kampfemanzen vergifteten Klima in unserer Gesellschaft müsste er bei Anbieten der Hilfe möglicherweise sofort mit juristischen Konsequenzen (s.o.) rechnen – also ist er lieber nicht (mehr) galant.
    Und wieso darf man nicht von „Kulturkreis“ reden? Wenn jemand hier Asyl beantragt tut er das ja mit der Begründung, er werde in seinem LAND (und nicht etwa nur von einer Einzelperson, beispielsweise seinem Nachbarn) politisch verfolgt.
    Wer etwas „street-wise“ ist, der müsste auch wissen, dass die Klischeevorstellungen über das angeblich freizügige Deutschland den Asylsuchern von den sehr geschäftstüchtigen Schleppern und Schleusern als Floh ins Ohr gesetzt wurden. Die haben denen wohl erzählt, in Deutschland müsse keiner was arbeiten, jeder habe zehn Autos und die Gehsteige seien mit Gold gepflastert-und als man dann mal hier war (in dem oft kalten Klima), da war die Verwunderung groß.
    A propos Asylrecht: das hat seinen Ursprung doch hauptsächlich im Kalten Krieg, als man Geflohenen aus dem Ostblock (die als „Republikflüchtlinge“ ja nun wirklich nicht mehr dort hin zurück konnten) eine erste Bleibemöglichkeit bieten musste. So viel waren das aber nicht (pro Jahr vermutlich maximal ca. 2000), und für solche Massen wie in den letzten zwei Jahren ist es ja wohl eher nicht gedacht.
    Aber was tun die Leutchen nicht alles um sich als weltoffene und tolerante Gutmenschis zu profilieren. Wenn man es übertreibt dann gräbt man sich allerdings nicht nur bei jedem Schritt seine eigene kleine Grube vor den Füßen, man macht sich auch als Anlass für die Schöpfung von Neologismen wie „virtue signaling“ vor allem im Ausland eher lächerlich.
    Also, wer es noch nicht mitgekriegt hat: das weitere Hochdrehen des Leidensdruckes ist unproduktiv und löst im Ausland eher Befremden aus (GB hat uns dann nicht nur das „virtue signaling“, sondern auch den Brexit vor den Latz geknallt). Wer meint er käme beim Durchlaufen dieser Leidensschleife wieder bei sich selbst an sei gesagt: nein, man steht nur da wie der letzte Gimpel und die Schleife geht ab ins Unendliche.
    Also beim nächsten Mal: professionell agieren, die UN mit ins Boot nehmen, bei wirklich Bedrohten möglichst ortsnah Schutzzonen schaffen, eindeutig sichere Staaten auch schleunigst zu solchen erklären und ansonsten Grundgesetz sowie bestehende Verträge (Maastricht, Schengen, Dublin) konsequent anwenden-nicht mehr nicht weniger.
    Damit man in Zukunft hier wieder sicher wandeln kann.

  39. !
    „Wenn es um die Schuldfrage gehe, müsse auch der andere Kulturkreis des Angeklagten berücksichtigt werden, argumentierte der Verteidiger und plädierte auf Freispruch.“

    Na, sehen Sie, zauberhafter Don – deswegen gehören solche Debatten vor Gericht, da kann der Onkel Richter in der Urteilsbegründung am Ende des Tages die Fehlvorstellung korrigieren und vielleicht was von „akuten Unrechtszweifeln“ erzählen, die den Täter befallen haben müssten – angesichts der Tatsache, dass sich die Leute sich hier offensichtlich anders benehmen als zu Hause. Hier gibts nicht mal Wehrdienst für Männer, geschweige denn für Frauen. Warum sollten sonst dieselben Maßstäbe gelten?

    • Das ist richtig, aber das Problem ist: Wenn es erst mal vor Gericht ist, ist es für die Opfer zu spät. Und deshalb geht das die Gesellschaft sehr wohl etwas an, und sie muss nicht warten, bis andere für sie die Debatte führen.

    • fundamentales MIssverständnis
      Zauberhaftester Don,

      ich befürchte, unsere Auffassungen von der „Debatte und was sie kann“ sind unterschiedlicher Natur.

      Ihre Herangehensweise entspricht, soweit ich das beobachten und mit meinen Mitteln kategorisieren konnte, Dr. Beckmanns Fleckenteufel, der sauber zu handhaben ist und den es für viele Missgeschicke gibt.

      Meine entspricht eher einer … Mistforke; wenn der Mist am höchsten steht … Dann ist das Ausmisten sicher unentbehrlich, aber immer schweißtreibend, da hilft kein Deo!

      So ist das mit den Frauen und Männern, Land- und Stadtbewohnern, In- und Ausländern, Ge- und Ungebildeten, Be- und Unbewaffneten.

      Ihr

      GnM

    • Titel eingeben
      Ich erinnere mich an eine Debatte, die vor einigen Jahren Plenum und Gemeinschaft des hiesigen besetzten Hauses spaltete: Da wurde ein pubertierender (dt.) Punker verdächtigt, sich während der Konzerte und Veranstaltungen, in angetrunkenem Zustand, an Mädels ranzumachen, v.a. verbal (das kann doch nicht wahr sein!) und erhielt daraufhin (immerhin nicht einstimmiges) Hausverbot. Konkret wurde kein Opfer ausgewiesen, es gab nur Aktivistinnen, die angaben, im Namen der Opfer zu sprechen. Die Empörung der Feministinnen über das „übergriffige sexistische Schwein“ war riesig und die Empörung ihrer männlichen Supporter noch größer (auch so ein merkwürdiges Phänomen). Es wurden seitenweise Artikel ins Netz gestellt und die gesamte linke Szene vor dem Übeltäter gewarnt. Verteidigen durfte sich der so Geziehene nicht, er hatte fortan Haus- und Redeverbot. Der vermeintliche Delinquent wurde dann aus der Gemeinschaft und aus der Stadt gemobbt.
      Einige Jahre später, genauer vor zwei Wochen, kam es in der Innenstadt zu einem sexuellen Übergriff auf eine Achtzehnjährige, der nur durch zufälliges Eingreifen eines weiteren Mädchens vereitelt wurde. Es gibt zwei detaillierte Zeugenaussagen und gutes Videomaterial aus dem Bus, in dem der Übergriff begonnen hatte. Der Typ, der weiter hier rumläuft, wäre also zweifelsfrei identifizierbar. Nach ihm wird auch öffentlich gefahndet, die Täterbeschreibung lautet (lediglich): „spricht englisch“. Ist das schon rassistisch gegenüber Engländern? Der nachweisbare Hinweis des Opfers, es handele sich um einen Aus-/Südländer, musste in den sozialen Netzwerken gelöscht werden, nachdem die ortsansässige starke linke Szene massiv Druck gemacht hatte. Das ist die Realität in Deutschland 2016. Dass der andere Kulturkreis dann im Falle eines Prozesses wiederum von der Verteidigung unwidersprochen strafmindernd geltend gemacht werden kann, passt einfach zur Doppelzüngigkeit der Unverbesserlichen.
      Verdammt, was hat dieser Typus Intellektueller auf mich und auf den Kulturbegriff eingehackt, als ich 2003 Huntingdons Clash of Civilizations im Studium vorgestellt habe. Weil nicht sein kann was nicht sein darf usw.

    • und was ich eigentlich sagen wollte ...
      da hätte doch keine Debatte geholfen und das wissen Sie doch so gut wie ich. Man hat sich einfach nie ernsthafte Gedanken darüber gemacht, was passieren würde, wenn die EU tatsächlich ersichtlich erfolgreich wäre. Sonst hätte man sich nicht auf das Dubliner Abkommen von 1990 verlassen; ein Abkommen, dass das Problem einfach den europäischen Nachbarn zuschiebt. Schon das sagt einem eine Menge; da waren offenbar Menschen zugange, die in Wahrheit keinen müden Cent auf den Erfolg Europas setzten, den sie anderen zu „hinterlassen“ gedachten (wie das gerade geschieht), sondern die ganz egoistisch noch schnell absahnen wollten und nach ihnen dann eben die Sintflut und für sie – tja was? Eine Insel in der Karibik, nehme ich an. Jedenfalls nicht Bayern!

      Als sich das mit der Sintflut dann aber hinzog und als schließlich alle Welt bemerkte, dass es hier noch was zu holen gibt, folgten Schuldzuweisungen. Säße ich in der Karibik, ich würde schon mal die Kanonen bestücken.

    • Damals war der Nahe Osten aber gefestigt. Und die Mittelmeerroute ist eigentlivch erst seit ein paar Jahren ein Problem. Insofern ist die heutige Realität vor 25 Jahren schwer abschätzbar gewesen. Zudem sich Süditalien über billige Arbeitskräfte freute.

    • @D.A.
      „Damals war der Nahe Osten aber gefestigt.“

      Mit „damals“ beziehen Sie sich auf mich, die ich das Dubliner Abkommen angesprochen habe, das am 15. Juni 1990 unterzeichnet wurde.

      Als „gefestigt“ kann man keine Region bezeichnen, in der Krieg herrscht.

      Der „Nahe Osten“ , den Sie als “ damals gefestigt“ bezeichneten, umfasst die Arabische Halbinsel und damit den Staat Kuweit bzw. einen Teil des Iraks. Der zweite Golfkrieg (erster Irakkrieg) begann am 2. August 1990.

      Zwar können Sie jetzt einwenden, dass das Dubliner Abkommen erst 1997, also unter Ihrem damaligen Parteivorsitzenden Schröder, in Kraft trat. Aber wie sich herausstellt, ist die Welt immer noch nicht gefestigt genug für ein solches Abkommen. Wir müssen es nur aushalten. Ohne Coppa Parma.

    • Gefestigt im sinne von „sollte da einer fliehen, schafft er es kaum zu uns“. Es gab damals in Deutschland eine andere Migrationsbewegung aus Osteuropa und immer noch türken, aber die heutigen Hauptherkunftsländer spielten keine Rolle.

    • @D.A.
      „Gefestigt im sinne von „sollte da einer fliehen, schafft er es kaum zu uns“. Es gab damals in Deutschland eine andere Migrationsbewegung aus Osteuropa und immer noch türken, aber die heutigen Hauptherkunftsländer spielten keine Rolle.“

      Es geht darum, dass wir keine Notbremse haben (und nicht darum, wie absehbar oder nicht absehbar die konkrete heutige Situation aus der damaligen Perspektive wohl war). Die EU stand mit ungesicherten Außengrenzen eben schon immer auf wackeligen Füßen; erinnern Sie sich mal an die Pläne vom damaligen Innenminister Schily, der Asyl auch außerhalb der EU prüfen lassen wollte. Hätten Sie sich doch als SPD-Mitglied für ihn eingesetzt und sich mit ihm zusammen durchgesetzt!! – Also, mal egal, was von Schilys Plänen im einzelnen zu halten war – aber das beweist, dass das Problem als solches für jeden Normalbegabten mindestens schon vor 20 Jahren erkennbar war – und die große „Überraschung“ die jetzt geheuchelt wird, nur einem Ziel gilt: Die Kanzlerin verantwortlich zu machen, nach dem Motto: Den letzten beißen die Hunde. Das ist schon ziemlich billig.

  40. Merkel
    Man kann ja über die „grenzenlose“ Einwanderung dank Merkels Gnaden schimpfen wie man will, aber auch ohne diese Ereignisse, ohne diese massive Beschleunigung wären die negativen Effekte durch schleichende Migration irgendwann aufgetreten.
    Nur hätte man sie weiterhin tabuisieren und das ganze mit allem sprachlichen Geschick beschönigen können und der Don hätte nie so offen darüber kommunizieren können.
    Durch die Komprimierung bekommt der Frosch jetzt mit, dass er gegart werden soll und Diskurstabus fallen eins nach dem anderen.
    Ob man „dank“ Merkel jetzt ein rumreissen des Steuers in buchstäblich letzter Sekunde ermöglicht hat?
    Man wird sehen.

    • Ich kann das nur tun, weil ich ein hohes persönliches Risiko eingehe und bei gewissen Leuten ganz oben auf der Abschussliste stehe. Nicht, weil ist extrem wäre, sondern weil ich Unsagbares sagbar mache, ohne mich zu sehr zu exponieren. Aber es ist ein Drahtseilakt.

    • Kulturschock
      Aber „schleichende Migration“ wäre ohne den harten Kulturschock möglich, und – eine stabile Kultur in Mitteleuropa vorausgesetzt – wäre auch Inkulturation der Migranten möglich. Bei vielen Gastarbeiterkindern hat es ja auch funktioniert.

    • eh jo - oder so
      „Bei vielen Gastarbeiterkindern hat es ja auch funktioniert.“

      Von dieser Heuchelei wird mir langsam übel. Vor zwei Jahren saß ich in einer GEW-Sitzung in Berlin; da wurden die schlechten Ergebnisse der Berliner Schüler hauptsächlich auf die Nachkommen der Gastarbeiter zurückgeführt. Viele von denen sprechen wohl wirklich nicht mal mehr Deutsch; das ändert aber natürlich gar nichts daran, dass die Bundesrepublik beim Thema Integration ganz einfach versagt hat; das einzige, was sie geschafft hat, war allen zum Hohn auch noch irgendwelche Maskottchen vorzuführen: Seht mal, dass ist unser/e …. ! Haben wir die/den denn nicht furchtbar gerne zum Nachbarn! Sind wir nicht toll! Und wer diese Farce nicht recht glauben will, der kriegt auf die Fresse wie damals bei den Nazis. Dass die Integration komplett gescheitert ist, hat aber auch die Kanzlerin 2010 bereits festgestellt – also kann man niemandem einen Vorwurf daraus machen, wenn er das als Tatsache akzeptiert. Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser unerfreulichen Regel, die gibt es immer. Aber wie immer ändern die die Regel nicht.

      Was jetzt geschieht, ist das Übliche: Man sucht und findet den „dummen Ossi“, dem man die Schuld für die eigenen Ressentiments in die Schuhe schieben kann; nur darum dreht sich die ganze freie Debatte.

      Die Wahrheit kann das nicht ändern und sie sieht wie folgt aus: Die lieben Bundesbürger können nicht mal ihre eigenen Landsleute leiden. Sie können ihnen einfach nicht verzeihen, dass die das Gebiet der DDR für Deutschland erhalten haben und nicht an ihren „zerstörten Köpfen“ (Laschet) gestorben sind, das Pack (Gabriel), dem der „Herr Hirn vom Himmel schmeißen soll“ (Roth). Das muss man – und da sind sie sich einig, ob sie es nun offen zugeben oder nicht – revidieren; und sei es mit einer Schenkung an Putin (auf dessen Propaganda sie ja sowieso reinfallen); dieses Mal müssen die Russen nicht mal selber deindustrialisieren.

      Nur das erklärt die zahlreiche Hetzartikel, in denen den Ostlern in toto Schlechtigkeit und Dummheit jeder couleur angedichtet wird. Das haben wir alle gelesen und das ist auch nicht mehr zu ändern und zu verlangen, dass man sich vor dem Hintergrund noch ganz dolle persönlich für die Presse- und Meinungsfreiheit engagiert, weil sonst: Stasi! – das ist schon einigermaßen zynisch.

      Der große politische Unterschied zwischen „rechts“ und „links“ bestand lange Zeit hauptsächlich darin, dass die rechte Seite traditionell zurückhaltender darin war, Interesse an jemand anderem zu heucheln und für dieses Defizit wurde sie eben angefeindet. Aber mit der Gründung der AfD im Westen wurde endlich auch dieses Schema durchbrochen; Prof. Lucke und Dr. Henkel wollten nämlich gerne Wählerstimmen im Osten gewinnen. Als das geschafft war, traten ihre wahren Interessen und Überzeugungen auch wieder zu Tage.

      Also wenn man mal zusammenrechnet – ich denke nicht, dass sich die Migranten in diesem Land noch in nennenswerter Anzahl irgendwelchen Illusionen hingeben. Die beschränken sich aufs Fordern und das ist aus ihrer Sicht sogar nachvollziehbar. Der Osten ist vor einem Jahr trotz dieser Hetze verhältnismäßig ruhig geblieben – also wird er es auch bleiben; das er nichts ändern kann, weil er in seinem Land eben nichts zu sagen hat, ist ja bekannt. Was nichts an seinen unfreiwillig gewonnen Erkenntnissen ändert, was die Nachhaltigkeit der Einstellung seiner Landsleute ihm gegenüber angeht. Also wenn man politisch etwas bewegen will, so muss man schon ein paar Westler auftreiben, die noch die eine oder andere faule Ausrede glauben, wer denn nun an allem Schuld sein soll …

  41. Vertrauen in den Staat
    Der drohende Verlust des Vertrauens in den Staat und die Fähigkeit des Staates, mich und meine Familie zu schützen, ist das Hauptthema.

    Die Zahl der Waffenscheinbeantragungen geht rastisch hoch und meine Töchter bekamen Pfefferspray zur Tierabwehr zu Weihnachten. Trotzdem fühle ich mich unwohl, wenn sie zurück in ihren Studentenwohnheimen sind. Trotz Pfeifen im Walde (bin immer mit vielen Jungs unterwegs, beisse ich dem ab….) meiden beide am Abend bestimmte Viertel, fahren Tür zu Tür mit eigenem Auto statt umsonst mit der Bahn etc.

    Ob gefühlte oder echte Unsicherheit, meine Frau fühlt sich unwohl, wenn sie mit unseren beiden kleineren Kinden durch die Kleinstadt geht („die gucken jetzt nicht mehr verunsichert, sondern sind grosse Gruppen und benehmen sich, als ob Ihnen die Stadt gehört…“).

    Ich zahle hier nicht nur (mit MwSt) deutlich 6stellige Steuerbeträge im Jahr, ich fand das sogar akzeptabel, solange das staatliche Bildungssystem einigermassen ok war, das Gesundheitssystem ordentlich, Rechtssicherheit herrschte und innere und äussere Sicherheit gewährleistet war sowie Meinungsfreiheit Bestand hatte. Sozialer Frieden ist auch so ein Thema.

    Im Moment krankt es in allen Bereichen…das Staatsversagen bzw. der Weg in die Zweiklassengesellschaft ist recht offensichtlich. Ich habe mich letztes Jahr in Krankenhaus gesundheitlich gefährdet gefühlt und nicht mehr gut aufgehoben, die Schulen und Universitäten sind von gut weit entfernt, Behördenwillkür ist besonders bei Bauämtern gerne genommen und Rechtssicherheit ist selbst mit guten Anwälten nicht mehr gewährleistet. Ausser natürlich bei Verkehrsvergehen, pun intended. Dafür hat eine Neidkultur wieder die Oberhand gewonnen, verbunden mit Denunziantentum wie zur besten Blockwartzeit.

    Ich möchte auch nicht meinen Sohn im Ausland als Soldat sehen und die Söhne dieser Länder testen derweil die Duldungsfähigkeit meiner Töchter…

    Aktuell (mein Sohn ist noch klein) bin ich insbesondere nicht bereit, mir auf Geschäftsreisen Gedanken machen zu müssen, ob wohl zu Hause alles ok ist! Dann ist es rationaler, in einem Land das Einkommen zu versteuern, das entweder weniger gierig ist oder die Gegenleistungen (s.o.) erbringt.

    • Das sagen Sie! Aber der Bürgermeister von Lichtenberg, seines Zeichend die Linke und früher bei den Grenztruppen der DDR, sorgt jetzt für Gendersternchen inm allen Drucksachen seines Bezirks! Das ist doch super und wird den Straftätern eine Lehre sein!

    • I have no choice. Everything is preordained... even my responses
      Es ist unaufhaltsam.

      Was, wenn der Deutsche Mann sich fragt, warum er noch Frauen respektiert, noch Steuern zahlt und arbeitet. Was, wenn er Lust auf Terror bekommt.

      Wenn er beobachtet, dass Recht und Ordnung nicht mehr funktioniert.

      Dann wird er Identität suchen…In seiner Vergangenheit.

      Ich habe vor über einem Jahr in einem anderen Blog gewarnt, dass die NSU noch eine ganz andere Bedeutung bekommt, wenn es so weiter geht.

      Jetzt warne ich nicht mehr. Ich weiss, dass es vorbei ist, dass da in Berlin keiner ist, der es aufhalten kann.

    • Bürgermeister von Lichtenberg?
      Hätte der auch einen Namen? Oder bleibt es einfach bei Gottfried Wendehals?

    • Titel eingeben
      Zitat:
      „Aber der Bürgermeister von Lichtenberg, seines Zeichend die Linke und früher bei den Grenztruppen der DDR, sorgt jetzt für Gendersternchen inm allen Drucksachen seines Bezirks!“

      Wird dann dort im Bezirk im Falle eines Falles nach
      Kleinkriminell*innen, Vergewaltiger*innen und Mörder*innen gesucht?

      Ich wage zu bezweifeln, dass er es so strikt durchzieht. ;)

    • Der Profi
      Als ehemaliger DDR-Grenzer ist man quasi professionelle Fachkraft für offene Grenzen.

    • Die Zahl der Waffenscheinbeantragungen
      Sie sprechen hier wahrscheinlich die Zahl der Anträge für den „Kleinen Waffenschein“ an?
      Möglicherweise gibt es aber auch einen Anstieg der Antragszahlen für „den Waffenschein“?
      Dies würde – unter anderem natürlich – auf eine gewisse Naivität der Antragsteller schließen lassen.

  42. Ausreden
    Das sind nur Ausreden, und zwar ziemlich dämliche. In den Ländern, aus denen die Flüchtliinge kommen, sind die Sitten und Gebräuche wesentlich strenger und werden Übertretungen strenger geahndet als im „Westen“. In diesen Ländern gehen z.B. die Menschen voll bekleidet baden, es wäre dort unerhört, im Bikini oder gar oben ohne herumzulaufen. Ich werde in solchen Ländern von Einheimischen oft gefragt, ob sich die Europäer in ihrer Heimat auch so – schrecklich und sehr oft unappetitlich – kleiden und aufführen wie sie es miterleben. Umgekehrt wird also ein Stiefel draus, die Asylsuchenden kommen hierher, gerade weil sie der Strenge ihrer Ordnungen in die vermeintliche und medial vermittelte Lockerheit und Permissivität entfliehen wollen und oder aus materiellen Gründen, wenn sie an Ort und Stelle sehen, wie in Saus und Braus Touristen und Entwicklungshelfer (mit Chautteur, Köchin, Kindermädchen, sonstige DinstleisterInnen) leben. Es ist halt so, die WestlerInnen können sich junge Frauen und Männer in aller Welt kaufen, die armen Anderen gehen dafür in den Knast.

    • Titel eingeben
      „die Asylsuchenden kommen hierher, gerade weil sie der Strenge ihrer Ordnungen in die vermeintliche und medial vermittelte Lockerheit und Permissivität entfliehen wollen und oder aus materiellen Gründen, wenn sie an Ort und Stelle sehen, wie in Saus und Braus Touristen und Entwicklungshelfer (mit Chautteur, Köchin, Kindermädchen, sonstige DienstleisterInnen) leben.“
      .
      Spontan musste ich an die Westfernsehgläubigen der DDR denken, die im „Westen“ das Heil suchten, Ende 1989 tatsächlich besichtigen durften und mittlerweile fast alle arbeitslos sind. Oder/und sich zurücksehnen nach der wohligen Gemütlichkeit von damals.

    • Titel eingeben
      Dieser Vergleich ist so treffend und eigentlich auch offensichtlich, daß ich mich wirklich darüber wundere, wie selten man ihn liest.

  43. Ostafrikanischer Kulturkreis und junge Eritreer
    Erinnert sich noch jemand an diese „Geschichte“: http://hessenschau.de/panorama/18-jaehrigem-ohren-abgeschnitten-und-augen-zerstochen,ohren-abgeschnitten-100.html

    • Regionaler Einzelfall. In diesem Fall übrigens wirklich.

    • Wenn´s nicht so gruselig wäre: köstlich die Darstellung der Provinzzeitung
      Dem 18-jährigen Somalier waren beim Eintreffen der mutmaßlichen Polizei bereits Ohren, Nasenflügel und Augenlider abgeschnitten.
      .
      Pressetext weiter:
      „….Die Beamten brachen die Tür auf, als der mutmaßliche Täter sein Opfer gerade würgte. Die Ermittler gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Das Eingreifen der Beamten konnte vermutlich Schlimmeres verhindern…“
      .
      Der in der Überschrift erwähnten Dame sollte man gelegentlich zuhören. Wenn hier hin und wieder nicht ganz unberechtigt ein Plädoyer für Oskars Muse aufflammt, so sollte daran erinnert sein, daß dort auch noch solche Stalinorgeln in Stellung stehen. Der Blick so kalt und gnadenlos wie bei der Kahane.
      (DdH)

    • @Don Alphonso 11:51 Uhr
      Sicher ein Einzelfall, aber einer, der mich persönlich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Über Sinn und Unsinn der Nennung der Täterherkunft. In dem vorliegenden Fall sickerte die Info Eritreer vs. Somalier erst nach und nach durch, und dann auch wieder nur auf lokaler Ebene (Lokalzeitungen, Hessischer Rundfunk…). Und dann war das Thema auch sehr schnell aus den Schlagzeilen verschwunden.

      Ein Kollege von mir, der eigentlich politisch sehr interessiert ist, aber seine Informationen hauptsächlich von SPON, Zeit und aus seinem „Freitag“-Abo bezieht, bemerkte zu diesem Fall: „Die Jugend heute wird auch immer blöder. Hast Du das von dem 18-Jährigen gehört, dem sie die Ohren und die Nase abgeschnitten haben?“ Als ich ihn dann auf die Täterherkunft hingewiesen habe, hat er mich ganz ungläubig angeschaut. Er dachte, es geht um deutsche Jugendliche.

      So geht es in meinem Umfeld mit vielen, eigentlich intelligenten Menschen (und Menschinnen), die sich nicht die Mühe machen, bestimmte Meldungen zu hinterfragen und einfach mal weiterzugooglen.
      Die glauben dann wirklich, dass vieles nur rechte Hetze ist.

  44. Alles ist relativ @Gast 7:52 Uhr nur die Stasi-Anschleimerei hinter der
    „objektiven“ Maske der FAZ gegen Ihre „Feinde der Republik“ nicht.

    Alles ist relativ bis auf den Preis und wer ihn bezahlt und wann die Kosten Fragen aufwerfen oder gar das „Pendel“ umschlagen lassen.

    Meinungs- , Parteienbildungsfreiheit, Rechtsstaat sollten eigentlich Pendelumschwünge und systemische Korrekturkosten (Revolutionen)
    minimieren und verhindern hinter die „aufgeklärte Aufklärung“ zurück zu fallen.

    Ich meine damit Religions- und Ideologiefreiheit als Teil des gewaltenteilenden Prozeß für die menschliche Einbildung an sich.

    Don’s Stützen legen das Umfeld und die Faktoren dazu kontrovers offen. Wieder sehr schön.

    Selbstverständlich ist Sozialisation – bzw. deren geronnene Muster: „Kultur“ – ein zentrales Element, wie wesensfremd sie gelegentlich „interkulturell“ empfunden wird.

    Es wird sich zeigen – man soll die dialektischen Umschwünge nicht unterschätzen…Quantität in Qualität – ob die neue interkulturelle Differenz- und Verhaltenslinie die hiesigen Frauen als Frauen ergreift und diese wiederum auch ihre Männer zu Männer machen oder ob der Genderschmerz in der Brustwarze weiter um sich greift? Wer weiß dass schon vgl. Martenstein http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/51/harald-martenstein-gender-forschung-geburtsvorbereitungskurs

    • Sie sind mir _ZU_ theoretisch!
      Es ist doch mittlerweile so, dass sich kaum noch ein objektive Berichterstattung über Rettung, Unterkunft, Verpflegung und das Recht auf ein menschenwürdiges Leben durchsetzen lässt.

      Es fehlen einfach noch Gesetze, um böswillige Kommentatoren, auch wenn diese „Unsagbares sagbar mache, ohne mich zu sehr zu exponieren“, aus dem Verkehr zu ziehen.

      Es fehlen einfach noch Gesetze, um Hetze auf der Straße zu verbieten, wie gerade wieder zu beklagen ist:

      https://www.merkur.de/lokales/muenchen/zentrum/kvr-bestimmt-pegida-darf-in-muenchen-demonstrieren-7171214.html

      Es fehlen einfach noch Gesetze, um Kommentatoren in diesem Blog wie einen Herrn Moser abzuschalten.

      Selbst ein Herr Gauweiler, den wohl die wenigsten als Links-Agitator wie Lafontaine verurteilen, sieht mittlerweile die Ursprünge des Terrors weniger bei diesen als bei….

      „Das amtliche Berlin versteht nicht das Naturgesetz: Wer Krieg überall in der Welt führt, mehrere islamische Länder bombardiert und Menschen via Drohnen wie Fliegen töten hilft, wird richtige Kriege im eigenen Land ernten. Diesen Zeitpunkt haben wir erreicht.“

      https://www.merkur.de/politik/gauweiler-nach-berlin-wir-brauchen-eine-neue-grenzpolizei-7157680.html

  45. Da hat der Herr Meyer ....
    … ja erwartungsgemäß wieder eine Menge „Hatespeech“ von selbsternannten „Schlechtmenschen“ auf seiner Seite versammelt.

    • Haben Sie auch Argumente zu meinem Thema?

    • Hate is good
      Fräulein Kratel,

      Der Terminus „hatespeech“ ist doch etwas feminin da er den hate in die speech überführt, d.h. dem hate das nimmt, was ihn kennzeichnet:
      Das Unkontrollierte.

      Folglich ist das hier kein hatespeech sondern hate. Und zwar in seiner reinsten Form.

      Ich hasse.

      Und keiner wird mich an meinem Hass hindern.

      Ich kann hassen wen und wann ich will.

      Der Hass ist frei.

      Und dank der Nudging Abteilung ist HASS bald ein Synonym für Freiheit.

      Egal, verstehen Sie nicht.

      Aber ich bitte darum, dass Sie mich hassen.

    • Nö hat er nicht
      wäre länger als 140 Zeichen gewesen

    • Whooosh ...
      so dachte es mir beim Lesen des Posts.

      Mal ganz im Ernst: Ich würde mir wirklich wünschen, es käme zu mehr Diskussionen hier. Also, mir wäre es sehr angenehm, es gäbe ein paar mehr Stellungnahmen der ‚anderen Seite‘. Haaaalt! Bitte nicht sowas wie z.B. oben. Ich meine, mit Argumenten. Mit richtigen Argumenten. Also, von mir aus auch nur mir Argumenten. Neeeein! ‚rechts‘, ‚Fremdenfeindlichkeit‘, ‚Rassismus‘, u.s.w. sind keine Argumente. Also wirklich nicht. Nicht nur nicht bei mir.

      Sondern warum? Was auch immer. Hat die Grenzöffnung Aleppo vermieden? Wäre Aleppo *noch* schlimmer gewesen?
      Oder, im Kontext: Warum es notwendig sein könnte, ausländisches Recht zur Grundlage deutscher Rechtsprechung zu Rate zu ziehen; bei Sex mit Minderjährigen, oder unerwünschten sexuellen Handlungen.

      Wo ist sie, die schweigende – geschätzt – Hälfte der Bevölkerung, die das offenbar so findet. Ich sage ja nicht einmal, dass das von vorherein alles falsch wäre. Bloss der Argumente kenne wenigstens ich nur wenig bis kaum. Neeeein! ‚rechts‘, ‚Fremdenfeindlichkeit‘, ‚Rassismus‘, u.s.w. sind keine Argumente.
      Das einzige, das ich kenne, und das mir sogar gefällt, ist das der ‚offenen Gesellschaft‘. Ja, auch ich würde gerne (wieder) in einer offenen Gesellschaft leben.
      Also einer, in der Homophobie unerwünscht ist – und zwar ausnahmslos von *allen*, egal wie lange sie schon bei uns leben.
      Einer Gesellschaft, in der das Grundgesetz und das Gemeinwohl über dem Wohl einzelner steht (das hatten wir bekanntlich auch bis zur Flüchtlingskrise nur teilweise hinbekommen); insbesondere aber über den Vorschriften von Religionen.
      Unter der Prämisse, dass zwei (oder mehr) Menschen sich partnerschaftlich betätigen dürfen; solange alle Beteiligten volljährig und einverstanden sind.
      Nach Möglichkeit ohne Schwerbewaffnete in Camouflage mit MGs in Anschlag, und mit Märkten, wie Oktoberfest oder Weihnachtsmarkt, ohne reguläre Taschen- und Rucksackkontrollen. Und ohne jede Menge hässlicher weißer Wasserbottiche umrunden zu müssen.
      Eine Gesellschaft, in der eine Ehe ab 9 Jahren einfach nicht zu diskutieren wäre.

      Es kann nur irritieren, dass es so wenig Argumente gibt. Es muss irritieren, dass die Beispiele oben für ‚offene Gesellschaft‘, an der wir bis ca. Mitte 2015 wenigstens rudimentär erfolgreich zusammen gearbeitet haben, nun langsam den Bach runter gehen, bzw. aufgeweicht werden, um – ist das nicht erstaunlich, Herr Gauck? – weiterhin eine ‚offene Gesellschaft‘ zu garantieren?
      Freiheiten einzuschränken, um Freiheit zu schaffen?

      Ich wäre wirklich daran interessiert, auch hier – in diesem Falle akzeptable – Argumente zu lesen, warum das alles so sein muss. Warum, wenn es Probleme gibt, diese nicht in der Tiefe benannt werden dürfen, warum Atomkraftwerke – ohne dass der Herr Maas sich aufregt – Pauschalurteilen unterliegen dürfen (’sind unsicher‘), ohne dass es einen S***storm gäbe („immer nur den Einzelfall prüfen!“); zu anderen Gelegenheiten das aber auch au contraire sein kann.?

      Gerne würde ich in eine Diskussion dazu eintreten. Ausnahmsweise einmal eben in eine Diskussion; so richtig mit Argumenten. So wie früher, in der ‚guten alten Zeit‘; ja, so wie in den Nach-68-iger Tagen. Da haben wir uns auch gefetzt, allerdings mit – igitt – Begleitung von Nikotin, Teer, Alkohol.
      Aber fast ausschließlich ohne vorauseilende Verunglimpfungen. Das ist ungleich viel schwerer, weil dann Argumente gefunden und geprüft, sowie Bestand haben müssen.

    • Endure, Master Wayne. Take it.
      @Dippel

      Wenn Sie auch nur eine Ahnung hätten von Sozialisierung und Kultur und Komplexität und Pfadabhängugkeit, gar von Sinn und sozialen Systemen, dann, ja dann wüssten Sie, dass der Zug für eine Diskussion schon lange abgefahren ist.

      Diskussion ist etwas, was man sich leisten kann, wenn draußen die Straßen ruhig und sicher sind. Das nennt man Moderne. Sie hatten das Privileg sie erleben zu dürfen, auch wenn Sie sie nie begriffen haben.

    • @Uwe Dippel 14:30 Uhr
      Diskussion und Argumente – ist eigentlich schon jemand aufgefallen, dass TDV seit einigen Tagen schweigt?

      Dauermeditiert er jetzt oder schafft auch er es nicht mehr, vergewaltigende 17-jährige* Afghanen, busfahrende, ausreisepflichtige, tunesische Straftäter und Menschen anzündende syrisch-lybische Jugendliche mit seinem linken Weltbild in Einklang zu bringen? Bisher hat er doch für alles die Amis verantwortlich gemacht.

      * 17-jährig -> eindeutig Fake News

    • Muss mal Pause machen ...
      Natürlich fehlt TDV hier. Ist mir auch aufgefallen.

      Irgendwie habe ich zu viel gelesen bzw. geschrieben.
      Las eben bei Ihnen

      „Dauermeditiert er jetzt oder schafft auch er es nicht mehr, vergewaltigende 17-jährige* Afghanen, busfahrende, ausreisepflichtige, tunesische Straftäter und Menschen anzündende syrisch-lesbische Jugendliche mit seinem linken Weltbild in Einklang zu bringen?“

      Huch, dachte ich mir, da weiß ich ja noch gar nichts von.

      Einfach mal ’ne Pause machen!

      Vielleicht ist er auch mal wieder in Saanen, TDV?

    • Gehen Sie zum Arzt,
      Sie sind Krank.
      Und auf dem Weg, Scheissen Sie uns rechte Idioten, die alle Steuern zahlen,sowie meist auch FAZ Print bezahlen, bei der KahaneStasi an.
      Sie sind ein Guter, aber betteln Sie nicht um Hilfe, als Kuffar, demnächst, von ihren geschenkten Menschen, angebrannt zu werden.

    • Bitte, Contenace.

    • Ich bin mir offen gestanden unsicher, ...
      .., ob die Ausführungen des Herrn Kratel nicht eher ironisch gemeint waren – immerhin hat er Anführungszeichen benutzt.

      Und was den lieben TDV anbelangt, so wissen wir doch alle, dass er gar nicht links ist, sondern sich nur dafür hält bzw. einfach undifferenziert auf alles reflexhaft einschlägt, was sich (nominell) gegen die politische Linke richtet (oder was er so deutet). Für mich ist das bloße Klassenkampfromantik (in dem Fall vielleicht eher von „unten“), das Nichtloslassenkönnen alter Schemata, die durch die Realität längst überholt sind.

      Da sich ja auch der Don im tiefsten Inneren als Linker fühlt (seinem offenbarten Wahlverhalten nach), wissen wir, dass wir derlei Selbsteinschätzung nicht zwingend ernst nehmen müssen…

    • Klar ....
      … hat der Herr Fischer aber am 13. Dezember 2016 um 19:17 Uhr in seiner Kolumne wie üblich sehr eloquent besser formuliert, als mir das möglich wäre.

  46. Danke für diesen Artikel
    Ich als diejenige, die die Sowjetunion bewußt miterlebt hat, bin entsetzt darüber, was in den letzten zwei Jahren in Deutschland passiert. Vieles kommt mir bekannt vor, auch damals verordnete die um das Wohl der Arbeiter- und Bauernklasse und des sozialistischen Staates sorgende Regierung bestimmte Weltanschauungen und Meinungen, die zum Teil bereits im Kindergarten vermittelt wurden. Wie es den Andersdenkenden ergangen ist, ist bekannt. Dass ausgerechnet die Menschen, die mir vor einigen Jahren erklärten, ich hätte in einer schlimmen Diktatur gelebt, mittlerweile selbst fleißig an der Erschaffung einer (Meinungs)Diktatur mitwirken, ihre Opponennten diffamieren und denunzieren, werde ich nie begreifen.

    • Sehen Sie, Frau Irina...
      solche Menschen wie Sie hatte unser geschätzter Innenminister ganz offensichtlich scharf im Blick:

      „Als besonders anfällige Bevölkerungsgruppen hebt das Papier „Russlanddeutsche“ sowie „türkischstämmige Menschen“ hervor, bei denen eine „Intensivierung der politischen Bildungsarbeit“ erfolgen solle.“

      http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/fake-news-bundesinnenministerium-will-abwehrzentrum-einrichten-a-1127174.html

      Womit wir übrigens wieder bei Dons These wären: Wenn’s passt, findet man gar nichts dabei, bestimmten Gruppierungen der Bevölkerung („Russlanddeutsche“ sowie „türkischstämmige Menschen“) summarisch bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben und ihnen deshalb eine Sonderbehandlung angedeihen zu lassen.

