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Über Gott und die WWWelt

Die Datenkrake zeigt sich gezähmt

| 57 Lesermeinungen

Die umstrittene Gesichtserkennung bei Facebook wird abgeschaltet - vorerst. Doch während irische Datenschützer dem Unternehmen gute Noten ausstellen, sehen deutsche Amtskollegen noch viel zu tun.

Die umstrittene Gesichtserkennung bei Facebook wird abgeschaltet – vorerst. Doch während irische Datenschützer dem Unternehmen gute Noten ausstellen, sehen deutsche Amtskollegen noch viel zu tun.

Überschriften wie „Datenschützer loben Facebook” liest man auch nicht jeden Tag. Aber so recht zum „Mann beißt Hund”-Beispiel taugt diese Meldung trotzdem nicht. Es sind in Anführungszeichen ja „nur” die irischen Datenschützer vom Office of the Data Protection Commissioner, die dem Social Network in ihrem jüngsten Prüfbericht insgesamt ein gutes Zeugnis ausstellen. Unsere einheimischen institutionellen Kämpfer für die informationelle Selbstbestimmung halten den Bericht der Iren indes für „nicht ausreichend”. So gesehen: alles katastrophal wie immer aus deutscher Datenschützer-Sicht, business als usual sozusagen.

Aber mal ganz unabhängig von der jeweiligen Einordnung: Die Tatsache, dass Facebook die überaus umstrittene Gesichtserkennung für seine europäischen Nutzer wieder abschaltet, verdient an dieser Stelle durchaus Würdigung. Die in Deutschland unter dem Namen „Markierungsvorschläge für Fotos” lancierte Funktion wurde ab Dezember 2010 schrittweise eingeführt und sollte es den Nutzern erleichtern, hochgeladene Fotos von Personen schneller mit den Profilen der abgebildeten Nutzer zu verbinden. Dafür scannte eine Software biometrische Merkmale der neuen Fotos ein und glich sie mit schon gespeicherten Bildern ab, auf denen Nutzer bereits markiert worden waren.

Bild zu: Die Datenkrake zeigt sich gezähmt

Datenschützern war dieses Feature von Anfang an ein Dorn im Auge. „Hochbrisant” nannte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar die Sammlung von biometrischen Merkmalen von Millionen Menschen in einer gigantischen Datenbank, da gebe es erhebliches Missbrauchspotenzial. Ebenso schwer wog der Vorwurf, dass Facebook die Nutzer nicht ausdrücklich vorab von der Neuerung in Kenntnis setzte. Wer diese Fotomarkierung nicht nutzen wollte, war gezwungen, die Funktion zu deaktivieren. Gleichwohl verhinderte dies nicht, dass jede abgelichtete Person auf einem hochgeladenen Foto erst mal in den großen biometrischen Datenpool wanderte. Aber fürs erste ist damit Schluss. Die Datenbank wird gelöscht, das Feature bis zum 15. Oktober abgeschaltet.

Und für wen ist das nun ein Gesichtsverlust? Glaubt man dem Düsseldorfer Web-2.0-Berater Thomas Knüwer, ist das ein schwerer Schlag ins Kontor von deutscher Datenschützern wie Thilo Weichert aus Schleswig-Holstein und ein Hieb gegen die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. Denn beide verlören „einen Lieblingsfeind, der immer schöne Schlagzeilen lieferte” und mit dem als Gegner man sich medienwirksam (und doch wohlfeil) als Kämpfer für die Belange des kleinen Mannes profilieren konnte. Facebooks europäische Aktivitäten werden von Dublin aus gesteuert, folglich unterwirft sich das Unternehmen irischen Datenschutzregeln und nicht deutschen Bestimmungen. Aufgrund einer umfangreichen Beschwerde eines jungen Österreichers hatte sich daher die irische Datenschutzkommission eingehend mit dem Gebaren des Social-Network-Riesen beschäftigt. Der jetzt veröffentlichte Prüfbericht stellt dem Unternehmen ein überaus wohlwollendes Zeugnis aus: Zwar gebe es in einigen Punkten noch Handlungsbedarf. Die allermeisten Empfehlungen seien aber zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt worden: Im Umgang mit den Daten der Nutzer zeige sich Facebook transparenter, die Mitglieder des Netzwerks hätten nun eine größere Kontrolle über die Einstellungen erhalten, in ihrem Profil hinterlegte Elemente wie Bilder oder Beiträge könnten jetzt einfacher wieder gelöscht werden. Auch erhielten Nutzer neuerdings schneller Auskunft, welche persönlichen Daten das Netzwerk überhaupt speichere. Fazit Knüwer: „Nun sehen wir was passiert, wenn Datenschützer mit einem Unternehmen zusammen arbeiten, statt es wütend zu attackieren.” Facebook habe kooperiert, streiche sogar die umstrittene Gesichtserkennung – und erhalte ein Fleißkärtchen. Und das nicht etwa von der Behörde eines fragwürdigen Emerging-Markets-Landes – sondern von einem EU-Mitglied.

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Also alle happy? Nein, nicht wirklich. Der Blogger und Journalist Richard Gutjahr rückt die irische Datenschutzaufsicht tatsächlich ein wenig in Richtung Entwicklungsland: Irlands Datenschutzkommission sei untergebracht in einem Supermarkt „mitten in der irischen Pampa, wo Schafe grasen und wo verlassene Industrieanlagen von besseren Zeiten zeugen”, hämt Gutjahr. Zudem beschäftige die 22köpfige Kommission keinen einzigen Juristen. Facebook profitiere sicherlich auch davon, dass es Irland scheinbar nicht immer ganz so genau nehme dem Datenschutz. Man wolle schließlich den Konzern im Land behalten, der darüber nachdenkt, seine Präsenz in Irland weiter auszubauen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Konkreter kritisiert der österreichische Jurastudent Max Schrems und Gründer der Initiative „Europe Versus Facebook” den Bericht: Dass Facebook bei weitem nicht alle Vorschläge des irischen Datenschutzbeauftragten umgesetzt hat, scheine keinerlei Konsequenzen zu haben. De facto genieße ein Großkonzern wie Facebook „Immunität gegenüber den Datenschutzgesetzen”. Nun waren zwar die ingesamt 22 Beschwerden der Studenten-Initiative Auslöser der Prüfung durch den irischen Datenschutzbeauftragten, aber dessen Prüfbericht ist nicht gleichbedeutend mit einer formalen Entscheidung über diese Beschwerden. Eine rechtlich bindende Entscheidung hat die Datenschutzkommission für Ende des Jahres in Aussicht gestellt. Im Rahmen dieses Beschwerdeverfahrens erhält der Beschwerdeführer allerdings keinerlei Akteneinsicht oder Informationen über die Argumention der Gegenseite. Man sei gewissermaßen im behördlich erzwungenen Blindflug unterwegs, klagt Schrems.

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Aber wie oben im ersten Absatz schon angedeutet: Die Sorge von Thomas Knüwer, dass die deutschen Datenschützer so einfach ihres Lieblingsfeindes Facebook verlustig gehen könnten, scheint unbegründet. Der schleswig-holsteinische Datenschützer Thilo Weichert hält den Bericht der irischen Kollegen für „nicht ausreichend”: Wichtige Fragen, zum Beispiel bei der Verarbeitung von Cookie- und Social-Plugin-Daten, blieben unbeantwortet, eine rechtliche Prüfung der Datenverarbeitung habe überhaupt nicht stattgefunden. Weicherts Dienststelle, das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) will laut Spiegel Online nun selbst eine umfassende rechtliche Prüfung der Facebook-Datenverarbeitung erarbeiten.

