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Selbstmord aus Angst vor dem Facebooktod

14.01.2011, 00:37 Uhr  ·  worin sich der Autor greylich kynischen Bemerkkungen ob dero Internetzfürstenthümern von Druckherrschafften und Serverherzögen ablasset und gar schuftyg nie Hochachtung aufzeyget.

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worin sich der Autor greylich kynischen Bemerkkungen ob dero
Internetzfürstenthümern von Druckherrschafften
und Serverherzögen ablasset und gar
schuftyg nie Hochachtung
aufzeyget.

Es gibt Ankündigungen, die sollte man der Nachwelt aufbewahren – auch und gerade im schnellen und atemlosen Internet, und auch, wenn es Unerfreuliches von der Konkurrenz kündet, über die man schweigen sollte:

Abschaltung der Community zum 28.01.2011 

Sehr geehrte Nutzer, das neue Jahr beginnt bei DerWesten.de mit Umstrukturierungen. Unsere Community wird es in bisheriger Form nicht mehr geben. Ab dem 28.01.2011 werden Ihre Inhalte nicht mehr verfügbar sein. Wir bitten Sie daher, Beiträge, Fotos und Links, die Ihnen wichtig sind, zu sichern. Unser Forum und unser Kommentarbereich stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung. Eine erneute Registrierung ist dafür nicht erforderlich. Wir danken allen Community-Mitgliedern herzlich für ihr Engagement und freuen uns, wenn wir weiter in Kontakt bleiben – zum Beispiel bei Twitter (http://www.twitter.com/DerWesten) oder bei Facebook (http://www.facebook.com/DerWesten). Für Fragen stehen wir unter feedback@derwesten.de zur Verfügung.

Vielen Dank, Ihr Community-Management

Bild zu: Selbstmord aus Angst vor dem Facebooktod

Diese Email bekamen heute Knall auf Fall die Mitglieder der besagten “Community”, die 2007 mit dem Ziel angetreten war, in Nordrhein-Westfalen die Gesellschaft im Internet zu integrieren und darzustellen. Besitzer ist die WAZ-Zeitungsgruppe, ein Gigant, wenn es um das Printgeschäft geht, und in Internet, nun, siehe oben. Ich hoffe, ich bin nicht zu dreist, wenn ich sage: Einer Community, die sich so managen lässt, würde ich nicht angehören wollen. Millionen hat die WAZ in die Entwicklung des Projekts gesteckt, um nun den Nutzern zu sagen: Besucht uns bei Twitter und Facebook, wenn ihr was mit Community haben wollt. Immerhin: Hier muss sich niemand mehr um einen digitalen Radiergummi sorgen, und es sieht bislang auch nicht so aus, als würde es deshalb zur Revolution in Essen und Bochum kommen.

Und dieser Niedergang umschreibt auch recht anschaulich das Problem von solchen Communities: Das Fehlen dauerhafter Bindungskräfte. Es ist sicher unbequem, sein Zeug umpacken und sich eine neue Bleibe suchen zu müssen, aber die Erfahrung ist für den digitalen Menschen ebenso normal wie einstudiert: Mit einem neuen Emailaccount wird man jede Menge bekanntschaftlicher Altlasten los, mit dem neuen Mobiltelefon kann man einige unnütze Kontakte zurücklassen, mit einer neuen Community findet man neue, erst mal sehr spannende Leute. Es gab ein Onlineleben vor Friendster, Parship, Xing, Myspace, Knuddels, Fantastic Zero und Facebook, es wird auch ein Leben danach geben. Früher musste man bei StudiVZ sein, heute ist es Facebook, und bis zu deren Börsengang wird es schon noch funktionieren. Für die einen ist es das Onlinedasein, für die anderen nur eine Möglickeit, die Zeit bis zur nächsten Email totzuschlagen. “Community” bedeutet im Wortsinn eigentlich etwas Tieferes, eine echte soziale Bindung, aber Bindungen gegenüber Webseiten scheinen nicht allzu dauerhaft zu sein.

Bild zu: Selbstmord aus Angst vor dem Facebooktod

Trotzdem wird mit solchen Netzwerken heutzutage gern von den Medien hausieren gegangen. Es gibt jetzt diese Kasterl von Facebook, wo man auf machen Seiten bekannter Unternehmen all jene anschauen kann, die eben jene Seite mögen. Wollte eine andere Firma so eine Gratiswerbung haben, würde man sie zum Fenster hinauswerfen – Facebook darf das. Man bettelt die Leser nachgerade an, die Inhalte der Zeitung in ihr Netzwerk zu tragen, man kriecht ihnen zu Twitter nach in der Hoffnung, sie möchten von da aus klicken, wenn sie schon von selbst nicht mehr kommen. Und wenn sich Journalisten ein Stimmungsbild machen wollen, schauen sie heute nach, was bei Twitter so gesagt wird. Eine ganze Branche hängt sich an den Tropf von ein paar amerikanischen Klitschen, von denen alle überzeugt sind, dass sie die Zukunft sind.