      Sozusagen regierungsamtlich verordneter Rassismus.

    • @perkeo
      Der von Ihnen genannte Artikel ist mir bekannt und einer der Gründe dafür, warum ich wieder an die Sowjetunion denken musste. Sogar die verwendeten Begriffe wie „politische Bildungsarbeit“ erinnern an „Politinformationsabende“ zu meiner Schulzeit. Zwanzig Jahre lang war ich offensichtlich der Illusion verfallen, dass eine solche Entwicklung, und damit meine ich die ganzen (Anti)Propaganda-Task Forces und #nohatespeech-NGOs, aber auch die Medien, die mittlerweile die Aufgaben der Politkommissare hier im Westen übernommen haben, nicht möglich ist. Nun erlebe ich ein Déjà-vu… Noch schlimmer ist, dass ich keine Russlanddeutsche bin, sondern eine waschechte Russin der Herkunft nach. Mittlerweile frage ich mich, welche Maßnahmen das Wahrheitministerium für diese Bevölkerungsgruppe vorgesehen hat. Und da ich nicht nur eine Fremdsprache beherrsche, erfülle ich doch eigentlich alle Voraussetzungen, ein direkt vom Kreml bezahlter Troll zu sein. Ach je… Gnade mir Gott!

    • Titel eingeben
      Als Russin sind Sie nach den anerkannten Regeln der öffentlichen Meinung natürlich ein Troll. Es sei denn, Sie sind von Beruf „Putin-Kritikerin“.

      Was nun die „politische Bildung“ betrifft, so ist die mitnichten eine neue Erscheinung. Ich weiß zwar nicht, ob es sie in der heutigen Ausprägung mit einer „Bundeszentrale“ und „Landeszentralen“ usw. schon in der alten BRD gab, aber zum wiedervereinigten Deutschland gehörte das quasi schon immer dazu.

      Ich habe diese „politische Bildung“ seit jeher für ordinäre Indoktrination gehalten. Für nichts anderes als das, was in der DDR „Staatsbürgerkunde“ hieß. Ich kann z.B. die regelrechte Verehrung, die es in Sachsen für den bisherigen Landeszentralen-Direktor Frank Richter gibt, schlicht nicht nachvollziehen.

      Warum brauchten so viele Leute erst die Migrationskrise, um das alles zu sehen?

    • An Irina (und andere)
      Ich versuche meine Konzepte über das Menschsein
      über meinen ehemaligen beruflichen Hintergrund zusammenzuhalten.
      Ich pathologisiere deshalb gerne das Verhalten von Menschen
      das mir als völlig abweichend, verrückt, irre also krank erscheint.
      Die Alternative wäre das Verhalten eines Attentäters z.B. als normal einzustufen.

      Ihr Hinweis erinnert mich an den Missbrauch in der Psychiatrie in der SU
      Ich dachte zunächst das dies ein perfides Konzept war.
      Ich kenne es zu wenig um es wirklich zu beurteilen aber später dachte ich: Die halten Menschen tatsächlich für verrückt wenn sie sich gegen das System stellen und der Weg dahin war eher subcutane Entwicklung als bewußte Entscheidung.

      So weit sind wir hier noch lange nicht.
      „Unser Don“ arbeit auch daran das es nicht so wird.

      In Gullivers Reisen findet sich der Held am Strand liegend wieder.
      Festgebunden mit vielen feinen Fäden die ihn hindern.
      Unser Don zerreist diese Fäden regelmäßig, das sorgt für Aufregung. Wir sollten uns das zum Vorbild nehmen und uns nicht fesseln lassen.

      Davon abgesehen.
      Ich nehme meine Erfahrungen ernst.
      Ich beschäftige mein Hirn aber auch möglichst täglich mit schönen
      Dingen. Die Angst die wir haben ist eine emotionale Aufforderung
      zur Gefahrenkontrolle und soll uns helfen sachgerecht zu handeln.
      Hätten wir keinerlei Angst würden wir ggf auf einer stark befahrenen Straße in ein Auto laufen. Man sollte also seine Angst auch „pflegen“, ihr auch mal nachgeben.
      Sie sollte aber nicht unser Leben bestimmen.

      ggf genügt es ja wenn wir mit den Überängstlichen zurechtkommen.
      Das Problem mancher ist das sie aus Angst ihre eigene Freiheit einschränken. In der Gefahr bin ich auch, unser Don nicht.

      Es gibt nichts richtiges im falschen,
      ist m.E. ein Lehrsatz jener die eine Meinungsdiktatur herbeiängstigen. Mit dem Grundsatz kann man aber nicht mehr angemessen handeln. Man fesselt sich selbst. Im Extrem endet man im katatonen Stupor.

      Die Angst man selbst oder andere könnten falsch handeln
      kippt dann hin und wieder in Panik und/oder Hatespeech.
      Dabei geht es oft eher um Reflexartige Handlungen.
      Ich versuche zwischen Emotion und Handeln Zeit zu gewinnen um angemessener zu reagieren. Das gelingt mir hier auch nicht immer. Don editiert das dann. Ich denke er ist für mich ein gutes Korrektiv da er ja trotz dem ermutigt sich mitzuteilen.
      Was besseres lässt sich kaum finden.

  47. Mitleser
    Lieber Don, um die Debatte etwas zu befeuern, und um das Empörungspotential auszuschöpfen hatte ich in einigen (nur ganz leicht ironischen) Zeitkommentaren gefordert, dass die Politik darüber nachdenken müsse als Ausgleich für die vielen jungen unbegleiteten eingereisten Männer nun auch gezielt junge unbegleitete Mädchen/Frauen nach D einzuladen. Dies würde das verzerrte Geschlechterverhältnis etwas korrigieren und dazu etliche weitere Probleme entschärfen. Und wenn dies dann z. B. hundert Tausende junge Asiatinnen wären, könnte man wohl auch endlich mit einer besseren Akzeptanz der Migrationspolitik bei älteren weißen, abgehängten Männern rechnen.

    • ... das ist wie vieles ...
      … in der Brave New Merkelworld, z. B. Minitrue, nicht einmal fernliegend, aber noch nicht weit genug gedacht, denn im Münchner Merkur wurde schon vor dem Dammbruch im September 2015 dafür geworben, dass den Not leidenden Refugees mit professioneller Hilfe und staatlich-zärtlicher Unterstützung geholfen wird (google Pfarrer Ulrich Wagner Flüchtlinge Prostituierte) …

      Es ist ja wirklich nicht so, dass nicht längst alles Denkbare und Undenkbare gesagt worden wäre, ohne dass dies zur Einstellung der „Willkommenskultur“ geführt hätte…

    • @ ChristianBW, ein ganz hinterfotzig Vorschlag, infam...
      Sie wollen ja die ganzen jungen Asiat*Innen gar nicht für die Karims, Haruns, Hamils, Jussufs und Abasse. Für notgeile Tatterrentner und kinderschänderische schon länger hier Wohnende. Und die Not der oben namentlich genannten, was wird mit ihr?
      .
      Sollen sie hier im Lande praller Hosenanzüge weiterhin alle Fräulein Faust anheim fallen, wie sie sie das schon in der Heimat mußten? Denn dort is nix mit vorehelichem GV. Alleinige orientalische Ausweichpraktiken hatte Don ja schon beschrieben ohne daß dies hier wiederholenswert wäre.
      .
      Den einzigen Mehrwert an ihrem überaus unausgegorenen Vorschlag sähe ich darin, den ökologischen Fußabdruck der nach Thailand strebenden Aufstocker und mit 40-noch-bei-Mama-Wohnende etwas zu reduzieren. Und jetzt reden Sie der wirtschaftlichen Destabilisierung durch Entvölkerung für das Land des neuen Königs nicht weiter das Wort. Und schämen Sie sich!
      (DdH)

    • AIRDALES
      erinnert fatal an einIge Zeilen, die ich zur Airdale-Zucht gelesen habe. Dort wird empfohlen, dem Rüden genügend Möglichkeit zu geben, Weibchen zu belegen, da er sonst aggressiv werden würde, das Grundstück verlassen und auf eigene Faust losgehen würde.

  48. Eigentor
    Laut UN-Report „International Statistics on Crime and Justice 2010 (Link 1, Seite 25) ist die Inzidenz von Vergewaltigungen in den Ostafrikanischen Staaten im Vergleich zu Westeuropa etwa halb so hoch (4/100 000 vs. 9/100 000). Deutlich höher ist sie in den SÜDAfrikanischen Staaten (40/100 000). Vor 3 Jahren hatte sich aber ein Äthiopischer Reporter unter die Flüchtlingstrecks in Libyen gemischt und dabei festgestellt, dass ALLE dortigen Flüchtlinge in spe sich als Eriträer ausgeben, schlichtweg weil alle anderen schlechtere Chancen haben, anerkannt zu werden. Im Diskussionsforum darunter fragt ein Leser,Zitat: If our Brothers and Sister claim “Eritrean” to get refugee documents in Europe/Australia or USA, how is that possible without Eritrean documents? Maybe you can claim whatever you want in first instance, but in the end of day thy request always for Original documents from Military ID or Birth certificate etc. (Wenn unsere Brüder und Schwestern behaupten, Eriträer zu sein, um Flüchtlingsdokumente in Europa, Australien oder den USA zu erhalten, wie ist das ohne Eriträische Papiere möglich? Vielleicht kann man am Anfang behaupten, was man will, aber am Ende des Tages werden immer Original Dokumente, Wehrpass oder Geburtsurkunde verlangt“. Zitat Ende. Ein anonymer Leser antwortet, Zitat: „No, u don’t need any document. That is the whole point of asylum. All you have to say is you are running from persecution and there was not time to collect your IDs and documents. Basically – you have to fabricate some kind of tragedy that would grant you an assylum. Besides, Europe and USA already have decided to drain Eritrea of its youth, so any excuse would do – as long as 1) you claimed to be Eritrean 2) you say something bad about the Eritrean government (Nein, man braucht keinerlei Dokumente. Alles, was man sagen muss, ist, daß man vor Verfolgung flüchtet und keine Zeit hatte, Dokumente und Ausweise mitzunehmen. Im Prinzip muss man irgendeine Rührgeschichte erfinden, die einem das Asyl einbringt. Außerdem haben Europa und die USA bereits beschlossen, Eritrea seiner jungen Generation zu berauben, deshalb ist jede Ausrede zugelassen, solange man behauptet: 1) Eriträer zu sein 2) irgendwas Schlechtes über die Eriträische Regierung sagt). Zitat Ende Link 2.
    Das ist möglicherweise einer der Gründe für diese Art Kriminalität. Junge Leute aus diesen Gebieten können den Eindruck gewinnen, wir sind entweder sehr gutgläubig oder bei uns wird es mit Gesetzen nicht so genau genommen oder beides. Und genau dieser Eindruck wird durch die Praxis hier noch verstärkt (siehe Laufbahn des Berlin-Attentäters). Man muss sich deshalb nicht nur über die einzelnen Gründe dieser Versagenskette unterhalten, sondern auch über deren Außenwirkung. Wenn man bereits durch Lug und Betrug hier hereinkommt und den Eindruck hat, es werden beide Augen zugedrückt, entsteht eine Art Teufelskreis, der von Schleppern und Gutmenschen ungewollt gemeinsam aufrechterhalten wird. Die einen sagen: „Es ist leicht“ und die anderen machen es leicht. Die Dummen sind die Flüchtlinge und wir alle. https://is.gd/ALN8WB https://is.gd/8kz9zI

    • Eritrea
      Nun ist das doch aber, Thomas, wenn ich richtig informiert bin, das Land, das nur Papiere ausstellt, wenn man sich verpflichtet, vom Einreiseland Steuern an Eritrea zu entrichten. Und daß Eritrea in einen Bürgerkrieg oder in Feindseligkeiten mit Nachbarn involviert ist, auch davon ist mir nichts bekannt. Fluchtgrund?

  49. Ist Ihnen, werter Don, immer noch nicht aufgegangen,
    dass die Unterstützer dieser Politik der offenen Grenzen ebenfalls einem anderen Kulturkreis angehören, als Sie und auch die überwiegende Mehrheit der schon länger hier lebenden?

    Die allermeisten Politiker sind nicht repräsentativ für die Bevölkerung! Anderenfalls müssten die politischen Parteien mindestens 50 Millionen Mitglieder haben. Denn nur bei Landes- und Bundesdelegiertenkonferenzen der Parteien, und nicht, wie gemeinhin angenommen, in öffentlichen Wahlen, wird über das politische Personal entschieden.

  50. Umseits, im Fischeinwickelpapier.. Erdogan legt fest, was korrekte Nachrichten sind.
    Da können Merkel, Maasmännchen, Schwesig, Kahane et cohortes noch was lernen.

    ZACK- fertig sind die Nachrichten, der gesamte ÖR samt Privatwerbefernsehen, alle Zeitungen und amtliche Communiques lauten gleich, alles andere ist Hatespeech, und endet im Knast.

    Heute in der Türkei, dem nach wie vor Beitrittskandidaten,

    morgen schon

    auf Ihrer Showbühne !

    Ob wir wirklich, Wahl oder keine Wahl, weil, wie immer jene ausgeht, halt eine Vier-Parteien-Koalition aus ,, Demokratischen Kräften“ weitermacht, wie bisher,

    und die Bundesente das weiß,
    eine offenere Diskussion bekommen, man wird sehen, ich zweifle sehr.

    Die Zensurmaschinerie aus Linken ist der Logik, ist der Realität, nicht zugänglich.

    Der Endlosgebrauchtschokoriegel, der offiziell heutzutage abgepackt wird, wäre vor zehn Jahren noch in seiner widersinnigen Argumentlosigkeit undenkbar gewesen.

    Das hätte man sich politikerseits früher nicht getraut, besonders nicht in der ehemaligen CDU.

    Das alles ist auch nicht im Sinne derAutoren des Grundgesetzes. Dieses wurde zwar, mit entsprechenden Mehrheiten der repräsentativen Demokraten verschwurbelt, aber halt noch nicht ganz.

    Kommt noch.

    Joseph Hellers Catch22 ist unsere Realität, und Orwells 1984 .

    Du kannst nur erlaubt sprechen, denken, schreiben, wenn am Ende linker, realitätsbeleidigender Mist rauskommt.

    Deine Kanzlerette

    Angela Merkel-Erdogan

    Zweitfrau

  51. Andersherum gesehen
    Nehmen wir mal einen Menschenfresserstamm (soll es früher mal gegeben haben) in Neuguinea und einen interessierten Ethnologen aus sagen wir mal Berlin.
    Wie lang wird es dauern bis der Mann integriert ist und sich zarte Stücke aus der Hinterbacke schmecken lässt ?
    Und wie lang wird die Integration dauern wenn wir 5 Ethnologen pro 100 Dorfbewohner einsetzen ?
    Interessanter Feldversuch, nicht wahr ?
    Bloß blöd, dass der Feldversuch in riesenhafter Dimension bei uns stattfindet.

    Aber ich denke an diesem (zugegebenermaßen extremen) Beispiel lässt sich erkennen: Massenintegration ist ein politisches Schlagwort, mehr nicht.

  52. Eritrea
    ist übrigens ein ganz kleines, bettelarmes Land. Immer bedroht vom bösen Nachbarn, weshalb man dort den harten Militärdienst hat.
    Irgendwann haben dann die Herren im Lande festgestellt, dass der Militärdienst eine gute Möglichkeit ist, persönlichen Reichtum zu schaffen.

    Und noch etwas später stellten die Herren dann fest, dass gar nicht so viele Menschen diese Reichtumsschaffung toll finden und lieber weg wollen. Und an denen, die wegwollen kann man dann auch noch verdienen. Die werden in Militär-Fahrzeugen geschmuggelt und an Somalische Gangster verkauft, in den Sinai verschoben und dort gefoltert, bis die Verwandten bezahlen. Andernfalls umgebracht.

    Im übrigen ist der Eritreer ein wirklich freundlicher Mensch, wie Eritrea-Reisende mir berichten. Und gar nicht allzu macho-mäßig, wie in den arabischen Ländern. Aber wenn staatlicherseits nur das Recht des Stärksten gilt, dann bricht die Gesellschaft zusammen.

    Unter ganz anderen Vorzeichen (Drug-Trafficking, Maras) auch in Honduras. Bis vor 30 Jahren ein unglaublich friedvollen, wenn auch armes Land. Heute die Hölle.

  53. Recht und Wahrheit
    Danke für die klare Darstellung der Problemlage.

    Und die daraus resultierenden Notwendigkeiten sollten Politiker zweifelsfrei ableiten können.

    (Erfreulicherweise wird die Zahl der „Nazi! Rassist!!“ – Rufe in Deutschland geringer. Das hat sehr unerfreuliche Ursachen, die mit der Diskrepanz von Wunsch und Wirklichkeit zu tun haben.)

  54. Der Fehler in der "Privilege Theory" und "Reverse Racism"
    Ich glaube, die Message, die hier durchkommen sollte, ist: Wenn ICH sage, „Junge Ostafrikaner vergewaltigen in höherer Zahl ais Westeuropäer“, dann werde ich als Rassist beschimpft. Wenn ein Rechtsanwalt das gleiche aber sagt, um seinen Mandanten zu verteidigen, dann ist es plötzlich nicht mehr „Rassismus“, sondern eine legitime „Tatsachenbehauptung“. Dieses Messen mit zweierlei Maß, dass sich überall im linken Mainstream finden lässt (z.B. „Man soll nicht „generalisieren“, aber inzwischen sind über 50% der Deutschen rechtsradikal“) kommt hier aus der „Critical Whiteness“ und „Privilege“ Theorie, nach der es umgekehrten Rassismus ( so wie „reverse Sexism“) überhaupt nicht gibt. Nach unseren und amerikanischen PoCs ist der weiße Mann die Wurzel allen Übels, der durch Raub, Ausbeutung und Unterdrückung Andersfarbiger die Standards in einer Gesellschaft setzt und diese auch in seiner Geschichte immer systematisch unterdrückt hat. Der oder die Unterdrückte darf ihrem/seinem Unterdrücker deshalb alle Verbalinjurien entgegenschleudern, die ihm/ihr in den Sinn kommen, das ist nur „Aufbegehren der unterdrückten Kreatur“. Anders herum ist es aber „Rassismus“ oder „Sexismus“. Was dabei gerne vergessen wird, ist, dass diese Theorie aus den USA kommt, wo sie ihre Berechtigung haben mag oder nicht, bei uns aber die Standards durch die Weißen IN ERMANGELUNG VON SCHWARZEN gesetzt werden und wurden, nicht durch deren Unterdrückung. Auch das künstliche Aufblasen unserer angeblichen Kolonialvergangenheit oder der Herero-Auseinandersetzungen ändert daran nichts. Bei den Frauen wird einfach, was früher als legitime Arbeitsteilung galt, retrospektiv als „Diskriminierung“ gewertet, was im Sinne retroaktiver Strafbarkeit von uns heute gebüßt werden muss. Die Theorie ist eine andere, aber das Ergebnis ist das Gleiche. https://is.gd/xsTrPg

  55. Kuturkreis vs. Sozialisierung
    Wäre es nicht besser eher von der Sozialisierung zu sprechen, anstatt vom Kulturkreis vgl:
    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Freiburger-Nachtleben-Kein-Zutritt-fuer-Gefluechtete/Sorry-Jein/posting-24452845/show/

    Zudem geht es (meine Meinung) auch darum, dass mit der Migration und auch mit den Flüchtlingen (so sehr man denen aus humanitären Gründen helfen soll und muss) eine Mentalität, eine Sozialisierung ins Land kommt, die sich mit einer (teilweise) säkularen, aufgeklärten humanistischen Gesellschaft nicht verträgt bzw. nur in einem kleineren Umfang verträglich ist.
    Sei es das „Sittengesetz“ was im Art 2 Abs. 1 GG als Schranke erwähnt wird und was durchaus auch änderbar ist und selbst wenn man den Islam da wegstreicht bleibt der Fakt, dass die Neuankömmlinge aus Gesellschaften mit „patriarchalisch geprägten Familienverbänden“ und/oder auch einer quasi „mittelalterlichen Einstellungen“ wie dem Ehrbegriff, die Einstellung zu Frauen, Schwulen, Nacktheit, Alkohol/Drogen, Vergnügen und zur der hiesigen Gesellschaft an sich oder auch zu der Gewalt in ihrer unterschiedlichen Ausformungen, kommen, die sich mit der unseren nur schwer verträgt vgl. https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Zahl-der-im-Land-lebenden-Muslime-wird-oft-grotesk-ueberschaetzt/Zur-Ipsos-Studie-Wahrnehmung-und-more/posting-29646706/show/ und wie dort im letzten Absatz beschrieben, auf diese Geburtswehen habe ich persönlich keinen Bock und selbst wenn ja dann nur in homöopathischer Dosierung ansonsten geht es für beide nicht gut aus….

    bombjack

  56. Bürgerkriegs-Frühwarnsystem
    In den seligen 90ern haben ein paar englische Soziologen untersucht, ob man Bürgerkrieg vorhersagen kann.

    Es wurde in Prädiktor gefunden:
    Jungmänner-Überschuss mit Perspektiven-Mangel (Job/Frau).

    Für Bürgerkrieg wird es in der Masse hier nicht reichen. Aber wenn ich Schwarz sehe, dann sehe ich ungemütliche Unruhen auf uns zukommen.

    • Heinsohn
      Wenn man „Gunnar Heinsohn“ kombiniert mit „Einwanderung“ und „Bürgerkrieg“ googelt, kommt man zu einem ZEIT-Interview, in dem diese These vorgestellt wird.

  57. Wir schreiben das Jahr 2016
    Werter Don Alphonso, in der DDR wurden die Leute irgendwann gezwungen, solche Texte zu verfassen. Aus der Selbstkritik Heiner Müllers 1961:

    „Mit nicht ausreichendem politischem Wissen ein politisches Stück schreibend, habe ich die Diskussion mit politischen Funktionären nicht gesucht, sondern gemieden. Isoliert von der Partei, verstand ich ihre Kritik nicht, die mir aus meiner Isolierung geholfen hätte, und versteifte mich auf Vorbehalte gegen die Formulierung der Kritik durch einzelne Funktionäre.“

    Hoffentlich bleiben Sie verschont.

    • Ich kann ja mal einen zur Gaudi vorschreiben.

    • oder der Don muss zur Bewährung in die Produktion
      aus der Vita von Heiner Müller (zitiert aus Wikipedia):

      „Das Stück Die Umsiedlerin wurde 1961 nach der Uraufführung abgesetzt, Müller wurde aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, was einem Berufsverbot gleichkam. Der Regisseur B. K. Tragelehn, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft und eine intensive künstlerische Zusammenarbeit verband, musste zur Bewährung in die Produktion.“

    • Ja, bitte, bitte eine vorauseilende Selbstkritik
      Das wird ein Fluß ohne Ufer und ein unendlicher Spaß werden. Außerdem haben Sie dann schon eine Selbstkritik in der Schublade, für alle Fälle.

  58. Denkverbote in den MSM
    „Unsere Autorin weiß, dass pauschale Furcht vor männlichen Flüchtlingen rassistisch ist. Angst hat sie dennoch.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160589131/Ich-kaempfe-gegen-meine-Aengste-an.html

    Das ist sowas von daneben. In mir wird die Wut immer größer darüber, dass die MSM allen Ernstes meinen, denkenden Menschen so einen Quatsch auftischen zu können.

    • Ich würde da eher „kulturkreissensibel“ sagen.

    • "Welt"
      Naja, man muss immer im Hinterkopf behalten, wieviele Klicks und Kommentare sich mit solchen Artikeln generieren lassen.
      Vor allen Dingen bei der „Welt“ kommt es mir manchmal so vor, als würde sie bewusst die Leser provozieren und aus der Reserve locken.
      Eigentlich eine clevere Strategie für Werbeeinnahmengenerierung.

    • WON
      Der Artikel ist ein wunderbares Beispiel für den kompletten intellektuellen Bankrott einer einst konservativen, jetzt linksradikalen Zeitung. Nicht mehr ernstzunehmen.

    • Können Sie das auch mit Argumenten belegen?

    • Netter Versuch!
      Leider liegt Frau Kelles Beitrag hinter der Paywall der WELT liegt, die ich nicht deswegen abonnieren möchte, ergo weiss ich nicht, was sie – die eigentlich „not my cup of tea“ ist – geschrieben hat. Kann also sein, dass es da raunt, schade, dass nicht beide Standpunkte freigeschaltet sind. Zu Frau Gilles Beitrag fällt mir nur ein, dass die „Widerlegung ad absurdum“ meinem Deutschlehrer als schlechter Stil galt.

      Zitat Sonja Gillert: „… Doch wir müssen unseren Verstand, unsere Vernunft gebrauchen, um uns nicht blind von unseren Gefühlen lenken zu lassen und Hunderttausende Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Aus einer gesunden Vorsicht, die ein Schutzreflex sein kann, wird schnell ein übermächtiges, irrationales Gefühl. Wir dürfen uns diesem irrationalen Raunen nicht hingeben. Wie wir zu Recht von Flüchtlingen erwarten, dass sie Frauen respektvoll und gleichberechtigt behandeln, können auch sie von uns erwarten, dass wir sie nicht voll Angst pauschal aburteilen und in ihnen vor allem potenzielle Sexualstraftäter sehen. …“

      Hat jemand und wenn, wer, behauptet, alle männlichen Neuzugänge seien potentielle Sexualstraftäter? Die Beschwörung des Rationalismus ist das Pfeifen im Walde, die Unterstellung, Verunsicherung angesichts der heutigen Situation sei „blind“, „übermächtiges, irrationales Gefühl“ in meine Augen ein Popanz. Wenn ich ein bißchen polemisch sein darf: Dieser bemühte Anti-Rassismus ist der Gesslerhut der zweiten Hälfte der 2010er Jahre. „Wir“ schreibt Frau Gillert und „müssen“ und „dürfen nicht“…
      Nice try. Einen Kehricht muß ich! Es bleibt immer noch mir überlassen, ob ich, wenn mir nicht „Hunderttausende Menschen“, sondern Gruppen von vier bis sieben männlichen Personen, deren Sprache ich nicht verstehe und die ich schwer einschätzen kann, mir den Impuls eingeben, die Straßenseite zu wechseln oder eine andere Nebenstraße entlang zu gehen als eigentlich geplant, dies zu tun. Die Polizei, auf die Frau Gillert verweist, kann einem bei dem, was Don so treffend „Alltagsirritationen“ nannte, eh nicht helfen, es ist nicht verboten, sich manierenlos und raumgreifend aufzuführen.

      Ich lese also beides, Frau Gilles Artikel wie auch als Wiederlektüre Gavin de Becker, der postulierte „Opfer seien einfach zu nett“. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8790996.html

    • @Achenbach
      Danke für den Link, de Becker kannte ich noch nicht. Aus ziemlich leidvoller Erfahrung: Das Thema wäre ein paar Schulstunden wert. Es ist halt nur blöd, dass das gesellschaftliche Klima sowieso schon rauer wird. Und wenn nette, kleine, Interaktionen, die gute Erziehung im öffentlichen Raum, als Schmiermittel abnehmen oder wegfallen, wird es nicht besser.

      Ich habe mir das unbestimmt freundliche Lächeln in der Öffentlichkeit während des letzten Jahres abtrainiert: nur noch homöopathische Dosen, kontrolliert, mit dem hoffentlich richtig interpretierenden Gegenüber. Es macht aber eben keinen Spaß, strengt an und nagt an der Spontaneität.

      Vielleicht sollte man auch über kulturkreissensibles Schlendern nachdenken. An einer flohmarkttauglichen Umsetzung arbeite ich allerdings noch.

    • Titel eingeben
      + Eben zu früh abgeschickt, Don, bitte löschen Sie die halbe Sache. Danke. +

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article160089435/Die-Unterwerfung-hat-doch-laengst-begonnen.html

      @Cleofide
      De Becker ist gerade mit aktualisierten Zahlen unter dem Titel „Vertraue deiner Angst: Wie unsere Intuition uns vor Gewalt schützt“ wieder aufgelegt worden und rät das Gegenteil von dem, was Sonja Gillert uns anheimlegen möchte und was sie in einer brenzligen Situation wohl selber nicht täte.

      „…Ich habe mir das unbestimmt freundliche Lächeln in der Öffentlichkeit während des letzten Jahres abtrainiert: nur noch homöopathische Dosen, kontrolliert, mit dem hoffentlich richtig interpretierenden Gegenüber. Es macht aber eben keinen Spaß, strengt an und nagt an der Spontaneität.“
      Das geht mir leider genauso, in harmlosen Alltagssituationen, im Supermarkt, in denen man vor einem guten Jahr noch mit dem „Fremden“ gescherzt hätte. Jetzt fällt oft die Guillotine des „Was denkt der jetzt, biedere ich mich etwa in seinen Augen an?“, ich verlasse unvermittelt den leichten Modus und das Gegenüber ist vielleicht irritiert „Was hat die denn jetzt? Ich beisse doch nicht“. Eine gräßliche Veränderung des gesellschaftlichen Klimas in so kurzer Zeit…
      „…Und wenn nette, kleine, Interaktionen, die gute Erziehung im öffentlichen Raum, als Schmiermittel abnehmen oder wegfallen, wird es nicht besser.“
      Auch hier: Unhöflichkeiten türkischer/arabischer Grüppchen beiderlei Geschlechts sind nicht selten, Höflichkeit wähnt man nur den eigenen Älteren zu schulden, „Kartoffeln“ dürfen sich darauf nicht unbedingt verlassen – das ist nicht generell so, vielleicht auch eine Frage des Intrgrations- und Bildungsniveaus, nimmt meinem Empfinden nach aber zu. De facto kommt es vor, dass man als Ältere vor einem Pulk solcher junger Leute vom Gehweg gedrängt wird, als benigne Variante, Kommentatorinnen des Gillert-Artikels haben das Verhalten allochtoner junger Männer „mit zuviel Tagesfreizeit“ im großstädtischen öffentlichen Raum anschaulich geschildert.
      Zu Frau Kelle ist zu sagen, dass meinem Empfinden nach in ihrem Artikel nichts rassistisch raunt, aber vielleicht fehlt mir die Feinheit der Antennen. Es missfällt mir, dass sich innerhalb von Jahresfrist der öffentliche Raum deutlich unsicherer geworden ist, dass einem zur Vorsicht geraten wird – rein praktisch gesehen ist es „vernünftig“, aber wohin kommen wir denn da?
      https://www.welt.de/regionales/hamburg/article160207769/Man-sollte-einfach-ein-bisschen-vorsichtiger-sein.html

  59. Hassen ist sogar Pflicht, befiehlt der Aufkleber am Lampenmast im Rheinland ...
    … aus dem Ruhrgebiet, s. Aufkleber: Gegen Nazis in xxx und anderswo (2000 Stück) für 55 Euro, http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hatenaziswwwcuq08er61w.jpg
    – Andere Leute haben wohl ebenfalls „ihre eigene Industrie geschaffen“ – wie (DdH) am 27. Dezember 2016 um 08:50 Uhr schrieb. Vgl.: www schwarzesocke com

  60. Herr Alphonso?
    Wieso wollen Feministinnen die Debatte nicht ? Wer ist eigentlich eine Feministin, ohne dass der Begriff als Schimpfwort gebraucht wird? Es gibt ja auch Feministinnen jenseits von Oktoberfestlügnerinnen und Frauen die tatsächlich auch mit Deutschen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich habe meine unangenehmen Erfahrungen mit Männern noch nicht nach ethnischer Zugehörigkeit beurteilt, aber ich lerne gerne dazu.
    Es gibt ein allgemeines Problem mit männlicher Gewalt, aber das sollte Ihrer Meinung nach nicht vermischt werden mit dem Kriminellen Verhalten bestimmter Gruppen von bestimmten Orten? Sind das verschiedene Dinge?
    Ich weiß es nicht, aber in speziellen Gesellschaften kulminieren solche Sachen, und das kann man hier auch noch unter Herrn Maas etc sagen…..
    Oder nicht? Ich kriege nicht alles mit…

    • Abgrenzung zu "Feministinnen"
      Selbst ich als emanzipierte (sprich: eigenstaendige, unabhaengige und sich durchweg gleichberechtigte) Frau) wuerde mich nicht mit dem gemein machen wollen, was heutzutage als „Feminismus“ durch die social networks geistert: oft pupertaeres, maennerfeindliches „snowflake“-Geweine.

      Unangenehme Erfahrungen habe ich sowohl mit Maennern wie Frauen erlebt; GsD nur als jeweilige Einzelfaelle … Somit stelle ich in unseren Breiten durchaus in Frage, wie verbreitet „ein allgemeines Problem mit maennlicher Gewalt“ strukturell ist. Das wir es gesellschaftlich durchaus vermehrt importieren, sehe ich dagegen durchaus.

      Aber ich check ja auch meine Privilegien – und kann mir auch im Zweifel meine gated community leisten; ich wuerde es aber begruessen, wenn es nicht soweit kaeme und rechtswidriges Verhalten ohne Ansehen der Nationalitaet, Kulturhintergrund und Geschlecht systematisch geahndet wuerde.

  61. "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht! "
    Mehrere Foristen sind der m.E. richtigen Auffassung, dass der Wind sich drehe. Sehr fein beobachtet. Tatsache bleibt jedoch, dass Theodor Körner nicht nur tot, sondern mittlerweile auch als Nazi enttarnt ist.

    „Das Volk steht auf, der Sturm bricht los“ ist daher sowieso abgesagt, besonders aber für 2017.

    Deswegen wagen wir hier mal eine Wahlprognose. Auf Grundlage welcher Daten, fragt jemand? Lebenserfahrung, wat’n sonst.

    CSU plus CDU plus SPD plus FDP plus Müslis plus Mauer(zweite Worthälfte geschwärzt wegen kein heytspietsch und so) gleich mindestens 70 Prozent der Sitze im nächsten Deutschen Bundestag. Wetten? Reicht eventuell nicht für die GroKo, aber so what, eine GaGroKo steht bereit, die nächste Bundeskanzlerin daher fest.

    Unverändert wird sie auf allen Politikfeldern den Willen des Souveräns alternativlos umsetzen!

    Aus diesem Grunde gilt: Siehe Überschrift.

    • In der Tat:
      Ich sehe die GaGroKo auch als kommende Option. Das ist so ähnlich, wie beim Van der Bellen, wo selbst die ostmarkerfahrene Urgroßmutter Elfriede noch aus dem Rollstuhl gezerrt wurde und ihr Adolf-Sprüchlein aufsagen musste, um die letzten Schwankenden und Unwilligen auf Linie zu bringen.

      Andererseits…

      werden die nächsten Monate noch schwer an Merkel zehren, insbesondere wenn jetzt bald die IS-Fachkräfte notgedrungen mit abrasierten Bärten und Bäckchen glatt wie Kinderpopos zurückkehren bzw. hier um Asyl anfragen werden, Assad & den Russen sei Dank.

      Und..

      es wird nicht schön werden, so zwischen Seehofer und Lindner eingeklemmt, mit Sigmar oder Martin als einziger Stütze (nicht zu reden vom potentiellen Brutus Spahn). Im späten römischen Kaisertum war ja der Meuchelmord eher die Regel als die Ausnahme, nachdem man einmal damit angefangen hatte

      Hässlich wird’s erst für den armen Teufel, der irgendwann den ganzen Kladderadatsch aufwischen darf.

    • @perkeo Nennen wir sie nicht GaGroKo, nennen
      wir sie passender :

      GAKKO.

  62. Sehr gute Analyse!
    Der naive Kulturrelativismus von Medien und Politik leugnet konstant die Tatsache der extremen und insbesondere für die körperlich Schwächeren in unserer Gesellschaft in vieler Hinsicht gefährlichen Unterschiede zwischen den Menschen unserer Gesellschaft und den vom Islam geprägten Einwanderern aus patriarchalen (nord-)afrikanischen Gesellschaften. Wenn diese Unterschiede dann aber vor Gericht plötzlich als Entschuldigungsgrund für Übergriffe auf hiesige Frauen dienen, zeigt das das Ausmaß dieser Heuchelei sehr deutlich.

    Nur bleibt für mich die Frage, warum diese in der Regel politisch links orientierten Menschen sich so konsequent für kulturfremde Männer und gegen die einheimischen Frauen und anderen Betroffenen stellen? Bei vielen Männern aus meinem Umfeld scheint mir das allmählich ein willkommenes Ventil für mehr oder weniger latenten Frauenhass zu sein. Solidarität oder Loyalität sucht man als Frau bei diesem Thema zumindest bei den klassischen männlichen Grünenwählern vergeblich, sie solidarisieren sich überwiegend mit den (nord-)afrikanischen und aus dem Nahen Osten stammenden Migranten, ungeachtet aller bereits berichteter (sexueller) Gewalttaten dieser Klientel insbesondere Frauen, Kindern und alten Menschen gegenüber.

    Mit Humanität hat das nicht mehr viel zu tun, ich empfinde diese Haltung vor allem als deutliche Feindseligkeit mir und allen anderen Frauen gegenüber, die in unserem Land bislang verhältnismäßig sicher und frei leben konnten, was sich aber im letzten Jahr deutlich und massiv geändert hat.

    • Heuchelei
      Ich empfinde es als Heuchelei, dass die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum erst jetzt zur Sprache kommt. Jahrzehnte lang war man falsch angezogen oder zur falschen Uhrzeit unterwegs und selbst schuld.
      Natürlich ist die Situation nicht gerade besser geworden, aber toll war es vor 2015 auch nicht.

    • @ Erna
      Vermutlich gibt es in keiner Gesellschaft hundertprozentige Sicherheit für Frauen und natürlich wurde ich auch selbst schon in früheren Jahren immer wieder von Männern aus einschlägigen Kulturkreisen belästigt und in einem Fall sogar mit dem Fahrrad bis vor die Haustür verfolgt. Ihr Kommentar widerspricht meinem eben nicht, da ich nicht von absoluter, sondern von verhältnismäßiger Sicherheit sprach. Und was mir im letzten Jahr nur selbst begegnet ist an entsprechender Belästigung und Verfolgung – u.a. durfte ich mir auch den nackten Penis eines solchen Zeitgenossen anschauen, was ich nun wirklich nicht wollte – das übersteigt alles in früheren Jahren Erlebte um einiges. Vor der Massenimmigration hatte ich den subjektiven Eindruck, mit etwaigen Gefährdungen fertig zu werden, dieses Sicherheitsgefühl ging mir im vergangenen Jahr leider verloren.

    • Bei nackten Penissen empfehle ich dieses Vorgehen
      https://s6.postimg.org/mxsk3tn75/flitzer.gif

      und dann schnell weggehen ;-)

      Allein die Vorstellung reizt mich zum Lachkrampf.

    • @Sabine Schönefeld
      Sehr verehrte Frau Schönefeld,

      Sie haben sich die Antwort doch schon selbst gegeben:
      „ich empfinde diese Haltung vor allem als deutliche Feindseligkeit mir und allen anderen Frauen gegenüber“
      Bei erzwungenen Doppelspitzen und Quoten bedeuten weniger Frauen(-rechte) mehr Männer(-rechte)… Sarkasmus aus.
      Nehmen Sie doch bitte Ihre (Frauen-)Rechte wahr und kämpfen Sie selbst aktiv für den Erhalt der selbigen.
      Stellen Sie Ihre Fragen denjenigen, die Ihnen eine Antwort darauf schuldig sind.
      Ach ja, das Frauenwahlrecht wurde unlängst erkämpft. Nutzen Sie es!

