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Deus ex Machina

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Über Gott und die WWWelt

Die sieben Empörer des Todes

| 47 Lesermeinungen

Sie suchen nach Aufregern, haben den Humor von Erich Honecker und die Debattenkultur des Politbüros: Berufsempörte ruinieren den Netzdiskurs. 7 besonders unerfreuliche Gruppen aus 6 Jahren Bloggerei.

Wenn mir mal langweilig ist, schreibe ich in Erziehungsforen, dass meine Tochter mit der Hauptschule zufrieden ist muss ich mich nicht streiten.

Zum Glück ist es mir selten langweilig. Ich habe eine gute Bibliothek, wohne in Regionen mit gutem Kulturangebot und hohem Freizeitwert, ich habe Freunde und Hobbies. Eines davon ist das Restaurieren alter Räder, und ein solches habe ich vorgestern in München abgeholt. Die Bahn war langsam. Mein Mobiltelefon ist von 2006 und mobiles Internet ist mir zu teuer, und so bekam ich gar nicht mit, wie mich am Rande ein Shitstorm traf: Ein gewisser Herr Mierau, der öfters mal was an der FAZ kritisiert, hatte sich über einen Cartoon aufgeregt, und mehrere hundert Twitternutzer hatten es empört weiter verbreitet. Darunter Piraten, Internet-Feministinnen, sozial Twitterinteressierte und ausnahmsweise mal keine Honks von AfD und Politically Incorrect, die sich über anderes beschweren. Da ist er jetzt toll stolz darauf, der Herr Mierau. Wie gesagt, ich war im Zug und hatte damit nichts zu tun, denn weder hatte ich den fraglichen Cartoon gezeichnet, noch bin ich im Wirtschaftsressort. Aber ich schreibe bei der FAZ, und so kam es halt, dass ich im Laufe der Debatte unlobend von einem Trollaccount der Berliner Piraten erwähnt wurde. Wenn man schon mit dem Empören in Fahrt ist, dann darf es halt auch ein wenig mehr sein.

Nun ist es nicht so leicht, mich da aus der Fassung zu bringen, denn lange Jahre habe ich für jüdische Medien über Deutschland, Israel, die USA und die Welt geschrieben, 9/11, Intifada, Konflikte in der Gemeinde und Neonazis. Kurz, zu Themen, bei denen sich jeder berufen fühlt, seine Meinung streitbar zu vertreten. Immer lustig war es nicht, aber

1. habe ich alles schon erlebt und

2. habe ich so eine Art Messlatte, an der ich andere Erscheinungen meines Berufslebens anlegen kann. Ich mein, ich war im Keller eines Kulturzentrums, als Etgar Keret älteren evangelischen Religionslehrerinnen Sexszenen zwischen Toten vorgelesen hat; auch das kann man überleben. Wenn wir hier im tristen Münchner Bahnhofswetter einmal den ganzen Grosskomplex Israel, Rassismus, Naher Osten, Russen, Amis, Fremde und Ausländer von Kasachstan bis Hessen beiseite lassen, dann bleiben noch sieben weitere Bereiche, in denen sich nach meiner Beobachtung Menschen besonders schnell in rachsüchtige Orks verwandeln, und sich in Kommentaren, bei Facebook und in Netzwerken austoben.

Platz 7: AfD-Honks

Ich weiss nicht, wie sich die Gründer der Partei ihr Volk so vorgestellt haben. Aber ich weiss, wie ich sie mir vorstelle: Unzufrieden. Früher hat der Schweinsbraten doch nur 4,50 DM gekostet. Aus diesem paradiesischen Urzustand sieht sich der AfD-Freund nun entfernt und schiesst gnadenlos auf alles, was ihm als Niedergang erscheint. Immer fühlt er sich betrogen, hintergangen und abgezockt und das muss man doch noch sagen dürfen. Und wer ihm da nicht recht gibt, hat nicht gedient und muss bekehrt werden. Das fängt bei der Verwendung des ss anstelle des ß an und zieht sich durch alle Lebensbereiche, denn in allen fühlt sich der AfD-Honk betrogen, ausgegrenzt und ausgebeutet. Ich würde es mir dreimal überlegen, hier einen Beitrag zu schreiben, in dem ich die Leistung eines italienischen Rahmenbauers lobe. Ich will keine Kommentare über betrügerisch-italienisch eingeschenkten Raststellenespresso für 2,75 Euro, also den Preis, für den man früher einen Schweinsbraten bekam, bevor die Italiener uns alle mit ihrer Mafia und der EZB bestohlen haben, und überhaupt, wir Medienmafia gehören ja auch dazu.

Platz 6: Gamer

Man kann von jemandem, der seine Tage mit Ballern zubringt, keine ausgewogene Meinung dazu erwarten. Man kann von jemandem, der seine Tage mit Ballern zubringt, keine ausgewogene Meinung dazu erwarten. Man kann von jemandem, der seine Tage mit Ballern zubringt, keine ausgewogene Meinung dazu erwarten. Man kann von jemandem, der seine Tage mit Ballern zubringt, keine ausgewogene Meinung dazu erwarten. Man kann von jemandem, der seine Tage mit Ballern zubringt, keine ausgewogene Meinung dazu erwarten. Man kann von jemandem, der seine Tage mit Ballern zubringt, keine ausgewogene Meinung dazu erwarten.

