Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Grüne Verteufelung braucht keine komplexe Aufklärung

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Wenn ich es nicht anders wüsste – Redaktionshochhaus und Druckerei der Prantlhausener Zeitung stehen zwischen Industriegleisen und Autobahn südöstlich von München – müsste ich annehmen, die Kollegen drucken ihre Zeitung mit Wasserkraft an der Isar. Alle ihre Mitarbeiter kommen mit Dienstrikschas, deren Tretsklaven dann die Zeitung in München ausradeln. In der Kantine gibt es die Steckrüben, die der Isarkies dort regional so hergibt, gegrillte Isarschadpreussen und Bier, das beim Flaucher verloren gegangen ist, und sich bei den Zeitungswasserrädern fängt. Ausserdem haben die Kollegen das Isarhochufer mit einer riesigen Solaranlage verschandelt, um Strom für ihre Rechner und Server zu erzeugen. Im Winter frieren sie ganz lausig, weil die Heiztemperatur aus Ökogründen 12 Grad nicht übersteigt, und weil es ihnen klimaneutral dreckig geht, schreiben die mies Gelaunten dann Beiträge, dass es allen anderen auch so dreckig gehen soll.

Ich wüsste jedenfalls nicht, was sonst die Kollegen dazu bringt, öffentlich zu fordern, dass man neben Dieselfahrzeugen, die bislang die SZ ausliefern, auch Benziner wörtlich verteufeln soll, von denen im aktuellen Bestand der Mitarbeiter nach meinem Wissen auch der ein oder andere 911er Porsche ist. Und der ist nun wirklich nicht klimaneutral. Trotzdem gibt es also bei der SZ einen lichten Moment, in dem ein Mitarbeiter drei Dinge sagt:

1. Die Debatte um den Diesel ist keine rationale Diskussion, sondern eine einseitige Verteufelung
2. Man soll jetzt auch mit der Verteufelung der Benzinfahrzeuge anfangen.

Und in der Schlussfolgerung impliziert:

3. Jede Form des herkömmlichen und daher die Umwelt schädigenden Verbrennungsmotors ist zu verteufeln.

Das wir nun als Modethema dauernd wiederholt, wie das Märchen von der Gender Pay Gap. Es ist eine schöne Begleitmusik für den Parteitag der Grünen, der als 13-Jahres-Plan für die Wirtschaft beschlossen hat, dass ab 2030, sofern es da noch die grüne Partei geben sollte, die deutschen Hersteller nur noch Elektrofahrzeuge bauen und verkaufen dürfen. Sollten die deutschen Hersteller die kalte Kernfusion erfinden, oder die Brennstoffzelle praxistauglich machen, hätten sie nach dem Willen der Grünen und ihren Vorstellungen vom grünen Auto Pech gehabt.

Politik und Nannyjournalismus gehen, pfui sagend, Hand in Hand. Der Vorschlag der Grünen ist radikal und nach meiner Einschätzung nur unter massiven und keineswegs schönen Folgen für das öffentliche Leben umsetzbar. Vor allem ist der Vorschlag “emissionsfreier Autos” eine glatte Lüge, denn die Energie ist kein Manna, das vom Himmel fällt. Energie für den Verkehr muss erst einmal irgendwo erzeugt werden. Es kann sein, dass das Auto am nicht existierenden Auspuff “emissionslos” ist – nur wird die Emission in Form von CO2, Atommüll, Landschaftszerstörung durch Wasserkraft und Speicherkraftwerken an anderer Stelle erzeugt. Fortbewegung verlangt nach Energie, und solange es kein Perpetuum Mobile gibt, muss Energie mit Einfluss auf die Umwelt erzeugt werden. Diese Debatte ist zusammen mit Überlandleitungen und durch Windanlagen getötete Tiere nicht schön – und das ist meines Erachtens der Grund, warum heute im Netz von solchen Autoren verteufelt wird.

Wenn ich den Gegner – den Traditionalisten, das Auto, Trump, Putin, Benzin, den alten, weissen Mann, den Flüchtling, den Gutmenschen, den Körnerfresser, die klassische Ehe, die Homosexuellen, die Muslime, die AfD – verteufle, also wirklich als Inbegriff des Bösen darstelle, dann ist nicht nur jedes Mittel bei seiner Bekämpfung recht. Dann ist es nicht nur wie bei Spiegel Online durch eine Genderistin diskutierbar, solche Leute mit der falschen Anschuldigung einer Vergewaltigung persönlich zu ruinieren. Dann muss man auch über die anderen Alternativen und ihre Nachteile gar nicht mehr reden. Momentan ist die grosse Mehrheit der Deutschen überzeugt, dass sie ohne ein Auto mit Verbrennungsmotor den Alltag nicht bestehen. Deshalb kaufen sie trotz Förderung kein Elektroauto, pendeln mehrheitlich nicht mit dem Rad, und stellen ihre SUVs bei mir vor der Feuerwehreinfahrt ab, um eine halbe Stunde mit anderen Müttern über die Töchter im Gymnasium gegenüber zu diskutieren. Es ist offensichtlich, dass eine Totalbekehrung der grossen Mehrheit in diesem Land in 13 Jahren nicht einfach wäre, selbst wenn die Alternative besser wäre, als sie in absehbarer Zeit sein wird.

Also muss man geradezu verteufeln, und zwar nicht nur den betrügerischen Diesel, der jeden Besitzer zur schamerfüllten Dreckschleuder und indirekt zum Massenmörder umgestaltet. Man muss im gleichen Zug, wenn man gerade die Gelegenheit hat und wie die Grünen “Climate first” propagiert, gleich alle Verbrenner als Höllenausgeburten darstellen. Wenn das gelingt, und nur dann, sind die offensichtlichen Nachteile der Alternativen, die möglichen Folgen für die deutsche Wirtschaft und ihre stromuntauglichen Oberklassenfahrzeuge, der Niedergang einer Industrie, und der Dreck und die Probleme durch Akkus und Strom vernachlässigbar. Es geht nicht mehr um den Widerstreit der Konzepte oder die rationale Frage der Akkuleistung im Winter, sondern um einen Krieg der Mächte der Finsternis gegen die Kräfte des Lichts.

Ein schönes Beispiel für die Verabschiedung von der Aufklärung und die Renaissance des Totalitarismus einer kleinen Minderheit, die im Netz aber die Debatte beherrscht, ist der obige Tweet von den Grünen – und bitte, ich lasse selbst mein Auto wochenlang stehen, um alles mit dem Rad zu machen. Grüne Welle für Räder, wird da versprochen. Man macht Verkehrsteilnehmern, die das Prinzip kennen, den Mund mit der Lüge des schnellerem Fortkommen wässrig. Man entzieht den automobilen Kräften der Finsternis ein Privileg und gibt es den Kräften des Lichts, die die Stadt erobern. So simpel wie die Verdammnis der Verbrenner ist auch die Erhebung der Guten, Luzifer in die Hölle, die radelnden Engel zum Hosianna. Aber wer sich einmal mit Radfahrern im Strassenverkehr beschäftigt hat, kennt die Unterschiede zu Autofahrern. Autos bewegen sich im Stadtverkehr in berechenbar schnellen Kolonnen fort, und beschleunigen immer von 0 auf 50, egal ob Fiat 500 mit 3 Kindern auf dem Rücksitz oder Ferrari. Die einheitliche Geschwindigkeit der Radfahrer gibt es nicht – es gibt Rennradler, die in 10 Sekunden 40 km/h erreichen und Muttis mit Lastenrädern und Kindern sowie Dienstrikschaverteufelungsredakteure, die sich mit 6-10km/h fortbewegen. Eine grüne Welle für eine anarchische Masse wie Radfahrer ist eine schöne Idee wie Sozialismus, Weltfrieden und Feminismus ohne Hass auf Männer – aber nicht erreichbar. Und vor dem radikalen, aber effektiven Mittel der Italiener – Sperrung der Innenstädte für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer, die nicht darin wohnen, und der damit verbundenen Möglichkeit, Ampeln abzuschaffen – schrecken Ökologische im deutlich kälteren Klima des Nordens zurück. Keine der SUV-Muttis vor meiner Feuerwehreinfahrt würde dann noch grün wählen.

Solche Debatten sind extrem unangenehm, allein schon, weil die moralische Überlegenheit in einem enormen Widerspruch zur gelebten Praxis steht. Beispiele gibt es mehr, wie das ebenfalls verteufelte Ehegattensplittung. Darüber sind praktisch alle meine Bekannten in Beziehungen privat heilfroh, weil es die Steuerlast drückt und den Nestbau für real existierende Familien massiv erleichtert, währen grüne Jungpolitikerinnen gerade an der realsozialistischen Segnung “Kita im R2G-Berlin” verzweifeln. Ungeachtet dessen arbeiten Grüne und linke Politiker gerade daran, mit dem Splitting eine Idee der verteufelten “50er Jahre ” – da, wo die verteufelte AfD hin will – nach allen Mitteln der kirchlichen Kanzelkunst schlecht zu reden. Verteidiger des Privilegs, die ganz offen sagen, wie schön es ist, wenn der Staat weniger bekommt, finden sich im Netz selten. Die Grünen haben längst die moralischen Höhen über dem egoistischen Sumpf eingenommen, und versprechen jetzt, dass 15 Milliarden Steuerersparnis zur Entrechtung neuer Ehen gestrichen werden soll, sollten sie an die Macht kommen. (Angebote reicher Erbinnen unter 40, süddeutsch bis toskanisch, katholisch oder atheistisch, cabriotauglich, Typ Romy Schneider/Anouk Aimee, gern auch arbeitsscheu, bitte vor der Bundestagswahl an die Redaktion, Chiffre keinCentfürCemundAnton2017)

Wer nicht der Meinung ist, dass Wirtschaftsmigranten aus Guinea, Nigeria und Bangladesch 100 Meter hinter den libyschen Hoheitsgewässern nach Europa gebracht werden sollten, will als absolut Böser kleine Kinder im Ozean ertrinken lassen. Wer darauf hinweist, dass auch die Pflanzenvielfalt auch durch eine natürliche Art der Gentechnik entsteht, ist böse, selbst wenn er gegen Pflanzenpatente und Saatkaufzwang und Normierung ist. Wer nicht für die Ehe für Alle ist und denkt, dass nun mal jede Lebensentscheidung ihre Vor- und Nachteile hat, mit denen man sich abfinden muss, ist homophob und sexistisch. Wer mit den negativen Folgen des staatlichen Sparprogramms, das sich Inklusion nennt, konfrontiert ist und denkt, dass Kinder ohne Deutschkenntnisse oder mit Behinderung den Unterricht ineffektiv machen, hasst Benachteiligte, und das als Bevorzugter, dem alle Wege offen stehen. Wer – wie ich – mit dem Rad 50km durch die Holledau fährt, ist gut, auch wenn er nachher anderthalb Liter Johannesbeerschorle trinkt und eine riesige Portion isst, deren Produktion in der Landwirtschaft die Umwelt schädigt und CO2 verursacht. Die Familie einen Tisch weiter, die die beiden Opas mit Rollator dabei hat, damit die auch mal wieder an die frische Luft kommen, und dazu mit acht Personen und zwei Autos zum gleichen Biergarten gefahren ist, ist schlecht und zur Verteufelung freigegeben.

So einfach ist das. “Mit dem Rad rund um Scheyern etwas für die Gesundheit getan – leider überall lauter Assis und alte, weisse Männer mit Blechkisten, asozial erschnorrt, weil sie früher splitten konnten” könnte ich als kinderloser Egoist twittern, und wäre voll auf einer Linie mit der SZ, SPON, Zeit, taz und den anderen, die es für ihre heilige Pflicht halten, den Menschen manichäisch von der Finsternis zum Licht zu erziehen. Wie falsch eine derartige Überhöhung des eigenen Standpunkts ist, der keine Diskussion mehr will, sieht man erst, wenn ein teilweise von Medien unterstützer Teil der Moralischen weg von den brennenden, bösen Autos einen Schritt weiter geht. Und erklärt, warum es vollkommen richtig und gerecht ist, den anderen, die nicht so richtig sind, die Kabel entlang der Zugstrecken in Brand zu setzen. Die G20 sind schlecht, und weil es kein richtiges Leben im falschen gibt, richtet sich der Kampf auch gegen die Kabel des Bösen, damit es alle betrifft, wie auch die Autofahrer bei Fahrverboten. Die Mittel zur Umsetzung der Autonomen mögen anders sein, aber eine normale, offene Diskussion über Für und Wider von Technik, Entwicklungen und Wegen in eine bessere Zukunft gibt es nicht. Statt dessen bunte Bildchen, Slogans und, natürlich, Verteufelung.

Es ist wirklich freundlich von den Kollegen der Prantlhausener Zeitung, dass sie einen Moment so ehrlich waren und aufgezeigt haben, wie das Verteufeln von den Pamphleten mittlerweile auf die Webseiten der Mitte gekommen ist. Und würde man dort als Nutzer kommentieren wollen, dass in diesem Fall aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel auf Emissionen und Feinstaub untersucht werden sollten. Sollte man anmerken, dass Schadstoffmessungen direkt am Menschen erfolgen könnten, der selbst ein sehr schlechter Verbrennungsmotor mit geringen Leistungsgrad ist. Würde man gern ketzern, dass man im Zweifelsfall die wahrhaft Guten wieder mit dem Leiterwagerl ins Spital bringen sollte, wie man das vor 150 Jahren auch schon klimaneutral und lebens- und verschmutzungsreduzierend machte, und vielleicht den Englischen Garten abholzen sollte, damit der moderne Städter ihre Kartoffeln wirklich im regionalen Anbau selbst erzeugen können, wie schon 1945 – sollte man das wollen, dann entdeckt man, dass die SZ inzwischen keine Kommentare mehr hat. Ganz im Gegensatz zu neuen Beiträgen über den “Mann in der Krise” und seine Sünden, den bösen Trump der Hölle und die zu Tränen rührende Wonderwoman als laizistischen Tränenmadonnenersatz im Kampf um den einzig richtigen Glauben. Wozu Aufklärung, wenn man an Wunder wie emissionslose Autos glauben kann.

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524 Lesermeinungen

  1. Ja, die mephistophelische facies des Herrn
    Prantl hat mich auch schon irritiert.

    • hoffentlich verwechselt das niemand mit Faeces
      Das Zeug kann nämlich mephistophelisch riechen.
      Ich habe aber noch keine Stuhlprobe von ihm untersucht.

  2. Auch ein Oxymoron...
    … wenn man sich einerseits im Besitz der alleinseeligmachenden Weisheit zu sein wähnt und andererseits solche verkehrstechnischen oder gesellschaftspolitischen Phantasien anhängt. Aber das ist rot-grüne Realität, die diesen Schwachmathen demokratischer Mehrheiten verweigert. Gott sei’s gedankt, gelobt, getrommelt und gepfiffen, wie mein Altvorderer es formulierte.

  3. Käsmann: "Nichts ist gut in Sachen Klima"
    Schöne Bilder – wie immer! Aber sie vergaßen das bischöfliche Verteufeln von der Kanzel zu erwähnen. “Nichts ist gut in Sachen Klima”, sagte Frau Käsmann seinerzeit als sie das selbe über Afghanistan predigte. Im Lutherjahr ist es halt angebracht, die Weisheit der Lutherjahrorganisatorin publikumswirksam aufzugreifen. Mir ist das egal. 2030 werde ich sicherlich zu alt sein, um mich mit meinem Coupe auf der Autobahnstrecke zwischen niederländischer Grenze und Oberhausen zu amüsieren.

  4. Südwestlich von München?
    Da muss es ja noch eine zweite Prantlhausener Zeitung im Südwesten Münchens geben, ich kenne nur den Blick auf die gläserne Trutzburg des Journalismus im Münchner Osten…

  5. Gelassenheit
    In den 60er Jahren stand in jeder Zeitung, daß wir alle im Jahr 2000 Urlaub auf dem Mond machen werden.

    Es hat noch keine Regierung geschafft, auf längere Sicht gegen die Physik und den Willen der Menschen (sprich: den Markt) zu regieren. Maximal ergibt das ein paar Jahre Chaos, so wie jetzt gerade mit den illegalen Migranten.

    Spätestens wenn jede Autobahntankstelle eine Hochspannungstrasse benötigt um die 12 MW für die Ladesäulen bereitzustellen wird sich Widerstand formieren.
    Grüße Uli

    • Rechnen, bitte!
      Wenn Ihre 12 MW eine Rechnung auf elektrotechnischer Grundlage sein sollte, würde ich die gerne kennenlernen.

    • kleines 1x1
      wenn die Warteschlangen an den Autobahntankstellen nicht länger werden sollen als heute, dann braucht man bei 30 Minuten Ladezeit ca. 100 Ladesäulen. Um die 60 kWh einer Teslabatterie in 30 Minuten zu laden, benötigt die Ladesäule eine Leistung von 120 kW. 120 kW mal 100 Ladesäulen ergibt die Summe von 12 MW. Um diese Leistung zu übertragen benötigt man eine Hochspannungstrasse. Wenn man sehr viel Geld investieren will, kann man auch ein dickes Erdkabel im eigenen Schacht verlegen.
      Diese Rechnung ist konservativ, da heutige Autos nur alle 500 km an die Tankstelle müssen. E-Autos müssen schon nach 200 km nachtanken, die Schlangen an den Tankstellen werden also noch länger.

    • Zukunftsvisionen
      Und in den 70ern hieß es noch, wir würden im Jahr 2000 nur noch drei Stunden am Tag arbeiten, mit Überschallflugzeugen in den Urlaub düsen, und in Magnetschwebebahnen sonst überall hin.
      Ich wünschte ich hätte die ganzen Zeitungs- und Zeitschriftenartikel aufgehoben. Immerhin, dies habe ich eben gefunden
      https://youtu.be/kaGnBNhE2xI

    • 2x2
      Vielen Dank, Uli49, das war gar nicht kritisch gemeint.
      Ich hatte mal eine ähnliche Rechnung aufgemacht, allerdings auf unser Gastgebers ‚Akkus tauschen‘ und wollte gerne Ihre Parameter gegenchecken; denn heute ist es alles noch Ratespiel, wie es mal aussehen wird.
      Eine geile Tankstelle, nicht wahr, 100 Zapfsäulen, und bei jeder Betankung ist mindestens ein Kaffee fällig, wenn nicht sogar Kaffee und Kuchen. Und 60 KWh ist auch nichts anderes, als 2 Stunden lang 30 KW auf die Strasse bringen. Formel 1 fährt sich anders! ;-)
      Und dann alle 2 Stunden jedes Mal Kaffee und Kuchen. Immer noch besser als alle 2 Stunden Bockwurst und Bier.
      Und ob 100 ausreichen? Derzeit komme ich mit einer Ladung Diesel ca. 1000 Km weit. Also müsste es mehr Ladestationen geben, und die müssten dichter sein. Und bei 11 MW – sagen wir mal zukunftssicher wären eher 20 MW – bleibt es dann bei einer Hochspannungszuführung pro Tankstelle, stimmt.
      Es werden sich aber auch die Verbraucher beschweren, weil, jedes Mal Kaffee und Kuchen – bzw- Bockwurst und Bier – ist nicht nur teuer, sondern verlängert dann auch die Fahrzeit um ein Viertel.

      Und dann hat da noch kein LKW getankt.

      Jedenfalls bereitet es mir einen Heidenspass, diese Gedanken weiterzuspinnen. Auch, wenn irgendein griesgrämiger Fuzzy vorbeischneit und etwas murmelt von „Die Technik wird ja besser“. Ganz ohne Frage; aber die Physik bleibt ja wie sie ist. Genauso wenig wie ‚bessere Technik‘ die Gravitation ändert …. .

    • Sie dürfen dann eben nicht mehr so weit fahren!

    • nix Trasse
      12 MW kann man problemlos an jeder Raststelle durch einen gar nicht besonders großen Diesel von MaK oder MTU erzeugen (Folkher Braun kann die genauen Typenbezeichnungen liefern.). Dezentrale Erzeugung ist grün! Der richtige Mix macht es.
      Gruß K

    • Spässchen
      Danke, für Ihr Spässchen! Selten so gelacht!
      Statt Diesel in die Autos zu verteilen, wird ein Feinstaubgenerator mit 34Prozent Wirkungsgrad an die Autobahn gestellt, zum Produzieren von Strom, der dann mühsam in Batterien gepresst wird.

    • Was helfen 100 Ladesäulen beim erwartbaren Blackout?
      Oder andersherum, wie sichern sich heute relevante Stellen (Kkhs.) gg. diesen?

    • ... die grüne Zukunftsvision ...
      … ist doch eine andere:

      JedeX verwirklicht sich primär im Näheren Umkreis.

      Fernreisen gibt es nur auf Persilschein der grünen Ortsgruppe und nach Möglichkeit im E-Bus oder Bahn.

      Die Autobahnen werden zurückgebaut.

      Damit kein Bedarf an Tankstellen. Problem gelöst.

      SO funktioniert Innovation: Durch Regulierung, De-Regulierung und passgenaue Re-Regulierung.

      Postiver Nebeneffekt: Wie in der DDR. Die verbliebenen Bonzenautos kommen schneller zu ihren wichtigen Terminen.

    • @kdm Zukunftsvisionen vor 36 Jahren
      Bilder von Metropolis. Möchte man wirklich so leben? Da lob ich mir Dons Bilder von bayrischen Biergärten und sanften toskanischen Hügeln oder steilen Alpenpässen. Das ist so viel schöner als diese Hochhaus(alp)träume.

    • bezahlt werden muss auch noch..
      Hier mal ein kleiner Kommentar an meine lokalen Interessenvertreter, man kann sie auch Kommunalpolitiker nennen. Ist schon ein paar Wochen her! Dachte mir so, na die werden doch mal zurückschreiben,
      haben sie nicht!
      ——————————————————————————–
      Die Strompreise werden in den nächsten 3 bis 4 Jahren um ca. 10 – 15 % steigen. So eine Nachricht gestern auf SWR3.

      Warum das so kommen wird liegt an der Entscheidung unserer Regierung den Ausbau von Stromtrassen zu den Ladestationen, und die Ladestationen selber, zu finanzieren. Denn nur so macht der ehrgeizige Plan Sinn bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen zu haben. Unsere Stromkonzerne haben nämlich keine Lust das ganze zu finanzieren, die dann zu erwartenden Umsätze und Gewinne machen dann schon Laune. Wie so oft, Gewinne privatisieren, Finanzierung öffentlich, und Verluste natürlich auch! Laut Aussage auf SWR3 ist das politischer Wille.

      Nur um das nochmal klar zu machen! Die Erhöhung hat jeder zu tragen, ob er Mobil ist oder nicht, ob er Mobil sein will oder nicht, ob er an die heilende Wirkung der E-Mobilität glaubt oder nicht. Jede individuelle Entscheidung wird verwehrt. Das bedeutet auch, dass jeder der eine Finanzierung eines E-Autos nicht stemmen kann, trotz der Zuschüsse, mitbezahlt, genau wie jene die gar nicht Mobil sind, wie zuvor erwähnt. Bin ich nur blöd oder klingt das immer mehr nach einer Politik sozialistischer Prägung? Entmündigung freier Bürger? Erinnert alles fatal an unser allerseits geliebten und beliebten ÖR. Will ich nicht, brauch ich nicht gibt’s nicht mehr, alles Geschichte, alle im Gleichschritt Marsch, Marsch. DDR 2.0 nichts anderes!

      Hier mal ein Link über die Entwicklung erneuerbarer Energie in Deutschland. Strom aus Sonne, Mond und Sternen. Na dann bin ich ja beiden den Guten wenn ich auf ein E-Auto setze.

      http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Downloads/entwicklung_der_erneuerbaren_energien_in_deutschland_im_jahr_2016.pdf?__blob=publicationFile&v=16

  6. Anprangern
    Ja, die Gutmenschentümelei kann einem schon gewaltig auf den Senkel gehen. Wenn ich nicht früher u.a auch ein paar Semester „Anprangern“ belegt hätte, wüsste ich heute gar nicht mehr, wie ich mich wehren sollte.
    Schnappatmung hilft auch nicht weiter…
    Also merke: mindestens einmal täglich sollte etwas angeprangert werden,
    in welcher Form auch immer, aber gewaltlos(!!).

  7. Prantlhausen & alternative Energiegewinnung
    ‚Ironiemodus an:‘

    Es soll ja so viele gelangweilte junge Männer in diesem Land geben, die könnten doch Prantlhausen u.a. körperlich auf Energiegewinnungsfahrrädern ertüchtigen.

    Sehe das bildlich schon vor mir: Im ganzen Land entstehen flächendeckend neue ‚Fitness-Studios‘, in denen Menschen gewissermaßen in die Freiheit radeln…

    Gut, aus einer gewissen Ecke kommen die zu erwartenden Kommentare, daß man das nicht machen könne wegen den unschönen Geschichten mit den transatlantischen Galeren seinerzeit, aber das wird sich, wenn die Grünen und die große Staatsratsvorsitzende erst einmal den Charme dieser neuen Energiewende erkennen, ebenso rasch legen, wie die Diskussion um die Unterkünfte (KZ-Vergleich).

    Zumal: Das schafft Arbeitsplätze für Fachkräfte, nicht nur in der Energie/Fahrradindustrie…

    Und Sie und ich wissen nur zu gut: Wer nur genug Fahrrad fährt, der kommt auch weniger auf dumme Gedanken…

    https://www.spreadshirt.ch/cycling+therapy+t-shirts-A110468734

  8. Die SZ hat keine Kommentare mehr...
    Ich habe weitgehend aufgehört, die SZ zu lesen, was eigentlich ein trauriges Zeichen ist…
    Bei der FAZ gibt es zwar noch(?) Kommentare, nur werden wohl nur Teile aller Kommentare überhaupt freigeschaltet. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass manchmal ganze Kommentarketten von mir, die zeitlich nach meinem Kommentar, der zwar den veröffentlichten Richtlinien entspricht, aber wohl nicht dem Gusto des Beurteilers, komplett gelöscht werden und dazu am gleichen Tag, egal welcher Artikel, nichts mehr freigeschaltet wird. Trotzdem liest man in den freigeschalteten Kommentaren Wörter, die ich als zum Schämen bezeichnen würde, und völlig niveaulose Aussagen. Gleichzeitig gibt es keinerlei Hinweise, was die Probleme ausgemacht haben soll. Ich erwarte ja keine Diskussion, aber die Hinweise wären doch hilfreich zur Angleichung an das gewünschte Denken.
    Das wäre doch ein Thema, wenn auch sicher sehr sehr heikles, lieber Don?

    • Titel eingeben
      Die SZ hat die Kommentare in der Ukrainekrise abgestellt. Die einhellige Empörung ihrer Leser über die völlig schamlos ausgeteilte Dummbatzpropaganda bzw. transatlantische Kriegshetzerei war mit ihren paar Praktikanten nicht mehr unter dem Deckel halten.
      Aber keine Sorge, Sie verpassen nichts – und schon gar keinen Journalismus, für dessen Abo man gerne zur Arbeit geht.

    • Ja, aber ...
      Zitat: „Gleichzeitig gibt es keinerlei Hinweise, was die Probleme ausgemacht haben soll. Ich erwarte ja keine Diskussion, aber die Hinweise wären doch hilfreich zur Angleichung an das gewünschte Denken.“

      Das sehe ich auch so.

      Aber ich würde den sicherlich vorhandenen Aufklärungsbedarf weniger an der FAZ fest machen. Schließlich lebt die FAZ ja großteils von ihren freiwillig zahlenden Lesern.

      Aber die ÖR, die leben von Zwangsbeiträgen.
      Und haben (?) – „ganz nebenbei“ – den staatlichen Auftrag zur neutralen Information der Zwangsbeitragszahlenden.

      Wenn also z.B. tagesschau.de ohne nachvollziehbare Erklärung mal 100 Kommentare zulässt und mal nur 10 oder auch gar keinen, und/oder wenn sie die Kommentarfunktion „wegen Überlastung“ nach x Kommentaren schließt oder wenn sie betimmte Beiträge erst zu nachtschlafener Zeit (und damit vermutlich einer geringeren Anzahl kritischer, nicht-kommerzieller Kommentatoren) veröffentlicht, dann ist das für mich völlig undurchschaubar und ich meine, damit auch weitab des speziellen ÖR-Auftrags.

      Wenn Sie, lieber Don, das Thema also aufgreifen sollten – dann doch bitte vorrangig bezogen auf die ÖR.
      Vielleicht bekommen Sie als Journalist ja sogar entsprechende Auswertungen …

    • "staatlichen Auftrag zur neutralen Information "- das ist doch inzwischen ein Oxymoron!
      Oder korrekter: eine contradictio in adjecto.

    • N°5
      Früher konnte man bei der FAZ eine Beurteilung seiner Kommentare sehen, auch ob sie veröffentlicht wurden oder nicht. Das inzwischen die nicht veröffentlichten Kommentare gelöscht werden ist seltsam. Ich bin dazu übergegangen meine Kommentare zu kopieren. Irgendwann werde ich beim Chefredakteur anfragen warum die gelöschten Kommentare nicht veröffentlicht wurden. Ich könnte mir vorstellen er weiss es dann auch nicht mehr. Etwas mehr Interna zum Umgang mit der Kommentarfunktion wären interessant…

    • Ukraine und Propaganda
      Das Problem mit den Kommentaren stellt sich für alle größeren Online-Medien, auch für die FAZ. Zum einen dürfte es in der Tat die Tonlage vieler Kommentare sein, die im Vergleich zu früheren Leserbriefen in Druckausgaben stilistisch deutlich abfallen.

      Besonders auffällig wird es bei Themen, bei denen es in irgendeiner Weise um Rußland geht. Die gehässigen Ausfälle gegen alle (selbst noch so dezenten) Rußland-Kritiker überschwemmen regelmäßig die „Leserforen“ (selbst im Sportteil), und sowohl an der Diktion als auch an der Absurdität der Inhalte und den oft frei erfundenen Namen (manchmal hilft schon eine kleine Google-Recherche), die in anderen Leserspalten nie auftauchen, erkennt man den Petersburger Ursprung. Allerdings scheinen die Leser zumindest auf dem europäischen Kontinent doch klüger und gegen die Beeinflussungsversuche aus dem Osten ziemlich immun zu sein: die rußlandfreundlichen Kräfte und Kandidaten sind bei den letzten Wahlen deutlich abgeschmiert.

      Letzteres liegt vielleicht auch daran, daß in Europa meistens noch ganz altmodisch von Hand gewählt und ausgezählt wird. Manipulationen durch Hacker ist damit weitgehend ein Riegel vorgeschoben.

    • Titel eingeben
      @AH
      Sie kolportieren den Standpunkt unserer „Qualitätsmedien“ und haben ausser belangosen Allgemeinverunglimpfungsversuchen nix im Köcher.
      Dem gegenüber steht ein real durchgeführter regime change à la Dritte Welt in der Ukraine, also in unserem europäischen Vorgarten und darüberhinaus die brandgefährliche Hetzerei und Provokationen genau denjenigen, die gegen so einen kleinen Krieg in Europa schon früher nicht viel einzuwenden hatten und die sich damals über die deutsche Friedenspolitik klar geäussert haben: „The bad news: he will survive it“ – Kissinger über Brandt, nachdem der in Krankenhaus musste.
      Verstehen Sie nicht einmal im Ansatz, dass es nicht nur für „Willy-Wähler“ Pflicht sein muss, unserer Journaille, die solchen Typen schon seit IrakII völlig würdelos die Schuhe putzt, das Handwerk zu legen, bevor auch bei uns was passiert und Sie sich vor Ihren Enkeln wieder fragen lassen müssen, wie das denn passieren konnte?

    • Anspruch und Wirklichkeit
      Ob ein „staatlicher Auftrag zur neutralen Information“ ein Oxymoron ist – wie Patrick.feldmann am 21. Juni 2017 um 09:21 Uhr sagt – (bzw. erst durch das Handeln der Verantwortlichen dazu mutiert), möge jeder nach einem Blick in den „staatlichen Auftrag“ selbst beurteilen.

      Hier der einschlägige Auszug aus dem Rundfunkstaatsvertrag, Stand: 1. Januar 2016 (19. RÄStV noch nicht eingearbeitet) aus Wikipedia:

      § 11 Auftrag

      (1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.
      Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern. Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten. Auch Unterhaltung soll einem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entsprechen.

      (2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.

    • @ odo aker; Danke für die Präsentation des Ideals, bzw. der gesetzl.Intention!
      Ich meinte aber das, was inzwischen daraus in der Realität geworden ist.

    • Titel eingeben
      Was ist eigentlich aus dem „Strategischen Kommunikationsteam Ost“ geworden?! (2015)

      https://www.heise.de/tp/features/Die-Propaganda-Offensive-der-EU-wird-das-Misstrauen-gegenueber-den-Medien-staerken-3376361.html

    • Titel eingeben
      Einfach mal nach „EU Stratcom“ suchen. Gibt es, und es ist natürlich auch schon einiges darüber gesagt und geschrieben worden.

    • transatlantische Kriegshetzerei
      Interessanterweise hat selbst Donald Trump, der ja explizit mit dem Programm angetreten war, das Verhältnis zu Rußland zu verbessern, sich der Sanktionspolitik angeschlossen. An den harten Fakten, wie der Annexion der Krim trotz vertraglicher Anerkennung der Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine seitens Rußlands und der Anzettelung eines Bürgerkriegs in der Ukraine kann halt auch ein erklärter Rußlandfreund im Weißen Haus nichts ändern.

      Was wiederum ein bezeichnendes Licht auf die Online-Leserbriefschwemme der Rußlandfreunde in den Leserforen wirft, die allmählich ein ähnliches Tummelfeld für Trolle aller Art zu werden scheinen wie das Fratzenbuch oder Twitter.

    • na da haben wir es doch
      @ Odo Anker:
      „Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern.“ -> das ist der Freibrief für jegliche Zensur (bzw. Nichtveröffentlichung) oder einseitige Berichterstattung
      .
      Und „Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“ -> „zu berücksichtigen“ ist schön weich formuliert. Im Zweifel ist eben der obige Satz, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern, wichtiger. Steht ja auch an erster Stelle.
      .
      Der ÖR verhält sich also völlig rechtskonform…

  9. Naiver Geistesstand
    Herrlich, der grüne Porsche. Die Verteufelung wirkt wie ein Bumerang. Die Grünen sehen es an Umfragen.

    Wenn sie der deutschen Autoindustrie etwas auf’s Auge drücken, was diese nicht selbst will, wird selbige umziehen. Der Autofreund plant auch schon seine Emigration. Es gibt zwei Gründe, diese ins Auge zu fassen: Eine blauäugige Deindustrialisierung sprich ein grünes Morgenthau-Paradies sowie eine schnelle Flutung mit nicht leicht in Arbeit zu bringenden Wirtschaftsmigranten, ergo langjährigen Abhängigen vom Sozialstaat.

    Überhaupt der Widerspruch: Deindustrialisierung vs. Arbeitskräfte. Die Grünen machen jedem, der anders denkt – und offensichtlich sind das über 90 Prozent – alles madig. Dadurch wirken sie wie eine alte depressive Tante. Überhaupt haben sie zu viel Einfluss. Über 90% der Wähler haben schon vor vier Jahren nein zu ihnen gesagt, es könnten über 95% werden. Wieso haben sie überhaupt etwas zu melden?
    Ach ja, Kretschmann. BW. Kretschmann ist so ein Mann wie Helmut Schmidt es war: Falsche Partei, zu pragmatisch.

    • Sehe ich nicht so, Oberländer
      „Deindustrialisierung vs. Arbeitskräfte“

      Das passt sehr gut zusammen: Dann zieht der Bauer wieder mit einem Pferd seinen Pflug oder seine Egge über die Felder; und bevor man mit seinem Auto wegfahren kann, muss dieses zuerst – entweder mit eigenen oder Kräften von Leibeigenen – aufgezogen werden.

    • Wie recht Sie haben -
      Daimler hat heute den Grundstein für ein Werk nahe Moskau gelegt, in dem u. a. SUVs produziert werden sollen. I like.

    • Umsiedelung
      Aus der grünen Ecke kam gerade der Vorschlag, syrische Dörfer komplett nach Lettland umzusiedeln.
      „fordert die Grünen-Fraktionschefin im Europaparlament, Ska Keller, die Ansiedlung größerer Flüchtlingsgruppen auch in Osteuropa.“

      Also ich würde es ja vorziehen, wenn die Grünen mitsamt ihren Anhängern geschlossen nach Nordkorea umziehen.
      Da könnten sie sich so richtig totalitär austoben.

    • Selbstbestimmungsrecht der Völker ist out.

    • Götz Aly vor vier Jahren
      Vor der letzten Bundestagswahl gabe es einen Großartikel in der Zeit, in dem Prominente nach ihrer anstehenden Wahlentscheidung gefragt wurden. Ein Teil der Antwort von Götz Aly ist mir gut in Erinnerung geblieben; er wolle in keinem Falle grün wählen, denn „ich habe keine Lust, von zumeist kinderlosen Biospießern regiert zu werden.“ (Von der völlig unqualifizierten, geradezu nazistischen Kinderlosenhetze distanziere ich mich selbstredend, schon allein weil ich zu dieser Menschengruppe gehöre und dabei stets das Gefühl habe, gerade dadurch ein guter Mensch zu sein, was doch wohl Beweis genug dafür ist, dass es so ist.)

      Ich fürchte allerdings, für den endgültigen Schubs für die allzu leicht befundenen Tofugrünlinge in den Brennesselhaufen unter die ebenfalls bedrohten Kohlweißlinge wird es denn doch wohl nicht reichen. Dem Artikel war durchgehend eine Abneigung gegen das Massaker an irregegangenen Lieblingsparteien abzulesen. Wenn das Herz einmal an einer gehangen hat, trägt man offenbar klagend, aber willig sein Kreuz und macht es jedenfalls nicht woanders hin.

    • @Arminius
      Ska Kellers Äußerungen werden ja noch perfider, wenn man bedenkt, dass Lettland zur Zeit der Sowjetunion Objekt einer gezielten Russifizierung war, das heißt u.a. der massenhaften Ansiedlung von Russen, um Lettland mittels dieser Bevölkerungspolitik als Nation zu unterdrücken und das Land dauerhaft zu sowjetisieren.
      Vor dem Hintergrund sind Kellers Äußerungen schon sehr bezeichnend…sie bestätigen im Grunde, dass die Leute, die von der EUSSR sprechen, allenfalls ein wenig übertreiben. Schade, europäische Zusammenarbeit war mal eine gute Idee, aber heute scheinen viele Angehörige westeuropäischer Eliten die EU als ideologisches Projekt zur Zwangsmultikulturalisierung zu begreifen. Unter diesen Bedingungen kann ich persönlich nur hoffen, dass die EU auseinanderbricht.

    • Sublimierungswink einer alten, grünen, depressiven Bisguàggn aus dem Schwäbischen
      Deindustrialisierung führt zu neuen, nachhaltigen und Klimafreundlichen Arbeitsplätzen durch Personenbeförderung mittels Laufrikschas oder Fahrradrikschas.
      Eine berufliche Qualifikation ist zum Führen eines Rikschas (japanisch jin-riki-sha, Mensch-Kraft-Fahrzeug) nicht erforderlich, allerdings eine offizielle Erlaubnis um den Beruf auszuüben.
      Rikschafahrer müssen kräftig in die Pedale treten können. Neben der körperlichen Fitness sollte der lizenzierte Rikschafahrer natürlich auch kommunikativ sein. Das Schöne daran ist natürlich, dass er sich durch das regelmäßige Fahren körperlich fit hält und dadurch auch die Gesetzlichen Krankenkassen entlastet. Was gibt es schöneres als etwas Bewegung im Job?
      Eine halbe Stunde Fahrtzeit wird meist mit 15 bis 18 Euro berechnet. Dazu kommt dann natürlich auch noch das Trinkgeld.

    • Morgenthau
      Der Grüne Plan hat Chancen auf nachhaltige Umsetzung.
      Wer leistungswillig und -fähig ist, hat gute Gründe auszuwandern.
      Dümmere und faulere Wähler kann man ja jederzeit aus Libyen oder sonstwoher importieren.
      In Kombination mit einem progressiven Bildungssystem ist das für die Produktion zukünftiger Billigkräfte für auslagernde chinesische Betriebe geeignet – soweit nicht die nicht lieber Roboter oder Dunkelmänner einstellen.

    • Selbstbestimmung ...
      … ist kein Recht das einem geschenkt wird sondern braucht (mehrheitlich) intelligente, produktive und wehrhafte Bürger.

      Das gibt mir Gelegenheit wieder einmal in Erinnerung zu rufen dass Benito und sein Bewunderer Adi ihre jeweiligen Volksgenossen aus dem Kerker der Schweiz befreien und ihre ewigen Reiche heimholen wollten.

      Die Eidgenossen konnten ihnen mit einer pragmatischen Mischung von Kooperation und glaubwürdigen Drohungen glaubwürdig versichern dass die Kosten-Nutzen-Rechnung eindeutig für Überfälle auf Äthiopien und Russland spricht.

    • @Peregrinateur
      Also ich wuerde den Spruch von den ‚kinderlosen Biospiessern‘ nicht als Kinderlosenhetze werten wollen (und dabe neige ich eigentlich eher dazu, in der Hinsicht empfindlich zu sein). Ohne eigene Kinder fehlt den meisten aber wohl die langfristige Perspektive, unsere Welt und Gesellschaft den nachfolgenden Generationen im bestmoeglichen Zustand zu hinterlassen.

      Eigentlich hatten sich die Gruenen das (zumindest soweit es die Umwelt betrifft) auf die Fahnen geschrieben. War wohl alles nur graue Theorie – so richtig in praktischen Begriffen koennen sie nicht darueber nachgedacht haben (was das Gesellschaftliche angeht, stand wohl die unmittelbare Bedienung aus dem Trog onehin immer im Vordergrund).

      Einsatz fuer die Umwelt allein zur Besaenftigung des eigenen schlechten Gewissens ist nun mal was Anderes als Sorge darum, wie es dem eigenen Nachwuchs in Zukunft ergehen mag. Da ist der Feinstaub das kleinste Problem.

    • Feinstaub ist, Kiwi,
      überhaupt kein Problem. Erstens ist nur ein manchmal kleiner Teil menschengemacht, und zwitens fällt dieser Teil seit einer Generation.

  10. Tagheller wahnsinn
    Wie sehr grüne Ideologie tatsächlich zur Umweltzerstörung führt ist am Beispiel der nachwachsenden Rohstoffe zu betrachten. Mit trendgeschwellter Brust lob sich etwa der Flughafen Heathrow, den Heiz- Energiebedarf seiner Gebäude jetzt ganz mit wood chips zu decken. Nicht zu reden von grünbeschwipsten Großstädten wie Heidelberg, die sich ihrer – natürlich nur mit sogenannten Holzabfällen betriebenen – Holzheizkraftwerke rühmen, als würde uns jetzt ein wirkliches Perpetuum Mobile warm machen. Die Folgen kann jeder sehen, der deutschlandweit durch den Wald geht oder auch nur auf der Autobahnen mal nach links und rechts schaut: Der Vernichtung der einzigen CO2 Senken und O2 Quellen ist, vielfältigem Augenschein zufolge, kein Einhalt mehr. Und erst noch die Prämie der Nicht-Besteuerung des Energieträgers Holz. In meinen Augen tagheller Wahnsinn. Aber Holzinvestments mit 12 % ROI – nur Sklavenhandel rentiert(e) höher.

    • Gegen das Heizen mit Holz ist im Prinzip nichts zu sagen
      nur dürften wir dann nur 10 statt 80 Mio Menschen sein. Dann könnte man auch überall Windräder aufstellen, Stauseen anlegen, Solarpanel pflanzen, ohne daß es jemanden störte. Wir (Bio-)Deutschen waren auf dem besten Weg dahin. Aber von Gastarbeitern über Rußlandaussiedler bis zu Flüchtlingen scheint immer was dazwischen zu kommen. Die Sollstärke 80 Mio muß offenbar unbedingt gehalten werden. Warum eigentlich?

  11. Der völlige Irrationalismus hat inzwischen eine sehr bedrohliche
    .
    .
    ..
    .
    Blüte erreicht, die das Komische hinter sich gelassen hat.

    Er ist Lächerlichkeit in konzentrierter Form, aber nicht mehr zum lachen.

    Der Irrationalismus, das muß man sagen, ist schon Antirationalismus, und er bedroht Demokratie, Grundrechte,

    menschenwürdiges Leben, Lehre und Forschung,

    und hackt am Baum eines auch nur einfachen Überlebens .

    Gut, dass sie das wieder messerscharf aufzeigen, und die Hohepriester

    erneut vorführen.

    Aufklärung tut not, wo Teufelsanbeter und Hexenhämmer freudlose Urständ‘ feiern.

    Narrenhände verschmieren Tisch und Wände, und auch Zeitungspapier und das net.

    Schluß damit, die Welt gehört nicht den Idioten und Charakterferkeln.

    • @Otto Moser
      Sie sind ein Poet. Hat Ihnen das schon einmal jemand gesagt?

    • Nein, Boooster , Poesie hat mir noch niemand vorgeworfen .
      .
      .
      .

      aber einen Proleten hat man mich schon geheißen.

      Na, Danke jedenfalls !

    • "...gehört ... den Idioten..."
      Das kommt wohl davon, weil der Klügere immer nachgibt.
      .

  12. Ein ganzes Dorf aus Grünen machen und dann auf den Mond schicken
    Die Grünen, die in Deutschland mit 5-10% der Wählerstimmen noch die höchste Zustimmung haben, möchten nicht nur über den Kopf von einzelnen Menschen und Industrien, sondern über den von ganzen Nationen entscheiden:

    „In der Debatte um die europäische Flüchtlingspolitik fordert die Grünen-Fraktionschefin im Europaparlament, Ska Keller, die Ansiedlung größerer Flüchtlingsgruppen auch in Osteuropa….
    ….schlug Keller vor, beispielsweise ein ganzes syrisches Dorf nach Lettland zu schicken.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article165727071/Gruenen-Politikerin-will-syrisches-Dorf-in-Lettland-ansiedeln.html

    Man stelle sich die Utopie vor, sie würden ganz Syrien leer machen und statt dessen würden wir gemeinsam mit Audi, VW, Mercedes-Benz und BMW nach Syrien ziehen. Es würde keine fünf Minuten dauern, dann wären sie auch da. Sie sind so. Sie sind unheilbare Oberlehrer mit diktatorischen Impulsen und mit dafür verantwortlich, wenn Deutschland wieder verhasst wird.

    • Titel eingeben
      Wenn ich mich recht erinnere, waren die bisherigen Vorschläge für bevölkerungspolitische Maßnahmen in Osteuropa, die aus Deutschland kamen, nicht von Erfolg gekrönt. Das begann mit dem Deutschen Orden und hat offensichtlich mit dem GRÖFAZ nicht aufgehört.