Schauplätze künftiger Auseinandersetzungen zeichnen sich auch bereits ab: Wie heise.de Ende August berichtete, bastelt Facebook an neuen Angeboten für werbetreibende Unternehmen: So soll es Firmen bald möglich sein, E-Mail-Adressen und Telefonnummern ihrer Kunden in der Advertising-Schnittstelle “Premium Power Tool” hochzuladen und mit den Beständen von Facebook abzugleichen. Facebook wird dann dem Blog „inside Facebook” zufolge Unternehmen die Möglichkeit geben, Kunden, die auch Facebook-Mitglieder sind, gezielt über die soziale Plattform anzusprechen. Ob eine solche Funktion mit dem deutschen Datenschutzrecht vereinbar ist, scheint zumindest zweifelhaft. Und es ist auch nicht so, dass die umstrittene Gesichtserkennung jetzt für alle Zeiten beerdigt wäre. Das IT-Fachblog techcrunch zitiert einen Facebook-Sprecher mit der Aussage: „Sobald wir uns mit der irischen Datenschutzkommission auf einen gangbaren Weg verständigt haben, die Nutzer in Kenntnis zu setzen, werden wir dieses nützliche Werkzeug wieder zur Verfügung stellen.” Langeweile wird bei den Datenschützern in Sachen Facebook auch künftig nicht aufkommen.

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57 Lesermeinungen

  1. Zitat Thomas Knüwer: "Denn...
    Zitat Thomas Knüwer: “Denn beide verlieren einen Lieblingsfeind, ein Unternehmen, mit dem sich so schön Schlagzeilen produzieren ließ: Facebook.”
    .
    Da macht es sich der sogenannte “Webberater” Knüwer doch recht einfach mit seiner Bewertung. Ein Lieblingsfeind entsteht nicht über Nacht. Und mich nervt es schon, ständig meine persönlichen Einstellungen daraufhin zu überprüfen, ob Facebook sich nicht wieder etwas Neues hat einfallen lassen. Ohne die “nervigen” Datenschützer oder die Initiative „Europe Versus Facebook” wäre doch Facebook nicht zurückgerudert! Ist der Sturm erst einmal vorbei … Also, wachsam bleiben.

  2. Who's watching the...
    Who’s watching the watchers?
    Ich in sicher Datenschuetzer aller Laender haben die besten Absichten uns vor Missbrauch und ID Theft etc, zu schuetzen. Sicherlich sehr lobenswert.
    Aber mit all den Datenmassen die in Cyberspace herumflitzen, frage ich mich wie zuverlaessig die wohl sind?.
    Wer kann Fakt von Fiktion unterscheiden?
    Wie man schon lange sagt in der Komputerwelt: “Garbage in. Garbage out.”
    Liebhaber von Verschwoerungen erwarten bald eine neue Behoerde: Das “Department of Truth” — die Wahrheitsbehoerde, die dann a la George Orwell’s 1984. die Wahrheit fur uns entscheidet.
    Sowas gab es frueher in authoritaeren Gesellschaften, ehe man Cyberspace hatte — nur wird es in Zukunft leichter und schneller mit Mega Computer Systemen. Damals entschied der “Wahrheits Czar” was richtig ist.
    Ob wir in diese Richtung gehen?
    Auch bleibt die Frage wer denn die Datenwaechter ueberwacht?
    We live in interesting times. Nur weiss ich nicht ob ich davon begeistert sein soll.
    Pax vobiscum

  3. @salonsurfer: Sehe ich ja auch...
    @salonsurfer: Sehe ich ja auch so. Wobei Knüwers Kritik einen wahren Kern enthält, dergestalt, dass sich unsere bestallten Daten- und Verbraucherschützer schön publikumswirksam an Facebook abarbeiten, dabei aber z.T. größere Sauereien innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs geflissentlich ignorieren. Wo haben sich denn Weichert oder Aigner engagiert zu Wort gemeldet bei dem unsäglichen Meldegesetzesentwurf oder gar mit Blick auf dessen drohende Verschlimmbesserung? Warum wurde nicht mal ein ernsthafter Versuch gemacht, das Listenprivileg in der Öffentlichkeit zu problematisieren? Da hätte man dahin pieksen können, wo es richtig weh tut, aber nein…
    .
    @EgonOne: Naja, bezüglich der Menge an Daten und deren Genauigkeit kann man wohl schon davon ausgehen, dass mit der Datenmenge und der Zahl der Quellen, die man zum Abgleich verwenden kann, die Genauigkeit steigt – zumindest wenn es um personenbezogene Daten geht. Dass Facebook daran interessiert ist, Nutzerdaten mit den Beständen von Werbekunden abzugleichen, kommt ja nicht von ungefähr. Oder denken wir an das – vorerst abgeblasene – Forschungsprojekt der Schufa in sozialen Netzwerken. Wie heißt es so schön? Nur weil Du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht hinter Dir her sind:
    http://endoftheamericandream.com/archives/14-incredibly-creepy-surveillance-technologies-that-big-brother-will-soon-be-using-to-spy-on-you

  4. "Da hätte man dahin pieksen...
    “Da hätte man dahin pieksen können, wo es richtig weh tut, aber nein…”
    Marco, das genau wären wichtige und konkrete Themen gerade für die Piraten gewesen!

  5. Ja, genau. Stattdessen haben...
    Ja, genau. Stattdessen haben sich beispielsweise Parteipromis wie Julia Schramm mit irgendwelchen unausgegorenen Postprivacy-Ideen profiliert und proklamiert, Privatsphäre sei ja sowas von Eighties. Auch bei vielen anderen wichtigen Themen haben es die Piraten “episch verkackt” (O-Ton fefe), nachvollziehbare Positionen zu beziehen.

  6. “It’s worth us reiterating...
    “It’s worth us reiterating that once we have a agreed an approach on the best way to notify and educate users with the DPC, we hope to bring back this useful tool.”
    Obige Ûbersetzung unseres geschätze Bloggers macht es zu wenig klar, dass es überhaupt nicht um die Frage des Einsatzes der Erkennung geht sondern nur um die Frage, wie es den Benützern mitgeteilt wird.

  7. @tricky1: Äh, jein. Richtig...
    @tricky1: Äh, jein. Richtig ist, dass Facebook die Diskussion auf diesen Aspekt, wie sage ich es meinem Kinde, beschränken möchte. Aber aus deutscher Datenschützer-Perspektive (und ebenso aus Sicht des Beschwerdeführers aus Österreich) wird dieses Feature auch durchaus etwas grundsätzlicher problematisiert.

  8. @Marco: Facebook hat den...
    @Marco: Facebook hat den Kinderlein schon immer genau das untergejubelt was dem Geschäftsmodell maximal nützte.
    .
    Fotos werden soo gerne veröffentlicht und auch Blogger sollten es endlich positiv sehen: Wenn der Aufwand zum Markieren wegfällt ist das doch soo praktisch…

  9. Nun ja, das "Taggen" liefert...
    Nun ja, das “Taggen” liefert mal wieder DIE Lösung für ein Problem, das ich gar nicht habe. Aber ich habe gut reden, ich lade dort ja auch nahezu ausschließlich Landschaftsbilder und Stilleben hoch. ;-)

  10. Keine Gesichtserkennung...
    Keine Gesichtserkennung mehr?
    Nun erwarte ich natürlich, dass eine Umbenennung in »Nofacebook« stattfindet.