Platz 5: Sportfans

Nicht alle natürlich. Freunde des Radsports haben schon so viele Idole über Doping fallen sehen, dass sie sich lieber mit Radtechnik denn mit den tourdefranzenden Ergebnissen der Körpermodifikation beschäftigen. Ich mache aber hin und wieder den Fehler darauf hinzuweisen, dass Fussball ein Milliardenunternehmen ist und ich mir – wie beim Radsport – nur schlecht vorstellen kann, dass man sich da nicht ab und zu mit den paar Kröten, die Doping kostet, die Tür zu noch höheren Einnahmen öffnet. Offensichtlich jedoch haben Fussballfans eine emotional hohe Bindung an ihre Stars und deren Vereine und Nationen. Was wenig überrascht bei Leuten, die ihre Freizeit mit Liedgut wie „Schiri, wir wissen wo dein Auto steht“, „Fussball ist unser Lebääähn“ und „Wir sind keine Fussballfans, wir sind deutsche Hooligans“ gestalten. So schwappt es dann auch in die Kommentare, und da löscht man besser kommentarlos, sonst schreibt man noch über den Wert von 5 Hundertschaften Bayerischer SEK mit 10 Wasserwerfern beim Communitymanagement. Damit rechnen sie nicht: Sportjournalismus ist nun mal oft PR, Kumpanei und angenehmes publististisches Umfeld, und kritische Stimmen werden kategorisch als Feind betrachtet.

Platz 4: Bitcoiner

Es wurde noch nie ein sauber recherchierter Beitrag über Bitcoins in der Systempresse geschrieben. Die Systempresse wird schliesslich bezahlt, das unsichere Realgeld zu bewerben und die Cryptowährung schlecht zu machen. Aber irgendwann werden die Bitcoiner in ihren abnormen Werten schwimmen und dann werden sie Leute wie mich haufenweise anstellen, um ihre Spucknäpfe auszulecken. Haha! So wird das sein und dann werde ich ja sehen, wohin mich meine Kritik an der Crypto – CRYPTO!!!111!elf! – Währung bringt. Alles nur eine Frage der Zeit, bis der Messias kommt. Aber dann kaufen sie diese Zeitung und ich werde jahrelang Toiletten schrubben.

Platz 3: Eltern

Nicht alle natürlich. Es gibt Eltern mit einem abgebrühten Verhältnis zu dem, was sie der Welt aufbürden. Aber es gibt auch genug, die in die Kommentarspalten zum Niedermachen einmarschieren, als gäbe es hier das Mutterkreuz mit Eichenlaub und gekreuzten Windeln für harten Kampf am Feind. Möglicherweise ist es biologisch bedingt, vielleicht brechen da die Beschützerinstinkte durch, oder auch nur das Gefühl, als Eltern immerdar von dreckigen, nichts für den Fortbestand der Art tuenden Zynikern wie mir benachteiligt zu sein: Aber als Mensch ohne Nachwuchs tue ich keinem weh und wenn ich diese Haltung verteidige, merke ich schnell, wie das Luxusgut Kind die Haltung der Eltern intolerant macht. Es gibt für sie nur einen richtigen Weg, den eigenen nämlich, und die anderen sind generell falsch, egal ob es um Ernährung, Chinesisch im 4. Lebensjahr oder rosa Malbücher für Mädchen geht. Ich habe in der Altstadt eine Feuerwehreinfahrt vor einem historisch wichtigen Gebäude. Die wird immer von Müttern zugeparkt, die ihre Kinder in der Schule abholen, weil es dort schattig ist, und dort tippen sie dann was in ihre Iphones. Solche schattigen Leute reizen mich in Realität und Kommentaren und ich schreibe darüber, dass das Tragen eines rosa Dirndls noch keinem Mädchen in ihrem Rollenmodell geschadet hat oder nein halt weil es gibt ja auch noch