    • @ Hugues de Payens
      Sehr geehrter Herr verstorbener Templergründer de Payens,

      „Bei erzwungenen Doppelspitzen und Quoten bedeuten weniger Frauen(-rechte) mehr Männer(-rechte)… “

      Ich gehe davon aus, dass das auch nicht Ihrer Meinung entspricht („Sarkasmus aus“), aber Sie haben wahrscheinlich Recht, ich treffe auch immer mehr Männer, die sich selbst inzwischen nur noch, aus meiner Sicht nicht unbedingt gerechtfertigt, in der Opferrolle sehen – da ist keine Empathie für andere – gar Frauen – mehr drin. Ich kann es nur eigentlich wirklich nicht fassen, dass diese Männer die gewalttätigen Übergriffe auf Frauen tatsächlich als gerechten Ausgleich für ihr vermeintlich erlittenes Unrecht sehen könnten.

      Sie können zudem ganz sicher sein, dass meine Fragen und Rückmeldungen nicht auf hier beschränkt sind, dass ich mein persönlichen Freiheiten und mein Wahlrecht nutze und ganz sicher auch zukünftig für die Frauenrechte eintreten werde!

      MfG

    • @Sabine Schönfeld
      Sehr verehrte Frau Schönfeld,

      zunächst einmal bitte ich um Verzeihung, dass sich in meiner Replik ein „e“ in Ihren Namen eingeschlichen hat. Hier hätte ich deutlich mehr Sorgfalt walten lassen müssen.
      Es freut mich sehr, dass Sie auch zukünftig aktiv für Ihre Frauenrechte eintreten. Wenn Sie dabei noch viele Ihrer Geschlechtsgenossinnen überzeugen könnten, wäre schon viel gewonnen.

      Falls Sie noch nicht „Unterwerfung“ gelesen haben, sollten Sie es tun. Dort finden Sie ein Psychogramm des männlichen Helden, das vieles erklärt und möglicherweise auch Ihre Fragen beantwortet.
      Die postheroische Gesellschaft existiert wirklich!

      Mit vorzüglicher Hochachtung

  63. juristisch: seine durch fremde Lebensformen geprägte Mentalität
    Werter Don!

    Wieder ein sehr lesenswerter Artikel von Ihnen.

    Seit Monaten verfolge ich mit stetig wachsender Sorge die Diskussion um sogenannte „Fake News“ und „Hatespeech“ rund ums Internet. Ich bin weder auf Facebook noch twittere ich.

    Doch wenn nun Herr Junker und andere davon reden Meinungsmanipulation – was sonst ist (Wahl-)Werbung ? – unterbinden zu wollen, so kommt dies staatlicher Zensur sehr, sehr nahe. Wer bitte soll entscheiden was eine „Fake News, ein Hatespeech“ ist? Etwa Herr Junker!? Und soll demnächst die Polizei auch jede Schmiererei an Klowänden von Autobahnrastplätzen verfolgen?

    Jeder Anwalt / Pflichtverteidiger ist parteiisch und hat die Interessen seines Mandanten bestens zu vertreten. Wenn es um die Schuld des Angeklagten, die Strafbemessung geht zieht jeder Verteidiger selbstverständlich einen anderen Kulturkreis eines Angeklagten als Strafmilderungsgrund nach § 41 österr. StGB für den Angeklagten heran. Juristisch heißt dies: „seine durch fremde Lebensformen geprägte Mentalität“; Leitentscheidung dazu des österr. Obersten Gerichtshofes OGH 9 Os 95/82). Würde dies ein Verteidiger unterlassen, wäre dies eine disziplinäre Verletzung seiner Standespflicht und keine Verteidigung lege artis.

  64. Das Fundament wackelt!
    Das Problem des Kulturkreises ist ein grundsätzliches. Grüne und Linke haben praktisch ihr gesamtes Weltbild auf der Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen und Kulturen aufgebaut. Wer daran rüttelt, rüttelt am Fundament der linksgrünen Ideologie und am Fundament linksgrüner Politik. Die können unmöglich zurück, weil sie dann zugeben müssten, jahrzehntelang einem falschen Menschenbild angehangen zu haben. Vielleicht sollte man ihnen eine Möglichkeit geben, ohne Gesichtsverlust aus der Sache rauszukommen.

    • Titel eingeben
      Vielleicht – aus momentanen Gründen – denen auch gleich mitteilen, dass es den Weihnachtsmann in Wirklichkeit (Realität – oho!) gar nicht gibt?

    • Honey Bunny
      Hier wird es schwierig.
      „Grüne und Linke haben praktisch ihr gesamtes Weltbild auf der Gleichheit und Gleichwertigkeit aller Menschen und Kulturen aufgebaut.“

      Sie machen mich nun endgültig heimatlos. Denn das glaube ich auch. Wirklich. Da stehe ich voll hinter. Aus mir unerfindlichen Gründen bezeichnen mich aber genau diese Menschen als ‚Nazi‘, oder, schlimmer, als ‚Rassisten‘.
      Und wenn ich echte Rechte treffe – was selten der Fall ist – behaupten die sowas ähnliches wie Sie, und ich spreche dagegen, dann bin ich für die ein ‚Linksradikaler‘. Mindestens aber ein Linker.

      Ich spare mir – wenn auch ohne Überzeugung – meine ganze Philosophie hier auszubreiten. Denn die Welt ist so einfach nicht. Der ganz grosse Unterschied ist, dass für mich zwar alle Menschen, inklusive ihrer Kulturen, gleich(wertig) sind. Unsere Kultur ist genau so wenig objektiv, oder ‚wissenschaftlich‘ begründet wie jede andere.
      Fulminant sind dennoch die Unterschiede, *nicht* die Wertigkeit. ‚Gleichwertig‘ heißt doch nie im Leben ‚gleichgemacht‘. Es wird im Moment jedoch weltweit daran gearbeitet, uns Menschen ‚gleich zu machen‘, also eine uniforme Menschheit zu schaffen. Mit gleichem Denken, gleichen Idolen, gleichen Geschmäckern (das ist der feuchte Traum des Kapitalismus!) … . Das wäre das Gegenteil meiner Vorstellungen!

      (Und nun belasse ich es dabei.)

    • Willkommen im Team.

    • Selbstverständlich sind alle Menschen gleich viel wert (wenig) und gleich, nämlich
      gleich dumm.

      Der einzig signifikante Unterschied besteht darin, wie menschliche Gemeinschaften mit dieser Erkenntnis umgehen. Den sich daraus entwickelnden Satz von Regeln nennt man „Zivilisation“ – und die ist auf der Erde nicht nur ziemlich ungleich verteilt, sondern auch dort ständig gefährdet, wo sie sich etabliert hat.

      Insofern ist es ein Zeichen fortschreitender Gehirnerweichung, Menschen massenweise aus unzivilisierten Weltgegenden zu importieren. Quod erat demonstrandum.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Gleichheit
      Sehr geehrter Herr Dippel,

      ich schätze Ihre Haltung außerordentlich, hinsichtlich der Gleichheit aller Menschen erlaube ich mir jedoch, die besondere Weisheit der Väter unseres Grundgesetzes zu loben.

      Art 3 (1): Alle Menschen sind VOR DEM GESETZ gleich.

      Genau so muss es sein. Auch dieser Satz formt das unsrige zu einem verteidigungswerten Gemeinwesen. Seine Verkürzung aber könnte einer kritischen Prüfung kaum standhalten und würde einladen zu Verwechslungen mit inhaltlosen Verlautbarungen der Herren Bedford-Strohm, Marx & Compagnie.

      Bitte bleiben Sie mir trotz dieses Zwischenrufs gewogen,
      stets Ihr
      C.

    • Ernsthaft?
      Herr Dippel, Sie finden also, dass ein Hitler und ein Einstein gleich viel wert sind? Die schweizer Kultur hat den gleichen Wert, wie die der Nazis? Alle und alles gleichwertig?

      Selbst wenn Sie das wirklich glauben, die Gesellschaft sieht das anders. Wenn wir das Ansehen, welches die Gesellschaft einem Menschen entgegenbringt, als Wert definieren, dann wird schnell klar, dass eben nicht alle Menschen gleich viel wert sind. Ein Obdachloser genießt nicht das gleiche Ansehen wie Manuel Neuer. Über den Tod von Carrie Fischer berichten hunderte Medien; der Tod von Oma Erna interessiert die gleichen Medien nicht.

      Eine Gleichwertigkeit gibt es höchstens vor Gericht. Und selbst da werden attraktive Menschen besser behandelt, als hässliche.

    • Gleichheit
      @Civilitas:
      Der Zwischenruf kam nicht als solcher an. Denn im Grunde habe ich von nichts anderem gesprochen. Die (m.E. kranke) Gleichmacherei der sogenannten Linken, aber auch der Kirchenvertreter hat mit einem wirklichen ‚gleich‘ nichts zu tun; so wie Sie ausführten.
      ‚Vor dem Gesetz‘ heißt ja nicht ‚gleich‘ sondern gleich vom Ansehen, mit gleichen Rechten und Pflichten.
      (Ich weiß, das bedarf manchmal längerer Erläuterungen, sollte mich aber mal ausnahmsweise kurz halten.)

      @Honey Bunny:
      Ihr Einwand ist nicht gänzlich unberechtigt, resultiert allerdings aus einem offenbar falschen Verständnis meiner Zeilen.

      Bitte verwechseln Sie nicht ‚vorher‘ und ’nachher‘.
      Zunächst einmal ist ein Mensch, der in Braunau geboren wurde, und relativ erfolglos am ersten Weltkrieg teilnahm, dem die Begabung zum Malen fehlt, und der sich dann darauf verlegt, Politiker zu werden, nicht schlechter oder besser als ein Mensch der z.B. in Physik promoviert hat, und als Patentprüfer arbeitet.
      Bis dahin sind beide gleich, und gleich zu behandeln. Auch vor dem Gesetz. Wenn sich einer der beiden entscheidet, als einer der grössten Massenmörder der Weltgeschichte zu enden, kann man nur ihm das entgegenhalten. Nicht allen Österreichern und auch nicht allen in Braunau Geborenen. Da muss der Einzelfall berücksichtigt werden.

      Als jemand der mehr als 20 Jahre im Ausland, auch mit anderen Kulturen und Religionen gelebt hat, darunter 15 Jahre in einem islamischen Land, kann ich kein objektives Mass erkennen, wieso die eine Kultur oder Religion grundsätzlich besser oder schlechter als die andere sein sollte. Insbesondere habe ich eine ganze Anzahl Muslime kenne gelernt, z.B. bei der Arbeit, als Kollegen, die sich vorbildlich getragen haben; als ‚role models‘, an denen sich viele Deutsche/Christen/Atheisten eine Scheibe von abschneiden könnten. Strikte Muslime, muss ich dazu sagen. Nein, da kann ich kein ‚besser‘ oder ’schlechter‘ ausmachen.
      Dennoch finde ich absolut nicht, dass der Islam zu Deutschland gehört. ‚Das passt nicht‘.
      Um nur ein Beispiel zu nennen: Auch diese Muslime, großartige Menschen, haben als strikte Muslime die Meinung vertreten, dass die Demokratie nur ein temporärer Übergang, vielleicht auch längerfristig, über Generationen, sein kann und darf, weil der Islam, und in diesem Falle nicht nur in den Hadiths, sondern auch im Koran, den Auftrag mit sich führt, wenn auch mit womöglich nur friedlichen, Mitteln den säkularen Staat durch einen islamischen Staat zu ersetzen.
      Das ist ja deren gutes Recht, davon überzeugt zu sein. Woher will ich wissen, dass die parlamentarische Demokratie dem überlegen wäre? Diese Menschen sind doch genauso überzeugt von ihren Vorstellungen, wie die Mehrheit in Deutschland von eben dieser parlamentarischen Demokratie. Wenn sie das dann, in ihrem Land, in dem sie die Mehrheit stellen, wirklich durchführen, ist es prinzipiell deren Sache.
      Wenn aber Muslime nach Deutschland kommen, und meinen, ihr göttlicher Auftrag gelte auch für Deutschland, und islamisches Recht stehe über deutschem Recht, dann ist es obligat, denen die Türe zu weisen. Denn die Deutschen haben mehrheitlich anderes beschlossen. Wer hier leben, und hier beitragen will, muss sich daran halten. Wenn der Glaube stärker ist, muss man eben in sein Land zurückgehen, um das vielleicht dort zu versuchen.

      Ich weiß, es ist eine Gratwanderung für viele, das so akzeptieren zum können. Für mich gibt es zunächst einmal keine ‚Überfremdung‘; ich muss nicht unbedingt den ganzen Tag weiße Gesichter sehen. Sehe ich ja schon als erste, jeden Morgen, im Spiegel.
      Was sich jedoch nicht ändern darf, meiner Meinung nach, sind die gesellschaftlichen Umstände. Insbesondere die gesellschaftlichen Fortschritte der letzten 500 Jahre, hart erkämpft. Und immer noch dabei: Gleichheit Mann-Frau. Keine Angst vor der Zukunft, auch wenn Arbeits- oder Erwerbslosigkeit eintritt, gute medizinische Versorgung für alle, Freiheit bei sexuellen Handlungen unter der Prämisse gegenseitigen Einverständnisses und Volljährigkeit, angemessener Wohnraum für alle, die nicht aus eigenem Antrieb ‚on the road‘ leben wollen, freie Entfaltung der Persönlichkeit bis zur Grenze, andere einzuschränken, u.s.w.
      Was wir in den letzten Jahren erleben, ist objektiv ein Sammelsurium von Rückschritten dabei. Rückschritte, die man uns unter dem Deckmäntelchen einer ‚offenen Gesellschaft‘, die wir angeblich bleiben sollen, aufzwingt.
      Aufgezwungen wird uns das von Menschen, die leider nicht wirklich an die gleiche ‚Gleichheit‘ glauben wie ich, sondern sich daran besoffen machen, wie gut, sozial, menschlich, sie sich fühlen, wenn sie ihre Werte auch anderen überstülpen können; wenn andere sich – wenn auch nur aus monetären Gründen (‚Sozialstaat‘) – dafür zu interessieren scheinen.

      Und damit sind wir wieder beim Dauerbrennerthema: Natürlich ist nur ein kleiner Bruchteil der Zuwanderer das was als ‚Flüchtling‘ durchgeht. Nein, nicht meine persönliche Meinung. Schauen Sie sich mal die Anerkennungsrate an!
      Die Guten Menschen in Deutschland könnten es bloss nicht ertragen, ihre vermeintliche Menschlichkeit (‚Helfersyndrom‘) nicht in dieses selbstgeschaffene bunte Feuerwerk getaucht zu sehen.
      Gutmenschlichkeit detrimental zum einem guten Ergebnis (übrigens für beide Seiten nicht, auch nicht die Mehrheit der Flüchtlinge, die besser in ihrem Kulturkreis geblieben wären, hätte sich eine Möglichkeit dazu eröffnet, aber dafür hatte Europa offenbar kein Geld), aber als selig machende Droge. Am besten mit zunehmender Dosis.

  65. Wir haben die Debatte doch schon lange,
    mit (noch) geringerer Intensität in den Medien als auf der Strasse.

    Nach dem brutalen Einbruch der Realität in die Filterblasen unserer medialen und politischen Funktionseliten, überwiegend sozialisiert in den Indoktrinationskammern westlichen Selbsthasses an den Unis, bewegen sich sowohl Medien als auch Politik eigentlich ziemlich schnell. Da müssen Menschen- und Weltbilder ziemlich heftig angepasst werden – und nichts fällt Menschen schwerer.

    Aber sichtbar ist es schon. Dass die „No borders, no nations“ und „Zuwanderer sind eine Bereicherung“-Kinder mit Zähnen und Klauen an ihren Illusionen festhalten und um die mit hoher Geschwindigkeit entgleitende Deutungshoheit kämpfen, geschenkt. Wer im wohlhabenden, sicheren und friedlichen Westen in der akademischen Mittelschicht sozialisiert wurde, ist eben de facto häufig ein Kind, auch mit 40 oder 50.

    Und die Kinder lernen gerade das Erwachsenwerden. Ich habe die Hoffnung nicht völlig aufgegeben, dass sie das rechtzeitig lernen, bevor der Schaden nicht mehr begrenzbar wird. Und an dem Punkt sind wir nicht. Noch nicht …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      isso alda.
      Mal ernst : und von den Zugewanderten finden sich jetzt einige bas erstaunt im Bau wieder, weil Mann hierzulande das mit dem Zwingen weder bei fremden noch bei eigenen Frauen erlaubt.
      Macht nichts.
      Da lernen beide Gruppen. Vielleicht schaffen for es auch noch, Verwaltung und Ueberwachung zu modernisieren.
      Und mein ceterum censeo … Wehrpflicht abschaffen war dumm. Duemmer als I, GR, H, BG zu entlasten.

    • "Wehrpflicht abschaffen war dumm." Ja.
      Ich habe nirgendwo mehr über Menschen aus wirklich ALLEN Gesellschaftsschichten und mit praktisch jedem denkbaren Bildungs- und Ausbildungshintergrund gelernt. Und das notgedrungen in kürzest möglicher Zeit :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Schadensbegrenzung ...
      Woran machen Sie fest, daß wir an dem Punkt noch nicht sind, an dem der Schaden nicht mehr begrenzbar ist, Herr Haupt? Aus meiner Sicht ist der vorgebliche „Kontrollverlust“ nicht mehr „heilbar“. Nicht bei „Verschwunden“ im 6stelligen Bereich bereits vor Monaten. Sucht die wer? Davon lese ich genau gar nichts. Wesentliche gesetzliche/kulturelle Unterschiede und damit Risiken für die Bevölkerung waren darüber hinaus durchaus hinreichend dokumentiert lange vorher bekannt – auch und gerade der linken Presse – und wie die konservative Presse wiederum unmittelbar vorher gespielt wurde, ist ebenfalls bestens dokumentiert: Monatelang Horror-Stories von Sklavenhandel etc.pp. Hinterher dasselbe zzgl. martialischer Fotos incl. Atemmasken und dergl. mehr.

      Ein „wehrhafter Rechtstaat“, noch dazu einer mit über 80.000 Mann ausl. Truppenbesatzung und einer 7Jahrzehntelangen Staatsräson, der sich den unkündbaren Schutz einer weiteren Nation auf die Nationale Fahne geschrieben hat, der sich dennoch wie geschehen verhält, kann aus meiner Sicht entweder nur handlungsunfähig sein oder er implementiert die damit verbundenen Risiken für diese und ggf. andere Bevölkerungen ganz gezielt. Oder beides.

      PS. Der buckelige Kater ist genial, werter Don. Genau so muß das. Die Körpersprache von beiden ist perfekt getroffen ;-).

    • "Wehrpflicht abschaffen war dumm." Nein!
      Ich bin zwar über die Wehrpflicht
      (dann arbeitslos dann Zeitsoldat)
      zu meinem Beruf gekommen
      aber die Wahrpflicht war eine
      freiheitsentziehende Maßnahme für eine
      zunehmend kleiner werdende Gruppe
      (Männer+tauglich+nötig)

      Abgeschafft wurde sie aber nicht, nur
      ausgestzt. Das Heute nur noch freiwillige diesen Dienst tun
      ist eine vernünftige Angelegenheit. Die Reibungsverlusste durch
      Bocklose waren m.E. enorm.

      Ärgerlich für viele war ggf der Zeitpunkt aber nur deshalb,
      weil der zuständige Minister CSU-Mitglied war.
      Der wurde auch ausreichend beschimpft aber auf einem
      Nebenkriegsschauplatz und eher von Links wahrscheinlich
      aus Zorn weil man bei SPD und Grünen dafür zu blöd war.

    • Titel eingeben
      Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang die Funktion der Wehrpflicht als Lieferant von Billigstarbeitskräften für die Sozialindustrie. Der Blick hinter deren Kulissen hatte etwas desillusionierendes.

      Und vorher die Musterung, allen voran die Kommission mit Bild des Generalsekretärs – äh, Verzeihung, Bundespräsidenten an der Wand, prägte mein Bild von diesem Staat sehr nachhaltig. Auch wenn dann die Zivildienstschule wenigstens in Ansätzen durchaus vorhandene Liberalität aufzeigen konnte.

      Aber auch das wollte ja keiner hören.

  66. Lernkurve bei der CDU
    Man kann aber der CDU nicht vorwerfen, nicht zu lernen!
    Anfang der 1990er ging es mit der CDU nicht ein – nennen wir es mal einfach – modernes Einwanderungsrecht ins Werk zu setzen. Es war dafür aber kein Problem für die CDU den Artikel 16 GG zu ändern und die Drittstaatenregelung einzuführen.

    2015/16 geht mit der CDU es immer noch nicht, ein modernes Einwanderungsrecht ins Werk zu setzen. Dafür aber hat die CDU kein Problem damit, zu erklären, das jetzt alle Menschen willkommen sind, weil Deutschland – nach Aussage der Bundeskanzlerin – nicht mehr verteidigungsfähig ist und weil – nach Aussage des Innenministers – das Sich-gewöhnen-an-den-Terror neues Staatsziel ist.

    • @Jeffrey Cremer: Noch etwas Essentielles zu Europas Zukunft!
      Der Finanzminister Herrn Wolfgang Schäuble sorgt sich auch, das ohne massive Zuwanderung die europäische Gesellschaft durch „Inzucht degeneriert“.

  67. "Wann Kulturkreis gilt, bestimmen wir!"
    Mildernder Umstand: Ein Anwalt plädiert halt mit dem, was er so auf der Hand hat.

    Anderes aktuelles Beispiel dafür, wie behende manche Leutchen den Stock am einen oder am anderen Ende fassen: Der arme polnische LKW-Fahrer habe, hieß es, dem Täter in Berlin noch ins Lenkrad gegriffen. Pronto gab es eine Online-Petition, dem Polen posthum ein Bundesverdienstkreuz zu verleihen, weil er sich um die deutsch-polnische „Freundschaft und Aussöhnung [in dieser Reihenfolge] zwischen unserem Land und Polen–dem unsere Vorfahren Furchtbares angetan haben“ verdient gemacht habe.

    Privates Handeln wird hier also durch die nationale Brille betrachtet, wenn das zum eigenen Singsang-Narrativ zu passen scheint. Spuckte dagegen ein niederländischer Fußball-Nationalspieler einen deutschen an (das soll es schon gegeben haben), dann wäre garantiert jeder, der das als auch inter-nationale Unverschämtheit verstünde, für die linksliberalen Sänger und Klatscher ein zurückgebliebener Chauvinist.

    Fazit: Die Guten (selbsternannt) drehen und drechseln es halt, wie sie’s zu brauchen glauben, und sie merken in ihrer Beschränktheit oft selber nicht, dass sie das tun und wie es auf andere wirkt.

    Auch darum: bitte weiterhin immer feste die Widersprüche aufzeigen!

    • ... die Bundesverdienstkreuz-Schreier -
      … fordern Bundesverdienstkreuze immer nur für Migranten oder migrantisch-stämmige, z. B. Tusce. Und das sind immer sofort Hunderttausende.

      Ich würde das Bundesverdienstkreuz gerne an die Dame in der Tanke in I-Stadt verliehen sehen, die ihre Arbeit trotz der Zuwanderungskatastrophe macht.

      Oder an die Freunde und Familie von „bereicherten“ Frauen und Mädchen, die nicht zur Selbstjustiz ausschwärmen.

      Oder an die Steuerzahler, die den ganzen Irrsinn bezahlen.

    • Bundesverdienstkreuz?
      Was das wohl kostet?
      Ich habe mal eine Liste gesehen
      wer die so alles bekommen hat.
      Ich würde es ablehnen, was keine Kunst ist,
      ich bin auch kein tauglicher Kandidat für so etwas.

      Helden sind ggf Leute die eine große Dummheit
      zufällig überlebt haben.

      Ich empfehle Eigensicherung und Kampfstreik.
      Also rechtzeitig aus dem LKW springen z.B.

      Wäre ich dagegen Minister würde ich einen sehr großzügigen
      Umgang mit den geprägten Blechteilen pflegen.

      Unser lieber Don müsste jede Woche bei mir zum Umhängen
      antanzen. ggf würde ich eine Außenstelle in Prien einrichten.
      ggf könnte ich auf einer der Inseln residieren.

  68. Kultur- und andere Kreise
    Werter Don

    wieso eigentlich ist „Eine Abschiebung nach Ostafrika (ist in) im Fall des Eritreers so gut wie ausgeschlossen.“?
    Auch bei uns, besonders häufig aber in der Schweiz wurde festgestellt, dass gerade Eritreer häufig „auf Urlaub“ nach Hause nach Eritrea reisen, vermutlich eher um das irgendwie eingenommene Geld nach Hause zu bringen bzw. abzuliefern, kommen dann aber natürlich wieder zurück zur Geldquelle. Wie dämliich muss man als Verwaltung oder Gutmensch sein, um nichts daran zu finden, dass ein verfolgter, vom Tode bedrohter Mensch mal eben und nur vorübergehend an den Ort des Schreckens zurückreist. Noch viel schlimmer als besagte Kulturkreise sind die politischen Kreise und deren Mitläufer, die ihren täglichen Beitrag zur fortschreitenden Dekadenz dieses Landes leisten.

    • Das ist zutreffend, aber Deutschland bevorzugt Eritreer so, dass ich auch eine Frau aus der Elfenbeinküste kennenlernte, die Eritreerin sein wollte. Eritreer werden schneller beim BAMF akzeptiert und das Land gilt als das Nordkorea Afrikas.

    • Ganz einfach...
      … googeln Sie mal Eritrea und Aufbausteuer – da werden Sie schnell fündig, wie das da so ist. Oder Sie lesen einfach das hier im Mutterschiff:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eritreer-in-deutschland-von-wegen-freiheit-14220957.html

      Letztlich ist das ein Geschäft auf Gegenseitigkeit: wer aus Eritrea flüchtet (oder das behauptet), bekommt leichter Asyl und entsprechende Leistungen, die er dann daheim abzuliefern hat. Die zwei Prozent, die zumindest im FAZ-Artikel genannt werden, fallen gemessen an den hiesigen Steuersätzen fast bescheiden aus. Wenn ich irgendwoanders herkäme, aber meine Chancen, in den deutschen Sozialstaat einzuwandern, massiv erhöhen könnte, wenn ich aus Eritrea zu kommen behaupten würde, dann würde ich das auch tun.

      Und was sollte es die Machthaber in Eritrea stören, wenn sich da ein paar Ivorer als Eritreer ausgeben; es verbreitert doch für Eritrea nur die Steuerbasis…

      Nun die Preisfragen:

      1) wer sind die Dummen ?

      2) wo genau ist hier der Anreiz für die Machthaber in Eritrea, an der Behandlung der eigenen Bevölkerung etwas zu ändern ?

      Auf die Frage nummer 1) hätte ich eine Antwort, aber das wäre Hatespeech. Auch die Frage nummer 2) suche ich derzeit noch nach der Antwort…

      BG
      SchallundRauch

    • Ich habe so einige Geschichten über Eretria gehört, und sie klingen immer glweich, auch wenn Nigerianer und Sudanesen sie erzählen- Es stimmt fraglos, dass das Land seine Menschen schikaniert, aber wenn eine Familie mit 9 Kindern 5000 aufbringen kann, gehört sie eher nicht zu den Armen und Benachteiligten – 50000 Dollar sind das Zehnfache eines Jahreslohns. Der Verdacht liegt nahe, dass sich die Investition lohnen soll.

    • 50000 Dollar sind das Zehnfache eines Jahreslohns.
      5000 oder 50000?

  69. Frühe Neuzeit, 1970er, Gegenwart
    Sie haben sehr gut zusammengefasst, was frühere SPD-Stammwähler von der aktuellen Situation halten. Mir fällt zudem auf, dass auch und gerade noch nicht so lange da seiende Deutsche die Zuwanderung sehr, sehr kritisch sehen („Ich hasse [!] die Grünen!“ ist dabei noch die Aussage, die am wenigsten unter Hatespeech-Verdacht steht.)

    Mich erinnert die aktuelle Situation an die späten 1970er Jahre – und an die Frühe Neuzeit (wobei ich zugeben muss, diese nicht persönlich erlebt zu haben, weshalb mancher Vergleich vielleicht hinken mag).

    Zunächst zum goldenen Jahrzehnt der Roten: Als in England die Bergarbeiter streikten und Nordirland die IRA bombte (sowie in der guten, alten Bundesrepublik die RAF), war oft von Unregierbarkeit die Rede. Dann kamen Maggie Thatcher und Ronald Reagan an die Macht und für alle war klar ersichtlich, dass es allein auf den Willen zur Herrschaft ankam. Die großen Probleme der damaligen Zeit – Inflation und Arbeitslosigkeit – bekamen die Regierungen in den Griff.

    Nun zur Frühen Neuzeit: Damals war das Hochmittelalterliche Klimaoptimum vorbei. Nur wusste das niemand. Wirtschaftlich waren damals der Adel (der unter schlechten Ernten litt) und Handwerkerschaft (der nichts mehr an den Adel verkaufen konnte) stark unter Druck – genau die Stände, die fortan viel größeren Wert auf ihre „Ehre“ legten als im Mittelalter und als andere Stände. Zudem gab es viele echte oder falsche Priester, die den Menschen ein schlechtes Gewissen einreden wollten.
    Nun, welcher Beruf steht heute wirtschaftlich unter großem Druck? Wer will den Menschen ein schlechtes Gewissen einreden? Wer wuchert mit dem Pfund der „Ehre“, um den leider gar nicht zum eigenen Geltungsanspruch passende Kontoauszug zu übertünchen?

    Deutschland ist regierbar. Wenn wir unseren Kulturkreis bei der Bundestagswahl berücksichtigen, werden wir auch wieder regiert. Ich plädiere schon mal vorab für Freispruch. Merkel als CDU-Vorsitzende passt zu einer linken Bundestagsmehrheit – nicht aber zu der, die uns bevorsteht. Lassen Sie sich nicht von linken Pfaffen ein schlechtes Gewissen einreden, denen gerade die Pfründe aus den Händen gleitet.

    Besonders freue ich mich auf die zweite Runde der französischen Präsidentschaftswahl, falls die Gaullisten es in diese schaffen. Linksrheinisch werden die Linken wohl Wahlkampf für die Froschwerdung (als Kraut bzw. Kartoffel wird man das ja wohl noch schreiben dürfen!) Maggie Thatchers machen müssen, um Le Pen zu verhindern. So geht’s halt, wenn man die Werte der Französischen Revolution für ein paar besonders treue Wählerstände verrät.

  70. Titel eingeben
    Ähem – Strafverteidiger sind dafür da, alles vorzubringen, was ihnen irgendwie vertretbar erscheint, um die Interessen des Mandanten zu befördern. Nicht alles, was ein Strafverteidiger in seinem Plädoyer sagt, muss man ernst nehmen und das Gericht hat das ja auch offensichtlich nicht getan. Damit sollte man es belassen, mehr gibt es über den Vortrag des Rechtsanwalts nicht zu sagen.

    • Man muss es natürlich nicht ernst nehmen. Man muss auich keinen Facebookpostwer ernst nehmen. Es wird beim Facebookdödel aber getan, und man droht ihm mit Gesetz und Verurteilumg. Warum sollte man dann mit dem Anwalt locker umgehen?

    • @Isidorus: siehe oben, Gast99 u.a.
      So ist es!

      Außerdem sind 14 Monate auf Bewährung in diesem Fall, zumindest wenn man nach den veröffentlichten Fakten geht, für einen Ersttäter schon ein ordentliches Pfund.

    • @D.A.
      „Warum sollte man dann mit dem Anwalt locker umgehen?“

      Der Pflichtverteidiger hat sich aber nicht auf den virtuellen Marktplatz gestellt und erst recht hat er keine Ungleichbehandlung gefordert, sondern auf das deutsche Gesetz (Verbotsirrtum) abgestellt; gehen Sie es doch bitteschön für alle ändern, wenn es Ihnen nicht passt, dass sich jemand darauf beruft!

      Im übrigen hat er, im Gegensatz zum „Facebookposter“, nicht zu irgendeinem Mob, sondern zu einem Spruchkörper gesprochen, von dem man kein unbedachtes Agieren, sondern ein begründetes Urteil erwarten können sollte, – so jedenfalls die Theorie im Rechtsstaat! Außerdem hat der Pflichtverteidiger nicht über eine Menschengruppe den Stab gebrochen („den Eritreer“ gibt es wohl eher nicht), sondern er hatte ein Mandat, für eine ganz bestimmte Person zu sprechen – und das hört sich nicht immer so an, wie man das gerne hätte; wer weiß denn schon, wie groß und dominant die konkrete Referenzgruppe seines Mandanten ist. Die Feststellung, dass diese Argumentation keine Berücksichtigung finden kann, obliegt aber dem Spruchkörper und nicht dem Anwalt im vorauseilenden Gehorsam; sonst könnten wir uns den ganzen Prozess ja sparen.

      Wenn man kritisieren möchte, was da alles schief läuft (und das ist gewiss einiges) braucht man also einen anderen Aufhänger.

      Wenn man aber auf der Ebene bleiben möchte wie ihr Kollege, so täte man besser daran, sich doch mal bei der „Generation Reiselust“ umzuhören, ob nicht der oder die eine oder andere vertiefte Kenntnisse über Sitten und Gebräuche in Afrika gesammelt hat – und ob er sie der Gesellschaft jetzt nicht mal zur Verfügung stellen möchte; so als kultureller Vermittler. Vielleicht lernen die Angesprochenen dann aber auch erstmalig mal den Unterschied zwischen dem Traumschiff und dem wirklichem Leben kennen; man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

  71. Gottverdammtes Menschenrecht deutscher Frauen
    Lieber Don Alphonso, es gibt natürlich keinen anderen Kulturkreis, das wissen wir spätestens seit den 60er Jahren, als die Deutschen endlich ins Ausland fahren konnten (weil das Geld dazu vorhanden war), um den „kleinen Italiener“ mal ins Auge zu sehen.

    Besonders wir in Lateinamerika erleben sehr deutlich, dass unser angeblicher Kulturkreis sich in nichts von einem deutschen Kulturkreis unterscheidet. Das schafft Vertrauen in den Einheitsbrei.

    Genau aus diesem Grund lieber Don, wimmelt es hier von deutschen weißen Frauen (niemals von schwarzen oder braunen. Sehr seltsam, warum kommen keine Neger aus Afrika zu uns zu Besuch?) die an die Küsten Costa Ricas, der Dominikanischen Republik, Brasiliens, Jamaika oder Mexicos kommen und, wer hätte das gedacht, sich ausgerechnet in der Urlaubszeit in stramme braune und schwarze junge Männer verlieben und sie sexuell verwenden. Nicht weil diese Männer aus einem dunklen Kulturkreis kommen, sondern weil sei so fröhlich sind. Ich habe Stapelweise Briefe deutscher Frauen in der Hand gehalten, die so ein dunkler Mann, afrikanischer Abstammung, von weißen mittelalterlichen, auch feministischen (Hardcore!) Frauen erhalten haben, die sich für die Sperenzchen bedankten und den fremden Mann („das hier ist mein eigene Rasta!) in die Schweiz oder nach Deutschland eingeladen haben. Und ihm den Flug bezahlen, aber ja doch.

    Nein nein nein, das hat nicht das geringste mit der anderen Kultur zu tun oder gar mit sexuellen Missbrauch, das ist die Fröhlichkeit der Latinos, wie wir alle wissen. Darum ist es verwerflich von anderen Kulturkreise zu sprechen. Auch dass viele deutsche Männer (auch Gringos) bei uns kleine Mädchen, äh…sich unter den Arm klemmen und in Hotels verschwinden, hat keinesfalls mit unserem anderen Kulturkreis zu tun, von denen diese Männer denken: Ah, eine andere Kultur, hier dürfen wir die Sau rauslassen!

    Ich erinnere mich an die Asien-Flieger, in denen Haufenweise deutsche Männer auf die Philippinen flogen, um dort eingeborenen weiblichen Wesen kennen zu lernen. Alles Kulturinteressierte? Dass es dabei zu kurzzeitigen Liebeserfahrungen kam, gehört dazu, man ist ja Mensch. Aber mit einem angeblich anderen Kulturkreis, in dem alles was in Deutschland verboten ist, dort erlaubt ist, hat das nicht das geringste zu tun.

    Weder gibt es einen anderen Kulturkreis in dem 13-jährige Mädchen bereits in die geschlechtliche Ehe eintreten dürfen (da haben die aber lange drauf gelauert denke ich….) noch gibt es Feministinnen, die an unsere Strände kommen, um sich einen dunkelhäutigen Rasta zu packen und sich mit ihm zu vergnügen, (das tun die bestimmt seines anderen Haarschnitts wegen) um dann in Deutschland den Sexismus der deutschen weißen Männer zu verfluchen – das alles hat keinesfalls mit anderen Kulturkreisen zu tun.

    Da bekommt, nebenbei, der Willkommensgruß an die afrikanisch-arabischen Männer durch deutsche Frauen ja gleich einen ganz anderen Beigeschmack. Aber Halloh!

    Übrigens, wenn die Indios in Guatemala einen Baum umhacken, bedecken sie den Stumpf heute noch mit Sand, damit er „nicht so nackt“ in der Welt stehe. Das ist kein anderer Kulturkreis, das ist einfach nur dumm.

    Und dass Indiofrauen, die zu größter Schamhaftigkeit erzogen werden, während sich deutsche Frauen Sonnenöl bewaffnet mit nackten Brüsten an die Strände legen, an denen diese Indios einst, und zum Teil heute auch, leben, könnte man als gepfefferte Ohrfeige in das schamvolle Gesicht einer dieser indigenen Frau deuten, weil sie ja angeblich einer andren Kultur angehört. Es ist das Gottverdammte Menschenrecht deutscher weißer Frauen sich mit nackten Brüsten unter schamhafte Indios zu mischen!“ Begreift das bitte.

    Alles Irrtum, alles Einheitsbrei.

    Bis auf einen Punkt: Wenn es denn der Verteidigung einer angeblichen sexuellen Straftat in Deutschland dient, dann darf von kulturellen Unterschieden gesprochen werden. Sie wissen ja, in der Liebe und in der Justiz ist alles erlaubt.

    In diesem Sinne empfehle ich allen weißen Frauen, die zu uns kommen, in Zukunft sich weiße Männer als kurzweilige Bettgenossen zu suchen und uns in Frieden zu lassen. Damit wir weiterhin in unserer dumpfen Weltansicht hausen können, in denen es schwarze und braune Männer und Frauen gibt, die angeblich zu einem anderen Kulturkreise gehören.

    Darf man hier, gerichtet an die heuchelnden Begrüßungsmenschen sagen: „fick euch selbst“?

    • @Tico
      Während meiner Zeit in der Navy, lang ist es her, gab es ein Sprichwort:

      schwedische Streichhölzer,
      britische Schiffe,
      deutsche Nutten

      gibt es in der ganzen Welt.

