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Datenreichtum und Kritik: Böll-Stiftung nimmt Onlinepranger Agentin vom Netz

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Kritik gab es genug: Selbst feministische Kommentatorinnen von Spiegel Online über SZ bis zur Zeit beschlich beim Betrachten des Onlineprangers “Agentin.org” ein mulmiges Gefühl. Unter Leitung einer dreiköpfigen Redaktion hatte das Gunda Werner Institut der grünennahen Böll-Stiftung ein Wiki erstellt, in dem von ihr identifizierte Gegner der Genderideologie denunziert und in einem Kontext bis hin zu eindeutigen Rechtsextremisten dargestellt wurden. Dabei traf es nicht nur knallharte Reaktionäre oder Lebensschützer, sondern auch den liberalen Journalisten Harald Martenstein, den stets diskussionsfreudigen Blogger Hadmut Danisch, und auch absolute Randfiguren von regionalen Vereinen, die eine abweichende Meinung zur Familienpolitik vertraten. Für bekannte Journalisten wie Jan Fleischhauer (Spiegel), Volker Zastrow (FAZ) und Ulf Poschardt (Welt) waren schon leere Seiten angelegt. Ungeachtet dessen versuchte der Projektteilnehmer Andreas Kemper, das Projekt vom Verdacht des Prangers freizusprechen.

Da hatte sich aber schon gezeigt, dass die Mitarbeit beim Wiki bei weitem nicht so anonym und sicher war, wie es seitens der Verantwortlichen eigentlich geplant war: Der Autor dieser Zeilen konnte zeigen, dass man mit einer einfachen Suchabfrage, deren Funktion das Team der Böll-Stiftung offensichtlich nicht durchdacht hatte, eine Liste von Autoren des Systems ausspielen kann. Der Verfasser warnte nach einer Diskussion mit Fachleuten den Projektleiter Henning von Bargen umgehend in einer Mail und öffentlich bei Twitter davor, das Wiki in der aktuellen Form weiter zu betreiben: Die Sicherheitsexperten hatten sich den Quellcode angeschaut und nach wenigen Minuten weitere schwere Lücken im System erkannt. Ein “Hack” des Wikis war dazu gar nicht nötig – schon mit einer für Wikipedianer einfachen Spielerei bei den URLs war es möglich, auf fast alle Informationen zur Entstehung des Wikis zuzugreifen, die lediglich schlecht versteckt, aber dennoch sperrangelweit offen im Internet standen. Sogar ein (nicht freigeschalteter) Kommentar dieses Blogs hatten die grösste und fatale Lücke erkannt und benannt.

Zuerst blieb eine Reaktion seitens der vorab gewarnten Betreiber aus. In dieser Zeit herrschte dem Vernehmen nach auf dem Server der Stiftung Hochbetrieb: Mehrere Betroffene des Wikis sollen sich nach vorliegenden Informationen ihre eigenen “Akten” beschafft haben, und denken jetzt über eine juristische Verwendung gegen Kemper und den Verantwortlichen nach. Das Problem für die Stiftung: In den früheren Versionen der Beiträge wurden unter dem Nutzernamen ”Andreas Kemper” Versionen erstellt, die eindeutige und wenig freundliche Tatsachenbehauptungen enthielten.

Teilweise wurden prominente Beiträge wie über den Schweizer Journalisten Roger Köppel von weiteren Autoren verschärft – Autoren, deren Name bislang auch durch den FAZ-Bericht noch nicht bekannt war. Offensichtlich hatte sich ein Spezialist unter dem Namen “Schopenhauer” mindestens zwei von Kemper Anfang 2016 erstellte Beiträge über Schweizer, darunter den von Köppel, im Frühjahr 2016 noch einmal vorgenommen, und sie zusätzlich angespitzt.

Erst etwa im März 2017 setzte dann eine Phase des grossen Umdenkens und der Korrekturen ein. Umfangreiches, vorliegendes Material zeigt deutlich, wie ein Autor “Gruen” sprachliche Unzulänglichkeiten verbesserte, während „Gruen“zusammen mit “Anna Berlin” und “Agentin2” Kempers anfänglich klare Zuweisungen der Betroffenen zu rechten Ideologien abschwächten. Formulierungen wie etwa “ist ein nationalkonservativer, antifeministischer Autor” wurden hin zu “scheint dem Nationalkonservatismus und Antifeminismus nahe zu stehen” geändert.

Ausserdem bemüht man sich um einen sachlicheren Ton in den Fällen, in denen Kemper seiner privaten Sicht zu sehr freien Lauf gelassen hat.

Diese Korrekturen betreffen viele Beiträge und dauerten bis kurz vor der Veröffentlichung des Wikis an – offensichtlich haben das Institut und seine Aktivisten viele Arbeitstage investiert, um das Wiki zu füllen und juristisch schwerer angreifbar zu machen, auch wenn die Zielrichtung der Gesinnungsdatenbank erhalten blieb. Aus Tatsachenbehauptungen machten die Redakteure Verdächtigungen, Meinungen und Vermutungen – ihr Pech, dass die früheren Versionen trotzdem frei auf dem Server unter ihrer presserechtlichen Verantwortung lagen.

Gestern Abend hat dieser Autor mit der Veröffentlichung erster Details aus der angeblich geschützten Versionsgeschichte bei Twitter begonnen, und auf das Leak hingewiesen. Heute setzte bei Agentin ein Umdenken ein: Kurz und bündig erklärte Agentin.org bei Twitter, das Projekt ginge vorübergehend offline. Damit folgt es dem “Neue Rechte”-Prangerwiki der Amadeu-Antonio-Stiftung, das nach einer Veröffentlichung und folgenden Problemen mit den darin Genannten ebenfalls vom Netz genommen wurde, und nie wieder kam.

Allerdings ist das Projekt der Böll-Stiftung ungleich größer: Dem Verfasser vorliegende Seiten zeigen nicht nur, dass die Hauptseite des Wikis schon am 15. Dezember 2015 erstellt wurde, sondern “Andreas Kemper” in langer und weit über tausend Änderungen umfassender Arbeit zwischen dem 4. Januar und Mitte April 2016 fast alle Kategorien und Beiträge des Wikis anlegte.

Das alles entstand in so kurzer Zeit und in teilweise alphabetischer Reihenfolge, so dass umfangreiche Vorarbeiten in den aufgeführten Bereichen existiert haben müssen.

Weiterhin belegen vorliegende Materialen, wie Kemper nach getaner Anfangsarbeit viele Artikel zu Stubs erklärte, deren fertige Ausarbeitung mit Links und Verweisen weitgehend von einem kleinen Kreis anderer Personen übernommen wurde.

Die angeblich 180 “ehrenamtlich arbeitenden” Mitglieder von Agentin, die auf der Website die vorläufige Schliessung mitteilen und versprechen, erweitert und verständlicher wieder zu kommen, sind zumindest im Datenreichtum nicht erkennbar – dort dominiert klar Andreas Kemper.


Ausserdem wurde bei der Sichtung des erstaunlichen Datenreichtums deutlich, dass der zentrale Bereich mit der Vorstellung der Ziele und Zwecke weniger von Kemper als von “Heinrich Alpin” gestaltet wurde. Nun erklärt Agentin.org: “Für uns bleibt die politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung dazu eine Aufgabe, der wir uns stellen.”. Sicherheitsexperten sehen das allerdings kritisch: Dem Vernehmen nach gibt es mindestens einen weiteren schweren Fehler, der jedoch nicht so leicht zu erkennen ist. Aufgrund der bekannten Benutzernamen und der ebenfalls bekannten Login-Seiten betrachten sie das Projekt wörtlich als “total verantwortungslos, unzureichend gesichert und leicht überwindbar” – sogar jetzt kann noch die Login-Maske aufgerufen werden, wenn man eine frühere URL des Wikis im Browser aufruft. Auch mehrten sich in den letzten Tagen diskrete Wortmeldungen von Grünen-Politikern, die für das Projekt als solches und die erneute schlechte Presse im Wahlkampf wenig Verständnis zeigen. Das Gunda Werner Institut zieht sich laut taz auf den Standpunkt zurück, dass es keine grüne Liste sei, “sondern ein unabhängiges Projekt, das von der Stiftung unterstützt wurde“

Das nährt mit der Agentin-Behauptung der angeblich 180 Mitarbeiter den Verdacht, dass der Pranger an sich eine weitaus längere Vorgesichte mit Vernetzungen hat, die je nach weiteren Ungeschicklichkeiten der Verantwortlichen noch aufzuzeigen sind. Gleichzeitig wäre zu prüfen, auf welcher Basis ein vor allem vom Staat finanzierter Verein geldwerte Mittel und Leistungen für ein vollkommen anonym agierendes Projekt unter seiner presserechtlichen Verantwortung weiterleitet – die rechtlichen Aspekte sind hier mindestens so interessant wie die technischen Möglichkeiten des Wikis. Aber selbst eine überarbeitete Version des Wikis würde nichts daran ändern, dass die Vorgeschichte mit über 7000 Beiträgen, Ergänzungen und Änderungen tagelang offen im Netz stand. Sie ist daher nicht nur jenem verschworenen Kreis hinter Agentin.org bekannt, der Aktivistinnen angeboten hat, dort in Anonymität und Sicherheit mitzuarbeiten. Und Datenschutzbeschwerden und  etwaige Abmahnungen wegen eines fehlenden Impressums machen das Denunziantenleben auch nicht schöner.

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555 Lesermeinungen

  1. Danke dafür!!!
    Für die unermüdliche Recherche für diesen und den vorherigen Artikel zum Thema. Eigentlich sollte man ja nicht mehr überrascht bzw fassungslos sein, ich bin es dennoch…

    • Gern geschehen.

    • Ach naja...
      …solange unsere Gegner solche Dilettanten sind, ist doch eigentlich alles nicht so schlimm. Schade eigentlich das der Don nicht gewartet hat, bis sie sich noch tiefer in die rechtliche Sche…äh Sackgasse manövriert haben.

    • Das haben sie schon getan und darüber wird zu berichten sein.

  2. Titel eingeben
    Wow
    Donnie Doomsday hat geschossen und getroffen

    Versenkt

    • Wenn sie sachlau gewesen wären, hätten sie es nach dem ersten Beitrag dicht gemacht. Ich habe sie ja gewarnt.

    • ... nassspritzen von Fanatikern ...
      … führt nur dazu, dass die entschlosssener weitermachen. Nix gegen die Leistung, aber mit dem Irrsinn und dem Denunziantentum aufhören werden die mE nicht.

    • @D.A.
      Wären sie – schlau gewesen? Der Pranger wurde geschlossen, weil er doch offensichtlich nur Fassade war. Man tut so, als könne man bekehrt werden und übt sozialistische Selbstkritik; big deal. Auf Kemper kann man vermutlich verzichten, der wurde womöglich vorgeschickt um mal zu testen, was alles geht und akzeptiert wird. Doch der Kollateralschaden war offenbar nicht eingepreist. Sie sind also ein Held und kein Rindvieh & können aus den Damen zu Ihren Füßen wählen.

      Darüber hinaus zum Thema: Diese Liste war transparent (also: wer sie erstellt hat), öffentlich frei zugänglich und darauf standen offenbar nur Leute, die ohnehin prominent sind. Da ist niemand ausspioniert worden oder sonstwas. Und die Zuordnungen waren so grob; da kann man ja nur lachen.

      Das entschuldigt natürlich nicht, eine solche Liste zu erstellen und ich glaube auch nicht, dass die Gelisteten es aus ihrer Perspektive besonders lustig fanden. Aber offenbar existieren noch sehr viel gruseligere Listen – nicht transparent und öffentlich zugänglich – auf denen Leute aus sehr viel weniger transparenten Gründen landen.

    • Das mag sein, aber es ist doch klar, dass jemand, der auf so einer Liste steht, in gewissen Bereichen durch den Rost fällt.

      Nehmen wir mal an, Sie machen als Journalist etwas mit jemandem, der auf der Liste steht, und in der Redaktion sitzt einer, der Ihnen Übles will – der schickt dann den Link mit „das sagt Böll dazu“ – in den Chefredakteur. Glauben Sie, dass sich der dann mit der windigen Konstruktion dahinter oder mit Kemper beschäftigt?

    • @D.A.
      „Nehmen wir mal an, Sie machen als Journalist etwas mit jemandem, der auf der Liste steht, und in der Redaktion sitzt einer, der Ihnen Übles will – der schickt dann den Link mit „das sagt Böll dazu“ – in den Chefredakteur. Glauben Sie, dass sich der dann mit der windigen Konstruktion dahinter oder mit Kemper beschäftigt?“

      Nun bin ich zwar kein Journalist, aber selbst ein Simpel wie ich könnte sich in einem solchen Fall vorstellen, dass auch sonst jeder Simpel in der Redaktion weiß, weshalb wohl ich wohl den Mut und die Zivilcourage aufbringe, zusammen mit Gelisteten ein gemeinsames Bierchen auf das Wohl unseres Chefredakteurs zu zischen.

      Und auch wenn ich kein Journalist bin, sondern nur ein Simpel, so kann ich mir doch vorstellen, dass diejenigen unter den Journalisten, die nicht soviel Mut und Zivilcourage aufbringen, wohl auch ihre Listen haben und sie ebenso fleißig abklappern. Nur dass da eben nicht der böse Wolf erscheint – so wie bei den Elaboraten der Mutigen und Zivilcouragierten – sondern der Nebel, der ihn dramatisch umwallt.

      Wo indessen der Wolf von der Bühne verschwindet, bietet der Nebel alleine keine abendfüllende Show. Darüber grabscht sich der Leser über kurz oder lang bloß den Ostfriesennerz und verlässt das Theater. – Na, und deswegen – weil Sie den Wolf am Schwanz von der Bühne zerren – habe ich Sie ja auch einen Helden genannt und wenn Sie nicht bis in die letzte Faser Ihres Hasenherzens von Ihrem Misstrauen gegen die Ostdeutschen/Berliner/Stasi-Nazi-Blasi-Nasis zerfressen wären, so hätten Sie mit Ihren lieben Gewohnheiten gebrochen und mir ausnahmsweise mal geglaubt, dass ich das auch genau so meine.

      Aber – Sie sind halt, wer Sie sind, und so glauben Sie mir aus Prinzip nischt – Sie wollen gefälligst WISSEN und KONTROLLIEREN und DEN FEHLER ELEMINIEREN, jawollja. Dabei könnte Ihnen schon längst so was Schönes von der Brust baumeln: https://de.wikipedia.org/wiki/Held_der_Arbeit. Täte Ihnen doch stehen!

      Doch das galt und gilt und wird es immer zu vermeiden gelten; für Leute wie Sie … Ich indessen habe brav meine Geschichtslektion gelernt und schieße schon aus blanker Boshaftigkeit niemals nicht mehr jemandem in den Rücken, sondern gebe dann eben den erschossenen Kollateralschaden. Bis der eiserne Vorhang fällt.

    • Ich könnte Ihnen da aus den letzten Jahren ein paar Geschichten erzählen, die ich nur überlebt habe, weil Schirrmacher die grundfalsche Adresse war.

    • -
      „Ich könnte Ihnen da aus den letzten Jahren ein paar Geschichten erzählen, die ich nur überlebt habe, weil Schirrmacher die grundfalsche Adresse war.“

      Es tut mir leid, wenn ich das so sage, aber Herr Schirrmacher, der wohl ein Mensch war, ist tot und Sie sind im Gegensatz zu mir nur eine Kunstfigur und Sie unterhalten sich auch nur mit solchen. Ich aber kann so künstlich einfach nicht sein. – Mein Defizit.

  3. Titel eingeben
    Ich hoffe, dass die Betroffenen mit allen strafrechtlichen Mitteln gegen Kemper, Böll-Stiftung & Co. vorgehen und die in Grund-und-Boden prozessieren werden.

    Vielen Dank für die großartige Arbeit, Don Alphonso!

    • Das bringt auch nichts – wichtiger wären die, die einen Kemper nötig hatten, weil sie selbst nicht in Erscheinung treten können.

    • @Don
      Warum bringt das nichts? Sicher wäre es spannender zu wissen, wer da im Hintergrund alles so mitgemischt hat (wobei da auch nicht allzu viel Phantasie dazugehört), aber vielleicht packt Kemper dann ja aus? Und selbst wenn nicht, wird er (und andere) es sich das nächste Mal sehr gut überlegen, ob er noch einmal für andere den Kopf hinhält. Und ohne die im Lenin’schen Sinne „nützlichen Idioten“ geht halt nichts.
      Zudem hoffe ich, es mahnt noch jemand wegen des fehlenden Impressums ab.

    • Die Leute im Hintergrund werden immer da sein, solange Unis solche Leute nicht in die Produktion stecken.

    • Vielen Dank auch meinerseits
      Das war hervorragende IT-Arbeit.

      Ich bin gerade dabei die Alleinerziehenden – insbesondere bei den Grünen (sind es fast nur Frauen) – näher anzuschauen. Jedes Kind hat einen Vater und eine Mutter. Wie kann es denn dann sein dass dem Kind ein Elternteil vorenthalten wird? Aktuell sind die Grünen wohl eher mit der Kinderbeschaffung für die gleichgeschlechtlichen beschäftigt.

    • Ich war gerade mit einer Alleinerziehenden und ihrer tollen Tochter essen. Wie das passieren kann? Mieser Vater, Trunksucht, Psychosen, Zeug. Ein Hoch auf alleinerziehende Mütter!

    • Vortrag Andreas Kemper an der Leuphana Universität Lüneburg, August 2016
      http://www.netzwerk-gegen-rechts.net/?p=999

      Wer einmal wissen möchte, wie weitgehend und tiefgreifend das Wort „DIE“ geht, wenn jemand wie Andreas Kemper z.B. über „gruppenbezogene Menschenfeinde“ spricht, kann sich diesen Vortrag anhören.

      Es ist zu empfehlen, um auch – falls im gutbürgerlichen Leben ohne Kontakt zum akademischen Leben an deutschen Unis ruhend – überhaupt verstehen zu können, mit welcher Emotionalität und welcher Aggression gegen Polizisten und Staatsgewalt z.B. in Hamburg beim G20 agiert wurde.

      Worte säen Taten.
      Andreas Kemper live.

    • Danke für den Hinweis.

    • Andreas Kemper als Gast an der Uni - öffentlich finanziert vom Land Niedersachsen
      Das lady*fest Lüneburg wird im Rahmens des Förderprogramms Generation³ aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

      http://www.netzwerk-gegen-rechts.net/?p=969

      Das vielleicht zur These, dass öffentliche Steuermittel gezielt für parteipolitisch orientierte Initiativen ausgegeben wird. In diesem Fall über „Gleichsteillung“ gleich Frauenförderung gleich Vortrag über AfD im Zusammenhang mit Gender-Thema „Anti-Feminismus“.

      Wohlgemerkt: dies ist keine Förderung für die politische Arbeit von Stiftungen oder gemeinnützigen, überparteilichen Initiativen. Dies ist das Sozial-, Familien-, Jugend- und Gleichstellungsministerium.

      Für die gute Sache ist jedes Mittel recht. Oder nicht?

    • Es gab nicht viel Mitleid wegen des Mehrheitsverlustes von RotGrün in diesem Land.

    • 2,5 Mio. Projektförderung in Niedersachsen - generation³ - via Landesjugendring e.V.
      Und so einfach geht es dann, bis zu 2.500 Euro für viermonatiges Projekt zu erhalten, wo sich am Ende Bekannte in der Kleinstadt treffen im linken/linksradikalen/feministischen Treffpunkt, der vom DGB und der Stadtverwaltung angemietet / vermietet werden:

      Projektbüro ge

      Wie erfolgt der Verwendungsnachweis?

      Den Verwendungsnachweis zur Nutzung des Zuschusses müssen alle Projekte bis spätestens 2 Monate nach Abschluss des Projektes der Programmstelle vorlegen. Modell-Projekte legen zur passgenauen Unterstützung für jedes Projektjahr am 28.02. des Folgejahres einen Zwischenbericht vor. Verwendungsnachweis und Zwischenbericht werden im Projektbüro vorgenommen.
      Was ist das Projektbüro?

      Bewilligten Projekten wird durch die Programmstelle das Online-Projektbüro zur Verfügung gestellt. Es dient der Abrechnung, Dokumentation, Vernetzung und Außendarstellung und wird von den Antragsstellenden geführt.
      Der Mittelabruf

      Im freigeschalteten Projektbüro habt ihr die Möglichkeit euch Projektgelder überweisen zu lassen. Das erfolgt über den Mittelabruf im Projektbüro. Wenn ihr eingeloggt seid gebt ihr im Kassenbuch über den Button „Mittelabruf“ eure gewünschte Summe ein. Dann schickt ihr das online ab, aber wichtig ist, dass ihr noch den Ausdruck unterschreibt und zu uns in die Programmstelle schickt per Post oder FAX.

      Wenn ein Aktion förderungswürdig ist, dann gibt es formal korrekt, faktisch ganz simpel das Geld. (Es ist förderwürdig, wenn Vielfalt/Gleichstellung/Antirassismus/Naturschutz/Tierschutz zwingend dank entsprechender Einbindung in die Szene nachweisbar sind, wobei es da an merkwürdigen Vereinen, ohne örtliche Aktive nicht mangelt… wie z.B. hier zu sehen ist: https://www.janun.de/downloads/ )

      Der Lüneburg Janun e.V. wird auf den Hannoveraner Janun e.V. verwiesen, aber in der Übersicht des Landesfördermittelprojektes generationhochdrei.de wird Lüneburger Verein als Fördermittelempfänger und Projektträger genannt, der wiederum unter einer Adresse residiert, wo etliche diverse Gruppen, Vereine, Intiativen, Aktionsbündnisse und eben der DGB und die Antifa zu verorten sind.

      Kurzum: es werden Fördermittel der Steuerzahler eingesetzt, um politische Aktivitäten, die ganz eindeutig, da ja selbstbekennend parteinehmend sind, gefördert. Das wäre nicht das Problem – wenn es nicht unter fadenscheinigen diversen Sachgründen geschähe (Jugend, Umwelt, Toleranz, Interkulturalität, Frauenförderung, Gender) und dabei als überparteilich dargestellt und publiziert würde.

      Dies schreibe ich hier unter Klarnamen. Wissend, wie weit die Bereitschaft geht, mich bereits dafür zu verurteilen. Denn wenn es zunächst alles auf Offenheit und Liberalität ausgerichtet ist, wie das Orgateam lady*fest sich darstellt:

      das ORGATEAM

      Wir sind eine gemischt-geschlechtliche Gruppe, deren Ziel es ist, ein lady*fest in Lüneburg zu organisieren. Die derzeitige Zusammensetzung der Gruppe sehen wir nicht als unveränderbar an. Zurzeit fühlen wir uns in einer Konstellation, die auch cismännliche Personen einschließt, wohl.

      Wir kommen aus unterschiedlichen linken/linksradikalen Zusammenhängen und unser gemeinsames Anliegen ist es, feministische Themen in der Region Lüneburg sichtbarer zu machen, die inhaltliche Auseinandersetzung voranzubringen und nicht zuletzt ein verdammt wundervolles Lady*Fest auf die Beine zu stellen, aus dem alle, die dabei sind, Lust und Energie schöpfen für eine lebenswerteres, bunteres, feministischeres, queereres Leben.

      So lese ein/e Jede/r dann weiter den Auszug aus den Umgangsregeln des Cafés lady*fest:

      Auch hier sind patriarchale und diskriminierende (Denk-)Muster nicht so einfach überwunden. Auch oder gerade hier, wo sich Menschen treffen, die ihre gesellschaftlich aufgezwungene Rolle nicht einfach schlucken wollen, kann es zu verletzenden, diskriminierenden Situationen kommen. Wir hoffen, dass wir durch einen achtsamen Umgang miteinander solchen Situationen vorbeugen können. Sollten sich Menschen dennoch verletzt oder diskriminiert fühlen, hoffen wir auf eine respektvolle Auseinandersetzung, die Raum für die Bedürfnisse der betroffenen Personen und wenn gewünscht einen Klärungsprozess bietet. Und zudem Raum für die Gegenseite lässt, zu Einsicht zu gelangen.

      Falls es zu einer Grenzüberschreitung durch sexualisiert/sexistische oder rassistische Muster kommen sollte, finden wir eine Anwendung der Definitionsmacht richtig und wichtig. Das heißt: wir zweifeln nicht die betroffene Person an, indem wir ihre Deutung des Vorfalls in Frage stellen oder uns nach dem genauen Verlauf des Vorfalls erkundigen, sondern unterstützen die betroffene Person in dem, was für sie in der Situation wichtig ist, um sich sicher zu fühlen. Den sehr unwahrscheinlichen Fall eines Missbrauchs der Definitionsmacht nehmen wir damit in Kauf. Welche Konsequenzen das für die Grenzen-überschreitende Person hat, richtet sich nach den Bedürfnissen der betroffenen Person. Grenzüberschreitungen sind -da emotional- nie objektivierbar! Daher sehen wir es als generell unmöglich an, dass Außenstehende definieren, ob und in welchem Maße eine Grenzüberschreitung stattfand – dies liegt allein im Ermessen bzw. Erleben der betroffenen Person!

      Also, was bei der Böll-Stiftung läuft, das läuft in allen Bundesländern auf Ebene der Jugend-, Umweltschutz- und Frauenverbände sowie den diese unterstützenden Förderprojekten ebenfalls.

      Wer ist für Janun Lüneburg e.V. verantwortlich?
      Wer erhält bis zu 2.500 Euro für zwei Notizen, dass auf facebook bereits 11 Zusagen zu einem Musikabend eingegangen sind?

      Wer übernimmt für diese Steuermittelverwendung die politische Verantwortung? Stephan Weil?

      Der schafft es nicht einmal, eigene Presseerklärungen zu VW zu verfassen. Und begreift schon gar nicht, was das wesentliche Problem an all diesen Geldflüssen ist: sie etablieren und verfestigen eine Doppelmoral, die

    • Leuphania
      Lohnt sich, die Zulassungskriterien anzusehen. Intransparent und Selektion nach politischen Kriterien. Da spielt die Abinote kaum eine Rolle, wichtiger ist „soziales“ Engagement und blablablups. Und weil das nicht definiert ist, kann man da mit „bin bei der Antifa, lehne aber organisierte Strukturen ab“ vielleicht auch punkten. Als meine Töchter die Unis screenten, haben wir diese schon im ersten Durchlauf aussortiert. An so einer „Hoch“schule lernt man kaum was nützliches.


    • Das bringt auch nichts – wichtiger wären die, die einen Kemper nötig hatten, weil sie selbst nicht in Erscheinung treten können.
      DAS wäre wirklich SEHR interessant.
      Wer diese Fußtruppen beauftragt und losschickt.

  4. Autsch!
    Da ist der Denunzatioomerang dem Herrn Kemper ja schmerzhaft in den Nacken geklatscht. Tja, manchmal rächt’s sich eben doch, wenn man nix Gescheites gelernt hat und kenntnisfrei rumstümpert. Ganz großes Kino wie der Don -kühl bis ans Herz – die „Agentin“ demaskiert hat. So muss Journalismus. Bleibt zu hoffen, dass man zukünftig bei den intellektuellen Brotrinden des Herrn Kemper flächendeckend „dankend“ abwinkt.

    Made my day

    Observer

  5. Moin Alfons -
    Wie wär’s denn eigentlich, wenn du dir mal Wikimannia nach denselben Kriterien vorknöpfst? Ergebnisse einer solchen Analyse wären spannender als solche Pseudo-Skandale, wie der hier augenscheinlich aufgedeckte.

    • Wie oft muss ich das joch sagen? Wikimannia ist ein Privatprojekt, das der Männerbewegung nicht wirklich nutzt. Agentin ist von einer führenden Stiftung mit Steuerrmitteln umgesetzt worden, und mit Verbindungen zu relevanten Politikern. Was bei Wikimannia steht, ist irrelevant. Was bei Agentin steht, kann ernst genommen werden.

    • Wikimannia
      Ich habe da mal reingeschaut. Für mich macht das eher den Eindruck eines Satiremagazins.

    • @Hello Kitty
      Reichen Sie den Vorschlag doch mal an die Agent*in*innen weiter (selber machen scheint ja nicht zu gehen – die übliche Femi-Anspruchshaltung, dass Männer für sie alles zu machen haben). Die haben jetzt eine ganze Menge Zeit, habe ich so gehört. Und ein wenig Übung mit Wikis scheint denen auch nicht zu schaden.

      (und ehrlich gesagt: Gibt es wirklich einen einzigen Menschen auf diesem Planeten, der Wikimannia ernst nimmt?)

    • Wikimannia, wo Männer sich austauschen, die Probleme mit Sorgerechtsentscheidungen haben,
      in die Ecke eines Prangers zu stellen, das kann man nur machen, wenn man selber nicht betroffen ist. Früher habe ich auch nur abgewunken. Da hatte ich aber noch ein gewisses Urvertrauen in die Behörden. Inzwischen habe ich Wikimannia schätzen gelernt. Und wenn ich heute ganz selbstverständlich ohne Anwalt bei einer Gerichtsverhandlung auftrete und während der Anhörung den Richter ablehne, dann habe ich die Gewissheit, dass das funktioniert, Wikimannia zu verdanken.

      Die politische Intrige der von der Bundesregierung gesteuerten Ideologie „Gender Mainstream“ (FAZ, Volker Zastrow: „Politische Geschlechtsumwandlung“) wird unter anderem durch die Statistik der Sorgerechtsentscheidungen sichtbar. Im Zeitraum von 10 Jahren (2006 – 2015) wurden in „Eheverfahren“ oder „abgetrennten Folgesachen“ 42.266 gerichtliche Entscheidungen getroffen, nach denen das Sorgerecht entweder auf den Vater oder auf die Mutter übertragen wurde. Konkret wurde das Sorgerecht in diesen Zeitraum:

      in 38.527 Fällen, bzw. zu 91,2 % auf die Mutter übertragen

      in 3.739 Fällen, bzw. zu 8,8 % auf den Vater übertragen

      38.527 Väter haben in den letzten 10 Jahren ihr Kind verloren (!), während sie versucht haben, sich in einem Sorgerechtsverfahren gegen die Mutter zu behaupten.

      Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 10 Reihe 2.2

      Diese Zahlen, die ja nicht bestritten werden können, lassen sich nicht begründen durch eine rationale oder faire Entscheidung, sondern nur durch eine Steuerung von außen, also durch eine politische Intrige. Die Familiengerichte praktizieren eine extreme Ungleichbehandlung der Parteien. Rechtssuchende Väter werden mit simulierten Verfahren gedemütigt. Gutachten werden gefälscht und genutzt, um das Verfahren im Sinne der politisch getroffenen Entscheidung (das Kind geht zur Mutter) festzuzurren.

      Es gibt bei Wikimannia einen hervorragenden Redakteur, Markus Haupts, der seine Artikel inzwischen auch auf einer eigenen Website anbietet (https://www.familienunrecht.de/). Wenn man einen Sorgerechtsstreit führt, kann man sich bei ihm gut in die Problematik einlesen. Alles sehr sachlich und qualifiziert.

    • ... mitunter retten die Texte ..
      zB eine Rezension von „Umvolkung“ von mir, die bei Amazon ohne Ankündigung oder Erklärung gelöscht wurde und die ich dann dort zufällig beim googlen wiederfand. Das hat mich schon gefreut, auch wenn ich damit nichts zu tun hatte…

    • @ Hello Kitty
      Bei diesen steuerfinanzierten Projekten werde ich immer als
      Steuerbürger in Mithaftung genommen.
      Diese Mithaftung ist ein besonderer Reiz für die Aktivisten ( die
      Allgemeinheit steht hinter uns) und ein Ärgernis für alle, die
      dies nicht tun.

  6. Die Vorarbeiten dazu sind tatsächlich interessant
    Ich erinnere mich noch recht genau daran, dass es damals u.a. im Piratenumfeld – als sich diese Partei zu spalten und selbst zerfleischen begann, in Zusammenhang mit teils sehr extremen AntiFa-Aktivisten, eine Reihe von Listen und Dossiers über politische Gegner gab, sowie – davon völlig unabhängig – etwas Ähnliches von Seiten feministischer Aktivistinnen.

    Das wäre jetzt totales Mutmaßen, was Herr Kemper in der Hand als Vorarbeit in der Hand hatte – und wie er in derartige Tätigkeiten eingebunden war. Bekannt ist aber von Seiten radikaler Asylgegner wie auch von Rechtsextremisten, dass diese ähnlich vorgehen – und genauso gibt es, gleichfalls nichtöffentlich, zahlreiche Dossiers und Listen in AntiFa-Kreisen.

    Was immer Herr Kemper da in der Hand hatte (und: von wem auch immer), ich persönlich gehe davon aus, dass er persönlich versucht hatte, das Material zu entschärfen – und es rechtlich nicht angreifbar zu machen. Konzeptionell, qualitativ, in der Gewichtung (imho auch in der Zielsetzung) ist das ganze „Agentin“-Wiki-Projekt nicht durchdacht. Und auch, wenn mensch anerkennt, dass feministische Aktivisten/innen gerne gutes Material über antifeministisch aktive politische Akteure in der Hand haben möchten:

    Die Ganze Sache hat einen deutlich falschen Dreh.

    Wenn man sich diese, ich sage mal: Vorgeschichten und die dazu gehörige Gemengenlage anschaut, dann wirft das ein hässliches Licht auf eine Organisation, welche doch eigentlich „gegen den Hass“ vorgehen will. Besonders dann, wenn sie Datenmaterial verwendet (quasi für einen Online-Pranger), das ursprüngliche von Menschen erstellt wurde, die jegliche Abweichung von den eigenen Auffassungen als eine Art (oder: tatsächlichen) „Hass“ auffassen.

    Selbst, wenn ich Herrn Kemper (und anderen Beteiligten) tatsächlich guten Willen unterstelle, es lässt sich feststellen, dass derartige „Prangerdienste“ das politische Klima verderben.

    Als wissenschaftlich gebildeter Mensch sollte Herr Kemper noch einmal sehr in sich gehen, ob das wirklich der richtige Weg ist. Im Übrigen ist dieses ganze Projekt, schaut man sich den überwiegend doch sehr schwachen Inhalt und Aufbau an, etwas „magersüchtig“ in seiner ganzen Art. Offenbar ist es Herrn Kemper bislang nicht gelungen, in der feministischen Szene Mitstreiter/innen zu finden – auch in der Zielsetzung, das Niveau dieses Wikis vernünftig zu erhöhen.

    Nur, was soll das Ganze dann? Wer soll sich für so einen Kram interessieren, worin genau besteht der Nutzwert? Wer sich über Birgit Kelles politische (und auch: teils antifeministische) Positionen informieren will, der wird dazu keine „Agentin“ benötigen.

    In der gegenwärtigen (und jetzt zunächst zurückgezogenen) Ausrichtung ist das ganze Projekt eine Totgeburt, welche allenfalls denen nutzt, die feministische Denkhaltungen in Gänze ablehnen. Und, pardon, so fremd mir auch viele Theorien von Radikalfeministinnen sind:

    Das wäre schade.

    • „ich persönlich gehe davon aus, dass er persönlich versucht hatte, das Material zu entschärfen“

      Nein, Kemper hat sehr angreifabre Dinge geschrieben, mit denen man nicht vor dem Landgericht Hamburg stehen möchte. Da wurde nachher von anderen viel rausgenommen.

      Die Vorgeschichte ist kompliziert. Ich bin da wie immer schon weiter, aber mehr kann ich da noch nicht sagen. Kemper ist letztlich nur eine Fassade.

    • Für wen?
      „Kemper ist letztlich nur eine Fassade“. Für wen? Politik oder Lehre? Wird die Kulisse noch weggeschoben oder behält Kemper am Ende die Lunte in der Hand?

    • Für die Genderforschung.

    • @ John Dean - jetzt nicht relativieren!
      So, dear John Dean –
      so läuft das exakt immer, wenn öffentlich und offenbar wird, wo linke Dogmatiker wirklich depotische Machtkämpfe ausüben: es wird gleich relativiert!

      Und das machen Sie exakt hier jetzt auch: wissenschaftlich gebildet ist wenig an der ganzen Gender-Diskussion a la Andreas Kemper. Da fängt die Relativierung an. Und so hört eben auf, dass es doch „schade wäre“, wenn dieses ganze Pseudo-Wissenschaftsfeld, das in meinen Augen primär der Denunziation von politischen Konkurrenten dient, nun auch in der Öffentlichkeit sich zumindest einer kritischen Begutachtung stellen muß.

      Wo bitte ist ein Herr Kemper wissenschaftlich, wenn er in Vorträgen den Begriff „Familismus“ einführt mit der Erklärung, die Familie – und damit ja nicht das Individuum – seien die Grundlage unserer Gesellschaft, und darin zeige sich dann rassisch-völkisches Denken. Bitte schön – so kann man unser Grundgesetz auch auslegen – aber das ist nicht wissenschaftlich, sondern ein politische Meinung, die noch dazu unglaublich rigide einen Wahrheits- und Allmachtsanspruch in sich trägt, dass es mir kalt den Rücken hinunterläuft.

      Und wenn ich dann in ein lady*fest gehe, dort jedoch ein/e Jede/r sich von mir – sagen wir – rassistisch belästigt fühlt, dann gilt, dass ich automatisch als schuldig angesehen werde, ich mich einsichtig erweisen muss, keine unabhängige Instanz über recht oder unrecht entscheiden darf, sondern alleine die Entscheidung des Opfers über mich als Täter richten darf, was und wie mir geschehen soll, damit es sich wieder gut fühlt.

      Da hoffe ich nur, nicht an eine/n Sadistin/en zu geraten…

      Wenn dies das Ergebnis von feministischen bzw. Gender-Wissenschaften ist, dann ist das so akzeptabel, wie wenn sich Berija dem Islam oder irgendwelchen anderen Ultraorthodoxen zugewandt hätte. Mag übertrieben klingen, aber es gibt dort nichts zu relativieren, wo das Unrecht willkürlich einer Sache oder Glaubens wegen im Kampf um politische Macht ausgeübt wird.

      Es geht eben nicht um Kampf gegen Hass, sondern teils tatsächlich Aktionismus aus Hass. Zumindest bei den extremen Akteuren, aber erneut: G20 zeigt, wie viele MitläuferInnen genau so extrem empfinden, wie „Wissenschaftler“ die Gender-Thematik für alle möglichen politischen Behauptungen nutzen – und letztlich Gewalt legitimieren.

      Und genau das ist das Letzte, was unsere Welt braucht – weitere hochemotionalisierte Gewaltbereite, und nur weil sie sich als extreme Feministinnen sehen und darum bei allem Tun im Recht, ändert das nichts daran, dass alle Theorien in letzter Konsequenz politisch motivierte Gewalt legitimieren.

      Und da gibt es für mich nichts, rein gar nichts zu relativieren.

  7. “Wir kommen wieder"
    Das Terminator-Zitat als hohles Versprechen im Augenblick der Pleite.
    Jetzt wird erst mal gegangen, um von der Partei und ihrer Wahlkampagne weiteren Schaden abzuwenden.
    Ob das klappt? Wähler sind ja vergesslich, aber so kurz vor der Wahl?

    Bevor man bei den Grünen und bei der Böllstiftung eine Liste der dämlichsten Kostgänger*innen erstellt, um die betreffenden Leuchten künftig von der Öffentlichkeit fernzuhalten, muss das verantwortliche Personal an der Spitze einer kritischen Prüfung unterzogen werden.
    Die glauben sonst tatsächlich, sich im Schutz der vorsorglich errichteten Brandmauern verschachtelter Stiftungen aus der Verantwortung schleichen zu können.

    • Die meisten Grünen haben kapiert, dass die Genderleute einen eh wählen, und die Belohnung kommt dann nach der Wahl – da muss man niemand vorher verscheuchen.

    • ...
      Nach der Auto Mafia, nun die grüne Polit Mafia.

      Wie sehr sich die Gegner ähneln.

  8. Don Alphonso,
    Sie sind ein Held!

    • Danke, aber ich bin nur ein Plauderer.

    • Per aspera ad astra
      Nicht unbedingt Heldentum, aber unbedingt ein großes Lob für Ihren Fleiß, DA! Das ist Recherche vom Feinsten. Und der Fleiß ist um so bemerkenswerter, wo Sie es doch überhaupt nicht nötig hätten – bei Ihren komfortablen Vermögensverhältnissen.

    • Ich will aber, dass die in Berlin Wunden lecken und keine Wunden verursachen.

  9. "Dateinreichtum"
    Sie lesen doch wohl nicht sozialistische Blogs aus Berlin? Sie LESEN sozialistische Blogs aus Berlin! Dafür schulden Sie mir ganz viele Biergartenfotos und historische Retrospektiven!

    Oder treten Sie mal in einer Alternivativlos-Fogle auf. Das würde zumindest den Auftritt dieses einen Stasi-Mannes dort abschwächen. Das wäre doch mal was. Immerhin ist Fefe auch passionierter SPD-Gegner.

  10. Bravo
    Das nenne ich gründlich recherchiert. Wüchsen nur mit jedem neuen Projekt der Hydra nicht neue Denunzianten nach. So viele Don Alphonsos kann’s kaum geben, aber was Sie wegschaffen, ist schon beachtlich. Hut ab!

    • Naja, es ist noch nicht vorbei. leider. Das sind andere Kaliber als Neue Rechte, da muss ich nochmal ran.


    • Naja, es ist noch nicht vorbei.
      Wenn die Mutmaßungen auf WikiMannia stimmen („strukturelle Ähnlichkeit“), ist es ein Wiedergänger des „Neue-Rechte-Wikis“ von der AAS.
      D.h. derart „Leute auf Listen setzen und mit stinkenden Anhängern bekleben, und das ganze offiziös machen“ ist nun der 2. Versuch.
      Die machen das wieder, wenn man nicht die Auftraggeber ausräumt.

  11. Titel eingeben
    Mich würde nur mal interessieren, ob sie schon Zugang zur Versionsgeschichte hatten oder ob sie erst durch meinen Hinweis, dass man den Weg über die [edit. Don] gehen kann drauf gekommen sind? Gab noch andere Wege? Würde mich schon etwas freuen, wenn ich mithelfen konnte, dass die Seite jetzt offline ist. Ach ja, es ist echt schwierig mit ihnen Kontakt aufzunehmen, hatte drauf gehofft, dass die Kommentare moderiert werden.

    • Ich denke, jedr schaut erst mal, was da mit den nicht variablen Templates geht – das ist sogar mir Ahnungslosem aufgefallen. Das andere war ein netter Bonus, aber das Zeug lag schon Ende Juli vor.

  12. Titel eingeben
    *slow clap*

    Öffentliche Hinrichtung einer Denunziatonsplattform. Die das selbst verschuldet hat.
    Pass schon.

  13. Greift die Zwiebeln...
    … denn da müssen jetzt ganz schnell Tränen her ob dieses traurigen Schicksals.

  14. Danke Don, Sie machten das tot ...
    … den steuerfinanzierten Pranger … das ist DDRevisited.

  15. Veruntreuung und Denunziation
    Soweit ich weiß, ist mittlerweile Untreue ein sehr gern von Staatsanwaltschaften genutzter Straftatbestand, der gern genutzt wird, z.B. um den Bestand ihres Unternehmens und dennoch insolvent gegangener Unternehmer noch einen drauf zu satteln.

    So weit so gut.

    Was mich doch sehr wundert ist, dass ich noch von keinem Untreueverfahren gehört habe, dass im Zusammenhang mit der Förderung des Linksextremismus durch das ehemals von Schwesig und derzeit von Barley geführte Familienminsterium steht.

    Nichts, rein gar nichts.

    Und ebenso wenig von Veruntreuung durch z.B. die Böll-Stiftung der Grünen in diesem Fall.

    Wackere Unternehmer kämpfen um die Existenz ihrer Unternehmen, oft auch um die ihrer langjährig Angestellten und werden nicht nur durch den Ruin bestraft, es kommt der staatliche Knüppel der strafrechtlichen Verfolgung noch doppelt hinterher.

    Das mag angemessen sein, auch wenn ich anderer Einschätzung bin.

    Doch dass politische Veruntreuung von Steuergeldern rein gar nicht verfolgt wird, scheint mir ein Ausdruck dafür zu sein, dass größere Teile der Justiz mittlerweile auch gegen die marktwirtschaftliche Ordnung und im Sinne linker Umgestaltungsvorstellungen agiert.

    —–

    Denunziation – tja, es dürfte offensichtlich sein, dass die Böll-Stiftung und somit auch die Grünen selber genau wussten, was da publiziert werden sollte.

    Es wäre naiv zu denken, dass nur einige wenige Eingeweihte vorab informiert gewesen wären. Denn es war angesichts der Erwähnten Personen von Beginn an klar, welche Resonanz diese Veröffentlichungen haben würden.

    Man darf sich also fragen, weshalb viele hochrangige Grüne vorab von dieser Menschenhatz wussten, diese zur Kenntnis nahmen und durchgehen ließen, ohne den Versuch, solches zu stoppen. Wer der ganz großen Namen hat denn da schützend oder gar fördernd die Hand drüber gehalten?

    Die Grünen mögen ja angesichts ihrer Wahlaussichten nach Möglichkeiten suchen, die Diskussionen in andere Felder zu verlagern, auf Teufel komm raus.

    Und ich verstehe auch, dass eine Partei, in der die Vorsitzende proklamiert wird, da sie mangels Alternative nicht gewählt werden kann, skurrilen Demokratievorstellungen folgen mag.

    —–

    Allerdings verstehe ich nicht, dass sich durchaus lautere Grüne nicht vehement gegen Veruntreuung von Steuermitteln und gegen Denunziation aussprechen und entsprechend deutlich zu hören agieren.