Platz 2: Feministinnen

Mit den Waffen der Frau: WordPress, auf dem unsere Blogs laufen, spuckt bei Kommentaren die IPs aus. Wenn ich also mal wieder schreibe, dass ich nicht an die Rape Culture des rosa Dirndls glaube und auch meine Weigerung, das Binnen-I zu verwenden, nicht als strukturelle Gewalt gegen Frauen betrachte, oder mich mit den Vorteilen der Frauenquote beschäftige – dann schaue ich immer auf die IPs. Zu Twitter schaue ich überhaupt nicht, die zwangsläufigen Beschwerden unter Internet-Feministinnen könnte ich hier selbst schon vorformulieren. Aber in den Kommentaren melden sich dann ganze, sich gegenseitig bestätigende Gruppen. Und alle unter einer einzigen IP. Generell neigen sie dazu, die Überwindung von solchen Strukturen zu fordern, indem Leute wie ich überwunden werden, indem man etwa meine Blogs dicht macht und durch gendergerechte Inhalte ersetzt. Natürlich sagen diese speziellen Frauen nicht, dass sie so eine Art Todesliste führen. Aber darauf läuft es letztendlich hinaus. Dass die meisten Frauen mit solchen Methoden und Zielen nichts anfangen können und selbst keine Lust haben, ihre Sprache zu gendern und alle Formen der Rape Culture auswendig zu lernen, nachdem sie sich gegenüber POCs für ihre Privilegien geschämt und Schutzräume eingerichtet haben, spielt dabei keine Rolle. Allerdings passiert es schon mal, dass Frauen, die mit Leuten wie mir zu tun haben, als Helferinnen bei Twitter angegangen werden. Mit dem Waffen der Stut Frauen.

Platz 1: Berliner Piraten

Schlimmer als schlecht gelaunte Kontrollettis der El-Al bei der Ausreise aus Israel. Letzthin, auf dem ausserordentlichen Bundesparteitag der Piraten; erzählte der Chef des Berliner Landesvorstandes von seinem Verhältnis zu einem bekannten Medienanwalt, und dass er dazu neigt, hin und wieder dessen Dienste in Anspruch nehmen zu wollen. Er ist damit nicht allein, die Berliner Partei dürfte, gemessen an ihrer Geistesgrösse und minimalen politischen Bedeutung, die Partei des rabiatesten Umgangs mit nicht genehmer Berichterstattung auf allen Ebenen sein. Wenn man es wagte, beim letzten Vorstand der Bundespartei nachzufragen, wenn ein Abgeordneter der Partei mal wieder einen Journalisten auf Twitter mit Schimpfworten belegt hatte, gab es die Anweisung an die Pressestelle, die Frage einfach nicht zu beantworten. Man möchte vielleicht glauben, dass so etwas eher bei der CSU zu erwarten wäre, aber das stimmt nicht: Ich habe einige Zeit die Bayerische Landespolitik unter Stoiber begleitet, und obwohl man wusste, wer ich bin, und dass meine Beiträge stets kritisch waren, hat man mich nicht schlecht behandelt. Ich war während der Koalition von Haider und Schüssel, als die EU Sanktionen prüfte, für eine jüdische Zeitung aus Amerika in Österreich unterwegs: Das war nicht immer einfach, aber nur selten so konsequent unerfreulich wie diese komische Berliner Mischung aus Piraten und ihren linksbizarren Helfern ausserhalb der Partei. Schreibt man etwas Unerwünschtes, gibt normalerweise ein Mitglied des AGH den Ton vor, und dann fallen mehr oder weniger anonyme Vertreter extremer, mit ihnen befreundeter Gruppen über einen her. Oder es wird mit dem Anwalt gedroht. Oder einer tönt damit herum, wie gut er hier einen Herausgeber kennen würde und der würde mich auf Zuruf schon zum Schweigen bringen. Mitunter wird verbreitet, ein Kritiker sei ein Rassist – oh, da hat sich das Mitglied des AGH vertippt, sorry., er meinte natürlich, man sei ein Sexist, kann ja mal passieren, bei all diesen bösartigen Medienvertretern, die man so gerne beschimpft und leider nicht schlagen kann. Na, wenigstens schicken die Freunde von der Antifa Drohmails – man muss sich also gar nicht an die Kommentarmasken halten, Twitter und die Verbindungen zur linksextremen Szene reichen auch für eine gelungene Medienarbeit.

Alles ist unerfreulich, aber wie jede milde Darmgrippe überlebbar. Alles wird sich immer wieder empören, sei es, weil ich über Negerküsse und Mohrenlampen schreibe, weil ich Ikea nicht mag, Berlin als Slum bezeichne, mich nicht für meine Privilegien schäme und meine Awareness nicht ausreicht, anderer Leute Befindlichkeit zu erahnen und – das ist das Schlimmste – weil sich entgegen all der Aufrufe noch immer niemand bemüssigt fühlte, mich oder andere mit all dem Hass überzogene Personen endlich zu entlassen. Aber stets auf’s Neue werden sie mich alle wissen lassen, dass sie nun das Abo kündigen und vorher nochmal mit meinem Chef reden, weil so geht es nicht und ausserdem liest das doch sowieso keiner.

Eigentlich sollte ich nur noch über das Wetter schreiben und Konflikte besser meiden, aber jedenfalls, kommen also Netanjahu, eine Feministin, Bernd Lucke, Christopher Lauer und Jogi Löw in die Bar „Zum Mohren“, wo schon 72 alleinerziehende Mütter auf Hartz IV den Gauchotanz machen und

Nein, im Ernst, die meisten Kommentare sind eine echte Bereicherung, und es ist schön, dass es sie gibt. Wie etwa im Kommentarblog

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47 Lesermeinungen

  1. der ganz grosse Aufwasch
    langsam wird`s pathologisch…

  2. 8 9 10 Kategorien
    Kategorie 8
    E r s t e r

  3. Endlich mal creatives Empörungsschreiben...
    über die 7/6? Tod(sünden?) der 6/7? Empörer.

    …die Siebung geistigen Rape-Analsex?!