    • @Tico: Sagen Sie einfach "Nein".
      Die jungen knackigen Einheimischen machen das nicht unfreiwillig. Es dürfte den gut gebauten doch möglich sein, die Frauen auf eine Armlänge Distanz zu halten. Schon ein gewisser Unterschied. Außerdem ist er vielleicht um ein Smartphone reicher, gilt allerdings möglicherweise auch hier. Sie finden das Verhalten der Frauen nicht richtig, ich auch nicht. Deshalb muss ich das Verhalten von manchen sog. Flüchtlingen nicht gutheißen oder entschuldigen. Die Frauen verschwinden glücklicherweise wieder von selbst.
      Auch ein Unterschied.

    • The world ain't all sunshine and rainbows. It's a very mean and nasty place
      @Tico

      Die Welt ist böse und brutal.

      Es gewinnt immer nur der Stärkere.

      Daher gilt es auf der Seite des Stärkeren zu sein.

      Sie können sich, wie Frau Merkel und ihre CDU, für die Moral entscheiden.

      Viel Glück!

      (sorry, falls das jetzt zuviel Realität war. Ich hatte eine schwere Kindheit!)

    • Tico
      Nun ist die ‚Reiche Küste‘ nicht unbedingt Latein-Amerika, dennoch …
      natürlich haben Sie grundsätzlich auch Recht.

      Aus Ihren Worten spricht – wenigstens für mich – ein nicht unbekannter Zynismus, den ich – falls korrekt vermutet – durchaus nachvollziehen kann.

      Das Perverse daran, das mich immer häufiger zur Verzweiflung treibt, ist die Erkenntnis, dass hier durchgängig ein Rassismus betrieben wird, der auch in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gepasst hätte, aber subjektiv-kommunal als Anti-Rassismus erlebt wird.
      Ich habe das a.a.O. wiederholt beschrieben. Man ist ganz großzügig-patronizing [in Wirklichkeit aber arrogant] dem ‚guten Wilden‘ gegenüber, den man – das ist der einzige Unterschied zum 17. Jahrhundert – als vollwertigen Menschen ansieht. Allerdings, allerdings einem, dem das icing on the cake noch fehlt: der letzte Schritt zur abendländischen Kultur des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts.

      Es ist diesen ‚lieben Menschen‘ unvorstellbar, dass diese unsere Kultur nicht unbedingt die Krone aller menschheitlichen Kulturen ist; geschönt durch Genderismus, und nun fertig konstruiert für den Rest der Welt.
      Von diesem Podest der Selbsterhöhung lässt es sich nachsichtig sein mit geschenkten Menschen, die noch nicht ganz so weit sind. Mit Menschen, denen man diese Vollendung der Kultur, also vollkommene Offenheit und Gleichheit – allerdings nur im Sinne derjenigen, die schon länger hier sind – auch anbietet. Auch, wenn die (noch) nicht so weit sind, und Sex mit Kindern als ‚gottgewollt‘ ansehen, beim sprichwörtlichen Treffen zweier Männer sich zunächst nach den Ziegen, dann nach dem Land und schließlich dem Befinden der Frau erkundigen.
      Es ist ja keine wirkliche Akzeptanz, nur eine vorgebliche. Eine aus dem Warten bis zur gelungenen Integration. Wessen? Nun, des mehr oder weniger ‚Guten Wilden‘ in den Arbeits- und hauptsächlich den Sozialversicherungsmarkt. Oder, wie Schäuble meinte, in den Genpool.

      Es wird leider nur von einer kleinen Minderheit so gesehen, dass diese Kultur, in die sich die noch nicht so lange bei uns Lebenden integrieren sollen, auch nur eine von vielen möglichen Kulturen ist. Die Langmütigkeit der Guten Menschen resultiert doch hauptsächlich aus der Überzeugung to have seen the light [already].

      Einer Professorin der TU Darmstadt sagte ich eines Tages im Zusammenhang mit der Betreuung einer Promovendin, ihre Sichtweise – vollkommen logisch und in sich schlüssig – sei doch nichts anderes als ein Ausfluss europäischer Arroganz. Ob sie mir das je verziehen hat, weiß ich nicht. Sie hielt es für den objektiven, nachgewiesenen, Stand der Wissenschaft. „Ja“, sagte ich, aber in Zentraleuropa [nachgewiesen]. Das gäbe niemandem das Recht, diesen Stand als ’nachgewiesen‘ allen anderen Menschen überzustülpen.

      Der sprichwörtliche Elephant im Porzellanladen. Die Gaucks, KGEs, Kässmanns, u.s.w. fühlen sich aber nicht so. An manchen Stellen doch schon. Ich habe den Tod Amris bedauert, ich hätte zu gerne gehabt, er hätte seine Zelle mit ihr teilen dürfen, damit sie ihm in Liebe begegnen könnte. Vielleicht mit ihm beten; nein, keine Ironie, kein Hintergedanken, auch kein Wunsch dass ihr etwas geschehe.
      Mir sträuben sich die Haare ob dieser brutalen Arroganz der Frau Kässmann. Sie spricht Amri – und den Mitgliedern des IS – offenbar das Recht ab, ihre *eigene* Meinung über die Welt haben zu dürfen!?
      „Was erlauben Frau Kässmann!?“ dachte ich bei deren Ausspruch. Ja, auch die Mitglieder des IS haben für mich ein Recht auf eine eigene Meinung (die meinetwegen die des IS sein muss); das wäre aber nicht gänzlich anders als die verdrehte Meinung einer Frau Kässmann, denen ‚fehle die Liebe, die man ihnen geben müsse [um vom Terrorismus Abstand zu nehmen]‘. Was für ein durchgeknallter – Entschuldigung, Don Alphonso – und abgedrehter Wahnsinn! Damit spricht die Pastorin den IS-Terroristen das Recht einer anderen, eigenen, Weltsicht ab. Wo wäre da ein Fünkchen Seelsorge? Ich kann da nur Selbstgefälligkeit erkennen.

      Das alles ist aber nicht neu. „Der Europäer“ als Stereotyp, hier zumindest der Mitteleuropäer, hat seit einigen Generationen, inklusive, zu meiner Schande, meiner, in der Lösung gebadet, die einzig wahre Kultur zu haben. Freundlich-herablassend den Amerikanern gegenüber – dabei wissen diejenigen, die die USA wirklich kennen, dass die Amis sich seitdem schon etwas eigenes, anderes, geschaffen haben.
      Und patronizing den anderen, alten, und ehrwürdigen Kulturen gegenüber auch. Denen man seit Generationen auf diese seltsam-perfide Art und Weise begegnet: gleichzeitig himmelhoch bewundernd (Asien, Bali, Angkor Wat, Nepal, Thailand) und gleichzeitig bevormundend. Sogenannte ‚Entwicklungshilfe‘ geben zu müssen meint.
      Als alter Asien-Fan habe ich den Niedergang eines Kontinents mit ansehen müssen, über die Jahre hinweg. Man hat aus dem Kontinent herausgezogen was herauszuziehen war, nicht nur materiell, sondern auch emotional-mental. Und hat dem Kontinent gebracht was man als die ‚europäische überlegene Lösung‘ sich einbildete.

      Und hier rundet sich die Geschichte zu der von Tico.
      Afghanistan. Wer kennt schon das Afghanistan vor den verschiedenen Invasionen? Ein friedliches Land, durch das man mit seinem Käfer fahren konnte, von Berlin nach Hyderabad.
      Und in dem in den Siebzigern deutsche Frauen barbusig herumliefen, um das anderweitig beinahe Paradies zu ‚perfektionieren‘, indem man der „zurückgebliebenen Bevölkerung“ das natürliche Gefühl zum eigenen Körper näher brachte.
      Nein, falsch, sich berufen sah, auserwählt, dieses Paradies dadurch weiterzuentwickeln.
      Nein, kein Spaß, bitterer Ernst.
      Beweise dafür habe ich keine. Dennoch behaupte ich, solche Aktionen hätten zur heutigen Situation Afghanistans mit beigetragen.

      Ich hätte noch zig andere Beispiele zur Unterstützung der Worte von Tico.
      Und noch 145 Zeichen frei.

      Sekian, Terima kasih!

    • Freedom isn't free at all, that it comes with the highest of costs. The cost of blood.
      @Dippel

      Oh, das ist wirklich bemerkenswert:
      Der weiße Mann und die weiße Frau waren böse.

      Nicht so wie die Türken im Osmanischen Reich, oder die Inkas oder die dieser Dschingis Khan oder Xerxes oder die Ming Dynastie oder dieses nette Beziehungsgeflecht in Ruanda.

      Tja, irgendwie haben sie im Geschichtsunterricht nicht ganz aufgepasst. Irgendwie war die Welt schon immer böse. Unabhängig von der Hautfarbe.

      Naja, eine lange, nie endende Kindheit ist auch was Schönes…

  72. Alternative Kulturkreise
    Wenn ich im inzwischen immer weiter ausgedünnten Freundes- und Bekanntenkreis (ausgedünnt? Baden-Württemberg!) dieses Thema wiederkaue und in Bezug zu den statistisch bereits nivellierten Kriminalitätsraten setze, kommt immer wieder das Argument daß hier doch auch bereits schon immer! böse böse aschfahlweisse Bierzeltbuben auf die eine oder andere freche Art ihr Unwesen treiben.
    Mein Gegenargument ist dann immer, wenn – und falls – wir hier schon so viele Spitzbuben autochthon ansässig haben, warum „wir“ dann noch so viele weitere Spitzbuben (nicht aschfahlweiss) aus aller andern Herren (Kultur-) Länder hierherholen und alimentieren müssen.
    Damit dünnt’s sich’s dann weiter aus. Kllerargumente sind nur auf der anderen, scheinbar hellguten Seite gestattet. Anscheinend.

    Noch’n Ausdünner par excellence: Ist solch frauenverachtendes Agieren Kulturfremder im nicht autochthonen Heimatland (also bei uns!) an ansässigen schon länger hier lebenden Weibern nicht auch fremdenfeindlich??

  73. Menschenrecht auf Unantastbarkeit
    Nachtrag
    Mein Kommentar war keine Ironie.

    Hier in Lateinamerika fallen Zuhauf deutsche weiße Frauen ein, die sich dunkelhäutige Bettgenossen suchen, so wie einst die Asien-Fliegenden Männer transportierten. Und ich erinnere an die Olympischen Spiele in Brasilien und den brasilianischen Karneval. Es gehört zur Latinokultur ein ganz anderes Körperbewusstsein zu haben, dass nur die verklemmten deutschen als sexuelle Aufreize deuten.

    Und dann zu behaupten es gäbe keine kulturellen Unterschiede, ist Verhöhnung der Opfer und Hohn über andere Völker. Doch Unterschiede legitimieren nicht, gewisse Menschenrechte, naemlich die der der Unantastbarkeit des Leibes zu leugnen!

    Don Alphonso, sie haben wieder mal den Finger in eine der vielen Wunden gelegt. In eine Wunden, die auch uns auf dem anderen Kontinent betreffen.

    • Zivilisationsstufen Raub, Tausch, Kauf
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ausweitung_der_Kampfzone#Titel – „In einem völlig liberalen Wirtschaftssystem häufen einige wenige beträchtliche Reichtümer an; andere verkommen in der Arbeitslosigkeit und im Elend. In einem völlig liberalen Sexualsystem haben einige ein abwechslungsreiches und erregendes Sexualleben; andere sind auf Masturbation und Einsamkeit beschränkt.

      Der Wirtschaftsliberalismus ist die erweiterte Kampfzone, das heißt, er gilt für alle Altersstufen und Gesellschaftsklassen. Ebenso bedeutet der sexuelle Liberalismus die Ausweitung der Kampfzone, ihre Ausdehnung auf alle Altersstufen und Gesellschaftsklassen.“ – Michel Houellebecq: Ausweitung der Kampfzone

  74. ...Nähe des rechten Randes der AfD.
    na, na, na! Wer wird denn da differenzieren?

  75. Eine Frage der Ehre
    Es gibt viel Entsetzen über das Anzünden einer daran verstorbenen Frau in der Nähe von Kiel bzw. eines Berliner Obdachlosen; die Taten gelten nach unseren Maßstäben als besonders grausam. Doch in manchen Ursprungsländern jener jungen Männer ist Mord durchs Verbrennen keine Seltenheit, sondern wird z.B. als „Ehrenmord“ eingesetzt, welche oft von der Familie des Opfers ausgeübt wird, nicht selten unter Beteiligung der eigenen Mutter. Bestraft werden Mädchen und Frauen, wenn sie sich z.B. weigern, sich einer Zwangsehe zu unter-werfen.

    Die unten angegebenen Beispiele aus Pakistan stammen aus britischen Medienberichten und werden für andere streng muslimische Gesellschaften exemplarisch sein. Aus manchen anderen Ursprungsländern erfährt man über entsprechende Taten nicht aus den Medien, sondern nur aus den Berichten der Menschenrechtsorganisationen.

    Etwa 1.000 Mädchen und Frauen werden jedes Jahr in Pakistan ermordet, weil sie die Normen der Zwangsheirat verletzen. Obwohl diese Taten juristisch als Morde gelten, erlaubt das Gesetz der Familie des Opfers, den Täter zu begnadigen, wodurch der Mörder straffrei ausgeht.

    Beispiele aus dem Jahr 2015:
    Eine Lehrerin wurde am lebendigen Leibe verbrannt, nachdem sie sich weigerte, einen Mann zu heiraten, der zwei Mal so alt war wie sie. Der grausame Mord wurde vom Vater des Mannes verübt, dem das Opfer heiraten sollte.

    13 Mitglieder eines Stammesrates haben ein Mädchen erdrosselt und verbrannt, weil sie einer Freundin geholfen hatte, vor einer drohenden Zwangsheirat zu fliehen.

    Im Juni 2015 wurde ein 17-jähriges Mädchen von ihren eigenen Familienmitgliedern lebendig verbrannt, weil sie mit einem Mann durchgebrannt war, den sie heimlich liebte. Ihre Mutter sagte nach der Tat, dass sie den Mord nicht bereute.

    Aktuelle Meldungen finden Sie durch einen Suchbefehl „girls and women burnt alive in muslim countries“.

    Es ist davon auszugehen, dass männliche Mitglieder aus solchen archaischen Stammesgesellschaften in dieses Land hinzugezogen sind.
    „Wir“ dürfen also nicht darauf hinweisen, dass derartige Gräueltaten in unserem Kulturkreis seit dem Mittelalter nicht mehr vorkommen und daher besonders geächtet werden, weil solch eine Äußerung rassistisch und diskriminierend wäre. Stattdessen würden dem Täter vor einem deutschen Gericht wegen der kulturellen Unterschiede mildernde Umstände zugesprochen…?
    Lieber Don Alphonso, diese wichtige Frage haben Sie perfekt herausgearbeitet, und es wird Zeit, dass die deutsche Gesellschaft darauf eine angemessene Antwort findet.

    • Indische Frauen können vom Verbrennen ganze Lieder singen
      sobald das Brautgeld aufgebraucht ist, werden auch die Schwiegermütter aktiv und verbrühen dann schon mal die Schwiegertochter mit heißem Öl oder veranstalten noch Schlimmeres. Die Frauensterblichkeit ist sehr hoch und was die schlimmsten Vergewaltigungen angeht, haben wir ja in den letzten Jahren vielfach lesen müssen.
      Frauen haben in den meisten weniger entwickelten Ländern/Kulturen keinen Wert und in Kriegszeiten war das hier nicht anders.


    • Werte Renate Simon, stimmt, aber Inder kommen unter den Schutzsuchenden eher selten vor und sind diesbezüglich nicht unangenehm aufgefallen.

      Pakistanis dagegen versuchen hier Asyl/ Schutz zu suchen und sind schon kriminell aufgefallen.

      Pakistan war lediglich ein Beispiel für die in streng muslimischen Ländern vorherrschenden Stammesstrukturen. Die Inder sind mehrheitlich Hindus und sind bei dieser Diskussion in dieser Hinsicht daher irrelevant.

      „Frauen haben in den meisten weniger entwickelten Ländern/Kulturen keinen Wert und in Kriegszeiten war das hier nicht anders.“

      Dies ist nicht zwangsläufig der Fall, sondern variiert stark, besonders im Nord- Südgefälle. Der große Unterschied ist, dass dies in den strikt muslimischen Ländern in Friedenzeiten auch der Fall ist, auch in reichen Ländern wie in Saudi-Arabien z.B.

      Wenn das in Kriegszeiten hier nicht anders war, wie Sie es behaupten, sollten „wir“ doch dann mehr Verständnis haben. Oder wie haben Sie das gemeint?

    • Tamarisque, das war nur eine nüchterne Feststellung
      was unseren Frauen im Krieg angetan wurde, taten unsere Soldaten anderen Frauen in anderen Ländern an. Das jetzt platt verallgemeinert.
      Frauen und Kinder sind immer die ersten Opfer, in jedem Krieg.

    • Titel eingeben
      Tamarisque irgendwo sind auch wir auf der gleichen Stelle der gleichen Seite. Hier zum Beispiel. Ich hätte Ihren Kommentator nur nicht so gut formuliert. Danke

  76. Auch 2017...
    werden es Maas & Co. nicht schaffen, totalitäre Verblödung zur Doktrin im öffentlichen Diskurs zu erheben. Danke, Don Alphonso, Sie bringen es mal wieder auf den Punkt. Die Totschlagargumente „Bist du etwa nicht für…(ergänzen Sie hier wahlweise ‚Frieden, Menschlichkeit, Humanismus, Solidarität, Gleichberechtigung etc.)?“ bzw. „Bist du etwa für… (‚den Klassenfeind, Imperialismus, Faschismus, Rassismus, Sexismus, Ausbeutung etc.) erleben zwar gerade eine erstaunliche Renaissance, „von Erdogan lernen, heißt siegen lernen“, scheinen sich etliche Politiker und ihre Gefolgschaft aufs Panier zu schreiben, aber mit weniger als einem Staatsstreich wäre das Wahlvolk nicht auf Linie zu bringen. In diesem Sinne: Ihnen alles Gute fürs Neue Jahr.

  77. Umseits, auf der Verpackung des Blogs- Was Barack Obama hinterläßt.
    Andere Frage :

    Was Angela Merkel hinterläßt ,

    ein für uns interessanteres Thema.

    Ein zerworfenes, grenzenloses Land, dessen Reserven für jeden Blödsinn, Rettung Griechenlands, des Euros, der Welt

    hinausgeworfen wurden und werden ,mit unbegrenzten Garantien in die Zukunft.

    Ein Land, so gespalten, wie Frankreich entre deux guerres , mit Sprechverboten zwischen den Blöcken,

    ein Land, vollgestopft mit hundertausenden, vielleicht Millionen, man hat dafür gesorgt, dass niemand das weiß, und niemand danach fragen darf, von unpassenden jungen Männern, die dem Rest der hiesigen Bevölkerung (duuu, er hat Bevölkerung gesagt !!) eher feindselig gegenübertreten,
    ein Land, dessen Energieversorgung einem Anbiedermeier an grünen Stumpfsinn geopfert wurde….

    ein Land, das im Prinzip fertig hat, und , im Leerlauf, darauf wartet, dass es der letzte begriffen hat

    und das Licht ausmacht.

    • Sie dürfen nicht übersehen, dass es viele Strukturen gibt, die tadellos funktionieren. Fahren Sie mal auf der kostenlosen Autobahn von Pisa nach Grosetto, dann verstehen Sie sofort.

    • Liebe Don, zwischen Pisa und Grosetto ist jetzt aber
      wenig merklische Hinterlassenschaft, wenn ich nicht irre .

    • Ja, eben. In Deutschland läuft vieles selbstverständlich, was in Italien nicht so ist.

    • Die funktionierende Autobahn hinterläßt aber nicht Merkel,
      sondern ein anderer Kanzler .

      Dass sie sie nicht abgetragen hat, oder ein Fahrverbot als A..rmkriecherei gegenüber grün erlassen hat,

      und es mit ihr (k)eine Maut geben wird,
      muß man ihr jetzt aber nicht ,,hoch anrechnen“, oder ?

    • Was die f.... Ente hinterläßt,
      ist Dreck und nichts als Dreck.
      Dafür mindestens 15 Minuten Applaus.
      Es lebe die DeutscheUndemokratischeRepublik und unsere Staatsratsvorsitzende der Einheitspartei Deutschlands !!!

  78. Der war gut ....
    „Dass die … (Bürger)Kinder mit Zähnen und Klauen an ihren Illusionen festhalten und um die mit hoher Geschwindigkeit entgleitende Deutungshoheit kämpfen, geschenkt. Wer im wohlhabenden, sicheren und friedlichen Westen in der akademischen Mittelschicht sozialisiert wurde, ist eben de facto häufig ein Kind, auch mit 40 oder 50.

    Und die Kinder lernen gerade das Erwachsenwerden. Ich habe die Hoffnung nicht völlig aufgegeben, dass sie das rechtzeitig lernen, bevor der Schaden nicht mehr begrenzbar wird. Und an dem Punkt sind wir nicht. Noch nicht.“

    Stimmt hundert pro, wer aber die Mangold, von Lovenberg, Porombka usw. neben Scheck als Lesequartett erlebt, weiß, dass solche immer Bourgeosie im kassischen Wirtsinne bleiben werden, kaum dazu neigen, selbst nur eingebildete Herrenhäuser zu verlassen und selbst einmal die Aufsicht bei den Sklaven in den Sielen zu werden, nicht einmal Polizeipräsidentin der Ordnung läge nahe. Es soll schon beim hübsch darüber reden bleiben können.

    Nur etwas weniger selbstschädlicher könnte die Zukunft für solche dann doch werden, durch bessere eigene Meinung (!), durch das Mehrerkanntere, also falls Schadensdrohung fürs selbst drin gelege hätte – im bisher unzureichend und nur fast genau zutreffend geredet haben über andere und die Welt hintendran – an anderen und Fremden.

    Bessere Meinung anstreben ist eben auch eine Aktivität.

    Evtl. “ lesenswert quartett: Bücher zu Weihnachten
    15.12.2016″ die ersten Minuten sehen, wer noch Zeit und Lust hat auf weltfern verkrampften Selbstfeierquatsch bitte gerne auch das ganze. Und mal einen Blick schweifen lassen über die Bilder neben den Bildern dadrin, wie alt die alle sind, und in 20 Jahren oder so allesamt zum größten Teil sang und klanglos tot.

  79. Besonders drollig sind ja die Pirouetten,...
    die jefraud zu drehen genötigt ist, wenn sich zwei eisern hoch gehaltene Grundprinzipien gegenseitig in die Quere geraten.

    Einerseits ist ja in jubelnder Einstimmigkeit das nun gnadenlose neue Sexualstrafrecht im Bundestag beschlossen worden („historischer Schritt“, „Meilenstein“); aber sooo scharf betreffs bestimmter Tätergruppen wollte frau’s dann stellenweise doch wieder nicht:

    „Die Linke Wawzyniak brachte als Beispiel: „Eine Gruppe will ein Handy stehlen, einer davon begeht parallel eine Sexualstraftat – und alle können jetzt auch wegen der Sexualstrafrat belangt werden.“

    Die Koalition setze „das Schuldprinzip ohne Not außer Kraft, in verfassungswidriger Weise“.

    Klar, wenn man schon „nur“ Handys klauen will, sollte man sich innerhalb der Tätergruppe vorher schon sachgerecht abstimmen. Nicht dass da einer dem Mädel noch überflüssigerweise in den Schritt fasst.

    Weiter mit unserer „linken“ Kulturkreisversteherin:

    „Die Linke Wawzyniak meinte: „Ein aufgedrängter Zungenkuss kann jetzt dazu führen, dass jemand seinen Flüchtlingsstatus verliert.“

    Man stelle sich die Bild-Schlagzeile vor. „Vom falsch verstandenen Schäferstündchen in den Tod“. Naja.

    • Es wird, von Regionen wie Bayern abgesehen, keime Folgen haben. Die Tat war vor der Gesetzesänderung, ab jetzt wird da sicher nochmal eine Runde weiter gedreht. Die bayerische Justiz ist nicht umsonst gefürchtet.

  80. Lieber Abstinenzler
    Don Alphonso, sollte es mal dazu kommen , dass die „hier schon länger Lebenden“ dem muslimischen Kulturkreis integriert werden, werde ich mich an Ihren alten Artikeln und der Aussicht besaufen, dass es doch Alternativen geben könnte.

    • Das befürvchte ich auf keinen Fall, zumindest bei uns gibt es da keine Anzeichen.

    • Bestimmung der Integrationsvektoren
      Geschätzter Herr Sennewald,

      gestatten Sie mir bitte eine kleine Rechnung, die Sie vielleicht dazu anregt, Dons Artikeln einen Ehrenplatz auf Ihren Speichermedien einzuräumen:

      Wenn man drei Prämissen annimmt,

      nämlich daß die Flüchtlinge aus dem nahen Osten in Deutschland bleiben, im Rahmen der Familienzusammenführung mit Frauen zusammen kommen und ferner Syrer und Deutsche ihre jeweiligen Fortpflanzungsraten von 3 und 1,4 Kindern pro Frau beibehalten,

      dann bekommen die 5,5 Mio jungen Männer deutscher Abstammung 7,7 Mio Kinder und 5,4 Mio Enkel, während die 1,5 Mio jungen Syrer 4,5 Mio Kinder und 6,8 Mio Enkel bekommen, jeweils 10 bis 20 Jahre vor den Deutschen.

      Inwieweit meine Prämissen valide sind, und inwieweit meine Rechenergebnisse auf die Richtung der Integrationsvektoren schliessen lassen, muß jeder selbst beurteilen.

      Die schon länger in Deutschland lebenden jungen Männer mit Migrationshintergrund habe ich übrigens in dieser Rechnung nicht aufgeführt.

    • Jeder Deutsche Vater mit Kindern steht im Trennungsfall vor dem Abgrund
      Hier die Fälle dreier Väter
      http://pap-a-ttack.de
      Einer war mehrfach erfolgreich bei Klagen gegen Deutschland hatte aber keinen Kontakt zu seinem knapp 13-jährigen Sohn
      Der andere hat drei Kinder. Zwei leben bei ihm. Damit die Mutter – welche an Kontakt zu den anderen beiden Kindern nicht interessiert ist – nicht leer ausgeht wurde dieser das dritte Kind zugesprochen. Anzumerken bleibt, die Mutter ist nach der Trennung 350 km weggezogen.
      Der dritte Vater hatte Kindeskontakturteile aus Malta in England vorgelegt. Obwohl solche EU Urteile nach EU Recht in England hätten umgesetzt werden müssen behauptet die EU Kommission, Enforcement/Umsetzung gehört nicht zu den EU Regulatorien. Eine dreifache Anhörung vor dem EU Petitionsausschuss wurde letztlich erfolglos und gegen den Willen des Vaters eingestampft. Die Deutsche CDU MEPs Rainer Wieland und Peter Jahr sind bei der dritten Anhörung schlichtweg nicht erschienen. Die anderen Parteien hatten es noch nicht einmal vorgeschlagen dass sich der EU Petitionsausschuss darum kümmert.

      Mal sehen wie die Flüchtlings Väter den Kontakt sicherstellen. Mutter mit Seil an der Anhängekupplung.

      Wir können bei diesen als auch anderen Fällen davon ausgehen dass die deutschen Männer mit allen gesetzlichen Möglichkeiten ignoriert (für die Umsetzung der Kontakturteile) und wenn nötig (wenn diese zu radikaleren Mitteln greifen) mit allen gesetzlichen Möglichkeiten abgeurteilt werden.

      Bei den nichtdeutschen Vätern werden die Gerichte womöglich die Augen zudrücken.

  81. Siehstduwohl...
    das Christkind bringt Geschenke; und das im schwarzgrünen (oder grünschwarzen?) Hessen (und eine neue Kugelspritze ist auch dabei und hoffentlich gaaanz viel Merkel-Lego):

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessische-polizei-ruestet-nach-terroranschlaegen-auf-14593660.html

    aber freilich, auch unter der Rubrik „Hessen“:

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/jugendlicher-belaestigt-maedchen-und-attackiert-helferin-14593606.html

    • Ich würde Jugendlicher, solange wir keine sichere Alterprüfung haben, in Anführungsstriche setzen. Auch die mutmasslichen Täter von Berlin sahen mir jetzt nicht sonderlich nach maximal 21 aus.

  82. außersprachliche Angleichungsbemühungen
    Es wäre demnach zu überlegen, ob nicht auch die deutsche Nationalhymne nun auch nach unten nivelliert und den veränderten Umständen angepasst werden sollte.

    Da das
    »Einigkeit und Recht und Freiheit
    für das deutsche Vaterland! «
    vielen Eingereisten möglicherweise ein Gefühl des Zurückgesetztseins, des Nachbeteiligtseins, einflöst.

    Allein schon der sprachlichen Diversitäten wegen, müßten derlei Irritationen Alternativen beigestellt werden.

    Versuchsweise, und als vorläufiges Identifikationsmerkmal, könnte folgender Vorschlag fremdsprachiger Bleibeberechtigter vielleicht günstig stimmen und eventuelle Ressentiments* gegenüber der Einheimischen Bevölkerung, welche nicht selten auch durch Sextourismus herühren können, mildern helfen.
    Dies sollte auf eine freundliche, allgemein leichtverständliche und einnehmende Weise erfolgen:

    Listen With Sarah – Animal Hop
    https://www.youtube.com/watch?v=CzAs7UouPRI

    **https://de.wikipedia.org/wiki/Ressentiment**

  83. Wann kommt die Kündigung?
    Verehrtester Don Alphonso,

    also, wenn Sie mit diesem Stück, trotz vieler Konjunktive, den Bogen nicht überspannt haben und noch weiter, ohne zu brechen, zum Brunnen der Meinungsfreiheit gehen können, liegt ihr Arbeitgeber im Koma oder akzeptiert Ihr Überschreiten von roten Linien.
    Balancieren Sie bitte weiter auf der Schneide der Rasierklinge, das an sich nur so harmlose Tiere wie Schnecken beherrschen. Damit will ich Sie keineswegs mit einem Tier vergleichen oder gar herabsetzen. Im Gegenteil, Ihnen gebührt meine vorzüglichste Hochachtung für Ihren Mut und Ihre Technik, nicht abzustürzen.
    Hals- und Beinbruch bei der Fortsetzung Ihrer Gratwanderung!

  84. Und weiter geht's: Wie ungleich man so behandelt wird...
    Ihr Text tifft mal wieder voll ins Schwarze. Man selbst hat schon von solchen Fällen gelesen, einst immergrüne Wähler fragen sich besorgt, ob das so weitergehen kann, und jeder kennt ein paar unglaublich brutal und widerlich ausgeführte Verbrechen der Neuankömmlinge. Natürlich sind es nicht alle, aber eben schon zuviele, als dass man noch zur Differenzierung geneigt wäre. Insofern ist Ihr Text ein ernster und kluger Artikel, aus dem man einiges lernen kann.

    Doch – wenn Sie erlauben – möchte ich noch etwas anmerken, was mir in den letzten Tagen beinahe die Zornesröte ins Gesicht trieb, wäre man derartige Meldungen nicht schon gewohnt: Die Leiterin des IWF, Frau Lagarde, die durch schlampige Amtsführung in einer vorherigen Tätigkeit 400 Millionen Euro Staatsknete verplempert hat, ist schuldig gesprochen worden, aber erhält keine Strafe, weil Sie so gute Arbeit leistet.

    In Deutschland geht das so: Zweimal Schwarzfahren, Schädigung der öffentlichen Hand etwa so im Bereich von vier bis zehn Euro, wird durchaus mit einem Jahr Gefängnis bestraft.
    Garantierter Aufenthalt im Gefängnis droht, wenn zum zweimaligen Schwarzfahren noch ein Pfund Butter gestohlen wird.
    Dann sind wir tatsächlich bei etwa acht bis zehn Euro volkswirtschaflichem Schaden.
    Es ist hierzulande für die Urteilsfindung der beamteten Richter übrigens egal, ob der Dieb oder Beförderungserschleicher seinen Job, so er denn einer Tätigkeit nachgeht, gut erledigt.

    Ich verstehe einfach nicht, wie man noch von einer Gleichheit vor dem Gesetz und von funktionierender Rechtsstaatlichkeit in Europa reden und schreiben kann.

    Es wundert mich wirklich nicht mehr, wenn Leute wie Frau Lagarde oder die deutsche Botschafterin am heiligen Stuhl, Frau Schavan reihenweise Leute an die Wahlurne treiben, die dann auch nicht mehr wissen, was sie tun.
    Es kann eigentlich nicht mehr schlimmer werden.
    Auf der einen Seite die unkontrollierbare, über die Köpfe der Menschen hinweg entschiedene Migrationswelle, losgetreten von einer das Recht und Gesetz mißachtenden Kanzlerin, und auf der anderen Seite ein Pöstchengeschacher, das nur in den seltensten Fällen so einen Weg in die Öffentlichkeit findet, wie bei den beiden oben von mir angesprochenen Frauen ohne jegliche Moral und Schuldempfinden.

    Eine gewisse Schicht kriegt den Hals einfach nicht mehr voll und versorgt Parteigranden mit Freiheiten und Posten, die bei derartigen Verfehlungen den Überführten/-innen gar nicht mehr angeboten werden dürften.
    Aber nein, kein Absacken in Hartz 4, kein Gefängnis, keine Sozialstunden. Nein, die Karriereleiter wird zielstrebig und klassenbewusst weiter erklommen, und man schaut von unten zu, und fragt sich, wie die nächsten Wahlergebnisse so aussehen, während man in der Menge steht und die jungen Mädels sich der kulturfremden, sich integrieren wollenden facharbeiterlichen Einwanderer nicht mehr erwehren können.

    Waffen sind – Gott sei Dank – hier verboten.
    Aber vielleicht geht man mit Kopfschmerzen in die nächste Wahlkabine, macht sich dort mit dem entsprechenden Kreuzchen Luft, und dann kann auch ich bald für nichts mehr garantieren!
    Vive la France!

    • Verfolgen Sie doch mal den Werdegang...
      der langjährigen Busenfreundin unserer Kanzlerette, der gerichtsfest nachgewiesenen Plagiatorin Fr. Dr. Schavan (der so unrühmlich abhandengekommene Doktorgrad wurde umgehend durch einen Ehrendoktor der Universität Lübeck ersetzt).

      Nachdem sie gleichzeitig mit ihrer Promotion auch den Studienabschluss verlor, ein Regelverstoß erster Güte.

      Aber es ist halt längst nicht mehr 1990, wo jemand wie L. Späth wegen ein paar läppischer geschenkter Urlaubsreisen seinen Hut nehmen musste.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Traumschiff-Aff%C3%A4re

    • @ Kurt Gnadenbrotler
      Oh, sorry, ich sehe gerade, sie hatten das nette Beispiel Schavan (das allerdings um so dreister erscheint, je eingehender man sich damit beschäftigt), erwähnt… hatte ich vor lauter Lagarde ganz übersehen.

    • @Knut Gnadenbrotler und @Perkeo
      Das ist systemimmanent: https://www.heise.de/tp/thema/?thema=demokratie-am-Ende?

      Warnung: Eine etwas längere, aber lesenswerte Analyse zur Parteiendemokratie, die u. a. erklärt wie Schavans, Lagardes, Nahlesse, etc. entstehen.

  85. Lieber Don, nicht nur in der oberbayerischen Provinz
    sondern auch in der nordost-württembergischen Provinz ist die Stimmung mehr als schlecht. Mein Erweckungserlebnis hatte ich, als mein Arbeitskollege, ein jahrzehntelanges treues Sozi-Parteimitglied, langjährig in Kommunal-und Vereinsfunktionen tätig, plötzlich los wetterte und aufgrund der in den letzten Monaten gemachten Erfahrungen vom Leder zog, als hätte er das rote Parteibuch in ein blaues getauscht. Selbst seine eigenen Parteigenossen von Gabriel bis Maas beschuldigte er lautstark der Weltfremdheit und Ahnungslosigkeit in der Flüchtlings- und Migrationspolitik. Ich war erst mal baff, wurde ich doch da als mäßig Konservativer plötzlich von einem Sozi regelwidrig „rechts“ überholt. Wie soll ich da noch mit meinem Sozi-Kollegen streiten?
    Nun vielleicht ist inzwischen die „Provinz“ der Normalfall und es gibt nur noch ein paar Großstädte, allen voran das geliebte Berlin, welche sich standhaft weigern den Realitäten ins Auge zu sehen, zumindest noch mehrheitlich.
    Seit wir hier im Ländle die beiden Mordfälle hatten ist es völlig vorbei mit der Ruhe, selbst mit meiner eigenen. Wir haben hier direkt im Dörfle nebenan eine Unterkunft des Landkreises mit ca. 30-40 Flüchtlingen. Bisher ist nichts größeres vorgefallen, die meist männlichen Flüchtlinge sind mit dem Fahrrad unterwegs, oder zu Fuß, und grüßen freundlich. Aber jetzt will nach den Mordfällen meine Freundin nicht mehr alleine joggen und zwingt mich mitzukommen! Wo soll das noch hinführen? Werde ich nach dem nächsten Vorfall sogar noch gezwungen zu ihr zu ziehen, da sie nicht mehr alleine in ihrer Wohnung leben will fragt ein tief besorgter Schwabe?

    • Also, das hängt ab ...
      „Wo soll das noch hinführen? Werde ich nach dem nächsten Vorfall sogar noch gezwungen zu ihr zu ziehen, da sie nicht mehr alleine in ihrer Wohnung leben will fragt ein tief besorgter Schwabe?“

      Schwabe, Ihre Freundin kenne ich nicht.
      Grundsätzlich könnte aber die Flüchtlingskrise doch durchaus auch ihre Vorteile mit sich bringen? ;-)

    • @Laubfall
      Sehr geehrter Herr Laubfall,

      lassen Sie uns doch in die Zukunft blicken.
      Ich erwarte mit großer Spannung den Prozess gegen den 17-jährigen, selbstmordgefährdeten, mutmaßlichen Mörder aus Freiburg.
      Hier wird sich zeigen, ob die Justiz im grün-roten Baden-Württemberg auf Augenhöhe mit der in Bayern handelt.

      Ob die Familie des Opfers wohl als Nebenkläger auftreten wird?

      Mit den besten Grüßen

  86. Don und DIE Kulturkreise
    Nach dem FLUTEN(=05.11.15) hielt ich mich mehrere Monate im reichsten Teil Skandinaviens auf. Dort gibt es für jeden Flüchtling umfangreiche, kostenlose Integrationskurse; auf die Kurs-Frage: „Was bedeutet es wenn eine Frau dich in der Öffentlichkeit küßt?“ antworteten 100%(h u n d e r t!) der Muslime die dort teilnahmen…= die will Sex mit mir – möglichst sofort – haben. Abends beschwerte sich meine Tochter (=11j.) via Skype häufig über einen syrischen Neu-Mitschüler(=14j.) der sie permanent küssen will.

    Ich bin dann extra für 2 Tage nach Hause geflogen um mir das Früchtchen anzugucken!

    Don, du hast angabegemäß keine Kinder…das erspart zukünftig viele unruhige Nächte. Glückwunsch!

