Deus ex Machina

Deus ex Machina

Über Gott und die WWWelt

Mit feministischer Ignoranz vom Googlememo zum Goolag

| 671 Lesermeinungen

Ein junger Mann von einer Eliteuniversität heuert bei Google an, und erlebt dort die Firmenkultur mit ihrem lockeren Flair – zumindest an der Oberfläche. Er steigt in die mittlere Ebene der Firma auf, und sieht Treffen und Veranstaltungen, bei denen es um Diversity geht – um das Ziel, die Firma für Menschen jeder Herkunft, jeder Religion und jeder sexuellen Orientierung offen zu halten. Die Theorien besagen, dass eine Firma mit Diversity eher in der Lage ist, sich auf die Kunden einzustellen und passende Produkte zu entwickeln. Das bezweifelt der junge Mann auch nicht, als er sich während einer Geschäftsreise nach China an den Rechner setzt und schreibt:

I value diversity and inclusion, am not denying that sexism exists, and don’t endorse using stereotypes.

Er schätzt Diversität und Inklusion, er erkennt die Existenz von Sexismus an; und er lehnt die Verwendung von Stereotypen ab. Das ist gut – eigentlich. Und dann schreibt er weiter:

When addressing the gap in representation in the population, we need to look at population level differences in distributions. If we can’t have an honest discussion about this,then we can never truly solve the problem

Es geht ihm um die Frage der angemessenen Vertretung der verschiedenen Gruppen in der Firma, und er denkt, dass man über Unterschiede bei diesen Gruppen reden muss – würde man das nicht tun, gäbe es keine echte Lösung. Kurz, er findet auch, dass die aktuelle Repräsentation der Geschlechter nicht richtig ist. Er unterstützt die Ziele von Diversity und findet, dass man sich die beteiligten Gruppen daher genauer anschauen und offen darüber reden sollte, um zu einem besseren Ergebnis zu kommen.

Das tut er dann auch. Er sagt nicht, dass Frauen nicht programmieren können, aber er führt aus, dass Frauen im Durchschnitt als Gruppe mehr Interesse an sozialer Interaktion haben, während Männer als Gruppe im Durchschnitt den Umgang mit Dingen bevorzugen, und begieriger nach Status sind. Frauen hätten mehr Probleme, sich bei Gehaltsverhandlungen durchzusetzen. Bei der aktuell geübten Form der Arbeit bei Google führe das zu einer Bevorzugung der Männer, also müsste die Firma den Kompetenzen der Frauen entgegen kommen –

und nicht die Unterdrückung der Frau als alleinige Ursache betrachten, und alle anderen möglichen Gründe vorab ausschliessen. Das würde bei Google aber geschehen, weil dort andere Sichtweisen unterdrückt, behindert und ausgegrenzt werden. Statt dessen versuche man sich bei Google an einer Förderpraxis, die an den realen Problemen vorbei geht. Diversity sei ein primäres Ziel, dem sich die Firma mit ihren Geschäften unterzuordnen habe, und das werde durch den sozialen Druck in der Echokammer immer wieder neu bestätigt, ohne Diskussion und Hinterfragung. Der Mann schreibt seinen Vorschlag nieder, belegt seine Thesen mit Graphiken und Zitaten, schreibt deutlich, dass er keine Pauschalisierung möchte, lädt zur Diskussion ein, und gibt dem ganzen den aufrüttelnden Titel:

Google’s Ideological Echo Chamber
How bias clouds our thinking about diversity and inclusion

Um das mal auf ein griffiges Beispiel herunter zu brechen: Es wird kaum möglich sein, eine Frau dafür zu begeistern, herzhaft in eine ölige Fahrradkette zu greifen. Die Frage ist nun, ob man die ölige Fahrradkette als Diskriminierung der Frau begreift und versucht, das Prinzip der öligen Kette so zu ändern, dass der Anteil der hineingreifenden Frauen auf das Niveau der Männer steigt – bei denen übrigens auch viele vor solchen Arbeiten zurück schrecken. Oder sagt man sich, dass sich Frauen nun mal weniger gern die Hände schmutzig machen, und man dieser Einstellung entgegen kommt, indem man ihnen Gummihandschuhe anbietet. Das ist noch immer keine Garantie dafür, dass Frauen es tun werden, aber es kommt auf jeden Fall den kleinen Unterschieden zwischen den Geschlechtern entgegen. Und natürlich gibt es auch Frauen, die ebenfalls herzhaft in die Kette greifen. Nur, dem Durchschnitt der Frauen sollte man eben sinnvolle Lösungen anbieten..

Man kann das übrigens auch für Bereiche erzählen, bei denen Männer aus Ignoranz oder Widerwillen oder anderen Interessen unterrepräsentiert sind: Kochen ist nicht zwingend eine männliche Domäne – solange man Männern keinen Grill hinstellt (im Durchschnitt, mich kann man mit Grillen verjagen, ich mag Tafelsilber). Oder: Intuitive Bedienbarkeit kommt den traditionell bedienungsbeschreibungsfeindlichen Männern auch entgegen (im Durchschnitt, ich kann alles, ich bin ein Genie) (wie durchschnittlich alle Männer glauben).

Das Betrachten dieses Durchschnittes nennt man aber in Amerika, wenn man böswillig ist, advancing harmful gender stereotypes – wie die obige Darstellung einer Nerdwohnung bei Google. Der Autor des 10-seitigen Textes James Damore hat sich zwar von Stereotypen distanziert. Aber er hatte das Pech, dass sein Text im Google Intranet erst mal nicht beachtet wurde. Doch langsam wurde er wegen seiner Kritik an den bestehenden Zuständen diskutiert, es gab empörte Reaktionen, das Memo wurde an die Klatsch- und Schundseite Gizmodo weitergeleitet, wo man eine um Zitate und Graphiken verkürzte Version erstellte, und diese Version als Sexismus brandmarkte. Damit war das #Googlememo geboren, und weil der erste “Sexismus” schrie, schrien es alle, die Medien brüllten mit und behaupten, im Memo werde behauptet, Frauen könnten nicht programmieren und kämen deshalb bei Google nicht voran.

Und das, obwohl das Memo im Internet steht und, wie oben erklärt, sich für neue, bessere und gleichzeitig alle Mitarbeiter akzeptable Wege zu mehr Diversity bei Programmierjobs einsetzt. Es bestreitet nur, dass Diskriminierung der einzige Grund für die bisherige Entwicklung ist, und führt es auch auf im Durchschnitt andere Einstellungen der Geschlechter zurück. Aber das ging letztlich völlig unter, und so konnte man erleben, wie der Autor von der Presse auf beiden Seiten des Atlantiks gehetzt wurde, mit Unterstellungen, die er gar nicht getätigt hat – und letztlich von Google entlassen wurde. Wegen “advancing harmful gender stereotypes”. Nach seiner Entlassung schreibt dann Nina Bovensiepen, eine führende Mitarbeiterin der Süddeutschen Zeitung das hier:

Sie hat vermutlich das nicht antifeministische, nicht machohafte, nicht männerrechtliche, nicht rechtsextreme, inklusive, Diversität fordernde Memo, das auch kein Manifest ist und auch nie so gedacht war, nicht in seinen Zielen verstanden, und verbreitet mit dem Begriff der “weissen Männer” genau das, was Damore unterstellt wurde: Pauschale Geschlechtsstereotypen, versehen mit Rassismus und Sexismus. Ausserdem: Wer als alter, weisser Mann wirklich keine Veränderung will, feiert kein Memo, das mehr Veränderung fordert. Allenfalls können sich weisse Männer von Damores keinesfalls dummer Einschätzung bestätigt sehen, dass moderne Firmen unter Gender- und Diversityideologie tatsächlich intolerant sind, Andersdenkende zum Schweigen bringen und sie, wenn der Mob im Internet nur laut genug lügt, auch sofort feuern. Sogar wegen eines internen Textes, der sich für Diversity ausspricht. Ausserdem versprachen Googlemitarbeiter im veränderten „Arbeitsumfeld“ nachweislich, Unterstützer von Damores Thesen zu bestrafen. Die gibt es tatsächlich: Bei einer Umfrage sprach sich eine Mehrheit gegen seine Entlassung aus.

Nun hat die Empörung im Netz für James Damore und Google eine Vorgeschichte: Damore hat nach eigene Angaben Diversitytrainings erlebt, die an sektenartige Rituale erinnern und arbeitsrechtlich wegen der möglichen Benachteiligung von Männern problematisch sind. Breitbart hat dazu gleich eine ganze Serie über genervte männliche Googlemitarbeiter gemacht, weil der Fall Amerikas alternativen Konservativen in ihren Konflikten mit der regressiven Linken entgegen kommt. Google selbst ist wie das ganze Silicon Valley wegen Ermittlungen staatlicher Behörden, Klagen und Berichten über Sexismus unter Druck. Bei James Damore konnte Google mit geringem Aufwand zeigen, dass es gegen Sexismus vorgeht, und schuf damit einen klagefreudigen Märtyrer. Es folgt eine vergleichweise offene Debatte, die im Gegensatz zu den ersten Reaktionen und zur uniformen deutschen Verdammung vielschichtig, interessant und nicht verständnislos ist. Die New York Times stellte sich in einem Meinungsstück hinter Damore, unterstützte seine Thesen – und forderte den Rücktritt des Google-CEOs.

Schliesslich hatte sich Damore bemüht, seine Thesen wissenschaftlich zu unterfüttern. Das linientreu progressive Magazin Slate beantwortete das Bemühen mit dem Text einer Feministin, die sich dafür aussprach, Wissenschaft nicht mehr mit Wahrheit gleichzusetzen.

Bei dieser Dominanz der regressiven Linken ist Damore in der gleichen Hexenjagd angekommen, die auch schon Richard Dawkins, Tim Hunt, die Opfer amerikanischer Rape Hoaxes, Jörg Kachelmann und Jacob Appelbaum erleben mussten: Eine Empörungswelle, die sich nicht im Mindesten für die Meinung der Beschuldigten interessiert und das auch nicht tun muss. Minister können sich angesichts einer Kampagne für eine später verurteilte Gina Lisa verwenden, sich zu ihrem Team erklären, und müssen nicht zurücktreten. Vertreter der Medien haben auch bei groben Falschdarstellung keine beruflichen Konsequenzen zu befürchten: Es geht schliesslich um die gute Sache, wenn man mit Oktoberfestlügen hausieren ging. Damore hat in diesem Klima der Ignoranz gegenüber Andersdenkenden längst seinen Stempel als Sexist, Frauenhasser und Neuer Rechter – weil er, wohlgemerkt, über andere und bessere Wege zu mehr Diversity reden wollte, und dabei genau die Prozesse kritisierte, die an ihm exekutiert wurden. Hier einmal ein Beispiel von der ZEIT mit der Manifest-Fake-News:

Möglicherweise denken die Bovensiepens, Valentis und Agentinnen dieser Welt, dass sie damit gezeigt haben, wie wenig man die Realität braucht, wenn es um die Durchsetzung der richtigen Ziele geht. Für mich als das, was man gemeinhin als alten, weissen Mann bezeichnet, ist die Lektion dagegen eine andere: Es bringt überhaupt nichts, wenn man sich zwar für das hehre Ziel einsetzt, aber auch nur minimal bei Weg dorthin abweichen möchte. Wer das tut, wird genau so verdammt und geschmäht wie jemand, der der kein Binnen-I setzt und breitbeinig U-Bahn fährt. Es ist wie beim gescheiterten Wiki Agentin: Alle Abweichler kommen in einen Topf, alle werden auf die gleiche Art und Weise beschimpft – und alle, die es tun, hassen Trump und wollen lieber Clinton. Die Google-Vizepräsidentin für Diversity und Governance, die Damore frühzeitig schärfstens verurteilte, half Clinton im Wahlkampf.

Ein Wahlkampf, nach dem viele schockiert waren, warum so viele Männer, auch gut ausgebildete Männer, für Trump gestimmt hatten. Und so viele weisse, privilegierte Frauen. Warum Clinton vor allem auf Frauen aus Minorities zählen konnte – die Hauptgeförderten der Diversitypolitik. Kommentatoren schimpften damals über die Falschwähler, wie sie heute über die Damoreversteher schimpfen: Sie würden nicht begreifen, dass der richtige Weg ein anderer ist, und nur aus egoistischen Gründen nicht das tun, was Clinton und die meisten Medien wollten: Eine bessere Welt. Eine Welt wie der Mountain View Campus von Google, dem Inbegriff des anderen, besseren, liberalen Amerikas. Die Zukunft.

Wie diese Zukunft von den Redaktionsbüros von Gizmodo mit ihren Fälschern bis zur Perpetuierung von Stereotypen und Feindbildern – die Nerds, die weissen Männer – in Deutschland aussieht, hat man eindrucksvoll gesehen. Die Zukunft war nicht eben übervoll mit den von Damore so gelobten sozialen Kompetenzen der Frauen, sofern sie sich Feministinnen nennen. Mag sein, dass Trump fragwürdige politische Entscheidungen trifft, von Politik nichts versteht, und sich gegenüber dem Iran und Nordkorea im Ton vergreift. Das sind problematische Staaten mit atomarer Rüstung. Damore ist nur ein Mitarbeiter, der für den internen Gebrauch in einem Diskussionspapier aufgeschrieben hat, was er so denkt, und so denkt er sicher nicht allein. Für diese denkenden, aber medial kaum repräsentierten Personen ist die Trump Administration möglicherweise auch nur die viertschlechteste aller möglichen Welten – aber noch weit vor den Mullahs, Kim Jong Un und der schönen, neuen Welt des Diversityzwangs mit Volkstribunal und öffentlicher sozialer Hinrichtung der Konterrevolutionäre, von der sich inzwischen auch die New York Times merklich absetzt.

188

671 Lesermeinungen

  1. Stereotypen
    Empirische evolutionäre Forschungen haben ergeben, dass es wenige Feministinnen allzu lange auf unserer Alp aushalten. Woran das liegen mag? Haben die eventuell selbst schädliche Vorurteile gegenüber Andersdenkenden?

    Die Diskrepanz West&East-Coast (bes. Universitäten) und big corporate America zum Rest ist eklatant: die Erwähnung von „Political Correctness“ ist schon verwerflich.
    Da kann es nur bald eine Gegenbewegung geben.

    • Trump hat mE nicht umsonst gewonnen, sondern weil die Leute keine Lust mehr auf Denkverbote plus Wall Street hatten. Jetzt halt Wall Street pur.

    • Die Gegenbewegung bzw das Pendant existiert schon längst: islamisierung
      Bloß das wird uns auch nicht guttun.

    • Ach Quatsch
      Die evolutionary psychology ist in der Wissenschaft mindestens genauso umstritten wie die gender studies, weil sich die psychologische Evolution des Menschen im Gegensatz zu seiner biologischen Evolution eben nicht empirisch belegen lässt. Weil Evolutionsbiologen keine Reihenuntersuchungen zu Vor- und Urmenschen machen können, sind sie auf methodologische Umwege angewiesen, die – wie das in der Wissenschaft so ist – stark angezweifelt werden.

      Wer den theoretischen Ansatz der Evolutionspsychologie als „wissenschaftlich erwiesen“ ansieht muss das selbe für die methodologisch ebenso wackeligen gender studies tun – oder sich einen gesunden Skeptizismus gegenüber neuen Disziplinen bewahren, deren Genese ganz offensichtlich politisch motiviert ist.

    • So ähnlich wird auch bei meinen Fächern argumentiert, von Feministinnen: woher wollen wir wissen, dass nur Männer jagten und Frauen daheim blieben? Zack, fertig ist das spätpaläolithische Matriarchat und eine These, die gefälligst ernst zu nehmen ist. Deshalb bin ich da ein wenig – naja, vorsichtig.

    • @ DA
      Weder Johann Jacob Bachofen (1815-1887) noch Mary Gimbutas (1921-1994) können mit gutem Recht im feministischen Lager verortet werden. Der „Mythos vom Matriarchat“ (Prof. Uwe Wesel – SPD Mitglied) war schon lange vor dem feministischen Kulturkampf des 21. Jahrhunderts erledigt und beruhte auf einer überzogenen aber legitimen Interpretation interessanten Materials. Kurzum, es handelte sich um eine echte wissenschaftliche Debatte, nicht um eine genderistische Verschwörung, aber das können Sie wohl gar nicht mehr sehen.

    • doch, ich sehe das genau, die Vor- und Frühgeschichte musste sich in den letzten Jahren wieder vermehrt mt der sog. Matriarchatsforschung und Genderideologie herumschlagen. Da redet man hin wie an Intelligent Design Apologeten. Sie können sich das beispielsweise hier anschauen:

      http://www.derkeineunterschied.de/?s=arch%C3%A4ologie

      Wie gesagt, ich kann nicht belegen, dass es gewisse Ercheinungen nicnt gegeben hat. Aber das macht ein Fach wie meines enorm anfällig für eine neue Ideologie, die nach historischer Legitimierung sucht. Beim historischen Materialismus von Marx war das ähnlich.

    • Herstory statt History
      @Don Alphonso „woher wollen wir wissen, dass nur Männer jagten und Frauen daheim blieben?“

      Die bringen es ja sogar fertig zu behaupten, dass die Männer die Frauen in den 50er Jahren gewaltig unterdrückten. Und es gibt leider nicht wenige Männer, die einer solchen geschichtlichen Vergewaltigung noch eifrig beipflichten.

      Die Unterdrücker bekamen damals ihren Lohn in einer Lohntüte! Die Lohntüte wurde den Unterdrücker von den Unterdrückten am Werkstor abgenommen und ihnen wurde nur ein mickriges Taschengeld übrig gelassen.

      Gott, waren die Frauen damals unterdrückt!

      Auch Nordkorea schickt seine Männer zur Arbeit überall auf der Welt und nimmt ihnen die Lohntüte ab.

      DAS nennt sich dann PATRIARCHAT? Die Lohntüte der Matriarchin am Werkstor abzugeben?

      Es wundert mich sehr, dass noch keine Männerdemo stattgefunden hat, mit dem Spruch: „Der Inhalt der Lohntüte gehört mir!“ Offensichtlich fehlt es da gewaltig am Selbstbewusstsein.

      Bei der Klage, dass Männer gerne die Zustände der 50er Jahre wieder haben wollen, wird auch regelmäßig unterschlagen, dass
      „Die Versorgungspflicht des Ehemannes für die Familie bleibt bestehen.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichberechtigungsgesetz#Erneuter_Gesetzgebungsvorsto.C3.9F

      Diese Vorgabe hat sich nach wie vor in der Gesellschaft und vor allem in der Familienrechtsprechung gehalten.

      Rollenstereotype überwinden? Das will doch keine Feministin:
      „Diese Entwicklung ist gleichzeitig auch ein Lehrstück dafür, warum es gefährlich ist, feministische Ideen in Rechtsformen zu gießen: Zu leicht wird dann nämlich der Spieß umgedreht, und aus dem Recht von Frauen, auch mit Kindern erwerbstätig zu sein, wird ratzfatz eine Pflicht. Ist ja schließlich nur gerecht. Und ihr habt es ja selbst so gewollt.“
      https://antjeschrupp.com/2011/08/03/vater-recht-abschaffen-kindererziehung-steuerfinanzieren/

      Da wird es verständlich, warum man ein vernünftiges Memo eines Mannes, das aber gemeingefährlich für die Privilegien der Feminist.I.nnen werden könnte (Arbeit könnte ja für die „ratzfatz eine Pflicht“ werden), entschieden bekämpfen muss, auch mit Lügen.

      Daher: Gibt es überhaupt eine feministische Behauptung, die nachweisbar wahr ist?

    • Man muss das immer differenzieren, aber meine Grossmütter waren keine unterdrückbaren Frauen, und dass sie das Geld verwalteten, war ganz normal in Bayern. Zumindest in den besseren Kreisen. Saufende Männer, die Frauen schlugen, waren verpönt- Man untzerschätzt leicht die Kräfte der damaligen sozialen Zwänge, wenngleich es genug gab, was ungut gewesen ist.

    • Differenzieren
      @Don Alphonso
      Das ist ein Fremdwort für Feminist.I.nnen. Für die gibt und gab es nur saufende, schlagende Männer. Zumindest fangen sie ihre Kampfpamphlete immer mit diesen saufenden, schlagenden Männern: http://www.anita-heiliger.de/htm/Vortrag%20oberursel..pdf

      Frau Heiliger wohnt auch in Bayern. Ihr Verein, KOFRA, bekommt öffentliche Förderungen für ihren unentwegten Kampf gegen den Mann, gegen sein Recht auf gemeinsames Sorgerecht und nun gegen sein Recht auf Wechselmodell/paritätische Doppelresidenz.

      Dass es auch schlimme Geschlechtsgenossen gibt, geschenkt. Ich möchte allerdings nicht jedesmal darauf hinweisen müssen, dass ich nicht so einer bin. Und ich möchte nicht jedesmal, wenn ich ein Frauen/Männerthema anschneide darauf angesprochen werden.

      Damit mache ich nur all die guten Männer und Väter unsichtbar, wie z. B. die Väter auf der Titanic, die alleine mit ihren Kinder unterwegs waren: Sie haben ALLE ihr Leben für ihre Kinder gelassen.

      Auch das gehört zum Männlichen, Väterlichen, nicht nur das Saufen und das Schlagen.

      Wenn man schon beim Thema Bayern sind. Hier zwei Studien zur häuslichen Gewalt in Bayern:

      A. Seite 30
      „Der Anteil der „gewalterfahrenen“ Männer war erstaunlich hoch: 84% (847) hatten in ihrer derzeitigen bzw. in der letzten Partnerschaft, mindestens einmal Gewalt erfahren und 27% (271) lebten sogar in einer stark Gewalt belasteten Beziehung.“
      http://www.ku.de/fileadmin/190302/Agora/Agora_1_2009.pdf

      B. Seite 9
      „Es ist bemerkenswert, dass Männer signifikant häufiger als Frauen angeben, schon einmal Opfer geworden zu sein (6,0% gegenüber 2,7%).“
      http://www.ku.de/fileadmin/190302/Agora/Agora_1_2002_01.pdf

      Wenn man ein bisschen tiefer bohrt, kommen überraschende Ergebnisse zum Vorschein, nicht wahr ;-)?

    • Kofra ist halt ein Alt-68er Restbestand, die machen auch den Hass auf Sexarbeiter. Ganz gruslige Leute.

    • Woran das liegen mag?
      Für das Fehlen extremistischer Feministinnen auf der Alm habe ich einen Erklärungsvorschlag:

      Die Kühe dort sind in der Regel intelligent, zumindest die Leitkuh (das ist nämlich eine Voraussetzung fürs Überleben in einer echten Umwelt). Blöde Kühe, die sich nicht unterordnen wollen gehen vermutlich am besten rasch ins freiwillige Exil.

      Verbesserungsvorschläge zu meiner Hypothese erbeten.

    • talk to the hand
      Noch so ein Fehler der ganzen Debatte:

      Zu glauben, man könnte das wissenschaftlich lösen bzw. diskutieren.

      Es ist erschreckend wie wenig Ahnung Akademiker heute von Wissenschaft haben. Das ist wohl die Folge der Verschulung des Studiums.

      Also, grundsätzlich für alle Akademiker:

      Wissenschaft ist ein Funktionssystem, indem Spezialisten die Aufgabe haben, die Wahrheit zu finden.

      Ohne Doktortitel kommt da keiner rein. Außer mittels Genialität als Quereinsteiger. Aber auch das dauert Jahrzehnte. Und rein kommt man immer nur in sein Fachgebiet. Ein Zahnarzt kann folglich keine Wahrheiten in VWL für sich beanspruchen.

      Ergo: Wissenschaftliche Diskussion haben in Unternehmen ebenso wenig etwas zu suchen wie in der Politik oder bei Genderkonferenzen oder in Blog-Diskussionen.

      Wie der Don schon immer sagt: Wir plaudern hier nur.

    • @goodnight
      „Wissenschaft“ versucht, aus sich wiederholenden Beobachtungen eines Effektes eine Regel zu extrahieren, die sogenannte wissenchaftliche „Hypothese“. Danach versucht man, diese Hypothese experimentell zu beweisen. Gelingt das, wird aus „Hypothese“ eine Lehrmeinung.

      Im Prinzip kann das jeder machen, der meint, herausgefunden zu haben, wie irgendetwas funktioniert (eine Hypothese generiert).
      Leider sind die „Effekte“ in unser makroskopisch sichtbaren Umgebung überwiegend schon beschrieben und bewiesen, deshalb ist die heutige Wissenschaft auf Hochtechnologie angewiesen, die nicht jedem zur Verfügung steht. Das mag den Eindruck erwecken, „Wissenschaft“ sei Sache der Professoren, ist aber nicht so.
      Daraus folgt aber auch: einmalige Ereignisse sind wissenschaftlich nicht zu erklären (weil sie keine Regel enthalten, die man extrahieren kann), und wissenschaftliche Theorien (Hypothesen) sind, solange sie nicht experimentell bewiesen sind, genauso gut oder genauso schlecht, wie andere, alternative Theorien auch.
      Für die „Gendertheorie“ halte ich den Fall der Reimer-Zwillinge für einen, wenn auch unethischen, Beweis dafür, dass die Theorie falsch ist. Erbracht wurde er vom Posterboy der Feminanzen, dem Wissenschaftsbetrüger John Money. Den Schlusssatz des verlinkten BBC-Berichts über den Fall sollte man allen Feminanzen über das Bett nageln: „It is, perhaps above all, a cautionary tale of what may happen when a scientist falls in love with a beautiful theory and ignores the ugly facts“.
      Interessanterweise werden die Lügen eines John Money, die längst als solche entlarvt sind, von Feminanzen immer noch als Beweis für die Gendertheorie missbraucht. Das allein spricht Bände über diese sogenannte „Wissenschaft“.

      http://www.bbc.co.uk/sn/tvradio/programmes/horizon/dr_money_prog_summary.shtml

    • Show me your ID
      @Thomas Marx

      Natürlich kann jeder wissenschaftlich Arbeiten, aber seine Ergebnisse werden nur als Wissenschaft beobachtet, wenn er Teil des Wissenschaftssystem ist.
      Ich kann auch das Design der neuen B-klasse bewerten, nur wird mir wohl kein Designer bei Mercedes zuhören.
      Kommunikation benötigt Systeme, die Komplexität reduzieren. Die geschieht in der Moderne mittels Spezialiserung, die durch Organisationsmitgliedschaft geregelt wird.

    • Geschichtdklitterung
      Wie Sie zu recht sagen: man veruxht si h mql wieyer in Imdeitungrn, welche die Geschichtdschreibung allerdings schon lange kennt. Denn Geschichtsschreibung diente eben schon immer auch als Legitimation Herrschender oder Revoutionäre.

      Neuerdings wird immer wieder dafauf cedrungeb, dass.es weibliche Wikingerinnen gegeben haben sollen, die gleich Männern gekämpft haben sollen. Mehrfach deutlich in Frace gestellt, aber wer es glajben mag, dem ist es gleich. Das ist ja das betrübliche an Ideologien: die Idee geht vor. Ubd allles andere wird passend gemacht.

      Man lese aber mal den WP-Artikel über weibliche Armeeangehörige. Da werden Erfahrubgeb und Erkenntnosse aua zB der Sportphysiologie dargelegt, warum es eben einen Ungerschied macht, dass.Männer nicht bur 35 % mehr Muskelmasse haben (ubd deshalb meist auch weniger schnell auskühlen), sondern ganz wesentlich schneller trainierbar sind. Bis hin zu dem Umstand, dass ca. 30 % der Frauen schon Inkontinenzprobleme beim Marschieren hattrn. Vor allem aber können sie nun einmal nicht so lange kämpfen oder gar schwere Waffen führen, oder gar schwere Ausrüstubgen oder Rüstubgen tragen.

      Aber das bedeutet doch nicht, dass Frauen in jeyer Hinsicht weniger können. Im Gegenteil: manches können eben nur sie, wie Kinder bekommen (las gerade auf einem feministischeb Blog, die Mütterlichkeit oder gar die Figur der Mutter sei dine Erfindubg der letten Jahrzehnte – was für ein voluntaristischer Unfug, meist dazu da eigenes (Un-) Verhalten zu legitimieren / klar wer sich lieber um Ideen kümmert, bei dem müssen auch die Gören Platz dafr macheb, kennt man auch bei religiösen Fantikern oder auch Stalinisten).

      Die Juristerei kennt den Umgang mit Ungleichem sehr gut. Man lernt sehr zeitig wie im Verfassubgsrecht bzw ÖRecht mit den Gleichheitsgeboten de.Grundgesetzes umgegangen wird. Wenn Unterschiede notwendig und begründbar sind, dann ist Ungleichbehandlung eben richtig. So.warum ey.feast.überall nur Bergmänner gibt oder Wehrpflicht f0r Männer (siehe oben). Ey.gibt ka noch mehr wichgige Unterscheidungen neben Mann/Frau. Auch Alte, Kinder und Kranke müssen begründet ungleich behandelt werden. Dort alles alte Hüte, auch wenn sich bestimmte Wertungen zum Glück änderten, denn es.begann hierzulande erst vor 100.Jahren, dass Frauen studieren oder Richter oder Professor werden konngen. Davor wurde lance behauptet, Frauen könnten ey vonihrer Emotionalität und vom Verstand nicht. Aber zum Glück wissen wir auch dank WP immer.mehr von Frauen, die weit.mehr konnten, als Vorurteile vorschnell meinen lassen. Siehe die Feldherrin Artemina oder die nun wieder berühmte Malerin gliöeichen Namens. Oder.viele große Herrscherinnen oder Nonnen.

      Stimmme Ihneb Don ausdrücklich zu: vielfach, schon inder griechischen Antike, haben Frauen die heimischen Finanzen bzw Haushalte zu führen gehabt, wS.nicht so gewesen wäre, hätten sie alle versagt.

      Über die Geschichte von zB FaMs erfährt man, dass allein ca. 65 Gewerbe fest in weiblicher Hand waren, bis hin zu den Geschäftsführubgen, Finanzen und Warenbestellungen. Vieles.was.mit Kleidung bis hi zu Fibeln ubd Schnallen oder Kocheb war nicht selten in der Hand.von Frauen. Die Stele des Hamurapie geben Regeln für Brauerei und Ausschank vor – und weil das Brauen Kochen war, waren die Brauerinnen und Wirtinnen ganz überwiegend Frauen…

      Schwaches Geschlecht? Es.kommt auf die Sache an… so wie ebrn Männer nie nur Zerstörer waren, sondern vielfach jene die Dank ihrer Körperkraft große Gebaäude, Dämme (es gibt römische, die heute nocch genutzt werden).und Brücken sind von Männern errichtrt. Und meist starben gerade.Männer bei der Verteidigung. Nicht nur zuerst, sondern vor allem.

      Wenn aber die Pest und andere Bänkeabräumer die Bevölkerung heftig dezimierten, dann waren es.mit Sicherheit alle jene die überrlebten, welche dafür.sorgten, dass es weiter ging. Unabhängig von Alter ubd Geschlecht.

      Aber das ist doch kein Grund jeden Unterschied negieren zu wolen. Was.seinen Gipfel in dem.Unsinn fi det, wonach es gleich wäre, was wer zwischen den Beinen hätte (außer zB wenn Männer abgekanzelt werden sollen!) oder welche Chromosomen man hat. (

      Unterschiede haben Vorteile, wie auch die Natur hinläbglich ausprobierte. Es gibt auch bicht umsonst Damen- ubd Herrenmode bzw Kosmetik. Gibt es nicht um jemabden zu ärgern, sondern u.a. um für Partner attraktiver sein zu können. Fürs Kinderbekommen ubd Familiengründen sind nun mal intime Begegnungen zwishen den 2 Geschlechtern notwendig.

      Genderwissenschaften erinnern immer an die Geschichte der Kriminoöogie. Das eine Extrem behauptete es seien alles die Gene. Andere sagen, nein es wäre alles die Gesellschaft. Ubd wie so oft liegt die Wahrheit nicht im Extrem, sondern in der Mitte, dh fast alles hat verschiedene Gründe ubd Faktoren.

      Extremisten übeführen sich zum Glück meist selbst. Aber bis dahin können sie leider schlimmen Schaden begehen.

      Wie kann es nur sein, dass weibliche Tegierubgschefinnen (auch in der Türkei und Israel) lassen da leider aus Erfahrung nicht viel hoffen. Es ist wie meine Gromutter sagte, überall soneweke un soneweke (Plattdeutsch aus dem Braubschweiger Land).

    • Ich kann mich damore nur anschliessen: Treat people as individuals. Es gibt nicht Die Frau und Den Mann. Wir sind alle unterschieedlich, das Geschlecht ist da nur ein Aspekt unter anderen. Seid fair, seid tolerant, seid offen.

      Und missbraucht nicht Wissenschaft, die dabei nichts verloren hat.

    • g
      Wie Sie zu recht sagen: man versucht sich mal wieder Umdeutungen, welche die Geschichtdschreibung allerdings schon lange kennt. Denn Geschichtsschreibung diente eben schon immer auch als Legitimation Herrschender oder Revoutionäre.

      Neuerdings wird immer wieder dafauf cedrungeb, dass es weibliche Wikingerinnen gegeben haben sollen, die gleich Männern gekämpft haben sollen. Mehrfach deutlich in Frage gestellt, aber wer es glauben mag, dem ist es gleich. Das ist ja das betrübliche an Ideologien: die Idee geht vor. Ubd allles andere wird passend gemacht.

      Man lese aber mal den WP-Artikel über weibliche Armeeangehörige. Da werden Erfahrungen und Erkenntnisse aua zB der Sportphysiologie dargelegt, warum es eben einen Ungerschied macht, dass.Männer nicht bur 35 % mehr Muskelmasse haben (und deshalb meist auch weniger schnell auskühlen), sondern ganz wesentlich schneller trainierbar sind. Bis hin zu dem Umstand, dass ca. 30 % der Frauen schon Inkontinenzprobleme beim Marschieren hatten. Vor allem aber können sie nun einmal nicht so lange kämpfen oder gar schwere Waffen führen, oder gar schwere Ausrüstungen oder Rüstungen tragen.

      Aber das bedeutet doch nicht, dass Frauen in jeder Hinsicht weniger können. Im Gegenteil: manches können eben nur sie, wie Kinder bekommen (las gerade auf einem feministischen Blog, die Mütterlichkeit oder gar die Figur der Mutter sei dine Erfindung der letzten Jahrzehnte – was für ein voluntaristischer Unfug, meist dazu da eigenes (Un-) Verhalten zu legitimieren / klar wer sich lieber um Ideen kümmert, bei dem müssen auch die Gören Platz dafür machen, kennt man auch bei religiösen Fantikern oder auch Stalinisten).

      Die Juristerei kennt den Umgang mit Ungleichem sehr gut. Man lernt sehr zeitig wie im Verfassubgsrecht bzw ÖRecht mit den Gleichheitsgeboten des Grundgesetzes umgegangen wird. Wenn Unterschiede notwendig und begründbar sind, dann ist Ungleichbehandlung eben richtig. So.warum es fast überall nur Bergmänner gibt oder Wehrpflicht f0r Männer (siehe oben). Es gibt noch mehr wichgige Unterscheidungen neben Mann/Frau. Auch Alte, Kinder und Kranke müssen begründet ungleich behandelt werden. Dort alles alte Hüte, auch wenn sich bestimmte Wertungen zum Glück änderten, denn es begann hierzulande erst vor 100 Jahren, dass Frauen studieren oder Richter oder Professor werden konngen. Davor wurde lance behauptet, Frauen könnten ey vonihrer Emotionalität und vom Verstand nicht. Aber zum Glück wissen wir auch dank WP immer mehr von Frauen, die weit.mehr konnten, als Vorurteile vorschnell meinen lassen. Siehe die Feldherrin Artemina oder die nun wieder berühmte Malerin gleichen Namens. Oder viele große Herrscherinnen oder Nonnen.

      Stimmme Ihnen Don ausdrücklich zu: vielfach, schon inder griechischen Antike, haben Frauen die heimischen Finanzen bzw Haushalte zu führen gehabt, was nicht so gewesen wäre, hätten sie alle versagt.

      Über die Geschichte von zB FaMs erfährt man, dass allein ca. 65 Gewerbe fest in weiblicher Hand waren, bis hin zu den Geschäftsführungen, Finanzen und Warenbestellungen. Vieles was mit Kleidung bis hi zu Fibeln und Schnallen oder Kochen war nicht selten in der Hand von Frauen. Die Stele des Hamurapie geben Regeln für Brauerei und Ausschank vor – und weil das Brauen Kochen war, waren die Brauerinnen und Wirtinnen ganz überwiegend Frauen…

      Schwaches Geschlecht? Es kommt auf die Sache an… so wie eben Männer nie nur Zerstörer waren, sondern vielfach jene die Dank ihrer Körperkraft große Gebäude, Dämme (es gibt römische, die heute nocch genutzt werden) und Brücken sind von Männern errichtet. Und meist starben gerade.Männer bei der Verteidigung. Nicht nur zuerst, sondern vor allem.

      Wenn aber die Pest und andere Bänkeabräumer die Bevölkerung heftig dezimierten, dann waren es mit Sicherheit alle jene die überrlebten, welche dafür sorgten, dass es weiter ging. Unabhängig von Alter und Geschlecht.

      Aber das ist doch kein Grund jeden Unterschied negieren zu wolen. Was seinen Gipfel in dem Unsinn findet, wonach es gleich wäre, was wer zwischen den Beinen hätte (außer zB wenn Männer abgekanzelt werden sollen!) oder welche Chromosomen man hat.

      Unterschiede haben Vorteile, wie auch die Natur hinlänglich ausprobierte. Es gibt auch nicht umsonst Damen- ubd Herrenmode bzw Kosmetik. Gibt es nicht um jemabden zu ärgern, sondern u.a. um für Partner attraktiver sein zu können. Fürs Kinderbekommen und Familiengründen sind nun mal intime Begegnungen zwishen den 2 Geschlechtern notwendig.

      Genderwissenschaften erinnern immer an die Geschichte der Kriminologie. Das eine Extrem behauptete es seien alles die Gene. Andere sagen, nein es wäre alles die Gesellschaft. Und wie so oft liegt die Wahrheit nicht im Extrem, sondern in der Mitte, dh fast alles hat verschiedene Gründe und Faktoren.

      Extremisten überführen sich zum Glück meist selbst. Aber bis dahin können sie leider schlimmen Schaden begehen.

      Wie kann es nur sein, dass weibliche Regierungschefinnen (auch in der Türkei und Israel) lassen da leider aus Erfahrung nicht viel hoffen. Es ist wie meine Gromutter sagte, überall soneweke un soneweke (Plattdeutsch aus dem Braubschweiger Land).

    • @ Azur: a sus pies, a sus pies
      Wie schön Sie das ausgeführt haben, ich ziehe meinen schönsten Hut vor Ihnen!
      Übrigens. Schöner handgefertigter Donntagshut aus pflaumenlila geflochtenem Gras regt Feminanzen mehr auf als Briefschlitzhaube.


    • Treat people as individuals.
      Geht nur in begrenztem Umfang und wenn man sie länger kennt, mMn. Irgendwelche Gruppenzugehörigkeiten wird man ihnen dagegen immer sofort umhängen. (z.B. „Mann“, „Nachbar“, „Biertrinker“)

    • We need to focus on the institution, not the individual priests.
      Nope, dieses „Treat people as individuals“ ist ja gerade das Problem der Moderne.
      Keiner findet mehr eine Einheit als Einheit von Differenz, weil alle nur noch Einheit sein wollen.


    • @Goodnight: So hat man das vor 40 Jahren gemacht, ja. Zur Zeit sehe ich aber auf der einen Seite den Anspruch, in jeglicher geldabwerfenden Institution sollten Quoten à la Bevölkerungsdurchschnitt herrschen, und auf der anderen, es solle „nach Leistung“ gehen. De facto geht es aber immer mehr um Gruppenseilschaften und eine Politisierung, die zentrifugal angelegt ist.

  2. I have this awful paranoid thought that feminism was mostly invented by men
    Der Witz an der Sache ist ja, dass die Feministinnen das Geschlecht als Leitdifferent in die moderne Organisationen bringen konnten…und das dies die Eigentümer bzw. Manager nicht bemerkten. Und jetzt feststellen, dass sie so die Existenz des Unternehmens gefährden, wenn z.B. Google als Frauen- oder/und Männerfeindlich wahrgenommen wird.
    Sie haben sich reinziehen lassen in diese Welt der Geschlechterexpertinnen…haben sich verunsichern und lenken lassen, sind nicht dem eigentliche Interesse des Unternehmens gefolgt.

    Tja, jetzt lernen sie. Mittels Schmerz. Wie so viele dumme Menschen vor ihnen.

    Einfach das Geschlecht aus dem Unternehmen raus lassen.
    Easy as f.ck.

    • Ich würde jedenfalls nicht als Mann bei der Zeit oder der SZ arbeiten wollen. Google traue ich einfach nicht.

    • Jetzt wird das gleiche in der religiösen...
      Variante durchgezogen, goodnight. Da sag ich nur: gute Nacht. Fragen Sie mal in Nordirland, wie toll Vorgeschobene religiöse Glaubenskriege so sind. Gender ist die säkulare Spielart des religiös unterfütterten Glaubenskrieges, der uns womöglich aufgrund der flächendeckenden Islamisierungsförderung durch weiße alte Frauen und opportunistische junge Männer aus Nahost blüht.

    • Nature made me a freak. Man made me a weapon. And God made it last too long.
      In dem Moment, an dem Google Geld und Reichweite verliert, wird Google die Genderdiskussion beenden.
      Google ist ein Unternehmen.

      Man muss die Strukturen kennen und beobachten können. Und den Strukturen vertrauen. Der Kapitalismus lässt sich nicht von kleinen Mädchen zerstören. Vielleicht einige dumme Unternehmen, aber aber am Ende wird der Profit gewinnen.

      Das gilt für die Moderne.

      Sollte die Moderne scheitern, so wird die Vor-Moderne übernehmen.

      Ab dem Moment ist Emanzipation beendet. Für immer. Innerhalb weniger Stunden.

      So einfach.

      Nicht Menschen werden das regeln. Strukturen erledigen den Job.

      Folglich ist all das Versagen der Journalisten und Manager und Politiker, all das Zappeln und Jammern und Schreien, all das nur ein Schauspiel von kleinen Kindern.

      Und noch etwas, zum Jammern und Schreien:

      Die Emanzipation der Frauen war erfolgreich, als sie von Männern gestartet, gefördert und gesteuert wurde. Ab dem Moment, ab dem die Frauen das selbst in die Hand genommen haben, ist das Ding in die merde gelaufen.

      Kann man überprüfen, wenn man Bücher lesen kann…

      :-)

    • @ goodnight 22:39
      ich boykottiere Google ab sofort, und ich kann mir denken, ich bin nicht der einzige. Die werden schon sehen wo sie mit sowas hinkommen. Spätestens dann wenn Sie ihren Laden dicht machen müssen. Wenn ich die IT-Kenntnisse des Herrn Damore hätte würde ich einfach eine neue Suchmaschine aufmachen und damit reich werden.

    • einfach Suchmaschine programmieren
      @Harry Charles Selbst ein so intelligenter Mensch wie Damore wird keine Suchmaschine programmieren können, die auch nur näherungsweise an Google heranreicht. Auch 100 Damores wären dazu nicht in der Lage.

      Dennoch teile ich Ihren Gedanken, das eigene Nutzungsverhalten an die neuen Erkenntnisse anzupassen. Die wirksamste und realistischste Möglichkeit ist die Nutzung bestehender, konkurrierender Suchmaschinen. Allen voran natürlich die von Microsoft:

      https://www.bing.de/

      https://www.ixquick.de/deu/
      https://duckduckgo.com/
      https://www.lilo.org/en/

      Was mich an diesem Fall besonders erschreckt ist, dass sich das mit deutlichem Abstand mächtigste globale Netzwerk und die größte Infrastruktur der Welt nicht betont neutral zeigt, sondern offensichtlich einen krass-linken Bias hat, ohne es zu merken bzw. als Problem anzusehen. Und in solchen Momenten springt bei mir das Kopfkino an. Inbesondere nachdem vermehrt konservative Vlogger und Blogger in den Googlenetzwerken (Youtube, Google Suche, Google+) von ihren Eindrücken berichteten, dass sie zensiert oder unauffindbar gemacht werden. Einige berichten davon, dass man ihnen das Monetarisieren ihrer Videos erschwert.

      Und das erweckt den Anschein, als säubere Google nicht nur hausintern eigene Büros von Andersdenkenden sondern u.U auch extern in ihren Netzwerken. Ich sehe durchaus die Entwicklung, dass sich Google zur „Gesinnungs-Mautstelle der globalen Datenautobahn“ entwickelt.

      Und das, was für Google gilt, gilt letztlich auch für die anderen Suchmaschinen. Auch, wenn sie alle angetreten sind, es z.B. in Sachen Datenschutz besser zu machen als Google. Alle stellen irgendeine Art „zentraler“ Struktur mit Eigeninteressen dar, die zwischen den Suchinteressen ihrer Nutzer und den Suchergebnissen steht. Um die eigene Abhängigkeit zu reduzieren und künftig solche Entwicklungen generell zu erschweren, wäre eine dezentralisierte Struktur ohne (finanzielle) Eigeninteressen notwendig. Eine Suchmaschine, die in diese Richtung geht ist:

      http://yacy.de/de/

    • Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.
      @Nafritete

      Irgendwann wird der weiße Mann begreifen und sich wehren.
      Und der weiße Mann ist, historisch betrachtet, das effektivste Monster auf Erden.

      Welcher Mann auch gewinnt, es wird ein Mann gewinnen. Frauen werden dann verlieren.

      D.h. Frauen sollten für die Moderne kämpfen, sie sollten die Feministinnen stoppen und die Grenzen dicht machen. Denn die Moderne ist das, was die Frauen beschützt und was die Gleichberechtigung ermöglichte.

      Tun sie aber nicht.

      Deshalb muss man dann auch später nicht bedauern.
      Dummheit muss bestraft werden.


    • @Nafritete: Ihre Synopse „Islamismus“+“Gender“ im Glaubenskrieg vereint erscheint mir nicht falsch.
      @Harry Charles:
      ich boykottiere Google ab sofort
      Humorformen anders als „kaspern“ schätze ich mehr.
      Wenn ich die IT-Kenntnisse des Herrn Damore hätte würde ich einfach eine neue Suchmaschine aufmachen und damit reich werden.
      Die IT-Kenntnisse eines Herrn Damore allein werden da nicht reichen, aber in die Richtung „Jetzt müßte man eine europäische Suchmaschine aufmachen, und könnte die Google-Techies abernten“ dachte ich auch, als ich Damore in dem Goolag-T-shirt sah. Nur habe ich nicht eben mal so eine halbe Milliarde flüssig, um das zum Laufen zu bringen und Begehrlichkeiten aus dem politischen Bereich sanft zu ersticken.

    • @ goodnight 15:16
      Das sehe ich genauso, und wissen Sie, was? Mir machen Männer noch charmante Komplimente und geben meinen Koffer ins Gepäcknetz, ohne dass ich in der Regel darum bitten muss. Das ist nicht mehr selbstverständlich und das macht mich stolz. Ich bin es auch sonst gewohnt, recht schnell den Respekt der Männer ( übrigens nicht nur weißer Männer) zu bekommen. Verständlich, ich bring ja auch schon den Kindern bei: Männer und Frauen sollen einander respektieren und die Unterschiede zwischen den Geschlechtern als Bereicherung auffassen. Sie brauchen einander. Und Kinder brauchen Mutter und Vater, fehlt ein Teil, muss man als Notlösung entsprechende Rollenvorbilder und Bezugspersonen des entsprechenden Geschlechts irgendwie “ beschaffen“ und dem Kind zugänglich machen.
      Aber ich kann Ihnen sagen, ich erlebe extrem viel weibliche Stutenbissigkeit, Intrigen, sowie mittels schlechter Feminanzen-Manieren sublimierten Inferioritätsgefühle vieler Frauen zwischen 25 und 60, die mir entgegenschlagen… das ist wirklich manchmal allerhand. Nun, ich feiere kleine verborgene Triumphe über diese TK- Eisköniginnen, indem ich mit nem gelegentlichen Kochkurs in der Schule subversiv gegen die herrschende Ernährungsideologie nadelstichele. Ich zeige den (meist vegetarischen) Jungmädels, wie sie selbstgebraute KraftBrühe machen müssen und wie gut die schmeckt, und ich lehre sie, dass Liebe sprichwörtlich durch den Magen geht. Und wieviel Bundekraft im betörenden Duft und der schmelzenden Krume des besten aller Hefezöpfe ( ursprünglich ein jüdisches Rezept!!) steckt… alles Wissen der ununterdrückbaren Urgroßmütter, das ich noch aufnehmen konnte, gebe ich weiter und fühle mich wie Tolstoys Greis, der einen Apfelbaum pflanzt. Den deutschen Apfel, frisch gemundraubt von den grünen Feldern der umliegenden Heimat, verarbeiten wir dann zusammen zu Apfelstrudel. Ich sehe es wirklich als Sieg an, wenn von zehn Mädels acht die Kraftbrühe gierig essen und kapieren, dass Veggie scheisse ist, weil der Körper sich für spätere Schwangerschaften und Stillohasen rüsten d.h. hochwertig ernähren muss. Und es strafft mir die Beist, wenn ich weiß, das eine oder andere Mädchen kapiert: gezogener Strudelteig und Kindererziehung muss man selber mit Müsse und Fleiß machen, wenns gut werden soll.

    • Google-Boykott
      Harry Charles sagt:
      „ich boykottiere Google ab sofort“

      Das Problem ist halt, dass die Konkurrenz so schlecht ist, das muss man leider sagen.

      Ein deutsches Konkurrenzprodukt
      https://fireball.de
      kommt seit Jahren nicht voran, auch
      https://metager.de
      ist halt bei weitem nicht so gut wie Google.

      Aber wenn in Zukunft alle Guten bei Google ab- und zur Konkurrenz zuwandern, kann sich das schneller ändern, als man denkt.

      Somit, liebe Dschänders bei Google, nur weiter so!!

    • Off course
      its mostly invented by men. Because its part of modern mass management,
      in the sense of Divide et impera! And in Think Tanks, Foundations etc.etc.,
      as well as among CEOs, one finds predominantly males or Mannweiber.

    • @Nafritete
      „Den deutschen Apfel, frisch gemundraubt von den grünen Feldern der umliegenden Heimat …“
      Das würde sich nur durchgehen lassen, wenn ich wüsste, dass eine so sympathische Dame gerade mundraubt. Ansonsten lass ich den Hund los.

  3. Don Alphonso... küss die Hand
    Ich weiß nicht, wieviele Toasts ich noch auf Sie ausrufen soll.💋

    • Bitte, es war mir ein Vergnügen.

    • @Fräulein Gwandl+DON
      ich schließe mich an mit dem Lob. Die Femi- und Genderterroristinnen liefern einem im Moment aber auch eine Steilvorlage nach der anderen. Aber trotzdem: dieser Hydra werden wohl noch eine Zeit lang „Köpfe“ (es widerstrebt mir zutiefst, den Begriff in diesem Zusammenhang zu nennen) nachwachsen. Also: dranbleiben und immer feste druff.

  4. Unglaublich
    wie der Herr Don so detailliert geschliffene Artikel raushaut…

    Mein Respekt dafür und danke für diese Zusammenfassung, denn ich verliere langsam den Überblick über den ganzen realitätsfremden Gender-Diversity-Schotter, dem leider viel zuviele Bedeutung einräumen…

    • Man darf denen halt nicht das Feld überlassen. Merken Sie sich die Namen, das kist hilfreich. Wer beim googlememo Unwahres sagt, wird andernorts auch nicht zwingend ehrlicher sein.

  5. Ich bin Prinzessin !
    ich darf alles und mir steht alles zu, weil ich eine Prinzessin bin. Was ich will ist Maßstab und Entscheidend. (es gibt auch männliche)

    Daß, ist der heutige Feminismus bzw Gleichberechtigung. Es gibt immer mehr Opfer dieser Einstellung, vor allem bei Frauen, wenn sie sich der Realität stellen müssen.

    Der Prinz auf dem Gaul, reitet mitlerweile sehr gerne, in die andere, nicht gewünschte, Richtung.

    • Prinz- und -essin
      In die andere Richtung sollte bei mäßig intelligenten und lernfähigen Prinzen normal sein. Vor allem nachdem sie alle schon zu viele Kröt_Innen geküsst haben, die sich als Prinzessinnen ausgaben…

    • @Dolm: Frauen, die sich der Realität stellen müssen.
      Wenn man als Prinzessin lange genug auf der Erbse saß,
      ist man auch irgendwann mit einem Frosch zufrieden! Thomas Lutter

  6. Sie sind ein mutiger, aufrechter Mann...
    Das alles kommt auch noch 1:150 zu uns. Ich beginne die sozialpsychologischen Mechanismen hinter den wahnhaften mittelalterlichen Hexenjagden, sowie den Schreckensherrschaften der Neuzeit in Deutschland zu begreifen… wie heißt es so schön bei Orwell?
    How many fingers do you see, fragt der Folterer. Someone’s it’s four, sometimes five, sometimes three ( oder so). Und: freedom is the freedom to say, two plus two equals four. If that is granted, all else follows.

    • Mein -gefühl ist, dass Gender langsam, aber sicher der Boden unter den Füssen weggezogen wird – zumindest in den USA. Ansonsten ist das längst hier, man muss sich halt damit auseinander setzen.

  7. Ich warte darauf...
    … dass die Feminazis die Bibel umschreiben. Noah sollte von jeder Gattung ein Männchen und ein Weibchen in die Arche führen. Das ist doch sexistisch und homophob!! Hahahaha

    • Trans fehlen wohl…

    • Schon passiert
      In der neuen Einheitsübersetzung wird z.B. die Anrede „adelphoi“ kontrafaktisch aber dafür politisch korrekt als „Brüder und Schwestern“ fehlübersetzt.

    • Gibt's auch schon
      Geben Sie mal in eine Suchmachine (muss nicht Google sein): feministische Bibel.

    • Auf dem ev Kirchentag
      sind immerhin die jahrhundertealten Lieder schon gegendert worden.
      Das wird den alten die geistige Heimat vergraulen und den jungen sicher keine geben.
      Ziel erreicht, keiner weiss mehr, wo er hingehört.

    • Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt:Frauen und Männer.

      Die gehen aber nicht auf Kirchentage.

    • @ Vogler "...Das wird den alten die geistige Heimat vergraulen und den jungen sicher keine geben...
      Ach die gute alte Evangelische Kirche – die braucht uns schon lange nicht mehr. Wozu mühsam um die Gunst der Gläubigen buhlen und auf die paar Kröten Kirchensteuer warten. Geld kommt in viel größerer und verlässlicher Menge aus Bundes- und Landesmitteln über Projekte der Diakonie herein. Und da sorgt man (frau) einfach dafür, dass der nötige Nachwuchs nicht ausgeht.

      „unterstützt die EKD den äußerst fragwürdigen Einsatz der umstrittenen NGO „Sea Watch“ (Berlin) auf dem Mittelmeer mit 100 000 Euro. Das bestätigte ein EKD-Sprecher auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Insgesamt seien für „Seenotrettung, legale Zugangswege“ und nicht näher bezeichnete „kirchliche Auslandsprojekte“ insgesamt 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden.“

      http://vera-lengsfeld.de/tag/nachrichtenagentur-idea/

    • Trans in der Bibel? Kein Problem!
      Wer Zeitung liest, bekommt was zu lesen, über die Veranstaltung „Ein Leib – viele Geschlechter – Trans- und Intersexualität“ beim evangelischen Kirchentag.

      „Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung sagte, theologisch sei eine Bipolarität der Geschlechter nicht zu begründen. Die Schöpfungsgeschichte der Erschaffung des Menschen als Mann und Frau beschreibe lediglich, was vorgefunden wurde, sie habe aber keinen normativen Charakter.“

      (Quelle: http://www.ekhn.de/glaube/trauung/segnung-gleichgeschlechtlicher/detailhomoehe/news/heimatlos-zwischen-mann-und-frau.html )

      Die evangelische Kirche, da ist sie wieder. Theologisch. Verläßlich. Flexibel. Gott hat die Welt gar nicht geschaffen, er hat sie nur vorgefunden, als er durch den Garten Eden spaziert ist. Hoppla, wer seid denn Ihr Zwei? Na gut, wenn ihr schon mal da seid, dürft Ihr auch bleiben.

      Und in der Zeit zwischen der Vorfindung des Menschen und heute ist zu Mann und Frau noch etwas Drittes dazugekommen. Vielleicht wurde es sogar geschaffen. Aber nicht von Gott. Der findet ja nur vor.

      Und am Ende ist Jesus auch gar nicht auferstanden. Als die Frauen ans Grab kamen, haben sie ihn einfach nur nicht vorgefunden. Vielleicht war er nur mal kurz weg, Zigaretten holen möglicherweise. Oder beim Therapeuten, um über seine sexuelle Identität zu sprechen.

      Überhaupt sollte man die Schrift nicht normativ verstehen, sondern als eine Sammlung an Vorgefundenem. Auch ewige Wahrheiten müssen modernisiert werden, um lebendig zu bleiben. Sola Scriptura fällt dann gleich viel leichter.

      Denn leicht ist die christliche Botschaft.