    Gut erkannt Herr Don, wer creativ schreibt und sich selber treu bleibt, der bleibt…
    wie eine Katze(Löwe) mit 7 Leben:=)

  4. Lustiger
    Text. Schwungvoll geschrieben. Kantig, ohne anzuecken. Rund, ohne zu langweilen. Und elegant immer wieder rechtzeitig die Kurve gekriegt. Einfach toll, toll, toll. Danke, danke, danke. Bitte.

  5. ich zitier mal Harry Rowohlt:
    Der Kampf geht weiter.
    .
    Denn ich mag die auch alle nicht.

  6. ich@idahoe.de
    Tja,

    da ist er wieder, der einzige der der wahren Wahrheit verpflichtete deutsche Spießbürger, der RECHTHABER, jetzt neu in antideutscher Verpackung. Er baut jetzt Latrinen temporär, wählt sich seine weniger hellen Armleuchter selbst. Herzelchen, was willst DU noch mehr an besonderer Unterhaltung?
    Leute, die sich in ihrer Selbstdarstellung als Leitmedium beschreiben und die PopcornPiPiraten betrieben, um LEIDmedium zu spielen?
    Die es als Aufgabe sahen, Menschen lächerlich zu machen?
    Gleichzeitig in menschliche Abgründe sehen mußten?
    Ohne zu erkennen, daß dies nur die eigenen waren?

    Der überall präsente piratige Größenwahn als neuer Esprit?

    Bedauere, ich schaffe es einfach nicht mich zu empören. Ich werde mich optimieren, idealisieren und der beste aller Besten der Empörer werden, die diese Welt jemals gesehen hat, ich werde dem Zeitgeist huldigen und als erstes Lebewesen beweisen, daß es gelingt, den Kampf ums Überleben, auch tatsächlich zu überleben. Ich werde das EWIGE sein:
    Survival Of The Fittest, auch wenn dieses Fitteste aller Fitten (oder wars doch eher Fetten?) keiner kennen kann, ich werde der erste Missionar, der diesen Pfaffenstatus nicht nur erreicht, sondern jeglichen Messiasanspruch blaß werden lassen…
    Ok, das war jetzt zuviel des Kalauers.

  7. Die "beste Ehefrau von allen" meint dazu ungefähr immer nur
    kurz und knapp: „Die (gemeint sind ihrer Meinung nach sogenannte Feminstinnen) haben doch von uns echten Frauen überhaupt keine Ahnung. Deswegen reden die doch auch jeden Tag diesen Stuss und denken oft so einen Unsinn.

    Dabei haben die doch vom wirklichen Leben in echt überhaupt keinen blassen Schimmer. Schon weil sie nämlich nicht aus echter Liebe für immer einen Mann heiraten wollen, voller Stolz bis ans Lebensende den gemeinsamen Ring mit ihm vom Traualtar und in weiß tragen, und mit ihm ganze viele Kinder haben wollen zusammen. Denn Liebe ist fruchtbar, und das muss frau auch ganz überall richtig spüren. Also z.b. wie ein Ei springt vor Vorfreude, weil er heute abend nach Hause kommt.

    Und es ist für immer. Aber das kann man denen (den ihrer Meinung nach „sogn. Feminstinnen“) eben überhaupt nicht näher bringen, denn die verstehen halt nichts, weil, sie sind ja anders. Und darum lasse ich das (genannte Ehefrau eben) halt eben immer sein. (Also irgendwelche tiefergehenden Gespräche mit „sog. Feminstinnen“ „über Frauenfragen“ „und das Leben als frau an sich“.)

    Nun denn – und vielleicht sogar ein bißchen ungerecht, tja.

  8. Titel eingeben
    Danke für den Text – bin Pirat, kann daher wirklich mitfühlen.

  9. Ach Don. Vom Nebensächlichen aufs noch Nebensächlichere und lauter irrelevante Leute ...
    Ihre Texte über die Nebensächlichkeiten der Stützen bekamen noch vor einem Jahr immer wieder elegant die Kurve zu gesellschaftlichen Grundsatzfragen. Waren eine Anregung zum Neu-, Nach- und Selberdenken.

    Das ist dieser nicht. Der zeigt nur, dass Sie zuviel Zeit in der „Gesellschaft“ von Idioten verbringen. Twitter ist ebenso irrelevant wie ein umfallender Sack Reis. Und die Anzahl der Idioten relativ zur Gesamtbevölkerung ist seit Jahrtausenden konstant.

    Schade …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ja, morgen dann wieder… aber irgendwann reicht es mit dem Anmaulen aus dem Netz.

    • genau so ist es
      und wie man in den Wald (das Netz) hinein ruft
      so schallt es eben zurück..