    • ich dunkeldeutscher Vater,
      von 2 Töchtern,werde dann zum Dirty Harry, da wie in der Kolumne vom Don geschildert, das LINKSRecht nicht für alle gilt.
      Die Ente hat keine Kinder !!! Der ist D egal.
      Sollte sich der Deutsche, auch Rheinländer, Bayern und Nordlichter waren Granaten im Feuersturm, sich seiner Kraft besinnen und nicht auf den Boden schauen, wenn ihn die neuen Herrenmenschen passieren, erst dann ist es wieder unser Land. Denkt an die Leistungen EURER Grossväter, laßt diese Ansporn sein, wir haben viel Unheil angerichtet, waren jedoch auch nicht, nur Massenmörder. Wie viele Massenmörder haben Asyl beantragt????????

  87. Statistitik
    Leider gibt es solche Artikel nicht mehr in der FAZ:

    http://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/sind-migranten-ebenso-kriminell-wie-deutsche/

    Außerdem ist die Religion der entscheidende Aspekt. Christliche Araber sind in der Kriminalitätsstatistik vollkommen unauffällig. Es gibt aber genau eine Religion, mit der es überall Ärger gibt. Und die sieht alle Nichtanhänger nicht als Menschen an. Das ist das Problem. PS: Der Richter hätte den Eritäer fragen sollen, was er mit dem macht, der das, was er gemacht hat, bei seiner Schwester macht.

  88. Es ist ganz einfach
    Don sagt: „Würde man sich dem aber verweigern und gar sagen, es gehe hier eben nicht nur um Einzelfälle, sondern kollektiv um Menschen aus einem Kulturkreis, der sexuelle Übergriffe in der Nacht auf einem einsamen Weg legitimiert, und dessen Angehörige dann auch noch fordern, dass man sie deshalb nicht bestraft …“ etc. p.p.

    Unlogisches Verhalten und Rechtfertigungstaktiken mit Logik zu ergründen, wenn man die dahinterliegende Motive nicht kennt oder nicht wahrhaben will, wird nicht gelingen.

    Es ist doch ganz einfach.
    Den Versagern geht es nicht darum, für Asylanten zu kämpfen – die werden nur missbraucht und sind Mittel zum Zweck. Es geht darum, gegen Einheimische zu kämpfen.

    Der erfolgreiche, strebsame, gern auch saturierte deutsche Bürger ist das Feindbild.
    Wer das begreift, wird sehr traurig werden.

  89. Titel eingeben
    Danke für diesen guten Artikel
    die Frage ist sehr berechtigt, warum eine Aussage so unterschiedlich bewertet wird.
    Und ich kann nur hoffen, dass der Angeklagte nicht einen Freispruch, sondern auf Grund der Unverschämtheit des Verteidigers eine Strafe erhalten hat, die über der beantragten des Staatsanwaltes liegt.

  90. Titel eingeben
    Antwort ‚meines Politikers‘: „ja, das stimmt leider. Aber es sind meine Wähler.

    Vorgeschichte:
    Vor knapp 25 Jahren habe ich in Bremen studiert (Informatik).
    Ich lernte eine Reihe von Leuten kennen, die sich als Links und Antirassist bezeichneten (allesamt Nichtinformatiker). Das war meinem Verständnis von Links (keine Gruppe darf sich einfach so an Gemeinschaftseigentum vergreifen) fremd, also fragte ich nach.
    Über den Miri-Clan, eingeschüchterte türkische Ladenbesitzer, Bevölkerungswachstum, Asylmissbrauch, Nicht-Anwesenheit von Nazis (dagegen demonstriete er gerne), etc, kamen derart viele Widerspüche in seinem identitätsstiftenden Weltbild zu Tage, dass der 1 Kopf kleinere Antirassist schliesslich ausrastete:
    Es spielt überhaupt keine Rolle, ob ein Teil in Bremen als Mafia agiert. Deutschland ist das Böse an sich. Es gibt nur einen Weg um das Deutsche menschlich zu eliminieren. Das geht nur durch Umvolkung und es ist völlig egal wer da ins Land kommt, Hauptsache: so undeutsch wie möglich.
    Es dauert knapp 1/2 Stunde um das zu erhalten. In ruhiger Stimmung hättg er sowas wohl nicht gesagt.
    Ich war verdattert und habe ähnliche Gespräche noch mehrmals geführt
    Es half auch, dass ich in derem Sinne ‚Links‘ aussah. Vielleicht war es das, was sie so ausrasten ließ.
    Ich kannte einen Jungpolitiker bei den Grünen und habe mit ihm gesprochen.
    Oben die Antwort.

    Gedanklich hatte ich ab dann eine Art Ausklammerung von Bremen vorgenommen um ‚mein‘ Links heil zu lassen. Nach Bremen zogen viele Studenten, weil es da so schön links sei. Vielleicht handelte es sich einfach nur um den Bodensatz ?
    Ich habe also keine Ahnung ob ich mit Bremern oder mit Zugezogenen gesprochen hatte. Nein: diese Leute waren nicht Antifa. Sie sahen sich als ganz nomale Linke. Nur etwas intelligenter eben. Sie wussten genau was gut und böse war.

    • Haha, ich war beim Bürgerradio, als sich die RAF auflöste, udn sah da einen erschüttert weinen. so ist das mit der Linken.

    • Kassander @ 27. Dezember 2016 um 18:00 Uhr
      Kassander sagt:
      „…Deutschland (sei) das Böse an sich. Es gibt nur einen Weg um das Deutsche menschlich zu eliminieren. Das geht nur durch Umvolkung und es ist völlig egal wer da ins Land kommt, Hauptsache: so undeutsch wie möglich.“

      Das deckt sich mit meinen 25 Jahren Erfahrung in Berlin, mittelinkes bis linkes Spektrum.
      Solche Menschen empfinden sich übrigens anderen als überlegen (irgendwie haben sie das Abitur geschafft, aber mehr dann halt nicht mehr).

      Gräbt man tiefer, zeigt sich – es ist ganz einfacher Sozialneid den Tüchtigen gegenüber.
      Die Migranten (mit ihren Ansprüchen an das Sozialprodukt) werden nur benutzt, um die Tüchtigen (Ersteller des Sozialprodukts) zu verbittern und zu demütigen.

    • Erzwungene Umverteilung
      @ Kassander

      Das ist der eigentliche Zweck, Migranten nach Deutschland zu holen, statt ihnen ortsnah zu helfen: Erzwungene Umverteilung von den Einheimischen zu den Neubürgern.

      Wenn bei weniger gut organisierter Umverteilung gut integrierte Migranten zu Schaden oder gar ums Leben kommen, ist das ein Bonus: Man demonstriert ihnen, bzw. ihren Hinterbliebenen, dass der deutsche Staat ihnen nicht helfen kann oder auch will.

      Wenn jede Massnahme, die dem Einheimischen etwas mehr Sicherheit bringen könnte, a priori verfassungswidrig ist, hat der Migrant schon gar nichts zu melden. Nur der freundliche Salafist von neben an kann ihm eine begrenzte Sicherheit bieten, gegen Bezahlung, versteht sich.

    • Integration ist nur ein vorgetäuschtes Ziel
      Was tatsächlich beabsichtigt ist:

      Migrationsforscher über „Generation Mix“
      „Herrschende Klasse ist noch weiß“
      In den Städten sind die Deutschen bald eine Minderheit unter vielen, sagt der Forscher Jens Schneider. Er erklärt, warum davon alle profitieren.

      In Deutschland spricht man von „den Deutschen“, gemeint sind die Alteingesessenen, ohne Migrationshintergrund und christlich geprägt. Die werden jetzt in den Städten zu einer Minderheit unter vielen.
      Das Entscheidende dabei ist, dass an ihre Stelle keine neue Mehrheit tritt. Und das wiederum verändert die Geschäftsgrundlage der Gesellschaft, vor allem was Integration angeht. Es stellt sich nunmehr die Frage: Mit welchem Recht verlangt diese Gruppe, dass alle so zu sein haben wie sie?

      In New York, genau wie in Berlin und Hamburg, ist die herrschende Klasse immer noch weiß. Aber es gibt eine demografische Entwicklung von unten, die dem entgegensteht. Das zeigt sich in den Schulklassen. Es ist inzwischen zur Regel geworden, dass eine großstädtische Schule sehr vielfältig ist. Dort sind Kinder mit deutschem Hintergrund ein Grüppchen unter vielen – also können sie nicht mehr einfach von den anderen fordern, sich anzupassen.

      http://www.taz.de/!5279147/

  91. Wer aus der Wahrheit ist, wird meine Stimme hören! Pilatus fragte:Was ist Wahrheit?
    Nachdem mit hatespeech eine Substanzierung von justiziablen Gefühlen stattgefunden hat und gemäß der pc schon länger nicht mehr gilt, daß Gedanken frei seien (wenn sie denn die Falschen oder von den Falschen seien), – folgt nun schlüssiger Weise mit der Gründung eines Wahrheitsministeriums (gg.fakespeech) der Schritt an die kulturelle Quelle! Die Frage des Pilatus, um die sowohl die Theologie wie die Philosophie seit Jahrtausenden streiten, wird 2017 durch einen Anhang des Bundespresseamtes sive das Regime final beantwortet…. und total entwertet!

    Ich freue mich auf die Artikel des Don in der Zukunft. Vermutlich wird alles nur noch durchgestrichen veröffentlichbar…. bis schließlich auch das Mittel der Ironie, ähnlich wie die Liebe und die Hoffnung als fake gebrandmarkt werden. Bürokraten werden uns dekretieren, was WAHR ist.

  92. Durchatmen
    Vielen Dank für diesen Artikel, der mich durchatmen lässt!! Es wird richtig Zeit, sich auf dieser Ebene auszutauschen. Frei, intelligent, selbstbewusst. (einige seltsame Kommentare hier befremden mich allerdings)

  93. Entweder oder ?
    Warum immer dieses entweder oder?

    Können wir nicht die Flüchtlinge schützenswert finden, uns um sie kümmern, alles dafür tun, dass sie sich bei uns zurechtfinden und integrieren (können)? Und auch die kulturellen Besonderheiten ihres Herkunftskulturkreises nicht aus dem Auge verlieren.
    Und gleichzeitig auf der Einhaltung unserer Regeln bestehen.
    Das Nichtbestehen auf der Einhaltung unserer Regeln sendet nun mal fatale Signale! Jedes Nichtinsistieren verwässert deren Klarheit! Woher sollen dann die Neuangekommenen wissen, woran sie bei uns sind?

    Also: Den Flüchtlingen gegenüber sensibel, hilfreich und mitfühlend sein und mit Nachdruck deutlich machen, dass hier in Deutschland nun mal die deutsche Gesetzeslage relevant ist.

    • Das geht nicht gut. Das Goldstandard für Integration sind die Vorkriegsflüchtlinge aus europa nach amerika, und die wurden erfolgreich einem enormen Druck ausgesetzt. Ich kannte einige von denen, die damals nur die Einreise bekamen, und amerika für immer dankgar waren. Die Deutschen schmeissen ihr Land und ihr Sozialsystem weg und lassen sich vieles gefallen. Das ist ein Problem, und das wird noch schlimm.

    • Klaus Feldmann @ 27. Dezember 2016 um 18:18 Uhr
      Klaus Feldmann sagt:
      „Also: Den Flüchtlingen gegenüber sensibel, hilfreich und mitfühlend sein und mit Nachdruck deutlich machen, dass hier in Deutschland nun mal die deutsche Gesetzeslage relevant ist.“

      Wie naiv muss man sein, um so etwas zu schreiben?
      Antwort: Man hatte noch keine entsprechenden Begegnungen mit den entsprechenden Bevölkerungsgruppen.
      Es reicht, in Berlin in bestimmten Quartieren sich zu verweilen und schauen, was einem tags- und nachtsüber so alles passieren kann.

      Danach kann man einen solchen Satz nicht mehr schreiben.

      Dies ist kein Vorwurf. Auch ich war mal so naiv.

    • Kulturelle Besonderheiten?
      @Klaus Feldmann um 18:18 Uhr
      Sie sagten: „Und auch die kulturellen Besonderheiten ihres Herkunftskulturkreises nicht aus dem Auge verlieren.“

      Nope, die dürfen keine Rolle spielen. Wer in ein anderes Land kommt, hat eine Bringschuld, die jeweiligen Regeln und Gesetze zu lernen.

      Bsp. Finnland. Die Geldbußen für Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit sind empfindlich. Wer Tempo 66 in 50er Zone fährt, kann schon mal 600-800 Euro ärmer werden. Da können Sie sich als Deutscher auch nicht darauf berufen, dass in Ihrem „Herkunftskulturkreis“ dafür nur schlappe 35,- Euro zu zahlen sind.

    • Das wäre in Ansätzen denkbar,
      wenn es sich um echte Flüchtlinge handeln würde.

      Diese Gruppe zählt aber meines Wissens weniger als 30% aller Einfallenden.
      Der Rest besteht aus Glücksrittern, für uns Einheimische wohl eher Unglücksrittern.

  94. Eritrea -> geflohene finanzieren Diktator, zur Brautschau nach Eritrea; Hatespeech&EU Kommiss
    Es scheint nicht allzu selten dass anerkannte Flüchtlinge ein paar Jahre später nach Eritrea zur Brautschau reisen. Sodann bezahlen diese Flüchtlinge oft Steuern in Eritrea und finanzieren den dortigen Diktator.

    Bezüglich Hatespeech berichtet Hadmud Danisch ab und an über die von Familienministerium finanzierte Frau Kahane. Kahane ist eine ehemalige Stasi Mitarbeiterin.

    Die grössten Lügner aber sitzen in Brüssel und versuchen die Meinungsfreiheit mittels Hatespeech Propaganda abzuschaffen. Schauen wir mal nach der EU Justizkommissarin Vera Jourova (der Parteichef ist extrem Reich und es gibt Vorwürfe bezüglich Korruption und Missbrauch von EU Geldern). Jourova ist eher ein Möchtegern Fotomodell. Ihr (scheinbar unschuldiges Einsitzen) im Gefängnis hat ihre Kommissars Karriere wahrscheinlich erst ermöglich. Oder Frans Timmermanns, ihren Chef. All diese Leute predigen Wasser und trinken Wein, die wohnen mit ihren Familien in abgeschotteten Reichen-Wohngebieten.
    Den EU Chef Juncker als Lügner zu bezeichnen ist wohl nicht notwendig. Das machen andere.

    • Schulz hat sich mit der Digitalcharta seine eigenen, geltungssüchtigen Verbotsbüttel geschaffen, zusammen mit der ZEIT-Stiftung und einem ADHS-kranken Frontmann.

  95. Danke für diesen Artikel
    Und den würde ich gerne als WhatsApp weiterleiten.
    Leider ist das nicht möglich.

  96. Perkeo @ 27. Dezember 2016 um 12:35 Uhr
    Perkeo sagt:
    „Wenn man aus Gesellschaften kommt, in denen man von frühester Jugend gelernt hat, dass Gewalt „funktioniert“ (ich denke, da darf man den mittleren Osten in den letzten Jahren bis Jahrzehnten getrost drunter subsummieren, gewisse hauptstädtische Ghettos ebenso), dann „tickt man auch so“, und zwar ohne dass man jetzt ein besonders böser Mensch sein muss, sondern einfach, weil man so konditioniert ist.“

    Was für ein Schwachsinn Sie hier absondern.

    Sowas habe ich mir jahr(zehnte)lang in Berlin von meinen genauso schwachköpfigen aber ach so liberalen Freunden anhören müssen. Wenigstens die Schwulen glauben diese Sch… aufgrund leibeigener Erfahrungen nicht mehr.

    „Gewalt funktioniert“ – das heisst, es gibt keine (Rechts-)Ordnung, die dafür sorgt, dass diese für die (Wieder)Herstellung von Ordnung, Ausgleich oder Gerechtigkeit sorgt. Nein, man muss es selber in die Hand nehmen, oder die Vettern oder der Clan, so wie in Palästina oder im Libanon.

    Aber es ist ein Unterschied, ob man
    – die Rechtsordnung aus Mangel an funktionierenden Alternativen selbst in die Hand nimmt
    – oder ob man nachts einen hilflosen, betrunkenen und schlafenden Obdachlosen anzündet und darauf wartet, wie er bei lebendigem Leib verbrennt – und sich noch daran freut

    Das eine nennt man
    – Selbstjustiz
    das andere
    – Bestialität

    • Bitte, das war erklärend, aber natürlich nicht verständnisvoll gemeint!
      Da bin ich leider „Baberowskist“.

      „Gewalt funktioniert“ heißt in diesem Bezugsrahmen, dass man sich’s leisten kann, um bestimmte Dinge zu erreichen. Sei es, dass man jemand das Handy ungestraft abziehen kann, am Kölner Hauptbahnhof ungestraft den Frauen zwischen die Beine fasst, oder eben zu seinem eigenen Vergnügen einen anderen Menschen anzündet.

      Das Problem ist die Durchsetzung einer mächtigeren übergeordneten Ordnung, die sowas umgehend sanktioniert.

      Im Nahen oder Mittleren Osten ist das (wie Sie ja auch schreiben) dann vielleicht ein lokaler Milizchef, der einem mal kurz einen mit Benzin getränkten Autoreifen um den Hals hängt.

      Hierzulande sollte es eine eindeutig agierende Polizei und Justiz sein, aber eben daran krankts.

      Und das Schreckliche daran ist ja eben, dass Gewalt in so einer Sozialisation nicht nur von besonders bösen Typen ausgeübt wird, sondern auch von lediglich gruppenkonform handelnden Leuten.

      Ich empfehle das aufschlussreiche Baberowski-Interview auf nzz.ch

    • Sozialisierung in Gewalt
      Ihre Empörung ist ja absolut gerechtfertigt, leider ist die Beschreibung von Perkeo nichtsdestotrotz wahr. Abgesehen davon, dass Selbstjustiz immer und je nachdem in Bestialität umschlagen kann, ändert es nichts daran, dass beides eine Handlungsoption ist, wenn man es nur oft genug und von klein auf erlebt hat. Ich weiß, dass subjektive Beispiele Totschlagsargumente sein können. Passiert sind die Dinge dann trotzdem.

      Ich lebte vor vielen Jahren in einer Beziehung zu einem/mit einem (christlichen) Syrer, der zu allem Überfluss auch noch Mitglied der Baath-Partei war. Man muss sich das so vorstellen wie die SED-Mitgliedschaft, nur mit einer äußerst intensiven nationalistischen Komponente. Man lernt in so einer Beziehung viel, vor allem, wenn man jung, DDR-sozialisiert und zu allem Überfluss noch in der jüdisch-christlichen Zusammenarbeit involviert ist. Und das „christlich“ habe ich jetzt explizit geschrieben, weil ich es nicht mehr ertragen kann, wie damit umgegangen wird. Weil es nämlich nicht heißt, dass qua Glauben die Gewalt (nicht nur) gegen Frauen ausschließlich bei den anderen existiert. Es ist unlogisch, es kommt auch so nicht vor und sollte wenigstens einmal erwähnt werden. Ich wäre nicht gern eine syrische Christin, wirklich nicht. Das Zufallsprinzip und die besseren Kreise sollte man da besser außen vor lassen. Zu zufällig. Und womöglich trotzdem schwierig.

      Es gab damals zehn Prozent Christen in Syrien. Sie waren besser gebildet, zwangsläufig staatsnah, als Minderheit. Im Studenteninternat in Sachsen hing an jeder möglichen und unmöglichen Stelle ein sehr großes Foto von Hafis al-Assad, glorreichem Staatenlenker, Vater von Bashar, und damals schien er unsterblich. Big Syrian Stasi watching all the time. Und unsere auch, natürlich.

      Was glauben Sie denn. Einer meiner besten Freunde war schwul und mir fiel nichts ein, wie ich das hätte managen können. Es ging auch nicht, alles fiel auseinander. Nicht zwingend, weil es unmöglich gewesen wäre. Sondern weil es außerhalb des Möglichen lag. Und ich hatte quasi life noch niemanden über Menschen als Tiere reden hören. Geschweige denn, dass jemand dabei war, als ein solcher öffentlich für gewisse Taten aufgeknüpft wurde. In Aleppo. Ende der Siebziger.
      Ja.

      Seitdem habe ich eine nicht aufhören wollende Sehnsucht nach einem funktionalen Europa. Auch wenn es albern klingt, aber das ist es nicht.
      Das andere wäre furchtbar. Und zwar auch „das“ vor dem arabischen Frühling, verzeihen Sie die vielen Anführungsstriche. Die Wut auf solche Gestalten wie Schulz oder Junker ….

      Es geht mir in dem, was ich erzählen will, gar nicht darum, ob eine Rechtsordnung funktioniert oder nicht (und die hier grade funktioniert offensichtlich nicht zielführend). Sondern um das, was „dort“ erlebt wurde und via Epigenetik einfach weiter da ist. Man muss das nicht glauben.

      Es ist immer ein Unterschied, ob man schlimme Dinge nur liest (oder hört) oder ob man sie aus einem bekannten, sprechenden Mund unmittelbar erzählt bekommt. Dann glauben Sie das auch, es bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig. Die Träume danach sind nicht nett. Die zwischenmenschlichen Aktionen können ebenso aus dem Ruder laufen. Meistens tun sie das irgendwann auch. Und man ist am Ende froh, nicht das „dort“ erlebt zu haben. Und flieht vor dem „dort, aber jetzt hier“. Wenn es denn klappt mit dem Fliehen.

      Ich hatte es als gegeben angenommen, dass meine Tochter mit nichts explizit derartigem behelligt wird, wenn sie nicht will.
      Wie ich mich jetzt fühle…

  97. Titel eingeben
    Dieser Don Alphonso hat den Rechtsstaat nicht verstanden! Selbstverständlich muss der Verteidiger alle Argumente vorbringen, die zu einer geringeren oder keiner Bestrafung einer Tat führen. Zum anderen ist es eine Schutzbehauptung( Lüge), in Ostafrika sei der Angriff auf Frauen nicht strafbewehrt. Die Staatsanwaltschaft und das Gericht haben das Vorbringen des Verteidigers nicht übernommen. Der Täter wurde zu 14 Monaten Haft verurteilt.
    Im Grunde geht es dem Alphonso doch nur darum, dass ein Anwalt solchen Blödsinn nicht vor Gericht sagen darf. Dem kann aber nicht zugestimmt werden!
    Was ist also passiert? Eine Straftat wurde im reichen Süden ordnungsgemäß nach unseren Gesetzen geahndet.

    • Es geht darum. dass so eine aussage bei denjenigem, die das lesen – und scheinbar hat das bei uns jeder mitgekriegt – Fragen aufwirft. Ganz eoinfach. Warum kann er sich auf etwas bwerufen, für das man uns als Nazis bezeichnen würde. Darauf m+sste man eine Antwort finden, aber es wird einfach ignoriert, und so wird die Stimmung schlecht und die Leute holen sich, weil sie dem Staat nicht mehr trauen, den kleinen Waffenschein.

    • Kulturkreise
      Ich sehe das ganz genauso. Don baut sich hier ein Artefakt. In den allermeisten Fällen wird so eine Kulturkreis-Debatte von der politisch Rechten benutzt um patriarchalische Werte wie Sexismus wieder salonfähig zu machen. Ganz konkret zeigt sich das in Deutschland an der juristischen Blasphemie-Debatte. Ein Schulterschluss der deutschen Rechten mit islamisch-konservativen Interessen, die sich dafür stark macht wieder mit Strafrecht gegen liberale Wertvorstellungen vorzugehen. Linke Verharmlosungen, die sich auf den „Kulturkreis“ beziehen gibt es auch, aber das ist eine Randerscheinung. Mag die Linke auch noch so verquere Vorstellungen von Gesellschaft haben: Neben ein paar aufrichtigen Liberalen ist es immer noch sie, die am konsequentesten gegen sexistische Übergriffe vorgeht. Abseits von Religion und Nationalität oder „Kulturkreis“…

    • Schauen Sie. Mir ist vollkommen klar, dass ich aus dem Berliner Blickwinkel ein phöser Rechtspopulist bin. Im Gegensatz zu den Berlinern war ich aber auch auf Bürgerversammlungen in Regionen, wo so etwas „passiert“ ist. Von da aus gesehen bin ich ein ultraliberaler Linksextremist, weil ich für Migrationskontingente bin. Aber ich nenne andere nicht einfach nur Nazi, wenn ihre Meinung mir nicht passt. Ich höre zu. Ich versuche zu verstehen, wie sioe zu ihren Schlüssen kommen. Ich bin Historiker, das ist eine Berufsakrankheit. Und der Kulturkreis ist kein Artefakt, sondern der Funken an der Lunte zum Pulverfass der dortigen Befindlichkeiten. Ich könnte auch über Silberkannen schreibem, dann müssten Sie sich nicht mit einer fernen Region und den dortigen Verwerfungen beschäftigen. Aber mein Job als Journalist ist es, auch Dinge zu erklären, die viele nicht mögen.

    • Es geht nicht nur um den Anwalt...
      Ich darf noch mal auf den folgenden Artikel verweisen, in dem undifferenziert „Russlanddeutschen“ sowie „türkischstämmigen Menschen“ unterstellt wird, für „fake news“ besonders anfällig zu sein, weshalb bei ihnen eine „Intensivierung der politischen Bildungsarbeit“ erforderlich sei.

      http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/fake-news-bundesinnenministerium-will-abwehrzentrum-einrichten-a-1127174.html

      Dieser lupenreine, vom BIM propagierte Rassismus wird nirgendwo als solcher kommentiert, noch in irgendeiner Weise kritisch registriert. Und das auch bei Blättern, die sonst jeden verallgemeinernd-ungeschickten Südseekönig-Pups zuverlässig in einen Orkan verwandeln.

      https://www.taz.de/Massnahmen-gegen-Falschnachrichten/!5369584/

    • ja, der anwalt kann
      Text eingeben

    • Ja,
      der RA kann so einen Schmutz vortragen. Nur darf der Richter, der nur seinem Gewissen verpflichtet ist, so etwas nicht honorieren.
      Und Bewährung ist nicht nur bei diesem Kulturkreis lächerlich.
      Der s.g. Rechtsstaat ist am Ende !
      Bei diesen Leuten hilft nur gnadenlose Härte, d.h. EIN Verstoß gegen lokale Gesetze, bedeutet Abschiebung.
      Wie würde der Richter entscheiden, wenn es seine Tochter oder Frau wäre ???
      Das gilt für ALLE Entscheidungsträger, hineindenken, selbst das Opfer zu sein.

  98. Bildungsminister
    Sehr sauber herausgearbeitet, lieber Don.

    Das steckt hinter der ganzen Nummer, einschließlich „hate speech“, „post-truth“, „postfaktisch“, dem neuen Wahrheitsministerium:

  99. Schade
    Leider fehlt dem jetzigen (immer noch hervorragenden) Artikel nach der Tilgung des bei einer RHS-Gazette angestellten Aktivisten ein Tick der ursprünglichen Würze.

  100. Gesammelte Wahrheiten
    Ich habe ohnehin den Eindruck, das Wort „Lügenpresse“ passt, bzw. muß auf „Verschleierungspresse“ ausgeweitet werden.
    Ich sehe gelegentlich im Internetauftritt der Zeitung „Krone“ aus Österreich nach. http://www.krone.at
    Dort ist beinahe täglich von Vorfällen der von Don Alphonso beschriebenen Art zu lesen. Während sich andere österr. Zeitungen vornehm zurückhalten. Zumindest überwiegend.
    Den üblen „Pressekodex“ gibt es auch in Österreich. Nur hält sich die Kronenzeitung nicht daran.
    Wie mag es dann in Deutschland aussehen? Ich beginne tatsächlich, dem Wort „Lügenpresse“ etwas abzugewinnen. Bisher verweigerte ich mich.
    Übrigens muß es nicht immer um Sex gehen. Die aus Deutschland bekannten Vorfälle der letzten Zeit reichen aus für Skepsis.

    • ... man muss das nicht so negativ formulieren...
      „Verantwortungspresse“

      ist doch schön. Oder

      „Schutzpresse“

      Oder:

      „Demokratiepresse“.

      Oder:

      „Presse der wertebezogene Demokratie“

      Oder:

      „Wertepresse“.

      Albern finde ich dagegen „Pinocchiopresse“.

    • Sirisee :
      wenn die so weitermachen, schlage ich vor –

      ehemalige Presse.

      Die paar Gutdeppen halten die Printerzeugnisse nicht über Wasser.

    • ... ja das stimmt ...
      … Niemand, den ich kenne, ist von der Berichterstattung in den Printmedien begeistert und die Prantlhausener Zeitung und die „Zeit“ sind bei allen unten durch … Die kauft keiner mehr … Vom „Spiegel“ höre ich immer nur klagen, dass der früher besser gewesen sei …

      Die FAZ hat mE die Marktchance durch Qualitätsjournalismus der Leuchtturm in der Presselandschaft zu sein. Das heißt aber auch: Den Anspruch erfüllen.

    • Warum nicht einfach "Haltungs Presse"?
      Die Verwendung des Begriffs der „Haltung“ hat in der Presse inflationär zugenommen. Ganz ähnlich wie in der Zeit von 33 bis 45. Herr Goebbels war nämlich nicht nur ein Fan des bekannten Mitbegründers der modernen Public Relations (Walter Lippmann) und studierte dessen – auch für den heutigen Leser sehr instruktives Buch „Public Opinion“, nach eigener Aussage mit großem Nutzen – sondern auch ein Freund der Unterscheidung zwischen „Haltung“ und „Meinung“. Allerdings wußte Goebbels um den Opportunismus der Presse und wies ihnen nur das Resort „Meinung“ zu, während es dem Film und den Buchautoren vorbehalten war, die „tiefe und wahre“ Haltung des Volkes zu beeinflussen. Goebbels war – wie man weiß – ehr ein Freund davon sich eine Presse (streng) zu „halten“ als der Presse die „Haltung“ des Volkes an zu vertrauen.

      Hört man heute das neurotische Haltungsgerede der „Herren Journalisten“ (Taschenbuch – Lutz Hachmeister, Friedemann Siering, 2002) des heutigen juste milieu (also der 4. oder 5. Generation nach Goebbels), so muß man wohl davon ausgehen, daß der neurotische Stachel tief saß und sich die Zunft noch immer nicht von dieser Zurücksetzung erholt hat. Und tatsächlich – die Regierung Merkel scheint das etwas anders zu sehen und baut stark auf die „haltungsstiftende“ Macht der organisierten Presse.

      Man sollte daher heute auch im juristischen Kontext nicht mehr von der „herrschenden Meinung“ bei der Auslegung von Gesetzen sprechen, sondern besser von der „herrschenden Haltung“ – womit wir einen schönen Bogen zum Artikel des Don geschlagen hätten.

      Der oben erwähnte Herr Lippmann übrigens – einer der einflußreichsten liberalen Intellektuellen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (sic transit gloria mundi!) und sein Werk „Public Opinion“ (online verfügbar – 1922) – verdienen die Aufmerksamkeit der klugen Köpfe, denn es liest sich wie das missing manual für die Art der „managed democracy“, die sich immer stärker als das Herrschaftsmodell des 20. Jahrhunderts zu etablieren scheint.

    • @Linde Fuchs
      Die schillerndsten Vertreterinnen der „Haltungspresse“ findet man nach eigenem Bekunden bei den ÖRR: Anja Reschke und Dunja Hayali.

      Die „Weltanschauung“ feiert nicht nur bei Timur Vermes „Er ist wieder da“ ihre Wiederauferstehung;-)

  101. "Das Gericht muss sich mit der Forderung des Verteidigers auseinander setzen
    und überlegen, ob es den Kulturkreis und seine Haltung zum sexuellen Übergriff als strafmildernd berücksichtigen will.“

    Nein, das muß das Gericht nicht. Urteile, die bislang auf dieser Grundlage gefällt wurden, wurden ausnahmslos kassiert, so weit ich weiß. Mir ist auch kein Kulturkreis bekannt, in dem das, was wir als Sexualstraftat bezeichnen, nicht ebenfalls eine Sexualstraftat wäre. Es gibt für den Gedanken an Strafmilderung aus kulturellen Gründen also überhaupt keinen Grund. Ein Rechtsanwalt, der solches ernsthaft fordert, muß sich die Frage gefallen lassen, auf welchem Jahrmarkt er seine Staatsexamina erworben hat, eine Überprüfung durch die Rechtsanwaltskammer könnte in Betracht zu ziehen sein.

    Anders sieht es aus, wenn Straftaten qua Gesetz legalisiert werden. So geschehen bei der legalisierten Körperverletzung Schutzbedürftiger aus religiösen nzw. kulturellen Gründen. Das war ein großer Fehler und in meinen Augen müßte das BVerfG hier dringend einschreiten, um diesen politischen Fehler zu beseitigen. Denn hier verstößt der deutsche Gesetzgeber eindeutig gegen das Menschenrecht und gegen unsere Verfassung, unser Grundgesetz. Das ist ein gänzlich falsches Signal, welches da aus falscher Toleranz heraus gesetzt wurde.

    Nun, bei unmündigen Kindern, archaischen Eltern und schweigenden Mehrheiten ist so etwas sogar in Deutschland möglich, was ich, angesichts der Debatten um das Schächten, für unmöglich gehalten hätte. Bei der Vergewaltigung von Mädchen und Frauen dürfte es da schon schwieriger werden, fremde Kulturkreise gesetzlich zu berücksichtigen. Aber unmöglich ist in Deutschland ja kaum noch etwas.

    Aber warum immer sofort mit Kanonen auf Spatzen schießen? Warum ostafrikanische Beschränkung? Wie wäre es denn mit Indien? Obwohl, trotz „Inder statt Kinder“ habe ich von Sexualstraftaten durch Inder in Deutschland noch nichts gehört. Und der indische Kulturkreis, wie andere auch, unterscheidet sich schon sehr deutlich vom deutschen, oder?

    Die Kulturen unterscheiden sich nunmal, das macht ja ihren Reiz aus. Und bis zum Kontrollverlust über die Menschenströme, die sich nach Europa bewegten, waren die Auswirkungen durchaus vorhandener unterschiedlicher Kulturkreise in Deutschland nicht wirklich beunruhigend. Erst die dann im Hochgefühl des total überzogenen Altruismus einsetzende kulturelle Grenzenlosigkeit erweckte bei einigen Neubürgern den Eindruck, in einem Selbstbedienungsladen ohne alle kulturellen Grenzen, eigene und fremde, angekommen zu sein. Bei einigen Altbürgern stellte sich jedoch alsbald die Frage, ob „Fördern und Fordern“ eine doch eher einseitig kulturelle Angelegenheit sei.

    Wie dem auch sei, die Aufgabe des eigenen Kulturkreises kann durchaus erfolgreich sein. Denn entweder geht es weiter wie bisher, oder die zu erwartende Gegenwehr wird den eigenen Kulturkreis deutlich in Richtung reaktionärer Kreise verändern. In beiden Fällen bedeutet das das Ende des aktuellen eigenen Kulturkreises. Zu verhindern ist das nur, wenn endlich und deutlich kulturelle Grenzen verteidigt werden. Und zwar durch die, die dazu von ihren Wählern legitimiert sind.

    Ob Einzelfälle oder nicht, es braucht ein deutliches politisches Signal, unverzüglich (übersetzt: ohne schuldhaftes Zögern), um in diesem Land wieder geordnete Verhältnisse einkehren zu lassen. Schluß mit der falschen Toleranz, mit schon lange vor den Flüchtlingen gescheitertem ideologischen MultiKulti, mit nicht nachvollziehbaren Gesetzen, mit dem Versuch, kulturelle Inkompatibilität schön reden zu wollen. Bei Millionen von Menschen kann ein Zustand kultureller Spannungen nicht über Generationen ausgesessen werden, da braucht es andere Mittel und Wege. Das kann nur über erzwungene schnelle Anpassung, statt über langfristige freiwillige Integration mit zweifelhaftem Erfolg geschehen. Den Anpassungswilligen soll auch weiterhin geholfen werden, den anderen soll mit leichtem aber unnachgiebigen Nachdruck der Abschied erleichtert werden. Was wir stattdessen erleben, ist die Abschiebung längst integrierter Mitbürger, die sich nichts zu Schulden kommen ließen und der Abschiebung auch kaum nennenswerten Widerstand entgegensetzen. Welch ein Irrsinn, solange Gefährder nicht abgeschoben werden. Nur für die Statistik?

    Noch mehr schwer bewaffnete Polizei und noch mehr Kameras an jeder Ecke, das Ende jeglichen Datenschutzes, Leben mit dem Terrorismus, wer will das denn? Und vor allem, wozu soll das dienen? So kann und wird sich doch nichts ändern.

    Persönlich bedauere ich diese Entwicklung sehr. Aber ich bin zu dem Punkt gelangt, an dem ich sage, daß es letztlich in der Hand jedes Einzelnen zu uns gekommenen Menschen liegt, ob er in diesem Land eine Zukunft haben wird. Soviel Einsicht und Selbstverantwortung darf man wohl jedem Menschen zuweisen und von jedem Menschen verlangen. Und mittlerweile würde ich jedes Flüchtlingsboot auch wieder dahin zurückbringen, von wo es gestartet ist. Das würde das Geschäft der Schlepper beenden und viele Tote vermeiden. Allerdings müßte das dann auch mit Hilfe vor Ort und kontrollierter Übernahme von Flüchtlingen im Rahmen des Möglichen verbunden sein. Ansonsten wäre das menschlich nicht zu verantworten. In Ermangelung eines einheitlichen europäischen Kulturkreises scheint das wohl eine unumgängliche praxistaugliche Lösung zu sein.

    Was Anti-Hatespeech, Zensur, Meinungsdiktatur etc. betrifft, so wird dadurch genau das Gegenteil erreicht. Die politischen Eliten sollten nicht unterschätzen, welche Macht der Trotz entwickeln kann. Solche Eingriffe in die Freiheit des Bürgers fordern zumindest dessen zivilen Ungehorsam geradezu heraus. Ob es dabei bliebe, darf bezweifelt werden. Irgendwann ist der Rubikon überschritten, dann endet jede elitäre Autorität. Dann gilt der Kulturkreis des Rechts des Stärkeren. Und das sind am Ende vermutlich nicht die, die sich zu den Eliten zählen. Dann gibt es, zumindest

    • Inder machen sowas nur zuhause
      „… habe ich von Sexualstraftaten durch Inder in Deutschland noch nichts gehört.“

    • Sehr beherrscht, Herr Meier,
      aber der Rubikon ist bei sehr vielen bereits überschritten! In der Tat lasse ich mir von einem Maas nicht vorschreiben, was ich denke und rede. Das werden wir ja noch sehen, wer hier das letzte Wort behält!
      Im übrigen kann ich weit und breit keine Eliten finden. Es wäre ein Fortschritt, wenn diese Bezeichnung im Zusammenhang mit der Regierung und ihren Unterstützern nicht mehr verwendet würde.

    • Innere Zerrissenheit
      Es wird wohl vielen gehen wie mir. Einerseits ist die Bereitschaft, im Rahmen des Möglichen zu helfen, durchaus vorhanden, andererseits darf das eben nicht auf Kosten der eigenen Freiheit, Sicherheit und (kulturellen) Werte geschehen. Und das ist kein Widerspruch. Zwar sind wir aufgrund unserer handlungsbedingten Mitverantwortung geradezu zur Hilfe verpflichtet, zumindest moralisch, aber sicherlich nicht um den Preis der Selbstaufgabe. Denn die würde am Ende den Flüchtlingen nicht helfen, sondern ihnen und uns schaden.