    —–

    An sich ist diese Kerbe von Don Alphonso am eigenartig passenden Tag geschnitzt worden, an dem die so glorreiche Rot-Grüne Landesregierung unter dem Ministerpräsidenten Weil eine Schlappe erleidet.

    Auch da erinnere ich gerne daran, dass der SPD-Ministerpräsident Weil der ehemals dem VW-Vorstand angehörenden Dame, die für das ethische Verhalten bei VW zuständig und zufälliger weise SPD-Mitglied war, als wichtiges Aufsichtsratmitglied eine siebenstellige Abfindung für die vorzeitige Vertragsauflösung zubilligte.

    Unter Genossen darf das ja wohl sein.

    Veruntreuung eben durch Genossen.

    • R2G = SED 3.0
      DKP war SED 2.0

    • Warum kommt mir da immer bloß ANIMAL FARM in den Sinn...?
      “ some are more equal than others“ heißt es da. Lesen Sie und genießen Sie die ewig gültige Orwellsche Sinnbildlichkeit.

    • "Eine Siebenstellige Ablösung"
      Nein werter Schreiber, es war eine achtstellige. Ein Arbeitnehmer mit aktuellem Durchschnittseinkommen würde dafür ca. 335 Jahre arbeiten.

  16. Sehr hübsch, Don :-).
    Die Herr- und Frauschaften sind also neben ideologisch vernagelt auch noch dumm und unfähig. Mann, hätte ich solche politischen Gegner während meiner aktiven politischen Zeit geliebt :-). Aber selbst die Basisgruppen (GRÜNEN-Vorläufer) der RWTH Aachen waren in den späten achtzigern ein wenig professioneller.

    Offenbar stimmt ein (Vor)Urteil der Rechtspopulisten genau: Gender vernebelt das Gehirn. Wenn da überhaupt ein Gehirn existiert …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  17. Gotcha!
    Glückwunsch lieber Don. Mögen doch Paranoia vor und Verachtung des Anderdenkenden immer diesen Weg gehen. Nur findet sich die Kombination aus fehlendem Respekt vor dem Andersdenkenden und digitaler Inkompetenz leider nicht immer.

  18. Maul­sper­re

    Ursprung des von porösem Grünspan befallenen Quecksilbers
    gender-stalinesker Kopfgeburten, sind die in allen Ministerien
    zwingend umzusetzenden »EU-Richtlinien«, sowie das Gift
    »Bildungsoffensive« der rabenschwarzen Witwe »Dr. Merkill«.
    ·
    Eine Maulsperre hält weder die EU.dSSR-Kulturrevolutionäre
    noch die BR.DDR-Terraformwandler von debilen Handreichungen
    und servilen Wandzeitungen ab … frei nach: »The Big Short« …
    »Alles Hundescheisse, und NGOs sind Hundescheisse eingewickelt
    in Katzenpisse?« … und danach geht’s munter weiter …
    ·

    Umso schöner, dass »Dr. med. dent. Don Alphonso« vor und nach
    jeder Kieferklemme immer wieder einen Zahn ziehen konnte.
    ·
    In seiner feudalen Praxis bevorzugt der Doktor das Maulgatter,
    dessen Feder ist gerade stark genug, das Maul offen zu halten,
    es jedoch nicht zu überspannen.
    ·
    ·
    ·
    | – – – – – – ▾ – – – – – – – – – – – – – – – – – – ▾ – – – – – – |
    ·
    » … Wussten Sie, dass es an deutschen Universitäten
    und Fachhochschulen 212 Professuren mit Schwerpunkt
    oder Teilschwerpunkt Genderforschung gibt?
    ·
    Wussten Sie, dass dies mehr Professuren sind, als Deutschland
    Pharmazieprofessuren hat, nämlich 191?
    ·
    Wussten Sie, dass es damit etwas doppelt so viele Gender-
    Professuren gibt wie Professuren für alte Sprachen (nämlich 113),
    also Professuren für unsere sprachlichen und kulturellen Wurzeln?
    Sie glauben es nicht? … «
    ·
    Realsatire:
    Gender Studies – Jobwunder für Genderisten …,
    Josef Kraus*, Tichys Einblick
    ·
    * Autor von: »Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt:
    Und was Eltern jetzt wissen müssen«

    • Ein grosser Teil sind Juniorprofessuren. Muss man auch sehen.

    • Kampf um Krebspatienten
      ·
      ▶ Krebs International
      (▸ browsern) geschlechterforschung.org/de/de/
      ·
      ▶ Metastasen in Deutschland
      (▸ browsern) geschlechterforschung.org/de/#de
      ·
      ▶ Deutschland (6)
      Organisationen als Arbeitskreis, Dachverband,
      Fachgesellschaft, -gruppe bzw. Sektion
      | – – – – – – ▾ – – – – – – – – – – – – – – – – – – ▾ – – – – – – |
      ▶ Deutschland (63)
      Arbeitsgruppen, Gastprofessuren, Institute, Kollegs,
      Masterstudiengänge, Netzwerke, Zentren, etc. …
      ·
      ▶ Aachen (1) ▶ Berlin (9) ▶ Bielefeld (3) ▶ Bochum (2)
      ▶ Bonn (1) ▶ Braunschweig (2) ▶ Bremen (1) ▶ Essen (2)
      ▶ Frankfurt (3) ▶ Freiburg (1) ▶ Gießen (1) ▶ Göttingen (3)
      ▶ GreifswaldI (1) ▶ Hamburg (3) ▶ Heidelberg (1)
      ▶ Hildesheim (1) ▶ Kassel (3) ▶ Kiel (2) ▶ Köln (3)
      ▶ Konstanz (1) ▶ Leipzig (1) ▶ Lüneburg (1) ▶ Magdeburg (1)
      ▶ Mainz (1) ▶ Marburg (2) ▶ München (2) ▶ Münster (2)
      ▶ Oldenburg (1) ▶ Paderborn (1) ▶ Potsdam (1)
      ▶ Regensburg (1) ▶ Rostock (1) ▶ Saarbrücken (1)
      ▶ Siegen (1) ▶ Trier (1) ▶ Vechta (1)

      Wachregiment »Berlin« ▸
      Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechter-
      demokratie, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
      Bonusmeile »Frankfurt« ▸
      Angela-Davis
      Gastprofessur für internationale Gender und Diversity Studies,
      Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
      ·
      ·
      ·
      | – – – – – – ▾ – – – – – – – – – – – – – – – – – – ▾ – – – – – – |
      ·
      Meilensteinigende:
      Die Betriebswirtschaftlerin »Isabell Welpe«*, seit April 2009
      Inhaberin des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre – Strategie
      und Organisation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
      der Technischen Universität München (TUM):
      ·
      Der Mann sei im Gegensatz zur Frau »das sekundäre Geschlecht«, jeder Mensch sei nach der Zeugung »zuerst weiblich«. Frauen seien »das Zukunftsmodell der Evolution, Männer das frühere Modell unserer Stammesgeschichte. … Die männliche Form ist … eher ein Auslaufmodell.« Frauen leisteten auch »den erheblicheren Beitrag zum Überleben der Menschheit durch Sammeln, Kommunikation und Kooperation.« Mit einem Wort: Der Mann ist Geschichte. Immerhin zur Zeugung taugt er, vorerst. Die Wissenschaft arbeitet daran, ihn auch da entbehrlich zu machen.

      * Isabell Welpe (m. Ingelore Welpe):
      Frauen sind besser – Männer auch: Das Gender-Management.
      Signum, Wien 2003

    • Vermute mal,
      Dass diese „Bewegung“ was mit den Evaluationskriterien der Hochschulen zu tun hat. Kein „gender“? Weniger Punkte….
      Im übrigen sollten vielleicht bei der Besetzung nicht nur die üblichen „Qualifizierungen“ eine Rolle spielen, sondern auch Fremdsprachenkenntnisse, z.b. Arabisch…

    • Gefähliche Argumentation
      „Der Mann sei im Gegensatz zur Frau »das sekundäre Geschlecht«, jeder Mensch sei nach der Zeugung »zuerst weiblich«. Frauen seien »das Zukunftsmodell der Evolution, Männer das frühere Modell unserer Stammesgeschichte. … Die männliche Form ist … eher ein Auslaufmodell.« Frauen leisteten auch »den erheblicheren Beitrag zum Überleben der Menschheit durch Sammeln, Kommunikation und Kooperation.« Mit einem Wort: Der Mann ist Geschichte. Immerhin zur Zeugung taugt er, vorerst. Die Wissenschaft arbeitet daran, ihn auch da entbehrlich zu machen.“

      Übertragen auf die Hautfarbe käme unter Anwendung derselben Logik wohl folgendes heraus:

      Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika. Alle heute lebenden Menschen stammen genetisch betrachtet von „Schwarzen“ ab. „Weiße“ sind somit eine „Weiterentwicklung“ bzw. das „Zukunftsmodell“. „Schwarze“ hingegen ein „Auslaufmodell“. Ausserdem haben „Weisse“ viel mehr zu Entwicklung der Menschenheit beigetragen. Mit einem Wort: „Schwarze“ sind Geschichte. Immerhin, für niedere Arbeiten taugen sie noch was. Vorerst.

    • @tempera
      „Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika“

      Da haben Sie etwas übersehen. Nach neuesten Erkenntnissen liegt diese Wiege in Europa.

      http://www.newsweek.com/first-hominin-europe-east-africa-human-evolution-613494

      Das Thema bekam wenig Präsenz in den Medien, aus Gründen über die man spekulieren kann.

  19. Wehret den Anfängern!
    Diese aufgeblasenen Bagaluten bestätigen aber auch jedes noch so platte Vorurteil über sich. An diesem Beitrag wird sehr schön deutlich, was die Abwrackung der Bildungssysteme zugunsten der „Kompetenzorienterung“ anrichten wird.

    Ganz großes Tennis!
    Das Finale in gespannter Vorfreude erwartend mit
    *Standing Ovations*

    • Ich finde es bemerkenswert, was für Klopper man sich da geleistet hat – und am Ende immer noch nicht mal sagt, sorry, da lagen wir daneben. Aber Genderprofessorinnen ticken oftnun mal so.

    • Im wirklichen Leben...
      @ Dennis Moore

      Im wirklichen Leben gibt es die Guten und die Bösen. Und die dazwischen, das sind die Bagaluten.

      @ Don

      Ich denke, das ist eine Form von Bunkermentalität.

      Wenn mensch mal länger darüber nachdenkt, ist es sogar tragisch: Die Selbsteinkapselung in Filterblasen, schlimmer noch, es ließe sich bei einigen sogar sagen: die Herrenfrauen-Attitüden bzw. Herrschaftsallüren. Gestartet mit anerkennswert hohen Zielen, Emanzipation, Befreiung, Gleichberechtigung usw. Und nach Vollendung der ideologischen Formierung (spätestens dann im Lehrstuhl) wandelt sich das Ganze dann bei einigen in eine nur höchst eingeschränkt kommunikative Form von Repressiv-Ideologie.

      Das sind Entwicklungen, die einerseits in der jahre- und jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit oft nicht gerade ungiftigen politischen Gegnern geschehen, andererseits durch die Filterblasenlogik, in der weite Teile dieser ganzen wissenschaftlichen (ich würde oft eher sagen: philosophischen) Ausrichtung gefangen sind. Dazu kommen Tendenzen zur Callout-Kultur, so, als ob das Aufspüren von unerwünschten Worten, Formulierungen und Denkweisen ein Königsweg zur Emanzipation unterdrückter Gruppierungen darstellen würde.

      Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich nicht denke, dass dies über alle Radikalfeministinnen gesagt werden kann. Tragisch ist es aber schon, weil sich derartige Entwicklungen in der Summe eben doch die ganze Bewegung durchzieht.

      Möglicherweise sind diese Fehlentwicklungen aber auch das fast unermeidliche Ergebnis von politischen Radikalismus. Selbstabkapselung, Sektierertum, Übergriffigkeiten gegen vermeintliche oder echte politische Gegner. Mir fällt im Moment jedenfalls keine politisch radikale Richtung ein, wo das nicht gegeben ist.

      Tja: Gute Absichten und politische Glaubenssysteme mit hohen ethischen Ansprüchen können ganze Länder verderben und vielleicht sogar die Welt zugrunde richten. Nur leider gilt das wohl auch für diejenigen, die von sich glauben, dass sie garnichts beabsichtigen.

    • Callout ist das neue Normal, da sollte man sich einfach nichts denken. Wer anfängt, sich da klein zu machen, hat schon verloren.

    • Titel eingeben
      Gender:

      …fällt wohl unter das, was Feynmann Cargo-Kult-„Wissenschaft“ nannte.

  20. Titel eingeben
    Das Wiki unterstützt außerdem kein HTTPS, somit wandern alle Logindaten unverschlüsselt durch das Netz.

  21. Erinnerungen
    Herzlichen Dank für Mühe und Mut !

    Bei der abgebildeten Versionsgeschichte zu Roger Köppel, in der „Positionen vertreten“ zu „Positionen eine Plattform gegeben“ geändert worden war. lief es mir eiskalt den Rücken herunter.

    „Plattform“ war ein zentraler Anklage-Begriff des Stalinismus, ein Wort, an dem buchstäblich Blut klebt, ein Un-Wort.

    Ein Schlag ins Gesicht von Heinrich Böll, – wie die gesamte Denunzianten-Seite.

    Wohin nur sind wir gekommen in diesem Land.

  22. great job,
    big like; bitte mehr davon.

  23. der rastlose @ Don Alphonso sagte am 5. August 2017 um 03:12 Uhr (um diese Uhrzeit schlafe i
    „Die meisten Grünen haben kapiert, dass die Genderleute einen eh wählen, und die Belohnung kommt dann nach der Wahl – da muss man niemand vorher verscheuchen.“
    .
    Daher verlassen sie ja auch das sinkende Schiff, siehe Niedersachsen. Wenn die NiSä-CDU Charakter hätte….
    (DdH)

  24. Biking Freak? Jesus, what kind of a crazy fucking story is this? Who did you say?
    a single man, fährt jeden Tag mit dem Rad einen Berg hoch und runter, stellt seine Wohnung voll mit Silberkannen und alten Bildern …. das ist der beste Journalist Deutschlands, die einzige existierende Kontrolle und Bedrohung der Mächtigen?

    Yep.

    Good Job. Everybody claps. Roll on snare drum. Curtains.

    please continue…

    • Yep,
      Don liebt wohl die kulturellen Schönheiten mehr, als das was „Natur“ und „Schöpfung“ so zum schönen Leben beitragen können….very sophisticated…einen Zwetschgendatschi findet man weder in der Genesis noch auf dem Apfelbäumchen….

    • Nicht so pessimistisch Herr Goodnight...
      … es gibt noch Danisch, der sofern nichts im Kino läuft und es keine Safari gibt, auch mit großem Erkenntnisgewinn SED-Veranstaltungen besucht. Naja, da hat sich mal wieder rausgestellt, dass finanzielle Unabhängigkeit hilft, nicht gekauft zu werden. Ach übrigens Don, danke. Mal wieder.

    • Gern geschehen!

  25. Danke
    Danke für´s aufräumen vor und hinter der Fassade. Ihr Engagement ist von unschätzbarem Wert, Ihr Stil wie immer ein Genuss, Ihre Sachlichkeit bei all dem Ekelhaften das Sie sichten höchst professionell. So geht Journalismus.

  26. Danke
    Solche DilettantInnen, diese DenunziantInnen! Stalinistische AgentInnen: Der Online-Pranger ersetzt den Schauprozess! Aber die kommen bald wieder. Auf die ist Verlass.

    Vielen Dank, Don. Bitte dranbleiben!

  27. den Kanal schalte ich jetzt öfters ein
    Lieber Don,

    ich habe einen Begriff für Ihren Blog: „Westfernsehen“.
    Sie sind glaubwürdig.
    Hier kann man etwas neues erfahren.
    Hier gibt es eine offene Debatte.

    Warum greift keins der investigativen Ö-R-Magazine das Thema auf?
    Ich vermisse Ihresgleichen als Gast in öffentlich-rechtlichen Talkshow-Runden. Das ist doch alles nur noch Rosamunde-Pilcher-Niveau.

    Aber auch von hier aus scheinen Sie ja Wirkung zu entfalten. Das ist das Entscheidende.

    Schöne Grüße,
    Wiesler

    • Weil man sich dann mit den Vertretern des Gender-Mainstreamings anlegen müsste. Googlen Sie man Anna-Mareike Krause.

    • Herr Wiesler, das mit dem ,,Westfernsehen" für den Don-Blog
      ..
      .
      ist ein absoluter Volltreffer !

      Ich bin jetzt zwar immer in Bayern gewesen, auch in unseligen Zeiten der DDR nr.1 ,

      aber da wir jetzt DDR nr 2 haben, brauchen wir
      Westfernsehen .
      Auch in den ,,alten“ Bundesländern .

    • @Don
      Dass der durch und durch korrupte ÖR hier nicht tätig wird ist klar. Eine Krause ist da nur die Speerspitze. Warum aber z.B. nicht die FAZ? Man stelle sich vor, die AfD hätte sowas versucht. Da wäre der Herr Bender aber sofort heißgelaufen.

    • Zurecht. Man sollte so etwas einfach nicht tun.

    • @ Wiesler
      „Warum greift keins der investigativen Ö-R-Magazine das Thema auf?
      Ich vermisse Ihresgleichen als Gast in öffentlich-rechtlichen Talkshow-Runden. “

      Es gibt auf youtube eine Plasberg-Sendung zu dem Thema,

      https://www.youtube.com/watch?v=EXRdt0tG1Fw

      Kann man zwar nicht als investigativ bezeichnen, aber ich habe dennoch Tränen gelacht. Wenn man nicht wüsste, dass die das ernst meinen, würde man es für eine Comedy-Sendung halten.

    • @ Wiesler
      „…alles nur noch Rosamunde Pilcher Niveau.“ Wie recht Sie doch haben. Die Omis von früher haben gern Hedwig-Courts Mahler geguckt, auch das passt dazu. Der Feminismus ist in den Stuben der biederen Hausfrauen angekommen. In den Niederungen der dicklichen Muttis, die um Anerkennung betteln und von Verlustängsten geprägt sind. Dann ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit bis er den Exit macht. In diesem anaeroben, von tödlicher Langeweile geprägten Milieu kann nicht mal das übelste aller Gewächse überleben. Denn auch das braucht ein Mindestmaß an Sauerstoff.

      Und die „Elite-Fraktion“ unter den Femi- und Genderterroristinnen (eigentlich auch nur durch plakativ zur Schau getragenes „Selbtsbewusstsein“ in Form von dümmlicher Widerborstigkeit), jene, die dem lieben Gott an Lehrstühlen (dass es mit Universitäten so weit kommen konnte – auch alles Hedwig-Courts Mahler/Rosamunde Pilcher in der Giftnatternversion) die Zeit stehlen sind von ihrem Psychogramm her kaum anders als dicklich-weinerliche Muttitypen.

      Wenn das Ganze nicht mittlerweile schon die Dimensionen eines medialen Fäkalien-Tsunami angenommen hätte-man müsste als Mann dankbar sein dafür, dass einem Gelegenheit gegeben wird, pausenlos darüber zu lachen.

      Ich vertreibe mir die Zeit mit Liedern wie dem hier (von Herbert Grönemeyer als er noch nicht Refutschi dröhn dröhn war). „Deine Liebe klebt, du gehst mir auf den Geist, Worte wie Watte, in Harmonie eingeschweißt, du bist ne Tortur, so voller Gefühl, Zucker in meinem Tank, du bist mir zu viel…“.
      Er meint natürlich eine Frau, was sonst?

    • Titel eingeben
      Eine Bitte: NICHT in Talkshown gehen, bitte nicht.

    • "Westfernsehen" ist gut 😉
      Ich würde sogar sagen: Home Service.

    • Courths-Mahler
      @ Harry Charles

      Mit Verlaub, doch die Courths-Mahler-Verfilmungen der Siebziger Jahre, auf die sie vermutlich anspielen, waren gar nicht so ohne, vielmehr überstilisierte, bewusste, im Ernst hochkomische Übersteigerung des Courths-Mahlerischen, mit dieser ganz speziellen ruhigen, konsequenten, doch prägnanten Ironie, die zu dem Besten der Siebziger gehörte (die ich allerdings nicht live miterlebte), zudem ausführliche Verhohnepiepelung des Kaiserreiches, freilich ein bisschen Diskurs und Realität verwechselnd, aber das ist in Ordnung.

      Sehr witzig daran ist, dass sowohl Fans des Originaltons als auch intellektuelle Schmalkostverächter auf ihre Kosten kamen, je nachdem, auf welche Tonspur man scharfstellte.


    • Ah, ich vergaß: Courths-Mahler lebte am Tegernsee, nicht? ;-)

    • Heinrich Himmler und Thomas Mann lebten da auch.

    • Otto Moser, ...
      … Sie haben wieder einmal einen Volltreffer gelandet!

      In der DDR 2.0 braucht man auch im Ex-Westen ein neues Westfernsehen.

      Seit die NZZ offene Debatte abgedreht hat, sehe ich den Don da als erste Wahl!

    • A bunte Nobaschofd haums do, Don ,
      .
      .
      .
      oiso, bis auf den Schwoazkittl .

      Das a so fade Meispeisbappn so a grauslicha Massnmeada werd‘

      haum se seine Spuikaumarodn sicha ned draama lossn .

  28. Ostermarsch durch die Institutionen
    Die RAF musste sich ihre Betriebsmittel per Bankraub beschaffen. Heute sprechen Linksradikale bei rotgrünen Ministerien um Geld vor. Das Gute sehen, Resilienz stärken!

  29. Das sind die Größten
    Wenn man jetzt diese Seite aufruft, dann steht da:

    Die Agent*In geht vorübergehend offline.

    Die Agent*In hat intensive Debatten ausgelöst und zeigt: unser politisches Anliegen ist hochaktuell und notwendig.

    Ich fasse es nicht! Es erinnert an Margot Honecker.
    Oder man stelle sich vor, eine Webseite der NSU würde mit so einem Kommentar offline gehen.

  30. @ Don Alphonso 05.08. um 3.20 Uhr
    Sie sind ein wahrer Journalist. Diese, Ihre Artikel schätze ich außerordentlich. Genau der Journalismus den ich erwarte. Microchirurgie vom Feinsten.
    Sogenannte Demokratie hinterfragen, ……

    Schon bei Ihrem ersten Beitrag hatte ich schon Angst, das Klo nicht rechtzeitig zu erreichen: So übel war mir.
    Ihr Hinweis auf Ihr „Weitersein“ zum Thema „Rassistische Prangerpolitik“ macht mir Sorge um den Grad der Verblendung, Ideologisierung, Korruption“ in unserer Politik.

    Ach, in diesem Urlaub im idyllischen Fex wollte ich gar nicht diesen Blog lesen, denn diese Verstrickungen, diese so weltfremde, sich von den „Basics“ einer natürlichen menschlichen Existenz immer weiter entfernenden Politik macht mir Angst. Natürliches wird belogen und verbogen.
    Alle Feminanzen, Genderista und wie sie alle heißen:
    Ab ins Fex auf den Bauerhof und arbeiten. Harte Arbeit für das tägliche Brot erdet ungemein und macht dankbar.

  31. Recherche
    Danke für Recherche und Artikel. Bin sonst eher passiv in Blogs unterwegs, möchte aber trotzdem kurz mitteilen, dass solche Artikel ein starkes Argument für die Faz sind.

    Grüße aus dem idyllischen Berlin

  32. Danke für die Offenlegung und die gute Arbeit Don!
    Aber Sie sind nun offiziell gefährlich für die Meute.
    Werden Ihre Kontakte Sie vor dem Schicksal der AfD schützen können?

    Es ist inzwischen aber eh egal, weil die linken Einheitsparteiler allen einen Kulturkampf aufgezwungen haben, dem niemand mehr entkommt.
    Wer meint, dass er durch Wegducken aus der Geschichte kommt, der irrt.
    Es zählt nur noch das klare Bekenntnis.

    Danke

    • Nein, es ist klar, dass die nur auf die nächste Gelegenheit warten. Mei.

    • Wer es sich leisten kann...
      Sollte seine Lokalzeitung mit Leserbriefen versorgen. Journalisten sind auch nur Menschen, und Zureden hilft. Selbst so mancher publizistischer Pseudoplatzhirsch hängt am dünnen Faden der Lesergunst, und wenn der merkt, das sich immer mehr Leute trotz ewiger Dichotomiewiederholung bunt/ braun Gut/ pöse nicht programmieren lassen, dann ändert sich die Schreibe. Manchmal sogarderblickwinkel. Man muss einfach an den guten Opportunisten in der biodeutschen DNA appellieren! Hilft gerade bei Journalisten. Probieren Sie es aus.
      Ach, übrigens: MdBs, denen man die Stimmeentzieht, kannman das per rief mit wohlformulierter Begründung kundtun. Selbst die sind lernfähig.

  33. Titel eingeben
    Mittlerweile habe ich mich entschlossen, die Dinge, die in meinen Augen schief laufen, deutlich beim Namen zu nennen.

    Zum Gender-Wahnsinn: Die Betroffenen haben meiner Ansicht nach die Phase der Adoleszenz nicht erfolgreich abschließen können – aus welchen Gründen auch immer – und verharren in einem Zwischenzustand, der durch mangelnde Reife in psychischer Hinsicht gekennzeichnet ist.

    Die Menschheit besteht aus Männern und Frauen. Darunter mögen ein paar sein, die nicht genau wissen, wo sie sich einordnen sollen. Bei denen ist in der Phase der Adoleszenz etwas schief gelaufen. Nicht weiter schlimm eigentlich, Einzelfälle, Freaks, Launen der Natur, denen ich mit Toleranz (ruhige Duldung von abweichenden Meinungen) begegnen kann.

    Allerdings gilt meine Toleranz nur so lange, wie es noch einen fruchtbaren Widerstreit der Meinungen gibt und das Ganze nicht in eine neue Ideologie abdriftet. Diesen Zustand der neuen Ideologie sehe ich als erreicht an. Die Genderdebatten, die Genderlehrstühle, das Schröpfen der Steuertöpfe für diesen Irrsinn – die Grenze meiner Toleranz ist erreicht. Das Gender-Gedöns (frei nach Bundeskanzler Schröder) engt mittlerweile meine Freiheit als Bürgerliche ein und ich empfinde es als zunehmende Bedrohung für die bürgerliche Gesellschaft.

    Mag ein Genderbewegter glauben, dass er über die Aspekte seiner Identität frei entscheiden kann. Er kann es nicht: Geschlecht und ethnische Herkunft sind seiner Entscheidungsfreiheit entzogen.

    Mein Fazit: Gender gibt es nur, weil (einige wenige) Personen in der Adoleszenz kein realistisches Selbstbild entwickelt haben. Die Ursachenbetrachtung würde hier zu weit führen. Gender-Befürworter verharren im Egozentrismus und leugnen faktisch die Generativität des Lebens. So gesehen sind sie eine Laune der Natur, eine Sackgasse der Evolution und Profiteure einer Gesellschaft, die ihren Überfluss in Sackgassen investiert, anstatt in MINT.

    Am Ende der DDR hieß es „Stasi in die Produktion“. Am Ende der Grünen wird es heißen „Gender in die Produktion“.

    Es lebe der männliche Mann und die weibliche Frau. Niemand braucht Jungs im Tutu und Gendermütter, die ihren Söhnen dies antun.

    • @You made my day: Besser: "The Genders to the front", arbeiten geht gar nicht!
      Die Gender-Profiteure leben auf Kosten der Steuerzahler und können zweifellos keine produktive Arbeit zu Stande bringen, denn was keine Werte schafft, ist auch keine Arbeit!
      „The Germans to the front!“ lautete der Befehl des britischen Admiral Lord Seymour am 22. Juni 1900, für den Angriff auf das Fort Hsiku im Boxeraufstand in China.

    • Naja, frohlocken S' ned zu früh...
      … in den importierten Parallelgesellschaften sind offenbar so viele Steinzeitkonservative am Strippenziehen, dass das auch uns konservativen Demokraten noch zu bunt werden könnte. Also wenns schiefgeht, hat die innerdeutsche Kulturrevolution den sogenannten „Muff der tausend Jahre“ durch die Scharia ersetzt. Sprich: durch den Muff von vor 2000 Jahren.

  34. Wächterfunktion
    Chapeau! Wenn es nur mehr Journalisten gäbe, die ihre „Wächterfunktion“ so ernst nehmen und auch vor selbsternannten NGOs nicht kuschen….

    • SO war die Funktion der Presse als Mittel der Gewaltenteilung (4.Macht) gedacht,
      sin nombre.
      Was die dämlichen Herrinnen machen (also alles von Kleber über Maibrit und Resch) ist das genaue Gegenteil. Und dereinst wird es heißen, daß miese Politiker unser Land verkauft und verraten haben,- aber die eigentlichen Verräter werden die sendo luminoso-Journaillisten sein!

    • NGO?
      Im Zusammenhang mit diesem Blogbeitrag muss man „NGO“ wohl mit „Nurtured-by-Government-Organisationen“ übersetzen…

  35. Veruntreuung und Selbstbedienung wachsen auf demselben Ast
    Schöne Sauerei, was die Böll-Stiftung da mit Steuermitteln so treibt. Solche Proskriptionslisten zeugen vom Geist des Bürgerkriegs. Wer sie aufstellt, ginge wohl für seine Ansichten jederzeit gern ins Lager – als Wächter.

    Es ist darüber hinaus auch eine Sauerei, wie viel Steuergeld überhaupt für all jene Stiftungen zum Fenster hinausgeworfen wird. Meines Wissens prüft derzeit das BVerfG , ob die üppige Alimentierung der parteinahen Stiftungen eine unzulässige verdeckte Parteienfinanzierung ist. Die von den Stiftungen damit u.a. betriebene Nebenaußenpolitik wird übrigens von vielen Staaten mit Unwillen betrachtet; sie sehen staatlich ausstaffierte Kleine Grüne Männchen am Werk, die ihnen ohne demokratisches Mandat in die Innenpolitik hineinreden.

    Schließlich noch ein Zitat aus dem Roman „Grinin“: “‘Ökologische Steuerreform 3.0 – Karriere eines Begriffs’. Diesen idiotischen Titel hatte sich die Heinrich-Böll-Stiftung ausgedacht. Sie hatte eingeladen in ihre klotzige Zentrale auf einem Sahne-Grundstück in Berlin Mitte. Ja, auch die Grünen und ihre Trabanten waren in die Jahre gekommen und an die fetten Fleischtöpfe. Robert Gernhardt hatte über Heinrich Böll zutreffend bemerkt: ‘Der Böll war als Typ wirklich Klasse. / Da stimmten Gesinnung und Kasse. / Er wär’ überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane.’ Auch bei den politischen, genauer gesagt: den parteinahen Stiftungen stimmten Gesinnung und Kasse. Sie sackten, zusätzlich zur opulenten staatlichen Parteienfinanzierung, jährlich rund 450 Millionen Euro ein, verwöhnten mit Stipendienprogrammen den Führungsnachwuchs der Parteien und unterhielten weltweit zigfach Büros und Außenstellen, die für die politische Arbeit oft besser ausgestattet waren als die deutschen Botschaften und Konsulate. Die Steuerzahler finanzierten dieses ‘Netzwerk’ bestimmt gerne, obwohl sie garantiert nichts wußten von den üppigen Einzelheiten. Das Netz der Außenposten diente den Parteien zur Ämterpatronage, es bot attraktive Tagungsorte und einträgliche Abschiebeposten für liebe Parteifreunde, und die auswärtigen Konferenzen wurden als Abklingbecken und Rehabilitierungseinrichtungen für gestrauchelte Prominenz genutzt, so daß immer wieder einmal gemeldet wurde, der vor einigen Monaten aus dem Amt gejagte Herr Sowieso habe nun auf einem Kongreß der Soundso-Stiftung am Lago Schmarozzo oder in Exotistan eine
    Grundsatzrede gehalten und ausgeführt…”

    • Den Staat aus den Tentakeln der Parteienkraken befreien
      Wie Recht Sie haben!

      Der Staat scheint zum Selbstbedienungsladen der Parteien verkommen.
      Die Grünen, einst angetreten um für mehr Sauberkeit auch in parteipolitischen Belangen zu sorgen, plündern munter mit. Die Partei steht da – mit rot verschmierter Fratze – wie ein Kind, das am Marmeladentopf erwischt worden ist.

      Die Bürger sehen ohnmächtig einem Treiben zu, das von den „geistigen Fälscherbanden“ der Medien und der Kulturwelt wohlwollend begleitet wird, zählen doch auch sie und ihre Klientel direkt oder indirekt zu den Nutznießern des Systems.

      Demokratie findet, bis auf die unvermeidlichen, eher folkloristischen Wahlveranstaltungen, in solchen Sümpfen keinen Boden. Im Gegenteil, das phantasmagorische Übergebilde EU, der papiertrockene Traum jedes Bürokraten, hat die halbwegs bürgernahen Prinzipien des Föderalismus und der Subsidiarität gründlicher zerstört, als dies die Nationalstaaten je vermocht hätten.
      Das demokratieferne Regieren per Brüsseler Verordnung bestimmt den Alltag der Menschen bis in die abgelegensten Gebirgstäler. Dabei wird meist über Bande gespielt, indem NGOs, Lobbyisten, Stiftungen und andere parteinahe Organisationen bei einer willfährigen Bürokratie Gesetze und Verordnungen „anregen“, die vor den Augen einer Mehrheit der Bürger kaum Gnade fänden.
      agentin.org zählt denn auch zu den Terrainbereitern von Gesetzen, wie sie in Kanada und andernorts bereits Wirklichkeit geworden sind.

      Dass gerade die Grünen das Spiel auf der Demagogie-Klaviatur bestens beherrschen und obskure pressure groups unterhalten, verwundert nicht. Es zeigt sich darin die völlige Verkommenheit des Politbetriebs, dessen scheinbar zerstrittene Teilhaber zumindest in der Hinsicht einig gehen, sich an Staat und Steuergeldern gemeinsam und gleichermaßen zu bedienen.

      Keine Partei, kein Politiker in Sicht, die dies in absehbarer Zeit ändern könnten oder wollten, auch wenn mit agentin.org einer der übelsten Auswüchse vorerst in der Versenkung verschwindet.

    • Titel eingeben
      „… Er wär’ überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane.’ “
      …und sein Sohn René.

    • Büros & Aussenstellen
      Da sprechen Sie ein wahres Wort gelassen aus! Dazu wird auch nullkommanichts recherchiert. Neulich gab es einen Bericht in der Zeit (?), in der deutsche Politik-Aktivisten obskuren Oppositionellen in Danzig unter die Arme greifen wollten, weil die polnische Regierung ja so gar nicht auf Linie sei. Dafür wollte man auch EU-Gelder verwenden. Hadmut Danisch hat ausgegraben, dass die Friedrich-Ebert-Stiftung in Tschechien die Reklametrommel gegen Hate-Speech (und für ein/das NetzDG) rührt – und dass dort SPD MdBs Vorträge halten.

      Wir müssen uns mittlerweile jede NGO, jede Stiftung genau anschauen und erkunden, wer dort mit wessen Mitteln welchen Schwachsinn unterstützt. Neulich gab es noch Gezeter, als Russland darauf bestand, dass diese Gruppen ihre Finanzierung offenlegen, aber darin besteht der einzig gangbare Weg. Ein Treppenwitz, der mir momentan im Hals steckengeblieben ist, lautet: Guck nach der Finanzierung und spätestens auf der dritten Ebene grinst dich George Soros an …

    • M. Pörung
      Gute Beobachtung und Analyse!

      Ich komme immer wieder zum Schluss, dass:

      (1) Macht aus Gewehrläufen kommt – DAHER: nur bewaffnete Bürger was zu sagen haben gegenüber ihren ReGIERung; und

      (2) Nur Steuerzahler etwas über Staatsaufgaben zu melden haben, weil nur ihr Geld ausgegeben werden kann. DAHER: sind in erster Linie Volksabstimmungen über Steuersätze und Hauptausgaben sinnvoll, das politische Personal und dessen Klubzugehörigkeit zweitrangig.

      Es dürfte scharfsinnige Beobachter nicht verwundern, dass ich die käufliche Aneignung eines Wohnsitzes bei den Eidgenossen in Betracht ziehe.

      Die waren für die größten Blödheiten der Nachbarn im 20. Jahrhundert zu langsam (WK 1+2, EU und €). Die Chancen stehen gut dass sie ihr altes Erbe weiterpflegen und dafür von den Etatisten aller Länder weiter verunglimpft werden.

      (Vorgestern gerade frisch im Flieger nach Addis von einer gebildeten Frau aus Kamerun mit französischem Wohnsitz gehört.)

  36. Prozessieren lohnt sehr wohl
    Don, Sie sagen, es bringe nichts, Kemper in Grund und Bogen zu prozessieren, weil andere hier die entscheidenden player seien. Mag sein, dass Kemper nur ein Handlanger ist, aber ohne Handlanger geht es nicht. Und sooo viele solche Kempers gibt es nicht, deswegen wäre jetzt ein deutliches juristisches Signal, das mögliche Nachahmer warnen würde, schon gut. Der muss richtig sichtbar für sein Umfeld juristisch schmerzhaft eins auf den Deckel bekommen. Ich fänd’s schon schön, wenn Kemper sich für ne Weile erst mal auf juristische Probleme konzentrieren müsste, anstatt auf den Tagungen einstmals seriöser Organisationen herumzuhüpfen und schlechte Vorträge zu halten.

    Also eine Bitte an alle, die im Wiki auftauchen: Ab zum Anwalt!

    • Es kann sein, dass es ihn derbröselt, ich weiss es nicht. Ich weiss nur von welchen, die Schritte prüfen. Aber dann kommt halt ein neuer, der sich einspannen lässt.

  37. Wer sind die Hintermänner?
    Wirre und fanatische Geister marodieren seit jeher durch alle Lande. Daher sollte sich die Empörung über die Kempers dieser Erde ein wenig in Grenzen halten. Sie kommen und bleiben wie das Wetter. Allerdings hat ihnen die Demokratisierung der Medienwelt durch das Internet eine deutlich größere Reichweite als in der Vergangenheit, wo man Papier, Drucker und fleißige Flugblatterverteiler in großer Zahl benötigte, bei ihrem elenden Treiben in die Hand gegeben.
    Wesentlich spannender erscheint mir jedoch die Frage nach Roß und Reiter der Aktion, die mir mit dem Hinweis auf die Stiftung bislang noch sehr vage erscheint. Wer gab zu dieser üblen Kampagne Geld und Segen? Auch dort bedürfen Geldanweisungen der Unterschriften und der verantwortlichen Prüfung.
    Bekanntlich stammen viele sog. Spitzenpolitiker aus den Jugendorganisationen ihrer Parteien. Dort konnte jeder, wenn er es denn nur wollte, das Hetzen und Diffamieren erlernen, außerdem das Bilden von Klüngelrunden, die im späteren Leben von großem Nutzen sein sollten.
    Wenn man aber schon in der Jugend seine moralischen und rechtlichen Hemmschwellen absenkte, weil es um das hehre Ziel ging, dem politischen Gegner zu schaden, dann dürfte diese Tugend auch später noch ihre fröhliche Wirkung entfalten. Wieviel klammheimliche Freude mag bei solch häßlichen Kampagnen in den oberen Etagen der mit diesem Machwerk sympathisierenden Parteien aufkommen? Es trifft ja die Richtigen.
    So betrachtet scheint mir der von Ihnen, lieber Don, frei gelegte Befund nur ein erneuter Beweis für die abgrundtiefe Verkommenheit unserer Parteien, welchen imgrunde jeder Weg recht ist, mittels ihrer „intellektuellen“ Surmabteilungenihre ihren jeweiligen Gegner zu bekämpfen.

  38. Grün welkt, links schrumpft
    Der grüne Pranger im Eimer und dann noch der Übertritt in Niedersachsen mit Neuwahl: das grüne Milieu löst sich teilweise auf und teilweise wächst es mit der CDU zusammen.
    Die SPD hat (na endlich) erkannt, in welche verzweifelte strategische Lage sie durch ihr Mitläufertum und „Pack“-Bashing im Zusammenhang mit der sogenannten Willkommenskultur geraten ist. Oppermann und Schulz reden sich bei ihren Last-Minute-Rettungsversuchen gerade um Kopf und Kragen.
    Grüne und SPD fahren einem echten Desaster bei der BTW entgegen, „Die Linke“ kann sich vielleicht ein wenig am Fallout gütlich tun. Unter dem Strich wird eine erhebliche Linksflucht übrigbleiben. Da bin ich mir sicherer denn je:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2017/04/28/links-in-der-merkel-falle/

    • Schauen Sie mal, was die Liste Pilz in Österreich so macht.

    • Interessant
      @ Don Alphonso
      „Liste Pilz in Österreich“
      Interessant. Abspaltungen und Neugründungen sind der richtige Weg, um die erstarrten Organisationen und Ideen aufzubrechen.
      Für die BTW arbeite ich gerade noch an einem kleinen Beitrag über die FW, inklusive Interviews mit Münchner Kandidaten. Es gibt also mehr als eine Alternative.

    • Grüne AT ohne Pilz sind vergleichbar mit den Demokraten ohne Obama.

    • Keine Entwarnung : CDU hofiert die Grünen als potentiellen Partner
      Immer wieder. Wenn ich das nicht goutiere, muss ich AFD wählen. Die FDP würde ja auch zur Not mit den Grünen.

    • Lumpn sans olle.

    • Peter Pilz
      Die Grünen hatten ihn vorher im Prinzip ABGEWÄHLT.

    • Ja, und jetzt fliegen die Grünen aus dem Parlament. weil sie so viel Substanz wie Katrin Göring-Eckardt haben.

    • Sehe ich ähnlich, Fräulein Gwandel!
      Wenn man sich hier über die GrünInnen (berechtigterweise!!) aufregt, dann muß man auch sehen, wer mit dieser Parteiung koalieren will!

      Wer Merkel wählt, bekommt im Zweifel Göring-E. als Außenministerin und Maas als Justiz-Reloaded oder Stegner als Wahrheitsminister… die Palette des Gruselns ist nach oben hin offen!

      Wer taktisch wählt, der muß diesmal die AfD wählen.

  39. Bin mal gespannt,...
    …ob außer der Justiz sich auch die Rechnungshöfe äußern.

    • Ich eruiere gerade, was da gehen könnte.

    • Rechnungshof? Da geht nichts.
      Dass Parteistiftungen die öffentlich zugewiesenen Gelder im Sinne der eigenen politischen Agenda einsetzen, pardon, das ist so gewollt. Bei der FNS fände man da durchaus interessantere und problematischere Ansätze, auch bei Rosalux etc.

      Nun ist der Rechnungshof aber erstens nicht für die Parteistiftungen zuständig, und zweitens ist ja genau die „Mitwirkung an der Meinungsbildung“ Kernauftrag dieser Parteistiftungen.

      Sorry, das ist der falsche Hebel.

  40. Ex Zeitleser
    Waidmanns Heil :-)

    Na ja, ich mach mir trotzdem Sorgen, weisen doch solche Amateur-Stümper-Denunzianten mit gröbsten handwerklichen Fehlern auf eklatante Bildungs- und Qualifikationsdefizite in Deutschland hin. Hätten Sie da nicht eine neue Fachkraft engagieren können.

    Gesinnung und Ideologie ersetzen zunehmend Qualifikation, Bildung und gesunden Menschenverstand und das v.a. bei den Grünen. Ich sehe schwarz.

    • Weidmanns Heil!
      Solang die Berliner Denunzianten dem Baumanagement des Flughafens nacheifern ist überleben wahrscheinlich.

      Der Blattschuss traf also doch eher einen Kümmerer!

  41. Titel eingeben
    Ich habe nichts wertvolles dazu zu sagen ausser: Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie sich darum kümmern. Danke, Don!

  42. Chapeau und Merci
    Für solchen Journalismus überlege ich sogar, die FAZ wieder zu abonnieren, auch wenn ich die Artikel in der Zeitung nicht mehr lesen mag…

    • Das wiederum lese ich gern.

    • Ist nur die Frage, Bürger,
      ob man damit nicht die Falschen unterstützt, denn Don oder P.Plickert kriegen davon kaum etwas ab.

    • Die FAZ ist ein guter Arbeitgeber.

    • Als langjähriger Abonnet der FAZ
      … ( alles immer nur „umsonst“, kann nicht gutgehen) kann ich Ihnen sagen, dass die Print weiterhin sehr lesenswert ist.
      Ich brauche keine Zeitung/ Zeitschrift die einseitig berichtet, wie TAZ und Co.
      Die FAZ hat durchaus gute Journalisten in ihren Reihen und wir werden weiterhin am Abo festhalten.
      Mit freundlichen Grüßen
      FJ45

    • Danke.

    • Jo, Bender würde m.E. besser nach Prantlhausen passen
      Dort würde man seine Artikel vermutlich auch überlesen, weil sie da im Grundrauschn eh untergingen

    • so gehts mir auch
      Wegen des gedruckten,bzw. e-gepaperten Larifaris wollte ich FAZ
      immer wieder mal abbestellen. Doch habe ich mich jedesmal eingebremst
      im Gedanken daran, daß dieses Forum allein das Geld wert ist. Und ohne
      Geld gehen halt bestimmte Dinge nicht, wie das Exemplum Märkellpolitik zeigt.

    • Dass ich nicht oft im Print schreibe, liegt daran, dass ich hier mehr Impact habe – siehe den rotierenden Herrn Augstein – die kommentare lesen kann und generell gern schneller bin. Es ist keine Verschwörung der Printler, Schirrmacher hat sich dauernd beschwert, dass ich zu viel online mache.