    • Nun, wenn man nur weit genug zurück denkt, etwa zur Völkerwanderung, haben letztlich nur Italiener gelitten.

    • Schon´wieder muss ich Ihnen Recht geben.
      Ich hoffe sehnlichst, dass noch zu meinen Lebzeiten ein bewohnenswerter Planet entdeckt wird, damit man die Grünen, Linken und ihre Flüchtlinge dorthin umsiedeln kann. Ersatzweise würde ich auch selbst dort hinziehen und von Hand Feuer machen, bloß damit ich dieses [ahem. Don] nicht mehr in meiner Nähe ertragen muss.

    • Oberost
      Die Besiedelung des Baltikums hätte aber den Vorteil, dass man auf vorhandene Ausarbeitungen des Generalplanes Ost zurück greifen könnte.

    • Die Vorausabteilung
      zur Rettung der Galaxie, ach was sag‘ ich, zur Rettung des Universums sollte nicht ausschließlich aus Friseuren und Telefondesinfizierern bestehen …

    • "Lebensraum im Osten" - "humanitär" gewendet...
      Schon frappierend, dieses Menschenbild, das einige Grüne anscheinend haben. Einfach mal so eine Vielzahl von Leuten von A nach B verschieben, und dies vermutlich, ohne alle Beteiligten vorher mal zu fragen? Und dann mal gucken, was passiert. Nach dem Motto „Nun habt euch aber alle mal lieb“, oder auch nur schulterzuckend, „Schaut halt, wie ihr miteinander klarkommt“.

      Nein, die Grünen sind für mich wirklich nicht mehr wählbar. Ein Wahnwitz jagt den anderen. Und ich hoffe, sie scheitern bei der BTW an den 5%. Und müssen lange, lange Zeit in der Opposition verbringen.
      Wobei ich befürchte, dass die Grünen es doch noch ganz knapp schaffen werden. Deren Gefolgschaft, mag sie auch noch überschaubar sein, wird sicher geschlossen zur Wahl gehen.

    • Douglas Adams als Antidepressivum
      @Hausschwein: Nett, dass Sie uns an den Hitch Hiker’s Guide und speziell die Golgafrinchams erinnern! Zwar ist die Zeit für Phone Booth Hygienists wohl abgelaufen, aber Management Consultants und Hairdressers sind bislang ja noch im Geschäft. Dem gängigen Schwachsinn, wie er hier im Blog wieder einmal trefflich aufgegriffen wird, kann man ja nur durch Humor begegnen, wenn man nicht ausrasten will.

      Da nun manche der eher hochkulturell orientierten Forenteilnehmer hier vielleicht den Faden nicht sofort finden mögen, erlauben Sie, geschätzter Hausherr, die uneigennützige Werbung:

      Lesen Sie die 5 Bücher der Trilogie, hören Sie die BBC-Radiofassung (meine Wahl) oder schauen Sie sich auf YouTube die BBC TV-Version an!
      Dass die Initialen des leider viel zu früh gestorbenen Douglas Adams mit denen des Blog-Initiators übereinstimmen — dem hiermit sehr eigennützig ein langes und fröhliches Leben und Wirken gewünscht wird — möge Anlass genug sein, im Hitch Hiker’s Guide die Antwort auf alle wesentlichen Fragen des Lebens sowie des Universums zu suchen.

      Für die Leser des Finanzteils der FAZ: Auch Fragen nach der Entstehung und der Vernichtung des Geldes werden, natürlich nebenher, angesprochen. Draghi et.al. sind meines Erachtens auch nicht viel weiter als in dem nun schon 40 Jahre alten Geniestreich des englischen Humors karikiert.

    • Titel eingeben
      Wieviel sind eigentlich 5% von den 50% die wählen gehen?! Und warum dürfen sie zum Schluss, als anscheinend einzig akzeptabler Koalitionspartner, über 100% regieren?!

    • Das ist so nicht richtig
      ich habe, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, vorgeschlagen
      in Mecklenburg-Vorpommern Neupalästina direkt
      neben Neukurdistan zu gründen damit Gabriel und Steinmeier
      nicht mehr so weit reisen müssen.

      ubs
      Sie Haben Ska K…. geschrieben,
      ich Bitte mein versehen zu entschuldigen.

      Ich würde niemals (behaupte ich jetzt)
      über die Staaten von Mittel und Osteuropa
      frei verfügen wollen. Dazu fehlen mir auch
      die militärischen Mittel.


    • @Keller: MeckPomm hat den besten Strand, der wird nicht einfach aufgegeben an Hergelaufene, den brauchen wir selber!

  13. Weltverbesserer
    Lieber Don Alphonso, bei der Aufzählung der weltverbessernden Medien in Ihrem brilllanten Aufsatz haben Sie offensichtlich die FAZ vergessen, bzw. ignoriert.

    Dies der Vollständigkeit halber –
    viele Grüsse
    LDH

  14. ... kein Diesel ... kein Benzin ... STROM kommt aus der Steckdose ... "MissionsFrei" ...
    … danke DON … so wird ALLES gut … bestimmt – ganz sicher – die GRÜNEN haben die Wahrheit und das Wissen gepachtet …

    … was ich jedoch immer schon mal erfahren wollte – das ist jetzt eine ziemlich naive Frage –

    … es fahren auf unseren Strassen – Autobahnen ja nur´n paar LKW …

    … bei meinen Nachbarn in der ganzen Straße klingelt täglich der Paket-Dienst – manchmal sogar zweimal … gebracht wird die neue begehrte Ware NICHT von Fahrrad-Rikschas …

    … wie – zum Kuckuck – kriegen die GRÜNEN es hin, in ca. 10-15 Jahren –
    zig-tausende Riesen-Transporter (von Fliegern und Mega-Frachtpötten mal ganz abgesehen) an die Steckdosen zu bringen???

    … wovon träum´ich in der Nacht …???

    … ja klar – vor dem „schlüssigen Konzept“ der GRÜNEN müssen erst noch Abnehmer für unsere „schmutzigen Kisten“ in den „Dritt- Viert“ – und „Fünft-Welt Ländern gefunden werden …

    … dort schaden sie ja offensichtlich nicht dem Kliiima …

    … damit sind sie (die GRÜNEN?) vermutlich die nächsten Jahre beschäftigt, diesen Gedanken zu ignorieren … mit staatlicher genehmigter Früh-Verschrottungs-Prämie für´s Gehirn …

    … wann darf ich fröhlich erwachen – aus diesem Alp-Traum …

    • Schlimmer, viel schlimmer!
      Die Grünen kommen doch an die richtig Grossen gar nicht heran.
      Deshalb begnügen sie sich, den Normalos, dem Mittelstand, das Leben unerträglich zu machen; man könnte denken: aus Neid.

      Beispiele:
      Glühbirnen. Gibt es. In beliebigen Mengen zu kaufen, sofern diese als ‚Spezial-Leuchtmittel‘ ausgewiesen werden.
      Staubsauger. Sie glauben doch nicht, die Industrie liesse sich für ihre Notwendigkeiten schlaff-impotente Heinzelmänner andrehen? Also habe ich – dem Verbot von leistungsstarken HAUS-Staubsaugern folgend – mir einen INDUSTRIE-Sauger zugelegt.

      Natürlich, wie auch von Don Alphonso erwähnt, versuchen die Grünen erst gar nicht, LKWs abzuschaffen, mit Diesel betriebene Busse, oder gar Elektroflugzeuge vorzusehen.
      Es scheint ihnen – offensichtlich – zu reichen, den Schmidts, Müllers und Meiers was abzudrehen. Irgendwas. Hauptsache abdrehen, einschränken, vorschreiben.
      Und diese Leute, meist aus dem Mittelstand, machen das zum grossen Teil mit. Die Deutschen sind da – wie die Geschichte leider beweist – besonders eifrige und gehorsame Mitmacher. Ach so, nein, an das tausendjährige Reich und dessen Exzesse hatte ich nicht gedacht; ich dachte an die Mülltrennung schon im letzten Jahrtausend. Oder das brave Befolgen der Gebote des Dämmungs-Gottes. Alle wirklichen Fachleute, und alle die nicht mit der milliardenschweren Dämmindustrie zu Bette liegen, wussten und wissen, dass es tatsächlich, in Ausnahmefällen, Dämmungen gibt, die sinnvoll sind, und sich sogar amortisieren.

      Wenn man eine Aussenwand hat, wie im derzeit ersten Artikel, also in etwa so:
      http://media1.faz.net/ppmedia/aktuell/4025821964/1.5068309/article_multimedia_overview/daemmung-mit-styropor.jpg
      , dann braucht es schon eine Dämmung. Aber viel eher sollte man doch den Ursachen auf den Grund gehen, und fragen, welcher sturzbesoffene Maurerknecht so etwas als ‚Aussenwand‘ angefertigt hat; und ob es bei der Erstellung keine Aufsicht, und keine Bauabnahme gab.

    • Fairerweise muss man sagen, dass der Dämmirrsinn ein Kind der grösseren Parteien SPD und CDU ist.

    • Danke für die Aufklärung!
      In jenen Jahren war ich 10000 km weit weg, und habe das nicht verfolgt.
      Es hätte aber auch eine Forderung der Grünen sein können, nicht wahr!?

    • Herr Dippel,
      gegen die herkömmlichen Glühbirnen war Gabriel, der soll solange Anträge gestellt haben,bis es klappte.

      Wenn ich an Ostern Eier färbe und das restliche Grün und Rot zusammenschütte…

    • ... kommen dabei gefärbte Eier heraus,
      Farblich wie ein Martin Chulz … ?

  15. Ihre Vorstellungen von einem grünen Auto
    … gefallen deutlich besser. Das in Bild 2 gezeigte Modell hat inzwischen eine Lauf- oder Lebenszeit, die kaum eines der heute als „grün“ verkauften E-Autos je erreichen dürfte.

    SZ-Büschmann beschäftigt sich mit keinem Wort mit der realen, d. h. nicht von der Industrie oder von ihren zudienenden Bürokraten und Journalisten schöngeschwätzten Ökobilanz der E-Mobilität, den Batterien und den eingesetzten Leichtwerkstoffen.

    Allein die extrem umweltbelastende Förderung seltener Erden, ihre Knappheit, die weitgehende Abhängigkeit von China (Welthandelsanteil 90%) wären Themen, die einen grünbeseelten Redakteur nachdenklich machen müssten. Tun sie nicht. Was man bei der Förderung und beim Verbrauch fossiler Brennstoffe verteufelt, wird in der schönen neuen Welt der E-Mobilität großzügig geduldet.
    Der in beinahe allen Belangen verlogene Neusprech und die partielle, ideologisch verordnete Blindheit werden die Grünen hoffentlich bald aus dem BT kegeln.

    Danke übrigens, dass Sie Ihren Bento-Beitrag von 2016 noch mal verlinkt haben. Der scheint mir damals entgangen zu sein. Echt zum Gruseln, genau so wie die aktuellen Attacken gegen die Bahn.

    Nachdem die Chaoten die Verletzlichkeit der Infrastruktur erkannt und sie als leicht zu treffendes Ziel markiert haben, wird es – wie bei der zum Widerstandsakt geadelten Autoabfackelei – an Nachahmern nicht fehlen. Die möglichen Szenarien mag sich jeder selber ausmalen. Sie könnten das Land binnen kürzester Zeit an den Abgrund bringen.
    Bevor aber gehandelt wird, müssten bei der SZ, bei Zeit und Spiegel erst mal die Lichter und Datenleitungen ausfallen.

    Ihre Partnerschaftsanzeige (Anouk Aimée etc.) verteile ich gern an den Anzeigenboards hier in der Region. Mal sehen, was dabei rauskommt.
    15% bei erfolgreicher Vermittlung?

    • seltene Erden
      Sehr geehrter Kohrm, immer wieder kommt die Mär der „seltenen Erden“, blöd nur, die sind gar nicht soo selten. Daß China einen sehr hohen Anteil der Verfügbarkeit kontrolliert liegt mitunter daran, daß Minen an anderen Standorten aufgegeben wurden, weil es der Marktpreis nicht hergab. Jedes Handy, jeder so beliebte Flachbildfernseher nutzt „seltene Erden“, von Tablets und Computern ganz zu schweigen, davon werden ein paar Stück weltweit produziert. Die paar Elektromotoren die sie auch noch nutzen fallen da nicht ins Gewicht. Nicht jeder im E Fahrzeug verbaute Motor trägt sie in sich, schon allein aus Kostengründen.

    • Titel eingeben
      15% von der Frau?

  16. Naturfreunde
    Wer grüne Ideologie konsequent zu Ende denkt, muß die Menschen abschaffen, auch die Lieblingsmenschen der Grünen in Afrika und Asien.
    Menschenfreunde in Vorderasien sind dagegen vor 25 Jahrhunderten zum gegenteiligen Schluß gekommen: Macht euch die Erde underthan.
    Der unideologische Naturwissenschaftler von heute weiß, daß der Mensch die Natur braucht und man eine Balance zwischen Natur- und Menschenschutz finden muß. Die wichtigste Zahl dieses Gleichgewichtes ist die Zahl der Menschen.

    • Der Mensch als Schädling
      ich denke, daß Sie damit eine wesentliche Grundlegung des Antikulturalismus der grünen Ideologie erfasst haben, Herr Müller.

      Das Individuum ist dort nicht kreative #chance und Ort der #freiheit, sondern wird v.a. als #gefahrmfür die #natur wahrgenommen.(wobei dann immer die Frage offenbleibt, was Natur denn sei).

    • Aber daraus leitet sich das Recht ab, auch den Menschen als Kollektiv zu bekämpfen, solange er nicht spurt.

  17. Das Böse ist immer und überall
    herrlich, wie Sie mittlerweile eine ganze Hand in die Wunden unserer modernen Heilsbringer legen. Es ist so schön, so bequem, den anderen zu verteufeln, denn wenn der andere kleingeschrieben und kleingeredet ist, lässt sich die moralische Selbsterhöhung doch einfach bewerkstelligen.
    Die Grünen arbeiten wirklich intensiv am Projekt 4,9, nur weiter so!
    Ich alter Sarkast sage ja schon seit langem, dass die Menschheit abgeschafft gehört, das würde viele Probleme lösen.

    Kompliment auch für die von Ihnen vor zwei Wochen geschriebene Weitsicht, dass Monsieur Le Président Macron sich nach 3-4 Monaten mit illegalen Machenschaften und Vorteilsnahmen beschäftigen muss. Es ging allerdings schneller. Heute trat seine Verteidigungsministerin nach nur drei Wochen zurück. Da sollte sich die UvL mal ein Beispiel nehmen, statt den Helmut von der Wand.

    • @Bemaba: Monsieur Le Président Macron
      FAZ, 21.6.17
      Zwei weitere Minister verlassen die französische Regierung.
      Erst die Verteidigungsministerin, jetzt treten Justizminister und Europaministerin zurück.

  18. Die Technologieentwicklung interessiert sich nicht für Grüne
    Ich empfehle mal einen Blick auf die Firma Sunfire aus dem bösen Dresden… Oder in ein paar Jahren darauf was man mit anderen Technologien noch aus dem Verbrennungsmotor gemacht hat.

    Die meisten Ingenieure empfinden E-Autos mit Batterien sowieso als Place-Krücke, der Vorteil erledigt sich spätestens wenn die Batterie entsorgt werden muss…
    Aber das sind komplizierte Technologien, die lernt man nicht kennen wenn man irgendwas mit gar nichts studiert und dann erstmal in Australien in der Sonne chillt

  19. Titel eingeben
    Guter Text trifft den Geist der Zeit genau auf den Punkt

  20. Erstaunliche Übereinstimmung fast aller Politiker und Medien
    Das ist das eigentlich überraschende: die Unterschiede zwischen Parteien und den verschiedenen Medien, von Grünen bis CDU / von Spiegel bis Welt, sind nur noch graduell. Die grundsätzliche Richtung ist bei allen gleich, Stillegung der Kernkraftwerke wird z.B. erst gar nicht mehr diskutiert obwohl das weltweit fast alle ganz anders sehen. Nur die Bevölkerung sieht viele Dinge dann doch noch nicht richtig. Und deshalb muß man die dann in die Ecke stellen, moralisch verkommen und vorzugsweise rechtsradikal. Demokratie ist meiner Meinung nach aber eigentlich etwas anderes. Und das ganze könnte für die Demokratie langfristig auch noch gefährlich werden.

  21. Titel eingeben
    Sehr cool. Geteilt. 🤣

  22. SZ
    Im Artikel der SZ über den jungen Mann der nach neuem Recht wegen seiner Unmöglichkeit seine Hände bei sich zu lassen, zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden ist, stand auch nicht, dass er aus Eritrea stammt. Für diese Information musste man wieder auf die FAZ oder den Merkur zurückgreifen……..

    • Da wundere ich mich schon, wrum die SZ das überhaupt gebracht hat.

    • Vielleicht haben sie gehofft (oder erwartet),
      dass die mittlerweile stramm auf Linie gebrachte Leserschaft an Leute wie Trump sich erinnert fühlt, und konsequenterweise an einen ‚dirty old white man‘ denkt.

    • Doch, ich meine das
      in der SZ gelesen zu haben. Ich habe gerade nachgesehen – offenbar wurde der Hinweis bei einem Update entfernt.

  23. Politische Romantik im Zeichen der Gelben Blume
    Lag der idealisierte Sehnsuchtsort der ästhetischen Romantik im Zeichen der Blauen Blume in einem vorindustriellen Zeitalter, liegt der ideologisierte Sehnsuchtsort der politischen Romantik im Zeichen der Gelben Blume nun in einem nachindustriellen Zeitalter. Beiden gemeinsam ist die Lust an der Flucht aus der Gegenwart, es wird viel erfühlt, doch wenig durchdacht.

  24. Herr, schmeiß Hirn ra!
    Zeitungskommentare sollten eigentlich den kritischen Verstand des schreibenden Personals jenseits der kolportierten Neuigkeiten bezeugen. Wieviel mag davon noch übrig geblieben sein, wenn man mit der wortwörtlichen Verteufelung (ob die wohl an Himmel und Hölle glauben?) von objektiv nachprüfbaren Eigenschaften meint Kasse machen zu können? Da hatte ja der Klerus im finstersten Mittelalter mehr Logik zu bieten als so ein Leberkäseinwickelpapierlieferant.

    • @Anton Azubi: Mehr Logik zu bieten als dies und das, die einen und die anderen!
      FAZ, 21.6.17
      Demokraten und Republikaner haben eine Nachwahl in Georgia zum Stimmungstest über Trump erklärt. Jetzt gewinnt die Republikanerin.
      Frauke Steffens, New York schreibt:
      „Eher trotz Trump als wegen ihm, sagen manche.“

  25. Die Atmo ist quasi vergiftet
    Und ein Großteil der Vergiftung und Diskussionsverschmutzung ist dem borniert-vernebelten Smog und der ideologisierten Aus-Dünstung der Grünen geschuldet.

  26. Geseier.....
    ….. und inhaltsloses Gewäsch, dafür oft widerholt und gebetsmühlenartig gedroschen bis auch der letzte Funken Inhalt vom Winde verweht wurde…..

    • Ich sage ja auch immer, dass man den Alphons endlich feuern soll!!!!!!

    • Feuern?
      Geht gar nicht!! Denken Sie an den Co2-Footprint dabei! Kompostieren wäre besser. Oder recyclen. Idealiter zum Rennrad.
      .
      Wäre doch etwas, wenn das Oberrohr riefe: „Ich war ein Alphons!“

    • "Geseier ... oft wider..."
      „Tut“ weh, zu lesen, auch wenn „Inhalt“ unterstellt wird. Weiter so Alphons!

  27. Die illusionäre Klimaneutralität von E-Autos; die #co2-Legende
    Durch einen link bei Danisch kam ich zu folgendem Artikel in der taz, in dem dargelegt wird, daß allein die Herstellung der Akkus für ein Elektroauto soviel #co2 erzeugt, daß man dafür 50-100.000km mit einem Benzin-Auto fahren kann, um auf denselben Wert zu kommen. In dieswr Rechnung ist der Betrieb und die Gestellung des Stroms noch nicht drin!
    http://www.taz.de/Studie-zu-Elektroautos/!5418741

    Als Zweites sollte man generell die co2-Diskussion und ihre Prämissen überdenken.
    Gemäß einem Artikel, den ich auf…(sciencefile?,Danisch?, oder a.a.O – ich müßte jetzt länger suchen) gelesen habe:- gefunden:
    Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda
    Von Günter Ederer | Veröffentlicht am 04.07.2011 auf Welt
    Laut dieses Artikels war die co2-Theorie erst eine der Atomlobby.
    „. Es gibt aus den letzten Jahren cirka 800 wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die CO2-Treibhausthesen widerlegen.Der Hauptunterschied zu den Klimamodellierern: Sie legen Versuche mit Messungen vor, während die vom IPCC (der gern als „Weltklimarat“ bezeichneten internationalen Behörde) veröffentlichten Studien auf Computermodellen und Berechnungen basieren. Auf einen kurzen Nenner gebracht, lautet der Gegensatz: Fakten gegen Berechnungen“

    „Außer Hochrechnungen haben die CO2-Klimaerwärmer bis heute nichts Handfestes zu bieten.

    Die Basiszahlen für die Berechnungen des IPCC sind im federführenden britischen Institut der Universität Norwich vernichtet worden.“

    Der Artikel ist in erschütternder Weise erhellend! Man lese ihn ganz.

    • Auch der TAZ-Artikel ist erhellend. Anders erhellend. Denn die Kommentare sind stimmungserhellend.
      Neben dem Artikelzitat „Das schwedische Umweltforschungsinstitut stützt sich auf die vergleichende Auswertung einer Reihe von Lebenszyklus-Analysen im Batteriesektor. Dabei zeigen die Wissenschaftler auch, dass eine Erhöhung der Batteriekapazitäten die Klimabilanz kaum verbessert. Fortschritte wären hingegen durch Recyclingverfahren möglich – doch bislang bringen die keine Rohstoffe hervor, die für neue Batterien taugen.“, das also ein weiteres Mal die E-Mobilität als Wette auf die Zukunft charakterisiert, sind es die Leserkommentare dort, die fundiert daher kommen.

      Beispiele gefällig?

      „Es wäre gerade noch akzeptabel, das Lithium für die E-Bikes zu reservieren, auch wenn ich darüber schon verwundert bin.“,

      oder:

      „lasst es uns anders angehen…

      für jeden pkw 10.000 frei-kilometer jährlich. alles darüber hinaus wird mit einer umwelt-steuer belegt.

      1 x im jahr wird der kilometerstand abgelesen, wie bei anderen individualverbrauchen.“.

      Hübsch auch:

      „Ich bin vollkommen gegen das E-Auto, nicht wegen dem „E“, sondern wegen dem „Auto“…“

      Mein Favorit ist allerdings: „Die Bevlölkerung muss an die Vorhandenheit von Ressourcen angepasst werden und der Privatkonsum eigentlich abgeschafft werden.“
      (Anmerkung: Uhhh, Rassismus in der TAZ!)

      Wobei der Fatalismus hier ebenfalls nicht zu verachten ist:

      „Und wieder muss ich daran erinnern, dass viele nur deshalb die Grünen wählen, weil sie am meisten für die „Homoehe“ (was ich auch wichtig finde!) eintreten und eben nicht deshalb, weil sie ernsthaft an Nachhaltigkeit, Natur- und Tierschutz interessiert sind.“

      Kann man das noch toppen?

    • Naja, das ist halt virtue Signaling bis hin zur Bevölkerungsplanung. Die irrste Meinung gewinnt.

    • @Derek Butter
      Hofreiter selbst meinte ja kürzlich, am Wahlsonntag hätten die Deutschen die Chance, über die Ehe für alle abzustimmen. Nur ist dieses Thema halt für niemanden wahlbestimmend, der im Vollbesitz aller geistigen Kräfte ist.

      Ich als offen schwul lebender Mann, und das seit Beginn der 1980er, habe mich nie so unterdrückt gefühlt, wie die Grünen und andere mir das gerne einreden würden. Ich bin verpartnert und konnte so meine Beziehung bzw. meinen Partner absichern; dafür bin ich dankbar, aber so etwas wie das Partnerschaftsgesetz wäre so oder so gekommen, die Zeit war einfach reif dafür. Ich schulde SPD und Grünen gar nichts.

      Ob sich das nun Ehe nennt oder nicht, geht mir sonstwo vorbei. Jetzt schreien alle nach dem Adoptionsrecht, ohne zu sehen daß die meisten Schwulen viel zu hedonistisch sind, um sich um Kinder zu kümmern. Und diejenigen die adoptieren möchten, würden die Kinder wahrscheinlich zu queergenderistischen polyamourösen Neutren erziehen. Mittlerweile haben diese Spinner ja den Rest der schwulen Szene und Publikationen gehijackt.

      Ich war immer gegen Demagogen, die meinten man solle Homosexuelle „umerziehen“. Warum soll ich jetzt Leute unterstützen, die der Mehrheit ihre „Heteronormativität“ aberziehen will? Darüber hinaus gibt es kein Grundrecht auf Adoption. Auch viele Heteros werden abgelehnt, warum sollte ich mich da aufregen?

    • Die Zahlen sind tatsächlich beeindruckend.....
      Deshalb sind die Batterien so teuer. Die tatsächlichen Zahlen sind sogar noch ungünstiger, weil bei der Fertigung der Ausschussanteil z. T. erschreckend hoch ist. (führte zur Pleite von A123 Systems)

    • @ zugereister
      „Ich war immer gegen Demagogen, die meinten man solle Homosexuelle „umerziehen“. Warum soll ich jetzt Leute unterstützen, die der Mehrheit ihre „Heteronormativität“ aberziehen will“

      sic!

    • @ Zuagroaster
      Man kann bei den Grünen ja nicht mal sagen, dass sie sich zu Tode gesiegt hätten. Überall dort, wo sie in Regierungsverantwortung sind oder waren, wurden die eigentlichen Realo-Wahlgewinner peu á peu verdrängt und haben die Demagogen schnell das Heft in die Hand genommen. Mit all den Auswirkungen auf Wirtschafts-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik, die, als sie offen zutage traten, zu massiven Stimmenverlusten führten, Berlin mal ausgenommen.
      Und wenn jetzt einer fragt, was denn mit Ba-Wü wäre, dann verweise ich auf die äußerst schwache CDUSPD, ohne die Kretschmann gar nicht möglich gewesen wäre. Ein alter Kretschmann und ein Palmer werden nicht lang reichen.
      Der K(r)ampf, der aktuell gerade um die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold tobt, spricht doch Bände.

    • Klimaneutralität von E-Autos
      ich denke E-Autos ist das noch völlig egal
      da sie bisher noch keinen freien Willen haben.

      Das wird erst interessant wenn die Fahrzeuge autonom unterwegs
      sind und autonome Gruppen bilden die gar kein Interesse haben
      für irgendwelche Leute in der Gegend herumzufahren.

  28. Grüne
    Das Thema Grüne wird sich im Laufe der Zeit von selbst erledigen, weil die Mehrheit der Bevölkerung merkt, wie sie von Ihnen „verar-t“ wird.
    Über Arbeitsplätze in der Automobilindustrie nachdenken warum, darum geht es nicht, das sind doch nur Profitgeier.

  29. Wozu aber auch ...
    … bei den tatsächlichen Argumenten bleiben (und sei’s denen der Pfui, bäh, Grünen), wenn es sich an aufgeplusterten Strohmännern und projizierten, ja: unterstellten Motiven so viel wohlfeiler abarbeiten lässt? Was für ein Popanz.

    (Und warum überhaupt – als hoffentlich doch irgendwie unabhängiger schreibender Geist – derart eilfertig gegen die publizistische Konkurrenz keilen, und das im ganz engen Sinne, wie es sich die versammelten Verlagsmanager nicht schöner ausmalen könnte?)

  30. Unfehlbar, fällt mir dazu nur ein.
    Nun ja, jede Zeit hat wohl ihre Religion. Und auch ihr irdischer Vertreter, die Kirche, zeichnete sich zu jeder Zeit durch Doppelmoral und Bigotterie aus. Ein bisschen Ablasshandel (z.B. fair trade, Tesla, Flüchtlinge…), das Besitzen der Meinungshoheit (subjektiv 2/3 der gängigen Medien), das Kungeln mit den Mächtigen und darum resultierende Resultate (Energiewende, ha ha), und zu guter Letzt noch ein wenig jeder Wissenschaftlichkeit abholder Mummenschanz (als da wären gender studies, hatte ich schon Energiewende?): fertig ist die katholische Ki…, das was heutezutage als „links“ reüssiert.

    • Und wenn dann einer von der falschen Partei die Trassen für den Landschaftsschutz unterirdisch verlegen will, ist es für die Grünen auch nicht recht.

  31. SZ Grüne
    Lieber Don Alphonso

    SZ und Grüne haben in meinen Augen eines gemeinsam: Sie katapultieren sich mit Karacho in die eigene Bedeutungslosigkeit. Gut so!

    Jüngst habe ich den Anfang eines Interviews mit Herrn Prantl auf HR mitbekommen: er liess sich völlig unironisch als das ‚gute Gewissen des Journalismus‘ feiern. Sagt nebenbei sehr viel über den HR aus.

    Wie sich das gute ökologische Gewissen mit dem Bienensterben (Mais und Raps für Biogasanlagen stehen im Verdacht) so ohne weiteres vereinbaren lässt, ist ein weiteres Rätsel, das ich nicht gelöst bekomme.

    Vielen Dank für diesen Artikel, Sie tun nebenbei ein gutes Werk. Als flankierende Massnahme zur angestrebten Bedeutungslosigkeit werden ihn die Protagonisten zu schätzen wissen. Das spart eine Menge Unsinn, den sie ansonsten selbst aus den Fingern saugen müssten!

    Herzliche und amüsierte Grüße sendet

    Hessin

    • Es ist ja nicht so, dass die Grünen in vielen Punkten nicht recht haben. Aber das alles verblasst vor dem Sektiererischen, das sich so im Recht fühlt, dass es anderes gar nicht mehr annehmen kann. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sie direkt von der Kampfparolenepoche in die Twitterepoche gewechselt sind.

    • SZ?
      Wer ist das?

    • wie Recht sie haben...
      ich habe das Abo der SZ gekündigt, weil ich sie nicht mehr ertragen habe. Reaktionen des Verlags: ein Monat kostenlose Lieferung. Ich war empört. Anruf des Verlags: Unterbrechung des Abos, dann könne ich nach einem halben Jahr sehen, dass die SZ besser werde (wie, wenn ich sie nicht lesen will?). Ich war wütend. Nächste mail: man bekommt eine größere Summe in €, wenn man Abonnent bleibt…ich lachte nun. Warte darauf, dass mir der Verlag zur Übernahme angeboten wird….da weiß ich schon, was zu tun ist! Endlich Journalismus, der den Namen verdient…

    • @sufferah: Warte darauf, dass mir der Verlag zur Übernahme angeboten wird!
      Nur keine Hast, bald macht der Prantlhausener seine persönliche Aufwartung!

  32. Tief und rauchig "Ich weiß es wird einmal ein Wunderrrrr geschehn"
    Vielen Dank für diesen schön Bösen Artikel. Allein der 356er und der Ferrari auf den Bildern haben meinen Tag schon aufgeheitert, der Text tat ein übriges. Sollen wir den Spaßbremsen der PCPZ, der politically correct Prantlshausener Zeitung, mal verraten dass auch Elektroautos und horribile dictu auch Fahrräder Feinstaub erzeugen, über Reifen- und Bremsabrieb? Und was bei Pelletheizungen so aus dem Schornstein kommt? Und Viehzucht sollte man gleich ganz einstellen, von wegen der CO2 Bilanz, also weder Milch zum Frühstücksmüsli noch Schweinshaxe oder Kalbsschnitzel. Selbst Weißwürstl – so was von nicht pc.
    Ach, wir lassen uns nicht beirren und hoffen darauf dass Mann / Frau zur Wahl schon wissen, was man kreuzeln sollte.
    In der Einsamkeit der Wahlkabine sieht dich Gott (und du spürst den Autoschlüssel in der Hosentasche). Anton Hofreiter sieht dich nicht.
    Grüße aus dem sommerlichen RHS und dem Maschinenraum des Regierens.

    • Warten sie es ab, teirhaltende Landwirtschaft ist – teilweise auch nicht zu Unrecht – der nächste Angriffsvektor. Da kann man nämlich noch so richtig schocken. Und da werden sicher auch genug mitwirken.

    • Ja, wegen der Belastung an
      Feinstaub, Co“, Methan… Hier ist die Landwirtschaft bekanntlich umweltschädlicher als alle Autos zusammen. Was aber künftig ein Thema wird wegen einer ganz anderen Sache: der Trinkwasservergiftung durch die fälschlich Landwirte genannten agroindustriellen Güllehersteller. Immer weniger Menschen verstehen, warum sie bei gleicher Tat wegen Brunnenvergiftung ins Gefängnis müssten, während die Güllelandwirte frei herumlaufen. Sobald das Grundwasser wegen der agroindustriellen Vergiftung teurer wird – oder das erste Kind am Konsum des Güllewassers in unseren Leitungen stirbt, wird es Fragen geben.

    • @tassilo
      Sicher Gülle IST ein Problem, da haben Sie Recht, aber die „Brunnenvergiftung“ ist eine leere Aussage, die kommt nämlich vor allem daher, daß die EU die Grenzwerte immer weiter senkte. Um wirklich alle in den Genuß des Leitungswassers zu zwingen! D.h. haben Sie einen privaten Brunnen muß der plötzlich immer höhere Anforderungen erfüllen! Und da sich so ein Brunnenwässerli gegen Papier aus Brüssel sträubt haben Sie plötzlich nationale Brunnenvergiftung.

    • @Tassilo
      die Gülleproblematik ist nur ein Teilbereich des Komplexes Agrarindustrie. Das Grundproblem ist ganz einfach, dass der deutsche Verbraucher gewohnt ist, Fleisch und Milch zu einem pervers niedrigen Preis zu bekommen. Der gleiche Verbraucher gibt gleichzeitig für die in Ingolstadt und Wolfsburg gebauten Autos mehr Geld aus, als der Verbraucher im Ausland(EU-Reimporte) und kauft Wandersandalen aus Polyethyl-was-weiß-ich und Klamotten made in Bangladesch, die nach gesundem wirtschaftlichen Ermessen nie und nimmer so preiswert sein können. Ach ja, und fliegt 1-2 mal im Jahr nach Malle oder in die DomRep und hinterlässt im Winter seinen footprint im alpinen Schnee.

      Es ist also die Gewichtung. Will ich ein überteuertes Auto als Statussymbol fahren, oder gut essen? Will ich mich mit Klamotten kleiden, die wirtschaftlich gesund produziert und vertrieben werden oder mich in Plastik hüllen(den modischen Aspekt lasse ich mal weg). Warum muss ich zweimal Jahr dem Alltag so weit entfliehen?

      Das sind nur ein paar Gründe, warum die Grünen oder eine grüne Politik wichtig wäre(n). Aber was für die hautevolee gilt, ist auch das Problem der Grünen, eigentlich der ganzen Politik: Es ist heutzutage furchtbar schwer, gutes Personal zu bekommen. So kommt es, dass ein paar Flintenweiber, der Cem und der Anton uns permanent mit sozialkritischen Äußerungen und gesellschaftspolitischen Verbesserungsvorschlägen nerven, das ganze wahlweise mit larmoyantem Betroffenheitstonfall (Roth, Peter), in Aufsehermanier (Künast) oder im Predigermodus (Hofreiter, Göring-Eckardt)
      Aber wo Gefahr ist, usw….. NRW war ja schon immer ein Test für die Bundestagswahl.

    • Ich bin da mit den Grünen vollkommen auf einer Linie, aber das Problem ist, dass das ein Elitenprojekt ist, das überheblich daher kommt und zwangserziehen will, am besten mit Angst, Terror und kreischenden Lügnerinnen, die denken, sie müssten Werbung verbieten, woi ihre Freunde in Saudi Arabien. Ich lebe gern grün, ich habe nur keine Lust auf einen neuen Totalitarismus bigotter Leute.

    • Ein kleines Wunder - in NRW!
      Und ein kleiner Gallenstein weniger.
      Die RotGrüne Landesregierung hatte – zusätzlich zu den allgemein angeprangerten Ferveelungen – auch noch anderes im Koffer.

      So zum Beispiel die wunderbare Idee, Bodenverschmutzung durch Tests der Abwasserkanäle von Privathäusern vorzuschreiben (27.02.2013).

      Wunderbar, natürlich in der Theorie. Denn selbstverständlich sind Abwässer dafür vorgesehen, in die Kanalisation zu laufen, genauso wie es nicht vorgesehen ist, die Kanalisation mit zusätzlichen Gewässern zu belasten, also von aussen eindringenden.
      Praktisch war das dann so, dass sich zertifizierte Rohrfirmen ein Prüfauto für €100.000 aufwärts zulegten, um damit für schlappe 20 bis 100 € pro Meter die vorgeschriebenen Prüfungen (Sichtprüfung, Druckprüfung, Durchflussprüfung) durchzuführen, also ca 300 bis 1500 € pro Anfahrt, pro Haus.

      Theoretisch bin ich damit einverstanden, praktisch betreiben wir keine chemische Reinigung.
      Und was im Ruhrgebiet in den letzten 150 Jahren alles so auf die Erde, und in die Erde, eingeregnet und anderswie eingedrungen ist; also da wären unsere Abwässer (und deren hier nicht weiter zu spezifizierender Inhalt) kaum als ‚Bodenverschmutzung‘ zu bezeichnen. *Wenn* das bisschen Putz- Wasch- und Spülmittel überhaupt zu einem kleinen Teil in den Boden liefe.

      Praktisch war das natürlich ein Goldesel für die Rohrfirmen. Denn eine alte Kanalisationsleitung kann den modernen Ansprüchen kaum mehr gerecht werden. Gerüchten zufolge konnten die Rohr-Haie bei 80 Prozent der untersuchten Kanalisationsrohre ‚Undichtigkeiten‘ feststellen.
      Und dann wird alles aufgebaggert, vom Keller durch den Vorgarten bis zum Eintritt in die städtische Leitung. Bei Kosten von ca 300 € pro Meter der ‚Sanierung‘ kommen da schnell in einem kleinen Einfamilienhaus ohne viel Vorgarten 5000 € zusammen, bei grösseren Grundstücken auch mal bis zu 20000 €.
      Nicht tun? Angedrohte Bussgelder sind möglich bis 50.000 €.
      Und dann ist diese Zertifizierung alle 30 Jahre zu wiederholen.

      Nochmals: bei aller Ökologie, das war eine ABM; und ein Goldesel für Rohrfirmen.
      War, weil laut Koalitionsvertrag von CDU und FDP diese Bestimmung fallen soll, bis auf Neubauten, bei wesentlichen Bauveränderungen und bei begründeten Verdachtsfällen.

      Ich finde, das passt ganz gut zum Titel.
      Auch wenn es ein Stil ist, der Ihnen, Tico, vielleicht nicht gefällt, weil er nicht mittelamerikanisch-leicht daherkommt: Für mich ist es ein Beispiel, wo ein an und für sich verständliches, ökologisches, Anliegen von den Grünen zu einer von der Realität abgehobenen Grösse aufgeblasen wurde.


    • Nur mal die „Urlaubsproblematik“:
      Warum muss ich zweimal Jahr dem Alltag so weit entfliehen?
      Ich würde mal sagen, weil 2 Wochen DomRep billiger sind als 2 Wochen Ostsee oder gar Adria. Darum. So dick habens die Leut nicht, daß sie so viel für Urlaub ausgeben können.

  33. "Ihr Kinderlein kommet"....
    lässt sich solch beschriebenes Zeitgeschehen nur im infantilisierten Großkindergarten der Deutschland GmbH belächeln. Dass angesichts der weltweiten Verteilungskämpfe gnadenlose Mörderbanden um Wasser, Brot, Rohstoffe – selbst um „Humankapital“ kämpfen, welches versklavt Nachwuchs „produziert“ oder als „Kindersoldat“ oder als „lebende Bombe“ verheizt wird, die böse Wahrheit verträgt ein Kindergartenvolk ebenso wenig wie Gunnar Heinsohn:

    „Weltweit jährlich 40 Millionen Hungertote. Ein nur noch in Megatonnen ausdrückbares Produktionsvolumen an menschliches Aas. Solche Größenordnungen haben selbst Hitler und Stalin gemeinsam nicht zuwegegebracht. Das ist die Proportion, um die es sich handelt. Das ist die Rechnung, mit der wir konfrontiert sind. Daß sie durch Spendenaktionen zu begleichen sei, kann nur ein Narr behaupten.“

    Was eine infantilisierte Öffentlichkeit will, verträgt, goutiert und am Ende wählt, hat D.A. wieder einmal trefflich herausgearbeitet. Dass und wie langfristig Jammergelehrten ihre Märchenweisheit im Kindergarten verbreiten, ist besonders dankenswert der WELT-Nachricht vom 4.3.2015 zu verdanken: „Feinstaub fordert in Europa 430.000 Tote pro Jahr“.

    Anscheinend atmen bei bislang stetig steigender Lebenserwartung sozial unverträglicher Langlebigkeit gerade besser gestellte Alte auch gesündere Luft.

  34. Neues Eiferertum und Aggression hinten herum
    Wenn man sich das Verhalten der GrünInnnen so ansieht hat man den Eindruck, der Mensch lebt teilweise noch im Neanderthal. Sicher, man will progressiv sein (oder eher zeigen, dass man es ist), aber mit der Brechstange. Und da stellt sich sehr schnell die Frage worum es den grünen Fanatikern denn eigentlich geht: um die Sache (in dem Fall ‚Ökologie‘), oder eher um das eigene Ego. Und fast alles deutet auf letzteres hin.
    Grundsätzlich nichts gegen Radfahrer (bin als Kind auch sehr gern und viel geradelt, wollte es mir aber irgendwann von den Moralisten dann nicht verordnen lassen und fahre schon mehr aus Protest fast nur noch Auto), aber man macht so seine Beobachtungen. Beispielsweise im Rahmen einer Referendarausbildung in Heidelberg, der Studi-Stadt. Da fielen mir Leute auf, die im Winter bei 15-20 Grad unter Null (gefühltes Extrem-Sibirien) mit dem Drahtesel ankamen. OK, hab ich gedacht, aber wo ist da die Logik, wenn die Rettung der Natur erfordert, dass der Mensch an Erfrierungen eingeht? Aber was tut man nicht alles für das Ego, denn man will ja gesehen werden (Stalingrad auf grün?-naja, zumindest Ehrgeiz und Egomanie ohne Rücksicht auf die Nieren).
    Im Sommer fiel mir auf, wie viele Studis aufreizend langsam, unnötig weit in der Fahrbahn und mit stolz-überlegen-hochnäsiger Mine vor einer Autoschlange herfuhren um den darin sitzenden Prolls mal so richtig zu zeigen, wie man sich umweltfreundlich verhält. Genau, indem man die Autos, die ohnehin da sind, daran hindert in möglichst großem Gang und mit niedriger Drehzahl möglichst schnell wohin zu kommen um dann dort den Motor abstellen zu können. Ich hab mal versucht, einer GrünIn zu erklären, warum ein Auto für dieselbe Strecke wesentlich mehr Sprit braucht wenn ich die in einem kleineren Gang fahre-zwecklos, ihr Hirn reichte grade mal aus um fanatisch für mehr Frauen in der Politik zu werben (damit die immer mehr zur Feminanzendramödie wird), aber nicht um das zu kapieren. In der Gesamtschule nimmt man sowas entweder nicht durch oder der Flüchtlingseuphorikerpauker dort war mal wieder der Meinung, dass es zu schwer ist (ähnlich wie das kleine 1×1).

    Also ich nörgele ja gern rum. Und die Gesellschaft von heute gibt einem ja nun wahrlich jeden Tag mehr Grund dazu. Aber es gibt eine Sache, die ich von der rationalen Seite als echte Errungenschaft ansehe: das ist der CO2-Fußabdruck (den man vielleicht in einen Gesamt-Ökofußabdruck umwandeln sollte, der wesentlich mehr an ökologisch bedenklicher Materie misst). Damit lässt sich (zumindest sind mir bis jetzt noch keine Gegenargumente in den Sinn gekommen) wohl mehr oder weniger valide das tatsächliche ökologische Verhalten eines Menschen bestimmen. Mal angenommen, einer saß 30 Jahre auf einer einsamen Insel fest, kehrt dann in die Zivilisation zurück und fährt wie wild Porsche für den Rest seines Lebens, so kann sein Gesamt-CO2/Öko-footprint am Ende doch deutlich unter dem eines jungen Grünen liegen, der viel mit dem Handy telefoniert, in Massen Ökopamphlete drucken lässt oder das Internet energieaufwändig nutzt um andere zu belehren und zu bekehren. Damit könnte man auch den aktuellsten Hype und pseudoökologischen Taschenspielertrick, das E-Mobil (das das SUV mehr und mehr als neues Statussymbol der Streber ersetzen wird), entzaubern-vermutlich hat es einen wesentlich höheren Index als ein maßvoll genutztes Charmemobil der alten Garde.

    Parallel zum CO2/Öko-Fußabdruck würde ich eine unbestechliche Messgröße für ‚Aggression‘ einführen. Denn das Verhalten vieler grüner Streber kann man mit Fug und Recht als Fanatismus, modernes Jakobinertum, inquisitorisch und denunziatorisch bezeichnen. Stellvertretend seien nur die pharisäerhaft-verlogene ‚political correctness‘ oder der ganze pathologische Genderkrampf genannt.
    In der Bevormundungsgesellschaft, die wir nach mittlerweile schon jahrzehntelanger moralinsaurer Gängelei haben suchen viele (die zivilisatorisch noch lange nicht so weit sind wie sie schreierisch gern glauben machen wollen) verzweifelt nach Möglichkeiten auf eine sozial vermeintlich akzeptable Weise den Neanderthaler raushängen zu lassen. Und das betrifft wohl vor allem die GrünInnen.

    Ich weiß jetzt schon, dass mir das Wahlergebnis im September nicht schmecken wird. Es wäre etwas eher zu ertragen wenn wenigstens die Grünen unter 5% landen würden. Es gibt sie mittlerweile schon viel zu lange.

    • Gab/gibt es das tatsächlich,
      minus 20^ tagsüber in Heidelberg? Hätte ich nicht gedacht. Das sich Autoschlangen bilden, liegt hier nicht nur an Radlern, sondern auch alten Traktoren.Selbst, wenn eine Ausweichstelle kommt, fährt man nicht hinein und lässte die 8 – 10 Autos durch…Büffel gibt es überall.