  11. Schön, schön, nur dass es...
    Schön, schön, nur dass es DER Krake heißt.
    Die Krake gibt’s nur hier.

  12. @Krakauer: Zoologisch gesehen...
    @Krakauer: Zoologisch gesehen mögen Sie recht haben, aber in der Datenwelt sieht’s etwas anders aus: Tante Gu zählt 246.000 Treffer mit “die Datenkrake” und nur 22.000 mal “der Datenkrake” (und da ist sogar der Genitiv eingerechnet). Bei taz, 3Sat, n-tv, FTD und vielen anderen Quellen heißt es auch “Die Datenkrake”, wenns trotzdem falsch sein sollte, befinde ich mich zumindest in guter Gesellschaft.
    .
    @skeptiker: Wieso, die Abbildung von Gesichtern wird ja nicht unterbunden, von daher ginge auch “nonamebook”. ;-)

  13. Och nee, nicht das...
    Och nee, nicht das Google-“Argument”. Sonst komm’ ich mit den Millionen Fliegen, die nicht irren können.
    Das ist nicht unser Niewo.

  14. Ich sagte ja nicht, dass Tante...
    Ich sagte ja nicht, dass Tante Gu recht hat, ich finde das Ungleichgewicht nur ziemlich auffällig. Kann es Ihnen nicht rational begründen, wieso ich im zoologischen Kontext zwar jederzeit “der Krake” schreiben würde, aber dennoch “die Datenkrake” irgendwie richtiger finde (und damit offenkundig nicht alleine stehe im Medienbetrieb). 25 Jahre in diesem Business färben anscheinend doch mehr ab aufs Sprachgefühl als man denkt.

  15. nur eine frage,...
    nur eine frage, herr_september:
    was sagt ihr sprachgefühl vom feeling her über die verwendung des komparativs beim adjektiv “richtig”? wenn etwas “richtig” ist … wie kann etwas anderes “richtiger” sein? (gut, dann sind es eben ZWEI fragen)
    mich schaudert es …

  16. Wo steht denn hier...
    Wo steht denn hier geschrieben, dass dieser Beitrag samt Kommentaren als Resozialisierungsangebot für Zeitgenossen gedacht ist, die man im Englischen etwas abschätzig als “grammar nazis” bezeichnet? Aber nachdem Sie sich so teilnahmsvoll nach meinen Gefühlen erkundigt haben, will ich gern versuchen, den Punkt etwas deutlicher zu machen: Der Purist (und in dem Fall sehe ich mich auch so) sagt beispielsweise “das Blog”, weil er weiß, dass es von “weblog” kommt. Nun hat sich aber allen sprachpädagogischen Bemühungen zum Trotz die Variante “der Blog” im allgemeinen Sprachgebrauch festgesetzt – mit der Folge, dass die Duden-Redaktion vor ein paar Jahren das salomonische Urteil gesprochen hat, dass “der Blog” nicht mehr als falsch zu betrachten sei, sondern auch richtig. Nun ist für mein Sprachgefühl aber “das Blog” nach wie vor richtiger. Etwaigen Einwänden, dass ein entsprechendes Urteil aus Mannheim zur Causa “Datenkrake” noch ausstehe, darf ich vorauseilend entgegnen, dass mir das so einerlei ist wie wenn im Bielefelder Bahnhofsimbiss eine Bockwurst platzt.

  17. Beides ist richtig. Natürlich...
    Beides ist richtig. Natürlich wird die Krake beim Gockeln häufiger genannt als der Krake. Denn sie ist es, die als einzige in der Klasse der Cephalopoden große und besonders leckere Larven hervorbringt, die allseits beliebten Krakauer (Sry, Dr. Krakauer). Gezeugt indes von d e m Kraken, dessen Fortpflanzungsorgan immerhin Armeslänge erreicht. Oha! Dass soll ihm hier erst mal jemand nachmachen.
    @
    Marco Settembrini di Novetre: Wenn im Bielefelder Bahnhofsimbiss eine Bockwurst platzte und es wäre die letzte und gleichzeitig die von Ihnen bestellte – wäre ihnen das auch einerlei? Mir wäre es mindestens zweierlei.

  18. lieber herr_september,

    ich...
    lieber herr_september,
    ich weiss nicht, welche resozialisierungsprogramme respektive -angebote sie kennen; ebensowenig kann ich ihre invektive nachvollziehen. sie muss wohl einer latenten dünnhäutigkeit geschuldet sein.
    es stand jedenfalls nicht “der” oder “das” blog zur debatte, ebensowenig “der” oder “die” krake … dessen ungeachtet war ihre replik aufschlussreich. die sinkende qualität der entscheidungen seitens des duden-verlags wurde mit dem beschlossenen umzug nach berlin erneut unterstrichen, als referenz taugt er also nur bedingt.
    den senf zu ihrer bockwurst haben sie ja bereits beigesteuert, ein “street photography”-schnappschuss davon als cover beim gesichtsbuch wäre sicherlich was feines, inklusive wursterkennungsoption.
    gehaben sie sich wohl.

  19. Man kann natürlich seine...
    Man kann natürlich seine Fehler wortreich verteidigen (Google, Duden, Wikipedia, Sprachgefühl, selber doof, Purist, gleich kommt mein großer Bruder), man könnte aber auch innerhalb von drei Sekunden umlernen. (Tipp: DIE Python ist auch falsch – hatte mir mein Sprachgefühl jedoch lange als richtig vorgegaukelt.)
    Ich habe aber den Eindruck, Journalisten, Blogger und andere Freigeister sind stolz darauf, etwas nicht zu können: spießiges, korrektes Deutsch.
    “Etwas abschätzig” bei “grammar Nazi” ist nett gesagt, aber auch off the track. Es gibt wohl nix mit Nazi, was nur “etwas” abschätzig gemeint ist. Auch mein Konter “Google-Stalinist” wäre nicht “etwas” unfreundlich, sondern sehr. Deswegen lasse ich’s.

  20. Kleine Umformulierung, Marco: ...
    Kleine Umformulierung, Marco: Langeweile wird bei den Kommentatoren in Sachen Rechtschreibung 2.0 auch künftig nicht aufkommen! ;-)

  21. Werte Diskutanten mit den...
    Werte Diskutanten mit den ständig wechselnden Benutzernamen: Zumindest bin ich mit Englisch vertraut genug, um zu wissen, dass “grammar nazi” dort gewissermaßen “with tongue in cheek” zu verstehen ist. Und so war das auch von mir gemeint. Sollte es anders angekommen sein, bitte ich vielmals um Entschuldigung.
    .
    Es ist freilich nur so: Mit spießigem, korrektem Deutsch zieht man in meinem beruflichen Umfeld keine bezahlten Aufträge an Land – damit qualifiziert man sich allenfalls zum Leserbriefschreiber. Wogegen auch nichts zu sagen ist, schließlich sind die Kommentare ja das Salz in der Blogsuppe. Insofern: Danke für Ihre erhellenden und unterhaltsamen Beiträge, gerne wieder.

  22. @salonsurfer: Hihi, genau. Und...
    @salonsurfer: Hihi, genau. Und dabei trennen mich ja noch Welten von der nonchalanten Lässigkeit, mit der Kollege Don Alphonso seine Tippfehler einfach stehen lässt. ;-)

  23. Je weiter ich nach unten...
    Je weiter ich nach unten scrollte, desto mehr faszinierte mich dieses Wortgeplänkel. Und hatte fast das Ausgangsthema aus dem Sinn verloren. Aber so scheint es ja den meisten Beitragsschreibern auch gegangen zu sein.