      Jesus ist Liebe. Namaste.

  8. Ich sage nur: Jenninger!
    Hohmann!
    Absichtliches Falschverstehen und Fertigmachen ist in D große Mode auch am Arbeitsplatz der Normalbürger. Alle machen mit- Müller, Meier, Schmitt!!
    Schöne neue Welt!

  9. Strukturelle Analphabeten in allen deutschen Redaktionen (inklusive FAZ)
    Ich habe so etwas in 40 Jahren bewusster Medienrezeption noch niemals erlebt: Alle deutschen Leitmedien berichten bewusst falsch über ein Dokument, das für jedermann nachlesbar im Internet auffindbar ist.

    Einzige offene Frage: Sind die so blöd oder fühlen die sich so sicher?

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Das war keine Ruhmestat, aber man tut, was man kann.

    • Meine Überlegung vorhin beim Lesen war,
      dass sich insbesondere Deutsche gern damit brüsten, aber wirklich perfekt englisch zu sprechen. Aus diesem Missverständnis heraus, das ja auch nicht wirkliches Verstehen englischsprachiger Texte beinhaltet, denn wer von den Damen und Herren in den Redaktionsstuben hat längere Zeit in GB oder USA verbracht, werden englische Texte dann so gründlich missverstanden, wie es allemal geschieht. Außerdem schreibt einer vom anderen ab, hinterfragt nichts und manches Unheil nimmt seinen Lauf.

    • Galileo
      Es kommt nicht darauf an, was in dem Dokument steht, sondern was es (nicht) sagt. Es sagt zum Bespiel nicht, dass Männer und Frauen gleich sind und das Geschlecht nur ein soziales Konstrukt ist (Sexist!). Es sagt, dass es biologische Unterschiede zwischen Menschen gibt (Fascist! Rascist!).

      Damit verletzt es die wesentlichen Tabus sowohl der deutschen als auch der amerikanischen Gesellschaft. Wer aber Tabubruch begeht, kann nicht auf objektive Darstellung hoffen. Ein Journalist, der anfinge, blasphemische Texte zu diskutieren, statt sie zu verdammen, würde ebenso schnell aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgeschlossen wie der Tabubrecher.

      Es ist eine Illusion zu denken, wir lebten in einer an wissenschaftlich überprüfbaren Fakten orientierten Kultur. Kultur ist Glaube, sonst nichts. Für einen Islamisten sehen die Heilige Dreieinigkeit und die Preise für einen Jeff Koons genau so irre aus wie für uns der Glaube an 72 Jungfrauen.

    • Biologen und Hirnforscher können einem leid tun.

    • @Renate Simon
      Angela Gruber, die sich bei SPON an dem Memo vergangen hat, hat nach eigenen Angaben u.a. in Washington studiert (und dort auch publiziert). Ich bin mir sicher, dass die mehr als genug Englisch für dieses Memo kann. Wenn aber ein wissenschaftlicher, intellektueller, toleranter Text das eigene Weltbild in Frage stellt, setzt diese Dame halt vor jedes der drei Adjektive ein „pseudo“, und schon ist alles wieder in schönster Ordnung.

    • Lüpke Narberhaus, die führende SPON-Frau hinter dem Matress Girl Hoax in Deutschland, war auch in den USA, wie ihr Gegenstücl bei der Zeit. Das ganze Elend kommt von den US-Unis.

    • Danke für den Artikel, Don Alphonso. Die Berichterstattung in DE (inkl. FAZ) war eine Katastrophe.
      Es gab schon ähnlich gelagerte Fälle, Hr. Haupts, aber ich teile Ihre Einschätzung vollkommen.

      Die zurückliegende Woche in deutschsprachigen Medien war für Leute, die mit dem Themen zum Googlememo/Damore vertraut sind, eine Qual. Gerade auch, wie sich die FAZ in dieser Sache blamierte, war eine schwere Enttäuschung, aber zum Glück hat Don Alphonso nun endlich das Bild geradegerückt.

      Zuerst wurde vom Wall-Street-Korrespondenten Lindner die Mär vom Sexismus weitererzählt. Diesen Freitag legte dann Michael Hanfeld nach fast einer Werkwoche verfügbarer Einarbeitungszeit (!) einen wirren Text nach, in dem er unter der Dachzeile „Sexismus bei Google“ nachweisbar falsch behauptete, „Damores Text“ sei „selbstverständlich angreifbar … wenn er küchenpsychologisch fabuliert, Frauen hätten von Natur aus nicht die richtigen „Nerven“, um zu führen“.
      https://archive.is/vgllz

      Ich habe daraus gelernt, dass der sonst von mir geschätzte Hanfeld unfähig ist, einen englischsprachigen, allgemeinverständlichen wissenschaftlichen Text zu lesen und zu verstehen.

      (Ein bisschen erinnert das Ganze an den Umgang der FAZ mit Sieferles nachgelassenem Büchlein, wobei ich dessen Inhalte insgesamt weitaus weniger interessant oder verteidigenswert fand.)

    • Die Junge Freiheit hat in Deutschland als erste den verschmorten Google-Braten gerochen
      Bei der FAZ – aber auch bei der Zeit-online hat sich offenbar ein wissenschaftlicher Analphabetismus breitgemacht. Die Postmoderne hat das Differenzierungspotential, das nun mal kritisches Denken ausmacht, quasi aufgefressen. Selbst (?) Kaube kann (will?) da offenbar nichts machen.

      Dazu kommt die Süddeutsche, die nun Wahrheit von Wissenschaftlichkeit entkoppeln will. Das lief wie DA richtig zeigt in der SZ und in der Zeit-online und, ja, Herr Haupts, stimmt, in der FAZ und in der TAZ und im schon erbarmungswürdig desorientierten Spiegel-online (die Welt hab ich nicht verfolgt in Sachen Google/Damore) ziemlich gleich ab.

      Die meisten Zeitungen haben kaum mehr eine Kraft, die noch irgendwie geradeausdenken kann, vor lauter Gender-Geschäftigkeit und Rechtenfurcht und Migrantenschutz mal Postmoderner Macht-Kritik und nota bene: Vernunft-Kritik – die Vernunft selber wird unter Bezugnahme auf Wirrköpfe wie Judith Butler oder Deleuze/Guattari usw. – verabschiedet. Das kann auf Dauer nicht funktionieren.

      Das erste prominente Opfer solcher Schieflagen war Thilo Sarrazin. Dem wurde von der FAZ damals das gleiche vorgehalten, wie es Anfang der Woche Damore im Guardian vorgehalten wurde: Die Sozialpsychologischen Daten, die die (durschnittliche!) Verschiedenheit von Frauen und Männern zeigen, zeigen nämlich auch die unterschiedlichen Gruppendurchschnitte (!!) von verschiedenen Rassen. Ja: Menschenrassen. Nein: Es ist nicht unwissenschaftlich, das zu sagen. Aber, der Guardian hat dieses Argument unfehlbar wieder flottgemacht: Es führt zu Hitler, wenn man über durchschnittliche Gruppenunterschiede im menschlichen Verhalten nachdenkt. Also: Damore wurde zurecht gefeuert: Google muss die Menschheit vor einer Hitler-Reprise schützen: Deswegen! So schrieb Frau Anisi tatsächlich diese Woche im Guardian – übrigens durchaus wohlwollend referiert vom Berliner Perlentaucher…

      Man hat das Hitler-Argument in der FAZ Sarrazin gegenüber völlig unangebrachter Weise ebenfalls angewandt. (Es ist, als würde man wg. der NS-Frauenvereine den Feminismus kritisieren…).

      Im Hintergrund bei den Google-Abwägungen hat jedenfalls diese Frage höchstwahrscheinlich eine erhebliche Rolle gespielt: Denn nicht nur die gruppendurchschnittlichen Verhaltensunterschiede der beiden Geschlechter sind wissenschaftlich sehr gut erforscht, sondern auch die gruppendurchschnittlichen Rassenunterschiede.

      Man hatte bei Google sicher a u c h Angst, dass man sozusagen eine Schleuse öffnet, die in den USA zuerst, und dann weltweit zu einem Dammbruch hätte führen können: Google fördert offenen Rassismus!

      Sie sehen, Herr Haupts: Da steckt viel drin!

      Roland Tichy hat übrigens letzten Monat diese hyperglatte Eisfläche in seiner EINBLICK-Titelgechichte über Migration in der Tat betreten – und praktisch Sarrazins Argumentation nachgezeichnet in Sachen schlechter hiesiger Sozialprognosen für Menschen insbesondere mit Afrikanischen Wurzeln (=Schwarzafrikaner).

      Gibt es die Wissenschaft nun wirklich, die derlei zeigt? Tichy wie gesagt traute sich und nannte auch Namen. Wie es sich so trifft ist einer der weltweit führenden Kognitionspsychologen im beschaulichen Chemnitz tätig und hört auf den Namen Heiner Rindermann – (er hat eine sehr aufschlussreiche Webseite… – un durfte früher einmal auch in der FAZ schreiben. Jetzt bloß noch im Focus).

      Die anderen Elefanten im Raum heißen Murray und Herrnstein – ihr von den Genderistinnen und Dekonstruktivisten und Gleichheitskämpferinnen wie der Leibhaftige selber bekämpftes Buch heißt: The Bell Curve. Und auch da geht es um sehr unschöne Dinge: Z. B. um die Erkenntnis, dass es in entwickelten Gesellschaften einen Kriminalitäts-Peak um den IQ 85 gibt. Wenn man sich nun die Mordraten in den USA anschaut, so konzentrieren die sich in der Tat in bestimmten Vierteln mit bestimmten Bewohnern. Das kann bisher öffentlich in den USA nicht sein, weil es nicht sein darf. Es steht aber in diesen aberhunderten (!) von Untersuchungen. Und alle Gegenuntersuchungen – die es natürlich auch gab, scheitern: Eine nach der anderen. Zuverlässig, und Murray/ Herrnsteins Standardwerk The Bell Curve steht seit Jahr und Tag untadelig da wie ein Fels in der Brandung: Was die beiden (liberalen!) schrieben, stimmt einfach. Es ist klassische, solide, wissenschftliche Arbeit auf einer ziemlich hohen Qualitätsstufe.

      Es genügt eigentlich nach wie vor, Thilo Sarrazins Bücher zu lesen, der Murray/Hernstein praktisch sofort vollkommen richtig verstanden hat. Wie Murray und Herrnstein – und wie jetzt Damore in seinem präzisen zehnseitigen Papier – hat auch er Gott sei Dank sehr präzise – und praktisch fehlerfrei gearbeitet). Er ist ein echter Lichtblick in einer ziemlich nebligen Lage.

      PS

      Sarrazins Beitrag in Plickerts „Merkel – eine kritische Bilanz“ genügt bereits, um in Zukunft das Schlimmste zu verhindern. Dieser Beitrag umfasst fünfzehn Seiten, die mehr Wert sind, als pures Gold, wirklich wahr.

      PPS

      Es wäre mir auch egal, wer sich am Schluß den Lorbeer umhängt und sagt, die unregulierte Masseneinwanderung ist verkehrt, wir müssen davon weg. Von mir aus: Merkel selbst.

      PPPS

      Ob sie freilich noch eine weitere Kehre schafft?

      PPPPS

      (Nein, ich hab jetzt nicht das Thema zu sehr ausgedehnt. Mein großer Verbündeter in dieser Sache heißt Schelling. Und eine von Schellings Einsichten lautet: „Die verdammten Dinge hängen alle miteinander zusammen“).

    • es musste halt schnell ein Artikel her, spwas kann passieren, überall, und ich war anderweitig beschäftigt, sonst wäre der Beitrag schon mittwochs online gewesen.

    • In Amerika gabs genau das gleiche Nichtverstehen(wollen)
      Herr Haupts, ein amerikanischer Journalist hat [https://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/08/the-most-common-error-in-coverage-of-the-google-memo/536181/|exakt die gleiche Bemerkung] gemacht:

      »To me, the Google memo is an outlier—I cannot remember the last time so many outlets and observers mischaracterized so many aspects of a text everyone possessed.«

    • fuer mich zeigts nur
      Dass alle im Wesentlichen voneinander abschreiben.

    • Das auch, klar.

    • @Haupts
      Ging mir auch so, Text gesehen, runtergeladen, überflogen und da stand überhaupt nichts, was jetzt grossartig problematisch war.

      Was ein Problem für google war, ist m.E. der Ansatz, die Gedanken, die intern nicht auf Gegenliebe stossen (in Diversity Seminaren wird auch diskutiert), dann als Rundbrief „an alle“ in die Welt zu setzen. Auf mich macht es den Eindruck, als ob der Mensch von dem Thema berührt war und den Ansatz, Diversity zu erzielen, ändern wollte, aber keiner hörte zu und wollte von der Vorgabe abweichen.

      Statt zu sagen „sch… drauf“ und seinen Job weiterzumachen, hat der Herr versucht, zum Wohl des Unternehmens eine Diskussion anzustossen, etwas hilflos in der Art, so läuft sowas einfach nicht, aber wahrscheinlich gut gemeint.

      Ich würde dem Mitarbeiter Naivität vorwerfen, aber keinen Sexismus. Richtiger Ansatz ist, Kontakt mit der Abteilung zu suchen, in Arbeitsgruppen zu gehen und dann die Ansätze als Arbeitsgruppenergebnisse intern zu promoten. Wenn man bei dem Versuch auf Wände der Ablehnung stösst, kann man sich überlegen, ob man den Don Quichote machen will oder nicht lieber seine Energie auf was anderes verwendet. Wenn es einen wirklich stört: es gibt auch andere Arbeitgeber.

      Aber Sexismus ist das zu Papier gebrachte nicht und auch kein Kündigungsgrund.

    • Sie müssen sich halt auf die Wühlarbeit verlegen und warten, bis die Fehler machen. Schleichwerbung, Titelanmassung, Lügen, Kompromat sammeln und dann alles auf den Tisch hauen. So kann man das intern auch machen und so wird das auch gemacht. Es gibt nicht ganz zufällig sehr kurze Karrieren bekannter Autorinnen bei gewissen Medien.

    • Ergebnis der Bildungspolitik
      Man wird annehmen dürfen, dass Mathematik nicht das Lieblingsfach dieser Genderisten war. Die Diagramme, die der Hausherr in seinen Text eingefügt hat, sind zwar eindeutig, aber eben nicht für jeden verständlich.

      Dass man auf Mathematik und mathematisches Verständnis gerne verzichtet, sieht man an der Reform der Reform der Reformierten Oberstufe im Saarland. Nach den neuesten Plänen kann dann wieder das Fach Mathematik im Abitur durch Biologie ersetzt werden. (“ Bislang ist eine Abiturprüfung etwa in Mathe Pflicht. Dies könnte sich ändern. Es werde überlegt, falls ein Schüler etwa eine Fremdsprache und eine Naturwissenschaft als E-Kurse wählt, dass dann keine Mathe-Prüfung mehr zwingend ist.“ Quelle: http://www.sol.de/archiv/news/Mehr-Auswahl-fuer-die-Oberstufe,20399)

    • Wiederhall der Medienechokammer
      Das Googlememo illustriert ein weiteres Mal eindrücklich die Funktionsweise von Massen-/Leitmedien, hier speziell den Transmissionsmechanismus zwischen US und dt. Medien.
      Dt. Schreiberlinge vertrauen den Namen, der Reputation und ihren Bekanntschaften in den US-Leitmedien und recherchieren gar nicht erst die Primärquelle und/oder halten sich schlicht an den kolportierten Narrativ.
      Man könnte auch sagen, dass sie blind abschreiben.

      Hinzu kommt noch, dass es hierzulande in Redaktionsstuben vollkommen unbekannt sein dürfte, dass man dem was heute unter Gender, Feminismus und Diversity so abläuft, auf akademischer Grundlage widersprechen kann, denn wo sollten sie die entsprechende Erfahrung gemacht haben?

      Alles Indizien dafür, dass Medienleute in einer sich selbst verstärkenden Blase / Echokammer leben und man als Medienkonsument eigentlich nur den nach Außen dringenden, aktivistischen Wiederhall erträgt.
      Könnte sogar ein Effekt von Social Media sein, wo die eigene Social Media Group fast ausnahmslos aus Kontakten zu anderen Medienleuten und vielleicht noch Kontakten in die Politik besteht.

    • Mei, viele junge deutsche Kollegen denken, wenn sie sich zwischen NYT und Guardian aufhalten, sind sie richtig.

    • Where's the goddamn story?
      Auch hier mal grundsätzlich:

      Journalismus ist nicht Wissenschaft. Journalismus ist die Bereitstellung von Information, d.h. Zeit und Kundeninteresse stehen hier vor Wahrheit. Es muss schnell geliefert werden (first) und es muss Aufmerksamkeit erzeugen, d.h. von einer Vielzahl von Kunden nachgefragt werden.

      Journalismus ist somit immer auf der sicheren Seite, wenn er Trends folgt. Er muss dann immer nur versuchen an der Spitze des Trends zu operieren.

      In Zeiten sinkender Auflagen ist der Wettbewerb und somit der interne Druck umso größer.

      Genau das kann man beobachten, alle großen Medienhäuser schlagen sich darum, ganz vorne mitzuspielen, bei der Willkommenskultur ebenso, wie bei der Feminisierung der Gesellschaft.

      Blöd ist es halt nur, wenn der Trend umkehrt, und die Journalisten nicht schnell genug die Kurve kriegen.

      Schauen wir einfach zum intelligentesten Teil der Medien: Dem Springer Verlag:

      Die Bild Zeitung war mit Diekmann Willkommens-Kampagne die Ersten, die die Flüchtlingpolitik der Kanzlerin unterstützten. In den letzten 6 Monaten haben die langsam aber sicher einen 180er hingelegt, d.h. insbesondere bei Welt aber auch bei Bild wird jetzt völlig anders berichtet, d.h. die Konsequenzen der Flüchtlingspolitik tagtäglich kritisch thematisiert.
      Der Springer Verlag hat frühzeitig den Trendwechsel erkannt und ist dem gefolgt, keiner erinnert sich mehr an die Diekmann Kampagne im Herbst 2015.

      Spiegel, Zeit und Süddeutsche hingegen laufen immer noch in die gleiche Richtung. Können die sich leisten, weil da ein kleines Klientel von linken Kunden. Aber am Ende werden sie alle entgegen den Trend liefern…und am Ende nicht mehr zurück können, weil intern nicht mehr flexibel.
      Kann man schon bei der FAZ beobachten, auch hier scheint intern keine klare Ausrichtung mehr möglich, da keiner da, wie bei Springer, der den aktuellen Trend erkennt und entsprechend intern vorgibt.

    • Mein eindruck ist bei uns, dass die Angst vor der AfD und der assoziierung mit ihr es schwer gemacht hat, hier Themen zu bringen, die es sonst geben würde. Vor der AfD konnte man herzhaft den Kanzlerinnenkurs rechts überholen, heute ist da etwas, das man in der aktuellen Form aber auch nicht will. Also werdem die argumentativen Räume eng. Bei mir ist das anders, ich habe da den bayerischen Grantlerbackground – aber das Ergebnis ist, dass viele Beschwerden über mich in der Politik ankommen.

    • Aktuelles Beispiel wie durchscnittliches Verhalten nicht gesehen wird: Morde im US-Staat Wisconsin
      Es stammt von heut, von Steve Sailers blog isteve auf unz.com – dem besten US Blog, den ich kenne. Wie gesagt, das ist einfach eine Illustration dafür, welche Überwwindung es offenbar die Gesellschaft kostet, ein duchschnittlich erheblich höheres Fehlverhalten von Schwarzen wahrzunehmen – also zu tun, was Murray / Herrnstein in The Bell Curve seit Jahrzehnten (!) dringend nahelegen – :

      Madison, WI usually comes up near the top of any list of cities with the biggest white-black behavioral gaps in the country. But now the City Fathers of Madison have a plan for battling gun violence: arrest wanted criminals. From the Wisconsin State-Journal:

      Madison police chief plans to round up city’s worst criminals

      MADISON GUN VIOLENCE | ‘anxiety level is palpable’

      ROB SCHULTZ rschultz@madison.com 9 hrs ago

      A bold short-term plan to remove Madison’s most notorious criminals from the streets was announced by Madison Police Chief Mike Koval Wednesday because they are holding the city “hostage to our fears.”

      As the number of homicides and calls for “shots fired” reach record levels with nearly five months remaining this year, “there is an anxiety level in this city that is palpable,” Koval said.

      At the top of the most-wanted list are the city’s “most egregious offenders and gang members,” all of whom are currently wanted for various crimes or have broken their terms of probation, Koval said.

      The targets at the top of the list also are all African-American. Koval said he received calls Thursday from some people who told him his plan has racist overtones, particularly since less than 8 percent of the Madison population is African-American. …

      Madison Mayor Paul Soglin offered robust support for Koval’s plan and urged citizens to make the city safer by talking to police if they know where any criminals and their guns are located.

      “There are 40 to 80 people — principally men — who are flagrantly shooting and killing people and terrorizing an entire city. Tragically, eight of the 10 homicide (victims) this year are African-Americans and, tragically, African-Americans have been involved in all 10 homicides based on who has been charged or are suspects in these murders. That is the reality,” Soglin said. …

      Johnson said just arresting people won’t solve the rising level of violent crime in the city

    • Don: Historiker können einem auch leid tun.
      Fragen Sie mal baberowski und münkler

    • Springer und die Politik
      Ich habe es ja auch schon mehrfach erwähnt, dass die Welt teils sehr kritische Artikel druckt, die allesamt kommentiert werden dürfen (die Kommentare müssten den kleinen Heiko auf sämtliche Barrikaden treiben). Und auch die Bild trötet in dieses Horn, mal abgesehen von der Kanzlerinnen-Urlaubsberichterstattung letztens. Allerdings waren die Fotos derart, dass man da kaum von Goodwill sprechen konnte.
      https://s6.postimg.org/ock82bprl/sulden_2016_17.jpg

      Wäre nun die Frage, was bezweckt Friede damit, sieht sie Angelas Felle davon schwimmen oder ist das ein Versuch, sich gegen die übermächtige Liz aus Gütersloh zu stemmen, die mir mit ganz anderen Wassern gewaschen scheint als Friede Springer.

      Diese wirklich offensichtliche Kritik vermisse ich bei der FAZ, das bisschen dort kommt von Steltzner und der schreibt nicht mehr viel.

      Wenn Beschwerden über den Don in der Politik landen, wäre es doch interessant zu wissen, bei wem und ich erwarte, dass der Don mitsamt seiner Gefolgschaft der Politik noch wesentlich mehr Dampf unterm Hintern macht. Wenn’s auch nicht viel nützen wird, aber alles einfach so hinnehmen geht gar nicht.

      Die Angst vor der AfD ist m.E. irrational und ziemlich idiotisch. Je mehr gegen die Partei unternommen und geschrieben wurde, umso bekannter hat man sie gemacht. Um sie nun zu wählen, muss man die Partei nicht einmal mögen, allein aus Opposition heraus und weil die Umstände einem keine andere Wahl lassen. Hätte man die Partei ignoriert und totgeschwiegen, wäre sie heute nicht bundesweit bei mindestens 8%, ergo eine bessere Wahlkampfhilfe konnte man der AfD gar nicht geben.

    • offene Frage
      Ich schätze sowohl als auch.

      Der schon oben angeführte Hex_Innenvergleich hilft.
      Die Mobist_Innen fühlen sich in der Masse stark und gut geschützt.

    • Herr Kefs, ...
      … danke für den Superdiskussionsbeitrag.

      Ich fass für mich so zusammen:
      Wenn es dem Esel zu gut geht, tanzt er auf dem Eis.

      Sobald die europäische Bildung nur noch für billige Hilfsarbeiter der in Singapore und Shanghai ausgebildeten Chinesen (samt Nachbarn in Korea, etc.) reicht, wird sich das wieder legen.

      Solange die ETH kein geSchlechtsStudien anbietet besteht auch für deutschsprachige noch Resthoffnung.

    • stimmt nicht ganz,
      die Papier-FAZ hat wohltuend neutralskeptisch berichtet.

    • Don Alphonso @ 12. August 2017 um 07:30 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Biologen und Hirnforscher können einem leid tun.“

      Diese beiden Fakultäten sind ja wohl nicht die einzigen, in denen freiheitliche Forschung (und Publikation) per Maulkorb (pol. correct.)
      unterbunden wird.

      Da kann man ja auch die Volkswirtschaftslehre anführen (als schlimmstes Beispiel, deren Unterdrückung ganze Landstriche ruinieren), oder auch die Meteorologie (Physik), und viele andere.
      Wer hätte gedacht, dass es einmal soweit kommen wird – wie im Mittelalter.

      Somit leben wir ja in einer spannenden Zeit. Zugegebenermaßen kann sich ein intelligenter Mensch bei der Durchsicht diverser Publikationserzeugnisse ja nicht wirklich darüber aufregen, sondern bei Lichte betrachtet, ist es doch recht amüsant, ces imbéciles, n’est-ce pas.

    • Dass diese (offen vorgelebte) Welt ein Verblödungsproblem hat,
      ist Ihnen noch nicht aufgefallen?
      Wenn Antworten auf Emails schneller ankommen als sie gelesen werden können,
      Wenn täglich mehr geschrieben wird als überhaupt gelesen werden könnte,
      erwarten Sie ernsthaft einen Inhalt, der es lohnt aufgenommen und glernt zu werden?

  10. Google hatte womöglich gar keine andere Wahl
    Hab heute unter einigen amerikanische Reaktionen auf den Fall den bemerkenswerten Hinweis gelesen: Womöglich hatte Google gar keine andere Wahl, als Damore zu entlassen – sonst hätten sie Klagen riskiert von Mitarbeiter*n, für die es »harassment« ist, mit einem solchen Kollegen zusammenarbeiten zu müssen.

    • Ja, darauf hätte es hinauslaufen können, wobei ich nicht glaube, dass das als harassment durchgebhen würde. ME wollten die einfach die Debatte beenden und haben unterschätzt, wie das Problem auf den Nägeln brennt,

    • Widerstand!! Man sollte dem Geschassten...
      … einen gutsituiert es Arbeitsplatz in ner deutschen politischen Stiftung anbieten. Das wäre im übrigen tragischerweise doch genau der richtige Mann, der glaubwürdig als Anschauung für die Aktualität von Millers The Crucible oder Bölls Katharina Blum stehen könnte. Also Böllstiftung mit neuem glaubwürdigem Personal komplett neu auflegen!
      Im Ernst: wieso findet sich eigentlich unter den Gutmenschen keine, die solchen Verfemten helfen? Und Ihnen helfen, nach der sozialen Hinrichtung neu Fuß zu fassen?
      Rufmord ist echt nicht ok. Kann jeden treffen. Man sollte da echt ne Stiftung ins Leben rufen.

    • Die Grün-Alternativen sind eine Alternatve zu Franz Josef Strauss, nicht eine Alternative für ein besseres Leben.

    • @ DA
      Die Grünen halte ich persönlich für. viel weniger wählbar als Strauß.
      Was ich sagen wollte: würde man politische Stiftungen (z.B. Böll- Stiftung) oder auch Kirchen, Kulturvereine, Betriebsräte und Gewerkschaften sowie andere Gruppen beim Wort nehmen, man müsste massenhaft Funktionäre austauschen. Natürlich ist das utopisch. Aber scherzen darf man doch mal drüber

    • Ich kann nur sagen: Wir haben einen exzellenten grünen Landrat, wirklich ein phantastischer Mann.

    • Don
      Ich finde Boris Palmer ganz phantastisch, und ich habe auch eine phantastische grüne Gemeinderätin gewählt. Ich bin wahrscheinlich da ganz nah bei Ihnen ;-)

    • Jetzt klagt Damore - und man kann ihm nur die Daumen drücken
      denn wenn ein Mann – weil er Frauenförderung und damit Männerbenachteiligung auf sachliche Art und Weise kritisiert – gefeuert wird, ist der Spieß längst umgedreht. Es braucht ein mutiges Gericht, dass das erkennt – und Google entsprechend verurteilt.

  11. Google schlecht aufgestellt
    Dieser Vorfall zeigt doch wie verletzlich Google ist. Wenn schon so ein triviales Papier eines kleinen Angestellten den CEO aus dem Urlaub holt und solche Wellen schlägt, was hindert einen Mitbewerber jede Woche einen Google-Mitarbeiter für so ein Papier zu bezahlen und diesen Giganten so zu ruinieren?
    Das Arbeitsklima muss doch schrecklich sein. Als Vorgesetzter werde ich doch alle meine Mitarbeiter laufend auf abweichende Meinungen überwachen, als Mitarbeiter muss ich doch nennenswerte Teile meiner Arbeitszeit auf die Vermeidung ‚falscher‘ Gedanken verwenden.
    Das ist sicher nicht kreativ oder technologisch fortschrittlich. So vergeudet das Wirtschaftsunternehmen seine Ressourcen. Goolag scheint mir da doch eine schöne Beschreibung dieses Platzes in der Hölle – sicher beheizt mit regenerativen Energien. Ab jetzt zieht das Unternehmen sicher die passenden Teufelchen für diese Temperatur an. Technisch führt das nur nach unten. Vielleicht taugt das auch als abschreckendes Beispiel. Also auf fallende Google-Kurse setzen!
    Danke für den nüchternen Artikel und die weiterführenden Links!

    • Google ist dem Vernehmen nach ein Koloss, und jeder Koloss ist anfällig für Störumgen. Sollten Damore und andre die Wahrheit sagen und die Diversityförderung illegal sein, kann es immerns teuer und hässlich werden.

    • Nathaniel Hawthorn
      Der „Hawthorn Effekt“ ist ein gut ausgeforschtes Phänomen und wer
      sich von den verschiedenen Bearbeitungen von „The Scarlet Letter“
      hat erschüttern lassen, der wundert sich über nichts mehr. Wenn man
      darüber hinaus Le Bon „Psychologie der Massen“ gelesen hat, dann
      kann man von Glück sagen, wenn man nicht zum Zyniker
      und zum Menschenhasser geworden ist.
      Im Übrigen schreibt schreibt der Herr Damore in dem etwas unklaren
      und nerdigen English, das allenthalben eizureissen scheint und das leider
      irgendwie zu Missverständnissen einlädt.

  12. Titel eingeben
    Frei sind Frauen nur in der Welt des weissen Mannes.

    Die klugen Frauen und Maenner wissen das.

    • Wohl wahr!!
      Text eingeben

    • >>Die klugen Frauen und Maenner wissen das.
      .
      Das ist richtig. Aber es sind zu wenige.

    • Ich habe so einen geheiratet
      Und meinen Jungs suche ich ausserhalb des inzwischen durch weibische Reformeritis auf dämliches Niveau runtergewirtschafteten, gleichgeschalteten Bildungssystems privat bezahlte Unterrichtseinheiten durch gute männliche Rollenvorbilder. Aktuell auch Delbstverteidigung mit einem warmherzigen, aber kraftvoll zupackenden Trainer, der seine deutschen Wurzeln einst aus einer Sowjetrepublik Hierher transplantiert hat.

    • Nur so geht's!
      Text eingeben

    • Kann sein.
      Die ersten Migranten die in der zweiten
      Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Türkei
      nach Deutschland gekommen waren sind
      Männer gewesen die ihre Freiheiten
      hier nutzten.
      zb Kneipenbesuch, Vergnügungen in Spielhallen oder
      Liebesleben im Rotlichtviertel.

      Später kamen die Frauen und die hatten ein großes Interesse
      daran das die Männer am Freitag beten und fort an nicht mehr sündigen.

      Ich bin mir nicht sicher wer wo für was verantwortlich ist.
      ggf ist es auch im Iran hauptsächlich die Mutter des Mullahs die nicht möchte das ihre Enkelinnen und Enkel Unsinn machen.
      (und die erwartet das der Vergewaltiger u. Mörder hingerichtet wird
      auch wenn das Opfer des Täters im aktuellen Fall eine männliche (oder gerade deswegen) Person war (dessen Alter nicht berichtet wird)
      und das unabhängig vom Alter des Täters zur Tatzeit.

      (An dem Vorgang im Iran kann man m.E. u.a. erkennen das sich
      dort nichts wesentliches geändert hat auch wenn Steinmeier,
      Gabriel oder Al-Wazir und manche Journalisten etwas anderes als wahr (an)nehmen.)

      Wir sehen oft nur die Oberfläche.

      PS Danke fürs tiefer bohren Don.

    • Klug beobachtet
      Andererseits gibt es auch in Asien schwer erklärbare Unterschiede, z.B. Japan, Korea und Taiwan in dieser Frage…


    • Die ersten Migranten die in der zweiten
      Hälfte des 20. Jahrhunderts aus der Türkei
      nach Deutschland gekommen waren

      Davor gab es die Süditaliener (auch Prtugiesen, immer mal wieder) und davor die Vertriebenen als „zusätzliche Arbeitskräfte“. Und noch davor diverse Angeworbene aus Polen und sonstwo, im Krieg auch Kriegsgefangene aus den Ländern rundum.
      Die „Phasen“ in denen die „deutsche Wirtschaft“ auswärtige/anderssprachige Arbeitskräfte „anzog“, gibt es schon seit dem 19. Jhdt. mindestens.
      Dazwischen waren dann üblicherweise Phasen, in denen diese „wieder nach Hause gingen“.
      Daß das mit den Türken nun schiefging und diese sich festsetzten, ist so schon lange nicht mehr passiert.
      Don’t believe the hype!
      Die Türken kamen frühestens Mitte der 60er, und so einige zogen in den 80ern wieder zurück.

  13. Unternehmenskultur
    Lieber Don,

    Wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Trotzdem möchte ich noch 2 Anmerkungen machen:

    A) Informatikstudium
    Warum sind weniger Frauen in IT Firmen in Führubgspositionen? Vielleicht liegt es an der Frauenquote, die Informatik studiert? Wie hoch ist diese Quote? 10 oder max 15%
    Wö sollen da die weiblichen Führungskräfte herkommen?
    Zusatzfrage: warum regt sich keine Frau darüber auf, dass zB bei der Müllabfuhr die Männerquote (gefühlt) bei 100% liegt?

    2) es gibt in den USA auch andere Firmenlenker, die eine gänzlich andere Unternehmenskultur einfordern wie im Valley. Ein herausragendes Beispiel ist Ray Dalio der Gründer der extrem erfolgreichen Firma Bridgewater. Ich empfehle die Lektüre seiner „Principals“ in denen er für totale Offenheit und Warheit Eintritt in den Beziehungen der Mitarbeiter: “ … Stress testing my opinions by having the smarteste People I could find challenge Them so I could find out where I was wrong … bring wary about overconfidence and good at Not knowing …. wrestling with Reality …“
    das müssten die Leute von Google mal lesen und nicht ihren ideologischen Quatsch den Ihnen irgendwelche Leute aufgeschrieben haben.

    Beste Grüsse
    SeeMichel


    • Ohne jetzt Bridgewater zu suchen, nehme ich doch einfach mal an, die Firma ist um einiges kleiner als Google.
      Google hat schon lange das Stadium einer reifen Bürokratie erreicht, das ist sowas wie Allianz oder Siemens in Deutschland, nur mit einem viel größeren Impact auf das tägliche Leben.
      Und wie solche Bürokratien eben sind, gibt es einen heiligen Gral der Firmenwerte, die jederzeit ohne Widerstand herunterzubeten sind, aber keinesfalls von irgendwelchen intelligenten, selbstdenkenden Angestellten „gestaltet“ werden sollen – das ist dem obersten Management vorbehalten, ähnlich dem ZK der KPCh.
      Und die fühlen sich von rationaler Argumentation subalterner Angestellter unter Druck gesetzt in ihrem täglichen Ausbalancieren der diversen Klüngel, und kennen da nur einen Weg: Querulanten raus.
      Schon um ein Exempel zu statuieren, daß sich gefälligst alle an die Wegweisungen des Managements zu halten haben, auch wenn diese nur Kreisverkehr anzeigen.

    • Die Quote der Inf StudentInnen ist 17%
      Darauf hatte ich auch schon einmal in der FAZ hingewiesen. Problem ist nur, dass sich niemand mit Fakten beschäftigen will. Schließlich hat er „Jehovar“ gerufen.

    • Das liegt aber am Sexismus in der informatik, also müssen die 17% mehr Stellen bekommen!!!!!!

    • Frauenquoten-Einfordererinnnen
      In der Hauszeitschrift der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ist vor einer Weile ein Artikel erschienen, in dem die Autorinnen beklagten, daß es in Deutschland zu wenige Physikprofessuren für Frauen gebe.
      Darauf wurde in einem Leserbrief ausführlich und mit den regelmäßig erhobenen Zahlen der DPG nachgewiesen, daß bei den aktuellen Anteilen von Frauen im Studium und in der Weiterqualifizierung (Doktorat, Habilitation) der Anteil der Professorinnen de facto höher sei als man es auf dieser Basis erwarten würde.
      Antwort der Autorinnen sinngemäß: ‚Ham wer doch gesagt! Es gibt zu wenig Professorinnen!‘

    • Warum studieren sie nicht Gender?

    • Warum so wenig Frauen in IT Firmen in Führungspositionen?
      Der Anteil von Frauen die sich in der IT-Branche war früher höher als jetzt. Laut wikipedia war Programmieren früher ein Frauenberuf. Die interessante Frage ist: Warum? Sollte unsere Gesellschaft wirklich so viel patriarchalischer sein als von 50 Jahren? Wohl kaum. Ich könnte mir vorstellen, dass die Verbreitung von Computern in Privathaushalten innerhalb der letzten 30 Jahre introvertierten Computernerds (meist Jungs) die Möglichkeit gegeben hat einen Vorsprung herauszuarbeiten, der in einem späteren Studium kaum noch aufzuholen ist. Die Mädchen hatten in dem Alter vielleicht einfach was Besseres vor (und die Möglichkeit dazu).

    • Müllabfuhr!
      Danke fürs Aufschreiben.
      Ich denke oft dran in Sachen Feminismus.

      Die Sache geht aber tiefer.
      Lehrer war ja einmal ein angesehener Beruf für Männer und die Schüler lernten genug um Europa an die Weltspitze zu bringen.

      Auf absehbare Zeit ist es ein überbezahlter Job für Frauen, die nicht einmal ihre eigene Familie organisieren können. Die Abgänger sind überwiegend fürs robotergenerierte Basiseinkommen geeignet.

      Über die Zusammenhänge kann man spekulieren.
      Wenn wer genaueres weiß, bitte melden.

    • Titel eingeben
      @kpax: Wikipedia ist bei solchen Themen seeeehr mit Vorsicht zu genießen. Da wird schon mal beschrieben, wie es sein soll oder wie man es gerne gehabt hätte oder wie man die Welt grad so wahrnimmt, und nicht, wie es belegbar war.
      Was das Programmieren angeht: da konnte man dieser Tage bei Danisch schön nachlesen, dass das tolle „Programmieren“ der frühen Tage (1950er bis in die späten 1970er) sich im Wesentlichen auf mechanische und ziemlich stumpfe Tätigkeiten beschränkte, um die damals ebenfalls ziemlich schlichten Maschinen, die oft gar nicht so flexibel waren, mit Lochkarten zu füttern, also mit Daten.
      Erst das Aufkommen der komplexeren CPUs führte dann zu einem Wandel, weil eben keine Stanzmaschinen mehr zu bedienen waren.

      Sei es drum: ich selber glaube an den Markt, die Effizienz und die Macht von Angebot und Nachfrage. Wäre es für Frauen attraktiv, zu programmieren, würden sie es tun. Es gibt keine (mir bekannte) Universität, die Frauen vom Studiengang Informatik ausschließt. Würden Frauen immer 21% weniger Geld für gleiche Leistung bekommen, wie suggeriert wird, würden sofort alle Männer entlassen werden, weil sich jeder DAX Vorstand gegenüber seinen Aktionären schadensersatzpflichtig machen würde, wenn er diese Möglichkeit zur Kostensenkung nicht nutzen würde. Erst recht gilt dies für Programmiererinnen.

      Ich glaube auch daran, dass jeder das tun sollte, was er oder sie gut kann, gerne macht und in dem er/sie gut ist. Unsere Wirtschaft und Kultur sind auf einer höhe, die dieses Privileg, nach der eigenen Fasson leben und arbeiten zu können, sehr vielen Menschen gestattet. Und doch sind die Dinge so, wie sie sind, und nicht so, wie manche sie gerne hätten.

      Die Weltverschwörung der bösen weißen Männer gibt es schlicht nicht. Wer daran glaubt, ist IMO intellektuell nicht mehr weit von Animismus entfernt, und daran wird auch deutlich, was dieser ganze Quatsch auch ist: Religion bzw. Religionsersatz für Menschen, die intellektuell nicht in der Lage sind, die Realität nüchtern wahrzunehmen und zu akzeptieren.
      Früher sah man den Teufel in der schwarzen Katze unter der Leiter, und zahlte den Ablass für seine vermeintlichen Sünden an den Papst. Heute ist der Teufel weiß und männlich und kein Baywatch-Darsteller, und den Ablass zahlen wir in Form von Förderprogrammen und Subventionen.

    • im ehemals sozialistischen Ostblock
      treffe ich reihenweise IT’lerinnen. Überhaupt vergleichsweise viele Frauen in Führungspositionen.
      Daher finde ich die Diskussion inbes. in D oft kulturell ignorant.

      Wobei weibliche Führungskräfte nicht a priori besser sind; das eine Mal, dass ich (als Frau) eine Chefin hatte, war sie quasi ein Grund für mich, zu wechseln.

  14. Weil ich kürzlich...
    wieder darüber gestolpert bin: Das hatten wir alles schon, in den Siebzigern. Nur war es damals nicht Mainstream. Man konnte darüber irre Witze machen.

    Heute ist es so, als ob die ‚Volksfront von Judäa‘ gesiegt hätte.

    • Titel eingeben
      Robert Gernhardt hat auch gerne und häufig über diese Verkniffenen geschrieben und sich lustig gemacht. Vor bereits 30-35 Jahren.
      Ihm fiel auch auf, dass die Femis schon damals ihr …Innen nie bei VerbrecherInnen, MörderInnen, BetrügerInnen, LügnerInnen, etc. anwenden.

    • So isses aber doch!
      Aber das ist doch selbstverständlich! Frauen sind einfach die besseren MenschInnen!
      Tatsächlich brachten die Kinder mal irgendein Pamphlet aus der Schule mit, in dem so etwas behauptet wurde wie „Mädchen sind prinzipiell nicht zu Gewalt in der Lage.“

    • VerbrecherInnen, MörderInnen, BetrügerInnen, LügnerInnen, etc.
      Ist deren schriftliche Abwesenheit noch nicht einklagbar?

    • .So soll es sein!
      „Mädchen sind prinzipiell nicht zu Gewalt in der Lage.“

      Gewaltätige Mädchen sollen sich gefälligst ein anderes
      Geschlecht suchen z.B. alter, weißer Mann.

  15. toller Text
    Sehr geehrter Don,
    toller Text, hat mir sehr gut gefallen, gerade auch mit den Verweisen auf die amerikanische Diskussion über den “Fall“.

    Sehr schade diese Konsequenzen der PC-Ideologie im “Land of the free“ (ich weiß, es war immer deutlich mehr Mythos als Realität). Trotzdem, Diskussionen in Amerika (Uni, Fima etc.) habe ich immer als deutlich freier erlebt als bei uns. Schade.
    Einen Punkt muss man aber auch noch sehen: Solche Art von modernen “Hexenverfolgungen“ und ´moral panics´ hat es in der amerikanischen Geschichte immer wieder gegeben, und nicht nur McCarthyism in den 1950ern. Scheint zum American way of life dazuzugehören. Heutzutage halt gender & “diversity“ – eine Diversity allerdings, die sich lediglich auf ´superficial physical appearance´, i.e. Hautfarbe, konzentriert.

    Naja, nächsten Monat bin ich wieder in California,
    mal sehen was Freunde und (Ex)Kollegen so dazu sagen.
    Schönes Wochenende Ihnen!

  16. -isms
    Als der Feminismus noch Emanzipation hieß und es ihm um die Gleichberechtigung aller Menschen ging, hatte er in mir den größten Mitstreiter. Aber inzwischen hat da eine Fraktion die Meinungshoheit gewonnen, der es ganz offensichtlich um Übervorteilung geht. Als ob damit geschehenes Unrecht geheilt werden könnte.

    Wir leben in einer Männerwelt, das lässt sich nicht abstreiten. Aber anstatt eine emanzipierte Welt zu schaffen, möchte der Feminismus von heute nur mit aller Macht Frauen in die bestehende einzupressen. Genau das ist, was der Google-Mitarbeiter IMHO beschrieben hat. Die Reaktion war erwartungsgemäß, weil jedes ‚ja, aber …‘ schon eine Unterdrückung der Frau per se darstellt.
    Ich habe mit dieser Art Gleichmacherei abgeschlossen. Seit den 80ern bekommen heranwachsende, männliche Generationen eingetrichtert, dass der Mann an sich schlecht ist.
    Es reicht mir jetzt.

  17. Als ein seit mehrern Monaten lediglich stummer Mitleser
    möchte ich Ihnen an dieser Stelle vielen Dank sagen für die meist sehr gut recherchierten und vor allem wunderbar geschrieben Texte, die meine Sicht auf viele Dinge in diesem Land ergänzend bereichert haben. Es ist immer ein herausragendes Lesevergnügen und das auch, wenn keine Räder (oder wie hier nur Ketten) im Text vorkommen.

  18. Titel eingeben
    Danke! Hier für den internen Gebrauch einige Stellen mit gramm. Fehlerchen, falls Sie Perfektionist sind:

    minimal bei Weg dorthin

    jemand, der der kein

    von Google, dem Inbegriff

    Männer . in

    nichts versteht, und sich

    aufgeschrieben har,

    ist Trump Administration

    • Aber das ist nicht bei Google.

    • Schwarzafrika
      Ich hab’s mal schnell überflogen: Erstaunliche Realitäts-Schilderungen und Erkenntnisse aus einer uns völlig fremden Gesellschaft.
      Lebt der Autor noch? …oder hat man ihn schon gesteinigt?

    • Brandenburger, Morgenwacht
      Ich habs mit Interesse überflogen und erlaube mir ein paar Anmerkungen:

      – Der Herr Professor zieht große Schlüsse aus wenig breit gestreuten Daten.

      – Ich habe schon bei Kikuyus am Land übernachtet, Schaf (oder Ziege?) wurde geschlachtet und verspeist, Muratina (wie Met, aus Honig) getrunken, eine bemalte Frau in der Art des Fotos ist mir weder untergekommen noch wurde mir davon berichtet. (Die Kikuyu gelten, wie z.B. auch die Baganda, als sehr geschäftstüchtig, auch wenn sie sich nicht ohne weiteres mit den Indern messen können.)

      – Ich halte die Zulu (und Südafrika) für kein repräsentatives Beispiel.
      Wenn man das mit Ghana (insbesondere Ashanti) vergleicht, wird man wenig gemeinsames finden! (Es ist sicher zulässig und evtl sinnvoll über Parallelen zwischen Zulu und „Schwarzen“ in den USA zu spekulieren.)

      – Müll im Sudan muss man auch nicht den Schwarzafrikanern anlasten…

    • Beobachten, nicht glauben
      Sicherlich steckt darin einiges, das wir hier sonst lieber verdrängen. Aber:

      1. Nur weil etwas besonders schockiert, ist es nicht verallgemeinerbar. Im Gegenteil.

      2. Wer sagt denn, dass diese Quelle glaubwürdiger ist als eine feministische Korrespondentin, die berichtet: „Hier am anderen, Ihnen nicht direkt zugänglichen Ende der Welt werden Frauen total schlimm unterdrückt, vergewaltigt, aufgefressen und überhaupt. Sie sehen den Nachrichtensender. Und ICH bin WICHTIG.“

      Allerdings amüsiert mich die Vorstellung, wie sich ein selbstgerechter Linker nach der Lektüre vor den DVD-Player kuschelt und sechsmal am Stück „Mississippi Burning“ ansieht. Um sich wieder mit der Welt einzubalsamieren, in der er sich wohlfühlt.

      (Antwort auf: https://blogs.faz.net/deus/2017/08/11/mit-feministischer-ignoranz-vom-googlememo-zum-goolag-4527/#comment-65735 )

    • @Brandenburger - danke für diesen Text.
      Das von KGE prognostizierte Aushandeln von alltäglichen und uns gewohnten Handlungen wird so viel Zeit beanspruchen, dass niemand mehr zum Arbeiten kommen wird. Überaus herbe Missverständnisse, Enttäuschungen und Verwirrungen sind vorprogrammiert und werden Abläufe allüberall empfindlich stören. Das Chaos beim Turmbau zu Babel hinsichtlich des Redens in fremden Zungen wird nichts dagegen sein.

      Wenn dann jeder davon ausgeht, dass nur sein Denken und Handeln einzig „richtig“ ist – auweia.
      Es sind ja nicht nur Afrikaner, die hier anlanden.
      Wer hat sich mit dem, sicher auch verschieden von unserem, Denken von Paschtunen, Belutschen, Tschetschenen oder den vielfältigen Gruppen aus Arabien schon befasst und kann dazu näheres beisteuern?

      Anthropologen/Ethnosoziologen bekommen zur Zeit wohl nirgends ein Forum? So, ohne Wissen um das Denken des Anderen, kann das leicht in bisher noch einseitiges „messern“ enden.
      Verschärft wird das Ganze für den Einzelnen, da wir hier ja nicht wirklich wissen, von wo der kommt, der uns gegenübersteht – da passlos eingereist und bemüht, die wahre Identität auf Dauer zu verbergen.

    • Titel eingeben
      Habe es auch gelesen. Die Seite selbst ist mehr als nur extrem: Einfach mal die Texte dort lesen, in denen es um das Judentum geht. Den fraglichen Text scheint man ohne Zustimmung des Autors zitiert zu haben, da er selbst von den Verbrechen der Nationalsozialisten spricht, während auf dem Blog davon gesprochen wird, dass westliche Regierungen eine Politik für Juden und gegen Weiße machen würden.

    • Herr Professor
      Der „Herr Professor“ heisst Gedaliah Braun und kommt aus New York. Er studierte in New Orleans und lehrte ab 1976 Philosophie an der Ibadan Universität in Nigeria. 1980 wechselte er nach Nairobi/Kenia und von dort 1985 nach Papa Neuguinea. Im Jahr 1987 lehrte er in Lesotho und ab 1988 in Südafrika.
      Aufgrund seiner Tagebuchaufzeichnungen schrieb er 2008 in Johannesburg das Buch „Racism, Guilt, Self-Hatred and Self-Deceit“, welches auf vielen verschiedenen WebSites, rechten und linken, zu finden ist. Aus diesem Buch stammt der Text.
      Er selbst bezeichnet sich eher als Linker.
      Eine PDF des Buches findet sich hier:
      https://is.gd/4VJlhJ

      Dass er nur über „wenig breit gestreute Daten“ verfügt, gibt er zu. Es handelt sich nämlich um sein Tagebuch.

    • Ich war mal sehe eng mit einer Entwicklungshelferin befreundet, die auch meinte, man könnte Afrika nicht mit Europa oder dem westen vergleichen. Allerdings gibt es da auch solche Regionen und solche. Über den Senegal höre ich zum Beispiel viel Gutes.

  19. Lang
    Ich muss gestehen, ich (klassisch linksliberal; mein Definition von Linkssein ist demnach eine andere als die der postmodernen Linken) war entsetzt über die Berichterstattung. Wirklich entsetzt.

    Damore hat nichts anderes gesagt, als daß es a) andere Gründe für die Unterrepräsentation bestimmter Gruppen in bestimmten Feldern gibt als pure Diskriminierung, und b) ob es daher nicht sinnvoll wäre, Unternehmenspolitiken eben nicht ausschliesslich auf der Basis dieser einen Hypothese auszurichten.

    Dabei hat Damore gleich zwei heilige Kühe der postmodernen Linken geschändet. i) Unterschiede bei bestimmten Outcome-Parametern (Macht, Wohlstand) entstehen _immer_ durch Unterdrückung. Das ist das Spiel der PC-Linken. Identifiziere in irgendeinem gesellschaftlichen Bereich die Verlierer, und erkläre die Sieger zu Unterdrückern. Die postmodernen Peudolinken werden _niemals_ zugeben können, daß es andere Gründe für ungleiche Verteilungen geben kann. Es ist deren Druckmittel. Ist es weg, ist deren ganze Narrative, die ganze moralische Überlegenheit ist dahin. Daher weigern sich beispielsweise viele Gender-Soziolog*innen beharrlich „biologistischen“ Weltsichten auch nur den kleinsten Raum zuzugestehen.
    ii) In der postmodernen Linken darf es keinerlei Beschränkung im hedonistisch-narzisstischen Ausleben der eigenen Individualität geben. Wenn Menschen ohne Arme keinen Handballverein finden können, ist das eben Unterdrückung. Wer anmerkt, daß es armlosen Menschen schwerfallen wird, Handball zu spielen, ist ein Ableist. Also muss man eben irgendwie Handball ohne Hände spielen dürfen.

    Für diese Schändungen heiliger Werte (-> Haidt) wird Damore behandelt wie ein babymordender Frauenschänder mit SS-Gesichtstätowierung. Man konnte live mitanschauen, wie die gesammelte (deutsche) Medienlandschaft mit Absicht gelogen, misrepräsentiert und verzerrt hat.

    Obwohl wir alle nur einen Mausklick von der Wahrheit entfernt waren (nämlich dem Originaldokument). Wir konnten alle sehen, wie falsch sie berichteten, und es war ihnen völlig egal.

    Wenn das nicht für viele die rote Pille sein muss, dann weiss ich auch nicht. Die regressive Linke ist in ihrer Wahnhaftigkeit mindestens so autoritär, gefährlich und gesellschaftszersetzend wie die Rechte.
    Das ist eine schlimme Erkenntnis, aber diese Erkenntnis muss in der Mitte der Gesellschaft ankommen, damit sich etwas ändert. Ansonsten sehe ich schwarz. Wir haben bei Agent*in erlebt, daß diese Leute absolut keine Hemmungen haben, nett verpackte Proskriptionslisten zu erstellen. Wer da zwischenfunkt, ist ein Feind. Man kann genau jetzt sehen, wie das Aufdecken bestimmter Sachverhalte bei der Heinrich-Böll-Stiftung durch den Don innerhalb weniger Stunden dazu geführt hat, wie bestimmte Wikipedia-Autoren sein Wiki-Lemmanmit soviel Scheisse zugekleistert haben, wie sie nur finden konnten.
    Diese Leute haben Macht, sie sitzen in den Gremien, in den Medien, sie kontrollen in Berlin die öffentliche Werbung, sogar im verfickten google (die kontrollieren unsere Daten, verdammt, und glauben an micro-aggressions und den stereotype threat, das muss man sich echt erst mal vergegenwärtigen), vor allem sitzen sie in den Universitäten, bilden unsere Journalist*innen und Soziolog*innen aus – kein Wunder, wie übel zugerichtet diese Leute sind, wenn sie frisch von der Uni kommen. Sie kennen keine Skrupel. Sie haben bisher damit punkten können, vornehmlich gute Ziele verfolgt zu haben, aber letztlich ist es ihnen egal, welche Ziele sie verfolgen, solange sie die Deutungshoheit erlangen und erhalten.

    Ich habe lange so getan, als wären das alles nur Einzelfälle. Ich war ein linksliberaler Relativierer vor dem Herrn, der das alles als Panikmache durch Breitbart, rechte Shitlords und Konsorten abgetan hat. Aber es ist real, und es hat System.
    Es ist wirklich Zeit, etwas zu unternehmen.

    • Linksliberal: Zwei Gläser Wein am Abend im Hehnsessel.

      Links: Die erste Flasche Wodka um 6 Uhr an der Tanke.

      Ja, es geht weg von der Gleichberechtigung hin zur Gleichstellung. Es gibt ein ideologisch bedingtes Ergebnis, dem hat sich alles unterzuordnen. Wie bei der E-Auto-Quote. Denke nicht, folge. Es ist unagenehm. Man muss halt dagegen anschreiben.

    • Mittelweg
      Der goldene Mittelweg ist am besten. Das kriegen wir scheinbar nicht hin.

    • Es gibt jenseits von Gender keinen Mittelweg.

    • Danke ...
      … für die ausgezeichnete Analyse!

      Bitte versuchen Sie auch den Aktionsvorschlag noch etwas zu konkretisieren.

    • warum findet sich kein komfortabel...
      … abgesicherter Jurist, der Mobbingopfer wie den entlassenen google Mitarbeiter unentgeltlich verteidigt? Gibts doch in jedem Parlament.
      Im übrigen: man sollte Spenden für solche Fälle im Netz sammeln. Eine Art Weißer Ring für politisch Verfemte und Verfolgte.
      Man darf den Genderfaschisten wirklich nicht das Feld überlassen, die Islamisten werden der lachende Dritte sein!

    • Ich denke, Damore hat längst gute Spezialisten, der Fall ist zu saftig.

    • @nouse123
      Ihre Deutung ist sehr überzeugend, aber bitte stellen Sie folgende Stelle etwas klarer:
      „… wie bestimmte Wikipedia-Autoren sein Wiki-Lemmanmit soviel Scheisse zugekleistert haben, wie sie nur finden konnten.“
      Sein Wiki- was?