    • Seien Sie dankbar für jeden Radler
      der nicht wie Sie 10qm Straßenfläche verbraucht, um mit 1500kg Blech um sich herum seine lausigen 75kg zu transportieren. Wenn die alle Auto fahren würden, stünden Sie noch viel mehr im Stau.

    • @die Antwortenden
      @Philomena: naja, sagen wir jedenfalls mindestens 10-, gefühlt aber kälter.
      @MMW: ihre Logik ist oberflächlich; lesen Sie die Passage in meinem Text doch nochmal, vielleicht verstehen Sie dann wie ich es meine; ich erklär’s aber gern kurz: wenn ein Radfahrer etwa 1/2 qm Fläche beschlagnahmt, aber durch behindernde Fahrweise eine Schlange von 30 Autos hinter sich herzieht, dann verbraucht er in Wirklichkeit (nach Ihrer Rechnung) 300,5 qm. Und um den verbrauchten Platz geht es ja nicht, denn der ist klimaneutral. Es geht um den unnötigerweise vergeudeten Sprit (von der Lebenszeit der Autofahrer ganz abgesehen) und unnötige innerstädtische Emissionen. Und sowas gibt’s nicht nur in Studistädten. Hochgerechnet auf die ganze Republik ist das eine ganz schöne Masse.

    • "Feminanzendramödie"...
      Mein Tag ist gerettet.

  35. Bei manchen Gefährten braucht man gar nichts mehr zu verteufeln,...
    die sind schon ganz von selbst im Namen des Gottseibeiuns unterwegs, oder wie soll ich das Nummernschild des wohl nur zur Tarnung britisch racinggrün gestrichenen Flitzers, mutmaßlich noch aus deutscher Produktion der damals noch frischen Nachkriegszeit, deuten?

    Man kann nicht wachsam genug sein!

    ht tp://www.focus.de/regional/hamburg/weihnachtsmarkt-in-hamburg-nummernschild-auf-kinderkarussell-mit-vermeintlichen-nazi-code-sorgt-fuer-aufregung_id_6321159.html

  36. Mal eine Hintergrundfrage
    Werter Don,

    Ihre Kolumne lese ich seit einiger Zeit und mit wachsendem Vergnügen. Als Nicht-Süddeutscher habe ich aber Schwierigkeiten, die Prantlhauser Zeitung zu finden. Haben die einen Web-Auftritt? Selbst die Taz ist im Netz leicht auffindbar. Ich habe nicht einmal Prantlhausen gefunden. Ist es das örtliche Käseblatt irgendeines vermutlich münchner Stadtteils wirlich wert, durch Ihre Erwähnungen bundesweit bekannt zu werden?

  37. Zwei Gedanken…
    Erstens: Dialog kann beginnen, wenn man in Betracht zieht, dass der andere recht haben KÖNNTE.
    Das fällt bei den Linksverwirrten völlig aus.

    Zweitens. Zum Thema Grüne Verkehrspolitik. Dort fließt der Hass auf die Bösen (lies Autos) in das Dogma, Fahrräder auf die Straße. Sprich weniger Spuren für Autos, mehr für Fahrradfahrer aber gleiche Straße. Damit beschleunigen die Grünen den Unfalltot per Rechtsabbieger und lösen mitnichten Probleme. Es gibt zig Erfahrungswerte aus NL, DK und zig anderen Regionen und Städten. Fahrräder auf andere Straßen als Autos. Das macht sicher und fördert den Fahrrad-Verkehr.

    Aus diesen beiden Punkte läßt sich schon schließen, was die Grünen heute sind: Eine religiös-ideologische Denk-befreite Zone der unbedingten Gesinnungs-Ethik. Also im Gegensatz zur Verantwortungs-Ethik. Verantwortung wäre auch zu anstrengend. Da müßte man über Konsequenzen nachdenken.

    • Es ist offensichtlich, dass in Innenstädten zu viel hirnlos gefahren wird, da bin ich ganz auf der Seite der Grünen. Aber Radverkehr ist nun mal in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln kompliziert, und da gibt es nicht die eine Lösung für alle. München hat die Durchfahrt für Radler am Marienplatz auch wieder gesperrt, was früher mal ein Erfolg von Rot-Grün war.

    • Eingebildete, dumme Gruppe
      Radler fahren hirnlos, ja, viele. Sie mähen sorglos Fußgänger um und begehen dann Fahrerflucht. Das kommt aber bedeutend seltener vor als folgendes Szenario: Überholt, kommt dann irgendwann die rote Ampel. Statt dort zu bleiben, wo sie gerade sind, gehen sie wieder ganz nach vorn. Man muss sie wieder überholen. Für sie ist das durchaus gefährlich, aber Radfahrer hören mit dem Denken auf.

      Daher erfüllt es mich mit einem Gefühl der Befriedigung, wenn sie an der Einmündung der Seestraße nicht vorbeikommen, zu eng. Ich studiere die frustrierten Gesichter im Rückspiegel. Da sie nicht warten können, schieben sie ihr Gerät beim Leysieffer auf den Bürgersteig und schieben dann um die Ecke. Inzwischen ist die Ampel grün. Wegen der Rechtsabbieger können sie nicht wieder aufsteigen. Wären sie im Verkehrsfluss geblieben, wären sie weiter.

      M.E. brauchen sie ein Kennzeichen, damit man sie bei Bedarf anzeigen kann. Nur dann werden sie lernen, dass sie Verkehrsteilnehmer sind und nicht Minderheiten mit Sonderstatus.

    • Manie
      Diese Manie den Fahrradverkehr auf die Straße zu zwingen ist schon ursächlich für viele Unfälle. Die dahinter stehende Ideologie (man kann es nicht anders nennen) ist fast schon als kriminell zu bezeichnen. Der ADFC zeigt sich immer wieder als „terroristische Vereinigung“. Jahrelang haben wir die Kids angepfiffen, wenn sie statt auf dem Radweg auf der Fahrbahn der Kfz gefahren sind….. und dann? Kommen diese Irren als Gesetzgeber daher und weisen im Homeland NRW alle Kommunen an die Beschilderung so zu ändern, daß der Fahrradweg nicht mehr benutzt werden muss. Nun sind die Rad/Fußwege als Fußwege ausgezeichnet und wir müssen die Kids anpfeiffen, wenn sie nicht auf der Fahrbahn fahren. Begründung: Der Pkw-Fahrer muss sich daran gewöhnen, daß der Verkehrsraum nicht ihm alleine gehört. Volkserziehung mit Leben und/oder Gesundheit der Radfahrer als Druckmittel…. Wie bekloppt muss man dafür sein? Radfahrernationen wie die Niederlande oder Dänemark zeigen doch den Weg. Trennung der Verkehrsströme ist die Lösung. Aber….. das ist ja ideologisch nicht richtig….. Wer wählt sowas?


    • @Oskar: soll das heißen, daß jetzt auch Kinder mit Fahrrad auf der Straße fahren sollen? Die können doch das Verkehrsgeschehen überhaupt nicht abschätzen?!

  38. Nach Recherchen eines schwedischen
    Ökoinstitutes wird bei der Herstellung einer (einzigen) Batterie fürs Elektroauto soviel Co2 freigesetzt wie bei 100.000 (!) km Fahrt mit einen Verbrennungsmotor.
    Hunderttausend.
    Und der Rest vom Elektroauto ist da noch gar nicht hergestellt. Und der Strom, den das Auto nach seiner Herstellung selbst verbraucht, kommt auch aus einem Kraftwerk, das Co2 freisetzt.
    Die Co2-Bilanz des Elektroautos ist die Hölle. Wird aber nicht verteufelt.

    • Es fehlt auch der höhere Verbrauch durch das hohe Gewicht der Akkus.

    • CO2-Bilanz
      @Tassilo: Haben Sie eine Quelle?
      Verbindlichen Dank vorab.
      Ihr B

    • der Grünen Liebkind aus der Steckdose
      Lesen Sie auch Weimer auf achgut über die Tesla-Blase. Heißluftballon, von Investoren aufgeblasen.
      Jetzt bräuchte man noch Gedanken über die Systemrelevanz der Firma, falls die Blase platzt, also auch über die Art der Investoren, hoffentlich keine Versicherungen. Toyota ist schon ausgestiegen.
      Goldman, zuverlässiger Indikator für Schwachstellen, hat schon gewarnt.
      Musk wirkt megaloman.

    • Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Tesla je ein Volumenhersteller wird, aber Börse ist Börse.

    • Zu Tesla, Volumenhersteller und der Börse
      passt der Beitrag in der FAZ vom 04.05.2017, in dem es heißt:

      „Obwohl der Aufbau einer Produktionsplattform für die Massenfertigung große finanzielle Risiken birgt, ist das Vertrauen der Investoren bislang riesig. Am Börsenwert gemessen zog das Start-up aus Kalifornien, das seit Gründung 2003 noch nie einen Jahresgewinn vorweisen konnte, zuletzt sogar am zweitgrößten amerikanischen Autobauer Ford vorbei und schloss zum Branchenführer General Motors auf.

      Erstmals waren auch die Ergebnisse der im vergangenen Jahr übernommenen Ökostrom-Firma SolarCity und des deutschen Zulieferers Grohmann komplett in den Quartalszahlen enthalten. Bei dem Maschinenbauer aus Prüm in Rheinland-Pfalz gab es jüngst Ärger. Zuletzt stritt Tesla mit der Gewerkschaft IG Metall, die Grohmann erstmals ins Tarifsystem bringen will. Die Amerikaner lehnen das ab.“

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/us-elektroautohersteller-tesla-verdoppelt-den-umsatz-14999712.html

      In zwei Jahren will Tesla die Produktion fast versechsfachen, hat aber schon die deutsche IG Metall an der Backe. Hmmm. Was sagt Chulz dazu?

      Ohne Subventionen scheint es auch in Kalifornien in der Branche „Elektromobilität“schwer mit der Gewinnerzielung zu werden:
      „Im dritten Quartal hatte Tesla noch einen Gewinn von 22 Millionen Dollar erwirtschaftet. Das hatte allerdings auch mit dem Verkauf sogenannter „Zero-Emission Vehicle Credits“ zu tun. Solche Emissionspunkte bekommen Hersteller wie Tesla in Kalifornien für die Produktion von Elektroautos. Tesla kann die Punkte an andere Hersteller weiterverkaufen, die sich damit der Pflicht entledigen können, emissionsarme Fahrzeuge herzustellen. Dieser Handel ist mit hohen Gewinnmargen verbunden….Für das Gesamtjahr 2016 wies (Tesla) einen Umsatz von 7,0 Milliarden Dollar und einen Nettoverlust von 675 Millionen Dollar aus. In einem Brief an die Aktionäre versprach Vorstandsvorsitzender Elon Musk, dass sich die Gewinnmargen im ersten Quartal wieder erholen.“

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agenda/tesla-macht-wieder-verlust-14891347.html

      Nun das Manager-Magazin am 04.05.2017 „Tesla-Verlust steigt –
      Tesla-Chef Musk sieht Model 3 voll im Plan“

      „Der Umsatz kletterte von 1,15 auf 2,70 Milliarden Dollar. Gleichwohl schreibt Tesla weiter rote Zahlen. Der Verlust erhöhte auf 330 Millionen Dollar nach 282 Millionen im Vorjahr – und fiel damit höher aus als erwartet. Grund für das höhere Minus unter dem Strich sind vor allem Kosten im Zusammenhang mit dem Fertigungsstart des „Model 3“.

      Eine 80.000-Einheiten-Manufaktur mit einem höheren Börsenwert als Ford und BMW? Voll im Plan?
      Da braucht es schon ein paar spezielle Kaufempfehlungen…

      Schöne neue „Kinowelt“. Hoffentlich wird´s nicht „Der amerikanische Patient“.

    • Akkus - Getriebe etc.
      Das mit dem Gewicht der Batterien habe ich auch mal angemerkt, habe dann aber gelernt, dass sich das wohl mit dem Wegfall von Getriebe und anderen mechanischen Komponenten ausgleicht.
      Die Aussage stammt von einem Freund, der bei einem unserer Autobauer arbeitet. Schätze ich also als einigermaßen valide ein.

    • Tesla
      Auch Zetsche hat festgehalten, dass bisher erst eine Firma mit E-Auto Geld verdient hat, nämlich seine durch Beteiligung an Tesla und rechtzeitigen Verkauf.

      Man kann derzeit nicht wissen ob die Technik Batterien auch für Autos wirtschaftlich machen wird. Für Fahrräder sind sie es anscheinend schon, ebenso für Modellflugzeuge.

      Herr „Tesla“ verkauft also nicht unbedingt nur heiße Luft sondern eine Wette auf die Zukunft. So ähnlich wie die Energiewende. Nur braucht er dafür nicht soviel öffentliches Geld und Zwangsmaßnahmen wie uLF, daher ist er mir lieber.

    • Danke an
      Tassilo und Frauke. Habe das Original meinem Kumpel, dem Tesla-Fahrer zugeschickt..

  39. Ich habe es nicht für möglich gehalten, ..
    .. daß es unter der Schar der Journalisten jemanden gibt, der sich offen gegen all diesen Verteufelungswahn ausspricht. Danke! Danke!
    Einen Hinweis am Rande: Es gibt unter Astronomen keinen Zweifel, daß sich das Sonnensystem in Gänze erwärmt, samt Erde, egal ob wir die Energie in Aluminiumfabriken verheizen, um E-Bikes herzustellen oder uns auf einem grünen Widerstandszeltplatz gemütlich am Lagerfeuer wärmen…

  40. Dämmstoffindustrie in Panik
    lese ich in der FAZ. Wegen London und so.
    Das ist doch Quatsch. Unsere liebe Regentin hat das Dämmen befohlen. Also dämmt der Deutsche, gehorsam bis zum Tod. Bis zum Tod in der Dämmstofffackel.
    Soviel Opferbreitschaft für die Regierung muss sein.
    Und bitte keine Fragen, warum Dämmstoff-Angela beim Dämmen gegen Wohlstandsmigration ganz anders denkt.

  41. Hmmm........
    Werter Don,

    ich bin mit Ihnen vollkommen einer Meinung, was die deutliche Kritik an der Bevorzugung rigider und zweifelhafter Moral vor vernünftigen Sacherwägungen betrifft. Aber selbst nach zweimaliger Durchsicht des Artikels von Herrn Büschemann sehe ich nicht, wo dort – direkt oder indirekt – die Ausdehnung der Verteufelung auf alle Verbrennungsmotoren gefordert wird. Der Autor rät ausdrücklich zu sozialverträglicheren Maßnahmen als dem einseitigen Fahrverbot für Diesel und der damit einhergehenden „Entwertung“ der Fahrzeuge auf dem Gebrauchtmarkt.

  42. Wie es euch gefällt
    Im Herbst letzten Jahres war ich im Münsterland,davon einen Tag in Münster
    (mit dem Velo). Es war für mich ein riesiger Stress.Wie hier im Artikel beschrieben kein homogenes fahren wie mit dem Auto sonder Chaos. Bei den Radlern gilt das Recht des Schnelleren und Stärkeren.Rücksichtnahme-
    was ist das?
    Die Bigotterie der Grünen ist nicht mit einem milden Lächeln abgetan.
    Ich hoffe sehr,dass sich das Ende September erledigt hat.
    P.S:
    Ich fahre ein Dieselfahrzeug,Verbrauch zwischen 4,8-5,5 Liter.Wird auf Langstrecken eingesetzt. Im Verbrauch sicher sparsamer als ein SUV.
    Soll jeder fahren was er mag,Einrad,Zweirad,Dreirad usw.
    Heute haben wir hier 36 Grad,da wird nicht gefahren.
    Grüße aus dem Dreiländereck D/CH/F

    • Ich merke in München, wie die zunahme des Radverkehrs die Durchquerung der Stadt schwerer macht. Mich machen die 15km mehr ferig als die restlichen 105 zum Tegernsee. Auch, weil viele einfach nicht begreifen, dass sie da nicht einfach wie ein Fussgänger reagieren können. Mit den Leuten mit Kopfhörern ist es lebensgefährlich.

    • Münster....
      …. ist die Kapitale der Fahrrad-Anarchie….

    • Skulpturenprojekte 2017
      Ja, Münster, meine Provinzkapitale und heimliche Hauptstadt junger Fahrradterrorist_*innen! Das Bildungsbürgertum, das in diesem Jahr so viel tolle Kunst besichtigen kann, sollte erst zur Documenta 17 nach Kassel und dann zu den Skulpturenprojekten nach Münster. Die Gefahr, von einem Fahrrad erfasst zu werden und monatelang in der hiesigen Uni-Klinik zu liegen, ist einfach zu groß. So verpasst man beide Ausstellungen nicht!

  43. Da haben Sie ganz sicher schon öfter die Konstruktionen auch für Radfahrer geeigneter
    Grünwellen gesehen, sogar ganz ohne grün(es Licht) – rotonda, rotatoria genannt. Kostet zwar ’nen Haufen Geld, dieser Straßenumbau, aber bietet dann auch gleich exklusive Aufenthaltsorte für Möchtegernoberstschichtler:

    http://www.ilfoglio.it/economia/2015/08/19/news/libero-orto-in-libero-stato-86706/ (gegebenenfalls etwas YpusAWku-mw Römische-Armin-Hary-Hundertmeter-Geduld nötig!)

    NS: TMT 2017, wann genau?

  44. Ich musste ein bisschen weinen
    wie exakt der Autor die gegenwärtigen Verhältnisse beschreibt, berührt mich ganz tief drinnen.
    Seit die Grüne Junta mit ihrer 3 viertel Mehrheit unter Kanzler Heribert Prantl unser Land in ein Gutmenschenkalifat verwandelt hat, kann ich nur noch nachts, klammheimlich die Garage öffnen, den Motor kurz anlassen und ein klein wenig am Auspuff schnuppern.
    Allerdings hat mich das letze Mal eine Gesinnungspolizistin erwischt und ich musste zur Strafe eine Woche lang Lurche über den Fahrradweg tragen.
    Das Ehegattensplitting wurde ja durch den Männermalus ersetzt, ich überlege ernsthaft, Hausmann zu werden. Meine Frau unterrichtet Gendermainstreaming an der Ali Achmed Hauptschule und verdient zusätzlich zum bedingungslosen Frauenbonus, dem Migrationsunterstützungsbonus sowie den Vegetariazuschlag sowieso mehr als ich. Ich würde ja dann den Hausmannbonus von 55€ im Monat bekommen, das reicht für ein Schnitzel auf dem Fleischschwarzmarkt (noch, die Ministerin für pflanzliche Ernährung, Kleidung und Lebensart hat einen neuen, verschärften Strafkatalog für illegales Schlachten angekündigt).

    Der Artikel in der Süddeutschen ist tatsächlich ziemlich mies. Diesel sind problematisch weil sie große Mengen Stickoxide ausstoßen, Benziner eben nicht. Stickoxide mit CO2 zu vergleichen, ist Quatsch.

    Die einfache Lösung wäre die Dieselsubvention zu streichen. Problem gelöst und man hätte ein bisschen mehr Geld für eine fahrradfreundliche Infrastruktur zur Verfügung. Von den Zuständen in Holland, wo etwa das 10 fache für die Fahradinfrastruktur ausgeben wird, kann man hier wohl nur Träumen, aber die Niederländer müssen auch keiner Autoindustrie huldigen.

    • Nur um das klarzustellen – ich bin auch für einen massiven ausbau der Radlerei. Aber es ist nun mal so, dass auf einen meiner Sorte mindestens eine Studentin kommt, deren Rad vergamnmelt, die lieber Polo fährt und einen Einweggrill kauft, weil es praktisch ist. Es geht also gar nicht um Infrastruktur, sondern um die Mentalität der Leute. Da muss man erst mal das Bewusstesein schaffen – idealerweise positiv. Das mache ich dauernd. Und die Grünen machen das wieder kaputt.

    • Holländer
      Da hat man eben leicht Lachen, wenn man halb so gross ist, wie Bayern, 30% mehr Einwohner hat und die Hauptstadt auf einer Meereshöhe von -2 m liegt. Von da den 100 km entfernten und 110m hohen „Rozendaalse Veld“, eine der höchsten Erhebungen der Niederlande zu erreichen, ist bestimmt ein Kunststück. Noch dazu, wenn die tiefste Monatsdurchschnittstemperatur im Januar + 3,5°C beträgt.
      In Bayern (München liegt auf 512 m ü. NN.) kann man die Radtouren in Höhenmetern messen, ausserdem herrschen an 90- 110 Tagen des Jahres Minusgrade.
      OK, Bayern hat nur 9000 km Fahrradwege und Holland hat 30 000. Dafür hat man mehr davon, weil man länger braucht und nicht so vielen Hollän…Menschen begegnet (Holländer kenne ich übrigens nur mit Wohnwagen, nicht mit Fahrrädern. Das einzige ungelöste Rätsel für mich: Heisst „NL“ auf den Wohnwagen: „Nur Links“ oder „Nur Langsam“?).

    • Wenn Sie mir jetzt noch die 62,5 ct/Liter
      an Steuer auf Dieseltreibstoff als „Subvention“ erklären können, werde ich grün wählen ;-)

  45. Die Grünen = Telefonhörerdesinfizierer
    und Versicherungsmakler unserer Zeit.

    Ab aufs Raumschiff und in das weite All damit.

    Ganz nach Douglas Adams selig.

  46. Mengenlehre
    Menschenmenge…Automenge…Giftmenge….(rasend) wachsend…
    Erdraummenge = konstant…Gemengelage….unübersichtlich?

  47. Sieht bei den Windrädern leider auch schlecht aus:
    Herstellung der Windräder in allen Komponenten (Flügel aus umweltfeindlichen Verbundstoffen, Schäfte aus Beton, der hoch energieaufwändig hergestellt wird etc.), Transport der Teile, Straßenbau durch Wälder oder Felder bis zum Standort, Rodung des Standortes, Aushebung der Baugrube, Abtransport des Aushubes, Pflege der Zufahrtswege, schließlich Rückbau der gesamten Anlage und Endlagerung der Giftstoffe (v.a. aus den nicht recyclebaren Flügeln) etc…
    .
    Kein Windrad dieser Welt produiziert mehr Strom, als seine Herstellung, sein Betrieb, sein Rückbau und seine Endlagerung verbrauchten, verbrauen und verbrauchen werden.

    • Da kenne ich auch andere Geschichten, zum Beispiel die Wiederverwendung solcher Anlagen durch Export nach australien.

    • Ja, da werden die als
      Koala-Wippen eingestetzt oder als Traumpfadwegweiser. Wenn das mal keine Bumeranggeschichte wird.

    • Das ist Unsinn
      Quelle? Beleg?

    • Das erinnert in Aufwand und Wirkung..
      …ganz leicht an eine der früheren deutschen „Wunderwaffen“, hier das „Paris-Geschütz“ vom Alfred. Zum Betrieb waren neben mehrspurigen Gleisen mit Schießkurven für die Seitenrichtung mehrerer Bataillone Eisenbahnpioniere notwendig. Dazu die Bedienungsmannschaft. Ab und zu, wenn Wind und Temperatur mitspielten, wurde Paris sogar getroffen und einer Conciergemansarde das Dach weggeschossen.
      .
      https://de.wikipedia.org/wiki/Paris-Gesch%C3%BCtz
      (DdH)

    • Aufwand und Wirkung ...
      … haben Sie als Hauptproblem bei jeder bürokratischen Maßnahme.

      Der Bürokrat (und Politiker) zahlt nämlich nicht aus der eigenen Tasche sondern langt anderen hinein.

      Seine Macht beruht im wesentlichen auf Untergebenen (je mehr desto besser) und verwaltetem Budget (detto).

      Der produzierte Effekt ist eine Quantité négligeable (oder fast) und kann auch durch diverse PR vorgetäuscht werden (vor allem als Vergebung der Erbsünde in der Zukunft – à la Klimawandel).

  48. Splittingvorteil
    (Angebote reicher Erbinnen unter 40, süddeutsch bis toskanisch, katholisch oder atheistisch, cabriotauglich, Typ Romy Schneider/Anouk Aimee, gern auch arbeitsscheu, bitte vor der Bundestagswahl an die Redaktion, Chiffre keinCentfürCemundAnton2017)

    Hahahahahaha. Leider tauge ich nur als Splittingvorteil. Und bin evangelisch. ;D

    Aber wie immer – guter Text und eine Wonne zu lesen.

    • Ich habe den Teil mit dem Aussehen ja nicht ohne Grund vorangestellt, Erbe und Sexappeal gehen klar vor!

  49. Wichtiges OT (Weißrusslands Liebling)
    Ohne einen aus der Bundesregierung über die Fraktionsvorsitzenden gegenüber den Abgeordneten ausgeübten parlamentarischen Gewaltakt ist das Gesetz tot. Und jetzt kommt der Haken: Dieser Regierung und insbesondere der Regierungschefin traue ich auch einen solchen Schritt ohne weiteres zu.
    http://www.achgut.com/artikel/zensurgesetz_hingerichtet_aber_vielleicht_kommts_trotzdem

    • Ich auch – wenn es vor dem Verfassungsgericht scheitert, fällt es allein auf die SPD zurück. Und die ist dumm genug, es mit sich machen zu lassen.

  50. sz
    Müssten anständige Münchener nicht den Bayernkurier lesen??
    Vielen Dank für die gelungenen Bilder und die erstklassige Gegenrede!

    • Die SZ war mal eine gute Zeitung, aber in den letzten 4, 5 Jahren gab es viele Neuzugänge, die ich nicht ohne Gegenrede lesen kann.

    • Gute Zeitung?Ganz früher vielleicht
      Sehr geehrter DA, ich bin nicht Ihrer Meinung, aber ich würde mein Leben dafür geben, daß Sie Ihre frei äußern dürfen.(Frei nach Voltaire)

      Also mein, ganz bestimmt nicht ungebildeter, Großvater hat die SZ als einer ihrer ersten Abonnenten im Nachkriegsdeutschland nach über dreißig Jahren Ende der 70er abbestellt, weil er den, nach seinen Worten, „Gesinnungsjournalismus“ nicht mehr ausgehalten hat. M.E. hat sich seitdem bei der „Alpen Prawda“ nichts geändert, im Gegenteil es ist eher noch schlimmer geworden. Nur Drückermethoden halten die Auflage noch ein wenig hoch..

    • Titel eingeben
      Ich war – und das als Berliner – nicht grundlos Abonnent der SZ um 2000-’01 herum.

  51. Die diabolischen Erbfeinde
    Ich finde es traurig, dass man in so einer Gesellschaft mit wahnsinnigen und dummdreisten nicht Volksentscheidern zusammen leben muss; die egal in welcher politischen Enklave verhaftet, überhaupt kein Verantwortungsgefühl, gegenüber den eigentlichen Souverän besitzen.
    https://pbs.twimg.com/media/DCcOiENXsAIfre0.jpg

    Und die Frauen, die momentan politische Spitze inne haben, sind Kinderlos und manipulierbar.
    https://pbs.twimg.com/media/Cr6Up_fW8AA_A8h.jpg

    Nehmen Sie bitte – Pardon – gönnen Sie sich 2 Portionen, damit der CO2 Gehalt steigt. Dann nehmen ~WIR~ die 2 und multiplizieren sie mit den 3 Millionen, die in einem Jahr an blabla in Staub – huch – in die Luft gehen, und generieren sage und schreibe 6 Millionen. Fazit: Weniger Menschen auf der Erde, weniger CO2!
    Grüne dann so: https://pbs.twimg.com/media/C37tFofWAAEMYSl.jpg

    Und wenn die Verkehrsschilder richtig beschrieben wären, dann… https://pbs.twimg.com/media/DBkEtykWAAA_zPm.jpg…würden weniger Rot-Grüne, auf deutschen Straßen verenden. Wer will das schon!

    .
    .

    PS: Bitte beim nächsten Blogorgasmus – das kleine Licht erwähnen(z.B. Anhörung); ich hab´ da was, dass möchte schmähen. Vielen Dank!

  52. @Prince Matecki
    Leider ist es mir nicht gegeben, an Wunder zu glauben. Ich bin kein Anhänger der RKK. Für mich gilt, meiner calvinistischen Umgebung entsprechend: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

  53. Ideologie
    Nun ja, mit der einen Ideologie polemisiert es sich halt hervorragend gegen eine andere Ideologie. Ich pflege auch gerne mein Vorurteil, dass ich keine Vorurteil habe. Lebt sich einfach bequemer so.

    • Doch, ich habe auch Vorurteile. ausserdem denke ich, dass es kein Heil gibt. sondern nur unterschiedliche Probleme.

    • Klischees und Langeweile
      So ein langer Text vollgepackt mit Abwesenheit von Originalität- die Grünen sind mittlerweile schon Klischee genug, da braucht kein Donoweiler diese nicht noch zu reproduzieren – aber er hat leider keine andere unterhaltsame Idee mit Substanz. Das Gewese um die Konkurrenz ist lächerlich und gipfelt in 911 – da ist es aber für die Altmännersicht des D schon nach 12. Hätte der großartige Schirrmacher gewusst was aus seiner Idee wird – das wäre eine Emission mit Demission – ich bin auch nicht origineller – bekomme aber auch kein tolles Zeilenhonorar.

    • Ich finde Leute komisch, die über Tote reden, die sie nie gekannt haben.

  54. Fanatiker aller Länder, vereinigt euch (aber woanders)
    Es nutzt wohl nichts, zu sagen, das Deutschland mit 2,4% zu den weltweiten Kohlendioxidbelastungen der Erdatmosphäre beiträgt.
    Von diesen 2,3% ist der Anteil des Strassenverkehrs, also einschliesslich Güter- und Transport: 17,23%.
    Alles, was bei uns auf den Strassen fährt, trägt also mit 0,4% zu den weltweiten CO2 Emmissionen bei.
    Würden alle Fahrzeuge elektrisch betrieben und der GESAMTE Bedarf dieser Fahrzeuge aus Ökostrom gedeckt, liesse sich dieses auf 0,05% reduzieren. Für diesen lächerlichen, winzigen Teil machen wir also so einen Aufstand.
    Abgesehen davon, dass die Chinesen und die Afrikaner das locker ausgleichen können: Der gesamte Strombedarf wäre jedoch so hoch, dass wir in heute selbst mit konventionellen Mitteln nicht decken können. Das heisst: 100% Ökostrom für E-Autos nicht in diesem Jahrtausend.
    Legt man den Strommix 2010 zugrunde, ergibt sich überhaupt keine Einsparung. In Ländern, in denen weniger Ökostrom produziert wird, ist die CO2 Bilanz der Elektroautos viel schlechter, als die der Benziner.

    Das ist alles vom Statistischen Bundesamt und aus der unten verlinkten Studie. Das Wichtigste steht dort aber auf Seite 33: bei 5% Anteil von E-Fahrzeugen am Gesamtbestand in der BRD darf der CO2-Ausstoss der Verbrennerfahrzeuge um 5% steigen. Das heisst: wenn genug unpraktische Kinder-GoCarts hier herumfahren, verkaufe ich meinen 6-Zylinder und kaufe mir einen 8-Zylinder.

    Leute, kauft Elektroautos. Tut was für Eure Umwelt*.

    *: mich (denkt an meinen 8-Zylinder)

    https://wupperinst.org/uploads/tx_wupperinst/Elektromobilitaet_TB_Strommix.pdf

    • 0,4%
      Sag ich doch immer wieder und wieder, ein Fliegenschiss im gesamten Erde-Ökosystem. Aber auf mich hört ja keiner…

    • Wenn sich alle an die Ziele des Klimarates hielten
      und sie 100% erfüllten, so, laut selbigem Klimarat, wäre die Erwärmung 2050 0,5°C niedriger (laut Hochrechnungen des Modells).
      Damit ist doch eigentlich gesagt, wie sinnvoll der ganze Blödsinn selbst nach diesen Modellrechnungen ist!

      Ein großer Vulkanausbruch / 20 Jahre wird vermutlich doppelt so große Auswirkungen haben.

      Man kann moralisieren wie man will, es geht weder ums Klima noch um die Kinder, die die Leute nicht haben*, sondern– es geht schlicht ums Geld und um Macht über Menschen!

      * Zu den Kindern, die die Politiker nicht haben, eine Sentenz von Klonowsky :
      „In seiner Kolumne zitiert Karlheinz Weißmann eine Auflistung von Catholic Word News: „Emmanuel Macron, französischer Staatspräsident, hat keine Kinder, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, hat keine Kinder, Theresa May, Premierministerin Großbritanniens, hat keine Kinder, Paolo Gentiloni, Ministerpräsident Italiens, hat keine Kinder, Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, hat keine Kinder, Stefan Löfven, Ministerpräsident Schwedens, hat keine Kinder, Xavier Bettel, Premierminister Luxemburgs, hat keine Kinder, Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, hat keine Kinder.“
      Man kann naiv sein, aber das bin ich nicht… das erklärt manches.
      Der Kontinent der Aussterbenden, regiert von Zukunftslosen. Deswegen ist ihnen auch egal, wer hier einwandert“

    • Der mittlere Ring
      Ich habs schon mal geschrieben, dass mir ein Lungenrzt den Unterschied zwischen einer Stadtlunge und einer Landlunge zeigte. Er praktiziert in der Nähe des Mittleren Rings und hat viele Patienten von dort.

      Klar ist: Gesund ist es nicht dort zu wohnen. Die Maßnahmen mögen aktionistisch sein, und es ist jedermanns Entscheidung in der Nähe des Rings oder der großen Einfallstraßen zu wohnen. Bloß: Manche haben keine Wahl, weil Sozialer Wohnungsbau usw.

      Der eigentliche Irrsinn ist, München in knapp 50 Jahren auf das zweieinhalbfache aufzublähen und die Infrastruktur zu vernachlässigen. In anderen Städten wird das nicht anders sein.

      Zur Beruhigung angesichts der Lage: incredibox.com

    • Ja, das hat die Politik – speziell Rotgrün – über Jahre versäumt. Es gibtg bis heute auch keine sinnvolle „Durchmünchenradelstrecke“. Das nehme ich denen wirklich übel. Und der Isarhighway spottet jeder Beschreibung.


    • @Patrick feldmann: ergänze: der Papst hat keine Kinder, usw.

    • München hat viel getan
      @ Nahuatl, wenn ich an die Untertunnelungen Richard Strauß-Straße und die drei Tunnel im Süden denke, muss ich sagen, dass die Stadt extrem viel gemacht hat. Die im Westen sind schon älter.

      Die Stadt macht noch mehr: Zum Beispiel dürfen LKW ab Brunnthal die Stadt nur nordöstlich umfahren, weil der Außenring im Südwesten fehlt.
      Ich habe über zwanzig Jahre in dieser Stadt gelebt, davon fünfzehn an befahrenen Straßen, und bin kerngesund. Kein Lungenschaden. Auch kein Hirnschaden, soweit ich weiß. Davor habe ich auch in Städten gewohnt. Deshalb halte ich den ganzen Kram für Humbug. Vor dem Feinstaub waren es Allergien. Davor „saurer Regen“. Beim Älterwerden merkt man, woher der Wind weht und was Säue sind, die durch Dörfer getrieben werden, nur um den Bürgerkonsumenten und Abgabenzahler auf Trab zu halten.

      München ist nicht Berlin. Dort ist längst nicht so viel untertunnelt. Aber München hat auch problemlos einen Flughafen verlegt.

    • @COLORCRAZE
      und das ist bei diesem Papst ein echter Segen

    • @Oberländer
      Stimmt, Tunnel wurden gebaut.
      Abgase: Wenn ich recht informiert bin, werden die Abgase ungefiltert entlüftet, aber ich habe auf die Schnelle nix gefunden.
      Jetzt staut es sich halt dort, wo man auf den Ring auffährt oder ab. Ringstau außen vor.

      Wirklich bewundernswert waren die ganzen unterschiedlichen Straßenführungen während der Bauzeit.

      Was ich sagen wollte:

      Wenn ich ein Verkehrskonzept habe, das auf x Fahrzeuge ausgelegt ist, aber von 3x (BBautätigkeit obendrauf) genutzt wird, ist kein Verkehrsfluss mehr da.
      Zu den Schadstoffen, auch wenn Ihr persönliches Empfinden anders ist und Sie eine gute Genetik haben:
      Zig Listen, schnell zu finden, die vom Namen her Seriöse:: http://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/aktuelle-luftdaten#/map?s=XY29CsIwFIXf5cwZEpFSM7qLg4LzJY0SvM0NaWoppe/udXU7f3xnw0gFfkMQlgqPj4NBiTXJAO861Uxryq8zhfdCVcMn8RQNWhojfJ6ZdSPMc6PcFHC7HpQwBSlaw90vD7UDNXXueOqs7Xtrze/2P9z3Lw==&_k=690sbq

      Allerdings finden sich da keine Erhöhungen :)

      Nicht vorstellbar ist für mich, dass die Automobilindustrie unter dem Dieselbashing leiden wird. Eher geht es in Richtung Abwrackprämie 2.0.

      Mein -in meinen Augen unterbelichteter- Schwager trainierte jahrelang in der Nacht auf den Marathon, indem er am Ring entlanglief.
      Vor dem Lungenkollaps hat ihn jetzt allerdings ein Knieschaden ereilt.

      @Don
      Egal, wie viele Radwege man bauen würde, sie funktionieren nur als Radwege.
      Nicht geeignet als Flaniermeile, für geschwätzige Kinderwagenrammen-Mütter in Formation, in-ear-kopfhörer-Läufer oder 100m-Leinen-Hundehalter samt Hund.


    • @PatrickFeldmann: ich erwähnte es, weil das im RKK-Klerus ja „Standard“ ist, seit gewiß 1000 Jahren und mehr. Und unsere Politiker mithin derzeit anscheinend so eine Art quasiklerikale Lebensweise an den Tag legen, die das Gegenteil der adlig-dynastischen ist.
      @Nahuatl: ja, das ist das Elend, Verkehrskonzepte sind nicht durchgängig skalierbar. Sie funktionieren gut für ein bestimmtes Verkehrsaufkommen, bei deutlich mehr (aber auch deutlich weniger) gibt es meist Brüche. Radfahrer sind schwer einzubeziehen, wegen der erwähnten sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Wobei ich denke, daß die in Großstädten z.T. eine eigene Durchwegung bräuchten.

    • Patrick Feldmann - Keine Kinder
      Ich denke schon seit Jahrzehnten dass für Priester und Politiker, Polizisten und Soldaten eine vorhergehende Berufserfahrung im produktiven Sektor Voraussetzung sein sollte.

      Für Gesetzgebung und Regierung sollte man das aus gegebenem Anlass um die Kinderquote ergänzen: mindestens 50% müssen mindestens 2 Kinder haben, ansonsten bleibt der Job eben unbesetzt bis sich wer passender findet.

      Es werden ja z.B. bei der Schuldenmacherei ja vor allem die Nachkommen in die Knechtschaft verkauft. Das sei jederfrau privat unbenommen, öffentlich nicht.

  55. Wonderplagiat
    Warum veröffentlicht die Süddeutsche eigentlich wortgleiche Filmrezensionen wie der Schweizer Tagesanzeiger? Ist das die neue „Meinungsvielfalt“?

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/kino/warum-weinen-frauen-bei-wonder-woman/story/25813015

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/gleichberechtigung-warum-weinen-frauen-bei-wonder-woman-1.3548542

    • Vielleicht eine Kooperation?

    • Dahinter steckt tatsächlich eine "Kooperation"
      Die SZ hat hinter dem Rücken ihrer freien Journalisten eine Kooperation mit dem schweizer Tagesspiegel angeleiert.
      Der Tagesspiegel darf Artikel der SZ übernehmen, die Autoren kriegen dafür dann aber kein Zusatzhonorar, der Nutzen liegt ausschließlich beim Verlag der SZ.
      Gefragt wurde niemand, wer es kritisiert, kann halt nicht weiter für die SZ schreiben.

      Soviel zum Flagschiff der hohen Moral.

      http://www.deutschlandfunk.de/sueddeutsche-zeitung-hoelle-preis-fuer-flaggschiff-des.2907.de.html?dram:article_id=384714

    • Kein Wonderplagiat ...
      … sondern sozialistische Internationale. Es gibt ja kaum Überschneidung bei den Märkten. Interessanter finde ich dass auch zwischen Tagesanzeiger und Basler Zeitung gleiche Inhalt auftauchen, obwohl da ein ideologischer Unterschied zu bestehen scheint, z.B. zwischen Bassam Tibi und Jean Ziegler.

  56. Die grüne Liebe zum Fahrrad
    ist eine Urban Legend. Nach einer viertelmillion Kilometer in den letzten 20 Jahren sind mir unter den ernsthaften Radfahrern sehr wenige Grüne untergekommen. Diejenigen, die das Radfahren als Allheilmittel predigen benutzen das Rad nur plakativ. Bei Sonnenschein mal in die Veggiebar oder die Blagen in die Kita bringen. Ein befreundeter Importeur von Lastenrädern verriet mir daß die meisten dann doch mit Motor geordert werden bzw. nachgerüstet. Der Geist ist willig, das Fleisch aber schwach…
    Warum denn auch? Radfahren ist körperliche Anstrengung, erfordert auch mal den inneren Schweinehund zu überwinden und man hat nach dem Erreichen eines selbstgesteckten Zieles eine innere Befriedigung. Würden sie diese Eigenschaften wirklich mit den Grünen verbinden? Für die Grünen ist das Fahrrad nur die Drohkulisse gegen den achsobösen MIV ohne selber konsequenzen ziehen zu müssen. Frei nach dem Aktivistencredo: Es genügt wenn ich auf die Mißstände aufmerksam mache. Ändern sollen sich zuerst die Anderen.

  57. Brennstoffzellen gibt es auch noch?
    Mir ist jetzt der Herr Oberländer mit Lettland und Herr Tassilo, so hieß mein Nachbar,mit den Batterien zuvorgekommen.

    Eine deutsche Grüne, Ska – weil ihr Franziska? zu bieder ist – traut sich was.Einfach mal so über andere Länder verfügen, ist doch alles EU…

    Ich bin technisch toutal unbegabt, sah aber kürzlich eine Diskussion, in der der Chef des deutschen Museums sagte, dass Wasserstoff noch längst nicht abgeschrieben und, wenn das, wo es noch zwickt, gelöst sein wird, die bessere Alternative ist.

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Brennstoffzelle-im-Auto-Zukunftstechnik-oder-Notloesung-3600930.html

    • Früher mal
      Die Brennstoffzelle ist eigentlich keine schlechte Idee, sie sollte auch schon fast 20Jahre rumfahren, tut sie aber nicht. Die Wasserstoffwirtschaft wäre möglich, aber Wasserstoff ist brennbar und dann gab es die Hindenburg ..
      Soviel zur Polemik, faktisch ist, eine Ladestation fürs EAuto kostet 10000€ und eine für ein Wasserstoffauto 100000€ so sind ungefähr die Grö$enordnungen.

    • Franziska ist richtig.
      Und über diese distanzlose Übernahme von Spitznamen bei Politikern (Joschka…) könnte man auch mal diskutieren.

    • Danke für die Info,
      @ Problembär.

  58. Grüne und Intellekt
    In einem älteren Brockhaus findet man die Definition: „Intellektueller – ein Mensch, der seinem Verstand nicht gewachsen ist.“ Leider nur in einem Teil der Ausgabe von 1954; danach haben die Intellektuellen diese Definition wohl als zu erhellend streichen lassen.

  59. Einzige??
    Bin ich der einzige, der über einen gewissen Widerspruch stolperte?
    München ist teuer, der heutige ‚Ich-mache-was-mit-Medien‘-Mensch für gewöhnlich prekär beschäftigt, ….
    … Porsche 911??

    • Sowas kann man auch mal erben und wenn diese Dioxinstinker sogar noch älter als
      Dreißigjahre sind, dann sind die Laufendenkosten durchaus prekarianererträglich…

  60. freude am fahren
    Warum prangert die SZ nicht das KBA und das Verkehrsministrium an, die doch durch Wegsehen diese Fahrzeuge genehmigt haben?

    Wieso wird der gutgläubige Käufer dieser betrügerisch in Verkehr gebrachten Fahrzeuge anstatt entschädigt mit (geplanten) Fahrverboten bestraft?

  61. Wonderbrat hau ab!
    Wenn man mal durch die Kritiken zappt, ist die Wonder-Woman eine antideutsche Propagandaschmonzette allerunterster Schublade im „Bomber-Harris-Do-it-again“-Modus.
    Aus diesem Grunde: „Wonderbrat, nimm deinen Wonderbra und geh‘ woanders hetzen. Sonst hetz‘ ich dir unser Wonder-Rumpelstilzchen mit seinen Anti-Hass-Gesetzen auf die Hucke. Der langweilt dich zu Tode. Damit du mal weisst, was eine Deutsche Geheimwaffe ist“.

    Danke

    https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Wonder-Woman-Die-Menschen-verdienen-Dich-nicht/Kriegsthemen-und-Propagandabilder-der-realen-Geschichte/posting-30566155/show/

  62. Die wirklich größte Gefahr für das Land ...
    ist doch, dass sich bei der „Wahl“ eine Melange aus Rot/Grün/Links durchsetzt, falls sich die Koalitionäre allesamt extrem verbiegen, was sie für die schiere Macht, ihre abstrusen Vorstellungen zu verwirklichen, auch tun könnten. Dann kommen nicht nur die bei der SPD ohnehin immer üblichen Steuererhöhungen, sondern auch noch eine ganze Portion weiterer Wahnwitz auf uns zu inklusive einer Einladung an den Rest der Welt, es sich hier mit Hartz gemütlich zu machen. Wohl dem, der noch einen Auslandswohnsitz hat. Ohnehin habe ich meinem studierenden Nachwuchs dringend ans Herz gelegt, das verrückte Land zu verlassen. Für mich ist es leider zu spät – ich werde die Talfahrt unter Mutti miterleben müssen.

  63. CO2 Footprint - Kein Problem
    Als Nichtkindererzeugerpaar verfuegen meine Gattin und ich immerhin ueber zwei Future – Emissionsrechte. Da ich aufgrund biologischer Tatsachen keine Kinder in die Welt setzen kann stehen uns diese definitiv zu. Da es weiterhin ein Tatsache ist das der persoenliche Energieverbrauch bisher immer angestiegen ist, und das auch wohl noch weiter tun wird, muessen also Future-Emissionsrechte mit mehr Co2 bewertet werden als derzeitige. Ich koennte nun meine Future-Emissionen vekaufen, tue das aber nicht. Ich verfliege sie lieber – auch eine kleine Privatmaschine kommt nicht unter 35 l/ Stunde.

  64. Ohne die Grünen wäre die politische Langeweile doch kaum noch zu ertragen.
    Seit Jahrzehnten hält uns diese Splitterpartei (BW zählt nicht) doch mit immer neuen Ideen für gesellschaftlichen Verbesserungen auf Trab. Und wirklich erstaunlich ist doch, wie überproportional viel davon sie durchgesetzt hat, wie sehr sich die Volksparteien das Grüne zu eigen gemacht haben.