  24. Erstaunlich, daß sich die...
    Erstaunlich, daß sich die Leute von den gender studies noch nicht eingeschaltet haben. Korrekt ist natürlich ‘der Krake’ und ‘die Krakin’. Bis Ende 2014 müssen 40 % aller Führungspositionen von Krakinnen besetzt sein.
    Gruß K

  25. Kalchas, wirklich wasserdicht...
    Kalchas, wirklich wasserdicht wäre: “gesellschaftlich als Krak_innen Positionierte bzw. Diskriminierte”.
    .
    Marco, spießiges und korrektes Deutsch in einem Atemzug? I beg to differ. Schludrige Sprache ist nicht lässig, sondern oft ganz einfach ein Indiz für schludriges, oberflächliches Denken (geht nicht gegen Sie).
    .
    Achja, und Facebook. Die sollen sich gehackt legen. Danke.

  26. zum Beispiel heute:

    "Studie...
    zum Beispiel heute:
    “Studie zu Einkaufsverhalten: Facebook holt sich Hilfe bei Datendienstleister
    Der Datenkrake weiß nicht alles: Um Anzeigenkunden von der Effizienz der Facebook-Reklame zu überzeugen, hat das Netzwerk Hilfe angeheuert. Datalogix ermittelt für Facebook, welche Mitglieder bestimmte Produkte kaufen, nachdem sie entsprechende Werbung gesehen haben. Von Konrad Lischka mehr… “

  27. Chung in Teak. Yeah, I'm...
    Chung in Teak. Yeah, I’m bi(-lingual).

  28. @Gianozzo: Sie sind...
    @Gianozzo: Sie sind gendermäßig schon so gut wie im Ziel, nur “cis” und “trans” wäre noch zu ergänzen und die Reflektion etwaiger Privilegiertheit – etwa gegenüber irgendwelchen Sepien oder Kalmaren. ;-)
    .
    @krakauer liest auch Spon: Vielen Dank für den hochinteressanten Hinweis! Dass Facebook valide Konsumdaten zukaufen muss, überrascht nicht wirklich, denn solange der sogenannte F-Commerce im social network noch so ein zartes Pflänzchen ist, weiß der hiesige Edekamarkt weit mehr über mich und mein Kaufverhalten als die Fratzenfibel – selbst wenn ich im Supermarkt bar bezahle und namentlich nicht bekannt bin (Stichwort: Bondatenanalyse). Ist ja nicht so, dass “big data” nur ein Online-Thema wäre.

  29. Marco,
    :-)
    " ich lade dort ja...

    Marco,
    :-)
    ” ich lade dort ja auch nahezu ausschließlich Landschaftsbilder und Stilleben hoch.”
    .
    Hm, die sind mitnichten und mitneffen neutral. Sie verraten fast noch mehr. Da wird man irgendwann ebenfalls datentechnisch – semiotisch gesehen – auf das Innenlebens des Hochladers rückschließen können (sehnsüchtiger Romantiker der blauen Blume, üppiger Barocktyp, oder sanguinischer geselliger Trinker, Bastler, Cocooner oder distinktionsbedürftiger Retro-Dandy nach Don’scher Fassung … . Typologie der Wünsche …)
    Das Gesamtbild wird rund, so oder so. :-)

  30. Marco, Vorschau*:
    Vielleicht...

    Marco, Vorschau*:
    Vielleicht gibts dereinst auf fb (und Konsorten) eine Wort-, Rechtschreib- und Komma-Analyse per Datenkrakerey. Da weiß dann die Werbewirtschaft genauer: Was kann man Leuten unterjubeln ähm an Werbung vorschlagen, die Kommata wie mit dem Salzstreuer verstreuen – oder welche Produkte gehen besser mit Leuten, die antiquiertes, “spießiges” Deutsch schreiben oder was geht so alles mit Denglisch-Indianern und -Häuptlingen.
    .
    [*An Mangel an solch bösartiger Phantasie leide ich Montags nie …]

  31. Wenn ich freigiebig sinnlose...
    Wenn ich freigiebig sinnlose Apostroph’s verteile, ist die Wahrscheinlichkeit jedenfalls ziemlich groß, dass ich einen Frisörladen besitze.

  32. Gianozzo,
    Konfusius sagt: nur,...

    Gianozzo,
    Konfusius sagt: nur, wenn Sie gleichzeitig inflationär Fotos von Parfums und Wässerchen hochladen. Sonst sind Sie nur ein ganz normaler Fehlanwender wie du und ich.
    .
    Diejenigen aber, die zusammen mit falsch gesetztem Apostroph lieber Wein- und Fressbilder hochladen, sind dringend der Floristerey oder als Gastronomen zu verdächtigen.
    Andrea’s Blumenecke ist jedoch korrekt. Sagt der Duden.^^
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Imperativ.jpg&filetimestamp=20071017151804
    .
    Wer jedoch als Rechtschreibnazi bei seinen Kumpels ständig Apostrophen oder falsch gesetzte Anführungszeichen bemängelt, hat nach dieser Software – wenn sie eine selbstlernende ist – vermutlich ebenfalls einen Hau. Wofür könnte man denn für ihn die Werbekamarilla einspannen …

  33. Womit Marco endgültig Recht...
    Womit Marco endgültig Recht hat:
    Eines allein ist es nicht.
    .
    Komma-Analyse allein ist es nicht, Bilder-Analyse nicht, Gesichtserkennung allein ist es wohl auch nicht. Die einander ergänzende Diversität und die Vielzahl der Daten ist es, die ein relativ genaues Bild vom Frisör zimmern. Haben wohl viele noch nicht begriffen. Ich denke, man kann öffentlichkeitswirksam auf Gesichtserkennung verzichten, aber dennoch Daten einkaufen oder tracken bis auf Oberkante und keiner merkt es.

  34. @Vroni: Dein letzter Satz...
    @Vroni: Dein letzter Satz trifft es auf die zwölf. Die Datenbank mit biometrischen Merkmalen ist in diesem Zusammenhang nicht mehr als ein Sahnehäubchen oder die Kirsche drauf, die eigentliche Torte wird ja aus den konsumqualifizierenden Merkmalen gebacken. Und dass FB jetzt anfängt, aus externen Datenquellen dazuzukaufen und mit Fremdbeständen abzugleichen, hat da m.E. schon Signalcharakter, angesichts dessen der kleine PR-Stunt mit der temporären Deaktivierung der Markierungsfunktion eigentlich fast vernachlässigbar ist.