    • Es geht um den von Fiona B. und anderen ausgetragenen Editwar, der zur Sperrung meines WP-Beitrags führte. Gleichzeitig versucht eine Person juristischen Druck zu machen, dass wir hier in den Kommentaren nicht über sie und ihre gescheiterte Existenz eden ;)

    • @nouse123
      Das haben Sie wirklich sehr schön gesagt.

  20. NYT vs WaPo
    Die NYT findet ihre Integrität wieder. Bei der WaPo ist nicht mehr damit zu rechnen. Denn die wurde bereits von den Räuberbaronen aus dem Silicon Valley übernommen. Das sollte bedenken, wer dort noch auf unvoreingenommene Berichterstattung hofft.

    • Ich denke, die NYT hat zwei Dinge verstanden

      1. Ihre Käufer sind alte, weisse Männer Asiatenbzw. Juden (Disclosure: Da habe ich ein Faible) und Asiaten.

      2. Es gibt etliche kleine, unter dem Radar bleibende Aspekte, bei denen Obama nicht ganz so gut war, wo tatsächlich eine Reform nötig ist, und da kommt man an den Republikanern nicht vorbei. Deshalb ist die Haltung gegenüber Trump hart, aber nicht unreflektiert. Die NYT zeigt Wege aus der Lähmung auf, die WaPo verschlimmert sie. Und die Wahlen verlieren die Demokraten.

  21. Also man muss diese deutschen Journalisten entschuldigen...
    … also die bei Zeit, Speigel usw.

    Die sind 1. doch darauf abgerichtet unbesehen abzudrucken was in einem Ami-Blatt verzapft wird.

    Wobei ich mich frage wo die denn die Übersetzungen herbekommen da 2.

    Wie soll der Durchschnittsjournalist deutscher Redaktionen denn überhaupt das Original lesen und verstehen? Wenn die Englisch verstehen könnten müssten die doch weitaus weniger Stuss verzapfen als man zu seinem Leidwesen immer wieder feststellen kann.
    Die können unter Umständen nen Burger bestellen aber reich denen nen Pratchett im Original und bitte um ne Übersetzung. Werden die meisten scheitern dran.

    Ja, das ist kein Ruhmesblatt für den deutschen Journalismus aber mal ehrlich: Was war denn das letzte Ruhmesblatt?
    Seien wir gemein und schliessen diesen Blog und die Bild* aus.
    Wenn möglich – wo wirkt denn der Erringer des letzten Ruhmesblatts heute?

    Google hat sich damit kräftig in den eigenen Fuss geschossen. Und den Diversitykultisten.

    *noch das die beiden gleichwertig wären aber ab und zu zeigt das Blatt Zähne und erreicht was.

    • Sie werden in der nächsten Zeit heftigste Angriffe auf mich erleben.

    • Wo denn?
      Die Kolumnisten des Stern und Spiegels meid ich wie die Pest weil die so oft Müll schreiben das es mir die Gehirnzellen nicht wert ist – wenn da offene Kommentare wären vieleicht aber bei der dortigen Kritikfähigkeit…

      Bild hatte beim letzten Mal als ich drauf war noch immer den Adblockunsinn.

      Zeit hatte die Richterkolumne. Hatte.

      SZ hatte ich noch nie das Verlangen zu besuchen.

      Wenn die Angriffe online nicht ganz oben bei Stern oder Spiegel stehen, bei der FAZ selbst lanciert werden oder es in die Druckausgabe schaffen sind die unsichtbar für mich.

    • Verzerrte Wahrnehmungen und stilles Warten
      Ich kann Sie insofern beruhigen, werter Don, dass diese Angriffe in einer abgeschlossenen Echokammer bestehend aus Journalisten, freien Medienschaffenden und Stiftungsmitarbeitern stattfinden werden. Die „Öffentlichkeit“ wird davon wenig mitbekommen.

      Denn, und das muss man der Linken zugestehen, aus den Fehlern der Rechten wurde gelernt:
      Wer zu laut und öffentlich die Steinigung Andersgläubiger fordert, macht sich zu schnell einer faschistoiden Ideologie verdächtig. Da die Zeit für ein weiteres Ermächtigungsgesetz noch nicht reif scheint, wird von hinten gemeuchelt.

      Warten wir, was nach den Wahlen kommt…

      P.S.: Seit Ihrer Filetierung von Agent*in denke ich darüber nach, ob den prekär beschäftigten Feminazis bewusst ist, dass Reichtum und der richtige Stammbaum viel eher den Weg zum Ohr eines Mächtigen ebnen als eine blind ausgelebte Ideologie.
      Womöglich schießt sich der eine oder andere Angreifer mit einer Attacke auf Sie selbst ab.

    • Nein, es geht hier wirklich um die blanke Existenz und nicht nur Gemaule. Gestern habe ich Screenshots einer weiteren Zielseite über mich machen müssen, letzte Woche versuchte hier jemand, das Tor einzutreten, und es ist völlig klar, dass gewisse Hamburger Journalisten alles nutzen werden, um mir zu schaden, zusammen mit Linksextremisten. Kwin FAZ-Kopf wird öfters gefordert als meiner. Ich muss vorsichtig sein,

    • Re: Don 10:53
      Ihre Worte zu lesen stimmt mich nachdenklich…

      Ich denke an Sie und zünde ein Kerzerl an! (Was ich zwar sinnbildlich aber dennoch ironiefrei meine)

    • Dann kann ich nur raten..
      Das Sie Ihren Angreifern, deren Arbeitgebern und Unterstützern sämtliche legalen Stricke drehen die das Gesetzbuch hergibt.

      Das sind Sie dem Rechtsstaat schuldig.

      Apropos schuldig, in der modernen Welt des Refactoring ist doch jedermanns Schuld auf dem Finanzmarkt erwerblich und in Immobilien macht der Don ja auch.

      Vielleicht mal statt alten Silber ein bisschen Betongold erwerben? In Hamburg und Berlin gibt es doch sicher ein paar Angebote.

    • Angriffe
      Machen Sie solche Zielseiten mit Angriffen auf Sie inklusive der Namen doch bitte öffentlich. Solche faschistischen Entwicklungen müssen in ihrer Frühform gezeigt und öffentlich gemacht werden bevor sich diese gefährlichen demokratiefeindlichen Leute einen neuen Hitler suchen.

    • In Hessen, ...
      … leider muss ich Ihnen widersprechen:
      Die SZ ist schon gut – aber nur der Dilbert!

      Also summa summarum doch kein so großer Wiederspruch…

    • Don:
      Wenden Sie ähnliche Strategien an wie man Kronzeugen zu den Zeiten der Troubles (Glaubensbürgerkrieg) in Nordirland anwandte.

    • Schoenwetterschreiberling @ 12. August 2017 um 11:39 Uhr
      Schoenwetterschreiberling sagt:
      „Ich denke an Sie und zünde ein Kerzerl an! (Was ich zwar sinnbildlich aber dennoch ironiefrei meine)“

      Richtig so, alle Katholiken südlich des Mains lassen im Herrgottswinkel eine Kerze brennen für Gedankenfreiheit an und für freien Journalismus.
      Wir werden es brauchen, denn bevor es besser wird wird es zunächst immer schlimmer werden.

    • Ich zünde auch ein Kerzchen an.
      Ich fahre extra über die Grenzn zum höchsten Kirchturm der Welt und lass die Kinder das machen, denn Kindergebet dringt durch die Wolken.

    • Die "Journalisten" bei ZON, SPON
      etc, muß man keineswegs entschuldigen. Die wissen, was sie tun, und sie tun es vollster Überzeugung. Und Geld bekommen sie dafür auch noch.

    • @Frollein Gwandl
      Sie wissen schon, daß das Ulmer Münster eine protestantische Kirche ist?

  22. Widerstand ist nicht aussichtslos
    Ich empfehle das Interview mit James Damore von Prof. Jordan B Peterson:
    https://www.youtube.com/watch?v=SEDuVF7kiPU
    Auf Grund seines Forschungsgebiets hat Peterson die wissenschaftliche Qualifikation um Damores Aussagen kritisch zu bewerten.

    Peterson selbst ist ein gutes Beispiel dafür, daß Widerstand nicht aussichtslos ist. Für seine Weigerung die neuen Genderpronomen zu verwenden bekam er 2 Abmahnungen von der Universitätsleitung und seine Forschungsgelder wurden ihm gestrichen. Er ist aber nicht eingeknickt, sondern wurde zum Youtube-Star. Die Uni läßt ihn heute in Ruhe und er kann weiterhin lehren und forschen.

    Der Widerstand gegen die linke Identitätspolitik formiert sich und wird stärker. In den USA verschieben sich die Machtverhältnisse gerade. D hinkt natürlich, wie immer, um Jahre hinterher.
    Grüße Uli

    • Man sollte sich überlegen, parallele Strukturen aufzubauen. Gab.ai statt Twitter, kein betterplace mehr, eigene Plattformen, eigene Vernetzung.

      Und Solidarität.

    • Schreiben Sie alle Briefe an die Schulleitungen
      … Ihrer Kinder und. Erlangen Sie die Abschaffung des dümmlich- tourettehaften „SuS“ bzw “ Schülerinnen und Schüler“, LuL und sonstige Tics zugunsten erwachsener Umgangsformen und besserer Lesbarkeit, das hilft


    • Man sollte sich überlegen, parallele Strukturen aufzubauen.
      Ja, man muß sich immer umsehen, bevor was zusammenkracht.

      Ich erinnere mich noch, wie Google als Befreiung von Altavista erlebt wurde.
      Altavista war als Suchmaschine zunächst sehr gut, aber dann wollten sie durch gekaufte Pageranks Geld verdienen, und es wurde zum Müllhaufen.
      Google mit seinem Algorithmus und klarer Trennung von Suchergebnis und Anzeigen war eine Wohltat, die alle entzückte. Google brachte es fertig, auf eine ganz neue Größenordnung von zu durchsuchenden Seiten zu skalieren und den Spam irgendwie wegzuzensieren.
      Die Weltkarte war auch noch eine begeisternde Sache, die oftmals sehr hilfreich ist, aber schon so manches leichte Unwohlsein auslöste.
      Mit den eingescannten Büchern gab es dann schon etwas Zoff, und damit blieben sie ziemlich stecken.
      Die Expansion nach China gelang nicht.
      Streetview war sehr umstritten und kam nicht sehr weit.
      Die immer stärkere Anbindung der Nutzer durch Browser- und Standorterkennung und die Masse an Analytics-Kram fängt allmählich an zu stinken (Zeitungen selbst machen es nicht besser, sondern noch schlechter).
      Bis es ein Müllhaufen wird wie Altavista zuletzt, wird es noch eine Weile gehen, aber es fängt schon so langsam an, mit der Aufdringlichkeit und dem Stinken. (Das kann irgendwann ganz schnell schlimmer werden.)
      Weswegen es an der Zeit ist, daß was Neues daherkommt.

    • Nur mal am Rande bemerkt:
      Die Aussage zu Streetview („sehr umstritten und kam nicht sehr weit“) gilt so aber nur für Deutschland. Und das ist für die Herrschaften wohl einfach nicht wichtig genug, um da sonderlich viel Energie drauf zu verwenden.

  23. Titel eingeben
    Guter Text, vielleicht etwas zu hochgestochen für mich, selten musste ich so viele Wörter nachschlagen.
    Umso irritierender die Rechtschreibfehler. Inhaltlich dagegen brillant.

  24. Aktuell noch eine heie Auseindersetzung zwiachen EMMA und GenderistInmem vie Zeit
    Sehr geehrter Don,

    Wieder 2 tolle Arbeiten von Ihnen. Sauber bearbeitet und sehr erhellend.

    Derzeit läuft auch eine spannende Auseinandersetzung über die hiesigen Genderstatisten. In der EMMA hat eine Isiderin auf den Vorwurf der Päpstin der deutschen GenderIstinnen in der Zeit geantwortet, wonach eine Kritik in der EMMA „infam“ usw seien (Zeit hinter paywall). Da hat die Insiderin in der EMMA jüngst gründlich nachgelegt und belegt geschildert, was hiesige GenderIStinnen so erforschen, ubd was eben niemals.

    Vor allem aber hat sie gezeigt, wie die deutache Genderqissenschaft über über einige ihrer bekanntesten Vertreterinneb abstruse Behautungen in die Welt bringen. Etwa, dass die Burka ein probates Mittel gegen die männöiche Blickdomiinanz wären (!) Usw. Studenten, die bestimmte frauenfeindliche Praktilen im Islam bearbeiteten, seien aus dem Seminar geworfen worden, an der HU Berlin. Zudem würde Kritik an islamischen Praktiken nur auf Grund unseres ‚verwestlichten‘ Dominanzgehabe abgetan. Die Autorin bei der EMMA belegt das nixht nur detaiiert, sondern stellt auch zu recht fest, dass die meisten dieser GenderIstInnen selbst von einer Reihe von ‚westlichen‘ Freiheiten und Garantien partizipieren, die ihnen in bestimmten anderen Kulturen oder Staaten niemals gewährt würden.

    Und was passiert vor 2 Tagen auf der Zeit? Bitte gern einmal googlen ubter: EMMA Gender Zeit. Es wird aich auch hier verhalten wie der schwarze Ritter aus Ritter der Kokusnuss!

    Es ist übrigens so, dass ich nixht nur Gleichberechtigung für unverzichtbar halte, siondern auch annehme, dass der Geschlechterunterschied wirklich eine Menge Forschung geradezu notwenidg macht. Nur doch bitte nict als ideologisch verbrähmten Mist von FanatikerInnen.

    Übrigens grwift das auch auf andere Fächer über. So hat die nicht nur von mir so geliebte Rechtssoziologie früher vor allem über u.a. die Wirksamkeit von Gesetzen und Richter geforscht, oder pb Rechtschutzversicherungen prozesstreibend wirken (2 große Untersuchungen, auch ubrer Beteiligubg vob Richterbund ubd BMJ – vor über 2 Jahrzehnten!). Wenn man schaut, was die Organisagion der heutigen deutschen Rechtssozooöogie bewegt, fällt man um. Es get ganz viel um Förderung von Migration und darum daran zu arbeiten, dass biologische Väter gegenüber neuen sozialen ‚Eltern‘ abgewertet werden (also den neuen Partnern der meist getrennten Muttis). Die Vereine von Vätern sind natürlich bloße Maskulinisten, die „mensch“ zurück drängen müsse. Forschung wie in Diktaturen. Wo die Ergebnisse schon feststehen, die einer Agenda dienen, die das angebliche Falsche bekämpfen vorgibt. Schauderhaft, bis hin zur heutigen Päpstin der deutschsprachigen Rwchtssoziologie.

    Ulkig, wie immer wieder das Vorbringen von Fakten beantwortet werden, die diesen Ideologen nicht passen. Wie Fiona wird dann schnell behaupten, der oder die andere sei aggressiv. Wie immer wieder zu erleben: kann man inhaltlich nichts einwenden, dann muss man eben die Form angreifen. Irgendwas wird schon beim Publikum hängen bleiben. Vor allem jenen, die nur oberflächlich die Diskussion verfolgen (können, wollen- wir alle haben ja unterschiedliche Interessen, Prioritäten und zeitliche Möglichkeiten).

    Das sieht man ja auch indem mittlerweile berühmten Film (YT), in dem ein skandinavischer Journalist ein paar berühmte Genderforscher befragt und anschließend deren Behauptungen von Wissenschaftlern an renomierten britischen Forschungseinrichtungen prüfen lässt. Vieles falsch und völlig unhaltbar. Das berichtet er dann den vor ihm eingangs Befragten GenderIstInnInen *hihi* und zwar vöklig ruhig. Aber diese Fragen ihn sofort, warum er denn so aggressiv wäre. Wer gründlich nachschaute, dem wird unterstellt das nur zu tun, weil man aggressiv sei. Ist ja logisch und auch in dem Fall Argentinien und Goolag zu lesen.

    Die Reportage hat ib Norwegen und wohl auch in Schweden Konsequenzen gehabt: Es wurden Forschungen evaluiert ubd Mittel gestrichen.

    „Natürlich“ schreibt hierzulande kaum jemand darüber, denn das kannja leicht Ärger bringen (wie warum und welchen Ländern AlGores Bücher zum Klimawandel nicht mehr an Schulen verwendet werden dürfen, weil t. w. vor Gericht bewiesen worden war, wie falsch etluche Behauotungen Al Gores waren und sind (das war ja die Zeit, als Kräfte, die Klimawandel und Diversität ehemals als Hokuspokus brandmarkten, sich plötzlich an die Spite der Bewegungen setzten, weil man sich damit so ein modernes Aussehen geben konnte und Wählerschichten mobilisieren, die sich danach sehnen die Welt verbessern zu können / außerdem kann man damit von anderen Fragestellungen ablenken, genau wie das die Insiderin in der EMMA ebenfalls nachweist: etliche drängende Themen würden so effektiv unterdrückt!).

    Es wird leider noch manche dieser „Evaluierungen“ benötigen, auch von Ihnen. Aber wie Sie schreiben: Der Wind scheint sich zu drehen ubd etliche kluge Köpfe und wichtige Medien beginnen zu zweifelb, an Geschrei und angeblichen Wissenschaftlern. Viele kämofen gern für mehr Gerechtigkeit, aber SJW haben da ublängst sehr viel Porzelan zerschlagen.

    Hochachtugbsvoll (das darf man nach vielen wichtigen und sehr gut recherchiert und dargelegten Beiträgen von Ihnen ruhig einmal wieder sagen!) – diesmal nicht aus Berlin, sondern urlaubsbedingt aus Panonien

    • Emma/Schwarzer schwimmen die Felle davon, weil sie im FB Gender keine Rolle spielen. Leute wie Tuider, Hark und Villa halten sich erst gar nicht mit dem Protestfeminismus auf, sondern wollen das System infizieren. Emma war eine Ohrfeige, Gender is Cancer.

    • dieser Film ist wirklich das beste Argument
      Der erwähnte Film: Nach „Harald Eia“ suchen.

    • Immer wenn ein Text so viele Rechtschreibfehler enthält...
      …dass man sieht, das Geschreibsel wurde nicht ein einziges Mal vor dem Versand nochmals durchgelesen, springt mein Auge gleich eins weiter.

      Und hochachtungsvoll bedeutet im Geschäftsleben übrigens nur ein formal nett ausgesprochenes lmiA.

    • Titel eingeben
      Ha, das „Hochachtugbsvoll“ aus „Panonien“ hätte ich ohne Ihre Anmerkung schon nicht mehr gesehen …

  25. Diversity
    Diese Programme wurden von angstbissigen Feminanzen und Genderista entwickelt und in ihrem Sinne gekapert.
    Diese Aktivisten besetzen parasitär Unternehmen, Parteien, Regierungen und NGO’s.

    Ein Mensch ist ein Mensch
    Ein Mensch ist ein Mann
    Ein anderer eine Frau
    Ein anderer ein Kind
    ….
    ….

    Wer findet sich in einer solchen Welt noch zurecht?
    Wer möchte in dieser Welt denn gern leben geschweige denn arbeiten?

    Danke für diese klaren, erdenden Worte.

    • Naja, das Problem ist, dass sich die Genderistinnen mit Absicht die Techbranche zum Maulen herausgesucht haben, weil es da am meisten Aufmerksamkeit gibt. Deshalb überrennen sie auch den CCC-Kongress. Es ist ein Nischenphänomen, aber halt leidfer auch im Journalismus, weil sie hier auch relativ viele sind, speziell online.

  26. Danke fuer den Artikel Fonse,
    Ich habe doch gleich die Freundin meiner Gattin grad‘ noch daran erinnert, dass sie doch bitte vor der Abfahrt mein Strandfahrrad am Butterfly Beach mit suedafrikanischer, auf Wachs-basierender Paste einfettet.

  27. Vielen Dank!
    Leiber Don,

    Sie muessen es irgendwie schaffen, auch im englischsprachigen Raum zu publizieren, gerade ueber solche Themen, die nicht ausschliesslich „Deutsch“ sind! Ein dankbares Publikum wäre Ihnen gewiss. Wir Trumpwaehler sind nicht alle in ihn vernarrt, er war halt die einzige glaubhafte Rettung vor den Champagnersolizialisten, die bei uns the Sowjetunion 2.0 einführen wollen.

    Ich weiss, sie mögen Breitbart, Fox und aehnliches nicht, aber die traditionellen überregionalen Zeitungen sind allesamt fest in der Hand der amerikanischen Prandtlhausener Mimiks, bei uns in den USA und auch Kanada (z.B. Globe &Mail war mal Respekt, ist längst auf Merkellinie..).

    Helfe gerne beim Übersetzen !

    VG Der Onkel

    • Danke.

      Es ist anders, ich bin alter Europäer und habe Probleme mit der amerikanischen, unironischen Art. Deshalb hat Breitbart nach dem Rauswurf von Milo auch so gelitten. Es fehlt der Charme.

    • Don Alphonso bringt für Deutschland mehr! Für englischsprachige gibt es einige Alternativen...
      Don Alphonso soll für USA/UK schreiben? Das wäre absolut nicht wünschenswert. Don Alphonso ist ein echter Leuchtturm hier in Deutschland und würde uns hier sehr fehlen, wenn er hauptsächlich für den englischsprachigen Raum produzieren würde. Es sei denn er schafft beides (wäre aber viel Arbeit). Es ist aber auch nicht wirklich notwendig. Es gibt mehrere Vlogger die auf Englisch von klassischen Medien unabhängigen Inhalt bringen. Überhaupt ist die Produktion von Youtube Content in Nordamerika weitaus umfangreicher als in Deutschland. HIer mal als Beispiel ein paar Youtuber (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) die sich mit dem Google-Memo befassen:
      Philip DeFranco
      Ben Shapiro (Interview)
      Bloomberg Technology (Interview in Ausgabe (08/11) ab 9:15)
      Stefan Molyneux (Interview)
      Styxhexenhammer666
      iPad Rehab
      Tj Kirk (ehemals The amazing atheist)
      Einige dieser Youtuber kann man sicherlich als im weitesten Sinne „rechts“ betrachten. Ich denke schnellsprecher Ben Shapiro sieht sich selbst als rechtskonservativ und Stefan Molyneux sieht sich wohl eher als „libertarian“ (nach seinem McCarthy Video eher rechts-libertär). Es ist sicherlich nicht verkehrt sich die Youtuber anzuschauen, solange sie noch da sind (Youtube gehört jetzt zu Google). Einige Youtuber bieten auch alternative Zugangsmöglichkeiten an (z.B. auf vid.me oder minds.com).
      Ich persönlich bin eher ein Fan des gedruckten Wortes. Bei den Vloggern spielt so viel mit rein (Stimme, Mimik, Aussehen), was ich eher als Ablenkung empfinde. Insofern bin ich froh, wenn jemand wie Don Alphonso den Dschungel nach brauchbaren Informationen durchsucht und das Ergebnis in angenehmer schriftilicher Form präsentiert. Die FAZ ist wirklich gut beraten ihn zu behalten und sollte darüber nachdenken seine Präsenz in der Zeitung auszubauen.

    • Ihren "tongue in cheek"...
      könnten hier viele schon goutieren, nicht nur Ex-Europaeer. Thought for food…

    • Onkel, ...
      … so sehr ich die in Ihrem Beitrag ausgedrückte Wertschätzung teile, bin ich doch der Meinung dass das größere Süddeutschland den größten Nutzen aus Dons Beiträgen ziehen kann. Da kommt er her, da gehört er hin!

      Es ist super wenn er auch unter den Nordlichtern ein paar verständnisvoll Nachdenkende findet und die Amis haben ja ihren Prof. Dr. Kugel zum übersetzen, ansonsten hindert sie ja auch niemand deutsch zu lernen.

      Sie könnten sie dabei anhand von Dons Ergüssen unterstützen…

    • Solidarität mit DA!!
      Wer will, kann ein einfaches Zeichen der Solidarität mit Don Alphonso setzen: für den Fall seines Absägens Kündigung des/ der FAZ Abos ankündigen und das im Fall des Falles auch durchziehen. Ich kündige dieses Vorhaben hiermit an.

    • Bitte, was soll das? Nirmand, wirklich niemand hat die absicht, mich zu kündigen. einmal im Jahr biete ich von mir aus die Kündigung an, falls es nicht mehr passen sollte, und jeses Mal wurde das abgelehnt. Ich bin gern hier und die FAZ steht, das kann ich sagen, schon sehr zu mir.

    • Don alphonso
      Na wunderbar! Dann hab ich was missverstanden! Das freut mich!

  28. Guckstu hier:
    Hans-Thomas Tillschneider bei youtube “ ich kann das ganze Regenbogentralala nicht mehr hören“. Dreieinhalb Minuten Eloquenz, passt hier gut her, ein Genuss!

  29. Alle Mitarbeiter sind gleich, und Frauen sind gleicher.
    Prof. Geoffrey Miller hat es [http://quillette.com/2017/08/07/google-memo-four-scientists-respond/|in seinem Beitrag auf Quilette] auf den Punkt gebracht. Die Personalpolitik bei Google basiert auf zwei Dogmen:(1) Die menschlichen Geschlechter und Ethnien haben exakt dieselben Hirne, mit exakt derselben statistischen Verteilung von Fähigkeiten, und deshalb ist jede Ungleichverteilung in gutbezahlten Stellen ein Beleg für systemische Benachteiligung, und (2) Die menschlichen Geschlechter und Ethnien haben erheblich unterschiedliche Hirne und unterschiedliche statistische Verteilungen von Fähigkeiten, und deshalb sind gemischte Teams von Vorteil, um Gruppendenken zu vermeiden und die Firma voranzubringen. Das Dumme ist, dass sich diese beiden Dogmen diametral widersprechen. Kein Wunder, dass eine offene Diskussion darüber nicht zugelassen wird. Das Benachteiligungs-Dogma ist nur per Gedankenpolizei zu halten.

    • Wenn alles, was du sagst, falsch sein kannst, hältst du halt den Mund, und die Firma ist froh.

    • Völliger Quatsch
      Informatik Studiengänge haben 30-50 % Frauenanteil. Google hat nur 19% Frauenanteil. Google hat also recht, dass es hier noch jede Menge zu tun gibt.

      Der arme weisse benachteiligte Mann, muss ja wirklich dermassen gegen all diese Ungerechtigkeiten kämpfen, heul.

    • Danke für den Link
      Daß keinem (einschließlich mir) dieser Widerspruch in sich bisher aufgefallen ist, ist beschämend. Würde dies allgemein verstanden, würden doch diese ganzen Kampagnen in sich zusammen fallen.

    • Super zusammengefasst!
      Danke dafür.

    • Google
      Google, das ich ab heute ebenfalls boykottiere, hat noch weitere interessante Aspekte. Zu finden in den Links des unten verlinkten Artikels

      https://www.amren.com/news/2017/08/the-google-gulag/

    • So ist es doch auch bei dem ganzen Trans-Kram
      Wenn Geschlechtszugehörigkeit nur ein soziales Konstrukt ist, warum sollte sich dann jemand physisch „umschneidern“ lassen wollen.

      Schmerzen erleiden, nicht wirklich überzeugende Geschlechtsmerkmale am lebendigen Fleisch zurechtgeschnitzt bekommen und enorme Kosten für die Solidargemeinschaft erzeugen?

      Entweder oder.

    • Did you call me a pussy communist?
      @Hopps

      Google ist ein Unternehmen. Es kann einstellen wen es will.

      Ansonsten: Kommunismus oder Diktatur.

      Na? Wollen Sie etwa in diese Richtung?

  30. Man darf denen halt nicht das Feld überlassen.
    DA, das ist zwar sicher richtig, aber ich fürchte, es bringt trotzdem nichts.
    Ich bin ein Ossi, beim Lesen von Damores Text mußte ich an das Buch „Die Alternative“ von Rudolf Bahro denken, das bei uns Anfang der 80er unter der Hand die Runde machte. Dieses Buch war damals in Bezug auf den real existierenden Sozialismus in der DDR ungefähr das, was Damores Text in Bezug auf Gender-Ideologie und die von dieser, man muß leider sagen, mittlerweile wesentlich geprägten westlichen Gesellschaften heute ist.
    Bahro ist ‚rausgeflogen, Damore ist ‚rausgeflogen.
    Fast keiner hat damals wie heute die Chance zum vorurteilsfreien Nachdenken, ob der gefahrene Kurs denn wirklich richtig ist, genutzt, im Gegenteil Verdammungsurteile waren und sind die Regel.
    Ideologien sind wie ein schwerer Güterzug ohne Lokführer, der bergab fährt, niemand hält ihn auf, aber irgendwann entgleist er – in der DDR hat es nach dem Erscheinen von Bahros Buch noch 12 Jahre gedauert.
    Tut mir leid, aber als Ossi bin ich Fatalist, auch wenn ich nicht an Vorherbestimmung glaube, das ist zwar ein contradictio in adiecto, aber so ist halt das Leben.

    • Ich denke, google wird merken, dass sie da aufs falsche Pferd gesetzt haben. Das kann man in den Echokammern bestimmter Ministerien, firmen und Medien machen, aber das Land zieht einfach nicht mit und stellt sich quer. Genderistinnen können die SUV-Muttis vor der Schule gegenüber gern mal fragen, warum sie nicht Abteilungskeiterin sein wollen und lieber Yogakurse anbieten. Sie können nicht eine Welt auf Fett in Leggins aufbauen.

    • Hans, ...
      … 10 Jahre sind immer noch eine kurze Zeit.

      Zumindest können meine Kinder noch davon profitieren (wenn den kein neuer größerer Blödsinn nachkommt – Die Islamisten bemühen sich ja schon um die Kronfolge).


    • 12 Jahre, das klingt ja immerhin nach „absehbar“, wenn auch noch mit einer längeren Durststrecke.

  31. Entgrenzte Dikussionen und ins Nichts gehende Argumentationen
    Der Feminismus hat total den Bodenkontakt verloren. Das ist umso schlimmer, als man Frauen ja gern immer eher eine Verhaftung zur Natur oder zur Erde nachsagt. Wenn Feministinnen und Genderisten konsequent wären bei der Umgestaltung der Sprache, dann müssten sie auch solche Worte wie „woman“ verbannen. Etymologisch gesehen stammt es nämlich von „womb“ (Bauch) und „man“ (Mensch). Eine Frau ist also nach althergebrachter Auffassung ein „Bauchmensch“, der Mann dagegen eher ein „Kopfmensch“. Dies spiegelt sich auch wieder in der Redewendung „brain and the brawn“, wobei „brawn“ zwar gelegentlich mit „Muskelkraft“ wiedergegeben wird (und die ist ja eher dem Mann zu eigen), aber es bedeutet auch sowas wie „Erdverhaftung“, „Verhaftetsein im Reich der Sinne“ und nicht in dem der Abstraktion. Der geschasste Google-Mitarbeiter stützt sich also bei seinen Überlegungen nicht nur auf diese im allgemeinen Sprachgebrauch schon seit langem existierenden Vorstellungen, er begründet seine Ausführungen auch auf konkrete Beobachtungen in seinem beruflichen Umfeld.

    Als ehemaliger Lehrer könnte ich selbst über die Unterschiede zwischen Mann und Frau als Lehrperson mehrere Bücher schreiben (bin gerade dabei), hier nur mal ein paar Beispiele: Frauen werden, oft ohne sich dessen bewusst zu sein, in starkem Maße geleitet von dem was man als „Bemutterungstrieb“ bezeichnen könnte.

    Das führt sehr häufig dazu, dass Kindern nichts mehr abverlangt wird und sie somit unterfordert werden (meine Theorie: das heute beobachtete ADHS, das früher nie ein Thema war, ist Resultat dieser Unterforderung). Das Schreiben nach Gehör, das jetzt zurecht auf die Abschussliste geraten ist, hat seinen Ursprung darin. Ich würde wetten, das ist einer Frau eingefallen.

    Bei Frauen geht Unterricht mehr in die Breite. So können die bei Durchnahme einer fremdsprachlichen Lektion, wo es um Kuchenbacken geht, mit einer Klasse dann eine ganze Woche Kuchen backen. Wenn man sie am Ende der Woche fragt „was haben denn die Kiddies jetzt an Vokabeln neu gelernt?“ bekommt man oft die Antwort „ach, DAS ist doch nicht so wichtig. Beim Mann geht es da eher nach vorn: der paukt pro Tag mit der Klasse so seine 20 neuen Vokabeln bis sie sitzen. Wenn er es allerdings zu schnell tut, ist das auch wieder nicht gut, er überschreitet dann lernpsychologische Grenzen. Frauen testen aber diese oft gar nicht aus, sie legen die Latte nicht stetig höher, sondern vorsichtshalber ganz unten an, selbst wenn die Schüler viel höher könnten oder wollten. So wird eine Menge an Ressourcen verschenkt.

    Bei Konferenzen habe ich die Beobachtung gemacht, das Frauen viel mehr über SchülerInnen reden als Männer. Wenn ich Klassenlehrer war hatte ich den Ehrgeiz, meine Zeugniskonferenzen nie länger als 5 Minuten pro Klasse (!) dauern zu lassen. Bei Frauen dauerten sie gelegentlich 15-20 Minuten pro SchülerIn (!), das oft bei 40 Grad Hitze. Ganz gleich wie rücksichtslos das den Kollegen gegenüber war, Bemutterung muss sein, und es wäre besser wenn die Drecksmänner das endlich auch mal so machten. Ich habe solche Situationen immer als zwanghaft, freiheitsberaubend, fast schon als Körperverletzung, zumindest aber als Rücksichtslosigkeit empfunden.

    So könnte ich fast endlos weiter Beispiele benennen, wo geschlechtsspezifisch bedingte Verhaltensunterschiede klar offensichtlich wurden. Nur eine total hirnlose Dumpfbacke oder jemand mit der Wahrnehmungsfähigkeit eines Pavians im Wachkoma wäre nicht in der Lage das zu sehen.

    Die Welt, in der die Frau sich bewegt, ist kleiner als die des Mannes. Das hat auch mit der Physis zu tun. Frauen sind i.d.R. körperlich kleiner als Männer und sie haben auch weniger Hirnmasse (sind deswegen aber nicht unbedingt dümmer, es gibt leider auch viele dumme Männer). Frauen haben keinen Sinn für eher kernigen Humor, mögen meist keine Unschicklichkeiten, keine Risikosportarten, keine derben Witze, und sie sind nicht in der Lage, in Polaritäten zu denken (=übersteigertes Harmoniebedürfnis). Frauen mögen große Koalitionen, scheuen kontroverse Debatten und produktive Streitkultur (können andererseits aber Zickenkrieg bis ins Unendliche).

    Es ist höchste Zeit, all diese Beobachtungen zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschungsarbeit zu machen, statt Karriere und Leben von intelligenten Leuten zu ruinieren, die klarsichtig genug sind um diese Sachen wahrzunehmen.

    In der Erforschung dieser Dinge wird die Zukunft bestehen, man braucht eine neue aufklärerische Initiative um uns aus dem dunklen feministischen Mittelalter heraus zu holen, in dem wir uns im Moment befinden.

    Ich kann gut nachvollziehen, wie sich der gekündigte Google-Mitarbeiter fühlt, ich selbst wurde auch Opfer einer solchen Sache. Von meiner Seite aus nur noch Nulltoleranz gegenüber jeder Form von feministischem Extremismus und durchgeknallten, völlig aus dem Ruder gelaufenen Extremerscheinungen wie dem „gender mainstreaming“.

    Es ist allerhöchste Zeit, dass die Männer sich GANZ MASSIV wehren, sonst wird das was Leuten wie dem Google-Mitarbeiter und mir auch passiert ist mehr und mehr vorkommen. Irgendwann wird selbst für die Allerdümmsten der Leidensdruck so hoch, dass sie sehen was los ist. Aber dann ist vielleicht schon viel irreversibler Schaden entstanden. Den sich unsere Gesellschaft nicht leisten kann, wenn sie überleben will.

    MÄNNER HÖRET DIE SIGNALE, AUF ZUM LETZTEN GEFECHT, DER DONALD TRUMP IM WEIßEN HAUS ERKÄMPFT DAS MÄNNERRECHT!

    • Gemäß IQ Verteilung sind Frauen im allgemeinen weiter links
      Für die weniger Begabten: das bedeutet, der IQ ist niedriger (im Schnitt)

    • Adorno
      Empfehle (erneute?) Lektüre von Adornos
      Vortrag über die Halbbildung von 1959 !!!

      „Die allerorten bemerkbaren Symptome des
      Verfalls von Bildung, auch in der Schicht der
      Gebildeten selber, erschöpfen sich nicht in den
      nun bereits seit Generationen bemängelten
      Unzulänglichkeiten des Erziehungssystems
      und der Erziehungsmethoden.
      Isolierte pädagogische Reformen allein,
      wie unumgänglich auch immer, helfen nicht.“

    • Is there anything good about men?
      Es gibt schon lange eines Text von Roy Baumeister, einem amerikanischen Psychologen, gehalten auf der Eröffnungsveranstaltung eines Kongresses der amerikanischen psychologischen Gesellschaft (Titel siehe oben), vom dem erwartet wurde, die gängigen Mainstream-Prämissen der Feministinnen zu bestätigen.
      Der tat denen aber nicht den Gefallen, sondern führte aus, dass, obwohl die Anlagen sehr ähnlich seien und sich auch überlappten, es doch gewaltige und auch nachweisbare Unterschiede gäbe („Überlappung“ heisst: die beste weibliche Autofahrerin fährt besser als der schlechteste männliche Autofahrer. Daraus folgt aber nicht, das Frauen besser Autofahren als Männer).
      So ist es bei der Intelligenz. Die Gaussche Verteilungskurve der Intelligenzquotienten bei Frauen ist schmäler. Das heisst: es kommen weniger Extremwerte vor. Die grössere Verteilung bei den Männern bedeutet: es gibt mehr wesentlich Dümmere, aber auch mehr wesentlich Intelligentere. Der Mittelwert bleibt dadurch unbeeinflusst und unterscheidet sich nicht von dem der Frauen. Das bedeutet aber nicht: es gibt keine Unterschiede. Das ist ein Fehler, der dadurch entsteht, das man nur die Mittelwerte betrachtet. Die Unterschiede liegen aber in der Streuungsbreite.
      Bei den sozialen Fähigkeiten neigen die Frauen seiner Meinung nach dazu, den sozialen Nahbereich zu organisieren, die Männer den sozialen Fernbereich. Frauen organisieren Heim, Familie, Verein, und Kaffeekränzchen, machen sich Gedanken über Speechcodes, Hochzeitsdekorationen und Kirchenanstriche, Männer werden Soldaten, Diplomaten, Entdecker und Eroberer, organisieren die Welt darum herum.
      Den Effekt sieht man jetzt bei Google. Wer gegen lokale Tabus verstösst, wird bestraft, ob GOOGLE dabei global den Bach heruntergeht, sehen die Feminanzen garnicht. Das liegt nicht in ihrem Sichtbereich.
      Den Artikel von Denis Dutton sollten alle lesen, die sich (noch) darüber wundern, warum wir mit einer Verteidigungsministerin KiTas und Schwangerschaftsurlaub in einer Armee haben, wenn am anderen Ende der Welt die Hubschrauber vom Himmel fallen. Das kann sie nicht sehen. Die sieht nur die Häkelkissen auf den Pilotensitzen.

      http://www.denisdutton.com/baumeister.htm

    • @Dunque
      Ach jehchen, wie soll man denn das nun wieder verstehen? Was Sie da so von sich geben ist für mich noch nebulöser als das Weltbessermacher-Geschwafel vom alten Adorno (und der ist für mich ein ganz, ganz, gaaaaaannnnz alter Hut). Wollen sie damit das trübe 68-er Süppchen wieder aufkochen? Nach dem Motto: man hat die 68-er Ideologie noch nicht lange genug probiert. Im Englischen gibt es dazu eine passende Redewendung „it’s like flogging a dead horse“. Auch wenn man noch weitere Jahrzehnte damit vergeudet (so lange wird unsere Gesellschaft das aber nicht überleben), das tote 68-er Pferd unter hohem Ressourcenaufwand zu peitschen, lebendig wird es davon nicht mehr.

      ALLES in Zusammenhang mit der 68-er Ideologie wurde mehr als hinreichend probiert und ausgetestet. Man hat eine Riesenmessstrecke und mittlerweile Erfahrungswerte ohne Ende. Ich sehe das alles nicht ideologie-, sondern resultatsorientiert. Und was ist das Ergebnis: ein zerrüttetes Bildungssystem. Und die Halbgebildeten sind viel zahlreicher im Lager der 68-er Adepten. Werden Sie doch mal wach und orientieren Sie sich an Realitäten von heute statt an Ihrer trüben Adorno-Romantik und -Verklärung von 1959.

      Also echt!

    • Etymologie ist ein schwieriges Thema
      und womb mit „Bauch“ zu übersetzen diskreditiert alles, was danach kommt.

    • Waumpnmauna
      I hätt alweil gmoant dass d’Weiba in Englaund Waumpnmauna sand wei’s Kina kriagnt.

    • @白左 15:15
      da Sie gerade das Thema Etymologie ansprechen: als Anglist ist es mir sehr wohl ein Begriff. Nach gängiger Auffassung ist „woman“ aus dem Altenglischen „wifman“, später dann „wimman“ entstanden. Mir ist zumindest eine Theorie bekannt, nach der im Zuge des abebbenden Einflusses der romanischen Amtssprache (des Französischen, etwa 300 Jahre nach der Eroberung Englands durch William the Conqueror im Jahre 1066) der Einfluss der sächsisch-germanischen UMGANGSsprache wieder stärker in den Vordergrund trat. Nach dieser Theorie nimmt man an, dass das Wort „womb“ Einfluss hatte auf die Singularbildung „woman“, wohingegen sich die altenglische Form noch in der Aussprache des Plurals niederschlug (bis heute). Durch die Lautverschiebung ist die Veränderung von „i“ zu „o“ nicht zu erklären, denn die bezog sich in erster Linie auf die Konsonanten.

      Wie gesagt, eine Theorie, aber sie wäre plausibel. Klar widerlegt werden kann sie nicht mehr. Aber wenn es sie froh macht, dann sonnen Sie sich in der Genugtuung, mich bei einem Fauxpas erwischt zu haben. Ich kann damit leben, solange ich die englische Gegenwartssprache gut genug beherrsche-ich bilde mir ein das ist der Fall.

    • woman
      @ Harry Charles 12. August 2017 um 01:20 Uhr: Das Wort „woman“ hat herkunftsmäßig mit „womb“ nichts zu tun, laut Merriam-Webster von altenglisch wīfmon/wīfman = weiblicher Mensch.

    • Solange Sie zwischen Feminazis und Frauen unterscheiden...
      … bin ich ganz bei Ihnen, Harry!

  32. Ich respektiere und fördere Frauen die sich selbst durchsetzen wollen ...
    … mit Witz, Ironie und sportlich keckem Esprit.
    .
    Ich verabscheue jene, die
    fett, bräsig und dumm
    oder
    magersüchtig, hyperaktiv und altklug
    fordern, „von der Gesellschaft“ durchgesetzt werden zu müssen.

  33. Auch der Druck-Spiegel wandelt in den Spuren der FAZ - buchstabengleich: "Sexismus-Problem"
    Ich hab hier die Heftvorschau des aktuellen Spiegel:

    „Arro­gant und mit­leidslos
    Warum Sexismus ein Produkt der Kultur im Silicon Valley ist von Ann-Kathrin Nezik
    Das Si­li­con Val­ley hat ein Se­xis­mus­pro­blem. Nicht erst, seit ein Text ei­nes Goog­le-Mit­ar­bei­ters an die Öffent­lich­keit ge­ra­ten ist, der den Män­ner­über­schuss in der IT-Bran­che auf „bio­lo­gi­sche Ur­sa­chen“ zu­rück­führt. Frau­en sei­en von der Evo­lu­ti­on be­nach­tei­ligt und da­her we­ni­ger ge­eig­net für Pro­gram­mie­rerjobs, so die kru­de Ar­gu­men­ta­ti­on“

    So also der Versuch einer Wiedergabe dessen, was James Damore geschrieben haben soll. Der Versuch ist von Ranküne geprägt und erfüllt bereits den grundlegenden journalistischen Anspruch nicht, nämlich eine Position zunächst einmal korrekt wiederzugeben.
    Was also Frau Nezik über den Inhalt von James Damores Google-Papier sagt, steht dort nicht: Nirgends hat er geschrieben, Frauen seien von der Evolution benachteiligt.

    Man muss im übrigen fürchten, dass Kathrin Nezik auch mit dem Namen Darwin in diesem Zusammenhang nichts anfangen kann. Ich spekuliere jetzt ein bisschen, weil ich ihren ganzen Text nicht kenne: Auf jeden Fall hat Darwin in The Origin of Spezies ausdrücklich den tatsächlichen biologischen Geschlechterunterschied thematisiert, und wer sich über die Evolution Gedanken macht, könnte ja gut beraten sein, sich vorher über die Theorie de Evolution ein wenig zu informieren…und so die Blamage in Grenzen halten…
    Zu sagen, dass es gruppenspezifische durchschnittliche Verhaltensunterschiede von Frauen und Männern gibt, ist aber nicht sexistisch, sondern – es ist im Grunde das, was was wir alle wissen: Die Geschlechter sind (Im Durchschnitt!) verschieden. D. h. normalerweise arbeiten im Straßenbau bei vierzig Grad im Schatten 95+% Männer – und ein paar von denen in der prallen Sonne über kochend heißem Teer. Und in der Schwangerenberatung zur gleichen Zeit 95+% Frauen.

    Anders als Frau Nezik insinuiert, ist Damores Papier, das solche Dinge thematisiert, weder arrogant noch mitleidlos. Es ist voller Empathie und Sympathie und sozialer Verantwortung – es ist das gerade Gegenteil dessen, was Frau Nezik hier schreibt.

    Es ist offenbar so: Ein Mega-Konzern beraubt einen Arbeitnehmer seines in der US-Verfassung verbrieften Rechts auf freie Meinungsäußerung, und eine Spiegel-Redakteurin findet, das sei nicht das Thema.

    Der Gefeuerte ist schließlich ein Mann!

    Diese Vorschau zumindest sieht ziemlich „arrogant“ aus – und erst recht „mitleidslos“.

    • Es geht eben um Emotionalisierung – und genau das hat Damore ja auch gesagt, Frauen sind da vorn dran, im Fall von Frau Nezik mit impulsiven Missverstehen. Es geht bei Firmen aber nicht um mitleid. Es geht um Umsatz und Gewinn. Vielleicht sollte Frau Nezik sich mal die Auflagenentwicklung ihres Blattes anschauen.

  34. "Goolag" (© toffy) trifft's gut
    Leider beschränkt sich der Irrsinn nicht auf Google allein.

    Die Suchmaschine bildet den entgleisten gesellschaftlichen Diskurs nur ab, bemüht, sich ihm in vorauseilendem Gehorsam zu unterwerfen.

    Dabei zählt der gedankenlose Obeyismus zu den übelsten Krankheiten, die derzeit in den westlichen Gesellschaften grassieren.

    Erfreulich deshalb, dass die Immunabwehr ihre Funktionen wenigstens in diesem Blog nicht eingebüßt hat. Man wird sie/ihn noch brauchen.

    • Die meisten Männer halten da einfach feige den Mund, wenn die Lügenmaschine in den Redaktionen läuft. Denken Sie an die positve Presse, die Gina Lisa bekam. Das ist das gleiche.

  35. Recht so
    Ich finde daß Google richtig gehandelt hat. Gegen diese Ungeheurlichkeiten muss endlich vorgegangen werden. Und die Freisetzung dieser Untereinheit aus dem Humane Resources Segment sollte als Leuchtturm der einzigen, großen und gerechten Wahrheit dienen.
    Ich verlange, natürlich im Namen der Diversität, daß alle CIS Männer umgehend aus dem Unternehmen entfernt werden. Das ist die einzig gangbare Option um das Unternehmen überhaupt noch retten zu können.

    Allerdings würde ich gerne persönlich von Google vorab über diesen Schritt informiert werden bevor die in Jubelstürme ausbrechenden Medien diese wunderbare Neuigkeit den anderen Teilnehmern des Marktes und sonstigen Konsumenten darbieten.
    Man möchte doch schon gerne wissen wann es Zeit zum shorten ist wenn das gesammelte Familienkapital kurzfristig angelegt werden muss. Meine Adresse werden sie ja wohl haben.

    Ich bereite mich unterdessen schonmal auf die güldene Zukunft vor und suche mir die passende Privatinsel bei Vladi Islands.

    • Ich würde vor jedes Genderinstitut eine Schlucht graben und darüber eine von Soziologen, Politologen und Genderistinnen errrichtete Brücke spannen lassen. Wer will, kann eintreten.

    • Das mit der Brücke
      Hab ich auf dem ersten Blick als „aus Soziologen, Politologen und Genderistinnen errrichtete Brücke spannen lassen“.

      ‚Komisch der Don wohnt doch in nem Jesuitenhaus nicht in der Jurte Kublai Kahns, wieso isser er denn so blutrü… oh, da steht von‘.

    • Bloß drei italienische Wörter:
      1. Leonardo

      2. da

      3. Vinci

    • Genderistinnenbrücken
      Don, das finde ich einen äußerst gelungenen und unterstützenswerten Vorschlag zur experimentellen Überprüfung von Darwins Theorie!

      100% Genderistinnen-geplant und ausgeführt, am besten aus Ozean-Recycling-Plastik!

    • @ Don: Wird das...
      „…“und darüber eine von Soziologen, Politologen und Genderistinnen errrichtete Brücke spannen lassen.“

      …dann auch „Dimitroff-Brücke“ genannt? *veg*

    • Hier bitte den River Kwai Song.

    • Hier isser (man beachte das modernemilitärkonforme ggay !!!)
      ggayt5-Dvdg

    • @Don
      „Ich würde vor jedes Genderinstitut eine Schlucht graben und darüber eine von Soziologen, Politologen und Genderistinnen errrichtete Brücke spannen lassen. Wer will, kann eintreten.“

      You made my day !

    • Die Brücke
      Diese Brücke wird dann „Regenbogenbrücke in das Luftschloss der Vielfalt“ genannt, in welchem die gütigen GenderprofX regieren. Und diese Brücke muss vegan, nachhaltig, tolerant, antifaschistisch, basisdemokratisch, radikalfeministisch, bunt, queer, transophil und triggerfrei sein, allen Gendern, menschlichen und nicht-menschlichen Tierspezies, allen Pflanzen, gutmütigen Kobolden, Feen und Elfen ein gute und ökosozial gesellschaftskritische Brücke. Nur der alte weisse Mann, der muss ins Wasser fallen.

    • Noch was vergessen:
      Die Brücke führt ubrigens über den „Gender Canyon“, das ist die Summe aller Gender Gaps, die überall entdeckt werden.
      Und der liegt im Land der Ungerechtigkeit, weil alles, was Frauen nicht einseitig bevorzugt, ungerecht ist.

  36. Titel eingeben
    Die ganze Aufregung verstehe ich nicht. Seit 30 Jahren lebe ich mit einer gelernten Altenpflegerin zusammen, die ich – aus Schulzeiten – seit 50 Jahren kenne. Ich habe bekanntlich 40 Jahre in der Transportwirtschaft gewirbelt. Und weil wir beide inzwischen Rentner sind, fragen wir uns: Was soll das ganze Gebrülle und Gezeter? Als ich studiert habe, taten das rund 10 Prozent der Schulabsolventen. Heute tun das 50 Prozent. Wer braucht die? Wenn ich hier in der Landeshauptstadt von NRW einen Installateur brauche, kommt der aus 50 Kilometern aus Moers angerodelt, weil es hier in der Stadt keine Installateure mehr gibt. Dann bohrt er in der Abwasser-Leitung 20 Meter weiter als er müsste und lässt sich das fürstlich bezahlen. Weshalb ich jetzt einen Kärcher mit Aufsatz besitze, um diesen Kasper zu vermeiden.
    Ist das so viel verschieden vom VW-Diesel-Verlogenheits-Anlage?

    • Stimmt, es gibt zu viele Akademiker, da wird am Bedarf vorbei ausgebildet.

      Disclosure: Ich bin ein am Bedarf vorbei ausgebildeter Akademiker (naja, was man halt so nennt)

    • Der Unterschied, werter Don, hier...
      … ist das Sie als hauptberuflicher Sohn eigentlich eh nur halbwegs sinnbringend geparkt werden bis ihr Titel sich zum Patriarch ändert.

      Warum es unbegrenzt Studienplätze für Genderstudies gibt kann ich mir eh nicht erklären.

      Die Gesellschaft sollte das Studium für Fächer mehr an den Bedürfnissen der Gesellschaft orientieren.
      Also vieleicht freie 20 Studienplätze für Gender Studies für die selektiert wird oder wer das trotzdem studieren will zahlt halt.

    • Ich würde jeden aussortieren, der so ein ernsthaft sinnloses Fach studiert hat, und nicht eteas spassig sinnloses wie ich. Sozial ist eh das neue asozial.

    • Es wäre vielleicht zweckmäßig,
      benoulli-strömungstechnisch und so, die Konsistenz der Verstopfungsursache der geistigen Konsistenz der oben erwähnten Genderergüsse aus den amerikanischen Unis und deutscher Lückenpresse anzupassen.
      .
      Ts,ts,ts, haben Sie gestern den Attenbockum-Artikel gelesen. Aber ein jeder blamiert sich so gut er kann.
      (DdH)

    • am Bedarf vorbei?
      „Disclosure: Ich bin ein am Bedarf vorbei ausgebildeter Akademiker (naja, was man halt so nennt)“

      Sie untertreiben. Sie machen was draus und nutzen sogar das Gelernte (und meinen Dank dafür: plötzlich interessiere ich mich für die Renaissance und entdecke Dinge… ).

      Der Bedarf an Aufklärung ist groß, und Sie füllen ihn ein wenig. Mehr kann man kaum verlangen. Somit war das Studium keineswegs „am Bedarf vorbei“.

  37. Oha. Da bin ich auch reingefallen
    Werter Don,
    Wenngleich ich weiterhin den geerbten Reichtum ab 3. Generation ablehne, (als cineastischer Dillettant und Bürger denke ich an Stewart Granger in „Scaramouche“ als Lösung) bedanke ich mich sehr für diesen Augenöffner!!!!!!
    Leider las ich vorher nur die Mainstream Version, die eigentlich eine menschenverachtende Darstellung war.

    Letztlich frage ich mich, ob die Nutzer der Neuen Medien auch in Deutschland das Potenzial haben die noch gutbezahlten medialen Besserwisser hinwegzufegen?? Und ob der Meinungsfreiheitsbekämpfer Maas nicht einfach nur eher begreift, dass bei der Wahl in spätestens 4 Jahren seine Zwangsgebühren finanzierten Helfer aufgrund einer stärker “ tech-savy“ Wählerschaft nichts mehr ausrichten können?
    Anyway, thanks again!!!!

    • Man muss immer zu den Ursprungstexten gehen und sie ruhug und mit dem Gefühl lesen, der andere könnte eventuell recht haben und nicht böse sein.

    • Mit meinem bißchen Englisch...
      …könnte ich das nicht erfassen. Darum danke ich Ihnen, werter Don. Bei Qualitätsmedien erwarte ich aber, dass es bei denen jemanden gibt, der/die das kann.Sonst behandle ich sie so wie die Yellowpress.

      Überhaupt Presse: Erstaunt bin ich über die Berichterstattung von dem “ vielleicht bevorstehenden Atomschlag“. Die Seiten müssen sich ja füllen, um Käufer zu generieren.

      Da vertraue ich lieber auf den Raumfahrt – Experten von der TUM, der sich mit den Systemen und ihrer Beschaffung auskennt und einem Militär aus Guam.Ersterer meint, das sei nicht möglich und Zweiter hat auch keine Angst wegen der guten Abwehr. So what?Dass ausgerechnet Merkel hier ihren Senf zugeben muss, ist beschämend.

      Es scheint ein Event zu sein, Ängste zu schüren, Börsen und Ölpreise zu beeinflussen.Die beiden Protagonisten verblöden ihr Volk und verhalten sich wie Sandkastenkinder.Die Medien steigen gerne ein und sind behilflich.
      Erbärmlich.

    • @Philomena
      Es gibt eine deutsche Übersetzung des Memos, und da der Don sie, soweit ich sehe, nicht mit verlinkt hat, hole ich das hier nach:

      https://keinetheorie.com/was-das-sexistische-google-dokument-wirklich-sagt-1780f20f0aad

      Enthält leider auch Kommentare – nicht dass ich sie für schlecht oder falsch hielte, aber so ist die „Leseerfahrung“ nicht ganz so nah am Original, wie sie sein könnte.

    • Küsschen dafür
      @Don.
      Für diese Anmerkung, man lese die Ursprungstexte in Ruhe und dem Bewusstsein, der andere könne recht haben, verdienen Sie ein dickes Küsschen.
      Vielleicht könnte man auch noch die Umstände, denen er entspringt, berücksichtigen? Ein bisschen Hermeneutik….gerne.

  38. Die SZ beschimpft reflexhaft "alte weisse Männer"
    Don Alphonso verteidigt reflexhaft dummdreiste Schwätzer, solange sie sich gegen den von ihm so verhassten Genderismus richten.

    Damore’s Memo ist keine nachdenkliche Denkschrift. Es ist ein albernes and weinerliches Manifest, das veranschaulicht, wie unsachlich und ideologisch verbohrt im Internet diskutiert wird.

    Damore stellt steile Thesen auf und verlinkt sie mit Wikipedia-Einträgen und einigen wenigen – und oft obskuren – wissenschaftlichen Aufsätzen, die in der Regel nicht belegen was sie belegen sollen.