    • Titel eingeben
      Ach stimmt,

      der ORIGINALE spießbürgerliche Besserwisser hat ja noch gefehlt…

      …schade um die Unkenntnis der Empörung des Idioten.

      Gruß Idahoe

  10. Eltern
    Man ärgert sich schon mal, wenn die tollsten Überdrüber-Erziehungstipps immer wieder von den Kinderlosen kommen. Daher vollstes Verständnis für wütende Eltern – leider von einem Papa, also gilt es wohl nicht.

    • Naja, normalerweise werde ich ja schon angegangen, wenn ich sage, dass ich erst gar keine Kinder will. Das reicht allein schon.

    • Die Kinderliebe der Deutschen steigt ...
      … proportional entgegengesetzt zur Anzahl der Kinder, die sie bekommen.

      Wir sind also vom Maximum noch weit entfernt.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Die Liste
      gefällt mir gut. Allerdings hätte ich die „AfD-Honks“ weiter vorne platziert. Der Gamer äußert sich über Computerspiele, der Fußballfan bekundet die ewige Treue zu seinem Verein, die Feministinnen klären das Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Ein typischer „AfD-Honk“ kommentiert aber Gott und die Welt, um am Ende wie eine gebrochene Schallplatte den ideologischen Dreh zu kriegen. Eigentlich eine faszinierende Fähigkeit, wenngleich etwas ermüdend und auf Dauer intellektuell nicht ganz zufriedenstellend.

      Übrigens, habe ich drei Kinder… allerdings weder Smartphone noch Auto :)

    • Dank von den Kindern
      Nein für das keine Kinder wollen sollte keiner angegangen werden.
      Wir haben schon viel zu viele Menschen auf diesem Globus, wenn auch noch alle Menschen Kinder kriegen die keine wollen wird es nur noch voller für meine Kinder.

      Wenn ich jetzt noch dafür sorgen könnte das meine Kinder Herrn Alphonso’s Po nicht abwischen wenn er es nicht mehr selber kann. Denn das Geld auf irgendeiner Bank wird das abwischen nicht tun können.

      Aber trotzdem sollte dafür keiner angegangen werden – ich kann es schon verstehen Kinder sind in der Tat sehr seht anstrengend. Das ist nix für jeden.

    • Lieber Donalphonso
      Schätze, Sie noch relativ jung. Also: Kinderlosigkeit ist auch eine Flause (heterosexueller) Männer, wenn sie nicht älter und erwachsen werden wollen. So wie auch die Freundinnen immer jünger werden, resp. das Alter derselben über 40 Jahre zäh bei 24 verharrt. Vielleicht ändern Sie ja noch Ihre Meinung.

      Wieso ich antizipiere, dass Sie jung sind? Ihr Schreibstil. Jemand, der in den 1960ern geboren wurde, schreibt anders.

      Aber egal. Jedenfalls was ich mir wünsche, ist dabei zu sitzen, wenn 2030, 2040 Ihr Rentenbescheid kommt. Und da dann drin steht: Tut uns leid, aber seit 2025 wird Umlagerente nur noch an Menschen mit Kindern gezahlt. Die Kinder anderer Leute haben beschlossen, dass ihre Beiträge nur noch an ihre Eltern gehen sollen. Unter der ULR soundso erhalten Sie den für Sie zuständigen Mitarbeiter des Sozialamtes.

      Aufm iPhone posten nachdem man das Kind im Kindergarten abgegeben hat, kann sich lohnen… Wie immer bei Elternschaft merkt man das aber erst sehr viel später.
      In diesem Sinne: Viel Glück später.

    • ich bin ganz sicher nicht mehr jung, sondern deutlich jenseits der 40.

  11. Du weisst schon...
    Du weisst schon dass Mierau == Popcornpiraten. Ja?

  12. Tolles Rad
    aber den Lenker und das Lenkerband würde ich austauschen. Die Pedale auch. Den Vorbau ca. 2 cm tiefer liegen. Vielleicht noch silberne Felgen, dann kann man damit fahren und die neidischen Blicke sind garantiert.
    P.S. Die Bank würde ich auf die Straße stellen.

  13. Gutmenschen
    Ein Glück, dass Sie nicht über die ominöse Gutmenschen geschrieben haben – wobei bei so einem Rundumschlag hätte eigentlich jeder leiden sollen.

    Schöner Text!

  14. Das Colnago sieht scheußlich aus
    mit dem Lenker. Unterhalt dich mit mir darüber und nicht mit diesen Kritikastern über diesen anderen Mist.

  15. Sekten und Splittergruppen
    Wunderbare Aufzählung der typischen Lebens(wirklichkeits)verweigerInnen und EgoFrauen (wenn schon denn schon), die alles Sein ausschließlich destruktiv interpretieren und nur eigene Sicht auf die Dinge bzw. Interessen (seien diese geheuchelt, aber im Kern geht es eigentlich nur darum, andere zu diffamieren oder Macht auszuüben) gelten lassen.