    Vermutlich hängt das damit zusammen, daß die Ideen der Grünen den Staat nicht viel kosten und wenn doch, daß ihre Ideen dann vor allem der allen Parteien gemeinsamen Klientel der Besserverdienenden zugute kommen.

    Das Traurige an den Grünen ist aber, daß selbst ihre guten Ideen so derart schlecht umgesetzt werden, daß am Ende nichts wirklich Gutes dabei herauskommt. An keiner Stelle wird das deutlicher als bei der Energiewende. Unfaßbar, was aus dieser guten Idee in der Praxis wurde, wieviel Milliarden den Monopolisten geschenkt wurden und weiter werden, wie sozial unausgewogen diese Wende durchgeführt wird.

    Beim Diesel wundert mich dann auch nichts mehr und bei 2030 denke ich immer nur an den BER. Wer aber den Diesel verteufelt und dann kein Wort über den andauernden VW-Betrug verliert, der ist schlicht und einfach unglaubwürdig. Keine Forderung nach einer Harnstoff-Nachrüstung von den Grünen. Ein einziges Armutszeugnis und Verrat an den eigenen Wurzeln.

    Und so werden die Privaten, Selbstständigen und Kleinunternehmer unter den Dieselfahrern genau wie beim Strom die Rechnungen präsentiert bekommen, die eigentlich den Verursachern der Probleme zugestellt werden müßten. So werden aus guten Ideen schlechte Realitäten und das wird zum grünen Menetekel.

  65. ... auch das ist wieder nur ...
    „Ewiggestriger phantasieloser hass und Häme eines alten weißen Mannes, der sich angesichts der Geschichte schämen sollte“ würde Ska dazu sagen und der lieber in Lettland solidarisch Refugees betreuen sollte, die „wir wegen der Demographie brauchen und von denen viele studieren wollen“ … kurzum mich wundert, warum der Autor nicht von heute der verlautbarten Maas’schen Säuberungsaktion erfasst und im Hungerturm eingekerkert wurde … zur Abschreckung und damit derartige brandgefähliche und „frauenverachtende“ (Ska) Texte nicht mehr erscheinen….

  66. Klasse Beitrag über den Judenhass bei ARD und ZDF:
    http://cicero.de/kultur/antisemitismusdoku-das-geschenk-des-zweifels
    Das so unendlich widerwärtige: für diese öffentlich-rechtlichen Antisemiten zahlen wir. Jeder Bürger dieses Landes wird gezwungen, diesen Judenhasser-Dreck noch zu finanzieren.

    • @Tassilo
      Sie haben wohl nicht zu Ende gelesen? Die Autorin ist froh um den Beitrag. Erstens verschafft er dem jüdischen Anliegen Aufmerksamkeit, zweitens holt er die Deutschen aus der Lethargie und drittens diskutieren die jetzt endlich mal ihre Standards. – Das ist alles nötig. Die jüdische Medienpräsens lässt nämlich arg zu wünschen übrig; mir fällt spontan nicht mal ein jüdischer Künstler ein.

      Auch mit dem „Geschenk des Zweifels“ hat sie doch recht, ich zitiere: „Wo man im Mittelalter Juden bezichtigte, die Brunnen der Christen zu vergiften, behaupten heute „Israel-Kritiker“ wie die Linken-Politikerin Anette Groth, die Armee würde gezielt die Wasserversorgung Gazas zerstören.“

      Anette Groth, ich hab es eben nachgelesen, zweifelt nämlich selber und legt daher ihre (zweifelhaften) Quellen offen. Im Mittelalter waren auch Zweifel angebracht, weil man naturwissenschaftlich noch nicht so weit war, den Beweis einer Brunnenvergiftung in einem Prozess gegenüber wem auch immer so führen zu können, wie es heutigen, rechtsstaatlichen Standards entspricht: Erst Jahrhunderte später fanden nämlich Archäologen in stillgelegten Brunnen die Skelette von Nutztieren und gelang Naturwissenschaftlern der Beleg eines Zusammenhangs mit dem Ausbruch der Cholera.

      Auch sonst gebe ich der Autorin völlig recht: Die Europäer werfen Juden und Israel immer in einen Topf, nur weil sich als solche von ihrer Glaubensgemeinschaft anerkannte Juden jederzeit einen israelischen Pass beantragen können. Tatsächlich dürften die Interessen der Israelis und die der Juden gelegentlich auch divergieren.

  67. So geht heute Logik
    Elektroautos sind emissionsfrei, die Flüchtlinge kosten uns nichts weil der Staat ‚gut gewirtschaftet‘ hat, die Verschleierung von Frauen ist Emanzipation, Sprache ist Gewalt. Face(book)crime und Doppeldenk.

    Widersprüche zu vereinen ist wohl Ziel der neuen Weltordnung. Sehr belustigt bin ich derzeit über die ganzen eifrigen Twitterer, die neulich noch den Weltuntergang durch Trumps Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen beschworen, und jetzt fleißig im Cabrio spazieren fahren, ihre Klimaanlagen aufdrehen, und die Tage bis zum Abflug in den Urlaub zählen.

  68. Wohin Verteufelung auch führt...
    …zeigt uns Frau KGE von den Grünen, als Sie die Behauptung des ADFC übernahm, „jeder mit dem Fahrrad gefahrene km bringe der Gesellschaft soundsoviel Euro, während jeder mit dem Auto gefahrene km die Gesellschaft nur koste…“

    Irgendwann sind wir dann bei „Mensch X ist ein Schädling für die Gesellschaft, aber Mensch Y ist der Gesellschaft von Nutzen“. Irgendwie kommt mir das bekannt vor…

    • Fahrradfahren ist wirklich gesunbd und besser als Auto, da kann jeder etwas tun, und es macht Spass.

  69. Bahnattacke
    Ich stand gestern mitten drin im Bahnchaos in Sachsen, dort wo ich war, traf es u.a. vor allem Schulklassen, denen der Ferienausflug gründlich kaputt gemacht wurde.
    Hoffentlich kriegen sie die Verantwortlichen!
    Zu denken gegeben hat mir allerdings, daß das alles in Heute-Journal des ZDF nur so am Rande erwähnt, geradezu heruntergespielt, wurde.
    Auch heute habe ich festgestellt, viele haben diese Vorfälle und deren Tragweite, u.a. offenbar auf Grund der dürftigen Berichterstattung in den öffentlich-rechtlichen Medien, überhaupt nicht mitbekommen.
    Und die Diskussion auf Indymedia, die ich eben überflogen habe, hat mir nun den Rest gegeben.

    • Naja, beim NDR macht Patrick Gensing, früher Antifa, heute den Faktencheck, und die Kahanestiftung ist Partner.

  70. "Denk ich an Grüne in der Nacht,..."
    … dann fällt mir immer der Ausspruch ein, der von Mehmet Scholl aus den 90ern kolportiert wird:

    „H[ahem. don] die Grünen, solange es noch Bäume gibt.“

    Die Ironie dieses Spruches war offenbar zu substil, als dass man dies damals auf sich hätte beruhen lassen können. Der böse Hatspeecher wurde von einem Münchener Grünen mit einer Strafanzeige wegen Volksverhetzung zur Umkehr gebracht; er bereute inständig, kaufte sich einen Ablass und muss möglicherweise deswegen heute noch Werbung für osteuropäische Billigstautos machen.

    Den deutschen Wald gibt es Gottseidank immer noch, so dass niemand gezwungen war, die garstige Handlungsempfehlung praktisch umzusetzen. Und es schaut ja so aus, als könnte sich die Sache in absehbarer Zeit durch Wählerentscheid sozialverträglich erledigen.

    Zudem ist die Sache auch deswegen nicht mehr ganz so dringlich, weil der zwischenzeitlich erfolgte Ausbau von Windkraftanlagen ganz neue Möglichkeiten schafft, auf die ich aber lieber gar nicht weiter eingehen will, bevor auch mir unterstellt wird, ich würde hier irgendwen zu irgendwas aufrufen. Schon das Zeigen von Galgen als symbolische Äußerung politischen Unmuts kann ja strafbewehrt sein.

    Und ich glaube offen gestanden nicht, dass Münchener Grüne heutzutage mehr Humor haben als damals in den 90ern…

    • Herrjeh, Don, ...
      … sogar dieses harmlose Zitat (als solches deutlich gekennzeichnet), mit ironischem Unterton und ausdrücklicher Folgedistanzierung ist nicht freischaltfähig ?

      Nunja, Sie werden wissen, was Sie tun. Your house, your rules. Ich geh dann mal zu Jan B. in die Satireschule, lernen wo da genau die Freiheiten enden. Vorerst zur Kompensation den Grünen gegenüber zumindest dieses Kompliment:

      Sie sind so ziemlich die einzige Partei, die am Mittwoch noch immer das vertritt, was sie schon am Montag gesagt hat – egal was am Dienstag passiert ist…

    • Irgendwann kriege ich Ärger, und das wird hier keinem gefallen. Es gibt eh schon einen reichlich hohen Druck auf mich. Und googlen kann jeder das Zitat.

    • Lieber Don,
      kein Grund für Rechtfertigungen, wir alle hier sind dankbar für die noch gewährten Freiräume – ich war nur erstaunt und dachte, die Grenzen wären weiter.

      Dass Sie auf mancher Liste stehen, glaube ich gern. Falls es aber wirklich eher in Richtung schwarz-gelb läuft, könnte die staatliche Alimentierung der Gesinnungspolizei demnächst etwas sparsamer ausfallen.

      Aber die Kahane-Stiftung hat ja ohnehin Rücklagen, die für eine Legislaturperiode sicherlich reichen….

  71. Verkehrsmittelrassisten
    Endlich mal ein gut gezielter Tritt gegen das Schienbein der „grünen“, unfehlbaren und intoleranten Aufhetzer. Quasireligiös unterteilen auch sie die Gesellschaft in ungläubige Weltzerstörer und sich. Da sie die Moral gepachtet haben erlauben sie sich allerorten den Verkehr so gut es geht zu sabotieren um damit zu beweisen, das jener böse ist. Die Leistungserbringer werden dadurch in manchen unnötigen Stau in Geiselhaft genommen und die Anwohner gleich mit. Dabei haben sie gar nicht erkannt, dass nicht ein Auspuff, sondern die Überbevölkerung der Erde und insbesondere in D Ursache des Problems ist. Daher sollte Kinderlosigkeit honoriert werden, etwa mit Steuerfreiheit für Cabrios. Auch vorzeitiges Ableben wäre insgesamt hilfreich, wenn auch Steueranreize dafür eventuell ähnlich floppen wie jene für E-Mobile.

  72. Kloster Scheyern
    Das Bier ist lecker, aber schon etwas kommerziell?
    Habe eine ökologische Bombe aus einer Fachklinik für Psychatrie erzählt bekommen. Forst, organisierte Kriminalität, Fachaufsicht, Politik…
    Die Autosache geht über mein Verständnis von Gesellschaft hinaus – Staatsversagen. Mein Freund war im Karoseriebauqualitätsmanagement hatte mit der [ahem. Don] nicht direkt Kontakt. Wir lieben Design.
    https://cdn.shopify.com/s/files/1/1395/0565/files/CP_Wolf_1_1200x565_V1_grande.jpg?v=1473325441
    Göring-Ozdemir machen den Brüderle-Rösler-Abgang
    Der Parteitagsauftritt war realo authistisch…

  73. Mich dauert der Wertverlust
    Ob der Besitzer dieses Autohauses wohl grün wählen wird ?
    .
    http://koch-klassik.de/
    .
    z.B. gerade in der Vitrine, Mercedes-Benz 300 SL, Bj. 55, Flügeltürer, 1,25 Mio

  74. Grüne im Endstadium
    Grüne im Endstadium …

    Kam heute auf einen kleinen Platz in der Nachbarschaft, auf dem ich gern mal sitze und in die Luft starre. Oh nein, zwei debattierende Obdachlose! Andere Bank. Aber es waren gar keine Clochards. Er sah aus wie ein schmuddeliger Hipster mit Zopf, Bart und Pluderhose. Sie wie eine verfilzte Oberstudienrätin mit einem Wägelchen voll Plunder.

    Dann fiel mir auf: Der Wortschatz der beiden war durchaus tief, aber sie benutzten ihn eher beliebig. Bauten also Phrasen aus differenzierten Begriffen, so als würden sie die eigentliche Bedeutung nicht kennen. Das klang dann wie ein krummes Zitat (Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen) oder wie zwei Sprichworte, die man zusammenwürfelt.

    Die beiden sprachen miteinander, ohne miteinander zu sprechen. Im Prinzip ging es immer nur um Leute, die sie nicht verstehen (und ergo auch nicht würdigen) könnten und deshalb irgendwie böse seien. Das warfen sie sich auch gegenseitig vor.

    Beide waren der Meinung, dass sie hochgebildet seien. Er hatte schon Häuser gebaut. Fünf Minuten später studierte er Jura und kannte jeden Paragraphen. Nach weiteren fünf Minuten hatte er sogar Jura gelehrt; quasi als Professor.

    Und da verstand ich so langsam: Das waren Grüne in der Endphase ihres Realitätsverlustes. Völlig durchgeknallt! Genau das, was dem Cem und der KGE vielleicht in 10 Jahren blüht. Die beiden verließen dann den Platz in derselben Richtung … aber nicht etwa zusammen (obwohl sie sich eigenen Angaben nach seit über 10 Jahren kennen). Er ging einfach los, sie war mit ihrem Wägelchen langsamer. Er kam nicht mal auf den Gedanken, seinen Schritt anzugleichen.

    Ich fand die beiden einfach nur traurig …

  75. Wer sind eigentlich die "Guten"? Wer die "Bösen" sind, wissen wir ja nun.
    Also bitte mal Vorschläge!

    Glaubt hier wirklich irgendjemand, „wir“ könnten einfach so weitermachen, wie in den „seligen“ 60/70/80ern?

    Glaubt hier wirklich jemand, Veränderungen könnten allen Ernstes nur die „anderen“ betreffen? Und „wir“ hier kämen mit ein paar Belanglosigkeiten, auf die „wir“ verzichten müssten, davon?

    Der Minister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller, CSU, teilte übrigens öffentlich mit, es würden ca. 100 Mill. Flüchtlinge bereitstehen, nach Europa zu kommen. Sollte unsere „Wir schaffen das“-Kanzlerin, was ja doch wohl sehr zu vermuten ist, auch nach dem Herbst im Amte bleiben, dann werden wir noch gänzlich andere Probleme als die aktuellen haben.
    Und das Wichtigste sollte man dabei nicht übersehen:Es ist völlig egal, wer da Kanzler sein wird.

    Warum wohl, wird Kohl mit dem ganz großen Akt verabschiedet? Ich würde mal sagen, weil die Hütte brennt. Beinah schon lichterloh. Da versuchen welche, noch was zu retten.

    Die Grünen? Tssss…

    • @Grigorji "100 Mio. Flüchtlinge bereitstehen..."
      Wer über „Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen“ schwadroniert, wie es linke und grüne Politiker immer tun, mittlerweile assistiert von ulF und selbst einem CSU (sic!)-Minister, ohne auch nur ein einziges Mal den rasanten Bevölkerungsanstieg vor allem in Afrika anzusprechen, der ist einfach nicht mehr ernst zu nehmen.

      So viel Wirtschaftswachstum, wie nötig wäre, um den schneeballartig anwachsenden Bevölkerungen eine hoffnungsvolle Zukunft zu bieten, schaffen nicht mal China oder asiatische Tigerstaaten. Mal ganz davon abgesehen, dass mehr Menschen auch mehr Energie- und Ressourcenverbrauch bedeuten.

      Ich wundere mich schon seit geraumer Zeit, warum das politisch nie angesprochen wird. Vielleicht weil man sich mit Bevölkerungskontrolle weder bei christlichen Kirchen noch bei ihren muslimischen Pendants beliebt macht.

      Noch eine Anmerkung zum eigentlichen Thema des Blogs vom Don. Bei den Bildern vom Grün*innen-Parteitag fühlte ich mich schon sehr an amerikanische Wahlkampfauftritte erinnert. KGE inmitten der Massen, statt auf einer Bühne, diese halten sinnlose Schilder in die Kamera und alle grinsen wie die Honigkuchenpferde, als wären sie auf Droge. Dabei ist doch Amerika so was von böööööse.

      Der Hammer war aber der überdimensionale Eisbär. Liebe Grüne: Wer Parteiprogramme für Eisbären macht, der sollte sich nicht wundern, wenn er nicht von Menschen gewählt wird.

    • @Stand Your Ground
      Kontrolle des Bevölkerungswachstums? Gut, aber wie sollte die denn aussehen? Die m.E. dringend notwendige Regulierung ist doch schlichtweg nicht möglich. Wer wollte „Afrika“ denn sagen, dass ab sofort Eine-Mutter-ein-Kind gilt? Und wenn es jemand sagen sollte, wer will das kontrollieren? Würde „Afrika“ das überhaupt verstehen?

      Und dieses offensichtlich unlösbare Problem ist doch nur eins von vielen.

      Fluchtursachen bekämpfen ist die reine Politlyrik. Nichts weiter. Innerhalb dieses Systems ist das völlig unmöglich.

      Es ist doch offensichtlich, dass es trotz mancher Bemühungen Westdeutschland nicht mal gelungen ist, die Fluchtursachen sovieler Ostdeutscher zu bekämpfen. Und das waren sehr überschaubare Verhältnisse. Ähnliche Sozialisation, Bildung, Geschichte,… Klima, Hunger Folter etc. spielten keine Rolle.
      Nur wer erinnert sich an diese Tatsache, wenn von dieser Fluchtursachenbekämpfung im Globalen parliert wird?

      Wiki teilt zum Thema übrigens mit, dass so um 2040/50 das Wachstum etwas sinkt. Bei dann 9 500 000 000 Menschen. Man kann nur hoffen, dass solche Voraussagen völlig falsch sind. Aber gibt es für diese Hoffnung auch ein paar Gründe?

      Nach B.B.:
      Was sind das für Zeiten, wo
      Ein Gespräch über Grüne fast ein Verbrechen ist
      Weil es ein Schweigen über so viele wirkliche Probleme einschließt!

    • @ Grigorij
      Ich würde sagen, Pragmatismus ist gefragt.Vor Zeiten habe ich gelesen, dass Chinesen beim Straßenbau auch Einheimische beschäftigt haben – mit Krankenversicherung, allerdings nur für ein Kind.

      Müller müsste jetzt mit seinen Investoren besprechen, dass Arbeitnehmer nur eine Krankenversicherung für drei Kinder bekommen, was kontrolliert gehört.
      So, wie ich Menschenrechtler aber einschätze, sagen die wieder, dass Schnaxeln so ein Recht ist…Sie erscheinen mir nicht lösungsunwilliger,als PfaffenInnen.

  76. Rikschasklaven
    Ich wünsche mir zur emissionsfreien Fortbewegung den grünen Landsknecht Anton Hofreiter aus Germering als persönlichen Rikschasklaven. Da könnte er auch etwas gegen seine Weißbierwampn tun. Aber völlig emissionsfrei geht es mit dem auch nicht. Der transpiriert ja schon im Sitzen sehr stark.

    • Der kommt aus dem Flachland, Sie brauchen da schon einen Bergburschn – und die gibt es kaum in Grün.

    • stimmt....wahrscheinlich...
      Das Gerücht sagt, dass er sich im Vorland jeden (!) Meter im Taxi fahren lässt…ist kein e-auto im übrigen….obwohl „Schneckenforscher“ hat er für die Bewegung dieser Spezies scheinbar nichts übrig…

  77. @Hessin u.a
    Man liest hier zu Agrarthemen viel Meinung, Wissen findet man kaum. Raps wird nicht in Biogasanlagen eingesetzt sondern zur Oelerzeugung .Gleichzeitig entsteht nach dem Oelentzug ein hoch eiweisshaltiges Futtermittel für Rinder und Schweine aus den Reststoffen, das Rapsschrot. Dieses Futtermittel ersetzt Soja und somit den Import virtuellen Wassers und schont Anbauflächen. Die Gülle-Äußerungen eines Kommentators sind ebenfalls ohne jede Sachkenntnis-vielleicht aus Prantelhausen- und blanke Polemik

    • Nicht rausreden Gülle IST ein Problem
      Warum das nicht oder nur unzureichend thematisiert wird.. da stecken halt viele Interessen dahinter.
      Gülle wird viel zu schnell in den Boden reingewaschen z.B kann somit von der Pflanze nicht verwendet werden. Dann wird Gülle in die Vorfluter gespült usw.

    • Ja. Die ganze Massentierhaltung ist ein Problem. Ich würde es gern gelöst sehen, aber halt ohne mir die Nebenwirkungen der Grünen einzuhandeln. Wer da etwas tun will, soll Käse vom Bergbauern kaufen. Aber keine Parei wählen, die so öko ist, wie die CDU christlich.

    • Raps und Gülle
      Ich gebe Ihnen beim Raps recht, bei der Gülle nicht.

      Es gibt (vor allem) an der Küste (von Holland bis Dänemark) Riesentierfabriken und eines deren größeren Probleme ist die Gülleentsorgung. Nachdem Verklappen im Meer nicht mehr aktuell ist, sind sie auf Deutschland als Abnehmer gestoßen.

      Das ist nicht von vorherein vollkommen pervers, in der Praxis wahrscheinlich doch. Transportkosten für überwiegend Wasser, hemmungslose Überversorgung bis zum maximalen Ertrag ohne Rücksicht auf Auswaschung ins Oberflächen- und Grundwasser, etc.


    • Könnte man nicht mal etwas Geld in die Hand nehmen und Behandlungsmöglichkeiten für Gülle erforschen, wie man die entstinken und in einer Form als Dünger aufbereiten könnte, daß sie lagerfähig (auch versandfähig) ist, und dergleichen praktische Anforderungen mehr erfüllt?
      DAS wär mal ein wirklicher Fortschritt.
      Gülletourismus ist eher ein Verschieben des Problems.

      Eine Nachbarin machte mich neulich auf Mistpellets aufmerksam, die den Erdbeeren sehr bekommen (sie werden dadurch erstaunlich groß). Das gibt es anscheinend bei der ZG zu kaufen.
      Könnte man sowas in der Art nicht aus Gülle produzieren?
      Ich meine, die Klärwerkstechnik ist doch in den letzten 40 Jahren auch recht fortgeschritten, warum befaßt man sich nicht mal ähnlich intensiv mit Gülle.

    • Völlig laienhafter Einwurf:
      Gibt es nicht die ganze Gülle erst deshalb, weil die Tierfabriken keine Einstreu verwenden, die beim Ausmisten – eben genau diesen vorzüglichen Dünger ergibt?

      Im übrigen ist „Maiswüste“ bereits ein stehender Begriff. Allein schon die völlige Verschandelung des Landschaftsbildes …

  78. ... Ska ...?! ...gerrak
    … warum kommt mir bei diesem Namen sofort der SKAGERRAK in den Sinn ?!

    … größte Tiefe – kaltes Meer – (725m) in der Norwegischen Rinne –

    … war mal dort – ungemütlich – stürmisch ´- karg – rauh – nasskalt-neblig

    … einmal gesehen – reicht scho´´

  79. Immer wieder eine Freude, Ihre Blogs zu lesen
    Ich hoffe, ich kann noch viele davon hier bei der FAZ lesen.

  80. Obacht mit dem Kennzeichen
    Hui, fällt das nur mir auf!
    Der grüne 356 Porsche gehört auch verteufelt, hat er doch AH im Kennzeichen stehen, also einen offensichtlichen Nazi Code!
    Verschrotten SOFORT!

    Lieber Don, ansonsten wieder vielen Dank für einen Artikel, der mir wieder mal aus dem Herzen spricht.
    Ein bisschen Unaufgeregtheit und einer Welt voller blindem Aktionismus!

    Grüße

    Sven

    • Irgendwie scheint mir der Aufbepper
      der italienischen Halbinsel auf dem Porsche mit den verwerflichen Buchstabenkombination falsch herum aufgebeppt. Vom Fahrer aus kamen aus dieser Richtung doch nur die Karthager, Wandalen, das in Libyen geschlagene Heer des Duce zurück und …nun ja, die neuen Eroberer.
      (DdH)

    • "AH"?
      Das Kennzeichen für den Altkreis Ahaus (die mit dem Atommüll) ist aber wieder freigegeben. Man könnte wieder „AH-AH 18“ buchen. Es soll ja Leute geben,die so einen Kram mögen.

  81. Oberprantl/Prantlhausen
    hat doch vor ein paar Jahren gefordert Afrikaner in den neuen Bundesländern anzusiedeln?!
    „Grüne Verteufelung braucht keine komplexe Aufklärung“
    Überschrift is a Schmankerl….eben Prantlhausen muss reichen..

  82. Interessen
    Eigentlich ist es, glaube ich, am besten (und zudem ehrlich), wenn man immer die Partei wählt, die den eigenen Interessen in der nächsten Legislaturperiode noch am ehesten dient. Das wäre bei mir beispielsweise in Bayern bei der nächsten Landtagswahl ohne jeden Zweifel die CSU. Bei der im Herbst anstehenden Bundestagswahl dürfte die Entscheidung schon schwieriger werden. Einiges spricht auch hier für die CSU, wie zum Beispiel, dass sie (meines Wissens als einzige Partei) fest zum Ehegattensplitting steht. Oder dass sie die Förderschulen nicht abschaffen will. Anderes spricht dagegen. Etwa dass sie offenkundig weiterhin Merkel stützen wird. Oder dass sie leider wie alle anderen Bundestagsparteien Teil des parlamentarischen Komplettversagens 2015/16 war. Was also ist für mich in den nächsten vier Jahren wichtiger: Splitting und Erhalt der Förderschulen? Oder Erhalt des Sozialstaats durch Grenzüberwachung und Anwendung der Schengen-Regeln und gegebenenfalls Rückbau der EU zu einer wirtschaftlichen Kooperationsveranstaltung? Die Antwort auf diese Fragen wird mir sagen, wen ich im Herbst wähle …

    • Aber wen denn dann?
      Das Problem, wir sind in der Zwickmühle.
      Die AFD wird nicht stark genug.
      Merkel noch mal will eigentlich niemand.
      Und RRG will auch keiner ernsthaft.
      Was also tun?

  83. Grüne aus dem Bundestag
    Toller Beitrag !! Vielleicht bleiben uns die Grünen im nächsten Bundestag ja doch noch erspart. An Ihren Kommentaren liegt es jedenfalls nicht. Vielen Dank.

  84. Dieselsubvention
    @Ulrich Dust

    Wenn Sie mir jetzt noch die 62,5 ct/Liter
    an Steuer auf Dieseltreibstoff als „Subvention“ erklären können, werde ich grün wählen ;-)

    Aber gerne: Zuerst einmal sind Ihre Zahlen falsch. Mieralölsteuer auf Diesel beträgt 47,4ct, Benzin 65,45 ct bei 1,55€ für Benzin und 1,36 für Diesel Quelle: https://www.avd.de/wissen/infothek/kraftstoff/staatlicher-anteil-an-den-krafstoffkosten/

    Zusätzlich ergibt sich für Benzin eine höhere Mehrwertsteuer, weil diese nach Aufschlag der Mineralölsteuer berechnet wird. Ohne diese sachlich unbgründete Steuersubvention wäre Diesel teurer als Benzin, da die Produktionskosten etwas höher sind.
    Auch der Verbrauchsvorteil von Diesel PKW ist nicht so hoch, wie es scheint. Diesel hat eine höhere Energiedichte, also mehr Kohlenstoff pro Volumeneinheit. Es wäre fairer, den Verbrauch in Primärenergie pro 100km anzugeben, als mit der Angabe von l/100km die physikalischen Tatsachen zu verwischen.
    So jetzt erwarte ich, das sie bei der Bundestagswahl ihre Ehrenschuld begleichen. Wir sind hier schließlich konservativ, da gilt Ehre noch etwas, oder?

    • Wieso denken Sie nur Einbahnstrasse?
      Subvention meint, die Steuer sei zu niedrig und müsse steigen (ganz Grünen-gemäß). Tatsächlich sind beide Steuern willkürliche Abgreiferei und überhöht. Beide Steuern sollten zurückgefahren werden, aber im diesem EU- Planwirtschaftsladen ist dies kaum möglich. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Ansonsten, wir produzieren jetzt schon mehr Diesel als wir brauchen. Würde Diesel nicht mehr genutzt, hätten wir ein großes Entsorgungsproblem und Benzin würde sehr viel teurer.

    • Danke für die Antwort, Zockerjoe, aber so wird das nichts mit grün wählen ;-)
      Die „Mineralölsteuer“ heißt seit 2006 Energiesteuer und beträgt beim Diesel 47,04 ct/l plus MWSt, macht 55,97 ct/l. Der MWSt-Anteil für den Kraftstoff selbst samt Vertrieb bleibt hier unberücksichtigt, es geht ja nur um die Energiesteuer. Die ist übrigens nicht nur bei Benzin und Diesel unterschiedlich hoch, da kommen noch die verschiedenenen Gasarten dazu. Als Tüpfelchen auf dem „i“ gelten dann bei der Verwendung in der Kraft-Wärme-Kopplung noch ganz andere Sätze.
      Ist aber auch egal nach der Definition des Dudens = „zweckgebundener, von der öffentlichen Hand gewährter Zuschuss zur Unterstützung bestimmter Wirtschaftszweige, einzelner Unternehmen“
      Also noch einmal die Frage : Welchen Zuschuss zahlt den nun die öffentliche Hand den Dieseltankern ?

  85. Prinzipiell
    haben Sie ja recht. Aber deshalb muss ja nicht alles verteidigen was SZ und Grüne verteufeln. An Trump verzweifeln nun nicht nur linke Europäer sondern z.B. auch das durchaus konservative aussenpolitische Establishment in Washington, das fassungslos mitansehen muss, wie Trump Amerika’s Einflusssphäre aufgibt, die die USA 70 Jahre lang v.a. zu ihrem eigenen Vorteil aufgebaut haben (und bestenfalls aus enlightened self-interest). Also, nur weil Trump und Le Pen von den Linken gehasst werden, muss man sie als Konservativer oder klassischer Liberaler nicht in Schutz nehmen. Es sei denn man ist in Wahrheit gar nicht so bürgerlich sondern ein neo-nationalistischer Rechter…

    • Es geht mir nicht um Trump, sondern um die Benutzung von Trump – bei der SZ etwa als UInbegriff von Männlichkeit. Das ist so unlauter, als würde man Hitler als Inbegriff der Österreicher nehmen.

    • Hab das jetzt dreimal gelesen ...
      Es macht einfach keinen Sinn. Wie so oft bei bekennenden Transatlantikern. Was reden Sie da? Wer verzweifelt denn an Trump? Alle, außer seiner Wähler? Welche Einfluss-Sphäre meinen Sie? Die Neu-Orientierung des Balkans, die Pulversierung des Nahen Ostens? Sie reden doch nur wirres Zeug. Es gibt nicht mal eine inhaltliche Klammer in dem Posting. Ich bin ratlos.

    • wie Trump Amerika’s Einflusssphäre aufgibt und die Deutschen ihm nacheifern
      Der Mann schaut ggf auf die Kosten, den Ertrag und
      die Trittbrettfahrer.
      Warum sollte die USA weiterhin für die
      Sicherheit Europas tief in die Tasche greifen
      wenn Sie im pazifischen Raum ein größeres Problem wachsen sieht.

      Das begann m.E. schon unter Obama.

      Unter G.W. Bush hätten die USA ggf
      die Ukraine einfach in die NATO aufgenommen
      und den Deutschen tschüss gesagt wenn es ihnen nicht passt.

      Man könnte auch sagen:
      Die Strategen in den USA haben glänzend
      belegt das es ohne Sie wahrscheinlich nicht geht.

      Ich schreibe gerne provokativ.

      Noch ein konkretes Beispiel:
      Leute wie S Gabriel haben nicht verstanden
      wie wichtig die Türkei für europäische Interessen
      ist und man stritt sich mit Ankara um alles mögliche,
      schließlich eilte Außenminister Gabriel nach Washington
      um sich eben da Hilfe zu holen.
      Also bei Trumps Leuten die er 5 Minuten vorher
      noch heftig kritisiert hat.

      Die Bundeswehr zieht aus Incirlik ab,
      aber nicht weil manche Bundestagsabgeordnete die Soldaten dort nicht besuchen durften,
      sondern weil man manche nicht in den militärischen Sicherheitsbereich der Incirlik Air Base gelassen hat.
      Man hätte sich vor der Kaserne treffen können.
      (Claudia R als Lilly Marleen)
      Warum das Ganze?
      Provokation von u.a. grüner Seite wo man gerne
      auch mit so genannten kurdischen Arbeiterparteien kuschelt.

      Oder anders:
      Was hat die deutsche Regierung aus vermutlich
      wahltaktischen Überlegungen an Einfluss aufgegeben?
      Ich glaube im übrigen nicht das deutschen Soldaten in
      Jordanien sicherer sind.

      Nur mit der €U haben wir eine Chance gegen
      die USA und China meint S. Gabriel seit Jahren.
      Warum wundert man sich dann bei entsprechende Reaktionen?

      Was sich Bundespräsident Steinmeier am Grab
      des Terroristenführers Jassir Arafat dachte hat leider keiner
      verraten, er legte dort kürzlich einen Kranz nieder.

      ggf wollte er ja signalisieren das Terrorismus gar nicht
      so schlimm ist wenn er der richtigen Sache dient.
      Wem galt diese Botschaft?
      Dem Westen bestimmt nicht.

    • Fracking und Freiheit
      Amerika hatte in bestimmten Weltgegenden Einfluss, weil es von dort Öl – und damit den Einfluss – brauchte („v.a. zu ihrem eigenen Vorteil“). Das hat es seit dem Fracking selber. Wäre das Fracking vor 50 Jahren erfunden worden, hätte sich manche Entwicklung entsprechend früher vollzogen. Was durchaus sein kann: Dass der zurückgehende Einfluss Amerikas Europa schadet. Nordafrika hat weniger Öleinnahmen und geringere Geldzuflüsse von der Arabischen Halbinsel, also schlechtere Zukunftsaussichten für die Jugend. Amerika spart bei Ölimporten – und nach Europa fliehen die Menschen. Deswegen ist das Geschrei hier auch so laut.

      Der Don hat recht, Trump ist eine Voodoo-Puppe derer, die Amerika so oder so nie mochten.

      Ein Beispiel aus dieser Woche: Die Republikaner gewinnen Nachwahlen. Die Nachricht, der Inhalt ist: Die Regierung gewinnt eine Zwischenwahl. Sicher, den Wahlkreis hält die Great Old Party seit Jahrzehnten. Dennoch ist die Regel eher, dass die regierende Partei verliert, zumindest Stimmenanteile, oft auf auch den Wahlkreis/Bundessstaat. Jetzt gab’s eine Ausnahme.

      Die FAZ („nto“) schreibt: Trump im Glück.

      Auf Welt-Online erscheint dagegen ein Artikel, der die richtige Frage stellt: „Was ist bloß mit den US-Demokraten los?“ ABER: Er stammt nicht von der Redaktion, sondern wurde von dpa übernommen.

      Kritik an Trump lässt sich also namentlich festmachen. Die Feststellung, dass die amerikanische Opposition schlicht und ergreifend nicht so gut wie die GOP – oder vielleicht auch gar nicht – weiß, in welchem Land sie lebt, wird durch einen Agenturbericht anonymisiert. Letztlich ist das ein Eingeständnis, dass deutsche Redakteure nicht objektiv über Trump berichten könnten.

  86. unverständlich
    Da werden auf Indymedia ernste Straftaten propagiert und Knirpsi Hatespeech zeigt keinerlei Verfolgungsinteresse. Bin ich wirklich der Einzige hier, der sich darüber aufragt?

    • Nein, es igibt da nur kein besonderes Interesse, und eine Mitgründerin ist im bundestag Referentin einer Partei, mit der die SPD eigentlich regieren wollte.

    • Terror und Linksunten.indymedia @Don
      „Mitgründerin ist im bundestag Referentin einer Partei, mit der die SPD eigentlich regieren wollte“
      Sie meinen die LInke oder die Grünen?
      Würden Sie den Namen der Frau nennen?

      Linksunten-indymedia fiel mir das erstemal auf als man während des Elbhochwassers
      2006(?) auf dieser Plattform dazu aufrief, „die Dämme zu sprengen, weil das deutsche Volk untergehen solle“!

      Wenn wir heute ein veritabkes linksfaschistisches Terrorpotenzial hier in Deutschland haben, so hat diese Seite einen guten Anteil daran.

    • Die ist bei den Linken.

    • Den Namen finde ich aber nicht per web
      überhaupt nehmen es die Linken mit dem Impressum nicht so genau. Bei jedem anderen wären das strafbare Handlungen!

  87. kein cent für CEM und Antonina 2017 !
    ja, das GRÜNE AUTO auf dem DON-Foto mit der Andrej Holm Codierung
    (einfach toll, wie schnell DON sowas hinkriegt!) gefällt sehr gut………….

    aber werden wir ernst:

    @Ts greift ja mein altes thema der stromerzeugung durch radfahren und fahrrad-ergometer-fahren wieder auf…………das half schon, als während der – ausgerechnet als ich dort war – losbrechenden studentenproteste das Establishment der 5. Republik den versammelten den strom abstellte. heute stellt als rache die ANTIFA der bahn den strom ab……

    kurzum, im nu wurden fahrradangetriebene generatoren gebaut, also wurden mikro und lautsprecher wieder elektrisch verstärkt und licht gabs auch……..

    und schauen sie sich den America´s Cup an und in das Neuseeländische Boot……….das wird fahrradgefahren, natürlich habe ich als erstes DON vermisst, aber die einstiegshürden lagen wohl zu hoch, unter dem ruderolypia-finalisten London 2016 oder superradfahrer auf weltmeisterschaften lief da nichts……….

    https://www.youtube.com/watch?v=3XTX21W_nxo

    warum also nicht das tretauto wieder forcieren ?

    ulFuM geht, nein….. kurbelt voran und rettet die schöpfung !

    • Ich habe lang darauf gewartet, es bringen zu können.

    • Hochleistungsteslaporscheradfahrer
      Ein gut trainierter Kader-Radfahrer oder Ruderer schafft auf einem Fahrradergometer im Stufentest (angefangen bei 200 W, alle 2 Minuten um 50 Watt gesteigert) etwa 500 Watt als maximale Stufe, danach ist er „tot“ (im Sinne von „ausgepowert“).
      Rechnet man die einzelnen Stufen zusammen, dann wurden 81,6 Wattstunden geleistet.
      In den 14 Minuten Gesamtdauer des Tests wurden 140 Liter CO2 ausgeatmet*.

      Ein Tesla hat einen Verbrauch von 25 KWh auf 100 km. Das heisst: um einen Tesla 100 km zu bewegen, müssten 308 Hochleistungssportler je 14 Minuten lang alles aus sich herausholen. Dabei werden 43 209 Liter CO2, also 43,209 Kubikmeter ausgeatmet. CO2 wiegt 44,01 g/mol. 43 209 Liter entsprechen 1931 Mol. 1931 Mol CO2 wiegen 77 283 Gramm, also 77, 28 Kilogramm.
      Ein Porsche 911 produziert 190 Gramm CO2 pro Kilometer. Auf 100 km sind das 19 Kg.
      Die 25 KWh des Tesla entsprechen immer noch 13 Kg CO2.

      Würde das von Menschen auf Fahrradergometern geleistet, wäre der CO2 Anfall 4 Mal so hoch wie beim Porsche 911 und 5 Mal so hoch wie beim Tesla.

      Jetzt erzählen Sie mir nochmal, Radfahren wäre die umweltfreundlichste Fortbewegungsart.

      *: Gemittelte Zahlen aus meiner uralten Doktorarbeit: „Vergleich von Hochleistungs-Radfahrern und Ruderern mit einem Fahrrad- und einem Ruderergometer und einem Stufentest“. (AMV wurde 200 L/MIn gesetzt und Exp. CO2 Konzentration 5%).

    • Man kann davon ausgehen, dass ein Auto mit 4 Personen tatsächlich auf 100 km, wenn man alles berücksichtigt, überland weniger Schadstoffe als 4 schnellere Radler auf 100km verursacht. Grund ist vor allem, dass die Energiezufuhr beim Menschen durch Essen und dessen Folgen so unökonomisch ist, dass es das Gewicht des KFZ aufhebt.

      Merkt übrigens jeder, der mal Radurlaub mit weiten Strecken macht. Das wird beim Essen richtig teuer.

    • RADFAHREN UND RUDERN abschaffen !
      @Thomas Marx

      das sind sehr spannenden Erkenntnisse, wo nachzulesen ?

      müssen wir jetzt die Tour de France verbieten ?

      DON hat recht, radfahren oder rudern sind echt teuer, kann das belegen, sobald ich jahreskilometerleistungen von mehr als 2000 km anstrebe…..da reicht nicht nur eine bratwurst und ein gutes rindssteak mit eiern garniert muss auch ab und zu sein !

      WOW, alles zusammengerechnet habe ich ja einen super-CO2-footprint !

    • (Fr)Essen richtig teuer
      Don, Sie entdecken eine alte Wahrheit neu.

      Auch die Zugtiere haben früher etwa ein Drittel der Fläche gefressen, daher gab es nach Einsatz von DIESELtraktoren, plötzlich mehr und meist genug zu essen.

      In Äthiopien können Sie noch die Landwirtschaft Ihrer (Ur)Großeltern weitflächig bewundern und das Essen ist auch entsprechend knapp.

    • Nachzulesen
      Das ist nachzulesen in meiner Dokorarbeit von 1986:

      „Untersuchungen zur sportartspezifischen Leistungsdiagnostik mit einem speziellen Ruderergometer und einem Mehr-Stufen-Test“.

      https://www.bisp-surf.de/Record/PU198910037073

      oder hier (Doktorarbeit eines Kollegen):

      http://d-nb.info/996085416/34

  88. Null-Emmission-Mobile
    Allen die später einmal über das Autofahren mit CD-Player berichten wollen, empfehle ich schnellstens die letzten Scheiben von George Benson Breezin zu kaufen und eine Runde mit dem Auto zu drehen.
    Schön war`s

  89. Titel eingeben
    Danke für den Text! Er ist mir aus der Seele geschrieben.

  90. Es sind zwar die Grünen aber
    alles, worüber vor und nach mir geschrieben wird, ist der derzeitige Mainstream, der nur deshalb existiert, weil der Hund offenbar Spaß hat, wenn der Schwanz mit ihm wedelt – ach was, die Schwanzspitze. Und das wird nicht aufhören, auch wenn die Schwanzspitze mit 4,9 % in der Versenkung verschwunden ist, da sie aus der Versenkung heraus immer noch mit dem Hund wedelt, der das irgendwie psychedelisch schön findet. Warum sonst labert Merkel so einen Unsinn von „der Bewahrung der Schöpfung“, wie ihn vor Angst kreischend KGE schon vor der letzten Bundestagswahl gelabert hat?

    Die Grünen haben einfache Prinzipien guter Werbestrategen zu ihren Themen gemacht: Angst vor … ? Wir haben die Lösung, wenn ihr brav seid und uns folgt. Leider denkt doch kaum noch jemand nach, über den ganzen Stuß. Letzte Woche war die erhebendste Antwort auf eine Frage von mir – „s hat doch in der Zeitung gestanden und im Fernsehen haben sie es auch gesagt.“

    Lieber Don Alphonso, bitte weitermachen, vielleicht lesen bald mehr auch mal bei Ihnen. Das kann man guten Gewissens empfehlen.

    • Wieso sind die so?
      „Warum sonst labert Merkel so einen Unsinn von „der Bewahrung der Schöpfung“, wie ihn vor Angst kreischend KGE schon vor der letzten Bundestagswahl gelabert hat?“

      Merkel hatte die vierte Audienz beim Papst. Papa Pastor, freiwillige Auswanderung in die DDR. KGE war Vorsitzende der EKD. Beide religiös unterwandert. Nachholbedarf wegen DDR. Dort war Religion das Gute, weil mehr im Untergrund und vom Staat ablehnend betrachtet. Leider müssen die auf unserem Rücken dadurch. Unkaputtbare Käßmann ein Kapitel für sich, in der evangelischen Kirche außerdem latenter bis manifester Antisemitismus, was mit manchem zusammenhängt. Käßmann (mit Taliban beten) und KGE (Wachstumsgrenzen erwünscht) sind außerdem politisch-wirtschaftlich eindeutig unterbildet. Für beide wüsste ich einen prima Alterssitz: Venezuela. Viel Arbeit dort – selig die von Chavez+Maduro gemachten Armen.

    • Herr Wolf, wenn Sie eine Antwort, wie die von Ihnen zitierte.
      .
      ..
      .
      ..
      .
      bekommen, mit Fernsehen und Zeitung, udgl.-

      dann haben Sie das falsche Umfeld.
      Einfach mal die Leute wechseln, neue Leute kennenlernen, gehen Sie aus, passen Sie auf, ich stolpere auch hie und da über Jungsozinen und Grünzeug,

      aber die bin ich schnell los, weil ich recht herzig EKELHAFT sein kann.

      Ehrlich -more of the same vergiftet Ihnen einfach nur das Leben.

      Zu Dummies- Distanz !

  91. Immanuel Kant: "Aufklärung ist...
    … der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ — UND UMGEKEHRT. — Grüne Politik und ihr Umfeld (wie aber nicht nur SZ) erscheint mir inzwischen als reiner Schwachsinn.

  92. Das Problem sind nicht die Grünen (allein)
    sondern eine CDU, die einem das Fürchten mit ihrem vorauseilendem Gehorsam beibringen kann. Siehe EEG und Fukushima. Allein schon, wenn die Kanzlerin sagt, in 20 Jahren dürfe niemand mehr sein Auto selbst lenken. Diese Volkspartei ist von ökologischem Idealismus unterwandert, fie 7% Grüne allein wären keine Gefahr. Fragt man die CDU Wähler, viele würden gerne noch selbst ihren Verbrenner fahren, aber sie trauen es sich dann nicht mehr, wenn es soweit ist.

    Ansonsten Don Alphonso, Ihre beschriebenen Stifmatisierungen in all ihren Gruppierungen, wer also wann „gut“ oder „böse“ ist, sind erschreckend richtig. Mit meinen noch nicht ganz soo alten 58 Jahren komme ich aber nicht mehr ganz mit der Geschwindigkeit mit, in der scheinbar neue Umwertungen vorgenommen werden. In meiner Weltsicht ist das Ehesplitting bei drei mittlerweile erwachsenen Kindern (genau 2 von 3) für mich immer noch die gute Sache einer kleinen Entschädigung, weil ich (sehr gern) mit meiner Frau diese Kinder in die Welt gesetzt habe.