    Behauptungen wie:

    „Alienating conservatives is both non-inclusive and generally bad business
    because conservatives tend to be higher in conscientiousness, which is required for much of the drudgery and maintenance work characteristic of a mature company.“

    oder

    „Women, on average, have more: … Neuroticism (higher anxiety, lower stress tolerance). This may contribute to the higher levels of anxiety women report on Googlegeist and to the lower number of women in high stress jobs.“

    sind intellektuell nicht ernst zu nehmen und werden durch die angegebenen links nicht so eindeutig (wenn überhaupt) untermauert wie Damore suggeriert.

    Kein ernst zunehmender Psychologe oder Sozialwissenschaftler zweifelt an, dass es kognitive Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Es besteht aber keine Einigkeit darüber, wie sich diese Unterschiede auf wissenschaftliche Eignung oder berufliches Verhalten auswirken und es ist intellektuell unredlich, zu behaupten, es bestünde ein ernstzunehmender wissenschaftlicher Konsens, der sich in Damore’s Sinne politisch instrumentalisieren liesse.

    Beweise gibt es nur in der Mathematik, nicht aber in der Wissenschaft, die es bestenfalls zu einer communis opinio bringt. Und solange eine solche Lehrmeinung nicht besteht, sollten Laien besser keine weitreichenden Schlüsse aus aktuellen Debatten ziehen.

    Ein weisser, alter männlicher Wissenschaftler, der nichts von harten Frauenquoten hält und Gender Studies misstrauisch beäugt…

    • Pardon, aber wenn Sie mit mir diskutieren wollen – über das, wofür ich drei doch recht angesehene Quellen verlinkt habe – wäre ich dankbar, wenn Sie auch mit Quellen und nicht mit Vorwürfen reagieren könnten.

      Ich gehe aber davon aus, dass sich im Laufe der Debatte schon noch andere kompetente Menschen zu Wort melden, die fundiert erklären, was Sache ist.

    • @A
      Also weder Quiltette noch Breitbart sind angesehene Quellen, sondern alt-right Publikationen. Und auch der National Review ist stramm rechts.

      Das Quillette piece (das Sie von Brooks haben) ist lächerlich. Der herangezogene Psychologe zitiert sich selbst wenn er den Forschungsstand zusammenfasst, ist aber immerhin so professionell, darauf hinzuweisen, dass Damore grob vereinfacht:

      „But it is not clear to me how such sex differences are relevant to the Google workplace. And even if sex differences in negative emotionality were relevant to occupational performance (e.g., not being able to handle stressful assignments), the size of these negative emotion sex differences is not very large (typically, ranging between “small” to “moderate” in statistical effect size terminology; accounting for less than 10% of the variance). So, using someone’s biological sex to essentialize an entire group of people’s personality would be like operating with an axe“

      Der heran gezogene Evolutions-Psychologe gibt offen zu, dass er wenig über geschlechtsspezifische Unterschiede weiss („I know a little about sex differences research“) und geht dann dazu über, den Ansatz der evolutionary psychology zu verteidigen, was sein gutes Recht ist.

      Damit bleibt David Brooks von der NYT, der – wie Sie ganz genau wissen – eine konservative Kolumne für die NYT schreibt, aber nicht den herausgeberischen Standpunkt der NYT vertritt. Das tut die NYT in anonymen editorials, weshalb es eine echte Falschdarstellung ist, zu behaupten, die NYT (im Gegensatz zu Brooks) habe den Rücktritt des Google CEO gefordert.

      Wenn Sie wissen wollen, wie Nature Neuroscience zu einem analogen Fall 2005 (Larry Summers) geschrieben hat, haben Sie hier einen link der den Forschungsstand bis 2005 in der angesehensten relevanten Fachzeitschrift für ein breiteres Publikum zusammenfasst:

      http://www.nature.com/neuro/journal/v8/n3/full/nn0305-253.html?foxtrotcallback=true

      Und wenn Sie sich für eine wissenschaftliche Gegenposition zu Thesen a la Damore interessieren, haben Sie hier einen Artikel in der Zeitschrift der altehrwürdigen British Psychological Society:

      https://thepsychologist.bps.org.uk/volume-29/december-2016/trouble-girls

      Natürlich mag das alles falsch sein, aber so lange Sie nur stramm rechte und – in meinen Augen teils rechtsradikale – Quellen verlinken können, bleibe ich als braver Konservativer doch lieber bei peer-reviewed journals.

    • Ich hatte gerade solche „wie darf man welche Quelle bewerten“-Debatten in WP, ich mag nicht nochmal. Auich stramm-wasauchimmer können recht haben, Breitbart ist zwar rechts, aber die Screenshots sind authentisch. Wenn die NYT das hätte, würde ich es bringen. Woher ich etwas habe ist egal, ich arbeite mich halt durch das, was ich finde.

    • The story is dry. All we've got are pieces.
      Unterkomplex.

      Es geht nicht darum, was Damore gesagt oder geschrieben hat.
      Es geht auch nicht darum ob er es sagen oder schreiben kann.

      Es geht darum, wer die Entscheidungsprozesse innerhalb von Google bestimmt.

      Thats it.

      Nur versteht das anscheinend noch keiner.

      Die Frage ist, ob Google sich an Profit oder an Geschlechterpolitik orientiert.

      D.h. ob Damore dem Unternehmen wirtschaftlich geschadet hat oder ob er unabhängig von seiner Funktion im Unternehmen, d.h. allein aufgrund von politischen Interessen der Unternehmensführung, gefeuert wurde. Was zur Folge hätte, dass Google kein Unternehmen sondern eine Organisation der Feministinnen wäre.

      Das ist der eigentliche Skandal.

      Man muss ihn nur erkennen können.

    • Ich denke, die haben einfach zynisch überlegt, was das Beste für sie ist – und falsch entschieden.

    • Wer wird denn noch dauerhaft eine Gendersuchmaschinen nutzen?
      Der Kapitalismus wird diesen ganzen Genderkram – alternativ die genderbewegten Unternehmen – hinwegfegen.

      Im Übrigen liefert Google selbst den Beweis für die Richtigkeit von Damores Thesen. Ich muss doch nur den Inhalt der Channels der weiblichen und der männlichen Youtube-Stars vergleichen, dann weiß ich, dass männliche und weibliche Gehirne im Durchschnitt anders ticken. Ich glaube auch nicht, dass unter Bibis 4,5 Mio Abonnenten die Geschlechter gleich verteilt sind. In meiner Verwandschaft jedenfalls sind nur die Mädchen Fans von ihr.

      Vielleicht sollten die GenderbeauftragtInnen bei Google sich ein Beispiel an den Bibis nehmen, denn die Bibis dieser Welt haben Googles Welt ohne Genderfördeung erobert.

    • @ Transatlantiker
      Weiter oben habe ich Prof. Peterson verlinkt:
      http://blogs.faz.net/deus/2017/08/11/mit-feministischer-ignoranz-vom-googlememo-zum-goolag-4527/#comment-65742
      er ist klinischer Psychologe, forscht genau auf diesem Gebiet und hat Damores Text um die entsprechenden Quellenzitate ergänzt.
      Man kann natürlich empirische Studien pauschal ablehnen, wenn sie nicht zur eigenen Ideologie passen, aber eine kritisch, wissenschaftliche Auseinandersetzung ist das nicht.

    • Alle Jahre wieder: Die Freuden des Summers
      Don, Sie fragen nach Quellen für bzw. wider die Thesen Damores.
      Ich empfehle Elsbeth Stern, Aljoscha Neubauer: „Intelligenz. Große Unterschiede und ihre Folgen“.

      Die aktuelle Debatte wurde vor etwa einem Jahrzehnt schon mal geführt, als Larry Summers – zuvor Finanzminister Clintons – von seinem Amt als Präsident der Uni Harvard zurücktreten musste.

      Er erklärte die geringe Zahl von Professor*innen mit der bei Männern extremeren Intelligenzverteilung, die im oben genannten Buch belegt wird.

      Es ist kein Zufall, dass sich der Begriff Gradler*in noch nicht durchgesetzt hat:
      Bei Männern machen ein paar Intelligenzgene den Unterschied zwischen Prof und Prol (auch meist männlich, wie Hauptbahnhöfe und Polizeiberichte beweisen), während bei Frauen die beiden X-Chromosomen sich gegenseitig meist ausgleichen; wo der Natur der Ausgleich nicht gelingt, lässt meist allein schon die maskuline Optik auf extremes Verhalten schließen.

      Als die SZ noch eine seriöse Zeitung war, schrieb sie: „Doppelt so viele Männer wie Frauen haben einen IQ oberhalb von 125 Punkten. Ab der Grenze von 155, die Genies zugesprochen wird, kommt auf 5,5 Männer sogar nur noch eine Frau.“ (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/neue-studie-also-doch-maenner-sind-intelligenter-als-frauen-1.859443).

      Harvard hat vor einigen Jahren festgestellt, dass die Geschlechtsunterschiede hinsichtlich der mathematischen Intelligenz über die Jahrzehnte abgenommen haben, aber immer noch bestehen.

      Da ich selbst bei einem Harvard-Prof studierte noch der Hinweis:
      Knapp 140 Punkte reichen allemal.

    • "Ich weiß son büschen was..." kann durchaus diametral gemeint sein:
      Ich stelle mein Jupiterlampenhelleslicht unter einen Scheffel. In Wirklichkeit kann mir Koryphäe in dieser Sache nämlich niemand das Wasser reichen…

    • The fuckin zoo is closed, Ray.
      Don,

      Google hatte in dem Moment verloren, in dem sie meinten, eine Entscheidung in diesem Fall treffen zu müssen. Sie haben sich von einer Interessengruppe eine fremde Organisationskultur aufzwingen lassen. Und jetzt könne die es nicht mehr kontrollieren .
      Mehr kann ein Management eigentlich nicht versagen.

      Aber alle Beobachter sind gerade emotional bei dem Thema Frau/Mann befangen, so das keiner das eigentliche Problem sieht.
      Ein Kindergarten. Die Moderne ist ohne Steuerung. Ohne Führung. Überall nur noch hilflose schreiende Kinder.

    • Sprachkritik: I know a little... vs I know little...
      Lieber Transatlantiker: Sie haben den Satz: „I know a little about sex differences research“) in ihrem Beitrag nicht korrekt wiedergegeben. Der Satz ist ein für Deutsche nicht intuitiv verständliches Englisch und bedeutet eigentlich: Ich weiß einiges (also eigentlich eine ganze Menge) über Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden. Hätte er sagen wollen, dass er wenig weiss, müsste es heißen: I know little about…usw.
      Hier nochmal zur Erinnerung ihre falsche Übersetzung:
      Der heran gezogene Evolutions-Psychologe gibt offen zu, dass er wenig über geschlechtsspezifische Unterschiede weiss („I know a little about sex differences research“)

    • zynisch überlegt ... – und falsch entschieden
      Ganz genauso sehe ich das auch!


    • Intelligenz sei das, was der Intelligenztest misst…

    • @Transatlantiker
      Schön, dass Sie die ehemals von mir geachtete peer-reviewte Zeitschrift „Nature“ erwähnen.
      Da schreiben im April 2017 die Autorinnen (oder Autoren) Neven Caplar, Sandro Tachella und Simon Birrer unter dem Titel: „Quantitative evaluation of gender bias in astronomical publications from citation counts“, dass es ein „Zitier Gap“ von 10% gibt, dass weibliche Autoren nur aufgrund ihres Geschlechtes zu 10% weniger in anderen Artikeln zitiert werden, als männliche, was eine extreme Benachteiligung sei.
      Hier ein Auszug aus „Material und Methoden“.
      Was fällt Ihnen dabei auf?

      Determining the first author’s gender is complex because many authors publish using their initials instead of their full first names. We partially mitigate this problem by matching the first and last names with the initials of all authors from the dataset of all papers. In this way, we are able to determine the first name of an author even if they provide only initials in a particular paper, but use their first name at least once during their publishing career. We took special care to ensure bijection between the author information with initials only and the corresponding author information with a full first name. In many cases, the second and third first name (middle names) help to identify the unique full name provided by the initials. As a result of this methodology, we are able to uniquely identify different authors in the entire dataset and their reappearance.

      … In addition, we looked for authors who have changed their last name by looking for authors with last names that are part of other last names, while having the same first name. All possible cases have been individually checked to determine whether a change of last name is present. With this procedure, we are able to recover records for authors who have added another name to their surname during their publishing careers (perhaps due to marriage).

      After determining the full first name, we match the name to three different databases to determine the gender. First, we look the name up with SexMachine (https://pypi.python.org/pypi/SexMachine/), a Python module. This database consists of 40,000 names from a wide geographical range that have been classified by native speakers. Second, we search for gender in the data available from the United States Social Security Administration and the UK Office of National Statistics, which track the gender of all children born in these countries (https://github.com/OpenGenderTracking/globalnamedata). It consists of about 100,000 names, but it does not have the geographical width of the first database. If the name is not found in these lists, we look the name up in Gender API (https://gender-api.com/), which includes nearly 2,000,000 names. If a given first name consists of several names, we check the gender for all of the names and weight the final gender assignment accordingly.
      Zitat Ende

      Es fällt auf:
      Die Autorinnen/Autoren unternehmen extreme Anstrengungen, das Geschlecht der Erstautoren der in die Studie aufgenommenen Veröffentlichungen festzustellen.
      Gleichzeitig aber gehen sie davon aus, das dieses Gesclecht den Autoren, die die inkriminierten Artikel geschrieben haben, die angeblich Frauen, nur weil sie Frauen sind, bei der Zitierung benachteiligen, sofort und jederzeit bekannt ist.
      Abgesehen davon, dass man auch die Autoren hätte befragen können, ob sie das Geschlecht der Erstautoren der von ihnen zitierten Werke kennen, oder ob es sie überhaupt interessiert, kann nur jemand, der diesen Zusammenhang „schnitzen“ will, davon ausgehen, dass diese Autoren einen ähnlichen oder gleichen Aufwand betreiben, um ein Geschlecht festzustellen.

      Fazit: Nicht das Geschlecht, sondern die Qualität des Artikels bestimmt, ob man ihn zitiert, oder nicht. Und bei der Qualität scheint es ein Gender-Gap von 10% zu geben. Aber das ist nicht „Politically Correct“. Also wird die Wissenschaft „umgemodelt“. Nature ade, das tut weh.

      https://www.nature.com/articles/s41550-017-0141

    • @Thomas Marx
      Wenn besagte Autoren in der Nature tatsächlich zeigen, daß Artikel von Frauen weniger oft zitiert werden, so beweist das nur eines: Das es Frauen gelingt, schlechtere Artikel in der Nature unterzubringen.

      Die eigentliche Frage, die bleibt, ist dann: Warum ist das so? Werden Frauen wissentlich und/oder unbeabsichtigt bevorzugt, oder sind die „Frauen-Papers“ generell so, daß sie sich erst bei genauerer Betrachtung durch weiterführend Forschende als weniger substanzvoll herausstellen?

    • Zu den (nicht) zitierten astronomischen Artikeln
      Anscheinend haben sie nur den „First author“ betrachtet – was beim heute üblichen Teamwork nicht heißen muß, daß diese Person auch tatsächlich die wesentliche Arbeit gemacht hat. Einfache Beispiele: – Die Arbeitsgruppe ist so groß, daß eine Reihenfolge für den Umfang des Beitrages nicht vernünftig festgelegt werden kann; dann einigt man sich typischerweise auf eine alphabetische Reihenfolge. (Zusatzvariante hiervon: bei kleineren Gruppen und mehreren ähnlichen Artikeln permutiert man gerne die Reihenfolge, damit jeder mal vorne steht) – Es handelt sich um eine Publikation, die in irgendeiner Weise Bestandteil einer Dissertation ist; dann steht die Doktorandin an erster Stelle, aber sie hat nicht unbedingt so viel Erfahrung, daß sie den Artikel so schreibt, daß er oft zitiert wird (oder sie schreibt ihn so, daß ihr Betreuer zufrieden ist, dann ist eher er für eine schlechtere Akzeptanz verantwortlich, obwohl er hinten steht).
      Andererseits ist es gerade in der Astronomie so, daß die Zahl der Arbeitsgruppen je Thema immer noch durchaus überschaubar ist, so daß die Zitierenden vermutlich schon ziemlich genau wissen, wer die betreffenden Personen sind (sicherlich besser als die eifrigen Statistiker). Die Einschätzung bezieht sich dann aber nicht auf den „first author“, sondern auf die Arbeitsgruppe.
      Der Aufwand für die Ableitung des „Gender“ aus den Vornamen ist in der Tat beachtlich, aber reicht er tatsächlich aus? „Andrea“ ist in D ein weiblicher, in Italien ein männlicher Vorname , so weit, so gut – aber wenn diese Person gerade in USA arbeitet? Es gibt auch Vornamen, die a priori gar keine Zuordnung erlauben, etwa „Dominique“ in Frankreich. Wie würde diese Untersuchung „Rainer Maria Rilke“ einordnen?

  39. Gesinnungsdiversity VERBOTEN: Michael Servetus
    Wie vor zirka fuenfhundert Jahren als Michael Servetus die Trinitätslehre (Gottvater UND Jesus UND Heiliger Geist existieren.) in Zweifel zog, woraufhin er am 27. Oktober 1553 zu Champel/CH bei lebendigem Leibe mit Calvins Applaus verbrannt wurde:

    „During the trial, however, Servetus escaped, and the Catholic authorities had to be content with burning him in effigy. He quixotically appeared in Geneva and was recognized, arrested, and tried for heresy from Aug. 14 to Oct. 25, 1553. Calvin played a prominent part in the trial and pressed for execution, although by beheading rather than by fire. Despite his intense biblicism and his wholly Christocentric view [James Damore: „I value diversity and inclusion, am not denying that sexism exists, and don’t endorse using stereotypes.“] of the universe, Servetus was found guilty of heresy, mainly on his views of the Trinity and Baptism. He was burned alive at Champel on October 27.“

    https://www.britannica.com/biography/Michael-Servetus

    Und die Geschichte wiederholt sich doch* … sogar fast 1:1!

    *) http://www.age-of-the-sage.org/philosophy/history/toynbee_study_history.html

    • Ich sage nicht, dass Leute, die hier schamlos das Publikum mit voller Absicht anlügen, gefeuert werden wollten. Aber solche Methoden müssen beendet werden.

    • Calvin
      Schwanitz schreibt (in „Bildung“), dass die nach Amerika Ausgewanderten oft (oder: vor allem?) Calvinisten waren …und man das heute noch bemerken kann, q.e.d.

    • Servet und Calvin
      Stefan Zweig hat ein Buch dazu geschrieben.
      Lesen!

      Auch Calvin war ein Toleranzler nur für sich selbst, ansonsten den Feminazist_Innen nicht ganz unähnlich…

  40. Sind,das,wirklich Probleme der Gesellschaft?
    Ich denke nicht! Es sind Probleme einiger, meiner Meinung nach weniger Menschen, die allerdings viel zu viel mediale Aufmerksamkeit erhalten, womit ich definitiv nicht die Gegenrede meine. Die Medien sind vor einiger Zeit falsch abgebogen. Liegt es am Geld, das sie noch bereit sind auszugeben, und deswegen haben sie kein begabtes Personal mehr bzw nur noch Studierte aus Fachrichtungen, die keiner braucht? Nun rächt es sich, dass die Anderen sich mit dem Fortkommen der Gesellschaft beschäftigt haben, statt sich mit diesem Müll zu beschäftigen.

    • Es ist Echokammer, es geht um die Selbstbestätigung einer jungen, akademischen Schicht. Niemand redet über Gender beim Zementhersteller.


    • Wie wahr, wie wahr.
      Als mir die Übermacht in meiner Fachschaft gehörig auf und dann auch an die Nerven ging, d.h. bei jedem „Vorfall“ gleich ein Solidarisierungspapier auszuhängen, Diversity-Veranstaltungswerbung über Verteiler usw., da habe ich mal meinem Onkel (Ingenieurerie, lebt auf dem Dorfe) von dem ganzen Dilemma erzählt, und er sah mich an wie ein Auto.

    • Zementhersteller
      So harmlos ist das gar nicht Don:

      FettinLeggins wird sich nicht am Ofen bewerben aber die Quote für den Aufsichtsrat wär schon was feines!

  41. Wie nett
    Sie haben sich – ganz offenbar in völligem Gegensatz zu allen Kommentatoren, die sich schon auf Damore gestürzt hatten – tatsächlich die Mühe gemacht, das Memo zu lesen, ehe Sie sich eine – eigene! – Meinung dazu gebildet haben. Chapeau!
    Ich empfinde dieses Memo als einen klugen Versuch, einer mittlerweile durch Dummheit, Egoismus und Hysterie (incl. Feigheit und Denkfaulheit) ziemlich verfahrenen, unerträglichen und ungerechten Situation sachlich zu begegnen.
    Ich bin übrigens selbst eine Frau und wundere mich seit den Siebzigern über diese Figuren, die Status und Macht durch Gezeter und „moralische“ Erpressung erreichen wollen statt durch Arbeit…

    • Danke. Es ist einfach ein aus dem Ruder gelaufener und absichtlich verfälschter Denkanstoss. Das Gebrülle ist meines Erachtens ein Zeichen der Ahnung, dass man einen Fehler gemacht hat, und nun alle Unsicherheiten niederhalten will, selbst wenn im Teaser schoin zwei dicke, bewusste Lügen stehen.

  42. Historische Parallelen
    Hallo donalphonso,

    Da du vom Fach bist, empfehle ich Dir das Buch „Auf dem Weg ins Imperium. Die Krise der Europäischen Union und der Untergang der römischen Republik, historische Parallelen“ des belgischen Althistorikers David Engels aus dem Jahr 2014.

    Die Pompeianer und Caesarianer von damals sind die Trumpianer von heute.

  43. Wenn er geschwiegen hätte...
    …der gute Mr. Damore, wäre er nicht nur Philosoph geblieben, sondern Hätte womöglich auch seinen Job behalten. Er hätte ja, wenn ihm innerhalb seiner Firma Diskrepanzen aufgefallen wären, diese ja zu Papier bringen und zu Diskussion stellen können. INTERN! Zum Beispiel mit der Personalleitung, der Geschäftsführung oder dem Betriebsrat. Obwohl ich vermute, dass es bei Google so etwas wie einen Betriebsrat nicht gibt, sonst wäre das mit der Kündigung nicht so einfach gewesen.
    Statt dessen hat er diesen Aufsatz öffentlich gemacht und damit seinen Arbeitgeber öffentlich mehr oder weniger bloßgestellt unter Verwendung von betriebsinternen Informationen wie z.B. Personalstruktur.
    Wenn ich meinem Arbeitgeber öffentlich ans Bein pinkeln würde, noch dazu unter Verwendung betriebsinterner Informationen, hätte das auch unangenehme Konsequenzen.
    Er hat ja, denke ich, die Möglichkeit, gegen den Rauswurf zu klagen. Am besten, er nimmt sich einen cleveren Anwalt, der die umgekehrte Diskriminierungstour fährt, Google an die Wand nagelt und dem Verein. zehn Millionen Otzen Schadensersatz aus den Rippen leiert. Trifft ja keinen Armen…
    Im Übrigen, sehr geehrter Don Alphonso, habe ich Ihre Blogs insbesondere in den letzten dreiWochen mit großem Interesse und Vergnügen gelesen.
    Vielen Dank und weiter so!
    Doris Oltramari

    • Das WAR zunächst ein interner Text!
      Laut manchen Quellen einen ganzen Monat lang. Irgendjemand hat ihn dann an Gizmodo weitergegeben – wenn ich es richtig verstanden habe, war das eher erst kurz nachdem die Empörungswelle bei Google intern ins Rollen gekommen war. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Damore selbst der Leaker war. Plausibler erscheint mir, dass da seine Gegner Druck von außen machen wollten.

      Diese Entwicklung belegt und en detail nachzuzeichnen, wäre auch mal noch eine schöne Aufgabe für einen Journalisten. Aber gegenüber dem, was danach kam, nicht ganz so wichtig.

    • Google überall und immer........
      Google ist ein öffentliches Unternehmen und keine Privatklitsche und von
      der Sache her Fleisch vom Fleisch der Demokratie. Übrigens kommunizieren die sich auch so. Da verböte sich jegliches Patronatsverhalten, sei es von Patron oder Patronin ausgeübt.
      Freies Denken steht seit Giordano Brunos Zeiten auf den Standarten des
      westlichen Selbstverständnisses und das kann auch von sich beleidigt
      fühlenden Weibern nicht ausgehebelt werden. Der unausrottbare
      Subjektivismus beim weiblichen Geschlecht bringt oft „duftende Blumen
      ins menschliche Leben“, dazwischen auch gerne mal faule Früchte.

  44. Mathematikfeindlichkeit
    … der Autor des Google-Memos argumentierte wie Sarrazin und hat dieselben Reaktionen ausgelöst. Statistische und erfahrungsbasierre Argumente gelten nur, wenn sie genehme und nicht falsifizierende Aussagen belegen (sog. Gender-Pay-Gap, Demographieretter usw.), sonst werden sie als struktureller Affront (Leugnung der Einzigartigkeit des Einzelnen) zurückgewiesen und mit Verschwörungszusammenhängen (alter weißer Mann, Finanzindustrie usw.) belegt. Es geht um die Hoheit über das Sagbare, also glatte herrschaftsausübung.

    • Sirisee, ...
      … das ist halt wie Weidmann und beDrüghi.

      Die besseren Argumente nützen manchmal nicht viel.
      Es kommt vor allem auf die (Zahlen)kompentenz und Interessen der Entscheidungsträger an.

      Womit wir wieder beim Schweizer Modell landen:
      Immer zu langsam um die größte Scheiße der Nachbarn mitzufressen.

    • Richtig, Sirisee
      Und die politisch korrekte Sprachnormierung ist das Instrument dieser Herrschaftsausübung.

  45. Fakten wären nicht hilfreich!
    Ich bin seit fast 30 Jahren beruflich in der IT unterwegs. Egal in welchem Zusammenhang, immer waren es meist Männer (so ca. 80 bis – vor 20 Jahren – 90 %), die ich vorgefunden habe. Und natürlich können Frauen genau so gut programmieren wie Männer. Warum auch nicht, ich erlebe das im Berufsalltag. Sie wählen den Beruf aber seltener trotz der guten Einkommensperspektiven. Insofern hat Herr Damore natürlich recht. Der Pferdefuß scheint mir zu sein, dass viele ITler damit konfrontiert sind, recht gewöhnungsbedürftige (um es freundlich zu formulieren) Arbeitszeitmodelle zu haben. Ein „Kollege“ aus der sog. „freien Wirtschaft“ hat es mir gegenüber mal so geschildert: „Ich verdiene sehr gut, habe aber keine Freunde. Es kann nämlich sein, dass ich abends einen Anruf bekomme mit der Ansage, wann am nächsten Morgen mein Flieger geht und wo und wie lange ich für’s nächste Projekt hin muss. Das schaffe ich vielleicht bis vierzig.“ Wer schützt da eigentlich die Männer?
    Am Rande: Ich bin seit Jahren im öffentlichen Dienst, aber auch da ist der Frauenanteil in der IT auf Arbeitsebene mit unter 25 % niedrig.

    • Das mit dem Frauenanteil
      kann ich so bestätigen, und als „Freier“ in der Branche habe ich eine Menge Firmen von innen gesehen. Interessanterweise sind dann noch die allerwenigsten Deutsche, sondern kommen eher sonstwo her, teilweise auch aus Ländern, wo man Frauen im Ingenieurwesen gar nicht so vermuten würde. China, Indien oder Osteuropa ist ja erwartbar, aber ich hatte auch schon welche aus der Türkei oder Schwarzafrika dabei. Insgesamt ist der Anteil der Frauen unter den Zugezogenen wesentlich höher als unter Einheimischen und gerade in den letzten Jahren nimmt das massiv zu. Und man glaubt es nicht, auch „gestandene Männer“ freuen sich über etwas mehr Diversity.

      Spezielle Förderung brauchts da übrigens keine. Wie mir eine Chinesin schon vor 25 Jahren erstaunt über den geringen Frauenanteil hier sagte: „We think it’s a good job (for women) because of the good working conditions.“ Vielleicht geht es den Frauen hierzulande einfach besser als in China, weil es in D nur noch wenig klassische, nervige Frauenjobs wie Näherin in der Textilfabrik gibt. Da ist die Flucht in den Ingenieurberuf weniger attraktiv.

  46. ZEIT
    Der ZEIT-Artikel hat es tatsächlich geschafft, nichts von dem zu benennen, was Damore Böses gesagt haben soll. Es gab nur Gesinnungsgirlanden, die sich verständnisvoll zeigen wollten und gleichzeitig seine Entlassung rechtfertigen. Das riecht tatsächlich sehr nach Totalitarismus, nach extremer Angst, selbst etwas Gefährliches zu sagen.
    Um die ZEIT muss man sich inzwischen wirklich auch sonst Sorgen machen:
    https://hintermbusch.wordpress.com/2017/08/09/zeit-parodiert-postillon/

  47. Hört das hysterische Treiben denn nie auf?
    Don, bereits als nicht mehr so ganz junger Jüngling mußte ich mich mit Dingen wie Arbeitsbewertung nach REFA herumschlagen. REFA, wissen Sie, das war vor dem Krieg „Reichsausschuß für Arbeitszeitermittlung“ und Die Verbandsarbeit dient der Förderung, dem Aufbau und der Erhaltung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft, Verwaltung und Dienstleistung sowie der Förderung und Weiterentwicklung der menschengerechten Arbeit.
    .
    Nach dem Krieg kam es zur Umbenennung in „Verband für Arbeitsstudien – REFA e. V“ und 1995 in „REFA – Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung e. V.“. Als Zweck wird heute genannt: “Förderung von Bildung und Wissenschaft auf den Gebieten der Arbeitsgestaltung, der Betriebsorganisation und der Unternehmensentwicklung einschließlich angrenzender Gebiete“
    .
    Warum erzähle ich das? Teilgebiet dieser Spezialwissenschaft ist die Arbeitsgestaltung, das heißt u.a. die ergonomische Gestaltung von Arbeitsabläufen und somit auch der Arbeitsplätze und Arbeitsaufgaben. Hier wurde schon immer auf die Besonderheiten der weiblichen Natur Rücksicht genommen aber auch mit wissenschaftlichen Methoden eine Arbeitsbewertung mit der logischen Folge einer Entlohnungsfindung.
    .
    Aus meiner Erfahrung (oh Gott, wie lange ist das her), weiß ich, daß (damals) die Frauen noch eher nach einer Arbeit strebten, die sie körperlich nicht zu sehr beanspruchten und bei der man am besten noch nebenher kommunizieren konnte, um es einmal neutral auszudrücken.

    Ich kann mich noch gut erinnern an Gespräche wie dieses: „ Ach, wissed se, i nemm liaber dees G´schäft dô ôh, au wänn i ebbes wenicher verdien“ (was sie nicht sagte war, daß sie neben anderen Frauen platziert war, die Arbeit relativ geistlos, bitte nein, eintönig war)
    .
    Das traf auf vollstes Verständnis, denn die damaligen Hausfrauen und Mütter, gerade mit der Erlaubnis der Ehemänner mit der Lizenz zum Dazuverdienen (ha, s, Pleiderers hänn sich en DKW kaafd, wär´s ned an dr Zeyt…?) versehen, hatten im Haushalt noch nicht den heute üblichen Mechanisierungsgrad und brachten noch richtiges Essen auf den Tisch, während der damalige Galan in der Regel nicht bereit war mal den Vorwerk in die Hand zu nehmen. Oder, wie im vorhergehenden SdG erwähnt, eine Windel mit K-sch zu wechseln.
    .
    Bei allem Gender-Hickhack mußten diese Frauen ab spätestens 1942, zusammen mit französischen Kriegsgefangenen (ooh-lala!) beim NSU in Neckarsulm an der Drehbank stehen und am Band das Kettenkrad für die Wehrmacht zusammenpfriemeln.
    .
    Was wollte ich eigentlich sagen, ach ich weiß es nicht mehr, vielleicht wissen Sie es?
    (DdH)

    • NSU Prinz 4L
      war das erste Auto meiner Mutter – Coralle = Orangerot zwei Zylinder Viertakt 30L Tank für 3.300 DM .
      Den habe ich dann übernommen und gepflegt und gebastelt bis die durchgerosteten Holme uns trennten bei 144.000 KM.
      Weiter weiß ich auch nicht mehr…

    • Mein Bruder hat auch 3 REFA - Scheine gemacht,
      daher weiß ich etwas davon. Ja,da wurde u.A. genau berechnet, wieviel Sekunden so ein Handgriff am Band dauern darf.Da saßen überwiegend Frauen umd wenn Sie mich fragen, ich hätte da auch nicht sitzen wollen, brauchte was mit Menschen.Lieber hätte ich etwas weniger verdient, als im Akkord.

      Trotzdem weiß ich mir zu helfen, wenn bei der Schnecke der Schneefräse ein Bolzen bricht, weil ich eine kleine Eisplatte nicht beachtet habe.Ersatz liegt stets bereit.

      Mal ehrlich, es gibt doch auch Männer, die keinen Nagel in die Wand schlagen können…

      Anfang der 50iger haben das oft Schulabgängerinnen gemacht statt einer Lehre, weil da mehr (für die Aussteuer) verdient wurde.

    • Was wollte ich eigentlich sagen... und noch ein Stöckchen von mir
      Ich lese aus ihrem Text u.a. das sie beschreiben das Menschen unterschiedliche Interessen haben und Frauen ggf Kommunikation wichtiger ist.

      Hin und wieder geht es m.E. in der Erwerbsarbeit nicht direkt um die
      Entfaltung der Persönlichkeit sondern darum die Kasse aufzufüllen.
      Das Beispiel der Dame die möchte das die Familie
      ein besseres Auto fährt (und u.a. damit die finanziellen Möglichkeiten der Familie kommuniziert und damit den sozialen Status bzw Anspruch)
      zeigt das sehr schön. ggf nimmt so jemand auch den Job bei dem
      man sich wohler fühlt auch wenn er weniger einbringt.
      Überfordert wurde sie durch die Tätigkeit vermutlich nicht.

      Das Frauen unter veränderten Umständen andere Tätigkeiten zugewiesen/angeboten wurden ist keine Überraschung.
      vgl Zahl der Straßenbahnfahrerinnen in Kriegszeiten
      ./. in der Zeit davor.

      Ob die Bundeswehr wegen des Fachkräftemangels
      auf Frauen zurückgreift kann ich nicht sagen.
      Persönlichkeit kann man dort eher nicht entfalten.
      Man kann dort ohne numerus clausus Medizin studieren
      und Düsenjäger fliegen und ein paar Dinge tun die man sonst nicht darf,
      aber sonst?

      *Bundeswehrsoldaten dürfen z.B. im Ausland auf Ausländer schießen.
      Im Inland dürfen sie dagegen niemanden umbringen.
      Man könnte sagen das die Bundeswehr aufgrund ihres Auftrages** die wichtigste ausländerfeindliche Organisation ist.

      **
      Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.
      Das sind 3 Wünsche auf einmal (also ein Überraschungsei)
      -Wer ? Der Bund und nicht die Länder wie 1914
      -Was? Streitkräfte (Keine Brunnenbohrer)
      -Zweck? Verteidigung (also keine Angriffskriege)
      gegen feindlich gesinnte Personen… die von draußen kommen…
      was da aber nicht steht. hm.

      Mir persönlich wäre wichtig das das bewaffnete Personal
      angemessen handelt. Egal wäre mir dabei ob es ein Soldat oder ein Polizist wäre. Ich würde in Zukunft irgendwann die
      Bundespolizei und die Bundeswehr zusammenlegen.
      Beide haben oft ähnliche Aufgaben. zB Grenzsicherung
      (Bundeswehr zB im Mittelmeer, also nicht ganz Heimatnah)
      Sie unterscheiden sich Hauptsächlich in ihren technischen Möglichkeiten.

  48. Wahl-krampf
    „Ein Wahlkampf, nach dem viele schockiert waren, warum so viele Männer, auch gut ausgebildete Männer, für Trump gestimmt hatten. Und so viele weisse, privilegierte Frauen.“
    Die Ursachen für Trumps Wahlerfolg sind ja schon lange gut beleuchtet und diskutiert worden.

    Man kann es sich (als wissenschaftliche Zeitung!) aber auch einfach machen:

    „Der Chauvi-Bonus
    Wie konnte dieser Mann Präsident werden? Neue Analysen zeigen: Wahlentscheidend waren nicht etwa die Sehnsüchte der Amerikaner nach autoritären Werten oder wirtschaftlichem Aufschwung, sondern die rassistischen und sexistischen Einstellungen weißer Wähler.“
    http://www.spektrum.de/news/der-chauvi-bonus/1464415

    Wenn das mal nicht feministische Ignoranz ist. Und das noch in einer Serie zur Bundestagswahl – zeigt deutlich, wohin die Sache gehen soll.

  49. Sollte die FAZ...
    … Ihren Blog vom Netz nehmen, kündige ich mein Abo. Das können Sie denen ruhig sagen. Bender soll meinetwegen sein Brot haben, ich wickle meinen Biomüll mit seinem Geschreibsel ein, dafür osts gut , und ich bin tolerant ( rechtsliberal). Aber Don Alphonso soll Kuchen essen.

    • Es mag ja von aussen so aussehen, als sei ich hier Dissident, aber das bin ich nicht. Niemand hat vor, mich zu entlassen. Ich bin hier schon so langem, ich gehöre zum Inventar, und ich mag die FAZ.

    • Don sagt:Ich bin hier schon so langem, ich gehöre zum Inventar, und ich mag die FAZ
      Der Artikel:
      Trumps Amerika im Griff des Heroins ist m.E. ein Hinweis auf
      die Weiterbildungspotentiale in der FAZ.

      ggf könnten sie ja ein wenig helfen

      PS War das eine Praktikantinnenarbeit, ein Gastartikel
      oder ein Unfall?

  50. Aufklärung
    Eine große Leistung der Aufklärung bestand darin, dass die verschiedenen Lebensbereiche voneinander getrennt wurden. Priester waren nur noch zuständig für die Religion, nicht mehr für die Medizin, Wissenschaftler für die Wissenschaft, nicht mehr für die Moral, Politiker nur noch für die Politik, nicht mehr für die Wirtschaft.

    Wo die Nicht-Beachtung dieser Regel hinführt, konnte man in der DDR Besichtigen: Fünf-Jahrespläne missachteten die Marktbedingungen und verhinderten den Wettbewerb. Das Ergebnis ist bekannt.

    Heute morgen konnte man in der Presseschau des DLF hören, dass einer der Kommentatoren der Automobilwirtschaft den Umweltschutz als (originäre) Aufgabe zuschrieb, die sie angeblich missachtete.

    Was macht es mit der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens, wenn ihm Aufgaben zugeschrieben werden, die mit seinem eigentlichen Unternehmenszweck nichts zu tun haben?

    Was macht es mit Schulen, wenn ihnen Aufgaben zugeschrieben werden, die weder zu ihren originären Aufgaben gehören, noch zu ihrem möglichen Leistungssprektrum gehören?

    Was wird aus Politik, wenn sie sich nicht mehr als die „Kunst des Möglichen“ versteht, sondern sich hochmoralischen Zielen verpflichtet fühlt, die sie sowieso nicht erreichen kann?

    • Ja, diese Absurdität, mit Grenzwerten von abgebrochenen Soziologen Diplomingenieuren etwas vorschreiben zu wollen, ist schon kennzeichnend für unsere äh interdisziplinäre Welt.

    • interdisziplinäre Welt
      Danke Don, daß Sie dieses Wieselwort ansprechen. Jeder große Konzern glaubt heute für den PR-Effekt einen „Generalisten“ einstellen zu müssen, der von möglichst vielen Disziplinen möglichst wenig versteht, aber die richtigen Reizworte der Presse und der Politik hinwerfen kann.

      Bin selber Ingenieur und mein Mitleid mit den Autokonzernen hält sich in Grenzen. Bei Tichy wurde darauf hingewiesen, daß den Autobosse die Eier gefehlt haben um klar zu sagen, was physikalisch möglich ist und was nicht.

    • Ja, ich denke auch, dass das ein Problem war. Man dachte halt, dass an das schon irgendwie hinbiegen kan, man istz schliesslich deutscher Ingenieur. Eine Mischung aus Hybris bei den eigenen fähigkeiten und Kungelei mit der Politik, die dann auch gern strohdumm sein durfte.

    • Einer der letzten "Universalgelehrten"
      Ernst Cassirer hat nachvollzogen, was dann passiert: es entsteht ein totalitäres System. Ohne jetzt auf die Komplexität seiner symbolischen Formen einzugehen, nur soviel: Mythen spielen eine entscheidende Rolle…

    • Tesla Forum
      Aktuell wundern sich die Elektro-Nerds im Tesla Forum, warum ihre neuen Reifensätze nur 10 000 Meilen halten. Zwar berichten ein paar, ihre Reifen hätten länger gehalten, aber die Konstrukteure sagen, das wäre normal, der Tesla hätte euinfach zuviel Drehmoment auf der Hinterachse und die Energierückgewinnung beim Bremsen würde die Reifen zusätzlich verschleissen. Und was entsteht aus dem Reifenabrieb? Richtig: Feinstaub.
      Normale Sommerreifen halten 50 000 – 80 000 km. Teslas Feinstaubproduktion aus Reifenabrieb ist damit fünf mal so hoch.

      Und was nervt den Tesla Nerd noch so: wenn er einen Lenkradschalter betätigt und die Meldung bekommt: „Try again“.
      Haha!

    • Wer hätte das gedaccht (ausser Technikern bei Audi).

    • Ingenieurs-Hybris
      A propos Feinstaub: die Franzosen haben als erste im Jahr 2000 den serienmäßigen Rußfilter in ihre Autos gebaut (Peugeot) – und die Reaktion der deutschen Ingenieure war: „Pfuuh, erst Ruß machen und dann filtern! Wir machen das besser – wir bauen den Motor, der erst gar keinen Ruß produziert!“
      Mit dem „Erfolg“, daß sie die Technik auch zehn Jahre später noch nicht im Griff hatten: Ein Kollege mußte damals mal wieder mit seinem VW-Diesel im Notlaufprogramm in die Werkstatt humpeln und bekam dort gesagt: Jaaa, sie müssen schon mindestens einmal im Monat für eine halbe Stunde oder länger Autobahn fahren, sonst verstopft der Filter!

    • Generalist
      ist ein Euphemismus. Mein Opa sagte immer, er sei ein gelernter Pfuscher. Weil er kann von allem etwas aber nichts richtig. Er hatte recht. Denn solch ein Hintergrund ist hilfreich, zu organisieren und den Überblick zu behalten. Was es unfraglich benötigt. Aber wenn Solche anfangen, Jobs von Spezialisten machen zu wollen, wird es Pfusch.

    • @Don
      Die Grenzwerte für den Schadstoffausstoß von Autos sollten vielleicht nicht von Soziologen kommen, aber von Medizinern, keinesfalls von Ingenieuren. Für mich (mit leicht angeschlagenen Bronchien) ist es jedenfalls nicht verständlich, warum für den Diesel laxere Grenzwerte gelten als für den Benziner. Schauen Sie mal hier:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm

      Oder andersrum – wenn ich morgen einen Motor erfinde, der 50% weniger Energie verbraucht als Otto oder Diesel, aber leider Dioxin und Senfgas ausstößt, wird der dann erlaubt, weil es wirtschaftlich sinnvoll ist?

  51. Google
    Sehen wir es doch positiv. Google ist die mächtigste Datenkrake der Welt. Durch interne diktatorische Ansätz demotiviert es seine Mitarbeiter. Kompetenz spielt weniger eine Rolle als pc Rede, Geschlecht und Netzwerk. Die Leute sind nicht blöd, sie werden mit ein ganz bisschen weniger Einsatz arbeiten, wenn es auf den Einsatz und die Ergebnisse nicht mehr so sehr ankommt, weil anderes wichtiger ist. Ausserdem bietet es sich im IT Bereich an, zu kleineren Unternehmen zu gehen, wo man Impact hat, oder sich gleich selbständig zu machen.

    Für mich ist dieses Anzeichen eines sich um sich selbst drehenden Grossunternehmens mit viel zuviel Macht die gute Nachricht des Jahres.

    Wer erinnert sich noch an die Stars von „search for excellence“ der 80er, wie Atari und Konsorten. Gerade Technologie ist unnachgiebig und schnelllebig. Lass Google den Weg von IBM, Dell, Yahoo und so weiter gehen und an Bedeutung verlieren.

    Wem die Beispiel zu weit weg sind: Commerzbank, Deutsche Bank, VW, Karstadt sind alles Beispiele von „sich mit sich selbst beschäftigen“ und „Klickenwirtschaft“, die letztlich einem Unternehmen nicht guttun.

    Bei Google zu begrüssen!

  52. gefährliche Arbeitsplätze
    In 2015 kam es in Deutschland zu 292 tödlichen Arbeitsunfällen bei Männern und zu 37 bei Frauen.

    Frauen scheinen also bei gefährlichen Arbeitsplätzen wie im Bau, der Metallverarbeitung oder bei der Gesteinverarbeitung unterrepräsentiert zu sein. Wir sollten hier über eine Frauenquote nachdenken.

    https://www.arbeitsschutz-portal.de/beitrag/asp_news/5271/arbeitsunfall-statistik-2015—endgueltige-zahlen-zeigen-trend.html

    • Das war jetzt gemein, aber gut.

    • Nicht die Arbeitsplätze sind gefährlich, sondern der Weg dorthin!
      Vermutlich geben die Männer einfach mehr Gas oder haben es eiliger, an den Arbeitsplatz zu kommen.

    • @ Müller
      Kompliment, so argumentiert man extrem effektiv.

      Ach ja, übrigens: ich fordere eine Frauenquote für die Formel 1. Was meinen Sie wie lustig und unterhaltsam die dann wäre?

    • @ Harry Charles
      ja, aber auch sehr kurzlebig

    • Formel 1-Quote ...
      … gefällt mir gut.
      Da würde ich das dann wieder ein paar mal anschauen.
      Auch eine empirische Prüfung verschiedener Hypothesen…

    • Gemein, aber durchaus von Damore inspiriert
      „Discriminating just to increase the representation of women in tech is as misguided and biased as mandating increases for women’s representation in the homeless, work-related and violent deaths, prisons, and school dropouts.“
      (zu finden im Memo im Abschnitt „Suggestions“)

      (@DA Kann man „work-related … deaths“ mit dieser Kommentarmaschine irgendwie hervorheben?)

    • Ich betrachte das als ironische Note im launigen Text eines 23-Jährigen.

    • Hiasl, das kann man
      wenn Sie kursiven Text wünschen, setzen Sie die Worte in und Bold oder fett in . Und sonst hilft die Suche nach html im Netz.

    • Danke für den Tip, Frau Simon!
      Mit HTML kenne ich mich auch ohne Websuche aus (und weiß auch meinem Browser zu entlocken, was Sie eigentlich schreiben wollten) – ich wäre nur nie darauf gekommen, dass das hier als Eingabe erlaubt und in Formatierung übersetzt wird. Da handelt man sich schnell Sicherheitsprobleme ein.

    • Titel eingeben
      @Hiasl:
      <em>so wird es kursiv</em>
      <b>so wird es fett</b>

      und wie das wie oben geht:
      &lt; ergibt <
      &gt; ergibt >
      und wenn man &gt; haben will, muß man das & durch &amp; „maskieren“ (so nennt man das)

    • Gleichstellung von Mann und Frau
      bei der Lebenserwartung, bitte!

      https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Sterbefaelle/Tabellen/LebenserwartungDeutschland.html

      (Mein Argument ist natürlich ein alter Hut …)

    • Eine Frauenquote
      bei der Müllabfuhr würde mir schon langen. Oder der Hinweis unter der Stellenanzeige für Krankenpfleger/schwestern: „Männer werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“.

    • Hiasl, da hat der Don mir meine html-Befehle wieder gekappt und
      bei colorcraze ein Einsehen gehabt und sie stehen gelassen, ich fühle mich echt benachteiligt, weine nun still in mein Taschentuch und das bei solch einem Blog-Thema!

      .
      @Don
      habe zu Berruti sehr schöne Fotos in einem L’Eroica-Bericht aus 2015 gefunden, wohl das Jahr, aus dem auch Ihr Foto ist?
      https://roadcycling.de/hobby-radsport/die-helden-der-leroica

    • Meines ist vom 8. Mai 2017.

    • Frau Simon, der Don ist da nicht schuld,
      der hat nur vermutlich bei den vielen Kommentaren hier keine Zeit zum Umschreiben eines Kommentars.

      Lesen Sie einfach nochmal den zweiten Teil des Beitrags von colorcraze. Da steht, was man eingeben muss, damit HTML-Elemente am Ende als solche angezeigt werden statt vom Browser einfach nur als Formatierungsanweisungen verarbeitet zu werden.

      Und falls Sie den Firefox benutzen: markieren Sie ihren Beitrag (den mit dem Tip und den vermeintlich „verschluckten“ HTML-Elementen), klicken Sie rechts und wählen Sie „Auswahl-Quelltext anzeigen“. Dann das gleiche beim Text von colorcraze, und Sie werden den kleinen Unterschied ;-) bemerken.

    • Ein echtes Original
      wohl immer im gleichen Pullover, den Ersatzschlauch gekonnt plaziert und allem Anschein nach immer freundlich. Allerdings sind 74 Jahre bei solch einem Leben nicht sehr viel, möge er glücklich und zufrieden mit sich und der Welt gestorben sein.

    • Hiasl, das mit dem Maskieren wusste ich nicht
      aber jetzt, ist notiert für den Fall, dass mal wieder jemand fragt, denn Sie sind nicht der erste Forist, dem ich dann sehr merkwürdige Anweisungen gab.

      Hab mir den Quelltext angesehen und ja, alles klar. Übrigens gilt b=bold hier nicht für fett, sondern strong.

      Dank auch an Colorcraze.

  53. Die Rolle der dpa
    Vielen Dank, lieber Don, für diese knackige Zusammenfassung der Geschehnisse. Sie halten als einziger weit und breit die Fahne des investigativen Journalismus hoch.
    Was evtl. auch noch der näheren Betrachtung in diesen Falle bedarf, ist die Rolle der dpa, auf deren Kurzmeldung sich eigentlich fast wortgleich alle deutschen Medien bezogen haben. Auch dort war schon von einem „sexistischen“ Manifest die Rede. Arne Hoffmann hat das in seinem Beitrag vom 11.8. mal thematisiert:

    http://genderama.blogspot.de/2017/08/dpa-google-grune-news-vom-11-august-2017.html?m=1

    und bezieht sich dabei auch auf einen interessanten Beitrag von Hadmut Danisch:

    http://www.danisch.de/blog/2017/02/24/das-subtile-dpa-nachrichten-paradoxon/

    Ich denke, es würde sich lohnen, dort mal weiterzugraben.
    Kann man Ihnen für ihre wertvollen Dienste eigentlich eine finanzielle Aufwandsentschädigung zukommen lassen?

    • Mei, man soll so eine 2k Zeichenmeldung in der Wirtschaft auch nicht überinterpretieren. Das war nur Geplänkel, die Debatte kommt jetzt.

    • dpa
      Don, ich teile Ihre Meinung hier nicht wirklich.

      Ich sehe ständig viel gleichlautenden Blödsinn in verschiedenen „Qualitäts“zeitungen. Im Prinzip ist das meist Kopieren&Einfügen aus den Ergüssen von Nachrichtenagenturen, die anscheinen massenweise Billigpraktikanten beschäftigen, die aber den Kugel-Übersetzer kaum zu verbessern wagen.

    • Ja, ich bin auch nicht immer begeistert, aber man tut, was man kann.

  54. Profitabel
    Die Feministinnen der 2. und 3. Welle wollen eben zeigen, dass sie für die Unternehmen profitabler und noch mehr und besser ausbeutbar sind als die Männer. Ich denke, das soll man ihnen zugestehen, alle haben das Recht auf ihren eigenen historischen Irrtum. „How Feminism Became Capitalism’s Handmaiden“, hat das Nancy Fraser genannt. Die Patin des neuen Feminismus war Margaret Thatcher – sie hat die männlichen Industrien, Gewerkschaften und Apparate zerschlagen. Schon früher hat Shaw einmal geschrieben „Women stopped to be dictated at home and started to become typists“ – jetzt eben Programmiererinnen oder Journalistinnen, Tag und Nacht zu Niedriglöhnen. Gratuliere zu diesem Fortschritt.

    • Ja, auf die wenigen Bovensiepens und Valentis kommen sehr viele, die ziemlich übel vegetieren. Bento macht die Leute wohl heftig fertig, was man so hört. Das ist nur was für linientrreue Apparatschiks. Jetzt.de war früher ganz anders als der pardon Müll, den sie jetzt machen.

  55. Schlimm in Osteuropa, ach ja?
    Da hatte ich gerade eine Diskussion mit jemand, der die Lage in Ungarn und Polen verfolgt, wo (in Polen bisher nur geplant) die Presse mit verschiedenen Methoden und Tricks, u.a. Druck auf Eigentümer und Anzeigenkunden auf Einheitslinie gebracht wurde und „Falschmeinungen“ mehr oder minder stark unter Verfolgung stehen.

    Leider musste ich der Illusion vom freien Westen widersprechen. Ich habe darauf hingewiesen, dass der Unterschied marginal ist. Speziell Deutschland ist ein schlechtes Beispiel. Die deutsche Presse ist, wie während der sog. Flüchtlingskrise zu beobachten, fast unisono regierungshörig, und betreibt sogar im Sinne der Regierung freiwillige Zensur und Diffamierungskampagnen. Oder sie vertritt ideologisch motivierte (@Don danke für die präzise Analyse) und realitätsferne Einheitsmeinungen.

    Berufsverbote und Kampagnen gegen Abweichler sind nicht selten und eine Mini-Opposition wie bspw. Tichys Einblick oder Achgut.com, letztens das gleiche bei Breitbart werden mit ökonomischen, also den gleichen Methoden unter Druck gesetzt, derer sich Orban bedient hat.

    Ein Schmankerl war auch die letztens bereichtete Duden-Entscheidung zu „Lügenpresse“. Als Wort, das auf die Nazis zurückgehen soll. Selbst nach kurzer Recherche im Internet kann jeder erkennen, dass es sich um eines von Lenins Lieblingszitaten handelt und auch bei der 68er-Bewegung gängig war. Komisch: Als ob eine Lügenpresse sich selbst bestätigen wollte.

    Wie @Thorsten Haupts richtig gesehen hat: Verblüffend, dass kontrafaktische Darstellungen umso ungehemmter produziert werden, je leichter sie zu widerlegen sind.

  56. Wissen statt Moral
    Diese moralisierende Anti-Wissenschaftlichkeit verschärft sich seit geraumer Zeit. Sie geht Hand in Hand mit der Unterstützung dogmatisch-religiöser Ideologien und entsprechenden Inquisitionsverfahren.

    Ein BuchTipp:
    Wissen statt Moral von Bernd-Olaf Küppers

  57. Old Media vs. New Media
    Durchaus amüsant ist, wie auch faz.net den Narrativ der US-Medien und der üblichen Aktivisten übernommen hat, siehe hier:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/google-feuert-mitarbeiter-nach-umstrittenem-manifest-15141175.html

    oder hier:
    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/google-mitarbeiter-seminar-inspirierte-zu-sexistischem-manifest-15143504.html

    ….aber nachdem schon sei Tagen Interviews mit James Damore in den Neuen Medien vorhanden sind, siehe hier (Prof. Dr. Jordan Peterson)*:
    https://youtu.be/SEDuVF7kiPU

    oder hier (Stefan Molyneux):
    https://youtu.be/TN1vEfqHGro

    oder hier (Ben Shapiro):
    https://youtu.be/RPGXkPVw93A

    …und er dadurch auch Unterstützung von Akademikern erhält, jetzt auch Hanfeld für faz.net unauffällig zurückgerudert ist.
    Und zwar hier:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sexismus-bei-google-ein-ungeloestes-problem-15145545.html

    *Randnotiz: in diesem Interview erwähnt er, dass er Fan vom Interviewer Jordan Peterson (kanad. Professor für Psychologie) ist. Kein Wunder also, dass er das Memo so gut verfassen konnte. Peterson ist jemand, der mit Red Pills um sich schmeißt, als wären es Bonbons.

    Wer Interesse daran hat, sein eigenes Weltbild und Verständnis der Dinge mal richtig auf den Kopf gestellt zu bekommen, der schaue sie sich folgendes 3h Interview mit dem an (Joe Rogan):
    https://youtu.be/USg3NR76XpQ

    Folge #958 der „Joe Rogan Experience“.
    Kommentar Joe Rogan am Ende:
    „This was my favorite podcast of all time.“

    • Sie machen einen CDenkfehler. Die FAZ gibt es nicht. Es gibt vier Herausgeber und unter jedem einen gewissen Bereich. Ich habe nie eine ahnung, was in der Politik oder Wirtschaft kommt, und auch keine Absprachen. Ich bin im Feuilleton. Da kann es schon mal passieren, dass sehr gegensätzliche Dinge in der FAZ steheh. Das muss man als Pluralismus nehmen. Anders wird man hier nicht glücklich.