Die WAZ ist das beste Beispiel, schickt sie ihre Leser doch weg von ihrer Seite hin zu den Angeboten von Firmen, die ihre eigenen Geschäfte mit den WAZ-Lesern machen. Ein Medienhaus, bei dem sich die Journalisten vermutlich eher einen Arm abhacken lassen, bevor sie einen Link zur Konkurrenz setzen, sagt: “Hey! Ihr seid uns als Community zu teuer, aber da drüben wurschteln wir auch auf anderen Servern rum, kommt uns dort besuchen – und werdet dort Mitglied, wenn ihr mitreden wollt.” Beim nächsten Verlegertag wird dann gejammert, die jungen Leute wollten keine Abos mehr, sondern im Netz rummachen. Welch Überraschung.

Vermutlich entbinden solche Wehklagen auch von weiterführenden Überlegungen, wo das alles hinführen soll. Was ich zum Beispiel nie verstehe, ist: Wenn Verlage im Internet einr Leistung verschenken, wie einen Beitrag, ein Video oder eine übernommene PR-Meldung, warum sollten Leute, die sich dafür nicht im normalen Netz begeistern konnten, sich dafür plötzlich bei Facebook oder Twitter einen Klick weiter begeistern? Nur weil ihre Freunde es vielleicht, eventuell, unter Umständen tun und es sie vielleicht, eventuell, unter Umständen wissen lassen, dass es dieses Angebot gibt? Natürlich mag es verlockend scheinen, dass all diese Gesichter von mehrheitlich jungen Leuten zugeben, dass sie das Angebot mögen oder ihm folgen – aber lesen sie deshalb eine Geschichte, die sie im Netz nicht lesen? Was macht Verlage so sicher, dass ihre “Fans” wegen einem einmal getätigten Klick wirklich so etwas wie Fans sind? Zumal, wenn sie jeden Tag ein paar Dutzend andere Dinge genauso anklicken, das Haus auf Farmville, den veränderten Partnerschaftsstatus einer Bekannten, die Bilder der gestrigen Party?

Bild zu: Selbstmord aus Angst vor dem Facebooktod

Und was ist ihnen letztlich wichtiger? Nur mal ein Beispiel: Diesen Beitrag hat ein Bekannter bei Twitter verlinkt. Er hat knapp 8000 Follower. Es kamen 18 Besucher. Das ist jetzt nicht gerade viel.

Aber bis auf solche Fragen wenig erbauliche Antworten kommen, und sie durch teure Berater wirklich auch gesichert sind, wird man weiter in die Social Media Strategie investieren. Mit der wohlfeilen Begründung, man müsse die Leser dort abholen, wo sie sind. Da schwingt dann immer die Vorstellung mit, soziale Netzwerke seien so etwas wie Heidendörfer, die nur darauf warteten, die schönen Heilsbotschaften der Verlegermissionare zu hören, und sich so bekehren lassen. Julia P., Christoph H. und Klaus T. sind Fans von derwesten bei Facebook. Junge Leute! Fans! Tanja Z. und Uwe S. folgen demwesten bei Twitter. Sie folgen! Gleich mal den neuesten Link hinschicken, wo es um Strassenbauarbeiten in Bochum geht. So modern begeistert man die Jugend von heute.

Und wenn es nicht funktionieren sollte, dann habe ich für das Community Management schon mal eine schöne Vorlage, wie man stilgerecht die Stecker auch beim Twitteraccount und den Followern zieht:

Uns haben die E-Mitteilungen Freude bereitet. Danke für die Gefolgschaft! Vermutlich fällt uns etwas Neues ein.

Aber sicher. Wenn Facebook tot und Twitter langweilig ist, wird es andere Dienste geben, bei denen man den Nutzer jagen kann.

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (48)
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Kleiner technischer Exkurs zum...