    • @ don
      Aha, Danke für die Klarstellung! Sie haben damit wieder ein langjähriges Abo erhalten helfen…💋

  43. Wundaschee wir a Schweinshaxn mit Gneedl, Don !
    .
    .
    (für des Bayerischen nicht Mächtige : wunderschön wie eine Frühlingswiese im Tau ) .

    Wie ist es doch schön, Deppen und miesen Denunzianten dabei zu helfen, an der eigenen Inkompetenz zu ersticken .

    Aber bei 60 Millionen Steuergeld nur für diese eine, hundsmiserabliche Naderer-Vereinigung ,

    lassen sich bestimmt in summa eine Milliarde veruntreuten Geldes aufdecken.

    Mehr aber, als das Geld, zählt die Abwehr antidemokratischer, unmenschlicher, ja

    mörderischer Institutionen, auf dass die DDR 2.0 doch noch etwas abgeschwächt werde ,

    um uns Menschen, aus welcher Ecke immer, noch eine Chance auf ein würdiges Dasein zu geben.

    Weg mit miesen Zecken und

    Gib‘ dem G’schwearl keine Chance !

    • Übersetzung
      Lieber Herr Moser,

      in Anwendung Ihrer Übersetzungshilfe (lautes langsames Vorlesen usw.)

      komme ich aber zu einer ganz anderen Lösung:

      „Wunderschön wie eine Schweinshaxe mit Knödeln.“

      Vielleicht ist die „Frühlingswiese im Tau“ dann der nächstfolgende Schritt.

      Man kann ja nie wissen.

      Ich sag nur, Hedonismus pur hoch 3.

      Gott zum Gruße.

    • Otto Moser, ...
      … Dank und Anerkennung für die Superüberstzung.

      Ich finde das ist auf dem Niveau von Fredl Fesl: Stichwort Kuhbusenmasseuse!

    • Naja, Herr Ehemaliger Gast , I hob ma hoid denggd ,
      .
      .
      . a so wos Deftiges, wia a Haxn mit Begleitmusik koosd de Noadliachda ned auduan, oiso ho I a weng glong .

    • Das ist lieb, Herr Wassermann , aber der Fredl Fesl ist schon ein
      .

      ..
      ganz anderes Kaliber . Und ein toller Musiker dazu .

      Seine Hinterfotzigkeit ist gepaart mit einer phantastischen Kreativität , denken Sie nur an das Bild

      vom Wirthaus, das auf der Irrfahrt der besoffenen Gegend rund um den

      Betrunkenen Gottseidank wieder bei diesem vorbeikommt, und ihn aufnimmt, damit der Wahnsinn ein Ende hat .

      Das muß dir einmal einfallen !

      Und mir tut es in dr Seele weh, dass er seit Jahren so krank ist, und nicht mehr auftritt .

  44. Sagen Sie mal, werter Don, wie stehen sie zum Clonen?
    Weil eigentlich müsste man die die geballte inkompetenz, derzeit bekannt unter dem Kollektivnamen STERN, SPIEGEL und FOCUS Redaktion und noch viele weitere wirbelose Redaktionen, komplett ersetzen.

    Nur mit was?

    Deshalb die Frage: Wenn man Sie clonen könnte würden sie lassen? Sagen sie nicht das die durchschnittliche Qualität deutscher Käseblätter nicht anschellen würden wenn man in jede Reaktion ein paar Dons reinpflanzt.

    • Freedom is a road seldom travelled by the multitude. Niemand hat in den Redaktionen Lust, sich mit den Giftspritzen aus der Genderfraktion anzulegen. die Hauptschuldige in Deutschland bei der Kampagne des Matress Girls wurde nach ihrer Verdachtsberichterstattung befördert und leitet jetzt ein Projekt. Einer wie Gensing leitet Faktenfinder. Da stehen wir. Sie könnten hier einen Dieselmercedes anzünden und würden keine folgen als Journalist erleiden.

    • Titel eingeben
      Don Alphonso sagt:
      5. August 2017 um 13:03 Uhr

      Freedom is a road seldom travelled by the multitude. Niemand hat in den Redaktionen Lust, sich mit den Giftspritzen aus der Genderfraktion anzulegen.

      Sollte aber gemacht werden, sonst heißt es später wieder:
      „Das haben wir nicht gewusst“

    • Da brauchen Sie aber die entsprechende Konstitution, und die haben viele nicht.

      Die andere Seite ist es schliesslich gewohnt, andere straffrei niederzubrüllen. einer wie Kemper wird bald wieder auf Staatskosten irgendwo auftreten. Das Netzwerk macht es möglich.

    • Entscheidend sind cojones und Rückhalt
      … um gegen mächtige Irrlehren vorzugehen, und auch ein bisschen Glück.
      Stauffenberg zum Beispiel hatte Pech und die kritische Masse an Rückhalt war wohl nicht groß genug. Solche Gesetzmäßigkeiten kann man anhand eines ehemaligen Urlaubsparadieses der Deutschen derzeit auch tagesaktuell studieren.
      Ich glaube, inzwischen endlich begriffen zu haben, wie es sein kann, dass radikale Minderheiten die Kultur eines ganzen Land verheeren können. Wenn sie mächtige Netzwerke/ Seilschaften haben. Und Dritte diese Netzwerke zu lange haben gewähren lassen, weil sie sich davon etwas versprechen. Irgendwann werden die Zauberlehrlinge ihre Geister, die sie zur Hilfe riefen, nicht mehr los. Die Netzwerke sind schon zu mächtig und dann ist keine Ideologie zu aberwitzig, kein Fascho- Lifestyle zu schikanös, um Fronten zu zementieren (wer nicht für uns ist, ist gegen uns) und Pfründe zu verteilen.

    • @En Hesse
      vielleicht hat Don ja auch eine befruchtende Wirkung für den Rest DIESER Redaktion. Die müssen doch irgendwann mal merken, wer ihre eigentliche Leserschaft ist. Wir sind keine Populisten, wir sind die, die in die Zukunft schauen und uns etwas trauen. Es macht viel mehr Spaß mutig zu sein als der Masse hinterher zu laufen. Um zum geistigen Adel zu gehören braucht man nicht viel Geld (auch wenn man’s gern hätte). Aber hier in diesem Forum fühlt man sich so richtig wohl. Das ist so wie am Strand unterm Sonnenschirm zu sitzen. Und wer macht sich nicht gern über andere lustig, vor allem wenn es die richtigen sind und es somit legitim ist? It’s just kicking ass and taking names. Aber dafür, dass man in die richtigen Hintern reintritt kassiert man gern mal Anschisse, sie kommen ja von der vorhersehbaren Stelle.

      Ach ja, übrigens, heute (gerade jetzt) war die front page der FAZ.NET mal wieder etwas genießbarer als sonst. Es geht also doch! Da war u.a. zu lesen: „Rückführungen nach Griechenland“, „Einhaltung des Dublin-Abkommens“, „am E-Auto wird die Welt nicht genesen“, und einige andere vernünftige Sachen. Kühle Ratio statt infantile Gefühlsduselei. Auf dem Weg bitte weiter machen!

  45. Wie unappetitlich !
    Bisher konnte man Diverses von den Grünen als Verlautbarungen eines Karnevalvereins halten. Aber mit ihrem Online-Pranger haben sie sich als streng stalinistisch geoutet. Zum stalinistischen Volksfeinde-Denunziantentum klärt Orlando Figes:“Die Flüsterer“ anschaulich auf. Dieses Buch lesen und dann über späte Kollaboration mit dem Grauen nachzudenken, das sei doch vielen Grünen empfohlen.

    • Nee, für die mimimi-Feminanzen müsste man das Buch erst umarbeiten...
      … und es mit lauter triggerwarnings versehen…
      … der neueste Trend aus den usa

  46. Den Ernst der Lange erkennen
    Wenn die Journalisten mit solch Engagement, ihre Recherche wie die des Autors erledigen würde, hätte die Gesellschaft ein viel Ehrbareres Antlitz und müsste sich somit nicht der Denunziation anheimfallen.

    Ein Tortenbild auf Twitter bitte!

    Solange der Gesinnungsterrorismus durch Steuergelder und parteiideologischer Federführung versucht, den Abwärtstrend dieser Gesellschaft durch Verallgemeinerung zu verzögern, um ihr ein neues Gesicht per Gender Mainstreaming zu geben, dem sich alle unterzuordnen haben, wird der Kampf niemals aufhören.
    https://pbs.twimg.com/media/DE-VUVMWsAAUZM1.jpg

    Aber das ist nicht das Einzige, was unsere Gesellschaft bedroht. Wenn doch nur dem Konsumenten, ein klitzekleiner Flügelschlag entgegen hauchen würde, um für einen Moment seine Aufmerksamkeit zu bekommen, würde evtl. der nächste Schritt von ihm ausgehend und der Woge Meer auftun.

    Solange warten?

    PS: Weiß jemand über Transvestigation etwas? Ist da was dran? Oder sind das Nebelkerzen?
    https://pbs.twimg.com/media/DF-pRrlUAAAofFP.jpg

  47. linksorientierte Stümper
    Zu Kemper fällt mir Andrej Holm ein, weiß jemand, ob er wieder ein weiches Plätzchen gefunden hat?

    Ich glaube ja, dass Kemper a) eine Nebenfigur ist und b) wieder ein lukratives Pöstchen findet. Beide scheinen gut vernetzt zu sein.

    Dennoch oder trotzdem herzlichen Dank an Don Alphonso, für die unangenehme Recherche! Sie müssen vermutlich viel Unsinn lesen, bis Sie Ihre Fakten zusammen haben.

    Grüße sendet

    Hessin

  48. Konservativ sein heißt, Dienstleistungen zu erbringen; Bioelche; let's twest again
    Konservativ sein heißt, Dienstleistungen zu erbringen; Bioelche; let’s twest again

    Don, vielen herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Kampf für die Werte der Französischen Revolution – allen voran (Meinungs-) Freiheit. Langsam glaub ich fast schon, dass Maas, Kahane, Stegner und Kemper vom Industriellenverband eingeschleuste Saboteure sind, die Rotrotverbot zerstören sollen.

    @ Hausschwein und Co.
    In mehreren Kommentaren zu verschiedensten Beiträgen des Don wurden entweder die Grünen als politischer Arm der evangelischen Kirche oder diese als deren religiöse Ausprägung bezeichnet.

    Dazu möchte ich drei Anmerkungen machen:

    Erstens entsprechen die Grünen von der Wählerschaft (Besserverdiener) und Denkweise her eher der katholischen Kirche des Spätmittelalters: Ablässe muss man sich ja auch erst leisten können. Ein halbes Jahrtausend Protest – für ein paar vegane Bioelche (frei nach F.W. Bernstein).

    Zweitens gibt’s bei den extremen Linksgrünen – und auch im FAZ-Feuilleton – eine Tendenz, die Aufklärung als westliche Vergewaltigung der natürlichen Ordnung und anderer Kulturen abzulehnen. Wie könne, wurde kürzlich in einer Buchbesprechung der Sowjetzeitung gefragt, die Moderne gut enden, wo sie doch so schlecht – mit der kolumbianischen Landnahme in Übersee – begonnen habe? Der Autor war entweder Marxist. Oder jedenfalls nichts sonderlich bibelfest. Er begriff entweder nicht, dass seine Rezension im Grund nur eine Übertragung der Schöpfungsgeschichte auf Nordamerika war. Noch erkannte oder verdeutlichte er, dass im besprochenen Werk darauf Marxens ökonomischer Sündenfall folgte. Jedenfalls: Bevor der ewige Weiße kam und Landwirtschaft oder gar Kapitalismus betreiben wollte, war alles in bester Ordnung, Winnetou frönte der Jagd und dem Fischfang und dem Erdenglück. Damit wird Straußens Diktum verständlich, Konservative marschierten an der Spitze des Fortschritts: Linksgrüne Reaktionäre möchten am liebsten zurück in die Zeit vor der Entfesselung des Bürgerfleißes, als der Mensch – so die Sichtweise der antiimperialistischen Feinde der Moderne – ohne Sünd ein gottgerechtes Leben fristete. Die (alte) Kirche verarbeitete den Übergang zur Landwirtschaft – durch die unserem Genpool mitnichten der Jagdtrieb ausgemendelt wurde – mit der Geschichte von der Erbsünde. Die neue Ersatzkirche verarbeitet den Übergang zur Industrie mit der Geschichte von der kapitalistischen Erbsünde. Wissenschaftler pflanzten den Baum der Erkenntnis, dessen Früchte das Bürgertum erntete, während für die Geknechteten nur der Apfelbutzen blieb. Die gedankliche Vermengung von Imperialismus und Industrialisierung erklärt auch die große Begeisterung der Linksgrünen für den Islam, die – wenn überhaupt – allenfalls „passiv-religiös“ begründet ist (in Gegnerschaft zur habsburgisch-katholischen Kirche), vor allem aber das vormoderne Wirtschaftsmodell des Orients mag.

    Drittens gibt’s zum Feminismus sehr gute Bücher von führenden Humanethologen. Fazit: Die Diktatur der weiblichen Schönheit wird nicht von Männern, sondern von – Überraschung – schönen Frauen aufrechterhalten (es gab auch einen sehr schönen Beitrag des Don, wonach die Männer den schönen Frauen gefallen wollen und nur deshalb so hart arbeiten), farblose Senioren nur deren Mittel zum Zweck. Schöne Frauen sind das Symbol für Fruchtbarkeit – und damit schließt sich der Kreis auf recht merkwürdige Weise, denn einerseits hat die grüne Kirche zur Heiligen Einfalt in Halbmondberg ja den unsere Gesellschaft prägenden Fruchtbarkeitskult untersagt (wie einst die katholische Kirche manch Heidnisches), und andrerseits waren’s aber ja lange Zeit die doch recht fruchtbar anmutenden Vorstandstöchter Münchens, die mit Papas Oberklasse-SUV vor dem Biomarkt parkten und am Wahltag mit einer Stimme für die Grünen Buße taten.

    Das ist jetzt etwas weit weg von der Gender-Tscheka, macht aber hoffentlich verständlich, warum gerade Äußerungen der vermeintlich säkularen Linken so gekanzelt daherkommen. Es heißt oft, unser Leben sei verweltlicht worden. Ich seh’s eher umgekehrt: Weil der Einfluss der Kirche glücklicherweise nicht mehr allumfassend ist, wird das Profane sakralisiert. Sogar männliche Kirchentratschweiber gibt’s heute schon. Ohne die Aufklärung und ihre Anhänger – noch mal Dank an den Don – hätten die Grünen da sogar eine Chance.

    P.S. Oft wird hier gefragt, warum so ein grüner Schmarrn mit Steuergeldern finanziert wird. Ganz einfach – weil’s die Grünen zum Bündnis 4,9 schrumpfen hilft. So wie Andreotti ganz bewusst Anschläge italienischer Neofaschisten nicht verhinderte, weil politische Spannung der Linken schadet, verhindert Merkel ganz bewusst nicht linksgrüne Anschläge auf die Meinungsfreiheit: Sie treibt Arbeiter zur AfD und das Bürgertum zur CDU. Nun hat ja sogar das Heimatland der Ursula von der Linken wieder eine „bürgerliche Grundstruktur“ im Landtag – let’s twest again.

    • @Bay.Transatlantiker
      Also verstehe ich das richtig, Sie bringen hier Feminismus und Schönheit in einen Zusammenhang? Da dürfte es sich wohl eher um diametrale Gegensätze handeln. 2 Zitate dazu (das erste hier schon dutzendfach gebracht)
      1. Charles Bukowski: „Der Feminismus wurde von hässlichen Frauen erfunden um sich mit seiner Hilfe in die Gesellschaft zu integrieren.“
      2. (aus dem Lied „Annabelle“ von Reinhard Mey): „…und zum Zeichen deiner Emanzipation beginnt bei dir der Bartwuchs schon.“

      Das dürfte eher zur Realität passen. Wenn sich ein paar, na sagen wir, nicht ganz so Hässliche darunter mischen, dann sind das leider alles andere als Intelligenzbolzen. Denen geht es um Befriedigung ihrer Eitelkeit. Erstens überhaupt nichts Neues und zweitens gab es schon von jeher eine Vielzahl von Möglichkeiten das zu erreichen. Da sie aber wie gesagt keine Intelligenzbolzen sind, sind sie zu dumm das zu sehen und lassen sich vor den Karren der hässlichen Frustemanzen spannen.

      Nette Symbiose, nicht wahr?

    • Schönheit und Feminimsus
      Harry Charles, ich bringe Feminismus und Schönheit in einen Gegensatz.

      In der Öffentlichkeit wird Feminismus oft nach dem Schema „Genderistin beißt Mann“ wahrgenommen.

      Tatsächlich – und so ist’s eben im Grunde auch bei führenden Forschern zu lesen – sind es mindestens so sehr Brigitte, Tina und Laura wie Rainer oder Alphons, die die Welt regieren. Der Neid auf die von der Natur gesegnete Tochter S. des hiesigen Großindustriellen oder die Enkelin M. des Vorstandsvorsitzenden i.R. lässt Frauen mit dem optischen Anmut eines Andreas Kemper nur um so hemmungsloser auf die Agentin-Vodoopuppen eindreschen.

      Zusammenhang Schönheit-Fruchtbarkeit: Frauen mit Playboy-Maßen haben die höchste Geburtswahrscheinlichkeit.

      Zusammenhang Antiamerikanismus-Syrophilie-Alter: Amerika steht für Zukunft – Alt-68er träumen nur noch vom Wärmekissen „Rudolph Dutschke“. Die Kinder wählen AfD oder FDP. Die Grünen sind kein Am(er)icus Washingtons in Washington, weil’s an Futur und Furor mangelt. Sie lieben den syrischen Arzt, weil er ein Vademecum gegen den Phantomschmerz der abwesenden Kinder und Enkel ist.

    • Titel eingeben
      Die Verschwörungstheorie glaube ich nicht. Jedenfalls nicht in dieser Form; wer eigentlich die hölzerne Sprechpuppe Angela spielt, wäre noch eine ganz andere Frage.

    • @ Bay Transatlantiker 07.August 2017, 11:31
      Das habe ich jetzt kapiert, heißen Dank. Ich werde immer leicht panisch, wenn man Feminismus in irgendeiner Weise mit menschlicher Normalität oder auch Schönheit in Verbindung bringt. Don sagte mal: „feminism is cancer“ (war doch so, oder?). Genau. Der Beruf eines Pathologen beispielsweise besteht vornehmlich darin, zwischen gesund und krank zu unterscheiden. Man sollte den Feminismus ächten wo immer man ihm begegnet.

      Schön=fruchtbar, aber klar doch! Sehen Sie sich mal Bilder von Tomi Lahren (Trump-Fan) an. Und die hat auch gesagt: „Feminists, you don’t speak for me and you never will.“ Gut, nicht wahr?

      Auch zu allem anderen was Sie schreiben volle Punktzahl. Weiter so!

    • Dekorismus/Lookismus
      Hatte vor einiger Zeit hier über die Herrschaft der Schönheit (Dekorismus als optischer Neoliberalismus) geschrieben. Das Thema wurde nun auch von den Printmedien erkannt:

      https://www.nzz.ch/feuilleton/lookismus-willst-ne-gute-deutsche-sein-dabei-siehst-du-scheisse-aus-ld.1311274

      Der Neoliberalismus ist offenbar auch in den Köpfen der Linken tief verankert.

  49. *****
    Die Recherchequalität dieses- und des letzten Beitrages über Agent*in ist unglaublich: Das ist zweifellos eine journalistische Meisterleistung! Versetzt mit der sprachlichen Virtuosität des Autors, seinem scharfsinnigen Humor und vor allen Dingen seiner politischen Unerschrockenheit ergibt sich daraus ein journalistisches Produkt, dass seinesgleichen sucht: Für solchen Journalismus wäre ich sofort wieder bereit, zu bezahlen! Hut ab, Don Alphonso, verdammt nochmal: Sie könnten Hallen füllen mit ihrer Arbeit! Gehen Sie doch einmal auf Tournee, als Wanderjournalist sozusagen, als tourendes Beispiel für echte, unverfälschte und politisch unabhängige Investigativarbeit!b

    • Danke, aber mir reicht es, wenn das ding aus dem Netz ist. Ansonsten bin ich faul und desinteressiert.

    • Faulheit als Lebensprinzip
      Klar, auch ich bin im Grunde genommen faul und desinteressiert ;—-)

      Deswegen hat man auch schon meine Existenz zu zerstören versucht, nachdem ich ein paar kritische Artikel in Tageszeitungen und Internet-Platformen zum selben Themenkomplex geschrieben habe. Diese Aufrufe im Netz, mich endlich dingfest zu machen und bei meinem Arbeitgeber anzuschwärzen, nahm ich allerdings alles andere, als gelassen, da muss ich ganz ehrlich sein. Und ich habe lediglich sachlich fundierte und mit Fakten ausreichend unterfütterte Beiträge geschrieben.

      Bis heute bin ich zum Glück unauffindbar geblieben.

    • Don, ...
      … faul und desinteressiert finde ich auch super!

      Aber trotzdem Scheiße erschnüffeln und als solche anzeigen!

      Respekt und Dank!

    • Danke, man tut, was man kann.

  50. Bravo und Danke
    Man kann solche Menschen und Organisationen garnicht oft genug in ihre Schranken verweisen.
    Gut gemacht. Und gut zu wissen, dass es in unserem Lande noch Journalisten gibt, die zu so etwas fähig sind und auch den Mut haben, es zu machen.
    Und nicht nur irgendwelche „Skandale“ bei Mogelverpackungen bei Hundefutter und Billigwaschmittel „aufdecken“ und sich dann wie Woodward und Bernstein fühlen…

  51. Porsche, Rennräder, Silberkannen für Don Alphonso - ein "Teppichweber" verpflichtet sich
    Gestern wünschte ich in Ihrem Blog Vera Lengsfeld „schicke Schuhe“ wegen ihres andauernden bürgerschaftlichen Engagements
    http://blogs.faz.net/deus/2017/07/31/die-schwarzen-listen-der-mitarbeiter-des-boell-prangersagentin-4481/.

    Heute wünsche ich Ihnen einen Porsche. Im Zweifel auch dafür, das sie vor dem Lumpenpack recht schnell davonkommen, dass jetzt scheinbar – Dank Ihrer Arbeit – einlenkte (Einstellung des Kemper-Prangers bei der grünen Böll-Stiftung).

    Man ist es inzwischen leid auf Voltaire ff (bis zu je suis charlie) zu verweisen. Meine Großmutter erzog gegen die Petzerei und Hoffmann von Fallersleben gegen das Lumpenpack der Denunzianten. https://www.aphorismen.de/zitat/19014. Das sollte reichen, damit „Ehrenamtliche“ erkennen, wenn sie zu Spitzel mutieren. Ansonsten überschreiten Überzeugungen, Ideologien Tabu-Grenzen.

    Sie halten, geschätzter Don Alphonso, ein Fenster zur offenen Meinungsbildung frei!

    Nicht auszudenken, kaufte die FAZ Tichys Blog zur Mitarbeit auf und erkennte, das Meinungs- und Konkurrenzfreiheit, gern auch ein Schuß Moral aus Großmutters Zeiten (Soll und Haben) gegen das herrschende Cafe Größenwahn (ich esse meine Obergrenze nicht und gegen Erdo bin ich nun auch, ich bin die wahre Wende (n)-Kanzlerin), zusammen gehören.

    Aktuell Markus Krall:https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/das-marktversagen-als-suendenbock-der-politik-oder-discipuli-artium-maleficorum-lat-die-zauberlehrlinge/

    – Selbstverpflichtung:
    Buche die FAZ wg. Don Alphonso über das kleine Archiv-Abo. A la Don Alphonso geehrt von B. Brecht
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Teppichweber_von_Kujan-Bulak_ehren_Lenin

  52. Onlinepranger?
    Ist das Machwerk „agent*in“ wirklich ein Pranger?

    Nein. Es ist ein Sammelsurium von „Artikeln“, die halbwegs Gleichgesinnte zu einem Themenkomplex (Antifeminismus) in einem Wiki zusammentragen. Im Gegensatz zu „stupipedia“ ist den Mitwirkenden ihr Anliegen allerdings ernst.

    Die gesamte Aura, die dieser „Enzyklopädie“ entweicht, mutet auf andere – dem Thema kritisch gegenüber stehende – Leser höchst dilettantisch an. Schnell drängt sich das Gefühl auf, die Nennung der eigenen Person oder einer nahestehenden Organisation komme einem „Ritterschlag“ gleich.

    Bernd Matthies wunderte sich im Tagesspiegel, dass sein „liberaler Kollege Harald Martenstein“ auf einer „schwarzen Liste“ erscheine, während dieser „fiese FAZ-Blogger“ fehle. Kann es sein, dass Sie tatsächlich gekränkt hat:?

    • Ich halte mich nicht mit Meinung auf, ich knacke und versenke solche Projekte, Ganz einfach. Was Sie davon halten, ist Ihre Sache.

    • "ich knacke und versenke solche Projekte"
      Darauf können Sie wahrlich stolz sein (und ich Ihnen dankbar dafür)!

      Die oft beklagten „vergifteten Debatten“ unserer Tage liegen m.E. meistens begründet in übertriebenen Beschreibung objektiver Mißstände.

      Es ist keine „Zensur“, wenn Kolja Blonke oder Tatjana Festerling nicht mehr twittern dürfen.
      Es ist keine „Hetze“, wenn Kolja Blonke lässig süffisant Meldungen aus den Polizeiberichten der Republik orchestriert.
      Und, es ist kein „Pranger“, wenn ein paar Netzfeministen unter Regie eines Münsteraner Soziologie-Studenten ein „Wiki“ erstellt, auch wenn es eine „Namenssuchfunktion“ enthält.

      Gerade bei den unschlüssigen Zweiflern der politischen Gegenseite wirkt man umso überzeugender, je mehr man auf überzogene und oft auch falsche Formulierungen und Bezeichnungen verzichtet. (Oder glauben Sie, Ralf Stegner nützt der SPD mehr als der AfD?) Den „Überzeugungstätern“ der Gegenseite werden dagegen mit allzu saloppen Vokabeln nur Flanken geöffnet.

      Nochmals, vielen Dank für den und Glückwunsch zu dem „Coup“!!

  53. Agentin Artikel auf Wikipedia
    Spannend ist doch auch, das ausgerechnet „Fiona“ (B) nun auf Wikipedia versucht den Artikel zur Webseite verschwinden zu lassen. Das sieht alles sehr nach Vertuschung vor der Wahl aus.

    • Weiss man eigentlich, wer das ist?

    • Hihi. Feige
      ist der Denunziantinnen[~~~~~] auch noch.

    • Weiss man eigentlich, wer das ist?
      Nein, und ich will es auch gar nicht wissen. Sicherlich gibt es im rechten (privatfinanzierten) Gegenstück zu Agent*in da einen Klarnamen, aber wir wissen nicht ob die Info stimmt oder ob irgendeine Unbeteiligte in den Sumpf gezogen wird.
      Ich hoffe einfach, das die an Agent*in Beteiligten ihre Enttarnung zum Anlass nehmen, in sich zu gehen und zu erkennen, dass ein Internetpranger letztlich für niemanden schön ist.

    • Der Unterschied ist, dass Agentin tatsächlich von vielen aus dem Spektrum ernst genommen wird. Und was die dann tun, muss man abwarten. Mir reicht das, was die Schwestern von diesen Frauen im Fall tim Hunt angerichtet haben. Man muss sich damit auseinandersetzem, bevor sie zuschlagen.

    • Noch'n Zitat
      Aus „Genderama“ (von Arne Hoffmann, 25. Januar 2015): In der deutschen Wikipedia hat die radikalfeministische Fraktion von Andreas Kemper bis „Fiona Baine“ die Einträge zum Genderthema fest im Griff – und die anderen Mitarbeiter der Enzyklopädie schauen untätig zu. Offene Hetze gegen Andersdenkende wird achselzuckend hingenommen; am Beibehalten des Neutral Point of View sind deutsche Wikipedianer nicht interessiert. In der englischsprachigen Wikipedia hingegen hat man der ideologischen Korruption jetzt einen Riegel vorgeschoben.
      Zitat Ende. „Fiona (B): Fiona Baine

    • Bin ich zu naiv?
      Fiona b ist google-bar…heise-artikel, spiegel 1981….wikimannia…oder ist das alles Quatsch….?

    • Fiona B
      „Weiss man eigentlich, wer das ist?“

      Gabriele Mirhoff … angeblich, laut diversen Quellen.

    • Titel eingeben
      Interessant ist dabei allerdings nicht der (unter uns gesagt: reichlich unbeschriebene) Realname. Weitaus interessanter wäre eine Antwort auf diese implizite Frage einer der „diversen Quellen“:

      „Seit Ende 2011 schreibt sie nahezu 365 Tage im Jahr etwa zehn Stunden täglich bei Wikipedia, d. h. etwa 70 Stunden die Woche. Wie sie ihren Lebens­unterhalt verdient, bleibt dabei unklar.“

      (Vorausgesetzt, die Behauptung stimmt, aber das sollte sich bei Wikipedia ja unschwer nachvollziehen lassen.)

    • Was ich gesehen habe: Ja. aber wie gesagt, die Hauptarbeit hat Kemper gemacht. Was ich verstehen kann, ich würde Fiona B auch nichts schreiben lassen, wofür ich nachher belangt werden könnte.

    • Fiona B
      Eine Quelle zu Fiona Baine = Gabriele Mirhoff, siehe: April

      https://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2017/01/das-feministische-jahr-2016.html

  54. Klasse Don!
    Volltreffer!

    Musste sein. Dieser Typ verkauft ein Buch bei Amazon, das für den ersten April 2018 angekündigt ist:
    https://www.amazon.de/Die-Furchtb%C3%BCrger-Anmerkungen-Rassismus-Klassismus/dp/396042003X

    Lauter Schrott: Furchtbürger testen Honneckers Volksfahrräder.

    • Naja, dann dauert der Dr. wohl noch etwas…

    • >>ein Buch bei Amazon
      Aha
      Wunderbar!

      Vielleicht wird er ja ein besserer
      zukünftiger Literatur-Nobelpreisträger
      als ein zukünftiger Doktor?

      Oder . . . [ich darf es gar nicht schreiben]

  55. Wunderbarer Artikel
    (gemeinsam mit dem zuvor)
    Was hab ich gelacht. Danke @Don.

    Es bleibt halt wie es war: „Jeder blamiert sich, so gut er kann.“

    • Ja, ich habe mich auch gekringelt. Eigentlich müsste ich der Stiftung was für die Gaudi spenden.

    • Gekrigngelt vor Lachen?
      Mir fällt in einem Spital das Lachen schwer…..es verbietet sich mir regelrecht.

  56. Es gibt noch viel zu tun - packen wir es an...
    Congratulation, werter Don.

    In der Weidmannssprache nennt man das wohl einen Blattschuß.

    Ihre Hartnäckigkeit und die solide Recherche haben sich ausgezahlt. Aber, es gibt noch sehr viele Themen, die an die Öffentlichkeit gehören.
    Interessant, so en passant, ist auch die Gründungsgeschichte der Grünen. Besonders der Abschlußbericht des Politikwissenschaftlers Franz Walter, der meines Wissens nie vollständig veröffentlicht wurde Pädophilievorwürfe, Cohn-Bendit usw.). Hier gibt es eine gewisse Kontinuität bis in die Vorstellungen von einem „modernen“ Sexualkundeunterricht, wie ihn Elisabeth Tuider und Konsorten vertreten.
    Und ein „merkwürdiges“ Demokratieverständnis.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pädophilie-Debatte_(Bündnis_90/Die_Grünen)

    Schönes Wochenende. E.G.

  57. Titel eingeben
    Wenn „Hacker“ Don Alphonso schon aussreicht zeigt es die Offenheit der Stümper.

    Gratulation, eine wohlverdiente Kerbe!

    • Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine URL-Zeile ;)

    • Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine URL-Zeile ;)
      Passt auch:
      „Ich meine, ich will, also habe ich recht.“ (Blender-Tröten)

  58. Warum findet man sowas nicht in der FAZ?
    Vielen Dank für die investigative Arbeit! Es ist bezeichnend, dass solche Artikel nicht mehr aus der Redaktion der FAZ kommen, sondern von engagierten Vollblut-Journalisten. Während der Don innenpolitisch Bedeutsames recherchiert ( wir haben inzwischen nominell Wahlkampf), erschöpft sich die Arbeit der FAZ-Redaktion zunehmend darin, US-amerikanische Artikel über Trump zu übersetzen und Content zu schubsen. Der journalistische Erfolg des Don ist somit gleichzeitig ein Armutszeugnis fürs Mutterschiff…

    • Es hätte wohl auch im Print sein können, aber die Aktualiät schrie nach Blog.

    • Eindruck
      Man hat – tut mir Leid – manchmal den Eindruck, die FAZ wolle so etwas nicht im Print (appeasement mit dem mainstream), und leiste sich dafür lieber ein online-Spielbein.
      Kann das sein?

    • Nein. Ich habe das in der Vorbereitung Print mitgeteilt, aber die Abschaltung kam so schnell, dass Print einfach zu spät gewesen wäre.

  59. Kemper nur Fassade
    Das dachte ich mir schon. Schreiben Sie noch etwas über das tatsächliche Projekt? So lächerlich bis bemitleidenswert (je nach Tagesform) die Kempers dieser Welt sind, was dahinter steht, ist doch das eigentlich Interessante!

    Ich zähle auf Sie, viele Grüße von der neugierigen

    Hessin

    • Es kommen noch zwei Beiträge zum Thema.


    • Es kommen noch zwei Beiträge zum Thema.

      Aha. Läßt sich auch was zu den Schnullibeschäftigern (bzw. -verheizern) sagen, also wie das angebunden ist?

      Ich las die Löschdiskussion zum Artikel Agent*in in Wikipedia. „Fiona“ in heller Panik, will mir scheinen. So hat man sich die Rezeption offenbar nicht vorgestellt, nun will man lieber eine stille Beerdigung.
      Doch einzig der wackere Freiburger JosFritz, der auch Kempers Kampf gegen seine Unbekanntheit unterstützt (auf der Diskussionsseite zu „Andreas Kemper“) schließt sich ihr vorbehaltlos an, ein paar andere scheinen zwiegespalten, aber die meisten sind strikt gegen Löschen…
      Bei der Böll-Stiftung ist die Publikationsnotiz zu „Agent*in“ vom 17.Juli nach wie vor ohne Update zu irgendwelchen Turbulenzen.

    • Ja, die IT-Komoetenz der Stiftung ist nicht eben ausgeprägt. Ich wollte eh was über Wikipedia schreiben.

  60. Fassade
    Ich habe Ihren vorherigen Artikel gelesen und glaube daher, dass Andreas Kemper nicht ausschließlich ein kleines Rad im Getriebe der Denunziantenmafia ist. Er ist wahrscheinlich ein unglaublich nützlicher Idiot, der durch seine pathologisch anmutende Akribie auf sich aufmerksam gemacht hat.
    Sein manisches Rumgeschreibe und Editieren bei Wikipedia stieß selbst denen auf, warum also nicht anderen, die noch viel extremer als der drauf sind?

    Ein User Ihres letzten Artikels preisgabte, dass sich da eine einzelne Person sämtliche Rechte an sehr vielen Domains sicherte, der anscheinend auch für die Heinrich-Böll-Stiftung zuständig ist. Ist das nicht alles etwas sehr seltsam? Oder anders gesagt: Ist das nicht alles sehr offensichtlich?

    Als Frau glaube ich auch nicht, was ja ebenso in Ihrem letzten Artikel angesprochen wurde, dass Andreas Kemper ein Dosenöffner ist. Erstens wirkt er ungepflegt, zweitens macht er den Eindruck eines Losers auf Lebenszeit, drittens kenne ich keine Frau, die einen Daueronlineseier wahnsinnig attraktiv findet.
    Frauen, die diesem Mann etwas abgewinnen können, sind mit ihm maximal freundschaftlich verbunden.

    Ich mag WikiMaNNia übrigens sehr. Geradeaus, finanzieren sich, wie Sie auch immer betonen, privat, aber niemals staatliche Spenden! Zudem wurde ich dort schon sehr erhellt und das Beste kommt zum Schluss: Mit vernünftigen und belegbaren Quellen.

    • Ich bin da noch bei der Recherche, was die Bedeutung der Akteure angeht. Kemper ist jedenfalls einer, der die nötige Zeit hatte, das zu machen, und auch den Willen.

    • Titel eingeben
      Das ist es doch. Er hat Zeit und ist ein Willfähriger. Ein manischer, wie auf einer Mission von der er nicht mehr zurückweichen will und/oder kann.

      Wer sich mit 52 oder 53 Jahren noch so enthusiastisch obszessiv an eine Aufgabe hängt, und das angeblich ganz alleine, der ist doch nicht wirklich gesund. Wobei das „Alleine“ auch nicht stimmt, denn Helfershelfer scheinen genügend bei der Hand zu sein, man sieht sie nur nicht. Das dumme und ideologisch verblendete Opfer soll jetzt ganz allein der Kemper sein?
      Nicht in diesem Umfang, nicht in dieser Dimension, aber schon so auffällig, dass Mitwirkende fast ausgeschlossen werden können/sollen. An diese Ausgeschlossenen glaube ich nicht eine Sekunde. Er ist der Überbringer der Nachrichten und wer wird zuerst `geköpft`?

      Zeit hatte er, das konnte man gut erkennen, aber er hat/hatte auch Leute, die ihm diese Zeit gegeben haben. Dieser ganze Schmutz, der gerade hochgespült wird, ist erschreckend.

      Bitte machen Sie weiter so, Don.
      Ich habe tiefsten Respekt vor Ihrer Arbeit.

  61. Der Sinn des Ganzen erschließt sich mir immer noch nicht wirklich.
    Ist das nun reiner Selbstzweck im Sinne der Existenzsicherung, ist das der Versuch, durch persönliche Angriffe unliebsame Gegner auszuschalten oder stecken irgendwelche, mir bislang verborgen gebliebene gesellschaftliche Ambitionen dahinter?

    Mit sachlicher Auseinandersetzung hat das ja alles nichts mehr zu tun. Und mit links gegen rechts bzw. umgekehrt oder damit, eine Mitte neu zu definieren, hat das allein schon deshalb auch nichts zu tun. Daß es politisch forciert wird, hat doch auch nur damit zu tun, daß einige Köpfe erfolgreich die Instanzen durchlaufen haben. Was das über den Zustand unserer politischen Eliten aussagt, bedarf wohl keiner Erläuterung.

    Mehr und mehr habe ich aber den Eindruck, daß hier erfolgreich ein Nebenkriegsschauplatz etabliert wird, der einzig dazu dient, sinnvolle gesellschaftliche Auseinanderstzungen über echte Probleme zu verhindern, indem die Kräfte sinnlos an solchen nutzlosen Unsinn vergeudet werden. Insbesonder, da sich ja immer mehr Menschen dazu berufen fühlen, sich damit zeitintensiv und ernsthaft zu beschäftigen.

    Langsam aber sicher gleicht das für mich nur noch einem überdimensionierten Irrenhaus. Gefährlich nur, daß die Irren an Macht zu gewinnen scheinen.

    • es geht zumindest in meinem Fall – da kenne ich die Angriffe im Detail – darum, mich aus meinem Job zu entfernen. Da arbeiten die hin, vom depressiven Antifasäufer bis zur Genderprofessorin.

      Fischer schreibt nichts mehr, Martenstein ist nicht der Jüngste, und Gender können sie im Gegensatz zu Intelligenz studieren.

    • @ Meier
      „…dass die Irren an Macht zu gewinnen scheinen.“ Wenn man sie lässt. Nichts im Leben gibt es umsonst. Gegen Seuchen muss man sich wehren. Man kann ja auch daran wachsen. Vielleicht ist genau das der Grund, warum einem die göttlichen Kräfte immer wieder solche Plagen schicken. Wenn alles zu glatt laufen würde wäre das Leben vielleicht langweilig. Und das vor allem soll es ja nicht sein.

    • Ja, Fischer...
      … stieß kürzlich auf einzelne seiner Kolumnen, die hinter einer Bezahlschranke verborgen waren – aber nicht alle. Und dann zu meiner Überraschung eine, in der er sich verabschiedet.

      Woraus ersichtlich ist: ein regelmäßiger Leser war ich nicht. Die zuletzt von mir gelesenen fünf Seiten Hohn und Spott für die Medienkritiker in Bezug auf den angeblich unterbeleuchteten Freiburger Studentinnenmord schienen mir allerdings bölltechnisch so unbedenklich wie lebenszeitökonomisch verschwenderisch…

    • Um das Ende ranken sich Mythen. Er hatte auch in der Zeit mächtige Feinde.

    • "Gender können sie im Gegensatz zu Intelligenz studieren ..."
      Nicht ausgeschlossen, dass sich der gesammelte Gender-Schwachfug in Behörden, Medien und Politik mangels Widerstand durchsetzt (wetten würde ich darauf allerdings nicht). Dann kriegt Deutschland eben ein deutsches Trump-Äquivalent. Auch gut, Popcorn bitte :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  62. In was für einer Gesellschaft leben wir mittlerweile?
    wenn so etwas möglich ist? Wenn rechtliche Standards nicht schon teilweise extrem aufgeweicht wären, dann müsste es gegen diese Femifanatikerinnen nicht nur eine Flut von Anzeigen geben-so wie es aussieht handelt es sich doch hier nicht nur um Antrags-, sondern schon um Offizialdelikte. Von zivilrechtlichen Dingen ganz zu schweigen. Man sollte die mit einer Flut von Strafanzeigen und Zivilrechtsklagen überziehen, so lange bis ihnen Hören und Sehen vergeht.

    Das Ganze zeigt einmal mehr, auf welchem Zurechnungsfähigkeitsniveau die Betreffenden/-innen arbeiten. Nicht nur in ungeheurem Maße kriminell und ohne jeglichen Sinn für die grundgesetzlich garantierten Persönlichkeitsrechte des Individuums (Und die wollen das Wort „Demokratie“ in den Mund nehmen? So kann nur einer agieren, der totalitär sozialisiert wurde), es ist auch hochgradig infantil; ohne jeden Ansatz von Unrechtsbewusstsein wie er einem normalen Erwachsenen eigen sein sollte.

    All jene, die einst die Natur schützen wollten, indem sie die Maßlosigkeit eines industriellen Apparats etwas zu drosseln beabsichtigten (im Sinne der Lebensqualität), und die sich daher damals eine ökologisch orientierte Partei wünschten, sie müssen sich die Augen reiben bei diesem infernalischen Makro-Etikettenschwindel: und sowas nennt sich grün (zumindest sind das ja die Initiatoren)? Geben vor die Natur zu vertreten und überziehen die Gesellschaft mit den abstrusesten, widernatürlichsten Degeneriertheiten.

    Nun ja, es bröckelt. Das haben Wahlergebnisse im Saarland (da sind sie Gott sei dank rausgeflogen) und anderswo gezeigt. Und vor allem gestern (Fall Twesten): ein Zeichen des Himmels. Hoffen wir auf weitere und dass die göttliche Macht uns von diesem Joch befreit.

    Man kann sich nur dem Gros der Lesermeinungen hier anschließen und DA für die investigative Höchstleistung loben. Aber man wird noch wesentlich mehr machen müssen. Es fehlen schon Steine in der Mauer des grün-alternativen Gefängnisses. Aber lasst uns nicht müde werden darauf hinzuweisen, welch unerträgliche Philister, welch ungeheuerliche Pharisäer sich im Dunstkreis dieser grünen Mischpoke herumtreiben.

    Raus aus den Parlamenten-und (wenn sie noch weiter gegen fundamentale Bürgerrechte verstoßen) und rein in den Knast mit ihnen. Es sollte alles an juristischen Geschützen aufgefahren werden was drin ist. Wohlhabende Konservative mit viel Zeit (Pensionäre, etc.) sollten eine Sportart daraus machen gegen die zu klagen bis ihnen ihr Denunziantengebäude um die Ohren fliegt. Kann es denn sein, dass die Leute so dumm sind, sich gegen sowas nicht zu wehren?

    ES GIBT MEHR KETTEN ALS RASENDE HUNDE/HÜNDINNEN!

    • Naja, es gäbe schon Wege, denen auf gerichtlichem Wege weh zu tun, man muss halt wollen.

    • @ DON
      es würde mich interessieren, welche Möglichkeiten es gibt heraus zu finden, ob man selbst schon auf irgendwelchen Listen steht oder die sonstwie gegen einen vorzugehen versuchen.

      Ich beispielsweise surfe auf deren Seiten nicht. Einerseits ist mir meine Lebenszeit zu schade, andererseits vertragen es meine Magennerven nicht, den ganzen Müll auch noch zu lesen-es langt mir zu wissen, dass es das alles gibt. Selbst hier im Blog lese ich die zitierten Passagen nur sehr kursorisch. Sonst müsste ich entweder kotzen oder an die Decke gehen.

      Da ich genug Wut im Bauch habe um 10 Schlachtschiffe eigenhändig zu versenken würde ich vielleicht auch keine Sekunde zögern um diese Brut vor den Kadi zu zerren (ohne Rücksicht auf Verluste). Wäre ein echtes Festmahl. Meine fremdsprachlichen Kenntnisse würde es mir auch erlauben zu geeigneten Medien im Ausland Kontakt aufzunehmen um sie auch auf diesem Weg auseinander zu nehmen. Mein Eindruck ist, dass es immer mehr Männer gibt, die diesen Spuk loswerden wollen.

      Vielleicht können Sie, verehrter DON, oder jemand anders im Forum ja einen Tipp geben wie man erfahren kann ob man betroffen ist. Einstweilen heißen Dank.