    Die von allen möglichen Randgruppen verteufelte Splittingregelung, das sage ich jetzt als Tiefenpsychologe, kann sehr wohl Ausdruck eines abgrundtiefen Neides sein, ein Leben gewählt zu haben, dass sich in seiner Entwicklungsbegrenztheit selbst genug ist und nicht Teilen und Weitergeben kennt.

  93. Bevor ich weiterlese ...
    … nach dem 1. Absatz, eine prophylaktische Zusammenfassung:

    Grün ist das neue Braun, d.h. pfui gack!

  94. Dem linken Gutmenschentum
    steht der konservative Ökohass bei der Menge Schaum vom Mund ja in nix nach. So ist das halt wenn man sich einbuddelt im Schützengraben der eigenen Idiologie, alle blöd nur wir nicht.

    Da empfehle ich mal einen Anruf beim Sozialisten Musk, der schröpft seine Aktionäre mit immer neuen Aktien um seine teuflischen Ökophantasien umzusetzen, dieser Antichrist des Kapitalismus.

    Die Aktie halte ich für überschätzt, das Auto würde ich gerne kaufen, leider fehlt das Geld auch für das derzeit noch nötige Eigenheim für die Wallbox.

    • Überschätzt!
      ….aber schlau wie der Badelatschenheine mit Fratzenbuch. DER taschenlampenbatterieverwerter hat dem Vernehmen nach ca. 5 Mia. 5.000.000.000 an Subventionen abgegriffen. Unter Obama. Yes, we can.

  95. Das ewige Drama der Idealisten
    Wenn die Wirklichkeit nicht mit ihren Ideen übereinstimmen sollte, muss sie eben zurechtgerückt oder -gebogen werden, z.B. durch Propaganda, Verbote, Vernichtung (Rufmord, Existenzbedrohung).

    Wir dürfen uns freuen, dass der Gulag 4.0 vorerst noch nicht vorhat, Harz IV abzuschaffen.

  96. Energieerzeugung
    Abgesehen davon, dass Sie mindestens zweimal schreiben, es würde „Energie erzeugt“: Warum die ganze Aufregung im einem Land, das voller Diesel, aber so gut wie frei von E-Autos ist? Und wie deuten Sie es, wenn China demnächst eine E-Quote einführt – als eine Aktion verblendeter Ökospinner? Haben Sie vor dem Schreiben recherchiert, wie viel CO2/Feinstaub pro kWh ein modernes Kraftwerk freisetzt, verglichen mit einem Golf?

    • China ...
      … versucht seine eigenen Probleme zu lösen.

      Bei etwa 10facher Bevölkerungsdichte in den Ballungsräumen fällt der Autodreck stärker ins Gewicht, vor allem weil ja schon eine kriminelle Grundbelatung durch die Industrie besteht.

      Wenn Sie da die Dreckproduktion in die (übrwiedgend Kohle-!) Kraftwerke am Stadtrand verlagern haben Sie schon ein wenig gewonnen, Filter sind auch billiger im Kraftwerksformat.

      Politstrategisch dürfte dazu kommen, dass man die ausländischen Hersteller trotz diverse Fußfesseln nicht unterbuttern konnte.

      Falls man ein ganz neues System aufsetzt werden die Karten neu verteilt. Außerdem verwenden die Chinesen vor allem Elektroroller, ähnlich wie auch die Europäer mehr E-Räder als Autos kaufen.

  97. Liebe Frau Simon, wie geht es IHNEN ?
    .
    .
    .
    Kreuz friedlich, Schmierpampe wirkungsvoll ?

    Bei mir alles im Lot, Der Facharzt gab mehr weniger Entwarnung ,
    gestern quasi auf Almhöhe, aber in einem Privatgarten Gulasch über offenem Feuer gekocht, kein Wasser, keine Suppe zum Löschen, nur 2 Drittel Bier und ein Drittel Rotwein,
    massig Zwiebeln, Bio-Rindfleisch, Chili, Paprika..

    und köcheln lassen.

    Dazu Knödel aus hauseigenen Eiern, mit eingefrorenem Bärlauch statt Petersil.

    Heute ordentlich marschiert, und jetzt gibt es Gemüse….naja, wauns schee mochd !

    Ich will fit werden, es gibt eine Menge Gräber auf denen ich tanzen, und auf die ich

    ……ieseln will .

    Und beschleunigen darf man ja nicht, das ist eine Ordnungswidrigkeit, oder so.

    • Lieber Herr Moser, da bin ich aber beruhigt
      dass der Doc Entwarnung gegeben hat.
      Nachdem es bei mir abends nur einen Spitzkohlsalat gab, macht Ihr Gulasch mir nun so richtig Kohldampf.

      Meinem Kreuz geht’s ganz gut, es jault immer mal ein bisschen auf, nicht anhaltend, nur so, dass ich merke, ein Rückgrat zu haben. Zur Zeit droht kein Regen, sonst, ja sonst hätte ich das Schmierzeug nicht vergessen bzw. hatte die Apotheke grad Mittagszeit, als ich ins Dorf gedüst bin. Und sonst krame ich mir den Wolf, es wird hier einfach nicht weniger, muss der polnische Bekannte halt schauen, wie er klarkommt.

      Ich hatte mich am Morgen über Franziska Keller aufgeregt und am späten Abend las ich nebenan über den Trauerakt in Straßburg, dass Macron dort reden wird und nun frage ich mich, was will ausgerechnet der Bubi über Kohl erzählen?
      Dass der arme Mann im Wohnzimmer mit Trockeneis gekühlt wird, finde ich auch nicht sehr erhebend. Bei dem Wetter sollte eine Leiche ins Kühlhaus, alles andere ist doch Unfug. Wie lange die Witwe das wohl durchhält, womöglich, bis der einstige Riese tatsächlich schwarz ist.

    • Merkel will Macron und nicht etwa Oskar
      Liebe Frau Simon, bekanntlich gebe ich Macron mehr Vorschusslorbeeren als Sie. Dass er aber dort nicht jemanden reden lässt, der Kohl gut kannte, jemanden aus dem Umfeld der Regierungen Mitterand oder Chirac, leuchtet mir auch nicht ein.

      Als Kohl agierte, war der Bub gerade mal ca. 12 Jahre. Als Kohl abtrat, machte er Abitur. Das ist eine reine Selbstdarstellungsveranstaltung für ihn. Kohl wirklicher Weggefährte, Francois Mitterand, ist verstorben, und Chirac ist möglicherweise zu schwach. Aber es wird andere Weggefährten geben. Ich finde es auch nicht gut, wenn ein Mann, der damals noch kleiner Junge war, darüber spricht, ohne die Zeit bewusst erlebt zu haben.

      Abgesehen davon ist es ja ein europäischer Akt. Es würde daher reichen, wenn Juncker, der Kohl sehr gut kannte, reden würde. Bereichernd wäre auch eine Rede von einem von Kohl respektierten Oppositionellen, und das wäre natürlich der Oskar.
      Macron macht sich hier lächerlich.

    • Ja, Liebe Frau Simon, freut mich, dass das Wetter Ihnen guttut ,
      .
      .
      .
      .
      und Tage, wo es nur Jemüüüse jibt, habe ich auch.
      Gestern, z.B.

      Weil die Harnsäurewerte runter sollen.
      Habe mir Kapseln mit Montmorency-Sauerkirschenextrakt besorgt, mutig bepreist, schaumermal.

      Das zu essen, was ich soll, wird immer schwieriger .

      Aber wurscht, mir bleibt immer der Freßtag, und die zwei Frühstückseier ,und der Avocado, und die Zigaretten, und

      das Waschbecken voll Pssssst , also mecker ich weniger, und tu‘, was mutt .

      103,2 ist Tief, die Woche, gegen Ende, sähe ich gern 102 komma schnuffi .

      Haben Sie einen guten Physiotherapeuten zur Hand ?

      Die können nämlich wirklich was, no Mumbo-Jumbo, da lernt man auch Selbsthilfe-Übungen für den Fall, dass .

      Gerade die Stärkung der die Wirbelsäule umgebenden Muskulatur wirkt Wunder .

      Heute gönne ich mir einen Ausritt, Wetter sieht super aus, da ist im Schagaga (schattiger Gastgarten) was los .

      Und rooken kann man dort ook noch.

      Ich merk‘ schon, ich les‘ momantan zuviel ,,Fliegende Blätter“ und ,,Kladderadatsch“ aus dem 19. jhdt. (für lau auf Uni Heidelberg) .

      Die alte Reklame ist mehr Abbildung der damaligen Lebenswirklichkeit, als die politische Satire, die man ohne
      Detailwissen oft nicht versteht.

      Schönen Tag , und nicht jeder Tag ist Spitzkohl (eß‘ ich eher gar nicht) .

    • Zustimmung, Herr Oberländer
      aber auch dass Merkel dort redet, finde ich empörend. Der Trauerakt in Straßburg ist von Kohl und Witwe als Rache gedacht, wie es gestern hieß, gegen Schröder… Das kann ich mir nicht vorstellen, soviel Eindruck wird der nicht auf Kohl gemacht haben. Die Witwe traut sich wohl nicht, Merkel auszuladen.

      Es wird ein Akt der Scheinheiligkeit, allertiefste Betroffenheit geheuchelt werden, besonders wahrscheinlich nochmal von Merkel, die das aber wieder Wort für Wort vom Blatt wird ablesen müssen.

      Ich habe ihren FAZ-Brief auf dem Rechner und so sehr ich gegen Kohl war, das war weder die feine Lebensart noch sonst irgendwie entschuldbar. Diese Hinterfotzigkeit hasse ich wie die Pest, aber mit offenem Visier kann die Frau ja nicht, das wurde drüben nicht gelehrt.

      Sie kennen mich… grade drum bin ich so sauer.

    • ich lese gerade nebenan, dass die Witwe keine Merkel-Rede wollte
      damit steigt Frau Kohl-Richter doch erheblich in meiner Achtung.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nach-tod-des-altkanzlers-kohl-witwe-wollte-keine-merkel-rede-bei-staatsakt-15070590.html

      Wäre ich die Witwe, würde ich zur Merkel-Rede aus Protest meinen Platz verlassen. Dieser Trauerakt gerät doch zum Witz, ob Macron dann noch Minister hat? Momentan kommen die ihm ja halbdutzendweise abhanden.

      .
      Ja lieber Herr Moser, glaubens denn, dass ich wild auf Spitzkohl bin? Ist mit dem Gemüse nur so eine Sache, ständig Paprika geht mir auf den Senkel, ich kann das Zeug nicht mehr sehen und sonst ist außer Spargel, den ich nicht brauche, hier grad nicht viel los.
      Salat für einen einzelnen Menschen ist schwierig, aber dafür in ein Lokal zu gehen, am liebsten wäre mir da der Grieche, erforderte doch erst wieder eine Autofahrt und ich bin momentan grad zu faul zu allem.

      Physiotherapeuten, gibt es, aber erstens habe ich keine Lust dahin und zweitens sind die mir zu teuer. Nee, ich gehe nicht zum Arzt, um an ein Rezept zu kommen. Je öfter ich den Doc sehe, umso kränker werde ich, sage ich, ich bin erschreckend gesund, zieht der die Stirne kraus, ja wer braucht das denn? Ich für mein Seelenheil nicht, also lass ich den guten Mann seine Arbeit machen, an anderen.
      Übungen für daheim hatte ich massig, aber der Geist ist willig, mein Fleisch allemal zu schwach. Wenn’s arg weh tut, fällt mir dann die eine oder andere Übung ein, um dann wieder des Vergessens anheim zu fallen.

      Ihre Abnehmerei imponiert mir, ich kann nur von Gemüse leben und es tut sich gewichtsmäßig nix. Wohl auch dank der verflixten Schniefpillen, derer ich täglich an die drei Stück brauche, um halbwegs attackenfrei zu sein. Gräser und allerlei Zeugs fliegt, ich sitze im Durchzug und bekomme immer volle Dröhnung, bin stockheiser, ohne erkältet zu sein.

      Lassen wir die Krankheiten, erfreuen uns des Wetters, regen uns über die Politik auf (mache ich einfach zu gern und die Politik gibt mir allzu gern jeden Anlass) und Sie trinken einen auf unser Wohl. Ich genehmige mir Rotwein, hin und wieder einen Wodka Pompelmo, anderes ist nicht im Haus.
      Werde mir jetzt ein gestern von mir produziertes Joghurteis in der Loggia genehmigen, 500g Joghurt und 200g Sahne waren völlig fehl kalkuliert, hätte für die Nachbarfamilie auch noch gereicht. Beim nächsten bin ich schlauer ;-) und werde dann die gestern gekommene kleine Eismaschine für 13,90€ ausprobieren.

    • Ich hätte auch ziemlich eindeutige Vorstellungen von der Rollenverteilung, so ich mit Merkel auf eine Beerdigung müsste.

    • Liebe Frau Simon, wenn Ihnen mal nach leicht-geistiger
      .
      .
      .
      .
      Erfrischung ist, probieren Sie folgendes Rezept :

      2cl Cointreau (oder anderer triple sec)

      Frischer Orangensaft
      Spritzer zitrone

      Eis
      alles aufspritzen mit
      Soda oder
      Mineral oder
      Prosecco .

      Ist frisch, und dennoch nix für Kinder.

      Und- Don Alphonso, Gottseidank sind Sie nicht eingeladen .

      Die Idee mit der Schaufel als Waffe, ganz in der Tradition der Roten Armee ,

      entspricht NICHT geltendem Recht.

      Dudududu .

    • Ich würde mir wirklich wünschen,
      dass Maike Kohl-Richter da ein Zeichen setzt. Wenn sie sich jetzt der Raison auch beugte, alles muss man, insbesondere als Witwe, nicht mitmachen. Also ich wäre dann mal kurz weg, hemmungslos, weil ich sonst innerlich vor Wut platzen würde.

    • Naja, das Problem wurde offensichtlich geuielt durchgestossen – und Merkel ist genau der Typ, dem daqs egal ist.

      Nie mehr Pastorentöchter aus dem Osten bitte.

    • in das Stoßgebet stimme ich freudig zustimmend ein
      werter Don. Ich plädiere überhaupt dafür, Frauen aus der Politik rauszuhalten, es kommt nix Gescheit’s mit denen raus und schon gar nicht mit Pastorentöchtern.

      .
      Lieber Herr Moser, da müsste ich ja erst einmal teuren Cointreau und sonst noch allerlei Zeug kaufen. Mir reicht Wodka mit Pompelmo, was mir erstmals auf Elba Ende der 70er im Picchiaie der Barmann empfahl. War schön, abends zwei Longdrinks, ein Buch, Göttergatte saß dabei, was der dann trieb, ist mir jeden Abend wegen der Leserei entgangen. Es hat mich allerdings nicht verunsichert ;-)

  98. Auch der Mensch .....
    als solcher, sollte seinen unmittelbaren persönlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten.
    Um den missbräuchlichen Verzehr von Klima schädigenden Hülsenfrüchten unter Kontrolle zu halten, sollte deren Erwerb über Bezugsscheine reglementiert werden, der Endverbrauch Stadteilweise freigegeben werden. Auch bierbedingten Meteorismen könnte man in ähnlicher Vorgehensweise entgegenwirken.
    Am medizinisch definierten, individuellen persönlichen täglichen Schadstoffausstoß hochgerechnet, würden so allein auf dem Gebiet der Bundesrepublik in 24 Std. ca. 60-80 Mio. Liter Methangas weniger freigesetzt werden, das wäre mal ein deutlicher Beitrag.

  99. Die grüne Verteufelung..
    …der AfD und der Kampf der Antifa gegen rechts zahlt
    sich wohl nicht aus.
    Da werden die Wähler zur FDP und zur Union getrieben
    bis es zur Regierungsmehrheit in den Umfragen reicht.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass eine so groß angelegte
    Kampagne derart in die Hosen ging.

    • Stichwort wofür stehen die Grünen
      … es ist doch aktuell immer mal wieder zu lesen, die Leite wüssten ja gar nicht, wofür die Grünen inhaltlich stünden – als Erklärung für die mauen Umfrageergebnisse.

      Vielleicht wissen die Leute ja ganz genau, wofür die Grünen stehen und haben keine Lust mehr auf Sittenpolizei und digitale Hetzmobs?

    • Das ist zumindest mein Eindruck bei denen, die sie früher gewählt haben.

  100. Ich schätze die Süddeutsche Zeitung sehr
    Sicher, es gibt SZ-Meinungen, denen ich weniger zustimme. Das passiert mir bei der FAZ allerdings auch (gelegentlich). Zur Dieselproblematik kann ich nichts Verwerfliches an den Artikeln der SZ ausmachen. München ist eine Großstadt und seine Einwohner leiden extrem unter den Abgasen. Das auszusprechen hat mit „verteufeln“ nichts zu tun.

    Bei einem stimme ich dem Don jedoch gerne zu: Der Einsatz von Gewalt, oder die Drohung damit, ist nicht tolerierbar. Das betrifft Autonome, die unsere Infrastruktur lahmlegen wollen ebenso, wie Konzernmanager die glaiuben: „Menschen vergiften sei keine Straftat wenn es heimlich geschieht“ oder Raser, die gerne mal Jagd auf Fußgänger und Radfahrer machen.

    Nein, das alles ist nicht hinnehmbar. Gemacht wird es leider trotzdem.

  101. Ist das Ehegattensplittig nicht ohnehin nur ein Vorschuss......
    auf die Steuererklärung? Wenn ich recht orientiert bin, spart der Split doch effektiv nichts ein, sondern senkt nur die Attraktivität des Aufwandes für die Steuererklärung? Am Ende kommen doch eh‘ beide Einkommen in einen Pott.

    Wozu also dieser erbitterte Streit?

    • Nein, das verwechseln Sie wohl mit den Steuerklassen.
      Splitting bedeutet ja gerade, dass am Ende beide Einkommen in einen Topf kommen. Die Abschaffung hieße Individualbesteuerung.

      Und das ist bei Lichte besehen nichts anderes als eine Strafsteuer für nicht standesgemäße Ehen. Ich finde es lustig, wenn vor allem die SPD und die Grünen besonders lautstark danach verlangen.

      Heiraten über Gehaltsklassengrenzen hinweg gelten ja dem vernehmen nach im urbanen Bürgertum inzwischen als etwas unschicklich. Das erklärt möglicherweise warum so beharrlich für eine Gesetzesänderung Stimmung gemacht wird. Eine moderne urbane Partei möchten ja schließlich nicht nur die Grünen sein.

      Bei Angela Merkel und Ursula von der Leyen würde ich auch nicht darauf wetten, dass sie für das Ehegattensplitting kämpfen. Die kämpfen glaube ich lieber für den gesellschaftlichen Wandel, dem durch Abschaffung dieses lästigen Steuerparagrafen noch ein wenig unter die Arme gegriffen werden könnte.

      PS: Hier noch ein Steuertipp für Anhänger der Grünen und der SPD, die das Splitting für ehrenrührig und nicht mehr zeitgemäß halten: Beantragen sie bei ihrem Finanzamt getrennte Veranlagung, dann können Sie endlich wieder mit gutem Gewissen ruhig schlafen.

  102. Entschuldigung ... Kommentarlosigkeit ist nun wirklich kein Alleinstellungsmerkmal der SZ
    Hier einige (etwas ältere) Daten dazu: https://lilili42.wordpress.com/page/2/

    Die gastgebende Publikation des DeusEx ist auch nicht gerade zimperlich, wenn es denn der Volkserziehung dient… Da werden die Kommentarspalten auch schon mal arg ausgedünnt, wenn es hart auf hart mit dem Volk geht…

    Man muß sich seinen Platz am Tisch der Herrschaft wohl verdienen. Aber das wissen wir in diesem Forum ja ohnehin. Wir verstehen auch die Beweggründe des Dons lieber über die SZ zu sprechen. Glaube ich…

    Dieses Posting daher nur der Vollständigkeit halber…

  103. Im Gestus des Heilsbringers auf der Bühne
    Geehrter Don, Ihr Beitrag, also wirklich. Ich wußte das da was kommt, genauso ging es mir am Wochenende und schrieb meinen Kommentar:

    Kein Mensch, kein Tier, nicht mal mehr die Pflanzen brauchen noch die Grünen. Wer aber braucht noch Die Grünen?

    Ist es die Ironie des Schicksals oder einfach nur die heimliche Anerkennung für die zumindest vorübergehende Notwendigkeit der Atomkraft als Brückentechnologie, dass sich ausgerechnet Herr Trittin – der Vater des EEG in jetziger Form – neben den Herren Platzeck und Lindner? über den Tisch ziehen lassen hat bei den Atomausstiegsverhandlungen und den darin nicht mit berücksichtigten und verhandelten noch offenen Klagen gegen die Brennelementesteuer der Energieversorger, die jetzt vom BVG zugunsten der Kläger entschieden wurden. Na, macht ja nix und passt scho, wird man bei den Grünen sagen, bezahlt die Allgemeinheit.

    Und nun hört man da aus Berlin vom Bundesparteitag, wo man sich aufstellt für den Wahl-September: Raus aus der Kohle, und zwar subito. Mit 20 fangen wir erstmal an, alles andere an Kohle dann zu 2013. Und man macht, Hofreiter, in Kampfansage- und Stimmung, wenn er feststellt: „Kollegen, mit der Atomkraft haben wir es doch auch gepackt.“ Nun, mal sehen, ob es dabei wirklich bleibt, denn der Netzausbau lahmt, verzögert sich dem Vernehmen nach (Netzbetreiber) um drei Jahre und soll das Dreifache wegen Erdverkabelung kosten. Und gerade aus Thüringen macht die dortige Energie- und Umweltminsiterein Anja Siegesmund auf Grenstreifen-Nostalgie ihres schützenswerten Ex-Todesstreifens mobil: Hier keine Südostlink-Trasse. So geht natürlich auch grüne Energiewe(ä)nde.
    Und Hofreiter fragt lautstark weiter, warum die Erneuerbaren seit fünf Jahren lahmen. Das fragt auch Franz Alt als flankierender Außenposten auf seiner Homepage sonnenseite.com – „Jede Biogasanlage, jede Solaranlage, jede Windennergieanlage ist ein Zeichen des Friedens“! oder „Solarstrom ist Sozialstrom“. Nun, man ist zusammen so weit abgehoben, daß man nicht den Ausbau sieht oder bei der Bundesnetzagentur nachfragen kann: 41 GW Fotovoltaik (Leistung von 41 ca. AKWen); Windenergieanlagen ca. 48 GW (Leistung von ca. 48 AKWen) und Biogasanlagen ca. 44GW (Leistung von ca. 44 AKWen). Leider führt das aber nicht zum Ziel einer CO2 senkenden Energieversorgung, weder zu einer annähernd sicheren stabilen Erzeugungsleistung, aber zu einem Anstieg der EEG-Umlage auf ca. 7cent/KWh, die der Stromkunde leisten muß, in Summe ca. 23 Mia. p. a. Auch scheint die leider nicht so erfolgreiche Subventionierung der Elektroautos mit 4.000€ und die Staatsförderung von Energiespeichern (30% des Anschaffungspreises seit 2013) an den Predigern der Klima-Apokalypse spurlos vorbeizugehen. Diese Ignoranz braucht kein Mensch.

    Was konsequent ausgespart wird und keine Erwähnung wert ist, ist die immer dramatischer werdende Bodenverseuchung durch Stickstoof /Nitrate durch das Aufbringen von Gülle und insbesondere der Fälalien, die in den Restgärstoffen aus den Biogasanlagen brodeln – hie und da mit Antibiotika und allerlei anderem Zeugs angereichert, die den Kreaturen in Massenhaltung abgepresst werden, bevor sie in atemberaubender Schlagzahl verwurstet oder zerlegt, subventioniert und nach Afrika gekarrt werden, um dort mit dem fragwürdigen „Fleisch“ die Märkte zu kontaminieren. A propos: Der Angler darf nicht hältern und kein lebend Köder verwenden. Daß das Schächten von Tieren hierzulande gegen das Tieschutzgesetz ist, interessiert bei den Grünen niemand. Das braucht kein Tier.

    Daß bei dem Biogaswahn nicht nur die implizite Ackerkontaminierung, aber auch die Verteuerung der Ackerflächen durch Maisanbau bis hin zur Verstromung von Weizen, billigend, die quasi-religiöse Weltrettungs- und Klimaschutz-Intonation schützend in Kauf genommen wird, ist pure Verblendung, Ignoranz und Hybris in einem gefährlichen Potpourri. Die Förderer von Boden- und Grundwasserverseuchung durch Massentierhaltung und Fäkalien aus Biogasanlagen bspw. in Gestalt Frau Göring-Eckardts zum 10Punkte-Plan u. a.: „Bezahlbares Trinkwasser und anständiges Essen sicherstellen.“
    Das braucht keine Pflanze nicht.

    Was brauchen die Grünen? Die Aufklärung der Grünen im Umgang mit Pädophilen in den eigenen Reihen und alles, was da so widerlich mitschwingt, wäre doch auch was für den Bundesparteitag – gewesen. Da wartet man doch schon lange auf ein Narrativ. Mit dem Finger der Moral allerdings auf andere zu zeigen und Bürger zu bevormunden, ist natürlich einfacher. Viel Glück brauchen Sie natürlich auch, nicht nur beim neuen wunschverbündeten China – nach Trumps Absage an Paris -, den man ja früher stets zu belehren suchte wegen der „Verstöße gegen die Menschenrechte“; auch beim neuen franz. Präsidenten und für viele neuen Messias, der sicher auch auf einen sofortigen Atomkraftausstieg drängen wird – wenn wir nur kräftig über den Gartenzaun belehren. Schade eigentlich, ohne Frau Royal jetzt, die hatte ja schon gute Ansätze mit dem Ausbau der Erneuerbaren und einem Solarstraßenprojekt ( „bspw. zur Beleuchtung der Straßen eines Dorfes in der Normandie“) mit internationaler Aufmerksamkeit. Hier kann sicher der Außenposten Franz Alt zur Hilfe eilen, der auch in Japan Vorträge hält über Energiewende nach dem Motto: Der Prophet nutzt nix im eigenen Land. In Frankreich könnte er jedoch seine Kanzel aufstellen, würde auch Kerosin sparen, denn da kann er von Freiburg mit ebike rüber. Auch die Schweiz liegt nahe und hat Beratungsbedarf in Sachen Energie und Atomausstieg. Doch hierzu weiß die NZZ zu berichten: „Das falsche Vorbild Deutschland.“ Hier wäre doch ein echtes Narrativ der Grünen zu finden gewesen: Zurück zu den Wurzeln. Und das gilt natürlich insbesondere für China, wo man ja noch 40 Atomkraftwerke zubauen will oder vielleicht auch muß. Die El Pais berichtet dazu: „La tortuosa marcha de China hacia las engias renovables.“

    Und letztlich auch Glück u

  104. Grüne und ihre mediale Fankurve
    Zuerst hatten sie kein Glück, dann kamen auch noch Pech und Schwefel dazu.

  105. Verteufeln
    können die Alphonsiden genauso gut. So richtig über’n Weiter-so-Horizont gucken die meisten hier auch nicht. Selektives, kurzatmiges Wüten wie bei den Grünen. Die hatten sich an den AKWs festgebissen, obwohl am CO2-neutralsten, jetzt sind die Autos dran. Im Alphonsium geht’s stattdessen, auch selektiv, um Wohlstand, so heiliger wie wirkungsloser Glaubensinhalt der Moderne. Aber was der Fortschritt an Wohlleben bringt, machen Stress und Rundumzerstörung zunichte. Glaubt Ihr wirklich, dass es unglücklich macht, wenn man einfacher lebt, dass der Norden den Hiatus zum Süden wohlbehalten überlebt? Immerhin glaubt Ihr nicht, dass der Konflikt durch die Verlagerung einer jährlichen Million Einwanderer aus Orient und Afrika, plus 300 Mio Almosen, aus der Welt zu schaffen ist. Und das wichtigste Mittel ist eben schon Bevölkerungsmanagement, lieber Alphonso, oder gibt’s da kathole Restbestände, die gegen Familienplanung sprechen? Und wo bleibt der Absatz, fragt der Liberale, wenn die Abnehmerzahl schrumpft, statt zu wachsen!

    • Wenn ich da an Erzählungen denke,
      die besagen, dass vor 2 Generationen bei der Holzabfuhr an bestimmten Stellen den Pferden das Geröll (Glocken) abgenommen wurde, um keine Lawine auszulösen,dachten die Altvorderen doch voraus, ohne grün zu sein. Auch in vielen anderen Dingen.
      Tja,vor einigen Dekaden ging dann eine Lawine ab und nahm 100jährigen Baumbestand mit. Ausgelöst wurde sie durch fortschrittliche Hubschrauber, die heutzutage überall eingesetzt werden.

      Es war ja nie DA, der sich in Südamerika vor die Menschen gestellt hat, um zu sagen: deid fruchtbar und mehret euch, nehmt keine Kondome. Darüber hatte sich schon Hoimar von Dithfurt in früheren Sendungen aufgeregt nach dem Motto: Da stellt sich der Mann mit seiner ganzen Autorität hin…

      Es hätte schon viel früher umgesteuert werden müssen. 2 Billionen$ sind die letzten 60 Jahre an den Kontinent gegangen, fast die Hälfte davon liegt auf bestimmten Konten.Mir redet man kein schlechtes Gewissen ein.Das sollen sich die unkontrolliert Gebenden und die korrupten Nehmenden machen.

    • So ist es, Philomena
      Früher konnten die Bauern auch noch nachhaltige Landwirtschaft, es gab Brachflächen, Fruchtfolgen usw. Dann kam Brüssel und damit der ganze Subventionsssegen, zusätzlich mehr als genügend Chemie allerorten.

      Dass die kath. Kirche noch immer Kondome ablehnt bzw. überhaupt Empfängsnisverhütung, ist ein Verbrechen an der Menschheit. Aber soweit denkt niemand, schon gar nicht der neue Hansel in Rom. Weiß der überhaupt, welches Amt er innehat?

    • Hi, Frau Simon,
      von sich vermehrenden Karnickeln hat er ja gesprochen – vor Journalisten im Flieger. Da nützt es was, das populisieren.

      Ist es Ihnen jetzt auch warm genug? Mir reicht’s eigentlich, bewege mich Mittags nicht mehr ‚raus.Wir regen uns gerade auf, weil einer bei dieser Hitze Gülle gefahren hat…

    • Ui, das kommt dann ja gut
      ich habe Durchzug, da käme Gülle gar nicht gut.

      Die kath. Kirche war für mich schon immer völlig neben der Spur. Ich war mal evangelisch, ohne jeglichen Glauben und seit 40 Jahren bekommen die keine Kirchensteuer mehr von mir. Ansonsten hätte mich spätestens der Kreuzableger oder die Käßmann aus dem Verein getrieben.
      Der neue Papst erschien anfangs ja irgendwie lustig, die abgelatschten Schuhe nach den roten Schühchen vom Ratzinger. Aber unterdessen frage ich mich, was die Kardinäle geritten hat, einen solchen Bauern zu wählen. Nochmal wird denen das wohl nicht passieren.

      Und ja, mir ist es endlich warm genug, es windet ein wenig, ich habe nix zu meckern. Habe sogar meinen Sonnenschirm aktiviert (der deckt nur 3/4 der Loggia ab), aber auch nur, weil’s sonst so in die Wohnung drückt. So kann’s bleiben und dann besser werden.
      Werde mich jetzt raussetzen und Joseph Anton (Rushdie) weiterlesen.

    • Verehrte Philomena
      mir ging es nicht ums schlechte Gewissen, weder ich noch vermutlich Sie profitieren so richtig vom land grabbing, und von den Bodenschätzen, die in Afrika ausgebeutet werden. Mir ging es um die Probleme, die durch zu großes Wohlstandsgefälle generell, global und national, zustande kommen. Für die großen Probleme gibt es einen primären Faktor, das ist die undifferenzierte positive Wertung von WACHSTUM. Wer kann denn, der bei Trost ist, Wachstum woanders ablehnen und zugleich bei uns begrüßen? Die Alternative ist, 8 Milliarden im Elektroauto unterwegs.
      Wachstum der Bevölkerung. In Afrika eine Katastrophe, bei uns aber ersehnt? Mehr Leute brauchen unsere Wirtschaft für ihren Absatz und den Arbeitsmarkt, und Nationalisten für einen „mächtigen“ Staat. Aber es gibt schon jetzt Probleme, Arbeit und Unterhalt für die hier Lebenden, geschweige denn für Einwanderer zu schaffen. Der IT-Fortschritt wird das Seine dazu tun. Die Renten! Die Rentensumme reicht nur dann nicht, wenn die Rentner einem steigenden Scheinwohlstand hinterherlaufen müssen und die Parteien überflüssige Rentengeschenke machen (für die zur Zeit 2% Armutsrentner wäre eine Erhöhung wohl problemlos drin).
      Wachstum der Agrar- und Industrieproduktion: Braucht es ein besseres Iphone, damit der Technik-Redakteur der FAZ sich nicht gelangweilt abwendet? Wachsen mit dem Elektroauto – ist was für Frau Merkel. Afrika würde mit Subsistenwirtschaft sich selbst helfen können, wenn die Bevölkerung nicht exponentiell wachsen würde (Genaueres hierzu würde zum Teil gegen Denkverordnungen verstoßen), wenn die korrupten Eliten nicht vom Westen und China gefördert würden, wenn die EU nicht die Kleinwirtschaft erdrücken würde, offenbar auch, wenn es keine „Entwicklungshilfe“ gäbe. Wer sagt denn, dass den Subsistenz-Bauern im Drittweltland Fortschritt vorenthalten wird, wenn sie auf ihrem Feld arbeiten statt als Lohnarbeiter auf der Plantage oder in einer Fabrik, am wahrscheinlichsten arbeitslos in einer Favela leben. Kulturentwicklung und sinnvoller Wohlstand ist damit nicht ausgeschlossen.
      Ein unvollkommenes Bild, besser wärs, wenn die intellektuellen Ressourcen für ein deutlicheres sinnvolles Zukunftsbild eingesetzt und das gesellschaftliche Bewusstsein umgeleitet würden, leider agiert die Grünenpartei (nicht alle Grünen) in der Tat da kontraproduktiv. Insofern hat Alphons recht.

    • So habe ich es auch nicht aufgefasst,
      @ werter Herr Vetter, war allgemein.Meiner Meinung nach ist die Überbevölkerung mit der Grund allen Übels.Meine Tochter erzählte mir, dass die Chinesen gegen Lizenzen zum Rohstoffabbau in Sierra Leone Straßen gebaut haben während der Regenzeit, die es dort gibt.Die seien schon fast alle zerbröselt…

      @Frau Simon, Spitzkohlsalat finde ich delikat, feiner und zarter als Weißkohl.

      Übrigens sind an Brüssel Förderungen das Schlimmste, die setzen immer jeden Blödsinn in Gang.

      Ich würde Merkel auch nicht sprechen lassen. Obwohl es mich schon erstaunt, das Familiendrama bei dem großen Mann, den ich nie mochte.Wollten Geißler und Süssmuth nicht meutern vor dem Mauerfall? Ja, der kam dann zur richtigen Zeit.

      Mir kommt es so vor, als dachte er nur an sich und seine Gechitsbücher . Die erste Frau, die ihm sicher oft den Rücken freihielt und übersetzte und mit der er seine Famillje gründete, scheint abgeschrieben. So wird das hohe C gefiedelt? Ich bin baff.Geht mich auch nichts an.

      Frau Simon, wissen Sie, warum in Italien alle Kaffeemühlen ausverkauft sind? Der Papst hat die Pille verboten, vom Pulver hat er nichts gesagt. (Ist schon mindestens 50 Jahre alt.)

    • Den Kaffeemühlenwitz kannte ich nicht
      nun bin ich evangelisch gewesen und hatte zwengs Verhütung nie Probleme.

      Was in Kohls Familie abläuft, ist wohl keinem Außenstehenden mehr zu vermitteln. Allein, dass der Mann bei der Hitze noch immer im Wohnzimmer aufgebahrt liegt, wirft trotz angeblich vorhandener Klimaanlage und Trockeneis doch Fragen auf, die man nicht unbedingt zu Gunsten der Witwe beantworten kann.

      Die geplante Meuterei von Geißler und Süßmuth seinerzeit war ziemlich halbherzig, so richtig getraut haben die sich auch nicht und beide waren so gar nicht mein Fall, so wenig wie Kohl selber es war.

      Ob Kohl wirklich den Trauerakt in Straßburg wollte… es wäre m.E. doch ziemlich vermessen, so etwas testamentarisch zu fordern. Dass die Witwe keinen nationalen will, kann ich ja noch nachvollziehen, nur was hat es ihr jetzt genützt? Es artet alles ein bisschen in Kindergarten aus und ich werde mir das am 1.7. wohl nicht ansehen.

  106. Visionsloser, ökologischer Bremser
    Netter, polemischer Artikel. Der Autor begeistert damit die ökologischen Bremser und beharrenden Besserwisser, die wortreich erzählen, warum irgendwas nicht funktionieren kann. So entwickelt sich keine Vision einer besseren Welt. Meine Prognose: Selbst phantasielose Zementierer werden in Bälde auf ihre Null-Energie-Häuser und E-Mobile schauen und dann plötzlich selbst heftig gegen die letzten Vertreter des fossilen Zeitalters polemisieren. Und Don Alphonso wird die Seiten wechseln und sich damit abquälen, weiterhin halbwegs geschmeidige Artikel zu verfassen. Dabei sollte er sich zur Abwechslung mal mit Wirkungsgraden und Feinstäuben, ganz allgemein mit Naturwissenschaft und Medizin beschäftigen. Was mir Hoffnung macht: Den notwendigen ökologischen und ökonomisch durchaus profitablen Wandel werden auch Don Alphonso & Co. nicht verhindern können. Wahrscheinlich werden sie ihn einfach nur verschlafen. Aber macht euch nichts draus Jungs, vielleicht reicht’s ja für eine Fußnote in der Geschichtsschreibung ;-)

    • Ich neigenicht dazu, es einfach zu machen, und ich sehe gern die Argumente der anderen Seiten. Beim Fahrradverkehr kenne ich die Praxis recht gut und bin für das italienische Modell. Ich habe halt leider recht oft sehen müssen, wie ideologische Beharrung schlechte Ergebnisse lieferte.

    • Visionen
      Wenn Sie Visionen haben, halten Sie sich am besten an Helmuts Schmidts bewährte Empfehlung.

      Was die Besserwisserei angeht, hätten Sie vielleicht die Freundlichkeit zu belegen, dass die Energiewende „funktioniert“, dito Null-Energie-Häuser und E-Mobile. Legen Sie dar, weshalb die als alltagstauglich, wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll gelten sollen. Fakten, keine Traumtänzereien und Wolkenkuckucksheime bitte.
      Etwas weiter unten rechnet Ihnen Folkher Braun vor, was ein Verzicht auf die mit Verachtung bedachten fossilen Energieträger bedeuten würde. Nebenbei: die haben erheblich zu dem Wohlstand beigetragen, von dem auch Sie heute zehren. Sie scheinen es bloß nicht zu begreifen.
      Selbstverständlich können Sie FB widersprechen, aber bitte mit belastbaren Zahlen und Argumenten.

      Was an dem von Ihnen angestrebten, angeblich „ökologischen Wandel“ tatsächlich ökologisch, notwendig und profitabel sein soll, wäre außerdem interessant zu erfahren, es sei denn, Sie hätten dabei nur die von Steuerzahlern und Stromkunden finanzierten Profite der Solar- und Windindustriepromoter vor Augen.

      Inzwischen und bevor Sie Belege liefern, lassen Sie erst mal die Finger von einer visionären Weltverbesserung und beschäftigen sich ernsthaft mit „Naturwissenschaft“ und „Wirkungsgraden“. Melden Sie sich nach Studienabschluss. Und nein, NGO-Broschüren und -Flyer zählen definitiv nicht zum Lernstoff.

    • Visionen, Herr Dax,
      habe ich über Jahrzehnte mitverfolgen dürfen. Und darf das weiterhin.

      „Der real existierende Sozialismus“
      Maoismus
      „Make America great again“
      „Die freie westliche Welt“

      Ökologie ist furchtbar wichtig, und wohl auch von der Mehrheit hier so gesehen. Verwechseln Sie das nicht mit einer Ablehnung von Zwangsbeglückung, die darüber hinaus auf einer kapitalistischen Basis steht: Handel mit CO2-Schuldscheinen, z.B.

    • CO2-Schuldscheine
      Die modernen neuzeitlichen Öko-Ablassbriefe [Anmerkung im Lutherjahr 2017].

    • Sehr geehrter Herr Dax,
      ich habe 28 Jahre in einem Land leben müssen, in dem daran gearbeitet wurde die Vision einer besseren Welt zu verwirklichen. Davon habe ich genug. Momentan schaue ich fassungslos auf die aus ideologischen Gründen halsstarrig verfolgte Energiepolitik, wo Ignoranz das Sagen hat und die von Ihnen eingeforderten naturwissenschaftlichen Kenntnisse fast völlig zu fehlen scheinen. Das zumindest ist ein Unterschied zur untergegangenen DDR: wir konnten Physik in der Abiturstufe nicht abwählen.

  107. zukunft für die GRÜNEN wird aus ANGST gemacht
    was ich hier (nach einer kleinen tour mit der V2) über meine liebe ulFuM lese ist ja schon interessant.

    sie soll gesagt haben, in 20 jahren dürfe ich mein auto nicht mehr selber fahren…ja das ist doch ganz einfach gedacht von ihr: sie fährt ja heute schon nicht mehr selber. sie sicht auf die welt wird einfach dadurch bestimmt, auf welcher stufe der pyramide mann oder frau steht. ja, Marx hat einfach recht !

    da verblasst die neuigkeit, sie sei schon vier mal beim pabst gewesen……….diesmal mit Ehemann, analog zu Horst, der ging ja auch mit der Frau zum pabst. schade, dass den ulFuM-kritikern nichts dazu einfällt, ob und mit wem sie ins bett geht. bei Horst wusste das die CSU – neidriege offensichtlich sofort.

    diese besuche sprechen ja nicht gegen ulFuM, aber gegen das Pabstum sicherlich. Franziskus hat einen grossen Vorteil: er ist immer gut für einen guten JOKE !

    und sonst: ja ddDT bekommt wohl recht, Brussel scheint doch ein HELLHOLE zu sein. er irrt einfach nie. er ist einfach ein konsequenter Hegelianer………….“das die furcht zu irren, schon der irrtum selbst ist“

    Stuttgart dagegen, Hegels geburtsort, ja da kommt es knüppeldicke:

    autos stehen im stau, die stauhauptstadt

    der Pendler, der neue Neger steigt einfach nicht um auf S-Bahnen, die dann nicht fahren

    diesel produziert feinstaub bis hinauf zu schreibtisch des OB

    stadtbahnverkehr bricht aktuell zusammen

    kein wunder war für OB Kuhn (nein, nicht Paul Kuhn, nein nicht Dieter Thomas Kuhn und erst recht nicht Thomas S. Kuhn!!!) Stuttgart die Stadt, in der er nie leben wollte……………..das kann ich so verstehen !

  108. Allles ist Gut !
    So sinnlos und idiotisch die Forderungen der Grünen sind, die Staatsmedien jubeln trotzdem, somit ist die Farce für den Normalbürger nicht erkennbar.
    Und, sehr geehrter Don, es laeuft doch wie im Drehbuch, Gelb-Schwarz ist auf Endsiegkurs !!!! Glückwunsch. zum ENDSIEG !!!
    Ich jedoch,werde kämpfen, die Pseudodemokratie, für die Normalbürger zu entlarven und ihnen ALTERNATIVEN zu bieten.
    Wer keine GEZ bezahlt, kommt hinter Gitter, insbesondere alte weisse Männer.
    Goldmenschen haben ALLLLE Rechte, jedoch keine Pflichten !!!
    Ich stehe in der Schuld meiner DEUTSCHEN Grosseltern,dieses schöne Land gegen die zu verteidigen, die noch keinen Pfennig in die sozialen Systeme gezahlt haben.
    Auch junge Gutmenschen werden anders denken, haben sie etwas zu verlieren, insbesondere Kinder !!!!

  109. Alphonso, manchmal sind Sie zum Knutschen:
    „Es geht also … um die Mentalität der Leute. Da muss man erst mal das Bewusstesein schaffen – idealerweise positiv. Das mache ich dauernd. Und die Grünen machen das wieder kaputt.“

    • Ist leider so. Radfahrer haben wegen der Grünen einen ganz schlechten Ruf der verbissenen Streithandel.

  110. Ich lese hier immer "Grünen-Wähler" .....
    Das stimmt nicht! Die blinken grün, wählen aber schwarz. Man lese nur von der Aktion der Zeit. Dort schreibt der Chefredakteur des Online-Dienstes, dass er Merkel wählen wird (dieser „Mirko-Artikel“, beim Lesen ist mir ganz warm ums Herz geworden). Dann wird das mit den Flüchtlingen nicht ganz so schlimm und sein sechsstelliges Jahresgehalt kann er für sich behalten …….

  111. Rechtspopulistische Mönche
    „Ein Beispiel dafür ist der offen rassistisch argumentierende, ja schreiend aufhetzende U Thu Sait Tha, der den wohlbekannten Schwachsinn einer Überfremdung durch muslimische Einwandererhorden von sich gibt und damit die (immer schon) im Grenzgebiet zu Bangladesch lebenden Rohingya meint, die bereits seit Jahren so sehr Vertreibung, Folter, Rechtlosigkeit, systematischer Vergewaltigung und Ermordung ausgesetzt sind, dass immer mehr Beobachter von einem Völkermord
    sprechen und die Vereinten Nationen zum Eingreifen auffordern.“

    ( Oliver Junge, http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/doku-myanmar-die-macht-der-moenche-bei-arte-15067894.html )

    Langsam gewinne ich den Eindruck, dass auch die Befürworter von islamischer Massenmigration und offenen Grenzen, zumindest, wenn sie nicht gleich grün sind, anfangen indirekt ihre Präferenzen kund zu tun, indem sie über ferne Länder schreiben, die der Leser nicht so genau kennt ( die Autoren allerdings auch nicht ):

    https://en.wikipedia.org/wiki/Rohingya_insurgency_in_Western_Myanmar

    Myanmar hat laut WP übrigens ca 51 Mio Einwohner, d.h. jeder tausendste ist dort Mönch, nur um die Proportion im Blick zu behalten. Das entspricht ungefähr der Anzahl der Lehrer in Deutschland im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung und als solche arbeiten dort wohl offenbar viele Mönche und sind ebenso politisiert.