Kleiner technischer Exkurs zum Twitter-Argument: Wenn Sie mit dem Bekannten Holgi meinen, dann gehöre ich zu den 18 Klickern; auch wenn ich den Beitrag schon gelesen habe. Oder auch nicht. Ich (und viele andere) nutzen Twitter nicht mittels der Webseite von Twitter sondern mit einem externen Twitter-Client. Klickt man in diesem auf den Link, wird dieser im Browser geöffnet, dabei wird aber kein Referrer mitgeschickt. Gerade noch mal überprüft. D.h. in Ihrer Auswertung fehlt die Dunkelziffer von mindestens einer Person, die mittels Twitter auf den Artikel gekommen sind. Ich vermute, es sind sehr viel mehr, kann das aber auch nicht belegen. Tatsächlich lassen sich - weil holgi den URL-Kürzer bit.ly benutzt hat, detailliertere Durchklickraten unter der Adresse http://bit.ly/gdwCNX+ abrufen. Derzeit sind das 277 Klicks sagen wir mal minus der drei Klicks, die ich gerade noch mal testweise abgeschickt habe. Mehr als 18. Verallgemeinern kann man das aber wiederum nicht, da dummerweise haufenweise unterschiedliche URL-Kürzer und Twitter-Clients eingesetzt werden und teilweise diese nervigen Mini-URLs schon vorher von Clients aufgelöst werden. Zum Thema: Ich würde die Eigenwerbung auf Twitter und Facebook eher nicht als Versuch des Community-Managements sehen. Wenn ich mich mal als Beweisstück A aufführe: Ich habe sicherlich nicht die Bindungskräfte, die Webseite der Lokalzeitung aufzurufen oder mich gar zu beteiligen. Schwimmt jedoch im halbaufmerksam durchscrollten Twitter-Fluss von dieser Lokalzeitung eine Schlagzeile vorbei, die mein Interesse weckt, besuche ich diese. Aus dieser Perspektive ist das weniger „aktives Community-Management“ dieser Lokalzeitung sondern mehr ein Erkennen, dass es Menschen mit sehr geringer Bindungskraft an die Marke gibt, dass man diese aber vielleicht doch mittels Schlagzeile zum Zufallsklick überreden kann, vergleichbar von Kiosken und Zeitungsautomaten im öffentlichen Raum.

die Papier-Ausgaben der WAZ...

die Papier-Ausgaben der WAZ oder früher der konkurrierenden Ruhr- Nachrichten waren immer nur als Dorf-Gazzette bekannt. Wer ist ge- storben und wo ist die nächste lokale Baustelle. lm lnternet würde ich die nicht mit einer einem Meter langen Zange anfassen. mfG. T.

"Nur mal ein Beispiel: Diesen...

"Nur mal ein Beispiel: Diesen Beitrag hat ein Bekannter bei Twitter verlinkt. Er hat knapp 8000 Follower. Es kamen 18 Besucher. Das ist jetzt nicht gerade viel." . Mei Red'. Da führt sogar ein gutes altmodisches Blog mehr Besucher auf eine Site als dieser Klicksalat. . Schätze, dieser falsche Klick-Aberglaube in das, was einen wirklich interessierten Menschen am anderen Ende der Kette ausmacht, ist das Werk von Beratern. Zusammen mit selber zusammengelesenem Halbwissen im Netz. Ich sage solchen Anfragern, dass sie ohne gute Inhalte, ohne wirklich gutes Angebot ihre Site eh einstampfen können. Ob mit oder ohne das social Gedöns. . Klar sind diese Communities keine. Sie sind Bedarfsgemeinschaften mit niedrigem Anspruch: Zeitvertreib. . Der nächste Irrtum ist das englische Wort "social", was dort eine ganz andere Konnotation hat als unser "sozial". Daher ist die Kritik an fb und Twitter zwar berechtigt, aber setzt den Anspruch zu hoch. Diese werden eh irgendwann nimmer sein, die Dinge verändern sich, neue Spielzeuge kommen. Und wieder wird man versuchen, Geschäfte zu machen und irgendeinen Geist zu beschwören. . Ein kleines lustiges Beispiel, was aus Göten und seim Fauststoff geworden wäre, wenn er damals schon Facebook gehabt hätte: http://www.danrichter.de/geschichten/goethes-faust-auf-facebook.htm . Gretchen hat am Schluss ihr Beziehungs-Profil geändert auf: Es ist kompliziert. gn.

Weils grad so schön sinnig...

Weils grad so schön sinnig direkt untereinander stand (herrliche Koinzidenz auf Wikiquote). Zitate zum Thema "Freundschaft": . # "Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht was Freundschaft bedeutet." - Mark Zuckerberg, in einem Interview mit www.gq-magazin.de am 29. Oktober 2008 . # "Freundschaft, das ist wie Heimat." - Kurt Tucholsky, Schloß Gripsholm, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 18390, Stuttgart 2006, S.71, 3. Kapitel, 1 . Zeitungen könnenen damit nicht umgehen. Weder mit Zuckerberg noch mit Tucho. Sie können nur Nachrichten schreiben und drucken. Mehr war nie vorgesehen. Apropos Holzmedien: Was wir jetzt sehen ist die Angstblüte, die Angstriebe, wie der Waldbauer weiß. Die gibt es bei Fichten und Tannen, kurz bevor sie sterben.