  35. Früher hiess es bei einem...
    Früher hiess es bei einem Kreditkarten-Unternehmen: Ich zahle mit meinem “guten” Namen. Was damals noch ein dummer aber eingängiger Werbespruch war, ist heute bei vielen Netz-Unternehmen Wirklichkeit geworden. Mensch zahlt mit seinem Namen, ob gut oder schlecht, ist dem Netz egal, mehr noch, Mensch zahlt mit seiner blossen Anwesenheit: Riesige Server-Farmen und jede Menge Soft-Power. Aber Mensch zahlt nicht gerne, schliesslich wachsen auch die Äpfel, ohne das Eines dafür geleistet (eingezahlt) hat. Aber das war ganz früher. Ich fange noch mal an, Mensch zahlt nicht gerne, für eine Leistung, die Es nicht ganz überblickt, die also fast im Geheimen abläuft. Daher vielleicht die Aufregung, um die Netz-Unternehmen und nicht nur die. Ich habe früher auch jede Menge Automaten und sonstige Gerätschaften aufgeschraubt und auseinander genommen, um das “Geheime” zu ergründen: das nenne ich Lebendigkeits-Lust, Andere mögen es die natürliche Neugier nennen. Heute nehmen Wir langsam aber sicher das Netz auseinander. Die Unternehmen sind Uns zur Transparenz verpflichtet. Was nehmen Sie von Uns und was erhalten Wir dafür als Leistung?
    Ich bin mit den technischen Entwicklungen einverstanden, bis hin zum “gläsernen” DaSein, also dem vollkommenen Einblick in Alles, was ich wo tue, wenn das für Alle anderen auch gilt, also für Herrn Zuckerberg, Herrn Brin, Frau Merkel und Herrn Obama und Sie und all die Anderen Milliarden Netzteilnehmer in den vernetzten ErdBereichen; denn die Nicht-Netzteilnehmer in den weniger vernetzten ErdBereichen werden Wir wohl erst langsam einbeziehen können. Aber irgendwann, kann ich dann Jedes JederRaumZeit finden und erfahren, was Es wo gerade so macht. Die Privat-Sphäre geht dann unter die Haut, in die Haut. Dort ist sie bestens aufgehoben, bis Wir auch dafür technische Gimmicks erfunden haben.
    Was dies für Science Fiction hält, braucht vielleicht eine neue “Brille”, vielleicht die neue von Goggle? PrivatSphäre und sonstige Versteckspielchen sind ein Auslaufmodell, aber Wir laufen ja öfter noch gerne in Auslaufmodellen herum, anstatt die Vorteile des Neuen zu nutzen. Aber ich gebe zu, um das nutzen und geniessen zu können, braucht es auch eine gesellschaftliche Erneuerung, also mein Rat: zieht mal langsam die Demokratie und die ganzen -ismussen aus und schickt sie durch die Bio-Entsorgungs-Anlage. Es wird zu Unser Aller Nutzen sein, jedoch ich weiss auch, da “steht” noch die Riesen-Angst davor. Aber vorerst genug des Deus ex Machina, was Wir eindeutig mehr brauchen ist Deus in Machina, wenn mit Deus die Logik und die Vernunft gemeint sind.
    Hoffentlich habe ich für die Sprachtraditionalisten und Sprecharchäologen genug “Fehler” und sonstige Aufreger in die Maschine getippt, täte mir LEID Sie kämen zu kurz. War mir, wie immer ein FREUDE Marco …

  36. @Oliver-August Lützenich: So...
    @Oliver-August Lützenich: So ganz vermag ich Ihre Zuversicht nicht zu teilen, dass die Vorteile des Neuen überwiegen werden. Selbst dass uns Privatsphäre noch unter der Haut dauerhaft erhalten bleibt, scheint mir nicht gottgegeben, wenn ich mir die technologische und neurowissenschaftliche Entwicklung der letzten Zeit so angucke und in die nahe Zukunft extrapoliere. Auch sehe ich – bei allen Unzulänglichkeiten des bestehenden politischen Systems – nicht so recht die Alternativen, die mich dazu bringen könnten, die repräsentative Demokratie hier und heute zum Auslaufmodell zu deklarieren. Kurz gesagt: Mag sein, dass da hinten irgendwo das gelobte Land kommt, in dem die Innovationen wirklich zu aller Nutzen sind, aber es wird uns nicht in den Schoß fallen. Wir werden es womöglich erkämpfen und dann auch verteidigen müssen gegen Totalitarismen, die wir hier und heute nur bruchstückhaft erahnen können.

  37. @Alle: Beim Sprachenstreit...
    @Alle: Beim Sprachenstreit bitte weitermachen. Ich hab grad Popcorn besorgt.
    @Marco: Datenschutz und bezahlfreie soziale Netzwerke sind ein unauflöslicher, innerer Widerspruch. Letztere sind auf intensive Datennnutzung angewiesen, um die Infrastruktur anbieten zu könne, die Nutzer der sozialen Netzwerke offenkundig haben wollen. Weshalb es hier niemals eine befriedigende Lösung geben kann, das liegt in der Natur des Widerspruchs.
    Und da die Dummen nicht aussterben, wird das Spiel entweder auf fb oder woanders weitergehen. TANSTAAFL – There Aint No Such Thing As A Free Lunch. Ich sehe da keinerlei Gefahren für die Allgemeinheit, solange man nicht mitmachen muss.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  38. @OAL:

    Ihre positive Sicht auf...
    @OAL:
    Ihre positive Sicht auf den gläsernen Menschen wird die Wohlhabenden und Mächtigen freuen. Die bezahlen für ihre Scheintransparenz Imageberater und nehmen im Gegenzug das freiwillige Nackigmachen ihrer Mitbürger gerne mit – je mehr ich über Menschen weiss umso einfacher sind sie manipulierbar.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  39. Zur Aussage 'Ich sehe da...
    Zur Aussage ‘Ich sehe da keinerlei Gefahren für die Allgemeinheit, solange man nicht mitmachen muss.’
    Da bin ich mir nicht so sicher, schließlich ist das Fernbleiben auch ein statement, man kann eben nicht nicht kommunizieren. In den USA ist es von Nachteil, wenn Sie keinen credit score haben, weil Sie z. B. noch nie Schulden hatten. Man kann sich drehen und wenden, wie man will, es ist unbefriedigend.
    Gruß K

  40. @ Meister Lützenich
    Der...

    @ Meister Lützenich
    Der Mensch ist sich selbst der größte Feind, wenn er Macht und Herrschaft keiner Kontrolle unterwirft. Auf einen arabischen Frühling kann auch ein blutiger Herbst oder Winter folgen. Zuviel Wissen in falschen Händen birgt ein Risiko für Webnutzer, die den Verlockungen der Gratiskultur nicht widerstehen können. Schon in der Schule sollte vermittelt werden: Der PC ist nur ein weiteres Werkzeug zur Aneignung von Wissen und zum Austausch von Informationen jeglicher Art.
    .
    @ThorHa
    Stimme ihnen zu – der sogenannte mündige Bürger ist auch hier gefordert.