  112. Was für ein peinliches Gejammere
    Aus Erfahrung kann ich Ihnen Mitteilen: Grüne Welle für Radfahrer funktioniert. Zwar nicht für die Mutti mit Lastenrad, und auch der Rennfahrer muss sich mäßigen, aber für die breite Masse zur Rushhour funktioniert es – und, es macht das Radfahren zur Hauptverkehrszeit für alle angenehmer.
    Wer heute noch meint Homosexualität sei eine „Lebensentscheidung“ hat, gelinde gesagt, etwas grundlegendes nicht verstanden. Interessant auch die Aufregung darüber, dass andere darauf hinweisen, dass die Politik der letzten Jahrzehnte es zugelassen hat, dass sämtlicher technologischer Fortschritt in der Autoproduktion hinsichtlich Verbrauch und Emissionen, durch größere Karosserien und mehr PS zunichte gemacht wurde. Wer sich einseitig nur Gedanken um die macht, deren Unterricht aufgrund von verfehlter Inklusion anderer gestört wird, muss sich nicht wundern wenn seine Motive in Frage gestellt werden. In der Tat ist viel in Politik und öffentlichem Diskurs fehlgeleitet. Ein schrilles Gejammere vom rechts-konservativen Rand über angebliche Diskriminierung mit geradezu lächerlichen Parallelen und einer Rhetorik die sich ähnlicher Stilmittel bedient, die Sie der Gegenseite vorwirft, ist da aber bestimmt nicht hilfreich. Ich weiß nicht wer sich hier mehr der Lächerlichkeit preisgibt, und der Eindruck des ewig gestrigen verstärkt sich mit jedem Beitrag und den darunter stehenden Kommentaren hier in der dunklen Ecke der FAZ.

    • Lesen Sie sich Ihren Kommentar noch einmal durch – dann vertehen Sie vielleicht, warum die Leute keine Lust mehr auf solche töne haben. Danke für das schöne Beispiel.

    • @Don Alphonso 21.06.2017 00:12
      Lesen Sie sich Ihren Blogeintrag, und die Kommentare Ihrer treu ergebenen Follower noch einmal durch – dann verstehen Sie vielleicht, warum die Leute keine Lust haben sich mit solchen Meinungen und Ansichten auseinanderzusetzen.

    • @Don Alphonso 21.06.2017 00:12 II
      Sie und Ihre Groupies polemisieren anstatt zu argumentieren, Sie verfälschen Aussagen und unterstellen Absichten und Einstellungen (damit Sie sich nicht mit den Argumenten auseinandersetzen müssen), Sie werfen mit Kampfbegriffen um sich die pauschalisieren und verletzen sollen, und last but not least sind Sie eine Echokammer der vorurteilsbehafteten und ewig gestrigen Rechtskonservativen (das hat man alles leider in der Vergangenheit oft genug gehört). Letzteres ist manchmal geradezu tragisch, denn manchmal benennen Sie durchaus Fehlentwicklungen in der öffentlichen Debatte. Aber egal wie sehr Sie sich auch bemühen, jedes mal ist ganz offensichtlich aus welcher muffigen Ecke Ihre Äußerungen kommen. Selbst bei einem so einfachen Thema wie der offensichtlich fehlgeleiteten Inklusionspolitik haben Sie es vermasselt, und das ist schon eine Leistung.

    • wo sind die dunklen ecken ???????
      aber werte Felicitas…bei mir ist es nicht dunkel, taghell, 24 grad C. am schreibtisch, ich finde auch, die „Politik“ hätte es niemals zulassen dürfen, dass sämtlicher technologischer fortschritt …..durch grössere karossen und mehr PS zunichte gemacht wurde…….ja, die „Politik“ hat uns leider nicht den Trabi (wenig PS, kleine karosse, ihr traum-Auto) zurückgebracht !

      herr Lang, der Trabi – Konstrukteur ist inzwischen tot und sein sohn, mit dem ich eine zeitlang das büro teilte konstruiert nicht !

      ansonsten ist leider alles falsch, beim Benziner (Neuzulassungen) sind wir 2016 bei 5,6 l, 2006 lagen wir noch über 7 l. beim Diesel von 6,5 auf 4,8 l. nur schnelle recherche beim frühstückstee auf Statista. der langfristvergleich wird noch besser aussehen.

      es könnte mehr sein, da haben sie recht, aber wir fahren ja auch deutlich sicherer und es gibt deutlich weniger unfalltote.

      und CR_00 braucht ja auch platz im auto, auch deshalb gibt es grössere karossen denke ich ! und wie soll ich nächste woche nach Henley kommen ?

      so, jetzt geht’s in den Empacher, ich muss jetzt mal kräftig CO2 ausstossen ! das hat ja unser freund Thomas Marx festgestellt. empirisch !

    • Alles scheint in Ordnung, Frau Felicitas-Fischer
      Sie kommen gelegentlich in diese dunkle Ecke, lesen offensichtlich die Blogeinträge, genauso wie die Kommentare, finden Ihre Meinungen nicht wieder, und erinnern gelegentlich daran, dass Sie die Welt anders sehen.
      Ich finde das prima! Und wünschte, es gäbe mehr solcher Menschen, die ihre Meinungen immer wieder mal gegenchecken.
      Nur so kommt der schlaue Satz womöglich zur Anwendung, dass der Kopf rund sei, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

    • Klartext
      Werte Frau Doppelname
      Die Groupies und Fanboy sind hier, weil sie Klartext mögen.
      Und kein inkluiertes, homo, gendergequirlte n K…äse.

      Sie müssen es ja nicht lesen.
      Bringt auch nichts, weil Sie es eh nicht verstehen.

    • Die Wahrheit kann auch eine Keule sein, mit der man andere erschlägt
      Liebe Susan,
      ohne jetzt nachzurechnen. Sie verkörpern in diesem Blog die 5%, auf die die Grünen zusteuern. Hier wird weder pauschalisiert, noch verletzt, noch toben sich der die ewig-gestrigen aus. Kampfbegriffe finden sie hier bestimmt nicht, dafür git es andere Blogs und Foren.
      Ich finde aber, wenn es was Neues geben soll muss es besser als das Alte sein, das ist aber oftmals nicht der Fall. Deswegen, und nur deswegen, neige ich zum Konservatismus, auch bei der Wahl des Nachnamens. Außerdem finde ich die hiesige Echokammer immer sehr anregend, weil hier im Allgemeinen auf und mit hohem Niveau zu recht „gejammert“ wird.
      Ob die Leute Lust haben, sich mit den Meinungen und Ansichten auseinanderzusetzen ist unerheblich. Sie werden sich mit den Realitäten auseinandersetzen müssen; und die Keule kann weh tun.

    • In Ihrer Schmoll- und Beleidigungsecke versteht man die Menschen nicht
      Ewiggestrig ist eine Bewertung und eine knallharte Beleidigung. Sie wissen nichts über das Leben derjenigen, die hier malocht und das Land mit aufgebaut haben.

      Was wir aber alle deutlich spüren, sind als Dank für unsere Steuern Attacken auf unseren Lebensstil, unsere Heterosexualität, unsere Kinder, die später Ihre Rente mit zahlen sollen, unsere Familie, unsere Fahrzeuge, unsere Drogen, die ja so viel schlechter seien sollen als die Drogen der Görlitzer Übermorgigen usw.

      Sie sind offensichtlich etwas jünger, und wir haben uns nichts zu sagen.
      Nur eins will ich Ihnen ganz deutlich sagen: Wann immer ich mit einem Muslim in Kontakt komme, weiß ich, dass er bei einem Generationenkonflikt oder einem zwischen Familien und allen anderen eher auf meiner Seite wäre, denn Muslime teilen unsere familiären Werte. Also schmücken Sie sich wenigstens nicht mit Leuten, von denen sie auch nicht mehr verstehen als von anderen Dingen.

      Dass diese bis heute nicht integriert sein wollen (ein Teil), liegt an den völlig abgehobenen Werten, die Grüne und Linke in diesem Land als Balsam verkaufen wollen und an ihrer deklamierten Oberherrschafft über jede Diktion.

    • @Susan F e l i c i t a s - F i s c h e r
      „peinliches Gejammere… Wer heute noch meint… schrilles Gejammere… rechts-konservativen … angebliche Diskriminierung… lächerlichen Parallelen… Lächerlichkeit… ewig gestrigen… Sie und Ihre Groupies… verfälschen… unterstellen… Kampfbegriffen… pauschalisieren… verletzen …Echokammer… vorurteilsbehafteten… ewig gestrigen… Rechtskonservativen …muffigen Ecke“

      Hab gerade alle typischen links-rot-grünen Wortbausteine auf meinem „Bullshit-Bingo“-Zettel durchstreichen können! Danke ;)

    • @Susan Felicitas-Fischer
      Sie haben gewiss nicht Unrecht. Sie übersehen allerdings, dass das hier alles nicht so sehr ernst gemeint ist. Von diesem Missverständnis, dem hier immer wieder Foristen unterliegen, lebt dieser Blog eben auch. Die FAZ hat hier ein offensichtlich funktionierendes Ventil für Kommentare gebastelt, die im sogenannten Mutterkutter umstandslos gelöscht werden würden. Von SZ, Zeit usw. ganz zu schweigen.
      Das Bedürfnis, zur wissenden, unterdrückten Minderheit zu gehören, ist ein uraltes und zähes. Man hat dann u.a. einen gemeinsamen, einigenden Feind gegen den man anschreiben kann. Die Sehnsucht nach der „heilen“ und „übersichtlichen“ Vergangenheit spielt verständlicherweise auch immer eine Rolle. Elitär möcht man selbstverständlich auch immer gern sein. Wer wollte das nicht von sich annehmen? Ist doch ein hübsches Gefühl.

      Ich halte das uralte Bedürfnis nach Stammtischlerei für hochinteressant. Man müsste mal über die tieferen Gründe dafür reden. Könnte interessant werden.


    • Der Disput hier ist geradezu ein Musterbeispiel nicht vorhandener Meinungsfreiheit und fehlenden Respektes. Und, DA ist damit nicht gemeint.

    • @Felix Silvestris
      Wie sieht’s mit dem inflationär benutzten „Prantlhausen“ aus?

    • @Felix Silvestris
      Da fehlt noch „dumpf“. Ohne „dumpf“ geht gar nichts im LRG-Diskurs!

      @Felicitas-Fischer: Bitte nachliefern!

    • Grüß Gott Frau Susan Felicitas-Fischer
      Vielen Dank für Ihr Statement.

      Allerdings haben Sie es offensichtlich versäumt, vor Absenden Ihres Beitrages im Sinne einer Selbstreflexion diesen gegenzulesen.

      Wie sehr wünsche ich mir von Politikern der jetzigen Bundesregierung, vor allem den Grünen und Angela Merkel eine sachlich orientierte, faktenbasierende (untermauert mit reellen und realen Zahlen, unabhängig und nach wissenschaftlichen Prinzipien erhoben und kommuniziert) Politik und Gespräch auf Augenhöhe mit dem Bundesbürgern.

      Vor allen Dingen seit 2015, dem Eskalieren der Flüchtlingsbewegung, wurden politische Überzeugungen derart ideologisiert und zur „Qua-Religion“ hochstilisiert. Wir treffen hier auf Bundesbürger, und den Begriff nutze ich in vollem Bewusstsein, der mit Sorge in die Zukunft blickend Politik nicht als Glaubenssache präsentiert bekommen möchte und auf dem Wege zugleich Opfer von Bevormundung durch Regierung und Grünenpolitiker werden möchte.

      Ich für mich gesprochen, erspüre dass diese Glaubensdogmen sich potentiell verstärken werden. Zum einen -wie eben beschrieben- durch die Regierung und Grüne, zum anderen durch alltäglich Erlebtes i.S.v. auch Rücksichtnahme und Implementierung des Islam in unseren Alltag. Dieser als für unsere Kultur sehr dogmatisch und sichtbar öffentlichkeitswirksame praktizierte Religion.

      Ergo:
      Ich wünsche mir einen wertschätzenden und respektvollen sachlichen Umgang. Von allen.
      Der Fisch stinkt vom Kopf her, d.h. hier sehe ich die Bundesregierung, allen voran Frau Merkel in der Pflicht, ebenso die Parteien und die Religionsführer.

      Ach, ich möchte sehr gern in Deutschland wohnen und dies als Alltagserfahrung leben und spüren. Ich habe sehr viel Freude, Urlaub in anderen Ländern zu verbringen, die dortige Sprache, Landschaft, Kultur und Menschen kennenzulernen. Das ist spannend, das ist bereichernd. Auch Japaner, Chinesen … starten sicherlich mit dieser Intention zu einem Urlaub nach Europa und Deutschland auf.

      Es gibt viele gute Gründe, der weiteren Migration sehr zurückhaltend zu begegnen.
      Und wenn Politik die Sorgen der Bürger zu Klimawandel, Umwelt und Migration, „Verteilen von Reichtum und Sozialleistungen“ wieder auf eine sachliche Ebene zurückführt ohne den Bürger für dumm zu verkaufen, zu „bashen“ oder zu missionieren, dann wäre doch schon mal ein gutes Klima für Problemlösung geschaffen, oder?
      Einen wunderbaren Sommer.
      „Die Macht sei mit euch.“ 😎

    • @Felicitas
      Anscheinend sehen Sie den finanziellen Aspekt der Inklusion nicht:

      Es werden Lehrer höherer Besoldungsstufen eingespart ( ich meine jetzt nicht Lehrer von Förderschulen, sondern Lehrer mit Zusatzausbildung), kleine Fördergruppen werden auf „normale“ Klassen verteilt, Schulgebäude werden umgewidmet.

      Anscheinend sind Sie an dem Honigwort Inklusion kleben geblieben, das eigentlich Einsparungen im schulischen Bereich bedeutet aber anders verkauft wird.

      Es ist mir ein Rätsel wie Eltern von betroffenen Kindern den Wert der Inklusion, also das Miteinander mit solchen, für die die jeweilige Schulform eigentlich gedacht ist, höher bewerten, als eine individuelle Föderung ihres Kindes.

      Davon ab, findet in jeder heterogenen Gruppe so etwas wie Inklusion statt, mir erschließt sich nicht, warum man so tut, als ob die Schüler ohne Inklusion von Kindern, die anderswo besser gefördert werden könnten, soziale Krüppel wären.

    • Liebe Frau Felicitas Fischer
      Ich würde mich gerne in anderen Foren mit gleich- und gegensätzlich Gesinnten austauschen, nur werden da die meisten meiner Beiträge erst garnicht veröffentlicht, wenn nicht nach kurzer Zeit gelöscht. Und ich kann Ihnen versichern, es handelt sich weder um Hate-Speech, noch um Beschimpfungen, noch um strafrechtlich relevante Äusserungen. Meine kleine Privatstatistik zensierter Beiträge:

      Migrazine: 100%
      FAZ: 70%
      Münchner Merkur: 70%*
      SPON: 50%
      TAZ: 30%
      Augsburger Allgemeine, Jetzt.de, Don Alphonso: 0%

      *: beim Münchner Merkur stehe ich auf einer Art „Beobachtungsliste“. Dort kann ich über den Hundedreck in Neuherberg schreiben, es steht immer darüber: „Ihr Kommentar muss noch von der Redaktion freigeschaltet werden“. In den meisten, auch den harmlosesten, Fällen, wird er das nicht. Wenn ich dann sehe, welche dummen und beleidigenden Dinge anderer Kommentatoren stattdessen vom Münchener Merkur durchgelassen werden, dann frage ich mich schon, wie ich zu dieser zweifelhaften Ehre komme. Meinungsfreiheit ist das für mich jedoch nicht.

      So bleibt mir am Ende nur dieses „schwarze Loch der FAZ“.

      PS: Übrigens mache ich Screenshots aller meiner gelöschten Kommentare, um mich damit an der Diskussion angeblicher „Hasskommentare“ zu beteiligen. Zur Zeit sammle ich noch fleissig.

  113. Titel eingeben
    Wir könnten das Dieselverbot sofort ausprobieren. Möglichst noch vor der BT-Wahl. Wir verbieten ab dem 26.6. 0:00h alle dieselbetriebene Fahrzeuge oberhalb 3,5 t Gesamtgewicht. Das sind so 2,5 Millionen Stück. Prof. Alan McKinnon von der Heriot Watt-Uni hat vor Jahren das Szenario aufgedröselt. Spätestens am 27. fehlt in den Supermärkten die Frischware. Also alles, was mit dem Kühlwagen kommt. Ab dem 28. wird auch die Trockenfracht fehle, Zucker, Mehl, Müsliriegel. Am selben Tag sind die erwerden amsten Großtankstellen leer. Krankenhäuser, Betriebskantinen und Schulen müssen geschlossen werden, weil die Vorprodukte für´s Catering fehlen. Die Paketdienste arbeiten ab dem 29. nicht mehr. Auch wenn sie alle elektrisch fahren würden. Die Transporte von Lager zu Lager mit den 40 t-Wechselbrücken-Zügen (alles Diesel) musste eingestellt werden. Ab dem28. sind alle Kneipen und Restaurants dicht und spätestens am neunten Tag, so McKinnon, geht nichts mehr.
    (Erste Fahrraddemonstrationen vor den Aldo- und Lödl-Verteillagern werden von den Grünen am 30. organisiert.

    • Wenn ich hin und wieder das Fett sehe, das der feministische Flügel mit sich trägt, hslten die schon zwei wochen schadlos durch.

    • Sie meinen, daß es sich bei der sogen. Klimapolitik um eine stellvertretende Diät handelt?
      Das würde zumindest erklären, warum es nichts mit Klima zu tun hat!

    • Aber, aber, Herr Braun,
      wofür gibt es denn Ausnahmeregelungen?! Und überhaupt, die modernen Lkw sind (Harnstoff) überwiegend die reinsten Saubermänner.

      Mir scheint, das angestrebte Ende des Diesels im Pkw-Bereich sowie des Verbrennungsmotors ganz allgemein sind eher schlecht (grün) getarnte Konjunkturmaßnahmen.

    • Herr Meier, Dieseltechnologie ist Hochtechnologie
      – das können nur wenige wirklich gut. Teilweise herrschen Drucke um die 2000 Atmosphären (das ist in etwa das, was 20.000 m unter der Wasseroberfläche herrschen würde.)

      Die US können nichts Vergleichbares, es ist ein Wirtschaftskrieg und die Grünen/Merkel sind nur die zynisch -blöden Erfüllungsgehilfen.

    • Hochtechnologie und Wirtschaftskrieg?
      Die Technologie (Common-Rail) wurde in Zürich entwickelt, in der DDR fuhr das erste Kfz damit, dann folgte Fiat und schließlich brachte Bosch die Technik bis zur Serienreife. Und, die Technik ist nicht mehr auf Dieselfahrzeuge beschränkt.

      Einer Nation, die es bis auf den Mond geschafft hat, zumindest indirekt zu unterstellen, sie beherrsche die Technik nicht, finde ich schon sehr gewagt. Tatsächlich gab es in den USA nie die Notwendigkeit, Sprit zu sparen. Und wie wohl jeder weiß, wird die Industrie nur dann innovativ, wenn sich sonst kein Geld mehr verdienen läßt, oder sie dazu gezwungen wird.

      Einen Wirtschaftskrieg sehe ich auch nicht, hätten die Autokonzerne die amerikanischen Käufer nicht belogen und betrogen, dann hätte der Diesel dort heute durchaus eine Chance gehabt.

      Was die Grünen betrifft, so kann ich nur wiederholen, daß die so lange unglaubwürdig sind, solange die nicht gegen VW etc. vorgehen und eine wirksame Nachrüstung der Diesel fordern. Wer sich grün gibt, aber mit Dobrindt, also mit der Regierung, mit CDU/CSU und SPD den fortgesetzten Betrug (durch ungenügende Nachrüchstung) von VW am europäischen Dieselkäufer zumindest billigend inkaufnimmt, der hat jede Glaubwürdigkeit verspielt. Und überhaupt, die de facto Enteignung der Dieselfahrer verstößt in meinen Augen gegen den Vertrauensschutz der Bürger, die diesen aufgrund der Zulassung der Fahrzeuge genießen sollten. Wer Atomkraftwerken Restlaufzeiten zubilligt und quasi alle Folgekosten dieser Irrsinnstechnik übernimmt, der sollte beim gemeinen Bürger auch so handeln. Das ist das, was mir bei den Grünen so überaus unangenehm aufstößt, diese Ungleichbehandlung. Aber, da sind die Grünen ja nicht allein. Mit dem Bürger ohne echte Lobby kann man es ja machen, er wehrt sich nicht einmal dagegen, seine politische Indoktrination oder die eigenen Sozialleistungsbezüge zu finanzieren.

      Gegen Untertanenmentalität und Obrigkeitshörigkeit ist eben kein Kraut gewachsen. Da wundert es mich nur wenig, warum manche die Leibeigenschaft derart schätzen.

  114. Bedauernswerte Politiker*Innen (stimmt das so?)
    Wieso prügeln alle auf die Politikaster, speziell die Grünen ein? Was erwarten Sie denn von Leuten, die es nicht einmal schaffen, ihre Hosen mit der berühmten Kneifzange anzuziehen? Denen trauen Sie zu, unsere Gesellschaft nach bestem Wissen und Gewissen zu leiten und zu führen? Und wählen diese? Nehmen Sie eine möglichst dicke Zeitung (von mir aus sogar die SZ), rollen Sie sie zusammen und dann prügeln Sie gefälligst auf sich selbst ein. Da treffen Sie die wirklich Schuldigen.

  115. Titel eingeben
    Ein toller Artikel, dem ich sehr zustimme – aber nachdem ich mir die Kommentare durchgelesen habe, habe ich mich doch oft gewundert. Wenn wir gegen Verteufelung sind, wie können dann so viele Leserkommentare ein schon grenzwertiges Grünen-Bashing betreiben? Also, zu erklären, dass da viel grüne Ideologie ist und technisch-wissenschaftlich das alles Quatsch ist etc. – in Ordnung. Aber dann anzufangen, „man müsste die Grünen alle zum Mond schießen“ usw.? Einfach mal nicht verteufeln, auch nicht die Grünen! Sich manchmal nett darüber lustig machen ist besser – und zeigt auch die moralische Überlegenheit derjenigen, die nicht „zurückverteufeln“.

    • Kann es sein, daß Sie Ursache und Wirkung verwechseln.seidnettzueinander.?
      Ich habe beileibe nicht alle Kommentare hier gelesen, vllt. sind da wirklich einige grenzwertige…, aber prinzipiell: das Klima der Verhetzung, das inzwischen gesllschaftl. auf vielen Ebenen greift und das Zusammenleben vergiftet, bzw. v.a. linksterroristische Anschläge gegen Personen und ihren Besitz , v.a.der AfD (und wohl auch in Teilen der cdu), gegen Gastwirte usw., wesentlich mitbedingt, geht recht klar von rotgrün aus, begünstigt unter der Ägidie Merkels. Die zweifelhafte hatespeech-Jagd (kann man Gefühle rechtsstaatlich ahnden oder auch nur zweifelsfrei erfassen?- nein, kann man nicht! darf man es, ohne eine Gesinnungsdiktatur einrichten zu wollen?- Nein, darf man nicht!) geht deutlich immer nur gegen einen politischen Flügel derweil die nazifa Hochstände feiert und das Gewaltmonopol des Staates genauso systematisch aushebelt wie libanesisch-arabisch-türkische Clans. Kein Ton …
      Es existiert inzwischen ein Klima der Auflösung rechtsstaatlicher Schutzgarantie und ein Klima der Denunziation und des politischen Totschlägertums. Wegbereiter u.a. die grünen (hier mal ein aktuelles Beispiel: http://www.journalistenwatch.com/2017/06/21/gruenfaschisten-fordern-lokalverbot-fuer-die-afd/).

      Es mag sein, daß Einzelne hier im blog ruppig werden (wie gesagt, bisher nicht alles gelesen), aber generell sehe ich die Problematik genau andersherum als Sie sie ansprechen.

    • Wir haben hier am Freitag den bayerischen Wahlauftakt der AfD im Stadttheater, da wird man sehen, wie weit das geht.

    • Titel eingeben
      „Grüne auf den Mond schießen“…
      …ausgerechnet solche harmloser Spruch soll „Lynchjustiz“, „Prügel“, und natürlich eine „Widerlichkeit“ (alles hier etwas weiter unten zu lesen) sein?
      .
      Kennt man den Spruch nicht mehr = „jemand sollte man am besten auf den Mond schießen“?
      Zumal, wer aus welcher Partei hat denn ernsthaft (!) einen Fahrstuhl nach da oben gefordert? Doch nicht der Don oder seine Kommentatoren. Aber die Spinner, die wir am liebsten auf den Mond schießen würden.

    • Ich bin nicht immer nett
      Heute heißt ja alles sofort Bashing, was früher Diskussion und noch früher Auseinandersetzung hieß. Und beim Gegner verunglimpfen sind die Grünen führend. Die Grünen haben es in den letzten Jahre mit vielen dummschlauen Sprüchen und beck-messerischen Forderungen förmlich drauf angelegt, mal abgewatscht zu werden. Da müssen die jetzt mal durch.

      Sie waren stets in der Minderheit, dafür haben sie aber permanent die Gesellschaft und nicht primär die Natur umgestalten wollen. Mein Mitleid mit dieser politischen Oberlehrerrandgruppe, die durchaus einmal notwendig war und beileibe noch ist, hält sich also in Grenzen. Es sind einfach zuviele in der Partei, die bei den Linken besser aufgehoben wären. BW und Schleswig-Holstein machen eigentlich vor, wie es gehen könnte.

  116. Liebreiz
    Ich bin ein wenig schockiert, wie in letzter kurzer Zeit sich hier der Ton zur Gehässigkeit, Prügel, Lynchrichtung und anderen Widerlichkeiten verändert hat. Alles unter dem Zeichen der angeblichen Ironie. Das hat schon nichts mehr mit Meinung oder Diskussion zu tun, das geht mir eher in die Ecke des „nun lassen wir endlich mal die Sau raus“.

    Ich denke, wenn ein so toller Blog wie von Don Alphonso Bestand haben soll, müssen alle mitmachen und sich selber auch ein wenig disziplinieren. Jetzt habe ich mich durch alle Beiträge regelrecht durchgequält und da war seitens der User nichts, was erfrischt.

    Nicht mal ein Stück Käse-Sahne-Torte.

    Meine Damen und Herren, ich vermisse heute den Humor. Er kann ja ruhig schwarz sein, aber Humor ist sozusagen der Handkuss beim Begehren des Nächsten Weibes.
    Im dritten Foto legt der Herr seinen Arm ganz sachte in die Nähe des Busens der Angebeteten, die es willig gewähren lässt – das nennt man Liebreiz.
    Was lernen wir daraus?
    DAS sind die Dinge, auf die es wirklich ankommt.
    Lassen Sie sich das von einem alten Mann sagen, der weiss, was er, seufz, nicht mehr erhalten wird.Zumindest bei euch.
    Bei mir Zuhause schon.
    In diesem Sinne!
    Mehr Liebreiz meine Herren. Und weniger Gehässigkeit.

    • Nicht ganz falsch, aber von extrakontinental, daher Logensicht
      Lieber Tico,
      Sie haben sicherlich Recht wie so häufig. Aber Sie sind im schönen Costa-Rica und wir hier im Wahlkampfmodus. Warten Sie bis Oktober.

      Fakt ist, wir haben hier eine Partei, die von über 90 Prozent der Wähler schon bei der letzten Bundestagswahl nciht erwünscht wurde. Und weiterer Fakt ist, dass Frau Merkel sich in ihrem Tun und Lassen an diese Partei angebiedert hat. Das empört die meisten CDU/CSU-Wähler und vielleicht auch frühere Wähler der SPD.
      Seehofer sollte schonmal seine beste Wiesn-Lederhose bereithalten, um jegliches weitere Kungeln und Schmeicheln mit dieser Partei zu verhindern.

      Es handelt sich überdies um eine Partei mit immensen Widersprüchen über die Zeiten. Einerseits war ihr Thema der deutsche Wald, andererseits hatte sie nichts dagegen, dass weite Waldschneisen für neue Trassen geschlagen wurden. Einerseits setzten sie sich für Kröten und Maulwürfe ein, andererseits nehmen sie sehenden Auges in Kauf, dass Windräder auf Höhenrücken und natürlich auch auf Feldern Greifvögel und Fledermäuse zerhacken können. Den Zugvogelabfang mit Netzen in Ägypten und Libyen haben sie meines Wissens noch nie zum Thema gemacht. Einerseits sind sie für alternative Energien, andererseits machen sie keine rationalen Vorgaben dazu. Zum Beispiel schritten sie nie dagegen ein, dass jeder Bauer in Norddeutschland (nicht ganz weit von Skagerak und Kattegat entfernt) seine Scheunen vollständig mit Solarpanelen auf Kosten des Steuerzahlers bestückte, wo einfach offensichtlich ist, dass man mit Solarpanelen im Süden des Landes besser läuft und mit Windrädern im Norden.

      Sie wollten einfach die AKW’s weg haben, haben dafür schonmal AKW-Tote in Fukushima produziert, und als sie ihr Ziel erreicht hatten mit 180° (bitte nochmal!), legten sie die Hände in den Schoß. Eine sinnvolle Energieversorgung könnte europäisch über Austausch funktionieren: Wasserkraft aus Norwegen und aus den Alpen, Solar aus Süditalien, Spanien, Griechenland!!! und Portugal, Windkraft aus MeckPom und von der Nordseeküste. Das ganze Konzept ist losgegangen mit schnellem Schritt und völlig undurchdacht. AKW’s hätte man viel mehr Zeit geben müssen, um dafür ein paneuropäisches Netz aufzubauen.

      Genauso undurchdacht ist der Hype mit dem Elektroauto, das dann im Endeffekt aus China kommen wird, denn Tesla wird eher Oberklasse bleiben oder – meine Prognose – wegen Gigantomanie pleite gehen. Das wird dann passieren, wenn alle Investoren zum gleichen Zeitpunkt Tasla-Aktien verkaufen. Das Elektroauto wird zwangsläufig anfangs alte Leute und Kinder anfahren, weil sie es nicht hören, unfallvermeidend wird es also kaum sein.

      Fakt ist, dass die Grünen, wenn sie mit Ratio und einem Konzept, das sich sehen lassen kann, hörbar geworden wären, würden sie nicht so verhöhnt. Statt dessen Ehe für alle, wo Schwule schon lange heiraten. Oder wollen sie die Kinderehe? Statt dessen 30er Zonen für Kröten und Vorschriften, was man/frau zu essen habe (Veggie-Tag). Die infantile Sprache (Veggie, Multikulti – Muslime dürften Lachkrämpfe kriegen) kommt noch hinzu. Frau Merkel hat leider abgekupfert („ein Stück weit“). Es ist die Sprache aus dem Kinderladen und den Selbsthilfegruppen der Siebziger, apropos ewiggestern, was oben mal wieder den Konservativen und Konservativ-Liberalen und den ganzen Fachleuten hier im Blog einfach vor die Füße geschleudert wurde.

      Ja, und inzwischen sind hier in D einige „ein Stück weit sauer“. Auch sauer, dass man sein Auto nicht unbedingt in Kreuzberg oder Mitte parken kann, vor allem nicht, wenn es ab 50.000 Euro aufwärts gekostet hat, denn man kann Pech haben. Geschlossene Augen gegenüber Verbrechen der AntiFa.

      Das sagt jemand, der die einstmals gewählt hat und aufgehört hat, als Joschka mit in den Krieg zog. Die Grünen waren darüber hinaus nie fair zu ihren Realos und machen heute Leute, die Klartext reden wie Palmer, einfach nieder. Die haben sich in eine ideologische Sackgasse begeben, aus der sie nicht mehr so leicht rauskommen werden.
      Früher waren sie dynamisch, heute sind sie erstarrt. Da sie um die Ablehnung wissen, fischen sie bei LGBT und Muslimen, statt den Laden dicht zu machen oder sich auf ihren Ursprung zu besinnen.

      Prognose: Unter fünf. Wer eine Alternative will, wählt, je nach Einstellung, die Sahra oder die AfD. Ich wähl den Horst, vielleicht mit FDP, je nach Lage.

    • Un.be.dingt!
      Ein Weckruf zu passender Zeit – wir sollten versuchen, uns alle daran zu halten…..

    • @ susan felicitas-fischer 15:53
      Ich (Krankenschwester) arbeite in einer Wohnheimgruppe, die zu einer Förderschule(Blinde- und sehbehinderte Kinder) gehört.Die 6 Kinder in meiner Gruppe sind mehrfach schwerst behindert (blind,sehbehindert, geistig behindert,körperlich beeinträchtigt,sie hören teilweise schlecht,sie sitzen Alle in einem Rollstuhl und
      benötigen eine 24 Std. Betreuung.Jawohl es besteht eine Schulpflicht für diese Kinder. Bei uns gilt Gruppe gleich Klasse.
      Morgens um 8:00 kommen eine Lehrkraft und eine Erzieherin in die Gruppe und die Schule beginnt mit Duschen und danach gibt es Frühstück,Lernpraktische Fähigkeiten werden unterrichtet.Sind die Kinder versorgt, gehen wir gemeinsam in den Klassenaum usw .
      ES gibt auch RealschulKlassen und Klassen für praktisch Bildbare.Dank Inklusion sind die Schülerzahlen rückläufig an dieser tollen Schule.Man denke hier nur an die adäquaten Förderräume, die ganzen Hilfsmittel und an die Lehrer und Erzieher ,die mit diesen besonderen Schüler schon lange zusammen arbeiten.

    • Costa Rica
      Sehr geehrter Tico, im schönen Costa Rica steht offensichtlich unbegrenztes Nahrungsangebot ubiquitär zur Verfügung, daß auch der Präsident davon profitiert. Kam gestern hier im Fernsehen, wie er bei einem Interview ein Mosquito verschluckt, und nicht nur ich musste im Patio de Comidas laut los lachen.

    • Liebreiz und Brechreiz
      Lieber Tico,

      Ihren Ordnungsruf in allen Ehren, ich für meinen Teil meine, dass gerade der Ton den Unterschied macht, ob die von Ihnen so genannten Gehässigkeiten tatsächlich solche sind oder nur eine mit dem Stilmittel der Übertreibung zum Ausdruck gebrachte Verzweifelung an den hiesigen Verhältnissen. Sehen Sie es uns armen Immernochhierlebenden bitte nach, wenn wir da zuweilen über die Stränge schlagen. Wir eskalieren nur im üblichen Stufenverhältnis: Ironie – Sarkasmus – Zynik.

      Und eine gewisse Rolle spielt sicherlich auch der übliche Duktus und Hintergrund von Forenurgesteinen, den man als – wie ich – hauptsächlich Lesender und nur vereinzelt Kommentierender dieses Blogs über die Zeit kennenlernt. Den „Rants“ eines Herrn Moser oder eines Tyler Durden Volland (der sich aber wohl endgültig abgewandt hat) billige ich schon im Sinne der Kunstfreiheit andere Grenzen folgenloser Verbalinjurien zu als manchem „Gast“, der mit Kurzbeiträgen konfligierend zwischenschiesst. Eine Frau Simon hätte bei mir aufgrund ihres Forenstatus‘ vollständige Narrenfreiheit (würde diese aber auch nicht benötigen). Und wenn ein Herr Braun Traktate mit Schraubschlüsseln andeutet, kann ich das aufgrund seines verschiedentlich von ihm angedeuteten beruflichen Hintergrundes, den er nach seiner Studienzeit hatte, auch durchaus anders (nämlich als praktisch sozial-adäquates Verhalten) deuten. [Hinweis: alle Genannten mögen dies bitte nicht als Kritik, sondern Reverenz auffassen]

      Aber das ist auch nur meine Meinung, und wenn wie vom Don einmal angedeutet die Meinungspolizei von IP-Adressen des NDR hier durchturnt und auf der Suche nach Gesinnungsstraftätern ist, dann wird sie all dies vermutlich weder berücksichtigen können noch wollen.

      Was sicherlich stimmt, ist, dass über die letzten paar Jahre der gequälte Subtext vieler Kommentare zugenommen hat. Hier würde ich mir – gerade auch für mich selbst – oft eine etwas gelassenere, gewissermaßen britische Haltung wünschen (wobei wir ja mittlerweile lernen, dass auch britischer Stoizismus nicht endlos trägt), eine Haltung, die wir vom Don ja durchaus vorgeturnt gekommen; allein: es gelingt zumindest mir nicht. Dafür verzweifele ich wohl noch zu gerne an den Verhältnissen. Und während Wahrheit zwar sicherlich das erste Opfer des derzeit stattfindenden Meinungskrieges ist, ist die Hoffnung womöglich das letzte.

      Ich greife aber Ihren Hinweis dankbar auf und werde versuchen, meinen Defätismus zukünftig mit mehr Liebreiz zu kompensieren; leider wohne ich im Rheinland, wo Liebreiz nicht leicht zu finden ist.

      Falls es mir und anderen hier nicht gelingt, sollten wir im Übrigen dem NetzDG etwas Zeit geben, uns alle wieder zu zivilisieren und den laut Heiko einzig zulässigen Bewertungsmaßstab zu begreifen:

      Lustig und daher harmlos ist nur, worüber auch die Antifa noch lachen kann (vermutlich vor allem in Brand gesetzte Autos und Infrastruktur).

      Mit bestem Gruß aus dem heute geradezu tropenheißen Rheinland.

      SchallundRauch

  117. Titel eingeben
    Ich prügel nicht mit Zeitungen. Und auch nicht auf mich selbst. Ich bin auch nicht schuldig. Wenn hier einer den Lauten macht, bekommt er einen 32/30 Gabelschlüssel (echte Stahlwille-Qualität) in den Nacken. Und wenn die Fatties von den Grünen in der zweiten Woche ohne Amazon und Foodora (heißt das so?) leben müssen, mögen sie doch schlicht verhungern. Es sei denn, in ihrer Klientel gibt es Leute, die einen Kühlzug zum Aldo fahren können. Wegen dem Frischgemüse. Daran habe ich meine Zweifel. Denn „Grün“ bedeutet im Grunde wie „Rot“, dass man sein Leben lang messbarer Arbeitsleistung aus dem Weg gegangen ist. Wissenschaftlich nennt sich das das „Petra Hinz Prinzip“. Schon vergessen?

  118. Was belegt die Köpfe, und was sollte es sein? Oder: Vieles ändert sich, wenig wird besser!
    Wichtiger als die Antwort auf eine konkrete Frage ist oft die Wahl der Fragestellung. Womit befassen wir uns, welches sind unsere Gehirn- und Gefühlsprioritäten? Selbst nach Abzug eines „Vergoldungsbonus‘ der Vergangenheit“ („früher war alles besser“) scheint mir die tägliche Gedankenwelt, namentlich die Politik, sehr zu verflachen. Wie D.A. am Beispiel der Forderung nach einer Grünen Welle für Fahrräder zeigt, ist hier nicht ein Funken Intelligenz eingesetzt worden. Einfach dummes Zeug. Dummheit&Realitätsferne werden regelmäßig beim clash mit den Naturgesetzen sichtbar, etwa Flughafen Berlin. Da enden dann die Lügen&Selbsttäuschungen kläglich. — Noch viel teurer aber als das Scheitern dieser Art von Dämlichkeiten ist die unterlassene Behandlung&Bewältigung der wirklich wichtigen Fragen. Anbei ein Beispiel:
    https://www.fuw.ch/article/afrikas-bedrohliche-bevoelkerungsexplosion/

    • Die Umsiedlung und die Dummheit
      „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst zu Kalkutta!“ (wird Peter Scholl-Latour zugeschrieben)

      Geben Sie mal bei Google Videosuche
      ‚Armut in der Welt Einwanderung und Kaugummibälle Roy Beck‘
      ein.

    • Afrika
      Diese Statistiken sind altbekannt. Nur für die Artikelschreiber nicht.

      Den Afrikanern kann es so schlecht nicht gehen, ansonsten wäre
      diese Bevölkerungsentwicklung nicht möglich. Die Kinder müssen
      doch solange ernährt werden, bis sie das fortpflanzungsfähige Alter
      erreicht haben. Sonst klappt es mit Bevölkerungsexplosion nicht.

      Das ist kein autonomer Prozess.

      Wenn sich die afrikanische Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten
      verdoppelt, dann nur deshalb, weil die Voraussetzungen dafür gegeben
      sind.
      Man liegt wohl nicht verkehrt, wen man annimmt, dass es in diesen
      Artikel allein darum geht inwieweit der „Westen“ davon profitieren
      kann. Politisch und wirtschaftlich.

    • wie viele Menschen erträgt der blaue Planet - der Papst kennt die Antwort!?
      … bis zum heutigen Tag verbietet die Katholische Kirche – zu AllerVorderst der Papst – eine wirkungsvolle Geburtenkontrolle …

      … hortet jedoch Vermögen in unermesslichem Umfang in seiner „Vatikan-Bank“ –

      … ich las mal vor langer Zeit und bekam es viele Jahre von der Kirche so eingetrichtert – „seht die Vögel – sie säen nicht und sie ernten doch“ –

      … das gilt wohl nur noch für die „noch nicht so lange hier Lebenden“ –

      … und für die armen Länder gilt: 8 werden geboren – 4 werden überleben – wenn überhaupt –

      … wie heißt es so treffend …

      WENIGER IST OFT MEHR … ganz ohne Gefühlsduselei!!

    • Danke, @ Derek Butter
      wunderbar anschaulich. Warum fehlt etwas Ähnliches in den deutschen Medien?

  119. Sünddeutsche, E-Scheiterhaufen, Wellness-Faschismus, Grünenlästerung
    Don, vielen Dank, diese Gegenpredigt war von der ersten bis zu letzten Zeile ein Lesegenuss.

    Aber sein’S froh, dass es noch keinen klimaneutralen E-Scheiterhaufen gibt, die „Sünddeutsche“ hat bestimmt schon nen Ehrenplatz für Sie reserviert.
    Das E-Fegefeuer – SPON, das Zentralorgan des grünen Wellness-Faschismus – gibt’s ja auch schon, und für die Grünenlästerung sind bestimmt drei Ave Augstein fällig, damit die Fegeflammen nicht gar so lang lodern.

    • Ganz ehrlich, bei Saltzwedel vom Spiegel hat der Mob auf ganzer Linie gewonnen. Wenn die bei mir die Möglichkeit hätten, würden sie es genauso tun. Und wenn hier wirklich mal die Antifa einen Anschlag nacht, würden die feixen.

      Das einzige, was mich schützt, ist die hiesige Polizei und der Umstand, dass niemand gern seine Knochen riskiert.

    • Ja, das ist schön erfasst...von Ihnen und Don A.
      In Folge der AUFKLÄRUNG mit der Schwächung von Adel und Kirche sind ein paar „Leerstellen“ entstanden, die neu besetzt werden müssen, da den meisten Menschen ein Bedürfnis nach Metaphysik inne ist (dazu Hans Blumenberg lesen…). Das haben historisch betrachtet schon andere gecheckt! Nun sind es eben neue Gesichter, die Angst vor dem Petrus an der Himmelspforte haben oder vor dem goldnen Buch des Nikolaus´. Warum sie den Platz im Himmel (wie groß ist der eigentlich? gibt´s da auch „Schlepper“?) unbedingt mit möglichst vielen andren teilen wollen, versteh ich nicht. Ist wohl irrational…

  120. Grüne Verteufelung ...
    eine erstklassige Ironisierung der „Glücklichmacher“ für das Leben an sich, herzlichen Glückwunsch !

  121. Grüne?
    Die Grünen sind wie die Melonen, außen grün, innen rot mit braunen Kernen. (min.30Jahre alt die Definition)Und diese Kerne kommen jetzt halt auch mal zum Vorschein..

  122. Sommeranfang
    Grazie mille * grazie * sehr geehrter Don Alphonso, dieser Volltreffer in Sachen „Normalitätsverschiebungen“ ist furios protokolliert und hat mich obendrein bestens amüsiert.

    Mein klitzekleiner Beitrag dazu ist ein Kurzvortrag von Physik Nobelpreisträger Ivar Giaever. Er erklärt -kurz und bündig- warum die gängige Meinung über den Klimawandel falsch ist (https://m.youtube.com/watch?v=Dk60CUkf3Kw).

    Wünsche Ihnen angenehmen Sommeranfang’sTag*

    • Gern geschehen, es war mir ein Bedürfnis.

    • Ivar Glaever
      Ein 85-jähriger Ingenieur, der 1973 den Nobelpreis für Physik (elektrische Supraleiter) erhalten hat und er nach eigener Aussage sich nie intensiv mit Klimaforschung beschäftigt hat erklärt 2500 entsprechende wissenschaftliche Gutachten schnell zur Religion um dann mit pseudowissenschaftlichen Gegenargumenten, ohne sich mit den entsprechenden Gutachten auseinandersetzen zu setzen, dies zur Religion erklärt.

      Mir scheint das Gegenteil ist der Fall. Wenn man an etwas glaubt, dann muss man sich nicht mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinandersetzen. Wenn Rudolf Steiner vor 100 Jahren gesagt hat impfen ist nicht gut, so findet man, obwohl die medizinische Wissenschaft sich in den letzten 100 Jahren in einem Riesentempo entwickelt hat, immer noch irgendwo Argumente die an seinem Glauben, impfen ist böse, festhalten lässt. Ähnlich irrational geht es bei den gehen Technikgegnern zu. Wir konnte noch niemand erklären das eine gentechnisch veränderte Tomate giftig ist. Auch hier scheinen diffuse Ängste wissenschaftliche Argumente zu ersetzen. Die wissenschaftliche weltweite Schwarmintelligenz der Klimaforschung (der letzte Weltklimabericht ist 10.000 Seiten stark) ist derart erdrückend, dass man schon gute Argumente brauch um sich damit auseinander zu setzen. Herr Giaver hat sie nicht und seine Attitüde verrät: ich weiß es und daher brauche ich mich nicht in die Niederungen der Argumente begeben, ein halben Tag Google reicht schon.

    • Es ist nun mal kompliziert, letztlich weiss man immer noch viel zu wenig über Klima. Ich bin jetzt nun wirklich kein Umweltfeind, aber ich möchte Zweifelnden nicht den Mund verbieten und auch mal Eingeständnisse, wenn Klimaforscher, Beispiel Bangladesch oder Club of Rome, etwas daneben lagen. Das gehört mit dazu.