Das Aufräumen wird...

Das Aufräumen wird weitergehen. Vor einer Woche erhielt ich diese Nachricht: . Der kostenlose FAZ.NET-Service "Mein Mail" wird zum 31. Januar 2011 eingestellt - eine Registrierung beziehungsweise Aktivierung für Neukunden ist ab sofort nicht mehr möglich. Unseren Bestandskunden steht der Service jedoch bis 31. Januar 2011 zur Verfügung. Alle Nutzer werden von uns gesondert und rechtzeitig in einer E-Mail über die Einstellung und Datensicherung informiert. Sie werden eine Möglichkeit erhalten, Ihre Emails zu sichern oder zu einem anderen Konto zu übertragen. Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Service oder der Einstellung haben, stehen wir Ihnen gerne unter info@faz.net zur Verfügung.

0 Matthias Schumacher 14.01.2011, 08:08 Uhr

Warum lässt eine auf den...

Warum lässt eine auf den Volkswillen orientierte Partei wie die SPD eine Community wie DerWesten.de sterben? Ist das Volk denn gegen DerWesten.de? Oder ist er ihm gar egal? Geht es etwa um Profit? Profitdenken bei den Sozialdemokraten? Oder irre ich mich und die WAZ-Gruppe gehört nicht mehr zu 100 Prozent der SPD? Können Journalisten überparteilich arbeiten, wenn ein ehemaliger Spitzenpolitiker wie Bodo Hombach (natürlich SPD) die Geschäftsleitung inne hat? Sollte uns das alles nicht mehr interessieren als das aufgrund des breiten Onlineangabotes auf dieser schönen Welt wenig ins Gewicht fallende Sterben einer Online-Community?

0 Paulchen P 14.01.2011, 08:26 Uhr

Der Vergleich mit dem...

Der Vergleich mit dem Zeitungskiosk trifft's auf den Punkt. . Aber die Frage bleibt: Warum sollte man seine fleißigen Leserbriefschreiber vor den Kopf stoßen, bloß weil die Zeitung jetzt auch am Kiosk liegt?

Einfach ignorieren, diesen...

Einfach ignorieren, diesen ganzen Rotz. . Zweifelsohne der beste Satz: "Früher musste man bei StudiVZ sein, heute ist es Facebook, und BIS ZU DEREN BÖRSENGANG wird es schon noch funktionieren."

0 specialmarke 14.01.2011, 09:12 Uhr

@Vroni: Wow!!! - Ich bin ein...

@Vroni: Wow!!! - Ich bin ein Fan von Faust... und wie finde ich jetzt Gretchen?

0 Der Tiger 14.01.2011, 09:14 Uhr

Sehr verehrter Don! Sie...

Sehr verehrter Don! Sie glauben gar nicht, wie sehr ich mich über einen neuen Beitrag von Ihnen gefreut habe. Zum Thema Erbschaft und Familienhäuser habe ich selbst schon ein halbes Buch erlebt – eine unendliche Familiensaga. Verständlicherweise wollte ich mich deswegen nicht auch noch in Ihrem Blog mit dieser reality-soap beschäftigen.

0 Don Ferrando 14.01.2011, 09:28 Uhr

@ Matthias . "eine auf den...

@ Matthias . "eine auf den Volkswillen orientierte Partei wie die SPD " . Hahaha! Das ist genauso gut wie " F@****g for Virginity"

0 Der Tiger 14.01.2011, 11:34 Uhr

Diese Facebookstory finde ich...

Diese Facebookstory finde ich sehr spannend. Goldmann und ein paar Russen haben der Welt verkauft, dass diese Institution 50 Milliarden wert sei. Dabei handelt es sich nur um ein bisschen Software und 50 Millionen Kunden, die da ihre Lieblingsphotos hineingesteckt haben. Ein einziger Hacker kann diesen virtuelle Goldberg zu Fall bringen. Wer an so einem Geschäft aus welchen Gründen was macht, gäbe Stoff für einen weiteren braunen Da Vinci Code.

0 Matthias Besch,Peking 14.01.2011, 11:50 Uhr

Endlich, das musste mal gesagt...

Endlich, das musste mal gesagt werden! Ich komme aus WAZ-Land Bochum, habe leider keine Follower und auch keine Freunde im Netz, musste den Link zu diesem Beitrag altmodisch als Email an meine Friends in der Region verschicken. Ob sie dem folgen? Sie werden es an Ihrer Click-Rate merken. Ein Fan.