    Erinnert irgendwie an die vielen Sekten und Splittergrippen in christlichen Mittelalter, wie im Buch „Der Name der Rose“ beschrieben, die bereits wegen gradueller Differenzen den anderen die Inquisition wünschten. Aber wie sagte da ungefähr William von Baskerville: Zwischen religiöser Ekstase und ketzerischem Wahnsinn ist manchmal nur ein schmaler Grat. Nur dass der Wahnsinn eiskalt kalkuliert erscheint, also in Wirklichkeit keine Ideale, sondern nur das eigene Ego vertreten wird. Sehr entlarvend…

  16. Klasse!
    Was braucht es da viel Worte? Klasse geschrieben, Klasse erkannt, Gratulation!

  17. Colnago
    Was wollen Sie denn da restaurieren? Da gehört doch nur ein ordentlicher Rennlenker drauf und fertig ist die Mühle. Vielleicht noch eine Sattel in Farbe des Lenkerbands (also blau oder schwarz).

  18. Köstlich!
    Kann – im anderen Land, in dem ich weile – nicht für spezifisch deutsche Parteien sprechen, aber die deutschsprachigen Feministinnen sind klasse getroffen.
    Besonders gewundert hat mich, dass dieses gegenseitige Bestärken virtueller Persönlichkeiten, die eigentlich nur ein und derselben Schachtel entspringen, offenbar öfter vorkommt. Selber hatte ich das bisher als zufällige Häufung abgetan. Aber… Ich muss es bestätigen: Das scheint also wirklich eine gern genutzte Spielerei von Frauen zu sein, die sich scheindemokratisch Mehrheiten erfantasieren.

    Bloss ein Grund mehr, weshalb sich am Grundübel des „Feminismus“ so schnell nichts ändern wird: Dass keine emanzipierten Frauen mit machen. (wohl nicht zuletzt, weil mittlerweile gar keine mehr definieren kann, was „Feminismus“ eigentlich sei, ohne daraufhin von einer Besserwisserin des Verrats am Feminismus beschuldigt zu werden)

  19. Ob man jetzt sein Inneres nach Außen kehrt oder drückt.
    Fragllich, ob es nicht nur von Interesse oder degoutant ist.

  20. Auf Beckmessers Schneide
    Das Buch „Empört Euch“ ist eine aussergewöhnliche Schrift eines aussergewöhnlichen Menschen. Nur scheinen viele lediglich den Titel zu kennen und setzen ihn sofort in persönliches Handeln um. Aber ist das so neu? Im Streit, was zuerst da war, das i-phone oder die Henne, neige ich eindeutig zu letzterem. Die sieben Totnörgler lassen sich zu einem Typus zusammenfassen. Den kennt jeder, der schon mal Einwohnerversammlungen, Ortsvereinssitzungen einer Partei, Elternabende und dergleichen besucht hat. Es ist der Typus, dem man nichts recht machen kann, weil er selbst nichts rechtes macht. Mißmut ist seine Grundhaltung, die Weisheit hat er gepachtet, Ironie für ihn ein nie erfasstes Mysterium. In direkter Kommunikation kann man ihn noch relativ einfach unter Kontrolle halten, Argumente sind seine Sache nicht. In Blogs und Foren jedoch wird der werksseitig gedrosselte Motor entsperrt und läuft zu Höchstleistungen auf. Für konstruktive Diskussionen ist der Thementurbolader völlig ungeeignet, er will ja nur recht haben, nicht überzeugen. Und genau da liegt seine Verwundbarkeit, denn wer „Ich bin gegen Alles“ im Sprachzentrum eintätowiert hat, wird nicht mehr ernst genommen. Juckt den Betroffenen jetzt auch nicht wirklich, denn er hat ja nur ein dringendes Bedürfnis, dem physikalischen auf dem stillen Örtchen nicht unähnlich. Sollte uns aber nicht weiter stören, auf dem Gehweg treten wir ja auch nicht bewusst in jeden Hundehaufen, sondern machen einen Bogen. Und so zugesch…… , pardon, zugetextet sind die Foren ja nun auch wieder nicht. Für Blogger mögen die penetranten Pöbler eine wirkliche Plage sein, aber andererseits: Wenn man ein Netz auswirft, können sich darin schon mal Abfälle anstatt der gewünschten Fische sammeln. Also kein Grund zur Aufgabe, Ctrl+Del ist nur ein kleiner Handgriff.

  21. Macht den Pelz weiterhin nass!
    Auch wenn ich nicht jedes Stilmittel verstanden habe: super geschrieben, absolut unterhaltsam. Ihr wascht den Pelz und habt keine Bedenken, ihn auch ordentlich nass zu machen. Das gefällt nicht jedem. Egal, weiter so!