    • Es geht nicht um die gentechnisch veränderte Tomate, Herr Manthey.
      Jede Züchtung ist im Grunde eine gentechnische Veränderung. Vielmehr geht es um Saatgut-Monopole und „Pflanzenschutzmittel“, die alle Pflanzen killen, die gegen diese „Schutzmittel“ nicht immunisiert sind. Aber, der Widerstand wächst.

      http://www.opensourceseeds.org/%C3%BCber-uns#wofuer

      Was das Impfen betrifft, so ist das weniger eine Glaubensfrage, denn eine Frage der Risikobewertung. Denn obwohl es nur sehr wenige Probleme beim Impfen gibt, es gibt sie. Und die Folgen können gravierend sein. Rational betrachtet spricht alles für das Impfen, doch der Einzelfall hat eben nicht nur dort seine Außenwirkungen, die man nicht einfach ignorieren sollte.

      Selbstverständlich hat jede Veränderung der Natur auch Einfluß auf die Natur, auf das Klima. Der Mensch macht da mit seinem Tun auch keine Ausnahme, auch er ist schließlich Bestandteil der Natur. Von einschlagenden Kometen unterscheidet ihn lediglich die Möglichkeit, den Einschlag zu minimieren. Und daß er davon Gebrauch machen sollte, hat meines Wissens nach noch kein ernstzunehmender Mensch jemals bestritten.

      Schlußendlich geht es doch auch eher um die Frage, wie ein möglichst naturverträgliches Leben gesellschaftlich verträglich möglich sein kann. Und da haben die Grünen mittlerweile ganz schlechte Antworten.

    • @Otto Meier
      Nichtimpfen ist Schnorren.
      Man ist auch als Nichtgeimpfter durch die Herdenimmunität geschützt, also durch ein Risiko, das Andere auf sich genommen haben.

    • Titel eingeben
      Wo bleibt denn die Herdenimmunität bei der Masernepidemie in Europa, Nahuatl?

      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73676/Masern-Epidemie-hat-sich-in-Europa-weiter-ausgebreitet

      Und, meinten Sie vielleicht Schmarr(e)n, statt Schnorren?

    • @Otto Meier
      Ja, die Grenzöffnungen, auch Richtung osten, sind ein herber Schlag ins Kontor, der Unwort des Jahrhunderts: Volksgesundheit.

      Vor ca 2 Jahrzehnten hatten wir traumhafte Durchimpfungsraten, mittlerweile sind impfmüde Esoteriker und Zuzügler für einen Einbruch verantwortlich.
      Tja, das ist der Nachteil offener Grenzen, dass nicht nur der Genpool erweitert wird, mitunter gewaltsam, sondern auch Krankheiten eingeschleppt werden.

      Ich meinte schon schnorren, ist aber ein falsches wort – schmarotzen wäre besser, weil das Impfrisiko gemieden wird und man sich darauf verlassen kann, dass man – bei genügend hoher- Durchimpfungsrate gesund bleibt und andere das Impfrisiko tragen.

    • TBC wird uns zu schaffen machen
      Masern sind nicht schlimm. Wir hier hatten sie fast alle. Zwischenfälle sind bei korrekter Behandlung selten. Die bedeutet aber: Einer muss frei nehmen. Und von hier weht der Wind. Geht doch nicht, dass Leute freinehmen wegen kranker Kinder. Völlig irre, Masern so zu verteufeln.
      Die Masernimpfung wird kombiniert mit Mumps und Röteln, erstere wichtig für Jungen, letztere für Mädchen. Da alle drei kombiniert werden können, kann man auch alle drei geben. Den Impfgegnern geht es um wenigstens etwas natürliche Immunität, und ob sie Recht haben, wird man später sehen.

      Ein wachsendes Problem, viel gravierender als Masern, ist Tuberkulose.


    • Der Groschen beim Schnorren fiel bei mir erst, als ich schon auf Abschicken geklickt hatte, Nahuatl.

      Auch vor der Grenzöffnung, die im Grunde ja keine war, da die Grenze ja offen war, erkrankten immer mal wieder nicht Geimpfte mit teilweise tödlichen Folgen. Richtig ist aber, daß durch nicht geimpfte Flüchtlinge der Anteil deutlich stieg. Allerdings bezweifle ich, daß diese die Krankheiten eingeschleppt haben. Sie sind durch den fehlenden Impfschutz jedoch eindeutig anfälliger für Ansteckung. Und vergessen Sie nicht die Urlauber, die zum Teil auch so einiges im Gepäck haben. Letztlich ist es auch so, daß das Impfen die Krankheiten nicht verhindert, sondern nur ihren Verlauf mildert. Eine Herdenimmunität durch Impfen also nicht gegeben ist.

      Die Masern, Oberländer, waren nur ein Beispiel, da das gerade akut ist. Eine „natürliche Immunität“? Auch eine Möglichkeit, das Bevölkerungsproblem auf der Erde zu lösen. Und wenn wir ganz auf die Medizin verzichten würden, hätte zumindest Darwin seine helle Freude.

      Nun, ich bin zwar kein Mediziner, aber ob es eine „natürliche Immunität“ überhaupt gibt, wage ich zu bezweifeln. Denn wie bereits geschrieben, das Impfen verhindert die Erkrankung nicht, es mildert nur deren Verlauf. Das Impfen trainiert erst das Immunsystem, welches ansonsten bei ihm unbekannten Erkrankungen auch gerne mal versagt. Das belegen die Problemfälle beim Impfen mehr als eindeutig.

      Richtig ist, daß immer ein paar Menschen die Epidemien überlebt haben. Aus welchen Gründen (Lotto) auch immer.

    • @Otto Meier - Herdenimmunitaet
      Was Nahuatl als ‚Herdenimmunitaet‘ bezeichnet ist schlicht und einfach eine Folge der geringeren Uebertragungswahrscheinlichkeit. sofern die ueberwiegende Mehrheit infolge Impfung nicht mehr fuer eine Ansteckung empfindlich ist.

      Andernfalls (hinreichend viele Individuen, mit denen ein Erkrankter Kontakt hat, sind suszeptibel) breitet sich eine hochansteckende Krankheit sehr schnell auf weite Teile der Bevoelkerung aus. Heisst dann ‚Epidemie‘.

      ‚ueberwiegende Mehrheit‘ ist hierbei meiner Erinnerung nach ueber 80 bis 90 %.

      Was daran leugnen Sie ab?


    • Was ich leugne, Kiwi? Verstehe ich nicht. Aber, um das Ganze auf eine fachlich kompetentere Ebene zu bringen:

      http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html;jsessionid=293FE92F25BEE6DC5AE7A2547C9AA199.1_cid372#doc2378400bodyText5

      Das Robert Koch Institut hat dort diverse Fragen zum Impfen beantwortet, lesen Sie beispielsweise einmal Punkt 4.

  123. Ja, der Glaube!
    „Ganz im Gegensatz zu neuen Beiträgen über den “Mann in der Krise” und seine Sünden, den bösen Trump der Hölle und die zu Tränen rührende Wonderwoman als laizistischen Tränenmadonnenersatz im Kampf um den einzig richtigen Glauben. Wozu Aufklärung, wenn man an Wunder wie emissionslose Autos glauben kann.“

    Ich befürchte, die ARD-Themenwoche „Woran glaubst Du?“ war kein Zufall…

  124. ...aus Berlin
    Bin Berliner, Radler und Fußgänger und habe das Autofahren bewusst vor 18 Jahren aufgegeben. (letztens einen passenden Kommentar gesehen: „Als Radfahrer frage ich mich ja immer, woher Autofahrer die Zeit nehmen, um so viel im Stau zu stehen. So viel Zeit hätte ich gar nicht.“
    .
    Obwohl ich Autoablehner & Radfahrer bin = die grünen Spinner wähle ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr; ich lach‘ sie nur noch aus. Allein die „Grüne-Welle für Radler“ Forderung ist – wie oben trefflich beschrieben – sowas von unüberlegt, weltfremd, ja: doof! …
    .
    Wann werden die endlich erwachsen? Oder ist das schon wieder die nächste Gereration? …denn jeder wird ja dumm geboren. Nur, die meisten lernen im Laufe des Lebens einiges dazu (wenn sie sich nicht als Genderlautsprecher begnügen).
    .
    Als verkehrsteilnehmender Radler & Fußgänger kann ich berichten: Ich staune und freue mich jedesmal, wenn ich hier im Berliner Straßenverkehr mal einen Radler sehe, der sich an die geltende Straßenverkehrsordnung hält. Oder hab ich Dummerle nicht mitbekommen, dass Radfahrer jetzt grundsätzlich auf Bürgersteigen fahren müssen? Dass man nachts keine Beleuchtung mehr braucht? Dass für Radler auch Linksverkehr erlaubt ist… etc.)

    • radeln ist gut - befreiend und klärt die Birne (gern auch ohne HÄlm) -
      … las die Tage ´nen guten Spruch …

      … passt nicht nur für die Grünen …

      „DAS DENKEN IST ZWAR ALLEN MENSCHEN ERLAUBT –
      ABER VIELEN BLEIBT ES ERSPART“

      (v. Curt Goetz)

      … hmmm …

  125. .
    Wer so wild auf eine persönliche Absicherung
    an einem Futtertrog aus ist, der weiss insgeheim,
    dass er das Desaster, welches er (mit) anrichtete,
    nicht stoppen kann. Sein Nichtwissen treibt ihn.

    Deutschland wird NICHT qualifiziert geschützt.
    Unsere Dickmadam laviert, Chulz ist noch peinlicher.
    Und die Grünen sind alte Kinder deren Luftballons
    nach und nach entschwebten, sie aber rufen gern:
    „Haltet den Dieb“ und zeigen auf die andern.

    Ganz bescheiden freue ich mich darüber,
    dass Claudia Roth + Marieluise Beck weg sind.
    Volker Beck + Rebecca Harms ziehen sich nun
    auch aus der Baumschule für alle zurück.

  126. Rhetorik des Bürgerkriegs
    Viele Verteufler haben mE eine geheime Sehnsucht nach Gewalt
    gegen Andersdenkende und Anderslebende.
    Die „Antifa“ ist der militante Arm dieser Sehnsucht.

    Den Verteuflern lässt sich am besten Contra geben durch
    Sachverhaltsaufklärung. Wie groß ist ihr ökologischer Fußabdruck?
    Wie hoch ist ihr Einkommen? Beschäftigen sie Steuerberater?
    Welche staatlichen Transferleistungen greifen sie ab (die „Antifa“
    lebt vermutlich davon)? Etc. Auf dem Wege lässt sich zeigen, wie
    verlogen die Verteufler sind. Ich vermute, sie wissen es sogar, und hassen sich und die Anderen dafür.

    On a lighter note: Gerhard Schröder, als er mit grünen Forderungen
    zum Verbot von Flugreisen usf. konfrontiert wurde, sagte: Den
    Herrn Trittin habe er zuletzt kurz vor dessen Abreise nach La Gomera
    getroffen – „Da ist der auch nicht mit dem Fahrrad hingefahren.“

  127. Alles richtig im Artikel
    …und lauter doofe Grüne. Nur hab ich noch kein Konzept gesehen, bei dem die Stücke des Kuchens um so größer werden, je mehr davon haben wollen. Das ist die kapitalistische Luftnummer. Die Grünen sind nur die schnellere Verbindung von A nach Ex.

    Wenn wir weiterhin ohne Zwangsbewirtschaftung der menschl. Fortpflanzung auskommen wollen, übernimmt Darwin die Regie und nicht die techn. Entwicklung – zu besichtigen in Afrika. Steinzeit geht immer. Grüne sind, das muss man sagen dürfen, nur Steinzeit light gegenüber Steinzeit IS.

    • Eine derartig schöne Meinung
      würde ich nicht unter „Gast“ hierherwerfen. Das ist doch schlüssig, nich wahr?

  128. @Problembär
    Gülle muss gleich nach der Ausbringung eingearbeitet werden, Ausnahmen gibt es nur bei bereits mit Kulturpflanzen bestellten Flächen weil der Bewuchs die befürchtete Abschwemmung verhindert. Ich habe noch nie Gülle in Vorflutern treibend gesehen und die in der Gülle vorhandenen Pflanzennährstoffe müssen erst einmal mineralisiert werden bis die Gefahr eines Eintrages in das Grundwasser besteht. Diese Gefahr wird durch die vorgeschriebenen Ausbringungsfristen nahe am Vegetationsbeginn minimiert.

  129. Gülle, einmal mitt weiblichen Augen betrachtet
    „….nach Paris mit seinen schädlichen Abgasen, nach der Beauce mit dem Gestank chemischer Düngemittel, ertappe ich mich beim genüßlichen Einatmen eines vertrauten Geruchs – um festzustellen, daß es der herbe Duft menschlichen Düngers (uniquement ?) ist, der in Ermangelung von Kunstdünger im Frühjahr auf die Felder verteilt wird….Widerlich, aber so echt…..“
    .
    Schreibt Benoîte Groult in « Ödipu´ s Schwester über eine Fahrt in ihre geliebte Bretagne. Ausgerechnet die Bretagne und „Mangel an Gülle von Viechern“.
    .
    Für die Bauern bei unserer, dank eines römischen Gottes und einem Brauereigaul (Percheronstute?), neu entflammten Liebesbeziehung, war dieses menschlich-tierische Abfallprodukt übrigens immer eine starke Waffe gegen hartleibige Politik. Bei einer Wetterlage wie heute könnte man in der RHS einmal Hühnermist ausbringen. Herr Maas, bleibans ruhig, im Netz gibt es gewalttätigere Aufrufe.
    (DdH)

  130. 911 und Rad
    Rennradfahren bringt die Möglichkeit, in kurzer Zeit mehr zu erfahren – von Almbauern im Karwendel, Privatiers am Tegernsee, Hipstern am Isarstrand. Das kann den Horizont erweitern. Per se zum besseren Menschen macht das niemanden, wie am Beispiel von Rudolf Scharping zu diskutieren wäre, der sich für sein Amt als Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer mit seiner vorherigen Tätigkeit im Verteidigungsministerium nicht gerade empfehlen konnte, oder, um General a.D. Heinz Loquai zu zitieren: „Ich kann nur sagen, dass der Verteidigungsminister bei dem, was er über den Hufeisenplan sagt, nicht die Wahrheit sagt“. Mir fallen auf Anhieb Porsche 911-Fahrer ein, deren Worte und Taten weit weniger fragwürdig sind. Was die SZ leider nicht verträglicher macht. Ihnen, Don Alphonso, weiterhin interessante Touren und mehr Ihrer seltene Perspektiven bietenden Texte.

    • Verehrter Gost, Ergänzung zu 911 und Rad
      General a.D. Loquai sagte auch das zu Scharping und Fischer:
      „Es war auch ganz klar, dass das kein Massaker an der Zivilbevölkerung war, denn nach den OSZE-Berichten haben Kommandeure der UCK ja selbst gesagt, es seien Kämpfer für die große Sache der Albaner dort gestorben. Also zu einem Massaker hat es eigentlich der deutsche Verteidigungsminister dann interpretiert.“
      und
      „Hier muss ich mich wirklich beherrschen, weil der Vergleich mit Auschwitz und der Situation im Kosovo eine ungeheuerliche Behauptung ist.
      Man muss sich als Deutscher schämen, dass deutsche Minister so etwas getan haben, denn ein normaler Mensch, ein normaler Deutscher, wird vor Gericht zitiert, wenn er in derartigem Ausmaße Auschwitz verharmlost.“

      Quellen:
      Sendung WDR ausgestrahlt bei ARD 08.02.2001 „Es begann mit einer Lüge“ und
      Vollständiges Protokoll der Sendung nachzulesen bei AG Friedensforschung Stichworte -Nato-Krieg-, -es begann mit einer Lüge-, -themen/NATO-Krieg/ard-sendung-

  131. Die Ideologiefalle. Manchmal hat sie zwei Vorzeichen, so dass man sie nicht gleich erkennt
    Lieber Don Alfonso,

    Ich freue mich seit Jahren über den völlig ideologiefreien Block, der aus einer konservativ, liberalen Weltsicht heraus Glaubenssätze entlarvt. Dass dies obendrein wunderbar geschrieben ist und zudem ich die Liebe zu Italien und zu Fahrrädern teile, lässt mich jedes Mal mein Herz höher schlagen wenn ich einen neuen Blog lese.

    Aber diesmal sind sie hochverehrter Don Alfonso in die Ideologiefalle selbst reingelaufen.

    Ich beobachte schon seit Jahren, dass konservative Kreise, den ich mich selber zugehörig fühle, den Klimawandel leugnen und die Energiewende ablehnen. Da ich selber mich beruflich intensiv mit diesem Thema beschäftige kann ich erkennen ob jemand ideologisch oder sachlich argumentiert. Das ideologische Grundmuster ist stets: die Energiewende ist ein linksalternatives Hirngespinst, vergleichbar mit der Abschaffung geschlechtsbezogener Toiletten, der Abschaffung der Familie und ähnlichen anderen ideologischen links alternativer Projekte. Sie hat das Ziel Deutschland zu deindustrialisierten um dann ein Bio Paradies auf Erden zu schaffen. Diese ideologische Brille trägt die FAZ (leider auch ihr Artikel), die Welt, Tichys Einsichten, Cicero, Junge Freiheit usw. usw.

    Dabei werden die Kritikpunkte, die es an der Energiewende reichlich gibt, in den Vordergrund gestellt die technische Entwicklung wie sie heute ist als für immer unveränderlich betrachtet und die auf der Hand liegenden Vorteile ignoriert.
    Ich möchte in aller Kürze einige Vorteile auflisten:

    1. Der Klimawandel ist messbar und er ist nach überwiegender Auffassung höchstwahrscheinlich menschengemacht.

    2. durch die Ausdehnung der Weltmeere aufgrund erhöhter Temperatur und die Abschmelzung der Pole entsteht ein Migrationsdruck der zu unabsehbaren Kosten für Europa führt.

    3. Die Bundesregierung hat sich Völkervertraglich verpflichtet am Klimaziel von 1,5° Erwärmung festzuhalten. Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn man die Anstrengungen der Energiewende noch erhöht.

    4. Der Verkehrslärm sinkt, mit einem Elektroauto zu fahren ist aufgrund der Beschleunigung sehr angenehm.

    5. Durch Sektorenkoppelung ist bereits jetzt schon technologisch ein emissionsfreies Wirtschaften möglich. Die Entwicklung ist jedoch so rasant das sich die Lage noch weiter verbessert und zugunsten einer bezahlbaren Energiewende verschiebt

    6. Es werden gerne die hohen Kosten der Energiewende aufgeführt. Wenn etwas teuer ist (die meisten Artikel die ich gelesen habe sprechen von teuer oder zu teuer, ohne aber die für Referenzgröße zu benennen) muss man immer dazu sagen wie die Alternative aussieht. Wenn man damit meint die Alternative ist das so weitermachen, sprich Atomstrom, Kohle und Öl verbrennen, so hält man sich aus gutem Grund aus einer Kostendiskussion heraus. Beispiel Atomkraft. Die beiden Hauptprobleme der Atomkraft, nämlich Möglichkeit eines super Gaus-deswegen wurde sie ja im allgemeinen Einvernehmen abgeschafft – und das Entsorgungsproblem sind im aktuellen Gestehungspreis der Atomkraft nicht eingepresst. Atomkraftwerke brauchen sich nicht gegen den Super-Gau versichern. (Eine Fotovoltaikanlage oder ein Windrad muss gegen Fremdschäden versichert werden, obwohl sich diese theoretisch in Grenzen halten) eine Versicherung gegen den Super-Gau wäre sicherlich möglich, nicht bei der R und V sondern mindestens bei einem Konsortium, was durch ein Konsortium von Rückversicherung und am Schluss möglicherweise durch eine bezahlte Staatsbürgerschaft Rück und Rück rückversichert ist. Die Kosten kann sich jeder an drei Händen ausrechnen. Die Bundesregierung hat gerade beschlossen die Kosten der Entsorgung zu übernehmen. Kosten die noch gar nicht abgeschätzt werden können. Rechnet man die in den Strompreis ein würde das auch ohne weiteres zu einer weiteren Verdopplung des Preises führen. Das gleiche gilt für die Braun- und Steinkohleverbrennung. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Gesundheitskosten in Europa die durch Feinstaub der europäischen Kohlekraftwerke entstehen, auf 60 Milliarden € pro Jahr. Dabei sind Arbeitsausfälle und Schmerzensgeld gar nicht einbezogen. Auch diese Kosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt aber nicht vom Verursacher den Stromkonzernen bezahlt. Durch Feinstaub von deutschen Kohle und Braunkohlekraftwerken sterben jedes Jahr mehr als 2000 Menschen. Man braucht nicht viel Fantasie zu glauben dass nur Menschen davon betroffen werden sind sondern dass auch Tiere unter Feinstaub leiden und zugrunde gehen. (Wenn aber ein Uhu mit ein Windrad kollidiert gibt es extra Fernsehsendungen die darüber berichten)

    7.Man muss Benzin und Diesel nicht verteufeln es reicht wenn man nüchtern betrachtet vorher Diesel und Benzin kommt Irak, Iran, Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Venezuela (auch Großbritannien und Norwegen und USA und Russland) Ersteres Länder von den wir sonst aufgrund derer menschenverachtenden Regime keinen Gebrauchtwagen kaufen würden aber unbedingt mit unseren Öl-Milliarden überschütten wollen. Es gebe keinen IS Terror auf der Welt und kein Syrien Krieg wenn dieser sich nicht aus den Ölverkäufen generieren würde. Möchte hier mal jemand mir vorrechnen was der Syrien Konflikt direkt und indirekt dem deutschen Steuerzahler kostet? Was wir inzwischen an Freiheitsrechten und vor allen Dingen auch an Geld eingebüßt haben durch die durch Ölkonflikte in der Golfregion entstandenen Kriege, Bürgerkriege und deren Folgeterrorismus! Kann mir das jemand mal vorrechnen und auf den Strompreis umlegen.

    Ist es nicht gerade ein ausgesprochen konservatives Ziel sich von Öl- und Gaslieferung aus dubiosen Ländern zu befreien und eine nationale nachhaltige Energieversorgung aufzubauen?

    Ich jedenfalls freue mich über jeden Windpark. Ich sehe darin IS Terroristen und Protz-Scheichs die für jedes Windrad auf ihren verdammten Öl sitzen bleiben und sehne den Tag herbei, dass die Ölstaaten nicht mehr davon leben, dass

    • Lieber Herr Manthey
      Erlauben Sie bitte ein paar Anmerkungen:

      „1. Der Klimawandel ist messbar und er ist nach überwiegender Auffassung höchstwahrscheinlich menschengemacht.“ Nein und Ja: Die letzte Eiszeit endete vor 10.000 Jahren, das Eis reichte auf dem Meer bis Spanien und die Gletscher bis Berlin. Wir leben vor dem Beginn einer Warmzeit, also immer noch in der Eiszeit. Der Mensch macht die Sache natürlich nicht besser. Zuviel CO2 ist ein Resultat der Überbevölkerung (Da hatte der Club of Rome recht).

      „2. durch die Ausdehnung der Weltmeere … entsteht ein Migrationsdruck der zu unabsehbaren Kosten für Europa führt.“ Korrekt

      „3. Die Bundesregierung hat sich Völkervertraglich verpflichtet am Klimaziel von 1,5° Erwärmung festzuhalten. Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn man die Anstrengungen der Energiewende noch erhöht.“ Dieses willkürliche und naive Ziel halte ich für unerreichbar. Gleichwohl sind Bemühungen natürlich sinnvoll.

      „4. Der Verkehrslärm sinkt, mit einem Elektroauto zu fahren ist aufgrund der Beschleunigung sehr angenehm.“ Hat mit dem Klima nichts zu tun, (siehe CO2 Bilanz E-Fahrzeuge)(Am lautesten bei uns ist die elektrische Tram)

      „6. Es werden gerne die hohen Kosten der Energiewende aufgeführt. Beispiel Atomkraft. Die beiden Hauptprobleme der Atomkraft, nämlich Möglichkeit eines super Gaus … und das Entsorgungsproblem sind im aktuellen Gestehungspreis der Atomkraft nicht eingepresst. “ Korrekt. Das neueste französische Atomkraftwerk wird niemals wieder seine Gestehungskosten hereinspielen können (Flammanville). Gau-Versicherung? Gau-Folgen kann man nicht mit Geld reparieren.

      „7.dem deutschen Steuerzahler kostet? Was wir inzwischen an Freiheitsrechten und vor allen Dingen auch an Geld eingebüßt haben durch die durch Ölkonflikte in der Golfregion entstandenen Kriege, Bürgerkriege und deren Folgeterrorismus! Kann mir das jemand mal vorrechnen und auf den Strompreis umlegen.“ Z. B. sind die Sicherheitsleistungen bei Flugtickets etwa 50%: 5,6 Bill. Passagierkilometer, vielleicht 5,6Mrd Flüge a 1000km mit Kosten von je ca. 100€, macht dann bitte 280 Mrd/Jahr Sicherheitsgebühren (Terrorgebühren)

      „Ist es nicht gerade ein ausgesprochen konservatives Ziel sich von Öl- und Gaslieferung aus dubiosen Ländern zu befreien und eine nationale nachhaltige Energieversorgung aufzubauen?
      Ich jedenfalls freue mich über jeden Windpark. Ich sehe darin IS Terroristen und Protz-Scheichs die für jedes Windrad auf ihren verdammten Öl sitzen bleiben …“ Volle Zustimmung! Nur die Bayern, die sind manchmal statt konservativ eher begriffsstutzig :)

    • Einspruch
      Der Gastgeber wird sich an dieser Stelle kaum eine ausführliche Klimadebatte wünschen, aber um Ihre Ausführungen nicht unbeantwortet stehen zu lassen und in aller Kürze:

      1. „Der Klimawandel ist messbar“
      Niemand bestreitet, dass sich das Klima wandelt. Umstritten sind a) Ausmaß und Tempo und b) der menschliche Beitrag zu diesem Wandel.
      Die Vorstellung, er sei allein von Menschen gemacht, ist absurd und wissenschaftlich betrachtet vollkommener Unfug.

      2. Die Pole schmelzen nicht ab. Am Südpol gibt es heute mehr Eis als vor 30 Jahren. Die Eisbedeckung am Nordpol schwankt.

      3. Wer als Politiker vorgibt, die Erwärmung (gemeint ist die globale Mitteltemperatur) steuern zu können, disqualifiziert sich selber.

      4. „… mit einem Elektroauto zu fahren ist aufgrund der Beschleunigung sehr angenehm“
      Dazu fällt einem echt nichts ein. Haben Sie eine halbwegs zutreffende Vorstellung von den Emissionen, die bei der Herstellung und dem Betrieb Ihres E-Mobiles entstehen?

      5. „Emissionsfreies Wirtschaften … “
      Wir lagern die energieintensive Produktion (inkl. Arbeitsplätze) nach Fernost aus und brüsten uns mit emissionsfreiem Wirtschaften. So lügt man sich in die Tasche, abgesehen davon, dass die CO2-Emissionen in Deutschland dennoch – Energiewende hin oder her – ansteigen.

      6. Die Energiewende ist ein Fiasko. Lesen sie z. B. hier …
      https://www.tichyseinblick.de/meinungen/energiewende-trifft-frostige-wirklichkeit

      7. Moral … hören sie auf Südfrüchte zu essen, die werden von übel drangsalierten Quasi-Sklaven geernet, schauen Sie sich die Dinge in Ihrem Besitz und die Ihres Konsums genau an und verzichten Sie konsequent in allen Fällen, die Ihr Gewissen auf die Probe stellen. Schließlich, besuchen Sie mal die Windparks z. B. in Oberfranken, sprechen Sie mit den Leuten, die dort leben – und schwärmen Sie dann weiter.

      Zum Schluss, der Neugierde halber und weil Sie’s schmückend erwähnen, in welchem Beruf bitte beschäftigen Sie sich „intensiv mit dem Thema“?

    • Ach, machen Sie ruhig, solange es freundlich bleibt.

    • Nicht korrekt
      @Stefan Margraf
      „2. durch die Ausdehnung der Weltmeere … entsteht ein Migrationsdruck der zu unabsehbaren Kosten für Europa führt.“ Korrekt

      Nein.

      Der Migrationsdruck entsteht allein schon durch die Überbevölkerung. Wenn die Schweiz in den letzten 60 Jahren ihre Bevölkerung ebenfalls verfünffacht hätte, dann würden Schweizer nach Deutschland ziehen und nicht umgekehrt.

      Der Klimawandel, ob nun menschgemacht oder nicht, spielt nur eine kleine Rolle bei den Gründen der Migration.

    • Patrick Feldmann - Diesel
      Gratulation, ich schätze Sie sind nahe an einem Volltreffer.

      Selbstverständlich werden Grenzwerte, Testverfahren, u.v.a.m. oft von etablierten Interessen gesteuert.

      Ich schätze dass jeder „kriminelle“ Diesel aus D – mit einem anderen Berechungsansatz – als viel sauberer wie eine durchschnittliche Ami-Dreckschleuder gelten kann!

    • @ Peter Manthey - Ersatzhandlungen
      Sie sagen: „Ich jedenfalls freue mich über jeden Windpark. Ich sehe darin IS Terroristen und Protz-Scheichs die für jedes Windrad auf ihren verdammten Öl sitzen bleiben …“

      Im Moment bringt kein Windpark irgendwas In Bezug auf Heizung und Mobilität, Logistik . 99,99% Fossil. Die paar e-autos sind eine Petitesse.

      Wenn ich ein Winrad sehe , denke ich an
      die <= 6.300t Stahlbeton die in die Landschaft gepflanzt werden.

      An die vielleicht 1600 onshore Volllasstunden von den 8000 Stunden im Jahr.
      An die Leistung in dritter Potenz zur Windgeschwindigkeit und die sich daraus ergebende irre, nadelspitze gezappel der Leistungskurve.

      Wie wahnsinnig sanft und öko doch das alles ist, wenn Bergrücken und Wälder planiert werden. allein um das Schwerre Gerät da hochzubringen.

      Wie oft diese Räder sich nicht drehen, wennioch an ihnen vorbeifahre.

      Windräder sind wie die Flurkreuze und Bildstöcke der Gegenreformation, sie sollen den Glauben der Bevölkerung stärken, der Strom kommt ja sowieso aus der Steckdose.

    • begriffsstutzig!
      Sind Sie sich dessen sicher.?
      Nicht nur die Ölscheichs stehen schon knietief im eigenen Öl.
      Wird die Situation im Nahen Osten besser, wenn die
      Verteilungsprobleme zunehmen?

      Der Nahe Osten heißt nicht zufällig so. Da sind wir immer
      dabei, auch wenn wir die Augen mi den Händen zudecken.

      Die Einnahmen der Ölförderländer haben sich knall auf fall
      halbiert.
      Sollte sich der Umsatz (BIP) z.B. der BRD halbieren, sehen
      hier alle blaß aus. Auch ohne Bevölkerungsexplosion.

  132. Schwarmintelligenz
    ist nun wirklich das duemmste was ich seit langen gehoert habe. Und da uns doch immer unsere Vergangenheit vorgehalten wird, sollten gerade Deutsch mit „Schwarmintelligenz“ vorsichtig sein.
    Die beste Illustration zur vermeintlichen „Schwarmintelligenz“ hat ueberigens A.Paul Weber geliefert. Googeln Sie mal seine Zeichnung
    “ Das Geruecht“

    • Wenn schon(ungslose) Weber-Illustrationen, dann auch
      „Der Schlag ins Leere“, insbesondere im Kontext von Nachwahlbetrachtungen unter besonderer Berücksichtigung des Verhaltens des Wahlmichels.

  133. Wieder mal schnell möglchst unbemerkt ein Gesetz
    Verehrte Leser, dies passt eher zum Beitrag -Justizminiser und Überwachung-, dennoch:

    https://netzpolitik.org/2017/staatstrojaner-bundestag-beschliesst-diese-woche-das-krasseste-ueberwachungsgesetz-der-legislaturperiode

    Wie schon letztes Jahr, da wurde das Gesetz zur Entnahme von 1,5 Milliarden (das sind 1500 mal eine Million) aus dem Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds der Krankenkassen zum Zwecke der Gesundheitsversorgung von Migranten unter dem Titel

    „Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ versteckt.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, soll nun wieder etwas möglichst unbemerkt von den Bürgern durchgepuscht werden.

    Kann es sein dass die von uns gewählten Volksvertreter, und diesmal gar nicht die Grünen, einige von Ihnen geplanten Gesetzte möglichst vor uns verheimlichen wollen?
    Dabei gäbe es etwas was (meine Meinung) dringend nötig wäre, nämlich dass im Falle von Morden in Autobahnnähe die Mautdaten benützt werden dürften.
    Der Fall Joggerin Ehningen, der mit österreichischen Mautdaten geklärt wurde und vermutlich weitere Morde verhindert hat, zeigt dies.

    Genießt das Sommerwetter, Grüße an Alle und den verehrten Don

  134. Die Wissenschaft widmet sich dankenswerterweise sofort der Eindämmung der
    Unfallmöglickeiten – im Rahmen des Programms „Your Taxes At Work“ werden ausgiebig intensive Forschungsvorhaben durchgeführt:

    http://rspa.royalsocietypublishing.org/content/473/2202/20170076

    https://figshare.com/articles/Toy_suitcase_on_a_treadmill_1_from_The_rolling_suitcase_instability_a_coupling_between_translation_and_rotation/5110654

    und das alles wegen der langsam vermehrt auftretenden

    http://www.lolbing.com/wp-content/uploads/2011/10/woman-in-suitcase-588×3793.jpg

    http://content.newsinc.com/jpg/415/29039727/21621621.jpg?t=1431912900

    http://www.hurriyetdailynews.com/images/news/201503/n_80100_1.jpg

    • Rollkoffer
      Wenn ich eine Liste der unmännlichsten Accessoires aufstellen sollte – der Rollkoffer hätte einen Spitzenplatz sicher.

      Teilweise werden zündholzschachtelgroße Köfferchen auf Rädern von Blasierten durch die Gegend gezogen – ich freue mich jedesmal, wenn ich die Bekofferten in tieferem Geläuf oder auf sandigen Straßen erleben darf.

      Der Rollkoffer-Yogi reist sehr günstig, und durch lange antrainierte Atemtechniken machen ihm auch die niedrigen Temperaturen im Frachtraum nichts aus.

    • Echte Männer tragen!

    • Besser kann man Bomben gar nicht tarnen und mit Rollen lässt sich
      sowas 7vtMHwE-JE8 eh leichter transportieren. Natürlich, der Bomber von Welt wählt dafür YAWqmvqHDNA gegebenenfalls auch mal einen Rucksack…

    • Bombenuschis und Nichtmuttis - zünden lieber Innerstaatlich
      Der Funke
      Eine Schachtel Zündhölzer
      Ihrer Zeit –
      Aus brandenburgischen Holz geschnitzt:
      Wird nie ein Fegefeuer entzünden können
      – Geschweige denn, dass Feuer eines Volkes

    • Zum Fegefeuer hat's beim Arno damals tatsächlich nicht direkt gereicht.
      Aber irgendwie ist er dann doch wohl etwas geläutert wieder erschienen und das brandenburgische Holz diente später möglicherweise sogar als Papier für sein Buch.

      (Schulligung, lieber Nahuatl, aber Sie wissen ja schon: mein Müllhirn…)


    • zündholzschachtelgroße Köfferchen auf Rädern
      Das finde ich auch so affig, diese unnütze Immobilität. Rentnermäßige Schwäche vortäuschen (ein Goldbarrentransport wirds nicht sein) und Verkehrswege zustellen mit den &%$§““%%!!-Stangengestellen, anstatt als wendiger und mobiler Fußgänger mit Tasche kompakt eine kleine Fläche Gehweg zu belegen. Kinderwagen, Rollstühle, Rollatoren, Rentnerporsche: alles Verkehrshindernisse, aber sie haben einen Grund und eine Berechtigung. Affige Schwächlichkeit nicht.

    • colorcraze ist zuzustimmen, die Gütersloher sollten uns bloß noch solche Ne-
      ger

      https://www.google.li/search?newwindow=1&tbm=isch&sa=1&q=kopf+tragen&oq=kopf+tragen

      schicken!!!

    • Ich insistiere!
      […]Ihre Zeit -[…]

      .

      .

      nix


    • Frauke Amgelin: ich bleibe bei der europäischen Technik „Schultertasche“. Die ist robust gegen Wackler, was die Kopftragetechnik nicht ist. (Als Kind sah ich mal im Fernsehen eine ungarische Volkstanztruppe, die auch Töpfe auf dem Kopf balancierten. Das weiß ich jetzt noch, weil ich es erstaunlich fand. Ein noch näherer Fundort für diese Technik ist mir unbekannt. Verbreitet scheint sie nach den Bildern v.a. in Indien und Afrika.).

  135. Ich habe nie grün gewählt ,
    .
    .

    .

    aber einer dre Punkte, die frühere Grünwähler wohl erhofften , war Anstand in der Politik, im Gegensatz zur damaligen Mainstream-Kultur .

    Und DAS sind sie schuldig geblieben , für Anstand stehen sie heute weniger, als die anderen Parteien.

    Diese enttäuschte Hoffnung ist wohl ein wichtiger Faktor bei der Abwendung von grün.

    Wer williger Steigbügelhalter für Pöstchen und Dienstwagen ist, wer jede
    Kritik mit Shitstorms niederbügeln will,
    wer offensichtlich antidemokratisch und pro-diktatorisch agiert und tönt,
    der ist nicht anständig.

    Und damit für viele Anständige nicht (mehr) wählbar .

    Mit Merkel-für-Arme lockt man nur wenige hinter dem Ofen hervor.

    • Stimmt
      Die Trennung von Amt und Mandat und das Rotationsprinzip schienen mir die passenden Werkzeuge, um Verfilzungen vorzubeugen.
      Lange her.

  136. NEJ-TAK-Kreuzungsampel
    Das Bedürfnis Autorität auszustrahlen,
    wurde mit einem
    LED-Lämpchen belohnt.
    Und rattenscharf ausgeleuchtet: Immunisierte Hackbrettchenrhetorik:
    Zukunft wird aus Mut gemacht!
    Gott schütze den Kreisverkehr. Und die Tiefbegabten.

    [ Higgins: «Zeus, Apollo: Küche!» ]

  137. CO2 zu Kraftstoff
    Lieber Don,
    es gibt schon eine kleine feine Firma in Dresden, sunfire,
    die stellen Treibstoff mittels CO2 und Ökostrom her. Literpreis momentan um € 3,00. Das ist doch auch mal eine Story wert, weil die Grünen diesen
    CO2 neutralen Brennstoff ja nicht nutzen wollen.
    Lieben Gruß in die Toscana

    • Hochinteressant
      War auf der www-Seite von Sunfire. Warum hört man von Denen so wenig? Sind die unerwünscht weil sich herausstellen könnte dass, wenn Co2 umgewandelt würde, die Klima-Änderung weiter geht und sich offenbart dass die Co2-Story eine Riesenver…ung war? ?

    • Snake-Oil?
      „Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) wandeln in einem kontinuierlichen Verfahren chemische Energie eines gasförmigen Brennstoffs durch eine chemische Reaktion mit Luftsauerstoff in Elektrizität und Wärme um.“
      sagt die Homepage. Und gibt einen Wirkungsgrad zwischen 42 und 54 Prozent an.
      Verglichen mit einem Braunkohlekraftwerk ist das schon etwas besser, aber der Stolperstein ist doch „wandeln […] chemische Energie eines gasförmigen Brennstoffs […]“. Diese zwei letzten Worte sind doch das ‚Todesurteil‘ für das ‚Revolutionäre‘. Denn da wird ein im Grunde fossiler Brennstoff (Gas, LPG, u.s.w.) in etwa gleichen Teilen zu Wärme und zu Elektrizität zerlegt. Durch Verbrennung; auch wenn das nett formuliert als „chemische Reaktion mit Luftsauerstoff“ verkauft wird.
      Wer diesen Einwand nicht ganz versteht, sollte man googlen, was ein Gaskraftwerk tut.

    • Falsch, ziehe ich zurück.
      Ich hatte das falsche Produkt gewählt, besser: nicht gewählt, sondern einfach das default product beschrieben.

      Es gibt noch andere, eben auch die ‚Blue Crude‘-Maschine, die aus „Ökostrom, Luft und Wasser“ einen synthetischen Treibstoff produziert.

      Also warten wir auf unabhängige Testergebnisse dieses ‚Saftes‘, und eine Verbrauchsberechnung.

  138. @django
    Sie und ein Bild (Unser allerMutti hinter einem Roboterarm) haben mich inspiriert. Wie wäre es, wenn die führenden Programmierer ausnamsweise mal nicht den zwanzigsten Schach/Go Computer programmieren, sondern den/die KI-Kanzler Software. Ich könnte mir vorstellen, daß einige Entscheidungen von grosser Tragweite der letzten Jahre nicht so erratisch getroffen worden wären.
    Mir ist bewusst, daß meine Idee äußerst wenig Chancen auf Realisierung hat. Allein der Gedanke erfreut mich.
    Gruss aus dem heissen Ddorf.

  139. Failed State Bayern
    Ein Land, in dem schon die Kinder den Terror ein- und ausüben (nein, nicht Afghanistan):
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/bayern-jungen-beschiessen-koenig-von-thailand-mit-spielzeugpistole-15070609.html

    • In einem failed State
      würde die Polizei nicht ermitteln.

      Das ist der wesentliche Unterschied.

      Ich gehe im übrigen davon aus
      das es dabei nicht von Bedeutung ist
      das es sich dabei um eine ausländerfeindliche Tat handelt.

  140. Einfach nur genial!
    Den Text hab ich ich in einem Rutsch durchgelesen, weil mich all diese tollen, und so zutreffenden Beschreibungen einfach nicht mehr loslassen wollten.
    Schade nur, dass die Leser von „SZ, SPON, Zeit, taz und den anderen, die …,“ ja dass diese Leser, die ja auch nun mal keine Minderheit in diesem Land bilden, solche Beiträge entweder gar nicht erst lesen oder wenn überhaupt, nur dann, um sie anschließend zu verteufeln. Womit sich aber wieder der Kreis schliesst…
    Gibt es daher noch Hoffnung oder wird der Geist einer grünen 8%-Partei letztendlich doch (fast) das ganze „deutsche“ Land bestimmen, oder das was dann irgendwann noch von ihm übrig ist? Natürlich ganz im Sinne des „einzig richtigen Glaubens“…

  141. Die Grünen und der Epochenwandel
    Könnte es nicht einfach sein, dass die Grünen mit
    dem Epochenwandel nicht klar kommen, und ihr
    Ansehensverlust eher mit veränderten Rahmenbedingungen
    zu tun hat.
    Nicht nur die deutschen Grünen kämpfen mit ihrem
    Bedeutungsverlust.
    Bevor die Migrationskrise an Fahrt gewonnen hatte, sind die
    Rohstoffpreise weltweit und nachhaltig eingebrochen, aufgrund
    mangelnder auch industrieller Nachfrage.
    Da kann es doch sein, dass sich die Wähler erstmal entspannt
    zurücklehnen und das Angst machen vor einer Energiekrise
    nicht mehr zieht.

  142. Postwurfsendung:
    Das kleine Licht wird Schirmherr des CSD17!?

  143. Fahrrad
    Zu meiner Zeit fuhr man bis 12 (?) auf dem Bürgersteig, danach auf der Straße. Das war nicht immer stressfrei, wir hatten irgendwann alle diesen albernen Plastik-Abstandshalter links am Hinterrad. Anfang der 90er gab es einen echten Boom – da durften Räder echt teuer werden und es erschienen verschiedene Velo-Zeitschriften. Die EU bezuschusste Radwege – allerdings ohne Konzept.

    Damals entschied man sich dafür, die Fahrräder von der Straße zu verbannen und stattdessen Streifen vom Bürgersteig abzuknapsen. Ich fand das ziemlich kontraproduktiv: Man kam nicht nur nicht schneller voran, man wurde sogar explezit gefährdet, wenn der Radweg nach 100 m wieder endete & man sich in den fließenden Verkehr einordnen musste.

    Ich war damals richtig sauer & wollte die Verantwortlichen (an meinem Wohnort) in einem Radiobeitrag bloßstellen. Ich landete in einem kleinen abgelegenen Büro mit 3 herzensguten Menschen, die all dies auch wussten, aber nichts ausrichten konnten. Sie hatte keine Kompetenz, um ein echtes Radwege-Konzept durchzuziehen, aber sie mussten Teilstrecken ausloben, um Gelder einzustreichen. Also fokussierten sie sich auf dieses Stückwerk, welches den Radfahrer nur in zusätzliche Gefahr brachte.

    Mein Radiobeitrag war dann sehr versöhnlich. Hab es nicht übers Herz gebracht, die drei lieben Menschen anzugehen. Allerdings leide ich noch heute – nach fast 30 Jahren – als Radfahrer unter den Entscheidungen, die damals getroffen wurden.

  144. Frau Stokowski
    Verehrter Don! Welche Privatfehde läuft da eigentlich mit Frau Stokowski? Werden Sie auf die „Horst“-Kolumne bei SPON reagieren? Ist ja auch so ein grünes Projekt?

    • Ich schreibe nun mal ungern über ekelthemen wie krankhaftes Fett in Leggins und in der Werbung.

      Und ihre Haupthelferin Gina Lisa Schwedig ist ja jetzt weg aus Berlin und kann im Norden versauern

  145. Versenken
    Die Grünen sind ein einziger Elfmeter, auf offenem Meer.

    • Lieber dr. plagiator,
      so ein schönes Bild hatte ich lange nicht mehr vor Augen.

      Herzlichen Dank!

    • "Die Wege der Humanität sind unergründlich"
      Wir locken sie auf das offen Meer und retten sie, da unsere Schiffe humanitäre Institutionen unterstützen. Lassen uns das von den dummen Steuerzahlern, am besten die aus Deutschland – die dümmsten in noch Europa bezahlen und bringen sie zurück an die libysche Küste.

      https://pbs.twimg.com/media/DCrKHWcXoAETqVX.jpg

  146. OT: In Ungarn begann der Prozess gegen die Schlepper der 71
    im Kühltransporter erstickten Menschen. Irgendwie ging an mir vorbei, dass die selbst erst so kurze Zeit in Ungarn lebten.
    http://www.krone.at/oesterreich/die-tueren-nicht-oeffnen-auch-wenn-sie-sterben-schlepper-in-ungarn-story-575191

    • Oha, das ist mir auch neu.

    • Ja, und eine Hinterbliebene,
      deren Mann starb in dem Wagen, sagte: Schuld ist Europa! Sie wissen doch, dass wir auf Schlepper angewiesen sind, das wissen die doch! Tja…

  147. ich lebe erst seit 1962 n.C.
    auf diesem Planeten und habe
    bisher keinen wichtigen Hinderungsgrund
    finden können mit dem sich eine Sprengung desselben
    begründbar ablehnen ließe.

    Ich gebe zu das Fahrradtouren in kühlen
    Wäldern in heißen Sommern schön sind,
    aber das ist doch kein Grund diese
    mit etwas Schimmel überzogene Murmel
    an diesem Platz zu lassen.