0 P.Seudonym 14.01.2011, 12:19 Uhr

"Beim nächsten Verlegertag...

"Beim nächsten Verlegertag wird dann gejammert, die jungen Leute wollten keine Abos mehr, sondern im Netz rummachen" Das macht nichts mehr aus, sobald die Verleger ihre Einnahmen aus kollektiven Zwangsabgaben beziehen. Vermutlich verlassen sich die großen Verlage aus Gütersloh & dem Ruhrgebiet auf Subventionsfüllhörner gelenkt durch ihre eigentliche Klientel in Form der politischen Parteien.

0 Foersterliesel 14.01.2011, 12:38 Uhr

Sehr sehr hübsch illustriert,...

Sehr sehr hübsch illustriert, danke!

0 donalphonso 14.01.2011, 13:12 Uhr

Der Dank geht an meinen Onkel,...

Der Dank geht an meinen Onkel, der das aus Südostasien mitgebracht hat - heute hängt es in meinem asiatischen Vorraum. . Ah, Leistungsschutzrecht. Tja, das wird jemand zahlen müssen, und ich denke, da muss sich erst mal jemand finden. Sich da bei Google zu verwenden, ist vermutlich wie das Kitzeln am Drachenschwanz, denn wer würde die abhalten, selbst eine Internetzeitung zu machen? Icxh fürchte, man wird nicht drumrum kommen, tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Und ich sehe nicht, warum ich über ein Ende des Onlineauftritts des Hamburger Abendblattes, des Westen oder der Augsburger Allgemeinen weinen sollte.

0 donalphonso 14.01.2011, 13:19 Uhr

Matthias Besch, Clickrate ist...

Matthias Besch, Clickrate ist nicht alles. Ich denke, die WAZ muss noch viel dazulernen, damit sie sieht: Die alten Monopole sind vorbei. Dass bei der Neuverteilung Bild und Spiegel Online ganz vorne sind, finde ich persönlich tragisch, aber auf der anderen Seite ist das Internet jetzt 15 Jahre im allgemeinen Gebrauch. da hätte man sich schon was Besseres einfallen lassen können. . Der Tiger, nun ja, angeblich sind es fast 600 Millionen, aber ich kenne offen gesagt kein Kostenlosangebot im Netz, bei dem sich eine Bewertung von 80 Dollar pro Mitglied wirklich gelohnt hätte. Der Hype ist, dass FB quasi das neue Internet wird, und diese Fantasie wird verkauft. Bei Twitter ist die Saga noch verrückter: Kein Geschäftsmodell ausser dem Datenverkauf, enorm viele schlecht verdienende Nutzer, verseucht von PR. werbung und Fakes - ich weiss nicht, was die an der Börse sein wollen.

0 donalphonso 14.01.2011, 13:21 Uhr

Don Ferrando, ich muss...

Don Ferrando, ich muss zugeben, dass die SPD in NRW ein ganz eigenes Gewächs ist. Allerdings wurde die WAZ-Gruppe unter Reitz auch ziemlich rechts getrimmt, die ist schon lange kein Sozensprachrohr mehr. . muscat, sicher, aber ab und zu muss man halt schauen, was so passiert.

0 HansMeier555 14.01.2011, 13:42 Uhr

Aber das iPad wird vom Himmel...

Aber das iPad wird vom Himmel auf die Erde kommen und den göttlichen Journalismus von den finsteren Mächten der Gratiskultur erlösen --

0 Kifferthese95Prinrausgabe 14.01.2011, 13:44 Uhr

Sehr lesenswert zum Thema...

Sehr lesenswert zum Thema Facebook und datenverwendung der aktuelle Spiegel (Printausgabe).

Börsenfantasien gabe es ja...

Börsenfantasien gabe es ja schon mal um 2000.

Was, hergotthilf, mögen...

Was, hergotthilf, mögen "spannende Leute" sein? Oder ist's nur die übliche unbedachte Floskel, da heute alles und jedes (und jeder) SPANNEND ist, resp. sein soll. Angeblich.

0 hugo von krapendorf 14.01.2011, 16:36 Uhr

"Eine ganze Branche hängt...

"Eine ganze Branche hängt sich an den Tropf von ein paar amerikanischen Klitschen, von denen alle überzeugt sind, dass sie die Zukunft sind." Merken offenbar leider nur Menschen, die ihrem Hirn regelmäßig viel freie, frische Luft gönnen.