  22. Und wo sind ...
    … die virtuellen Tierschutzhelden? Also die gehören meiner Meinung mit nach ganz oben auf dieser Liste! Ich zähle mich selbst zu den Tierschützern… aber was viele (sehr viele!) von den selbsternannten Internet-Tierschutzhelden tagtäglich über das Netz verteilen oder besser aus Kübeln ergiessen, lässt mich zeitweise nur noch in Fremdscham versinken.
    Da gehen Tierschutz, Selbstdarstellung und Menschenverachtung in Personalunion in die ideologische Schlacht. In den Händen die Tastatur als Schild und die Moral als alles rechtfertigende Keule… jede echte Diskussion oder Argumentation niederschmetternd und keinerlei andersdenkende Meinung zulassend.

  23. Auf allem rumhacken was jünger ist.
    Don Alphonso, hackt mal wieder auf der jüngeren Generation herum, zeigt dass er anscheinend keine von ihnen versteht.
    Vielleicht sollte er mal darüber nachdenken ob es vielleicht an ihm liegt?
    Das wird nicht passieren.
    Immer wieder falle ich auf die interessanten Titel von Don Alphonso rein, um fest zu stellen: es langweilt mich schrecklich, Don Alphonso ist so unglaublich unkreativ, seine Kommentare 10 mal mehr einseitig als jene die er anprangert. Ich dachte die FAZ hat Ni­veau?
    Mark

    • Da kann ich IHnen nicht helfen. Klicken Sie nicht und schreiben Sie keine Kommentare, und das Problem ist für Sie keines mehr. Generell sind die genannten störer an keine alterdgruppe gebunden, die dümmste feminsitische Einlassung seit langem las ich gerade bei einer älteren Person, die ohne Photoshop über ihrem Gesicht nicht ins Netz geht.

  24. Die 7 Tode der Empörung
    Letzte Woche wurden die Schmähungen der Leser beklagt, heute die Honks unter ihnen.
    Irgendwann werden wir schon lernen wie man Kommentare schreiben darf.
    Auch ich lerne jeden Tag dazu.
    Gestern habe ich stundenlang versucht den Herausgeber Bertholt Kohler zu fragen, woher er denn wüsste, dass die Seperatisten in der Ukraine das Linienflugzeug abgeschossen haben, so wie er es in seinem Kommentar behauptet hat.
    Nach dem 6. Versuch habe ich eingesehen, dass man Herausgeber nur bei zustimmenden Kommentaren persönlich anreden darf.
    Ich könnte jetzt hier etwas über die 7 Tode der Empörung schreiben, aber erstens reichen die Zeichen nicht, zweitens würde so ein Text niemals veröffentlicht, und drittens hab ich als Gamer einfach keine Zeit.
    Schade eigentlich – und Stéphane Hessel ist auch letztes Jahr gestorben…

  25. Titel eingeben
    Wunderbarer Artikel. Vielen Dank dafür. Trotz des schlechten Wetters ist das ein schöner Tag.

  26. Schöner Artikel
    auch wenn ich nicht weis, ob ich ihre Verlautbarungen inhaltlich teile oder nicht. auch wenn ich ab und an auch mal gerne entgleise wenn mir Manches zu sehr auf den Keks geht. Im Grunde sehe ich es so, wie sie hier schreiben.
    Ich stehe ihrer Zunft sehr skeptisch gegenüber, weil ich der Meinung bin, das sie in den letzten Jahren zu häufig und zu gravierend versagt hat.
    Auch das ein Grund, warum jede spinnerte Meinung oberflächlich den gleichen Stellenwert gewonnen hat, wie vernünftige Berichterstattung im Zweifel auch meine Eigene.

  27. leicht überspitzt in manchen Gruppen
    Und vielleicht auch etwas an des Puddels Kern vorbei, um ehrlich zu sein. Aber doch stellenweise sehr erheiternd.

    Nehmen wir mal die von ihnen genannten AFD’ler, sind das nicht eher die typischen dt. Wutbürger und Miesepeter? Klar, man kann denen nun ne neue Verpackung überstülpen, indem man sie grundsätzlich als AFD Sympathisanten zählt, stimmt aber nur bedingt.
    Ich selber schätze Teile des Programms der AFD, manche auch nicht, das Problem hat man ja bei jeder Partei. Bin aber kein Alt Rentner, der überall eine Verschwörung oder sonstige Phantasteien sieht.
    Doch diese Betonköpfe von Miesepetern findet man auch überall sonst. Nicht umsonst sind Bürgerbegehren und Widerstände gegen Planungen eher von Grünen getragen, aber auch überraschend oft und mit großer Verbitterung von CDU Wählern. Da kann ihnen so mancher Amtsleiter ein Liedchen singen, was die schlimmste Koalition im Lande sein könnte (RRG ist es nicht!).