    • Die Interview-Partner-Auswahl von Damore ist schon ein wenig traurig
      Die Interview-Partner-Auswahl von Damore in den letzten Tagen ist nicht nur an sich traurig (lauter extrem rechte Akteure, teils jedem VT-Quatsch zugeneigt) bestätigt meinen Eindruck massiv:

      Damore ist einfach sehr naiv.

      Wie kann man nur auf die Idee kommen, sich zuerst von Jordan Peterson, Stefan Molyneux und Ben Shapiro interviewen zu lassen? Das tut ja schon regelrecht weh. Ich hoffe für Damore (und die teils allemal diskussionswürdigen Anteile seiner Kritik an Google), dass er in den kommenden Tagen bessere Entscheidungen trifft.

      Oh, und wie hündisch-naiv – pardon! – er in die Kamera schaute, als das „Interview“ mit Molyneux stattfand, der erkennbar mehr Interesse hatte, seinen eigenen und hinlänglich bekannten Standpunkt auszubreiten.

      Meine Güte! Was für ein naiver, junger Mann! Ich kann mir nicht helfen, aber das löst bei mir massive Beschützerinstinkte aus, ähnlich wie die Anwesenhiet sehr jungen Katzen mit großen Augen usw.

      Tja, und so einer wirft sich dann in die große, und leider mit reichlich Tabus überfrachtete Genderdebatte…

      Owei, owei.

    • Wir lösen uns ja gerade von seiner Person.

    • @John Dean
      Ich stimme Ihnen zu was Damore’s Naivität anbelangt. Aber mehr aus dem Grund, dass er linksgrüne Ideologen innerhalb von Google und eventuelle mediale Reaktionen unterschätzt hat und in einem der Interviews beiläufig anmerkt, dass er im Wesentlichen für mehr Frauen im Technikbereich ist, weil es schön ist, mehr Frauen am Arbeitsplatz zu haben…
      Alles andere was Sie geschrieben haben ist kompletter Unsinn.

      Shapiro und Peterson sind definitiv keine extrem rechten Verschwörungstheoretiker, bei Molyneux weiß ich es nicht genau.
      Das Einzige, was die drei verbindet und warum ich ich sie verlinkt habe ist der Umstand, dass sie Vertreter der New Media sind.
      Hier speziell auf Youtube und jeder mit einem Interview mit Damore, demjenigen, der von den üblichen Outlets und abschreibenden Leitmedien unisono zum Sexisten und Diversityfeind erklärt wurde – entgegen der faktischen Realität, wie sie sich im Memo äußert.

      Das erklärt dann auch instant, warum er diesen Personen Interviews gegeben hat, statt den Outlets, die ihn zu sonstwas erklärt haben. Ich glaube nichtmal, dass sich diese Outlets überhaupt für ein Interview mit Damore interessiert haben oder es jetzt tun, sondern einfach nur gerade zurückrudern, aufgrund des Backlash für den New Media gesorgt hat.
      Warum auch, er war ein abgearbeiteter Talking Point einer von medialen Aktivisten gepushten Ideologie. Man hatte seine Google-Skandalberichte und er wurde entlassen; der aufrechte Kampf gegen Sexismus und Rassismus war also erfolgreich und man hat selbst einen guten Schnitt gemacht – wozu also noch ein Interview mit Damore?

      Zusätzlich hat er, wie vorher erwähnt, angemerkt, dass er ein Fan von Peterson ist. Im Shapiro Interview merkt er etwas Ähnliches an bzw. weiß er bei wem er gerade zugeschaltet ist. Das widerspricht ihrer Annahme, er habe diesen Personen ein Interview aus jugendlichem Leichtsinn und kindlicher Naivität gegeben.
      Im Gegenteil, dass er wenigstens 2 davon schon kannte und mag, spricht dafür, dass er bewusst auf Interviewanfragen dieser eingegangen ist.

      Wie gesagt, Sie haben absoluten Unsinn geschrieben. Meiner Vermutung nach, wollten Sie einfach New Media als extrem rechte Verschwörungstheoretiker diskreditieren und haben die Person Damore entsprechend Ihrem böswilligen und leicht durchschaubaren Erklärungsmuster angepasst.
      Geben Sie sich beim nächsten Mal mehr Mühe.

    • @ John Dean
      Ich empfinde Jordan Peterson nicht als rechts. Ehrlich gesagt ist er mir bei der Suche noch Blogs erstmal durchgerutscht, weil er bei mir nicht in der Liste auftaucht, wenn man z.B. mit Ben Shapiro beginnt und nach ähnlichen Bloggern sucht. So hatte ich mir unbeabsichtigt eine eigene kleine Filterblase geschaffen in der Peterson nicht vorkam. Aus meiner Sicht sind Ben Shapiro und Stefan Molyneux soweit rechts von Jordan Peterson, dass es manchmal weh tut. Aber auch diese letzteren bemühen sich Argumente für ihre Positionen zu finden. Ich kann sogar ein bisschen verstehen, dass James Damore nach dem Schock seiner Entlassung sicher gehen wollte nicht auch noch im Interview niedergemacht zu werden.

    • „rechts“ ist generell eine etwas billige Vorwerferei. Geht es nicht konkreter?

    • James Damore und Jordan Peterson
      Wenn James Damore ein Fan von Jordan B Peterson ist, dann ist eine positive Kommentierung des Memos durch Peterson mit Vorsicht zu genießen. Möglicherweise beklatscht Peterson einfach seine eigenen Thesen. Es handelte sich in diesem Falle nicht um eine unabhängige Bestätigung (wobei der Inhalt natürlich trotzdem richtig sein kann).

    • „rechts“ ist generell eine etwas billige Vorwerferei. Geht es nicht konkreter?
      @Don Alphonso: bin nicht sicher ob das an mich ging, der Vorwurf kam ja ursprünglich von John Dean, aber hier trotzdem mal eine Antwort:
      Leider verliert das Wort zunehmend eine allgemeinverständliche Bedeutung, da es öfter im Sinne von „Doppelplusungut“ verwendet wird. Ich versuch es mal mit meinem etwas älteren Verständnis des Wortes „rechts“.
      Bei Peterson fällt mir da nicht viel ein. Abgesehen vom aktuellen Anlass, dass er Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht als vollständig konstruiert ansieht. Ich bin aber nicht bereit die Gegenposition,d.h. die der Genderisten mit dem Prädikat „links“ zu versehen.
      Ich betrachte Ben Shapiro in wirtschaftspolitischer Hinsicht als rechtskonservativ, da er sich gegen Umverteilung von Vermögen/Einkommen mittels Steuer ausspricht. Von Kündigungsschutz hält er auch nichts. Seine Postionen bevorteilen klar die reiche Oberschicht. Einige Positionen haben aus meiner Sicht einen religiösen Hintergrund (er ist gegen das Recht auf Abtreibung) auch wenn er versucht nichtreligiös zu argumentieren. Aus seiner Logik entsteht der Mensch sofort mit der Verschmelung von Spermium und Eizelle. Daher ist Abtreibung für ihn Mord. Eine gegenwärtig linke Position wäre demgegenüber, die Empfindungsfähigkeit einer einzelnen Zelle oder eines kleinen Zellhaufens zu bestreiten und das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren Körper höher zu gewichten.
      Stefan Molyneux kann ebenfalls als wirtschaftspolitisch eher rechts eingeordnet werden, da er sich ebenfalls gegen unfreiwillige Steuern und Umverteilung ausspricht. Stefan Molyneux geht davon aus, dass Schwarze im Durchschnitt weniger intelligent sind als Weisse. Meiner Ansicht nach tut er das ohne ausreichende Belege. Daher werte ich das als Tendenz zum Rassismus (und damit rechts), ich gebe aber zu, dass ich seine apodiktische Behauptung auch nicht widerlegen kann, d.h. vielleicht liege ich hier falsch. Ich gebe aber zu bedenken, dass die Ethnien Schwarzafrikas sich teilweise deutlich voneinander unterscheiden und insgesamt weniger eng miteinander verwandt sind als Europäer und Asiaten, wenn also Unterschiede nachgewiesen werden sollen, müssten verschiedene Afrikanische Ethnien einzeln untersucht werden und nicht eine ominöse Rasse „Schwarze“ die es als homogene Gruppe nicht gibt. Ich kenne keine seriöse Studie, die überhaupt ernsthaft und ergebnisoffen versucht hat genetisch bedingten Unterschieden der Intelligenz zwischen verschiedenen Ethnien auf den Grund zu gehen. Ich wäre aber für Hinweise auf eine solche Studie sehr dankbar. Ein Wissenschaftler der staatliche Förderung bekommen will, würde so ein Projekt aber wohl nicht mal mit der Kneifzange anfassen, es sei denn er könnte sicherstellen, dass gleiche Intelligenz verschiedener Ethnien bewiesen wird.

    • Jordan Peterson bei Joe Rogan
      Die beiden Folgen waren spitze.

    • John Dean @ 12. August 2017 um 11:52 Uhr
      John Dean sagt:
      „Meine Güte! Was für ein naiver, junger Mann! Ich kann mir nicht helfen, aber das löst bei mir massive Beschützerinstinkte aus, ähnlich wie die Anwesenhiet sehr jungen Katzen mit großen Augen usw.“

      Ja, was für ein tapsiger Jüngling mit Welpenblick.

      Schockiert 1. über das Missverhältnis, was vermutlich seine Eltern ihm über Anstand und Gerechtigkeit mitgegeben haben einerseits und die davon gegensätzliche Realität als „Anweisung von oben“ bei Google andererseits und wohl auch gekränkt über diese Ungerechtigkeit, hat 2. seine Selbstachtung und innere Freiheit ihm keinen anderen Weg gelassen.
      No. 2 konnte nur durch No. 1 existieren.

      So jung und schon im Zentrum des Weltinteresses, hoffentlich wird das alles gut für ihn ausgehen. Man sollte ihn in Ruhe lassen.

    • zu den Beteiligten der Debatte
      @ Kpax
      Jordan Peterson ist in meinen Augen kein Mondsüchtiger (damit meine ich: er ist im allgemeinen vernünftigen Argumentationen zugänglich) und auch kein extremer Rechter. Der ist nach meiner Einschätzung eher eine Art liberaler Zentrist, und würde sich hierzulande vermutlich sogar knapp links von der FDP einsortieren. Er hat einen sehr deutlichen (manchmal imho etwas überdrehten) Standpunkt gegen PC und Radikalfeminismus, kann aber allgemein Feminismus sogar etwas abgewinnen, was ihn von US-Rechten ganz sicherlich schon einmal fundamental unterscheidet – und vertritt (dann mit deutlich geringerer Vehemenz) teils sozial progressive Standpunkte.

      @ all

      Mein Vorwurf bei der Interviewerauswahl war nicht, dass Shapiro und Molineux rechts sind. Ich kann mich mit Menschen, die rechts bzw. „rechts“ sind teils durchaus gut unterhalten. Ich habe allerdings etwas gegen blödsinnige Extremisten. Mein Vorwurf war also, dass diese Leute extrem rechts sind. Ja: Es sind Extremisten, und wie ich geschrieben habe, sind diese reichlich oft VT-Blödsinn zugeneigt.

      Wer klug ist (in eigener Angelegenheit) und eine fruchtbare lagerübergreifende Debatte haben möchte (also: bevorzugt eben keine Leute, welche die Gegenseite und deren Argumente pauschal verwerfen – wie das als Haltung eben typisch für Extremisten ist), der bevorzugt deutlich andere Interviewpartner, und zwar solche, die lagerübergreifend zu argumentieren vermögen und für die „Evidenz“ und „Selbstkritik“ wertvolle Begriffe sind, und zwar auch bei den eigenen Standpunkten.

      …und dann Molineux und Shapiro. Ganz schlechte Idee!

      Damit hat James Damore in meinen Augen deutlich gemacht, dass er die wesentlichen Thesen von Jonathan Haidt (von denen sich Damore u.a. in seinem Text ja anregen ließ) nicht verstanden hat.

      Ich persönlich glaube, dass wir in einer Debatte (ob öffentlich, ob wissenschaftlich) auch jene Vertreter/innen benötigen, welche einen einseitigen Standpunkt mit guten Argumenten in die Blüte treiben – am Ende aber sind jene entscheidend, welche Argumente (mehrerer Seiten!) vernünftig abzuwägen imstande sind.

      Die schöne neue Socialmedia-Welt hat aber das Filterblasentum, leider, enorm intensiviert, und trägt damit u.a. zur Entsachlichung und Radikalisierung politischer Auseinandersetzungen bei.

      …es ist nämlich doch entscheidend, wer spricht. Ob jemand etwas Wertvolles zu einer Debatte beitragen kann, z.B. Abwägungsvermögen, Fachkenntnis, gute Argumente oder immerhin eine originäre Betroffenenperspektive.

      (…der letzte Satz war übrigens wie in einer Miniatur eine meine Hauptkritiken ggüber Radikalfeminismus und vielen Vertretern der radical left in den USA – ich betrachte deren Output als gesellschaftlich komplett wertlos, wie übrigens auch den Output von Vertreter/innen der radical right)

    • Rechts? Naiv? Mein Gott Walter.
      Der Typ mit Welpenblick ist weder rechts noch naiv.
      Wer sowas sagt, ist selber naiv oder will manipulieren.

      Der Typ hat Selbstachtung und hat sich aus einer Situation befreit, die mit seinem inneren Koordinatensystem aus gerechtem Umgang und gerechten d.h. gleichen Regeln für alle, Anstand, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft etc. unvereinbar war.

      Respekt!!
      So jung und so mutig.

      Er ist somit weder rechts (sondern liberal) noch naiv (sonder mutig) und somit weit weit mehr, als viele viele Millionen Waschlappen auch mittleren Alters auf dieser Welt.

    • @DA 11:25
      Ich glaube wirklich, das ist gar nicht schlecht. Man will ja keine Print-Echokammer, sondern eine differenzierende Diskussion, innerhalb der man sich auch mal aneinander reiben kann. Bei Lichte betrachtet wäre die FAZ ohne innere Diskursantipoden vielleicht viel weniger interessant und vielseitig. Ich ärgere mich ja auch ganz gerne mal, das hält bis zu einem gewissen Grad mich alte Frau in der Emigration ( diese Umstellung!!) geistig fit.
      DA, sie haben Recht mit dem Diktum, man solle unvoreingenommener lesen und den objektiv wahren Kern überall aktiv suchen. Es ist ja zum Beispiel tatsächlich nicht falsch, wenn Herr Bender den Untiefen der AfD so genüsslich nachspürt. Man will sich doch informieren. Ich wäre allerdings froh, man würde an anderer Stelle noch mehr über die mutmaßlichen Gebrauchtschokoladen- Seiten anderer Parteien und Gruppen erfahren. Das muss man sich dann oft überwiegend selber zusammenreimen, bzw das wird einem nicht vorgekaut serviert, habe ich den Eindruck. Mein Fazit: ich vermute, die FAZ braucht die einen Redakteure so sehr wie die anderen, die nicht Mainstream sind, um letztlich fruchtbare Redaktionskonferenzen zu haben und damit einen runden Output. Und ich bin sehr dankbar für diesen Blog.

    • Doch allerdings: naiv!!
      Naiv ist ja schon allein, dass Damore die HR-Politik seines Ex-Konzerns vor allem unter dem Gesichtspunkt eines politischen Kulturkampfes betrachtet.

      Naiv ist auch, dass Damore die HR-Politik und den „Code of conduct“ seines Ex-Konzerns vor allem als Angriff auf seine „konservative“ Gesinnung auffasst, und als Lösungsvorschlag Google dann doch allen Ernstes vorschlägt, sämtliche Förderprogramme und Rekrutierungsstrategien fallen zu lassen, die Vielfalt in irgendeiner Hinsicht zu fördern versuchen – während Damore zugleich aber sagt, dass er persönlich unter „Vielfalt“ im Rahmen der HR (!) eben vor allem die Vielfalt politischer Standpunkte, und hier ganz besonders eben seinen „konservativen“ Standpunkt ansehe, welcher bitteschön bei der Formulierung von HR-Strategien berücksichtigt werden müsse.

      Diese Idee, dass Vielfalt eben deutlich mehr ist als nur Hautfarbe und Geschlecht: Das teile ich und das hat Damore von Jonathan Haidt, allerdings fasst er das dann so borniert/naiv auf, wie es nur irgendwie denkbar erscheint. Als einzige zusätzliche – für Damore also noch akzeptierte – Vielfaltskomponente sieht er politische Gesinnung. Als ob das in einem Konzern und bei der HR ein so bedeutender Faktor im täglichen Geschäft ist.

      Damore peilt nicht, dass Google im Rahmen seiner Vielfaltsstrategie eben auch u.a. Aspergertypen (zu denen Damore eventuell sogar selbst gehören könnte) fördert, regionale Vielfalt von Bewerbern und generell eben darauf abzielt, ein möglichst großes Talentreservoir anzusprechen.

      Auch ist es naiv, wenn Damore bei den Google-Schulungen zum „code of conduct“ herumrebelliert, so, als ob ihm mit den dortigen Verpflichtungen zum Verzicht auf Sexismus, Belästigungen und Rassismus irgend ein persönliches Menschenrecht geraubt werden würde. Man muss nämlich den Kontext sehen, in dem sich die (imho völig unangemessene) politische Wut von Damore über den Google-Konzern aufgestaut hat. Es war nicht nur eine aktuelle Schulungsmaßnahme für Führungskräfte, in der er gerade teil genommen hat, und wo die auch von ihm angezettelten Diskussionen offenkundig eher unangenehm abliefen, sondern eine Reihe von Schulungen, u.a. zum code of conduct von Google.

      Den kann man übrigens öffentlich nachlesen – und wer da etwas findet, worüber er sich ereifert, der möge sich jetzt gleich ranmachen.

      Normalerweise nickt man als Beschäftigter aber solche Veranstaltungen einfach nur ab, unterschreibt wie alle anderen Teilnehmer, dass man das alles super findet (so läuft das halt in vielen großen US-Unternehmen), und damit hat sich das.

      Und dann beschäftigt sich Damore kein bisschen mit besseren HR-Strategien (damit könnte er eventuell einen Punkt machen), sondern damit, dass Teamfähigkeiten und kommunikative Fähigkeiten angeblich schlecht für Führungskräfte seien (ähem: lächerlich!), und dass Männer deutlich häufiger Arbeitsunfälle hätten.

      Der letzte Punkt stimmt übrigens, und hat a) mit Selbstselektion von teils deutlich risikobereiteren Männern bei der Berufswahl zu tun und b) typisch (!) männlichem Risikoverhalten zu tun. Man könnte an dieser Stelle aber sagen, dass Arbeitsunfälle nun wirklich kein Problem des Google-Konzerns sind, und zweitens, dass man wohl elendig lange und unergiebig darüber streiten kann (mit sehr unterschiedlichen Argumenten), ob und inwieweit derartige Unterschiede relevante Auswirkungen auf die Arbeitsqualität von weiblichen Programmierern und Führungskräften haben (Antwort: nein, haben sie nicht).

      Naiv, ist auch hier wiederum, dass Damore sofort in eine politische Kulturkampfhaltung übergeht, und mehr oder minder alles auf den Tisch kotzt, was irgendwelche „biologischen“ (oder auch: tatsächlich biologischen) Unterschiede zwichen Männern und Frauen betrifft. Offenbar geht es Damore darum, endlich mal sagen zu können, dass Radikalfeministen in ihrer Haltung zur Biologie und den Unterschieden der Geschlechter auch mal falsch liegen.

      Wie schön für Damore. Und wie naiv!

      Macht er damit irgendeinen Punkt für seine Sache, ist das wirklich seriös argumentiert, damit Google dann seine HR-Politik im Sinne von Damore umstellt und daraufhin „mehr Erfolg“ bei der Personalauswahl und -entwicklung erlangt?

      Natürlich nicht. Damore schwillt einfach der „konservative“ politische Kamm, weil er vermutet, dass bei Google halt überall böse Linke und Feministinnen herumrennen, die ihn und seine „konservative“ übelst diskriminieren. Aus Gründen der Wahrung des Betriebsfriedens würde ich als Damores Vorgesetzter ihm deutlich erklären, dass ich in meinem Betrieb weder politische Kulturkämpfe wünsche, noch seine Verlautbarungen zum Thema HR – schlicht, weil er in diesem für Google durchaus bedeutenden Bereich erkennbar minderqualifiziert ist. Er soll schlicht seine Arbeit machen – aber eben nicht konzernintern und -extern als politischer Unruhestifter wirken.

      Von mir bekäme er dafür eine Karenzphase von einem Monat, ein paar Hausaufgaben – und kann dann einfach weiter bei Google arbeiten. Wenn das für ihn inakzeptabel ist, dann möge er sich bitte dort einen Job suchen, wo man Verwendung für konservative Aktivisten hat.

      Ganz einfach, oder?

    • „Damore ist einfach sehr naiv.“
      Und damit, so scheint mir, repräsentativ für die Belegschaft von Google. So manches deutet doch sehr darauf hin. Lauter nützliche Idioten, wobei noch bis zum Grund auszuleuchten wäre, wofür.

  58. das Proletariat merkt an:
    Ich bin froh, dass ich nur ein kleiner Handwerker bin und mich in meiner Arbeitswelt nicht mit solchen Ideologien und Typen rumärgern muss.

    Woran es wohl liegen mag, dass es solche Leute nicht „auf den Bau“ zieht und dieses Arbeitsfeld genderistisch vernachlässigt wird?
    Hier wäre doch viel potential… als Baustellenclowns.

    Guter und wichtiger Text, Don!

  59. Die Realität muss im Interesse des Fortschritts kaschiert werden.
    Der ganze Skandal ist im Grunde eine zweite Auflage des Skandals um die Rede von Lawrence Summers anno 2005. Auch da hatte sich jemand durchaus redlich bemüht, die Gründe für die unterschiedliche Präsenz von Männern und Frauen in bestimmten Berufen und Positionen zu finden. Aber schon das Bemühen um die realen Ursachen und der darin sichtbar werdende methodisch-wissenschaftliche Zweifel am religiösen Mantra „Das kommt alles nur davon, dass die Frauen so unterdrückt sind“ ist heutzutage eine Tabuverletzung.

    Geht in Ordnung. Legen wir ruhig alles Bemühen um wissenschaftliches Welt- und Gesellschaftsverständnis ab. Ich freue mich schon auf die neu-alte Gesellschaft, in der dann, des bin ich nämlich gewiss, es wieder die Frauen sein werden, die das Wasser von der Quelle auf ihrem Kopf in die heimatliche Hütte tragen werden.

    Hier der damalige Stein des Anstoßes:

    http://www.harvard.edu/president/speeches/summers_2005/nber.php

    Die Vorwürfe zu erwähnen dürfte überflüssig sein. Jeder, der heute pro Woche nur einmal in die Presse schaut, kann sie sich genauso zusammenreimen wie damals die Anstoßnehmer.

  60. The Circle
    irgendwie erinnert mich die ganze Hetzjagd an Dave Eggers „The Circle“. Um Wahrheit geht es schon lange nicht mehr, nur noch um Nibelungentreue und das Mithetzen, um selbst nicht aufzufallen. Es sind die gleichen Mechanismen, die man aus den einschlägig bekannten totalitären Systemen kennt. Überleben in einem unmenschlichen System, mit Schauprozessen, Selbstverleugnung und Verteidigung von Werten, die man bekämpfen wollte und nun aus purem Überlebenswillen befürworten muss.

    Umso wichtiger sind das Anschreiben, das Anreden und das Anrennen gegen diese verbohrten Gender-Betonköpfinnen.
    Vielen Dank, daß Sie diese Arbeit machen!

    • ... es sind die gleichen Mechanismen...
      Gender-Theorie ist eine reine Scheinwissenschaft. Scheinwissenschaft ist wie Religion. Zuvorderst musst du glauben. Und wer nicht glaubt, wird abgestraft.

      Mich erinnert das ganze Gender-Thema immer an den Staatsbürgerkundeunterricht zu DDR-Zeiten und den Lenin-Satz „Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist.“

      In endlosen Artikeln und Büchern wurde „wissenschaftlich“ begründet, warum das alles wahr sein muss (!). Abgeleitet daraus kamen wir zu Auswendiglernen und anschließender Wiedergabe dieser Glaubensbekenntnisse.

      Bei Nichtteilnahme oder auch kritischer Nachfrage wurde solange auf den „Häretiker“ eingewirkt, bis er sich der allgemein gültigen Meinung anschloss oder es hatte Konsequenzen, z.B. bei schulischer oder beruflicher Laufbahn. Da machten dann irgendwann alle pro forma mit und dachten sich heimlich ihren Teil. Wer auch nur halbwegs intelligent war, suchte sich eine (meist technisch-naturwissenschaftliche) Nische, wo er so wenig wie möglich Berührungspunkte mit dem Gelaber hatte.

      Erstaunlich nur, dass sowas im Herzen des Kapitalismus, im Silicon Valley, auch passieren kann. Aber vielleicht ist doch etwas dran an der Theorie, dass westliche Großunternehmen irgendwann zu sozialistischen Großbetrieben mutieren.

    • Es ist im Kern totalitaristisch. Man hat ein Endszenario, das man will, wie den Kommunismus oder die Reichsahauptstadt Germania, und der Rest wird dann in Form und auf Linie gebracht. Wer gegen Fasdhismus ist, kann nicht für Genderismus sein. Es muss Alternativen und freie Debatten geben.

    • @ Don ... Es ist im Kern totalitaristisch..
      Weiter oben hat ein Mitforist* den Bogen zum Islamismus, einem anderen „ismus“ geschlagen.

      Auch hier im Kern die selben Muster: Vorbeten, Nachbeten, s(t)ure Textgläubigkeit, Diffamierung, mundtot machen, Gläubige und Ungläubige, Innen und Außen …

      All diese „Ismen“ unterscheiden sich letztendlich nur in der Form der Bestrafung: Kreuzigung, Scheiterhaufen, Gaskammer, Gulag, Kopf abschneiden, „messern“ …

      (Liste bitte selbständig beliebig fortsetzen. Hungertote und sonstige Kollateralschäden á la Kollektivierung in der Sowjetunion oder „Großer Sprung nach vorn“ vernachlässigen wir jetzt mal. Machen die meisten Historiker schließlich genauso.)

      Einziger Vorteil des Genderkrams: bisher noch keine Toten. Aber alle „Ismen“ fangen mal klein an.

      * ich glaube, es war Nafritete ?

  61. Senior Developer nicht Teil der mittleren (Führungs)-Ebene
    Da sich DAs Blog oft durch präzise Analyse und im Fall der Agent*In sogar durch akribische Recherche auszeichnet, ein kleiner Korrektureinwurf von der Seitenlinie, damit bei keinem Leser etwas Falsches hängenbleibt: Anders als im Einstieg dieses Blogs erwähnt – ein Senior-Developer – und das war der Autor besagten Memos Damore bei Google – gehört nicht in einem relevanten Sinn zur „mittleren Ebene“ eines Unternehmens, da man darunter üblicherweise eine mittlere Führungsebene versteht.

    Modern geführte IT Unternehmen – und das ist Google, wie man sieht, in vielerlei Hinsicht – bieten i.d.R zusätzlich zur klassischen Management-Karriere eine reine Fachkarriere ohne Führungsverantwortung. Diese ist gerade bei Mitarbeitern beliebt, denen ihre anspruchsvolle technische Tätigkeit so viel Spaß macht, dass sie nicht in einer Management-Karriere einen – mit zunehmender Hierarchiehöhe – immer größeren Teil ihrer Arbeit mit administrativen und organisatorischen Tätigkeiten verbringen wollen. In der sogenannten agilen Software-Entwicklung – die vermutlich auch Google betreibt – sind die Entwickler-Teams selbst-organisiert und der Manager ist qua Organisation noch weniger am für Techies so spannenden Design der Software beteiligt.

    Als Senior Developer war Damore bei Google auf dieser inhaltlichen Karriereschiene: Das spiegelt sich im Übrigen auch in dessen konzisen, äußerst klar durchdachten Memo wider, das der Evolutionspsychologe Geoffrey Miller auf Spitzenniveau einer Hausarbeit im Psychologiemaster-Studium verortet. (vgl.: http://quillette.com/2017/08/07/google-memo-four-scientists-respond/): Hier arbeitet jemand inhaltlich und denkt weniger „management-politisch“(-korrekt).

    Nach diesem etwas beckmesserischen und für die inhaltliche Debatte wenig weiterführenden Einwurf möchte ich den Mitforisten noch die äußerst interessante Analyse dieser Sache durch Lucas Schoppe auf man-tau empfehlen (https://man-tau.com/2017/08/12/google-manifest-freiheit-medien/)

  62. Dank und Lob
    Das ist wieder ein gut recherchierter und klug argumentierender Artikel, in dem en passant die Oberflächlichkeit, Verlogenheit und Dummheit der deutsche Qualitätsmedien (bzw ihrer Redakteure) enttarnt wird.

    Es ist nicht nur ein Vergnügen, sondern auch eine geistige Bereicherung, Ihre Beiträge zu lesen, Don Alphonso. Diese sind für mich der entscheidende Grund, die FAZ-Online zu öffnen.

  63. Wer sich so eindeutig positioniert, macht etwas falsch!
    Grundsätzlich glaube ich, dass Damores Text deutliche Mängel in seiner Argumentation hat. Wer sich hinstellt und behauptet, der Text sei völlig unproblematisch und stelle den reinsten und unverzerrten Klang der Wissenschaft da, der:

    a) hat diesen Text entweder nicht gelesen

    b) hat Damores Text nicht einmal im Ansatz begriffen

    c) dem fehlen elementare Grundkenntnisse der Thematik

    oder

    d) urteilt mit Absicht einseitig – und zwar präzis entlang seiner poitischen Überzeugungen

    Das gilt übrigens auch ganz eindeutig für jene, welche Damores Text vollständig verdammen – zum Beispiel aktuell Angelika Gruber von SPON, die zwar einige erwägenswerte Argumente lieferte, aber sich hoffentlich keinen Herzschaden geholt hat, weil sie sich erkennbar massiv – und einseitig – hineinsteigerte.

    Ich nehme einfach mal Don Alphonsos Verteidigungsrede (und Aufzeigen der Hexenjagt-Probleme von JSW-Journalismus) und Angelika Grubers Text als für sich durchaus gelungene – und gleichwohl mängelbehaftete Diskussions-Antipoden. Gelungen, weil hier die jeweiligen Standpunkte besonders deutlich und eben auch begründet (!) werden, tja und mängelbehaftet (z.B. unausgewogen und verzerrt) halt auch. Sorry!

    Warum mängelhaftet – sowohl Dons Text als auch Grubers Text?

    1) Beide verzerren Damores Text. Don lässt alles weg, was an Damores Thesen kritisierenswert ist, Gruber lässt alles weg, was an Damores Text richtig ist. Pardon: So kommt am Ende im Wesentlichen nur Polemik heraus, aber kein ausgewogenes Urteil. Sorry, Don!

    2) Beide Autoren verkennen den Rahmen von Damores Text. Damore ist ein sehr junger (und politisch auch: unerfahrener) Mann, dem sowohl die Genderthematik erkennbar fremd ist, als auch das Gefühl dafür, in was für ein Wespennetz er mit seinen teils nur scheinbar evidenzbasierten Argumentationen sticht. Vor allem aber hat Damore zum Hintergrund Bücher und Veröffentlichungen von Jonathan Haidt! Das heißt, die Damore kommt es tatsächlich sehr stark auf Standpunktvielfalt und lagerübergreifendes Gespräch an (genau so war sein Text gemeint!), aber auch sehr darauf, dass er eine Verzerrung von konservativ-libertären Standpunkte in der Google-Firmenkultur sieht – und Damore ist es eben sehr wichtig, dass die volle Vielzahl von Standpunkten gehört wird.

    Damore dann dann so anzugehen wie Frau Gruber (und viele andere) gehört sich einfach nicht. Den Text aber so einseitig als unproblematisch und „evidenzbasiert“ ansehen, bzw. nur die unproblematischen Aspekte heraus zu stellen (wie es Don eben tut), das ist ebenfalls nicht Okay.

    Ganz im Ernst: Beides wird Damore nicht gerecht, und seiner – im Grundsatz imho durchaus guten – Idee, wie über politische Lager hinweg diskutiert werden sollte.

    In einer idealen Welt würden Angelika Gruber (und Gesinnungsgenossen) deutlich aufschreiben, warum die Kündigung von Damore falsch war, und was an Damores Text eben doch im positiven Sinn diskussionswürdig ist – während Don Alphonos deutlich heraus arbeitet, warum Damores Text eben deutliche Mängel hat, sei es in der Überbewertung geschlechtlicher Differenzen in Hinblick auf die Eignung für Programmiererjobs und Führungspositionen, oder in der – pardon – fischigen Annahme Damores, dass Teamfähigkeiten und soziale Kompetenzen die Eignung als Führungskraft verringern – schlimmer noch – relevant verringern. Pardon, offenbar hat Damore von Begabungsauswahl, Begabungsprognose, Human Ressource, Genderthemen nicht einmal im Ansatz Kenntnisse. Dann wüsste Damore nämlich, wie belanglos (!) seine Hauptargumente sind, die er zwar teils mit Evidenz auflistet, aber eben in Verkennung ihres tatsächlichen Gewichtes u.a. für die Leistungsprognose eines künftigen Mitarbeiters.

    Indes, dieses Nichtwissen teilt Damore mit seinen Anhängern wie auch seinen Gegnern. Es ist ein Jammer! Wir leben ganz offenkundig in einer intellektuellen Wüste epischen Ausmaßes.

    Oh, und dass es in der „Tech-Branche“ seitens vieler Frauen ein Phänomen der Selbstselektion gibt, welches sich eben nicht auf Diskriminierung zurück führen lässt: Damit macht Damore einen Riesenpunkt (den er sogleich mindert, indem er Diskriminierung als Mechanismus im Prinzip gleich zur Gänze leugnet). Dieser Riesenpunkt, den erklärt er rein biologistisch (das ist mehr als umstritten, obgleich es einige eher schwächere Belege tatsächlich dafür gibt). Aber:

    Es gibt Selbstselektion von Interessen und Neigungen bei den Geschlechtern. Offenbar hat er mit dieser Aussage (und auch damit, dass er andere Mechanismen indirekt, dafür aber zur Gänze abstreitet) eine Tabuzone getroffen.

    Genau hier macht der Genderagnostiker Don Alphonso seinen imho stärksten Punkt: Dieses – pardon – Genderzeugs wächst sich in einigen Teilen der Gesellschaft zunehmend zu einer Ideologie aus, die wahre Hexenjagden, quasi öffentliche Schauprozesse, veranstaltet – und freien Meinungsaustausch behindert. Bis dahin, dass Menschen ungerechtfertigt ihre Stellung verlieren – und solches dann auch noch bejubelt wird.

    Sprach ich schon von einer viel zu großen intellektuellen Wüste? Ja, leider. Es ist wirklich so.

    • Trumpisierung
      Die „viel zu grosse intellektuelle Wüste“: das ist halt die Trumpisierung. Jetzt halt auch schon im wissenschaftlichen Nachwuchs zu beobachten

    • Damore ist wissenschaftlich gesehen - sowohl aus der Sicht der differentiellen Psychologie
      wie aus der Sicht der Neurowissenschaft absolut korrekt.
      Kucken Sie nach Jordan Petersons Gespräch mit Damore auf youtube und / oder nach Deborah Sohs überragenden Artikel im kandadischen „Globe and Mail“ über Damore Google. Beide sind leicht zu finden.

      Oder schauen Sie in den Artikel von Brooks in der New York Times, den DA oben erwähnt – Brooks sagt, die Gegenseite sei ein intellektueller „Mob“ und Damores Argumenattion aus wissenschaftlicher Sicht jedenfalls einwandfrei: „The mob that hounted Damore was like the mobs we’ve seen a lot on college campusses.“

      Das ist deutlich, oder?

    • Yeah, it means love, respect, community... and the dollars too. The package. The kwan.
      Wer ist Damore? Welche Qualifikation hat er, um irgend etwas substanzielles zur Unterscheidung Frau/Mann mitzuteilen?

      Sein Text ist völlig unwichtig. Es gibt da nichts zu diskutieren.

      Entscheidend ist, dass er gefeuert wurde, wegen diesem Textes.

      In seinem Text wurde weder gegen amerikanische Gesetze noch gegen sein Arbeitsvertrag verstoßen.
      Das ist das einzige was bei seinem text zu prüfen wäre.

      Alles völlig hier und dort absurd, die ganze Diskussion verläuft in mediale Bahnen: Damore wird zum Helden der Männer gepusht, sein Text zur Bibel erklärt, alle reden nur noch über Frauen versus Männer…und das eigentliche Problem fällt unter den Tisch. Google wird am Ende einen Weg finden, sich da raus zu schleichen.

      Kinder. Die Entkopplung des Individuums ist im vollen Gange.

    • Goodnight ichab schon auch zur arbeitsrechtlichen Seite geschrieben - etliches und - klar
      ist die wichtig. Aber die andere Sache regt Leute, die vermutlich anders denken als Sie, eben enorm auf: Nämlich die Idee, Männer und Frauen seien verschieden.

      Ich kenne viele Leute, für die die Debatte um die Verschiedenheit von Mann und Frau vollkommen obsolet ist – weil sie nie – wirklich nie an dieser Tatsache gezweifelt haben. Aber dann gibt es die andern – und, wie gesagt: Es gibt den Mob.

      Ich werde die nicht ganz unter sich lassen: Mit meiner Störung müssen die Gedankenfaulen und/ oder die vom Mob schon rechnen.

      Und ich freue mich sehr, dass DA sie sozussagen – naja: Fast schon, Sie verzeihen, beruflich -stört. Er macht das großartig – und wenn Sie an Brooks in der NYT denken: Das ist ein besonnener Mann. Und der spricht eben ausdrücklich von einem Mob an den US Colleges, der die Wissenschaft und die Gedankenfreiheit im Visier hat. Wie Frau Simon weiter oben sagt: Man soll in solchen Fällen keine Ruhe geben!

    • Are you watching closely?
      @Kief

      Hier und überall reden jetzt alle über den Unterschied von Frau und Mann.

      Und was glauben sie, welche Interessengruppe davon am meisten profitiert?

      Die bestimmen das Thema, nicht wir, wenn wir uns so durch die Arena führen lassen.

      Das Thema sollte modern sein, d.h. die Frage sollte sein, ob Google Personalpolitik außerhalb ökonomischer Interessen betreibt. Könnte für Aktionäre interessant sein…und für Kunden.

    • "gegen sein Arbeitsvertrag verstoßen"
      Es gibt dort keine „Arbeitsverträge“ im deutschen Sinne, sondern „at will employment“. Deshalb musste auch kein Vertrag aufgelöst werden.

    • It never rains in...
      @ Berg

      In Californication wird aber implied contract unterstellt, folglich ist das nicht ganz so einfach.

  64. Dieser schöne Beitrag, lieber Don,
    krankt an der fehlenden Offenlegung der Strukturen. Alles wird so dargestellt, als sei Gender ein Phänomen, und als müsse man sich mit jedem einzelnen Vulkanausbruch im Einzelnen befassen. Sie hätten die Chance gehabt, klar herauszuarbeiten, wer in den USA den Gender-Druck aufbaut, und damit immer wieder solche Eruptionen erzeugt. Fragen, die sich mir stellen, sind:

    • Ist das Gender Mainstreaming (genau wie in Deutschland) in der US-amerikanischen Regierungspolitik verankert?

    • Sieht Google Gefahrenpotential wirklich nur aus der Beziehung zu Mitarbeiterinnen oder Kunden und nicht auch aus dem Bezug zum Bundesstaat?

    • Ist Google ein völlig freies und unabhängiges Unternehmen, oder werden Google Steuernachlässe gewährt, und sind diese an Bedingungen geknüpft?

    • Erhält Google Fördermittel vom Staat, die an Bedingungen geknüpft sind, wie z.B. eine genderorientierte Firmenpolitik?

  65. Alter weißer Mann
    Alter weißer Mann sagt: verdienstvolle Arbeit. Hugh. Bewundere Ausdauer in Auseinandersetzung mit anschwellender Idiotie. Hugh.

  66. Rollo Tomassi
    http://www.therationalmale.com ist der beste red pill blog den ich kenne. Ich weiss nicht ob der schon allgemein bekannt ist in D. Für mich wars eine Offenbarung als ich vor ca. 3 Jahren darauf gestossen bin.

  67. Die Wikipedia Feministinnen
    Seit jahren führen so 3-5 Benutzer einen Feminismuskrieg in Wikipedia. Immer wenn ein Journalist sich auf ein feministiches Thema draufsetzt, wird alles negatives, welches jemals über diesen publiziert wurde, prominent in seiner Bio platziert und so gut wie möglich positives herausgestrichen. Auch beim Herrn Don Alphonso gerade. Das Problem ist, dass diese auch gut mit den Admins vernetzt sind (siehe hier https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2017/08/08#Benutzer:Fiona_B.)


    • so 3-5 Benutzer
      bissel mehr werdens schon sein. So eine völlige Verausgabung wie bei Fiona B. ist jetzt nicht so das übliche.

  68. für dumm verkaufen
    Recherchieren, Analysieren und Fakten wiedergeben – das wäre doch mal Journalismus pur.
    Aber, wie der Don es hier einmal wieder unter Beweis stellt, klatscht die Standardpresse die Meinungsmaschinerie dem Leser um die Ohren.
    Es spielt ja überhaupt keine Rolle mehr, ob es bei Google oder sonst einem Großunternehmen passiert wäre, Hauptsache jede Abweichung vom genderstream wird zur Hölle geschickt.

    Das, was ich jetzt vermisse, ist die Richtigstellung in der gleichen Originalgröße wie die Falschmeldungen:

    z.B. wie bedauern, daß wir den Text von Damore nicht gelesen haben und stellen wie folgt richtig….

    Man kann sich ja noch mal was wünschen, oder? :)

    Zum Beispiel, daß dieser gute Artikel von ihnen, Don, nicht als Blog, sondern in Fettüberschrift auf der FAZ prangt.

  69. Herr Charles
    „womb“ bedeutet nicht „Bauch“ sondern „Gebärmutter“, „Mutterleib“. Also „woman“ ist ein Mensch, der gebären kann; Ohne diese Fähigkeit gäbe es keine Männer, die eine biologische Variation der Frauen sind und selbstredend auch keine Frauen. Das biologisch komplizierte an der Fortpflanzung ist nicht die Vereinigung zweier DNA-Hälften, sondern die Schwangerschaft. Sie haben schon mehrfach die falsche Konstruktion „womb“ bedeutet „Bauch“ angeführt. Sie wird davon nicht richtiger.

    • @ Gast um 12:21
      Sie scheinen ja sehr gut informiert zu sein, haben Sie eine Internetübersetzungsmaschine bemüht? Ich rate davon ab, denn die sprachlichen Feinheiten oder Hintergründe werden dort meist nicht berücksichtigt.

      Das Wort „woman“, das heute (gottlob) immer noch gebräuchlich ist entstand sprachgeschichtlich gesehen schon vor Jahrhunderten. Und damals bedeutete es eben „Bauch“ (sehen Sie doch einfach in einem sog. etymologischen Wörterbuch nach), womit nicht nur der Verdauungsapparat gemeint ist (da sitzen dann Sie einem durch deutsche Umgangssprache bedingten Irrtum auf).

      Wenn Sie in einem umfassenderen, gern auch muttersprachlichen Wörterbuch (OED oder Webster) nachschlagen hat „womb“ auch heute noch unter anderem die Bedeutung „Unterleib“.

      Ich hoffe, ich konnte etwas zur Klarstellung des Begriffes beitragen. Sie müssen sich dafür aber nicht bedanken.

    • @ Gast, Zusatz
      die wahren etymologischen Verhältnisse bezüglich Herkunft des Wortes „woman“ sind in Wirklichkeit viel komplexer. Es leitet sich zunächst einmal sprachgeschichtlich vom altenglischen „wifmann“ ab (wif=Frau, Weib + mann=Mann, Mensch), dann irgendwann assimiliert zu „wimman“, und schließlich „wimmen“. Die später stattfindende Lautverschiebung betraf in erster Linie Konsonanten und Halbvokale, erklärt also nicht den an sich unüblichen Vokalwechsel von „i“ zu „o/u“. Durch Assimilation (Lautangleichung zum Zwecke der müheloseren Aussprache) ist er auch nicht zu erklären, denn „wimmen“ lässt sich ohne Probleme fließend aussprechen und findet sich heute auch noch in der Aussprache des Plurals „women“.

      Es gibt eine Theorie (ich erinnere mich leider nicht mehr an die entsprechende Literatur, da mein Anglistikstudium schon ein paar Jahre zurück liegt) wonach die sächsisch-germanische UMGANGSsprache nach Abebben des romanisch-französischen Einflusses (der 1066 mit der Eroberung durch William the Conqueror begann) wieder stärkeren Einfluss gewann und dabei, vielleicht fälschlicherweise, das Wort „womb“ die im 13. Jahrhundert vermutete Bildung von „woman“ beeinflusst hat. Wie gesagt, eine Theorie (für die jedoch einiges spricht), die aber heute weder klar belegt noch widerlegt werden kann.

      Ich werde bei nächster sich bietender Gelegenheit aber ein altes (und damit vor Pfusch sicheres, denn Wikipedia oder anderen online-Datenbanken traue ich ob der permanenten feministischen Beeinflussung nicht mehr) Etymologiewörterbuch konsultieren (habe sowas nicht zu Hause, gibt es in Unibibliotheken), denn das Ganze interessiert mich jetzt doch auch.

  70. Anfang vom Ende?
    Lernt denn da eigentlich niemand aus der Geschichte?
    Für ähnliche Darstellungen mit Verteilungen in Bezug auf Männer und Frauen wurde Lawrence Summers (vor immerhin etwas mehr als 10 Jahren) als Präsident der Harvard-Universität gefeuert. Bei ihm ging es mehr um die Breite der Verteilung (es gibt mehr naturwissenschaftlich hochbegabte Männer als Frauen – aber eben auch mehr unterbegabte; die Verteilung ist bei den Frauen schmaler).
    Vielleicht war das so ungefähr der Anfang der Hochzeit des Gender-Wahnsinns und mit etwas Glück erleben wir nun deren Ende?

  71. Herz- und hirnlos willkommen im Mittelalter!
    Dieses Ereignis zeigt einmal mehr, dass der Gender-Wahn tatsächlich eine Religion darstellt. Das Abweichen von den Regeln, und sei es noch so begründet, zieht den öffentlichen Pranger nach sich, bei dem sich Pöbelweiber mit dem Schmeißen von faulem Obst am meisten hervortun. Hexer, brennt ihn!
    Die unheilige Inquisition aus Laienschwestern und (denk- wie recherche-) faulen Journalistinnen stimmt in den Chor mit ein.
    Sauber!
    Aber nach dem Mittelalter kommt irgendwann die Renaissance.
    Die Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie reimt sich.

    • Bitte differenzieren....
      Religion ist das nicht. Eher ein Ersatz, der an die „Leerstelle“ Religion getreten ist.
      Ein Pranger folgte immer auf eine weltliche Rechtsprechung, hat also mit Religion/Kirche nicht zu tun.
      Wenn die Laienschwestern thematisiert werden, frage ich Sie nach dem „Überbau“….
      Bei der „Denk- wie Recherchefaulheit“ bin ich geneigt, zuzustimmen.
      In dem „Komplex Gender“ finden sich durchaus lesenswerte Beiträge, die ihre Wurzel in der Kontinentalphilosophie haben. Allerdings wird durch beständige Profanisierung der Grundgedanke heruntergebrochen auf Quoten und Biologie.
      Ein Bärendienst….alte Klischees werden nicht beseitigt, sondern bestätigt…kurz: sinnlos

  72. Passt scho, sagt Heraklit.
    Wir ALTEN weissen Männer haben die bessere Seite für uns: Krankheit macht die Gesundheit angenehm. Nie war Machosein schöner als heute.

    Dass die von Diversity beglückten Unterschichtlerinnen Trump wählen, liegt an deren Verblendung: Männer verdienen das Geld, Frauen gehen damit shoppen. Das waren die Doris-Day-Zeiten voller Märchenprinzen inkl. Scheidung wg. seelischer Grausamkeit. Der Krieg war der Vater aller Dinge.

    Heute erzählt mir meine gehirngewaschene Putzfrau, dass sie gerne arbeitet. Weiter so!

    Heute ist der Umsatz der Vater aller Dinge. Googles Problem als auch die Problemlösung: Männer sind Angestellte, Frauen Kunden. Die Bibel ist voll mit James Damores und heißen dort ‚Schlachtopfer‘ – damals Paarzeher. Wie in biblischen Zeiten steigt in den Medien Damores Rauch zum Feministenhimmel hoch. Well done, Google!

  73. An inconvenient truth
    wie die von der Klimagaga-Front sagen würden. Nein, ich bin kein „Klimaleugner“, es gibt nur den Unterschied zwischen etwas anerkennen und Gaga-Aktivismus. Genauso, wie es Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt. Aber das darf man heute ja nicht mehr sagen, ist zu sexistisch.
    Alles Konstrukt, alles Erziehung. Natürlich formt Erziehung bis zu einem gewissen Grade einen Menschen. Ungeachtet der Herkunft ist es z.B. die Erziehung, die mich ein weibliches Wesen entweder als Dame oder als blöde Schnepfe wahrnehmen lässt.

    Diversity ist englisch für „Was nicht passt, wird passend gemacht“.

  74. Viva DA
    Ich mag die FAZ – dank Don Alphonso. Hab mich mal wieder richtig festgelesen. Zum Teufel, ich wollte eigentlich an meinem nächsten Text arbeiten. Jedoch viel über die Regressive Linke gelernt.

  75. Klo putzen?
    Ach ja, lieber Don Alphonso „Frauen fassen weniger gern ölige Fahrradketten an“? In welchem Jahrhundert leben Sie denn? Aber Kaffee machen, Klo putzen, das machen die Frauen viel lieber?

    Tut mir leid, aber sie fordern Polemik heraus. In letzter Konsequenz behaupten Sie mit Damore, dass weibliche Gehirne (im Durchschnitt!….) nicht so gut programmieren (rechnen? logisch denken?) können wie Männer. Das ist eine Unverschämtheit.

    Schauen Sie sich mal die aktuellen Abi-Jahrgänge an. Die sind ja geradezu der Beweis dafür, dass Frauen (im Durchschnitt?) intelligenter sind als Männer!

    Dann schauen Sie sich an, wie viel Schaden Männer in Firmen schon angerichtet haben (zu geringer IQ? Zu viel Testosteron?). Daraus können Sie den Schluss ziehen, dass ein Frauenanteil von weit über 50% in Firmen sehr sinnvoll wäre, und systematisch gefördert werden sollte. Google ist ja in dieser Hinsicht vielen Firmen weit voraus, aber es muss noch viel mehr getan werden.

    • @ Hopps
      Wenn Männer in Firmen Mist bauen kann man daraus noch lange nicht den Umkehrschluss ziehen, Frauen würden es besser machen.

      Was den in allen Institutionen äußerst wichtigen Aspekt der Menschenführung angeht habe ich konkrete Erfahrungen gemacht. Ich war Gymnasiallehrer und hatte an drei der Schulen, an denen ich zum Einsatz kam eine Schulleiterin. Für mich in allen drei Fällen eine traumatische Erfahrung und signifikant anders als alles was ich bei männlichen Schulleitern erlebt habe (die heute auch selten Persönlichkeiten sind). Frauen sind oft überemotional, neigen oft zu unkontrollierten Schnellschüssen (statt die berühmte Nacht darüber zu schlafen), haben eine äußerst niedrige Frustrationsschwelle. Sie besitzen oft nicht die wichtige Gabe „fünfe gerade sein zu lassen“. schon eine unbeabsichtigt versäumte Konferenz kann bei ihnen zu einer unnötigen, sinnlosen Problemevolution führen. Frauen sind (vermutlich aus innerer Unsicherheit heraus, sie wollen sich und anderen etwas beweisen) oft übergenau, was das Klima am Arbeitsplatz sehr schnell nachhaltig vergiften kann. Ich würde nicht mehr an einer Schule unterrichten, die von einer Frau geführt wird.

      Was die schulischen Leistungen von Mädchen und jungen Frauen angeht gebe ich Ihnen recht. Auch in meinem Unterricht haben sie erfahrungsgemäß meist bessere Leistungen gezeigt als Jungs.

      Es ist aber nicht seriös, daraus Rückschlüsse auf eine spätere berufliche Tätigkeit zu schließen. Kein Mensch bezweifelt die Fähigkeit einer Frau, gute Seminararbeiten oder Dissertationen abzufassen.

      Was Führungspositionen in Staat und Wirtschaft angeht sind da aber oft noch ganz andere Kompetenzen notwendig.

      Beispielsweise haben die USA im Moment ein Riesenproblem mit Drogen- und Bandenkriminalität, was vor allem auf die jahrelang offen gelassene Grenze im Süden zurück zu führen ist. Wie würde eine hochgebildete, aber weltfremde Frau reagieren, wenn ihr ein Mafiaboss ein kleines Kind vor die Nase hält und dabei auf die Tränendrüse drückt?

      Donald Trump wurde nicht zuletzt gewählt weil sich die Bevölkerung von ihm erhofft, dass er mit der Drogen- und Bandenkriminalität am
      besten fertig wird. Und anders als das was manche Medien glauben machen wollen wurde er in hohem Maße auch von Frauen gewählt. Vermutlich weil sie ein Interesse daran haben ihre Familie und sich selbst zu schützen.

      Ich halte Quoten für eine katastrophale Verirrung. Ich halte es für gefährlich infantil zu sagen „ach, da sollte man jetzt auch mal ’ne Frau ranlassen.“ Ohne zu wissen ob sie selbst klar kommt und ob es zum Besten anderer ist. In manchen Berufen sind Frauen besser, in anderen Männern. Man sollte besser erforschen wo die geschlechtsspezifischen Unterschiede liegen. Statt mechanischer Quotengleichmacherei berufliche Optimierung.

    • @Hopps: haben Sie ihre Forderung
      nach einem generellen Frauenanteil von über 50 % mal zu Ende gedacht? Würde das nicht bedeuten, dass mehr Frauen als Männer Arbeit hätten, und dass die übrigen Männer nicht mehr gebraucht würden? Wissen Sie, dass Feministen dies als Denkmodell benutzen? Ist Ihnen klar, dass dieses Modell nur funktionieren kann, wenn Männer zahlenmäßig dezimiert werden? Wissen Sie, dass es nur einen Staat auf der Welt gibt, in dem dieses feministische Ideal Wirklichkeit wurde, und dass dieser Staat Ruanda heißt? Wissen Sie, dass die damalige Hutu-Familienministerin maßgeblich am Genozid an den Männern beteiligt war? Ist Ihnen bekannt, dass Kagame das Gender Mainsteaming nach dem Genozid eingeführt hat und Ruanda heute als Diktatur angesehen wird?

    • Abi-Noten als Beweis?
      Oh mein Gott, wer heute Abi-Zeugnisse als Beweis für IQ-Höhe nimmt, der ist aber weitab vom laufenden Bildungssystem.
      LG Kalchas

    • Seit wann ist das Abitur ein Beweis für Intelligenz?
      Und die einzigen Unternehmen mit über 50 % Frauenanteil sind die, welche aus Sozial- und/oder Steuertöpfen finanziert werden. Die meisten Akademikerinnen erhalten ihr Einkommen vom Staat, staatsnahen Stiftungen, spendenfinanzierten NGOs oder Sozialversicherungen.

      Google verdient noch zuviel Geld, weshalb man sich dort den Schwachsinn leisten kann, aber seien Sie gewiss, wenn die erst ordentlich diversifiziert haben, werden auch die von neuen Playern überholt.

    • Intelligenz
      „Schauen Sie sich mal die aktuellen Abi-Jahrgänge an“

      Sie denken z. B. an die Abi-Jahrgänge der failed states Berlin, NRW und Hamburg mit ihrem grotesk hohen Notenschnitt und den vielen 1er-Abis (dank Niveausenkung), der gezielten Mädchenförderung unter gleichzeitiger, systematischer Benachteiligung der Jungs, der veränderten Gewichtung von Allerwelts-Kompetenzfächern zuungunsten der MINT-Fächer usw. usf.?

      Und aus dieser politisch gewollten und deshalb wachsenden Zahl von Billig-Abiturientinnen leiten Sie eine höhere weibliche Intelligenz ab?
      Ahem …

      Weshalb bloß wählen all diese Genies nicht ein Physik-, Mathe- oder Ingenieurstudium?
      Weil Mathe und Physik von alten weißen Männern zur Benachteiligung der Frauen ersonnen wurden, ich weiß, ich weiß …

      „… dass ein Frauenanteil von weit über 50% in Firmen sehr sinnvoll wäre“

      Wünschenswert wäre ein Anteil von weit über 50% an intelligenten, fähigen Frauen UND Männern, ohne jede Berücksichtigung des Geschlechts.

      Was auch Frauen in leitenden Positionen anzurichten imstand sind, sehen Sie an der Staatsspitze und in diversen Ministerien.
      Erklären Sie die da angerichteten Schäden auch mit Ihren sexistischen Sprüchen der Sorte „zu geringer IQ? Zu viel Oestrogen?“ – Ihre, nicht meine Auffassung, damit das klar ist!