0 auch-einer 14.01.2011, 17:26 Uhr

matthias schumacher, die...

matthias schumacher, die presse der spd ist ohnehin ein kapitel für sich, mal bei ddvg.de schauen. inzwischen sind das beteiligungen, und, wie es aussieht, nicht mehr als cash cows. . p.seudonym darauf arbeiten die verleger auch schon hin, nehme ich einmal an. nachdem die rundfunkanstalten vorgemacht haben, wie es geht. sonderbar, nächstes jahr kommt der verdummungsbeitrag der haushalte, sie hätten ja die möglichkeit, bei ah-ärr-deeh und zett-eeh-äff in die erste reihe zu **tzen, und das muss dann eben auch bezahlt werden. sonderbar, dass das derart ruhig hingenommen wird. so ein verdummungsbeitrag ist auch auch für die tagespresse machbar, vielleicht auch noch ein wochenmagazin für die, die lieber bilder angucken. . noch kann fernsehen und presse, was das internet nicht kann: politiker ins amt und auch aus dem amt schreiben. solange sie das können, sind sie für die politiker unentbehrlich.

0 Der Tiger 14.01.2011, 17:38 Uhr

Diese Facebookgeschichte ist...

Diese Facebookgeschichte ist aber nur eine von vielen Erstaunlichkeiten auf dem Finanzmarkt. Letztes Jahr habe ich mit großem Interesse verfolgt, wie die Schweizer Nationalbank Euros gekauft hat, in der Hoffnung damit den Wert ihrer Währung verteidigen zu können. Mit dem erklärlichen Schweizer Verlust schwand auch mein Vertrauen in die Schweizer Bankfachleuten. Wenn die nicht einmal mit ihrem eigenen Geld umgehen können, kann man zu Recht zweifeln, ob sie es mit fremden können – selbst wenn sie wollten.

0 Avantgarde 14.01.2011, 19:47 Uhr

Zwischen Facebook und Facepalm...

Zwischen Facebook und Facepalm liegt nur der Börsengang... Ich würde das Ding ja jetzt verkloppen. Aber der Mensch, dem ich 2000 geraten habe, seine nicht unerheblichen Anteile an AOL loszuwerden, hat ja auch nicht auf mich gehört. Die Älteren unter uns erinnern sich: AOL, das waren die Leute, die einem wöchentlich silberne Untersetzer schickten. So genga de Gang

0 HansMeier555 14.01.2011, 19:56 Uhr

Lieber Tiger, ich glaube den...

Lieber Tiger, ich glaube den Schweizer Nationalbankern ging es nicht darum, Spekulationsgewinne zu erzielen.

0 Der Tiger 14.01.2011, 20:40 Uhr

Lieber HansMeier (555) Wollen...

Lieber HansMeier (555) Wollen Sie damit sagen, die Schweizer hätten ernsthaft geglaubt mit Ihrer kleinen Frankenarmee den Euro unter Kontrolle zu halten? Wenn dem so ist, war es halt nationale Arroganz. Dieser nutzlose Finanzkrieg hat sie immerhin 21 Milliarden Franken gekostet: http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/schweizerische_nationalbank_mit_rekordverlust_1.9098120.html

Irgendwie dotcom-reloaded. Man...

Irgendwie dotcom-reloaded. Man sucht noch immer und hat nichts gefunden, nur diesmal billiger. Und wenn "Friends" auf Facebook billiger sind oder "Follower" auf Twitter dann gehen wir halt dahin (Sind wir eigentlich noch in "Second Life"?). Die PR(per rectum)ler werden's schon richten. Nichts kapiert, aber volle Fahrt voraus. Was soll's Facebook> hat Potential, andere ebenso. Ich hol's Popcorn...

Wieso "amerikanische...

Wieso "amerikanische Klitschen"? Facebook ist gerade 50 Milliarden Dollar wert geworden. "Ausgerechnet hat diese 50 Milliarden Dollar einer der gewieftesten Geldverwalter der Welt, nämlich die Investmentbank Goldman Sachs. Sie kauft auf eigene Rechnung etwas weniger als ein Prozent von Facebook und bezahlt dafür 450 Millionen Dollar. Zum gleichen Kurs sollen Kunden und Mitarbeiter von Goldman weitere 1,5 Milliarden Dollar investieren und dafür insgesamt drei Prozent bekommen. Nach Adam Riese wird der kompletten Firma also ein Wert von 50 Milliarden Dollar zugeschrieben." (FAZo-Beitrag "50 Milliarden für eine Quasselbude") Und das alles im Auftrag des Herren. Wer jetzt nicht Facebook kauft ist selber schuld. Was die Zeitungsleute offensichtlich nicht verstehen wollen, daß auf das Internet (einer grundsätzlichen Idee des US-Militärs / der Rand-Corp.) die Idee des "seriösen Journalismus" nicht anwendbar ist. Die Zeitungsleute mit ihren tonnenschweren Druckmaschinen im Keller sind gegenüber dem flinken Internet in ihrer grundsätzlichen Ausrichtung einfach zu träge. Die Zeitungsleute hecheln dem jeweiligen Netz-Hype immer nur hinterher. Wenn sie Geld verdienen wollen, müssen sie da schon eigene Hypes installieren bzw. eigene Abzockereien starten.