    • Es ist schwer zu beurteilen. Ich stehe auf einigen Listen, aber passiert ist noch nichts. sollte etwas passieren, war es halt jemand von denen, kann man vermuten.

    • Fragen Sie Ihre Feinde doch einfach mal, Harry
      Von Angesicht zu Angesicht.
      Dann sehen Sie vielleicht etwas.

      Und ansonsten nehmen Sie sich einen Leitzordner und Papier und ein paar Abende Zeit und überlegen, beginnend bei Ihren engsten Freunden, wer etwas Verwerfliches über Sie weiß.
      Ich würde dabei jene besonders berücksichtigen, die gerne lästern, hetzen, oder schon einmal jemanden verraten haben, der ihnen nahestand.

      Ist jemand neidisch?

      Stellen Sie Ihre Liste außerdem nicht in die Cloud, das machen nur die Schweden.

      „Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es.“ meint Schopenhauer zu dem Thema.

  63. Auch vielen Dank von meiner Seite!
    Ich möchte nur kurz erwähnen, dass ich die FAZ seit kurzem abonniere.
    Hauptsächlich wegen diesem Blog.
    Dies ist wichtige Arbeit, bitte weiter so!

    Viele Grüße

  64. Herr Kemper kann ganz schön selbstironisch schreiben!
    Vorab: Ich glaube nicht, dass Herr Kemper schlechte Absichten umtreiben. Dass das Agent*in-Projekt böse in die Hose gegangen ist, das wird er vielleicht so langsam selber verstehen.

    Nun ist mir aber ein Satz aufgefallen, den Herr Kemper am 17. Juli um 19:36 Uhr geschrieben hat, und zwar zur Bewerbung von Agent*in, da schreibt er zu diesem Projekt, ich zitiere: „…versteht sich Agent*in als legale anti-antifeministische Alternative.“. Ähem, und zwar als „legale Alternative“ zu WikiMANNia, welches ja tatsächlich an vielen Ecken illegal ist. Insofern klassifiziert Herr Kemper das eigene Projekt dann doch als „antifeministische Alternative“ und zwar quasi für diejenigen, denen WikiMANNia zu illegal ist…

    Leider hat er damit recht. So langsam dürfte ihm das vielleicht sogar dämmern, nämlich, dass er und seine Mitstreiter/innen damit genau exakt die antifeministische Wirkung erzielen, von der WikiMANNia nur träumt…

    Vielleicht bin ich sprachlich manchmal zu pingelig. In der Summe bleibt jedenfalls für die Böll-Stiftung jede Menge politischer Schaden, und auch jede Menge Schaden für jene Menschen, die z.B. mit feministischer Orientierung gegen rechtsgerichtete Hass-Akteure wirken wollen.

    Das Ganze ist grob undurchdacht und wirkt eher wie ein schlechter Abiturientenscherz – und nicht gerade wie das Projekt von Menschen, die in der Summe viele hundert Jahre Erfahrung als Wissenschaftler und politische Akteuere haben.

    Es ist einfach nur peinlich.

    • Was heisst schon illegal – das müssen Gerichte feststellen. Meistens kämen sie vermutlich mit Meinungsfreiheit durch. Muss einem nicht gefallen, ist aber so.

    • Absichten
      „Vorab: Ich glaube nicht, dass Herr Kemper schlechte Absichten umtreiben.“
      Keine Ideologie ist per se schlecht, wenn man stark dran glaubt und an diese gebunden oder brainwashed ist.
      Ich unterstelle Kemper allerdings sehr wohl schlechte, wenn nicht gar destruktive und verleumderisache Absichten. Und diese bei vollem Verstand dieses Mannes.

      Warum WikiMANNia immer herangezogen wird, das tut er ja höchst selber, ist mir ein Rätsel. Er hätte auch StuPIPEdia nennen können, aber die nehmen sich, Gott zum Gruß, gleich mal alles und jeden vor, auch nicht von sämtlichen staatlichen Organisationen unterstützt. Die hauen sogar noch mehr drauf und scheren sich einen Dreck um ihre Reputation.

      Es würde mich nicht wundern, wenn Andreas Kemper dort demnächst einen Eintrag bekommt.

    • Ich glaube, der Selbstbezug auf Wikimannia und der anspruch, ein Gegenstück machen zu wollen, war ein ganz schwerer Fehler. Da war das Projekt von Anfang an verstrahlt. Aber Kemper kann da m.E. nicht anders.

    • WikiMANNia in Augenschein genommen
      Die Zitatesammlung ist putzig. Sonst ist die Seite fast so langweilig wie irrelevant.

      Wenn man es schon mit Detailtreue und überprüfbaren Fakten nicht so genau nehmen will, dann ist WikiMANNia (miese Namenswahl) ohnehin nur was für passionierte Sockenbügler und MGTOWs. Wahre Trolle und schmerzbefreite Freunde dubiosen Humors hingegen schwören auf die Encyclopedia Dramatica. Aber sagen Sie später nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

    • Die Encyclopedia Dramatica ist gemein, aggressiv, vulgär und gnadenlos.
      Für meine oberflächliche Beobachtung trotzdem weitgehend korrekt. Und vor allem – politisch auf keinem Auge blind. Da kriegt ein Milo Yiannopoulos genauso sein Fett weg, wie seine zeitweise Lieblingsgegnerin Shanley Kane.

      Da wird demonstriert, was Meinungsfreiheit im Kern ist und sein sollte. Völlig ohne Steuerfinanzierung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich kenne das gar nicht.

    • Dann haben Sie was verpasst.
      Ernsthaft. Fliegen Sie mal vorbei, fangen Sie mit Milos Eintrag an. Ist allerdings nur was für Leute mit einem Geschmack an richtig bösartigem Humor.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  65. Danke!
    M. A. Titz

  66. Erstmal danke!
    Danke Don Alphonso für die Fleissaufgaben, ich plädiere für eine finanzielle Höhereinstufung ihrer Artikel zu ihren Gunsten bei der FAZ.

  67. Volltreffer
    und versenkt. Danke Don dafür.

  68. Zweiter Anlauf, obwohl letzter Post ....Don, ein gewisser @ Perkeo schrieb
    im letzten SdG (2. August 2017 um 11:01 Uhr) aus dem offenbar nicht von der Deutschen Krankheit befallenem Südtirol (?): Deutsche Gutmenschen… treffen auf italienische Küstenwache: der Link dazu
    http://www.lanuovasardegna.it/italia-mondo/2017/08/02/news/migranti-nave-ong-bloccata-a-lampedusa-1.15686050.
    .
    Ich sagte „sommergere“ – versenken. Das war Ihnen offenkundig zu spröde. Natürlich hätten die Kindsköpfe von „Jugend Rettet“ (seit wann wird das Verb….?) von einer Prise an Bord genommen werden müssen. Und man hätte auch Mamma und Pappa Bescheid geben können, nicht müssen, wo die lieben Kleinen über einen noch zu bestimmenden Zeitraum einmal im Monat besucht werden könnten. So bekommen die von einer NGO oder per Spendenaktion wieder einen neuen Kahn finanziert und machen weiter so.
    (DdH)

  69. Danke!
    Vielen Dank für die kluge Recherche im Minenfeld! Traurig, was für ein festes institutionelles Unterstützerfundament die Neofeministen haben, die für mich zum größten Teil eher für Verbissenheit und Verbote als für Freiheit stehen. Ob die überhaupt manchmal auch Spaß haben? Schade, dass es nicht mehr Frauen wie Ronja von Rönne gibt, die ab und an Kontra geben.

  70. Titel eingeben
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wo der Skandal liegen soll. Dass die Grünen so ticken, zutiefst autoritär sind und auf Denunziation echter oder vermeintlicher Gegner stehen, das ist auch so offenkundig. Die interne Versionsgeschichte dieses Wiki…na ja, ganz interessant, aber richtige Knaller konnte ich jetzt bei den Screenshots hier auch nicht entdecken.
    Die Kernwählerschaft der Grünen wird sowas sicherlich nicht beeindrucken, denn zu großen Teilen wollen die genau das.

    • Warten Sie es ab, wenn sich der Justiziar der Stuftung mit gewssen Leuten herumstreiten muss.

    • Knaller
      Jemanden auf ganz üble Weise zu diskreditieren nennen Sie „..na ja, ganz interessant, aber richtige Knaller konnte ich jetzt bei den Screenshots hier auch nicht entdecken.“

      Wahrscheinlich wurde Ihnen noch nie die Lizenz zum Arbeiten geraubt, Ihnen wurden nie Fragen gestellt, für etwas, was Sie rechtfertigen müssen oder mussten. Man muss schon sehr abgebrüht sein, um die Aktion „Agentin“ als harmlos anzusehen.

    • @BeaB
      Ne, ich habe ja auch nicht geschrieben, dass das „harmlos“ wäre. Es ist nur eben genau das, was ohnehin vom grünen Milieu zu erwarten ist. Ich sehe da keine Überraschung, und ich rechtlich verwertbar wird da m.E. wohl auch kaum was sein.

    • Adresse mitgeliefert
      Zumal dort auch direkt auf Impressi verlinkt wurde, die Klarnamen & Adresse der bösen Dunkeldeutschen anzeigten. Da kann man nun natürlich sagen, dass diese Daten eh öffentlich zugänglich sind, aber eben nur, wenn man danach Ausschau hält. So etwas – in Zeiten der Schläger-, Demolierer- und Beschmierer-Trupps der Antifa – direkt & gesammelt zur Verfügung zu stellen, halte ich für grob verantwortungslos. Und keinesfalls für harmlos.

    • BRH
      Wenn es tatsächlich Anhaltspunkte dafür gibt, dass von Seiten der HBS tatsächlich Staatsgelder in diese Veranstaltung umgeleitet wurden, dann könnte einer dieser gewissen Leute auf den Namen „Bundesrechnungshof“ hören.

      Denn politische Stiftungen bekommen Haushaltsmittel des Bundes nicht einfach so zur freien Verfügung überlassen, sondern müssen diese ihrem Zweck entsprechend verwenden. Daher unterliegen sie auch der Kontrolle durch den Rechnungshof.

      Wenn der einmal anklopft, wird das für die Betroffenen ausgesprochen unspaßig: Das ist ein Verfassungsorgan, das sachlich unabhängig und zudem mit Informationsrechten ausgestattet ist, die es auch notfalls durchsetzen kann. Da könnte schon das eine oder andere ans Licht kommen, was

      Allerdings ist so ein Rechnungshof halt ein großer Tanker; bis der mal Fahrt, aufnimmt braucht es schon einiges…

    • Ich frage bei denen einmal mit meinem Material nach.

    • Bei den Grünen?
      „Dass die Grünen so ticken, zutiefst autoritär sind und auf Denunziation echter oder vermeintlicher Gegner stehen, das ist auch so offenkundig.“

      Das Mittel der Denunziation und Kompromatsammelei kenne ich nur von radikalen Linken. Dass Grüne soetwas unterstützen, war für mich neu. Sie sagen, dass sei „auch so offenkundig“.

      Wo wurde das offenkundig? Gab es schon ähnlich gelagerte Fälle?

    • Die Grünen haben sich verändert, wie die ganze Linke in den letzten 10 Jahren. Ich mein, ich kenne Leute, die haben früher Autos benutzt, gefressen, gesoffen, böse Witze gemacht und 0 Interesse an sozialen Themen. Heute haben sie zwar drei Wohnungen, aber würden sofort ihr Selbst von vor 10 Jahren shitstormen und an die Böll-Stiftung denunzieren.

    • @cornichon
      hast Du schon einmal eine Verwendungsprüfung gemacht oder gesehen?
      Weißt Du, was im schlimmsten Ergebnis passiert – das „Buh Buh“ gesagt wird. Eine Rückforderung hat es selbst bei eindeutigsten zweckentfremdetsten Mitteln nicht gegeben!
      Ausserdem, welcher seriöse Prüfer will sich mit so einer Scheixxe beschäftigen?
      Komm mal ins wirkliche Leben zurück…

    • Titel eingeben
      „Die Grünen haben sich verändert, wie die ganze Linke in den letzten 10 Jahren.“

      Ja, das liest man hier und auch sonst immer wieder „Früher habe ich ja Grüne gewählt, aber heute sind die ja ganz furchtbar!“. Meines Erachtens ist das Selbsttäuschung von Leuten, die sich eben früher für linksliberal, tolerant oder was auch immer hielten, weil das damals eben in und medial vermittelt die „richtige“ Meinung war und die (völlig absehbaren) Folgen grüner Politik noch nicht in vollem Ausmaß eingetreten waren. Aber in ihrem Kern waren die Grünen schon immer so wie sie heute auftreten, nicht zuletzt in Bezug auf die Migrationspolitik, wo sie schon immer im Grunde für die Abwicklung des existenten Deutschlands standen. Der grüne Gestus, es handle sich bei dieser Partei um eine moralische Avantgarde, die den Rest der (als latent nazistisch angesehenen) Deutschen „zivilisiert“, ist auch nicht erst gestern entstanden. Jetzt sind natürlich viele betroffen, dass ihre eigene Unterstützung für die Grünen die heute sichtbaren Folgen gezeitigt hat. Zu sagen „Das konnte man doch nicht wissen, die waren früher ganz anders!“ ist aber nur ein psychologischer Schutzmechanismus, um sich den eigenen Irrtum nicht eingestehen zu müssen.

    • Ich denke, ich kann belegen, dass es nicht so ist.

    • @ Don (9.30uhr)
      Analog bis ähnlich lesen sich regelmäßig Beschreibungen über radikalisierte Tugendeiferer islamistischer Prägung * LOL*

    • Blogger wirtschaftlich unter Druck gesetzt
      @Don Alphonso

      Schauen Sie mal. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Linke und Grüne politisch tätig werden:

      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mundtot-gemacht-kritische-blogger-und-aktivisten-werden-zunehmend-wirtschaftlichem-druck-ausgesetzt-a2182836.html

    • Verwendungsprüfungen
      Also, ich habe schon einige gesehen, nach denen die Behörde tatsächlich das Geld zurück wollte. War allerdings Realwirtschaft und nicht der Staatssumpf.

  71. ideologiekritik
    erscheint mir zunehmend notwendig, daß diese reaktionäre ideologie ( soweit rational auf den längst überholten schmalen prämissen des konstruktivismus basierend ) als solche wahrgenommen wird. ideologiekritik war ja mal ne funktion öffentlicher debatten. danke für den beitrag und das engagement.

  72. Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine UR
    Don Alphonso sagt:
    5. August 2017 um 15:34 Uhr

    Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine URL-Zeile ;)

    Och nö,
    nehmt ihnen die Wischkästle weg und dann auf`s Feld… ;-)
    https://www.unimog-community.de/wp-content/uploads/2013/11/UCOM-Kartoffellegegeraet1.jpeg
    https://www.unimog-community.de/wp-content/uploads/2013/11/UCOM-Kartoffellegegeraet2.jpeg
    https://www.unimog-community.de/wp-content/uploads/2013/11/UCOM-Kartoffellegegeraet3.jpeg
    … muss man allerdings darauf achten, dass kein Fips am Nil oder wie das Zeug heißt, das jetzt in den Eiern aufgetaucht ist, sich im Saatgut befindet, sonst nimmt sie der Guermet Laden ums Eck- Herr Aldi- aus dem Regal, wäre Käse.

  73. : U n a u t h o r i z e d ~ V o m N e t z ?
    .

    ÄhHämm…

    :
    wie jetzt ?
    :.
    Vom Netz?
    ::
    Hier erscheint folgendes:
    ::.
    http://www.agentin.org verlangt einen Benutzernamen und ein Passwort. Ausgabe der Website: „Agent*In Login“
    :::
    Unauthorized
    :::.
    This server could not verify that you are authorized to access the document requested. Either you supplied the wrong credentials (e.g., bad password), or your browser doesn’t understand how to supply the credentials required.
    ::::
    Apache/2.4.10 (Debian) Server at http://www.agentin.org Port 80
    ::::.
    Nutze ich den falschen Browser ?
    :::::
    OderRh ~ AberRh;
    liegt es daran, dass ich mich gerade in
    Dunkeldeutschland aufhalte ?
    :::::.

    GRAZIE, Don!

  74. Avanti dilettanti!
    Mal abgesehen von der böswilligen Absicht, anonyme Konskriptionslisten von Meinungsabweichlern anzulegen, frappiert ja die unglaubliche technische Ahnungslosigkeit dieser selbsternannten Social Justice Warriors aus good green Germany. Lasst euch doch in Zukunft von Experten der Ljubjanka beraten oder zumindest von kalifornischen U15-Hobby-Hackern. Die technischen Basics überlässt man doch nicht 53 Jahre alten Doktoranden mit der digitalen Kompetenz von deutschen Regierungsmitgliedern!

    • Die Vorstellung, jemand aus diesem Kteis könnte mal in einem Parlament sitzen, schmerzt.

    • Social Justice Warrior
      Die Social Justice Warrior haben hier einen billigen Versuchsballon gestartet, der nicht viel gekostet hat (also außer Ansehen natürlich ;) ). Don Alphonso hat hier einen schönen Erfolg errungen. Danke dafür!
      Eigentlich erstaunlich, dass die Genderisten sich diese Blöße gegeben haben. Der Versuch ist jedenfalls schon erschreckend genug und wenn ein derartiger Pranger zustande kommt, für die angeprangerten auch gefährlich, sei es weil sie ihren Job verlieren oder weil sie Besuch von einer unterbeschäftigten Antifa-Gruppe bekommen können. Der Pranger hätte das Zeug dazu gehabt, die gegnerische Seite einzuschüchtern und dadurch deren Meinungsfreiheit zu beschneiden.
      Es ist zu befürchten, dass der nächste Anlauf professioneller sein wird.
      Die zweite und vielleicht noch wichtigere Front der Meinungsfreiheit liegt jedoch in den Sozialen Netzwerken und für die ist eben die Gesetzeslage und danach die Rechtsprechung wichtig. Maas hat da ja schon die unerfreuliche Marschrichtung vorgegeben. Es wird also wohl weiterhin genug Arbeit für den Don geben.

    • Die Bubble rund um Kemper sieht sich im endzeitlichen Kampf gegen Maskulinisten und setzt da auch einen Schwerpunkt bei der Diffamierungsarbeit. Es war definitiv kein Versuchsballon, sondern stand im Mittelpunkt der Arbeit diverser Gruppen.

    • Don sagt
      Die Vorstellung, jemand aus diesem Kreis könnte mal in einem Parlament sitzen, schmerzt.

      Ich versuche es mit etwas tröstlichem.
      Im Parlament sitzen viele unter öffentlicher Aufsicht die sehr genau beobachtet werden. Nicht immer ganz genau, manchmal benötigt man dann doch Hinweise der kanadischen Polizei um ein Beispiel zu nennen
      aber die Linke z.B. sitzt da auch und schadet eigentlich fast keinem und
      es ist noch unwahrscheinlich das jemals eine Mauer geba..ubs das es eine r2g Regierung unter Duldung der CD(S)U geben wird um eine
      Alleinregierung der AfD zu verhindern.

      ggf hilft auch das man den Bundeswehrsoldaten lehrt wie wichtig der 20 Juli war und verbindet das natürlich mit einem unausgesprochenen Auftrag immer nur gegen die falsche Regierung zu putschen wobei
      eigentlich keiner genau sagen kann wann es soweit ist.
      Die in dem Punkt erprobtere türkische Armee ist sich auch unsicher geworden und weis gar nicht mehr so genau wo eigentlich der Feind ist.
      Im Moment wird er, so weit ich es beurteilen kann, im Außenministerium in Berlin vermutet.

      Ich weis das ist nicht hilfreich aber man muss das fallende stürzen und
      die Depression vertiefen damit der Patient den Boden spüren kann um von dort herauszuwachsen.
      Sie Können das mein lieber Don!

  75. Titel eingeben
    „Warten Sie es ab, wenn sich der Justiziar der Stuftung mit gewssen Leuten herumstreiten muss.“

    Ich weiß nicht, wie die Rechtslage genau ist, aber die eventuell problematisch formulierten Stellen waren ja nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, von daher erscheint mir das fraglich, ob das rechtlich verwertbar sein wird.
    Ich freue mich natürlich über jeden Ärger für die Grünen und die Böll-Stiftung, da ich aber davon ausgehe, dass diese Partei an der nächsten Regierung beteiligt sein wird, ist das bißchen Blamage im Grunde irrelevant.

  76. Mitwirken der Parteien
    wurde durch Gerichte und Haushaltsrecht sehr sinnvoll beschränkt.
    Diese Grenzen wurden durch Reform der Stiftungsgesetzgebung bewußt verändert. Jetzt haben Parteistiftungen mit Kapital und bei Zuwendungen Steuerprivilegien. Die Kontrolle der Haushalte ist dem Öffentlichen Recht mit Rechnungsprüfungseinrichtungen entzogen.
    Das alles ist vorzätzlich durch die Parteien beschlossen.
    Das Wohl der Bürger ist dem Vorteil der Korporationen (Parteien, Stiftungen, Institute, Zentralen…) geopfert.
    Schlimm ist weiter, dass im ÖR Rundfunk diese Parteiinteressen vollständig die Oberaufsicht führen, Finanzierungsrecht haben und die Meinungsverbreitung der Institutionen pseudojournalistisch durch geschultes Personal propagiert wird.
    Was hilft ist abschalten und den Geldhahn schliessen.
    Dazu viel Erfolg.

  77. Download der kompletten Website
    Zuerst einmal auch von mir, Hut ab vor dieser Recherche!

    Nur für den Fall, dass Sie noch weiter in den Aufbau der Website schauen wollen…
    Es gibt kostenlose Programme im Internet, mit denen man eine komplette Website herunterladen kann. Zwar werden nur alle öffentlich verfügbaren Seiten angezeigt, aber dies sollte schneller einen Überblick über die Struktur der Website schaffen. Dafür einfach nur „website downloaden“ in die Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben und ein bisschen testen.

    Gruß,

    Micha

  78. Da wird nichts zu holen sein
    Für mögliche Geschädigte wird es juristisch wohl nichts bringen gegen den presserechtlich Verantwortlichen vorzugehen. In der Regel ist bei derart gescheiterten Existenzen nichts zu holen. Kann hierfür eventuell die Stiftung herangezogen werden? Die wird doch satt finanziell vom Staat gemästet.

  79. Titel eingeben
    Was für Fürze!… Diese Pranger-Architekten/innen!

  80. wieder mal voll getroffen
    Das Schlimme am Genderismus ist ja, dass dieser Unfug und diese Psydowissenschaft mit Steuergeldern finanziert wird. Außerdem sind diese Leute so überheblich gegenüber jeden, der anderer Meinung ist. Selber fordern sie ständig Toleranz. Danke, dass Sie das immer wieder auf den Punkt bringen. Der einfache Leser muß sich in seinen Kommentaren ja immer zurückhalten, wenn er nicht das Risiko eingehen will, dass sie gelöscht werden. Dabei gehört diese Genderitis wirklich ständig blossgestellt, damit die Leute merken, was ihnen da vorgesetzt wird.

  81. Werter Don!
    Schauen Sie hier mal rein:

    „Am 4. August 2017 wurde durch das Blog “Deus ex Machina“ auf [[faz.net]] bekannt, dass bis zum vorübergehenden Abschalten des Wikis Sicherheitslücken vorhanden waren, die jedermann durch das manuelle Anfügen wikimedia-üblicher [[URL-Template]]s in das Adressfeld des Browsers das Abrufen auch von auf der Hauptseite nicht verlinkten Informationen ermöglichten, darunter auch Artikelentwürfe, Versionsgeschichten der Artikel und eine Liste der Accountnamen des anonym gehaltenen Autorenkollektivs. Von Seiten des Blogs seien die Betreiber seit 30. Juli 2017 per [[Twitter]] und Email über diese Lücken informiert gewesen.[http://blogs.faz.net/deus/2017/08/04/datenreichtum-und-kritik-boell-stiftung-nimmt-onlinepranger-agentin-vom-netz-4509/ “Datenreichtum und Kritik: Böll-Stiftung nimmt Onlinepranger Agentin vom Netz“], Blog “Deus ex Machina“ von [[Don Alphonso]] in der faz.net vom 4. August 2017, abgerufen am 5. August 2017.“

    (aus: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Andreas_Kemper&diff=167886248&oldid=164791864)

    Das ist in der aktuellen Version wieder gelöscht. Welcher „Sichter“ oder gar „Administrator“ da verantwortlich ist, kann man rausfinden.

  82. 4. Macht?
    Es gibt nur noch eine Macht. Christian Wulff lässt grüßen.
    Don Alphonso ist ein Großer. Aber auch er wird nicht die Vernetzung von Presse und Politik auflösen können. Dass ein solcher Skandal nicht im WDR Fernsehen erwähnt wird, wundert mich wenig.
    Dankeschön für echtes journalistisches Arbeiten!

    • freie Presse - machtlos
      Na ja, die bisherige Presse ist wegen der Nähe zur Politik inzwischen nicht mehr so mächtig, im Gegenteil: das Vertrauen schwindet zunehmend.

      Zwei Probleme bleiben natürlich: das Agenda-Setting ist umso wirkmächtiger. Da gilt weiterhin, dass rd. 70% an Journalisten, die sich für eine politische Grundrichtung beruflich und privat im Web engagieren, natürlich Themen und Horizonte bestimmen können.

      Das zweite Probleme jedoch lautet, dass gar kein Pressemedium mehr akzeptiert wird als „unparteiische“, oder zumindest offen einen Standpunkt argumentierende Position anerkannt wird, so dass es beliebig wird.

      Und da kommt der entscheidende Punkt: Presse und Wirtschaft agieren noch weitaus vernetzter als mit der Politik! Was werden nicht alles für Artikel oder wissenschaftliche Stiftungsergebnisse – ohö, ohö, ganz neutral-sachlich – als PR-Vorlagen schlicht übernommen!!

      Von der Wirkung von SPD-Medienholding oder aber Werbekundschaft auf freie Redaktionen ganz zu schweigen. Wieviele Redaktionen haben denn überlebt, die noch frei und zeitintensiv arbeiten können und – dafür und nichts Anderes gut bezahlt werden?

      Wegen des Vertrauensverlustes liest die Jugend die News kostenlos bei facebook. Oder google, oder amazon.

      Da liegt die Informationsmacht heute.
      Christian Wulff wurde fertig gemacht – seine eigenen Schwächen und Fehler lassen wir einmal anheimgestellt, sie lagen woanders als im damaligen Treibjagdfieber ihm vorgehalten wurde – das stimmt. Aber gescheitert war er nur, weil… niemand von Charakter und mit Macht aus den etablierten Parteien aufstand und klar sagte, es sei jetzt genug der Medien-Hetze. Wullff wurde von den Politikern in Berlin fallengelassen. Punkt.

      Und so stimmt es eben auch: wer heute aufsteht, um offen ehrliche Kritik zu üben, wo intrigant oder täuschend – wie hier von DA bei der Böll-Stiftung aufgezeigt – agitiert wird, der muss davon ausgehen, dass er von niemand Etabliertem unterstützt wird!

      Und das – wenn es soweit ist, dass alle ihren Vorteil für die Ihren und sonst nichts mehr suchen – das ist das Ende einer funktionierenden Gesellschaft, zumindest wenn sie Lebensqualität für mehr als nur Wenige bieten soll.

      Darum bin ich seit 30 Jahren FAZ-Leser, unter anderem, und sehe Voreingenommenheiten wie bei Herrn Bender, einst bei der Zeit, äußerst kritisch. Sehe es aber eher als Generationsproblem an, da heute 30-35jährige Journalisten eben noch Kinder waren, als die Mauer fiel.

      Und doch gibt es dann weiterhin DAs oder Journalistinnen wie Kerstin Holm – die einfach aufrichtig und voller Leidenschaft für die Menschen schreiben. Die kritisieren, ohne vernichten zu wollen.

      Und Letzteres – das tut die gesamte Feministen- und Anti-Etwas-Szene nicht. Weder linksaußen, noch können wir uns über Religiöse oder Identitäre oder ethnische Rockerclubs freuen. Sie wollen alle etwas vernichten, was sie vermeintlich stört. Nur dass sie sich selbst im Wege stehen, das könnten sie erst erkennen, gäbe es mehr kritische Journalisten…

      Sysiphosarbeit.

  83. Lieber Don, aus diesem Kreis sitzen massig im Parlament ,
    .

    ..
    nennen sich grüne Fraktion.

    Na, und die anderen ,Merkel-Eunuchen und Rat-und Anstandslos-Sozis…..

    sogar das magentische Windfähnlein, das sich so schnell dreht, wie ein Brummkreisel,

    droht mit neuerlichen Sitzen im BT .

    Nein, die Aufschrift

    ,,Dem Deutschen Volke“

    mag bei Willem 2 gestimmt haben, danach ward’s um den Wahrheitsgehalt davon zappenduster .

  84. PS zu Werter Don!
    Sie Phöser ;-)
    Wegen Ihnen tobt auf Wikipedia heute ein edit war. An der Delete-Bazooka wohl ein gewisser JosFritz:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/JosFritz

  85. Herzlichen Dank!
    Ein ausserordentlich schöner Volltreffer und sofort versenkt.Besser geht’s nicht! Damit haben Sie wieder alle gerockt und Ihre Fans fordern… Zugabe!

    Ich kann mir vorstellen,dass es ein sehr sehr aufregendes und im Nachgang ausserordentlich befriedigendes Gefühl war, das Material zu sichten und zu sichern :-)

    • Naja, es zeigt halt, dass es auch bei den Linken psychisch mürbe Staubfresser und Aktendeckelsortierer gibt, die nur vom Hass zusammengehalten werden, wie so ein Gestaopheini.

  86. Mir scheint, die FAZ sollte vor der eigenen Haustüre kehren
    Bereits mehrmals stellte ich beim Einloggen mit meinem Benutzernamen und Passwort erstaunt fest, dass mich die Homepage der FAZ auf Konten anderer Benutzer weiterleitete. Dort waren die noch unveröffentlichten Kommentare dieser Benutzer für mich sichtbar und ich vermute (habe es aber nicht überprüft) auch deren persönliche Daten. Viel schlimmer geht es datenschutztechnisch nicht.

    • Können Sie das bitte melden? Ansonsten leite ich das gerne weiter (Hier können Sie aus guten Gründen auch ohne Anmeldung kommentieren)

    • Das ist mir im Frühjahr auch mal passiert
      und ich war so baff, dass ich überhaupt nicht geschaltet und das gemeldet habe. Sollte es noch einmal vorkommen, schaue ich mich bei dem Account um, mache Screenshots und melde das.

  87. Titel eingeben
    Das ich keine Ahnung habe was ich mir darunter vorzustellen habe

    “ist ein nationalkonservativer, antifeministischer Autor”
    oder
    “scheint dem Nationalkonservatismus und Antifeminismus nahe zu stehen“

    und was das für Folgen nach sich ziehen wird,
    stellt mich in die allerbeste Gesellschaft, nicht nur unseres Parlaments als zum Beispiel die Griechenlandhilfe beschlossen wurde,
    sondern auch zu Herrn Prof. Heuss, unserem ersten Bundespräsidenten, der immerhin bedauert hat, seinerzeit im Parlament aus Fraktionszwang für die Diktatur Hitlers ´gestimmt zu haben.
    Was das bedeutet, hatte er sich bei der Abstimmung über das Ermächtigungsgesetz nicht vorstellen können.

    Also
    Wehret den Anfängen!

  88. Apropos Denunziation
    Mal ne Frage am Rande: was macht eigentlich der Hensel – ex Scholz friend- inzwischen? Wenn man dessen programmatische Artikel über Liberale, die populistisch werden müssen, liest, wäre eine Radikalisierung durchaus im Bereich des Möglichen…

  89. Auch von mir als einer von vielen: Einfach nur Danke!
    Und ich will mir gar nicht vorstellen, wie weit diese Verleumder gegangen wären, wenn es jemanden wie Sie nicht gäbe, Don Alphonso. Sollte uns allen aber auch Mut machen. Deshalb allen ein schönes Wochenende!

  90. klammheimlich
    Don Alphonso sagt:
    5. August 2017 um 17:13 Uhr
    Die Vorstellung, jemand aus diesem Kteis könnte mal in einem Parlament sitzen, schmerzt.

    …nun denn DA; wenigstens gegen die Wahl von ‚Kügelchen‘ als Schmerzmittel scheinen Sie intellektuell gefeit.

    Doch angesichts der sich realiter in diversen hiesigen Parlamenten tummelnden ‚klammheimlichen Sympathisanten‘ -vom gepäppelten ÖR ganz zu schweigen- dieser ideologisch benebelten ‚Kreise‘ helfen vielleicht auch keine Kneipp-Bäder im Tegernsee mehr.
    Eher schon mehr Freunde bei der FAZ; die jedoch -aus ABO-Sicht- als Arbeitgeber eher mit ‚Politisch-Korrekten-Frischlingen‘ liebäugelt.

    Sei’s drum. Weiter so mit Hirn und Humor gegen diesen gerade bei den vermeintlich Gebildeten um sich greifenden Irrsinn -volles Rohr!

    • Im Alter dunkeln sie nach, keine Sorge.

    • Don: bis die naivgrünen Frischlinge und
      … midlife- crisianer bei der FAZ nachdunkeln, haben womöglich wieder Zuviels Abonnenten den Mutteelutter verlassen. Ich weiß von zwei Pensionären, denen das Frühstück ohne faz wieder besser schmeckt; die haben sich oft genug schier gar auf die Ergüsse bzw Ergüssinnen gewisser Wohlfühljournalisten im Politikteil übergeben

    • G'schmackige Beitragerl schreiben Sie da, Frau Nafritete ,
      .
      .
      gern auch wortspielreich.
      Gfoid ma, les‘ I gean.

    • @ DON
      „Im Alter dunkeln sie nach, keine Sorge.“ Sollen wir so lange warten? Haben Sie eine Ahnung wie nervig das ist, immer dieses unreif-besserwisserische Zeugs zu lesen? Ganz schlimm ist es bei allem was mit Trump zu tun hat-da habe ich von einigen Damen und Herren noch nichts Vernünftiges oder Sachliches zu lesen bekommen. Die könnten genauso gut einfach Obamas Hauspresse (WP, NYT, etc.) auf deutsch übersetzen und abkupfern. In den letzten Tagen ist es zwar nicht ganz so schlimm (andere Redakteure), aber das liegt wohl daran, dass einige im Urlaub sind. Wenn die wieder da sind, geht es munter so weiter. Und das, obwohl die doch merken müssten, dass mindestens 80% der Leserschaft so denken wie ich auch (siehe schwarze Klicks). Interessiert man sich bei der FAZ gar nicht für die Kundschaft? Denkt man nicht marktwirtschaftlich? Will man die Leser nur bevormunden und sogar riskieren sie zu vergrätzen? OK, dass man auch an nachkommende Generationen denkt ist einerseits verständlich, die sind ja auch Kundschaft.

      Andererseits sind wir ja noch am Drücker (bin etwa so alt wie Sie), und wir sind bei der FAZ wohl Hauptkundschaft. Die vielen polemisierenden und verzerrend-unsachlichen Artikel über Trump ärgern mich maßlos. So weit, dass ich das schon gar nicht mehr lese (und Lesermeinungen von mir bringen die auch schon nicht mehr, obschon sie wohl durchdacht, sachlich und differenziert sind, und das ärgert mich noch mehr).

      Warum lässt man die Jungen nicht einfach Artikel über Handys oder so etwas machen und überlässt die politischen Themen den reiferen Semestern? Obwohl letztere sich bei den Jungen teilweise anzubiedern versuchen, hat man den Eindruck. Was Lebenserfahrung angeht haben die Jungen bei den Älteren zuzuhören, nicht umgekehrt.

      Und dann wieder mal die Frauen: einige machen hier zwar eine richtig gute Arbeit. Stellvertretend möchte ich Frau Lucia Schmidt nennen, deren Beiträge immer durch Sachkompetenz, teilweise Humor und vor allem dadurch glänzen, dass Begriffe wie ‚Feminismus‘, ‚Gender‘ oder ‚Frauenrechte/-quote‘ eigentlich nicht vorkommen (geben Sie ruhig mal ein Kompliment weiter, wenn sie es denn hören will). Von ihr möchte man mehr lesen. Ähnliches gilt für Frau Göbel oder Frau Schmoll.

      Andere dagegen sind höchst nervig, weil die Femitatze einem aus fast jeder Zeile ins Gesicht langt. Stellvertretend sei eine Frau B. genannt, die ALLE Themen irgendwie über den Femileisten haut. Das wirkt schon fast manisch, zumindest weder reif noch souverän. Und jüngere Redakteure scheinen sich durch ihr Rot-Grün-Geschreibsel mit Femianstrich bei solchen wie ihr einschleimen zu wollen (sollen sie ruhig, also ich hätte auf Frau B. keine Absichten, überhaupt nicht mein Typ), vielleicht leiden sie aber auch nur unter der von Paukern und Linksunis verursachten Gehirnwäsche. Alles sehr unappetitlich.

      Führt man denn bei der FAZ keine Strategiediskussionen? Oder will man die Stammleserschaft etwa zu besonders regem Gegenhalten provozieren? Wäre ja schlau wenn es so wäre. Ich fürchte, so ist es aber eher nicht. Viele Stammleser fühlen sich wohl vor den Kopf gestoßen durch den rot-grünen Krempel, der von weiten Teilen der Redaktion hofiert und propagiert wird. Das ist nicht nur undemokratisch (weil Einheitsmeinung), das ist auch todlangweilig. Stellen Sie sich vor, Sie bekommen vier Wochen lang jeden Tag dasselbe Essen serviert. Selbst wenn es Ihr Leibgericht ist sagen Sie dann irgendwann BÄH.
      Und wieso denkt man eigentlich, dass der rot-grüne Spuk bei uns so zementiert ist? GroKo-traumatisiert? Was machen die denn wenn die Grünen rausfliegen (hoffentlich! hoffentlich!)? Dann müssen sie sich eh neu sortieren. Man wünscht sich also schon jetzt etwas mehr Treue gegenüber der konservativen Stammleserschaft.

      Man will doch wenigstens medial zumindest teilweise noch etwas Heimat haben.

    • @ harry
      Hahaha, Sie haben neben Frau B auch den Helden der deutschen Textarbeit Herrn B vergessen – und Herrn E und Herrn L und noch ein paar Leute, in deren Artikel man am besten noch die Küchenabfälle einwickelt, das grüne Zeug wird bei den heissen Extremsommern immer so schnell braun und zieht mäßig Fliegen an. Die füttere ich dann den Goldfischen, nachdem ich diese in ein eilends angelegtes Terassembassin umgesiedelt habe. Ich hatte die bunte einstimmig und aus einer Laune heraus beschlossene selbst ins Werk gesetzte Masseninvasion ( Goldfische) in das funktionierende idyllische Ökosystem ( Gartenteich) mit angestammten Arten ( Bergmolche!!) wieder rückgängig machen müssen. Denn die ortsfremden Goldfische hatten den Molchlaich sowie Babymolche gefressen und die ausgewachsenen Molche zur Emigration getrieben.
      Tja, ich hab mein privates sinnbildhaftes Animal Farm hier, mir macht ne kinderlose alte Frau kein F für ein I vor.

  91. Rektifikationskolonnen
    Werter Don,
    das, was Sie hier geleistet haben, ist einerseits schon ein Grund zur Freude, ganz unbestritten, aber andererseits insgesamt auch nur einer der „verlorenen Siege“.

    Es sind nämlich zu viele Menschen, die sich inzwischen in diesen Echokammerblasen zusammenfinden und mittels Parteien, Medien, Vereinen und NGOs tausendfach aus den Sumpfkochern nach oben zur Macht destilliert werden. U.a. weil sie nichts Gescheites gelernt haben und sich vor allem für nichts zu schade sind.

    • Naja, schauen Sie, ich sehe auch, wie sich früher für High Potentials haltende Feministinnen nach unten durchgereicht werden und dann bei Gossenprojekten wie Broadly enden, obwohl sie immer wieder alle Chancen hatten.

    • Schauen Sie,....
      wenn einer Ihrer Beiträge so beginnt, stelle ich mich jetzt schon immer auf die diretissima ein.

      Vielen Dank Ihnen und Ihren Helfern für die Recherche-Arbeit!

    • Geschichte, unsere
      Verlorene Siege, Erich v. Lewinsky gen. v. Manstein. Ein Muss.

  92. Nochmal zum Thema "edit war"
    Werter Don,
    Agent*in ist seit dem 3. August bereits Löschkandidat*in auf den offiziellen Seiten von Wikipedia. (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/3._August_2017)
    Ich glaube nicht an Zufälle und wette, dass aufgrund Ihres Tweets da etwas durchgedrungen ist, was „Fiona“ bereits wusste, aber in der Diskussion natürlich auf formale Dinge reduziert hat. Egal, man lernt zumindestens, wie solche sich offiziell zur „post-gender“ Neutralität verpflichtenden „Wiki-Infiltratoren“ a la „JosFritz“ u. „Fiona“ ticken und sich taktisch einbringen.

    • Ich wüsste wirklich gerne, wer die sind. Hat sich denn noch niemand mit denen mal beschäftigt?

    • Wer auf Wikipedia die Fäden zieht...
      @Don, 6. August um 09:56 Uhr

      Keine Ahnung, aber würde ich hier selbst gern wissen.
      Wie schwierig das ist, die Realnamen der „Sichter“, „Administratoren“ und „Bürokraten“ herauszufinden, zeigen Markus Fiedler und Frank-Michael Speer in ihrem Dokumentationsfilm zur „dunklen Seite“ von Wikipedia. Exemplarisch am Wiki-Eintrag zu Daniele Ganser…
      https://www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA

    • PS: Fiona und JosFritz
      http://de.wikimannia.org/Gabriele_Mirhoff
      http://de.wikimannia.org/Andreas_Kemper_(Soziologe)
      „JosFritz“ ist deutlich besser abgetarnt, scheint mir aber „organisiert“ in Wikipedia mitzuwirken.


    • Den linksalternativen Buchladen mit autonomen Einsprengseln „Jos Fritz“ gibt es in Freiburg mindestens seit den frühen 80er Jahren, eher länger. Wenn sich ein Wikipedia-User so nennt, wird man wohl kaum fehlgehen in der Annahme, daß es sich um jemand in Freiburg aus dem Umfeld dieses Buchladens (mit Cafe) handelt.

    • Naja, Studentenstadt halt.

    • Fiona kämpft...
      mit geradezu unglaublicher Verbissenheit weiter, wofür ihr Deus ex Machina ein Fleißkärtchen ausstellen sollte. So etwas gab es im letzten Jahrhundert in gut geführten Mädchenpensionaten, in denen schnippisch-aufmüpfigen Mädchen der vorlaute Mund mit Seife ausgewaschen wurde. So etwas ist in der 2017 Modärrne natürlich undenkbar – Gott sei Dank werden hier nur Fleißkärtchen verteilt. Vielleicht durch ein „honorable mention“ – wie etwa bei den Darwin Awards. (Das könnte z.B. in einem FAZ Print Artikel durch anerkennende Erwähnung von Löschversuchen geschehen, die Fiona im Edit-War immer wieder gegen Deus ex Machina als Auslöser gerichtet hat.) Ich meine, Fiona hat sich als tapfere und unermüdliche Kämpferin für die Sache des Ultrafeminismus erwiesen, der ohnehin Darwin-Award-verdächtig ist ebenso wie der Antifamilismus. Warum? Darwin Awards werden für die altruistische Selbstbescheidung vergeben, sich auf möglichst originelle Art aus dem menschlichen Genpool verabschiedet zu haben – oder es zumindestens versucht zu haben.

  93. Traurig, traurig...
    … weniger das eigentliche Geschehen, was ja heute wieder schlicht und einfach Normalität ist, aber selbst Böll ging doch deutlich intelligenter mit seinen Meinungen und Vorurteilen um. Warum lässt seine Familie so eine Verbindung zu den geistlosen Abgründen des neuen Spießertums zu – geht denn der Bildersturm heute selbst gegen linksgrüne Idole?

  94. Danke für die gute Recherche.
    Danke für die gute Recherche.

    Ohne vom Thema ablenken zu wollen: Im Grunde müsste man das Thema ausweiten auf: Konzentrierte Umerziehungsbemühungen eines grün-links-feministisch angehauchten politisch-wissenschaftlichen „Gruppen-Komplexes“, der konservative, angeblich eindeutig rechte (bürgerliche, nicht nur extreme) Kreise schwächen möchte.
    Jenseits der vielen Uni-Gender-Studies-Fachrichtungen und einschlägigen Stiftungen (Friedrich Ebert Stiftung usw. …) haben sich im staatlichen Raum und im so genannten zivilgesellschaftlichen Bereich in den letzten Jahren eine Reihe von Organisationen und Vereinen etabliert bzw. dem modernen Kampf für das Gute (Gegen Rechts, Pro Einwanderung) verschrieben, die in der Summe durchaus ein beachtliches Netzwerk ergeben.

    Demokratie leben! Kooperation mit an die 30 nichtstaatlichen Trägern wie Amadeu Antonio Stiftung und der Türkische Gemeinde in Deutschland e. V., viele Fördergelder an zahlreiche Projekte zu verteilen.

    Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat mit dem Vertreter Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Kirchen, BDA, DGB und einer riesigen Liste von unterstützenden Organisationen.

    Initiative Die offene Gesellschaft! Gefördert vom Bundesfamilienministerium, der Bertelsmann Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Open Society Foundations (George Soros) und der Diakonie. Kreation u.a. Scholz & Friends. Jetzt mit der Aktionsbox für offene Kneipen.

    usw. usf.