    • Größere Frauenanteil sinnvoll?
      Meine Erfahrung nach schaffen Männer es, über persönliche Differenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Es gab Leute, die haben mich genervt, manche habe ich geradezu gehaßt, zeitweise jedenfalls, aber letztlich rauft man sich zusammen, denn „the job needs to get done“. Ob das bei Frauen so möglich wäre? Ich bin nicht sicher. Frauen sind zwar oberflächlich eher harmoniesuchend, aber wenn die Harmonie mal weg ist, dann geht oft gleich gar nichts mehr.

    • Das Abitur entspricht ggf in weiten Teilen
      den Prüfkriterien für Dieselmotoren.

      Man muss in einer bestimmten Situation
      bestimmte Vorgaben erfüllen.

      Der Dieselmotor im PKW muss
      allerdings Regelmäßig zur Nachprüfung.

  76. Danke!
    danke für den Artikel, Don Alphonso!

  77. Die notwendige Demaskierung des Feminismus als übelster Ausprägung der Bigotterie
    ist eine der wesentlichen Herausforderungen der Zukunft. Es gibt viele Facetten der Femi- und Genderideologie, und alle müssen einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Angefangen bei der Historie: abgesehen von einzelnen Xanthippe-Erscheinungen ist die Wurzel des Feminismus wahrscheinlich in der Industriellen Revolution zu suchen. Die neureichen Damen (die ihren Müßiggang dem Umstand zu verdanken hatten, dass ihre Gatten als Industriebarone das Volk ausgebeutet haben) wussten nicht was sie mit ihrer Zeit anfangen sollten und haben sich in Diskussionszirkeln zusammengeschlossen, deren Resultat ein übertriebenes (verlogenes) humanitäres Engagement war.

    Dieses diente wohl dazu, sich moralisch unangreifbar zu machen gegenüber möglichen Vorwürfen. Da sie an der Seite ihrer zu schnell reich gewordenen Ehemänner ein überhöhtes, geradezu narzisstisches Selbstbild entwickelt haben, mussten sie ihrem übersteigerten Geltungsbedürfnis irgendwie Ausdruck verleihen. Das ist der Ausgangspunkt des heutigen Feminismus, so wie ihre Verlogenheit und geheuchelte Humanität Ausgangspunkt der politischen Korrektheit sind.

    Eine weitere, im 20 Jahrhundert entstandene Wurzel des Feminismus ist pathologischer Männerhass. Der Grund dafür liegt in der sexuellen Frustration zu kurz gekommener Hässlicher, die dem Ganzen eine seriöse Fassade verleihen und obendrein eine große Breitenwirkung geben wollten. So entstanden Medienkampagnen, zuerst in Form von Zeitschriften, später dann unter Zuhilfenahme des Internets. Je mehr Massendynamik diese Seuche dann entwickelte, desto mehr strömten dann auch Frauen hinzu, deren primäre Beweggründe Eitelkeit, Zurschaustellung, Wichtigtuerei, Ehrgeiz, etc. waren. Darunter auch ein paar ansehnliche, aber der Satan tarnt sich ja oft (an ihren Taten sollt ihr sie erkennen).

    Zusammenfassend kann man sagen: der Feminismus von heute ist ein Gebräu aus dem im 19. Jahrhundert entstandenen Jahrmarkt der Eitelkeiten und dem Männerhass der Hässlichen, Amazonen und Xanthippen.

    Hinzu kommen eine durch Überzivilisiertheit/Überfeinerung und Domestikation entstandene (Selbst-) Schwächung vieler Männer (ich würde dies als Bernie Sanders- oder Tim Kaine-Syndrom bezeichnen)

    Bei Naturvölkern gibt es keinen Feminismus, genauso wenig wie in traditionellen Arbeiterfamilien. Dort haben Frauen andere Prioritäten. Es gibt ihn schwerpunktmäßig im Bereich der Bourgeoisie (wozu man natürlich auch die Champagnersozialisten, Moralglitterati und vor allem die Pest der grünen Kamarilla zählen kann), wo verwöhnte höher Töchter danach streben, ihr übersteigertes Geltungsbedürfnis irgendwie auszuleben.

    Folgende Sprichwörter können einem im Zusammenhang damit einfallen:
    -Müßiggang ist aller Laster Anfang
    -wenn’s der Kuh zu wohl wird geht sie aufs Eis

    in literarischen Werken gibt es schon seitgeraumer Zeit auch Feminismuskritik: nicht nur bei allseits bekannten Autoren wie Nietzsche, Schopenhauer oder Strindberg findet er sich, sondern auch in Kurzgeschichten von Nobelpreisautoren wie Hemingway (vor allem in seiner Sammlung „men without women“). In „the doctor and the doctor’s wife“ schildert er wie die Frau eines Arztes (ist autobiografisch, es geht also um seine Mutter, die er nicht mochte) eine frühe Form von Feminismus entwickelt weil sie viel Zeit und Muße hat. Dies hat sie dem Umstand zu verdanken, dass ihr Gatte ein sensibler Mensch und ein gebildeter Arzt ist (für die damalige Zeit, den Beginn des 20 Jahrhunderts, eine seltene Karriere). Statt es ihm zu danken verwendet sie es gegen ihn, moralisiert statt ihn zu unterstützen. Als er nach einem Streit nach Hause kommt fragt sie nicht was Ursache war, steht ihm nicht bei, sondern maßregelt ihn mit den Worten „Henry, I hope, you didn’t lose your temper.“

    Auch die Literaturwissenschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Demaskierung und Entmystifizierung des Feminismus leisten. Man muss mit allen nur erdenklichen und zur Verfügung stehenden Mitteln, mit wissenschaftsbasierter Aufklärung, Boykotten, etc. dieser Plage, dieser Geißel der modernen Zivilisation zu Leibe rücken. Vor allem wir Männer haben uns das viel zu lange gefallen lassen, zu viele haben Dinge als normal hingenommen, die eigentlich pathologisch sind.

    Ein bekannter Psychologe hat den Begriff der „Normopathie“ geprägt: das Kranke wird nicht mehr als krank empfunden, wenn der vermeintliche Mainstream, die gefühlte Mehrheit (nachdem sie einer permanenten, systematischen Gehirnwäsche unterzogen wurde) es als normal betrachtet. Das passt auf unser Land, wo die Trump-Wahl, der Brexit (beides hochnormale Entwicklungen und Ausprägung eines Regelkreises) und beispielsweise auch Russland als nicht normal empfunden werden. Man lügt sich bei uns gewissermaßen in die Tasche, macht sich zum internationalen Geisterfahrer.

    Feminismus ist für mich, vor allem angesichts der Formen, die er mittlerweile angenommen hat, Ausdruck einer schlimmen Form von narzisstischer Persönlichkeitsstörung.

    Für ihn gilt das, was der renommierte Monty-Python Komiker John Cleese schon für die politische Korrektheit formuliert hat: damit werden Orwellsche Alpträume wahr.

    Es ist ein Irrglaube jugendlicher Feminanzen (basierend auf militanter hassfeministischer Propaganda) anzunehmen, dass man früher Frauen keine Wertschätzung entgegen brachte. Im Gegenteil, das Verhältnis Mann-Frau war wesentlich entspannter und nicht so sehr von Hass, Misstrauen und Rücksichtslosigkeit geprägt wie heute.

    Es ist viel Porzellan zerschlagen worden und enormer Flurschaden entstanden.
    „Mann“ muss energisch daran arbeiten, die Schäden zu reparieren.

    • Der Starke ist am mächtigsten allein.
      Anders: Die Starke ist am mächtigsten allein.

      Natürlich gibt es Netzwerke, vulgo: Filz, doch die Frauen, die ich schätzte und schätze, haben diesem Filz längst den Rücken gekehrt und sind der Hals, der den Kopf dreht.
      In einem Fall drehen sich auch zwei Hälse ineinander.

      Die mir bekannten Frauen, die ohne Hass ihr eigenes erfülltes Leben leben, können was, sind immer selbstbewusst, im gegebenen Rahmen zufrieden und würden sich -aus welchen Gründen auch immer- nie vor einen Karren spannen lassen.

  78. Erschütternd aber leider nicht mehr überraschend
    Ich finde es sehr traurig, dass jemand wie James Damore, der sogar im Prinzip für mehr Frauen bei Google eintritt, derartig niedergemacht und sogar entlassen wird. Als vor kurzem der linksliberale Jordan B Peterson massiv angegriffen wurde (er weigerte sich neue ausgedachte Personalpronomen für Transmenschen zu verwenden) war ich noch ein wenig überrascht. Jetzt nicht mehr. Es gibt übrigens (noch!) ein gutes Interview von Jordan B Peterson mit James Damore zu dem Google Memo auf Petersons Youtube Channel.

    • zurecht hochkant rausgeschmissen
      Er tritt überhaupt nicht für mehr Frauen bei Google ein. Er ist gegen die Frauenförderung von Google. Er widerspricht der Firmenpolitik seines Arbeitgebers und wurde daraufhin zurecht hochkant rausgeschmissen. Er kann natürlich seine Meinung vertreten wo er möchte, ausserhalb der Firma.

    • Memo lesen hilft weiter
      Sicherlich ist er gegen eine illegale Frauenförderung (Bevorzugung) bei Google. Er macht sich aber durchaus Gedanken wie Arbeitsplätze für Frauen attraktiver gemacht werden könnten (z.B. durch Teilzeit). Ich empfehle Ihnen das Memo zu lesen.
      Abgesehen davon finde ich es bedauerlich, dass Sie befürworten, dass ein Mitarbeiter wegen einer Meinungsäusserung gefeuert werden kann. Insbesondere wenn der Konzern selbst zum Diskutieren auffordert. Nicht jeder versteht sofort die Heuchelei hinter dieser Aufforderung.

    • Hopps sagt @ 12. August 2017 um 15:08 Uhr
      Hopps sagt:
      „zurecht hochkant rausgeschmissen
      Er tritt überhaupt nicht für mehr Frauen bei Google ein. Er ist gegen die Frauenförderung von Google.“

      Das ist falsch. Er will, dass für alle die gleichen Regeln gelten. So etwas nennt man Gerechtigkeit.

      Hopps sagt:
      „Er widerspricht der Firmenpolitik seines Arbeitgebers“

      Das ist richtig. Die Firmenpolitik ist sexistisch und zum Teil rassistisch, da sie Individuen nur aufgrund Geschlecht oder Rassenzugehörigkeit benachteiligt und zurücksetzt und andere dafür grundlos bevorzugt, ohne auch hier die individuelle Leistung zu berücksichtigen. So etwas nennt man Ungerechtigkeit.

      Hopps sagt:
      „ und wurde daraufhin zurecht hochkant rausgeschmissen.“

      „Zurecht“ – in welchem Sinnen? Rechtlich oder moralisch? Rechtlich auf jeden Fall, denn in den USA des Hire&Fire gibt es so gut wie Schutz bei fristlosen Kündigungen. Moralisch oder auch arbeitsrechtlich eher nicht. Er hat von seinem Arbeitgeber gefordert, dass jeder Mitarbeiter gem. seiner Leitung gleich behandelt, bezahlt und befördert wird. Das ist bei Google jedoch nicht so. Wenn man so etwas als AN vom AG nicht fordern kann, dann ist das ja wohl Mobbing von oben. Auch diese Aussage ist moralisch falsch.

      Hopps sagt:
      „Er kann natürlich seine Meinung vertreten wo er möchte, ausserhalb der Firma.“

      Auch das ist falsch. Solange es ein internes Memo war, ist ja nicht viel passiert. Er wurde ja erst entlassen, nach dem das ganze ausserhalb der Firma bekannt wird, also als es Google zu heiss wurde. Falsche Aussage.

      4 Aussagen ein einem kleinen Absatz und alle 4 Aussagen falsch, fehlerhaft oder moralisch verwerflich – eine recht schlechte Bilanz.

    • Die Vorstellung vom Neugeborenen als weißes Blatt
      @Hopps, Google hat ein internes Diskussionsforum, in dem solche Themen diskutiert werden. Wozu, wenn abweichende Meinungen mit Bestrafungen geahndet werden? Das wirkt wie Maos „Lasst tausend Blumen blühen“-Kampagne, mit dem Ziel, Abweichler zu identifizieren und zu töten.

      Damores banale Kernthese ist, dass die unterschiedliche Biologie von Frauen und Männer ihre stark unterschiedliche Repräsentation in MINT-Berufen erklärt.

      Wie die nicht unbedingt für alt right-Thesen bekannte „Die Zeit“ schreibt: „Vielleicht liegt es einfach in der Natur der Dinge, dass Frauen andere Präferenzen haben als Männer. Das zeigt etwa die amerikanische Langzeitstudie SMPY (Study of Mathematically Precocious Youth): … Aber in den Mint-Sektor zog es vor allem Männer, Frauen dagegen in die Schule und das Gesundheitswesen. Die Forscher wollen darin nichts Negatives sehen. Sie erkannten vielmehr, dass aufgrund der größeren sprachlichen Begabung mathematisch besonders versierten Frauen breitere Berufsperspektiven offenstanden.“

      Die These, dass die Menschen von Geburt gleich sind, ist eine uralte Komponente linksextremer Gesellschaftsideologien: Der Mensch kommt als weißes Blatt Papier zur Welt, er muss nur das richtige darauf geschrieben, er kann programmiert werden. Der totalitäre Ansatz dieser Idee ist sofort sichtbar. Faktisch und wissenschaftlich ist es wahnhafter Unsinn. Spätestens die Zwillingsstudien in den 80ern waren die wissenschaftliche Widerlegung.

      Den aktuellen Forschungsstand, der die biologische Festlegung von geschlechtsbedingten Verhaltenspräferenzen durchaus erklären kann, ignoriert Google stur. Statt dessen werden Hexenjagden inszeniert. Die Jagd auf Damore ist aber nur die Wiederkunft des alten sozialistischen Idelogiezombies. Guten Morgen in Googles regressivem Mittelalter-Goolag.

    • Titel eingeben
      @Antesde

      Ihre These ist falsch und sie belegen sie „wissenschaftlich“ mit irgendwelchen Meinungen aus irgendwelchen Zeitungen.

      30-50% Frauen schliessen die relevanten Informatik-Studiengänge ab. Aber nur 19% Frauen sind bei Google (das schon extrem viel fortschrittlicher und aufgeklärter ist als viele andere Firmen). Das ist der statistische, wissenschafliche Beweis, dass Frauen nach wie vor massivst benachteiligt/gemobbt/sexuell belästigt werden.

    • Hopps @ 13. August 2017 um 13:29 Uhr
      Hopps sagt:
      „30-50% Frauen schliessen die relevanten Informatik-Studiengänge ab. Aber nur 19% Frauen sind bei Google (das schon extrem viel fortschrittlicher und aufgeklärter ist als viele andere Firmen). Das ist der statistische, wissenschafliche Beweis, dass Frauen nach wie vor massivst benachteiligt/gemobbt/sexuell belästigt werden.“

      Nach unten nivellierte Bachelor abzuschliessen ist eine Sache, hart und auch kreativ zu arbeiten ist eine andere.

      Schulerfolg und Berufserfolg sind nicht korreliert.

      Wäre es so, müsste jedes zweite StartUp in D von einer Frau gegründet und geleitet werden (der weibliche Abiturientinnenanteil ist inzwischen sogar höher). Die Realität dagegen ist erschütternd. Frauen wollen sich lieber mittels Dschänder in Firmen einklagen.

      Aber Frauen werden (oder wollen) das nie kapieren.

    • Beitrage von Hopps
      Ich finde die Beiträge von „Hopps“ Spitze, zeigt diese Frau doch auf Ihrer eigene Weise, wieviel von der ganzen Sache zu halten ist, welche Rechtsauffassung sie selbst, und wie man das, was man sagen will bestens konterkariert.

    • Informatikerinnen-Quote Deutschland: 7,5%
      Mein Bekannter aus dem Elektronikvertrieb hat vor Kurzem anekdotisch mitgeteilt: Wenn er die Welt ausschließlich beruflich betrachten würde, würde er überhaupt nicht mehr wissen, dass Frauen überhaupt existieren.

      Die 30-50% Informatikerinnen haben Sie wo gefunden?

      Allen Bemühungen zum Trotz kann in Deutschland beobachtet werden, dass der Frauenanteil an der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Informatikberufen von einst 14 % im Jahr 1997 auf nunmehr 7,5 % im Jahr 2012 stetig gefallen ist.[38] „… im Vergleich mit den romanischen, slawischen und anderen europäischen Ländern ist die Teilnahme der Frauen in deutschsprachigen Ländern, den Niederlanden, aber auch in skandinavischen Ländern und Großbritannien extrem niedrig.“[39] Viele westliche Länder verzeichnen seit 1970 einen Rückgang an Frauen in der Informatik von über 50 %.[

    • Foxrommel ...
      … ist noch ein äußerst kritischer Realist.
      Meinen herzlichen Glückwunsch und Dank!

    • Antesde, ...
      sehr gut beobachtet!

      Hopps scheint von Mao inspiriert und:
      das „Ideal“ des „neuen (sozialistischen, oder was auch immer) Menschen führt im Normalfall ziemlich in den GULAG (oder Goolag…) – sobald die Macher sich mit der Realität konfrontiert sehen und nicht mehr weiterwissen…

      Man muss nur noch für Maduro und Mugabe stimmen, alles gute Sozialisten…

    • @Wassermann, wenn die Fiona die in der Wikipedia zitierte Statistik
      findet, die ich zitiert habe, wird dort wohl bald etwas von 75% Informatikerinnen stehen anstatt die reale Zahl 7,5%. Maoistische Dogmatiker kennen den Lehrsatz zu den Statistiken, die man am besten selbst fälscht, sicherlich in- und auswendig.

    • @Hopps: 30-50% Computer Science Majors???
      Sie schrieben:
      „30 – 50% Frauen schließen die relevanten Studiengänge ab.“

      Soso. Welche Studiengänge sind hier relevant? Wenn es sich um ‚Computer Science‘ handelt, liegt der Frauenanteil in den USA bei ca. 15% (https://plot.ly/~etpinard/330/us-college-majors-average-iq-of-students-by-gender-ratio/). Damit liegt Google mit ca. 20% ‚Women in Tech‘ bei einer Übererfüllungsquote von 33%. Mir scheint also eher, dass die ‚Diversity-Hire‘-Bemühungen erfolgreich waren. Jedenfalls, wenn man ‚more women in tech‘ im Ggs. zu ‚more excellence in tech‘ als Erfolg definiert.

    • Zwangsveringenieurung?
      Vielleicht sinnvoll, sich die Hauptthese nochmals in Erinnerung zu rufen: Es geht nicht darum, dass Frauen Technik nicht können, sondern dass sie in der Mehrheit wenig Interesse daran haben. Mit der amüsanten Begleiterscheinung, dass sie in den Ländern, wo eine MINT-Berufswahl gesellschaftlich gefördert wird, am allerwenigsten Interesse zeigen. Diese Förderung findet vor allem in den reichsten Staaten statt, wo aber Karrieren außerhalb von MINT ebenfalls leichter ereichbar sind, was wiederum Non-MINT Alternativen für Frauen attraktiver macht.

      Dieser simple Zusammenhang hat in Norwegen dazu geführt, dass die Förderungen für Gender-Pseudowissenschaften eingestellt wurden. In Deutschland usw. wird munter gender-gefördert; Steuerzahler-Geld ist bekanntlich billig.

      Den Pinkstinks, Fionas und Hopps etc. bliebe zum „Beweis“ ihrer Thesen immerhin noch die Möglichkeit, Frauen nach maoistischer Methode in Umerziehungslagern zum Ausbildungs- und Berufswechsel zu zwingen.

  79. TRANSKLOS - Don Alphonso sagte am 12. August 2017 um 10:58 Uhr
    Ooch, das ist doch nun wirklich kein Problem und technisch längst gelöst. Gockeln Sie mal „Frauenurinal Urinal für Frauen für sicheres Urinieren im Stehen oder Hocken, aus flexiblem Silikon Frauenurinal für unterwegs“.
    In meiner Phantasie warte ich schon auf den Moment, wo ich mich im neuen „Unisexklo“ neben so eine Gendertröte stelle und mich ohne Scham (Schamwände benötigen wir ja logischerweise dann auch nicht mehr) meiner Nachbarin zuwende und verfolge, wie sie so’n Ding aus ihrem Rucksack holt und durch den Hosenschlitz versucht sich auf ihre M*****i zu pressen. (Tragen die jetzt eigentlich auch Slips „mit Eingriff“?) Ich fürchte nur, daß ich bei meinem Geschäft dann die Richtung verfehle und mir vor Lachen in die Hose mache. – Schöne neue Welt. Das wird alles noch sehr, sehr lustig…

    • ....verfehle und mir vor Lachen ...
      Das von Ihnen angedachte Szenario könnte die Begleitschäden wert sein.

    • Urinal für Frauen
      Das ist einfach.
      Waschbecken nicht zu hoch montieren.

      Als Krankenpfleger hatte ich regelmäßig Nachtdienst
      und man klopft nicht Nachts um 3 bis jemand ja ruft
      um nachzusehen ob alles in Ordnung ist.

      Ich habe den Damen dann immer gesagt wie sie die Toilette finden.
      – Es gab nur 2-Bettzimmer. Zu je zwei Zimmern gehörte
      rechts die Toilette und links die Dusche.
      ggf hatten Sie nur furcht 2 Meter über den Flur zu laufen oder sie
      hatten es sehr eilig oder es war die erste Nacht und sie hatten es vergessen wo sie war.

      PS Die Station war grundsätzlich gemischtgeschlechtlich belegt
      so das es vorkommen konnte das im linken Zimmer Damen und im rechten Herrn lagen. Das die Männer auch alles mögliche
      als Urinal benutzen war mir bekannt.
      Die Flexibilität der Frauen in dieser Frage habe ich aber erst im Krankenhaus kennengelernt.

  80. He Don, jetzt mal ehrlich,
    würden Sie als Feminismus-qui-viver wirklich einer Frau einfach so Gummihandschuhe in die Hand drücken? Was glauben Sie, könnte diese über Sie denken? Ich mag das hier gar nicht darstellen.
    .
    Übrigens „geölte Kette“ gibt es allenfalls neu ab Fahrrad-Shop oder am Strand von Rimini (Halskette+Sonnenöl). Die Realität im Fahrbetrieb ist eher Wagenschmiere, also das ehemals saubere Kettenöl + Staub + Gras-Samen u.ä (je nach Gelände) in Konsistenz von O.M.´s berühmter „Gebrauchtschokolade“
    (DdH)

    • Ich meinte eine ölige, schmutzige Fahrradkette.

      Ernsthaft, alle meine Versuche, Frauen die Selbsthilfe am Rad beizubringen, sind gescheitert. Frauen wollen das meistens nicht machen. Davon leben dann die Radhändler.

    • Das betrifft auch andere technische Dinge, Don Alphonso
      Nur darf man das nicht sagen. Weil es sexistisch ist, und vor allem nichts, aber überhaupt nichts! mit dem Wesen ‚Frau‘ zu tun hat, sondern nur das Endergebnis einer vom (alten) weissen Manne vorgeschriebener Sozialisation.
      Sobald diese in der braven neuen Welt abgeschafft ist, werden sich Männer genauso wie Frauen bunte Fummel in der Boutique kaufen, Nachtcremes auflegen, Rouge und Mascara ins Gesicht tun, die Brüste mit Silikon aufproppen lassen. Und dann endlich werden Ihnen die jungen Frauen die Bude einrennen, um endlich ihre muskulösen Arme und Hände bis zum Ellenbogen in Altöl tauchen, und Fahrräder reparieren zu lernen.

    • Bestätigt! Der anekdotische Beweis in seiner Pracht.
      Ich kann absolut bestätigen, dass mein (eher sehr lausiger) Fahrrandhändler um die Ecke seine Anhängerschaft durchaus recht stark von Frauen bezieht, denen weder seine Beutelschneiderei, noch sein geringes fachliches Niveau in irgend einer Weise auffallen. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass Geschlechterstereotype nicht allein eine „männliche Erfindung“ sind, sondern auf beiderlei Seiten bestehen. Oft fehlt es einfach am Vorbild. Tja, und umgekehrt wird mensch eine Reihe von schwerst feministischen Frauen entdecken können, die sich auf das Äußerste für Stricken und Derartiges begeistern können – nicht aber für das Selberreparieren ihrer Fahrräder. Es gibt wohl kaum etwas Wirksameres als ein gut tradiertes Stereotyp.

      Neben Frauen, die nicht ins Öl greifen mögen, gibt es bei diesem Fahrrandhändler aber selbstverständlich noch ganz andere Kundenkreise.

      Oh, und eine äußerst hübsche Ex-Kollegin, die ich mal kannte, die begeisterte sich so sehr für die Fahrradmechanik, dass sie ihren alten Beruf aufgab und Fahrradmechanikerin wurde. Ich vermute sogar, eine sehr gute. Bei meinen Lieblings-Fahrradhändler (der auch eine gut laufende und große Werkstatt betreibt), arbeiten unter den vielen Technikern im Übrigen zwei Frauen.

      Möglicherweise spielen bei Dons Frauen, die sich der Fahrradkunde und -Reparatur so einwandfrei verweigern, auch gewisse soziale Effekte eine Rolle. So etwas soll es ja geben, zum Beipiel auch die Vorliebe für Frauen, die ein eher klassisches Rollenverständnis haben.

      …und ich sage nicht, dass das etwas Böses ist!

    • @Don: Frauen, die Fahrrad reparieren
      gibt es schon. Ich erinnere mich, irgendwann von selbigem gefallen zu sein und ein paar Knochen beschädigt zu haben. Und siehe da, schwupps konnte meine damalige Freundin (unter meiner weisen Aufsicht) ihr Rad selber reparieren. Ich staune immer wieder, was Frauen möglich ist, wenn es nicht anders geht :-)

  81. Meinungsfreiheit und Diskriminierung
    Ich war ja noch nie in Amiland, aber soweit ich da von hier überblicke ist denen die Freiheit der Meinungsäußerung ziemlich heilig und der junge Mann könnte ein Gericht finden, das ihm ca. eine Milliarde (nein, keine indonesischen Rupien) Entschädigung zuspricht…

    • Ja, das wird gerade diskututiert, zumal das Memo geleakt wurde. Gizmodo könnte es dabei ebenfalls erwischen.

  82. Lösung
    Hallo Don,
    Der alte weiße Mann hat noch einen Trumpf: Er hat Geld.
    Sehen Sie das nicht genauso? Und was kann der reiche alte weisse Mann machen um nicht marginalisiert wird, obwohl dass so ist?
    Denn es steht ja im Widerspruch zu seiner Position im „Realen Leben“
    Er brauch keinen Job, so kann er nicht gekündigt werden. Er brauch nicht mieten, also kann er nicht rausgeschmissen werden. Er finanziert die ganze Party. Warum wird er dann behandelt wie eine arme Wurst?

    • „Sehen Sie das nicht genauso?“

      Nein. Geld haben die Männer in patriarchalischen Gesellschaften, arbeitsfreie Vermögende sind in Deutschland eine Ausnahmeerscheinung.

  83. Mir scheint, als stehe auch hier die Instrumentalisierung vielfach im Vordergrund.
    Das Memo erinnerte mich doch sehr an Böhmermanns Versuch einer Satire, den er selbst zur Satire erklärte. Inhaltlich messe ich dem Memo keinerlei besondere Bedeutung zu, schon überhaupt keine intellektuelle oder gar wissenschaftliche. Bedeutung erlangte es erst durch die mediale Aufmerksamkeit, die ich nicht weiter bewerten möchte, und durch die Reaktion des Arbeitgebers.

    Die rechtliche Gleichstellung der Frau und ihre Umsetzung in der Praxis durch Chancengleichheit, gleichen Lohn für gleiche Arbeit usw., das war einmal der Ursprung des Feminismus im Sinne der Suffragetten. Dagegen gibt es kein einziges ernstzunehmendes Argument.

    Was durch Alice Schwarzer und anderen daraus wurde, hat vielfach nicht mit diesem rechtlichen Aspekt und seiner Umsetzung in der Praxis zu tun. Auch Frauenquoten, sowieso nur in den oberen Etagen ernsthaft in Erwägung gezogen, haben nichts mit der angestrebten Gleichberechtigung zu tun, da generell nur die Leistung der Betroffenen eine Rolle spielen sollte. Und ob sich Frauen freiwillig als „Sexobjekte“ ablichten lassen oder nicht, ist auch ganz allein deren Sache und geht weder Frau Schwarzer noch sonst jemanden etwas an.

    Daß Frauen oder Männer für bestimmte Tätigkeiten jeweils besser geeignet seien, sehe ich weniger als eine Frage der Biologie, denn der Sozialisation an. Solange die Farbe der Strampler für Neugeborene immer noch durch das Geschlecht bestimmt wird, sind wir auch weiterhin zumindest unterbewußt noch weit davon entfernt, das alte Rollenverständnis und die damit verbundenen Vorurteile und Diskriminierungen abzulegen. Bezeichnend, daß hier auch jemand auf die erhöhte Kriminalität der Schwarzen hinwies. Bezeichnend auch die politische Einordnung. Das ist genau das Niveau, auf dem sich aus solchen Memos ergebende Debatten bewegen.

    Darauf hinzuweisen scheint zwar heute notwendig zu sein, sich inhaltlich darauf einzulassen jedoch mehr als gefährlich. Es gibt sicherlich bessere Programmiererinnen als den Verfasser des Memorandums und damit sind all seine Thesen mehr als hinfällig.


    • Leistung der Betroffenen
      Es geht in diesen Fällen nicht um Newtonmeter pro Stunde, sondern um Macht.

      Wenn Sie sich schon einreden lassen, Eltern sollten auf die Farbwahl von Stramplern Gedanken verschwenden (warum sollten sie? Das 2. Kind bekommt den abgelegten vom 1. Kind, und manchmal die Enkelin den vom Vater, den Oma aufbewahrt hat), sind Sie schon recht weit in diesem Machtdiskurs untergetaucht worden.

    • Da wir früher ja nicht wussten,
      ob es Junge oder Mädchen wird, wurden hellgrüne und gelbe Strampler gekauft. Die gab es schon vor 50 Jahren auf dem Land.Inzwischen habe ich schon welche in modischem Grau gesehen.


    • Selbstverständlich geht es um Macht und um die Zugehörigkeit zu Klassen oder wie auch immer man die Seilschaften, Clans usw. auch nennen soll. Die Frage des Geschlechts ist dabei weniger wichtig, denn die Vererbungslehre.

      Die Strampler waren nur ein Beispiel, interessanter ist vielleicht in diesem Zusammenhang, daß ausgerechnet Lesben und Schwule die Rollenklischees ganz freiwillig und gerne zu bedienen scheinen. Und was ist denn jetzt mit den Schuhschränken der Frauen, den Nagelstudios, Beautyfarmen usw., ist das biologisch oder durch die Sozialisierung bedingt?

      Im Grunde war mir aber nur wichtig, darauf hinzuweisen, daß der Gedanke des Feminismus mittlerweile von allen Seiten instrumentalisiert wird, um unter diesem Label ganz andere Interessen zu verfolgen. Ginge es wirklich um Diskriminierung, hätten Feministinnen heute alle rechtlichen Möglichkeiten und müßten sich nicht in sinnlosem und geradezu lächerlichem Genderunsinn verlieren.

      Wenn aus dem Herrn die Herrin wird, so scheint mir das doch ziemlich unsinnig zu sein.

    • umgekehrt
      Otto Meier schrieb:
      „Solange die Farbe der Strampler für Neugeborene immer noch durch das Geschlecht bestimmt wird,“

      Die Propageten des ‚blank slate‘ und der ‚Alles Verhalten ist durch Sozialisation erzeugt, nichts davon durch biologisch beeinflußte Vorlieben‘-Schule behaupten das genaue Gegenteil: Das Geschlecht der Neugeborenen wird ihnen (u.a. durch die Farbe der Strampler) zugewiesen.

  84. Kontext
    Pew Research hat wiederholt gezeigt, dass die alten rassistischen Trennlinien in den USA zunehmend durch neue, dieses Mal ideologische ersetzt werden. Es wird nicht mehr ausgeschlossen, wer die „falsche Hautfarbe“, sondern, wer die „falsche Gesinnung“ hat. Mit anderen Worten: Die alten Verhaltensmuster werden mit neuen Narrativen legitimiert. Segregation (Akzeptanz am Wohnort, in der Schule, beim Arbeitgeber erfolgt zunehmend entlang politisch-moralischer Präferenzen), Hierarchisierung („Elite“ vs. „Abgehängte“) und Moralisierung (James Morone: Hellfire Nation. The Politics of Sin in American History, Yale University Press 2003) werden perpetuiert. Diese Entwicklungen werden von kleinen, aber einflussreichen Minderheiten vorangetrieben, die den öffentlichen Raum weitgehend monopolisiert und die Mehrheit der US-Bürger praktisch ausgeschlossen haben. Das hat dazu beigetragen, dass das allgemeine Vertrauen in „Washington“ von etwa 80% 1967 auf heute ca. 15% gefallen ist. Die Entwicklungen sind für uns interessant, weil es in Deutschland erkennbar ähnliche Bestrebungen gibt, über die hiesigen Zusammenhänge jedoch noch weniger bekannt ist. Es schiene mir nicht uninteressant, der Frage nachzugehen, welche transatlantischen Querverbindungen es gibt, aber auch, welche heimischen Traditionslinien unter der Tünche neuer Narrative reaktiviert werden. Die Stichworte Stefan George, Hartmut von Hentig, Rudolf Steiner und Carl Schmitt mögen hier genügen.

    • barking dogs don't bite
      Das Problem ist: Man kann die Mehrheit nicht ausschließen.
      Die Mehrheit wird am Ende entscheiden. Wie immer.

      D.h. all das Feministinnen Gedöns ist nur das Pfeifen im Wald. Es kann so nicht funktionieren, weil da keine gesellschaftliche Strukturen vorhanden sind. Da ist nirgends Anschluss möglich. Deswegen wird ja auch umso lauter geschrien und gejammert und geklagt.

    • @Thomas Will.
      No worries, wir (nicht alte weisse Männer )sehen das, und der Widerstand wächst. Trump war erst der Anfang..

    • @ der Onkel sagt ... der Widerstand wächst
      Wir waren gerade in Alaska. Cool diese Jungs in ihren Pickup Trucks. Die haben beim Angeln halt nicht nur das Bärenspray dabei :)).

    • Also über so substanzhaltige Disziplinen wie Gender Studies...
      … werden junge, beeinflussbare Karrierestreber mit akademischen Weihen geködert und zu ideologischen Apparatschicks konditioniert. Entsprechend ihrer Programmierung werden dann genügend von denen offensichtlich sozial-viral aktiv und infizieren halt entsprechende Bereiche des öffentlichen Lebens, in die sie Zugang erhalten. Im Unterschied zu Rechtsextremismus oder dem IS ist Gender Mainstreaming in D quasi regierungsamtlich sanktioniert. Und ideologieaffin sind die mehrheitlich sentimentalen Deutschen ( die sich für Romantiker hAlten! Haha) sowieso. Da fallen abstruse Auswüchse zum Beispiel im Sexualkundeunterricht an den Schulen kaum auf. Ehrlich gesagt, bei der Ideologieaffinät und dem quasi DNA- inhärenten Konformismus in D sollten wir z.B. absurd anmutende Szenen öffentlicher Auspeitschungen, wie sie derzeit in Indonesien durch staatliche Sittenwächter vermehrt stattfinden, als Mahnung nehmen, hier bei uns den Anfängen zur totalitären Gesellschaft zu wehren. Auf der selben sittlichen Stufe wie derartige islamistische Drangsalierungen steht meines Erachtens nämlich die pornografisch anmutende Indoktrinierung unserer Jugend in den Schulen nach Tuider und anderen einschlägigen Gender-Gurus.

  85. kein guter Journalismus
    Wie schön, wenn man (wie Sie) die New York Times auf seiner Seite sieht. Es handelt sich allerdings nur um eine von vielen „Opinions“ in der NYT. Dass Sie das als NYT-Standpunkt zitieren ist kein guter Journalismus.

    • @Hopps: kein guter Journalismus
      Beginnen Fiona, Heinrich et. al. hier einen „Edit War“?

    • Ich schalte hier fast alles frei. Auch Kritik.

    • @ Hopps - echt jetzt?
      Text eingeben

    • Trolle
      Hier wird gern kontrovers geplaudert, allerdings auch gerne auf einem Niveau oberhalb von Soziologie Proseminaren oder Talkshows. So mit Argument, Gegenargument, Beispiel, logische Schlussfolgerung, manchmal auch mit Provokation. Seltener mit reiner Behauptung, noch weniger gerne lese ich falsche Tatsachenbehauptungen. Am wenigsten gerne lese ich Kommentare, deren Inhalt und Form nahelegt, dass da kein Forist sondern ein Stiftungsmitarbeiter oder Mitarbeiter einer NGO oder politischen Partei unterwegs ist. Auf zum Wahlkampf und zur Meinungsbeeinflussung in den sozialen Medien, hurra! Das nervt eher als dass ich dann dem Troll hinterherhoppse und mich ihm denkfrei anschliesse.

  86. Google bald Sozialunternehmen mit Techniksparte?
    Google hat sich damit sicherlich langfristig arg ins Knie geschossen, weil jetzt sehr viele potentielle männliche Programmierer etc. wahrscheinlich zweimal überlegen werden, ob sie sich bei dem Laden wirklich bewerben und zu „richtigen“ Menschen erziehen lassen wollen, oder doch vielleicht ein bisschen weniger Gehalt bei eher unbekannten Firmen in Kauf nehmen, dafür aber keine sektenartigen Vielfaltsseminare usw. über sich ergehen lassen müssen.

    Ich habe auch an anderer Stelle gelesen, dass es einigen Unmut bei Google-Mitarbeitern darüber gibt, dass sozusagen „diversity talks“ inzwischen so viel Raum einnehmen wie „tech talks“ und es also abnehmend um Technik und immer mehr mehr SJW-Themen geht. Das wird nun gerade technikaffine Männer nicht eben anziehen.

    IM Grunde hat google sich hier ein Ding geleistet, wofür man es direkt spd nennen könnte. Einen Riesenfehler gemacht und das auch noch mit größter Lautstärke in die Welt posaunt.

    • Gut so
      Egal ob Cafes die von Männern 18% höhere Preise verlangen, um den angeblichen Pay Gap auszugleichen, oder Firmen die am liebsten farbige behinderte Transen mit Hang zur Sapiosexualität einstellen, nur zu! Ich bezweifle daß diese Geschäftsmodelle sich auf Dauer tragen, aber gerade daher: nur zu!

    • Titel eingeben
      und es also abnehmend um Technik und immer mehr mehr SJW-Themen geht.
      Tschä, wie ich schon sagte, „reife Bürokratie“…
      Möglicherweise erleben wir noch den Umbau einer Tech-Firma in eine Art Meinungsministerium 2.0.
      Mit der Internetsuche sind die doch technisch lange durch, drum haben sie ja auch so viele Nebenher-Projekte für Techies gestartet, und schätzungsweise geht es da seit 10 Jahren schon nur noch ums Verwalten, und das wird jetzt als politisches Machtmittel „so richtig entdeckt“.
      Danisch dachte ja neulich schon Facebook und Google zusammen mit einem Präsidentschaftskandidaten Zuckerberg.
      So in die Richtung kann das durchaus gehen, und die Wirkungen davon werden sehr massiv sein.

    • Überraschung?
      Ich finde das sollte niemandem überraschen.

      Es ist die Macht (wegen des früheren Erfolgs), die die Hybris gebiert.
      Ein seit den griechischen Tragödien gut dokumentiertes Quasi-Naturgesetz…

      Das ist vor allem eine Frage der Zeit.
      Die Überraschung steckt bestenfalls in den spezifischen Details…

  87. Goethe und die Gender Mainstream Debatte
    Unser oller Goethe wusste es damals schon:

    „Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Kraft und Wahrheit fehlt.“

  88. Male Wins Google Code Jam for Fourth Straight Time
    Steve Sailer Blog Today (Thanx for the great tip, Mr. Dieter Kief).

    ->Google has run a coding competition (Code Jam) since 2003. It attracts tens of thousands of applicants now, Including thousands of woman to compete in a multiple round contest leading up to a feld of 20 finalists. This is a “hard” advance competition – no bonus points awarded for, say, for lacking a penis. Google has used it to identify their best and brightest job prospects.
    There has never been a female finalist. Ever. Unless you count “Code Jam for Women”, rolled out in 2014.<-

    I laugh me schlapp!

    • Der Steve Sailer erinnert mich hie und da an Hochkaräter wie Enzensberger, Heine und Kraus
      Was seine Produktivität angeht, ist er in einer Liga mit Kraus. Mir schwindelt manchmal der Kopf allein vom Lesen.

      (Es freut mich sehr, dasss sie den schätzen). Dass den von den Großmedien keiner kauft, ist nicht nachzuvollziehen.- Was der alles ruckzuck durchschaut und auf den Punkt bringt!? Sein unglaublicher Fleiß!)

      ((Wenn ich mir die Google-Geschichte ansehe, dann ist da etwas gelaufen, was den Großmedien sehr zu denken geben müsste: Damores Geschichte wird auf Blogs publik. Die wichtigsten Stellungnahmen sind: Die von Sailer, dann Molyneux, dann Peterson, dann Soh – und die sind allesamt im Netz!! – Und sind allesamt auf der Höhe des verhandelten Gegenstandes! – Und jetzt guck ich mal: NYT hat ewig gebraucht, bis mit dem von Brooks wenigstens ein zurechnungsfähiger Beitrag erschien. Atlantic dito. Spiegel: schwach, schlecht. spon schlecht. FAZ: Schwach, falsch. Guardian: Falsch, schwach, z. T. verleumderisch (Damore = Hitler). Tagesspiegel: Falsch. SZ unterirdisch. Südkurier falsch, schlecht. ok – DA hervorragend. Puhhhh.)))

  89. minority pressure
    beschreibt Bradbury in Fahrenheit 451 aus 1954

    Beatty in einem Gespräch mit Montag, Seite 76:
    „There you have it, Montag. It didn’t come from the Government down. There was no dictum, no declaration, no censorship, to start with, no! Technology, mass exploitation, and minority pressure carried the trick, thank God.“

  90. Ein gepushter Rufmord zu viel?
    Die meisten Medien präsentieren sich in einem erbärmlichen Zustand. Devise: ist der Ruf erst ruiniert, blamiert sich’s völlig ungeniert.

    Die Fehlleistungen bei der Berichterstattung über die Googlememo-Affäre werden so wenig eine Berichtigung erfahren wie der übrige Teil des Flachsinns, der den Lesern Tag für Tag zugemutet wird, jenen wenigstens, die sich die Lektüre noch antun.

    Hat doch die bzw. den Richtigen getroffen, wird man in den durchgegenderten Redaktionen hämisch befinden. Was interessieren da redliche Auseinandersetzungen. Beim Ringen um den genderideologischen Endsieg werden keine Gefangenen gemacht. Hauptsache, der Mann und die Debatte, die er angestoßen hat, sind fürs Erste erledigt.

    Könnte aber diesmal ein gepushter Rufmord zu viel gewesen sein, ein Brocken, an dem sich möglicherweise auch die Datenkrake verschluckt.

    Nur, wie verfährt man als von Anzeigenschwund bedrohte Zeitung mit Querelen, mit denen sich der omnipräsente und unverzichtbare Werbepartner auf einmal rumschlägt?
    Wie frei sind die Medien noch, fragt man sich, während beim Aufruf z. B. von faz.net das Browserfenster wild rauf- und runterhüpft und sich in der unteren Adresszeile zahllose Google-Werbefunktionen und -Links in rasenden Buchstabenfolgen abwechseln, bis die Seite endlich zum Stillstand kommt.
    Ist man nun in Frankfurt oder im Silicon Valley?
    Und, wenn beides zutrifft, in welcher Reihenfolge ist man da hingelangt?

    Sind/waren die europäischen Verleger, Bibliotheken und Datenbanken nicht imstande, eine europäische Suchmaschine auf die Beine zu stellen? Mit vernünftigen Regeln und einem Userschutz, der den Namen verdient?

    Von bewundernswürdiger Weitsicht immerhin, was die FAZ anbelangt, dass Schirrmacher dem Don eine ordentliche Spielwiese plus weitgehende Narrenfreiheit eingeräumt hat. Die Schlachten gegen die unermessliche Dummheit im Netz und in den Medien verlangen nach einem subtil geführten Florett – und gelegentlich nach dem Zweihänder.

    Nietzsche hätte die Geduld längst verloren (kein Aufruf zu Gewalt, Schneeflöckchen, bloß zitierte, bildhafte Sprache von alten weißen Männern in früheren Zeiten) …

    „Im Kampf mit der Dummheit werden die billigsten und sanftesten Menschen zuletzt brutal. Sie sind damit vielleicht auf dem rechten Wege der Verteidigung; denn an die dumme Stirn gehört, als Argument, von Rechtswegen die geballte Faust. Aber weil, wie gesagt, ihr Charakter sanft und billig ist, so leiden sie durch diese Mittel der Notwehr mehr als sie Leid zufügen“

    • ich benutz Google nicht direkt
      ist zwar auch noch nix eigenes, europäisches, aber immerhin:

      „STARTPAGE ist eine Suchmaschine, die die eingegebenen Suchanfragen an die Google-Suchmaschine weiterleitet und diese dadurch anonymisiert. Startpage wird von der niederländischen Surfboard Holding B.V. betrieben. Mit Ixquick bot das Unternehmen von 1999 bis 2016 noch eine zweite Suchmaschine an, bei der es sich aber um eine Metasuchmaschine handelte. Im März 2016 wurden Startpage und Ixquick zusammengelegt. Ixquick bezieht seitdem die Suchergebnisse von Startpage und wird unter dem Namen Startpage by Ixquick weitergeführt.[1] Startpage soll den Datenschutz ihrer Nutzer gewährleisten.
      Statt die Nutzerdaten auszuwerten und zu vermarkten, finanziert sich Ixquick/Startpage durch nicht personalisierte Werbung“

  91. Sturmey-Archer
    Vielen Dank für diesen beeindruckenden Text, der mir den Blick auf ein mir bisher völlig unbekanntes Biotop außerhalb meiner stark psychedelisch geprägten Wahrnehmung ermöglichte.
    Existieren die Genderkinder eigentlich nur im Netz/Redaktionen/Unis oder laufen die auch frei rum?

    • Wenn wir Berlin an die Russen verkaufen, NRW pleite ist und Hamburg und Bremen unter der Nordsee liegen, ist das Problem in Deutschland mehr oder weniger vorbei.

  92. Mao
    Hatte gestern einen Tweet in meinem Feed ( ;-) ), der einen interessanten Bezug zu Mao herstellte. Der hatte auch einmal vorgegeben Reformen anzustreben und alle dazu aufgerufen, sich mit Kritik nicht mehr zurückzuhalten, um das Wohl des Volkes zu verbessern. Das ist toll, dachten viele, endlich ein Schritt in die richtige Richtung! Da mach ich mit! Sie brachten sich ein, Mao brachte sie um – oder ins Gefägnis. Bequemer kann man „Falschdenker“ nicht herauspicken … die outeten sich selbst.

    Bei Google lief das ähnlich perfide. Die Mitarbeiter werden ja – per Lippenbekenntnis – dazu animiert, sich auszutauschen und einzubringen. Das Intranet ist dafür ein prima Medium. Da kann man auch teamübergreifende Diskussionen auslösen & abhalten. Klasse! Das ist sogar erwünscht! Toller Laden. Also setzt sich einer in seiner Freizeit hin und formuliert seine Gedanken. In der festen Absicht, eine Verbesserung herbeizuführen. Er verfasst kein Manifest und keine wissenschaftliche Abhandlung. Er legt seine Befürchtungen dar und liefert Lösungsansätze. Die man ja durchaus ablehnen kann, wenn man ihm nicht folgen mag.

    Und jetzt kommt Mao: Hey, du hast dich aus der Deckung gewagt? So denkst du also? Peng!

    Das ist es, was ich so abstoßend finde! Die Leute kaltlächelnd nach ihrer Meinung zu fragen und dann abzuservieren, wenn es sich um die falsche handelt.

  93. Schöner Artikel! Analytisch, aufschlussreich und bissig.
    „goodnight“ stimme ich zu:

    Der kapitalistische und globale Wettbewerb wird das Problem auf Unternehmensebene lösen und ergänze:

    Der soziale und sexuelle Wettbewerb wird das Problem auf Gesellschaftsebene lösen. Dauert halt ein, zwei Generationen.

    Pragmatische, lebensfrohe Einstellungen einer schönen, intelligenten und selbstbewussten Frau sehen anders aus, bereiten beim Lesen Spaß und regen an. sunflower22a finde ich z. Bsp. klasse.

    • sunflower22a?
      Nö. Gibt sich progressiv, und dann schaut unterm Leibchen der Judenhass hervor. Schrottseite.

    • >>einer schönen, intelligenten und selbstbewussten Frau
      .
      Mir sagte einmal jemand:
      „Wer eine schöne, intelligente und selbstbewusste Frau sucht,
      der sucht nicht eine, sondern drei.“

  94. Frauen und Informatik
    Auf http://www.heise.de und der microsoft-homepage findet man einige „lustige“ Beiträge dazu.
    „Mädchen fühlen in naturwissenschaftlichen Fächern in Deutschland nicht genug gefördert. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweiten Studie. Jedes dritte Mädchen (33,1 Prozent) beklagt demnach, dass naturwissenschaftliche Themen und Informatik fast ausschließlich anhand von Beispielen aus der „Jungs-Perspektive“ erklärt würden.“
    Komisch, daß man Jungen nicht fördern muß, oder haben die ein genuines Interesse?
    „Den Ergebnissen zufolge wünschen sich Mädchen in Deutschland mehr Ermutigung vor allem von Lehrern und weiblichen Vorbildern aus den MINT-Berufen: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gelten nach wie vor als männliche Domäne.“
    Wer ermutigt Mädchen denn zu einem Anglistik-, Soziologie- u.Ä. Studium?
    Müssen Frauen für alles Vorbilder haben? Für Männer gilt das nicht.
    Die Deutschland-Chefin von microsoft, Bendiek, fordert Mädchen auf mehr Informatik zu studieren. Was hat sie studiert? BWL! Die Informatiker sind die Kamele, auf denen die Kaufleute reiten. Wer nach oben will muß Jura oder BWL studieren. Die Dame sucht mehr Personal für die unteren Ränge.
    Wer wissen will, wie man Mädchen motiviert Informatik zu studieren: https://www.microsoft-politik.de/de-de/politik/blog/article.aspx?id=1632
    „Im fünften Stock des Gebäudes, im Ventures Accelerator, in dem junge IT-Gründer an ihren Geschäftsideen arbeiten, tauchen die Mädchen und Teenager im Rahmen der Initiative „Code Your Life“ in die Praxis ein und erleben, wie viel Spaß es macht, eigenen Schmuck am Computer zu entwerfen oder Tanzchoreographien mithilfe von Robotern zu programmieren. “
    In Zukunft werden Informatikerinnen dann bei microsoft ihren Namen tanzen.

    • Was ich überhaupt nicht verstehe: Waas am Coden toll sein soll. Es mag ja spannende Bereiche geben, aber für mich wäre das der Horror (ok, ich habe auch eine sehr stark feminine Seite, die man immer wieder sieht, wenn ich zur Böll-Stiftung nett bin).

    • Was an coden toll sein soll?
      Man analysiert Anforderungen und löst die anstehenden Probleme mehr oder minder elegant.

    • Meine Güte
      „Fühlen sich nicht genug gefördert…“. Als ich angefangen habe Geige zu spielen, galt das bei uns in der Schule als höchst uncool. Hänselei ohne Ende. Ich war auch kein Wunderkind, aber ich hatte Ehrgeiz. Dann habe ich noch angefangen, Bratsche zu spielen. Bratscher, die Ostfriesen des Musikerwitzes. Ich liebe es, ganz ohne Förderung und Hätschelei.
      Wer etwas tun will und echt interessiert ist, der zieht das auch durch.

    • Was an Coden toll sein soll
      Es fällt mir schwer das zu formulieren, aber vll. kann man z.B. einen Schreiner der einen Tisch fertigt und einen Journalisten der einen Text schreibt betrachten.

      Wenn der Schreiner fertig ist, kann er seinen Tisch anfassen, ihn benutzen und es gibt objektive Qalitätsmerkmale (aka Tisch wackelt). Der Journalist hat es da mit seinem Text viel schwerer, die Bewertung ist oft hauptsächlich subjektiv auch wenn es natürlich „handwerkliche“ Merkmale gibt.

      Software liegt mE. irgendwo an der Grenze zwischen diesen beiden Welten. Natürlich kann man sie nicht anfassen (sonst wäre es Hardware). Und doch interagiert der Mensch mit Software anders als mit einem Text.

      Für mich zumindest ist dieser schöpferische, halb interlektuelle, halb handwerkliche Prozess, bei dem im Endeffekt eine Art Objekt mit dem Menschen interagieren können entsteht die Faszination des Programmierens.

      btw. wenn Journalisten „coden“ schreiben hat das immer was von meinem grauhaarigen Sozialkundelehrer in den späten Achzigern wenn wer „geil“ sagte…

    • Don Alphonso @ 12. August 2017 um 19:08 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Was ich überhaupt nicht verstehe: Waas am Coden toll sein soll. Es mag ja spannende Bereiche geben, aber für mich wäre das der Horror (ok, ich habe auch eine sehr stark feminine Seite, die man immer wieder sieht, wenn ich zur Böll-Stiftung nett bin).“

      Coden ist das G. auf der Welt!!!! (… und ich bin schwul :)

      Man kommt in Trance dabei, wenn man zB ein Problem lösen will. Ich hab schon 20h ohne Unterbrechung programmiert. Und wenn das Problem dann gelöst ist und es läuft wie geplant, die gewählte und ausprogrammierte Architektur funktioniert, es werden sich in Zukunft Millionen am System anmelden und immer wird das Programm die Ergebnisse ausspucken … es ist gigantisch. Man hat eine Maschine zusammengestellt, die Millionen nutzen werden.

    • ok, das kann ich nachvollziehen, wie bei Langstrecke auf dem Rad.


    • Was am Coden toll sein soll?
      Wenn man sich das so und so denkt und dann schreibt und dann funktionierts wirklich!
      Aber es ist schon eher was für kontemplativ-zurückhaltende Naturen, die auf eher wenig Ansprache und eine ruhige Umgebung erpicht sind.
      Für Betriebsnudeln ist es vermutlich der Horror, allenfalls 1x am Tag mit jemanden in der Raucherecke zu reden.
      Aber es gibt auch Leute, deren Naturell das entgegenkommt.

    • Ausgecoded
      Zwischen 1987 – 1997 komplexe Distributionsleitsysteme und Kommissioniersysteme (Materialflußsysteme) mitkonzipiert, designed und programmiert. @Colorcraze: Nee, bin eher extrovertierter Natur (jetzt Richtung altersmilde).

      Frauen waren auch bei im Team. Verhältnis untereinander gut, in Zahlen approx. 4:1 Männerüberschuß.
      Keine Quote! Die Kolleginnen kamen alle aus den MINT Studienfächern und wollten das so! Programmieren auf Cursor-Höhe zu den männlichen Kollegen. Es gab nie irgendwelche sinnfreien Diskussionen, einer Kollegin jetzt kein Modul verantwortlich zu übertragen, weil z.B. der zu entwickelnde Algorithmus oder die zugrundeliegende Aufgabenstellung als zu schwierig, zu anspruchsvoll erachtet wurde. Bei einer komplexen und performanten Fachsuche in einem 60000 Fächer umfassenden Hochregallager sollte Frau (oder Mann) schon alle seine 7 Programmiersinne beieinander haben (die eingelagerten Artikel sollten auch wieder ausgelagert werden können). Und Don: Materialfluß heisst, das bewegt sich dann auch was… rumpel rumpel die Europalette kommt.

      Aber klar, signifikanter Männerüberschuß, schon vor 30 Jahren, wie heute auch. Aber ohne Giftspritzerei und Zwangsquotierung. Was ist passiert? Es kann doch nicht alles an diesem Schaiss-Internet und den weltweitverwebten Ichtextedichzuobduwillstodernicht-Medien liegen… Oder doch?

    • Was am Coden toll ist?
      Ganz einfach, wie generell im Ingenieurwesen ist es befriedigend, sich Dinge auszudenken und hinterher am Laufen zu sehen. Besonders schön bei Hardware-naher Programmierung. Man haucht den Maschinen leben ein.

      Es ist cool zu wissen, wenn Menschen am Computer spielen, weil die VR-Engine die Welt jetzt noch lebensnaher darstellt. Oder mit einem Handy telefonieren, für dessen Chips man die Konzepte entworfen hat. Oder wenn der Arzt Leben retten kann, weil die bildgebenden Verfahren am MRT jetzt endlich so funktionieren, daß er das Krebsgeschwür auch sieht.

      Ob man den ganzen Kram wirklich braucht, ist eine philosophische Frage. Schließlich lebte man vor 50 Jahren auch schon nicht schlecht. Aber offenbar wollen die Leute das. Anderersrum, was ist so toll an Bildern von van Gogh, Picasso, Chagall, … – ich habe das nie verstehen können und bin hier bekennender Banause.