0 Andreas Weygandt 15.01.2011, 07:48 Uhr

Selten so einen treffenden...

Selten so einen treffenden Artikel gelesen.
Habe auf meiner Seite eine Community mit ca. 2000 Membern.
Die meisten melden sich an, schauen 1-2 mal rein und verschwinden wieder.
Trotz Blog, Community, Chat, Mobil, iPhone, Web 2.0, WebTV, 3D, Facebook App und Google Gadget Versionen ist die Old Scool Version der Seite bei weitem die beliebteste.

0 HansMeier555 15.01.2011, 08:01 Uhr

@Tiger Erdnüsse. Und man muss...

@Tiger Erdnüsse. Und man muss ja auch Flagge zeigen.

0 donalphonso 15.01.2011, 09:27 Uhr

Tim T., ddanke für den...

Tim T., ddanke für den Exkurs. Die Frage ist halt, wer sich den Sturzbach der Irrelevanz einer Lokalzeitung in seinem Account wirklich antun will. Und inwiefern die, die ihn "haben", dann auch nur ansatzweise "nutzen".Aber nachdem ich letzthin sah, dass sogar Bordelle twittern, sollte mich eigentlich gar nichts mehr wundern. . Trias, sicher hat die WAZ einen altbackenen Ruf, aber genau das wollten sie ja radikal ändern. Die Idee war, die Marktherrschaft ins Internet zu verlängern.

0 donalphonso 15.01.2011, 09:38 Uhr

FritzV, nun hat Murdoch ja das...

FritzV, nun hat Murdoch ja das führende Netzwerk besessen, man kann also nicht sagen, dass sie es grundsätzlich nicht verstehen. Ich denke, sie verstehen die Dynamiken und zersetzenden Kräfte nicht. ich glaube auch nicht, dass wir in 5 Jahren noch über Facebook reden werden. Es wird Neues geben. Anderes. Das Internet ist kein Stillstand. Aber Verleger investieren nun mal nicht gern in den dauernden Wandel, weil es ihr Geschäftsmodell ruiniert. . devnull, man muss natürlich sehen, dass 10 Jahre eine lange Zeit sind, die seit der New Economy vergangen sind. Da vergisst man vieles. Und dann ist da noch der Glaube, dass es ja diesmal funktionieren könnte. Viele Investoren wollen einfach etwas über Wachstumsmärkte und Marktbeherrschung hören, da kommt Facebook gerade recht. Aber was weiss ich schon, ich alter Ziegelsteingoldverehrer.

0 donalphonso 15.01.2011, 09:44 Uhr

Avantgarde, nachdem Facebook...

Avantgarde, nachdem Facebook gerade recht allein dasteht mit all der Phantasie, werden sie erst gar nicht mit Give Aways kommen müssen. . Der Tiger, ich glaube, die Schweiz hatte gar keine Alternative, als sich an den Devisenmärkten zu wehren. Soweit ich das erkennen konnte, waren es vor allem Strafaktionen in den Zeiten der wirklich wüsten FX-Spekulationen, und angesichts der dabei eingesetzten Hebel war es auch kein risikoloser Spass, auf den Franken zu setzen. Momentan scheint man sich mit dem Kurs von 1,25 eingelebt zu haben, wirklich grausam wird es erst bei 1,10 oder einer Parität.

0 donalphonso 15.01.2011, 10:29 Uhr

Hier ist übrigens noch ein...

Hier ist übrigens noch ein netter Facebook-Rant, der es schön aus Nutzersicht umschreibt: http://burnster.de/2011/01/14/warum-ich-keinen-fb-like-button-einbaue-mc-winkel/

@ Der Tiger cc: DA Schluss...

@ Der Tiger cc: DA Schluss mit lustig - die SNB hat Mist gebaut. Der Euro muss sich erholen, und wenn dies schnell erfolgt wird die SNB das Mega-Verlust auf Gewinne umbuchen können. Mittlerweile bleibt (m.M.n.) Philipp Hildebrand (SNB-Chef) auf dem Ejector-seat angeschnallt.