  41. @Marco...: In japanischen und...
    @Marco…: In japanischen und US-amerikanischen Labors werden gerade Nano-Sensoren entwickelt, die so fein “geeicht” sind, dass sie auch KleinstMoleküle ermessen (erschnuppern) können, vielleicht sogar bald schon einzelne Atome. Je mehr speziell geeichte Sensoren sie in einen SpürKopf packen, umso genauer und umfangreicher ist damit das Messergebnis und der Messumfang. Und diese Spür(Mess-)Köpfe sind winzigst. Bald sind damit alle Moleküle und Molekülverbindungen in einer näheren und ferneren Umgebung zu erkennen, zu gewichten, zu bewerten und sogar zu lokalisieren (Herkunft). Und jetzt kommen die Smart-Phones ins Spiel; so einen kleinen SpürKopf aufgesteckt und Eines kann genau erkunden, was Es ausatmet und ausdünstet; Es bekommt genau angezeigt, was Es wann und wieviel getrunken und gegessen hat und, noch besser, was es gerade fühlt, in welcher Laune Es ist. Da, wie Sie wissen, auch die Gefühle über Moleküle und Molekülgruppen vermittelt werden, die natürlich auch nach Aussen transportiert werden, über den Schweiss und den Atem. Das haben Sie, @Marco …, ja bereits angeschrieben. Selbstverständlich kann damit auch Jedes, Jedes Andere genau ermessen, in Zukunft werden sich also so nette Fragen, wie: Wie geht es dir?, wie war dein Tag? Was hast/haben Du/Sie so gemacht? und noch einige mehr, erübrigen, dazu schaut Eines nur noch kurz auf sein Display. SmallTalk ade. Macht Ihnen das Angst? Dann ist die Frage, auf was legen Sie mehr Wert, auf Misstrauen, oder auf Vertrauen? Vertrauen, welches durch die wahrhafte Erkenntnis und die Aufrichtigkeit wächst und nicht durch Versteckspiele und Heimlichkeiten. Das gilt ganz besonders erst einmal für Jedes Selbst, die alte Frage: Was und Wie bin ich? Was die nicht stellt oder stellen mag, hat freilich Angst vor und bei der Erkenntnis. Doch was ist “Menschlich”? Ein befangenes und unwissendes, fremdgesteuertes Tier zu bleiben, oder doch eher ein Lebewesen der Aufklärung, der Unbefangenheit und der Verantwortung? Unsere Forschung zeigt in die Richtung: Vertrauen, Befreiung und Verantwortung durch Erkenntnis; der Glaube zeigt zurück in Richtung Tier. Ich persönlich gehe lieber voran, wegg vom Tier-Sein, diese Richtung ist mir lieber.
    .
    @ThorHa: Sie gehen noch davon aus, dass nur immer einige Wenige, vielleicht die sogenannten “Mächtigen”, die Erkenntnisse nützen können und diese Offenheit immer den OhnMächtigen abfordern, aber Bitte schauen Sie doch, als geschichtsbewusster Mensch mal nur ganz kurz in die Vergangenheit und dann wieder in die heutigen Medien. Was wussten die Menschen früherer Epochen voneinander, auch von den “Mächtigen”, und was wissen oder können Wir Heute voneinander wissen, auch von Obama, Merkel, Zuckerberg … Selbstverständlich ist mir klar, dass diese Werkzeuge der Erkenntnis auch von und für ALLE genutzt werden und somit jegliche Fremdsteuerung und -bestimmung auflösen werden. Das ist doch längst der Weg. Aber ich bin doch nicht naiv, deshalb weiss ich, dass dies auch umfangreicher gesellschaftliche Veränderungen bedarf. Davon schrieb ich im obigen Kommentar. Um diese für mich zu formulieren, werde ich von meinen Kommentaren hier Abschied nehmen. Danke fürs hinlesen. Schön war es mit Ihnen Allen. Servus!

  42. <p>@Oliver-August Lützenich:...
    @Oliver-August Lützenich: Mag sein, dass Medien und vor allem das Internet die die Informationsasymmetrie etwas zu unseren Gunsten abgemildert haben, aber im Großen und Ganzen ist es doch immer noch so, dass der größere Erkenntnisgewinn da zusammenkommt, wo die Datenströme tatsächlich zusammenlaufen, und gemessen an den Gewinnen, die mit der Auswertung realisiert werden, werden wir alle, die wir mit unseren Schufa-Scores, Konsumprofilen und was weiß ich noch alles dazu beitragen, mit ein paar Glasperlen abgespeist. Vertrauen, das auf totaler Kontrolle beruht, ist kein Vertrauen, das diesen Namen verdient. Sondern nichts als totalitärer Konformitätsdruck. Ohne eine Rest Unsicherheit kann es kein Vertrauen geben, sondern nur erzwungenes Funktionieren. Ich möchte Ihnen in diesem Zusammenhang den Roman “Corpus Delicti” von Juli Zeh ans Herz legen. Da wird sehr anschaulich beschrieben, wie eine an sich wohlmeinende Transparenzgesellschaft, die vor allem die Gesundheit ihrer Bürger im Sinn hat und deren Ernährung und Stoffwechsel permanent überwacht, zwecks Systemerhalt irgendwann in eine repressive Diktatur umschlägt, allein um das System zu stabilisieren, das durch einen nicht so recht vorhersehbaren Grenz- und Präzedenzfall plötzlich in Frage gestellt wird. Für mich ist dieser Roman sio ziemlich das wichtigste Buch, das mir in den letzten Jahren in die Finger kam, und es hilft Ihnen vielleicht auch zu verstehen, wo ein paar strukturelle Hindernisse liegen auf dem Weg in die schöne neue Datenwelt, in der wir alle gleichermaßen von den Rationalisierungsgewinnen und Erkenntnissen profitieren. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen beim Ausformulieren Ihrer Gedanken und würde mich freuen, wieder von Ihnen zu lesen.