  95. Herr Charles um 14.54
    Zu „womb“ in der Übersetzung nur eines von zahlreichen Beispielen
    http://www.dict.cc/?s=womb

    Vielleicht fehlt mir die umgangssprachliche Beziehung zur Sprache, um auf den Gedanken zu kommen, dass „Bauch“ lediglich „Verdauungsorgane“ bedeutet. Selbst im aktuellen Deutschen hat der Begriff ein wesentlich breiteres semantisches Feld. Und selbst im Deutschen hat eine Schwangere einen „Bauch“, womit keinesfalls ihre Verdauungsorgane gemeint sind…
    Gebärfähigkeit ist ein vordingliches Merkmal und das bedeutsamste Ereignis zu Erhaltung der Spezies; Die Heranbildung des Fötus ist ein hochkomplexer Vorgang und auch heute noch nicht wirklich zu ersetzen.
    Zu glauben, dass ein „Mensch mit Bauch“ eine dicke Frau beschreiben soll oder einen Menschen, der von ungeistigen Dingen bestimmt wird, ist von verblüffender Naivität. Es war schlicht die Beschreibung einer markanten Fähigkeit: der Schwangerschaft.
    Da Männer diese Fähigkeit zur Entwicklung neuen Lebens nicht besitzen, war ihre Aufgabe, möglichst gute Umgebungsbedingungen für letzteres zu schaffen.Seit dies u.a. durch die Entwicklung tauglicher Verhütungsmittel (Dank den Männern dafür!) und sicherer Lebensbedingungen nicht mehr unabdingbar ist, können Frauen ihre Lebenszeit anders nutzen und alles das tun, was Männer tun, abgesehen von Tätigkeiten, bei denen die größere Muskelmasse von Bedeutung ist.
    Die gebärmutterfreien Übergewichtsbäuche, statistisch häufiger bei Männern zu finden, machen diese trotzdem nicht zu „woman“.
    Frauen haben viele Fehler, Männer nicht weniger.

  96. Goolag
    Passend dazu:
    https://www.unzcloud.com/wp-content/uploads/2017/08/Screenshot-2017-08-11-14.01.18.png
    Gefunden in Steve Sailers Blog (angeblich fotografiert an einer Bushaltestelle in Kalifornien) …

  97. Titel eingeben
    Wie werden eigentlich die Gender Themen bei Redaktionskonferenzen vergeben. Auch die FAZ fällt da mit einem Gender Dauerfeuer aus allen Rohren auf. Eine Echokammer sondergleichen… Ich frage mich ob es da ähnlich der Einschränkung zur Gleichstellungsbeauftragten die Vorgabe gibt, das sich mit der Gestaltung nur Frauen beschäftigen dürfen?! Ich frage mich inzwischen immer mehr ob in der Ausbildung von Journalisten auch Wert auf Ethik und Sachverstand gelegt wird, d.h. gibt es Einschränkungen worüber man schreiben darf und worüber nicht?! Papier ist ja geduldig aber meine Geduld ist da teilweise am Ende…

    • Leute schlagen halt Themen vor, wie sie gerade so kommen, und wenn es passt, wird das gemacht. Ich bin eine ausnahme, icn habe eigentlich Handlungsfreiheit, aber wenn ich das mache, gebe ich vorab meistens einen Hinweis zum Thema. Einfach, weil Gender normalerweise Aufwand bedeutet.

  98. Hier tun sich überaschende Neuigkeiten für mich auf,
    z.B. die Wasser-Abschlag-Hilfe für Frauen. Hab´ mir das mal bei einem Internet-Anbieter einschließlich des erforderlichen Zusatz-Equipment angeschaut und muß sagen, daß ich sprachlos bin. Wer tut sich denn so was an?
    .
    Kürzlich auf der französischen AutoRoute A 4, Raststätte Rarécourt/Jubécourt, glaube ich, Bus mit deutschen Rentnern, zögerlicher Stau vor der Toilette. Grund: Unisex-Klos, keine Pissoires an der Wand. Ja, da staunten die Deutschen Damen und Herren.
    .
    Wer von den Frauen also braucht hienieden solch einen Pinkelschnabel? Bei der Tornado-Flugzeugführerin auf Langstreckenflug sieht das schon wieder anders aus. Ist ohnehin schwierig unter dem Anti-G-Anzug=> also Windeln)
    .
    Franz. Lösung wäre übrigens kein Problem, wenn sich Männer mal angewöhnen könnten sich am Topf hinzusetzen. Wäre angenehmer für die Folgenden.
    (DdH)

    • Sitzbiesler ist ein Schimpfwort
      genau wie Schattenparker, Weichei, Frauenversteher, Warmduscher, Rückwärtseinparker, Helmträger usw.

    • Fahrrad-Bergauf-Schieber; Blasenteetrinker(in);...
      Von A wie Achterbahn-in-der-Mitte-Sitzer bis Z wie Zu-früh-Kommer…
      _www.gerstlauer.de/andreas/fun/warmduscher.html

    • Stehpinklerinnen
      … gibt es anscheinend auch traditionell, z.B. bei den Massai.

      Warum, konnte ich noch nicht ergründen.
      Vielleicht fürchten sie sich vor Raubtieren (auch menschlichen…)

    • Ohne Eingriff
      Es ist Winter, ich bin im Hochgebirge unterwegs oder bin auf einer
      eiskalten Baustelle zugange wg. Lebensunterhalt für mich und Weib und Kinder. Da zwingt mich mein Stoffwechselgeschehen zum Pinkeln.
      Wie stellen sich die Kreaturen, die mir eine warme, lange Unterhose
      OHNE EINGRIFF verkaufen, nun vor, wie ich das bewerkstelligen soll?
      Mein Leben verläuft und verlief nie so wie das jener Leute, die Büros besiedeln und für die das Sitzpinkeln gewohnter Alltag ist; Die keine
      langen Unterhosen brauchen und für die das Eingriffproblem nicht
      existiert. Selbst die, früher in Neuseeland, jetzt selbstverständlich in
      China produzierende Firma „Icebreaker“, welche aus Merinowolle hergestellte,
      hervorragende und gut durchdachte Unterwäschemodelle verkauft–
      das Beste auf dem Weltmarkt in dieser Branche– DIE bieten keine
      Unterwäsche MIT Eingriff an. Wie Stellen die sich blos den Alltag eines
      Bauarbeiters, eines Expeditionsteilnehmers oder eines Bergsteigers vor?!
      Ich kann mir das nur so vorstellen, dass in der Führung von „Icebreaker“
      nur Frauen oder Büromännlein sitzen, die vom Alltag ihrer Kunden keinen
      Schimmer haben, sich auch nicht der geistigen „Mühe“ unterziehen wollen,
      sich denselben auch nur vorzustellen. Autismus der Moderne.
      Einer meiner Freunde ist zur Zeit im hohen Norden Schwedens an einem
      Forschungsprojekt beteiligt, das lange Fussmärsche verlangt, weil die
      Bodenbeschaffenheit nur menschliche Füsse und Rentierhufe erlaubt.
      Nix mit Jeep. Wie der Arme OHNE EINGRIFF pinkeln muss, kann ich mir
      lebhaft vorstellen. Bei dem kalten und nassen Sauwetter welches dort
      oft vorherrscht. Solche, auf Anhieb abseitig erscheinenden Problemchen
      sind es, die ignoriert werden von der Gleichheitssekte.

  99. Großen Dank an Don Alphonso!
    Die deutschen Falschzitate und -kommentare sind einfach nur fürchterlich. In den USA gibt es wenigstens in Gestalt von Trump&Co. (inklusive Breitbart) eine Gegenreaktion.

  100. Teil2 (technischer Fehler)
    In Deutschland sind wir erst dabei, in den intellektuellen und moralischen Dreck hineinzurutschen. Er ist der DDR-Stasi-Mentalität zu nahe. – Google zu boykottieren halte ich für sinnlos, mir fällt nichts besseres ein, als auf Tichy, Achgut, beyond-the-obvious, fuw.ch usw. umzustellen. — Die Dame mit der Raute hat jüngst erneut ihre Bereitschaft zur Aufnahme weiterer Goldstücke verkündet. Nach der Wahl werden die Hähne wieder aufgedreht – vielleicht mit aktualisieren Selfi-Fotos?! Damit entstehen weitere verfügbare Menschenmassen, und diejenigen, die schon länger hier waren, werden schlicht in Angst versetzt mit der Folge um sich greifenden Duckmäusertums (die Foristen hier dürften kaum repräsentativ sein). Eine Gesellschaft mit zunehmender Beschränkung der Meinungsfreiheit, Einschüchterungen, und viel, viel dunkler Buntheit liegt vor uns. Immerhin als Ergebnis einer Bundestagswahl.

    • Dunkle Buntheit.. köstlich.
      Text eingeben

    • Dunkelmann ...
      … wurde mir von einem Inder aus Tansanien (mit Studium in D nehme ich an) als unverfänglicher terminus technicus vorgeschagen und hat sich bewährt…

  101. Mitarbeiter der „Süddeutschen Zeitung“
    Eine Mitarbeiterin der „Süddeutschen Zeitung“ meint:
    „Das antifeministische Manifest … . Zustimmung bekommt es nur deshalb, weil er die Ängste viele weißer Männer vor den Veränderungen im Arbeitsfeld
    ausspricht.“

    Mit „Veränderungen im Arbeitsfeld“ meinen solche Frauen, dass Leistung, Einsatz, Kreativität und zahllose Überstunden nicht mehr zählen, wenn es um Gehalt und Beförderung geht.
    Die „Veränderungen im Arbeitsfeld“ soll bedeuten, dass in Zukunft das Geschlecht oder die Angehörigkeit zu einer Minderheit über Gehalt und Beförderung bestimmen.

    Diese demotivierende Perspektive wird die Wirtschaftskraft untergraben, und genau das ist ja Absicht, die hinter den Förderern dieser Publikationserzeugnisse stehen, das sollte man sich immer wieder klar machen.
    „Feministinnen“ sind nur Mittel zum Zweck.

  102. lasst uns bitte eine Menschenkette für Kim Jong-un bilden und Kerzen anzünden
    und für Maduro beten, es sind nur verwirrte Geschöpfe Gottes !

    werter DONNI, eine frage:

    wie kann mann sich gegen staaten wie Nordkorea im ton vergreifen ?
    da verstehe ich ihre anmerkung nicht ganz ?

    wie hätte z.b. Hitler reagiert, wenn sich z.b. Chamberlain mal im ton vergriffen hätte ? und nicht nur einmal ?

    zwangsregime, todesstrafen am laufenenden band, terroisierung der zivilgesellschaft, hungerndes volk, exekutionen mit flakgeschützen und permanente kriegsdrohungen gegen nachbarstaaten……….

    DER schwarze Erlöser und Heilsbringer schaute dem immer belustigt zu lies es eskalieren, der gemüsegarten im Weissen HAUS war immer wahlkampfträchtiger !

    mann kann ihn lieben oder auch gar nicht, aber der dDT erntet, was der erlöser so gut spriessen lies !

    auch ulFuM will dies mit „gesprächen“ lösen………..schade, dass die Polen vor dem „Vorfall“ in Gleiwitz dies nicht durch „Gespräche“ lösen wollten, also: selbst schuld !

  103. GENDERGERECHTIGKEIT
    @DdH

    motoradketten für den SIEG………….werter DdH, ja meine tante, die intelligenteste im verwandtenkreis hätte gerne auf die GENDERGERICHTIGKEIT verzichtet und wäre 1943 gerne in der schule geblieben anstatt für den EndSSieg panzertachometer in Bad Canstatt zu montieren.

    bisher habe ich noch keine mitruderin getroffen, die gerne die DOLLENNEIGUNG im rennboot unter zeitdruck vor dem rennen noch nachjustiert, es müssen also nicht mal die von DONNI erwähnten dreckigen öligen fahrradketten sein.

    ok, morgen dann in der Kirchheimer Schleife !

  104. @ Hiasl, Sie sind ein Schatz,
    herzlichen Dank! Ich habe es mir kopiert und schon etwas gelesen.Der Mann sagt doch nichts Verwerfliches, bietet Lösungen an.Meine Güte, was ist das für eine Welt geworden, frage ich mich mit meinen 80 Jahren.Für mich kann ich sagen, dass ich immer gleichberechtigt leben durfte.Ohne den kleinen Unterschied hätte ich es langweilig gefunden.

    Mit Fahrradketten hatte ich es allerdings auch nicht so, habe lieber tapeziert.Da sind mir tolle Sachen gelungen.

    • Gern geschehen!
      Freut mich, dass mein Tipp Sie erreicht hat. Mein Anteil dabei war aber winzig im Vergleich zu dem Enthusiasten, der sich da die Mühe gemacht hat. Anfangs hatte ich ja noch die leise Hoffnung, die FAZ würde in diese Bresche springen, nachdem sie letzte Woche schon die lobenswerte Idee hatte, anlässlich der Veröffentlichung von Palmers Buch einfach die Quelle sprechen zu lassen und einen Auszug zu veröffentlichen. Nun ja, vielleicht wieder beim nächsten Mal.

      Als Bub habe ich ein paar Mal ein Fahrrad komplett zerlegt und wieder (fahrtüchtig) zusammengeschraubt, aber heute sind ölige Fahrradketten auch nicht mehr so mein Ding. Hab mir extra eine Rohloff-Nabe und Vollkettenschutz gegönnt, um diesen Kontakt so weit als möglich zu vermeiden. Dafür programmiere ich für mein Leben (und dessen Unterhalt) gern. Lieber Don, vielleicht ist ja alle Mühe vergeblich, aber schauen Sie sich https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Erschaffung_Adams#/media/File:Creaci%C3%B3n_de_Ad%C3%A1m.jpg an und stellen Sie sich vor, Sie wären der Rauschebart auf der rechten Seite. Ein selbstgeschriebenes Programm zu starten und zu sehen, dass es funktioniert, lässt unsereins ein ganz winzig kleines Echo dieses erhabenen Moments spüren.

      Schönen Sonntag allerseits!

  105. Frauen und Informatik II
    Ich konnte es nicht lassen und habe mal etwas weiter gesucht.
    Das Linux-Betriebssystem ist ja zum größten Teil von Leuten in der Freizeit geschrieben worden. Da habe sich also zigtausende Männer die Nächte für um die Ohren geschlagen um ein Ziel zu erreichen. Wenn man die gefragt hätte warum sie das tun wären die Antworten wahrscheinlich, „Weil wir zeigen wollen, daß wir das können“. Wie bei Hillary, als er gefragt wurde, warum er auf den Mount Everest gestiegen ist: „Weil er da war“. Ich glaube nicht, daß Frauen so denken. Der Frauenanteil liegt bei den Linuxentwicklern wohl so bei 1-2%. (das würde bei Don sicher vollstes Verständnis finden).
    Wikipedia ist ja auch so ein Projekt, in dem Leute Arbeit investieren, ohne davon einen Nutzen zu haben. Frauenanteil so 10-17%. Ich habe keine zahlen darüber gefunden, über was die Frauen geschrieben haben. Es gibt da einen SPON Artikel: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/frauen-in-der-wikipedia-schreiben-statt-schweigen-a-1158671.html
    Zitat: „Iva hat vor acht Jahren angefangen, an der Wikipedia mitzuschreiben – und schnell wieder aufgehört. Erst seit sie durch WomenEdit Unterstützung und eine Gemeinschaft gefunden hat, ist sie wieder dabei. „Wenn ich das nicht hätte, hätte ich schon längst aufgegeben“, sagt sie.“ Ohne das Frauen an die Hand genommen werden, geht es anscheinend nicht. Erste Schwierigkeiten und schon wird audgegeben.
    Zitat: „Die Sozialwissenschaftlerin Claudia Wagner hat zum Beispiel herausgefunden, dass in Artikeln über Frauen häufiger Bezüge zu deren Familien hergestellt werden, dass ihr Beziehungsstatus eher erwähnt wird oder dass viel stärker betont wird, dass es sich um eine Frau handelt. Bei Männern fehlen Hinweise zu Partner, Kindern oder Scheidungen oft einfach.

    „Frauen, die es in die Wikipedia geschafft haben, sind häufiger prominenter“, sagt Wagner. Das liegt auch daran, dass es oft schwierig ist, für Frauen und ihre Arbeit Quellen zu finden. Männliche B- und C-Promis haben da wohl weniger Probleme, in der Wikipedia verewigt zu werden.“
    Ich interpretiere das so, daß Frauen eher über BS schreiben. Sind sie auch bei Artikeln beteiligt, die Wissen verlangen?


    • „Ohne das Frauen an die Hand genommen werden, geht es anscheinend nicht. Erste Schwierigkeiten und schon wird audgegeben.“

      Also dieses Verhalten kenne ich eher von Männern.

    • Nun ja,... @Sinn42
      Ich kann die Prozentzahlen jetzt nicht verifizieren, aber es ist ein erheblicher Unterschied, zum einen ein zentrales Linux Kernelmodul wie z.B. das Memory Management oder den TCP/IP-Stack zu implementieren und zum anderen, mit einem HTML-Dingens-Editor Beiträge auf einem wiki über Sozialökogenderdingens und ähnlichem Zeuchs zu verfassen und/oder zu redigieren.

      Soviel Differenzierung muss sein, und bei Letzterem hätte ich jetzt durchaus auch einen höheren Damenanteil erwartet (… aber ich red mich hier jetzt wieder um Kopf und Kragen).

    • Linux bzw. freie Software
      sind generell gute Beispiele, wo ja nun wirklich niemand verdrängt wird, sich jeder einbringen kann, meist keine unmittelbaren finanziellen Interessen dranhängen etc.. Einzige Voraussetzungen: Computer und Programmierinteresse. Es schaue jeder selbst, wieviele Frauen unter den Autoren sind.

    • Linux
      Die 1-2% kann ich nicht kommentieren. Zur Motivation war anfangs sicher auch ‚weil wir sehen wollen ob wir’s koennen‘ und ‚bevor ich warte mach ich’s halt selber‘ stark vertreten – happy days.

      Wie schon von anderen Diskutanten angemerkt, ist die Phase der Hobbyisten bei Linux seit einer ganzen Reihe von Jahren vorbei. Dazu duerften halbwegs belastbare Zahlen vorliegen. Gelegentlich kommt mal ’ne Umfrage rum um rauszukriegen wie hoch der Anteil der Profis inzwischen ist. Hat mich nie im Detail interessiert, 80% Profis kommen mir aber unterschaetzt vor.

      Bei den Voraussetzungen wuerde ich auf solide Programmierkenntnisse erhoehen. Und Faehigkeit, Kritik anzunehmen, ist essentiell. Manchmal denkt man sich als Amateur schon ganz schoenen Stuss zusammen, und kriegt das auch meist unverbluemt gesagt.

      Vernetzung in der Szene ist von Vorteil, aber nicht unabdingbar. Aber moeglicherweise bin ich in der Hinsicht etwas betriebsblind.

    • Linux steht damit besser da als Github oder Tor, die sich da anders äh organisieren haben lassen.

    • Linux. Habe selber vor vielen Jahren beigetragen,
      und – ich glaube – keine einzige Frau unter den harten Kodierern gefunden.

      Und zu einem anderen Thema, wiewohl der gleichen Kategorie und Diskussion: Kodieren kann so abhängig machen wie Zichten und Alk. In meinen HochZeiten war ich tagelang aktiv, erst muss etwas ‚laufen‘, und dann muss es besser gemacht werden, schneller, eleganter. Es muss Fehler abfangen statt abzustürzen, es darf nicht exploitable sein, es soll entweder vollkommen verständlich oder vollkommen unverständlich sein. Für letzteres gibt es sogar einen jährlichen Wettbewerb.

      Und noch ein Schlenker: Als jemand der seit 20 Jahren fast ausschliesslich Linux benutzt: Es geht mir ähnlich wie unserem Gastgeber mit dem Reparieren von Fahrrädern. Linux-Benutzer sind in der Minderheit, aber unter den Linux-Benutzern sind die Frauen in einer noch kleineren Minderheit.
      Es wäre interessant das zu untersuchen: ich war jahrelang Systemadministrator. Und ich habe jede Menge Frauen erlebt, die mit Windows *nicht* zurechtkamen (OMG!); sich dieses Nicht-Zurechtkommen bei Windows aber haben gefallen lassen. Und selbst für das Suchen und Herumprobieren mit den offensichtlichsten Dingen ewig viel Zeit investierten; mit etwas Gemurre.
      Bei Linux, trotz signifikant schnellerem Fortschritt, in fast allen Fällen aber danach riefen, endlich wieder Windows zu erhalten. Ich bin ziemlich sicher, Microsoft hat Untersuchungen, Zahlen und Fakten dazu. Ich bin ziemlich sicher, Microsoft hat untersucht, wie man ein Interface so konstruiert, dass der Benutzer trotz Misserfolgen nur minimal frustriert ist.
      Praktisches Beispiel: ich habe persönlich noch keine Frau erlebt, die mit dem ribbon zurechtkommt, ihn sinngemäss verwendet. Aber wenn ich ihnen den wegnehme, ‚fehlt etwas‘. Bei Männern ist das nicht grundsätzlich anders, bloss fehlt denen meistens nichts, wenn eine Sache, die zwischen ihnen und der Applikation oftmals im Wege ist, nicht mehr vorhanden ist.

    • 'organisieren'
      im Sinne von ‚to organize‘ der trade unions? Gut gegeben!

      Github und Tor? Geschenkt …

      Ich denke da spielen zwei Faktoren eine Rolle – erstens, bei Github und Tor sind sicher mehr Anteile an ‚weicher‘ IT dran (und es ist wohl mehr eine Community von Nutzern als Programmierern). Welche originaeren Leistungen kryptologischer Art Tor selbst beigesteuert hat, weiss ich nicht (ich hoffe: nichts Entscheidendes). Fuer git bin ich Linus fast ebenso dankbar wie fuer Linux – github verpackt’s nur nett.

      Kernel wie auch Crypto ist ‚harte‘ IT, man kann sich bei bestem Willen wirklich schnell blamieren wenn einem die theoretischen Grundlagen fehlen. Ich spreche aus Erfahrung.

      Zweitens – Mr. ‚I am not a nice guy‘ selber. Der laesst sich so schnell nicht ‚organisieren‘. Aber soweit ich’s mitgekriegt habe, ist er nur richtig fies zu Starrsinnigen.

      Meiner Ansicht nach laeuft es am Ende immer darauf aus, wieviel Interesse und Talent jemand im mathematischen Bereich hat. Interessanterweise gab es bei uns bei den Mathematikern an der Uni viele Frauen, aber die ueberwiegende Anzahl waren Lehraemter. Weitgehend derselbe Stoff und dieselben Pruefungen, also kann der Unterschied im Talent nicht so riesig gewesen sein. Warum dieses Ungleichgewicht?


    • Ich bin ziemlich sicher, Microsoft hat untersucht, wie man ein Interface so konstruiert, dass der Benutzer trotz Misserfolgen nur minimal frustriert ist.
      Ja, die Benutzerorientierung war deren Grundlage für den Geschäftserfolg. Dazu sehr viele Anwendungen, die darauf liefen- von „braucht praktisch jeder“ bis „Verwaltung und Geschäft können sich leicht Anwendungen selber stricken“.
      Linux ist bei Webservern praktisch konkurrenzlos, soweit ich weiß.

    • Linux, Colorcraze,
      ist überhaupt konkurrenzlos. Meine bessere Hälfte hat zufällig heute früh einen alten Laptop (Bj. 2008) aus dem Schrank gezogen, zur Verwendung in der Zweitresidenz. Akku ist ‚flat‘, lief aber mit Netz irgendwie los. Windows XP, Dual-Boot mit einem Ubuntu 12.04, das seit 5 Jahren nicht mehr gelaufen war.
      XP ist natürlich finito, geht auch in Realität nicht upzudaten. Während im Hintergrund des Raumes nach dem letzten Update von 12.04 nun das Update auf 14.04 LTS läuft, und morgen dann womöglich das auf 17.04. Also komplett aktuell. Dual-Core, 64bit, 3 GB RAM; wenn da kein Ventilator stirbt, oder die Festplatte, läuft der auch in 5 Jahren noch.
      Ein modernes Windows ginge beim besten Willi nicht drauf, weil absichtlich keine Treiber mehr dafür geliefert werden. DAS nenne ich built-in obsolescence. DAFÜR sollte die EU-Kommission Strafe erheben. If at all.


    • @UweDippel: ich bin mit Windows in gewisser Weise auch „am Ende“, weil das 32er-Windows ja ausstirbt. Und ich habe ein paar Anwendungen, die halt nur auf 32 laufen, u.a. ein altes Photoshop 5.0, das ich nicht missen mag. Über Win10 habe ich viel Negatives gehört („telefoniert zuviel nach Hause“), so daß ich mir schon überlege, ob ich beim nächsten Rechner (wenn dieser hier die Grätsche macht, was nicht mehr so arg lang dauern wird, vermutlich) zu Linux übergehe, idealiter mit einem Win32-Teil.
      Vielleicht wäre Dreiteilung machbar, Linux für Webkram, Win32 für Photoshop und Win64 für Access, und Dateienaustausch per externer Festplatte (gibt es jetzt in kleinen Abmessungen, großer Speicherkapazität + billigem Preis). Zwar finde ich das Umschalten eher scheußlich, aber mit solchen 4 Teilen bekäme man eine bessere Ordnung hin als mit „eine Festplatte für alles“.

    • Schon speziell, colorcraze,
      und deshalb bitte ich die Nicht-so-Interessierten um Nachsicht:

      Keine 3 Betriebssysteme, mit reboot. Das geht nur auf die Nerven.
      Ein richtiges (bei mir ist das seit letzem Jahrtausend Linux), und dann – das gab es letztes Jahrtausend noch nicht – eine Virtuelle Maschine (oder mehr), die einfach aus dem laufenden System heraus gestartet werden können. Das Passende zu finden, und auch zu installieren, ist allerdings nicht ganz einfach. Ist aber sonst die optimale Lösung.
      Und dann die Daten, warum auf einer externen Festplatte? Die gehen auch als gemeinsame Partition von allen Betriebssystemen zu lesen, bzw. (so wie bei mir) immer nur aus einer cloud. So habe ich immer die gleichen Dateien, egal wo ich bin, und wenn ich etwas ändere, ist es überall geändert.

      Aber nun Schluss mit dem Nerd-Talk!


    • Aber nun Schluss mit dem Nerd-Talk!
      Och nö, noch nicht.
      Zumal es nichts Nerdiges mehr ist, denn mit Virtual Machine sind inzwischen gewöhnliche KMU-Bürorechner eingerichtet. (Das erste Mal gesehen habe ich es vor 6 Jahren)
      Reboot geht garnicht, das ist klar, da hat man nach der Zwangskaffeepause ja vergessen, was man überhaupt tun wollte, und evt. Kunden am Telefon haben entweder längst aufgelegt oder sind wahnsinnig geworden.
      Wenn es für Linux eine gute „Mail-Suite“ gäbe, also Mailprogramm, Mailserver, Archivierung in PDF-A vor allem auch für Anhänge mit Bildern, dann wär ein Umstieg für KMU weg von Outlook interessant. Ach ja, das Kalender/Termingedöns bräuchte es auch noch…
      gibt es das? Wird daran evt. gearbeitet? Bis jetzt kenne ich nur „einfaches Mailprogramm“.

    • Hier kommen wir, Colorcraze, und dann so OT,
      nicht weiter.
      Ich weiss nicht was KMU sind; ich weiss nicht, was PDF-A sein soll (im Gegensatz zu PDF); und ich kann – Entschuldigung – auch nicht feststellen, dass Sie wirklich verstehen, was ein Mail-Server ist. Nur als Hint: der Grossteil der Mailserver auf dieser Welt ist *nicht* von Microsoft, und Microsoft hat sich schwer getan, irgendwann *endlich* einen Mailserver mittelmässiger Qualität (und natürlich nicht Standardkonform) auf den Markt zu bringen. Eigentlich ein Rohrkrepierer, aber die pointy-haired-bosses sind voll abgefahren darauf, mit ihrer Mailanwendung auch gleich Termine machen und reservieren zu können. Andernfalls wäre der Exchange-Server im trash gelandet.
      Im Grunde ist ein Exchange-Server auch heute noch hauptsächlich eine ABM, weil er nur mit Aufwand am Laufen zu halten ist. Während ich meine Mailserver in meinen alten Zeiten wirklich *vergessen* konnte, die liefen einfach so vor sich hin. Aber haben eben auch nur Mail gemacht, und sonst gar nichts. Einige meiner PHBs fanden das total uncool, und meinten, ein Mailserver müsse mindestens all das können, was Exchange kann.

      In a nutshell, Colorcraze, es geht natürlich, es gibt alles, allerdings scheint es, Sie brauchten einen kompetenten Anschieber für Ihren Bedarf.


    • @Uwe Dippel:
      KMU= „Kleine und Mittlere Unternehmen“.
      PDF-A= PDF, aber „archivierfest“ (neuer Standard, der so allmählich im Kommen ist, denn was macht man am besten mit dem ganzen Mailgelump, wenn man sich ausdrucken sparen will, es aber archivieren muß – PDF draus, das kann man dann eher in 10 Jahren nochmal durchsuchen als ein bei jedem Mailprogramm anderes Mailformat)
      Exchange-Server ist halt so eine Art eierlegende Wollmilchsau.
      Gibts denn so ein Kalenderprogramm mit Einladungsfunktion für Treffen?

    • Colorcraze, aha!
      Mit KMU habe ich etwas gelernt. Mit PDF-A, das ist vollkommen egal. Jeder richtige Mailserver speichert einfach alle Anhänge. Der ‚kennt‘ ja auch keine Unterschiede, der speichert einfach nur Bytes. Diese werden dann beim Aufruf wieder umkodiert von base64 auf was immer man gespeichert hat; ASCII, binär, … .

      Nicht helfen kann ich Ihnen aus dem Ärmel zum Thema ‚Kalender- und Terminprogramm‘.
      Allerdings möchte ich wetten, dass es da etwas gibt, als Serverversion genauso wie webbasiert.
      Das ganz ‚Tolle‘ an Exchange war, dass es die erste Anwendung für KMU [ich habe etwas gelernt!] war, wo der Chef gleich in seiner Mail die Einladungen verschicken, und Termine reservieren konnte.
      Die *Idee* ist natürlich wirklich gut, aber dafür hätte man anständigerweise nicht ein neues, proprietäres, Mailformat kreieren müssen (um Konkurrenten auszuschliessen), einen besch****** Mailserver programmieren, mit beschränkten Archivierungsmöglichkeiten für die user. Richtig wäre es gewesen, die Verbindung Mail Kalender auf der Applikationsebene herzustellen, so dass bestehende Mailserver bestehen bleiben können, und die Klienten sich zusätzlich mit einem Kalenderserver verbinden.
      Gmail macht das übrigens mittlerweile besser für meine privaten Anwendungen als Exchange es jemals tat.

  106. ist differenzierte Betrachtung möglich?
    1. Der Inhalt des Memos ist mE. richtig
    2. Die Entlassung des Mitarbeiters ist mE. auch richtig.

    In einer Firma kann nicht jeder einfach tun und lassen was er will. Es gibt da im deutschen Arbeitsrecht diese „nachhaltige Störung des Betriebsfriedens“.

    Genau das ist dort passiert. Der Mann kannte das Umfeld und hat seine Meinung dort publik gemacht.

    Äussern Sie sich mal in einem deutschen Grosskonzern – so dass es alle mitbekommen – kritisch über Befugnisse und politische Linie der Arbeitnehmervertretung…

    Ein einziger Fakt würde mich von dieser Einschätzung abbringen. Das wäre wenn das Memo vertraulich und nicht mit dem Ziel einen möglichst grossen Kreis der Mitarbeiter zu erreichen geschickt und dann von einer weiteren Person im Unternehmen verbreitet worden wäre.

    Aber leider wird genau dies aus der Berichterstattung nicht klar.

    Und nochmal. Jeder darf seine Meinung haben. Der Staat darf niemanden aufgrund seiner Meinung richten. Als Privatmann darf jeder seine Meinung publizieren. Meine Meinung deckt sich bzgl. des Memos mit der des betroffenen Herren.

    Wenn ich aber in einer privatwirtschaftlichen Organisation antrete „Sand ins Getriebe zu streuen“ muss ich mich nicht wundern.

    • @candide: Google und das deutsche Arbeitsrecht
      Nett, dass Sie jetzt mit dem deutschen Recht kommen.
      Aber Sie reden vermutlich über eine Zeit vor Internet & Intranet, als solche Memos noch vervielfältigt und physisch verteilt wurden.
      Der Sinn eines Intranet – dort hat James Damore seinen Text eingestellt – ist der firmeninterne Informations- und Meinungsaustausch.
      James Damore hat seinen Text nicht im Internet veröffentlicht – das haben andere getan – in welcher Absicht auch immer.
      Ich vermute mal, dass selbst hier in Deutschland, wo die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit gerade von angeblichen Hate-Speech-Bekämpfern „hintenrum“ untergraben wird – ein solches firmenintern verbreitetes Memo vor einem Arbeistgericht Bestand haben würde.

    • @Walter Claassen
      nein, ich rede nicht vom Internet (aka Aussenwirkung). Ich rede davon in einer Firma seine eigene – der intern deutlich kommunizierten Politik zuwiederlaufende – Meinung an alle anderen Mitarbeiter zu kommunizieren (Innenwirkung – oder halt Betriebsfrieden).

      Das Recht eine eigene Meinung zu haben gilt immer. Das Recht seine Meinung publizieren zu können (man beachte den Unterschied) gilt gegenüber dem Staat aber nicht gegenüber der Belegschaft eines Unternehmens auf unternehmensinternen Kanälen (ie. Intranet).

      Und mit Hatespeech hat das alles nix zu tun. Wenn ich in einer Firma ne Mail an alle Mitarbeiter rum schicke, dass alle Kollegen/Management/Produkte für den A* seien werde ich gefeuert. Keine Überraschung.

      Me. ist die Forderung einem privaten Unternehmen gegenüber die gleichen Ansprüche wie gegenüber dem Staat zu haben im Kern Sozialismus.

      Niemand zwingt den Herrn bei Google zu arbeiten. Und niemand bei Google hat was gesagt bis er meinte seine Meinung allen anderen Mitarbeiter mitteilen zu müssen.

    • f.ck it, let's go to court.
      Das mit der „Störung des Betriebsfrieden“ ist korrekt, da könnte man einen Kündigungsgrund finden, aber man sollte dann auch gegenüber dem Arbeitsgericht eine Störung nachweisen können. Das ist nicht einfach. Das ist vielmehr extrem schwierig, insbesondere ohne vorherige Abmahnung, Einbezug BR etc.
      Eine Äußerung hinsichtlich Bio-Diversität von Frau und Mann kann kaum als Grundlage dienen, solange kein Bezug hinsichtlich der personalpolitischen Entscheidungen gezogen wird. Ebenso liegt da keine Beleidigung, Diskriminierung, Verstoß gegen AGG etc. vor.

      Whatever, da Arbeitsrecht in den USA eher nicht vorhanden kann Google feuern wann und wen es will. Rechtlich wird es nur schwierig, wenn Diskriminierung nachgewiesen werden kann, d.h. Damore könnte und wird wohl auch klagen. Und im Case Law sind da unendliche Weiten.

      Das wirkliche Problem ist die mediale Ausdehnung des Falls. Google hat sich an die Frauen angebiedert, mit der Folge, dass es sich von Männern entfremdet. Es ist mitten in gesellschaftliche Konflikte geraten, ohne Steuerung, ohne Management, ohne Reflexion, ohne Verstand. Dabei sollte jedem klar sein, dass die Differenz Frau/Mann nicht zu einer Seite aufgelöst werden kann. Sie kann nur ersetzt werden.
      Aber auch hier sieht man, dass ein Studium nicht Ausweis von Intelligenz ist, dass dort hunderttausende Nerds sitzen und keiner einfachste Logik beherrscht.
      Irre.


    • Deutsches Arbeitsrecht gut und schön, nur was hat das mit einem Fall in Kalifornien zu tun? Deren Arbeitsrecht wird wohl etwas anders sein.

    • Wie sehr muß es bei Google im Getriebe knirschen wenn schon das Fußvolk rebelliert. Daß man eine Techbude feminin abrocken kann hat schon Marissa Mayer bewiesen.

    • wie Feminismis beim CCC wirkte, hat man ja auch schön gesehen. Frauen sind super. Feministinnen sind ehrr nicht Frauen.

  107. Berlin
    An die Russen verkaufen? Geht nicht. Wer bezahlt denn vorher die 58 Milliarden Euro Schulden? Russland hat gar nicht so viele Erziehungsanstalten, um die politischen Koofmichse, Nasse-Pappe-Bohrer, Verwaltungs-Vollpfosten aus dem Slum zu übernehmen.
    Und NRW erst mal. Das Land ist schon lange pleite. Wir finden es 40 Jahre nicht heraus, dass man uns Autobahnbrücken mit minderwertigen Stahlsorten eingebaut hat. Wir haben die niedrigste Investitionsquote in Deutschland, nach Bremen die miesesten Schulen und außer in Aachen und Köln sollte man bei uns auch nicht studieren. An Belgien verkaufen geht nicht. Die sind selber pleite. Westfalen könnte an die Niederländer gehen. Nur: was machen wir mit dem Ruhrpott?- Das Beste wäre Mauer drum. Die Kölnischen mit ihren Chemie-Stinkbuden will auch keiner haben. Im Süden gibt es eine Ölraffinerie mit so vielen Löchern in den Rohren, dass sie am Standort das Zeugs gleich wieder aus der Erde holen könnten.
    Also: NRW hat fertig. Da kann auch die CDU nur noch ´ne Runde Beten ausgeben.

    • Der Pott wird Protektorat und unter franz. Zwangsverwaltung gestellt, mon dieu
      Die kennen sich aus mit Banlieue’s, warum den Knoffhoff-Vorsprung nicht nutzen?

    • Petzer!
      Mensch Folkher,

      was quasseln Sie bloß rum?!?
      Da hätte Reussen-Gerd Investoren, Vertrag und Unterschriften beinahe zusammen gehabt und ausgerechnet jetzt stolpern Sie mit den 58 Mia Miesen aus dem Vorhang.
      Hätte doch keener jemerkt, aber Sie müssen’s ausplaudern. Chance vertan, den schamlosesten aller Nettoempfänger loszuwerden und NRW auf Platz 1 zu schieben.

      Eins ist klar: nach der Verbrennungsmotorwende werden die milden Gaben aus dem Süden nicht mehr für alle reichen, d.h. Berlin, Bremen, NRW etc. sollten sich beim Gender Mainstreaming und beim Reparieren von Autobahnbrücken auf das Backen ganz kleiner Küchlein einstellen.

      OT: mischen Sie sich bitte mal in die leidige Diesel-Debatte ein.
      Was halten Sie von der wachsenden Zahl an Flüssiggas-LKWs?
      Da kommt zwar hinten auch kein Kölnisch Wasser raus, aber es wird doch wenigstens der Anteil an Schadstoffen deutlich reduziert.

  108. Gender
    Wenn man jetzt Alphonso als Suchbegriff bei der FAZ eingibt, erscheint dieser Blog nicht mehr! Hatte ihn vorher nur zur Hälfte gelesen; zum Glück konnte ich ihn ausgerechnet durch google wieder finden.
    HDH


    • Das hat mich jetzt neugierig gemacht: also faz.net Startseite aufgerufen und dort in die suche „don alphonso“ eingegeben.
      Das Ergebnis ist in der Tat eigenartig.
      Auf Rang 1 und 2 die beiden Blogs „Stützen der Gesellschaft“ und „Deus ex machina“, beide mit Artikeln von 2012. Was beim Deus-Blog der erste Beitrag gewesen sein könnte, aber niemals im Stützen-Blog, der damals schon ein paar Jahre auf dem Buckel hatte.
      Dann „vergangene“ Blogartikel, aber der neuste, dieser, fehlt.
      Naja, vielleicht wird die FAZ-Suche halt „gaaanz laaangsaam“ und „nie am Wochenende!“(wie NZZ) gefüttert (die Blogs haben ja ein nicht-integriertes System, deswegen wird man die Suche erst füttern müssen).
      Wie man an Ihrem Suchergebnis sieht, ist Google weitaus schneller.

    • Der Blog läuft doch schon den ganzen Tag rechts bei den FAZ Blogs
      mit auf, da muss man nicht die Suche bemühen.

    • @Riga2000
      ? Ich rufe auf meinem Smartphone faz.net auf, klicke im Menü unter Blogs und voilà: Die Liste der Faz-Blogs erscheint mit den jeweils neuesten Beiträgen. Schneller Zugriff ohne die Tastatur zu bemühen.

    • http://blogs.faz.net/
      sobald ich „b“ eingebe erscheint obiges.
      von da geht es ganz schnell…

  109. Na dann tschüss
    „Es wird kaum möglich sein, eine Frau dafür zu begeistern, herzhaft in eine ölige Fahrradkette zu greifen.“ Wie bitte? Das ist doch nicht Ihr Ernst. Wo leben Sie denn? Ich mein‘, das ist etwas, dass ich aus erster Hand kenne. Zum Beispiel hab‘ ich vor ein paar Jahren einen Sommerkurs in Fahrradmechanik und -reparatur belegt. Der Dozent war ein Mann — und ein regional bekannter Fahrradmechaniker sowie ein ausgezeichneter Dozent — und die Klasse war so etwa halbe/halbe Männlein und Weiblein. Vermutlich ein bisschen mehr Frauen… Frauen haben schon immer in die Scheiße gegriffen, oft wortwörtlich genommen, und ein bisschen Fahrradöl soll sie da ihrer Meinung nach abschrecken? Nicht in meinem Leben — aber da wird auch niemand für die Demonstration von praktischer Inkompetenz belohnt. Wenn das irgendwo in Deutschland so ist, dann würd ich mal ganz rasch die sozialen Normen, die das festschreiben, überdenken.

    Ich weiß schon gar nicht mehr, warum ich ursprünglich den Netzökonom abonniert habe. Ich hatte den Blog in der Leseanwendung bevor er bei der FAZ ankam, jedenfalls. Vermutlich weil ich gut informierten Blogs zum Thema Netz/Wirtschaft/Gesellschaft, die nicht auf Englisch sind und nicht aus den USA stammen, einen extra-Bonus gebe, denn fachlich gute Texte sind da nicht ganz so häufig. Affirmative action im mini-Format, sozusagen.

    Aber ich folge meinen Blogs nicht mehr täglich, und so habe ich nur langsam bemerkt, dass der Netzökonom mich öfter genervt hat, statt mir etwas zum Denken zu geben. Viel zu oft finde ich da nur das Schüren von Ressentiments im beleidigten Ton geschrieben von Männern, die anscheinend denken, jemand klaut ihnen den Käse vom Brot. (Gibt’s auch weiblich Netzökonomen in Deutschland? Oder sind die alle ausgestorben oder ausgewandert?)

    Dass sich der Blog dann nicht erblödet, den Google-Typen, der die Tradition, seinen Kolleginnen das Leben ein bisschen schwerer zu machen, zum Helden zu erheben, hab ich doch nicht erwartet. Und die ganzen Trump-Anhänger hier im Kommentariat… gute Güte, was für ein Stinkehaufen.

    Genug Netzökonom. Ich mach die Tür hinter mir zu.

    • And now, my dearest lady, it's time to say good-bye.
      Was ist die Information, die man aus Ihrer Mitteilung entnehmen soll?
      Frust, Wut, gar Hass?

      Die Gesellschaft hat Ihnen die Sprache gegeben, daher bitte ich darum diese einzusetzen. Ihre Ausbildung hat ja auch viel Geld gekostet.

      Einfach weglaufen ist hingegen typisch Frau (sorry, kleiner Scherz).

      Das Problem der gegenwärtigen Kommunikation ist das Fehlen einer Diskussion. Wiessaussieht war der letzte Blog, in dem Links und Rechts noch miteinander kommunizierten, auch wenn es oft unschön war.
      Gegenwärtig ist da kein Austausch mehr, alles strukturiert sich entlang der einzelnen Massenmedien, d.h. bei Spon und SZ und Zeit sitzen die Linken und hier die eher Bürgerlichen, die Rechten sind untergetaucht (was Sorge machen sollte!)

  110. Genderwahn und Opfer
    Lieber Don Alphonso

    herzlichen Dank für diesen Artikel, der Ihnen besonders gut gelungen ist. Man sieht, sie stehen für das ein, wovon sie überzeugt ist, das gefällt mir.

    Als Frau finde ich diese Gendergetue peinlich bis ärgerlich, weil es berechtigte Anliegen des Feminismus diskreditiert. So launig sich manche Ihrer Kommentatoren auch anhören, und so gut wie manche (viele/die meisten) Damen ihre Ehegesponse zu lenken vermocht haben: jeder erwachsene Mensch sollte das Recht haben, eigenständig zu leben, arbeiten und sich an der Gesellschaft zu beteiligen. Für Frauen galt dies bis in die 70er hinein nicht ohne weiteres.

    Daneben gibt es so etwas, wie eine Benachteiligung aus Gedankenlosigkeit heraus. Die Stadt Frankfurt hat im Jahr 2000 – sämtliche Dichter, Blumen und Lokalpolitiker waren bereits vergeben – tatsächlich Straßennamen nach bekannten Frauen benannt. Vorher gab es keine Straße, die den Namen von Marie Curie trug. So etwas macht mich schon nachdenklich.

    Allerdings werden sämtliche Genderistinnen daran nichts ändern, im Gegenteil. Als Frau, die für ihre Leistung anerkannt sein möchte, hat man es eher schwerer durch sie. Ich befürchte auch, dass dieses Opfergetue auf lange Sicht sehr schadet und das genaue Gegenteil von Gleichberechtigung ist.

    Grüße vom Main sendet

    Hessin

    • Danke.
      Ich glaube, Sie haben gerade treffend den Unterschied zwischen

      – dem berechtigten Streben nach „Gleichberechtigung“ und
      – dem seilschaftlich-organisierten Organisieren von „Gleichstellung“

      beschrieben.

      Ich kenne übrigens –wie Sie bestimmt auch– etliche, sehr fähige SW-Entwicklerinnen, Ingeneurinnen, fähige Leute(w) in der Pflege und im Handwerk sowieso… keine, wirklich gar keine, 0% von denen definiert sich als „Feministin“.

      Es fällt immer wieder auf, daß Personen mit beruflich extrem wenig auf der Pfanne (von Schwesig und Nahles bis zur durschnittlichen Bento/Zett/…-Praktikantin) so sehr auf diese „Wir-brauchen-mehr-Frauen-in-Top-Positionen“ (also hoffentlich mich) setzen. Irgendwo liegt es allerdings auch Nahe.

    • Marie Curie
      Einverstanden. Ein Nobelpreis sollte reichen um überall in der näheren Auswahl zu sein. Mit zwei ganz oben!

  111. @Riga2000: Der Blog ist weg!
    Gut, dass wir üebr diesen Skandal geredet haben!

    • Energie
      wissen die Kommentatoren hier das eine Google Suchanfrage die Energie verbraucht die nötig ist um ein Glas Wasser zum kochen zu bringen (oder für eine Tasse Tee )…..Was denken die user woher das Geld für diese Energie herkommt? NICHTS. Nur: Ihr bezahlt mit euren Daten, was ihr sucht, wo ihr sucht, alle Daten über euch. Personalisierte Werbung, u.s.w.
      Die Google Einstellungen werden einfach weckgeklickt um weiter Google zu nutzen. Die Chance den Datensammelwahnsinn in den riesigen Datenfabriken wenigstens einzuschränken nimmt die die Mehrheit der Nutzer gar nicht war. Jeder Klick auf Google, Youtube und jede Google Mail wird zu einem Profil zusammengefügt. There is nothing like a free
      Lunch! Guten Appetit!

    • @42
      Das ist doch das phantastische an der Gleichstellung:
      wenn alle arm sind ist jeder reich, wenn über alle Daten
      gesammelt werden, gibt es keine Daten für alle.

    • Das Wissen der Kommentatoren
      dürfte ein ziemlich breites Spektrum haben, geehrter 42.

      Da wir gerade dabei sind, Wissen zu verbreiten.

      Energie ist nicht verbrauchbar, nicht erschaffbar (jedenfalls nicht
      durch Menschen – bei den Göttern ist man sich unsicher) und
      auch nicht erneuerbar.
      Sie ist lediglich wandelbar. Wandelbar von einer Erscheinungsform
      in eine andere.
      Das kostet Geld, so weit so richtig, da es dazu einer Technologie
      mit der dazugehörigen Infrastruktur bedarf.
      .
      Bezahlt wird das bei kostenlos erscheinenden Diensten im Internet
      mit der Preisgabe der Daten, u.a. für Werbung, über die man dann
      die Ausgaben wieder ‚reinholt‘.

      Ja, das ist bekannt – zumindest bei mir. Ich gehe aber davon aus,
      auch bei allen anderen.

      So what? – Guten Appetit.

    • Googlen hilft
      Um eine Tasse (150ml) Wasser zum Kochen zu bringen, also von 20 auf 100 °C zu erhitzen, braucht man ungefähr 0,15 * 80 = 12 kcal, oder ca. 14 Wh. Laut Google (bzw. laut http://www.zeit.de/2009/29/Stimmts-Google und https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13593448/Google-legt-erstmals-seinen-Stromverbrauch-offen.html) verbraucht eine Suchanfrage aber nur 0,3 Wh. Mit der Tasse Tee kann man also fast 50 Suchanfragen verarbeiten (wenn Googles Angaben stimmen und von den Quellen richtig wiedergegeben wurden…)

  112. Eventuell unterschätzt?
    Ich hab diesen Text recht früh gelesen und wollte erst kommentieren, dass die Frauen, die über Quoten und so in die bestbezahlten Berufe der Welt (?) sich reinmogeln wollen, nicht die Frauen sind, die man mit einer anders gestalteten Arbeit im Sinne des Google-Memo-Verfassers gewinnen könnte. Beispielsweise, und da danke ich über die Verlinkung bei Twitter, würde er auf Kooperation setzen. Jetzt habe ich aber nicht den Eindruck, dass SJW besonders angenehme, teamfähige Mitarbeiter sind.

    Dann wollte ich ernsthaft maulen, dass Du nicht auf Parallelitäten in Deutschland hingewiesen hast, wie schon bei Betsy DeVos. Ein Thema wäre die Bevorzugung von Frauen bei Beförderung im öffentlichen Dienst in NRW. Da gab es ja auch Unfrieden und Abwahl. Aber was interssiert das den Bajuwaren schon…

    Seine Gegner wissen, dass das Memo recht hat. Ihre Autorität untergräbt. Eine Lösung und Frieden anbietet, wobei sie sich doch von Problemen und Konflikten ernähren.

    Und der Verweis, dass manche Männer ebenfalls unter einer brutalen Arbeitswelt leiden können, setzt dem Ganzen die Krone auf. Auf wohltuende Art und Weise für mich, auf entsetzende Art und Weise für diejenigen, die nur Frauen was Besseres wollen.

  113. Alternativen
    Vielleicht können wir ja mal in diesem Thread alternativen zu google-Errungenschaften sammeln. Gerne mit persönlicher Einschätzung falls vorhanden.

  114. Google Suchergebnisse zwangsdiversifiziert?
    Im Google-Kontext: Im Blog von Hadmut Danisch findet sich ein Artikel „Endphase des Internets: Wird Google gerade richtig böse?“

    http://www.danisch.de/blog/2017/08/06/endphase-des-internets-wird-google-gerade-richtig-boese/

    Darin referenziert ist folgende Seite:

    http://squawker.org/world/we-wuz-europeans-google-replaces-search-results-of-europeans-with-black-people/

    Dort wird behauptet, daß Google der sog. Diversity auf die Sprünge hilft, indem Sucherergebnisse diversitygerecht aufbereitet werden. Sucht man nach „white couple“ werden einem <ngeblich in der Bildersuche Bilder von gemischtrassigen Paaren präsentiert. Sucht man nach "European Art" werden zu hohen Teilen Menschen mit dunklerem Teint als Suchergebnis zurückgeliefert.

    Ich frage mich: Ist das ein Hoax, das Resultat von manipulierten Suchanfragen, oder ist Google wirklich so durchideologisiert, daß sie versuchen die gewünschte Diversität durch Manipulation des Suchalgorithmus zu befördern?

    Ich kann mich erinnern, daß am Tag der Verabschiedung der "Ehe für Alle" im Bundestag, Google der Startseite ihrer Suche eine kleine Regenbogenfahne hinzufügte, was bei mir in diesem Augenblick starkes Unbehagen auslöste. Warum? Ich hatte das Gefühl, daß wenn sie dermassen ersichtlich Partei ergreifen, sie wahrscheinlich auch ihre Suchmaschine der eigenen ideologischen Sichtweise angepasst haben.

    D'amore berichtet im Interview mit Prof. Jordan Peterson, daß die Diversity-Schulung eine der wenigen Mitabeiterveranstaltungen bei Google war, wo nicht alles aufgenommen wurde. Er meinte, das hinge damit zusammen, daß Google keine Beweise wollte, die deren offensichtliche Diskriminierung von hochqualifizierten Bewerbern, die ihren Diversityvorstellungen nicht genügen, dokumentieren.

    • Das kann man ausprobieren
      Die Suche „American inventors“ jedenfalls liefert mit einigen Suchmaschinen als Bilder fast ausschließlich solche von Schwarzen.
      Kannn aber an dem Buch „African American Inventors“ liegen.
      Jedenfalls skurril.

    • Google fälscht seine Bilderauswahl ...
      Geben Sie im deutschen Google zur Bildersuche. Geben Sie als Suchbegriff „weiße Männer und weiße Frauen“ ein. Schon das erste Bild links in der ersten Reihe zeigt einen schwarzen Mann und eine weiße Frau (13.08.2017, 19:35).

      Regelmäßig zeigt Google anstelle eines weißen Manns einen schwarzen Mann mit einer weißen Frau. Letzte Woche Donnerstag war es noch schlimmer. Es wurden am 10.08., ca. später Nachmittag – bei Eingabe derselben Suchbegriffe wie oben – ausschließlich Paare gezeigt, die aus schwarzen Männern und weißen Frauen bestehen.

      Es handelt sich offensichtlich nicht um einen hoax. Google verweigert das Zeigen der gewünschten Bilder.

      Google gibt absichtlich falsche und weiße Menschen diskriminierende und exkludierende Informationen.

      Das ist blanker anti-weißer Rassismus. Ziel ist die Vorbereitung der Eliminierung des weißen Mannes.

      Schauen Sie es sich an. Muss man gesehen haben. Man glaubt es kaum.

      Hat jemand eine Telefonnummer von Google, wo jemand rangeht?

    • Das ganze Zeug
      Es gibt ja den Spruch fürs Internet, dass bei Produkten, die nichts kosten, man selber das Produkt ist.

      Ich habe noch ein schönes hochwissenschaftliches ER-Modell (kein Maskulismus, sondern Entity -Relationship) gefunden, hinter dem sich auch die Schneeflöckchen in der zu einer Schneewehe versammeln können.

      http://recruitmentmatters.nl/2013/12/15/wekelijkse-cartoon-296/

    • White couples o. ä.
      Das Problem dabei ist, dass Sie und ich bei Google nicht dieselben Ergebnisse anzeigt bekommen. Ich hab die Suchbegriffe durchlaufen lassen und hatte ähnlich seltsame Treffer.

      Wenn ich allerdings alternative Suchmaschinen wähle, duckduck oder bing, sieht es genauso aus. Kein Unterschied.

      Vielleicht kann das jemand erklären, der etwas von der Thematik versteht?!

    • ja, irrsinn.
      Text eingeben

    • @Smirnoff
      „oder ist Google wirklich so durchideologisiert, daß sie versuchen die gewünschte Diversität durch Manipulation des Suchalgorithmus zu befördern?“

      Das scheint ja echt zumindest teilweise so zu sein.

      UND SCHLIMMER NOCH: beim Durchprobieren anderer Suchmaschinen genau dasselbe. HIIIIIIIILLLLLLLFFFFFFFFFFEEEEEEEE!

      Kann nicht mal flott jemand eine neutrale, der Wahrheit verpflichtete Suchmaschine auf den Markt bringen? Soll man jetzt Internet-abstinent sein? Ich habe Google schon von meiner Startseite verbannt und werde das Ding ab sofort ächten. Zwangsfeminismus ist schon schlimm genug, aber Zwangstotaldiversifizierung – der Untergang, der totale Turbowahnsinn.

      Wir sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo man, wenn man ins Restaurant geht und ein Steak mit Pommes und Salat bestellt (und sich schon darauf freut, dass alles appetitlich auf drei Teller verteilt ist) eine grüne oder farblich undefinierbare Pampe bekommt mit der Antwort „wir mussten alles durch den Mixer drehen, damit sich niemand und nichts diskriminiert fühlt.“

      Ab und zu braucht man mal eine search engine. Die tun echt alles um einem Magengeschwüre zu verursachen.

      MAN FASST ES NICHT!


    • Die Kampagne scheint gerade auszuläppern, wenn ich jetzt google, bekomme ich in der Vorauswahl der 5 angezeigten Bilder keine „Schwarzen-Bilder“ mehr angezeigt, erst wenn ich auf „weitere Bilder“, also die „Bildersammelliste“, gehe. Dort sind sie noch zwischendrin verstreut. Ich habe mal auf einige geklickt, um zu schauen, wo die herkommen (von welcher Website), und fand:

      https://un-ruly.com/black-images-in-european-art/
      (scheinen in ihrem Shop Kosmetik für afrikanisches Haar zu verkaufen)
      https://wearyourvoicemag.com/more/culture/kehinde-wiley-inserting-blackness-art
      (nennt sich im Untertitel „Intersectional feminist media“)

      https://www.quora.com/What-are-some-good-examples-of-pre-1750-European-art-that-depict-black-African-descended-people
      https://www.pinterest.de/garygarrett353/black-people-in-european-art/
      Diese beiden wollen, daß man sich mit Facebook- oder Google-Account anmeldet.