0 Der Tiger 15.01.2011, 17:24 Uhr

@fionn - Lustig auf dem...

@fionn - Lustig auf dem Währungssektor ist immer eine Frage der Perspektive. Was die Hoffnung des Herrn Hildebrand auf einen Megagewinn betrifft, sollte er sich vielleicht erst einmal mit dem französischen Präsidenten einigen. Herr Sarkozy hat vor ein paar Tagen vor einer Airbus Veranstaltung gemeint, der Euro sei überbewertet.

@ Tiger. Maybe Herr Sarkozy...

@ Tiger. Maybe Herr Sarkozy was having a "bad (h)air day" :-)

Don Alphonso, „sich antun“...

Don Alphonso, „sich antun“ und „nutzen“ impliziert sehr viel mehr konzentriere Aufmerksamkeit für das Medium Twitter, was ich für einen falschen Ansatz halte. In meiner Perspektive funktioniert Twitter nicht über ein aufmerksames Folgen sondern eher auch einem periphereren Sichtbarkeitslevel. Man guckt rein, man kann es auch lassen. Manchmal wird man aufmerksam, dann schenkt man Aufmerksamkeit, oder eben auch nicht. Metaphern hinken, Bürogespräche, Plaudereien, Smalltalk ist ansatzweise vergleichbar. Für mich fühlt es oft wie das (extrem nerdige) Ideln im IRC an, aber das ist vielleicht mehr die Perspektive, wo ich her komme. Ich muss schon zugegeben, dass sich Twitter anbietet, sehr unterschiedliche Ansichten und Nutzungsverhalten zu haben.

Die Tatsache, daß Banken wie...

Die Tatsache, daß Banken wie GS dort immense Summen investieren ist noch kein Indiz für ein Investment in ein zukunftsträchtiges Unternehmen; denn wessen Geld wird denn dort investiert? Es wurde zuvor anderen weggenommen, umverteilt oder besser: umgeschichtet. Und selbst wenn zunächst die Aktienkurse abgehen, kommt der freie Fall, die Landung und die Agonie in der Folge. Kurz: Kapitel 11 der Geldverbrennung. Doch zuvor haben die Emittenten Kasse gemacht. Kein Unternehmer, der im klassischen Sinn sein Unternehmen aufstellt und irgendwie die strapazierte Nachhaltigkeit implemtierte, würde in derlei Schwachsinn investieren.

0 donalphonso 17.01.2011, 09:18 Uhr

Ich sehe einfach nicht, was...

Ich sehe einfach nicht, was die SNB sonst hätte tun sollen. Irgendetwas mussten sie unternehmen. Sie haben gekämpft, sie haben verloren, die Schweiz wird es verschmerzen. Ein bisschen was können sie jetzt bei den kleinen Schwankungen schon löswerden. FX fängt sich immer wieder.

0 Stefan Dernbach 25.01.2011, 08:27 Uhr

Countdown: Ich schaue auf's...

Countdown: Ich schaue auf's Datum. 25.Januar 2011. Am 28. Januar soll bei der Community auf "der Westen" das Licht ausgehen. Community adé. Also nochmal Beiträge sichern.
Was hat man nicht alles kommuniziert !!!

0 donalphonso 25.01.2011, 08:36 Uhr

Wer sich in die...

Wer sich in die Privatwirtschaft begibt, komt darin um.

0 Stefan Dernbach 25.01.2011, 08:39 Uhr

Link ist falsch...

Link ist falsch geschrieben
Die Seite heißt: Community-NRW
http://www.community****de

0 donalphonso 25.01.2011, 08:55 Uhr

NUn, um ehrlich zu sein, ist...

NUn, um ehrlich zu sein, ist er nicht falsch geschrieben, sondern editiert, weil es ein kommerzielles Angebot ist, das weder was mit dem Kommentar noch mit dem Beitrag zu tun hat. Man muss das nicht mögen, aber so mache ich das halt. (Und mein Kommentar darauf war durchaus zweischneidig).

0 Stefan Dernbach 25.01.2011, 09:10 Uhr

Diese Community ist nicht...

Diese Community ist nicht kommerziell. Wir als Ex- "der Westen"-Blogger, kassieren keinen einzigen Euro für unser Engagement Das war bei der WAZ so und jetzt auch.

0 Nomen Nescio 25.01.2011, 16:31 Uhr

Das Kommunikationsverhalten...

Das Kommunikationsverhalten ändert sich. Das müssen auch Verleger zur Kenntnis nehmen. Facebook und Twitter spielen dabei im Moment eben eine große Rolle.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.