      Der Schaden ist absehbar und teilweise schon eingetreten. Es ist an der Zeit, weitere Schäden zu vermeiden und bereits eingetretene Schäden zu beseitigen. Das ist Aufgabe der Volksvertreter, die sie nun unverzüglich wahrzunehmen haben, bevor es zu spät ist.

      Was die Eliten betrifft, Gast, so schreibe ich ja oft „Eliten“, um zu differenzieren. Das habe ich hier unterlassen, weil es auch die Eliten unterlassen, entsprechend zu handeln. Gerade die Eliten sind es nunmal, die ihre Stimme erheben können und müßten. Viel lauter, als es bislang der Fall ist. Aber, es ist kaum etwas zu hören.

      Insbesondere auch den Medien ist hier der Vorwurf zu machen, die Entwicklung immer noch nicht mit genügender Kritik zu begleiten. Außer Sensationsgier, wie beim Anschlag (?) in Berlin, kommt da deutlich zu wenig. Mit Hofberichterstattung werden die Medien ihrer Aufgabe nicht gerecht. Sie fördern dadurch eine gesellschaftliche Entwicklung, die sehr gefährlich werden kann. Aber das ist ja nicht neu, erinnern wir uns an CETA, TTIP, Sozialreformen, Armutsentwicklung, Agenda 2010 etc. pp. Das ist wohl ihrer finanziellen Abhängigkeit geschuldet, auch und besonders beim ÖR. Die Qualitätsmedien sind wie die Parteien ein Totalausfall.

      Wenn es aber an einer klaren Linie mangelt, ist das Ergebnis unbestimmt. Die innere Zerrissenheit vieler Bürger ist da erst der Anfang. Denn irgendwann werden sich die Bürger entscheiden, so oder so. Ich kann nur hoffen, daß es die richtige Entscheidung sein wird. Es sieht jedoch nicht danach aus. Die Regierung arbeitet auf zu vielen Ebenen gegen das Volk, das kann nicht mehr lange gutgehen.

  102. Bildungsminister
    Lieber Don (18.42),

    das ist OK, dass Sie den Link nicht wollten, aber immerhin mein Lob nicht verhindert haben.

    Sie lassen hier sehr viel zu, weswegen ich es mal probiert habe.

    Soll nicht wieder vorkommen.

  103. Nun, dann drehen wir den Spieß mal um!
    Folgt man dem Innenminister und seiner relativistischen Sicht (man suche sich die passenden Gruppen unter Deutschen heraus et voila: die sind ähnlich oft straffällig wie die Zugewanderten) dann drängt sich doch eine ganz hässliche Aussage auf:

    Offenbar wandern vor allem besonders kriminelle Menschen bevorzugt zu uns ein, die den besonders straffälligen Deutschen ähnlich sind. So gibt’s ein Bild, ganz einfach, hässlich und schnörkellos.

    Man darf dann aber doch als potentielles Opfer einer solchen Einwanderungspolitik und weniger Krimineller mal fragen: Warum kommt aus den Migrationsherkunftsländern nicht der gleiche Querschnitt der Bevölkerung, der bei uns als indigene (Bio-Deutsche) Bevölkerung bereits lebt???

    Haben Sie da eine hate-speech-freie Erklärung parat, lieber Don?

  104. Es ist doch normal...
    …dass Menschen dem hehren Menschenbild zuliebe geopfert werden. Das war stets so, und es kann eben nicht sein, dass bestimmte Menschen offenbar mir gewährten Freiheiten bicht umgehen können. Das es mehrere Generationen braucht, um Freiheit und Gewaltfreiheit zu lernen.

    Man erinnere sich nur, dass gerade die gewalttätigsten Diktatoren Afrikas in Cambridge und Oxford studiert haben, und, kaum zurückgekehrt in ihr Heimatland, ihre Mitbürger (bestenfalls) genauso behandeln wie unsereins das Nutzvieh.

    Es gibt wohl auch einen Reifeprozess unter Kulturkreisen, zivilisatorische Eigenschaften, die nicht innerhalb eines Menschenlebens zu erlernen sind, sondern über mehrere Generationen eingeübt werden müssen.

    Ich habe auf meinen Reisen hauptsächlich de positiven Unterschiede kennengelernt, die negativen blitzen höchstens hier und da kurz auf. Aber es scheint sie dennoch zu geben, auch wenn das nicht in die Welt des europäischen Humanismus passt.

    Kulturelle Diversity gibt es eben auch im Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten. Von Ausrottung über Kanibalusmus bis zur anderen Wange hinhalten ist da alles vertreten. Vieleucht sollten wir uns die Leute raussuchen, due zu uns passen als zu versuchen, Menschen gegen ihre Natur zu verbiegen und für unser Land passend zu machen.

  105. Titel eingeben
    Ich erinnere mich an eine Debatte, die vor einigen Jahren Plenum und Gemeinschaft des hiesigen besetzten Hauses spaltete: Da wurde ein pubertierender (dt.) „Linker“ verdächtigt, sich während der Konzerte und Veranstaltungen, in angetrunkenem Zustand, an Mädels ranzumachen, v.a. verbal (das kann doch nicht wahr sein!) und erhielt daraufhin (immerhin nicht einstimmiges) Hausverbot. Konkret wurde kein Opfer ausgewiesen, es gab nur Aktivistinnen, die angaben, im Namen der Opfer zu sprechen. Die Empörung der „Feministinnen“ war riesig und die Empörung ihrer männlichen Supporter noch größer (auch so ein merkwürdiges Phänomen). Es wurden seitenweise Artikel ins Netz gestellt und die gesamte linke Szene vor dem Übeltäter gewarnt. Verteidigen durfte sich der so Geziehene nicht, er hatte fortan Haus- und Redeverbot. Der vermeintliche Delinquent wurde dann aus der Gemeinschaft und aus der Stadt gemobbt.
    Einige Jahre später, genauer vor zwei Wochen, kam es in der Innenstadt zu einem sexuellen Übergriff auf eine Achtzehnjährige, der nur durch zufälliges Eingreifen eines weiteren Mädchens vereitelt wurde. Es gibt zwei detaillierte Zeugenaussagen und gutes Videomaterial aus dem Bus, in dem der Übergriff begonnen hatte. Der Typ, der weiter hier rumläuft, wäre also zweifelsfrei identifizierbar. Nach ihm wird auch öffentlich gefahndet, die Täterbeschreibung lautet (lediglich): „spricht englisch“. Ist das schon rassistisch gegenüber Engländern? Der nachweisbare Hinweis des Opfers, es handele sich um einen „noch nicht so lange hier lebenden“ musste in den sozialen Netzwerken gelöscht werden, nachdem die ortsansässige starke linke Szene massiv Druck gemacht hatte. Das ist die Realität in Deutschland 2016. Dass der andere Kulturkreis dann im Falle eines Prozesses wiederum von der Verteidigung unwidersprochen strafmindernd geltend gemacht werden kann, passt einfach zur Doppelzüngigkeit der Unverbesserlichen.
    Verdammt, was hat dieser Typus Intellektueller auf mich und auf den Kulturbegriff eingehackt, als ich 2003 Huntingdons Clash of Civilizations im Studium vorgestellt habe. Weil nicht sein kann was nicht sein darf usw.

  106. Werte
    Text eingeben

  107. Leuchtturm
    Lieber Don, habe Sie heute erst kennengelernt. Herrn Broder hatte ich kürzlich geschrieben, er sei der Leuchtturm in Dunkeldeutschland. Man könnte sich gut vorstellen, dass Sie bei Henryk M. Broder oder Roland Tichy (Tichys Einblick) ebenfalls kommentieren, was eine große Ehre darstellt.

    • Also , DAS klingt jetzt aber echt nach
      Troll .

    • Neulich bei Broder *9 Tote gestorben*
      ..und Tichy #sprach zuerst mit ihnen‘, lässt sie wohl zu Wort kommen, demnächst .. die Toten.
      (12 sind/wwaren es bis jetzt, aber lassen wir mal numerologische Koinzidenzen http://projectavalon.net/forum4/showthread.php?94961-The-liberation-of-Aleppo&p=1121044&viewfull=1#post1121044 beiseite)
      Hege noch Hoffnung auf genügend ‚Freigeistigkeit‘ des DA, sich nicht vor den USraelisch-evangelicalen Karren spannen zu lassen – und den narzisstischen Verlockungen erfolgreicher Seelenfängerei zu widerstehen.
      Vielleicht gelegentlich wieder stärker das mem ‚Klassenkampf von Oben‘ transportieren -Silberkannen etc: sammeln sich hier doch zunehmend potentielle Anhänger der zukünftigen ‚ich wars nicht, Donald Trump ist es gewesen‘-Fraktion? Wobei vielleicht mimikry&chutzpah die einzig wahren Überlebenstechniken sind, und es diese zu trainieren gilt, qua Abhärtung: Fun & Stahlbad, von wegen ‚Tore zur Hölle‘: Fenster gen .. anarchia? (zum Stoßlüften und Rausschauen nur, nicht hereinlassen: Man ist schließlich wackerer Dorf-Ordo-Anarchist, oder so?)
      den noch:
      „Banker, BILD-Leser & ‚Flüchtling‘ sitzen am Tisch mit 20 Keksen. 19 nimmt sich der Banker, sagt zum BILD-Leser: ‚Pass auf, der Flüchtling nimmt dir deinen Keks weg‘ “
      Dumb german cookies, hat der Banker Recht, und die Konzerne weisen heuer 25% höhere Gewinne aus – schnell noch sich aus Reserven bedienen, bevor Merkel oder R2G die verflüchtlohnstücken; die managerial class verstücklohnflüchtet denn gen Caymans. (Sozialneid oder Silberkanne: gehört beides gepflegt)
      Und immer die Frage: prop or not, gandalf?

    • @Regina Schäfer "Leuchtturm"
      Haha, der ist gut ! Naja, vielleicht ein bisschen unterbelichtet.

    • Frau Schäfer!
      Nett, dass Sie hergefunden haben!

      Irgendwie sind die Herren Broder, Tichy und Don Alphonso Ausnahmen in xyz-Deutschland.
      Broder hat als herausgehobenes Merkmal seine Präsenz, auch aus alten Zeiten, so dass er mit Welt, TV-Auftritten schon als Sprachrohr gelten kann. Einfach aufgrund der Quantität und Streubreite.
      Tichy ist eher unbekannt, und – wenigstens für mich – wenig überzeugend/charismatisch. Dennoch ist auch sein ‚Einblicke‘ ein wichtiges Instrument beim notwendigen Versuch, ein Gegengewicht zur Desinformation darzustellen.
      Soweit, so gut.

      Die Sache mit der Ehre, da ist mir unklar wie Sie das meinen. Wenn Sie der Meinung sind, dass eine Spalte von Don Alphonso bei Achgut oder Einblicke eine grosse Ehre für diese Medien wäre, stimmte ich mit Ihnen überein.
      Allerdings steht eher zu vermuten, dass den beiden von Ihnen erwähnten Medien diese Ehre wohl nicht zukommen wird.

  108. Danke!
    Danke für diesen ausgezeichneten Artikel. Es ist höchste Zeit, sich bewusst zu machen daß unser Rechtsstaat unterhöhlt wird von Menschen, die unsere Lebensweise ablehnen und unsere Gastfreundschaft mißbrauchen.

  109. Unseren täglichen Einzelfall
    gib uns heute. Es wird nicht mehr lange dauern und die jungen Flüchtlinge machen Bekanntschaft mit dem hiesigen Kulturkreis und dessen Vorstellung von Problemlösungen, besonders auf dem Land. Das wäre dann die erste Stufe zum Bürgerkrieg.
    Was sagt eigentlich der Richter bzw. die betreffenden Anwälte zu den Vorstellungen von Gewalt aus dem ostdeutschen Kulturkreis, gibt es da auch “ Rabatt“?
    Schön, wenn der normale Bürger immer mehr das Gefühl bekommt, dass Recht(Links) sprechung mit zweierlei Maß geschieht. Gerade heute habe ich meiner pubertierenden Tochter erklären müssen, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt.

    • So ist das eben im falschen Kulturkreis, den es aufzulösen gilt für die, die noch nicht so lange da sind und durch die das Land sich ändern wird.

    • Das Land wird sich verändern, aber in eine ganz andere Richtung,
      als sich das die – noch begeisterten – Veränderungswünscher vorzustellen vermögen.

  110. Was heißt denn Debatte?
    Es geht in Ihrem Text allerhand durcheinander, das liegt vermutlich an der Weitschweifigkeit, aber die zentrale Frage ist ja dafür richtig toll und weiterführend: „Warum ist ein und dieselbe Aussage …“ zur Kulturkreisabhängigkeit von Verhaltensnormen mal ein Grund für einen Freispruch, mal ein Indiz für Rassismus und Rechtsextremisus?
    Warum ist eigentlich leicht zu beantworten: Weil die Menschen sich ihre Argumente stets so zurechtbiegen, wie sie es gerade brauchen (z.B. Extremisten), schön finden (z.B. Moralpräferenzler) oder wie sie glauben, dass es anderen gefällt (z.B. Journalisten und Politiker). Da sind wir alle solange selbst nur Winkeladvokaten, solange wir uns nicht vornehmen, das Für und Wider und Hin und Her in allen Aspekten forschend zu befragen, um gewissenhaft herauszufinden, was denn nun wirklich Sache ist. Da drängen sich ja im speziellen Fall zahlreiche Fragen auf, die noch nicht geklärt sind, z.B. was denn einen „Kulturkreis“ definiert, ob speziell der eritreische Kulturkreis der erlaubten sexuellen Belästigung nicht immer nur nur vorgeschoben wird, ob der angesprochene Widerspruch sich nicht schon dadurch in Nichts auflöst, weil er eben in beiden Fällen einfach aus der blauen Luft heraus postuliert wird, um jedwede Behauptung zu „belegen“, die jemand gerade belegen möchte – mal klammern sich Anwälte an diesen Strohhalm, mal „Rassisten und Rechtsextreme“ und beide haben starke Motive für ihre Behauptung, aber keine ethnologischen oder soziologische Gutachten dafür. Es dürfte ferner, wo man schon mal bei den Widersprüchlichkeiten ist, nicht die Frage außer Acht gelassen werden, warum denn einmal angeführt wird, die ungebildeten jungen Männer würden die hiesige Freizügigkeit bei Geschlechtsthemen falsch verstehen – also eine Fehlanpassung an unseren Kulturkreis leisten, mal fühlten sie sich aber im Gegenteil durch ihren eigenen „Kulturkreis“ positiv legitimiert, sich in strafrechtlich relevanter Weise daneben zu benehmen.
    Damit Sie mich, Don, nicht falsch verstehen: Ich finde es gut, wenn Sie sagen, die Debatte müsste geführt werden. Nur: Sind Sie bereit und in der Lage dazu, anders als anekdotisch und präpositioniert darüber nachzudenken? Auch hier in den Kommentaren herrscht doch nicht der Ton einer seriösen Debatte, sondern eher selbstgefälliges Meinungskuscheln mit aggressiven Intentionen.
    Daher meine Frage: Was heißt denn noch „Debatte“, wenn mehr und mehr Menschen nur mit Reizreden gegeneinander aufstacheln wollen? Wenn keiner mehr was fragen und wissen, weil jeder nur noch mit seiner Meinung auf irgendetwas draufkloppen will?
    Was sind wir denn für ein Kulturkreis – links und rechts in dieser Hinsicht traut vereinigt, wo über Menschen nur noch in in den Betäubungsdämpfen der Pauschalisierungen und mittels maximal fahrlässigem Sprachgebrauch schwadroniert wird? Wo Mitleid verachtet wird? Wo jeder, der eine Differenzierung zu überlegen gibt, gleich einem „versifften Milieu“ zugerechnet wird? Wo selbst Gebildete anfangen, dreckisgte Redensarten und Gewalttätigkeitssprache gut zu heißen, solange die Worte die eigene Meinung streicheln?
    Wie auch immer, im Ganzen ja doch schöner Ansatz, insofern Sie etwas fragen (und hoffentlich war das nicht nur rhetorisch gemeint) und die Debatte zur Debatte stellen. Vielleicht nur meinerseits die Rückfrage, ob Sie nicht künftig immer dann, wenn es nicht um Fahrräder, alte Bilder oder Immobilien geht, sondern um Menschen in schwieriger Lage, noch mehr Überlegung investieren möchten? Mehr Debatte wäre ja wirklich nicht schlecht.
    (Habe gestern übrigens selbst mehr als einen halben Tag mit wissenschaftlicher Literatur zu Ausländerkriminalität zugebracht – die Dinge scheinen noch verwickelter zu sein, als viele meinen. Z.B. ist es von Jahr zu Jahr richtiger, dass die Kriminalität in der Klasse der Jugendlichen und Heranwachsenden ein Übergewicht bei Migrantensprösslingen hat, aber bei den Erwachsenen sieht es – oh Wunder – so aus, dass die Deutschen in der Kriminalität eher vor den Ausländern liegen, die hierzulande leben, offenbar weil die – wie im 19. Jahrhundert die Juden – ihr Anpassungssoll an die Gesetze sehr bewusst übererfüllen. Da ist noch viel zu entdecken, auch Fragen an die regierenden Politiker, die noch nicht klar genug gestellt wurden.)

    • Was Sie vielleicht missverstehen: Ich erzähle Geschichten, vom Anekdorischen kommend, ins Breitere gehend. Ich tue das aus einer bewusst elitären Haltung heraus: Ich bin Beobachter und dank Herkunft nicht Teil des Spiels. In diesem Fall ist die Diskrepanz zwischen dem, was sich die einen herausnehmen und dem, was die anderen am besten gar nicht mehr denken sollten, enorm. Darüber schreibe ich nach einer lockeren Einleitung. Antworten können Sie von mir nicht erwarten, ich habe schliesslich Charakter und bin nicht darauf angewiesen, mir eine kümmerliche Existenz von SPON, ZEIT, SZ und ARD bezahlen zu lassen. Da sollten man am Ende moralisch die Richtung weisen. Ich habe daran keinerlei Interesse. Wer bin ich denn?

    • @Fritz Iv -"selbstgefälliges Meinungskuscheln mit aggressiven Intentionen"
      Ich habe gewiss keine Noten zu verteilen, aber Ihre Einlassung ist mit Sicherheit die zutreffendste hier.

      Der enorme, sehr auffällige Mangel an Nachdenklichkeit und das Übermaß an Empörung und Bescheidwissen in diesem Blog sind ganz gewiss nicht Ausdruck einer Diskussion. Ich war immer der Ansicht, dass in einer solchen Argumente ausgetauscht werden. Also allermindestens den Andersmeinenden zugehört werden muss. Hier aber gefallen sich allzu viele in ausdauernder Pauschalisierung und (Vor)Verurteilung. Je heftiger um so „besser“ scheint für manche zu gelten. Dabei ginge es doch wohl eigentlich um eine einigermaßen konsensfähige Datenbasis. Wo ist die?

      Von Tucholsky gibts den schönen Satz:Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen.
      Der wird hier sehr schön bestätigt.

      Und:
      Ja, diese Kriminalität (auch der Flüchtlinge etc.) ist übel und muss geahndet werden.
      Ja, es müssen (!) die Zahlen auf den Tisch. (Die könnten dann allerdings für Ernüchterung sorgen.)
      Ja, es muss Rückführungen geben. In großem Umfang.
      Ja, die deutschen Gesetze und Gepflogenheiten gelten.
      uswusf.

    • @Fritz Iv -"selbstgefälliges Meinungskuscheln mit aggressiven Intentionen"
      Sehr schön formuliert. Das trifft es, denke ich mal.

      Bei Tucholsky kann man lesen:Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen.
      In diesem Blog (und anderswo) wird das sehr schön bestätigt.

      Zu beklagen gibt es zu allen Zeiten und in allen Systemen vieles. Immer. Der Eine traut sich, dies zu benennen. Der Andere schweigt aus welchen Gründen auch immer. U.a. gilt ja auch immer:Wer möchte schon seinen Job verlieren?

      Viele der Äußerungen wären irgendwie glaubwürdiger, wenn VOR der Flüchtlingswelle und den damit verbundenen Problemen mit ähnlicher Empörung auf biodeutsche Kriminalität reagiert worden wäre. Die gabs nämlich. Und zwar nicht zu knapp.
      An eine auch nur annähernde Empörung kann ich mich allerdings nicht erinnern. Und die über 1000 Angriffe auf Flüchtlinge, Ausländer, Flüchtlingsheime von DEUTSCHEN werden regelrecht ausgeblendet. Warum eigentlich? Eigenartig. Oder doch nicht?

      Und DA:Auch wenn Sie noch zwanzigmal das Gegenteil behaupten, Sie SIND Teil des Spiels. Immer. Als Mitarbeiter der FAZ sowieso.

    • ... so einfach würde ich es nicht sehen ...
      … denn die Frage von Fritz Iv ist ja berechtigt: Ist so etwas wie eine Debatte überhaupt noch möglich, angesichts der Zuwanderungskatastrophe, dem dadurch eingeleiteten unfehlbaren Prozess des Abkippens und dem durch Medien und Politik zerschlagenen Porzellan, wenn ja, wie wäre das zu organisieren?

      Meine Einschätzung dazu ist: Das ist nicht möglich. Ich habe das über Weihnachten in meiner Heimatstadt mit Betrübnis eingesehen. Der öffentliche Raum ist fest in migrantischer Hand, Kopftücher und Kaftane allenthalben, arabische Wortfetzen und Musikgedudel, deutsche Obdachlose in den Hauseingängen, Junge Migranten in Männergruppen oder ein Mann mit mehreren Frauen und großer Kinderschar, zwischendrin ältere Deutsche, die ihren Regenschirm umklammern, und froh sind, wenn sie geduldet werden. Man hört, dass Moscheen aus Saudi-Arabien finanziert werden und freie Wohnungen migrantisch übernommen und die Viertel von Deutschen Stück für Stück entvölkert werden. Viele Städte im Westen sind so, verloren, überrannt und übernommen.

      Der Widerstand wird sich im Osten und im Süden konzentrieren. Das Land wird irgendwann zerbrechen in eine R2G-Teilrepublik und den Rest, der das nicht mehr finanzieren will und objektiv auch nicht kann. Denn niemand kann die Folgekosten dieser in der neueren Geschichte einmaligen Masseneinwanderung von kulturfremden und sprachunkundigen Analphabeten in ein Industrieland bezahlen.

      Da es aber Profiteure gibt, nämlich die Armutszuwanderer und die an ihnen verdienen, ist an ein Löschen dieses Schwelbrandes durch strikte Eindämmung und konsequente Ausschaffung von Ausländern nicht zu denken und damit eine „Debatte“ notwendig ausgeschlossen.

    • @Fritz Iv
      „Was heißt denn noch „Debatte“, wenn mehr und mehr Menschen nur mit Reizreden gegeneinander aufstacheln wollen? Wenn keiner mehr was fragen und wissen, weil jeder nur noch mit seiner Meinung auf irgendetwas draufkloppen will?“

      Sehr geehrter Herr Fritz Iv,

      ich versuche es einmal mit folgendem Antwortversuch:
      Weil auch dies („Reizreden“) zu einer pluralistischen Gesellschaft und zum Wesensmerkmal unserer Demokratie gehört. Über den Meinungsstreit bilden sich die politischen Mehrheiten, mit denen die Parteien als Willensträger derer, die schon länger hier leben, dann die Gestaltungsmacht in DiesistnichtmehrMerkelsLand verfassungskonform erlangen können. Natürlich ist es besser, wenn man seine Meinung mit stichhaltigen Argumenten untermauern kann. Falls nicht führt dies jedoch nicht zum Ausschluss aus dem politischen Diskurs, allenfalls dazu, dass man nicht ernstgenommen wird. Die öffentliche Sache, vulgo Politik, ist die Sache aller Bürger eines Staates und nicht die Sache einiger Intellektueller oder Parteipolitiker, die sich zum Maas aller Dinge erklären. Eine lebendige Demokratie lebt von der Meinung der Andersdenkenden und nicht von einer verordneten Debattenkultur.
      Noch sind das Wahlrecht und das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht an Herkunft, Bildung und IQ oder den Besuch eines Rhetorikkurses bzw. an ein Medientraining gebunden.
      Solange das so ist und Sie an die Freiheit als Menschenrecht glauben, müssen Sie auch einen solchen Diskussionsstil aushalten. Falls Sie dazu nicht in der Lage sind, finden Sie sicherlich Foren, in den Sie qualitativ höherwertig, seriös, ohne selbstgefälliges Meinungskuscheln und ohne aggressive Intentionen diskutieren können.
      Ich persönlich wünsche mir, dass Sie als Mahner die „Hitze in der hiesigen Küche“ aushalten und nicht in Ihre eigene Filterblase verschwinden.

      Auf folgende rhetorische Frage aus Ihrem Post:

      „Was sind wir denn für ein Kulturkreis – links und rechts in dieser Hinsicht traut vereinigt, wo über Menschen nur noch in in den Betäubungsdämpfen der Pauschalisierungen und mittels maximal fahrlässigem Sprachgebrauch schwadroniert wird? Wo Mitleid verachtet wird? Wo jeder, der eine Differenzierung zu überlegen gibt, gleich einem „versifften Milieu“ zugerechnet wird? Wo selbst Gebildete anfangen, dreckisgte Redensarten und Gewalttätigkeitssprache gut zu heißen, solange die Worte die eigene Meinung streicheln?“

      stelle ich die unziemliche Gegenfrage: War es vorher anders? Wenn ja, wie konnte es dazukommen und wer trägt dafür die Verantwortung?

      Mit den besten Grüßen

    • Probleme, Fehler- und Selbstanalysen
      @Sirisee Ihre Beschreibung von Wahrnehmungen kann ich verstehen. Was man selbst sieht, beschäftigt und bedrückt einen. Ich kenne Ihre Heimatstadt nicht, aber vor einiger Zeit besuchte ich einen Kunden in Offenbach. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund wird dort separat erfasst und beträgt inzwischen knapp 60% (Ausländeranteil bei rund 35%). Bevor Sie vor Schreck bewusstlos umfallen: Über die Hälfte sind EU-Bürger. Ich selbst hatte von meinen Schwiegereltern (Offenbacher, heute in Seligenstadt lebend) immer im Ohr, dass man nicht mehr in Offenbach einkaufen gehen könnte, „überall diese Türken, ich kann die nicht leiden“. Stimmt aber nicht: Von den rund 50.000 Ausländern sind Ende 2015 nur 6.179 Türken, 16% weniger als 2011 (etwa minus 1.000). Stark zugenommen haben Osteuropäer, vor allem Polen und Ungarn (Polen könnten bald Türken an Zahl übertreffen). Offenbach hat ein erstklassiges Reporting, ist im Internet zugänglich (über offenbach.de/rathaus zu finden).
      Aber das sind ja nur Zahlen. Als ich vor einigen Monaten nun in Offenbach war, kehrte ich auf dem Weg zurück zum Auto rasch in einem Café ein. Das wurde von arabischen (?) „Kopftuchmädchen“ geführt und ähnelte atmosphärisch einem „Alte-Oma-Café“. Es gab da nichts zu kritisieren außer der Qualität von Kaffee und Kuchen, und insofern schienen sich da deutsche und islamische Kulturkreise zu ca. 90% zu überlappen.
      Überhaupt ist in Offenbach das Meiste nur zu einem Teil so wild, wie angenommen. Es werden dort viele moderne Wohnungen gebaut, die Stadt ist in den letzten 20 Jahren hübscher und organisierter geworden, wird jetzt auch wieder etwas fashionable für junge Familien, weil die Vorurteile und die Tatsachen in Punkto Wohnqualitäten, wie immer, nicht ganz übereinstimmen. ie Headlines der Kriminalstatistik 2015: „Straftaten auf zweitniedrigstem Stand – Rekordaufklärungsquote / Aufklärungsquote erreicht Rekordhöhe / Straftatenaufkommen auf zweitniedrigstem Stand / Gewalt- und Straßenkriminalität deutlich zurückgedrängt / Straßenraub im 10-Jahresvergleich halbiert.“ Die Wahrheit, die alle zu kennen glauben, hält doch immer wieder einige Überraschungen bereit, nicht wahr?
      Die Debatte, sagen Sie nun, sei nicht möglich?! Stimmt doch nicht! Sie wird und wurde geführt. Es stimmt zwar, dass sich viele Involvierte der Debatte lieber verweigern würden (und wieder sind da einige Rechte und Linke traut vereint), aber in der Mitte der Gesellschaft läuft die Fehleranalyse und es sind wohl eher die ideologisierten Betonköpfe, die nicht darüber reden wollen, was in den vergangenen Jahren gelungen ist und was der verkehrte Weg war. Don’s Lieblingsfeind, die Berliner Zustände, sind dafür nur ein Beispiel, das einmal gründlich aufgearbeitet werden müsste, Duisburg und Bochum sind andere.
      Die Debatte ist nicht leicht!!! Sie hängt weder nur an Zahlen noch nur an Alltagsgeschichten, sondern auch an „deutscher Seele“ und deutscher Geschichte. Wer mal in Goethes Erinnerungen nachliest über seine „verbotenen“ Besuche des Frankfurter Judengettos, dem wird schlagartig deutlich, dass wir Deutschen auch eine ererbte, böse Geschichte an „innerer Ausgrenzung“ und Fremdenscheu haben. Wir fühlen uns, obgleich nichts dafür spricht, unter unseresgleichen sicherer und dichten den Fremden alles mögliche Verbrecherische an (was das angeht, haben Fakenews ja eine lange Geschichte, der Urtyp ist ja der Jude, der deutsche Kinder schlachtet,opfert oder sogar verspeist, und diese selbsterzeugten Alpträume flammten noch bis ins 20 Jahrhundert immer wieder auf, bis sie soweit zivilisiert wurden, dass Juden „nur“ irgendwie den ganzen Geldverkehr beherrschten etc. etc.). Bis heute sind wir gegenüber fremden Sprachen sprechenden Menschen nicht im Gleichgewicht, sondern flüstert uns lieber hinter vorgehaltener Hand böse Verdächtigungen zu.
      Dass wir Deutschen, wie es hier jemand sagte, mit einem gewissen „Selbstbewusstsein“ uns darüber klar sein sollten, was wir nach 1945 an kulturellen und politischen Besitz aufgebaut haben, um diesen ideellen Besitz zu verteidigen, das ist vielleicht der zentralste und vielschichtigste Punkt. Die Bedrohungen kommen dabei aus mehr als nur einer Richtung. Von den Irrationalisten aller Fraktionen, von durch die Foren und Social Media marodierenden Agitatoren, von Berufspolitikern, die sich nur irgendwie durchmogeln wollen, von Ängsten, die bei genauem Hinsehen etwas übertrieben sind. „Selbstbewusstsein“ ist das Wort. Merkel dachte wohl seinerzeit, eben dies ansprechen zu können – aber da ist eben nur wenig Selbstbewusstsein.
      Übrigens, damit Sie wieder etwas besser schlafen können: 2015 haben rund 55.000 Asylantragsteller/Migranten Deutschland wieder verlassen, rund 25.000 durch Abschiebung, die anderen mehr oder minder freiwillig, nachdem ihnen klar wurde, dass ihr Antrag abgelehnt werden würde. Rund 20.000 Menschen durften gar nicht erst einreisen, 75% der Flüchtlinge wurden abgewiesen. Wer dabei Erleichterung empfindet, sollte sich mit kräftigen Spenden an „Brot für die Welt“ oder „Deutschland hilft“ bei Gott dafür bedanken, dass er ein sicheres Zuhause hat.
      Nach der „Flut“ herrscht also längst schon „Ebbe“ (nur für den Fall, dass Sie von der AfD etwas anderes hören, die haben ja nur dieses eine Thema, ansonsten besteht das Programm teils aus Luftblasen, teils aus t.b.d., und teils aus gefährlichem Unfug).

    • Wenn die Deutschen zu sich kommen
      Ich bin ein bisschen spät mit diesem Blogeintrag, gleichviel: Jetzt lassen Sie doch mal den Tucholsky in Ruhe. Was glauben Sie denn, wie inkomplex der Mann war, dass er immer auf die gleiche Weise DAGEGEN verwendet wird. Lustig: Das zärtliche, deutsche bei ihm wird immer ignoriert. Kann man machen (oder so). Es wird ihm nur nicht gerecht. Und beweist Ihnen gar nüscht.

      Versuch: Ich glaube kaum, dass er sehr einsetzbar wäre für die derzeitige Situation. Lesen Sie mal was aus seiner Zeit als Schipper im Balkan. Er war sehr europäisch. Und man kann ihn auch lieben, ohne ihn zu benutzen.

  111. Vielleicht müssen wir einfach nur loslassen!
    Die Empörung und ständige Frustration über die immer unfasslicheren Eingriffe in das, was wir als Gesellschaft im 21. Jahrhundert glaubten sicher erreicht zu haben, reibt mich auf.

    Vielleicht sollten wir nun langsam nach idividuellen Auswegen Auschau halten:

    + Sparguthaben in Fremdwährungen oder Gold anlegen
    + die Sprach- und Auslandskompatibilität unserer Kinder stärken
    + Alarmanlagen einbauen
    + Schranken / Videoüberwachung in EFH-Wohnvierteln
    + kleiner Waffenschein
    + Zeitungen und ARD/ZDF abbestellen bzw. nicht mehr einschalten
    + Urlaub anderswo, so oft es geht

    Realistisch sind wir gar nicht imstande, die kulturelle Bürde, die wir uns nun aufgeladen haben, so wie es die Flüchtlingskonvention vorsieht, nach dem Ende offener Kriegshandlungen wieder nach Syrien & Co. zurückzusenden, geschweige denn zu assimilieren. Und der millionenschwere „Familiennachzug“ rollt an!

    • Schauen sie sich in Südtirol um. Klein, reich, wehrhaft.

    • Gast @ 27. Dezember 2016 um 19:47 Uhr
      Gast sagt:
      „Vielleicht sollten wir nun langsam nach idividuellen Auswegen Auschau halten:
      + Sparguthaben in Fremdwährungen oder Gold anlegen
      + die Sprach- und Auslandskompatibilität unserer Kinder stärken
      + Alarmanlagen einbauen
      + Schranken / Videoüberwachung in EFH-Wohnvierteln
      + kleiner Waffenschein
      + Zeitungen und ARD/ZDF abbestellen bzw. nicht mehr einschalten
      + Urlaub anderswo, so oft es geht“

      Das machen viele schon seit einiger Zeit. Willkommen im Klub.

      Was Sie vergessen haben
      + Pensumsreduktion (als Mann). Das bedeutet (für den Angestellten) mehr Gesundheit, mehr Bewusstheit, mehr Familie, mehr Zeit mit Kindern, mehr Freunde/Freude, mehr Gelassenheit und für diesen Staat weniger Sozialprodukt zum verschwenden, weniger Macht, weniger Gestaltungsspielraum – es wird enger
      Die niederländischen Männer haben das schon lange kapiert und machen das.

      Übrigens:
      Ein Fernsehgerät wurde von Anfang an als Manipulator konzipiert und gehört zum Elektroschrotthändler Ihres Vertrauens. Und nur dahin.

  112. Titel eingeben
    Danke! Sehr gut geschrieben.

  113. Bildungsminister
    Beim letzten versuchten Kommentar bedeutete mir die Maske mit dem versuchten Abschicken, ich schriebe zu schnell, solle langsamer schreiben. Der Versuch war danach weg.

    Also schreibe ich jetzt langsamer.

    Ich freue mich auf das Wahrheitsministerium, bei dem ich alle „fake-news“ melden kann und sicher sein, dass jeder Anzeige in jede Richtung sauber nachgegangen werden wird, mit allen Konsequenzen für die Lügner.

    Ich werde da auch Leute anzeigen, die immer noch behaupten, dass dünnes Aluminium durch dickste Bausstahlpylone stoßen kann.

    Undsoweiter.

    Das wird richtig lustig.

    • Magnus Göller @ 27. Dezember 2016 um 19:54 Uhr
      Magnus Göller sagt:
      „Ich werde da auch Leute anzeigen, die immer noch behaupten, dass dünnes Aluminium durch dickste Bausstahlpylone stoßen kann.“

      Das würde ich nicht tun. Die deutsche Bauingenieurfirma, die noch am Tag des 11.09 ihre Homepage editiert hat und bauphysikalisch nachgewiesen hat, dass die Türme gesprengt wurde, war kurz danach insolvent.

    • Aus gaaanz dünnem Aluminium...
      kann man auch lustige Aluhüte falten. Aus Baustahl hingegen nicht.

    • Danke Perkeo
      Danke Perkeo

  114. Kulturkreise
    Das hier angesprochene Geschehen ist für das Mädchen sicher ein sehr belastendes Erlebnis. Ich hoffe, sie lernt es bald, damit umzugehen. Und es ist wichtig und gut, dass es hier zu einer Gerichtsverhandlung kam. Wenn wir die Kulturkreise als prägenden gesellschaftlichen Raum ansehen, müssen wir uns natürlich auch fragen, wie wir zu den Einstellungen des zukünftigen Präsidenten einer Großmacht stehen, der der Ansicht ist, das Begrapschen und Bedrängen von Frauen sei Gutsituierten erlaubt. Die gleiche Tat wird in diesen Kulturkreisen wohl anders interpretiert. HIer habe ich noch keine abschließende Meinung. Vielleicht fällt da noch jemandem was Gutes ein.

  115. Rechtsstaat und Demokratie
    Voll ins Schwarze getroffen: entweder oder. Wir leben in Deutschland mit unserer Verfassung, unseren Gesetzen und Regeln, die Geltung haben. Was ausländische Kulturkreise so alles machen, hat in unserer Rechtsprechung keine Gültigkeit. Wer sich an Mädchen und Frauen vergreift, hat ihnen Schaden zugefügt und muss bestraft werden. Punkt. Wenn unsere Gesetze nicht mehr gelten, lösen sich Staat und Gesellschaft auf. Wenn die Würde, die Unversehrtheit und Sicherheit vom Staat nicht mehr gewährleistet werden, ist er am Ende. (Beispielhaft gilt das auch für die Kinderehe und Mehrehe.) Wenn sich Mädchen und Frauen nicht mehr uneingeschränkt in unserem Land bewegen können, weil die Rechte einer kleinen Minderheit höher geachtet werden, dann gibt es keine Gleichheit mehr vor unserem Gesetz. Wer will hier willkürlich nach Tagesverfassung – mal so und mal so – festlegen, wer gleicher als andere ist? Entweder gilt unser Recht uneingeschränkt immer für alle oder wir haben keinen Rechtsstaat mehr, sondern das Recht des Stärkeren und zwar dann in jeder Hinsicht. Ihr zutreffender Vergleich mit dem Pauschalisieren kultureller Eigenarten ist dabei noch das Sahnehäubchen des Irrationalen, aber das würde einen separaten Kommentar von mir erfordern. Zuallererst geht es um den Erhalt unseres Rechtsstaats. Es war der völlig falsche Weg der letzten Jahre, um Minderheiten ständig Sonderrechte zu geben, ohne die Mehrheit dazu zu befragen. Die Demokratie der Mehrheiten wurde dadurch ausgehebelt. Fatal. Darüber müssen wir ernsthaft reden. Danke für Ihren Beitrag.