      Ein Bild führt zu
      http://realhistoryww.com/
      http://realhistoryww.com/world_history/ancient/Misc/Art/Additional_art.htm
      das einen Geschichtsrevisionismus „Europa war schwarz, die europäische Oberschicht war schwarz“ fährt.
      Die Seite ist bei Yahoo gehostet und über Tucows/Toronto als Privatseite angemeldet – also vermutlich etwas älter (diese beiden Provider waren vor ca. 10 Jahren sehr im Schwang).

      Wie das es nun auf die ersten Ränge der Google-Suche „European Art“ schaffte, ist die interessante Frage.
      Google „pagerankt“, von Anfang an, das ist ihr Erfolgsgeheimnis Nr.2.
      Massen an SEO-Firmen haben sich daran seit x Jahren die Zähne ausgebissen, konnten nur wenig Erfolg erzielen.
      Wie diese Sprunghaftigkeit nun in die Bewertung eingeführt wird, weiß man nicht, aber sie wird es.
      Auf alle Fälle gibt es auch eine Art Feedback in der Art, „was wird aktuell am meisten gesucht“.
      Die einschlägige Suche für die 5 Afrikanerbilder wäre jedenfalls „blacks in european art“ oder „africans in european art“ gewesen, keinesfalls „european art“.

      Wenn man „europäische Kunst“ eingibt, bekommt man übrigens zuerst eine Bildleiste ganz konservativ mit Rodin, Michelangelo, dem Bamberger Reiter und dergleichen angezeigt, anscheinend ein kuratierter Einschub, denn darüber steht „Kunstwerke>Europa“, und wenn man auf ein Bildchen klickt, bekommt man Karte, Lageplan und Öffnungszeiten.
      Die Google-Bilder-Auswahl ist weiter unten, zeigt momentan eher phantastische Bilder. Wenn man die Bilderseite aufruft, ist sie immer wieder mit Fotos von Personen vermischt und anderem, was man bei „Kunst“ allenfalls peripher erwartet. Aber auch da die anscheinend zur Zeit unvermeidlichen Afrikaner: http://kunstundfilm.de/2015/11/europaeische-geister-kunst-aus-afrika/, und – wer hätte anderes erwartet – die „Flüchtlingskunstprojekte“ http://www.berliner-zeitung.de/kultur/museum-europaeischer-kulturen-fluechtlinge-gestalten-ausstellung-in-berlin-24416340 .

      Andere Suchmaschinen etc. habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber wenn dort fast das gleiche wie in Google kommt, werden sie wohl von Google abhängig sein bzw. selbst eine Google-Suche anwerfen, und versuchen, „Google zu entschärfen“.

    • Sie können auch andere Netzbriefkästenanbietern wie beispielsweise mail.ch/en/ benutzen.
      de.quora.com schreibt unterhalb von G und f

      Über E-Mail registrieren. (das ist zur Anmeldung klickbar.)
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
      Englisch: quora.com/?prevent_redirect=1

      Continue With Email. (das ist zur Anmeldung klickbar.)
      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      es.quora.com, it.quora.com, fr.quora.com, … dito


    • Werte Frau Amgelin, danke für den Hinweis, das hatte ich übersehen.
      Aber einen Account anlegen oder meine (echte!) Mailadresse hinterlegen möchte ich wirklich nicht, wenn es um Meinung oder Bildchen geht.
      Sowas mache ich vielleicht auf einem kleinen privaten Webforum, bei dem ich davon ausgehen kann, das wird dann irgendwann gelöscht.
      Aber bei Konzernanwendungen tue ich das ungern bis garnicht.
      Ich diskutiere deswegen auch nirgends mit, wo man einen Disqus-Account braucht. Ist mir eklig, mag nicht im Big-Data-See landen.

    • Besser ist dies hier:
      1.: roxy.com daraus passende Proxys entnehmen und benutzen.

      2.: mail.ch/en/ Netzbriefkasten einrichten.

      3.: faxbetter.com unentgeltliche US-Faxempfangsnummer einrichten.

      4.: gotfreefax.com sendfreefax.net obige US-Nummer damit beleben.

      5.: 1 650 253 0001 Guugells US-Faxnummer

      (NS: Tippen Sie in der Guugell-Bildersuche mal „Meguru Kosaka“ ein. Dann probieren Sie’s mit „Kosaka Meguru“: Selbe Darstellerin, anderes Ergebnis. Sowas klappt auch noch mit weiteren Namen…)

    • @frauke
      bin soeben wieder reingefallen, vor den Augen des Nachwuchses –
      nach der rektalen gauge-Geschichte zum 2ten Mal.

      Hier sind einige Motive des blogs kurz in bilder gegossen.

    • Klar, auch hier kommt die Negerin zuvörderst, aber die Nachschau in
      google.li/search?newwindow=1&biw=1842&bih=990&tbm=isch&sa=1&q=%22fraukeamgelin%22

      führt über

      google.li/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fs.w.org%2Fimages%2Fcore%2Femoji%2F2.2.1%2Fsvg%2F1f469-1f3ff-200d-1f33e.svg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fblogs.faz.net%2Fstuetzen%2F2017%2F07%2F26%2Fdas-bedingungslose-abgasreduzierte-fastvegane-biogrundeinkommen-8019%2F&docid=tDc5GDsd7vhZyM&tbnid=ne3mHtfunIkxlM%3A&w=800&h=800&itg=1&bih=990&biw=1842&q=“fraukeamgelin“

      ins Nichts:

      s.w.org/images/core/emoji/2.2.1/svg/1f469-1f3ff-200d-1f33e.svg

      gibt’s da nirgendwo…

    • Hier Eis1zEtd_-Y sowieso und dort
      google.it/search?q=ritirata&num=100&newwindow=1&biw=1842&bih=990&tbm=isch&source=lnms

      auch…

  115. "Gleichberechtigung" vs. "Gleichstellung"
    Im deutschen haben wir ja (zumindest theoretisch) die Abgrenzung zwischen

    „Gleichberechtigung“
    (der alte redliche Kampf, für Wahlrecht, Arbeiten dürfen, eigenes Konto – selbst in den Anfängen der BRD gab’s da bekanntlich noch Undinge…)
    und

    „Gleichstellung“
    (dieser verkrampfte ich-zentrierte Kampf, vornehmlich von schwach qualifizierten „Mädels“ für ihre eignen Interessen. Pfeiff auf Bezahlung von Krankenschwestern und Altenpflegerinnen, Hauptsache es gibt eine Vorstandsquote! Und wöchentliche Berichtsschickanen für Unternehmer, die nicht spuren!

    Über die kleinen Bento-„Redakteurinnen“ könnte man ja noch müde lächeln wie über Zeugen Jehovas oder Esoterikgläubige. Sowas versendet sich, und irgendwann werden die richtig arbeiten müssen, wenn Papa das Praktikumsgeld streicht.

    Problematisch wird, daß man sich mittlerweile in der Politik eingerichtet hat, und eine –natürlich aus Steuergeldern– millionenschwer alimentiert ist. Was da an Stiftungen fliesst, was da an „Preisen“ ausgehändigt wird… Allen voran Manuela „Gina Lisa“ Schwesig, aber eben auch Barley und überhaupt wurde „Feminismus“ als Marketing-Tool vom SPD-Marketing entdeckt. Eben auch, um von ihrem massiven Abbau von Grundrechten abzulenken. Man muss „Freiheit“ halt nur neu definieren. Wie auf der Farm der Tiere.

    Und dazu halt diese (rund um den Berliner Sumpf) gewachsene widerwärtige SJW-Szene, die mit Menschen-helfen (aka „Gutmenschen“ im originalen, positiven Sinne) einen Scheiß zu tun hat. Bis hin zu den Niederungen eines 100-Millionen-Jahresumsatz Kinderheuchelwerks, daß mit „because I am a girl“ als penetranter Slogan uns offenbar irgendwas Bestimmtes sagen will. Vielleicht, daß Jungs und alte Männer in Elends- und Kriegsgebieten nicht leiden.

    mUnd nicht zuletzt, wie „Netzwerke“ plötzlich als „Engagement“ durchgeht, was in normalen Zeiten als „Seilschaften knüpfen“ und widerwärtig galt (seien es alte Stasi-Bünde, Scientologen oder die vergleichsweise harmlosen Freimaurer, die bei N24 immer herhalten müssen…). Eben weil es Leute (m/w) diskriminiert, die sich derlei Bünden nicht anschließen. Beruflich, finanziell, auftragstechnisch. Männer, aber auch Frauen, die auf diese Form Kumpanei keine Lust haben. So gesehen sind das auch keine (offenen) Plattformen sondern (autoritäre) Bünde. Mit erwarteter Gesinnung (etablierter Neusprech: „Haltung“) und passendem Virtue Signalling (das virtuelle FdJ/BdM-Halsttuch auf Twitter, wenn man so will).

    Was ich eigentlich sagen wollte: Im Englischen gibt es diese beiden Worte nicht, da ist es halt „Feminism“.

    Wenn ich das jetzt so halb recht verstanden habe, gibt es aber auch da eine Gegenbewegung, von Frauen, gegen dieses hysterische, mißbräuchliche, durch die Decke gegangene Bewegung. Und, wenn ich’s Recht verstanden habe, nennen sie sich „factual Feminists“. (Was eine schöne und zutreffende Beleidigung über die Anderen enthält.)

    Jedenfalls, ich würd mich freuen, lieber Don, wenn Du zu denen mal ein wenig recherchierst. Du bist ja immer so herrlich gründlich. Weil Frauen, die sich gegen Hysterie aussprechen, sind natürlich ganz besonders schmerzhaft.

    (Genau so wie autoritäre „Linke“ komplett durchdrehen, wenn es afrikanische, oder arabischstämmige Menschen wagen können, für die AfD zu kandidieren…)

    • factual Feminists
      „Alles was (d)englisch betitelt ist, ist sowieso ein Schmarrn.“

    • denglisch = Schmarrn ...
      … kann man als Anfangsverdacht bestehen lassen, obwohl es sicher Ausnahmen geben wird. Denglisch besteht halt auch sehr viel in Nachplappern ohne Denken, ähnlich wie PC…

  116. Kulturpresseschau aus den Feuilletons
    Halb wach halb schlummernd geisterte des Don`s Synonym durch das Radio des DLF-Kultur gelesen von Arno Orzessek.
    „Die Grünen haben sich zurückgezogen.“
    Ganz bestimmt nicht!

  117. Zu „Bratsche“
    @ Zuagroaster 12. August 2017 um 20:19 Uhr

    „Außenseiter sind die Bratschen,
    über die es mehr Witze gibt als über die Österreicher.“

    Ich hab‘ den wunderbaren Artikel „Grabenkämpfe“
    von der SZ > online gefunden. Ist von 2005!
    Viel Spaß!
    (hab‘ in auch in der Papierfassung aufgehoben.)

    http://www.wer-weiss-was.de/t/sueddeutsche-zeitung-grabenkaempfe/3050116/5

    • Ha!
      Gut beschrieben. Die Celli… na ja, ob man die immer so gut heraushören könnte, wenn die Bratschen nicht ihre Stimme doppeln würden? Und überhaupt, der ganze Mittelbereich, das sind wir.
      Die Witze nimmt man hin, man weiß ja worauf man sich einlässt. Laien meinen oft, sie müssten da mitmachen. Aber wenn ich denen dann mal den Schwan von Saint-Saëns vorspiele, sind sie ganz still.

    • Titel eingeben
      Was für ein Sonntag! Grabenkämpfe-danke für den Link. Ein Hinweis von mir,hat jetzt nichts mit Google zu tun. Petra Morsbach:Opernroman,wirklich zu empfehlen.
      Mein Geigenlehrer,Jahrgang 1895,war Bratschist.Schlug mir mit dem Bogen
      auf die Finger bei wiederholtem Fehler.Ich habe manchesmal geheult,muss aber dazu sagen,dass ich auch nur mittelmäßig war. Ein Trauma habe ich aber nicht davongetragen.

    • Grabenkämpfe werden jetzt privatisiert
      https://lupocattivoblog.com/2017/08/13/die-privatisierung-der-schmutzigen-kriege-mit-einer-gruppe-von-erfahrenen-unteroffizieren/#comment-478052

      Durch academic alias Blackwater alias Xe.
      Na Donny , traust Du di, das raus zu lassen? Nee, weiss ich doch.
      Bist schon ne Blunzn.

  118. Schulnoten von Jungs und Mädchen (und natürlich Transmenschen und alles weitere)
    @hopps:
    Bei mir an der Schule (vor langer Zeit noch ohne Genderwahn) waren die Schulnoten bei Jungs und Mädchen anders verteilt. Bei den Jungs im Guten wie im Schlechten extremer und bei den Mädchen gleichmäßig und mittelmäßig, aber vielleicht im Durchschnitt besser. Die Jungs waren die „Genies“ und die „Chaoten“; die Mädchen dagegen hatten – polemisch formuliert – eine schöne Schrift und machten ihre Hausaufgaben ordentlich.

    Darf man heute noch die Frage aufwerfen, ob der Hang zum Extremen bei Männern vielleicht auch genetische Gründe hat, weil der Fortpflanzungserfolg der Menschheit so optimiert wird, während bei Frauen eher Mäßigung vorteilhaft für die Menschheit ist?

    Im Übrigen: Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben, muss schaffen und streben.

    • ungerecht
      @Ralph B.

      Ihre Beobachtungen decken sich ja auch soweit ich weiss zum Teil mit wissenschaftlichen Beobachtungen. Und genau diese Diversität ist ja auch (überlebens-) wichtig für die Gesellschaft und damit auch für Firmen. Und deshalb ist es ja auch so extrem ungerecht (und unsinnig) dass Frauen nicht überall einen 50% Anteil haben.


    • Tja, und deshalb bestand ich so mit 12 darauf, eine schreckliche Schrift zu haben.
      Auch wieder unfrei gewesen.
      Und was machen wa nu?

    • @ Hopps
      „Und deshalb ist es ja auch so extrem ungerecht (und unsinnig) dass Frauen nicht überall einen 50% Anteil haben“

      … weshalb sich zahllose Männer kaum einkriegen vor Vorfreude auf ihre künftigen Kolleginnen im Straßen-, Stahl-, Gerüst- und Gleisbau, in den Abwasserkanälen, bei der Fassadenreinigung, auf den Abfallwagen, in den Metallgießereien, beim Baumfällen, im Forst, bei den Kraftfahrern, Sanitärfachleuten, Schlachtern, Pflasterern, Zimmerleuten, Schreinern, Dachdeckern, Fernleitungsmonteuren, Bergleuten, Ernte- und Baggerfahrern, bei den Elektrikern usw. usf.

      Damit in Ihrer kleinen Welt weder Licht, Strom, Heizung oder Wasser ausgehen, der Kühlschrank nicht leer steht und der Wagen anspringt.
      Oder hätte es sich womöglich bald ausgehoppst, wenn eine 50-prozentige Männerquote strikt eingehalten würde?

    • @Hopps
      Ihr Pseudo bezieht sich nicht zufällig auf Judy Hopps, das emanzipierte Häschen aus „Zoomania“? ;)

  119. Nicht Neues und gibts auch hier
    ich erinnere mich an einen Fall vor Jahren, da wurde ein Mitarbeiter des (glaube ich, nicht mehr sicher) Entwicklungshilfeministeriums von Journalisten auf eine Studie angesprochen, derzufolge der Durchschnittsafrikaner einen geringeren IQ hat, als der Durchschnittseuropäer. Seine Antwort war in etwa: „Na, wenn es so ist, dann ist es halt so“. Der Mann wurde umgehend aus dem Dienst, obwohl seine Antwort keinerlei Wertung des Phänomens enthielt (etwa im Sinne geringer IQ = Untermensch o.ä). Allein die mangelnde Distanzierung reichte für den Rauswurf.

    Seltsamerweise führt positive „Diskriminierung“ dieser Art und deren Benennung nie zu solchen Konsequenzen. Die gleiche Studie kam nämlich zu dem Ergebnis, Japaner hätten einen höheren IQ als Europäer, ganz ohne daß sich darüber jemand aufgeregt hätte.

    Oder auch, wie neulich bei Danisch gelesen: Wenn Testosteron als Begründung für die höhere Gewaltaffinität und Kriminalität von Männern herhält, ist das OK. Dient es als Begründung für größere Technikaffinität, kann man entlassen werden.

  120. Gendergerechtigkeit versus Einstellung der Dollenneigung
    Gäbe es Dons Blogs nicht, so wüßte ich weder etwas über die hier oft genannten Speerspitzen des Gendergedöns noch über Googelgender-Exponenten, noch die Kahanes der Republik. Na gut, das Gendergeschrei kenne ich spätestens seit Benoîte Groult (R.I.P), die just dort gestorben ist (Hyères) wo Raspail seine imaginäre Kalkutta-Lumpenproletarische-Schrottflotte anlanden lässt.
    .
    Und so tönt ja aus jedem ÖR-Funkhaus und jeder Frauenzeitschrift, neben miserablen Reiseberichten über Maremma und Versiliaküste, das schalmeienartig gebündelte Gendergetröte.
    .
    Da bin ich doch immer dankbar, daß ein @ Django einen technischen Begriff in den Ring wirft, den ich noch nicht kannte. Dolle ja, kennt derjenige, der schon mal auf dem Karpfenteich bei Schloss Monrepos über die bemoosten Ungeheuer hinweggerudert ist-oder in Mürwik mal bei den Seekadetten mitrudern durfte. Allerdings gab es da nur analoge Technik welche wahrscheinlich so schon Hamilkars Ruderknechte von Karthagos Rundhafen her kannten.
    .
    Bla, bla, bla, diesen technischen Begriff greife ich nun ganz hinterhältig auf um die „dösende“ (Originalton F.A.Z im Zusammenhang mit dem deutschen Wahlvieh ) technikaffine Blogschaft hier einmal zu fragen, wie sie sich die Planungen unsere Wirtschaftsführer und ihrer politischen Appendixe , die zukünftig dem eingeschränkten Weiterbetrieb von Otto und Jet-Düsen, aber nicht von Rudolf ins Auge sehen mögen, so vorstellen.
    .
    Denn bei der Destillation/Fraktion des Rohstoffes Erdöl fallen-und da beißt keine BUH und schon gar nicht eine KGE einen naphagetränkten Docht ab, ca. 35% leichtes (Dieselkraftstoff), schweres Heizöl und Bitumen an. Diese Parameter sind weitgehend unveränderlich. Also wohin zukünftig mit dem leichten Heizöl ? (die Traumschiffe dürfen ja sicher mit Bitumen weiterfahren und die Hafenstädte verpesten)
    .
    Ach, Sie meinen dorthin verschenken, wo auch die requirierten Dieselautos gehen. Nach Osteuropa, Orient, Afrika. Im Rahmen einer Gutmachung für die koloniale Ausbeutung der afrikaflächendeckenden deutschen Kolonisierung („Wie oft sind wir geschritten, auf schmalem Negerpfad…“) ? So wie wir kostenlos Österreich bei viel Wind und Sonne unseren Überschussstrom in das Netz drücken, damit diese bei Tag schon ihre Wasserspeicher für den Strom on demand auffüllen können, den wir bei Flaute teuer zurückkaufen können.
    .
    Das wollte ich eigentlich am kommenden Mittwoch meine, ja auch meine, nägelbeißende Sachverständige für Energiefragen und De-Industrialisierung auf dem sicherlich nafribereinigten Kiliansplatz in Heilbronn fragen. Aber das wird sicherlich aufgrund des um sie gelegten Cordon Sanitaire schwierig werden.
    (DdH)

  121. Wikipedia: Algorithmus oder Redaktion
    13. August? War da nicht was? Ach so:

    „1617 – In Quedlinburg kommt Johann Andreas Quen­stedt, ein bedeutender Vertreter der lutherischen Orthodoxie, zur Welt.“

    Immerhin, der Mauerbau ist schon noch gelistet. Er erscheint aber nicht auf der Hauptseite. Weil das ja sowieso jeder weiß?

  122. Meinungsfreiheit
    In Nordkorea herrscht auch Meinungsfreiheit. Man darf alles sagen, solange sich der Geliebte Führer nicht beleidigt fühlt. Leider ist der Geliebte Führer schnell beleidigt.

    Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht, den Grundsätzen dieser Verfassung gemäß seine Meinung frei und öffentlich zu äußern.

    Das Strafgesetzbuch der DDR stellte allerdings „staatsfeindliche Hetze“ und den „Missbrauch der Medien für die bürgerliche Ideologie“ unter Strafe.

    Klingt doch seltsam vertraut, oder?

  123. @Dunque: Bratschenknaller der Tonkünstler / Musizi
    Ist dein Geigenspiel hoffnungslos,
    wirst du Bratschenvirtuos!
    Wird dein Spiel dann auch nicht besser,
    wirst du schließlich gar Professor!

  124. Ein wahnsinnig guter Artikel
    Ich habe mich selten so gut mit einem Artikel identifizieren können. Als weißer akademischer Mann.

  125. re: Frauen und Informatik II
    Es ist ein Mythos, Linux werde von Hobbyisten entwickelt.

    Tatsächlich stammen 80% der Entwicklung von bezahlten Software Ingenieuren in IT Firmen wie Intel, IBM oder Redhat.

    https://www.mittelstandswiki.de/2015/02/open-source-firmen-praegen-die-entwicklung-von-linux/

  126. Die neue Religion
    „Dort wird behauptet, daß Google der sog. Diversity auf die Sprünge hilft, indem Sucherergebnisse diversitygerecht aufbereitet werden.“

    Ich finde auch bei anderen Suchmaschinen ( Bing, DuckDuckGo ,… ) lauter Schwarze in „Europeans art“ oder „American inventors“. Die Ergebnisse, die Yandex findet, sind nicht so krass manipuliert, z.T. zitieren sie auch solche anderer Suchmaschinen.

    Ich sehe der Auflösung der Realität und der Veränderung des Gedächtnisses eher gelassen entgegen. Irgendeine Massenreligion, ein von den Eliten abgesegnetes Fantasy Rollenspiel existiert ja immer und warum nicht mal ein Unternehmens-, Universitäts- und Staatskult, für den „diversity“ heilig ist, der aus Negerlein in schönen Kleidern, die Urheber der europäischen Kultur macht, dessen Anhänger sich vegan ernähren und „kulturelle Aneignung“ zum Tabu erklären, wobei man sich natürlich fragen darf, ob weiße Europäer sich die nun mehr schwarzafrikanische europäische Hochkultur einfach so aneignen dürfen, aber bei denen, die das Glück haben einen hinreichend bunten Familienhintergrund zu haben, wird man wohl ein Auge zudrücken. Der Rest muss halt sehen, wie er klar kommt und es wird ihm nicht helfen, wenn er die Rhetorik der benachteiligten Minderheiten übernimmt, um sich bei der neuen Herrschaft und ihren Funktionären einzuschleimen.

    • Yandex
      So weit wird’s noch kommen dass wir Yandex als Bastion gegen Verfälschung von Suchergebnissen brauchen…

      Freuen wir uns dass Gas-Gerd das schon früher schnallte.
      Er war ja auch nicht Freiheit in Irak verteidigen – im Gegensatz zu Toni Pudel!


    • So weit wird’s noch kommen dass wir Yandex als Bastion gegen Verfälschung von Suchergebnissen brauchen…
      Ja, sicher.
      Jede genuine Suchmaschine zeigt einen bestimmten Ausschnitt aus der Welt. Von daher ist ein zusätzlicher anderer Blickwinkel nur zu begrüßen.

  127. Historisch leidet der Feminismus an einer Überinterpretation...
    Das Klischeebild der unterdrückten Frau gab, es primär allerdings und teilweise lokal ausschließlich nur in den Oberschichten.
    Weil es dort um Erbschaft und Macht ging.
    Dort wo es das nicht gab, war das einseitige Machtverhältnis zugunsten des Mannes kaum praktizierbar, weil es eine massive gegenseitige Abhängigkeit gab, die sich vor allem in der Arbeiterschaft durch das zitierte Beispiel, das jeder sich als anständig bezeichnenden Mann seine Lohntüte der Frau abgab. Das war eine Frage des persönlichen Stolzes.
    Es gab gleichzeitig immer auch die anderen, bei denen es einen guten Grund gab, warum sie um Heimlichkeit bemüht waren.
    Das justiziable Recht allerdings spiegelte dies vor allemdeshalb nicht wieder, wei les vor dem Hintergrund der rechtlichen Bedürfnisse der oberschicht geschrieben war, was entsprechende Nachteile im Ernstfall auch in die Unterschichten hineinprojezierte.
    Die pauschale patriachalische Gesellschaft hat es nie gegeben, sie ist dem Ehrgeiz und berechtigten Frust der Oberschicht Frauen geschuldet, die um der Macht Willen verschachert wurden.
    Eine weitere Ursache ist die sexuelle Revolution, bei der vor der Pille die Frau hinterher in ihrer behüteten Naivität als die ernüchterte Dumme dastand

  128. Herrschaft der Apparatschiks
    Der deutsche Genderfeminismus und die politischen Parteien sind uns Antworten schuldig. Und zwar zügig.

    Warum gibt es nach über 20 Jahren Genderförderung kein einziges deutsches Unternehmen auf internationalem Niveau und >100 Angestellten, welches von einer Frau gegründet wurde, basierend auf eigener Geschäftsidee und eigenem unternehmerischen Risiko?

    Ganz einfach, weil diese ganze Gendernummer nur ein Trick ist, um an die Versorgungsposten im politisch-medialen Komplex (Parteien, Behörden, Unis, ÖR Rundfunk) zu kommen.

    Deutscher Genderfeminismus ist die Herrschaft von Apparatschiks, die sich auf Kosten der wertschöpfenden Bevölkerung durchs Leben schmarotzen.

    • 20 Jahre
      in a nutshell

      Das Schlimme ist, dass die ganze Netzwerkerei, das, wogegen wirklich Aufrechte (früher: Auflinke) früher auf die Barrikaden gegangen sind, nämlich schlimmster Filz, mittlerwile Usus bei Leuten ist, die allein lebensuntüchtig sind, im Sinne von selbst über Wasser halten.

      Es gab und gibt immer irgendwelche Zirkel, die sich gegenseitig verlinken, hochschreiben oder hochjubeln oder mit Steuergeldern queerfinanzieren, sei es bei Pornos, Blogs oder blindem Aktivismus, wobei blind, auf Letzteres bezogen, ein Euphemismus ist.

    • Diese Kälte, ...
      … die aus Ihnen spricht – verleiht Ihnen den Nimbus eines kritischen Realisten.

      Feminazist_Innen sind halt mehr für phantastischen Realismus.
      Wie in Macondo wird es bei denen auch bald ausschauen.

    • Netzwerken = Filz ...
      … ist auch eine zeitlose und meist gültige Beobachtung!

  129. Titel eingeben
    Schade, dass dieser kluge Kommentar nicht in der gedruckten FAZ erscheint!

  130. Titel eingeben
    Ich habe grade einen einzigen Kommentar geschrieben und „Du schreibst die Kommentare zu schnell. Bitte etwas langsamer.“ gekriegt. Ich weiß nicht, ob der eigentliche angekommen ist. Da stimmt was nicht.

    • immer sichern
      mit ctrl a ctrl c
      und im Falle des Falles erneut senden.
      mittlerweile ausgewachsene Kinderkrankheit, das Ganze.

  131. Danke für den Artikel
    Text eingeben

  132. Sprachlich...
    ist das wohl ihr bisher hässlichster Artikel. Die sonst so spaßige Einpeitscherei verliert sich im Wirrwarr der improvisiert oder nicht eingedeutschten Anglizismen. Es gibt in diesem Land genug Idioten, über die man schreiben könnte, ohne seine Sprache derart zu quälen.

  133. Da wird vieles aus Brüssel gesteuert - Lobbyisten
    Schauen wir hier nach dem FEMM Komittee des EU Parlamentes: http://www.europarl.europa.eu/news/en/press-room/20170329IPR69020/women-s-rights-and-gender-equality-commitee-press-releases
    Es gibt die Interparliamentary Intergroups. Die für Kinder:
    http://www.europarl.europa.eu/aboutparliament/en/20150201PVL00010/Organisation
    Fast doppelt so groß ist die Intergroup für LGBTI:
    http://www.europarl.europa.eu/pdf/intergroupes/VIII_LEG_04_Children.pdf
    LGBTI: http://www.europarl.europa.eu/pdf/intergroupes/VIII_LEG_14-lgbti.pdf
    Und hier ein Beispiel wie ein deutscher, Vater der geteiltes Sorgerecht und Kindeskontakturteile aus dem EU Staat Malta hatte in UK keinen Kontakt mit seinem Sohn bekam. Die Mutter hat das Kind zwei mal in UK zurückgehalten was gemäß The Hague Child abduction und auch gemäß EU Gesetz 2201/2003EU (Brussels IIa) einer zweifachen Kindesentführung entspricht.
    Nachdem die Gerichte in UK alles abgeblockt haben und der Richter aus Malta die Mutter mit dem Kind nach der ersten Kindesrückführung wieder nach UK verbringen liess (es geschieht auch sehr häufig in Deutschland dass die Mütter wegziehen um den Vater zu entsorgen kam es zu einer Petition beim EU Parlament (2201/2003).
    Zunächst hatte es so ausgesehen als dass das EU Parlament die EU Kommission bei der bewussten Fehlinterpretation des EU Gesetzes (ja es gibt das Gesetz aber Enforcement ist nicht Bestandteil des Gesetzes) unter Druck setzt.
    2. Anhörung:
    https://archive.org/details/20141111BrusselsPetition12292013KZCompleteEN
    Beschwerde bei Martin Schulz:
    https://archive.org/details/20151001REBitteUmGesprachsterminMitHerrnMartinSchulzPersoonlichOCRDarkened
    3. Anhörung -> Kaltgestellt).
    https://archive.org/details/20151203EuropeanParliamentPetitonSpeechDiscussion12292013EN
    Hier ein Beispiel wie die LGBTI Leute die PETI Chefin Wikström umgarnen: https://archive.org/details/VoteForCeciliaWikstromOttavioMarzocchiPolicyAdvisorEuropeanParliament
    Nahezu sicher geht es um die Zerstörung der Familien. Die Beschaffung von Kindern. Wenn der Vater erst mal entsorgt ist kommt in manchen Fällen die Entsorgung der Mutter.
    Wir sollten sehr genau schauen was in Brüssel läuft. Aktionen gegen sogenannten HateSpeech, die gleichbehandlungsthemen.

    Ich sehe viele weisse Männer – die es hoffentlich sehr viel früher begreifen – auf dem Weg in bestimmte Länder in Osteuropa.

  134. Alte weiße Frau
    Als junge weiße Frau habe ich für die GleichWERTIGKEIT der Geschlechter gekämpft, doch was die Nachfolgerinnen der ersten Frauengeneration die für die Gleichwertigkeit auf die Straßen gingen unter Emanzipation verstehen und wofür sie einstehen ist ein einziger Graus.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal (alte) weiße Männer verteidigen muss.

    • GleichWERTIGKEIT Ich habe nie dafür gekämpft,
      ich habe sie vorausgesetzt.

      Wirklich sehr ärgerlich, dass Weiber, die wahrscheinlich noch nie Pflichten übernommen haben, sich anmaßen, über intergre Leute zu richten.
      Unfähig, Beziehungen zu führen, unfähig, Kindern eine Zukunft zu bieten, unfähig, ohne Protegés zu überleben, aber fähig, all denen, die das können, Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
      Wo waren die Weiber, als es um Schlecker ging, oder jetzt, um Karstadt, Kaufhof, o.ä.?

      Ach so!? Die sind ja nicht im crowdfunding für die eigene Sache.

    • das geht mir genau so...
      und der Blues geht nicht mehr weg. Was tun? Abtauchen?

  135. Einschüchterung
    Damore Artikel ist – zumindest – diskutabel. Weit davon entfernt, sexistisch oder diffamierend zu sein. Er hat aber ein Tabuthema angesprochen: die Förderung bestimmter Gruppen auf Kosten anderer – konkret: Frauenförderung die – denklogisch – zur Diskriminierung von Männern führt. Allein das anzusprechen, einen Hauch von Kritik zu üben, führt zur sozialen Existenzvernichtung. Damore klagt – egal was raus kommt: es gilt, das was an Universitäten, Firmen usw. schon längst gilt: keiner wird es mehr wagen, den Mund aufzumachen. Aus Angst. Und genau das ist Ziel, nicht einmal diskutiert werden darf das Thema. Das hat totalitäre Züge, Prof. Hunt lässt grüssen. Fazit: Sexistisch, und jegliche Meinungsfreiheit missachtend, agiert hier nicht Damore, sondern Google. Und mit ihm viele andere, die inzwischen jegliche kritische Meinung zu dem Thema im Keim ersticken wollen, um ihre Privilegien noch widersandloser durchzusetzen.

    • Herr Hayen, ...
      … kennen Sie eine VERORDNETE Gerechtigkeit, die existieren kann ohne Ungerechtigkeit zu erzeugen?

      Ich halte sie für denkunmöglich!

      Es lohnt sich für mehr Chancengerechtigkeit einzutreten – vor allem mit selbst verdientem Geld – alles andere ist immer Gulag-gefährdet.

  136. Alles richtig - aber haben wir daraus gelernt?
    Es gab in Deutschland nach Jahrzehnten 2013 die Gründung einer damals durch und durch bürgerlichen Partei, ein Kraftakt, wie er so schnell nicht mehr gelingen wird, einer Partei, die sich den Kampf gegen all diese Ideologien – Feminismus, Homophilie, Islamophilie, Europawahn, die sog. Energiewende, Masseneinwanderung – auf die Fahnen geschrieben hat. Doch seit dem ersten Tag wird sie wie hysterisch von allen Seiten bekämpft, man konnte meinen, das Dritte Reich steht wieder vor der Tür, in allen Medien wurde der Weltuntergang beschworen. Heute kann man all denen, die sich an der Hetzjagd auf die AfD und ihre bürgerlichen, von lauteren Motiven geleiteten Gründer beteiligt haben, und die mit diesewr Hetze dazu beigetragen haben, die Chance einer zukünftigen ideologiefreien Politik zu vergeigen, nur zurufen: schweigt, wenn es immer weiter in die gleiche Richtung geht, schweigt, wenn verquaste Ideologien bald alle Lebensbereiche überziehen, wenn wir uns bald in Orwells Big-Brother Staat wiederfinden, beklagt Euch nicht, wenn Ihr Eure Meinung nicht mehr frei sagen könnt!

    • Frank Schuler und die Partei
      Richtige Einlassung Ihrerseits, aber was machen viele Deutsche und auch Ausländer, die diesen Unsinn und die langsame Übermahme ablehnen?
      Nichts, keine Cojones.
      Angst haben die, später mal auf der falschen Seite zu stehen oder gestandem zu haben.
      Das Schlimme ist, wir müssen dann auch noch für die mitkämpfen!

  137. Die zitierten deutschen Medien...
    …sollten sich schämen!

    Diese halten sich für die Krone des unabhängigen Journalismus, lesen aber nichtmal über was sie schimpfen. Ähnlich einer Kanzerlin, die Bücher verdammt ohne sie gelesen zu haben und daraufhin hemand an der Bundesbank den Job kostet.

    Vielleicht ist es aber auch so, dass diese armen Kollegen selbst bedroht werden? Vielleicht würde sich die Zeit sofort von ihnen distanzieren und sie feuern wenn sie nicht so schreiben würden?

    Alles in allem steigt die Wut bei mir und wahrscheinlich auch vielen anderen Männern und normalen Frauen und es wird wie bei einem Erdbeben sein: Desdo länger der Druck sich aufstauen konnte, desdo gewaltiger das Beben.

    • Wut->blinde Wut->Resignation vs. Wut->blinde Wut->Gewaltausbruch (Gegengewalt)
      Yep. Leider ist es dann aber so daß im Falle der 2. Variante oben in der Mehrzahl Unschuldige Unbeteiligte (mit) involviert werden. Life is hard but unfair. Ach könnte man doch dann mit einem „Joy“-Stick jedes Beben sauber und stringent lenken…

      Bei den Print-Medien wird es kein self healing geben, auch rapide sinkende Auflagenzahlen helfen ja nicht. Manche bauen auch schon vor und suchen und finden andere Einnahmequellen, siehe Recherche Verbündete. Von sonstigen „Sponsoren“ und Werbeeinnahmen mal abgesehen. Bin ratlos. Ratlose Wut.

  138. Nachhilfe
    Lieber Don Alphonso – könnten Sie Ihren Kolleg/innen Ihren Artikel schicken – zwecks Nachhilfe in Sachen faktenorientierter, ausgewogener und differenzierender Journalismus? Fangen wir mit Angela Gruber, SPON, an – sie schrieb was dazu, die Ausführungen Damores sinnentstellend wiedergebend…und liefert nun eine Artikel nach, in dem eine 68 (!) Jahre alte Dame von der IT-Macho-Branche berichtet. „Sexismus in der dt. IT…Frauen Tassen spülen“…Das ganze Programm. Eigentlich, selbst wohl noch recht jung, müsste sie merken, dass sie nicht ohne Grund jemand aus der Mottenkiste holen musste, um überhaupt noch irgendwas „machohaftes“ berichten zu können. Woran könnte da liegen? Das im jetzt-hier-und-heute genau das passiert, was Damore kritisiert? So weit scheinen Fr. Grubers Gedanken nicht zu reichen…helfen Sie ihr, und all den KollegInnen bei SZonline,SPON,Zeit usw……

  139. Misogyn und xenophob
    Misogyne und xenophobe vor allem männliche Blogger beschweren sich mit Inbrunst darüber, es gäbe Denkverbote und die Wahl von Rechtspopulisten sei eine Reaktion darauf. Es wird für immer ein Rätsel bleiben, wie man jemandem das Denken verbieten könnte. Nun, man kann es nicht, aber der misogyne und xenophobe Blogger braucht den Strohmann der vermeintlichen politischen Korrektheit, um abzulenken. Weil soziales Unbill droht, wenn man Misogynie und Xenophobie offen rausschreit.

  140. Boilerplate und Nu?
    Schön geschrieben, korrekt recherchiert, sauber und logisch aufgebaut. Ein Fleißkärtchen für den Autor, meinetwegen auch zwei.

    Bis auf tagesaktuelle Details kann man das ganze aber auch aus Textbausteinen aufsetzen. Ob nun Kachelmann („die lebenslustige“ VerlagsbesitzerFrau?) Mollath (bayerische „Sonderformen“ von Bundesteuern?) oder diverse Opfer der Springer Machwerke (schnöde Auflagenprobleme!), es ist immer das gleiche.

    Ob nun FemoPunktPunktPunkt oder BusinessXXX oder gehörnte DerUndWer, die dumpfe Masse frisst alles.

    Das Femo-Medienopfer wird sich wohl mit dem Ex-AG Vergleichen und gut dabei wegkommen- Auf der Strecke bleiben wie immer sog. ethische Mindeststandards.

    Nutznießer interessiert das nicht. Sinnlos an die Schei…. die bekanntlich nach oben treibt moralisch zu Appellieren. Sie machen es im vollen Bewusstsein.

    Das hat mit Femo- nur insofern zu tun als das „die niederen Eigenschaften der menschlichen Rasse “ längst gleichgestellt sind.

  141. Bildungsminister
    Vielleicht sollten wir alten weißen Männer mal zwischenzeitlich halb so böse werden, wie man uns nachsagt, dass wir es immerzu seien.
    Dann endet dieser Spuk wohl ziemlich schnell.
    Und: An dem Tag, da eine gewisse Firma untergeht, kaufe ich mir eine sehr gute Flasche fränkischen Lagensekt vom besten Kleinwinzer.
    Alt, weiß, männlich: Da darf man beliebig draufhauen, drei Diskriminierungen aufs Mal, saftig Rassismus dabei, in dem Fall alles in bester Ordnung.
    Das wird nicht auf Dauer durchgehen.
    Der Russe macht eh nicht mit, und der Chines‘ und der Japanes‘, wenn bei Verstand, wird schon wissen, dass er danach drankommen soll.

  142. Danke, @DA, für dieses zeitgeistige Aufmerken, und so überraschend viel ...
    Mut machen auf bessere Zeiten.

    Denn wo das extreme Pendel des Links-Links-links-Faschistoiden zur Gegenbewegung ausholt und gleichzeitig das Volk überall auch Rechtsfaschistoides zu erkennen glaubt und das Pendeln ein bisschen einbremst (hier leuchtet großer Optimistmus durch, vielleicht bin ich blind über den Grad bereits verblendeter Volkszugehöriger), also da wo man die Kritiker zunehmend auch sieht, da könnten wir wieder eine mittenbetonte Gesellschaft werden.

    Dass z. B. die NYT sich – lange vor der SZ – auf festeren Boden zurückbewegt,

    Und dass generell sich die verhätschelt oder verhassten, aber politgeistig immer viel vielfältigeren USA vielleicht auch argumentativ auf gute Vorlagen für uns einschiessen, macht mir Hoffnung.

    Und die Wahl, nun, das Schweigen der Märkellämmer geht auch vorbei.

    In 4 Jahren wird es wieder gut. Damit geht es in die Dolomiten. Dort sind die Menschen komischerweise dem Boden näher. Paradoxe Welt.

  143. Mutterschiff hat mal wieder ein Leck geschlagen
    Vuielleicht sollten wir mal sammeln gehen, damit die FAZ-Autoren einen Englischkurs belegen können und nicht länger abschreiben müssen!?
    Umseitig findet man einen Artikel über den ’sexistischen‘ Googleaner.
    Glücklicherweise keine Notwendigkeit, hinzueilen und einenKommentar zu schreiben: da waren schon viele unterwegs, und einer durfte sogar auf diesen Blog verlinken (ohne wegmoderiert zu werden).

    Warum, bitte, sollte ich Geld in jenes Projekt (FAZ) stecken? Schlechter Journalismus ist an vielen anderen Orten auch zu haben. Sogar für umsonst. Ich zahle gerne für guten Journalismus. Abschreiben kann allerdings jeder.

    • Ich hab mich über den Kanzlerinnen-Wanderschuh-Artikel geärgert
      in dem Frau Haupt zum Schluß behauptet, Wer Merkel verspottet, hebt ihre Stärken hervor. Als gäbe es da Stärken. Als „Zeugin“ wird ausgerechnet Sophia Thomalla genannt, die meint, „Sie wird sich immer im Griff haben und ist absolut skandalfrei. Das finde ich großartig für eine Kanzlerin.“ Super, die Frau hat sich so im Griff, dass sie immer noch Nägel kaut… nee aber auch und die Herzblattgeschichten liefen parallel.

    • Frau Simon, das Negative in irgendwas wild konstruiertes Positives schreiben
      Das wird sich zur BT-Wahl noch verschärfen, darf ich vorgreifen?

      „Die in den letzten 3 Legislaturperioden exorbitant gewachsenen Staatsschulden, aber wie Merkel dies noch für sich nutzen könnte“ (aba sischa datt)

      „Das managen der sich erneut anbahnenden Flüchtlingswelle wird Merkels neue grenzenlose Beliebtheit nochmals steigern“ (bestimmt)

      „Die Energiewende und die Abschaffung des Verbrennungsmotors und wie Deutschland und seine Kanzlerin daraus gestärkt hervorgeht“ (klar doch)

      „Merkel rettet die Banken und die €uro-PIGS mit deutschem Steuergeld. Hier wird erklärt warum das gut für Merkel und uns ist“ (na dann, gespannt wie ein Flitzebogen)

      Endlos erweiterbar bis die Tastatur anfängt zu glühen. Und was ist jetzt das eigentlich frappierende dabei? Die Auflagen der meisten überregionalen Zeitungen, die diesen und anderen Murks rauf und runter und in Dauerschleife verbreiten sind im nachhaltigen Sinkflug. Ich bin gelernter Mathematiker und kann eigentlich logisch denken und daher kann ich nur zu dem einen Fazit kommen: dieser Sachverhalt muss! wurscht sein, da die meisten Medien (mit Ausnahmen wie z.B, dieser Blog unter dem wir schreiben und schimpfen dürfen, danke) nicht nur so weitermachen, sondern sich auch noch in Einseitigkeit, Einfältigkeit, Meinungsarroganz und Dreistigkeit signifikant steigern, ohne Maß, Moral und Selbstreflexion. Einfach nur noch irre.

    • An Frau Simon: Die Wanderschuhkritik ist vielfältig interpretierbar.
      die Autorin wollte ggf sagen das man auf diese Weise
      ungewollt Wahlwerbung für sie betreibt, was sie nicht möchte.

      die Autorin wollte ggf sagen das der Geschichtenberichter
      der Konkurrenz ein Blödman ist.

      die Autorin wollte ggf sagen das Wanderschuhträgerinnen
      zusammenhalten (sollten)

      ggf man könnte sie ja mal Fragen.
      Ich habe es aufgegeben im Mutterschiff meine
      Meinung zu publizieren
      (klingt hübsch oder sollte ich mir etwas besseres suchen?)

  144. Lieber Don
    Welche „feministische Ignoranz“ ist eigentlich für die Facebookseite der FAZ zuständig, die den Beitrag „Wie sexistisch ist das Silicon Valley?“ einleitet mit „Google entlässt einen Programmierer, der sich abfällig über Frauen äußert. Der Fall wird zum Politikum.“?

    http://i.imgur.com/4YvHBIq.png

  145. Titel eingeben
    Das sollte übrigens eine tatsächliche Anfrage darstellen und war nicht als Gehässigkeit gemeint. Mir ist klar dass es unterschiedliche Strömungen innerhalb der FAZ usw. gibt, aber das ist doch wirklich ein Armutszeugnis. Sagen Sie mir bitte dass die FAZ sich für die Facebook-Betreuung einen armen Praktikanten hält, der wenigstens für solch miese Arbeit nicht bezahlt wird.

    • Leider, Jakob Geyer, leider ...
      Herr Lindner ist Wirtschaftskorrespondent in New York, und sieht auf dem Photo aus wie mittelalt.
      Hopeless. Allein ein Satz wie „Eine frühere Google-Mitarbeiterin fragte in einem Blogeintrag, was für eine Kultur wohl im Unternehmen herrschen müsse, wenn jemand meine, es sei akzeptabel, solche Ansichten zu verbreiten.“ OMG! Da hat doch tatsächlich eine (weiterhin ungenannte) Ehemalige in einem (weiterhin ungenannten) Blogeintrag eine nass-forsche Frage gestellt! Ja, das *muss* der FAZ-Leser unbedingt lesen! Wahrscheinlich erhält der Herr Lindner Zeilengeld, und ist derzeit leicht klamm? Immerhin hat er sich 4 Seiten abgequält, und die ganze IT-Szene auf ihre Diversität anekdotisch beleuchtet.

    • Die Person der früheren Mitarbeiterin und ihre Agenda sind wichtig,

    • Wenn es wichtig ist, Don Alphonso,
      Hätte er das schreiben müssen.
      Wahrscheinlich lässt sich mittlerweile jede beliebige Aussage in irgendeinem ungenannten Blog von irgendeinem ungenannten Autoren finden. Wenn der Autor da wirklich was ausgebaggert hätte, sollte man mehr als diese Lapidarität von einem Journalisten erwarten. Finden Sie nicht?

  146. Hallo?!
    „Wird es in dieser Phase der deutschen Vollbeschäftigung genug Techniker geben, um Nutzer an neue Netze anzuschließen?“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/kommentar-an-die-zukunft-anschliessen-bitte-15149425.html

    Hallo?!
    Wieso eigentlich Techniker? Und nicht TechnikerInnen?

    Holt mal die genderfeministischen Rosinenpickererinnen aus ihrer Komfortzone im öffentlichen Dienst heraus. Nix da, morgens um 9 Uhr als Frauenbeauftragte und Prof_x erstmal die Kaffeemaschine anwerfen und gemütlich Emails lesen. Die sollen produktiv arbeiten.
    Schluss mit der Rosinenpickerei!

  147. Make LOVE im Manöver ! Peace and Happiness................äh Hipponess !
    der DONNI hat gesagt: nicht gegen staaten wie Nord-Korea im ton vergreifen, das finde ich auch und bin mit aussenminister

    Happeasement Hippo

    der meinung,

    wenn schon militärmanöver, dann mit augenmass und ohne jede provokation, nicht so sie die PANZERPARADE im Baltikum, sondern einfach nett und friedlich, so wie das feuerwerk am Seenachtsfest gestern, dazu reichen dann auch drei kriegsschiffe völlig aus und anschliessend noch für die kämpfer eine distanz von 4 (vier) kilometer fressmeile gegen die hungerleider aus dem norden. die machen dann nach der ersten fritttenbude schon schlapp.

    nur Kim JimUnGBum nicht, der ist ja aus seinem schweizer internat anderes gewohnt und freut sich auf frische rösti mit Z geschnetzeltes, nicht gemetzeltes denke ich, ein so lieber mensch !

    • Ich bin fürs Kopenhagen the North Korean Fleet
      Mein englisch ist furchtbar.
      Bei Prof. Münkler habe ich gelernt
      das:“ to Kopenhagen“ bedeutet eine Kriegsflotte
      ohne vorherige Ankündigung im Hafen zu versenken.

      Es ging damals darum die dänische Flotte vor
      Napoleon zu schützen. Und am Meeresboden
      war die Gefahr nicht so groß dass sie zu dessen Beute wird.

      Das würde ich auch mit dem Iran regelmäßig machen
      wenn man dort wieder auf dumme Ideen kommt,
      was dort ja ständig passiert.
      Die Kollateralschäden wären dann auch relativ gering.

      Man muss, wenn man gute Submarine Systeme hat,
      nicht verraten wer es war. Und wenn sich noch ein Schiff
      findet das den Vorgang untersuchen will kann es natürlich passieren
      das das dann auch untergeht

      (Wenn jemand ein ß vermisst,
      ich habe die Regel nie verstanden und kümmere
      mich lieber um weniger komplizierte Dinge)

    • Wunderbar! Herr Keller,
      tue ich ebenfalls nicht. Ich halte es mit den Schweizern, die auch kein ß kennen, und schreibe seit 25 Jahren ausschliesslich auf Deutsch-Schweizer-Tastatur. Da sind nämlich ausser den deutschen Umlauten auch meine geliebten französischen Sonderzeichen anwesend. Bloss eben kein SCHARRRFES-ESSS.

  148. Ein paar Ergänzungen
    Was verschweigt uns James Damore?

    https://www.wired.com/story/james-damore-google-memo-harvard/

    Nun, er verschweigt nicht, dass er einige Passagen in seinem Essay nachträglich hinzugefügt hat, nachdem es öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog. Zum Beipiel auch den Satz, auf den Don oben verwiesen hat: „I value diversity and inclusion, am not denying that sexism exists, and don’t endorse using stereotypes.“ Schadensbegrenzung kann man das dennoch nennen. Damore verschweigt uns aber, wie sehr er und wie lange schon er sich für maskulinistische und antifeministische Sichtweisen interessiert hat (sein Essay ist in gewisser Hinsicht ein „best of evendence based maskulinism“), und wie wenig er sich mit HR-Strategien und den Gründen für Diversitätsmanagement in IT-Unternehmungen auskennt, die er bei Google so deutlich kritisiert, dass er deren totale und ersatzlose Abschaffung befürwortet, denn diese seien: „unfair, divisive, and bad for business.“.

    Er verschweigt uns auch – und das ist sehr nett gegenüber Google – warum genau er nach einer Diversitätsschulung so sauer wurde. Da gibt es eine Geheimhaltungsverpflichtung, an die er sich hält. Ein „educated guess“ sieht so aus: Googles Führungskräften wird nahe gelegt, bestimmte Interview-Techniken bei der Einstellung von Personal zu nutzen, sodass Frauen und POCs hier besser performen. Wenn Damore schreibt, er mache sich auch Sorgen darum, ob das gesetzgemäß und richtig ist, so teile ich diese Sorgen.

    Lesenswert in Hinblick auf einen wirklich wichtigen Fehler, die Damore machte (hatte ich nicht auf dem Schirm – ich bin dafür auch anfällig):

    http://quillette.com/2017/08/11/google-diversity-memo-still-stereotyping-just-not-way-think/

    Wer so alles von James Damore gut gefunden wird:

    * Mike Cernovich: Alt-right, vermutet hinter wirklich fast allem eine jüdische Verschwörung oder Soros (so auch aktuell hinter den Mordanschlag in Charlottesville) – nennt sich selbst: „Neurechter“ und „Amerikanist“ – ist ein regelmäßiger Gast des Komplettverstrahlten Alex Jones

    * Dana Rohrabacher: im Detail durchaus interessanter republikanischer Politiker in CA, äußerst treuer Putinfreund, Folterfan, konservativ-rechtslibertär gesinnt mit jeder Menge Liebe für Breitbart & Co – bestreitet jeglichen Einfluss des Menschen auf globale Erwärmung

    * Christina Sommers: feministische Feminismuskritikerin, libertär, angestellt als Propagandistin beim rechtslibertären AEI, hat teils interessante Positionen, gleichstellungsorientiert, nicht männerfeindlich

    * Stefan Molyneux: Rechtslibertärer Aktivist mit anarchokapitalistischer Einstellung und Sympathie für die Alt-right-Bewegung, ehemaliger Softwareingenieur, Trump-Unterstützer, einer mit teils bizarren Ansichten, der z.B. glaubt, dass vor allem schlechte Erziehungsleistungen von Frauen schuld an Gewalt, Krieg und Drogenmissbrauch in dieser Welt sind.

    * Ayaan Hirsi Ali: anti-muslimische Aktivistin, bezahlte rechtslibertäre Propagandistin (u.a. beim AEI), mit teils furchtbaren Ansichten, aber auch schlimm bedroht/verfolgt von Islamisten etc.

    * Steven Pinker: berühmter, streitbarer und umstrittener Kognitionswissenschaftler, berühmter Sachbuchautor, blind gegenüber Epigenetik, neigt zum Abstreiten sozialer Einflüsse, zudem zunehmend anti-linker Aktivist

    * Sam Harris: Religionskritiker, Philosoph, Neurowissenschaftler, Islamkritiker. Anti-extremistisch, aufgeschlossen.

    * Marlene Jaeckel: Geistreiche Bio-Informatikerin, verteidigt Damore gut und fleißig, kann über politische Lager hinweg denken, mit lesenswertem Twitterkanal: https://twitter.com/mjaeckel

    • John Dean @ 13. August 2017 um 20:27 Uhr
      John Dean sagt:
      ???

      Ja was eigentlich?
      Dies ist ein gutes Beispiel für ein manipulativen und argumentarmen Text, wie er in diesem Bereich ganz typisch ist, und wie er ganz typisch gerade von Frauen kommt in diesem Umfeld -> Emotionen ohne Argumente.

      Wenn der Typ sich mit 23 über die internen, manipulativen Unternehmenspraktiken von Google aufregt und auch den Mut hat, dagegen aufzubegehren, dann hat er bestimmt auch schon mit 21 sich darüber aufgeregt, denn ein Mensch mit Selbstachtung bleibt sich selber treu.
      Was ist daran zu kritisieren, was verschweigt er?

      Ein „educated guess“ mag alles mögliche sein, aber kein Argument, und der Absatz somit nichts als üble Nachrede.
      Und was verschweigt er hier?

      Despektierliche Leute aufzuzählen, die jemand gut finden, den ich schlecht finde (Feindesfreunde), ist dann wohl der letzte Griff in die Klamottenkiste, sowas kenn ich nur noch aus der Schulzeit.

    • @ John Dean - hören Sie, was Jordan B. Peterson zur fachlichen Seite des Damore Papiers sagt
      es steht im Netz, ist leicht zu finden. Petersen ist ein ziemlich angesehner Psychologe, und er sagt, Damore hat – aus seiner fachmännischen Sicht, die wichtigsten Punkte in seinem Papier sehr gut herausgearbeitet. Das gleiche sagt Deborah Soh im „Globe and Mail“ aus neuowisssenschaftlicher Sicht – was wollen Sie noch?

      Ihre Attacken auf Pinker, Molyneux, und Hirsi-Ali führen nirgends hin. Was sie über Molyneux sagen, ist im übrigen verleumderisch.
      Der von Ihnen ins Feld geführte Quilette-Artikel macht einen Punkt, der allenfalls eine winzige Relevanz besitzt im Hinblick auf Damores Überlegungen.

    • "Hatte ich nicht auf dem Schirm – ich bin dafür auch anfällig"
      Werter John Dean,

      Sie argumentieren sowas von beeindruckend. Ich bin ganz hin & weg.

      Als jemand, der nicht so im Thema drinsteckt wie Sie, habe ich doch einige Verständnisschwierigkeiten.

      -Was meinen Sie denn mit „Komplettverstrahlten“?

      -Meinen Sie die Anwohner im Umkreis AKWs?

      -Was ist „konservativ-rechtslibertär“?

      -„Aktivist mit anarchokapitalistischer Einstellung“.

      -Meinen Sie etwa Kapitalismus mit Anarch