    Man muss dauernd irgendwelche Umwege fliegen,
    das ist wirklich nervig.

    Ich muss zwar zugeben das die künstliche Herstellung
    solcher mehr oder weniger autarken Lebensräume
    teuer ist, aber unsere Beschäftigten in der Raumfahrtindustrie
    wollen auch ihre Jobs behalten.

    • Murmelsprengung
      werter Klaus Keller,
      ich vermute mal, dass die argumentative Klarheit des Vorgetragenen aussergewöhnlich ist, sich aber nur denjenigen erschliesst, die nach 1962 geboren wurden. Ich betrachte es daher als mein eigenes Problem, wieder einmal wie ein Ochs vor dem Berge zu stehen.

  148. Strategische Obsoleszenz durch Merkel
    Die Grünen kämpfen damit, dass ihr ursprüngliches Thema, wenigstens nicht aktiv den eigenen Lebensraum zu zerstören, zum Mainstream geworden ist und man sich daher immer neue Themen und Positionen einfallen lassen muss, um seine eigene Existenz noch rechtfertigen zu können.
    Entsprechend absurd sind die aufgegriffenen Themen und entwickelten Positionen.

    Meiner Meinung nach kämpfen Feministen und Sozialdemokraten mit demselben Problem: der eigenen Obsoleszenz.

    Naja, Grüne und Sozialdemokraten auch speziell mit Frau Merkel, die die CDU derart umfunktioniert hat, dass sie heute praktisch sämtliche ehemaligen Parteikerne in sich vereinigt. Die sozial-liberale, grüne, internationalistische bzw. pro-EU, no-borders Christlich Demokratische Union halt, je nachdem woher der Wind gerade weht.
    Und obwohl das tiefgreifende Inkonsistenzen mit sich bringt bzw. einiges davon unvereinbar miteinander ist, fällt das kaum noch jemandem auf bzw. legt darauf auch augenscheinlich keiner mehr wert.
    Wir sehen nur abunzu die absurden Effekte davon.
    Die irren Forderungen der Grünen (samt ihrer medialen Paladine), ein auf abgeschmackte soziale Gerechtigkeit setzender SPD-Spitzenkandidat und die CDU derzeit bei rund 40% Zustimmung, sind einige davon.

    Läuft.
    Also für die CDU, nicht für Deutschland, Europa oder den gesunden Menschenverstand, aber das sind auch alles nicht Handlungsmaximen der CDU. Der eigene Machterhalt ist es, egal wie.
    Gut, man hat jetzt genau das geschaffen, wovor man parteiintern seit Begründung der CDU/CSU gewarnt hat – eine erfolgreiche Partei rechts von sich – aber das ist auch nicht weiter schlimm. Medienschaffende sind derart dämlich, dass sie sich und ihre eigenen Beißreflexe perfekt einspannen lassen und man mittlerweile glaubt, die AfD sei irgendwo im siebten Kreis der Hölle aus Essenz des reinen Bösen geronnen worden – statt einfach nur ein weiteres Nebenprodukt der Ära-Merkel zu sein.

    Die Ära Merkel ist eine Qual für halbwegs konsistent denkende Menschen mit rudimentärem Erinnerungsvermögen.

    • @ rightwing - Bis hierher gings noch gut....
      …sagte die Frau die vom Hochhaus sprang, als sie am 5 Stock vorbeifiel.

      Politik in Deutschland würde ich rundweg als Kafkaesk beschreiben.

      Nun hilft das murren und maulen nicht weiter, die interessantere Frage ist wie kann ich maximal profitieren wenns d´Bach nabgood (Einwanderung, Energiewende, Euro, Griechenland, Italien,…).
      Ich weiß, das ist die Domäne der Aluhut Fraktion, andererseits so kann es nicht ewig weitergehen falls die Gesetze der Physik noch gelten.

      Bezirksvorsitzender der AFD?
      Wie Soros gegen den Euro spekulieren?
      Von der Konventionellen und Nuklearen Energierestauration profitieren?

    • Schmidt, Kohl, Schröder, Traufe. Anders: Dame, König, As, Spion?
      Ich glaube nicht, Tico, dass M K-R „amoralisch“ ist.
      Dass sie hier einige merkwürdige Entscheidungen trifft, bleibt aber unwidersprochen.
      Aufbahren, erst die Söhne und Enkel, dann Rheinland-Pfalz und Deutschland, Défilèe an der Bahre, dann Einfrieren bei dieser Hitze. Normalerweise wird es so gemacht.
      Sie sitzt bei ca. 30° seit sechs Tagen neben der Leiche. Das ist nicht nur merkwürdig, sondern extrem ungygienisch, und für Leser wird es allmählich eklig, davon zu hören.
      Die Jungs scheinen mir schwierig. Man kann da wenig zu sagen. Großer Europäer, privat nicht zu Brückenbildung fähig. Die Kombi beruflich grandios, privat klein ist häufig.

      Einst ist sicher: Er war mit Merkels Politik nicht einverstanden. Er würde niemals Deutschland und Europa derartig gefährdet haben.
      Sie sollte dort nicht reden und ihr Adoptivsohn Macron, im Vergleich zu Kohl erstmal ein Säugling, auch nicht.

    • @Renate Simon
      Wolfgang Streeck hatte hier vor mehr als einem Jahr ebenfalls einen herausragenden Gastbeitrag zum „System Merkel“ verfasst, der bis heute seinesgleichen sucht.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/regierungsstil-merkels-neue-kleider-14212048.html

      Herrlicher Satz, der den quälenden Irrsinn der Ära Merkel anhand nur eines einzigen Beispiels (Flüchtlingskrise) in einer Tour durchrattert:

      „So ist in Deutschland zum Beispiel zu glauben oder doch zu bekennen und jedenfalls nur unter Gefahr des Ausschlusses aus der demokratischen Kommunikation öffentlich zu bezweifeln, dass zwischenstaatliche Grenzen sich im 21. Jahrhundert nicht mehr aufrechterhalten lassen; dass dennoch erfolgreiche Grenzsperrungen gegen Menschenrechte verstoßen, wenn sie in Ungarn oder Mazedonien, nicht aber unter deutscher Aufsicht zwischen der Türkei und Griechenland stattfinden; dass zwischen Asylsuchenden, Flüchtlingen und Migranten kein Unterschied zu machen ist; dass es bei Migration nur Push gibt und niemals Pull; dass Flüchtlinge Flüchtlinge sind, auch die entlassenen Dolmetscher der amerikanischen Armee in Afghanistan, die nicht in sein Land zu lassen ihr früherer Arbeitgeber Gründe zu haben scheint; dass die Hilfsbedürftigkeit eines Migranten und die humanitäre Pflicht ihm gegenüber sich danach bemessen, ob er genügend Geld für die Schlepper und Kraft für die Balkan-Route hat und wie weit er auf dieser kommt; dass es bei der Aufnahme von Migranten keine „Obergrenze“ geben darf; dass die gemeinsam mit dem türkischen Möchtegern-Diktator ergriffenen Maßnahmen zur Beendigung des Flüchtlingsstroms hierzu nicht in Widerspruch stehen; und dass dasselbe für die Bemessung der Zahl der zukünftig aus humanitären Gründen aufzunehmenden Syrer anhand der Zahl ihrer am maritimen Anfang der nunmehr freilich abgeriegelten Balkan-Route aufgegriffenen Landsleute gilt; dass die „Schließung der Balkanroute“ im Anschluss an die Kölner Silvesterfeiern durch „Europa“, unter Führung der deutschen Bundeskanzlerin, bewirkt wurde und nicht durch Österreich oder Slowenien, weshalb sie auch in Einklang mit „unseren Werten“ steht, was andernfalls anders wäre.“

    • Danke, den Streek-Artikel habe ich in meiner Sammlung
      @Rightwing Liberal

      Der von Ihnen zitierte Satz trifft das unsägliche Geschwurbel von Merkel sehr gut. Ich verstehe wirklich nicht, wieso, weshalb und warum diese Frau überhaupt jemals gewählt wurde und seitdem in Dauerschleife im Amt bleiben kann. Es geht in meinen Kopf einfach nicht rein, was zwar nicht viel besagt, aber es übersteigt wirklich mein Fassungsvermögen.

  149. Mir ist uebel
    Ach wie psychopatisch widerlich, wie abscheulich und von innerer Verderbnis geleitet. Da dürfen die Kinder und Enkel von Kohl nicht mal privat Abschied vom Papa und Opa nehmen, egal welche juristische Hürden hier künstlich aufgestellt wurden, wie abgrundtief amoralisch doch diese Frau ist, die ohne Kohl eine Null wäre, die sich anmaßt, über das Leid der Kinder zu bestimmen.

    Ich habe Kohl nie gemocht, aber soviel Respekt muss sein.

    Gott wie mich so ein Verhalten anwidert. Entschuldigung, ich muss zur Seite gehen und mich übergeben.

    • Das ist alles sehr merkwürdig und für Außenstehende nicht nachvollziehbar
      Berichteten heute Vormittag alle Zeitungen einschl. Welt und Bild, dass die Witwe keine Rede von Merkel wollte, so wurde dem am Abend vom Anwalt der Frau Kohl-Richter widersprochen. Wie allem anderen auch, es ist nur noch lächerlich.

      https://www.welt.de/politik/article165808001/Mich-empoert-das-pietaetlose-Verhalten-von-Maike-Kohl-Richter.html

      Dass die Witwe nur per Anwalt mit den Söhnen Kontakt hat oder grad auch nicht, spricht nicht für diese Frau, die, wie Kai Diekmann am Montag zu berichten wusste, nicht von Kohls Seite weicht… und sie hockt noch immer neben der Leiche, es mutet schon ein wenig makaber an. Zum Glück ist es kein Hund, den man ausstopfen könnte.

      Der Versuch von JvA nebenan, Trauerakt und Staatsakt geradezurücken, wirkt geradezu hilflos
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/trauer-um-helmut-kohl-der-speyrer-staatsakt-15071196.html

      Meinetwegen bräuchte es keinen besonderen Akt, wenn der Verblichene solches nicht wollte. So wird es für Juncker u.a. die Gelegenheit, sich selbst am 1. Juli zu feiern.

    • Dysfunktionale Famile
      Hannelore Kohl war nach dem Krieg 4 x von sowjetischen Besatzungssoldaten vergewaltigt worden, durfte,wie alle anderen dieser Generation, nicht über ihre Traumata reden, sondern wurde als Angehörige einer „Tätergeneration“ diffamiert.
      In der Folge wurde sie zur Alkoholikerin und mied jeden Kontakt mit anderen Menschen, was als „Lichtallergie“ verkauft wurde.
      Was Sie hier beobachten ist eine dysfunktionale Familie, deren Hauptproblem darin liegen dürfte, ihre Vergangenheit, im Sinne IHRER Vergangenheit, nicht aufgearbeitet zu haben, weil sie es nicht durften.
      In der einen oder anderen Weise sind alle deutschen Familien aus dieser Zeit dysfunktional und glauben sie bloss nicht, das daraus „normale“ Kinder entstehen.
      Die Kehrseite des hier schon oft diskutierten „Schuldkultes“ ist der deutsche „Gutmensch“, an dessen Wesen diese Welt genesen soll.
      Das sind eben die negativen Auswirkungen der „Re education“, einer Psychotherapie der ganzen Gesellschaft ohne deren Einwilligung.
      Das wird sich nie ändern, bis nicht endlich das eigene Trauma thematisiert wird.

    • Titel eingeben
      Durften sie, kollektiv, wirklich nicht darüber reden, T.M, oder war es nicht doch eher ein Problem der Familie Kohl, dessen prominentester Vertreter ein Verehrer Adenauers und berühmt dafür war, Probleme durch aussitzen / verdrängen zu meiden? Ist das nicht eher eine bürgerliche Tragödie, in einer Zeit, als es das noch gab, also die Geschichte einer Familie, die sich in der Öffentlichkeit bewegte, indem sie versuchte den Schein zu wahren?

      Heute ist das sicher anders und je mehr ungewaschene Wäsche, desto mehr Aufmerksamkeit, desto mehr likes usw. Massenkulturen sind aber auch nicht mehr therapierbar.

    • Kriegskinder und Kriegsenkel und die Kohls
      Lieber Herr Dr.
      Helmut Kohl war Jahrgang 1930, das nennt man die Generation der „Kriegskinder“. Deren Nachkommen nennt man „Kriegsenkel“. Über Kriegsenkel schreibt WikiPedia:

      Eng mit dem Begriffskomplex Kriegsenkel verbunden ist der Terminus „transgenerationale Weitergabe kriegsbedingter Belastungen“. Er wurde von dem Sozialpsychologen und Altersforscher Hartmut Radebold um 2005 in die Diskussion eingeführt.[3] Darunter ist zu verstehen, dass schwerwiegende Erfahrungen im NS-System und während des Zweiten Weltkrieges, also Täterschaft und Schuldverstrickung, Fronteinsätze, Flucht und Vertreibung, Bombenangriffe auf Deutschland und Haft bzw. Konzentrationslager jeweils bewusst oder unbewusst an die Folgegenerationen weitergegeben werden können und damit das Leben von Menschen schwer belasten, die zum Teil Jahrzehnte nach den Ereignissen geboren wurden.[1] Als Kriegskinder gelten dabei ungefähr die Geburtsjahrgänge 1930 bis 1940, deren Angehörige den Krieg als Kinder und Jugendliche erlebten. Wurden sie dabei traumatisiert, reagierten sie, so die Hypothese, auf die verdrängten Traumata als Erwachsene stets in ähnlicher Weise: als charakteristisch gelten insbesondere Verlustangst, Schuldgefühle, depressive Verstimmungen und emotionale Verschlossenheit. Dies schuf wiederum ein Umfeld, das unbeabsichtigt vielfach auch die emotionale Entwicklung der Kriegsenkel nachhaltig gestört haben könnte. So gilt es als typisch, dass sich die Kinder traumatisierter Kriegskinder für das unverstandene Leid ihrer Eltern unbewusst verantwortlich fühlen und zugleich einen gestörten Zugang zu den eigenen Wünschen und Emotionen haben“.
      Zitat Ende.
      Fragen Sie sich selbst, fragen Sie andere Kriegskinder und Enkel*, ob das, was die Kohls da öffentlich aufführen, trypisch ist für die Kohls oder typisch ist für die ganze Generation. Meiner Meinung nach ist es das Zweite.

      *: Als „Kriegsenkel“ bezeichnet man die etwa zwischen 1960 und 1975 Geborenen.

    • Hannelore Kohl hat das thematisiert
      das wird es also nicht gewesen sein. Sie war wohl ein sehr geradliniger Mensch, dem manches quer aufgestoßen sein wird, was der Gatte im Dunstkreis von Juliane Weber und später der Frau Richter trieb.
      Der Generation „Lerne leiden ohne zu klagen“ war es nicht gegeben, sich lauthals gegen erlittenes Unrecht, vermeintliches oder tatsächliches, zu wehren. Der Protest fiel dann ja sehr stumm und sehr konsequent aus.

      Man könnte nun angesichts des immer noch aufgebahrten Mannes denken, dass der Sohn mit seiner Einschätzung der zweiten Frau recht hat; ein fanatischer Groupie (der Sohn meinte Stalker), der seine Reliquien hütet, sich davon nicht trennen mag.
      Dass Maike Kohl-Richter dem Andenken ihres Mannes keinen Gefallen tut, wird sie nicht sehen oder einsehen. Es ist ein Trauerspiel.

    • Titel eingeben
      wie nahe ich diesem Südamerikaner doch bin. Diesmal ganz Ihrer Ansicht @tico

    • Nach dem, was ich hier so lese,
      benimmt sich die Frau Kohl eigenartig. Der eine Sohn scheint resigniert zu haben, der andere kämpft scheinbar.Ist das der, der sich mal professionelle Hilfe holte?Habe das nie verfolgt. Ich denke mal, er macht das, weil er einiges weiß, das der Öffentlichkeit eben nicht zugänglich gemacht wurde.
      Ein Trauerspiel.
      Sowas gab es auch schon ähnlich woanders. Nämlich, wenn der Papa überall glänzt in Vereinen und so.Zuhause ist dann alles nebensächlich. Heute nehmen die Frauen dann meiszens Reißaus.

    • „transgenerationale Weitergabe kriegsbedingter Belastungen“
      Lieber Thomas Marx, ohne das wäre die derzeitige Politik unmöglich. Einerseits reflektiert der Einzelne nicht an was er da innerlich heimlich krankt und was da in ihm wuchert. Andererseits wird versucht, im Außen durch „Gutsein“ zu „reparieren“, was da im Innern unbewusst schmerzt und vielfach nicht ans Licht kommt.
      Immer wieder wird zwar der Schuldbegriff bemüht und damit am Leben gehalten – das eigene tiefliegende Trauma jedoch soll möglichst unter der Decke bleiben. Würde das therapiert, könnten einzelne endlich erwachsen handeln.
      Ich glaube nicht, dass ohne diese traumatischen, vielfach unbewussten Belastungen so viele, auch noch „ehrenamtlich“, bereit wären, jungen, rüstigen Männern den Dreck weg zu putzen und klaglos ihr Scherflein zu zahlen. Auch glaube ich, dass therapierte Politiker sich nicht so weit weg vom oder gar gegen das eigene Volk platzierten.
      Auch glaube ich, dass ohne dieses Dilemma die „Grenzöffnung“ auf Dauer nicht in Betracht gezogen würde.
      Wer öffnet sonst schon solchen, die Gastfreundschaft oftmals so seltsam danken, sein Haus?

    • Frau Kohl will nichts Nationales,
      lese ich bei der Konkurrenz. Es geht in die ( deutsche?) Luft und zu Wasser. Ich nehme an, das alles bezahlt der dt. Steuerzahler, wie die Pension der 34 Jahre jüngeren Witwe auch?

    • Maike bekommt keine Pension.
      Jedenfalls laut diesem an verschiedenen Stellen aufgetauchten Text; hier die am wenigsten werbeverseuchte Ausfertigung:
      https://www.freenet.de/unterhaltung/promis/maike-kohlrichter-bei-der-pension-geht-sie-leer-aus_6151886_4729180.html

  150. not his concern
    Heute lässt sie sich ja scheibar aufwerten von einem scheinbar ganz Großen:

    „And if they put Jews into gas chambers in the Soviet Union, it is not an American concern. Maybe a humanitarian concern,” according to newly-released tapes from the Nixon library.
    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/141093

  151. anscheinend
    statt scheinbar wäre besser gewesen.

  152. G20
    Die Anschläge nutzen nichts gegen den Gipfel, diskreditieren aber alle die gegen ihn sind. Das sieht mir mehr nach einer False Flag Operation aus (so blöd können doch auch Linksautonome nicht sein, oder?).

  153. Hm, mal kurz vorbei geschaut ...
    .. ob in der Kuschelecke rechts noch alles in Ordnung ist. OK, es wird ordentlich gekuschelt. Weitermachen!

    • Rechts ist da, wo der Daumen links ist
      Sie haben sich ein wenig verpeilt und sollten lieber nebenan weiter trollen.

    • Wie immer
      ist es hier in Ordnung und kuschelig. Ihr Interesse und Engagement wird aber bestimmt links.unten gebraucht. Haben Sie gedient? Ihr Jargon klingt so militärisch.

    • Titel eingeben
      Ich diene der Deuschndehkraschnrehplick!

  154. Geschmack scheint weniger ihre Stärke
    Immerhin etwas:
    Beck sprach auch unverblümt das „hohe Maß an Antisemitismus bei Flüchtlingen“ und hierzulande predigenden Imamen an. Auf diesem Feld bedürfe es viel mehr Forschung und politischer Bildung, um auf die Herausforderung „mit Aufklärung statt mit Stigmatisierung und Ausgrenzung reagieren zu können“.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article165807742/Nur-einer-benennt-den-islamistischen-Judenhass-deutlich.html

    Geschmacklos:
    Im Kanzleramt gibt es bereits Pläne, eine staatliche Stiftung einzurichten, die sich um das Vermächtnis des Altkanzlers kümmern soll. Ein möglicher Standort könnte ein Bürogebäude an der Ecke Unter den Linden/Wilhelmstraße in Berlin sein, in dem zu DDR-Zeiten das Volksbildungsministerium von Margot Honecker untergebracht war.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/helmut-kohl-angela-merkel-sollte-nicht-auf-trauerfeier-reden-a-1153254.html

    Und wenn sie mehr Charakter als Darstellungstrieb hätte, würde sie in Strasbourg nicht sprechen.

    • An Schmidts Sarg im Michel hat sie sich doch in ihrer Rede ihm in seiner Größe
      gleich gestellt – weshalb also jetzt nicht auch?

  155. OT - Notwendige Erläuterungen und Ergänzungen ...
    … zu der Doku „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“

    wie auch die Doku unterbrechenden Einblendungen von ungeprüften Stellungnahmen seitens des WDR Angefragter erwarte ich künftig:

    bei jeder Dokumentation

    bei jedem Interview von Kahane in der ARD

    bei jedem Statement von Reschke

    bei jeder Überlassung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks als Bühne für Wizorek und Genossinnen

    usw. usf.

    …….

    Ansonsten hat sich der WDR allein mit den während der Ausstrahlung zu sehenden Einblendungen nicht nur selber ad absurdum geführt sondern mehr als lächerlich gemacht.

    …….

    Ich bin gespannt auf ebensolche künftige Reaktionen seitens des WDR s.

    • Die Aussagen von Schönenborn waren geradezu lächerlich
      im Gespräch mit Wolffsohn. Das Gefasel von Verantwortung in der Berichterstattung usw. ließ mich zynisch auflachen. Denn im Verteilen von fake news sind die ö-r Medien sonst wenig zimperlich.
      Wenn also jetzt vor jeder Doku erst alle darin vorkommenden NGOs, Personen etc. befragt werden, ob so korrekt oder nicht, kann man jede Doku vergessen, sie verdient dann diesen Namen nicht mehr.

      Als ich beim ersten Schauen des Films den Namen Brot für die Welt hörte, war mir klar, dass die Kirche das nicht einfach so hinnehmen wird. Dass man dann den Faktencheck dergestalt machte, dass auch das Attentat auf das Bataclan relativiert wird, ist unsäglich und antisemitisch.

    • Zynisch, Frau Simon
      Bataclan. Jüdisches Zentrum, jüdische Besitzer, eine Vorgeschichte über viele Jahre von Bedrohungen antisemitischer Art, schliesslich Aufgeben des entnervten Eigners.

      Da ist es lediglich zynisch, darauf zu beharren, dass es wohl offiziell kein Bekennerschreiben gab, das explizit Bataclan als antisemitisches Angriffsziel ausgab.

      Durch diese Unschuldsvermutung bis zum Gegenbeweis setzt sich der WDR selbst ins antisemitische Boot.

    • Besitzerwechsel
      Meines Wissens, Herr Dippel, war das Bataclan kurz vorher verkauft worden: An den Staat Qatar, eine Art Großbank. Aber dass die Terroristen das wussten, ist nicht sicher. Wobei ein eigenes Ziel immer ein perfektes Ablenkungsmanöver darstellt. Das wäre dann ein sog. Inside-Job zur Irreführung mit dem Vorteil der Eliminierung großer Mengen musikhörender Ungläubiger. Ich habe nirgends gelesen, wie es versichert war.

  156. Don, das, was Sie mit Ihrem Blog machen,
    das kann ich Ihnen nicht mit Gold aufwiegen.
    Was Sie zur Diskussion bringen, womit sich die Foristen auseinandersetzen, das, ja das, ist erste Sahne. Und:
    Ich bin so froh, dass es Sie und diese Leute gibt. Danke an Sie und alle anderen Foristen. Es ist unglaublich, was an Info, Meinungen, etc. hier rüberkommt. Zu Tage kommt.

    .
    Wie schaffen Sie dieses Pensum, das frage ich mich. Dankke.

    • Vorsicht!
      Natürlich haben Sie Recht, und wir waren sooo froh, hier mal angekommen zu sein! Für die Psyche ist es labend, eine Quelle und ein Medium zum Austausch zu haben, das sich nicht durch regierungsergebene Flachheit auszeichnet.

      Andererseits, seit wir hier angekommen sind, werden wir von der Mehrheit unserer Umgebung als ‚dunkel‘, ‚populistisch‘ und bei Bedarf auch schon mal als ‚Nazis‘ bezeichnet.
      Apropos Nazi: Es wird sicher auch im Dritten Reich ein einfacheres Leben gewesen sein, wenn man an den Führer glaubte, genauso wie an den Endsieg. Einfacher, als wenn man heimlich ‚London‘ zuhörte, und sich Gedanken darüber machte, wer da die Unwahrheiten verbreitete.
      Mein Vater hat mir davon erzählt, er war Funker, und nach Berlin gefunkt wurde ab 1942 ausschliesslich ‚Rückzug‘, während in den Nachrichten von ‚Frontbegradigungen‘ berichtet wurde.

      Es ist auch in unseren Tagen sicher leichter, an den Endsieg der Ökologie, 100% erneuerbare Energien, Dämmung aller toitscher Fassaden, volle E-Mobilität ab 2040 und die regenbogenfarbene Sonne zu glauben, die nach Aufnahme aller Geflüchteter dieser Erde jeden Morgen im Osten aufgehen wird.
      Ich hätte ja nichts dagegen, all das wird bloss nicht sein.
      Diejenigen, die gerne daran glauben, stören sich allerdings – und nicht gänzlich unverständlich – daran, ihnen ein wenig der eingebildet schönen Zukunft anzukratzen.

      Seien Sie also – das wäre mein Rat – vorsichtig. Machen Sie es vielleicht besser wie diejenigen, die heimlich des nächtens London einstellten. Und am nächsten Morgen nicht allen davon berichteten.

  157. Titel eingeben
    Bester Tico: die Frau erfüllt eine wichtige Funktion. Nämlich, dass die Familie keinen Zugriff auf die privaten Akten des Doktors erhält. Das hat alles schon seine Ordnung.
    Sie wird nicht ohne Grund in der alternativen Presse als „CIA-Tusse“ denunziert.

  158. Fernflüge-grünverteufelt, es sei denn, sie müssen mal kurz in die Karibik.
    Ich reibe mir die Augen und machte durch Innendruck die Ohren frei.
    Gerade im MoMa: Sotschi, Fußballspiel gegen die vom Zwischenluftzieher so gelobten Chilenen: 13 000 Chilenen – ca. 350 Deutsche als Zuschauer.
    .
    Chile gilt zwar angeblich als Erfolgsmodell der Entwicklungs-zusammenarbeit und das BIP liegt inzw. bei ca. 24 000 US$, was etwa 22000 Euro entspricht, erhält aber immer noch Entwicklungshilfe von den Steuergeldern der 350. Und was ich bis jetzt an Fernsehberichten kenne, na ja! Aber man muß schon lange nicht mehr alles verstehen.
    (DdH)

  159. @Wassermann, @ colorcraze, Kinderlosigkeit von Entscheidungsträgern
    Die Zoelibatsfrage möchte ich dabei nicht einbeziehen, da das eine ganz andere Diskussion ist.

    Biologisch dürfte Kinderkriegen der statistische Normalfall sein. Keine Kinder zu kriegen dagegen der kulturell bedingte Sonderfall (wie bspw. Zoelibat, Konsumistisch-Ökonomistisch-Hedonistisch bedingte Kinderlosigkeit etc.).
    Generell halte ich Kinder für eine persönliche Entscheidung. Was aber passiert, wenn die Masse sich hier gruppendynamisch und aus wirtschaftlichen , aber eben nicht mehr wirklich individuellen Phänomenen gegen Kinder entscheidet, können wir gerade beobachten: in einer quasi hysterischen Aktion suchen sich die KInderlosen #verantwortungsträger den Nachwuchs – ohne Not (Schäubles rassistisch biologistisches-und populationsbiologisch grundfalsches Inzestgequatsche ist hier nur einenSpitze demagogischer Bösartigkeit) und zu desaströsem Preis für all jene, die Kinder haben.

    Was bedeutet es, daß soviele politische Entscheidungsträger keine Kinder haben?
    Kinder sind ein Indiz für die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
    Warum findet man sie nicht dann bevorzugt unter jenen, die auf teufel-komm-raus vorgeben, verantwortungstragende Elite zu sein?

    Zweiter Aspekt: der Mensch ist nicht astral, nur wenige denken in Verantwortungsbezügen abstrakt über sie hinaus. Die meisten Menschen realisieren Verantwortung konkret erst vor Menschen, die von Ihnen abhängig sind: Paradebeispiel Kinder!

    Dritter Aspekt: Kinder sind konkrete „futures“. Zukunft hängt am Dasein von Menschen.
    Wenn man meint, diese Menschen unphysiologisch kreieren zu können, ist man bei „Merkels Kindern“.

    *PS.: ich habe das schlimme Gegenbeispiel für das, was ich hier gerade gesagt habe, von Ursula v.d.Leyen krass vor Augen! Insofern bin ich geneigt, alles, was ich sagte für Blödsinn zu halten!
    Andererseits scheint mir die Problematik evident und der Zug noch nicht abgefahren.

    Und bei alldem bleibt die enervierende Frage, warum die meisten #führungspersönlichkeiten der EU keine Kinder haben und was das mit ihren Kolonialisierungsphantasien zu tun hat.

    Genau diese Figuren haben sich ja nun den Zu- und Auftritt bei der Beerdigung von Helmut Kohl erpresst, um den größten ideologischen Verwurstungs-Profit mit der Leiche des Großen zu erzielen: pompes funebres der Kinderlosen.


    • das schlimme Gegenbeispiel

      Also ist das wohl alles doch nicht so 1:1.

      In China soll es in der Kaiserzeit mal einen Eunuchen-Admiral gegeben haben, der mit der Flotte sehr expandierte, und wenn er nicht zurückgepfiffen worden wäre, womöglich den Portugiesen den Zugang zu Asien blockiert hätte.
      Seltsames Führungspersonal gab es also auch anderswo.

      Der deutschen Tradition entspricht Führungspersonal ohne Kinder allerdings nicht: die Deutschen fanden auch den Zölibat stets daneben, mit ein Grund für Luthers Reformation (und seither unzählige Petitionen der deutschen Katholiken).
      Man müßte sich allerdings in der Kaiserzeit und im HRR mal die Reichskanzler und anderen Exekutiven anschauen, ob die vielleicht mitunter kinderlos waren: dann gäbe es doch Vorläufer.

    • Der Eunuchen-Admiral
      … wurde m.W. zurückgepfiffen, weil man in Peking um
      die Einheit des Reiches fürchtete. Diese Angst hat man
      neuerdings zurückgestellt.

  160. Sie hat anscheinend
    keine Freunde. Denn diese würden ihr abraten, dort zu reden, zumal sie in der Tonlosigkeit ihrer Reden sich ohnehin nicht dafür eignet.

    Ein guter Kompromiss wäre vielleicht Horst Seehofer.
    Man muss mal zurückstehen können, erst das macht Größe aus.

    • Der Begriff "Größe" im Zusammenhang mit Merkel
      und insbesondere bei diesen Ereignissen!- hat schon was.

      Mir kommt es einfach nur noch hoch, wenn ichn an diese „Frau“ und die ihrig-Hörigen denke: widerwärtig ist noch das #wenigste.

    • Patrick Feldmann - Größe ...
      … ist durchaus gegeben.

      Analog zu Jörg Haiders Verunglimpfung des polnischen Lech („Der ist schon mehr breit als hoch“).

      Berlusconi war ja wesentlich unhöflicher.
      Damals hielt ich ihn für untragbar.

      So kann man sich täuschen.

  161. Wie wird das alles wohl enden? Das Auto bleibt Massenverkehrsmittel .....
    …. in dem sich das Volk, in Gestalt seiner gewählten Vertreter, fortbewegt.

  162. Susan F - (!) F, Kommentare zur Kenntnisnahme. Buon Giorno
    Hier sieht man mehr als brillant die Voreingenommenheit gegenüber Bayern, Katholiken, Rheinländern und Christen:

    Deutsche Leitkultur, was bitte soll das sein? Die traditionelle Weltoffenheit der Hamburger oder der hinterwäldlerische Aberglaube der Bayerischen Provinz? Das Erbe der Aufklärung oder das des Christentums – des Protestantismus oder des Rheinländischen Katholizismus?
    http://net2y.de/w-ir/index.php/archive/2-unkategorisiert/2310-allensbach-umfrage-der-deutsche-pass-ist-nicht-genug

    Straßenverkehr:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/mobilitaet-in-metropolen-neue-wege-durch-die-stadt-14781828-p3.html

    Im Kommentarbereich

    Die bösen Banken:
    Ich befürchte aber, es handelt sich hier um ein Geschenk an die Großbanken, die nur zu gerne wieder auf Risiko des Steuerzahlers (und der Weltwirtschaft) zocken möchten. Aber vl. kann die FAZ da ja mal nachhaken(?).
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/trump-und-mnuchin-wollen-zuegel-fuer-banken-lockern-14746004.html

    Im Kommentarbereich

    Es fehlt noch die bayerische Hausfrau, der heterosexuelle weiße Mann, die Familie und Privilegien (und hier ist nicht Sozialhilfe gemeint).

  163. Na, wer sagts denn
    Hat man doch immer geahnt und ist ja auch logisch. Der CO2-Input in die tollen Akkus der eAutos: Die Welt/Wirtschaft heute „Zweifel am sauberen E-Auto“. Gemäß einer Studie des schwedischen Umweltforschungsinstituts im Auftrag der Umweltbehörde – und denen traue ich weniger Korruptheit zu – muß man mit einem Nissan Leaf erstmal 90.000 Km runternudeln, um den Nachteil der Akkus durch den Vorteil der geringeren Emission beim Fahren auszugleichen. Also Vielfahrer! Und beim Tesla S sind es gar 160.000Km, da der Akku bis zu 100KWh haben kann, wenn man will.
    Na, das wird Diesel/Benziner-Verbietern aber schmecken. Miles-and-More erlebt eine Renaissance. Und das schöne ist ja, die Akkus sind ja nach drei Jahren unter 80% – also wieder neue kaufen. Rechnet sich also für Grüne mit min. 50.000Km p.a., um ruhig schlafen zu können. Darf aber ein Grüner soviel fahren?
    .
    Zum Entspannen heute im Reiseblatt toller Text von Sven Winger: „Erlösung beim Einspänner – Das Wiener Cafehaus ist ein Biotop des Berechenbaren, eine Gegenwelt zur Atemlosigkeit vor der Tür“. – Vor lauter Akku-CO2 möchte man sagen.

    Sonnigen Radlergruß

  164. Sunfire & Co.
    Hatte ich als Energieberater des Dons:-) hier vor Jahren schon mal gepostet. Die machen aber auch anders rum. Wasserstoffelektrolyse als Hochtemperaturprozess sehr wirkungsvoll.
    Und sehr vielversprechend ist Hydrogenius Tecnologies auf LOHC Basis. Die Handhabbarmachung von Wasserstoff für ein Tankenetz ohne auf -260Grad zu kühlen oder auf über 200bar Druck zu bringen kann man mit diesen Wasserstoffträgern….einfach website anschauen: hydrogenious.net

    Wasserstoff zum Gruße

    • Werter Nico, vielen Dank für den Hinweis auf LOHC ....
      ….. und die damit verbundene Frage, ob das Wasserstoffträgermaterial, das hier verwendet wird (Toluolderivat?) auch zum betanken von Automobilen genutzt werden könnte, die dann mit 2 Tanks (1 Tank für entladenes Trägermaterial) ausgestattet sein müssten oder ob ich im Auto weiterhin mit 200 bar und -260 Grad unterwegs sein müsste.
      .
      Es gibt eine Technologie / Autofirma, die vorgibt, mit einem „hochgeheimen“ Elektrolyt und einer Brennstoffzelle die Revolution im Strassenverkehr bewerkstelligen zu können. Ist das ein ähnlicher Ansatz wie LOHC?

  165. Titel eingeben
    Aber den Englischen Garten hätte man vor dem Abholzen noch untertunnelt – wie man ja überigens in der ganze Stadt und allen Fraktionen glaubt, dass Tunnels die endgültige Beseitigung der Abgase zur Folge hat
    :-)))

  166. "Windräder sind wie die Flurkreuze und Bildstöcke der Gegenreformation, sie sollen den Glauben ..
    stärken“ @ anonymous content
    Dieser Satz gehört in eine Anthologie!

  167. Kretschmann hat es auch schon gemerkt
    ganz oben hatte ich ja das Problem mit den Tankstellen aufgezeigt.
    Herr Kretschmann sieht das Problem offensichtlich jetzt auch:
    https://www.youtube.com/watch?v=57UOP5s0mvg

    • Wollte ich eben auch anmerken!
      Leider ist der ‚best by …‘-Aufdruck dieses Beitrages schon abgelaufen.
      Vielleicht wurde er einfach 3 Tage zu früh auf die Schiene gestellt.
      Ab heute hätte es ein noch erfolgreicherer Renner werden können:
      Kretsche sagt effektiv: Ihr spinnt! Und Cem beendet mit der Aussage, Kretsche stehe 100% auf grüner Dementia.

  168. Kretschmanns Lästereien gehen in Alphonsos Richtung
    Der FAZ-Artikel ist ganz informativ – und das Video ein Volltreffer.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/heimlicher-video-mitschnitt-kretschmann-laestert-ueber-parteitagsbeschluesse-15072891.html

  169. Wirtinnenverse, 320. Vers
    Frau Wirtin hat einst inseriert
    Wer ihr die Wohnung tapeziert
    Es kam ein Grüner, ganz allein
    Und ökologisch unbedenklich
    Machte der Tapetenleim.

    • Gamsi, nach den Gesundheitstipps nun zur Arbeitsethik
      Jedoch Frau Wirtin wollte mehr,
      so holt sie sich paar grüne her,
      denn nicht auf der Tapeten Rücken,
      sollte es der grüne drücken.
      Zum Schluß kommt man dann überein,
      wir nähm´doch besser Celluloseleim*
      .
      * nachwachsender Rohstoff, wie das zuerst angedachte. Aber die Menge?!, bei dieser bescheidenen Nachwachsrate.
      Übrigens sei der @ Sylter von SdG mit seinen seltsamen Partys gegrüßt.
      (DdH)

  170. Angeblich grösster E-Autobauer in DE ist die Post ...
    … die bauen E-betriebene Auslieferungswagen für sich selbst weil „automotive Germany“ halt lieber Diesel baut und verkauft.
    .
    E-Betrieb funktioniert in England bereits seit Jahrzehnten für den Milchmann, also muss doch auch der DE-Paketdienst mit dem dauernden Stop-and-Go nicht mehr herumdieseln.

  171. Lese gerade, wie sich ein DE Zulieferer auf die E-Mobilität einstellt ...
    XYZ hat jetzt Bremsscheiben aus Aluminium im Angebot – mit diesem Metall wird die Korrosionsgefahr deutlich kleiner.
    .
    …. und der vom Bremsen-Hersteller gewünschte Ersatzzeitpunkt bleibt trotz deutlich geringerem Bremsbedarf im E-Mobil gleich.
    .
    Echt top, wie die DE-Zulieferer mal wieder im Sinne des End-Verbrauchers „mitdenken“.

  172. Kleine Anekdote...
    …vor etwa drei Jahren mit einer Freundin auf einen Empfang in Freiburg gemogelt wo die Stadtelite mit irgendwelchen auslaendischen Buergermeistern auf Steuerzahlerkosten teuer Sekt und Haeppchen nam, dabei wurde geschmacklose neue Kunst praesentiert…
    …dort jemand aus dem Stadtrat fuer die Linke Liste kennengelernt der die Autofreie Innenstadt wollte…
    Auf meine Frage ich sei ein kleiner selbststaendiger Handwerker und wie das gehen solle sagte er rotzfrech es gebe ja jetzt ganz tolle Elektrolastenfahrraeder…
    Habe ihm gesagt das seien die feuchten Traeume von Leuten die das Geld nicht verdienen muessen…
    Tja, mit dickem Wanst vom Steuerzahler bezahlt kann man viel schwadronieren…

    By the way: Er erzaehlte uebrigens noch ueber den seit langem in der Diskussion stehenden Tunnel unter Freiburg mache man keine Abstimmung weil wohl eine Mehrheit dafuer waere…
    Tja kann ich da nur sagen sie wollten die totale Verkehrsberuhigung, zu vielen Tagesstunden haben sie sie jetzt…
    ;-)

  173. Dass die Grünen Hirn der Ideologie opfern,
    hat sich sogar in der eigenen Partei herumgesprochen, zumindest bei ihren bedeutendsten Vertretern. Selbst in China weiß man indirekt davon: Dort plant man, belehrungsresistent gegenüber dem Gefasel von der Quadratur des Kreises 30 neue Atomkraftwerke. Womit immerhin die physikalische Voraussetzung existiert, Elektroautos subventions- oder quotenzufördern.

    Deutlich innovativere Methoden, die zur Zeit entwickelt werden, sehen Kohlendioxid als wertvollen Rohstoff, der entweder bio- oder elektrophysikalisch in Benzin rückgewandelt werden kann. Kalte Fusion oder kalter Kaffee sind nicht mal notwendig, um dem Verbrennungsmotor noch ein recht langes Leben vorherzusagen.

    „Grüner“ sein bedeutet heute, fundamentalistischen Fanatismus zu predigen, zwecks Huldigung des Kalifats der reinen sinnfreien Lehre. Was für unsere Vorfahren alte Bäume als Sitz von Gottheiten war, ist Grünen die Anbetung des Solarpanels. Wohlgemerkt, damit auch die Bigotterie formvollendet ist: Nach dem Ausscheiden aller europäischen Hersteller und der ausschließlichen Verwendung chinesischer nukleargestützt hergestellter Solarkollektoven.

    Vielleicht ist es nicht mehr lange hin, wo „Grüner“ zu einem Schimpfwort wird, um mentale Defizite zu markieren. Im metaphorischen Wortkern ist schon vorhanden.

  174. Perfekt die Realität eingefangen
    Im ganzen Beitrag sowieso und im Besonderen mit dem Kommentar: „Wer mit den negativen Folgen des staatlichen Sparprogramms, das sich Inklusion nennt,…“ Aber auch den Kindern, Jugendlichen mit Behinderung wird dabei so richtig weggenommen. Es gab eine dem deutschen Handwerk bzw. dem deutschen Werkzeugbau vergleichbare, hochspezialisierte Infrastruktur von Sonderschuleinrichtungen, die in ihrer Effektivität und dabei ist auch „Menschlichkeit“ gemeint mit führend auf der ganzen Welt war. Heute steht ein nicht qualifizierter Einzelbetreuer, eine nicht qualifizierte Einzelbetreuerin in der Schule dabei, dass nicht gleich eine Scheibe zu Bruch geht und ansonsten genug Zeit für eigene WhatsApp-Aktivitäten bleibt.

  175. Titel eingeben
    Warum zeigen auch Sie nur die Radfahrer bei Sonnenschein und nicht bei Schneesturm und Regen?
    Meine Meiung zur Diesel-Phobie
    Oder das drohende Stadtverbot für Dieselfahrzeuge
    Gestern war ich zur HU meines Dieselfahrzeuges bei der DEKRA. Die dort gemessenen Abgaswerte waren in Ordnung. Warum muss ich nun mit einem Fahrverbot, wie von Herrn OB Reiter angedroht rechnen? Hat etwa die DEKRA manipuliert, oder was stimmt hier nicht? Wo ist hier die Logik?

    Ferner wird den Dieselautos vorgeworfen:

    1. Sie erzeugen Stickoxyde wie NO 2. Dazu Wikipedia: „Stickoxide, Stickstoffoxide und nitrose Gase sind Sammelbezeichnungen für die gasförmigen Oxide des Stickstoffs. Sie werden auch mit NOx abgekürzt, da es aufgrund der vielen Oxidationsstufen des Stickstoffs mehrere Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen gibt. Teilweise wird die Abkürzung NOx (NOX) auch synonym für die giftigen nitrosen Gase verwendet, die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen“. Aha! Fossile Brennstoffe, das sind ja auch die diversen Kohlesorten, Holz, Heu, Stroh, also viele Kohle-Wasserstoffe bei der Oxydation und nicht zu vergessen :Benzin mit ihren Additiven. Das Dieselfahrzeug soll also 10mal mehr ausstoßen als was genau? Heizkraftwerke, Elektrizitätswerke, Schiffe usw:?

    2. Sie erzeugen Feinstaub. Feinstaub entsteht nicht nur durch Verbrennungsrückstände. Soweit ich weiß vor allem in Winterzeiten durch die „Straßenreinigung und Streuung“ neben dadurch besonders erhöhtem Reifenabrieb. Was bewirkt nun so ein Filter, wie bei meinem Dieselfahrzeug?

    3. Kohlenmon- und -dioxyde entstehen meines Wissens bei jedem Verbrennungsvorgang, vor allem bei Kohlenwasserstoffen. Wer oder was verbrennt und brennt nicht alles? Auch Kohlensäure, in vielen Getränken enthalten ist tödlich giftig, wenn man es pur einatmet: Kellereigefahr!! Warum verbietet man nicht auch das und deren Herstellung?

    4. Wenn also unser Münchner OB Herr Reiter meint, Dieselfahrzeuge aus der Stadt verbannen zu müssen, hat er auch die finanziellen Folgen für die Stadt und die mit ihr mit dem täglichen Auto-berufs-verkehr verbundenen umliegenden Gemeinden bedacht? Die Städte und Gemeinden bekommen gem. Art. 106 GG einen Anteil an der KFZ-Steuer. Als OB kann er auf die Steuereinbußen durch den Wegfall der für Dieselfahrzeuge geltenden höheren KFZ.Steuer gegenüber den „Benzinern“ ohne weiteres verzichten und ist er auch legitimiert ein Fahrverbot zu erlassen, das auch für die umliegenden Gemeinden zu Steuereinbußen führt? Und was ist mit den Dieselloks bei der DB, den Bundeswehrfahrzeugen usw.?

    Mir fehlt demzufolge bei Vielem, was die Dieselphobie betrifft, die Logik.

    Ludwig Stemmer, Artur Kutscher Platz 1/VI, 80802 München, tel. 396801

    • Logik?
      Angst und Furcht aufrechterhalten, schlechtes Gewissen erzeugen, um dann Verbote und Gebote einhalten zu lassen, so etabliert und sichert sich Macht und Herrschaft; mit wirtschaftlicher oder technischer Logik hat die Dieselphobie kaum mehr zu tun. Unter anderem die Hexenverfolgung fällt einem dazu ein.

      Finden Sie zum Beispiel den immer häufiger benutzten Begriff „Klimagegner“ etwa logisch, im Sinne von „vernünftig“? Frau Dr. rer. nat. Kanzlerin will wiedergewählt werden, sie pfeift auf physikalische Logik (weil ihre Wähler*innen das auch tun).

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