    • Melanie @ 27. Dezember 2016 um 19:59 Uhr
      Melanie sagt:
      „Wenn unsere Gesetze nicht mehr gelten, lösen sich Staat und Gesellschaft auf.“

      Das ist richtig, und man hat langsam das Gefühl, genau das ist die Intention von manchen.

    • Melanie, mit ein bissl Law and Order ist es nicht getan.
      Schon heute, wo die Mehrheit noch WIR sind, werden, im Hinblick auf die Wähler aus diesen Gruppen, gewaltige Konzessionen gemacht, von den Politruks.
      Beschneidung, Kinderehe, etc.

      Die Geburtenrate bei diesen Menschen ist hoch, und absehbar daher, wann sie die Mehrheit sind.

      Bis dahin ändert sich alles hier.

      Sie sagen richtig, was heute gilt, und dass die sich anpassen müssen.

      Aber schon sehr bald gilt, was die wollen.
      Ganz demokratisch.

      Daher ist der Kardinalfehler, sehr viele solche Leute, unter welchem Vorwand immer, hereinzulassen.

      Und sie hierzubehalten.
      wer das tut, nimmt uns unser Land.

      Lieber ein Deutschland mit 10 Millionen echten deutschen Einwohnern.

    • Rechtsstaat oder Herrschaft des Unrechts...
      Der Rechtsstaat ist bereits teilweise in Auflösung.

      Horst Seehofer hat nicht aus Spaß oder um Frau Merkel zu ärgern von der Herrschaft des Unrechts gesprochen, als sie die Grenzöffnung für Millionen Migranten betrieb und behauptete, man könne die deutsche Grenze nicht sichern.
      http://cicero.de/herrschaft-des-unrechts/60554

      Die Sicherheitsbehörden haben überwiegend keine Ahnung, wer in unser Land gekommen ist, weil Merkel eine Einreise ohne Pässe und Papiere erlaubt hat. Davor wurde in Sicherheitskreisen schon im Herbst 2015 gewarnt.
      Die Migranten haben zu großen Teil absichtlich ihre Pässe vor der Einreise nach Deutschland vernichtet, weil sie von Aktivisten gut informiert waren. Sie wussten, dass sie, wenn sie erst einmal im Land sind, nur abgeschoben werden können, wenn ihr Heimatland sie als Staatsbürger akzeptiert.
      Dass dies eine sehr mühsame oft jahrelang dauernde und teure Prozedur ist, wurde an dem Beispiel des tunesischen Attentäters von Berlin mal öffentlich.

      Angeblich sind es bis zu 80 %, die ohne Ausweise eingereist sind. (so z.B. Focus)

  116. Weil's passt, ausnahmsweise Broder:
    „Kultur ist, wenn Sie Ihrem Nachbarn den Kopf abschlagen und daraus eine Blumenvase machen.

    Zivilisation ist, wenn Sie dafür lebenslänglich ins Gefängnis gesperrt werden.“ (Aus: „Hurra, wir kapitulieren!“)

    Wie immer vielen Dank für die Zeilen!

  117. Kontextabhängig!
    Aussage sind immer kontextabhängig. Sogar dumme Aussagen. Insofern ist die Aussage eines Rechtsextremisten über Männer aus Eritrea durchaus etwas anderes als die gleichlautende Aussage eines Rechtsanwaltes, der damit den leicht durchschaubaren Versuch unternimmt, das Strafmaß für seinen Mandanten zu verringern.

    Beides! funktioniert genau dann besonders gut, wenn Vorurteile weit verbreitet sind, zum Beispiel so weit, dass der Richter denkt: „Da könnte etwas dran sein.“ Ich bin mir allerdings nicht sicher (ich würde es sogar ausschließen, bin aber kein Fachmann für Recht, geschweige denn Sexualrecht), dass ein derartiges Argument beim Richter verfängt, denn praktisch immer gilt: Unwissen schützt vor Strafe nicht.

    Dass sich dann „die“ Bevölkerung dann gleich aufregt: Keine Ahnung, ob das jetzt für weite Bevölkerungsteile zutrifft, ob die alle so verblödet sind, das dümmliche Gefasels eines Rechtsanwalts für bare Münze zu nehmen. Pardon. Glaube ich irgendwie nicht, und zwar auch nicht für sehr idyllische ländliche Gebiete rund um den Chiemsee. Sorry.

    Unabhängig ist das rein auf der Sachebene durchaus eine interessante Frage: Ist das stark belästigend-übergriffige Bedrängen eines jungen Mädchens gegen ihren Willen typisch für Eritrea?

    Da fehlte es mir schlicht an Urteilsvermögen und Kenntnis. So ganz möchte ich das nicht glauben. Dass bestimmte, ähm, Kulturkreise bzw. die besonders hinterwäldlerischen Menschen (sei es nun aus der Gegend rund um den Chiemsee, oder nun aus Eritrea oder Afghanistan) es sich im eigenen Urteil ganz gerne sehr einfach machen, um auf diese die Welt bestätigt zu sehen, wie sie diese gerne sehen möchten:

    Das glaube ich gerne.

    (was mit Abstand noch nicht bedeutet, dass ich mich in Bezug zum Sexualverhalten der Menschen aus Eritrea auch nur entfernt berufen fühle, eine Aussage zu treffen – ich kann es nicht – insofern Gratulation an Don, an „die“ Bevölkerung am Chiemsee, an die einschlägigen Rechtsradikalen und an den Anwalt des Sexualtäters, die sich das alles mit frappierender Leichtigkeit zutrauen)

    • Wenn sie auf den Link klicken: Es wurden im Sommer über der Autobahn schon Transparente aufgehängt. Das ist für meine HHeimat absolutr nicht üblich, zumal so etwas dem Tourismus auch nicht gut tut. Und der Fall in Grassau war nun mal recht promionent in der Region, ob man das mag oder nicht. Sie können zuhören oder wegschauen, beides ist legitim. Aber lassen Sie mich es bitte erzählen.

  118. Bildungsminister
    Julius Cäsar legt im Gallischen Krieg recht überzeugend dar, weswegen er die Gallier ganz wesentlich bezwingen konnte, im Gegensatz zu den Germanen: Leicht- und abergläubisch seien sie gewesen über jedes Maß, eifersüchtig auf Posten, zumal in der druidischen Priesterkaste, mit all ihren Vorrechten, viel zu viele Götter, im Gegensatz zu den Unsrigen, die sich in Kult und Wahn vernünftiger und knapper gehalten hätten.

    Leicht also konnte er die Gallier immer wieder gegeneinander ausspielen. Das zieht sich durch das ganze Buch. Zwar auch eine Propagandaschrift, die unser neues Wahrheitsministerium an den Lateinschulen deshalb verbieten sollte und auch sonst, aber auch ein Buch, in das Cäsar nicht alles beliebig hineinlügen konnte.

    Die Händler seien in den gallischen Städten sofort derart von Neugierigen bedrängt worden, die jede Art Schauergeschichte sofort weitertrugen, ja die armen Marketender und Fahrensleute gewissermaßen nötigten, Geschichten zu erfinden, die sie gerade gerne hören wollten.

    Ende der halben esoterisch-historischen Parallele.

    • Nicht sehr geschickt
      Man muss die Kampfktraft und Tapferkeit des Gegners
      über den grünen Klee loben!
      Aber erst nachdem man gewonnen hat.
      Der Stolz einen schwachen Gegener besiegt zu haben ist
      doch albern.

  119. Grenzenloses Vertrauen in die Justiz
    Die Suche nach Milderungsgründen für ausländische Straftäter ist überaus gründlich, kreativ und erfolgreich.

  120. Glasklarer Einzelfall....
    …und, obendrein, noch dazu lediglich mit regionalem Bezug. Wie der Autor richtig sagt, also, auf dem Oktoberfest, da passieren viel mehr dieser Fälle, von feschen Buam (etwa blond?) in Lederhose begangen…..

    Nein, Spaß beiseite: alle sofort abschieben, natürlich. Und die sogenannten „Helfer“ mal „kräftig“ einseifen, wenn’s endlich mal wieder schneit. Ansonsten tut’s auch der reichlich vorhanden Kunstschnee…..

  121. Je mehr jemand die Welt gesehen hat,
    desto mehr stimmt er dieser Aussage zu:
    der Kulturkreis, speziell bei solchen Taten, ist etwas , das man hier eher nicht einladen, über offene Grenzen holen, umsorgen, finanzieren, unterbringen, fördern und als normalen Mitbürger akzeptieren möchte!

  122. Differenzieren bitte
    Zunächst einmal fällt mir auf, dass sich hier in erster Linie männliche Wesen über mögliche sexuelle Übergriffe an der deutschen Frau erregen.
    Meine 20jährige Tochter ( klein, blond, vollbusig – hübsch ) engagiert sich seit über einem Jahr ehrenamtlich neben dem Studium in der nahe gelegenen Flüchtlingsunterkunft, einer Sporthalle in der bis zu 200 ausschließlich Männer ebenso lange ohne die Möglichkeit auf die geringste Privatsphäre ( noch nicht einmal Sichtblenden sind vorhanden ) friedlich zusammenleben.
    Sie ist von diesen Männern noch kein einziges Mal in irgendeiner Form in Verlegenheit gebracht worden, auch nicht im Kiez, wo sich die Wege gelegentlich kreuzen.
    Meine beiden Schwestern sind in ihrer Jugend mehrfach von weißen einheimischen Männern vergewaltigt worden und auch ich kenne Übergriffe ausschließlich von Angehörigen des deutschen Kulturkreises.
    So what ?
    Dafür erzählt meine Tochter irritiert von der derzeit aktuellen Diskussion in der Uni über geschlechterneutrale Toiletten, wo irrationale Befürchtungen zutage treten, die dem Diskussionsverlauf hier sehr ähnlich sind. Dann muss Frau in Eile eben weiter auf die Herrentoilette flüchten, da bei den Damen immer Schlange …
    @Don: ich habe Sie immer sehr für Ihre Ironie geschätzt, aber auch ich bin nach einigen Jahren Abstinenz von Ihren neuen Freund*Innen hier frappiert. Wo sind die eigenständigen Denker*Innen früherer Jahre geblieben ?

    • Was Sie übersehen: es geht hier nicht gegen Flüchtlinge, sondern um die Frage, welche Aussagen erlaubt sind. Was kann man sagen, was nicht, vor dem Hintergrund, dass die Politik abweichende Meinungen kriminalisiert. Das ist gerade kein Teekränzchen. Ich würde gern frei reden und überleben.

    • Bildungsminister
      Woher wollen Sie wissen, ob sich hier vorwiegend Männer tummeln? Sie könnten ja selbst einer sein, weiß ich’s?

      Und wenn, ist das nicht in praktisch allen politischen Foren (vermutlich) so?

      Welchen Schluss ziehen Sie daraus?

      Dass Männer immer so vorlaut sind, zumal ohne Grund?

      Oder, dass Frauen sich nicht trauen, etwas zu sagen, was Besseres zu tun haben, oder gar, dass denen gar nichts einfällt?

      Haben Ihnen Ihre Schwestern erlaubt, über sie preiszugeben – wenn auch anonym, doch wie viel ist das noch wert – , was Sie oben hingeschrieben haben?

      Ja, ich bin ein Mann (der Klarname oben stimmt), habe nur zwei Söhne, und doch Mitgefühl für junge Frauen und Obdachlose und selbst hilflose Polizisten.

      Nicht nur für „Flüchtlinge“.

      Was ja bei den meisten zumal jungen Männern schon Lug und Trug, die unter dem Wort zu subsumieren, gleich ein Fall für das neue Wahrheitsministerium.

    • Tja, Frau Skeptikerin, keiner mehr da von den Denkern,
      nur mehr wir Idioten.

    • Genau so wird die Maria aus Freiburg vermutlich auch bis kurz vor ihrem Tod gedacht haben.
      Ich bin fest davon überzeugt, dass Ihre Tochter keinen blassen Schimmer davon hat, was in den Köpfen der Betreuten abgeht.

    • Frau sagt
      Skeptikerin @ 27. Dezember 2016 um 21:12 Uhr
      Skeptikerin sagt:
      „Meine beiden Schwestern sind in ihrer Jugend mehrfach von weißen einheimischen Männern vergewaltigt worden und auch ich kenne Übergriffe ausschließlich von Angehörigen des deutschen Kulturkreises.
      So what ?“

      Und das nennen Sie jetzt differenzieren? Und hat das hier jemals einer abgestritten, dass es sowas gibt? Und ists auch wahr?
      Mann, ist das schwach.

      Deresschonimmerwusste sagt:
      „Genau so wird die Maria aus Freiburg vermutlich auch bis kurz vor ihrem Tod gedacht haben.“

      Genau so ist es.

      Skeptikerin sagt:
      „Wo sind die eigenständigen Denker*Innen früherer Jahre geblieben ?“

    • Se non e vero,
      e ben‘ travatto .

    • Das ist aus meiner Sicht ein Trollbeitrag,
      den Troll Alphonso (pardon) dann auch noch ern´st nimmt, für mich ist er nur trollig er provoziert genau die Reaktionen, die er provozieren soll, wenn das nicht eh ein vorabgekartetes Spiel ist (was ich glaube)

  123. anti anti anti
    Beliebt macht man sich nicht, wenn man sagt: Anti-Rassisten sind eben auch nur Rassisten – eben nur 180-Grad-gedreht.

    Aber Horizont und Urteilsvermögen entsprechen sich. Sonst gäbe es ja kein anti-anti…

    Es ist eben vielschichtig, das Leben. Und der deutsche Afghane, der nun in Offenbach hoffentlich erfolgreich die Zoohandlung weiterführt – er wird in den gleichen Topf geworfen wie brutale Asylgäste zu siebt beim Schlagen und Quälen. Weil Vertrauen und Offenheit durch die Politik des Wegsehens bei Unrecht und Dreistigkeit verloren gehen, massiv.

    Dass damit die ProAsyl-Fraktion als Anti-Grenzer die vielen aufrichtig integrierten Bürger opfert für ihre Ideologie – es ist ihnen egal!

    Wie den Volksgenossen – es ist schrecklich, wie Borniertheit so krass regieren kann…

  124. Rassismus der niedrigen Erwartungen kombiniert mit Werterelativismus
    Wären wir uns hier in Deutschland sicher bzw. halbwegs einig, welche Werte in unseren Gesetzen kodifiziert sind und sein sollten, würde die Berücksichtigung des „kulturellen Hintergrundes“ nicht existieren. Stattdessen würden einfach unsere Gesetze (und der sich in diesen wiederspiegelnde „kulturelle Hintergund“) entsprechend erstellt, angewandt und durchgesetzt (dafür existieren sie).

    Der Rassismus der niedrigen Erwartungen gegenüber edlen Wilden in der öffentlichen Debatte und in der Justiz bzw. diese widerlichen Doppelstandards sind ledliglich ein Nebeneffekt des unterliegenden Problems des Werterelativismus.
    Und dieses Problem folgt konsequent aus egalitärer Ideologie, die (paradoxerweise) Gleichwertigkeit von unterschiedlichen Werten universell und axiomatisch vorraussetzt und deren Symptome konsequent unsere Rechtsordnung aufweichen und zu an Absurdität kaum zu überbietenden öffentlichen Debatten führen.

  125. Titel eingeben
    In Berlin zünden junge Menschen einen Obdachlosen an. Junge Menschen, die traumatisierte (?) aus Kriegsgebieten kamen, hier aufgenommen wurden, Essen und Unterkunft bekamen. Der Obdachlose bekam wohl kein Essen, keine Unterkunft, oder? In was für einem Land leben wir???

    • traumatisiert
      „Junge Menschen, die traumatisierte (?) aus Kriegsgebieten kamen, hier aufgenommen wurden, Essen und Unterkunft bekamen.“ Gewalttäter wurden bekanntlich sehr häufig ursprünglich selbst traumatisiert. Worauf werden wir uns also einstellen müssen, wenn wir hunderttausende traumatisierter, aber kräftiger junger Männer hier aufnehmen? Können kurzfristig genug Therapieplätze bereitgestellt werden?

    • Warten wir mal ab, ob das alles wirklich minderjährige Syrer sind und nicht vielleicht doch schon 23 Jahre alte Marokkaner. Man kann das heute alles nicht mehr so leicht sagen, speziell in Failed Cities wie Freiburg und Berlin.

    • @Mike
      Wir leben in DiesistnichtmehrMerkelsLand;-)

  126. Differenzieren bitte
    Zunächst einmal fällt mir auf, dass sich hier vorwiegend Männer über den möglichen sexuellen Übergriff auf die deutsche Frau erregen.
    Meine 20jährige Tochter ( klein, blond, vollbusig, hübsch ) engagiert sich seit über einem Jahr neben dem Studium ehrenamtlich in der nahe gelegenen Notunterkunft in einer Sporthalle, in der bis zu 200 Männer ohne die geringste Aussicht auf Privatsphäre ( nicht einmal Sichtblenden sind vorhanden ) ebenso lange friedlich zusammen leben – ich möchte den Großteil der hier schreibenden AlphaHerren nicht gerne in dieser Situation erleben.
    Sie ist noch von keinem der Geflüchteten nur ein einziges Mal in Bedrängnis gebracht worden, auch nicht im Kiez, wo sich die Wege gelegentlich kreuzen.
    Meine Schwestern sind in ihrer Jugend beide mehrfach von weißen Männern aus unserem Kulturkreis vergewaltigt worden und auch ich kenne ähnlich Übergriffe nur von Einheimischen.
    So what ?
    Dagegen erzählt meine Tochter irritiert von der gegenwärtigen Diskussion in der Uni über geschlechterneutrale Toiletten wo ähnlich irrationale Ressentiments zutage treten, wie sie sich hier abbilden. So muss eilige Frau eben weiterhin in die Herrentoilette flüchten, weil bei den Damen immer Schlange …
    @Don: ich habe Ihre Ironie immer sehr geschätzt und bin nach einigen Jahren Abstinenz frappiert von Ihren neuen Freund*Innen hier. Wo sind die eigenständigen Denker*Innen geblieben, die Ihre Zeilen sonst kommentierten ?

    • i am quitly judging you
      @Skeptikerin

      Sie beschreiben ihre Tochter mit „klein, blond, vollbusig, hübsch“

      Sorry, das hier ist kein Frauenmarkt. Soweit ist das Land noch nicht, da müssen sie noch ein bisschen warten.

    • zwei Schwestern ...
      … die mehrfach von weissen Maennern vergewaltigt wurden …

      Direkt beide Schwestern, mehrfach?
      Bedauerliches Umfeld …

    • Titel eingeben
      Dank an Sie, Skeptikerin für diese klaren Worte.

      Ergänzend: Seit Mitte der 80er Jahre kämpfen weltweit x Überlebende christlich-klerikaler sexualisierter Gewalt um die Anerkennung, wobei zehntausende Kleriker als Täter in den meisten Fällen straffrei ausgingen.

      Allerdings steht dieser christlich-klerikale Kulturkreis nie zur Disposition – nur einige Mitglieder wählten den Kirchenaustritt.

      Und der Stützenblog hat dieses Thema, bis auf eine Ausnahme 2010, nicht mehr angesprochen – wahrscheinlich ist auch da die bayerische Verbundenheit Hemmungshindernis Nummer 1.

    • Paralleluniversum
      Zitat:
      „klein, blond, vollbusig, hübsch“

      Zitat:
      „200 Männer“

      Bitte, liebe Skeptikerin beziehen sie meinen nachfolgenden Gedanken nicht auf sich.

      Manchmal, hätte ich gern die Macht in ein Paralleluniversum zu blicken, in dem statt Männer rund eine Million junger Frauen zu uns geflohen wären.
      Wie wäre die Akzeptanz in der Bevölkerung?
      Vor allen Dingen, wie sähe der Helferkreis aus?
      Immer noch die „klein, blond, vollbusig, hübsch“ *en Frauen im Fronteinsatz und die gesetzteren Damen?
      Oder kämen aus den diesseitz jubelnden Kreisen dort eine Forderung nach Obergrenzen?

      Ein zumindest für mich interessantes Gedeankenspiel.

    • kleine, blonde, vollbusig hübsch
      Text eingeben

    • kleine, blonde, vollbusige, hübsche Tochter
      Liebe SkeptikerIn! Als Mutter würde es mir nicht im Traum einfallen, meine Tochter in einem öffentlichen Forum als „vollbusig“ zu beschreiben. Sorry, aber das ist Männersprechweise. So reden Frauen über ihre Töchter höchstens intern, wenn die Frauensportgruppe beim Weiberfasching tratscht und bei der dritten Runde Prosecco angekommen ist.

      D.h. mit anderen Worten, dass ich Ihren anderen Aussagen auch eher skeptisch gegenüber stehe, wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass Sie Frau und Mutter sind.

    • Titel eingeben
      @Skeptikerin

      Wie schön, dass es ihrer Tochter gefällt.

      Die Studentinnen unserer Hochschule, die sich engagieren, erzählen mir was Anderes.

      Übrigens alles junge Mädchen, deren Hauptmotivation ich als Idealismus beschreiben würde.

      Idealismus und vermutlich eine gehörige Portion unterdrückter sexueller Gefühle. Selbst von den Studentinnen, die begrapscht und angespuckt wurden, höre ich immer wieder Geschwärme wie „hübsch und gut aussehend“ die Flüchtlinge sind.

      Manchmal habe ich das Gefühl, die wollen ein Mittelding zwischen Mutter-Theresa und begehrenswerte Verführerin sein, die jungen Dinger.

      Sie wollen die Flüchtlinge bemuttern, aber dann von denen auch als attraktiv wahrgenommen und begehrt werden.

      Wenn ihnen dann was passiert, wird es alles schnell relativiert.

      Ich bin nicht mehr ganz so jung und begehrenswert, aber auch ich wurde schon in einem Bus direkt vor der Hochschule von einer „geschenkte-Menschen“-Männergruppe bedrängt und dann von einem von ihnen von hinten begrapscht.

      Die Kolleginnen an der Hochschule relativieren das alle. Um im selben Atemzug davon zu schwärmen, wie „gut aussehend“ die „jungen feschen Burschen“ sind.

      Es ist natürlich richtig, dass es das auch „früher“ gegeben hat. Nur wäre es vermessen zu glauben, dass sich die Fälle nicht mehren.

      Wenn die Kriminalitätsstatistik beim Alten bliebe, dann würde es uns doch arg wundern, warum die Herkunftsländer dann so gruselige Orte für Frauen sind.

      Gewalt gegen Frauen liegt nicht irgendwie am Klima oder daran, dass da was im Wasser ist.

      Es liegt natürlich immer an den Menschen und was sie kulturell prägt. Holen wir diese Menschen hierher, bekommen wir das auch.

      Das ist eigentlich logisch. Das kann sich doch jedes Kind ausrechnen.

      Aber meine Kolleginnen an der Hochschule reden auch so wie Sie: „Das kann dir beim Oktoberfest auch passieren.“

      Kann es, ja. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es heute auch im Bus passiert ist stark gestiegen.

      Seltsamerweise regen sich die Frauen, die ich kenne, kaum darüber auf.

      So als würden sie es in Kauf nehmen, wenn einigen (wie mir) was passiert, damit es ingesamt eine größere Auswahl an „hübschen Burschen“ für die Gruppe gibt.

      Es würde mich interessieren, ob Frauen auch dann die Mehrheit an Refugee-Welcome-Rufern bilden würden, wenn da 1 Million weibliche Flüchtlinge gekommen wären…

  127. Titel eingeben
    @Don: die Kommentare haben die Ebene dieses Anliegens schon längst verlassen und es drängt sich der Eindruck auf: nicht gegen Ihren Willen.
    Schade

    • Meinungsfreiheit hier?
      @skeptikerin
      Ich würde mir auch mehr Diskussion wünschen, anstatt nur Geschrei.
      Herr Alphonso setzt sich für Meinungsfreiheit ein( was ich richtig finde)und sieht seine drastisch bedroht, ich meine aber auch, wenn ich manche Kommentare lese…

    • Wo sind die anderen Meinungen...
      Vielleicht liegt es daran, dass es nicht mehr viele öffentliche Räume gibt, in denen Anti-Welcomer ihre Meinung äußern können? Viele werden in anderen Foren gelöscht oder es wird bei vielen Artikeln zum Thema Zuwanderung und Kriminalität keine Kommentarfunktion frei geschaltet.

      Dagegen würden sie mit Ihrer hilfsbereiten, blonden, vollbusigen Flüchtlingshelfertochter in unserer Lokalzeitung sofort einen Artikel bekommen. Wenn da mal zehn Flüchtlinge unter Anleitung einer Fachkraft Nistkästen zusammenschrauben, dann stehen die bei uns mit Bild in der Zeitung. Entschuldigung, dass ich jetzt drastisch werde, aber diese Art Propagandascheiße hatte ich die erste Hälfte meines Lebens. Und ich brauch das echt nicht nochmal! Ich bin dem Don sehr dankbar, dass er gegen sowas anschreibt. Und er ist einiger der wenigen, der demokratisch (sic!) unterschiedliche Meinungen freischaltet.

      PS: Nur zur Info. Ich bin übrigens eine Frau.

  128. Kulturkreis?
    Es gibt keinen Kulturkreis, der Es erlaubt, ein 15-jähriges Mädchen zu belästigen. Es gibt Kulturkreise, wo das leider häufiger vorkommt als in Europa. Indien etwa, Herkunftsland meines Vaters. Dort schrie das Volk im Fall der grässlich zu Tode vergewaltigten Studentin so laut nach der Todesstrafe, dass die ansonsten selbstherrliche Richterschaft es nicht wagte, sie – was juristisch wohl korrekter gewesen wäre – nicht auszusprechen. Das Parlament musste die Gesetze verschärfen, obgleich indische Politiker sich um solche Petitessen sonst nie kümmern. Der indische Kulturkreis wollte das Blut der Täter sehen, der indische Kulturkreis hat die Pest der selbstgerechten Täter satt. Und selbst die Täter wissen, dass sie Unrecht begehen, sie glauben nur, damit durchzukommen. Es gibt keinen Kulturkreis der Vergewaltigungen erlaubt, egal was die Täter behaupten, es gibt nur Kulturkreise, wo man eher damit durchkommt. Was allerdings eine abgründige Sache ist. Denn natürlich gibt es dort auch die private Rache. Ein Eritreer sucht sich sicherlich nicht ein eritreisches Mädchen aus starker Familie aus, er weiß gut, dass er mit seinem Leben spielt. Also kann man mit Berufung auf den fremden Kulturkreis ruhig auch eine Strafverschärfung begründen, da der Täter in besonders rechtsfeindlicher Gesinnung handelte. Der Punkt: Selbst wenn das mit dem Kulturkreis stimmt ( weil zwar jeder Kulturkreis Vergewaltiger verabscheut, aber nicht jeder Kreis jeden Vergewaltiger gleichermaßen verfolgt) , wieso soll das entlastend wirken? Außerdem: Wir hören doch immer dass Nationen Konstrukte sind, dass es typisch deutsch oder britisch gar nicht gibt. Hat ein Engländer Chancen, der von sich wahrheitsgemäß angibt, aus der ewig besoffenen Unterschicht GBs zu stammen, die Vergewaltigung lockerer sieht? Sein Anwalt sollte in GB fein stille sein, die Gerichtsbarkeit geht dort vom Wertekanon der zivilisierten Mittelschicht als Kulturkreis aus. Ich sehe nicht ein, wieso man vom Wertekanon des eritreischen Schurken, und nicht des eritreischen Ehrenmannes ausgehen sollte. Oder , wenn man doch so “ weltoffen“ ist, und jeden Menschen als Bruder an die Brust zieht, nicht vom Ethos des Weltbürgers, der eine universale Moral einfach voraussetzt. Mal sehen ob ein sächsischer Kulturkreis demnächst einen sächsischen Neonazi in Bayern vor hartem Urteil schützt.

  129. Titel eingeben
    Ich bestreite die Existenz solcher Kulturkreise, die so etwas zulassen. Es ist der Zivilisationsgrad des Einzelnen. Wir haben genug Inländer deren Zivilisation zurückgeblieben ist, wir brauchen uns da nicht Problemfälle zu importieren. Und das ist ein ganz grober Fehler der Integration, sich auch an diesen Fällen festzukrallen, weil die ziehen alle mit runter. Die meisten die in die Medien gelangen, haben ja schon eine Vorgeschichte. Alle Attentäter sind schon durch Kleinkriminalität aufgefallen.
    Und mit dem Anwalt haben wir ja schon die andere Hälfte des Problems. Intelektuelle versuchen durch unterschiedlichste Argumentation und Ausschöpfung aller Mittel diesen Leuten einen Freiraum zu schaffen oder eine Abschiebung zu verhindern. Zurück bleibt ein fauler Apfel in der Gesellschaft , der den Ruf anderer auch verdirbt.

  130. Also der Anwalt, der..
    muss doch ein AFDler im Schafspelz sein: Wenn das Argument gezogen hätte wären das doch +10% AFD im nächsten Wahlergebnis, oder da Bayern, eine CSU so schwarz das Leute sehen können wie denn so ein Schwarzes Loch in echt aussieht.

    In Wahrheit tut der Anwalt nur worauf man ihn abgerichtet hat: Das bestmögliche für den Mandanten. Also Freispruch, da sonst Bewährung droht. Der Mann hätt womöglich weniger dreist argumentiert wenn die Staatsanwaltschaft keine Sorgen wegen der Beförderung, erm, die Gesetzeslage nicht so wohlwollend ausgelegt hätte und Haft forderte*. Bewährung kann man leichter und nicht so provokant herbeireden als Freispruch.

    *kostet ein Asylant frei mehr als verknackt ? Aber wie führt man diese Debatte ohne das ein Idiot das L-Wort kreischt ?

    • Nein @"En Hesse", der Anwalt hat nichts mit der AfD zu tun. Jedenfalls nicht ...
      primär! Eine Frechheit ist es allerding allemal, irgendeine ausländische Verhaltensregel über unsere Gesetze stellen zu wollen. Die Umkehrung wird es in diesen Ländern kaum geben.
      Nebenbei: Dieser Vorstoß erfolgte nicht aus dem Nichts, denn es wäre nicht das erste Mal, dass man damit Erfolg gehabt hat. Unter anderem gab es mal einen Fall in Niedersachsen, wo ein Araber den Dienst des Straßenstriches an einer Landstraße ohne zu zahlen nutzte. Er kam mit eben der Begründung durch, dass er glaubt, dass er dafür auch hier nichts zu zahlen braucht, weil die Nutte als Ungläubige gar keinen Ehebruch bewirken kann. Insofern war es für ihn in Ordnung!

  131. A propos Rechtssicherheit
    hierzu ein interessanter Beitrag in der ARD Mediathek:
    Einbrecherbanden auf Deutschlandtour.

    Georgische Banden agieren von Asylbewerberheimen aus…

    Vor Gericht wird einfach nicht erschienen.

  132. Ameisen und Blattläuse
    Das Politbüro bekämpft mit aller Macht die Entwicklungen, die für den Machterhalt gefährlich werden könnten. Man hat natürlich verstanden, daß Menschen gerne in Mustern denken – „Alltagshermeneutik“. Um sich in der komplexen Welt zurecht zu finden, verknüpft der Plebs häufig beobachtete Verhaltensmuster bestimmter Gruppen mit äußeren Merkmalen. Das führt im Alltag zum frühzeitigen Wechseln der Straßenseite und ist natürlich „rassistisch“, erhöht aber vor allem das Murren in der Bevölkerung, wenn diese Gruppen überhand nehmen. Nach dem abnehmendem Erfolg anderer Strategien (Tabu, Ostrakismos) greift das Politbüro nun verstärkt zu dem Kunstgriff, Anti-Muster zu lancieren. Diese hängen immer mit der Verwendung von Sprache zusammen, nicht selten landen sie auf den Listen zu „Wort“ und „Unwort“ des Jahres. Sie erlauben es, den öffentlichen Diskurs zu lenken, ohne etwas an der Sache ändern zu müssen.

    Ein Beispiel für ein in den Ring geworfenes Anti-Muster ist der „Flüchtling“ oder „Geflüchtete“. Der Plebs würde realiter womöglich den Eindruck gewinnen, das Verhältnis zwischen Flüchtlingen und Autochthonen gleiche eher dem zwische Ameisen und Blattläusen, und für die nächste Wahl seine Entscheidung treffen. Also hat man einen Begriff gewählt, der nicht nur Schutzbedürftigkeit, sondern auch Harmlosigkeit, Bedürfnislosigkeit, Dankbarkeit und Unterlegenheit suggeriert, und in der flauschigen Niedlichkeitsskala kurz hinter Katzenbildern kommt. Dadurch wird ein anderes Muster vorgegeben, als wenn man dieselben Menschen beispielsweise „Deplazierte“ getauft hätte (von „deplaziert“ = „fehl am Platz“, aber auch frz. „se déplacer“ = „sich fort-bewegen“).

    Aktuell wurde erkannt, daß eine Zeitbombe in der Statistik liegt (Sozialausgaben, Krankheiten, Analphabetismus…), vor allem aber in der Kriminalstatistik. Die Zahlen von 2016 liegen ja noch gar nicht vor. Sie könnten signifikante Teile des Wahlvolks dazu verführen, in den von der Führung massenweise ins Land gelassenen Kulturkreisen problematische Muster zu erkennen, und daraus ihre Schlüsse zu ziehen. Daher wird ein Anti-Muster lanciert – die sog. „Fake-News“.

    Wird eine statistische Aussage bemüht, so reicht zukünftig der Glaube an die Existenz von „Fake-News“ an sich, die Aussage unabhängig vom tatsächlichen Inhalt zu ignorieren und den Verbreiter am besten bei der Obrigkeit zu „melden“. Dieser Glaube wird derzeit von den Verlautbarungsorganen des Politbüros massiv gepusht, z.B. durch sog. „Fakten-Checks“. Ja, es fällt sogar auf, daß völlig abstruse, lokal über soziale Netzwerke (absichtlich?) gestreute „Fake-News“ modellhaft zerpflückt werden, um ihre „Fake-News“-Eigenschaft auf dem medialen Pranger zur Schau zu stellen, und damit zukünftige Ableitung von Mustern aus Statistik unmöglich zu machen.

    Ähnlich wie eine Immunisierung durch Antigene den Organismus vor Infektionen schützt, schützt das Anti-Muster im Kopf den Gutmenschen vor den Zumutungen des Alltags, denen er immer häufiger begegnet.

    • Never underestimate the power of the dark side
      Yep, der Mensch möchte ein Happy End. Auch am Eingang zur Hölle.

      Leider haben die Nudging Abteilung ein Problem:

      Die Macht der Paradoxie.

      Könnte ich erklären, werde ich hier aber nicht.

      Die bento kids sollen ja nicht alles abschreiben dürfen…

    • Bildungsminister
      Lieber Herr Hunter,

      zunächst mein Dank für Ihre Zeilen, zumal diesen Satz zu den „Flüchtlingen“:

      „Also hat man einen Begriff gewählt, der nicht nur Schutzbedürftigkeit, sondern auch Harmlosigkeit, Bedürfnislosigkeit, Dankbarkeit und Unterlegenheit suggeriert, und in der flauschigen Niedlichkeitsskala kurz hinter Katzenbildern kommt.“

      Wir werden tägliche „Faktenchecks“ bekommen, dass uns noch Hören und Sehen vergeht. Oder auch den anderen. Das ist noch nicht raus.

    • Corrigendum
      „Alltagsheuristik“ muß es natürlich heißen.

    • Sehr gute Analyse!
      Der Vergleich mit dem Politbüro ist angesichts des Merkelschen Verfassungsbruchs in keiner Weise übertrieben!

    • cinque stelle für herrn hunter
      Einfach Klasse. Kopiert und abgespeichert.

  133. Der Ansatz, sexuelles Verhalten auch bei Jugendlichen mit der Abstammung
    aus einem bestimmten Kulturkreis zu begründen, ist so abwegig nicht.
    Er impliziert nichts Anderes als was schon Darwin sagte…, schließlich findet Sex auch in Afrika nicht auf der Straße statt, so dass schon Kinder Anschauungsunterricht hätten.
    Das mag polit-korrekt als purer Rassismus gelten, ist es aber nicht. In dem Fall eines gewalt-affinen Kulturkreises ist es nicht anderes als in jedem anderen Umfeld auch, dass vor allen die ihr Erbgut weitergeben können, die sich gegenüber anderen durchsetzen. Dabei ist es egal, ob das durch eine Vergewaltigung – sind in Afrika nich selten – oder durch Polygamie nach erfolgreicher Eroberung eines Arbeitsplatzes erfolgt.

  134. juristische Argumentation
    Lieber Don Alfonso,

    ich habe nicht alle Kommentare gelesen, ABER:
    einen juristischen Schriftsatz als Munition für ernsthafte politische Argumentation herzunehmen, ist einfach nicht klug. Als studierter Jurist kann ich Ihnen mitteilen, dass 90 % der Inhalts aller juristischen Schriftsätze, unter ernsthaften wissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet, einfach hirnrissiger Blödsinn ist. Das liegt zum Teil einfach daran, dass man als Rechtsanwalt nicht weiß, auf welches (noch so abwegige) Argument ein Richter „springen“ wird. Deshalb schreibt man einfach mal alles hin, was überhaupt nicht völlig schwachsinnig erscheint und stellt es so dar, als sei es das Überzeugendste und Selbstverständlichste von der Welt. Alles, was innerhalb eines Prozesses geschrieben wird, ist einfach SO taktisch motiviert, dass es keinen Sinn hat, groß drüber nachzudenken. Aus Sicht des Juristen ist halt alles, was nicht ohne gewisse Mühe und einen Beweisbeschluss widerlegt werden kann, per se gut.

    • Stimmt mit meiner Erfahrung aus nachbarschaftlichen Rechtsunstimmigkeit ...
      … überein. Auch da kam der RA des Nachbarn mit allerei Zwirn daher. Okay, im Rechtsstreit (der westlichen Welt) muss man den Richter, der objektiv nicht alles wissen kann, irgendwie so auf seine Argumentslinie bringen, so dass der glaubt, überzeugt zu sein.
      Bei machen öffentlich werdenen Urteilen sage ich deshalb: „Offenbar wird Jura vor allem an Kippschulen unterrichtet!“.

    • @Schwimmer
      Sehr verehrter Rechtskundiger,

      es geht nicht darum „einen juristischen Schriftsatz als Munition für ernsthafte politische Argumentation herzunehmen“, sondern herauszustellen, dass der Rechtsanwalt nicht nur mit hirnrissigem Blödsinn, sondern mit einem per definitionem „rassistischen“ Argument vor Gericht versucht hat, einen Freispruch zu erzielen. An sich ein guter Anwalt, der sich mit allen legalen Mittel für seinen Mandanten einsetzt.
      Nur und da wird es politisch: Vor Gericht sind demnach im Gegensatz zur öffentlichen Diskussion rassistische Äußerungen (Hate Speech) zur Wahrheitsfindung akzeptabel?

  135. Interessant
    Ich lese den Blog ganz gerne. Nicht weil ich hier irgendwelche für mich neuen Wahrheiten entdecke, sondern wegen der Entwicklung des Autors und des Kontextes in dem er schreibt.