    Die Pauschalisierung der Gamer kann ich auch nicht voll nachvollziehen. Unbestritten ist, dass die Reaktionen von dort teils heftig ausfallen. Wer aber das Miteinander da kennt, weiß, dass es nichts ernstgemeintes oder bedrohliches ist. Es gehört in dieser Gruppe dazu, seinen Alltags Frust und alles was einem auf der Seele liegt auf diese Weise mal abzureagieren. Und Hand aufs Herz, einer der mit Spielen sich abreagiert, ist besser als ein Choleriker als Mitmensch.
    Und vielleicht sollten sie, wenn Sie über Gamer schreiben, aber Shooter Spieler mit ihrer Simplifizierung benennen, diese auch beim Namen nehmen und nicht von einem Teil aufs Ganze schließen, denn das zeugt von Unkenntnis oder schlimmerem.
    Gerade die Hobby Spieler die gerne mit ihren Freunden zusammen statt Mensch-ärgere-dich-nicht, lieber noch auf der alten N64 zu viert SuperMario und Co. spielen, tut man so doch Unrecht.

    • Man muss halt sehen, wie diejenigen drauf sind, die sich in den Kommentaren austoben. Dass viele schweigen, ist auch klar, aber was durchkommt, ist wirklich unangenehm, und die Attitüde nervt. afD-Anhänger haben nun mal keinen Ansruch auf Vorzugsbehandlung, sondern nur auf harte Reaktionen, wenn sie sich daneben benehmen. Und das ist für sie sehr typisch. Man verliert da ganz schnell die Lust auf einen Diskurs und antwortet mil löschung.

  28. Mir scheint, daß viele einfach nichts mit IMHO anzufangen wissen
    IMHO = Nach meiner bescheidenen Meinung…

    Ich finde, wenn grundsätzlich alle Kommentare damit (oder so ähnlich) begönnen, dann wäre die deutsche Debattenkultur ein großes Stück weiter. Alles andere ist streng gesehen doch auch gar nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

    Selbstverständlich sind Sprachgewandte hier im Vorteil, weil sie durch einen großen Variantenreichtum glänzen können, um klar zu machen, daß es nicht um Tatsachenbehauptungen sondern um Meinungen geht.

    Mit den ersten 5 Worten des obigen Artikels „Wenn mir mal langweilig ist …“ katapultiert sich Don Alphonso doch wohl klar an die Spitze des politisch korrekten Meinungsäusserns – das ist doch noch tausendmal besser als IMHO, oder etwa nicht? Jedenfalls findet seine Klassifizierung meine volle Zustimmung. Ab Platz 2 aufwärts ließen sich die Kategorien womöglich ausdünnen, wenn die Leute begönnen alle ihre Meinungen mit einem freundlichen IMHO (und Variationen davon) zu kennzeichnen. Platz 1 ist wohl eher nicht zu retten.

    Im übrigen denke ich bei manchen Kommentaren, die man so zu lesen bekommt, daß die durchgehende Alphabetisierung auch ihre Nachteile hat.

  29. Vielleicht sollte man diesen Stereotypen
    einmal an einem Tisch gegenuebersitzen.

    Offtopic:
    Ich haette da noch einen – nein, nicht mich, aber jener Von- und Zu-Kommentator im gesetzten Alter mit Kriegs- und frueher Nachkriegserfahrung, der der voellig ergebenen lieben alten Gattin oder anderen Krankenschwestern den letzten Lebensnerv toetet.
    Das sind die Schlimmsten. Einer dieser schlagenden Zunft meint, dass der Hamas „bluten“ muss und 800 Menschen nicht gerade viel sind fuer einen Krieg; im ersten WK starben in einer Minute mehr. Punkt. Einfach so. Ein wahrer Empoerer des Todes.

    Dieser Typus meint bestimmt, dass seine an die Brust geknallten sowie wertlosen Auszeichnungen ihn dazu praedestinieren, dauerempoert und stramm der Richtung der teutschen Leitmedien zu folgen. Eins, zwo, drei, vier, EINS, zwo, drei, vier… Ja, ja, die guten alten Gewohnheiten. Gerade nach monatelanger Wehrausbildung kommt man da schwer wieder heraus. Wahrscheinlich haelt das bis zum Lebensende an – wie bei den Duracell-Hasen. Mit beginnender Demenz kommt vielleicht noch der typische Bewegungsdrang hinzu. Klimbim-Opa Benedikt als Running Gag. Dieser Running Gag ist eigentlich aber ein teuflisch boeser, denn er hilft, heisse Kriege herbeizuschreiben…

    Dagegen anzuschreiben ist eigentlich eine „heilige Pflicht“…oh mein Gott, bewege ich mich hier langsam in Richtung von…? Liebe NSA, eigentlich wollte ich noch einmal in meinem Leben den Grand Canyon besuchen, auch wenn der Colorado-River schon arg ausgetrocknet ist.

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  31. Wer am Tegernsee wohnen kann,
    hat man viel Wasser zum aufwaschen. viel Geld zum Verprassen und wenig Grund zu meckern. Das ist für die Tegernseer schön, für den nicht ganz so zufriedenen Rest nicht so erbaulich, wenn er von gelernten, zufriedenen Erben so niedergemacht wird. Schöngeist ist nur für die erbaulich, die sich das auch leisten können. Das sollte der Autor vielleicht mal berücksichtigen.

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