  43. @Marco ...: Blöd gelaufen,...
    @Marco …: Blöd gelaufen, für mich:-), ich hätte nicht mehr hier reinschauen dürfen, aber ich konnte nicht anders, dann kann ich aber auch noch auf Ihren Beitrag antworten. Das Buch von Frau Zeh habe ich gelesen. All diese Gedanken, auch die von Herrn Haupts gehen von einer Gesellschafts-Ordnung ähnlich der heutigen aus. Von einer mehr oder weniger pyramidisch strukturierten Menschheit, mit nur scheinbarer Rechts-, Stimmen- und WahlGleichheit, mit Klüngelwirtschaft (auch Korruption genannt) und völliger UnGleichheit menschlicher Lebensverhältnisse, annähernd festgefroren in sogenannten Nationalstaaten oder auch in mässig akzeptierten Staatenbünden. Davon gehe ich in meinen Betrachtungen nicht mehr aus. Diese traditionellen, auf unseren tierischen Wurzeln strukturierten Gesellschaften (Sie können das gerne bei Frans de Waal nachlesen), sind nicht mehr mit Unseren Erkenntnissen und Unseren technischen Entwicklungen zu vereinbaren. Sie sind vor allem nicht mehr mit Unserem Selbst-Verständnis und Unserer stetig wachsenden Fähigkeit des Mit-Empfindens (Empathie) und sogar des Mit-Gefühls vereinbar. Wie lange wollen Wir noch weggspüren (darin auch das sehen) während um Uns Europäer herum Millionen Mit-Menschen ausbeuten und ausgebeutet werden, terrorisieren und terrorisiert und betrogen und belogen werden, oder gar zu Hunderttausenden verhungern? Hauptsache Uns Hier gehts gut? Nein, die wachsende Fern- und Umsicht jedes einzelnen Menschen verlangt und gebietet den Abbau der traditionellen Herrschafts-Verhältnisse mit einem winzigen “Oben” und einer riesigen Masse von “Unten” und das schöne ist, die Technik macht es möglich, Unsere Erkenntnisse ermöglichen eine bessere Bildung, schnelleren Kontakt, ganz andere Entscheidungs-Strukturen, eine völlig anders aufgebaute Versorgung mit ALLEM, was für Uns und auch für die Mit-Lebewesen nötig ist, neue Nahrungsmittel, neue Bekleidung, neue Behausungen, ohne jeglichen Verlust für Einzelne. Wenn Wir die Erkenntnisse nutzen, stehen Uns Energie und Rohstoffe im Überfluss zur Verfügung. Und nun lesen Sie diesen vorherigen Satz noch einmal und lassen ihn auf der Zunge zergehen; und? Jetzt seien Sie ganz Herrschafts-Tier und fühlen Sie in-s ich hinein. Was werden Sie fühlen, bei dem Gedanken, dass es keine Engpässe mehr gibt? Den Verlust von Macht, der Macht “über” Andere, denn Macht braucht Mangel. Und nun kommt die Kontrolle ins Spiel: Macht ist Kontrolle, Macht braucht Kontrolle. Und auch die Kontrolle von Anderen fällt wegg, wenn reichlich vorhanden ist. Wir brauchen keine Kontrolle, die ist zwanghaft, wie Sie ja erwähnten, Wir brauchen Verantwortung. Jedes erstmal für das persönliche Selbst und gleichermassen für die Mit-Lebewesen. Und um die zu erleben, müssen Wir einander von dem Mangel an Lebensnotwendigem und Lebenserfreuenden befreien. Wenn Sie die technischen und historischen Erkenntnisse auswerten, werden auch Sie bemerken, dass das die Entwicklung ist, die Wir nehmen. Pathetisch gesagt: auf diese Reise ist die Lebendigkeit geschickt worden. Noch, ist das Heute ist von Gestern, wollen Wir wirklich, dass das so bleibt und auch das Morgen von Gestern sein wird. Der Mangel in fast jedem Bereich ist künstlich, ist zwanghaft, bloss um Herrschaftsstrukturen zu sichern – denken Sie nur an die Millionen Tonnen Abfall, dabei fast überwiegend auch Neues und kaum gebrauchtes, egal was es ist. Die einzigen “Mängel”, die ich kenne, sind die Grösse der Erde und die Länge der RaumZeit für ein Lebewesen, von der WEITE des Universums muss ich noch schweigen, obwohl auch die in diesem Sinne ein Mangel wäre;-).
    Frage zum Abschluss: Warum sitzen weltweit Milliarden Menschen arbeitslos und ungefordert herum, obwohl es für ALLE genug zu tun gäbe, denken Sie nur an die fehlende Infrastruktur in Ländern wie Somalia, Kongo oder Afghanistan und und und. Und? Mangelwirtschaft. Weil angeblich kein Geld da ist, Sie zu fördern und zu bezahlen, deshalb werden Sie vom Arbeiten abgehalten. Dürfen nicht, weil Geld-Mangel. Ha ha ha! Echt, ich kann da nur noch lachen, da lassen Wir viele Mit-Menschen untätig herumhängen, oder mit einer Kalaschnikov herumlaufen oder lassen Sie verhungern, weil Geld-Mangel. Was sagt Uns denn eigentlich, das Wir nur etwas tun dürfen, für Uns und für die Gemeinschaft, wenn Wir dafür bezahlt werden, aber gleichzeitig müssen Wir etwas tun, um versorgt zu werden: betteln, stehlen, sterben oder töten, kuschen, oder auch brav arbeiten, was die zivilere Variante ist. Nochmal: Es gibt nur SCHEINBAR Mangel. Und dieser SCHEINBAR nützt immer nur Wenigen. Augen auf im Verkehr und beim Verkehr aber bisher ist noch verkehrt.
    Ein Eingeständnis: ich lerne das Selbst erst gerade mit und in Schmerzen. Die Vernunft ringt mit dem Gefühl (auch die Triebe) um Mit-Entscheidung während der Lebendigkeit (Verkehr), bisher hat noch jedes mal das Gefühl gewonnen, das Heute ist noch von Gestern. Danke für die Aufmerksamkeit. Üss mit Tsch.

  44. @Oliver-August Lützenich
    Ein...

    @Oliver-August Lützenich
    Ein kurzes “Ich glaube an das BGE” hätte vollauf gereicht, ihre Position klarzumachen.
    @Marco
    Danke für den Link zu der erhellenden Übersicht kommender Überwachungstechniken. Eine flankierende Maßnahme fehlt in der Aufzählung noch: Abschaffung des Bargeldes. Steht m.M.n. in den nächsten 10-20 Jahren ganz oben auf der politischen Agenda.

  45. @Zaungast: Da sprechen Sie was...
    @Zaungast: Da sprechen Sie was an. Ich hatte vor einiger Zeit in irgendwelchen Paranoiker-Portalen die Einschätzung gelesen, im Zuge der Eurokrise würde versucht werden, den Bargeldumlauf erheblich einzuschränken zugunsten elektronischer Zahlungsweisen. Da dachte ich noch, boah, wie abgefahren (und weit hergeholt). Bis ich dann nicht lange darauf aus den Tiefen des endlosen quasioffiziellen Krisennachrichtenstroms eher zufällig die Meldung fischte, dass in Griechenland neuerdings Bargeldzahlungen nur noch bis zur Höhe von 1.500 Euro erlaubt sind. In Spanien (oder war es Italien?) ist inzwischen eine ähnliche Regelung in Kraft. Das organisierte Verbrechen wird sich meiner Einschätzung nach davon eher nicht abhalten lassen, Waffen, Drogen, und leichte Mädchen gegen kofferweise Bargeld zu transferieren, aber der kleine Mann ist mal wieder unter Generalverdacht und muss beweisen, dass er “sauber” ist.

  46. @Zaungast/Marco - Zahlen ohne...
    @Zaungast/Marco – Zahlen ohne Bargeld:
    Bei den grossen europäischen Banken gibt es diesen Wunsch durchaus, inklusive entsprechender Lobbyarbeit. Bestätigt z.B. durch die Arbeit von Bekannten in der fortis-Bank in Belgien.
    Ich denke allerdings, das hat in absehbarer Zeit wenig Chancen, weil sich insbesondere die deutsche Bevölkerung an Bargeld klammert wie keine andere in der Welt. Zum wiederholt bekundeten Leidwesend er Kreditkartenindustrie weigern sich rund 50% der Bevölkerung in D tatsächlich, sich so ein Teil zuzulegen, eventuelle Zuwächse beruhen wohl darauf, dass einige Leute Kartensammlung betreiben.
    Nichtsdestotrotz kann die Abschaffung des Bargeldes eines Tages kommen. Es wäre nur ein weiteres Molekül bei der Abschaffung der Restbestände eines autonomen Individuums, von der Mehrheitsbevölkerung auch noch freudig begrüsst (?). Irgendwann – nach meinem Tod – wird PostPrivacy möglicherweise deshalb kein Problem mehr darstellen, weil Menschen aus Furcht und Bequemlichkeit ihre verbliebenen Freiräume an Maschinen, Wirtschaftskonzerne und den Staat delegiert haben werden. Zu dem Zeitpunkt ist es dann wurscht.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  47. @Zaungast: Na, da sind Sie...
    @Zaungast: Na, da sind Sie wohl mit einem motorgetriebenen Skateboard am Zaun vorbeigerast, na, da kann Mensch freilich nicht viel mitbekommen. Düsen Sie weiter, wenn Sie Musse haben auch mal längere Texte in die Aufmerksamkeit aufzunehmen kommen Sie doch mal bei mir vorbei. Nur ganz kurz noch, extra für Sie: Aber nein, meine Position zum “g/Glauben”, ob als Verb oder als Substantiv ist eine eher distanzierte, ich glaube gerne, aber nicht viel und mit dem Glauben habe ich nur noch als Beobachter zu tun und an das BGE zu glauben, ist wohl eher Unsinn. Ja, und auch meine Meinung zum BGE habe ich in mehreren Beiträgen bei Don Alphonso bereits kundgetan, da würden Sie lesen, dass ich auch das BGE für eine ArmenABspeisung verachte und von Gestern ist. Leben Sie wohl, beybey…

  48. @Marco ..., Ihnen und ihren...
    @Marco …, Ihnen und ihren Kollegen, besonders Sophia …, Sophie und Don, ein Dank für das WohlfühlKlima und die entspannte WEITE in den FAZ-Blogs. Vorerst bleib ich Ihnen nun fern, aber wie heisst ein Bond: Sag niemals nie. In diesem Sinne, Ihnen und den Kollegen noch viel Freude und Erfolg. Ciao.