    Ich glaube zwar nicht ernsthaft, dass diese Organisationen Außenstehende/Andersdenkende bekehren bzw. das Meinungsklima SEHR stark beeinflussen, eher dienen sie unter psychologischen Gesichtspunkten der Stärkung (ein bisschen auch: Selbstbeweihräucherung) der Ingroup. Aber sie binden natürlich erhebliche finanzielle (meist öffentliche) Mittel, geben Personen Jobs und Aufträge und eine gewisse politische Macht, wie sie ja auch die Heinrich-Böll-Stiftung besitzt.So gesehen sollte man sie selbstverständlich nicht unterschätzen.

    • Ja, aber keine Sorgem ich arbeite daran.

    • Titel eingeben
      Die Initiative „Die offene Gesellschaft“ betreibt unappetitliche Leichenfledderei an Sir Karl Raimund Popper, CH FBA FRS (* 28. Juli 1902, Wien; † 17. September 1994, London).
      Eines seiner berühmten Werke heiißt „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ (The Open Society and its Enemies“, 1945). Popper hat den Begriff der offenen Gesellschaft in die Welt gesetzt.
      Diese fadenscheinige Initiative betreribt aber genau das Geschäft der zweiten Hälfte des Buchtitels: das der Feinde der offenen Gesellschaft.

    • Enteignen und auflösen, diese ganzen S(...)tiftungen und Vereine ,
      .
      .
      . und das Geld für autochthone Arme verwenden, die wirklichen Opfer dieser ÄÄUU-USA-gesteuerten Katastrophe,

      in der wir uns wiederfinden !

      Und den ÖR gleich mit !

      Keine Luxuspensionen, Abfindungen oder sonstige Alimentierungen für diese
      ,,Dschornalisten“ !

    • Naja. Andersdenkende zu bekehren ist immer Syphilis-Arbeit (oderso...)
      Aber es geht u.a. und/oder v.a. darum die (mit Social Media) heranwachsende Jugend hin zur richtigen Einstellung und Gesinnung zu „führen“. Ein beliebtes Spielchen, v.a. auch im Faschismus.
      Frechdreist ist es natürlich die Finanzierung des ganzen Indoktrinierungsgedöns dem blöden Steuerzahler aufzubürden. Aber wirklich auch nix Neues.
      Alles, auch wirklich alles was dieses „Finanzierungssystem“ gefährdet (und seien es neue Parteien) wird daher bespuckt, diffamiert und denunziert. Das Immunsystem des steuerzahlenden und wertschaffenden Bürger* könnte ja gestärkt werden, was unbedingt zu vermeiden ist (Beispiel: ÖR-Gesindel vs. AfD Programm). Es saugt sich doch gerade so schön, u.a. auch weil (zu) viel Politgesindel in den Parlamenten die bequemen Sessel verpupsen darf.

      Ich hoffe diese grüne grasrauchende Sekte fliegt aus den BT/LT-Parlamenten (BaWü wird schwierig, da sattgelangweilte pensionierte Oberstudienräte im Übermaas), kommunal können ja die Fähigen unter ihnen weiterveggietieren.

    • Internäschenel Offis?
      Unis stellen in ihren sogenannten international offices auch gern mal gendertröten ein, die sich dann um die Implementierung der auswendiggepaukten Ideologie “ kümmern“. Ze evil is always änd äveriwär.

    • Titel eingeben
      Doch, das tun sie und zwar dadurch, daß diesen Front- und Proxyorganisationen immer weiteren öffentlicher Raum über entsprechende Massenmedien oder bereits etablierte Netzwerke gegeben wird. Das fängt sehr vorsichtig durch Verweise auf entsprechende Veröffentlichungen dieser Organisationen an und wird kontinuierlich gesteigert, bis diese Organisationen schlußendlich dann integraler Bestandteil der (ver)öffentlichten Meinung sind.
      Und spätestens ab diesem Punkt wird dann das Meinungsklima durch diese Organisationen sehr stark beeinflußt.

    • Das sehe ich anders
      Doch, das tun sie und zwar dadurch, daß diesen Front- und Proxyorganisationen immer weiteren Raum über entsprechende Massenmedien oder bereits etablierte Netzwerke gegeben wird. Das fängt sehr vorsichtig durch Verweise auf entsprechende Veröffentlichungen dieser Organisationen an und wird kontinuierlich gesteigert, bis diese Organisationen dann schlußendlich integraler Bestandteil der (ver)öffentlichten Meinung sind.
      Und spätestens ab diesem Punkt wird dann das Meinungsklima durch diese Organisationen sehr stark beeinflußt.

  95. die links/gruene Agenda
    herrlich wenn diese Trottel, sich selbst entblöden und Entblößen. Das passt wie das Wahldebakel in NRW und das ganz aktuelle Geschehen in Niedersachsen.

    Der totalitäre Geist der antifaschistischen Bewegung ist ihre vorprogrammierte Niederlage. Politisch wie Gesellschaftlich. Kreischender Feminismus und Anti-Antifeminismus!

    Der normale Buerger wendet sich angewidert ab.

    • Es trägt zumindest dazu bei, dass sich ihre wählerbasis auflöst. Die Grünen sind mittlerweile richtig verhasst bei vielen, was ungerecht ist – sie haben an der Basis viele gute Leute, die mit Gender etc. nichts am Hut haben. Schade, sehr schade.

    • Aber die Basis wird ja nicht von Ihnen beschossen, sondern von den Parteioberen der Grünen
      und von den Grünen sobald sie an der Macht sind…

    • Titel eingeben
      Das scheint kein Alleinstellungsmerkmal der Grünen zu sein.
      Indem die Auflösung der jeweiligen Wählerbasis durch Abwendung betrieben wird, kann man ein ein politisches System wie die BRD ziemlich einfach zerstören.

      Wen das Thema interessiert: (auf youtube)
      Yuri Bezmenov Psychological Warfare Subversion & Control of Western Society

      Das wurde bereits 1983 (noch im kalten Krieg) aufgenommen.
      Man muß auch nicht seinen Schlußfolgerungen folgen, aber die dort beschriebenen Methodiken sind zweifelsohne zeitlos.

    • Titel eingeben
      „Die Grünen sind mittlerweile richtig verhasst bei vielen, was ungerecht ist“

      Daran ist überhaupt nichts ungerecht; und die Grünen sind m.E. auch nicht primär verhasst wegen dem ganzen Gender-Kram (das nehmen die meisten Leute eher peripher wahr), sondern wegen ihrer Haltung zu vorwiegend islamischer Einwanderung und deren Folgen. Und diese Haltung hatten sie im Grunde auch schon vor 25 oder 30 Jahren, was auch damals für jeden erkennbar gewesen sein muss. Ich kann auch diese Vorstellung, dass die Grünen sich nur in den letzten Jahren zum Negativen verändert hätten, in keinster Weise nachvollziehen. Deren Spitzenpersonal bestand jahrzehntelang zu erheblichem Teil aus Leuten, die einen Hintergrund in maoistischen K-Gruppen und ähnlichen Politsekten hatten und entsprechend agierten; zu sagen, früher war das doch alles super, bis Göring-Eckardt etc. kamen, ist Schönrednerei.
      Mir ist auch unklar, was immer dieses Verweisen auf die „guten“ Grünen an der Basis sein soll. Diese Leute sind genauso verantwortlich für den negativen Einfluss der Grünen auf die deutsche Politik wie höherrangige Grüne.

    • Ja, Herr tommy, da bin ich absolut Ihrer Meinung ,
      .
      . die Grünen haben früh das Thema Umweltschutz gekapert, aber als Ideologen und Täter, sobald sie gewählt,
      oder in Koalitionen kooptiert wurden,

      waren sie immer Schrott .

      Keine Stimme diesem Gschwearl !

    • @ tommy
      wer Zeitung liest und sich für Biographien interessiert, der kann schon seit vielen Jahren den Eindruck haben, dass es bei den Grünen nicht nur bunte Blümchen, sondern auch einiges an Jauche gibt.

    • @DON 9:50
      in gewisser Hinsicht war ich selbst auch mal grün-affin (aber nie Mitglied bei denen), ich sehe aber (leider?) immer sehr schnell wo es lang läuft und habe mich dann fern gehalten. Und mittlerweile fällt mir zu der vom Satan übernommenen grünen Heimsuchung nichts, aber auch gar nichts mehr ein.

      Wenn die gute Leute an der Basis haben, so sollte man um die kämpfen und sie mit guten Argumenten bewegen sich von den Grünen abzuwenden.

      Das Wahlergebnis im September wird mir nicht schmecken (ich hätte gern eine Partei mit neuer bürgerlicher Dynamik, die auf moderaten Stolz und etwas mehr positive Männlichkeit setzt, aber da bin ich meiner Zeit wohl leider wieder mal viel zu weit voraus), aber es wäre wesentlich besser zu verdauen wenn die Grünen rausfliegen. Denn die sind nur noch Übel, Pest, Plage.


    • nicht primär verhasst wegen dem ganzen Gender-Kram (das nehmen die meisten Leute eher peripher wahr)
      oh, ich denke, Eltern von Schulkindern nehmen da u.U. schon was wahr, verbinden das aber nicht mit diesem Etikett. Und wer die letzten 20 Jahre ein bißchen mit Uni und Verwaltung zu tun hatte, konnte die immer weitere Ausbreitung qua Institutionalisierung nicht ignorieren.

  96. Was soll man dazu sagen
    ggf ist musikalisches passend.

    Etwa in der Art.

    https://www.youtube.com/watch?v=mpTeslni6tA

    oder

    https://www.youtube.com/watch?v=-KAQQTShjGw

    die zweite Fassung ist ggf die zukunftsweisendere
    da nicht so viele Musiker benötigt werden
    sondern nur einer und ein oder zwei Sklaven die die Bälge treten.

    Es gibt natürlich auch Bearbeitungen für Warmduscher
    die hier m.E. aber eher unangemessen sind.
    Es wurde schließlich in einer Schlacht ein Sieg errungen
    und darauf bezieht sich auch der Auftrag zur Komposition.

    Ich würde mich freuen wenn es eine Fassung für das Heeresmusikkorps
    geben würde die man dann bei der Entlassung von Frau Dr. med V.d.L. spielen könnte.

  97. Mit Dank
    “ Ein Held ist jemand, der tut , was er kann.
    Andere tun das nicht.“ De la Rochefoucauld

  98. Buch zu Unterschieden zwischen Männer und Frauen
    Werter Don. Auch ich fand mich auf diese Liste namentlich wieder. Darf ich mein Buch bei Ihnen anpreisen?

    In den Augen der Argent*innen bin ich wohl ein Biologist. Zu Recht. In:

    „Adams Apfel und Evas Erbe: wie Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer“ 2015. C.Bertelsmann erkläre ich warum.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Axel Meyer

    • Aber natürlich und herzlichen Dank dafür. Es steht bei mir im Regal, obwohl ich in Bio eine totale Niete war – neben Kutschera.

    • Wenn dies Werk gefällt, dann sicher auch ein anderes:
      „The Social dimension of Sex“ von Roy Baumeister.

  99. zu früh gefreut
    Leistung o.k., aber kein Grund zur Freude.

    Zitat:

    *Agent*in „vorübergehend offline“
    Das von der Böll-Stiftung unterstützte Lexikon zum Thema Antifeminismus hat breite Kritik hervorgerufen. Nun wird es überarbeitet.

    Das umstrittene Online-Lexikon zum Thema Antifeminismus „Agent*in“ wird überarbeitet. „Die Agent*in geht vorübergehend offline“, heißt es in einer Erklärung des Redaktionsteams. Aber: „Wir kommen wieder“. Die Plattform, von unabhängigen Expert*innen zum Thema geschrieben und von der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt, war in die Kritik geraten, weil sie neben Artikeln über die Netzwerkstrukturen antifeministischer Strömungen wie radikalen „Lebensschützern“ oder der AfD oder frauenfeindlich agierenden „Männerrechtlern“ auch eine Suchfunktion zu Personen, die in diesen Netzwerken aktiv sind oder deren Positionen vertreten, anbot.

    In der Erklärung des Teams heißt es nun: „Bedauerlicherweise hat die gewählte Form die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung zu Antifeminismus überlagert. Deshalb werden wir die Seite erweitern und überarbeiten. Wir werden sie verständlicher und vielfältiger machen.“

    (Ende Zitat)

    ..

    Die kommen wieder. Das war nur ein Testlauf.

    ..

    kein URL

    • Nein, die kommen nicht wieder. Die wissen vermutlich inzwischen, wie schlimm das Leck war und welches weitere Leck es im innersten Bereich gibt. Ich kann Verbindungen nachweisen, die so richtig existenzgefährend für manche Leute werden. Wenn sie einen Funken Hirn haben, beerdigen sie das Projekt.

    • Ja?
      Für wen denn?

  100. Ein wenig gefeiert ...
    … haben wir schon nach den guten Nachrichten letzte Nacht, aber über den Tag stellte sich Nüchternheit ein.

    Die haben ja nicht aufgehört, weil sie Einsicht in ein verwerfliches Denken und Handeln zeigen, sondern weil sie’s technisch und personell vergeigt haben. Eine Abkehr vom Grundkonzept ist nicht zu erkennen.
    Die wollen/werden es beim nächsten Mal einfach besser machen.

    Herausragende journalistische Leistung, preiswürdig und eine wichtige Stufe auf dem langen, steilen Weg. Aber solange nur Sie als eine der wenigen Stimmen unter zahlreichen, offenbar massiv sedierten Semaphoren Widerstand leisten und Beachtung finden, ist noch nichts gewonnen.

    Schmälert Ihre Verdienste in keiner Weise, im Gegenteil. Die Bewunderung wächst mit jedem neuen Beitrag, die ernste Besorgnis leider auch.

    Laue Sommernacht, kurzerhand die Entscheidung und „Cause there are no reasons“ im moser’schen Wochentakt etwas nachzufeiern. Der Montag folgt früh genug …

    https://www.youtube.com/watch?v=SaHAvEEbQOE

  101. Divide et impera: Die große Vernebelung
    @Otto Meier 5. August 2017 um 13:46 Uhr
    „Mit sachlicher Auseinandersetzung hat das ja alles nichts mehr zu tun. Und mit links gegen rechts bzw. umgekehrt oder damit, eine Mitte neu zu definieren, hat das allein schon deshalb auch nichts zu tun. …
    Mehr und mehr habe ich aber den Eindruck, daß hier erfolgreich ein Nebenkriegsschauplatz etabliert wird, der einzig dazu dient, sinnvolle gesellschaftliche Auseinandersetzungen über echte Probleme zu verhindern, indem die Kräfte sinnlos an solchen nutzlosen Unsinn vergeudet werden. Insbesondere, da sich ja immer mehr Menschen dazu berufen fühlen, sich damit zeitintensiv und ernsthaft zu beschäftigen.“

    Die Verschiebung auf „Nebenkriegsschauplätze“ und die Vernebelung grundlegender gesellschaftlicher Interessenkonflikte war von Anfang an ein wesentliches Ziel des Feminismus.

    Ich schrieb im vorigen Thread:
    „Die Funktion der links-grünen Ideologien (Feminismus, Genderismus etc.) ist es, Kritik am ökonomischen System abzulenken auf Bereiche, wo der Klassencharakter der Gesellschaft vernebelt wird.“
    http://blogs.faz.net/deus/2017/07/31/die-schwarzen-listen-der-mitarbeiter-des-boell-prangersagentin-4481/#comment-65064

    Divide et impera: Geschlechterkampf statt Kampf für die Überwindung des kapitalistischen Systems, welches – empirisch wahrnehmbar – die Lebenssituation der meisten Menschen fortlaufend verschlechtert.

    • Schaut auf die Wahlprognosen und -ergebnisse
      Insbesondere in BW hat der „Kampf“ um die Integration des Themas nicht nur in die Sexualerziehung in die Lehrpläne von BW seine Wirkungen auf das Wahlvolk gehabt. Frau Löhrmann, Ex-Schulministerin und Grünenvorsitzende in NRW hat den Wahlkampf im Sinne der grünen Jugend geführt, die auch nichts gegen das Schieben einer Nummer auf der Schultoilette hatten. Wenns die Schüler überkommt, dann an jeder Ecke, aber bitte mit Kondom – das macht Spass. In der Schule wird das nicht angesprochen, aber darum gebeten, die Schüler nicht während des Unterrichts aus dem Klassenraum zu lassen, um die Toi aufzusuchen. Dass immer mehr Wähler und auch junge „Noch-Nicht-Wähler“ sich von dieser Partei und ihren Zielen abwenden, ohne das an die große Glocke zu hängen, ist nicht verwunderlich. Nicht nur der „Kahane-Komplex“, sondern genau dieser hier, wird Thema in den Fächern Politik und Wirtschaft und Sozialwissenschaften sowie Geschichte sein. Politische Bildung ist keine Erziehung zur Parteilichkeit!

    • Feminismus und Kapitalismus haben etwas gemeinsam, sie werden mißbraucht.
      Selbstverständlich kann man das hier nicht ausdiskutieren, aber der Feminismus hatte ursprünglich mit Genderwahn nichts zu tun, er entsprang der Forderung nach Gleichstellung, hatte quasi das rechtliche Neutrum zum Ziel, den Menschen. Es war angesichts der männlichen Ablehnung nur eine Frage der Zeit, wann die Auseinandersetzungen eskalieren mußten. Den heutigen auf Krawall gebürsteten und mitunter durchaus gewaltsamen Feminismus, den haben sich die Männer letztlich selbst zuzuschreiben, die nach wie vor ihren rassistischen Vorstellungen fröhnen.

      Beim Kapitalismus verhält es sich denn auch ganz ähnlich. Im Grunde ist gegen den Kapitalismus, hier besser Marktwirtschaft, ja überhaupt nichts einzuwenden. Aber so wie Männer ihre Macht gegenüber Frauen mißbrauchen, so mißbrauchen erfolgreiche Kapitalisten auch gerne mal ihre Macht gegenüber denen, die weniger erfolgreich sind.

      Eigentlich sollte in beiden Fällen zumindest in Demokratien die Politik korrigierend eingreifen. Doch die Politik hat in beiden Fällen jämmerlich versagt. Bei den Feministinnen mag das politisch noch zu heilen sein, beim Kapitalismus eindeutig nicht mehr, der wird sich und damit die Menschheit auf Dauer in die Steinzeit zurückbefördern. Denn die Politik hat ihre Macht längst an das Kapital verloren, und das völlig unabhängig von gesellschaftlichen Klassen oder politischen Systemen.

      Obwohl ich Ihre Beiträge durchaus schätze, Herr Goslar, so sehr störe ich mich mitunter an der Dialektik, die meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß ist. Es scheint mir sicher, daß Engels, Marx, Lenin, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht – aber auch Noske oder Schumacher – zu sehr in ihrer Zeit verhaftet waren, als daß man ihr Wirken generalisierend übertragen könnte. Auch wenn manches immer noch aktuell ist, so wäre es doch spannend zu wissen, wie sie sich weiterentwickelt hätten. Und das ist etwas, was ich doch sehr schmerzlich vermisse – eine den heutigen Realitäten angepaßte Weiterentwicklung.

      Nun ja, ab und an schaue ich mal bei Sahra Wagenknecht vorbei, ein kleiner Trost in dieser Zeit.

  102. Es besteht die "Gefahr"
    … dass das Wiki künftig zwar fortgeführt wird, aber eben nicht mehr öffentlich. Ich würde es den links-grünen Genderisten durchaus zutrauen.

    • Die Materialsammlung bleibt erhalten, aber es ist ein enormer Aufwand, die aktuell zu halten. Dafür braucht man ein Team, und das hat Kemper jetzt nicht mehr.

  103. Nicht auszudenken ...
    … mit wieviel tausenden Umdrehungen pro Minute Heinrich Böll in seinem Grabe rotieren würde, wenn er wüsste, dass ausgerechnet in seinem Namen schwarze Listen mit sog. Gesinnungsfeinden angelegt werden. Nicht auszudenken.

    • Ich wäre ja für die Umbenennung in Muammar-Gaddhafi-Stiftung, der hat die Grünen in Europa ja auch finanziert.

    • Man sollte in Erwägung ziehen,
      eine ganzseitige Liste mit Fotos in jedes öffentliche Gebäude zu hängen mit dem Titel „Grüne Armee Fraktion“

    • @Don
      „Gruen“ ist ja auch die Farbe des Islams. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, warum die Ideologie so attraktiv für manche deutsche Grüne ist, es sei denn, man sieht die Juden mal wieder als den gemeinsamen Feind.David Modales Buch über das Verhältnis der Nazis, v.a. Himmlers, zum Islam, ist durchaus lesenswert in diesem Zusammenhang. Nur war das schon damals eher pragmatisch, die Deutschen brauchten einfach mehr Kanonenfutter für Ostfront und den Afrikafeldzug. Ansonsten, wäre eine „Fiona_B“ im Nachleben wirklich ein verlockendes Versprechen für einen gefallenden muslimischen Krieger?

    • @Onkel
      Was verbindet die Grünen mit dieser Ideologie? Ich denke nicht, dass es primär der Antisemitismus ist, sondern der Antiamerikanismus.

      Dazu auf persönlicher Ebene fehlende Reife und Bereitschaft zur Übernahme individueller Verantwortung sowie fehlende Akzeptanz legitimierter Autorität außerhalb ihrer Ideologie.

    • big is beautiful @ Onkel
      http://www.marieclaire.com/politics/news/a3513/forcefeeding-in-mauritania/

      In Mauritania, where big is beautiful and stretch marks are sexy, young girls are brutally force-fed a diet of up to 16,000 calories a day — more than four times that of a male bodybuilder — to prepare them for marriage.

    • @ baizuo - Mauritanische Traeume
      Waere das nicht mal ein Thema fuer Fiona&Co? Oder faellt das unter Multikultitoleranz, wie auch Gentialbeschneidung, Ehrenmord und andere nette Sitten, die z.Zt. in westl. Laender importiert werden?

    • Lieber Onkel,
      ich glaube, da kann man nichts erwarten: Das wäre fatshaming.

      Einerseits ist es natürlich gewaltvoll, und auch sexistisch, da die Männer das so mögen – andererseits ist es ein machtvolles Zeichen für die Diversität, ja, Buntheit! der Körperformen, und vom Ende her betrachtet kann Fett in Leggings ja keine Abweichung vom eigenen Erscheinungsbild feststellen – höchstens fehlt das ein oder andere Piercing und die tattoos.

      Der Feminismus interessiert sich schon lange nicht mehr für die wahren Opfer, er stünde sonst dem Islam und den Pädophilen nicht so nah.

  104. keine journalistische Recherche??
    Nur zur Information: Benutzerin Fiona auf Wikipedia: „das ist ein Blog von Alphonso und keine seriöse journalistische Recherche“

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Agent*In&curid=9985757&diff=167908046&oldid=167908026

    • Ja, ich weiss, ich mache gerade eine seriöse journalistische Recherche über Fiona.

    • Oje, die aaaame, aaame Fiona.... Don ,schenken Sie ihr
      .
      ..
      richtig ein, sowas, wie fünf große Absinth pur an der Bar, und kein wasser hintnache !!!!

      Speim sois, die DDR-ische Demokratiedemonteurin .

    • Aber nicht, daß Sie wieder nur "plaudern'", Alphonso
      das würde die Frau nicht verstehen – die hält Sie vermutlich auch für „faul“, weil Sie das immer so leger von sich selbst behaupten…

  105. Titel eingeben
    Grün ist das neue Braun.

    • @Gast: Grün, Grünling, Grünschnabel
      Die Farbe Grün ist ein Symbol für Unerfahrenheit. Eine junge, unerfahrene, oft vorlaute Person ist ein/e „Grünschnabel/in“, sie ist „grün hinter den Ohren“.
      Im Islam gilt Grün als Farbe des Propheten Mohammed.

    • Nee, die braune Wurzel treibt grün
      Text eingeben

    • Dazu ist es ganz spannend, die Debatte um diesen Beitrag und MEINE „Don Alphonso speaking“ Wortmeldung hier https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Agent*In#FAZ_Blog zu lesen, wo eine gewisse Fiona Mutmassungen und Falschbehauptungen über die FAZ aufstellt, weil ihr offensichtlich die originalen Screenshots des Datenleaks nicht reichen.

    • Der Wink mit dem ganz großen Zaunpfahl...
      Sind die Leute bei WP wirklich so verstrahlt oder wissen die schlicht nicht, mit welcher publizistischen Feuerkraft sie es da aufnehmen wollen, wenn das Mutterschiff erstmal mit dabei ist?

    • Das Mutterschiff eröffnert am Dienstag das Feuer.

    • Die Dame bestreitet, bei Agent*in mitgemacht zu haben
      Fiona darf gerne überall mitarbeiten, das hier ist noch ein ziemlich freies Land. Aber falls sie mit Agent*in irgendwas zu tun hat, darf sie hier nicht mitdiskutieren wg IK.–Carolus.Abraxas (Diskussion) 19:31, 6. Aug. 2017 (CEST)

      Vllt wäre es besser, diese relativ wüste Spekulation selbst zu entfernen. Es gibt diesbezügliche Projektgrundsätze. –Rex250 (Diskussion) 19:35, 6. Aug. 2017 (CEST)
      WP:IK? –Carolus.Abraxas (Diskussion) 19:39, 6. Aug. 2017 (CEST)
      WP:ANON. –Rex250 (Diskussion) 19:40, 6. Aug. 2017 (CEST)

      Carolus.Abraxas, so funktioniert Hetze. Und die betreibt „Don Alphonso“ im Netz. Und gewisse User reiben sich die Hände, reichen das in Wikipedia weiter und hetzen mit. Da ich Dich nicht zu diesen Usern zähle, schreibe ich das nur einmal: nein, ich habe und hatte nichts mit agentin.org oder der Gunda-Werner-Stiftung zu tun. Und wer das weiterhin unterstellt, um mich zu delegitimieren und aus Diskussionen und der Artikelarbeit vertreiben will, muss mit einer Vanüdalismusmeldung rechnen.–Fiona (Diskussion) 19:39, 6. Aug. 2017 (CEST)
      Ich möchte den Benutzer:LdlV an die SG-Auflagen erinnern, die auch ihn betreffen.

      Fiona: Ok, das reicht mir schon. Es besteht also kein IK. Gut.@ REX: Anon? Die Identität (Klarname etc.) war doch nie von Interesse, es ging um einen möglichen IK. Das hat Fiona ausgeräumt, ohne dass ihre Identität nun in irgendeiner Weise weniger versteckt ist.–Carolus.Abraxas (Diskussion) 19:45, 6. Aug. 2017 (CEST)

      Ich bezog mich auf das. –Rex250 (Diskussion) 19:55, 6. Aug. 2017 (CEST)
      So viel den Stasi-Methoden des „Don Alphonso“.–Fiona (Diskussion) 19:59, 6. Aug. 2017 (CEST)
      Da hast Du einen Punkt. Nachvollziehbar dargestellte Recherche im Blog ist das eine, in den Kommentaren nachzufragen ob jemand weiß, wer eine best. WP-Autorin ist, das ist etwas gänzlich anderes. Er sollte das lassen, es ist nicht besser als das, was er – nicht unberechtigt – anderen oft vorwirft.–Carolus.Abraxas (Diskussion) 20:07, 6. Aug. 2017 (CEST)

    • Blöderweise kann ich das Treiben von Fiona mit dem Treiben von ********** auf Agentin abgleichen. Und blöderweise habe ich noch was anderes.

    • Blöderweise kann ich das Treiben von Fiona mit dem Treiben von ********** auf Agentin abgleichen. U
      Erinnert an Tartakowers: „Die Drohung ist stärker als die Ausführung.“

    • Es sind über 7500 Änderungen bei agentin, und ich habe darauf verzichtet, eine Vollversion zur Verfügung zu haben. Ich muss das Material durch mühsamen Abgleich , Seite für Seite sichten. Bei Schopenhauer war es leicht, da passt die Tätigkeit bei agentin zu der bei Wikipedia. Der Rest ist komplizierter.

    • @Don - bin dem Wikipedia-Diskussions-link gefolgt.
      Der unguten Mischung aus ad hominem und derailing zu begegnen, erfordert einen langen Atem.

      Ich hatte bisher keine Ahnung davon, was noch alles im Hintergrund mitläuft. Da sind Recherche, Ausformulieren und Redigieren ja nur die Spitze des Eisbergs.

    • Es ist nur eine kleine Gruppe, aber ich werde sie aufstöbern und festmachen.

    • Es scheint so zu sein, dass sich Fiona_B. nicht nur bei
      WP unbeliebt gemacht hat. Andere Frauen beklagen sich und als Moderatorin des Forums von Haus hat sie wohl so gründlich aufgeräumt, dass kaum noch jemand hat schreiben wollen. Allein der Name Gabriele Mirhoff war da schon ausreichend, um Grauen zu verbreiten.
      Welche Funktion hatte sie bei Tomorrow Focus Technologies GmbH? Sie taucht im Impressum der LBS Potsdam unter Redaktion Wohnen & Leben auf.
      https://archive.li/0mmku#selection-371.0-371.24

      Der Spiegel erwähnt sie in einem Artikel aus 81 als eine der fünf unbequemen Referenten http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14353409.html

      Ich lese gerade über ihren Austritt aus WP beim Kemper https://andreaskemper.org/2012/08/16/1265/ wo sich ebenfalls eine „Kollegin“ über FB beklagt. Auch mir ist aufgefallen, dass sie andere Frauen einfach abbügelt, es ist schon komisch.

      Altersmäßig müsste sie ungefähr beim Kemper sein.


    • @Renate Simon: unbeliebt oder nicht ist da kein Kriterium, das irgendeine Rolle spielt. Das mag ein Kollateralschaden von Durchsetzungsfähigkeit qua unermüdlicher Penetranz sein, aber eben ein verschmerzbarer. Denn er sorgt nur für mehr Ausbreitungsraum, weil die empfindlichen Andersdenkenden dann eben wegbleiben.

  106. Ironie? Leichenfledderei?
    Hat man Heinrich Böll gefragt, ob er ihn hergeben will, seinen guten Namen? Nein. Der Verein wurde erst erst ein Jahrzehnt nach seinem Tod gegründet.
    .
    Sein wohl bekanntestes Werk erschien 1974: „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“. Darin beschreibt Böll, wie Rufmord und Hetze einen Menschen zerstören, wie Menschen zu Unrecht an den Pranger gestellt werden.

    • @kdm: Schäbige und gesinnungslose geistige Erbschleicherei!
      Zum 25. Todestag von Heinrich Böll erklären Claudia Roth und Cem Özdemir, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (14.07.2010):
      „Sein (Heinrich Böll) bekanntester Roman „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ ist eine unverändert aktuelle Warnung vor den Formen und Folgen eines sensationslüsternen Kampagnenjournalismus, der Persönlichkeitsrechte und Menschenwürde verletzt.
      Als früher Vordenker und Wegbegleiter der Grünen Partei hinterlässt uns Heinrich Böll ein Erbe, das durch Zivilcourage und demokratisches Engagement immer wieder aufs Neue lebendig gehalten werden muss.“

    • anderer Blickwinkel
      Nach der neuen Denke geht es doch so: Böll war katholisch, heterosexuell, weiß und hat als Soldat eine Nazi-Uniform getragen (wie Helmut Schmidt, der aber evangelisch war). Wenn man dann noch seine Buchtitel einbezieht (Gruppenbild mit Dame ist Klassismus, Haus ohne Hüter muß Haus ohne Hüterin heißen usw.), dann kann man doch nur den Schluß ziehen: Böll war …. ! Genau.
      Und wenn überhaupt, müßte es Annemarie-und-Heinrich-Böll-Stiftung heißen.
      Mit Kampfesgrüßen K

    • Daher bin ich ja für Gadhaffi.

    • @Kalchas: Böll war …. ! Genau. Versessen auf Panzerschokolade!
      Heinrich Böll hat als Soldat eine Nazi-Uniform getragen und war abhängig von der Droge Pervitin (Crystal Meth, Meth, Ice, Crystal)!
      Die Welt. 30.03.2015
      Mehrfach finden sich in seinen (Heinrich Böll) Briefen von 1939/40 Bitten wie: „Schickt mir nach Möglichkeit bald noch etwas Pervitin“ oder „Vielleicht könntet Ihr mir noch etwas Pervitin für meinen Vorrat besorgen?“, mitunter sogar fast flehentlich: „Der Dienst ist stramm, und Ihr müsst verstehen, wenn ich späterhin Euch nur alle zwei bis vier Tage schreibe. Heute schreibe ich hauptsächlich um Pervitin.“

    • Im Zeitalter der Political Correctness...
      … das nichts anderes als ein Herrschaftsinstrement radikaler Minderheiten ist, die den demokratischen Diskurs durch normative Sprachregelungen ersetzt haben,…
      … gibts in den Betrieben, in der Politik, im öffentlichen Raum wieder mehr Mobbing: Ausgrenzung im Namen der Diversity! Da macht auch die evangelische Kirche mit – die hat halt den Heiligen durch den Zeitgeist ersetzt

    • ... nicht die ganze Kirche natürlich.
      Es gibt phantastische Gemeinden und Pastoren. Vor Ort wären diese gar nicht wegzudenken! Was ich eigentlich sagen wollte: Mich ärgert das pharisäerhafte Verhalten vieler Funktionäre.

  107. "Fiona" bei Wikipedia
    Am 06. 08. 2017 um 8:01 hat Fiona B. (https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin:Fiona_B.) den folgenden Abschnitt in dem Artikel „Agent*in“ gelöscht:

    [[Rainer Meyer]] machte auf schwere sicherheitstechnische Mängel im Quellcode des Wikis aufmerksam. Von Meyer konsultierte Sicherheitsexperten hätten das Projekt als „total verantwortungslos, unzureichend gesichert und leicht überwindbar“ bezeichnet. Laut Meyer enthielten zumindest frühere Versionen, die aufgrund der Sicherheitsmängel leicht von Dritten eingesehen werden konnten, zum Teil „eindeutige und wenig freundliche Tatsachenbehauptungen“ über die im Wiki dargestellten Personen. Mehrere Personen hätten entsprechende Daten gesichert und würden über eine juristische Verwendung gegen die verantwortlichen Autoren nachdenken. Das Wiki ging einen Tag nach der Veröffentlichung dieser Informationen durch Rainer Meyer auf Twitter offline.

    Als Begründung wurde angegeben:

    „das ist ein Blog von Alphonso und keine seriöse journalistische Recherche“

    Was versteht „Fiona B.“ unter seröser jpurmalistischer Recherche?

    • Sie hat auch schon bei einem grossen Beitrag über Elisabeth Tuider versucht, dessen Verlinkung von 2014 zu verhindern – ebenfalls von der FAZ, ebenfalls mit einer haarsträubenden Begründung, die zitierten Personen würden das vielleicht gar nicht sagen.

    • Oh, oh, die zoffen sich aber hübsch
      wobei ich noch nicht rausbekommen habe, wer Fiona_B ist, die sich nur unter
      https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiProjekt_Frauen_in_Gesellschaftsbereichen
      so weit geoutet hat:
      Frauen im Tanz, en.Wiki-Artikel:Women in dance
      –Fiona (Diskussion) 11:45, 22. Aug. 2016 (CEST) (auf das übergreifende Thema bin ich gekommen, weil ich derzeit Einzelbiografien über amerikanische Tänzkünstlerinnen übersetze/schreibe/bearbeite)

      Brainswiffer (oder auch KDH) ist einfach zu finden bzw. macht er auch kein Geheimnis draus: http://www.ztd.ch/w/index.php?title=KDH
      Ein Schweizer Prof. aus Freibourg.

    • Gabriele Mirhoff
      google.li/search?q=%22Gabriele+Mirhoff%22&oq=%22Gabriele+Mirhoff%22

  108. Richtiger waere zu sagen:
    @Christalu:

    A Hero is a person how get OTHER persons killed.
    Eigene Erfahrung und so.

  109. Das Männer-W.
    hat Fiona B. ja (wie einige andere Medien) einen bürgerlichen Namen zugeordnet, zu dem man auch Infos im Netz findet. Aber das wissen Sie sicher längst. :-)

  110. Staatsfeminismus als Herrschaftstechnik
    Anders verhält es sich mit dem „Staatsfeminismus“, der den Frauen einsuggeriert, sie wären benachteiligt. So wurden und werden feministische und männerhassende Frauen erzeugt und an ein Geschlechterkampf angefeuert.

    Als Gegenreaktion entstehen anti-feministische und frauenhassende Männer. Beispiele dafür gibt es in diesem Blog genug.

    Es wird nicht erkannt, dass von oben die Geschlechter aufeinandergehetzt werden nach dem Prinzip von „divide et impera“ und dass es sich um eine Herrschaftstechnik handelt, mittels der grundlegende gesellschaftliche Interessenkonflikte auf „Nebenkriegsschauplätze“ verschoben werden und eine Solidarisierung gegen das Herrschaftssystem verhindert wird.

    • Wenn Sie meinen, HvGoslar, daß sich Feministinnen für die Frauen nicht interessieren,
      die sie vorgeben zu vertreten, dann haben Sie selbstverständlich Recht!
      Das hat Birgitt Kelle zum Ärger jener schon vor langer Zeit angesprochen.

    • Doch, doch, Goslar:
      Das ist schon seit Jahren beim Aufeinanderhetzen der erwerbstätigen Mütter gegen die Mütter, die ihre Kinder selber betreuen.

    • Netzmütter
      Da gab es doch vor einigen Jahren die Netzmütter, die von Leuten, denen ihr Engagement nicht passte, mit Abmahnungen zur Aufgabe gezwungen wurden.

    • Das muss an mir vorbei gegangen sein.

    • kein Wunder, dass es Ihnen vorbeigegangen ist, es sind nicht netzmütter, sondern netzfrauen
      hab einen Beitrag in epochtimes gelesen – mein falsches Abspeichern kostete mich jetzt 20 min Lebenszeit, die ich hätte auf dem Rad verbringen sollen.

      der link:
      http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mundtot-gemacht-kritische-blogger-und-aktivisten-werden-zunehmend-wirtschaftlichem-druck-ausgesetzt-a2182836.html

    • Die benannte Hetze gegen Mütter ist nur scheinbar schizophren.
      Sie ist aber eine Gender-Strategie und ergibt sich aus der 50/50 Forderung. Nur, dass sie unterschwellig daherkommt, als U-Boot, von dem keiner so genau wissen soll, wo es her kommt.

      Deshalb wurden die 40 Millionen Frauen in Deutschland vor der Implantierung des Gender Mainsteaming in den deutschen Politikbetrieb auch nicht befragt. Die Durchsetzung der Gender-Ideologie erfolgt von oben nach unten im Top-Down-Prinzip, ausgehend vom Frauenministerium, ohne parlamentarische Debatte. Dies wurde möglich durch die Änderung der „Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien“. Christine Bergmann (SPD): „Ich freue mich, dass in der neuen Geschäftsordnung das Gender-Mainstreaming‘-Prinzip verankert wurde.“

      Die erste Strategie für die Umsetzung der neuen Gleichheit im Gender Mainstreaming heißt: Eine 50/50-Quotenregelung für Männer und Frauen für sämtliche Arbeits- und Lebensbereiche.

      Bei der Neudefinition von Gleichheit durch die Gender-Perspektive geht es nicht um gleiche Rechte, gleiche Chancen und gleiche Würde, sondern um „statistische Gleichheit“. Frauen sollen 50 Prozent aller Arbeitsplätze bis hin zu den höchsten Ämtern einnehmen und Männer gezwungen werden, 50 Prozent der Säuglings- und Kinderpflege zu übernehmen. Alternativ (und leichter zu erreichen) sollen alle Frauen mit oder ohne Kinder jederzeit einer vollzeitigen Erwerbstätigkeit nachgehen. Die Kinderpflege übernimmt der Staat.

      Die zweite Strategie ist die Neudefinition der Familie. Wo das Geschlecht, d.h. die konkrete Leiblichkeit von Mann und Frau unwichtig geworden ist, … ist es unwichtig, ob eine Frau sexuelle Beziehungen mit einem Mann oder einer Frau hat, mit einem oder mit mehreren Menschen. Die Gender Agenda setzt sich deshalb für die Gleichstellung zahlreicher sexueller Lebensweisen und damit für eine komplette Neudefinition von Ehe und Familie ein:

      „Die schwul-lesbische Kultur lässt sich auch als subversive Kraft sehen, die das hegemonische Konzept der Familie herausfordert.“

      Aus der Sicht der Gender-Feministen müssen Ehe und Familie abgeschafft oder völlig umgedeutet werden. Nur dann kann sich auch die Sexualität aus den „Zwängen“ befreien. Zuerst gilt es, „der heterosexuellen Ideologie, die die männliche Vorherrschaft am Leben erhält, den Kampf“ anzusagen.

      Die Gender Agenda redet davon, dass sie das Leben von Frauen verbessern möchte. Aber sie greift Frauen an, die zu Hause bei ihren Kindern bleiben möchten. Sie verurteilt Frauen, die „traditionellen“ Berufen nachgehen möchten.

      Die Durchsetzung einer 50/50-Quotenregelung nimmt außerdem Frauen und Männern die individuelle Freiheit, denjenigen Kandidaten zu wählen, den sie möchten. Nicht alle Frauen sind z.B. der Auffassung, dass ihre Interessen besser von Frauen vertreten werden. Umgekehrt gilt auch: Wenn Frauen möchten, können sie zu 100 Prozent Frauen wählen. Wenn aber von vornherein festgelegt ist, dass 50 Prozent der Wahlämter mit Frauen besetzt werden müssen, ist das ein Angriff auf die Wahlfreiheit des Einzelnen.

      Siehe auch: Dale O’Leary „The Gender Agenda“

    • "Netzmütter"
      Die hießen „Netzfrauen“, mehr darüber hier, auch deren Abschiedbrief: http://bit.ly/2ugHFTj

    • Über die Unbestechlichen Netzfrauen habe ich gestern auch gelesen
      die Unbestechlichen
      https://dieunbestechlichen.com/2017/08/abmahnungen-drohungen-gegen-kinder-und-enkel-endlose-anwaltskosten-wie-man-eine-kritische-stimme-im-netz-abwuergt/

      die beklagen, nun ihre Zeit bei Anwälten verbringen zu müssen. Dafür haben die Männer nicht gearbeitet.

    • "Die Kinderpflege übernimmt der Staat."
      @P.Gärtner: interessanter Beitrag!

      Und ich dachte immer nur, daß es wieder darum gehe, dem Führer*In ein Kind zu schenken…
      ErSie ist wieder da!

  111. Zeitgeist
    Werter Don,
    herzlichen Glückwunsch zur vorbildlichen Recherche und dem ergatterten Skalp. Nach dem Bericht der Otto-Brenner-Stiftung, der Demaskierung der G20-Hetzjagd oder der entlarvtem Mittelmeerschmuggel hege ich die leise, leise Hoffnung, dass sich der öffentliche Diskurs wandelt und auch ein wenig Logik wieder beachtet wird (alles Religiöse wg. Religionsfreiheit tolerieren, illegaler Grenzübertritt, Rettung ist nicht gleich Aufnahme, usw.) Bleibt abzuwarten, ob und wie es sich am 24. September niederschlägt. Und selbst dann gilt Vorsicht, wenn man berücksichtigt, dass bei der LTW in NRW eine Nachauszählung in 62/15000 Wahlbezirken ergab, dass die AfD 2204 Stimmen zu wenig hatte.
    Don, eigentlich würde ich meine Zeit lieber mit anderen Dingen zubringen und anderes erforschen. Bitte weiter so!

  112. Doktorand mit 53 ?
    Doktorand mit 53 ?

    Kemper, ist das der, der sich mit 53 Jahren noch als Doktorand ausgibt? Wäre interessant, das Thema seiner Doktorarbeit zu erfahren und den Namen des Lehrstuhlinhabers, bei dem er promoviert.

    • Geboren wohl erstes Halbjahr Eintausendundneunhundertunddreiundsechzig:
      de.metapedia.org/wiki/Kemper,_Andreas

      facebook.com/andreaskemper63/posts/1661534934119325

      facebook.com/andreaskemper63/photos/a.1404716119801209.1073741828.1404117669861054/1936782213261261/?type=3

    • @Joachim Heuser: Der Soziologie-Doktorand Andreas Kemper
      freie-radios.net, Audioportal Freier Radios
      AutorInnen: Carsten Rose, Radio F.R.E.I., Erfurt
      Produktionsdatum: 13.10.2015
      Andreas Kemper arbeitet als Doktorand der Universität Münster zum Thema Klassismus. Er publiziert zum organisierten Antifeminismus und zu Klassendiskriminierung.

    • Dr. spät berufen
      Will man bei manchen sozialen Trägern Karriere machen, geht das nur mit Promotion. Natürlich in Sozialpädagogik. Da passiert es häufiger, dass man ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat.

      Dass es so leicht nicht ist, berufsbegleitend Doktor der Sozialpädagogik zu werden, zeigt ein mir bekannter Fall, bei dem der erste Versuch als Themaverfehlung endete.

  113. Titel eingeben
    https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzerin:Fiona_B : das Benutzerkonto Fiona B existiert nicht …

  114. Honeckers Langzeit-Agent*In (?!?)
    Werter Don,
    es gibt ein hochbrisantes 4-minütiges Video, in dem sich Friedhelm Nuschke (Honeckers Sekretär), Günther Herrmann (Honeckers Fahrer), Erika Kelm (Honeckers Schwester) und die Historikerin Regine Lauterbach über merkwürdige bis fantastisch anmutende Dinge äussern:
    https://www.youtube.com/watch?v=rL82-3-9rmg
    Zentrales Thema ist ein Besuch von Kohls Mädel bei Erich auf seinem chilenischen Landsitz. Es wird ein 20-Jahres-Plan erwähnt, der besagter Langzeitagentin wohl in Chile übergeben wurde. Offenbar „wusste“ der Plan bereits von der Bankenkrise in 2008. Ein weiteres Thema ist der Mauerfall, den Honecker kurz nach dem Besuch von FJS als 5-Jahres-Plan aufgeschrieben hat. Die offizielle Version („Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“) sieht bekanntlich so aus, dass Honecker von den Entwicklungen an der Basis „seiner“ DDR überrascht wurde. Im Sozialismus (ob national oder global ist hier egal) gibt es aber keine Überraschungen, denn alles ist geplant. Vielleicht sogar das Versagen des Plans sowie der Zeitpunkt des Versagens. Der sozialistische „hive mind“ ist in jedem Fall langfristig angelegt.