    Selbstverständlich mussten hier zu Beginn eine Spitze gegen die langweilige AfD und später eine oder zwei noch weniger begründete Schmeicheleien im Bezug auf die CSU auftauchen. Das spiegelt das Verhältnis der FAZ zu dem eigenen Stammklientel und das Agieren der CSU ganz gut wider. Die CSU als die wahre Opposition, obwohl in der Bundesregierung und deren berechtigte Forderungen, ja, ja. Der Leser bekommt seine „Wahrheiten“ soll aber politisch auf Linie bleiben.

    Tatsächlich ist in der auf der Landesebene der CSU wenig vorzuwerfen. Ein schmuckes Bundesland mit einem wunderbaren System in allen Bereichen, auch und gerade wegen der realistischen Herangehensweise. Leider nur instinktiv abgeleitet auf Selbstbeseitigung angelegt, weil auf der Bundesebene kein intellektueller Überbau erfolgt. Siehe beispielsweise die Forderung oder Verkündung, dass man jetzt die Grenzen in Bayern strenger überwachen sollte. Was sich wunderbar anhört, in der Praxis aber lediglich bedeutet, dass man die nicht bewältigbare Flut an zu „Integrierenden“ registriert. Die Unmöglichkeit der Abschiebungen von auch nur 10% der Antragsteller, auf Grund der Umstände bleibt. Das Festhalten an „Grundrechten“ bleibt.

    Ich erinnere mich an eine Kolumne aus der Hauptseite der FAZ in der ein Autor zunächst den Konservativen ein wenig ums Maul schmierte und dann meinte zu konstatieren, dass man Realismus wahren, sprich die Masseneinwanderung als Gott gegeben ansehen sollte. Nach der Flut der erboste Kommentare wurde der Kommentarbereich geschlossen. Ein paar Tage später folgte ein verschnupfter Artikel im selben Tenor, ohne Kommentarfunktion.

    Die simple Wahrheit ist die, dass es ohne Obergrenze und der faktischen Abschaffung von einigen „Grundrechten“ nicht gehen wird. Das Problem sind nicht die Aufnahmen, sondern die fast völlige Unmöglichkeit von Abschiebungen, ja selbst im Bezug auf Schwerkriminelle. Dazu muss vielleicht sogar das Grundgesetz geändert werden. Alternativ wird die schöne Provinzwelt der CSU-Konservativen weg-geschwemmt. Das Spiel der Scheinopposition wird eine Weile lang parteipolitisch, oder auch von der Auflage her tragen. Eine Lösung, bzw. Erlösung wird sie nicht bringen. Die Ideologeme sind zu zahlreich und widersprechen zu sehr den tatsächlichen Anforderungen der Zeit. Man wird sich immer mehr verstricken und noch mehr dazu tendieren die Statistiken zu zinken. Schon gewusst, dass der Familiennachzug der Asylbewerber statistisch nicht erfasst wird: http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/familiennachzug-zahlenmaessig-die-grosse-unbekannte/ ?

    Wie die Fallaufnahmen bei der Polizei erfolgen sickert ab und an auch durch. Durfte es auch indirekt erleben. Mit diesen Statistiken geht man anschließend hausieren. Deutschland wird sicherer und sicherer. Der sozialistische Übererfüllung des Plans lässt grüßen.

    Der Autor bewegte und bewegt sich immer weiter nach Rechts. Aus A muss halt B folgen. Irgendwann verliert er die Nerven und wird aus der Verlinkung hier verschwinden und irgendwo auf der Sezession oder anderen Gefilden der Neuen Rechten zu finden sein. Keine schlechte Entwicklung und insgesamt symptomatisch für die Situation. Die Regierungspolitik und die sogenannten Grundrechte stellen einen radikales Experiment dar, nicht etwa die vergleichsweise langweilige Reaktion der heutigen AfD. Insofern wird so eine Anknüpfung an das ehemalige Stammklientel für Medien ala Faz immer im Gegenteil des Gewollten enden. Entweder fängt der Autor an harte Drogen zu nehmen, um die zunehmenden Widersprüche auszuhalten. Dann wird er uninteressant und nicht mehr gelesen. Oder er kippt nach und nach in Richtung „Populismus“.

    • Danke!
      @Roman. U: Gute Beobachtungen. Danke für den Kommentar.

    • ... es kippt ...
      … die Realität, nicht der Autor. Früher waren halt 10-20 Eritreer irgendwo verstreut unterwegs, am Tegernsee tauchten die nie auf, weil sie nicht hingekommen wären, jetzt sind es (zehn-) Tausende, die in Gruppen auftreten und sich vernetzen.

      Wer dies beschreibt und seine tatsächlichen, notwendigen oder wahrscheinlichen Auswirkungen ist schlicht ein Journalist, der seine Arbeit macht.

      Gegenmodell wäre eine Qualitätsjournalistin, nennen wir sie R, die sich hinsetzt, sich betroffen fühlt und sagt: Wir müssen alles tun, dass die Menschen, die geflohen sind, weil es ja Flüchtlinge sind, jetzt aus ihrer Flucht angekommen sind und hier lieben und leben können. Dazu gehört auch eine verantwortungsvolle Berichterstattung, die dies fördert.

    • Politisch Veerfolgte geniessen Asyl. Der Rest kann vielleicht kommen, aber wenn sie aus italien hierher wechseln, ist es keine Flucht. Und wenn sie keinen anspruch auf Asyl haben, haben sie hier nichts verloren. Aus dem Selbstbestimmungsrecht der völker leitet sich nun auch mal die Selbstverantwortlichkeit ab.

    • ... das ist richtig...
      … aber mit dieser an sich nur winzigen, ehrlicherweise nicht einmal originellen, man würde geradezu meinen: selbstverständlichen Erkenntnis ist man schon weit in das verbotene Terrain übergewechselt und im Grunde genommen verloren.

      Das ist mE ein untrüglichen Kennzeichen für den Verfall unserer politisch-journalistischen Kultur, dass man nicht 1 + 1 zusammenzählen und den Kaiser als nackt bezeichnen darf.

      Und immerhin: Auf Grundlage eines Geraunes über „Flucht“, „Flüchtling“, „Geflüchtete“, Bereicherung, Erlösung, Fachkräftemangel wurden mal so eben in wenigen Jahren zwischen 800 bis 1 Billion Euro (Raffelhüschen-Zahlen) Volksvermögen vernichtet; sicher der nach dem 2. Weltkrieg verheerendste Schaden für unser Land und in den Langfristfolgen unabsehbar.

    • @Roman. U
      Danke für die lesenswerte Analyse.

  136. Echt?
    Echt?

    „Mit der bisherigen Strategie, einfach alles Unerwünschte als Hatespeech darzustellen, wird man da 2017 nicht mehr weit kommen.”

    2017 vielleicht noch nicht, aber man wird den ja bereits 2016 gelegten Grundstein nutzen um darauf aufzubauen. Und dann kommt 2018, usw. usw. usw.
    Sie scheinen das neue Gesellschaftsmodell nicht sehen zu wollen.
    Diese Regierung, wie alle Regierungen weltweit, und auch die kommenden wollen das Internet nicht nur für eine lückenlose Überwachung benutzen, sondern halt auch in der Gegenrichtung das in die Köpfe zu pflanzen, was der Aufrechterhaltung dessen dient, was die „powers that be“ nun mal Ordnung und Rechtsstaates nennen.
    Das kann doch nur in ihrem Sinne sein, denn auch Themen wie Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer und unbegrenzter Besitz von Wohnraum, sind ja ohne diese spezielle Art von Rechtsstaat gar nicht denkbar…

    Und… wie immer ist auch diesmal wieder nicht der Maas oder die Schwesig das Problem, sondern wie immer, ein Volk von begeisterten Denunzianten mit dem man all dies problemlos machen kann! Sie denken natürlich nur der eine SED Kasperl sei ein Problem, weil der, der identische Typ, sich halt einem Thema widmet, das sie betreffen könnte. Es ist weise den Anfängen zu wehren.
    Und so stimmt halt jeder, weil es für es einen selber, weder in der einen noch der anderen Angelegenheit ja keinerlei Konsequenz hat, in den Chor ein, den man gerade vor sich hat.

    Naja, warum auch nicht? Die eigene Machtlosigkeit erlaubt halt nichts anderes und das mit der Totalüberwachung und der Gesinnungspolizei, das dauert ja angesichts der Kompetenz der derzeitigen Experten noch ein wenig. Aber… letztlich ist es nur eine Frage der Zeit.
    Wenn in Italien die Banken durch die europäischen Steuerzahler allesamt gerettet sind, kann man ja endlich dorthin umziehen. Da reisen die paar Eriträer (die schwimmen können) sowieso nur durch…

  137. handlungsfähig
    @Otto Moser, 21:12 – Ja, es tut sehr weh, das ganze Bild sehen zu wollen. Gerade deswegen geht es darum, was heute ganz konkret verfassungsmäßig zu tun ist, also in den Bereichen, die das hergeben.
    Und es braucht mehr Politiker mit Rückgrat, die im Sinne der Einheimischen tätig werden, statt alles verantwortungslos laufen zu lassen.
    Es braucht Argumente, warum vieles nicht geht und geändert werden muss: Anzahl begrenzen, nur vorübergehende Aufnahme und so weiter. Alles muss auf den Tisch, damit die Grenzen des Machbaren für jeden sichtbar sind. Fehlendes Personal, fehlender Wohnraum, fehlende Arbeitsplätze usw. Und die angestrebte Gehirnwäsche, die Integration genannt wird, kann nur in seltenen Fällen funktionieren.
    Es ist klar, dass Politiker Fehleinschätzungen getroffen und die Folgen nicht im Griff haben. Selbst die Genfer Flüchtlingskonvention sagt, dass vorübergehende Aufnahme in den Nachbarländern stattfinden soll, damit die Menschen später wieder in ihre Heimat zurück können. Und was tun die Politiker? Sie nehmen weiterhin täglich Einwanderungswillige auf. Wir sind von sicheren Ländern umgehen, aus denen niemand flüchten muss. Pauschal werden sie aber Flüchtlinge genannt.
    Warum tritt die bayrische Partei nicht bundesweit an? Andere Zeiten, andere Notwendigkeiten. Die Begründung mit Nachteilen für die eigenen Landtagswahlen zählt nicht mehr, wenn ich Ihre weitsichtige Beschreibung lese. Zügiges und konkretes Handeln sind gefragt.

    • Melanie, ich hatte bereits eine Antwort geschrieben
      aber das Drecksprogramm (NON, Don, ici il ne faut PAS de contenance)

      hat mir wieder erzählt, Du schreibst….zu schnell.

      Solche Programme sind nix für einen grundaggressiven Choleriker mit Mißstimmung gegenüber der Computerbranche.

      Aber gut, Sie waren nicht bei mir zuhause, also….

      Ganz kurz- CSU, Schmatzerpartei, wie wir in Bayern sagen, groß daherreden (schwaar redn), als Merkels Bettvorleger landen.

      Aller Mist seit 2010-abgesegnet in der Abnickbude mit Stimmen der CSU.

      Zweitens:
      Es geht nicht darum, was machbar ist, sondern was wir autochthone Deutsche wollen,
      und das ist, modern und wirtschaftlich gut leben, ohne Islam und Steinzeit.

      Das Leben muß Freude machen, nicht Fremde zufriedenstellen.

  138. einer meinung
    ich bin neu. ich habe selten so einen guten kommentar zu der verwirrenden realität gelesen, wie diesen. danke. ein bisschen stört mich die süddeutsche „heile welt“ dabei, aber gut.
    was gilt es denn zu tun?
    wo sind denn die fehler, die wir machen?
    was wäre, wenn die justiz die unschuldsvermutung aufgibt?
    was wäre, wenn wir die „flüchtlinge“ einfach in lager (transitzonen) einsperren, bevor sie asyl beantragen können?
    was wäre, wenn wir mal aufhörten von integration zu sprechen (maximal einer von hundert)?

    diese menschen kommen zu uns, weil sie keine hoffnung haben. die wären viel lieber bei sich zu hause, wie wir alle!

    und woran liegt das? weil wir ihnen seid je die grundlage für ein eigenständiges leben nehmen, über den kommerz!

    viel spaß beim aufbauen von mauern

    ja, das ist kompliziert und schon oft gesagt, ändert aber nichts. lasst uns die großen konzerne angehen, die nehmen nämlich keine rücksicht. wir sollten jeden einzelnen privat- oder staatskonzern auf dieser welt unter die lupe nehmen.

    hat jemand schon mal versucht einen finanzentscheider im netz zu finden? mit bild wohlgemerkt, viel spaß. die entscheidenden personen sind eigentlich unsichtbar! da ich jetzt keinen einzelnen nennen kann, müsst ihr euch selbst auf die suche begeben – und ich meine nicht warren buffet.

    alle, die schande über die welt bringen, sind in der regel nicht greifbar.

    • Bevölkerungswachstum
      Informieren Sie sich doch einmal über das Bevölkerungswachstum in den Regionen, aus denen die Migranten jetzt zu uns strömen.

      Ein Beispiel: 1950 lebten 3,5 Millionen Syrer, heute sind es 22 Millionen.

      1950 gab es 230 Milllionen Schwarzafrikaner, heute sind es 1,14 Milliarden.

      Quelle: Wikipedia.

      Sie schreiben, wir nehmen diesen Menschen die Lebensgrundlage. Die alte Schallplatte! Mir scheint, die schaffen das schon alleine, bei diesen Wachstumsraten…

    • Titel eingeben
      @Ede:

      Es gab im ZDF eine langjährige Dokumentation über eine Familie aus dem Widerstand in Syrien, die in einer großen Stadt dort lebte. Nachdem der Vater im Widerstand gefallen war und die Familie auch dank der Journalistin des ZDF nach Deutschland fliehen konnte, gab es in etwa folgendes im Interview in Deutschland zu hören aus der Familie unisono: „Die Deutschen bekommen keine Kinder mehr, sterben aus. Deshalb sind sie froh, dass wir nach Deutschland kommen und überhaupt noch Kinder bekommen“. Wie kommen die also darauf, fragt man sich, dass „die Deutschen“ unbedingt anderer Leute Kinder wollen? Wer erzählt so etwas? Warum eigentlich? Warum erzählen diese Leute nicht richtiger, die Deutschen sind bereit anderer Leute Kinder zu helfen? Aber dass wir die „haben“ wollen? Wollen Deutsche auch die Kinder anderer Deutschen „haben“? Ich glaube hingegen, niemand will per se oder ohne Grund die Kinder anderer Leute haben oder dafür sorgen müssen, außer man will etwas Unmoralischen oder Schlimmeres. Die meisten sind mit den eigenen Kindern oder sich selbst ganz zufrieden. Mutmachen ist zwar nett, aber nicht mit den falschen Argumenten.

    • Titel eingeben
      @ Falk Orth:

      „diese menschen kommen zu uns, weil sie keine hoffnung haben. die wären viel lieber bei sich zu hause, wie wir alle!“

      Wenn das so wäre, müssten die Leute nicht hier, sondern in Russland und China auf der Matte stehen.

  139. aus der Kriminalstatistik 2015
    „Unter den 2015 in Bayern bei Straftaten insg. ermittelten 461.302 Tatverdächtigen waren 281.500 Nichtdeutsche.
    Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um + 167.604 oder + 147,2% nichtdeutsche Tatverdächtige.
    Ohne die Straftaten gegen das AufenthG, AsylVfG und FreizügG/EU (890000) werden im Berichtsjahr 82.334 nichtdeutsche Tatverdächtige ausgewiesen.
    Sie sind somit um + 6.713 oder + 8,9% nichtdeutsche Tatverdächtige angestiegen.
    Der beständige Anstieg des Anteils der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei den Straftaten insg.
    von 2009 mit 26,2% (2010 27,2%; 2011 28,0%; 2012 29,2%; 2013 31,6%; 2014 37,6%), hat im
    Jahr 2015 mit 61,0% einen Höchststand erreicht.
    Ohne die Straftaten gegen das AufenthG, AsylVfG und FreizügG/EU (890000) ist ebenso ein Anstieg
    des Anteils der nichtdeutschen Tatverdächtigten von 2009 mit 22,8% (2010 23,7%; 2011 24,2%;
    2012 25,4%; 2013 26,5%; 2014 28,6%) auf 31,5% im Jahr 2015 festzustellen.
    Der Anteil der nichtdeutschen Einwohner an der Bevölkerung Bayerns lag am 31.12.2014 bei 10,3%.“

    aus
    http://www.polizei.bayern.de/content/6/4/9/pks_pressebericht_2015.pdf

    Aus dem BKA Lagebericht (Bund) für 2015

    „Im Jahr 2015 wurden im Bereich der Allgemeinkriminalität
    (ohne ausländerrechtliche Verstöße)
    206.201 (2014: 115.011) Straftaten aufgeklärt, bei
    denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger
    ermittelt wurde. Dies entspricht einer Zunahme
    von 79 % (91.190 Straftaten) gegenüber dem Jahr
    2014.“

    https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2015.html;jsessionid=4E6EE37F5D99434FBF153DB656BD36C6.live2291?nn=62336

    „Zahl der tatverdächtigen Zuwanderer fast
    verdoppelt
    Im Jahr 2015 wurden im Bereich der Allgemeinkriminalität
    (ohne ausländerrechtliche Verstöße)
    insgesamt 114.238 tatverdächtige Zuwanderer
    registriert. Gegenüber dem Jahr 2014 (59.912
    Tatverdächtige) entspricht dies einer Steigerung
    um 91 %.
    Der Anteil der tatverdächtigen Zuwanderer an der
    Gesamtzahl der registrierten Tatverdächtigen ist
    von 3 % (2014) auf 6 % (2015) gestiegen. Die Gesamtzahl
    aller ermittelten Tatverdächtigen liegt unverändert bei rund zwei Millionen.
    Die demografische Struktur der Gruppe der tatverdächtigen
    Zuwanderer stimmt in weiten Teilen
    mit der demografischen Struktur der Gruppe der
    Asylerstantragsteller überein. Abweichungen gibt
    es beim Anteil der Asylerstantragstellerinnen,
    welcher bei 31 % liegt.
    Die überwiegende Mehrheit (86 %) der tatverdächtigen
    Zuwanderer war männlich, 14 % waren
    weiblich. 88 % der tatverdächtigen Zuwanderer
    waren jünger als 40 Jahre.“

    Straftaten gegen das Leben (Tötungsdelikte)

    „Im Jahr 2015 wurden 233 Straftaten im Bereich der
    Straftaten gegen das Leben erfasst, bei denen
    mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger
    ermittelt wurde. Dies entspricht einer Steigerung
    von 91 % gegenüber dem Jahr 2014 (2014: 122
    Straftaten).
    Bezogen auf alle in der PKS erfassten Straftaten
    gegen das Leben lag der Anteil der Taten, an denen
    ein Zuwanderer beteiligt war, im Jahr 2015 bei 9 %
    (2014: 4 %).“

    „Zunahme der Sexualdelikte durch Zuwanderer
    Im Jahr 2015 wurden 1.683 Straftaten gegen die
    sexuelle Selbstbestimmung erfasst, bei denen
    mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger
    ermittelt wurde. Dies entspricht einer Steigerung
    von 77 % gegenüber dem Jahr 2014 (949 Straftaten).
    Der Anteil der Versuche lag bei 15 %
    (248 Straftaten).
    Damit einher ging eine Steigerung des Anteils der
    durch Zuwanderer begangenen Taten an der
    Gesamtzahl aller aufgeklärten Straftaten gegen die
    sexuelle Selbstbestimmung (2015: 5 %, 2014: 3 %).
    Im Fünf-Jahres-Vergleich (2011-2015) ist die Zahl
    der durch Zuwanderer begangenen Straftaten
    gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 178 %
    gestiegen. Der Anteil der durch Zuwanderer
    begangenen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
    an der Gesamtzahl hat sich nahezu
    verdreifacht.“

    „Die meisten tatverdächtigen Zuwanderer im
    Bereich der Sexualdelikte kamen im Jahr 2015 aus
    Afghanistan (189), Syrien (171), Kosovo und aus
    Pakistan (jeweils 101).“…

    • Na bitte, ist doch gar nicht schlimm.
      Ganz, wie Merkel und ihr Verein aller demokratischen Kräfte es will.

      Danke, IM Merkel

    • Ich und meine Statistik
      In den oben angegebenen Beispielen steckt übrigens meiner Meinung nach ein weiterer systematischer Fehler, der zu einer, wenn auch nur mässigen Unterschätzung der Kriminalitätsrate einer bestimmten Bevölkerungsgruppe führt. Hypothetisches Beispiel: Im Jahre X wurden 1 000 000 Straftaten begangen, 250 000 „normale Straftaten“ von Ausländern und 250 000 gegen das Ausländerrecht. Um das Bild, die Ausländerkriminalität betrüge 50% etwas schöner zu rechnen, sagt man, „Verstösse gegen das Ausländerrecht können von Deutschen nicht begangen werden, also ziehen wir die ab, um die Kriminalitätsbelastungen der Bevölkerungsgruppen zu vergleichen“. Ergebnis: die Ausländerkriminalität beträgt 25%. Was systematisch „vergessen“ wird: man muss die 250 000 dann auch von der Gesamtsumme abziehen, die dann nur noch 750 000 beträgt, die Ausländerkriminalität wäre dann 250 000 / 750 000 oder 33%. Und wer das für „rassistisch“ hält: die Einheimischenkriminalität steigt damit rein rechnerisch von 50% auf 67%, (ausser, in dieser Überlegung ist ein Fehler drin. Statistiker, bitte melden).

    • Nein, das stimmt – das Kernpüroblem der Statistik ist aber ein anderes, speziell bei Sexualstraftaten. Nämlich die nicht ermittelten Täter. Bei den Deutschen ist es fast immer so, dass das Opfer weiss, wer der Täter ist. Deshalb ist hier die Verdächtigenquote auch recht hoch. Täter, die ihnen unbekannte Frauen überfallen, werden dagegen deutlich seltener ermittelt. Daher auch die Diskrepanz zwischen der Karte von XYEinzelfall und der Statistik: Die Statistik beschäftigt sich damit nur, wenn sie einen Verdächtigen hat. Eine Tat, bei der man den Täter nicht finden konnte, wird einfach nicht zugewiesen. Und das wiederum sorgt dafür, dass einerseits die Unsicherheit steigt und andererseits die unbekannten Angreifer bei der Gesamtzahl der Täter unterrepräsentiert sind.

  140. ...
    Morgen findet wieder eine Sitzung der Arbeitsgruppe „Deutsche Nationalhymne gendergerecht und integrationsgerecht entnationalisieren„ im Schulungsraum der Sozialpädagogischen Fakultät statt. Uns schwebt etwas im Stile des Biene Maja Titelsongs vor….
    https://youtu.be/P8oreJXGI_U

    Wer produktiv mitmachen oder einfach nur Wärme verbreiten möchte, ist herzlich eingeladen….
    (Das war ein Scherz – es gibt keine Arbeitsgruppe)
    (Glaube ich)

    • Vorsicht, Gast !
      Text eingeben

    • Vorsicht, Gast ! Heute gescherzt , morgen
      mit Steuergeld finanziert, und dann bei jedem Anlaß zum Gespött der Welt gespielt !

      SO sind die Zeiten, und die Idioten.

    • ... das ist nicht schwer ...
      … man kann sogar die Melodie beibehalten und korrekt gendern.

      Wir, die hier jetzt alle leben
      Bunt gemischt in diesen Land
      Wollen hier gemeinsam streben
      Geschwisterlich mit Herz und Hand.

      Ob Afghanin oder Bayer
      Eritrer, Türkin und Schamanen
      Jede ist uns hier geheuer
      Nur nicht Nazis und Germanen.

      Blüh‘ im Glanze dieses Glückes
      Blühe einig Schland
      Genießet Eures Augenblickes
      In dem lieben bunten Land.

  141. Bildungsminister
    Oh, man löscht für „Skeptikerin“ nach.

    Meine Antwort und noch eine wieder verschwunden.

    Muss eine sehr energische Person sein.

    • Hier wurde nichts gelöscht.

    • @ Magnus Göller
      Der Text von Skeptikerin wurde zweimal gepostet, einmal um 21.12h und ein zweitesmal um 21.30h. Wahrscheinlich finden Sie die verschwundenen Kommentare unter dem anderen Post.

  142. Die Antwort auf die "spannende Frage"
    Die Antwort ist die, dass Gerichte (zum Glück!) weder Parlamente noch Talkshows sind und die ganze Kommunikation und Rhetorik dort routinemässig anders funktioniert.
    .
    Zwar müssen Verhandlungen „öffentlich“ sein, aber trotzdem sind die Profis (Richter, Anwälte) normalerweise ganz unter sich und fühlen sich genau dabei auch am wohlsten.
    .
    Das Argument mit dem Kulturkreis: Ist ein alter Hut. Das hat die gute alte schwarze Lokomotive EMMA (jaja) seit den 90er Jahren unendlich moniert, dass die Scharia durch diese Hintertür in D-land schleichend zum geltenden Recht werden kann. Das scheint lange Zeit tatsächlich eine erfolgversprechende Strategie gewesen zu sein.
    .
    Und solange der Anwalt für seine Kunden das beste rausholt, lassen die sich auch gerne ein wenig demütigen und als (zum Tatzeitpunkt!) „vermindert schuldfähig“ erklären. Und freut sich über das milde Urteil und nennt den, dem er es zu verdanken hat, natürlich keinen Rassisten.
    .
    Ja das ist Doppelmoral – Ja und?
    .
    Doppelmoral ist das Fleisch, aus dem die Stützen sind, das Blut, das in ihren Adern fliesst und die Luft, die sie atmen. Seit immer schon.

    P.S. (Exkurs)
    Ja, die individuelle Schuld(fähigkeit) zum Tatzeitpunkt ist im Strafrecht der Dreh- und Angelpunkt von allem. Und wer aus diesem Kulturkreis kommt, hat vielleicht tatsächlich weniger Schuldgefühle, wenn er gegenüber Frauen ein hierzulande strafbewehrters Verhalten an den Tag legt.

    • Den letzten Absatz unterschreibe ich - in allen Teilen.
      Was einer der vielen Gründe war, Masseneinwanderung aus Arabien und Nordafrika für eine absolut bescheuerte Idee zu halten.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  143. Ist der Verteidiger ein Rassist?
    Der Antrag des Verteidigers auf Freispruch unter Berufung auf den anderen Kulturkreis des Beschuldigten, beinhaltet die Unterstellung, dass in dem anderen Kulturkreis sexuelle Belästigung einer Minderjährigen eine lässliche Sünde wäre.
    Eine solch pauschale Unterstellung erfüllt im Allgemeinen den Tatbestand des Rassismus,
    Oder habe ich da etwas missverstanden?

    • Titel eingeben
      Der Rechtsanwalt sagt eine (eine! nicht „die“) schlichte Wahrheit, resp. das, was die meisten von uns glauben und über diese Völker in diesen Ländern wissen (falls es sie überhaupt interessiert).
      Das Aussprechen dieser Wahrheit ist zur Zeit (von der herrschenden Politik und der Presse) nicht erwünscht und wird als rassistisch bezeichnet. Wie Negerkuss. Zu anderen Zeiten und in vielen anderen Gegenden der Welt wurde (und wird) es anders bis ganz anders interpretiert.
      Der „Skandal“ liegt darin, dass ein Rechtsanwalt vor Gericht offen SAGT, WAS IST und dass ein deutsches Gericht dem folgt; beide gegen die öffentliche Erwartungshaltung: „Sowas sagt man doch nicht“. Jedenfalls nicht offen. Vor Gericht.
      Doch wenn’s dem Täter und damit seinen Herzlich-Willkommens-Rufern hilft? Dann darf man plötzlich „Rassist“ sein?!
      .
      Vielleicht stimmt das mit dem „Rassisten“ gar nicht? Vielleicht hat eher Mark Twain recht, der von Jim dem „Nigger“ schrieb und dafür zwei Mal angeklagt wurde: einmal, weil er diesen „Nigger“ zu freundlich beschrieb, und einmal weil er das pöse Wort „Nigger“ benutzte. Also erst so, dann das Gegenteil, je nach herrschender Moral & Politik.
      Das ist wohl heute nicht anders.
      Lesen bildet.

  144. Weiterdenken
    Mal sehen, ob es erlaubt ist, hier das bloße Herumdoktorn an Symptomen offen zu legen. Kontingente, Strafverschärfungen, Überwachung und deren Geistesverwandte sind nicht anderes und führen nur zu weiterer Polarisierung. Ich vermisse massiv das Hinterfragen der Zustände, die eben zu den beklagten Verwerfungen führen.

    So das Externalisieren der Verwüstungen, die unser Lebensstil anrichtet. Nach Verlust der Lebensgrundlagen aufgrund von Umweltzerstörung und Kriegen ( an denen WIR verdienen ) bleibt dem aktiveren Teil der Bevölkerungen nur die Flucht, um ein menschenwürdiges Leben zu führen.
    @Don: dabei geht es wirklich ums Überleben ( nicht um eine Urlaubsreise mehr oder weniger pro Jahr ).

    Die Menschen bleiben auch nicht darum nicht in Italien oder Griechenland weil Deutschland so unwiderstehlich ist, sondern weil die Staaten an den Außengrenzen der EU schlicht selber keine menschenwürdigen Verhältnisse bieten können. Übrigens konnte sich dies jeder denkfähige Mensch bereits bei Abschluss des entsprechenden Abkommens vor Jahren ausrechnen.

    Und unser Lebensstil wird mehr Vertriebene produzieren, in den kommenden Jahren, noch sehr viel mehr. Da sind der Obdachlose ( ob angezündet oder nicht ) und der UMA ( unbegleitete minderjährige Ausländer ) dann wieder gleich. Und gerade die, die sich mit sechsstelligen Steuerzahlungen jährlich brüsten, sind meistens genau jene, die in ihren beruflichen Positionen diese Entwicklungen weiter voran treiben.

    Es ist allerhöchste Zeit wieder zu lernen mit anderen Menschen, wie mit auch mit anderen Meinungen, zusammen zu leben, miteinander anstelle übereinander zu reden, wir haben nur ein Deutschland, eine Welt und werden Vielfalt aushalten müssen.
    Aber leider gibt es ( wieder ) die Sehnsucht nach weiterer Zuspitzung zu beobachten, die Lust auf die Macht der Stärkeren / Reicheren / Rücksichtsloseren. Mit den bereits bekannten Konsequenzen – irre.

    • Nein, Skeptikerin, WIR sind nicht schuld, wenn diese
      Menschen in ihren eigenen Ländern nichts auf die Reihe kriegen.
      Es wird wohl an ihren eigenen, archaischen Strukturen und dem Islam liegen.

      Ist mir aber auch wurscht.
      Das Zusammenleben mit diesen Menschen ist, in größerer Zahl, nicht gewünscht.

      Ich möchte , dass sie nicht bei uns sind.
      Ich will nicht in kurzer Frist Minderheit im eigenen Land sein.

      Wer diese Menschen so sehr mag, dass er ohne sie nicht sein mag, muß eben dorthin auswandern.
      Et bon voyage.

      Keine Experimente mit Deutschland. Und Schluß mit dem Schuldkult.

    • Titel eingeben
      „Nach Verlust der Lebensgrundlagen aufgrund von Umweltzerstörung und Kriegen ( an denen WIR verdienen )“

      Inwiefern profitieren „wir“ als Normalbürger in Deutschland von „Kriegen“ (welchen?)? Irgendwie ist mir nicht so recht klar, wieso es MEINE Verantwortung sein sollte, wenn in Syrien a) innerhalb weniger Jahrzehnte ein völlig irrsinniges Bevölkerungswachstum stattfindet, ohne dass es hinreichende Perspektiven für die dazugekommene Bevölkerung gäbe b) die dortigen ethno-religiösen Gruppen ihre Gegensatze nicht anders als mittels Bürgerkrieg austragen können, und c) diverse Nachbarstaaten und Großmächte dort einen Stellvertreterkrieg führen. Dafür kann ich als Bürger in Deutschland rein gar nichts, geschweige denn, dass ich davon profitieren würde.
      Dieser „Wir sind an allem schuld“-Sermon, der irgendwie zur Grundausstattung von Kirchentagsbesuchern und privilegierten Grünen-Wählern (dort gerne als Keule gegen schlechter gestellte Einheimische verwendet) gehört, ist einfach nur noch öde in seinem eintönigen Moralismus, der immer schön abstrakt bleibt und konkrete Gegebenheiten völlig ausblendet…eine quasi-religiöse Haltung eben.

    • Stärkere und Rücksichtloserer wurden uns gerade geschenkt.
      Viele ohne Achtung für nichts im Land der Kuffar.
      Reicher werden die meisten von denen auch nicht werden – mangels Angebot an Arbeitsplätzen für weniger Gebildete.
      Beides wird uns schaden – jetzt schon und auf Dauer immer mehr.

      Ich finde, ohne die uns aufgedrückte Bereicherung hat unser Zusammenleben in D bis 2015 so einigermaßen geklappt – jetzt scheint alles weitere in Frage gestllt.
      Apropos: können Sie mit neu Eingereisten kommunizieren? Schon alleine am babylonischen Sprachgewirr, unterfüttert mit Annahmen, Erwartungen, festgemeiselten Prägungen, willensstarken Ausdrücken, das Mitgebrachte zu behalten und natürlich an religiösem Fanatismus, festsitzendem Hexen- und Geisterglauben, der sich selbst nicht integrieren kann und will, wird ein wohlmeinendes Zusammenkommen scheitern.

    • Titel eingeben
      Gast sagt:
      28. Dezember 2016 um 00:15 Uhr
      Inwiefern profitieren „wir“ als Normalbürger in Deutschland von „Kriegen“ (welchen?)?

      Für die Klarstellung dieser Profite musste Köhler 2010 gehen…

      Köhler 2010 „….dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen…“

      Gauweiler 2016 : „Es ist immer das Gleiche. Das amtliche Berlin versteht nicht das Naturgesetz: Wer Krieg überall in der Welt führt, mehrere islamische Länder bombardiert und Menschen via Drohnen wie Fliegen töten hilft, wird richtige Kriege im eigenen Land ernten. Diesen Zeitpunkt haben wir erreicht.“

    • Liebe Skeptikerin
      Bürgerkrieg und Flucht treten dann auf, wenn das Verhältnis der Jungen Männer iVgl zu den alten Männern so groß ist, dass nicht annähernd genügend Arbeitsplätze vorhanden sind / geschaffen werden können.

      Die die kommen, das sind die fitten. Die hungernden verrecken im Land oder auf dem Weg.

      Und nun zum Wichtigsten: Die Südost-Asiatischen Staaten hatten in den 50ern gar nicht so andere Star-Voraussetzungen. Aber Afrika hat es verkackt. Wo in Asien die Familie für die Pflicht zu Mitarbeit steht, steht sie in Afrika für den Anspruch auf Almosen. Ich habe hier keinerlei kausale Erklärung. Das maße ich mir nicht an. Aber in Afrika entsteht nix. Nicht mal ein T-Shirt. Gar nichts.

      Ich will gar nicht sagen, dass „der Westen“ nicht auch beiträgt zur Armut und den Kriegen. Ich sage nur „Viktoria-Barsch“ und Waffenlieferungen.

      Aber mir die Schuld in die Schuhe zu schieben. Läuft nicht. Und nebenbei: Erbschuld akzeptiere ich auch nicht.

      Wir leben hier in Deutschland auf dem Gipfel. Mehr geht kaum. Wohlstand, Klima, Umwelt, Friede, Bildung.
      Ich halte es für komplett irre, zu glauben, dass wir Kaiser Wilhelm wieder aufwecken müssen, damit am deutschen Wesen die Welt wieder genesen kann. Nur diesmal bei uns. Unsere phantastischen Lebensbedingungen sind es nämlich, warum man zu uns will.

      Aber: Wer kommt muss beitragen. Ansonsten ruinieren wir alles. Inklusive den möglichen Einfluss auf die Weltgemeinschaft bzgl. gute Lebensbedingungen im Süden.

    • Verdichtung
      „So das Externalisieren der Verwüstungen, die unser Lebensstil anrichtet. Nach Verlust der Lebensgrundlagen aufgrund von Umweltzerstörung und Kriegen ( an denen WIR verdienen ) bleibt dem aktiveren Teil der Bevölkerungen nur die Flucht, um ein menschenwürdiges Leben zu führen.“

      Bemerkenswert, wie Sie in einem einzigen Satz „unseren Lebensstil“ moralisch verdammen und ihn dann zur Bedingung eines menschenwürdigen Lebens für alle machen. Weit stärker lässt sich das Paradox gar nicht mehr verdichten.

    • Selbstverantwortung
      Liebe Skeptikerin,

      Ihre Argumentation ist defizitär und von den üblichen Fehlwahrnehmungen der schlecht informierten Wohlmeinenden geprägt. –

      Einige anekdotisch Infos zu Afrika und Asien:

      Ungefähr 1960 (nageln sie mich jetzt nicht auf plus-minus ein zwei Jahre fest), war das reale Bruttosozialprodukt (inflationsbereinigt, US-Dollar indexiert) pro Kopf der Bevölkerung in Südkorea ungefähr dasselbe wie in Ägypten oder Ghana.

      Südkorea war im Ggs. zu Ghana / Ägypten durch den Koreakrieg 1950-53 nahezu völlig zerstört. Das Ausmaß der Zerstörungen übertraf das in D. 1945 angetroffene bei weitem.

      Vorher war Südkorea seit 1895 eine von Japan besetzte und ausgeplünderte Kolonie. Abgesehen von Steinkohle verfügt Südkorea über keinerlei Bodenschätze.

      1985 begann Südkorea erfolgreich PKW in die USA zu exportieren. 1996 trat Südkorea der OECD bei. In Ghana/Ägypten liegt das reale BSP pro Kopf heute etwa 20% über dem von 1960. Gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung Südkoreas 1953 bis heute verblasst das sogenannte Wirtschaftswunder in D. deutlich. Btw, Israel wurde von Südkorea auch mit Abstand geschlagen.

      Eine parallele Entwicklung nahm im Übrigen auch Taiwan nach 1949, wenn auch unter wesentlich besseren Startbedingungen als Südkorea, da die geflüchtete Kuomintang-Regierung die Golddevisen vor Maos Mörderregime in Sicherheit bringen konnte.

      Im Ggs. zu den afrikanischen Ländern investierte die südkoreanische Regierung massiv in die Grundausbildung – lesen/rechnen/schreiben. Das was heute generell in D. als rächts gilt – fleißig sein, lesen können, verstehen können, rechnen können. (Sorry, ich werde jetzt mal polemisch, wenn ich sehe, mit welcher Geschwindigkeit rot-grün das Bildungssystem BaWüs auf null bringt.)

      Die afrikanischen Potentaten investierten lieber in Universitäten und die entsprechenden Bauten. Sie sorgten aber nicht für eine Grundausbildung, die man für das universitäre Level braucht. Das gilt im Übrigen auch für die sogenannten „Universitäten“ in Syrien/Ägypten/Irak. Nie wurde mehr gelogen vom Merkel-Regime als in Bezug auf die behaupteten Qualifikationen der (überwiegend) illegal hier reingelatschten Migranten.

      Mehr zu Afrika: Es gibt immense Wasser-Reserven und Agrarland-Reserven im Kongobecken.

      Was, glauben Sie wohl, machen die lieben Chinesen in Afrika? Sie bauen erfolgreich Nahrungsmittel an und zwar für China. Es arbeiten schätzungsweise 500,000 bis eine Million ch