  49. Mag sein, dass die Hälfte der...
    Mag sein, dass die Hälfte der deutschen Bevölkerung noch fremdelt, wenn das Bargeld in Frage gestellt wird. Aber diese Frage wird ohnehin nicht national entschieden, sondern im Rahmen des europäischen Kontextes beantwortet werden und in vielen unserer Nachbarländer ist man diesbezüglich weniger empfindlich. Man schaue exemplarisch einmal nach Schweden, dort ist man zumindest in der Diskussion schon ein Stück weiter:
    http://www.welt.de/finanzen/article106169026/Schweden-wollen-ihr-Bargeld-abschaffen.html
    Die im verlinkten Artikel aufgeführten Argumente, die für die Abschaffung des Bargeldes sprechen, sind ja nicht von der Hand zu weisen und werden auch in der deutschen Gesellschaft nicht ungehört bleiben, wenn die Diskussion erst einmal öffentlich geführt wird. Das wird mutmaßlich weder in dieser noch der nächsten Legislaturperiode anstehen, aber danach würde ich das nicht mehr ausschließen. Die gravierende Schlechterstellung des Datenschutzes in der letzten Dekade wurde in der Breite der Bevölkerung nicht oder kaum rezipiert, so dass bei noch zunehmender Desensibilisierung der Bevölkerung die Abschaffung des Bargeldes nur eine Frage der Zeit sein wird.
    Nur so lassen sich Kapitalverkehrskontrollen wirklich effektiv durchsetzen und ganz nebenbei wird so endlich jeder gezwungen, das fast schon obligatorische Smartphone als ständigen Begleiter zu akzeptieren, quasi als externes aber lebensnotwendiges Körperteil. Damit wird die Zusammenführung der Daten von Aufenthaltsort, Zeit und Aktivität nahezu lückenlos. Zumal die Smartphones der Zukunft durch Abgleich biometrischer Muster sicherstellen, dass kein Unberechtigter sie benutzt. Ein Quantensprung zum gläsernen Bürger.
    Die renitenten Datenverweigerer mögen sich noch so streuben, letztendlich werden sie sich fügen müssen. Die vereinten Kräfte der Sicherheitsorgane, des Fiskus, der Banken, der Werbewirtschaft und des Einzelhandels werden alle Einwände niederwalzen, oder besser: subtil entkräften.

  50. Passend zum Thema: Aus dem...
    Passend zum Thema: Aus dem Maschinenraum – Was dein Gesicht alles verraten kann
    .
    Biometrische Daten sind ein ganz besonderer Stoff. Facebook hat zwar nach heftigen Protesten die automatische Gesichtserkennung in Europa abgeschaltet, dafür rüstet jetzt Google kräftig nach.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-dem-maschinenraum/aus-dem-maschinenraum-was-dein-gesicht-alles-verraten-kann-11906037.html

  51. <p>Ach, wenns nur Google...
    Ach, wenns nur Google wäre:
    http://www.guardian.co.uk/…/new-totalitarianism-surveillance-technology
    .
    EDIT: Wobei: Verstehen Sie mich nicht falsch, dass Tante Gu da kräftig mitmischt, ist beunruhigend genug.

  52. War auch nur als Link-Service...
    War auch nur als Link-Service gedacht. Tante Gu hat eh schon viele Nutzerdaten (e-Mail, Suche, +) frei Haus! Mutti kann sie ja zum Kaffeekränzchen einladen ;-)

  53. Nicht zu vergessen, dass...
    Nicht zu vergessen, dass jeder, der sein Gesicht für irgendwelche Hangout-Videokonferenzen in die Webcam hält, Google die biometrischen Eckdaten seines Konterfeis liefert. Und wer weiß, was Tante Gu mit dem Bildhintergrund anzufangen weiß. Für “Google Home View”
    http://www.youtube.com/watch?v=OMFBuHsKXb0
    müssen die dann überhaupt nicht mehr klingeln.

  54. @ Marco
    Keine übertriebene...

    @ Marco
    Keine übertriebene Paranoia bitte:
    Gottseidank haben vermutlich viele – mich eingeschlossen – noch nicht einmal richtig kapiert, was ein Hangout sein soll. :-)
    Hangout = Hä? Sich aus dem Fenster hängen?#
    .
    [Google hat mehr so komische Sachen.
    Z.B. Google Drive, = Google Fahren? Lost in Translation.
    Hintergrund: Triumphale Nachricht im Outlook heute von Google-Newsletter:
    “Google Docs ist jetzt in Google Drive integriert”. Und ich soll mich pidde dahin integrieren.
    .
    Hä? Ich wusste nicht einmal, dass unsereiner überhaupt etwas in das wohl jetzt ältliche “Google Docs” reingetan hat. Hat es auch nicht. Haben sie nur so behauptet. Das einzige was von meiner niederen Existenz auf “Google Docs” herumschimmelt, hatten sie einst selbst generiert. Mit Snippet-Daten von uralten Title Tags meiner Website. Was für ein Mords-Doc!Sie dilettieren in dem Bereich noch, ist nix biometrisch sondern nur blöd. Da migiriere ich doch nicht hin. Das will ein Weltkonzern sein?]

  55. @Vroni: Der linkhaltige...
    @Vroni: Der linkhaltige Verweis auf die Google-Homeview-Satire sollte auch ohne die Gefühlsglyphe ;-) signalisieren, dass mein Kommentar nicht ganz ernst gemeint war.
    .
    Irgendwelches Gedöns bezüglich Google Docs und anderer toller Integrationsangebote landeten kürzlich auch bei meiner Adresse an. *ignorier* Manchmal lohnt es sich aber, solche Sachen doch zu lesen und zu verstehen. Meine Frau hatte die wiederholten Aufforderungen, ihr googlemail-Fach zu einem veritablen Google-Account aufzubohren, zu lange ignoriert, eines Tages war das Postfach mit allem drin einfach weg.
    .
    Aber a propos Google Drive: Dass in Kalifornien das selbstfahrende Auto die Zulassung gekriegt hat, haben alle mitgekriegt?

  56. Nach Bush und Öl und dem...
    Nach Bush und Öl und dem militärisch-industriellen Komplex ist jetzt halt die Ami-IT am Drücker, sprich iObama.
    Sich damit zu beschäftigen ist Zeitvergeudung.
    Wichtiger wäre, darüber nachzudenken, wie wir unsere Demokratie retten. Sie wird z. Z. an die Wand gefahren.

  57. Marco,
    es heißt: "à propos"...

    Marco,
    es heißt: “à propos” oder “apropos”. “A propos” gibbet nicht.
    :)
    Was sagen Sie zu Steinbrück? Ich kann es mir denken. Schlimm, Herr Hauptmann. schlimm.
    Schade, dass es links von der CDU so zugeht, wie es zugeht. Eine starke Oppostion ist was wert.
    Aber wenn alle in der Mitte fischen, kann man nun wirklich nicht von Opposition reden. Tja, die SPD. Ein Jammertal dies alles.

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