    Wenn der Kurzfilm also kein Fake ist, dann haben wir heute eine Art politischen Wurmbefall. Agent*Innen sitzen überall. Das kollektive Immunsystem (Rechtsstaat) wird ausser Kraft gesetzt: NetzDG bedeutet letztlich politische Entmündigung in neusprechlicher Form.

    • PS
      Nicht trotz, sondern WEGEN https://de.wikipedia.org/wiki/Der_schwarze_Kanal_kehrt_zur%C3%BCck#Inhalt
      und ähnlicher Fälle dürfte es sich um ein hoaxed hoax oder faked fake handeln. Also in der Grundaussage dann der Wahrheit entsprechen. Die Macher dieser Satire haben sich in 2008 nicht vorstellen können, dass sie einst von der Realität eingeholt werden….

    • Vor Lachen ist mir wohl mein Zwerchfell gerissen...
      http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=421966

      __NCadGWiyk

    • Lauter Schrott: Furchtbürger(*) testen Honeckers Volksfahrräder
      Danke, Frauke Amgelin, diesmal hat es geklappt (wenigstens einmal heute). Wenn uns in diesen unwitzigen Zeiten nämlich der Humor vergeht, dann haben andere gewonnen. So Leute wie der Herr Maas z.B.

      Der Titel oben ist als Versuch leider gescheitert. Ich hatte mir so etwas für eine Testzeitschrift überlegt.

      * Der Begriff „Furchtbürger“ stammt übrigens von besagtem Andreas Kemper. Er will ja ein Buch schreiben, das bei Amazon am 1. April 2018 erhältlich sein soll. (Link s.o.). Don meinte, dass es dann mit seiner Dissertation wohl nichts werde – aber vielleicht ist es ja ein double dipping.

      Egal. Furchtbürger und Furchtbürgerthum hat der Andreas wie folgt definiert:
      „Die AfD macht sich selber Mut: zu Deutschland, zur „Wahrheit“, usw. Sie hat es nötig, denn sie ist angetrieben von einer „Furcht vor der Freiheit“. Erich Fromm hatte mit diesem Titel bereits in den 1940ern das kleinbürgerliche Milieu untersucht, aus dem sich die NSDAP rekrutierte. Furcht haben diese „Mutbürger“ jedoch nicht nur vor der Freiheit der Sexualität und offener Grenzen, sondern vor allem auch vor der Gleichheit, dem Verlust eigener Privilegien. Entsprechend entwickeln diese Milieus Abwehrstrategien und basteln an politischen Netzwerken Gleichgesinnter.
      In der vorliegenden Untersuchung werden die Netzwerke, Kampagnen und Ideologien des Furchtbürgertums untersucht. Welche Verbindung bestehen zwischen den Pegida-Demonstrationen und den „Demos für alle“? Aus welchen Klassenfraktionen rekrutiert sich das Furchtbürgertum?“

  115. Es regnet. Als Ausgleich für die Transusen mal was zum Lachen (ot)
    Es gibt diverse Leute in diesem Land, die auf mich krank wirken oder wenigstens gründlich verirrt. Mich freut dann, wenn ich etwas Kerngesundes lese, wie zum Beispiel Maxeiner. Gesund ist, wenn man lachen muss:

    Maxeiner zum Dieselskandalettchen:

    Ich glaube an den eiligen Geist,
    die SB-Tankstelle und Mister Wash,
    die Gemeinschaft der Eiligen,
    Vergebung der Punkte,
    Auferstehung des Blechs, den Austauschmotor
    Mein sei die Autobahn in Ewigkeit.
    http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_allah_faehrt_zwoelfzylinder

  116. Nur Mut!
    Weitermachen Don!

    Ich fürchte, es wurde zu spät das Augenmerk darauf gelegt, wie sehr man durch das Verändern von Wikipedia-Artikeln die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen kann. Die Taktik ist simpel: Solange 24/7 vandalieren, bis das um einen neutralen Standpunkt bemühte Gegenüber entnervt die Freiwilligenarbeit aufgibt – während der andere Teil offensichtlich seinen Lebensunterhalt damit bestreitet. Bleiben Sie an der Sache dran! (Das tun Sie ohnehin, ich weiß, sehen Sie meinen Beitrag einfach als kleinen Zuspruch an)

    • Ich stimme Ihnen zu ...
      Man bekommt das ja eigentlich gar nicht mit. Ich erinnere mich an eine Situation, in der eine russische Bedrohung durch U-Boote vor Schwedens Küste herbeigeschrieben werden sollte (vor 2-3 Jahren). Mir kam das bekannt vor, also habe ich nach der U-Boot-Affäre gegoogelt und den betreffenden Wiki-Artikel verlinkt. Nach einigen konsternierten Rückmeldungen musste ich dann feststellen, dass dieser Artikel – just, als er in die Diskussion geriet – massiv umgeschrieben wurde. Ich hätte sonst nie in den Diskussions-Verlauf geschaut!

      Dort monierte auch ein TV-Doku-Filmer, dessen Werk ich zu dem Thema im Hinterkopf hatte, dass Wikipedia von bezahlten „Richtigtuern“ heftig drangsaliert wird. Und dass – und da haben Sie erneut Recht – freiwillige Feierabend-Mitarbeiter da einfach keine Chance haben, weil sie nicht permanent nachkontrollieren und -korrigieren können. Und irgendwann halt einfach aufgeben …


    • Ich hatte mich mit dem Wikipedia-Artikelverfassen bisher noch nicht näher befaßt, aber was für eine enorme Fleißarbeit von dieser Fiona B. und was für eine unbehelligte Werbung in eigener Sache von Kemper da möglich ist, war mir so bisher nicht klar.

      An anderer Stelle wird von Wikipedia gejammert, daß sie bezüglich Artikelschreiberzahl nicht mehr wachsen. Ja, es ist halt für $irgendwen nicht attraktiv, was zu schreiben, wenn es von bezahlten 24/7-Quasi-Artikelownern (oder auch -kaperern) gleich wieder in die Tonne kommt, und stattdessen PR und Meinungsformung betrieben wird.

      An Kemper, Fiona und Josfritz interessiert mich am meisten, wie sie sich in Wikipedia – außer durch ihre Beharrlichkeit, 10 h jeden Tag am Rechner zu sitzen über Jahre – durchsetzen. Also die Vernetzung, der Adminzugang, – und auch die Agenda.
      Es ist reine Spekulation, aber ich stelle mir die als eine Art „freiberufliche Angestellte für PR“ vor, die ab und an eine Auftragsliste und Geld bekommen.
      Interessant wäre natürlich, von wem. Betteln haben sie offenbar nicht nötig, aber da sie sich voll auf Wikipedia konzentrieren können, müssen sie ja irgendwoher Geld bekommen – für Hausfrauen- oder Rentnerexistenz sind sie ZU präsent, deswegen muß es da wohl irgendwelche Arbeitsverträge geben.

  117. Super Programm und volle Unterstützung, Don!
    „Ich will aber, dass die in Berlin Wunden lecken und keine Wunden verursachen.“

  118. Bei diesem ganzen Agentin-Schmarrn muß ich immer an die trashige
    .
    .

    . Achtziger-Jahre Serie ,,Agentin mit Herz“ denken .

    Da spielten manche Folgen sogar in unserem (Bayern) Nahbereich, spezifisch Salzburg ist mir da in Erinnerung .

    @ Frau Simon :

    Für welche Übersetzer- Site machen Sie diese Arbeit ?

    Ich hab mal bei einer mitgearbeitet , da hatte ich schnell alle ersten Plätze beim helfen für Übersetzer-Service.

    Mein englisch ist wirklich ganz gut, und ich hör‘ mich auch nicht an, wie Wernher von Braun auf bayerisch .

    Donnerstagnachmittag bis Samstagnachmittag laborierte ich an Montezumas Rache ,
    aber Antibiophilus und a bissl Imodium habens repariert .

    Ungut.

    Meine Esserei war nur fürs Porzellan , gestern hab‘ ich dann, nachdem ich mir Leuchtpunkte für meine Lichtschalter gekauft habe ,

    gesagt- Plan hin oder her- ich BRAUCH jetzt Nahrung.

    Also zauberte ich mir ein Tellerchen (jaaaa, also gut, es war eine Terrine,
    ich wollt‘ ja nicht den ganzen Tisch füttern, sondern mich)

    Spaghetti, al dente, wie der Italiener befahl , mit Pesto Rosso, und einer Dose Sardinen, als Eiweißquelle.

    Alles verputzt .

    Paar Stund‘ später dann ein 300 g Steak, Filet, mit frischen Rosmarinzweigerln in den Ofen ,

    Dazu Dijon-Senf von Maille, garantiert zuckerfrei, da Geiwe ,

    und abends, mit Bedenken, aber doch,
    fort.

    Mir war fast a bissl zuviel los, ich trank sehr mäßig, der Leuchtpunkt am Schlafzimmerlicht hat sich schon bewährt,

    ich trat weder gegen Wäschkorb, noch die Spinne.

    Passt !

    Zurück zur Agentin mit Herz :

    Im Gegensatz zu der betulichen, und auch für US-Verhältnisse bemerkenswert unerotischen , Heldin der Serie haben die grünen Täterinnen weder

    Herz

    noch Hirn.

    Und handwerklich……

    Aber gut,

    DAS Handwerk wurde ihnen ja mit Hausherrns Hilfe gründlich gelegt .

    Kommt da nächste Schmarrn .

    • So genau...
      …werter Otto, will es vielleicht von Ihren internen Zuständen nicht jeder wissen? Die Japaner lassen da extra Wasser oder Musik laut laufen…

    • Bin I a Japaner ? Naaa...
      ..
      .
      oiso .
      Ideen hom de Leid ?!

    • Doch, das ist schon wichtig
      Denn erstens ist nur die „alltägliche, friedliche – normale – Lebensweise Abgrenzung vom Terror“: https://postimg.org/image/y97wwe3ol/ ( aus der Zeit Anfang Juni, S.7 ) und damit also Diarrhoe, sofern für den Betroffenen noch nicht normal, mindestens ISIS-verdächtig,
      und zweitens soll der Herr Moser ruhig erzählen, wenn es ihm nicht so gut geht oder nicht so gut ging, dann geht es ihm vielleicht schneller wieder besser.

      Und das wünschen wir ihm.

    • Herr Moser, nicht ich mache diese Arbeit,
      sondern Fiona_B erwähnt, dass sie… Ist also alles nicht mein Text, sondern rüberkopiert aus WP. Wobei die Dame als Verfasserin aber wohl etliche Alias benutzt, die z.T. in die Irre führen und man bei einer älteren Dame in Dresden landet. Alles sehr merkwürdig.

      Übrigens kann ich doch überhaupt kein auswärts, ergo auch nix übersetzen.

      Leuchtpunkte am Lichtschalter… ich habe kleine Birnchen in den Schaltern im Flur, weil ich nachts immer rumtappe und das Licht zum Bad suche. Fürs Schlafzimmer funzelt die Straßenlaterne vorm Haus ausreichend. Allerdings gehe ich immer stocknüchtern zu Bett.

      Was sagt die Waage? Rosmarin am Steak macht sich gut… Senf brauch ich nicht. Das unappetitliche Thema dieses Blogs braucht eine Aufheiterung
      https://s6.postimg.org/f0a8cf7w1/Merkel-bettelt-mit-_Bier-696x464_2017_collage.jpg

    • @白左
      left-wing liberal? oder so? habs nachgeschaut, find’s aber nimmer.

      neulich hat Don irgendwas von Krankheiten bemerkt, und dass man sie nicht unbedingt heilen muss, sondern sie vermarkten kann, und kurz darauf hat christine neubauer irgendwo auf seite 1 irgendeine Erbkkrankheit öffentlich gemacht.
      Da ist mir zum ersten mal so richtig bewusst geworden, dass der Don mit allen Wassern gewaschen ist – natürlich nicht mit allen erdenklichen, um beim Thema allzu beschleunigte Tranformationen im Herrn Moser zu bleiben.

    • Nahuatl, die Neubauer hat den Bechterew,
      da ist nix vererbt. Früher sah man alte Leute in stark gebückter Haltung rumlaufen, das Kinn am Bauchnabel, das ist Bechterew.

      Der Moser Otto hat vielleicht ebbes Falsches gegessen oder zuviele von den so fürchterlich verseuchten Eiern. Und was gleich wieder rauskommt, setzt schon nicht an, Hauptsache, das Steak hat dann geschmeckt.

    • @Nahuatl
      Falls das tatsächlich ausschlaggebend war, versüßt es mir den Tag ganz ungemein:

      Da läßt der Don ganz nebenbei eine Bemerkung fallen, so progressiv, daß sie die Inklusion abschafft, weil behindert das neue normal ist – und es beißt jemand an.

      baited.

      Ich habe sogar das richtige Bildchen dafür: https://postimg.org/image/52x2b3exx

      Ihre Übersetzung trifft es schon, aber ich benutze den Namen nur, um mich daran zu erinnern, welche Charaktereigenschaften viele Chinesen für verachtenswert halten.

    • Liebe Frau Simon, neuester Tiefststand 98,00 kg ,
      .
      .
      das läuft recht ordentlich.

      Die Flotte G’schichte kam kurz zurück, ist halt lästig, weil es den Ernährungsplan stört, und das Bewegungsprogramm.

      Heut‘ wär ideales Wetter gewesen , ging aber nur eine dreiviertel Stunde, wenn Alarm gegeben wird, kann ich mich ja schlecht hinter dem Kastenbauern seine Küh‘ verstecken .

      Der Arzt empfahl mir Hühnersuppe, trotz Harnsäure udgl., also hab ich eine gekocht, mit tausend Gewürzen und

      Mirepoix , die hab‘ ich schon fast verputzt, geht mir recht gut.

      Wenn alles passt, fahr‘ ich morgen, also eher heutigentags, in die Stadt, hol mir die bestellten Unterleiberl von Hechter,
      dann die Rolex von der Reparatur (pfundig teuerer Service für so a klaans Trumm ) ,
      und die letzte Hose ist auch fertig vom Schneider (nur zur Kürzung, ned das wer neidig wird, wegen Maßschneider, und so ) .

      Schaumermal.

      Also, kein Grund zur Sorge , sogar die Hendln hab‘ ich heute wieder gefüttert , wie die daherschießen, wenns mich hören oder sehen ,

      wie Velociraptoren .

      Und wegen dera Netzhexn :

      Ich schau schon überall, wo billiges Holz zum Kriegen ist.

      … dann wird wieder Gerchtigkeit herrschen, dann richtet das Volk, dann Gnade Euch Gott !

    • Bechterew
      Ja, liebe Frau Simon, diese Leute trugen oft einen kleinen Spiegel bei sich, um ihrem Gegenüber mal ins Gesicht schauen zu können…

      Früher hielten junge Leute die Totenwache, wenn die Nachbarn verstorben waren und daheim aufgebahrt wurden. Hier ist überliefert,dass das bei der Sina schwierig war und man sie kurzerhand auf den Bauch legte, so gut das ging.Ein kräftiger Bursche sprang ihr aufs Kreuz – umd schon war sie einigermaßen grad und konnte in den Sarg gelegt werden.

  119. Erleichtert…und Danke
    Der Gestank wurde weggewischt, und das ist auch Ihr Verdienst, Don!
    Aber wenn man sich so umsieht, dann müssen wir noch ganz viel wischen, bis es einigermaßen angenehm riecht..
    Ich bin gar nicht so eine Sauberkeitsfanatikerin, aber was ich gar nicht mag – sind Ratten!

  120. Frage!!??
    Ich möchte Ihnen ja keinesfalls die Laune am Diskutieren verderben, schließlich gibt es hier manch Vergnügliches und auch Bedenkenswertes zu lesen. Aber glauben Sie wirklich, daß die Menschen da daußen diesen ganzen Quatsch überhaupt wahrnehmen, geschweige an ihm interessiert sind? Die nächste Wende, die mit Sicherheit kommt, spült dieses Gschwerl da hin, wo es hingehört, ins Abwasser. Leider wird das nicht vor dem totalen Zuammenbruch passieren. Der Deutsche an sich geht doch nicht auf die Straße, nur weil das Kind in den Brunnen gefallen ist. Er wartet mindestens so lange, bis dieses Kind gründlich ersoffen ist. Siehe 1918, 1945, 1989. Warum soll das 2017 anders sein? Ich fürchte nur, daß das nicht so ein stilles Verdunsten wie 1989 wird, sondern eher eine verdammt blutige Angelegenheit. Ja, und wenn sich dann der Pulverdampf verzogen hat, dann werden Sie viele dieser Schurken und Schurkinnen wieder im Sattel sitzen sehen, nur in anderen Hemden. Eine schöne Woche wünsche ich, trotz alledem.


    • Zusammenbruch, Zusammenbruch.
      Geschwätz und eschatologische Revolutionshoffnungen.
      Da bricht nichts zusammen, das läuft hübsch so weiter, Staatspöstchen sind nicht so leicht zu kündigen, allenfalls das fleißarbeitende Fußvolk muß sich evt. nach privatwirtschaftlichen Jobs umsehen.
      Eingezogene Strukturen bekommen zwar vielleicht einen Knick, können dann aber womöglich später umso mehr aufsteigen – siehe Kahane.

    • Einen Hebel gibt es – weniger als 5% für die Grünen. Dann haben die Ausstellungsbedarf.

    • Änderungsvorschlag Wahlrecht
      Statt den Positivstimmen sollte man über n-1 Negativstimmen verfügen können – dann könnte man einen Saltzwedel machen und die Grünen mit der Kraft von tausend Sonnen beziehungsweise allen Stimmen aus dem Bundestag wählen.

    • Zustimmung, colorcraze!
      Persönlich halte die diese Krake verantwortlich, für das, was so ist im Lande.Bei den Kommunen fängt es schon an, jeder kennt da eine Story. Da wurde Geld verzockt, weil man überhaupt keine Ahnung hatte usw..Meistens wird niemand zur echten Verantwortung gezogen.

    • Wie gelangte das Gender Mainstreaming nach Deutschland? Teil 1/2
      Sorry, lieber Don. Nicht die Grünen sind schuld, sondern die Roten.
      Ebenso, wie auf der Weltfrauenkonferenz in Peking, gibt es auch im EU-Parlament feministische Strömungen, denen die „Pekinger Aktionsplattform“ eine Herzensangelegenheit war. Eine Dame, die sich da besonders hervortat, war die EU-Abgeordnete Lissy Gröner (SPD).

      Am 14.6.2000 stellte sie im EU-Parlament einen Enschließungsantrag, gemeinsam mit 14 anderen Abgeordneten von 4 Fraktionen:

      • Miet Smet, Maria Antonia Aviles Perea, Christa Klass und Astrid Lulling im Namen der PPE-DE-Fraktion
      • Lissy Gröner, Maj-Britt Theorin, Fiorella Ghilardotti, Maria Izquierdo Rojo und Joke Swiebel im Namen der PSE-Fraktion
      • Lone Dybkjær, Lousewies van der Laan, Marieke Sanders, Elly Plooij-van Gorsel und Olle Schmidt im Namen der ELDR-Fraktion
      • Heidi HAUTALA im Namen der Verts/ALE-Fraktion

      Wichtigster Punkt des Entschließungsantrages ist die Forderung nach zügiger Umsetzung der Gender-Ideologie in den Mitgliedsstaaten der EU.

      „Gemeinsamer Entschließungsantrag“ klingt sehr demokratisch. Soll es wohl auch. Wir kommen also nicht umhin, uns mit den Personen im Einzelnen zu beschäftigen, die hinter diesem Entschließungsantrag stehen. Und dann sehen wir ein undemokratisches Gefüge:

      PSE: Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas

      Frau Lissy Gröner: Deutschland, geboren am 31. Mai 1954, Langenfeld
      FAZ-Politik-Chef Volker Zastrow schreibt über sie: „Vorangetrieben wurde diese Politik (des Gender Mainstreaming) nicht zuletzt von der heute 52 Jahre alten sozialdemokratischen Europa-Abgeordneten „Lissy“ Gröner aus Langenfeld in Bayern. Frau Gröner ist seit 1989 im Europaparlament. Sie nahm als seine Berichterstatterin an der Weltfrauenkonferenz in Peking teil. Sie ist Mitglied des Gleichstellungsausschusses und – in diesem Zusammenhang kaum weniger bedeutsam – stellvertretendes Mitglied des Haushaltsausschusses, sodann der interfraktionellen Gruppen für „Gay and Lesbian Rights“ und „Reproduktive Gesundheit“ sowie der Deutsch-Griechischen Gesellschaft. Frau Gröner koordiniert die Frauenpolitik der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, sie ist Ko-Berichterstatterin für das im Aufbau befindliche europäische „Genderinstitut“. Sie hat zwei erwachsene Kinder und ist geschieden. Sie lebt, wie es auf ihrer Homepage heißt, „in Lebensgemeinschaft“, ihr Wikipedia-Eintrag gibt an, daß sie seit 2005 mit einer Frau verheiratet sei.“

      Frau Maj-Britt Theorin: Schweden, geboren am 22. Dezember 1932, Göteborg
      Feministin. 2001 bemängelt sie: „Die feministische Prämisse, dass Politik-Machen Wirkungen hat, die nicht völlig geschlechtsneutral sind, hat bisher zu wenig Berücksichtigung gefunden.“

      Frau Fiorella Ghilardotti: Italien, geboren am 25. Juni 1946, Castelverde (CR)
      verstorben am 13. September 2005

      Frau Maria Izquierdo Rojo: Spanien, geboren am 13. September 1946, Oviedo
      2001 beklagen christlich gesinnte Europa-Abgeordnete, „dass ihnen niemand Vorwarnung gibt, bevor ein brisantes Papier in den Ausschuss gelangt, oder sie auf eine heikle Passage in einem sonst unscheinbaren Bericht aufmerksam macht, während die Tierschützer und die Interessensvertreter der Homosexuellen mit hauptamtlichen Kräften und professioneller Lobby-Arbeit die Entscheidungen des Europäischen Parlamentes in ihrem Sinn zu beeinflussen suchen.“ Die spanische Abgeordnete Maria Izquierdo Rojo wird in diesem Zusammenhang namentlich genannt.

      Frau Joke Swiebel: Niederlande, geboren am 28. November 1941, Den Haag
      Sie war Mitglied des Vorstandes des COC (niederländische Interessengruppe von Homosexuellen, Lesben, Bisexuelle und Transgendern) in den Zeiträumen 1969-1971 und 1973-1975 und Vorsitzende des IHLIA LGBT (internationales Archiv und Dokumentation für Homosexuelle, Bisexuelle und Transgender in Amsterdam) von 2008-2012.

      ELDR: Fraktion der Liberalen und Demokratischen Partei Europas

      Frau Lone Dybkjær: Dänemark, geboren am 23. Mai 1940, Frederiksberg
      Radikale Politikerin. 2007 wurde sie von der LGBT Dänemark (Nationale Vereinigung der Homosexuellen und Lesben zur Politikerin des Jahres gewählt.

      Frau Lousewies van der Laan: Niederlande, geboren am 18. Februar 1966, Rotterdam
      Viele Anfragen und Anträge im EU-Parlament pro Homosexualität, gegen Pädophilie, zur gleichgeschlechtlichen Ehe, und diametral dazu Anträge gegen die Einmischung der Kirche in europäische Belange

      Frau Marieke Sanders-Ten Holte: Niederlande geboren am 7. November 1941, Assen
      Kein auffälliges Verhalten. Normale Arbeit im EU-Parlament. Rudelverhalten muss in Betracht gezogen werden (4 der 15 Abgeordneten waren Niederländerinnen).

      Frau Elly Plooij-van Gorsel: Niederlande, geboren am 20. März 1947, Tholen
      Von 1987 bis 1991 war sie Redakteur für DIE LIBERALE FRAU, die Zeitschrift der feministischen Gruppe innerhalb der niederländischen VVD (Volkspartei).

      Herr Olle Schmidt: Schweden, geboren am 22. Juli 1949, Skärv
      Feminist. Am 11.6.2002 gibt er im EU-Parlament folgende haarstäubende Wortmeldung ab: „Vielen Frauen in Europa wird der Arbeitstag durch schmierige Andeutungen von Männern verdorben. Zwischen 40 und 50 % der erwerbstätigen Frauen in der EU sind schon einmal sexuellen Belästigungen ausgesetzt gewesen.“

      Vielleicht können die Feministen im EU-Parlament sich untereinander mal einigen. Gröner sprach in ihrem Bericht von 30 % bis 55 %. Der Feminist Olle Schmidt rundet den Anfangswert schnell mal um 10 % nach oben. So gehen Feministen mit Zahlen um, die beweisen sollen, dass Männer Schweine sind. Und auf solchen Grundlagen werden dann Gesetze erlassen, die Männer benachteiligen und entrechten.

    • Wie gelangte das Gender Mainstreaming nach Deutschland? Teil 2/2
      Verts/ALE: Fraktion der Grünen

      Frau Heidi HAUTALA: Finnland Vihreä liitto, geboren am 14. November 1955, Oulu
      Radikale Grüne. Nach der finnischen Parlamentswahl 2011 wurde Hautala von ihrer Partei als Ministerin für Entwicklungspolitik benannt. Dieses Ministeramt legte Hautala im Oktober 2013 aufgrund einer Verwicklung in einer Affäre um den Eisbrecher Nordica nieder. Hautala hatte regelwidrig Straffreiheit für Greenpeaceaktivisten durchgesetzt, welche das Schiff mehrfach geentert hatten. Hautala ist nicht verheiratet. Am 1.7.2006 trat sie als Schirmherrin einer Veranstaltung von Schwulen und Lesben auf.

      PPE-DE: Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)

      Frau Miet Smet: Belgien, geboren am 5. April 1943, St. Niklaas
      Zu einem parteiinternen Konflikt kam es 1999 als nicht der frühere Premierminister Martens, sondern Miet Smet den ersten Platz auf der Liste der CD&V zur Europawahl 1999 erhielt. Auf Druck seiner zweiten Frau Ilse Schouteden verzichtete Martens auf den zweiten Platz auf der Kandidatenliste, zumal sowohl Miet Smet als auch Ilse Schouteden Martens’ Geliebte während dessen erster Ehe mit Lieve Vershoeven waren. (Wiki)

      Frau Maria Antonia Aviles Perea: Spanien (kein Geb-Datum), EU 20.07.1999 / 19.07.2004
      Am 10.11.1999 schreibt sie, ganz auf der feministischen Linie, indem sie Gewalt gegen Männer negiert und Männer im Umkehrschluss zu Tätern stilisiert, in einem Bericht an EU-Parlament: „Körperliche, sexuelle und psychische Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen ist eine ernsthafte Bedrohung für die körperliche und psychische Gesundheit der Gewaltopfer. Die Auswirkungen solcher Gewalthandlungen sind in der Gemeinschaft so häufig anzutreffen, daß sie eine schwerwiegende Gesundheitsgefährdung darstellen.“ Der Bericht diente der Vorbereitung von Maßnahmen, also der Kriminalisierung von Männern.

      Frau Christa Klaß: Deutschland, geboren am 7. November 1951, Osann
      2008 stimmt Klaß, ganz auf der feministischen Linie, im EU-Parlament dafür, dass jedes „sexistische Klischee“ in der Fernsehwerbung künftig tabu sein soll: Keine Hausfrau hinter dem Herd oder vor der Waschmaschine mehr, und auch kein starker Hausmann, der den Rasen trimmt. Traditionelle Geschlechterrollen sollen grundsätzlich in Frage gestellt werden.

      Frau Astrid Lulling: Luxemburg, geboren am 11. Juni 1929, Schifflange
      Die Frauenlobby EWL, eine sogenannte Nichtregierungsorganisation (NGO) wurde in den 1970er Jahren auf Bestreben der luxemburgischen EVP-Abgeordneten Astrid Lulling begründet, um den Feminismus politisch auf der Ebene der Europäischen Gemeinschaften zu thematisieren. Die EWL vertritt nicht alle Frauen, sondern fördert einseitig ein von extremem Feminismus geprägtes Frauenbild in der europäischen Politik.

      Was soll man zu dieser Gruppe sagen? Die Damen und der Herr treten als Experten für Gleichstellung auf, sind aber überwiegend ausgesprochene Feministen, engagieren sich für Homosexuellen- und Lesben-Organisationen oder sind gar selber lesbisch, hantieren im EU-Parlament mit falschen Zahlen, und zwar zum Nachteil von Männern, engagieren sich gegen christlich gesinnte EU-Abgeordnete, und sind in keinem einzigen Fall durch ein isoliertes Engagement für Männer in Erscheinung getreten. Die Gruppe ignoriert, dass 50 % der EU-Bürger männlich sind, verweigert Millionen Menschen dadurch ihre Hilfe und sabotiert ihren Wählerauftrag. Sie gehören nicht ins EU-Parlament.

      Martin Schulz: Steuermann oder Dulder?

      Martin Schulz, der heutige Kanzlerkandidat der SPD saß tatenlos daneben, während seine SPD-Frauen darangingen, deutsche Männer zu entrechten. Man kann sehen, dass Martin Schulz Gröners Vorstöße wohlwollend begleitete, und zwar als Koordinator der PSE-Fraktion und als Vorsitzender der SPD-Landesgruppe. Am 14.6.2000, also am selben Tag, als Gröner ihren zweiten Enschließungsantrag stellte, trat auch Schulz im EU-Parlament auf (er war also anwesend). Er sagte:

      „Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein Satz in eigener Angelegenheit: Für mich ist dies als Koordinator der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas heute meine letzte Sitzung. Ich werde mich in absehbarer Zeit einer anderen Aufgabe in meiner Fraktion widmen. Ich nehme deshalb die Gelegenheit wahr, mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, bei Herrn Wiebenga, bei Herrn Pirker, bei Herrn Ceyhun, bei Kollegin Palacio Vallelersundi, mit denen ich in den letzten Jahren in dieser Funktion habe eng zusammenarbeiten können, für das stets faire und vertrauensvolle Miteinander herzlich zu bedanken!“ (Beifall)

      Siehe: Martin Schulz, 14.6.2000 „EU Debatte“

      Martin Schulz trägt, mindestens durch Duldung, eine nicht unerhebliche Mit-Verantwortung an der Benachteiligung von Jungen und Männern im heutigen Deutschland.

      Ziel der Feministen ist das Deutsche Bundeskabinett

      Überlegen wir an dieser Stelle einmal, wie zäh und langsam der deutsche Politikbetrieb eigentlich funktioniert. Manchmal vergehen Jahre, bis Gesetze wirksam werden. Doch Lissy Gröner hat in einem Rekordtempo ganze Arbeit geleistet, und hatte dabei ein bestimmtes Ziel im Auge. Schauen wir uns die Daten noch einmal an:

      • 3. Mai 2000, Bericht zur Folgekonferenz in Peking
      • 5. bis 10. Juni 2000, Folgekonferenz in Peking
      • 14. Juni 2000, Entschließungsantrag im EU-Parlament
      • 15. Juni 2000, Annahme des Entschließungsantrages
      • 26. Juli 2000, Kabinettsbeschluss der Bundesregierung zur Verankerung von Gender Mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip für alle Bundesminsterien

      Siehe: „Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien 2000“

  121. Titel eingeben
    Kann mich den bewundernden Gratulationen nur anschließen, werter Don!

    Allerdings beschleichen mich Zweifel, ob nicht bereits reichlich auf bittere Rache, besonders von anonymen Hinterleuten, gesonnen wird. Es wurde leider nur ein fauler Zahn aus dem geifernden Fang gezogen, beißen kann „Meister*In Petz“ ja noch immer.

    Wenn´s mal eng wird und evtl. „Hausbesuche“ lästig werden: Hier bei uns gibt´s 100Mbit/s und einen ruhigen Ort, den ich jederzeit als Refugium anbieten kann. Klugheit und Mut unterstütze ich gerne!

    Wer ist „Fiona_B“ – gute Frage.
    Habe mir gedacht, dass dahinter womöglich doch keine Einzelperson steckt, sondern eher so etwas wie “ (F)reies (I)nternet (O)hne (NA)zis (B)erlin“ oder so ähnlich… Hmm, vielleicht kann @Frauke Amgelin da weiterhelfen….

  122. An den lieben Gott, den Beherrscher des Äthers und Internets
    da wo ich heute stehe bin ich vor allem weil du mich hingeschickt hast. Du wirst es mir nicht vorwerfen wenn ich versuche meinen Weg konsequent weiter zu gehen. Da ich all die Jahre nur auf dich hörte (the policy of truth) habe ich mir einige ordentliche Backpfeifen eingefangen. Lustig war das nicht. Aber geschenkt. In jedem Fall: ich habe bei dir was gut, so wie ich es sehe sogar eine ganze Menge. Und ich will jetzt mal ein wenig davon haben. Man könnte auch sagen: ich habe „investiert“ und möchte es jetzt gerne heraus haben, mit Zinsen (und Zinseszinsen, wenn’s geht).

    Fangen wir mal an, mit folgender Forderung (oder sagen wir „Vorschlag“, denn ich bin ja demütig): schon als junger Mensch wollte ich gern in deinem Dienst stehen, auch wenn ich mit der Kirche nie viel am Hut hatte. Das gesunde Maß war mir immer wichtig, denn es ist dies etwas zutiefst Göttliches. Daher habe ich mir einst eine politische Bewegung gewünscht, die den Raubbau an der Natur eindämmt, der Maßlosigkeit und der frevelhaften Verschwendung und Naturzerstörung entgegen tritt.

    Und dann kamen welche, von denen man einen menschheitsgeschichtlichen Wimpernschlag lang dachte, DU hättest sie geschickt. Aber was ist daraus geworden? Eine Ausgeburt des Satans, die 11. (und schlimmste) apokalyptische Plage, die Finsternis, die uns versklaven will, die im Internet Pranger einrichtet um jene ans Kreuz zu nageln, die deinem Willen folgen. Das was einst die Natur schützen sollte hat sich zur widernatürlichsten Fratze des Bösen entwickelt, zur Seuche, die alle Gottesfürchtigen heimsucht.
    Und in diesem Zusammenhang: Du hast sie aus der Rippe geschnitzt, damit sie uns diene (na sagen wir „uns unterstütze“, man ist ja kein Pascha, und ne Putzfrau will man ja auch nicht) und uns erfreue. Und was ist daraus geworden? Nun gut, uns stehen immer noch die Maria Magdalenas dieser Welt offen, die Marketenderinnen. Und so schlecht sind die gar nicht. Aber sag mal, hast du ein Wohlgefallen an den anderen, diesen abstrusen Erscheinungen? Das war doch nicht das was du geplant hast, oder? Nein, nein, ganz sicher nicht. Wir als Adam von Gottes Gnaden wurden ja als Gentleman erzogen und wären gern entgegenkommend gewesen. Aber die haben da was falsch verstanden. Sich von denen den Kopf in den Dreck treten lassen? So haben wir nicht gewettet!

    Sieh nun herunter auf das infernalische Treiben und darauf wie sie dem Satan Altäre erbauen. Und mit aller Macht der Perfidie Sprengfallen errichten für jene, die ihm zu Leibe rücken wollen, für uns, deine Diener. Kannst Du das alles wollen? Nein, natürlich nicht. Man weiß, dass du die Gottlosen, die Pharisäer und Philister, die Frevler immer zuerst erhöhst-um sie dann umso tiefer fallen zu lassen. Man weiß es von der Sintflut, Sodom und Gomorrha, etc. Und was wir, Deine treuen Diener, hier mittlerweile zu ertragen haben ist mindestens so schlimm wie das weswegen Du einst die Sintflut schicktest.

    So habe ich denn diesen Wunsch (nicht der einzige, aber über den Rest reden wir später): nimm diese Geißel der rechtschaffenen Menschheit, das ganze naturfeindliche grüne Frevlervolk mit all seinen Tentakeln und genderistischen Hydraköpfen und scheuch es dahin wo der Pfeffer wächst. Sende deinen heiligen Geist in die Hirne der Wähler, damit dieses unerträgliche, menschenquälerische Übel von der Platte gefegt wird. Befreie uns vom Joch der Gaukler und Teufelsanbeter (die vom Satan sogar mit Lehrstühlen bedacht wurden).

    1% wär noch zu viel. Wir haben sie schon viel zu lange ertragen müssen. Schick Blitz und Donner, ein Hauch von Dir ist wie ein Orkan, der ihre Satanspaläste wie Kartenhäuser hinweg fegt.

    TU DOCH ENDLICH ETWAS!

    • 1% wär noch zu viel....
      … nö, 4,8 Brotzent ist die richtige Größe.
      Sie glauben doch nicht, dass der Erhalt von Gänseblümchen das Hauptziel dieser Partei ist oder war.
      Muss man sich nur einige Herren anschauen, die auf diesen Wagen gehüpft sind… Trittin , Ströbele usw.
      Ginge es ihnen wirklich um Bewahrung der Umwelt, müssten sie sich mit den Religionen anlegen (Geburtenkontrolle)
      Bei Frauenrechten ebenfalls.
      Hab`sie leider auch mal gewählt…. blöd.

  123. Manche wie Fiona B. ...
    In einem internen Wikipedia-Beitrag schrieb Fiona B. deutlich, dass jenes eigenartige Denunziationsprojekt nicht wiederkäme.

    In einem anderen Beitrag schrieb jene Person, sie wüßte von nichts, es könnte wiederkommen – aber da ging es darum, dass sich diese Person vor einem Interessenkonflikt schützen musste.

    Es ist also offenkundig, dass jene Person an diesem unsäglichem Pranger mitgearbeitet hat und nun darum fürchtet, ihren Einfluß bei Wikipedia zu verlieren.

    Eines jedenfalls ist doch klar:

    Diese Person ist so dumm, dass sie nicht erkennt, durch ihr Agitieren und ihre Argumentation Don Alphonso zu weiterer Recherche zu ermuntern und zu weiteren Bloßstellungen jener unsäglichen Genderaktivisten.

    …..

    Nach einem kapitalen Eigentor sollte man an sich anders agieren, aber zur Freude vieler werden wir weiteren Beiträgen von Don Alphonso interessiert entgegen sehen.

    Ich bitte um mehr Eigentore jener Seilschaften.

    Und Tore, nun ja, das passt ja nun wirklich ;)


    • Diese Person ist so dumm, dass sie nicht erkennt, durch ihr Agitieren und ihre Argumentation Don Alphonso zu weiterer Recherche zu ermuntern
      Dumm würde ich das nicht nennen, eher die Sicherheit, daß das Netzwerk hält und ihnen ihren Platzhirschenplatz niemand streitig machen kann, weil sie das „with some help“ schon alles weggebügelt bekommen.

    • Ja, das ist auch mein eindruck. Die hat Bestandsschutz, weil sie eine Frau ist und nach dem Streit wegen „Matriarchatsforschung“ niemand dort Lust auf eine Neuauflage hat. In der freien wirtschaft hätte man die längst gefeuert. Aber deshalb treiben sich solche Leute ja bei Broadly, Huffington Post, Bento und Wikipedia rum – oder eben Agentin.

    • Beides muß sich nicht ausschließen
      Man kann sich wegen bisheriger Hilfe durchaus sicher fühlen, Dinge zu machen, die man vielleicht vernünftigerweise sein ließe.

      In diesem Fall mag es ja sein, dass die Position bei Wikipedia nicht angefochten wird.

      Es stellt sich aber schon die Frage, ob die Rechercheergebnisse von Don Alphonso, also zumindest die veröffentlichten, nicht doch dazu führen könnte, dass sich andere an sich durchaus Wohlgesonnene wie z.B. die Grünen oder deren Böll-Stiftung künftig distanzierter verhalten, damit nicht weiterer unkontrollierbarer Dreck an denen heften bleibt.

    • Denn (expletive deleted) spielt damit nicht bloß ach so schwaches Frauchen,
      sondern auch Negerin – also Unangreifbarkeit und besonderen Schutz heischend.

      Die echte Fiona Baine ist allerdings hochqualifiziert:

      news.uct.ac.za/images/archive/dailynews/2013/FionaBaine.jpg

      aus

      news.uct.ac.za/article/-2013-10-11-loreal-unesco-fellowships-for-doctoral-trio

      Wenn die über die Vorkommnisse in/mit ihrem Namen Bescheid wüsste…

    • Werte Frau Amgelin
      Schreiben Sie denen doch einfach und senden Sie die Links dieses Blogs und die relevanten von Don Alphonso´s Twitteraccount.

      Mag ja sein, dass die desinteressiert sind.

      Mag aber auch sein, dass die sich solches nicht gefallen lassen wollen.

    • Selbstimmunisierung durch Antifaschismus
      Don, Sie schreiben „in der freien Wirtschaft hätte man die längst gefeuert“. Ich wäre mir da nicht so sicher, denn ich sehe mittlerweile auch im privatwirtschaftlichen Journalismus eine Art „Selbstimmunisierung durch Antifaschismus“. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis allein drei ehemalige FAZ-Leser, die nach dem Sieferle-Schmierentheater das Abo gekündigt haben – was die Zeitung für Deutschland arg schmerzt, denn mangels Anzeigen muss der Umsatz über die Vertriebserlöse reinkommen. Einige Freunde hatten bereits das Abo der Sonntagszeitung gekündigt, nachdem diese die Boateng-Aussagen Gaulands geleakt hatte. Nicht etwa, weil sie den Tweetträger gemocht hätten, im Gegenteil. Sondern weil sie das unterbürgerliche Verhalten der FAS verachten. Die FAZ kann aber die für die Kündigungen verantwortlichen Redakteure (noch) nicht entlassen, weil die Herausgeber befürchten, wie Sieferle verleumdet zu werden. Und in der nächsten Wirtschaftskrise wird dann der NZZ-Verlag als neuer Eigentümer eben betriebsbedingte Maßnahmen ergreifen, um Frankfurt auf Kurs zu bringen.

    • Freie Wirtschaft
      Und längst gefeuert.
      Nein, diese Zeiten (wenn es sie mal gab), sind längst vorbei. Auch in den Unternehmen gibt es Seilschaften und nützlich Netzwerke, da ist der richtige Kontakt wichtiger als Kompetenz, bzw. echte Kompetenz erkennt, dass Netzwerken wichtiger als Fachwissen oder Anwendungskompetenz ist.
      Fachkompetenz können Sie jederzeit kaufen, ist billig, schlecht vernetzt und austauschbar. Und das Netzwerk hat das Unternehmen längs gekapert und saugt es aus. Wenn leer, wandert man zum nächsten. Besonders beliebt sind Börsenunternehmen oder Familienbetriebe der Folgegenerationen, wo es keine echte Kontrolle gibt und man als Kontrolleur einfach Teile des Netzwerkes installieren kann.


    • bzw. echte Kompetenz erkennt, dass Netzwerken wichtiger als Fachwissen oder Anwendungskompetenz ist.
      So ist das wohl, heutzutage (ob es je anders war, weiß ich nicht, in ein paar Bereichen wahrscheinlich, aber nie völlig).

  124. Wikipedia und Eigentore
    ein recht informativer Beitrag über Wikipedia hier:
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20188

    Schon länger bekannt, aber das Ausmaß der Machenschaften überraschte mich doch. Lustig ist folgender Auszug:

    95 Prozent aller Abiturienten und Studenten nutzen Wikipedia, bei Journalisten dürften es mindestens fünf Prozent mehr sein.

    Das mit den Eigentoren stimmt zwar so, leider sind sie wahrscheinlich nicht existenzgefährdend für die geistigen Stolperer, da sie quasi in einem für sie sicheren Spielumfeld herumdilettieren.

    • Nachschlag, gefunden auf Forum Männerrechte,
      von dem ich bis heute nichts wusste und deshalb nichts über die Hintergründe weiß.

      In einem Faden schreibt jemand:

      oder bezahlte Agitatoren?

      Michael Klein ⌂, United Kingdom, Freitag, 09. November 2012, 13:12 (vor 1732 Tagen) @ Eugen

      so sehr mir Deine Darstellung gefällt, vor allem der letzte Satz, dem ich nur noch hinzufügen will, dass die Ursache des von Dir dargestellten „virtuellen sexuellen Erlebnisses“ natürlich die komplette Deprivation im täglichen Leben ist, für so gefährlich halte ich es, das Wirken von PolAgitatoren in Wikipedia zu unterschätzen. Ich komme fast täglich über Texte von Studenten, die aus WP abgeschrieben sind, viele Jugendliche (und nicht nur sie), die in Google nach etwas suchen, landen bei WP, weil WP im Ranking ziemlich oben steht und dort erhalten Sie dann Fehlinformationen, deren Ausmaß sie aufgrund mangelnder Erfahrung in den meisten Fällen nicht einschätzen können. Und weil es mühselig und zeitweise kaum möglich ist, gegen Falschheiten, Indokrination und Lügen anzureden, halte ich es mit dem alten „wehret den Anfängen“, und deshalb sollte man alle Mittel nutzen und Hebel in Bewegung setzen, um auch noch dem Letzten deutlich zu machen, dass Wikipedia in Deutschland das Pet-Projekt von etlichen mental gestörten Extremisten ist, die versuchen, ihre Sicht der Welt, für die sie früher in institutionelle Betreuung eingewiesen worden wären, als Normalität zu etablieren. Ich finde keine andere Erklärung mehr für die Beharrlichkeit und die Dauerhaftigkeit des Hasses, der solche „Menschen“ antreibt, und dass sie zudem von politischen Organisationen bezahlt werden, scheint mir auch offensichtlich, sonst wären sie nicht so versessen darauf, bei Wikipedia mitzuarbeiten…

      aus:
      https://www.forum-maennerrechte.de/index.php?id=9606

      Schluss jetzt, ab aufs Rad.

      Nochmals danke dem Don für sein Beharrungsvermögen – selbst hat man das Gefühl, nach kurzer Beschäftigung mit dem Dreck reif fürs Purgatorium zu sein, um seine Chancen zu wahren.

    • Das Spielumfeld kontinuierlich zu verkleinern
      dürfte ausreichen um die internen Kämpfe um die besten Plätze
      anzuheizen.

  125. Vanüdalismus
    „Der böse Bube der Blog-Szene, der in den Wunden der Medien- und Internetszene bohrt“

    Den Ehrentitel muss einer sich erst verdienen. Glückwunsch!

    Die von Ihnen verlinkte Wiki-Debatte öffnet den Blick auf die grotesken Parallelwelten und Wolkenschieber hinter den Kulissen der „Freien Enzyklopädie“ …

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Agent*In#FAZ_Blog

    Gruseln oder Lachen?
    Ich mach mal Popcorn und warte auf die Fortsetzung.

    Wo Fiona steckt? Kein Problem …

    https://www.youtube.com/watch?v=-I5SBj5EgrM

    • Wir werden denen auf den Pelz rücken. Ganz sachlich natürlich.

    • „Wir werden denen auf den Pelz rücken. Ganz sachlich natürlich."
      Na dann Waidmannsheil!

      Würde mich nicht wundern, wenn sich ein Teil der Gestalten, die Sie da ans Licht zerren, unvermittelt in Staub auflöst.

      Apropos „sachlich“ …

      „Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit, nichts ist exotischer als unsere Umwelt, nichts ist phantasievoller als die Sachlichkeit“
      (Egon Erwin Kisch)

      Oder eher mit Dieter Hildebrandt:
      „Je älter ich werde, desto weniger Zeit habe ich, sachlich zu bleiben“

  126. @ Don Franciscos Schwester sagte am 6. August 2017 um 21:59 Uhr
    „So genau…
    …werter Otto, will es vielleicht von Ihren internen Zuständen nicht jeder wissen? Die Japaner lassen da extra Wasser oder Musik laut laufen…
    .
    Ma sorella di…., nur durch solche komplementäre Plaudereien ist das alles mit der ganzen Internetka……, der staatlich geförderten und vergüteten Denunziation des linksgrüninfizierten Nichtstuerpack hier noch halbwegs erträglich. Ich picke mir sogar fast nur noch „OT“ heraus. Das andere mit den maaskahaneschwesigverseuchten Zeuch überfliege ich nur noch angeekelt. Und ich gestehe auch, daß ich derartige Artikel von Don nur noch nachlässig überfliege und dann auf die Reaktionen der Leser warte.
    .
    Meine Person hat dem Don keine Regeln zu diktieren aber ich fürchte, diese Net-Themen werden die Aufmerksamkeit über kurz oder lang verlieren. Zum Glück geht´s ja bald wieder auf die strade bianche.
    .
    Und Dons Eichelhäherrezept vom Frühsommer zum Trotz hat bei uns die Eichelhäherdichte nicht abgenommen.
    (DdH)

    • Mosern
      M.E.ist Otto Moser ein veritablen Mundart Dichter, seine Sprachgewalt finde ich außergewöhnlich und freue mich auf Beiträge von ihm. Ganz gegenteilig empfinde ich das die z.B.in der Zeit veröffentlichte Genderdiskussion Diskussion, vergeblich habe ich am Wochenende versucht, den betreffenden Artikel durchzulesen – er war einfach zu öde und theorielastig.
      Wen interessiert das eigentlich? Das ist doch nicht das wahre Leben! Das im Netz merkwürdige Gestalten Macht an sich bringen wollen, habe ich( die Lesen und Schreiben noch mit Tafel und Griffel gelernt hat)verstanden. Gut, dass Sie ein Torwächter sind, Don Alphonso!(frei nach Ghostbusters)

    • Obacht bei Magen-Darm, gleich steht die Sportschau vorm Türl
      Gestern wollte der investigative ARD-Leichtathainment-Reporter doch tatsächlich die Namen der Sportler live gesendet bekommen, die im deutschen Quartier von einer Magen-Darm-Verstimmung geplagt gewesen waren.

  127. Mir war gar nicht klar, dass Wikipedia
    Tummelplatz für Pfeifen ist. Haben die da keine Qualitätskontrolle?

    • Wikipediamitarbeit?
      Lieber Kollege, das sagt sich so leicht. Warum machen Sie nicht mit bei Wikipedia? Sie könnten da richtig aufräumen ;) Dann bekommen Sie auch eine gute Vorstellung davon wie groß der Arbeitsaufwand ist, gegen Aktivist*innen anzukämpfen. Ich könnte mir vorstellen, für jemanden der einfach nur ehrenamtlich etwas Wissen verbreiten möchte, daneben aber noch Familie und Beruf hat, ein nicht unerheblicher Zeitaufwand und vielleicht auch eine unschöne psychische Belastung.


    • Jesses oh je je je…. das ist eine Plattform für schnelle (hawaiianisch: wiki) Zusammenarbeit, da ist nichts mit konzernmäßiger Übersicht. Da gibts paar Nasen, die den Admin machen, und sonst anarcht das vor sich hin – mit Grüppchen und Gruppen und Profis zwischendrin und immer gegeneinander…

  128. Fundsache
    Auf der Seite des Gunda Werner Instituts:
    “ Die Überzeugung……, hat sich mittlerweile
    so verbreitet, dass es keiner weiteren Begründung
    bedarf.“

    Find ich klasse!

    • Wir müssen dann in Zukunft nur mit den Persilscheinen ein wenig sorgfältiger sein.


    • „Neu: Agent*In – ein kritisches Online-Lexikon zu Anti-Feminismus
      17. Jul 2017

      Angriffe gegen Feminismus, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Wer mehr über Gruppierungen und Akteur*innen erfahren will, die hinter antifeministischen Angriffen und Parolen stecken und wie diese vernetzt sind, findet umfassende Informationen in dem neu erstellten Online-Lexikon Agent*In.“

      „mehr über Gruppierungen“, „Online-Lexikon“… was für hochtrabende Bezeichnungen für eine magere Personennamen-Phantasiesticker-Datenbank!

    • Leider hat Herr Krall recht.
      Artikel hatte ich ebenfalls schon in der NZZ gelesen und wollte
      ihn zu gegebener Zeit hier reinstellen.
      Zwei Zitate kurz herausgefiltert.

      „Das klingt nach japanischen Verhältnissen.
      Tatsächlich haben wir 25 verlorene Jahre in Japan gesehen, die auf eine expansive Geldpolitik zurückzuführen sind. Dort ist das Wachstum, auch das Produktivitätswachstum, praktisch an der Null-Linie festgefroren worden – und kein Mensch hat sich gefragt warum. Diesem «Blue Print» folgt die EZB nun mit 15 Jahren Zeitabstand. Sollten wir dem über 25 Jahre folgen, werden etwa 30% aller europäischen Unternehmen zu Zombies geworden sein, da sie kaum noch ihren Schuldendienst leisten können. Dann sind wir in einem «quasi-planwirtschaftlichen» Gebilde gelandet. Aus meiner Sicht gibt es nur eine Alternative und das ist das Ende dieser Politik.“

      In Gesprächen 2009 habe ich schon darauf verwiesen und gesagt:
      Hoffentlich bekommen wir keine japan. Verhältnisse, nun haben wir sie längst und es ist wirklich nur eine Frage der Zeit, wann “ Zombie-Firmen“
      auch hier sinnlos am Leben gehalten werden.
      Die Ausführungen von Herrn Krall sind für mich jetzt nicht überraschend, bestätigen mich aber in meiner ganzen Ablehnung dieser keynesianischen
      Notenbankpolitik weltweit.
      Billiges Geld ist bis zu einem bestimmten Punkt sinnvoll, bewirkt aber zu lange ausgeführt genau das Gegenteil, was sie ereeichen sollte.

      „Wie stellt man sich als Anleger auf dieses Umfeld ein?
      Das Zauberwort heisst Diversifikation. Es genügt allerdings nicht mehr, sein Vermögen auf drei oder vier Posten innerhalb eines Landes zu verteilen, sondern man muss international diversifizieren – vor allem auch ausserhalb des Euro-Raums. Denn die EZB hat das spektakulärste Ungleichgewicht der Welt geschaffen. Entscheidend ist, insgesamt auf hohe Qualität zu achten.“

      Dies kann man nur jedem ans Herz legen.
      Kein Home Bias, also das Geld nur im deutschen oder europäischen Markt anlegen.
      Cash quote erhöhen und nach einem Crash in verprügelt Werte einsteigen.
      Wer übrigens glaubt , mit Immos auf der richtigen Seite zu sein, nicht betroffen zu werden, irrt. Auch diese Preise wirde es knicken.

    • @FJ45
      M.E. setzen sich entweder die Notenbanken durch d.h. die Geldwirtschaft
      triumphiert über die Realwirtschaft, oder Sie können die Globalisierung
      knicken.
      Dann wird es heißen ‚rette sich wer kann‘.

      Viel Glück!

  129. Hier, das ist ja mal richtig böse:
    http://www.evangelisch.de/blogs/altpapier/145399/07-08-2017

    „Wird die von der Heinrich-Böll-Stiftung finanzierte „Anti-Gender-Networks Information“ (Selbstbild) bzw. der „Online-Pranger“ (Fremdwahrnehmung in ziemlich vielen Milieus; siehe zuletzt diesen Altpapierkorb) in Kürze bei der Konrad-Adenauer-Stiftung wieder auftauchen?“

    Und nicht ganz so böse, aber wohl kaum strittig:
    „[W]er die Grünen ein wenig schätzt […], sollte ihnen wünschen, dass die agentin.org-Überarbeitung mindestens solange dauert, bis alle aktuellen Wahlkämpfe abgeschlossen sind.“

    Man könnte auch sagen: Wenn sie noch bei Trost sind, sollten sie sich jetzt mal sehr kritisch anschauen, was ihre Heinrich-Böll-Stiftung so treibt. Heute hat man dort jedenfalls erstmal eine halbseidene Stellungnahme veröffentlicht:
    https://www.boell.de/de/2017/08/07/stellungnahme-des-vorstands-der-heinrich-boell-stiftung-zum-online-lexikon-agentin

    Übrigens: Bei dieser Kolumne auf evangelisch.de wirkte bis vor kurzem auch Frank Lübberding mit. Und ab dem 21. August wird sie entweder irgendwo anders oder aber überhaupt nicht mehr erscheinen. Sie sind wohl etwas zu kritisch geworden …


    • „Entsprechend unseres Selbstverständnisses werden wir Ziele und Format sowie die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk und die Wirkung der „Agent*in“ kritisch hinterfragen,“

      Ach, jetzt tun sie zerknirscht und denken über Bauernopfer nach.
      Ich hoffe, daß die Recherche auch die Kopfebenen erreicht und dort richtig wehtut.

  130. Gut, weiter so, aber...
    Es haben schon viele versucht, den Fälschern im sogenannten Honeypot das Handwerk zu legen. Die sind schuld, dass in bestimmten politischen Themen die Wikipedia nicht neutral, verlässlich und repräsentativ ist. Es wird eine rechtsradikale Unterwanderung konstruiert, die Argument für überrepräsentierte linksradikale Inhalte ist. Schaut man genauer, wem oder was rechtsradikale Gesinnung alles unterstellt wird, hat das seltenst eine Grundlage und ist ein Papiertiger.
    Der radikale Feminismus ist eine Spielart, die nach den gleichen Regeln funktioniert. Statt sich mit Argumenten auseinanderzusetzen und diese neutral darzustellen, werden die Personen diffamiert – auch offenbar in diesem Agentenwiki.
    Wenn man sich damit auseinandersetzt, muss man hohe Kompetenz haben und wissen, wie Wikipedia funktioniert. Fiedler mit seinen Filmen über die dunkle Seite der Wikipedia ist daran kläglich gescheitert – obwohl er den Finger auch in der richtigen Wunde hatte. Aus 10% Fehlern werden dann durch kollektive Bagatellisierung 100%. Hoffnung: hier ist mehr Sachkompetenz.
    Es ist weiterhin auch egal, wer wer wirklich ist. Man muss die manipulationsmethoden offenlegen – und das klar, verständlich und noch dazu interessant fürs Publikum. Schwer!
    Viele der kampfaccounts sind ausserdem ziemlich sicher Rentner und haben alle Zeit, die Sachen aufzumischen. Und viele haben auch ein Rad ab – oder vornehmer moralische Defizite. Sie finden in Wikipedia ihren Lebenssinn und daher schwer rational zu überzeugen, was sie Falsches tun. Viele glauben wirklich, dass es gut und wichtig ist, was sie tun. Das haben ja in totalitären Systemen schon immer einige geglaubt, die klassenkampf vor allem als Elimination der Feinde begriffen und einige sind in solchen aufgewachsen bzw haben als Altlinke immer damit sympathisiert.
    Die Aufarbeitung muss trotzdem im Konsens aller politischen Strömungen erfolgen, man darf sich nicht vor einen politischen Karren konkret spannen lassen. Sonst wird man damit gleichgesetzt und leichter das Klo runtergespült. Er ist ein verkappter Nazi wird leicht gesagt und wehe, wenn das – konstruiert oder nicht – irgendwo belegt werden kann. Dann ist die Glaubwürdigkeit sofort weg. Die gefahr sehe ich hier weniger, aber man wird es versuchen wie schon so oft.
    Und Wikipedia ist nicht anders wie das Leben – was da läuft, gibt’s in manchem heutigen klassenkampf. Insofern lohnt es sich, die Mechanismen offenzulegen. Good luck und wo man helfen kann, wird man das tun :-)

  131. Die Welt der Grünen und das wahre Problem des BER:
    Nachregulierung der Toiletten…
    siehe bei Danisch:
    http://www.danisch.de/blog/2017/08/06/die-wahre-ursache-fuer-die-ber-verzoegerung/#more-18822

    Klingt absurd, aber bei DENEN halte ich das wirklich für möglich!

    • Verdammt...
      Mensch, wie offensichtlich das doch mal ist. Hab ich doch glatt den Quatsch mit dem Brandschutz geglaubt, so von wegen heiße Luft strömt anch oben. Dabei hätte doch selbst drauf kommen können, das das Quatsch ist – wo es doch mittlerweile schon Dunstabzugshauben für die Küche gibt, die nach unten absaugen…
      Na, wenn das mal nicht eine würdige Hinterlassenschaft von Wowereit ist ;)

  132. Titel eingeben
    Weiter oben schreibt Nahuatl

    „daß Wikipedia in Deutschland das Pet-Projekt von etlichen mental gestörten Extremisten ist, die versuchen, ihre Sicht der Welt, für die sie früher in institutionelle Betreuung eingewiesen worden wären, als Normalität zu etablieren.“

    Und exakt diese Erfahrung habe ich über Jahre auch immer wieder gemacht. Dort (in der deutschen Wikipedia) sind selbst bei völlig banal erscheinenden Themen und Artikeln derart unfaßbar totalbekloppte Irre im Pulk unterwegs, daß es einen irgendwann nur noch gruselt. Der Laden ist in weiten Teilen restlos unter der Fuchtel machtbesessener, größenwahnsinniger Linksbizarrer, deren wirklich extreme Verhaltensgestörtheit einem aus bald jeder Diskussionsseite entgegendräut. Man hat als normalgebliebener Mensch keinerlei Chance, dagegen anzuschreiben, selbst, wie gesagt, bei noch so banalen Themen und Artikeln, es ist völlig sinnlos und zudem idiotisch, sich dort irgend einbringen zu wollen. Das Ding ist so verbrannt wie es nur sein kann, eigentlich müßte es sofort vom Netz, weil es mit einer Enzyklopädie in etwa noch so viel zu tun hat wie ein Eselskarren mit einem Raumschiff, nämelich nüscht. Horrortrip an Verdummung, vom Feinsten.

    Ein weiteres Thema sind die Seiten, die vom Staat, Behörden, Firmen, Institutionen usw. okkupiert sind. In weiten Teilen nicht ein Hauch Restseriosität übrig.

    Wikipedia ist ein gezielt erschaffenes Machtinstrument zur Massenmanipulation und Verblödung der Menschheit.

    • Künstl.Blödheit
      Bei Klonovsky las ich den schönen Einschub, dass, wenn es künstliche Intelligenz gebe, man doch fragen muss, ob es künstliche Blödheit gebe.
      Die Frage ist beantwortet und wiki ist da nur die Spitze des Eisbergs

    • @Patrick.Feldmann: Künstliche Blödheit oder auch unantastbare, sakrosante Einfalt
      Der Neoliberalismus hat uns eine neue Wellenbewegung geschenkt, den Blödheits-Tsunami mit verheerenden Auswirkungen auf das gesamten Denken, die alle Bereiche des Lebens sowie den Menschen selbst einem ökonomischen Bild entsprechend verändern – mit fatalen Folgen für die Demokratie.


    • wenn es künstliche Intelligenz gebe, man doch fragen muss, ob es künstliche Blödheit gebe.
      Das ist ein lustiger Geistesblitz, und ja, da könnte man mal darüber nachsinnieren.

    • Machen Sie es doch einfach besser!
      @ Sine Nomine

      Wer genau hindert Sie eigentlich, sich in einem anderen Wiki-Projekt einzubringen? Wenn Sie sagen: „Wikipedia ist ein gezielt erschaffenes Machtinstrument zur Massenmanipulation und Verblödung der Menschheit.“, dann müssten Sie ja geradezu überquellen an besseren Wissen und Argumentationsvermögen.

      Schließen Sie sich einfach einem Wiki-Projekt an, wo Gleichgesinnte versammelt sind. Dort können Sie dann sorglos die Dinge festhalten, die Ihrer Meinung nach weder die Massen manipulieren, noch die Menschheit verblöden lässt.

      Und ganz ehrlich: Ich möchte nicht wissen, was das für Leute sind, mit denen sie so gleichgesinnt sind, dass sie es mit denen gemeinsam in einem Wiki-Projekt aushalten.

      Nein! Antworten Sie hier besser nicht! Das lässt Sie nur schlecht aussehen.

    • @ "John Dean"
      J.D. zu Sine Nomine: „Wer genau hindert Sie eigentlich, sich in einem anderen Wiki-Projekt einzubringen? […] Schließen Sie sich einfach einem Wiki-Projekt an, wo Gleichgesinnte versammelt sind.“

      Schon klar, John Dean. Und was genau machen Sie eigentlich hier?

  133. Titel eingeben
    Was muss ich da lesen? Die Dame hat am Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin in Politikwissenschaft diplomiert. Daraus folgt schlicht: sie weiß nichts und sie kann nichts.
    Ich kann´s beurteilen. Habe am Otto-Suhr-Institut diplomiert. War aber 1973. Da gab es da noch Wissenschaftler, bei denen man was lernen konnte. Gesine Sch. war Beisitzerin in meiner mündlichen Diplomprofung. Das war die mit dem Tick vom „Bruch“ in Marxens Werken. Die Dame war Mitbegründerin der Verhunzung der Politologie zur Plapperwissenschaft.

  134. @ nahuatl "let me google"
    Lesen Sie mal, was Danisch zu Google schreibt, – da finden noch ganz andere Manipulationen statt:

    http://www.danisch.de/blog/2017/08/06/manipulierte-suchmaschinen/#more-18826

    Bei mir verfestigt sich derzeit das Gefühl, daß interessierte Kreise (und da sind die Fionas dieser Welt wie immer nur die Handlanger) daran basteln, das web zu entkernen/ auf Linie zu bringen.

    • Herr Feldmann
      Eine ganze Branche lebt davon, Google Suchergebnisse im Sinne ihrer Auftraggeber zu manipulieren oder dieses zumindest zu versuchen.

      Das ist ein Hase und Igel Spiel.

      Mal gelingt es, mal eben nicht.


    • Das ist ein Hase und Igel Spiel.
      Auf alle Fälle.
      Und es zeigt mal wieder, wie nicht-trivial die Abbildung von Wirklichkeit und das Sammeln von Wissen sind, denn da kommen eine Menge Faktoren wie „wer am lautesten schreit, wird am ehsten gehört“, „wer am zähsten über seine Artikel wacht, bekommt sie durch“ oder „wenn mans oft genug wiederholt, wirds geglaubt“ hinein.
      Wikipedia hatte von Anfang an das Problem mit den still-freiwilligen Hobby-Artikelschreibern einerseits und den verbissen aktivistischen „wir müssen ganz viel machen und unsere Weltsicht durchsetzen“-Schreibern andererseits, hab ich den Eindruck, denn ich entsinne mich, bereits vor vielen Jahren im Usenet, als Wikipedia gerade erst anfing, zu wachsen, derartige Klagen von ersteren gehört zu haben. Es führt halt in der Konsequenz dazu, daß es dann immer verbissener wird, bis hin zu Profis, die ihre Artikel rund um die Uhr bewachen, bzw. daß Firmen, Institutionen und evt. auch Personen dann tatsächlich einen Etat ansetzen (Geld ausgeben), um Artikel über sie bewachen zu lassen. Eine ganz eigentümliche Art von Geschäftsmodell, sozusagen Reputations-Security.

    • Bitte nicht bagatellisieren, Thomas Cgn.
      Google hält sich ja sehr bedeckt, was seine Bewertungsmethoden angeht. Allerdings hört man, dass längst nicht mehr alles maschinell läuft, sondern zur Qualitätssicherung auch reale Menschen eingesetzt werden. Allzu dreiste SEO ohne Substanz straft es dann beim Ranking ab.

      Selbstverständlich passt Google die Ausgabe seiner Suchergebnisse seinen eigenen Zielen an. (Wie sollte das Unternehmen sonst Werbeeinnahmen generieren?) Die Frage ist nur, was diese Ziele sind. Und nur die Suchergebnisse geben darüber letztlich Aufschluss.

      Übrigens landete Wikipedia ja immer schon sehr weit oben. Das ist so selbstverständlich, dass es gar nicht mehr auffällt. Es wirkt wie das Ergebnis einer Entscheidung und nicht zufällig errechnet.

    • @Thomas Cgn: Google feuert Mitarbeiter nach Kritik an Gender-Förderung
      Horrido! Der naseweise Hase wurde von Google-Chef Sundar Pichai zu Boden gestreckt! Hussassa! Tosender Applaus der Genderfuchteln und ihrer medialen Hofschranzen!

  135. Frauen einschließlich Mütter sollten ins System der Lohnarbeit hineingebracht werden
    @Otto Meier 7. August 2017 um 18:15 Uhr
    „Selbstverständlich kann man das hier nicht ausdiskutieren, aber der Feminismus hatte ursprünglich mit Genderwahn nichts zu tun, er entsprang der Forderung nach Gleichstellung, hatte quasi das rechtliche Neutrum zum Ziel, den Menschen.“

    Doch wäre es interessant, Herr Meier, die Diskussion hier zu vertiefen.

    Beim – ich nenne es einmal verkürzt – „Alice-Schwarzer-Feminismus“ spielte „Gender“ von Anfang an eine zentrale Rolle (cf. „Der kleine Unterschied“), so als gäbe es keine großen Unterschiede zwischen Frauen- und Männerleben.

    Das Ziel dieses Feminismus war gegen traditionelle bürgerliche Frauenleben und die Familie gerichtet, die Frauen und Mütter sollten ins System der Lohnarbeit hineingebracht werden und das Ganze wurde als „Emanzipation“ verkauft.

    Bei meinen Eltern reichte für die familiäre Reproduktion ein Erwerbseinkommen, jetzt sind zwei die Normalität. Statt Arbeitszeitverkürzung, nun doppelte Arbeitszeit für eine Familie.

    • Das Recht auf Selbstbestimmung, Herr Goslar.
      Alice Scwarzer ist eine schillernde Persönlichkeit, über die ich mir kein abschließendes Urteil erlauben möchte. Die Widersprüchlichkeiten bei ihr sind einfach zu groß. Der kleine Unterschied fand auch erst spät Eingang in den Geschlechterkampf, der in meinen Augen aber mit Feminismus wenig zu tun hat. Daß sich das Leben von Frauen und Männern auf biologischer Ebene unterscheidet, ist richtig und muß im Sinne der Chancengleichheit Berücksichtigung finden.

      Das traditionelle bürgerliche Frauenleben war eines der, zumindest auf rechtlicher Ebene, Unterdrückung durch den Mann. Das ist schwerlich zu bestreiten. Und angesichts dieser Abhängigkeiten war es nur folgerichtig, daß die Frauen durch finanzielle Unabhängigkeit vom Mann nach Selbstbestimmung trachteten. Insofern war die Emanzipation durchaus verständlich und zwangsläufig gegen das überkommene Rollenverständnis gerichtet.

      Das Muß, daß bei manchen „Feministinnen“ mittlerweile dahinter steht, als Frau ganz bestimmten und engen Verhaltensmustern zu folgen, ist jedoch genauso falsch, wie es noch zu Zeiten war, als Männer über das Leben von Frauen bestimmten. Das hat mit den Ursprüngen des Feminismus nichts mehr gemein. Viele Frauen haben das längst erkannt und wenden sich von solchen „Feministinnen“ ab. Für die Ziele des Feminismus sind ideologisch gefärbte Feministinnen jedenfalls schädlich.

      Richtig ist, auf die Lohnentwicklung hatte das unvermeidbare Drängen der Frauen auf den Arbeitsmarkt eine eher negative Wirkung. Das Überangebot an Arbeitskräften führte, neben anderen Faktoren, zu steigender Arbeitslosigkeit, zur Umwandlung von Voll- in Teilzeitarbeit, zu Lohndumping. Das aber kann man wohl schlecht den Frauen vorwerfen. Hier wären Gewerkschaften und Politik gefragt gewesen, die jedoch kläglich versagten. Euro und Schröder haben diese Problematik dann noch weiter verschärft.

      Die Wirtschaft hat es jedenfalls gefreut, daß sie so zwei Arbeitskräfte zum Preis einer Arbeitskraft bekam, was die Arbeitskosten quasi halbierte, die Gewinne deutlich erhöhte. Und mit dem Euro wurden die Löhne nochmals halbiert, während sich die Preise im Laufe recht kurzer Zeit verdoppelten. Wieder eine deutliche Gewinnsteigerung. Das gilt zwar nicht generell, aber überwiegend. So erklären sich dann auch die teilweise exorbitanten Gewinne, die die Wirtschaft generiert, um Aktionäre zufrieden stellen, Manager fürstlich entlohnen und im Ausland grandios expandieren zu können. Die Zockerei der Finanzwirtschaft noch oben drauf und das Bild ist fast perfekt. Die Frauen haben an dieser Entwicklung jedenfalls den geringsten Anteil.

      Persönlich sehe ich keinen Zusammenhang zwischen dem Genderunsinn und dem Feminismus. Was sich heute alles so Feministin schimpft, ist für mich nicht nachvollziehbar. Jeder in meinen Augen vernünftige Mensch, ob Mann oder Frau, wird dem zunehmenden Genderwahn ablehnend gegenüberstehen und es ist mir nach wie vor unverständlich, wie dieser Irrsinn weiter an Bedeutung gewinnt.

      Darüberhinaus sollte jede/r ihr/sein Leben so gestalten, wie es ihr/ihm gefällt. Es steht keinem Menschen zu, das Leben anderer Menschen bestimmen zu wollen. Soviel Freiheit muß wenigstens sein.


    • Bei meinen Eltern (selbständiger Handwerksbetrieb), meinen Großeltern (Lebensmittelladen, selbständiger Handwerksbetrieb), bei meinen Urgroßeltern (selbständige Bauern) war nie was mit „Frau kann sich ausschließlich schöngeistiger Kindererziehung widmen und dem Haushalt“. Die Frauen haben alle im Geschäft mitgearbeitet, und das nicht „so ein bißchen nebenher“. Der Unterschied zu heutigen „2 Erwerbseinkommen“ war jedoch, daß sie keinen Zeitverlust durch zurückzulegende Wege zur Arbeitsstelle hatten, denn die Werkstatt oder der Laden gehörte zum Haus.

    • @ colorcraze,
      und man da, wenn die Kinder aus der Schule kamen.Das Essen stand auf dem Tisch und ein Ansprechpartner war in dem Moment da, wenn er/sie gebraucht wurde. Das macht den Unterschied. Außerdem hafteten wir alle mit unserem eigenen Vermögen für unsere Fehler – wenn wir sie denn gemacht hätten in underer GbR.

    • Ein Blick zurück.
      Als ich Ihren Beitrag las, colorcraze, überkam mich die Erinnerung und endete in einem Beitrag über meine Mutter, den ich dann aber wieder gelöscht habe, weil sie selbst eine derartige Lobhudelei gehaßt hätte.

      In einer Zeit, in der Frauen schon aus existenziellen Gründen schnell unter die Haube kommen mußten, mehr oder weniger nur Anhängsel ihrer Männer waren, war sie jedenfalls eine echte Ausnahme. Mit etwas mehr als zwanzig Jahren gründete sie ganz ohne eigene finanzielle Mittel eine Firma und begründete damit den späteren Wohlstand der Familie. In einer reinen Männerwelt wußte sie sich zu behaupten und erntete Respekt und Anerkennung.

      Kein Vergleich mit dem, was manche Frauen heute unter Feminismus in ihrem Genderwahn verstehen. Die brauchen ja schon einen Therapeuten, wenn denen ein Fingernagel abbricht. Der Schein bestimmt ihr Sein, wenn das nicht armselig ist, was dann.

    • Wird auch durch Wiederholung nicht "wahrer"
      „Das traditionelle bürgerliche Frauenleben war eines der, zumindest auf rechtlicher Ebene, Unterdrückung durch den Mann.“

      Nicht nur in meiner Familie sondern auch dort wo ich mich als Kind in anderen Familien umsehen konnte, war es so, dass der Mann arbeiten ging und die Frau die Chefin in der Familie war.

      Die rechtliche Ebene war im Alltag nicht so interessant.

    • Lohnentwiscklung
      „Das Überangebot an Arbeitskräften führte, neben anderen Faktoren, zu steigender Arbeitslosigkeit, zur Umwandlung von Voll- in Teilzeitarbeit, zu Lohndumping.“

      Ebenso wie durch Wiedervereinigung, Jugoslawienkrieg, EU-Osterweiterung und jetzige Massenimmigration.

      ich kann in meiner Familie natürlich nicht beliebig viele Generationen zurückschauen, zumindest nicht in allen Ästen, aber, soweit ich es beurteilen kann, war nichts so invasiv in die Lebenswirklichkeit wie es die jetzige Lohnstagnation, Kinderarmut und Altersarmut sind.

      In meiner Familie waren die Frauen gern älter als die Männer und es gab eine lange Generationenfolge und nur ein oder zwei Kinder.

      Was ich sagen will, ist nicht, dass wir deshalb näher am Urmenschen sind, sondern, dass es schon immer gleichberechtigte Beziehungen gab, oder sogar solche, in denen die Frauen die Hosen anhaben.

    • Im TV kommen Frauen, die handeln nicht vor
      beklagte sich die Schauspielerin Maria F.
      Mein TIP: Sie soll das Leben ihrer Schwiegermutter
      verfilmen. Aenne B. bestand nur aus handeln.
      O-Ton: Wegen mir hätte man die Emanzipation nicht
      erfinden müssen.
      Allerdings fand sie das mit dem ‚Dame sein‘ recht schwierig.

      Es ist wohl dies, das Feministinnen so schwer im Magen liegt,
      als Dame respektiert werden und gleichzeitig als Handelnde
      auf der großen Bühne bewundert werden.

      Ein Gegenstück zu Offizier & Gentleman
      ist mir aus deutscher tv Produktion auch nicht bekannt.


    • @Otto Meier: Mit etwas mehr als zwanzig Jahren gründete sie ganz ohne eigene finanzielle Mittel eine Firma und begründete damit den späteren Wohlstand der Familie. Das klingt ja spannend. In welcher Zeit war das (Jahrzehnt)?
      @Philomena:und man [war] da, wenn die Kinder aus der Schule kamen. Ja, der Tagesablauf war noch sehr lokal zentriert, und die Schule war nur halbtags.
      @Nahuatl: In meiner Familie waren die Frauen gern älter als die Männer und es gab eine lange Generationenfolge und nur ein oder zwei Kinder.
      Ach, schau an, das gab es also auch schon länger.

      Es wird viel Unfug verzapft.
      Hausfrauen mit Dienstboten gab und gibt es wenig, und ein Einkommen (das des Mannes, und idR nur in der Zeit, in der die Kinder klein sind) war schon immer mager. Ich denke, es haben sich ökonomisch ganz andere Sachen geändert, als die, von denen immer so gern die Rede ist:
      – Daß heutzutage längere Wege zur Arbeit nötig sind als noch vor 50 Jahren (Zeitverlust!), überhaupt bei allem und jedem große überlokale Reichweite gefragt ist.
      – Daß Selbständigkeit in prekäre Bereiche abgedrängt ist (Putzfrauen, keine Metzgermeister).
      – Daß bei körperlich tätigen Berufen eine enorme Fitness verlangt wird, und die Akademisierung die junge Generation erst Ende 20 aus der Schule entläßt.

      Die Herumreiserei gab es auch früher schon bei Seeleuten, Händlern, und allen, die mit Logistik zu tun hatten, d.h. da reisten dann die Männer und die Frauen besorgten die Hauswirtschaft (was mit Heizerei, Waschtag, Garten, Kinderpflege ohne Einwegwindeln nicht gerade unanstrengend war). Aber ich habe den Eindruck, daß die Anforderungen an Herumreiserei stärker geworden sind, vor allem gegenüber den Frauen.

    • Selbstverständlich gab es nie nur schwarz oder weiß.
      Dennoch habe ich das Leben als Kind und Jugendlicher mehrheitlich so wahrgenommen und letztlich kommt es wohl auch auf die persönliche Brille an, mit der man das Leben betrachtet.

      Der Mann gab durchaus der Frau das Haushaltsgeld, er wollte ja schließlich nicht mit dem Haushalt belästigt werden. Aber er sorgte in der Regel auch immer dafür, daß es vor allem ihm an nichts fehlte. Scheidungen waren eher die Ausnahme, die wären für die meisten Frauen existenzvernichtend gewesen.

      Und die rechtlichen Aspekte waren bis hin zum Ende des letzten Jahrhunderts, so lange dauerte die rechtlich abgesegnete Herrschaft des Mannes über die Frau in verschiedenen Punkten an, durchaus bedeutend. An anderer Stelle hatte ich das mal zusammengetragen, über die Fakten lohnt kein Disput.

      Die Fassaden, nicht nur der gutbürgerlichen Gesellschaft, hielten und halten auch heute keiner genaueren Betrachtung stand. Auch da, mehr Schein als Sein. Die Frage der Ehre spielt eben nicht nur in der arabischen Kultur eine große Rolle.

      Ihnen, Nahuatl, stimme ich durchaus zu. Mein Blick fällt mittlerweile auf sechs Generationen und ich darf sagen, daß die Entwicklung in allen Belangen rückläufig ist. Nicht nur, was die Zahl der Kinder betrifft. Daß es die Kinder einmal besser haben sollen, dieser Wunsch geht für die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr in Erfüllung. Und das liegt nicht am fehlenden Willen oder Können.


    • Das war kurz nach dem Ende des tausendjährigen Reiches, colorcraze.


    • @Otto Meier: ah. Damals gab es sehr viel Kleinunternehmensgründungen.


    • Aber wohl weniger von Frauen, colorcraze, oder?

      Mal ganz allgemein formuliert, viele Frauen haben in ihrem Leben deutlich mehr geleistet als die meisten Männer. Sie haben den Haushalt geschmissen und gleichzeitig gearbeitet, sie haben die Kinder „erzogen“ und sich um deren erfolgreichen Start in ein besseres Leben bemüht, sie haben ihre Männer verwöhnt und sich selbst kaum etwas gegönnt, oft nicht einmal ausreichend Schlaf. Und am Ende eines verantwortungsvollen Lebens landen sie nicht selten in Altersarmut und sollen als Mütter für Punkte in Rentenberechnungen auch noch dankbar sein.

      Zumindest für die meisten Mütter mangelt es an Wertschätzung durch die Gesellschaft, auch heute noch. Sie sind und bleiben benachteiligt. Es liegt doch nahe, daß das nicht nur demographische Folgen haben mußte, sondern sich irgendwann auch einmal politisch auswirken würde. Und wie immer, wenn durchaus berechtigte Forderungen die Aufmerksamkeit der Mehrheitsgesellschaft erregen, ohne politisch ausreichend berücksichtigt zu werden, finden sich Menschen, die diese Themen instrumentalisieren und zum eigenen Vorteil zu nutzen versuchen. Und das ist sicherlich mit ein Grund für den heutigen „Feminismus“ und den Genderwahn, für persönliche Angriffe, Onlinepranger und vieles mehr.

      Der Frust bricht sich Bahn, noch überwiegend nur verbal und nicht nur bei den Frauen. Das grundlegende Muster der gesellschaftlichen Veränderung ist doch immer gleich. Es beginnt mit einem Aufschrei und mündet mitunter in SEK-Einsätzen, wenn die Politik nicht oder zu spät und unangemessen darauf reagiert.

      Nun ja, mancher Beitrag hier hat mich in vermutlich altersbedingter Sentimentalität einen Blick zurück werfen lassen, der mich dazu brachte, den (meisten) Müttern dieser Welt für ihre Lebensleistungen meinen unbedingten Respekt zu zollen.

      Es gäbe zu diesem Thema noch unendlich viel zu schreiben, von Hausmännern und Pantoffelhelden, vom männlichen Trainer einer Frauenfußballnationalmannschaft bei der letzten EM, von Machos und Frauenverstehern. Von Müttern wird eher selten berichtet, es sei denn, sie hätten sieben Kinder und mit Familie, Haushalt und nicht nur finanziellen Problemen eher wenig am Hut. Es ist doch bezeichnend, daß Armut durch Kinder wie auch durch unverschuldete Arbeitslosigkeit direkt zum Stigma des Asozialen führt. Die neoliberale Gehirnwäsche war da mehr als erfolgreich.


    • Aber wohl weniger von Frauen, colorcraze, oder?

      Ich habe dazu keine Zahlen, aber ich würde mal annehmen, daß in der unmittelbaren Nachkriegszeit bis vielleicht 1950 die Zahl von Unternehmensgründungen durch Frauen relativ hoch war, danach stark abfiel. Grund: Wirtschaft und Staat zusammengebrochen, Männer tot oder in Gefangenschaft, und das Leben muß weitergehen.
      Es gab damals auch Bürgermeisterinnen, Zoodirektorinnen.
      Davor in der Kriegszeit mußten Bäuerinnen die ganze Landwirtschaft mit 1, 2 Kriegsgefangenen als Unterstützung umtreiben, oder Handwerkersfrauen hielten Schweine zum Schwarzschlachten und unterstützten damit die weitere Familie, und solche Sachen.
      Die Frauen mußten alle schwer arbeiten in den 1940ern, und mit Kinderkriegen war da auch nicht viel, dafür dürften die Abtreibungen enorme Höhen erreicht haben. Unter anderem.


    • Das ist sicherlich richtig, colorcraze, wurde von mir aber nicht erwähnt, da es sich um eine relativ kurze Übergangszeit handelte, die Frauen danach wieder mehrheitlich am Herd landeten.

  136. Drohmails
    Ich hatte mich damals 2013 an den Diskussionen zum Wikipedia-Artikel über Andreas Kemper beteiligt, u.a. hatte ich mich dafür ausgesprochen, dass mehrere der damals im Artikel aufgelisteten Aktivitäten (z.B. ein Wochenendseminar und eine nur zweimal erschienene Zeitschrift) wegen Belanglosigkeit aus dem Artikel herausgenommen werden sollten, was dann später auch so geschah.

    Das brachte mir dann einige Mails von Kemper an meine private e-Mail-Adresse, in denen er mich mit Vornamen ansprach und zu beeinflussen versuchte. Weder meinen Vornamen noch meine e-Mail-Adresse hatte ich jemals in Wikipedia bekanntgegeben – offensichtlich wollte er mir zu verstehen geben, dass er wisse, wer ich bin und wo ich wohne.

    Es fällt auf, dass es immer wieder vorkommt, dass WP-Autoren, die irgend etwas Kemper betreffendes und ihm nicht passendes in einer Diskussion vertreten, dann plötzlich von einem Tag auf den anderen ihre Meinung ändern. Man kann vermuten, dass da ebenfalls e-Mails Kempers dahinterstecken.

    (In der Causa wurde ich damals übrigens infinit gesperrt, nachdem ich begonnen hatte, Kempers Dissertation an der Uni Münster nachzurecherchieren. Ob der sperrende Admin auch eine e-Mail Kempers empfangen hatte, weiß ich natürlich nicht. Die Sperre wurde immerhin 8 Tage später wieder aufgehoben, da war die Diskussion zum Artikel freilich schon gelaufen.)

    • Eine höfliche Frage:
      Warum arbeiten Menschen für Wikipedia? (Ganz offen gefragt, ohne Wertung. Warum tun sich Menschen das an?)


    • Warum arbeiten Menschen für Wikipedia?
      Weil sie anderen von ihrem Wissen was weitergeben wollen.
      Und nicht schweigen bis ins Grab.

  137. Danke!
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    nochmals vielen Dank für Ihre Hartnäckigkeit in dieser Angelegenheit. Ich befürchte leider, dass diese Sache noch nicht ausgestanden ist.
    Meines Wissens ist die Heinrich-Böll-Stiftung doch ein eingetragener Verein. Werden neuerdings solche Aktivitäten vom steuerlichen Begriff „Gemeinnützigkeit“ abgedeckt?


    • Schauen sie mal bei Danisch rein, der hatte vor wenigen Tagen was zu Gemeinnützigkeit (juristisch), und ich fand die Kriterien schon sehr eigenartig…

  138. Ein experimentell-plagiatorisches Gedicht
    Der violette Saft der Weisheit – sie verkünden ihn abends
    sie verkünden ihn mittags und morgens und sie verkünden ihn nachts
    sie verkünden und künden
    ein sehr stille Zeit ganz ohne Verstoß an und dann herrscht wohl die Freiheit
    eine Frau wohnt in Berlin und sie spielt mit rhetorischen Mitteln und schreibt
    sie schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland das Herz übervoll von Mary Daly
    sie schreibt und tritt hervor und es raschelt im Wald und sie pfeift ihre Rüden herbei
    sie pfeift einige Männer hervor die nicht denken ganz genau so wie sie
    beendet deinen Anstellung und sie stürmen vor dann zum Tanz

    Der violette Saft der Weisheit – sie verkünden ihn abends
    sie verkünden ihn mittags und morgens und sie verkünden ihn nachts
    sie verkünden und künden
    ein sehr stille Zeit ganz ohne Verstoß an und dann herrscht wohl die Freiheit
    und ruinieren Existenzen ganz einfach weils geht mit rhetorischen Mitteln und schreibt
    eine Frau wohnt in München sie schreibt wenn es dunkelt nach Deutschland die Regeln
    die Luft beginnt zu gerinnen und lässt sich kaum atmen und so bewirken sie viel

    Der Saft schmeckt so bitter und so süß und salzig und sie flößen ihn ein
    Sie ruft trinkt mehr von dem Saft und ihr anderen singet und spielt
    trinket mehr und zur Gänze und ihr anderen spielt weiter zum Tanz auf

    Der violette Saft der Weisheit – sie verkünden ihn abends
    sie verkünden ihn mittags und morgens und sie verkünden ihn nachts
    sie verkünden und künden
    ein sehr stille Zeit ganz ohne Verstoß an und dann herrscht wohl die Freiheit
    Unsere Freiheit gerinnt in wütenden Worten und sie spielt mit rhetorischen Mitteln
    er ruft wie süß doch der Saft ist und dieser Saft ist so meisterlich zäh
    er ruft streicht dunkler die Geigen, seine Gedanken verfliegen und er schweigt dann seitdem
    dann hat er die Freiheit in der er nichts sagt und sein Denken bleibt stumm

    Der violette Saft der Weisheit – sie verkünden ihn abends
    sie verkünden ihn mittags und morgens und sie verkünden ihn nachts
    101 Male wird er getrunken der Saft in der Frühe und wir trinken ihn nachts
    er betäubt unsere Zunge und der Saft ist so meisterlich zäh

    Doch wir können immer noch wählen wir trinken andere Säfte und
    wenn sie dann pfeift und ihre Rüden kommen hervor so lachen wir nur
    sie spielt mit rhetorischen Mitteln und träumt von der Freiheit wo alle nur schweigen

    das Herz voll von Mary Daly
    das Schweigen der anderen als endgültiges Ziel


    • Ja, man weiß es nicht, wie mies es noch wird. Schlimmer geht bekanntlich immer. Aber das Korsett aus social engneering und PC wird jedenfalls nach wie vor enger gezogen, und ökonomisch ist auch keine Änderung in Sicht, die andere als konzernmäßig-intrigant-kontrollfreakige Charaktere erforderte.

  139. Tsunami der Irrationalität und des Glaubens
    Um das Jahr 1970 herum entstanden überall im Westen neue Sekten. Im politischen Bereich die ML-Sekten und die Maoisten, religiös (z.B. Jesus People, Hare-Krishna, Volkstempler, Sonnentempler etc.), parareligiös (z.B. Bhagwan, Scientology etc.), Psycho-Sekten mit diversen Gurus, Astrologie-, Ernährungs- und Ökologismus-Sekten (z.B. Veganismus) usw. usf.

    In all diesen Sekten spielen Emanzipations-, Erlösungs- und Weltrettungsglauben eine entscheidende Rolle.

    Zu den neuen Sekten gehört auch der Feminismus.

    Man glaubte, dass die Frauen die besseren Menschen seien. Wenn Frauen in Machtpositionen kommen, dann wird es bessere und friedvollere Gesellschaften geben. Denn Aggressivität, Gewalt und Kriege wurden auf die „Männerherrschaft“ („Patriarchat“) zurückgeführt.

    Daher der „feministische Imperialismus“, der immer mehr Frauen in gesellschaftliche Machtpositionen bringen will.

    Diese Irrationalität wird von den Parteien und PolitikerInnen unterstützt, weil sie Stimmen bringt und ablenkt von den wirklichen Problemen. Daher der „Staatsfeminismus“.

    So wie der Gauck behauptete, dass durch die muslimische Massenimmigration ein „besseres Deutschland“ entstehe.

    Ein Teil dieser Weltverbesserungsideologien wird als „links“ angesehen, wie Feminismus, Multikulturalismus, Genderismus, Umvolkung der Deutschen, Auflösung des Nationalstaats etc., weil sich die millionenfache Anhängerschaft dieser „linken“ Ideologien davon eine „bessere Gesellschaft“ erhofft.

    Das Ziel, eine „bessere Gesellschaft“ zu schaffen, ist ein genuin „linkes“ Anliegen, so wie es das Christentum und der Sozialismus in der Vergangenheit war. Wobei die christlichen und sozialistischen Vorstellungen meist realitätsfremde Wunschprojektionen waren. In Deutschland bildet die sich als christlich bezeichnete Partei (CDU/CSU) die stärkste Partei.

    Millionen Menschen, insbesondere jüngere, glauben an diese „linken“ Weltverbesserungsideologien, so wie sich in den 30-er Jahren die Anhänger der NS-Ideologie von einem „judenfreien Deutschland“ ein besseres Deutschland erhoffte.

    Ein Problem der Deutschen – aber nicht nur der – ist die kollektive Anfälligkeit für irrationale Ideologien. In Kombination mit der „deutschen Gründlichkeit“ führt es zu Fanatismus und Extremismus.

    • >>Das Ziel, eine „bessere Gesellschaft“ zu schaffen, ist ein genuin „linkes“ Anliegen
      .
      Na, dann sind sie aber mit ihren bisherigen Versuchen
      auf brachialst-bestialische Art und Weise gescheitert.

    • Yep, hier gilt noch immer uneingeschränkt das Diktum von K.R.Popper:
      „The attempt to make heaven on earth invariably produces hell.“

      Aber das war ja auch nur ein mittelalter, weisser, heterosexueller Mann. Wie 90% derjenigen, die die Menschheit in den letzten 250 Jahren signifikant vorangebracht haben.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  140. Antifeminismus und Google
    Das so etwas jetzt gerade passiert, muss Lesern dieses Blogs merkwürdig erscheinen ;-) :
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sexismus-im-silicon-valley-google-entwickler-fuer-antifeministisches-manifest-gefeuert-1.3619145
    Das Manifest selbst ist im SZ-Artikel verlinkt. Nach Durchlesen kommt mir dieses weitaus ausgewogener und differenzierter vor als die Meldung der SZ.

    • Yep, man riecht nach Durchlesen die Absicht.
      Die Aussage: „In Deutschland sind es im Sommer durchschnittlich keine 35 Grad“ ist für jeden mit einem IQ höher als ein totes Schwein nicht äquivalent zu: „In Deutschland wird es im Sommer niemals 35 Grad“. Also ist die verbreitete Meldung, der Google-Autor hätte pauschal bestritten, Frauen seien als Programmierer geeignet, eine glatte Lüge.

      Die USA haben sich ihren Trump redlich verdient. Deutschland ist auf demselben Kurs, wie in Europa üblich mit 10 Jahren Verspätung. Na denn man tau …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Reichlich ungelungen - Pamphlet und Zeitungsmeldung
      Die Zeitungsmeldung ist nur wiedergekäutes DPA-Zeugs – da geht nichts in die Tiefe, da wird nicht viel erklärt. Man könnte den Standpunkt vertreten, der etwas problematische Standpunkt des feminismuskritischen Programmierers und seines streckenweise bizarren Textes wird unzulässig vergröbert.

      Aber nun: Das ist halt eine kurze Zeitungsmeldung und keine vertiefte Auseinandersetzung.

      In der Sache hat der Autor, James Damore, massiv unrecht – das sollte sogar vielen ungebildeten Lesern/Leserinnen schnell auffallen. Ich picke mir einfach mal einen zentralen Aspekt heraus, auf dem Damore herumreitet – der leicht höhere durchschnittliche Neurotizismus von Frauen:

      Erstens:

      Diese Überbewertung des „Big Five“-Persönlichkeitsmodells ist in jeder Hinsicht erbärmlich. Wer glaubt, die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen und dessen Eignung fürs Arbeitsleben ließe sich in simplen 5 Persönlichkeitsdimensionen vernünftig darstellen, ist schlicht ein dummer Mensch. Sicher, wenn nichts anderes zur Hand ist, dann mag es noch knapp hilfreich sein, wenn man dann z.B. damit erfährt, dass der „Neurotizismus“ einer konkreten weiblichen Bewerberin geringfügig höher ist als der einer ähnlich qualifizierten männlichen Person.

      Zweitens:

      Nur, wie stark prognostiziert dieser kleine Unterschied künftige bzw. tatsächliche Arbeitsleistungen? Das ist alles hervorragend untersucht. Für den Fall, dass ein stark (!) erhöhter Neurotizismus bei einer Person gemessen wird, kann mit einer Korrellation von – 0,06 (das ist sehr wenig) ein schlechterer Arbeitserfolg prognostiziert werden als gegenüber einer anderen, ansonsten ähnlich strukturierten Person. Nunja. Und sollte die Person mit hohem Neurotizismus (übersetzt heißt das z.B: geringes Selbstbewusstsein) auch nur einen um 2 Punkte höheren IQ haben, ist der Unterschied schon wieder komplett ausgeglichen…

      Im Übrigen sind Frauen im Durschnitt, ebenfalls geringfügig, teamfähiger, was in Entwicklungsteams nicht gerade unwichtig ist – sie können Differenzen besser moderieren und ausgleichen, und mitunter auch genauer zuhören, was der Auftraggeber/Kunde denn eigentlich wollte.

      Und auf solchen minimalen Unterschieden, von denen wir nicht sicher wissen, ob und inwieweit sie von biologischen Faktoren geprägt sind, sollen wir also unser Urteil abhängig machen, ob eine Person für Führungspositionen oder „arbeiten unter Stress“ geeignet ist?

      Lächerlich!

      Ich würde tatsächlich darüber nachdenken, diesem Programmierer zu kündigen, dann aber wegen erwiesener Dummheit. Pardon. Aber es mag sein, dass er in anderen Bereichen zu besseren Leistungen imstande ist.

      Drittens:

      Sollte „Neurotizismus“ entgegen aller Forschung der zentrale Einstellungsparameter werden (was lachhaft wäre, aber Damore indirekt nahe legt weil es sein Hauptargument ist, an dem er sich klammert), so ist Google als Arbeitgeber immer noch attraktiv genug, um alle Bewerberinnen auszusortieren, die einen erhöhten Neurotizismus-Parameter haben. Dann bleiben immer noch (!) genügend gute Bewerberinnen übrig, um auf den meisten Positionen eine Frauenquote von 30 Prozent oder auf Wunsch gar 70 Prozent zu realisieren, ohne damit die Qualität der Arbeit bei Google zu gefährden.

      Viertens:

      Der Neurotizismus eines Menschen ist, man höre und staune, zwar messbar, aber kommt durchaus im Wechselspiel mit seiner Umwelt zustande. Interventionen eines klugen Managements und von Kollegen (Unterstützung des Selbstvertrauens zum Beispiel), Inter- und Supervision beeinflussen diesen Persönlichkeitsparameter stark.

      Mit anderen Worten: Man kann das in den meisten Fällen managen!

      Nicht selten sind es auch eher toxische Verhältnisse in den Firmen, bzw. schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Unterstützung von Mitarbeitern, die zu nennenswerten „Neurotizismus“ eines Mitarbeiters führen bzw. eine vorhandene Ausprägung zu einem Problem machen.

      Ein Schlusswort:
      ——————

      Meine kleine Argumentation macht nicht alle Punkte von Damore ungültig bzw. kennzeichnet diese als nicht diskussionswürdig. Wenn er bei Feminismus von „Echo Chamber“ schreibt, ist das so imho sogar völlig richtig – das gilt dann aber auch für die antifeministischen Alt-Right-Kreise, in denen sich Damore bewegt hat. Eine Entlassung aufgrund seines (imho ziemlich beschränkten) politischen Standpunktes halte ich für komplett falsch. Als Unternehmen würde ich hier allerdings auch Maßnahmen ergreifen, aus durchaus guten Gründen, und den Mitarbeiter mit gewissen Hausarbeiten zu den von ihm verbreiteten Thesen für einen Monat suspendieren. Das hielte ich für nicht nur klüger und gerechter, sondern sogar in jeglicher Hinsicht für besser.

      Auch gegenüber Mitarbeitern mit teils beknackten politischen bzw. biologistischen Ansichten hat eine Firma Fürsorgepflichten, und zwar auch dann, wenn das eigene Diversity-Management wegen dieser Auffassungen angepisst ist.

    • Ich könnte der Kritik von John Dean leicht weitere Punkte hinzufügen,
      aber das Entscheidende ist relativ einfach:
      1) Der Autor bemüht sich, redlich zu argumentieren
      2) Einige seiner Aussagen stehen durchaus auf wissenschaftlich solidem Boden
      und
      3) Er argumentiert nicht gegen, sonden für Diversity und einen höheren Frauenanteil, nur eben nicht auf dem Boden der unhinterfragten Grundannahme, Männer und Frauen seien zu 100% identisch

      Seine Entlassung hat ohnehin nichts mit seinen Thesen zu tun, sondern mit der befüchteten Aussenwirkung. Das ist in grossen Organisationen absolut normal – bei der Abwägung „schlechte Presse“ versus „Feuern“ werden sich 99 von 100 Managern/Politikern/Behördenleitern für „Feuern“ entscheiden,

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • Das so etwas jetzt gerade passiert, muss Lesern dieses Blogs merkwürdig erscheinen ;-) :
      Nein, garnicht. Das „social engineering“, wie der das mE durchaus zu Recht nennt, kommt an seine Grenze. 50% Frauenquote in einem technischen Betrieb sind mE unrealistisch, außer man sammelt auch alle unverheirateten Lesben ein, die dann nicht mehr anderswo sind, wo sie eher Neigung zu haben (wobei, wenn die eher Handbücher schreiben und Benutzeroberfächencode als in der Verwaltung Gendervorschriften, wär das vielleicht durchaus produktiver), denn Eltern – Mütter zuallererst und für einige Jahre, Väter aber auch – können nicht endlos Überstunden machen, die müssen auch daheim sein (ohne Rechneranbindung).

    • I'm perplexed
      zu John Dean
      http://blogs.faz.net/deus/2017/08/04/datenreichtum-und-kritik-boell-stiftung-nimmt-onlinepranger-agentin-vom-netz-4509/#comment-65657

      Ich sehe nicht, wo James Damore explizit oder implizit Neurotizismus zum zentralen Einstellungsmerkmal machen will. In seinem Text wird der Punkt im Abschnitt „Non-discriminatory ways to reduce the gender gap“ aufgegriffen, wo konstatiert wird „Women on average are more prone to anxiety“ und das zum Anlaß genommen wird für die Empfehlung „Make tech and leadership less stressful. Google already partly does this with its many stress reduction courses and benefits.“ Keine Rede davon, Neurotiker nicht einzustellen.

      Zwischen Damores Text und Ihrem Kommentar kann ich keinen sinnvollen Zusammenhang erkennen.

    • Einiges rutscht beim Damore-Text unter den Tisch.
      Ich hatte ja schon geschrieben, dass die Thesen, und noch mehr die Schlussfolgerungen des Damore-Textes gut bestreitbar sind. Auch der Einwurf von Thorsten Haupt, dass sich da noch einiges finden ließe, hat soliden Grund. Richtig ist aber auch, dass sich Damore um eine redliche Argumentation bemüht, auch wenn sie ihm an einigen wichtigen Punkten misslingt.

      Ein entscheidender Punkt aber ist, dass sich Damore gerade als Konservativer (bzw. als einer, der von Feminismuskritik und gewissen Ansätzen der Alt-Right-Bewegung geprägt ist) in einem Konzern wie Google geradezu bedroht – jedenfalls diskriminiert sieht.

      Wie recht er damit hat, das macht die tragische Reaktion des Google-Konzerns deutlich. Als guter Vorgesetzter (sollte es doch bei Google irgendwo geben, oder?) hätte ich mir Damore zur Seite genommen und ihm versichert, dass er eben nicht von Google diskriminiert wird, dass eben seine (hoffentlich) guten Leistungen entscheidend sind, und dass er womöglich mit einigen seiner polititischen Ansichten recht hat. Es läge aber ein gewisses Interesse bei Google, da bitte man um sein Verständnis, die HR-Politik von Google nicht zu politisieren und skandalisieren – und überdies ist das schlicht nicht das Arbeitsfeld, wo man sich von Damore Leistungen erwartet. Man würde ihm aber anbieten, sofern ihm daran läge, einen Gesprächskreis mit ihm durchzuführen, der sich mit seinen Thesen befasse, sofern sicher gestellt ist, dass seine übrigen Leistungen darunter nicht leiden. Anschließend könne man ja einen kleinen Bericht über den Verlauf dieses Gesprächskreises erstellen.

      Sowas in der Art.

      Und so sehr ich die Pelle kriege, wie oft und imho oft doch zu leichtfertig das Wort „wertschätzend“ als Maßstab im beruflichen Umgang verwendet wird, so wichtig ist es, auch einen Mitarbeiter wie Damore mit Respekt zu behandeln – egal, wie stark und zurecht man seinen Ansichten zur HR-Politik des Konzerns mit Skepsis begegnet.

      Sicherlich möchte Google nicht zum Schlachtfeld von Alt-Right-Diskussionen werden, aber es kann nicht schaden, sich mit Damore und seinen Ansichten seriös auseinander zu setzen. Seriös heißt aber im Kern auch, dass man Damore eben nicht entlässt.

      Diese Reaktion von Google, pardon, empfinde ich als armselig und unzivilisiert. Sie bestätigt ja im Nachhinein einen Teil der Kritik, die Damore geäußert hat. Peinlich für Google. Sehr sogar.

  141. Abgründe
    Wie tief wollen wir schauen und wissen, was für Lügen in die Welt platziert werden und warum?
    Grenzen dort unten verschwimmen zur Unkentlichkeit.
    Ein zünden des Blitzlichts dort kann zu ungeahnten Folgen führen.

  142. Die Märchen des Feminismus
    @ Otto Meier 8. August 2017 um 11:46 Uhr
    „Das traditionelle bürgerliche Frauenleben war eines der, zumindest auf rechtlicher Ebene, Unterdrückung durch den Mann. Das ist schwerlich zu bestreiten. Und angesichts dieser Abhängigkeiten war es nur folgerichtig, daß die Frauen durch finanzielle Unabhängigkeit vom Mann nach Selbstbestimmung trachteten. Insofern war die Emanzipation durchaus verständlich und zwangsläufig gegen das überkommene Rollenverständnis gerichtet.“

    Was die „Unterdrückung der Frau durch den Mann“ betrifft, so werden heute viele Märchen erzählt.

    In den meisten Familien, die ich kannte, waren die Frauen dominant, was das häusliche Leben betraf. In vielen Haushalten lieferten die Männer ihre Lohntüte bei ihrer Ehefrau ab. Damals – in den 60-er Jahren – gab es jeden Freitag Lohn in einer kleinen, meist braunen Tüte, darin enthalten war das Geld einschließlich Kleingeld und Pfennigen und ein Lohnstreifen. Ein „Lohnkonto“ hatten viele „Arbeitsmenschen“ in dieser Zeit noch nicht, Ausnahmen waren gehobene Positionen in den Betrieben sowie der öffentliche Dienst.

    Die Gegenposition zum „Alice-Schwarzer-Feminismus“ vertrat damals Esther Vilar in „Der dressierte Mann“ (1971) und in der bekannten Fernsehdiskussion (https://www.youtube.com/watch?v=py2b1g73bt4).

    In der Gesellschaft war und ist die Situation in den Familien heterogen. Jeder wird Beispiele kennen, wo jeweils die Frau oder der Mann die Familie dominierte, aber es gab auch viele Ehen, wo beide gut, rücksichtsvoll und egalitär miteinander auskamen und sich gegenseitig glücklich machten.

    Formal waren Männer und Frauen gemäß Grundgesetz seit 1949 gleichberechtigt, auch wenn noch – grundgesetzwidrige – anachronistische Bestimmungen für Ehefrauen(!) – und nur für die – existierten.

    Selbstverständlich konnten Frauen genauso wie Männer Bankkonten selbständig eröffnen, wenn sie 18 Jahre alt waren.

    Die Rede von der Zeit, wo „Männer über das Leben von Frauen bestimmten“, erfasst nicht die komplexe gesellschaftliche Realität.

    Männer, die als Diktator in den Familien herrschten und ihre Frauen schlugen, waren gesellschaftlich verpönt und die große Ausnahme, und zwar seit langer Zeit (mindestens seit weit über 100 Jahren). Sicherlich gab es schichtenspezifische Unterschiede, wie insgesamt im Umgang mit Gewalt. Nicht nur im gebildeten Bürgertum, sondern auch in der sozialistischen Arbeiterbewegung gab es starke Unterstützung für die Frauenemanzipation.

    Es ist richtig, dass lange in den Hierarchien der Arbeitswelt Männer die Spitzenpositionen einnahmen, eben weil Frauen aus der Mittel- und Oberschicht in der Regel nicht arbeiteten.

    Der größte Nonsens des Feminismus ist die Behauptung, dass Frauen anders als Männer führen und leiten. Das trifft nur zu, wenn sie es schlechter als Männer machen. Ansonsten bestimmt die Rationalität der Sachlogik und der ökonomischen Logik das Leitungsverhalten, und zwar gleichermaßen für Männer und Frauen.


    • Der größte Nonsens des Feminismus ist die Behauptung, dass Frauen anders als Männer führen und leiten.
      Ja, das ist so ein Glaube, dessen Realitätsgehalt recht fraglich ist.
      Der Unterschied zwischen „Geschäftsaufbauer“ und „-weiterführer“ ist vermutlich weitaus größer, als der zwischen Männlein und Weiblein.
      Und daß weibliche Politiker „friedlicher“ wären, halte ich für völlig abwegig (siehe Elisabeth I. von England, Königin Margarethe, Mrs. Thatcher und was da der Beispiele mehr sind).


    • Vorab, es wäre schön, Herr Goslar, Sie blieben bei dem jeweiligen Ausgangsbeitrag. Dafür gibt es unter jedem Beitrag den „Antworten-Link“. Das würde die Wahrung des Zusammenhangs erleichtern und Wiederholungen vermeiden helfen.

      Daher verweise ich mal auf Ihren Beitrag,
      http://blogs.faz.net/deus/2017/08/04/datenreichtum-und-kritik-boell-stiftung-nimmt-onlinepranger-agentin-vom-netz-4509/#comment-65610
      in dessen Folge ich auf ähnliche Einwürfe geantwortet habe.

      Die Lohntüte enthielt in früheren Zeiten nicht unbedingt den tatsächlichen Lohn, sondern oft auch noch die eine oder andere finanzielle Beilage. Ob die immer die Hausfrau erreichte, möchte ich aus eigener Anschauung bezweifeln.

      Daß die Gewalt in der Ehe, seltener von Frauen, auch heute noch die vorherrschende Form der Gewalt ist, die Dunkelziffer beträchtlich ist, wollen Sie das bestreiten? Oder, daß Frauen ohne Ausbildung und Einkommen dem Mann quasi hilflos ausgeliefert waren? Ein Zustand psychischer Gewalt in vielen Fällen.

      Wie dem auch sei, selbstverständlich gab es immer alle Arten des ehelichen Zusammenlebens, die Frage ist halt nur, welche davon zu welcher Zeit vorherrschten. Es gibt sicherlich Literatur oder Studien dazu, die aussagekräftiger als meine persönlichen Eindrücke sind.

      An den dressierten Mann kann ich mich noch dunkel erinnern. Der kam aber erst weit hinter der Zeit, auf die ich mich hauptsächlich bezog. War wohl irgendwie eine Folge der Generation der Blumenkinder usw. Er fiel in eine Zeit, in der die Kriegsfolgen verblaßten und es den Menschen überwiegend besser ging, in eine vergleichsweise positive Zeit.

      Über das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ist wohl mehr geschrieben worden als über jedes andere Thema. Eine finale Antwort hat noch niemand geben können. Das ist auch nicht meine Absicht. Was bleibt, ist immer nur eine punktuelle Betrachtung der gesellschaftlichen Realität. Persönlich mache ich keinen Unterschied im Umgang mit Frauen und Männern, von Äußerlichkeiten einmal abgesehen. Für mich sind das alles Menschen und dementsprechend gleich zu behandeln. Daher fehlt mir vermutlich auch das Verständnis für all den Genderirrsinn. Es dürfte interessant sein, was diesbezüglich einmal darüber geschrieben wird.

  143. Die Parteien im sozialen Netz
    Hallo Don,

    Hier kommt noch ein kleines Bonbon für die Fleißarbeit.

    Wen wundert da noch die Netzaffinität des grün-alternativen Milieus?

    Die Agentin „mußte“ da wohl zwangsläufig kommen.

    https://de.statista.com/infografik/7616/fans-der-parteien-in-den-sozialen-netzwerken/

  144. DANKE
    vielen Dank für die luzide, akribische Aufarbeitung und Glückwunsch zum Etappenerfolg!

  145. @don - mach' es publik
    lieber don,
    du kennst die hintergründe. schreib‘ es auf, mach es allen kundig. wir wollen wissen, wer bei der böll-stiftung, wer beim gunda-werner-institut, wer bei den grünen dafür veranstwortlich ist. es müssen namen bekannt werden, es müssen konsequenzen passieren. die zerstöerische kraft eines kampffeminismus, der aus alternativen fakten, anschuldigungen und denunzierung besteht, darf nicht länger teil einer gesellschaftlichen debatte sein.

    • Kriegen Sie sich - bitte - mal wieder ein!
      Es war immer, ist und wird immer ein Merkmal von Aktivisten sein, dass sie übertreiben, denunzieren, verächtlich machen und ausgrenzen. Vielleicht geht es in menschlichen Gesellschaften nicht anders.

      Und was man dagegen tun kann, ist in einer freien Gesellschaft (die Deutschland noch immer ist) ganz einfach – öffentlich dagegenhalten. Und zwar ohne jede Hemmung, aber mit dem notwendigen Augenmass, man will ja die Mehrheit nicht verschrecken, sondern gewinnen.

      „darf nicht länger Teil einer gesellschaftlichen Debatte sein“ ist ein frommer Wunsch und eignet sich für Sonntagsreden. Nur dafür. Ich nehme den Schwachfug werder Feministen noch ihren Gegnern ab, Sorry :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  146. @Verehrter Arnold, kurzerhand und schlechterdings: Die zerstörerische Kraft eines ...
    … Kampffeminismus besonders weiblicher Personen, die sich wichtig machen und Unsinn reden:
    Laut Duden, die Instanz für alle Fragen zur deutschen Sprache: „Krampfhennen“!
    Ist das Huhn verängstigt, stößt es kurze und gleichartige Laute wie „gack-ack-ack ackack-ack“ aus. Rhythmischer wird das Gackern, wenn die Gefahr vorüber ist. Auch das Legegackern klingt so.(Aus Lautsprache der Hühner!)

  147. Zensur ist Demokratie und Demokratie ist Zensur
    Sehr geehrter Herr Don

    was die Schwester im Geiste angeht von diesem neuesten Internet-Pranger… der liebenswerten Amadeu-Antonio-Stiftung, der Sie sich ja auch bereits gewidmet haben:
    Kennen Sie eigentlich bereits die allerneuesten „Demokratie-Zentren“
    http://demokratiezentrum-bw.de/demokratiezentrum/

    Geht man hier auf
    http://demokratiezentrum-bw.de/wissen-information/literatur-links/weitere-links-im-themenfeld/

    und dort auf
    Projekte/Websites gegen Rechtsextremismus
    kommt man aus den ganzen Internet-Seiten der Amadeu-Antonio-Stiftung gar nicht mehr hinaus….

    Schwesig sei Dank…

  148. Und nun, war's das schon Don?
    Sollte nicht am Dienstag das Mutterschiff etwas bringen? Davon abgesehen ist Ihre Twitterei sehr zahm geworden, nach dem großen Halali hatte ich einen anderen Schlussaccord erwartet. Demaskierung von Fiona_B u.a. wüsten Schreiberlingen z.B. und nun kütt reineweg nix mehr. Die laue Entschuldigung der Böll-Stiftung reicht also… wobei die den Verbleib der Agentin im Netz ja nicht gänzlich ausschließen. Wer also sitzt da am längeren Hebel?

    • Meine Rede, Frau Simon
      Das Ganze wirkt so, als würde man im Haus immer wieder ein paar Spinnweben entfernen, die Spinne selber aber sorgsam am Leben lassen. Einen Schlussakkord wird es nur geben, wenn das Gender Mainstreaming, mit all seinen Millionen losen Enden, von denen die genderfinanzierte Böll-Stiftung nur eines ist, verschwindet. Und dazu muss der Gender-Knoten im Zentrum der Macht zerschnitten werden. Was wir brauchen, ist eine gesellschaftliche Diskussion, ob das Gender Mainsteaming nach den BTW im Koalitionsvertrag drinstehen sollte oder nicht. So einfach ist das. Steht es nicht mehr drin, macht es Puff, und Gender ist es weg, und mit diesem Puff verschwinden die Gender-Stiftungen, die Gender-Lehrstühle, die Genderbeauftragten in den Behörden usw. usf… Fantastisch, nicht wahr?


    • @Peter Gärtner: und was sollen die ganzen bezahlt damit Beschäftigten dann machen? Die brauchen doch dann ein neues Paradigma.

    • @colorcraze: Stimmt
      Die benötigen einen Paradigmenwechsel. Aber das neue Paradigma hat nur einen einzigen Lehrsatz, nämlich den Artikel 3 des Grundgesetzes, der durch Gender außer Kraft gesetzt wurde:

      https://manndat.de/geschlechterpolitik/jungen-bleiben-die-stiefkinder-deutscher-bildungspolitik.html

      https://manndat.de/jungen/bildung/studie-belegt-politik-grenzt-migrantenjungen-seit-jahren-aus.html

      https://www.merkur.de/politik/hartz-iv-arbeitslose-frauen-werden-seltener-sanktioniert-maenner-2433180.html

      https://manndat.de/maennergesundheit/toedliche-arbeitsunfaelle-ein-trauriges-privileg-der-maenner.html

      https://manndat.de/gewalt-gegen-maenner/kinder-ohne-gesichter.html

      https://manndat.de/falschbeschuldigungen/will-heiko-maas-falschbeschuldigungen-wegen-vergewaltigung-legalisieren.html

      Weiteres Beispiel: Gewaltopfer

      Vor allem Männer werden zu Opfern von Gewalttaten. In den Medien sieht das genau anders herum aus. Aber Tatsache ist nun mal die Kriminalstatistik von 2015. Und dort beträgt das „Mann/Frau-Verhältnis insgesamt“:

      • 59,6/40,4 % bei allen Straftaten mit Opfererfassung
      • 68,2/31,8 % bei Mord und Totschlag
      • 67,2/32,8 % bei Raubdelikten
      • 62,7/37,3 % bei Körperverletzung
      • 52,7/47,3 % bei Straftaten gegen die persönliche Freiheit

      Lediglich bei Straftaten gegen die sex. Selbstbestimmung unter Gewaltanwendung oder Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses kehrt das Verhältnis sich um:

      • 6,6/93,4 %, bei 11.794 betroffenen Frauen

      Doch die meisten Maßnahmen der Vorbeugung, Beratung und Hilfe sind extrem genderorientiert und stehen in erster Linie Frauen zur Verfügung. Dies bedeutet, dass die männlichen Opfer von Gewalttaten allein gelassen wurden. Dies betraf allein 2015:

      • 1.675 männliche Opfer von Mord und Totschlag
      • 33.418 männliche Opfer von Raubdelikten
      • 372.300 männliche Opfer von Körperverletzung
      • 114.287 männliche Opfer von Straftaten gegen die persönliche Freiheit
      • 833 männliche Opfer von Straftaten gegen die sex. Selbstbestimmung

      522.513 männliche Gewaltopfer wurden 2015 allein gelassen. Die geschlechterspezifische Gewaltopferbetrachtung ist daher unverzüglich auf männliche Gewaltopfer auszudehnen.

      Siehe: Bundesministerium des Innern „Polizeiliche Kriminalstatistik 2015“

      Wenn das Gender Mainstreaming angeblich die Gleichberechtigung beider Geschlechter fördern soll, aber im Ergebnis, über Jahre gesehen, nur Frauen gefördert werden und gegenüber der Benachteiligung von Männern, ebenfalls über Jahre gesehen, nachweislich eine fortlaufende Ignoranz besteht, dann ist diese Methode kein ehrliches Gleichstellungsinstrument, sondern ein Instrument der Willkür, mit dem Ziel, den Artikel 3 des Grundgesetzes außer Kraft zu setzen und Männer, allein wegen ihres Geschlechts, willkürlich zu benachteiligen, und zwar in allen Bereichen des öffentlichen und sozialen Lebens.

      Sorry für die vielen Links


    • @Peter Gärtner: vor einiger Zeit sah ich ein Youtube-Video über einen Dieb in New York, den die Polizei nach Jahren endlich fassen konnte. Da sie endlich mal dahinterkommen wollten, wie man solche Leute besser fernhält, versprachen sie ihm Strafrabatt, wenn er genau erzählt, wie er vorgegangen war. Befragt zu seinen leichtesten Opfern, sagte er aus, das seien Männer, die abgelenkt seien, etwa gerade etwas anschauten. Frauen seien riskanter, weil die gleich Geschrei machten, wenn ihnen was verdächtig wäre, da sei es schwieriger zu entkommen. Hätte ich so nicht erwartet.

  149. Sexismus
    „Ich war gerade mit einer Alleinerziehenden und ihrer tollen Tochter essen. Wie das passieren kann? Mieser Vater, Trunksucht, Psychosen, Zeug. Ein Hoch auf alleinerziehende Mütter!“ Don Alphonso

    Vielleicht sollte der Autor des Artikels sich mal mit einigen der Aussagen der „Anti-Feministen“ auf den von ihm erwähnten Listen beschäftigen.

  150. Aber dann kommt halt ein neuer, der sich einspannen lässt.
    DAS ist keine akzeptable Haltung, denn:

    Das Böse auf der Welt kann nur geschehen, weil die Guten es geschehen lassen.

    • Lieber Harry Hirsch! Die Schlimmsten der Guten sind die »Besseren«. Stefan Fleischer
      ——————-

  151. 1171,61 Euro
    hat die taz schon mal wegen Kemper zahlen müssen: https://alexanderdilger.wordpress.com/2014/08/01/taz-musste-zahlen/

    Angeblich soll er deswegen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung rausgeflogen sein. Bei der Heinrich-Böll-Stiftung wußte man das wohl nicht.

    Siehe auch http://www.queer.de/detail.php?article_id=20000

  152. Die Unpersönlichkeit des Netzes macht es auch nicht besser.
    Egal ob mit 140 oder 10.000 Zeichen, das geschriebene Wort ist kaum mehr als ein Statement. Selbst ein Buch ist letztlich nicht mehr. Immer fehlt es an Hintergrundinformationen, an der direkten und unlimitierten Konfrontation mit dem Autor, so daß tiefgründige Motivationen und persönliche Erfahrungen mehr oder weniger unberücksichtigt bleiben. Dieses Wissen wäre aber dringend notwendig, um die Entstehung mancher Gedanken, und erscheinen sie auch noch so abwegig, nachvollziehen zu können.

    In meinen Augen können daher wirklich fruchtbare Diskussionen nur zwischen Menschen stattfinden, die sich über einen längeren Zeitraum genauer kennengelernt haben, die auch einen regelmäßigen privaten Kontakt pflegen. Ansonsten besteht permanent die Gefahr der Mißinterpretation und der vorschnellen Verurteilung. Wer sich durch das geschriebene Wort eines ihm persönlich Unbekannten angegriffen und in die Ecke gestellt fühlt, reagiert nunmal in der Regel anders, als er es in einer persönlichen Diskussion unter Bekannten, und sei sie noch so hart, tun würde.

    Irgendwie habe ich den Eindruck, als sei dies ein gravierender Nachteil der modernen Kommunikationstechniken, der zu wenig Beachtung findet. Das Buch ist eindeutig eine einseitige Kommunikation, aber ist das im Netz wirklich anders?

  153. Vielleicht sollte ich ja einfach schlafen gehen...
    … aber Henning ist laut WP eine Nebenform von Heinrich, und von Bargen über Bergen zu Alpin ist es jetzt auch keine allzu lange Assoziationskette.

    Das Leben ist ja voller Zufälle…

  154. FOR YUR EYEZ only * [s.b.u]
    ~

    Am Samstag – ausgebremst durch Passwort + Benutzerwort –
    vermutete ich, dass die
    inkompetente, pseudodemokratische_Pranger_Website für
    wenige Stunden FOR YUR EYEZ only *_insider freigeschaltet
    wurde. Wie für die …Aktivisten, Böll Stiftungsvorstand plus
    exklusiv wie für H.Maasi plus IM’s wie Viktoria e EriKa_Ka.?!

    Möglicherweise klinkten sich diese Alle zu einer Videokonfi
    zusammen, um sich das – besonders vom Don Alphonso –
    angezettelte Desaster der A.org höchstselbst zu … zu bestaunen?

    Der Folge_Gedanke war; hätten diese PseudoDemokraten für
    Ihre Bewertung des gelungenen Werkes nicht viel lieber eine
    öffentliche Verbrennung [scusa] Inszenierung dabei gehabt?
    Nur leider : NEIN : administrativ in der Kürze und vor der BTW
    nicht realisierbar:
    wegen dem Schutz [?], vor wem eigentlich _ach’so_ vor den
    RECHTschreibern & -denkern wegen.

    Denn aktuell sind alle „Hamburger Gitter“ schon vergriffen,
    weil gen Mönchengladbach unterwegs, um ulF auf Ihrer
    baldigen „volksnah“ inszenierten Wahlveranstaltung ebenda
    mit diversen Sicherheitszonen u.a. zu huldigen.

    Gerade – bei nochmaligem Check – der
    gwi-boell.de/de/2017/07/17/neu-agentin…blabla.de
    stelle ich wiederholt fest, dass in dem Ersten der
    5 couragierten Kommentare, zwei fragwürdige Beiträge
    dieser miserablen Prangerliste nicht nur i.F. gestellt,
    sondern auch verlinkt sind:
    http://www.gwi-boell.de/de/comment/615#comment-615

    Und ?

    LÄUFT !

    Weil beim Anklicken :
    dank _Pop Up_Wunder : {wieder}
    Passwort + Benutzerwort eingeben,
    hast‘ keins… fliegst‘ im hohen Bogen ‚raus!

    Genau! Der ganze Schrott geht weiter
    – ist noch da –
    attualmente nur für Insider zu haben:
    FOR YUR EYEZ only * [!]

    Die Beta Version wird nun vervollständigt
    & der Herr Kemper hat dafür bestimmt bald seinen Doktor in der
    54-jährigen Tasche : irgendeine Uni wird’s schon durch- &
    beklatschen {!}

    + Bestimmt freut’s das BMI freut dieses DatenSammelWerk.

    Werter Don Alphonso,
    Sie und die werte Leserschaft haben noch mehr Unappetitliches
    hervorgebracht:

    Bei solch‘ unanständigen Menschen wie Fiona B ~
    vergeht es dem Grinser & mir schon wieder der Appetit auf Tee !

    Sagte die Grinsekatze schon wieder …
    Ich habe über Wörter nachgedacht,
    die mit einem M anfangen:
    Miststück,
    Meuterei,
    M…..,
    Missetat.

    @ last : DanceHall : FOR YUR EYEZ only *
    youtube.com/watch?v=Luka4xeWM8Q
    [gratis mit anbei : richtig fetzige Stylingvorschläge für ulF
    ~ statt BierflaschenOutfit!
    + YaMann, die Jamaikaner können feiern & leben & tanzen !

  155. Heute gibt es zwei Nachrichten zum Thema: Google und CNN
    Ich habe mich gefragt, was so ein Machwerk wie agentin.org eigentlich bezwecken soll.

    Sehr schön bekommt man das vorgeführt in den USA im Falle Jeffrey Lord, der von CNN gefeuert wurde. Formal, weil er den Gruß „Sieg Heil“ verwendet habe, was ja nun „gar nicht“ geht. In Wirklichkeit hat er den president einer ähnlichen Plattform, wie sie mit agentin.org versucht wurde, aufzubauen, nämlich Angelo Caruso von „Media Matters“, damit in die rechte Ecke stellen wollen, wo Betreiber solcher Plattformen seiner Meinung nach hingehören, sie sind für ihn „Nazi“. Diese Plattform hat sich darauf spezialisiert, Werbekunden von Sendern, die Leute mit mißliebigen Ansichten als Moderatoren beschäftigen, kampagnenmäßig mit Boykottdrohungen für ihre Produkte zu überziehen, wenn der Sender den inkriminierten Moderator nicht entläßt.

    Das sind in der Tat Nazi-Methoden à la „Kauft nicht bei Juden“, nur daß nicht rassistische Motive das Handeln bestimmen, sondern politreligiöses Sendungsbewußtsein, das sich für „links“ hält. Der gerade aktuelle Fall war der Versuch, Sean Hannity von Fox News mit diesen Mitteln zu Fall zu bringen. Er ist -was Wunder! -Pro-Trump eingestellt.

    Was Google mit diesem Programmierer angestellt hat, der die Gender-Agenda nicht vollständig in sein Bewußtsein implementiert hat, sondern es wagte, unterschiedliche Lebensansätze und Eigenschaften von Männern und Frauen beobachtet haben zu wollen, zeigt, was passiert, wenn diese Haltung an Boden gewinnt.


    • Ich habe mich gefragt, was so ein Machwerk wie agentin.org eigentlich bezwecken soll.
      Die Agenda der ganz großen Koalition voranbringen, für normale Leute Sprechverbot verhängen, evt. aufkommende Exponenten von Normalität aus dem Medien/Presse/Politbetrieb mittels Sanktionen raushalten.
      Den Betrieb stromlinienförmig halten, nicht daß da sich wer was traut. Alle angreifbar machen, um sie zum Kuschen zu zwingen.

  156. Titel eingeben
    „Irgend was mit Medien oder so“ reicht eben doch nicht aus. Danke für den aufhellenden Beitrag. Die grüne Soße ist eigentlich braun. Kommt davon, wenn man mit Rot mischt.

  157. Letzte Meldung: 18.8.2017
    Kemper, gebauchpinselt, vielleicht auch benebelt, gibt jetzt im Interview mit der taz zu, dass die Agentin SEIN Projekt gewesen ist.

    siehe Diskussionsseite wikipedia:

    In dem taz-Interview vom 18.08.2017 (http://www.taz.de/!5435119/) wird vom „Mitbegründer Andreas Kemper“ gesprochen. Es fallen Formulierungen wie „Ihr Inter­netportal“, „Haben Sie das Wiki einfach zu früh veröffentlicht?“, „dass Ihr Portal, die Agent*in, Antifeminismus…“ Alle diese Formulierungen gehen davon aus, dass Kemper die wesentliche Person bei dem Projekt war. Kemper widerspricht diesen Annahmen mit keiner Silbe. Es ist auch nirgendwo mehr die Rede von den 180 Mitarbeitern. Kemper selbst läßt sich also das umstrittene und mittlerweile eingestellte Projekt unwidersprochen zuschreiben. Wieso fehlt es dann in diesem Artikel? Man wird ja wohl noch fragen dürfen.

    Antwort Kemper: Kurz: Nein, das ist nicht „mein“ Wiki im Sinne eines Besitzverhältnisses, sondern im Sinne wie bspw. Fußballspieler auf „ihren“ Verein angesprochen werden. Ich bin Redaktionsmitglied mehr nicht. — Andreas Kemper talk discr 17:28, 18. Aug. 2017 (CEST)

  158. Nachtrag - zum Thema Relevanz von Wikipedia
    Anbei ein mail-Wechsel mit wikipedia. Im Kern sagen sie, daß man Inhalte in Wikipedia beliebig manipulieren kann und dies auch nicht sanktioniert wird. Soviuel zur Relevanz dieser „Quelle“.
    Bemerkung: Habe die Namen unkenntlich gemacht.

    ____________________________________________
    Gesendet: Donnerstag, 17. August 2017 um 13:17 Uhr
    Von: „Wikimedia Support Team“
    Betreff: Re: [Ticket#2017080810011927] Aw: Re: Frage an WP bzgl IK

    Guten Tag,

    Wikipedia ist ein kollaboratives Projekt ehrenamtlicher und gleichberechtigter Autoren und hat als solches keine Redaktion oder ähnliche Einrichtung, die die „Oberaufsicht“ über die Autoren hätte. Insbesondere sind wir als Support-Team keine derartige Redaktion und haben auch keinen besonderen Zugang zu den Autoren und den Artikeln, und insofern muss man leider sagen, dass es für Ihr Anliegen einfach keinen Ansprechpartner außerhalb von Wikipedia gibt. Konflikte in Wikipedia werden vielmehr innerhalb von Wikipedia gelöst (wobei man halt manchmal sagen muss: Es wird versucht, sie zu lösen …)
    Siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Konflikte

    Mit freundlichen Grüßen

    Wikimedia-Support-Team


    Hinweis: Mails an diese Adresse werden von Freiwilligen beantwortet, alle Auskünfte sind unverbindlich. Den Diensteanbieter erreichen Sie unter https://www.wikimediafoundation.org/
    ________________________________
    17.08.2017 07:04 – Hans_Nase schrieb:

    Sehr geehrter Hr. Schimpke,

    wenn sie für solche Einschätzungen nicht der richtige Ansprechpartner sind, dann wäre es doch nett, wenn sie diese Anfrage an die richtigen Ansprechpartner weiterleiten würden. Ich bin WP Laie…

    Ansonsten kann ich ihre Einschätzung nicht teilen. Hr. Meyer greift ein Projekt an, das Fiona B offenbar (wie sie selbst äußern) am Herzen liegt. Kurz danach macht diese sich im WP Eintrag zu Hr. Meyer zu schaffen. Ist mein moralischer Seismograph zu stark eingestellt, wenn ich hier einen Interessenkonflikt sehe?

    Vielen Dank
    Mit freundlichem Gruss

    __________________________________________
    Gesendet: Dienstag, 08. August 2017 um 14:52 Uhr
    Von: „Wikimedia Support Team“
    Betreff: Re: [Ticket#2017080810011927] Frage an WP bzgl IK

    Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Das Support-Team ist für solche Einschätzungen nicht der richtige Ansprechpartner. Ich denke jedoch nicht, dass hier ein Interessenkonflikt in einer erklärungsbedürftigen Form vorgeht. Fiona B. beschäftigt sich intensiv mit feministischen Themen und ist dabei streitbar und umstritten. Alles weitere ist pure Spekulation und liegt damit nicht im Aufgabenbereich des Support-Teams.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wikimedia-Support-Team

    Hinweis: Mails an diese Adresse werden von Freiwilligen beantwortet, alle Auskünfte sind unverbindlich. Den Diensteanbieter erreichen Sie unter [1]https://www.wikimediafoundation.org/

    _________________________________________
    08.08.2017 12:30 – Hans_Nase schrieb:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine Frage bzgl. eines möglicherweise fragwürdiges Verhalten. Es geht um den Artikel zu „Rainer Meyer, alias Don Alphonso.
    (https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Meyer), konkret um die Änderungshistorie der letzten Tage.
    Der o.g. Reiner Meyer hat in seinen beiden letzten blog-beiträgen zu dem Projekt „Agent*In“ in ein „Wespennest gestochen“, um es freundlich auszudrücken. Offenbar läuft hinter den Kulissen nun sehr viel Aktivität.
    In diesem Zuge wurde von Besuchern seines Blogs auch eine Diskussion um die Relevanz von Wikipedia gestartet, z.B. bzgl. der WP-Seite zum Gegenstand der Diskussion: (https://de.wikipedia.org/wiki/Agent*In).
    In diesem Zuge wiederum wurden auch die Motive der Handelnden bzgl. der Änderungen im Beitrag zu Agent*in hinterfragt, speziell die Motive des Autors Fiona B.
    (http://blogs.faz.net/deus/2017/08/04/datenreichtum-und-kritik-boell-stiftung-nimmt-onlinepranger-agentin-vom-netz-4509/#comment-65195)
    Wobei obiger Rainer Meyer dann fragt, wer denn Fiona B sei (Datum 5. August).
    Infolge dessen hat Fion B gestartet, den WP Artikel zu Rainer Mayer zu modifizieren.
    Meines Erachtens liegt daher seitens Fiona B ein Interessenkonflikt vor. Mich würde ihre Einschätzung zu der Thematik interessieren.

    Mit Freundlichem Gruss

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